Montag, 14 April MS Annahme von Anretgen für die Mittaasnummer bis8' .Udr desBormittags Slnzetgen-Preile: Anzeigenteil 7 Rpf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 50 Rvf. le mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel T AbschlüffeMengenstaffel B Platz'vorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°«mehr qz. Zahlgang Nr. 42 Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: «teßener ^amilienblättei MalimBild DieScbolle Bezugspreis: Nonatlich... RM. 1.80 ^ÄteA^ ton einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt »enrivreckanschluh 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 1168k Mantf.-M. Gietzener Anzeiger vrühlfche UntoerfttätibrudereilLEeege General-Anzeiger für Oberhessen Liehen. Lchulftratze?-9 'liebem ungarischen Generalstabschef Generaloberst nationalsozialistischen Revolution vollzogen habe, gang, daß der Sieg der deutschenWaffen aber un- Dieser Jugend beglückendes Gefühl sei, daß sie nicht ser Glück und unser Leben ist. „Mit dem 20. Aprrl englisch-amerikanischen V erbündeten unbeirrbar bis zum Endsiege zu führen. Das ungarische Volk, das schon einmal die Schrecken des Bolschewismus erfahren Hal, wird Seite an Seile mll den im Dreierpakt Verbündeten bis zur völligen Beseitigung der Bedrohung unserer Völker kämpfen und alle Kräfte für dieses Ziel zur Befreiung Europas und zur Sicherung des Lebens der ungarischen Nation einsehen. Der Reichsverweser war begleitet von dem Königlich Ungarischen Generalslabschef Generaloberst Vilez Ferenc Szombathelyi, Generalmajor Brunswik von Korompa, Gesandten von Szentmiklosy und Oberst Vilez Gabriel Ger- loczy von Alsoviszoka. Der deutsche Gesandte in Budapest von Jagoro und der Königlich Ungarische Gesandte in Berlin, Sztoyai, nahmen an der Zusammenkunft teil. bessere Zukunft erkämpfen. Wer die Lehren begreift, die uns die Geschichte !er Menschen darbietet, wer der Tatsache ins Ge- scht sieht, daß im Leben der Völker bisher der ■Triebe stets nur die schöne Frucht des Krieges ge- üresen ist, der weiß auch, daß Kultur und Zi vilis a- j.on, Reichtum und Ruhe nur aus härtestem Einsatz 8. April fand in Berlin eine Arbeitstagung der weiter der Reichspropagandaämter statt, in deren Nahmen führende Persönlichkeiten aus Partei und Staat Referate hielten. So berichtete Staatssekre- :är Backe über die Ernährungslage, Staats- 1 ekretär Reinhardt über Kriegsfmanzierung und Staatssekretär (Butterer über Vcrwaltungs- jragen. Im Mittelpunkt der Tagung stand eine Webe von Reichsminister Dr. Goebbels über ne militärische und politische Lage. Er zeigte, wie tie Achsenmächte dank ihrer bisher errungenen (Er- füge alle Faustpfänder für den endgültigen Sieg n den Händen hielten und wie die auch heute noch keineswegs voll ausgeschöpsten Kraftreserven, die hnen zur Verfügung stehen, eine weitere Grund- üge für die unbeirrbare Stegesgewißheit des beut- Idjen Volkes bilden. In einem Kampf, der mit zu- iehmender Länge auch immer härter würde, spiele Wie seelische Widerstandskraft des Volkes eine aus- chlagaebende Rolle. Das deutsche Volk wisse, worum ls gerje, und seine zu allem entschlossene moralische Haltung sei jeder Belastungsprobe gewachsen. Im sesten Vertrauen auf den Führer sei auch der Glaube an den Sieg begründet. Meine politische Nachrichten. Der Duce hat den stellvertretenden Sekretär der jaschistt scheu Partei, Earlo S c o r z a, an Stelle des Mücktretenden Parteisekretärs V i d u- s s o n i zum Sekretär der faschistischen Partei ernannt Didussoni ibermmmt das Amt Wehrmachtbetreuung in der Mwisterpräsidentschaf t. Scorza war der Gründer k»er faschistischen Partei in Lucca. 1930 wurde er Aeneralkommandant der Jungfaschisten und Jnspek» ior der Universitätsmiliz. In fünf Kriegen erwarb r sich hohe Auszeichnungen. Seit 1939 war er Vor- sitzender des Presseverbandes. * Verbände viermotoriger amerikanischer Bomber lmternohmen auch am Freitag Luftangriffe auf die Städte Catania und Palermo, wo sie im Stadtin- nem beträchtliche Schäden verursachten. Unter der ^Zivilbevölkerung von Catania gab es 51 Tote und R5 Verletzte. In Palernw wurden bisher fünf Tote mb 35 Verletzte unter der Zivilbevölkerung festge- stellt. In Palermo wurden drei Flugzeuge abge- ichossen. Samstag wurden erneut Palermo, Catania mb Syrakus mit Bomben belegt. Die Bevölkerung : >on Palermo hatte 20 Tote. Der Gegner verlor elf Flugzeuge. * v , Der Reichsarbeitsführer hat zum Andenken an ben ersten Reichssportführer des nationalsozialisti- chen Deutschlands der Reichsarbeitsdienstabteilung s/153 Hoyerswerda den Ehrennamen „Hans non Tschammer und Osten" verliehen. Aus der Siadt Gießen. Papierschnitze». Man wird es mir glauben, daß meine Kinder, die noch nicht einmal zur Schule gehen, in Lichtenbergs Aphorismen keinen Blick hineingeworfen haben. Ich habe ihnen daraus auch niemals bisher vorgelesen. Indes hindert das meine Buben nicht ZU handeln, als wäre ihnen vertraut, was Lichtem berg u. o. niedergeschrieben hat: „Nichts verloren gehen zu lassen, ist eine Hauptregel, Papierschnitzel so wenig wie Zeit." Das besorgen sie, vor allem gilt das für den ersten Teil der Hauptregel. Mein recht ansehnlicher Papierkorb wird von ihnen mindestens einmal am Tage richtig durchgekämmt. Die Briefumschläge, die ich auf ihre weitere Verwendbarkeit geprüft und dann doch verworfen habe, finden zuerst Wohlgefallen, weil man mit ihnen so sckM Post spielen kann. Dann werden die noch beschreibbaren Pa- vierschnitzel ausgekramt, damit man mit den letzten Buntstiftresten darauf malen kann, außerdem sucht auch noch die kleine Schere Beschäftigung. Jedoch kommt nichts um, weil die neugewonnenen Schnitzel allabendlich wieder den Papierkorb aufiuchen müssen, von wo sie allmorgendlich in die Sammelkiste im Hausflur weiterwandern. Was den zweiten Teil der Lichtenbergschen Hauptregel anlangt, so befolgen ihn die Buben gottlob auch. Sie spielen nämlich den ganzen Tag, was doch soviel heißt wie: wir haben für anderes keine Zeit. Das Essen ist ausgenommen, dafür ist Zeit, muß Zeit sein. Nun, lieber erwachsener Mitmensch, gehe hin und tue ein Gleiches! Die Gegenwart legt es dir hundertfach nahe, daß nichts verloren gehen darf: weder Papierschnihel noch Zeit! Denke an die Kinder, wie ernst sie ihr klein es-großes Leben nehmen, und denke an den lieben alten Lichtenberg, der sich und seine Pappenheimer kannte, und auf Papierschnitzel so manchen lebensbrauchbaren Gedanken niederschrieb für sich und für uns. wr. Kontrolle über die Erfüllung der Meldepflicht. NSG. Das Landesarbeitsamt Hessen teilt mit: Nachdem die Männer und Frauen, die sich auf Grund der Verordnung über die Meldepflicht vom 27. Januar 1943 bei den Arbeitsämtern zum Kriegseinsatz gemeldet haben, von diese« erfaßt worden sind, werden demnächst in allen Bezirken Kontrollen stattfinden, um festzustellen, ob die in Betracht kommenden Personen sämtlich der Meldepflicht nachgekommen find. Wer meldepflichtig ist, ist seinerzeit in den öffentlichen Bekanntmachungen der Arbeitsämter in der Presse und teilweise in öffentlichen Anschlägen mitgeteHt worden. Wo Zweifel bestehen, erteilt das Arbeitsamt Auskunft. Wer meldepflichtig ist, aber sich etwa bisher noch nicht beim Arbeitsamt mit dem vorgeschriebenen Formblatt schriftlich gemeldet hat, tut gut daran, dies unverzüglich nach- züholen. Er läuft sonst Gefahr, daß gemäß § 5 der Verordnung vom 27. Januar 1943 zur Erzwingung der Meldung ein erhebliches Zwangsgeld festgesetzt und er darüber hinaus mit Gefängnis- und Geldstrafe belegt wird. Auch wer bei der Verteilung der Meldebogen vielleicht kein Formblatt erhalten hat, ist deshalb nicht etwa von der Meldung befreit. Er ift vielmehr verpflichtet, sich unverzüglich beim Arbeitsamt einen Meldebogen zu beschaffen und ihn ausgefüllt dem Arbeitsamt zuzuleiten. Es -wird erwartet, daß nunmehr auch die etwa noch vorhandenen Nachzügler ihre Meldepflicht erfüllen, und daß Zwangsmittel nicht notwendig werden. Für unsere Verwundeten. Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" führte im Lause der vergangenen Woche im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem Sonderreferat „Truppenbetreuung" im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in hiesigen Lazaretten olgende Veranstaltungen durch: Die Programm- olge „Meister der Romantik" erfreute die In- assen einer Lazarett-Abeilung. Die Konzertsängerin Erna Stoll (Alt) fang Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Joh. Brahms. Herbert Kruger (Tenor) brachte Lieder von Edward Grieg, Hugo Wolf und Franz Schubert zu Gehör. Mit Schützt unseren Wald vor Feuer? Ein Appell an alle Volksgenossen. Am gestrigen Sonntag hatten unsere Waldungen starken Besuch. Schon in den Vormittagsstunden zogen viele Wanderer hinaus, am Nachmittag aber sah man ganze Scharen von Spaziergängern, die in den Waldrevieren mit ihrem ersten Frühlingsschmuck Entspannung von der anftrengenben All- tagsarbeit suchten. Für jeden Volksgenossen ist es auf solchen Spaziergängen eine Selbstverständlichkeit, daß er im Walde nicht raucht. Denn unsere Forsten sind gerade jetzt im Kriege viel zu wertvoll, um sie burd) ein leichtsinig weggeworfenes Streichholz ober einen glimmenden Zigarren- oder Ziga- rettenstummel in Gefahr zu bringen. Uebrigens ist durch ein Reichsgesetz von 1938 das Rauchen im Walde in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober allgemein ft rengo erboten. Leider ist die verständnisvolle Einstellung unserer Volksgenossen gegenüber unserem schönen Walde bis jetzt noch nicht bei denen zu bemerken, die aus dem Auslande zu uns zur Arbeit gekommen find. So konnte man Heftern wieder z. B. im Bergwerkswald zahlreiche Junge Männer antreffen, die ihre Zigaretten rauchten und bei deren Anzünden die brennenden Streichholzrefte achtlos beiseite toarfen. Daß dadurch unser Wald in höchste Gefahr gebracht wurde, war diesen leichtfertigen Burschen offenbar mit keinem Schimmer zum Bewußtsein gekommen. Selbstverständlich muß in solchen Fällen jeder deutsche Volksgenosse dem Rauchen im Walde und dem leichtfertigen Umgang mit brennenden Streichhölzern nachdrücklich entgegentreten und Ausländer, wenn man sich nicht durch die Sprache mit ihnen verständigen kann, gegebenenfalls durch die Zeichensprache oder Mimik darüber belehren, daß im Walde nicht geraucht werden darf. Die Forstbehörde und die zuständigen Gendarmerie- und Polizeibehörden werden von sich aus alles tun, um unsere Wälder namentlich an Sonntagen weitgehend unter Aufsicht zu stellen. Auch die Gießener SA., deren Männer sich in den letzten Jahren als Hilfsorgane der Polizei und Gendarmerie schon immer durch Waldstreifen verdienstvoll für unseren Wald eingesetzt haben, wird es sich zweifellos wieder angelegen fein lassen, dieser wichtigen Aufgabe zum Schutze deutschen Volks- vermögens ihre Mitarbeit zu widmen. Dennoch wird es niemals ohne die verständnisvolle Unter- stützuna aller Volksgenossen möglich fein, den Wald in allen Teilen ausreichend unter Schutz zu stellen, weil eben die Behörde nicht in jede Schneise einen Beamten oder einen SA.-Mann ober Hilfspolizisten zur Patrouille stellen kann. Darum loht uns alle gemeinsam mit der Forst» behorde, der Gendarmerie, der Polizei und bet SA. Zusammenarbeiten zum Schutze unseres Waldes und zur Erziehung der Ausländer dahin, daß auch sie das Rauchen im Walde und den leichtfertigen Umgang mit brennenden Streichhölzern unterlassen. Konzertstücken von 'Max Bruch und Franz Schubert erfreute in Violinsoli Frl. Patberg. Die Begleitung der Künstler am Klavier hatte Frl. Maria Bermann übernommen, die auch einige Phantasie- stücke von Robert Schumann spielte. Die aufmerksamen Zuhörer dankten mit reichem Beifall. — Zu einer Veranstaltung der KdF. in der Turnhalle waren durch die Kreisamtsleitung der NSV. eine größere Zahl Verwundeter eingeladen worden. Ebenso hatte das Theater der Univerfttätsstadt Gießen zu allen Veranstaltungen im Laufe der Woche Verwundete zu Gast. — Im Auftrage der Kreisbildstelle fichrte Lehrer Appelmann in vier Lazarett-Abteilungen die Filme vom „Norwegen- Feldzug" und „Weltreise des Panzerkreuzers Emdern vor. Besonders regen Beifall fand ein Film, dessen Bilder aus dem hiesigen Lazarettleben und von einem Ausflug zur Ortsgruppe Saasen zeigte. — Am Sonntag gab der Gesangverein „Germania" Großen-Linden in einem Lazarett ein schönes Konzert. Unter Stabführung des Chorleiters, Musikoberlehrer Blaß, erklangen Chöre von Sil- cher, K. Roisling und ein Soldatenlied aus diesem Kriege. Mit starkem Beifall dankten die Hörer den Sängern und ihrem Dirigenten. Die Auslandsreisen Jugendlicher. Nachdem durch den Reichsjugendsührer die Auslandsreisen Jugendlicher mit Wirkung vom 1. April 1943 neu geregelt worden sind, hat der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Anordnungen über die paßtechnische Behandlung Jugendlicher bei Auslandsreisen erlassen. Iugenddienstpflichttge bedürfen danach für Auslandsreisen der Zustimmung des Reichsiugendführers. Die Ausstellung von Ein- zelpäss-en, die Aufnahme von Jugendlichen in Fa- milienpässe, die Ausstellung von Kinderausweisen und die Ausstellung als Paßersatz dienender Sammellisten an Personengruppen, die sich ganz ober zum Teil aus Jugendlichen zusammensetzen, sowie die Erteilung von Sichtvermerken an Jugendliche sind nur zulässig, wenn eine Zustimmungsbescheini- gung des Reichsjugendftihrers vvrgelegt wird. Bei Gruppenreisen muß ferner eine genehmigte Teilnehmerliste vorliegen. Die Bestimmungen finden keine Anwendung auf den kleinen Grenzverkehr der ortseingesessenen Bevölkerung. Feldpost in Reservelazaretten. Wie bas Reichspostministerium mitteilt, werden die Gebührenoergünstigungen der Feldpost im Einvernehmen mit dem Oberkommando der Wehrmacht fortan auch dienstbeschäbigten, bereits aus dem Wehrdienst entlassenen früheren Wehrmachtangehörigen für die Zett gewährt, in der sie sich zur Fortsetzung der Heilbehandlung noch in Reserve- lazaretten ober sonstigen Heilanstalten der Wehrmacht befinden. Von ihnen ausgehende Postsendungen müssen mit dem Dienststempel des Reserve- lazaretts versehen fein, für sie bestimmte Sendungen die Anschrift des Reservelazaretts usw. tragen. Sendungen unter der Privatanschrift des Empfängers genießen die Vergünfttgung nicht. Giehen-Klein-Linden. In der Wirtschaft „Zum deutschen Hof" hielt die Landwirtschaftliche Bezugs - und Ab- f-atzgenossenschaft ihre Generalversammlung ab. Zu Beginn gedachte Ortsbauernführer Heinrich Bechtold des im verflossenen Jahre verstorbenen Aufiichtsratsvorsitzenben Karl Hinterlang I. Nach dem Geschäftsbericht des Direktors Heinrich Weigel beträgt die Mitgliederzahl 62. Aus dem Kassenbericht des Lagerhalters und Rechners Ludwig Jung XVI. war zu entnehmen, baß sich der Umsatz gegen bas Vorjahr wesentlich gesteigert hat. Bilanz und Rechnung wurden genehmigt und der Rein gewinn je zur Hälfte dem Reservefonds und der Betriebsrücklage zugeführt. Das nach der Satzung ausscheidende Vorstandsmitglied Wilhelm Jung und das Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Theiß wur den wieder mit ihren Aerntern betraut. Verdunkelungszeit.- 19. April von 21.26 bis 5.46 Uhr. ** 8 6. Geburtstag. Frau Wwe. Elisabeth Keil, Lindenplatz 7 wohnhaft, kann am morgigen Dienstag, 20. April, in guter Gesundheit ihren 86. Geburtstag begehen. Die Jubilarin nimmt an den Ereignissen unserer großen Zeit regen Anteil und betätigt sich immer noch eifrig. Unseren herzlichen Glückwunsch. NSG. Die Gaubräuteschule des Deutschen Frauenwerks auf dem Webersberg bei Weilbura führt in den kommenden Monaten wiederum Lehrgänge durch. Für die Lehrgänge vom 7. 6. bis 17. 7., 12. 9. bis 23. 10., 31. 10. bis 11. 12. können noch Meldungen zur Teilnahme entgegengenommen werden. Auskunft erteilt ferner die Gaustelle des Deutschen Frauenwerkes, Abt. Mütter- dienst, Frankfurt a. M., Hermann-Göring-Ufer 25. Kreis Wehlar. * Odenhausen (Lahn), 19. April. Am morgigen Dienstag, 20. April, kann Frau Wwe. Elisabethe Schneider, Haus Nr. 105 wohnhaft, ihren 8 0. Geburtstag begehen. Der Jubilarin gilt auch unser herzlicher Glückwunsch. Vom Schicksal verweht Roman von Holla Gutkelch 8. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Bis dahin schreibt die junge Aerztin mit dann chweisen ihre Gedanken ab, untätig halt sie ben Bleistift in der Hand. .. . ..... gegenüber bisher gebräuchlichen Methoden liegt in der Tatsache — warum notieren Sie nicht, 2fiß Larsen?" • mf Virginia antwortet nicht. Sie legt den ^eiftift -nd den Block auf den Tisch. Dann verbirgt sie ihr Besicht in den Händen. Ihre Schultern zucken, si öeint. . . . Mitleidig sieht Dos Passos Virginia an dann !-et)t er auf und streicht ihr über die dunsten rocken. „Ich glaube, Professor Forster hat sch, ge- irrt. Es ist nicht, weil jemand fortfahrt, sondern veil jemand gekommen ist..." Virginia Larsen hebt den Kopf. Ihr Gesicht s («quält. „Peter, ich bitte dich, hör auf. „3a, Virgin!" Die beiden kleinen Worte wer- ien so zart ausgesprochen, wie es niemand dem nahen Dos Passos zutrauen würde. . „Du bist Dos Passos?" fragt Virginia, als wäre h noch immer nicht von dieser Tatsache ube ' U£a, ich — Peter Fischer!" sagt der Mann fast Angstvoll faltet Virginia die Hände. „MeinGott, mb ich bin schuld daran, daß du hierher ge Aromen bist!" ... Dos Passos setzt sich wieder, er »«grabt me -Hände in ben Hosentaschen. „Store ich dich so sehr. tagt er zynisch. Ehe Forster das Labor verläßt, wendet er sich noch einmal an Dos Passos. „Ich sehe öie nachher in meinem Büro, Doktor, ja?" Er hat offensichtlich Gefallen an dem neuen Mitarbeiter gefunden. Dos Passos nickt zustimmend. Er sieht dem Pro- ieffor nach, bis sich hinter ihm die Tür geschlossen hat. Auch jetzt hält er Virginias unverwandten Blick ms. „Ja, Mß Larsen. Man hat mir gesagt, datz oie hier die Persistin-Injektionen durchfuhren lallen. Aber wollen wir uns nicht setzen? Beide reimen Platz. „Haben Sie vielleicht etwas zum schreiben da, Kollegin?" Während Hirgima nach Zfock und Bleistift greift, meint Dos Passos: ,Zch yerbe Ihnen die wesentlichen Daten unb Dofierun- ten ansagen Wollen Sie bitte schreiben? Die be- bnberen Vorteile der Persistin-Therapie .. Virginias Gefühle für ihn stehen auf ihrem Ge- sicht geschrieben. „Aber Peter, verstehst du mich denn nicht? Du bist hier in Gefahr!" Erregt fügt sie hinzu: „Du kannst hier jeden Augenblick erkannt werden. Du darfst nicht in Puntamarra bleiben!" Dos Passos ist ganz sorglos. „Aber, Virgin, wer soll mich erkennen? Nach so lanaer Zeit, und ich habe mich doch auch febr verändert!" „Ich habe dich sofort erkannt, schon an der Stimme!" „Ja — du — Virginia. Aber du wirst mich wohl nicht verraten?" Sie schüttelt heftig den Kopf. „Nein, doch Bob Lewis ift hier." „Ach — Bob? Ist er zufällig der Mann, der fort- fährt?" „Ja, aber er kommt bald wieder zuruck! „Unb du glaubst, er würde mich —" „Peter", fällt ihm Virginia ins Wort, „ich bin mit Lewis verlobt! Er will mich in ein paar Wochen heiraten." , ,, v _ Dos Passos tritt nahe an sie heran. „Und du? Liebst du ihn?" Er lehnt einen Augenblick lang feine Stirn gegen die ihre. Zitternd schiebt sie ihn von sich fort. „Warum fragst du das? Bob Lewis war der einzige Mensch, den ich hatte, feit du fort warst. Er hat alles für mich getan. Er hat mir auch die Stellung hier besorgt. Ich habe ihm mein Wort gegeben — ich konnte ja nicht wissen —" , Halt, Virgin, du irrst dich, Peter Fifcher ift fett vielen Jahren tot. Der Peter Fischer, den du einmal gekannt hast, ist damals gestorben, auch wenn das Urteil nicht vollstreckt worden ift" Virginias Gesicht leuchtet vor Liebe. „Aber du lebst doch — Peter!" „Nein, Virgin. Dr. Dos Passos lebt, verstehst du ? Ich bin Dos Passos, und ich habe nur noch eine Aufgabe: Menschen zu helfen, die sich selbst nicht helfen können, und die nicht fragen, was ein Mann war, sondern was ein Mann ift. Warum weinst du schon wieder, Virginia? Du darfst nicht weinen", tröstet er sie. „Dos Passos ist ein glücklicher Mensch, um den brauchst du dir feine Sorgen zu machen. Er führt das Leben, das er sich immer gewünscht bat. Daß er dabei ein wenig allein ist? Mein Gott, Virgin — wer hat bas Glück im Leben, nicht allein zu jein?" „Das ist schon richtia. Peter, aber ich habe ganz reale Angst um dich. Wenn Lewis dich erkennt — du mußt fliehen, du darfst nicht hier bleiben!" „Nein, Virgin, es wird überall einen Lewis geben ober einen Journalisten, wie diesen Rubber vom Dampfer. Was geschehen soll, muß geschchen. Ich bin oft genug geflohen. Man kann eine Entscheidung immer nur hinausschieben, man kann ihr nicht ausweichen. Habe ich nicht recht, Virgin?" „Ja, Peter." „Siehst du, und jetzt wollen wir beide etwas ver- gejjen, Virgin." Zärtlich klingt seine Stimme. „Wir wollen vergessen, daß wir für ein paar Augenblicke fjeglaubt haben, wir hätten uns schon einmal ge» ehen. Wir haben uns getäuscht. Man kann sich doch täuschen, Virginia?" „Ja, Peter, man kann sich täuschen", nickt sie gehorsam. „Und Mut haben mir beide doch immer gehabt ? Nicht?" „Ja, Peter, Mut haben du und ich immer gehabt." Nach kurzer Pause fragt Dos Passos: „Willst du jetzt schreiben, Virgin?" „Ja, Peter!" Sie setzt sich, er diktiert: „Die besonderen Vorteile der Persistin-Therapie gegenüber bisher gebräuchlichen Methoden liegen in der Tatsache, daß durch eine Injektion ... Haben Sie, Miß Larsen?" „Ja." Sachlich klingt ihre Antwort. Dos Passos diktiert weiter. Sie bieten das Bild zweier in ihre Arbeit vertiefter Kollegen. * An Vergnügungsstätten hat Puntamarra nicht viel zu bieten. Die jungen Leute aus den guten Familien haben sich deshalb ganz auf Sport eingestellt. Auch dabei lassen sich Verlobungen arrangieren. Aber perfekt werden diese Verbindungen meist erst an einem der Abende im Country-Club, der Vereinigung der Weißen Puntamarras. Der Country-Club hat das schönste Haus der Inselhauptstadt. Die Frau des Gouverneurs Parker versteht mit Geschmack Feste im Country-Club zu veranstalten. Unb sie benutzt jeden auch noch so geringfügigen Anlaß dazu. Heute abend stehen sie und der Gouverneur wieder einmal in der großen Halle nnb empfangen die Gäste. Als einer der letzten Gäste erscheint — Mr. Sedgewick mit Gattin und Töchter-Trio Erst am Nachmittag hat er bei Professor Forster durch- gefebt, das Hospital verlassen zu dürfen. „Ah, mein lieber Mr. Sedgewick." Frau Parker reicht ihm ihre weiße Hand zum Kuß, „Kaum ge- funb unb schon wieder munter und frisch auf den Beinen!" Sedgewick ist nicht für Komplimente aufgelegt. „Na, ich wünsche Ihnen nicht, baß Ihre so wackeln wie meine, Frau Gouverneur!" „Aber Georgy!" mißbilligt die dickliche Mrs. Seb- gewick seine Worte. Mit einem süßlichen Lächeln meint ficc „Entzückend haben Sie das wieder ge» macht. Liebste. Wo haben Sie nur all die Leute auf- getrieben?" „Ich habe die Passagiere vom Dampfer eingeladen — natürlich nur die gesellschaftsfähigen!" erwidert die Frau des Gouverneurs. Sedgewick platzt heraus: „Damit sie hier von ganz ungefellschaftsfähigen Moskitos gestochen werden. Aber niemand beachtet feinen Einwurf. Am anderen Ende der Halle liegt eine gläserne Tanzfläche. Ringsherum kleine Tische mit tiefen Sesseln. Die Kapelle stimmt einen Tango an. Unter den langsam sich über die Tanzfläche bewegenden Paaren sind auch Virginia Larsen unb Bob Lewis. „Wenn man biese Musik hört, kann man fast Sehnsucht nach der verfluchten Dschungel bekommen!" scherst Bob in glücklicher Laune. Er strahlt, denn er halt Virginia im Arm. Um bas Handgelenk trägt sie ein schweres, goldenes Armband. Bobs Verlobungs- geschenk. Daß sie traurige Augen hat unb immer wieder zur Glastür des Eingangs blickt, fällt ihm in feinem Glück vorerst nicht auf. „Wird es dir nicht auch ein bißchen schwer, daß wir uns jetzt lange Zeit nicht sehen können?" „Hm!" macht sie geistesabwesend. „Was ist denn mit dir, Virgin?" fragt er erstaunt. Sie nimmt sich zusammen, lächelt ihn an. „Nichts, Bob, was soll denn mit mir sein?" „Weißt du, Virgin, das mit der Zeit ist eine komische Sache!" „Wieso, Bob?" Aber ihre Augen sind schon wieder an der Eingangstür. „Ja, ich habe eine Entdeckung gemacht!" erzählt Lewis. „Ein Tag ist gar nicht immer ein Tag! Das ist manchmal mehr und manchmal weniger." Er merkt, daß Virginia mit ihren Gedanken wo anders ift und sagt mit zärtlichem Vorwurf: „Du hörst ja gar nicht zu!" „Doch, Bob — natürlich. Aber warum ist die Zeit eine komische Sache?" „Weil ein Tag, den man vor sich hat, viel länger ist als einer, den man hinter sich hat. Zum Beispiel: Die sechs Wochen, die ich jetzt wegsahre, kommen mir heute vor wie sechs Jahre, und wenn ich zurückkomme ..." Die Musik bricht ab. „Was ist eigentlich, Virgin? Schlechte Laune an meinem letzten Abend?" Lewis ist enttäuscht. Virginia läßt sich in den Sessel finten. „Aber nein, Bob, ich bin nur ein bißchen unruhig. Ich habe doch Nachtdienst. Du weißt, eigentlich wollte ich überhaupt nicht kommen!" Gortsstzung folgte Gau- und Gebiets-Waldlausmeisterschasten Sport der Wer-Zugend Eckhard eines Herz- Gießen, im April 1943 02559/ Gießen, im April 1943. 02571 ■ Straße 19, aus statt. DI 246 Kavalier 1943. 02565 MMllMSlldklWMdWMMM-Mkl Wagengasse 3. 02566 Gießen, im April 1943. ilreichen Beweise herzlicher Teilnahme leiden unserer lieben Mutter, Schwieger- Großmutter Frau Elisabeth® Kreiling Reuschiing sagen wir unseren Dank. Familie Paul Kreiling Frau Gretchen Kreiling, geb. Rinn Am 20., 21., 27. u. 28.Avril fallen die cllngeMMWstonhen in der Med. Poliklinik für den Stadt- und Landkreis Gießen aus. Staatihöes OefunööelfsamL Bann 116 Gießen — Bann 304 Lauterbach 26:4. Zu einem überlegenen Siege kam die Vertretung des Bannes 116 Gießen in ihrem zweiten Gruppenspiel um die Gebietsmeisterschaft. Die Mannschaftsaufstellung zeigte gegenüber dem Vorsonntag einige Aenderungen, wodurch es eine weit bessere Leistung gab. Schnelleres Mspiel und technische Ueber- legenheit gaben der Mannschaft ein bedeutendes Plus. Alle Mannschaftsteile setzten sich restlos ein. Dem Gegner, der mit zwei Mann Ersatz antreten mußte, fehlte es noch an der nötigen Uebersicht. Obwohl schon bei der Pause die Niederlage der Lauterbacher feststand, griff die Gießener Mannschaft weiterhin unentwegt an. Gegen den Wind spielend, brauchten die Gießener einige Zeit, bis sie den Torreigen eröffneten. Die Gäste hatten mit einigen Durchbrüchen Pech, ehe sie beim Stand von 8:0 zu ihrem ersten Treffer kamen. Weitere Erfolge der Gießener stellten den Pausenstand her. Die Lauterbacher kamen nach Wiederanpfiff sofort zu einem weiteren Erfolg. Im Sturm der Gießener gab es einige Mißverständnisse, wodurch es zunächst zu keinen Gegentreffern kam. Allmählich setzte sich jedoch bei den Gießenern die größere Spielerfahrung wieder durch. Obwohl die verstärkte gegnerische Hintermannschaft immer wieder versuchte, einen weiteren Vorsprung der Gießener zu verhindern, konnte sie die nächsten Treffer nicht abwenden. Durch einen Deckungsfehler und einen Strafwurf waren die Gäste nochmals erfolgreich. Schiedsrichter Beyer, Gießen, leitete das Treffen einwandfrei, zumal ihm beide Mannschaften sein Amt erleichterten. Die Tore für Gießen erzielten Becker, Mtv. Gießen (9), Ohly, Lang-Göns (7), Bentheim, Mfv. Gießen (6), Klotz, Holzheim (4), während für Lauterbach Kehner (1) und Rübel (3) erfolgreich waren. herzensgute Schwägerin, Meine liebe Frau, unsere treue Mutter und herzensgute Großmutter, meine liebe, einzige Schwester Frau Elisabeth Marx, geb. Feiling ist heute nacht im 70. Lebensjahr sanft entschlafen. In tiefer Trauer: Fritz Marx Landrat Dr. Hugo Lotz und Frau Erna, geb. Marx Staatsminister a. D. Dr. Heinz Müller, Präsident des Rechnungshofs des Deutschen Reichs und Frau Hedwig, geb. Marx Oberleutnant Hermann Lotz, z.Z. verwundet im Lazarett, und sechs weitere Enkelkinder Ludwig Feiling. Gießen, Potsdam, Atzbach, 17. April 1943. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 20. April, 15 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. 1245D Sämtliche Romane von Albert, H. Rausch (Henry Benrath) z. kaufen gesucht. Schr. Ang. mit Preisangabe u. 1249Da.d.G.A. Die glückliche Geburt unseres Jungen zeigen wir in dankbarer Freude an Dinchen Christ, geb. Kutscher Karl Christ z. Z. im Osten Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Karl Stoltz sagen wir herzlichen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Trommershausen und denKrankenschwestem. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Else Steltz. geb. Port. Oberfeldwebel Becker, LSV. Gießen, Saumeister. Karl Farnung, Bann 823 Friedberg, Gebietsmeister Berufsschuldirektor Friedrich Adam Stabsveterinär Dr. Dieter Adam, z. Z. im Felde Unteroffizier Karl Adam, z. Z. im Felde, und Frau Ilse, geb. Funk, nebst Enkel Norbert Dieter Müller und Frau Katharina, geb. Steller Jakob Adam und Frau Eva, geb. Merz Karl Lawall und Frau Apollonia, geb. Adam. Gießen, Alsfeld, Weinheim, Erbesbüdesheim I (Rheinhessen), 17. April 1943. Gedächtnisfeier und Einäscherung finden auf Wunsch der Entschlafenen in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. 02576 Für mein Büro suche ich 1 weibl. kaufm. Lehrling Handelsschulbesuch erwünscht. Genehmigung des Arbeitsamtes liegt vor. 124oD Hans Quambusch, Gießen Essigfabrik. Statt Karten I Wir danken hiermit allen recht herzlich für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten Lilo Götz Wolfgang Grab Am 17. April, nachmittags 17 Uhr, entschlief nach kurzer Krankheit infolge *’ TT“"~ schVges unsere innigstgeliebte, Tochter, unsere teure Schwester, Tante und Gote Frida Döring 3 Tage vor ihrem 41. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Familie Wilhelm Döring und alle Angehörigen. Bersrod, Beuern, Weinheim, Wahlen, den 19. April 1943. Die Beerdigung findet statt am Dienstag, dem 20. April, mittags 14.30 Uhr. 02572 Gebietswaldlaufmeisterschaften. HJ.-Klasfe A 3000 m: 1. Farnung, Karl, 1/823, 13:54 Mn.; 2. Rückert, K. H., Bann 115, 14:05; 3. Frank, Hasso, Bann 303, 14:18; 4. Walter, Hans, Fg. 1/249, 14:25; 5. Jllert, Karl, Bann 115, 14:38; 5. Stegmann, Heinz, Bann 115, 14:38; 6. Jwano, Fritz, 8/823, 14:46; 7. Weißmüller, Karl, 98, 14:49 ; 8. Malathon, Hugo, 288, 14:50; 9. Keeg, 116, 15:15; 10. Bachmann, Heinz, 287, 15:28. — Mannschaftssiege: 1. Bann 115 Darmstadt in 43:21 Min.; 2. Bann 823 Friedberg in 44:31,5; 3. Bann 98 Hanau m 46:10; 4. Bann 116 Gießen in 46:37. HI.-Klasse B. 1000 m: 1. Großkopf, Günt., Bann 81 (SC. 1880) Fsm., 4:27 Min; 2. Binz, Reinhold, Bann 81 (RB. Rotweiß Fsm.), 4:31; 3. Hamburger, Walter, Bann 249, 4:33; 4. Halbroth, Bann 116, 4:38; 5. Beithahn, Karlh., Bann 81, 4:42; 6. Maier, Horst, Bann 823, 6:50; 7. Friedrich, Arnhold, Bann 823, 4:53; 8. Ruhl, Wilhelm, Bann 116, 5:02; 9. Hofmann, Erwin, Bann 116, 5:04; 10. Liebig, Erich, Bann 823, 5:07. Mannschaftssieg: 1. Bann 81 Frankfurt Staatsbetrieb sucht zum alsbaldigen Eintritt Buchhalter bzw. Buchhalterin gegen tarifmäß. Bezahlung. Bewerbungen gut beleumundeter, auch älterer Personen, sind unt. Vorlage von Zeugniss. u. Lebenslauf u. 1235D an den Gießener Anzeiger zu richten. r^wLi Danksagung. Statt Karten. Allen, die uns beim Tode unseres Sohnes und Bruders Horst-Werner Neumann-Spengel, Ober-; leutnant in einem Gren.-RegL, durch freundliche Teilnahme wohl getan haben, sagen wir herzlichen Dank, Oberstabsarzt Dr.Werner Neumann-Spengel und Frau Ulla, geb.Spengel; Feldwebel Fritz Neumann-Spengel, z.Z.im Lazarett; atud. med. Helga Neumann-Spengel. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, K meinen inniggeliebten Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Reichsbahn-Oberschaffner i. R. Ludwig Theife nach längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 60 Jahren zu sich in sein himmlisches Reich zu nehmen. In tiefer Trauer: Elisabeth Theiß, geb. Jung Dr.E.L.Theiß und Familie, und alle Angehörigen. Gießen-Klein-Linden, Atzbach, Frankfurta. M., Bad-Nauheim, den 17. April 1943. Die Beerdigung findet Dienstag, 20. April, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Hügel- Hauptfchrlftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter veS Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. ,^r. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Tbvriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Univcrsitätsdruckerei R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr.°Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht. Anzeigenleiter: Hans Beck. — Anzeigenvreislifte Nr. 6. Schwer und unerwartet traf uns die trau- ■ rige Nachricht, daß unser einziger lieber, guter Sohn, unsere einzige Stütze Karl Zammert Gefreiter in einem Grenadier-Regiment am 31. 3. 1943, genau 2 Monate vor seinem 22. Geburtstag, im Osten den Heldentod fand. In großem Leid: Karl Zammert u. Frau, geb. Unger u. alle Verwandten u. Bekannten. Großen-Linden, Leihgestern, Watzenborn- Steinberg, Heuchelheim, Driedorf, Wetzlar, im April 1943. 02574 H schlachtungen finden jedoch in den meisten Fällen ein schnelles und unrühmliches Ende und als schwerer Verstoß gegen eine gesunde Wirtschaftsmoral im Kriege auch die entsprechende strafgerichtliche Sühne. Das Sondergericht in Darmstadt hat dem durch erhebliche Vorstrafen belasteten Richard Müller aus Lich im Hinblick auf seine hartnäckige Gleichgültigkeit gegenüber wesentlichen Gemeinschaftspflich- ten nunmehr eine Zuchthaus st rafe von 1 Jahrund 3 Monaten auferlegt, weil er durch Machenschaften der eingangs erwähnten Art etwa 30 bis 35 Kilogramm Fleisch der öffentlichen Bewirtschaftung zum eigenen unberechtigten Nutzen entzogen hatte. Landkreis Gießen. + Grün berg, 16. April. Der hiesige Vieh, versicherungs verein hielt in der Wirtschaft Karl Ehrist seine Generalversammlung ob. Vorsitzender Konrad Trinkaus ehrte zunächst das Lmdenken des verstorbenen Mitgliedes K. Schäfer I. Rechner Karl Schäfer legte die Jahresrechnung von 1942 vor. Die Einnahme betrug 1465,81 RM., die Ausgabe 1129,33 RM., so daß ein Kassenvorrat von 336,48 RM. verblieb. 275 Stück Rindvieh mit einem Schätzungswert von 74 510 RM. waren versichert. In 1942 wurde für 5 Stück Vieh Entschädigung gezahlt. Als Prämiensatz wird jedes Vierteljahr */2 v. H. des Schätzungswertes erhoben. Der seitherige Höchstsatz der Schätzung für eine Kuh wurde von 400 auf 500 RM. heraufgesetzt. Rach Prüfung der Rechnung wurde dem Rechner Entlastung erteilt. Als Rechnungsprüfer für 1943 wurden Hermann Rühl II. und Herrn. Schäfer III. bestimmt. — Die erste M a u l b e e r p f l a n z u n g der Gemeinde ging infolge des kalten Winters 1941/42 ein. Die Anlage einer Neupflanzung konnte erst jetzt erfolgen. Die Anlage befindet sich in den Petersgärten. Flurschütz Eifert hat mit Hilfe der stcwtischen Arbeiter in diesen Tagen hier 550 Setzlinge angepflanzt. Die Betreuung der Seiden» raupen geschieht durch Schüler der Oberschule. Bon der Börse. Frankfurt a. M., 17. April. An den A k ■ ti enmärkten sind die Notierungen in der Be- richtswoche unverändert geblieben. Der weiterhin sehr starken Nachfrage steht unverändert kleinstes Angebot gegenüber, fo daß die Zuteilungen meist ohne Anspruch erfolgen mußten. Von den führenden Papieren waren IG. Farben mit 177,25 täglich notiert, wobei nur kleinste Beträge zugeteilt werden konnten. AmRentenmarkt zeigte sich unverändert laufend starke Nachfrage, die sich auf Reichswerte kon- zentrierte. Altbesitz anleihe zogen hier ebenso wie die.Steuergutscheine I leicht an. Die Bestände ort älteren Reichsschätzen gehen langsam zu Ende, und man erwartet für die auf Ostern folgende Woche möglicherweise eine Neuauflage von Reichsschatzan- weisungen. Bei Industrien bligation en kamen verschiedentlich kleine Beträge zum Umsatz, wobei die Kurstendenz weiterhin aufwärts zeigte. Gegen Wochenschluß flaute das Interesse an diesen höheren Kursen merklich ab, da die neue Verordnung über Maßnahmen auf dem Gebiete des Börsenwesens den verantwortlichen Stellen die Handhabe bietet, gegen unvernünftig überhöhte Kurse vorzugehen. Am gestrigen Sonntag wurden die Gau- und Gebiets-Meisterschaften im Waldlauf unter Leitung von Gau- und Gebietsfachwart Holler (Frankfurt) in Gießen durchgeführt. Die Veranstaltung war vom LSV. Gießen in allen Teilen musterhaft vorbereitet worden. Die Kampfrichter stellte der Sportkreis Wetterau-Nord des NSRL. Nach der Flaggenhissung startete zuerst die DJ.- Klasse mit 21 Teilnehmern zu einem etwa 1000- Meter-Lauf. 1. Sieger wurde Klaus Müller, Bann 88 Wetzlar. Die HJ.-Klasse B lief dieselbe Strecke. Bann 81 Frankfurt stellte in Günter G r o tz- ko p f den 1. Sieger. Die Alte Herrenklasse 2 und 3 lief gemeinsam eine Strecke von 2000 Meter. 1. Sieger wurden Hermann Schneider, Spg. Ord.- Pol. Mainz in der Klasse 2 und Ferdinand Meyer, Spvg. Ord.-Pol. Darmstadt in der Klasse 3. Zum Kampf um den Meistertitel der HI.-Kl. A — 3000 Meter — stellten sich 19 Teilnehmer dem Starter Paul Lieb. Mit großem Vorsprung ging Karl Farnung, Bann 823 Friedberg, als Sieger durchs Ziel. Zum Schluß startete die Meisterklasse. Ein ungewöhnlich scharfer Wettstreit entspann sich um die Waldlaufmeisterschaft des^ Gaues Hessen-Nassau. Außer der Luftwaffe Gießen beteiligten sich noch Läufer von Rotweiß Frankfurt und vom Tv. Wetzlar. 42 Läufer stellten sich dem Starter und lieferten sich auf der 5 Kilometer langen Strecke ein scharfes Rennen. Es endete mit einem großen Erfolg des LSV. Gießen, der auf die drei ersten Plätze Beschlag legte und damit überlegen auch den Mannschaftslauf gewann. Die Einzelmeister- schaft fiel an Oberfeldwebel Becker, einen Läufer der Wittenberger Langstrecklergarde. Oberfeldwebel Becker, LSV. Gießen, übernahm sofort die Führung und ging als Sieger und Gaumeister 1943 vor Feldwebel Lieb und Grf. Olters- d o r f — beide ebenfalls LSV. Gießen — durchs Ziel. Auszug aus der Siegerliste. Melskerklasfe 5000 w: 1. Oberfeldwebel Becker, LSV. Gießen, 22:22,5 Min.; 2. Feldwebel Lieb, LSV. Gießen, 22:26,5; Z. Obergefr. Oltersdorf, LSV. Gießen, 23:02 ; 4. Göft. Münzner, LSV. Gießen, 23:11; 5. Willführ, Hermann, Tv. Wetzlar, 23:17,5; 6. Flg. Hirschmann, LSV. Gießen, 23:25; 7. Flg. Matthe, LSV. Gießen, 23:26; 8. Gefr. Kilian, LSV. Gießen, 23:31; 9. Flg. Scharf, LSV. Gießen, 23:37; 10. Flg. Schöner, LSV. Gießen, 23:53. — Mannschafts siege: 1. LSV. Gießen (Becker, Lieb, Oltersdorf) 1 Std. 7 Min. 52 Sek.; 2. LSD. Gießen 2. Mannschaft; 3. LSV. Gießen 3. Mannschaft. 3. Alte-Herren-Klafse 3000 m: 1. Meyer, Ferdinand, Sprg.-Ord.-Pol. Darmst., 13:06 Min.; 2. Schäfer, Hans, Tg. Neu-Isenburg, 13:26. 2. Alte-Herren-Klässe 2000 m : 1. Schneider, Hermann, Sprg.-Ord.-Pol. Mainz, 12:35; 2. Hetterich, Karl, FSV. Ffm., 12:44,-50; 3. Bachmann, Heinrich, BSG. Maysarth Ffm., 13:37. — Mannschaftssieg: 1. BSG. Maysarth Ffm., 12 Punkte.__ neu (3 Wellen), für RM. 180,—. Suche Leica oder gut erhaltenes Herrenfahrrad. Schr. Ang. unt. 02562 a.d.G.A. Biete Staubsauger, f.neu, Marke „Vorax" m. Fön. (60,-). - Suche weiß emailliert. Küchenherd, eotl.Aufzahlung. Schr. 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Fundbüro am Mam In 13:40 Min.; 2. Bann 116 Gießen in 14:44; 3. Bann 823 Friedberg in 14:50. DI.-Klasse, 1000 Meter. 1. Müller, Klaus, 4,40 Min.; 2 Keller, Berthold, 4 48; 3. Breitenbach, Hans, 4,49; 4. Elsässer, Walter, 4,50; 5. Weihert, Karl, 4,53; 6. Mohr, Heinz, 4,54; 7 Nau, 4,56; 8. Hartenfels 4,58; 9. Hohlschuh, Werner, 4,59; 10. Hampel, Karlheinz, 5,01. Mannschaftslauf: 1. Bann 88 in 14:22 Min.; 2. Bann 249 in 14:42; 3. Bann 288 in 15:02; 4. Bann 116 in 15:17. Oie ersten Aufstiegsspiele. In zwei der drei Aufstiegsgruppen Hessen-Nassaus wurden am gestrigen Sonntag die Aufstiegspiele zur Gauklasse gestartet. In der Gruppe 2 kam der LSV. Gießen zu einem sicheren 3:0- (l:0)-Sieg über Viktoria Frankfurt a. M. - Eckenheim, während in Gruppe 3 der VfL. Frankfurt am Main-Rödelheim mit einem 5:1 (3:0)- Sieg über 1860 Hanau aufwartete. Kurze Sportnotizen. Hessen-Nassau und Moselland trennten sich in Wiesbaden im Fußball-Vergleichskampf unentschieden 5:5, nachdem die Moselländer bei der Pause noch 4:1 und später sogar 5:1 geführt hatten. * Hessen-Nassaus HI. -Fußballelf gewann in Dillenburg mit 6:3 (2:2) Toren gegen das Gebiet Kurh essen. Statt Karten! Für die uns so überaus zahlreich erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich Rudolf Gräf, Uffz. u. Frau Anna. geb. Schwindt Watzenborn-Steinberg, April 1943 ___02569/ Am 10. März 1943 erhielten wir die unfaßbar schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter und herzensguter Mann, mein guter Sohn, unser geliebter Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Neffe, Cousin und Pate Heinrich Pfeil Obergefreiter in einem Gren.-Regt. Inh. des E. K. 2, des Inf.-Sturmabzeichens in Silber und des Verwundetenabzeichens in höchster soldatischer Pflichterfüllung bei den schweren Kämpfen im Osten sein junges Leben gab. Nun ruht er in Frieden fern der Heimat und seinen Lieben. In stiller, tiefer Trauer: Erna Pfeil, geb. Grimm; Witwe Katharina Schäfer Gustav Grimm und Frau Karoline, geb. Grimm Geschwister, Pate, nebst allen Anverwandten. Seligenthal, Treis. Heuchelheim, Asbach, im April 1943. Die Gedenkfeier hat am 11.4. stattgefunden. 1248 D oder später -2-Zim.-WoIing. mit Küche oder möbliert. Schrift!. Angeb. unter 02570 an den Gieß. Anz. Aelterer Herr, Dr.jur.,Gasthör. and. Univ., sucht f.alsb.1-2möbl. Zimmer i.ruh.,gut.Hause. Schr. Ang. unt. 02582 a.d.G.A. Frau m. Säugl. sucht möbliertes Zimmer mit Küchenben., ohne Bedienung. Wäsche wird gestellt. [02537 Angebote an Frau Müller, Lindeuvl.il HI Hessen-Nassau siegt im kk.-Vergleichskamps. Erfreuliche Fortschritte machten in der letzten Zeit die Schützen des Gebietes Hessen-Nassau, die am Sonntag gekrönt wurden mit einem Sieg im Dier- gebiets-Vergleichskampf mit den Gebieten Düsseldorf, WestfalemNord und Westfalen-Süd. Mit der Mannschaft Henkel (Weiskirchen), Schäfer (Gießen), Hamm (Oberlahnstein), H ö l z e l (Gießen) und Schmehl (Herborn) gewannen die Hessen-Nassauer bas Kleinkaliberschießen mit 2465 Ringen ge- aen die bisher führenden Düsseldorfer (2224 Ringe), Westfalen-Nord (2268) und Westfalen-Süd (2226). Auch den besten Einzelschützen stellte mit Erich Henkel, der auf 520 Ringe kam, das Gebiet Hessen- Nassau. * Hessen-Nassau — Lurhessen. In Gießen maßen sich gestern die Gebiete Hessen-Nassau und Kurhessen in der Schwerathletik. Im Ringen ergab es mit 4:4 Siegen ein Unentschieden, wogegen im Gewichtheben Kurhessen mit 1920:1805 Pfund siegte. Das Unentschieden im Ringen ist für Hessen-Nassau ein ehrenvoller Erfolg, denn in der kurhessischen Auswahl standen drei diesjährige Gruppen'sieger. Teuerer Trick bei Hausschlackstungen. Lpd. Darmstadt, 16.April. Eine öfter festzustellende Form des Kriegswirtschaftsverbrechens besteht darin, bei ordnungsgemäß genehmigten Hausschlachtungen nicht nur das hierzu steige gebene und amtlich verwogene Tier zu schlachten, sondern daneben noch heimlich ein meist kleineres gleicher Art, dessen Verarbeitung der Täter durch den Zusammenhang knit der rechtmäßigen Hauptschlachtung zu verheimlichen hofft. Solche Schiebungen und Schwarz- Gießen, Klinikstraße 10 p. Iks. 02564/ ®ietc JungesEhevaar sucht ab sofort vant., Gr. 40. Suchei P.Dam.- Stratzensch. m. mittl.Abs.u.lP. D.-Hausschuhe, Gr. 38. Anzus.: 12-14 Uhr. 02573 Bismarckstr.Lvp | Kaufgasuchä"! Kinder- Fahrrad (Dreirad) z. kauf, gesucht. [02486 Wilhelmstr.6311 Tel. Nr. 3167. Für die uns anläßlich unserer goldenenHochzeit zugegangenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir herzlich Ernst Laudenbach und Frau Margarete geb. Zink Gießen, im April 1943 s 02575/ ( Verkäufe | tataiWB zu verkaufen für 180,- RM. 02583 Stellenangebote Gesucht junges Mädchen ob. junge Frau zum Kochenlernen von erstklassiger Pension. [1250V Haus Regina, Bad - Nauheim, Küchlerstr. 8. Gloria-Palast Heute Montag Erstaufführung Dieser Film ist der spannend gestaltete Bildbericht der deutschen wissensu.ait' liehen ExpediIon E. Schäfers, die als erste bis in die verbotene Stadt Tibets das heilige Lhasa, vordrang. Er ist nicht nur ein kultui eil au&erordentli h bedeutsames Dokument, sondern auch eine Sdiilderut g voller packend. Szenen, Jail •' erlebnlsse u. märchenhaft schön. Bilder. Gestaltung: Hans Albert Lettow. Musik: Alois Melichar. Tägl. 2.30,4.45, 7.30 Uhr bis Donnerst-g einschließlich. 1243^ Jugend hat Zutritt! Die Vorstellung heute 7.30 fällt aus (K.LF-)