Giesser * Vochenblatt. Siebenzehntks Stück. Dienstags dm rztm April 1771. Mit Hochfürstl. Hessen Darmstadtischer gnädigsten Erlaubnis» Die PrrvatVOrlesuugett bey hiesiger Universität haben wir itOcb nachzuholen. Sie sind folgende r Theologische. Herr Pfarrer Schwarz ist zwar geneigter seine Nebenstunden diesen Sommer über anderen Arbeiten als akademischen Vorlesungen wie biShe- ro zu widmen; jedoch wird er, wo er darum angesprochen wird, die Polemik, welche er voriges halbe Jahr über Baumgarten gelesen über eben denselben auss neue anfangen, sowie er auch erbötig ist die Kirchenhistorie NT. entweder wie bisher über seine eigene diftata, oder wenn es den Herrn Studirenden bequemer fällt über Mosheim und ein Paftorale über Herrn D. plitks Pastoraltheologie zu lesen. Auch wird er sich bereit finden lassen NZßelts Auszug aus der Vertheidigung der Religion wöchentlich zwey Stunden, zu widmen. Jurist: sche. Herr D. Gottlieb Willhelm Liebknecht, erbietet sich die inditutiones iuris civilis über den Heineccium und das ins publicum germanicum Über Schmausens Compendium zu lesen. Insbesondere aber wird er, wenn sich eine erforderliche Anzahl finden sollte, ein Collegium praäicum halten, und zu allen Arten von Ausarbeitungen Anleitung geben. Herr Traugott Georg Christian Kempf b. R. L. und R- Advocat, wird das Sommer halbe Jahr über Heineccn Inftitur. iur. civil. erklären, auch über G. A. Scruvii iurisprudenriam Romano Germanicam forcn- fem Vorlesungen anstellen, erbietet sich auch gleichfals ein Collegium re- R' paitorio- " Wochenblatt. petitorio - Examinatorium über lüft. Henning. Boehmeri Introdu&io- nein in lus Digeftorum zu halten Niedre in ische. Herr D. Christoph Ludwig Nebel, wird von n. bis 12. die Osteologie nach dem Schaarschmidt vertragen, Nachmittags von 1. bis r. zu chirurgischen Verbanden Anweisung geben, Mittwochs und Samstags aber ein Examinatorium anstellen. Philosophische. Herr M. Krebs trägt die Litterär Geschichte über Heumann vor. Denjenigen Theilen der Mathematik, welche einen merklichen Einfluß auf die Cameralwiffenschaften ausern, wird er unter seinen übrigen Geschäften eine besondere Stunde widmen, und ist bereit die natürliche Theologie über sein eigen Compendium, und die Algebra nach der Analysis endlicher Grüßen des H. Prof. Kastners zu erklären. Herr M. Christian Wilhelm Kreußler, wird wie bishero fernerhin in der Jtaliänischen Sprache Unterrichtertbeilen; und ist auch erbütig wenn sich ein geböriger numerus angibt, die Universalhistorie über den Zopf vorzutragen. H'rr M. Erich Christian Kl^vesahl, wird L das Recht der Natur und der Dölbcr / so daß er hey dem blossen Zwangsrecht stehen bleibet, in der gewöhnlichen Stunde frühe von g. bis 9. le» sen II. Von io. bis n. wird er die philosophische Sittenlehre wöchentlich in 4 Vorlesungen, als am Montage, Dienstage, Don. nerstage, und Freitage vertragen. Hier wird er sich an kein System binden, wohl aber die moralischen Schriften grosser Männer, und beson- ders auch die im vorigen Jahre heraus gekommenen Vorlesungen des unvergleichlichen Gellerts zu nutzen suchen. Die Mittwochs und Sonnabends Stunden wird er zur Erklärung und Entwickelung einiger dkr schönsten Horatzischen Oden anwenden. HI. Von 1. bis 2. wird er nach den Grundsätzen des Hcrrn von Gomienfels die vornehmsten Punkte der Po- licey, Handlung und FinanzWiffenschasten ausführen. IV. Von 3. bis 4. will er nach Herrn Riedels Theorie der schönen Ärmste und Wissenschaften/ wie ehedem, fortfahren zu lesen, doch so daß er in jeder Woche vier Stunden Vorlesungen hält, und die übrigen beyde zu Ausarbeitungen, und der so sehr nöthigen Elocution anwenden. Lortst-- Wochenblatt. 67 Fortsetzung de- Aufsatzes der unter den Papieren eines hiesigen längst verstorbenen Gelehrten gefunden worden. Deßwegen denn um das Jahr 164h m der vollen Kriegsflamme (nachdem wie auch kurtz zuvor, Gott ebendie, welchen man solche Spiele hat wollen nachthun, über uns geschicket, daß sie uns müssen strafen, 2 Mac* 4/ r6. r 7. sintemal mit Gottes Wort nicht zu schertzen, es findet sich doch zuletzt) der durchlauchtigste Fürst und Herr, Herr Georg der 11. dieses Namens, Landgraf zu Hessen, Fürst zu Herßfeld, Graf zu Catzenellenbogen, Dietz, Ziegenhain, Nidda, Schaumburg, Asenburg und Büdingen rc.m Gott seel'gst lobwürdigsten AndenckenS,aufuntcrthänigsteö Ansuchen Herrn Ernst Albrecht von Ebersteür rc. allbiesigen Öbercommandanten,und Generallieutenants den damaligen Garnison- und Feldprediger Srephaer Schußler/ des Sonntags Morgends den Gottesdienst darinn verrichten lassen, darauf es geschehen, weil die Stadtkirche vor hiesige Gemeinde besonders zur KriegSzeit, wie auch jetzt zur Friedenszeit zu enge, daß eine gross Versammlung des Vokckü sich darinnen eingefunden, ohngeachret man nicht trocken, und nur auf Blöcken, Steinen und dergleichen sitzen können. An statt des Geläutes wurde durch die Straffe getrummelt. Die Cantzel ward aus dem Fürstlichen Saal, worinn, vormals dem Fürstlichen Hofstaat, Sonntags von D Just Feuerborn, und in der Woche dem herein geflüchteten Landvolckvon ihren Pfarrern geprediget worden, hin, eing'tragen. Der Altar war ein gemeiner Dich, mit einem alten schwar- tzen Damast bedecket. Der Taufstein ein gemeines Becken, die Stüle und Eäncke waren Blöcke und Steine, und konnte man, weil das Dach allbereits sehr baufällig, kaum ttocken sitzen. Ein Knabe aus der Stadt- schul war Vorsänger, und trug einen Klingelbeutel herum. War also deßfalls ein kleiner Anfang; aber die Zahl der Zuhörer, weil das Stadt- kirchengebaude vor hiesige Gemeinde zu enge wurde, je länger, je grösser. Nachgehends wurde, um den ftudiolis Tirol, ein beständiges exercinum publicum concionatorium zu stiften, eine Sonntägliche Mittagkpredigt angeordnet, welche im Jahr 1651. also daß immer eine gewisse Anzahl mmifterii candidatorum selbige verrichten , eine liebliche Music von den Srudiofis angerichtet, und nun auch vom Pfarrer dieser Kirchen die Kinderlehre dabey gehalten wird, ist eingerichtet worden. Auch ist anfänglich, am Donnerstag Morgen darin geprediget, und jedesmal an statt dcö Lautens, wie oben gedacht, zur Kirche durch die Strasse getrummelt worden. R r Allein 63 Wochenblatt Mn im Bauwerck wurde nichts gethan, weil man nicht wüste, od eine Kirche daraus werden würde, doch ließ obgedachter Hm. General- Lieutenant , Herr D. Georg Dieterich / damals Fürstlicher Re- gierungsrath aklhier, nachmaliger Freyherr von Rondeck, und Fürstlich Sachsen Hallischer Cammerprasident, kaiserlicher Resident zu Hamburg, welcher sich sonderlich dieses Kirchenbauwesens angenommen, und Herr D. Johann Daniel Horst/ Fürstlicher Hof-und Leibmedicus, Stühle darinnen machen lassen. Einer versuchte, ob ein Pädagogium daraus fönte gemacht werden. Verschiedene hätten lieber gesehen , daß man es wieder zu einem Ballhaus zurecht gemacht, oder gar ungebauet verblieben wäre. Allein höchst bemeldetm unsers gnädigsten Fürsten und Herrn Georg des zweiten. Hochfürstliche Durchlaucht überlegten aus hochweisen Gründen, wie hochnöthig hiesigen Orts eine Kirche sey, besonders da die hohe Schule von Marburg wieder hierher verleget, auch zu Kriegszeiten die Fürstliche Hofstaat, eine stärckere Besatzung, und das Landvolck, edle und unedle sich hier aufzuhalten habe. Denn man hätte wahrgenommen, daß bey erstmaliger Fundation her Universität zu Predigenszeit die Sru- diofi auf dem Stadtkirchenplatz spatziren, und bald in bald aus der Kirche gegangen, zu Kriegszeit aber die Landpfarrer denen hierher, geflüchteten in dem damals zur Fürstlichen Wohnung gebrauchten Collegio predigen müssen. Weiter bedachten höchst dieselbige, wie viel gottesfürchtige Hertzen, auch unter den vornehmsten Fürstlichen Mmiftris, daß dieses Gebäude zur Kirche angerichtet wurde, wünscheten. Wie eifrig in währender Zeit, dem Gehör des göttlichen Wortes und Gebrauch der heiligen Sacramen- ten, ohne Abgang der Stadtkirche, Darinnen sey beygewohnet worden. Wie mancher Studiofus, Gott zu dienen, im Predigen und der Mufica darinnen geübet, und vollkommener gemacht werde. Wie dieses Gebäude entweder aus der Fürstlichen Rentcammer, oder Universitätsgefällen, mit grosen Kosten wieder zum Vallhause zu repariren, und Hernachmalensamt dem Ballmeister, zu unterhalten sey, da es alsdenn doch bey damaligen Geldlosen Zeiten, und schlechter Frequenz der Studirenden,denen doch diese Motion für allzustarck von den Herrn Medicis gehalten wird, weniger als zuvor gebraucht; darauf es dann wieder so, wie vormals ergehen würde, und was dergleichen mehr war. Dieses alles überlegten Ihrs Hoch- fürstliche Durchlaucht Georg der andere höchst seeligen Andenckens,und beschlossen bey sich selbsten christlich: es sollte dieses Gebäude ans göttlicher Hülfe eine Lirche werden / und hmkünftig beständig blechen. Der Beschluß folgt nächstens. Giesser Wochenblatt. Num. 17. Dienstags den rz. April. 177». Vorschlag wie 2(rme zur thenren Zeit wohlfeil stark und gefunb erhalten werden können. Mit einer wohlfeilen Kost hat ein Pfarrerin Frankreich 400. Arme 3 Monath lang mit gesegneter Würkung gespeiset, nemlich mit r Pf. Reiß 7 Pf- Cartoffeln 1 Pf. Kürbis 1 | Pf. gelbe Rüben 1 | Pf. weise Rüben | Pf. Butter | Pf. Saltz zg Pf. Wasser zu allen diesen Speisen, dieses kommt nach jetzigen Werth alle zusammmen keine r fl. Hiermit können 40 erwachsene Personen 24 Stunden gesattiget werden. Damit wird folgendermaßen verfahren. -) Wird der sauber gewaschene Reiß in 71 Pf. Wasser gethan, und nach und nach langsam gekocht. 2) 7 Pf. Cartoffeln gesäubert und wie ordinair zu Brey gekocht. 3) Kocht man auch die Rüben, die zerschnitten sevn müssen, etwa» anderthalbe Stunden lang, je nachdem sie hart, mehr oder weniger, unD rührt sie in der Pfannen, bis sie zu einem Muß werden. Wann sie noch Brühe haben, so schüttet man die Brühe weg. w 4) Werden auch die gelben Rüben, und die Kürbis, in Scheiben, oder wie man will, zerschnitten, und in ohngefahr Maaß Wasser gekocht, und dann auch zerstoßen, und durch einen Durchschlag aeürutfn sie geben ein angenehm süsses Wasser, so beybehalten wird. f) Wann dann die Cartoffeln oder Erdäpfel und übrigens, wieanae. zeigt, zubereitet worden, so kommt man wieder zum Reiß, zündt darunter das Feuer an, und schütt die andern Speisen alle in den Reißhafen; thut auch ohngefehr anderthalb Vierling Butter, und eben so schwer Salz, das aber in warmen Wasser aufgelößt wird, hinzu. Dies alles rührt man mit einer hölzernen Spatel oder grossen Kochlöffel fleißig durcheinander, und laßts zwey bis dritthalb Stund ganz gemach kochen. Dann tbut man ohngefahr 1 Pfund in Brocken zerschnitten Brod darein. Ein halbe Stunde darnach ist es genug, und kann man anrichten. Hierzu hat man einen Anrichtlöffel, welcher ohngefahr ein halb Pfund fasset. Dieser zweymal voll macht eine tägliche Portion für eine Person. 6) Jeder. . ,/2 Jedermann wird ohne mein Erinnern einsehen, daß nian nach den Umstanden an obiger Vorschrift der verschiedenen Speisen, in Man» g«l «er emest/ von der andern desto mehr nehmen könne. Wenn man auch gegen dem Zruhsahr keine Carkoffeln oder Erdäpfel, oder weiß oder gelbe Rüben mehr haben sollte, so dienen vielleicht gedörrte Erdäpfel und Bwnschnib, die aber nach meinem Bedünken, bevor man sie braucht, zuerst auf den t)fen geschüttet, und wieder klingelnd hart gedörrt werden sollen, daß man sie leicht zerstossen könne. Wo man auch keine Butter batte, io wür« den einige mit Rahm wohl versehene Milchen vermukhlich eben so gut, oder besser- Dienste rhun. Wer auch ein artlich Skückgen Speck oder Schwein- Schmalz zerhacken und stakt des Butters sich dessen bedienen thäke, würde, wie beglaubt bin, ebenfalls gute Nahrung bekommen. Wann man ^Reifi etwas gut Fleisch kochen würde, khäte man gewiß die übrigen Speisen damit Nicht verderben, sondern verbessern; J ....ifi7!feilrlln® aukes Nahrungsmittel vorgeschla- gen ist, so wird G. G in Zukunft niemand über Hunger klagen müssen Die aller unv-rmöglichst-n alten Leuth-, oder die kleinen Vaterlosen Kin- der ronnen so wohlfeil unterhalten werden, daß es an genügsamer Ben- hulf bei) klugen Regierungen, bey gutkhätigen Klöstern und Äemtern, oder durch ailerhand andere istifftungen, auch endlich an Allmosen von Reichen und andern mitleidigen Leuchen nirgends fehlen wird. . 8 ),Wo die Haushaltungen stark, würden sie bey dem anaeuiakest Gewicht bleiben. Smd sie schwach, so können sie destowenige/auf ein! mal kochen. Am vorkraglichsten aber wäre, um Holtz und Muke ;>, er- spahren, wann em- ganze Nachbarschaffr zusammen kochen würde Man könne auf-m und ,-d-smal 450. Pfund kochen, welches dann für too Personen auf 4 Tag genugsam wäre. Es braucht zwar ein groß Ge- schirrdarzu Allem da k-me Nachbarschaffc oder Dorf, wo nicht gröss- Keffel anzutreffen, oder leicht angeschaft werden könnten, so ist ia leicht für viele auf einmal zu kochen. Besonders sollte in Dörfern für die Armen zusammen gekocht werden da es leider Gott erbarm.' so viele Arme h.n und imeder hak- dre nicht einmal Pfannen , oder ander Kochgeschttr haben. Diese könnten sich sonst das vorgeschlagene Nahrungsmittel nicht zn Nutz machen Sie mußten alle trostlos hungern, da sie dock' mit so wemg-m zu retten waren. Di- Armenstistungen aller Orten sollten sich besonders angelegen seyn lassen, die vorbeschrieben- Nahrung kochen und mang-lbahr-n zukommen zu lassen. Nicht nur die aufdie allgemein- M-n- * Vielleicht könnten auch an statt des Kürbis, Toden - Koblraben öS!!? Rüben, oder Selen gebraucht werden. --°°cn, deoyirabe«, Bayrische Für Linder- .Em Dieb, der noch nicht gar alt war, sollte gehangen werden. Da man ibn nun zum Richkplatz brachte, bat er, man möchte ihm nur noch ‘ feine noch lebende Mutter Herbolen. Als sie nun herbey kam, stellte er sich, als wollte er ihr etwas ins Ohr sagen, bieß ihr aber das Ohr bey nahe herunter, und sagte: Hier, Mutter, habt ihr ein Angedenken eurer Leichtgläubigkeit und Unachtsamkeit auf meine Erziehung I Hattet ihr mit diesem Ohr meine Lügen nicht angehört, da ich so oft, als ein kleiner Knab/Fe- vermesser, Schreibzeug, und andere Sachen, die ich meinen Cameraden gestohlen, aus der Schul, unter dem Vorwand daß ich sie gefunden, oder geschenkt bekommen, nach Hause gebracht; battet ihr besser auf mich Acht gehabt, mein Vorgeben untersucht, und meine Lügen undkleineDie- bereyen bestraft; so hatte ich das Stehlen nicht fortgesetzt, wäre aus einem kleinen Dieb kein grosser geworden, und müßte nun nicht am Galgen so elendig und schimpflich sterben. Eltern und Kinder, seüte er hinzu, spie« gelt euch an mir und meiner Mutter! Seyd achtsam auf die kleinsten Fehltritte eurer Kinder; und ihr Kinder, hütet euch vor dem Anfang des Bö, stn im Kleinen; so vermeidet ihr auch den unglücklichen Fortaang im Grossen» lchenliebe hauptsächlich gegründete christliche Religion , ohne welche alle übrige Tugenden und Wissenschaften ein leerer Ton sind, soll ihnen der wichtigste Antrieb darzu seyn, sondern ihr eigener Nutzen soll sie auch darzu vermögen. Durch diese gesunde Nahrung wird f Ausgab nur vor bloses Brod ersparet. Ist das nicht ein wichtiger Vorthcil? Nachricht- Ein Pursche, so als Scribenr gebraucht werden kann, und dabey zur Aufwartung mit dienet, wird verlangt. Bey Ausgebern dieses wird nähere Nachricht ertheilet. Es ist nunmehro die dritte Classe der 7fen Hochgraflich Neuwiedi- sen Armen und Krankenhauses GeldLotterie den 29. Mertz gezogen worden und die Ziehungslisten sind davon eingelangt, welche die Herrn Unteres« senken zur Einsicht haben können, ob ihre Loose gewonnen , und die Gewinne emziehen können. Die vierte und letzte Classe dieser 7ten Lotterie wird den 28. May geb Gott völlig ausgezogen, wer sich dabey zu ^nte- St toimtrotroen/1“"1 au63cb,tnc*K-ufioose finden,,,uv .....SfStf Zu verkaufen. Es sind eine guthsParthie Karpfensetzlinge einige Stunden von hier zu Haden, wer Belieben hat, deren zu kaufen, kann sich bey dem Verles ger dieses BlatS melden. Ern-und auspaßrrende vom tj. April bis den 20. April 1771* Herr Regierungsrath Schüler von Darmstadt, paßiret durch. Herr Capitain Bröneck in Braunschweigischen Diensten, pass, durch. Herr Lieutenant von Löwen in Dänischen Diensten , pass, durch. Frau Hofgerichtsassefforin von Goue, von Braunschweig, logirt im Posthaus. Herr Baron von Boos, Domherr zu Hildesheim, log. im Posthaus. Herr Major Moser, in Französischen Diensten, pass durch. Her Capitain Bergling, in Braunschweigischen Diensten, pass, durch. Herr Generalmajor von Rabenau, von Appeborn, log. im Einhorn. Herr Hauptmann Bechtling in Braunschweigischen Diensten , paßiret ♦... durch. Gebohrne und Geraufte. Am 5. April Johannetta Catharina, Herrn Johann Gottfried Christian Kellerö, Stadt-und Land Chirurgi allhier, Töcht erlin. Am H. April. Willhelm Adolph Conrad, Henrich Schneiders, Bürgers und Schreimrmeisters Söhnlein. Beerdigte» Am 3. April Johann Eberhard Roth, Bürger und Bierbrauer allhier. Am 8. April Herr Franz Cron, Studiofus Iuris, und gewesener Hofmeister bey des Herrn Baron von Löw hochadelichen Jugend. Eodern Johann Jost Friederich, Johann Conrad Simons, Bürgers und Fuhrmanns allhier, Söhnlein. Dieft wöchentliche Anzeigen werden von dem Verleger Johann Philipp Krieger Universitäts Buchhändlern hicftlbst, an die Herrn Liebhaber gegen einen Rthlr halbjähriger Pränumeration geliefert Einzelne halbe Bogen werden für 2. kr. aus- gegeben- Man kann auch den Herren Liebhabern nut! denenschon herausaekomme) neu Stücken dienen. /r/ ?v