Eichener Anzeiger Donnerstag, 29. April M3 95. Jahrgang tlr.99 CMÄeint täglich, außer sonntags und feiertags Beilagen: Bezugsvreis: Monatlich... .NM. 1.80 Zustellgebühr... „ ,-.25 ?uch bei Nichterscheinen ,on einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8' .UHr desBormittags Anzetgen-Breise: Änzergenteil 7Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenvreite, Wertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm geilenbreit# Nachlässe: Wiederholung Malstaffell AhschlüsseÄlengenstaffelR Platzvorschrifi < vorherige Vereinbarung) 25°'» mehr ÄftschÄ nEö Sranlfj vrühlsche Univerfitättdruckerei 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Siehen,^chulftrahe 7-9 Wir Frauen Der kroatische Gtaatsführer beim Führer Dor 25 Monaten wurde der junge kroatische kcaat ausgerufen. Seine Soldaten haben sich in- Uebet dem S üdabschnitt der Ostfront wurden am 27.April 44 Sowjetflugzeuge abgeschofsen, hiervon sieben durch slowakische und sechs durch kroatische Jäger. Drei eigene Flugzeuge gingen verloren. In Tunesien führte der Feind gegen einige Abschnitte der Westfront örtliche Angriffe, die in harten Kämpfen zurückgeschlagen wurden. In den schweren Kämpfen der vergangenen Tage hat sich ein Kraftradschühen-Bataillon unter Führung seines mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichneten Kommandeurs, Major ® re- roe 5, erneut bewährt. Kampf- und Rahkampffliegerverbände griffen in die Kämpfe ein und bekämpften Bereitstellungen und Kolonnen des Feindes. Die Häfen B on e und P Hili ppeville wurden erneut bombardiert. „Die Politik des Präsidenten Roosevelt eilt der amerikanischen Flotte um hundert Prozent voraus." So erklärte vor einigen Jahren ein amerikanischer Admiral beim Besuch seines Geschwaders in Australien. Die bisherigen Maßnahmen der Bereinigten Staaten gegen Japan zeigten, daß diese Beurteilung auch jetzt noch gilt. „Wir werden im Pazifik die Japaner zum Angriff zwinaen", hatte Roosevelt im Januar erklärt. Angegriffen haben die Japaner, aber der Erfolg war ganz anders, als man von amerikapischer Seite erwartet hatte. Die Kämpfe im Südwe st Pazifik haben in den Schlachten im Korallenmeer, bei den Salomonen und der Rennell-Jnsel den Amerikanern nach japanischen Angaben allein an völligen Versenkungen nicht weniger als 6 Schlachtschiffe, 4 Flugzeugträger, 34 Kreuzer, 21 Zerstörer und etwa 12 U-Boote gekostet. Rechnet man die schweren Verluste hinzu, welche die einst so mächtige amerikanische Pozifikflotte gleich bei Beginn des Krieges durch den japanischen Uedersall aus Pearl Harbour erlitt, so bleiben kaum noch nennenswerte Seestreitkräfte übrig, gegenüber einer japanischen Schlochtflotte, die im wesentlichen intakt ist. Es ist also verständlich, daß man sich aus amerikanischer Seite zu ein^r bescheideneren Art von Seekriegsührung entschließt. „Die amerikanische Kriegsmarine wird jetzt mit allen Kräften den Handelskrieg gegen die japanische Schiffahrt auftiehmen", hat der Marineminister Knox erklärt. Bisher wurde, ganz besonders auch im U-Boot-Krieg, die Überraschung als ein besonders wichtiges Erfolgsmoment bewertet. Knox hat sich mit seiner offenen Ansage nicht hieran gekehrt. Daher kommt es wohl, daß man, obgleich die Ankündigung schon vor Wochen erfolgte, von besonderen Erfolgen der neuen Kriegsart noch wenig ae- hört hat. Die Verwendung der U-Boote, dieser „Waffe der Schwächeren", wie man sie drüben nennt, ist von den Amerikanern etwas geringschätzig behandelt worden. Daß man. sie aber ausgiebig plante, zeigt die rege Entwicklung, die das Unterseebootwesen in der amerikanischen Marine genommen hat. Die etwa 60 Boote, mit welchen die Vereinigten lassen. Außerdem weiß man nicht nur in dieser Hafenstadt, von deren gewaltigem Durchgangsverkehr nahezu zwei Drittel für Deutschland bewältigt wurden, wie eng Holland, soviel Gedanken auch in die Feme schweiften, gerade wirtschaftlich immer schon mit Europa verbunden war. Der Aufruf des Reichskommissars, möglichst viel zur Ernährung Europas beizutragen, ist daher im ganzen Land auf fruchtbaren Boden gefallen. Aus ehemaligen Tglpenfeldern wächst jetzt Getreide, und die Flächen für den Anbau von Gemüse sind heute noch größer als ehedem. Früher hatte man auf diesem Gebiet schwere Sorgen und nicht selten sogar Krisen. Der Absatz war nicht immer leicht, die Unkosten waren hoch, und die Konkurrenz war scharf, besonders wenn die Witterung die Spekulationen durchkreuzte. Heute weiß man, daß man alles, was man nur liefern kann, zu guten Preisen los wird. Auf dem Umwege über den gesicherten Ertrag feiner Arbeit gewinnt der Holländer gerade von seinem Standpunkt aus am ehesten einen nachhaltigen Eindruck vom neuen Europa. Dazu kommt das im Grunde genommen gesunde Gefühl für Gerechtigkeit, das dem germanischen Holländer im Blut liegt, wenn es auch durch das Denken in Prozenten in weiten Kreisen verschüttet war und vielleicht auch heute noch verschüttet ist. Die Jugend ist der älteren Generation dabei weit voraus? Sie nimmt im Mederländschen Arbeitsdienst mit frischem Mut die von der revoluttonären Zeit auch in Holland aufgeworfenen modernen Ausgaben in Angriff oder kämpft Schulter an Schulter mit Deutschland und seinen Verbündeten an der Ostfront gegen den Bolschewismus um die Freiheit und Sicherung Europas. Sie sieht im Osten die großen Probleme, an deren Lösung auch holländische Kräfte mitarbeiten können, die durch die weltpolitischen Umwälzungen brachgelegt worden sind. Das Leben geht in Holland auch heute wieder seinen Gang, äußerlich in vieler Beziehung vielleicht so wie früher, aber doch unter grundsätzlich anderem Vorzeichen. Das Land arbeitet für Europa. In seiner verschlossenen Art spricht der Holländer nicht viel davon. Manch einer denkt vielleicht auch heute noch nicht darüber nach. Er will das nicht, nachdem er es sich ein Leben lang leisten konnte, langsam zu denken. Aber man spürt doch den Geist und den tie- fen Sinn der neuen Zeit, deren Forderungen auch für Holland zwingend sind. Krieg getreten sind. Wenn nun Polen trotz des Atlantik-Manifestes und trotz der anglo-amerika- nischen Literatur über die Freiheit der Völker keine Gewißhett über sein Los nach dem Kriege erlangen kann, so muß das den anderen Völkern zu denken geben. — Der Madrider „ABC" schreibt, der Kreml poche auf seine materielle Macht und seine Nützlichkeit für die demokratischen Verbündeten in diesem Krieg. Stalin wolle den Demokratien seinen Willen aufzwingen, wobei er nur die Machtansprüche der Sowjets im Auge habe. — Der Londoner Korrespondent von „Svensko Morgenbladet" meldet, daß Moskau sich nur mit einer kommunistischen polnischen Regierung zufrieden geben werde. Sowohl in London als auch in Washington werde eine fieberhafte Tätigkeit entwickett, um den Riß zu schließen. Sowjetische Kreise in London aber seien der Auffassung, daß die polnische Emigrantenorganisation zu Kreuze kriechen und um Entschuldigung bitten müsse. Zwischenfälle zwischen Sowjets und Polen in Iran. Rom, 28. April. (Europapreß.) Nach Abbruch der Beziehungen zwischen Moskau und den polnischen Emigranten in London haben sich in Iran zwischen den in^die Sowjetarmee emge- q l i e d e r t e n P o l e n und den Sowjets Zwischenfälle ereignet, wie „Messaggero" berichtet. Die Erbitterung der polnischen Soldaten soll sich sogar in Schießereien gegen die Sowjetabteilungen Luft gemacht haben, die die Polen überwachen. „Angsterregende Wirklichkeit" Flämische Schriftsteller sahen die Stätte des jüdischen Massenmordes. Brüssel, 28. April. (DNB.) Drei belgische Schriftsteller, die die Massengräber von Katyn besichtigt hatten, schilderten der Presse ihre Eindrücke vorn Grabe der 12 000 polnischen Offiziere. Die Leichen lagen, so sagte der flämische Schriftsteller Philip de Pillecijn, wie getrocknete Feigen m einem Korb in zwölf schichten übereinander aus- geftapeU, jede Schicht zu etwa 300 Leichen. Die Hände der meisten Leichen sind auf dem Rücken gebunden. Wir sind, so schloß er, von dieser Reise, mit einem gewaltigen Ab scheu vor dem Bolschewismus zurückgekehrt. Auch der Präsident der Wallonischen Kulturgemeinschast, Hudermont, verbarg nicht sein Grauen vor den entsetzlichen Methoden der bolschewistischen Mörder: „Der Tod der Ermordeten war fürchterlich. Die Offiziere mußten über Öen Leichen ihrer Kameraden in der Grube Platz "^Der"flämische Dichter Vercnocke schrieb: „Es kann nicht geleugnet werden: Vor unseren Augen liegt eine ang st erregende Wirklichkeit. Europa durchschaut de« jüdischen Verschleierungsversuch. Vas Echo auf den Abbruch der Beziehungen zwischen der Sowjetregierung und len polnischen Emigranten. - Das klare Eingeständnis der jüdisch-bolsche- wistischeN Blutschuld von Katyn. Keine Ausflucht, kein Vorwand in der Welt kann die Tatsache verwischen, daß hier gegen alle völkerrechtlichen und menschlichen Rechte polnische Offiziere von ber' GPU. abgeschlachtet und in riesigen Gruben versteckt wurden. Gegenüber diesen Tausenden von Toten ist keine Lüge mehr möglich. Fragt man, was Bolschewismus ist, dann gibt es eine alles umfassende Antwort: Geht euch vergewissern bei der Totengrube von Katyn." Oer Webrmachibenchi. DRV. Ausdem Führerha-lptquartier, 28. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Kuban-Vrückenkopf wurden zahlreiche Angriffe des Feindes im Zusammenwirken mit der Luftwaffe abgewiesen. An der übrigen O st - front fanden nur Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung statt. zwischen an der Ostfront bewährt, bei Stalingrad „ihre Pflicht jns zum äußersten getan" und seine Flieger sind wiederholt ebenfalls rühmlich in den Wehrmachtberichten erwähnt worden. Die Kroaten haben seit je auf der Seite der abendländischen Zivilisation gestanden und stehen auch heute' in dieser Verteidigungsfront. Ihrer Bekräftigung dienten, wie die Reihe der Zusammenkünfte, die der Führer mit den Staatschefs der mit Deutschland verbündeten europäischen Nationen hatte, auch die Besprechungen mit Kroatiens Poglavnik. Auch in diesen Besprechungen kam die Einmütigkeit im Denken und Planen und das volle gegenseitige Vertrauen zwischen den Verbündeten zum Ausdruck. Das tapfere kroatische Volk ist entschlossen, an der Seite der Achsenmächte sein junges nationales Staatswesen mit all seinen Kräften zu verteidigen, um ihm in einem von der Bedrohung durch Bolschewismus und Plutokratie endgültig befreiten Europa die Stellung zu verschaffen, die ihm zukommt. Oer poglavnik wieder in Agram. Agram, 29. April. (Europapreß.) Der Poglav- nik empfing sofort nach feiner Rückkehr die Mitglieder der kroatischen Staatsregierung. In der kroatischen Presse wird die Entschlossenheit des kroatischen Volkes, im Kampf für den Sieg der europäischen Ordnungsmächte alle feine Kräfte elit= zusetzen, nochmals zum Ausdruck gebracht. , Hier liegt die Aufgabe für uns Frauen. In unseren Häusern, in unserer Umwelt soll klare reine Luft herrschen, kein Raum soll darin sein für haltloses Geschwätz, für schleichende Gerüchte! So sehr wir uns von einem übertriebenen Optimismus, von unbegründeten Illusionen fernhalten, so entschieden wollen wir aber auch den nörgelnden „Kritikern" und nied erzieh end en Schwarzsehern das Wort verbieten! Der Philosoph Rudolf Eucken sagte einmal: „Der bequemste Deckmantel der Stumpfheit ist das Besserwissenwollen des Pichtwissens, das billige Mäkeln an allem, was, eifrig und mutig vorwärts- ftrebt." Und ein anderer deutscher Denker saßt es noch entschiedener: „Gott ist nie mit. den Verzagenden und Klagenden, nie mit Jammernden, immer aber mit den Kämpfenden und den Gläubigen; die Verzweifelnden achtet er gering, doch die voll Hoffnung sind, führt ev unbeirrt." Maria Kahle. Aen-erung der LlSA-Seestrategie Von Konteradmiral a. D. Karl Tägert. Holland arbeitet für Europa Von unserem Dr. M. M.°Berichterstatter. 3n dem Schicksalsrmgen unseres Volkes ist uns stauen eine besondere Aufgabe zugewiesen wor- )>n: der Kampf mit den niedergehenden kleinen und Reinlichen Dingen des Alltags. In den großen Ent- heidungsstünden der Nation, in den Tagen, in de- rn das Heldentum der Front und auch die Bedroht, bit der ganzen europäischen Kultur erschütternd dt uns aufstcht, da versinkt alles, was schwach und ilbstsüchtig im Volke lebt. Im Alltag jedoch wächst t, hoch, und das Menschliche, allzu Menschliche berückt oft den zuversichtlichen (Sinn., Da werden terüchte heimlich herumgetragen, da haben die Schwarzseher und Besserwisser das Wort, immer och. Es gibt ja Naturen, die eine geradezu kränkste Lust am Negativen haben, die stets in die Stimmung einer tapferen, gefunden, frohgemuten (ntfchloffenheit hinein mit ihrem: „Ja — aber" — i mmen. DRV. FührerhaupkquarNer, 28. April, fer Führer empfing am 27. April den Slaalsfüh- nr des unabhängigen Staates Kroatien, Dr. Ante ^aoelic, zu einem Besuch im Führerhaupt- Martier. Der Führer hatte mit dem poglavnik lefprechungen über die politische ind militärische Lage des gemeinsamen Limpfes der Achsenmächte gegen den Bolscherois- rus und die englisch-amerikanischen plukokratien. fte Unterredungen, an denen der Reichsminister >6 Auswärtigen von Ribbentrop und der foalische Außenminister Dr. Budak sowie Ge- tzralfeldmarschall Keitel und General V e g i c Hinahmen, verliefen im Geiste des herzlichen Ein- Vrnehmens und der Freundschaft des Reiches zu im jungen kroatischen Staat und seinem tapferen folte. Dr. pavelia brachte die Entschlossenheit des kroatischen Volkes zum Ausdruck, an der Seite der ; Achsenmächte die Freiheit des unabhängigen Kroa- L fi:n zu verteidigen und alle Kräfte für den kom- Ipiomifetofen Sieg der Dreierpaktmächte über die fmeinfatnen Feinde einzusehen. An der Zusammenkunft im Führerhauptquartier rühmen auch der deutsche Gesandte in Agram, Kasche, und der deutsche bevollmächtigte General in Kroatien, Glaise von hor^stenau, teil. I Berlin, 28. April. (DNB.) Das europäische desse-Echo auf den „Abbruch" der Beziehungen lpischen der jüdisch-bolschewistischen Moskauer Re- vierung und den polnischen Emigranten ist in jeder Ansicht eindeutig. In Europa läßt sich niemand Riin den in Moskau regierenden Juden tauschen, 'tie Drahtzieher der Sowjetregierung können auch "rch euren solchen echt jüdischen Trick die Blut- >uld an den Mordtaten im Walde von Katyn cht verschleiern. Es wird heute niemanden mehr öeh, der nicht in diesem „diplomatischen Akt^ das :re Eingeständnis der ungeheuerlichen Metze eien r jüdischen GPU.-Henker an den polnischen liegsgefangenen und Zivilinternierten sähe. „Popolo di Roma" schreibt: „Der Abbruch N entschlossenen Willen der Sowjets, den Kneg r Vernichtung der geistigen und materiellen Gu- i Europas bis zum Aeußersten fortzusetzen. Die mdlungsweise der Sowjets sei die eines Moers, der mit Drohungen jeden fernhalte, der flch M nähere. Nicht weniger abscheuerregend fei ie- ch auch das Verhalten Englands. Wiedenrm be- ye England einen Verrat, nur um das Bunvms it der Sowjetunion zu retten, , ungeachtet de dhmach, die es damit auf sich ladt. Auch „Agenzia Befani" erklärt: „Don dem demütigen Warten in Mablanca bis zur jetzigen Verabschiedung des po - ichen „Botschafters" erlitten der britische Stolz und -- nordamerikbnische Eitelkeit eine Reche von Bergungen, wie sie in der Geschichte der bei Miet beispiellos dastehen. Stalm weiß, daß er das Mfer in der Hand hat und bedient slch seinen nun die Stellunq der A-na-lsochsen seht P ® denn einerseits ist für sie dos groste Prob^m k Liquidierung des Krieges, *mie »Äs unmöglich ist: anderseits L ^Völker- >>-m im ersten Weltkrieg zum Symbol -er v Wit geworden, für die die Engländer in o-n Staaten zur Zeit rechnen können, haben eine Wasserverdrängung von je 1100 bis 1475 Tonnen, starke Armierung und verfügen über Fahrtstrecken von 10 bis 14 000 Sm. Dazu treten noch sechs sehr beachtliche U-Kreuzer von je 2000 bis 2700 Tonnen, deren einer, „Argonaut", bei den Kämpfen im Südwest- pazifik als versenkt gemeldet wurde. Die Geschwindigkeit wird bei allen Einheiten mit 17 bis 18 Seemeilen angegeben. Das ist eine U-Flotte, mit der sich allerhand anfangen läßt. Auch Stützpunkte in günstiger Entfernung von den japanischen Nachschublinien sind vorhanden. Aber große Schwierigkeiten wird es machen, diese letzteren richtig zu besetzen. Die japanischen Küstengewässer dürften stark gesichert sein, und außerhalb von ihnen sind die möglichen Reiserouten so mannigfach, daß ein systematisches Ab suchen bei den gratzen Entfernungen wenig Aussicht auf Erfolg bietet. Für die Operationen bleibt im wesentlichen übrig, daß man die U-Boote auf die Nähe des Kampfgebietes konzentriert. Hier aber sind nun wieder, ganz besonders im Südwestpaziftk, die namgafori« scheu Verhältnisse sehr ungünstig. Weite Seestrecken sind nur unvollkommen vermessen. Man behilft sich dort oft damit, daß man nach der Farbe des Wassers navigiert, Helle. Stellen als Untiefen vermeidend, eine primitive Art, die nur bei Sonnenschein durchführbar ist. Ankern ist bei den manchmal sehr großen Wassertteien oft auf weite Strecken ausgeschlossen, Aufgrundlegen der Boote wird bei den spitzen Korallenböden leicht gefährlich. Dazu kommen wenig erforschte, oft ganz unvermutete starke Strömungen. Die Rudeltaktik, mit der wir so große Erfolge haben, wird in diesen unsicheren Gewässern kaum anwendbar sein. Der ganze U-Boot-Krieg wird ein sorgfältiges Netz von Beobachtungs- und Nachrich- tenftationen brauchen, und ob sich diese einrichten lassen, scheint bei der eingehend durchdachten Der- te-tung der japanischen Stützpunkte zweifelhaft. Die Vereinigt en Staaten sind eben zur See d i e schwächeren geworden. Wenn sie den ursprünglich beabsichtigten Kampf um die Seemacht verschieben wollen, bis ihre Schlachtflotte die Verluste wieder aufgefüllt hat, so werden sie dulden (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Rotterdam, April 1943. Die Holländer konnten es sich leisten, langsam zu denken. Ihr Reichtum gestattete es ihnen. Das Leben in der Heimat und in den Kolonien ging seinen Gang und warf die nötigen Prozente ab. Das war für viele von ihnen die Hauptsache. Höhere Ideale hatte man nicht. Man wollte gut leben. Zu diesem Zweck war man fleißig. Man nutzte alles aus, was zur Verfügung stand: Das Land zu intensiven Kulturen, das Wasser in Gestalt von unzähligen Kanälen, den Wind, den man die vielen Mühlen treiben ließ, und den immerhin beträchtlichen Rest überseeischer Besitzungen und Beziehungen für mancherlei Genüsse. Man verschloß sich auch nicht technischen Neuerungen, denn auch sie dienen schließlich dem Zweck, Aufwand zu sparen und die Leistung zu erhöhen. Dabei hielt man am Alten fest, immer im Hinblick auf den praktischen Nutzen. Für die große Vergangenheit an sich hatte man nicht viel Sinn. Man war wohl stolz auf sie, aber die größte Berühmtheit verdankte Rembrandt in Amsterdam, „seiner" Stadt, unter der heutigen Generation der Tatsache, daß die Straße, die nach ihm benannt ist, der Mittelpunkt des modernen Dergnügungslebens wurde, und an den Admiral de Ruyter, einen der größten See Held en, der die Briten so vernichtend aufs Haupt schlug, erinnerte man sich in der Oef- fentlichkeit möglichst wenig mit Rücksicht auf die geschäftlichen Beziehungen zu England. Das Geschäft mit England und im Schatten Englands mit Ueberfee war überhaupt der Angelpunkt holländischer Gedanken, soweit sie über die Grenzen des eigenen Landes hinausgingen. Man hatte sich in der bürgerlichen Wohlhabenheit damit abgefunden, daß man ein Handlanger geworden war. Man verdiente ja dabei. Es bedurfte schon einer so eindringlichen Anschauungslehre wie der des Krieges mit allen feinen Begleiterscheinungen, um die Holländer aus ihrer politischen Lethargie aufzurütteln und auch ihnen vor Augen zu führen, daß England der Feind Europas ist und daß ihr Land nun einmal zu Europa gehört. Dieser von den harten Tatsachen bewirkten unvermeidlichen Umschulung hilft der Wirklichkeitssinn der Holländer ein wenig nach. Noch ist der Prdzeß im Gange. Englische Terrorangriffe auf die Küste, z. B. auf Rotterdam, haben manchen holländischen Britenfreund in sich gehen Das Handwerk arbeitet für den Krieg. Von unserer Berliner Schristlettung. Auch der Einsatz des Handwerks in der Kriegswirtschaft ist total. Der KriegseinsLtz des deutschen Handwerks greift also weit über das eigentliche Rü- srungshandwerk hinaus. Vor allem tut auch der Handwerker als Soldat seine Pflicht. Seine vielseitige Vorbildung pnd seine Kenntnisse in der Ue- Lerwindung technischer Schwierigkeiten macht ihn auch im Felde unentbehrlich und hat zur Bildung besonderer Handwerkerformationen geführt. In der Organisation Todt und bei der Technischen Nothilfe sind Handwerker nicht selten als Fsihrungskräfte tätig. Für die Kriegsernährung ist das Nahrungsmittelhandwerk ebenso unentbehrlich wie für die Erzeugungsschlacht der ländlichen Handwerker. Eine besondere kriegswichtige Aufgabe ist dem Handwerk durch die Bombenangriffe der britischen und amerikanischen Mordbrenner erstanden. In planmüßigem Einsatz unter Leitung des Reichshandwerksmeisters arbeitet das Handwerk aus allen Gauen des Reiches an der Behebung der Fliegerschäden. Don außerordentlicher Bedeutung in der Kriegswirtschaft ist das Reparaturproblem, das seine Lösung in einer verstärkten Lenkung der Ausbesserungsarbeiten für die Zivilbevölkerung findet. Eine besondere Rolle im Kriegseinsatz spielt das eigentliche Rüstungshandwerk, das sich durch äußerste Vielseitigkeit ouszeichnet. Vom Zeltstock bis zur eingerichteten Baracke, von der Halsbinde bis zur Fliegerkombination, vom Kleineisenteil bis zur Panzertür, vom Spezialschräubchen bis zum feinsten Meßinstrument, überall stoßen wir auf , die Arbeit des Handwerks. Großlieferungen werden durch etwa 250 Landeslieferungsgenossenschaften, bie, von der Reichszentvole für Handwerkslieferüngen geführt werden, und durch andere Gemeinschaftseinrichtungen getätigt. Daneben sind eine Reihe von Handwerksbetrieben durch Unterlieferungen, hauptfächlfch für alle technischen Waffen, im Dienste der Rüstungserzeugung beschäftigt. Verschiedene Handwerkszweige haben sich dabei vollständig auf die Kriegsarbeit umge- stellt. So machen beispielsweise Gablonzer Schmuckwarenhersteller heute aus den gleichen Werkstoffen Maschinen- und Geschoßteile. Musikinstrumentenmacher sind dazu übergegangen, Metallwehrmachtsgeräte und vor allem auch chirurgische Instrumente herzustellen, während die Saitenmacher Nähfäden für chirurgische Zwecke anfertigen. Die Buchbinder ziehen Karten auf oder fertigen Behälter, Kartonnagen und Kästen für Geräte und Werkzeug. Daß die Textilhandwerker überwiegend für die Wehrmacht arbeiten, ist bekannt. Schlosser und Maschinenbauer erstellen selbst großes Wehrmachtgerät. Beispiele höchster Präzisionsarbeit liefert das Uhrmacherhandwerk. Der Korbmacher baut Munitionskörbe neben anderen Spezialeinrichtungen, der Böttcher Tragtierfässer für die Gebirgstruppen und Trinkwasserbehälter für die Afrikakämpfer. Mechaniker und Optiker bauen, Geräte, vom Mikrophon und Mikroskop bis zur Kamera, Geschütz- und Geschoßteilen, wie sie die Großindustrie in solcher Vollendung nicht liefern kann. Alle Hanüwerks- zweige, die Stellmacher, die Sattler, die Seiler, Schmiede, Töpfer und wie sie alle heißen, haben ihre Umstellungsfähigkeit bewiesen. Bandagisten, Orthopädie- und Ehivurgiemechaniker werden heute unterstützt von den berühmten Bildschnitzern der Rhön, die Kunstglieder schnitzen und damit beweisen, daß auch der Kunsthandwerker im Kriegseinsatz seinen Mann steht. Einen Ueberblick über diesen außerordentlich vielseitigen Kriegseinsatz bot übrigens kürzlich eine Leistungsschau-des Rüstungshandwerks. Wenn auch das Handwerk im allgemeinen feine Stärke in der Einzelfertigung und der kleinen Serie hat, fo Hut aber doch der Kriegseinfatz gezeigt, daß das Handwerk fähig ist, sich auch auf weitgehende Massen-erzeu^ung einzüstellen. Besonders wettbewerbsfähig beider Serien- und Massenerzeugung ist das Handwerk dort, wo Handarbeit schwer zu ersetzen ist wie bei vielen Seilerund' Sattlerarbeiten und wo es um höchstes technisches Können geht wie bei der Herstellung von Meßinstrumenten und Spezialuhren. Im übrigen ist das Handwerk außerdem gut wettbewerbsfähig bei Erzeugnissen, die nicht mit Fließband oder durch Frauenarbeit herzustellen sind. muffen, daß die Japaner ihre Eroberungen immer weiter ausbauen und dadurch die spätere amerikanische Offensive immer schwieriger wird. Die Japaner aber können der angekündigten Bedrohung mit dem Handelskrieg in Ruhe entgegensehen. Ihr Schiffsbauprogramm ift entstehenden Verlusten durchaus gewachsen. Ihre größte Schiffahrtsgesellschaft, die Nippon Dusen Kaisha, die mit etwa 100 Schiffen von 700 000 BRT. eine der bedeutendsten Reedereien der Welt bildet, weist in ihrem kürzlich veröffentlichten neuen Geschäftsbericht einen erheblichen Reingewinn auf und äußert sich hoffnungsvoll über die weitere Verkehrsentwicklung, besonders auch die nach dem Südwestpazifik. Ein halbamtliches Unternehmen — die englische Bezeichnung lautet East Asia Sea Transport Company — ist mit einem Kapital von 100 Millionen Ben auf eine neue Grundlage gestellt worden. Seine Tätigkeit umfaßt auch den Verkehr nach den Südseeländern und wird ebenfalls recht günstig beurteilt. Die japanische Handelsschiffahrt fühlt sich offenbar sicher unter dem starken Schutz einer Kriegsflotte, die einen mächtigen Gegner rasch aus seiner drohenden Angriffsstellung in die Defensive gedrängt hat; ein stolzer Erfolg rastloser Tätigkeit, ruhmreicher Kampfhandlungen. Oie Einheit des Kriegsschauplatzes. Schanghais 28. April. (Europapreß.) Die Losung: „Hitler zuerst zu schlagen", sei einer der größten strategischen Fehler der Achsengegner, erklärte der Sprecher der japanischen Botschaft in Schanghai. Dieser Grundsatz beruhe auf der Annahme, die Japaner mürben, müßig zusehen, während die Achsengegner eine Offensive gegen Japans Partner in Europa durchführten. Japan werde dann die günstige Gelegenheit wahrnehmen, um die Antiachsenmächte im Pazifik anzugreifen, nicht allein aus strategischen Gründen, sondern auch aus Gründen der Verpflichtung als Verbündeter der Achse. Man möge> sicher fein, daß Japan in den kommenden Monaten eine derartige Entlastungsoperation durchführen werde. Die Vereinigten Staaten und England seien unfähig, ihren in Australien und Indien stationierten Streitkräften die geforderte Unterstützung zu geben. Der Kampf ils Europa und im Pazifik könne nicht voneinander getrennt werden. Während die Achsengegner bestrebt seien, den linken Flügel der Achse in Europa anzugreifen, würden die japanischen Streitkräfte in die feindliche Pazifik-Flanke hinein- stoßen. Der japanische Angriff auf die Cllice-Znseln. Tokio, 28. April. (Europapreß.) Bei dem am 23. April von der japanischen Marineluftwaffe unternommenen Luftangriff gegen die Insel Funafuti in der Ellice-Jnstl-Gruppe, 1500 Kilometer östlich der Salomonen-Inseln, wurde nach einem japanischen Bericht schwerer Schaden angerichtet. Die auf dieser britischen Insel von USA.-Streitkräften errichteten militärischen Anlagen wurden vernichtet. Sämtliche japanischen Flugzeuge kehrten von dieser Operation zurück. Wie die japanische Presse ergänzend berichtet, erreichten die bei diesem Angriff eingesetzten Langstreckenbomber der Marineluftwaffe bie Insel Funafuti während der Nachtstunden. Ihre Bomben fügten dem neuangelegten Flugplatz, Lagerhäusern und anderen militärischen Zielen schwere Schäden zu. Die japanischen Piloten beobachteten 'mehrer schwere Explosionen und neun große Brände. Bei einem Lustkampf am 25. April über der Ga- tukai-Jnsel der Salomonen-Gruppe wurden 6 feindliche Jäger von de» Japanern ohne eigene Verluste abgeschossen. Das Irak-Oel in nordamerikanischem Besitz. Ankara, 29. April. (Europapreß.) Nachdem vor etwa Jahresfrist die nordamerikanische Del» gesellschoft Standard Oil of California das i n englischem Besitz befindliche Aktienpaket der Irak Petrol Company übernahm, hat nunmehr die Standard Oil of California auch das im Besitz der Royal Dutch befindliche Paket an iranischen Petrolaktien gekauft. Damit ist nun die Irak Petrol Company in unbestrittenen nord- amerikanischen Besitz übergegangen. Oie Bevölkerung Aordafrikas unter anglo-amerikanifchem Terror. Mailand, 28. April. (Europapreß.) Wie der „Popolo d'Jtalia" erfährt, herrscht in Nordafrika eine große Unzufriedenheit unter der Eingeborenenbevölkerung wegen der Ausschreitungen der bri- Josef Martin Bauer. Brief an einen Dichter. Lieber Seppl Lange las ich heute abend in Deinem Buch „Die Kraniche der Nogaia", in dem Du Deine Tagebuchblätter aus dem Feldzug im Osten vereinigt hast. Für dieses Buch möchte ich Dir danken, denn .es hat mir einen tiefen und nachhaltigen Einblick vermittelt und mir wieder sehr klar und unverrückbar vor Augen geführt, was der Kampf mit diesem Gegner im Osten bedeutet! Wenn wir es nicht alle schon längst wüßten; aus Deinem Buch könnte auch der Unbelehrbarste ablesen, was sich jetzt abspielt! Lange habe ich heute abend all den Erlebnissen und Erkenntnissen nachgesonnen, die Du in diesem Buch auf Deine schlichte, aber gerade darum so überzeugende Art schilderst. Wir beide kennen uns lange genug, lieber Sepp, als daß wir Gefahr laufen könnten, einander Schmeicheleien zu sagen. Sie sind hier ganz und gar nicht am Platze. Wir sind Freunde und Kameraden aus allerhand Jahren und wiffen, was einer dem andern sagen kann und darf. Wenn ich Dir heute für dieses Buch meinen Dank sagen möchte, dann soll es nur das selbstverständliche Wort sein, das immer dann gesagt werden darf, wenn von Soldaten die Rede ist, die ihr Leben einsetzen für Führer und Vaterland. Für sie ist kein Wort des Lobes zu viel und zu groß. So fei auch mein Dank an Dich gerichtet, der Dank an Deine Kameraden, mit denen Du fast ein Jahr lang ununterbrochen im Osten warft! Du bist kein Mann vieler Worte, schon gar nicht, wenn von Dir die Rede ist. Auch in Deinem Buch sprichst Du nur wenig von Dir, und dennoch ist es Dein persönlichstes Buch! Jede Zeile darin, jedes Kapitel trägt ganz Dein Wesen, Dein Denken unb Fühlen, auch wenn Du von Dingen sprichst, die nichts mit Dir zu tun haben, scheinbar. Wer Dich aber kennt, wer Deine Romane gelesen hat, der wird wissen, daß es oft sehr unscheinbare Vorkommnisse sind, die alle Bezug haben zum Ganzen. tischen und nordamerikanischen SoUraten und der Beschlagnahme von Lebensmitteln und Wohnhäusern. Wie ein hoher französischer Offizier Pressevertretern erklärte, ereigneten sich schon mehrere blutige Zusammenstöße zwischen englischen und nordamerikanischen Soldaten und der Zivilbevölkerung. Auch die französischen Soldatey werden von den Briten und Nordamerikanern brutal behandelt, man verlangt von ihnen, daß sie ohne genügende Ausrüstung an Waffen und Munition an den Kämpfen teilnehmen. Indische Moslems gegen englische Berfassnngspläne. Stockholm, 28. April. (Europapreß.) Den von der englischen Zensur über die Entwicklung in Indien gebreiteten dichten Schleier lüftet eine Meldung der „Times" aus Delhi über eine vom Jahreskongreß der al kindisch en mohammedanischen Partei angenommene äußerst scharfe antienglische Entschließung. In dieser Entschließung wird betont, daß England anscheinend einen all- indischen Staatenbund zu organisieren plane, daß aber jeder Versuch, diesen Plan zu verwirklichen, zu schweren Kämpfen führen müsse. Die Mohammedaner würden mit allen Mitteln jede Verfassung bekämpfen, die sie der Hindu-Mehrheit ausliefere, die englische Regierung allein müsse die Verantwortung für alle aus solchen Maßnahmen entstehenden Folgen tragen. Die Entschließung fordert die Schaffung s e l b st ä n d i g e r mohammedanischer Staaten und betont, daß die indischen Mohammedaner für dieses Ziel alle Kräfte mobilisieren werden. Im übrigen lassen die sehr vagen Andeutungen des „2simes"-Berichtes darauf schließen, daß die Entwicklung in Indien den englischen Behörden erhebliche Sorgen bereitet. Im besonderen die mohammedanische Jugend, heißt es in dem Bericht, sei mit der ganzen Entwicklung, unzufrieden. Kleine politische Nachrichten. Der Oberbefehlshaber des Ersatzheeres, Generaloberst Fromm, besuchte in Begleitung des Chefs des Erziehungs- und Bildungswesens des Heeres, Generalleutnant Wolff, das Wehrertüchtigungs- lager der Hitler-Jugend in Glöwen. Reichsjugendführer Axmann war zugegen. Generaloberst Du erlebst den Ostfeldzug vom ersten Tage an, wie hunderttausend Deiner Kameraden. Die ganze Wucht des Geschehens hast Du zu spüren bekommen und mit überwachen Nerven erlebt, in Dich ausgenommen und verarbeitet; Du bist den Dingen nachgegangen, so wie Du früher Deinen Menschen nachspürtest, die Du in Deinen Dichtungen zu Leben erweckey wolltest, damit sie echt utzd blutvoll, Abbild des Lebens, dastünden. Du schriebst mir einmal zu Anfang des Feldzuges im Osten in einem Brief: „Solltest Du jetzt nach dem Osten kommen, dann nimm es so wie ich, das Gebotene aufs tiefste zu erleben versuchen, den Reichtum dieses bettelarmen Landes ausschöpfen auf dem Gebiet des Wissens, des Kennenlernens von Menschen und ihren Lebensvoraussetzungen ... Es hat viele Dinge gegeben, die mir den Krieg mit allem begreifbar gemacht haben ... Ich habe das bolschewistische Rußland erlebt. Gerade darauf bin ich ausgegangen, mit offenen Augen ^u sehen, was ist, was geworden ist, wohin man hier die Menschen geführt hat. Dabei bin ich von einer grausamen Erschütterung in die andere gefallen ... Gegen alle anderen Meinungen habe ich' immer die Ansicht vertreten, daß wir nur eine blasse Vorstellung von der bolschewistischen Wirklichkeit haben ... Was ich immer gewußt habe, ist mir bestätigt worden: dieser Krieg ist der notwendigste, diesen Krieg haben wir führen müssen, diesen Krieg auch werden wir durchstehen!" ' Damals schon in Deinen ersten Briefen spürte ich, wie sehr Dich alles angehen müßte, was Du sahst und erlebtest. Nun liegt Dein Buch vor mir, in dem Du Deine Erlebnisse und Eindrücke beim Vormarsch durch die Steppen und Sümpfe der Nogaia, vor allem durch das fruchtbare Ackerland der Ukraine schilderst. Gewiß, es ist nur ein kleiner Ausschnitt, aber wie unerhört eindrucksvoll weißt Du zu berichten und zu erzählen! Ich glaube, sehr viele Menschen daheim werden durch Dein Buch erst so recht verstehen, was es heißt, dieses riesige Gebiet kämpfend zu erobern, um es gleich danach wieder nutzbar zu machen! Du erzählst ja kein eigentliches Kriegsgeschehen, Fromm brachte dabei die Ueberzeugung zum Ausdruck, daß dieses Wehrertüchtigpngslager sehr zum Nutzen für das Feldheer und den jungen Soldaten von morgen gereiche. * In der Sendung zum zweiten Jahrestag des Soldatenfenüers Belgrad wurde b^fanntgegeben, daß aus den beim „Belgrader jungen Wachtposten" eingegangenen Spenden dem Führer zum Geburtstag eine Million Reichsmark für die Betreuung von Soldaten zur Verfügung gestellt wurde. Damit ist die Summe der bisher durch den „Belgrader jungen Wachtposten" dem Führer übergebenen Beträge auf 2,5 Millionen Reichsmark gestiegen. * Der Führer hat dem Tenno anläßlich seines Geburtstages ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm übermittelt -i- Anläßlich des Geburtstages des Tenno am 29. April übermittelte die Hitler-Jugend über den Rundfunk der japanischen Jugend ihre Glückwünsche als Gegengruß zu deren Sendung zum Führergeburts- tag. Reichsjugendführer Axmann wies apf die Gemeinsamkeit des Kampfes der beiden Nationen, für die gerechte Neuordnung der Welt und einem ehrlichen Frieden hin. Der bisherige japanische Außenminister, Masayuki Tarn, ist zum japanischen Botschafter in Nanking ernannt worden als Nachfolger des gegenwärtigen japanischen Außenministers Namoru Shigemitsu., * • Der neue deutsche Botschafter in Madrid, Dr. Dieckhoff, besuchte bas Deutsche Heim in Madrid. Der Kriegslandesgruppenleiter der NSDAP, in Spanien, Tesmann, begrüßte den Botschafter, der an dem Ehrenmal für die im spanischen Bürgerkrieg ermordeten Reichsdeutschen einen Kranz niederlegte. Der König und Kaiser Victor Emanuel III. zeichnete auf Vorschlag des Duce den Generalleutnant Giglioli für seine Verdienste bei den Kämpfen in Nordäfrika mit dem Offizierskreuz des Mlitär- ordens von Savoyen aus. * v In der Universität Odessa wurde ein Institut für antikommünistische Propaganda und wissenschaftliche Forschug gegründet. Das Institut fordert alle keine Schlachten und Gefechte, sondern davon, was sich abseits des eigentlichen Kampfes ereignete, obwohl alle diese Einsätze Gefahr und Tod umsäumten. Dich haben Mensch und Landschaft in ihren Bann gezogen, ihre Fremdheit und Rätselhaftigkeit haben Dich verlockt, allem tiefer und gründlicher nachzuspüren. Der Bauer in Dir wurde aufs tiefste angesprochen: der schaffende und unter Bauern lebende Mensch, der daheim werkend und planend dem geheimnisvollen Wachsen und Gedeihen sich eng verbunden weiß, wurde hier vor Fragen und lieber= legungen gestellt, die ihn bis zu den Wurzeln seines Seins bedrängten und überstürzten. Mir will scheinen, gerade darum erhellt sich für uns Leser so vieles, was für unsere Vorstellungswelt so unbegreiflich ist und war. Es werden jetzt sicher viele Bücher geschrieben, die uns Einblick erschließen wollen in Land und Leben dieses Riesenreiches: ich glaube, Dein Buch ist bisher das Überzeugendste, weil es alle Dinge mit dem prüfenden Auge des bäuerlichen Menschen sieht, der dem Boden, der Erde zugewandt ist und der aus einem naturhaften Verlangen heraus danach trachtet, das Lebenserhaltende und Bindende zu sehen, was einem bäurischen Tun eingewurzelt ist. Mit einem immer fragenden Herzen bist Du das Gesehene abgeschritten, wie dieses Reich so werden konnte, wo so viel Fruchtbarkeit am Weg liegt und soviel Trostlosigkeit zugleich. Du bist nüchtern genug, um zu sehen, wie reich und arm der östliche Mensch lebt, vor allem aber: was aus diesem Land wird, wenn deutscher Geist und Fleiß hier ordnend eingreifen. Was Du hier aufgezeichnet hast, das haben viele Deiner Kameraden auch empfunden; sie standen wie Du fragend vor dem großen Rätsel, sie fühlten wie Du die Riesengefahr, aber sie konnten es nicht ausdrücken, was sie empfanden. Du hast es nun für alle getan, und dafür werden sie Dir Dank sagen wie auch wir daheim. Mögen recht viele in der Heimat dieses Dein Buch lesen: sie werden klarer sehen, was sich vom Osten her auf uns zuwälzte: die große Gefahr. Aber auch dies werden sie nun wissen: welche Werte Intellektuellen Europas auf, seine Arbeit zur Bs- fämpfung des Bolschewismus zu unterstützen. Der Führer hat dem Bildhauer Professor Han» Bitterlich in Wien in Würdigung feiner Verdienste um die bildende Kunst die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. 11273 Funksprüche in zwei Monate« hatte die Nachrichtenabteilung einer Panzer-Division. Berlin, 28. April. (DNB.) Die Nachrichten, truppe hat in den harten Abwehrkämpfen im Osten außergewöhnliche Leistungen vollbracht. Davon: zeugen die Erfolgsmeldungen der Nachrichten-Ab- teHung einer mehrfach im Wehrmachtbericht genannten thüringischen Panzer-Division. Innerhalb von zwei Monaten hat diese Panzernach. richtenabteilung 1543 km Fernsprechleitungen, meist während des Kampfes, verlegt. Das entspricht einer Strecke von Frankfurt a. M. bis Kiew. Die Zahl der in dieser Zeit beförderten und aufgenommenen Funksprüche beträgt 11273. Nur kriegswichtige Bauten. Die Lage in der Bauwirtschaft erfordert die Zusammenfassung aller Arbeitskräfte und Baustoffe lediglich für solche Bauvorhaben, die zur Durchs ftihrung der Kriegsmaßnahmen gefördert werdm. müssen. Bauvorhaben, auch wenn sie nach frie- densmähigen Auffassungen für die Gemeinden vorteilhaft sein mögen, müssen unterbleiben. Der Reichsminister des Innern macht es allen Gemeinden unbedingt zur Pflicht, die zur Regelung der Bauwirtschaft ergangenen Vorschriften auf öae. genaueste zu befolgen und unter keinen Umständen Bauvorhaben zu fördern oder zu begünstigen, ‘ die nicht als kriegswichtig vdn den zuständigen Stellen genehmigt worden sind. Dieb gilt sowohl für die eigenen Bauvorhaben der Gemeinden wie auch für Bauvorhaben von Privatpersonen, an denen die Gemeinden unmittelbar ein, Interesse haben. Aus aller Wett. Generaloberst Freiherr von Hammerslem-Equorb gestorben. In Berlin-Dahlem fand die Trauerfeier für den in seinem 65. Lebensjahr verstorbenen! , Generaloberst Kurt Freiherr von Hammer- st e i n - E q u o r d auf Wunsch der Familie in aller Stille ohne besondere militärische ^ren statt. Im Auftrag des Führers legte der stellvertretende Kommandierende General des 'S. Armeekorps einem Kranz am Grabe nieder. Freiherr von Hammer- stein-Equord war 1898 als Leutnant in Öas 3. Garde-Regiment zu Fuß eingetreten. Seit 1913 war er als Generalstabsoffizier im Großen Gene- ralftab und während des ersten Weltkrieges bei mehreren Felddivisionen und Korps, 1925 Oberst und 1929 Generalmajor, wurde er Chef des Truppenamtes und 1930 als General der Infanterie Chef der Heeresleitung. Am 31. 1. 1934 schied er aus dem Heer. Vom 1.11.1938 ab war ec wieder in verschiedenen Kommandostellen eingesetzt, ? bis er am 10. 10. 1939 aus gesundheitlichen Grün- den endgültig ausschied. Die historische Sfaufenbutg. Die Perle der Architektur Apuliens, das berühmte Schloß Castel del Monte, das Friedrich IL von Hohenstaufen nach eigenen Plänen um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbauen ließ auf der Höhe von Alta Murgia bei Bari, ist aus noch nichL geklärten Ursachen eingestürzt. Dieses Schloß miü seinen fünf Türmen war in seiner, Form der Shau- fenkrone nachgebildet und beherrschte den Hügel der Alta Murgia zwischen Apulien und ßucanien uni» krönte ihn mit seinem Prachtbau, der von weitem im Umkreis sichtbar war. Die italienische Denkmalsverwaltung nahm gerade in diesen Tagen eine Besichtigung des Schlosses vor, um Restaurierungsarbeiten anzuordnen. Noch ehe es zu diesen Arbeiten kam, ist das Schloß eingestürzt, was Wiederherstellungsarbeiten erforderlich machen wird, dir auf über eine Million Lire geschätzt werden. Kunst und Wiffenschast. hochschulnachrichlen. Die medizinische Fakultät der Universität Würz-' bürg hat den Rektor der Universität Modena. Pros. Dr. Ruggiero 23a l H zu ihrem Ehrendoktor ernannt. Prof. Balli ist einer der angesehensten Radio logen und Röntgenologen Italiens. Ev hat kürzlich« ein fünfbändiges Werk über Radiologie und Röntgenologie herausgegeben, für das ihm die golbenr Medaille der königlischen Akademie in Rom verliehen wurde. Balli ist durch seine Forschungen eng; mit der -Universität Würzburg, dem EntdeckungS' hier unter deutscher Arbeit zum Segen unseres Volkes gehoben werden können, ja, nicht nur zuni: Segen für uns, sondern für^ die Menschen dieses Landes, die verhetzt und gezwungen, ein Leben führen mußten, das für jeden von uns -einfach unvorstellbar ist! / Ich gebe Dir die Hand, Sepp, und grüße Dich herzlich. . Hanns Arens. Deutsche Fachausdrücke in der Musik.. Während es früher allgemeiner Brauch war. daß Komponisten in ihren Liedern die Hinweise für den zeitlichen Ablauf und den Vortrag dem Sänger in italienischen Bezeichnungen gaben, war der erfre Tonsetzeb, der sie bewußt durch deutsche Ausdrücke ersetzte, Robert Schumann. In Einzelnen Fällen waren Beethoven und Schubert ihm darin schon vor- ausgegangen. Schon Schuberts erstes Werk, der' „Erlkönig", trägt die Ueberschrift „Schnell" mit der' Zeitangabe nach Melzels Mettonom. Das ,cheiden" röslein" soll „lieblich" gesungen werden, und in diesem Lied ist ferner mitten im Verlauf für „ri- tardando“ das Wort „nach geb end" verzeichnet. So hat Schubert seine Lieder aus innerem Gefühl heraus mit ähnlichen Angaben versehen. Robert Schu* mann wählte grundsätzlich die deutschen Bezeich" nungen. Auch in seinen Liedern beziehen sich, tD*<: in der Zeitschrift für deutsches Sprachleben „Muttersprache" ausgeführt wird, die deutschen lieber’1 schriftey hauptsächlich auf den Inhalt, deuten damit' aber auch zugleich sinngemäß das Zeitmaß an. Wenn die „Mondnacht" zart und heimlich erklingen soll, dann ergibt sich hieraus schon ohne weiteres ein ruhiges Schweben der Sechzehntelbewegung fo1 Sinne Eichendorfffcher Romantik. Und wer emp fände nicht im „Wanderlied" von Kerner durch die- Bezeichnung „Sehr lebhaft den frischen Wanderschritt des dahinziehenden fröhlichen Burschen M Geiste des naturfrohen schwäbischen Dichters? Auch Brahms und Hugo Wolf bedienen sich in i^ Liedern deutscher Ausdrücke für Vortrag und Zeitmaß. Lustschutzmaßnahmen im Hause Verdienstvolle Arbeit des Reichslustschutzbundes \ Msprogramm. Der namhafte Komponist, der feit i34 die Leitung der Akademie der Tonkunst in München innehat und vorher Direktor der Rheini- •MU in. *a\ y* 3Ur in. er- im rauch chordne immer ie in oS< ir M 1 IDEN lach d rtbtn d en. b Aus der Giadt Gießen. Vermeide jeden überflüssigen Lärm! Wer den ganzen Tag in der Fabrik an ratternden Maschinen steht, wer den Lärm des Stadtverkehrs Stunde um Stunde über sich ergehen lassen muß, wer angestrengt bis tief in die Nacht hinein schafft und werkt, braucht einige Stunden der ungestörten Ruhe, um im Schlaf Entspannung und neue Kräfte zu finden. Das weiß heute jeder aus eigener Erfahrung, und er ist daher auch bereit, Rücksicht zu üben und den Feierabend seines Nachbarn zu respektieren. Manch einer vergißt nur leider dabei, daß er die seinem Nächsten freundlichst zugebilligte Ruhezeit nicht nach seiner eigenen Zeiteinteilung beurteilen darf. Kindlicher Leichtsinn. „Die so oft gerügte Unsitte der Kinder, sich beim Spiel an fahrende Kraftwagen oder Pserdesuhrwerke anzuhängen, hat gestern wieder einem sechsjährigen Knaben das Leben gekostet." Vielleicht wäre der Unfall vermieden worden, wenn die Eltern dieses Kindes den wiederholt an sie ergangenen Ermahnungen der Reichsarbeits- gemeinschaft Schadenverhütung das nötige Verständnis entgegengebracht und ihr Kind auf die schweren Folgen eines durch Leichtsinn heywrgerufenen Verkehrsunfalles hingewiesen hätten. Aber gerade die Häufigkeit dieser Unfälle in letzter Zeit gibt zu denken. Darum werden die Eltern und fonftigen Erziehungsberechtigten nochmals darauf hingewie- fen, die Kinder vor dem Spiel auf der Fahrbahn zu warnen, ihnen zu sagen, daß das Betreten oder Überschreiten der Fahrbahn mit Vorsicht zu geschehen hat, daß man keinen Spielkameraden auf dem gegenüberliegenden Gehsteig zu einem schnellen herüberlaufen lockt, und daß das „Anhängen an Pferdefuhrwerke oder gar an Kraftfahrzeuge mit den größten Gefahren verbunden ist. Warnt die Kinder ferner davor, bei der Verdunkelung auf der Straße zu spielen, da der Straßenbahn- bzw. Kraftwagenführer sie erst auf kürzeste Entfernung wahrnehmen kann. Sagt ihnen aber auch, wie traurig es für euch Eltern sein wurde. 4. Die Luftschutzhandspritze als wichtigste Waffe in der Hand der Selbstschutzkraft einsatzbereit halten! Deshalb von Zeit zu Zeit aus Einsatzfähigkeit überprüfen. Ebenso müssen die übrigen Selbstschutzgeräte wie Einreißhaken, Brecheisen, Pickel, Axt, Schaufel, Leine, Leiter u. a. immer bereit stehen. 5. Unersetzliches in d e n Kellerräumen ab stell en! Wenn möglich bei Verwandten und Bekannten in weniger luftgefährdeten Gebieten unterbringen! 6. Wer sich über Nacht oder länger außerhalb seiner Wohnung aufhält, meldet dies feinem Luftschutzwart oder dessen Vertreter und gibt die W o h - nungs- und Hausschlüssel einem bekannten Nachbarn oder dem Luftschutzwart ab. MO bena, V idoklm jten M hat kür? und die g Noin 5)05 Passos führt den Schwarzen zu dem^ Tisch, an dem Forster arbeitet. „Das ist alfa mein Frermd Je-crois-en-Dieu, Profestür, „eine famo,e alte haut. Nv aiU Untz i betj den i inb. h i M 1 Urin telbar« Freue mich sehr, Je-crois-en-Dieu... , begrünt chü etwas unsicher der Professor. Erschrocken fährt >rps«« hm« in h Seit ü'j jen (b liege- h '25 Otei Vom Schicksal verweht Roman von Holla Outkelch 'er d der sttöntgenstrahlen, verbunden. — Der Ober- | Tflierungsrat im Reichsministerium für Ernähruna I nd Landwirtschaft, Dr. Max Witt,.ist zum o Professor für Tierzüchtlehre an der Universität pjna ernannt worden. Witt, der diesen Lehrstuhl iit einigen Monaten bereits vertretungsweise inne Hte, ist 1899 in Ammerswurth (Dithmarschen) als -ihn eines Bauern geboren. Er studierte in Rostock ;rb Göttingen, nahm am ersten Weltkrieg teil und rcmoDierte 1926 in Göttingen. 1927 bis 1929 war [»i Assistent am Tierzuchtinstitut der Universität title. 1930 übernahm er die Leitung der Melkerei- Idide in Berkow, habilitierte sich 1938 in Halle und trifte als Referent für Tierzucht im Reichsministe- riim für Ernährung und Landwirtschaft. Er hat üti Lehrbuch über „Die Rentabilität des Rind- vchstalles" und ein „Lehrbuch für Milchwirtschaft" DIL-öffentlid)t. Von der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. An Stelle des verstorbenen Vorsitzenden der Deuten Shakespeare-Gesellschaft Professor Dr. Wolf- j;ng Keller (Köln) ist Professor Dr. Saladin I erf) mitt (Bochum) gewählt worden. Saladin | xchmitt hat sich als Intendant des Bochumer The- L?rs In der Shakespeare-Pflege in Deutschland j eien bedeutsamen Namen geschaffen. Die heraus- I gche des Shakespeare-Jahrbuches wurde Professor | i*. Deutschbein (Marburg) übertragen. )as „Schahkäsllein" auch im Deutschlandfender. 1!.15 dis 11 Uhr. Werke von Richard Trunk im Rundfunk. Lied- und Kammermusik von Richard Trunk eint am Freitag von 15.30 bis 16.00 Uhr W $ en un| jt nurk jdjen ei" -einM grüße S ns^ riebrilh! i um i ß auf k: notbiü i schloß 1 her Sn W1 :anien d on nxiki DeM n eine 5t luriemtö diesen l* as Wck wirb, t m. ast. |lulL feen Musikschule in Köln war, ist mit Chor- und lertrelri nchesterwerken hervorgetreten. Namentlich den undfunkhörern ist er durch eine „Serenade" be- -nnt geworden. Besondere Verdienste errang er auf m Gebiet der Liedmusik, von der Proben durch 2 Gattin des Komponisten, Maria Trunk, dargebo- n werden. Franz Mihalovic spielt zwischendurch ie Romanze für Geige und Klavier. Die Klavier- -gleitllng wird von Richard Trunk ausgeführt wer-. chlitzl imö W 9timJ ö«fr w ;en, d lb Qi,:.] i» j° geschrieben M werbe dasi^ ^rg°n, H jedem der Anwesenden ein ^enw ^ellt ^richtes mit Bildmaterial zur ^Aug gsi-sturm arrd. Darf ich mich bevor der K Il-bricht. verabschieden, ich muh m »richt sertigmachen!" . sonstigen Mit einer Eile, tue. gar * »u " 11 ~ ällt. Das sind nur ein paar Beispiele aus der langen Reihe des Möglichen. Gewiß: derjenige, der am Tage einer Beschäftigung nachgeht, mag diese Geräusche im Eifer der Arbeit kaum als störend empfinden; für den aber, der Ruhe und Schlaf, ucht, bedeuten sie oftmals eine Qual. Es sollte dann nicht erst dazu kommen, daß der Ruhebedürf- tige seiner wachsenden Nervosität durch laute und ärgerliche Worte Luft machen muß. Jeder vermeide vielmehr von selbst jeden überflüssigen Lärm — auch am Tage! —, er wird die wahltuende Wirkung dann nicht zuletzt auch an seinen eigenen Nerven spüren. P. St ßstr Tapferkeit vor öem ßeinöe. Der Feldwebel Rudolf Dörr aus Lehnheim bei Grünberg wurde für Tapferkeit vor dem Feinde bei den Kämpfen an der Ostfront mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. — Dem Gefreiten Ernst hillgärtner aus Gießen, Ludwig- straße 12, wurde das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. Bilder aus der neuen Wochenschau. Eindrucksvolle Bilder der neuen Deutschen Wochenschau führen in die heißumkämpsten Stellungen am Kuban-Brückenkopf. An dem heldenhaften Widerstand des deutschen Soldaten scheitern alle feindlichen Durchbruchsversuche. Die Aufnahmen lassen uns spannungsreiche Augenblicke miterleben. Stukas stürzen sich auf sowjetische Panzer denen es gelang, unsere vorgeschobenen Posten zu überrollen. Der größte Teil des feindlichen Panzerverbandes bleibt brennend liegen. Gegen ausgestiegene Panzerbesatzungen geht in schnellem Entschluß ein Trupp Grenadiere vor und säubert das Gelände. . ,r, _ . . Unsere Luftwaffe trifft sowjetische Industriestädte und Nachschubstraßen mit vernichtender Wirkung. Heber das Schwarze Meer bringen deutsche Transportdampfer Nachschub zur 5ront. Einheiten der deutschen und der rumänischen Kriegsmarine sowie Seeflugzeuge sichern den Verband. Ein fom= jetischer Torpedoflieger wird abgeschossen, brennens _ । __________ " Distriktsgerichts Oklahoma gegen Fischer an Major Seegrave, Polizei Verwaltung Puntomarra stop Sensationsbericht folgt stop Will Rubber, Eoun- try-Club Puntamarra." * Auch die Dschungel erlebt eine Sensation. Mehrere große Motorboote landen vor den Augen der Urwaldneger. „Medizinmänner", Hausneger und eine weiße Frau steigen aus. Die Schwärzen sehen, hinter Farrenbüschett versteckt, wie auf der Lichtung neben dem Bungalow ein großes Sanitätszelt auf- geschlagen wird. Kein Pfeil fliegt, der große Häuptling hat es bei Todesstrafe verboten. Plötzlich ein Trommelwirbel, und aus dem Urwald tritt, gefolgt von feiner Leibwache, Je-crois- en-Dieu in feinem schönsten Leopardensell. Dos Passos eilt ihm entgegen. Dos Passos ofnet die Tür zum Bungalow und läßt dem Neger den Vortritt. Der Raum ist nut 'zusammenklappbaren Tischen, Regalen und Feldstühlen wieder wohnlich möbliert. Rubber und Lewis packen medizinische Geräte aus. Professor Forster und Virginia sind damit beschäftigt, die Impfungen vorzubereiten. Sorgfältig reiht die junge Aerz- tin die Pei-sistin-Ampullen auf einem Tych auf. Dos Passos stupst Je-crois-en-Dieu freundschaft- fid) in die Seite und deutet mit einer Kopfbewe- qunfl auf d-n Professor. „Ma olla! Was sagst in, nun fe-crois-en-Dieu? Das ist mein hoher Chef persönlich. Er ist gekommen^ um dir unsere Abmachung feierlich zu bestätigen." . . Der Häuptling nimmt Dos Pasios nut jovialer Vertraulichkeit beim Arm und flüstert haben deinen Zauber geübt Ganze Nacht ich haben geübt' Je-crois-en-Dieu jetzt noch größerer Papa- „Merci", nimmt sich Je-crois-en-Dieu würdig Feuer und grabscht dann blitzschnell nach dem Feuerzeug. Doch Rubber will sein Feuerzeug nicht bergeben. „No, my doy! Sofort gibst du es mir zurück! „Lassen Sie es ihm, sonst wird er böse", warnt Dos Passos ruhig, zwischen den empörten Rubber und seinen schwarzen Freund tretend. Der Reporter unterdrückt mühsam seine Wut, nickt resigniert. „Also gut, kannst das Feuerzeug behalten, alter Gauner." „Merci! .Ich dir auch schenken hübsche Frau!" verspricht ihm Je-crois-en-Dieu. Dos Passos lacht hell auf und winkt mit beiden Händen ab und zu Rubber gewandt: „Wahrscheinlich fünfzig Jahre und zwei Zentner. Will sie loswerden, der Gauner!" Ehe noch eine Peinlichkeit aüftommen kann, stellt er weiter vor. „Und hier die beiden sind große Medizinmänner aus der Stadt, die helfen mit, allen Negern Medizin in Arm gebest, verstehst du? Je-crois-en-Dieu zeigt Lewis ein abweisendes Gesicht. „Den ich nicht mögen, nicht sein meine Freund. Er immer schießen — bumbumbum Neger fallen um, können nix mehr bringen gute Sachen für Je-crois-en-Dieu." „Nein, jetzt niemand mehr schießen. Jetzt sind wir alle gute Freunde, komm, gib Dr. Lewis die Hand. Der Häuptling reicht gehorsam ßerois die Hand, die dieser nur widerwillig nimmt. Plötzlich spürt er den kleinen Feuersalamander Zwischen seinen Fingern, läßt Um ärgerlich fallen. »Was soll denn dieser Unfug?" „Stop, Lewis", weist ihn Dos Passos zurecht und lobt Je-crois-en-Dieu: „Großartig kannst du zaubern. Du hast gut gelernt, du jetzt ganz großer 1 Papaloi! So, und jetzt gib Miß Larsen die Hand, 1 mit der mußt du auch gut Freund sein, horst du? Virginia lächelt nett. „Ich freue mich, den großen Papaloi Je-crois-en-Dieu kennenzulernem (Fortsetzung folgt.) Gießener Ortsgruppe des RLB. Dank und Anerkennung der Partei für die langjährige und verdienstvolle Arbeit für die Luftschutzbereitschaft in unserer Stadt aus und betonte die dringende Notwendigkeit, die Arbeit des Reichsluftschutzbundes fortlaufend mit allen Kräften unserer Volksgemeinschaft zu fördern, auch durch die Mitgliedschaft oer einzelnen Volksgenossen und Volksgenossinnen, um sowohl in dieser Organisation als auch durch ihre auf klärende und belehrende Arbeit hinsichtlich jedes einzelnen allezeit in vollem Umfange luftschutzbereit zu sein. Für dieses große Ziel müsse jeder allezeit Aktivist sein, um in der Heimat ebenso wie unsere Soldaten draußen on der Front zum Schutze von. Volk und Vaterland mit allen Kräften mitzuwirken. Kreisstabsamtsleiter Weber betonte ebenfalls die erfreuliche Zusammenarbeit mit dem RLB., der auch in Zukunft von der Partei aus im Dienste der Luftschutzarbeit immer unterstützt wer den würde. Zum Schluß rief er alle Volksgenossen, und Volksgenossinnen auf, an dieser Gemeinschaftsarbeit eifrig mitzuwirken und wie die Front ihre Pflicht zum Schutze der Heimat zu erfüllen. Der örtliche Luftschutzleiter, stellv. Polizeidirektor und Kommandeur der Schutzpolizei Oberstleutnant Hellwege Emden würdigte die Arbeit der Gießener Ortsgruppe des RLB. gleichfalls mit dankbarer Anerkennung und betonte die gute famerab« schuftliche Zusammenarbeit mit der Polizei. Als besonders erfreulich hob er den auch in der Arbeit des RLB. zum AuÄwuck kommenden Geist des Abwehrwillens und des Wehrwillens unserer Volksgemeinschaft gegenüber allen Feinden unseres Reiches und Volkes hervor, der auch bei der bisherigen Arbeit des, RLB. in hervorragender Weife lebendig und stark geworden ist und fick) immer härter und unbeugsamer erweist. Dieser Abwehr- und Wehrwille ist neben der Ausbildung der Volksgenossen im Luftschutz einer der starken Faktoren, die aus dem Wirken des RLB. für unsere Volksgemeinschaft erwachsen sind und sich täglich ckuss neue als wertvolles Stück urtferer Kraft erweisen. Die Rüschau beschloß 1 Ortsgruppenführer Clotz mit kurzen Worten und mit dem Gelöbnis zu weiterer treuer Mitarbeit für unseren Sieg. er zurück, denn Je-crois-en-Dieu packt ihn, anstatt seine Hand zu nehmen, mit listigem Lächeln unversehens an der Nase. „Was fällt dir ein, Kerl? Sofort loslassen! Doktor, ist er verrückt geworden? Aber noch ehe Dos Passos eingreifen kann, zieht der Häuptling mit triumphierendem Grinsen einen kleinen niedlichen Feuersalamander aup der Nase des Professors und erklärt feierlich: „No, Je-crois- en-Dieu nix verrückt! Je-crois-en-Dieu nur großer Zauberer." •• Verblüfft starrt der Professor auf das Tierchen in der schwarzen Hand. Dos Passos schmunzelt. „Tja, das hat er von mir gelernt. Damit hab ich ihn herumgekriegt!" Er tobt den Neger: „Bravo, Je- crois-en-Dieu, das hast du wirklich gut gemacht! Wenn du mir alle Neger zum Medizingeben bringst, zeige ich dir noch einen anderen Zauber. Einen bes- ^Dankbar lächelt ihn der Häuptling an. Er halt die Handfläche, auf der der zierliche Salamander- krabbelt, hoch. „Zaubern gut, aber am besten mit Silberpesos — quäh!" Plötzlich ist der Feuersalamander verschwunden. Triumphierend zeigt Je-crois-en-Dieu dem Professor die leere Hand. „Hast du gejetjen? Pffft! Kleines Tier fort" Forster hat sich von feinem Schrecken erholt. , Großartig! Du konntest im Dariets auftreten, Je- crois-en-Dieu. Zigarette gefällig?" „Vorsicht, Professor!" ruft Dos Passos warnend. Forster wirft ihm einen erstaunten Blick zu. „Wieso denn?" Grinsend nimmt Je-crois-en-Dieu das Zigarettenpäckchen aus Forsters Haick». Er zieht sich eine Zigarette heraus. Dann läßt er die Schachtel in einer Tasche seines Leoparvenfelles verschwinden. Mit langem Geücht sieht der Professor zu. Dos Passos amüsiert sich. ,.Tja, mein Freund nimmt, was er bekommen kann." Er dreht Je-crois-en-Dieu herum und deutet auf Will Rubber. „Das ist em großer Reporter aus London, er ist extra herüber- aekommen, um dich kennenzulernen." Rubber zieht ein elegantes silbernes Feuerzeug. Der totale Krieg hat es mit sich gebracht, daß die wenigsten unter uns noch einen „programmähigen" Feierabend kennen. Da wird wohl nirgends mehr mit dem Glockenschlag die Arbeit aus der Hand gelegt, da wird überall so lange geschafft, wie die angefangene Arbeit -es eben erfordert. Da kommt der eine frühmorgens müde von der Nachtschicht nach Hause, der andere legt sich am hellen Mittag zur Ruhe, und der dritte wieder gönnt sich erst am Nachmittag, ein paar kurze Stunden Schlaf. Die Forderung „Vermeidet jeden überflüssigen Lärm!" hat also nicht nur nachts, sondern ebenso auch während des ganzen Tages Berechtigung. Da ist auch am Tage ein lautes Gespräch vor der Tür oder von Fenster zu Fenster ebensowenig am Platze wie zu nächtlicher Stunde. Es ist auch am Tage wenig angebracht, Musikübungen bei geöffnetem Fenster abzuhalten. Dieselbe Einschränkung gilt für die Radioapparate. Es ist kein Zeichen von Temperament, sondern nur ein Ausdruck der Ungezogenheit, feinen Unwillen durch lckütes Türenschlagen ober Fußstampfen zu bekunden. Die Mieter, die unter uns wohnen, werden es uns danken, wenn wir im Hause die Straßenschuhe mit den laut klappernden Holzsohlen durch leichte, leise Hausschuhe vertauschen. Unseren Kindern braucht das Vergnügen des Herumtollens nicht gleich geschmälert zu werden, wenn man sie anhält, ihr Indianer- gebrüU wenigstens auf eine erträgliche Lautstärke zu dämpfen. Ein Hund, der beim geringsten Anlaß gleich laut zu bellen beginnt, ist eine Plage für das ganze Haus und gehört nicht in eine Stadtwohnung. Teppichklopfen, Hämmern, Sägen und Staubsaugen sind nun leider einmal notwendige liebel. Aber gewiß lpßt sich auch für diese Arbeiten mit einigem guten Willen und nach Uebereinhmft mit den anderen Mietern ein geeigneter Zeitpunkt finden, ohne daß man habet seinem Nächsten auf die Nerven Das „Schatzkästlein" des Großdeutschen Rund- fnks wird in Zukunft an jedem zweiten Sonntag Bin Deutschlandsender ausgestrahlt, um auch den M-müden dieser Sendung, die das Reichsprogramm xht hören können, den Empfang zu ermöglicheiA !t einen gleichen Hörerkreis wendet sich die Sen- b.ng „Dom großen Vaterland", die sonntags von jift ob immer dann über die Reichssender ausge- stohlt wird, tpenn das „Schatzkästlein" im Deutsch- lndsender erscheint und umgekehrt. Auf diese Weife Innen die Rundfunkhörer /im ganzen Reichsgebiet r jedem Sonntag eine besinnliche Wortsendung jiren, entweder das „Schatzkästlein" von 9 bis 10 tfer die Sendung „Vom großen Vaterland" von NSG. Verstärkte Abwehrmaßnahmen der Bevölkerung müssen die Antwort auf die zunehmenden feindlichen Terrorangriffe sein, die auch dein Leben und Eigentum' bedrohen. Folgende Luftschutzmaßnahmen sind hierbei dringend notwendig: 1. Gewissenhaft verdunkeln! Wer es unterläßt, bietet den feindlichen Fliegern Bombenziele und begeht ein Verbrechen an seinem Volk! 2. Die Dachräume völlig entrümpeln! 3. Noch viel mehr Wasser und Sand! Bei größeren Luftangriffen muß mit Versagen der Wasserleitung gerechnet werden. Brandbomben und Brände können aber nur erfolgreich bekämpft werden, wenn ausreichend Wasser und Sand zur Verfügung stehen. Badewannen und alle leeren Behälter füllen? »4 ^-woerschey Schlenoenempv . Sensation, Mer zum Postamt. Er hat endlich f diesem d^etwegen er jetzt schon über eine ch Malarianest sitzt. Auf dem"eben hi) ein Kabelformular der Westen ^^ws ,------ . des Xnf InsaM l. 1. H ad woi * einstig f Ob raucht )iE jem ar Kj t E neu nl# Werk- as Ar airfJA reicht '».Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Ich, Exzellenz!" antwortet Dos Passos 14»!& „Tut, ich werde Ihnen das Geld zur Berfugu g stellen. Das brauchen Sie außerdem noch Dos Passos überlegt. „Ich brauche etwa dreißig tmsend Persistin-Ampullen, die sind vorhanden, -cherdem Injektionsspritzen und Desmfektionsma e rat in ausreichendem Mahe Ferner b-notige '-h iOen Arzt hier und alles oersugbare ^skfspersonal, üierijaupt jeden, der eine ordnungsmäßige Injektion durchführen kann." . .. Aubbers Blick fällt auf feinen Block er stutz-. Lwis hat den Vollbart wf^adiert und der Jour Illist erkennt jetzt sofort Peter Fischer. Die Lotte d« Gouverneurs gehen an seinem • . sie ,.0ut, Dr. Dos Passos, ich bin e-noe-st-mden. Sie Itib mir für die Durchführung der gesamten Akti erantwortlich. Danke, -neine Herren Den letzten Satz nimmt Äubber wieder zu' ' springt auf und , Bericht, den Gelegentlich einer Lehrgangsstunde für Selbst- schutz-Truppfuhrer des Reichsluftschutzbundes, die am gestrigen Mittwochabend in der Aula des Landgraf- Ludwigs-Gymnasiumö stattfand, hatte man Gelegenheit, die jahrelange vorbildliche Arbeit der Gießener Ortsgruppe des RLB. in einer zusammenfassenden Rückschau zu überblicken. Da ein großer Kreis von Männern und Frauen an dieser Stunde teilnahm, wird das Ergebnis der Rückschau auf breiter Grundlage den Weg in unsere Gießener Bevölkerung finden und hier sicherlich als eine erneute Anregung zu weiterer reger Mitarbeit an den Gemeinschaftsaufgaben des Reichsluftschutzbundes wirken. Nach einem Zitat des Kam. R u n k aus einer Rede des Reichsmarschalls Hermann Göring über die Aufgaben der Heimat in der Luftschutzarbeit gab der Gießener Ortsgruppenführer des RLB., Stabsluftschutzführer Clotz, in großen Umrissen einen Rückblick auf die Zeit der Gründung des Reichsluftschutzbundes und die bisherige Arbeit tm Rahmen feiner Gießener Ortsgruppe. Er erinnerte dabei u. a. an die rege und umfangreiche Ausbildung weiter Bevölkerungskreiise auf dem Gebiete des Luftschutzes, ferner an die wertvolle Unterrichtung und Beratung aller Volksgenossen in Luft- schutzangelegenheiten, eine erfolgreiche Arbeit, die nur durch den unermüdlichen und dankenswerten ehrenamtlichen Einsatz der Amtsträger und Amts- trägerinnen des RLB. geleistet werden konnte. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die allezeit gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Partei, dem örtlichen Luftschutzleiter und vielen weiteren behördlichen und sonstigen Helfern hin, er hob aber auch die allezeit tatfrohe verdienstvolle Mitarbeit der Frauen hervor, die in Gemeinschaft mit den männlichen Mitarbeitern im bewährten Geiste unserer Front mithelfen. Auf der erarbeiteten guten Grundlage wird die Gießener Ortsgruppe des RLB. auch in Zukunft alle ihre Kräfte und Helfer für die weitere Ausbildung und Belehrung aller Volksgenossen im Luftschutz eicksetzen. Kreisstabsamtsleiter W e b e r als Vertreter des wegen Erkrankung des Kreisleiters Backhaus zur Zeit mit der Führung des Kreises Wetterau beauftragten Kreisleiters Haus, Wetzlar, sprach der! l- Mit einer Eile, die gar h>iuh o« — 5- st- L' D»ubb°r,che^Schlendert°mP° P°ßß stürzt er ins Meer. Dann Bilder vom Nordabschnitt. Leningrad liegt unter dem Feuer unserer Artillerie. So sehen wir in der neuen Wochenschau den deutschen Soldaten überall auf der Wacht gegen den Bolschewismus. Die Heimat weiß, was sie ihren Soldaten zu danken hat. DieAdols^Hitler-Freiplatz- spende schafft verwundeten Soldaten und verdienten Urlaubern, die keine Angehörigen in der Heimat haben, frohe Erholungstage. In der Wochenschau begleiten wir die Fahrt dieser Urlauber durch die schöne Ostmark. Ein interessanter Bericht aus der Artillerie- Schieß-Schule Jüterbog zeigt die vielseitige Ausbildung, die der Offiziersnachwuchs unter Leitung erprobter Frontkämpfer hier erhält. Die einleitenden Bilder lassen die Feierstunde der NSDAP, in der Berliner Philharmonie am Vorabend des Führer-Geburtstages miterleben. L. Götzen Klein-Linden. Seinen 70. Geburtstag kann am heutigen Donnerstag, 29. April, der ' Schuhmachermeister Anton Mohr, wohnhaft Schulstrahe 5, feiern. Dem rüstigen fleißigen Handwerker gelten auch unsere Glückwünsche. Verdunkelungszeit: 26. April von 21.43 bis 5.24 Uhr. Film-Nachrichtens , Die Jan-Verheyden-Filmgesellschaft stellt zwei ‘ jilturfilme her, die nach Texten von Felix Timmer- mns gedreht werden. Die Titel heißen „Flan- bi rn" und „An den Ufern der 9Letf) e" — M Dohm und Teodor Sanegger werden wir in irgend en Rollen in dem Wien-Film „D i e kluge i a r i a n n e" sehen, den Hans Thimig mit Paula iessely und Attila Hörbiger inszeniert. — Fritz rchhpff hat die Spielleitung des neuen Usa-Films ’„(i i n t Frau für drei Tstg e", der in den Hauptrollen mit Hannelore Schroth und Karl'Rad- dch besetzt ist. — Heinrich George stellt in dem eiter seiner künstlerischen Oberleitung entstehenden kn Tobisfilm „Plädoyer" einen Justizrat dar, der fre aussichtslos erscheinende Verteidigung seines des tlorbes an geklagten S chwi e ger so h nes übernimmt. Regie: Werner Klingler. — Dieser Tage begannen die asnahmen zu einem neuen Berlin-Film „D1 e a über geige" (nach dem Roman des jüngst erstorbenen Dichters Kurt Kluge). Unter der Regie an Herbert Maisch wirken in-den Hauptrollen mit: Ma Uhlen, Eugen Klöpfer, Will Quabflieg, Api- krt „Wäscher, Otto Treßler, Theodor Loos, Elsa Magner, Hans Leibelt, Paul Henckels, Erich Fied- Y — Ewald Balser gestaltet in dem von Paul hoeven inszenierten Tobisfilm „Der tolle 0 f e s s 0 r" die Rolle des Professors Lorenz, dem Verleihung ' des N-attonalpreises Anerkennung l^nes Schaffens, aber auch Rettung aus Wirtschaft- Schwierigkeiten bedeutet, in die ihn feine oßzügige Lebensführung gestürzt hat. 70. Geburtstag des Strindberg-Ueberfehers Smit Schering. Dieser Tage beging Emil Schering, der be= knnte deutsche Uebersetzer des Gesamtwertes des s^wedischen Dichters August ©trittbberg seinen 7". Geburtstag. _________ intW Leuchtfarben für Lustschuhräume erlaubt SJL-tfpont ** Abgelehnter Ruf. Der Ordinarius für Chirurgie und Direktor der Chirurgischen Unwer- sitäts-Klinik in Gießen Professor Dr. Friedrich Bernhard hat einen ehrenvollen Ruf an die Universität Breslau erholten, ihn jedoch abgelehnt. ** Kriegsberichter Dieter Tiemann. Der in unserer gestrigen Ausgabe veröffentlichte PK.-Bericht „Luftkampf bei Noworossijsk" wurde von dem Kriegsberichter Dieter (nicht, wie uns irrtümlich berichtet worden war, Peter) Tiemann geschrieben. Kriegsberichter Dieter Tiemann ist übrigens ein Gießener, dessen Eltern in der Bahnhofstraße wohnen. ** Die Heizung der Wohnung soll mit Rücksicht auf die milde Witterung ab sofort eingestellt werden, um die dadurch ersparten Kohlen für den kommenden Winter zur Verfügung zu haben. Man beachte die heutige Bekanntmachung des La>n- deswirtschastsamts Mhein-Main. ** Der letzte Woche nmorkt dieser Woche wird rpegen des Feiertags am Samstag bereits am morgigen Freitag stattfinden. ** Einkaufsnetze punktfrei. Die Reichs- stelle für Kleidung hat mitgeteilt, daß Einkaufsnetze aus Papier und Spinnstoff, Rolloschnur, Filzdich- rungsstreisen, Gardinenfransen und Papiereinkaufstaschen nicht bezugsbeschränkt sind. Dagegen ist Gardinenborte nach der für Bänder vorgesehenen Bepunktun-g zu bewerten. Wenn die elektrische Beleuchtung ausfällt erste Gegner, Viktoria Frankfurt 'a. M.-Eckenheim, konnte mit 3:0 besiegt werden, der weitere Teilnehmer in dieser Gruppe ist der VfB. Offenbach. Nach dem Spiel gegen Eckenheim war man geneigt, dieser Mannschaft geringe Siegesaussichten gegen Offenbach zu geben, da man allgemein in Offenbach die stärkste Mannschaft sah. Der letzte Spielsonntag hat jedoch diese Berechnungen umgeworfen, denn Eckenheim siegte mit 3:1. Damit ist in dieser Gruppe eine ziemlich auffällige Verteilung der Spielstarke eingetreten, und niemand weiß, wer das entscheidende Wort sprechen wird. Der LSV. bestreitet am nächsten Sonntag sein zweites Spiel und fährt nach Offenbach. Gelingt es den Soldaten, auch dieses Spiel zu gewinnen, was nach dem seitherigen Verlauf der Runde und auch nach den Leistungen der LSV.-Mannschaft möglich ist, dann hat der LSV. die besten Aussichten, entscheidend in den Aufstieg einzugreifeü. Die LSV.-Mannschaft ist gut und sollte bei restlosem Einsatz das Ziel erreichen. Leihgestern wieder Bannmeister. Garbenteich 1.1 g d. —Leihgestern 1.1 g d. 0 : 5 (0 : 3). Nachdem die beiden Gruppenmeister Garbenteich und Leihgestern am 4. April das Endspiel trotz zwei- maliger Verlängerung mit 2:2 beendet hatten, wurde das Wiederholungsspiel am erften Feiertag auf dem neutralen Platz des VfB.-Reichsbahn in Gießen ausgetragen. Zu diesem Spiel traten beide Mannschaften in der zur Zeit stärksten Aufstellung an. Sofort nach Anstoß übernimmt Leihgestern das Kommando und bringt das Garbenteicher Tor öf- Hauptjchriftleiter: Dr. Friedrich WUHslm Lange. Stellvertreter deS tauptschrUUeiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und ilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr.°Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht. ttnzeigenleiter: Hans Beck. — Anzeigenpreisliste Nr. 6. Handball der HL. Das Spiel der Bann-Auswahlmannschaften von Dillenburg und Gießen am Karfreitag kam nicht zum Austrag, da Dillenburg auf die Punkte verzichtete. An dem Tabellenstand der Bann mann schäften wird sich dadurch nichts ändern; man wird dem Bann Wetzlar den Gruppensieg überlassen müssen. Lang-Göns — Mtv. Gießen 16:9 (6:3). Im Spiel am ersten Ostertag konnte Lang-Göns einen klaren Sieg über die Gießener erringen. Während die Platzbesitzer sich mit einigen früheren aktiven Spielern verstärken konnten, stellten die Gäste ihre HJ.-Mannschaft, in der noch ihr bester Stürmer fehlte. Dadurch gab es ein etwas unterschiedliches Bild. Die körperlich überlegenen Gastgeber beherrschten meistens das Spielgeschehen. Dennoch überraschte zunächst die Spielweife der Gießener. Lang-Göns — Holzheim13:7 (11:3). Am zweiten Feiertag stellte sich Holzheim als Gegner. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schlußpfiff ein spannendes Spiel. Die Gäste muhten auf die Verstärkung durch Grüninger Spieler verzichten. Lang-Göns, welches mit geänderter Aufstellung, dieses Treffen bestritt, merkte man das Vortagsspiel nicht an. Um den Aufstieg zur Gauklaffe. Die ersten Spiele haben bereits gezeigt, daß von den beteiligten Mannschaften mit aller Kraft um den Aufstieg zur höchsten Spielklasse gekämpft wird. Für den Kreis Wetterau ist natürlich die Gruppe von dauerndem Interesse, in der sich unser Gießener Vertreter, der Luftwaffensportverein, befindet. Der Die Orientierung in Luftschutzräumen kann für den Fall, daß die elektrische Beleuchtung aus fällt — etwa bei Zerstörung von Stromzuleitungen durch Luftangriffe — und sofern keine andere geeignete Notbeleuchtung vorhanden ist, durch nachleuchtende Leuchtsarbenanstriche oder Leuchtfolien wesentlich unterstützt werden. Wie der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe bekanntgibt, bestehen keine Bedenken gegen die Verwendung nachleuchtender Farben, wenn sie mit einem Eignungszeugnis eines staatlichen Materialprüfungsamtes versehen sind. Der Umfang der Verwendung nachleuchtender Farben in Luftschutzräumen des Selbstschutzes und in öffentlichen Luftschutzräumen wird durch den Minister folgendermaßen festgelegt: 1. Anbringung eines etwa 30 cm breiten fortlaufenden Streifens in Augenhöhe (im Mittel 1,50 m) in den Luftfchutz- räumen, den zu ihnen führenden Treppenhäusern, Zugangsfluren und Fluchtwegen auf einer Wand- euer Kind durch einen Unfall verlieren, den dieses selbst durch Leichtsinn verschuldet hat. Denkt stets daran! Auch euer Kind ist in Gefahr! Keine Mitgliederversammlungen. Der Reichsminister der Justiz hat angeordnet, daß bei Versicherungsvereinen auf ©egenjeitigteit und Vereinen des Bürgerlichen Rechts Versammlungen der obersten Vertretung und Mitgliederversammlungen im Jahre 1943 grundsätzlich nicht mehr ft a 11 f i n b e n. Hierdurch sollen der Geschäftsbetrieb der Unternehmen entlastet und vereinfacht und dadurch Arbeitskräfte für kriegswichtige Aufgaben frei- gemacht, im übrigen auch der Reiseverkehr eingeschränkt werden. Die Aufsichtsbehörden können m begründeten Ausnahmefällen von dem Versammlungsverbot befreien. Für Genossenschaften ermöglicht die Verordnung in solchen Fällen, in denen Generaloersammlungen für das genossenfchaft- liche Leben und die Zwecke der Kriegswirtschaft nicht von besonderer Bedeutung sind, Mitgliederversammlungen und Vertreterversammlungen auf Grund von Anordnungen der Prüfungsverbände, bei Zentral- genossenschaften der Spitzenoerbände, nicht mehr stattfinden zu lassen. GemeinniHige Wohnungsunternehmen in der Rechtsform des eingetragenen Vereins sind im Hinblick auf die Art ihres Geschäftsbetriebes für die Abhaltung von Versammlungen den Genossenschaften gleichgestellt. Die Verordnung des Reichsjustizminsters enthält Vorschriften über die Feststellung des Jahresbeschlusses, der Gewinnverteilung sowie der Entlastung und Verlängerung der Amtsdauer der durch die Mitgliederversammlung gewählten Organe. Für Vereine und Genossenschaften mit -örtlich begrenztem Mitgliederkreis gilt das ■ Verbot der Mitgliederversammlung nicht. feite. Markierung vorspringnder Ecken, vorhandener Lichtschalter und der Treppenstufen. Beiderseitige Umrandung des oberen Teils der Zugangstüren mit einem etwa 10 cm breiten Streifen. 2. Die gesamte Fläche der Brandmauerdurchbrüche einschließlich einer breiten Umrandung. Die Kosten dieser Maßnahmen werden, soweit es sich um Luftschutzräume des Selbstschutzes, die im Rahmen des Luftschutz-Führerprogramms errichtet werden, oder um öffentliche Luftschutzräume handelt, vom Reich getragen und sind von den örtlichen Luftschutzleitern zu verrechnen In den übrigen Fällen richtet sich die Erstattung der Kosten nach den „zweiten Richtlinien über Art und Umfang des Beitragens bei der Ausführung behelfsmäßiger Lustschutzräume und Brandmauerdurchbrüche in bestehenden Gebäuden" vom 26. Juli 1941. Der Hauseigentümer hat danach die Möglichkeit, die Erstattung der Kosten über das Finanzamt zu beantragen. ’ters in Gefahr, bis in der 10. Minute der Mittelstürmer voy Leihgestern zuM 1. Tor einsendet. Leih, gestern drückt dann immer mehr und läßt Garben, teich fast leerlaufen. In der 20. Minute schlägt der linke Verteidiger von Garbenteich im eigenen Straf, raum den Ball mit der Hand zurück. Der fällige 'Elfmeter führt unhaltbar zum 2:0. Garbenteich legt nun eine härtere Note ins Spiel, ohne verhindern zu können, daß Leihgestern auf 3:0 erhöht. Nach Halbzeit das gleiche Bild. Angriff auf Angriff rollt vor das Garbenteicher Tor, aber es kommt vorerst nicht zu Erfolgen, bis bann in der Mitte der zweiten Hälfte nach schöner Kombination das 4. Tor fällt. Kurz vor Schuß bleibt es dem Linksaußen vorbehalten, das Endresultat auf 5:0 zu erhöhen und einen in dieser Höhe verdienten Sieg ficherzu- stellen. Mit diesem Sieg hat die l.Jgd. von Leihgestern, die 1940/41 und 1941/42 Bannmeister war, zum drittenmal hintereinander die Bannmeifterschaft errungen. Teutonia" Watzenborn-Steinberg 1. Jgd. — Sportfreunde Frankfurt l^.Ägd. 1:2. 1. Jgd. — DfB.-Reichsbahn Gießen 1. Jgd. 3^0. Die Frankfurter hielten das, was man sich von ihnen versprochen hatte. Die „Teutonen" waren sofort im Angriff und belagerten fast während der ganzen ersten Halbzeit das Frankfurter Tor, die starke Frankfurter Hintermannschaft mit ihrem hervorragenden Torwart Ließ die „Teutonen" vorerst aber zu keinem Erfolg kommen. Erst in der 30. Minute gelang den „Teutonen" der Führungstreffer. Bald dHlauf stellten die Frankfurter den Ausgleich her. In der zweiten Halbzeit lag Frankfurt ständig im Angriff. In der 25. Minute gelang Frankfurts. Halblinken das 2. Tor. Die „Teutonen" gingen bann zum Endspurt über und Frankfurts Hintermannschaft hatte alle Hände voll zu tun, um den Ausgleich, ja sogar das Siegestor zu verhindern. Nur ihrem Tor- Hüter war es verdanken, daß sie mit 2:1 als Sieger den Platz verlassen konnten. e Am zweiten Feiertag weilte die 1. Jgd. des DfB.« Reichsbahn in Steinberg zum Rückspiel. Die „Teutonen" konnten das Spiel verdient mit 3:0 für sich entscheiden. Hessen-Nassaus Schwerathleten in Oarmstadt. Die Schwerathleten des Sportgaues Hessen, Nassau kämpfen am kommenden Sonntag in Darm- stadt um die Gaumeisterschaften. Der NSRL.-Kreis Darmstadt verbindet mit dieser Veranstaltung den Tschammer-Gedenktag und umrahmt die Schwerathletik-Titelkämpfe mit turnerischen, leichtathleti« scheu und gymnastischen Darbietungen. Die Meisterschaften werden im Ringen, Gewichtheben, Judo, Rasenkraftsport und Rundgewicht im Hochschul- . stahion stattfinden. Kohlenmengen sparsamst zu verwenden. 1360V Der Regierungspräsident — Landesivirtschastsamt Rhein-Main. 02758 | Kaufgesuche 1363C MlslnerW z. kaufen gesucht. Schriftl. Augeb. unter 1345D an den Gieß. Anz. VMslllll in ob. außer dem Hause ges. [02747 Hindenburg- wall 14 I. Gestern abend verschied infolge eines Unglücks- ■ falles mein Mann, unser Vater Dreifache des bisherigen Monatöbetrags) beläuft. Gießen, den 28. April 1943. Der Oberbürgermeister. Erststellige Grundschuldbriefe auf hies. rentabl. Wohnanwesen mit 5000 und 2500 RM. bei 4 y2% Verzins, erbteilungshalb, abzugeben. Schr. Anfr. unt. 1361D a.d.G.A. Zuverlüss., ält WsgeMn die schon in Stellung war, z. 1.- August oder früher in älteren Haush. gesucht. Schriftl. Angeb. unter 02750 an den Gieß. Anz. VöWlliis in Gießen oder Umgebung z. kaufen gesucht. Schristl. Angeb. unter 1344V an den Gieß. Anz. Heinrich Volk im Alter von 73 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Anna Volk, geb. Eckhardt. Gießen (Kaplaneigasse 9), den 28.x April 1943. Die Trauerfeier findet Freitag, den 30. April, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 02791 Bekanntmachung. Betr.: Tie Grundsteuer für das Rj. 1943. Vom Rechnungssahr 1943 ab wird die Grundsteuer, und zwar sowohl für die land- und forstwirtschafllichen Betriebe als auch für die Grundstücke, in vierteljährlichen Raten erhoben. Die Steuer wird hiernach, sofern der Jahresbetrag der Steuerichule 10,— RM. übersteigt, mit je einem Viertel ihres Iahresbetrages am 15. Mai, 15. August, 15. November und 15. Februar fällig. Sofern der Jahrcsbetrag der Steuer 5,— RM. nicht übersteigt, ist die gesamte Steuer am 15. Mai und, sofern der Jahresbetrag 10,—RM. nicht übersteigt, zu je einer Hälfte am 15. Mai und 15. November fällig. . lieber die für 1943 und die folgenden Rechnungsjahre zu entrichten- den Grundsteuerbeträge werden demnächst neue Steuerbescheide ausgegeben. Bis zu deren Zustellung sind auf Grund der bisherigen Steuerbescheide an den jeweiligen Fälligkeitstagen Vorauszahlungen zu leisten, deren Höhe sich nach den vorstehenden Ausführungen (in der Regel das 2Zimmer möbliert oder unmöbliert, in Gießen oder Umgebung gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 02765 an 0, Gieß. Anz. Bekanntmachung. Der für Samstag, den 1. Mat 1943, vorgesehene Wochenmarkt wird auf Freitag, den 30. April 1943, vorverlegt. 1364C Gießen, den 28. AprU 1943. Der Oberbürgermeister. I. B.: Nicolaus. 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In tiefer Trauer: Fritz Seipp und Frau Luise, geb. Schäfer Masch.-Gefr. Wilhelm Seipp, z.Z. Kriegsmarine und alle Angehörigen. Lieh, Hungen, inj April 1943. Die Trauerfeier findet am Sonntag, dem 2. Mai, nachmittags 2 Uhr, in der Kirche zu Lieh statt. Der Herr erlöste meine liebe gute Frau, die treusorgende Mutter ihrer drei Kinder, unsere gute, unvergeßliche Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Cousine Helene Hofebadi, geb. Loh im Alter von 30 Jahren von ihrem schweren Herzleiden. T .. , m In tiefer Trauer: Wachtm. Otto Hoßbach, z.Z. in Urlaub, und Kinder Heinrich Loh u. Frau, geb. Gümbel nebst allen Angehörigen. Lützellinden, Konstanz, den 28. April 1943. Die Beerdigung findet Freitag, den 30. April 1943, 15 Uhr, statt. 02789 ßinöenoßoen komplett, für. 50,— NM. zu verkaufen. [02703 Neustadt 49 II. KleineAnzeigen 'm Gießener Anzeiger werden von Taujenden beachtet und geleie». Sofienoölo oder Batterie- Emvfänger z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 02746 a.d.G.A. 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