Dienstag, 27. April M8 Qt Die Abwehrschlacht an der tunesischen Westfront Die Wehrmachtberichte nich* al. 6t sechs in Luftkämpfen mit slowakischen Jägern. Zwei Nachdem die feindlichen Durchbruchsangriffe im * !9| M j4e len eien ut Berlin, 26. April. (DNB.) An der tunesischen W estfront setzten bie britischen und nord amerikanisch en Verbände am 25. 4. nach starker Artillerievorbereitung ihre Angriffe mit starken Jnfanterie- unb Panzerkräften fort. Alle Anstürme des zahlenmäßig weit überlegenen Feindes brachen jedoch im Feuer unserer heldenmütig kämpfenden Soldaten unter schwersten Verlusten für den Gegner zusammen. Um schließlich doch noch einen Durchbruch zu erzwingen, berannte der Feind mit starken Panzerkeilen die Sperrketten unserer Verteidigung. Einen Einbruch dieser Kräfte fingen Grenadiere und Panzergrenadiere auf, bie den Feind mit hohen Verlusten zurückschlugen. Vis zum 24- 4. einschließlich verlor der Gegner bei seinen vergeblichen Vorstößen 81 Panzerkampfwagen. Inzwischen haben sich die Panzeroerluste des Feindes noch bedeutend erhöht. Besonders hart waren die Kämpfe in den Berg st ellungenundFelfentä lern. Dort standen sich an steilen Abhängen Angreifer und Verteidiger auf schmalem Raum in erbittertem Ringen gegenüber. Um jeden Felsvorsprung wurde verbissen gekämpft. Die Handgranaten detonierten auf kürzeste Entfernung und zwangen den Gegner m Deckung. Die Garben der Maschinengewehre jagten Durchbruchsversuch gegen die deutschen Linien an. Die deutschen Truppen, die schwere Flak, die Pak, die Artillerie und nicht zuletzt der Infanterist in seinem Erdloch, fingen diesen Stoß auf. Es kam zu harten Kämpfen. Es galt hier, dieser anstürmenden Masse standzuhalten. In mehreren Einsätzen griffen auch leichte Kampfflugzeuge und Jäger in den Erdkampf ein und warfen zahlreiche amerikanische Panzer in Brand. Leutnant Reinert, der vor kurzem an der tunesischen Front seinen 150. Gegner in der Luft abschoß, setzte in den Mittagsstunden bei einem Tiefangriff einen schweren Panzer vom Boumuster „Pilot", den modernsten amerikanischen Panzer, in Brand und An der Ostfront fanden bis auf erfolglose Angriffe der Sowjets südlich Ikoworosfijfk keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt. Der Durch seine hohe G e s ch windig sich dem Angriff überlegener S.re' Sfail. Mai Arbeitsruhe wie an Sonntagen. Der Deichsminister für Volksaufklärung und Propaganda gibt bekannt: Der diesjährige .Jlafio- nale Fei'.rtag des deutschen Volkes" wird am 1. Vlai begangen. Der Tag, an dem Arbeitsruhe wie an Sonntagen herrscht, dient ausschließlich der Entspannung der schassenden Bevölkerung. Veranstaltungen finden nicht statt, Beflaggung unterbleibt. d ie Angreifer 'immer wieder zurück, von denen viele, im Nahkampf an den Felsrand getrieben, in den Abgrund stürzten. Die deutsche und italienische Luftwaffe unterstützte mit starken Kräften die Kämpfe des Heeres und griff die Panzerspitzen und Kraftfahrzeugkolonnen des Feindes mit Bomben und Bordwaffen ununterbrochen an. In einer tiefen Schlucht hatte der Gegner durch wiederholte Tiefangriffe besonders hohe Verluste. Mit Sicherheit wurden dort acht Panzer vernichtet, Tankwagen zur Explosion gebracht und weitere zahlreiche Fahrzeuge zerstört, die mit Truppen und Nachschub auf dem Weg zur Front waren. Bombenvolltreffer lagen mitten in einer britischen Flakbatterie. Große Brände waren die sichtbaren Spuren der pausenlosen Angriffe. In Luftkämpfen wurden sechs feindliche Flugzeuge abgeschossen und fünf weitere von der Flakartillerie zum Absturz gebracht. In der Nacht zum 26. 4. setzten Kampfflugzeuge die Angriffe gegen Panzeransammlungen und Batteriestellungen erfolgreich | fort. Eine für den Nachschubverkehr des Feindes wichtige Brücke wurde zerstört und die sich stauenden Panzer- und Kraftfahrzeugkolonnen mit Bom- I den aller Kaliber belegt. DNB. ...» — ----- -----. Frontabschnitt bei Medjez el Bab hatte der Amerikaner in den letzten Tagen starke Panzer k r ä f t e zusommengezogen, die nordostwärts in Richtung der nach Tunis führenden Straße durchbrechen und damit die deutsch-italienischen Streitkräfte in Tunis auseinanderspalten sollten. In den Morgenstunden des Karfreitags setzte der Amerikaner diese Panzermassen zum Stoß und d^’M finon einzelnen Nummern mfolge höherer Gewalt Süden der tunesischen Front blutig abgewiesen worden sind, versucht der Feind jetzt mit überlegenen Kräften an der Westfront eine Entscheidung zu erzwingen. In wechselvollen, für beide Seiten verlustreichen Kämpfen verteidigen Infanterie und Panzertruppen erbittert ihre Stellungen. Die Panzerverluste des Feindes am vorgestrigen Tage haben sich allein in diesem Kampfraum auf 81 erhöht. Starke Nahkampffliegerverbände der Luftwaffe fügten dem Feinde bei Tiefangriffen erhebliche Verluste zu. Zwei leichte britische Bombenflugzeuge drangen in den gestrigen Abendstunden unter dem Schuh tiefer Wolken nach Nordwestdeutschland ein und warfen einige Bomben, die unerhebliche Gebäudeschäden verursachten. Vergeltung gegen LlGA.-Flieger. Rom, 26. Aprll. (Europapreß.) Italien muß dem Beispiel Japans folgen, das schnell die Schuldigen des infamen Deliktes über dem Himmel von Tokio abgeurteilt und hingerichtet bat, schreibt „Teuere" im Hinblick auf die Tatsache, daß nordamerikanische Flieger mit Explosivstoffen geladene Füllfederhalter über Italien abwarfen, wodurch zwei Kinder schwer verletzt wurden. „Wir haben es nicht nötig, unvorsichtige Geständnisse abzuwarten. Die Mörder unserer Kinder haben den Beweis ihrer Infamie hinterlassen. Wenn wir in unseren Händen einen F.'ie- ger haben, der nach dem Abwurf dieser Gegenstände gefangengenommen wurde, so müssen wir ihn zum Tode verurteilen, und bei ähnlichen Delikten haben wir, falls die Urheber in unsere Hände geraten sollten, gleicherweise zu verfahren. Wir verteidigen außer den Unschuldigen auch die Ehre des Kampfern ben." Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,UbrdesVormittags Ameigen-Preise: Anzeigenteil 7Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: WiederholungMalstaffeH AbfcklüsseMengenstaffelS Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°'»mehr Oer Wehrmachtbericht vom Montag. DNB. Aus dem Führerhaupkquarlier, lö. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt iekanni: Von der Ostfront werden keine kampfhand- iingen von Bedeutung gemeldet. Vor der kau- «fusküste versenkten leichte deutsche Seeftreit- fräfte ein feindliches Torpedo-Schnellboot, befchä- ligfen mehrere andere und schossen einen Dampfer | ii Brand. Die Abwehrschlacht an der tunesischen Vestfront hält mit unverminderter Härle an. : roh großer zahlenmäßiger Ueberlegenheil blieb lern Feinde auch gestern jeder Durchbruchs- irfolg versagt. Einbrüche zusammengefaßter ssanzerkräfte wurden aufgefangen und der Feind «ch erbitterten Kämpfen unter schweren Panzer- isrlusten zurückgeworfen. Am Tage und während irr Nacht waren starke Verbände der 2 u f t - »affe über dem Feind und griffen Panzer-Ve- | itttstellungen, Batterien und Truppenkolonnen mit bomben und Bordwaffen an. In Luftkämpfen und Urch Flakartillerie wurden 12 feindliche Flugzeuge | isrnichtet. Zwei eigene Jagdflugzeuge werden ver- I lüßt. Am Brennpunkt der Kämpfe eingesetzt, haben ich in den letzten Tagen die 10. Panzerdivision, die |! ivision „Hermann Göring" und das Grenadier- Z egiment 754 durch vorbildlichen Kampfgeist und inerschrockene Tapferkeit besonders ausge- «ichnet und die Hoffnung des Feindes auf einen Durchbruch zunichte gemacht. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ver- ; fnfte ein Unterseeboot unter Führung des Kapi- iinleutnants von Bülow in der Mitte des I Üordatlantiks den zur Ueberwachung der ' illantischen Geleitwege eingesetzten amerikanischen E Flugzeugträger „Range r". Der Führer !ot Kapilänleutnant von Bülow als 234. Soldaten I ier deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Rit- l[! !"rkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen^ inige Ml! |M W zu über u. 1293D rer erbet. Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag. DRV. AusdemFührerhauptquarlier, 24. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Außer lebhafter Tätigkeit der Luftwaffe werden von der Ostfront keine besonderen Ereignisse gemeldet. Am 22. und 23.4. wurden bei vier eigenen Verlusten 72 Sowjetflugzeuge vernichtet. Am weftabschnitt der tunesischen Front trat der Feind zu dem erwarteten Großangriff an. In erbitterten Kämpfen, die zur Zeit in vollem Sie Versenkung des amerikanischen Flugzeugträgers „Ranger" Schwerer Schlag für die feindliche Lt-Boot-Abwehr. Oer letzte friedensmäßig ausgewiefene LlSA.-Flugzeugträger verloren. bslteo6 iEN te SSE" ’ i®!' Amerikanischer Panzervorstoß ausgefangen Von Kriegsberichter Gerhard Linke. und den Aufenthalt, der beim Starten und Landen der Flugzeuge entsteht, wieder einholen können. Seine Hauptaufgabe hat er weniger in engbegrenz- ten Meeren, wie in der Nord- oder Ostsee oder im Flottenkampf, als vielmehr in der ozeanischen Kriegführung, und weit obgefetzt von den Stützpunkten der feindlichen Angriffe spielt der Flugzeugträger eine große Rolle. In den USA. und England hatte man immer wieder darauf gedrängt, an der Ueberwachung der tark bedrohten atlantischen Seewege auch Flugzeugträger teilnehmen zu lassen. Aber fast im gleichen Augenblick, in dem man sich zur Teilnahme von Flugzeugträgern am Kampf gegen die U-Boot- Gefahr entschloß, s c^n k der letzte der auf der Friedensliste verzeichneten USA.-Träger, von vier Torpedos getroffen auf den Grund des Atlantik. Mit der „Ranger" ging dem Feinde der vierzehnte Flugzeugträger verloren. Die Versenkung der „Ranger" erfolgte trotz tarker Sicherung durch Zerstörer und Bordlugzeuge. In der Luft flogen die immer wieder vom Deck der „Ranger" startenden Flugzeuge als U-Boot-Fernsicherung. Aber trotz aller Sicherung trafen die Torpedos des deutschen U-Bootes doch ihr Ziel. Unter ungeheuren Detonationen und mit riesigen Stichflammen versank das große feindliche Schiff. Von den begleitenden Zerstörern konnte kein einziger zur Bekämpfung des U-Bootes angefetzt werden, denn sie alle mußten an der Untergangsstelle verbleiben, um sich an der Rettungsaktion zu beteiligen. Mit sieben Flugzeugträgern von insgesamt 155 000 Tonnen trat die Flotte der USA. in den Krieg ein. Ein großer Teil von diesen Schiften war erst nach ■933 in Dienst gestellt worden und stellte einen Typ -on Kriegsschiffen dar, der den Erfahrungen des nodernen Seekrieges Rechnung trug. So hatte die Hörnet", die erst im Dezember 1940 vom Sta- s-el gelaufen war, eine Tragkapazität von 83 Flug- eugen, die „L e x i n g t ö n" und „S a r a t o g a Dgar eine solche von je 90 Flugzeugen. Die Ge- chwindigkeit der neuesten dieser Schaffe, darunter ruf der „Hörnet", der „E n t e r p r is e" und „y o r k- : o m n" war auf 34 Sm. in der Stunde heraufge- cht worden. Sie zählten damit, neben den Zersto- icrn, zu den schnellsten Schiffen der nordamerr- onischen Kriegsmarine. Sie alle sind im Kampf legen Japan in den pazifischen Gewässern versenkt norden, und den ebenfalls ganz modernen Träger W asp", der mit 14 700 Tonnen m der Große •em „Ranger" entsprach, ereilte im November 1942 □in Schicksal im Mittelmeer. A l l e s i e b e n Flug- •eugträger, welche die USA. bei Kriegsemtritt beißen, liegen also jetzt auf dem Meeres- . rund, nachdem als letzter der Friedensliste nun- inehr auch der Träger „Ranges durch das Un- isrfeeboot des Kapitänleutnants von Bulow im Tüttlercn Nordatlantik versenkt wurde. Er war 19*5 om Stapel gelaufen. Er hatte bei einer Geschwindigkeit von 30 Seemeilen in der Stunde und eurer Lange von 222 Metern eine Wasserverdrängung ■on 14 500 Tonnen. Seine besonders starke ^lakar- ; nrerung bestand aus acht 12,7-ZenttmeterEesch t- •en und fünfzig 4-Zentimeter-Flak und ßriedensmäßig ausgerüstet hatte die ,,Ranger 50 Landflugzeuge an Bord. "-^aTll9er ! Jesatzung von 1788 Mann an Bord . arunter außer dem seemännischen Personal zahl- .eiche qualifizierte Spezialisten aus dem techn^en ! Zetrieb des Flugzeugttägers, sodann Bodenpersonal Diese starken Verluste des Feindes an diesen wertvollen Spezial-Kriegsschiffen sind während der Dauer des Krieges kaum auszugleichen. Die Nordamerikaner suchen sich deshalb mit bem Umbau ehemaliger Fahrgastschiffe in Hilfs- Flugzeugträger zu behelfen, die jedoch, wie der Seekrieg im Pazifik bewiesen hat, den an sie gestellten Anforderungen nicht gewachsen sind. Die Versenkung der „Ranger" hat aufs neue bewiesen, daß die Seekriegführung der Achsenmächte auf allen Meeren, im Atlantik ebenso wie im Pazifik und im Indischen Ozean, mit der gleichen Zielsetzung und mit dem gleichen Erfolg betrieben wird. Deutsche, italienische und japanische See- und Luftstreitkräfte schlagen zu, wo immer sie den Feind sehen, trotz stärkster Abwehr und ausgedehntester Luftsicherung. KapitLnleutnant von Bülow. Berlin, 26. April. (DNB.) Der für die Versenkung des USA.-Flugzeugträgers „Ranger" vom Führer mit dem Eichenlaub zum Rttterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnete Kapitänleutnant Otto von Bülow wurde 1911 in Wilhelmshaven geboren. Er ist ein hervorragender U-Bootkomman- üant, dessen Fähigkeiten sich nicht nur bei Einzeljagd, sondern auch im Kampf mit Geleitzügen erwiesen haben. Am 21. 10. des vergangenen Jahres verlieh der Führer dem erfolgreichen U-Boot-Kommandanten, der bis dahin 15 Schiffe mit 88 888 ART. und einen Zerstörer versenkt und zwei weitere Schiffe torpediert hatte, das Ritterkreuz. Vor uns eine neue Weli. Von Helmut Sündermann, Stabsleiter des Reichspreftechefs. Wie aus einem gewaltigen chemischen Prozeß der Läuterung treten aus den vielgestaltigen und wechselvollen Geschehnissen des großen Krieges die klaren Fronten hervor, zwischen denen die Entscheidung ausgetragen wird. Wir wissen aus den Lehren der geschichllichen Tatsachen, daß beide Weltkriege, deren Zeugen mir waren und sind, mit kühl rechnendem Menschenverstand planmäßig vorbereitet und herbeigeführt worden sind, — der von 1914 noch mit rein machtpolitischen Argumenten gegen ein Reich, das England zu stark zu werden drohte, im Jahre 1939 zwar mit ähnlichen Argumenten, aber doch mit dem umfassenderen Gedanken, eine revolutionäre Entwicklung auszulöschen, die beginnt, als Fanal zu wirken, und die der Welt zeigt, daß sie morsch geworden ist. Der Krieg freilich ist das große Noturgeschehen im Leben der Völker — sein Verlauf läßt sich nicht in Formeln und Berechnungen zwingen; er mag planmäßig vorbereitet fein und mit Absicht aus- gelöst werden, aber wenn dann die Gewalten entfesselt sind, treten ganz neue Faktoren auf den Plan, die die Entwicklung lenken und die Ereignisse gestalten. Um einen Krieg zu entfesseln, dazu mag die intrigante Geschicklichkeit einiger weniger genügen, aber einen Krieg zu führen und ihn siegreich zur Entscheidung zu bringen — das ist im 20. Jahrhundert zur Sache großer Persönlichkeiten und gleichermaßen zur Willensprüfung von Millionen und aber Millionen Menschen geworden. Hier findet sich nicht nur der dramatischste Berührungspunkt von menschlichem Willen und nationalem Schicksal, denn dieses ist im Geschehen eines totalen Krieges unmittelbar abhängig von der Stärke des ersteren — hier bietet sich auch das Problem „Persönlichkeit und Masse" von einem neuen Blickpunkt aus dar: Wie der Krieg des 20. Jahrhunderts vorn einfachen Soldaten die Eigenschaften fordert, die das Bild der entschlossenen Persönlichkeit ausmachen, so wird im Zuge der totalen Einfügung der Völker in das Kriegsgeschehen von ihnen ein Gleiches gefordert. Und es bedarf keiner Sehergabe, um zu erkennen, daß die siegreiche Kriegsentscheidung in einem so allumfassenden Kampf wie dem gegenwärtigen letzten Endes den Völkern sicher sein wird, die die innere Kraft aufbringen, sich in vollkommenster Form aus der „Masse Mensch" zu einer Summe von Persönlichkeit zu entfalten und zu einem festen Block von Wille, Tatkraft und Entschlossenheit zu werden! Diese Entwicklung ganzer Völker hoch hinaus über die Gedankenlosigkeit des früheren Masfen- daseins ist mit eines der revolutionärsten Ereignisse unserer Zeit, das weit über den Krieg hinaus feine Wirkung haben wird, weil es die Stellung der Nationen im Weltbilde von Grund auf ändert. Denn nur in den Formen, nicht im Kern hatte sich das Leben der Völker bisher von der Welt des Mittelalters und der des Absolutismus entfernt. An die Stelle der Büttel des Duodezfürsten waren die milderen, aber wirksameren Formen geistesverwirrender Agitation getreten, an die Stelle der Kanzel die Rednertribüne, an die Stelle des Hexenaberglaubens demokratischer Massenwahn und an die Stelle des sichtbaren Fürstengeschlechts der nicht }lll- 4 unt folge der in den Vorlagen erlittenen blutigen Verluste nur mit schwächeren Kräften vergeblich an. Deutsche Kampfslugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben schweren Kglibers auf kriegswichtige Ziele in einigen Orten West- und Wittel- englands. Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 25. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Dieser neue Schlag, der bie nordamerikamiche Flotte betroffen hat, wiegt für die Achfengesner m so schwerer, als sie für ihre Knegfuh^nz 'M sZazi ik und für die Sicherung der gefährdeten beewege im Atlantik in hohem Mähe auf die I sä :» Ä . W.. •5SSS-: |l| er chilfsfl'ugzeugträger „Audaci'ty und bei et) on ‘ | Nt in erster Linw bie Aufgabe, das flugtechnisch bessere lL a n t>f1u^8 euo auch für den Seekrieg nutzbar zu machen, i ünb zwar vorwiegend in solchen Flugzeuge, die von der Küste aus star en, I chwer öder überhaupt nicht er * e 1 $ uni) &cr I infolge des großen Start- und 2an, n unter diesem liegenden Stoßen 5^93 Ob . ■'•er Flugzeugträger aber «u* «"{J*»* e,r. ! chifftt)V,bbef(enCK?mpfwert in. ; >»en mitgefichrtn MuMeugen beruht, S v «hutz ist gering 'eme Mittel, und^ 6 ° ^in« I 2rmoglicht es ihm lediglich, den. 21 gr n 26. April. (PK.) In dem tunesischen | konnte damit seinen zehnten Panzer als vernichtet 1 • <«*-*■- - buchen. Als die amerikanische Führung den geplanten Durchbruchsversuch wegen der starken Verluste ins Wanken kommen sah, versuchte sie einen Igel zu bilden, in dem ein großer Teil der herangeführ- ten Lastkraftwagen und andere Nachschubfahrzeuge eingeschlossen werden sollte. Diese Absicht des Gegners wurde von der deutschen Führung schnell erkannt. Durch Gegenstöße und weitere wirkungsvolle deutsche Iagdangriffe und Tiefangrifte leichter Kampfflugzeuge wurde auch dieser Igel zersplittert, so daß in den Nachmittagsstunden des Karfreitag dieser von den Nordamerikanern so sorgfältig vorbereitete Durchbruchsversuch der Panzermassen als vereitelt angesehen werden mußte. Weder die Massen der amerikanischen Panzer noch die Massen der eingesetzten amerikanischen Jagd- und Bombenflieger, noch das unaufhörliche Feuer der amerikanischen Artillerie konnte hier am Karfreitag die deutsche Abwehrfront zersprengen. Die deutschen Afrikakämpfer haben wieder einmal ihre Härte und ihre Ueberlegenheit gegenüber der gegen sie angesetzten Materialwalze bewiesen. Giehener Anzeiger SEBS General-Anzeiger für Oberhessen freuen schot- gering spart" w «•rmnrrfi^ ihm ledialiw, oen ziuynn ----- ourcy somven- unu ------r,— - . - Ä unb Flugzeuge abzuwehren kämpfen stehenden Truppen des Heeres, eigene Flugzeuge werden oermifeL Mo^er W bet tunef^n'5übfronl gtiff der Feind in- Nachdem die feindl.chen Durchb Ganae sind, wurden bisher 48 Panzer vernichtet. Jagd- und Schlachtftiegerkräfte griffen ------ unermüdlich in die Erdkampfe ein und unlerftühlen Feind verlor am 24. Apnl 43,i3^93™9„c^11^ durch Bomben- und Bordwaffenangriff die in | i so deutlich erkennbare Jude? Aber die Teilnahme der Nationen an ihrem ureigensten Schicksal war und blieb ein Trugbild! An die Stelle der sichtbaren war eine unsichtbare, an den Platz einer unnationalen eine internationale Herrschaft getreten. Zwar haben die Völker in wachsendem Maße einen Platz im kriegerischen und im Friedensgeschehen eingenommen, weil die größeren Dimensionen aller Ereignisse und Entwicklungen die Beteiligung der Millionenmassen erheischten — aber der wirkliche Eintritt der Völker in die Weltgeschichte hat erst in unserer Zeit begonnen, seit in Europa Revolutionen emporwuchsen, die an die Wurzel der Dinge rührten, die aus Massen handelnde Nationen, Träger millionenfacher Willenskraft und Entschlossenheit werden ließen. Erst seitdem beginnt die alte Welt wahrhaft zu stürzen und eine neue aufzuerstehen. Die alte Welt: sie ist die Welt jener unnatürlichen Gegensätze, die wir einst als Grafschasts- arenzen und später als „Klassen" bezeichneten, eine Welt nationaler Zwietracht und internationaler Verflechtung, der Reibungen zwischen dem Zusammengehörigen und der künstlichen Bindung des sich Fremden. In dieser Welt herrscht der Zweifel, ob die Verschiedenheiten innerhalb eines Volkes nicht etwa stärker seien als die Gemeinsamkeit des Blutes, der Vergangenheit und der Lebensumstände. Der Blasebalg verwirrender Parolen, zersetzender Politik war und ist am Werke, um dem instinktiven Streben der Menschen zur natürlichen Ordnung entgegenzuwirken, ja, Kriege wurden und werden entfesselt, wenn sich die Gefahr erhebt, daß ein Volk oder gar ein Kontinent selbstbewußt über alle Trennungen hinweg das Gemeinsame sucht und findet. Die Wege jener, die diese alte Welt sich untertan gemacht haben, sind verschieden, aber ihre Ziele sind die gleichen: für unsere moderne Zeit ist es der Begriff „Wallstreet", der die Absicht einer wirtschaftlichen Diktatur über den Erdball, einer Herrschaft über Rohstoffe und Arbeitskraft, über Leistung und Lebensstandard verkörpert, unter der Parole „Moskau" sehen wir das gleiche auf dem Wege politischen Umsturzes und blutiger Drohung an gestrebt. Hinter beiden Prinzipien aber steht — wie bei allen großen Entwicklungen — nicht ein unbestimmtes „Schicksal", sondern ein ganz bestimmter Wille — ein Wille, verkörpert durch Die deutschen Versenkungsziffem bestätigt llSA.-Ausschuß gibt den Verlust von 12 Millionen ART. zu.-Knox versucht abzuleugnen, weil England gegenüber zur Geheimhaltung verpflichtet. Berlin, 24. April. (DNB.) Endlich hat man sich in den USA. dazu bequemt, die ungeheuren Schiffsverluste im Jahre 1942 zuzugeben. Der Truman-Ausschuß erklärte, daß im vergangenen Jahr nicht weniger als 12 Millionen Tonnen nordamerikanischen und britischen Schiffsraums versenkt wurden, mehr als in den USA. und England im ganzen Jahr neu gebaut wurden. Die Welt hat also jetzt erstmalig auch aus dem anderen Lager zu hören bekommen, wie verheerend der U-Bootkrieg unter den Handelsschiffen der Nordamerikaner und Briten haust. Bisher wurden die deutschen Angaben stets abgeleugnet oder als ,-übertrieben" hingestellt. Jetzt endlich erklärt eine amtliche amerikanische Stelle, daß die deutschen Zahlen richtig waren. Wie richtig sie- waren, ergibt sich aus folgender Zusammenstellung der britisch-nordamerikanischen Schiffsverluste 1942: Deutsche See- und Luftstreitkräfte vernichteten 9 004 000 BRT., italienische See- und Luftstreitkräfte vernichteten 840 000 BRT., japanische See- und Luftstreitkräfte vernichteten 2 200 000 BRT. Insgesamt wurden durch die Dreierpaktmächte 1942 12 044 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes versenkt, also genau die Zahl, die jetzt auch vom Truman-Ausschuß zugegeben wird. In England hat die Bekanntgabe des USA.- Ausschusses erklärlicherweise lebhaften Unwillen hervorgerufen, um so mehr als Churchill seit Juni 1941 die Schiffsverluste totschweigt und sich sogar weigert, in Geheimsitzungen des Unterhauses darüber Rechenschaft abzulegen. Jetzt sucht sich Churchill dadurch aus der Affäre zu ziehen, daß er verlautbaren läßt, bei den Angaben des Truman-Aus- fchusfes handele es sich wahrscheinlich um „Dead- weight"-Tonnen, nicht um Bruttoregistertonnen. Bekanntlich entspricht eine „Deadweight"- oder Pankee- tonne nur etwa zwei Drittel Bruttoregistertonnen. Das Bemühen der britischen Agitation, die Tru- man-Enthüllung zu verkleinern, ist aber völlig vergeblich, denn die amerikanischen Ziffern decken sich vollkommen mit den deutschen, wonach über 12 Millionen BRT. feindlichen Schiffsraums im Jahre 1942 von den Dreierpaktmächten versenkt wurden. „Wer sich entschuldigt, klagt sich an , dieses alte Sprichwort muß man auch anwenden auf den USA.-Marineminister Knox, der am Freitag in wütender Philippika den Truman-Ausschuß falscher Angaben beschuldigte. Die Erklärung dieses Komitees, daß sich die Schiffsverluste der Achsengegner 1942 auf 12 Millionen BRT. beliefen, sei „gänzlich ungenau". Seine Feststellung, daß die Verluste die Neubauten überschritten, sei „ein großer Irrtum". Knox wußte zur Bekräftigung seiner „Richtigstellung" nichts anderes zu sagen als: „Ich gebe Ihnen keine genauen Ziffern, möchte jedoch einen ganz augenscheinlichen Fehler berichtigen. Das Komitee muß seine Zahlen über die Verluste aus einer schlecht informierten und nicht zuständigen Quelle erhalten haben." Wir erleben also das Schauspiel, daß sich zwei amtliche USA.-Stellen in den Haaren liegen. Sehr begreiflich ist es, daß Knox nun mit allen Mitteln versucht, die Angaben des Truman- Ausschusses in Zweifel zu ziehen. Mit stichhaltigen Gründen kann er aber nicht aufwarten, denn — so muß er selbst mitteilen — die USA. haben sich England gegenüber in einem Abkommen verpflichtet, die wahren Zahlen niemals zu veröffentlichen. Aber United Preß berichtet, daß der Truman-Ausschuß auch weiterhin für seinen Be- richt eintritt, trotz der Behauptung des Marineministers Knox,- daß diese Ziffern „ganz und gar ungenau" seien. Senator James Mead erklärte, der Bericht des Truman-Ausschuffes sei „der ge- naueste, der über dieses Thema bis zum heutigen Tage vorliegt". Mead und Senator Ralph Bremst er schoben die Verantwortlichkeit für die Genauigkeit der Zahlen dem Marinedepartement zu, dem der Bericht mehrere Tage vor seiner Veröffentlichung vorgelegen habe, ohne daß dieses gegen die angegebenen Zahlen protestiert habe oder „Verbesserungsvorschläge" gemacht habe. Menschen von Fleisch und Blut, und in unserer modernen Zeit durch eine Rasse, die ihrem Herr- fchastsinstinkt folgend sowohl das kapitalistische wie auch das bolschewistische System ausgedacht und entwickelt hat: das antmationale, weil internationale Judentum. Es ist an Zahl zu schwach, an eigener Leistung zu unfähig, um den offenen Kampf zu wagen. Es hat einst das feudale Zeitalter gestürzt, indem es die Parole der Demokratie, einer vorgetäuschten „Volksherrschaft", und den Bolschewismus, das Mordregime unter dem Vorwand eines ,Klassenkampfes", ersann — und es hofft nun zu ernten, was es mit diesen Trugoorstellungen unter der Völkern gesät hat. Es fitzt auf dem Felsen und lockt willenlose Massen mit Sirenenklängen in die Strudel der geistigen Verwirrung, in die Ab gründe des nationalen Verderbens. Es weiß, daß seine Hoffnungen gescheitert sind, wenn der Massenwahn endet und an seine Stelle Erkenntnis und Wille der Völker tritt. Was aber das Ende dieser Welt des Wahnes, des Truges und des Verderbens ist, daß ist der Anfan gderunsrigen —, der Welt, die wahrhaft neu ist, weil sie den Eintritt der schöpferischen Völker als handelnde Faktoren in die menschliche Entwicklung mit sich bringt und damit ein neues Kapitel im Buche der Geschichte aufschlägt; durch das Wissen um das gemeinsame Schicksal und durch den Willen, es zu meistern, erheben sich aus den gedankenlosen „Massen" von bisher die natürlichen Gemeinschaften der selbstbewußten Völker von heute und morgen, die ihre Werte in sich tragen und sie nur in sich entfalten können. Vielgestaltige Methoden der inneren Ordnung mögen sie untereinander scheiden — das gemeinsame Kennzeichen aller aber ist die Geschlossenheit, mit der sie ihren Beitrag in der Gemeinschaft der Nationen leisten. Und wie die einzelnen im Inneren das Gemeinsame finden und entwickeln, so wird dies auch untereinander, im Bereich des größeren, des kontinentalen Lebensraumes der Fall fein: auch hier wird das Ende fremder politischer Einmischung, jüdisch-geistiger Zersetzung, international-kapitalistischer Erpressung den Anfang der wahren Freiheit, den Beginn schöpferischer Entwicklung bezeichnen. Erst auf solcher Grundlage tritt sowohl der Begriff der „Nation" wie der weitere des „Kontinents" aus der Sphäre der Dialektik und der Phrase in den Bereich der Wirklichkeit und Wirksamkeit: nur als abgeschlossenes Ganzes, ohne innere Vorbehalte und Gegensätze, stellt eine natürliche Gemeinschaft jene Fülle von Kraft und Willen dar, daß sie ihr Leben nicht nur in Stürmen behaupten, sondern auch im Sonnenschein des Friedens ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen gemäß einrichten kann, kurz: daß sie zum Herrn ihres Schicksals wird. Und erst in dem Augenblick, in dem jedes tüchtige Volk dies von sich sagen kann, beginnt die Zeit seiner vollen Entfaltung. Soviel der Begrenzungen — der Disziplin im Innern und der Rücksicht auf andere nach außen — auch stets sein und bleiben müssen, frei ist dann die Startbahn für die Entfaltung der Ideen und Leistungen, und gewiß ist dann, daß der Preis des schöpferischen Wirkens für alle eingebracht wird und den Ansporn bildet für eine weitere glückhafte Entwicklung des nationalen und kontinentalen Schaffens. Noch vermögen wir nur zu ahnen, was diese neue Welt, die sich mit dem Eintritt der jungen, schöpferischen Nationen auf die Bühne des Mensch- heitsgeschehens öffnet, für die Zukunft an menschlichen Entwicklungen und Entfaltungsmöglichkeiten in sich birgt, zu welchen neuen Formen des Daseins wir uns zu erheben vermögen, wenn einmal die ganze Kraft dieser schöpferischen Nationen in gemeinsamer Anstrengung und befreit von jüdisch- kapitalistischer Destruktion sich ganz auf die Höherentwicklung der menschlichen Lebensbedingungen konzentriert. Wir Deutsche wissen jedenfalls, daß wir — in Fortsetzung der Entwicklung, die sich bei uns bereits angebahnt hat — der Welt noch unendlich viel zu sagen und zu geben haben, wenn wir nur endlich den Platz an der Sonne, das freie Atmen errungen haben — Güter, von denen wir glauben, daß sie auf dem Erdball für alle tüchtigen Völker zur Verfügung stehen werden, wenn nur endlich das Monopol überlebter internationaler Mächte gebrochen sein wird. Aus unserem eigenen Beispiel erkennen und fühlen wir am überzeugendsten, was es nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen bedeuten wird, wenn der Geist und die Tatkraft unserer Nation sich nicht mehr darin erschöpfen müssen, den Bestand unseres Volkes gegen immer neue kriegerische Bedrohung und gegen eine Not zu verteidigen, die internationale fremde Gewalten uns aufgezwungen haben. Welch eine Fülle von Schaffensfreude und Schöpferglück wird unser tätiges Volk erfüllen, wenn es einmal in diese neue Welt eingetreten sein wird, in der die Leistung das Feld ist, auf dem der Wettstreit der Nationen sich vollzieht. Noch ringt eine längst für den Zusammenbruch reife alte Welt mit der aufsteigenden neuen, aber für uns ist es nicht zweifelhaft, wie dieses Ringen enden wird, wenn nur wir jungen Nationen die Lehren beherzigen und uns der Wahrheiten bewußt bleiben, deren Bewährung wir schon einmal in kurzen Friedensfahren erlebt haben und die uns den Blick in eine große und stolze Zukunft geöffnet haben. Um diese Welt zu erkennen und den Kampf um sie zu führen, dazu bedürfte und bedarf es der großen revolutionären Persönlichkeit, wie wir Deutsche sie in unserem Führer gefunden haben. Sie zu erringen, fordert den selbstverleugnenden Einsatz einer ganzen Generation, das Errungene dann zu bewahren und zu entwickeln, — dazu wird neben dem unvergänglichen Erbgut der rassischen Tüchtigkeit die Lehre und Verpflichtung ausreichen, die aus unserer Zeit in die kommende hinüberführt. Der starke Glaube an diese Zukunft läßt uns alle die Opfer des großen Kampfes tragen, läßt uns auch Schwerstes meistern und facht unseren Willen mit jener glühenden Leidenschaft an, die dort entsteht, wo eine Zeitenwende erkämpft wird. Unser deutsches Volk ist vorangegangen, es hat sein Schicksal fest in die Hand genommen, und es wird es sich nicht mehr entreißen lassen. Es steht a m Tore der neuen Welt, einer Welt der Männer und der Völker, des schaffenden und schöpferischen Lebens. Wir sehen sie vor uns liegen, und mir fühlen uns stark und entschlossen, uns den Eintritt vollends zu erzwingen. QuislingsBefuch beimFührer Oslo, 25. April. (Europapreß.) Zum Besuch Quislings beim Führer schreibt „Aftenposten", daß der Ministerpräsident selbst eine eingehende Besprechung mit dem Führer gewünscht und der Reichs- kommissar in gewohntem kameradschaftlichem Geiste die Zusammenkunft vermittelt habe. Aus äußeren Umständen sei bereits zu ersehen, daß Quisling im Hauptquartier mit weit mehr als einer formellen Freundlichkeit empfangen wurde. Für den Rückflug habe der Führer eines feiner Flugzeuge zur Verfügung gestellt. Der Ministerpräsident fei in besonders guter Stimmung zurückgekehrt. Es sei ganz offensichtlich, daß das Gespräch mit dem Führer sowie mit leitenden deutschen Persönlichkeiten v o l l- .kommene Klarheit über Deutschlands unverbrüchliche ehrliche Absichten mit Norwegen gebracht habe und Quisling feine Kraft zur Fortsetzung bet Arbeit durch die Siegesgewißheit des Führers er- halten habe. Schiffsraum der Schlüssel für die Kriegführung. Lissabon, 26. April. (Europapreß.) Eindeutig wird in der „Times" erneut bestätigt, daß die Achsengegner wegen Schiffsraummongels, roegen Fehlens von mechanisierten Waffen und wegen oes gegenwärtigen Produktionsstandes der Flugzeugindustrie nicht in der Lage sind, die Kriegführung gegen Japan zu intensivieren. Ein erst kürzlich aus Ostasien zurückgekehrter Korrespondent weist darauf hin, wie ungehalten man in Tschungking, Indien, Australien und Neuseeland ist, daß die Anti-Achsenmächte den Krieg gegen Europa noch immer als erstrangig ansehen und die Gebiete Ostasiens ihrem Schicksal überließen. Die „Times" schreibt: „Der Schlüssel für die Kriegführung in Europa sowie im Pazifik ist und bleibt der Schiffsraum, also die Transportfrage. Wenn schon die in Nordafrika eingesetzten britischen und nordamerikanischen Streitkräfte zwei Millionen Tonnen Schiffsraum erfordern und weitere hunderttausende von Tonnen, um sie nach der Landung zu versorgen, ist es unter den derzeitigen Bedingungen unmöglich, eine gleiche Streitmacht in die pazifischen Gebiete zu befördern, selbst dann nicht, wenn uns genügend Tonnage zur Verfügung stände. Menschen und Kriegsmaterial der Ächsengegner sind nicht ausreichend vorhanden, um derartige Operationen 800Ö Meilen von England entfernt durchzuführen, be- sonderns wenn man sich vergegenwärtigt, daß Hitlers Streitkräfte nur 22 Meilen von unserer Küste entfernt stehen." Japanische Vorbereitungen gegen Australien. Schanghai, 26. April. (Europapreß.) Mac Arthurs Hauptquartier vertritt die Ueberzeugung, daß alle augenblicklichen militärischen Dorbereitun gen der Japaner im Südwest-Pazifik ohne Zweifel einer Offensiv e gegen Australien die nen. Diese Vorbereitungen nehmen nach Feststellungen des Hauptquartiers täglich einen größeren Umfang an. Vor allem auf dem Gebiel des Luftkampfes machen die Japaner große Fortschritte. So haben sie einen überraschend schnellen neuen Jäger herausgebracht, den sie seit kurzer Zeit an diesem Frontabschnitt einsetzen. Im übrigen berichtet die Presse, daß die Japaner neuerdings eine neue Bombe benutzen, die 60 Meter über dem Boden explodiert und ein weites Fell mit einem Regen von Stahl übergießt. Diese Bombe wird gegen Truppen und Artillerie eingesetzt. Ihre Wirkung ist nach Mitteilung des Hauptquartiers Mac Arthurs von verheerender Art. Mangelnder Nachschub für Wavells Burma-Front. Tokio, 26. April. (Europapreß.) Den schlechten Nachschubverkehr über Tschittagong zu Wavells Burma-Front beklagten übereinstimmend nord- amerikanische, englische und australische Flieger, die von japanischen Frontkorrespondenten in einem Kriegsgefangenenlager in Burma besucht wurden. Gemüse oder Obst hätten sie niemals erhalten. Die australischen und britischen Flieger zeigten sich außerdem unzufrieden darüber, daß ihr Wehrsold um 30 bis 40 v. H. geringer ist als der der nord- amerikanischen Flieger. Alle Gefangenen drückten ihre tiefe Befriedigung aus über die gute Behandlung, die die Japaner ihnen zuteil werden ließen. Zusammenbruch der Tfchungking-Front in Hopeh, Honan und Schansi. Tokio, 26. April. (Europapreß.) Der Ueb^rtritt des Kommandeurs der 5^ Division der 24. tschungking-chinesischen Heeresgruppe, Generals Suntien Aing, zu den Japanern hat zum völligen Zusammenbruch der tschungking-chinesischen Front in Ho- peh, Honan und Schansi geführt. Am Ostersamstag sind die japanischen Verbände 8 Kilometer von Lin- tschi entfernt mit Tschunaking-Truppen in Gefechtsberührung geraten und yaben sie nach mehrstündigen schweren Kämpfen in die Flucht geschlagen. Von Lintschi aus stießen die Japaner in Richtung Süd westen dem Gegner nach und kreisten etma*40 000 Mann der 24. Tschungking-Armee ein. Sie machten bereits 2000 Gefangene. Die erbitterten Kämpfe dauern an. Ein amtlicher Bericht des Tfchungk'ng- Oberkommandos bestätigt die Besetzung der wichtigen Stadt Lintschwan in der Provinz Schansi durch die Japaner. Diese Stadt liegt 80 Kilometer westlich der Hankau—Peking-Bahn. Die Japaner sind bereits am 17. April von Westen her in die Maria Kahle. Von Rudolf Adrian Dietrich. ,T>d unseres Blutes Wesen auch fern in Fremde ging, es sei fortan umschlossen von eines Volkes Ring!" So dichtete Maria Kahle und gab mit diesem Vers zugleich ein Bekenntnis ihrer Sendung. Denn wenn wir die Namen nennen, die für den großen Zusammenschluß des Auslandsdeutsch- tums von Bedeutung sind, so gehört dazu ohne Zweifel der der Schriftstellerin Maria Kahle, 1891 in Wesel am Rhein geboren und nach manchen Aus- landsjahren schließlich wieder in die heimatliche Landschaft, nach Olsberg in Westfalen zurückgekehrt. Als äußeres Zeichen der Anerkennung wurde ihr 1937 der Westfälische Literaturpreis überreicht. Deutschland ist der Mittelpunkt ihres Denkens und Fühlens. In dem Buch „Ruhrland", in den Gedichtbänden „Volk, Freiheit, Vaterland" und ..Gekreuzigtes Volk" hat Maria Kahle aus der Notzeit der schweren Jnflationsjahre 1922 und 1923 den Geist des Deutschen angerufen und verherrlicht. Darüber hinaus Hot sie den Blick des Deutschen im Reiche immer wieder auf jene gelenkt, die als Pioniere urtb. Sendlinge der Heimat über die Reichs- grenzen himmsz^en, mit ihrem Fleiß, ihrer Zähigkeit und Gläubigkeit auf fremdem Boden ihr Leben führten und ein „größeres Deutschland" zu formen sich schon seit Generationen anschickten. In zwei geographische Richtungen wandte sich dabei vor allem der Blick Maria Kahles, nach dem Ostland im Wartheraum und gen Westen nach Südamerika. Ähr Interesse für die Deutschen im Osten ftng zunächst von heimatlichen Studien aus. Ein Buch „vom Leiden, Beharren und vom Siegen unserer westfälischen Bauern im Ostland" zu gebn, diese Aufgabe vor allem hatte Maria Kahle sich gestellt; und so entstand das Buch „Westfälische' Bauern im Ostland", in dem auf Grund genauer Erhebungen alles seinerzeit Erreichbare über die Ansiedlungen, die heimattreu gebliebene Lebensweise und den zähen Kampf der westfälischen Ansiedler im Osten oargestellt wurde. Dabei wurden auch Manche erschütternde Bilder gezeichnet von den Leiden der Deutschen in Polen vor dem Krieg. Zeitlich noch umfassender erlebte Maria Kahle Südamerika, insbesondere Brasilien. So brachte sie von einer Reise dorthin, die sie im Auftrage des VDA. 1934 gemacht, in ihrem Buch „Deutsche Heimat in Brasilien" Darstellungen vom Ausbau des Deutschtums, von seiner Lebensweise in Rio, in Sao Paulo, Santa Eatharina, Rio Grande de Sul und den kleineren nicht minder wichtigen Plätzen, die ganz besonders dem deutschen Kultureinfluß ihre Entwicklung, ihr Werden verdankten wie etwa Blumenau oder Hansa Humboldt. „Ich weiß von einer Stadt in Brasilien", heißt es einmal, „in der ein vereinsamtes Deutschtum im Laufe der Zeit den Einflüssen der Umwelt erlegen war. Es gab keine deutsche Schule mehr, die Kinder besuchten die lusobrasilianische Schule, hatten ihre Muttersprache aufgegeben. Da aber kamen Nachrichten über die nationale Revolution im Reiche. Wie ein Wunder erschütterte es die Herzen." Unö mit der Wiedererstarkung Deutschlands wuchs auch das Selbstbewußtsein der Deutschen draußen in der Welt sogleich wieder. Diese Ausblicke und Einblicke Maria Kahles ostwärts über die damaligen Reichsgrenzen und westwärts nach Südamerika wurden die Basis ihres späteren, teilweise auch dichterisch gestalteten Werkes, das nun schon in den Titeln wie .^Deutsche jenseits der Grenze", „Deutsches Volk in der Fremde" sich vom geographischen Teilbezirk dem wesentlich Ganzen zuwendet. Dichterische Form gewinnt ihr Schaffen zumal in dem 1937 veröffentlichten Band Gedichte und Essays „Deutsches Herz zwischen Heimat und Fremde". In ihrem Ostland- buch aber findet sich ein Gedicht, das für ihre Art besonders bezeichnend ist. Die letzte Strophe schließt: „Wie jung bist du, mein Volk, wie jung! Nun weißt du deiner Kräfte Ziel, Nun treibt es dich mit Allgewalt; Wo Wall und Burg und Dom verfiel. Wächst neuen Traums Verkündigung. Und bauend wirst du selbst Gestalt..." Buchstabe des Glanzes. Von Anton Schnack. „G“, du segelgespannte und windgefüllte Galeere, du stolze Kaufmannsgalleone mit hochgerecktem Bug! Meine kindliche Einbildungskraft hat mit ihm gespielt. Es mußte die Waldhöhle der schönen Genoveva sein. Ich dachte mir damals: das G hat einen kleinen Eingang, wer durch ihn schlüpft, kommt in eine Grube voll Schätzen, oder in die Grabstätte eines vergessenen Königs der Sage, oder in eine Gruft, worin Goldschmuck der Völkerwanderungszeit ruht, oder in eine Grotte, worin die Gnomen wohnen. Im ausgeschabten Grund des G's brodelte der Gischt des Geisers, der heißen Quelle. Darüber aber sah ich ein Gewölbe gebogen mit einem eingebauten Gestühl voller Glocken, die leise und fernher läuteten. Aber manchmal erschien mir das G auch wie ein Galgen, daran die windgebeutelten, ausgefrorenen Gauner des Mittelalters baumelten. * Dem G gehören die Wörter des Glanzes- es gehören ihm die Glätte, das Glas, der Glast der Glimmer, der Gneis, die Glut, das Glitzern' das Gleißen, der Gletscher, das Gold, der Gulden die Glorie und das Geld. Und auch das Glück, das begehrte, wohnt im G. 3n feiner Figur liegt der Leib der Geige, das Maß der Gitarre, und auch der Globus, der abenteuerreiche Erdball, hängt in seinen Scharnieren. Das G hat das Geknäulte der Garnrolle, die Oeff- nung des Gaumens, das Gebauchte der Gefäße, die Rundung des Gehäuses, das Hockende der gebundenen Garbe, den Schnitt der Gemme, das Gehörn der Gemse, die Dicke einer Geschwulst, das Gekuschelte einer brütenden Glucke und das Heimliche eines verborgenen Gemaches. * Im G thront Gott. In das G ist die hohe und feierliche Stirn Goethes hineingewölbt. Die Tasche des G ist bis zum Rand mit Geld gefüllt. Aus dem Rahmen des G's schauen blondgelockte und kühne Gesichter, Gesichter der Vergangenheit: Germanen, Goten und Griechen des Perikleszeitalters. Das G hat Ähnlichkeit mit dem Nest der scheuen Grasmücke, mit der güldenen Schale des heiligen Grals, mit einem aufgebogenen Gondelbug, mit oer Massigkeit von Götzen und Giganten, mit der gebogenen, vorn Meer beleckten Linie eines Golfs. Ich liebe das sorgfältig gemalte Gold in den kunstvoll geschriebenen G's der alten Mönchshand- schriften. Sie sind ganz von Ranken, Schnörkeln und Zweigen umzogen. Daraus leuchtet das goldene G unbeschreiblich stark — das G für Gloria, was Ehre, Preis, Sieg, Erhöhung und Ruhm bedeutet. * Viele Rundungen muß die Hand ausführen, um ein großes deutsches G zu schreiben. An den vergilbten blauliniierten Schulheften standen die G-Buchstaben wie zitternde verhärmte Gestalten. Ihr Unterbau war zu lang geraten, und das Säckchen, das sie auf der linken Seite trugen, war schlottrig und eingeschrumpft. Diese G's waren wahr- hastige Griesgrame, die öde Grimassen schnitten. Es waren heruntergekommene Gaukler, unterwürfige Gauner, kraftlose Gespenster oder windige Giger!, während der Lehrer mit roter Tinte wunderbar geformte G's als Beispiel hinschrieb, Grafen und ordensgeschmückte Generale, die über die Reihen meiner schwarzen und kümmerlichen G-Buchstavsn stolzierten und sie in Grund und Boden trute^ 'eis Es ist ein sehr abwechslungsreiches Lied, das er flötet, es klingt ein wenig nasal, ist aber voller Erfindung und ahmt auch fremde Laute nach. Dieses Lied ist in allen Dörfern und Vorstädten R. G. «ißtmögkiche Güteraustausch vorgesehen. Von der ^tischen Presse wird der Abschluß dieses Abkom- id)t W Zwei neue Ulme zu Dffern Ein er egt. * leine Privatgespräche am Fernsprecher, damit ist unleugbar von großem Reiz. Dabei braucht gar । RcSne rnvatgespracne nicht übersehen 311 werden, daß die heftigen Span-1 hiftschutEwichtige Gespräche nungen, über welche dieser Film vom Anfang bis' „ , । ■■■. ■■ ■— durchkommen ! (Nachdruck verboten.) IL Fortsetzung. etzen.K 1er w. 80 W ites Ki se Tew W. Ä tquarfe Gloria-palast: »Damals-. neuer Film mit Zarah Leander darf der zu hören, kein Laubengarten, in dem es nicht von Zeit zu Zeit neckisch aufklingt. Der kleine Sänger ist unterseits schwefelgelb, oberseits gelblichgrün. Den Winter haben die Gelbspötter in Afrika südlich des Aequators zugebracht, aber ihr Nest bauen sie nur bei uns, in Holunderbüschen, in Flieder oder wo es ihnen sonst gefällt. Sie bringen den Frühhinter sich haben, flöten sie mit voller Kraft gleich ihr schönes „Düdlioh", nach dem sie auch Vogel Bülow genannt werden. Pirol und Pirolin flechten gemeinsam das kunstvolle Nest, eine Wiege zwischen den Zweigen im Wipfel. Wenn die drei oder vier Jungen im Nest sitzen, müssen sie sich festkrallen, damit sie der Wind nicht hinausweht. Außer Raupen und Schmetterlingen fressen sie auch gern einmal eine Kirsche. Der Gelbspötter singt nun wieder in allen Gärten, auch mitten in der Stadt. Durch seinen munter schnarrenden Gesang zeigt er an, daß er da ist. weißen Arzt, sondern einen Halbgott. Wie gebannt starren alle auf den geöffneten Mund. Nur Je- crois-en-Dieu betrachtet den Weißen noch mißtrauisch. Dos Passos streicht Tonga-Tongas Bauch. „Olla-— olla, da ist er ja!" ruft er laut und hält einen Silberpeso hoch. Er zeigt ihn Je-crois-en-Dieu und den Unterhäuptlingen. Dann wirst er ihn ins Feuer. „Teufel verbrennen jetzt, TongwTonga gesund!" Gleich richtet sich der eben noch in Todesqualen Liegende von seiner Bahre auf, zieht mit strahlendem Grinsen seinen Mund von einem Ohr zum anderen. Er springt herunter und klatscht auf seinen Bauch. „Tonga-Tonga, bfiri!" schreit er glücklich. Mit scheuer Ehrfurcht blicken die Schwarzen aus Dos Passos. Je-crois-en-Dieu sieht die Wirkung, die Dos Passos' Zauberei auf seine Leute macht. Er glaubt kein Wort von dem Schwindel, aber er erkennt darin große Möglichkeiten für sich selbst. Darum hakt er den Arzt freundschaftlich unter, murmelt etwas von Whiskytrinken und verschwindet mit ihm in seiner Hütte. Im Halbdunkel der Hütte sieht Dos Passos, daß die Wände mit schönen Leopardenfellen geschmückt sind. Neben einem Fellager steht ein primitiv geschnitzter Tisch mit mehreren Whiskyflaschen, Beutestücken aus der Station. Auf einer Kiste, die von einer Binsenmatte überdeckt ist, hat Je-crois-en- Dieu alle anderen bei der Niederbrennung geretteten Gegenstände aufgebaut: Mikroskope, Tropenhelme, Revolver, Rasierapparate und einen Füllfederhalter. Dos Passos betrachtet lächelnd das Sammelsurium. Als er den Blick wieder hebt, sieht er in die leuchtenden schwarzen Augen einet jungen Dschungelschönheit, die bewegungslos in einem Winkel der Hütte kauert. Sie lacht den weißen Mann an. Mit einer herrischen Bewegung weist Je-crois-en-Dieu sie hinaus. „Du hast eine schöne Frau, Amigo!" lobt Dos Passos. „Nir Frau — Freundin von mein Herz", strahlt der Häuptling. „Frau so —" Er zeigt das doppelte seiner eigenen Körperfülle. „Hm, hm", macht Dos Passos, er kann ein Lachen kaum unterdrücken. Plötzlich verwandelt sich Je-crois-en-Dieus bisher freundliches Gesicht in eine zornige Grimasse. „Du mich jetzt auch machen große Zauberer oder ich dich machen Kopf ab." 'Fortsetzung folgH ling endgültig mit. Verdunkelungszelt: 27. April von 21.39 bis 5.28 Uhr. dige Sd Ä s ? N ienk gri >ße ijr schnei neu U pu dahh «r j-adt e'mgedrungen und haben dann ihren Vormarsch in östlicher Richtung fortgesetzt. Gleichzeitig m-rden erbitterte Kämpfe in den umliegenden Ber- gn gemeldet. Da« neue deutsch-türkische Wirtschaftsabkommen. Vom Schicksal verweht Roman von Holla Gutkelch Oer Wegbereiter der optischen Industrie Zum 100. Geburtstag von Ernst Leih. skvp. Obwohl selbst nur handwerklich geschult, baute er auf den theoretischen Grundlagen seines Vorgängers mit klarem Verstand auf, erwarb eine Fähigkeit, komplizierte optische Systeme zu beurteilen und zu korrigieren. Ernst Leitz machte es sich zur Aufgabe, Biologen und Medizinern Forschungsinsttu- mente in die Hand zu geben, die höchste Leistungsfähigkeit mit praktischer Form und erschwinglichem Preis verbinden sollten. Seine Erfahrungen gestatteten ihm, Serien herzustellen, welche in Einklang mit dem steigenden Bedarf waren. Seine Mikro- skope trugen seinen Namen bald in die ganze Welt, sie erwarben ihrem Hersteller durch die zuverlässige Gleichmäßigkeit ihrer Qualität die Wertschätzung und e, die Or- er W ide dem enwu. hlDUlft das F iW.fa Sie® 1 0en^ der r les Hb 1 mit «• ' ; W dasEi Alori< । bede^ ten, f J in einer exotischen Hafenstadt des Mordes bezichtigte deutsche Aerztin mit Hilfe des modernen kriminalistischen Fahndungsa))parates Stück für Stück eines im Verhör nicht preisgegebenen Lebens ans Licht gezogen wird, wie das Vergangene und das Gegenwärtige mit bestürzender Vehemenz und Prä- zision ineinandergreifen und sich überschneiden, das Plötzlich horchen die beiden Männer auf. Die frömmeln, die seit dem Vormittag nicht aus- |e ien, schweigen. Lewis und Dos Passos gehen wm Fenster. Im undeutlichen Licht des Mondes e en sie, wie eine Anzahl kleinerer Palmen am Kinde der Dschungel ihre Blattkronen langsam zur Itoe neigen. Dos Passos scharfe Augen erkennen, te die Bäume durch daran befestigte Sette zu 8-iden gezogen werden. Die Schwarzen befestigen bi Seile, als die Palmen flach am Boden liegen, a Holzpflöcken. Luch Lewis hat die eifrig hin- und herlaufenden scywarzen bemerkt. „Jetzt geht's los! Jetzt können D2 mal zeigen, ob Sie auch was anderes können bl klug reden!" schreit er wütend. I Ms der andere keine Miene verzieht, löscht Lewis bi Lampe, holt sein Gewehr und geht zum Fenster iirütf, da kommt wieder Leben in Dos Passos. Baissen Sie das Gewehr, Lewis — daß es so nicht Wot, wissen mir doch." Bob läßt die Patrone in den Lauf springen- i Sachen Sie, was Sie wollen, ich habe ferne Lust, h'retroegen hier zu verrecken." Er hebt das Ge- I«hr. .. , . Da packt Dos Passos den Lauf, drückt ihn herunter. |.fs wird nicht geschossen", befiehlt er. Lewis versucht ihm die Waffe zu entreißen. „Sos- d en — verdammt noch mal!" Mit etnm SHurf -riwindet er Dos Passos das Gewehr und will aus Fenster zielen. .. I Da springt Dos Passos hinzu, drängt ihn zur süte. So heftig wehrt sich der Jüngere, daß D sklssos ihm in aufbrausendem Zorn über lernen Iw erstand einen Kinnhaken chot. Lewis sackt zur hoe, verliert aber nicht das Bewußstein und steht p nächsten Augenblick, wenn auch em wenig tau- nllig, wieder auf den Füßen. 2nohnnmchigem >fß greift er den Stärkeren tutend rmgen » beiden Männer miteinander. Sie haben Dschun [Emeger und Perfistin-Jnjektionen vergessen, ganz p ntamarra ist ihnen gleichgültig, sie fa™Pje «./. l''ander um Sein oder Nichtsein Der Preis he ßt p-ginio. Die Dschungelneger draußen sind »vischen nicht untätig gewesen. Fast alle lunge i Zürnen im Umkreis der Lichtung haben ihre Bertragshilfe für ungültig erklärte Lieferverträge. Die Vertragshilfeverordnung findet auch auf L-ferverträge Anwendung, die durch eine im Rah- irm der Wirtschoftslenkung ergangene Anordnung fr ungültig erklärt werden. Jeder Vertragsteil kin die Vertragshilfe des Richters zur Abwicklung der Rechtsbeziehungen in Anspruch nehmen. Am gestrigen Montag, 26. April, jährte sich zum 100. Male der Geburtstag von E r n st L e i tz, eines Mannes, der hervorragenden Anteil an der Entwicklung der deutschen optischen Industrie hatte. Ernst Leitz hat zwar die optische Industrie in Wetzlar nicht gegründet, er trat aber noch sehr jung in fie ein, kurz nachdem sie durch den Tod ihres Gründers Carl Kellner jo gut wie führerlos geworden war. Er übernahm die kleine Werkstatt, in welcher nur wenige Mechaniker und Optiker beschäftigt waren, gab ihr seinen Namen und baute innerhalb weniger Jahrzehnte eine Industrie auf, die Tausende von Facharbeitern beschäftigt und in der ganzen Welt rühmlich bekannt ist. Ernst Leitz wurde am 26. April 1843 in Sulzburg in Baden geboren. Der Vater war dort Lehrer und Kantor. Nach dem Schulbesuch kam der Junge nach Pforzheim in die Werkstätte von Oechsle als Mechanikerlehrling. Nach der Lehre unternahm der Junggehilfe Ernst Leitz, wie damals üblich, seine Wanderschaft, die ihn in die benachbarte Schweiz führte. Während er bei seinem Lehrmeister schöne Präzisionsinstrumente für die verschiedensten Zwecke angefertigt hatte, sah er in der Uhrenindustrie des welschen Jura, in NeuchLtel, wie für weitverbreitete Zwecke beste Präzisionsarbeit in großen Serien geleistet und wie dies durch weitgehende Aufteilung der Arbeit, durch Svezialisierung des Arbeiters und durch systematische Verfeinerung der Bearbeitungsmethoden erreicht wurde. Was er dort als vorurteilsloser junger Mechaniker in sich aufnahm, war für seine Lebensarbeit richtungweisend. Nach Deutschland zurückgekehrt, kam Ernst Leitz noch nicht 21jährig, nach Wetzlar, wo Meister Belthle, der Nachfolger von Carl Kellner, dessen optisch-feinmechanische Werkstatt in bescheidener Form weiter betrieb. Hier fand Ernst Leitz seine Lebensgefährtin und wurde seßhaft. Meister Belthle war, wie sein Vorgänger, krank und starb bald. Carl Kellner war ein Mathematiker gewesen, und seine handwerkliche Tätigkeit hatte zunächst nur den Zweck, seinen theoretisch aufgebauten Berechnungen Gestatt 3if geben. Dementsprechend beruhte der Ruf der ersten in Wetzlar verfertigten opttschen Instrumente, Teleskope und Mikroskope, auf der Gute der errechneten Linsen, während die mechanische Ausstattung zunächst primitiv blieb. Nach der Uebernahme durch Ernst Leitz kam eine harmonische Entwicklung. Ohne die Optik zu vernachlässigen, widmete er sich besonders der Verbesserung der 'Mechanik und fand mit sicherem Instinkt den richtigen Weg. Zu einer Zeit, wo das Mikroskop erst spärliche Verwendung fand und für die meisten Forscher ein unerschwinglicher Wunschtraum war, ahnte er dessen kommende Bedeutung und Verbreitung. Er gab den Bau der Teleskope auf und konzentrierte seinen ganzen Fleiß auf das Mikro- jftanbul, 24.April. (DNB.) Vor der türkischen l esse sprach der Gesandte Dr. C l 0 d i u 5 -über das tue deutsch-türkische Abkommen, das im wesent- icien eine Fortsetzung des Abkommens vom Okto- 1941 ist und bekanntlich bis Ende Mai 1944 aiten soll. Der vorgesehene Handelsaustausch im Hi fang von 120 Millionen RM. jährlich bedeutet, ebenso wie auf Grund des bisherigen Abkom- m ns ein Güteraustausch von 10 Millionen RM. ir Monatsdurchschnitt vorgesehen ist. Tatsächlich sei jzioch mit einem größeren Güteraustausch rechnen, weil aus dem alten Vertrage noch Rest- Ü, erungen hinzukommen, ebenso wie auf Grund des fr- Türkei gewährten Rüstungskredites. Insgesamt ij dadurch mit einer Jahreslieferung von etwa 320 k llionen RM. zu rechnen. Damit dürfte Deutsch- Icd wieder an die Spitze der türkischen Handelspartner rücken. Insgesamt ist frrch das neue Abkommen der nach den heutigen siloduktions-, Bedarfs- und Transportbedingungen Aus der Siadi Gießen. Aon der Reise zurück. Die Gartenrotschwänze sind jetzt von ihrer Winterreise wieder in den Stadt- und Laubengärten eingetroffen. Sie waren in Westafrika und sind über Spanien und Frankreich gereist. Das Männchen ist sehr hübsch, Kopf und Hals sind, schwarz, die Unterseite ist rostrot, und auf dem Scheitel leuchtet ein weißes Diadem. Die Weibchen sind unscheinbarer, aber auch bei ihnen zuckt und wippt der brandrote Schwanz häufig. Der Gesang ist kurz, aber klangvoll wie ein Signal. Im Mai werden in den lockeren Nestern, die oft in Höhlungen gebaut sind, in etwa vierzehn Tagen die sechs oder sieben Jungen ausgebrütet, die dann schon Anfang Juni mit dem Schwanz wippen können wie die Alten. Sie sind dann bald selbständig und fangen sich ihre Fliegen und Käfer allein. In dieser Woche trifft in den Laubwäldern und großen Parken auch der Pirol ein. Zum jungen Laub der Buchen paßt sein goldgelbes Gefieder am besten. Den Winter über waren unsere Pirole in Kamerun ober in Südostafrika, aber auch in den Urwäldern am Kongo. Obwohl sie eine weite Reise N M, .Ni l-N Hier < 's ik !Ak> raum,. Xoiit» Jenk die Dankbarkeit aller Gelehrten. Cs entstand bald in Wetzlar die größte spezielle Produktionsstätte der Welt für Mikroskope. Schritt für Schritt wurde gleichzeitig bewunders- werte soziale Arbeit geleistet. Jrn Jahre 1864 bei seiner Ankunft _in Wetzlar hatte Ernst Leitz dort knapp ein Dutzend Optiker und Mechaniker vorgefunden, welche, so gut es ging nach den von Carl Kellner hinterlassenen Mustern weiterarbeiteten. Ernst Leitz' bahnbrechender Tätigkeit war es zu verdanken, daß in wenigen Jahrzehnten Wetzlar einer der wichtigsten Standorte der optischen Jndusttie wurde. Nicht nur seine außergewöhnliche fachliche Tüchtigkeit, sondern auch seine menschlichen lugen-- den gaben ihm die Fähigkeit, Leute an sich zu fesseln urtib selbst Mittelpunkt einer ihm in Liebe und Verehrung ergebenen Arbeitsgemeinschaft zu werden. Es wuchs allmählich eine Gefolgschaft heran, bei welcher die charakterliche Sauberkeit, die offene, heitere Lebensauffassung und die berufliche Gewissenhaftigkeit des Meisters tonangebend waren. Diesem lag es am Herzen, seinen Gehilfen die bestmöglichen Lebensbedingungen zu geben und sie im wahrsten Sinne des Wortes zu Mitarbeitern zu erziehen. Er verlangte von ihnen nichts, was er nicht selbst leisten konnte, war maßvoll in allem, was er tat, persönlich anspruchslos, gerecht gegen jeden und von größter Herzensgute. Bis ins hohe Alter blieb er der rüstige, körperlich und geistig elastische Leiter seines Werkes, der väterliche Freund feiner Gefolgschaft und der verehrte Ehrenbürger seiner Wahlheimat. Der erste Weltkrieg brachte dem mit Gelehrten der ganzen Welt befreundeten Manne eine große Enttäuschung, hatte er doch geglaubt, daß Wissenschaft und Technik die Völker verbinden würden. Das Ende jenes Krieges brach dem guten Deutschen das Herz. Er suchte Erholung in einer Reise zu den Stätten seiner Jugend. Einige Tage vor seinem Tode warf er in Basel einen letzten Blick nad) dem Schwarzwald und dem Markgräflerland. Dann weilte er im Jura geb irge, wo er so wichtige Grund- säße seines Berufes empfangen hatte, und am 10. Juli 1920 fand in Solothurn fein fruchtbares Leben ein Ende. Ernst Leitz hatte der Wissenschaft und damit der Menschheit treu gedient. Henri Dumur. krönen jetzt zur Erde geneigt. In die Krone jedes Baumes fetzt sich ein Krieger, ein anderer stellt sich mit einem langen Buschmesier neben dem strafft gespa unten Seil auf. Plötzlich ein durchdringendes Kreischen, als habe ein Papagei eine Baumschlange entdeckt. Das Signal kommt von den Lippen des Anführers. Gleichzeitig heben alle neben den gebeugten Palmen stehenden Neger das Buschmesser und durchschlagen vie Seile. Mit einem Ruck schnellen die Bäume, von den Halteseilen befreit, in ihre ursprüngliche Lage zurück und schleudern die in ihren Kronen hockenden Neger in die Luft. Mit großem Schwung landen die Schwarzen auf dem 2)ad) des Bungalows ober am Boden neben der Hauswand. Weder Dos Passos noch Bob Lewis haben die Vorgänge um den Bungalow bemerkt. Verbissen miteinander ringend wälzen sie sich am Boden, als die Zeltleinwanddecke durch die auf ihr landenden Neger herabgerissen wird und die Kämpfenden unter sich begräbt. Fünf Minuten später sind die beiden Aerzte sehr erstaunt, daß sie sich noch unter den Lebenden befinden. Die Dschungelneger haben sie nicht mit ihren Speeren als Mahnmal für alle Weißen an tzie Holzwände des Bungalows geheftet, sondern ihnen Bastfesseln angelegt und führen sie auf unbekannten Wegen immer tiefer in die Dschungel hinein. Der Mond ist ganz herausgekommen. Bob Lewis muß an Virginia denken. Ob sie weinen wird, wenn sie hört, daß er nicht mehr zurückkommt? Sicher wird sie meinen, aber nicht um ihn, sondern um den anderen. Auch Dos Passos, der neben ihm geht, denkt cm die junge Aerztin. Er macht sich Vorwürfe. Warum hat er es geduldet, daß dieser hübsche, nicht ganz charakterfeste Junge mit in die Dschungel kam? Morgen früh werden sie beide nicht mehr leben, und Virginia ist ganz allein. Trommeln schreckt die beiden Weißen aus ihren Gedanken. Der Urwald beginnt sich zu lichten. Schilfhütten tauchen auf, aus deren Türöffnungen neugierig und triumphierend Negerfrauen blicken. Dos Passos und Lewis werden auf einen freien Platz, der von Hütten umgeben ist, geführt. Etwa zwanzig Dschungelneger sitzen dort im Kreise, ihre Hände schlagen auf grell bemalte Trommeln in jagendem Rhythmus. In der Mitte des Kreises brennt ein großer Holzstoß. Dor dem Feuer erwartungsvollen Aufmerksamkeit und Anteilnahme eines großen Publikums gewiß fein. Das Interessanteste in diesem Falle ist aber nicht so sehr die (übrigen 5 allenthalben respektable und fesselnde) Darstellung, sondern die Handlung, vielmehr die Art und Weise, wie die Handlung vor der Kamera entroif- kett wird: Stil und Technik der Filmdramaturgie. Der Stoff, den das — nach einer Idee von Bert Roth — von Peter Groll und dem Spielleiter Rolf Hansen gemeinsam geschriebene Drehbuch liefert, ist im Kern ein Kriminalfall; das wäre an sich nichts Besonderes oder auffällig Neues. Bemerkenswert ist indessen, wie der Kriminalfall, der bis zuletzt im Zentrum der Ereignisse steht, zum Anlaß genommen wird, die Vorgeschichte schrittweise auf- zurollen und in sehr geschickt und folgerichtig ineinander komponierten Szenen bie Chronik eines menschlichen Sch!icksals zu schreiben: so, daß man von Kapiteln eines Romans sprechen könnte, in. denen die entscheidenden Stationen eines ungewöhnlichen und unglücklichen weiblichen Lebens eingefangen sind. Die mit so instinktsicherem Gefühl gehandbabte Fähigkeit, einen ursprünglich epischen Vorwurf mit echt filmischen Mitteln zu gestalten, haben wir bisher nur bei den Franzosen (Sascha Guitry) gefunden. Wie im Veäaufe des Verfahrens gegen eine zum Ende verfügt, sehr unterschiedlicher Natur sind: teilweise ganz echt und schlicht menschlich, teilweise aber auch viel gröber, im Sinne des Sensationsfilms und des Kolportageromans. Eine deutsche Hansestadt, eine Schweizer Klinik, ein Pariser Sechstagerennen, Hotel, Quarantänestation, Gefängnis und Farm in Uebersee —: das sind die wichtigsten Schauplätze eines abenteuerlichen, durch eigene Schuld, durch schlimme Zufälle und mißgünstiges Schicksal saft hoffnungslos verdorbenen, ganz zuletzt er ft vor trostlosem Zusammenbruch und gänzlichem Versinken geretteten Daseins, — vom Spielleiter Rolf Hansen mit genauem Blick für unmittelbare Wirkung gestaltet, vom Photographen Franz Weihmayr sehr plaftisch und lebendig ausgenommen. Die Aerztin Dr. Vera Meiners spielt Zarah Leander mit einer an den komödiantischen Möglichkeiten der Rolle entzündeten Virtuosität, großäugig, halblaut, mit einer gleichsam nach innen getriebenen, verhaltenen Leidenschaftl'ich- keit, in den unvermeidlichen Chansons übrigens konzentrierter und weniger maniriert als m ihren letz ten Filmen. Hans Stüwe mit ernster, gesammelter Männliichkeit als Jan Meiners, Karl Hauben« reifer als fanatisch spürsinniger Staatsanwalt, Hilde Körber, sehr eindrucksvoll in der Gestalt einer angstverstörten Mutter, sind neben der Leander die darstellerisch prägnantesten Figuren. Mit einer sympathischen Intensität unverbrauchten Gefühls debütiert die junge Jutta v. Alpen. Vom Ensemble seien ferner Karl Martell, Rossano Wie Reuter meldet, erklärte der Sonderbotschaf- tc Roosevelts in Indien, William Philips, vor feier Abreise nach den Vereinigten Staaten, er boe gebeten, Gandhi sehen zu dürfen. Die Be- hirden hätten ihm dies jedoch verweigert» * Der USA.-Gesandte in Kairo, Alexander Kirk, Mleich Gesandter in Saudisch-Arabien, hatte Be- fp echungen in Dschidda, der arabischen Hafenstadt an Roten Meer, über die Anwendung des Pacht- ilid Leihgesetzes auf Saudisch-Arabien sowie die I tigkeit nordamerikanischer „Sachverständigen"- 5anmissionen in diesem Lande. Kirk ließ sich da- bi. von zwei USA.-Generalstäblern und einigen ^chnikern begleiten. liegt auf einer mit Blättern und Blüten geschmückten Bahre — Tonga-Tonga. Um ihn tanzen mit verrückten Gebärden zwei Neger, die grauenerregende Todesmasken aus Holz tragen. Die schauerliche Zeremonie zerrt an Lewis Nerven. Dos Passos muß trotz der drohenden Gefahr über Tonga-Tonga lächeln, der sich vor eingebildeten Schmerzen auf seiner Bahre krümmt. In einiger Entfernung hockt der große Häuptling Je-crois-en-Dieu. Er ist ein starker Mann von respektheischendem Aeußeren mit schlauen Augen. Ueber der Schütter trägt er ein Leopardenfell und um die Hüften einen Schurz aus bunten Glasperlen. Neben ihm hocken demütig feine beiden Unterhäuptlinge. Er winkt mit der Hand der Bewachung der beiden Aerzte zu: „O Kalorna!" Dos Passos und Lewis werden an die Bahre Tonga-Tongas geführt, der unglücklich seine Augen gen Himmel schlägt. Je-crois-en-Dieu erhebt sich schwerfällig und tritt zu den Gefangenen, deren Fesseln er ourchschneidet. Dann macht er ein Zeichen, das die Trommeln verstummen läßt. Er deutet auf den gräßlich stöhnenden Tonga-Tonga und sagt drohend zu Dos Passos: „Er sterben, weil du ihm Teufel in Bauch gezaubert haben. Neger haben Angst vor Teufel, darum wir tragen Tonga-Tonga jetzt in Feuer. Feuer machen kaputt Tonga-Tonga, machen kaputt weiße Männer, machen kaputt Teu- sehzauber!" Die Neger, die die beiden Aerzte begleitet haben, bilden jetzt zwei Reihen von der Bahre zum Feuer. Sie halten ihre Speere so, daß eine Gosse aus Speerspitzen enffteht, aus der es kein Entkommen gibt. Grimmig zeigt Je-crois-en-Dieu auf den flammenden Holzstoß. „Ihr jetzt gehen in Feuer oder Je-crois-en-Dieu euch machen gehen!" „Aber Je-crois-en-Dieu", versucht Dos Passos Um umzustimmen, „ich habe Tonga-Tonga nichts Böses getan. Ich habe ihn geimpft, weil ich ihm helfen wollte." „Worum du ihm dann haben Teufel-Peso in seinen Bauch gezaubert?" will der Häupllirrg wissen. Dos Passos sieht eine Möglichkeit, dem Tod zu entkommen. „Aber deswegen brauchst du ihn doch nicht zu verbrennen! Den Teufel-Peso kann ich ihm doch wieder herauszaubern." Er greift verstohlen in die Hosentasche und tritt zu Tonga-Tonga. Beschwörend hebt er die Hände, haucht den auf der Bohre liegenden Neger an. „Abrakadabra — sim- sala bim!" murmelt er geheimnisvoll. Die kleine Gemeinde der Neger spürt den Herrenmenschen, sie sehen plötzlich in ihm nicht mehr deu gehaßten in. kleine politische Nachrichten. Der Führer hat dem Admiralinspektor der Sicgsmarine des Großdeutschen Reiches, Groß- ühtrral Raeder, in einem persönlichen Schrei- hi die herzlichsten Glückwünsche zu seinem heutt- sti Geburtstag ausgesprochen. * Die -P anzergren adi erd i visio n „Dos Reich" ü-rreichte Reichsminister Dr. Goebbels durch Rit- tkkreuzträger -Standartenführer Harmel 1527123 Anchsmark für das Kriegs-Winterhilfswerk. Dieses hhe Ergebnis wurde von den Männern dieser kvision während des Einfatzes in der Schlacht um (Mrtoro erzielt. ritzen erolleutnant Mac Neil, der Oderkommandie-- ttibe der USA.-Landtruppen in Nordaffika, wurde -e der tunesischen Kampffront verwundet. General- ifc tnant Lear, Kommandeur der 2. Armee, wird Cfeien Posten übernehmen. * 5n der Festung Gibraltar ist ein bolschewistisches luppenfontingent eingetroffen, lieber seinem Lüg'platz weht eine rote Fahne mit Hammer und Echel. Unter der spanischen Grenzbevölkerung in Ebraltar selbst hat diese Tatsache großes Aufsehen uns lebhaft begrüßt, wobei „Dschuriyet" darauf lyiroeift, daß in den beiden letzten Tagen bereits L-ferungsverttäge in Höhe von 8 Mill.' TPfd. im Jrijmen des neuen Abkommens abgeschlossen rour- schlch WavL it) M lieget, b in eine t rourbr alten, I ügten r.‘ WehO I der net j 1 drute I » BelM I en ließ» | anI onfi. j Uebertrl 4. tschW ?untiii| en Zup!; int in fr tersanM, r von fei' 1 GeM i nehiM,1 fogenX hing Sie en Ml schimM 1 der wl nz W\ । Äitomtfj e 3« her>n^ erhöhte Zuteilungen erfolgen, legen, spöterfreuen Sie «ich über Vorrat I Geraniol kon- • «/viert Eier T Do» wichtigste 1 beim „Garantoien" Ist: Jede Menge kann zu jeder Zeit dazugelegt oder entnommen werden! Darum i Wennr Brazzi, Herbert Hüb her und Otto Graf ge« men aus dem Wiesental im Schwarzwald. der Falle, vom ersten Klienten, die man sonst nur zu lejen bekommt, erlebt man hier in naturnaher Bildhaftigkeit. Daß die Flitterwochen dann ein so plötzliches Ende nehmen, kommt allein vom an sich begreiflichen Berufseifer und dem löblichen Ehrgeiz beider Ehepartner, als erster einen ordentlichen, saftigen Prozeß für die funkelneue Praxis zu ergattern. Sie kriegen ihn auch, einen bildschönen Scheidungsprozeß, aber leider ist es ihr eigener, und die beiden Flitterwöchner stehen sich alsbald als feindliche Parteien gegenüber und bewerfen sich mit Argumenten und Paragraphen nach den Regeln der Kunst. Zum Glück entdeckt die junge Frau auf zwar ziemlich überraschende Weise, aber immerhin noch zeitig genug, welchen Mißverständnissen sie zum Opfer gefallen ist und wie sehr sie ihrem strebsamen Gemahl unrecht getan hat; und ihr häuslicher Versöhnungsversuch endet mit vollem Erfolg. Das alles ist, von E. W. Emo inszeniert, recht unterhaltsam und lustig mitanzusehen. Magda Schneider und Wolf Albach-Retty, schon im Privatleben miteinander verheiratet, wirken auch als juristisches Filmehepaar erheiternd naturgetreu. Zwei prachtvolle, mit allen Wassern gewaschene Wiener Anwälte stellen Oskar Sima und Hans Olden; wir nennen vom Ensemble ferner Otto Treßler, Jane Tilden, Gisa Wurm, Hans Th i mi g und Dilma T a tz e l. — (Wien-Film.) Im Beiprogramm sieht man, außer der Wochenschau, eine gute, geschickt aufgenommene Bildreportage unter dem Titel „Ein Tag im Zirkus*. Hans Thyriot. ** Dienstjubiläum. Am gestrigen 26.April 1943 konnte der Flurschütz Karl Linden struth in Gießen-Wieseck auf eine 25jährige Tätigkeit im Dienste der Gemeinde Wieseck bzw. nach der Ein- ler am Xylophon und Kunstpfeifer, fomP dessen Schwester Elfriede (Akkordeonsolistin)- mit. Die Letztgenannten gehören der Gambacher Spielfchar an. Am Geburtstag des Führers ging ein Schulungskursus für Versehrte mit einer kleinen Schlußfoier zu Ende. Nach den Begrüßungsworten durch den Schulungsleiter sprach der Wehrmachtfürsorgeofst- zier herzliche Worte zu den Abschiednehmenden. Anschließend folgte eine frohe Kaffeetafel. Die Kuchen hatte die Kreisfrauenschaft zur Verfügung gestellt. Unter Führung von Fvl. Fröhlich hatte die Jugendgruppe der Frauenschaft die Unterhaltung übernommen. Lieder, Scherze und Soldatenlieder ließen die Zeit schnell vereilen. Im Laufe des Abends überbrachte der Kreisamtsleiter der NSKOV. Gravelius die Grüße des Kreisleiters. Eine von der HI. in Heuchelheim gestellte Hauskapelle ließ fröhliche Weisen erklingen. G. A -Sport. Neue Turnmeister. Gießen erfolgreich bei den Gau-Gerätweltkämpfen. Margret Seim Gaumeisterin. In Neu-Isenburg kamen am ersten Ostertage die Kriegs-Gaugerätmeisterschaften des r Sportgaues Hessen-Nassau unter der Leitung von Gaufachwart Martin Gebhardt zum Austrag. Ueber 160 Turner und Turnerinnen beteiligten sich an den damit verbundenen Rahmenkämpfen. In der Meisterklasse der Männer konnte der vorjährige Gaumeister Erwin Linke, Rb.-Tgm. Hanau (Wehrmacht), nicht antreten. Den Titel erkämpfte sich Leo Ise le, GfL. Darmstadt, im Zehnkampf mit 183 Punkten. Mit dem zweiten Sieger Karl Funk, Tgm. Worms (Wehrmacht), wird er an den deutschen Gerätmeisterschaften in Passau teilnehmen. Vierter Sieger in der Meister- klasse wurde Ernst S ch ö f s m a n n vom To. Gießen-Wieseck (Wehrmacht) mit 167,6 Punkten. In der Meisterklasse der Turnerinnen mußte die Titelverteidigerin Martha T h i e m von der Tgm. Eintracht wegen eines Unfalls den Kampf abbrechen. Margret Seim vom Mtv. Gießen kam hier sicher zur Gaumeisterschaft mit 126 Punkten vor Anni Heuser, Tgm. Schwanheim (121 Punkte) und Leni Lindermeyer, Tgm. Bornheim (113 P.). Die beiden ersten Siegerinnen nehmen an den deutschen Gerätmeisterschaften der Frauen teil. Auch in den Rahmenkämpfen war Gießen recht erfolgreich. In der Turnerinnengauklasse wurde Lotte Keßler vom Mtv. Gießen mit 104 Punkten 4. Siegerin, in der Turnerinnen- Kreisklasse holte sich Lieseloth K r a u s ch vom M t v. G i e ß en den 1. Sieg mit 94 Punkten, und Liesel B a n k l o h vom Mtv. kam mit 85,5 Punkten auf den 3. Platz. Bei den Nachwuchs-Turnerinnen wurde Gertrud Schmidt vom Mtv. Gießen mit 89,5 Punkten zweite Siegerin. Im Fünfkampf der 50- bis 58jährigen Männer wurde Philipp Götz von der Postspg. Gießen mit 78 Punkten 19. Sieger. Im Sechskampf der 40- bis 44jährigen Männer kam Kurt Schulz vom Tv. Nidda mit 100 Punkten auf den 5. Platz. schätze finden gute Aufnahme. Schweinemarkt in Cid). * Lich, 27. April. Auf dem heutigen Schweine- - Wieder ein Beitrag zu dem neuerdings von Filmproduktion bevorzugten Thema Beruf und Privatleben. Das Drehbuch von Curt Wesse hat es indessen offenbar nicht auf ein Problem- und Dhesenstück abgesehen, sondern auf ein Lustspiel, das gelegentlich auch die bewährten Pointen des Schwankes nicht verschmäht, sondern im Gegenteil einige unwiderstehlich komische Wirkungen damit erzielt. Es sollte also mit diesem Film nicht etwa gegen das Frauenstudium vom Leder gezogen oder kategorisch dargetan werden, daß Berufstätigkeit und Haushalt sich nicht miteinander vertragen. Hier wird mit nichten scharf geschossen, es läuft alles auf ein spaßhaftes Abenteuer hinaus. Natürlich kann es allerhand Aufregungen, Ueberraschungen und Enttäuschungen geben, wenn zwei junge Leute gleich nach ihrer Eheschließung eine gemeinsame Anwaltspraxis aufmachen. Die alten, aber hübschen Geschichten vom ersten Patienten oder, wie in diesem Lichtspielhaus: „Zwei glückliche Menschen" Von der Börse. Unveränderte Aktienmärkte. Fr a n k f u r t a. M., 24. April. An den A k • tienmärkten zeigten sich keinerlei Lageveriw derungen. Die Kurse waren meist unverändert unrein Geld, lediglich einige wenige Aktienwerte wur den in Anpassung an auswärtige Stoppkurse geätn- dert. Am Rentenmarkt erreichte Reichsaltbes. 175, auch Steuergutscheine weiter anziehend auf 104 Jndustrieobligationen waren meist gesucht und z. £ noch weiter leicht anziehend. Einige 5proz. Wert- mußten allerdings etwas von ihren als überhöh,: anzusehenden Kursen abgeben. Stadtanleihen wenig verändert, doch freundlich. Von Reichsschätzer sind jetzt die im Zuge der Hauszinssteuerablösun.l zurückgeflossenen Beträge ziemlich untergebracht, fit daß in der Verichtswoche die erste Folge der 1943»* ReichsschatzanWeisungen aufgelegt werden konnte Der Ausgabekurs hat sich gegenüber früheren Fob k gen aus 99,25 v. H. erhöht, zuzüglich 0,25 v. H. Pr» '.; Vision und Börsenumsatzsteuer. Die neuen Reichs- : markt waren 21 Ferkel aufgetrieben. Es wurde» für 6 bis 8 Wochen alte Tiere 50 bis 60 RM. pri Stück bezahlt. Bei starker Nachfrage wurde ta Auftrieb in kurzer Zeit ausverkauft. Hauptfchriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter btS Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unö Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrioh für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumscheiri, Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. werbungSfchretben beilegen l — Lichtbilder undBewerbungSunte» lagen müffen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rücklette Romen und Anschrift M Bewerber- traaeul Praxis geschlossen vom 27. April bis 8. Mai einschließlich | Kaufgesuche | MMUS in Gießen oder Umgebung z. kaufen gesucht. Schristl. Angeb. unter 1344V an den Gieß. Anz. Kräuterhaus Jung in der Mäusburg. 1339 d neu oder gebraucht in guterhalt. Zustand zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 1351V an den Gießener Anzeiger erbeten. 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April 1943 Lich-Oberhessen. 1343 D / Die Geburt unseres Kindes Marie Charlotte zeigen wir dankbar an. Frau Lotte Weber, geb. Heilmann Hans Weber, Apotheker Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten sagen wir, auch im Namen der Eltern, unseren herzl. Dank Leni Brunner Karl-Heinz Schmidt Unteroffizier in einer Art.-Abtlg. Gießen, im April 1943 s 1341 D/ Am 21.4 ist unser Stammhalter angekommen. Dies geben in danbarer Freude bekannt. Emmi Rodenhausen geb. Pfaff Hans Rodenhausen, Unteroffizier, z. Z. im Felde Gießen, z. Z. Ev. Schwesternh. (02737/ Gießen z. 2^ Fulda Rodheimer Straße 35 April 1943 ________________________02733/ von Fa. A. Koch Nachf. von Fa. Nordsee..... die Nr. 4101—4471 die 911.11901-1300«' keine Sprechstunden Frau B. 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Er folgte seinem vor einem halben Jahre gefallenen jüngsten Bruder. Sein Leben war Liebe, Treue und Pflichterfüllung. Ein hartes Geschick entriß mir auch meinen lieben jüngsten Sohn Herbert Jung Leutnant in einem Jagdgeschwader ausgezeichnet mit dem E. K. 2 Er fand den Fliegertod. Wie sein vor Stalingrad gefallener Bruder besiegelte er seinen Fahneneid mit seinem Leben. In tiefer Trauer: Lina Jung, geb. Maser und alle Angehörigen. Gießen (Liebigstraße 47), den 26. April 1943. Die Beisetzung findet statt am Mittwoch,dem 28. April, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzus. 1353 D Schmerzerfüllt müssen wir allen Freunden und Bekannten die unfaßbare Mitteilung machen, daß gestern nacht meine liebe gute Frau, unsere liebe Schwiegertochter, innigstgeliebte Nichte, Patin, Cousine, Schwägerin und Tante Frau Anny Rau, geb. Siemon für immer von uns Abschied genommen hat. Sie war unsere ganze Hoffnung, unser Stolz und unser Sonnenschein. In tiefem Leid, im Namen aller Hinterbliebenen: Friedrich Rau, Mar.-Art.-Maat und Geschwister Siemon. Gießen (Mühlstraße 24 I), den 27. April 1943. Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 28. April, 14.45 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. 02739