Giesser Wochenblatt. Fünf und Vierzigstes Stück. Dienstags dm f. Vfowmbtr 1771. Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigster Erlaubnis. Beitrag zur Grestt ^irchengesthichte. Sus Hcnrrck) Orth Stadtpfarrer in sGiesen , der ifSs, wieder nach Marburg gieng, wie in dem vierzigsten Stück dieser Wochenschrift ausführlicher gemeldet worden, ist aller Vermuthung nach, Georgius Nigrinus SS. Theo!. Doktor, in dem Pfarramt gefolgt. Unsre älteste Kirchenbücher, die noch vorhanden sind , gehen, wie oben schon, im ?8 Stück gesaget worden, nicht weiter zurück, als bis auf das l576ste Jahr. In eben demselben Jahr am 19. April wird Herrn Georgn Nigrini schon gedacht; nämlich, daß seine Frau Elßbeth (.Elisabeth) bey Johannes Löber zu Gevattern gestanden. Seiner selbst wird in den folgenden Jahren zum östern in solcher heiligen Verrichtung , zum letztenmahl aber 157-- am taten Jun. und seiner Tochter Margaretha, 7f8o. am zi. Mertz, gedacht. Im ersteren Fall, ließ Herr Georgius Nigrinus sein Söhnlein, Namens Hanß Hermann taufen; im letzteren, hat gedachte Tochter desselben zu Gevattern gestanden. Weil die weitere Urkunde bey hiesiger Stadtkirche fehlen, so kön, nen wir von der vor dem rossten Jahr hergehendeu Zeit, keine Nachricht liefern. Vermuthlich aber mag gedachter Herr Do&or Nigrinus schon zuvor dem geistlichen Lehramt zu Giesen vorgestanden haben; wie auS den vielen von ihm gehaltenen und schon im Jahr 157*. u. s. w. heraus- gegebenen Predigten zu ersehen. Daher es nicht unwahrscheinlich ist, daß er auf Herrn Henrich Orrh im Predigamt allhiergefolget, Vyy Im s66 ' wschenblatr» Im 24sterr Stück unsrer Wochenschrift sind die meiste wichtige Le» bensumstande dieses sürttesttchen Lehrers schon berühret wordm. Weil von feinem Ehestand nicht gedacht mordest ist: so habe folgendes noch hin» zufttzen wollem In den Personalien, welche der von Menö Hanrwke- nrus auf Herrn Johann Steuber D. und Profeff. Theo!, zu Marburg , am 5. Febr. i6^z. gehaltenen Leichenprchig, aygehänget sind,wird gemeldet, daß Herrn D. Seeubers stek.Großvatttr, Herr pcterSceu- ber Fürstlich H.ßischer Amtmann zu Homburg an dem Ohm, und dessen Frau Liebste, Elisadetha, gebohrne vonSaxengewestnstye, als die Großmutter desselben. ' Diese wurde durch 'frühzeitiges Absterben ihres Ehegat- rens in den Wittwenstand gesetzet, und verheurathete sich an den stetigen Herrn D. Nigrinum. Daher 0. Steuber ein angeheuratheter Enckel dieses berühmten Nigrini gewesen ist. Nigrinus wird in gedachten Personalien wertberühmter SupeEintendens der Grafschaft Nidda und des Bezircks Lllßftld genennet, wiewohl er in Echzel als erster Pfarrer gestanden, und 160z» daselbst stetig gestorben. Daß Jeremias Victor unmittelbar auf den stet. D. Nigrinum im Predigamt zu Giesen gesolgec, kann mit grüserer Gewißheit dargethan werden, als jenes, daß Nigrinus der unmittelbare Nachfolger Hcnnch Orthsgewesen fey. Denn nachdem des Nigrini > 779. und rs8o. zum ketzteamahl, wie wir oben anaemerket, in unfern Kirchenbüchern Meldung geschehen: so findet sich sogleich Nachricht von H^rrn Jeremias Y)ütor Sls'Pfarrer zu Giesen, daß er im Jahr 1781. am - oten Octobr ein Söhnlein, Namens Wülhekm / habe taufen lassen, deßaleichen ist ihm r58z.'ein Töchterlein gebohrnen, welches am roten ScvttMbr bemelde- ren Jahres zur heiligen Taust gebracht, und ihm der Name Susanns ist mitgetheilet worden^ Im Taufprotocokk beo hiesiger Skadtkirche wird feiner ersten Frau riebste gedacht mit Namen Christina/ welche laut des Skerbprokocolls 1796. am 7ten Novembr gestorben. Er vecheurathete sich zum andern- mal mit Urfnfc z Herrn Johannes Stippen Pfarrers zu Rodenau verlass'nen Wittib, am rten Febr. ,598. Wiedas Copukakionsprotocoll Der damaligen Feit auswcistt. Ob er mit dieser seiner zweyten Ehegattin . such Kinder gezeuaet, ist aus den Kirchen - ^romcollis nicht zu ersehen. t*' Mit einer seiner ersteren Ehefrau har er noch einen Sohn erzeuget r welcher Wochenblatt. 257 ch^r i fH- am r4ten Febr. ist getauft worden, und den Namen, Johann Georg, empfangen. Dieser Theologus hat den Grädum Do&orisTheologiae schon als Stadtpfarrer alihier angenommen, lange zuvor, als er Superintendens worden ist; wie aus dem Kirchenprotocoü der Beerdigten zu ersehen von i f-6. am 7ten November da feine erste Ehegattin ist zur Erde bestattet worden, wo er ausdrücklich Doktor und Pfarrer genennet wird. r f-8. am sten Febr. wo er sich zum andernmal verchlichet, wird er Pfarrer all» hier, und Vice Superintendens ginennet; woraus zu ersehen, daß erver- muthlich für den schon damalen ablebigen Herrn v. Nigrinum , in der Superintendur des Districts Nidda und Alßfeld Dienste geleistet habe. Was den seligen Hingang dieses Goktesgelehrken aus der vergänglichen Welt in die frohe Ewigkeit belanget: so können wir davon folgende Nachricht ertheilen, aus der ihm von Herrn D. LNeuzer gehaltenen Ldchenpredigt. Herr Superint, D. Victor verheurakhete eine Tochter, Namens Elisabeth an den damaligen ProfefF. Philof. aühier Herrn Ioh- Stumpf. Die Anwerbung hierzu und der Eheverspruch geschähe am 7ten Septembr. 1609. Als nun Herr Professor Stumpf, Nachts um 10. Uhr, von seinem Herrn Schwiegervatter Abschied nahm, sowoll- te er denselben begleiten, fiel aber von Der steilen Treppe so tief herunter, daß er Tags darauf, als am 8. Tag desselben Monats, gegen Mitternacht seelrg verschieden. Mit der priesterlichen Einseegnung beider Verlobten, hat es sich, vermuthiich wegen dieses unglücklichen Falls noch einige Zeit verzogen; wie aus dem Tausprotocoll bey hiesiger Stadtkirche zu ersehen, wo vom :6ten Novembr. 1609. Herrn Profess. Stumpf, Jungfer Braut, gebohrne X)ictorm als Gevatterin genennet wird. Von der Herkunft und Anverwandschaft desselben, wie auch von andern Merckwürdigkeiten ist folgende Nachricht aus den Pe sonalien Herrn Willhclm von Brück/ gewesenen Superintendent, zu Alßfeld, und aus dem heßischen Hebopfer noch mitzutheilen.' Sein Herr Vatter war, Justus X)ütor/ gewesener sechzehnjähriger Pfarrer und Infpe- Ltcrr zu Alßfeld. Seine Frau Mutter eine gebohrne Attgelm, Herrn M* Joh- Angelt Pfarrers und Superintendent, zu Darmstadt, Toch- Dieftr Justus Vwtox war des ersten Hessischen Superintendent. * TrlemanB rsF wochenUatt. Titemantt Gchttabelü Nachfolger im Pfarramt zu Wfeld, aber nicht in trar Superintendur. Doch wurde er zugleich Infpedor des dasigen Convents; wie aus jenen Personalien erhellet. Daß aber Herr JustuS Vi tor aufTilemamr Schnabelium gefolget, wird in dem Hessischen Hcbopfer V. Band p. 16. crzehlet. Dieser Justus Victor hatte au- ser dem obbenantenSohn, dem Herrn D. Ier. Vietor, noch zwey Söhne, nämlich Herrn Johannes Victor, Pfarrer und Supermrendent in Darmstadt; und Herrn Georg Victor , erst Redor der Schule zu Alßf b, hernach Pfarrer zu Heuchelheim dey Giesen, und Adiundus des Minifterii daftibst. Der Beschluß folgt;' Beschluß der ErziehustF der Rittder tm vorhcrgchcndett vier und Vierzigsten Stück. WaS sollen aber diejenigen Eltern, dienicht im Stande sind, ihren Kindern einen besondern Lehrmeister zu halten, (deren doch wohl die gröste Anzahl ist ) thun? Diese sind verpflichtet, selbst, so viel nur immer in ihren Kräften ist, für die Erziehung ihrer Kinder zur Tugend , da diese in öffentlichen Schulen nicht geschiehst, zu sorgen. Freylich muß sich aber der Vater einen guten Theil feiner Vergnügungen abbrechen , und diese Zeit auf die Beschäftigung mit feinen Sobne verwenden. Da hier nur von der Verbesserung der Erziehung im allgemeinen geredet wird, so wäre es zu weitkaustig anzuzeigen, wie diese das Herz und die Sitten besser rende Beschäftigung der Eltern anzustekken sey. Ein andermal kann dazu der Ort seyn. Wer soll wohl das Herz dieser Kinder zur Tugend und ihre Sitten bilden, wenn es die Eltern nicht selbst thun wollen ? Sie schicken ihre Kinder entweder in die öffentliche Schule, oder lassen ihnen Privatunterricht geben. In beyden Fällen wird an jene zwey Hauptstucke der Erziehung nicht gedacht. Wer kann und Muß also anders dafür sorgen, als die Eltern? Freylich wäre es sehnlich zu wünschen, daß die öffentlichen Schulen so eingerichtet wären, daß die Bildung des Herzens und der Slkten auch ein Hauptgeschäfte der Lehrer seyn müßte. Allein, wie schweb ist dieses zu bewerkstelligen? Der patriotische Herr Basedov such t zwar durch fein Lehrbuch für die, in dieser Absicht zu verbessernde Einrichtung der Schulen zu sorgen. Allein dieß ist wohl nur der erste Schritt wschenblaee. rs- in dieser Sache, und der zweyke, nemlich die Schulen erst dazu elnzmich- ten, daß sie dies Lehrbuch mit Nutzen gebrauchen können, ist wohl der schwerste. Leichter möchte bieg vielleicht einigermaßen bewerkstelliget werden können, wenn man in öffenklis cii Schulen, in denen sich doch der meiste Unterricht auf die lateinische Sprache, und das Christenthum erstreckt, solche Bucher zum Lesen und erklären wählete, bey denen der Lehrer Gelegenheit und Materie hatte, die Tugend emzufchärfen, und das schändliche und schädliche der Laster und schlechter Sitten zu zeigen Der Schüler könnte hier um sein Unheil über das gelesene befraget, und wo seine Begriffe unrecht und irrig sind, verbessert werden. Es könnten auch auferdem bit Schuler ihren L tm r alle Tage Rechenschaft geben, wie sie den vorhergehenden Tag zugebracht. Hier würde der Lehrer sehr viele Gelegenheit Has den r Tugenden einzüpragen, und vor Laster zu warnen, und dies würde eines der hauptsächlichsten Mittel zur Bildung des Herzens der Kinder zur Tugend abgeben. Dies würde auch denen Eltern eine Erleichterung seyn, die die Kmder nur für böse Exrmpel und allen Gelegenheiten dazu bewahren durften Es sind noch diejenigen Eltern übrig , die weder Zeit noch Geschick haben, sich mit der Erziehung ihrer Kinder und der Bildung ihres HerzenS abzugeben. Diese können freylich, um ihrer Wicht Gnüge zu leisten, nichts anders thun, als ihre Kinder von allen Gelegenheiten, die sie zu Lastern verführen und an sie gewöhnen können, entfernen. Dies müssen fh aber auch mit aller möglichen Sorgfalt thun. Uebrigens muffen sie die gewöhnlichen Mittel, fo gut als sie können, anwenden. Bisher ist von dem Hauptstück, und der Grundlage einer guten Er» ziehung, nemlich der Bildung des Herzens und der Sitten geredet worden Ich muß auch noch etwas von der Bildung des Verstandes, oder dem Unterricht, in weitläuftigen Verstände beyfügen! denn auch hier sind verschiedene Vorurtheile, die der guten Erziehung in dieser Absicht hinderlich sind. Ein sehr gemeines, und die Quelle verschiedener anderer ist, daß man den Unterricht der Jugend so sehr einschränket. Ich meine, man hält die Kinder in weiter nichts unterrichten zu lassen, für nöthig, als im Lateinischen und den Cbristenthum. Und smveit erstrecket sich auch der Unterricht in den sogenannten lateinischen Schuten. Beydes ist nothwendig, aber auch noch lange nicht genug. Der Verstand mußin der Jugend gebildet, und mit der Grundlage mannichfattiger Kenntnisse versehen werden, wozu in Dyy z spätem Wochenblatt- 2,10 fpatetn Jahren oft feine Zeit, oft keine Gelegenheit U Dieser Vorschmack aber von verschiedenen Kenntnissen , wozu soll er timen ? Zu sehr viel. Erstlich werden Kinder dadurch immer nützlich beschäftigt erhalten, und zwar ohne daß es ihnen sauer wird, und dies bat bey der Erziehung aus- gebreitete gute Folgen, die bekannter sind, als daß ich sie erst anführen soll- te. Ferner, so kann man hierdurch auf die bequemste Art die Fähigkeiten des Jünglings erforschen und probiren, welches zur Bestimmung der künftigen Lebensart nothwmdig ist. Woher kommt es größtentheilö, daß man so viele unbrauchbare Glieder des Staats, und der bürgerlichen Gesellschaft sieht? man hat in der Jugend ihre Fähigkeiten durch Vorlegung mancher- ley Kenntnisse zu prüfen vergessen, oder für unnöthig gehalten, Sie haben sich eine Lebensart auf geradewohl gewahlet, und wahrend der Zuberei- tungsjahre dazu, oder meistens erst nachher sehen sie ein, daß sie kein Geschick und keine Fähigkeiten zu der gewählten Lebensart hatten. Zu dieser so nöthigenPrüfung der Fähigkeiten also, dienet der Unterrichtvieler Kenntnisse in der Jugend. Man kann hier deutlich abnehmen, zu welcher Art von Kenntnissen der Knabe am geschicktesten sey, und wozu er die meiste Neigung habe. Man flehet ihn in einer Art unerwartet immer weiter fort» neben, und in der andern immer zurücke bleiben. Man schliesse nun von der Beschaffenheit der Kenntnisse, in denen er so guten Fortgang macht, auf die Beschaffenheit seiner Fähigkeiten. Der Schluß wird allemah! richtig fern Endlich so sind auch bey allen Lebensarten viele Arten von Kenntnissen', wenigstens ein Vorschmack derselben, bey der jetzigen Verfassung der Dinge, fast unentbehrlich. Wir können dieselben überall in der Folge gebrauchen, und Vortheil daraus ziehen. Also mehrere Kenntnisse, als blos Lateinisch, und Christenthum,müssen den Kindern beygebracht werden. Solche Kenntnisse, die sie nachmals als Gelehrte, als Künstler, als Kaufleute gebrauchen können, und durch welche die Seelenkraste ausgebildet werden. Wenn man nun hierauf bey der Erziehung der Kinder sieht, so wird man auch einen zweyten Fehler vermeiden, nemlich diesen, daß man Kindern schon sehr frühe ihre künftige Lebensart bestimmt, ohne ihre Fähigkeiten geprüfet zu haben, und nach dieser Bestimmung gleich ihren Unterricht einschränket. Diejenigen, dienicht studieren sollen oder wollen, bekommen gemeiniglich einen überaus schiechen Unterricht, weil man es bey ihnen ganz für unnöthig hält. Den Un- arund dieses Verfahrens nun, wird man leicht einsehen, wenn man von h^ ersteren, das ich gesaget habe, überzeuget ist. Wochenblatt. Von der Art des Unterrichtes muß ich noch etwas im allFM?men sagen. Diese ist wohl unstreitig die beste, die den Kindern das Lernen am angenehmsten/ ünd also eben deswegen am leichtesten macht. Es finden steylich aber auch hier Ausnahmen statt/ wo diese Art nicht anzubrmgenlst. Doch ist sie altemat rrn allgemeinen die beste. Das viele Auswendiglermn aber, wmmnen man gemeiniglich den Unterricht setzet, sch, metdresim ganz zuwider zu seyn, und just das Gegenkheit bey dm Kindern zu würken>indem es ihnen den Unterricht verdrieslich macht. Man hat daher andere Mittet ausfindig zu machen gesucht, die eben das bewürken, und doch denKmdem leidster und nicht so verdrieslich feyn sollten. Man fand, daß das ö^ttrr Lesen und VorsagLn einer Sache, welche die'Kinder! im Gdäcbt- mß behalten sollten, eben so gut sey, als das Auswendiglernen. Dies ist auch wohl wahr, aber nur nicht so allgemein. Denn es giebt Kinder, die eine Sache wohl zwanzig und mehrmahl lesen und hören, und sie doch nicht im Gedachtniß behalten, wenn sie dieselbe nicht ordentlich auswendig ler- mn. -Ob aber jene Methode dm Kindern auch nicht so beschwerlich seh, sollte ich fast nicht glauben, da die Erfahrung lehret, daß es ihnen eben fo verdriesslich werde, eine Sache ost zu lesen und zu hören, als sie auswerw dig zu lernen, welches letzte ihnen bisweilen auch nicht einmal fo langwellig ist, als das erstere. Es ist daher» dies so viel möglich, bey den Unterrichte beyzubehalten, insbesondere in öffentlichen Schulen: und man muß es ihnen nur dadurch, baß man ihnen dir nützlichen Folgen davon deutlich empfinden läßt, angenehm zu machen und zu erleichtern suchen. Daß ich von einen vernünftigen Auswendiglernen, und nicht von einen Herbeten rede, das ohne dabei) etwas zu denken, oder nur mechanisch geschieht, versteht sich so. Überhaupt muss, wenn die Art des Unterrichts gut seyn soll , alles Sclavische und Gezwungene dabey vermieden werden, weil man eben dadurch den Kindern alles verdrießlich und unangenehm macht. Akademische Nachricht:- In dem zu der neulich angezeigten Doctorpromotion des Herrn Pros. Hopfners verfertigten Programma hat der Herr R« R D. eSmzerc, alS jetziger Decanus seiner Faculrät, die Fortsetzung der Abhandlung de Do- minro Moeni, q,uatenubinprimis fpeflrat ad Serendiinjas Hal-fiae Land- gravios, ranquamComitesin Catimebboco, aufB. in 4. geliefert. D V Beschluß wird bey der ersten Gelegenheit Nachfolgen. Eben Wochenblatt. L7L Eben dieser Herr Verfasser hak auch ganz kürzlich einen Beitrag zur Geschichte der ehemaligen Ma^nzischen geistlichen Gerichtsbarkeit in Hessen auf 3 Bogeuin 4. abdrucken lassen, worinn er zugleich seine Wintervorlesungen anzeigt._________________________________ Zu verkaufen. r r _ Bey dem Handelsmann Philipp Nicolaus Krach allhier, wohnhaft auf demCreutz, sind frische Hering von verschiedener Gattung billigesPrei- ses zu haben. Gebohren und Getaufte. Am I7, September Johannetta Christina, FriedrichWühelm Weigels, Töchterlein. Am if. October Iohannetta Louisa Herrn Christoph Andreas Eckstein Bürgers und berühmten Handelsmann allhier, Töchterlein. Am 2i. October Anna Margaretha, Johann Tobias Weidigs Bürgers und Metzgers, Töchterlein. Am 27 Octob. Joh. Gottfried Herrn Georg Ludwig Schmidts, Burgers und Beckers, wie auch Stadlfcihndrichs allhier, Söhnlein. Frucht,' und andere Preiße am Markttag den 2. Nov. 1771. Giesser Maas. alb. Pf. Pf. 1 Pf« Pf« inländische Seife7alb Becker - Preist. 1 1 4 4 1 1 4 4 1 1 4 3 3 6 4 4 2 20 24 24 2 2 2 alb. io 20 fl- 7 4 8 2 Ochsenfleisch - Kalbfleisch < Rindfleisch - Kühfleisch - Schweinefleisch Hammelfleisch Schaffleisch Bockflcisch - Wurst - - Kalbsgelüng Kalbs - Leber alb. 5 6 6 Pf. 4 4 3 3 2 2 3 z 2 Achtel Wachen - Achtel Hafer # Meste Erbsen - Meste Linsen' - Pfund Hirse Pfund geschälte v Achtel Korn 1 Achtel Gerste 3 8 alb. 15 15 9 2 1 Karpfen i Hecht - 1 Perfrng - i Barmen 1 Schleyen 1 Butter - . Pfund. jT 7 Rindsfett 1 7 Hamelsf. 1 1 Lichter 5 6 Eyer Gerste - - - 1 Pfund klein