Samstag, 27. / Sonntag, 28 Mär; MS Gietzener Anzeiger und Ritterkreuzträgern. Die Wohnraum- f'n?- D'° Gemeinden haben das Recht, notfalls tcnfung5Derori>nunq sowie die durch den Gauwoh- unter Anwendunq polizeilichen Zwanges unge- nungskommisiar an die Gemeinden erlassene Aus- nugend ausgenutzte gewerbliche Raume frei zu (ül)rung5anorbnunq gibt genaue Richtlinien für die machen und solchen Verwaltungen und Betrieben ^f03ialifüfchen Reichs- Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8', Uhr desBormittagA Anzeigen-Preife: Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell AbschlüneRtengenstaffelv Mavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°'omeine le Jg-Io. steife« tilgen. Jahre« on 11 aseite. zuzuweisen, die zur Freimachung zweckentfremdeten Wohnraumes veranlaßt wurden. Auch für die Herrichtung seither zweckentfremdeter und im Zuge dieser Aktion zurückgewonnener Wohnungen stehen Reichszuschüsse zur Verfügung. Für Jnstandsetzungs- und Ergänzunas- arbeiten beträgt der Reichszuschuß grundsätzlich 50 v. H. und kann bei Vorliegen besonderer Umstände, insbesondere, sofern eine wirtschaftliche Finanzierung der Jnstandsetzungsarbeiten nicht möglich ist, auf 75 v. H. der Gesamtkosten erhöht werden. Die Gemeinden werden nunmehr zunächst unter Mitwirkung der Organisationen des Hausbesitzes und der gemeinnützigen Wohnungsunternehmen die zweckentfremdeten Wohnungen ermitteln und deren Freimachung und Instandsetzung betreiben. Auch diese Wohnungen sind von den Hausbesitzern rechtzeitig, d. h., sobald sich der Tag der Bezugsfertigkeit abschätzen läßt, den Gemeinden zu melden, damit diese geeignete Wohnungsbewerber namhaft machen können. Auf diese drei Quellen beschränkt sich die Wohnraumlenkungsverordnung zunächst. Es steht zu erwarten, daß hieraus eine größere Anzahl von Wohnungen gewonnen werden kann, und daß damit den zur Zeit vorliegenden Fällen dringendster Wohnungsnot abgeholfen wird. Die Verordnung des Reichswohnungskommissars gibt den Gemeinden die Möglichkeit, die Vermietung der neugewonnenen Wohnungen im Sinne einer gerechten Verteilung zu lenken. Hierbei werden diejenigen Volkskreise bevorzugt berücksichtigt werden, die sich vor dem Feinde ungewöhnlich ausgezeichnet haben, und die sich aus der Allgemeinheit durch besondere Opfer und Leistungen hervorhebt:n, und bei denen ein Wohnungsbedarf von besonderer und tatsächlicher Dringlichkeit vor- liegt. Hierzu gehören vor allen Dingen kinderreiche Familien, die in ungünstigen Wohnungsverhält- tt »biete sucht- leiDP' stell-' ift seit . aiel' [»er „Arbeitseinsatz im Dienst der Wahrheit." Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, - Gauleiter Sauckel, behandelt in der Nationalsozialistischen Partei-Korrespondenz Leistung, Haltung und Erkenntnis der fremdvölkischen Arbeiter und führt dazu aus: Zum Lobe dieser ausländischen Arbeitskräfte muß ich feststellen, daß sie alle mit Erfolg besttebt sind, dem Vorbild deutscher Arbeiter und Arbeiterinnen nachzueifern, und zufriedenstellende, ja zum Teil sehr gute Lei- st u n g e n vollbringen. Das nationalsozialistische Großdeutsche Reich hat den unwiderlegbaren Beweis dafür geliefert, daß es ttotz der von seinen Feinden angestrebten Hungerblockade in einzigartiger Weise nicht nur die Millionen seiner ausländischen Arbeitskräfte ausreichend zu ernähren weiß, sondern daß darüber hinaus in ausgezeichneter Weife für die Unterbringung, Bekleidung, gesundheitliche Betreuung und Feierabendgestaltung gesorgt ist. Partei, Staat und Wirtschaft haben zusammen einen Arbeitseinsatz geschaffen, wie er in solcher Sauberkeit und Korrektheit, Fürsorge und Gerechtigkeit noch niemals in der Kriegsgeschichte aller Zeiten zu ver- reichnen war. Aus der korrekten und vorbildlichen Betreuung heraus sind die guten Leistungen selbst jener ausländischen Arbeiter und Arbeiterinnen z. B. aus den ehemaligen Sowjetgebieten erklärlich, die jahrzehntelang nur im Haß gegen das natio- nalfozialistifche Deutschland erwqen worden sind. Diese fremden, bei uns schaffenden Menschen haben in Deutschland auf allen Gebieten eine so hohe Ent» Wicklung und einen solchen Kstlturstand vorgefunden, daß sie aufs tiefste empfanden, wie ungeheuerlich sie durch die ihnen in ihrer Heimat jahrzehntelang vorgesetzte jüdisch-kapitalistische oder bolschewistische Agitation irrgeführt worden sind. So ist es denn heute durchaus begreiflich, daß Millionen von Angehörigen feindlicher Staaten in deutschen Rüstungsbetrieben mit Inbrunst fürden Sieg Deutsch« lands arbeiten, für den Sieg Wolf Hiller^ (SeretW Wohnraumverteilung Von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger. Der Neichssportführer gestorben. Der Reichssporlführer, SA.-Obergruppenführer । des RS.-Reichsbundes für Leibesübungen auf Hans von Tschammer und Osten, ist am Halbstock gesetzt. Alle Veranstaltungen werden in den, diejenigen Wohnungsinhaber festzustellen, die über mehr a l s eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung für den eigenen Bedarf oder für den der Familie verfügen. Ferner haben die Gemeinden umgehend alle Einzelpersonen zu ermitteln, die eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung innehaben Die Meldungen müssen, unter Angabe der Zahl der zu der Wohnung gehörenden Räume und der etwa darin befindlichen Untermieter oder Untermieterfamilien, bis zum 10. 4. bei den Gemeinden eingereicht werden. Bei diesen Ermittlungen handelt es sich lediglich um eine Bestandsaufnahme. Die Wohnungsämter können auf Grund der Wohnraumlenkungsverordnung Zuweisungen von Mietern in Doppelwohnungen oder nicht vollgenutzte Wohnungen nicht vornehmen. Von den Inhabern nicht vollgenutzter oder ungenutzter Wohnungen wird jedoch erwartet, daß sie entweder durch Zustimmung zur Wohnungsteilung oder durch Unter- vermietung der allgemeinen Wohnungsnot steuern helfen. Hierbei sei besonders auf die Notlage der Jungehen hingewiesen, die vielfach noch nicht über dos für die Einrichtung einer eigenen NSG. In seiner Eigenschaft als Gou- wohnungskommissar stellt uns Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n g er folgende Ausführungen über die Durchführung der neuen Verordnung zur Wohnraumlenkung zur Verfügung. Soeben- hat der Reichswohnungskommissar eine Verordnung zur Wohnraumlenkung erlassen, die eine gerechte Verteilung frei werdender Wohnungen und eine M o - bilifierung der Wohn rau mreserven anstrebt. Diese Verordnung wird zur Zeit durch die Gauwohnungskommissare in den Gauen in Kraft gesetzt und wurde den Gemeinden des Gaues Hessen-Nassau bereits zur Durchführung überwiesen. In den sechs Jahren von der Machtübernahme bis zum Ausbruch des Krieges sind im Gau Hessen-Nassau j e i) ex5 Jahr durchschnittlich 2000 Wohnu^ngen gebaut worden. Das Mr 1938 hatte eine weitere Steigerung auf über 2500 Einheiten gebracht. Eine Erhöhung des Jahresdurchschnitts auf 3000 Einheiten war planungsmäßig abgeschlossen und wurde durch den Krieg unterbrochen. Dieser Zuwachs an Wohnraum, der mit der stark angewochsenen Zahl der Eheschließungen Schritt zu halten versuchte, fehlt uns heute. Darüber hinaus wird der Wohnungsfehlbestand durch die Fliegerangriffe auf die deutschen Westgebiete vermehrt. Eine weitere starke Erhöhung der Nachfrage nach besser ausgestatteten und größeren Wohnungen hat sich aus der allgemeinen Ein- tommenssteigerung ergeben, die als Folge der Be- 195. Jahrgang Nr. 75 Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich.. RM.1.80 Zustellgebühr.. „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt feitigung der Arbeitslosigkeit und der allgemeinen Vollbeschäftigung ein trat. Die Bereitschaft zur Untervermietung möblierter ober unmöblierter Räume ist aus den gleichen Gründen stark zurückgegangen. Einer ständig steigenden Nachfrage nach Wohnraum steht somit kein nennenswertes Angebot gegenüber. Es hat sich deshalb als notwendig erwiesen, die Mobilisierung der greifbaren Wohn- raumreserven einzuleiten und die gerechte Verteilung frei werdenden und neugewonnenen Wohn- raums sicherzustellen. Diesem Ziele dient die Verordnung zur Wohnraumlenkung. Wo liegen diese Wohnraumreserven, und wie können sie erschlossen werden? Zunächst werden alle frei werdenden Wohnungen der freien Verfügung der Vermieter entzogen. Die Gemeinden werden die Meldepflicht für jede durch Kündigung oder Ablauf des Mietvertrages frei werdende Wohnung anordnen und haben sodann das Recht, dem Vermieter innerhalb von zehn Tagen einen „bevorrechtigten" ober brei „begünstigte" Wohnungsbewerber zum Abschluß eines Mietvertrages zuzuweisen Macht bie Gemeinde von diesem Recht innerhalb der festgesetzten Frist von zehn Tagen keinen Gebrauch, so erhält der Vermieter damit das freie Verfügungsrecht über die Wohnung zurück. Als „frei" und damit meldepflichtig gelten auch leerstehende Wohnungen. Eine weitere starke Wobnraumreferve die mit der Wohnraumlenkungsverordnung erschlossen wird, liegt in der Möglichkeit zum Ausbau von Dach - räumen, zum Umbau freier gewerblicher Räume und zur Teilung von G r o ß w o h- nungen, Einfamilienhäusern usw. Die Gemeinden werden unter Mitwirkung ber Organisationen der Hausbesitzer, der gemeinnützigen Wohnungsunternehmungen usw. sofort Ermittlungen in dieser Richtung anstellen. Gemeinden, in welchen die Um-- unb Ausbauaktion größeren Umfang annimmt, werden aus Kreisen der Gemeindeverwaltung oder der freien Architektenschaft Sonderbeauftragte ernennen, welche die erforderlichen Planunterlagen fertigen, die Verhandlungen mit der Baupolizeibehörde führen und die Ausführungsarbeiten überwachen. Diese Sonderbeauftragten der Gemeinden sind zugleich für eine Beschränkung ber Bauarbeiten auf bas geringft notroenbige Maß unb für den sparsamsten Einsatz von Material unb Arbeitskräften verantwortlich. Der Landeshandwerks- meifter stellt für Um- unb Ausbauarbeiten im Zuge dieser Sonderaktion die erforderlichen Hilfskräfte zur Verfügung. Die Baukosten für derartige Um- oder Ausbauarbeiten werden zur Hälfte durch cs wird auch die persönlichsten Bezirke Eures Lebens bestimmen, da es angefichis Eurer völkischen Zukunftsaufgabe einen anständigen Charakter, ein frohes herz und einen aufgeschlossenen Sinn von Euch verlangt, und es wird Euch vor allem dann besonders bewußt sein, wenn das Leben unseres Volkes den opfervollsten Einsatz auch von Euch fordern sollte. So begleitet Luch Euer Gelöbnis der Verpflichtung für Führer und Volk in eine Zukunft, die selbst nur durch die Befolgung jener Ideale erkämpft wird, zu denen Ihr Euch nunmehr feierlich bekennt. An Eurem heutigen Ehrentage übermittle ich Euch neben den Glückwünschen Eurer Eltern, Eurer Jugendführer und Eurer Erzieher mit meinen persönlichen wünschen den Gruß der Volksgemeinschaft des Gaues hefsen-Rasfau. Diese bringt iyre Opfer im gegenwärtigen Freiheitskamps nicht zuletzt im Glauben an Euch, für die Sicherung Eurer Zukunft. Ich darf die Gewißheit aussprechen, daß Ihr sie mit Eurem zukünftigen tatfrohen und tapferen Leben nie enttäuschen werdet. Sprenger." General-Anzeiger für Oberhessen Liehen, Zchulftrahe 7-9 dem „bevorrechtigt". Ferner gehören18•.*.?!:: 19ie EchlachtM Den Meeren geschädigte Familien, deren Wohnung auf die Dauer unbenutzbar geworden ist, zu den zu bevorzugenden Dolkskreisen. „Bevorrechtigt" unb „begünstigt" sinb auch die Familien von Kriegsversehrten. Kriegshinterbliebenen B e i der Kriegsmarine, März. (DNB.) Auf keinem anderen Kriegsschauplatz besteht eine so enge Verbindung zwischen See - und Landfront wie im Mittelmeerraum. Der Feind versucht mit allen Mitteln immer wieder, unsere Nachschubwege nach Afrika zu gefährden. Neben Torpedofliegern sind es englische U-Boote, die zur Entlastung der gegnerischen Front einge- Osten im einzelnen und in seinem Lanzen Umfange zu würdigen und die bereits in die Geschlchte der deutschen Leibesübungen eingegangenen Marksteine seines Wirkens vom Deutschen Turnfest m Stuttgart an über die NS.-Kampfspiele m Nürnberg bis zu den Olympischen Spielen des Jahres 1936 und dem Deutschen Turn- und Sportfest 1938 im einzelnen zu verfolgen und weiterhin seine Verdienste um die erfolgreiche Einschaltung des deutschen Sports in den internationalen Sportverkehr abschließend zu beurteilen. Der von ihm geschaffene Bau steht auf festem Grunde, und auch die vergangenen Kriegsjahre vermochten ihn in seiner Stärke nicht zu erschüttern, weil der deutsche Sport in diesen Jahren niemals die Fühlung mit der Front verloren hat. Hans von Tschammer und Osten, der im ersten Weltkrieg selbst schwer verwundet wurde, hat mit dem von ihm geschaffenen Versehrten-Sport- abzeichen am eindrucksvollsten bewiesen, welches tiefe Verständnis er den Kameraden dieses Krieges entgegenbrachte und wie eng im deutschen Sport die Verbindung zwischen Front und Heimat ist. Der Rundfunk bringt -am Samstag von 19.20 bis 20.00 Uhr eine Sendung „Jugend des Führers". Im Mittelpunkt der Sendung steht die Jugendzeit des Führers nach Erzählungen aus seinem Buch „Mein Kampf". Chore, Orchestermusik und Dichtung unserer Zeit tragen zur Ausgestaltung dieser Sendung bei, die zu einem alljährlich wiederkehrenden Brauch am Vorabend der Verpflichtungsfeiern werden soll. gestalten. Es ist noch nicht an der Zeit, das Wer.k des Reichssportführers Hans von Tschammer und dringung Saudi-Arabiens in Verbindung. Die Nordamerikaner haben in Aden sogar eine eigene Zeitung gegründet. Giützpunkt-Lmpenalismus der LtSA. Lissabon, 26. März. (Europapreß.) Äarine- minister Knox hat bereits die Modalitäten zur Erwerbung der Stützpunkte im Pazifik ausarbeiten lassen. Der Planungsmann des Staatsdepartements, A. Burrle, soll hierbei mitgewirkt haben. Wie „Philadelphia Jnguirer" gehört haben will, schlage Burrle für die Erwerbung der zahlreichen Stützpunkte im Pazifik dieselbe Form vor, wie ste bei der Uebernahme der Atlantikstützpunkte von England gegen Tausch von USA.-Zerstörern stattfand und unterstreiche, daß es nun die beste Zeit sei zu handeln. Jetzt könnten die USA. noch ihr Leihpacht« Programm ins Feld führen, um den anderen Nationen nachzuweisen, daß die Forderung nach Stützpunkten gerechtfertigt sei. Knox finde für seine Pläne wachsende Zustimmung. Außerdeem verweise man in Kongreßkreisen darauf, daß die USA. nicht vom Atlantik, sondern vielmehr über den Pazifik her angegriffen worden seien. Fast alle wichtigen Stützpunkte befänden sich jedoch in japanischem Besitz. Man befasse sich Washington zur Zeit mit einer „ethischen" Formulierung, die die Uebernahme der Inseln aus britischem, französischem und holländischem Besitz ohne Verletzung der Atlantik- Charta ermögliche. Gegen die Noofevett-Oiktatur Lissabon, 27. März. (Europapreß.) Das Repräsentantenhaus des nordamerikanischen Bundesstaates Missouri .nahm mit überwältigender Mehrheit eine Entschließung an, wonach eine Verfassungsänderung die Amtszeit des Präsidenten a u f höchstens zwei Wahlperioden zu je vier Jahren begrenzen soll. Die Staaten Indiana, Jl- schon' Prag. A. |tpie eiW ijiopä'Äer ® Moflowak Sim Protei Sie tscheMe ihr, das die !hat. indischen ■ ir W ,3U lngehönge m für En > Maßnah let zu ein, W an d« sie bei K Gaatm gegeb Deutsche Ll-Boot-Abwehr im Mittelmeer Von Kriegsberichter Fritz Böltz. Ein Vorkämpfer der Leibesübungen. | Von Dr. Hans Bollmann. Leiter des Reichsausschusses der Sportschristleiter im RDP. linois, Jova und Michigan haben ähnlichen Entschließungen bereits zugestimmt, Wisconsin uni) Nebrasca dürften folgen. Wie der „Saito Telegraph" aus Washington hört, handelt es sich vorerst um Staten mit republikanischer Mehrheit. Aber auch der konservativ-demokratische Süden der Vereinigten Staaten habe sich mit dem gleichen Gedanken vertraut gemacht, da er sich durch die Roosevelt-Regierung benachteiligt fühle. Kennzeichnend hierfür sei der von dem demokratischen Gouverneur von Louisiana m der ^Saturday-Evemng $ojr Mit dem Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten hat der deutsche Sport einen Mann verloren, der mit idealistischem Schwung eine oft geradezu stürmische Entwicklung der deutschen Leibesübungen hervorrjef und es stets meisterhaft verstand, nicht zu vermeidende Spannungen mit geschickter Hand zu überbrücken und alles abzuwenden, was seinem Werk in den vergangenen zehn Jahren nach der Machtergreifung hätte schaden können. Unvergänglich wird die organisatorische und weltanschaulich-politische Leistung bleiben., die dieser unermüdliche Nationalsozialist auf seinem Arbeitsgebiet vollbracht hat: ein Volk in Leibesübungen zu schaffen. Die deutsche Nation und der deutsche Sport im besonderen bleiben ihm dafür ewig zu Dank verpflichtet. her, aber jeder Versuch, sich der Jagd zu entziehen, wird durch Kursverbesserungen vereitelt. Mit äußerster Kraft preschen die U-Boot-Jäger stets zur Ortunasftelle, und schon werden die ersten Wasserbomben geworfen und zerbersten knallend in verschiedenen Wassertiefen rund um den Feind. Bald wird festgestellt, daß der Brite von neuem versucht, auszubrechen, doch neue Detonationen zerreißen krachend die See, und da schießt plötzlich eine zehn Meter hohe Wassersäule, gemischt mit Oel, achteraus senkrecht empor. Noch ertönen die Freudenrufe auf unserem Jäger, als schon eine zweite, dritte und vierte Fontäne aus der Tiefe emporsteigt. Die Horchgeräte stellen fest: Das feindliche U-Boot bleibt g e- stoppt liegen. Dev Kommandant befiehlt neuen Angriff. Kaum krachen die nächsten Bombenserien, als wieder neuer Ausbruch von Oel und Lust erfolgt, der minutenlang anhält. Damit ist der Kampf beendet. Tiefste Stille tritt ein, das britische Unterseeboot bleibt für die Horchgeräte der beiden U-Boot-Jäger verschwunden. Ringsum beruhigt sich das Wasser. Nur eine dicke breite Oelschicht bezeichnet die Stelle, unter der das feindliche Unterseeboot nach dem letzten Angriff in einer Tiefe von 1000 Meter versunken ist. t , N @tunb bc raajg öom 8.7. 'Nnifltmg des - hont 16.$ erlaßen: rsLokal-Reg' genießbar '^^1894 wird ®le§en, ben :Sä ..^Vrtllbbe- ;^Win ^r —hont 30/ ■Ä* Ktats", >*««* ÄS'3 'Ä - -te* N. 6K out bin (2) D^SUl I fes»' I Ä die Hände gebracht hätte. Die Furcht vor den U-Booten — und man muß hinzusetzen, auch vor der Luftwaffe der Achse — hat dies verhindert und den General Cisenhower zu den langwierigen und schwerfälligen Aufmarsch- und Entfaltungsoperationen über eine verkehrsmäßig denkbar ungünstige | dem ersten Sportführer des Großdeutschen und lange Etappe hinweg in gebirgigem^Gelände sR^es, SA.-Obergruppenführer, Staatssekretär gezwungen. Nach dem ersten schnellen Rückschlag $an5 D o n Tschammer und Osten, ist einer von Tebourba am 7. Dezember sind fast vier Mo- ^ner alten Kämpfer der NSDAP., die nach der nate vergangen, bis er zusammen mit der 8. bri- Machtübernahme mit einer Aufgabe von ungewöhn- tischen Armee Montgomerys zu einem allgemeinen Ausmaß betraut wurden, von uns gegangen. Angriff starten konnte, Zeit genug, um der Achse ^t den ihm im April 1933 gestellten Auftrag/ die Möglichkeit zu geben, Tunesien zum starken gej.amfen deutschen Leibesübungen neu zu ord- Bollwerk auszubauen. Auch hier haben sich die nen un& betreuen, mit größtem Geschick und un- U-Boote wieder als Helfer der Land ft ont bewährt, unermüdlichem Einsatz seiner Person erfüllt, denn ihre Tätigkeit in Atlantik und Wtbelrncer hat un^ ß5 bleibt sein unsterbliches Verdienst, die größte bis in die letzten Tage hinein den Nachschub an un& geschlossenste Sportorganisation geschaffen zu Kriegsmaterial und Proviant, aus dessen regel- die die Welt je gesehen hat. mäßiges Eintreffen die Truppen Elsenhowers an- ^Is ^an5 von Tschammer und Osten fein Amt gewiesen sind, wenn sie auf einem von ihrer -oa|i5 anfraf, ftand er vor der fast unlösbar erscheinenden io weit entfernten Kriegsschauplatz überhaupt em-i^^^be, aus dem Wirrwarr der bestehenden libe- fatzfähig sein sollen, schwer dezimiert. ralistischen, tonfefsionellen und den sonstigen partei- Der Londoner „Daily Expreß schrieb Anfang Ja- gebundenen Sportverbänden ein einheitliches Ge- nuar, 12 Millionen BRT. Sonderhandelsschifssraum schaffen. Der. große Wurf ist ihm gelungen, werde man allein für eine größere Offensive veno- irrt>em er e5 verstand, alle a ufb auwilligen tigen. An eine Niedervingung Deutfchlanos sei so-r g ^er a^en £um« und Sportverbände an lange nicht zu denken, als es den Alliierten nicht I ,,ehen und die bewährten Einrichtungen der gelänge, die U-Boot-Gefahr zu bannen. Das U-Boot atten Verbände in die gewaltige Organisation des sei im wahrsten Sinne des Wortes zum Schreckge- eiuheitlich ausqerichteten neuen Verbandes, des spenst der Alliierten auf den Weltmeeren geworden. Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibes- An die vom „Daily Expreß genannten zwölf MU- obunqen, überzuführen, sowie dessen Beziehungen lionen BRT. für die besonderen Zwecke einer Offen- Staat und Partei zu ordnen. sioe mag man in England gar nicht denken, solange ^an5 Don Tschammer und Osten begnügte sich je- nicht einmal gewährleistet ist, daß die lausenden hoch nicht damit, den äußeren ' organisatorischen Verluste an Schiffsraum ^im U-Boot-Krieg durch Nahmen für die deutschen Leibesübungen zu schaf- Neubauten ersetzt werden können. Loro Hnnkey, e5 gelang ihm darüber hinaus, eine idee - eine anerkannte Autorität in Schiffahrtsfragen, sagte mäßigeErneuerungder deutschen Turn- und dazu: „Es werden doppelt soviel U-Boote gebaut Sportbewegung herbeizuführen, die deutschen Lei- als versenkt, während die Schiffsneubauten höchstens besübunaen aus der liberalistifchen Verflachung zu bis zur Hälfte die Schiffsoersenkungen decken. und sie zu einer machtvollen staatsbe- Wenn auch kein Zweifel ist, daß die amerikanischen jaf)eni)en Bewegung, und damit auch zu einem Werften im laufenden Jahre ihre Er^ugung sehr , otio nalp o litisch bedeutsamen Er- erheblich steigern werden, so stehen selbst die Eng- L । € 6 u n g s f a 11 o r des Dritten Reiches umzu- länder den phantastischen Zahlenorgien, m tonenI° „ l. ..... B. ein Mann wie der amerikanische Werftbesitzer Henry Kaiser schwelgt, äußerst skeptisch gegenüber. Man weiß, wie schwierig die Frage des geschulten Personals auch für die amerikanischen Wersten ist, und auf den Mangel an Material und Werkzeugen hat der Vorsitzende der USA.-Schiffsbaukommlssion, Admiral Land, kürzlich selber hingewiesen. Die schlechten Erfahrungen, die man mit den aus reiner Rekordsucht in größter Hast zusammengebauten „Liberty-Schiffen" gemacht hat, ermutigen nicht zur Ueberstürzung des Bautempos. Durch Beschleunigung der Neubauten allein sieht man also keine Möglichkeit, den Wettlauf mit dem U-Boot zu gewinnen. Auch Admiral Land unterstrich die wachsende Stärke der deutschen U-Boot-Waffe an Zahl, Material, Seetüchtigkeit und Bewaffnung und gab . , zu daß England und die USA. offensichtlich nicht setzt werden. Sie deutsche Seekriegsleitung hat daher genug Schiffe besäßen, das werde allein schon durch jetzt U-Boot-Jäger eingesetzt, die gemeinsam die englischen Rationierungsmaßnahmen und den mit Einheiten der italienischen Kriegsmarine un- Niedergang des Handels mit Südamerika bewiesen, ter Anwendung neuartiger Kampf- Ser Admiral hofft der U-Boot-Gefahr begegnen mittel die feindlichen Boote bekämpfen. Wie sehr zu können einmal mit dem Bau eines größeren dieser Einsatz von Erfolg gekrönt ist, geht aus dem Frachtschiffs, das mehr Geschützstände und Schutz- Wehrmachtbericht vom 25.3. hervor, in dem die Der- Vorrichtungen und eine größere Schnelligkeit erhal- senkung von fünf britischen U-Booten während der ten soll, und zum andern durch ton Bau von stärke- letzten Tage gemeldet wird. ren und für lange Ozeanfahrten geeigneten Geleit- Die Versenkung der englischen Unterseeboote er- schiffen. Das sind beides keine neuen Rezepte. Jede folgte an verschiedenen Stellen des Mittelmeeres. In stärkere Bewaffnung der Frachtschiffe selbst vermin- einem Fall ortete eine Gruppe der deutschen dett natürlich den Frachtraum. Der Bau schnellerer U-Boot-Jäger, die sicb auf die Lauer gelegt hatte, Schiffe, die sogar mit Zerstörern Schritt halten sol- ein feindliches Unterseeboot. Knatternd steigen die len, wie einige Kritiker der alliierten Seekriegfüh- Signale am Mast hoch. Sofort sind die Gefechts- rung fordern, würde, wie chnen von den Sachver- stationen besetzt. Kommandant und WO. nehmen ständigen der Regierung entgegengehalten wird, am auf der Brücke laufend die Peilmeldungen aus den Fließband nicht durchzüführen' sein, also unverhätt- Horchräumen entgegen. Der Feind kurvt hin und nismäßig mehr Material, Arbeitskraft und -zett bean- Ä F-md°- »on Nordamerika nach Graßbri.anmen-, mnin lAtwm* öüntelfahrer bauen solle statt und der Murmankuste, nach allen Teilen des afn- sür ton Geleitzugdienst einen so beträchtlichen Teil konischen Kontinents und nach dem Persischen Golf, der alliierten Kckegsflotten ständig einzusetzen, hat der anderen Nachschubstraße zur Sowietunlon, zwi- zu nichts geführt, denn auch Einzelfahrer mit der fth.en Nord- und Südamerika und zwischen Geschwindigkeit großer Passagierdampfer sind ge- bri anmen und den überseeischen Dominions. Dreft gen die U-Boot-Gefahr keineswegs gefeit, wie das vielbefahrenen Schiffahrtsrouten mögen sie noch Schicksal zahlreicher solcher als Truppentransporter o oft verlegt werben, smd das Operationsse d un- üerroenbeter Schnelldampfer erwiesen hat, die den strer U-Boote, die hier einzeln oder in Rudeln den U-Booten ebenfalls zum Opfer gefallen sind. So Feind aufspuren und jagen, bis er mit seiner kost- scheint es bei dem schon aus dem ersten Weltkrieg baren Ladung an Kriegsmaterial, an industriellen übernommenen Geleitzugsystem bleiben zu sollen, Rohstoffen vder Verbrauchsgutern ini die Tine sE. dessen Nachteil, daß schnellere und langsamere Schiffe Für die über ton 2(ftionsrabius ber Stutzpunkte zusammen fahren und sich das Tempo des ganzen an der französischen Atlantikkuste hinaus openeren- Geleitzuges nach dem langsamsten Frachter richten ton U-Boote bedeutet die Cinrichtung von U-Tan- muß, toftch die Zusammenstellung verschiedener Ka- kern die ihnen die Ergänzung ihrer Vorräte an tegwien von Geleitzügen behoben werden soll, was Treibstoff Munition und Lebens-mitteln ohne Ruck- ftvilich eine recht umständliche und zeitraubende kehr zurKuse erlauben eme erhebliche Steigerung Planung voraussetzen würde. VW Schlagkraft, zumal ^se schwimmenden und Wenn die Schwierigkeiten einer wirklamen beweglichen Stutzpunkte unter Wasser für den Feind U-Boot-Dekärnpfung in der öffentlichen Diskussion nur schwer auszumachen sind. Englands und der Vereinigten Staaten ohne Zwei- Welche gewaltigen Anforderungen der Schutz der fei im Vordergrund stehen, so darf das doch nicht Verbindungslinien über See an die feindlichen über die Schwere des Kampfes unserer tapferen Kriegsflotten stellt, hat der britische Minister Mor- U-Boote Hinwegtäuschen. Der Feind hat seine Ab- rison kürzlich mit einigen anschaulichen Zahlen dar- wehrmittel ständig verstärkt und weiter entwickelt, gelegt. „Unsere britische Manne", so sagte er, und es ist ein besonderes Ruhmesblatt der deut- „muß regelmäßig 80 000 Meilen an Handelssee- schen Technik, wie es auch dem Schneid unserer wegen abpatrouilheren — das sind rund 150 000 U-Boot-Kominandanten und ihrer tapferen Be- Kilometer, was dreieinhalbmal der Lange des Erdsatzungen zur besonderen Ehre gereicht, daß trotz umfangs entspricht —, sie hält ständig Wache über der wachsenden Härte des Kampses Deutschlands 2000 bis 3000 unserer Versorgungsschiffe, die sich U-Boot-Waffe immer schärfer wird und der feind- auf See befinden. Sie muß Minensuchoperationen lüften Tonnage immer tiefere Wunden schlägt. Die auf 14 000 Meilen unserer Seewege durchfuhren, stärkste Waffe der U-Boote ist ihre Unsichtbarkeit Unsere Kriegsschiffe und Flugzeuge haben bisher und das damit verbundene Moment der Ueber- 120000 Geleitzügen ihren Schutz gewährt." Zu dieser raschung. Ser Feind setzt dagegen seine Horchge- außerordentlichen Kraftentfaltung zwingen unsere rate ein und hat neuerdings auch den Geleitzügen U-Boote Tag für Tag den Feind, mit wie wenig Flugzeuge mitgegeben wie die Luftaufklärung von Erfolg, das haben erst wieder die sich Schlag der Küste her immer mehr ausgedehnt. U-Boot- auf Schlag folgenden Sondermeldungen dieses Mo- Netz und Minenfelder sind in Küstennähe und vor nats bewiesen, die bis zum 24. März schon die Der- allem in Hafeneinfahrten wirkunasoolle Abwehr- senkung von 748 000 BRT. feindlichen Schiffsmittel. Auf der hohen See ist die Wasserbombe ein raums durch unsere U-Boote berichten konnten. Wir gefährlicher Feind des U-Bootes. Saß aber auch verstehen nun die besorgten Diskussionen englischer in der Ausbildung der U-Boot-Abwehr die deutsche und amerikanischer Politiker, die ihre Regierungen Technik dem Feinde den Rang abläuft, hat erst mit Vorwürfen überhäufen und ihren Fachleuten kürzlich der Wehrmachtbericht durch die Mitteilung mit Ratschlägen lästig fallen, ohne an der Tatsache erkennen lassen, daß deutsche Unterseebootjäger im etwas ändern zu können, daß sie nämlich nach Mittelmeer unter Einsatz neuartiger Kampfmittel menschlichem Ermessen nicht in der Lage sein wer- wäbrend weniger Tage fünf britische Unterseeboote den, den gewaltigen technischen und taktischen Vorversenkt haben. Ser britische Vizeadmiral Craig- fPrun9, den Deutschland im U-Boot-Krieg gewon- Waller mußte dagegen im „Daily Telegravh" fest- si.en hat, je wieder aufzuholen. Wir werden in der stellen: „Alle unsere Methoden zur Bekämpfung Schlacht auf den Meeren die Initiative nicht aus der U-Boote, seien es Angriffe von Ueberwasser- der Hand geben. Sie wird eine ständige schwere ftreitfräften oder der Luftwaffe, Wasserbomben. I Fessel für die strategischen Entschlüsse des Feindes Granatfeuer oder das Rammen von U-Booten, sie |bleiben. Dr. Fr. W. Lange. EtfS - k,ies Minute afn *epp‘ «•^tretet der ^Ptstellenle'i Meine I Las neue J HW Dienst, git beträgt zu gat in Zwani General Cat win Syrien, is Sisprechungen »i den Neuwc MN. Der bisherig Ren, ivird auf i mnister hüll 1 Kiynns rückgäl i aus Kreisen de gchben wurde mit einer gewaltigen Explosion. Durch S08.-Rufe wurde das argentinische Schiff „Rio Colorado" herbeigerufen, das die Besatzungen einiger Rettungsboote aufnahm. Die LIGA, fordern die Geeherrschast für sich. Stockholm, 26. März. (DNB.) Der Vor- itzende der USA.-Schiffahrtskommission, Admiral Land, schreibt, die Vereinigten Staaten würden ich ständig mehr bewußt, daß sie sich bereits jetzt während tos Krieges mit dem Schisfahrts- Problem nach dem Kriege beschäftigen müßten. Das Bestreben der USA. sei auf den Dau von Handelsschiften gerichtet, und man wolle über genau so viele Handelsschiffe verfügen w i e irgendeine andere Seemacht. Diese Schiffe müßten nach dem Kriege eine wichtige Rolle im Welthandel spielen und sollten ton USA. eine Verpflichtung der Lugend. Am Sonntag ift die Verpflichtung der Jugend« die das 14. Lebensjahr vollendet hat und nunmehr in die Reihen der Hitler-Jugend und tos BDM.. eintritt. Es handelt sich um über eine Million Jungen und Mädel, die an diesem Tage aus dem Jungvolk und dem Jungmädelbund entlassen werden und die künftig als Hitlerjungen oder als Angehörige des BDM. zum Einsatz gelangen. Gleichzeitig bedeutet für viele dieser Jungen und Mädel dieser Tag die Beendigung der Schulzeit und ton Beginn der beruflichen Ausbildung. Es ift also ein wichtiger Abschnitt im Leben der jungen Menschen. Sie verhältnismäßig sorgenfreie Kindheit und Schulzeit ist zu Ende. Safür werden in der Berufsaus- bildung gerade in der Kriegszeit erhöhte Anforto- rungen an die Jungen und Mädel gestellt. So ist dieser Tag ein Feiertag und ein Tag der Selbstbesinnung, an dem Schule und Familie sich noch einmal Rechenschaft darüber geben, wie sie ihre Aufgabe an diesen Kindern erfüllt haben. In der Hitler-Jugend wird künftig ihre Erziehung auf körperlichem, seelischem und musischem Gebiet mit Ernst in Angriff genommen werden. Senn es handelt sich darum, diese jungen Menschen mit dem Bewußtsein für nationalsozialistische Verantwortungsfreudigkeit zu erfüllen. Es ist klar, daß die Stellung tos Etternhauses in der Erziehung des Heranwachsenden jungen Menschen nach dem (Eintritt in das Berufsleben anders ist als vorher, wo der Erziehungsschwerpunkt in der Familiengemeinschaft lag. Selbstverständlich kann und sott die Erziehung im Elternhaus auch in der weiteren Zukunft der Jugendlichen nicht entbehrt werden. Ja sie hat ihre große Bedeutung auch für den Erfolg der Gemeinschaftserziehuna in der Hitler-Jugend. Man hat noch jedem Menschen an- gemerkt, ob. er eine gute oder schlechte Kinderstube gehabt hat. Diese Keime, die im Elternhaus gelegt worden sind, sollen später durch die Gemeinschaftserziehung aufgehen und gekräftigt werden. Körperliche, weltanschauliche und berufliche Ertüchttgung ist die große Aufgabe der Hitler-Jugend. Ebenso hatte die Schule nicht nur auf dem rein wissensmäßigen Gebiet ihre Aufgabe zu erfüUen, sondern ihr lag es auch ob, die ihr anvertrauten Kinder in charakterlicher und seelischer Hinsicht zu fordern. Ser Stütze, die die Schule den Kindern gab, müsien sie künfttg entraten. &e werden beim Eintritt in den Beruf spüren, daß viel Neues an sie herantritt, auch viel Ungewohntes, und daß der Uebergang auch nicht leicht ist. In vielen Dingen stehen sie allein, wo sie bisher den Rat und die Unterstützung des Elternhauses und der Schule hatten. Im ßebensraum der Partei wird durch die Arbeit der Hitler-Jugend dieser Uebergang erleichtert. Durch die Gemeinschaft sott den Jungen und Mädel die Kraft zufließen, die sie in der Zeit der innerlichen Reife brauchen. Ser größte Teil der Jugendlichen wird von der Schule unmittelbar in die Berufe übergeführt, die sie sich gewählt haben. Durch die Berufsaufkla- rungsaktion der Hitler-Jugend ist dafür gesorgt worden, daß jeder auf den Arbeitsplatz und in die Lehrstelle hineinkommt, für die er am besten geeignet ift Wenn heute im totalen Krieg dieser ober jener Wunsch nicht erfüllt werden konnte, so werden sich die Eltern und die Jugendlichen damit ab- finden, daß das Volksganze und der Kriegseinsatz heute allem anderen vorgehen. Gerade für die Jugend und für die Generationen, die nach uns kommen, wird dieser Kampf um Sein oder Nichtsein ausgefochten. Sie werden einst die Früchte der gewaltigen Anstrengungen ernten, die Front und Heimat heute unternehmen, um den Krieg siegreich zu beenden. Und dabei mitzuhelfen, wird sich auch unsere junge Mannschaft stets angelegen fein lassen. 1 Das ist die höchste Verpflichtung, die sie am 28. März zu übernehmen hat. ihrer Größe und Macht enftprechende Stellung a l s Handelsseemacht gewähren. Unter „irgendeiner anderen Seemacht" versteht Admiral Land natürlich niemand anderes als den britischen Verbündeten. Auch die Beherrschung der Meere gehört zu dem Erbe, das der Dollarimperialismus von England übernehmen will. Seine Stützpunkte in aller Well, die reichsten Kolonien, alle Luftverkehrswege und schließlich die Seeherrschaft, die Großbritannien bis zu diesem Kriege — den es um Danzigs Willen vom Zaune brach — beanspruchte, reklamiert jetzt Roosevelt für die USA. Es ist der Kaufpreis für die Pacht- und Leihhilfe — der Verzicht auf Englands Weltstellung! «Oie östliche Hemisphäre den Bolschewisten. — Oie westliche den USA." S t o ck h o l m, 26. März. (DNB.) „Wenn Deutschland vernichtet ist, wird die Sowjetunion in her östlichen Hemisphäre und U SA. in der w e st- l i ch e n Hemisphäre dominieren", schreibt die Neu- yorker Zeiftchrift „United States News". Daß der alte Kulturkontinent Europa dem Bolschewismus üb erlassen werden soll, ist also nicht allein in dem verräterischen England Churchills, sondern auch im Plutokratenparadies Roosevells ausgemachte Sache. England und fein Empire sind in USA. längst abgebucht, sie werden dem Bereich der westlichen Hemisphäre als Beute dieses Krieges zugeschlagen. Europa, mit feiner jahrtausendalten Kultur bleibt Stalin überlassen. Wie in Karelien, im Baltikum, Bessarabien und einst in Spanien füllen die Schächer der GPU. in allen europäischen Ländern schallen und walten dürfen. So denkt man sich in Washington das Ende dieses Krieges, wobei man allerdings unterläßt, die deutsche Wehrmacht als Schutzwall Europas in Rechnung zu stellen. Nordamerikaner in Aden. Rom, 26. März. (Europapreß.) In Aden, der britischen Besitzung an der Südspitze Arabiens, sollen allein in der letzten Zeit etwa 40 000 Nordamerikaner angetommen sein. Man bringt diesen Zustrom mit der von ton USA. geplanten Durch- tlVÄS an 6$: llSA-Oynamittran-port torpediert. len mit wertvollen Gütern, die sie transportieren, Buenos Aires, 26. März. (Europapreß.) Ein vsrhindem können." USA.-Kühlschftf sank zwischen Rio de Ja« Der Hauptkriegsschauplatz für unsere U-Boote iftInetro und Bahia nach Torpedotreffer eines immer noch der Atlantik, der mit feiner Fläche von U-Bootes. Das Schiff hatte 130 Tonnen D y» 100 Millionen Onadratkilometern ungefähr dem na m i t geladen. Obwohl es 16,5 Knoten lief und Zehnfachen der Fläche ganz Europas entspricht, mit Geschützen und Maschinengewehren ausgerüstet Diese gewaltige Zahl rückt erst die unerhörten Lei- war, konnte es sich dem Angriff bes schnellen stungen unserer tapferen kleinen U-Boote ins rechte U-Bootes nicht entziehen. Die Besatzung ging nach Licht. Hier kreuzen sich die Hauptverbindungslinien Idem Torpedottefjer in dis Boots. Das Schift sank ■ <8 fei Ms Gießen, Bahnhofstraße. Kleist Aiieigei richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat? Darum: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den OliluirAMiiin Narne^ ......... . —- ......... Anschrift:--------—------ Ausschneiden und einseirden! ______________WL Staatliche Lotterie-Einnahme Versand nebst Zahlkarte v. Zitzewitz BerNn-Tharl. 2/286, Hardenbergstrahe 70 —.... /8 zu 3.— RM. je Klasse ------/4 zu 6.— RVt. je Klasse —/2 zu 12.— RM. je Klasse —zu 24.— RM. je Klasse veröffentliche Artikel: „Wird sich der Süden gegen len New Deal wenden?" Spaniens Abschied von Botschafter von Mqlike. Madrid, 26. März. (DNB.) Die Ueberführung -er Leiche des Botschafters von M o l t k e , dem auf Anordnung des spanischen Staatschefs die Ehren eines Kommandierenden Generalkapitäns erwiesen vurden, ging über Madrids Prachtftraße, die Ave-^ nifca del Generalisimo, zum Südbahnhof. lieber hun- erttausend Menschen umsäumten den Weg, an des- kn beiden Seiten Militär in Gala-Uniform Ehren- »aliier bildete. Alle öffentlichen Gebäude zeigten rauerschmuck. Als die Lafette an der San-Pascual- iallon-Kirche vorbeifuhr, läuteten die Glocken. Auf sm Platz Karl V. vor dem Südbahnhof marschierte ie Trauergemeinde grüßend an der Lafette vorbei, »ährend eine Batterie vom Botanischen Park den hrensalut abgab. Der Sonderzug traf am Freitag n der Grenzstation Hendaye ein. Hier hatten sich er Leiter der Personalabteilung des Auswärtigen lmtes, Ministerialdirektor Schröder, General Geyr on Schweppenburg, Generalkonsul Quiring, als Vertreter der Auslandsorganisation der NSDAP. >auptstellenloiter Graf Doenhoff eingefunden. England schont das eigene Blut. Prag, 26. März. (Europapreß.) Die Nachricht, aß die englische Regierung Angehörige einer Reihe uropäischer Staaten, darunter auch der ehemaligen Tschechoslowakei, zum Wehr dien st einzieht, tat im Protektorat beträchtliches Aufsehen erregt. Vie tschechische Presse verurteilt diese Maßnahme ,nd stellt ihr das Verhalten Deutschlands gegenüber, das die Tschechen von jedem Wehrdienst befreit hat. „Ceske Slowo" schreibt: „Diese Maßnahme jer englischen Regierung hat nur einen Zweck: Das ii gen e Blut zu schonen und nach bewährtem Muster jie Angehörigen fremder Nationen auf den Schlacht- sildern für Englands Interessen verbluten zu lassen. Diese Maßnahmen ergreifen die Engländer ausge- lschnet zu einem Zeitpunkt, da sie verkünden, daß |e nicht an die Erfüllung des Versprechens denken, ras sie bei Kriegsbeginn den kleinen europäischen Staaten gegeben haben." Kleine politische Nachrichten. Das neue slowakische Wehrgesetz setzt die mili- tirische Dienstpflicht ab 19 Jahre fest. Die Dienst- >it beträgt zwei Jahre. Juden haben ihre Dienst- >sit in Zwangsarbeitslagern abzuleisten. * General Catroux, der gaullistische Oberkommlssar on Syrien, ist in Algier eingetroffen. Nach seinen Besprechungen mit Giraud und de Gaulle wird er a den Neuwahlen in Syrien nach Beirut zurück- chren. * Der bisherige USA.-Gesandte in Australien, John- stn, wird auf seinem Posten bleiben, gab Außenminister Hüll bekannt, da Roosevelt die Berufung ^lynns rückgängig machen mußte, weil gegen diesen «us Kreisen des Kongresses schwere Beschuldigungen rrhoben wurden. Quer durch Europa im Winter 1943. Von unserem K.-Korrespondenten. Helsinki, im März. Ankara, die strahlende, lichtdurchflimmerte Stadt im Herzen Anatoliens, voll pastellener Farben und Tönungen, herbe, europäisch anmutend in vielem, in vielem anderen aber ganz orientalisch, fremdartig in vielem und in vielem daher unverstanden, entläßt uns mit der gleichen Mischung von Zurückhaltung und Freundlichkeit, die uns ein ganzes Jahr lang geboten wurde und die eine privatere Parallele zu der politischen Haltung dieser betont und bewußt politischen Stadt darstellt. Ohne jeden Vorbehalt hat aber die Stadt eines der schmucksten Gewänder ihres unerschöpflichen Kleiderschrankes uns zum Abschied angelegt, ein Kleid aus Millionen und aber Millionen glitzernder, schimmernder Eisund Schneekristalle, die auf den Häusern von Pe- nisehir und auf den Moscheen der Altstadt, auf den Villen und Gärten von Kavatlidere und Bahoeli Eoler und auf den hunderttausend Bäumen liegen, die eine neue Zeit in diese so lange baumlose Steppe gepflanzt hat; und der Burgberg und der „Tamer- lan", die Berge der Umgebung, der imponierende Dikmen und der Elmadag bieten sich wie die Phantasieschöpfungen eines begabten Zuckerbäckers. Die Abendsonne taucht das alles in Himbeer- und Erdbeerfarben, als uns der Anatolische Expreß zum vorerst letzten Male nach der Marmara und an den Bosporus fährt. Auch das Istanbul des nächsten Morgens ist in Schnee gehüllt, in dem sich die unvergleichlichen Bauten der Märchenstadt am nun silbernen Goldenen Horn ganz eigenartig ausnehmen, ebenso wie die immergrünen Bäume der Gestade des Bosporus, Schauplatzes so vieler geschichtlicher Geschehnisse, Schauplatzes auch freundlicher Sommertage mit Baden und Fischen und dem reizvollen Spiel der klassischen Delphine. Auch im Schnee aber wirkt dies zauberhafte-lasterhafte Schanghai des Westens — wie es einmal genannt wurde — märchenhaft, und wir versuchen in diesen letzten Tagen noch einmal ein wenig von allem einzufangen, das uns etwas bedeutet hatte: von der Suleimanie- und der Beyazit-Moschee, von einer Ecke des Bazars, von der Gasse der Antiquariate, von der weltberühmten Konditorei Lebon oben in Pera und auch von einem Kebab, jenem wohlschmeckenden Nationalgericht am Spieße gerösteten Fleisches. Und die Köpri, die historische Brücke zwischen Galata und dem alten Stambul, bietet am Abend nach einmal ihren ganzen Zauber auf, um uns recht zu verabschieden, den Blick auf die rätselhafte, lockende Asia Minor, auf den Leanderturm und die alten, sagenhaften Stadtmauern Stambuls, die unser Zug nach Edirne fast streift, vollenden den Eindruck des oft unwirklichen Wunders dieser Stadt. Der nächste Morgen findet uns schon an der Grenze, bei Edirne, dem Adrianopel von einst, dessen unvergleichliche Sinan-Moschee uns den legten Gruß des Orients schickt. Bei der ersten von dem guten Dutzend Grenzkontrollen unseres Europas erstarrt man in Staunen über die Buntheit unseres Passes und über das Reiseziel Finnland. Man wünscht uns ohne viel Formeln der Grenzabfertigung gute Fahrt und gibt uns Grüße an das tapfere Finnland mit, das sich überall in der Welt großer Sympathie erfreut. Der Bahnhof Soilengrad, schon auf bulgarischem Gebiet, durch die Kriegsumstäick)e zu einer ihm sonst kaum zustehenden internationalen Berühmtheit gelangt, bietet uns einen Sonnentag hindurch Gastfreundschaft; auf türkischem wie auf bulgarischem Boden verkehren die Züge in diesem Grenzgebiet nur des Nachts, und so genießt man mangels anderer Sensationen das Gackern bulgarisch-türkischer Grenzhühner, die für das Mittagsmahl wenigstens resvektable (Eier legen, viele Stunden lang bis zum Abend. Erst am nächsten Morgen sind wir in Sofia, das uns, ebenfalls im Sonnenschnee, schön, sauber, steundlich wie je für den vergangenen verlorenen Tag voll entschädigt. Von sympathischem Entgegenkommen sind alle Teile der Bevölkerung, Beamte, Polizei, Soldaten, Zivilisten, höflich und von zufriedenem Aeußern, die Städter nicht weniger als die romantisch gekleideten Bauern. Don revolutionären Umtrieben zu sprechen, von denen eine eifrige Agitation einige Polizeimaßnahmen und Vorkommnisse von geringer Bedeutung machen wollte, erscheint fast grotesk. Das zahlreiche Militär macht einen hervorragenden, disziplinierten Eindruck. Sofia bietet auch die letzten Visen, die im Paß noch fehlten, da einige kleinere Staaten in der Türkei keine konsularischen Vertretungen haben. Der nächste Tag führt uns — mit dem Orient- Expreß, der zwischen Sofia und Berlin verkehrt — nach Belgrad, das naturgemäß noch Etappencharakter besitzt, aber, im Gegensatz zu der Zeit vor einem Jahr, schon wieder einen recht geordneten Eindruck macht und über ein normales ziviles Leben verfügt. Am nächsten Tage geht es weiter über kroatisches Gebiet in die P u ß t e n des U n - gar land es, die auch im Schnee ihren eigenartigen Reiz besitzen, mit Ziehbrunnen und Hürden und einsamen Gehöften und Baumgruppen. Die malerischen Uniformen der ungarischen Armee beherrschen das Bild des Budapester Westbahnhofes, und die Menschen sind höflich wie immer. Noch ein Stück fährt der Zug über ungarisches, ein kleines über slowakisches Gebiet, und bann naht die Grenze des Protektorats, das in rascher Fahrt passiert wird. Am nächsten Morgen nimmt uns das von Leben und Arbeit pulfierenbe Berlin auf, angespannt, präzise, diszipliniert. Die Frau und der Jugendliche beherrschen hier, wie in den anderen Städten und auf dem Lande, das zivile Leben, da der Großteil der Männer Waffen trägt. Aber korrekt und airf die Minute pünktlich in allen Verrichtungen, wie es die Eigenschaft dieser herben Stadt von jeher war, spielt sich auch jetzt das Leben ab. Man kann dieser Stadt seine Bewunderung nicht versagen und auch nicht die Ueberzeugung von ihrem Willen, den harten Kampf dieses Jahres 1943 in Ehren zu bestehen. Von Berlin aus führt uns der Weg gen Norden und am nächsten Abend begrüßt uns als eine „ville lumiere“ Stockholm, eine der wenigen Städte Europas, die sich der Ächter des Abends und der Nacht erfreuen können. Die schwedische Hauptstadt Der Wehrmachibenchi. DNB. Aus dem Führerhauptquartietz 26. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der gesamten O st f r o n t verlief der Tag ohne besondere Ereignisse. Die Angriffe des Feindes südlich des Ladogasees haben an Stoßkraft merklich nachgelassen. Die Luftwaffe griff den Hafen Gelendshik an der Laukasusküste, Lisenbahnziele im feindlichen Hinterland und Industrieanlagen in Leningrad an. Sturzkampf- und Kampfflugzeuge versenkten dabei ein Handelsschiff mittlerer Gröhe, warfen zwei weitere in Brand und vernichteten mehrere Munitionszüge. An der tunesischen Front scheiterten örtliche Vorstöße nordamerikanischer und englischer Verbände. Ein eigener Gegenangriff war erfolgreich. Die L u f t w a f f e zersprengte Panzeransammlungen und Kraftfahrzeugkolonnen. Deutsche Jäger schossen sechs feindliche Flugzeuge ab. In einem kurzen Vachtgefecht zwischen einer feindlichen, von Nachtjägern geleiteten Schnellbootgruppe und eigenen Vorpostenstreitkrästen im Katt a l wurde ein britisches Schnellboot versenkt. bietet in dieser abendlichen Beleuchtung, in Schnee gehüllt, einen fast unvorstellbar schönen und friedlich-freundlichen Eindruck. Das Gefühl des Friedens ist es auch, das wir bei dem Aufenthalt in dieser schönen Stadt mit ihren gepflegten Menschen und hübschen Straßen empfinden. Wieder ein paar Tage später, und nach einer Fahrt durch das schöne schwedische Land, dessen Einfamkeit durch die auf Wäldern, Seen und Bergen liegende dichte Schneedecke noch augenscheinlicher wirkt, gelangen wir nach Helsinki. Der Eindruck von der Sauberkeit und Freundlichkeit des finnischen Landes nimmt uns gefangen, und dieser Eindruck verstärkt sich, je näher wir der Hauptstadt kommen. Die Landschaft, herbe, verschlossen, einsam, hart, aber doch dem Gefühl viel Nahrung gebend, formte sich ihre Kinder, Menschen von hoher Gestalt und bäuerlichem Gesichts» schnitt, Menschen von bester Rasse. Wie in Berlin herrscht das Gesetz des Krieges in Helsinki; die Männer tragen zum großen Teil die ebenso praktische wie gut aussehende Winteruniform des finnischen Heeres, die Frauen und Mädchen, gut gewachsen, klaren Blicks, leisten die Arbeit, die ihre Männer, Söhne und Brüder fahren lassen mußten, um Pflugschar, Hammer und Feder mit dem Schwert zu vertauschen. Sauber, freundlich, höflich, herzlich oft ist dieses achtunggebietende Heine Volk auch in dem dritten Winter eines ungerechten und bitteren Krieges geblieben. Das Herz geht einem auf bei der fremMichen Ritterlichkeit, die einem auf Schritt und Tritt begegnet, bei der Vaterlandsliebe eines Volkes, das wie wenige andere Nattonen seinen Platz an der Sonne wahrlich verdient hat und täglich sich aufs neue verdient. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschristleiters: Ernst Blumschein. BerantworUtch für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; lür Stadt Gießen, Provinz Wirtschaft nnd Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Berlagsletter: Dr.-Zng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenpretsliste Nr. 6 Polizeiverordnung. Auf Grund des Artikels 129 b Ws. Il Ziffer 1 der Hess. Städte- I rcdrnmg vom 8. 7.1911 wird nach Anhörung der Ratsherrn und mit Genehmigung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen — Landesregie- ttng — vom 16. März 1943 zu Nr. IIIG 23 66 folgende Polizeiverord- । rung erlassen: Das Lokal-Regleuient, betteffend den Berkaus des nicht ladenretnen, ner noch genießbaren Fleisches in der Provinztalhauptstadt Gießen vom il. März 1891 wird mit Wirkung vom 1. April 1943 aufgehoben. Gießen, den 27.März 1943. 992D Der Oberbürgermeister. I. B.: Nicolaus. SreiHflaloröanng für Den SlaMeis Netzen. Auf Grund deS § 57 der AuLführungsbestimmungen A zum Fleisch- k:schaugesetz in der Fassung der Verordnung vom 1. November 1940 : NetchsministerialLI. S. 289) wird gemäß § 3 der Deutschen Gemeinde, rbnung vom 30.1.1935 nach Maßgabe des Artikels 108 der Hess. H Gemeindeordnung vom 10. 7.1931 (Reg.-Bl. S. 115) in der Fassung k r I. Hess. Durchführungsverordnung zur deutschen Gemeindeordnung b?m 1.4.1935 (Reg.-Bl. S. 59) nach Beratung mit den Ratsherren fctb mit Genehmigung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen Landes- ii vgierung — vom 16. März 1943 zu Nr. IIIG 2366 für den Stadtkreis j Ließen folgendes angeordnet: 8 1. Für den Stadtkreis Gießen wird eine Freibank eingerichtet. | kttnerhalb dieses Bezirks (des Freibankbezirks) darf Fleisch der in § 2 Lös. 1 und 2 bezeichneten Art nur auf der Freibank fellgehalten oder Erkauft werden. 8 2. (1) Der Freibank wird alles zum Feilhalten oder zum Berkaus bsttmmte Fleisch überwiesen, das innerhalb des Freibankbezirks der i -geschriebenen amllichen Untersuchung unterlegen hat mid hierbei c3 bedingt tauglich oder zwar als tauglich zum Genuß für Menschen, c et in seinem Nahrungs- und Genußwert erheblich herabgesetzt — "inderwertig — erklärt worden ist (§§ 8 und 9 und 10 des Fleischbeschau- s-fetzes). Dasselbe gilt für Fleisch gleicher Art, das außerhalb des Frei- bmkbezirks amllich untersucht worden ist und in diesem Bezirk zum krilhalten oder zum Verkauf eingeführt wird. (2) Die Zulassung von auswärts beanstandetem Fleisch zur Frewanr bnf nur im Einzelfall verweigert werden, wenn das Fleisch nicht ab- GW werden kann. m . (3) Nicht beanstandetes Fleisch (taugliches Fleisch) ist vom Belauf cl? der Freibank ausgeschlossen. Ausnahmen bedürfen der Erlaubmö ht Ortspolizeibehörde. ... (4) Für den Berkaus von Pferde- oder anderem Einhuferfleisch alten auch hier die Vorschriften des § 18 Ws. 4 des Fleischbeschau- gletzes. Wo besondere Räume nicht vorhanden sind oder beschafft werden formen, genügt es, wenn der Verkauf des Einhuferfleisches zettllch Ktrennt von dem Verkauf des Fleisches anderer Tiere erfolgt. § 3. (1) Die Freibank befindet sich in einem Gebäude des stadt. (ichlachthofcs, Schlachlhofittaße 2. Ihre Verlegung bedarf der Zustimmung der AufilckMehorde. (2) Zweigstellen dürfen nur mit Erlaubnis der Auffichtsbehörde 2 eiigerichtet, verlegt oder wieder eingezogen werden. (3) Tie Freibank und etwaige Zweigstellen werden über dem ttiigang deullich lesbar als solche bezeichnet. Ter Ort, in demi fie ich bffinden, ihre Eröffnung, Verlegung und Einziehung werden ortsüblich 8 1 (1) «Die Freibank wird von der Stadt Gießen eingerichtet und l&fcteBen. m k . (2) Die Stadt Gießen übernimmt nameullich die Verwertung des 5 bisher schon waren. Bei der Berufsberatung tehen denn auch diese Wege durchs Leben mit in vorderster Linie. Da diese Berufe auf dem Lande in gewissem Ausmaß auch mit landwirtschaftlicher Tätigkeit verbunden werden können, eröffnet sich hierbei den Nachwuchskräften die doppelte Aussicht einer guten Existenz, die den Mann und seine Familie nicht nur ausreichend ernähren kann, sondern auch die Möglichkeit bietet, bei fleißiger Arbeit im Laufe der Jahre zu Wohlstand zu kommen. Starke Anziehungskraft bei der Berufswahl haben neben den bäuerlichen Berufen auch die von der Reichsbahn gebotenen guten Fortkommensmöglichkeiten ausgelöst. Hierbei handelt es sich in erster Linie um die Arbeit der Reichsbahn-Jungwerker, der Reichsbahn-Junghelfer und der Lokornotiv-Jung- helfer, die den jungen Menschen aussichtsreiche Wege eröffnen. Daneben steht noch eine Reihe weiterer Berufe, die unter dem Gesichtspunkt des besonderen staatspolitischen Interesses bei der Berufswahl m den Vordergrund gerückt sind. Gewisse Förderungsmaßnahmen (Erziehungsbeihilfen) sollen hierfür den jungen Menschen und den Eltern die Entscheidung über den Lebensweg der jungen Leute leichter machen. Bei diesen Berufen handelt es sich um eine Der Weg zum aussichtsreichen Beruf. Aus der Arbeit des Berufsberaters. - Oberhessen wollen Ostbauern werden. „Die goldene Stadt." Ein farbiger Film der Ufa im Gloria-Palast. Aus der Stadt Gießen. Ein menschlich Herz. „Sie haben mich in meinem Schmerz gesehn und mir ein menschlich Herz gezeigt. Empfangen Sie ein Angedenken dieser Stunde; gehen Sie." So spricht Thekla, Wallensteins Tochter, zum schwedischen Hauptmann, nachdem er ihr den Soldatentod des Geliebten geschildert hat. Sie schenkt ihm einen Ring, nicht als Zeichen fürstlicher Herablassung, sondern als Gabe einer Frau, die mit dem Geliebten den Inhalt des Ledens verlor und dennoch Fassung bewahrt. Als Fremder hat er ihr die Nachricht gebracht, als Vertrauter, Beschenkter verläßt er die Prinzessin. Wie oft wiederholt sich in der Zeit dieses Krieges solche Begegnung! Vorgesetzte und Kameraden suchen die Frauen, die Mütter auf, um ihnen von den letzten Stunden ihres Gefallenen zu berichten; und auch sie neigen sich in Ehrfurcht vor der Gefaßtheit, mit der die Trauernde ihnen entgegentritt. Ja, es zeigt sich manchmal in dieser Stunde, daß solche Frau die Schenkende ist, die aus der Tiefe ihres Schmerzes dem Besucher ein unvergeßliches Angedenken an diese Begegnung mitgibt. Worin besteht dieses Unfaßbare der Trauernden, das uns ergreift in der kleinsten Geste, das uns als Verpflichtung anspricht, gleichsam als Vermächtnis des Toten? „Wir hoben sie in ihrem Schmerz gesehn —", die Witwen, die Waisen, die beraubten Eltern, denen der Krieg das schwerste Opfer auferlegte, das vom Menschen gefordert wird. Täglich begegnen sie uns, ober gerade deswegen därf uns diese Begegnung nicht alltäglich werden! Immer muß unsere Ehrfurcht wachbleiben vor solchen Menschen, und wenn wir versuchen, ihnen unsere Teilnahme zu zeigen, so muß es behutsam geschehen; freilich nicht so, als ob wir einen Kranken vor uns hätten, sondern mit der Scheu, die uns ein schweres Schicksal abnötigt. Ader sehen wir diese Menschen wirklich in ihrem Schmerz? Sind die meisten von ihnen nicht zu stolz, ihn zu zeigen? Sie wissen wohl, daß wortreiches Mitleid schwer zu ertragen ist, und deshalb verschließen sie sich gegen die üblichen Beileidsbezeugungen. Sie bleiben mit Absicht im Alltäglichen der Beschäftigungen und Pflichten, das gibt ihnen Halt und Schutz noch außen, damit sie im innersten Herzen allein sein können mit ihrem Schmerz. Den Deutschen ist es nicht gegeben, ihren Kummer laut herauszuklagen. Ihre Trauer ist gefaßt, aber um so schwerer. Worte trösten nicht viel, wohl aber freundliches Tun, sinnvolles Rücksichtnehmen. Denn immer stehen wir, die das schwere Los nicht traf, außen am Rande ihres Schmerzes, und uns bleibt nichts anderes, als ihnen mit Zurückhaltung zu begegnen. Sie gehören einer Gemeinschaft on, an der wir nur bedingten Anteil haben. Sie haben das Schwerste erlitten und geleistet, was Menschen eines so männlichen Volkes wie des unfern zu tun auferlegt sein kann. Sollten wir nicht solche Erkenntnis als „Angedenken dieser Stunde" annehmen, die sie uns aus ihrer Trauer schenken? H. G. Dolksbank Gießen «GmbH. Im Berichtsjahr 1942 sind 21 Genossen beigetreten und 13 infolge Tod, 11 infolge Kündigung aus- geschieden. Ende 1942 gehören der Genossenschaft 686 Genossen mit 711 Geschäftsanteilen und 426 600 RM. Haftsummen an. Der Umsatz in 1942 betrug auf einer Hauptbuchseite 58,4 Mill. RM., gegenüber 60,3 Mill. RM. in 1941. Die Bilanz weist aus: 205 809 RM. Barreserven, 1871852 RM. Bankguthaben, 1399 329 RM. Wertpapiere und 532 231 RM. Forderungen an die Genossen.. Die gesamten Einlagen belaufen sich auf 3 795 079 RM. Es wurden 183 neue Sparbücher ausgegeben. Bei unverändert günstigen Zinssätzen im Soll und Haben wurde ein Reingewinn von 17 370 RM. erzielt, der wieder die Ausschüttung einer Dividende von 5 v. H. und Stärkung der Rücklagen um 11 000 RM. ermöglicht. Die gesetzlichen und freien Rücklagen erhöhen sich dadurch auf 108 000 renb die Geschäftsguthaben der Genossen 123 990 RM. betragen. „.. t _ Die Genossenschaftsbank gehört dem Ländlichen Genossenscha tsverband an und ist Zahlstelle der Landesbauernkasse Rhein-Main-Neckar m Frank- furt a. M. , . ~ Der mit der Landwirtschaft engverbundenen Genossenschaftsbank wurde vor einigen fahren das Inkasso auf der Schlachtoiehverteilungsstelle und im Berichtsjahr das Inkasso bei den Nutzviehauktionen in der hiesigen Di eh versteigerungshalle übertragen. Das Schauspiel „Der Gigant", ein Stück des Inn- oiertter Dramatikers und Lyrikers Richard Bil- li n a er — wir sahen früher hier im Theater seine „Stillen Gäste" und „Die Windsbraut" —, lieferte die Vorlage für das Drehbuch zur „Goldenen Stadt", das der soeben mit dem Professor titel ausgezeichnete Spielleiter Veit Harlan und Alfred Braun gemeinsam geschrieben haben. Wer Billingers Stil und seine aus bäuerlicher Herkunft gespeiste, von Dämonen und dunklen Naturgewalten bedrängte und bedrohte Figurenwelt aus seinen Stücken und, teilweise, auch seinen Gedichten kennt, wird manches davon in der Fabel dieses Films wiederfinden. Es ist eine einfache und wohl auch alltägliche Geschichte, die sich mit einer landschaftlich eigentümlich starken Betonung aus der alten Spannung zwischen bäuerlicher und städtischer Welt entwickelt. Es ist die traurige, unversöhnliche und unwiderrufliche Geschichte der reichen Großbauerntochter Anna Jobst, die eines Tages der geheimnisvollen Lockung der großen, „goldenen" Stadt Prag erliegt und auf eine elende und unverdiente Weise daran zugrunde geht. Es hat ein heimlicher Ausflug werden sollen, bloß für einen Tag — der Vater ist dagegen, weil schon die Mutter dieser goldenen Lockung erlegen ist unö sie mit dem Leben hat bezahlen müssen —: aber es wird mehr daraus als ein Tag und eine Nacht; Anna lernt zwar die strahlende Schönheit, aber auch die Verderbtheit der Stadt kennen, und in einer Mischung aus Faszination und dumpfer Verstrickung, gegen die sich das Mädchen in seiner Unschuld, seiner Ahnungslosigkeit und seinem Leichtsinn nicht zu wehren vermag, rennt es halb willig, halb geblendet in sein Verderben, erwacht zu spät aus einem bösen Traum, mit einem Kinde sitzen gelassen von seinem Verführer, ab geschnitten von d er Heimat, weit weg vom guten, ein wenig schwerfälligen, bäuerlichen Verlobten, vom Vater aufgegeben als verlorene Tochter und enterbt ...so bleibt ihr, als sie endlich nach Hause zurückfindet, nur der Weg ins Moor, den schon ihre Mutter gegangen ist. * Har l a n, der Spielleiter, sieht in der Farbigkeit eine folgerichtige Entwicklung auf dem Wege vom stummen über den tönenden zum plastischen Film, der in Ton und Bild und Bewegung ein vollkommenes Abbild der Wirklichkeit vermittelt. Die Aufnahmen, die ihm unter Benutzung des Agfa- color-Derfahrens, vom Kameramann Bruno Mondi betreut, gelangen, stellen technisch und ästhetisch eine sehr beachtliche Leistung dar; insbesondere die Bilder aus der „goldenen Stadt" sind von einer eigentümlichen Schönheit, und auch die trachtenbunten, von Kirmestänzen und galoppierenden Pferden bewegten Szenen auf dem Lande, an der Moldau und im Moor boten dankbare, geschickt genutzte Motive. Die Farbe wirkt hier schon nicht mehr so sensationell wie in dem Film „Frauen sind doch bessere Diplomaten": die Technik macht sich nicht selbständig, sondern ist als mitspielendes, dramaturgisch gewichtiges Element in die Gesamtkomposition einbezogen; sie dient wesentlich mit zur scharfen Kontrastierung der einander feindlichen Lebenskreise von Stadt und Land — von Asphalt und Scholle, wie man im Sinne von Harlans heftig ab» grenzender Spielführung schon sagen müßte. * Kristina S ob er bäum ist die Anna, blond und jung, glücklich und traurig, zärtlich und ungestüm, mit kindlicher Stimme, unbedacht in ihr Verderben rennend. Klöpfer gibt den zwischen Härte und väterlicher Weichheit schwankenden, patriarchalisch herrischen Großbauern. Die mit unheimlicher Echtheit erfaßte Atmosphäre des Prager Tabakladens in seiner ganzen Zweideutigkeit, Schmierigkeit und hintergründig-alltäglichen Gewöhnlichkeit wird durch eine hervorragend charakterisierende Darstellung von Kurt Meisel, Annie Rosar und Dagny S e r • d a e 5 faszinierend betont. Auch Paul Klinger, sehr sympathisch als Ingenieur Leidwein, und Liselotte S chr e i n e r als die dämonisch bösartige Maruschka, in kleineren Rollen Ernst Legal, H. H. S ch a u f u ß und Frieda Richard sind in dem ausgezeichnet zusammengehenden Ensemble hervor- zttheben. — Die Musik von Hans Otto Borg» mann bildet eine stimmungsvoll-unaufdringliche, melodische Begleitung. — Hans Thynot nach kam eine Berufswahl nach Maßgabe der gegenwärtigen kriegsbedingten Beschästigungs- lage in allen Berufen von vornherein nicht in Betracht. Maßgeblich war vielmehr die stärkste Beachtung der staatspolitischen Erfordernisse im Hinblick auf die nach unserem Siege wiederkehrende Friedenswirtschaft und auf die gewaltigen Aufgaben der Zukunft. Wer z. B. den Blick auf den deutschen Osten und die weiten Räume des gegenwärtig noch in der Organisation begriffenen Ostraumes jenseits unserer Reichsgrenzen richtet, dabei die ausgedehnten Siedlungsmöglichkeiten in jenen Gebieten und die riesigen Erfordernisse allein der Bauwirtschaft sowohl in diesen Ländern als auch im Reiche selbst in Betracht zieht, der wird schon an Hand dieser wenigen beispielgebenden Hinweise der Ueberzeugung zustimmen, daß bei der Berufswahl unserer jetzt in das Leben hinaustretenden Jugend nicht die Besetzung der im Augenblick freistehenden Lehrplätze entscheidend sein konnte, sondern das größere Interesse der Volksgemeinschaft an dem Aufbau einer glücklichen Zukunft, die auch für den einzelnen nur vorteilhaft ist, den Vorrang genießen mußte. Bei dieser Würdigun-g der Lage ergab es sich von selbst, daß der Osteinsatz für unseren Nachwuchs in den Vordergrund gerückt wurde. In erster Linie handelt es sich dabei um die Gewinnung neuer Kräfte für das Bauerntum, nicht nur für den Arbeitseinsatz in größeren Betrieben, z. B. in leitenden Stellen als Verwalter, Inspektoren usw., sondern namentlich um die Heranbildung selbständiger Bauern, die auf eigenem Grund und Boden wirtschaften und sich und ihrer Familie eine Existenz gründen wollen. Wie Staatssekretär Backe in seiner Rede in Posen vor einigen Wochen darlegte, ist die Schaffung selbständiger Bauernwirtschaften im Osten für fleißige und strebsame junge Menschen nicht etwa von dem Besitz entsprechender Geldmittel abhängig, es besteht vielmehr die Möglichkeit, tüchtigen yungbauem und Jungbäuerinnen auch ohne eigenes Vermögen zu einem schönen und wirtschaftlich aussichtsreichen Bauernhof zu verhelfen, wobei ihnen das Reich feine starke Förderung zuteil werden läßt. Angesichts dieser guten Aussichten der bäuerlichen Siedlung im Osten haben sich in diesem Jahre wieder viele junge Menschen aus dem Bezirk des Arbeitsamtes Gießen, also aus Oberhessen, für den bäuerlichen Beruf und insbesondere für den Einsatz als Bauern im Osten entschieden, da sie dort eine große Zukunftsmöglichkeit für ihr Leben erblicken. Wer den Osten kennt, wird diesen Entschluß der jungen Oberhessen als eine aussichtsreiche Berufswahl nur begrüßen, denn in der Tat läßt es sich auch im Osten gut leben und arbeiten und zu etwas bringen. Auch hat sich wiederum eine Reihe Jugendlicher zum Landdienst der Hitler-Jugend gemeldet, die sich auf diesem Wege für den bäuerlichen Beruf oder den späteren Einsatz in den Ostgebieten vorbereiten wollen. Bei der stärkeren Hinführung der jungen Menschen zu der landwirtschaftlichen Arbeit kommt auch den ländlichen Handwerksberufen besondere Bedeutung zu. Hierbei handelt es sich in erster Linie um den jungen Beruf des Landmaschinenbauers, aber auch um das Handwerk des Wagners und des Schmiedes. Die Landwirtschaft, nicht nur im Reiche, sondern in hervorragendem Maße auch in den Ostgebieten, wird in Zukunft stärker denn je im Zeichen des Maschineneinsatzes stehen, da zur Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion die Maschinenarbeit eine der wichtigsten Voraussetzungen ist. Der Landmaschinenbauer wird also nicht nur ftir die Anfertigung neuer landwirtschaftlicher Maschinen eine große Rolle spielen, sondern er wird besonders für die Vornahme von Reparaturarbeiten oder für Umarbeitungen von Bedeutung sein. Schon diese wenigen Hinweise genügen, um die guten Zukunftsaussichten dieses Berufes erkennbar zu machen. Daß Wagner und Schmiede für die bäuerliche Arbeit schon immer sehr wichtig waren, ist so bekannt, daß darüber nichts weiter zu sagen ist. Daher ist es denn auch verständlich, daß diese Handwerkerberufe, Am morgigen Sonntag werden wieder viele Jungen und Mädels mit der Verpflichtung auf den Führer und der Entlassung aus der Schule einen entscheidenden Schritt in ihrem Leden tun. Der Beruf wird sie auf- nehmen und ihnen neue Pflichten, aber auch die Freude an den Erfolgen geben. Bei der Berufswahl unserer Jungen und Mädels gilt auch in diesem Jahre als oberster Gesichtspunkt: Planung und Entscheidung auf weite Sicht. Hier- Oie Verpflichtung der Jugend. Die Feier zur Verpflichtung der Jugend am morgigen Sonntag beginnt um 10.30 Uhr in der Aula. Ansprachen halten der Gaukulturhauptstellen- leiter Müller-Kl ingspor und der Leiter der Goetheschule Lehrer Krau sch. Musikalische Vorträge werden die Ansprachen umrahmen und die Feierstunde bereichern. * ** Dom Theater derUniversitäts st adt Gießen wird uns nritgetenlt: Die 8. Morgenveranstaltung am Sonntag, 28. März, bringt unter dem Titel „Deutsche Studentenmusik aus alter Zeit" einen bunten Strauß lustiger Studentenweisen. Mit dieser Veranstaltung tritt die Arbeitsgemeinschaft „Universität und Theater" wieder an die Öffentlichkeit. Professor Rudolf Gerber hält den einführenden Vortrag. Die musikalische Leitung hat Musikdirektor Otto S ö l l n e r. Mitwirkende: Elly Bamberger, Barbara Boettcher, Tilly Keitzer, Da- leska Lange, Gabriele Pvssinke, Sophie Schärtet; Eduard Burchard, Ludwig Druschel, Lenz Klein, Ottmar Mayr und das Städtische Kammerorchester. ** Weitere zwei Eier werden auf bett Bestellschein 47 der Reichseierkarte ausgegeben. ** D ie Meisterprüfung bestanden» Der Dachdecker Willy Krauß, Brandgasse 2, bestand vor dem zuständigen Prüfungsausschuß m Darmstadt die Meisterprüfung. ansehnliche Reihe in den verschiedensten Wirtschaftszweigen. Für diese Beruse, wie in der Gesamtheit überhaupt, gilt aber der Grundsatz, daß für den jungen Menschen nicht etwa nur eine i h m passende Lehrstelle ausgewählt werden soll, sondern nur eine für ihn passende, d. h. sachlich und für die Zukunft günstige Lehrstelle für die Entscheidung maßgebend sein kann. Nach dieser grunMegenben Erkenntnis, die sowohl dem Einzelinteresse als auch den Erfordernissen der Volksgemeinschaft dient, müssen alle Erwägungen und Schritte bei der Berufswahl beurteilt werden. Das Gesamtbild bei der Berufswahl ist dahin zu kennzeichnen, daß selbst nach dem Einsatz des gesamten diesjährigen Nachwuchses noch zahlreiche Lehrstellen verfügbar sind. Lehrmeistern, die noch keinen Lehrling erhalten haben, aber bereit sind, in ihrer Hausgemeinschaft für die jungen Menschen Kost und Wohnung zu geben, wird auch dann noch aus der weiteren Umgebung ein Lehrling zugewiesen werden können. Dabei ist jedoch zu beachten, daß es sich auch in diesen Fällen nicht etwa nur um die Ausfüllung einer augenblicklichen Bedarfslücke bandeln kann, sondern daß die Besetzung der Lehrstellen immer mit dem Gesichtspunkt der staatspöli- tischen Gesamtinteressen in Einklang gebracht werden muß. Selbst mit dieser Einschränkung läßt sich für die Bereitstellung neuen handwerklichen Nachwuchses auch außerhalb der besonders zu fördernden Aufgaben des Osteinsatzes noch manches tun zur Stärkung des heimischen Handwerks und zum aussichtsreichen Ansatz junger Arbeitskräfte, wie zum Nutzen der gesamten Arbeit für unser Volk. B. (Nachdruck verboten.) 32 Fortsetzung. „Bringen Sie mich bitte hier weg, Herr Ter- brüggen", bat sie noch einer Weile. Aber es lag ein harter Ton in ihrer Stimme. Terbrüggen nahm die Lampe auf unb ging neben ihr die Strecke zurück. Der ungluckllche Vorfall schien ihn nicht sonderlich mitgenommen zu haben. Seine Schritte waren leicht und- be- Allste sich dem Schacht näherten, blieb er stehen und meinte: . „ ... . „Ich glaube, nach alledem ist es vielleicht das beste. Sie ziehen in die Villa hinüber Fräulein Hammerkott.' Darf ich dem alten Pedersen eine entsprechende Anweisung geben. Sie nickte stumm. Es war ja jetzt alles so grenzenlos gleichgültig. Wenn morgen der Vater kam, würde sie mit ihm wieder hier wegsayren. Am Füllort war man damit beschäftigt, Mein- ders in den Förderkorb zu betten. Als sie eben einsteigen wollten, kam ihnen ein Mann aus Der Strecke nachgelaufen. f „hier - Herr Direktor", ries er atemlos oom Laufen, „hier — das habe ich drüben gefunden. Alle' sahen auf den kleinen blinkenden Gegenstand, den der Mann in Terbruggens Hand legte. Renates Augen wanderten zu Hellmgrath Yin- über, in dessen Augen Helles Entsetzen stand. Also doch — dachte sie und wendete sich ob. Damit mußte alles zu Ende sein. „Wiss-N Sie, wem diese Masse gehört? fragte Terbrüggen langsam und betont, während er den Ingenieur scharf ins Auge faßte. Doch Werner hatte sich schon wieder dem Kron- Glück auf, Renate! Roman von Ernst Erau. Een zugewendet. Was hatte es für einen Zweck, hier zu stehen und sich herumzustteiten, während der Mann dort vielleicht verblutete. Dazu würde man später noch genügend Zett haben. Zunächst hieß es, Meinders in ärztliche Behandlung zu bringen. „So steigen Sie schon ein. Wir müssen uns beeilen, ehe es vielleicht zu spät ist." Dabei fiel sein Blick auf Renate. In seiner Grobheit begriff er nicht, was in ihr vorgegangen fein mochte. Was mochte sie in diesem Augenblick von ihm denken —? „Also die Waffe gehört Ihnen, Herr Doktor Hellingrath?" fragte Terbrüggen und stieg hinter Renate in den Förderkorb. „3a —!" kam es kurz und rauh zurück. ♦ Die ersten Nachrichten von den unheilvollen Vorgängen auf Schacht HI schlugen in Hammerkott überall wie eine Explosion ein. Man wußte zwar noch nicht genau, wie sich alles verhielt und worum es ging, man hatte nur erfahren, daß Meinders verwundet worden fei, und daß der mutmaßliche Täter in .Hellingrath zu suchen sei. Meinders erfreute sich bei den übrigen Beamten der Zechenverwaltung im allgemeinen einer uneingeschränkten Beliebheit. Er hatte sich ihnen gegenüber immer als ein guter Kamerad gezeigt, kam jedem fteundlich und offen entgegen und ließ es sich vor allen Dingen nie entgehen, wenn er jemand gegen Terbrüggen in Schutz nehmen konnte. Mit Hellingrath verhielt es sich ähnlich. Man wußte, mit welch zäher Energie et sich hier empor» gearbeitet hatte, ohne dabei in ein übles Strebertum zu verfallen, und wenn er sich auch immer etwas eigenbrötlerisch zurückhielt, so war er doch bei allen gut gelitten, jeder hatte ihn gern. Man bedauerte überall von Herzen das Mißgeschick, das diese beiden Männer so ahnungslos betroffen hatte. Aber man hatte demgegenüber auch dis Ereignisie des vergangenen Samstags noch m guter Erinnerung, man konnte also nicht daran zweifeln, daß es dabei zwischen Meinders und Doktor Hellingrach zu einem Konflikt gekommen war, der sich nun auf die-se unselige Weise entladen hatte. Und im Mittelpunkt dieses Konfliktes stand eine Frau, die Tochter Walter Hammerkotts. Denn das wurde zur größten Sensatton des Tages, als bekannt wurde, daß der alte Peddersen die Sachen des Fräulein Schmidt in die Hammer- kottsche Villa hinübergeschafft hatte und daß dieses Fräulein Schmidt in Wirklichkeit Renate Hammerkott war. Nun war natürlich jeder sofort mit tausend kleinen Einzelheiten zur Hand, aus denen er schon vom ersten Tage an gesehen haben wollte, daß es mtt diesem 'Fräulein Schmidt etwas Besonderes auf sich haben mußte. Mit einem Male war diesem und jenem schon längst die unverkennbare Familienähnlichkeit des Mädchens mit Walter Hammerkott aufgefallen, und so ging es in Gerüchten und Vermutungen fort in allen Tonarten. Niemals hatte es ein interessanteres und ergiebigeres Thema gegeben, das gleichzeitig von allen Schauern eines geheimnisvollen Kriminalfalles erfüllt war. Allerdings gab es in diesem Orchester auch vereinzelte Stimmen, die anderer Meinung waren. „Ich will euch mal etwas sagen, Kinder", meinte der Kassierer Molders, „ich halte die ganze Sache nicht für so einfach, wie das aussieht. Dem Hellingrath traue ich eine solche Gemeinheit einfach nicht zu. Dazu ist er viel zu gerade. Wenn der wirklich etwas gegen Meinders gehabt hätte, bann wäre er auch hier 'oben frank und frei gegen ihn vorgegangen. Das ist meine Meinung." „Gewiß, es paßt schlecht zu chm", stimmte man Molders zu. „Aber wer sollte es sonst gewesen sein? Terbrüggen vielleicht? Oder der große Unbekannte?" „Nun denkt doch mal ein wenig nach, Herrschaften", beharrte Molders. „Das Verhältnis zwischen Xerbrüggen und Meinders ist doch auch gerade kein sehr glückliches gewesen. Das ift uns allen doch fath fam bekannt. Meinders durfte sich mitunter Bemerkungen erlauben, auf die hin jeder andere von uns sofort geflogen wäre. Bei Meinders dagegen schien es Terbrüggen immer ganz in der ördnung zu finden." „Molders hat ganz recht", warf ein anderer ein. ,Hch habe mir über das merkwürdige Verhältnis zwischen den beiden schon oft genug den Kopf zerbrochen." „Und trotzdem seid ihr damit auf der falschen Fährte", fertigte ihn ein Dritter ab. .Hellingrath soll doch ohne weiteres zugegeben haben, daß die Waffe, mit der geschossen wurde, ihm gehört. Das entscheidet doch, so gern ich für Hellingrach eintreten würde." Damit verstummte die Debatte. Gegen diese Tatsache ließ sich nichts mehr einwenden. Nur der alte Prokurist Riefenstahl, der schon unter Hammerkotts Vater hier gearbeitet hatte, schüttelte ernst den Kopf. Er hatte unter Terbrüg- gens Leitung hier schon so manches gesehen, was ihm nicht sonderlich gefallen hatte. Er hatte aber auch vor Jahren schon den jungen Werkstudenten Hellingrath tennengelernt. „Zusammenreimen kann ich miris auch nicht", meinte er bekümmert. „Aber das eine weiß ich gewiß: der Hellingrath war es nicht." * Von Meinders erfuhr man, daß er zur Zeit noch immer ohne Besinnung liege, daß die Aerzte aber Hoffnung hätten, ihn am Leben zu erhalten. Er war in der Hauptsache nur durch den großen Blutverlust geschwächt, die Wunde dagegen hatte sich als ungefährlich erwiesen. Schon in den ersten Nachmittagstunden erschien Kriminalkommissar Bärensprung mit seinen Beamten auf der Zeche, um zur Aufklärung des Falles die ersten Untersuchungen an Ort und Stelle vor» Aunebmen. (gortfefcung folgte UomfWungm 165# A 27. März 1943 01894/ Ziehung 1.Klasse 16.u. 17. April anns rot NöVwi»rovge* Hor*hei4 t*konnten SperlolpAoit^ 1823 D/ IFernspr. 1622 54 Wäsche ist wertvoll! Zäher Schmutz-das ist was für Burnus! Name; Ort: •) Audi ein Sieg über „Kohlenklau ‘! Ä \tholfs JJim lmk I Puddingpulver der Schmutzlöser Hungen Ober»tra6e 2 Seit über 40 Jahren das Wahrzeichen für unsere wissenschaftlich erprobten und in aller Welt praktisch bewährten Präparate Postscheckkonto Berlin 311 5B O PTA RADIO Hier ist für ihn nichts mehr zu machen Paß auf, jetzt sucht er andre Sachen! MeineAmeigeit 'm Siebener Anzeiger werden von Lautenden beachtet und gelcie». Chinosollabrik Aktiengesellschaft Hamburg Bitte ausfüllen und (als Drucksache) an: Persil-Werke, Düsseldorf, SchlieSfach 345 Heute bekommt man nicht so viel Burnus, um es wie sonst für alle Wäsche zu« verwenden. Man spart es sich 1 jetzt für die allerschmutzigsten Stücke auf. Dort wirkt Burnus als wahrer Schmutzlöser schon beim Einweichen. Ohne Reiben und Bürsten wird die Wäsche sauber, und man braucht sie nicht so lange zu kochen.*) Gießen WilhelmstraBe 24 Gewerbeschule Gießen Techniker- u. Werkmeisterschule Dreisemestrige Fachschule für Maschinenbau u. Elektrotechnik Feinmechanik und Optik Hochbau, Schreiner und Maler Lehrgänge f.techn.Zelchnerlnnen Semesterbeginn: 1. April und 1. Oktober. Staatliche Abschlußprüfung. Prospekte kostenlos. Der Direktor: Tielmann 459 D ''kWMtkAUl'J AHtderfaat Einlagen Leibbinden Gummistrümpfe 1295 A J. Frohn Marktplatz 1V Lieferant aller Krankenkass. Jetzt im Kriege ist sie unersetzlich. Hüten Sie deshalb Ihren Wäschebestand vor allen Gefahren; es gibt viele Möglichkeiten der Beschädigung oder Zerstörung. Die Persilwerke haben eine wertvolle I^fthrschrift über ..Wäscheschäden“ herausgegeben und versenden die interessante Schrift kosten- und portofrei. Die Verlobung ihrer Tochter Lore m. Herrn Studienassessor Dr. phil. Hans GeorgGundel geben bekannt Dr. J. H. Bill Landwirtschaftsrat und Frau Änne, geb. Winter Weilburg/ Lahn, Bismarckstr.6 »sehen -A> »k* «ehe« w 4.fo& Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vorn, lefter Nicht. Iioäiiigteaoelst. Mark tetr. 16 Lieferant der Krankenkassen Demen-Bedienung. 1 Lehrschrift: .Wäscheschäden, wie sie entstehen und wie man sie verhütet'*. Die Verlobung ihrer Tochter Hanna Köhnke mit Herrn Oberleutnant Karl Möckel, Batterieführer in einer Artillerieabteilung, beehren sich aozuzolgen George Brinckman und Frau Luise, geb. Buchholz Danzig, Langer Markt 16 Auskunft über die aktive Offizierlaufbahn des Heeres durch: Nachwuchsoffizier Obi. Schlüter, beim Gren.-Ers.-Btl. 471, Butzbach (Oberhessen), Schloßkaserne. Sprechstunden: werktags von 8-18 Uhr. Telephon: Butzbach Nr. 25, Apparat 48. 10nv Statt Karten. Für die vielen Glückwünsche undAüfmerksamkeiten anläßl. unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unsererEltern, recht herzlich. Edith Blischke Rudolf Weber Trais-Horloff, im März 1943. 10020/ heute seltenen ab$r noch immer ein wu'ndervollrr.Nachtisch’ ReeseGesellschaft.Hameln Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der BrOhl'schen Druckerei gewürzte Furterkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden; deshalb nie in das Tränke- wasser geben,sondern stets unter das Futter mischen. Meine Verlobung mit Fräulein Lore Bill beehre ich mich anzuzeigen Dr. Hans Georg Gundel Leutnant d. R. in einem Grenadier-Regiment Gießen, Roonstraße 6 z. Z. in einem Res.-Lazarett _______________ 01961/ Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN aller Fabrikate OPEL IN GIESSEN Rui 2847-48 3bM&i SlezApteii tyäenn auchjetsct u/isen, Siac/tpuivwi „föadzgein' nicht imrruzA' sm, haben zsii späten, tvijid es wtecteJL un> begwistt geLtefent 'nwidvt fUesceple k&st&nlos dustcJv s Dculsdic Rcldislotteric 1200000 Loee, 480000 Gew., 3 Prämien in 5 Klauen. Gesamtgewinn über KM 102 MW UfieMraetEi Hfchitgewlniie (9 2, III des Planes) aut 3/13 Mlllla»nem auf2/1Ä auf 1/1 1 FIfiBiaon rm 3 Präm. zu je 500 OOO 3 Gew. zu je 500 OOO 3 Gew. ru je LOO OOO 3 Gew. zu je LOO OOO IBGesrjujslOO OO® Porto und Liste 28 Rpfg. je Klasse Bestellen Sie sofort durch Postkarte bei Friedrich Müller Berlin 02, Jerusalemer Sir. 18 Schon mit RM 30.- Im Monat ersperen Sie ein Eigenheim von RM 12000.- Der Wohnbedarf nimmt Immer noch zul Sichern Sie sich daher |etjt schon durch einen Bausparvertrag Ihr Bau- oder Kaufgeld. Bausparen Ist auch sfeuerbegünsflgtl Fordern Sie sofort Prosp. 40 an Leonberger Bausparkasse IG Leonberg bei Stuttgart Vertragebestsnd: Ueber 230 Millionen RM. Anwesen, auch Einfam.-Haus in Gießen oder Umgebung mit freiwerdender 4-Zimm.-Wohn. gegen bar zu kanten Besucht. Schriftliche Angebote unt. 01947 an den Gießener Anzeiger erbeten. Eigenheimfinanzierung. Geld für Hausbau oder Kauf. Ihr langgehegter Wunsch, ein eigenes Haus zu besitzen, wird durch uns erfüllt. Ein- oder Mehrfamilienhaus wird lückenlos einschließl. Nebenkosten finanziert. Keine Ifd. Verwaltungskosten; angemessene Verzinsung Ihrer Spareinlagen. - Verlangen Sie noch heute unsere reichbebilderte Aufklärungsschrift „Der Weg zum Eigenheim“, die Ihnen postwendend kostenlos und unverbindlich zugeht. Bausparkasse Mainz, A.-G., Mainz. sö4d Xu Gunsten des 3FMe£sn>inte*fiMfsn>er&es Sonntag, den 28. März, 19.30 Uhr In der Neuen Aula der Universität Grober bunter Abend gestaltet von Künstern des Frankfurter Opernhauses u. a.: Lya Justus, Soubrette Mio Bnkup, Sopran Hubert Beßmann, Bassist Emil Seidenspinner. Tenorbuffo und verbindende Worte. Eintritt: RM. 3.60, 2.80, 2.20, 1.80 und 1.20. Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg 60, Telefon 8961. 655 D Meine Verlobung mit Fräulein Hanna Köhnke Tochter des versterb. Herrn Konsuls Max Köhnke und seiner Frau Gemahlin Luise, geb. Buchholz, beehre ich mich anzuzeigen. Karl Möckel, Oberleutnant und Batterieführer in einer Artillerieabteilung Gießen, Gnauthstraße 30 März 1943 z. Z. im Felde _________________________01973/ 0 mit Erleichterung bei Kopfweh infolge von Stockschnupfen, Verstopfungen und Stauungen im Nasenrachenraum bringt meist Klosterfrau-Schnupfpulver. Bei mehr» fachem Gebrauch pflegt ohne schädliche Äebenwirkungen bald ein Gefühl der Befreiung und Erfrischung einMttelen. Seit über hundert Zähren bewährt! Aus Heilkräutern hergestellt von der gleichen Zirma, die den Klosterfrau-Melissengeist erzeugt Bitte machen Sie einen Versuch I Originaldosen ?u 50 Pfg. (onhalt etwa 5 Gramm) in Apotheken und Drogerien. Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herzlich Willi Spengel und Frau Lotti, geb. Krüger ZMlMM^ MMMkg l Angehörige der Geburtslehrgänge 1926 und 1927, die «ich für die aktive Offizierlaufbahn de* Heere* bewerbe« wollen, können jederzeit ihr Bewerbungigesud) einreichen. Nur die Bewerber, die *i