Gießener Anzeiger Donnerstag, 28.3er zu beweisen versucht, daß du den Ernst .lüH ier Zeit verstehst und im Gleichtakt mit den an» lr Qui|$tr!t marschierst, die vielleicht ein hohes Opfer fr Ui ■ nit dem Tod eines lieben Angehörigen für den M $ brachten. Aber die letzten Kraftanspannungen, «hvllkl !ieletzten Reserven haben wir alle noch nicht aus up herausgeholt. Wie oft magst auch du schon das nt vom totalen Krieg in den Mund genommen tn in dex Ueberzeugung, daß wir diesen totalen ig schon feit 1939 führen. 2 o t q I e r Krieg ! Das ist ein Wort, dessen : on. I 1^. ' Hub > il ^in. ü eiitto V < I 3m Flugzeug nach Tanger Von unserem ^.-Sonderkorrespondenten. nutzenden Booten angegriffen und versenkt. Ferner stieß eines unserer Boote in der Mitte des Atlantik auf einen vollbeladenen Tanker von 10 000 BRT., der auf dem Wege von Amerika nach Afrika war, und griff ihn bei hellem Tage an. Nach dem Torpedoschuß versank das Schiff unter einer gewaltigen Explosion. Besorgnis in England trotz Casablanca. Stockholm, 28. Ian. (DNB. Funkspruch.) „Manchester Guardian" meint, sowohl in England wie auch in den USA. werde die Besorgnis anhalten, wenn nicht bewiesen werde, daß die Konferenz von Casablanca zu neuen gemeinschaftlichen Maßnahmen gegen die U-Boot-Kriegführung Anstoß gebe. „Daily Mail" schreibt, die Oeffentlichkeik würde es bedeutend mehr begrüßt haben, wenn man -von Casablanca aus eine feste Versicherung über die U-Boot-Bekämpfung erhalten hätte. „Evening Standard" sagt, in einem Krieg wie dem gegen» märtigen, halte diejenige Partei die Initiative fest in der Hand, die über neuartige Waffen verfüge. Hier lägen d i e Deutschen weit in der Führung, denn gegen die U-Boote, die sie neuerdings erfunden hätten, besäßen die Analo- Amerikaner noch kein Mittel. Auch befänden sich Flottenstützpunkte in Händen Deutschlands, von denen aus es feine U-Boot-Angriffe mit sehr großem Erfolg auf die britisch-amerikanische Versor- gungsschiffahrt unternähme. Die Erfolge aber, die der Gegner im Seekrieg erziele, seien entscheidend, das dürfe man nicht übersehen, zumal eine Blockade des europäischen Festlandes sich inzwischen als illusorisch herausgestellt habe. trotzdem viele Anklänge an friedenszeilliche Regelungen. Und es gibt auch heute noch manche untätigen Hände, obwohl sie für Krieg und Sieg fleißig mitschaffen könnten. Totaler Krieg aber fordert: Aufgebot aller Kräfte, Zupacken des letzten Mannes, der letzten Frau an den Aufgaben der Kriegführung. Notzeit kann nur überwunden werden, wenn sich die geballte Kraft der Nation in dem einen heißen Wollen vereinigt, alles an Entschlossenheit, an Fleiß, an Mut und an bis heute ungekannter Opferbereit» schäft aufzubieten, um den Sieg an unsere Fahnen ZU zwingen. Wir alle haben jetzt nur das zu tun, was dem harten, unerbittlichen Kampfe dient, wir alle haben das zu lassen, was — und sei es auch yur in Kleinigkeiten des Alltags — den Kampf- Villen, die Siegesentschlossenheit des einzelnen und der Gesamcheit im geringsten hemmen könnte. Du bist dein Schicksal. „Deutsches Volk — was in der Zukunft Schoße auch sich bergen mag: in deiner Hand liegt dein Schicksal! Rur die alte, große deutsche Treue schützt das Vaterland." An dieses Wort F. von Briefens gemahnt uns die heutige Zeit. Dir — der einzelne wie das Volk in seiner Gesamtheit — haben es in der Hand, wie die Dinge sich jetzt und in der Zukunft gestalten. Seit Wochen führt der Bolschewismus schwerste Angriffe gegen die deutsche Front. In diesen Wassenangriffen sieht er feine letzte Ehance. Von ihrem Gelingen hängt es ab, ob Europa dem Bolschewismus verfällt oder einer neuen Ordnung auf der Grundlage von Recht. Freiheit und Frieden zugeführt wird. Davon hängt aber auch dein Schicksal ab. Du selbst bist dein Schicksal. Tanger, Mitte Januar. Wenn man heute von Europ/l über die Meerenge nach Tanger will, muß man feine Reise in Sevilla beginnen. Denn ein Deutscher dürfte schwerlich Lüft haben, sich nach einer Abfahrt aus den bequemen Häfen von Cadiz und Algeciras einer sehr gefährlichen Kontrolle durch die englischen Gibraltar-Schiffe zu unterziehen. Wie sie ausfallen würde, ist leicht zu erraten — Internierung irgendwo hinter englischen oder amerikanischen Stacheldrähten. Dieses Schicksal wäre dem Deutschen fast in jedem Falle sicher, auch wenn er auf einem neutralen spanischen Schiff die kurze Reise wagen würde. Es ist zwar eine Ausnahme, daß die Kontrollboote in der Meerenge die zwischen dem europäischen und afrikanischen Spanien verkehrenden Schiffe anhalten, da Spanien für diese Ueberfahrt bestimmte Verpflichtungen übernommen hat. Wer weiß aber, ob nicht irgendein Agent in einem spanischen Hafen, wenn das Betreten des Schiffes dennoch gelänge, nicht schon bei der Abfahrt den deutschen Passagier längst nach Gibraltar gemeldet und die Kontrolle auf seine Spur gesetzt hätte? Damit ist an dieser Stelle das Mittelmeer unter der Gewalt von Gibraltar fast zu einem englischen Meer geworden, und von Europa, zu dem es von Natur und Geschichte gehört, abgedrängt. Wie problematisch aber diese Beherrschung ist, zeigen die schweren -Sorgen und 'empfindlichen Schläge, die unsere U-Boote den Engländern gerade an dieser Stelle bereiten. Außerdem hat Spanien ganz deutlich erkennen lassen, daß es nicht gewillt ist, feine englische Herrschaft auf beiden Seiten der Meerenge anzuerkennen. Es fürchtete weder <9i brate tar, noch die am Felsen geduckte starke englische Flotte, als es die Tangerzone in fein Protektorat einbezog und den Engländern jegliches Souoeräni- tätsrecht absprach. Es fürchtete auch nicht die englischen Proteste und die offizielle Abweisung der spanischen Ansprüche. Und England muß es hinnehmen, daß seine einst sehr starken Positionen in Tanger nur noch in bescheidenem Maße geduldet werden. Beim Ueberfliegen der Meerenge spürt man nur zu oft, wie -sorgsam die Route überwacht und bewacht wird. Schon auf dem Flugplatz von Sevilla herrscht zu manchen Tagen ein nervöses, von den Fremden geschürtes Treiben. Dort ftebt eine kleine Gruppe von Menschen, die in englischer Sprache tuschelt und hier an der Ecke einer der Flugplatzgebäude ein Beobachter, der nur wegen seines Schnüffelauftrages sich einen Flugschein gelöst hat Beginnt hier schon Afrika? Man sieht rote und weiße Turbane, marokkanische Kaufleute in schweren weißen Umhängen, Soldaten der spanischen Marokko-Armee und ein so buntes Bild, daß Afrika einem ganz nahe gekommen zu sein scheint. Wie ein Wunderbild des Friedens liegt wenige Kilometer von diesem aufgeregten Platz das andalusische Kleinod Sevilla, dessen Heiterkeit und beglückendes Lachen von Tausenden von Palmen über das ganze Land getragen wird. \ Dann aber kommt schon kurz nach dem Abflug die General-Anzeiger für Gbechessen rch»Nlra?«^ ®5. Jahrgang Nr. 25 imctje.ni a i • ctj. au her L-onntaas und feiertags 'Beilagen* siebener ftamtlienblätler Heimat irnB» l d« DieScbolle 'Bezugspreis: 3wonatltd) .. .RM.1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 ruck bei Nichterscheinen v»n einzelnen Nummern frtolae höherer Gewalt grnrsvrechanfchlnh 2251 jrabtmvthrtft zinnerner* Hill« check litt»« sbranki /M erste Ueberrafdjung. Bis zum Meer ist der Kurs der gleiche. Scharf biegt jetzt das Flugzeua nach Westen aus. G ib r a 11 a r liegt nicht mehr so klar und drohend in Sicht der Fluggäste. Englische Flugzeuge respektteren zwar die Maschine mit den spanischen Hoheitsabzeichen. Sie haben fie^aber des öfteren abgedrängt. Auch bei unserem Flug schien es so gewesen zu sein. Gibraltar hatte etwas zu verbergen, vielleicht die Einfahrt von schwerbeschädigten Kriegsschiffen oder das mühsame Herankriechcn bombardierter Transporter eines Geleitzuges. Nie» mand darf sehen, was sich um diesen unheimlichen Felsen abspielt. Aber mögen die Manöver der Gegenseite noch so geschickt sein, den Augen unserer Seeleute und den Vorstößen kühn vordringender Italiener mitten hinein in den Hafen können die Engländer sich nicht entziehen. Tanger braucht nicht angekündigt zu werden. Man sieht die schimmernde weiße Stadt fast schon von Dtr europäischen Seite aus. Afrika meldet sich mit einer anderen Farbe des Wassers. Um die hohen Berge des Rif und des Atlas, die geologisch eine natürliche Fortsetzung der südspanischen Gebirgszüge sind und damit bezeugen, daß die Meerenge eine zufällige durch eine Naturkatastrophe herbeigeführte Trennung der beiden (Erbteile bedeutet, um diese Berge liegt ein von der heißeren Erde ausströmender Dunst. Kümmerliches Gestrüpp einer Steppenlandschaft, ärmliche Hütten mit spitzen Strohdächern, herumstreunende Schafe und Schweine, und dann der Flugplatz, scharf bewachte Straßen, die Stadt Tanger, der Därrn Afrikas und der Aufruhr eines gequälten Landes ein Hexenkessel politischer Leidenschaften und Intrigen, Not und Sorgen, die plötzlich über Afrika hereinbrachen, gestörter Friede und ein Volk, dis um eine neu^ Zukunft kämpft, um jene Lebens- und Dafeins- güter, die ihnen tausendfach versprochen wurden, nachdem man sie vorher geraubt hatte. Vor ndch nicht einem Vierteljahr war es hier noch ganz anders. Unter dem Schutz Spaniens herrschte in Tanger Ruhtz und Frieden. Ein gewisser Wohlstand war in alle Bevölkerungskreise eingekehrt. Drüben im französischen Marokko begann man die schwere Niederlage des Mutterlandes in Europa zu vergessen und die Folgen des Zusammenbruchs zu überwinden. Nur eine Sorge beherrschte die Menschep. Sie sahen die immer zahlreicher werdenden ettglischen und amerikanischen Konsulatsbeamten und Militärattaches bei ihrer gefährlichen Hetzarbeit, ihre Bemühungen um die Gunst der eingeborenen Bevölkerung, ihr Liebäugeln mit unsicheren, dem General de Gaulle ergebenen Militärs. Sie beobachteten einen riesigen Waffenschmuggel und die Unterstützung aller illegalen Bewegungen. Es hatte oft den Anschein, als ob sie die wirklichen Herren in den französischen Gebieten Afrikas feien und ihre Machtstellungen auch in Spanisch-Marokko erweitern wollten. Was hatten sie den Europäern und Eingeborenen nicht alles versprochen, um sie auf ihre Seite zu bringen! Und jetzt? Das Spiel und die Werbungen um die Bevölke- verlor, waren so schwer, daß ihr Versuch, den Ausbau einer neuen Abwehrfront westlich Woronesch zu verhindern, nicht glückte. Im Don - und Däne z g e b i e t waren die feindlichen Vorstöße dagegen schwächer als an den Vortagen. Bei örtlichen Angriffen in Kompaniestärke holten sie sich überall blutige Köpfe. Lediglich an einer Stelle trat eine sowjetische Division zum Angriff an. Kampf- und Sturzkampfflugzeuge zerschlugen die Pcdnzerspitze und schwächten die Kraft der sowjetischen Stoß-Division so erheblich, daß sie von unseren Truppen in harten wechselvollen Kämpfen zum Stehen gebracht werden konnte. Bei weiteren Angriffen deutscher und rumänischer Kampfflugzeuge am unteren Don und nördlich des D o n e z trafen hunderte von Bomben die Stellungen, Kolonnen und Nachschubstützpunkte des Feindes. Südlich des Don nahm im Manytfch- G e b ie t der Druck des Feindes wieder zu. Die von starken Kräften geführten Angriffe brachen aber im Gegenstoß eigener Infanterie- und Panzerverbände zusommen. Im Verlauf dieser Kämpfe warfen unsere Panzer die in eine Ortschaft eingedrungenen Bolschewisten wieder hinaus und zersprengten ösllich des Ortes Zwei bereitgestellte Re- gimenter, so daß der vom Feind beabsichtigte Angriff unterblieb. »Alcazar der russischen (Sferpe.* Rom, 27. Jan. (Europapreß.) „Giornale d'Jta- lia" bezeichnet Stalingrad als jenen gewaltigen Alcazar der russischen Steppe, in dem Zehntausende von Soldaten nicht mehr eine vor sechs Monaten eroberte Stadt, sondern die eigene Ehre und b i € des fernen Vaterlandes verteidigen. Die Generale kämpften Seite an Seite mit den einfachen Soldaten und nähmen mit ihnen an den Kämpfen mit der blanken Waffe teil. Die neue Jfunqe v -- _______ — «rf)d es, unser Leben völlig umwandelndes Gesetz le Ilm den wenigsten bis heute klargewvrden ist. nagiJ Ine Höchsten Lasten und Leiden des totalen Krieges Gesa!,WM2N allein unsere tapferen Soldaten, und die dodurüMimat folgte ihrem Heldengang in dankbarer Be- ®eg;r I oitberung, froh, daß das Chaos von Blut, Brand MpF Eisen in immer weitere Fernen rückte. Es :iot: die Bewohner bombardierter Städte, vor »Mk i an der Wasserkante und im Westen des | Itoes, standen unter dem schonungslosen Gesetz , i :östotalen Krieges, als Churchills und Roosevelts •LonötI! Jen ihre friedlichen Heimstätten in Schutt und , aI It2 ^ten. Aber du und ich, was haben wir 1 liibijeute schon vom totalen Krieg in des Wortes )Dr ho‘ Erster Bedeutung gespürt? Voraüsschauende gle likx Mr_ung hat uns trotz aller Blockade das tägliche lt5® $r gesichert; das Leben mußte sich zwar kriegs- QIW | Mugten Einschränkungen unterwerfen, behielt aber ! Marne wurden erzielt. ÜTr Versuch des Gegners, den Aufbau der neuen I vnchrfront westlich von Woronesch zu ver- iilsrn und in diese unter Ausbietung starker Jn- |nlTTie- und Panzerkräfte einzubrechen, wurde tg abgewiesen. • ^trgrube mit verkohlten Balken, ein, Stückchen 18rlbamm oder die schmalen Spalten zwischen den -ZMtz «langten Betonfundamenten, ja zerschossene Wa- h jnb Panzerwracks, die der Feind auch dann nicht nehmen kann, wenn die Berge seiner lirp die Verteidiger fast unter sich begraben. Im- In" roieber rennen die Sowjets an. Bald bj_er, halb MShzt die Erde unter den schmetternden Klagen 1 Monaten und Bomben. Jetzt greift der Lolsche- DIDt Tel# $ ?'lQm Bahndamm an. Doch auf ihm steht m Don Splittern zerrissenen uniformen eine *I^Don Männer. Sie schießen, bis der anruckerwe sriewistenhaufen zerstiebt. Dann wieder wachit c llärmenbe Toben an der Zariza, deren zer- ixnes Eis die Stadtmitte zerteilt. Die ^owiets i herüber, aber unsere Soldaten springen auf, ■ chon sind sie hauend und stechend unter Den s^ewisten, die vor dem jähen Ansturm stürzend b -aUenb über die Eisschollen zuruckrennen. fce: Tag und jede Stunde bringt neuen Kampf Cmgen völlig planmäßig. äch des INanytsch wurden zum 'Anstoß abgeschlagen. enf^j °°E Dann WS pflege. Uni Der M de ierh fierte F •hl bi Do ;nar i rtitl *4 * •tw Ml - einer B iB h.9l Die Jugend im ioialen Krieg • Oer (Sauleiter über die Betreuung der fugend. ä| H Mi jm § S RI !?. Rn hfl ’ÜQ >nS ’foc ,"h ’reui, gk ®f|pi tiiti Ein dürftiges Ergebnis. Die Zusammenkunft Ehurchill-Roosevelt auf geraubtem französischem Boden. N Mar Mi Sau i «ersit hm tran Hr| crbei dttr Solfi Cuii i^i -^l Sei -ah in den Häfen Port Said u Me von Pest festgestellt rourden. AUF MÖNCKEBERG H H nimk, aum Ml ?n 6*4 lSch» reuz. er Dtrü len fite ael.K megiva Iftn tz liegt vor, wenn i düngen als der —--- - ■ gleicher Einkommens- und Dermogensverhaltniffe sowie gleichen Familienstandes entstehen und seine steuerliche Leistungsfäbigkeit wesentlich übersteigen. Zwangsläufig ist die Belastung, wenn der Steuerpflichtige sich ihr aus tatsächlichen, rechtlichen oder schwieg sie. „Hat denn Ihr Herr Duderstädt das Gespenst auch mit gesehen?" fragte Axel schnell. „Nein, der saß. während wir im Keller waren, oben in der Bibliothek bei der Arbeit." „Ich ging dann zu ihm hinauf", ergänzte Jutta, „um ihm unser Erlebnis zu berichten; aber er wurde sehr grob und brummte, er wünsche nicht, bei der Arbeit gestört zu werden! Und im übrigen solle ich ihn mit diesem Unsinn in Ruhe lassen." „Stimmt!" brummte Güstrow. „Frank hat vollkommen recht. Ich selbst würde mir auch nichts aus dem Gespenst machen. Ich finde es sogar ganz drollig und unterhaltsam, dieses Gespenst ohne Kopf. Hahaha ... Aber wenn es noch weiter spukt, befürchte ich. daß meine ganze Gefolgschaft mich verläßt, und dann stehe ich allein da!" „.Gefolgschaft' ist gut!" lächelte Axel. „Sie haben doch keinen Betrieb, Herr Güstrow." Güstrow brach wieder in ein dröhnendes Lachen ent*. j Hast du's gehört, Jutta! »Kein Betrieb' — hat er gesagt. Na, wenn das kein Betrieb ist, dieser Klopfgeist ...! Ein toller Betrieb, Derehrtester! So toll, sage ich Ihnen, daß Ihnen dabei die Haare zu Berge stehn!" Nachdem sich das allgemeine Gelachter wieder gelegt hatte, fragte Axel sachlich: „Wieviel Personen befinden sich denn zur Zeit auf Schloß Möncke- berg?* • Dtt ägyptische Gesundheitsminister teilte mit, *** ~ und Suez einige „Das ist ja gerade das Merkwürdige, daß wir es im Dunkeln sehen konnten!" trumpfte Jutta auf. „Es war ein richtiges Skelett, dessen Knochen ein schwaches Leuchten von sich gaben. Aber denken Sie nur: der Toteükopf darauf fehlte ...! Wie schaurig und romantisch: ein Skelett ohne Kopf — und doch konnte es sich bewegen! Es lief lautlos ganz dicht an uns vorbei und war plötzlich verschprunden!" ,^Ist doch toll — was?" meinte Güstrow. Sigrid, die kopfschüttelnd zugehört hatte, machte eine wegwerfende Handbewegung; sie wollte etwas sagen, aber auf einen warnenden Blick Axels hin gen Fro hter« uftaten. Verdunkelungszelt: 28. Januar von 17.59 bis 7.40 Uhr. Im Bereich der Bezirkssparkasse Lauda ch bestehen 12 Schulsparkassen, in denen im Jahre 1942 von den Schulkindern insgesamt 16193,30 Reichsmark gegen 11415 Reichsmark im Jahre 1941 eingezahlt wurden. Hier stehen die Schulsparkassen der Volksschulen Laubach und Freienseen an der Spitze. Zum Arbeitsbereich der Bezirksfparkasse Grünberg gehören 20 Schulsparkassen, in denen die Kinder im Jahre 1942 insgesamt 24 244 RM. sparten gegen 13 326 RM. im Jahre 1941. »c :8>W । o Kunst und Wissenschaft hochschulnachrichten. Ml er ® SeW das j? der Sw te he N in rf tri lsgebM leifterk ■ igt N leder es t mb» lationy; vedijLi Neue Pestalozzischule Gießen Schillerschule Gießen Mittelschule Gießen Goetheschule Gießen Schule Burkhardsfelden Schule Lich nannt!" „Ach richtig: Josef Lertzeck ist ja auch noch da! Also sind wir sogar neun Leute." „Herrn Lertzeck erwähnte ich vorhin schon; er ist Franks Freund", erklärte Jutta. „Die beiden haben zusammen in Leipzig studiert. Frank hat ihn nach Mönckeberg eingeladen, denn Herr Lertzeck bereitet sich ebenfalls auf sein Examen vor. Uebrigens ein angenehmer junger Mann." „Ein toller Kerl!" bestätigte Gusttow. „Steckt voller Schnurren und Einfälle. Ein paar Witze hat er mir gestern erzählt, die — oh — na ja!" Er besann sich rechtzeitig darauf, daß diese Wiße für Damenobren weniger geeignet waren. „Aber der Lertzeck ist wirklich 'n netter Bengel. Wenn wir ihn nicht hätten, wär's doch 'n bißchen einsam auf Mönckeberg, nicht wahr,Lutta?" „Er ist ein Gesellschafter, wie man sich ihn nur wünschen kann", lobte Jutta begeistert. „Er spielt ausgezeichnet Bridge und Schach, und im Tennis ist er sogar ganz große Klasse!^ Sigrid entsann sich jetzt dunkel, daß Frank ihr schon einmal früher von seinem Freund Lertzeck erzählt hatte; aber an nähere Einzelheiten vermochte sie sich nicht mehr zu erinnern. „Herr Lertzeck ist wohl schon längere Zett auf Schloß Mönckeberg zu Gast?" fragte Axel. „Seit etwa drei Wochen", erklärte Güstrow. „Das heißt, er war schon vor zwei Monaten einmal vierzehn Tage lang bei uns. Das war damals^ als Frank seinen Unglücksfall auf dem See hatte. Ohne Lertzeck wäre die Geschichte gewiß bös abgelaufen!" «Ach jq, jetzt entsinne ich mich!" siel Sigrid lebhaft zirkssparkasse Gießen ihre' Sammelstelle haben, beläuft sich im Jahre 1942 auf insgesamt 81 400 RM. gegen 43 500 RM. im Jahre 1941. An der Spitze der Schulsparkassen stehen mtt ihren gesteigerten Einlagen folgende: Au den Einkommensteuerermäßigungen. Außergewöhnliche Belastung des Steuerpflichtigen, die ihm grundsätzlich Anspruch auf Gewährung einer Steuerermäßigung bei der Einkommensteuer gibt, ihm zwangsläufig größere Aufwen- r Möhrzahl der Steuerpflichtigen. Au« ter State Gießen. Oie Uhr. Es gibt, vom Uhrenstandpunkt, dreierlei Men- chen: solche, die prinzipiell nie eine Uhr tragen und solche, die ohne ein solches Instrument ständigen Wachseins und dringlicher Zeitmahnung, nicht eine Sekunde leben möchten. Das sind die Pünktlichen, die pünktlich Genauen, die Zeitgebundenen, die haushalten mit ihrem Dasein. Jene anderen aber sind die Liederlichen, die nichts wissen vom Gesetz der Horen, für die „ein Augenblick, gelebt im Paradies der Illusion" mehr bedeutet als ein Leben fachlicher Pünktlichkeit. Dazwischen steht die überzählige Mtttelklasse derer, denen es ganz gleich ist, ob sie selbst eine Uhr besitzen, weil sich doch immer irgendwo ein Zifferblatt am Horizont .findet, am Kirchturm oder am Straßeneck, oder ein Nachbar, der die richtige Zelt in der Tasche trägt. Vor jenen Peinlichen und Genauen packt mich immer ein leiser Frost, wie wenn ich einen Rechenkünstler mit seinem unheimlichen Billionenwissen herumhexen sehe. Schon m der Schule empfand ich ein ähnliches Gefühl gegenüber den alten Aegyp- tern, die bekanntlich die Sonnenuhr erfunden haben. Aber seicher hat sich der Mittelpunkt der Weltordnung verschoben. Ich habe nämlich beobachtet, daß es heute in südlichen Ländern nicht nur viel weniger Uhren gibt als im'Norden; sie gehen dort auch weniger genau. In einem solchen Südland erlebte ich einmal eine amtliche Stadtuhr, die eine ganz frei erfundene Zeit zeigte und eine noch viel unmöglichere Stunde schlug. Aber der ehrbare Bür- ger, den ich daraus aufmerksam machte, beruhigte mich: „Unsere Uhr geht ^änz pünktlich. Wenn das Zifferblatt zehn Uhr zeigt, schlägt die Glocke halb, und dann ist es genau dreiviertel zwölf. Das tut sie zeit Jahren haargenau. Es gibt keine zuverlässigere Uhr. Man muß sie nur verstehen. Wenn wir sie reparieren ließen, würde sie wahrscheinlich streiken ..." Jede Uhr hat eben ihre Launen. Was tufs? Ist doch jeder Zeitbegrrft ein der Ewigkeit ab gehandeltes „Nichts". 5 Manchmal geschieht es, daß meinen Morgenweg ein Schuljunge kreuzt, der mich nach der genauen Zeit fragt Wenn ich sie ihm zufällig sagen kann, und er darauf ins Laufen kommt, daß das Schul- ränzlein auf seinem Rücken Trab reitet, dann weiß ich, der möchte , ein Ordentlicher werden, ein „alter Aegypter" ... Vielleicht bringt er es auch nur zum „Mittelding". Wenn es aber schon 8 Uhr geschlagen hat, ohne daß er sich aufregt und seinen Schritt beschleunigt, wenn er womöglich noch stehen bleibt, um ein Eichhörnchen oder zwei Spatzen zu füttern, dann schwillt mir heimlich das Herz von Hoffnung auf einen werdenden deutschen Dichter. Obgleich aus tausend Lausbuben, die täglich zu.spät kommen, noch lange nicht ein einziger Schiller wird! Es gibt Leute, die keine Uhr besitzen und trotzdem den ganzen Tag und die halbe Nacht nicht aus der Arbeit kommen, und es gibt andere, die ihren genauen Chronometer tragen, nicht um rechtzeitig ihr lästiges Tagwerk anzufangen, sondern um ja pünktlich damit aufzuhören. Es gibt zeitlose Ar- beitsfanattker und pedantische Faulpelze. Für diese ist fn der Arbeitsgemeinschaft eine genaue Zeitbestimmung unerläßlich. Doch zwischen Pedanterie und Chaos beglückt die Ahnung des über Uhr und Zeit erhabenen Geistes. R.P. Appell an die landwillige Jugend. NSG. Zur Zett finden in mehreren Kreisstädten unseres Gaues Iugendversammlungen statt, in denen die Hoheitsttäger zur Jugend, die vor der Schulentlassung steht, sprechen werden. Noch einmal werden' die Äggen der Jugend und ihrer Eltern vor der Berufswahl auf die zukunftsreichen Landberufe gelenkt. Wenn die Partei im Wettstreit der Berufsgruppen um ihren Nachwuchs ihre berufensten Vertreter einsetzt, um eine Lanze für die Landwirtschaft zu brechen, so zeigt dies deutlich, daß die Frage der bäuerlichen Nachwuchsgewinnung nicht als berufs- ständische Angelegenheit schlechthin betrachtet wird. Geht es doch um die Erhaltung der völkischen Substanz des Bauerntums und damit um eine Aufgabe von größter Tragweite. Jeder sollte in diesen Tagen des Entscheidungskampfes für das ewige Leben unseres Volkes auch den Maßstab bei der Berufswahl nach dem Grundsatz „Was ist für unser Volk wichtig?" anlegen. Jungen und Mädeln, die noch das Bauemblut ihrer Almen in sich spüren, soll weder von Eltern noch Erziehern der Weg zum Land versperrt werden. Ohne Bauerntum keine Zukunft! Steuermndschau für Februar 1943 Von Dr. jur. et rer. pol. K. Wuth, Steuerberater, Berlin. ROMAN VON OLAF BO UTE RWE CK -■6. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Sie beugte sich etwas vor und sah mit einem 1 schwärmerischen Augenaufschlag zu Arel auf: „Hach — und ich hatte mich schon so darüber ge- freyt, daß wir ein Schloßgespenst haben! Run ist «s ja wohl damit nichts! — Schade ...! Finden Sie Gespenster auch so romantisch, Herr Holm. Axel, der plötzlich sehr aufmerksam geworden war, riirfte. „ ,, „Gewiß, gewiß! Aber, bitte, meine Herrschaften, ■ irzahlen Sie den Vorfall doch einmal Etwas aus- iührlicher!" Und mit einem bedeutsamen Buck zu Sigrid fügte er hinzu: „Gerade feit^einigen Tagen labe ich ganz besonders viel für — -schloßgespenster 1 „Na ja, das bringt ja wohl Ihr 'Beruf fo mit j derehrtester", rief Güstrow mit einem dröhnenden I; Lachen. „Aber zu erzählen gibt's da nicht viel. Schon rox zwei Wochen behaupteten Justus und der Gart | ier Alex, abends und nachts tm Keller öfter Klopf- ceräusche gehört zu haben; und vor acht Tagen vollen sie sogar einmal ein skelettartiges Gesp^t im Keller gesehen Haden. Ich h'elt es zunächst für - 'nen albernen Scherz und dachte bald nicht meh^ ictran. Aber gestern abend — kurz nach jepn Upr | tarn Justus ganz aufgeregt zu uns und meldete. ; laß im Keller schon wieder jemand beim Klopfen '"„Sa, und da liefen Pa und ich eilig nach unten!' fei Jutta aufgeregt ein. „Schon auf der -reppe lonnten wir deutlich das Klopfen Horen. -ll>er -us hir den Keller betraten - w.r »attai qMWfag !?ift Licht gemacht! — da horte es auf Und gleich iarauf sahen wir tatsächlich bas . „Ich denke, es war dunkel-" jagte Axel fpott^ Mit 13 gegen 10 Stimmen hat der Außenausschuß hes USA7-Senots die Ernennung von Eduard Aynn zum Gesandten in Australien gebilligt. Flynn ist der frühere Vorsitzende des demokrattschen Na- «Maikomitees. Seine Ernennung stieß besonders .terji^ - iaig ree SZ den >fer ki* des A v- aefsir von « rft« tniw-S ein. „Frank erzählte mir damals, daß sie beim Segeln gekentert seien, und daß Lertzeck ihm das Leben gerettet habe!" . , _ „Davon weiß ich ja noch gar nichts!? rief Jutta erstaunt. „Pa, davon hast du mir bisher nie em Wort erzählt!" „Nun, du bist ja auch erst seit em paar Tagen wieder daheim, Jutta! — Meine Tochter war nämlich bis vor zierzehn Tagen in einem Töchterheim, um sich im Haushalt zu vervollkommnen , fugte er erklärend hinzu. . „War Herr Lertzeck gestern abend auch dabei, als das Gespenst erschien?" fragte Axel jetzt. „Nein", antwortete Jutta. „Herr Lertzeck hat sich leider schon vor acht Tagen beim Tennisspielen den Fuß verstaucht. Und Frank, der ihn behandelt, hat ihm da sehr viel Ruhe verordnet. Lertzeck geht deshalb immer schon spätestens um acht Uhr in sein Zimmer und legt sich hin." . Gusttow nickte: „Ja, aber das Klopsen im Keller hat er gestern abend auch gehört, wie er mir heute früh erzählte. Wir haben ihm nämlich einstweilen ein Zimmer im Erdgeschoß eingeräumt, weil er doch mit seinem kranken Fuß keine Treppen steigen kann, und da befindet er sich unmittelbar über dem Kelleraewölbe. Sie sehen also, verehrter Herr Holm: Zeugen sind genug vorhanden, die das Dasein des Gespenstes bestätigen können!" „Dieses Gespenst ohne Kopf möchte ich mir gern einmal genauer ansehen", sagte Axel nachdenklich. Güstrow sprang temperamentvoll auf und legte Axel die Hand auf die Schulter. „Fckbelhaft, Verehrtester! Ein guter Gedanke! Bitte, begleiten Sie uns doch nach Mönckeberg und seien Sie einige Zeit unser Gast! Einverstanden?" „Wundervoll, Pa!" rief auch Jutta begeistert. Und als sie Arels Zögern bemerkte, erariff sie feine Hand und warf ihm einen feurigen Blick zu. „Bitte, bitte, lieber Herr Holm, sagen Sie ja! — Pa und ich freuen uns sehr, wenn recht viele liebe Gäste da sind, denn an Platz ist da in dem großen Schloß ja wirklich kein Mangel." (Fortsetzung folgt) grundsätzlich nicht auswirken. Die Hauszinssteuer, soweit sie bei den Ermäßigungen zu berücksichtigen ist, wird in der bisherigen Höhe, in der sie für 1942 erhoben wurde, in Ansatz gebracht. Die Abgeltungs- oder sonstigen zur Ablösung der Hauszinssteuer aufgenommenen Darlehen bleiben regelmäßig äußer Betracht. Vom 1.4.1943 ab wird die Hälfte der veranlagten Grundsteuer auf unbebaute Grundstücke mit Rücksicht auf die kriegsbedingten Bauerschwernisse ohne besondere Prüfung und ohne Antrag des Grundeigentümers durch Bescheid doi> Amts wegen erlassen werden. Ob darüber hinaus Steuerermäßigung gewährt werden kann, richtet sich nach den bisherigen Billigkeits-Richtlinien, insbesondere den wirtschaftlichen Verhältnissen, wobei die Art der Nutzung des Grundstücks (Gartenland, Landwirtschaft oder dergleichen) von Bedeutung ist. Die Abschreibungsfrage im Kriege. Zahlreiche Gegenstände des gewerblichen Anlage- vermögens, die, wie Geräte, Maschinen usw., dem Betrieb dienen, werden unter den Kriegsverhältnissen stärker abgenutzt als unter normalen Dei> hältnissen. Der erhöhten Abnutzung kann dadurch Rechnung getragen werden, daß entweder eine höhere Absetzung für ^außergewöhnliche Abnutzung vorgenommen oder die regelmäßigen jährlichen Ab- setzungen für Abnutzung unter Zugrundelegung einer kürzeren Nutzungsdauer des Gegenstandes erhöht werden. Statt dessen ist es auch zulässig, den niedrigeren sog. Teilwert anzusetzen, d. h. den Wert, den der Gegenstand vom Standpunkt eines Erwerbers des Gesamtbetriebes hat. Auf stillgelegte Anlagegüter sind je nach Pflege und Instandhaltung nur Abschreibungen in Höhe von 25 bis 50 v. H. des vorher üblichen Abschreibungssatzes zulässig. Dies gilt auch, wenn Ersatzanlagen dafür beschafft sind. Nicht zulässig ist es, eine Ersatzanlaae sofort ganz abzuschreiben. Vielmehr sind jährlich Absetzungen für Abnutzung entsprechend der voraus- sichtlichen (wirtschaftlichen) Verwendungsdauer im Betriebe vorzunehmen. Erwähnt fei noch, daß die Anschaffungskosten für Anlagegegenstände mit einem Preis bis zu je 200 RM. (in neuem oder gebrauchtem Zustande) im Anschaffungsjahr sofort als Be- ttiebsausgbaen abgesetzt werden können. iein Amt vertretungsweise weiterzuführen. Vogt ourte 1874 in Biedenkopf geboren. Er stu- iterte in Marburg und habilitierte sich 1906 ebenda für innere Meoizin. 1909 siedelte er nach Dves- au über, 1910 wurde er als Oberarzt der Universitäts-Kinderklinik nach Straßburg 'berufen. 1913 !am er als Direktor an das Städtische Kinder- Die Spareinlagen bei den Schulsparkassen im Kreise Gießen haben, wie die nunmehr vorliegenden Abschlußzahlen erweisen, auch im Jahre 1942 gegenüber dem Vorjahr 1941 eine außerordentliche Steigerung erfahren. Das Gesamtergebnis der Einzahlungen in den 17 Schulsparkassen, die bei der Be- Die Abgabe der Steuererklärungen für 1942. Für die Abgabe der neuen Einkommen- und Gewerbesteuererklärungen sowie die Durchführung der Veranlagungen sind besondere Anordnungen des Reichsfinanzminlsters zu erwarten. Die Frist für die Einreichung der Steuererklärungen ist bis zum 31. März 19 43 verlängert worden.. Dies gilt auch für die Umsatzsteuererklärung, für die neue Vordrucke hergestellt sind. Wie bereits vor einiger Zeit bekanntgegeben, hat der Unternehmer in der Umsatzsteuererklärung die Iahressteuer 1942 selbst zu errechnen. Er muß außerdem die 1942 getesteten Vorauszahlungen an geb en. Ist die sich für das ganze Jahr ergebende Umsatzsteuer höher, so ist der Restbetrag sofort zu enttichten. Gleichzeitig ist, da die Umsatzsteuer insoweit verspätet entrichtet ist, ein Säumniszuschlag von 2 v. H. des Umsatzsteuerrest' bettgges mit diesem einzuzahlen, sofern er 100 RM. oder mehr beträgt. Für die Berechnung des Säumniszuschlages ist der Restbettag auf volle 10 RM. nach unten abzurunden. In dem Regelfälle, daß das Finanzamt mit der angegebenen Iahressteuer einverstanden ist, ergeht ein Steuerbescheid nicht und können auch Rechtsmittel nicht eingelegt werden. Letzte Vermögenssteuerrate 1942 am 10.2. Am 10. Februar 1943 ist die letzte Vierteljahresrate auf die Vermögensteuer für das Rechnungsjahr 1942/43 fällig. Für die Lermögensteuer, die für das Rechnungsjahr 1943/44 vom 1.4. ab zu enttichten ist, können Anträge auf Herabsetzung der Dermögensteuer beim Finanzamt eingereicht werden, wenn geltend gemacht werden kann, daß sich das Vermögen am 1.1.1943 gegenüber dem zuletzt Der- anlagten Vermögen um mehr als ein Fünftel oder um mehr als 100 000 RM. vermindert hat. Die Einheitswerte der Betriebe und Grundstücke werden dabei in der bisherigen Höhe zugrundegelegt, falls nicht auch hierfür eine Neufestsetzung (Wertfortschreibung) auf den 1.1.1943 beantragt wird. Die Wertabweichuna muß hierfür bei der Einheitsbe- Wertung des Betriebsvermögens mehr als ein Fünftel, mindestens 1000 RM., bei der Bewertung eines Grundstücks mehr als ein Zwanzigstel, mindestens 100 RM. betragen. Das Finanzamt kann einen höheren Einheitswert des Betriebes seinerseits nur festsetzen, wenn die Wertabweichung mehr als ein Fünftel, mindestens 10 000 RM. ausmacht. Der Steuerpflichtige ist von sich aus nicht verpflichtet, von einer Erhöhung des Vermögens dem Finanzamt Mitteilung zu machen. Die nächste all gemeine Hauptveranlagung zur Dermögensteuer findet erst auf den 1.1.1945 statt. Zum Fortfall der Hausziassteuer. Der Fortfall der Hauszinsfteuer feit dem 1.1.1943 soll sich nach den neuen ministeriellen Anordnungen vom 28.12. v. I. auf die Grundsteuerermähigungen Der neue deutsche Botschafter in Spanien, von Röttke, stattete dem spanischen Königsschloß El Escorial einen Besuch ab, um am Grabe des Fa- kmgegründers Jos6 Antonio einen Lorbeerkranz üederzulegen. K Rationalchinas Armee und Flotte. Tokio, 27.Jan. (DND.) Die Nationalregierung n Nanking hat m den drei Jahren ihres De- tehens eine moderne Armee aufgebaut sowie eine Flotte von mehr als 16 Kriegsschiffen, 36 Kanonenbooten und 6 Vermessungsschiffen. Sie verfügt etzt über 42 Divisionen, vier unabhängige Brigaden und 13 unabhängige Armeekorps, während in Nordchina 12 Armeekorps und acht unabhängige Armee- korps stehen. Alle sind mtt modernen Watten ausgerüstet. Diese Truppen unterstützen die japanischen Streitkräfte bei ihren Strafaktionen gegen die Ban- den und bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung. Die übergetretenen Tschungking- Lerbände bestehen aus 20 Divisionen, sechs unabhängigen Brigaden und drei unabhängigen Armeekorps mit insgesamt mehr als 200 000 Mann. Neben diesen Schulen an der Spitze der Tabelle weisen auch die Sä;ulsparkassen in Len übrigen Orten des Bezirks ansehnliche Steigerungen der Einzahlungen auf. Im ganzen kann man dieses erfreuliche weitere Anwachsen des Sparens bei den Schulsparkassen als vorbildlich bezeichnen, da hierbei neben den gesteigerten Einzahlungen vor allem auch der sittlich und erzieherisch außerordentlich wertvolle Gedanke des Sparens bei den Kindern immer mehr gefestigt und vertieft wird. Die Lehrer, die sich bei der Arbeit für die Schulsparkassen in eifriger Weise einsehen, verdienen auch für diese ehrenamtliche Tätigkeit alle Anerkennung. iU s ueiid auerij । 1QM ' ui C w» ff N Elchsj» i lussh • in ög. 'ttankenhaus in Magdeburg und folgte 1924 dem Ruf als 0. Professor nach Münster. Seine Haupt- irbeitsgebiete sind Ernährungsstörungen im Kindes- dter sowie Lungenkrankheiten. — Professor Dr. Dolfgang Finkelnburg ist an der Universität Straßburg zum a.o. Professor für Experimental- ohystk ernannt worden. Finkelnburg wurde 1905 n Bonn geboren. Er habilitierte sich 1932 in Karlsruhe und wurde 1938 in Darmstadt n. b. a. 0. Prozessor. — Der Dozent an der Universität München, Dr.med.habil. Eduard Rentz, ist zum a.o. Prozessor für Pharmakologie an der Universität Posen «mannt worden. Rentz wurde 1898 in Riga geboren. Er studierte in Dorpat, Riga und München und promovierte 1930 in Riga, wo er sich 1932 kiabili- nerte. 1941 wurde er an der Universität München Dozent und anschließend mtt dem Aufbau des vharmakologischen Instituts der Reichsuniversitat Vosen beauftragt. ___________________ wrch feine Tapferkeit. Georg Michael wurde 1917 in Hamburg, wo er heute noch wohnt, als Sohn eines Korvettenkapttäns geboren. Nach der Reife- Mfung an der Natianalpolitifch-n Erziehungsan. 'alt Wn erwählte er sich den Saufmannsfrcruf. 1936 trat er IN das Kavallerie-Regiment 13 «in ?>urde er Leutnant und 1941 Oberleutnant d.R. Er ist fünfmal verwundet. Kleine politische Nachrichten. Unter dem Vorsitz des Reichskommisiars für das Dftlanb, Gauleiter Lohse, wurde eine zweitägige Arbeitstagung der Generalkommissare und Gebiets- kommissare über Kriegswirtschaftsfragen abgeschlos- en. Es kam dabei zum Ausdruck, daß die landwirt- chaflliche ProdiLktionskavazität weit über den De- larf der Front hinausgeht. Der a. o. Professor für Mineralogie an der Uni» sversität Halle, Dr. H. Seifert, ist beauftragt worden, an der Universität Münster die Vertretung !>es durch das Ausscheiden des Prof. Dr. Ernst freigewordenen Lehrstuhles für Mineralogie und Petro- Agraphie zu übernehmen. Seifert wurde 1893 in Al- ona geboren, promovierte 1923 in Berlin und ha- nlitierte sich ebenda 1928. 1932 wurde er Kustos am Mineralogisch - Petrographischen Institut der Universität Berlin, 1941 wurde er beauftragt, die Vertretung der Professur für Mineralogie an der lniversttät Halle wahrzunehmen. — Der o. Pro- essor für Kinderheilkunde an der Universität Winter, Dr. Hans Vogt, ist von den amtlichen Verrichtungen entbunden worden, jedoch beauftragt, i „Na, da sind zunächst mal meine Tochter und ich , , sagte Güstrow, indem er an den Fingern feiner . linken Hand zu zählen begann. „Ferner mein Neffe : Frank Duderstädt. Viertens: der Diener Justus; । fünftens: Alex, der Gärtner; sechstens: die Köchin , Rosa; siebentens und achtens: die beiden Haus- t mädchen Anni und Josepha ... Hab' ich noch je- manb vergessen, Jutta?" „Natürlich, Pa. Herrn Lertzeck hast du nicht ge- 1942 1941 Schulerzahl am 5.10.1942 21000 RM. 11000 RÜ> 595 15 000 „ 8 300 „ 1076 5 800 „ 2100 „ 300 5 600 „ 2 270 „ 865 6 800 „ 2 900 „ 86 6100 „ 3 500 . 353 5 400 „ 3 200 „ 106 3 800 „ 1900 „ 92 3 600 „ 2 200 „ 88 scheint die Mitwirkung hormonaler CinfMffe tot- Entscheidung des Reichsfinanzhofs Klavier MUM abzugeben bei z. kaufen gesucht. 03S6 werden wir ihm stets bewahren. 0588 gesucht. 0583 Jugend nicht zugelassen. Schr. Ang. unt. Schr. Ang. unt. 0578 a. d. G. A. 0571 a. d. G. A. 295C Kotei Mnx €ar!. Bonke, Lieber Str. 106 Verwaltung — Telefon 4570. z kaufen gesucht 6. Ebert Klaviennacher Bleichstr.17.i^27v Kufeke“ ist sparsam im Gebrauch. Nehmen Sie also nicht mehr ,,Kufeke" als in der Gebrauchsanweisung vorgeschrieben ist. Sie erhalten „Kufeke“ in Apo« theken und Drogerien, und zwar nur auf die Ab« schnitte A—D der Brotkarte für Kleinstkinder. R . KUFEKE, HAMBURG-BERG E D O R F 1 aus dein in L— o-u—,------ - , w x, Blacha einen Ausschnitt über den Tod des gefallenen Freundes vermittelte. . In ausführlichem Eingehen auf die Persönlichkeit und das Schaffen Walter Flex würdigte Oberspielleiter Mund den Erzieher im Hause Bismarck, den 27jährigen Kriegsfreiwilligen — der 1917 bei einem Gefecht auf der Insel Oesel den Heldentod starb — und vor allem den Dichter; er unterstn dessen sittlichen Glauben an die welterlüsende Sendung des Deutschtums, seine Wesensgleichheit mit Theodor Körner und an anderer Stelle seine Forderung des „Rein-Bleiben und Reif-Werden". Rach einem eindrucksvollen Dialog aus dem Ko- mgsdrama „Lochar", von Herrn M u p d und Herrn Köchling gelesen, wurde die Dortragsfolge durch die Sonate Nr. 2 op.5 von Ludwig van Beethoven für Klavier uni)1 Cello beschlossen, unter Mitwirkung eines Gastkameraden und der Pianistin Gertrud D a p p e r, die auch durch den Vortrag eines Präludiums, des Adagios aus der Teccata c-moll von Bach sehr zum Gelingen des Abends beitrugen. So gestaltete sich der Walter-Flex-Abend der Kameradschaft „Ritter von Rompf" zu einem gelungenen, vielversprechenden und zugleich verpflichtenden Beginn der Kameradschaftsarbeit im Zusammenwirken mit dem Theater der Universitätsstadt. ** Jagdzeiten verlängert. Der Reichs- iägermeister hat die Jagdzeit für weibliches Rot- wlld und Rotwlldkälber beiderlei Geschlechts im Jagdjahr 1942/43 bis zum 28. Februar 1943 verlängert, während sonst die Schonfrist bereits am 1. Februar begann. Die Verlängerung gilt jedoch nicht für das Hochgebirge und feine Vorberge. Schäferhund entlaufen Rüde, schwarz-grau, auf den Namen ..Rolf“ hörend. Gegen hohe Belohnung und Ersatz der entstandenen Unkosten Tausche kleines Zimmer mit Studie, im Zerrtr., gegen größer. Zimmer mit Stiitfie. Ein leeres Zimmer gesucht im Zentrum der Stadt. Servierfräulein Haus- und Zimmermädchen Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Helmut Zutt Dentist Marianne Zutt geb. Schüßler Gießen Bahnhofstr. 46 Schützenstr.21 s 0577/ Schrift!. Angeb. unter J)5d5 an den Metz. Anz. Danksagung Für die mir zuteil gewordenen freundlichen, lieben Glückwünsche zu meinem 88. Geburtstage spreche ich hiermit meinen herzlichen Dank aus E. Schiftete Gießen, im Januar 1943 _________________________0580/ Allen, die unserer in Teilnahme gedacht, sprechen wir auf diesem Wege wärmsten Dank aus. 0555 Betriebsltthrnng und Gefolgschaft der Firma Hermann Mettenheimer, Gießen. _________________0576 Wegen Zersetzung der Wehrkraft verurteilt. LPD. Darmstadt, 27. Jan. Rüstungseinsatz und Ernährungssicherung sind .die beiden großen Wirtschafts, und Lebensbereiche, in denen der Wille der inneren Front des deutschen Volkes zur wehrhaften Selbstbehauptung und zum Siege unerschütterlich zum Ausdruck kommt. Die Kriegssonder- Das Problem der Zahnkralttheiten. Was wir über die Karies wissen müssen. - Eine Zivilisationskrankheit, die überwunden werden mutz. &d0dl4*NSCHÄLKUR Zur weiteren Pflege Ihrer Füfje dann selbstverständlich #/£id^hvWfü$$PUDER CARL HAMEL & CO. FRANKFURT/M.9 Am 25. Januar 1943 verschied sanft unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Paul Köhler im Alter von 78 Jahren. In tiefer Trauer: Hildegard Köhler Rechtsanwalt Wilhelm Koehler und Frau, geb. Wagner; Paul Koehler und Frau, geb. Jung; zwei Enkelkinder. Gießen (Großer Stein weg 26), 28. Jan. 1943. Beerdigung: Freitag, 29. Januar, 15.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. 298D Hart und schwer traf uns die unfaß- IRäSl bare Nachricht, daß unser lieber hoff- 1=^ nungsvoller Sohn, unser herzensguter Bruder, Schwager, Neffe, Cousin und Pate Pg. Fritz Schwarz Gefreiter in einer Beobachtungsbatterie, Inhaber der Ostme.daille und des Sturmabzeichens, am 26. Dezember 1942, kurz voryseinem 22. Geburtstage, in den schweren Kämpfen im Osten sein Leben für die Zukunft unseres Vaterlandes hingab. Seine letzte Ruhestätte fand er auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefer Trauer: Familie Karl Schwarz und alle Angehörigen, Hausen bei Gießen, den 28. Januar 1943. Die Gedächtnisfeier findet am 14. Februar, 14% Uhr, in der Kirche zu Hausen statt. Mit den Angehörigen trauern auch wir um einen unserer Besten. Ein ehrendes Andenken Suche für meine Tockt.e.Stellen. WMr- MWU Schr. Ang. unt. 0567 a. d. G. A. 2-oö.4'3lni.- MllW in gutem Haufe zu mieten gesucht. - Schrift!. Ana. unt. 0568 an o. Gieß. Anz. i Der große Lustspiel - Erfolg mit Heinz Rühmann Hans Moser Theo Lingen Wochenschau • Kulturfilm Heute Donnerstag Wiederaufführung Lichtspielhaus- Täglich 2.30, 4.45, 7.80 Uhr bis einschließlich Samstag ist Ihnen zumute .... wenn Sie Ihren Allen denen, die unserem lieben Entschlafenen Balthasar Keil, rung spielt für Die Gntoiflung unb Erhaltung der Zähne eine doppelte Rolle. Erstens müssen die Zähne durch richtige Ernährung tue notwendigen Aufbaustoffe erhalten, zweitens muß die Nahrung in derart fester Form gereicht werden, daß die Zähne dauernd zu starker Funktion gezwungen werden. Dom Standpunkt der Zahnge- sundheit aus ist deshalb gut durchgebackenes, nicht au frisch genossenes Vollkornbrot nicht nur wegen des Gehaltes an Wirkstoffen, sondern auch wegen der Notwendigkeit, eneraisch zu kauen, gewissermaßen ein Gebot der Stunde. t . Eine ungemein wichtige - Rolle kommt beim Kariesproblem dem Speichel zu. Der Gehalt des Speichels an Mineralien, sogenannten Punerungs- salzen, stellt einen der wesentlichsten Schutzfaktoren gegenüber den im Munde auftretenden schädigenden Säuren dar, die das Ergebnis von Gärungsoor- hängen an Kohlehydraten sind. Durch die Garungsoorgänge wird die erste Bresche in die Schmelzoberfläche geschlagen. Die Bakterien vollbringen tue weitere Arbeit. Sie wirken für die Entstehung der Karies so, daß man sie Pionierpilze genannt hat Der Speichel muß, um seine Gegenwirkung voll ausüben zu können, in genügender Menge vorhan- den und auch nicht zu dickflüssig sein. Das reichliche Fließen des Speichels bedeutet eine ständige Neuzufuhr von Pufferungssalzen, die der Neutralisation der schädigenden Stoffe dienen. In unserer Mundhöhle gibt es die verschiedensten Säuren; neben den Gärungssäuren sogenannte freie Säuren, wie z. B. die Fruchtsäuren. Es handelt sich im ganzen um äußerst komplizierte Vorgänge, die m ihrer letzten Wirkung noch nicht völlig erforscht sind. . Die wichtigste Erkenntnis der bisherigen Karies- forschung ist die, daß die hauptsächlichsten Ursachen nicht im Erbgut verankert sind, sondern vom Einzel- indwiduum neu erworben werden, und daß deshalb auch eine Bekämpfung leichter möglich isL Der wichtigste Gegenschlag gegen die Karies wird also der sein, für eine gesunde Anlageentwicklung der ^ahns zü sorgen. Das muß beginnen mit der Sorge um die richtige Ernährung der werdenden Mutter, mit der Sorge für eine richtige, mit Wirkstoffen und • Mineralien versehene Ernährung während der Stillzeit, mit der Sorge für die Erziehung zum richtigen Kauen bzw. Mahlen der Nahrung beim Klemkinde vom ersten Zahn an, für die nachdrückliche Erziehung zur geordneten Mund- und Zahnpflege, für die Kontrolle des Gebißzustandes schon vor Beginn der Schule und für eine vernünftige Nahrungszu-» fuhr während des ganzen Lebens. Dazu gehört, daß die Nahrung auch richtig zubereitet fein muß und die Wirkstoffe (Vitamine) nicht bei der Zubereitung verlorengehen. Ebenso darf auch beim Erwachsenen die regelmäßige Gebißkontrolle nicht vernachlässigt werden. Man darf mit dem Gang zum Zahnarzt nicht erst warten, bis sich Schmerzen ein- steilem Der Ausbau der Schulzahnpflege wirkt hier nicht nur praktisch, sondern auch erzieherisch bedeut- Verschiedenes Gelber Oackelrüde entlaufen. Wiederbr. Bel. Wetzsteins. 10. Tel. 3547. (0572 Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß fiel im Alter von 32 Jahren Dr. pbil. Theo Vaubel Stud.-Rat, seither an der Deutschen Schule in Budapest Feldwebel, O.-A. in einem Geb.-Jäger-Regt. Auf einem Höhenzug im Westkaukasus wurde er zur letzten Ruhe gebettet. Ein hoffnungsreiches Leben hat damit seinen Abschluß gefunden. - Mit dieser Anzeige verbinden wir die herzliche Bitte, von Beileidsbezeugungen jeder Art freundl. Abstand nehmen zu wollen. Budapest, Gießen, Büdingen, W.-Elberfeld, den 26. Januar 1943. Gerda Vaubel, geb. Fock, und Söhnchen Ulrich Th. Vaubel und Frau Adele, geb. Fangmann , Stud.-Rat Dr. Herrn. Otto Vaubel und Familie Rechteanwalt Dr. Ludwig Vaubel und Familie Ger.-Ref. Dr. Siegfried Vaubel, Ord.-Off. i. Osten Gustel Vaubel, Turnlehrerin I. R. Mit den Angehörigen trauert um ihren lieben Jungmeister und Arbeitskameraden die Gefolgschaft der Firma Friedrich Lenz. 0562 sam. Houpftchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des HouptichriftleiterS: Ernst Biumichoin. Verantwortlich sür PoHttk und Bilder- Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Tr. Hans Thnriot; ,ür Stadl Gieften, Provinz Wirtschaft und Spori Ernst B:um,ch/m DrucI uno Verlag: Brichlfche Univeriitälövructere, Hl. Lange 5. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Eri» Hamann- 'Anzeigenleiter: Hans BeL ?>nreigenpretsliste Nr e ______________________ Suche l-2-3MÖfl. (auch möbliert), in Gießen oder Umgebung. Hausarbeit kann übern, werden. Schr. Ang. unt. 0551 a. d. G. A. [Stellengesuche} Köchin sucht Stellung ttt einem Großbetrieb. Schrift!. Angeb. unter 0558 an den Gieß. Anz. tischen Lebenskreises feierte. Es ist ein glücklicher Gedanke, neben das heutige Kriegserleben in den Werken des Dichters und Soldaten Walter Fler ein Dokument der kriegsfreiwilli- gen Jugend 1914" zu stellen. Sittliche Unbedingtheit und vaterländische Begeisterung sind hellige Maßstäbe eines soldatischen Lebens, das seine höchste Erfüllung findet, indem es in der allgemeinen Opferbereitschaft aufgeht. Diese Haltung kam zum Ausdruck in mehreren, iehr sorgfältig au^ewablten Gedichten aus der Gedichtsammlung „Im Felde zwischen Tag und Nacht", die, von Angehörigen der Kameradschaft vorgetragen, den weiteren Hauptpunkten des Programms einen Rahmen gaben. Ein summa summarum der geistigen und sittlichen Forderungen des Kriegsfteiwilligen Flex an den jungen Offizier als Führer und Erzieher bildete die Erzäl;lung feiner Freundschaft mit Leutnant Ernst Wurche „Der Wanderer zwischen beiden Welten", zugleich, « ©ert W £! Ä’ ÄÄ» m» Men ausgezelcyneier ^eiung ü v ... diesem Zeitpunkt beschäftigt sich die nen voll gewachsenes Geblß trifft. Da^ gllt auch Zahnheilkun-de mit dem als typische Zivilisations-ffür das Milchgebiß. Emige Gelehrte haoen dre t erscheinung immer stärker auftretenden Gebißzer-, Möglichkeit, daß es sich^hier um eine noch nicht . . ö . , « • < _______ —-.fr« AvfrtviAiA hfmn.pln renne IN nie Sreibanf Am 29.1.1943: 8-9 921- 970 9-10 971-1020 10-11 1021-1070 11-12 1071-1120 Stadt. Sciilachlho! Msliigel bester Marke, zu vermieten. Schr. Ang. unt. 276P a.d. G.A. 1 P.blaueSalb- schuhe, m.Block- abs., Gr. 40, fast neu, gegen 1 P. Halbsch., Gr. 38, z.tausch.gef.ffow. iP.Ueberschube, Gr. 39, für hob. Abs., gegen 1 P. Sommerschube, Gr. 37. Schrift!. Ang. unt. 0560 an d. Gieß. An;, j Verkäufe | Biete 1P.Dam.- Dr.-Tiebl-S1ief., Gr. 38 10,— 1 Gitarre 10,— lHausküw30,— Suche 3-4 Roß- haarkeile oder 2 Roßbaarmatratzen. Schr. Ang. unt. 0569 a. d. G. A. Suche Hemden Größe 38/39, weiß ob. farbig. Schr. Angebote unter 0574 an den Gieß. Anz. Edith Wir freuen uns über die glückliche Geburt unseres vierten Kindes Anni Noll, geb. Wagner Heeres-Stndienrat Walter Noll j. Z. Grobes Militär Waisenhaus Potsdam Gießen, Moltkestraße-16 den 26. Januar 1943 z. Z. Evang. Schwesternhaus s 0582/ | ’A V t