Giesser 41 MUMMW Eilftes Stück. Dienstags den nten März 1771. Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis. Diese Blätter sind eben nicht besonders theologischen Abhandlungen gewidmet. Ein Gönner derselben hat aber diese Abhandlung eingeschickt, und wir rücken solche ein, weil sie etwas Neues enthält. Viele Leser werden solche mit Danck erkennen. Eine neue Erklärung der Worte iCtr- «i, io. Das Weib soll eine Macht auf dem Haupt haben. AAztie Ausleger sind darinnen einig, daß das Wort Macht eine vSV Decke bedeute; und dieses zeigt auch der ganze Zusammenhang der Rede. Allein wenn sie die Ursache angeben sollen, warum sich der Apostel eines Worts bedient, das weder in der griechischen noch meiner andern Sprache eine Decke des HauptS bedeutet, fo führen sie allerley zum Theil weithergeholte Gründe an, die derjenige, dem hieran gelegen ist, gehörigen OrtS selbst nachsehen kann. Ich behaupte daß das Wort, das im Original vorkommt, und dem Buchstaben nach durch Macht, oder Gewalt gantz richtig übersetzt ist, der Sache nach zu deg Apostels Zeiten eine würkliche Decke des HauptS, oder nach unsrer heutigen Art zu reden, einen gewissen Kopfputz deS Frauenzimmers bedeutet habe. ES ist bekannt daß die Kleidungsstücke und insbesondre die man- cherley Arten deS Kopfputzes heutiges TageS allerley oft sehr wunderliche Nahmen haben. Die Franzosen, von denen wir unsre meisten Moden bekommen, haben eine besondre Art von Witz den die Deutsche Stutzer Ursache haben zu beneiden, weil sie ihn nicht erreichen können. Der- K e selbig, 42. Wochenblatt- selbige bestehet darinnen, daß sie einer bekannten Sache die mit irgendeiner kleinen Veränderung als neu hervortritt, einen neuen und so viel möglich seltsamen Nahmen geben; daß schon dadurch allein die Neugiet- be der Leute gereiht wird, die neue Sache kennen zu lernen, zu kaufen, und zu tragen. Auf diese Art setzen sie Deutschland eben so oft in Eon- tribution als durch die anbefohlne Fouragelieferungen , wenn es Krieg ist. Ein neuer Nähme, der einem Kopfputz, einer Dose, oder einem Facher ertheilet wird, macht ost das Gluck eines Erfinders, und einen Künstler in wenig Tagen auf seine gantze Lebenszeit reich genug.' Es ist ausgemacht, daß die Griechen in dem Alterthum in Absicht auf Moden- und Galantene eben das gewesen sind, was heutiges Tages die Franzosen sind. Sollten sie also nicht mancherlei) Moden gehabt haben, die mit seltsamen Worten beleget wurden, und deren sich jedermann bedient hat, weil sie jedermann bekannt und geläufig waren. Warum sagen wir alle Parasol oder Saloppe, ob wir gleich bekannte und ursprünglich-deutsche Wörter haben, die eben das bedeuten, und wir gar wohl Mantel oder Sonnenschirm sagen könnten? Man hak vor wenig Jahren eine Art Kopfputzes gehabt, den man weil man ihn von den Franzosen bekommen hat, mit dem französischen Wort Conquerame benennt hat. . Was ist ähnlicher als dieses Wort, und das Griechische, welches durch Macht oder Gewalt übersetzt wird? Denn eine Conquerante heißt dem buchstäblichen Verstand nach eine Siegerin, oder eine Eroberin. Da die Gestalt der Person oder die Schönheit des Gesichts, vielweniger das gute Herz, als welches ganz aus der Mode gekommen ist, nicht immer mehr Eroberungen machen können , so hat man seine Zuflucht zu dem Putz genommen: und die Erfahrung lehrt zur Genüge, daß diese List nicht fehlgeschlagen ist, sondern weitmehrHerren wenigstens der Stutzer, um die es doch meistens nur zu thun ist, durch einen wohlgewählten Stoff, oder durch irgend eine andre Art des P rtzes erobert werden, als durch persönliche Verdienste. Ich bin ein un- rerthamger Diener von ihrer Drapdornen Weste, sagtdaher in einem ähnlichen Fall schon Rabener nicht mit Unrecht. Sl Ich behaupte nicht, daß das WortMacht gerade zu eine soqenann. ke Conquerante bedeute, und daß es gerad die nemliche Mode gewesen sey, sondern nur daß es eine Art des Kopfputzes gewelen, die man aus einem gewissen Grund so benennet hat, so wie man in den neuern gcirr- Wochenblatt. 43 Nn Nahmen einer Conquerantevhngefahraus demnemlichen Grund er- funoen und-eingeführt hat. Es ist kein Einwurf, daß kein einziger Schriftsteller das griechische Wort mit welchen ich meinen Lesern nicht beschwerlich fallen will, in der Bedeutung gebraucht hat. Denn erstlich hat man noch keme Stelle angeben können, worinnen eö eine Decke des Haupts bedeutet; und dieses bedeutet es doch ganz unfehlbar nach dem Zusammenhang und nach allen Regeln der Auslegungskunst. Hernach haben wir nicht alle griechische Schriftsteller mehr, und es ist kein Zweifel, daß nicht viel tausend griechische Wörter verlohren seyn sollten, deren sich entweder die bereitsver- lohrne Schriftsteller bedient haben, oder die auch niemals in Schriften gekommen sind Wie wenig haben wir von lateinischen Wörtern, dir Haushaltungssachen und Moden anzeigen? Und doch wird niemand leugnen , daß nicht eine jede einzelne Sache ihren eignen und besonder« Nahmen gehabt habe. Es gicbt viele deutsche Wörter, die niemals in dre Bucher kommen, entweder weil von dergleichen Sachen selten geschrieben wird, oder andre und edlere Wörter vorhanden sind , deren sich die Schriftsteller gemeiniglich bedienen. Sollte das französische Wort; Con- querame, oder Dormeufe von keinem Schriftsteller in der Bedeutung, der eines Kopfaufsatzes oder einer Haube, jemals gebraucht werden, (wie ich sie denn würcklich noch nirgends gelesen habe, ob dieses gleich nichts zur Sache thut) so wird doch in der Zukunft niemand die Würcklichkeir dieser Moden , und die Gültigkeit der Wörter mit Grund leugnen können. Nächstdem sind manche Ausdrücke bloss Provinzialwörter , bis nicht allenthalben verständlich oder gebräuchlich sind. Die Nürnberger, Augsburger und Strasburger haben viele Wörter, wodurch Moden an- gezeigt werden, davon man aus dem Frauenzimmerlepicon ein langes V.rzeichniß anführen könnte, deren Bedeutung anderstwo ganz unbekannt ist. Solche Wörter kennen die Schriftsteller entweder gar nicht, oder sie gebrauchen sie doch nicht leicht. Vielleicht war die griechische Mode bloß zu Corinth gebräuchlich : Vielleicht nur auf eine kurze Zeit: und man kann glauben, daß es schon damals ergangen sey, wie heutiges Tages: die Moden der Schönen gleichen ihrem Zorn und ihrer Zärtlichkeit: Sie dauren insgesamt nur eine kurze Seit. Was wunder also daß vorhergehende oder nachfolgende Schriftsteller, wenn sie auch gleich andrer ähnlicher Wörter gedacht haben sollten, diesen Ausdruck nicht gebraucht L 2 haben. Wochenblatt. 44 babm, wett die Mode, welche er bedeutet hat, $u chrer Zett entweder noch nicht bekannt, oder bereits wiederum vergessen war ? Der Apostel a^r konnte sich dieses Worts bedienen, weil er an Leute geschrieben hak, denen er unfehlbar bekannt seyn mußte. Denn in dem galanten Corinth werden wohl auch dir Damen wie bey unS in dergleichen Sachen den Ton gegeben haben. - st - - Ein- Freund unserS Blattes hat unS folgende Frage cingeschickt, und wünschet daß sich jemand finden möchte, welcher solche in eben dieser Wochenschrift beantworte. Sie ist diese: Ist es nicht billig, daß in einer Stadt oder Gemeine / welche m dem Rrieg Schulden tkemacvt hat/ jeder/ er seye arm oder reich/ diese zu bezahlen in gleiten Theilen beyerage r Er führet auch Gründe an , um dre Frage ru bejahen; der Krieg und die darinn gemachten Schulden , ist als ein Unglück anzusehen, woran jeder gleichen Antheil zu nehmen hat. Würde eine Gemeine ein Glück haben, so würden auch alle gleichen Anthett verlangen, eSfeye also billig, daß auch ein jeder am Unglück gleichen Antheil nehme Wenn z. E. ein Burgcmeister für eine Gemeine in eine Lotterie leate, und eS fiele ein Gewinnst, so würde ebenfalls jeder gleichen Theil begehren. Auch könne man sich die Sache so vorstellen : Wann ein gemeiner Wald, alS ein Unterpfand verschrieben wäre, und die Gläubiger griffen nach demselben , so würde der Arme wie der Reiche leiden müssen. Diese Frage kann so wohl nachdem Recht der Natur, alS auch nach den positiven Gesetzen betrachtet werden. Auch sind folgende Fragen zur Beantwortung cingeschicket worden., i. Ist die Tugend fid) selbst eine Belohnung? 2. Worinn bestehet die Natur der wahren Glückseligkeit; und ist genug gesagt, sie bestehe allem in der Ruhe deS GemüthS ; oder ist Me vielmehr der vornehmste Theil davon ? z. Gehöret Tanzen-Lernen zu einer guten Erziehung; und wann dieses ist, so fragt es sich , in welchen Jahren durch diese Uebung der Zweck am bequemsten erreichet werde? Giesser Wochenblatt. Num. ii. Dienstags dm ir. März 1771» Nachdem e durch das übermäßige Conto geben derer Kaufleute und Weinwirthe, mancher StudioCus zu Contrahirung Schulden und andern Ausschweifungen biShero verleitet, und dahero nöthig erachtet worden, die bereits vorhandene gnädigste Verordnungen und CredirEdicte zu erneuern; Als wird auf gnädigsten special Befehl Serenitfimi Nofiri Hoch- fürstl. Durchlaucht dieses hiermit bewerckstelliget, und zu dem Ende nicht nur denen Studiofis das übermäßige Borgen gänzlich untersagt, sondern auch die Handelsleute, Weinwirthe und alle diejenige, welche mit Stu- diolis zu handeln pflegen, hiermit treulich erinnert, und vermahnet; denen »Srudiofis ohne ihrer Eltern , Vormündern und Patronen Wissen und Willen an entbehrlichen Kleidungsstücken und Waaren, auch Wein, Li- qihur, Coffee, Geld, und andern zur Nothdurft und zum Unterhalt eines Studiofi nicht erforderlichen Dingen, nichts zu borgen , aufzubenken oder vorzustrecken, als wiedrigenfalls ihnen in solchen Mißbrauch alle Richterliche Hülfe versagt seyn, und denen Creditoribus nur zu liquidirten billigen Schulden, sonderlich denen Tischherrn und Hauswirrhen , zu ihrem ausstehenden Rest von halb Jahr zu halb Jahr nach Möglichkeit verholfen werden solle. Giessen den rten Merz 1771- Hochfürstlrch Hessische Universität daselbst. wohlfeile und vortheilhafte Art guten Braneewern zu erhalcen. Hatjaein VersuchLob, Aufmerksamkeit und Nachahmungverdrenet, so ist eS gewiß derjenige, welcher einem angesehenen Cavallier unserer Gegend jüngst gelungen, aus Cartoffeln einen ungemein guten Brantewein zu erhalten. Wir sehen alS eine sehr unnüthige Sache an, von dem überaus vorzüglichen Nutzen, den eine so wichtig als nützliche Entdeckung, bch einem dermalen allgemein großen Mangel der Früchte gewähret, viele Worte zu machen, vielmehr können wir kaum der Versuchung wiederstehen , in eine Lobrede auf die Cartoffeln auszubrechen. Welch einen ungemein angenehm und starken Brantwein solche geliefert, können unsere Leser leicht ermeßen, wenn wir die Versicherung geben, daß ächte Kenner dieses dieses Getränkes, welchen wir dasselbe zur Prüfung und Veurtheilung überreichet, (Dann roir können nicht bergen, daß uns Dazu die erforderliche Einsicht abgehet - und sogleich ihren milden Beyfall zugelachelt. Nie würden sie errathen haben, woher ein so vortreflicher Geist genommen; sie ge- riefhen in eine Art von Begeisterung, als wir sagten, woraus er bereifet worden, welch ihnen nicht erlaubte etwas anders zn sagen als Cartoffeln! Cartoffeln! Doch wir müssen eilen Diesen so vortheilhaft gelungenen Versuch bekannt zu machen; vielleicht ist es noch Zeit manches Achtel Korndardulcd zu ersparen, das MH dem die Cartoffeln zum Futter bestimmt , anstatt Darunter zu le'yyen und etwas von seiner Nahrung zu verliehren, gewinnet Dadurch, wie folgende eigene Beschreibung eines Cavalliers, dessen Nahmen wir nicht die Erlaubnis haben zu nennen, Dessen Einsichten und Aufmerksamkeit auf ökonomische Vortheile nicht gemein seyn, belehret. LartoffelBraneewcm? wie solcher gemacht wird. Zu drey Messen Cartoffeln nimmt man eine Messe geschroten Malz, die Cartoffeln werden sauber gewaschen, hernach abgequellt, wen» dieses geschehen, werden sie geschalt und in Das gewöhnliche Anstellfaß ge- than, mit Hefen angesauerk; sobald als es den behörigen Grad der Gcih- iüng erreichet, geschiehet der Raubrand, und nach Diesem Die Läuterung; Überhaupt wird eben so verfahren als mit gewöhnlichem Fruchtbrandewein. Aus diesen 3 Messen Cartoffeln und einer Messe Maltz erhielte ich M^.aß recht starken Brantewein. Andere haben aus eben dieser Quantität schon 7. Maaß Brantewein erhalten, daß ich aber weniger bekommen, ist wohl Die Ursache, daß mein Brennzeug in 4. Monath nicht gebraucht woryen.; es iss bekannt daß man mehr bekommt, wenn das Brennzeug in Ucbunq gehalten wird. An Kossen die ich zu Diesem Brantewein verwenden müssen, kann ich nichts anrechnen als eine Messe Malz, und vor 4 Batzen Holtz, dann Die Cartoffeln kann ich nicht in Anschlag bringen, indem sie ohnehin Den Schweinen zum füttern bestimmt, wenn nun eine Mche Malz noch darzu kommt, werden die Cartoffeln so zu reden, zum Schweinefutter recht zubereitek und qeschmälzet. Es giebt ein ungleich besseres Futter, als wenn man Die Cartoffeln bloß geben wollte, das Ab, quellen derselben verursacht auch keine ausermdentliche Mühe und Kosten. . Auf diese Art habe ich Den Versuch gemacht, atrß Cartossln Bran- rewe-n zu brennen. Ich werde nun auf eben Diese Weise mit rebeh Car- toffeln, iWeichen mit geoörk und auf der Mühle geschrotenen, verfahren. So So nm ich vok-imeld-k zu Merck gegangen, bube aus tigttitr B<« wegung gethan, mdeme mir niemand etwas von der Art der Zubereitung gemeldet , sondern mir wurde bloß erzählet, daß aus 3 Meßen Carcof- fehl an einem gewissen -Ort 7* Maas Brantewein gebrannt worden. Die Begierde reitzre mich also zu diesem Versuch, welcher so ausgefallen» daß -ede die darnach verfahren wollen, den Vottheil finden werden. ETdcbricbt. In Stutgard kommt eine neue Wochenschrift heraus, welche den Dtul führt, Wochenschrift zum besten der Erziehung der Jugend, wegen ihres sehr interessanten J-mhalrs wird selbe bestens empfohlen , und kann man solche wöchentlich bei; Ausgeber dieses gegen halbjährige Gebühr zu lesen bekommen. Auch wird bey hiesigem löbl. Postamt Pränumeration darauf angenommen. Bey mir Johann Philipp Krieger als Collecteur benannter Lotterie sind noch Plans und Loose zur Churfürstl. Cölnischen Hochgräfi. Neuwie- der, HesscnHanauische LandCassenLotterie, Herzogi. Wüttenberg. wohl- tbätigev Gesellschaft in Hanau, HessenHombmg LcibrenthenBanco, und Nassau Saarbrück Usingisch Lotto zu haben , und können alle respektive Herrn Liebhaber so Belieben tragen in eine und die andere rinrulegen, dev mir sich prompter Bedienung gewärtigen. . Der Hochsürst. Naffau-Sarbttick-Usingischen ZahlenlenIM-rie 17« L'chung fmo folgende Nummern aus dem Glücksrad gezogen worden. . 3T- ;» f. so. ZA, Die iLte Ziehung bleibt auf den 27km dieses festgesetzt. Eine ansehnliche Zunft aufdem Land sucht ein Capital von ifoofl. ent- roeber zusammen oder Stückweis mit 500 fl. zu lehnen, mit dem Vermelden, daß es bey derselben sicher stehe. Es wird hiermit bekannt gemacht, daß der vor der Neustatr an dem C>oftorser Weg liegende große Lanqsdorfische Garten, mit einem Haus Aw einer schönen Allee versehen zum Verkauf hiermit angeboten wird. »Wann eines und das andere Lüsten bezeiget, diesen schönen Garten an sich zu kaufen oder allenfals zu lehnen, der beliebe sich allhier bey der Frau Rath Wittichin zu melden, und die weitere Bedingungenselbsten zu vernehmen. Em und nvspaßl'rendc vom i. März bis den 9- Ulan i77u ‘S-'rr Jon kö^enchal, Mndri» in Hcsten Casselischen Diensten, paff. dmch. von W-tzlar, und Hm Cammerstciek. wW f von Weilburg, log. ml Einhorn. Herr Herr Baron v. Löwenlohn, und Hm Baron v.Sttahlendors, paß-durch. Herr Baron von Schenck, Jagdjunker von Darmstadt, log. nn Posthaus. Herr von Gülzen, Lieutenant inWürtzburgstchen Diensten paff, durch. .Herr Hofcammerrath Thoma von Weilburg ,paff durch. Herr Regierungs - ZscrerarlusVolleniuS von Romroth, log. im Einhorn. Stau von Schenck von Schweinsberg, paßieet durch. Herr Capitain von Cruse, in Preußstchen Diensten, paff, durch. Cöpulirte. 9im 24 Mr. Johann Henrich Vogt , Bürger und MetzZer allhicr, weil. Joh. Conrad Vogt, Bürgers und Metzgers allhier, cheleibll- cher Sohn, und Anna Catharina, weil. Johann Tobias Schmidt, Bürgers und Metzgers allhier, hinterlassene ehelicheTochter. Gebohrne und Geeaufre. . Am »8. Mr. Maria Elisabetha, Johann Rudolph Plancken, Burgers und Rothgerbers allhier, Töchterlein. . Eodem Jeremias Jacob, Johann Henrich Vogels, Burgers undGlaS- ners allhier, SöhnleiNi . Am 2i Febr. Elisabetha Barbara , Daniel Henrich Nolls, Bürger- und Beckers allhier, Töchterlein. Am ii-Zebr. rHdwigWidttitd> Georg Keglers, Bürgers unv Schuh- macherS allhier, Söhnlein. Ktticht-mid andcrc Pr.-ist- am Sartttag den 9. Sw >771. Giesser Maas. ’Wi’! .i;< fl. .alb.i'f. tb l alb. »f. Ws . . «lbs» . ,lrhfe!$orn < 8 15 , Ochs-nfl-isch > 3 » Kar»,,» 5 1 Achtel Gerste > 5 *o 1 Kalbfleisch t 1 4 1 Hecht . 6 Pf* 6 Persing f Rindfleisch t 2 2 i 9 2 I t 3 f I $ f lMaaßFruchtBrandew. 20alb. iPf. Bratwurst 5 alb. i Pf. inländische Seifcy alb. Decker Prerst. alb.lyf. tb. iLoti). Qu. lalb. pf. 3 A 4 3 3 6 6 3 3 6 1 1 Barmen Schleycn Butter - 4 4 f 4 2 2 r 2 t 25 24 24 Brod, f 1 । 4 ButterBretzell , \ 4 alb.lpf. 15 15 8 f 9 Meck - - TeiMer , tfo. Loch Qu. f l! x Achtet Wachen x Achtel Hafer - 1 Meste Erbsen 1 MesteLinsen - 1 Pfund Hirse r Pfund geschalte 4 4 Kühfiersch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schafflersch Bockfleisch i Wurst r -- Kalbsgelüug Kalbs - Leber Gerste - - - 1 Pfund klein ge-i schälte Gerste - I Pfund, -r fl^ 9 Rindsfett 1 Hamclsf. j i Lichter - e Eyer