vommrtag, 22.1 ßrettag, 25. April 1945 95. Jahrgang Nr. 95 zrscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: «teßener Familienblätter Heimat imBild-DieLcholle Gezugsvreis: Monatlich... . RM. 1.80 non einzelnen Nummern «folge höherer Gewalt Zerirsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift : ,Slnzeiger" Postscheck 11686 Franks./M. Annahme von Anzergen für die Mittagsnummer bis 8', Uhr desBormittagS Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. le mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüffeMengenstaffelR Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/. mehr jflgy • JÄLXC W Donnerstag, 22./ Gietzener Anzeiger vnihllch« Uni»krfitätrdnlck«rei 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen $ «iehen?rch»!ftr-tze7-y unansehn ™nbeTM^ ।nalküste zum Absturz gebracht. Berlin. 21. April. (DNB.) Kurz nach den bei ihren Angriffen gegen das Reichsgebiet in der Rächt zum 17. 4. und an dem darauffolgenden Tag erlittenen schweren Niederlagen muhte die britische Luftwaffe in der Nacht zum Mittwoch den Verlust von 31 mehrmotorigen Bombern hinnehmen. Der Versuch der Briten, diesmal von Norden her in das Reichsgebiet einzufliegen, flieh, wie rüher fchon im Westen und Süden des Reiches auf eine starke Abwehr. Neben den hartnäckig am Feind bleibenden deutschen Nachtjägern waren diesmal die Flakbatterien der Lufwaffe hervorragend an diesem grohen Abwehrersolg beteiligt. Damit erhielt die britische Luftwaffe zum achten Male in diesem Monat bei ihren nächtlichen Unternehmungen gegen das Reichsgebiet einen empfindlichen Schlag. Nach deutschen Feststellungen find damit 188 meist viermotorige Bomber von ihren Terrorangriffen aus Deutschland nicht mehr in die Heimathäfen zurückgekehrt. Mehr als zwei kampfstarke Geschwader schwerer Bomber wurden dabei von der deutschen Abwehr vernichtet. Zu dem Verlust dieser zahlreichen modernen Flugzeuge kommt noch der besonders empfindliche Ausfall vonüberl300Manndes fliegenden Personals. Sieben feindliche Lomber über nord- Feststellungen 30 der angreifenden feindlichen Bombenflugzeuge ab. Ein weiteres wurde an der Ka- Die Realität des Abendlandes Seitdem.der europäisch-mittelländische Kultur- und Lebenskreis itm ausgehenden Mittelalter durch das Zeitalter der großen geographischen Entdeckungen abgelöst wurde, strebten starke Kräfte unseres Kon° tinents in» die Ferne. Die Welt bekam in weiten! Zonen ein europäisches Gesicht. Dor allem ist per amerikanische Riesenkontinent zu einem Geschöpf Europas geworden, und gerade wir Deutschen wahren durch die Jahrhunderte bekannt geworden als das „Volk für andere", heute erleben wir, daß Amerika sich mit den Feinden Europas verbindet. Es bewahrheitet sich das Sprichwort: „Undank ist 'Berlin, 21.April. (DNB.) Ein gemischter bri- tischer Fliegeroerband unternahm Mittwoch mittag einen Angriffsversuch aus eine Stadt im nordfranzö- siichen Küstengebiet. Deutsche Jäger fingen die feind- liehen Flugzeuge ab und verwickelten sie in schwere Das Empire soll „zersäbell" werden. Aordqmerikanischer Imperialismus nützt die Notlage Großbritanniens. Es hat angeblich um Danzig Krieck gegen uns gen führt, und ist dabei, seine wertvollsten Dominien und Einflußzonen an Washington- abzutreten, und die Regierungsclique in Washington läßt durch ihre Leibjournalisten offen erklären, England müsse klein gemacht werden. Wie wird den Engländern, die vor einigen Wochen eine Polemik gegen diese Abfichten in allen Gazetten vom Stapel ließen, die aber dann auf einen Wink Churchills hin sich wieder zurückzogen! „Die USA. wollen das Empire liquidieren" schrieb damals sogar der „Ecconomist'. Daß den Briten dabei nicht wohl zumute ist, kann man verstehen. Wie sehr ihnen dieser Pressefeldzug auf die Nerven fällt, bedarf näherer Erläuterungen nicht. Die schwedische Wochenzeitschrift „Contact med Därb- ben", die in amerikanischem Solde steht, veröffent-q lichte dieser Tage eine Weltkarte, auf der in dicken» schwarzen Linien die weltumspannenden Flug» strecken der alliierten Fluggesellschaften eingezeichnet sind. Charakteristisch für diese Karte ist, daß Neu- york das Herz dieses weltumspannenden Flug» systems darstellt. London ist lediglich eine Endstation wie Dutch Harbour auf den Aleuten und Nikolajewsk in Sibirien. Noosevelts Inspektionsreise nach Mexiko. Sterben verurteilt ist und man nicht hoffen kann, daß dieses Land aus dem Weltkrieg unbeschadet hervorgehen wird". John Gunther, der die „Chicago Daily News", das von Roosevelt gegen die „Chicago Tribüne" aufgezogene Konkurrenzunternehmen, in Paris, Moskau, Berlin, Wien, Rom und an anderen Orten vertrat, verficht in amerikanischen Zeitschriften wie Harpers Magazine, The Natton u. ä. den gleichen Standpunkt. Der von den Japanern aus Singapur herausgeworfene Rundfunksprecher Cecil Brown kommentierte die Zukunft des Empire dahin: „Das. Imperium wird nach dem Kriege aufgehört haben zu bestehen", und der berüchtigte Senator N y e aus Nord-Dakota, ein Freimaurer, der zu den bekanntesten Dunkelmännern in den USA. gehört, sagte: „Ich habe immer das Gefühl gehabt, daß die ungeheure Größe und Ausdehnung des britischen Imperiums eine Bedrohung des Friedens in der öffentlichen Meinung der Völker darstellt. Jede kommende Friedensregelung wird daher Britannien zwingen müssen, seine Besitzungen herauszugeben", — an die USA. natürlich. Nimmt man hinzu, daß Roose- veltprofessoren wie Bertrand Russell die gleiche These oertreten, daß Zeitschriften irr Millionenauflage wie „ßife" das amerikanische Jahrhundert und den schrankenlosen Yankee-Imperialismus predigen, dann wird offensichtlich, daß sich die „Chicago Tribüne" in sehr prominenter Gesellschaft befindet. England hat nach Ansicht dieser Yankees den Krieg schon verloren, noch ehe überhaupt über die Beckilung &er Meü verhandelt werden Vigo, 21. April. (DNB.) Roosevelt traf in Begleitung seiner Frau, des Unterstaatsfekretärs Swift ner Welles und einer Schar von Beamten und OffÄ zieren in Mexiko ein. In einer Ansprache deutet« Roosevelt an, daß seine Regierung demnächst rnexi» konische Truppen für Nordafrika und wettere mexikanische Arbeiter für bie nordamerikanifche Industrie an forder n werde. Er erklärte u.a.: „Wir erkennen die gegew- feilige Abhängigkeit unserer gemeinsamen Reserven» an", was in der Rooseveltschen Sprache soviel bedeutet wie „mir betrachten Mexiko als nordamerikanisches Kolonialland". llSA.-Reeder streichen Niesengewinne ein. Lissabon, 22.April. (Europapreß.) 19 USA.* Schiffahrtsgesellschaften wurde vor dem Schifft fahrtsausschuß des Repräsentantenhauses vorge, warfen, bei Charterkontrakten für den Transport britischen Kriegsmaterials nach Häfen am Roten Meer im Jahre 1941 nicht weniger als 26 874176 Dollar Gewinne eingestrichen zu haben. Ein Senator erklärte hierzu, diese Transporte seien von lebenswichtiger Bedeutung für die Rettung Aegyptens gewesen und rechtfertigen daher den Satz von 75 Cents je Kubikfuß Fracht. Die betreffenden Reeder versuchten ihre schwindelhaften Riesengewinne, die die Kongreßmitglieder als Räuberei bezeichnen, damit zu rechtfertigen, daß heftige Nachkriegskonkurrenz und teilweise neu auft tauchende Geschäfte beizeiten die Ansammlung ent» sprechender Reserven verlangten. "12 Millionen BNT.-Berluste durch U-Boote zugegeben. Stockholm, 21. April. (DNB.) Nach eines Reutermeldung aus Washington gab der vom Senat besonders eingesetzte Untersuchungsausschuß für dre Produktionsprobleme des Krieges in den Bereinigten Staaten bekannt, daß etwa 12 Millionen BRT. des anglo-amerikanischen Schiffsraumes im letzten Jahr versenkt worden sind. Der Aus, schuß fügte bei der Bekanntgabe dieses hohen Ton* nageverlustes hinzu, daß von den Bereinigten Staaten und Großbritannien zusammen im Jahre 1942 bei weitem nicht eine derartig große Zahl t?og MT. MU gebaut werden kyMk wurden sieben feindliche Flugzeuge, darunter fünf Bomber, abgeschossen. Der A-Krmachtberichi. DNB. AusdemFührerhauptquartier. 21. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auch gestern kam es südlich Noworossijsk zu harten Kämpfen. Die Luftwaffe schoß hier 91 Sowjetflugzeuge bei zwei eigenen Verlusten ab. Leichte deutsche Seestreitkräfte versenkten bei der Bekämpfung des sowjelifchen Nachschubs drei mit Munition beladene Schiffe. An der übrigen O st f r o n t verlief der Tag ruhig. In der Nacht zum 20. April traten starke britische Kräfte nach mehrstündiger heftiger Artillerievorbereitung zum Angriff gegen die deutsch-italienischen Stellungen der tunesischen Südfront an. Der Feind wurde in schweren Kämpfen, die zur Zeit noch andauern, blutig abgewiesen. Oert- liche Einbrüche konnten durch Gegenangriffe wieder bereinigt werden. Feindliche Bombenflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht Tilsit an und verursachten Gebäudeschäden. Die Bevölkerung hatte Verluste. Terrorangriffe britischer Bomber richteten sich gegen Stettin und Rostock. Bombeneinschläge in Wohnvierteln und Krankenhäusern verursachten Verluste unter der Bevölkerung und zum Teil erhebliche Gebäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe schossen nach den bisherigen dem Nichtgelehrten leicht und die von feindseligen Nachbarn be- ____ ... Enge des Staatsgebietes — zwei ( Mker ohne Raum! —, das Fehlen notwendiger Rohstoffe, die dadurch verursachte gemeinsame Geg- erschaft der übersättigten, mit dem jüdischen Welt- iapitalismus verbündeten angelsächsischen Ausdeu- r Irrdemokratien, nicht minder aber der von Deutschen i :>ie Japanern heroorgehobene soldatische Geist des 11 ~ . ... ' . ° v ' !« ____s.r_r. -ei Orrj Die Verleger spielten in der Politik der Vereinigten Staaten noch immer eine bedeutende Rolle. Sie verfügen dank ihrer persönlichen Beziehungen zu Mitgliedern des Kongresses oder zum Weißen Hause über ausgezeichnete Verbindungen und sind wie die Parteiverhältnisse im Lande nun einmal liegen durch den Einfluß ihrer Zeitungen und Zeitschriften erstklassige Machtfaktoren. Deshalb hat auch da-i Interview, das der Herausgeber der „Chicago Tribüne", Robert Mc Cormick, dieser Tage einem Reporter gab, in den USA. und Großbritannien das Echo gefunden, das es verdient. Mc Cormick kündigt einen Leitartikeljeldzug an, der darauf abzielt, daß die Vereinigten Staaten Australien, Neuseeland, Kanada, Schottland und Wales erwerben sollen, um daraus Staaten wie Nord-Dakota zu machen. Auf die Frage, ob dies nicht bedeuten würde, daß damtt das britische Empire „zersäbelt" wäre, antwortete Mc Cormick: „Das soll nicht unsere Sorge sein; ich halte es nicht für meine Pflicht, ben Versuch zu machen, das britische Empire zu erhalten. Wir haben jetzt 48 Staaten, wir werden dann einige mehr haben." Dabei verdient Beachtung, daß Mc Cormick vor dem (Eintritt der Vereinigten Staaten in diesen Krieg zu den hervorragendsten Führern der Isolationisten zahlte. Es handelt sich hierbei nicht etwa um eine Entgleisung der „Chicago Tribüne", sondern um eine brühen sehr weit verbreitete Meinung. Der bekannte USA.-Rundfunkkommentator William S h i r e r z. B. hat die gleiche Feststellung gemacht U-L gMgt. dgßaauäs bMjchtz ÄVLNMK LUM 188 feindliche Bomber bei nächtlichen Terrorangriffen im April abgeschossen. 1300 Mann des fliegenden Personals gingen verloren. I im Raume vermitteln zu wollen. Nicht die chrono- I irische Reihenfolge, sondern die Ueberficht über Die 11 'eopolitifche und ethnopolittsche Gipfelflur ist dabei iritscheidend. Hat man aber diesen Standpunkt er- 11 eicht, dann ist auch Der Kenner wahrhaft beeindruckt an der Breite und Dichte der Japan und Deutsch- !and im Gefüge verbindenden Bezüge. Und er i|t m so mehr beeindruckt, als die einzelnen glucke i iiieses Gefüges da wie dort in ftrengfinniger Ab- 11 i'ängigteit voneinander sich zu geordnet sind, «o | rnrd das Großdeutschland unserer Tage in einer n lanzvollen Steigerung alter, uralter Herzogsoorstel- » Lingen vom Fübrergedanken beherrscht, wahrend iapans Tenno. seit den Uranfängen l^p^micher || beschichte als gleichsam „lebender Gott' Leib des || vtaatsshinto sowohl wie religiös untermauertei II Mittelpunkt der gesamten Staatsführung ist. Kaiser- I rnus aber und Volk sind mythologisch eines Stam- . IE nes, beide find Verwandte, ganz so wie bet uns I er Führer recht eigentlich als Vater der Ratton der Welt Lohn." . In den ersten Nachkviegsjahren predigte in Deutsch' land der fatalistische Kulturphilofoph OswaUl Spengler seinen „Untergang des Abendlandes * Er riß gewalttgc Horizonte auf, bewies jedoch ttv einen Querschnitten immer wieder nur die eine Tat» ache, daß die - Geschichte, die Wirtschaft und ihre Formen, die Kunst und überhaupt die ganze innere Einstellung des Menschen zu seiner Zeit und feiner Umwelt abhängig ist von dem jeweils Herr- chenden Totaldenken. In Europa herrschte damals Lethargie und Verzweiflung, Deutschland war nie» dergebrochen, und unsere Feinde wußten mit dem ihnen unverdienterweise in den Schoß gefallenen! „Sieg" nichts Rechtes anzufangen. Sie lebten nur ihrem Haß gegen alles Deutsche, und aus dieser Einstellung heraus ist es zwanzig Jahre später zp dem treuen Ringen gekommen, in dem wir uns befinden. Unbeholfen stand Europa den neuen weltpolitischen Situationen entgegen, der Klafsenkampl' erhob sein Haupt, so daß es nicht zu verwundern war, daß Spengler in dem allgemeinen Niederbruch des Kapitalismus und Mammonismus den völligen Untergang des Abendlandes voraussagte und — sich gewaltig verrechnet hat. Das Abendland hatte noch die Kraft, geistige und dann auch staatliche Inseln! des Widerstandes zu schaffen, deren größte schließ' sich das vom Nationalsozialismus geführte Deutsch, land wurde. Heute wird es immer mehr offenbar, daß das Abendland geistesgeschichtlich zur „neuen Welt" geworden ist. Die Wiedergeburt Europas hat von Deutschland und Italien aus schnelle Fortschritte gemacht, und diese Staaten sind es denn auch, die — von meiert befreundeten Nationen unterstützt — mit der Waffe Praesent und anderer geschaftenen „Biographie von Japan" überblickt auch der Fernerstehende die wahrhaft mustergültige hochbedeutsame Summe dieser mehrhundertjährigen Leistung. „Unentbehrliches entstand mit dieser Bibliographie; nicht nur für den engen Kreis der Japanologen. sondern für das gewaltig pulsierende Leben der Kultur, der Macht, der Wirtschaft zwischen zwei vorwärtsstrebenden Völkern, die sich unendlich viel zu geben haben" im Rahmen einer .Zusammenarbeit auf lange Frist und weite Sicht." Dankbar und verantwortungsbewußt haben japanische Wissenschaft und Kunst diesem Rus vielfältige Folge geleistet: durch llebertragungen aus her Muttersprache, an der sich immer wieder auch Deutsche beteiligten, durch besonders enge Anlehnung an die deutsche Philosophie aller Schattierungen, insonderheit aber immer wieder der, die sich zum Grundsatz des eigentümlichen Dolksgeistes bekannt hat, durch Gründung einer Goethe-Gesellschaft, sowie eines japanischen Landesverbandes der Internationalen Bruckner-Gesellschaft, durch spürbare Einflüsse auf den deutschen Impressionismus, durch besondere Leistungen auf dem Gebiete der Medizin und der Erziehungswissenschaft. Hand in Hand damit geht eine Ausdehnung der japanischen Kulturwissenschaft, indem sie — was der Sprachwissenschaftler sowohl wie der Indologe schon seit längerem sich anbahnen sahen — Übergriff in die Felder der reinen Indogermanistik und Iranistik. Inmitten eines Kampfes, wo „um der Menschheit großen Gegenstände, um Herrschaft und um Freiheit" gerungen wird, mögen die vorstehenden Tatsachen und Erwägungen, Gedanken und Ausblicke davon Zeugnis ablegen, daß das kulturschaf- fende Vermögen den Achsenpartner, wenn vielleicht auch weniger sichtbar, so doch nicht minder.lebens- mächtig und zukunftsfreudig ist wie ihre biologische lund militärische Kraft. machenden Hülle einer klima- und rasfefremden Weltrelegion die uralten Blutströme auf und bahnen sich einen Weg mit der sieghaften Kraft, die auch die Straft der jungen, d. h. ihres Ahnenerbes icheren Völker ist. Denn was soll „jung" in diesem Zusammenhang anders bedeuten als das Ewig- Junge und zugleich Ewig-Alte? Die Jugend, das Jungsein solcher Kulturen, sie sind himmelweit per- chieden von der rein äußerlichen, also nur medizinisch- biologisch verstandenen Jugend einer Gesittung wie etwa der zeitgenössisch nordamerikanischen, die zwar nur dreieinhalb Jahrhunderte alt ist, aber wenig echte Leistungsfähigkeit, dafür um so mehr kindische Unart zeigt, sei es in Gestalt des Filmstar-Rummels, sei es in Form wahllos zusammengeraffter Anleihen aus dem Kulturschatz einer viertausendjährigen europäischen Vergangenheit. Aus dieser deutsch-japanischen geisttg-seelischen Verflochtenheit ist in rund 300 Jahren ein dichtes Netz zwischenvölkischer Beziehungen erwachsen, welches die rein wissenschaftliche Auseinandersetzung zwischen Forschern wie nicht anders die kulturpolitischen Freundestaten der verschiedensten Form in sich begreift, mit einem Worte die Bewußtwerdung eben dieser geisttg-seelischen Verflochtenheit bar« stellt. Ein Engelbert Kaernpfer, Philipp Franz von Siebold, Erwin von Bälz und Gottfried Wagner schufen als Pfadfinder und echt deutsche Forscher die unverrückbare Grundlage, auf der sich bann die fast siebzigjährige „Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Qstasiens" ruhmreich entfalten konnte. In der monumentalen, durch bewundernswerten deutschen Gelehrtenfleiß eines Oskar Nachod, Hans Japan und wir. Vou Professor Dr. Walther Wüst, Rektor der Universität München. i e ilt. __ Die kulturgeschichtlichen Folgerungen, die sichi aus « ieser Grundhaltung des japanischen ^unb deutschen I Mistes ergeben, laufen in starken Strängen Zum tj Äppengedanken, zu einem eigenständigen dauern- | um, zur Ahnenverehrung, schließlich zum umsassen- | en Gedanken der Volksgemeinschaft, wobei wieber- | m in Deutschland wie in Japan zeitweise unb um I esähr gleichzeitig eine „ortsfremde ^aatskultur | lesen Gedanken überrennt. Noch*n die lapa- | ische Gegenwart hinein lebt vereinzelt, so im - I Meoertrag oder im Arbeitsmarkt der Stadt Tahbe '! ln her Provinz Yamaguchi (Wesftapan), eine F » -es treubienftDertrages weiter, der tm T b I eutfchen Mittelalter gleichfalls gang und «abe war. Unversehens halten wir, indem wie diese Eriche - ’ ung benennen, auch bei ihrer Ursache, chen Rittertum, dem japanischen Samuraitum, die- -n edelsten Blüten der Gesittung bei unsren Freunden wie nicht anders bei uns Großjapan wie Großdeutschland bauen am Reich. 2°ß dieses Reich aber gemäß Gesetzen unserer JorFteHunqsmelt immer wieder als werdend un Acht als fertig gedacht wird, m«>mebr em Ler ch inserer Sehnsucht ist und bleibt, diese ''en in echtem Glauben verwurzelten Daterlan^^ .ebanten der Japaner wie deb .Datschen »nein in die Natur, welche tbn ub6r5““p(melt,mi,^, äugt hat, fei es im Mythos, ,e. s m d Weltwew •eit solche Verbundenheit mit allen Kräften der Vergangenheit noch leben g Meder lsbendig wird, da drecheN occ s< sr i Seit seinem Eingreifen in den jetzigen Well- Waffengang hat Japan seinen Gegnern wie seinen ■aunenben, ja bewundernden Freunden und Verendeten Rätsel um Rätsel aufgegeben. Ohne durch i-e festländische, über vier Jahre nun schon dauernde, «erbissene Auseinandersetzung mit dem chinesischen !-oloß irgendwie erschöpft oder gar ausgeblutet zu bin, hat es sich von einer Großmacht zur Weltmacht höchsten Ranges aufgeschwungen. Vor unsren Augen empfängt die Weltgeschichte in wesent- chen Zügen ihres Antlitzes andere Form, und es t Japan, das voll dämonischer Kraft diese viel- ■iltrg rätselhafte Form gestaltet. Sinn und Schluß ilchen Geschehens sind unausweichlich: sie bedeu- , i>n dem Zeugen und Freunde, „die g e i ft i g e front des Dreimächtepaktes" zu ver- . sehen, indem er das uns allen Rätsel aufgebende Soll des Ostens in feiner Tiefe zu erkennen sucht. | Kein Volk im ganzen Erdenrund ist mehr berech- gt und mehr befähigt, diese Wesensbetrachtung des I iipanischen Volkes zu unternehmen als gerade bas 1 isutschs. Deutsche Wissenschaft und d e u t- e Weisheit nämlich haben seit etwa andert- 1 lalb Jahrhunderten, namentlich auf dem Gebiet bet Sprachforschung, erstmalig und einmalig in jler Gesittungsgeschichte der Menschheit die Kunst des Vergleichs nicht nur entwickelt, sondern derart ver- 'ünert und erweitert, baß bei aller Fragwürdigkeit I inb Schwierigkeit feiner Anwendung auf einen so füllig andersartigen Gegenstand, wie ihn Japan f otwendig darstellt, er dennoch gewagt und auch || leranhöortet werden kann. Dazu kommt, daß diese * Reiche deutsche Wissenschaft deshalb, weil sie meh- «:=re Jahrzehnte lang in völlig uneigennütziger, von ,»panischer Seite übrigens warm bedankter Weise ''ipanische Techniker und Juristen, Aerzte und Apo- )eter, Philologen und Psychologen ausbildete, sich 8 \as gültige Recht erwarb, jetzt, an einem Wende- i, |imtt der gesamten deutsch-japanischen Kulturbezie- | iungen, sich mehr denn je in das Bild des nimmer- I ttüben Musterschülers von einst, des groß und stark l| iLwordenen, selbständigen Bundesgenossen von heute 1 ftbevoll zu versenken. Die überrascheckbe Gleichläufigkeit Japans | ,2ib Deutschlands auf politischem Gebiet ist in ben | bahren nach dem erffcen Weltkrieg immer wieder Es wäre verfehlt, dort wie hier, ourcy reinen ■ Historizismus eine innere Einstellung zur ideologi- ■ !chen Reichsibee-Entwicklung und ihre Verkörperung K i irrt Iinn "111 nf\fflf R ^ronterlebnisses und der Frontkameradschaft, flies zusammen mündete in ursprünglich unan, >che, dann immer mächtiger um sich greifende Er- V t euerU'Ngsbewegungen aus, denen — um mit Gene- , :nl Oshima zu sprechen — als „höchstes Ziel" vor- schwebte, „eine Weltordnung der Gerechtigkeit zu H erreichen." 4lt Es märe verfehlt, dort wie hier, durch reinen ’ [ leobachtet und behauptet worden, obwohl nicht ver« ! iksfen werden darf, daß der völkisch wiedergeborene !! itationalsozialismus mit feiner neuen Auffassung f 7emdvölkischer Eigenwerte gerade auch dieser Er- | Ismttnis breitere und gangbare Bahn eröffnet hat. | )ie Einzelstücke dieser Gleichläufigkeit springen auch H lern Nichtpolitiker, dem Nichtgelehrten leicht und If chnell ins Auge: i f .rollte Lage, die ( '[ -ölker ohne Rau in der Hand den von Osten, Westen und Süden kommenden neuen Ansturm gegen Europa abwehren. Die Mächte der Achse beschirmen den ganzen Kontinent, denn außer ihnen gibt es keinen Staat, der die Abwehr der bolschewistischen und plutokratischen Verschwörung auch nur versuchen, geschweige denn mit Erfolg unternehmen konnte. Es geht dabei um höchste Einsätze bei uns und bei den andern: denn bei jeder kämpfenden Nation handelt es sich um Behauptung oder Vernichtung. Wir durchleben eine gewaltige Zeit, es zählt nur der Mut. Der Mut, an den Fronten und in der Heimat die Dinge zu sehen und zu nehmen, wie sie sind. Der Kleinmut kann — und ist heute im totalen Kriegseinsatz — schon längst durch eine heroische Haltung überwunden. Die Zeit ist da, die keinen Raum mehr hat für zarte Seelen und schwächliche Ideale. Wir stehen inmitten gewaltiger Ereignisse und Entscheidungen, in einer Zeit, die oft ein glückloses Gesicht zeigt. Wir erkennen, daß in Jahren des Ringens und des Umbruchs der Zeiten Größe und Glück zweierlei sind und daß unsere Pflicht die Wahl nicht offen läßt. Die Schwere des europäischen Schicksals hat in uns eine tapfere Haltung geschaffen, die sich an dem großen Dennoch stärkt und in unzerstörbarem Lebensmut den Ausgangspunkt zu neuen Lebensformen und schönerer Zukunst bildet. Das Untermenschentum des massenanbetenden Bolschewismus und der die Technik verhimmelnden anglo-amevikanischen Roboter ist zum Sturm gegen Europa und sein deutsches Herz angetreten. Also müssen diese Kräfte besiegt werden, wenn Europa leben will. Dieses lebensgesetzliche Entweder-Oder kann nicht an Konferenztischen zu einem kinofröhlichen Happy-end geführt werden, sondern es muß auf den Schlachtfeldern bis zur letzten Konsequenz ausgefochten werden. Geschichte und Verlauf dieses Krieges werden damit zur Weltgeschickte und — noch mehr als es Ranke geahnt hat — zum Weltgericht. Der Weg zum Sieg braucht, der Härte und Kam- promißlosigkeit der Zeit entftrechend, einen starken, unnachgiebigen Unterbau. Kraft muß mit Kraft, Maschine mit Maschine, Masse mit Masse überwunden werden. Und wo alle Materie sich staut oder verbeißt, sind es der deutsche Geist und die feuerstarke Idee des Nationalsozialismus, die sich allen Gewalten zum Trotz behaupten werden. Dieser geistig-seelischen und materiellen Ueberspielung unserer Gegner dient die totale Zusammenfassung aller Kräfte und Möglichkeiten. Entscheidend ist nicht, daß wir heute unsere Lebensbedingungen zurückschrauben müssen, wie es der Bolschewismus schon im Frieden getan hat. Wichtig ist vielmehr, daß wir eine endgültige Friedensordnung anstreben, die den kalten, seelenlosen Staatsmechanismus des bolschewistischen Ungetüms überwindet. Totgesagte haben in der Regel ein langes Leben. So ist auch aus dem vorhergesagten Untergang des Abendlandes eine neue zukunftsstarke Realität geworden. Und wir Heutigen sind berufen, diese Realität gegen den Ansturm der Steppe und die atlantische Schwemme zu verteidigen. Die Front ist hart und schon durch ihre seitherigen Leistungen des Endsieges sicher. Legen wir nach dem Beispiel der von den britischen Mordbrennern heimgesuchten Bezirke in der Heimat jede Zimperlichkeit ab, wappnen wir uns mit einem Löwenherzen und legen wir Hand an, wo es notwendig ist. Dann werden wir durch unseren Einsatz und 'unsere Tat auch die Not wenden und der faustischen Forderung Goethes gerecht werben: „Nur der verdient sich Freiheit und das Leden, der täglich sie erobern muß. Und so verbringt, umrungen von Gefahr, Hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahn" LH, Führer befiehl, wir folgen! Der Gauleiter auf einer Feierstunde in der Gauhauptstadt. NSG. Wie im gesamten Reich, so wurde auch im Gau Hessen-Nassau der Geburtstag des Führers festlich begangen. In allen Kreisen und Ortsgruppen hatte sich die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei im Rahmen würdiger Feierstunden zusammengefunden, um in unverrückbarer Gefolgschaftstreue des Mannes zu gedenken, der die Gefckicke des Reiches und seines Volkes in seinen Händen hält. In der Gauhauptstadt war die Bevölkerung im Saalb au zu einer eindrucksvollen Kundgebung zusammengekommen, in deren Mittelpunkt eine Ansprache von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger stand. 1 Schlichter Grünschmuck und das leuchtende Rot der Fahnen der Bewegung gaben dem Raum das Gepräge würdiger Festlichkeit. Ernst und ruhig umgaben "sie das Bild des Manne?, das uns wie einst in den Jähren des Kampfes unentwegtes Symbol gläubiger Zuversicht ist und bleibt. Gauleiter und Reicksstatthalter Sprenger ging in seiner Ansprache von oer Erinnerung an den 30. Geburtstag Adolf Hitlers aus', den er selbst als Kriegsversehrter in München, der Hauptstadt der Bewegung erlebte. Damals war der Name Hitler kaum bekannt. Heute ist er in aller Munde und hat über die Grenzen Europas hinaus Weltgeltung errungen, denn fein Name ist Tat und damit ein Begriff geworden. Der Träger dieses Namens aber ist der Mann, der die Erhaltung des deutschen Volkes und die Vernichtung seiner Gegner auf sein Banner geschrieben hat. Er ist es, der sein Volk erstmals lehrte, wissend in das Gesicht des Juden, das mit dem Gesicht des Bolschewismus identisch ist, zu schauen. Der Gauleiter wies mit begeisterten Worten darauf hin, daß das Ringen der Gegenwart uns niemals die bereits durch den Führer geleisteten Taten der Vorkriegszeit vergessen lassen dürfe. Die großzügige Arbeitsbeschaffung unmittelbar nach der Machtübernahme, der Wohnungs- und Straßenbau, der Bau von Großbauten und unvergänglichen Kulturdenkmälern, die Inangriffnahme der Reichsautobahnen, die Befreiung der deutschen Kultur und das Emporblühen der deutschen Kunst waren einzigartige Werke des Friedens. Und in diesem Geiste wurde immer wieder aufs neue der Geburtstag des Führers zum starken, dankerfüllten inneren Erlebnis. Der 50. Geburtstag sah den Führer des deutschen Volkes als Bürgen und Garanten des Weftstiede-ns. Großzügige Angebote gegenüber unseren Gegnern sollten diesen Weltfrieden sichern und bis ins letzte besiegeln. Aber der Jude zog alle Register des Hasses und rief die bisher noch nicht erprobte Kraft des Reiches zu den Waffen. Adolf Hitler erwies sich als der genialste Feldherr der Geschichte. Offenen Auges und wachen Sinnes stand er indessen der aus dem Osten herauf ziehenden Gefahr, der Judengarde der Sowjets, gegenüber. Unerhört war dieser Ansturm, aber auch er hat uns nicht überwältigen können. Dieser Kamps hat den Führer des deutschen Volkes zum Giganten werden sehen. Und mit ihm wuchs an Kraft und Härte das von seiner Hand geführte und von seiner Zuversicht gelenkte Volk. Noch — so führte der Gauleiter weiter aus — stehen wir in diesem unerhörten Ringen. Aber kein Kleinmut wird das deutsche Volk niederzwinMn. Unerhörte Reserven an Soldaten, Waffen und Munition sind bereft, eingesetzt zu werden. Die totale Erfassung der gesamten Volkskraft hat eingesetzt und zeitigt bereits ihre Früchte. Mögen uns auch die Gegner mit ihrem Haß überschütten, mögen sie Pläne mit der deutschen Jugend machen, die deutschen Männer sterilisieren wollen, mögen sie versuchen!) uns mit einem neuey Goldstandard niederzu. zwingen, — die moralische Kraft des deutschen Volkes und der mit ihm verbündeten jungen Nationen wird stärker fein. Der Führer ruft, — die jungen Völker treten an! . Em hartes, tatbereites Volk tritt, entschlossener denn je, an diesem 20. April vor seinen Führer hin. Vertrauend in seinen Sieg, ist es gewillt, blindlings seinen Forderungen und Befehlen nachzukom- men. Hart wird es bleiben bis zu dem Siege, der uns beschert sein wird, härter noch wird es bleiben, um auch nachher ein Leben der Arbeit, de? Könnens und der Leistung allen Völkern der Welt zum Vorbild zu leben, nach dem alten Ruf, der uns bereits in den Jahren der Kampfzeit Motto war: „Führer befiehl, — wir folgen!" Gauleiter und ReichsstatthMer Sprenger schloß seine begeisternden Ausführungen unter stürmischem Beifall der Versammelten. Rezitation und festliche Musik, von dem Rhein-Mamischen Landesorchester mit viel Gepflegtheit bargeboten, umrahmten die Kundgebung, die mit den Liedern der Ration aus- klang. Der Großmusti von Jerusalem als Gast des Gauleiters. Empfang im Kurfürstensaal des Römers. 9tSG. Am Mittwochvormittag empfing Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger im Kurfürsten- faal des Römer in Frankfurt a. M. Seine Eminenz den Großmufti von Jerusalem, Hadji Emin el H u s s e i n i. An dem Empfang nahmen Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht teil. In einer Ansprache brachte der Gauleiter seine Bewunderung über den mannhaften und Helden- hasten Kampf, den der Großmusti für das arabische Volk gegen den Vernichtungswillen seiner Feinde führt, zum Ausdruck. In Deutschland habe die heldische Haltung lebhaftes Interesse gefunden. Der Gauleiter wies darauf hin, daß der Jude der Hauptfeind aller selbständigen Völker und auch der größte Feind des arabischen Volkes sei. Seit Jahrtausenden versuchte die jüdische Rasse die Völker geistig zu zersetzen und die Herrschaft über sie an sich zu reißen. In neuester Zeit haben sich hauptsächlich die Engländer, deren Doppelspiel gerade dem Groß- mufti genügend bekannt sei, als Beschützer des Juden aufgespielt und so ihr gesamtes staatliches und deistiges Leben in die Hand der jüdischen Rasse gegeben. Die arabischen Völker stehen in einem schweren Kampf um ihre Befreiung von den Juden, und es st: ein besonderes Verdienst des Großmufti, daß er sich an die Spitze der gegen das Judentum gerichteten Bewegung gestellt habe. Heute stche der Großmufti, nachdem er sein Land verlassen mußte, inmitten der Nationen, die den Kampf gegen die jüdische Weltpest mit einer Härte führen, wie sie die Weltgeschichte bisher nicht kannte. > Auch in Deutschlad habe der Jude versucht, die Macht an sich zu reißen, und dies wäre ifym unzweifelhaft gelungen, wenn der Füher nicht rechtzeitig diese große Gefahr erkannt hätte. Frankfurt am Main, als eine Stätte hoher deutscher Kultur, eine Zentrale deutschen Geisteslebens, stand lange im Abwehrkampf gegen das Eindringen des Juden- tmns. Als dieses in anderen Großstädten West- deutschlaicks bereits feinen Einzug gehalten und seine jüdische Tätigkeit begonnen hattet war Frank- surt noch judenfrei. Aber auch hier gelang es diesen Schmarotzern, sich Eingang zu verschaffen. Wir brauchen nur an Rothschild zu denken. Ein unerhört harter Kampf wurde auch im Gau Hessen-Nassau gegen Judentum und Freimaurerei geführt, der auch Frankfurt von der jüdischen Herrschaft befreite. Run ist Frankfurt zum Sitz der geistigen Stoßrichtung gegen die Juden geworden. Das von Reichsleiter Rosenberg geschaffene Institut zur Erforschung der Judenfrage und der Welt-Dienst, das internationale Institut zur Aufklärung über die Judenftage, haben sich zur Aufgabe gemacht, sich dafür einzusetzen, daß alle Völker, die den Kampf gegen das Judentum führen, zu einer Einheit zusammengeführt werden. Sie sind heute Mittelpunkt des intensiven Kampfes gegen die Peiniger der Menschheit. Es fei ihm eine besondere Freude, so erklärte der Gauleiter weiter, daß der Großmusti Gelegenheit genommen habe, diesen Einrichtungen einen Besuch abzustatten, um sich dort Eueres Rüstzeug für seinen Kampf anzueignen. Mit dem Wunsch, daß es dem lHroß mufti vergönnt sein möge, diesen Kampf bis zu seinem siegreichen Ende weiterzuführen, schloß der Gauleiter seine Ausführungen. \ Der Großmufti dankte dem Gauleiter für den herzlichen Empfang. Die Tatsache, daß Frankfurt die Zenttale des Kampfes gegen das Judentum fei, tjabe ihn veranlaßt, der Einladung des Gauleiters Folge zu leisten. Ein Rothschild sei es gewesen, der in Palästina eine jüdische Kolonie errichten wollte, und ein Rothschild habe mit Dis- raeli den Ankauf der Aktien der Suezkanal-Gesellschaft bewerkstelligt und hierdurch die Versklavung Aegyptens herb ei geführt. Ein anderer Frankfurter Jude war es, der im Jahre 1917 in Palästina zur Annahme der Balfour-Deklaration drängte. Der Großmuftt führte weiter aus, daß er sich 'als Ver- ehrmänner und Britenbomber." Dom Dienst der SA. in der Heimatflak NSK. Der Wehrmann K. hantiert an einem Geschützverschluß. Seine Erklärung der -einzelnen Teile verrät die Sicherheit des gut ausgebildeten Kanoniers. In den Unterricht hinein schrillt plötz- die Glocke: Alarm!! Im Hinausstürzen stülpen sich die Männer den Stahlhelm auf. In zwei, drei Sätzen nehmen sie die Bunkertreppe. Schon sind sie am Geschütz. Mit einem Handgriff haben sich Geschützführer und Richtkanoniere Kopfhörer und Kehlkopfmikrophon angelegt. Schon sind die Munitionsdepots geöffnet, der Ladekanonier hat die erste Granate ergriffen. „Dora feuerbereit!" meldet der Geschützführer. Sekunden später kurbeln die Richtkanoniere fieberhaft an ihren Handrädern. Sie haben die Zielwerte für „Höhe" und „Seite" bekommen. Das Rohr des schweren Flakgeschützes macht eine Schwenkung und richtet sich hoch: „Ziel aufgefaßt!" Ruhig kommt das Kommando des Geschützführers: „Gruppe — Feuer! Wieder ein paar Handgriffe der Richtkanoniere. „Gruppe — Feuer!" Mit unerschütterlicher Sicherheit arbeiten die Männer. Jedes Tempo, jede Bewegung, jeder Griff ist ungezählte Male exerziert und nun schon manches Mal im Ernstfall mit der gleichen Ruhe und Zuverlässigkeit getan worden. Als die Hebung beendet ist, können wir uns die Männer näher ansehen. Der Kern der Batterie besteht aus SA.-Männern, meist Weltkriegsteilnehmern und älteren Jahrgängen, die in der Rüstungsindustrie stehen und neben der starken Beanspruchung durch ihren Beruf diesen freiwilligen Dienst auf sich genommen haben. Gleich ihnen bewähren sich die übrigen Angehörigen der SA.-Wehrmann- schasten, Hitlerjungen, Beamte, Angestellte,' Arbeiter, Schüler. Ein fast sechzigjähriger SA.-Mann steht vor uns, grau das Haar; aber ungebeugt und straff. „Jawohl, ich bin freiwillig zur Heimatflak gegangen. Ich unterliege der Wehrüberwachung nicht mehr. Einberufen hätte man mich deshalb bestimmt nicht; aber ich wollte mitmachen, wie so viele meiner Kameraden aus dem Reservesturm. Fast alle SA.- Männer, die Sie hier sehen, gehören dem Refewe- sturm an. So ist es. Die Jungen aus den Sturmabteilungen sind draußen am Feind. Um so tatkräftiger stehen die älteren Kameraden immer und überall da ihren Mann, wo die harten Kriegsgesetze höchste soldatische Einsatzbereitschaft fordern. Diese Wehrmänner der Heimatflak haben alle schon Pulver gerochen. Nicht nur jene, die in den Schützengräben des ersten Weltkrieges ihr Soldatentum bewiesen haben, nein, auch die Jüngeren. Mehrmals wurde die Stadt von Britenbombern angegriffen, seitdem die Heimatflak ihren Platz in der Abwehr eingenommen hat. Da jaulten pfeifend die Bomben hernieder und Splitterregen umklirrte die Stellung. Keiner versagte. Schuß um Schuß verließ das Rohr. Zwei Männer erhielten bereits has EK., eine größere Anzahl trägt das Kriegsoebdienstkreuz mit Schwertern. Jawohl, sie haben sich bewährt! - In der Nacht der ersten Bewährung» Ob sie heute wieder kommen? Die Meldung be rührt die Männer kaum. Es ist ihnen nichts Neue- mehr. Sie geraten ans Erzählen. Jene Nacht btr ersten Bewährung steht wieder vor ihnen. & mehreren Wellen ging ein britischer Angriff über die Stadt hinweg. Mit ererziermäßiger Sicheret hatten sie ihr Geschütz feuerbereit gemacht. Dü Rohre schwenkten in die Grundrichtung der Sek loren, in denen die Briten erwartet wurden. Kei ner dachte mehr an die vielen Stunden, die fu sich schon im freiwilligen Dienst um die Ohren ge schlagen hatten. Manchmal mochten sie dessen über drüssig fein. Immer mi.eber und immer wieder waren sie von der Arbeitsstelle den Berg hinan gestapft, um die Nacht im Bereitschaftsdienst zi verbringen. Jetzt erfüllte sie nur ein Wunsch: Einer Briten vor die Rohre zu bekommen und zu zeigen was die Heimatflak kann. Der Feuerbefehl kam. Sie schossen, was das Roh: hergab. Erste Sekunden fieberhafter Erregunx waren bald überwunden. Mit Ruhe hantierte au» der junge Schüler am Richtgerät. Die erste Well, der britischen Mordbrenner hatte Wohnviertel mit Brand- und Sprengbomben belegt. Dann richteter sich die Angriffe auch gegen die Geschützstellungen der Heimatflak. Zum Teil im Tiefflug angreifenb, belegten die Tommis sie mit Spreng- und Phos> phorbomben oder tritt dem Feuer ihrer Bordwaffen Das waren Minuten schwerster Belastung. Abe die wurden glänzend bestanden. Keiner muckte, jede, erfüllte unerschütterlich' seine Aufgaben. Mochten die Splitter ihnen um die Köpfe sausen, mußte mar einem Kameraden die Uniform brennend vom Leibc reißen, sie hielten eifern aus. Der heißersehcke Lohn blieb nicht aus: ein schwerer Nachtbomber wurde von der Heimatflakbatterie in Brand gt schossen und zerschellte beim Auftchlag. So erzählten sie, und man spürt die Freud« und den Stolz der Freiwilligen, ihren Platz tjr Abwehrkampf der Nation nach besten KräfA auszufüllen. Diese Männer sind Träger des un erschütterlichen Kampfgeistes, der in den gefährde ten Heimatgebieten mit jedem Luftangriff wachst * Meldung: ,Luftgefahr vorbei." „Heute komm« die Briten also nicht, gut, da können wir wenfy stens ein paar Stunden schlafen." Ab 23 Uhr gehn die Wehrmänner in ihrem Bunker zur Ruhe, früh morgens müssen sie den Weg zur Arbeitsstätte wieder antreten. Aber jederzeit sind sie bereit, ar die Geschütze zu eilen und angreifenden Briten bombern einen heißen Empfang zu bereiten. Die Heimatflak weiß, daß auch für sie noi manche Bewährungsprobe kommen wird. Aber fk ist burcfjörungen von dem unbeugsamen Willen genau wie die Kameraden an der Front bis zm letzten auszuhalten und den terroristischen Kriegsmethoden des Feindes ihren immer härter werdenden Abwehrwillen entgegenzusetzen, der am Ende alle Anstrengungen unserer Gegner zum Scheitern verurteilen wird. Schm. bündeter in diesem Kampf betrachte, und versicherte, daß er auf breitester Basis mit den in Frage kommenden Stellen in Deutschland Zusammenarbeiten werde. Er sei der Heberzeugung, daß dieser Krieg ein jüdischer Krieg sei. In dem Nationalsozialismus habe das Arabertum feinen natürlichen Verbündeten gefunden. Der Gast brachte seine feste Heber« Zeugung darüher zum Ausdruck, daß das Wettjudentum abgewirtschcrftet habe und das siegreiche Ende dieses Krieges nur auf feiten der Achsenmächte stehen könne. Der Versuch des Judentums, sich nun in den arabischen Ländern niederzulassen und von dort aus die wirtschaftliche und auch politische Beherrschung Europas durchzuführen, werde zunichte gemacht werden. Auch das Eindringen der Amerikaner ix Nordafrika fei ein Bestandteil des jüdischen Programmes. Die Männer, die sich mit ber Juden frage befaßten, hätten der ganzen Welt gedient. Am Nachmittag besuchte Seine Eminenz der Großmufti den Welt-Dienst, das internationale Institut zur Aufklärung über die Judenftage, wo ihm der komm.Leiter des Institutes, Richter, die Vertreter der vepfchiedenen Nationen, die Läm- derabteilungletter, vorstellte und ihm einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsgebiete des Institutes gab. Mit beim Großmuftt von Jerusalem wellt eine ber hervorragendsten Persönlichkeiten des Arabertums in Frankfurt. Er entstammt der palästinensischen Familie el Hussein!, die seit 400 Jahren das Amt des Großmuftts innehgt. Nach seinem Studium an der Azhar-Hniversität in Kairo besuchte er die Offiziersschule in Konstanttnopel und nahm am Weltkrieg teil. Unter dem Eindruck des englischen Wort- bruches gegenüber den Arabern und in der Erkenntnis der den Arabern durch die jüdfiche Em- Wanderung drohenden Gefahr, begann er feinen Kampf gegen die jüdische Invasion. Für den ersten a-vabischen Aufstand im Jahr 1919 wurde er von den Engländern zu zehn Jahren Kerker verurteÄt Die Würde des Großmuftis wurde ihm im Jahre 1922 zuteil. 1936 brach in Palästina ber große Aufstand aus. Der Großmuftt wurde von sämtlichen Parteien Palästtnas zum Präsidenten des „Obersten Arabischen Rates" gewählt, der diesen Aufstand leitete. Nach einer abenteuerlichen Flucht gewann er im Irak großen Einfluß auf die öffentliche Meinung. Er wandte sich heftig gegen das Eindringen der britischen Armee. Seit Kriegsbeginn arbeitet ber Großmuftt mit der ihm untersteh enden arabische» Organisation gegen England. Die Muselmanen in Kroatien. Agram, 21. April. (DNB.) Auf Einladung ber kroatischen Regierung hat sich der Großmusti von. Jerusalem zehn Tage in Kroatten aufgehalten. Er wurde auch vom Poglavnik empfangen. In feinen: Gesprächen mit den muselmanischen Würdenträgern! in Agram, Banjaluka und Sarajewo gab ber Groß» mufti seiner Genugtuung darüber Ausdruck, bäte die kroatischen Muselmanen nunmehr ihren eigenem Staat besäßen, wo sie in voller Gleichberechttgungi mit den Kroaten katholicher Konfession ihrem Tagt" werk nachgehen könnten. Er gab seinem tiefen Abscheu über die besonders an Muselmanen begangr nen Greueltaten der von Moskau und London be> zahlten Bolschewisten Ausdruck und lobte die Hilsts welche die deutsch-kroattschen Truppen wäbrenb der Säuberungsaktion der muselmanischen Bevölkerung angedeihen ließen. Roosevelt greift nach Saudi-Arabien. Vigo, 21. April. (DRV.) Die HSA. haben nunmehr auch Saudisch-Arabien ihrem Netz der Pacht- und Leihlieferungen angeschlossen. Der Zweck dieser Maßnahme Roosevelts ist der, das vom HSA.-Kapital bereits erfaßte erdölreiche Gebiet noch fester an sich zu ketten, zumal die Pacht- und Leihlieferungen das Spinnennetz darstellen, mit dem alle Belieferten wirtschaftlich von der imperialistischen HSA.-Wirtschaft abhängig gemacht und versklavt werden. Roosevelt drückte das selbst im Falle Saudisch-Arabiens in einem Schreiben an seinen Beauftragten ©tettinius aus, indem er erklärte, daß Saudisch-Arabien ein wichtiger Faktor der Verteidigung der HSA. sei und deshalb unbedingt beliefert werden müsse. Was dieses „unbedingt" bedeutet, zeigt das Beispiel ber südamerikanischen Staaten, in denen ber Vizepräsident ber HSA. Wallace heute bereits die angeordneten Inspektionsreisen im Auftrage Roosevelts durchführt. Nach Roosevelts Auffassung umfassen die HSA.- Jnteressen die ganze Welt. Er verfügt von sich aus, welche Länder zu ihrer Verteidigung herangezogen werden. Klarer kann ber HSA.-Jmperialismus nicht bokumentiert werden. Als ergiebigstes Jagdgebiet betrachtet er englisch eEinflußzonen, in denen er die Schwäche Großbritanniens ausnutzt, um dem Dollar die Herrschaft zu sichern. Zu diesen Zonen gehört vor allem auch der Nahe und * ^tLenr c Osten, wo zwischen England und den U kommen zu sein, daß es jetzt an ber Zeit ist, die dgh den Engländern bisher noch nicht völlig unterwyt' fenen arabischen Länder schleunigst dem HSÄ.' Imperialismus einzuglledern. Im Zuge dieser Raubpolittk legt Roosevelt seine Hand jetzt auf Saudisch-Arabien, für das er bischer schon auffallend lebhaftes Interesse bekundet hat. Am Roten Meer und am Persischen Golf haben HSA.-Streitkrästt umfangreiche Stützpunkte errichtet, ganz SaMsch Arabien wurde mit USA.-Beratern überschwemmt, die unter dem Vorwande, dem Lande bei ber wirt' schastlichen Erschließung seiner Kräfte behilflich sei" zu wollen, besondere Ausbeuttmgsgelegenheiteri ausspionierlen. Bei der Abhängigkeit von auslärv bischen Zufuhren an Lebensmitteln sowohl als aud) an Jnduftrieerzeugnissen hat Ibn Saud sich offenbar dieser Art von Zusammenarbeit" nicht verschlie« ßen können. Die Interessen der Araber spielen bei diesen Plänen Roosevelts selbstverständlich feint Rolle. E? entspricht der rücksichtslosen Raubgier Roosevelt, wenn Saudisch-Arabien, bas ein unab hängiger, souveräner Staat ist, von den USA- durch eine einseitige Erklärung Roosevelts als wich' tige Derteidigungszone mit Beschlag belegt wirb. Glänzender Erfolg italienischer Jäger. Rom, A.April. (DNB.) Der italienische TW' Machtbericht vom Mittwoch meldet einen glanzen den Erfolg italienischer Jäger über der Straße ocu' Sizllien, wo Verbände des ersten Sturmes trotz lemnäßiaer Unterlegenheit den Kampf mit 60 Spst fites aufncchmen, von denen V «bgefchosien wmdqt Aus dem Reich 'W Kunst und Wissenschaft Dr. Gorozycki, Direktor. W. Lächert, Präsident. imbriiff Met!k Dr. Hans Hartmann. Stern über Europa. einem treffen Polnisches Rotes Kreuz Zentralausfchüß fte.fo Ach Wei* om&i htb°Z ronb} kursiv, das heißt von Schluß zu Schluß sich vortastend, in der Art seines Erkennens, tostet er sich an den Gegenstand heran; der Gegenständ will sich ihm immer wieder entziehen, aber der Foisscher gibt nicht nach, läßt nicht locker, bis er schließlich im „genialen Einfall" dos Rätsel löst. Damit hat er der altehrwürdigen, von Indern und alten Griechen her immer wieder neu belebten Physik ein neues Antlitz gegeben. Der geniale Einfall ist also kein Geistesblitz, sondern er ist tief und schwer errungen, erkämpft in konzentrierter geistiger Haltung, wobei das intuitive Auge alle Möglichkeiten, olle Tatsachen und Naturgesetze, die da hereinspielen oder auch nur hereinspielen könnten, berücksichtigt. Was kann der Laie vom Sinn der Quantentheorie verstehen? Vor allem das, daß die Natur nicht kontinuierlich, sondern in Teilchen, oder, wenn man will, auch in Sprüngen arbeitet. Es gibt einen alten lateinischen Spruch: Natura non facit saltum. Die Natur macht keine Sprünge. Tatsächlich haben alle Physiker und Naturforscher, ganz gleich, ob sie Galilei oder Newton, Goethe oder Helmholtz hießen, so gedacht. Und auch wir haben doch alle den Eindruck, daß etwa von einer Kerze oder einer elektrischen Birne das Licht einem Flusse gleich kontinuierlich abfließt. Bis 1900, als Max Planck seine neue Erkenntnis bekanntgab und ihr die Fachleute nur sehr zögernd folgten, war dos also die Ansicht auch der Forschung. Aber nun wissen mir: das Licht wird in Teilchen, in „Quanten" ousgesandt, die einen bestimmten meßbaren Energiebetrag aufweisen. Und das gilt nicht nur für das Licht, sondern für das gesamte Geschehen im kleinsten Bereich der Natur, im Mikrokosmos, es gilt für Röntgenstrahlen, für chemische Umsetzungen, und ein Gebiet der Physik nach dem anderen wurde durch die Quantentheorie befruchtet und neu gebaut. Im Gesamtbild Max Plancks ober dürfen nun drei wesentliche Züge nicht fehlen. Zunächst ein persönlicher: er war zeit seines Lebens ein großer Pianist, ja, er überlegte in seiner Jugend, ob er nicht ganz Musiker werden solle. In der Musik fand er die Entspannung, die er so oft brauchte. Zweitens hat er, entgegen seinem innersten Wesen, sich immer häufiger bitten lasser^ vor breitester Oeffent1 U-Boot gegen Bomber Siegreicher Abwehrkauchf im brasilianischen Seeraum. .. — —o-----D — Smolensk befinden sich an einem mit Katyn bezeichneten Ort die Massen- gräb er polnischer Offiziere, die zum Teil geöffnet sind. 2. Auf Grund der Untersuchung von ungefähr 300 aus gegrabenen Leichen läßt sich feststellen, daß diese Offiziere durchPistolenschüsse in das Genick ermordet worden sind; aus der typischen Gleichförmigkeit der Wunden kann auf eine Hinrichtung durch fachlich geschulte Henker geschlossen werden. 3. Der Mord trägt nicht die Züge eines Raubmordes. Die Toten sind noch mit Uniformen, Stie- Lin ID impf euer Attar durch Restaurierung vom Untergang gerettet. Im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt ist ein spätgotischer Altar aus der Stadtkirche in Wimpfen ausgestellt, der während der letzten Monate in den Werkstätten des Landesmuseums von Kunstmaler Walter Horst wiederhergestellt worden ist. Seinen kunstfertigen Händen ist es zu danken, daß der Altar von dem drohenden Untergang gerettet wurde. Don allen mittelalterlichen Altären, die in den letzten Jahren im Museum restauriert wurden, war der aus Wimpfen am meisten gefährdet. Holzwurm und Moder hatten ihn so heimgesucht, daß der innere Holzkern ganz brüchig geworden war, er bestand nur noch aus Hohlräumen, die mit Wurmmehl angefüllt waren. Nur die farbige Fassung war an vielen Stellen das einzige, was noch einen gewissen Zusammenhalt bot. Vach und Graupner im Wettbewerb. lichkeit seine philosophischen, weit im Weltbild, in Kousalitätsprobleme und ethische und religiöse Fragen ausholenden Gedanken darzulegen. Er fühlte hier gerade,zu eine Verantwortung als deutscher Forscher vor dem Volke. Und das geschah — drittens — aus feiner großen, warmen Liebe zu Volk und Vaterland, für die es eine überwältigend große Zahl von Beweisen, insbesondere in seinen Reden, gibt. So steht dieser Mann als glückverheißender Japan hat volle Handlungsfreiheit. Sofia, 21. April. (Europapreß.) Der neue japanische Botschafter in Rom, H i d a k a , der sich auf der Reise von Japan nach Rom mehrere Tage i n Sofia aufhielt, erklärte, Japan sei bereit, mit seinen reichen Rohstoffvorräten Europa beizuspringen und auch den Balkanstaaten auf diese Weise Hilfe zu leisten. Deutschland, Italien und Japan führten einen gemeinsamen Kampf nach einem gemeinsamen Das polnische Rote Kreuz zum Massenmord vou Katyn iomr ir Ms lhr gtit ihe.iiii beM mess, i Briten. Wettbewerb doch ein mehr als nur geschichtlich bedingtes Interesse hüben. „Jlota“ — ein neuer Film. Unter der Spielleitung von Harald Braun begonnen in den Tempelhofer Ateliers die Aufnahmen zu dem Ufa-Film „Nora", ein Werk nach Motiven jenes Schauspiels von Henrik Ibsen, dem der Dichter den Titel „Ein Puppenheim" gab. Die Titelrolle spielt Luise Ullrich, die damit nach einer Filmpause von fast zwei Jahren — ihr letzter Film war „Annelie" — wieder auf der Leinwand erscheinen wird. Ihr Partner ist Viktor Staal. In weiteren Rollen sind Franziska Kinz, Carl Kuhlmann und Gustav Diessel eingesetzt. An der Kamera steht Franz Weihmayr. Hochschulnachrichten. Der a. o. Professor Dr. phil. habil. Martin Göhring wurde zum Direktor des Seminars für politische Auslandskunde der Reichsuniversität Straßburg bestellt. 1903 in Ostdorf (Württemberg) geboren, studierte er in Tübingen, Paris, Halle und Kiel und promovierte 1932 in Kiel, wo er sich 1938 habilitierte. 1939 wurde ihm an der Universität Halle die Dozentur für mittlere und neuere Geschichte erteilt. — Dozent Dr. Friedrich Wey - g a nb, Heidelberg, wurde mit der vertretungsweisen Wahrnehmung der freien Abteilungsstelle in der chemischen Abteilung des Medizinischen Forschungsinstituts der Reichsuniversität Straßburg betraut. [enrairr ichr D er sm )en eft e er fr verurtt im $ roßek sänM „Oben cht. ' Oer Führer dankt dem Gauleiter. RSG. Der Führer sandle dem Gauleiter auf die Geburlstagsglückwünsche des Gaues Hessen- Rassau folgendes Antworttelegramm: „Für die Glückwünsche, die Sie mir zugleich im Hamen des Gaues hessen-Rassau zu meinem Geburtstage ausgesprochen haben, sage ich Ihnen meinen herzlichen Dank. Adolf Hitler. Beförderungen in der SA.-Sruppe Hessen. Zum Gruppenführer Drigadeführer Max Sol - br i g ; zum Standartenführer Obersturmbannführer Adolf M ü n f € r , Obersturmbannführer Gustav Schultze, Obersturmbannführer Karl Ucker- mann, Obersturmbannführer Erich Meier, Obersturmbannführer Hermann Theiß. Ernennungen. Der Führer hat dem Generalarzt Dr. med. Wolter Schreiber in Berlin-Steglitz, dem General« arbeitsarzt Dr.med. Fritz Schröder in Berliw Lcmtwitz, dem Chefarzt des Gerhard-Wagner-Kran-- kenhauses in Dresden, Stadtobermedizinalrat Dr. med. Hermann Jensen, dem Direktor im Reichs« gesundheitsamt Dr.med. Eduard Schütt in Berlin-Schöneberg, dem Leiter des Deutschen Krankenhauses in Buenos Aires, Dr. med. Max Neve, sowie dem Technischen Direktor und Chefkonstrukteur Dr.-Jngenieur e.h. Carl Waninger in Berlin- Frohnau, dem Direktor Dr.-Jng. Albert Wolff in Berlin-Dahlem und dem Architekten Dr.-Jng. Herbett R imp l in Berlin-Frohnou den Titel Professor verliehen. Die Bank der Deutschen Arbeit. Der Vorsitzer des Aufsichtsrates der Bank der Deutschen Arbeit AG., Stabsleiter Heinrich Simon, hat fein Amt als Vorsitzer und sein Mandat als Aufiichtsratsmttglied der Bank niedergelegt, da nach einem Runderlaß des Fraktionsführers der rter n her e ier ju Selm. i » bis p der A tmid, d. ;| m dgtM rechts | rem | tiefen M l begED ioiW 1 die M ihr* evöltrt-1 i Höhenverlust entkommen. Inzwischen konnte die Reparatur beendet werden, das Boot war wieder tauchfähig. Rom, 21. April. (Europapreß.) Den Kampf eines italienischen U-Bootes im braWamschen Meeresraum gegen nordamerikanische Flugzeuge schildert „Giornale d'Jtalia". Das U-Boot konnte nicht tauchen, weil gerade eine Reparatur ausge- führt wurde. Der Angriff erfolgte zunächst durch ein einziges nordamerikanisches Flugzeug, dessen Bomben aber zu weit fielen. Bald danach kamen zwei weitere feindliche Flugzeuge in Sicht, die sofort den Angriff aufnahmen. Das U-Boot antwortete mit al- ren Bordwaffen. Eine Bombe fiel so dicht neben dem Boot aufs Wasser, daß die Splitter den ganzen Rumpf bestrichen. Hierbei verlor die U-Boot-Be- 'atzung einen Mann von der Geschützbedienung sowie einen MG.-Schützen, während der Komman-- dank, der erste Ingenieur, ein weiterer Offizier und fechs Mann wurden verletzt. Alle Verwundeten blieben auf ihren Posten, während ein Teil der Be- 'atzung die Abwehrwaffen bediente, setzten die an- s deren die Reparaturarbeiten fort. Ein Maschinengewehr erfaßte eines der feindlichen Flugzeuge bei einem Tiefangriff, so daß es in Brand geriet, und ns Meer stürzte. Ein Schuß aus dem Geschütz ritz [ rter I fchin "schon längst' ihr- Urteil gesprochen hat," so I Stt einer langen Rauchfahne und unter sichtbarem dürste diese spate Begegnung 'M künstlerische^ * 5« L engE iftX • 'S L & legeU hl'Ä Vor bald 225 Jahren bewarben sich Johann Sebastian Bach und Christian Graupner um das durch den Tod Kuhnaus erledigte Thomaskantorat in Leipzig. Die Kantaten beider Komponisten, mit denen sie sich einst um den Posten bewarben, werden zum ersten Male seit jenen Leipziger Tagen sich am 31. Mai in Darmstadt in einem Konzert gegenüberstehen. Wenn auch die Zeit inzwischen schon längst ' (Scherl-Bilderdienst-M.) Verwirklichung des Jdealtypus der deutschen Forscherpersönlichkeit. Man wird das besonders deutlich erkennen, wenn man ihn mit seinem Vorgänger, dem Theologen Adolf von Harnack, und seinem Nachfolger, dem genialen Chemiker und Organisator Carl Bosch, als Präsidenten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft vergleicht. Im Gegensatz zu dem stets weit ins Kulturelle und Kulturgeschichtliche ausholenden Harnack und dem kühnen Wissenschafts- und Wirtschaftspionier Bosch ist Planck der sttlle Forscher, der sich nicht von vornherein vom Schwung des Weltanschaulichen, des Gestaltenmüssens, des Jns-Licht- Stellens tragen läßt. Er ging „ganz einfach" — dieser Ausdruck sei mit Vorbedacht gewählt — einem sich aufdrängenden physikalischen Problem nach, das schon in seinem Charakter von einer Million Menschen nur einige verstehen. Die Strahlungsvorgänge im „schweren Körper", einige Unstimmigkeiten zwischen Experiment und physikalischer Theorie brachten chn -auf die Schaffung der Quantentheorie. In einer gefammeüen, bohrenden, hin und her wogenden Kraft des Geistes, dis- Zu seinem 85. Geburtstage. Wenn der Name Max Planck genannt wird. Horchen Japaner, Inder, Amerikaner ebenfo aus Die Spanier, Bulgaren oder Schweden. Knopp, an- pruchslos wie der Name selbst klingt, so tritt mich >ie ganze Persönlichkeit dieses großen deutschen Forschers vor uns. Im Gegensatz zu allen, die ivs dem Anspruch heraus leben und für nur an- ,ebliche Leistung Bewunderung fordern, hat Max Vlcmck fein ganzes Leben der Leistung gewidmet lie Bewunderung erstrebt und sich selbst so wenig m den Mittelpunkt gestellt, wie man es kaum zu glauben vermöchte. Es gibt eine verbürgte Ueb^- ieferung, daß Max Planck, der das physikalische Weltbild grundlegend veränderte und nut seiner Quantentheorie eine neue Epoche der Physik "egrünbete, in seinem Kolleg über theoretische Lhyf iie auf fein Verdienst dabei hinwies, so daß di Dtubenten nur von anderer Seite erfahren konnten, »aß Planck selbst die • Quantentheorie auf gestellt «atic. Das Schicksal aber, das ost gerechter ist als »ir annehmen und einen Auscsteich Hefen bescheidenen deutschen forscher aus die h> ch- *en Gipfel wissenschaftlicher Ehren fteigen g, ö hat ihm jahrzehntelang das Amt eines P s '•enten der Preußischen Akadem i e Wisse.nschaften anvertrout, dann da^u noch *on 1930 bis 1937 das des Präsidenten der welt- • kannten K a i s e r - W i lh e.l m - G e s e l lsch t ur Förderung der Wissenschaften und es hat ihn um Exponenten deutschen wissen chastlichen Lebens überhaupt werden lassen. Max Planch der stets "ervorragender Bergsteiger war, hat aber m diesen chwirtdelnden Höhen des Ruhmes nie das innere Meichgewicht verloren, ebenso wie auf den h J Berggipfeln das körperliche. Er dien stets der -ache und damit bewußt fernem ^terland So kam es, daß er über feine M^i enfchaftttche Bedeutung hinaus, die nur die Fachleute b umfassenden Beziehungen würdigen können zum Mythos für neuzeitlichen Forschergeist b T5 Wie alt sind die Spielkarten? Das Kartenspiel, das sich heute einer allgemeinen Beliebtheit erfreut, ist, mit anderen Formen der Unterhaltung verglichen, noch jung. Wie bei so vielen Dingen wird zwar von den Chinesen erzählt, daß sie schon im Jahre 1120 vor der Zeitrechnung Spielkarten gehabt haben, und ihre Chroniken berichten von einem Kaiser, der das Kartenspiel erfunden habe, um die sich langweilenden Damen seines Hosts zu unterhalten, aber diese Ueberlieferung aus grauer Vorzeit scheint nicht recht begründet. Jedenfalls hat das Altertum, soweit uns bekannt ist, nichts von Spielkarten gewußt, und auch im Mittel- alter dürften sie bis in das 14. Jahrhundert hinein nicht benutzt worden fein. Noch Petrarca erwähnt in feinem Dialog über die Spiele, in dem er alle aufführt, die damals üblich waren, keine Karten. Die erste authentische Erwähnung der Spielkarten in Europa stammt aus dem Jahre 1392. Unter den Rechnungen von Charbot Poupart, dem Schatz- meistes Karls VI. von Frankreich, findet sich eine Eintragung über eine Bezahlung für die Bemalung von Spielkarten. Damals müssen also die Karten schon erfunden gewesen fein, so daß man ihre Erfindung in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts setzen kann. Die Herstellung der Karten war in jener Zeit sehr kostspielig. Erst als mit dem Holzschnitt und dem Kupferstich brauchbare Reproduk- tionsverfahren entwickelt waren, bürgerten sich auch die Kartenspiele mehr ein. Es gibt herrliche Beispiele für die künstlerische Ausstattung der Spiel* karten in den frühesten Erzeugnissen der deutsche« Graphik Warschau, 22. April. (DNB.) Nunmehr hat ^uch der Z e n t r a l a u s f ch u ß d e s p o l n i s ch e n •Roten Kreuzes zum Massenmord von Katyn Stellung genommen und folgendes Schreiben an DenPräsidentendesJnternationalen Komitees des Roten Kreuzes in Genf gerichtet: „Angesichts feiner Pflicht, im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten zur Aufklärung des fchmerz- ! lichen Falles von Smolensk beizuttagen, beehrt sich 305 polnische Rote Kreuz, Ihnen den Inhalt des Berichtes unseres Generalsekretärs zur Kemttnis zu . ik», xva foer Spitze des technischen Aus- Jnfonmationsbüros auf Einladung Plan. In Dftaflen habe Japack fast feine ge°s f amten Ziele erreicht und warte ruhig auf | die weitere Entwicklung, ganz gleich, was die Nordamerikaner und Engländer auch immer unternehmen mögen. In Japan fei man fest davon überzeugt, daß beide Staaten nichts anderes mehr zu tun vermöchten, als lediglich einen Seekrieg zu führen, ohne eine ernsthafte Offensive vornehmen zu können. In allen Fällen fei Japan bereit, fid> mit diesen ober jenen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Japan verfüge heute über die volle Handlungsfreiheit und fei in der Lage, überall dahin feine Truppen gegen den Feind zu entsenden, wo dies notwendig fein sollte. Die japanischen Unterseeboote und Flugzeuge beherrschten den gesamten Stillen Ozean. tttt (b teK telW 'M ib % geworden ist. Max Planck selbst würde eine solche g mit seinem gütigen Lächeln rtlehnen. _______nehmen uns das Recht zu fragen: warum und mit welchem inneren Recht kam es zu einem solchen .Mythos? Die Antwort ist nicht nur dem leicht, dem es vergönnt war, fast vier Jahrzehnte ihm persönlich nahe zu stehen. Es tarn hier zu unwiederholbaren, originalen Zusammen- einer epochalen Forscherleistung mit der sein bekleidet und tragen noch Auszeichnungen, außerdem finden sich bei den Ermordeten erhebliche •Betrage polnischen Geldes. 4. Aus den bei den Leichen Vorgefundenen Papieren und Urkunden muß geschlossen werden, daß der । gjtolb ungefähr in den Monaten März bis April 1940 stattgefunden hat. 5. Bis jetzt konnte lediglich eine beschränkte Anzahl on Leichen (ungefähr 150) identifiziert werden. 6. Zur Identifizierung und Registrierung aller Ermordeten wäre es zweckmäßig, die nach Smolensk Entsandte technische Mannschaft des polnischen Roten zfteuzes um 5 bis 6 Personen zu verstärken. 7. Die Arbeiten des technischen Ausschusses können mir in enger Zusammenarbeit mit denen der zuständigen örtlichen Militärbehörden weitergeführt und gefördert werden. 8. Unser technischer Ausschuß erfreute sich am Orte seiner Tätigkeit seitens der deutschen Militärbehörden einer sehr verbindlichen Unterstützung und Mitarbeit. Auf Grund des im vorstehenden Bericht enthaltenen Tatbestandes und unter Bezugnahme auf Artikel IV, Lit. D der Satzung des Internationalen Äusschusses des Roten Kreuzes vom 28.8.1930 bitten wir Sie, Herr Präsident, alle Schritte und Maßnahmen in Erwägung zu ziehen, die in der Satzung des Internationalen Ausschusses vorgesehen sind und „ _ geworden r Max Planck, Ker «chopser -er Quantentheorie Reichstagsfraktion der NSDAP, vom 26. Februar 1943 die Mitglieder des Großdeutschen Reichstages aus den Organen wirtschaftlicher Unternehmungen auszuscheiden haben. An seiner Stelle wurde Hans Strauch, Hauptgeschäftsführer der Treuhandgesellschaft für wirtschaftliche Unternehmungen m. b. H. zum Dorsitzer des Aufsichtsrates gewählt. Hohe Auszeichnung für eine tapfere Frau. Fräulein Dr. Gerda Müller aus Oberursel, zur Zeit im Städtischen Krankenhaus in Saarlautem, wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern und dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet für ihr tapferes Verhalten bei einem feindlichen Terrorangriff auf eine westdeutsche Stadt. Während sie sich in vorbildlicher Weise um die Rettung von Kindern aus einem gefährdeten Krankenhaus bemühte, wurde sie selbst schwer verwundet. Keine Gnade für Rundfunlverbrecher. Der 38jährige Alois Mündel aus Wien hörte von Ende 1940 bis zu seiner Festnahme im Oktober 1942 lausend, etwa wöchentlich einmal, mit seinem Vier-Röhren-Gerät feindliche Auslandssender ab. Er behielt das Gehörte nicht für sich, sondern unterhielt sich darüber, und zwar in volksfeindlichem ,Sinne, mehrfach auf der Arbeitsstelle. Er gab auch Zettel mit den verschiedenen Wellenlängen und Sonderzeichen der Auslandsfender weiter. Das Sondergericht verurteilte ihn für fein volksgefährdendes Tun zu acht Iahten Zuchthaus. — Der 52jährige Karl Haßler in Hegnabrunn, der im Besitz eines hochwertigen Rundfunkgeräts war, hörte feit September 1939 bis ins Jahr 1941 regelmäßig feindliche Auslandsfender ab. Er ließ auch wiederholt feine Frau und feine Tochter dabei mithören und verbreitete dadurch diese Nachrichten. Trotz Warnungen ließ er von feinem verantwortungslosen Treiben nicht ab. Das Sondergericht Bayreuth verurteilte ihn zu vier Jahren Zuchthaus. Er wurde 1911 In Giebelsdorf (Oberhessen) geboren, studierte in Frankfurt, promovierte dort 1936 und habilitierte sich 1940 in Heidelberg. — Dozent Dr. rer. nat. habil. Helmut Harms, Halle, wurde an die Reichsuniversität Straßburg mit der Verpflichtung berufen, das Fach für allgemeine und physikalische Chemie zu vertreten. — Dozent Dr. Johannes L.ukas, Hamburg, ist zum a. o. Professor für Staaten- und Volkskunde Afrikas an der Universität Berlin ernannt worden. Lukas hat sich ein Jahr lang in Britifch-Nigeria aufgehalten. 1928/29 hat er eine Reise noch Aegypten unternommen und sich mit dem Studium der Sprache von Bornu beschäftigt. Durch eine Reihe von Veröffentlichungen hat Dr. Lukas seine Kenntnisse des Kanuri und des Teda erwiesen. — Dozent Dr. Karl Koch in Königsberg ist zum a. o. Pro- essor für klassische Philologie an der Universllät Iraz ernannt worden. — Dr. Ernst Weidner in Berlin-Frohnau ist zum o. Professor für Orientkunde an der Universität Graz ernannt worden. Eine „Altdeutsche Suite" von Dorschfeldt^ Das Magdeburger Kammerorchester brachte unter Willy Kade die „Altdeutsche Suite" für Orchester von Gerhard Dorschfeldt. Der aus der Schule Max Regers hervorgegangene Magdeburger Komponist hat in vier Sätzen ein ebenso beschwingt-freudiges wie anspruchsvoll-festliches Werk aufgebaut. Getragene Feierlichkeit, große aber unkomplizierte klare Melodiebögen werden abgelöst durch spritzige Leichtigkeit. Eine wirkungsvolle Jnstrumentatton unterstützt den Eindruck der volkstümlichen, liebenswürdigen Musik. Während der erste Satz im Bal- ladenton gehalten ist, greift der zweite die Form der Gavotte auf, die durch ihren besck)aulichen Mittelsatz an ein Schäferspiel erinnert. Besonders ergreifend ist der „feierliche Zug der Mannen", ein Trauermarsch für einen toten Helden. Lebensfreude sprüht aus dem Capriccio des letzten Satzes. Gerda Richter. Aus aller Wett. Fünf Kinder verbrannt. In dem mittelfinnifchen Orte Hattula kamen durck) einen Brand fünf Kinder, deren Vater im Felde steht, ums Leben. Die Mutter hatte sich in den Wald zum Holzsammeln begeben. Als sie nach einigen Sttmden zurückkehrte, stand das Haus in Flammen. Sie holte unter eigener Lebensgefahr zwei Kinder aus dem brennenden Haufe heraus, doch waren diese bereits tot. Das Feuer war wahrscheinlid) durch ein schadhaftes Ofenrohr entstanden, denn die Mutter hatte vor ihrem Fortgehen vorsorglich die Zündhölzer entfernt. Der Trauring am Vergißmeinnicht. Eine Gärtnersftau in Eibau bei Zittau fand beim Umsetzen von Vergißmeinnichtpstanzen zwischen dem Wurzelstock und dem Blattansatz eines Dergißmein- nichts einen Trauring, durch den die Pflanze hindurchgewachsen war. Der Ring war vor dreizehn Jahren von einer Frau verloren worden, die damals, auf dem gleichen Grundstück gewohnt hatte; er konnte ihr wieder zugestellt werden. Die jüngste Großmutter. Norwegische Zeitungen haben eine Untersuchung angestellt, um die jüngste Großmutter des Landes zu ermitteln. Sie ist in der Person einer 34jährigen Bäuerin m Aasnes ermittelt worden. Als sie siebzehn Jahre alt war, gebar sie eine Tochter, die genau 17 Jahre später Mutter wurde. Der jungen Großmutter Mutter und Großmutter sind auch noch am Heben und alle fünf Generationen wohnen auf dem gleichen Bauernhof. Ein vergrabener Goldschatz. Ein seit 200 Jahren vergrabener Goldschatz im Werte von etwa 120000 RM, wurde in Portugal von einem Arbeitslosen gefunden, der sich aus einem in Ruinen liegenden Wohnhaus in einem Vorort Lissabons Holz zur Feuerung beschaffen wollte, wobei er mit seiner Hacke eine kleine Kiste freilegte, die 97 Goldstücke aus der Regierungszeit des Königs Johann, 6 Halsketten mit Edelsteinen, einen Anhänger mit 6 Brillanten und 63 Rübine, .Smaragde, Topase und Amethyste, enthielt. Der glückliche Finder verbarg die Kiste wieder und wollte zunächst ein einziger Goldstück verkaufen, um sich Schuhe und einen neuen Anzug zu beschaffen. Der Juwelier mißtraute dem Verkäufer und ließ ihn festnehmen, woraus dieser der Polizei von seinem Fund berichtete. Hauptschriftletter: Dr. Friedrich WUhelm Lange. Stellvertreter des HauptschriftteiterS: Ernst Blumschein. Verantworllich für Politik und Bllder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feullleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Bruhlsche UniversitatLdruckerei R. Lange K.G. BerlagLleiter: Dr^Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht, tlnzeigenleiter: Hans Beck. —Anzeigen Preisliste Nr. fl. ,eM. di« ,. __z________ hren bringen, der sich an en üsl fchusses unseres Inf , _________o tBjp Der deutschen Behörden nach Smolensk begeben hat. ! hin"., Herr Starzynski stellte folgendes fest: ienft 1. In der Umgebung von Smolensk ' COMMERZBANK Aktiengesellschaft Hamburg-Berlin Auszug aus dem 73. Jahresbericht für das Geschäftsjahr 1942 Auch im Jahre 1942 bestand die wichtigste Aufgabe der deutschen Banken in der Mitwirkung bei der Beschaffung der zur Kriegführung notwendigen Mittel. In unserer Bilanz kommt dies in einer wesentlichen Erhöhung des Bestandes an Rcichsschatzanweisungen zum Ausdruck. Daneben haben die der Wirtschaft zur Verfügung gestellten Kredite, zum Teil in Auswirkung der Aenderung in der Finanzierung der staatlichen Auftragserteilung, eine erhebliche Steigerung erfahren. Der Zugang auf Einlagen-Konten und Spar-Konten von zusammen etwa % Milliarde ermöglichte uns die Durchführung dieser Aufgaben in ständig wachsendem Umfang. Unsere durch weitere Einberufungen verringerte Gefolgschaft hat die in der Erhöhung der Umsätze und der Bilanzsumme zum Ausdruck kommende Mehrarbeit in vorbildlicher, pflichtgetreucr Hingabe auf sich genommen. Wir sprechen ihr dafür Dank und Anerkennung aus. Unsere Fürsorge für die Gefolgschaft hielten wir im Rahmen der gegebenen Verhältnisse aufrecht. Besonders lag uns die Pflege des Zusammengehörigkeitsgefühls mit unseren einberufenen Mitarbeitern und ihren Familienangehörigen am Herzen. Im Zuge der kriegsbedingten Verminderung des Geschäftsstellennetzes haben wir im vergangenen Jahr 40 Geschäftsstellen geschlossen. Im einzelnen berichten wir zu der Entwicklung unseres Geschäftes: Die Anzahl der für unsere Kunden geführten Konten erhöhte sich ohne die Eisernen Sparkonten um 30.849 auf 602.409. Die Gesamtsumme unserer Bilanz wuchs um RM 479 Millionen auf BM 3.436 Millionen. Die Gesamtumsätze stiegen um RM 9 Milliarden auf RM 142 Milliarden. Die im Berichtsjahr von uns an 9.216 Kunden neu bewilligten Barkredite überstiegen die Summe von RM 760 Millionen. Die Bestände an Wertpapieren, Konsortial- und sonstigen Beteiligungen haben sich nicht wesentlich geändert. Unsere Kommandite von der Heydt-Kersten & Söhne und unsere ausländischen Tochtergesellschaften haben befriedigend gearbeitet. Entsprechend unserem Besitz an Steuergutscheinen I haben wir auf die Betriebsgrundstückc rd. RM 7 Millionen abgeschrieben. Der steuerlich nicht abschreibungsfähige Teil der Hauszinssteuerabgeltung wurde den Grundstückswerten zu geschlagen. Im Laufe des Geschäftsjahres haben wir größere Posten eigene Aktien zu Kursen, die zwischen 142%% und 152%% lagen, erworben und abgegeben. Eigene Aktien besitzen wir nicht. Die Einzahlungsverpflichtungen auf nicht vollgczahlte Aktien und GmbH.-Anteile betragen RM 5.992.437, — . Die Erträge aus Zinsen und Provisionen bewegen sich nach Kürzung der erforderlichen Rückstellungen etwa auf der Höhe des Vorjahres. Die Gewinne aus Wertpapieren, Konsortial- und sonstigen Beteiligungen, Devisen, Sorten, Zinsscheinen und andere Einnahmen haben wir wiederum nicht in der Gewinn- und Verlust-Rechnung ausgewiesen, sondern vorweg für innere Rücklagen verwendet. Auf der Ausgabenseite stehen RM 3 Millionen Ersparnissen an Unkosten Mehraufwendungen an Steuern von RM 4 Millionen gegenüber. Die Gesamtbezüge des Vorstandes und die Ruhegehälter an frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene, einschließlich der von Rechtsvorgängern übernommenen, betrugen für das Geschäftsjahr RM 1.220.643,43, die satzungsgemäßen Vergütungen an den Aufsichtsrat RM 297.934,85. Unsere vertraglich zugesagten Ruhegehaltszahlungen sind mit RM 1.170.386,78 in den Ausgaben für soziale Zwecke enthalten. Den Pensionsfonds haben wir durch Zuführung von RM 1 Million auf RM 9.750.000,— verstärkt. Unser Abschlußprüfer hat die Dividendenprüfung für 1941 durchgeführt und folgenden Bcstätigungsvermerk erteilt: „Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflichtmäßigen Prüfung auf, Grund der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise war kein Treuhandvermögen zu bilden. Die Gewinnverwendung entspricht den Vorschriften der Dividendenabgabeverordnung. Die Aufsichtsratsvergütung unterlag noch nicht den Vorschriften des 8 38, 2. DADV." Der Jahresabschluß wurde vom Aufsichtsrat gebilligt und ist somit gemäß § 125 Absatz 3 des Aktiengesetzes festgestellt. Wir schlagen vor, den in der Bilanz ausgewiesenen Reingewinn von RM 7.733.465,03 (einschließlich RM 1.731.089,02 Gewinnvortrag aus 1941) wie folgt zu verwenden: 6% Dividende auf das Aktienkapital von RM 100.000.000 .. RM 6.000.000,— Vortrag auf neue Rechnung................. 1.733.465,03 Hamburg, d(m 3 April 1943e Berlin, Der Vorstand Bandel Boode Deu3 Hettlage RM 7.733.465,03 1296D Marx Schilling Frischer Holland. Kopfsalat eingetroffen. Hermann Ni er Neuen Bäue7 02670 Burnus nicht für kleine Wäsche! Burnus für alle Wäsche — für allen Schmutz, das gilt für die Zeit, wo Burnus unbeschränkt zu haben ist. Heute sortiert man die Wäsche und weicht nur die schmutzigsten Stücke in Burnus ein. Der ärgste Schmutz bleibt dadurch schon im Einweichwasser, und man bekommt auch die schwierigen Wäschestücke ohne langes Kochen*) und Bürsten leichter sauber. •) >Ud» em Sieg über „Kuhlenklau“. Kirchliche Anzeigen. Starfreitao, 23. Avril. Hungen. .15, m. bl. Abendmahl, Schäfer. Lick. 9.15: Beichte. 9.30: Naumann. (fhorschule. Kirchenchvr. Abendmahl. Kollekte. Spielvereinigung 1900 e.V. Freitag, 30. April 1943, 20 Uhr Rest. Bepler, Bahnhofstraße 11 ordeDlliche GeneralversaiDinlDng Tagesordnung: 1t. Satzung. Erscheinen der in der Heimat verbliebenen Mitglieder ist unbedingt erforderlich. 02632 Bende, Gemeinschaftsführer. Beamtenwitwe, ruh. Mieterin, sucht Rimmer und Küche in gutem Hause zum 1. od 15. Mai (auch Untermiete). Schriftliche Angebote unter 02592 an den Gießener Anzeiger erbeten. , Jl beseitigt und ver- n ist auch für die Füfje wichtig! hütet Futsch weilj, Brennen, Wund- und Blasenlaufen Eidechse. Fußpflege CARL HAMEL & CO. FRANKFURT-M.9 Pell und Knolle’s Kellersorgen. Kartoffelkeime. Feuchte Luft.und Dunkelheit, Wärme und die Frühlingszeit Bringen in den Lagerräumen Pell und Knolle leicht zum Keimen. Diese Triebe abzubrechen. Wird durch Welken bald sich rächen. Schwarze Flecken kriegen sie. Und viel weniger wiegen sie. Wer die Ursach* tunlichst minder). Nährwertschaden klug verhindert. Kartoffelkeime «^Verbrauch entfernen! Ali heute Donnerstag, 19 Uhr bis Samstag vormittag, 8 Uhr versieht den Tag- und Nachtdienst die Pelikan-Apotheke. Ab Samstag, den 24. April, vorm. 8 Uhr bis 2. Feiertag, vorm. 8 Uhr, versieht den Nacht- und Feiertagsdienst die Neue Apotheke. Ab Dienstag, den 27. April, vorm. 8 Uhr bis Freitag, den 30. April, 19 Uhr versieht den Nachtdienst die Hirsch-Apotheke. EWAOl* fABRIKBIElEfElD| fiutmll GllttreU T-ILUNG PFLANZENSCHUTZ EWAOl Stiubeminei KohlenstoffEisenoxyd Mineralmehl zur Bodenvertesserung verhütet und vernichtet Pflanzenschädlinge ErdflohKäfer. Larven, Raupen u.dqL für Mensch und Haustier unschädlich . ■' Aus biologisch anerkannten Statten hergestellt I O I Gestern, heute und morgens FRANCK Kaffee mittel SEIT 1828 truyck/njzt, Streudose eil Gewichts- und GröSentabelle 63 M. NIVEA KINDERi^-* PUDER!? Beutel 40 PI. MIVti KINDERCBf ME gegen Rehungen Sch. 50Pf. im Zivilbereich rät OSRAM: 1. Licht sofort ausschalten, wenn es nicht benötigt wird. 2. Glühlampen in jedernicht leuchtwichtigen Brennstelle locker schrauben. 3. Lampen und Leuchten beim Säubern schonend behandeln. So schaffen Sie sich eine stille Lichtreserve fürtages- lichtarme Zeiten...und Strom wird auch dabei gespart. LICHTVERBfiAUCHERN * Schuhcreme einsparen! Annemarie and der Hauptversammlung berechtigt. In dieser stimmen oder Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre Lore Bill MARYLAN Weilburg I gesteigerter Fettwirkung I D daher iit eie ausgiebiger ■ jffl —und muß sparsamer Ä ■ gebraucht werden) ■ ■ Preis 1,SO RM ■ 02627/ ÖLORlfl Wiederaufführung Nur Karfreitag 8S0IIÜ AUS DEN SIDOL-WERKEN KHASANA Nur heute und Karfreitag! U1NRTUIT *,M. 02646 warVlaS PPLPST ; das Scheaewulitet* - KOSMETISCHE WELTMARKEN «AftLSRÜHER PARFÜMERIE UND TOILETTESEIFENFABRIK Um ihre ein- 3. Entlastung des Vorstandes des Aufsichtsrates. 4. Wahlen zum Aufsichtsrat. 5. Wahl des Abschlußprüfers. Heute Donnerstag letzter Tag Geheimnis Tibet Die glückliche Geburt ihres ersten Kindes zeigen in dankbarer Freude an Lang-Göns, den 16. April 1943 02648, t. Vorlegung des Geschäftsberichts und des Jahresabschlusses für 1942 mit dem Bericht des Aufsichtsrates. 2. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinns. Jeder Aktionär ist zur Teilnahme an Statt Karten! Für die uns so überaus zahlreich erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich Walter Martini, Obergefreiter und Frau Marie, geb. Velten Leihgestern, April 1943 02628/ Statt Karten! Für die uns so überaus zahlreich erwiesenenGlückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich Willy Will, z. Z. Wehrmacht und Frau Sophie, geb. Hildebrand Gießen-Klein-Llnden,Waldweide4 im April 1943 nur kurz auf kochen lassen! Nicht mehr nehmen als in der Gebrauchsanweisung vorgeschrieben ist1 Sie erhalten „Kufeke“ in Apotheken und Drogerien, und zwar nur auf die Abschnitte A—D der Brotkarte für Kleinstkinder. R. KUFEKE, HAMBURG-BERGEDORF 1 Emmi Reuhl, geb. Krausch Obergefreiter Otto Reuhl z. Z. im Felde Alpine Chemische A. G. Berlin NW 7 Statt Karten! Für die uns zu unserer Verlobung übermittelten Glückwünsche danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei Hardy L Co. G. m. b. H., Berlin, bei der Länderbaok Wien Aktiengesellschaft, Wien, bei der Böhmischen Escompte-Bank, Prag, bei der Ostbank Aktiengesellschaft, Posen, oder bei einer Niederlassung dieser Institute bis zum Ende der Schalterkassenstunden hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen. Für den Fall einer Hinterlegung bei einem deutschen Nvotar oder der Deutschen Reichsbank als Wertpapiersammelbank Ist der Hinterlegungsschein spätestens am zweiten Tag vor der Hauptversammlung der Dresdner Bank in Berlin einzureichen. Berlin, den 14. April 1943 Der Vorstand Schippe! Basch KOK DRESDNER BANK Siebzigste ordentliche Hauptversammlung Hiermit werden die Aktionäre zur siebzigsten ordentlichen Hauptversammlung, die Donnerstag, den 6. Mat 1943, mittags 12 Uhr, Im Bankgebäude Berlin W 8, Markgrafenstraße 43, stattfinden wird, elngeladen. Tagesordnung: Aktien gemäß 8 19 der Satzung spätestens bis zum 3. Mai dieses Jahres schließlich bei der Dresdner Bank in Berlin oder Dresden, bei dem Bankhaus Achten Sie auf die ersten Anzeichen der F uß Flechte! Die Fuß-Pilz-Flechte ist eine leicht übertragbare Hautinfektion, aufch der* sauberste Mensch kann von ihr befallen werden. Füßjudoan und feuchte, schwammige Hautstellen zwischen den Zehen stad die ersten Anzeichen. Desinfizieren Sie schpn bei deff;eritemAnzeichfen sofort mit Ovis* Morgens und abends ein paar Tropfen Otis töten das Pilzgeflecht ab und Sie sind von der Fuß-ESU-Jlechte befreit. Die Kellnerin Anna Das Schicksal einer Mutter mit Franzika Kinz Otto Wernicke, Elfriede Datzig Winnie Markus, H. Brix, Paul Dahlke, Gustav Waldau Spielleitung: Peter Paul Brauer Wir reparieren Sport- iinftMen und sind zu näherer Auskunft gerne bereit. — Als Annahmestelle sind verpflichtet: Fr. Levermann, Seltersweg 71 C. 0, Reuter, Seltersweg 61 C. Röhr & Co., Bahnhofstr. 44. wie sie selbst, sieht auch ihr gepflegter Haushalt aus. Ständig hilft ihr beim Scheuern u. Putzen Simx Statt Karten! Für die anläßlich unserer Silberhochzeit erwiesenen Aufmerk* samkeiten danken \wir herzlich Wilhelm Haas und Frau Gießen, Rodheimer Str. <1 im April 1943 Dr.Hans 6eorg Gundel Leutnant Gießen, Roonstr.fi im April 1943 _______0» Lichtspielhaus Wo. :2.30,4.45,7.30; So.u.Frei. 2.00, 4.80, 7.30. 130QC Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche sagen wir unseren herzlichen Dank Hellmut Hudel Hauptmann u. Abteilungs-Kommandeur Hella Hudel Gießen, im April 1948 . 02626/ IHaldtausdh Ein Ufa-Film nach dem gleichn. Roman von Ludwig Ganghofer mit Hansi Knoteck, Paul Richter Hedwig Bleibtreu, Ed. Köck Spielleitung: Paul Ostermayr Dieser Film birgt bildlich und inhaltlich soviel Schönes, daß man am Ende erfreut und beglückt ist. 2.00 4.30 7.30 Uhr Jugend hat Zutritt 1288C Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie dek Eberbürger- meisters der etabt Gießen. Betr.: Eierverteilung. Auf Verfügung deS Herrn Reichsmntisters für Ernährung und Landwirtschaft werden für die Zeit vom 5. April bis 2. Mai 1913 auf den gültigen Bestellfchein Nr. 18 der Reichseierkarle weitere '! Ger auf den Abschnitt c für jeden Bersorgungsberechtigten auSgegebeu. 1302D Gießen, den SS.April 1943. Für die Landräto der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Lberbürgermeister der Stadt Gießen Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Loh. Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Lberbttrger- meisters der Ltadt Gießeu. Betr.: Durchführung deS Kartensystems für Lebensmittel für die 49. Zuteilungsperiode. Die Käsesonderzuteilung von 125 g in der 49. Zuteilungsperiode erfolgt mit 62,5 g Weichkäse und 62,5 g Sauermilchkäse. Gießen, den 22. April 1943. 1303D Für die Laudräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießeu Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Loh. Gaatkartoffeln Frühbote, frühe..........(anerk. Nachbau) Edelgard, mittelspäte...... „ ,, Flava, „ ...... H Mensa, „ ..... „ Mensa, „ ...... (Hochzucht) Samenhandlung Heinrich Hahn Bahnhofstraße Fernruf 3408 1297 D__1 . Am Dienstag, dem 4. Mai 1943,14Uhr, werdest mr M Journalisten den Hörer aus der Hand. „Hallo, wer ist da? Dr. Dos Passos? Hier spricht Dr. Larsen." Ganz fern hört sie seine Stimme. „Miß Larsens Ja, wir haben die Leitung repariert. Was? Nein, wir fitzen mutterseelenallein, unsere Träger find ausgerückt. Dr. Lewis steht neben mir. Ich gebe ihn Ihnen!" Und nun ist Bobs Stimme da, zärtlich beschwörend. „Hallo — Virgin? Bist du mir noch böse? Ich bin ganz traurig über urrfere dumme Zankerei. Sei wieder gut, es tut mir leid. Hallo Virgin? Hallo — Hallo!" Bob horcht noch eine Weile in den Apparat. Dann sagt er lakonisch zu Dos Passos: „Aus. Die Leitung ist wieder kaputt!" Ratlos sehen sich die beiden Männer an. Sie fitzen auf umgeftüipten leeren Kisten. Als Dach haben sie die Zeltplane über den Raum gespannt. Die Trümmer der Möbel und die Aschenhaufen find aus dem Bungalow entfernt. Mit plötzlichem Entschluß laufen Dos Passos und Lewis, ohne daß ein Wort zwischen ihnen gefallen ist, ins Freie. Etwa hundert Meter von der Station entfernt, wo die Dschungel anfängt, bleiben sie stehen. Die Enden der durchgeschnittenen Leitung hängen quer über den Weg. Am Boden liegt ein Speer. Dos Passos hebt ihn auf, schnalzt mit der Zunge. Ein paar Schritte weiter ist eine tiefe Grube, die mit Zweigen und Blättern überdeckt war. Jetzt hängen die Zweige in die Grube hinein. Lautlos legt sich Dos Passos auf die Erde, schiebt seinen Körper bis an den Grubenrand. Tief unten hockt ängstlich in eine Ecke gedrückt ein Dschungelneger, der nach oben starrt. „Siehst du, mein Sohn", ruft Dos Passos belustigt hinunter, „bas kommt davon, wenn man die Leitung immer wieder an derselben Stelle kaputt machen will! Verstehst mich nicht, was? Macht nichts, wir beide werden uns noch sehr gut verstehen — bestimmt." Er hält dem Neger den langen Speer mit dem Schaft nach unten in die Grube. „Na. nun komm mal raus. Na, komm schon. Du willst nicht? Ooooh, da müssen wir dich eben holen ..." Dos Passos steht auf. „Wollen Sie dem Herrn bitte mal behilflich sein, Lewis?" Mißtrauisch blickt ihn der andere an. „Warum denn gerade ich?" „Weil ich Ihnen bestimmt wieder heraushelsH Lewis", antwortet Dos Passos, ohne die DoppelK deutigk^t, seiner Worte zu betonen. (Fortsetzung folgt.). Bilanz beträgt in Passiva und Aktiva 90 660,84 NM., die Gewinn- und Verlustrechnung in Aufwendungen und Erträgen 6578,78 RM. Der Reingewinn beläuft sich auf 1563,76 RM. Davon werden der Bauernouerungsrücklage 400,— RM überwiesen. 4 v. j). werden als Dividende ausbezahlt, das sind 569,03 RM.: dem Deutschen Roten Kreuz werden 50 RM. überwiesen, der Rest mit 544,73 RM. kommt zur Hilsrücklage. Die Jahresrechnung fand einstimmige Genehmigung, Das nach der Satzung ausscheidende Aufsichtsratsmitglied Karl Lösfert wurde wieder in sein Amt berufen. Die Anregung eines Mitglieds, Fensterläden an den Genossenschaftshäusern anzubringen, soll vom Vorstand geprüft werden. Im zweiten Teil der Generalversammlung sprach Reichsbahn-Oberinspektor Plum- hoffim Auftrag der Reichsbahndirektion Frankfurt o. M. über die Vorbereitungen und grundsätzlichen Bestimmungen der beabsichtigten Verschmelzung mit der „Siege, Siedlungsgesellschäft für das Derkehrs- personal, gemeinnützige Genossenschaft m. b. 5). in Mainz". Zurück zum soliden Ferkelmarkt. Linkous von Ferkeln und Läufern genehmigungs Pflichtig. Durch einen Erlaß des Reichsernährungsministers sind die Bestimmungen über den Ein- und Verkauf von Ferkeln, Läufern und Schafen verschärft worden, um einer unerwünschten Erweiterung des Personenkreises, der sich eine unberechtigte Eigonversor- gung mit Fleisch zu verschaffen sucht, vorzubeugen. Zugleich werden neue Möglichkeiten geschaffen, ^chwarzschlachtungen festzustellen und bestrafen zu können. Auch Jungtiere aller Art unterliegen seit Krieasbeginn der Bewirtschaftung. Eine Schlacht- geneymigung für Ferkel und Läufer wird künftig .zur Sicherung ausreichenden Nachwuchses an Schweinen nur in zwingenden Ausnahmefällen erteilt. Von besonderer Bedeutung ist die allgemeine Einführung einer Genehmigungspfticht für den Ein- kauf von Ferkeln und Läufern sowie von Schaf- oieh durch alle nichtlandwirtschaftlichen Tierhalter. Die Cinkaufsgenehmigung wird nur erteilt, wenn der Antragsteller den Nachweis einer eigenen und ausreichenden Futtergrundlage erbringt. Sollen die Tiere für Hausschlachtungen gekauft werden, so müssen die Voraussetzungen für die Genehmigung einer Hausschlachtung oorliegen. Nichtlandwirtschaftliche Tierhalter, die Ferkel umb Läufer oder Schafvieh schon vor dem Inkrafttreten dieses Erlasses eingestellt hatten, müssen diese Tiere dem zuständigen Er- nährungsamt anzeigon. * ** Verkehrsunfall. Gestern vormittag ereignete sich in der Sonnenstraße zwischen dem Kanzl^berg und der Schulstraße ein Zusammenstoß zwischen einem Lastkraftwagen, der vom Kanzleiberg her in Richtung Schulstraße um die Ecke gefahren kam, und einem Handkarren, der von einem Manne aus einer Toreinfahrt in der Sonnenstraße herausgedrückt wurde. Bei dem Zusammenprall wurde der Lenker des Handkarrens so stark am Kopfe getroffen, daß er mit einer Gehirnerschütterung der Klinik zugesührt werden mußte. AilantikwaN von Stahl, Beton und Men Bilder aus der neuen Wochenschau. Geschützrohre aller Kaliber ragen aus einem dichten Netz gut getarnter Bunkerstellungen. Diese Aufnahmen bilden den Höhepunkt des Berichtes, den die neue Wochenschau vom Bau des Atlantik- walls zeigt. Wir sehen, wie alle Straßen, die zur Küste führen, verbreitert und verstärkt werden mußten. Endlose Lastwagenkolonnen mit Material rollten heran. Ganze Heere von Arbeitern waren eingesetzt. Alle Baustellen wurden sofort gegen Luftbeobachtung und gegen Einsicht von der Seefeite getarnt. Zum Transport der gewaltigen Geschützrohre mußten oft mehrere schwere Zugmaschinen eingesetzt werden. Panzerplatten gaben ersten Spliit- terschutz, dann begann der mehrer Meter dicke Umbau. Schon in dieser Bauphase war das Geschütz voll einsatzfähig. Es blieb auch beim Einbau der Schutzdecke stets feuer- und schwenkbereit. So wuchsen Taufende und aber Tausende von Gefchützstän- den und Kampfbunkern aller Art empor. Neben ihnen entstanden gleichMig mächtige Spezialbauten, darunter solche zur Aufnahme von Eisenbahngeschützen. Man sieht auf der Leinwand, wie diese stählernen Riesen in ihre Tunnelbunker Einfahren, und man wird Zeuge, wie ein Geschütz der schwersten deutschen Artillerie auf gebaut wird. In allen Werken der deutschen Rüstungsindustrie wird mit höchstem Einsatz gearbeitet. Zu den besten und modernsten Waffen der Welt gehört der neue deutsche Panzerkampfwagen „Tiger". Die neue Wochenschau zeigt uns seine gefechtsmäßigen Erprobungen. Seine breiten Raupenketten lassen ihn mühelos auch schwierigstes Gelände überwinden. Selbst Häuser bieten ihm kein Hindernis; er durchstößt das Mauerwerk und nimmt es auf seine Schultern. Die 8,8-cm-Kanone in leicht schwenkbarem Geschützturm gibt ihm größte Feuerkraft. Vor diesen Bildern sehen wir die Lehrlingswerkstatt eines deutschen Flugzeugwerk es. Hier erhalten die Jugendlichen eine Schulung, die ihnen nach Beendigung der Lehrzeit alle beruflichen Möglichkeiten öffnet. Alle Maschinen und Arbeitsgänge lernt der Lehrling unter sorgfältiger fachmännischer Leitung beherrschen. Aus den Gesichtern der Jungen, die an ihren Werkbänken ausgenommen wurden, leuchtet die Freude am Schaffen. Aufnahmen von der Ostfront zeigen, welche ungeheuren Schwierigkeiten die Soldaten des Nachschubs zu überwinden haben. Die sowjetischen Stra- ßen bilden im Frühjahr ein wahres Schlamm-Meer. Die Lastwagenkolonnen müssen hindurch! Die kämpfende Truppe wartet auf Waffen, Munition und Verpflegung. Die einleitenden Bilder lassen uns Zeuge der Zusammenkunft zwischen dem Führer und Marschall A n t o n e s c u werden. L. Dom Betriebssport. Trotz anstrengender Arbeit in den Betrieben trafen sich am vorigen Samstag die Betriebssportge- meinschasten der Hefrag, Wölfersheim, Schunk & Ebe, Heuchelheim, und der Dkdier-Werke, Mainzlar, zu einem Freundschaftskampf im „Medizinball über die Schnur" in Wolfersheim. Nach dem Aufmarsch der Mannschaften und der Begrüßung durch den Kreis- und Betriebssportwart Pg. Leonhard entwickelten sich spannende Kämpfe sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, die bei den letzteren besonders hart und wuchtig durchgeführt wurden. Nach den Spielen sand die Veranstaltung mit einem kameradschaftlichen Beisammensein ihren würdigen Abschluß. Der Betriebs- Obmann der Hefrag Pg. Prinz richtete herzliche Worte an die Mannschaften mit der Anreauna, solche Zusammenkünfte der Betriebssportgemeinschaften öfters zu wiederholen. Das Ergebnis der Spiele: „Medizinball über die Schnur": Spiel der Frauen. Hefrag — Schunk & Ebe 8:2 Fehler, Sieger Schunk & Ebe; Didier-Werke — Schunk & Ebe 4:1 Fehler, Sieger Schunk 8t Ebe; Hefrag — Didier-Werke 2:4 Fehler, Sieger Hefrag. Spiel der Männer. Schunk 8t Ebe — Didier-Werke 21:22 Fehler, Sieger Schunk 8t Ebe; Hefrag — Didier-Werke 12:32 Fehler, Sieger Hefrag: Hefrag — Schunk 8t Ebe 2:4 Fehler, Sieger Hefrag. Gesamtergebnis: Hefrag 37 Fehler,Schunk 8t Ebe 41 Fehler, Didier-Wekre 61 Fehler. „Prellball": Spielder Männer. Hefrag -t- Didier-Werke 25:27 Fehler, Sieger Hefrag. Handball der HL. Bann 303 Dillenburg —- Bann 116 Gießen. Zum letzten Gruppenspiel um die Gebietsmeisterschaft tritt die Vertretung des Bannes 116 Gießen am Karfreitag die Reise ins Dillgebiet an. Durch Bannvergleichskämpfe hat der Gegner an Spielstarke gewonnen, wie schon das Hallenhandballturnier zeigte. Sind die Gießener in der Lage, die vorsonntägliche Aufstellung und denselben Spieleifer aufzubringen, so sollten sie trotz des Platzvorteils des Gegners zu einem knappen Siege kommen. Vannwetttampfe der H2. und de- D3. im Gerafft turnen. Am Sonntag gelangten in der Alten Pestalozzi« schule die Banmoettkämpfe der Hitler-Jugend und des Jungvolks zum Austrag. Insgesamt waren sie- den Mannschaften an getreten. Der Kampf der HI. bestand aus einem Fünfkampf, je einer Pflichtübung am Reck, Barren, Querpferd und einer Ringe- und Bodenübung. Als Sieger ging die Mannschaft des Turnvereins Lollar mit 344 Punkten vor Turnverein GroßewLinden 1. Mannschaft mit 334 und Turnverein Wieseck mit 318 Punkten aus dem Wett- streit hervor. Beste Einzelturner waren Reinhold Ruhl, Lollar, 96 Punkte, vor Rudi Weinandt, Gro- ben-Linden, 93 Punkte, und Armin Hofmann, Lol- lar, 90 Punkte. In der Jungvolk-^.-Klasse siegte im Sechskampf die Mannschaft des Turnvereins Wie- seck, Fähnlein 19/116, mit 497 Punkten. Ebenso stellte der Tunverein Wieseck, Fähnlein 19/116, m der Jungvolk-8-Klasse den Sieger mit 325 Punkten. Gleichzeitig wurde eine Bannriege aufgestellt, die demnächst bei den Werbe Veranstaltung en für das Geräteturnen in Erscheinung treten wird. VDIN.-Arühjahrsgeländelauf. Als Abschluß der sportlichen Winterarbeit und Auftakt zur sommerlichen Wettkampfzeit fanden am vorigen Sonntag die Frühjahrsgeländeläufe des BDM. vom Universitäts-Sportplatz aus statt. Die Bannfachwartin für Leichtathletik Margret Seim eröffnete den Wettkampf, an dem sich aus allen Gießener BDM.-Gruppen über 100 Mädel beteiligten. Es wurde dem Alter entsprechend in mehreren Gruppen gelaufen. Dabei kam es nicht darauf an, möglichst schnell die Sttecke zu durchlaufen, sondern darauf, daß die gesamte Gruppe inner- halb einer der Strecke angepaßten Zeit geschlossen am Ziel ankam. Die Jahrgänge 1928/29 mußten 800 Meter, die Jahrgänge 1926/27: 1000 Meter und der Jahrgang 1925: 1200 Meter laufen. Prozentual am besten vertreten war die Mädelgruppe Gießen-Mitte.' Nach Schluß der Läufe wurden lustige Staffelspiele ausgeführt. Landkreis Gießen. <£ Leih gestern, 21. April. Am heutigen Mittwoch konnten der Landwirt Wilhelm I u n g V. und seine Ehefrau Marie, geb. Langsdorf, Wilhelm- straße 3 wohnhaft, das Fest der Silberhochzeit begehen, — Der Landwirt Johann Georg Langsdorf und seine Ehefrau Christine, geb. Heß, Rathausstraße wohnhaft, können in guter Gesundheit am Karfreitag ihre goldene Hochzeit feiern. Beiden Jubelpaaren herzliche Glückwünsche. 4- Grünberg, 21. April. Am 20. April waren 40 Jahre verflossen, daß Buchhalter Friedrich K a u ß bei der Firma Heinrich Schmidt I. tätig ist. Aus diesem Anlaß fand ein Betriebsappell statt. Der Betriebsführer Heinrich Ehr. Schmidt wies in einer Ansprache auf die treue und gewissenhafte Pflichterfüllung des Jubilars hin, dem er ein Geschenk übereichte. Die Glückwünsche der Gefolgschaft übermittelte Betriebsobmann Robert Fr'i ebr ich. Die Gauwirtschaftsskammer hatte dem Jubilar eine Urkunde übersandt. um 14.80 Uhr statt. 0266s Gießen, den 21. April 1943. 1295 D Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: 1282 0 Watzenborn, im April 1943. 1299 D COMMERZBAN K fjibt Npar buch <*r ass* Unser Bericht für das Geschäftsjahr 1942 liegt in unseren Niederlassungen sur Einsichtnahme aus Zuverlässige Person für Gießen und Gießen-Wieseck zur Uebernahme ein. Zeitschr.- Agcntur gesucht. Zeitschriften sind wöchentlich bzw. 14tägig an Bezieher zuzustellen und zu kassieren. Gut. Nebenverdienst. Angeb. an Peter Schmitt, Frankfurt a. DL, Mainzer Landstr. 171,1. 1283 V Für die innige Teilnahme an unserem schweren Leid danken wir auf diesem Wege herzlichst. Die trauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: Anton Roth, Justizintpektorl.R. Nach einem Leben voller Arbeit und treuester Sorge ist unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin u. Tante Frau Marie Dietz, geb. Heller am 20. April, im Alter von 75 Jahren, von ihrem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden erlöst worden. In stillem Leid: Dr. med. Arthur Dietz, Oberfeldarzt, z. Z. bei der Wehrmacht, und Frau Heinrich Dietz, z. Z. bei der Wehrmacht, und Frau, und 4 Enkelkinder. Lieh, Lollar, den 20. April 1943. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 23. April, 16.15 Uhr, in Lieh statt. Hörnsheim, Großen-Linden, im April 1948. 02673 Nach schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden verstarb am 17. April meine herzensgute Frau, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Fran Eleonore smeimelniann, geb. Christ im Alter von 56 Jahren. In tiefer Trauer: August Scheppelmann Erika Veldt, geb. Scheppelmann Amtsgerichtsrat Willy Veidt, z. Z. Wehrmacht nebst allen Angehörigen. Gießen, Treysa, Offenbach, Krautergersheim, den 21. April 1948. Die Beerdigung hat in der Stille stattgefunden. __________________________________________________02644 Danksagung. Für die Anteilnahme anläßlich des Ablebens unserer lieben Mutter sägen wir allen innigen DRESDNER BANK Hauptsitz Berlin Unsagbar hart und schwer traf uns die unfaßbare traurige Nachricht, daß unser lieber, herzensguter, braver Sohn, mein lieber, guter Bruder, unser Pate und Neffe Erwin Schaum Schütze in einem Gren.-Regt. bei den Kämpfen irp Osten im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahre sein junges Leben für sein geliebtes Vaterland hingab. Er ruht, unvergessen und im Frieden, fern von seinen Lieben, auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefem Schmerz: Heinrich Schaum und Frau Maria, geb. Schmidt Ida Schaum und alle Verwandten. Densagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen August Führer sagen wir herzlichen Dank, besonders, auch Herrn Pfarrer Grießmer für die trostreichen Worte. Geschwister Führer. Gießen, im April 1943. 02669 3a oertonfen: 2Holzbettstetten u. 1 Kastenmatr. für 50 Mk., Marmorvlatte für Waschtisch 6 Mk., Bügelofen mit Rohr 8 Mk., Radio- avvarat mit Netzanode, etw. revaraturbed., . 50 Mk., Wäschemangel 25 Mk. 02671 Zu erfr.: Maigasse 15 p. Geschwister Dörr. Gießen, Großer Steinweg 12. 02638 Hart und schwer traf uns die unfaßbare, traurige Nachricht, daß mein herzens- guter Mann, der liebevolle Vater seines Söhnchens, unser einziger hoffnungsvoller Sohn und Bruder, unser guter Schwiegersohn, Schwager, Pate, Neffe und Cousin Wilhelm Göbel Soldat in einem Grenadier-Regiment am 24. März 1943, im 26. Lebensjahr, den Heldentod erlitten hat. Nun ruht er fern der Heimat, von seinen Lieben unvergessen. In tiefem Schmerz: Gerda Göbel, geb. Klein, und Kind Heinrich Göbel VI. (Bäckermeister) Wilhelm Fritz und Familie Georg Klein und Familie nebst allen Angehörigen. Treis, im April 1943. Die Gedächtnisfeier findet am 2. Osterfeiertag # Danksagung. Allen, die uns in unserem tiefen Leid anläßlich des Heldentodes unseres einzigen, in- nicstgeliebten, unvergeßlichen Sohnes Emst Adam. San.-Obergefreiter, ihre Anleilnahme bewiesen, und uns zu trösten suchten, danken wir herzlich. Paul Adam und Frau Minna, geb. Kroh und alle Angehörigen. 1284 0 Gießen (Sonnenstraße 1), den 19. April 1943. Danksagung. Allen, die uns in unsrem groSen Schmerz durch das HInscheiden unseres lieben MariedieD» ihre Teilnahme erwiesen, danken wir. Ferner danken wir den Schulkameraden, dem Kirchenchor, dem Herrn Pfarrer Oontrum und allen, die ihr während ihres schweren Leidens Gutes >e Cn In tiefer Trauer•. Familie Karl Wehrum. Unsagbar hart und schwer traf uns die Nachricht, daß unser lieber Sohn, der Oberschütze Joachim Bratherig San.-Soldat in einem Kradschützen-Batl. im Osten an den Folgen einer schweren Krankheit im Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett gestorben ist. Er ruht auf einem Heldenfriedhof an der Ostfront. In tiefem Leid: Wilhelm Bratherig Elisabeth Bratherig, geb. Grunwald die Brüder: Karlheinz Bratherig, z. Z. im Osten; Wolfgang und Winfried. Berlin W35 (Ludendorffstr. 101), im April 1948 1269 D Tiefes Herzeleid brachte uns die unfaß- bare, schmerzliche Nachricht, daß unser 1 innigstgeliebter, braver, lebensfrdher, Ber Sohn, unser herzensguter, sonniger r, unser tapferer Schwager, Onkel, Pate und Cousin Adolf Römer, Grenadier am 19. März 1948 im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahre sein junges, hoffnungsvolles Leben im Osten für seine liebe, teure Heimat gab. Unvergessen ruht er in fremder Erde, fern von seinen Lieben. In tiefer Trauer: Karl Römer und Frau Marie, geb. Steinmllller Robert Mohr und Frau Johannette, geb. Römer Karl Schmidt und Frau Emilie, geb. Römer Artur Römer und Frau Emma, geb. Römer Adolf Mohr, z. Z. Wehrmacht, u. Frau Minna, geb. Römer Erwin Römer, z. Z. im Osten, und Braut Vetzberg, Grünberg, Rodheim, 19. April 1943. Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden Betriebsführung und Befolgschaft der Firma Schunk & Ebe. 02629 Zimmer und Küche in Gießen ob.nächst. Unia. z. 31. Mai od. Juni gesucht. Nebernebme a. etwas Näh- oder Flickarbeit. Schr. Ang. unt. 02635 a.d.G.A. Studentin sucht zürn Semesterbeginnmöbliert. Zimmer 02639 Angeb. an Buchmann, Kassel, Hermann« straße 3 L Leerer Raum varterre, zum Unterstellen von Möbeln gesucht. Schr. Ang. unt. 02649 a.d.G.A. | Vermietungen | Ml. Zimmer an e. Studentin od. e. Studenten z. vermiet. [02042 2LKugelberg54I | Mietgesuche | Welche Familie ist bereit, art be- rufstät. 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