- Max 8 Die jüngsten Gratulanten »trf) eine ö achten isches ' weiterhin heftige Kämpfe südlich AoworoW <1 178 Sowjetflugzeuge in vier Tagen vernichtet. als Sahn eines Reichs- Oie Glückwünsche des Auslandes Hal der der TIS®. Gauleiter und Relchsftatthalter Spreuer sandte dem Führer zu seinem Geburtstag fol- durch den vorbildlichen dem Gegner in zähem schino und Alexandrowka Einsatz seines Bataillons Ringen entrissen wurden. Dieckmann wurde 1912 dem ^-Sturmbannführer August Dieckmann, Bataillonskommandeur in der ^-Panzergrenadier- division „IBifing“, als 233. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Sturmbannführer Dieckmann, der wegen hervorragender Tapferkeit im Winterfeldzug des vorigen Jahres das Ritterkreuz erhielt, hat an den grohen Erfolgen feiner Division im Kuban- und Terekabschnitt ebenso entscheidenden Anteil wie zuletzt im Februar d. 3. an der Winter- schlachl bei Krasnoarmeiskoje, in der die Orte Gri- Freiheitskampf des Germanentums eingeleitet hätte. Das Ungartum gedenkt nicht nur mit der Treue des Freundes und des Waffen geführten des Geburtstags des Führers, sondern auch mit dem Gefühl des Dankes dem Manne gegenüber, der der Führer des Kampfes gegen die Pariser Vorort-Diktate war. Das bulgarische Regierungsblatt „Wetscher" schreibt, daß sich die Persönlichkeit Adolf Hitlers in das Bewußtsein aller Menschen als die Führerpersönlichkeit unserer Epoche eingeprägt habe. Seine schöpferische Weltanschauung dringe in das Bewußtsein der Menschen ein. und beeinflusse ihr Denken und Handeln. Adolf Hitler zeigte bei zahlreichen Versuchen, den Frieden zu erhalten, schon vor dem Kriege sein großes Herz und seine Sorge um das Schicksal der europäischen Völker. Für ihn sei dieser Krieg das letzte Mittel, durch das Europa seine Zukunft sichern kann. „Sora" schreibt: „Rur wenige Gestalten haben auf die Weltgeschichte so entscheidenden Einfluß gehabt wie Adolf Hitler. Er besitzt die Größe eines Eäsar, Napoleon und Cromwell. Welchen Verlaus immer die grandiosen Ereignisse nehmen werden, der Wille Adolf Hitlers drückt unserem Jahrhundert den Stempel auf. Sein Werk wird von Dauer fein." Die Madrider „I n f o r m a ci o n e s" schreiben: Die Persönlichkeit Hitlers hat bereits eine derartige Größe erreicht, daß man in ihm nicht mehr nur den Führer des deutschen Volkes, sondern eine jener genialen und universellen Persönlichkeiten sehen mckß, ^yie es sie nur selten im Verlaufe der Jahrhunderte gegeben hat. Sein größtes Verdienst besteht darin, daß er als erster lange vor der Machtübernahme die Gefahr der im Dienste des Judentums stehenden Bolschewisten und Plutokraten für die gesamte zivilisierte Menschheit erkannte. Seit Beginn des Krieges ist Adolf Hitler nicht nur der geniale Politiker, sondern auch der erfte Soldat seines Volkes. Truppenparade abgehalten. Auf dem Platz vor Universität waren die Spitzen der Wehrmacht, Im Banne Adolf Hitlers. Oie europäische presse zum Geburtstag des Führers. bahnbeamten in Cadenberg (Niederelbe) geboren. Nach dem Abitur auf der Oberrealschule erlernte ex den Kaufmannsberuf. 1934 trat er in die Waffen-^ ein, in der er nach Besuch der ^-Junkerschule Braunschweig 1936 ^-Untersturmführer wurde. Im Polenfeldzug erwarb er sich als Kompaniechef das Eiserne Kreuz 2. Klasse und im Westfeldzug das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Im Kampf gegen die So- wjetumon erhielt er als Führer eines Bataillons des -Regiments „Germania" am 28.2:1942 das Deutsche Kreuz in Gold. Neue Ritterkreuze in unserem Gau. Berlin, 20. April. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Karl Freiherr von Thuen- gen, Kommandeur einer Panzerdivision, und Hauptmann Friedrich-Karl h e n r i c e, Bataillons- komnzandeur in einem Panzer-Grenadier-Regiment. * General Freiherr von Thuengen wurde 1893 als Sohn eines Rittergutsbesitzers in Mainz geboren, trat nach der Reifeprüfung auf dem Realgymnasium Wiesbaden 1912 in das Dragoner-Rgt. 5 ein, stand längere Zeit im Reiter-Regiment 17 und führt feit 1942 eine Panzer-Division, mit der er mehrfache Angriffe überlegener feindlicher Kräfte südlich Drei zurückgeschlagen und bei einem Einbruch der Bolschewisten in vorderster Linie durch seine Kaltblütigkeit schwierige Lagen gemeistert hat. — Hauptmann H e n r i c i, 1917 als Sohn eines Oberleutnants in Mainz geboren, trat nach der Reifeprüfung am Realgymnasium in Darmstadt 1936 als Fahnenjunker in das Kradfchützen-Bat. 3 ein. 1938 wurde er Leutnant im Panzer-Grenadier- Rgt. 13 und 1942 Hauptmann. Er hat mit seinem jchlesischen Panzer-Grenadier-Bataillon im Brennpunkt der Abwehrschlacht nordwestlich Drei ein beherrschendes Höhengelände an sechs Großkampf» tagen gegen erdrückende feindliche Uebermacht hatten. Ein neuer Eichenlaubträger in der Waffen tt Berlin, 20. April. (DNB.) Der Führer Aorwegens Mmfterpräsident beim Führer. Unerschütterliche Entschlossenheit, zusammenzustehen im Kampf für die gemeinsamen grohgermanischen Ziele. Wünsche überreicht. Oer Glückwunsch des Gaues Hessen-Nassau. Schon in den frühen Morgenstunden des 20.April fanden sich in der Re/ichs kanzlei die jüngsten Gratulanten ein. Mit Blumen in den Händen und freudig-en Gesichtern warten sie, bis sie eingelasien werden, um ihre Gaben abzugeben und sich in die Listen der Glückwünschenden einzutragen. (Scherl-Bilderdienst-M.) genben telegraphischen Glückwunsch: „Wein Führer! 3ch bitte Sie, zu Ihrem Geburtstag meine herzlichsten Glückwünsche entgegenzunehmen. Gleichzeitig bringe ich die Glückwünsche der Bevölkerung meines Gaues dar. Wir alle blicken in alter Treue auf zu Ihnen und find gewillt, unsere letzte Arbeits- und Kampfkraft in diesem gigantischen Ringen dranzugeben. Wöge die Vor- ehung Sie weiter beschirmen und Ihnen bei voller Gesundheit die Kraft erhalten, den Sieg und die Freiheit unseres Volkes sicherzustellen. Heil mein Führer! Sprenger." 3«n Führerhauptquartier. Führerhauptquartier, 20. April. (DNB.) Der Führer verbrachte feinen heutigen Geburtstag ohne jegliche Feierlichkeiten oder Gratulationsempfänge. Die anwesenden Mitglieder des Hauptquartiers und die Angehörigen des eng st en persönlichen Stabes sprachen dem Führer ihre Glückwüische aus. Oer Wehrmachtbericht. DRV. Aus dem Führer Hauptquartier, 20. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Südlich Noworossijsk hatten die heftigen Kampfe, in di? die Luftwaffe erneut mit starken Kräften eingriff, an. An der we st kaukasischen K ü st e wurde ein feindliches Schnellboot durch Kampfflieger versenkt und drei Schiffe beschädigt. Von der übrigen Ostfront wird nur geringe Kampftätigkeit gemeldet. In der Zeit vom 16. bis 19.April wurden 178 Sowjetflugzeuge vernichtet. Davon schossen allein finnische Jäger 22 ab. Elf eigene Flugzeuge gingen in der gleichen Zeit verloren. Oertliche Angriffe des Feindes gegen Höhenstellungen der tunesischen We st front wurden abgeroiefen. In den anderen Kampfabschnitten herrschte lebhafte beiderseitige Artillerie- und Späh- trupptätigkeit. In der Nacht zum 20. April flogen acht feindliche Bomber über Holland in das Reichsgebiet ein. Vier Flugzeuge wurden abgeschossen, ein fünftes Flugzeug wurde von Minensuchbooten über dem Kanal zum Absturz gebracht. Der Glückwunsch des Duce lautete: «Empfangen Sie, Führer, die heißen Wünsche, die ich im Namen des faschistischen Italiens und für mich persönlich anläßlich Ihres Geburtstages zum Ausdruck bringen möchte. Während das nationalsozialistische Deutschland in Waffen sich vorbereitet, diesen Tag zu feiern, indem es sich mit unbeirrbarer Ergebenheit um seinen Führer schart, sende ich Ihnen meinen kameradschaftlichen Gruß und bekräftige Ihnen aufs neue meine unerschütterliche Zuversicht in den Sieg der Achsenmächte. Mussolini." Der Führer antwortete: „Ihre kameradschaftlichen Glückwünsche zu meinem heutigen Geburtstage, Duce, haben mich aufrichtig erfreut. In der unerschütterlichen Gewißheit, daß Deutschland und seine Verbündeten den Endsieg erkämpfen und damit die Grundlage für eine gerechte Neuordnung schaffen werden, sende ich Ihnen meinen besten Dank und meine herzlichsten Wünsche für Sie selbst und das von Ihnen geführte italienische Volk. Adolf Hitler." OaS Geburtstagsgeschenk der Leibstandarte. Führerhauptquartier, 20. April. (DNB.) Die Panzergrenadier-Division «Leibstandarde Adolf Hitler" hat dem Führer für das Kriegswinterhilfswerk des deutschen Volkes eine Spende in Höhe von 2126 512 NM. zur Verfügung gestellt. Diese außerordentlich hohe Summe haben die Männer der Leibstandarte in drei Monaten während ihres Einsatzes im Osten aus ihren Reihen gesammelt. Die Spende wurde dem Führer tm seinem Geburtstag im Auftrage des Komman- zivilen Verwaltung sowie zahlreiche Vertreter. des norwegischen Staates und von Nasjonal Sämling versammelt. Der Vorbeimarsch begann um 10 Uhr unter Anführung des Chefs einer Pan.zerdivisioN. Die Zuschauer waren stark beeindruckt von den in Norwegen stationierten Truppen. Auch die Presse steht ganz im Zeichen des Führergeburtstags. Alle Zeitungen bringen große Bilder Mld eingehende Würdigungen. „Fritt Folk" schreibt: „Wir Norweger haben einen besonderen Grund, dem Führer am heutigen Tage zu huldigen. Gegenüber uns Norwegern hat der Führer ein aufrichtiges Wohlwollen an den Tag gelegt und einen so deutlichen Wunsch ausgesprochen, mit uns zu einer gegenseitigen Verständigung zu kommen, daß die Geschichte wohl nichts ähnliches aufzuweisen hat. Im Zeichen der germanischen Gemeinschaft muß das norwegische Volk die Reihen der vielen Millionen schließen, die heute in Europa den größten Europäer Adolf Hitler feiern." Die Parade der Wehrmachtteile und der Waffen-^ habe, so schreibt „Aftonposten", einen überzeugenden Eindruck davon vermittelt, über welch gewaltige Reserven die deutsche Wehrmacht in Norwegen verfüge und welche großen Kräfte jederzeit nach einem bedrohten Punkt an der Küste geworfen werden könnten. Besonders die Motorisierung verleihe eine Beweglichkeit und Schlagkraft ohnegleichen. Eine Invasion in Norwegen würde heute einer „gepanzerten Faust" von ungeahnter Stärke begegnen und zerschmettert werden, / bevor den Jnvasionskräften überhaupt zu Bewußtsein kommen mürbe; was ihnen bevorstehe. p5. Jahrgang Nr.yq erscheint täglich, außer lomrtags und FeHrtagS Beilagen: ess»» Bezugspreis: Monatlich . RM. 1.80 Achtet Nichterscheinen üott einzelnen Nummern Infolge höherer Gewalt ssrnfvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: "Anzeiger" iMscheck 11686 Frankf./M. Berlin, 21. April. (DNB.) Auch in diesem f)re sind dem Führer zu seinem Geburtstag nicht mr aus weiten Kreisen des deutichen Volkes, son- hrn auch von ausländischer Seite Glückwünsche m großer Zahl zugegangen. Wiederum haben za h l- r iche Staatsoberhäupter, Regte- r-ngschefs und Staatsmänner telegrafisch ihre guten Wünsche ZUM Ausdruck gebracht, fa> viele sonstige führende Personltchtetten^ gedach- p erhäupter, Regierungen und Volker zum Au blllck. Das verbündete Italien. ■6. M. der König und Kaiser Dictor Emanuel richtete an den Führer das nachstehenbe Ge rtstagstelegramm: „Zu bem erfreulichen Anlaß pres Geburtstages ist cs mir angenehmes BAuN hs. Eurer Exzellenz mit meinen herzlichen Gluck Wünschen alle meine wärmsten Wunsche fü h persönliches Wohlergehen und für bas wettere Gluck br verbünbeten beutschen Nation zu e™e“ernL- .rer är Emanuel." Der Führer antwortete, „eurer ajeftät sage ich für die mir zu melnem h - ^sdurtslaq übermittelten freundlichen Glückwunsch ^inen herzlichen Dank. Ich veAi^e damit meine ; ^richtigen Wünsche für bas Wohlergehe £ ajeftät unb eine glückliche Zukunft der u bildeten italienischen Nation. Adolf Hitler. Berlin, 20. April. (DNB.) Die europäische H-esse würdigt am Geburtstage des Führers Le- insroerf und Persönlichkeit Adolf Hitlers. Dabei li ter streicht die Presse besonders die Verdienste des stchrers im Kampf gegen den Bolschewismus, als k-aatsmanu uni) Heerführer. So schreibt P o p o l o d Italia, zwei große totalitäre Staaten, zwei Evolutionen, die ihre politischen und nationalen tzele als die gleichen erkannten, zwei geopolitische kicherten, die sich vervollständigen, bilden einen nächtigen Komplex geistiger und materieller Kräfte, d? dazu bestimmt sind, unwiderruflich jedem Versuch eines Einverständnisses mit den demokratischen l ein Ende zu machen und ihr antibolschewi- Programm durchzuführen, das der Aus- o ngspunkt der beiden Revolutionen war unb hmer mehr, wie es auch bie letzte Begegnung Zwisten Hitler und Mussolini beweist, zur Voraus- fzung für die Freiheit der Völker und bie Er- pttung her europäischen Zivilisation würbe. Das rumänische Blatt „T i m p u l" unterstreicht, 8bolf Hitler sei von ber Vorsehung berufen, fein l Rutsches Volk von der Drohung der Anarchie ebenfo Ivie von ber kapitalistischen Ausbeutung zu befreien. hat die Gefahren enthüllt, bie diesem Kontinent idiohten und hat so um den festen Block des deut- litkn Volkes die anderen Völker zu einer engen Gemeinschaft verbunden. „Diatz a" weist auf die große europäische Verantwortung hin, die der Führer k.ii'ernahm, als er sich gezwungen sah, den Kamps Bgigen die Sowjetunion zu beginnen und erklärt: Europa wird in diesem Kriege eine Einheit, bie | en Stürmen der Zeit wiberftehen wird." /z | Das ungarische Regierungsblatt „H e t f o c [treibt: Ohne den Führer gäbe es heute keine euro- Ipiische Lebensform, und alle Schöpfungen von 2000 fahren wären durch die östliche Barbarei zertrum- Imert, wenn er nicht nach dem ersten Weltkrieg den beurs ber ßcibftanbarte, ^-Obergruppenführer und General der Waffen-^ Sepp Dietrich durch den Ritterkreuzträger ^-Sturmbannführer MB. Musbern Führerhauptquarkier. A April. Arn 19.4. empfing der Führer den Mwegischen rNinisterpräsidenken Vidkun Quisling in feinem Hauptquartier. In längerer, durch volles gegenseitiges Berte uen getragenen Aussprache wurden die Fragen ta europäischen Schicksatskarnpfes erörtert Dabei ttjab sich erneut die beiderseitige Hebereinftimmung lt der Beurteilung der behandelten Fragen. Es km die unerschütterliche Entschlossenheit zum Ausblick, zusatnrnenzustehen i m Kampf für ta Fortbestand der europäischen Kultur, die Freiet und das Eigenleben der Völker des europäischen z-ntinents und die gemeinsamen großgermanischen Aete. Dieser Kampf soll unter Aufbietung aller täfle bis zur völligen Beseitigung der bolsche- Htstisch-plutokratischen Bedrohung zum s i e g - lichen Ende geführt werden. Auf deutscher Seite nahmen an der Aussprache ttl Reichskommissar Terboven mit haupt- Mlungsleiter Reumann, der Reichsminister mb Ehes der Reichskanzlei Dr. Lammers, der tilter der Parteikanzlei Reichsleiter Bormann swie der Reichsführer ff Himmler. Kührergeburtstags-Parade in Oslo. | Oslo, 20. April. (Europapreß.) Aus Anlaß des ! Eihrergeburtstags rourbß heute vormittag in Oslo ! t:r dem Oberbefehlshaber ber Wehrmacht in Nor- | m gen, Generaloberst v o n Falkenhorst, eine Europäische Selbstbesinnung. Das beutsche Volk hat, wie Reichsminister Dr. Goebbels am Vorabend bes Geburtstages unseres Führers in der Berliner Philharmonie ausführte, in biesem Jahre den 2 0. April in einer beson- bers ernsten Haltung unb Stimmung erlebt. Dies kann weit über bie Grenzen Großbeutschlanbs hinaus von allen Völkern bes europäischen Kontinents gesagt werben. Der Kampf des Führers gegen Bolschewismus unb Plutokratie ist ja nicht ausschließlich eine Angelegenheit Großdeutschlands, auch nicht nur eine Lebensfrage ber Achse und ihrer Verbündeten, sonbern ein äußerst akutes Problem, bas bie Gegenwart unb Zukunft aller europäischen Nationen unmittelbar berührt. Der Führer Deutschlands unb ber Duce Italiens haben auf ihrer jüngsten Begegnung die großen Linien unb Ziele ihrer Europa-Politik mit sonnenklarer Einbeutigkeit verkündet: „Der Sieg» ber im Dreierpakt verbündeten Nationen soll Europa einen Frieben sichern, ber bie Zusammenarbeit aller Völker auf der Grundlage ihrer gemeinsamen Interessen gewährleistet unb eine gerechte Verteilung der wirtschaftlichen Güter ber Welt herbeiführt." Der italienische Staatssekretär für auswärtige Politik, Bastianini, hat bieses Programm erst vor wenigen Tagen bahin erläutert: „Enbziel ber Politik ber Achsenmächte ist bie Forderung des Rechts auf freie Entwicklung für alle Völker im Rahmen gegen- jmfa ä Mittwoch, 21. April ty^Z GlchenerAnzelger W vrühlsche llniverfitStrdruckerei H. Lange General-Anzeiger für Gberhefsen «ietzen^chvlftratze7-4 ' ercü?barung)(25%me?it WM I > 'E 7 jeiliger Achtung, gerechter Aufteilung der Schätze dieser Welt und gemeinsamer Zusammenarbeit." Dem gegenüber stehen die europäischen Kriegsziele unserer Feinde. Was die B o l s ch e w i st e n erstreben, hat Europa rn Estland, Lettland und Litauen, in Ostpolen und Bessarabien so anschaulich etlebt, daß sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Auch die kommunistischen Methoden bedürfen heute nach den Enthüllungen des Waldes von Katyn keiner langatmigen Erläuterungen mehr. Die Briten dagegen haben ihre alte Europa-Politik während der letzten Atonale völlig über den Haufen geworfen. Alle gro- hen Staatsmänner Englands haben sich während der letzten Jahrhunderte für das europäische Gleichgewicht eingesetzt. Es feierte Triumphe in allen Friedensoerträgen im 17. und 18. Jahrhundert, auf dem Wiener Kongreß und selbst noch in Versailles. Aber schon damals ist mit der Völker- bundphraseologie eine neue diplomatische Mentalität in Erscheinung getreten. Die Anglo-Amerikaner, Wstson wie Lloyd George, verkündeten das Selbst- be stimmungsrecht der Völker, die Freiheit der Nationen und die Gleichberechtigung selbst der kleinsten Staaten. Versailles hat Deutschland mit einem Wall von Pufferstaaten umgeben und entgegen allen Versprechungen den kleinen Nationen Europas nicht die versprochene Freiheit und Unavhängikeit gegeben, sondern sie in Staatswesen verwandelt, die ihre Instruktionen von Downing Street oder vom Quai d'Orsay erhielten und deren verantwortliche Staatsmänner, von wenigen Idealisten abgesehen, bestochene Subjekte der Westmächte waren. Im Feuer dieses Krieges ist auch die Versailler Maske gefallen. Erst vor wenigen Wochen gaben die „Times" die Erklärung ab, daß „die nationale Identität der kleinen Völker" verschwinden müsse, und der alte Garvin stimmte im „Observer" mit dieser Forderung überein: „Europa ist zu klein für einzelne Souveränitäten." Zwar faselt man noch in London zur Beruhigung der zahlreichen Flüchtlingsregierungen von einem föderativen System und einer „föderativen Autorität" im neuen Europa, doch hat Churchill unter dem .Alpdruck bolschewistischer Ansprüche dem Kreml längst freie Hand in Europa eingeräumt. Roosevelt und seine jüdischen Freunde zögerten nicht, die britisch-bolschewistischen Abmachungen zu sanktionieren. Infolgedessen herrscht heute in allen hellsichtigen Kreisen Europas völlige Klarheit über das Schicksal, das unserem Festlande droht, falls es den vereinigten Bolschewisten und Plutokraten gelingen sollte, den Wall der europäischen Kulturmächte zu zerbrechen, der sich sieghaft den bolschewistischen Horden aus Jnner- asien entgegenstellte. Die Auffassung der europäischen Zusammenarbeit, die Moskau, London und Washington verfechten, wird nicht nur von den Achsenmächten, sondern von allen europäischen Völkern abgelehnt. Unser- Führer — darüber besteht Einmütigkeit — hat sich heute schon um Europa unvergängliche Verdienste erworben. Er hat die Voraussetzungen des europäischen Ruins während der letzten 25 Jahre, den Vertrag von Versailles und den Genfer Völkerbund, endgültig zerschlagem Unter seiner Führung ist der kommunistischen Ueberflutung unseres Kontinents ein Paroli geboten worden. Noch geht der Kampf im Osten weiter, aber wir wissen, daß unter Adolf Hitlers Führung die jü- disch-bokschewisttsche Welle ein für allemal zerschlagen und damit der Weg frei wird für ein neues Europa der Ordnung, der Sicherheit und des Friedens. Mit Europa solidarisch. Paris, 20. April. (Europapreß.) Zum Geburtstag des Führers schreibt das „Oeuvre": „Es handelt sich nicht /mehr darum, zu wissen, ob wir 1939/40 gegen Deutschland den sinnlosesten Krieg geführt haben, es handelt sich darum, zu wissen, ob wir im Jahre 1943 tatsächlich mit Europa solidarisch sind in seinem gigantischen Kampf gegen den Bolschewismus und die englisch-nord- amerikanische Plutokratie. Diese Solidarität ist jedoch eine Tatsache, die beherrschende Tatsache der gegenwärtigen Zeitperiode, was wir auch immer darüber denken mögen, und Adolf Hitler ist nicht nur der Führer Deutschlands, der Leiter einer Koalition, er ist auch der Mann, der für die Gegenwart und die Zukunft die Verantwortung für die kontinentalen Geschicke übernimmt." „Eregen oder sterben." Seorzas Direktiven für die faschistische Partei. Rom, 20. April. (Europapreß.) Der neuernannte faschistische Parteisekretär Carlo S c o r z a hat in einem Aufruf neue Direktiven für die faschistische Partei festgelegt. In einem 12 Punkte umfassenden Wie Richthofen seinen 75. Gegner abschoß. Eine Erinnerung zum 25. Todestage. Die Gestalt des erfolgreichsten Kampffliegers im Weltkrieg, sein Werdegang, bei dem aus dem schneidigen Reiteroffizier der Jagdflieger wurde, der in seinem roten Dreidecker der Schrecken der Feinde war, und der in der Zeit vom 17. September 1916 bis zum 21. April 1918 80 Gegner abschoß, bis er durch den Schuß eines kanadischen Fliegers r den Heldentod fand, als er durch einen Treffer in die Maschine zum Niedergehen hinter der feindlichen Front gezwungen war, — das alles ist uns an seinem 50. Geburtstag im vorigen Jahr wieder besonders nahe gerückt worden. Seine einfache und große Persönlichkeit tritt uns lebendig entgegen in der anschaulichen Schilderung eines guten Beobachters, der seine berühmte Jagdstaffel kurz vor seinem Ende besuchte. „Bitt schön, nehmen Sie Platz", sagte der Rittmeister Freiherr von Richthofen zu mir, als ich mich im Kasino bei ihm meldete: „Ordonnanz, Mittagessen." Da saß ich nun auf einmal mitten in dem berühmten Kreise der Jagdstaffel 11, mitten unter den großen Kanonen ... Das Kasino war eine runde Wellblechbaracke, in der man gerade aufrecht stehen konnte, zwei kleine. Fensterschlitze gaben das notwendige Licht. Es sind die Wohnbaracken der englischen Flieger, die den Platz Hals über Kopf verlassen haben, das Geschwader Richthofen ist ja auch erst seit kürzester Zeit hier eingezogen. Die Zelte sind rasch aufgeschlagen worden, die Wellblechbuden provisorisch eingerichtet, überall hängen die kleinen Tafelchen, daß man sich gleich zurechtfinden kann, und der Betrieb ist längst in vollem Gange. Oben am Tisch sitzt der Rittmeister, gleich neben Ein Pionier des deutschen Geschützbaues Chefkonsttukteur Dr.-Jng. W a n i n g e r. (Scherl-Bilderdienst-M.) Prof. Dr.-Jng. Erich Müller, nun auch der Leiter der gesamten artilleristischen Entwicklung bei Rheinmetall-Borsig, Direktor Dr.-Jng. e. h. CaÄ W a n i n g e r, über seine Erfahrungen als Waffen- konsttukteur. In bahnbrechender Weise hat er durch rund 150 artilleristische Erfindungen aller Art die Entwicklung der deutschen Wasfentechnik und vor allem der Marinegeschütze gefördert. Als Chef der gesamten artilleristischen Entwicklung von Rheinmetall-Borsig lag ihm daran, neben dem werkmännischen Schaffen auch einmal die Arbeit der Konstruktionsbüros hervorzuheben, weil der Konstrukteur seinen Blick auf die gesamte Herstellung richten muß, um dem Material und zugleich den Beanspruchungen der Front als Taktiker Rechnung zu tragen, bevor die Forschung Normen findet. Alle diese Mihig-keiten vereinigte der Altmeister der deutschen Waffentechnik, HeinrichEhrhardt,M sich. Er, der Gründer einer der modernsten deutschen Waffenschmieden, traf damals mit dem Erfinder des langen Rohrrücklaufes, dem erst in diesem Jahr verstorbenen K o n - rad Haußner zusammen, und beide entwickelten aus dieser Idee das „BäMgüngsmittel", eine Konstruktion, mit der heute jedes Geschütz der Welt ausgerüstet ist. Heute operieren alle Abteilungen der Zwei große Werte vor allem waren es, die die verpflichtende Tradition als ehemalige Waffenschmieden des deutschen Volkes aus dem Weltkriege wahrten und nach der Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit durch Adolf Hitler dem neuen deutschen Volksheer seine eherne Rüstung schufen: die Firmen Krupp und Rheinmetall-Borsig. In einer von der Technisch-Literarischen Gesellschaft auf Veranlassung des Reichsministers für Bewaffnung und Munitton, Speer, veranstalteten Vortragsreihe sprach nach dem führeichen Waffenkonsttukteur bei Krupp, deutschen Wehrmacht mit Geschützen, die nach diesem Prinzip gebaut sind. In der Lebensgeschichte dieses erfolgreichen Rüstungspioniers spiegeln sich Niedergang und Wiederaufstieg des deutschen Volkes nach dem Weltkriege deutlich wider. Rheinmetall in Düsseldorf war durch den Versailler Vertrag als einzige Fabrik für die Herstellung von Geschützen bis zu 17 cm Kaliber zugelassen worden. Die Ruhrbesetzung und die damit verbundene argwöhnische Bewachung ließen aber nur wenig Betätigungsmöglichkeiten offen. Deutschland durfte nur 14 leichte Feldgeschütze im Jahr Herstellen, alle drei Jahre eine 10L-em-Flak, alle zwei Jahre eine 8,8-cw-Flak und alle 50 Jahre eine 7,62-cm-Flak beschaffen. Die Geschützwerkstatt in Düsseldorf war unter den Augen der Konttollkommission entstanden. Eine auf Anordnung der Kommission gezogene Mauer sollte eine weitere Ausdehnung des Geschützbaues unmöglich machen. (£m Teil dieser Mauer steht heute noch als Erinnerung an Deutschlands tiefste Erniedrigung. Das Jahr 1933'brachte dann auch für die deutsche Waffenfertigung die entscheidende Wendung, und jetzt ist Rheinmetall-Borsig an der Ausrüstung der deutschen Wehrmacht mit Geschützen bis zum schwersten Kaliber wesentlich beteiligt. Alle deutschen Schiffe der Nachkriegszeit tragen Kanonen, die Rheinmetall im Auftrag des Marine-Waffenamts und in Zusammenarbeit mit diesem entwickelt und gebaut hat. Die ersten wirklich durchgeführten großen artilleristischen Arbeiten waren für den Neubau der X-Kre^er „Königsberg, .Karlsruhe" und „Köln" bestimnm Sie wurden zum erstenmal mit Drillingstürmen ausgerüstet, den ersten Drillingstürmen, die in Deutschland gebaut woxden stich. Auf allen deutscheu Kriegsschiffen der Nachkriegszeit sind. Waningers Rheinmetall-Borsig-Kanonen bis 17 cm Kaliber verwendet. Sie haben sich besonders gut bewährt, da die aufgeschraubten schweren Bodenstücke nicht nur Herstellungserleichterung- und Jnstandsetzungsbeschleunigung, sondern auch eine gute Bedienung gewährleistende Feuerhöhe und ein leichtes Geschützgewicht ergaben. Auf Anregung von Wamnger, der selbst zahlreiche Patente besitzt und damit die gesamte Wasfentechnik beeinflußt Hot, wird unsere heuttge Bordflak der Kriegsmarine mit einer ausgezeichneten Horizontiermog- lichkett ausgestattet. Unter dem Einfluß Waningers wurden bei dem Bau von Geschützrohren neue Wege gegangen. Auch für dtt Zwecke des Landheeres, der Flat und der Lufkwaffe brachte Rheinmetall-Borsig die verschiedensten artilleristischen Waffen heraus, angefangen von der Kanone und Haubitze über die panzerbrechenden Spezialgeschutze bis zum überschweren Feftungsgeschütz, das an der Niederringung Sewastopols mitgewirkt hat und in seiner Durchschlagskraft den berühmten 42-cm-Mörser des ersten Weltkrieges noch weit übertrifft. Programm verlangt Scorza von allen Faschisten höchste Opfer mit den Worten: „An den Sieg glauben genügt nicht, man muß mit allen Kräften daran arbeiten", ihn auch zu erringen. Für uns heißt es: ,Siegen oder sterben'." Weiter fordert Scorza die Entfernung aller unsicheren und furchtsamen „Berechner" aus der faschistischen Partei, denen er die von eigener Verantwortung getragene Persönlichkeit gegen üb erstellt. „Pessimisten", eröärt der Parteisekretär, ,,sind immer Defaitisten und deshalb Verbrecher. Gegen sie wird die Partei mit größter Strenge vorgehen." - Jeder einzelne Faschist vertrete die Partei in ihrer 'Gesamtheit und habe deshalb die heilige Pflicht, die faschistische Revolution und den Staat bis zum äußersten zu verteidigen und ihnen ehrlich zu dienen. Jeder, Faschist müsse sich in jedem Amt und bei der Erfüllung jeder Aufgabe vor allem als Parteimann fühlen; erst Faschist, dann alles andere. Jeder Faschist müsse stolz auf seine persönliche Verantwortung sein, Die allzu oft angewandte Formel: „Auf den Befehl hin" bedeute nicht immer notwendige Unterordnung, sondern zeige oft, daß oer Betreffende die Verantwortung auf die höheren Parteistellen abschieben wolle. Man müsse seine Pflicht jederzeit erfüllen, auch wenn keine Hoffnung auf eine Belohnung vorhanden sei und auch wenn man dadurch eine persönliche Verantwortung auf sich nehme. „Zum Volk hingehen" fei im weitesten Sinne des Wortes aufzufassen. Denn unter Volk feien nicht nur die Arbeiter und Bauern, sondern auch die Angehörigen des Mittelstandes zu verstehen, die ihre Disziplin unb Entschlossenheit glänzend unter Beweis stellten. Das Geld, wenn es redlich verdient sei, sei heilig. Wer es unnütz ausgebe oder verschwende, habe es nicht durch harte Arbeit verdient, sondern gestohlen. Der Faschist könne nur ein Vorrecht haben: der erste sein im Glauben, Gehorchen und Kämpfen für das Va- der Tür. Er hat seine gelbbraunen Lederhosen an, feine Lederweste und darüber eine Wollweste aufgeknöpft und das Halstuch abgebunden. Kommt soeben vom Feindflug mit den Herren feiner alten Staffel. Die Herren sitzen überhaupt gewissermaßen alle auf dem Sprunge, kaum daß sie Zeit haben zum Mittagessen. Es ist ein Mordsbetrieb in der Luft da vorn. Und wenn eine Staffel zurückkehrt, startet auch schon die nächste zur Ablösung. Keiner der Herren trägt seinen hohen Orden. Ganz einfach im grauen Rock fitzen sie da, man wird rasch vertraut in' ihrem Kreise. Je bescheidener und liebenswürdiger einer ist, desto mehr hat er abgeschossen. Der Bescheidenste von allen ist der Rittmeister selbst. Er sieht noch sehr jung aus, gar nicht so ftreng, wie ich mir ihn nach der Photographie vorgestellt hatte, und wenn er einen anspricht, gleitet etwas überaus Liebenswürdiges über feine Züge. Eine Weile sagt er gar nichts, dann meint er ganz einfach: „Ich hab vorhin eben meinen Fiinfund- fiebzigsten abgefchofsen." — Donnerwetter —, ich erlaube mir einen schüchternen Glückwunsch, und nun erzählt mir's der Rittmeister genauer. ,Komisch", sagt.er, „die letzten zehn, die ich abschoß, haben alle gebrannt. Auch der heuttge wieder. Ich sah's, zuerst war's eine ganz kleine Flamme, unter dem Führersitz hervor, als der Apparat sich dann überschlug, sah ich, daß der Boden unter dem Führersitz bereits vollständig weggebrannt war. Es brannte auch ganz sachte weiter, als er nun herunterkurvte, und beim Aufschlagen gob's unten eine ganz ungeheure Explosion, wie ich sie noch nie gesehen habe. Ein Bristol fighter war's, em Zweisitzer, und er hat sich zäh gewehrt." „Wir hatten schon einen heillosen Schrecken bekommen", sagte daraufhin Leutnant Gußmann und sah dabei ein klein wenig'vorwurfsvoll zu seinem Kommandeur herüber. „Herr Rittmeister sind dabei ja ganz unglaublich nahe herangegangen." „Ja', sagte Richchofen, „ich mußte ihm tüchtig auf den Pelz rücken. Der Beobachter war eine zähe. terland. — Me italienische Presse begrüßt vor allem die Deutlichkeit dieses Programms. „Popolo di Roma" nennt dies die beste Voraussetzung für die weitere Arbeit der saschisttschen Partei. Die Schlacht um Australien. Die NSA.-Marme allein kann Japan nicht schlagen. Lissabon, 21. April. (Europapreß.) Die bevorstehende Schlacht um Australien wird das Schicksal aller am Pazifik gelegenen Nationen für fünfzig Jahre entscheiden, erklärte der frühere Befehlshaber der asiatischen USA.-Flotte, Admiral Darnell in einer Wgrnung an die USA.-Marine in Princeton. Admiral Darnell betonte, die USA.-Marine allein könne Japan niemals schlagen, wenn Japan nicht auch zu Lande auf dem Wege über China angegriffen werden könne. Es müsse daher daraus ankommen, jetzt den Krieg in die Länge zu ziehen und sich dazu des U-Boot-Krieges zu bedienen. Der japanische Angriff im Pazifikgebiet war, so erklärte Admiral Darnell, eine der am besten durchgeführten Angrifffsaktionen in der Geschichte. Veränderungen im japanischen Kabinett. Tokio, 20. April. (D9W.) Im japanischen Kabinett wurden einige Veränderungen vorgenommen. Das Außenministerium übernimmt Schigemitsu, das Innenministerium Generalleutnant Kis ab u r$ And o und das Landwirtschaftsministerium Datsu- nofirke P a m a z a k i. Das Kultusministerium verwaltet Ministerpräsident Zojo. Zum Präsidenten des Informationsbüros der Regierung wurde Ciyi Amau beftimmt. Minister ohne Portefeuille wurde Tadao 0 a fa. ganz ausgekochte Fliegerkanone. Ein tapferer- Kerl. Auf fünf Meter mußte ich an ihn heran, bis er fiel, obwohl ich ihn doch schon andauernd im Feuer meiner Maschinengewehre und sicher angefchossen hatte. Und selbst da funkt er mir auf die paar Schritt noch entgegen. Es genügte tatsächlich der allergeringste Steuerausschlag, um zu verhindern, daß wir an ein anber rannten." In diesem Augenblick tritt der Adjutant durch die Tür:^ „Ich gratuliere ganz gehorsamst, Herr Rittmeister —", er hielt ein Telegramm in der Hand. Wir alle sind atemlos gespannt: „Seine Majestät der Kaiser haben attergnäbigft geruht, Herrn Rittmeister den Roten Adlerorden dritter Klasse mit Krone und Schwertern zu verleihen. Anläßlich des siebzigsten Luftsieges, Herr Rittmeister." Und jetzt ist eben schon der Fünfunüsiebzigste gefallen! Wir springen natürlich alle auf, der Rittmeister schüttelt uns die Hand. Er ist beinahe rot geworden, ganz einfach und bescheiden. „Kinder", sagte er, „ich habe ja aber noch nicht den Roten Adler vierter Klasse." Als er gleich darauf wegfährt, um einen neuen Flugplatz dicht hinter der Front zu besichtigen, es geht ja vorwärts vorne — dreht er sich nachmals um und guckt halb zur Tür herein. „Also, Kinder", sagt er, „wenn ich jetzt da vorn stehe und ihr fliegt", er macht die Hand rund vor dem Auge, „dann will ich gucken, ob ihr auch tapfer seid ..." C. K. Öer Schöpfer des „Zupfgeigeichansl". Dor 25 Jahren, im April 1918, starb Hans Breuer, Arzt kn Gräfenroda, im Ringen um Berdun den Heldentod. Sein Name ist untrennbar verbunden mit der Geschichte der deutschen Jugendbewegung des „Wandervogels". Der „Wandervogel" entstand um die Jahrhundertwende in der Reichshauptstadt. Er setzte sich das Ziel, die deutsche Jugend aus der Großstadt mit chrer Mechanisierung und Seelenlosigkett zu einer neuen Lebenshaltung m Geradheit, Schlichtheit und Ursprünglichkeit zu Außenminister Schigemitsu gilt als einer der fähigsten Diplomaten Japans. Schigemitsu, der heute 56 Jahre alt ist, trat 1911 ins Außenamt ein und wurde 1918 Konsul in Warschcm-O1927 Botschaftsrat in Berlin, 1929 Generalkonsul in Schanghai und 1931 Gesandter in China. Dort verlor er durch einen Anschlag ein Bein. 1933 war er stellvertretender Außenminister, 1936 Botschafter in Moskau, 1938 Botschafter in London und zuletzt Sonderbotschafter in Nanking. Der neue Jnnenmimsttr war bisher stellvertetender Präsident der Bewegung zur Unterstützung des Kaiserthrones. Der neue Landwirtschaftsminister ist Mitglied des Unterhauses und bekleidete diesen Ministerposten bereits früher einmal. Der neue Präsident des Informationsbüros der Regierung war früher Botschafter in Italien, Gesandter in der Schweiz und Sprecher des Außenamts, Der neuernannte Minister ohne Portefeuille, Tadao O a s a, war Führer der inzwischen ausgelösten Minseito-Partei. 6 Wachsender Antisemitismus im Empire Lissabon, 20. April. (Europapreß.) Das Ansteigen der antisemitischen Welle in England und den Dominions bildete, wie der „Daily Herald" mit- teilte, den Gegenstand einer Tagung der Gesellschaft für „Civil Liberty". Es wurde die Möglichkeit erörtert, wie man die antijüdische Bewegung am wirksamsten bekämpfen könnte. Hannon Swaffer schreibt: „Wie kann der Antisemitismus, diese Gefahr für alle demokratischen Institutionen, vernichtet oder gestoppt werden?" Aus den auf der Tagung gehaltenen Vorträgen geht hervor, daß in Südafrika die antisemitische Bewegung int Steigen begriffen ist, und man in gewissen Kreisen die Juden den Negern gleichstellt. Eowjeigold für die USA gesunken. Lissabon, 20. April. (Europapreß.) Eine Goldsendung der Sowjetregierung nach den USA. ist vor kurzem im Atlantik mit einem britischen Kreuzer gesunken, gab der nord- amerikanische Finanzminister, der Jude Morgenthaui bekannt. Das sicherheitshalber mit dem britischen Kriegsschiff transportierte Gold war zur Bezahlung von Kriegsmateriallieferungen bestimmt. Das USA.-Schatzamt habe der Sowjetregierung einen nennenswerten Goldbettag zur Begleichung ihrer Verpflichtungen in den USA. vorgeftreckt gegen ein Versprechen der Sowjetunion, schnellstens für eine neue Goldfendung zu sorgen. Das Schicksal der deportierten Beffarabier. Bukarest, 20. April. (Europapreß.) Ein, Chauffeur, der aus der Sowjetgefangenschaft nach Kischinew zurückkehrte, berichtet, daß die seinerzeit von den Bolschewiken deportierten Bessarabier durchweg zu hohen Gefängnisstrafen ober 3uih. Tode verurteilt worden sind. In den Depor tierten-Lagern befänden sich auch zahlreiche Kriegsgefangene. Viele von den Häftlingen seien an der schlechten Behandlung und an Hunger zugrunde gegangen. 0er neue Staatssekretär des Auswärtigen Amtes. Gustav Adolf Baron Steen gracht von Moyland, der neue Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, wurde 1902 in Moyland im Kreis Kleve geboren. Nach der Reifeprüfung am Gymnasium in Kleve übte er erst eine praktische lani*- wirtschaftliche Tätigkeit im Memelgebiet aus unk widmete sich dann dem Studium der Rechtswissenschaften, der Landwirtschaft und der Volkswirtschaft Sein Referendarexamen machte er 1926 in Köln» drei Jahre später erlangte er die Doktorwürde iir Bonn und 1933 bestand er das Assessorexamen in. Berlin. Damals trat er auch der SA."bei, in der er heute den Rang eines Oberführers hat. Nachdem er zunächst Rechtsreferent bei der Kreisbauernfchaft in Kleve war, wurde er 1935 Kreisbauernführer. Seine diplomatische Laufbahn begann er im Jahn 1936, als er in die Dienststelle Ribbentrop eintrat. Mit' Herrn von Ribbentrop ging er auch Ende Oktober desselben Jahres an die Botschaft in Low don. Im Jahre 1938 wurde er Legationssekretär im Auswärtigen Amt und 1941 MinifteriaDirigent Dem persönlichen Stabe des Reichsaußenministers gehörte er feit November 1939 an. Kleine politische Nachrichten. Große Kupfer- und Bleilager sind bei Foyehu und Liuschukou (im Bezirk Tschangping) nördlich Peking entdeckt worden. Eine nattonal-chinefische Gesellschaft hat mit dem Abbau der schr beträgt« lichen Funde begonnen. * In der Universität Tokio wurde der zwette oft- astatische Aerztekdngreß eröffnet. An ihm nehmen führen. Dem alten germanischen Wandertrieb fob genb, zog die Jugend, Schüler Und Studente>n, junge Arbeiter und Handwerker, hinaus in das deutsche Land. Bleibe gab ihnen der Bauer im Heu; Holzhauer,^ Fischer und Handwerksmän-ner waren ihre Frellnde. Aus der Gemeinsamkeit des Erlebens der deutschen Landschaft, ihrer Menschen, ihrer Wirtschaft und. ihrer Kultur erwuchs ihnen das grofee. Erlebnis der Gemeinschaft. Diese wurde bereichert durch die Verbundenheit mtt dem Volk. Sie fühlten wieder den Pulsschlag deutschen ivolks- lebens, am stärksten im Volkslied, das tief im deutschen Volkstum wurzelt. Die Erhaltung und Pflege des Volksliedes wurde zu einem Hauptziel des Wandervogels. Die bewußte Hinführung der fuw 9en Bewegung zum Volkslied ist das unvergäng' liche Verdienst Hans Breuers, dessen sich zahlreiche alte Wandervögel in diesen Tagen dankbar erinnern werden. Dieser Student in Berlin-Steglitz war einer der Moniere des „Wandervogels". Auch in Heidelberg mobin ihn 1908 fein Studium führte, blieb er der Wandervogelfache treu und trat in Wort und Tat für sie ein. Vor allem war es ihm um eine geistig« und ethische Vertiefung der Bewegung zu tun. Ein Mittel zur Verwirklichung feiner Bestrebungen mar ibm das Volkslied. „Das Echo ist groß und herrlich, aber die Erben kennen nichts mehr und wissen nicht, was sie besitzen!" Diese bittere Erkenntnis führte ihn zur bahnbrechenden Tat: er schuf fernen "Zupfgeigenhansl", eine der prächtigsten SammlE gen deutscher Volkslieder. In mehr als einer Million Stück wurde dieses Liederbüch verkauft, es hat Tausende und aber Tausende zum Urquell deutschen Gemüts zurückgeführt. Das Andenken feines Schöpfers Hans Breaer wird in Thüringen durch die schöne Jugendherberge in Schwarzburg, das „Hans- Breuer-Haus", wachgehatten. Am Fuße des alten Schlosses, im Anblick des Trippsteins, ist sie ZN- gleich Erinnerungsmal für die deutsche Jugend' bewegung des „Wandervogels". D. K D. ie ein Mann!" Bisher Hausfrau und Schneiderin — jetzt Kraftfahrerin der Reichspoff lt0,; jjemen jjuus vc= |iunv. jjer xUTi|t» in5 i tetrachter der .Kölnischen Zeitung" Dr. Karl Heinz N'> 1 u p p e l wies in einem Vortrag dem Niebergall- S ßen „Datterich" eine wichtige Verbindungsstelle wischen der Berliner und der Wiener Volkskomödie p । z, und ruckte ihn in die Reihe der besten deutschen der Jahresfeste, also gerade auch beim Frühlings- Ivt-L Ajuyic3|t|ic, UIJU ytiuuc uuuj ueuii yiuyuny:?- beginn, zum Kulttage erkoren, an dem die Opfer Largebracht wurden: daher gilt er heute noch dem am B. empfohlen werden. (Nachdruck verboten.) ö. Fortsetzung. Dos // auch eine Darmstadt beging den 100. Todestag Ernst Elias Uebergalls mit einer Reihe von Veranstaltungen, h deren Mittelpunkt neben A u s st e l l u n g e n der Ltadtbücherei, des Stadtmuseums und der Hefsi- shen Landesbibliothek eine Morgenfeier im Heinen Haus des Landestheaters stand. Der Kunst- * ) 6 n Hü n bk! sr non rgenik -ritistz W mt & lg ei» ihn egenc für n -i und rückte ihn in die Reihe der besten deutschen ; Lustspiele. Gleichzeitig unterzog er den Darm- Mer Humor, der zwar drastisch, aber nicht s'ump, spöttisch, aber nicht verletzend sei, einer ^gehenden Analyse. Die Hessisch eSpielge- l ein schäft führte in einer besonders gut durch- c»arbeiteten Wiedergabe Niebergalls „Datterich" rit Eduard Göbel in der Titelrolle auf. rm Leopold Mozart, dem Vater Wolfgangs, ;infonia da caccia (Jagdsinfonie). Sinfonische Musik im Rundfunk. Das Hauptwerk des NachmittagskonzerLes Die kleine Palme am Ufer des Dschungel-Flusses hat der älteste Sohn des Häuptlings Je-crois-en- Dieu bestiegen. Der Name Paulus ist so ziemlich das einzige, was der entlaufene- Missionsknabe Je-crois-en-Dieu an Zivilisation mit in die Wildnis nahm. Er vergaß im Laufe der Zett albe ihm mühsam in der Missionsschule beigebracht^n guten Sitten und wurde wieder ein echter Buschneger mit Leopardenschurz, vergifteten Pfeilen und großem Mißtrauen gegen alle Weißen. Paulus äugt v gespannt den Fluß entlang und entdeckt in einiger Entfernung zwei Boote: das Außenbord-Motor- schiff des Hygiene-Departements und ein Kanu in seinem Schlepptau. Paulus rutscht den glatten Stamm herunter und rennt ins Dickicht der Dschungel. An der Landungsstelle klettern Dos Passos und Lewis aus ihrem Boot. Sie sind dschungelmäßig ausgerüstet und stark bewaffnet. „Ausladen! Habt ihr verstanden?" ruft Dos Passos den drei Negern im Kanu zu. „Yes, Mr. Doc!“ klingt es einstimmig zurück. ,Hier geradeaus gcht's zur Statton", meint Lewis. „Wollen Sie oorgehen?" Dos Passos nickt. Vorsichtig betritt er den dicht verwachsenen Weg. Lewis folgt ihm, er wendet sich noch einmal zurück. „Ihr kommt mit den Kisten nach, verstanden?" Langgezogen ertönt die Antwort der Neger: „Yes, Mr. Doc.“ Sie heben Holzkisten aus dem Kanu und die Koffer der beiden Aerzte. Von Zeit zu Zett unterbrechen sie ihre Arbeit und lauschen ängstlich. Schließlich schultert einer der Schwarzen eine Kiste uni) verschwindet ebenfalls in der Dschungel. Plötzlich liegt vor Dos Passos die Lichtung mit der Station. Er atmet auf. „Na, bis fetzt ist ja alles gut gegangen." Lewis lacht ironisch. „Bis hier ist immer alles gut gegangen." .Hetzt seien Sie mal ein bißchen optimistisch, Lewis." Ohne eine Erwiderung klopft Bob dreimal mit dem Knöchel gegen die Stirn. Der andere lächelt. „Sogar rundes Holz, wenn das nichts hilft!" (Fortsetzung folgt.) s u N| IN lein. :ni I, ld'tz I* Ikeitx Mei M ) NM -chinO betr^ Vom Schicksal verweht Roman von Holla Gutkelch w cuf Urlaub gehen." . „Meinetwegen brauchen Sie nicht auf I ren Urlaub zu verzichten", wehrt Dos Passos ab. , „Ich glaube. Sie unterschätzen die Schwierigkeiten •«der Dschungel doch etwas." - ), die tapfer auf ihren Traum, einmal eine rofte Schauspielerin zu werden, verzichtet, als des Katers wirtschaftliche Lage unhaltbar wird. — Theodor Loos wird in dem von Paul Verhoeven inszenierten Tobis-Film „Philharmoniker" die Rolle cnes großen Dirigenten spielen, dem die Mitglieder lines Orchesters auch in schwerster Zeit und unter nanziellen Schwierigkeiten die Treue halten. — ustav Fröhlich sieht man in dem Tobis-Lust- iel „Tolle Nacht" (Regie Theo. Lingen) als den reund des Komponisten, der sich in die schöne loria (Marte Harell) verliebt und sie mit feiner versucht verfolgt. — Werner M al b r an , in ssen Herstellungsgruppe der Tobis-Film „Akrobat .....z ' mit Charlie Rivel entsteht, hat ,üe Produkttonsleitung des Films übernommen. licher Nachrichten an nächste Angehörige in der Heimat auf schnellstem Wege. Die Dringlichkeit wird vom Disziplinarvorgesetzten geprüft. Für dienstliche Mitteilungen, wie Rückruf vom Urlaub oder Urlaub sv erlängerung, Mitteilung von Beförderungen usw. ist das Fronttelegramm nicht zugelosstn. Auf den Netzen der Wehrmacht wird das Fronttelegramm gebührenfrei befördert. Telegrammgebühren für die Beförderung über das öffentliche Netz zieht die Deutsche Reichspost vom Telegrammempfänger ein. Echießwehrkämpfe der EA. 1943. Als Trägerin des Wehrgedankens eines freien Volkes werden von der SA. im ganzen Reich die Schießwehrkämpfe 1943 durchgeführt. Sie umfassen einen Teil der außermilitärischen Wehrerziehung, die als Hauptaufgabe der SA. während des Krieges ganz besonders gefördert wird. Neben dem Einzelschießwehrkampf, der auf dem Stand zur Durchführung kommt, wird bei den Schießwehrkämpsen der SA. 1943 erstmalig der Mannschaftsschießwehrkampf im Gelände durchgeführt. Hierbei werden an den Schützen ganz besondere Anforderungen gestellt. Nach einem Marsch von 3 Kilometern hat jeder Schütze der Mannschaft 15 Schuß auf drei verschiedene Ziele abzugeben. Die Schießwehrkämpfe der A. 1943' sind nicht nur eine Angelegenheit der SA., sondern des gesamten wehrbereiten Volkes. Außer der SA. nehmen teil Wehrmannschaften, Gliederungen der NSDAP., Politische Leiter, angeschlossene Verbände der NSDAP., Bettiebssportgemeinschaften der NSG. perfonaloeränberungen im Film. Der Reichsminister für Volksausklärung und Propaganda hat den Staatsschauspieler Professor Mfgang Liebeneiner zum Produktionschef ter Ufa-Filmkunst G. m. b. H. berufen .Professor üebeneiner wird damit in Zukunft seine Hauptamt dem Film widmen,. Zu seinem Stellver- rder und Firmenchef der Ufa wurde Dr. Hein- -ch Ionen, der bisherige Produktionschef der Berlin Film G. m. b. H. berufen. Der bisherige Mroduktionschef der Ufa, Otto Heinz Jahn, über- -mmt die künstlerische Leitung der Berlin Film l . m. b. H. Alte Salzburger Meister. Die Zett des Barock wird in der Sendung ,Lille i-alzburger Meister" im Deutschlandsender am Mittwoch von 20.15 bis 21 Uhr lebendig. Willem überlieferungstreuen Landmanne als heilig, so daß man am Gründonnerstag keine grobe Arbeit, wie Stallmisten, Holzschlagen und derlei vornimmt; um o mehr achtet man aber auf seinen klimatischen Verlauf: „Ist Gründonnerstag heiter, hilft der Bauer sich weiter!", und im besonderen heißt es: „Wie der Gründonnerstag sich hält, so ist das Erntewetter bestellt." Auch diese Bauernregel ist ziemlich verbreitet: „Gründonnerstag Tau und Sonnenschein bringt Gärtnern und Bauern manchen Taler ein." In Schwaben sagt man vom folgenden Tage: „Karftittgsrege bringt fei Frücht zuwege", und in Niedersachsen heißt es seit alters: „Karfreitagsregen läßt die Gößeteljungen Gänse) sterben." Auch für die eigentlichen Ostertage sieht man mancherorts Regen nicht gern, denn man meint: „Regnet es zu Ostern, so spült's die Hälfte vom Winterkorn fort"; anderseits gilt in Westdeutschland dies Sprichwort: „Regen in den Ostertagen macht große Heuwagen." In der Eifel sagt der Volksmund: „Wenn Ostertt die Sonne scheint, der Bauer auf dem Speicher weint, ist der Dftertag ähnlich der Nacht, er sich ins Fäustchen lacht!" Aber im allgemeinen will man doch helle Ostern haben, so daß Bauernregeln wie folgende überwiegen: „Wo die Ostersonne segnet, man zur Ernte frohen Bauern begegnet" und „Goldene Ostersonne schafft volle Scheunen und volle Tonne!" Küc Tapferkeit vor dem Keinüe. Der Matros en gef reite Alberi Wirth aus Harbach (Kreis Gießen) wurde für Tapferkeit vor dem Feinde bei den Kämpfen im Atlantik mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Steuerung im Verkehr Front-Heimat. Das Fronttelegramm. Neben der allgemeinen Regelung des privaten Telegrammverkehrs für die Wehrmacht ist durch eine Verfügung des Oberkommandos der Wehrmacht jetzt ein Fronttelegramm eingeführt worden. Das Fronttelegramm bleibt ausschließlich den Angehörigen und Gefolgschaftsmitgliedern der deutschen Wehrmacht Vorbehalten, die im Operationsgebiet eingesetzt sind. Sinn und Zweck des Fronttelegramms ist die Durchgabe dringender persän- iioete t* rtrieb ? oW1 5 in Baue,' - dsM linkes WM ichs >ese w dein»' A f nn^ L>«< füi ,r erE Nach einer Weile geht Virginia zu dem Stuhl, Der dem chr weißer Kittel für den Nachtdienst liegt, und hängt ihn sich über den ^Irm. Sie rill in dem Bade duschen, um leidlich frisch zu -erden. Aber im selben Augenblick ängstigt sie Seans’ Drohung so furchtbar, daß sie Herzsttche tekommt. Du mußt chm gleich klarmachen, daß ferne Vifersucht unbegründet ist und sich bereit erklären, vit ihm, wenn er es wünscht, morgen m die Hei- „Das werbe ich auch tun", versichert er. Major Seegraoe möchte dem Neuling etwas Freundliches sagen. „Ich habe heute abend soviel von Ihnen gehört, Doktor, wir sind direkt schon alte Bekannte." „Das sage ich ja immer", meldet sich Rubbers Stimme, „ich erinnere mich zwar nicht an den Namen Dos Pasios, aber Ihr Gesicht, Doktor, kenne ich ganz bestimmt!" „Fangen Sie schon wieder an!" Der Gouverneur gerät in eine komische Verzweiflung. Dos Passos ist bei den Worten des Journalisten gleichmütig geblieben. „Ich erinnere mich zwar nicht, aber warum sollen wir uns eigentlich nicht schon einmal begegnet sein, Sennor Rubber? So groß ist doch dieser ulkige Globus gar nicht. In Europa vielleicht ober in Südamerika?" Rubber schüttelt den Kopf. „Ich glaube in den Staaten. Sie waren doch in den Staaten?" Dos Passos ist dieser Schwätzer lästig. „Leider noch nicht." Und sich Forster zuwendend: „Darf ich Sie einen Augenblick zu mir heraufbitten?" Verwundert ob der späten Stunde, aber freundlich stimmt ihm der Professor zu. „Meine Herren!" Dos Passos verbeugt sich vor den anderen. „Hals- und Beinbruch, mein Lieber!" winkt ihm der Gouverneur zu. „Danke Exzellenz!" Oben in dem Hotelzimmer sitzt Lewis noch in derselben Haltung, wie ihn Dos Passos verlassen hat. Schritte- auf dem Flur. Dos Passos und Forster kommen ins Zimmer. Mit strahlendem Gesicht geht ber Professor auf Bob zu. „Was höre ich da? Sie wollen wirklich auf Ihren Urlaub verzichten und Dr. Dos Pasios begleiten?" „Ja, Herr Professor." „Sie sind ein famoser Kerl! Was sagt aber Miß Larsen dazu?" Bob wird ein bißchen unsicher. ,Lch habe ihr noch gar nichts gesagt, ich will nicht, daß sie sich Sorgen macht. Vielleicht sprechen Sie morgen mit ihr, Herr Professor, wenn wir fort sind?" Forster ist ganz seiner Ansicht. „Ja, ich glaube auch, das wird das Vernünftigste sein, ich will es gern tun!" Dos Pasios ist zum Tisch gegangen, er betrachtet scheinbar aufmerksam die dort liegenden Karten, hört aber in Wirklichkeit gespannt zu. „Haben wir sonst noch etwas Wichtiges zu besprechen?" fragt ihn jetzt Lewis. Dos Pasios deutet auf eine Dschungelkarte. „Sie kennen diesen Fluß genau?" ,Hch denke schon." „Kann man hier nicht ein großes Stück abschneiden, wenn man hinter den Stromschnellen in den Nebenarm abbiegt?" Lewis macht mit dem Bleistift ein ftreuA an einer bestimmten Stelle des Flusses. „Hier ist unser Landeplatz. Der Nebenarm führt direkt zu ihm. Ich bin den Weg oft gefahren." Aus der Siadi Gieße«. Osterzeit im Dolkssprichwbrt. Daß die Osterzeit als einer ber festlichen Höhepunkte des Jahres und zumal als das rechte Frühlingsfest im deutschen Volkstum sehr stark beachtet wird, ist leicht erklärlich, und so knüpft denn auch das volkliche Sprichwort in seiner Eigenschaft als sogenannte „Bauernregel" an ^iefe Zeitspanne, die gewissermaßen das Tor zur Sommerzeit ist, vielfältig an. Gleich der erste Tag der Osterwoche gilt als zu- kunstsverkünbend, was Witterung und kommende Ernte anbelangt: ,Lst Palmsonntag hell und klar, bedeutet es ein fruchtbar Jahr", so sagt man in verschiedenen Landstrichen Deutschlands, und die aleiche Erfahrung — denn eine solche liegt diesen Dolksweisheiten immer zugrunde, so problematisch sie auch sonst oft erscheinen mögen! — spricht sich in diesem Volksreim aus: „Ist Palmsonntag Sonnenschein, bringt er viele Früchte ein!" Und der Winzer unserer deutschen Rebbaugebiete stimmt bei: „Hat Palmsonntag Sonnenschein, zieht ein guter Jahrgang ein!" Auch die Bäuerin, die Betreuerin des Hühnerhofs, wünscht für diesen Tag heitere Witterung: „Palmsonntagssonne ist des Federviehs Wonne, aber Palmsonntags regen bringt dem Geflügel feinen Segen!" Mit Spannung sieht der Weinbauer dem Mittwoch der Osterwoche entgegen, der wie die meisten dieser Karwochentage feinen besonderen Spitznamen hat. Er sagt: „Der krumme Mittwoch schadet oft den Reben , nämlich wenn er den unerwünschten Nachtfrost bringt. Der Gründonnerstag hat besonders hohes Ansehen, denn der „Donnerstag" war der Wochenfeiertag der Germanen und wurde in den Zeiten ine L1< ti ty11 fit' „Kraft durch Freude", Vereine des Deutschen Schützenverbandes bzw. NSRL., Kameradschaften des NS.-Reichskriegerbundes, Einheiten der Wehrmacht, der Polizei und des Reichsarbeitsdienstes. Für den Standort Gießen kommen diese Schießwehrkämpfe am 9. Mai 1943 zur Durchführung. Oekonomieral Müller-Beneckel'. In der Nacht zum Sonntag verstarb auf feinem Gut Neuhof bei Leih gestern der Oekonomierat Karl M ü?l e r - B e n e ck e im 89. Lebensjahre. Der Verewigte war als Pferdezüchter und tatfroher Vorkämpfer der heimischen Pferdezucht weithin in Hessen und über die Grenzen unserer engeren Heimat hinaus bekannt geworden. Von 1904 bis 1929 wirkte er ehrenamtlich als Vorsitzender des Landes-Pferde-'• zuchtvereins für Hessen an der stetigen und erfreu» lichen Aufwärtsentwicklung ber hessischen Pferdezucht mit. In dankbarer Würdigung seiner großen Verdienste auf diesem Gebiete wurde er im Jahre 1933 von dem Landesverband der Pferdezüchter in Hessen-Nassau, in den der hessische Landes-Pferde- zuchtverem inzwischen eingegliebert worden war, zum Ehrenmitglied ernannt. Bei den Prämiierungen auf den Pferde Märkten der Stadt Gießen war Oekonomierat Müller von 1905—1933 uneigennützig in der Prämiierungskommission mit tätig, ebenso hat er auf Pferdemärkten in benachbarten Städten fein Wissen und seine reichen Erfahrungen als Pferdezüchter bei den Prämierungen ehrenamtlich in den Dienst der Förderung unserer Pferdezucht gestellt. Seine vortrefflichen menschlichen Eigenschaften und seine allezeit bereitwilligeMitarbeit im Dienste der Die Einsatzfteudigkrit unterer Frauen und Mädchen in der Kriegsarbeit yaden wir schon oft an vielerlei Beispielen feststellen können. Seit einigen Jahren versehen sie bei ber Reichsbahn, der Reichspost, ber Straßenbahn usw. ihren anstrengenden Dienst zur Zuftiedenheit ihrer vorgesetzten Stellen unb ber Bevölkerung. Die Arbeit in den kriegswichtigen Betrieben der Wirtschaft hat seit mehreren Wochen weitere große Scharen von Frauen ausgenommen, die dort ebenso pflichtbewußt wie ihre männlichen Arbeitskameraden und ihre Schwestern in den öffentlichen Betrieben ihre Aufgaben erfüllen. Uns ollen ist „Kamerad Frau" bei der Arbeit eine gewohnte Erscheinung geworden, die wir wegen ihrer bisher meist ungeahnten vielseitigen Leistungskraft besonders schätzen gelernt haben. Eine neue Note des Arbeitseinsatzes unserer Frauen und Mädchen werben wir^ in Gießen und Umgegend nun in der Kraftfahrerin der R e l ch s p o st fennenlernen. Die Frau am Steuer von Arbeitskraftwagen war bisher hier noch nicht zu sehen, während man sie in Großstädten schon seit Monaten bemerken konnte. Im Rahmen des Eimsatzes weiblicher Arbeitskräfte bei der Reichspost haben sich auch zwei junge Frauen — hoffentlich bald noch mehr! — freiwillig als Kraftfahrerinnen für den Postautobetrieb zur Verfügung gestellt. Eine der jungen Frauen wohnt in Heuchelheim, die andere hat ihren Wohnsitz in Gießen. Der Ehegatte der Heuchelheimerin ist vor einigen Jahren leider einem Unfall bei der Arbeit zum Opfer gefallen, so daß sich die junge Frau bisher allein durchs Leben kämpfen mußte; der Mann ber jungen Gießenerin steht im Felde. Die Heuchelheimerin war bisher im Haushalt tätig, die Gießenerin arbeitete als Schneiderin. Beide waren also vom Autobetrieb, von Motorenkenntnis usw. wett entfernt. Sie hatten die Wahl, Briefträgerin oder Kraftfahrerin zu werden, sie entschieden sich für den Dienst als Kraftfahrerin, weil sie sich auf diesem Gebiete am nützlichsten zu machen hoffen. Unb fo kamen sie denn von der Houshaltsarbeit und der Schneiderei zum Autobettieb, an dem sie, wie wir-gestern bei einem Besuch an ihrer Arbeitsstätte feststellen konnten, sehr viel Freude haben. In mehrwöchiger gründlicher Ausbildung unter Leitung des Werkmeisters und Fahrlehrers der Kraftpoststelle unseres Postamts haben die beiden jungen Frauen sich gründliche Kenntnisse des Auto- motor^ des Fahrzeugs unb seiner Einrichtungen, H: N t not zu fahren. Scheu sieht sie sich nach allen Seiten um, ehe an Lewis' Tür klopft. Als er sich nicht meldet, teückt sie die Klinke nieder. Das Zimmer ftt leer. $td)t brennt, der Ventilator surrt, auf benj leegiine, \ »andern nut Zeug*!» ablchttften dem B» »etBunai)4ttiBen bet- legen! — Lichtbilder andBewerbanglunte» lagen mftflen aut Aer- mridrmg von Bett«««, auf bet Rückfette mea >md Anschrift M BewerKet» trage» 1 Gesucht zum 1 od. 15. Mai ein int Haushalt erfahrenes Mädchen das selbständig arbeiten kann. Schr. Ang. unt. 1231D a.d.G.A, | Verschiedenes | Junger Kriegsversehrter, 22 Jahre alt, 1,70 groß, evang., wünscht ein liebes Fräulein zwischen 20 bis 22 Jahren kennenzulernen zwecks Heirat. Zuschriften unt. 02614 an den Gießen. 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Für die anläßlich unserer Silberhochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlich Karl Stein und Frau Gießen, Friedensstraße 8, im April 1943 x 02606/ 11.15 1330 16.40 30 35 40 Berlinische^ Lebensversicherungs-Gesellschaft XZum Schulze der Familie eine Lebensversicherung Sie erhalten füreinen Monatsbeitrag von RM 9.70 ab einem Alter von 25 Jahren RM 5000.- Versicherungssumme fällig sofort beim Tode oder beim Alter von 65 Jahren. - Kriegsgefahr ist gegen einen einmaligen Zuschlag It. Anordnung eingeschlossen. - Auch Kapitalversicherung als Altersversorgung umwandelbar in eine lebenslängliche Rente. Fordern 8I e Angebot. Auskunft unverbl ndllch. Alte Berlinische von 1<536 Versicherungsbest ca.1 Milliarde- Inspektor Dr. A.Schuster GieBen, Marktstraße 30 - Ruf 4071. 2 junge Kräfte mit Handelsschulbildung finden sofort oder später in unserer kaufmännischen Abteilung Anfarigsstellung Wit guter Entwicklungsmöglichkeit. Ing.Dönges & Co.,G.m.b.H. Krofdorf. 12?oD Theater der Universitätsstadt Gießen Die für Karfreitag, 23. April vorgesehene Vorstellung Das blinde Herz muß wegen Erkrankung auslallen । । — jlichtspiel-theateb (Harla-Palast, Seltersweg: Geheimnis Tibet Mchtspielhans, Bahnhofstraße: Meine Frau Teresa TaftL 2.31.4.45, T.3fr, Io. 2,VS,