Der neue Erfolg unserer Ll-Boote Lamps gegen die feindliche Schiffahrt fort und oer- $örfa|. 1 hat fo, h Orte Flacht Spreng- und Brandbomben auf einige enkten im Atlantik und vor den nord- nordwesldeutscheu Küstengebiet. im , srika n ifchen rtörer. leit» je es sich zur Zeit dort erlauben können. Aus ) starke '.tlantik hält das stürmische und unsichtige $51 chin uib las bereits muar den !°niieLL. HaneSkL Adolf Hitler. kämpft werden. >er einmal zu feiern, es war vielmehr toun1 hrung icn ZU Der Wehrmachtbericht Aber die Zuhälter dielt Hasses und der Dernlcyl Zeder Deutsche ein Kämpfer für den Sieg •em bolschewisttsches Grab schon geschaufelt ist! Der Scneralinspekteur für die Panzerwaffe. er nihilistischen Doktrin des stung sehen nicht, daft ihnen dem etter, Ilichko, was groß ist auf dieser Welt, ist den Menschen geschenkt worden. Alles muß bitter er- inbuL DOhtH,. 'edrrletbd. W ich hrgang: Inger tl. beim ■ DAF., 18, ent- 616D Llmfassungsversuch der Bolschewisten -wischen Donez und Dnjepr zerschlagen iark gesicherten Geleitzügen heraus 15 Schiffe mit <03 OOO BRT.. eine Korvette, ein Begleitboot. ein 5orposleuboot und vier Transportsegler. Lin wei- ttes Arachtschiff wurde torpediert. trotz schwierigster Wetterlage. Charkow griff der Feind auch gestern erfolglos unsere Stellungen an. Starke feindliche Angriffe südlich und nordöstlich Örel wurden in heftigen Kämpfen bei dichtem Schneetreiben abgeschlagen. Eine deutsche Kampfgruppe vernichtete im Gegenangriff die Masse einer sowjetischen Schibrigade. Im nördlichen Teil der 0 st front fanden am gestrigen Tage nur Kampfe von örtlicher Bedeutung statt. Bei einem eigenen Angriffsunter- nehmen verlor der Feind außer zahlreichen Toten mehrere hundert Gefangene, 12 Panzer und eine große Anzahl Waffen. Vie Luftwaffe nutzte die Besserung des Flug- wetters aus und griff mit starken verbanden in die Lrdkämpfe ein. An der Nordfroat fchosten deutsche Jager am gestrigen Tage 31 sowjetische Flugzeuge ab. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. Züge, die außerdem im Bereich der Luftwaffen- sicherungen liegen. Trotzdem war os den deutschen U-Booten möglich, auch hier erhebliche Erfolge ga erzielen. auch Tfen bi . das an* nweifufrS obgekßl Oie Gondermeldung. Mv. Aus dem Führerhauptquortier. 2. Febr. Vas Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Trotz schwerster Stürme und unsichtigen Wetters ätzten die deutschen Unterseeboote den Der Führer hat — wie schon von uns gemeldet — Generaloberst Guderian zum Generalinsvekteur für die Panzerrvasse ernannt — (Scherl-M.) Ausladepunkte dcrMurmanbahn wurden erneut mit gutem Erfolg bombardiert. 3n Tunesien wurden die Angriffe fortgesetzt und östlich von Tebessa starke Teile einer englischen Panzerdivision vernichtend geschlagen. Sturzkampsflugzeuge zersprengten Panzerbereitstellungen des Feindes. Ein Tlachtangriff auf Tobruk verursachte im Hafen und in der Stadt große Zerstörungen. Britische Flugzeuge warfen in der vergangenen Mittelmeerhüfen aus Ssvrcchanslbluß 2251 Druck und Verlag: ckeckÄe Franks!/M. vrühlscheUnlverfitätrdruckereiv.Lange Vllv. Aus dem Füheerhauptquartier, M Zebr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt foannt: Jeindliche Angriffe gegen die Tlordfront des K u - EU-Brückenkopfes wurden durch deutsche •<> rumänische Truppen zerschlagen. Der Feind rbe im Gegenangriff mit hohen blutigen Verben zurückgeworfen. 3m Donezgebiet und lordwestlich davon versuchten die Sowjets neben ^reichen örtlichen Angriffen mit zusammengefaß- Kräften an mehreren Stellen unsere Abwehrfront I» durchbrechen. Sie wurden in schweren Kämpfen eckustreich abgewiesen. Feindliche Verbände, die ** einer weitausholenden Umfassung zwischen ^"nez und Dnjepr die Verbindungen zu unse- " Front im Donezaebiet abschneiden sollten, wur- von deutschen Truppen des Heeres und der Men-ff in Flanke und Rücken gefaßt l«d zerschlagen. 3n diesem Abschnitt setzten ornpf- und Rahkampffliegergeschwader 25 feind- Panzer außer Gefecht, vernichteten mehrere bfoere Geschütze und zahlreiches Gerät. Der Femo ^•e hier besonders hohe blutige Verluste. 5m Baum westlich und nordwestlich t Richter unpers ian von l ZilÜg leppe ermay1 letzten fers, als 7 voller Kl urßü° 30 M 80 Uhr itt c Englands Huldigung für Moskau Don unserer Aerli ner Schriftleitung. As Teschs itthenj ch eiti ein« 1100 OH' -d, biid in btit heraus nebiM oemion ensweril eleitzua erhalten haben. ? Die Geleitzü ae find zumeist durch Zerstörer, Torpedoboote und Korvetten, und in ihrem Aktions- trrcich auch durch die Luftwaffe des Gegners stark ^sichert. Die Erfolge der deutschen U-Boote sind orgefichts dieser umfangreichen Sicherung um so tiger zu bewerten. Aber auch Einzel fahrer, he gegenwärtig wieder in stärkerem Maße aus- tieten, wurden mit Erfola angegriffen. In der bri- 'd)en Oefsentlichkeit ist Die Frage noch nicht ent- shieden, ob Geleitzügen oder Einzelfahrern der Bor* ifl zu^geben ist Da sich immer wieder zeigt, daß «s Geleitzugsystem keine Gewähr mehr für Sicher- Wenn man bedenkt, daß Winston Churchill noch im Jahre 1940 mit den schärfsten Worten gern das Wesen und die weltrevolutionären Ziele oes Bolschewismus Stellung nahm, während nunmehr lüfte an Menschen und Walsen hatten die Sowjets durch massierte Angriffe unserer Luftwaffe, die, von der aufreißenden Wolkendecke begünstigt, feindliche Panzerformationen z-usanrmenfchlug. Im Raum westlich und nordwestlich Charkow scheiterten erneute feindliche Anariffe am zähen Widerstand unserer Truppen. Die Vorstöße der Bolschewisten verloren an Kraft, da unsere Luftwaffe durch Bombenwürfe und Bordwaffenbeschuß den Anmarsch Der sowjetischen Reserven und Marschkolonnen erheblich verzögerte und das verspätete Eintreffen der Verstärkungen die feindlichen Angriffsbewegungen lähmte. Im Raum südlich, südöstlich und norhöjtüd) Drei griff der Feind im Schutz heftigen Schneetreibens, das sich bisweilen zum Sturm steigerte, an mehreren Stellen an. Bis auf sofort abgeriegelte und im Gegenstoß bereinigte Einbrüche blieben die Bolschewisten ohne jeden Erfolg. Seinen stärksten Stoß führte der Feind von Nordosten her mit Unterstützung von 22 Panzern. In erbittertem Ringen wurden 13 vernichtet. Der Rest mitsamt der begleitenden Infanterie wurde zurückgetrieben. Bei Gegenstößen an einem anderen Abschnitt dieser Front nahmen unsere Truppen mehrere Ortschaften und vernichteten große Teile einer sowjetischen Schibrigade, ym Norden der Ostfront hat sich der Feind von feinen schweren Verlusten der vorigen Woche noch nicht wieder erholt, so daß sich nur Kämpfe von örtlicher Bedeutung entwickelten. Die Amerikaner haben zur Zeit doppelte Sorgen, tie Schiffsraumnot wird angesichts Der Tätigkeit l*r deutschen U-Boote und des dringenden Nach* ihubbedarfs der in Uebersee eingesetzten amerika- lischen Truppen immer kritischer, außerdem ist die -chlappe der Amerikaner in Tunesien größer, als Annahme bon Anzeigen für die MittaaSlnnnmer bis 8' »Ubr deöBvrmittagS Anzeiaen-Breife: Anzeigenteil 7 Rps.^je mm bei 22 mm Heilenbreite, Wertteil fiO Rvf. je mm bei 70 mm Beilcnbrcite Nachlässe: Wiederholung Malstassel I AbsclilüsscMengenftafseiN Platzvorschrift (uortieripe Vereinbarung) 2ß°'emehr Das höhere Gesetz. Daß er in seinem Betriebe mehr sieht als eine Verdienstmöglichkeit, als die Quelle persönlichen Wohlstandes, das gehört zur -Ehre des Deutschen Kaufmannes, Der diesen Namen verdient. Daß ein einziger .Handwerker oft das Vermächtnis und Erbe von ganzen (tzefctstechterfolaen in sich trägt und treulich hütet, das macht ihn eben zu einem baut schen Meister. Die Frau, die für den einberufenen Thann auch unter ungünstigen Bedingungen das Geschäft betreut, hat durch die Tat bewiesen, daß sie in ernster Stunde auf Ihrem Posten stehen will. Der treue alte Arbeiter und Angestellte, Der im Vesten Sinne Treuhänder eines Unternehmen» wurde, als ihn Die Stunde rief, macht uns stolz auf alle Die Namenlosen, die wie er gehandelt Haven. führenDe britische Politiker vor „riesigen Sowjet- sahnen mit Dammer und Sichel" ein Loblied auf Stalin und seine Schergen fingen, wird erst klar, wie weit die Initiative den Kriegshetzern an der Themse schon entglitten ist, ja, daß sie längst williaen Handlangern Der von ihnen ehedem so scharf gegeißelten Sowjetunion geworden sind. Was Mit Den jetzt veröffentlichten Versenkungen steigt Die Zahl Der bisher im Februar durch Die deutschen U-Boote vernichteten Tonnage auf 45 Schisst mit 315 OOO BRT. Der USA.-Vizeadmiral Andrew» bat dieser Tage, wie aus Neuyork gemeldet wird, in einer Rede bei Der Ueberreichung Der Offiziers- Patente an 1270 Marlne-Offiziersanwarter Der USA. folgende bezeichnende Feststellung gemacht: „Der jetzige deutsche U-Boot/Krieg ist der verheerendste, den die Welt je kannte." Der englische Unterhaus-Abgeordnete Lord W Inster hat das Problem ganz richtig erkannt, rocim er in Der „Dalitz Mall" festgestellt hat, daß England Der U-Bootgefahr Herr werden müsse, wenn es eine Niederlage oerm eiben wolle, und daß England Den Krieg ganz bestimmt verlieren werde, wenn es nicht In der Lage fei, seine Verbindungswege zur See ausrecht zu erhalten. Denn der U-Boot-Krieg werde mit echt deutscher Gründlichkeit geführt, und zwar mit einer Gründlichkeit im besten Sinne des Wortes. Wie richtig Lord Winster Die Entwicklung sieht, zeigt Die letzte Sondermeldung, Das deutsche Volk aber dankt den tapferen U-Boot-Besatzungen für ihren Beitrag zum deutschen Steg. heil bietet, lassen die Engländer und Nordamerikaner jetzt oft schnelle Schisst als Einzelfahrer Den Ozean überaueren. Aber auch diese Gegner wurden von unseren U-Booten aufgespürt, erlaßt und vernichtet. So ist in der üorliegenben deutschen Sondermelduna ein 6000-BRT.-Einzelfahrer enthalten, Der ö |t 11 d) Neufundland torpediert wurde. Ferner wurden aus Den* für Nord- a f r I f a bestimmten, schwor gesicherten Geleitzügen mehrere Frachter und Tanker herausgeschossen. Südwestlich Irland stellten die deutschen U-Boote einen mittleren Geleitzug, aus dem ihnen vier Schisse und ein Tanker von 6000 BRT. zum Opfer fielen. Im, gleichen Seegebiet wurden aus einem nach Süden steuernden, kleinen, langsam fahrenden Geleitzug zwei Schiffe und ein 8000- BNT.-Tanker versenkt. Die Sondermeldung erfaßt außerdem Erfolge im Mi 11 elm e e r. Hier ist der Einsatz der deutschen U-Boote besonders schwierig. Die Angriffe richteten sich im westlichen Mittelmeer gegen jenen Nachschub für die Nordasrika- front, Der von Gibraltar aus entlang Der nordafrikanischen Küste geleitet wird. Zerstör Torpedoboote und Korvetten sichern hlefe Gel, ,yz. Jahrgang ttr.45 Erscheint täglich, außer VonntagS und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter ^imatimBild DieSchollc I Bezugspreis: Monatlich. ....RM. 1.80 von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt wen des Reichsmirtschaftsminister- zum Einsatz von Arbeitskräften aus Dem Handel, Handwerk und Gaststättengewerbe zur Durchsüh rung kommen — geschloffen bei Diesen echten Trä« gern und Pionieren Der Wirtschaft, um ihnen zu Jagen, daß auch nicht einer und nicht eine allein unv auf sich gestellt ist. Was fle in friedlichen Zoi ten Dazu beitrunwi, das Leben der Deutschen innerlich und äußerlich bunter und reicher zu madjen, was sie beitrugen Durch ihrer Hände Werk, Deutsd)e Kultur zu fördern und de>uische Gesinnung zu pflegen, das haben wir nicht vergessen. Von Altgewohntem fid), wenn and) nur vorübergehend, zu trennen-, das fällt gewiß fein cm leicht, Der sein Amt in der Gemeinschaft ernst genommen hat. Aber es bedarf auch keines Hinweises, daß in einer Stunde, wo es um Soin und Nichtsein gebt, wo Millionen und aber Millionen Letztes und Höchstes auf sich nahmen, damit Deutsdstand lebe und damit Die Söhne und Enkel in einem großen und freien Reich leben, nur ein Gesetz geben kann Wären wir nicht wirklid- nid)lswürdig, wenn wir In Dlefen Tagen noch anderem .Platz gäben dessen Werte in friedlichen Zeiten niqnnnb bestreitet, das aber unter dem ehernen Richtmaß der totalen Volkserhebung und in einem Krieg ohöe Beispiel Einsatz Der Deutschen Unterseeboote einschränkte, mit gmerften Stürmen auch im Februar an. Schwere ke und schlechte Sicht beeinträchtigten Die An- chffsbedingungen im Kampf unsexer Unterseeboote tagen Die feinDliche Versorgungsschiffahrt. Anderes rourDe aber auch Die englische und norbamerl» Mische Schiffahrt Durch Die Wetterlage behindert. In zahlreicyen Fällen kehrten Frachter auf halbem Beziehung zu helfen durch die Unterzeichnung des „ _ — englisch-sowjetischen Vertrages bis auf 20 Jahre Das Hafengeblel von Murmansk und wichtige' nach Beendlgung Des Krieges und durch die britische England hatte feit dem Beginn dieses Krieaes keinen Anlaß, rausd-ende Feste zu feiern. Da Die erhofften Siege ausblieben und Die inner- wie außenpolitische Lage fid) für das britische Empire immer trostloser gestaltete. Um so auffallender ist es, Daß man sich in England ausgerechnet den 2 5. Jahrestag Der Sowjetarmee ausgesucht hat, um den ganzen Pomp englischer Festivitäten zu entfalten. Es war aber sicherlich nicht Der Bege mit schweren Seeschäden um und in ihre □usgangsbäfen zurück. Dennoch sind unsere U-Boot- uDel ununterbrochen auf Jagd und lassen Hj nicht abschütteln, wenn sie Fühlung mit einem in Dem britisch-sowjetischen Geheimabkommen des vergangenen Jahres seinen Ausgang nahm und heute in Der Devoten Verbeugung des amtlichen EnglanDs vor allem, was bolschewistisch Ist, gipfelt Wenn man sich in London einmal sorgfältig Das Echo ansieht, Dao die britische Unterwerfung unter den Bolschewismus in Der ganzen Welt auogelöst bat, dann wird man erstaunt Darüber fein, welche Auslegung diese „Huldigung an Moskau" in der Welt findet, (hewih, England hat sich manche äußerliche Demonstration in seiner langen Geschichte ge* leistet, ohne Daß das Herz von Dem etwas wußte, was Der Mund uerfünMe; aber Die jetzigen Datsche« wisten^Derherrlichungen in London erwecken dock) den Eindruck, das das englische Empire nur nocy Hilfe und Stützung von Moskau erwartet. Selbst in englischen Kreisen ist in jüngster Zeit mehrfach die besorgte Feststellung gemacht roorben, daß, wie immer der Krieg auch ausgehen möge, das britische Weltreich in feiner bisherigen Mackst nicht wieder auferstehen werde. Die Bolschewisten Dürften auch Die letzten fein. Die sich irgendwelche Sorgen um die Zukunft des britischen Empire machen. Lenin schrieb in seinem Buch: „Die nächsten Aufgaben Der Sow«. Jets: „Die (Erlangung der Herrschaft Der Welt, den bolschewistischen Sieg Durch restlose Vernichtung der ein st igen führenden Staaten Dauernd zu gestalten, wird in Europa ebensowenig auf Hindernisse stoßen wie es in Der Sowjetunion Der Fall war. Die Herrschaft der Sowjets kennt iw!' her Fttcheit noch Gerechtigkeit. Diese Herrschaft beruht auf Unterdrückung und Vernichtung. Die Herren aber sind mir. Die Unterdrückung ist uns anoertraut. In der Erfüllung dieser Pflicht ist unbeschränkte Grausamkeit unser höd)stcs Der^ dienst, third) Die vollständige Tyrannei werden wir die Menschen auf das letzte Gleichheitsniveau herunterbrintzen, das allein Die Menschen geeignet macht, zum letcht zu handhabenden Werk» zeug unserer Macht zu werdend Dieser Gewalt der Tyrannei unb Grausamkeit stemmt sich allein (Europa an der Ostfront entgegen. Sie wird zerbrechen. 1 JB®F d d Dienstag, 25. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Wir wissen sehr aenau, daß uns unsere Feinde um diese Frauen und Männer ebenso beneiden wie um so vieles andere. Und wir stehen jetzt — wenn die Drei Anordnungen des Reichswirtschaftsmi eine Demonstration, von Der man sich eine aünftige Auswirkung in Moskau erhofft. Ob sich diese Hoffnungen erfüllen werden, ist eine andere Frage. Jedenfalls Haden sich Die englischen Minister — nutzer Churchill, Dem eine Erkrankung Die Möglichkeit gab, sich von der Sowiethuldtgung' sernzu- halten — und alle englischen Behörden Die größte Mühe gemacht, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Selbst der britische König wurde bemüht, um eine Botschaft an Kalinin zu richten, in der er Stadt Stalingrad einen Ehrendegen in Aussicht stellt. Jetzt erwartet man in London ganz aufgeregt hie Antwort Kalinins auf dieses königliche Gnadengeschenk. Rote Fahnen wehten auf Den Rathäusern unb Mrsamlungslokalen, und bolschewistische Symbole schmückten die Rockaufschläge vieler Engländer. Die Hauptfeier für die bolschewistische Armee war in der Albert Hall, Die geschmückt war mit den Wahrzeichen Der Sowjetunion. Außenminister Eden präsidierte, umgeben von Frau Churchill und mehreren Mitgliedern der englischen Regierung, Dem Sowjetbotschafter Maisky, 420 Mitgliedern her Sowjetkolonie Londons, Vertretern aller Alliierten, Feldmarfchall Gort, Flottenchef Dudley Pound, Luftwaffenchef Charles Porter und einem gewaltigen Aufgebot von Generalen und Admiralen. Das Fest begann mit einer Reihe von „lebenden Bildern", die die Welt im Frieden und die „nationalsozialistische Bedrohuna der Sowietunion", den Kriegsausbruch und andere englisch-sowjetische Mo- tioe zeigten. Iven Höhepunkt bildete eine Parade aller Waffen. Das Publikum erhob sich zum Gesang einer neukomponierten Ode zu Ehren der bolsche- wistischen Armee. Eden verlas eine Botschaft Stalins an das englische Volk. Hinter Eden standen Fahnenträger mit Den Farben Großbritanniens, her Dominien und her Kolonien unb als Hinter- grunb eine riesige Sowjetfahne mit Hammer unb Sichel. In den zahlreichen Reden, Die von britischen Ministern gehalten wurden, kam zum Ausidruck, wie sehr sich London bereits im Schlepvtau des Kreml befindet. So erklärte Str Stassord Cripps in Sheffield: „Wir hegen keine Zweifel und Vorbehalte mehr, was unsere vollständige und freundschaftliche Gemeinschaft mit Der Sowjetunion angeht. Wir haben alle Vorurteile und Hemmungen beiseite gelegt. Offen unb in aller Form haben wir das Bündnis begrüßt, das nicht nur dem Kampfe geaen den gemeinsamen Feind bient, sondern auch der Arbeit am Aufbau einer besseren Zivilisation nach dem Kriege. Die neue Verbundenheit zeigt sich in der Entschlossenheit, dem neuen Verbündeten in jeder Erkenntnis, baß das große bolfchewistifche Experiment einer sorgfältigen Untersuchung, wert fei, und Dir Erkenntnis, wieviel wir Daraus für die Zukunst unseres Landes lernen können." Der Erzbischof von Canterbury, Der Primas der englischen Staats- hrdje, aber ließ in allen Kirchen Gebete für Den Sieg der Gottlosen zum Himmel steigen und oer. stieg sich zu der Blasphemie: „Die englischen Christen werden ihr Gebet barbringen für das Sowjet volk, sie werden eine besondere Fürbitte tun für ts. für die Kirche der Sowjets, für das ganze Volk her Sowjets, für feine Armee unb alle jene, die leiden in heldenmütigem Widerstand gegen Die Angreifer und Eindringlinge. Berliin, 22. Februar. hing angetreten sind, darum upd allein darum wird das Gesetz des Volkes so unterschiedslos angewendet, darum wird auch das Höchste und Beste vom Die deutsche Särrberungsaktion in Kroatien und Bosnien. Berlin, 22. Febr. (DNB.) Im Verlauf der Säuberungsaktionen gegen bolschewistische Banden in Bosnien und im Südwestteil Kroatiens besetzten deutsche Truppen jetzt den Ort Petrovac im Gau Krbava und B i h a c im Gau Psat. Nach einer Schreckensherrschaft, in deren Verlauf die Bolschewisten das Land verwüsteten, sämtliche öffentlichen Gebäude vernichteten, die Schulen abbrannten und die Kirchen sprengten, wurden die Banden jetzt tie» fer in die gebirgsreichen Gebiete Westbosniens ab- gebräpgt. Bihac, das Hauptquartier der Banditen, hatte besonders stark unter dem Terror zu leiden. !3M0 Geiseln ließen die Bolschewisten mitgehen, als sie sich auf Petrovac zurückzogen, das nun ebenfalls genommen wurde. Zahlreiche Dörfer und kleine Siedlungen find >vollständig dem Erdboden gleich- gemacht. Ganze Bauern- und Handwerkerfamilien wurden von den Banditen verschleppt, andere, die sich weigerten, erschossen. Die Barbarei des Bolschewismus rast sich in diesen Gebirgstälern und Hochebenen Kroatiens und Bosniens aus. Bereits^Tausende mußten ihren Blutzoll an Moskaus Terror bezahlen. Oie Politik der Türkei. einzelnen verlangt. ., . Der Führer hat mit unbeschreiblicher Geduld jeden , Weg versucht, der es gestattete, Deutschland und die Kulturwelt nach ihrem Stil, nach ihrem ureigenen Lebensgesetz leben zu lassen. Alles, was sich an negativen Kräften und an bewußt zerstörerischen und brandstiftersschen Elementen fand, hat sich im Lager unserer Feinde zusammengesunden. Nur unser Schwert hält von unserer Welt das Chaos fern, nur unsere Wehr hindert eine unvorstellbar große menschliche Katastrophe. Wenn man aber mit der Kraft einer Naturgewalt gegen die drohenden Wetter stehen und siegen will, dann hat alles andere zu schweigen, dann müssen sich auch die letzten C^iergien in unseren Waffenschmieden ebenso wie in den kämpfenden Armeen sammeln. Das ist ja die Lehre, die uns die Männer von Stalingrad sterbend und dennoch ungebrochen hinterließen: „Es gilt alles! Und jeder eine Festung in diesem Ringen!" Daß sich in deutschen Städten und Dörfern, für immer vom ewigen Alpdruck befreit, die höchste imd beste Kultur regen kann, daß jeder an den Schätzen teilhaben kann, die uns gerade auch die unübertreffliche deutsche Wirtschaft auf den Tisch (egt, das wird erst ermöglicht, wenn jeder sich voll eingesetzt sieht und wenn aus der Saat die Ernte reifen kann. Wir wären schlechte Deutsche, wenn wir nicht um die vielen Segnungen wüßten, die uns gerade der nie ruhende deutsche Erfindergeist, der Wagemut des Kaufmanns, die hohe Tradition des Handwerks und die Arbeitsfreude des rechten Gasthalters beschert haben. Wir wissen alle, daß mit dem Begriff Fortschritt der Name des Deutschen untrennbar verbunden ist. Wenn wir heute auf dies und jenes verzichten müssen, wenn wir Be°! triebe schließen, die auch bei uns ihren ehrenvollen Namen haben, dann nehmen wir das nicht auf die leichte Achsel. Aber das wissen wir auch: wer jetzt auf entbehrlichen Dingen besteht, der betrügt das kämpfende deutsche Volk um das Wichtigste. Wer aber die Opfer mutig auf sich nimmt und wer alles einsetzt zum großen Ziel, der wird in sich die Kräfte wachsen fühlen. Und er wird mit Hutten und Luther in ihren deutschesten Stunden ausrusen: ,Zch bin hindurch. Ich bab's gewagt!" Einem Volke, das solchen totalen Einsatzes fähig ist, das in den ernsten Stunden über sich hinauswächst, dem kann der Lorbeer des Sieges nicht vorenthalten werden. Eitel Kaper. Ankara, 22. Febr. (DNB.) Auf dem Fest der Volkshäuser sprach der türkische Ministerpräsident Saracoglu. Er sagte, daß die türkische Regierung keinerlei geheime Abmachungen getroffen habe, und daß auch keine Verhandlungen von der türkischen Regierung^über solche geheime Abkommen geführt worden seien. Die Außenpolittk der Türkei bestehe darin, den Weg der Freundschaft und Aufrichtigkeit allen Ländern gegenüber zu verfolgen. Die Beziehungen zu Deutschland würden durch den Freundschafts- und Nichtangriffspakt bestimmt; der feine Ergänzung erfahren habe durch das 10 0 - Mill i o ne n - Kr editab k o m - । m e n , das der Türkei die Möglichkeft gebe, ans Deutschland Kriegsmaterial für ihre Sicherheit zu beziehen. Weiter sprach Saracoglu über die Beziehungen der Türkei zu den übrigen Großmächten. (Saulliflengenerol gegen (Menhowers Oberbefehl. lieber die arbeitsrechtlichen Folgen von Be° i triebsstillegungen im Einzelhandel bringt der - ' „Pressedienst des Einzelhandels" die nach- . stehenden aufschlußreichen Mitteilungen. Bereits im Jahre 1940 ist durch eine Verordnung vom 21. März und eine Durchführungsverordnung vom 27. August klargestellt worden, wie die Rechtsverhältnisse .zwischen Betriebsführer und Gefolgschaft für den Fall liegen, daß der Betrieb auf Anordnung des Landeswirtschaftsamts stillgelegt wird. Diese Vorschriften hatten bisher für den Einzelhandel keine praktische Bedeutung, da es staatlich angeordnete Betriebsschließungen nicht gab. Sie werden aber jetzt wichtig, da nach dem Erlaß des Reichswirtschaftsministers vom 30. Januar jetzt Schließungsverfügungen im Einzelhandel zu erwarten sind. Nach § 1 der Verordnung enden die Arbeitsverhältnisse'der Gefolgschaftsmitglieder des stillgelegten Betriebes oder der stlllgelegten Betriebsabteilung mit dem Zeitpunkt der Stillegung. Dieser ist aus dem Schließungsbescheid des Landeswirtschaftsamtes zu entnehmen. Eine Ausnahme gilt für einzelne Gefolgschaftsmitglieder, die mit Zustimmung des Arbeitsamtes über den Zeitpunkt der Stillegung hinaus, insbesondere zur Betriebspflege, weiter beschäftigt werden. Den ausscheihenden Gefolgschaftsmitgliedern sind also ihre Bezüge bis zum Zeitpunkt der Stillegung zu gewähren. Bereits erworbene, aber noch nicht erfüllte Urlaubsansprüche müssen abgegolten werden. Die Abgangsentschädigung. Eine Sonderregelung gilt für die sogenannten älteren Angestellten, die unter das Kündigungsschutzgesetz fallen. Hiernach genießen in Betrieben, die regelmäßig mindestens zwei Angestellte beschäftigen, diejenigen Angestellten, die über 30 Jahre alt und mindestens fünf Jahre im Betrieb tätig sind, einen erhöhten Kündigungsschutz, und zwar beträgt die Kündigungsfrist für sie nach einer Beschäftigung von fünf Jahren drei Monate auf den Schluß eines Kalendervierteljahres, von acht Jahren vier Monate, von zehn Jahren fünf Monate, von zwölf Jahren sechs Monate, wobei Dienstjahre vor der Vollendung des 25. Lebensjahres nicht berücksichtigt werden. Die Beschäftigung bei einem Rechtsvorgänger des Geschäftsinhabers wird jedoch in diesem Rahmen mitgezählt. Diejenigen Angestellten, die hiernach Anspruch auf einen erhöhten Kündigungsschutz haben, erhalten bei der Betriebsstillegung eine Abgangsentschädigung in der Höhe der Hälfte des Gehalts einschließlich aller Nebenbezüge, das der AngesteMe bei Einhaltung der Kündigungsfrist bezogen hätte, : wenn ihm im Zeitpunkt der Stillegung ordnungs- . gemäß gekündigt worden wäre. Für die Bemessung • der Arbeitsverdienste ist der Durchschnittsverdienst Berlin, 22; Februar. (DNB.) Reichsmark schall Göring sandte an Hauptmann Druschel. Gruppenkommandeur in einem Schlachtgeschwader, einem geborenen Oberhessen, zur Verleihung de- Eichenlaubs mit* Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes folgendes Glück- Wunschschreiben: Lieber Druschel! Sie tragen als erster meiner kühnen Schlachtf lieget die Schwerter znm Eichenlaub des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes. Mt dieser hohen Auszeichnunei an Sie hat der Mhrer in besonderem Maße au» die hervorragenden Kampfteistungen Ihrer Waffe gewürdigt. ErMt von Stolz auf Soldaten Ihres Heldentums in den Reihen der Luftwaffe spreche ick. Ihnen aus dies-em Anlaß meine besten Glückwünsche aus. sez- Göring." ——— IIIM >L schenk als ein Zeichen der engen deutsck-japanische» Verbundenheit auch auf kulturellem Gebiet. * Auf Einladung des Gauleiters Forster traf bet; italienische Staatsminister Farinacci zu einem Besuch in Danzig ein und hielt nach Besichttguntzf eines italienischen Arbeitslagers in Gotenhafen uni der dortigen Hafeneinrichtungen vor deutschen un- italienischen Arbeitern eine Ansprache. * Das Washingtoner Kriegsministerium gibt be- kcmnt, daß 12 Angehörige der nordamerikamschni Luftwaffe und 13 britische Flieger vermißt werden, die mit einem Heerestransportflugzeug über dem SWatlanttk verschollen sind. » Das Marineministerium in Washington gibt bekannt, daß zwei als Transporter in Dienst gestellt! ehemalige Passagierdampfer der USA. im Nordatlantik unter schweren Verlusten an Menschenleben versenkt wurden. Ueber 800 Personen sind entweder getötet worden oder werden vermißt. * Der rumänische Wirtschaftsminister Professe F i n t z e s c u ist zurückgetreten. Bis zur Reorgain sierung des Wirtschaftsministeriums wurde der Minister für Rüstungs- und Kriegsproduktion, Genera! Dobre mit der Führung des Ministeriums betraut. An Stelle des ebenfalls zurückgetretenen Diz» admirals Pais wurde Generalleutnant Schon Staatssekretär für Marine. * Der portugiesische Ministerpräsident Dr. Sal«-' 3 a r hatte am Sonntag eine Unterredung mit dm | britischen Botschafter Sir Ronald Hugh Camp, bell und dem Gesandten der Vereinigten Staaten, | Bert Fish. mit vollem Einverständnis der französischen Regierung erfolgt. Die japanischen Streitkräfte stießen in Eilmärschen in nördlicher Richtung vor und erreichten Munchinchiao. Die Operationen zur Säuberung der Halbinsel von den Tschungking-Truppen sind in vollem Gange. * Die Kämpfe der japanischen Stteitkräfte in Kiangsn gegen die neuaufgestellte vierte Tschung- king-Ärmee haben im Norden der Provinz zu weiteren Erfolgen der Japaner geführt. Patan (45 Kilometer nordöstlich von Funing) und Tung- tauchen wurden von den Japanern besetzt. Seit Sonntagmorgen rücken die japanischen Einheiten auch im Mündungsgebiet des Pangtse- kiang weiter vor. Die in diesem Gebiet stehenden tschungking-chinesischen Einheiten sind nach den letzten jäpanischen Informationen von völliger Vernichtung bedroht. Die Krise in Gandhis B finden. Bangkok, 22. Febr. (Europapreß.) Nach einer Meldung Ais Bombay ist in Gandhis Befinden nach Ansicht der ihn behandelnden Aerzte „die Krise eingetreten". Der Mahatma litt an heftigem Brechreiz, war vorüberhegend fast ohnmächtig und sein Puls außerordentlich schwach. Später konnte er dann aber etwas Wasser mit Fruchtsaft zu sich nehmen. Brigadegeneral pezzi vom !?eindflna nicht zurückgekehrt. R o m, 23. Febr. (DNB. Funkspruch.) Der Oberkommandierende der italienischen Luftwaffe an der Ostfront, Brigadegeneral Enrico P e z z i, ist von einem Einsatz an der Ostfront nicht zurückgekehrt. Er hatte den Krieg in Äthiopien und Spanien mitgemacht und wurde beim Eintritt Italiens in den gegenwärtigen Konflikt Kommandant eines Bomberverbandes im Mittelmeer. Als Briqadegeneral übernahm er an der Ostfront die Leitung der italienischen Luftwaffe, die in unermüdlichem Einsatz Hunderte von feindlichen Flugzeugen zum Absturz gebracht hat. Kleine politische Nachrichten. Reichsminister Dr. Goebbels überreichte im Beisein des japanischen Botschafters Oshima der japanischen Geigerin Neiko Suwa eine Stradivari- Geige. Die junge Künstlerin hat in einer großen Zahl von Konzerten vor deutschen Verwundeten gespielt. Der Botschafter würdigte das kostbare Ge- Europas. • London enthüllt Moskaus wahre Kriegsziele. Bulgarien, Kroatien und Ungarn sollen beseitigt werden. Stockholm, 22. Febr. (DNB.) Die engli'sche Zeitung „Ob fer Dir" betont, daß der wettere Vormarsch der Sowjets die Länder Bulgarien, Kroatien unb Ungarn, die jahrzehntelang das ernsteste Hindernis eines dauernden Friedens ! gewesen seien beseitigen werde. Diese Dernich- tungsphantasien können, nachdem man aus der Moskauer „Prawda" und den Bemühungen des „Econo- mift" bereits herauslesen konnte, daß es sich hier nur um eine erste Rate der Sowjetansprüche gehandelt habe, niemanden mehr überraschen. Nach Be,- farabien, den baltischen Ländern und Finnland wird jetzt auf dem Umwege über London die Moskauer Gier auf Bulgari en, Kroatien und Ungarn an gemeldet. Weitere Eroberungsplane werden folgen. Die^Völker Europas werden durch derartige Eingeständnisse der wahren Moskauer Kriegsziele in ihrem Willen, in engster Waffenbrüderschaft unter Führung Deutschlands diese barbarische Menschheits- I gefaxt zu beseitigen, nur bestärkt und alles daran setzen, um den völkermordenden Bolschewistensturm zu zerbrechen, so daß dem KreM die Lust vergeht, I solche Forderungen anzumelden. Tanger, 22. Febr. (Europapreß.) Der Rundfunk Brazzaville gab die Ernennung des Generals Marchand zum Kommandierenden der gaullistischen Truppen in Aequatorial-Aftika und Kamerun bekannt als Nachfolger des Generals Leclerq, der ein Kontingent gaullistischer Truppen aus dem Tschad nach Libyen geführt und sich dort mit der britischen 8. Armee vereinigt hat. Leclerq soll Gene- !ral Giraud mitgeteilt haben, er als Gaullist könne ger Truppen führen, die dem. Oberbefehl _ ____damerikanischen Kommandos unterstellt worden seien. Diese ueue Schwierigkeit im Antiachsenlager hat, wie der italienische Rundfunk bemerkt, in Algier neue starke Beunruhigung Her- Rote Armee könne durch etwas anderes als durch Waffengewalt von ihrem /geplanten Vernichtungswerk ab gehalten werden. Verträge, internationale Regeln, politische Abmachungen oder Erwägungen der Menschlichkeit seien tote Buchstaben für die Sowjettruppen und ihre politischen Führer. Rumänien kämpfe nicht nur für die Zukunft der eigenen Nation, sondern erfülle auch alsWächterderDonau- Mündungen eine Pflicht der Verteidigung Unter Umständen Sonderunterstühung. *n vom >onder- --hörige beträgt die Grenze in der Regel 65 v. H. tie erhöht sich auf 85 v.H. bei den oben genann- iit früheren Arbeitsverdiensten. Ein höherer Unter- men Angehörigen dürfen für jeden weiteren Ange- ürigen 5 v. H. dieser Summe zugeschlagen werden. Außer für den reinen Unterhaltsbedarf kommt l Mik eritanifr ifit'wertt | über d« I (fern nur das Gefolgschaftsmitglied im Zeitpunkt des Frtstablaufs in einem ArbeitsVerhältnis steht. Die Vorschriften der Verordnungen finden auch auf em berufene Gefolgschaftsmitglieder stillgelegter Ketriebe sinngemäß Anwendung. Bei der Bemessung ner Abgangsentschadigung für Angestellte, die unter ,as Kündigungsschutzgesetz fallen, ist von dem Durch- chnittsverdienst der letzten drei Monate vor der Ein, »erufung auszugehen. Die Hälfte der Abgangsent- Äng ist auch hier im Zeitpunkt der Stillegung t drei Monate nach der Stillegung fällig, »hne Rücksicht darauf, ob der Angestellte noch im Dehrdienst steht oder nicht. Es kann auch vorkommen, daß ein Angestellter, ',er innerhalb von drei Monaten nach der Stillegung in neues Arbeitsoerhältnis antritt, noch innerhalb .jeser drei Monate zum Wehrdienst einberufen wird, zn diesem Falle ist die zweite Hälfte der Abgangs- ntschädigung ahne Rücksicht hierauf ebenfalls drei Monate nach der Stillegung zu zahlen. Sie mindert -ch entsprechend den allgemeinen Vorschriften um urchführungserlasse, insbesondere der Erlasse vom ücdvü Mai und 29. Oktober 1942 erhalten. Die Sonder- Ti" . •• i. -.latiMhiitin hnt thon finrfo« mtcMintniA» flOrity* I Mk! N>:h \V i9 «! I Lsgeyen, wenn sie im Verhältnis zum neuen Ein- tmmen außergewöhnlich hoch ist und die Aufgabe ör Wohnung nicht zugemutet werden kann, was t Scho! Stabshelferinnen w r fteorpr rbe ber! ort, Stur. Dr. Soli ng mit te ch Sam len Slam fZchstbetrag des Metzuschusses ist auf 150 RM. Dnatlich festgesetzt. Bei allen diesen Unterstützungssätzen ist jedoch j berücksichtigen, daß Sonderunterstützung und nues Arbeitseinkommen (brutto) zusammen nicht hher sein dürfen als das Arbeitseinkommen (Iruttc) in dem alten Betrieb. Arbeitsvergütunaen, d? durch Ueberftunden in dem neuen Betrieb erz'elt n*rben, können hierbei außer Ansatz bleiben. de Sonderunterstützung auch für sonstige Verpflich- i. ngen, insbesondere Wohnungsmiete, V^rsichs- t.ngsprämien und anderes in Betracht. Der Miet- Schutz kann über 50 o. H. der Wohnungsmiete hin- i. j er iwoynung nicyi zugemuier weroen rann, was ,kn.M «u . H Verheirateten in der Regel der Fall ist. Der und Lazare cheiferinnel, gesucht. (Nachdruck verboten.) < Fortsetzung. Aück auf, Renate! Roman von Ernst Grau. legung.®1- öigung ß, ich drei > halb Itnis ffl ^ntschabM : Zeit >reits Ksi-W Wer dltW lieht in T rieb einem W Februar M ht aber kW ienalUl/K*, denn xum Stopfen und Lesen sei die Tischlampe da, uiio man dürfe halt nicht so bequem lern ur^ müsse sie nach dem Abendbrot heranholen. Natürlich falle da der Krone auch die letzte Zacke aus, solange die Tischlampe im Betrieb sei. Sie, die Mutter und die Töchter, müßten sich allerdings ein bißchen aneinanderklemmen, damit sie Platz hatten, aber geduldige Schafe gingen ja viele in einen Stall. Es fei schon gut, ariff jetzt Mutter Leberecht ein. 2kter habe recht gehandelt, das sähe auch sie ein. Qöo strahlt während des gemeinsamen Abendbrotes fortan die einzackige Krone, im übrigen aber beleuchtet die Tischlampe tief geneigte Töchterhäupter, unö es geht auch trotz dieser sparsameren Beleuchtung. Gloria-Prlast: ,Oer Ochsenkrieg-. ZMe ansehnliche Reihe der Romane von G a n g» Hofer, die im Laufe der letzten Jahre verfilmt worden sind, ist um einen vermehrt worden, um die historische Geschichte vom Ochsenkrieg. Der Ochsenkrieg führt seinen wunderlichen Namen mit gutem Grund: im oberbayerischen Alpenland um Berchtes- gaben entbrannte im 15. Jahrhundert ein Bauernaufstand wegen einiger friedlicher Stücke Rindviehs, die entgegen den verstaubten Satzungen alter Weidegerechtsame auf dem Hangmoos würziges Berggras rupften. Man sieht, wie aus wahrhaft nichtigem Anlaß eine jener erbitterten Felgen zwischen Bauern und Fürsten ausbricht, die wenig später weiter nördlich große Teile Deutschlands erschütterten. Dieser bayerische Bauernaufstand mit Mord und Brand und Gewalttat bildet den Inhalt des Romans, den Josef D a l m a n und Peter Osterrnayr zur Vorlage für ihr Drehbuch nahmen. In dem bunten, landschaftlich reizvollen und volkreichen Bilde des alpenländischen Spätmittelalters heben sich, deutlicher belichtet, einige Einzelschicksale ab, vor allem die Liebesgeschichte zwischen einer Bauerntochter auf der umstrittenen Alm und dem Sohne eines im Fürstendienst stehenden Amtmannes. Wie bei den früheren Verfilmungen von Büchern Ganghofers, fo ist auch hier beim „Ochsenkrieg" nicht ganz einzusehen, was die Hersteller bewogen hat, nach diesem Stoff zu greifen, der keinerlei besondere Anziehungst punkte spezifisch filmischer Art für die Kamera bietet, aber der Spielleiter Hans Depps hat das Buch mit dem ganzen üppigen Aufwand, mit der kulturhistorischen Genauigkeit, welche die Ufa für Produktionen solcher Art bereitzuhalten pflegt, und auch mit einem versöhnlichen Schluß in Szene gesetzt. Die musikalische Begleitung von Winfried Zilli g könnte stellenweise eine gewisse Dämpfung der Lautstärke vertragen. In der Darstellung ragt mit einer vollsaftigen, urbayerischen Landsknechtsfigur die rnas- sige Ericheinung von Fritz Kämpers hervor; neben ihm sind an erster Stelle Elfriede Datzig und Paul Richter zu nennen, die das unglücklich- glückliche Liebespaar zwischen den feindlichen Fronten spielen. Von den vielen übrigen seien Willy Rösner (Runotter), Friedrich Ulmer (Pienzen- auer), Ernst Sattler (Someiner) und Emst Stahl-Nachbaur (Burghausen) erwähnt. — Dem Kameramann Ekkehard K y r a t h boten sich, vor allem landsihaftlich, eine Anzahl dankbarer Motive. — (Ufa.) * Im Vorprogramm sieht man die neue Wochenschau und einen Kulturfilm, der vom Mcdellflug- zeuqbau und der Segelfliegerei in der Hitler-Jugend berichtet. Hans Thyriot. Tabak-Doppelpunkte sind untrennbar. Da vereinzelt in Verkaufsstellen die Doppelabschnitte der Raucherkontrollkarten zur vermeintlichen Erleichterung des Verkaufs halbiert worden sind, wird an unterrichteter Stelle darauf hingewiesen, daß eine solche Teilung der Doppelabschnitte nicht in Betracht kommen kann. Doppelabschnitte sind viel- । daß er ausscheiden mußte. Ein anderer Wagen hatte sich auf dem glitschigen Boden quergestellt, und zwar so plötzlich und unerwartet, daß der im 200-Kilometer- Tempo heranjagende Hammerkott im letzten Augenblick wohl noch versuchte, auszuweichen, trotzdem aber mit dem linken Vorderrad die Spitze seines Kühlers streifte und dabei selbst aus der Bahn ge- schleudert wurde. Ein Mann schied aus, aber das Rennen ging weiter In Sekundenschnelle hatte man das Hindernis beseitigt. Die Mehrzahl der Fahrer ahnte wohl kaum, was hier geschehen war. Und selbst für Diejenigen, die Darum wußten, gab es keinen Hall, keine Unterhaltung, kein Zurück. Ein Mann war gefallen, Das Schicksal, Das unsichtbar neben jedem einzelnen dahinbrauste, hatte einen von ihnen zur Strecke gebracht. Aber das war auch alles. Das Ringen um Den Erfola bannte Menschen und Maschinen in ihre Aufgabe. Denn hier ging es um mehr, als um eine Sensation, einen billigen Nervenkitzel, hier ging es für einen jeden von ihnen um die Ehre seines Landes, das die eigene Flagge am Siegesmast sehen wollte. . — Man hatte Renate in das Zimmer Der Renn- leitung geholt, und sie hatte die Nachricht von dem Unglück äußerlich ruhig aufgenommen. Ihre großen sammetbraunen Augen waren tränenlos ins Weite gerichtet als ne dann im Waaen der Rennleitung saß um zur Unglücksstätte zu fahren. Sie war auch in diesen schweren Auaenblicken eine Hammerkott, wie der Vater, der die Dinge nahm, wie sie kamen, ohne Wehleidigkeit und ohne viel Worte zu machen. Nur eine innere An ast hielt sie gepackt, ein lahmen- Des Bangesein vor Dem Ungewissen, Das am Ende Diefer sich endlos dehnenden Minuten stand. Die dicht neben der Rennstrecke herlaufende Ehausiee war von Zuschauern und Fuhrwerken aller Art verstopft, und der Wagen konnte sich nur langsam feinen Weg bahnen. Zudem regnete es noch immer, unö als sie dann Die nahezu zehn Kilometer entfernte Unfnöfteöe endlich erreicht hatten, kamen sie bereits zu spät. Der Verunglückte war von den Sani* inehr untrennbar. Immer wieder kommt es auch vor, daß beim Einkauf von Tabakwaren lose Abschnitte von Raucherkarten oder Kontrollausweisen vorgezeigt werden. Der Reichswirtschaftsminister hat angeordnet, daß vom Verbraucher ab getrennte Abschnitte, abgesehen von den Urlauber-Kontrollmarken, von den Verkaufsstellen nicht beliefert werden dürfen. Bei dieser Gelegenheit wird erneut unterstrichen, daß die zulässigen Vor^ und Rück- griffsiriften von acht bzw. sechs Tagen keinesfalls überschritten werden dürfen. Hinger:chtet. Die Justtzpresiestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: Der vom Volksgerichtshof wegen landesverräterischer Feindbegünstigung und Rundfunkverbrechens zum Tode und zum Ehrenrechtsverlust verurteilte Heinrich Will aus Gießen ist am 19. Februar 1943 hingerichtet worden. Will hat seit Frühjahr 1941 regelmäßig ausländische Hetzsender gehört und zusammen mit anderen Personen eine Hörgemeinschaft gebildet. Durch diese in großem Umfange getriebene Zersetzungsarbeit ist er seinem Volke während des gegenwärtigen Schick- salskampfes in den Rücken gefallen und hat die Feindpropaganda bewußt unterstützt. Landkreis Gießen. cxd Langsd orf, 23. Februar. Frau Marie B a u s ch, geb. Pauly, Ehefrau des Reichsbahn- Obersekretärs i. R. Hermann Bausch I., vollendet heute ihr 7 0. L e b -e n s j a h r. Der Jubilarin herzlichen Glückwunsch. * Watzenborn-Steinberg, 23. Febr. Am heutigen Dienstag wird Frau Wwe. Sophie M ö k - kel, geb. Büschel, m geistiger und körperlicher Frische 80 Jahre alt. Der Jubilarin bringen auch wir unsere herzlichen Wünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend im Kreise ihrer Kinder, Enkel und Urenkel dar. cv> Nieder-Bessingen, 23. Februar. Die Ehefrau unseres Rechners, Frau Elise Pein, geb. Wenzel, aus Langsdorf, wird heute 7 0 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch. Zwei tödliche Verbrühungen. Lpd. Wetzlar, 20. Febr. Dieser Taae ereigneten sich in Wetzlar zwei bedauerliche Unglücks« fälle. Ein dreijähriger Junge und ein 1 Jahr altes Mädchen wurden durch eine umfallende Kaffeekanne mit heißem Kaffee bzw. heißer Milch verbrüht. Den Verletzungen find beide erlegen. Die Kinder wohnten in einer Straße. Eine erneute Warnung für die Mütter. Sandball-Abschluß in Heffen-Naffau. Die Gaumeisterschaft im Handball von Hessen- Nassau ist jetzt beendigt. Die TG. Dietzenbach kam zu guter Letzt kampflos zu zwei Punkten, da der Meister Ordnungspolizei Frankfurt auf das Rückspiel verzichtete. Es ergibt sich demnach folgender Endstand: , Spiele Tore Punkte Ordnungspolizei Frankfurt 14. 178: 62 24: 4 TG. Dietzenbach 14 131: 74 22: 6 LSD. Wiesbaden 14 143:105 18:10 Tv. Griesheim 14 98: 97 18:10 GfL. Pfungstadt 14 65: 82 11:17 LSV. Gießen 14 84:113 8:20 Tgf. Offenbach 14 73:143 6:22 TG. Rüsselsheim SA. Frankfurt a. M. - Reichsbahn-TG.Hanau 14 68:164 zurückgezogen zurückgezogen. 5:23 Das Lahntal in der Karolingerzeit. (Sin interessanter heimatgeschichtlicher Abend. Am geftriaen Montagabend sprach im Oberhessischen Geschichtsverein im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts der Vorsitzende dieses Vereins, Studienrat Dr. Glöckner, in fesselnder Weise über das heimatgeschichtlich interessante Thema „Das Lahntal, insbesondere die Landschaft um Gießen, zur Karolingerzeit". Der Vortragende, dessen Darlegungen von der Hörergemeinde mit Spannung verfolgt wurden, konnte sich auf umfangreiches Urkundenmaterial aus den in jener Zeit für unser Heimatgebiet besonders maßgebenden Klöstern Lorsch, Fulda und Hersfeld, aber auch aus den Archiven der Trierer Kirche, Ueberlieferungen von Ortsnamen usw., stützen. Der Lahngau, der etwa von Allendorf an der Main-Weser-Bahn und der Wasserscheide bis nach Dietz an der Lahn reichte, umfaßte drei alte Siedlungskerne, im Amöneburger, Gießener und Limburger Becken; er war keine Verwaltungseinheit, sondern ein nicht genau begrenzter geographischer Begriff und zerfiel in mehrere Grafschaften. Wichtige Straßen durchzogen ihn' die eine kam von Süden aus der Wetterau, die südlich Butzbach einen Arm ,church die kurzen Hessen" über Grünberg oder Laubach nach Hersfeld schickte, während ihre Hauptlinie östlich vom Schiffenberg vorbei nach Amöneburg und Niederhessen lief. Der Schiffenberg, der schon bei seinem ersten Auftreten (1129) nur Schöffenburg heißt, muß in sehr früher Zeit schon eine Burg getragen haben, die Der Sicherung Der Straße Diente. Im Hüttenberg vereinigte sich mit dieser Linie Die „Hessenstraße", Die von St. Goarshausen über Katzenelnbogen süDlich an Weilburg vorbeizog, wo sie einen nördlichen Zweig aufnahm, der von Vallendar über Montabaur—Hadamar lief und die Lahn bei Löhnberg überschritt. Das bäuerliche Leben im Gau wird aus der anschaulichen Gegenüberstellung Der Urkunden klar, welche das Archiv des Klosters Lorsch fan Der Bergstraße) über die Dörfer Eschbach (bei Bad Homburg) und die Wüstung Wanendorf (gegenüber Wetzlar) uns überliefert. Sie zeigen hier ein starkes lieber« wiegen des Großbesitzes, während in Eschbach ebenso stark Der Kleinbesitz vorherrscht. Zahlreiche an» Dera Orte zeigen dasselbe Verhältnis, so daß also damals Die Zersplitterung Des Besitzes im Main- gebiet und der Wetterau größer war als bei uns. Dennoch herrschte damals, wie viele tatsächlich erwähnte Teilungen und Teilstücke bäuerlichen Gutes beweisen, auch bei uns hier schon die Erbteilung, und der Dorfname Hörnsheim, alt Heriltisheim, das Heim Der Herhilt, verrät, daß schon im 6. bis 7. Jahrhundert auch Frauen Großgrundbesitz erbten und ihm ihren Namen liehen. Wenn dennoch bei uns die Güter groß waren, so ergab sich das Daraus, daß Die Dörfer weniger dicht lagen als im Süden und die Rodung viel mehr Wald und Neuland zur Verfügung hatte. Die Einwohnerzahl der Dörfer läßt sich in den — - IHCTTOT' -re ». — . beiden Orten etwa errechnen. Je 30 Urkunden von Den Jahren 775—820 mögen Die meisten Familien erfassen, eittzelne sicher auch mehrfach und in 2 Generationen. Jede Familie zu 5 Köpfen genommen, ergibt eine Einwohnerzahl von 5X30 = 150 Menschen, was wahrscheinlich etwas zu hoch ist. In Eschborn kamen 875 bei einem Wolkenbruch 88 Seelen, die gesamte Bevölkerung, um. Die Zahl der Unfreien war bei unseren Großbauern höher als die der Freien. Der Großbauer, der mehrere Höfe (Huben) besaß, war auf eine beträchtliche Zahl Un- freier angewiesen. Die auch in einzelnen Urkunden bis zu 20 und 30 aus treten. Er war, wie der islän» bische Großbauer Der Saga, auf Die eigene Handarbeit nicht unbedingt angewiesen. Darauf beruht die Wehrkraft Des fränkischen Reiches, die ia die Abwesenheit des Bauern, den Besitz von Waffen und eines Pferdes voraussetzt. Seine Lebenshaltung illustriert eine Fuldaer Urkunde, in 'Der ein Großbauer ein Schwert und einen Schinken aegen ein Stück Land erlauscht, das seine Leute auf der Rhön gerodet haben. Die Stiftungen dieser Männer an Die Kirchen sind m den damals üblichen frommen Wendungen niedergeschrieben. Sieht man geauer zu, so entdeckt man, daß der Bauer sein Gut meist nicht fortge- schenkt, sondern oft seinen Dorteil zu wahren gewußt hat. Er sitzt auch nach der Schenkung noch auf seinem Gut, gibt allerdings eine Abaabe, meist einen Hammel, 2 Hühner und 15 Eier iährlich. Er emv° fangt, wenn er höhere Abgaben leistet, eine En schä- •Digung, auf die, als eine selbstverständliche Sache, bisweilen eine Urkunde anspielt. Er genießt schließlich den Rechtsschutz seiner Kirche, Der in einer rauhen Zeit viel beDeutete. Natürlich kam auch viel Grundbesitz in geistliche Hände, besonders wenn der Stifter kinderlos war. Merkwürdig ist das Schicksal dieses kirchlichen Besitzes geworden. Die Kirche, da sie das Schwert nicht führt, bedarf eines Vogtes, Der sie schützt, ihre militärischen Pflichten gegen das Reich erfüllt und schließlich ihr Herr wird. So wird der Kirchenbesitz Eigentum des Vogtes. Eine große Anzahl unserer hohen Adelsgeschlechter haben als Kirchenvöote ihre Macht begründet; das Schloß in Braunfels war fuldisches Lehen, das zu Laubach Hersfelder, das zu Weilburg und Nassau Wormser, bas zu Katzenelnbogen Bleidenstädter, überhaupt fast Der ganze übrige Besitz Der Grafen von Katzenelnbogen war kirchliches Lehen. Da aber geistlicher und weltlicher Herr demselben Adel, oft derselben Familie anqe- hörten, so blieb auch im äußeren Wandel do^) Der Besitzer, genealogisch gesehen, derselbe, nämlich Der deutsche Adel. Die Säkularisierung und die Ver- kirchlichung sind Vorgänge, Die sich im Laufe unserer Geschichte immer wechselseitig ablösen. Die Hörer dankten Dem Vortragenden mit lebhaftem Beifall für Die aufschlußreiche Schau in die, Geschichte unserer engeren Heimat. - tätsmannschaften inzwischen schon in Das St.-Laza- rus-Krankenhaus in Zehlendorf übergeführt worben. Wieder folgte eine Viertelstunde voller Ungewißheit und Sorge. Dann hielten sie vor dem Krankenhaus, vor dessen Portal noch Der Wagen stand, Der den verunglückten Rennfahrer hierhergebracht hatte. „Lebt er?" Renate fand nur dieses eine Wort, und man sah ihr an, daß sie während Der ganzen Fahrt nichts anderes gedacht hatte, als diese Frage. Eine ältere Schwester, Die ihnen unten in Der Halle entgegentrat, nickte ihr zu. „3a. Wie ich eben hörte, soll es auch nicht sehr schwer sein." Renate hatte ein Gefühl, als wäre ihr selbst das Leben wiedergeschenkr worden. „Darf ich zu ihm?" „Wir müßen erst Den Befund abwarten .. .* „Schwester, es ist mein Vater", bat sie drängend. „Ich habe Angst um ihn." Die andere lächelte still. „Ich glaube Ihnen, Fräulein Hammerkott. Aber ein paar Minuten müssen Sie noch Geduld haben." Die lebensflugen, erfahrenen Augen der Schwester ruhten in mütterlichem Verstehen auf Den erregt- gespannten Zügen Des jungen Mädchens, das schlank und hochgewachsen vor ihr stand. Das enganliegende graue Kostüm gab der gestrafften Figur etwas Sportliches. Sie hatte Die regendurchnähte Kappe abgenommen und eine Fülle brauner Locken umrahmte in weichen Wellen das hübsche, regelmäßige Gesicht mit Den großen, braunen Augen, Die in diesem Augenblick nur Die Sorge um Den Vater widerspiegelten. Indessen vergingen noch fast zwanzig lange Minuten, bis endlich der Arzt erschien. „Sie können wirklich ganz unbesorgt fein, gnädiges Fräulein. Und auch Sie, meine Herren", sagte er mit einem warmen, zuversichtlichen Ton in der Stimme. „Zwei Rippen gebrochen und ein paar Schrammen im Gesicht und an Der linken Hand -y mehr konnten mir trotz sorgfältigster Untersuchung nicht finden", setzte er lächelnd hinzu. „Gottlob." „Ja, ich muß schon sagen, gnädiges Fräulein, Ihr Herr Vater hat aber auch ein ganz unvorstellbares Glück bei Der Sache gehabt. Freilich, so ein harter Westfalenschädel, der verträgt schon etwas." „Aber jetzt Darf ich ihn sehen". Drängte Renate ungeduldig. Der Arzt führte sie selbst den Korridor hinunter bis an Die Tür Des Krankenzimmers. „Gehen Sie nur hinein. Er hat sogar schon noch Ihnen gefragt." Aber Die Herren von Der Rennleitung und Die inzwischen ebenfalls eingetroffenen Presseleute gingen vor, um draußen berichten zu können, wie Die Dinge hier ftanDen. So Dauerte es Denn wieder eine ganze Weile, bis Renate endlich allein am Bett Des Vaters saß. Sie hatte ihn Die ganze Zeit über nicht aus Den Augen gelassen und mar glücklich zu sehen. Daß er Den Sturz überwunden und die ganze Sache scheinbar nicht sonderlich tragisch nahm. Eine Weile betrachtete er sie mit verschmitztem Lächeln in Den Augenwinkeln und streichelte mit Der gefunDen Rechten ihre Hand. „Ja, mein Mädel", sagte er Dann. „Das hätten mir uns vor zwei Stunden alle beide nicht gedacht, daß wir uns hier Wiedersehen würden. Und es hätte weiß Gott weit schlimmer kommen können." „Du solltest jetzt besser nicht Darüber nachdenken» Papa." Er wehrte lächelnd ab. „Im Gegenteil, Reni", widersprach er sofort und wurde unversehens ernster. „Es ist ja nicht Das erstemal, daß ich so Daliege, aber diesmal hat mir Die Sache doch verteufelt zu denken gegeben. Auf Die Dauer nämlich kann man Der Wahrheit doch nicht aus dem Wege gehen." (Fortsetzung folgt) Aus dem Mich« der Frau mengen. Rezepte. Hellen Gchnürkntel sind nun einmal nötig. Sind beim sünderer ist, wenn die Poren Der Haut richtig atmen Lieferanten keine vorrätig, heißt es anderweitig können. Wer fettige Haare hat, sollte daran denken, mnf s^offech Die Selbstherstellung von Schnürsenkeln das Kopfkissen von Zeit zu Zelt, zu wenden und ü^nichO soschrvierig.wie manche Hausfrau'denkt, das Kopfteil des Bettuches nach unten zu richten Alte Strumpflängen werden spiralförmig in 2 on‘ damit eine gleichmäßige^Benutzm^^ Statt Karten I £4 * Schuhcreme cinsparen! Pensionäre, Rente, Rentenemplänger Wohnungstausch. LICIITSP1 KL-TH BÄTE» liebe Inge Gebrauchte «i. Arzt-Ehevaar sucht ab sofort oder spater w* 01M9 Wir haben uns verlobt Anni Volkmann Walter Siegel Unteroffizier bei der Luftwaffe so herzlich tcilnahmen, sagen wir, auch im Namen aller Angehörigen, innigen Dank. Sophie Kühn, geb. Hettler Gisela Kühn Geschwister Hettler. Gießen, im Februar 1043. f Statt Karten. Allen, die an dem tiefem Schmerz um unsere Wir suchen einen Siseftlereneister als Vertreter des Betriebsleiters für mittlere Tischlerei. Schriftliche Bewerbungen unt. 604D an den Gieß. Anz. erbet. ZWEI EINFACHE WOLLKLEIDER. Seibel houchdünne* Auf. trogen genügt. Ent trocknen leiten. Bonn erit bureten v. polieren. Dor Glont wird tchönor und mon tport Unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter Gertrude Dräbing, geb. Seebach ist am 15. Februar 1943 im 95. Lebensjahr sanft entschlafen. Die Beerdigung fand in Hannover statt. In tiefer Trauer für die Hinterbliebenen: Karl Dräbing. Gießen, Berlin, Hannover, Wuppertal. 01182 Wohn- evtl, auch Belthäilshans zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb., auch v. Beim., unter 01190 an den Gieß. Anz. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Berta Euler, geb. Peter nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 53 Jahren plötzlich von uns zu nehmen. In tiefer Trauer: Wilhelm Euler Hermann Schumacher und Frau Hedwig, geb. Euler Heinrich Waldechmldt und Frau Lina, geb. Euler Unteroffizier Willi Euler und Familie Funkobergefreiter Otto Euler Heinrich Schmidt und Frau Emilie, geb. Euler Karl Euler; Herta Euler; und alle Angehörigen. Daubringen, Ottweiler (Saar), Garbenteich, den 23. Februar 1943. Nicht itde Schuhcreme iei GuNolin €dif nur mit dem Aufdruck „Guttalin” ■ Nut in Fachgeschäften , fek. G«*elln*brtfc<61e —djB Oelfentl. AbendYortrüge der OniveniflL (Zweite Reihe) Professor Vollrath üben Xondun^en Mittwoch, 24. Februar, 20.15 Ute Hörsaal 18. [onM] Eintritt fretl 4* Damenbart 41 und alle sonstigen Schönheitsfehler entfernt für immer Frau B.Gnlden,selt35Fr.W.Henliil Sprechstunden jeden Mittwoch: GleflSSg Am Riegelpfad 32, 8 bis 17 Uhr. n?l> Gesucht für das besetzte Westgebiet zu verlass., best. beleumundete, gänzlich unbestrafte Männer als Wadimänner Geboten wird Monatslohn, Unterkunft, Dienstkleidung, Einsatzabfindung, Urlaub. - Alter bis 65 Jahre, körperlich gesund und rüstig. Persönliche Vorstellung täglich vormittags. Bewachungsunternehmen W. von Oppel Friedberg (Hess.), Bismarckstr. 13 Fernsprecher 4240. [62eD Reemlsma-llhen von kulturell.Wert, | leere Alben RM. 1.- und RM. 1.60 zuzügl. Porto u. Verpack. Kompl. Werke sind käuflich zu haben. I637v Willy Henkel, Berlin W. 30, floltzatrafle 47. 3*Zimm.-Wohn. m. Stiebe u. Bad f. alleinst. ältere Dame gesucht. (Line in d. besten Wohngeg. STölnä gelegene Tausch- molmnng äbnl. Größe stebt zur Verfüg. I532D Angebote sind zu richten an: Dr.-^ng. > W. Nathsckeck, Sinn (DilttreiS) Unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter,Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Fuchs, geb. Schmitz> ist heute, kurz nach Vollendung ihres 73. Lebensjahres, aus ihrem arbeitsreichen Leben für immer von uns gegangen. Die trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Flllmann, geb. Fuchs August Fillmann und Kinder Otto Fuchs und Frau Mathilde, geb. Ilgner Karl Fuchs und Frau Bretel, geb. Dechert Gießen, den 21. Februar 1943. Die Trauerfeier findet in aller Stille, statt. 011 Havpffchriftleiter: Dr. Yriedrich Wichelm Lange. Stellvertreter dd Hauptlchristleiterö: Ernst Blumschom. BerantworUich für PolM und (Silber: Dr. Fr. W. Lange; für daö FeuMeton: Dr. Hans Th»riot; für Stadt Gießen, Provinz, Wtrticbait und Sport: Ernst Biumschetn. Druck und Verlag: Brübl,che Umversttätsdruckerei R. Lange SMS, Berlagsletter. Dr.-Jug. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans BeL AnzeigenpreiSliste Nr. 6. Zwei einfache Wollkleider hr oder dunklen Farben für alle Zwecke haben wir 4—6*3 immer* Wohnung in Gießen oder Umgeg. gesucht. Biete inTieburg oder Mains, beste Wohnlage, 5-Zimm.*Woh,n. m^Badu.Zubeh. Schr. Ang. unt. 01156 a. d. G.A. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher An- teilnahme bei dem Heldentod unseres lieben jüngsten Sohnes, Bruders und Schwagers Ernst Theiß, Gefreiter in einem Artillerie-Regiment, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Familie Karl Theiß und alle Verwandten. Gießen (Ludwigstraßc 86), im Februar 1948. 01191 und nicht einzelne Teile zu sehr beanipruchi werden Dadurch werden Risse und schwache'bruchige Steb len in der Bettwäsche vermieden. Man überlege einmal, was alles an Bettwäsche im eigenen Haushalt eingespart werden kann und um wieviel weniger verschmutzt die Bettwäsche sem wird, wenn diese Ratschläge alle befolgt, werden! Wenn hierdurch beispielsweise in jedem Haushalt nur ein Bettuch oder ein Kopfkissen, eingespart werden könnte, dann wären das monatlich 22 Millionen Wäschestücke! Wieviel tausende Pakete Waschpulver könnten da gespart werden! Oie Zuckersparkaffe. Vielen Hausfrauen ist es schon selbstverständlich geworden, von ihrer allmonatlichen Zuckerration einen Teil für Einmachzwecke wegzustellen. Wer statt Marmelade Einmachzucker bezieht, hat ja schon diese 0uckermenge als Reserve für das Einmachen im rühjahr und Sommer. Aber auch darüber hinaus muß vorgesorgt werden, denn nichts ist wohl schmerzlicher für eine Hausfrau, als zur gegebenen Zeit vielleicht Früchte, aber keinen Zucker zur Verfügung zu haben. Deshalb teile man zur rechte^ Zeit den Zuckervorrat ein zum Wohle der ganzen Familie, für die das Eingemachte doch viel mehr wert ist als die zur Zeit anfallenden kleinen Zucker- Brühwürfel aus, läßt den Sago einlaufen und quellen, um ihn über die bereits fertige Einlage zu gießen. Auch allein schmeckt der Sulz am nächsten Tage erkaltet ausgezeichnet. Zur Fischsülze fügt man der Sulzflüfsigkeit eine Zitronenschale und etwas mehr 0wiebel bei, um alle Reste gekochten oder gebratenen ischs verwenden zu können. Will man Gemüsesulze machen, so schneidet man alle Gemüse und Krautarten, die man haben kann, klein und kocht sie gar. Gut passen dazu grüne Kräuter. Die Fertigstellung ist stets die gleiche: Sulzbrühe und Einlage getrennt kochen, erst zum Schluß zusammen in eine kalt aus- gespülte Form gießen, um später stürzen zu können. Während des Erkaltens muß man öfter umrühren, damit die Einlage nicht am Boden liegenbleibt. H. v. L. oben skizziert. Das Meid rechts ist aus hellbraunem Wollstoff gearbeitet, — Kragen, Aermelaufschläge und Gürtel sind aus dem Grundmaterial. Die vier senkrecht ge- stellten Taschenschlitze sind paspeliert, ebenso die Knopflöcher für die Stoffknöpfe. Das Kleid links aus weicher, blauer, m sich diagonal gemusterter Wolle hat zu den angeschnittenen Aermeln große, aufgesetzte Faltentaschen nut Knopfverschluß und einen schmalen Kunstledergürtel. Kragen und Aermelaufschlag« stnd aus weißem Waschstoff. Schnürsenkel. pulver frißt. Zeder von uns hat schon die Beobachtung gemacht, wie verschieden eigentlich die Menschen schlafen. Ist ein Bett frisch überzogen, so merkt man bei einem noch nach vielen Tagen kaum, daß das Bett benutzt wird, während der andere in einer Nacht sein Bett richtig zerwühlt. Das kommt daher» daß der eine Mensch einen ruhigen, gesunden Schlaf hat, während der andere sich dauernd herumwälzt. Meistens liegt dies weniger in der Veranlagung des einzelnen Menschen, sondern hängt mit der Temperatur und Lüftung des Schlafzimmers zusammen. Menschen, die es gewöhnt sind, Sommer und Winter in gut durchlüftetem Zimmer oder bei offenen Fenstern zu schlafen, werden immer einen ruhigeren und auch gesünderen Schlaf baden. Auch in der Beanspruchung der Bettwäsche gibt es große Unterschiede. Viele Menschen haben von Natur aus fettiges Haar, andere verwenden fetthaltiges Haarwasser oder Haarpomade; manche Menschen Aschwitzen beim Schlafen ober leiden an Schweißfußen. Wieder andere haben einen Beruf, bei dem körperliche Arbeit zu leisten ist, wobei durch Schweiß und Schmutz der ganze Körper, vor allem Hände und Füße mehr beeinträchtigt werden. In allen diesen Fällen muß Vorsorge getroffen werden, die Bettwäsche burch geeignete Maßnahmen nach Möglichkeit zu schonen. Wer tagsüber schmutzige Arbeiten verrichtet, darf nie versäumen, den ganzen Körper immer erst gründlich zu reini- gegen, bevor er zu Bett geht. Menschen, die an Schweißfüßen leiden, müssen jeden Abend vor dem Bettgehen ein Fußbad nehmen, nickt nur damit die Bettwäsche länger sauber bleibt, sondern um das Leiden zu bekämpfen und vor allem, um besser zu schlafen. Auch Menschen, die im Bett nur schwer warm werden und immer an kalten Fußen leiden, können diesem Uebelstand durch ein abendliches Fußbad leicht abhelfen. Eine Moltonunterlage ins Bett gelegt hält das Bettuch doppelt so lange sauber. Besonders bei Kindern, die den ganzen Tag im Freien herumtollen, sollte man es nie übersehen, daß sie sich jeden Abend gründlich waschen. Richs nur, ckeil schmutzige Hände und Füße das Bettuch nicht sauberer machen, sondern weil auch der Schlaf ein tieferer und gesünderer ist, wenn die Poren der Haut richtig atmen breite Streifen ausgeschnitten, die erforderliche Lange des Schnürsenkels hiervon abgeschnitten, beide Enden mit Zwirn oder Garn umwickelt und vernäht, und der Schnürsenkel ist fertig. Hierbei beachten wir natürlich die Farbe des Schuhes, zu dem die Schnürsenkel getragen werden sollen. Sollte einmal die rückwärtige Strumpfnaht nicht haltbar genug fein, legen wir den Streifen 1 cm breit übereinander und vernähen ibn. Auch alte Korsettschnüre können wir passend ein» färben und die Enden ebenfalls umwickeln und vernähen, ebenso Webekanten und sonstige Stoffstreisen, wenn wir sie mit der Maschine doppelt zusammen- steppen. Die Enden müssen natürlich auch hierbei umwickelt werden. Oie Bett-Wäsche. Unter der „großen" Wäsche versteht jede Hausfrau die monatlich anfallende Bettwäsche. Wellen die Betten abgezogen, so türmen sich die Bettücher, Kopfkissen- und Oberbettbezüge zu einem «rohen Berg Wäsche, der beim Waschen eine Menge Wasch- AllöeMe WserWWn langh., dunkelgrau m. schwarz, aus den Namen „Heidi" hörend, entlaufen. Erkennungszeich. an d. Halskette: Hinrick Voß, Hamburg I. Bor Aneignung ob. Ankauf wird gewarnt! {01172 Wiederbr. erhält gute Belohn, v. Dentist Otto Nudolvh, Großen-Linden, Bahubofstr.lQS. Rechnungen bei Brühl. Gießen Oie Wintervorräte überprüfen Mehr denn je kommt es heute darauf an, die eingelegten, getrockneten, eingemachten und sonstwie eingelagerten Lebensmittelvorräte ständig zu überprüfen, um Verluste durch Verderb zu oerhinbern. Einkochgläser z. B. lassen durch ein Perlen des Fruchtwassers erkennen, daß der Abschluß nicht mehr dicht ist, und daß die eingemachten Früchte zu verderben begonnen haben. Diese Gläser muß man sofort neu sterilisieren und den Inhalt bald verbrauchen. Wer in seinem Keller Kohl und Möhren eingelagert hat, muh daran denken, den Keller oft zu lüften. Wärme vertragen die Früchte nicht. Wenn Kohl zu schimmeln beginnt, muß er trocken abgerieben werden; Möhren sollte man in dem Fall sofort verwenden oder einkochen. Wenn bei Weißblech- oder Schwarzbleckdosen sich die Deckel wölben, ist der Inhalt meist schon verdorben. Rur kurzfristige Ueberprüfung läßt die ersten Anzeichen von Wölbungen erkennen und gibt dann die Möglichkeit, wenigstens einen Teil des Inhalts zu verbrauchen. Wer' Sauerkraut eingemacht hat, darf nicht ver- neHen, es immer wieder festzustampfen, denn lockere Lagerung führt zum Verderb. Die Abschlußgeräte, also Tuch, Brett, Stein ober sonst ein Gewicht müssen oft in kaltem Salzwasser ausgewaschen werden. Größte Achtsamkeit ist vor allem bei Kartoffeln am Platze. Die angefaulten Knollen müssen regelmäßig entfernt werden. Je wärmer der Keller ist, desto früher beginnen die Kartoffeln zu keimen. Die Keime aber entziehen den Kartoffeln den Nährstoff und müssen daher ständig entfernt werden. Wer seinen ganzen Wintervorrat an Kartoffeln eingekellert hat, darf nicht vergessen, die Vorratsmenge richtig einzuteilen. Nachlieferungen sind in Anbe- tracht der heutigen Transportlaae nicht zu erwarten. Wer also aus Unachtsamkeit Kartoffeln verderben läßt, oder wer durch zu großen Verbrauch falsch einteilt, oder wer gar seine Speisekartoffeln dazu braucht, um Kleintiere zu füttern, der darf sich nicht wundern, wenn er im Frühjahr ohne Kartoffeln ist. Sülze-ein willkommenes Abendessen. Wenn es keine Gelatine gibt, so glaubt die Hausfrau, ihren Lieben den Wupfch nach einer pikanten Sülze nicht erfüllen zu können. Und doch bereitet es ihr keinerlei Schwierigkeiten, wenn sie sich an Sago hält, denn Sago besitzt die Fähigkeit, bet der richtigen Zusammensetzung nack dem Erkalten zu steifen und zu dicken. Man nehme als Gnmdmaß ungefähr acht- bis neunmal soviel Wasser wie Sago. Sobald man die Flüssigkeit, die den „Sulz" ober ,Aspik" ergeben soll, nach Geschmack gewürzt unb gekocht hat, läßt man bie notroenbige Menge Sago einlaufen, welche bei kleinem Feuer Une halbe Stunbe langsam quellen unb burchkochen soll. Welche Art von Sülze kann man nun machen? Zunächst einmal die gute Fleischsülze, bie viel weniger Fleisch braucht, als man an nimmt, beim rote Rüben, saure Gurken, Möhren, Zwiebeln — alles würfltg ge- schnitten unb gegart — verlängern Irn übrigen ist die Menge der Sülzeinlage gar nicht so wichtig -~ schon der Sagosulz ohne Zugabe kann eine Pikante Beilage zu Brat- unb Pellkartoffeln bilben. Man kocht ein großes Lorbeerblatt mit etwas Zwiebel, Essig und einer Nelke in einer Brühe aus einem Betr.: Verteilung von Zwiebeln au die Bevölkerung des Landkreises Gießen. Bekanntmachung deS LandratS des Landkrell es Gießen. In den nächsten Tagen gelangen im Landkreis Gießen auf den Kopf der Bevölkerung je 150 Gramm Zwiebeln zur Ausgabe. Es bandest lick hierbei um die Zuteilung für die Monate Januar, Februar und Marz 1943. Die Abgabe an die Versorgimqsberechtigten erfolgt gegen Abtrennung des Abschnitts N 32 der rosa und blauen Nährmittelkarte deS Verforgungs- abschnittes 46. I62QD Gießen, den 22. Februar 1943. Der Landrat deS Landkreises Gießen. Dr. Lob. Lauch, 80 g kleine Graupen, etwa 2 Liter Wasser, Salz, 1 kg Wirsing, 750 g Kartoffeln, 2 roh geriebene Mohren. — Die Graupen werden am Abend vorher eingeweicht. In heißem Fett bräunt man bte Zwiebelwürfel und gibt die Graupen mit dem Ein- weichwasser dazu. Dann putzt man den Kohl, hackt oder schneidet ihn etwas klein, gibt ihn mit den Kartofselwürfelchen dazu und kocht alles gar Vor dem Anrichten absckmecken und die roh geriebenen Möhren daruntergeven. Gefüllte Kartvffelhörnchen 250 g gekochte, geriebene Kartoffeln, 250 g Mehl, 1 bis 2 Eßlöffel Milch, 1 Vanillezucker, 1 Backpulver, Mak- melade zum Füllen, 1 Ei ober Eiaustauschmitte; 80 g Zucker, 30 g1 Fett, Salz. — Von allen Zutaten bereitet man einen gut burchgearbeiteten Teig. Das Backpulver wirb unter bas Mehl gemischt, bas Ei wirb mit ber Milch vermischt, der Teig wird % ent dick ausgerollt und in Vierecke geschnitten, auf jedes Quadrat kommt ein Teelöffel steife Marmelade. Dann formt man Hörnchen, bestreicht sie mit Eigelb ober Milch unb bäckt sie bei mäßiger Hitze. Mischsalak. Rohes ^uerkraut, gekochte Rüben (rote) und gekochte Kartoffeln zu gleichen Teilen werben kleingeschnitten unb mit einer Salah tunke angemacht. Gut durchziehen lassen. #Nach Gottes Ratschluß und Wille starb am 1. Februar unser innigstgcliebter, hoffnungsvoller, herzensguter, treuer Sohn, Bruder, Schwager und Enkel x stud. med. Otto Karl Sommer Oberleutnant in einem Geb.-Pion.-Batl., Inhab. des E. K. 2. Kl., des Sturmabzeichens und der Ostmedaille im fast vollendeten 20. Lebensjahr im Kampf gegen den Bolschewismus im Osten denHclden- tod fürs Vaterland. Mit fester Zuversicht und im sieghaften Glauben an Großdeutschland folgte er dem Rufe des Führers. Herzensgüte und Liebe für die Seinen waren der Inhalt seines jungen Lebens. Wer ihn gekannt, weiß was wir verloren haben. Er fand seine letzte Ruhestätte auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefem Leid: Karl Sommer u. F-au Anna, geb. Bopf Walter Müller und Fran Annl, geb. Sommer Helmut Sommer, Uffz., 1. Z. Im Felde Christine Bopf Wwe., Familien Bopf u. Lang Elise Müller Wwe. Lang-Göns, Stockheim, 28. Februar 1943. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 7. März, 15 Uhr, in der Kirche zu Lang - Göns statt. '__________01178 Möbliertes Zimmer zum 1. April von Med.-Student gesucht. Schriftl. Ang. unt. 01167 an 0. Gieß. Anz. [Stellengesuche] W Stelle für 17jäbriges Mädchen, mit Oberschul- und Frauen-Fach- schulbilb. z. Abl. ein.vratt.Jahres im Hausb. (62&D Hattenrod über Gießen, Lindenberg v. | Verkäufe | Reinrassiger Italiener Weißkohleintopf. VA kg Weißkraut, 150 g Fleisch, 750 g Kartoffeln, Zwiebel ober Lauch, Salz, Kümmel, 10 g Fest. — Das Fleisch wird in Würfel geschnitten unb mit ber kleingeschnittenen Zwiebel in dem Fett angebünstet. Dann schichtet man die in Scheiben oder Würfel geschnittenen Kartoffeln unb den feingeschnittenen Weißkohl barauf, füllt mit Wasser oder Brühe auf, gibt Salz unb Kumme! hinzu unb kocht gar, schmeckt ab unb richtet an. Wirsingeintopf. 20 g Fest, Zwiebel ober Lauch, 80 g kleine Graupen, etwa 2 Liter Wasser, Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 24. Februar, nachmittags 2 Uhr statt. u Gutes Klavier zu vermieten. Schr. Ang. unt. 01185 a.d. G.A. Sehr gutes öonnoninm zu vermieten. Schr. Ang. unt. 01184 a.d. G.A. Schwarze Herren haMuhe Größe 40, gegen Damenschuhe, Größe 39, zu tauschen gesucht. Schr. Ang. unt. 01192 a.d. G.A. Für die lieben Glückwünsche zur Geburt unserer kleinen Helgard danken wir herzlichst Herta Feiling, geb. Schmitz Dr. Otto Feiling Stabsveterinär, z. Z. Im Felde Gießen, im Februar 1943. . ___________«M/ Wir danken herzlichst für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer goldenen Hochzeit Heinrich Wagner III. und Frau Rödgen, den 22. Febr. 1948$^ sowie sonstige für Wachdienst in den besetzten Westgebieten geeignete Männer dauernd gesucht. Ruhegehalt und Renten werden nicht angerechnet. Auskunft u. Einstellungs-Bedingungen [6Mv Wachdienst Niedersachsen Frankfurt am Main Kaiserstraße 18 Fernspr. 29214. Welcher Intelligente Junge hat Interesse, das OrthopMie-MediaollierBMdwert zu erlernen ? [ ««sD Genehmigung vom Arbeitsamt liegt vor. — Vorzustellen bei Fa. Ludwig Thöl, Orthopädische Werkstätte Oleßen, Friedrichstraße 7 zwischen 8-12 od. 14-18 Uhr. Gut erhaltenes z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01193 an den Gieß. Anz. | Verschiedenes^ Suche vrivat Stenogr.-teFiichl Schriftl. Angeb. unter 01196 an den Gieß. Anz. Von Soldat Sonntagnachm. int Bergwcrks- wald Photographien liegen gelassen Aufn. find von seinen Kindern. Rückg. geg. Bel. auf dem loim Fundbüro. Tarnen« Scklangcnhaut- Halbsch., Gr.40, z. tausch, gegen braune od. schm. Pnmvs, Gr. 39. Schr. Ang. unt. 01197 a.d. G.A. 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