Beilagen: Wiederholung Malstaffel l Oes deuischen Voltes Wille zum totalen Krieg eit t« Der Ansturm der Steppe kräfte hätten uns noch zur Verfügung gestanden, .tm iE««« nu ‘hpnpanen? 3ebn Jahre National» Das Abendland ist in Gefahr »Hobt ler -herslebei \IK hin n bekund )ra aat kora und gründlich gehandelt wird. Die feindliche Agitation gibt sich die größte Muhe, um den Völkern die Angst vor dem Bolschewismus auszutreiben. Es ist dieselbe Aqitationsklique, die vor Jahren bie bolschewistische Gefahr nicht schwarz genug zeichnen konnte. Heute sind sie, durch die gleiche Mische Wurzel versippt, zu Hilfsvölkern des Bolschewismus herabgesunken. Sie wollen die Gefahr aus dem Osten nicht sehen, weil sie sie nicht sehen dürfen. Die einst von ihnen gehegte Hoffnung, mit dem Bolschewismus nach gewonnenem Kriege so oder so fertig zu werden, haben sie längst auf- gegeben. Sie haben Europa dem Bolschewismus ausgeliefert in der Hoffnung, daß er sich damit begnügen und ihre eigenen Interessen ungeschoren lassen würde. w Deutschland ist das nächste Ziel des Bolschewik mus, es ist auch die einzige Macht, die ihm zu widerstehen vermag. Dieser Widerstand aber muß total sein. Nur wenn die Heimat geschlossen und in eiserner Disziplin sich den Kriegsnotwendigkeiten unterwirft, wie der Soldat an der Front, dann werden wir der bolschewistischen Macht das Rückgrat brechen. Nur dann. Die Zeit des Debattierens ist vorüber. Jetzt gibt es nur eins: Alle Männer und Frauen auf die Schanzen! In dieser Auffassung ist ganz Deutschland eins. Die zehn Fragen, die Dr. Goebbels an die Nation richtete, sie sind von vornherein beantwortet, denn sie sind Fragen, die sich von jedem beantworten lassen, der deutsch denkt, deutsch fühlt und nun auch deutsch handelt in dem Augenblick, da sein Deutschtum in größter Gefahr ist. Es sind Fragen die dos Schwerste und Letzte vom Volke fordern, Leib und Seele, alles, was es hat, aber mag auch eine Zeitlang das deutsche Volk sich dem ehernen Gesetz der Totalität unterordnen: „Es geschieht dafür, daß die Brüder an der Front die Waffen erhalten, um dieser unsäglich gemeinen Massenflut der Dernich- ttrng widerstehen zu können und damit uns selbst zu retten. Die Nation ist zu allem bereit"! Dieser Wille ist Volkes Wille. Und nun mögen die Stürme brausen und die Gegner versuchen, uns niederzu- ringen. Mit diesem Willen der harten Herzen sind wir nicht zu bezwingen. ______________________ knsvrekbanschluß 2251 ahtanschrift'^Anzeiger" stscheck 116se Franks. M. wteteM PM El ns Nych lumjfyhi lich. Das deutsche Volk jedenfalls ist nicht gewillt, sich dieser Gefahr auch nur versuchsweise prerszugeben. Hinter den anstürmenden Sowjetdivisionen sehen wir schon die jüdischen Liguidationskommandos, hinter diesen aber erhebt sich der Terror, das Gespenst des Millionenhungers und einer vollkommenen Anarchie. Hier erweist sich wiederum das internationale Judentum als das teuflische Ferment der Dekomposition, das eine geradezu zynische Genugtuung darin findet, den Untergang jahrtausendealter Kulturen, an denen es niemals einen inneren Anteil hatte, heibeizuführen. Wir wissen damit also, vor welcher geschichtlichen Aufgabe wir stehen. Eine zweitausendjährige Aufbauarbeit der abendländischen Menschheit ist in Gefahr. Man kann diese Gefahr gar nicht ernst 'genug schildern, aber es ist auch bezeichnend, daß, wenn man sie nur beim Namen nennt, das internationale Judentum in allen Ländern dagegen mit lärmenden Ausführungen Protest erhebt. Soweit also ist es in Europa schon gekommen, daß man eine Gefahr nicht mehr eine Gefahr nennen darf, wenn sie eben vom Judentum ausgeht. Das aber hindert uns nicht daran, die dazu not« wendigen Feststellungen zu treffen. Wir haben das auch früher in unserem innerpolitischen Kampfe getan, als das kommunistische Judentum sich des demokratischen Judentums im „Berliner Tageblatt" und in der „Dossifchen Zeitung" bediente, um eine Gefahr, die von Tag zu Tag drohender wurde, zu verniedlichen und zu bagatellisieren, um damit dis Druck und Verlag: vrühlsch e UniversilStLdruckerei S. Lange s- HocW11 dl A'*3®1 steil da! weck da wtz W. mW eikt DOI 90 U rlenW chwarz bis D M und ihpnny anlchsts ir Gny W IKrejz,! nun 24. | r DAR, | en. lrnv! °ng de rtkreik iW liedn! für tafln Wilk Jä”i T>. 948 01 ls seine Rede: Nr. Goebbels spricht. leine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen'. Der Ansturm der Steppe gegen unseren ehrwürdigen Kontinent ist in diesem Winter mit einer Wucht losgebrochen, die alle menschlichen und geschichtlichen Vorstellungen in den Schatten stellt. Die deutsche Wehrmacht bildet dagegen mit ihren Verbündeten den einzigen überhaupt in Frage kommenden Schuhwall. Der Führer hat schon in seiner Proklamation zum 30. Januar mit ernsten und eindringlichen Wor- ten die Frage aufgeworfen, was aus Deutschland und aus Europa geworden wäre, wenn am 30. Januar 1933 statt der nationalsozialistischen Bewegung ein bürgerliches oder ein demokratisches Regime die Macht übernommen hätte. Welche Gefahren waren Das Ziel des Bolschewismus ist die Weltrevolution der Juden. Sie wollen das Chaos Über das Reich und über Europa herein- führen, um in der daraus entstehenden Hoffnungs- losiakei't und Verzweiflung der Völker ihre inter- nafonale, bolschewistisch verschleierte kapitalistische «oer. | 3di wende mich in meinen Ausführungen zuerst an die Weltöffentlichkeit und proklamiere ihr gegenüber drei Thesen unseres Kampfes gegen die bolschewistische Gefahr im erste dieser Thesen tautet: wäre die deutsche Wehrmacht nicht in der Lage, die Gefahr ans dem Olten zu brechen, so wäre damit das Reich und in kurzer Folge ganz Europa dem Bolschewismus verfallen. Die zweite dieser Thesen lautet: Die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk allein besitzen mit ihren Verbündeten die Kraft, eine gründ- legende Rettung Europas aus dieser Bedrohung ,ß. Jahrgang Nr. 42 ttyk scheint täglich,, außer wnntags und Feiertags durchzuführen. _ . « .« • Die dritte dieser Thesen lautet: Gefahr ist »m Verzüge — es muß schnell und gründlich gehandelt werden, sonst ist es zu spat. Zur ersten These habe ich im einzelnen zu bemerken- Der Bolschewismus hat feit jeher ganz offen das Ziel proklamiert, nicht nur Europa sondern die ganze Welt zu revolutionieren und sie m ein bolschewistisches Chaos zu stürzen. Dieses Zi t feit Beginn der bolschewistischen Sow,etumon seitens des Kreml ideologisch vertreten und praktisch verfochten worden. Es ist klar, daß otalm und tne anberen Sowjetgrößen, ie mehr sie glauben, sich der Verwirklichung ihrer weltzerstörerischen Absichten zu nähern, um so mehr auch bestrebt si"d,-diese ju tarnen und zu verschleiern. Das kann uns nicht beirren Wir gehören nicht zu jenen furchlsamen Gemütern, die wie das hypnotisierte Kaninchen auf die Schlange schauen, bis sie es verschlingt. Wir wollen die 'Gefahr rechtzeitig erkennen und ihr auch Ezeitig mit wirksamen Mitteln entgegentreten. Wir durchschauen nicht nur die Ideologie sondern auch die Praktiken des Bolschewismus denn wir haben uns schon einmal mit ihnen, und zwar nut denkbar größtem Erfolg, auf innerpolitischem Felde auseinarchergesetzt. Wir haben in einem merzehn- Mrigen Kampf vor der Machtübernahme seine Absichten und infamen-Weltbetrugsmanooer demas- drängt! Sie läßt keine Zeit mehr offen für fruchtlose Debatten. Wir müssen handeln, und zwar unverzüglich, schnell und gründlich, so wie es seit jeher nationalsozialistische Art gewesen ist. (Lebhafte Zustimmung.) Von ihrem Anfang an ist die Bewegung in den vielen Krisen, die sie durchzustehen und durchzukämpfen hatte, so verfahren. Und auch der nationalsozialistische Staat hat sich, wenn eine Ddrohung vor ihm auftauchte, ihr mit entschlossener Willenskraft entgegengeworfen. Wir gleichen nicht dem Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr nicht zu sehen. Wir sind mutig genug, sie unmittelbar ins Auge zu nehmen, sie kühl und rücksichtslos abzumessen und ihr bann erhobenen Hauptes und mit fester Entschlußkraft entgegenzutreten. Erst dann entwickeln wir als Bewegung und als Volk immer auch unsere höchsten Tugenden, nämlich einen wilden und entschlossenen Willen, die Gefahr zu brechen und zu b a n n e n , eine S.ärke des Charakters, die alle Hindernisse überwindet, zähe Verbissenheit in der Verfolgung des einmal erkannten Zieles und em ehernes Herz, das gegen alle inneren und äußeren | Berlin, 18. Febr. (DNB.) Zu einer machtvol- e Kundgebung entschlossenen Kampfeswillens und | harter Einsatzbereitschaft wurde die große Volks- I Mbgebung, in der Reichsminister Dr. Goebbels eit ta i L Donnerstagnachmittag imBerlinerSport- hejieH x l a st zu den Männern und Frauen der Reichs- • ' ,'Mlstadt und zugleich zum ganzen deutschen Volke sack Wie so oft in entscheidungsschwerer Zeit wa- ■■i mit den führenden Männern aus Partei, Staat jit) Wehrmacht, Reichs- und Gauleitern, Reichini- irtern und Generalen die schaffenden Männer und -rauen Berlins, die Rüstungsarbeiter und Rü- [tnasarbeiterinnen mit ihren Werkführern, Männer L Wirtschaft und der Wissenschaft an der alten ^onalsozialisttschen Kundgebungsstätte Berlins ver- fcnmelt. Kämpfer her Ostfront, verwundete Sollen, Ritterkreuzträger hatten in den ersten Reihen ^Cs"stt das altgewohnte Bild: dicht besetzt, selbst die Sinae und Treppen. Kampf- und Soldatenlieder füllen den Raum. Mahnend steht als einziges Lüwort in großen Buchstaben, allen sichtbar, den Lvn der Stunde verdeutlichend, der ausrüttelnde 3,if: Totaler Krieg — kürzester Krieg!" Mit Heilten wurde der Vertreter des verbündeten Italiens, bttyafter Alf ieri, empfangen, als er an der foifce einer starken Gruppe von Fafch.ften im Nwar.chemd die Halle betrat. Bald darauf erfchle- rn auch Dr. Goebbels, bereitet von Dr. Ley rb Reichsminifter Speer: Stürmisch begrüßte ihn Versammlung. Nach kurzen Einleüunqsworten ls stellv. Gauleiters Görlitzer begann Dr. Goeb- jüdifchen Terror dienstbar gemacht hatte und es zum Angriffskrieg gegen Europa vorbereitete Als der Führer die deutsche Wchrmacht am 22. Juni 1941 im Osten zum Angriff antreten ließ, waren wir uns alle im klaren darüber, daß damit überhaupt der entscheidende Kampf dieses gigantischen Weltringens anbrach. Wir wußten, welche Gefahren und Schwierigkeiten er für uns mit sich bringen würde. Wir waren uns aber auch klar darüber, baß die Gefahren und Schwierigkeiten bei längerem Zuwarten nur wachsen, niemals aber ab nehmen könnten. Es war zwei Minuten vor zwölf. Ein weiteres Zögern hätte leicht zur Vernichtung des Reiches und zur vollkommenen Bolschewisierung des europäischen Kontinents geführt. Es ist verständlich, baß wir bei den großangelegten Tarnungs- und Bluffmanövern des bolschewistischen Regimes dos Kriegs potential der Sowjetunion nicht richtig eingeschätzt haben. Erst jetzt offenbart es sich uns in seiner ganzen wilden Größe. Dementsprechend ist auch der Kampf, den unsere Soldaten im Osten zu bestehen haben, über alle menschlichen Vorstellungen hinaus hart, schwer und gefährlich. Er erfordert die Aufbietung unserer ganzen nationalen Kraft. Hier ist eine Bedrohung des Reiches und des europäischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt. Würden wir in diesem Kampf versagen, so verspielten wir damit überhaupt unsere geschichtliche Mission. Alles, was | wir bisher aufgebaut und geleistet haben, verblaßt Tyrannei aufzurichten. Was das für das deutsche Volk bedeuten würde, braucht nicht näher erläutert zu werden. Es würde mit der Bolschewisierung des Reiches eine Liquidierung unserer gesamten Intelligenz- und Führungsschicht und als Folge davon die Üeberführung der arbeitenden Massen in die bolschewistisch-jüdische Sklaverei nach sich ziehen. Man sucht in Moskau Zwangsarbeitsbataillone, wie der Führer in seiner Proklamation zum 30. Januar schon sagte, für die sibirischen Tundren. Der Aufstand der Steppe macht sich vor unseren Fronten breit, und der Ansturm des Ostens, der in täglich sich steigernder Stärke gegen unsere Linien anbrandet, ist nichts anderes, als die versuchte Wiederholung der geschichtlichen Verheerungen, die früher schon so oft unseren Erdteil gefährdet haben. Damit ist aber auch eine unmittelbare akute Lebensbedrohung für alle europäischen Mächte gegeben. Man soll nicht glauben, baß der Bolschewismus, hätte er die Gelegenheit, fernen Siegeszug über das Reich anzutreten, irgendwo an unseren Grenzen Halt machen würbe. Er treibt eine Aggressionspolitik und Aggressionskriegführung, die ausgesprochen auf die Bolschewisierung aller Lgnder und Völker ausgeht. Papierene Erklärungen, die von feiten des Kreml oder als Garantieverpflichtungen von feiten Londons ober Wafhingtons gegen diese nicht zu bestreitenden Absichten abgegeben werden, imponieren uns nicht. Wir wissen, ^daß wir es im Osten mit einer infernalischen politischen Teufelei zu tun haben, die die sonst unter Menschen und Staaten üblichen Beziehungen nicht anerkennt. Wenn beispielsweise der englische Lord Beaverbrook erklärt, daß Europa dem Sowjettsmus zur Führung überantwortet werden müsse, wenn ein maßgeblicher amerikanisch- jüdischer Journalist Brown diese These durch die zynische Verlautbarung ergänzt, daß eine Bolschewisierung Europas vielleicht überhaupt die Lösung unseres kontinentalen Problems barfteUe, fo wissen mir genau, was bamit gemeint ist. Die europäischen Mächte stehen hier vor einer entscheidenden Lebens- frage. Das Abendland ist in Gefahr. Ob ihre Regierungen und ihre Jntelligenzschichten das einsehen wollen oder nicht, ist dabei gänzlich unerhed- Anfechtungen gewappnet ist. So soll es auch heute fein. Ich habe die Aufgabe, Ihnen em ungeschminktes Bild der Lage zu entwerfen und daraus die harten Konsequenzen für das Handeln der deut chen Führung, aber auch für das Handeln des deutschen Volkes zu ziehen. Wir durchleben im Osten augenblufhd) eine schwere militärische Belastung. Diese Belastung hat zeitweilig größere Ausmaße angenommen und gleicht, wenn nicht in der Art der Anlage, fö doch in ihrem Umfang der des vergangenen Jahres, lieber ihre Ursachen wird später einmal zu sprechen sein. Heute bleibt uns nichts anderes übrig, als ihr VSrhandensein festzustellen und die Mittel und Wege zu überprüfen und anzuwenden vzw. einzuschlagen, die zu ihrer Behebung fuhren Es hat deshalb auch gar keinen Zweck, diese Belastung selbst zu bestreiten. Ich bin mir zu gut dazu. Ihnen ein täuschendes Bild der Lage zu geben das nur zu falschen Folgerungen führen könnte und geeignet wäre, das deutsche Volk in eine Sicherheit feiner Lebensführung und feines Handelns einzuwiegen, bie der gegenwärtigen Situation durchaus unange- paht märe. " welch eine Haltung deutschen Soldatentums in dieser großen Zeit! welche Verpflichtung aber schloß diese Haltung auch für uns alle, ms- be'ondere für die ganze deutsche Heimat, m sich ein! Stalingrad war und lfl der große Alarmruf des Schicksals an die deutsche Kat^u Lin Volk, das die Stärke besitzt, ein solches Unglück zu ertragen und auch zu überwinden, ja, daraus noch zusätzliche Kraft zu schöpfen. $um Letzten bereit. Das gesamte deutsche Volk ist zum totalen. Krieg aufgerufen. Es trägt die schwersten Las en, weil es weiß, um was es geht, um sein psychisches und physisches Dasein schlechthin. Die Sturmflut aus den Steppen des Ostens hat in Europa nur einen Damm, den der deutschen Wehrmacht. Zerbricht er, dann ist bas Abendland dem Untergang verfallen, und das Judentum würde über einer Wüstenei triumphieren. Es geht also um alles, und es gibt feinen, der sich diesem Endkampf zu entziehen oer- möchte. Das ist entscheidend. Das Heldenopfer der 6. Armee hat dem deutschen Volk in seiner Gesamtheit eine heilige Verpflichtung auferlegt. Die Verpflichtung nämlich, unter Einsatz aller physischen und seelischen Kräfte den Krieg zu gewinnen. „Es ist Gefahr im V e r« z u g e. Dieses Wort des Reichsministers Dr. Goebbels in feiner gestrigen Berliner Sportpalastrede ist ein Alarmruf. Er ist an die ganze zivilisierte Welt gerichtet, er wendet sich im besonderen an das deutsche Volk. Die Gefahr kommt aus dem Osten, wo per Bolschewismus seine ganze Macht mit rücksichtsloser Brutalität einsetzt, um den deutschen Sperriegel, der vom Eismeer bis zum Asowschen Meer gezogen wurde, zu zerbrechen. Er hat Ersol-ge erzielt, die beachtlich, wenn auch nicht entscheidend sind. Sie können aber entscheidend werden, wenn das deutsche Volk, wenn die europäischen Völker die sich an-- s kündigende Gefahr leichtfertig übersehen. Stalin, der Diktator des jüdischen Bolschewismus, hat feine Maske völlig fallen lassen- Was schon vor zwanzig Jahren in aller Stille, aber mit aller Systematik begonnen wurde, das sehen die Völker Europas heute im Osten im Aufmarsch: die ungeheure brutale Macht des Bolschewismus zur Zertrümmerung des Kultur des Abendlandes, der Freiheit der Völker und des Glaubens an eine glückliche Zukunft. Dr. Goebbels hat die bolschewistische Gefahr in drei Thesen klar umrissen: 1. Ohne die deutsche Widerstandskraft verfällt ganz Europa dem Bolsche-- wismus; 2. eine grundlegende Rettung Europas kann nur durch die deutsche Wehrmacht kommen und 3. Gefahr ist im Verzüge, wenn nicht schnell Jäftsbe, j V W ▼ ▼ W* V J WWW V Z ein einzig«« 2a i>.r B««i.schast ,n »öchst-m Einsatz an Arb.» und Opf.rn für tun (Sieg Ü6.r »en Boisch-w.-mn« “‘fe ift jetzt nicht der Aus°nbNch danachfragen, wie alles gekommen ist. Das ydvdo x ip ^ller Rechenschaftslegung überlassen bleibe. , & Offenheit erfolgen soll und dem deutschen 3>er WeltSjsentlichkeit z°iZ?n wird, das das 9^ das uns in den letzten Wochen bet Ti tiefe, schicksalhafte B°deutnnS Heldenopfer, bas unsere Soldaten einer ausbrachten, ist für die ganze Ostsron aetDefen. Es Waggebenben geschichUichen D^eu H Zuwar nicht umsonst. Warum, das wirb nie o tun ft beweisen. meraangen« Wenn ich nunmehr überdie m 9^ (cnte, so beit hinaus den Blick Stunde tue vch das mit voller Absicht. Dre vru» ist unbesiegbar. s Das Gedächtnis an die Helden von Stalu^ad DU also auch heute bei meiner Rede vor Ihnen and vor dem deutschen Volke eine tiefe Derpfl ch img für mich und für uns alle «ein. 5ich weiß nicht, wie viele Millionen Menschen, uver ne Aetherwellen mit uns verbunden, heute abend a : er Front und in der Heimat °n dieser Kundgebung »ilnehmen und meine Zuhörer (mb. Ach mochte z hnen allen au« tiefstem 6-rZ-n Mm t.eMen Arzen »rechen. Ich glaube, das ganze deutsche Volk >st m «i6=r Leidenschaft bei der Sache d,e «h Ihnen leute abend oorzutragen habe. Ich will esy «eine Ausführungen auch mit dem g 3 . • eiligen Ernst und dem -Nenen F e mut, den die Stunde von uns erforb^r , Sotten. Das im Nationalsozial.smus erzogene. chuüe und disziplinierte deutsche Voll kann d aolle Wahrheit oertragen. Es mech. um die Lage des Reiches bestellt >st, und seine nmg kann es deshalb gerade auch ouff h'rten der Bedrängtheit der Situation nötigen har^,, ra auch härtesten Folgerungen z 5 h Deutschen sind gewappnet gegen Schwache und^n^ Galligkeit, und Schlage und Unglucksf e de t Ses verleihen uns nur SusatzUche K t , Wossenheit und eine seelische und kampseripy Aktivität, die bereit ist, alle Schwer gkeiten unv Hindernifse mit reooluttonarem Elan zu s mi Jen esi front i werden zti iibnL* /ebener Familienblätter | ImaUmBild DieScholle ÜhrJ; I Bezugspreis: ei Monatlich.....RM.1.80 ^stellgebübr... ,, -.25 ?N\ bei Nichterscheinen vN einzelnen Nummern 'leiiiE jssvlge höherer Gewalt Wd Piel. ^rteigenoffen und Parteigenossinnen! (Es ist jetzt knapp drei Wochen her, daß ich das htemal bei Gelegenheit der Verlesung der Pro- flimation des Führers zum Zehnjahrestag der Machtergreifung von dieser Stelle aus zu Ihnen uno -U M Luar d. I zchammengesunden zu einer!faben nennet. Has deutsche Sunbcebunq der Einheit, der Geschlossenheit, ober cich der festen Willenskraft, mit dm Uten, die dieser Krieg in seinem vierten Jahre vor ns auftürmt, fertig zu werden. (F.s war für mich unh wohl für Sie alle er- hütiemb, einige Tage später zu vernehmen, daß i.e letzten heldenhaften Kämpfer von Stalin- trab, in dieser Stunde durch die Aetherwellen rit uns verbunden, an unserer erhebenden Sport- lalastkiindgebung teilgenommen haben Sie Mitten i ihrem Schluhbericht, daß sie die Prottamation i«s Führers vernommen und vielleicht zum letzten ml in ihrem Leben mit uns zusammen mit er- bbenen Händen die Nattonalhymne g-efung sozialismus haben genügt, bas deutsche Volk über den Ernst der schicksalhaften Problematik, die aus dem östlichen Bolschewismus entspringt, vollkommen aulzuklären. Man wird jetzt auch verstehen, wanim mir unsere Nürnberger Parteitage fo oft unter das Signum des Kampfes gegen den Bolschewismus gestellt haben. Wir erhoben damals unsere warnende Stimme vor dem deutschen Volk und vor der Weltöffentlichkeit, um die von einer Willens- uno Geisteslähmung ohnegleichen befallene abendländische Menschheit zum Erwachen zu drin- g-n und ihr di« «EN -Nm I mgesiM' d^'gi^ckifchin "«üiaübe^ di«' hier der Lorbandensefn ^d?r östlichen Boli-hk-rismus er- deutschen Wehrmacht unmittelbar und dem deutschen wächsern der ein Volk von s-st 200 Millionen dem! Volke mittelbar gestellt ,st. Ä zmiag.ly. Februar M3 GichenerAmeiger W iLr V Wi°derbchungMatN°ff-N General-AnzeigersürObechesfen Hießen, rchulftrah« 7-9 Vereinbarung) 25 ,me^t Deutschland der einzige Schutz des Kontinents Der totale Krieg ist das Gebot der Stunde tärischen Machtmittel, noch die geistige Einstellung ihrer Völker, um dem Bolschewismus auch nur den geringsten Widerstand entgegenzusetzen. Sie würden im Bedarfsfall von seinen motorisierten Roboterdivisionen in wenigen Tagen überfahren werden. In den Hauptstädten der mittleren und kleinen euro- gegen den Aufruhr der Steppe. Cs hatte deshalb nicht nur eine militärische, sondern auch eine geistige und seelische Bedeutung für das deutsche Volk von tiefgreifender Wirkung. Erst hier sind uns unsere Augen für die aus diesem Krieg erwachsende Problematik vollkommen geöffnet worden. Wir ivollen jetzt gar nichts mehr von flachen Hoffnungen und Illusionen hören. Wir wollen den Tatsachen, und wenn sie noch so hart und grausam sind, mutig in die Augen schauen. Denn jedesmal noch hat es sich in der Geschichte unserer Partei und unseres Staates erwiesen, daß eine erkannte Gefahr bald schon eine gebannte Gefahr ist. Im Zeichen dieses heroischen Widerstandes stehen unsere weiteren schwersten Abwehrkämpfe im Osten. Sie beanspruchen unsere Sol- baten und ihre Waffen in einem Umfange, der uns bei allen bisherigen Feldzügen vollkommen unbekannt gewesen ist. Im Osten tobt ein Krieg ohne Gnade. Der Führer hat ihn richtig charakterisiert, als er erklärte, es würden aus ihm nicht Sieger und Besiegte, sondern nur noch Ueberlebende und Vernichtete hervorgehen. Das deutsche Volk hat das ganz klar erkannt. Mit seinem gesunden Instinkt hat es sich auf eigene! Weise einen Weg durch das Gestrüpp der tagesaktuell bedingten geistigen und seelischen Schwierigkeiten dieses Krieges gebahnt. Wir wissen heute genau, daß der Blitzkrieg des Polen- und Westfeldzuges für den Osten nur noch eine bedingte Gültigkeit hat. hier kämpft die deutsche Nation um ihr alles. Wir sind in diesem Kampf zu der Erkenntnis gekommen, daß das deutsche Volk hier seine heiligsten Güter, seine Familien, seine Frauen und seine Kinder, die Schönheit und Unberührtheit seiner Landschaft, seine Städte und Dörfer, das zweitausendjährige Erbe seiner Kultur und alles, was uns das Leben lebenswert macht, zu verteidigen hat. Lebensstandards. Das hat durchaus nichts mit Nachahmung bolschewistischer Methoden zu tun. Wir haben auch früher im Kampf gegen die Kommunistische Partei andere Methoden angewandt, als wir sie gegen die bürgerlichen Parteien an- wandten, denn hier trat uns ein Gegner entgegen, der anders angefaßt werden mußte, wenn man mU ihm fertig werden wollte. Er bediente sich des Terrors, um die nationaffozialistische Bewegung mederzuschlagen. Terror aber wird nicht mit geistigen Argumenten, sondern nur mit Geaen- terror gebrochen. päischen Staaten tröstet man sich mit der Absicht, man müsse sich gegen die bolschewistische Gefahr seelisch rüsten, das erinnert verzweifelt an die Erklärungen der bürgerlichen Mittelparteien aus dem Jahre 1932, daß der Kampf gegen den Kommunismus nur mit geistigen Waffen ausgefochten und gewonnen werden könne. Diese Behauptung war uns auch damals zu albern, als daß wir uns damit auseinandergesetzt hätten. Der östliche Bolschewismus ist nicht nur eine terroristische Lehre, sondern auch eine terroristische Praxis. Er verfolgt seine Ziele und Zwecke mit einer infernalischen Gründlichkeit, unter restloser Ausschöpfung feines; inneren Potentials und ohne jede Rücksichtnahme auf Glück, Wohlstand und Frieden der von ihm unterjochten Völkerschaften. Was wollten England und Amerika tun, wenn der europäische Kontinent im gröbsten Unglücksfall dem Bolschewismus in die Arme fiele? Will man Europa von London aus vielleicht einreden, daß eine solche Entwicklung an der Kanalgrenze Haltmachen würde? Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, daß der Bolschewismus feine Fremdenlegionen auf dem Boden aller demokratischen Staaten bereits in den kommunistischen Parteien stehen hat. Keiner dieser Staaten kann Im Zeichen all dieser lleberlegungen sieht die militärische Belastung des Reiches im Osten. Der Krieg der mechanisierten Roboter gegen Deutschland und gegen Europa ist auf feinen Höhepunkt gestiegen. Das deutsche Volk erfüllt mit seinen Achsenpartnern im wahrsten Sinne des Wortes eine europäische IHiffion, wenn es dieser unmittelbaren und ernsten Lebensbedrohung mit den Waffen entgegentritt. Wir lassen uns nicht durch das Geschrei des internationalen Judentums in aller Welt in der mutigen und aufrechten Fortführung des gigantischen Kampfes gegen diese Weltpest beirren. Er kann und darf nur mit Sieg enden, (taute Zwischenrufe: „Deutsche Wanner ans Gewehr! — Deutsche Frauen an die Arbeit!) Das Ringen um Stalingrad wurde in seiner tragischen Verwicklung geradezu zu einem Symbol dieses heroischen männlichen Widerstandes, fchewismus durchaus keinen Widersinn, sondern einen tiefen und ursächlichen Sinn darstellt. lieber unser Land hinweg reicht sich bereits das westeuropäische scheinzivilrsierte Judentum und das Judentum des östlichen Ghettos die Hände. Damit ist Europa in Todesgefahr. Ich schmeichle mir nicht, mit diesen Ausführungen die öffentliche Meinung in den neutralen oder gar in den feindlichen Staaten alarmieren zu können, das ist auch nicht ihr Zweck und ihre Absicht. Ich weiß, daß die englische Presse morgen mit einem wütenden Gekläff über mich herfallen wird, ich hätte angesichts unserer Belastung an der Ostfront die ersten Friedensfühler ausgestreckt. (Lautes Ge-, lachter.) Davon kann überhaupt keine Rede! sein. In Deutschland denkt heute kein Mensch an einen faulen Kompromiß, das ganze Volk denkt nur an einen harten Krieg. (Stürmische Zustimmungskundgebungen, lautes Getrampel und Zwischenrufe.) Ich beanspruche aber als ein verantwortlicher Sprecher des führenden Landes dieses Kontinents für mich das souveräne Recht, eine Gefahr eine Gefahr zu nennen, wenn sie nicht nur unser eigenes Land, sondern unseren ganzen Erdteil bedroht. Als Ratio- nalsozialisten haben wir die Pflicht, Alarm zu schlagen gegen die versuchte Ehaotisierung des europäischen Kontinents durch das internationale Judentum, das sich im Bolschewismus eine terroristische Militärmacht aufgebaut hat, deren Bedrohlichkeit nicht überschätzt werden kann. Die dritte These, die ich hier näher erläutern will, ist die, daß Gefahr unmittelbar im Verzüge ist. Die Lähmungserscheinungen der westeuropäischen De- mokratien gegen ihre tödlichste Bedrohung sind herzbeklemmend. Das internationale Judentum fördert sie mit allen Kräften. Genau so, wie der Widerstand gegen den Kommunismus in unserem Kampf um die Macht in unserem eigenen Lande von den jüdischen Zeitungen künstlich eingeschläfert und nur durch den Nationalsozialismus wieder erweckt wurde, genau so ist das heute bei den anderen Völkern der Fall. Das Judentum erweist sich hier wieder einmal als die Inkarnation des Bösen, als plastischer Dä- Der fötale Krieg also ist das Gebot der Stunde. Es muß jetzt zu Ende sein mit den bürgerlichen Zimperlichkeiten, die auch in diesem Schicksalskampf nach dem Grundsatz verfahren wollen: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß! Die Gefahr, vor der wir stehen, ist riesengroß. Riesengroß müssen deshalb auch die Anstrengungen fein, mit denen wir ihr enf- gegentreten. Es ist also jetzt die Stunde gekommen, die Glacehandschuhe ausznziehen und die Faust zu bandagieren. (Orkanartiger Beifall.) Es geht nicht an, das reiche Kriegspotential nicht nur unseres eigenen Landes, sondern der uns zur Verfügung stehenden bedeutenden Teile Europas nur flüchtig und an der Oberfläche auszuschöpfen. Es muß g a n z zur Ausschöpfung gelangen, und zwar so schnell und so gründlich wie nur möglich. Hier wäre eine falsche Rücksicht vollkommen fehl am Orte. Europas Zukunft hängt von unserem Kampfe im Osten ab. Wir stehen zu seinem Schuhe bereit. Das deutsche Volk stellt sein kostbarstes nationales Blut für diesen Kampf zur Verfügung. Der übrige Teil Europas sollte hierfür wenigstens seine Arbeit zur Verfügung stellen. Wer diesen Kampf im übrigen Europa heute noch nicht versteht, wird uns morgen auf den Knien danken, daß wir Ihn mutig und unbeirrt aus uns genommen haben. [ Teil sich an den Lasten und an der Verantwor des Krieges vo.rbeizudrücken versucht. Die Maß men, die wir getroffen haben und noch treffen t sen, werden deshalb vom Geiste einer nationatso listischen Gerechtigkeit erfüllt sein. Wir nehmen 6 Rücksicht auf Stand.und Beruf. Arm und reich, hoch und niedrig müssen in gleicher Weise 6t sprucht werden. Jedermann wird in dieser ernste Phase unseres Schicksalskampfes zur Erfüllung m | ner Pflicht der'Nation gegenüber an gehalten, ‘gj nötig, gezwungen werden. Wir wissen uns au® dabei in voller Uebereinstimmung mit dem natioi^ len Willen unseres Volkes. Wir wollen lieber m viel als zu wenig Kraft zur Erringung unferJJ Sieges anwenden. Noch niemals ist ein Krieg m der Geschichte der Völker verlorengegangen, weil bie Führung zuviel Soldaten und Waffen hatte. Srh, viele aber gingen verloren, weil das Umgekehrte Fall war. Ich habe schon in der Oeffenllichkeit erklärf, i daß die kriegsentscheidende Aufgabe der Gegen, wart darin besteht, dem Führer durch einschnei, dendste Maßnahmen in der Heimat eine opc« ’ rat i oe Reserve bereitzustellen, die ihm die Möglichkeit gibt, im kommenden Frühjahr unb | Sommer die Offensive (orkanartiger Beifall) | aufs neue aufzunehmen und den Versuch zu machen, dem sowjetischen Bolschewismus den entscheidenden Schlag zu versehen. Je mehr wir dem Führer an Kraft in die Hand geben, um so vernichtender wird dieser Schlag sein. Es ist also nicht mehr angebracht, unzeitgemäßen Frie- densvorstellungen zu huldigen. Das trägt nicht ZU feiner Verlängerung, sondern nur zu feiner Beschleunigung bei. Der totalste und radikalste Krieg ist auch der kürzeste. Dir müssen im Osten wieder offensiv werden. (Stürmische Zustim- mungskundgebungen.) Dir müssen dazu die notigen Kräfte, die im Lande noch in reichem Maße vorhanden sind, mobilisieren, und zwar nicht auf organisatorische, sondern auch auf improvisatorische Weise. Lin umständliches bürokratisches Verfahren führt hier nur langsam 3um Ziel. Die Stunde aber drängt. Eile ist ihr Gebot. eine bestimmte Volksschicht das deutsche Krieqs- potentlal schwächen, und damit unsere Kriegführung gefährden. Im Gegenteil, wir verzichten freiwillig auf einen bedeutenden Teil dieses Lebensstandards um das Kriegspotential so schnell und so gründlich wie möglich zu erhöhen. Diese Aktion stellt keinen Selbstzweck, sondern nur ein Mittel zum Zweck dar, um so höher wird nach dem Siege wieder der soziale Lebensstandard unseres Volkes steigen. Wir brauchen die bolschewistischen Methoden schon deshalb nicht nachzuahmen, weil wir über das bessere Menschen- und Führungsmaterial verfügen und damit! einen großen Vorsprung besitzen. Aber wir müssen, wie die Entwicklung zeigt, viel mehr tun, als wir bisher getan haben, um dem Krieg im Osten eine entscheidende Wendung zum Besseren zu geben. -‘2? üLri«en herrscht darüber, wie mir aus ungezählten Briefen aus der Heimat und Zustimmungskundgebungen von der Front mitgeteilt wird, im ganzen deutschen Volke überhaupt nureineMei- nunq. Jedermann weiß, daß dieser Krieg, wenn wir ihn verlören, uns alle vernichten würde. Und darum ist das Volk mit seiner Führung einoerstan-! den und entschlossen, nunmehr zur radikalsten! Selb sth ilfe zu schreiten. Die breiten arbeitenden Massen unseres Volkes machen der Regierung nicht zum Vorwurf, daß sie zu rücksichtslos, sondern höchstens, daß sie zu rücksichtsvoll vorgeht. Man frage landauf, landab das deutsche Volk. Man wird über-1 att nur die eine Antwort erhalten — das Radikalste ist heute eben radikal, und das Totalste ist heute eben total genug, um den Sieg zu erringen. Darum ist die' totale Kriegführung eine Sache öes ganzen deutschen Volkes. Niemand kann sich auch nur mit einem Schein von Berechtigung an ihren Forderungen vorbeidrücken. Als ich rn meiner Rede vom 30. Januar von dieser Stelle aus den totalen Krieg proklamierte, schollen mir, aus den um mich versammelten Menschenmassen Orkane der Zustimmung zu. Ich kann also feststel- len daß die Führung sich in ihren Maßnahmen in vollkommener Uebereinstimung mit dem ganzen leutschen Volk in der Heimat und an der Front be- indet. Das Volk will alle, auch die schwersten Be- astungen auf sich nehmen und ist bereit, jedes Oper zu bringen, wenn damit dem großen Ziel des Sieges gedient wird. Die Voraussetzung dazu aber ist selbstverständlich die, daß d i e L a st e'n gerecht verteilt werden. Es darf nicht geduldet werden, daß der weitaus größte Teil des Volkes die ganze Für diese Schatze unseres reichen Volkstums hat der Bolschewismus natürlich nicht das geringste Verständnis, und er würde auch im Bedarfsfälle darauf nicht die geringste Rücksicht nehmen. Er tut das ja nicht einmal seinem eigenen Volke gegenüber. Die Sowjetunion hat das bolschewistisch- Kriegspotential seit 25, Jahren in einem Umfange ausgeschöpft, der für uns gänzlich unvorstellbar toar und deshalb von uns auch falsch eingeschätzt wurde. Das terroristische Judentum hat sich in I Rußland 200 Millionen Menschen dienstbar gemacht, dabei seine zynischen Methoden und Prak- hfen mit der stumpfen Zähigkeit der ruMchen m i vermählt, die deshalb eine um so größere Gefahr für die europäischen Kulturvölker darstellt. Im Osten wird ein ganzes Volk zum Kampf gezwungen. Hier werden Männer, Frauen, ja Kinder I nicht nur in die Rüstungsfabriken, sondern auch hn den Krieg getrieben. 200 Millionen stehen uns hier teils unter dem Terror der GPU., teils be- fangen in einer teuflischen Anschauung, mit wilder Stumpfheit gegenüber. Die Masse von Panzern, die in diesem Winter unsere östliche Front beren- nen, sind das Ergebnis eines 25jährigen sozialen Unglücks und Elends des bolschewistischen Volkes. Dagegen müssen wir mit entsprechenden Gegenmaßnahmen antreten, wenn wir nicht das Spiel als verloren aufgeben- wollen. > Ich gebe meiner festen Ueberzeugung Ausdruck, daß wir die bolschewistische Gefahr auf die Dauer | nur meoerringcn können, wenn wir ihr, wenn auch nicht mit gleichen, so doch mit g l e i ch w e r t i - gen Methoden entgegentreten. (Bravorufe.) Die deutsche Nation steht damit vor der ernstesten Frage dieses Krieges, nämlich der, die Entschlossen- heit aufzubringen, alles einzusetzen, um alles, was pe besitzt, zu erhalten, und alles, was sie zum spä- teren Leben notig hat, dazu zu gewinnen. Es geht also nicht mehr darum, heute einen hohen Lebensstandard auf Kosten unserer Verteidigungskraft , gegen den Osten ausrechtzuerhalten, es geht viel- , m rJum' ,Urtfere Verteidigungskraft zu stärken ' auf Kosten eines nicht mehr zeitgemäßen hohen , lionen Händen frat einzusetzen, und zwar landab, landab. Die Maßnahmen, die wir bereits getroffen haben und noch treffen müssen und die ich im wei- . teren Teil meiner Ausführungen des näheren er» - läutern werde, sind einschneidend für das gesamtr : private und öffentliche Leben. Die Opfer, Die der . einzelne Bürger dabei zu bringen hakTfind manch« mal schwer, aber sie bedeuten nur wenig den Opfern ; gegenüber, die er bringen müßte, wtznn er sich zu diesen Opfern weigerte und damit das größte na- twnale Unglück über unser Volk Heraufbeschworte I ist besser, zur rechten Zeit einen Schritt zu tun, als zu warten und die Krankheit sich erst richtig festsetzen zu lassen. Man darf aber dein Operateur, der den Schnitt tut, nicht in den Arm !allen ober ihn gar wegen Körperverletzung an- klagen. Er schneidet nicht, um zu töten, sondern um I das Leben des Patienten zu retten. Wiederum muß ich hier betonen, daß, je schwerer die Opfer sind, die das deutsche Volk zu bringen IJat, um so dringender die Forderung erhoben wer« Öen muß, daß sie gerecht verteilt werden. Das will lauer) bas Volk. Niemand sträubt sich heute gegen bie Uebernahme von auch schwersten Kriegslasten. Aber es muß natürlich aus jeden aufreizend wirken, wenn gewisse Leute immer wieder versuchen, sch an den Lasten überhaupt vorbeizudrücken. Die nationalsozialistische Staatsführung hat die moralische, aber auch ftaatspolitische Pflicht, solchen Versuchen mannhaft, wenn nötig, mit drakonischen Strafen I entgegenzutreten. Schonung wäre hier vollkommen seh! am Platze und würde allmählich zu einer Der-- wirrung ber Gefühle und Ansichten unseres Volkes | j.^en, die eine schwere Gefährdung unserer öffenb 1 Kriegsmoral nach sich ziehen müßte. cm t fmb somit auch gezwungen, eine Reihe von, Maßnahmen zu treffen, die zwar für die Krieg' fuhrung an sich nicht von lebenswichtiger Bedeutung sind, die aber für die Aufrechterhaltung der Kriegsmoral in der Heimat und an der Front erforderlich erscheinen. Auch die Optik des Krieges, d. h. das äußere Bild der Kriegführung, ist im vierten Kriegsjahr von ausschlaggebender Wichtig- keit. Die Front hat angesichts der übermenschlichen Opfer, die sie täglich zu bringen hat. ein elementares Anrecht daraus, daß auch nicht ein einziger in der Heimat das Recht für sich in Anspruch nimmt, am Kriege und seinen Pflichten vorbeizugehen. Aber nicht nur die Front fordert das, sondern auch der weitaus überwiegende anständige Teil der Heimat. Die Fleißigen besitzen einen Anspruch darauf, daß, wenn sie 10 und 12 und manchmal 14 Stunden täglich arbeiten, sich direkt neben ihnen nicht die Faulenzer räkeln und gar noch die anderen für dumm und nicht raffiniert genug halten. Die Heimat muß m ihrer Gesamtheit sauber und intakt bleiben. Nichts darf ihr kriegsgemäßes Bild trüben. Es sind deshalb eine Reihe von Maßnahmen getroffen worden, die dieser neuen Optik des Krieges Rechnung tragen. Wir haben beispielsweise die Schließung der Bars und Nachtlokale angeordnet. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es heute noch Menschen gibt, die ihre Kriegspflichten voll erfüllen und gleichzeitig bis tief in die Nacht in Amusierlokalen herumsitzen. Ich muß daraus nur folgern, daß sie es mit ihren Kriegspflichten nicht allzu genau nehmen. Wir haben diese Amüsierlokale geschlossen, weil sie änfingen, uns lästig zu fallen und das Bild des Krieges trübten. Wir verfolgen damit durchaus keine muckerischen Ziele. Nach dem Kriege wollen wir gern wieder nach dem Grundsatz j versahren: Leben und leben lassen. Während des Krieges aber gilt der Grundsatz: Kämpfen und kämpfen lassen! Auch Luxusrestaurants, deren Aufwand in keinem Verhältnis zum erzielten Effekt steht, sind der Schließung verfallen. Es mag fein, daß der eine oder der andere auch während des Krieges noch in der Pflege des Magens seine Hauptaufgabe sieht. Auf ihn können wir dabei feine Rücksicht nehmen. Wenn an der Front unsere kämpfenden Truppen vom Grenadier bis zum Generalfeldmarschall aus der Feldküche essen, so glaube ich ist es nicht zuviel verlangt, wenn wir in der Heim« jeden zwingen, wenigstens auf die elementarsten . Dse geistige Bedrohung, die der Bolschewismus,-......Ir- .... — ...uD «,lc ^uu^ur öarftettt, wird auch im neutralen Ausland nicht durch das ganze Volk gehen! Eine Arbeit von Mil, beftnitten. lieber die geistige Bedrohung hinaus ÄV "* ' ' aber stellt er nun für uns und Europa eine unmittelbare militärische Bedrohung dar. Ihr nur mit geistigen Argumenten entgegentreten zu wol- len, würde bei dem Kreml-Gewaltigen wahrscheinlich stürmische Heiterkeit auslösen. Wir sind nicht so dumm und so kurzsichtig, den Kampf gegen den Bolschewismus mit derartig unzulänglichen Mitteln auch nur zu versuchen. Wir wollen auch nicht auf uns das Wort angewandt sehen, daß nur die aller» größten Kälber sich ihre Metzger selber wählen. Wir sind entschlossen, unser Leben mit allen Mitteln Zu verteidigen, ohne Rücksicht darauf, ob die uns umgebende Welt die Notwendigkeit dieses Kampfes einsieht oder nicht. Wir haben die Gefahr, die uns aus dem Osten drohte, immer hoch, aber leider! immer noch nicht hoch genug eingeschätzt. Der Krieg I bat auch hier unsere nationalsozialistischen Anschauungen nicht nur bestätigt, sondern überbestätigt. Da wir ine Gefahr zwar sahen, ober nicht in ihrer ganzen Größe erkannten, haben wir dementsprechend auch den Krieg, man mochte fast sagen, mit der linken Hand zu führen versucht. Das Ergebnis ist unbestiedigend. Wir müssen uns also zu dem Entschluß durchringen, nun ganze Sache h' ^en Krieg um das Leben unseres! Volkes auch mit dem Leben des ganzen Volkes zu bestreiten. von ihr bedrohten Teile unseres Volkes in Sicherheit, mon des Verfalls und als Träger eines internafio* e und stellt damit wieder eine entsprechende An-- lhl Männer für die Front frei. Das gilt für alle lienststellen in der Heimat. Vielleicht wird gerade ■ luburd) auch die Arbeit in den Aemtern etwas Weller und etwas weniger schwerfällig vor sich ei)en. Mr müssen im Kriege lernen, nicht nur öEndlich, sondern auch prompt zu arbeiten. Der cwDat an der Front hat auch nicht wochenlang ;$rt, sich eine Maßnahme zu überlegen, sie von !«and zu Hand wetterzugeben oder in den Akten ' erstarren zu lassen. Er muß sofort handeln, t eil er sonst sein Leben verliert. Wir in der Hei° . iwrt verlieren zwar durch schwerfälliges Arbeiten ücht unser eigenes Leben, aber wir gefährden Inmit aus die Dauer das Leben unseres Volkes, l uch alberne Arbeiten, die mit dem Kriege über- hupt nichts zu tun haben, müssen bei Industrie ■.mb Verwaltung abgestellt werden. Vieles, was Im Frieden schön und erstrebenswert war, wirkt im ! riefle nur lächerlich. Wenn sich beispielsweise, wie uir oerichtet wurde, eine Reihe von Stellen wochen- !ing mit der Frage beschäftigen, ob man das Wort Akkumulator durch das Wort Sammler ersetzen »He, und darüber sogar umfangreiche Aktenvor- änge anlegen, so habe ich den Eindruck, und ich laube, das deutsche Volk teilt diesen, daß Personen, e sich im Kriege mit solchen Kindereien beschäfti- 2n, nicht ganz ausgelastet sind und zweckmäßiger- »eise in eine Munitionsfabrik gesteckt oder an tne Das alles will auchdie Fron k. Das for- betf mit stürmischer Zustimmung das ganze deutsche Volk. Ls will jetzt nichts mehr hören von kriegsunwichtiger Betriebsamkeit und ähnlichen Wichtigtuereien, die Zeit und Aufwand erfordern. Ls will nichts mehr hören von einem überspannten Umständlichen Fragebogenunwesen für jeden Unsinn. Es will sich nicht in tausend Kleinigkeiten verzetteln, die für den Frieden vielleicht wichtig waren, für den Krieg aber keine Bedeutung besitzen. Ls braucht auch nicht unter dauernder Erinnerung an das schwere Opfer unserer Soldaten in Stalingrad an seine Pflicht ermahnt zu werden. Ls weiß, was es zu tun und zu lassen hat. Es will eine spartanische Lebensführung für alle, für hoch und niedrig und arm und reich. So wie der Führer dem ganzen Volke sein Beispiel gibt, so muh das ganze deutsche Volk in allen seinen Schichten sich dieses Beispiel auch zum Vorbild nehmen. Wenn er nur Arbeit und Sorgen kennt, so wollen wir ihm Arbeit und Sorgen nicht allein überlassen, sondern den Teil, den wir ihm abnehmen können, auch auf uns nehmen. Die Zeit, die wir heute durchleben, hat in ihrer ganzen Anlage für jeden echten Nationalsozialisten eine verblüffende Aehnlichkeit mit der Kampfzeit. Da und immer haben mir so gehandelt. Wir sind immer mit dem Volke durch dick und dünn gegangen, und darum ist das Volk uns auch auf allen Wegen gefolgt. Wir haben immer mit dem Volk gemeinsam alle Lasten getragen, und deshalb schienen uns die Lasten nicht schwer, sondern leicht zu sein. Das Volk will geführt werden. Noch niemals gab es in der Geschichte ein Beispiel dafür, daß in einer kritischen Stunde des nationalen Lebens das Volk einer tapferen und entschlossenen Führung die Gefolgschaft ver- Am was des Volkes Kamps- und Arbeikskrast stählt, ist kriegswichtig. rabifülj,« im O’J M1 agt hätte. ... Ich möchte in diesem Zusammenhang auch über einige praktische Maßnahmen des totalen Krieges, die wir bereits getroffen haben, ein paar Worte verlieren. Das Problem, um das es sich dabei handelt, heißt: Freimachung von Soldaten für die Front, Freimachung von Ar- beitem und Arbeiterinnen für bte Rüstungs wirtschaft. Diesen beiden Zielen müssen alle anderen Bedürfnisse untergeordnet werden, selbst auf Kosten unseres sozialen Lebensniveaus während des Krieges. Das soll nicht eine endgültige Stabilisierung unseres Lebensstandards darstellen, sondern gilt nur als Mittel zur Erreichung des Zweckes, nämlich eines totalen Sieges. Es müssen im Rahmen dieser Aktion Hunderttausende von U.-K.-Stellungen in der Heimat aufgehoben werden. Diese U.-K.-Stellungen waren bisher notwendig, weil wir nicht ausreichend Fach- und Schlüsselkräfte zur Verfügung hatten, die die durch Aufhebung der U.-K.-Stellungen leerwerdenden Plätze besetzen konnten. Es ist der Sinn der getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen, die dafür benötigten Arbeitskräfte zu mobilisieren. Darum geht unser Appell an die noch außerhalb der Kriegswirtschaft stehenden Männer und die bisher noch außerhalb des Arbeitsprozesses stehenden Frauen. Sie werden sich diesem Appell nicht versagen wollen und auch nicht versagen können. Die Arbeitspflicht für Frauen ist sehr weitschichtig gefaßt worden. Das heißt aber nicht, daß nur diejenigen, die tm Gesetz genannt worben sind, arbeiten dürfen. 3eber ift uns willkommen, und je mehr sich für den großen Umschichtungsprozeß in der inneren Wirtschaft zur Verfügung stellen, um so mehr Soldaten können wir für die Front frei machen. (Stürmischer Beifall.) Ich müßte mich sehr in den deutschen Frcmen täu= iheS wenn ich annehmen sollte, daß sie den hiermit an sie ergangenen Appell überhören wollten. Sie werben sich nicht in engherziger Weise an das Gesetz antiammern ober gar noch versuchen durch eine Maschen zu schlüpfen. Im übrigen würben die wenigen, die solche Absichten verfolgen, barmt bei uns nicht landen. Aerztliche Atteste werben statt der aufgerufenen Arbeitskraft nicht als vollwertig an- genommen. Auch eine etwaige Aübi-Arbeit, bie man sich beim Mann ober beim Schwager oder bei einem guten Bekannten verschafft, um sich unbeaufsichtigt weiter an der Arbeit vorbeidrucken zu können, wirb von uns mit entsprechenden Gegenmaßnahmen beantwortet werben. Die wenigen, die olche Pläne verfolgen, können sich damit m der öff^itlichen Wertung nur selbst erledigen. Das Volk wirb ihnen die größte Verachtung zollen. Niemand schwere Opfer bringen müssen. Ich habe Verstand» nie für diese Opfer, und die Volksfuhrung ist bemüht, diese auf ein Mindestmaß zu beschranken» aber ein gewisser Rest wirb übrig bleiben, ber ge^ tragen werben muß. Nach bem Kriege merben wir das, was wir heute auflösen, größer und schon^ denn je wieber neu aufbauen, und ber Staat wir© dazu seine helfende Hand leihen. Ich wende mich in diesem Zusammenhang eindringlich gegen die Behauptung, daß mit unseren Maßnahmen eine Stillegung des Mittefftandes ober eine Monopolisierung unserer Wirtschaft bezweckt mürbe. Nach bem Kriege wirb ber Mittel« stand sofort wieder in größtem Umfange mirt* schaftlich unb sozial wieberhergestellt. Die augenblicklichen Maßnahmen sind ausschließlich Notmaßnahmen für die Kriegszwecke und Kriegsbedursmsse. Sie streben nicht nur eine strukturelle Veränderung ber Wirtschaft an, sondern sind lediglich auf das Ziel ausgerichtet, den Sieg so schnell und so grmid- lich wie möglich erkämpfen zu helfen, denn hiev liegt der Weg zum Siege. 9lur, wenn wie ausreichend kämpfende Männer und Waffen haben» können wir uns der Bedrohung aus dem Osten und einer von den angelsächsischen Mächten provozierten Bedrohung aus bem Westen ober Sudosten mit allen Mitteln entgegenwerfen. Man soll sich m Lonbon und Washington keinem Zweifel hingeben über den Empfang, den die deutsche Wehrmacht einem Invasionsversuch, werde er an einer Shells in Europa wo auch immer unternommen, ent- HaliM >taat y rfchinl n berti tis-he 6t! derholM er Fall'^ t Beink ch Mil M märten, >, nb es itij - ütafl it von ar landchl ts gttrm ich im 51| iäheren 0 las aefen er, oie t- siiid muri den Dpfn 1 er sich; größte i) steschM Schritt < it sich ci aber k i den 6 letzung 0 sondern e $, je s^ zu bring hoben vl' 1. Stoss, reute W iriegslch end toirfr. -suchen, 6i . Sie ndb moralilfr 1 Bersck'. en Dollfon®" einer eres Wb erer öf^ te. Steifte* die Ni BedeM der §r!^' erfordkn'- . b.ft. ng, r| mensWl e(ementarfc| iger m ^1 mEl 71 <*,l ier W\ arauf. Ml 4 EMI n M Li nderei^I aft bl^I en. I !-S «I Mi', I X'g idttenjl ;S$\ stachel sS rS\ rung unserer Bequemlichkeit kämpfen. Auch unb ge-' rabe die Kriegerfrauen werden das verstehen. Sie werden es für ihre höchste Verpflichtung halten, ihren Männern draußen an der Front dadurch zur Seite zu treten, daß sie sich einer kriegswichtigen Arbeit zur Verfügung stellen. Das betrifft vor allem die Landwirtschaft. Dis Frauen der ßanbarbeiter haben hier ein gutes Beispiel zu geben. Es gilt für alle Männer und grauen der Grundsatz, daß es für niemanden angebracht ist, im Kriege sogar nod) weniger zu tun als im Frieden. Die Arbeit muß auf allen Gebieten vermehrt werben. Man darf übrigens nicht den Fehler machen, alles, was jetzt nötig ist, auf die Regierung zu schieden. Die Regierung kann nur die großen Rahmengesetze schaffen. Dem Rahmengesetz Leben unb Inhalt zu geben, ist Ausgabe bes arbeitenden Vokes, unb zwar soll das unter ber befeuernden Führung der Partei geschehen. Schnelles Handeln ist hier erstes Gebot. Unsere Feinds behaupten, die deutschen Frauen seien nicht in ber Lage, ben Mann in der Kriegswirtschaft zu ersetzen, bas mag für bestimmte schwere körperliche Arbeiten unserer Kriegsfertigung zu- trefsen. Darüber hinaus aber bin uf> ber lieber^ zeugung, bah bte deutsche Frau fest entschlossen ift, ►ben Platz, ben der Mann, ber an die Front geht, frei macht, in kürzester Frist voll auszufüllen. Wir brauchen uns da gar nicht auf bolschewistische Beispiele zu berufen. Auch in der deutschen Kriegswirtschaft sind fett Jahren schon Millionen bester deutscher Frauen mit größtem Erfolg tatH, und sie warten mit Ungeduld darauf, daß ihre Rechen baldigst durch neuen Zuzug vermehrt und ergänzt werden. Alle die, die sich für diese Arbeit zur Verfügung stellen, erfüllen damit nur eme Dankespflicht )er Front gegenüber. Hunderttausende sind schon gekommen, Hunderttausenbe werden noch kommen. In kürzester Frist hoffen wir damit rechnen zu können, Armeen von Arbeitskräften frei zu machen, die ihrerseits wieder Armeen von kämpfenden Frontsoldaten frei stellen werden. rtont geschickt würden. llederhaupt müssen alle, die im Dienste des ' Lölkes tätig sind, dem Volk in der Arbeit sowohl ( lie in der äußeren unb inneren Haltung stets ein ächtendes Beispiel geben. Auch an Kleinigkeiten entzündet sich manchmal der öffentliche Unmut. Es 'it beispielsweise aufreizend, wenn junge Manner uÄ Frauen morgens um 9 Uhr in Berlin durch •«en Tiergarten reiten unb dabei vielleicht ^ner Arbeiterfrau begegnen, die eine zehnstündige Nacht- thicht hinter sich hat und zu Hause drei oder vier Iber gar fünf Kinder betreuen muß. Das Bild einer nie im vollen Frieden vorbeigaloppierenden.Kaval- Itibe kann in ber Seele dieser braven Arbeiterfrau ■ ur Bitterkeit erregen. Ich habe deshalb bas Netten nrf öffentlichen Straßen und Plätzen ber Reichs •auptftabt für die Dauer des Krieges verboten. Ich Tage auch damit, glaube ich, den psychologischen Forderungen des Krieges Rechnung unb wohl auch >en Forderungen der Rücksichtnahme auf die Front. 2er Soldat, der für ein paar Tage von der Ost- cront nach Hause in Urlaub fährt und vielleicht m Berlin einen Tag Pause macht, wirb durch den Am lick eines solchen Schauspiels einen ganz falschen Eindruck von der Reichshauptstadt bekommen, er ieht ja nicht die in den Rüstungsfabriken täglich 2, 14 unb manchmal 16 Stunden werkenden hun- erttaufenbe fleißiger unb anständiger Arbeiter un Arbeiterinnen, sondern eine fröhliche Nettgesellschaft 31 an kann sich denken, welche Eindrücke aus der Öeimat er an die Front weiten)ernittett. ueber- wiupt muß jeder es sich zu einem selbstverftand- ichen Gebot der Kriegsmoral machen, aus-Vie ve- ved)tigten Forderungen des arbeitenden und kamp- »nben Volkes die qrösite Rücksicht zu nehmen. Wm , önd keine Spielverderber, aber wir lassen uns auch iid)t das Spiel verderben. Wenn beispielsweise gewisse Männer und grauen üch wochenlang in den Kurorten Herumrakeln sich wrt Gerüchte zutratschen und Schwerkrieg> - . xn und Arbeitern und Arbeiterinnen, die nach em lährigem, hartem Einsatz auL,„orh"nn» : hoben, den Platz wegnehmen, >st ist uch und deshalb obgestellt worden. Der Krieg 1 nicht die richtige Zeit für einen -'mii Unsere Freude ist bis. Z- I-'n°m Ende m° I Arbeit und der Kamps. Dar.n fmden w,r unstre i -ii-fe innere Genugtuung. Wer das ‘ m nsm Pflichtgefühl versteht, der muß zu litten lieber ein paar Jahve geflickte Kleider tra= als einen Zustand heraufbeschwören, in bem Her Volk ein paar Jahrhunderte in Lumpen lrumlaufen müßte. Was sollen heute noch Mode- l ons, bie Licht, Heizung unb menschliche Arbeits- hfi verbrauchen ... Sie werben nach dem Kriege, t;nn wir wieder Zeit und Lust dazu haben, neu Stehen. Was sollen Friseursalons, in denen ein Lchöicheitskult gepflegt wird, ber ungeheuer viel kü unb Arbeitskraft beansprucht, ber für den Sieben zwar sehr schön unb angenehm, für ben heg aber Überflüssig ist. Unsere Frauen und lachen werden einmal unseren siegreich heim- tzrenden Soldaten auch ohne ftiebensmäßige Auf- ,2chung gefallen. (Beifall.) an seine egoistischen privaten Bebürfmsse denken unb nicht an bie über alledem stehenden Notwendigkeiten des Krieges? Ich weife mit Verachtung den Vorwurf, den uns unsere Feinde machen, zurück, daß es eine Nachahmung des Dolscyewismus sei. Wir wollen den Bolschewismus nicht nachahmen, mir wollen ihn besiegen unb zwar mit Mitteln unb Methoben, bie ihm gewachsen sind. Die deutsche Frau wird das am ehesten verstehen, denn sie hat längst erkannt, baß ber Krieg, den heute unsere Männer fuhren, ein Krieg vor allem zum Schutze ihrer Kinder ift Ihr heiligstes Gut wird also in diesem Kriege durch ben Einsatz des kostbarsten Blutes unseres Volkes beschirmt. Mit diesem Kampf der Männer muß die deutsche Frau auch nach außen hin spontan ihre Solidarität bekunden, sie muß sich lieber morgen als übermorgen in die Reihen der Millionen schassender Angestellten und Arbeiterinnen einreihen und das Heer der arbeitenden Heimat auch durch ihre eigene Person vermehren. Es muß wie ein Strom der Bereitschaft durch das deutsche Volk gehen. Ich erwarte, daß sich nun ungezählte Frauen und vor allem Männer, die bisher noch keine kriegswichtige Arbeit taten, bei den Meldestellen melden. Wer sich schnell gibt, der gibt sich doppelt. Daneben vollziehen sich großzügige Zusammenlegungen in unserer allgemeinen Wirtschaft. Ich Weitz, Strö&a TM unseres Volkes habet Offensivkraft kennenlernen! Das deutsche Volk ist entschlossen, dem Führer dazu unter- Aufbietung all seiner Energien die nötige Möglichkeit zu verschaffen. In diesen Tagen hat sich die englische und amerikanische Presse sehr ausgiebig mit der Haltung des deutscher Volkes in der gegenwärtigen Krise befaßt. Die Engländer kennen das deutsche Volk nach ihren Angebereien bekanntlich viel besser als wir, feine eigene Führung. Sie geben uns scheinheilig Ratschläge, was wir zu tun und zu lassen hätten, immer in der irrigen Ansicht, das deutsche Volk von heutg gleiche dem deutschen Volk vom November 1918, bas« auf ihre Derführungskünste hereinsiel. Ich habe es «W nötig, gegen disls Annahme den Gegenbeweis Sieg", das ganze Volk daraus die Folgerung zieht und keine unnügen Reisen antritt, dagegen arbeitslose Dergnügungsreisende dadurch nur mehr Platz in der Eisenbahn bekommen. Die Eisenbahn dient heute kriegswichtigen Transporten und kriegsnotwendigen Geschäftsreisen. Urlaub hat nur ber zu beanspruchen, der sonst in feiner Arbeits- oder Kampfkraft schwer gefährdet würbe. Der Führer hat seit Beginn bes Krieges und lange vorher nicht einen Tag Urlaub gehabt. Wenn also der erste Mann im Staate seine Pflicht so erbst und so verantwortungsvoll auffaßt, bann muß bas für jeden Bürger und jede Bürgerin des Staates eine stumme, aber doch unüberhörbare Aufforderung fein, sich auch danach zu richten. Die Regierung tut andererseits alles, um dem arbeitenden Volke in dieser schweren Zeit bie nötigen Entspannungsmöglichkeiten zu erhalten. Thea- gegensetzen wird. Ich streite nicht ab, daß uns auch angesichts der Durchführung der eben geschiderten Maßnahmen noch sorgenvolle Wochen beoorstchen. Aber damit schaffen wir jetzt endgültig Luft. Wir stellen diese Maßnahmen auf die Aktionen des kommen^ den Sommers ein unb begeben uns heute, ohne ben Drohungen und Großsprechereien des Fe'ndeS irgendeine Beachtung zu schenken, an bie Arbeit, Ich bin glücklich, bieses Programm des Sieges einem deutschen Volk vortragen zu dürfen, bas' diese Maßnahmen nicht nur willig auf sich nimmt, sondern sie fordert, und zwar dringender, als das je im Verlaufe dieses Krieges ber Fall gewesen ist. Das Volk will, baß durchgreifend und schnell gehandelt wirb. Es ist Zeit! Wir müssen den Augenblick und die Stunde nützen, bamit wir* vor komenden Ueberraschungen gesichert sind. Ich wende mich bei diesem Appell an das ganze deutsche Volk, besonders aber an bie Partei als die berufene Führerin der Totalisierung unserer inne» ren Kriegführung. Sie steht nicht zum ersten Male vor einer derartig gigantischen Aufgabe. Sie wirt) diese Aufgabe mit bem an ihr gewohnten revolutionären Elyn Iur Losung bringen. Sie wirb am ehesten mit Trägheit unb Indolenz, bie sich hier und da zeigen mögen, fertig werben. Der Staat hat seine Rahmengesetze erlassen und wird deren in ben nächsten Tagen unb Wochen noch weitere erlassen. Die Nebensächlichkeiten, die in diesen Rahmengesetzen unbeachtet bleiben, müssen vom Volke selbst unter Führung der Partei durchgeführt werden. Heber allem aber, was wir jetzt unternehmen und lassen, steht für jeden gültig das moralische Gesetz, nichts zu tun, was dem Kriege schadet, und alles zu tun, was dem Siege nützt. Wir haben uns in den vergangenen Jahren oft in unseren Zeitungen und Reden auf das ftide- rizianische Beispiel berufen. Wir hatten gar keine Berechtigung dazu. Friedrich II. stand im 3. Schlesischen Kriege zeitweilig mit fünf Millionen Preußen, wie Schlieffen berechnet, 90 Millionen Europäern gegenüber, unb schon im zweiten der sieben holli» scheu Jahren erlitt er eine Niederlage, die den ganzen preußischen Staat ins Wanken brachte. Er hat niemals genug Soldaten und Waffen gehabt, um feine Schlachten ohne größtes Risiko zu schlagen. Er betrieb seine Strategie als ein System der Aushilfen. Aber er verfolgte dabei den Grund- satzt, den Feind anzugreifen, wo sich ihm eine Gelegenheit dazu bot, und ihn zu schlagen, wo er sich ihm stellte. Daß er Niederlagen erlitt, ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist vielmehr, daß der Große König in allen Schicksalsschlägen ungebrochen blieb, daß er unerschütterlich das schwan- wenn die Stunde es gebietet, gleichzutun, wie er unerschütterlich zu bleiben in allen Fügungen des Schicksals, wie er den Sieg auch unter den ungünstigsten Momenten herbeizuzwingen unb niemals an ber großen Sache, die wir verfechten, zu verzweifeln. Ich gebe meiner tiefen Ueberzeugung Ausdruck, baß bas deutsche Volk durch den ttagischsn Schicksalsschlag von Stalingrad innerlich auf das tiefste geläutert worden ist. Es hat bem Krieg in sein hartes unb erbarmungsloses Antlitz geschaut. Es weiß nun bie grausame Wahrheit und ist entschlossen, mit dem Führer durch dick und dünn zu gehen. (Stürmische Sprechchore: „Führer befiehl, mir folgen dir" hindern den Minister minutenlang am Weitersprechen.) An unserer Seite stehen treue und zuverlässige Bundesgenossen. Das italienische Volk wird mit uns unter der Führung seines großen Duce unbeirrt den. Weg zum Siege fortsetzen. Die faschistische Lehre hat es reif für alle großen Schicksalsproben gemacht. In Ostasien fügt das tapfere japanische Volk der angelsächsischen Kriegsmacht Schlag über Schlag zu. Drei Welt- und Großmächte zusammen mit ihren Verbündeten führen den Kampf gegen die plutakratische Tyrannei und bte bolschewistische Bedrohung. (Stürmische Kundgebung für die anwesende italienische Abordnung mit Exzellenz Alfieri an der Spitze.) Was kann uns geschehen, wenn mir uns den harten Proben dieses Krieges mit fester Entschlossenheit unterziehen! An der Sicherheit unseres Sieges gibt es bei uns keinen Zmeifel! Während unsere Fronten im Osten ihre gigantischen Abwehrschlachten gegen den Ansturm der Steppe schlagen, rast der Krieg unserer U-Boote über die Weltmeere. Der feindliche Tonnageraum erleidet Einbußen, die auch durch künstlich noch so hochgeschraubte Ersatz- und Neichauten bei weitem nicht wieder mettgemacht werden können. Im übrigen aber wird ber Feind uns im kommenden Sommer wieder in alter? lieber bie gesetzliche Verpflichtung hinaus also gilt jetzt bie Parole: Freiwillige v0r! Hier appelliere ich Dor allem als Berliner Gauletter an meine Berliner Mitbürgerinnen, eie haben im Verlaufe dieses Krieges schon so v^le ^ble Beffpiele einer tapferen Lebensgesinnung gegeben, daß sie sich gewiß auch dieser Forderung gegenüber nicht be- sckämen lassen wollen, öie haben sich durch ihre praktische Lebensart, die Frische ihrer ^bensauf- fassung auch im Kriege in ber ganzen Welt einen guten Namen erworben. Diesen guten Namen gilt es jetzt durch eine großzügige Handlungsweise zu erhalten und zu verstärken. Wenn ich also meine Berliner Mitbürgerinnen aufrufe, sich schnell, prompt und ohne viel Einwendungen einer kriegswichtigen Arbeit zur Verfügung zu stellen, so weiß ich, daß alle diesem Appell Folge leisten werben. Wir wollen ietit nicht über die Schwere der Zeit klagen oder uns einander etwas Dorr abonnieren, mir wollen, rote das nicht nur Berliner, sondern deutsche Art ist zu- vacken handeln, die Initiative ergreifen, selbst et- was tim und nicht alles den anderen zu tun überlassen. Welche deutsche Frau wollte es übers Herz bringen, sich einem solchen Appell, den ich vor allem für die kämpfende Front an die deutsche Frauenwelt richte, zu entzichen? Wer wollte jetzt eine ftue- ftiae Bequemlichkeit über das nationale Pftichtge- -in- bot stellen? Wer wollte jetzt noch angesichts der Lstzwhung, Ltt 8V M DisgeM SA u die«- 1 jei fa inb jm Hufb langfa, verlangt, daß eine Frau, die dazu nicht die nötigen körperlichen Voraussetzungen mitbringt, in die schwere Fertigung einer Panzerfabrik geht. Es grbt aber eine Unmenge von Fertigungen auch in der Kriegsindustrie, die ohne allzu starke körperliche Anstrengung geleistet werden können und für die sich eine Frau, auch wenn sie aus bevorzugten Kreisen stammt, ruhig zur Verfügung stellen kann. Es wäre auch angebracht, daß Frauen, die Dienstpersonal beschäftigen, jetzt schon diese Frage einer Überprüfung unterzögen. Man kann sehr wohl sich selbst dem Haushalt und Kmdern widmen und fein Dienstmädchen freigeben oder ben Haushalt und bie Kinder dem Dienstmädchen oder der NSV. überantworten und sich selbst zur Arbeit melden. Allerdings ist dann das Leben nicht mehr so gemütlich wie im Frieden. Aber wir leben v u v ------........ ----- ja auch nicht im Frieden, sondern im Knege. Ge- ^nbe Kriegsglück auf sich nahm unb sein ehernes müllich werben wir es uns wieder machen, wenn $er$ j^de Gefahr überwand. Am Ende der sieben wir ben Sieg in Händen Haben. Jetzt aber müssen Jah^ stand er, Sljäbrig, ein zahnloser, gichtkranker wir für den Sieg unter weitestgehender Aufopfe- von tausend Schmerzen gepeinigter Greis, doch ' — * »z c— '—>» aj5 Sieger auf dem verwüsteten Schlachtfeld. Was haben wir denn dem entgegenzusetzen?! Höchstens nur den Willen und die Entschlußkraft, es ihm, te M .»te des Gemeinschaftsdenkens Rücksicht zu nehmen. Parole ausgeben: ,Ltäder ntussen rollen für den hMU gjnschmecker wollen wir wieder nach dem Kriege ---* " ------------ ifioZi Lben. Heute haben mir Wichtigeres zu tun, als L Magen zu pflegen. Auch ungezählte Luxus- und b hj/tt aairäsentationsgeschäfte sind mittlerweile zur Auf- Wi* fiuna gekommen. Sie waren für das kaufende er L^^ubütum vielfach ein ständiger Stein bes An- ftfces Zu kaufen gab es bort praktisch kaum noch alC^ ,L5, höchstens einmal, wenn man hier unb da 1 un 1 St mit Geld mit Butter ober mit Eiern bezahlte. einJLfcCs haben Geschäfte für einen Zweck, die keine n ip iore mehr verkaufen und nur elektrisches Licht, lNg Ä Mung unb menschliche Arbeitskraft verbrauchen, inVJÄ 2 un5 anberswo, vor allem in der Rüftungsindu- L an allen Ecken unb Enben fehlen. hchx Mn wende hier nicht ein, die Aufrechterhaltung gefeit >35 holden Friebensscheines imponiere bem Aus- tobe. Dem Ausland imponiert nur ein deutscher if etffe ijeql' Wenn wir gesiegt haben, wird jedermann >t >ßr Freund sein wollen. Würden mir aber einmal einj? r-terliegen, so könnten »ir unsere Freunde an jn yj Fingern einer Hand abzahlen. Wir haben des- , °hji yb mit diesen falschen Illusionen, die das Kriegs- e ’Otö S verwischen, Schluß gemacht. Wir werben die Rt J huschen, die dort untätig in den leeren Geschäften ' Stift drumstanben, einer nutzbringenderen Tätigkeit in ersuch' öffentlichen Kriegswirtschaft zuführen. Dieser tnus l ;-ozeß ist eben im Gange und wirb bis zum mehr'11 März abgeschlossen sein. Er stellt natürlich eine ehe» * Umorganisation unseres ganzen wirtschaft- ; n' * fcnen Lebens dar. Wir gehen dabei nicht planlos 5 M di mir wollen auch niemanden zu Unrecht an- Lgen, ober Tobel unb Vorwurf nach ollen Seiten tagf erteilen. Mr tun lediglich das, was notwendig ZU 1?^ ü Das aber tun mir schnell und grünblich. Wir rnfei.» lieber ein vaar Jahre aeflickte Kleider tra° zu erweitern und zu vervollkommnen. Wir haben durchaus nicht di- Absicht über unser Bott tme graue Winterstimmungheraufzubeschmoren. Wasdem Volke bient, mas feine Kampf- unb Arbeitskraft erhält, stählt unb vermehrt, bas ist gut unb kriegswichtig. Das Gegenteil ist abzuschaffen. Ich habe beshalb als Ausgleich gegen bie eben geschilderten Maßnahmen angeorbnet, daß die geistigen unb seelischen Erholungsstätten des deutschen Volkes nicht vermindert, sondern vermehrt werden. Soweit sie unseren Kriegs- anftrengungen nicht schaden, sondern sie farbern, müssen sie auch von feiten ber staats- und Volks- führung eine entsprechende Förderung erfahren. Das gilt auch für ben Sport. Der -Sport ist heute keine Angelegenheit bevorzugter Kreise sondern eine Angelegenheit bes ganzen Volkes. UK.-stellungen finb auf dem Sportgebiet gänzlich sinnlos. Der lluu- Sport hat-ja bie Aufgabe, die Körperkraft zu stah- gen Entspannungsmöglichkeiten zu erhalten. Thea- len, boch wohl in der Hauptsache zu bem 3“^■ Uß ter, Kinos. Musiksöle bleiben voll im Betrieb. Der wenigstens in der schlimmsten Notzett des Volkes Rundfunk wird beftrebt sein, sein Programm noch | 3um Einsatz zu bringen. Der Schwur des Volkes wurde das feit Tagen lau- Ein einziger Willensblock Billigt ihr, wenn nötig, Maßnahmen gegen von Drückebergern und im Krieg Frieden spielen Küstenorte in 5üb- unb sowie Vorpostenboote in den in die deutschen Stellungen zurück. Der Feind verlor und hatte schwere blutige Tage überraschend S ü d o st e n g t a n d Küstengewässern an. Front zu helfen? Ich frage euch 9.: d i e radikal st en einen kleinen Kreis Schiebern, die mitten sende Angrlffsunternebmen erfolgreich fortgesetzt. Verbände der Luftwaffe griffen in die Erdkämpfe ein und fügten dem Feind empfindliche Ausfälle an schweren Dassen und motorisierten Fahrzeugen zu. In den Gewässern westlich Algier versenkte ein Verband deutscher Kampfflugzeuge einen Transvorter von 8000 VRT. und beschädigte ein weiteres Schiss gleicher Größe durch Bombentreffer. In der A e g ä i s scho"z ein deutscher U-Voot-Iäger von drei anareifenden Torpedoflugzeugen zwei ab und beschädigte das dritte so schwer, daß mit seinem Verlust gerechnet werden kann. Vor der norme gischen Küste versenkte eine Küstenbatterie der Kriegsmarine durch mehrere Volltreffer ein feindliches Unterseeboot bei einem erfolglosen Angriff auf ein deutsches Geleit. Einige britische Flugzeuge warlen in der letzten Nacht bei Störflüaen über westdeutsches Gebiet planlos einige Bomben. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen bei vergeblich versuchten, einzudringen, erneut weitere 38 Panzer Verluste. In Rordafrika Truppen nach planmäßiger Zerstörung kriegswichtiger Anlagen geräumt Südlich der Stadt zersprengten deutsche Panzer im Gegenstoß ein feindliches Regiment Die Luftwaffe griff im Raum um Lharkow in rollenden Einsätzen feindliche Stoß- gruppen und Marschkolonnen an. Zahlreiche Angriffe und Vorstöße des Feindes im Raum nördlich Kursk scheiterten unter hoben Verlusten des Gegners. In der Abwehrschlacht südlich des Ladogasees schlugen unsere Truppen die Sowjets, die zu führen. Der Gegenbeweis wird vom kämpfenden und arbeitenden deutschen Bolt jeden Tag aufs neue erhärtet. Äch möchte aber zur Steuer der Wahrheit an euch, meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossin- nen, eine Reihe von Fragen richten, die ihr mir nach bestem Wissen und Gewissen beantworten, müßt Als mir meine Zuhörer auf meine Forderungen vom 30. Januar spontan chre Zustimmung bekundeten, behauptete die englische Presse am anderen Tag, das sei ein Propagandatheater gewesen und entspreche in keiner Weise der wahren Stimmung des deutschen Volkes. Ich habe heute zu dieser Versammlung nun einen Ausschnitt des deutschen Volkes im besten Sinne des Wortes eingeladen. Vor mir sitzen reihenweise deutsche Verwundete von der Ostfront, Bein- und Armamputierte mit zerschossenen Gliedern, Kriegsblinde, die mit ihren Rotkreuzschwestern gekommen sind, Männer in der Blüte ihrer Jahre, die vor sich ihre Krücken stehen haben ... Dazwischen zähle ich an die fünfzig Träger des Eichenlaubes und des Ritterkreuzes, eine glänzende Abordnung unserer kämpfenden Front. Hinter ihnen erhebt sich ein Block von Rüstungsarbeitern und -arbei- terinnen aus den Berliner Panzerwerken, wieder hinter ihnen sitzen Männer aus der Parteiorganisation, Soldaten aus der kämpfenden Wehrmacht, Aerzte, Wissenschaftler, Künstler, Ingenieure und Architekten, Lehret, Beamte und Angestellte aus den Aemtern und Büros, eine stolze Vertreterschaft unseres geistigen Lebens in all seinen Schichtungen, dem das Reich gerade jetzt im Kriege Wunder der Erfindungen und des menschlichen Genies verdankt, lieber das ganze Rund des Sportpalastes verteilt sehe ich Tausende von deutschen Frauen. Die Jugend ist hier vertreten und das Greisenalter. Kein Stand, kein Beruf und kein Lebensjahr blieb bei der Einladung unberücksichtigt. Ich kann also mit Fug und Recht sagen: Was hier vor mir sitzt, ist ein Ausschnitt aus dem ganzen deutschen Volk an der Front und in der Heimat. Stimmt das? Ja oder nein! (Stürmische Kundgebungen und nicht endenwollender Beifall. Ein vieltausendstimmiges Ja tönt dem Minister entgegen.) das ist schlecht und- muß beseitigt und abgeschnitten werden. Mit heißem Herzen und kühlem Kopf wollen wir an die Bewältigung der großen Probleme dieses Zeitabschnittes des Krieges herantreten. Wir beschreiten damit den Weg zum endgültigen Sieg. Er liegt begründet im Glauben an den Führer. So stelle ich denn an diesem Abend der ganzen Nation noch einmal ihre große Pflicht vor Augen. Der Führer erwartet von uns eine Leistung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Wir wollen uns seiner Forderung nicht versagen. Wie wir stolz aus ihn sind, so soll er stolz auf uns sein können. 3n den großen Krisen und Erschütterungen des nationalen Lebens erst bewähren sich dje wahren Männer, aber auch die wahren Frauen. Da hat man nicht mehr das Recht, vom schwachen Geschlecht zu sprechen; da beweisen beide Geschlechter die gleiche Kampfentschlossenheit und Seelenstärke. Die Ration ist zu allem bereit. Der Führer hat befohlen, wir werden ihm folgen. Denn wir je treu und unverbrüchlich an den Sieg geglaubt haben, dann in dieser Stunde der nationalen Besinnung und der inneren Ausrichtung. Dir sehen ihn greifbar nahe vor uns liegen; wir müssen nur zufassen. Dir müssen nur die Entschlußkraft aufbringen, alles andere seinem Dienst unterzuordnen. Das ist das Gebot der Stunde. Und darum lautet die Parole: Run. Volk, steh' auf und Sturm brich' los! Die letzten Worte des Ministers gehen in nicht endenwollenden stürmischen Beifallskundgebungen und amtlich bestätigt wurde, an einer Erkältung erkrankt fein. Allerdings gibt es in London Leute, die vermuten, daß Churchill angesichts der SB e d e «■ ridge-Debatte im Unterhaus wohl nur „parlamentarisch krank" ist. Die Bevevibge-Krise hat nämlich am Donnerstagvormittag eine dramatische Zuspitzung erfahren. Die Regierung will ihre Haltung nicht ändern, und auch in der Frage der Errichtung eines Ministeriums für soziale Sicherheit hat sie sich zu einem Nachgeben nickt bereit erklärt. Andererseits beschloß die Labour-Partei für den Abänderungsantrag, der praktisch einem Mißtrauensantrag gleichkommt, zu stimmen. Gandhi« Zustand immer ernster. Bangkok, 19. Febr. (DNB. Funkspruch.) Nach Berichten aus Puna ist Gandhi am Donnerstag durch das Aerztekonsilium nochmals gründlich unter-- Acht worden. Während des ganzen Tages sprach er ncht und zeigte auch kein Interesse mehr für Bell cher. In der ärztlichen Verlautbarung heißt es: ,Obwohl Gandhi insgesamt neun Stunden geschlafen hat, ist er nicht erfrischt. Es liegen weitere Anzeichen einer fortschreitenden Uraemie vor; die Herztätigkeit ist schwacher. Die Befürchtungen bezüglich eines Zustandes nehmen zu." Der von den Engländern ebenfalls in Haft gehaltene Sohn Gandhis, Deoabas Gandhi, hat bei der Regierung in Bombay um die Erlaubnis nachgesucht, seinen Vater besuchen zu dürfen. Meine politische Nachrichten. Admiral Sir Studholm Brownrigg, zuletzt Be- ehlshaber eines britischen Geleitzuges, wird von der Admiralität als vermißt gemeldet. * Ministerpräsident Laval hat Botschafter B ri n o n zum Präsidenten des Zentralkomitees der französi- chen Freiwilligen-Legion gegen den Bolschewismus ernannt. folgen!“ Eine nicht abebbenbe Doge von Heilrufen auf den Führer brauff auf. Die auf ein Kommando erheben sich nun die Fahnen unb Standarten, höchster Ausdruck des weihevollen Augenblicks, in dem die Blaffe dem Führer huldigt.) Ist eure Bereitschaft, ihm auf allen seinen Degen zu folgen und alles zu tun, was nötig ist, um den Krieg zum siegreichen Ende zu führen, eine absolute und uneingeschränkte? Ich frage euch als 6.: Seid ihr bereit, von nun ab eure ganze Kraft einzusetzen und der Ostfront die Menschen und Waffen zur Verfügung zu stellen, die sie braucht, um dem Bolschewismus den tödlichen Schlag zu versehen? Ich frage euch 7.: Gelobt ihr mit heiligem Eid der Front, daß bi e Heimat mit starker Moral hinter ihr steht unb ihr alles geben wirb, was sie nötig hat, um ,ben Sieg zu erkämpfen? Ich frage euch 8.: Wollt ihr, insbesondere Ihr Frauen selbst, daß die Regierung dafür sorgt, daß auch die deutsche Frau ihre ganze Kraft der Kriegführung zur Verfügung stellt und überall da, wo es nur möglich ist, einspringt, um Männer für die Front frei zu machen unb bamit ihren Männern an der Somit sind wir, wie von der ersten Stunde unserer Macht an und durch all die zehn Jahre hindurch, fest und brüderlich mit dem deutschen Volk vereint. Der mächtigste Bundesgenosse, den es auf dieser Welt gibt, das Volk s.e lb st, steht hinter uns und ist entschlossen, mit dem Führer, koste es was es wolle, und unter Aufnahme auch der schwersten Opfer den Sieg kämpfend zu erstreiten. Welche Macht der Welt könnte uns jetzt noch hindern, alles das durchzusetzen und zu erfüllen, was wir uns als Ziel gesteckt haben. Jetzt wird uizd muß es uns gelingen! Ich stehe hier vor euch nicht nur als Sprecher der Regierung, sondern auch als Sprecher des Volkes. Um mich herum sitzen meine alten Freunde aus der Partei, die hohe Aemter in der Führung von Volk und Staat bekleiden. Neben mir sitzt Parteigenosse Speer, der vom Führer den geschichtlichen Auftrag erhalten hat, die deutsche Rüstungswirtschaft zu mobilisieren und der Front Waffen in Hülle und Fülle zu liefern. Neben mir sitzt Parteigenosse Dr. Ley, der vom Führer den Auftrag erhalten hat, die Führung der beutfdjert Arbeiterschaft durchzuführen und sie in unermüdlichem Einsatz für ihre Kriegspflichten zu schulen und zu erziehen. Wir fühlen uns verbunden mit unserem Parteigenossen Sauckel, der vom Fichrer den Auftrag erhalten hat, ungezählte Hunderttausende von Arbeitskräften ins Reich zu bringen, die einen Zuschuß an die nationale Wirtschaft barstellen, der vom Feind überhaupt nicht eingeholt werden kann. Darüber hinaus sind mit uns vereinigt alle Führer der Partei, der Wehrmacht und des Staates. Wir alle, Kinder unseres Volkes, zusammengeschweißt mit dem Volke in der größten Schicksalsstunde unserer nationalen Geschichte, wir geloben euch, wir geloben der Front, und wir geloben dem Führer, daß wir die Heimat zu einem Willensblock zusamm enschweißen wollen, auf den sich der Führer und seine kämpfenden Soldaten unbedingt und blindlings verlassen können. Wir verpflichten uns, in unserem Leben und Arbeiten alles zu tun, was zum Siege nötig ist. Unsere Herzen wollen wir erfüllen mit jener politischen Leidenschaft, die uns immer in den großen Kampfzeiten der Partei und des Staates wie ein ewig brennendes Feuer verzehrte. Nie wollen wir in diesem Kriege jener falschen und scheinheiligen Objektivitätsduselei verfallen, der die deutsche Nation in ihrer Geschichte schon so viel Unglück zu verdanken hat. Als dieser Krieg begann, haben wir unsere Augen einzig und allein auf die Nation gerichtet. Was ihr und ihrem Lebenskampf dient, das ist put und muß erhallen unb gefördert werden. Was chr und ihrem Lebenskämpfe schadet. unb bie Rot bes Volkes zu eigensüchtigen Zwecken ausnuhen wollen? Seid ihr damit einverstanden, daß, wer sich am Kriege vergeht, den Kopf verliert? Ich frage euch 10. und zuletzt: Wollt ihr, daß, wie das nationalfozialistifche Parteiprogramm es gebietet, gerade im Kriege gleiche Rechte und gleiche Pflichten vorherrschen, daß die Heimat die schweren Belastungen des Krieges solidarisch auf ihre Schullern nimmt und daß sie für hoch und niedrig und arm und reich in gleicher Weife verteilt werden? Ich habe euch gefragt; ihr habt mir eure Antwort gegeben. Ihr seid ein Stück Volk, durch euren Wund hat sich damit die Stellungnahme des deutschen Volkes manifestiert. Ihr habt unseren Feinden das zugerufen, was sie wissen müssen, damit sie sich keinen Illusionen und falschen Vorstellungen hingeben. eiterhin schwere Abwehrkämpfe an der Eüdfront. Charkow planmäßig geräumt. - Erfolgreiche Fortsetzung der Angriff«, unternehmen in Nordafrika. Eiimson gibt ernsten Rückschlag in Tunesien zu. Buenos Aires, 18. Febr. (Europapreß.) Kriegsminister Stimson erklärte der Pressekonferenz, daß die nordamerikanischen Streitkräfte in Tunesien während der gegenwärtigen Kämpfe erhebliche Verluste an Mannschaften unb Gerät erlitten haben. „Viele unserer Panzer wurden durch Stukas zerstört. Man vermutet, daß die Deutschen zwei Panzerdivisionen eingesetzt haben. Wir sind in diesem Gebiet zahlenmäßig unterlegen. Die Kämpfe gehen weiter. Wir haben in Tunesien einen em« sten Rückschlag erlitten, dessen Bedeutung weder vermindert noch übertrieben werden sollte." Churchill erkrankt. Stockholm, 18. Febr. (Europapreß.) Premier- mimster Churchill soll, wie bereits bekanntgegeben den her durch eiligst vorgeworfene Panzer unb motorisierte Kräfte weiter, so daß unsere Truppen das Innere der brennenden Stadt räumten. Die hartnäckige Verteidigung wurde erst nach Vernichtung sämtlicher kriegswichtigen Anlagen abgebrochen. Ununterbrochen gingen die Sprengungen hoch, mit denen unsere Pioniere eine Feuer- und Trümmer- zone vor die Angreifer legten. Rings um Charkow geht der Kampf weiter, Südlich der Stadt fingen unsere Panzer ein marschierendes Sowjetregiment ab und zersprengten es. Südöstlich Drei entwickelten sich schwere Ge> fechte. Obwohl unsere Soldaten bereits fast zwei Wochen unter schwierigsten Witterungs- und Geländeverhältnissen bei Tag und Nacht im Kamps gegen überlegene feindliche Kräfte stehen, schlugen sie sämtliche Angriffe ab. Oft kam es gegen die immer wieder anrennenden Sowjetdivisionen zu erbitterten Nahkämpfen, die aber jedesmal unter sehr schweren Verlusten zusammenbrachen. Innerhalb der letzten zehn Tage verlor der Feind allein im Abschnitt eines deutschen Korps rund 12 000 Tote, 1000 Gefangene und 30 Panzer. An den Brennpunkten der Abwehrschlacht im Norden der Ostfront wiederholte der Feind seine vergeblichen Vorstöße. Südöstlich des Ilmensees endeten seine fünfmaligen An- griffe gegen einen Divisionsabschnitt mit dem Abschuß von 13 Sowjetpanzern. Südlich des Ladogasees wurden die dort sogar achtmal hintereinander anstürmenden feindlichen Regimenter von Verbanden des Heeres und der Waffen-^ nach Abschuß von weiteren 18 Panzern z rückgeschlagen. Bei Einzelkämpfen verlor der Feind noch sieben Panzerkampfwagen. Der Rektor der Kaiserlichen Universität Tokio, Dr. Pururu Hiraga. einer der bedeutendsten japanischen Schiffsbau er, starb im Alter von 65 Jahren. Er hatte großen Anteil an der Schaffung der neuesten japanischen Schlachtschiffe. Kunst unb Wissenschaft. Gerhard Schumann: „Gudruns lob“. Gerhard Schumann hat seinem ersten in der Spartakistenzeit spielenden Drama „Entscheidung" ein zweites folgen lassen, das, in ferne germanische Sagenwelt zurückführend, dem heutigen Weltgefühl ehr nahe bleibt. Denn bas Schicksal der jungen Hegelinger Königin wird zu einer Tragödie verdichtet, die den Widerstreit zwischen Pflicht und Neigung zu dramatischer Höhe steigert. Die Gudrun des Liedes wird hier zur großen tragisch Liebenden: von der Treupflicht gegenüber ihrem Königtum bestimmt, hat sie sich in der Schicksalsstunde des großen Krieges entschieden, Herwig, dem nicht geliebten Helden, das Treuwort zu geben. Von Hartmut, dem ersehnten Geliebten geraubt, bleibt sie bei ihrem Wort, im Widerstreit zwischen der Treue, der Ordnung und der Stimme der Natur, der übermächtig ebenfalls bindenden Liebe. In tragischer Ausweglosigkeit greift sie an Hartmuts Bahre zum Dolch. Es zeigt sich, daß die Auseinandersetzung eines heutigen Bühnendichters mit altgermanischem Mythos durch den gewichtigen Rhythmus der Sprache, die differenzierende Verfeinerung und Vertiefung der menschlichen Beziehungen, die klar erhellende Unmittelbarkeit der dramatischen Form und durch die feste Verdichtung auf das ausweglose tragische Ende Leuchtkraft erhall. Die dichterischen Werte der Ira- ■» Berlin, 18. Febr. (DNB.) Südlich Nowo. rossijsk lagen die gelandeten bolschewistischen Kräfte im schweren Feuer unserer Artillerie uni Sturzkampfflugzeuge. Die Granaten und Bomben zertrümmerten die im Gestrüpp und Geröll der Steilküste angelegten Kampfgräben, zermürbten be« Widerstand der feindlichen Infanterie und zwangen, sechs mit Verstärkung sich der Küste nähernde Schnellboote zum Abdrehen. Unsere Sturmgruppen warfen den Feind in Richtung auf die Küste zurüg. Nördlich des Asowschen Meeres und im Donez« decken verloren bie Sowjets bei vergeblichen Der, suchen, unsere planmäßig ablaufenden Bewegungen zu stören, elf Panzer. Durch Gegenstöße beseitigten eigene Panzerverbände bie am Vortage abgeriegelte örtliche Einbruchsstelle und drückten den Feind zurück, so daß er zunächst nicht mehr zu größeren An- griffen ansetzen konnte. In Gegend Charkow ver« stärkte der Feind seinen Druck von Süden unb Nor. Ihr also, meine Zuhörer, repräsentiert in diesem Augenblick bie Nation. Und an euch möchte ich zehn Fragen richten, die ihr mir mit dem deutschen Volke vor der ganzen Welt, insbesondere aber vor unseren Feinden, beantworten sollt (nur mit Mühe kann der Minister sich.für bie nun folgenden Fragen Gehör verschaffen. In äußerster Spannung und begeisterter Anteilnahme gibt die Masse auf jede einzelne Frage die Antwort): 1. Die Engländer behaupten, das deutsche Volk habe den Glauben an den Sieg verloren. 2 ch frage euch: Glaubt ihr mit dem Führer und mit uns an den endgültigen, totalen Sieg des deutschen Volkes? Ich frage euch: Seid ihr entschlossen, dem Führer in der Erkämpfung des Sieges durch dick und dünn und unter Aufnahme auch der schwersten persönlichen Leistungen zu folgen? 2. Die Engländer behaupten, das deutsche Volk ist des Kampfes müde. Ich frage euch: Seid ihr bereit, mit dem Führer als Phalanx der Heimat hinter der kämpfenden Wehrmacht stehend diesen Kampf m't wilder Entschlossenheit und unbeirrt durch alle Schicksalsfügungen fortzusehen, bis der Shg in unseren Händen ist? 3. Die Engländer behaupten: Das deutsche Vo'k hak keine Lust mehr, sich der überhandnehmenden Kriegsarbeit, die die Regierung von ihm fordert, zu unterziehen. Ich frage euch: Seid ihr und ist das deutsche Volk entschlossen, wenn der Führer es befiehlt, zehn, zwölf und wenn nötig 14 und 16 Stunden täglich zu arbeiten und das letzte herzugeben für den Sieg? 4. Die Engländer behaupten, das deutsche Volk wehrt sich gegen die totalen Kriegsmaßnahmen der Regierung. Es will nicht den totalen Krieg, sondern die Kapitulation. (Zurufe: Riemals, niemals!) 3ch frage euch: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können? 5. Die Engländer behaupten, das deutsche Volk hat fein Vertrauen zum Führer verloren. Ich frage euch: Ist euer vertrauen zum Führer heute großer, gläubiger und unerschütterlicher denn je? (Die Ulenge erhebt sich wie ein ?Hann, die Begeisterung der Waffe entlädt sich in einer Kundgebung nicht dagewesenen Ausmaßes. Vieltaufendstimmige Sprechchöre brausen durch die Halle: „Führer befiehl, wir Oer Wehrmachtbericht. DRB. Aus dem Führerhauptguartier, 18. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m west kaukasischen Bergland und im Raum von Krasnodar blieben die feindlichen Angriffe überall erfolglos. Bei einem eigenen Angriff südlich Roworoffijfk wurde der Gegner auf die Küste zurückgeworfen. Zwischen Afowfchem Weer und dem Raum südöstlich von Drei dauerten die erbitterten Kämpfe an. Die Stadt Charkow wurde von unseren ' göbie, bie am Württembergischen Staatstheater, in Stuttgart von Helmut Henrichs inszeniert wurde, kamen mit starker Wirkung heraus. Der Dichter wurde immer wieder von stürmischen Bravorufen auf die Bühne geholt. Hermann Strenger. Der Landschaftsmaler Fritz Geyer 70 Iahre alt. Der Landschaftsmaler Fritz Geyer vollendete sein 70. Lebensjahr. Sein Vater war ein vorzüglicher Radierer unb hatte lange Jahre bie Fachklasse für Radierer an der Unterrichtsanstalt bes Berliner Kunstgewerbemuseums geleitet. Er selbst wurde Schüler des Berliner Malers Eugen Bracht. Seit der Jahrhundertwende find seine charakteristischen Bilder alter deutscher Städte auf allen großen Kunstausstellungen zu sehen. Seine fränkische Heimat — Geyer ist geborener Nürnberger — die so reich an uralten Städten und Dörfern ist, hat ihm viele herrliche Motive geschenkt, aber auch andere deutsche Gaue hat er mit Pinsel und Palette durch« wandert. Line Goldoni-Lrstaufsührung des Wiener Vurg- theaters. „i Die deutsche Erstaufführung der Komödie Carlo Goldonis „Die Zwillinge aus Venedig" im Burgthegter war eine Huldigung für den vor 1^0 Jahren verstorbenen Meister. Seine Komödie hat als Rollentheater sicherste Wirkung unb gibt überdies einem elementaren Schauspieler wie Hörbiger Gelegenheit, in einer Doppelrolle zu amüsieren. Goldoni war weder der erste noch der emzige, der die alte Plautus-Komödie von den fatalen Verwechslungen der beiden Zwillinge wieder heroorgeholt und neu bearbeitet hatte. Schon in der alten Vorlage sind die zwei Zwillinge dadurch vorn emanber unterschieben, baß her eine etwas tölpisch ist, hingegen der andere als ein lebenskundiger unb geistvoller Kavalier erscheint. Goldoni läßt den Einsaitigen an einem Liebestrank, der ihn gegen alle itrauenDerfübrungen kalt machen soll, wirklich kalt werden, nämlich sterben. Als Ersatz gewinnt der Ueberlebenbe neben einer Ehehälfte auch noch eine als Säugling verlorengegangene Schwester. Philipp Zeska, der die Komödie ins Deutsche übertragen hat, umranbete bie Vorgänge schon durch die Bühnen- bilder tfrifc Judtmanns und bie Musik 2lleranber Steinbrechers ironisch und ließ sie schließlich ganz ms spielerische Theater münden. Paul Hörbiger gibt bem einfältigen Sch le mihi rührende unb ergreifende 3uge und führt den anderen Bruder zur Souverä- nitat eines Sonntagskindes auf Erben. Auch die übrige Darstellung bewies, wie lebendig Goldoni auch 150 Jahre nach feinem Tode auf dem Theater geblieben ist. Oskar Maurus Fontana. Neue französische llebersehungen deutscher Klassiker. In dem Verlag „Edition Montaigne", Paris, der öur™> leme zweisprachigen Veröffentlichungen dichterischer Werke bekannt ist, erscheint Grillparzers Trauerspiel „Des Meeres und der Liebs Wellen" unter dem Titel „Les vagues de la mere et de 1 amour“ in französischer Uebersetzung, nachdem der gleiche Verlag bereits Grillparzers „© a p p b o" und „König Ottokars Glück unb Ende" herausgebracht hat. Der Ueberfetzer, der für die Ausgabe auch ein einführendes Vorwort schrieb, ist Professor Loiseau (Toulouse). — In der Sammlung „La Bibliotheque de la Pl&'ade“ erscheint als „Theatre complet“ eine Auswahl von Goethes Dramen in neuer Uebersetzung. Havvtfchristieiter: Tr. Friedrich Wilbelm Lange. Stellvertreter bei kanptjchriftieiters: Ernst Binmichem. Lerantworriich für Politik unb VUder- Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Tdyriotr iur Stadt Kieken, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernü Blumnöeiu. TrucI und Benag: Brühijche Univeriitätsdruckere, -St. Lange R. S. Erich Hamann; Anzeigenteiler: Haas Peck. «nzelgenpreisWe Nr. 6, Nr. 2 Zweiter Blatt Freitag, 19. Zebruar 1943 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhessen) % ^^E>lai" Sießen. Mr werden siegen - weit uns Adolf Hitler führt! Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen. Eintritt frei! Be- 3n der Wunderwelt der Südsee u. r Burg* ZurSicherunq der Landbewirtfchastung Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Staatlich anerkannte Wochenpflegerinnen. bekannt gemacht, die der Taucher unter Wasser zu bestehen hatte und nur durch Glück und Kaltblütigkeit zu seinem Besten wandte; u. a. hörte man da von Kämpfen mit zwei Haifischen in der Ttmorsee und ebenso mulmigen Begegnungen mit dem Schwertfisch oder dem Teufelsfifch usw. Nicht minder interessant waren die Erlebnisberichte von den Wände- . Die Anforderungen, die an die Bewirtschaftung des landwirtschaftlichen Badens gestellt werden, laben sich im Krieg aesteigert. Die Maßnahmen, die k^aen die Mißwirtschaft einzelner zu treffen sind, .Ach was! Das wäre ja reiner Unfug! Ich habe skwiß jede Hochachtung vor den Leuten, die hier 6tf Hammerkott an verantwortlicher Stelle stehen. er die meisten von ihnen sind doch würdige, be« torte Herren, die sich ihr Leben lang in den aus» ahrenen Gleisen einer überwundenen Zeit be- Diwere M fast J und k m Kam fügend >ie W ?rbine-: 1 •er leytz mitt eins Zesangiv ' Sibm’h rholte br böftü; ligen fo dem Üb bes al fjinte enter er nochN MN. & 1 Panzti- tljeater ir rt murti ;r Dich ravorch renger. ihre all. nbete s« •rziM W Seite ft wuül acht. Str teristisch i grte tische j)s* — bie !r , hat P ch oite >tte buch b. •4J Glück auf, Renate! Roman von Ernst Grau. die (fall! enebii - den tu AoniW unb F’ ieler I3 zelrolie 5 noch b*1 in den f» ge jon m b-' )urd) «J as W ibigerf t den irklich tninnt “ noch t. M ragend ; W1' ßlich I* W.t irflieip; Auch r -ontani gen »*. "iE L la«« X*: Wv d «»‘l , fit *5 berg) hatte auf Veranlassung des 47jährigen Kaufmanns Hermann St. aus Offenbach vier Ferkel fchwarzgeschl achtet und die geschlachteten Tiere kartenfrei mit Gewinn an diesen verkauft. Das Sonderaericht in Darmstadt verurteilte K. wegen Vergehens gegen die Verbrauchsregelungsstrafoerordnung und das Schlachtsteuergesetz zu fünf Monaten Gefängnis und 50 RM. Geldstrafe, den St. als treibende Kraft dieser kriegswirtschaftlichen Verfehlungen zu sieben Monaten Gefängnis. Ein weiterer Angeklagter, von dem K. die Ferkel bezogen hatte, wurde wegen er- Oie Ansiedlungöwünsche der Kriegsteilnehmer. Der Reichsmarschall und der Reichsführer ff als Reichskommisfar für die Festigung deutschen Volkstums haben in Zusammenarbeit mit dem Oberkommando der Wehrmacht Bestimmungen getroffen, die die bevorzugte Berücksichtigung der im Felde stehenden Soldaten in den von der Wehrmacht erkämpften Siedlungsgebieten nach dem Kriege sicherstellen. Deshalb ist eine Ansiedlung n den neuen Gebieten während des Krieges nur ür Kriegsversehrte und Kriegerhinterbliebene sowie für solche Volks- und Reichsdeutsche statthaft, die im Zuge der politischen und kriegerischen Ereignisse ihren Heimatsitz verloren haben. Andere werden nur zur Ansiedlung zugelassen, wenn dringende wehrwirtschaftliche oder ver- sorgungswirtfchastttche Gründe vorlieoen. Die Bestimmungen darüber, unter welchen Bedinoungen der Kriegsteilnehmer nach dem Krieae feine Ansted- lungswünsche verwirklichen kann, sind in einem Sonderdruck zusammengefaßt. Das Testament eines Frontsoldaten. Ein ostpreußischer Landwirt hatte in einem eigenhändig geschriebenen Testament seine Schwester, die ihm Jahre hindurch die Wirtschaft geführt batte, zu seiner alleinigen Erbin einaesetzt. Der Landwirt fiel im Osten. Obwohl die Testamentsurkunde verlorengegangen war, beantragte seine Schwester die Erteilung eines Erbscheines. Dem Landgericht Braunsberg gelang es durch Vernehmung von Zeuaen und durch Aufzeichnungen des Erblassers den Wortlaut der Testamentsurkunde festzustellen. Es wies daher das Amtsgericht zur Erteilung des Erbscheines an. Obwohl grundsätzlich die T-stam-ntsurschrift bei dem Antrag auf Erteilung des Erbscheines vorgelegt werden muß, hat hier das Gericht durch Bewe'-austiahrne dem lebten Willen des aefvllenen Erblassers entsprochen. Das Kammergericht hat diese Entscheidung auf die Beschwerde einer anderen Schwester, die durch das Testament von der Erbfolge ausaeschlofsen war, gebilligt und die Beschwerde zurückgewiesen. Berbunfehmasieifr 19. Februar von 18.41 bis 7.00 Uhr. terie I M J ‘fiten 3 n°hkk3 wgillpZ sie M chen y befeitiJ gerieml ü'einb 1 Seren y f 0 ID Und M ’ Und rj •Ppen n Sie kJ ■inidjnJ 'chen. M ÖOd), - LrümmJ y H tregimg! Am Samstag, 20. Februar, 20 Uhr, in der Aula der Universität Großkundgebung der NSDAP Es spricht Reichsredner Prinz zu Schaumburg-Lippe rungen und Jagden auf den Inseln, von Begegnungen mit Tigern, Großaffen und anderem Großwild, von dem Ringen im und mit dem Urwalde, von dem Aufenthalt unter den verschiedensten Volksstämmen, dabei auch von der zeitweiligen Lebensgemeinschaft mit Menschenfressern Es war ein außerordentlich buntes und erlebnisreiches Forscherleben, das hier vor der in höchstem - Maße gefesselten Hörerschaft geschildert wurde. Es war zugleich aber auch ein starkes Bekenntnis zu dem unbeugsamen Willen zur Wiedererringung deutschen Kolonialbesitzes, damll unserem Volke draußen m der weiten Welt der Anteil an Recht, Geltung und Besitz wiederverschafft wird, der ihm gebührt. Für die Stärkung und Durchsetzung dieses Willens war der Vortragende mit feinem eiÄrucks- vollen Bericht ein mahnender Werber und Rufer zur Entfaltung aller deutschen Kräfte und ihres Einsatzes nach dem Willen des Führers, der uns der beste Garant für die deutsche Zukunft auch im Kolonialland ist. Herzlicher Beifall bekundete dem Vortragenden und den Veranstaltern den Dank der Hörer fiir den wertvollen Abend. Der Gießener Vortragsring (Arbeitsgemeinschaft NSG. ,Kraft durch Freude", Göethe-Bund, Kulturelle Vereinigung) vermittelte am gestrigen Donnerstagabend in der vollbesetzten Aula in einer Sonderveranstaltung ein Vortragserlebnis ganz besonderer Art. Der Abend führte im Geiste in die Wunderwelt der Sudsee, wobei der bekannte Südsee- forscher Kuno Schweers ein ausgezeichneter Reiseleiter war. An Hand einer großen Zahl hervorragender farbiger Lichtbilder berichtete der Forscher in etwa an- derthalbstundigem außerordenlich fesselnden Vortrage über seine Erlebnisse während 23 Jahren Aufenthalts in den Ländern und Gewässern der Südsee. Seine Reisen führten ihn u. a. nach Sumatra, Java, Borneo, Bali, Samoa, Neuguinea usw. und galten in erster Linie der Erforschung der Tierwelt der Südsee. Von diesen Forschungsfahrten und seinen Entdeckungen, die er als Taucher, der bis zu 56 Meter Tiefe in das Wasser hinab stieg, hatte, berichtete er in sehr anschaulicher und fesselnder Art, außerdem machte er in ebenso interessanter Weise mit Land und Leuten jener tropischen Gebiete bekannt. Als Naturforscher und Tropenmaler hat er niete Hundert Inseln, bewohnte und unbewohnte, kreuz und guer durchstreift, sich überall mit dem Auge des naturfrohen und für die Herrlichkeiten jener Welt besonders empfänglichen Menschen und Künstlers umgesehen; die von ihm in mehr als zwei Jahrzehnten aufgenommenen LichtbMer hat er selbst koloriert und damit für die Mit- und Nachwelt einen Besitz geschaffen, der wegen seiner einzigartigen, vielfältigen Schönheiten besonders wertvoll ist. Im Geiste bealesteten die Hörer den Forscher Zunächst auf seiner Ausreise nach den fernen. Zonen der Südsee. Kurze Stationen gab es am Suez- Kanal und in der Sahara. Dann ging es mit einem gewaltigen Sprung hinüber nach Sumatra und von dort über die Inseln und durch die Meere dieser Zonen. Mit dem Forscher saßen sich die Hörer in den Wundern zwischen den Korallenriffen und in Äriege ergangene Verordnung zur Sicherung der Landbewirtschaftung mit Wirkung ab 1. Mörz ge- kvorden. Nach den Erläuterungen, die im „Recht des Reichsnährstandes" veröffentlicht werden, bestehen nunmehr folgende Möglichkeiten der Einwirkung auf einen schlecht bewirtschafteten Be- trieb: Der Nutzungsberechtigte wird vom Amtsgericht zu einer entsprechenden Wirtschaftsführung aufgefordert; es erfolgt Wirtschaftsüberwachung durch einen Vertrauensmann; es kann ein Trew- fjänber für die Bewirtschaftung eingesetzt werden; das Grundstück kann verpachtet werden, oder es roirb auf dem Wege der Zwangsvollstreckung veräußert. Die Bewirtschaftung durch einen Treuhänder letzt voraus, daß die ordnungsmäßige Weiterführung ohne allzu große Geldmittel möglich ist. Die neue Verordnung sieht die Beschaffung und Sicher- stellung von Reichsgeldern in Höhe bis zu 10 v. H. bes steuerlichen Einheitswertes vor. Wenn die ordnungsmäßige Führung des Betriebes trotzdem nicht me^r möglich ist, dann ist die Verpachtung zweckmäßiger, für die die Vorschriften wesentlich vereinfacht werden. Veräußern darf der Treuhänder das Grundstück nicht mehr. Dieses Recht steht jedoch nach der neuen Verordnung dem Eigentümer zu, wodurch der Uebergang schlecht bewirtschafteter “ triebe in andere Hände erleichtert werden soll. Auch von den harten Abwehrkämpfen im Osten gibt die neue Wochenschau ein Bild. Im hohen Norden pirschen sich Spähtrupps an den Geg- ner heran. Ein verwundeter Kamerad wird auf einem Hundeschlitten zurückgebracht. Die Beförderung zum Truppenverbandsvlatz übernimmt ein i Sanitätsflugzeug. An unübersichtlichen Stellen des Mittelabschnittes find Wehrtürme errietet worden. Die immer gleiche öde Schneelandfchaft liegt vor uns. Immer wieder rennen die Bolschewisten in dichten Wellen heran. Die Hauptkampflinie ist in Sekunden abwehrbereit. Ein Bataillon des Regiments „Feldherrnhalle" stößt in die Flanke des Gegners vor. dem exotischen Garten unter Master um. Das Leben und Treiben der Meeresfauna konnte an Hand vieler Einzell.Der belauscht werden, dazu hörte Man von dem Vortragenden wunderbare Dinge über seine Erlebnisse, die er im Taucheranzug unter Walser bei seinen unzähligen Abstiegen in die Tiefe des Meeres hatte. Aber nicht nur Idylle auf dem Meeresboden lernten die Hörer kennen, sie wurden auch mit mancherlei brenzligen Situationen bekannt gemacht, die der Tauch, bestehen hatte und nur durch Gl * G r o ß e n - B use ck, 18. Febr. Auf dem Grundstück der hiesigen sog. W e i ß m ü h l e des wem m. oie yenei oezogen yaue, muroe wogen er« Mühlenbesitzers Schmidt brach am Mittwoch- wiesener Unschuld freigesprochen, da er über die vormittag Feuer aus, durch das die Scheune mit gesetzwidrigen Absichten des K. nicht unterrichtet den Heu- und Strohoorräten eingeäschert wurde, mar und sie auch aus den Umständen nicht ent- während an den Stallungen geringer Schaden ent- nehmen konnte. Meinders hatte ihm verwundert zugehört. „Hellingrath entlassen —lachte er dann. „Aber en Sie doch kein Narr, Terbrüggen. Ich Halle Men Hellingrath für einen der wenigen fähigen topfe, auf die Sie sich verlassen können." JKag fein — ich habe mir trotzdem Dorgenommen, p noch heute zu kündigen", beharrte der andere. v»ch Meinders ließ sich in seinen Ansichten nicht so k"fch beirren. Bilder aus der neuen Wochenschau. Di- neu- Wochenschau zeigt in einem -inÄ-uck'-. vollen Bildbericht die Vernichtung eines Geleitzuges durch deutsche U. Boote. Graphische Darstellungen, die in die Bilder emgestreut sind, lassen uns den Verlaus aller Manöver des angreifenden U-Böot- Rudels Har erkennen. Der Ausguck sichtet Schatten an der Kimm. Geleitzug querab. Die Befehlsstelle bes STU wird durch Funk verständigt. GrBmi' ral Donitz setzt sofort weitere U-Boote auf den ge- meldeten Geleitzug an. Ein feindlicher Zerstörer bat iramrf^n uufer funkendes U-Boot ausgemacht. Mit äußerster Kraft versucht das U-Boot, sich dem Verfolger zu entziehen. Der Zerstörer feuert Be- ^gen die Einschläge. Tauchalarm! Stell stoßt das Boot in die Tiefe. In atemloser Spannung verfolgt man am Horchgerät das Näher- kommen des Zerstörers. Wasserbomben dröhnen Durch Kurswechsel versucht der Geleitzuq der drohenden Gefahr auszuweichen. Weitere durch Funk herangerusene U-Boote haben jedoch mit dem Geleit Fühlung bekommen. Und nun erleben wir bie harte Jagd der U-Boote, die sich tagelang bin- Zieht. Im Unterwasserangriff werden die ersten Schiffe herausgeschossen. Auch andere U-Boote sind zum Schuß gekommen. Der Geleitzug ist zersprengt Die wenigen übriggebliebenen Transporter versuchen, nach allen Himmelsrichtungen zu entkörn- D i n g e ld e i n wurde mit Wirkung ab 1. Dezember 1942 zum Ob e r ft befördert. ** Arbeitsjubiläum. Am gestrigen Donnerstag konnte bei der Firma Bänninger G. m. b. H., Gießen, das Gefolgschaftsmitglied Heinrich M ö b u s, Gießen, Settersweg 77, als Vorarbeiter auf eine 25jährige Tätigkeit zurückblicken. Bei einer Feier an dem festlich geschmückten Arbeitsplatz des Jubilars wurden diesem von dem Betriebsführer Karl Bänninger, dem Betriebsobmann sowie verschiedenen Abteilungsleitern Dank und Anerkennung für die in den verflossenen 25 Jahren geleisteten treuen Dienste ausgesprochen. Außerdem wurde dem Jubilar das Gaudiplom der Deutschen Arbeitsfront von dem Betriebsobmann überreicht. Der Jubilar erhielt ferner von der Firma zum Andenken an den Jubeltag das übliche Sparkassenbuch und von seinen Arbeitskameraden der Zeit entsprechende Geschenke. Mit einer Dankansprach« des Jubilars endete die Feier. ** Sichtbare Mondfinsternis am 2 0. Februar. In den Morgenstunden des 20. Februar können wir eine partielle Mondfinsternis beobachten. Sie beginnt etwa um 5 Uhr MEZ. und ist drei Stunden später beendet, wenn man den Ein- und Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde berücksichtigt. Landkreis Gießen. Auf Veranlassung des Reichsgesundheitsführers hat der Reichsinnenminister eine Verordnung über Lochenpflegerinnen erlassen, die erstmalig eine ge- ‘gliche Regelung für den Stanb der Wochenpflege« rin und besonders ihre Ausbildung bringt. Auch in dieser Verordnung kommt das starke Interesse zum Ausdruck, das die staatliche Gesundhellsführung >ill:n Maßnahmen widmet, die dazu dienen sollen, Mutter und Kind nach der Geburt, wenn sie beson- lerer Wartung bedürfen, vor gesundheitlichen Schäden tu bewahren. Zwar ist die Hebamme verpflich- iet die Mutter in den ersten zehn Tagen regel- naßig zu besuchen und zu versorgen. Sie muß ihre Tätigkeit aber auf einige Besuche beschränken, die toi starker Inanspruchnahme nicht einmal regel« näfjig ausgeführt werden können, sodaß die eigen!« iige Pflege der Wöchnerin anderen Personen vor- gehalten bleibt. Hier kann die Wochen Pflegerin, für Jie ein zunehmender Bedarf besteht, eine sehr wertvolle Hilfe bieten. Durch die Verordnung sott ge- 'chert werden, daß sich als Wochenpflegerinnen nur vlche Personen bezeichnen dürfen, die eine ftaat- ! ‘ch geregelte Ausbildung genossen und die staatliche ilnerkennung erhalten haben. Auf diese Weise ist lle Gewähr gegeben, daß der Stand der Wochen- fflegerin von ungeeigneten Elementen freigehalten mrd. Die AusbiDung der Wochenpflegerinnen er- ftlqt an staatlich anerkannten Wochenvllegeschulen '^nd wird durch die staatliche Wochenpflegeprüfung «bgeschlofsen. wort zu geben, Herr Direktor. Auf jeden Fall habe ich aber den Eindruck, daß ich drüben am Schacht nötiger gebraucht werde als hier." Die Antwort kam diesmal hefttger und wohl auch etwas lauter, als es in feiner Absicht lag. Terbrüggen hakte denn auch gleich ein. "2ch verbitte mir diesen Ton, Herr Hellingrath? Ich bin nicht schwerhörig!" .»Dann bitte ich um Entschuldigung. Es herrscht aber auch nicht überall eine solche Stille wie hier in Ihrem Büro. Im Maschinenhaus und unter Tage geht es etwas lebhafter zu. Das müssen Sie mir schon zugute halten. Doch darf ich wohl annehmen ... um mir das alles zu sagen, haben Sie mich vermullich nicht herbestellt?" Terdrügtzen setzte sich wieder an seinen Platz und sah überlegen zu dem anderen auf. Auf diesen Augenblick hatte er sich seit langem gefreut Wenn nur Meinders ihm jetzt nicht wieder dazwffchenfuhr. „Es handelt sich allerdings um etwas Besonde» re^ was ich Ihnen zu sagen habe, Herr Helling- „Doktor Hellingrath, wenn ich bitten darf", unter- brach ihn der Ingenieur mit Betonung. „Ich bin gewiß nicht eitel, das kann mir niemand nachsagen, aber ich habe um diesen Titel schwer arbeiten und kämpfen müssen. Direktor wird man vermullich leichter." Meinders hatte bisher mit stillem Vergnügen dieser Auseinandersetzung zugehört. Dieser Hellingrath war doch ein ganz prachtvoller Kerl. Der stand mit beiden Beinen fest auf seinem Platz. Fest wie ein Turm. Und dem Terbrüggen gönnte er eine solche Abfuhr-aus vollem Herzen. Nun schien es ihm aber an der Zeit, beruhigend emgumreifen, ehe sich Terbrüggen zu einer Torheit hinreißen ließ, die unvorhergesehene Folgen haben konnte. Und 'bas wollte Meinders verhindern. Kam Terbrüggen einmal ins Wanken, dann war es auch um ihn geschehen, und deshalb stützte er Hellingrath. (Fortsetzung folgt.) men. In der Heimat ist die totale Mobili'iie- rung eingeleitet. Bergleute haben freiwillig zusätz- liche Sonntagsschichten übernommen. Den Lohn da- für haben sie zum Bau neuer Panzer zur Verfügung gestellt. In einem Hüttenwerk entstehen gewaltige Maschinen für unsere Waffenschmieden. Interessante Aufnahmen zeigen uns den Guß und die weitere Verarbeitung der mächtigen Einzelteile, die zu den Montagewerken transportiert werden. stand. Der eifrigen Tätigkeit der Feuerwehr gelang es, das Wohnhaus und die Mühle selbst vor dem Uebergreifen des Feuers zu schützen. Die Ermittlungen über die Brandursache sind, im Gange. Kreis Bübingen. (D Scho11en , 16. Febr. Bei zahlreicher Betei- llgung der Mitglieder fand bie General-Versammlung dex Molkerei-Genossenschaft „Ho« herodskopf" iiiitt. Die Milchablieferung an die Molkerei betrug im Wirtschaftsjahr 1942 = 4 451 000 Liter, der durchschnittliche Fettgehalt 3,584 v. H. Die Jahresrechnung verzeichnete an Einnahmen 1 005 000 RM., an Ausgaben für Milchgeld 923 000 RM. Der Milchpreis beträgt z. Z. 20,18 Rpf. je Kilogramm; mit diesem Preis ist die Molkerei ,^Hoherodskopf" führend im Gebiet des Verbandes. Am Anschluß an die Generalversammlung tagten die Mitglieder der Bezugs -undAbsatzgenossenschaft„Vo. g e 15 b e r g" , die auf ihr erstes Geschäftsjahr zu- rückblicken tonnte Auch hier konnte man eine günstige Entwicklung feststellen. Den Mitgliedern konnten 4400 Zentner Saatgut und Sämereien im Wert von 44 000 RM. geliefert werden; die Lieferung an Waren betrug im ganzen 152 000 RM. Ab geliefert wurden 9000 Zentner (Betreibe, 15 000 Zentner Kartoffeln und 2500 Zentner sonstige Erzeugnisse. Die Vermögenslage der jungen Genossenschaft ist günstig. Wegen Schwarzschlachtung von Ferkeln bestraft. Lpd. D a r m st a d t, 15. Febr. Die Schlachtung von Ferkeln unterliegt selbstverständlich der krieasbeding- ten Verbrauchsregelung und Kartenbewirtschaftung. Der 48jährige Josef K. aus Staden (Kreis Fried- M,nnuiii4iu/u 4 qu uc'icu |uiv, ** Militärische Beförderung. Der in niüssen deshalb wirkungsvoller und schneller durch- Gießen und darüber hinaus in unserer engeren kifführt werden. Zu diesem Zweck ist die vor dem | Heimat weithin bekannte Oberstleutnant Rudolf 375 D der Kapelle 01110 Si w. w Danksagung. Statt Karten! Ihr Berater in allen Punktfragen Wetterau Kreisdienststelle IgLORIrI geg. Bel. ro. CARL HAMEL & CO. FRANKFURT/M.9 Der Henkel war zu heiß? — Ein für allemol den Henkel um- wickeln, dann passiert'$ nie mehr. Jetzt natürlich gleich kühlende Brandsalbe auf die Wunde und den heilenden Schnellverbond Hansa- plast darüber legen. Er schützt vor Schmutz u. schmerzender Berührung. Hier ist für ihn nichts mehr zu machen Paß auf, jetzt sucht er andre Sachen! Garant guter Arznei'Präparate - mH 1893 - tU zur Reichsbahn! Niedk#€n4ß Abzug, geg. B a. d. Fundbü; PPL'ÖST Giesseri Die Deutsche Arbeitsfront durch Freude* Offener KdF.-Schwimmkurs Wiedereröffnung: Heute Freitag,19.Febr. Regelmäßige Uebungsstunden freitags von 20.80 bis 21.30 Uhr im Städt. Volksbad. 573D Teilnehmergebühr: RM. 0.30 pro Stunde, Wehrmacht RM. 0.20. Helga D.bler, Dreiflen Vorverkauf: Kaste Gloria-Palast,Ru! 4S7 596 D Zur weiteren Pflege Ihrer Füfje dann selbstverständlich Trockener Lagerraum möglichst zu ebener Erde oder mit Anfuhrrampe zu mieten gesucht. Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. [577D Antikes Kunstgewerbe in Silber, wie Terrinen, Kannen, Schalen, Becher, Zuckerstreuer, sowie Bronze- und Zinngefäße, schön geschnittene Bläser, Fayencen, Porzellane, Möbel usw. kauft zu hohen Preisen H.Maluvius, Kassel, Sch oßplatz Angebote unter K. A. 11C45 (485V) an den Gießener Anzeiger erbeten. 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Auskunft u. Einstellungs-Bedingungen [562V Wachdienst Niedersachsen Frankfurt am Main Kaiserstraße 18 Fernspr. 29214. Besonders günstig erweist sich die schleimlösende Wirkung eines Hustenbonbons in der Frühe. Ober Nacht lagert sich auf den Schleimhäuten der oberen Atmungsorgane häufig Schleim ab, der für gewöhnlich sich nur dann mühelos löst, wenn etwa durch ein geeignetes Hustenbonbon entsprechend eingewirkt wird. Die schleimlösende Wirkung der Kaiser’s Brust-Caramellen „mit den 3 Tannen" ist bekannt. Die Trauerfeier findet Samstag, den 20. Februar, vormittags %12 Uhr, in 11 '*?" des Neuen Friedhofs statt. das große Spezial-Haus für gute Herren- und Knaben- Kleidung Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag -Vormittag geschlossen! 290 D ist Ihnen zumute .... wenn Sie Ihren Fähen eine wirkliche Pflege angedeihen lassen. Hühneraugen und Hornhaut beseitigt zuverlässig die bewährte Am Mittwoch, dem 17. Februar, verschied nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann Valentin Röhrig Schuhmacher In tiefem Schmerz: Frau Emilie Röhrig, geb. Lehr. Gießen (Kreuzplatz 1), den 19. Febr. 1943. Am Samstag Vroibeuiel mit Inhalt (Knöchelschützer) von Arbeiter oioas Verloren. Am 17. Februar ist unser liebes sonniges Töchterchen, mein liebes Schwesterchen Hilde im blühenden Alter von 5 Jahren für immer von uns gegangen. In tiefer Trauer: Otto Volkmann VI.,z.Z.i.Felde, und Familie, nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, den 19. Februar 1943. Die Beerdigung findet Samstag den 20.Febr., nachmittags 2 Uhr, von Brauhausstraße 45 aus statt. 505D AXA.RK6 r€€KAMNl€ Brielmarkensammler Sonntag, 21. Febr. im Burghof AbgabevonSom dermarrenz.Tag der Briesm. von T.R.u.B.u.M. Vermittlung von Sonderstempeln Sammlergruppe fließen. [01074 ^=7 Plötzlich und unerwartet erhielten wir KgM die schmerzliche Nachricht, daß mein einziger, hoffnungsvoller Sohn, mein guter Bruder, mein innigstgeliebter Bräutigam, unser braver Schwiegersohn. Schwager, Enkel, Neffe und Pate Ewald Hagel Obergcfr. in einer Heeres-Flak-Abt., Inh. des E. K. 2 und des SturmabzCiohens am 31. 1. 1943 bei den schweren Abwehrkämpfen südlich des Ladogasees, im Alter von 24 Jahren, sein Leben für sein Vaterland hingab. jfi tjefem Schmerz: Frau Luise Magel Wwe., Erna Magel, ErnaDamm,Braut,u.alleAngehörigen. Heuchelheim, Reiskirchen, 18. Februar 1943. Mit den Angehörigen trauern auch wir um den Verlust unseres engeren Mitarbeiters. Betriebsführung u. Befolg schäft Faber A Schnapp, Bieflen 01096 Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß ist am Mittwochabend mein lieber Gatte, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel, Pate und Urgroßvater Jakob Jung IV. nach einem Leben nimmermüder Arbeit, treuester Pflichterfüllung und Fürsorge im 74. Lebensjahr still und schmerzlos von uns gegangen. Die trauernden Hinterbliebenen: Sophie Jung, geb. Weiß; Anna Jung Wwe., geb. Pitz Emma Pitz, geb. Jung; Friedrich Pitz und Ewald Pitz Karl, Ludwig Jung und Familie; Emilie Spangenberg Wwe. und Kinder; Otto Jung. Watzenborn-Stein berg, Hausen und im Felde, , den 17. Februar 1943. Die Beerdigung findet Samstag, den 20. Februar, 15 Uhr. statt. Den Tod fürs Vaterland starb unser über alles geliebter Sohn und Bruder Kurt Bleyer Leutnant in einem Panzer-Artillerie-Regt. Inh. des E. K. 2 und anderer Auszeichnungen. Er fiel im Osten am 10. Februar 1943 bei einem Sturmangriff seiner Kompanie im Alter von 20 Jahren. Er war unser Stolz und unser ganzes Glück. In tiefem Kummer: Bankdirektor Ernst Bleyer und Frau Margarete, geb.Contag; Beorg Bleyer. Gießen, Georg-Philipp-Gail-Straße 6. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. 01090 Bekanntmachung. Mit der Wahrnehmung der Standesam^ange- legen beiten ,des Standesamts Miehen-Kl.-Lmden habe ich miiWirkung vom 22. d. M. brs aus weiteres den Standesbeamten des Standesamts Grehen, Altes Rathaus, Marktplatz 14, beauftragt. Giehen, den 18. Februar 1943. Der Oberbürgermeister der Stadt Grehen. I. B.: Dr. Hill. Wenn’s nach Kohlenklau ginge, hätten wir an Herd und Ofen stets alle Klappen und Türen auf. Er würde mit vielzuviel Luft feuern, daß es nur so raucht und bullert. Da machen Du und ich und alle anderen nicht mit! Zuviel Luft jagt nur die Hitze zum Schornstein hinaus. Luftklappe, Aschentür, Luftschieber oder Drosselklappe (je nach Art des Herdes oder Ofens) Öffnen wir nur beim Anheizen oder Nachlegen ganz. Ist die Kohle durchgebrannt, geben wir nur soviel Luft, wie wir Wärme brauchen. Wenn noch Glut vorhanden ist, heißt es: Klappe zu, Aschentüre zu! Sonst füllen wir Kohlenklaus Sack. Darauf kann er lange warten, der schwarze Schuft! Hasen mit Stall, sowie grohes Garten- jausm.Stallung zu verkauf, oios? Zu erfr. zwischen 14u.l8Nhr Gasthaus z.Germama __Kaiserallee. | Kaufqesuche | Hühner rebhuhnf. Jtal. 0.weihe Leghorn aus 1941 od.1942 zu kauf, gesucht. Schriftl. Angeb. unt.01103a. den Gieh.Anz. erbet. | Mietqesuche"] Gin möbliertes oder leeres Zimmer gesucht. Bettwäsche kann gestellt werden. Schr. Ang. unt. 01105 q. d. G. A. | Stellenangebote] Putzfrau für einige Stunden täglich, oder Mine BaosHehilfin gesucht oio69 Prof. W. Fisch er Alicenstr. 33 H- Stellengesuche] Schwerbeschäd. sucht Arbeit als Kaffierer Geräteverwalt., I oder Pförtner, Flurschütr oder Kontrolleur. Schriftl. Angeb. unter 01048 an den Gieh. Anz. Frau sucht Kaibags- beschättigung. Schr.Angeö.unt. 01084a.d^G.A. Verkäufe""] Für die so zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem großen Schmerz, durch den Heldentod meines heben Mannes, unseres liebevollen Vaters, Sohnes, Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers und Neffen Wilhelm Rosenbaum, Gefr. in einem Grenadier-Regiment, danken wir herzlichst. Martha Rosenbaum, geb. Lenz, und Kinder. Familie Ludwig Rosenbaum; Familie Friedrich Lenz. Gießen, Frankf. Straße 117 und Schulstraße4. __________01061 „Überheizte Zimmer* - seine ständige Verordnung bet leichter Erkältung. Aber — man spart doch jetzt Kohle! Und wenn man aus überheizten Räumen ins Freie tritt, erkältet man sich noch mehr! Besser. Vorbeugen gegen Ansteckung bei Erkältung und Grippe. Ein Ziel, dem unsere unablässige Arbeit dient. M BAUEfUCIE SANATOGEN-WERKE, 1 , I Klein AnielgeB I Vereine I richten sich an die I ■ — > Bevölkerung der engeren Heimat! Barum: Kleinan- Sie waren mit {Backpulver und mit Strom, Qas oder Kohlen, ivennSie sieh genau_nadv meinen» L.ICHTSPIEL-TH E ATER Blorli-Palast, beitemwe^ Meine Freundin Josefine LieMspltlhani, Bahn ho istra ße Ihr erstes Rendezvous (371C ran r.ro. 4.45,7.3t so. reo. 4.30,7.31 (»r f Schuhcreme einsparen! ", Edit nur mit dem Aufdmdi: L,Guttalin” ä- Nur in Fotogeschäften IHllll 1081