§ainrtag,2Z./Sonntag, 24.3anuaH943 JgÄ Q Samstag, 23./§< Gietzeuer Anzeiger spie« Paris, im Januar. -ränderungen erlitten ohne die Züge völlig zu verlieren, die ihm seine betroffen als manche Vergangenheit aufgeprägt hat. Klasse uhb Plätze von Paris tun, bewußt werden, wie e raten, um dann tot und verbraucht in sich zu- ---- .ms raten, um d «Ä ltrne1T,inE,mi n SIA tinde M Mengen LS nehr ab«! tr französischen Revolution seine Zusammenkünfte , abge' recknen- (2250 frlitung bereit ist. Don dem Palais Bourbon, dem erftigen Sitz der Abgeordnetenkammer am Sein-e- 1fr, weht die deutsche Fahne. Jenseits der Seine öffentlichen Diskussion tritt, ein reiches Feld Betätigung gefunden. Paris hat auch in dieser Erfolge. Die deutsch-italienische Luftwaffe versenkte fünf Frachtschiffe mit zusammen 36 000 BRT. und beschädigte zwölf Transporter I zum Teil so schwer, daß mit dem Verlust von fünf * XUIm m ro<4-inen i ff riiDS$ nläßbch ken ffy' . Llterv- jets ab und Lvarfen den Gegner, an vielen Stellen zum Gegenangriff antretend, zurück. Line Panzerdivision zerschlug hierbei im entschlossenen Vorstoß einen starken feindlichen Infanterieverband. Im Oftkaukasus setzten sich die deutschen Truppen im Rahmen der beweglichen Kampfführung planmäßig vom Feinde ab. Die vom Gegner eng umschlossene und dem starken feindlichen Druck hartnäckigen Widerstand bietende deutsche Kräftegruppe in Stalingrad hptte auch gestern schwere Kämpfe gegen die mit weit überlegenen Kräften onrennenden Sowjets zu bestehen. Troß heldenmütiger Abwehr konnten die Verteidiger von Stalingrad einen Einbruch von Westen her nicht verhindern, was zu einer Zurücknahme der eigenen Stellungen um einige Kilometer zwang. Im Nahkampf wurde eine größere Zahl von Panzerkampfwagen der Sowjets vernichtet. Im großen Donbogen und am mittleren Donlauf halten die schweren, wechselvollen Kämpfe an. Oertliche Unternehmen des Feindes im mittleren Frontabschnitt und südöstlich des I l - mensees scheiterten. Bet welikije Luki wurden 18 Panzerkampfwagen abgeschossen. Südlich des Ladogasees brachen heftige Angriffe der Sowjets an der entschlossenen Abwehr unserer Truppen zusammen. Der Feind verlor hier 14 Panzerkampf, wagen. In Nordafrika wurden Misurata und Homs nach Zerstörung der kriegswichtigen Anlagen geräumt. Nachhuten schlugen in hartnäckigen Kämpfen die Angriffe nachdrängender feindlicher Kräfte ab. In Tunesien wurden die erfolgreichen eigenen Angrifssunternehmen fortgesetzt, zahlreiche feind- liche Stützpunkte genommen und feindliche Kräftegruppen aufgerieben. Deutsche Jagdflieger griffen Lisenbahnziele mit Erfolg an und schossen drei britische Jagdflugzeuge ab. Die Bekämpfung des feindlichen Großgeleits vor der nordafrikanifchen Lüfte brachte weitere DNB.... 22. Ion. (PK.) „5 eher Mann eine Festun g!", das ist das Wort, das einer von denen aus den Bunkern Stalingrads sprach. Ohne Pause waren wieder die Granaten der feindlichen Artillerie auf die deutsche Stellung niedergegangen und mit bösartigem peitschendem Knall die Geschosse der Granatwerfer. Kein Fußbreit Boden, den nicht ein Stück Eisen getroffen. Splitter über Splitter, lieber das wilde Konzert der Schlacht erhebt sich immer von neuem das dumpfe Trommeln der Salvengeschütze. Wenn die Erlösung von diesem Höllenlärm zu kommen scheint, dann treten aus den Stellungen der Bolschewisten Hunderte an und stürzen sich über die weite Fläche. Zwischen ihnen wälzen sich die Panzer. Aus den deutschen Maschinengewehren jagen stumm die Grenadiere ih« Feuerstöße hinein in die an stürmend en Massen. Sie sind selbst oft .genug über dieses Gelände vorgegangen und wissen, welche Macht ein, Maschinengewehr ist. Die feindlichen Panzer, vermögen sie jedoch mit ihren Waffen nicht auszuschalten. Zu erdrückend ist die Zahl, als daß die Abwehr fie vor den Linien abschießen könnte. Der Grenadier muß die Stahlriesen angehen. Es kämpft der Mann gegen den Panzer. Und kann er ihn tödlich treffen, wehrt er auch den Angriff der bolschewistischen Infanterie ab, die im Schutz dieses I6nrioi| H uäein. I igt S.tz. ins SeL! Lied» Gieße- Ziehung eine hervorragende Rolle gespielt Faktor für die Eingliederung westeuropäischer Aktivität in den durch den politischen Umschwung geschaffenen, von der Achse zentral beherrschten neuen europäischen Raum. Der Prozeß ist noch nicht ab« nicht I i. Die ] .. Auf liegen, j en, so | Ininbe] geheuer weitreichend der Einschnitt ist, der sich mft dem Zusammenbruch Frankreichs in. jenen nitagen 1940 nicht nur für das Land, sondern ganz Europa und seine Neuordnung vollzogen All das ist vorhanden, die steinernen Zeugen ier großen Vergangenheit, die oft mit Ruhm bell, en war, ohne immer segensreich für die Völker F Kontinents gewirkt zu haben, von wo mehr af einmal neue Ideen ihren Zug durch die Wett starken Wegbereiters vorgeht. Wie eine brausende wilde Welle schlägt der Angriff gegen die deutschen Linien, greift darüber und fällt zusammen. An allen Fronten von Stalingrad tobt dieser Sturm, Tag für Tag. Wenn der Wintermargen dämmert, beginnt der Höllentanz. Auf jeden Mann, der sich zeigt, schießen Scharfschützen, es gibt für die Besatzungen der Bunker nur den kurzen Weg in ihr Erdloch, von dem aus sie das wütende Anrennen der Sowjets bekämpfen, lieber ihnen brummen die Bomber des Feindes. Was der Bolschewismus besitzt, hat er gegen die Stadt, die Stalins Namen trägt und heute ein Schlachtfeld, ein Schutthaufen ist, zusammengezogen. Der deutsche Soldat hält in diesem Sturm, so rote er selbst oor einigen Monaten die Verteidigung des Gegners niedergerungen hat. Er trägt das Gesicht, das die Entbehrung, das mitleidslose Ringen der letzten Zeit geprägt haben. Schmal und hart blickt er über das Schlachtfeld an der Wolga. Seine Uniform ist zerschlissen: das sind die Spuren eines Lebens in der Erde, die die Materialschlacht umpflügt, so wie sie den Menschen ein neues Gesicht gibt. Wer es einmal gesehen hat, weiß, daß der deutsche Soldat der Flut von Eisen ein stählernes Herz entgegenstellt. GieU“ inuaf bf . Äuuabme uun -intei en für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desBormtttag- SÜMrifiettrHreHe für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7 Stof, für Familienan- zeigen und vrwate Gelegenbeitsan,etnen 14Stof.!. Werbeanzeigen und geschäftliche Geiegendeitsanzeige« Vlatzvorickrift (vorherige Beretnbarung) 28°/» mehr Zn der Materialschlacht von Stalingrad Von Kriegsberichter Rudolf Eiche. |95. Jahrgang Nr. (9 touliemi 1 a g11 d), außer ©onntaaö und ftetertag- Betla-'ent Gießener rtamilienblätter Heimat imBild-DieScholle Bezugspreis r Monatlich.... .RM.1L0 Kustei!gebühr .. „ -.28 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Frankreichs Hauptstadt Von unserem a.-Korrespondenten. General-Anzeiger für Gberhessen rch» HroJeT* Im Südabschnitt wehrten die deutschen Trup- dieser Schiffe zu rechnen ist. pen den an gesamter Front zum Durchbruch an- Schwache Kräfte der brtttschen Luftwaffe bom- sehenden Feind unter hohen Verlusten für die Sow-1 bardierten in den gestrigen Abendstunden planlos Berlin, 22. Jan. (DNB.) 3m Süden der Ost' front standen unsere Truppen weiter in harten Abwehrkämpfen. Ohne daß die Bolschewisten es hinbern konnten, setzten sich unsere im Ost- kaukasus stehenden Verbände vom Feinde ab. Sie gingen an anderen Frontabschnitten zu Gegenangriffen über und nahmen mit ihren schnellen Bewegungen den Angriffen der Sowjets die Kraft. In schweren Kämpfen brachten unsere Einheiten starke zum Durchbruch angesetzte Kräfte unter schwe- ren Verlusten des Feindes zum Stehen und warfen im Gegenstoß die oorgebrungenen Sowjets zurück. Dabei schnürten deutsche Panzer einen starken feindlichen Stoßkeil ab und rieben ihn auf. Trotz anhaltend schlechten Wetters stießen Kampf- und Sturztampsverbände durch die tiefhängenden Wolkenbänke hindurch, durchbrachen die Flaksperren und warfen Hunderte von Bomben aus geringer Höhe auf feindliche Kolonnen, die in dem deckungslosen Gelände den Luftangriffen schutzlos ausgeliefert waren. Im Raum von Stalingrad lag die Hauptlast des heroischen Ringens auf den Schultern der Heeresverbänbe, denen sich Flakartillerie und andere Einheiten der Luftwaffe abgeschlossen haben. Sie standen ohne Pause im hin- und herwogenden Kampf mit den Bolschewisten, die immer wieder in dichten Wellen mit starken Infanterie- und Panzer- kreisten vorbrachen. In den waffenstarrenden Igelstellungen verbluteten sich ganze sowjetische Regimenter. Manche Frontabschnitte sind zu wahren Panzerfriedhöfen geworden. 40 bis 50 zerschlagene Panzer auf vier Kilometer Frontbreite sind keine Seltenheit mehr, und jeden Tag kommen neue hin- ui. Unsere Soldaten rangen heldenmütig u m jeden Fußbreit Boden und mit jedem eingebrochenen Panzerkampfwagen. Aber immer noch wuchs die Zahl der feindlichen Panzer und Schützen, denen es schließlich unter schweren Verlusten gelang, im Westen d e s Verteidigungsringes unsere Linien zurückzudrücken. Als sich der feindliche Angriff einem Flugplatz näherte, vernichtete das Bodenpersonal des Fliegerhorftes die Reparaturflugzeuge, baute aber vorher die Maschinengewehre aus und kämpfte mit diesen Waffen und mit ihren Karabinern weiter. Der Wehrmachiberichi. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 22. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt atfe und vorn Palais Bourbon aus, bewegte sich September 1870 der Zug der Pariser Volks- ifen die Seine entlang zum Rathaus, um me ite Republik auszurufen, die im Sommer 1940 unrühmliches Ende fand. Der Blick fällt auch die Infel in der Seine, die Eite, welche Notre e de Paris, die Heilige Kapelle und das Pa- h de Justice mit den Resten der einstigen Rest- öpz der Merowinger und Karolinger trägt. co spannt sich der Bogen über die Jahrtausende, tt zugleich wird der Blick freigegeben auf die von Itn Prinzip der Neuordnung bewegte Gegenwart, frintreid) vollzieht, mancherlei inneren Wider- färben zum Trotz, feine Eingliederung in das neue Ctrona. Es find nicht nur die im äußeren Ablwrs Vi Dinge wahrnehmbaren Zeichen der rrnlttari. tim Machtentfaltung von deutscher Sette, die die- sm Wandel erzwingen, wie etwa die ^IlEeienheit tieer deutscher Soldaten, die das «traßenbilb leb- h!: beeinflußt, der tägliche Auttnarsch der deutschen ! H'chtkomvanie am Grabmal des unbetannten '®ol- tuen, vorbei am Triumvbboaen, über tue Champs ' tysees u. a. m. In der Chambre des ^but^s, be jfrels und sonstigen Gebäuden, wo deutsche Dienst litten untergebracht sind, wird von der deutschen j tretTSDerroaltung und Wirtschattssachverstandigen ikhnfroe und wertvolle Arbeit geleistet, um die fran IBfifche Wirtschaft an den durch den Krieg geböte- Ipr Anstrengungen teilnebmen zu lassen. Der eg Ihll so vieler Rohstoffe, die Frankreich einst aus Miersee und seinen Kolonien zur eK hat außerdem dazu gezwungen, dem Lanoe t mancher Beziehung unter die Arme zu ! ' Ihn es ’n dieser euroväischen Rolle tu bero ■ ! 2-ie Zusammenarbeit zwischen deutschen un s - M'chen Dienststellen hat gerade auf diesem Gevi^ «s im allgemeinen nicht in das Rampenttch geschlossen; sein Ausgang läßt sich erst in dunklen Umrissen erahnen. Auf alle Fälle hat sich Paris als der ruhende Pol im Leben Frankreichs erwiesen. Vichy, dem von Anfang an nur eine sehr provisorische Rolle als vorübergehendem Sitz der Regierung zugedacht gewesen war, konnte nie mehr werden als ein blasser Schemen. Seine Aufgabe scheint allmählich erfüllt. In Paris weht wieder von Zeit zu Zeit die Trikolore vom Hotel Ma- tignon, der ehemaligen österreichisch-ungarischen Botschaft in der Rue de Varennes, wenn Minister- eent Pierre Laval zu Bespred)ungen mit . hen Vertretern und seinen eigenen Dienststellen in der Hauptstadt weilt, was immer häufiger der Fall ist. bet | k ■tn. beit । G I nge end I M i ahr rem ! bar. " baft Die Sie» ßor. andere europäische Hauptstadt. Der Pariser hat ungeachtet aller Unbeguemlichkeiten, die die schlecht organisierte Lebensmittelverteilung, die große Knappheit an Heizmaterial und Strom, der Wegfall vieler Verkehrsmittel, vor allem der Autobusse und Kraftdroschken für ihn bedeuten, eine gewisse natürliche Höflichkeit behalten. Das geistige und kulturelle Leben hat keine Unterbrechung erfahren. Nie waren Theater, Konzerte, Kinos so gut besucht wie jetzt. Verschwunden ist zwar seit über drei Jahren der Strom der Hunderttausende von Vergnügungsreisenden aus aller Herren Länder, der gerade das Pariser Leben so mächtig pulsieren ließ, aber auch jetzt noch sind fast alle Vorstellungen der Revuetheater ausverkauft. Auf dem Gebiet der ernsten Kunst hat sich die Verflechtung mit deutscher Betätigung als ein bedeutender Motor erwiesen. Zahlreiche deutsche Künsller, häufig ganze Ensembles, die im Rahmen der deutschen Truppenbetreuung nach dem Westen gekommen waren, haben auch vor französischem Publikum gespielt; die Oper und die Comsdie Fran^aise haben besonders eindrucksvolle deutsche Gastspiele erlebt. Trotz aller gewaltsamen Erschütterungen auf dem politischen Gebiet, die den Verlauf des Krieges begleiten und von denen gerade die letzte Zeit Zeuge war, vollzieht sich — unmerklich fast — der Prozeß der Neugestaltung, bei der auch dem Westen eine wenn auch bescheidenere Rolle zugewiesen ist. Auch das Gesicyt von Paris formt sich langsam neu. Härteste Abwehr. Mit dem Eintritt des Winters haben die Sowjets an einer Reihe von strategisch wichtigen Abschnitten der Ostfront zum Angriff angesetzt. Stalin hat sich nicht auf seine anglo-amerikanischen Verbündeten verlaßen, die statt der von ihm so dringend geforderten zweiten Front in Europa die weniger riskante Landung in Nordafrika unternahmen und nun erst mit der Regelung der Zuständigkeiten unter sich und mit den französischen Herren des Landes kostbare Zeit verstreichen ließen, die die Achsenmächte dazu nützen konnten, sich in Tunis festzusetzen. Auch der Nachschub für das anglo-amerikanische Expeditionskorps hapert. U-Boote und Luftwaffe der Achse sind auf dem Posten und fügen den feindlichen Geleitzügen, die, um für das Kriegsmaterial den langwierigen Transport von den marokkanischen AUantikhäfen über die wenigen Eisenbahnen zur tunesischen Front zu vermeiden, den gefährlicheren Wea durch das Mittelmeer nehmen, immer wieder fehr empfindliche Verluste zu. So sind dem General Eisenyower und seinen Unterführern von verschiedenen Seiten die Hände gebunden. Er wurde bereits in der Entfaltung durch den Mangel an schweren Waffen und Kraftfahrzeugen gehemmt, während die Truppen der Achse aus dem nur durch die schmale Straße von Sizilien von feiner Nachschubbasis getrennten Brückenkopf von Tunis zum Angriff über- gehen konnten. Wenn auch die Briten General Alexanders von Osten her ihren Druck gegen die deutsch-italienische Panzerarmee Feldmarschall Rommels verstärkt haben, so steht doch ein praktischer Erfolg der Zanbenbewegung, auf die die Alliierten so große Hofsnunaen gesetzt haben, immer noch aus. Stalin jedenfalls glaubte, sich darauf nicht verlassen zu können. Die Gefahr des Zusammenbruchs seiner Ernährungs- und Dersor- gungsbasis durch den Verlust der für die landwirtschaftliche Erzeugung, die Produktion von Kriegsmaterial und die Treibstoffgewinnung entscheidenden Räume in der Sommeroffensive zwang ihn zu handeln, unabhängig davon, ob den Plänen seiner Alliierten ein Erfolg beschieden fein würde ober nicht. Um jeden Preis mußte er versuchen, die lebensgefährliche Bedrohung durch den deutschen Vorstoß zum Wolgaknie abzuwenden. Der Winter ist für die sowjetische Kriegführung die Jahreszeit, die ihr für einen Gegenschlag die besten Möglichkeiten zu bieten schien. Sie mußten genutzt werden, bis neue deutsche Angriffsoperationen den Erfolg des vergangenen Sommers erweitern und bann womöglich eine Lage schaffen würden, die für die Sowjet» das unäbMndbare Fiasko bedeuten könnte. Aus diesem Zwang heraus ist Stalin mit Wintersanfang zur Generaloffensive geschritten. Es geht ihm diesmal nicht mehr darum, wie im letzten Winterfeldzug durch stures Anrennen feiner Massen an den verschiedensten Abschnitten der langgedehnten Front die deutsche Widerstandskraft zu zermürben, um dann erst im Frühjahr einen Offensivstoß zu führen, wie es der Versuch gewesen war, südöstlich von Charkow und aus der Krim heraus die deutschen Armeen des Südabschnitts in die Zange zu nehmen — deutsches Fetdherrngenie hatte damals diese Offensive in einer vernichtenden Kesselschlacht und dem Ausbruch der festen Stellungen von Kertsch enden lassen. Nein, diesmal sucht Stalin sofort eine Entscheidung. Er hat noch einmal alles, was ihm das gewaltige Mencchen- reservoir des sowjetischen Raumes immer noch zur Verfügung stellen kann, rücksichtslos aufgeboten und Kriegsmaterial, vor allem schwere Panzer und Geschütze aller Kaliber, in einem Ausmaß bereitgestellt, das alle bisherigen Vorstellungen weit hinter Sine ! M. jj itere tnbe 3| M. | rieb. > unbe I tiibert Meter entfernt steht in unberührtem (ihn) das Denkmal der Jungfrau von Orleans, m einst die Vertreter des nationalistischen Frank- li'ts sich versammelten. Gegenüber baut sich die | ei'Inf e Front des Louvre mtt seinen Pavillons auf, Isb der Schatten Mazarins, des Kardinalkanzlers fcroigs XV., scheint sich zu erheben. Der unermeß- Ke üäichtum der Kunstsammlungen, die der Louvre srSefr le: et bergt, bleibt bis auf weiteres aus Sicherheits- ~Se,nt’xnben In seinen Unterkünften in verschiedenen Dlössern der Loire geborgen. Die Epochen der französischen Geschichte übertreiben sich hier auf engstem Raum aufs Sinn- fcigfte. Der Klub der Feuillants hatte während a Paris, dessen menschliche Physiognomie inmitten all der stummen Zeugen einer großen Vergangenheit zweifellos tiefgreifende Veränderungen erlitten hat, ist vielleicht doch weniger l Roch vor kurzem konnte man an manchen ent- i, in IMenen Plätzen von Paris, so in der Gegend der oon | Qßrftille, vergilbte Maueranschläge vorfinden, die ns dem Juni 1^40 flammten. Sie trugen die Unterschrift des Befehlshabers der eben eingezogenen deutschen Truppen und sicherten der Pariser Be- völlerung, die sich zur friedlichen Mitarbeit bereit- ctfilärte, den Schutz des deutschen Militärs zu. Wenige Tage zuvor hatte Frankreichs Hauptstadt noch in der Gefahr der völligen Vernichtung geschwebt, ak das französische Oberkommando Pläne erwogen Ke, Paris Straße für Straße und Haus für jis zu verteidigen. Nichts kann den völligen Wandel der Situation besser veranschaulid)en als n dieser Blick auf eine um Haaresbreite abgewandte 1 fahr. Jeder, der in Paris eintrifft, auf dem bahnhof oder sonstwo, kann sich davon Rechen- aft ablegen. Die Stadt hat, wenigstens äußerlich, durch den Krieg gelitten. Zerstörungen sind orgerufen worden, aber sie betreffen einige ißenoiertel mit Arbeitersiedlungen, die von der glischen Luftwaffe heimgesucht worden sind. is trägt weiterhin unverändert die Spuren Hber reichen, zweitausendjährigen Geschichte, die t der Entwicklung der abendländischen Mensch- t untrennbar verknüpft sind. Nichts hat an die Pstina gerührt, die über alledem liegt, und doch "" t uns jeder Schritt, den wir über die Straßen westdeutsches Gebiet, die Bevölkerung hatte Verluste. In Wohnvierteln entstanden Gebäudejchädeu. Durch Jagd- und Flakabwehr verlor der Feind neun Flugzeuge. Das Eichenlaub für Major Günzel. Berlin, 22. Jan. (DBB.) Der Führer verlieh dem Major Reinhard Günzel, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader, das Eichenlaub zum Ritterkreuz als 184. Soldaten der deutschen Wehrmacht. ■ * Major Günzel ist als Sohn eines Reichsbahnobersekretärs 1907 in Pofen geboren. Nach dem Besuch des Elisabeth-Gymnasiums in Breslap machte er eine dreijährige kaufmännische Lehrzeit durch unb trat dann als Pslizeianwärter in die Lanbespolizei ein. 1935 zum Polizeileutnant befördert unb zur Luftwaffe versetzt, kam er später zum Kampfgeschwader Boelcke. Als Freiwilliger der Legion Condor erwarb er sich das Silberne Spa- nienkreuz mit Schwertern. Seit 1940 führte er feine Gruppe bei Angriffen gegen England wie im Osten bei der Vernichtung von Transportzügen, bei der Unterbrechung von Eisenbahnstrecken und gegen viele andere Ziele, die sich ihm und seinen Besatzungen boten. Für seinen Wagemut erhielt er im September 1941 das Ritterkreuz. Oer Wille der Heimat. Der Krieg ist total Er wurde entfacht und wird getragen von dem Dillen einer internationalen Clique aus Juden, Bolschewisten und Plutokraten. Der Bolschewismus hat eine geistige Spitze — die Juden und ihre geistesverwandten Kreaturen — und eine sture, willenlose Waste, die auf Befehl selbst ins eigene Verderben rennt. Gegen diese Masse stehen unsere Soldaten heute im härteflen Kampf. Am Dillen der Heimat zu gleich hartem Einsatz liegt es, ob ihnen dieser Kamps er- leichtert werden kann. Alle müssen zupacken, damit wir dem totalen Krieg unserer Gegner unseren eigenen totalen Siegeswillen entgegen- sehen. Zllit diesem Willen werden wir siegen. litt in unberührtem Frieden der Eoncorhe-Platz, tyi2r einzigartige, nahezu unbegrenzte Platz, und ci'i auf den Gabriel-Palästen an seiner nördlichen 8prit, die die Harmonie einer edlen Linienführung a:nen, künden die deutschen Fahnen und Militär- p^ten von der eingetretenen Aenderung. Don der «Micorde-Brücke umfaßt der Blick dieses ganze ^cwrama einer langen Geschichte, die so ost ganz ;(fyvopa die Spuren ihrer Entwicklung ausgeprägt ho unb die nun in den äußerlich sichtbaren At- trpufen der eingetretenen Veränderung gleichnis- hi * den Wandel gewahr werden läßt, der sich voll- 30; en hat. tlber auch das tritt hervor, was Bestand haben t ) als unvergänglicher Beitrag zur europäischen Slfturentroitflung. Wir nehmen den Beginn der [Mri Kilometer langen, kolonnadengeschmückten Rue lot Rivoli wahr, wo . das ehemalige Rothschild- $Jais, einst das Palais Talleyrands, steht. Wenige sich läßt, um mindestens an zwei Stellen zugleich den Durchbruch zu erzwingen. Als solche Brennpunkte der Wintero'sfensive schälten sich bald aus dem anfänglichen Abtasten der gesamten Front der Bogen zwischen Rschew und Welikije Luki uni) das Wolaa-Don-Gebiet heraus. Am Morgen des 25. November begann im Raum von Toropez—Kalinin der bolschewistische Angriff. Er kam der deutschen Führung nicht unerwartet, denn die Bereitstellungen so gewaltiger Truppenmassen und das Dorziehen eines starken Artillerieparkes, der mit einem mächtigen Feuerschlag aus allen Kalibern den Angriff einleitete, hatten den deutschen Aufklärern nicht verborgen bleiben können. So hatte die deutsche Führung ihre Gegenmaßnahmen treffen können. Sie konnten bei der zahlen- und moterialmäßigen Stärke des Feindes nur in den Vorbereitungen zu einer elastischen Verteidigung bestehen, die beweglich genug war, dort ouszuweichen, wv der hohe Einsatz, den ein Festbalten des Stellungsabschnittes erfordert hätte, der strategischen Bedeutung des umkämpften Raumes nicht entsprochen hätte. So gelang es nach erbitterten und für die Sowjets äußerst verlustreichen Kämpfen einer sowjetischen Stoßarmee unter Ausnutzung starker Schneestürme und dichten Winternebels, durch Massierung schwerer Artillerie und Panzerkräfte südöstlich von Toropez, in die deutsche Hauptkampflinie einzubrechen, sie wurde aber durch den Ueberflügelungsmarsch einer deutschen Panzerdivision abgeriegelt und vernichtet. Die sowjetische Angriffsspitze drehte sich darauf von Süden nach Westen und suchte bei Welikije Luki, dem aus dem Vorjahr bekannten Schlachtfeld an der Toropa, einem rechten Nebenfluß der oberen Düna, einen Ausweg. Hier entstand unter dem gewaltigen Druck neu herangeschaffter Divisionen, mit denen die Sowjets den Durchbruch forcieren wollten, zeitweise eine krittsche Lage. Aber die Besatzung dieses westlichen Stützpunktes der deutschen Abwehrstellung, dessen östlicher Eckpfeiler der Brückenkopf Rschew ist, hielt so lange den Welle auf Welle anbranden- den Sturzseen des von allen Seiten vorgetragenen Angriffs eines übermächtigen Feindes trotz aller Entehrungen mit soldatischer Zähigkeit stand, bis der sowjetischen Führung das strategische Ziel ihres mit so hohem Einsatz unternommenen Durchbruchsversuchs entschwunden war und die heldenhaften Verteidiger von Welikije Luki sich ohne Gefcchr für die Gesamtlage zu den zu ihrem Entsatz hercmge- sührten Truppen durchschlagen konnten. In weit größerem Ausmaße bietet das harte Ringen im Raum von Stalingrad ein ähnliches Beispiel für die bewegliche Verteidigung, mit der die deutsche Führung in der schweren Abwehrschlacht dieses Winters die zahlen- und materialmäßige Ueberlegenheit des Feindes durch die überragende Leistung aufwiegt, die der deutsche Soldat dank seiner charakterlichen Ueberlegenheit und seiner besseren Ausbildung als Einzelkämpfer auf allen Schauplätzen und in allen Phasen dieses Kampfes immer wieder vollbringt. Auf dem Schlachtfeld zwischen Don und Wolga stießen die ersten sowjetischen Gegenangriffe bereits in die kritische Phase des Uebergangs der deutschen Operationen von der Offensive zur Verteidigung. Die kurze Kampfpause hotte den deutschen Truppen hier nur selten Zeit gelassen zum Ausbau eines starken Stellun^systems. So trafen die ersten, mit ungeheurer Wucht vorgetragenen Angriffe nur auf provisorische Feldbefestigungen, die dem starken Druck nicht standzuhalten vermochten, den die Sowjets unter Massierung ihrer Panzer und ihrer schweren Artillerie auf die Flanken des- auf das Wolgaknie von Stalingrad vorgetriebenen deutschen' Keils richteten. Durch die sowjetischen Einbrüche entstand hier im Raum von Stalingrad eine Insel, von allen Seiten umbrandet von dem grauen Meer der bolschewistischen Massen. Es ist gleichsam eine Igelstellung größten Ausmaßes, die nun auf sich gestellt, dem Ansturm des Feindes so lange standzuhalten versuchen muß, bis es gelingt, zu den umschlossenen Truppen die Verbindung wiederher- zuftellen. Selbst die Wehrmachtberichte in ihrer knappen soldatischen Sprache lassen erkennen, welch unerhört schwere Anforderungen diese Aufgabe des Ausharrens in erbittertem Ringen mit einem weit überlegenen, von allen Seiten anrennenden Gegner sowohl an die Führung stellt, die mit kühler Ueberlegung den Gang der Operationen in allen wechselvollen Phasen der Abwehrschlacht fest in der Hand behalten muß, wie an die Zähigkeit und Ausdauer, die persönliche Tapferkeit und Opferbereitschaft jedes einzelnen deutschen Soldaten, In verbissenem Trotz stemmen sich Verbände aller Waffen in kameradschaftlichem Zusammenwirken wie Wellenbrecher gegen den Anprall der Flut, die pe zu überschwemmen droht. Sie halten stand gegen alles Grauen der Materialschlacht, gegen alle Unoil- den eines mitleidlosen östlichen Winters, der mit Asigen Winden den Schnee über die keinerlei Schutz 1,4 Millionen polen bei dem Gowjet-Berbündelen verschwunden. In der polnischen Emigrantenregierung, die in London sitzt, ist ein Konflikt entstanden, der so heftig ist, daß er die Öffentlichkeit beschäftigt. Der Anfang wurde damit gemacht, daß der polnische ,/Ministerprüsident" Sikorski nicht wie vorgesehen in den letzten Wochen Moskau besuchte. Und warum nicht? Die polnische Emigrantenregierung kommt nicht um die Frage herum, wo 1,4 Millionen Polen geblieben find, die die Sowjets aus Polen verschleppt haben. Zumeist Intellektuelle, Gutsbesitzer, Aerzte, Lehrer, polnische Bauern und Arbeiter sind spurlos verschwunden, und die Sowjetregierung hat der polnischen Exilregierung in London auf wiederholte Fragen mitteilen lassen, über das Schicksal dieser Polen sei ihr „nichts bekannt". Die polnische Exilregieruna hat sich deshalb an Eden gewendet, aber auch dieser konnte ihr nur achselzuckend mitteilen, er habe keine anbere Auskunft von der Sowjetregierung erhalten können. Das seinerzeit zwischen Sikorski und Stalin getroffene Abkommen, in dem die Sowjetregierung sich verpflichtete, die von ihr nach Sibirien deportierten Polen f r e i z u l a s s e n , ja sogar die Auf- stellung polnischer Divisionen in Rußland zu gestatten, hat kaum zu einem praktischen Ergebnis geführt. Rach einem Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung" hat die mit der Ermittlung der in der Sowjetunion in Gefangenenlagern verstreut lebenden Polen beauftragte Kommission bisher nur 320 000 Deportierte feststellen können. Don diesen sind nur 60 COO als wehrfähia befunden worden. Aus ihnen werden die im N ahen Osten unter britischem Befehl stehenden Polen rekrutiert. Die übrigen 260 000 ermittelten Deportierten will die Sowjetre'gierung nur unter der Bedingung frei» bietende Steppe fegt, gegen alte Entbehrungen an dem zum Leven Nötigsten, denen unsere tapferen Transportflieger nur selten abhelfen können. Sie kennen die ungeheuer schwere Verantwortung, die auf ihnen liegt. Sie wissen, daß es darum geht, mit aller Kraft, deren sie fähig sind, zu verhindern, daß aus Einbrüchen in die deutsche Front, wie sie bei der Uebermacht des Feindes und der Eigenart der Kriegführung hingenommen werden müssen und hingenommen werden können, ein Durchbruch wird, der aus dem örtlich begrenzten Erfolg, den jede mit geballter Kraft geführte Offensive durch Massierung ihrer Angriffswaffen in ihrem Anfangsstadium haben kann, ein operativer Erfolg wird, der sich auf die Gesamtlage auswirken würde. Sie wissen darum und bieten daher das Letzte an Standhaftigkeit und Treue auf als Kämpfer für Deutschland, dessen Grenzen sie mit ihren Leibern schützen fast zweitausend Kilometer von der deutschen Heimat entfernt. Niemals wurde sich diese deutsche Heimat der Größe des strategischen Erfolges der beiden SommerfeDzüge im Osten so sehr bewußt wie jetzt, wo Stalin gezwungen ist, zwischen Wolga und Don mit dem Rücken gegen den verkehrstechnisch unerschlossenen, ernährungspolitisch unzureichenden Raum, der einen modernen Krieg unmöglich macht, die Entscheidung suchen muß, statt etwa an der Demarkationslinie von 1939, die das heutige Generalgouvernement teilte. Solche Ueberlegung verdoppelt die Dankbarkeit, die wir unseren Soldaten zollen, deren heldenmütiger Einsatz in den Winterschlachten des Ostens die furchtbare Gefahr bannt, daß deutsche Städte und deutsche Fluren jemals in den Bereich bolschewistischer Kriegführung rücken. Die ganze Größe dieser Gefahr für das ganze europäische Abendland wird offenbar durch die Feststellung eines amerikanischen Journalisten, daß die Machthaber des Kreml zwanzig lange Jahre hindurch die Sowjetvölker in unsagbarem Elend hielten, um alle materiellen Mittel einzig und allein auf eine gigantische Aufrüstung zu verwenden, nach deren Vollendung sie mit bewaffneter Hand das Banner der bolschewistischen Weltrevolution nach Europa zu tragen gedachten. Nur diese Anhäufung einer Kriegsproduktion Zweier Jahrzehnte, in denen Millionen und aber Millionen unter den erbärmlichsten Lebensbedingungen Frondienste leisten mußten für den Aufbau und die Erzeugung einer mit rücksichtsloser Energie zu Höchstleistungen vorangetriebenen Rüstungsindustrie, nur dies in der modernen Geschichte einmalige Phänomen macht es erklärlich, daß die Sowjets trotz der gewaltigen Verluste, die sie in den Feldzügen der vergangenen Jahre erlitten hatten, für ihre neue Winteroffensioe ein so ungeheures Kriegsmaterial, vor allem an schweren Panzern und an Artillerie größten Kalibers, bereitstellen lassen, daß sie nach Latein-Amerika aus- w andern. Wie dies im Kriege bewerkstelligt werden soll, bleibt ein Geheimnis. In jedem Falle besteht kein Zweifel darüber, daß die Sowjetregierung eine systematische Ausrottung des Pole n tum 5 in ihren Gebieten betreibt. Die „Basler Nationalzeitung" berichtet, daß Sikorski allmählich erkenne, daß er sich in bepug auf die Gefühle Stalins gegenüber einer polnischen Restauration Illusionen hingegeben habe. Das Blatt schreibt, es sei mehr als unwahrscheinlich, daß die Sowjets bereit wären, im Falle ihres Sieges zwischen sich und Mitteleuropa ein Groß-Polen bestehen zu lassen. Es ist schwer zu beurteilen, inwieweit diese Erkenntnisse eines Schweizer Blattes sich den polnischen Emigranten mitgeteilt haben. Die polnische Emigrantenregierung in London ist jedenfalls noch nicht einmal imstande, ihre Landsleute vor dem bolschewistischen Henker zu retten. Der einzige Ort der Welt, wo das Polentum heute ruhig und in Frieden leben kann, ist das General- gouDernement Dort sind ihm nicht nur die Grundlagen einer wirtschaftlichen Existenz und eines kulturellen Fortlebens, sondern auch die Vorteile einer nach westeuropäischem Vorbild im Aufbau befindlichen Verwaltung gegeben. Jrn Reiche selbst finden polnische Arbeiter unter den gleichen Bedingungen Brot wie die Angehörigen aller übrigen europäischen Nationen. In der Sowjetunion leben die Polen hinter Stacheldraht. In Großbritannien und in den USA. werden sie von einem Vorzimmer ins andere geschickt, ohne etwas zu erreichen. Nur als Kanonenfutter sind ihre Dienste noch willkommen. Im neuen größeren Europa haben dagegen auch die Polen einen Lebensraum. konnten, wie es sich in den ersten Wochen der Abwehrschlacht gezeigt hat, und daß trotz der schweren Einbußen in diesen ersten Wochen, die bereits weit über die im vorjährigen Winterfeldzug erlittenen hinausgehen, ihre Angriffsstärke noch keineswegs nachzulassen scheint. Gewiß steht hinter allen Anstrengungen, hinter der brutalen Rücksichtslosigkeit, mit der Menschen und Material ohne Zahl in den Kampf geworfen werden ohne zu fragen, ob sie jemals wieder ersetzt werden können, die Kraft der Verzweiflung, das eherne Muß für Stalin, noch in diesen kurzen Wintermonaten, die ihm bleiben, mit allen Mitteln, aber auch allen, den Versuch zu machen, das Kriegsglück zu wenden. Der deutsche Ostkämpfer, in härtester Abwehrschlacht vor schier übermenschliche Aufgaben gestellt, überbietet sich selbst an zähem Kampfeswillen und hingebender Ausdauer, weil er weiß, daß es um Freiheit und Leben seines Volkes geht. Die Heimat dankt ihm mit härtester Pflichterfüllung und dem Einsatz auch der letzten Kraft für den Sieg. Dr. Fr. W. Lange. Die LlGA. und Nordafrika. Lissabon, 23.Jan. (Europapreß.) Die nord- amerikanische Presse macht ihrem Unwillen über die verfahrene Lage in Nordafrika nun dadurch Luft, daß sie die Entsendung einflußreicher Persönlichkeiten dorthin vorschlägt, die mit den jetzigen Zu-' ständen aufräumen sollen. Zum Teil scheinen sich solche Pläne zu verwirklichen. So wird bekannt, daß der USA.-Generalftabschef, General Marshall, demnächst das Oberkommando in Nordafrika selbst übernehmen wird und wahrscheinlich schon dahin unterwegs ist. Ferner soll sich der Beauftragte für das USA.-Rundfunkwesen, der Schriftsteller Robert Sherwood, ein enger Freund Roosevelts, auf dem Wege nach Nordäfrika befinden, um die Handhabung der Zensur zu überprüfen. Das Neu- yorker Blatt „P. M." fragte, worum nicht Unterstaatssekretär S u m n e r Welles, der Londoner Botschafter W i n a n t oder Henderson, der bisherige Preiskommissar, nach Nordafrika geschickt würden, um dort aufzuräumen. Warum gehe nicht Vizepräsident Wallace selber hinüber? Saudi-Arabien protestiert gegen Nichteinhaltung der Lieferverträge. Rom, 23. Jan. (Europapreß.) Die Regierung von el Riad hat bei dem diplomatischen Vertreter der USA. wegen der Nichteinhaltung der Liefer- oerträge protestiert. Der Regierung Ibn Sauds waren von den USA. und England verttagliche Zusagen für die Aufrechterhaltung des Handels gemacht worden, auf deren Einhaltung die Regierung jetzt An die Gewehre! In Abständen von zehn Tagen werden im Wehx. machtbericht die Zahlen der abgeschossenen Sowiet- panzer veröffenllicht./ In der Zeit vom 1. Dezember 1942 bis 20. Januar 1943 sind an der Ostfront 4950 Sowjetpanzer abgeschossen und vernichtet worden. Uns interessiert jetzt in diesem Zusammenhang mchti was die Sowjets verloren haben; uns mteresflert nur, was w i r selbst bauen müsse n. Dl- Situation ist von durchsichtiger Klarheit: Die Dinge gehen an uns zurück, an unser en Will e n , an unsere Kraft, an unsere Beständigkeit. W i r stehen vor der Frage, ob wir die Dinge treiben lasten oder meistern wollen. W i r stehen vor der Frage, ob wir den Krieg gewinnen wollen und das Andenken unserer Kämpfer ehren können, oder ob wir aus dem Buch der Geschichte gestrichen werden und auf Den Ruhm die Vergessenheit folgen lassen. Diele Millionen Deutsche arbeiten und werken. In Stadt und Land. Sie hin noch etwas mehr: sie schuften. Und sie tun es gern. Sie mochten eg gar nicht anders haben. Sie würden sich wehren, wenn ihnen jemand das Ansinnen stellen wurde^ über einen gelegentlichen freien Tag oder auch einige Urlaubstage hinaus das Leben von del leichten Seite zu nehmen, es sich irgendwie bequem zu machen, die Dinge an sich herankommen zu last sen. Sie wollen arbeiten, weil sie mit Herz und Sinn bei den kämpfenden Brüdern an den Front sind, sie wollen arbeiten, weil jeder von ihnen aus Instinkt das Schicksal mit emporftenN men will, das unser gemeinsames Schicksal ist. Die Menschen sind nicht gleich. Es gibt auch Deutsche, in denen die Flamme nicht so hell brenn^ die zögern oder vielleicht nur sich treiben lassen, die auf das Stichwort warten. Wir machen ihnen keine Vorwürfe, aber sie können nicht verlangen, daß wir sie übersehen. Der Zeiger der Uhr rückt vor, und die Stunde hat geschlagen. Dieser Stundens schlag ist unüberhörbar. Ueberall — ohne Ausnahme — wird die Frage gestellt werden, wer noch eine Arbeit tut, die nicht unbedingt lebens* wichtig ist oder wer eine langsame Arbeit tut oder wer keine Arbeit tut. Arbeit ist im Kriege niemals Scheinarbeit. Arbeit ist im Kriege nur gegenständ, liches, greifbares Schaffen. Gemächliche Arbeit ist halbe oder Viertel- oder Zehntel-Arbeit. Es handelt sich nicht um die Zahl der abgesestenen Stunde«! und nicht um den Umfang des durchgewetzten Ho«! jenbobens. Es handelt sich um Waffen, Waffenj und nochmals Waffen! Und um Männer für die Front und das weite Gebiet zwischen Front und Heimat. Wo die Männer fehlen, müssen die Frauen einspringen, wie es Millionen anbere Frauen schon getan haben, ohne an Leib und Seele Schaden zu leiden. Wir dürfen nicht ins Hintertreffen geraten. Wenn wir in den PK.-Berichten lesen, daß' die Sowjets nach den ersten gut ausgerüsteten Wellen auch Jugendliche und alte Männer und kaum aufgefüllte Divisionen in den Kampf werfen, so ist das kein Anlaß für uns, uns auf die andere Seite zu drehen und zu träumen. Die Zahl Der Engländer im Mutterland beträgt 46 Millionen. Sie hatten eine Armee im großen Stil erst aufzubauen. Sie haben sich selbst ustd auch ihre Bundesgenossen mit Kriegsmaterial auszurüsten. Sie haben auf alle ihnen erreichbaren Arbeitskräfte zurückgegriffen. Auch in ihren überseeischen Gliedstaaten. Der kanadische Rüstungsminister Howe hat am 11. Dezember 1942 zur ®e* gründung von Frauenarbeit auf den Werften erklärt: „'Die seit Kriegsbeginn eingetretenen Verlusts der Achsengegner an Handelsschiffsraum stellen eine doppelt so große Tonnage dar, wie die Ersatzbauten ausmachen." Er hat gewußt, was er sagte und warum er es sagte. Das Rezept gilt auch für uns» Es genügt nicht, sich an den unsagbaren Heldentaten unserer U-Bootleute zu begeistern. Das ist zu billig. Nur die helfende Arbeit gilt. Und nur Der, Der Hilst und arbeitet, hat das Recht, sich über den Sieg zu freuen. Dr. Ho. Drängt. Saudi-Arabien lebte bis vor einiger Zell hauptsächlich von Reiseinfuhr aus Bri« tifch-Indien, die mit den Mitteln bezahlt wurde, welche dem Lande durch die alljährlichen Pilgerfahrten der Mohammedaner aus allen Län» Dem nach Mekka und Medina zuflosten. Sowohl die Pilgerfahrten als auch der Reisexport nach Saudi- Arabien sind durch die Gefährdung der englischen und nordamerikanischen Schiffahrt im Indischen Ozean unmöglich geworden, so daß Saudi-Arabien sich finanziell und wirtschaftlich in großen Schwierigkeiten befindet. — In dem saudi-arabischen Hr» fen Dassorah sind kürzlich nordamerikanische Stteilß fräfte an Land gegangen mit der Aufgabe, die Pe- troleumvorkommen in Saudi-Arabien zu übermd# chen und die Interessen der USA. zu schützen. AUF MÖNGKEBE«® ist det Teufelt&S, ROMAN VON OLAF BOUTERWECK 82. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Geistesabwesend richtete Axel sich aus seiner gebückten Haltung auf; er nahm gedankenlos das Glas entgegen und trank den Inhalt mit einem Schluck aus. „Nun auch das noch", murmelte er kopfschüttelnd. „Ein Mord und ein Selbstmord in einer Nacht —- bas ist selbst für starke Nerven ein bißchen viel!" „Herr Holm", sagte Raucheisen väterlich, „Das Beste ist sicherlich, Sie sprechen sich jetzt mal richtig aus! Deshalb kamen Sie ja wohl auch hierher! — Da Frau Stallings tot ist, sind Sie ohnehin von jeder Schweigepflicht entbunden, und wir können offen miteinander reden, wie es sich unter Männern geziemt." Axel nickte: „Sie haben recht, Herr Kommissar! Ich will Ihnen jetzt die volle Wahrheit sagen ..." Er stockte schon wieder, Denn er wußte in seiner erst halb überwundenen Verwirrung nicht recht, wo er beginnen follte. Raucheisen kam ihm zu Hilfe: „Hatten Sie sich gestern abend eigentlich mit Frau Stallings verabredet? Oder haben Sie ...?" „Nein, das nicht, Herr Kommissar. Ich hatte gestern abend keinen festen Plan, und deshalb fuhr ich zunächst zur Flamingo-Bar. Dort verkehren, was Ihnen bekannt fein wird, viele Künstler, und meistens treffe ich auch einige Derufskamsraden an. Als ich nun gestern abend die Bar betrat, war es erst halb neun, und zu dieser für ein solches Lokal verhältnismäßig frühen Stunde waren nur wenige Gäste anwesend. Zu meiner Ueberraschung traf ich dort Frau Stallings, die ganz allein bei einem schweren Burgunder in einer Ecke saß. Da wir alte Bekannte waren, setzte ich mich natürlich zu ihr..." „Seit wann sind Sie mit Frau Stallings bekannt?" „Seit etwa vier Jahren, Herr Kommissar! — Ich hatte Frau Stallings einige Wochen nicht mehr gesehen und war erschrocken über die Veränderung, Die mit ihr vorgegangen war. Obwohl sie jünger ist als ich, schien sie inzwischen um Jahre gealtert zu fein, und an ihrem seltsamen Benehmen erkannte ich sofort, daß mit ihr irgend etwas nicht in Ordnung war. Auf meine Fragen machte sie dann auch einige Andeutungen, so daß es mir nicht schwerfiel, die Zusammenhänge zu erraten. — Aber es ist wohl besser, Herr Kommissar, wenn ich zu 3frrer Unterrichtung hier etwas guriitfgreife: Vor zwei Jahren heiratete Frau Stallings den Autorennfahrer Werner Frobenius. Obwohl es eine ausgesprochene Neigungsheirat war, schien die Ehe von Anfang an nicht recht glücklich zu sein. Die Schuld tag hauptsächlich auf feiten des Mannes, Denn Frobenius ist ja als außerordentlich leichtlebig bekannt. Das Derhälnis besserte sick etwas, als Frau Stallings vor etwa einem Jayr ihrem Gatten ein Töchterchen schenkte. Aber diese Besserung hielt nicht lange an, und als das Kind gar vor Drei Monaten starb, kam es zwischen den Gatten nach häßlichen Szenen zu einem schweren Zerwürfnis. Seit dieser Zeit lebte Frobenius von feiner Frau getrennt, und er sprach auch davon, daß er sich scheiden lassen wolle. — Frau Stallings, die an sich schon etwas zur Schwermut und zu Trübsinn neigte, nahm sich diese harten Schicksalsschläge sehr zu Herzen. Als sie gestern abend vor mir saß, machte sie auf mich einen verzweifelten und völlig niedergeschmetterten Eindruck. Aus chrem ganzen ©eba= rett glaubte ich entnehmen zu können, daß sie die Absicht hatte, freiwillig aus dem Leben zu scheiden, und später entschlüpften ihr gar einige unbedachte Aeußerungen, die meinen Verdacht bestätigten. Ich versuchte nun, sie zu trösten, und sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Scheinbar gelang es mir auch, Denn sie wurde allmählich ruhiger, und schließlich bat sie mich, sie in meinem Wagen nach Hause zu bringen ..." „Wie spät war es da?" fragte Raucheifen. „Etwa zehn Uhr — oder kurz zuvor. — Unterwegs wurde sie wieder unruhig; ihre nervöse Gereiztheit nahm mit jeder Minute zu, und als wir vor ihrem Hause in Der Kaiserallee hielten, betqm sie sogar einen Weinkrampf. Ich bat sie, doch für einige Tage ein Sanatorium aufzusuchen, und nannte ihr auch eins, aber sie lehnte meinen Vorschlag in großer Erregung und mit einer Heftigkeit ab, die wirklich das Schlimmste befürchten lieh. Unter diesen Umständen wagte ich es einfach nicht, sie allein zu lassen. Ick brachte sie in ihre Wohnung hinauf, wo sie sich unter meinem Zuspruch zwar bald wieder beruhigte. Aber es gefiel mir nicht, daß ihre tiefe Niedergeschlagenheit nun plötzlich in eine krampfhafte Lustigkeit umschlug. Gegen Mitternacht endlich glaubte ich, es verantworten zu können, mich zu entfernen; aber bei der ersten Andeutung, daß ich gehen wollte, begann Frau Stallings zu meinen. Sie bat mich, ich solle sie doch nicht allein lassen, Denn sie fürchte sich in Der großen, öden Wohnung. Außerdem sei es ohnehin kein Vergnügen, mitten in der Nacht noch nach Kladow hinauszufahren, und darum wolle sie mir für Den Rest der Nacht ein Gastzimmer zur Verfügung stellen. Nach einigem Zögern erkannte ich, daß mir nichts anderes übrigblieb, als auf ihren Vorschlag einzugehen, wenn ich die kaum überwundene Gefahr nicht erneut heraufbeschwören wollte. Daher versprach ich, zu bleiben. Ich ging dann noch einmal hinunter rrr meinem^ Wagen und holte den Koffer mit meinen Sacher^ und nachdem Frau Stallings mir abermals vev» sprachen hatte, daß sie jetzt endlich vernünftig sein wolle, verabschiedete ich mich von ihr und begafl mich in Das mir angewiesene Zimmer. Ich habe dann im Bett noch etwa zwei Stunden gelesen, bis ich endlich einschlief. Gegen sieben Uhf früh wurde ich aber schon wieder durch das Läuten des Fernsprechers geweckt. Mein Diener Otto rief mich an. Der inzwischen erfuhren hatte, daß ich gestern abend in Frau Stallings Begleitung in bet Flamingo-Bar gewesen war, und der dadurch culls meine Spur kam. Als ich von dem furchtbaren Geschehen im Haust meines Onkels hörte, war ich Derartig bestürzt, daß ich mir nicht einmal Zeit zum völligen Ankleiden nahm. Ich warf meine Kleider in den Koffer, klopfte im Vorbeigehen an Fr-cvu Stallings Tür und rief, daß ich dringend zu meinem Onkel müfffl aber ich würde sie gegen Mittag wieder aufsuchen. Sie könne auf mich rechnen. Frau Stallings murmelte als Antwort etwas, das ich Durch die Tür leider nicht verstehen könnt« ich rief ihr noch einen Gruß zu und entfernte mich eilig. Das ist alles, Herr Kommissar, und ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß ich die reine Wah» heit gesagt habe!" Einen Augenblick blieb es sttü im Zimmeri dcmn fragte Raucheisen: „Me spät mar es denn, als Sie heute früh die Wohnung der Frau Stallings verließen?" „Es war etwa Mischen sieben Uhr und siebe« Uhr fünfzehn, Herr Kommissar! Genauer kann ich es nicht sagen." Raucheisen dachte eine Weile nach. Dann rief erneut das Friederiken-Krankenhaus an. Nachdem Der leitende Arzt sich gemeldet hatte, fragte Rauch« elfen ihn nach der Art des Giftes aus, das Fr«1 Stallings genommen hatte. 0480/ lUlA ARZNEI MLTTE 1» Die Verlobung unserer Tochter Irene mit Herrn Oberleutnant Kurt Huber geben wir bekannt Tierarzt Dr. Limberger und Frau Toni, geb. Bierau Lollar^ Dau bringet Straße 84 Schreibmaschinen Ankauf und Reparatur Franz Vogt S Co., GleBen GoethestraBe 82 - Ruf 2464 das ist der Quell des Lebens Rückgrat- Verkrümmung Einzigartig. System! ,jGesund an Leib Qbenen Sender Er folts- De- rtchte kostenlos cul 8 Tafie! F. Menzel Berlin SW 1118 Kleinbeerenstr. 21 tseä Die Deutsche Arbeitsfront KleineAtu eigen im Gießener Anzeiger werden von laufenben beamtet und gelefen. Gs Han« Stunbtt' tzten . Wafjti' ter für en gront üffen bji i anbfii mb Eeeb Die Sprechstunden der Deutschen Arbeitsfront Kreiswaltung Wette rau (Gießen und Friedberg) werden wie folgt festgesetzt: Montags und Donnerstags von 9 bis 12 u. von 14 bis 17 Uhr Samstags von 9 bis 12 Uhr ersten er- t Verlck Zellen rat latzbaulki sagte m* ) für m n fjdto Das ist« illt, A 3W W Dr. Ho Statt Karten! Karl-Adolf Wir freuen uns herzlich über die glückliche Geburt unseres zweiten Kindes In dankbarer Freudei Agnes Stark, geb. Puls Adolf Stark, z.Z. bei der Wehrmacht Gießen (Ludwlgstaße 101), z. Z. Kath. Schwesternhaus 22. Januar 1943 Der Beauftragte Washingtons für die Emah- rungsprobleme in Marokko und Algerien, William Johnson, hat aus dem Flug nach Afrika in Paramaribo (Holländisch-Guayana) den Tod gefunden. Der USA.-Botschafter in Aegypten, Kirk, ist von seiner Regierung beauftragt worden, die Gründung einer nordamerikanisch-äghptischen Gesellschaft zu fördern. Sie soll die Durchdringung Aegyptens mit nordamerikanischem Kapital forcieren. Niger $ us Bri' ;n beB lljährW allen LÄ Zowhld« ach enylisi^ Indische ^-ArOi >n Sch^ stschen ff »Ä de, ine v1 u überoi itzen- MN ti wehre^ toürbt, ler QU6 oo n be, bequem ' zu las. mit hm an dy 601 Wa» >l ist. jbt l brenZ n lassen, en ihnv erlangen, ruckt ooi Stunden, ne Aus kn, njfl t leben» tut odt| niemch Leibbinden Brucbb&nder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vern.ltftt Ntdü. jaBdiilitsoaeiil. Marktetr.16 Lieferant der Krankenkassen en. Wen Sowjet! auch 3» mfgefA > kein W dreht! im W ne Am« laben sih Rriegsm» en ench in ihn. Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Büchers ------- — -----------—* Oe t. e ü il 7A be ndVorlrä ge iter Dniversitäl Landungen in England und die Furcht vor Invasionen. Wiederaufnahme der Vorlesung am Mittwoch, dem 27. Januar, 20.15 Uhr, im Hörsaal 13 der Universität Fortsetzung am 10. und 24. Febr., am 10. und 24. März. 0474 Der Eintritt ist frei. Statt Karten! Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich der Geburt unseres Peter-Karl sagen wir allen Freunden und Bekannten auf diesem Wege recht herzlichen Dank Oberarzt Dr. Anton Slahn und Frau Elfriede, geb. Grell Gießen, Kaiserallee 85 _________________________0492Z fünf Viermotorige Bomber modernster Bauart. ** Einer der erfolgreichsten deutschen Nachtjäger, Ma« jor Lent. Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz, errang seinen 50. Nachtjagdsieg. * Ein neues Kontingent niederländischer Freiwilliger ist an die Ostfront abgereist. Bei der Verabschiedung waren der Leiter des NSB., Mustert, und der Kommandant der niederländischen Freiwilligen- Legion, General Seyffardt, anwesend. Wie das japanische Kriegsministerium bekanntgibt, wurde Generalmajor Kitsuhiko Komatsu zum Militärattachö in Berlin ernannt. Er wird gleichzeitig Militärattache für die Gesandtschaft in der Slowakei fein. Die bekannten italienischen Textilindustriellen Gebrüder Signone von Diella wurden an einem unbewachten Bahnübergang in ihrem Auto von einer elektrischen Bahn überfahren und getötet. Der Gouverneur von Malta, Lord Gort, befindet sich wegen Verletzungen, die er während eines Luftangriffs auf Malta erhielt, in einer Londoner Klinik. ei Shufl siebens dasLLiZ r Otto/ e, «3 tungJ2 Mrch * efN5 iiiing9 xihW r auK lii 'eM * mit*"1* ttr ««* N »chrtftletter: Lr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter beS ftteiters: Ernst iolumichcin. Lerantworllich für Politik uni BUder: Dr. Fr. W. Lange) für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriotß für Stadt Gießen, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschcin. Truck und Berlaa: Brühl,che Universttütödmckerei R. Lange K. 6k Derlogsletter: Tr.-Ing. Erich Hamann: Llnzeigenletter: Hans 0efl Anzeigenpreisliste Nr. 6. Kitsch - eine Erziehungsfrage Bon Martin Kautzsch. Äb ‘i’mba *nt tiäg ’9 nith ■ Mfiea e Sing, 1 f. ^”1 Mod, • ob '»uni, •US bei, auf d, Jfinder&etten eingetroffen! [mod Offenbacher Lederwaren O. Röder,M&usbnrg 14 An alle Hausgehilfinnen I Die Deutsche Arbeitsfront, Stelle Frauen,Fachgruppe Hausgehilfen, führt in Verbindung mit der NS.-Frauenschaft, - Abteilung VH. — Kochkurse durch. Die ersten werden in nächster Zeit anlaufen. Anmeldungen sind zu richten an: Die Deutsche Arbeitsfront Kreiswaltung Wetterau Gießen, Schanzenstr. 18, Zimmer 12. Dort ist alles Nähere zu erfahren. Die Anmeldungen erfolgen am besten vormittags. Australien würde trotzdem noch reichlich Reserven behalten. „Es ist Australien willkommen, Indien mit Weizen zu versorgen, wenn wir die Schiffe bekommen können. Indien ist einer unser natür-- lichen Märkte." ch Der Lcbensmittelmangel, unter dem das indische Volt leidet, hat für die Engländer noch ernstere Folgen als die Sabotageakte der Kongreßpartei', schreibt die Londoner Zettschrift „News Statesman and Nation". Reis, das Hauptnahrungsmittel, der früher 5 Pfennig bas Pund kostete, sei nur noch im Schwarzhandel zu einem Preis von wenigstens 60 Pfennig zu haben. Allgemein seien die Lebensmittel- preise in den letzten Monaten um 180 Prozent gestiegen. Die Schieber feierten Orgien, und das Hamsterunwefen nehme von Tag zu Tag weiter zu. Die Zentralregieruna in Neu-Delhi schaue alledem mit verschränkten Armen zu. Sie scheine aber ZU vergessen, daß dem Blutbad von Amritsa eine ähnliche wirtschafttiche Depression vorangegangen sei. Auch „Manchester Guardian" schreibt. Der Lebensmittelstandard des indischen Volkes senke sich von Tag zu Tag, währen- in den Luxushotels Neu- Delhis fünf oder sechs Gangs zu den Mahlzeiten angeboten würden. Kleine politische Nachrichten. Der Reichskriegerführer hat die Männer des NS.- Reichskriegerbundes aufgefordert, sich in möglichst großer Zahl an -en Schießwehrkämpfen der <52L zu beteiligen. * In der Nacht zum 22. Januar wurden über Westdeutschland und der Küste des besetzten Westgebietes neun feindliche Flugzeuge abgeschossen, darunter Malerei der eigenen Zett an und scheute auch nicht vor einer belanglosen oder verwässerten Wiedergabe von Meisterwerken aller Kunst zurück, soweit sie dem Zeitgeschmack etwas zu sagen hatte. Das Gefährliche an diesen Verfahren war und ist die Wirkung auf den großen Kreis von Käufern, denen Drucke, Nippsachen oder auch Oelbilder dieser Gattung mit der gleichen Beredsamkeit angepriesen und aufgenötigt wurden, bis sie sich daran gewöhnt hatten sie schön zu finden und heute nur noch ungern davon lassen wollen. Der Druck oder das Bild an der Wand, die Klein- figur oder das Reiseandenken im Schrank hinter Glas wirken ja leider nicht nur am ersten Tag als Neuigkeit, sondern überdauern erfahrungsgemäß mindestens eine Generation der Familie und verbreiten unausgesetzt die Bild- und Vorstellungswelt ihrer Erzeuger und Entstehungszeit. Diese Wirkung, besonders auf die aufnahmefähige Jugend, kann gar nicht ernst genug genommen werden. Denn die rosarote Scheinwelt, die Wunschbilder unbesorgten Lebens in süßlicher Oberflächlichkeit und Verlogenheit, die dadurch unheimlich nachdrücklich den Menschen eingeimpft werden, werden zu Be- standtoilen seines Bildes von Well und Leben, zu seinen Wunschbildern und Jugend erinnerun gen. Den Einfluß, der daraus auf die Quellen unseres eigentlichen Wesens, auf unser Denken und unseren Vor- stellungsbesitz ausgeht, kann jeder selbst an sich selbst nachprü'fen, wenn er überlegt, wie stark von den Bildern seiner Kindheit und Jugend feine Lebenseinstellung und -Haltung bestimmt ist. Es ist also mehr als eine unverbindlich-persönliche Geschmackssache, ob wir den Kttsch dulden oder nicht; und wenn viele heute den Unterschied nicht mehr genau kennen, so müssen sie davor bewahrt werden, dieses für sie im Augenblick vielleicht süße Gift zu nehmen. Außerdem ist es unseres Volkes, das als Kernvolk eines neuen Europas auch den kulturellen Führungsanspruch erhebt, unwürdig, diese konzentrierte Unkultur zu dulden oder gar auszuführen. Durch die Reichskammer der ffll- denden Künste und den bei ihr gebildeten „Ausschuß zur Begutachtung minderwertiger Kunsterzeugnisse" haben wir uns 1940 die Möglichkeit geschaffen, den Heilungsprozeß zu beschleunigen und die Produkte einer fehlgeleiteten „künstlerischen" Betätigung wenn nötig sicherzustellen. Dadurch sollen der Hersteller (Künstler wie Verleger) und der Händler, die mit diesen Erzeugnissen nur das Ansehen des wirklichen Künstlers und des anständigen Kunschändlers schädigen, zugleich daran erinnert werden, daß sie nicht ungestraft ihr kulturelles Verantwortungsbewußtsein vergessen können. Eine ganze Reihe großer Verlage und Händler haben das im Laufe der letzten Jahre schon eingesehen und helfen damit an einer wichtigen Stelle zur kulturellen Gesundung unseres Volkes, das wir gerade jetzt im Kriege als unseres Volkes, die wir gerade letzt im Kriege als notwendig erkannt haben. Für das freundliche Gedenken anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst Irma Hahn Uffz. Helmut Viehmann z. Z. im Felde Aliendorf (Lahn), im Jan. 1943 \ _______0444X cinals cd iinftigH und W Kunst und Wistenfchast. „Ls lebe das Leben-. Im Chemnitzer Schauspielhaus kam Josef Maria Franks Stück „Es lebe das Leben" zur Uraufführung. Frank wollte so etwas wie ein modernes Märchen schreiben. Ein junger Mann hat das Leben satt, klettert über die Kirchhofsmauer, setzte die Pistole an und — da beginnt das Stück: Auf einmal sieht er sich nicht mehr allein, um ihn herum stehen feierlich gekleidete Leute. Er erkennt, daß es Gestorbene sind, ein Bankdirektor, ein Dramatiker, ein Pfarrer, eine Tragödin, ein Philosoph und ein Humorist. Sie alle geben sich Mühe, den jungen Mann von seinem Plan abzubringen. Si« drücken ihm Gaben in die Hand, einen Scheck, Bargelds Schmuck, ein unvollendetes Dramenmanuskript und Empfehlungsschrerben. Derart materiell ausgerüstet und seelisch aufgemöbelt beginnt er einen neuen Lebenslauf und wird im Wirbel von Enttäuschung und Beglückung trotz allem ein Humorist, ja noch mehr — ein Charakter. Frank hat im wesentlichen den Weg des realistischen Lustspiels beschritten, wenn auch hier und da die int Vor- und Nachspiel angeschlagenen Märchentöne wieder aufklingen. Schon seine Gespenster sind sozusagen Geister von Fleisch und Bein, ein bißchen unmodern geworden, aber durchaus am Diesseits interessiert. Was aber in dem Stück zwischen den Friedhofsbildern geschieht, ist vollends taghelle Wirklichkeit, ein wenig zugespitzt in der Typenschilderung und humorig frisch gezeichnet. Der Dialog ist geschickt angelegt, mit hübschen Klugheiten gewürzt, herzhaft im Ton, srellich zuweilen etwas weitschweifig. Karl Bachler. Monolog um die Tapferkeit. ,4ter tapfere Herr S." heißt die neue Komödie von Hans H ü m b e r g, die im Kleinen Haus des Berliner Staatstheaters aus der Taufe gehoben wurde. Es ist ein liebenswerter dichterischer Einfall, wenn uns Homberg im ersten Akt den griechischen Sokrates — dieser ist nämlich der Herr S. — als Rekrut zeigt und dartut, daß auch die Philosophie ihre höchste Weihe durch den Einsatz für sie gewinnt. Das ist ein sehr starker erster Akt, und es ist nur schade, daß schließlich die Quintessenz des Stückes nicht dem Sokrates, sondern dem von Homberg geistig wenig profilierten Alkibiades in den Mund gelegt wird: daß nämlich der Mut angeboren ist, Tapferkeit anerzogen werden kann. Dq das Ganze an einem sehr dünnen Handlungsfaden aufgehängt ist, ergeben die nächsten Akte eigentlich keine weitere EntÄcklung mehr, bis zu der wieder netten Schlußpointe, die Xanthippe, auf die man das ganze Stuck über gewartet hatte, als sehr junges und noch zahmes Mägdelein auf die Bühns bringt. Sie wird von Sokrates als Ersatz für dis Enttäuschung einer Liebelei mit Aspasia hingenommen, die bei Hömberg nicht die geistreichste Fran von Hellas ist, sondern ein recht oberflächliches Lärvchen, das es mit Alkibiades hält. Das Stück hat eigentlich nur eine Rolle, Werner Krauß spielt auch mit Mitteln äußerlicher Leichtigkeit den wunderlichen griechischen Weisen. Der junge Re« gisseur Helmut Käutner war mit Erfolg um bi# kluge Absetzung der übrigen Figuren von dem zerk traten Pol des Stückes bemüht. Gerhard Aichingen Cherubinis „Demophon*. Im Göttinger Stadttheater fand anderthalb Jahr» Hunderte nach Erscheinen die deutsche Erstaufführung von Cherubinis Oper „Demophvn" statt. DaS „zu Deutsche", das dem in Paris schaffenden Italiener bei der Uraufführung seines Werkes im Jahrs 1788 den Erfolg schmälerte, wurde hier zum lebendigen Kraftquell, der das Lebensfähige aus der Vergangenheit mit den Forderungen der Gegen» wart vereinte. Mmmontels Opernbuch, das Prost Adolf Krücke in engstem Zusammenhang mit der Melodik Cherubinis in die deutsche Sprache über- trug, erscheint uns zeitgebundener als die Must- des Komponisten. Der der Sage entnommene Vor« wurf von der Rettung einer zu Ehren Apollos zunt Opfertod Befttmmten hat wohl dramatische Män« gel, sie find jedoch nicht größer als die mancher im Repertoire sich haltenden Oper und vermögen den Wert der Musik nicht zu beeinttächtigen. Die! bedeutende, große und tiefe Musik weist den „Dante der Tonkunst", wie Cherubim von Schumann gekennzeichnet wurde, als die über die Bindungenl der Zeit hervorragende Persönlichkeit aus, dessen geistige Verwandtschaft mit der Kunst Glucks sich in der klassischen Klmheit, der Mäßigung bei stärkster Ergriffenheit und in der Freiheit und Meister« schäft äußert, mit der die Formeln der damaligen Musikübunq aus dem Willen zu dramatischer Wahrheit benutzt und umgestaltet werden. Albert Rodemann. Im Kampf gegen die Zivilisationskrankheit Kitsch, der uns heute — auch und gerade im Kriege — aus besonderen Gründen lebhaft beschäftigt, glaubt sich mancher Skeptiker die Sache leicht machen zu können mit dem Einwand: „Wer sein Geld für Kitsch ausgeben will, den sollte man ruhig dabei lassen, er wird doch nicht zu belehren sein". Damit wird der Verbreiterung der minderwertigen „Kunst", erzeugnisse Tür und Tor geöffnet und außerdem in unangebrachter liberalistischer „Großzügigkeit" ihre gefährliche Wirkung unterschätzt. Zugrunde liegt dabei das Gefühl, daß es sich bei dieser Erscheinung um eine Art unabwendbaren Naturereignisses handele. Das trifft keinesweas zu; vielmehr war noch vor 80 bis 90 Jahren diese Volksseuche unbekannt — ein verhältnismäßig sehr kurzer Zeitraum, der uns Hoffnung macht, daß die Erkrankung bei richtiger Diagnose und entschlossener Behandlung auch in absehbarer Zeit zu überwinden sein muß! Die Begriffsbestimmung lautet: auf Gestaltungen aller Art, nicht auf die Gebiete der bildenden Kunst beschränkt! Mit künstlerischem Anspruch, aber völlig unzureichenden geistigen, künstlerischen und handwerklichen Mitteln hergestellt und meist in fabrikmäßiger Massenauflage verbreitet. Die Betonung liegt dabei auf dem anspruchslosen Unvermögen, das in der Themenwahl ohne Selbstkritik und Geschmack, in der Ausführung ohne Kenntnis, Können und ursprüngliche Empfindung arbeitet und keine Ahnung davon hat, daß Kunst kein Geschäft oder eine freundliche Nebenbeschäftigung ist, sondern aufreibende und angestrengte Arbeit voraussetzt. Unbeholfenheit und primitive Darstellung brauchen keineswegs Kitsch zu sein, wenn sie sich bescheiden und in dem Rahmen bleiben, in dem sie ihre Wirkung tun sollen und nicht mehr fein wollen, als schlichtes Gebrauchsgut; in der Volkskunst treffen wir auf Schritt und Tritt solche Arbeiten, die ihre eigene bescheidene, aber echte Schönheit haben. Der „Elfenreigen" im Schlafzimmer, mit kostbarem Goldrahmen, das Schillerstandbild in bronziertem Gips als Briefbeschwerer aber wollen Kunstwerke darstellen und den Besitzer in eine „gehobene Stimmung" versetzen, ohne auch nur entfernt die Fähigkeiten zu einem solchen Aufschwung mitzubringen oder im Wert der handwerklichen Arbeit, geschweige denn des verwendeten Materials dieser Aufgabe gerecht zu werden! Das Bedürfnis nach solchen Machwerken ist keineswegs ursprünglich vorhanden gewesen, sondern in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, besonders feit den „Gründerjahren" künstlich gezüchtet und den Käufern anerzogen worden von geschickten Geschäftsleuten, die unter Ausnutzung der neuaufgekommenen Wiedergabeverfahren in der massenweise betriebenen Herstellung möglichst billig erworbener und entworfener „Kunstwerke ein gutes Geschäft sahen. Dabei knüpfte man geschickt an ein mißverstandenes Rokoko oder eine gewisse repräsentative und gefühlsselig-erzählende Meine Verlobung mit Fräulein Irene Limberger Tochter des Herrn Tierarzt Dr. Limberger und seiner Frau Gemahlin Toni, geb. Bierau, beehre ich mich anzuzeigen Kurt Huber Oberleutnant in ein. Art.-Regt. Gießen, Seltersweg 14 im Januar 1948 _________________________0442/ Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN aller Fabrikate OPEL IN GIESSEN Ruf 2847-48 1823 D/ Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst Wachtmeister Ludwig Benner und Frau Gertrud, geb. Körber Gießen-Wieseck, im Jan. 1943 \0479/ Wissenschaftliche Werke Sondergeblet der Brflhl'ache» Druckerei Die Geburt eines kräftigen Stammhalters zeigen hocherfreut an Hermann Schmidt u. Frau Klara, geb. Neuhaus Krofdorf, 22. Januar 1943 z. Z. Kathol. Schwesternhaus Gießen England bittet um Geld bei den Dominien. Stockholm 22.Jan. (DNB.) Die enMche R-. zierung hat in den letzten Wochen einen neuen Bitt- gairg zu den Dominien angetreten, der aber bisher ergebnislos war. Der im Februar 1942 auf Der- langen Londons von der kanadischen Regierung zur Verfügung gestellte Geschenkfonds in Hohe von einer Milliarde Dollar zur Finanzierung der Kriegführung ist bereits erschöpft. Ende des Jahres versuchte England, die kanadische Regierung zn veranlassen, eine neue Milliarde Dollar „zu schenken". Nach den letzten Berichten aus Ka- nada denkt man dort aber nicht daran diesen Wunsch Englands zu erfüllen, da Kanadas Devi- senlage sich infolge des fortschreitenden Abbaus der GoDproduktion weiterhin verschlechtert. Die englische Regierung wandte sich daraufhin an andere Dominien, vor allem an Südafrika und Australien Aber auch hier stieß sie auf Widerstand. So erklärte man in Kapstadt, jeder derartige Plan würde bei der öffentlichen Meinung auf schärfsten Wider- stand stoßen, die innenpolitischen Schwierigkeiten der Regierung Smuts seien ohnehin groß genug, da ein beträchtlicher Teil der südafrikanischen Bevölkerung die Kriegsbeteiligung als solche bereits ablehne und infolgedessen eine „derart großzügige Geste" für unerträglich halte. Aus Australien liegt noch keine Antwort vor. Die Opposition in Südafrika. Stockholm, 21.Jan. (Europapreß.) Im Zusammenhang mit der von der südafrikanischen Re- gierung verlangten Ermächtigung, Truppen auch außerhalb des afrikanischen Kontinents zu verwenden, stellen englische Korrespondenten aus Kapstadt fest, daß der Einspannung der Südafrikanischen Union in die Kriegführung praktisch immer enge Grenzen gezogen seien, da die unerbitlliche Oppo- sition der extremen Burenkreise gegen jede Zusammenarbeit mit England und gegen Premierminister Smuts selbst weiter bestehe. Südaftika sei und bleibe ein uneiniges Land, berichtet der Korrespondent der „Times". Die siidasrikanische' Bevölkerung fei nicht einmütig bereit, die Wehrpflicht und jedes andere Kriegsopfer auf sich zu nehmen. Die Oppo- sitton unternehme alles, um die Stellung von Smuts zu erschüttern, den sie ebenso sehr hasse, wie sie ihn furchte. Sie sehe in militärischen Erfolgen der Sowjetunion nichts als die Erhöhung der Gefahr einer kommunistischen Beeinflussung der eingeborenen Südafrikaner, im deutschen „Expansionsbestreben" nichts als ein natürliches Bedürfnis nach Lebensraum, in jedem „Entgegenkommen" der drttischen Politik nichts anderes als eine Aeuherung zur Geltendmachung vermehrter Ansprüche. Oie Angst um die Verbindungslinien. Stockholm, 22. Jan. (Europapreß.) Unter der leberschrist: Eitler kann noch gewinnen" veröffent- icht „News Chronicle^ einen Leitartikel, in dem es unter anderem heißt: „Wenn Hitler den Seekrieg gewinnt, kann er auf dem Kontinent Nicht mehr geschlagen werden, denn um nff dem Kontinent zu gewinnen» müssen wir nn« ere Verbindungslinien sichern. Wenn fitter aber nicht auf dem Kontinent besiegt werden ann, so kann er überhaupt nicht geschlagen wer- ien/ Die Zeitung kritisiert dann die Regierung, veil sie nicht die besten Kräfte für die i-Boot-Bekämpfung eingesetzt habe. Das ölatt fragt ferner, was eigentlich Stafford Cripps, »em vor einiger Zeit der Vorsitz in dem Anti- i-Boots-Ausschuß übertragen wurde, ausgerichtet labe. Zum Schluß fordert „News Chronicle" eben- o wie die „Daily Mall" eine genauere Unterrich- ung der Öffentlichkeit über den Ernst der Lage. Auch „New Port Times" wendet sich heftig gegen »le nordamerikanische und britische Zensur. Es werde übersehen, daß die versenkten Ladungen oft viel wertvoller als die Schiffe waren, und die Nannschasten prakttsch unersetzlich seien. Die Verluste bedeuteten eine wachsende Bedrohung der Üachschublinien von Nordafrika bis Guadalcanar, wo die kämpfenden Truppen auf stetige Versorgung md Ergänzung angewiesen seien. „Wir sind wett laoon entfernt, so erklärt die „New Port Times", »en Krieg gegen die U-Boote zu gewinnen. Unsere Jerluste auf diesem Gebiet gefährden im Gegenteil, oas wir in jeder anderen Schlacht gewinnen könn- Australischer Weizen wartet auf Verschiffung. Stockholm, 23. Jan. (Europapreß.) Der imstralische Handelsmimster, Scurrey, erklärte, Australien könne sofort große Mengen Weizen an sindien liefern, wenn England die Schiffe pufb ringen könne, ihn zu transportieren. 253 D 0488 wollen. 0485 0478 Staufenberg, im Januar 1943. 354 D Mietqesuche*] 237V Privaten. MEDOPHARM Illi Arzneimittel Illi gut heizbares 23»V sucht. 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Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 26. Januar, 16 Uhr, in Lollar statt. Luk.-Gem. Novelle Alter Friedhof Waltherr 11.15 KG. Navelle Westlarer Weg. Schöne nmnoiinung m. Bad u. Balk. gegen 6-Zimm.- Wohn. mit Bad und Balkon zu tauschen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 0470 an den Gieh. Anz. In Giehen oder Umgebung sucht ältere Dame 2-3 Simmet und Küche in gutem Hause. Schr. Ang. unt. 0245 a. d. G. A. Maurer. Zimmerer Hilfsarbeiter, auch einige Poliere und Vorarbeiter für unsere Baustellen in Bromberg, Minsk (Ostland) und Dir- schau gesucht. Angebote mit Angabe der Ansprüche an: EangeseHschaft Angererm.b.H. Dirschau, Schließfach 55. 23ßV Für ein Schülerheim in Mitteldeutschland, 60 Personen umfass., wird tüchtiges, ehrliches Mädchen für Zimmer oder Küche gesucht. Angebote mit Lichtbild, Empfehlungen und Gehaltsansprüchen unter F. T. 122 befördert die Pro- < agantte-A.-G.r Frankfurt am Mak, Eschenheimer Anlage 34. 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Letsch, Gießen Krofdorf er Straße 16. 0462 Laborantin für technisch - physikalisches Laboratorium für ein interessantes Aufgabengebiet nach Wetzlar zum baldmöglichsten Eintritt gesucht. Schriftliche Angebote unter 159D an den Gießener Anzeiger erbeten. MWeM Kraft^abschluh- sicher, gesucht. Schr. Angeb. unter 209D an den Giehener Anzeiger. 0464 W ■OHB Kirchliche Anzeigen. (G. --- Gottesdienst, KG. = Kindergottesdienst, HG. = Hauvtgottes- dienst, HG.-Abendm. = Hauvt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Giesten. Sonntag, 24. Januar. Stadttirche. 10, Missionar Michel; 11.15 KG., Matth.-Gem.; 16, Missionar Michel. Johanneskirchc. 10, Wehrmacht- u. Gemeindegottesdienst, Lizent. Trommershausen; 11.15 KG., WIM« der Universitätsstadt Gießen Samstag, den 23. Januar 15.00 bis 17.30 Uhr König Drosselbart 18.30 bis 21.30 Uhr Eiselott. Sonntag, den 24. Januar 14.30 bis 17.00 Uhr König Drosselbart. 18.30 bis 21.30 Uhr , Liselott. Plötzlich und unerwartet verschied am 21. Jan. meine liebe, gute Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Gote und Tante Elisabethe Launspach, geb. Velten In tiefer Trauer: Heinrich Launspach >., Pflastermeister Heinrich Launspach, z.Z. im Felde, und Frau Willi Launspach, z.Z. Im Felde Erwin Launspach, z.Z. im Felde Adolf Becker, z.Z. Im Felde und Frau Elisabethe, geb. Launspach, Annerod, den 23. Januar 1943. Die Beerdigung findet Sonntag, den 24. Januar, nachmittags 2 Uhr statt. Schaad; 11.15 KG. Giesten-Klein-Linden: 10, Schultheis; 11.15 KG. Giesten-Wieseck. 10 G. Kirchberg. 13.30, Schmidt, Treis. Hungen. 10, Dekan Schmidt. Lich. 10: Naumann. Kollekte. 14: KG. Evang.Stadtmissiou, Löberstr. 14. Sonntag, 24. 1., 9 Andacht; 13.30 S.-Sck.; 15 u. 20: Pfarrer Stegemann, anschl. Vtontag, 25. bis 27. 1., 10, 15 u. 20. Freie evang. Gemeinde Giesten, 3u den Mühlen 2. Sonnt., 24.1., 9.45 Erbauungsstunde; 11 Sonn- tagschule; 15.30 Predigt. Evangelische Fveikirchlicke Gemeinde, Gartenstr. 13, Giehen. Sonntag, 24. 1., 11.15 KG.; 15.30 G. - Mittwoch, 27. 1., 20.15 G. Wochenübersicht: Dienstag, 26. Januar, 18.80 Uhr 18.Dienstagmiete u.HalbmieteB Die tolle Komteß. Mittwoch, 27. Januar, 19.00 Uhr IS.Mittvochmiete u.HalbmieteB Das letzte /Abenteuer. Freitag, 29. Januar, 18.30 Uhr 17. Freitagmiete u. Halbmiete A Die Geschwister Der Weg durchs Fenster. Sonntag, 31 Januar, 11.00 Uhr DerTod desEmpedokles. Mri m 10000.- Beteiligung gesucht a. solid. Unternehmen, evtl, auch mehr« 4—5*3 immer « Wohnung muß vorhanden Deutsche Frauen und Mädel! Helft mit! Die Deutsche Reichspost ist zur Bewältigung ihrer Aufgaben, die für Front und Heimat gleich wichtig sind, auf Eure Mitarbeit dringend angewiesen. Bei Aemtern in Stadt und Land könnt Ihr in allen Dienstzweigen eingesesetzt werden, insbesondere im Brief- und Paketznstelldienst, Brief- und Paketverteildienst Schaiterd'enst bei den Postämtern, Telographend'enst (Fernschreiber) Fernsprech- und Bentenrechnungsdienst, Postscheckdienst Postsparkassendienst (nur in Wien), Fcrnsprechvermittlunrsdieast Kräh Wagenführer dienst, Bürodienst (Schreibmaschine, Kn.zschrift) sowie in rein technischen Dienststellen, falls Ihr leichte handwerkliche Arbeiten übernehmen wollt. Die Aufgaben der Deutschen Reichspost sind so vielseitig, daß jede Frau und jedes Mädel eine ihrer Neigung und Begabung entsprechende Arbeit erhalten kann. Für den Außendienst wird schmucke Dienstkleidung gestellt. Ihr könnt zur Aushilfsbeschäftigung (auch tage- und stundenweise) im Angestellten- oder Arbeiterverhältnis oder zur Dauerbeschäftigung mit Aussicht auf Berufung in das Beamtenverhältnis (Aufstieg bis zur Oberpostsekretärin) eingestellt werden. Tarifmäßige Vergütung auch während der Ausbildung. Merkblätter mit genauen Bedingungen erhaltet Ihr bei jedem Postamt. ~ 3S28v Deutsche Frauen und MSdell Meldet Euch zur ® DEUTSCHEN REICHSPOSTI Ser hell der am 19. Ian. beim Aussteigen aus d. Schnellzug Frankfurt - Giesten abends meinen neuen Hut vertauscht hat, wird um Rückgabe gebeten. Hertel, 0487 Dessau, Mester Str. H l. Rechnungen bei Brühl. Gießen Suche zur Beaufsichtigung d. Schularbeiten f. 14jäbr. ftuna, der Oberschule geeignete Persönlichkeit. Schriftl. Angeb. unter 256D an den Gieh. Anz. Blaue Prunvs, Gröhe 38, fast neu, mittl. Absatz, gegen Halbschuhe, in best. Zustand, Gröhe 37-37 in braun oder schwarz, zu tauschen. - Desgl. braune Herren« halbsckube, fast neu, Gröhe 40, gegen ebensolche Gröhe 41—41 x/z zu tauschen. Schriftl. Angebe unter 0465 an den Gieh. Anz^ 38jäbr. Witwe, m.wiähr.Svhn, eigenes Heim, wünscht einen solid., .charakten voll. Arbeiter als Lebenskamerad kennen zu lernen Zuschriften mi- Bild unt. 233D an d. Gieh. Anz. (Bild wird au< rückgesandt.) 36iähr. Mädel, l,68mgr.,berufs- tat., wünscht gut- müt., charakterv. Lebenskamerad kennen zu lernen Zuschriften mit Bild unt. 234D an d. Gieh. Anz. : (Bild wird zu- rückgesandt.) I Frau, 50 Jahre, schuldlos gesch., 2 Mädelchen, wünscht die Bekanntschaft mit sol. Herrn zwecks Heirat Zuschriften unt. 0458 a. d. G. A, Alleinstehender Beamt, i. Dienst findet schönes Heim durch Heirat mit Witwe, vermögend. Zuschriften unt. 0477 a. d. G. A. [Stellenangebote Keine Ursprünge« Zeugnisse, onbern nur ZrugrU» abichriften dem 8t werbungdichreiben bet legen I — LtckUbUder undBewerbungSunter- agen müssen aut Be^ Meldung von Verlusten auf der Rücks Bräutigams richten, und da lassen sich Tag und stunde oft gar nicht lange vorher festlegen. Auch die großen Ansprüche, die in früheren Zeiten i die „Hochzeitskutsche" gestellt wurden, sind heute "itW t — r|d)iub der Lcsimq machte em Snrud)aebirht $eul - Die d-'ucher »«"“^Vh^riot TDo*<,nmflrfinr*He -Gießen.23 Jan. Auf dem heutigen Wochen 'Ttt kosteten: Markenbutter. % anrtnffefn" Htte 30 N"f Käse, das S^uck 9 bis 10, ,-/2r ’in' kr/ 52, Wirsing, A kg 8 bis 12 6möben5 irtfrauf 10 gelbe Rüb-n 8 bis 10. rote Bubenv • 8 Unt-rkoblrabi 8. Grünkohl 8 b,« 10 fl ieb i Schmar'wurzeln 35. L"i.ch 20. Feldsalat, /,» 7, lerkohlrabi. das Stuck 10 Rpf. Verdunke'unostett: 23. Januar von 17.50 bis 7.47 Uhr. 24. Januar von 17.52 bis 7.46 Uhr. Dis Sprechstunden her D e u t i » - b e i t s f r o n t sind neu festgesetzt worden. Bähe« k In der heutigen Anzeige. Der Preisstop beim Mietpreis Die oberhessische Tierzucht im Kriege Von LandwirtschastSrat Dr. E. Wagner, Leiter dcS Tierzuchtamte« Gießen. Aiesicner Fußball. 1900 — Hübingen. Die Blau-Weißen empfangen morgen auf eige« nein Gelände die «Portgemeinde Büdingen zum fälligen Rückspiel. Gemessen an dem Resultat, das die Luftwaffe am vergangenen Sonntag heraus- holte, darf man wohl annehmen, daß es den Platz besitzern ebenfalls müglld) sein wird, zu einem vollen Erfolg zu kommen. Wohl stehen Kraft 1, Herrmann und Deeg diesmal nicht zur Verfügung, mit Ammonn, Wimmler, Earstenv, Drösch, Schuck, Färg, Feustel, Koch, Bolten, Odert, Ludolph und, falls die Spielerlaubniv noch rechtzeitig eintrifft, mit llvestkämper (Düsseldorf 99) ist aber immer noch eine gute Vertretung vorhanden. einen anderen gegen Entgelt dafür gewonnen haben, an ihrer Stelle den Dienst ohne Genehmigung des Werk-, Betriebs- oder Lanblustfchutzleiters abzuleisten. Der Reichsjustizminister hat in einem Erlaß zur red)tlld)cii Behandlung solcher Falle Stellung genommen. Er weist daraus hin, baß her Be- reitschaitsbienst ein Teil be» Lustschutzdienstes ist und die Heranziehung zum Luftsch»mdienst zur gewissenhaften Ersiillung aller Dienstobliegenheiten verpflichtet. Eine Vertretung für die einzelne Dienstleistung bei tatsächlicher Verhinderung ist nur im Einverständnis mit dem Werk-, Betriebs- oder Landlustschutzleiter zulässig Eine sd)uldhajte Verletzung der Dienstpflicht ist nach dem Lustschutz- gesetz strn bar. Der Minister fügt hinzu, daß planmäßige Drückebergerei eines Luftschutzdienstpflichtigen, der kraft seiner Stellung 'Vorbild sein müsse, ein schwerer Fall sei und von der Strafrechtspflege demgemäß behandelt werden müsse. *• Ein Siebzigjähriger. Am kommenden Montag, *?r> Januar, kann der Reichsbahn-Lade- schasfner 1. R. Ludwig Fung, Am Schlangenzahl 9 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Frisd)e seinen 70. Geburtstag begehen. Dem Jubilar, der 44 Fahre lang lin Dienste der Reichsbahn gestanden bat, gilt auch unser herzlicher Glückwunsä). Die 21 u 6 g a b e von Zwiebeln beginnt, wie da» Ernährungvamt heute befanntglbt, mit so- (artiger Wirkung. Es werden je Person 300 Gramm verteilt. weigert, so setzt die Preisbebörde von fld) aus durch Bescheid den Mietpreis aus dem Boden des gegenwärtigen Rechts sest. In allen Fällen werden jedoch keinerlei Entscheidungen kurzerhand vom grünen Tisch aus getroffen, sondern die jeweilige Sachlage wird burd) einen Sachverständigen, der seit langen Jahren in Gießen wohnt und wirkt und mit Den hiesigen Verhältnissen genau vertraut ist, grünMId) überprüft. Gestützt auf das Gutachten dieses Sack) verständigen erfolgt dann die Entscheidung der Preivbehärde. Bel den bisherigen Nachprüfungen von Wohnungsmieten hat die Preisbehärde in zahlreichen Fällen überhöhte Mieten feststellen müssen, die auf den Normalstand zurückgesüyrt wurden. Die lieber Höhung war zum Teil dadurch entstanden, daß dis neuen Mieter den Hausbesitzern einen höheren Mietbetrag» freiwillig von sich aus geboten hatten, um die begehrte Wohnung zu bekommen: zum andern mar der erhöhte Mietpreis auf mangelnde Kenntnis der gesetzlichen Bestimmungen zurückzusuhren Sog. Gefälligkeitsmieten, d. h. außerordentlich verbilligte Mietpreise (wie vorerwähnt als Beispiel angeführt), sind bisher, allerdings nur in wenigen Fällen, von der Preisbehärde in Gießen dem Normalstand angeglichen worden. Ans Villigkeitsgründen, die In der ganzen Sachlage Ihre Rechtfertigung fanden, mußten bei verschiedenen 0 infamilienhänsern oder Geichästv- räumen, die in der Zelt her Wirtschaftskrise vor 1933 aus zwangsläufigen Gründen gegen dos berechtigte wirtschaftliche Interesse des olgeulümer» erheblich unter dem Nonnalwert vermietet morden waren, entsprechende Erhöhungen der Miete auf den Normalsatz, d. h. aus die nesetzliche Miete genehmigt werden. In zahlreichen Fällen wurden Verbessernn- gen In den Wohnungen bzw. in den Häusern, z B. durch Neueinrichtung eines Bades, Ersatz der Gasbeleuchtung hurd) elektrische Anlagen, Einrichtung von automatischen Treppenbauobeleuchtimgen u. hgl., auf Antrag in gerechter Welse bei der Neufestsetzung be« Mietpreise» berücksichtigt. Grundsätzlich läßt fld) die Preisbehörde Im Rahmen der vom Nelchskom- mlffar für die Preisbildung erteilten Anweisungen non dem Gesichtspunkt leiten, daß auch in der Zeit des Prelsstona der Gesichtspunkt her Gerechtigkeit gegenüber allen Volksgenossen gilt, nach dem her Hausbesitzer sowohl als auch der Mieter In aebüh« renbei WiIfe w seinem Recht kommen "'"ü und Um Meier Zielsetzung zur Zufriedenheit beider Teile möglichst nabe zu kommen, sind Hausbesitzer unh Mieter zur Auvkunfterleilung gegenüber der Breis- behände nicht nur berechtigt, sondern aus Grlmd der sog. Auskunftsverordnung aud) ausdrücklich ver- ’^ain^befonbere» Kapitel stellt die Vermietung von möblierten flimmern bar. Hier läßt hie Prelsbehorhe durch Stichproben kontrollieren, ob her Mietpreis auf der bisherigen gerechtfertigten Höhe gehalten biw aus welchen Gründen er heraufaesetzt worden Ift Auch bei dieser Nachnrüfung wird In keiner Welse nad) Sdiema F verfahren, fonhern hie iemel* Haen Verhältnlsie werden unter sorgsamer Abwägung der Interessen unh Möglichkeiten beiher Teile non sachverständiger Seite a-nrüft Von her vom Vrelskommissar gebotenen Mäalichkelt, Ridstnresse für möbliert- flimmer zu erlassen, hat die Preis- behörhe In Gießen bisher keinen Gebrauch gemocht, weil sie den Beteiligten für den Abschluß Ihrer Vereinbarungen die Handlungsfreiheit nicht elnlchrönken will. Bei einigen besonders groben Pr-Isüberschrel- hingen ist ober nachdrücklich einbegriffen unh der Mletvrelo auf einen angemessenen Satz ^"rückgeführt worden 3m übrigen wird selbstverständlich hlt Vreisbildnng für möblierte flimmer von her Be- hörfee sorgsam Im Auge behalten, so daß wohl allein schon dadurch oll- Vorsorge a(»troffen ist. um Auswüchsen b»l her Mietprelsgeftaltung sofort entgegen- fr-ten zu können 7)"S flies der Preisbebörde hei ihrer Ueh-rmarfrnng beft-ht h"rln auf hem G?bse|e he« Wohnung. m-fen-1 f"e oll- Vetellfet-N annehmbare unh stohll» V-rhältniss- Z" oemöhrlelften. V-f oroh-n V-rst^ßen oenen b1* VreiSkfonv-rordnuna ist hie Prelshe^rhs h-funt, Drhmmn'-ftrafen im Ejnzelsnss^ bl« zu 1°00 V^ich^mork s-stzusehen Von her Festsehuna solcher r>rbnimo».ftrnfen muhte auch hl- Vreishehörhe h<»r ^♦«ht Gl-han schon mleherhnlt Gehrouch machen, ein Borgang, der anderen zur Warnung dienen mag. (k Es bedarf keiner besonderen Betonung, daß auch । Me oberhessische Tierzucht im Kriege eine Umstellung aus öle nun einmal bedingten Erfordernisse vorneh« men mußte, die jedoch aus allen Gebiten, aus län« 1 jjere Sicht gesehen, reibungslos ohne wesentliche Störungen in der Betriebswirtschaft gemeistert wer- i den konnte. Die nationalsozialistische Agrargesetz- i gebung, insbesondere die Einführung der Marktordnung, der Erlaß des Reichstierzuchtgesetzes mit seinen Ausführungsverordnungen und die seit dem Jahre 1934 alljährlich durchgesührte (Erzeugung»- schlacht und damit die Umstellung der Vtehhaltun« gen auf wirtschaftseiyene Futtergrundlage waren die Voraussetzungen hierfür. Je stärker sich ein Be« tri* schon vor dem Kriege der nn Ernstfälle $u er« wartenden Lage angepaßt hatte, desto geringer waren die Störungen, die nun einmal mit jeder Umstellung zwangsläufig nerbunben sind. Dabei soll nicht verkannt werden, daß eine solche Umstellung sich in den hier vorhandenen klein« und mittelbäuer- liehen Betriebsverhältnisfen viel intensiver auswirken mußte als etwa in größeren Betrieben. Dies traf insbesondere auf dem Gebiete der P f e r d e h a l t u n g u n d - z u ch t zu. Im allgemeinen sind im Gebiet des Tierzuchtamles Gießen etwa zu drei Fünftel das mittelsdfwere Kaltblutpferd auf rheinisch-belgischer Grundlage und zu zwei Fünftel das schwere Warmblutpferd auf Oldenburger Zuchtgrundlage vertreten. Dieses Zahlenverhältnis spie« gelt sich auch in der Ausstellung der ftaatlidyen Ge ftüts'hengfte wider. Im Jahre 1942 waren auf 24 staatlichen Deckstellen insgesamt 29 Kaltbluthengste und 18 Warmbluthengste ausgestellt. Zu Beginn des Krieges, in schwächerem Maße aud) in den nachfolgenden Kriegsjahren, fanden stärkere Pferdeausyebungen statt, die gerade die klein- und mittelbäuerlichen Betriebe mit ihrer intensiven Maschinenbaltung besonders schwer trafen. Bis zur teilweisen Auffüllung des dringlichsten Bedarfes durch Nack)zucht, Hereinnahme von Beuie- erben und Gestellung von L^ihpferden seitens der Wehrmacht konnte jedoch die Durchführung her Be- stellungo- und Erntearbeiten auf dem Wege der Ge- meinschaftshilfe, Umstellung auf Ochsen- und Kuh- anfpannung und Einsatz der vielmals vorhandenen Genossenschaftsschlepper in allen Fällen sicher-gestellt werden. Auf dem Gebiete der Rindviehzucht finden mir im Dienftbestrk des Tiemuchtamtes Gießen stark gemischte Verhältnisse. Im südlichen TM, also vorwiegend in der Nähe der Grohstudt Frankfurt am Main, herrscht Abmelkmlrtfd)aft vor. Es wird durch, meg schwarzbuntes Niederungsvieh gehalten. Der Wegfall der Kraftluttermittel, die Ersatzbesd)astung der benötigten weiblichen Tiere bei erhöhten Nutz, viebpreifen unh erschwert durch Maul- und Klauen« seuchengänge, stellten manchen Betriebsführer vor schwierige Probleme. Da jedoch das schwarzbunte Niederungsvieh anteilmäßig nur mit etwa 15 d. H. vertreten ist, während 75 v. H. dem HöhenIl-eckoieh. schlag unh io D X) dem roten Höhenviehschlga an gehören, fielen inagefamt gesehen diese Schmierig- mahl') traten Schwankungen gegenüber der Vorkriegszeit überhaupt nicht auf. Die fast lOOproz. abgeschlossene Um- stellung auf mirtschaftseigene Fütterung in den Hauptmehpichta»'Ototen Oberhcffenf, beckünsUat hurd) den günstigen Milchpreis für diese Gebiete, bewirkte bei dem dichten Netz der vorhandenen Molkereien eine restlose Erfassung und Ablieferung der Milch. Doch darüber hinaus hat unser Höhenvieh, insbe« sonder" die Höhrnfleckviehkud, als Dreizweckkuh ebniffe konnte ebenfalls mährend d"s Krieges restlos durchgeführt werden. Die vorgesehenen fluchteber.Absatzveranstalt,moen fanden mH ein-r A"snahme (Sevternh-r«V?nt''ige. !nma 1939) restlos statt Neben der Nereitst-tt'ing der für die heimische Landestierzucht benötigten flucht-b-r erfolgten Lieferungen in die Aufbouaebiete h«-s Westens und Ostens. Dasselbe aist auch für die Lieferung von einigen hundert ro^’hOthen flucht- [äufeni unh tragenden Jungsauen. Damit Hat auch Einer her wichtigsten Ausgabeposten für den Lebensunterhalt jeder Familie ist der Mietpreis der llvohnung. Daher ist e» ver- ständlich, daß bei dieser Ausgabe gerade jetzt Im Kriege eine scharfe Kontrolle der Preis bebörbe zur Verhinderung von unzulässigen Erhöhungen stattfindet. In Gießen wird diese Kontrolle von ver Preisbehörde bei der Stadtverwaltung ausgeübt. Die Verordnung über den Preisstop bestimmt, daß eine höhere Wohnungomiete als am 30. November 1930, der als Stichtag festgesetzt wurde, nicht verlangt werden darf. In besonderen Fällen, z. B. nach Vornahme größerer baulicher Veränderungen ober erheblicher Verbesserungen in den Wohnungen, kann eine Erhöhung der Miete über den am vorgenannten Stichtag bestehenden Satz hinaus berechnet wer- den, wenn vorher die Preisvehorde ihre Zustimmung, d. h. die sog. Ausnahmegenehmigung zu dieser Mietpreiserhöhung gegeben hat. Ausnahmsweise wird eine höhere Mietsestsetzung aud) bann möglich sein, wenn ble Miete vor bem 3l). November 193(1 Infolge bejonberer Umstände von dem Hausbesitzer unter dem Normalwert festgesetzt worden mar, z. B. wenn Eltern einem ihrer verheirateten Kinder Im eigenen Hause gewissermaßen als Lebenshaltmigs- kostenzuschuß einen ungewöhnlich geringen Mietpreis berechneten, ober wenn Kinber Ihren alten Ettern aus den gleichen sozialen Erwägungen bei der Mietsestsetzung entgegenkamen (Gefälligkeitsmiete), derartige Ausnahmefätte aber durch Wegzug der hingen Leute ober burd) loh her alten Ettern in Fortfall gekommen und dann die Wohnungen In familienfrembe Hände Übergebungen sind. In allen solchen Fällen wird eine Mletprelserhobung auf den normalen Stand, b. h. auf die allgemeine Miet- höbe vorn 30. November 1930, aber nur als Ausnahme zugebilligt. Die Normalgrenze der Miete für sog. Altwohnungen ist im Stadtkreis Gießen her Mietpreis vom l.fluli 1914 zuzüglich 12 v. H. das ist die gesetzliche Miete. Bel Neubauwohnungen gilt her Mietvrels, der bei der ersten Vermietung nach Fertigstellung des Hauses gezahlt wurde. Durch hie Anordnung vom 14. Februar 1942 über die Einführung der Meldepflicht bei der Reimer- mletung von Wohnungen im Stadtkreis Gießen hat die Preisbehörde bei der Stadtverwaltung die Mög- lichkelt, die Beachtung des Preiostops beim Miet- preis zu kontrollieren. Nach fSner Anordnung müssen nämlich der Vermieter, der neue Wohnungsmieter und der bisherige Mieter in einer gemeinsamen, mit ihrem Namen unterschriebenen Anmel- düng (die Formblätter sind In den hiesigen Papiergeschäften ZU haben) den Wohnungswechsel der Prei"behorde anzeigen unh dabei alle Einzelheiten des Mietvertrages sowohl hinsichtlich des alten, als rud) des neirn Mietnerhältnisse» angeben, insbe- sondere die Höhe der Monatsmiete nach dem Stand vom 30 November 1938 und nach der Höhe he» neuen Mietvertrages mitteilen. Durch diele Amnel- düng wird ersichtlich, ob bzw. inwieweit Aender'in« nen hinsichtlich h-*» Mietnreises eingetreten sind. Eine Erhöhung des Mietpreises kommt nicht allein in einer höheren Festsetzung des Geldbetrages zum Ausdruck, sie kann auch darin liegen, daß zu hmi alten Mietpreis weniger Räume ober geringere Gerechtsame auf hem Grundstück als vorher dem neuen Mieter überlassen werden, z. B. durch tßorenthnftung einer Mansarde, eines Gartenanteils, eines Stalles usw.. ble her Vormieter zum selben Mietpreis mit ?ur R"tzung hatte, ober durch Abwälzung von In« stondsetzungsorbetten vom Vermieter auf den neuen Mieter, durch Nlchtm'sführuna notwendiger und heute auch noch ausführbarer Instandietzungen. In solchen Veränderungen erblickt die Prel"hehörde, Pbenfn wie in einer nicht genehmigten ErHö»mnq des Mietnreises, einen Verstoß aenm den Vreisstop, hm si- nicht gu^-'ß-n wird. Die Prelsbehärhe ver« fährt in solchen Fallen bemrt. daß sie zunächst den V^rm'eter und dm f men Mieter aus hie ttnzulgtsso. k"st e’ner solchen V-reinborung Hi"weist unh hl* V"s*1ti"uiw d*s m-rftohe« forderst Bisher hat sich tn den meiftm Fällen Herausgestellt, daß derartig* unw'ttine Ahmochungen nur auf Unkenntnis her gesetzlichen Vorschriften beruhten und n^dt ^'f^ö- rma durch hU Vreisbehörde die o*wünschte Aende« rung' be» M'*tn*rtrooeq ohne wsitere» noro-nnm« men wurde. Wird eine solche Aenderung jsdoch ver- auf dem Gebiete her Schweinezucht die oberhessische Schweinezucht weit über den Vorkriegsrahmen hinaus zur Ausbreitung guter leistungsfähiger Schweinezuchtbestände helgetragen. Aehnlich liegen die Veryältnlsfe auf dem Gebiete der Ziegenzucht. Oberhessen al» Zttchtgeblet der deutschen weißen Ebelziege hat gerabe während de» Krieges eine verstärkte Ausfuhr von Zuchttieren zu verzeichnen. Neben einer im Jahre 1941 erfolgten größeren Lieferung von Zudstzsegen und Länunern für das Saargebiet erfolgte die Ausfuhr vorwiegend von Zuchtböcken in größerem Umfange nach den Landesbauernschaften Donauland, vubetenland, Warcheland, Schlesien, Thüringen, Ostpreußen, Mecklenburg, Hannover und dein Generalgouvernement. Auch nad) Ungarn konnten einige weibliche Lämmer geliefert werben. Sämtliche Herbbuchziegen stehen seit bem Jahre 1935 restlos unter Leistungskontrolle. Diese konnte auch während des Krieges voll ausrechterhalten werben. Dasselbe gilt aud) für ble Herbbuchausnahmen unh ble Zuchtbock-Absatzveranstaltungen mit Ausnahme bes September 1939. Die Zuchtleltung war bemüht, die Verbesserung der allgeineinen Landestierzucht und der organisier« ten Herbbudizuchi bei allen Tierarten zu pflegen. Ein wichtiges Hilfsmittel waren hierfür u. a. ble staatlichen Körungen. Neben ben alljährlid) in Form von Örtlichen Sammelkörungen durchgeführten Hauptkörungen wurden insbesondere durch ver« stärkte Lelstungsansorderungen auf den mit ben Zuchttierversteigerungen verbundenen Sonberkorun- gen Ergebnisse erzielt, die einen stetigen Fortschritt auf allen Gebieten der Tierzucht erkennen lassen. Die Viehhalter, an ihrer Spitze die organisierten Herdbudizüchter, haben keine Mühe und Opfer gescheut, die ihnen Im Kriege zugewiesenen Ausgaben zu meistern. Daß sie fid) mit Erfolg dieser Ausgabe unterzogen haben, beweist die Praxis. Disziplin im Lufischuhdienst. Gelegentlich haben Luftsd>utzblenstpflichtige sich vom Bereitschastsbienst Ibaourd) losgekaust, daß sie von V | 1. r Meldeschluß für Bewerber für die aktive Offlzierlaufh’ihn des Heeres! Angehörige des Qeburts|ahrganges 1925 reichen ihr öewerbangsgesud» für die aktive Qffiziexlaufbohn des Heeres bis spätestens 31. Januar 1943 bei der nädrflgelegenen »Annahmestelle für Offlzierbewerber_des Heeres« oder beim zuständigen Wehrbezirkskommando ein. Nähere Auskünfte erteilen die »Annahmestellen« und ihre NadtwudisoffUiere sowie alle Wehrbezirkskommandos. Achten Sie auf die ersten Anzeichen der Fuß-^Zfe-Flechte! heute seltener, aber noch immer ein wundervoller Nachtisch.. Reese Gesellschaft.Hämeln Puddingpulver Die Fuß-Pilz-Flechte ist eine leicht übertragbare Hautinfektion, auch der sauberste Mensch kann von ihr befallen werden. Fußjucken und feuchte, schwammige Hautstellen zwischen den Zehen sind die ersten Anzeichen. Desinfizieren Sie schon bei den ersten Anzeichen sofort mit Ovis. 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Donk der Osrom- Doppelwendei geben Osrom-D-lompen viel licht für wenig Strom. Wenn Glühlampen ersetzt werden müssen, verlangen Sie darum Osram -fr-lampen I O m O O m r- r m OSRAM-LAMPEN ö Jietißdltfiir wenig efavm! 2 *" T6° 5> °^»AM-D-|.AMPE MIT OER OQPPELWC* BAUER&CIE SANATOGEN - WERKE Seit Jahrzehnten hochwertige Präparate zur Erhaltung des täglichen Wohlbefindens und zur Vorbeugung gegen Ansteckung der oberen Luftwege, Aut KNORR Suppen (trecken . . Haben Sie noch einen Gemüserest, der zu einer vollen Mahlzeit nicht mehr ganz reicht, $0 können Sie mit einem KNORR-Suppenwürfel, der 2Te!ler gute Suppe ergibt, 3-4Teller kochen. Sie brauchen nur den Gemüserest mit etwas Wasser zu verdünnen, zur fertig gekochten Suppe zu geben und dann beides nodi- mals gut durchkochen zu lassen! KNORR