Messer MH en-Glatt, Num. XLII. Dienstag dm 20. Odobr. 1750. AK Hochfm'stliche Verordnung wegen der Vieh-Skuche. MM 3} N Nachdem« sich Ne teibine Vieh-Seuche abenuai in verschiedenen Ot« .WtF ttn starck duffem solle/,und dagegen fast in allen benachbartenLan- den sorgsame Veranstaltungen (dem Publicozum besten) gemacht werden/ und Uns dahero dergleichen vorzukehren obliegen will; So verordnen Mir hiermit/ daß 1) Zusorderst ein jeder seine Zuversicht zu dem HErm aller HErrn nehme/ und denselben von Herzen in Demurh bitte / daß er uns und unsere Grenzen vor dergleichen Vieh, und andern Seuchen aus erbarmender Liebe in Gnaden bewahren wolle. 2) Soll kein Mensch aus diesem Oberfürstenthum Horn - Schaaf, und Schweine-Vlche/ desgleichen keine rohe Häute / wann darüber nicht beglaubte obrigkeitliche Pässe vorgezeiget werden können/ daß selbige keinen -Ort wo eine Viehe-Seu- che graßiret/ berühret haben/ kaufferr und ins Land bringen / noch weniger fremde an einigen Orten ein» oder durch gelassen werden/ sondern das Vieheund die rechen Häute/ wann schon dergleichen Atteftata vorhanden/ solange jenseits der Grenze stehen bleiben/ bis zuvor die Pässe und Atteftata an die Beamten gebracht/ und diese dieselben vor au- chenusch erkannt und von ihnen unterschrieben worden. r) Sollen diejenige Dorfschaften die Felder undWevden derjenigen angren- zenden Orte mit ihrem Viehe gänzlich meiden/ allwo 'eine Viehe-Seuche offenbar Mßiret. T t . 4.1 Ulfe Hschfürstl. Hestendarmstädtr'scher gnädigsten Erlaubnrß. .. ---— ------- -—— z;• Gresser Wochen-- Blatt/ Num. XLH. 4) Sol! alles Horn-Vieh vor 9 Uhr des morgens so wenig jur Weyde getriebcn/alS weniger ehender zur Feld-Arbeit angespannet werden / mqleichen auch das Viehe desA* bendsvor der Sonnenuntergang wieder in denen Ställen siyn/ wesda-ben dieBeamten durch Schultheiß/Bürgermeister und Vorsteher« die Ställe fl«lsigvisirireu zulasten/ und genau acht zu geben haben/ daß diesem allem stuckte nachgeleber werde. f) Keine ausländische Metzger und andere Handelsleute/ absonderlich aber kein Jud/ welche Vieh in Fürstl. Landen einzuhandeln willens fepnD/ in die Ställe gelasen sondern ihnen allenfals das zu handlen suchende Vieh zur Beschauung vorgelühret werden. 6) Sollen die Fürst!. Beamte durch Burgemeister / Vorsteher und Hirten alle und sedes Ortö wöchentlich oder längstens alle 14. Tage eine genaue und pflichtmäsige vifitation unter dem Viehe vornehmen/ und dasern sich ein oder mehrere Stücke/ so ungesund wären / darunter befänden/ solche sogleich von gesunden fepari- rm und allein stellen/ auch in so lange bis es wieder gesund seyn wird/ alleine stehen lassen. Sollte aber ein oder mehrere Stücke crepiren / haben 7) die Beamten die schleunige Verordnung zu stellen/ daß es durch den Wasenmeister besichtiget/allenfalls auch abgedeckt werde und sich der cauiLe morbi ju erkundigen/ dafern sich nun befinden würde/ daß das Stück an einer sonst gewöhnlichen Krankheit gestorben/ dann soll mit Vihtir- und Abdeckung des weiters crepirenden Viehes cunci- vurret werden / im Fall aber der klorbu; mstcirend wäre/haben 8) die Beamte und Befehlshabersso gleich zuveranstalten/ daß kein Vieh mehr abaedeckt/ sondern mit der Haut an einen befondernOrt/ wo kein fliessend Wasser befindlich und das Vieh nicht balden hin kommt / von dem Wasenmeister tief in die Erde begraben werde. Und weilen 9) in diesem Oberfürstenthum G-Ott seyDank von einer Seuche unterm Vieh ned) nichts zu vermerken/ als haben die Beamten und Befehlshabers nach ihren Pfl-ch. tcn den Bedacht und Besorgung zu nehmen/ daß alles fremd ankommende Vieh wenig, stens; Tag und Nächte bey kein imOrt befindliches Vieh gestellt oder gekästen werde/ und dafern sich etwas verdächtiges an solchem Vieh äuffern solte/ es sogleich weqschasfen/ todt schlagen und an einen solchen Ort/ wo kein fliessend Wasser und das Vieh nicht so balden hin kommt/ tief in die Erde durch den Wasenmuster einscharren zu lassen. 10) Soll sich kein Mensch gelüsten lassen/ krank Vieh/ worinnen auch die Krankheit bestehe/ ins Haus oder zum Verkauff zu schlachten/ oder das geringste an Fleisch/ Mark/ Geräusch und Milch davon zu geniessen oder andern zu verkauffen. Es haben auch ,1Y) alle Metzger/ Juden und andere Handels-Leute bey Einhandlung deS Viehes im Land sickvon Vorstehern und Burgemcistern einen Schein geben zu lassen/ so dann solche vor Schlacht und Einstellung desselben denen Vorgesetztn des Orts vor- ruzeigen/ damit es nach befinden/ wie durchaus geschehen soll/ von Verständigen vor- hero besichtiget werden könne, Dienstag den aoten Vctobr. i7fo, J») Sollen alle Straffen und Neben« Wege mit Wachten besetzt, und diese Niemanden/welchen sie nicht kennen und von ihme nicht gantz zuverläßig versichert sind/ daß er an dergleichen Orten/ wo eine Drehe« Seuche graßirrt nicht geivesen/ in« und durch das Land paßiren/ weder zu einigem Di-Hein Ställe und Pferche kommen lass-n/ worunter auch die hm und nieder gehende ausländische Metzger/ Krähmer/ ^uden/ Bettler und Bettel, Juden verstanden werde»>/ es seye dann/ daß diese Leute vor, ihrer Obrigkeit unter welcher selbige seßhafft/ Pässe haben/ in welchen mir klaren Worten bezeuget wird / daß solche Leute von keinem Orte herkominen/ oder daAbtten gewesen seyen/ allwo eine Dich-, Seuche graßiret/ die Neben - Wege aber durchaus nieman- dkli / wer der auch seye / paßiren lassen. ; uw™n# -;) Die Wachten sollen durch keine Kinder/ Weibspersonen und Dienik» Botten / sondern durch den Unrerchanen selbsten mit Ober- und Untergewehr gestheben/ W°srnni? Uhr at1 'brm angewiesenen Posten geben/ urddcS Abends um 7. Uhr wieder a'gclöset werden/ keiner aber seinen Posten verlassen/ bis er abgelöser worden/ be» j. Gulden Strafe. " ' 1 vr . M) Die Wachten sollen durch die Ober- und Unter-OfficierS an altem Aus. schuß /m einem jeden Ort bestellet/ und selbige so wohl Tag als Nacht sie.sig visiti. ret werden/ wie dann dergleichen Visirsrionc; auch durch Schultheiß/ UN»Vorsteher ohnvermerktso «f>lTag»16 9?0»tÄmfS.* ®W.|I« 1,) Unbtxmrifök llntntfxinm in umliegen6eniinb onCern .ötrrfcbciffim oud> n><0«i 1 e6au6 bitfern ÖbeifiKllentburn erlangenden Qeifheß ge|id)ert fern mieten ift °°wchml,ch liberal dahin in sehen/ daß nicht allein kein krank Vieh an semand/ w r 6er and) fe»/ bet Wen/ sondern auch denen Käuffem und Vandelsleii en von denen ans« kand gefdtnften gedruekten Gesundheit«. Scheinen von Voisiehern und Burae" nieiffem be.unC untertoneben/ ohne Entgelt er,heilen / diese auch an denen 0r»n wo sie nbemachten oder durch paßiren/ ebenfalls auch umsonst/ mit blosser Vermeidung des t)rts und Tage« unterjeichnei werden. " ^«ireiL'ungiea «Kn1,.l,f.,.T?e?.c!2 Befehl«habere den Bedacht nehmen/ da« unb Vorsteher, sogleich na» dublLiion dieses a"s uach denen vorgeschriebenen Puncten mit denen Ober-und Unter - nac2 wo die Wacht« stehen/ an gurstl. *6 mchlo-denklieh eingerichtet/ das weiier versügen/ auch von S wegen selbsten eine unvermerkte Viüc.cion vornehmen können. W >7) Vor allen Dingen müssen die Grenz «Orte mit Wachten auf ©Wien» sonderlich all, gangbare Straffen und Nchen-Wege wohl» do2 **■; damit weder Personen noch Vieh,/ ohne Pa^ und />., ä-° M durch da« kand paßiren und |U einigem Vieh, gelassen werden. 0 .. . ~ /lY-l Lie,bst--und -»«derer Bäume. Den r rten diefts wurde auf allhiesigem Rathhaue durch den Glockenschlag öffent- rich bekannt gemacht/ baß diejenigen Frevler so sich unterfangen würden die ncugepstanzte Obst- Weiden und andere Baume zu beschädigen und darüber begriffen wurden/ mit zehen Rtblr. oder in Ermangelung dessen am Leibe bestraft werden sollen. Hmae/en wirb jedermänniglich angemahnet/ wo auf Wiesen und Backen noch ohnbssetzte Plätze vorhanden/mit Anpflanzung solcher nützlichen Bäume ferner fort iu fahren. Hohe Beförderungen. Den 3. Julii sind Jdro Hockfurstl. Duro laucht der regierende Herr Landgraf zu Hessen«Darmstadt wegen Dero bet) dem ganzen römischen Reiche und a! sonderlich dem hochlöblichen Oberrheinischen Crais erworbener hoben Vcrdier.stezu einem Craiö» Obristen / welche St lle se.t e 7; -.ledig gewesen/ erwählt worben. Der Freyherr von Mengesen R'tter des teutschen Ordens / hat die Com- thureyvon Rhembeck im Cöllnischen Niederertzstift erhalten/ und die von Lintz ist dem Herrn Grafen von Wurmbrand zu Theil wotden. Der Kavserliche General »Feldmarschall Lieutenant Herr Baron von Philibert hat das in Mahren lebig gewordene Genet alcommai do erhalten. Herr von den Busch/ welcher alö Großbritannischer Minister am Kayserki- chen Hof gestanden/ wurde den 19. August als Elaatömimster in das geheime Col- zegium aufgeführt. Der Vicedechant des hohen Erzstifts Cölln / Herr Graf Joseph voir Königsegg/ ist den 14- Septembr- zum Großdechant erwählt worben. "Von Jhro Kayserlichen Majestät ist Herr Graf von Traut sohN'züm Coad- jutor des Erzsiiste zu Wien ernennt worden. Herr Graf von Btübl/ Hauptmann / ein Sohn des Königlich Polnischen und Churfächsischen Premierministers/ ist zum Starosten von Warschau ernennt worben. Ver,' Dienstag den roten Octobr. i?fo» iV Vermählungen. Den rs. Junii wurde die Vermählung des Durchs. regierenden Fürsienvon Hohenzollern Joseph Wilhelms mit der Durch!- Füisiin von Lordua zu Wim vollzogen. . Den 6. Julii hielten der Herr Graf Moritz Casimir regierender Graf von Bentheim Tecklenburg und Limburg/ mit der Hoc! gebohmcn Gräfin AmaliaSidonia Isabella von Bentheim Steinfurth Beylager. . Den ii. Julii vermählten sich der Hochgebohrnc Graf Fcidinand Casimtr zu Auburg tmd Büdingen zu Wechteröbach mit der Gräfin Augusta Carolina zu Psendurg und Büdingen. Den 24. Aug. war das Bevlager des regierenden Herrn Trafen von der Lippe zu Detmold/ Simon August / mit der Durchs. Prinzeßin Louise von Nassau Weilburg. Den 29. September haben sich Jbro Hochfürstl. Durch!- Herzog Anton Ulrich zu Sachsen-Meinungen Senior des Fürst!. Sächsischen Gesamchauses Er-' nest'nischer Linie mit Frauen Cbarlotte Amalia einer Prmz.ßin des Durchs. Her: n La, dgrafens Carl zu Hessen-Philippsthal vermählet/ sie ist gebohren den n. August 17,0. Der Durchs. Herzog aber 1687. den Dctober. Hohe Geburten »'n Deutschland- Von vorigem viertel Jabr ist noch nachzuholem daß die regierende Frau Grä« fin von Hobenloh.Langenburg am n. May einen jungen Herrn/ welcher den Namen Friedrich Ernst erhalten / zur Welt gebracht. DeN ir. Juni, wurde das Durchlauchtige Haus Hessen-Darmstadt durch, die glückliche Entzündung des Durch».Printzen Georg Wilhelms Frau Gemahlin mit einem zten Prinzen erfreuet/ so aber zum grüsten Leidwesen wenig Wochen daraus wieder verschieden. Den August wurde die Durchs. Herzogin von Arenberg mit einer Prinzeßin entbunden. . ..j Des Herrn Fürsten von Mannsfeld Gemahlin eine gcbohrne Gräfin von Czrmin hat den August eine Piinzeßü. zur Welt gebracht. - - - Vornehme Todes-Fälle vom vorigen viertel Jahr. •<*:.. Den 2;. Junii verstarb Fr edrich Wilhelm Rheingraf von Daun ein junger Herr von s. Monat/ er war der letzte seines Hauseö/ der Herr Graf vonGrum- bach und die Fürsten von Salm sind seine Erben. Den r."Julii verliefen des Durch!. Prinz Georg Wilhelm von Heffen- Darmfiadt rte> Prinz Namens Georg Wilhelm zum giösien Leidwesen dieses, ho- hen Hauses das zeitliche; siineGeduttislimxxix. Sluck und oben unsers Wochen- blatts auch schon angezeigeb r ... T13 Den f H4 Giesser wdchen^ Blatt/ Num. XtlL Dm l S.Julii ist Prinz Christian von Hessen-Philippsthal als der zte Prinz m semem loten Jahre verschieden- 1 . Den r s Zulii wurden der Herr Graf von Hohenzollern/ Ihrs Churfürstl. Drirchl. zu Cölln Premierminister durch einen Schiagfluß aus dieser Welt gefordert. Desgleichen giengen Herr GrafMeligny aus Lothringen/ Kayserlicher Königlicher General und Obrister über ein Regiment zu Fuß in Siebenbürgen aus die. ser Zeitlichkeit. . - Den 19. Jutti wurde die Durch!. Prinzeßin Friderica Wilhelmina von Ofl» frießland aus dieser Zeitlichkeit abgefordert; sie erblickte 169s. den 4. Oktober das Licht der Welt/ und war Vaters Schwester des letzt verstorbenen Fürsten von Oft» ftießland/ noch ohnvermählet. Den ,i. Julii verschieden Jhro Majestät König Johannes der Vte von Portugal! m seinem 6otm Jahr/ als er 44. Jahr die Regierung aufs rühmlichste Den 2. September ist Heinrich Friedrich Graf von Bassewitz Gemahlin/ Frau Anna Maria eine gebohrne von Clausenheim von dieser Welt abgefordert worden. Den September ist Herr Casimir Reichsfürst und Bischoff zu ConstanS im s-ten Jahr seines Lebens, Todes verblichen/ er war ein gebvhrner Frevherr von Sickingen / und hat 7. Jahr regiert. . Den! 7. September starb Jhro Königs. Hoheit Frau Sophia Friedericq Albertina/ eine Tochter MarggrafAlbrecht Friederich zu Brandenburg/ Sr Hoch- furstl. Durchlaucht des regierenden Fürsten zu Anhalt Bernburg Viktor Friedrich Gemahlin in einem Alter von ;r. Jahren/ sie war -«bohren 171z. den 21. April/ und vermählt i?33- den 13. May/aus welcher Ehe ein Prinz und dreh Prinzeßinnen am Leben. Der Prinz Ludwig Josephus von Grimbergen/ den Kayser Carl der vife 17p. zum Fürsten erhoben/ ist den 12. September dieses im 7Nen Iahte seines Al« ters verstorben. 3» den Stück der oeconomischen Nachrichten wird eine Art guter Dunge mit Aalk beschrieben/ welche be? Eisleben gebräuchlich. Vorerinnerunq. r) Diese Dungunq thut am besten in kalten nassen und feuchten Boden. r) Wo einmal mit Kalk gedünger worden/ muß nachhero nemlich nach 3. Jahren mit ordentlicher Dunge gedüngt werden. . 3) Dir Felder müssen vorhero ordentlich gewendet werden. ' 4-Den Dimjkrg tzm toten tvctöbr. 17/0. nt 4) Den Kalk lasset man/ so bald er gebrennet worden/ anführen/ weil der so im Ofen bereits verfallen wenig nützet. j) Ze grösser die Stücke von Kalk unD jt grösser man ihn haben kann / desto besser ergiebt er stch. " 6) Doch muß man aus den Brennofen nicht das oberste nehmen / weil es selten recht durchbrennet ist. Der mittelste ist der beste. 7) Mit 6 Scheffel Nordhäuser Maas rönnen 2, Acker wo auf jedem r. Nordhäuser Scheffel gesaet/gevünget werden. ' Operarion. 1) Wenn s. Scheffel auf 1. Haufen gttheilel/ daß auf jeden Haufen! l Scheffel lie. gen / so werden die Kalkhaufen. ») Sogleich mittelst einer Gießkanne mit hinlänglichem Wassr beschüttet/ worauf der Kalk sogleich zu kochen anfangt/ und sich als das schönste Weitzen, Mehl rr- giebt/ und wie bekannt sich sehr stark vermehret. ;) Hierauf werden die Haufen / wenn sie sattsam ausgedämpfet mit Stroh bedecket damit sie vor dem Legen sicher seyn mögen. 7 4) Nach drey oder ^Tagen/wenn es recht stille Wetter ist/ werden die gelöschten Hau. fen mu einem Schubkarn auf den zu düngenden Äcker herum gefahren und au- dem Schubtarn vermittelst einer eisernen Schaufelder Kalkgestreuet/ dabey der Vorrheil/^ daß der Streuende die linke Hand unten und Die rechte Hand oben an dem Schaufelstiel leger / die Schaufel ganz nahe an die Erde hält und die ganze Schaufel nur oben mit der rechten Hand ein wenig beweget. Wird di? T? damit er sich mit der Erde #j£auf ganz feuchte untergepflügt/ damit der Kalk bey dem letzten pflügen zur Saat wieder empor konime/ ob man gleich wenig davon mehr siedet» 7) Wer aber eimal pflügen ersparen will / kann den Boden/ wenn er eingeegt ist/ lie- 8) Kalkhaufen gelegen / da darf nichts hingestreuet werden/ vielmehr rauf DWlbfJ auch Der Erdboden fingerdick weggeschaufelt werden/ weil sonsten Da* lich durch das Löschen die Düng. Materie schon genugsani in Den Boden gezogen bat. #k»j ; rsaupt ’ü an4el™rh rocrDen/ daß diese Düngung/ gesetzt daß Der grosse Vor- ^eil tn dem ersten Jahr auch am Korn oder Weitzen sich nicht so augenscheinlich zei- t,,v °->« H-f-r dm N»s«l> smiß imStt» v» vruige. Vleue ;; 5 Gresser w-chett-Blatt/ • \ Neue BScher. Herrn von Loen Sendschreiben an einen guten Freund über des Herrn Doktor und Professor Benner» Ungrund der so genannten einzigen wahren Religion/1. Frankfurt »750 8. kr. Rechtliche Gegen - Dedu&ion und Beweis« atils judicialibus, daß in Sachen derer Fürst!. Nassau.-Weilbmgischen Unterthanen des Amts Hütten-und Stoppelberg contra Sr. Hochfürstl. Durchlaucht zu Nassau, Weilburg 8c conforten , Diverfotum Mandatorum fine & cum claufula &c. der CaMMrrge- richtS.Ordnung und denen Reichögesetzen überall gemäß verfahren worden/ mit Beylagen dtro. l. - a-. fol. 1750. 51.tr. Ludov, Gottfr. Mögen de diffamatö provocantc forenfem provocatum reconveni- entc 4:0 Gie/Tz 17^0. 4 tr. loh. "R. Ant. Piderit Ludovici lioiognini nec non Felini Sandei Tr. de indulgentiisqto Matburgi 17fo. so. kr. Pruckneri (Andreae) Commentarius Philolugico Theologicus in omnes V. & N. T. libros tarn car.oriicös quam apoeryphos, s. Partes in r. gUttN Bändest/ Francof. 1G53. 7 fi. jo kr. Oudini (Cafimiri) Commentarius de Scriptoribus Ecclefiae antiquis, z, Volumina fei. Lipfiae 172z. ;Z fl. Schmidii (Erafmi) Verfio Novi Teftamenti nova ad graecam verfionem - cmendata, cum notis & animadverfionibus, fol. Norimb. rss8. 5 fl. . Lucina fine concubitu, Lettre addredee a la Societe Royale de Londres, dass la- qtielle on prouve, par un*evidence inconteftable tiree de la raifon & dc la praftique, qu'une femmepeut concevoir fans avoir dc commcrcc avec aucun homme 8. a Londre 17^0. zo kr. 8u Verstreichen. > Dön 2;. dieses soll auf hiesigem Rachhaus durch öffentlichen Ausruf Joh. Henrich Kochs Wittib Behausung nebst Zugehör/ die so genannte Schlagmühle am Wall gelegen/ den Meistbietheuderr überlasten werden. Eben dieses Tages fcBcn Eberhard Greylings zwey unmündiger Kinder Feldgüter durch öffentlichen Ausruf an den höchsten Preis zugesch lagen werden. Ferner Philipp Conrad Frölich / eine W'cse und Acker versteigert. Und zugleich auch des aühiesigcn Schutz-Jud Hertz Behausung in der Hintergasse gelegen/ verstrichen werden. ;i^. \ nn r'.".ch. . > Dieses 2Bi(6dif>(att wird alle D-rnsta ie aLbler b.y dea D rleqer Jolian» Philipp Krieger de> $>emi Prznumcranteu