USA. blicken auf sibirische Stützpunkte Erfolgreiche Einzeljagd unserer Ll-Boote Stammesverbänden sich in eir völkerung bemerkbar machten. Englands Sünden sind also V.'irkt fVitrnnn hnf ho» sind also auch hier wahrhaftig Blavoorichrifi (oorhenge z Vereinbarung» 25°'« mehr Zchriftlettnng und Geschäftrstelle: Sietzen. Zchulftratze 7-9 Afrika zu bieten hat. Es liegt ihnen daher nichts an einer echten wirtschaftlichen Erschließung Afrikas, sondern sie wollen sich des Schwarzen Erdteils nur bedienen, um das Weltherrschaftsziel des Judentums zu verwirklichen. So suchen sie jetzt in Afrika Ersatz für die verlorengegangenen Rohstoffe Südostasiens, und sie wollen weiter Afrika zu Berlin, 18.2Rai. (DBB.) 3n der Bach! jutn 17. Mai wurden bekanntlich, wie im OKW.-Berichl gemeldet, durch britischen Bombenabwurf zwei Talsperren beschädigt, wobei durch den ein- tretenden Wassersturz schwere Verluste unter der Zivilbevölkerung hervorgerufen wurden. Auf diesen verbrecherischen Terroranschlag fällt ein außerordentlich bezeichnendes Licht durch eine Meldung des britischen Reuterdienstes, dessen früherer Berliner Korrespondent B e t t a n y darüber zu melden weiß: „Ein bekannter jüdischer Spe- zialist aus Berlin, der jetzt in London seine Praxis ausübt, stellte vor einiger Zeit an mich die Frage, warum die RAI. die Talsperren in Deutschland noch nicht bombardiert habe. Sein Bericht veranlaßte mich, einen Brief an das Luft- fahrkministerium zu richten, in dem ich seine Information weitergab. Ich erhielt später eine Antwort, in der man mir für diesen Vorschlag des jüdischen Spezialisten, dessen Harne nicht bekannt- gegeben werden könne, dankte und mir versicherte, man würde ihn auf das forgfältigste überprüfen.- Diese Meldung läßt keinen Zweifel darüber, daß Frankreich am Scheidewege. Von Professor Dr. Friedrich Grimm. MdR. Jüdischer Urheber des Bombenangriffs auf die Talsperren es sich bei diesem Anschlag auf die Talsperren um ein von Juden inspiriertes Verbrechen handelt. ♦ Das Schuldkonto des Judentums m diesem von ihm heraufbeschworenen Kriege wächst immer höher an. Wie alle anderen, wird auch dieses neueste jüdische Verbrechen seine gerechte sühne finden und auf seine Urheber zurückfallen. Wenn wir in diesen Tagen weiter von den neuen Mordwerkzeugen erfuhren, die die Amerikaner gegen die italienische Bevölkerung zur Anwendung gebracht haben, dann braucht man auch hier nicht nach ihren Urhebern zu suchen. Die Feigheit und die Bestialität des Juden, der zu allen Zeiten seine sadistische Veranlagung bewiesen hat, ist der Urheber aller Mordanschläge, wie wir sie im Laufe dieses Krieges in größter Mannigfaltigkeit schaudernd erlebt haben. Das internationale Judentum will durch solche Mordmethoden den unantastbaren Beweis erbringen, daß dieser Krieg sein Krieg ist, den es nach den Praktiken zu führen gewillt ist, die seiner Veranlagung entsprechen. Daß solche völkerrechtswidrigen Verbrechen von der Kriegsmarine sechs feindliche Flugzeuge ab. Ueber dem Atlantik vernichteten deutsche Kampfflugzeuge zwei britische Bomber, darunter ein Großflugboot. Vier eigene Jäger gingen verloren. Einzelne britische Flugzeuge, von denen eins abgeschossen wurde, flogen in der letzten Rächt in das westliche und südliche Reichsgebiet ein. Die Luftwaffe setzte die Bekämpfung wichtiger Einzelziele im Raum von London auch in der Rächt zum 18. Mai meh- rere Stunden hindurch fort und griff mit einem starken Verband schwerer Kampfflugzeuge den wichtigen Versorgungshafen E ar diff am Bristol-Kanal an. Unterseeboote versenkten bei Einzeljagd im Rordallanlik acht Schiffe von 51 000 BRT., darunter ein 12 000 BRT. großes Kühlschiff, das voll mit Fleisch für England beladen war. Außerdem schossen sie drei angreifende mehrmotorige Bomber ab. das italienische Wort „tornemero“ (wir werden zurückkehren) seinen guten Sinn. Zumindest besteht für Italien ebensoviel Wahrscheinlichkeit, über den schmalen Graben des Mittelmeeres nach Afrika zurückzukehren, wie für die Amerikaner, über die riesige Weite des Pazifik wieder nach den Philippinen und nach Dftafien zu kommen. Wieder einmal steht Frankreich am Scheidewege, genau so wie vor 1914, nach 1918 und in der Zeit von 1933 bis 1939. Niemals aber war die Frage so klar gestellt wie heute. Nie haben Zeitgenossen das Problem, um dessen Entscheidung es geht, so eindeutig aesehen wie diesmal. . Die Generation von 1870 hatte sich in den Re- oanchegedanken verbissen. Ein Ausgleich mit Deutschland schien unmöglich Das Testament Riche- lieus als ewige These und fixe Idee der Geschichte Frankreichs schien zum unabänderlichen Dogma der französischen Politik dieser Generation geworden zu sein, die in Deutschland den Erbfeind sah. Diese 1 Politik verzehrte sich im Kampf gegen die deutsche Einheit. Um ihretwillen fand sich Frankreich 1914 und 1939 bereit, in den Krieg gegen Deutschland einzutreten und sah gar nicht, daß es sich damit für Interessen opferte, die nicht mehr französische waren. Immerhin hatte man in Frankreich in der „Periode zwischen den beiden Kriegen" reichlich Gelegenheit gehabt, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob wohl die „traditionelle" Politik die richtige sei. Man war sich bewußt geworden, daß Frankreich an einem Scheidewege stand, fand aber uicht die Kraft, aus dieser Erkenntnis die richtige Schlußfolgerung zu ziehen. So ist diese Zeit für Frankreich eine Zeit der „verpaßten Gelegenheiten" geworden. Die Vergangenheit beschattete die Gegenwart und ließ mutige Entschließungen nicht reifen, aber ber Zweifel hatte die französische Volksseele rlm^uma.I nachdem Adolf Hitler dem französischen Volk die Hand zur Beendigung des europäischen Bruderstreites gereicht hatte. In Montoire schien -die französische Politik sich zum ersten Male von den Irrtümern der Vergangenheit abwenden zu wollen. Ader es war noch £U viel Ballast von gestern da, der den neuen Weg belaftete. So kam es zu Halbheiten. Zwischen einer Dissidenz, die unbelehrbar von der Wiederherstel- lung des Gestrigen träumte und dem mutigen Ein- treten für den neuen Kurs schwankte die fran- zostlche Seele und wußte sich nicht zu entscheiden. Zwei Wellen kämpfen heute um die Gestaltung der Ordnung von morgen. Welche Rolle Frankreich in dieser Ordnung spielen würde, wenn die Pläne eines Roosevelt, Churchill und Stalin Wirklichkeit wurden, hat die öffentliche Meinung in Frankreich nach den Ereignissen in Nordafrika und den Aeuße- rungen führender Politiker des Feindbundes über oie Nachkriegsprobleme mit hinreichender Deutlichst erfahren. Besonders die letzte Churchill-Rede, vie mit der Atlantikcharta brach und über Frank- retd) flur Tagesordnung überging, ließ da keinen Zweifel mehr bestehen. In der europäischen Ordnung, um die heute der deutsche Soldat im Osten kampst, aber würde Frankreich den Platz finden, der ihm nach feiner Geschichte und dem' Beitrag, den es selbst dazu heute leistet, gebührt. Viele gaben, auch in Frankreich, begriffen, wohin Frank- rei^ gehört. Die Thesen des' Testamentes von St. Helena und die Gedanken eines Victor Hugo, die in einem Zusammengehen Frankreichs mit Deutschland die Grundlage einer neuen europäischen Orb* nung sahen, finben heute roieber starke Beachtung. Sie Sebrobiing ber europäischen Kultur durch Bolschewismus und angelsächsische Plutokrakie, oer» fn-L das internationale Judentum, ruft die ■oolfer Europas zur Besinnung auf gegen die gemeinsame Gefahr. ’ Die Zeit des europäischen Gegensatzes und der europäischen Kriege, die so lange die Grundlage der englischen Gleichgewichtspolitik waren, ist endgültig vorüber. Insoweit ist die euroväische Lage von heute der deutschen Lage nach 1866 vergleichbar, als die deutschen Völker endlich einzusehen begannen, daß die deutschen Bruderkriege aufhören mußten. Heute sehen wir die größere Einheit Stockholm, 19. Mai. (Europapreß.) Jn^ Washington richtet man den Blick auf sibirische Stutzpunkte, meldet der Korrespondent der Londoner „Sunday Times", Frank McDermat, aus der nordamerikanischen Bundeshauptstadt. Veranlaßt wurde die neue Perspektive nach den Informationen McDermats durch die Schwierigkeit der nordamerikanischen Operationen gegen die Japaner auf der Aleuten-Jnsel Attu. Man frage sich in Washington allgemein, so heißt es in dem Bericht der „Sunday Times", ob die Lage der Sowjetunion durch die Aktion erleichtert werden könnte. Als Folge davon denke man an eine BeteiligungderSowjet- union am Kampf gegen Japan schon in naher Zukunft. „Auf diese Weise", meint Frank McDermat, „könnten die Sowjetrussen auch direkt bei der Rückeroberung Burmas helfen." so daß diese zurückging unb*t)ie Stämme verelendeten, zumal auch bie bevölkerungspolitischen Folgen der Entziehung kräftiger junger Männer aus den Stammesverbänden sich in einem Rückgang der Be- I95- Jahrgang Nr. US täglich außer Sonntags und feiertags «Beilagen: Gteßener ^amilienblätiei Heimat irnBild DieScholle «Bezugspreis: Monatlich RM. i 80 Zustellgebühr. „ - 05 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Arn^rechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686F-ranls.^M So ist Europa auch hier wieder von England in entscheidender Weise verraten und geschädigt worden. Daß die europäischen Völker in erster Linie Anspruch auf die Entwicklung des afrikanischen Erdteiles haben, daran kann kein Zweifel sein. Europa und Afrika besitzen engste räumliche Verbindung. Das Mittelmeer war wirtschaftlich und kulturell von jeher viel mehr ein Bindeglied als ein trennender Graben, und das nördliche Afrika entspricht in ®e^en, &Iima, Kultur und Wirtschaft viel mehr den europäischen Mittelmeergebieten als dem tropischen Afrika, von dem es durch die Sahara entscheidender getrennt wird, als es Europa und Nordafrika durch das Mittelmeer sind. Die Geschichte der Entdeckung und kolonialen Erschließung Afrikas ist ausschließlich durch die europäischen Völker bestimmt worden. Das' lächerliche Experiment der USA. in der Negerrepublik Liberia war ein völliger Fehlschlag und seiner Größenordnung nach bedeutungslos. Auch die starke indische Einwanderung in Ostafrika kann den absoluten Vorrang Europas in der bisherigen Geschichte der afrikanischen Entwicklung nicht beeinträchtigen. Freilich war Europa hier in erster Linie immer durch England vertreten, denn der englische Einfluß dominierte. Darin ist auch die Ursache dafür zu erblicken, daß die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas äußerst langsam und außerordentlich sprunghaft gewesen ist. Die englische Ausbeutungswirtschaft hat auch hier ihren verderblichen Charakter gezeigt. Pas englische Kapital war nur d a zur Investition bereit, wo leichte und mühelose Gewinne winkten. Planmäßige Entwicklungsarbeit der Wirtschaft eines ganzen Landes oder gar eines (Erbteiles hat ben Eng- länbem noch nie gelegen. Ist boch sogar trotz ber jahrzehntelangen überlaut verkünbeten Kap-Kairo- Parole bis zu Beginn biefes Krieges noch nicht einmal eine durchgehende Bahnlinie von Aegypten nach ber Südafrikanischen Union gebaut worben. Ebenso lückenhaft wie biese Bahnlinie war alles, was bie (Englänber auf bem für Afrika befonbers wichtigen Gebiet ber Hygiene getan Habern Ohne bie deutsche Forschung, insbesondere ohne das deutsche Germanin, wäre die Entvölkerung riesiger Gebiete durch die Sck)lafkrankheit nicht zu vermeiden gewesen. Man darf nicht vergessen, daß der riesige afrikanische Erdteil nur etwas mehr als 150 Millionen Einwohner zählt, darunter rund 4 Millionen Weiße. Anderseits bringt es das tropische Klima mit sich, daß im größten Teile Afrikas nur der Eingeborene zu schwerer körperlicher Arbeit fähig ist. (Eine volle wirtschaftliche Erschließung Afrikas ohne den Neger ist infolgedessen.von vornherein unmöglich. Um so verhängnisvoller war es, daß dort, wo bie englische Kapitalwirtschaft aus Profitarünben Industrien entstehen ließ, dies sofort zu schweren sozialen Schäden für die Negerbevölkerung führte. Die Ansammlung einer schwarzen Arbeiterbevölke- rugn in den Goldminen der Union, in den Kupfergebieten Belgisch-Kongos, in den Zentren der Oel- plantagen war nur dadurch möglich, daß Hundert- tausende von Negern ihrem Stammesverband entrissen wurden mit der Folge, daß sie selbst zum schwarzen Jndustrieproletariat herabsanken, während ihre Arbeitskräfte in der Stammeswirtschaft fehlten. d°s Kampfes um Tunis hat 21 f r 1 r a Zunächst völlig in die Hand unserer Gea° ?reiljd) "icht in die Hand der Eng- ander die bisher die ausschlaggebende Macht auch in diesem Erdteile waren, sondern in die Hand der Amerikaner unb damit in die Hand des jüdi- s ch e n W a l tf ree t-K a p it a l s. England hat so- Mit auch in Afrika Verrat an Europa begangen. Denn Afrika war ber Erbteil, ber von jeher in engstem Zusammenhänge mit Europa gestanden hat und der berufen erschien, in der Zukunft einmal die europäische Wirtschaft so zu ergänzen, daß sich der Lebensraum Europas in jeder Hinsicht mit dem anoerer Volker und Erdteile vergleichen konnte. Afrika bedeutet bie tropische Ergänzung Europas. Europa liegt ja nun einmal fast ausschließlich in ber gemäßigten Zone, es fehlen ihm daher alle jene Erzeugnisse^ bie an bas tropische Klima gebunden stnd. Im Gegensatz bazu verfügt Amerika über bie Erzeugnisse aller klimatischen Zonen, und auch Asien besitzt bie gleichen Möglichkeiten. Weiter war bie Bedeutung Afrikas' als einer zukünftigen Ergänzung (Europas insofern besonders wichtig für Europa als der afrikanische (Erbteil mit feinen 29,9 Mill. Quadratkilometern ber noch am wenigsten erschlossene Raum ber ganzen Welt war. Hier waren also bie aürtschöstlichen Zukunftsmöglichkeiten bei einer plan» mäßigen unb großzügigen Erschließung, wie sie em neues Europa unter Führung ber Achsenmächte zweifellos m Angriff genommen hätte, besonders groß. Annahme von 'Anzeigen für bie Mittagsnummer hiSS1'» Uhr desVormittagS Anzergen-Prette: Anzeigenteil 7 Rpf ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tentei! 60 Rvi. le mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung MalstaffeU AbschlüneMengenstaffel B Usurpatoren in Afrika. USA. im Dienste der Juden. - Englands Verrat an Afrika. Fließt geriftg. (Europa hat den Schaden zu tragen, aber freilich nicht (Europa allein, sondern auch Afrika selbst. Wenn jetzt die USA. an die Stelle Englands treten wollen, so kommen sie als Usurpatoren. Sie brauchen im Grunde genommen Afrika nicht, da sich innerhalb des amerikanischen Kontinents zweifellos alles das ebenfalls erzeugen ließe, was Der Wehrmachibericht. DRB. Aus dem Führerhauptquarlier, 18. 2Nai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: ' Am Kuban-Brückenkopf wurden bei er- olgreichen Kämpfen wieder zahlreiche Gefangene gemacht. An der übrigen Ostfront herrschte gestern nur geringe örtliche Kampftätigkeit. Die Luftwaffe bombardierte mit sichtbarem (Erfolg kriegswichtige Anlagen in Leningrad. Tage^luftangriffe des Feindes auf einige Orte in den besetzten Westgebieten verursach- ten unter der Bevölkerung hohe Verluste, vor allem in der Stabt Bordeaux, hierbei wurden in Luftkämpfen und durch Flakabwehr 17 vorwiegend mehrmotorige feindliche Flugzeuge vernichtet. Bei Abwehr britischer Luftangriffe auf deutsche Geleitzüge und über den Riederlanden chosfen Sicherungsfahrzeuge vier und Flakartillerie is-.,.......... —y . H einer Angriffsbasis gegen (Europa machen. Man wird also in Afrika ohne Rücksicht auf öie man m Afrika aufbauen, und in diese Rüstungs- fabrnen sollen die Neger zu Hunderttausenden gepreßt werden. Die bevölkerungspolitischen Schäden der englischen Epoche müssen damit ins Riesenhafte wachfen. Das Land wird auf die Dauer und vielleicht unwiederherstellbar in dem geschädigt, was ^rlvollster Besitz ist, nämlich in der schwarzen Arbeitskraft. Etwas anderes ist es, ob diese amerikanischen Plane durchführbar fein werden. Sie setzen jedenfalls zunächst riesige ymoeftitionen voraus, denn alle die Maschinen und Anlagen müßten ja erst von Amerika nach Afrika gebracht werden. Sie sind also ebenso wie die Verpflegungs- und Kriegsmaterialtransporte für die amerikanischen Truppen den deut- fehen U-Booten ausgesetzt. Es ist also ein sehr langer Weg, ben sich die Amerikaner da vorgenommen haben. Jede Entscheidung im Kriegsverlauf kann das Bild wieder ändern. Solche Entscheidungen können aber niemals in Afrika fallen. Deswegen hat Eine Felfenfestung am Kanal. Die felsige Steilküste am Kanal ist in unermüdlicher Arbeit zu einer uneinnehmbaren Felsenfestuna aus- gebaut worden Durch ein Labyrinth van unterirdischen Stallen und Laufgräben sind die einzelnen raSii, b Kef^tsbunker miteinander verbunden, und nur kleine Schießscharten, Rohrmündungen von Geschützen und Flammenwerfern lassen an der Strandseite aus nächster Nähe die Abwehrkraft dieses unterirdischen, völlig bombensicheren Bollwerks erkennen. - Unser Bild zeigt eine Streife vor den ruck- ©artigen ©toUenemgangen ber Kuftenfelsen. — (PK.-Kriegsberichier Koll-Atl. jSch.j) ben verantwortlichen Persönlichkeiten ber Feind- möchte widerspruchslos angenommen und von ihren eolbaten durchgeführt werben, beweist nur ein weiteres Mal, in welchem Ausmaß England, Amerika und ihre Mitläufer sich unter dem (Einfluß des jü- orschen Bolschewismus befinden. Daß sich das Volk nicht widerspruchslos diesem (Einfluß Judas zu unterwerfen bereit ist, zeigen die immer stärker her- oortTetenben antisemitischen Strömungen im englischen wie im amerikanischen Volk. Der im jüngsten beutschen Wehrmachtbericht be» ranntgegebene Tagesluftangriff ber Anglo-Ameri- faner auf mehrere Ort in ben besetzten Westgebie- ten mit bem Schwerpunkt Bordeaux liegt ebenfalls burchaus im Rahmen ber Mordverbrechen, bie hier gekennzeichnet wurden. Es ist wieder das französische Volk, bas sich Unter seinen damaligen verantwortlichen Regierungsleuten in den Krieg aegen Deutschland hetzen ließ und jetzt den Dank Jubas baiür erhält, baß es sich für jüdische Inter- essen opferte, um bann verraten zu werden. Mord selbst an kleinsten Kindern. Sal 0 niki, 18. Mai. (DNB.) Was Deutschland zu erwarten hätte, wenn die Achsengegner siegten, geht aus einer Äußerung des USA.-Gesandten Wadsworth gegenüber libanischen Pressever- freiem Hervor. Wadsworth verkündete deutlich den Vernichtungswillen der Feindmächte. „1918 be^man« gen wir", so sagte der amerikanische „Humanitätsapostel", „Deutschland durch eine Blockade." Diesmal muß nach seiner Auffassung der Bombenterror der englisch-amerikanischen Luftgangster Frauen unb Kinber treffen unb vernichten, was er in folgenben Worten zum Ausbruck brachte: „In unseren Äugen ist die Jugenb' Deutschlanbs, selb st bie aller- kleinsten Kinder, gefährlicher als die Soldaten, da sie mit Ausdehnungs- und Beherrschungsideen durchdrungen sind. Hier muß man öie Basis untergraben." Nach ber feinblichen Vernichtungstheorie heißt bas: Man muß selbst bie kleinsten Kinber burch ben Bombenterror worben! Dieser Befehl ber jübischen Auftrag- Uber wirb benn auch von ben Luftpiraten qefliffenb nch befolgt. eigenen Interessen bes Landes eine noch schlimmere ’ Ausbeutungswirtschaft betreiben als die Engländer, M 4nd man wird auf der anderen Seite eine Ent- I vicklungsvrbeit beginnen, die lediglich ben amerika- i rischen Kriegszwecken bient. Rüstungsindustrien will P Mittwoch, ,y. Maimr Eichener Anzeiger vrühlscheUnioerfttätsbrudereiR.Sangt (BCllCtOUJIilJCUJCf fÜt ©bCttyCffCtt M 9 - Ufr;. .1 Die Krastreserven unserer Kriegswirtschast. Eine Rede des Reichswirtschastsministers Berlin, 18. Mai. (DNB.) 21 uf Einladung des Gauschulungsamtes des Gaue^ Berlin sprach Reichs, Wirtschaftsminister Walter Funk vor dem Führerkorps der Partei des Gaues Berlin über Lenkung, Organisation, Leistungen und Kraftreserven der deutschen Kriegswirtschaft im europäischen Lebensraum. Der Minister gab einen Ueberblick über die kriegswirtschaftlichen Aufgaben und die Leistungen der Kriegswirtschaft und erläuterte die Maßnahmen, die im letzten Jahr zu einer grundlegenden Neugestaltung und Vereinfachung der Organisation der deutschen Wirtschaft und der Bewirtschaftung selbst durchgeführt worden sind. Von 209 selbständigen Körperschaften der regionalen Wirtschaftsorganisation seien nur noch 59 verblieben, und an die Stelle von 441 Bewirtschaftungsanordnungen seien 59 Grundanordnungen und 34 Durchführungsverordnungen getreten. Nicht mehr zeitgemäße Lebensformen in der Wirtschaft wurden beseitigt und die Wirtschaft in einem stärkeren Maße mit Lenkungsaufgaben in eigener Verantwortung betraut. Dieser Krieg werde nicht nur an den Fronten und in den luftbodrohten Gebieten, sondern in jedem Hause, auf dem Acker des Bauern ebenso wie in den Fabrikräumen, im Dasein des einzelnen wie in der Gemeinschaft von Familie und Volk geführt. Aber es komme darauf an, daß das, was notwendig ist, auch gründlich gemacht werde und so, daß es zum Erfolg und dem angestrebten Ziel führe. Jede Arbeitskraft müsse für die kriegsnotwendige Beschäftigung eingesetzt werden, jede Arbeitskraft sei — wenn auch nicht sogleich und voll — brauchbar. Die Anwendung bolschewistischer Methoden aber sei für uns ebenso unmöglich wie der Rückfall in em Lebenssystem liberalistisch-kapitalistischer Art, das der Nationalsozialismus in einem revolutionären Akt tiefster Umwälzung und erfolgreichsten Aufbaues überwunden habe. Der deutsche Mensch könne nicht in dem alle durch Rasse und Kultur erworbenen Lebenswerte bewußt vernichtenden System jüdisch-bolschewistischer Barbarei leben und schaffen, wenn er nicht von vornherein sich selbst aufgeben wolle. Auf rejn zivilisatorische Werte könne dabei, soweit dies notwendig sei, verzichtet werden. Unsere Rationalisierung in der Kriegswirtschaft habe ihre gewaltigen Erfolge erzielt, nicht weil sie auf Profit nusgerichtet war und nicht weil sie aus einer völligen Mechanisierung der menschlichen Arbeitskraft bestand, sondern weil das Verantwor- tungtzbewußtsein des der Volksgemeinschaft verpflichteten Menschen und die Entfaltung aller Kräfte, Fähigkeiten und Energien unter staatlicher Lenkung, d.h. unter Ausrichtung auf das eine, das letzte Ziel, solche Höchstleistungen heroor- gebracht habe. Wir brauchen uns. auf keine Erörterungen über ein zukünftiges „Weltgeld" einzulassen, denn eine Währung, die nicht in den nationalen Wirtschaftskräften und Arbeitsleistungen und in der staatlichen Währungsautonomie wurzelt, sei ebenso wenig lebensfähig und brauchbar chie ein Volapück oder ein Esperanto es als Weltsprache sein könne, das seien Requisiten einer vergangenen Epoche. Wir haben, so schloß der Minister seine Ausführungen, mit der Neuordnung unseres Wirtschaftslebens eine der wichtigsten, Voraussetzungen geschaffen, um in dem erbitterten schicksalhaften Ringen gegen unsere Feinde Sieger zu bleiben. Europa. Davor müssen die alten Gegensätze und Dogmen verschwinden. Das haben große französische Geister schon in früheren Zeiten voraus- gesehen, nicht nur Napoleon. Victor Hugo und Renan. So ist in diesen Tagen wieder aus einen Ausspruch von Alexis de Toquevielle, Mnister der zweiten Republik, hingewiesen worden, der schon damals seinen Landsleuten gegenüber einer ganz Europa drohenden Gefahr im Osten,' die er schon damals voraussieht, zurief:.„Der Zustand der Welt gestaltet sich neu. Wir müssen unsere alten Maximen ändern und dürfen nicht davor zurückschrecken, unsere Nachbarn zu stärken, damit wir imstande sind, eines Tages zusammen mit ihnen den gemeinsamen Feind zurückzuwerfen." Oie neuen Eichenlaubträger des Heeres. Berlin, 18. Mai. (DNB.) Der Führer verlieh, wie bereits gemeldet, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalmajor Willibald Borowietz, Kommandeur einer Panzerdivision, und an Hauptmann Hans-Günther Stetten, Abteilungskommandeur in einem Panzer-Regiment. Generalmajor B o r o w i e tz hatte das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes bereits zu Beginn des Feldzuges gegen die Sowjetunion als Oberstleutnant und Führer einer Vorausabteilung erhalten. Nordwestlich Tarnopol stieß die Vorausabteilung nach Brechen heftigen Widerstandes auf zahlenmäßig weit überlegene Kräfte, die sich vor allem in dem Straßenknotenpunkt Zalosce einen starken Stützpunkt geschaffen hatten. In kühnem Nachtangriff brach Oberstleutnant" Borowietz an der Spitze seiner Panzergrenadiere ohne Rücksicht auf starkes FlankenfeUer in die Ortschaft ein und zwang den Feind zum eiligen Rückzug: Hier und bei der kurz darauf erfolgten Einnahme von Zbarac erbeutete oder vernichtete die Vorausabteilung Borowietz 39 Panzer, vier Batterien und fünf- Flak. Auch im Wmter 1941/42 bewährte sich Oberstleutnant Borowietz als Führer einer zusammengesetzten Kampfgruppe hervorragend. Bei den letzten schweren Kämpfen in Tunesien stand Generalmajor Borowietz als Kommandeur einer Panzerdivision westlich Tunis. Der Feind griff hier mit erdrückender Uebermacht sowie stärkster Unterstützung von Artillerie und Luftwaffe die deutschen Linien an. In heldenhaftem Kampf erwehrte sich der Divisionskommandeur an der Spitze feiner Truppen des feindlichen Ansturms. Vor der Uebermacht ausweichend, bezog er vor Tunis neue Abwehrstellungen, aus denen er dem Feinde schwerste Verluste zufügte. Wieder beronnte der Gegner mit zahllosen Panzern die Stützpunkte und abermals leistete der General mit nur wenigen Soldaten in vorbildlicher Tapferkeit Widerstand bis zum letzten. Dadurch wurde Zeit gewonnen für die Zerstörung aller kriegswichtigen Anlagen in der Stadt Tunis und für den Aufbau neuer Abwehrstellungen. Die hervorragenden Leistungen der Division unter Generalmajor Borowietz wurden im Wehrmachtbericht vom 11. Mai 1943 besonders gewürdigt. Generalmajor Borowietz, am, 17. 9. 1893 als Sohn des Oberzahlmeisters Christian B. in Ratibor ge- borein, trat nach Ablegung der Reifeprüfung am Realgymnasium in Eilenburg 11914 als Fahnenjunker beim JR. 156 Beuchen ein, in dem er 1915 Leutnant wurde. Während des Weltkrieges fand er als stellvertretender Regiments- und Bataillonsadjutant und später als Kompanierführer Verwendung. ■ Als Angehöriger des Grenzschutzes Schlesien zeichnete er sich besonders aus. Von 1919 bis 1935 war er bei der Sicherheitspolizei in Breslau, Gleiwitz, Kreuzburg und Berlin. 1931 wurde er zum Pokizeimajor befördert und 1935 als Major in die neue Armee übernommen. Zunächst war er in der Kraftwagen- Kampftruppenschule und später im Stab der Panzer- Truppenschule tätig. 1939 Kommandeur einer Pan- zerMbwehr-Abteilüng, 1941 Kommandeur eines Panzer-Grenadier-Regiments, wurde er 1943 zum Generalmajor befördert. * Hauptmann Hans-Günther Stetten hatte das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes bereits als Leutnant und Führer einer Panzerkompanie im Westfeldzug erhalten. Insbesondere hatte er bei Chalons durch entschlossenes Zupacken 900 vor der Abteilung ausweichende Franzosen . gefangen und zahlreiche schwere Infanteriewaffen erbeutet. Am gleichen Tage vernichtete er in scharfem Feuerwechsel einen feindlichen 52-Tynnen-Panzer. In Astika gehörte er zu der im Wehrmachtbericht vam 11. 5. besonders heroorgehobenen 15. Panzerdivision unter Generalmajor Borowietz. Hauptmann Stetten hat sich mit seiner Abteilung schon in der Mareth-Stellung hervorragend bewährt. In zwei Nächte und einen Tag dauernden Kämpfen hat et immer wieder die zürn Gegenangriff antretenden Grenadiere unterstützt, vom Feind besetzte Bunker niedergekämpft und dadurch zur Bereinigung der kritischen Einbrüche ausschlaggebend beigetragen. Ende März hat er westlich Gabes einen gefährlichen Angriff von 20 Panzern in die Flanke seiner Division in kühnem Gegenstoß an der Spitze von nur acht eigenen Panzern zurückgeworfen. In schwerem Kampf schoß er fünf britische Panzer ab und ermöglichte dadurch, daß die 15. Panzerdivision inzwischen eine neue Widerstandslinie gewinnen konnte. Hauptmann Stetten, am 7. 10. 1916 als Sohn des Obersten Paul St. in Berlin-Charlottenburg geboren, trat nach dem Besuch des Realgymnasiums in Hannover 1934 als Reiter in das 2. RR. Dresden ein. Im Panzer-Regiment 3 wurde er 1937 zum Fähnrich ernannt, 1938 wurde er zum Leutnant und 1942 zum Hauptmann befördert. Mit festem Glauben bis zum Sieg. Tagesbefehl des italienischen Generalstabschefs. Rom, 19. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der Generalstabschef des italienischen Heeres, General Rossi, richtete am 13. Mai einen Tagesbefehl an das italienische Heer, in dem es. heißt: Die 1. italienische Armee hat auf Befehl des Duce ben Kampf eingestellt. Nach einem übermenschlichen Kampf haben die Ueberlebenden vieler Schlachten, die stets auch im wechselvollen Schlachtenglück die Ehre der italienischen Waffen hochhielten, vor einer gewaltigen Uebermacht an Menschen und Material weichen- müssen. Der Feind hat sie nicht besiegt, sie sind vom Schicksal getroffen worden, das durch Opfer der Besten das Recht zum Leben der Völker, die an den sittlichen Wert des Opfers glauben, bestätigt. Bevor er den Befehl ausführte, richtete der heldenhafte Befehlshaber der 1. Armee, Marschall Messe, folgende Botschaft an seine Truppen: „Im Augenblick, da die 1. italienische Armee angesichts der ungeheuren lieberlegenbeit des Feindes zum letztenmal ihre glorreichen Fahnen einholt, spreche ich den Befehlshabern und den italienischen und deutschen Truppen meinen Dank und meine lebhafte Anerkennung aus. Die glorreichen Kämpfe der 1. Armee haben für immer den Kampfgeist und die Tapferkeit der italienischen und deutschen Soldaten bestätigt. Es lebe das unsterbliche Italien! Es lebe Deutschland!" Nach einer Ehrung der Gefallenen und der Ueberlebenden des Tunesien-Feldzuges, die bis zum äußersten für die Ehre ihrer Fahne kämpften, betont der Tagesbefehl, daß das Opfer dieser Soldaten nicht vergeblich sein wird und daß sie für das gesamte italienische Heer ein Vorbild sind. „In dieser schweren Stunde gibt es keine Grenzen für die Pflichterfüllung des einzelnen. Heute gibt es nur eine Parole: den Willen stählen, um mit festemGlaubenbis zum Sie g zu kämp- f e n." „Weiter schwierig und gefährlich/' Stockholm, 19. Mai-. (Europapreß.) „Solange Italien die Flugzeugstützpunkte auf Sizilien und Sardinien beherrscht, befindet sich die Mittelmeerschiffahrt der Achsengegner,iy großer Gefahr", erklärte nach einer Meldung des' „Evening Standard" Lord Win st er. Langsame Geleitzüge müsse man nach wie vor um das südafrikanische Kap herumschicken. Auch dürfe man nicht übersehen, erklärte Lord Winster, daß Italien noch immer über eine mächtige Flotte verfüge,, ganz abgesehen davon, daß die Deutschen hüt ihren U-Booten weiter die feindliche Schiffahrt im Mittelmeer stark bedrohten. Man könne somit also nur feststellen, daß der Seeverkehr im Mittelmeer „für die Achsengegner weiter schwierig und gefährlich" bleibe. Zehnfaches Versailles. Eine groteske Parodie auf die Gerechtigkeit. Stockholm, 18. Mai. (Europapreß.) Unter der Ueberschrrft „Triumph des Hasses" beschäftigt sich ,^)elsingborgs Dagblad" mit dem von Reuter verbreiteten Vorschlag einer Gruppe englischer Parlamentsmitglieder für ein U eb e r- V e rsa i ll e s. Endlich, so schreibt das Blatt, lüfte man einen Zipfel des über den englischen Friedensplänen liegenden Schleiers und lasse die Welt wissen, wie man sich in einflußreichen englischen Stellen den „Frieden" denkt. Die Stimmung-und der Geist, die aus. diesen Vorschlägen atmeten, seien zugleich auch eine Lehre für das viel zu optimistische schwedische Volk. Von' irgendwelchen Rechtsbegriffen sei in diesem eigenartigen Dokument überhaupt nichts mehr zu spüren, es laufe vielmehr einzig und allein darauf hinaus, unter Außerachtlassung aller Gebote der Moral und der Menschlichkeit dem Gegner einen Siegerfrieden zu diktieren, der zu seiner vollständigen Vernichtung führen müsse. Schon die Forderung nach „Bestrafung der Kriegsverbrecher" sei eine groteske Parodie auf die Gerechtigkeit, solange der "sowjetrussische Mord an 10 000 polnischen Offizieren aus machtpolitischen Erwägungen überhaupt nicht ermähnt werde. Aber diese Frage sei noch verhältnismäßig unwesentlich. Wesentlich sei der Kernpunkt des ganzen englischen Neuordnungsvorschlages: Die Ausrottung der deutschen Nation, denn er laufe auf nicht weniger hinaus als auf ein zehnfaches Versailles. Die deutsche Wehrmacht und die deutsche Wirtschaft sollen vernichtet und das Reich z e r - ft ü cf eit werden. Der Zweck dieses Todesurteils über die deutsche Nation, schreibt ,^Helsingborgs Dagblad" abschließend, sei angeblich, es Deutschland unmöglich zu machen, einen neuen Krieg zu Sanni Luukkonen. Unser Bild zeigt: Fanni Luukkonen (Mitte) bei ihrer Ankunft in Berlin. — (Scherl-Bilderdienst.) -'M Es gibt wenig Frauen in Europa, die sich neben Fanni Luukkonen, die Leiterin der finnischen Lotta-Svärd-Organisation, stellen können. Einer Einladung der Reichsfrauenführerin folgend, erwidert Fanni Luukkonen in diesen Tagen den Besuch von Frau Scholtz-Klink in Finnland und nimmt gleichzeitig an der Eröffnung der ersten geschlossenen. Ausstellung finnischer Künstlerinnen und Kunst- handwerkerinnen in Deutschland teil. In diesen Zeiten kommt unser Empfinden aufs lebhafteste allen Persönlichkeiten entgegen, die ihrem Volke iyr Leben widmeten. Selten geschah dies in so klarer und schön'er Form wie bei Fanni Luukkonen. Schon der Zwölfjährigen, Tochter aus einem sehr nationalhewußten Hause, war es aufgegangen,.' daß die Frauen Finnlands Volkstum und Sprache zu wahren und sich in ihrer Familie der Russifizie- rung entgegenzufetzen haben. Dieses Wissen verdankt sie ihrer Mutter. Die Sechzehnjährige entschließt sich daher, wie viele andere junge Mädchen Finnlands, Lehrerin zu werden und dazu beizutragen, daß die finnische Sprache wieder Geltung erhält. Sieben Jahre unterrichtet sie in ihrem Heimatort Oulu, im Westen Finnlands. Dann zieht es sie in den Osten, dorthin, wo der russische Druck sich am stärksten bemerkbar macht, nach Karelien. Am Lehrerinnenseminar in Sortavala bereitet sie junge Mädchen auf ihre völkischen Aufgaben vor ■—i—— beginnen. Wenn die Engländer wirklich im Verein mit dem blutbefleckten Sowjetrußland Deutschland besiegen und nach den von Reuter verbreiteten Plänen vorgehen sollten, so wäre das ein Verbrechen ohnegleichen. Schwere Zerstörungen in Cardiff. Berlin, 18. Mai. (DNB.) Ein starker Verband schwerer> deutscher Kampfflugzeuge griff in der Nacht zum 18. Mai bei hellem Mondschein mehrere Rüstungswerke und die Dockanlagen des füdwest- englischen Hafens Cardiff an. Kurz vor 3 Uhr morgens begann der konzentrische Angriff, der etwa etwa eine halbe Stunde dauerte- und schwere Zerstörungen in den kriegswichtigen Anlagen hervov- rief. Vergeblich versuchte der Feind, mit Flakabwehr und Nachtjägern den Angriff zu verhindern. Mehrere Volltreffer verursachten in einem Zentral, werk der britischen Eisen- und Stahlindustrie eine Reihe von Explosionen sowie wirksame Zerstörungen in den Hafen- und Dpckanlagen. Die deutschen Besatzungen beobachteten bei ihrem Abflug 20 Großbrände und zahlreiche mittlere Brände im Zielgebiet. - Wieder zweimal Lustalarm in London. Stockholm, 19. Mai. (DNB. Funkspruch.) Wie das britische Reuterhüro berichtet, wurde in Lo n- b o n in der Nacht zum Mittwoch zweimalLuft- alarm gegeben. USA -Imperialismus im Irak. Ankara, 19. Mai. (Europapreß.) Die Konzes f i o n e n für die Schiffahrt auf den beiden großen Strömen des-Irak, dem Euphrat und bent Tigris, sollen an eine USA. -Oelgesell- schäft erteilt werben. Verhandlungen zwischen ben irakischen Behörden und den Vertretern der Gesellschaft finden gegenroärtig in Bagdad statt. Die Verlobten. Goethe und Lili Schönemann. „Es war ein seltsamer Beschluß des hohen über uns Waltenden, daß ich in dem Verlauf meines wundersamen Lebensganges doch auch erfahren sollte, wie es einem Bräutigam zumute fei" — so heißt es in Goethes Selbstbiographie an der Stelle, wo der Greis mit spürbar klopfendem Herzen fein jugendliches Liebensabenteuer mit Elisabeth Schönemann erzählt. Denn ein Abenteuer wird man diese Begegnung im Januar 1775, die fast zu einer Ehe geführt hätte, wohl nennen dürfen. Eine allzu eifrige FreuMn der Schönemannschen Familie, die sich berufen fühlte, das Schicksal zu spielen, erzwang die Entscheidung, und ehe man sichs recht versehen konnte, war man ein verlobtes Paar. Kaum aber war der Bund geschlossen, als wir Goethe auch schon geschäftig sehen, ihn wieder zu entknäueln. Gar zu plötzlich war das Verlöbnis, das die Erfüllung heißester Wünsche und Fessel zugleich war, über ihn gekommen. Um sich selbst und sie auf die Probe zu stellen, reift er Hals über Kopf in dje Schweiz, und jeder neue Eindruck bestärkt ihn doch nur in der schmerzlichen Gewißheit, wie vergebens Liebe vor Liebe flieht. Noch eben hatte er sich in dem Gedicht „Silis Park" mit dem tapsigen Bären verglichen, der feiner holden Wärterin gehorsam die Schuhe küßt, und die Götter gebeten, „dieses dumpfe Zauberwerk zu enden", aber auf den Gipfeln über dem Züricher See seinen Blick „oaterlandwärts, liebwärts" schweifen lassend, muß er sich doch eingestehen: „Wenn ich, liebe Lili, dich nicht liebte, Welche Wonne gäb mir dieser Blick! Uüd doch, wenn ich, Llli, dich nicht liebte, Fänd' ich hier und sänd' ich dort mein Glück?" Sehnsuchtsvoll und ängstlich zugleich nach Frankfurt zurückgekehrt, sieht er feine Voraussage, es werde dem Bären dort nur noch schlimmer ergehen als vorher, vollauf bestätigt. Noch monatelang schleppt sich das seltsame Verhältnis, bei dem auf seiner Seite Liebe und Ehescheu sich die Waage halten,, unentschieden hin. Silis Verwandte, gewohnt, auch die delikatesten Beziehungen durch das trübe Glas der bürgerlichen Konvention zu sehen, beginnen zu zischeln. Goethe selbst verschärft durch sein Verhalten das Peinliche der Situation, bis schließlich der Ruf des jungen Herzogs Karl August nach Weimar dem für beide Teile unerträglichen Verlöbnis das im stillen längst ersehnte Ende be? reitet. Der Bär ist seiner Fesseln ledig, und Silis „Menagerie" ist um ein Exemplar ärmer geworden. Man hat den Grund für das Auseinandergehen der Siebenden in den inneren Gegensätzen und in noch manchen anderen äußeren Umständen sehen wollen. Der zuweilen gegen Sili erhobene Vorwurf, sie sei doch viel zu sehr Weltdame gewesen, als daß sie ein Genie wie Goethe auf die Dauer wahrhaft hätte beglücken können, hält jedoch einer gewissenhaften Prüfung nicht stand. Als Gattin und Mutter hat sie in ihrer bald danach geschlossenen Ehe mit dem Bankier von Türckh e im bewiesen, daß-sie Goethes würdig gewesen wäre.. In dem quälenden Hin und Her ihres sonderbaren Brautstandes hat sie mit dem Tiefblick der wahren Siebe die letzten Beweggründe von Goethes Versagen wohl richtig erkannt. Goethe selbst wird noch als Greis nicht müde, dem hohen Sinn und der Charakterstärke seiner ehemaligen Braut Bewunderung zu zollen. In der Figur der Stella hat er sie in den Reigen der Unsterblichen aufgenommen, und noch in seiner Dorothea glaubt man bestimmte Züge von ihr erkennen zu können. Wenn irgendwo, so waltet in Goethes Perhält- nis zu Sili jenes schwer Durchschaubare, das wir Schicksal nennen und das sich mit den Maßstäben der landläufigen bürgerlichen Moral nie richtig beurteilen läßt. Was die beiden trennte, war die in Goethes Wesensart geheimnisvoll verborgene Notwendigkeit, gerade da verzichten zu müssen, wo ein Uebermaß von Glück sein inneres Gleichgewicht bedrohte und dem erhabenen Bau feiner Daseins- Pyramide gefährlich werden mußte. Auch mit Sili geht es ihm' wie mit dem Barbiergesellen im Märchen von der „Neuen Melusine", der den goldenen Ring der Liliputanerprinzessin durchfeilt, weil er das Zwergendasein nicht ertragen kann und ein Maßstab voriger Größe in ihm ist, der ihm die Ehe als eine Beeinträchtigung seiner geistigen Unabhängigkeit. erscheinen läßt. Der durchgefeilte Ring aber ist mehr als nur der Ausdruck eines unbändigen Freiheitsdranges, er ist auch das ernste Sym- bohl eines in fortwährenden Entsagungen sich vollendenden Lebens. Ernst v. Niebelschütz. Der unbekannte Spatz. Von Richard Gerlach. Jeder meint ihn zu kennen, wir sehen ihn alle Tage, wir brauchen bloß das Fenster zu öffnen, fo hören mir fein Schilpen. Und doch gibt er den Beobachtern manche Rätsel auf. Das Haussperlingsmännchen hat einen aschgrauen Oberkopf und einen schwarzen Latz, das schöne Kastanienbraun des 2(ugenftreifs und Hinterhalses tritt im Frühjahr erst richtig hervor, und der Schnabel, der im Winter braun war, ist nun schwarz geworden. Genau betrachtet, ist der Spatz ein ganz hübscher Kerl. Die Spätzin trägt ein schmuckloseres Gewand. Der Spatz hält sich nur in der Nähe menschlicher Ansiedlungen auf, in Deutschland meidet, er die einsamen Gebirpsdörfer, die keine Kornfelder um sich haben, und die Halligen. Aber obwohl er fein Nest an unseren Häusern baut, wissen wir nicht einmal genau, ob er sich mit dem Weibchen nur für eine der drei jährlichen Bruten zusam- rnenschließt, ober ob die Spatzenehe einen Sommer über ober vielleicht noch länger dauert. Das Nest wirb immer ziemlich hoch angelegt, unter Dachrinnen, zwischen Verschalungen, unter wilbem Wein, und manche Spatzen bauen sogar ein fteistehends Nest oben in einem Baum, dar bann aber überdacht wird und ein seitliches Flugloch bekommt. Die Nester werden wärmer aus« gepolstert als andere Vogelnester; denn der Spatz ist gegen Kälte empfindsich. Darum plustert er im Winter oft fein Gefieder auf und erscheint dadurch rund und dick. Sehr auffallend ist, daß die Sperlinge ihre Nester ungeniert dicht nebeneinander anlegen und sich dabei sehr gut vertragen. Streitigkeiten und Eifersüchteleien zwischen den Männchen kommen kaum vor, aber diese fallen in Gesellschaft manchmal schimpfend über ein einzelnes Weibchen her. Das hängt vielleicht mit einem Instinkt zusammen, nach dem sich die Weibchen während der Brutzeit in der Nähe des Nestes aufzuhalten haben. Machen sie trotzdem Ausflüge, so forbern sie die Empörung sämtlicher Männchen heraus. Höchst sonderbar ist die Spatzenbalz. Ein schilpendes Männchen läßt die Flügel hängen, stellt den Schwanz hoch und hüpft wie ein aufgezogenes Spielzeug um das Weibchen herum. Dieses aber scheint gar nicht auf ben Verzückten zu achten, und wenn es ihr zuviel wird, beißt sie sogar nach ihm. Haben sich die Paare aber erst einmal zu- sammengefunben, so wirb das Weibchen sehr zu- tunlich unb kann ihm dann ein zärtliches „Die die die" entgegenflöten. Die Spatzen suchen die Nähe des Menschen zwar, aber sie trauen ihm keineswegs ganz, unb wo einem von ihnen einmal ein Schabernack gespielt wurde, nehmen sich hinfort auch die anderen in acht. Sie passen also scharf auf, unb dieser Vorsicht verdanken sie auch chr prächtiges Gedeihen allen Verfolgungen zum Trotz. Seitdem die Sperber unb Baumfalken ihnen nur noch selten in die Stäbte folgen, hätten sie kaum noch Feinde, wenn ihnen nicht in nassen Sommern der Luftröhren- wurm verhängnisvoll würde. Unter ben Vögeln hat sich kein anderer so an die Welt anzupassen verstanden, die der Mensch verändert hat, wie der Spatz. In dem kleinen Spatzengehirn steckt eim oeachtliche Intelligenz. ein» 9. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Laß ihn, Christian!" mahnte Frau Lina; „er muß erst eine Nacht zu Haus geschlafen haben." Dann aber, damit es am ersten Abend nicht gar zu stille werde, begann sie selbst die wenigen Erinnerungen aus des Bruders Jugendjahren auszukramen, die sie nach eigenem Erlebnis oder den Erzählungen der Mutter noch bewahrte. Heinz hörte ruhig zu. „Und dann", fuhr sie fort, „damals, als du dir den großen Anker mit deinem „Christian!" rief sie und kniete vor ihm hin; „mein einziger Bruder! Freust du dich denn nicht?" Der junge Man legte die Hand auf ihren Kopf: „Verzeih' mir, Lina; es kam so unerwartet; dein Bruder ist für mich noch gar nicht dageweseN; es wird ja nun so vieles anders werden." Und behutsam und verständig, wie es sich für einen wohl- denkenden Mann geziemt, begann er dann ihr darzulegen, wie durch diese nicht mehr vermutete Heimkehr die Grundlagen ihrer künftigen Existenz beschränkt, ja vielleicht erschüttert würden. Daß seinerseits die Verschollenheit des Haussohnes, wenn auch ihm selbst kaum eingestanden, wenigstens den zweiten Grund zum Werben um Hans Adams Tochter abgegeben habe, das ließ er freilich nicht zu Worte kommen, so aufdringlich es auch jetzt vor seiner Seele stand. Frau Lina hatte aufmerksam gehört. Da aber ihr Mann jetzt schwieg, schüttelte sie nur lächelnd ihren Kopf: „Du sollst ihn nur erst kennenlernen; o, Heinz war niemals eigennützig." Er sah sie herzlich an. „Gewiß, Lina; wir müssen uns dareinzufinden wissen; um desto besser, wenn er wiederkehrt, wie du ihn einst gekannt hast." Die junge Frau schlug den Arm um ihres Mannes Nacken: „O, du bist gut, Christian! Gewiß, ihr werdet Freunde werden!" Dann ging sie hinaus; in die Schlafkammer, in die beste Stube, an den Herd; aber ihre Augen blickten nicht mehr so froh, es war auf ihre Freude doch ein Reif gefallen. Nicht, daß die Bedenken ihres Mannes auch ihr Herz bedrängten; nein, aber daß so etwas überhaupt nur sein könne; sie wußte selber kaum, weshalb ihr alles jetzt so öde schien. .ä.u die für Sonderzüge mit erholungsbedürftigen Kindern in öen Gau Hessen-Nassau gekommen, beispielsweise 506 Kinder aus dem Gau Westfalen- Nord und 665 Kinder aus dem Gau Baden, In der gleichen Zeit fuhren 735 Kinder aus unserem Gau nach Thüringen und 630 Kinder nach Baden bzw. dem Elsaß. Die Opferfähigkeit des deutschen Volkes ist un» erschöpflich. Jeder weiß von den Riesensummen, die das deutsche Volk 'für das Winterhilfswerk aufbringt. Daß es daneben aber auch jederzeit weiteren Opfern bereit ist, beweist wiederum Bereitstellung von so Zahlreichen Pflegestellen unsere erholungsbedürftige Jugend. HansvnöWnzMch Novelle von Sheo6ot Norm Kunst und Wissenschaft. Hebel-Preis für Jakob Schaffner. Dem deutsch-schweizerischen Dichter Jakob Schaffner ist von Reichsstatthalter Rob. Wagner der Staatliche Preis für Literatur des Jahres 1943 (Äohann-Peter-Hebel-Preis) verliehen worden. Spinnstoff- und Schuhsammlung 1943 Von Neichskommissar Hans Heck, Reichsbeauftragtem der NSDAP, für Altmaterialerfassung. Einige Tage später war Frau Lina beschäftigt, in dem Oberbau die Kammer für den Bruder zu bereiten; aber auch heute war* ihr die Brust nicht freier. Der Brief, worin der Vater sein und des Sohnes Ankunft gemeldet hatte, enthielt fein Wort von einem frohen Wiedersehen zwischen beiden; wohl aber ergab der weitere Inhalt, daß der Wiedergefundene sich anfangs unser seinem angenommenen Namen vor dem Vater zu verbergen gesucht habe und diesem wohl nur widerstrebend in die Heimat folgen werde. Als dann an dem bezeichneten Sonntagabend das junge Ehepaar zu dem vor dem Hause haltenden Wagen hinausgetreten war, sahen sie bei dem Lichtschein, der aus dem offenen Flur fiel, einen Mann herabsteigen, dessen wetterhartes Antlitz mit dem rötlichen Vollbart und dem kurzgeschorenen, braunen Haupthaar fast einen Vierziger anzudeuten schien; eine Narbe, die über Stirn und Auge lief, mochte indessen dazu beitragen, ihn älter er= Icheinem zu lassen, als er wirklich war. Nach ihm kletterte langsam Hans Kirch vom Wagen. „Nun, Heinz", sagte er, nacheinander auf die Genannten hinweisend, „ das ist deine Schwester Lina und das ihr Mann Christian Martens; ihr müßt euch zu vey- fragen suchen." Ebenso nacheinander streckte diesen jetzt Heinz bie Hand entgegen und schüttelte die ihre kurz mit einem trockenen „Very well". Er tat dies mit einer unbeholfenen Verlegenheit; mochte die Art seiner Heimkehr ihn bedrücken, oder fühlte er eine Zurückhaltung in der Begrüßung der Geschwister; denn freilich, sie hatten von dem Wiederkehrenden sich ein anderes.Bild gemacht. Nachdem alle in das Haus getreten waren, geleitete Frau Lina ihren Bruder die Treppe hinauf nach feiner Kammer. Es war nicht mehr dieselbe, in der er einst als Knabe geschlafen hatte, es war 'hnenchre eigene Begeisterung für ein ftpbh»nb^ -5 ümnJanb, eitL Än Sortaoala verbrachte nnh« Xne2-UnJ. klebte sie die Erhebung Finn- r ■ blß kämpfende Mannschaft kaum Lassen, viel weniger Ausrüstung und Verpflegung bm>'§r"uen in den Jahrzehnten vorher nff är hi ihrer Männer geteilt hatten, hn b ^eren Aufträge übernehmend, auJ • unverdächtiger erschienen, so stellten sie sich Lamps an ihre Seite. Mitten im Kampfge- f. ^rnchtete Fanm ßuuftonen eine Verpslegungs- Freiheitskämpfer und schaffte mit ihren r un,agliche n Mühen die notwendigen Lebensrnittel herbei. Zum erstenmal übernahm sie damit vor der Oessentlichkeit einen Auftrag. So gradlinig wie bisher ihr Leben verlaufen war, so klar ergab sich nun ihr Aufstieg in der finnischen Frcmen- SJäÄ' 2)enn, "US den spontan gebildeten Hilfs- gememschaften entwickelte sich in ' kurzer Zeit der «oh S- a r d, der als Schwesterorganisation neben das nnmsche «chutzkorps trat, für den sie auf lange Zeit hinaus die Ausrüstung, Verpflegung und Sanita selnr.chtungen herbeischaffte, bis der Staat diese Aufgaben zum Teil übernahm. Aus den Er- ersten Auseinandersetzung mit dem Bolschewismus kam es außerdem zu einer Vorberatung der mauen für einen großen Teil der rückwärtigen Dienste der Wehrmacht, so vor allem für bte .N^^nübermittlung. Fanni Lüukkonen, die zunächst Kreisfuhrerin, dann Generalsekretärin und seit 1929 Präsidentin des Lotto Svärd ist, behielt die unmittelbare Leitung dieser Nachrichten-Lotten und der Kanzlei-Lotten, deren sie früher selbst eine ge- wefen war, bei. Das bedeutet, daß sie neben ihrer allgemeinen Verwaltungs- und Führungsarbeit sich speziell der militärischen Tätigkeit der Lotten ver- vuuden fühlt. Soweit sie schriftstellerisch hervortrat, geschah es deshalb vornehmlich auf diesem Gebiet. 9m zweiten und dritten Krieg Finnlands gegen den Bolschewismus hat sich die Lotta-Organisation aufs vorzüglichste bewährt und damit ihrer Präsidentin das schönste Erfolgszeugnis ausgestellt. An Hingabe und Opferbereitschaft haben sich die Lotten von niemand übertreffen lassen. Als kürzlich in der Presse eine Besprechung darüber erschien, daß sich die neuen Unterziehanzüge, die in diesem Winter unseren Soldaten in den Kampfgebieten des Ostens und des Nordens erstmalig zur Verfügung gestellt wurden, hervorragend als Schutz gegen die Kälte bewährt haben, empfanden mir ein Gefühl der inneren Befriedigung, das sich dann aber zur stillen Freude steigerte, als wir in hiesem Zusammenhang erfuhren, daß diese Unterziehkleidung aus Reißwolle hergestellt wurde, die der letzten Spinnstoffsammlung entstammte. Diese Feststellung ist für uns alle, die wir gern unsere Spende der Sammlung zuführten, die Bestätigung der Verwirklichung unseres guten Willens, durch unsere bescheidene Gabe unseren tapferen Soldaten zu helfen, ihre schweren Kämpfe des Winters ohne allzu starke Beeinttächtigung durch die Einwirkung der Kälte erfolgreich durchzustehen. Die Front erkennt auch hierin wieder die Verbundenheit mit der Heimat und dankt ihr immer wieder diese Fürsorge durch ihren täglichen und stündlichen kämpferischen Einsatz! Dieses Zusammenstehen von Front uhö Heimat verpflichtet uns alle, ebenso wie in der Vergangenheit auch in kommender Zeit alles zu geben, was der Soldat gebraucht, und zwar in jedem Falle dringender benötigt als wir, die wir unter seinem Schutze in der Heimat den Krieg nicht in der Härte ZU spüren bekommen wie er, der bereit ist, im Kampf um Deutschlands Freiheit alles, selbst sein Leben opferfreudig hinzugeben. Ist es da zu viel verlangt oder gar ein Opfer der Heimat zu nennen, wenn wir uns in den kommenden Wochen, dem Appell des Reichswirtschaftsministsrs folgend, der kleinen Mühe unterziehen, einmal in unserer Wohnung Umschau zu halten, um festzustellen, was für die „Spinnstoff- und Schuhsammlung 1943" entbehrlich ist und zur Ablieferung bereitgestellt werden kann? Gewiß, der Krieg verlangt von uns äußerste Sparsamkeit im Verbrauch aller Lebensgüter, so auch bei unserer Kleidung und Wäsche, ja, selbst bet Flicklappen und besonders bei Schuhen. An diesem Grundsatz soll in keiner Weise gerüttelt werden, doch ist es Pflicht jedes einzelnen, sich die Frage vorzulegen, ob er diese „Schätze", die er in Schränken und Truhen sorgsam hütet, wirklich noch gebraucht. In den meisten Fällen ist es übertriebene Vorsicht ober auch eine gewisse Sorge um das eigene Ich, öie uns zurückhält, das in normalen Zeiten längst fammenlegte; „Heinz, mein Bruder, du sollst recht sanft hier schlafen!" Er hatte den Rock abgeworfen und war mit aus- gestreiften Aermeln an den Waschtisch getreten. Jetzt wanöte er rasch den Kopf; und seine braunen, blitzenden Augen ruhten in den ihren. „Dank, Schwester", sagte er. Dann tauchte er den Kopf in bie Schale und sprudelte mit dem Wasser umher, wie es wohl Leuten eigen ist, die dergleichen im Freren zu verrichten pflegen. Die Schwester, am Türpfosten lehnend, sah dem schweigend , zu? ihre Frauenaugen musterten des Bruders Kleidung, und sie erkannte wohl, daß alles neu geschafft fein mußte; dann blieben ihre Blicke auf den braunen, sehnigen Armen des Mannes haften, die noch mehr Narben zeigten als das Antlitz. „Armer Heinz", lugte sie, zu ihm hinübernickend; „die müssen schwere Arbeit getan haben!" Er sah sie wieder an; aber diesmal war es ein wildes Feuer, das aus feinen Augen brach.„ve- monio!" rief er, die aufgestreckten Arme schüttelnd; „allerlei Arbeit, Schwester! Aber — basta y basta!" Und er tauchte wieder den Kopf in die Schale und warf das Wasser über sich, als müsse er, Gott weiß was, herunterspülen. Beim Abendtee, den die Familie zusammen einnahm, wollte eine Unterhaltung nicht recht geraten. „Ihr seid weit umhergekommen, Schwager", sagte nach einigen vergeblichen Anläufen der junge Ehemann; „Ihr müß uns viel erzählent." „Weit genug", erwiderte Heinz; aber zum Erzählen kam es nicht; er gab nur kurze, allgemeine Antwort. wie ich schrie, als du so verbrannt nach Hause kamst, und wie dann der Physikus geholt wurde. Aber" — war es denn nicht auf dein linken Unterarm?" Heinz nickte: „Mag wohl fein; das sind fo Jungensstreiche." „Slber Heinz, — es ist ja nicht mehr da; ich meinte, fo was könne nie vergehen!" „Muß doch wohl, Schwester; sind verteufelte Krankheiten da drüben; man muß schon oft zufrieden sein, wenn sie einem nicht gar die Haut vorn Leibe ziehen." Hans Kirch hatte nur ein halbes Ohr nachdem, was hier gesprochen wurde. Noch mehr als sonst in sich zusammengesimken, verzehrte er schweigend sein Abendbrot; nur bisweilen warf er von unten auf einen seiner scharfen Blicke auf den Heimge- kehrten, als wolle er prüfen, was mit diesem Sohn noch zu beginnen sei. --Aber auch für die folgenden Tage blieb dies wortkarge Zusammensein. Heinz erkundigte sich weder nach früheren Bekannten, noch sprach er von dem, was weiter denn mit ihm geschehen solle. Hans Adam frug sich, ob der Sohn das erste Wort von ihm erwarte, oder ob er überhaupt nicht an das Morgen denke; „ja, ja", murmelte er dann und nickte heftig mit seinem grauen Kopfe; „er ist's ja siebzehn Jahre so gewohnt geworden." Aber auch heimisch schien Heinz sich nicht zu fühlen. Hatte er kurze Zeit im Zimmer bei der Schwester seine Zigarre geraucht, so trieb es ihn wieder fort; hinab nach dem Hafen, wo er dem oder jenem Schiffer ein paar Worte zurief, oder nach dem großen Speicher, wo er teilnahmslos dem Abladen der Steinkohlen oder andern Arbeiten zusah. Ein paarmal, da er unten im Kontor gesessen, hatte Hans Kirch das eine oder andere der Geschäftsbücher vor ihm aufgeschlagen, damit er von , dem gegenwärtigen Stande des Hauses Einsicht nehme; aber er hatte sie jedesmal nach kurzem Hin- und Herblättern wie etwas FreMes wieder aus der Hand gelegt. (Fortsetzung folgt) als entbehrlich fortgegebene „alte Zeug" heute zurückbehalten und uns in eigennütziger Weise, meist unüberlegt — darüber hinwegzusetzen, daß die im Kriegseinsatz stehenden Menschen — das sind unsere Soldaten, unsere Frontarbeiter und unsere Rüstungsarbeiter — die bei uns in Form von alten Sachen schlummernden Rohstoffe viel dringender gebrauchen, als wir sie je für uns selbst benötigen" werden! Nach Kriegsende, wenn die gefüllten Läden ' wieder zum Einkauf einladen, geben wir sowieso alles das fort, was wir heute zur „Spinnstoft- und Schuhsammlung 1943" und damit als wertvollen Beitrag unserer Rohstoffreserve zuführen sollen! Wenn also am Sonntag, 23. Mai 1943, bie Abnahmestellen der Partei sich öffnen und uns mahnen, unsere selbstverständliche Pflicht auch bei dieser Sammelaktion zu erfüllen, dann geben wir alles, was in unseren Kräften steht! Das überzählige Kleid, der alte Frack, die Uniform des vorigen Weltkrieges, die vielen Flicklappen und die Abfälle im Lumpensack der Hausfrau, die zerrissene Unterwäsche, der alte Hut, die mottenzerfressenen Strümpfe und Schals sowie die mehr oder weniger verschlissenen Haus- und Straßenschuhe, die zu enge Fußbekleidung und der einst so schmucke Lackschuh, sie alle warten auf ihre Auferstehung als kriegswichtige Rohstoffe und ihren Einsatz bei der Erringung unseres Endsieges. Der totale Krieg verlangt von uns gebieterisch die Herausgabe aller dieser Sachen, ganz'gleichgültig, ob sie sich als entbehrliche Stücke noch in einem brauchbaren Zustande befinden ober aber auch dann, wenn sie völlig zerrissen ober verschmutzt finb. So werben auch bie vermeintlich minderwertigen Alttextilien, wie das zerfetzte Abwaschtuch und ber- verfettet)» Bohnerlappen, sowie ber schmutzige und zerrissene Teppich gebraucht, sie sind gerade gut genug, um als Rohstoff der Pappenindustrie zu dienen und nicht nur ber Front, sondern auch der bombengeschädigten Heimat Dachpappe zu liefern! Ebenso werden von dem zerschlissenen Schuh noch wertvolle Teile gebraucht, um bei der Fertigung von Arbeitsschuhen wieder verwandt zu werden. Das stets aufgeschlossene Verständnis unseres Volkes für die Notwendigkeiten unserer Kriegführung und die daraus resultierende Opferbereitschaft, die sich in diesem Kriege immer wieder offenbarte und bewährte, wird auch der kommenden Spinnstoff- und Schuhsammlung 1943 zum Erfolg verhelfen! bei vielen die Schnelligkeit, mit ber sich der ganze Entwicklungsvorgang abspielt. Die eilige Entwicklung der im Laubwalde heimischen Frühlingsvflan- zen findet in den Lichtverhältnftsen des Standortes ' und in dem Assimilationsvermögen der im Laubwalde gedeihenden Frühjahrsblüher ihre Erklärung. Mit einigen Bemerkungen über die hochalpinen Gewächse, über die Färb folge und den Farbwechsel in der 'Frühlingsnatur und über die der künftigen Erforschung der Frühlingspflanzen vorbehaltenen Aufgaben schloß Professor K ü st e r seine ungemein interessanten, allgemeinverständlich-belehrenden Darlegungen,' die, durch Abbildungen und charakteristische Beispiele lebender Pflanzen bereichert, ungeteilte Aufmerksamkeit und lebhaften Beifall fanden. Nach anmutigem, altem Brauch wurden zum Schluß die den Saal verschwenderisch schmückenden Frühlingsblumen unter die Zuhörer verteilt, und die liebenswürdigen Gaben des Jahres werden auf dem Heimwege manche nachklingende Betrachtung über das Gehörte begleitet haben, über die merkwürdigen und wunderbaren Erscheinungen im Leben von Lerchensporn und Scharbockskraut, von Herbstzeitlose. und Troddelblume, oder über die langsame Wanderung des Frühlings von Oberitalien bis zu den Grenzen des Nördlichen Eismeeres. Gießener Schlachtviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 42 Npf., Bullen 38 bis 44, Kühe 18 bis 40, Färsen 35 bis 46, Kälber 20 bis 57, Hämmel 20 bis 40 Rpf. je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,45 RM., b} (135 bis 149,5 kg) 1,43, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,41, c (100 bis. 119,5 kg) 1,37, d (80 bis 99,5 kg) 1,31, e bis f (unter 80 kg) 1,25, gl (fette Specksauen) 1,45, i (Altschneider) 1,41, g2 (andere Sauen) 1,31, h (Eber) 1,31 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. Verdunkelungszeit: 19. Mai von 22.16 bis 4.50 Uhr. Aus ber (Stabt Gießen. Gesunder Schlaf. Da der Schlaf sich nach außen hin wie eine . Narkose oder eine Lähmung der Gehirntätigkeit auswirkt, kommen immer wieder Menschen auf Öen Gedanken, mit Schlafmitteln diesen Zustand , künstlich herzustellen. Sie sind dann oft überrascht, daß sie ttotz langen, todähnlichen Schlafes nicht ■ >risch und ausgeruht sind. Der Schlaf ist eben keine passive Angelegenheit, bei der die Gehirntätigkeit völlig ausgeschaltet ist, sondern er entsteht durch eine aktive Handlung des Schlafzentrums im Ge- mrn, das genau wie die anderen Zentren, z. B. Sprech-, Hör- oder Schreibzenttum, auf Reize bin arbeitet. So erklärt sich auch die Kraft der ,zrische, die vom tiefen, natürlichen Schlaf ausgeht, selbst dann, wenn er von noch so kurzer Dauer ist. Der Erwachsene braucht mindestens-sieben Stunden Schlaf, um gesund und leistungsfähig zu'blei- oen; Kinder und Jugendliche müssen entsprechend lunger schlafen. Es ist aber nicht so, daß diese Stunden zu einer bestimmten Zeit und nacheinander durchgeschlafen werden müssen. Unser Körper hat die Eigenschaft, sich umzustellen und an- zupassen und sich auch durch öfteren, kurzen Schlaf völlig auszruhen. Die horizontale Lage ist die bequemste für den tocblaf; aber auch in jeder anderen beliebigen Lage sind Schlaf und Ausspannung möglich. Das haben wir bei unserem Soldaten erfahren, die bei anstrengenden Märschen und Strapazen jede Minute zum Schlaf liegend oder stehend ausnützen. Starke Geräusche, selbst starke Detonationen können ihre Ruhe nur wenig beeinflussen. Sie schalten alles bewußt aus, was ihren Schlaf beeinträchtigen könnte. Selbstverständlich bringen sie es auch fertig, wenn sich Zeit und Gelegenheit ergibt, vierundzwanzig Stunden ununterbrochen zu schlafen. Ihr Geist und Körper richten sich nach den Möglichkeiten des Schlafes und empfinden ihn jederzeit als Wohltat. Von vielen körperlichen Funktionen wissen mir, baß sie einen bestimmten Tag- und Nachtthyth- mus einhalten. Man beobachtet z. B, daß Herz-- und Blutkreislauf sich am Tage anders verhalten als in der Nacht; auch andere Organe weifen regelmäßige tageszeitliche Schwankungen auf. Besonders bei der Leber ist dies von praktischem Interesse, denn sie produziert ihre Galle, die für bie Verdauung so nötig ist, hauptsächlich am Tage. Sie tut es auch bann unbeirrt weiter, wenn ber Mensch z. B. wochenlang eine umgekehrte Lebensweise hat, also am Tage schläft und in der Nacht arbeitet und ißt. Daß dann Beschwerden auftreten, ift unvermeidlich, denn bei mangelnder Galle gehk die Verdauung nur sehr schwer' vor sich. Es soll darum jeder, selbst wenn er in ber Nacht arbeitet, [eine Hauptmahlzeit am Tage einnehmen, well sie ihm bann weit zuträglicher ist. 5Benn wir in der Bahn ein Nickerchen machen können, dann ist das ein gutes Zeichen. Wir haben eben gelernt, uns anzupassen, den Lärm um uns nicht mehr zu hören und zu jeder Zeit zu schlafen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Auch im Luftschutzraum sieht man oft Volksgenossen friedlich schlafen. Man kann eben lernen, bewußt alles jederzeit auszuschalten, was den Schlaf und die Erholung rauben fönpte. Auch mit seelischen Belastungen kann man bewußt fertig werden. Man braucht sich nicht seinem Kummer hinzugeben, sondern man kann es erreichen, sich ttotz asiem frisch und gesund zu erhalten. Entspannung und Ruhe bringt aber nicht nur der Schlaf; auch ein schönes Konzert, eine Theater- oder Hinoaufführung, ein gutes Radioprogramm können dadurch, daß sie uns von der Arbeit und den Sorgen ablenken, einen Ausgleich schaffen und erfrischen. In einem lebensverbundenen Rhythmus zwischen Arbeit, Erholung und Schlaft wird es jedem möglich sein, den Krieg, ber uns alle geistig und körperlich bis zum letzten beansprucht, ohne gesundheitlichen Schaden zu überstehen. Dr.J. M. Kinderlandverschickung auch im vierten Kriegsjahr. NSG. Neben der erweiterten Kinderlandverschickung, bie ausschließlich Kindern aus luftgefährdeten Gebieten zugute kommt, ist seit einem Jahr auch wieder die allgemeine Kinderlandverschickung der NSV. aufgenommen worden, die in Friedens- Zeiten so beispiellose Ausmaße angenommen hatte, : daß die ganze Welt voll Bewunderung und Neid auf diese soziale Leistung blickte. Es spricht für die ' fast unerschöpfliche Leistungsfähigkeit des deutschen . Verkehrswesens, daß die NS.-Volkswohlfcchrt noch i im vierten Kriegsjahre die Durchführung von gro- : Ben Kindertransporten möglich machen kann. i Allein im Monat Mai 1943 find bis jetzt mehrere i Linne-Dortrag 1943. Eine überaus stattliche Gemeinde von Naturfreunden füllte gestern abend den Hörsaal des Botanischen Instituts bis auf das letzte Plätzchen, um den traditionellen L i n n e - V o r t r a g zu Horen. Der Vertreter der botanischen Wissenschaft an unserer Universität, Professor Dr. Küster, der sich für dieses Jahr* das anregende und zeitgerechte Thema „Vom Frühling gewählt hatte, hieß als Hausherr zu Beginn die Hörer willkommen und gedachte einleitend des in diesem Maimonat (23.5. 1707) geborenen großen Linn6 als des erlauchten Patrons unserer botanischen Forschung. Nicht der astronomische, sondern der durch die Erscheinungen der Vegetation gekennzeichnete Frühling, so bemerkte der Redner, den Stoff abgrenzend, sei der Gegenstand seines Vortrages. Er erläuterte an der vor etwa hundert Jahren durch sächsische Beobachter ausgestellten Einteilung des Jahres nach den Erscheinungen der Blüte und Reife besonders die in Hessen durch Hoffmann (geft. 1891 in Gießen) unö Ihne in Darmstadt so erfolgreich gepflegte phanologische Forschungsweise. Die Frühlingspflanzen waren stets das bevorzugte Objekt der Phänologen, d.h. derjenigen Biologen, die nach dem Zeitpunkt und der zeitlichen Dauer der in der Natur beobachteten Entwicklungsoorgänge fragen. Der Vortragende erläuterte weiterhin die Vorgänge des Erblühens der Frühfahrspflanzen, ihre Ausstattung mit unterirdischen Speicherorganen; auffallend ist Oer Ueichsstudentenführer spricht im Rundfunk. Reichsstudentenführer Dr. Scheel spricht am heutigen Mittwoch, 19. Mai, um 19.45 Uhr über alle deutschen Sender über „Studententurn und Hoch schule im Kriege". Aus aller Wett. 50 000-RrN.-Gewinn auf Lotterie-Nummer 3873. In der Zweiten Klasse der 9. Deutschen Reichs- lotterie fielen gestern drei Gewinne von je 50 000 RM. auf die Nr. 3873. Riesiger Schwarzhandel in ber Schweiz aufgedeckt. Eine große Schwarzhandelsaffäre, die sich auf mehrere Kantone der Schweiz, darunter Wallis, Waadt, Aargau und Genf erstreckt, wurde von der Polizei aufgedeckt. Mehrere Personen, darunter ber Direktor bes kantonalen Kriegswirtschaftsamtes in Aarau, würben verhaftet. Nach den ersten Feststellungen sind Rationierungsausweise für etwa 550 000 Kilo rationierter Lebensmittel im Kriegswirtschafts- amt in Aarau entwendet worden. Es handelt sich um die größte Schwarzhandelsaffäre, bie bisher in der Schweiz vorgekommen ist. Jüdischer Dankräuber in Bukarest verhaftet. Die Bukarester Polizei verhaftete den Juden Jancu Broittmann, einen berüchtigten internationalen Bankräuber. Broittmann ist 16mal wegen Bankraubes vorbestraft. Er begann seine verbrecherische Tätigkeit in Amsterdam, ging dann nach Frankreich und von dort nach Zürich, Budapest und Bukarest. In Budapest wurden ihm allein elf Bank- räubereien nachgewiesen. Jüdische Vanknotenfalfcher in Brasilien feslgenommen. hier oben ja alles neu geworden; aber er schien nicht darauf zu achten. Die junge Frau legte das Reisegepäck, bas sie ihm nachgetragen hatte, auf den Fußboden. „Hier ist dein Bett", sagte sie dann, _________________ vvulclH indem sie die weiße Schutzdecke abnahm und zu- Namen auf den Arm geätzt hattest! Ich weiß noch. In Bahia hat bie Polizei von San Salvador bie beiden jüdischen Geschäftsleute Salamao Nergel- wann und Abrajac Rateman festgenommen, als diese versuchten, gefälschte USA.-Noten umzuwechseln. Die beiden Juden hatten U'SA.-5-Dollarnoten, die sie von Angehörigen der dortigen USA.-Garnison /.. gehandelt hatten, durch Manipulationen in 50- Dollar-Noten verwandelt. Die Reichssporlwetlkämpfe der Httler-Ägend. Vorbereitung in allen Einheiten des Gebietes Heffen-Tiaffau. NSG. „Es ist mein Wille, daß die gesamte deutsche Jugend sich einmal im Jahre einer großen sportlichen Leistungsprüfung unterzieht und mit dieser vor der ganzen Nation Zeugnis ablegt von der Kraft und Unbesiegbarkeit des Volkstums." In diesem Frühjahr wird das vorstehende Führer- Wort am 29. und 30. Mai durch die einheitliche und im ganzen Reich zur Durchführung kommende gewaltige Kundgebung, den Reichssportwettkampf, in die Tat umgesetzt. Hunderttausende von Hitlerjungen und Mädeln, Pimpfen und Jungmädeln unterziehen sich dieser Jahresprüfung über den Stand der körperlichen Entwicklung und sportlichen Ausbildung. Dieses Bekenntnis zur körperlichen Leistung und Gesunderhaltung ist zu einem der wichtigsten Bestandteile im Leben der Hitler- Jugend geworden. Jeder einzelne, der in der Jugenderziehung mitarbeitet, ist sich der hohen Bedeutung des Reichssportwettkampfes bewußt. So fetzen sich zum Gelingen der Großveranstaltung jeder HJ.- Führer und jede BDM.-Führerin verantwortungsvoll etn. • In allen Einheiten der 27 Banne des Gebietes Hessen-Nassau (13), selbst in den kleinsten Dörfern, ist man fieberhaft mit den Vorbereitungen für den Reichssportwettkampf beschäftigt. Alle Hitlerjungen, Pimpfe, Mädel und Jungmädel, sowie alle Mädel, die der Arbeitsgemeinschaft Sport oder Gymnastik des BDM.-Werkes „Glaube und Schönheit" angehören, sind verpflichtet, an dem Wettbewerb teilzunehmen, der sich als Dreikampf auf 60-, 75- bzw. lOO-m-Lauf, Weitsprung und auf Schlagball bzw. Keulenwurf erstreckt. Der Reichssportwettkampf der Hiller-Jugend, in dessen Reihen auch die Führer und Führerinnen im Alter von über 18 Jahren einen Unterführer-Fünfkampf bzw. Unterführerinnen-Drei- kampf austragen, wird gleichzeitig als Mannschafts- kampf wie auch als Einzelkampf in den Einheiten durchgeführt. Die zehn besten Einzelkämpfer der Wettkampfgemeinschaften bilden eine Mannschaft, d. h. die erreichten Punktzahlen der zehn Besten werden zusammengezählt und ergeben die Leistung der Mannschaft. Die siegreiche Jungenschaft eines. Fähnleins, Kameradschaft einer Gefolgschaft, Jungmädelschaft einer Jungmädelgruppe und Mädelschaft einer Mädelgruppe oder Arbeitsgemeinschaft des BDM.-Werkes „Glaube und Schönheit" erhält als Auszeichnung die vom Führer unterzeichnete Ehrenurkunde. Die aus dem Mannschafts-Mehrkampf hervorgehenden Sieger sind berechtigt, an den G e - bietsmeisterschaften teilzunehmen, die in diesem Hahr am 10. und 11. Juli in Gießen aus- aerichtet werden. Die hier siegende Mannschaft wird sodann als Vertreter Hessen-Nassaus bei den Sommerkampfspielen der Hitler-Jugend in Breslau benannt. Die hierzu einberufenen Mannschaften der Gebiete kämpfen um den Wanderpreis des Reichsjugendführers, der für die Dauer eines Jahres an die beste Fähnlein-, Gefolgschafts-, Jungmädel-, Mädelgruppen- und BDM.-Werk-Gruppenmannschaft des Reiches vergeben wird. Bei der Wertung im Einzelwettkampf starten feder Junge und jedes Mädel um die Siegernadel. Ueberall in den Dannen sind die Vorbereitungen für den Reichssportwettkampf, aus dessen Verlauf der Führer erkennen wird, daß sein Ruf nicht ungehört verhallt, in vollem Gange. Die Großveranstaltung wird aber auch der Bevölkerung einen Einblick in die sportliche Arbeit der Hitler-Jugend gewähren. ** Goldene Hochzeit. Am morgigen Donnerstag, 20. Mai, können der Maschinenschlosser Georg Biedenkapp und Frau Marie, • geb. Wagner, Rodheirner Straße 102 wohnhaft, in geistiger und körperlicher Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar gelten auch unsere herzlichen Wünsche zum goldenen Hochzeitstage und für einen schönen Lebensabend. ** Stromersparnis in Haushaltungen. Das Landeswirtschaftsamt Rhein-Main veröffentlicht im heutigen Anzeigenteil eine Anordnung über Einschränkungen im Stromverbrauchcher Haushaltungen. Auf die Bekanntmachung sei besonders - hingewiesen. ** Steuer-- und Gebühren-Rückstände werden heute von der Stadtkasse zur sofortigen Zahlung angemahnt. **NuramtlicheAusweisebeiderPost. Es gibt immer noch zahlreiche Volksgenossen, die auf Grund irgendeines Werkausweises oder gar eines Familienbuches bei der Post die Herausgabe von Geldsendungen, Einschreibbriefen und Wertpaketen verlangen. Bei der Post haben einzig und allein amlliche und mit Lichtbild versehene Ausweise Gültigkeit. Um sich und anderen unnötige Arbeit und Zeitverlust zu ersparen, sollte man sich in solchen Fällen stets mit einem amtlichen Ausweis versehen. Hochschulinslilut für Leibesübungen der Unlversiläl Das für heute, Mittwoch, vorgesehene Fußballspiel zwischen den Mannschaften der Universität und des LSV. Gießen wird aus technischen Gründen auf Donnerstag abend verlegt. Amtsgericht Gießen. Wegen fortgesetzter Hehlerei hatte sich eine Frau aus Gießen jetzt vor Gericht zu verantworten. Ursprünglich hatte sie einen Strafbefehl über drei Monate Gefängnis erhalten, durch den sie sich jedoch zu Unrecht belastet fühlte, so daß sie Einspruch beim Amtsgericht einlegte. Den Anlaß zur Bestrafung bildete eine Hehlereiaffäre, in deren Verlauf die Angeklagte von chrem damaligen Mieter fünf Pfund Bohnenkaffee, ferner Palmin, sieben bis acht Pfund Margarine und eine Tafel Schokolade erworben hatte, obwohl ihr nicht unbekannt geblieben war, daß diese schönen Sachen aus einem Diebstahl herrührten. Dieses Wissen hatte die Frau jedoch nicht am käuflichen Erwerb hindern können, denn der Bohnenkaffee und die Fettigkeiten waren zu verlockend. Hinterher, als der Strafbefehl kam, mimte sie allerdings die gekränkte Unschuld, jedoch hatte, sie damit vor Gericht kein Glück. Wegen Hehlerei in fortgesetzter Handlung wurde sie ebenfalls zu drei Mo naten Gefängnis verurteilt. Eine andere Frau aus Aßlar, die im Jahre 1940 mit dem gleichen „Lieferanten" gleiche „Geschäfte" abgeschlossen hatte, kam mit drei Wochen Gefängnis davon. Landkreis Gießen. * Lollar, 19. Mai. Der frühere Bahnhofswirt Eduard Cordes kann am morgigen Donnerstag, 20. Mai, in körperlicher und geistiger Frische seinen 8 O. G e b u r t s t a a, begehen. Der alte Herr, der aus Woltershausen (Bez. Kassel) stammt, verbrachte seine Lehrzeit in einem Hotel in Göttingen, später war er u. a. in der Bahnhofswirtschaft in Kassel als Geschäftsführer tätig. Im Jahre 1888 machte er sich nach seiner Verheiratung selbständig und übernahm die- Bahnhofswirtschaft in Dingelstädt-Silberhausen. Bereits ein Jahr später, am 18. Mai 1889, wurde ihm die Bahnhofswirtschaft in Lollar übertragen, die er über 50 Jahre zur vollen Zufriedenheit der Bahnverwaltung und der Bevölkerung musterhaft und mit gutem Erfolg geführt hat. Infolge hohen Alters zog er sich am 1. Juli 1939 in den Ruhestand zurück, begleitet von der Wertschätzung und den besten Wünschen seines großen Freundes- und Bekanntenkreises in Lollar und Umgegend. Dem Jubilar, der an den Ereignissen unserer großen Zeit regen Anteil nimmt, gelten auch unsere herzlichen Wünsche zu seinem Geburtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend. * Grünberg, 17. Mai. Der Turn- und Sportverein führte am Sonntag in seiner Turnhalle ein Bühnenturnen durch, das gut besucht war. Vereinsführer Wenzel begrüßte die Besucher und erläuterte den Zweck der Kreisvorführungsgruppe des Sportkreises Gießen, die den Nachmittag gestalten half. Die Ausführungen des Sportkreisführers Heller gipfelten in der Forderung, gerade im Kriege die Leibesübungen auf breitester Grundlage zum Wohle des gesamten Volkes zu pflegen. Eine flott durchgeführte Vorführungs- folge, die die BDM.-Sportdienstgruppe des Turn- und Sportvereins Grünberg mit einem Volkstanz eröffnete, brachte Gymnastik ohne Gerät, Keulenübungen, Darrenturnen und einen Gruppentanz der Gießener Turnerinnen, einen Walzertanz der Turnerinnen von Grünberg, Boxen, Rollschuh-Kürlaus als Einzel- und Paarlauf von Gießener Kräften, ein Barrenturnen von Jugend turn em verschiedener Vereine (Großen-Linden, Lollar, Wieseck) des Sportkreises und eine Sprungseil-Kür der bekannten Gießener Turnerin Helma L a a s e r. Alle Vor» Führungen fanden reichen Beifall. Im Schlußwort unterstrich der Sportkreisführer nochmals den werbenden Zweck der Veranstaltung und grüßte Führer und Wehrmacht. Entscheidendes Aufstiegspiel zur GauNaffe in der Gruppe 2. LSV. Gießen — VfB. 1900 Offenbach. Während in einer anderen Gruppe der Teil« nehmet an den Aufstiegspielen der Gruppensieger bereits feststeht, ist die Frage nach dem Sieger in der Gruppe 2, in der sich unser Gießener Ver- treter, der Luftwaffensportverein, be- findet, noch offen. Es hat den Anschein, als könnten alle drei Teilnehmer am Schluß der Spiel- runde die gleichen Punkte haben. Bis jetzt ist es so, daß sowohl Eckenheim als auch Offenbach zwei Spiele gewonnen und zwei verloren haben. Der LSV. hat nach seinem Sieg gegen Eckenheim die beiden auswärtigen Spiele verloren und steht nun für den kommenden Sonntag vor dem letzten Spiel in dieser Runde. Gelingt es dem LSV., Offenbach zu besiegen, so hätten damit alle Teilnehmer vier Punkte, und nur das Torverhältnis dürfte unterschiedlich sein. Für den LSV. bestehen somit noch alle Möglichkeiten, in dieser Gruppe die Entscheidung zu feinen Gunsten herbeiführen zu können. Bei dem Spiel gegen den gleichen Gegner am 2. Mai in Offenbach verlor der LSV. durch einige Ueberraschungstöre, die dem Spielverlauf nach hätten vermieden werden können. Obwohl Offenbach eine kampfstarke Mannschaft zur Stelle hat, bestehen für die Luftwaffenmannschaft keinerlei Gründe, die das Spiel von vornherein zugunsten von Offenbach entscheiden könnten. Gelingt es dem LSV., seinen Sturm auch nur an den Außenseiten etwas zu verstärken, so sollten auch die zum Siege notwendigen Tore fallen. Dem jetzigen Stand der Tabelle nach müssen allerdings gegen Offenbach mindestens sechs Tore im Unterschied ge» treten werden, um das Torverhältnis entscheiden zu lassen. - Das Spiel findet am kommenden Sonntag auf dem Waldsportplatz des VfB.-R. Gießen statt. Die Aufstellung der beiden Mannschaften ist noch nicht bekannt. Da beide Mannschaften wissen, daß vom Ausgang dieses Spieles die Entscheidung für den Gruppensieg abhängt, ist mit Sicherheit mit einem sehr kampfreichen Spiel zu rechnen. * Hungen 1. Jgd. — Steinberg 1.3gb. 1:3. Beide Spiele fanden in Hungen statt. Die Teu« tonen konnten Hungen zum ersten Male auf eigenem Platze schlagen. Mit dem Anstoß diktierten die Teutonen sofort das Spielgeschehen und waren die erste Hälfte klar überlegen. Nach Halbzeit versuchte Hungen, dem Spiel' eine Wendung zu geben. Sie erzielten aus einem Eckball heraus ein Tor, aber die Teutonen stellten mit einem 3. Tore den Sieg endgültig sicher. Steinbergs 2. Jugend schlug ihren Gegner ganz klar. Der hohe Sieg tarn in erster Linie durch das fabelhafte Spiel des Sturmes zustande. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter der Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Beraütwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Berlag: Brühlsche Universttätsdruckerei R. Lange K.G. Verlagsleiter: Sr.-gng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht. Anzetgenleiter: Hans Beck. — Anzeigenpreisliste Nr. 6. Bilanz der Bezirkssparkasse Giefaen von E^de 1942, 276538/17 70240569,17 (S) 1530V Wohnungstausch MNW 1573D verfolgt. KHASANA 15690 15G8C 8307691,13 6399057,14 KOSMETISCHE WELTMARKEN der des 1,— 20556,47. RM. 117472,89 Geboten wird in Mannheim in guter Wohnlage sonnige 3-Zimmerwohnung mit Küche, eingebautem Bad u. Zentralheizung. Gesucht wird in Berlin, Gießen, Marburg, Freiburg oder Heidelberg gleichwertige Wohnung. Angebote erbeten ünt. Fr. 15565 an Ala, Berlin W35 Klaviere und Flügel nur gut erhalten, aus Privatbesitz, kauft Pianohaus R. Schönau, Telefon 3269 teilungsperisde Gießen, den 17. Mat 1943. Der Regierungspräsident Landeswirtschastsamt Rhein-Main. OK__ 597,26 42627304,50 für 1 Stunde täglich v. Behörde gesucht. Schrift!. Angeb. unt. 03272 .a. d. Gieß. Anzeiger. ireibung eingeleitet werden muß: Grundsteuer 1. Bj. 1943 (April bis Juni) Beitrag tur Brandversicherungskammer für 1942, Gießen, den 17. Mai 1943. Der Oberbürgermeister lGtadttafsej. sucht^nwderne (Stellenangebote! putzfrau' Bekanntmachungen. Anordnung über die Einschränkung im Stromverbrauch der Haushaltungen. Auf Grund des § 3 der Verordnung zur Sicherstellung der Elektrizi- iätsversorgrmg vom 3. 9.1939 (RGBl. 163, S. 1607) wird gemäß Weisung des Generalinspektors für Wasser und Energie für das Wirtschaftsgebiet Rhein-Main folgendes angeordnet: 81. Me Haushaltungen mit mehr als 10 Zimmern dürfen nicht mehr als 80% derjeüigen Ctrommenge verbrauchen, die sie im gleichen Zeitraum des Vorjahres verbraucht haben. § 2. Die Ueberwachung der Durchführung dieser Anordnung erfolgt durch die Beauftragten des Sonderbeauftragten für die Energieeinsparung. § 3. Auf Antrag des Sonderbeauftragten für die Energieeinsparimg oder seiner Beauftragten werden Verstoße gegen die vorstehenden Bestimmungen nach den Vorschriften der Verbrauchsrcgelungsstrafverord- itung vom 6. April 1940 in der Fassung vom 26.11.41 (RGBl. 1 S. 734) RM. 59743187,— 7565463,97 2409815,02 70100,— 17983,84 Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach: Der Lmidrat des Landkreises Gießen vr. L o tz. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates r i. V. gez. vr. Hill, Bürgermeister. Der Svarkassenleiter: m. d. L. b. gez. Dengel. Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach. Betr.: Eierverteilung. Mit Zustimmung des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft werden auf den vom 8. bis 30. Mai 1943 gültigen Bestellschein Nr. 49 der Reichseierkarte 5 Eier für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar auf den Abschnitt a 2 Eier auf den Abschnitt b 2 Eier aus den Abschnitt c 1 Ei. Mit der Ausgabe kann sofort begonnen werden, falls die Eier noch nicht überall zur Verfügung stehen, erfolgt die Lieferung im Laufe der 49. Zu- 12181441,59 54996,61 80812,41 174000,— 5,— Gießen, den 6. März 1943. _ , , Prüfungsstelle des Hessischen Sparkassen- und Giroverbandes: gez^Macholdt, Revisionsdirektor. gez. Kitzinger, Verbandsoberrermor. 9kr III 31)35 "Der vorstehende Jahresabschluß 1942 (Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung) wird hiermit genehmigt und dem Verwaltungsrat, Vorstand und Direktor die gesetzliche Entlastung erteilt. [1562D Darmstadt, den 27. Avril 1943. . Der Reichsslatthaltcr m Hessen — Landesregierung — Abteilung III (InnereVerwaltung) I. A.: gez. Weiffenbach. Oesfentliche Mahnung. Folgende Rückstände werden hiermit zur umgehenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säumniszuschlag berechnet und die Bei» Aktiva 1. Barreserve . . . 2. Fällige Zins- und Dundenden- scheine 3. Wechsel 4. Eigene Wertpapiere ..... 5. Guthaben bei anderen deutschen Kreditinstituten 6. Schuldner ......... 7. Hypotheken, Grund- und Rentenschulden ....... . . . 8. Fällige Zinsforderungen .... 9. Bausparkasse......... 10. Beteiligungen ..... 11. Grundstücke und Gebäude . ,. . 12. Betriebs- und Geschäftsausstattung ....... 13. Sonstige Aktiva..... . . 14. Posten, die der Rechnungsabgren-- zung dienen Passiva 1. Spareinlagen 2. Gläubiger 3. Mcklagen nach § 11 KWG.. . 4. Rückstellungen 5. Sonstige Passiva 6. Posten, die der Rechnungsabgren zung dienen 7. Gewinn Summe der Passiva .... Gießen, den 23. Januar 1943. mitKücheu.Bad in Gießen oder näh. Umgebung. Angebote an FrauM.Schiller Gießen Löberstraße 24 Alleinstehender älterer Herr sucht 2-3 leere Zimmer evtl, teilw.möbl. für sofort öder zum 1. Juni. Schr. Ang. unt. 03236 a.d.G.A. Junge Buchhändlerin sucht zum 1. Juli pol möbl. Zimmer Sckr. Ang. unt. 03274 a.d.G.A. Aell. Fräulein, halüt. beschäst., sucht ruhiges Zimmer mil Millafislisch Angebote an Drogerie Winterboff, Äreuzpl. (1571D 2618,75 431400,59 70240569,17 Summe der Aktiva . . . . . ,. 70240o69,17 u.lv gesetzlichen Vorschriften und deA eimchlägigen Bestimmungen entsprechen, und daß un übrigen auch die wirtschaftlichen Verhältnisse des Betriebes wesentliche Beanstandungen nicht ergeben haben. Nach pflichtmäßiger Prüfung auf Grund Schriften, Bücher und sonstigen Unterlagen Betriebs sowie der erteilten.Aufklärungen und Nachweise wird festgestellt, daß die Buchführung und der Jahresabschluß sowie der Jahresbericht den Saubere Putzfrau zum Neinigen d. Büroräume sof. gesucht. [156SD JeanDernLCo., G.m.b.H., Horst-Wessel- Wall 31. | Verkäufe I Meines Sofa zu verk. [03275 Beine sind reparaturbedürftig. (30 RM.) Anzusehen: Wilbelmstr. 19 I zw. 15 u. 17 Uhr. 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