195. Jahrgang Nr. 24 Ji.aieim .uß.ioj aufcet Sonntans und SVetertagS •Beilagen: ©teftenei »Vanuhenblätter Heimat imBü b* DieScbolle VeinaSvreisr Monatlich .. .RM.L.8V 8u)tellgebü6r .. „ -.25 auch he Wtmterfdhemen von einzelnen Nummern infolge höherer («eroalt »ertnvrerfmntd)lnfi 2251 Drabtan'chrtit „Anzeiger" Vnff'rbeif 116*fi$Vrnnff /M /S-W Q £> Arf e 5re!tag.29.Ianuarl945 Gietzener Anzeiger iXjr 14Nvf. t. Werbeanzeigen General-Anzeiger für Oberhessen 4. 5. 6. 9. 7. 8. ■ 2Ränner und Frauen, die in einem öffenf- lichrechtlichen Dien st Verhältnis (3. B. Beamten-, Beamkenanwärterverhältnis) stehen, sowie die zur Wehrmacht, zur Polizei und zum RAD. Einberufenen; . Wänner und Frauen, die hauptberuflich selbständig im Gesundheitswesen tätig sind; Schüler und Schülerinnen, die eine öffentliche oder anerkannte private allgemeinbildende Schule (Mittel- oder höhere Schule) he- suchen; ' Geistliche; > Anstallspfleglinge, die erwerbsunfähig sind; . Ausländer (jedoch nicht Staatenlose). von der Meldung befreit sind werdende ratend zur Seite. Bei den meldepflichtigen selbständigen Berufstätigen werden die Arbeitsämter ebenfalls sorgfältig prüfen, wieweit diese durch ihre bisherige Berufstätigkeit bereits f ü r kriegswichtige oder lebenswichtige Aufgaben im Interesse der Zivilbevölkerung voll eingesetzt sind. Zur Beurteilung dieser Frage werden die Arbeitsämter in Zweifelsfällen sicy der sachkundigen Beratung durch Vertreter der ein- schlägigen Wirtschaftszweige bedienen. Die von den Arbeitsämtern für e i ns a tz f ä h i g befundenen Kräfte werden von ihnen nur in dem Umfang eingesetzt werden, in dem ein dringen- der Bedarf für Aufgaben der Reichsverteidi- guna anerkannt wird. Für die Reihenfolge, in der die Gemeldeten eingesetzt werden, sind ihre Eignung und ihre Fähigkeiten für bestimmte Aufgaben sowie die Art ihrer bisherigen Bindungen bestimmend. Danach kommt eine Ehefrau mit einem Kind über sechs Jahre bei gleicher beruflicher Eignung im allgemeinen erst dann für den Arbeitseinsatz in Betracht, wenn einsatzfähige kinderlose Ehefrauen überhaupt nicht mehr vorhanden sind. Die Arbeitsämter werden die für arbeitseinsatz- fähig befundenen gemeldeten Kräfte nach ein- gehender Arbeitsberatung einsetzen, Hier- bei haben die Gemeldeten Gelegenheit, persönliche Wünsche über die Art ihres Einsatzes vorzubringen. Für die Vorbereitung dieses Arbeitsberatung können daher die Meldepflichtigen bereits auf dem Formblatt erklären, für welche Beschäftigung sie sich besonders befähigt halten und zur Verfügung stellen. Berechtigten Wünschen soll soweit wie möglich Rechnung getragen werden. Die Meldepflichtigen haben sich zu melden, sobald sie von dem für ihren Wohnort zuständigen Arbeitsamt hierzu auf gerufen sind. Die Aufrufe werden in der Presse oder in sonst ortsüblicher Weise bekanntgegeben. Die Meldung hat auf einem Formblatt zu erfolgen, das beim Arbeitsamt und den sonst im Aufruf genannten Dienststellen erhältlich ist. Berlin, 28.3enuar. (DRV.) Dir kämpfen in diesem uns von unseren Feinden aufgezwungenen Kriege für die Erhaltung unseres Lebens und für die Freiheit und Sicherheit unserer Ration. Die deutschen Danner und Frauen müssen in diesem weltumspannenden Ringen ihre Kräfte aus- schließlich der kämpfenden und arbei- lenden Volksgemeinschaft zur Verfügung stellen und sie auf das Ziel dieses Krieges, die schnellstmögliche Erringung des Endsieges, aus- richken. Um diese Aktion unseres Lebens- und Sieges- willens zur höchstmöglichen Entfaltung zu bringen, hat der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter und Reichsstatthaller Saucket, auf Grund besonderer Ermächtigung durch den Zührer die Verordnung über die Meldung von Männern und Frauen für Unfgaben der Reichsverteidigung vom 11. Januar 1943, RGBl. 1, Rr. 10, erlassen. Danach haben sich grundsätzlich alle Männer vom 16. bisb 5. Lebensjahr und alleFrauenvom 1 7. bis zum 45. Lebensjahr, die im Reichsgebiet wohnen, bei dem für ihren Wohnort zuständigen Arbeitsamt zu melden, sobald sie hierzu vom Arbeitsamt durch öffentliche Bekannlmachun- xen, durch Presse oder Anschlag bzw. durch schriftlichen Bescheid aufgerufen werden. Von der Meldung befreit sind: 1. Männer und Frauen, die am 1.1.43 minbe- siens 48 Stunden wöchentlich beschäftigt waren; L. selbständige Berufstätige, die an diesem Stichtag mehr als fünf Gefolg- fchaftsmitglleder beschäftigt haben; 5. Männer und Frauen, die in der Landwirtschaft voll tätig sind; Jede Arbeitskraft der Heimat für den Sieg der Front. Meldepflicht arbeitseinsatzfähiger Männer und Frauen für Aufgaben der Reichsverteidigung Mütter sowie Frauen mit einem noch nicht schulpflichtigen Kind oder mindestens zwei Kindern unter 14 Jahren, die im gemeinsamen haushalt leben. Znr Meldung werden diejenigen Personen nicht aufgerufen, die bereits auf Grund der Verordnung über den Einsatz zusätzlicher Arbeitskräfte für d i e Ernährungssicherung des deutschen Volkes vom 7. März 1942, RGBl. 1, S. 105, ersaht sind. Es wird durch nähere Prüfung festgestellt werden, wie weit die Gemeldeten zu Aufgaben der Reichs- verteidigung herangezogen werden können. Die Arbeitsämter werden durch bewährte, für diese Aufgaben besonders geschulte Fachkräfte in jedem Einzelfall sorgfällig prüfen, ob und inwieweit die Gemeldeten unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Verhältnisse, insbesondere ihrer -bisherigen Bindungen für den Kriegseinsatz verfügbar sind. Bei Frauen erstreckt sich diese Prüfung besonders daraus, wieweit sie durch ihre Pflichten als Hausfrau und Mutter in Anspruch genommen sind, hierfür stehen den Arbeitsämtern bewährte Frauen aus der sozialen Frauenarbeit be- Ungebrochener Widerstand der Verteidiger von Stalingrad. j I Vy- ? im blutroten Schnee die brennenden Panzer wie mit Bomben zu belegen, scheiterte an der Jagd- und Granatwerfern aller Kaliber, selbst mit Artillerie Der Wehrmachtbericht btf'annt: Nianytsch-Don-Winkel von letzten Resten Lin Versuch des Feindes, am Tage unter dem Strojefs starke Verluste an Menschen und Mate- Was leistest du für -en Sieg? Feindes sind auhergewöhnlich hoch. In der Schlacht am Ladogasee erneuerte der Berlin, 21.Jan. (DNB.) Der Heldenkampf von ktSlingrad dauert an. Zäh in die Trümmer der ftabt und in das Gewirr aus zusammengeschlage- riesige Fackeln. Schon über 1000 sind es, die der Feind im Raum von Stalingrad bei den Angriffen und Abwehrkämpfen der letzten Monate verlor. Jedes Mittel ist den Bolschewisten recht, um die Verteidiger niederzuringen. Sowjetstoßtrupps greifen nachts in deutscher Uniform an. Nicht nur mit Generaloberst Busch. — (Scherl-Archiv-M.) Mit tem E chenlaub ausgezeichnet. Berlin, 28. Jan. (DRB.) Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes dem Hauptmann Willy Riedel. Bataillons- kommandeur in einem Grenadier-Regiment, als 186. und dem Hauptmann Gustav p r e h l e r, Gruppenkommandeur in einem Sturzkampfgeschwader als 188. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiserne» Kreuzes. Hauptmann Riedel wehrte südlich von Stalingrad einen drohenden Durchbruch starker feindlicher Kräfte ab, dabei bildete er — obwohl zweimal verwundet — einen Stoßtrupp und warf die bereits bis zu seinem Gefechtsstand vorgedrungenen Bolschewisten in schneidigem Gegenstoß zurück, wofür er das Ritterkreuz erhielt. Im gleichen Ab- trupptätigkeit. Der Hafen von A lg i e r wurde von der Luftwaffe tifll zu. ... Jm mittleren Frontabschnitt nur ort- iche Kampfhandlungen. j Südöstlich des Ilmensees toaten bxe am K Rovember vom Feind mit zahlenmäßig über- Flakabwehr. Acht viermotorige Bomber und ein weiteres feindliches Flugzeug wurden durch Jäger und Marine-Flakartillerie abgeschossen. Bei nächt- lichen Luftangriffen auf westdeutsches Gebiet hatte die Bevölkerung Verluste. An öffentlichen Gebäuden, Kulturstätten und Krankenhäusern sowie in Wohnvierteln entstanden Brandschäden. Bei diesen Angriffen wurden sechs Bombenflugzeuge abgeschossen. Deutsche Unterseeboote versenkten, wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, im Mitte l m e e r und im Rordmeer aus kleinen, stark gesicherten Rachschubgeleitzügen sechs Schiffe mit 28 000 VRT. Im Seeraum des Atlantik vernichteten sie trotz einer außergewöhnlichen Folge schwerster Stürme zwischen Grönland und dem Aequa- l 0 r weitere zehn S ch i f f e mit 75 000 VRT. Da- , mit verlor der Gegner wiederum 16 Schiffe mit 103 000 VRT. siheiterten. . v w . 3m Steppengebiet südlich des Manutsch BJtB Mus dem ^übrerh-uplquarli-r? solglos. Unter Führung des Generalobersten Sulch !! ?an Dos Oberkommando der Wehrmacht gib, haben Truppen des Heere, im Zusammenwirken . Jan. Das D । mt( verbänden der Luftwaffe unter schwierigsten An°'den Brennpunkten der Abwehrschlacht im Sarnpfbedingungen bei eisigem Frost und Schnee- Stten batten uniere Armeen unter schwersten treiben den Ansturm der Bolschewisten IN harten. älnL nnd wet.^beding^ngen dem Druck des wechseluollen Kampsen abgeschlagen und üb-rall ihre » . ?' ., • ffrinh Stellungen behauptet. Die letzten Kampfe dieser 2lb- j mdes unerschu l ch st d widerstand 1 wehrschlacht führten zur Vernichtung einer einge- ier Verteidiger Lngebroch-n Anstürmlder Sowjet-, schlossen-- südlichen Kraftegruppe. Sei. dem 28 7lo- Men die West- und Südsron, brachen unter vcmber wurden 515 Panzer abgeschossen. »weren vlrlu en für den F-md zusammen. zahlreiche Gefangene und Beute an fchwer.n nnd Starke non SMacktilicqnn und panzern unter- leichten Znsontcriewaffen sowie sonstiges Kriegs- L « d» S°w-t?.m Westkaukasus material eingebracht. Die blutigen vertnst. des ji link fltifceraemohnluh hoch. Deutscher Adwehrersolg südöstlich des Ilmensees tegenen Kräften an Menschen und Material begonnenen starken Angriffe bisher für den Gegner er- nm Eisen- und Betonkonstruktionen der ehemaligen toten Wassenschmi->den verbissen, haben die Ber- didiger alle Angriffe blutig abgewiesen. Eine pau- nlvse Feuerglocke der feindlichen Artillerie aller aliber und der sowjetischen Luftwaffe liegt über ------------- ---- --------- . —......- --------- m tapferen Männern. Zwischen den noch stehenden I schießen die Bolschewisten auf joden einzelnen beut- chornsteinen verbrannter Häuser hindurch wälzen | schen Soldaten, der sich bei Tage blicken läßt. Don h Panz-r Im Gewirr verkohlter Balken schieben > überall her wird bei den Sowjets Ersatz zusammen- ch Schützen - vor. Maschinengewehrgarben fegen gekratzt, um die riesigen Verluste auszusüllen. Ne° 3r ihnen her Bon neuem saßt der Feind alleren bisher noch aufgesparten Einheiten werden anurmittel zusammen. Doch unsere todesmutigen Irisch aufgestellte Verbände aus 17jahrigen, bunt ämpfer halten aus in dieser Hölle, ungebrochen, gemischt mit noch nicht wieder ausgehcilten Ver- ib hart Kaum gehorchen die froftftarren Glieder. mundeten und Soldaten, die bisher nur m ruck- un Willen. Wenn der Bolschewist aber angreift, märtigem Gebiet Verwendung fanden, von den minqen ihn Feuerstoß und blanke Waffe zu Boden, sowjetischen Panzern gegen bre .deutschen Maschi- ie sind unsere Grenadiere den feindlichen Schützen- nengewehre oorge rieben. Sor^etische Ges-mgene raffen unterlegen, die nur kommen, wenn die rol- entstammten fowsetlfchen Nachfchuboerbanden, die !Nde Wand der stählernen Panzer sie vorwärts- noch nie mfanteristisch emgesetzt gewesen waren und te:bt Für sie haben, sich die Kanckniere ihre Gra- denen ihre Kommissare erzählt hatten die Deut- ihm und die Grenadiere ihre Minen aufgespart, schen seien nicht mehr Widerstands fähig und, sie kchlao um Schlag haut es zwischen die Ketten der j brauchten nur- durchzumarschleren. Die leichte Flak ktahlkolosle Mooen deren Kanonen rasen, der westlich Stalingrad wird von bolschewistischen hörn« nirht nach bis der Frauen bedient, die Derterdlger sehen mit bloßem j Ser brenntftürm n Kameraden, ob Ange unifornnerte Frauen m den Artillmeft-llu--- k:neral, Offizier oder Mann, nach. Sie schießen und gen und bei den sowfet,schen Nachschubdiensten blagen, stürzen und stehen mit keuchenden Lungen. Dienst tun. __ l ieber ist der Ansturm abgeschlagen, wieder liegen! »iestn vanwrkrafte heftige feindtiche Angriff- ab. Feind feine Panzer- und ünsanlerieangriffe auf U Stab einer sowjetischen Schützendivision wurde breiter Front. Er wurde wie in den Vortagen blutig Ikanaen watoiiiicrte Einheiten fäubertcn den abgewiesen und verlor dabei 19 Panzer. inket von letzten Resten In Rordafrika beiderlei-- lebhaft. Späh- Fcindes. .« ^en^n'^nferminderfer^Stütte"-" Ra°ch Abwehr erneut 'schwer getroffen. Ein Handelsschiff und ein itzer"llmiottunasuerfuckw geh. die Truppe befehl--B-trieb-stofslager geriete- in Brand. Deutsche Jäger ib« nrae uerkürzte Linie'zersprengten im tun-IlIch.lIbyf ch°° Grenz. S6 StöÄr-verbände der Lustwassc griffen in gebiet einen britischen- Jaadverband und schossen il- Hn b„nb fügten den angreisenden ohne eigene Verluste fünf feindliche Flugzeuge ab. Ii Erdkampfe ein und fugten oen °ng , , cm raaE unter dem . , _ schnitt brachen die Bolschewisten Ende November Schuh bet Wolkendecke Ziele an der Deutschen Ducht nördlich ein. Da sie sofort weitere Kräfte nach- j Dein guter Witte! Wir sehen nicht zurück, wir sehen nur vorwärts! Ganz gewiß brennt in jedem deutschen Herzen die Wunde von Stalingrad, die uns allen geschlagen ist. Gerade energische Menschen halten sich aber nicht mit Grübeleien und schon gar nicht mit Redensarten auf. Sie gehen an d i e Arbeit. Deshalb sind es ja ... energische Menschen. Es ist Not am Mann und ... ander Frau. Die Arbeitsmeldepflicht ist ein Signalsckuß. Sie ist auch ein Startschuß. Sie ist ein einschneidender, aber nicht abschließender Schritt zur totalen Mobilmachung. Der Wille zum Siea ist der gute Wille jedes einzelnen. Auf diesen guten Willen kommt es zu allererst an. Er macht alles leicht. Er hilft siegen. Wer den guten Willen nicht hat, ist für feine Person ein Dummkopf. Im Hinblick auf die so viel schwereren Opfer der Front ein Schweinehund, und damit eine Ausnahme, mit der wir uns nicht lange aufhalten wollen. Das deutsche Volk ist in der Welt berühmt wegen seiner Arbeitsfreude. Wir werden deswegen nicht nur bewundert, sondern auch gefürchtet. Es gibt viele Menschen auf diesem Erdball, die sich das Leben nur schon vorstellen können, wenn sie möglichst wenig arbeiten. Das war niemals die Art des deutschen Volkes. Denn Müßiggänger waren niemals ein Gegenstand der Bewunderung, niemals Lieblinge eines beifalllustigen Publikums. Der Unterschied, der die Zukunft von der Vergangenheit trennt, ist kein Unterschieb bes Prinzivs ober unserer menschlichen Eigenart: er ist nur ein Unterschied indem Maß. In dem Maß un» seres guten Wittens, der die Kräfte beflügelt, die Müdigkeit überwindet, die Hemmungen beiseite- schibt. Der gute Wille kann wunderbar viel. Der- langen wir nicht von unseren Kindern den guten Witten? Ist nicht jeder von uns hilfsbereit, wenn er den anderen gutwillig sieht? Wir strafen faule Kinder. Wir helfen gutwilligen Kindern. Jeder Vater, jede Mutter fmnt diesen Unterscküed. Wo wir guten Willen sehen, ist der Kreis der Helfer immer groß. Es gibt Männer, die nicht das rechte Zeug zum Soldaten haben, denen „beim Militär" manches ober vieles schwer fällt, bis bas Sorgenkind der Kompaniemutter sind. Mönche, viele dieser „nicht geborenen" Soldaten haben angenehm überrascht, wenn es auf hie Kin^e qina. De m sie hatten den guten Willen. In der Kameradschaft — diesem Gegenstück bes guten Willens — wuchsen sie über ihre unmilitärische Eigenart hinaus. Ein gutes altes beutsches Sprichwort sagt: „Aller Anfang ist schwer." Das haben gerade die bedeutendsten Männer zu fühlen bekommen. Denn wer es im Leben zu etwas brachte, mußte nicht nur die Hemmungen der Außenwelt, sondern die Hemmungen im eignen Inneren besiegen. So mancher meisterliche Handwerker hat viele Stunden in der Werkstatt, über Zeichnungen oder über Büchern verbracht, obwohl es ihn auch hinauszog: je nach dem Temperament auf den Tanzboden ober in den Wald ober in bos Theater ober in den Kintop. Und wir sehen im Geist manche stolze Bäuerin auftreten, der jeder Besucher den Inbegriff der „Schlüsielgewalt" ansieht. Sie geht ruhig und gemessen durch den Stall, über den Hof, zwischen den Gartenbeeten, und auch sie hat verzichten und arbeiten müssen, um so stolz gehen zu können. Wer aber wollte, Mann ober Frau, nicht stolz fein in einer Zeit, in der die Maßstäbe groß sind? Wer wollte, Monn ober Frau, sich selbst eing-estehen, daß er ein Versager gewesen ist? Wer will, Mann oder Frau, nicht seinen Kindern erzählen, daß er sein Scherflein zum Siege beigesteuert hat?! Dr. Ho. schoben, char die Situation äußerst gespannt. Hauptmann Riedel stürmte in rasendem feindlichen Feuer seinen Soldaten über ein zwei Kilometer breites deckungsloses Gelände voran. In erbittertem Nahkampf nahm er ein Widerstandsnest nach dem andern und schloß dadurch die entstandene Lücke. Hauptmann Riedel, 1909 als Sohn eines Elektromeisters in Liegnitz geboren, trat nach Erlernung bes Tischlerhandwerks 1929 als Polizeianwärter in die Polizeischule Frankenstein ein. 1935 wurde er als Polizeioberwachtmeister in bas Grenadier-Regiment 34 übernommen. Im Februar 1940 wurde er Leutnant und gleichzeitig als Oberleutnant in bas aktive Offizierkorps einaeftelU. Als Sohn eines Schiffsoffiziers ist Hauptmann Gustav P r e ß l e r 1912 in Hamburg geboren. Mit dem Reifezeugnis der Oberrealschule Eppendorf trat er 1932 bei der Schutzpolizei ein, wurde 1935 in die Luftwaffe übernommen und im gleichen Jahr Offizier. 1937 kam er zum Sturzkampfqeschwaber Jmmelmann. Als vorbildlicher Sturzkampfflieger erzielte er im persönlichen Einsatz und als Verbands- führer große Erfolge. In den schweren Abwehrkämpfen an der Ostfront im Winter 1941/42 verdiente er sich bas Ritterkreuz. Dom Sinn des Kneqes. Hat der Krieg einen Sinn? Mancher wird sagen, daß er keinen Sinn darin finden kann. Aber es hak doch Kriege gegeben, folange die Welt besteht. Also muß der Krieg doch wohl einen Sinn haben. Wir wollen uns darüber nicht ins Philosophieren verlieren. sondern festhalten, iaß wir diesen Krieg führen, weil wir um unser Sein, um unsere Zukunft, um unsere Freiheit kämpfen. Sie werd-;n uns streitig gemacht von einer Welt, der wir als Sklaven dienen sollen. Am so deutlicher verstehen wir heute, was der Sinn dieses Krieges ist: Sieg oder Untergang. Also Sieg! Dena die andern siegten, hätte weder Krieg noch Leben für uns einen Sina. Also mutz dieser Krieg mit unserem Sieg enden. Blicken wir nach Stalingrad, dann wissen wir, was wir dabei zu tun haben: Das Letzte hergeben an Kraft, Willen und Leistung. Der Sieg ist ohne den härtesten Leistungswillen der Heimat nicht mögllch. Das ist der Sinn dieses Krieges — für jeden einzelnen von uns. «-1L Fall alles aer- eind von en Casablanca Hal keine Schivierigkeil beseitigt AU ten Turmes. der engen 1928 Wen (9lad^)ruct, auch mit Quellenangabe, verboten.) Nom, Ende Januar 1943. lächelnden ------- — r gleißenden Rose an der Schauwand bis zum ungleichen Paar des vollendeten und des unvollende- habe. Wenn die Völker dieser Länder einmal in Ruhe die heutige Entwicklung einer Betrachtung unterzögen, würden sie zweifellos erkennen, in Oer fünfte Opfersonntag brachte 44,9 Millionen Reichsmark. Berlin, 28.Ian. (DRV.) Der am 10. Januar durchgeführle 5. Opfersonntag hat 44 904 606,30 Reichsmark erbracht. Gegenüber der gleichen Sammlung des Vorjahres, die eine Summe von 34 766 889,35 Reichsmark erbrachte, ist eine Zunahme von 10 137 716,95 Reichsmark. das sind 29,16 v. f)„ zu verzeichnen. feite nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hat. Dos deutsche Volk wird die Verpflichtung dieses totalen Krieges in sich aufnehmen und mit einer unerhörten Härte den Kampf zu seinem siegreichen Ende Das Straßburger Münster Bon Eitel Kaper. Enge Zusammenarbeit der Mächte des Oreierpaktes Regierungserklärungen vor -em japanischen Reichstag. 3m W ÄinariU! MdizinP Liktor y jfahin, ö' Aktor m iire Lol ütber oe Der D hirjem e Kiger" n ijatte mr Öreietf" i ’tfrfolg. 8 Lischee t Ng hat M öas B tir versch Iickants cd Hans tii sich bi Der Gauleiter dankte verwundeten Soldaten Zn allen Lazaretten wird den Verwundeten eine Gonderfpende der Partei übergeben. zA S; irfl«” g»«1' ■i°t unb I* Jiii w! jini.-Si] nito? tat Kaud M 2 Munde M hem Sr erinm MSsamr mren, 2 Men. ( "Ichen Sil IMsW K SS! 5M‘= Rach der Räumung von Tripolis Von unserem rd.-Berichterstatter. Nicht umsonst spricht man von der „Musik", die aus Erwins Meisterstück erklingt, nicht umsonst von der Architektur und „Linienführung" etwa in Beethovens Neunter und in Bachs himmelstürmenden Gesängen und Weisen. Hier wie dort ist der Künstler in letzter Vollendung am Werk: und überall offenbart sich die ganze Tiefe der deutschen Seele, die ganze Stärke des deutschen Glaubens an die Vorsehung und die eigene Sendung. Ahnend faßt es ein großer Dichter in die Worte, daß die Stunde der Deutschen die Fülle der Zeit ist. Von dieser Stunde kündet durch die Jahrhunderte das Münster zu Straßburg. So wie sich der Erbauer des Wiener Stefans- domes selbst abgebildet hat als einen ernsten und tief innerlich bewegten Menschen, so müssen wir uns auch Erwin denken, der dem deutschen Volk < -------Bau-enk- scheu Volk seit Jahr und Tag als der Beginn des eigentlichen Aufstiegs Italiens zur Mittelmeergroßmacht, während es seine selbstlose, auf die Hebung der Eingeborenen abgestellte Kolonialpolitik als den vornehmsten Ruhmestitel betrachtet, der Italien von der englisch-amerikanischen Ausbeute- und Unterdrückungspolitik unterscheidet. Diese hohe Auffassung von seiner kolonialpolitischen Sendung ist mit dem italienischen Volksbewußtsein erfreulicherweise bereits so tief verwachsen, daß die italienische Volksseele gerade daraus heute die innere Kraft schöpft, um bei diesem harten, aber notwendigen zeitweiligen Rückzug auch weiterhin an die koloniale Berufung und damit k 1 hist !ß no0 O!fr ibtd dit tin< eich, sbil< in bti rpi tbur.| ls bl! n ro Inte W: iboin ) UTi iM* M >eO n r< on * 18. i» ME (d)# Ä* «I* d vllh bj s q UT6 s Ibft lieb em, liU Ph ivd. JOM W ddxr ! M alpoh M rwa- barou jarlr. ank ßlGiii 1M? : kW lckiv MlK itzö !S «i bafril» di'dk nj,« Leit rs st ter tenf buirpi W leü >1% ««% auf* iw.; W ft .Ä jch"< I wurde im übriaen von den Achsenftreitktäften ein Operationsgelande bezogen, das in bezug auf raschen und reichlichen Nachschub aber auch nach allen anderen militärischen Gesichtspunkten ganz erhebliche Vorteile bietet- ^ad) dem ersten «roßen strategischen Erfolg der überraschend schnellen deutsch-italienischen Besetzung seiner wichtigsten Stellungen in Tunesien sind diese planmäßig erweitert und immer mehr ver- stärkt worden. So wird, wie man auch in Rom betont, das strategische Dreieck Sizilien — Tunesien — Sardini en nicht nur das Mittel- meer noch mehr als bisher für den englisch-amerikanischen Verkehr sperren, sondern auch den Aus- aangspunkt für einen ganz neuen Operationszytlus bilden können. Kunst und Wissenschaft. Der Kopemikus-Preis. 3* der Breslauer Universität wurde der Niko- laus-Kopernikus-Preis 1942 an Büchereidirektor Mtor Kauder (Kattowitz) verliehen. Professor Aubin, der Vorsitzende des Kuratoriums des Köper- nikus-Pretses, erklärte dazu, der Litzmannstädter Viktor Kauder habe auf vielfachen Gebieten frucht- bare Volkstumsarbeit geleistet, sei es als Herausgeber der Deutschen Blätter oder im Aufbau des Büchereioerbandeo, der zu einem Netz von 420 Büchereien ausgestaltet wurde. Organisation, Aus- wähl und Lieferung des Lesestoffs lagen in seiner Hand. In den Jahren 1927 bis 1934 war sein Wir- ken im Deutschen Kulturbund sehr vielseitig Dik- tor Kauder betonte, daß Männer, die in mühsamer Arbeit Quellenmaterial zusammentrugen, um eine «oielhundertfache deutsche Leistung im einstigen Pa- .en Herausstellen, besonders hervorzuheben feien. Br erinnerte an die deutschen Sagen- und Volks- tumssammlungen, die immer darauf gerichtet waren, Wesensforschung der Deutschen in Polen zu ireiben. Es wurde ferner die Herkunft der deut- ichen Siedler im galizischen Raum sowie das Deutschtum im Litzmannstädter Gebiet erforscht. „Verliebtes Dreieck." Der Wiener Franz Fiisfel — von dem vor kurzem esst in Prag das Lustspiel „Der Hofrat Geiger" mit beachtlichem Erfolg uraufgeführt wurde, batte mit seinem Overetten-Lustspiel „Verliebtes Dreieck" in Teplitz-Schönau einen durchschlagenden Erfolg. Füsse! sucht von dem üblichen Operetten- lüschee wegzukommen. Seine anmutige Schöp- |Vn9 hat eine lustspielartige, spannende Handlung die das Wiener Biedermeier als Rahmen wählt für Iie verschiedenen Ver- und Entlobungen des Ober- eutnants Dreieck Freiherrn von Waldweilen. Dazu iat Hans Lang eine reizende Musik geschrieben, bie sich durch anziehende Wiener Weisen empfiehlt. Richard Pflegshörl. e Hochschulnachrlchlen. 3m Alter von 49 Jahren starb in Greifswald der Ordinarius für Kinderheilkunde und Dekan der rredizinilchen Fakultät Professor Dr. Hans Bi- ch o f f. Er war 1894 in Schweina (Meiningen) waren, studierte in Berlin und Heidelberg und romovierte 1920 in Berlin. 1925 habilitierte er >ch m Rostock. Seine Berufung als Ordinarius ach Greifswald erfolate 1036. — Der a. o. Pro- c-fsor für mittlere und neuere Geschichte an der linioersität Halle, Dr. Martin Lintzel, wurde um o. Professor ernannt. Lintzel wurde 1901 in Magdeburg geboren. Er promovierte in Halle und abilitierte sich ebenda 1927. 1935 wurde er als lo. Professor nach Kiel berufen, 1936 nach Halle irückoersetzt. — 2m Alter von 44 Jahren starb 1 der Ostfront der ftrieaspfamr Professor D. r. Hermann Wolfgang Beyer den Heldentod, 6s er verwundeten Kameraden Hilfe bringen ollte. Professor Beyer wurde 1898 in Annarode Ransfelder Gebirgskreis) geboren. Er studierte machst Geschichte und Kunstwissenschaft, bann heoloaie, vornehmlich Kirchengeschichte und christ- he Archäologie, promovierte 1923 in Jena zum r. phil. und zwei Jahre später in Berlin zum ic. theol. 1925 habilitierte er sich in Göttingen und cm dann über Greifswald 193« nach Leipzig. Seit MO stand er als Kriegspiarrcr im Feld. — Der o. Professor für physikalische Ehemle an der Uni- rrfität Tübingen, Dr. Gustav Kortüm, wurde im o. Professor ernannt. Kortüm wurde 1904 in roß-Methling (Mecklenburg) geboren. Er stu- erte in Karlsruhe und promovierte dort 1928. an 1928 bis 1931 war er als Stipendiat der mischen Forschungsgemeinschaft in Berlin und mrzburg, von 1931 bis 1936 als Assistent an der aioerfität Zürich. Seit 1936 leitete er die physi- Mch-chemische Abteilung am Ehemischen Institut brr Universität Tübingen, 1942 wurde er a. o. Pro- ft'sor und Direktor des Physikalisch-Ehemischen In- stiuts. ", . Aus fter GtoM Gießen. Bom rechten Leien. Nach der schweren Tagesarbeit will man sich etwas erholen. Man braucht eine kleine Entspannung. Die Gedanken sollen abgelenkt werden. Geist und Körper wollen Ruhe haben. Aber viele Menschen können auch in einer Ruhepause nicht untätig sein. Der eine bastelt irgend etwas, der andere betrachtet und ordnet feine Sammlungen, wieder andere greifen zu einem Buch. Aber auch bei den Büchern muß man weise Einschränkung üben. Wer freilich einen gefüllten Bücherschrank sein eigen nennt, der wird kaum in Verlegenheit kommen. Daß aber viele Volksgenossen „Zur Erholung" nur leichte oder auch nur „span- ncnde" Kriminalromane lesen mögen, ist ein Fehler, Zugleich ein großer Irrtum, denn solche Lektüre regt mitunter sehr auf. Man vergißt Zeit und Raum und verliert einen Teil seiner Nachtruhe. Don Erholung kann also gar keine Rede fein. Außerdem werden solche Leser mit der Zeit unfähig, wirklich gute Bücher zu verstehen und sich an ihnen zu erfreuen. 3um rechten Lesen gehört eine gewisse geistige Anstrengung. Man muß sich einlesen. Manche schriftsteller mod)en es uns etwas schwer, aber desto großer ist nachher der Genuß, wenn wir das Buch ganz gelesen und uns innerlich bereichert haben. Es braucht gar kein wissensä-aftliches Werk zu sein, in dem man jeden Satz mehrere Male studieren muß, bis man alle Zusammenhänge verstanden hat. Das ünd keine Bücher, die man sich für eine Mußestunde auswählt. Es gibt aber doch auck) Reisejchilderungen, lebendige Darstellungen unserer deutschen Geschiäste, gute Lebenobeschreibun- gen großer Männer und Frauen, schlichte Heimat- bueher und schöne Beschreibungen der Natur Alle diese Bücher können uns viel geben. Ihre Lektüre strengt nicht an, sie bereidjert nur. Aber auch gute Romane bringen viel Freude. Wenn wir sie auf- merksam lesen und mit den Personen darin enge Fühlung nehmen,'wenn wir ihre Schicksale erleben und nachfühlen, dann ist es so, als ob wir den Abend in der Gesellschaft angenehmer Mensck)en verbracht hätten. Wir haben uns unterhalten und zugleid) erholt. Wenn man nach diesen Gesichtspunkten seine Lektüre für die Erholungsstunde auswählt bann kann man eigentlich nie dazu kommen, sdstechte und aufregende Schundbücher zu lesen. Gute Bücher — und wenn man sie in einer Leihbücherei holen mu6 ~ helfen oft, eine Mußestunde froh und reich zu gestalten. h. Stifter aus 6er neuen Wochenschau. Die neue Wochenschau sicht ganz fm Zeichen des heldenhaften Ringens Der deutschen Soldaten im Osten. Born vordersten Graben im Roum von Leningrad blicken wir hinüber zum Feind. Artillerie nimmt einen sowjetischen Beobachter, der sich in einer Ruine festgesetzt hat, unter Feuer. An einem anderen Teil dieser Front wird eine zurück- gewonnene Grabenstellung wieder In Verteidigung«, justand gesetzt. Der Boden ist sieinhart gefroren. Stück um Stück muß herausae-schlagen werden. Don hier aus Ist das Vorfeld gut unter Feuer zu nehmen. Hier wird der Ansturm der Bolsd-cwisten im Feuer der MG s, der Artillerie und Flakartillerie §usammenbrechen. Die große Zahl der gefallenen Bolschewisten und Dutzende vernichteter Sowjet- panzer zeugen von der Härte des Ringens. Ein vorgeschobener Stützpunkt im Raum von Wellkije Lu ki aelgt, unter welch schweren Bedingungen die deutschen Kräfte hier der ungeheuren Uebermacht des von allen Seiten anstürmenden Feindes Widerstand leisteten. Die wenigen Panter und Sturmgeschütze stehen ständig einsatz- bereit. Wieder greifen die Bolschewiken an. Und dann sehen wir die Helden von Wellkije Luki nod) intern geglückten Durchbruch zu unseren eigenen Don diesem Kampfgeist künden auch die anderen BNder aus der großen Abwehrschlacht; so der An- griff der Bolschewisten südostwärts des Ilmensees. Artillerie schießt Sperrfeuer. Sturmgeschütze gehen mit Panzergrenadieren zum Gegenstoß vor. Ein Sowjetpanzer ist durchgebrochen. Er wird in Brand geschossen. Wieder rollt einer dieser Ko- losse heran. Ein deutscher Grenadier spripgt heran. Schon ist die geballte Ladung gelegt. Eine gewaltige Detonation erschüttert den Panzer; auch er ist erledigt. Immer wieder stoßen unsere Truppen zu Gegenangriffen vor und behaupten sich gegen Durchbruchs- und Umfassungsversuche. Diese Einsatzbereitschaft und dieses Heldentum unserer Soldaten spricht aus allen Bildern der neuen Wochenschau. Ein eindrucksvoller Bericht vom Kriegsschauplatz in Tunesien schließt sich an. Panzer und Panzergrenadiere entreißen tm Süden von Tunis dem Feind strategisch wichtige Punkte. Zum 3 0.Januar bringt die Wochenschau eine zusammenfassende Bildfolge von der gewaltigen Aufwärtsentwicklung Deutschlands in den ersten Zehn Jahren nationalsozialistischer Staatsführung. Aufnahmen aus Eisenach mit der Wartburg leiten als Gruß der Heimat an die Front die Wochenschau ein. Ein interessanter Bericht vom Einsatz unserer Nachtjäger gibt einen Begriff von der Härte des Kampfes, Den diese Soldaten zu bestehen hadern U. (Sin lebensgeföhrlicher Notsitz. Sehr schnell fährt der Trecker ja ohnehin nicht. Und beim 21 nfahren sd-on gar nicht. Da kann man also schnell aufspringen und auf Dem Kotflügel oder auf dem An langer ein Stück Nachhauseweg sparen — so dachte fdyon mancher Arbeitskamerad und mußte es nachher bitter bereuen. Wenn er das Leben behielt... Denn im bod/ften Grade lebensgefährlich ist diese scheinbar unbedeutende Geschicklichkeitsprobe. Da» beweisen die Akten der Berufsgenossenschaften, in denen zahlreiche schwere und töblidjc Unfälle Der- zeichnet sind, die durch Aufspringen oder TUtfahren auf dem Trecker verursacht wurden. Zum Mit- fahren sind die Kotflügel Der Trecker nun einmal nicht gebaut, wenn man auch einen „Notfitz" darauf einnehmen kann. Sobald der Trecker etwas kurz ausbiegt — und er kann sehr kurz abble- nen —, kann man sehr leicht herunterrutschen von seinem „Notsitz", und dann liegt man mit tödlicher Sicherheit unter den Rädern des Anhängers. Das geht nur selten gut. Ebenso riskant ist der Versuch, mährend langsamer Fahrt aufzuspringen, gleichgültig, ob auf den Trecker selbst, oder auf den An- bänger. Denn der Fahrer merkt oft gar nicht oder Zu spät, daß der Aufspringende abrutscht, und kann trotz der langsamen Fahrt fast niemals den Lastzug noch rechtzeitig genug bremsen, um das Schlimmste zu verhindern. Dabei ist es für Den Fahrer nod) ein Glück, wenn er von dem ganzen Vorgang nichts bemerkt, denn sonst ist er mitschuldig am Unglück De» Kameraden. Er darf es nämlich nickst dulden, daß jemanb in ber Fahrt ausspringt. Ebenso wenig darf er erlauben, daß etwa ein Mitfahrer während der Fahrt vom Aulstinger auf der Zugstange nach vom balanciert Wenn also ein Unfall auf solche oder ähnliche Weise ein trat, dann muß Der Fahrer den Nachweis führen Daß er auf keine Weise den Verunglückten von seinem Vorhaben abhalten konnte. Sonst muß er damit rechnen, wegen Duldung der gefahrbringenden Handlmig zur Rechensci^aft ge- zogen zu werden. Also: unter keinen Umständen auf den Kotflügeln des Treckers mitfahren! Nickst während der Fahrt aufspringen! Treckerfahrer! Duldet es nickst! vcrdunkclungszeil: 29. Januar von 18.01 bis 7.39 Uhr. Zum 30. Januar. Anläßlich des 10. Jahrestages Der Machtergreifung der NSDAP, findet am kommenden Sonntag, 3 1. Januar, 11 Uhr, im Gloria-Palast, Selteroweg, eine politische Kundgebung der Partei statt. Die Gießener Bevölkerung ist zu dieser Kundgebung herzlich elngeladen. Am morgigen Samstag, 3 0. Januar, um 9 Uhr, wird der Hohcitsträger der Partei. Kreis- leiter Backhaus, am Heidendenkmal auf dem Landgraf-Philipp-Plah einen Kranz niedcrlegen. LauSjinssteucr.Abgettung uns Miet- und Pachtverträge. Der Reichstornmissar für die Preisbildung und der Reichssinanzmiiüster hoben mit Zustimmung des Beauftragten für den Bierjahresvlon in einer Anordnung über die Auswirkung der Abgeltung der Gebäudeentschuldungssteuer auf Miet- und Pachtverträge folgendes bestimmt: Ist ein Grundstück, für dos ein Abgeltungsbetrag zu leisten ist, Der mietet oder verpachtet, und ist der Mieter oder Pächter gegenüber Dem Vermieter oder Verpächter verpflichtet, die ' Gebäudeentschuldungssteuer ganz oder teilweise zu tragen, so schuldet er dem Vermieter oder Verväckster ab 1. Januar 1943 den sich nach den Verhältnissen am 31. Dezember 1942 ergebenden Betrag der auf ihn entfallenden Steuer* als Teil des Miet- oder Pachtzinses. Die Anord« nung ist mit Wirkung vom 1. Januar 1943 in Kraft gesetzt. Erstattung von Wagenstandgeld. Wie die Reichsgrup;x' Industrie mitteilt, bleibt auch weiterhin die Regelung bestehen, nach der bie Reichsbahndirektionen Wagenstandgeld aus Billigkeitsgründen bis au 50 v. H. erstatten können. Für diese Erstattung ist aber der Nachweis erforderlich, daß die Ent- oder Beladmig durch Ereignisse verzögert wurde, die die Empfänger oder Verlader nickst abzuändern vermachten und daß sie alles auf- geboten haben, um DU Wagenrückgabe zu bescksteu- nigen. In ganz befonberen AuonahmesäUen, in denen ein weiteres Entgegenkommed durch die Reichsbahndirektionen gerechtfertigt erscheint, darf Wagenstandgeld auch über bie Grenze von 50 v. H. hinaus dis zu 100 v. H. erstattet werden, so zum Beispiel bei Fliegeralarm. Eine Erstattung bis zu 100 v. H. setzt allerdings den klaren Nacknveis seitens des Empfängers voraus, daß er Rückstände aus Störungen durch Fliegeralarm trotz Hinzuziehung aller nur irgend geeigneten Kräfte und Fahrzeuge des eigenen Betriebes ober anderer ErDas bauwirtschastliche Genehmigungsverfahren. Bürokratische Hemmungen beseitigt. Der Generalbevollmächtigte für bie Regelung der Dauwirtichaft, Reichsminister Speer, hat mit seiner 31. Anordnung vom 15. Januar 1943 das bauwirt- fchaftliche Genehmlgungsverfal)ren für die Freigabe von Bauvorbaben nach den Grundsätzen der Krlegs- wirtsckmft mit den schon seit jeder bestehenden bau- »olizeilichen Genehmigungsverfahren zusammenge- aßt, um eine einheitlid)e Behandlung des bauwirt- chafUichen Lenkungsverfahren» insgesamt zu erreichen. Die bisher für die Regelung der Bauwirt- schäft gültige 9. Anordnung vom 16. Februar 1940 ist aufgehoben. Durch die 31. Anordnung lind jetzt drei Gesichtspunkte als tragende Grunogcdanken des neuen Genedmigungsverfahrens herausgestellt worden: 1. Baupolizeiliche und bauwirtschaftliche Genehmigung sind in ein und demselben Verfahren zu behandln; 2. der Bauherr hat grundsätzlich nur noch mit einer einzigen Behörde bzw. Dienststelle zu tun. Die Regelung der übrigen Zuständigkeiten und die Herbeiführung aller sonstigen Genehmigun- aen ist in innerbehördliche Auseinandersetzung ver- Jaoert; 3. zur Vermeidung unnötiger und vergeblicher Dor- und Entwurfsarbeiten ist die Behandlung der Bauanträge in ein Vor- und ein Haupt- verfahren aufgegliedert. Künftig tritt der Bauherr nur noch mit der ört- l'chen Baupolizei in Verbindung, die für den Stand seines Bauvorhabens zuständig ist. Sie ist somit zum Mittler zwischen Bauherren und allen übrigen beteiligten Dienststellen geworden. Don ihr allein erfährt der Bauherr später absdstießend die Gesamt- entscheidung über seinen Antrag im Namen aller übrigen beteiligen Dienststellen. Wenn der Bau- schein ausgestellt wird, so erfolgt gleichzeitig die bauwirtschaftiicbe Genehmigung. Banschelne für Bauvorl-aben, bie bauwirtschafttich nicht vertretbar sind ober nicht durchgeführt werden können, sind also künftig ausgeschlossen. Eine Erleichterung für Den Bauherrn ist eo, daß er seinen Bauantrag künftig nur in ganz allgemeinen Umrissen einzu- reichen braucht. Erst wenn die Vorprüfung ergibt, daß Der Antrag Aussicht auf Genehmigung hat, braucht der Bauherr den endgültigen Bauentwurf auszustellen. Die Baupolizeibehörde legt diesen Entwurf nack ihrer Prüfung dem jeweils am Sitze Der RÜftungsinspektion eingesetzten Vaubevollmächtigten Des Reichaministeriumo Speer vor, Der nun über Die bauwirtschaftliche Genehmigung entscheidet. Diese Regelung gilt für alle Bauvorhaben mit über 5000 Reichsmark Baukostensumme. Bei Bauvochaben, Die Darunter liegen, sowie bei lebensnotwenDigen In- standsetzungsarbeiten tritt künftig an Stelle Der Ar- beitsämter Die örtlich zuständige Baupolizeibehörde. Ebenfalls zur Erleichterung des Bürowegev ist das Derfügungsrecht Der Baubevollmächtigten über Baustoffe erweitert worden; die Ueberwachung Der Bauvorhaben und dar Innehaltung Der Bauverbote ist jetzt an Stelle Der Arbeitsämter Den Baupolizei- behörden übergeben worden, Da Die Arbeitsämter nicht über das geschulte technische Personal verfügen. Durch Die 31. Anockmuna des GB.-Ban wirD Der bisherige Vorwurf übermäßiger bürokratischer Hemmungen gegenüber Der Behandlung von Baumaß. nahmen, Genehmigungen und Baufreigaben behoben. AUF MÖNCKEBERG tta ließ ihre Blicke blitzschnell zwischen Sigrid Axel hin und her wandern, als sie die ver- ich« Anrede der beiden bürte« ihrs Glutaugen ROMAN VON OLAF BOUTERWECK 21 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Jas meinen Sie, Fräulein Sigrid?" Kxel gebrauchte zum erstenmal absichtlich diese l'llrauliche Anrede, Denn er wollte Damit Juttas ^nkundiaer Schwärmerei, Die ihm in Gegenwart GtfriDs sehr peinlich mar, einen gelinden Dämpfer ^hetzen; anderseits war er feinfühlig genug, um zu vermeiden, was Sigrid irgendwie als Zu- ^cisetzung empfinden konnte. Sigrid war auch schon wieder ausgesühnt. Sie ' piibte, Den Freund nie so gut verstanden zu wie gerade in diesem Augenblick. Sie warf yir> daher einen dankbaren Blick zu und lächelte ■ hflinblid), als sie antwortete: r „3a, lieber Axel, Da kann ich Ihnen auch nicht ijfcn. Vielleicht kann man Sie jetzt hier in Berlin ‘d auf einige Zeit entbehren!? Telephonieren Sie «ch mal mit Dem — na, mit Ihrem Freunde Rauch- Liarid wandte Den Kovf fort unD machte sich an w Teemaschine zu schaffen. Ein etwas trauriges Wl überkam sie, und die Kehle war ihr plötzlich zugeschnürt. In fieberhafter Erregung wartete M auf Axels Antwort. .Wenn er die Einladung ynimmf, dachte sie, .Dann habe ich abermals einen । JteunD verloren, unD ich bin in Dem großen und «h so einsamen Berlin wieder völlig auf mich Warn angewiesen!' !,3ch Danke Ihnen sehr für Ihre liebenswürdige Gbüaoung", sagte Axel zögernd, indem er Jutta W» ihrem Vater freundlich zunickte; „aber ich weiß '»och nicht recht, ob sich das zur Zeit machen lassen ®h"b ..." Er sah unschlüssig zu Sigrid hinüber: Telephon-Steckdose an. „Bitte, hier fön nen Sie ganz ungestört sprechen, lieber Axel!" Sie drückte die Tür Dann hinter sich fest ins Schloß und setzte sich wieder zu ihren Gästen an den Tisch, wo sie sofort eifrig irgend etwas zu erzählen begann. Sie sprach absickstlich etwas lauter als sonst, weil man sonst Durch Die Dünnen Reu- bamvände jedes Wort, das Axel im Nebenzimmer sprach, verstanden hätte. Und ba Güstrow ohnehin polternd genug lackste und antwortete, war wirklich nichts zu hören. Es dauerte wohl fünf Minuten, bis Axel endlich zuruckkam. Er mußte seinem Freunde viel erzählt haben. „Ja, morgen nachmittag!" rief er froh. „Das beißt: Sie können ja natürlich heute schon fahren, Herr Güstrow. Meinetwegen brauchen Sie nicht zuwarten. Ich komme morgen In meinem Wagen nach." „Ausgeschlossen!" protestierte Güstrow. „Wir haben ohnehin ja noch einige Einkäufe hier in der Stadt zu machen, nicht wahr, Jutta? Die erledigen wir morgen vormittag, und morgen nachmittag sah- ren wir bann alle zusammen 'raus. Sind Sie einverstanden?" „Einverstanden!" riefen Sigrid und Axel zu- gleich/ und ihnen selbst ganz unbewußt kreuzten und sanden sich für eines Herzschlags Länge ihre Blicke. Ein Glück, daß es die kleine, heißblütige Jutta nicht sah. — , 12. Kapitel. Schloß Mönckederg lag in einer landschaftlich schönen Umgebung in der Nähe des Schmielow- Sees — etwa eine halbe Autostunde südwestlich von Potsdam. Das Schloß war in jenem schlichten Renaissancestil erbaut, Der den einstigen Herrensitzen des märkischen Adels seine charakteristische Note verleiht. Grau, trotzig und ein wenig verwittert [tnnb es am Ende einer langen, schnurgeraden Ulmenallee, gerade als ob schon der erste Eindruck auf die altpreußische Strenge und Geradlinigkeit seiner^ Erbauer Hinweisen wolle. Spätere Besitzer hatten Dann diesen strengen Ein- druck durch einige Zugeständnisse an die gelösteren Bausormen einer folgenden Zeit zu mildern gesucht, wovon namentlid) Die nachträglich angebaute große Terrasse und Die wuchtige Freitreppe vor Der «chloßfrout Zeugnis ablegten. — Es Dämmerte bereits, als Güstrow mit seiner schweren Reiselimousine durch Die lllmenaUcc suhr und Den Wagen auf dem freien Platz vor Dem Schloß -um Stehen brachte. Er hatte schon Die HanD erhoben, um sein« Ankunst Durch einen Hupenton anzukündigen, aber in Diesem Augenblick wurden im Hause gerade Die beiden Flügeltüren geöffnet, und der alte Justus kam feierlich und gemessen Die Freitrevpe herab. „Hallo, Justus! Da sind wir wieder!" rief Güstrow fröhlich. „Und liebe Gäste haben wir auch mitgebracht — na, und vor allen Dingen einen Hunger —" Justus, ein langer, Dürrer, aber sehr rüstiger Fünfziger mit Den vornehm-starren Mienen eines wahrhaftigen Lords, machte eine tiefe Verbeugung. -'Sehr wohl, Herr Güstrow, eo Ist alles bereit ... Wenn Sie es wünschen, kann Das Abendessen sofort aufgetragen werden. Es Ist Im Speisesaal gedeckt worden." Sigrid, die auf Der anderen Seite ausgestiegen war, kam inzwischen um Den Wagen herum und streckte jetzt lachend die Hand aus: „Guten Abend, Justus!" „O wahrhaftig — das gnädige Fräulein!" murmelte Justus, indem er überrascht die Brauen hocbwg. Es war die einzige Gefühlsäußerung, die er zeigte. ,Lch bin außerordentlich erfreut, das gnädige Fräulein nach so langer Zelt In Derart prawtiger Verfassung wiederzusehen!" „Genau dasselbe möchte Ich auch sagen, Justus!" Sie sah sich sroh und mit glücklichen Augen um. „Es hat 'Ich hier überhaupt nichts verändert!" „Dl) Dorf), gnädiges Fräulein", murmelte der Diener, „es hat sich hier sehr viel verändert, seitdem Ihr seliger Herr Vater uys verlassen hat!" Er trat ehrerbietig zurück, um nun Güstrow und [einen Gästen Den Weg sreizugeben. (Forts. solg,j flammten auf, und in einer jähen Aufwallung zer- knüllte sie das zarte Spitzentuch in ihren Händen. Aber im nächsten Augenblick flog schon wie-der ein Lächeln über ihr Gesicht; ganz herzlich streckte sie Sigrid die Hand entgegen: „Liebes Fräulein von Mönckeberg, Sie sind uns natürlich ebenfalls herzlich willkommen!" „Na, aber das ist doch selbstverständlich!" polterte Güstrow. „Da bedarf es doch gar nicht erst einer förmlichen Einladung! — Ich habe Ihnen ja bereits damals gesagt, daß Sie uns auf Schloß Mäncke- berg jederzeit herzlich willkommen feien. Aber leider haben Sie bisher noch nie davon Gebrauch gemacht! Warum eigentlich nicht? Haben Sie denn niemals Heimweh gehabt?" „Ach — und wie!" sagte Sigrid mit schmerzlichem Lud>eln; und träumerisch fügte sie hinzu: „3d) habe ja solche Sehnsucht, Mönckeberg einmal wiederzusehen, durch den lieben alten Park zu gehen, Dem alten, feierlichen Justus und dem ewig brummigen Alex Die Hände zu Drücken und Dabei —" „Ausgezeichnet!" tief Güstrow vergnügt. „Das alles können Sie haben, liebes Fräulein von Mönckeberg! Werfen Sie ein paar Sachen in Den Koffer, und fetzen Sie sich zu uns in unfern Wagen, Der unten vor dem Hause steht. Oder können Sie hier nicht fort? Sind Sie gebunden?" „Oh, für ein paar Tage, vielleicht auch auf eine Woche, könnte ich mich schon frei machen!" Jutta klatschte vergnügt in die Hände: „Wundervoll! Ganz wundervoll! Heute abend fahren wir alle zusammen nach Mönckeberg!" „Das wird kiDer nicht gehen", sagte Axel jetzt ernst. „Denn morgen vormittag —", er stockte, denn es fiel ihm plöklich schwer, Die allgemeine fröhliche Stimmung durch die Mitteilung zu trüben, daß am nächsten Vormittag fein Onkel bestattet werden sollte. Bei dieser Bestattung konnte er Doch nicht fehlen. „Hm — morgen nachmittag würde es vielleicht gehen; das heißt — ich müßte zunächst mal mit — mit meinem Freunde Raucheisen Darüber sprechen!" Da erhob sich Sigrid. Sie nahm Den Fernsprecher, trug Hu ins Nebenzimmer und schloß an die Dort Der Dsl tet, von sich aus durch geeignete Maßnahmen eine zu vermeiden. Wetferai Kreisdienst /eile spenden sind nicht erwünscht. 0610 GLORIrI Straße 22, aus statt. wir Abstand zu nehmen. 0621 0616 0609 atehlÄ Flügel z. kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 0581 an den Gieß. An;. Erjrcrene Kartoffeln gleich verwenden Erfrorene Kartoffeln sind möglichst schnell dem Verbrauch zuzuführen. Dor dem Verbrauch lege man sie 24 Stunden in eiskaltes Wgsier, damit der süße Geschmack gemindert wird, der durch Umwandlung der Stärke in Zucker entstanden ist. Allerdings gehen hierbei Nährstoffe verloren. Am besten verwende man erfrorene Kartoffeln für Kartoffelsüß- Schwarze Pelz- M-W beim Verlassen des Theaters Mittwochabend verloren. Abzug, geg. Bel. auf dem [ 302D Fundbüro. Statt Karten! Für erwieseneAufmerksamkeit anläßlich unserer Vermählung danken wir allen - Bekannten und Verwandten auf diesem Wege herzlichst. Hermann Schwalm, Arzt und Frau Elisabeth, geb. Blaß Großen-Linden, Januar 1948. Die Kunden sind auf betriebsstillere Zeiten aufmerksam zu machen. Die Herstellung von Dauer- rvehv Svende an der Natur durch lSevmüblev-Bücherl Danksagung. Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Verstorbenen, besonders für die trostreichen Worte des Herrn Direktor Janzen sprechen wir auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank aus. Magdalena Uhrberg, geb. Esselbach und Söhne. Lollar, im Januar 1948. Wenns kocht wenn's siedet und wollt spart Gas, stellt ..Klein" alsobaldl bis auf weiteres verboten. Die Friseurbetriebe sind, gehalten, bei den Frisurenformen Modeauswüchse Die Deutsche NSG.„Kraft Arbeitsfront durch Freude* Wissenscnaftliche Werke Sondergebiet der BrOhMschen Druckerei Am 25. Januar 1943 ist unsere liebe Schwester und Anverwandte Fräulein Mathilde Hempel sanft entschlafen. Gießen, Freiburg, München, den 28. Jan. 1943. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet in der Stille statt. ____________________________301 D Am 26. Januar 1943 verschied sanft nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Konrad Jobs. Frey II. im Alter von 79 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Konrad Frey; Oberfeldarzt Dr. Frey, z. Z. Im Felde, nebst Familie; Familie Johannes Kolter. Lang-Göns, Leihgestern, Butzbach, Bad- Nauheim. Die Beerdigung findet Samstag, 30. Januar, 18% Uhr, vom Sterbehaus, Schmittgraben- Der (Sport am kommenden Sonntag. Fußball. In der Staffel V des Kreises Wetterau sind neben der Fortführung der Meisterschaftsrunde noch einige Kriegserinnerungsspiele auszutragen. Während am kommenden Sonntag die Gießener Vereine an den Punktkämpsen nicht beteiligt sind, spielen in Nidda „Viktoria" Nidda .gegen Wölfersheim und in Büdingen VfB.-R. Friedberg gegen die Sportgem. Büdingen. Beide Kämpfe haben wohl auf die Tabellenführung kaum noch Einfluß, werden aber innerhalb der Tabelle für die beteiligten Vereine von Bedeutung fein. Im Treffen Nidda gegen Wölfersheim erwartet man Nidda als Sieger, in Büdingen wird es der Platzverein schwer haben, sich gegen die Gäste aus Friedberg mit Erfolg durchzusetzen. Obwohl Büdingen am HJ.-Veranstaltungsring 42/43 Beihe A, 8. Veranstaltung Samstag, den 30. Januar 1943 18.30 Uhr, Theater der Universitätsstadt »Liselott« Singspiel von Künneke. Ein Ufa-Film mit MARIKA ROKK VIKTOR STAAL MADY RAHL Regte HARALD BRAUN Des croßen Erfolges wegen bis Samstag einschließlich. Sonntag nur geschlossene Vorstellungen der NSDAP. 304C Kriegsregelung im Friseurgeschäst Verwundete und Fronturlauber werden bevorzugt bedient. NSDAP. Biller-Jugend Bann G*eben(U6) Statt besonderer Anzeige. Am 25. Januar 1943 verschied sanft mein lieber Mann und treuer Lebenskamerad, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel Gottlieb Nauheimer im Alter von 88 Jahren. In tiefer Trauer r Luise Nauheimer nebst Hinterbliebenen. Gießen, den 29. Januar 1943. Die Beerdigung fand am 28. Januar in aller Stille statt. — Von Beileidsbesuchen bitten Für einen verheirateten Industrie« Vertreter wird dringlichlt eine Z43WMMN« oder Untermietwobuung in Gießen oder Un.gebuna evtl, auch Räume zum Unterstellen der Möbel gesucht. — Eilangabe oder telefonische Nachricht erbeten an AlbinKleln.Verlacsdrnckerei.Gleßea Hindenburgmall 21, Fernruf 2525. WUMO - der Universitätsstadt Gießer Freitag, den 29 Januar 18 30 bis 21.45 Uhr 17. Freitagmiete u. Halbmiete A Die Geschwister Der Weg durchs Fenster. KSö ZS F St ruonL w» Nfriftjrt Am 27. Januar entschlief sanft meine liebe Mutter, unsere gute Großmutter und Tante Frau Elise Walhredil We, geh. Seihen im 86. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Schäfer Wwe., geb. Walbrecht. Gießen, Horst -Wessel -Wall 51. Die Beerdigung findet Montag, den 1. Febr., nachm. 2% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt ______________________________________0601 Am 27. Januar ist nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber, guter Klaus im Alter von 2 Jahren von uns gegangen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Otto Lang nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, 29. Januar 1948. Die Beerdigung findet Samstag, 30. Januar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause, Bachstraße 44 aus statt. 313D WiskrlerW sowie Tepvich z. kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unt.282D an den Gießener Anzeiger. Am 26. Januar verschied nach langer Krankheit meine herzensgute Frau, unsere hebe Mutter, Schwester, Schwägerin, Tante u.Gote Frau Auguste Feuster, geb. Grein im Alter von 39 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Feuster, z. Z. Im Felde Helmut Feuster, z. Z. Kriegsmarine Marianne Feuster, sowie alle Anverwandten. Gießen, den 29 Januar 1943. Die Beerdigung findet Samstag, 80. Januar, vorm. 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 0623 Gott dem Allmächtigen hat es »efallen, meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Gote u. Tante Frau Elisabeth Spitz, geb. Fischer im nahezu vollendeten 77. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit zu rufen. In tiefer Trauer: Emil Spitz, Schuhmachermeister Henry Lemyre und Frau, geb. Spitz Willi Ruckhaberlen und Frau, geb. Spitz Lucien Spitz und Frau Heinrich Wolf und Frau, geb. Spitz Gießen (Hillebrandstr. 2 p.), 29. Januar 1943. Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Beileidsbesuche sowie Kranz- und Blumen- rrgen Postfacharbeiter Martin Herrmann aus Mainz-Kastel als Volksschädlingsverbrecher zu zwei Jahren Zuchthaus und zweijährigem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte zu verurteilen, well er unter Ausnutzung der kriegsbedingten Kontrolleinschränkungen und seiner Pflichten im Luftschutzwachdienst ein zur Zustellung bereiüiegendes Feldpostpäckchen gestohlen hatte. Der Täter, der bet Begehung der Straftat beobachtet und unmittelbar danach überführt werden konnte, ist für eine Dose Erdbeergelee zum Verbrecher geworden. auch Sache der Reichsbahndirektionen, darüber zu entscheiden, ob ein ganz besonderer Ausnahmefall vorliegt und ob der notwendige Nachweis über den Einsatz von Entladekräften usw. geführt wurde. SST. In soldatischer Pflichterfüllung starb KgÄ den Heldentod in den Kämpfen bei Rschew im 23. Lebensjahre mein lieber, guter, jüngster Sohn, unser geliebter Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter Friedrich Espidi Gefreiter in einem Grenadier-Regiment Inhaber des E. K. 2, der Ostmedaille und des Verwundetenabzeichens. Auf einem Heldenfriedhof im Osten fand er seine letzte Ruhestätte. In tiefem Leid und Trauer: Christine Espich Wwe. und Angehörige. Lollar, im Januar 1943. Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 7. Februar, %2 Uhr, in Kirchberg statt. speisen. Erfrorene Kartoffeln, die nicht sofort dem Verbrauch zugeführt werden können, darf man nicht in einen warmen Lagerraum bringen, da sie sehr schnell faulen. Man vermeide auch jedes Umschütten oder Umlagern. Am besten läßt man sie liegen, nur muß man sie vor weiterer Frosteinwirkung schützen. Die Lagertemperatur erforener Kartoffeln soll 0 Grad nur um ein Geringes übersteigen. Der Lagerraum muß oft und gründlich gelüftet werden. Man schütze die Kartoffeln aber vor Sonnenlicht. Landkreis Gießen. * Großen-Linden, 29.Jan. Heute begehen der Landwirt Johannes MagnusVII. und Frau Anna, geb. Leun, Frankfurter Sttaße 91 wohn1)aft, das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubllar ist 70, seine Frau 68 Jahre alt. Beide erfreuen sich noch guter Gesundheit und arbeiten eifrig in ihrer Landwirtschaft. Dem Jubelpaar gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche. Laubach, 28.Jan. Die Heilkrauter- s a m m l u n g der Bezirksstelle Laubach brachte insgesamt 954,8 kg Heilkräuter, 589 kg Bucheckern, 189 kg Weißdornfrüchte und 52,5 kg Himbeeren. An der Sammlung waren die Orte Laubach, Wetterfeld, Freienseen, Lardenbach, Ettingshausen, Rup- pertsburg, Röthges, Gonterskirchen und das Jungvolk Hattenrod beteiligt. — T?r Gefreite Ludwig Jäger wurde im Osten mit dem Kriegsverdienstkreuz II.Klasse mit Schwertern aus- gezeichnet. Wegen einer Dose Krdbeergelee zum Verbrecher geworden. Lpd. D a r m st a d t, 28. Jan. Diebstähle und Unterschlagungen von Feldpostsendungen im Dienst der Die im 10er Ring vorgesehene Veranstaltung am 31.Jan. ist aufd. 14. Febr. verlegt Bitte nachstehende Uebersicht beachten SpielplanObersIcht der Theaterringe im Monat Februar 8er Ring: U. Febr., 19 Uhr, 6. Veranstaltung Das letzte Abenteuer Schauspiel von Alexander Maral 10er Ring: 7. Febr., 15 Uhr, 5. Veranstaltung Die Geschwister Oper v. Ernst Meyer-Olbersleben u. Der Weg durchs Fenster Oper von Riccardo Zandonai 14 Febr., 14.30Uhr, 6. Veranstaltung Das letzte Abenteuer Schauspiel von Alexander Maral 28. Febr., 15 Uhr, 7. Veranstaltung Die Sonntagsfrau Lustspiel von Curt Johannes Braun 16er Ring: 4. Febr., 19 Uhr, 12. Veranstaltung Liebesbriefe Lustspiel von Felix Lützckendorf 15. Febr., 19 Uhr, 13. Veranstaltung Das letzte Abenteuer Schauspiel von Alexander Maral Karten in der Verkau fsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg 60, Telephon 3961 505$ vergangenen Sonntag die Spvgg. 1900 Gießen besiegen konnte, darf man diesen Erfolg nicht als Maßstab für Büdingen ansetzen. Die Mannschaft von Büdingen ist zwar stark verbessert, ist aber noch nicht gut genug, um gegen Friedberg gewinnen zu können. . Für Gießen ist dar Kriegserinnerungsspiel V f B. - R. Gießen gegen den LSV. Gießen ein nicht alltägliches Ereignis. In guter Erinnerung ist noch das letzte Spiel innerhalb der Kriegsmeisterschaft. Damals gelang es dem VfB.-R., den LSV. überraschend mit 5:2 Toren zu schlagen. Sett- dem haben beide Mannschaften mit wechselndem Erfolg chre Punktspiele ausgetragen. Seit der letzten Begegnung hat man keinen genauen Wertmesser mehr für die Güte beider Mannschaften. Sowohl der LSV., als auch der DfB.-R. haben Spiele mit höchsten Ergebnissen gewonnen und andere an Für die Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir herzlich Helga Freitag Wilhelm Lindenstruth Gießen z. Z. bei der Bromberger Str. 2 Wehrmacht K________________2________0584/ Östlich ^’Nrfin Herrin Aschen Rn. Mati Mc Metzen. S die |, Zinnie 5en Jod des €mpedofetes am Sonntag, dem 31. Januar, aus! Die Aufführung wird am 14. Febr. nachgeholt. 300 D Geige z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 0607 an den Gieß. Anz. Suche Hemden Größe 38/39, weiß ob. farbig. Schr. Angebote unter 0574 an den Gieß. Anz. 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