Moniag,22.8ebruarM» Oer Balke« im eigenen Auge sächlichste Grund ront! irrntit i Ne amerikanischeNiederlage inTuneflen ‘fiel damit K erfM di« tzl« 3n 10 Tagen 774 SMetpanzer vernichtei. Totaler Krieg -raucht jede Hand -1900. der Sw sonstigen Produkttonsmöglichkeiten. Und wie sieht es nun umgekehrt bei England aus? Einen englischen Export in nennenswertem Umfange gibt es, wie schon gesagt wurde, nicht mehr. Don einem echten. Export kann überhaupt keine Rede sein in einem Londe, das in seiner Er- nährung zur Hälfte auf die Vereinigten Staaten angewiesen ist und das auch in der Lieferung vcm l von der Gnade der USA. abhängt» It i, ist nch NelM '09 Mit -istershj ie onbe muß mc transferiert werden müssen. Das ist wohl der haupb ........ ** *> für den Passivsaldo Deutschland» ' *vr. Es kommi Generaloberst Guderian Generalinspekteur für die Panzerwaffe e für dki olgtP all, M Veg. U >ner B' n 9 Will mSbll Lines ober verlangt das Schicksal, eh' es uns mit feiner (Erfüllung begnadet — die totale Bewahrung, die aus der ungebrochenen Kraft unserer Herzen und aus der hörte unseres unbeugsamen Willens erwächst: Keiner gewinnt, der nicht den vollen Einsatz auf den Tisch wirst. Lonrad Ferdinand Meyer. tätigt An der nordofriranischen Front nah- men die Kämpfe ihren erwarteten Verlauf. Die Orte Sa ffa unb Shell!« wurden beseht. 3m £«u der bisherigen Kämpfe wurden fast 3COO Gefangene, in der Masse Amerikaner, eingebracht und 169 Pau- 95 Panzerspähwagen, 38 Selbstfahrlasetten und 60 'andere Geschütze sowie zahlräche Kraftfahrzeuge vernichtet oder erbeutet. Vrillfche Bomber griffen In der vergangenen Nacht ohne militärischen Erfolg einige Orte In norbroefb und Westdeutschland, darunter wiederum D h7lmshaven an. Vie Bevölkerung hatte qetlnge Verluste. Durch Jagd- und ^tabro^t umtto U fäadllche KampMugzeuge abgeschosten. IS. Februar wurden — Ivie nachlragüch seftgestellt — zwei rodtcre Flugzeuge durch Marineslak abgefchas- sen, so daß fich der Gesamtoerlust des Fände, bä diesem Angriff auf 13 jlugjeuge erhöht. Oer Wehrmachtbericht vom Samstag. DAS. An» dem Aüheerhonptqnoetier, 20. Febr. Vas Oberkommando der Wehrmacht gwt bekannt: Del anhaltendem Tauwetter kam es i m K u - ban-v rückenkopf nur zu Skttichen feindlichen Angriffen, die Überall scheiterten. Zwischen Asowschem Meer und dem Raum südlich Orel halten die schweren Ab- wehrkämpfe an. Gegenangriffe deutscher 3nfan- terie- und Panzerverbände warfen an mehreren Frontabschnitten vorgebtungeue feindliche Kräfte »arück. 32 Panzer wurden dabei vernichtet. Der im Donez-Gebiet eingeschlossene feindliche Ka- vatterieverband steht auf engstem Raum zusammen- gedrängt vor seiner Vernichtung. Im nördlichen Abschnitt der Ostfront brachen erneute von Artillerie und panzern unterstützte Angriffe am widerstand der deutschen Truppen zusammen. Starke verbände der Luftwaffe bekämpf- len mit guter Wirkung am Tage und in der Rächt bie Angrisfsverbänbe und den Rachschub des Feindes Deutsche ISger schossen allein Über dem nord- Uchen Kampfraum 38 feindliche Flugzeuge ab. In den harten Abwehrkämpsen iw Donezgebiet zeichnete sich das 48. Panzerkorps unter der vor- bildlichen Führung des Generals der Panzertruppen von Knobelsdorfs besonders aus. Vie 15 Flak-Vivifion der Luftwaffe war hervorragend an der Zerschlagung feindlicher Panzerangriffe betet X ich 6t k Bneegungsfämpfc Weiler. (Sin mit V ' af,_ !‘«ng gesührter leindiicher Seg-nsi°h w-r^- b Mefen. Di- Cuftronffe griff erfolgreich fadje Truppen und Mksl-llnngen mit Botnem feeren Kalibers an. «uhipj am Angriff auf nordwestdeulLches Annahme von Anzeige« für die Mittaasnummer bis 8*/, Uhr desBormittagS Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm bei 22 mm geilenbrette, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zellenbreite Nachlässe: Wiederholung MalstaffelI SlbschlüsseMengenstaffelS Platzvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25° o mehr Der Wehrmachtbericht vom Sonntag. 'NB. Aus dem Führerhauptquarkier, ta^ebr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt Kirnt: I infolge des an weiteren Abschnitten der Ostfront Msschenden Tauwetters und der In den bisherigen Htapfra bet winlerjchlachl erlittenen Ichweren ver- M Netz bet Druck bes Ieinde» gestern fleCenrodfe ta. 3m Gebiet bes unteren Sudan Hieben «3 Ifimg es, eine sowjetische Schi-Linhell von d-uffchen M finnischen Truppen einju,«Heften und h litten. 3n bet Zelt vom 11. bis 20. IedtE E an bet Oftfronl 774 Sowjetpanzer durch . ■t3e des Heeres zerflörl, erbeutet ober beroegu g ,Rlrtde l-"' J allem etmmai «e iuemwrren uu»iunvt|u/ci bfe cn DeutWwd tätig find, und deren Lcchnerspar- Kriegsmaterial c £ - ntste ] M neue" * | Ä1 Wie. n ütiienlpi^ m f tibero i DRV. Aus dem Führerhaupiquarkier, 21.Febr. Der Führer Hai Generaloberst Gude- ! ria n zum Generaliuspekleur für die Panzerwaffe ernannt und sich unmittelbar unterstellt. Generaloberst Guderian (ritt damit in die Reihe der Manner, die der Führer bevollmächtigt hat, In ihrem Bereich alle Kräfte für den Sieg unserer Waffen zusammenzufasien. Generaloberst Guderian wurde 1888 in Kulm an der Weichsel geboren. Nach seiner Erziehung in Kadettenkorps trat er 1907 in das Äägerbataillon Nr. 10 in Goslar ein, wurde 1913 zur Kriegsakademie kommandiert und tm Kriege größtenteils im Generalstab verwandt. Dann kam er in die Inspektion der Verkehrstruppen, später in den General- stab der 2. Division (Stettin) und 1927 in die Hee- resabteilung des Reichswehrministeriums. Dann wurde er Kommandeur der Kraftfahrabtellung 3 (-Bertin-Lankwitz) und 1931 Chef des Stabes der Inspektion der Kraftfahrtrupfen. 1935 wurde er Chef des Stabes des Äommanbterenben Generals des neugeschaffenen Panzerkorps. 1936 trat er als Kommandeur an die Spitze der 2. Panzerdtvlston, 1938 wurde er Kommandierender General der Panzer- truppen, war bann kurze Zeit Kommandierender General des XVI. Armeekorps und wurde im November 1938 Inspekteur der schnellen Truppen. Im Polenfeldzug war die Erzwingung des UÜberganges über die Brahe im Korridor und die rasche Wegnahme von Brest-Litowsk im wesentlichen das Verdienst seiner Truppen. Er erhielt dafür am 27. Oktober 1939 das Ritterkreuz. Im Weftfeldzug hat er als Kommandierender General des motori- sierten XIX. Armeekorps bei der Ueberfchrtitung der Maas bei Sedan und bei der Einkesselung der feindlichen Armee in Flandern entscheidend mitge« wirkt. In der zweiten Phase des Westfeldzuges stießen seine schnellen Truppen in zwei Tagen von Dizier bis zur Schweizer Grenze durch und rückten nach einer Linksschwenkung in die Festung Belfort ein. Am 19. Juni 1940 wurde er zum Generalobersten befördert. Das Eichenlaub für einen Stukaflreger. Berlin, 21. Febr. (DRV.) per Führer hat dem Hauptmann Helmut Druck, Gruppenkommanbem in einem Sturzkampfgefchwader, als 193. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter- kreuz des Eifernen Kreuzes verliehen. Hauptmann Bruck iit 1913 zu Kittitzreben tm । Kreise Bunzlau als Sohn eines Landjager-Haupt- manns geboren, trat bei her Polizeischule Bremen ein, kam 1935 zur Luftwaffe und steht als Sturz- kampfflieger feit Kriegsbeginn auf allen Kriegs- 1 schauplätzen vielfach im Brennvunkt der großen i Schlachten. Dor allem an der Ostfront erzielte er. Schon immer war es britische Art, alle anderen Völker wegen kleiner Fehler unb Schwächen zu schulmeistern, obwohl England selbst sehr oft viel größere Sünden gleicher Art auf dem Kerbholz hatte. Diese britische Arroganz, die immer den Split- ter im Auge des anderen sieht, den Balken im eigenen Auge aber nicht, lebt auch heute noch, obwohl der Krieg doch wahrlich dem britischen Hochmut genügend bittere Lehren erteilt haben sollte. So wies z.B. Reichswirtschastsminister Funk in seiner Rebe auf ber Generalversammlung ber Reichsbank barauf hin, „baß vom feindlichen Auslände der Anstiea unserer Clearingoer- chulbung als an Beweis für bas Versagen Deutschlands als Warenlieferant hingestellt unb bie künftige Derwenbbarkeit ber (Slearingforberungen gegenüber Deutschlanb in Zweifel gezogen werbe". Mit Recht stellte Reichsmimster Funk bazu ironisch est, bas scheine ihm benn boch sehr „burch die Pacht-unb-Leih-Brille gesehen zu fein< Das tft eben bie Brille, bie ben Splitter im Auge des anderen zum Balken toerben läßt, ben Balken im eigenen Auge aber nicht sieht. Denn wie steht es mit ber angeblichen Clearingoerschulbung Deutschlanbs? Sie ist zweifellos zur Zeit vorhanben, gleichzeitig ist aber festzustellen, baß bie beutsche Warenausfuhr trotz aller Schwierigkeiten in fast vorkriegsmäßigem Umfange aufrecht- erhalten worden ist. Deutschland exportiert also trotz seiner außerordentlichen Kriegsbean- fpruchung fast soviel wie km Frieden. Zm Gegen- atz dazu ist Großbritanniens Warenexport nach den beweglichen Klagen der englischen Presse bis auf geringe Reste zum Erliegen gekommen. Das ist schon ein wesentlicher Unter- schied. Wenn trotz dieser hphen Kriegsausfuhr Deutschlands eine Clearingverschuldung vorhanden ist, so liegt das einmal daran, daß dse deutsche Aus- uhr zu einem hohen Teile aus langfristigen Investitionsgütern besteht, die auf Kredit geliefert werben, währenb umgekehrt bie beutsche Einfuhr vorzugsweise aus R o h st o f f e n und L e - bensmitteln besteht, bie von unseren Clearingpartnern gegen Kasse geliefert werben. Die Hauptursache der Clearingverschuldung liegt aber gär nicht im Warenverkehr, sondern auf dem Gebiet ber Dienstleistungen. Da sind vor allem einmal die Millionen ausländischer Arbeiter, im europäischen ------,—» , weiter hinzu, daß überall auf dem Kontinent beut» sche militärische und zivile Stellen aus Kriegs grunzten tätig sein müssen, die naturgemäß für ihr Le ben unb für ihre Aufgaben Zahlungsmittel des betreff enten Santes benötigen, in dem sie sich befin-' ben. Und schließlich kommen noch bie Vorschüsse hin« zu, bie in Verbindung mit den Auftragsverlagerungen nach dem Auslande ge,zahlt werben müssen. Alles das wirkt auf bie Ctearingdilanz im Sinne eines lingen, freiten !r bie Hp Jtögfityc xiusMm ir LM ien i|t hielten und hofften, mit ihr auf ter Grunblage parlamentarischer Kompromisse fertig zu werben. Der Bolschewismus ist in Deutschland allein durch ben Nationalsozialismus zerschlagen worben. große Erfolge, für die ihm im September 1941 bas Ritterkreuz verliehen würbe. Hohe Auszeichnung für einen Oberheffe«. Der erste Schlachtflieoer erhält das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz. Berlin, 20.Febr. (DRB.) Der Führer verlieh dem Hauptmann Alfred Drufchel, Grupperrkom- mandeur in einem Schlachlgefchwader, als 24. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. * Hauptmann Druschri, als Sohu eines Landen obermegemrifters 1917 in B i ndfach s en (Ober-, Hessen) geboren, ist einer ber ältesten Schlachte flieg er ter deutschen Luftwaffe, in bie er 1936 als Fahnenfunker ein trat. Er flog gegen England, aus dem Balkan, und steht feit Beginn des Kampfes gegen bie Sowjetunion dort in hartem, unermüte lichem Einsatz. Als ausgezeichneter Flieger unb rücksichtsloser Draufgänger, ber Flugzeugführer unb Beobachter zugleich ist, erfüllt er nickt nur seine eigentliche Aufgabe als Schlachtflieger tu vorbildlicher Weise, sondern bringt auch ausgezeich nete Aufklärungsergebnisse heim. Als ihm am 21. August 1941 bas Ritterkreuz bes Eisernen Kreuzes verliehen wurde, hatte er als Schlachtflieger u. a. sieben feindliche Flugzeuge abgeschaffen. Noch als Oberleutnant wurde er Gruppenkommandant. Der Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz bes Eisernen Kreuzes am 3.9.1942 folgte nun bie Auszeichnung mit ben Schwertern, die Hauptmann Dru- schel als erster Schlachtflieger erhielt. Das Eichenlaub für tapferen Kampfflieger. Berlin, 20.Febr. (DRB.) Der Führer hat dem Hauptmann Hermann h o g e b a ck, Gruppenkow- mandeur in einem Kampfgeschwader, als 192. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Hauptmann H o g e b a ck ist ldl4 in Oberstein a. b. Nahe geboren. 1934 begann er bei ben Jägern ’m Kassel seine militärische Laufbahn, die ihn Im folgenden Jahr zur Luftwaffe führte, nachdem er bereits als Student bei ber SA. feine erste fliegerische Ausbilbung erhalten hatte. Als Freiwilliger der Legion Condor erwarb er sich das Goldene Spa« nienkreuz mit Schwertern. Er flog über Polen unb an der Westfront, war gegen die britische Insel, im Mittelmeer, Jugoslawien und in Afrika eingesetzt. Im September 1941 erhielt er bas Ritterkreuz. slront werdto tit: II. tum 21 ;r DAR, *en. IjnD deutschen Pafstosaldos hin. Was besagt bas nun für unsere Clearingpartner in der Praxis? Nichts anderes, als daß sie ein Verrechnungsguthaben in Deutschland be* sitzen. Das ist gewiß nichts Neuartiges. Auch in frü^ Heren Zeiten unterhielten kleinere Lander solche Gut haben bei den Staatsbanken ber großen Länder mb fester Währung, weil sie darin mit $ed)t eine Stärkung für ihre eigene Währung sahen. Nun wird wohl kein Mensch bestreiten fön* nen, daß die deutsche Reichsmark von allen Währungen Europas die festeste und sicherste ist, denn Deutschland hat bie einmalige Leistung aufzuweisen, daß es alle Preissteigerungstendenzen mit Erfolg unterdrückt hat. Die Guthaben unserer Verrechnungspartner in Deutschland genießen also den gewaltigen Vorteil, daß sie wertbeständig sind, wäh renb die eigene Landeswährung ber betreffenden Länder infolge der starken Preissteigerungen zum großen Teile sehr weitgehend entwertet ist. Eine wertbeständige Ge^ldanlage hat aber noch immer als großer Vorteil gegolten, zumal weiter hinzukvmmt baß die rasche Rückg nach dem Kriege ganz außer Frage steht. Dafür bürgt die große Leistungs kraft ber deutschen Industrie, der gewaltige technische Fortschritt infolge ber. Qualitätsleistungen unserer Rüstungsindustrie, und schließlich das vergrößerte Gebiet des Reiches mit feinen Rohstoffschätzen und u». Jahrgang Nr. 44 llg. Beilagen: **|te688**BC IS B»Ä3 Eichener Anzeiger ktelge höherer Gewalt lme btj S tfvrühlfcheUnlverfttätrdruckerri«.rvm"‘ fcDften mit ber geballten Kraft ber Armee der tühewistischen Wettrevolution zu tun. Es ist gut, im sich jeder auch in Deutschland über diese late rfn keinerlei Täusckung mehr hingibt. Die ^eit i,bolschewistischen Aufstande in Deutschland liegt K nicht so weit zurück, baß man sich ber Gefahr it mehr erinnern könnte, vor welchen damals lerschlanb stand. Das Ruhrgebiet, Mitteldeutsch. München, Hamburg unb andere Teile des ßyes haben damals das Schreckensregime des cchewismus in feiner ganzen Brutalität fennen- l-nt. Es bedurfte stärksten militärischen Einsatzes, «dis bolschewistischen Aufstände niederzuschlagen. n bei uns gab es damals noch Schleppenträger ( Bolschewismus, die ihn nicht für eine Gefahr Staaten noch liefert, ist nur möglich, weil es seinerseits Lebensmittel und Waren non den USA. pumpen kann. In einer solchen Situation sich über die verringerte Ausfuhrkraft Deutschlands zu mokieren, dazu gehört eben schon die Arroganz eines Eng« länVers. Und was schließlich die Clearingoerschuldung betrifft, so sind die wachsenden Sterlinggut- Haben der Dominions und Kolonien in London ja im Grunde genommen auch nichts anderes. Kanada hat im Verlauf des Krieges bereits seine ganzen früheren Anleihen in England .uirückgekauft. Südafrika ist gerade dabei, den letzten Rest solcher Anleihen zu liquidieren, und selbst Indien ist in der Lage, seine Verschuldung an England mit eigenem Kapital völlig abzulösen, was allerdings in England keineswegs gern gesehen wird. Darüber hinaus hat Kanada schon eine Milliarde Dollar geschcnkmeise zur Verfügung gestellt, und von Südafrika möchten die Engländer gar zu gern ein gleiches Entgegenkommen erzwingen, wobei sie freilich keine Gegenliebe finden. Alle Dominions sind heute praktisch bereits zu Gläubigern Englands geworden. Freilich» sehr gegen ihren Willen, denn sie können mit den Pfundguthaben in London zur Zeit überhaupt nichts anfangen und hegen offensichtlich auch ernste Bedenken hinsichtlich der Wertbeständigkeit und der Rückzahlung. Sehr mit Recht, denn die englische Finanzlage ist ungünstig, die Preissteigerungstendenzen sind infolge der Finanzschwierigkeiten gerade in der letzten Zeit wieder stärker geworden. So mußte England zum Beispiel die Stützung gewisser Lebens- mittelvreise aufgeben, weil die Regierung keine Mittel mehr dafür besitzt, und es mußte weiter eine Verringerung der englischen Delegationen im Auslande vorgenommen werden, weil England die dafür erforderlichen Devisen, in der Hauptsache Dollars, nicht mehr aufbringen kann. Was schließlich die Rückzahlung nach dem Kriege anlangt, so sieht es damit noch trüber aus. Selbst ein siegreiches England wird bei der wirtschaftlichen Uebermacht der USA. kaum in der Lage sein, seinen Einfuhrbedarf durch Ausfuhr zu sichern. An eine Schuldenrückzahlung in absehbarer Frist ist also kaum zu denken. Verliert England aber, wie wir fest überzeugt sind, den Krieg, dann dürfen Englands Handelspartner ihre Sterlingguthaben getrost in den Rauch schreiben. Es ist also ein ganz anständiger Balken, den die Briten da in ihrer arroganten Manier übersehen. V. A. Britische Luftangriffe auf Neapel und Palermo. R o m, 21. Febr. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag meldet: Feindliche Flug- zeuge warfen Bomben auf Neapel. An Wohnhäusern rourtte nicht bedeutender Schaden verursacht. Unter der Zivilbevölkerung wurden bisher 119 Tote und 332 Verletzte festgestellt. Ein weiterer Angriff fand auf Palermo statt. Die Zahl der Verletzten ist gering. Vier Flugzeuge wurden von der deutschen und italienischen Abwehr abgeschossen. Ferner wurden einige Bomben in Kalabrien auf die Ortschaften Amantea, Gioia, Tauro und Eittanova abgeworfen. Unter der Zivilbevölkerung gab es einige Opfer. Zwei Flugzeuge wurden von der Bodengbwehr über Porto abgeschossen. — Italienische Flugzeuge bombardierten in Tripolis (Syrien) und Beirut Petroleumanlagen und Raffinerien. Gegen die Ueberfremdung der portugiesischen Wirtschaft. Lissabon, 20. JftBt. (DNB.) Di« portuksiMche korporative Kammer bearbeitet einen Gesetzesvorschlag, der die Nationalisierung des ausländischen Kapitals, das in Portugal investiert ist, vorsieht. Da in der portugiesischen Wirtschaft seit langer Zeit ein großer Teil ausländischen, vor allem englischen Kapitals untergebracht ist, findet der Gesetzesvorschlag besonderes Interesse. Das Kapital aller in Portugal tätigen Gesellschaften muß sich in einer Höhe von mindestens 65 v. H. in Händen von Portugiesen befinden. Betriebe, die in öffentlichen Diensten stehen, sollen nur noch rem portugiesische Gesellschaften sein. Das gleiche gilt von kriegswichtigen Betrieben. Die Verwaltung der Betriebe muß in portugiesischen Händen liegen und auch im Auf. sichtsrat muß die Mehrheit aus portugiesischen Staatsbürgern bestehen. Arbeitermangel in -er llSA.-Zndustrie Lissabon, 21. Febr. (Europapreß.) Die Untersuchung der Mißstände bei den beiden großen F o r d- werken in Willow Run und River Rouge durch einen Senatsausschuß unter Vorsitz von Senator Thoman ist eingeleitet worden. Das erste, was die Untersuchungskomnlission in River Rouge feststellte, war, daß weitere 1000 Mann unfreiwillig feiern Gutenberg. ju seinem 475. Todestage. Im Februar 1468 — der Tag ist nicht mit Sicherheit überliefert — starb Johann Gutenberg, der Erfinder der B u ch d r u ck e r k u n st. Seine Erfindung hat ihn zu einem der großen Pioniere kulturellen Forschritts gemacht, denen die Menschheit zu größtem Dank verpflichtet ist. Ist doch die Ermöglichung des Drucks mit beweglichen Lettern eine der bedeutendsten Taten in der Geschichte der menschlichen Kultur. Denn bürd) sie erst konnte man die im Worte zum Ausdruck kommende seelischgeistige Schöpfungskraft des Menschen durch Druckerzeugnisse wie Puch, Zeitlmg und Zeitschrift der ganzen Volks- und Kulturgeineinschaft zugänglich machen. Johann Gutenberg entstammt der Mainzer Adels- familie Gensfleisch. Gutenberg war der Name des Hofes, in dessen Besitz die Familie durch Heirat gekommen war. Daher lautet sein vollständiger Rcime: Johann G e n s f l e i s ch zum Gutenberg. Offenbar im Zusammenhang mit Streitigkeiten, die zwischen den Bürgern und den Patriziern entstanden waren, verließ Gutenberg um das Jahr 1420 als etwa 25jöi)riger feine Vaterstadt und zog nack) Straßburg. Hier hat er sich anfangs mit Metallund Goldschmiedearbeiten, des weiteren mit dem Schleifen von Edelsteinen und der Herstellung von Spiegeln befaßt, was auf eine ausgesprochene mechanische Begabung schließen läßt. Er bediente sich bei seinen Experimenten einer Presse, was die Annahme nahelegt, daß er durch sie auf die Druckpresse verwiesen 'wurde. Jedenfalls soll die Erfindung der Buchdruckerkunst in ihren ersten Ursprüngen sich bereits hier anqebahnt haben; ihre Vollendung hat sie später in Mainz gefunden. Gutenberg fertigte Stahlstempel und Metallmatrizen (Gußformen) sowie ein entsprechendes Gießinstru- menl an. Mit diesen Werkzeugen gelang es thyi, bewegliche metallene Einzelbuchstaben herzustelten, England und Gandhis Hungerstreik Er Leistung, iii herausgested. I stungsanfordiW Jtori bleibe. Aufgaben bäuerlichen Nachwuchserziehung Oie Briten feiern die Rote Armee SG. Gauleiter -und Rerchsstatthalter 6prer» Mtl Ml am 11 ie- 4- »Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt!'' keit erkannt habe. Auf den Sinn- unseres gegenwärtigen Freihertskampfes eingehend; verwies der 0j*j. rtt »lin 115 Dl ürbi Kln W L SffDDi ein w« ■: mit üfl bei Tiber i tntl Lu chenfchrift „Cconomist" wendet sich mit einem von Drohungen und Beschwörungen gemischten Artikel an Finnland, dem man zuredet, mit der Allste die Rettung und Festigung dös Bauerntums dury den Nationalsozialismus, indem er darauf himois?, daß die nationalsozialistische Weltanschauung zuerst die Bedeutung der Blutsreibheit und Bodenstandi.? Aufgabe der bäuerlichen Lehrbetriebe sei es rat allem, für Listfen Raum jene Menschen bereitzustsl- len, die feinen Boden bearbeiten. Voraussetzung far ihre Arbeit seien ebenso die nationalsozialistische Ha < tung, wie das fachliche Können der Lehrmeister ur) Lehrmeisterinnen. Mit beiden Faktoren werden fu in der Erfüllung ihrer Aufgabe einem wesentlich« i Beitrag für die Gestaltung der Zukunft unserer Do!« les leisten. , X a tibi P 'd N t'- $ fa L v” An Ni N Ur Ml!« t Sßni Ni ::hlog’ >3H • «ns ei *511 i3nl< * M1 Mn, Ällsi 1lsche »5 Uff fr bo: 6er ■Ü9S M “"in, mP1 Mi' w V Ä >v lin unterzeichnete Es ist, als ob man die Cäsar huldigenden Gladiatoren sieht, die von ihm zum Opfer bestimmt sind: „Morituri te salutant“. Lieft man doch heute in der englischen Zeitschrift „News Statesman and Nation" das zynische Geständnis, daß England und Nordamerika ohne die Rote Armee keine Hoffnungen mehr hätten, diesen Krieg zu gewinnen. — „Popolo di Roma" erinnert daran, daß die Rote Armee zu dem Zweck geschaffen wurde, nicht nur den Kommunismus in der Welt zu verbreiten, sondern, wie Lenin es bestimmte, auch „bas englische Imperium zu zerstören". Das mögen die Redner, die in England am Fest der Roten Armee sprachen, ja nicht vergessen. Komplicen der Dritten Internationale. B u k a r e ft, 21. Febr. (Europapreß.) Die englischen Feiern zum 25. Jahrestage der Roten Armee werden in der rumänischen Presse mit Empörung kommentiert. „Viazza" sagt, Churchill huldige heute der militärischen Avantgarde der Weltrevolution, nachdem er fast 25 Jahre lang die Rote Armee nicht anders als die „Rote Pest" genannt habe. „Durch, ihre Beteiligung an dieser Feier werden die politischen Führer Englands, mit Churchill an der Spitze, zu Komplicen der Dritten Internationale und zu Helfershelfern der bolschewistischen Jnva- sionspläne gegen die europäischen Völker. Sie sind jetzt verantwortlich für alle Greueltaten dieser Internationale." Zeitschriften. — „Wovon kann der Landser denn schon träv' men ...", unter diesem Gesichtspunkt bringt „d i 1 neue linie" (Verlag Otto Beyer, Leipzig, Bc>' lin) wieder eine ihrer typischen Architekturoeröffen^ lichungen. Farbige Zeichnungen geben ein anschau» liches Bild non dem Werdegang eines Bauern« Hauses, das sich in ein komfortables Landhaus ver' wandelt. Unter den weiteren Themen des reichhol- tigen Heftes gibt es diesmal erfreulich viel ftoff. Außerdem eine Reihe von Photos und Photr- tafeln von der Osffront, die so charakteristisch H ihrer Stimmung sind, daß man sie als SinndWet des Kampfes bezeichnen kann. Daneben fällt eil Bildaufsatz auf, der in eine bisher unentdeckte Welk führt, auf den protestantischen Friedhof in 9torr» Hervorragendes Photo- und Textmaterial oermfl* teln die weihevolle Atmosphäre dieser halbvergesft' nen Erinnerungsstätte und zeigen die Denkmal' ' von August von Goethe bis Hans von Maries, in dor Stadt ihrer Sehnsucht dis ewige Rrche jmchK» Dieser Satz Bismarcks wurde mit stürmischer Begeisterung in ganz Deutschland aufgenommen. Bald danach bemühte man sich zu ergründen, wodurch oder durch wen Fürst Bismarck zur Prägung dieses Wortes angeregt worden ist. Man hat alle möglichen Zitate von den antiken Schriftstellern herbei- gebracht, auch besonders daran erinnert, daß Ernst Moritz Arndt in dem Gedicht „Die alten und die neuen Deutschen" 1813 gesungen hat: „Sie fürchteten Gott und nichts weiter", aber berechtigt war wohl nur der Versuch, das Wort des Reichskanz- lers in Verbindung ju bringen mit dem Konfirmationsspruch, den nchleiermacher ihm zu Ostern 1830 erteilte: „Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn nnd nicht den Mensch«^, nachdem er um das Jahr 1445 von Straßburg in seine Heimatstadt Mainz zurückgekehrt war. Dort richtete er auch seine erste Druckerei ein und ging an die Ausführung größerer Druckvorhaben. Da diese jebod) erhebliche Mittel verschlangen, sah er sich nach einem Geldgeber um, den er in der Person des Goldschmiedes Johann F u st sand. Jetzt wurde auch ein Kalligraph namens Peter Sch ö f - f e r eingestellt. Die Zusammenarbeit zwischen Fust und Schöffer einerseits und Gutenberg andererseits scheint jedoch nicht sehr harmonisch gewesen zu sein. Es kam zu einem Zerwürfnis, durch das der Erfinder seine Werkstatt an Fust verlor, der sie gemeinsam mit dem inzwischen zu feinem Schwiegersohn gewordenen Peter Schöffer weiterführte. Gutenberg mußte nun wieder von vorn anfangen. Glücklicherweise fand er bald von anderer Seite finanzielle UnterstüLung, so daß er eine neue Werk- statt eröffnen« konnte. In der Frage, weiches seine ersten Druckerzeugnisse gewesen sind, herrscht wenig Klarheit. Immerhin hat er wohl neben der 4 2 ■ Zeitigen Bibel, der später sogenannten Gu- tenberg-Bibel, verschiedene andere kirchliche Bücher bedruckt. Ein Psalterium scheint das erste Buch zu sein, in dem Druckernams und Erscheinungsort vollständig angegeben worden sind. Ein Vorwort besagt: „Dies Buch der Psalmen, mit schönen Anfängen geschmückt und durch hervorgehobene Abschnitte hinlänglich eingeteilt, ist eine künstliche Erfindung des Druckens und Zeichnens, ohne irgendeine Führung der Schreibfeder so gebildet und zur Verehrung Gottes sorgfältig vollendet worden." Wie viele große Erfinder, so erntete auch Outen- berg nicht mehr die Früchte seiner genialen Idee und seines rastlosen Schaffens. Die Tatsache, daß über sein Leben so wenig der Nachwelt erhalten geblieben ist, legt auch die Vermutung nahe, daß seine Zeitgenossen die Bedeutung seiner Erfindung nicht erkannt haben. Immerhin blieb Gutenberg vor der ärgsten Not bewahrt, da der Kurfürst Adolf von Nassau, Erzbischof von Mainz, wohl aus Anerkennung für den Druck der Bibel und anderer religiöfer Vor 55 Jahren, am 6. Februar 1888, sprach Fürst Bismarck in einer Reichstagsrede, die er über den am 7. Oktober 1879 zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn abgeschlossenen Bündnisvertrag hielt, im Hinblick auf die drohende Haltung, die damals schon Rußland den beiden Verbündeten gegenüber einnahm, ein stolzes Wort aus, an das zu Erinnern wie so oft schon, wenn bas deutsche Volk sich seiner Feinde zu erwehren hatte, heute wieder Anlaß g< geben ist: „Wir können durch Liebe und Wohl wollen leicht bestochen werden — vielleicht zu leicht —, aber durch Drohungen ganz gewiß nicht! Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt,- und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt." Berlin, 21. Febr. (DNB.) Die englischen Zeitungen nehmen die in London aufgezogenen Feiern zum 25. Jahrestag der Sowjetarmee 3um Anlaß, sich vor Begeisterung über den bolschewistischen Bundesgenossen zu überschlagen. „Observer", „Sun- day Times" und „Sunday Dispatch" wetteifern in Lobeshymnen. In Palästina und Libanon, wo bereits sowjetische Agitationszentren eingerichtet worden sind, fanden Paraden statt. Der britische Oberkommissar in Jerusalem, Mac Michael, yielt eine Ansprache. Ong» landfreundlirbe Würdenträger im Libanon folgen seinem Beispiel. In Colombo auf Ceylon wurde ein im Juli 1940 vom Gouverneur erlassenes Verbot, die Sowjetzeichen in der Oeffentlichkeit zu zeigen, .aufgehoben, da Hammer, Sichel und Sowjetstern nur noch als Symbol für die gemeinsame Sache Moskaus und Londons gedeutet werden. Sogar Matrosen, Soldaten und Flieger der USA. auf Neuseeland und die USA.-Streitkrcifte auf den Fidschi-Inseln haben den 25. Jahrestag der Roten Armee feierlich begangen. Eine seltsame Wandlung. Rom, 21. Februar. (Europapreß.) „Messaggero" schreibt, daß der Geburtstag der Roten Armee auch für die Engländer zu einem Festtag würde, hätten sich wohl selbst die Bolschewisten niemals träumen lassen. Dieselbe Hand, die einst sich gegen den Bolschewismus erhob — die Churcyills —, ist die gleiche, die heute ein Glückwunschtelegramm an Sta- aebracht. Im deutschen Zollparlament sagte 8. Mai 1868: „Dem Herrn Vorredner geb» ich zu bedenken, daß ein Appell an die Furcht in deutschen Herzen niemals ein Echo findet." Aun dieses Wort ist ja später als politisches Schlax- wort häufig gebraucht worden. Er hat in feine1 Reichstagsrede von 1888 also einem Gedanken, del ihm immer nahe lag, die unvergängliche Form gr geben. Sein Ausspruch ist dann auch vielfach auf Bildern, Gedenkblättern, Denkmünzen und Schmuck, fachen angebracht worden. C. K. In der Berliner Unioersttät wurde von Reich, gefundheitsführer Dr. Conti und Reichsorganisi' tionsleiter Dr. Ley die Reichs ar beit sg<- m e i n f tf) a f t f ü r 21 r b e i t s = u n b ß e i ft u n o Medizin gegründet. Der Leiter des Amtes. G, sundheit und Dolksschutz der DAF. Dr.med. Bor- Hacker wies darauf hin, daß sich aus der Pra^ der Betriebsärzte mannigfache Probleme ergeben hc, ten, die einer exakten wissenschaftlichen Bearbeittrz bedürften. Reichsgesundheitsführer Dr. Contis klärte, auch auf die ärztliche Beratung müsse U Härte unserer Zeit Anwendung finden. Gepsloge:. Helten des Friedens könnten heute keine (Muton haben. Alle Kräfte von Praxis und Wisfeyschai! müßten angewendet werden, um dem fleißig scych fenben Volksgenossen höchste Leistungen zu crmä> lichen. Leitspruch müsse sein: vom Arzt des M» oiduums zum Arzt der Nation. Reichsorganisation-- leiter Dr. Ley erklärte, die ärztliche Wissenschcif müsse sich bemühen, daß die starke Beanspruch^ des sllMffenden Menschen zu keinen Störungen h Funktlonsablauf und damit zu feiner Leistung« Minderung führe. Es habe sich bereits ( „ 7 . daß das deutsche Volk die starken Leistungsanford! rungen ohne Schädigungen, ja auch nur ohne von übergehende Leistungsminderung vertrage. Wir mini Jti ten dafür sorgen, daß die biologische Ueberlegenbrf unserer Kraft gegenüber der des Feindes erhaltet der für Bismarck besonders in der Deutung, bi ihm der berühmte Theologe im Unterricht gab, fei» ganzes Leden lang von außerordentllcyer Bede» tung gewesen ist: „Fürchtet den Herrn und nichts! , hatte Schleiermacher auch in einer berühi»' ten Neujahrsrede gesagt. Bismarck hat denselben Gedanken schon zwanzig Jahre vorher in anderer Form öffentlich zum 2hi<- druck gebracht. Im deutschen Zollparlament sagte t: an Finnland, dem man zuredet, mit Der Achse zu brechen. Finnland gehe einer Katastrophe entgegen, wenn es immer wieder behaupte, daß es keinen Sonderfrieden schließen könne, weil die Versorgung des Landes von Deutschland abhängig fei. Die Stellung der Sowjetunion gegenüber Finnland sei zwar keineswegs klar, über die Sowjetunion strebe mehr eine gesicherte Grenze an als die Vernichtung der finnischen Nation. Gewisse sowjetische Aeußerungen ließen zum mindesten darauf schließen. Schriften, ihm einen Ehrensold aussetzte. Das war, wenige Jahre vor seinem Tode, aber auch die einzige Anerkennung der Mitwelt für diesen schöpferischen Geist, dem erst die neuere Kulturgeschichtsschreibung die Würdigung widerfahren ließ, die er für sich und sein epochemachenbes Werk in Anspruch nehmen konnte. F. Manske. leitet darauf, daß das deutsche Volk sich jetzt tau Raum erobert habe, den es für sein Leben brautz Wie die Londoner „Times" berichtet, sind die drei Minister Aney, Mody und Sarker aus der britisch- indischen Zentralregierung ausgeschieden. Sie erklärten, daß ihr Entschluß auf „gewisse Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich ber Grundeinstellung der Regierung zu Gandhis Hungerstteik" zurückzu- führen sei. Von britischer Seite wird freilich behauptet, daß der Rücktritt hauptsächlich durch die Furcht veranlaßt worden sei, Gandhis Tdd könne zu unliebsamen Folgerungen führen. Die englische Zeitschrift „New Statesman and Nation" fordert deshalb eine sofortige Verständigung zwischen der englischen Regierung und Gandhi. London habe nunmehr die letzte vielleicht unwiderbringliche Gelegenheit zu einer Versöhnung mit der Mehrheit der indischen Hindus. Die Meldungen über Gandhis fortschreitenden Verfall haben zu Massenversammlungen von Indern geführt, an denen außer Hindus, Parsen und Sikhs zum erstenmal auch Mohammedaner für den hungernden Mahatma beteten. Im britischen Unterhaus erschienen indische Abordnungen, die Gandhis unverzügliche- Freilassung for- berten. Der Sekretär des britischen Dizekönigs hat an Sapru, eine führ-nde politische Persönlichkeit in Indien, einen Brief geschickt, in dem es heißt, daß Gandhi ganz allein die Verantwortung für fein Fasten trage. Auch' tönrte nur er allein ihm ein Ende setzen. Dieser Brief ist eine Antwort auf die Entschließung einer Versammlung führender Inder, die die bedingungslose Freilassung Gandhis gefordert hatte. Stockholm, 21. Febr. (Europapreß.) Die über den Gesundheitszustand Gandhis in London vorliegenden Meldungen lassen nur wenig Hoffnung, daß der Mahatma die nächsten 24 Stunden Überleben wird. Die Rückwirkung von Gandhis Tod auf die Stimmung und die Entwicklung in Indien sind denn auch bereits Gegenstand von intensiven Erwägungen politischer Kreise. Anscheinend verfolgt man die Lage mit um so größerer Besorgnis, als auch Churchill an einer Lungenentzündung ernstlich erkrankt zu sein scheint. Für seine Behandlung ist, wie aus dem am Sonntagabend veröffentlichten ärztlichen Bulletin hervorgeht, als dritter Arzt Dr. Whitby hinzugezogen worden. Bisher waren die Krankheitsberichte nur von den Aerzlen Dr. Wilson und Dr. Marshall unterzeichnet. Daraus schließt man auf eine ernstere Erkrankung Churchills. Jedenfalls ist er im Augenblick außerstande, auf die Ereignisse einen entscheidenden Einfluß zu nehmen. Auch zwischen London'und Washington findet ein lebhafter Gcdankenaustausch über die Lage Indiens statt. Die englischen Sonntagsblätter beschäftigen sich ein gebe nb mit der Unterredung zwischen dem englischen Botschafter Lord Halifax imb dem nordamerikanischen Außenminister Hüll. Dabei wird angebeutet, daß die nordamerikanische Regierung anscheinend bemüht ist, aus Zweckmästigkeitserwägungen heraus, England zum Nachgeben gegenüber Gandhi zu beroeaen, vorausgesetzt, daß es dazu noch nicht zu spät sein sollte. Jedenfalls scheint manches daraus hinzudeuten, daß England wieder einer Krise in Indien entgegensteuert. mußten, weil die Zufammenarbeit mit den benachbarten Werken nicht klappte, daneben eine große Zahl außerhalb der Werke hergestellter Einzelteile nicht eingetroffen war. Sowohl die Werkleitung von Willow Run als auch die Gewerkschaften betonen, die Mißstände rührten in erster Linie von der tatsächlichen Knappheit an Arbeitern her; damit hänge es zusammen, daß Willow Run noch immer nicht annähernd seinen Produktionsbau von vierniotoriaen „Consolidated-Liberator-Bombern" erreicht habe. plutokraiischer Zynismus. Berlin, 20. Febr. (DNB. Die englische Wo- Abkürzung des juristischen Vorbereitungsdienste». Fast der gesamte Rechtswahrernachwuchs fteii unter den Fahnen. Viele Studenten und Reser»; bare werden durch ihren Einsatz im Schicksals kaum des deutschen Volkes in ihrer beruflichen Ausbildung um Jahre zurückgeworfen. Um den jungen Recht wahrem durch zweckmäßige Gestaltung der 2I1L' bilbung und durch sorgfältige Unterwerfung ten Weg zur großen Staatsprüfung zu ebnen und f J möglichst bald einer praktischen eigenveranttvM' lichen Berufstätigkeit zuzuführen, sieht eine Sf 1 fügung des Reichsjustizministers eine Abkürzuni W kW |j,j wie 0 daß die Sowjetunion in erster Linie die im Moskauer Frieden festgelegten Grenzen besitzen wolle. Mit weniger, Hangö eingerechnet, dürfte sich Stalin kaum beanügen. Auf lange Sicht gesehen, hätte Finnl-and besser abgeschnitten, wenn es Norwegens und Griechenlands Sck)icksal geteilt und sich „für die demokratischen Prinzipien" geopfert hätte. Damit hätte es das „Verstauen ber Welt und der Sowjetunion" gewinnen können. Wenn Finnland heute auf das Selbstbestimmungsrecht der kleinen Völker poche und man die Ansicht höre, England und die USA. würden Finnlands Sache vertteten, so hätten die Finnen besser daran getan, schon nach Wtedererreichung der alten Grenzen im Herbst 1941 Frieden zu schließen. Stattdessen habe Finnland sich nahezu alle anglo-amerikanischen Sympathien verscherzt. * Diese zynischen Ausführungen des englischen Blat- tes find ein Hohn auf den Freiheitskampf Finnlands, denn weder England noch die USA. haben, wie offen zugegeben wird, Finnland vor dem imperialistischen Bolschewismus schützen können. Daß England es gern gesehen hätte, wenn sich Finnlano für Albions Interessen geopfert hätte, ist typisch für die Denkweise und Haltung Großbritanniens den kleinen Völkern gegenüber. Das größte ttSA.-ll-Boot vermißt Buenos Aires, 22. Febr. (Europavreh.) jJ USA.-Marinedepartement teilt mit daß das Unst» feeboot „Argonau t" vermutlich bei einer ß] ttouillenfahrt unterging. Es ist das größte Unty. feeboot der USA.-Marine. In aufgetauchtem stand hatte es eine Wasserverdrängung von Ä Tonnen, im getauchten eine solche von 4080 To,.' nen. Es war 1927 vom Stapel gelaufen. Seine waffnung bestand aus zwei 15,2-cm-Geschützen, zr^. Maschinengewehren und vier Torpedoausstoßrohrei, Außerdem war es mit einem Seeflugzeug au$^ rüstet. Es hatte einen Aktionsradius von 18 000 E«, meilen. Oie tlSA. auch in Belgisch-Kongo Stockholm, 21. Febr. (DNB.) Englische Sg. lonialfachleute sind irritiert über die Stärke amerikanischen Truppenkontingente in Wes'.L a f r i f a und der dort aufgeführten militärische Anlagen. Besonders in Belgisch-Kongo gewiniun die Iankees immer mehr Boden. Nachdem sie zunächst die Kontrolle über die Eisenbahn versetze hatten, begannen sie jetzt mit dem Bau zahlrei^ Flugplätze am Kongofluß. Diese Flugplätze werbe als Stützpunkte für eine nach Aegypten führend Lustpostlinie bezeichnet. Aus dem Reich. Erhaltung ber Leistungskrast des schaffenden Volkes. NSG. Gauleiter und Rekchsstatthalter o pr er» ger'besuchte in Bingen eine Arbeitstagung d l Lehrmrister und Lehrmeisterinnen des bäuerlicheff ? Nachwuchses. Eingehend kennzeichnete der Gauleit^ -M Llnser Weg zum Sieg: Die Bee des Führers Wir werden siegen, weil Adolf Hitler uns führt. ;ärten äsche Das Heer rüst die Jugend! r schloß Kreisleiter---_ der Versicherung, daß die Heimat alles zur Stärkung unserer Front tun und dadurch an der Erringung des Sieges michelfen werde. Wäsche tm Freien während der Äbend- und Nachtstunden, sei es auf Hosen, Vleichplätzen, Dachgärten oder Dalkonen, verboten ist. Die weiße Wäs^ muß, auch wenn sie noch nicht trocken geworden ist, mit Einbruch der Dunkelheit innerhalb des Hauses unterbracht werden. siziersbewerder des Heeres" oder an das zuständige Wehrbezirkskommando. Auskünfte erteilen die Annahmestellen und ihre Nachwuchsoffiziere sowie alle Wehrbezirkskommandos. Beratungen beim Arbeitsamt auch am Abend und an Sonnlagen. NSG. Das Landesarbeitsamt Hessen teilt mit: Dienst. , . Solange wir unsere Nahrung zubererten, mei weiche und gekochte Speisen zu uns nchmen und mundgerechte" Dissen verabreichen, kommen wir ohne Zahnpflege nicht aus. Bereits mit dem dritten Lebensiahr können unsere Kinder mit der wstema- tsscheu Zahnpflege beginnen. Der Erfolg wird der sein daß die Zahngesundbeit immer mebr erhalten wird. Vergessen wir nie die bedeutsame Erkenntnis 'der modernen Zabnheilkunde. daß ein reiner Zahn nicht zugrunde geht. Dies in die Tat EZmeßen, ist jeder zu feinem Teile berufen und verpflichtet. Dr. Holzhauer. Wäsche nachts hereinnehmen. Verschiedene Beobachtungen zwingen zu dem erneuten Hinweis, daß das Hängenlassen weißer Wie einst die innerpolitischen Gegner, so wundero sich heule die feindliche Welt über die Ursache unserer Kraft, und sie suche Überall nach des Rätsels Lösung. Diese Lösung sei aber sehr einfach.. Unsere Kraftquelle sei allein der unbedingte Glaube an die Idee Adolf Hitlers, die alle deutschen Menschen stark mache. Aus diesem Glauben und aus der Treue zum Führer allein komme die Unüberwindlichkeit der Gefolgschaft Adolf Hitlers. Einst war die SA. als Trägerin des Kampfes der Partei nur deshalb fo stark, weil Adolf Hitler sie führte, und wenn heute unsere Soldaten gegen die feindlichen Armeen Sieg auf Sieg erringen und unsere Feinde auch befieaen werden, dann nur, weil sie einen Mann an her Spitze haben, der Adolf Hitler heißt und dem sie blindlings vertrauen und folgen. Um diesen Glauben an die Idee und die daraus erwachsene Kraft zu verstehen, müsse man allerdings nur Deutscher sein. Das deutsche Volk habe das Glück, daß es in der Idee des Führers eine wahrhaft revolutionäre Idee besitze, und in dem Führer den Mann fein eigen nenne, der diese Idee verkörpere. Wie einst die alten Kämpfer der Bewegung ^von fanatischem Glauben an die Idee erfüllt waren, so sei unser Volk in diesem Kriege eine fanatische Gemeinschaft des Glaubens an die Idee des Führers. Wenn unsere Feinds auch zahlenmäßig überlegen feien, unser Glaube an die Idee Adolf Hitlers und unsere Treue zu ihm und zu dem von ihm geführten Deutschland werde uns immer überlegen machen und uns den Sieg über alle unfeye Feinde erringen lassen. Nach dem langanhaltenden stürmischen Beifall schloß Kreisleiter Backhaus die Kundgebung mit Aus -er Siadi Gieherr. Dein bester Zahnarzt — du selbst! Dem modernen Menschen steht zur Zahnpflege die Zahnbürste zur Verfügung, der als Universalmittel zur Säuberung des Mundes größte Bedeutung zukommt. Jeder sollte regelmäßig seine Zähne putzen, nachdem alle Schäden an seinem Gebiß beseitigt worden sind, und er wird an seinem Teil dazu beitragen, neue Schäden zu verhindern. Aus der Vielzahl der Meinungen über die beste Anwendung der Zahnbürste hat sich allmählich eine' eine Auffassung herauskristallisiert, die als die sinnvollste und zweckmäßigste angesehen werden muß. Danach fol£ die Bürste beim Putzen stets so geführt werden, daß sie sich vom Zahnfleisch zur Zahnkrone bewegt und auf diese Weise die Speisereste aus den Zahnzwischenräumen hervorholt. Völlig verkehrt ist es, in horizontaler Richtung an den Zahnreihen entlangzuscheuern. Soweit man bei diesem Vorgehen Beläge löst, treibt man sie in die Zwischenräume hinein, wo sie haften bleiben und vergären. Verkehrt ist auch zu starker Druck auf die Bürste, da die Beläge schon bei leichter Handhabung sich lösen wie der Staub miter einem Pinsel. Schwierigkeiten in der Handhabung werden dadurch überwunden, daß man nicht streng senkrecht bürstet, sondern mit leicht kreisenden Bewegungen, wie bei der Kolbenstange einer Dampfmaschine. Wer ein übriges tut unb mit dem Zahnstocher die groben Nahrungsrückstände entfernt, der übt die Zahnpflege nahezu vollkommen aus. Voraussetzung für eine sinnvolle Zahnpflege mit der Bürste ist zunächst, daß jeder feine eigene Dürste besitzt. Die „Familienzahnbürste", die reihum von allen Familienmitgliedern benutzt wird, bringt, da sie stets mit Schleim und Bakterien verunreinigt ist und somit massenhaft Krankheitskeime überträgt, mehr Schaden als Nutzen. Wichtig ist ferner, daß der Bürstenkörper nicht zu groß ist, da sonst die durch Kaumuskeln beengten Backenzähne nicht gereinigt werden können. Selbstverständlich sollte fein, daß die Bürste nach dem Gebrauch zumindest unter fließendem Wasser gut ab gespült und an der Lust zum Trocknen aufgehängt wird. Die Auswahl m der Härte der Borsten hat sich nach der Empfindlichkeit des Zahnfleisches zu richten; zu harte wie zu weiche Borsten sind gleichermaßen schädlich und in ihrer Wirkung unvollkommen. Zur Beschleunigung des Einsatzes der Meldepflichtigen und sonstigen Personen hat der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz Ungeordnet, daß ab sofort — vorerst bis Mitte März — in allen Arbeitsämtern und in ihren Nebenstellen auch am Spätnachmittag und Abend bis 21 Uhr und an Sonntagen zwischen 9 und 15 Uhr Arbeitsberatun gen und Einweisungen in Arbeit stattfinden. Wer, für diese Zeit zum Arbeitsamt vorgeladen wird, muß deshalb auch zu diesen Terminen der Vor- Glück aus, Renate! Roman von Ernst Drau. 3. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Terbrüägens Arbeit galt ausschließlich dem sichtbaren Erfolg, dem zahlenmäßigen Endergebnis. Dar, als wollte er jeden Augenblick „3 na veiß beweisen können, wie es unter seiner teitu g ! ergauf ging. Er steckte keinen Pfennig in 3er?, der sich nicht entsprechend rentierte ganz leichgültig, ob es sich habet um Menscheti oder Maschinen handelte. Er war ein kalter Rechner, M fehlte die Liebe zu seinem Wer, das Gefühl ür die innere Schicksalsoerbundenheit mit all Den ielen anderen, denen die Zeche Hammerkott - ensmöglichkeit gab, die auf Gedeih und Verderb niteinander verbunden waren. Cs geschah häufig, fast täglich s°g°r. d°ß> D'rek. at Terbrüggen in diesem oder jenem Wfchmtt der 3rube unter Tage erschien. Aber er kam dann n ch , m den Leuten dort unten zu zeigen, daß er emer er Ihren war, daß er die Gefahren der Tiefe mit hnen teilen wollte. Sein Gegengruh aus .dav ,Muck -ufr der Steiger und Kumpels zeigte immer: nur venig Verbundenheit, seine fch^rf umhersp h 3lick§ galten weniger dem im dunkel der chassendeu Menschenbruder. Seine Augenputzen vor liem den Fortschritt de- Abbaues, das V°rttetb°n teuer Strecken, die Zahl der vom Füllort laufenden 3agen. Er kontrollierte die Schlepper, ob 3agen das volle Gewicht hatten, er rechnet Pmm-rhäu-rn vor, daß sie beim Streckenverbau -Hier Meinung nach zuviel ^olz verbrauchten. E- Tagte in allen Dingen zuerst nach den Kosten, den ! möglichen Einsparungen an Material und L >h - konnte jeden Schacht, lebe Sohle, leben Qu^ chlag, er konnte die Arbeit der Hauer und Schlep- General Catroux gab in Kairo bekannt, daß er um „ständigen Verbindungsoffizier" zwischen den !: Gaulle-Franzosen und General Giraud ernannt [Mjrtien ist. Kunst und Wissenschaft. Hochschulnachrlchlen. Dozent Dr. Theodor Schieber, der seit Som- imr 1942 mit der Vertretung des Lehrstuhls für ■euere Gescktzchte an der Universität Königsberg beitragt war, ist zum o. Professor ernannt worden. Wieder wurde 1908 in Dettingen (Bayern) gebo- !*n Er studierte in München uvd Berlin und pro- itoDierte 1933 in München. 1939 habilitierte er sich ti Königsberg. Er ist Herausgeber der „Altpreu- jischen Forschungen":»— Der Ordinarius für Pharmakologie an der Universität Leipzig, Dr. mea. et jhil. Oskar Gros, ist auf feinen Antrag von den antlichen Verpflichiungen entbunden worden. Gros wurde 1877 in Werneck (Unterfranfen) geboren. Er ; fixierte in Würzburg und Leipzig, promovierte ,901 in Leipzig und habilitierte sich auch dort 1909 [ 1315 wurde er n. b. a. o. Professor und halb daraus ls Ordinarius nach Halle berufen. Spater,lehrte er ! !I Köln und Siel und folgt« 1925 dem Rm auf den i leipziger pharmakologischen Lehrstuhl. — Im Alter :on 42 Jahren starb der Direktor der Universttats- Sternwarte Posen Prof. Dr. Joachim Stobbe och einem schweren Leiden. Stobbe wurde m omv ’tmünbe geboren. Er absolvierte feine Studien m - Berlin, war Kriegsfreiwilliger in einem Biomer- lotaiüon, und nahm an der Niederwerfung kommu- istischer Unruhen teil. Nach längerer Tätigkeit an | ler Universitäts-Sternwarte in Berlin-Babelsberg | am er 1925 an die Hamburger Sternwarte Er l ing dann an die Kieler Sternwarte und ncchm 1929 I m der Sonnenfinsternis-Expedition nach Thallano I :*& 1931 habilitierte er sich m Kiel, 1938 wurde er I " eiter der Uebungsabteitung an der Unwersttats- I Sternwarte Berlin-Babelsberg unb 1939 außer plan- I mäßiger Professor an der Universität Berlin. 194p I aurbe er Direktor der Universitäts-Sternwarte tn I ^ofen. ____ Lorbereitungsdienstes um sechs Ntonate vor, Lnll her Referendar nach Kenntnissen, Fähigkeiten Leistungen hinreichend vorbereitet ist und durch inen Kriegswehrdienst einen über die gewöhnliche huer seiner aktiven Arbeits- und Wehrdienstpflicht Ausgehenden Ausbildungsoerlust von wenigstens j. Monaten erleidet. In Einzelfällen —' etma für -.chlich besonders geeignete Referendare bei heroor- Ugenber Bewährung unb Auszeichnung vor dem q»,nde — kann der Minister weitere Abkürzungen tzwilligen. In der Prüfung soll bei der abschließen- Bewertung auch die Gesamtpersönlichkeit des Kriegsteilnehmers nach einheitlichen Grundsätzen würdigt werden. Deshalb wird die Prüfung irmdsätzlich vor dem Reichs-Justizprüfungsamt in z^lin von Prüfern abgenommen werden, die selbst Sontfolbaten sind. Sie besteht aus drei sachlichen jüf icytsari)eiten, aus einer Hausarbeit mit Bear- bitungsfrift von zwei Wochen und aus der münd- lÄen Prüfung mit einem Aktenvortrag. ^Die erst- küig nicht beftamiene Kriegsteilnehmerprüfung gilt c- nicht unternommen und kann in der gleichen Sri einmal, bei erneutem Mißerfolg ein zweites I ; al wiederholt werden. Bestimmungen über Neu. hgelung unb Abkürzung des Studiums für die llegsdienstleiftenden Rechtsstudenten, find in Vor- treitung. ' Kleine politische Nachrichten. Reichsmarschill Göring sandte Ritterkreuzträger s {oerftleutnant Trautloft, dem Kommodore eines Jagdgeschwaders, das am 19.2. mit dem Abschuß pn 33 Sowjetflugzeugen die stolze Zahl von über M Luftsiegen erreichte, aus diesem Anlaß ein !nertennungsfd)reiben. * In Italien wurde ber Jahrgang 1925 zur Muste- ^irg, auf gerufen. * Aus einem Geleitzug versenkten japanische Flug- aige östlich der zur Salomonen-Gruppe gehören- Insel San Christobal am 17. Februar zwei 'indliche Zerstörer sowie einen großen Trans» srter. Die eigenen Verluste werden mit drei Flug- tagen angegeben. Auf Einladung des Reichspressechefs erläuterte fcr mit wichtigen Aufgaben der totalen Kriegfüh- mg betraute General der Infanterie von Unruh m der Presse bas ihm gesteckte Ziel, jeden irgend- rie entbehrlichen kriegstauglichen Mann für die ront, jede verwendbare Kraft für die Kriegswirthaft frei zu machen. Die von ihm gegenwärtig ^rchgeführten Maßnahmen werden ber Wehrmacht - :>rabe im jetzigen Zeitpunkt neue Kräfte in bebeu- 'nöem Ausmaß zuführen. per, der Zimmerhäuer und Schrämmeister, Maschinisten und Bremser'beurteilen, wie nur em Mann, der selbst jahrelang unter Tage gearbeitet hatte. Das von ihm ausgeklügelte Lohnsystem h^te aus jedem einzelnen das letzte heraus. Kein Wunder, wenn er dabei finanzielle Erfolge erzielen konnte. Aber auch kein Wunder, daß feine Kontrollgänge nicht sehr geschätzt waren, und daß hier unb dort Stimmen laut wurden, die vor einer allzu straffen Führung warnten. Die Steiger, Betriebsleiter und Obleute hatten häufig genug Gelegenheit, vermittelnd einzugreifen. Auch Werner Hellingrach wußte ein Lied davon zu singen. Aber bas waren schließlich gewohnte Begleiterscheinungen des täglichen Einerlei geworden, an die er weniger dachte, als er jetzt über das Zechen- aelände schritt und dem Fördertum von Schacht III wftrebte. Vielmehr beschäftigte ihn die Frage, was für ein sonderbares Verhältnis da zwischen dem Direktor und seinem Privatsekretär herrschte, -schade, daß es ihm nicht gegeben war, sich hinzustellen und zu horchen. Wer weiß, was er da noch zu Horen bekommen hätte. Aber- war er trotzdem nicht unfreiwillig Zeuge gewesen, wie Terbrüggen geschrien hatte- Ich wußte nicht, wer mich daran hindern könnte' Und war es nicht Meinders Stimme gewesen die diesem lauten Aufgebehren em ruhiges, bestimmtes „Ich!" entgegengesetzt hatte? Umgekehrt hätte man eine solche Situation schließlich noch verstehen können. Aber ein Privatsekretär, der seinem Chef in dieser Weise begegnen durfte ... nein, Hel- linqrath schüttelte immer wieder den Kops, da stimmte etwas nicht. Hier mußten sehr, sehr dunkle Zusammenhänge bestehen, in die hineinzuleuchten sich bestimmt lohnen würde. Es war Hellingrach auch nicht entgangen, daß Terbrüggen gegen ihn selbst etwas Unerfreuliches im s-inne gehabt hatte, was Meinders durch fein wiÄerholtes Eingreifen verhindert hatte. Mochte dieser dabei noch so vorsichtig zu Werke gegangen fein, er hatte gute Augen und Ohren, tmb vor allem ein untrügliches Gefühl Adolf Hillers immer das Richtige und Beste für unter Volk erstrebt habe, fei' sie früher von Marxisten und Kommunisten bekämpft worden. Und weil der Nationalsozialismus bas deutsche Volk aus jenep Jahren ber Erniedrigung wieder emporgeführt habe, werde unser Reich heute von außen her bekämpft. In beiden Fällen aber komme als Triebfeder das internationale Judentum in Betracht. Deshalb taten wir recht, auch den jetzigen Kampf als Nation also zialisten zu kämpfen. - Keine andere Bewegung als die des Führers habe einst Deutschland vor dem Bolschewismus retten können. Bei der Machtergreifung habe ber Zeiger der Uhr bereits auf 5 Minuten vor 12 Uhr gestanden. Die NSDAP, habe jenen Kampf als Trägerin einer revolutionären Idee geführt und als solche kämpfe sie heute mit dem ganzen deutschen Volke gegen die äußeren Feinde. Bei ihrem früheren Kampfe sei jeder Gefolgsmann von unverbrüchlichem Glauben an die Richtigkeit der Idee' des Führers erfüllt gewesen und dadurch für den Kampf stark geworden. Dieser vorbehaltlose Glaube erfülle heute unser gesamtes Volk und mache es unüberwindlich. Wie einst in der SA., so müffe und werde heute einer dem anderen beistehen im Kampfe und sich dadurch als Nationalsozialist und mir allesamt als Gemeinschaft bewähren. Die ersten Gefolgsmänner des Führers, ein kleines Häuflein, feien Habenichtse gewesen, denen eine gewaltige Uebermacht ihrer Gegner gegenübergestanden habe. Dennoch hätten diese Habenichtse allein durch ihren Glauben an die Idee Adolf Hitlers den Sieg errungen. Unser Volk fei ebenfalls ein Habenichts im Vergleich zu unseren Feinden mit ihren gewaltigen Besitztümern. Aber wie damals im Lande die Gegner der NSDAP, überwunden worden feien, so würden auch in diesem Kriege unsere Feinde niedergerungen werden. In der überfüllten Aula, in der sich viele nur mit einem Stehplatz begnügen mußten, sand am Samstagabend eine große Kundgebung der Gießener Bevölkerung statt, zu der die Partei aufgerufen hatte. Nach der Eröffnung durch den Kreisleiter Oberbereichsleiter B a ck h a u s und dem gemeinsam gesungenen ersten Vers des Liedes „Volk ans Gewehr" sprach der Reichsredner Prinz zu Schaumburg-Lippe unter lebhafter Spannung feiner Hörer, die feine Worte oft mit starkem Beifall unterstrichen. Einleitend verwies er auf die jüngsten Reden der füh- renben Männer der Partei, die dem Volkern aller Offenheit unsere Sage geschildert und aufgezeigt hätten, wo wir stehen. Er gab bann eine eindrucksvolle Gegenüberstellung ber Jahre des innerpolitischen Freiheitskampfes der NSDAP, und der jetzigen Zeit des Ringens gegen die äußeren Feinde unseres Reiches und Volkes. Diese Parallele leitete er ein mit einer persönlichen Erinnerung, die ihm nach seinem (Eintreffen in Gießen bei einem Besuche am Grabe des früheren Gießener SA.-Stan- dartenführers Graf Solms-Laubach gekommen fei und ihm ins Gedächtnis zurückgerufen habe, wie klein doch damals in der ersten Zeit ber Bewegung die Schar jener SA.-Männer war, die durch ihren unverbrüchlichen Glauben und ihre Opferbereitschaft ein Rad in Bewegung setzten- das niemals wieder zum Stillstand kommen sollte. Ihr Ausgangspunkt war der felsenfeste Glaube an die Sendung Adolf Hitlers, und dieser Glaube führte die damals kleine Schar von Sieg zu Sieg, die Nee Adolf Hillers erfüllte immer mehr mehr Menschen und führte zur Machtergreifung durch Adolf Hitler. In jenen Jahren habe die Bewegung nicht gegen andere deutsche Menschen gekämpft, sondern sie habe sich immer bemüht, diese Volksgenossen zu gewinnen. Der Kampf habe immer nur dem einen Gegner gegolten: dem internationalen Judentum, das die deutschen Menschen verhetzte und gegen die NSDAP, als Vorspann benutzte, während der Jude immer nur die Zerstörung alles Deutschen im Auge hatte. Heute fei unsere Lage ähnlich wie damals. Derselbe Gegner wie einst, nämlich das internationale Judentum, kämpfe wiederum gegen unser Volk und Reich. Der Unterschied gegen früher sei nur der, daß der Jude heute ganze Völker gegen uns vorschicke und ein Volk gegen bas andere ausspiele, die anderen Völker nur als Mittel zum Zweck, als Werkzeug für feine Politik des infernalischen Hasses gegen Das nationalsozialistische Deutschland betrachte. Der Redner gab bann eilte interessante persönliche Erinnerung bekannt, aus der die eiaentkichen Ursachen des jetzigen Krieges gegen uns ersichtlich waren. Er berichtete von dem Besuche eines englischen Bankers in Berlin in der Zeit vor dem Kriege. Dieser Engländer, der durchaus ablehnend' gegen den Na- tionalfozialismus eingestellt mar, wurde von dem Redner in dienstlichem Auftrag an zahlreiche Stätten des nationalsozialistischen Aufbaues geführt, um ihm zu zeigen, welche guten Früchte das Aufbauwerk nach der Idee unseres Führers damals bereits gebracht hatte. Der Engländer mußte sich unter dem Eindruck des Geschauten und Erlebten schließlich zu dem Eingeständnis, bequemen, daß diese 1 Aufbauarbeit gut und anerkennenswert fei, er fügte aber hinzu, gerade die Tatsache, daß bas beutsche 1 Volk mit ber Idee Adolf Hitlers auf dem rechten 1 Wege sei und dadurch besseren Zeiten entgegengehe, ■ bedeute für England nur eine Antwort, und die ‘ heiße Krieg. Weil die NSDAP, mit der Idee Obwohl die Zahnpasta sich wegen ihrer bequemen Benutzung und ihres angenehmen Geschmackes großer Beliebtheit erfreut, ist sie doch zur Pflege der Zähne nicht unumgänglich notwendig. Gleiche Dienste tun gutes Zahnpulver ober fein zermahlene Schlämmkreide. Man hüte sich nur, Zigarrenasche, pulverisierte Holzkohle oder ähnliches als Putzmittel zu benutzen. Bei diesen Hausmitteln" ist die schleif- wirkung so groß, daß sich bald Defekte am Schmelz zeigen. Wenn kein geeignetes Putzmittel zur Hand ist, begnüge man sich nrU der leicht angefeuchten Zahnbürste. Zahnerfatzträger müssen felbstverstand- lich vor der Reinigung den Zahnersatz entfernen, da sonst eine geordnete Pflege des Gebisses nicht möglich ist. Eine angenehme Beigabe zur täglichen Zahnpflege ist lauwarmes Wasser. Zu heißes oder zu kaltes Wasser schädigt die Zahnharigewebe, sprengt ferne Risse und Sprünge in den Schmelz und schafft so Retentionsstellen für Speisereste unb neue Brutstätten für Bakterien. Dein bester Zahnarzt — du selbst! Diese Feststellung hat Do zellt Dr. Schwarz getroffen und sie im Sinne der Vorbeugung und persönlichen Hygiene gemeint. Möglichst nach jeder Mahlzeit greife man zur Zahnbürste. Am wichttgsten aber ist bie Zahnpflege abends nach der letzten Mablzeit, weil in ber Nacht der neutralisierende Speichel zu fließen aufhört und die Zunge die Reinigungsbew^ttaen ein- stellt. Wer darum nach der abendlichen Gebißr^im- qung noch ißt ober seinem Kind das Einschlaren durch Verabreichung eines Bonbons ^aubt erleichtern zu müssen, erweist den Zähnen einen schlechten ür bie Dinge, hinter denen offensichtlich eine unbekannte Gefahr lauerte. Eigentlich ist es ein wahrer Jammer, daß solche Menschen hier das Heft in der Hand haben, dachte er im Weftergehen, während fein Blick über die ausgedehnten Anlagen der Zeche Harnmerkott ntit ihren wuchtigen Fördertürmen, qualmenden Schornsteinen, die vielen rauchgeschwärzten Hallen und Gebäude der Kokereien mit ihren eisernen Brücken und Laufkränen dahinglitt. Alles war erfüllt von dem Gelärm emsigen Lebens und Treibens, die von Rauch und Qualm gesättigte Luft zitterte unter dem heißen Atem der Atbeit, Tausende von Händen fleißiger, pflichtgetreuer Menschen schafften hier oben und unsichtbar unter der Erde, den meisten von ihnen war bie Zeche Nährmutter und Heimat zu- gleich. Nur ber Mann, der vom Schicksal berufen war, Kopf und Herz dieses vielgestaltigen Werkes zu fein, er ließ sich nur gelegentlich sehen, er lebte anderen Interessen, die weitab lagen von dem, was ihn natürlicherweise an dieses Stück Erde fesieln sollte. Die großen internationalen Automobilrennen auf der Avus in Berlin waren in vollem Gange. Die Prüfungen der kleinen und mittleren Wagen mar^n?bereit5 beendet, man hatte bie Sieger entsprechend gefeiert, unb alles blickte nun gespannt auf die großen, schweren Maschinen, bie eigentlichen Helden dieses Tages, die jetzt langsam aus ihren Boxen an den Starhllatz rollten. Eine Reche von wuchtigen Kolossen, weiß, grau und silberglänzend, standen sie wie sprungbereite Tiere nebeneinander und warteten, auf bas Flaggenzeichen des Starters, das chnen den Weg frei- geben sollte. Walter Hammerkott hob noch einmal grüßend die Hand zur Tribüne hinüber, wo Renate am Gitter lehnte und chm leuchterchen Auges zuwinkte. Dann fiel die Flagge, die Motoren heulten au^ rmd in kurzen Abständen ging das Feld auf bie fünfzehn Runden lange Reise. Renates Augen folgten erregt dem Wagen des Vaters, bis er in der langen Geraden im Rudel ber anderen Fahrer verschwunden war. Sie war mit vollem Bewußtsein stolz darauf, die Tochter des sieggewohnten Mannes zu sein, dessen Name hier in aller Munde war, und der nach dem Urteil ber Menge die besten Aussichten hatte, auch dieses Rennen an sich zu bringen, das bxi ber scharfen Konkurrenz die höchsten Anforderungen an Menschen und Maschine stellte. Die Spitzengruppe hatte soeben die erste Runde in rasendem Tempo durchjagt. Harnmerkott lag an dritter Stelle, als aus dem trüben Gewölk der chon feit Stunden drohende Regen in heftigen Güft en herabfiel. Renate flüchtete mit den anderen unter das schützende Dach ber Tribüne, und aller Augen ahen besorgt auf bie Bahn, bie sich rasch in eine endlose Reihe von Pfützen verwandelte. In breiten Strahlen peitschten bie dahinjagenden Maschinen das Wasser nach allen Seiten, der aufgeweichte Boden wurde glitschig und erheischte doppelte Vorsicht. Wagen und Fahrer waren im Augenblick von einer triefenden, grauen Schmutzschicht überzogen. Aber unbeirrt setzten sie ihre Reise fort, und ebenso unbeirrt umstanden auch die Tausende von Menschen die Bahn, denen eine 'Tribünentarte unerschwinglich war, deren Sportbegeisterung aber auch der strömende Regen nicht viel anhaben konnte. Sie hatten an dieser ,,'Wasserpcmtomine" sogar ihre Helle Freude, und manches herzhafte Witzwort flog hinüber unb herüber. Wieder schossen die Wagen der Svihenfahrer an ber Zieltribüne vorüber. Nummer 8 Hammerkott hatte sich etwas nach vorn geschoben. Seite an Seite mit dem an zweiter Stelle liegenden Franzosen Chiron raste er auf der entfesselten Maschine dahin, beide nur wenige Meter hinter dem führenden Italiener Nuvolari. (Fortsetzung folgt) Angehörige des Geburtsjahrganges 192 6, die sich für die aktive Offizier-Laufbahn des Heeres bewerben wollen, können ihr Bewerbungsgesuch jederzeit einreichen. Angehörige des Geburtsjahrganges 19 25, die sich jetzt noch bewerben wollen, müssen ihr Gesuch sofort einreichen. Nur für diejenigen Bewerber, deren Gesuch rechtzeitig vorliegt, ist bie Verwendung im Heere sichergestellt. Es kommen nur Bewerber in Frage, die nach Charakter und Leistungen versprechen, deutschen Soldaten einmal Führer und Vorbild sein zu können. Bewerbungs- muo utsijuiv o“ gesuche sind zu richten an die dem Wohnort des ladung Folge leisten. Auch andere Meldepflichtige Bewerbers nächstgelegene „Annahmestelle für Of-!und sich freiwillig meldende Personen, die zum so- fertigen oder baldigen Einsatz bereit sind, können sich zu diesen Zeiten im Arbeitsamt einfinden. Lanzgastspiel palucca. Die Tänzerin Palucca, hier von früheren Gastspielen seit Jahren bekannt, zeigte am Sonntagvormittag im Gloria-Palast bei starkem Besuch eine Folge neuer Tänze. Ursprung und Herkunft ihrer Gestültung (Laban, Wigman) sind heute kaum noch erkennbar und ganz im persönlichen Stil auf- geganaen. Den ungewöhnlichen Anspruch wie die äußerste Grenze tänzerischen Ausdrucksvermögens offenbarte der Versuch, eine Beethoven-Sonate (cis-moll, op. 27,2) nachzuformen: das Adagio wirkte wie eine sehr sparsam bewegte Plastik;, aus dem Zeitlupentempo dieses ersten Satzes entwickelte sich über dis zarte Schwingung des Allegrettos zum heftigen Presto agitato eine klare kompositionelle (Steigerung. Zwei slawische Tanze (op. 72. Nr. 1 und 16) von Dvorak eröffneten das Programm: leicht, heiter, schwebend der „Aufschwung", verhaltener im Rhythmus bei vollendeter Harmonie der Armbewegung die „Romanze". (Ueberhaupt wird man eine \ gewisse Entwicklung über frühere Formen hinaus in zuneymender Betonung der Ausdrucksfunktionen der oberen Körperhälfte bemerken.) Der ungarische Tanz Nr. 5 von Brahms war durch den charakteristischen Tempowechsel und die ganz unreflektierte Freude an der raumfüllenden Bewegung bestimmt. Den absoluten Zusammenklang von musikalischem Thema und tänzerischer Linienführung ergaben drei Menuette von Mozart (aus der Symphonie Es-dur) und Beethoven (G-dur; Sonate op. 31,3); auch die vollkommene Beherrschung aller technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten wurde hier vielleicht am deutlichsten sichtbar. Im spanischen Rhythmus: das Capriccio von Laparra und der Tango von Albeniz, elegant, sehr dekorativ, mit kaum wahrnehmbaren Erinnerungen an national festgelegte Stilelemente. Webers „Aufforderung zum Tanz", Ausdruck der Lebenslust und einer liebenswürdigen Anmut, fern jeder Problematik, schloß die Folge harmonisch und wirkungsvoll ab. — Helga Döbler (Dresden) erwies sich als vorzügliche Begleiterin am Flügel. Die höchst geschmackvollen Kostüme sind von Jta V o cf e (Frankfurt a. M) entworfen. — Die Besucher dankten mit reichem Beifall. Hans Thyriot. Verdunkelungszeit: 22. Februar von 18.46 bis 6.54 Uhr. * ** Dienstjubiläum. Am gestrigen Sonntag konnte der Reichsbahnzugführer Johannes Becker, Gießen, Aulweg 24, auf eine 25jährige ununterbrochene Tätigkeit bei der Reichsbahn zurückblicken. Dem Jubilar wurden die Glückwünsche der Reichsbahndirektton übermittelt und ihm die übliche Ehrung bereitet. Plünderer zum Tode verurteilt. Hehlerei mit geplünderten Gegenständen mit schwerer Zuchthausstrafe geahndet. Lpd. Mainz, 21. Febr. Aus der Zeit der Luftangriff« des vergangenen Sommers auf Mainz mer= den immer noch Einzelfälle bekannt, in denen sich Hart, schwer und unerwartet traf uns fesgj die unfaßbareNachricht,daßmein lieber, herzensguter Mann, mein braver, stets hilfsbereiter Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Neffe ynd Vetter SA.-Oberscharführer Otto Neidei Gefreiter in einem Panzer- Grenadier-Regt. Träger der Ostmedaille im blühenden Alter von 28 Jahren, am 22.1.43, in elnemKriegslazarett im Osten einer schweren Krankheit erlegen ist. Wir glaubten ihn auf dem Wege der Besserung, doch das Schicksal hat anders entschieden. In treuest. Pflichterfüllung gab er sein junges hoffnungsvolles Leben für die Zukunft unseres Vaterlandes. Mit seinem vor 2 Monaten gefallenen Bruder Ewal^, folgte er dem im Weltkrieg vorausgegangenen Väter. Ihr Leben war Liebe und Treue bis zum Tode. In tiefer, stiller Trauer: Emma Heidel, geb. Fink, Wilhelmine Neidei Wwe, Gefr. Ernst Heidel und Familie, Marie Fink Wwe., Otto Keil und Familie, Obergefr. Otto Fink und Frau, Kath. Heidel. Heuchelheim und im Felde, 20. Februar 1943. ..... । r Am 20. Februar entschlief sanft nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser Vater und Großvater Christian Martin Leicht Techn. Regierungsobersekretär i. R. im fast vollendeten 78. Lebensjahre. In tiefer Wilhelmine Leicht, geb. Eu^el Trauer: Emst Leicht und Frau Erna, geb.Schubert Wilhelm Leicht und Frau Gertrud, geb. Burow Paula Sommer, geb. Leicht Manfred Leicht. Gießen, Bremen, Berlin, Heinersdorf, 20. Februar 1943. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 24. Febr., 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. ................... m Unser innigstgeliebter, herzensguter, jüngster Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Vetter Engelhard Nolte ist nach kurzer, schwerer Krankheit für immer von uns gegangen. In tiefem Schmerz: Carl Nolte u. Frau Marie, geb. Neumann Karl Heinz Nolte und alle Angehörigen. Gießen, Weserstr. 25, 19. Februar 1943. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 23. Februar 1943, 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. __QH7C Danksagung. Wir danken herzlich für alle Beweise aufrichtiger Teilnahme, sowie für die vielen Kranzspenden beim Heimgang unseres lieben Vaters. Besonderen Dank der Kriegerkameradschaft 1874 Gießen für die Kameradenehrung am Grabe des Entschlafenen. Familien Emst Stamm und Emst Ploch. Bonn a. Rh., Nonnenroth (Kr. Gießen), den 18. Februar 1943. Totaler Arbeitseinsatz auch im öffentlichen Dienst Oie Meldepflicht der Ruheständler. Die Dienststellen der öffentlichen Verwaltung sind auf Anordnung des Führers schon bald nach Kriegsbeginn in fachlicher und versoneller Hinsicht auf ihren verstärkten Kriegseinsatz zur Betreuung der Bevölkerung in der Heimat, bei den Bewirtschaf- tungsmaßnahmen sowie für die Familien der Einberufenen usw., aber auch für ihre Aufgaben in den besetzten Gebieten ausgerichtet worden. Mit der nun verfügten Meldepflicht von Männern und Frauen für Aufgaben der Reichsverteidigung ist ergänzend auch ein genereller Aufruf der Ruhestandsbeamten erfolgt. Die Ruheständler kommen in erster Linie für die Wiedereingliederung in die Verwaltung in Frage, wo sie gleichzeitig eine 'verstärkte Ablösung von Kräften für den Senft in der Wehrmacht ermöglichen werden. In diesem Zusammenhang sind die vom Reichsminister des Innern jetzt erlassenen Durchführungsbestimmungen zur zweiten Verordnung über Maßnahmen auf dem Gebiet des Beamtenrechts hervorzuheben. Sie rundön die Rechtslage bei Wiedereingliederung alter Beamter ab. Die Ruheständler können entweder als Beamte auf Widerruf oder als Angestellte oder Arbeiter aufs neue herangezogen werden. Erfolgt die Einstellung als Beamter auf Widerruf, dann kann der Ruheständler, wenn er noch nicht sein Höchstgehalt erreicht hatte^ in den Dienstaltersstufen weitersteigen und neue ruhegehaltsfähige Dienstjahre erwerben. Wird er als Angestellter oder Arbeiter übernommen, so werden ihm entsprechende Vergünstigungen gesichert, die sich gleichfalls auf das Ruhegehalt auswirken. Ein Rechtsanspruch auf Verwendung als Beamter auf Widerruf besteht nicht. Hinsichtlich der weiblichen Beamten und damit des Fraueneinsatzes auf diesem Sektor der öffentlichen Verwaltung waren schon Kriegsbestimmungen er- »en. Insbesondere kann ein weiblicher Beamter mehr, wie bis dahin, bei Verheiratung seine Entlassung verlangen. Dem Entlassungswunsch braucht nur noch entsprochen zu werden, wenn werdende Mutterschaft vom sechsten Monat ab besteht oder wenn eines oder mehrere Kinder unter 15 Jahren vorhanden sind und die Fortsetzung des Dienstverhältnisses mit den Mutterpflichten nicht vereinbar ist. Ehemalige weibliche Beamte, die entlassen worden waren, weil ihre wirtschaftliche Versorgung dauernd gesichert erschien, können als Beamte auf Widerruf erneut eingestellt werden und erhalten dann, beim späteren Ausscheiden, eine besondere Abfindung. verbrecherische Elemente das Schicksal der in Mitleidenschaft gezogenen Kreise der Zivilbevölkerung zunutze machten, um sich als Plünderer oder in ähnlicher Weise an fremdem Hab und Gut zu bereichern. Rechtsbrecher dieser Art stehen außerhalb der Gemeinschaft und haben in der Aburteilung durch das Sondergericht die ihrer Schuld entsprechenden Strafen zu erwarten. Der zuletzt in Eschbach bei Freiburg i. Br. wohnhafte34 jährige Ern st K o r t e b e i n wurde vom Sondergericht in Mainz zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt, weil er unmittelbar nach einem Luftangriff in einem geräumten Gebäude Lebensmittel, Wäsche- und Kleidungsstücke geplündert chatte und wenige Tage später in Freiburg Unterstützungen erschwindelte, indem er sich dem dortigen Landrats- bzw. Wirtschaftsamt gegenüber wahrheitswidrig als Fliegergeschädigter aus Mainz ausgab. In einem weiteren Verfahren desselben Sondergerichts wurde gegen den 37jährigen Jakob Kuhn aus Mainz-Weisenau eine Gesamtzuchthaus- strafevon achtJahrenmit fünfjährigem Ehrverlust ausgesprochen, weil er von russischen Kriegsgefangenen bei Aufräumungsarbeiten geplünderte Gegenstände, nämlich eine goldene Uhr und zwei Hundertmarkscheine, als Hehler und Aufseher an sich gebracht hatte. Die besonders verwerflichen Tat- umstände kennzeichneten die Straftat als Volksschad- lingsverbrechen. G. A.,-Sport. 1900 in der Pokal-Zwischenrunde durch einen 4:3-5ieg in Bübingen. Die Blau-Weißen haben wieder einmal alle Berechnungen über den Haufen geworfen und in Büdingen einen Sieg errunaen. der sehr schwer erkämpft werden muhte. Besonders erfreulich ist, daß der Erfolg durch restlosen Einsatz aller erfochten wurde. Der Lohn hierfür ist die Teilnahme an der Pokal-Zwischenrunde, bei der erstmals die Gau- ligamannschaften eingreifen. Ein Ziel, das seit Bestehen des Tschammerpokals manchen Bezirksklassen- Mannschaften oorschwebte, bis fetzt aber trotz aller Anstrengungen noch von keiner Gießener Mannschaft erreicht wurde. Nach einer durch den Gaufachwart noch zu erfolgenden Bestätigung wird am kommenden Sonntag entweder Union Niederrad oder die Spvg. Neu- Isenburg bei den Blau-Weißen antreten müssen. Gießener Schwimm-Erfolge beim gauoffenen Wettkampf in Frankfurt a. Al. Der Schwimmverein „Wasserfreunde" Fechenheim führte in seinem Hallenbad für die Schwimmer des Sportgaues Hessen-Nassau gut beschickte Wettkämpfe durch. Neben den Männern und Frauen waren besonders stark die Hitler-Jugend' und der BDM. an dieser Veranstaltung beteiligt. Insgesamt würden von etwa 250 Teilnehmern die Meldungen erfüllt. Erstn ® Ä ft malig nahm an solchen Wettkämpfen die neugegrün dete Schwtmmannschast des Luftwaffensportverein Gießen teil. Die übrigen Schwimmer stellten i erster Linie Hanau, Frankfurt, Wiesbaden und Linh bürg. Durchweg wurden gute Zeiten geschwommen. Aus der Vielzahl der Wettkämpfe ragten beson ders die 10X40 Meter Kraulstaffel und das 100» Meter-Brustschwimmen für Männer hervor. Die 10 Meter aeroann Uff3. Braun vom LSV. Wiesbc- den in der guten Zeit von 1:26,6 Mm. vor Bin I kelbach FSC. Ffm. 1:27,0 Min, Wischmann, Limburg 1:29,4 Min. Mit 1:31,3 Min., 1:33,4 Min. 1:33,7 Min. belegten die Schwimmer des LSD. Gießen: Flg. Kamen, Fw. Lieb, Uffz. Focken brock den 5., 6. und 7. Platz. Die geschwommenen Zeiten lassen erkennen, wie stark die Gegner waren und wie schwer es war, sich in diesem Rennen er- . folgreich Üurchzusetzen. Den Höhepunkt aller Wett kämpfe bildete dann die Kraulstaffel. In diesen! Wettbewerb wurde der LSV. Gießen in 4:30,2 Min mit knappstem Abstand Zweiter hinter dem Sieger Die Neugründung einer Schwimm-Mannschaft durch den Luftwaffensportverein Gießen ist sehr erfreulich und wird dazu beitragen, den schönen Schwimmsport in unserer Stadt erheblich zu steigern. Von der Börse. Frankfurt a.M., 20. Febr. In dieser Woche traten die neuen Bestimmungen über die deutschen Wertpapierbörsen in Kraft, wonach insbesonderc fortlaufende Notierungen nicht mehr stattfinden und die Provinchörsen,' so auch Frankfurt a. M., nur noch an drei Wochentagen mit verkürzter Börsenzeit abgehalten werden dürfen. Praktisch hat sich an den Aktienmärkten nichts geändert, denn schon in den letzten Wochen war die Zahl der variabel notierten (und tatsächlich umgesetzten) Ak-, tien auf ern Minimum gesunken und das Geschäft mangels jeglichen Angebotes so zusammenge schrumpft, daß größere Einwirkungen nicht entstanden. Auch die Ankündigung des Erlasses einer Verordnung, wonach die Anmeldepflicht von 100 000 auf 50 000 RM herabgesetzt werden wird, blick' bisher ohne weitere Folgen, wenn auch in dem einen oder anderen Papier etwas Material herauskommt, das angesichts der hohen unbefriedigten Nachfrage keinerlei Einfluß auszuüben vermag. In heimischen Papieren war keine erwähnenswerte Veränderung zu verzeichnen. An den Rentenmärkten zeigte sich starkes Interesse für Pfandbriefe, das aber weiterhin un» befriedigt bleiben muß. Vereinzelt wurden auch In dustrieobligationen umgesetzt. In Reichswerten bestand eher Angebot. Infolge des geringen verfügbaren Materials in anher en Werten ist das anlagesuchende Kapital auf die Reichsschatzanweisungen 1943 Folge 4 zu verweisen, die gut crbgesetzt werden. Hlniptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter dck tzcmptichriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und