Kieffer Noch cn-Watt, Num. XLV. Dienstag dm IO, No.v^nbr.lyyp. t ' hflllt Uli f,f-, ,-. ■ tritt Hochfürstl. Hesse,rdarmstäderscher gnädtWctt Erlnubnrß. t Wg'V V*. 1 - ;** * 5 6 “ »di ft:- r Wonach beurtheilet und schlichtet er ohne Bedenken/ aus dem Stea- re v' SMj jUverläßig und bestimmt alle vorkommende Sachen/ welche geistliche und weltliche Din,le / Staatsangelegenheiten/ 69) O Knegslcmfte/ 70) Künste und?-) Wissenschaften/ 72) U-nstan, •"z de und 7/) Eigenschaften der Leuten/ 74) den Geschmack/ <9) Er sagt genau vorher/ wenn / wie/ wo und warum der Krieg qefübret und ein Ende nehmen wird/ welche Städte erobert werden sollen/ »omhete»», urbIMm 5 r^V1^ $ wer gewinnet und verlichret. Als einiunqer ■.< ^^^/^r als emer,der dasDandwerk nicht treibet/ verstehet er sich weit besser/ a-ö die erfahrenste FUdherrn/ fluf die Führung des Kriegs/ und die darin bewMes ne Fehler zu bemerken/ besitzet er die größte Stärke. 7°) @0 viel nach Popens Meinung in seinemE[Ja} on Criticifm zu einem Kunssrichkev erfordert Md/ und so schMM es. ist/ ein solcher zu Sj XK ,a n°d)i8/ und so leicht könnnt es ihn an / «in Stück der Q3ea tadstn^ Dam übrigen chreyen Kmsiett uneingeschränkt zu loben oder zu (Anur b?Dti,L(r segeln. Seine Empfindung aüein ist seine Richtschnur. WxgM tß Sol» E 3? V «inre Beschluß der Abhanvlling voin Dlclator. Giesser Wöchett--Bl!gtl:/ Num. XLV. 7-) das Wetter / »en Wind u. s. w. betreffen. Von seinen 76) Aussprüchen findet , im M Mau offeisdar/ wie weil die eigenmächtigen Dicrakor nicht nur.MrömsschvMcta.01 / sondern auch Die 8y) unumschränkte Regem.ii/ ja Vie 86) PWe selbst ÜvtKreffeM Und desweaen •v . V'/L,. blei- ________________________ ■ . , .___ , hohen und majestäüsckerr Tone ausSLspwchrjL/ Labeh Lernttiiiglich Hände oder Füsse zugleich den Nachdruck geben. Zu «hum. gehören auch gewisse starche 9fe# densartcn/ so zmveisen mit unterlaufen / namüch Die fuimina. Dieser Ausdruck / welcher bey dem Livius 6. in einer verblümten Bedeutung vorkömmt/ kann hier in eigentlicherem Verstünde genommen weiden. 8z) .Hieraus erhellet auch sein ausnehmender "Vöfzug vör-emery römischen Dictgtor sonnenklar. Camillius, der unüberwindliche Caimlsus? bsgchcmte sich in den -Hudeln wegen der Gesetzen den Zuäftmeisiern rind dttn Velk-^die sich ihm widersetzten/, zu weichen/ und legte so gar die Tstclatm ab. Uv. 6. 38. Desgleichen ließ sich Der unerschrockene L. Papirius Cursor irr der wichtigst 'Streitsache gegen fei» 'nen Oberbefehlshaber Der Reutftky, Fakrus RuUiaiM/ durch Zureden zum ^Mchgkben-beweven. UvsUjs, ’ • * . - 4 > ■ i \ r $3) Dieftr bricht nicht nur in Gesprächen/ sondern auch in Stteitschristen in ein helt'gcs Feuer aus/ bei) welchem man sich vom Löschen so wenig Wirkung/ als bcy einem entzündeten 'HssphoruS/ zu ver sprechen hat. 84) Seine Meinung verficht er mit einer grossem Standhaftigkeit/ a's je einer Der tapfersten Lacedämonier feinen ©drtlD. bat verteidigen können, indem er dem Be« feh'e seiner Mutter auf das strengste nachlebte / D:e ihm be» Ucheigebung des Schildes die Worte gesagt hatte: Last dich lieber umbliugen/ ehe du.dir ihn nehmen lassest- Plutarch. tn Irflitutis Lacopjfis, p. 2*1. 85) Despotische Herrscher schien nicht lauter unwiderrufliche gnDurfMIe/ wie die eigenmächtigen Dictarow Sie verstattrn. noch/ daß mau gegen ihre Aussprüche Vorst'lMngmthuu kann/ und machen sich noch wohl manchmal enie Ehre daraus/ , ihre Schlüsse zu ändern/, wovon Veyspiele genug in den Geschichten vorhanden sind- 86) Bey einem Pabste findet Die Appellation * Up« male informate ad Papaw meliut noch statt//welches bey kemem meiner höchlizuehreuden Mitbrüdttu/ Die allezeit bestens rmt-riichtet sind/ geschehen mag. Hauptsächlich übertreffen sie die Pabste in der Unfehlbarkeit/ welche diese sich äusser Hadrian dem 4ten und Pius dem zten in Bestimmung und Entscheidmrg der Kirchen» und Glaubenösa» chen behlegen» TraU dt f d< Keme, Die aber ein eigenmächtiger Dütato» «r io Dr'ettlLrg den r c>r