Grener W o P e n H a 11 Ein und Fünfzigstes Stuck. Dienstags den 17. December 1771. Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtjscher gnädigster Erlaubnis. Hom Vergnügen und von der Zufriedenheit. Qui fit, Moecenas! vt nemo, quam fibi fortem sä racio dedcerit, ceu foro obiicerit, illa Contentus vivat ? Hovat-, Serm. L. I. DAMeiche doch , meine Muse! die du immer von neuen Plagen ges drückt wirst, von diesem schlimmen Orte, da dir jeder Anbruch <$age$ neues Weh prophezeyet; von dem Orte, wo nicht selten die Freude zue Mutter des Verdrusses wird ; wo man mir Hof- nungen gespeiset täglich neue Sorgen bekommt, und wo fruchtloses Seufzen auf erblaßten Lippen erstirbt! Mensch - du suchst Freude - hier in den Gezelten der Sorge! Besinne dich - bedenke, daß sie eben so wenig hier zu finden ist, als süsses trinkbares Wasser auS dem salzigen Meere geschöpfet werden kann. Komm Sterblicher! suche mit nur die Freude in überirdischer Sphäre, in dem Gefilde, das der gütige Schöpfer zum Vergnügen für deinen Geist bet reitet hat; dahin, wo du frey von Plagen bist, wo die Sorge stets vor einem nachdenkendem Gemüthe fliehet, wo die Tugend bewafnet genug ist, Bekümmernisse von sich zu entfernen! Komm, laß uns fliehen - in d-r Welt, aus der Welt - mit erleuchteter Vernunft! Denke nicht: Warum ward doch der Mensch allen Plagen ein Raub? Warum ward Freude nicht seiner Seele M Beute? Denke nicht: v - * Cee ein : ' i) ♦ > ' P4 Wochenblatt. ein jedes Geschöpf in der Welt hat unter bösen Tagen auch gute, nur allein der Mensch hat lauter Weh und kein Wohl; warum zeigt uns das Schicksal nur der Hofnung Morgenrörhe/ verbirgt aber ihren Schimmer sogleich hinter die Wolke der fehlgeschlagenen Hofnung? Nur unsere Verzweiflung in den Seelen zu nähren, die mit erneuerten Sorgen wider neue Sorgen gebieret. Warum ward Hofnung und Lust in das Wesen der Seele geschrieben, da das, wornachwiruns am meisten fthnen, doch stets vor uns fliehet? Warum schuf der Schöpfer den Menschen nicht wie den Engel? Warum setzte er nicht vor ihm Dämme, die er nickt übersteigen konnte, und so glücklich bleiben mußte? - Das ist zu tief, wer kann es ergründen? - Ein Thier kennet seine Last nur halb, weites unsere Vernunft nicht hat. Warum gab der Schöpfer dem Menschen die Vernunft, und machte ihm dadurch sein Elend ganz fühlbarer stehet mit derselben hinter den Vorhang der Zeit, und entdecket doch nur eine dunkle Nacht. Warum ward sein Gesichtskreis nicht grösser - oder kleiner? Allzu viel zu sehen, keine Noth zu fühlen noch zu wenig zu sehen um seine Sorgen mit Trost zuiindern? Das ist ein hartes Besetz, womit uns die Natur straft. Denke nicht: Der Mensch ward zum Unglück geschaffen; zum Ziel aller Plagen gesetzt, dessen verneuerte Plagen ihm mit jedem verneuertem Tage entgegen kommen. - So würden wir gegen den Himmel murren, und der Staub sich gegen den Schöpfer empören. Laß deinen Blick nicht so dreist seyn, und über seine Schranken , die der Himmel jedem Geschöpf weislich gesetzt hat, hinausgehen. - Bedenke, daß du Staubbist, und auch deine Einsichten ihre gesetzten Gränzen haben - schreye nicht länger wider die gütige Vorsicht - deine und anderer Menschen Schicksale sind dir ein verschlossenes Buch, das dir die Zukunft nach und nach eröf- nen muß - So weit Himmel und Erden von einander sind, so weit, ja unendlich weit und höher ist die Erkänntniß des Schöpfers als deine Er- känntniß Das was du von den Wegen der Vorsicht zu erkennen vermögend bist, sind nur Kleinigkeiten gegen dem, was dir der Vorhang der Zukunft verbirgst. Mensch, du bist blind - jetzt solst du glauben, daß der Schöpfer gut ist. Doch, du sollst auch sehen - aber sehe mit erleuchteten Augen! Laß Aberwitz/ vorurcheile und Stolz; dieses sind es Sterblicher, die deine Seele in. dunkle Wolken und Nebel verhüllen; diese sind zugleich die Feinde, die dich deiner Hoheit berauben wollen; sie rauben • einem Wochenblatt 31; einem jedem Sohne Adams die Zufriedenheit des Gemüths ; sie machen die Erde zu einer Wüste, und bereiten dem Menschen Plagen, davon er selbst Die Ursache ist. Der Aberwitz machet es : daß wir die Folgen nicht kennen, und nur bey dem ersten Anblick beruhen. Das X>orur4 eher! macht, daß wir auch das beste, was uns begegnet, nur weil es Mode ist, oft als eine Last ansehen. Und der Stolz schreyet; gar keine Noch und Plage darf sich einem so edlen Volke nähern; von dem gemeinschaftlichen Gesetze muß das Schicksal den edelen Menschen, der eines bessern Glückes würdig ist, ganz gewis ausnehmen. In diesen dreyen wirst du die ganze Ursache finden , warum der Mensch sein eigener Henker ist. Ich will dirrZ beweisen. Tr'eyrus ruft: Ich bin weit weniger glücklich, alSLanrll/ er sitzt dem Glück im Schosse, er ist selbst des Glückes Sohn; so spricht der Aberwitz; er redet eben so von dem Glücke Catulls, wie der Blinde von der Farbe; wiederBau- er, wenn er die Staatsverfaffung beurtheilen will; er sieht die Last nicht, die den Catull bey seinem glanzenden Glücke sehr drücket. Und der Stolz spricht: War ich nicht eben so würdig, dies Glück zu besitzen als Catull? Warum kam es nur allein ihm und nicht mir ? Befreye dich von den Vorurtheilen, so wirst du besser sehen; nun laß uns die Gesellschaft der Sterblichen betrachten! Mit Bestürzung wirst du gewahr werden, wie der Mensch sich oft Mühe giebe, sich selbst zu peinigen und zu betrüben; wie das größte Glück oft für die größte Plage gerechnet wird; wie grausam er gegen sich selbst ist , und daß ihm nicht selten eine Möglichkeit in grossen Sorgen verwirret. Siehst du mitfrey- em Blicke auf die menschliche Gesellschaft , so werden dir zweyerley Geschlechter begegnen: das eine scheinet aufgeheitert, vergnügt zu seyn, fühlt aber gar oft im Herzen die Mühe und Verdruß , den der Mund dreiste leugnet. Das andere ist redlich und erösnet sein Herz, bekennet freiwillig, was es thörigt glaubt und denket; nämlich, daß Freude nur derfre- che Muth des Narren sey; daß die Menschen zu Mühe; Seufzen und Elend geschaffen waren; daß Tugend und Gottesfurcht ein gallensüchtig Blut sey. Die ersten suchen zwar Vergnügen zu schmecken, aber sie bauen die Lüste auf das Grab drr Tugend und der Pflichten; die andern wollen ave Arten der Luft von der Erde verjagen, und überschwemmen alles mit einem Meere von Thränen. Komm! laß uns beyden Arten von Eee 2 Men- Zlß wdcheME Mmschen dreiste die Spitze bitthen! laß uns dm Frieden des GemüthS a^s den Händen des zahlreichen Hauffens der Thoren retten! komm, laß ynö aufbauen, was diese Niederreissen wdllm, und dreiste ihre Gebäude, die sie bauen, untermimren und in die Luft sprengen ! Siehe Freund! dort kömmt Titus: wie heiter ist sein Gesicht! be- bemerke seine lächelnde Mine; seine Augen sind die Dollmetscher seines Herzens und verkündigen dir lauter Freude, die seine Seele beherrscht. Sieh! wie vergnügt er dir entgegen eilet! geh und höre, was die Ursa« che seiner Freude ist! bald kann er durch Unrecht einen kleinen Vortheil gewinnen Bald stirbt ein Feind, den er durch seine List zum Tode befördert hat. Bald hat eine thörigte Schöne seinen unkeuschen Willen erfüllt, woran er kürzlich noch zweifelte. Siehe! das sind die Ursachen seiner Freude. Urtheilet nun, ist TituS nicht glücklich bey dieser Freude? , ist er bey seiner Lust nicht sorgenfrei) - ist er nicht klüger als jene die sich quälen mit Gerechtigkeit und keusch zu leben? so wirst du erst urtheilen; - aber siehe nun auf die Folgen seines Verhaltens, seiner Ungerechtigkeit - seiner Lust. Gehe ihm nach - bemerkend folge ihm dein Auge. - noch heut quält ihn Verzweifelung, und die stille schlaflose Nacht quälet seine ungerechte und unkeusche Seele; seine Lust wird ihm zur Quelle des MiS- vergnügens; Verzweiflung und Sorge sind die Töchtrr ihrer verführerischen Mutter, der Lust. Was denkest du nun von ihm, Freund, ist er wohl glücklich, den du glücklich ohne Beobachtung seines Lebens dachtest? - Mache dich näher zu ihm, preise ihn glücklich, mache ihn dir redlicherweise vertraut: er wird dir sagen: verflucht sind die Lüste - „ sie er- „ freuen kurze Zeit, aber ihre Folgen quälen meine ihr opfernde Seele „ ganze Jahre! „ aberwitzig, unklug ist jeder, der dem verderbenden Triebe der Lust folgt, darum, daß er nicht auf d.e Folgen schauet. - Nun, nimm Larzerns Laterne, beleuchte die Menschen.': Du wirst tausende finden, die mit großen Sorgen eine kurze Freude erkaufen ! rufe ihnen: ihr Thoren! wollt ihr die ächte Freude haben und behalten : so seht bey jedem Vorsatze auf die Folgen der beschlossenen Handlung! sucht nicht die Freude unter den Dornen der Laster, und erkennet diese durch die Erfahrung bestätigte Wahrheit: die Tugend ist die Mutter der Freude. Dort sehe ich einen andern mit halb bleichen Kinne, in dem Sorgen und Freude, Vergnügen und Mühe immerdar sich vereinigen. Ich höre Wochenblatt. 3l7 höre ihn rufen! wie bin ich doch so unglücklich! soll denn meine ermüdete Seele, nicht einmal in den Hafen der Freude einlaufen ? die Lust fliehet vor mir, je mehr ich sie suche; — ich scheue die Sorgen, und doch mi# schen sie sich in jede Lust und verbittern sie mir; - sie wachsen, wenn ich sie zu verdrängen suche; - ich sehe, daß jede Lust eine Plage in ihrem Schoose tragt; und wenn die Lust gebobren wird, indem stirbt sie schon, und nimt gar ein Ende; - gestern eine Lust, heute eine Last! - ich rache dir, Freund! schranke dein Verlangen ein, beobachte deine Pflicht, anders wird deine Brust nie wahres und bleibendes Vergnügen empsinden. Weder Lust noch Scherze müssen dich von deiner ernsthaften Pflicht abziehen! wenn du aber Lust mit Ernst vermischest, so machst du dein Leben glücklich - Daß du Ergötzlichkeiten suchest, das ist dir unverwehrt, aber gebrauche sie sparsam! denn der Misbrauch einer jeden Ergötzlichkeit ge- bieret Unlust. Beständige Lust bleibt keine Lust - der Wechsel machtuns eine Sache angenehm; - wirst du dich im Genüsse der Lust einschranken, fb wird dir die Lust erst recht Lust, Vergnügen, werden. Denn je seltner du sie hast, desto starker wird sie dir werden, wenn du sie hast. O ein Geschrey! was sich dorten gen Himmel erhebet. Ich sehe einen zahlreichen Haufen verwegener Menschen, die rasend aus Witz, gegen den Himmel selbst sich zu erheben unterstehen/ die, von eingebildeter Weisheit benebelt, in allen Thorheit sehen, was die Vorsicht weislich schaffet und bestimt. Ihnen machtS der Himmel niemalen recht. * Sie schreyen: so solte die Sache eingerichtet seyn. Sie bestimmten eine andere Ordnung, als die Vorsicht in vollkommener Klugheit beliebt, - überall sehen sie Mangel im Welrbau. - Ein kluges Volk - es will die Gesetze des Schicksals aufheben; - es wollte gerne die ewige Weisheit vom Throne der Allmacht herabstoßen, und der Vorsehung Gesetze geben, der sie gehorchen soll; es setzet sein eigenes Wohl zum Augenmerk des Ganzen. * ■ - - Jener reiche Madidor wird von seinem Reichthume besessen, ist mit ten in seinem Goldhaufen ein Bettler und klaget; wie trübselig gehet eS mir! - ich bin ein unglückseliger Mann! - gestern belebte mich eine freur dige Hoffnung , heute meinen Reichthum ansehnlich vermehren zu können. Aber, ach meine Hoffnung ist tod - statt des Gewinnstes sehe ich Schaden - mein Weg ist neben ausgegangen, - ich habe mich geirrt - ich Eee r glaubte zrs wocheirdlare. glaubte dem Ziele nahe zu seyn - nun sehe ich mich weit davon entfernt! ich kann nicht Freude haben, bis meine Hoffnung erfült wirb, wenn nicht Reichthum mir zuflieset, werde ich nie glücklich. O, wenn doch der Himmel meine Wünsche erhörte! dann wäre ich vergnügt und er gerecht. Erreiche deine Wünsche, o Thor! betrachte aber auch die Folgen derselben. Auch die Erfüllung derselben werden dein Gemüth nicht erfreuen, sondern noch mehr niederdrücken. Wird dir ein Wunsch gewährt, so werden wieder zehen andere bey dir entstehen; - wächst dein Glücke, so wachsen auch deine Begierden. Glaube, Eitler, wenn du alles besitzest, was du gewolt, so wirst du noch kein Vergnügen empfinden. Wirst du alles wohl erwägen, was den Besitz des Rcichthums begleitet, so wirst du der Vorsicht für eine jede fehlgeschlagene Hofnung danken ; du wirst sagen, daß alle deine Klagen aus der Quelle eines Aberwitzes hervorgequollen sind. Was Hilst es dir, wenn du auch mehr Gold erhieltest, als du brauchen kannst? das Gold, das nicht genützt wird, übertrift an Werth nicht den geringen Sand, der dort die Erbe, unserm Urkheilenach, ohne Nutzen drückt; durch den Ueberfiuß wird dir keine Freude geboren, sondern nur Last. Laß daher nicht mehr unbesonnene Wünsche dein Leben beunruhigen! - die Vorsicht weis am besten, was deinem Geiste wahre Vortheile verschaft, Vortheile zur Ruhe für dieses Leben ; begnüge dich an dem, was sie dir zuwirft! bedenke - Lust, Ehre, Reichthum sind ohne Zufriedenheit Bürden — glaube, daß jeder Zufall nur auf dein Bestes zielet; daß dein und anderer wohl die Absicht aller Dm, ge ist. Wirst du dich darin beruhigen, so hat dein Gemüth Friede. Komm Freund, wir wollen der Hütte der Armen uns nahen. Jener, der durch die Armuth niedergedrückt wird, glaubt gröftres Recht zu haben, sich über die Vorsicht zu beklagen. Er ist entrüstet über seinen Zustand. Ich seufze nicht, spricht er, um Reichthum , wie jener; ich wünsche mir und den Meinigen nur'das tägliche Brod - ich kann gar nicht denken, warum der Himmel so grausam gegen mich ist , und mich bis an Tod in der bittersten Armuth schmachten läßt. - Einem giebt er zu viel, mir aber zu wenigs - jener hat Ueberfiuß und nähret seine Wollüste; mein Leben ist nichts als eine Reihe lauter Kümmernisse und nagender Sorgen nur um das tägliche Brod, zollte der Himmel gerecht siyn? - sollte er mein Wohlwollen, und auf meinen Nutzen bedacht seyn, so würde er eine gleichere Auötheilung beobachten. Der Beschluß folgt nächstens. Acade, Wochenblatt. Academrsche Nachricht- Der Herr Professor Schulz welcher mit dieser Woche seine Vorlesungen über die Englische Sprache anfangt, läßt zum Behuf seiner Herrn Zuhörer einen kurzen Entwurf einer Englischen Gramme tic nach den Grundsätzen der besten Sprachlehrer drucken, welche Bogenweise bey Johann Philipp Krieger ausgegeben wird, auch ist dessen Bibliothek der griechischen Litteratur daselbst ä zo kr. zu haben. - - - ■ ■ ---------------------------------------------------------------—----------- AvertifTements. MM In der Kriegerischen Buchhandlung ist neu elWcnenJ. C. K.Bey« trage zu Reinhard historisch juristischen Ausführungen. Bey mir wie auch in Wetzlar bey dem Buchbinder Brauneck sind Camcral, als auch Europäische galanterie Calender auf das Jahr 177*. billiges Preißes zu haben. Man hak auch denen respectiven Herrn Pränumeranten auf Leyferi Meditationibus ju eröfnen, daß der i te Theil in gros 8. die Presse verlassen, und gegen Erstattung des Porto und gegen den gewöhnlichen Vorschuß auf den rten Theil mit 1 ft 12. kr. kann in Empfang genommen werden Nachricht. Da mit Ende dieses Monatbs die Pränumeration dieses Wochenblatts zu Ende gehet, und der Verleger entschlossen solches kommende- Jahr g. G. wieder sortzusetzen, so werden die respective Herrn Liebhaber höflich gebeten, die Pränumerakionsgelder zeitlich einzusenden / und diejenige so seit z. und mehr Jahren den Vorschuß noch restiren ▲ werden sich auch einmahl zu bequemen belieben ihre Schuldigkeit abzufühmi, an sonsten man aufhören wird sich mit^veitern übersenden des Wochenblatts vergeblich zn beschweren; diejWPn Herrn und Gönner aber, so etwa unsere Blätter mit einigen BeyträMi betfjjjÄk oder etwas bekannt machen wollen, werden geziemend gebeten ^.ÜU Wche an den Verleger dieses jedesmal einzusenden. 1F Ioh. Philipp An'eger. Die Wochenblatt Pf- Pf- w fi. lalb. 7 15 5 iS 4 6 4 Pf» 2 4 i 4 I X Ä^aibs; Leber 5 Eyer - k«ib. i Pf. inländische Seift7ald tb. Loch. Qn. i 7 9 'i 4 3 /Giesser MaaS. i t 4 4 24 24 2 2 2 alb. »5 15 9 2 IO ^.!8oth!Qn. f lt 2 Weck - t Tertscher / i Achtel Korn t i Achtel Gerste - alb.ipf Ein-und auspassirende vom ?• December bis den December 1771. Herr HauptmannWMNyliuS, und Herr Lieutenant von Strasoldo in Kaiserlichen Diensten, pass, durch. Herr Lieutenant von Wrede, von der Hessen Casselischen Guarde, log. im Einhorn. Herr Geheimtersecretair deDrouin von Churbayern, log. im PosthauS. Herr Cammerrath Gedeck von Saintgoar, log im Stern. Herr von Schenck Jagdjunker von Darmstadt, log. im PosthauS. Herr Capitain von Bartling in Braunschweigischen Diensten, log. im Hirsch. AchteMZaltzcn - Achtel^ afcr - Meste Erbsen » Meste Linsen - Pfund Hirse Pfund geschalte Pfund. fi. 7 Rindsfett 1 7 Hamelsf. j 1 Lichter t J2O Die dritte Classe der eilften ChurCöllnischen Lotterie ist nunmehro den 2ten dieses Monaths gezogen worden, und die Listen davon eingelangt welche denen Herrn Interessenten zur Einsicht gezcicht werden, und die Gewinnste davon einziehen können. Den 6. Jan. 1772. wird die Zie» hung der vierten und letzten Classe ohnfchlbar vor sich gehen, und wird vahero>die Renovation zu erlegen gebeten. Gerste f W f Pfund kle-r geschalte Gerste - 3 3 2 3 3 Ochsenfleisch - Kalbfleisch - Rindfleisch - Kühfleisch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleifch Bork fiel sch f Wurst # - Kaibsgelüng 1 1 .1 1 1 tUMUlt WH“ ' - ~ --- iMaastFruchkBrandew.xZalb. iPt BratwurM t Ws« ,4 «1». - Brod, f » I Butter Bretzel! 1 Kruckt- und andere Preiße am Markttag den io Dec.' 1771 ü ft. 'alb. vf. tb alb. pf.i^ ' tb.; 1 Karpfen alb.ip 5 1 Hecht f 6 1 Persing f 6 »Barmen 1 Echleyen 3 1 Butter, 8