zx.22 W V'- G W. Donnerstag, 18 Mär; 19^3 Giehener Anzeiger Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis8' -Uhr desBormittags Anzeigen-Preife: Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschluneMengenstanelR Vlavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"»mehr Vrühlsche Univerfitätrdruckerei H. Lange General-Anzeiger für Oberhessen rssses“* 93. Jahrgang Nr. 63 Ericheim täglich, nüber Lonniags und feiertags Beilagen: Gießener ivamilienblätter Heimat imRild DieScholle Bezugspreis: Monatlich. . RM.1.80 Zustell gebühre . „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern nfolge höherer Gewalt kernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Franks. M. Ser Führer bei einer Laaebeiprechung im Osten Oie siegreichen Truppenführer deutschen Füh- 1000 Quadrat^ nez und Dnjepr gelang Heeres und der Wasser ffen-ff, unter ihnen an der Kein Glied des Dolles, das nicht dem Siege diente! erfolgte durch-freien Entschluß der rung. Der Ilmensee ist mit fast Emgeschlossene Sowjei-Krästegruppe üdosttich Charkow vor der Vernichtung Spitze die Leibstandarte, den Ansturm der mit erdrückender Uebermacht geführten feindlichen Winterofsensive auszusangen, in kraftvollen Gegenstößen den Gegner zu zermürben und den Boden vorzubereiten für eine Wiedergewinnung des verlorenen Terrains und die Vernichtung der sowjetischen Stoßaxmeen, die mit der Einnahme von Char« kow gekrönt wurde. Zwei neue Inhaber des Eichenlaubs, ^-Standartenführer Fritz Witt und ff« Obersturmbannführer Kurt Meyer und sechs neue Ritterkreuzträger der Leibstandarte zeugen von dem unerhörten Eirisatz der ff-Männer in diesen wenigen Wochen. Mit der Verleihung der Schwerter an ihren Kommandeur aber hat die Standarte ihr» schönste Auszeichnung erhalten. Sanz rechts Generalfeldmarschall von Kleist, daneben der Chef des Generalstabes des Heeres General der Infanterie Zeitzler, links vom Führer Generaloberst Ruoff, ganz links General- feldmarfchall von Man st ein. — (Presse-Hoffmann. — Scherl-M.) wehrerfolg. Die Sowjets rannten den ganzen Tag über vergeblich die deutsche Front an. Sie erlitten schwere blutige Verluste und verloren vor unseren Stellungen zahlreiche Panzer. An den übrigen Abschnitten der Ostfront kam es nur zu Kämpfen von örtlicher Bedeutung. Vom Südabschnitt der tunesischen Front wird lebhafte beiderseitige Artillerietätig- kelt gemeldet. Die Luftwaffe versenkte im Mittelmeer ein h a n d e l s s ch i f s von 10 000 BRT. Bei einem Angriff auf ein feindliches Geleit wurden drei Transporter in Brand geworfen. Einige leichte britische Bomber griffen in den gestrigen Abendstunden bei schlechter Sicht einen Ort in Westdeutschland an. Die Bevölkerung hatte Verluste. Ein feindliches Flugzeug wurde abge- schossen. In wochenlangen schweren Kämpfen zwischen Da- i es den Verbänden des Ich zweifle nicht, daß es in der Welt eine Menge geschickterer Leute gegeben hat als mich. Ich bin völlig überzeugt, daß mir sehr viel an der Vollendung fehlt. Rvr in der Liebe zum Vaterlande, im Eifer für seine Erhaltung und seinen Ruhm nehme ich es mit der ganzen Welt auf. Diese Gefühle werde ich bis zum letzten Atemzuge bewahren. Friedrich der Große Lnde Juli 1757 an den kabineltsminisker Grafen Finkenstein. wäre. Wir haben es stets abgelehnt, uns auf den bolschewistischen Standpunkt zu stellen, der die Menschen als Arbeitssklaven ansieht und auf ein möglichst niedriges Niveau herabdrücken will. Gewiß sind wir gezwungen, im vierten Kriegsjahr zahlreiche Einschränkungen durchzuführen, aber wir den- ken nicht daran, aus dieser Not der Zeit einen neuen, allgemein verbindlichen Lebensstandard machen zu wollen. Deshalb wäre es höchst unangebracht, wenn man heute einer arbeitenden Frau einen Vorwurf daraus machen wollte, daß sie ihren Körper pflegt und sich geschmackvoll kleidet, sofern sie ihre berufliche Pflicht erfüllt. D a r a u f a l l e i n, auf die Haltung jedes einzelnen und den Geist seiner Pflichterfüllung kommt es an. ^tOIahre „Leibstandarte ff Adolf Hitler" eine Ursache des Krieges aych in dem Verhalten Englands in den Jahren seit 1918 erblickten. Meistens wurde dann gesagt, England- habe eine schlechte Außenpolitik gehabt. Richtiger wäre zu sagen, daß England in den zwanzig Jahren zwischen den Kriegen überhaupt keine Außenpolitik gehabt hat. Es ist außerhalb Englands häufig behauptet worden, das Geheimnis britischer politischer Erfolge bestehe darin, daß die Engländer niemals einen Plan hätten, sondern als geniale Improvisatoren „weiterwurstelten". Diese Auffassung mag in der ^britischen Außenpolitik nach dem ersten Weltkrieg zwar eine Stütze gefunden haben, war im übrigen aber doch eine sehr gefährliche Verallgemeinerung. Dor allem kann sie nicht auf die Blütezeit der britischen Außenpolitik, das Jahrhundert von ^astlereagh bis Grey, angewendet werden. Die Planlosigkeit der letzten Jahrzehnte ist also nicht immer die Regel der englischen Außenpolitik gewesen. Ihren Grund hatte sie zunächst in der als Reaktion auf die Kriegsanstrengunden eintretenden allgemeinen Müdigkeit. Die Erschlaffung wäre vermutlich schnell überwunden worden, wenn nicht gleichzeitig der parlamentarische Organismus von einer schweren Krise befallen worden wäre, deren Höhepunkt erst jetzt im - Zusammenhang mit den äußeren Erschütterungen erreicht wird. Es ist vorläufig noch nicht möglich, zu beurteilen, inwieweit der Mangel an bedeutenden Politikern und Staatsmännern seit der Jahrhundertwende die Ursache des Verfalls war, oder ob der Niedergang des Partsiwesens die Heranbildung großer Manner verhinderte. Wahrscheinlich fand eine Wechselwirkung statt. Jedenfalls war die Ent- — ■ ■ ------- Stockholm, März 1943. Die Reise des englischen Außenministers Eden nach Washington verdient Aufmerksamkeit nicht nur als Beitrag "zu der seit einiger Zeit im Gange be- indlichen Auseünandersetzungvzwischen unseren Gegnern, sondern auch als Ausdruck des Versuchs der Engländer, an der Tradition ihrer Außenpolitik in der viktorianischen Aera anzuknüpfen. Die Engländer haben sich in den letzten Jahren vor dem Krieg und noch während des ersten Abschnittes des- elben häufig darüber gewundert, beschwert oder ulch lustig gemacht, daß in vielen Ländern und be- onders^auf dem europäischen Konttnent die Aufastung' herrschte, das englische Volk sei müde und bereit, auf seinen Herrrschaftsanspruch zu verzichten. Die Zähigkeit und Ausdauer, mit welcher sie seither den Krieg geführt haben, wird von den Engländern als Beweis für die Unrichtigkeit dieser Auffassung angeführt. Nun- beweist dieses allerdings wenig, denn auch ein müdes Volk wird, wenn es erkennt, daß es um Sein oder Nichtsein geht, noch einmal alle Kräfte zusammenfassen. Vor allem aber verges- en die Engländer meistens, daß die ihnen so unbegreifliche Ansicht von der bevorstehenden Abdankung der britischen Herrschaft im Grunde nur eine Folge des englischen Verhaltens war, welches den anderen Völkern keine andere Auffassung von Englands Zustand geben konnte. Es gab eine Phase in diesem Krieg, in der sich die Engländer sehr viel mit seiner Entstehung be° chäftigten. Die Schuld im moralischen Sinne gaben ie natürlich den Deutschen, doch gab es immerhin einige nachdenkliche Beobachter, welche wenigstens Der Kamps am Ilmensee Von unserer Berliner Schristleitung. Berlin, 17 März. (DNB.) In diesen Tagen besteht dje heutige Panzer-Grenadier- Di oision „Leibstandarte ff Adolf Hiller" zehn Jahre. ^-Obergruppenführer Sepp Dietrich, ihr Kommandeur vom ersten Tage an und einer der ersten und engsten Mitarbeiter des Reichsführers ff, hat es in unermüdlicher und zielbewußter Arbeit verstanden, eine Truppe zu schmieden, die weltanschaulich und militärisch ein Höchstmaß an Können erreicht. Das. enge, kameradschaftliche Band, das Führer Unterführer und Mann von jeher umschloß, ließ zwischen ihnen eine Atmosphäre eigener Art entstehen, die sie zur Erfüllung ihrer besonderen Aufgaben befähigte. Knapp sieben Wochen nach der Machtübernahme, am 17. März 1933, erfolgte ihre Aufstellung als ff-Sonderkommando in Stärke von 120 Mann. Bereits auf dem Parteitag des Sieges im September 1933 marschierten 800 Männer dieses Kommandos, das von jenem Zeitpunkt an die Bezeichnung „Leibstandarte ff Adolf Hitler" trug, in Nürnberg am Führer vorbei. Zwei Monate später, am 9. November, erlebte Münchens Bevölkerung in einem feierlichen Akt vor der Feldherrnhalle die Vereidigung der Standarte. Die „Leibstandarte ff Adolf Hitler", schon vor Beginn dieses Krieges an der Wiedergewinnung deutschen Bodens maßgeblich beteiligt, hat während der Feldzüge in Polen, im Westen, im Südosten und nunmehr im Kampf gegen den Bolschewismus Oie Cden-Reise nach Washington Von unserem Dr. L.-Korrespondenten. fliegern sind bisher alle Angriffe an dieser Front unter schweren blutigen und materiellen Verlusten des Gegners zurückgeschlagen worden. Wenn man fragt, warum die Bolschewisten gerade hier immer wieder mit verbissener Energie angegriffen haben, dann ist die Antwort nicht schwer zu finden. Ein operativer Durchbruch hätte ihnen gestattet, nach Norden einzuschwenken und die Ein- schließungsfront von Leningrad aus den Angeln zu heben. Die Bolschewisten hätten sich dann den sehn- lichst begehrten Zugang zur Ostsee wieder erkämpfen können. Es kam ihnen also nicht aus den Gewinn von einigen tausend Quadratkilometern mehr oder minder verwüsteten Landes an, sondern aus einen großen stategischen Erfolg, der die Kriegslage an der Nordfront grundsätzlich umgestalten sollte. Dieser Erfolg ist ihnen versagt geblieben und wird ihn^n weiter versagt bleiben. Die deutschen Truppen am Ilmensee stehen auf der Wacht. Kilometern fast doppelt so groß wie der Bodensee, aber sehr viel flacher Er nimmt vom Süden und Westen her eine Reihe von Flüssen auf, von denen der L o w a t in den bisherigen Kämpfen am meisten genannt wurde. Der Abfluß des Ilmensees ist der Wolchow, der in den Ladogasee mündet. Ladogasee, Wolchow, Ilmensee und Lowat bilden zusammen eine beachtliche strategische Barriere, die die verhältnismäßig schmale Landbrücke — sie ist nur rund 80 Kilometer breit — zwischen Ilmensee und Peipussee schützt Durch diese Landbrücke läuft die Verbindung zur Front von Leningrad Das macht auch verständlich, warum seit dem September 1941, da die deutschen Truppen erstmalig in diesem Fluß-See-Gebiet erschienen, die Kämpfe eigentlich nie abgerissen sind. Unsere Truppen, die dort liegen, haben einen Kampf zu. bestehen, der oft die äußersten körperlichen und seelischen Ansprüche stellt. Das Gebiet ist eintönig, unkultiviert, auch den Unbilden des nördlichen Konttnentalklimas ausgesetzt, und die Feuchttgkeit der Flußtäler, der Seen Auf die Haltung kommt es an! Das ganze deutsche Volk steht heute dicht aufge- chlossen hinter der Front in einem noch nicht da- ewesenen Arbeitseinsatz. Hunderttausende von Män- icrn und Frauen sind in die Munittonswerkstätten int) Rüstungsfabriten eingerückt, um an der Seite ler schon jahrelang bewährten Arbeitskameraden i;re Pflicht zur Erringung des Endsieges zu tun. n «llen lebt der gleiche Arbeitsrhythmus, sie alle ennen nur das eine Ziel: der Front das zu geben, pas sie braucht, damit unsere Truppen den Endsieg n ihre, Fahnen heften können. Diese Einsatzbereit- chaft ist der Ausfluß einer starken Gesinnung und -ner gestrafften inneren Haltung. Darauf a l ° e i n kommt es in dieser Bewährungsprobe an, icht auf irgendwelche Aeußerlichkei, e n. Es wäre deshalb grundfalsch, wenn man etwa as Maß dieser Bewährung, namentlich bei den trauen, in der Beurteilung der Oeffentlichkeit von »lchen Äußerlichkeiten abhängig nkachen wollte. iebe Frau und jedes Mädchen, die sich mit den )nen zur Verfügung stehenden Mitteln geschmack- oll kleiden und sich pflegen, sollen dies tun, ohne aß man ihnen daraus den Vorwurf einer übergebenen Eleganz machen dürfte, die mit den Er- arberniffen des totalen Krieges nicht. vereinbar Der Führer verlieh —- wie schon gemeldet — dem ff-Obergruppenführer und General der Waffen-ff Sepp Dietrich (Mitte), Kommandeur der ff-Panzer-Grenadier-Division „Leibstandarte ff Adolf Hitler" das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und dem Generalfeldmarschall von Man st ein (links), Oberbefehlshaber der Heeresgruppe, die den Hauptansturm der sowjetischen Winteroffensive 1942/43 auszuhalten hatte, und dem Kommandeur der Infanteriedivision Großdeutschland, Generalleutnant H o e r n l e i n (rechts) das Eichenlaub zum Ritterkreuz. (PK.-Kriegsberichter Schneider, Möbius, Schmidt-Geyer. fSch.j) und der Sümpfe verschärft diese Kampfbedingungen. Der Wolchow hat bereits bei Nowgorod, fünf Kilometer von der nördlichen Spitze des Ilmensees entfernt, eine Breite von 350 Meter. Am südlichen Ufer führt in einer Entfernung von rund fünfundzwanzig Kilometer die Bahn bei St a r a j a Ru ß j a vorbei, die nördlich nach Archangelsk und weiter westlich auf Riga führt und hinter den Waldai- Höhen von der Bahn Leningrad-^-Moskau geschnitten wird. Staraja Rußja liegt am Po ist, der von Suhwesten her in den --unteren Ilmensee mündet. Die Bedeutung dieses vielumkämpften Ortes und einer Gegend für die Bolschewisten ist also klar, und die letzten großen Durchbruchsoersuche, die der Feind bei Staraja Rußja angesetzt hat, beweisen wiederum, mit welcher Energie die Bolschewisten gerade hier zu einem Erfolg zu, gelangen streben. Trotz des Einsatzes von Massen von Panzern und Infanterie und von großen Mengen von Schlacht- Oer Webrmachibericht. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 17. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt lekannt: Die südöstlich Charkow eingeschlossenen Kindlichen Kräfte wurden nach Abwehr mehrerer Ausbruchsversuche auf engstem Raum zusammen- ledrängt. Sie gehen ihrer Vernichtung entgegen. Im Raum von Bjetgorod drang unser An- firiff weiter nach Osten vor. Starke feindliche An- griffe wurden abgeschlagen und dabei 66 Panzer cbgeschossen. Kampffliegerverbände griffen ZLrückgehende Sowjelkolonnen und zur Front eilende 7- erstärkungen des Feindes mit vernichtender Wirkung an. In den schweren Kämpfen am Ilmensee erzielten unsere Truppen gestern einen neuen Abeinmalige Waffentaten vollbracht. Sie wurde mehr« fach in Berichten des Oberkommandos.der Wehrmacht heroorgehoben, und ihr Kommandeur, ff-Obergruppenführer und General der Waffen-ff Sepp Dietrich, mit dem Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Zwei Eichenlaubträger und zehn Ritterkreuzträger sind aus ihren Reihen hervorgegangen. Als höchste Anerkenung verlieh ihr der Führer nach Beendigung des Westfeldzuges, am 9. September 1940 seine Standarte als Feldzeichen. Vomff -Sonderkommando zur ff-Panzer-Grenadier-Division „Leibstandarte ff Adolf Hitler" — der. stolze Weg einer treuen, in stetem Einsatz für das Reich und seine Bewegung bewährten Truppe. * Immer wieder nennt der OKW.-Bericht den Kampfraum des Ilmensees, wo seit dem Herbst: des wahres 1941 deutsche Truppen erbitterte sowjetische Angriffe zurückschlagen. Im ersten Kriegswinter im Lsten hatten die Jlmensee-Kämprer es besonders s-hwer, da sie mit am meisten von allen deutjchen Lsitruppen den Einwirkungen der grimmigen Kalte ausgesetzt waren Oft haben Stützpunktbesatzungen, n ie die von Demjansk und Cholm, sich monatelang !l?gen die Angriffe weit überlegener Kräfte uenei= li.gcn müssen. Sie konnten dabei nur aus der Luft versorgt werden, weil die Bolschewisten durch die dünnen deutschen Linien in das Hintergelande em- cMckerl waren. Die Kämpfe am Ilmensee mürben mit unglaublicher Verbissenheit geführt. Es 'st den Bolschewisten nicht gelungen, die deutschen «tutz- punktbesatzungen zu überwältigen und auszureiben daß die Fortschritte der Wissenschaften und Gewerbe nicht gestört würden; „denn in einer gesetzmäßig geordneten Bewaffnung der Nation liegt die sicherste Bürgschaft für einen dauernden Frieden". Statt der alten zwanzigjährigen Dienstzeit der Kantonisten ward allen Wehrfähigen für neunzehn Jahre die Waffenpflicht aufgelegt. Sie dienten fünf Jahre im stehenden Heere, davon drei Jahre bei den Fahnen, zwei Jahre als beurlaubte Reservisten und traten im sechsundzwan- zigsten Lebensjahre auf sieben Jahre.in das erste Aufgebot der Landwehr ein. Dies Aufgebot war in Kriegszeiten, wie das stehende Heer, zum Dienste im In- und Auslande verpflichtet, hielt an bestimmten Tagen in der Heimat kleinere Hebungen ab und vereinigte sich alljährlich einmal mit Abteilungen des stehenden Heeres zu längeren Manövern. Das zweite Aü f g e b o t der Landwehr, ebenfalls mit siebenjähriger Dienstzeit, wurde während des'Friedens nur in der Heimat und an' einzelnen Tagen versammelt, diente im Kriege zunächst zur Verstärkung der Garnisonen; doch behielt sich der König vor, auch diesen Teil der Landwehr im allgemeinen „zur Verstärkung des Heeres" zu verwenden, so daß eine Verwenoung im Auslande nicht ausgeschlossen war. Der Landsturm endlich, nur für den äußersten Fall zur Abwehr feindlicher Angriffe bestimmt, sollte alle irgend Waffenfähigen vom siebzehnten bis zum fünfzigsten Jahre umfassen. Die Söhne der gebildeten Stände, die sich selber ausrüsteten, dienten nur ein Jahr bei der Fahne, traten schon nach drei Jahren in die Landwehr ein und hatten den ersten Anspruch auf die Offiziersstellen der Landwehr. Roch nie hatte ein moderner Staat in Friedenszeiten so harte Forderungen, an sein Volk gestellt; die Blutsteuer, welche Preußen seinen Bürgern auferlegte, war unleugbar schwerer als alle' anderen 'Steuern zusammengenommen. Selbst die Anhänger der allgemeinen Wehrpflicht wollten kaum ihren Ohren trauen, als sie erfuhren, daß alle Männer bis zum neununddreißigsten Jahre, allerdings bei völlig freier Wahl des Wohnsitzes wie des Berufes, sich zum Waffendienste bereit halten sollten. Es war ein radikaler Bruch mit allen Neigungen und Vorurteilen einer friedlich erwerbenden Gesellschaft, ein Wagnis ohne jeden Vorgang, das nur darum gelingen konnte, well der Stamm der Landwehr bereits vorhanden war und die hochherzige Erregung der Kriegszeit noch nachwirkte. Der König verbarg sich nicht, welchem zähen passiven Widerstande die neuen Institutionen namentlich in den neuen Provinzen begegnen würden, und befahl daher eine schonende, schrlttweis vorgehende Ausstih- rung. Die kurze Dienstzeit zwang die Mannschaft und mehr noch die Offiziere zur Anspannung aller Kräfte; das FreiwNligenjahr bot das einfache Mittel, den höheren Ständen die ungewohnte Last erträglich zu machen. Das Wehrgesetz gab ein unzweideutiges Zeugnis für die friedfertigen Absichten der Regierung; mit einer Feldarmee, die zpr größeren Hälfte aus Landwehren bestand, ließ sich eine Politik des unruhigen Ehrgeizes schlechterdings nicht führen. Gleichwohl sprach aus dem Aufgebote der gesamten Nation zugleich der bestimmte Entschluß, die wieder- errungene Großmachtstellung der Monarchie zu behaupten. Daher denn an allen Nachbarhöfeu lebhafte Beunruhigung. Mochten einzelne Generale der alten Schule über das preußische „Milizwesen" verächtlich absprechen, die Kriegstaten dieses Heeres standen doch noch in zu frischer Erinnerung. Der französische Kriegsminister Dupont zog sogleich mit ersichtlicher Sorge bei dem preußischen Gesandten Erkundigungen ein und erhielt die trockene Antwort, „wir wollen große Stteitkräfte ohne ein unverhältnismäßig großes stehendes Heer". Noch besorgter war die Hofburg; sie fürchtete nicht bloß das Erstarken des alten Nebenbuhlers, sondern sie er- tamite auch in dem Wehrgesetze einen Triumph der militärischen Jakobiner des schlesischen Heeres und witterte unheimliche demokratische Bestrebungen. Boy e"n aber sah in seinem Gesetze das köstliche Vermächtnis des Befreiungskrieges; er sagte sich mit frohem Stolze, daß die Eigenart des preußischen Staates in diesen Institutionen sich verkörperte; daß Preußen in der Ausbildung seines Heerwesens allen anderen Staaten überlegen war und keine andere Großmacht jener Zeit wagen durfte, ihrem ganzen Volke Waffen in die Hände zu geben. In wie großem und freiem Sinne er sein Werk auffaßte, wie freu er die Ueberlieferungen der Stein- Scharnhorstschen Tage in seinem Feuergeiste bewahrte, das hat der anspruchslose Mann'erst nach Jahren öffentlich ausgesprochen, als er zum fünf- undzwanzigsten Jubelfeste der Landwehr jenen Ausspruch Gneisenaus über den dreifachen Primat in poettscher Form wiederholte und die Verse schrieb: „Der Preußen Losung ist die Drei — Recht, Licht und Schwert!" Der Schweigsame liebte Deutschland mit der ganzen tiefen, verhaltenen Leidenschaftlichkeit des echten Ostpreußen; aber dem unbestimmten Idealbild e einer deutschen Bundeskriegsverfassung wollte er das eigenartige Wesen seines preußischen Volks- Heeres nicht opfern. In eurer ausführlichen Denkschrift schilderte er dem Staatskanzler, wie in Deutschland vier grundverschiedene Systeme der Kriegsverfassung beständen: das österreichHche, das- rheinbündisch-französische, das englisch-haMooerschc und das preußische; nimmermehr dürfe Preußen den deutschen Charakter fbines Heeres einem Kompromiß mit diesen ausländischen Systemen zum Opfer bringen. „Man wird doch nicht, well der leibeigene Böhme, Mize, Bukowiner, der Landesmeinung wegen, nach harten Gesetzen behandelt werden soll, den Pommern und Brandenburger, bloß um der lieben Uebereinftimmung willen, .strengeren Vorschriften unterwerfen wollen? Preußen kann seinen Standpunkt in Europa nur behaupten, wenn es die größere Uebereinftimmung feiner Einwohner, die bessere Bildung seines Adels und Bürgerstandes auf das kräftigste zu einem eigenen Kriegs system benutzt. Wer diese nationalen Vorzüge einer augenblicklichen philanthropischen Idee aufopfern wollte, wäre nicht allein ein Feind Preußens,1ondern er vernichtete auch die Willenskraft, durch die sich Preußen seit dem großen Kurfürsten in Europa hielt." Darum mag der künftige Deutsche Bund wohl den größeren Fürsten, den Kreisobersten, die militärische Führung ihrer Kreise ano er trauen und von allen Bundesgliedern sehr große militärische Leistungen verlangen: „Preußen hat in diesem Kriege 60 000 Mann von der Million gegeben. Dies sei der Maßstab! Wer mehr geben will, wird ‘belobt" Ab et in die Organisation unseres Heeres darf sich der Bund nicht einmischen. „Wer mehr in die deutsche Kriegsoerfasiung legen will, schadet sich und auch Deutschland." So die Meinung des berechtigten preußischen Partikularismus, der zugleich bewußte deutsche Gesinnung war. Mochten die Kleinstaaten noch eine Weile ihre französischen und englischen Institutionen behalten, da sie doch vorderhand weder die Kraft noch den Willen besaßen, die Geschenke der Fremden aufzugeben. Unterbeffen wuchs und reifte in Preußen Scharnhorsts Werk, die deutsche Striegs- uerfaffung, und einmal doch mußte die Zelt kommen, da das ausländische Wesen in den kleinen Staaten sich überlebte. Dann konnte das preußische Volksheer sich zum deutschen Heere erweitern. Bei Großgörschen stand seine Wiege, wer mochte wagen, ihm die stolzen Siegesbahnen seiner Zukunft vor- berzubestlmmen? Boyen trug in seiner verschlossenen öeele die sichere Ahnung, daß dies nationale Heer dereinst noch reichere Kränze um seine Fahnen win- den würde als weiland die Soldaten Friedrichs. Derweil in Wien.der große Friedenskongreß zu- fammentrat, erhob sich in Preußen eine neue Größe der deutschen Geschichte: dgs Volk in Waffen. Aus der Stad« Sietzen. Grundlagen der Landdiensterzkehung Oer Gauleiter besichtigte den Landd»enstlehrhof der Aitler-Lugend. il. ■ IL (Nachdruck verboten.) 24. Fortsetzung. „Sie zielen natürlich auf Fxäulein Schmidt ab?' Pro. deut« 3. Te« Lebenskreis des schaffenden und kämpfenden Volkes ein tritt. Die Vorabend Veranstaltung der Jugend in Gießen findet am 2 7. März, 18.30 Uhr, im Theater der Universitätsstadt Gießen statt und bringt- die Aufführung von Schillers Trauerspiel „Die Der- schwörung des Fiesko zu Genua". Die Eltern der zu verpflichtenden Jüngen und Mädel und diese selbst werden zu diesem Abend als Gäste eingeladen. Die Einladungen wird die Bannführung des Bannes 116 in den nächsten Tagen versenden. Im Kreise Gießen werden die Vorabendveranstaltungen am 2 7. Mürz in Lollar, Lich, Hungen. Grün berg und L a u b a ch abends in Form von Filmstunden mit der Aufführung des Films „Heimkehr" stattfinden. Die Eltern und die zu verpflichtenden Jungen und Mädel dieser Standorte werden dazu von den Ortsgruppenleitern eingeladen werden. NSG. Der Verpflichtung der 14jährigen auf den Führer geht in der Woche vor dem 28. März ein verstärkter Einsatz des Deranstaltungsringes der Hitler-Jugend voraus. Festliche Konzerte. Dichterlesungen und Spielscharoeranstattungen werden neben Filmfeierstunden die zur Verpflichtung kommenden Jungen und Mädel gemeinsam mit ihren Eltern bei der Bewegung zu Gast sehen. Eine Anweisung der Neichstheaterkam- mer an die deutschen Bühnenleiter sichert weiter eine Reihe von Theateraufführungen am Vorabend der Verpflichtung der Jugend, deren Spielplan ebenfalls dem Charakter der Verpflichtungsfeiern entsprechen wird. Durch das gemeinsame Erleben besten deutschen Kulturgutes wird sowohl bei den Jugendlichen als auch bei Den Eltern die festliche Bereitschaft für jenen Ehrentag geschaffen, an dem die Jugend, auf den Führer verpflichtet, bewußt in den „Fräulein Schmidt soll zum Diktat kommen!" Terbrüggen legte den Hörer des Haustelephons behutsamer auf die Gabel zurück, als es sonst in seiner ungestümen Art lag. Er überdachte mit Genugtuung, was der heutige Tag gebracht hatte und noch bringen würde. Auf Schacht III war ebenfalls alles nach Wunsch gegangen. Hellingrath war erledigt. Meinders würde sich lyundern, wenn er zurückkam, dachte er mit dem Anflug eines Lächelns. Aber der Gedanke an die Auseinandersetzung mit Renate, die ihm jetzt bevorstand, verursachte ihm noch einiges Unbehagen und ließ dieses Lächeln vergehen, ehe es recht ausgekommen war. Eine verhaltene Ungeduld erfüllte ihn. Nicht, daß er nur glaubte, Renate und Hellingrath könnten auf dieser kurzen Fahrt einander nayege- kommen fein. So weit dachte Terbrüggen nicht einmal. Trotzdem würde es vermutlich nicht so einfach sein, ihr den Gang der Dinge plausibel zu machen. Hellingrach war immerhin derjenige gewesen, der sie aus der gewiß recht peinlichen Situation befreit und hernach nach Köln gebracht hatte. Zum wenigsten also mußte in dem Mädchen eine gewisse Dankbarkeit gegen ihren Retter aufgekommen fein, und aus einem solchen Gefühl heraus würde sie jetzt sicher nur schwer einsehen, daß sich bestimmte Gründe gefunden hatten, chn auf Hammerkott zu enllassen. (Fortsetzung folgt.) Instrumente für Augenuntersuchungen und Augen- Operationen, ein transportables Sideroskyp, ein Ai 1 der erlo- "tge. 5 in noch hnhe 3e er Und W\ h den .n hei-. er vor )em er ar, bk' >r M - ftaai- lle An- ach am g. Von iter am > er aL( -it M iverfitär übet«'. । r dem :e ta dessen Li d dem Neunern!- '' edhösk dieser ebbelf durch geehrt, r Dr Leipzig, war er von 1922 bis 1934 Leiter der italienischen Abteilung des Kaiser-Friedrich-Museums in Berlin. 1935 wurde Professor Voß zum Leiter der Kunstsammlungen des Nassauischen Landes- museums in Wiesbaden berufen, die er im Laufe weniger Jahre durch wertvolle Neuerwerbungen be-' reicherte. Professor Voß gilt ass Autorität auf dem Gebiete der italienischen Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts. Von seinen größeren Arbeiten seien genannt „Der Ursprung des Donaustiles", „Albrecht Altdorfer und Wolf Huber", „Die Malerei der Vpätrenaissance in Rom und Florenz" und „Die Malerei des Barock in Rom". Auch um die Redaktion der Monographien „Meister der Graphik" hat Professor Voß sich sehr verdient gemacht. Ernst Hertel gestorben. Im Alter .von 73 Jahren starb in Leipzig der seit 1935 eurer. Ordinarius für Augenheilkunde an der Universität Leipzig, Geheimer Medizinalrat Prof. Dr. Ernst Hertel. In Bad Kösen geboren, studierte er in Jena, Halle und München, promovierte 1895 in Jena und habilitierte sich dort 1898. Acht Jahre später folgte er einem, Ruf als Ordinarius nach Straßburg. Nach der Vertreibung aus Straßburg wurde Hertel 1919 als o. Honorarprofessor nach Berlin berufen, siedelte aber schon im nächsten Jahr auf den Leipziger Lehrstuhl für Augenheilkunde über. Von 1925 bis 1938 war er Herausgeber des „Archivs für Augenheilkunde", Vorstandsmitglied der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, Ehrenmitglied der Zahnärztlichen Gesellschaft in Leipzig und Mitglied der Leopoldina in Halle. 1922 wurde er durch Verleihung des von- Graefe-Preises ausgezeichnet. Zu seinen besonderen Verdiensten gehört die Konstruktion verschiedener !Uar ein, vom rem. unb drei oon hren rden -fragte er kgrz. Terbrüggen nickte. _ _ „Soviel ich vermute, haben Sie bte Dame nach Köln gebracht?" , „Ja und ich glaube, daß ich dazu keine be- ssondere Erlaubnis der Direktion brauche. Aber trotz- idem ... ich verstehe nicht ganz, was Sie zu dieser Frage berechtigt?" Der andere ging darauf nicht ein. jaletit 5täbti= )t Dr. es im galerk i| vh hoi Wehrbezirkskommando oder an die Annahmestellen für Heeres-Unteroffizierschulen Berlin W 35, Dik- tortaftraße 32, zu richten. Lohnstopp und Einstellungsgehälter < für Angestellte. NSG. Der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen gibt bekannt: Die Anordnung über die Einstellungsgehälter für kaufmännische und technische Angestellte vom 17.4. 1941. verpflichtet jeden Betriebsführer, bei der Neu-- einstellung eines Angestellten eine Anzeige an den Letter des zuständigen Arbeitsamtes als Beauftragten des Reichstteuhänders der Arbeit zu erstatten, wenn das für das Gefolgschaftsmitglied in Aussicht genommene Gehalt höher ist als das zuletzt im Abgabebetrieb bezogene, es sei denn, daß sich die Höhe des neuen Gehaltssatzes zwingend aus einer Tarifordnung, Betriebsordnung oder einer verpflichtenden Anordnung (nicht nur Zulassungsanordnung) des Reichstreuhänders der Arbeit ergibt. Aus dieser Regelung ist vielfach geschlossen worden, daß der Betrieb ohne Verstoß gegen den Lohnstopp auf jeden Fall das Gehalt zahlen dürfte, das das neu eingestellte Gefolgschaftsmitglied in dem bisherigen Betrieb erhalten hat. Diese Auffassung ist irrig. Abschnitt I der. Anordnung vom 17.4.1941 stellt ausdrücklich klar, daß eine Einstellung höchstens zu dem Gehalt erfolgen darf, das im neuen Betrieb um 16.10. 1939 — dem Tage des Inkrafttretens des allgemeinen Lohnstopps — für die von dem Angestellten auszuübende Tätigkeit üblich war. Es ist dabei in diesem Zusammenhang völlig unerheblich, ob das zuletzt im Abgabebetrieb bezogene Gehalt höher oder niedriger war als das nach dieser Be- stimmung zulässige. Ast allerdings das neue Gehalt höher als das bisherige, so ist der Betriebsführer außerdem zu einer Anzeige verpflichtet. Auf keinen Fall darf das betriebsübliche Gehalt überschritten werden. Jedoch gilt auch, hier eine an sich selbstverständliche Ausnahme, wenn nämlich sich die Höhe, des neuen Gehaltes aus einer Tarifordnung, Betriebsordnung oder Anordnung des Reichstreuhänders der Arbeit ergibt oder dieser auf Grund der ' Lohnstoppbestimmungen ein anderes Gehalt zuge- lafsen hat. ‘ Kulturveranstaltungen zur „Verpflichtung der Lugend" Aber so fest und bestimmt diese Worte auch klangen, seine Gedanken waren -nicht dabei. Sein Denken kreiste unentwegt um die eine Frage: was war Wahres an diesen niederträchtigen Anwürfen Terbrüggens? Am liebsten wäre' er jetzt gleich zu Renate, gegangen. Sie selbst sollte ihm auf diese Frage die Antwort geben. Doch er bezwang sich, ©ein Nachfolger konnte kaum vor morgen nachmittag hier sein. Wenn sie bei der Verabredung blieb, wurde er morgen vormittag mit ihr einfahren. Und unter Tage gab es genug Winkel, wo zwei Menschen sich ohne Zeugen miteinander aussprechen konnten ... Glück auf, Renate! . Rmnan von Ernst Grau. Spiel gaben Kunde von der lebendigen und frischen Art der .Führeranwärter. Zum Abschluß wandte sich der Gauleiter an die die Lehrgangsteilnehmer und führte ihnen ihre großen Aufgaben in der künftigen bäuerlichen Ausrichtung des Volkes vor Augen. Er- hoffe, so sagte er, daß sie bei ihrem späteren Einsatz die hier vermittelten Kenntnisse und das Erlebnis der Gemeinschaft stets, als Grundlage für ihre Führungsaufgabe betrachten würden. Der Gauleiter gab weiterhin seiner Genugtuung , darüber Ausdruck, daß die Hitler-Jugend in der Rückführung der städtischen Jugend durch den Landdienst zum Land auf dem richtigen Wege sei. Sein besonderer Dank galt der vorbildlichen Arbeit von Schulführer Greven und der Mädelsührerin Knappheide. Den Lehrgangsteilnehmern, die in den nächsten Tagen als Landdienstführer in den Dörfern zum Einsatz kommen, gab er feine besten Wünsche mit. Hellingrath warf ihm einen kurzen Seitenblick zu. Da war es schon. Also hatte er sich in seinen Vermutungen doch nicht getäuscht. „In diesem Punkte haben Sie als der Meliere sicher mehr Erfahrungen", gab er angriffsluftig zurück. „Ich kann da schlecht mitreden." Doch Te.rbrüggen steckte den Hieb ruhig em. Er hatte noch mehr zu sagen. „Nun .. ich meine, wie Sie am vergangenen Samstag dem armen Kerl von Meinders das Madel ausgespannt haben ... einfach großartigx Verehrtester. Ich chatte alle Mühe, ihn zuruckzuhatten. Hellingrath sah ihn überrascht an, als hatte er sich „Wissen Sie auch, mit wem sich Fräulein Schmidt in Köln getroffen hat?" fragte er weiter, und ein höhnisches Lächeln begleitete diese Worte. „Mit Verwandten", sagte sie, „und ich habe keine Veranlassung, daran zu zweifeln. Doch ich antworte Ihnen jetzt nicht mehr, wenn Sie mir nun nicht endlich erklären, .was diese Fragen zu bedeuten haben." „Gern. Wenn Sie es nämlich noch nicht wissen sollten: die Dame ist auf den ausdrücklichen und persönlichen Wunsch von Herrn Hammerkott hier eingestellt worden." „Und was weiter?" fiel ihm Hellingrath erregt ins Wort. „Nichts! Ich glaube, das genügt. Im übrigen wollte ich Sie nur warnen, Herrn Hammerkott dürften Ihre Annäherungsversuche vielleicht nicht angenehm sein." Hellingrath war zornglühend aufgesprungen und stand nun dem andern dicht gegenüber, der sich unwillkürlich ebenfalls erhoben hatte. „Was wollen Sie mit diesen schäbigen Andeutungen sagen, Herr Direktor Terbrüggen?" schrie er, unbekümmert, daß man ihn draußen hören konnte. Terbrüggen fand es nicht gerade behaglich, die drohend blitzenden Augen des blortben Riesen so nahe vor sich zu haben. „Andeutungen ..? Ich muß mir diesen Ton ernstlich verbitten, Herr Doktor!" Doch Hellingrath konnte sich jetzt nicht mehr zurückhalten. Ein paar hämische Bemerkungen hätte er vielleicht hingenommen, hätte darüber gelacht aber diese verächtlichen Verdächtigungen entfachten sein Blut zu einem gewaltsamen Ausbruch. Er packte den andern und schrie: „Sie sind ein Lump, wenn Sie jetzt nicht den Mut aufbringen, endlich einmal mit der Wahrheit herauszukommen." Terbrüggen fühlte, daß er sich hier zu weit vorgewagt hatte. Er wollte schon versuchen, einzulenken, als ihm unversehens Hilfe tarn. Von dem lauten NSG. Gauleiter und Reichsstatthatter Sprenger stattete am Mittwoch dem Landd lernst- lehrhof der Hitler-Jugend ; n Aul- Hausen aus Anlaß der Beendigung des ersten Lehrganges einen Besuch ab. Unter Führung des K.-Gebietsfübrers Dr. G a u h l erhielt der Gauleiter einen umfassenden. Einblick in die gesamten Er- ziehungsmaßnahmeti für die künftigen Landdienst- sührer, die neben eingehender fachlicher Ausbildung auf dem 450 Morgen großen Hof eine besondere politische und weltanschauliche Ausrichtung erhalten. Der Gauleiter nahm Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, daß den Jungen und Mädeln in dem abgeschlossenen einjährigen Lehrgang nicht nur bestes Rüstzeug für ihre Führertätigkeit vermittelt worden war, sondern daß diese auch Darüber hinaus eine erhebliche betriebliche Leistungssteigerung erzielt haben. Ein Rundgang durch 'die Felder und Wirtschaftsgebäude zeigte sie Jungen und Mädel bei der praktischen Arbeit. Unterricht, Sport und Oie Straße als Spielplatz. . Unsere Kinder sind keine Stubenhocker. Sobald es die Jahreszeit einigermaßen zuläßt, Drängen sie ins Freie, um dort ihren Spieltrieb in mehr oder minder starker Beweglichkeit zu leben. Man kann das nur gutheihen. Unsere Heranwachsende Jugend hat ein Recht darauf, die Stunden der Schulpflicht und Der häuslichen Aufgaben durch eine gewisse Ungebundenheit auf Der anderen Seite wieder, auszugleichen. Nicht minder ist den meisten Ettern daran gelegen, die Sorge um ihre Kinder wenigstens für eine kleine Zeit Des Tages los zu sein.und sie mit Gleichaltrigen zusammen zu wißen. Im großen und ganzen kann man es auch nicht unterbinden, wenn sich diese Spiellust in nächster Nachbarschaft auf der Straße auswirkt. An und für sich Ist die Straße freilich kein Spielplatz. Aber es ist schon bei uns, bei unseren Eltern und unfern Großeltern so gewesen, daß auf der Straße am liebsten gespielt wurde. Nun ist nichts Dagegen einzuwenden, wenn ein Mädel seinen Puppenwagen auf Dem Bürgersteig auf- und abfährt. Und vor allen Dingen ist immer ein Unterschied zwischen Straße und Straße zu machen. Mit besonderer Vorliebe wird das Kreiselspiel betrieben. Wir haben es in unserer Jugend auch gekannt, und es war für uns im Frühjahr schlechthin das Spiel. Es ist auch gesund, bringt es doch mannigfaltige Bewegung mit sich und erfordert Geschicklichkeit, Unsere Jugend soll auf das Kreiseln nicht verzichten. Aber auch da kommt es wieder Darauf an, den richtigen Platz Dafür auszumachen. In einer verkehrsreichen Straße muß es zwangsläufig zu einer Belästigung der Passanten führen und birgt Die große Gefahr' in sich, daß Die Ju-» gend im Eifer Des Spieles selber das Opfer eines Verkehrsunglücks wird. Eine Straße ist nun einmal voller Tücken. Das kann gar nicht oft genug gesagt werden. Aehnliches gilt vom Rollschuhlaufen, das gegenwärtig auch wieder sehr im Schwung Ist. Geschieht es auf breitem, übersichtlichem Raum, so mag dagegen Nichts einzuwenden sein: wird es aber auf Verkehrsbrennpunkte verlegt. Dann kann es nicht statthaft fein. Denn zu leicht wird jemand überrannt oder das Kind gerät unter ein Fahrzeug, und Das Unglück ist geschehen. , Spielen \ift recht und gut, niemand will es der Jugend verwehren. Es gibt aber auch Spiele, gegen Die entschieden Front gemacht werden muß. Vor allen Dingen ist es das Fußballspiel auf L*er Straße, und es wird zum großen Unfug, menrt es gar mit einem Stein oder einem andern harten Gegenstand betrieben wird. Den irgendein Bengel einfach vor sich herstößt. Gesetzt Den Fall, so ein Stein trifft einen Passanten und verletzt ihn, Danin ist Die Not groß, und 'Der Schuldige wird zur Rechenschaft gezogen werden/ Ungeachtet dessen muß darauf hingewlesen werden, daß in jedem Falle darunter Die Schuhe erheblich leiden, was wir uns heute, wo jedes Stückchen Leder kostbar und jede Arbeitskraft sowieso bis zum äußersten anaefpnnnt ist, nicht leisten können. Gegen Die Fußballspieler auf Der Straße wollen wir mit aller Entschieden- heit vorgehen. Generalmajor a. O. Kleinhans 70 Lahre alt. Am morgigen Freitag, 19. März, kann der Generalmajor a. D. Friedrich Kleinhans in Gießen in bester Frische seinen 70. Geburtstag begehen. Generalmajor Kleinhans entstammt einer alten Offiziersfamilie, die in Kurhessen beheimatet ist. Im Jahre 1892 wurde er zum Leutnant im 8. (Rhein.) Jägerbataillon in Schlettstadt (Elsaß) ernannt, in Dem er später Chef Der 3. Kompanie und sodann als Hauptmann Führer der Maschinengewehr-Abteilung wurde. Nach 21jähriger Dienstzeit bei den Jägern wurde er im Jahre 1913 als Referent zur Gewehr-Prüfungskommission nach Spandau versetzt. Beim Ausbruch Des ersten Weltkrieges rückte er als Führer einer Maschinengewehr-Abteilupg mit einer Garde-Kavallerie-Division ins Feld. In Den Kämpfen an der Westfront wurde sein hervorragen- Der Einsatz durch die Verleihung zahlreicher Kriegsauszeichnungen anerkannt. Nach dem Weltkriege gehörte er dem Stab der 6. Reichswehr-Division in Münster an. Im Verlaufe feines weiteren Dienstes im früheren 100 000-Mann-Heer wurde er 1923 nach Gießen versetzt, wo er als Major Kommandeur Des 1. (Hess.) Grenadier-Bataillons Jnf.-Regt. 15 war. Mit diesem Bataillon war er an Der Niederringung Der Kommunistenunruhen in Thüringen unD in Sachsen unD Der Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in diesen Gebieten beteiligt. Nach mehrjähriger Führung des Bataillons, in dem er inzwischen zum Oberstleutnant befördert worden war, nahm er als Oberft feinen Abschied. Während feines । wollt« Botts' i Deni wie w ne der che, da- ooerschc ßr* n KM m M üer lew Landes' ehandeö rtburger, wißen. f Prell- nur bt immulls ?5 M em üf MM ropiW in Fe»« Oilleris jen M fünfte , ten, de" •er W >rn f# Preub<" ' OlA" d- nm* ng * Si Ä er reih* 1 e eit r- 1 tleuf trti.* »E $5 sä* -verhört. , _. , , „Sie ...?" fragte er Dann erftaunt „Sie Hoven Meinders zurückgehalten? Seit wann nehmen eie Denn soviel Anteil an meinem Wohlergehen. „Es handelt sich dabei weniger um Ihr Wohl- ! ergehen als um Das Der Dame, Die Dabei it\ Frage kommt, Herr Doktor Hellingrath." Die fonDerbare- Betonung, Die in diesen Worten lag, gefiel dem andern nicht. Jetzt schien es Ernst "werben zu sollen. Nun gut — wie er wollte. Wortwechsel angelockt, stand Der Schachtmeister Giese plötzlich im Türrahmen Des kleinen Büros. Hellingrath trat beim Anblick des Mannes einen Schritt zurück. Er schämte sich vor sich selbst, daß er sich so hatte hinreihen lassen. Giese war im rechten Augenblick gekommen, und sein Erscheinen hatte ihn vor Schlimmerem bewahrt. Doch Terbrüggen schien auf* dieses Dazwischentreten nur gewartet zu haben. Nun hatte er einen Zeugen, vor dem sich Hellingrath hüten würde, ihn noch einmal anzugreifen. „Sie sind nach diesem unerhörten 'Auftritt natürlich sofort entlassen, Herr Doktor Hellingrath", sagte er erregt, während sich in seinen Augen Die Befriedigung über diesen Ausgang nur zu deutlich widerspiegelte. „Dberingenieur Plack wird telegraphisch von seinem Urlaub zurückbeordert, und Sie werden ihm morgen den Betrieb hier übergeben." Mit einem Kopfnicken gegen Den Meister ging er rasch hinaus. Es mar wie eine Flucht vor weiteren Auseinandersetzungen. Giese stand ganz verdutzt und wußte nicht, was er zu alledem sagen sollte. ■„3a ... was ist Denn, Herr Doktor ...? Sie ... Sie sollen hier weg?" Werner Hellingrath hatte Die ganze Zeit wie geistesabwesend dagestanden. Es war ihm nicht anzusehen, was er dachte, ob er überhaupt etwas dachte. Er starrte immer nur unverwandt auf einen Punkt, als sei dieser das Zentrum alles Geschehens. „9a ..." nickte er Dann endlich. Langsam hob er den Kopf, und ein Dünnes Lächeln spielte um seinen MunD. ,Lch gehe ... weil jener ein Lump ist ... so ist das nun einmal auf dieser Welt, lieber Giese." „Aber Das geht Doch nicht. Wenn Sie nur wollen, die Kumpels werden alle kommen und ..." Hellingrath fuhr wie aus tiefem Sinnen auf. Mit einer energischen Handbewegung strich er Die langen, blonden Haare straff nach hinten. „Hören Sie, Giese, Sie halten auf jeden Fall Den Mund. Kein Mensch soll meinetwegen Unannehmlichkeiten haben. Ich gehe, und damit basta!" Ruhestandes wirkte der im Frieden und im Kriege bewährte Offizier unermüdlich und in immer weiter- greifenbem Kreise für Den Gedanken Der Wehrhaftigkeit unD Der Wehrfreudigkeit unseres Volkes. Bei, Der Wiedererrichtung unserer Wehrmacht durch Den Führer steifte sich Oberst Kleinhans erneut zur Verfügung. Bei Ausbruch Des jetzigen Krieges trat er als Oberst in den Waffendienst zurück. Er war Dann längere Zeit Kommandant eines Truppenübungsplatzes. Ende 1942 trat er als Generalmajor wieder in den Ruhestand. In weiten Beoölkerungs- kreisen von Gießen und Umgegend, namentlich auch bei den alten rheinischen Jägern unb bei Den 15ern der früheren Reichswehr, wird Generalmajor Kleinhans größte Wertschätzung entgegengebracht. ©er Held^naedenktaq in (Sieben. Die Feiern zur Ehrung unserer gefallenen Helden werden am kommenden Sonntag, 21. März, statt- sinden. In Gießen wirb Die Feier am 116er-Denk- mal auf dem Lündgraf-Philipp-Platz veranstaltet. Die Ansprache wird Der Wehrmacht-Standortälteste halten. Kränze werden von der Wehrmacht und der Partei am Denkmal niedergelegt werden. Da die Feier psinktlich um 9 Uhr beginnen wird, ist es erforderftch, die Plätze bis kurz vor 9 Uhr einzunehmen. Die für Den 14. März bereits zugesandten Einladungen gelten auch für die Feier am 21. März. Allezeit tapfer und bewährt. NSG. Jeder junge Deutsche, Der gesund, zuverlässig unD einsatzbereit ist, kann mit 17 Jahren als Unteroffizier-Bewerber in das großdeutsche Heer eintreten. Verpflichtung kann für eine Dienstzeit von 4V- oder 12 Jahren erfolgen. Meldungen nimmt zu jeder Zeit Das nächste Wehrbezirkskommando entgegen. Die Arbeitsdienstpflicht ist für Unteroffizier- Bewerber auf Drei Monate verkürzt. Truppeneinheit und Waffengattung können selbst gewählt wer- Den. Dis Beförderung zum Unteroffizier ist bei Frontbewährung, nach neunmonatiger Dienstzeit möglich. Bei entsprechender Leistung kann auch hie Uebernahme in die Offizierslaufbahn erfolgen. Ein zweiter Weg zum aktiven Unteroffizier geht über die Unteroffizierschulen. Bewerbungen sind an das genabstandsmesser. ein Perimeter, ein Kugeladakto- meter und eine Operationslampe. Unter seinen zahlreichen Veröffentlichungen nennen wir: „Die Hydrotherapie der Augenkrankhetten". „Augenuntersuchung zur Erkennung innerer «nd Nervenkrankheiten", „Die nichtmedikamentöse Therapie der Augenkrank- heiten", ..Farbenproben zur Prüfung des' Farbensinnes" und .Lehrbuch unD Atlas Der Augenheilkunde". Max Reger im Rundfunk. Max Reger, der vor 70 Jahren geboren wurde, steht mit einigen seiner Hauptwerke auf dem Programm her „M usikzurDämmerstunde" am Freitag, 19. 3., von 17.15 bis 18.30 Uhr im Deutsch- landsender. Oswald K a b a st a dirigiert die vier Tondichtungen nach Böcklin und die Variationen und Fuge über ein Thema von Mozürt, Hans H o t-, ter singt den „Hymnus her Liebe" für Bariton mit Begleitung des Orchesters. Hin führende Worte spricht Hermann' U n g e r , stellvertretender Direktor der Kölner Musikhochschule und ehemaliger Schüler Max Regers. Als Worteinlage spricht Helmut R e n a r Briefe des Komponisten. Kleine politische Nachrichten. Major Hans Philipp errang in heftigen Luftkämpfen südlich des Ilmensees mit vier Abschüssen den 200. bis 203. Luftsieg und steht damit ander Spitze der erfolgreichen deutschen Jagdflieger. * Die Untersee-Bekämpfungsmittel der italienischen Kriegsmarine vernichteten in den letzten sechs Monaten insgesamt 21 feindliche Unterseeboote und beschädigten mehr oder weniger schwer mindestens weitere 15 feindliche Unterseeboote. * • Das neue Kabinett Saracoglu stellte sich der türkischen Nationalversammlung vor. Der /Ministerpräsident erklärte, die bisherige Politik habe gute Ergebnisse erbracht. Sie werde auch jn Zukunft beibehalten werden. Das Kabinett erhielt das einstimmige Vertrauensvotum des Hauses. * Zum Generalstatthalter des Königs und Kaisers in Albanien wurde an Stelle von, Botschafter Francesco Jacomoni General Alberto Pariani ernannt. Pariani kündigte an, daß her König die Absicht habe, das Amt Des Generalstatthalters, sowie dies möglich fein wird, einem Prinzen aus dem Hause Savoyen zu übertragen. * In her Berliner Universität wurde her italienische Landwirtschaftsminister a. D. Prof. Giuseppe Tassinari auf Gruyd seiner wissenschaftlichen Verdienste um die italienische Landwirtschaft und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien durch den Dekan her landwirtschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Bülow, zum Ehrendoktor Der LanDwirtschast* promoviert. De Gaulle gab bekannt, daß er die Einladung Girauds zu einer Zusammenkunft in Nordafrika angenommen habe, sofern sich „Die Lage in Nordafrika weiter günstig entwickele". Oie vier Dienstpflichtunterstühungen R.t\uf KlebkräftiQ und haltba rwiei^v^.e^f Der Letter: Prof. Temesväry« 8990 JJflööelüoot z. kaufen gesucht. Fleischbrühe! Der Hochtourist Tifll. 2.30, 4.45.7.30; 8o. 2.00. 4.30.7.30 Uhr Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher! Garant guter Arznei-Präparate - seit 1893 — Buchhalter(in) Industriewerk sucht tüchtigen selbständigen Buchhalter in Vertrauensstellung. Bewerbungen mit Zeugnissen unter 887D an den Gießener Anzeiger erbeten. | Mietgesuche“] Z-4-Zinlnier- Woönuns in nutetu Hause, zum I.Slvril oder später, a. Nähe Gießen, von älterem Ehepaar gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01732 an den Gieß. 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Niedermeier. Offenbach a. M., Gießen, Köln-Mülheim, den 14. März 1043. Die Beisetzung findet am Freitag, 19. März, IS1/! Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 888 P nommen. Don dieser wichtigen Hustendroge werden größte Mengen benötigt. In verstärktem Maße sollen in diesem Jahre auch andere Frühlingsbluten, vornehmlich Schlüsselblumen- und SchlehenbMen, gesammelt werden. *«°Sühwaren fürKinderun'd Jugendliche werden von heute ab ausgegeben, wie aus der heutigen Bekanntmachung des Ernährungsamtes heroorgeht. Aus der eugere« Heimat. Landkreis Gießen. iimiiimiiiliiililliillliii Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den BleBenerAnielger I llllllllllllllllllllllllllllll Arztfamilie sucht 3-5 Zimmer mit Küche und Bad evtl, auch kleine müht. Wohnung in Großstadt oder Nähe. Schriftl. Angebote unter 891V an den Gießener Anzeiger erb. Tausche Anzug für zehnjährigen Jungen gegen Nock oder Sport-Jacke für 14iähr. Jungen. Schr. Ang. ünt. 01749 a.d.G.A. Junger Mann wünscht Bekanntschaft mit Mädel bis zu 25 Jahren zwecks Heirat. Zuschriften unt. 01746 an den Gießen. Anz.dig G. A -Sport. Kein Sport am 21. März. NSG. Die Sportgauführung Hessen-Nassau teilt mit: Im Hinblick auf den Heldengedenktag finden am 21. März keine Sportveranstaltun- gen statt. Kriegsversehrte Aäste der Sportler. Aus gegebener Veranlassung wird erneut auf die generelle Verfügung des Reichssportführers nach- tehenden Inhalts hingewiesen: 1. Die Schwerkriegsbeschädigten smd zu allen größeren sportlichen Veranstaltungen in genügendem Ausmaß als Gäste des NSRL. einzuladen. 2 lieber diese Einladung hinaus ist den Schwerkriegsbeschädigten grundsätzlich der entgeltliche Erwerb für Einlaßkarten zu ermöglichen. Die Kriegsbeschädigten entrichten den vierten Teil des normalen Preises für alle Plätze. 3. Zur Erleichterung der Durchführung dieser Anordnung ersuche ich, die örtlichen Stellen der Ns.« Kriegsopferversorgunq einzuschalten, mit deren Hilfv insbesondere jeder Mißbrauch der selbstverständlichen Vergünstigung verhindert werden kann. Dom Fyßball. Garbenteich 1.3gb. — 1900 1. 3gb. 0:1. Am Sonntag weilte die 1. Jugend von 1900 ftt Garbenteich und trug gegen die dortige spielstarke 1. Jugend ein Freundschaftsspiel aus. Dank der größeren Spielerfahrung konnte 1900 einen verdienten Sieg mit nach Hause nehmen. Vorentscheidung um die Vannmeisterschaft 1942/43» Londorf — Leihgestern 0:2 (0:0). Dieses Spiel auf dem Platze des VfB-Reichsbahn in Gießen brachte eine große Ueberraschung. Leih- gestern, das zur Zeit Mannschaftsschwiengkeiten hat, konnte entgegen allen Erwartungen mit 2:0 gewinnen. Das Spiel war von Anfang bis Schluß temperamentvoll. Mit diesem Sieg ist Leihgestern ins Endspiel gekommen, das an einem der nächsten Sonntage gegen Garbenteich bestritten wird. Schiedsrichter Schulze (VfB.-R. Gießen) leitete das Spiel, wie immer, einwandfrei. Das Dersehrtsn-Sportabzeichen. Arn Sonntag fand in Gießen die erste Abnahme des Verfehrten-Sportabzeichens statt, M der sich eine stattliche Anzahl versehrter Studenten als Be- werber eingefunden hatte. Es wurden sehr anerkennenswerte Leistungen erzielt. , Suche per sofort oder später I gut möbliertes Zweibettschlafzimmer und Wohnzimmer möglichst mit Bad. Schriftliche Angebote unter 01736 an den Gießenfcr Anzeiger erbeten. Sehr. Ang. unt. 01755 a.d.G.A. [Verschiedenes] Freibank Am 19. 3. 1943: 8-9 881- 950 9-10 951-1010 10-111011-1070 11-121071-1130 Am 20. 3. 1943: 8-9 1131-1200 bricht in die feindlichen Bereitstellungen ein. Diese Bilder sind eine treffende Illustration zu dem OKW-Bericht über die Vernichtung von 773 So- wjetpanzerkampfwagen in den ersten 10 Tagen des März. Hier wurde auch dem -Sturmmann Mooy- mann der Freiwilligen-Legion „Niederlande" für die Vernichtung von 13 Panzern das Ritterkreuz verliehen. ■ .. Zwischen Dnjepr und Donez tobt die Winterschlacht in voller Härte. Die Panzer- und Grenadierverbände der Waffen- H werfen die Bol- schewisten nach Osten zurück. Sepp Dietrich, der Kommandeur der „Leibstandarte H Adolf Hitler , überreicht ^-Männern das Eiserne Kreuz. Stuka und Kampfflugzeuge starten zum Angriff mit un- garischen und slowakischen Flieqerkräften gegen zu- rückweichende Sowjets. Im Sturzangriff geht es gegen Truppenansammlungen und Vorratslager. U. Verdunkelungszett: 18. März von 19.30 bis 6.00 Uhr. 1 Paar Strickhandschulie grau mit blau, verloren von Seltersweg bis Aulweg. Abzugeben geg. Belohnung auf dem f 01751 I Fundbüro. zur Voraussetzung, daß das Arbeitseinkommen -aus der Dienstverpflichtung niedriger ist, al-i das vorher bezogene. A stellt den Lebensunterhalt des 23er. pflichteten und seiner Angehörigen siche^ indem sie das neue Arbeitseinkommen um den Betrag pup füllt, der bei verheirateten Verpflichteten an 70 v. H. — für den zweiten und jeden weiteren Unterhalts- berechtigten 5 v. H. mehr -, bei Alleinstehenden an 65 v. H. des alten Arbeitseinkommens fehlt. Niedrige Einkommen werden noch weitgehender ausgeglichen. Möhr als 600 RM. monatlich werden für den Unterhaltsbedarf eines Ehepaares nicht gesichert. Diese Höchstgrenze erweitert sich für leben Unterhaltsberechtigten um 30 v.H. B ermöglicht die Begleichung von Verbindlichkeiten, soweit sie vom gesunkenen Einkommen aus der Dienstleistung nicht mehr möglich ist, vor allem der Miete und der Kosten eines Eigenheims. Bei früher selbständigen Gewerbetreibenden steht Sonderunterstützung nur für die persönliche wirtschaftliche Lage zu, während für den Betrieb und feine Lasten die Vertragshilfe, Gemeinschaftshilfe usw. in Frage kommen. Die Sonderzuwendung endlich wird bei Trennung von den Unterhaltsberechtigten vom Beginn des 13. Monats an mit 1 RM. je Wochentag, bei allen übrigen Dienstverpflichteten vom Beginn des 19. Monats an bis zur gleichen Höhe gewährt, kann aber vom Arbeitsamt bei schuldhaft unzureichender Arbeit und schuldhafter Versäumnis versagt werden. Um den Lebensbedarf der Unterhaltsberechtigten auch unmittelbar nach Beginn der Dienstleistung ausreichend zu sichern, sind schließlich die Arbeitsämter ermächtigt, eine Ueberbrückungs- beihilfe bis zu vier Wochen zu gewähren. Das letzte vfeed aus dem Weltkrieg 1914/18 im Vogelsberg. (D Schotten, 17. März. Im Nachbardorf Wingershausen tut noch heute das dem Landwirt Wilhelm Gaul gehörige, wohl letzte im Vogelsberg vorhandene Pferd aus dem -Weltkrieg 1914/18 seinen Dienst in der Landwirtschaft Sein Besitzer hatte es bei der damaligen Demobilmachung von einem in Wingershausen ein- quartierten, Truppentest käuflich erworben. Es ist jetzt etwa 30 Jahre alt und kann seinem Herrn noch ein treuer Mitarbeiter sein, weil es in ausgezeichneter Pflege steht. Vor einigen Jahren erhielt es die bekannte Auszeichnung „Kriegskamerad . Im Rahmen der Gesamtausrichtung aller Kräfte auf die Erringung des Endsieges gewinnen die sog. Dienstpflichtunterstützungen erhöhte Fedeutung Anläßlich ihrer durch den Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz erfolgten Zusammenfassung zeig Ministerialrat Dr. Zschucke in der »Deutschen Ser waltung" den jetzt geltenden Rechtszustand auf. Nur förmlich vom Arbeitsamt Dienstverpflichtete können Dienstpstichtunterstützuna bekommen; sonst müssen besondere Zulassungen durch den General- bevollmächtigten erfolgen. Gleichstellungeni durch das Arbeitsamt laufen aus. Es gibt vier Möglichkeiten der Dienstpflichtunterstützung: Trennungszuschlag, Sonderunterstützung, Sonderzuwendung und Ueber- l'r'en'nungszusch lag hat zwei Formen: A und B. A steht Dienstverpflichteten beiderlei Geschlechts zu, die infolge der Dienstverpflichtung — nickst daher, wenn sie berufsüblich auswärts arbeiten — von Angehörigen getrennt leben müssen, denen sie auf Grund rechtlicher oder sittlicher Pflicht Unterhalt zu gewähren haiben; er |oll den Mehr- uufmant) bei doppelter Haushaltfuhrung decken und beträgt 3,20 RM. kalendertäglich, vermindert um betriebliche Trennungsleistungen. B setzt ebenfalls Trennung von Angehörigen voraus, nähert sich aber wirtschaftlich der Sonderunterstützung. Er steht weiblichen Dienstverpflichteten zu für die bisher tatsächlich von Angehörigen dadurch gesorgt wurde, daß sie deren Haushaltsgememfchast teilten; diesen Dienstverpflichteten soll nicht , zugemutet werden, von ihrem auswärtigen Arbeitsverdienst ihren gesamten Lebensbedarf zu bestreiten. Die Sonderunterstützung, die sich eben- falls in zwei Arten, A und B, gliedern laßt, hat Musikschulen der Universitätsstadt Gießen und der Hitler-Jugend Hier: Orchester-Schule Ausbildung auf allen Blas-, Streich- und Schlag-In» strumenten (auch Militär-Instr.) bis zur Berufsreife. Die Aufnahme von Schülern kann jederzeit erfolgen, außer Juli und August. MlndestaKer: 10—12 Jahre. Anmeldungen, Auskunft und Beratung täglich von 11 bis 13 Uhr, im Stadttheater, Eingang Anlagenseite» bei Herrn Wilk. Amberg. Ausführliche Prospekte können daselbst geholt, oder auf Wunsch zugesandt werden. □ Laubach, 17. März. Im Rahmen einer KdF.-Veranstaltung gab eine Spielgemeinschaft der Rhein-Mainischen Landesbühne zwei Werke des jungen Goethe, „Die Geschwister" und „Die Mitschuldigen, unter der Spielleitung des Intendanten Hugo F i r m b a ch. Die Aufführung, in der Gretel Karpawitz, Willy Höhmann, Erich Sommer und Erwin Wittmer mitwirkten, bestätigte -in ihrer Lebendigkeit die Aktualität Goethescher Werke und fand ein warmes Echo bei den Besuchern. — Unter Leitung der Bannmädelführerin Käte Blum (Gießen) fand ein Leistungswettbewerb des BDM. statt, der sich auf die Abhaltung eines Heimabends, einer Singgemeinschast, die Prüfung weltanschaulicher Fragen und praktischer Arbeiten erstreckte. — Am 16. März beging der Landwirt Heinrich S e m m l e r in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 8 5. G e bu r t s t a g. Am 17. März wurde Georg I u n g k u n st 70 Jahre alt. Den Jubilaren -nach- Herrn gesucht. ___________„.. Schr. Ang. unt. den Gieb. Anz. 101741 a. d. G. A. MlMg gesucht. Sckr. Ang. unt. 01734 a.d.G.A. Möbliertes Zimmer sof. v. berufstät. Biete WlNMlne für NM. 80,—. Suche Damenfabrrad. Schr. Ang. unt. 01745 a.d.G.A. [ Kaufgesuche"| |Wohnungstausch| Wohnungstausch. Biete in Gießen 5-Zimm.«-Wobn. mit Mansarde. 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Das Merkblatt „Die Laufbahn des Sam- . tätsoffiziers in der Luftwaffe" ist bei den Wehrbezirkskommandos sowie bei den Luftgauarzten erhältlich. Ueber die Einstellungsbedingungen, die^- werdung usw. gibt das Merkblatt „Der akttve Offiziersnachwuchs der Lufttvaste im Kriege wwiunit. Dieses Merkblatt ist bei den Annahmestellen für fiziersbewerber der Luftwaffe und allen Wehrbe- zttkskommandos erhältlich. Für unseren Bezirk is die Annahmestelle für Offiziersbewerber der Luftwaffe, Hannover, Escherstraße 12, zuständig. Bilder duS der neuen Wochenschau. Die neue Wochenschau bringt nach Bildern vom Bau neuer R ü st u n g s w e r k e und vom Einsatz deutscher Frauen bei bet Fertigung von Waffen und Gerät für, unsere Soldaten eine Bildfolge vom Atlantik-Wall. Dom Norden Norwegens bis zur Biskaya erstreckt sich dieser Schutzwall aus Beton und Eisen. Reichsarbeitsdienst und Organisation Todt arbeiten ständig am Ausbau dieser Befestigungsanlagen. — Aus See überwachen die Sicherungsstreitkraste der Kriegsmarine das Küstenvorfeld. Englische Treibminen werden vernichtet, britische Bomber mit Bordwaffen bekämpft. Deutsche Jäger greifen in den Kampf ein. Einer der britischen Jäger stürzt brennend ins Meer. Der Schwerpunkt des deutschen Luftwaffenein- satzes (legt zur Zeit an der Vst front Unsere Stuka- und Kampfgeschwader unterstützen die Erd- truppen bei ihren schweren Abwehrkämpfen und Vorstößen. Die Maschinen, die Tag um Tag gegen den Feind starten, werden bei einer Feldwerstabtei- lung überholt und repariert. Die Soldaten der Feldwerftabteilung tragen viel zu den großen Erfolgen unserer Luftwaffe bei. Anschließend sehen wir einen interessanten Bericht vom Einsatz der Sicherh eitspo l i z e t und des SD. gegen bolschewistische Banden hinter der Front. Der Marsch der Polizeibataillone führt durch endlose, in Cis und Schnee erstarrte Sumpfwälder. Ein harmlos aussehendes Gehöft wird umstellt und konzentrisch angegriffen. Nacht für Nacht führten bolschewistische Terrortrupps von hier aus Anschläge auf die Bahnlinien zur Front und aus die Rollbahn durch. Nach hartem Kampf wird dieser hinterhältige Gegner vernichtet. Im Raum südlich des Ladogasees werden wichtige Nachschubstraßen durch Schneeraumkom- mgndos frei gehalten. Mit einem Fernsprechtrupp der Artillerie gelangen wir zu einer vorgeschobenen Beobachtungsstelle. Sowjetische Schlachtflieger werden unter Feuer genommen, zwei Maschinen trudeln — in Brand geschossen — zu Boden. Dann rollen feindliche Panzer gegen unsere Linien. Unsere Geschütze legen Sperrfeuer, Stuka stürzen sich auf die sowjetischen Panzerkampfipagen. Eine deutsche Grenadierkompanie geht zum Gegenstoß vor und Haupffchristletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei hauptichriftleiters: Ernst Älumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder' Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Tbnciot; iür Stadt Gießen, Provinz, Wirtichast und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühljche Universitätsdruckerel R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann- Anzeigenleiter: Hane Beck. Anreigenpreisliste Nr. 6 Wohnomjslauscb. Suche eine 4—5-Zimmer- Wohnnna im Ostviertel. Biete dieselbe im5Uiniksviertel. Schriftl. Angeb. unter 01757 an den Gieß. Anz. [Stellenangebote] Asiat ürsjriB|B' itugalsse. !andern nut Zeugni» ablchriften dem werbungNchreiben beilegen! — Lichtbilder undvewerbungtzunte» lagen müssen zur Vermeidung von veriuftr, aus der Rüeksettr Ä* men und Anschrift de« Bewerber« traaen t Bekanntmachung. Verteilung von Süßwaren. In der Zeit vom 18. März bis zum 3. Avril 1943 erhalten Kinder bis zu 3Jahren, sowie Binder und Juaeudlickie von 3—18Jahren je Movr 125 Gramm Snsiwaren. Ein Anspruch auf eine bestimmte ^orte bestellt nicht. Gültig zum Bezug der Ware smd nur die Abschnitte 32 der rosafarbenen Nabr- mittelkarten 47 mit dem Anfdruck Gietzen-^tadt. Diese Abschnitte sind von den Verteilern abzu- ttennen und bis zur Abrechnung aufzubewabren. In Gemeinschaftsverpflegung befindliche Personen erhalten aus Antrag der zuständigen Vcr- waltiingen, Lagerleitimgen usw. Bezugsberechtt- aunacn von dem Ernallrungsamt, Zimmer 4. Gießen, den 17. Ptärz 1943. . [soaD ^rnäbrnngsamt der Stadt Gicnen. Zuschriften unt. 886v a.d.G.A.! LICHTSPIELTHEATER Gloria-Palast, Seltersweg: Du gehörst zu mir Lichtspielhaus, Bahnhofstraße Zuverlässiges Zimmermädchen für sofort gesucht. [01743 PensionÄübel Balmlwsstr. 17. M eine Anzeigen m «Irfcenet Anzeiger werden von Lausenden beachtet und aeiele«. [ Verkäufe | Schwarzer SUMM sehr wachsam, zu verkaufen. [sooD «Anfragen an Fr. Hennckcn, Gießen, Marb. Str. 65. ®i78ÄÄ Stadt. Schlachlhol Am Freitag, d. 12. März, gold. Dflinen- fltmoanöuot verlorengegangen. Abzugeben geg. Bel. [01752 Fundbüro. Die Frau die am 16. März meinen Muster- vntmitgenomm. hat, ist erkannt u. wird ersucht, dens. sof. zurückzubringen. 01670 Hut-Geschäft Liebler. beseitigt und verhütet Fufjschweib. Probieren Sie auch die bewährte „&deck$e" SchaUcuc gegen Hühneraugen und Hornhaut CARL HAMEL & CO. FRANKFURT, M. * — »Eidechse“ Fufipflegemütel — | ** 7 0. Geburtstag. Stadtrechner a. D. Heinrich Wilke in Bad-Nauheim, ein Sohn unserer Stadt Meßen, beging in Rüstigkeit und Frische seinen 70. Geburtstag. Seit Kriegsbeginn steht er wieder ununterbrochen im Dienste der Stadt Bad- Nauheim, Herzlichen Mückwunsch. ** Auftakt zur Heilkräutersammlung 19 4 3. Die Heilkräutersammlunq, die im Vorjahre mit 1000 Zentnern Trockengut im Kreise Wetterau wieder einen ausgezeichneten Erfolg aufzuweisen hatte, hat mit dem Sammeln der Blüten - „ . - ,, des Huflattichs für 1943 bereits ihren Auftatt ge- träglich unseren herzlichen Gluckwunsch. ^■7. Ein hartes Geschick entriß uns durch Gottes Fügung meinen lieben, herzens- guten, unvergeßlichen Mhnn. den liebevollen, treusorgenden Vater seines Kindes, meinen lieben Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Heinrich Stein Gefreiter in einem Grenadier-Regiment. Er wurde bei den schweren Kämpfen im Osten verwundet und starb am 10. Febr. 1943 im blühenden Alter von nahezu 32 Jahren in einem Kriegslazarett. In tiefem Schmerz: Elisabeths Stein, geb. Schneider, und Kind Erika Sattlermeister Heinrich Stein; Elisabethe Schneider Wwe.; Familie Wilhelm Schmidt; Familie Friedrich Stein; Familie Heinrich Seipp; nebst allen Verwandten. Großen-Buseck, Trohe, im März 1943. 893 D Gute [872D WWW z. kaufen gesucht. Paul Öbluda. Volmarstein (Nubr), Batzntzofstr. 99. Sroelet- ? Schuhcreme einsparen! Gutfoll*-FobrtB KÖU • Echt nur mit dem Aufdruck. L,Guttalin" L Nur in Fodigeichäften