>?- 'Ni Ms' H MEA Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen und Frankreichs Schicksal im neuen Europa (Porträt: Dehnen-Dienst.) Der neue Erfolg unserer Schnellboote Zchrlstleitung und Geschastrstelfe: Stehen. Zchulftrahe 7-9 elend Itikur aW; mjtbrä. |et.l Das Sprachrohr Stalins Ilja Ehrenburg, ein bolschewistischer Pressejude. D-D. Auf sowjetischen Photos, die die auserwähl- tin Vertreter der bolschewistischen Presse, Hauptschlich jüdischer Physiognomie, zeigen, ist der Jude 7.ja Ehrenburg, seit Jahren Stalins gliihen- ;>r Agitator und seit dem Ausbruch des deutsch- swjetischen Krieges der aktivste Haßinterpret und i reuellügenverfasser gegen das deutsche Volk ■jerall zu finden. Seine politische Karriere ist der epische Weg eines jüdischen Emporkömmlings, der >ine Hintertüren, Bestechungen und politischen Ibenteuer ausläßt, um sich in den Vordergrund zu tiefen. Obgleich der aus Moskau gebürtige Sohn sicher Eltern Sowjetrußland heute als seine land- chaslliche und ideologische Heimat in glühenden v-irtimentafen Liedern und Aufsagen besingt, hat er wärtig wohl den größten Mangel leidet. Außerdem wurde ein Tanker von 4000 BRT. versenkt und ein weiteres Schiff von 4000 BRT. so schwer beschädigt, daß es in sinkendem Zustande beobachtet werden konnte. Auch dieses Schiff wird man als verloren ansetzen dürfen, lediglich die große Gewissenhaftigkeit der deutschen Berichterstattung verhindert, daß es als vernichtet gemeldet wird. Solche Schläge treffen den Feind empfindlich und zwingen ihn vor allem, seine an sich knappen Bewachungsstreitkräfte immer wieder auch für derartige Geleitzüge der Küstenschiffahrt einzusetzen. an. Ohne eigene Verluste oder Beschädigungen versenkten sie zwei britische Zerstörer und beschädigten ein Vorpostenboot und ein Artillerie- Schnellboot so schwer, daß sie als vernichtet anzusehen sind. Sie versenkten einen Tanker von 4000 BRT.. der ein ihm zu Hilfe geeiltes kleineres Schiff bei seinem Untergang mit in die Tiefe riß. Zwei Torpedos trafen ein weiteres Schiff von 4000 BRT., das in sinkendem Zustand außer Sicht kam. Reben einem Störangriff auf ostdeutsches Gebiet griffen feindliche Fliegerkräfte in der vergangenen Rächt Stuttgart an. Durch Bombentreffer in den Wohnvierteln der Stadt hatte die Vevötkerung Verluste. Rachtjäger und Flakartillerie schossen mindestens 23 britische Bomber ab. Fünf weitere feindliche Flugzeuge wurden gestern im Küstenraum der besetzten Westgebiete vernichtet. Ein starker Verband schwerer deutscher Kampsflugzeuge führte in der Rächt zum 15. April einen starken Angriff gegen die Industriestadt Chelmsford, nordöstlich von London: nach dem Abwurf zahlreicher Spreng- und Brandbomben entstanden große Brände und Zerstörungen. Bomben auf englische Kugellagerfabrik Berlin, 15. April. (DNB.) Die nördlich der Themse-Mündung liegende Stadt Chelmsford war das Ziel eines starken Verbandes schwerer deutscher Kampfflugzeuge. Kurz nach Mitternacht stießen unsere Kampfflieger in großer Höhe über den Kanal vor. Flakfeuer, Sperrballone sonne feindliche Nachtjäger konnten unsere Flieger nicht von ihrem Ziel abbringen. Im hellen Mondlicht, das eine Sicht bis zu 20 Kilometern ermöglichte, wurden die am Nordausgang der Stadt liegenden großen Industrieanlagen ausgemacht. Eine große Anzahl schwerer Bomben entfachte mehrere Brände, die sich sehr schnell ausdehnten. Besonders die Kugellagerfabrik, die mit fast 10 000 Arbeitern zu den größten Englands gehört und hochwertige Präzisionslager herstellt, ist durch zahlreiche Bomben aller Kaliber empfindlich getroffen worden. Es ist daher mit einem Produktionsausfall von Kugellagern, die für den Flug- motorenbau von größter Wichtigkeit sind, auf einige Zeit zu rechnen. Zum Besuch Antonescus beim Führer. Der Führer empfing — wie schon gemeldet — den Staatsfuhrer Rumäniens, Marschall Antonescu, zu einem zweitägigen Besuch. — Unser Bild zeigt den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, wie er den rumänischen Staatsführer bei dessen Ankunft im Führerhauptquartier bet grüßt. — (Scherl-Bilderdienst-M.), Oer jüngste Jahrgang. Von Hauptbannführer Otto Zander. NSK. Am Vorabend des Führergeburtstages fin* den im ganzen Reiche die feierlichen Aufnahme- appelle der zehnjährigen Pimpfe und I u n g m ä d e l statt. Zur Aufnahme in die Hitler- Jugend gelangt der Jahrgang 1932/33. Am Tage vorher, am Sonntag, dem 18. April, werden die achtzehnjährigen Jungen und Mädel, die sich in den vorangegangenen acht Jahren ihres Hitler-Jugend-Dienstes besonders bewährt und ausgezeichnet haben, in die Nationalsoziali- stische Deutsche Arbeiterpartei ausgenommen. Diese beiden Tage bedeuten eine Erneuerung der nationalsozialistischen Kampf- und Erziehungsgemeinschaft: die Partei selbst erhält einen starken Zuwachs junger Kämpfer, und die Erzlehungsgemeln- schaft der Hitler-Jugend nimmt über eine Million Jungen und Mädel in ihre Reihen auf, die damit ihren Weg zum Führer antreten. Zwischen dem Eintritt in die Hitler-Jugend und der Aufnahme in die NSDAP, steht dieVerpflichtungderVier- zehnjährigenaufdenFührer, die m diesem Jahre am 28. März erfolgt ist. Mit diesen drei Feiertagen sind die Marksteine gegeben, die den Weg des jungen nationalsozialistischen Deutschen vom zehnten bis achtzehnten Lebensjahr begleiten. Während die Aufnahmefeier der NSDAP., die bisher in Anlehnung an den Termin der Reichsparteitage im September durchgeführt wurde, in diesem Jahre erstmalig in Zusammenhang mit dem Führ^- geburtstag gebracht worden ist, hat sich der feierliche Äu^nahmeappell der Zehnjährigen zu einem festen Brauch am Vorabend des Führergeburtstages entwickelt. Zu den örtlichen Aufnahmeappellen versam- Wenn man nach den Gründen forscht, die für die erfolgreiche Abwehr englischer Schnellbootangriffe auf deutsche Geleite maßgebend sind, dann muß man auch an die Tätigkeit der Bordflaksol- d a t en denken, über die vor kurzem Ritterkreuzträger Bootsmannsmaat Karl Jörß vor Vertretern der Presse sprach. Die deutsche Oeffentlich- keit bekommt dadurch Kenntnis von dem besonders schwierigen Einsatz der Bordflaksoldaten, die für den Schutz der Handelsschiffe zu sorgen haben. Es handelt sich hier um eine Einrichtung, die erst im Laufe des Krieges getroffen werden mußte, nachdem sich herausqestellt hatte, daß die Engländer, wie der Fall „Altmark" schlagend bewies, nicht gesonnen waren, sich an die Regeln des internationalen Seekriegsrechtes zu halten. Die Bordflakkommandos werden eingesetzt, um in kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit den Männern der Handelsmarine ihren aufopfernden Dienst an Bord der Handelsschiffe zu versehen. Die eindrucksvollen Schilderungen des Ritterkreuzträgers Jörß ließen erkennen, daß die Bordflakmänner sich vor allem gegen Torpedo- und Bombenflugzeuge, dann aber auch gegen Schnellboote zur Wehr zu setzen haben, und daß kombinierte Angriffe dieser Kampfmittel eine blitzschnelle Entschlußfähigkeit der für die Verteidigung der Handelsschiffe verantwortlichen Männer er- ,95. Jahrgang ttr.90 scheint täglich, außer Anntags und wetertagv Geilagen: und wissen, daß das Buch Ilja Ehrenburgs über die materielle Zerstörung Europas durch den Bolschewismus nichts weiter ist als die literarische Fassung der tatsächlichen Pläne Stalins. Erschütternder Eindruck im Generalgouvernement. K r a k a u , 16. April. (DNB.) Die Aufdeckung der Bluttat im Walde von Katyn beherrscht die polnische Oeffentlichkeit des Generalgouvernements. Der erste Bericht der Delegation bildet die Aufmachung der polnischen Zeitungen. In dem Rundfunkbericht hat besonders einen tiefen Eindruck die an den offenen Gräbern von dem Mitglied der polnischen literarischen Akademie Ferdinand G ö t t e l zu Ehren der polnischen Offiziere gehaltene Ansprache gemacht. In einem minutenlangen Schweigen wurde von der Kommission das Andenken an die durch Mörderhand hingeschlachteten Polen geehrt. Der Eindruck des grausigen Fundes auf die polnische Delegation — jetzt weilt bereits eine zweite polnische Delegation am Ort der Massengräber — war derart erschütternd, daß einige Teilnehmer seelisch gebrochen nach Krakau zurückgekehrt sind. Im polnischen Rundfunkdienst war den an der ersten polnischen Delegation beteiligten Arbeitern Gelegenheit gegeben, über die Eindrücke beim Besuch des grauenhaften Tatortes aus der Mentalität des einfachen polnischen Volkes zu berichten. fordern. Oer Webrmachtbericht. DRV. AusdemFührerhauplquarlier, 15. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Kubanbrückenkopf führte der Gegner mit mehreren Divisionen und zahlreichen Panzern einen starken Angriff, der blutig abgeroiefen wurde. An den übrigen Abschnitten der Ostfront fanden keine wesentlichen Kampfhandlungen statt. An der tunefischen Front scheiterten zahlreiche örtliche Angriffe und Vorstöße des Feindes in harten Kämpfen. Einige kleinere Einbrüche wurden durch sofort einfehende Gegenstöße bereinigt. Kampf- und Rahkampffliegerverbände der Lnst- roaffe griffen an die Front marschierende motorisierte Kräfte des Feindes an und fügten den Kolonnen erhebliche Verluste zu. Deutsche Schnellboote griffen in der Rächt zum 14.April im Kanal einen britischen Geleitzug Zreltag, 16. April Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8', Ubr desBormittags Anzetgen-Preiie: Anzeigenteil 7 Nvi le mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlasse: Wiederholung Malstaffell AbschlüsseMengenstafiel B Platzvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25°'« mehr Paris, 15. April. (Europapreß.) „Wie wird das Schicksal Frankreichs im neuen Europa sein?", fragt die Pariser Zeitung „Les Nouveaux Temps" in einem Leitartikel ihres Vichy-Korrespondenten Jean Thoubienin, der über gute Beziehungen zu den französischen Regierungskreisen verfugt. Unter Bezugnahme auf die in der Berliner Wilhelm- strahe getroffene Feststellung, daß sich die deutsch- französischen Beziehungen mehr und mehr normalisieren, meint der Verfasser, offenficht- lich sei ein neues Klima in den Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich geschaffen, und dieses verheiße der Zukunft Frankreichs gunsttge Perspektiven. Man müsse einsehen, daß für den Führer und Mussolini heute die militärischen Probleme den unbedingten Vorrang vor den diplomatischen Fragen hätten. Man müsse aber dem französischen Regierungschef Pierre Laval Dank wissen, daß er sich nichtsdestoweniger ohne Unterlaß in angestrengter Arbeit und ohne Rücksicht aus Volkstümlichkeit bemühe, Frankreich eine bessere Zukunft zu bereiten. . Die Umstände fegen Laval allzu oft Stillschweigen auf während der ausländische Rundfunk über das nit wenigen Unterbrechungen drei Jahrzehnte fei ies Lebens vorwiegend in den Cafes, Bars Oer Schnellboot-Kampf vor Falmouth. Berlin. 15. April. (DNB.) Bei der Ueber- ■ wachunq der Häfen an der Südküste Englands stieß in der Nacht vom 13. zum 14. April em deutscher Schnellbootsverband unter Führung des Korvettenkapitäns Klug auf ein stark gesichertes englisches Geleit. Für unsere Boote bestand bei nwnd- heller Nacht und nahezu spiegelglatter See erhöhte Gefahr des frühzeitigen Entdecktwerdens. . Trotz dieser ungünstigen Angriffsbedingungen eröffnete das Führerboot in unmittelbarer Nähe des Hafens Falmouth den Angriff auf einen unruhig zackenden Sicherungszerftorer der ,Munt -Klasse, der, von zwei Torpedos getroffen, infolge einer Kesselerplosion auseinandergerissen wurde. Gleichzeitig hatte ein anderes Boot seine Torpedos auf einen'4000 BRT. großen, tief irn Wasser liegenden Tanker gelöst, dem das Vorschiff abgerissen wurde. Der Tanker begann darauf zu brem neu und wurde bei einem neuen Anlauf durch Fangschuß versenkt. Unter Führung von Kapitänleutnant Müller stieß eine andere Gruppe unserer Schnellboote auf die Sicherung des feindlichen Geleits, wurde aber zunächst abgedrängt. In zähem Nachstößen gelang jedoch auch dieser Gruppe ein erfolgreicher Angriff auf einen von einem Vorpostenboot unb einem Artillerieschnellboot begleiteten zweiten Zerstörer der „Hunt"-Klasse, der im Augenblick der Tor- pedoexplosion in die L u st f log. Auch die beiden Begleitfahrzeuge gelang es mederzukampfen. Der Rest versuchte durch Zickzackkurse und durch Einsatz aller Waffen die deutschen Schnellboote abzudran- aen Unsere Bvote erzielten jedoch auf einem durch drei Bewacher besonders stark geschützten Dampfer von 4000 BRT. mehrere Torpedotreffer. Immer wieder kann das OKW. in gewissen Abständen berichten, daß die deutschen Schnellboote, die vielleicht die j ü n g st e W a f f e u nserer Kriegsmarine darstellen, neue, stolze Erfolge erzielt haben, und fast immer kann dabei gleichzeitig festgestellt werden, daß unsere Boote ohne Verluste und Beschädigungen in die Einsatzhasen zurückgekehrt sind. Das ist der Beweis für eine hervorragende Güte des Materials und fu einen hohen Ausbildungs st and der Schnellbootsbesatzungen, deren Einsatz em besonders hohes Maß von Entschlußfieudigkeit und Gewandtheit erfordert. Zweifellos find wir in der Schnellbootwaffe unseren Gegnern weit überlegen. Denn sobald die Engländer versucht haben, mit ihren Schnellbooten deutsche Geleitzüge im Kanal an- zugreifen, haben sie sich fast immer verlustreiche Abfuhren geholl und dabei auch schon eine erhebliche Zahl von Schnellbooten eingebüßt. Diesmal war die Deute bei dem nächtlichen Angriff im Kanal besonders fett. Zwei britische Zerstörer wurden versenkt, also zwei Schiffe berjemgen Kategorie, an der die britische Kriegsmarine gegen- roerbündet haben. , L Derselbe Ilja Ehrenburg hat feboch — knposten" mit Erbitterung und Abscheu berichtri ,^ ssorgsam vorgesorgt, daß bas, was er P s während bes Bürgerkrieges aus bem Voben «pa nie ns zusammengestohlen unb 3ufam^9er^, m Diesem „Trust zur Zerstörung Europas mflt am Ende in die Hände falle unb mit zerstört werde. Denn „als General Francos Drmsionen s richtet „Aitonposten" — „im fpams<^n Burgerkneg -auf bem Vormarsch waren, verließ ^fia Ehrenburg ols schwerreicher Mann ben verlorenen Bo^ Den der roten Revolution m Spaniern An Pans Sprach man bamals von dem wertvollen Porzellan, -das Chrenburq dabei in ferne .pande „gespielt Blatte und in plutoirakischen Krisen London.^b^ wunderte man seine riefige, aus berfe öer ftammenbe Kunstsammlung, die Ebrenbmg «englischen Versicherungsgesellschaft Lloyd Z mon mehr als 30 Millionen Krvnenverstchern B- Alle diese Guter, einschließlich des Erlöses aus dem Verkauf seiner Villa in der Schweiz hat JACH irenburg dann, als in Europa der Krieg nach Brasilien und den ''5C5C\^n,ternirnmt »spricht er für die Sowjets im Radio, unternimmt iin>' oH^ Pi«1 9 di6 ** g U' hau* M ßfebener ^amilienblätter Nat imÄild DieScbolle Bezugspreis: Monatlich,. RM.1.80 Zustellgebühr... ,, -.25 ^cb bei Nichterscheinen Jon einzelnen Nummern Erfolge höherer Gewalt Aernsvreckanschluß 2251 Druck und Verlag: vrühHch-Uni°.rMUdruck.ttiS.r-ng« politische Tourneen in England unb den USA. und schreibt Aufsätze für Blätter vom Schlage der „Göteborgs Handels- und Schiffahrtszeitung" — alles selbstverständlich nur gegen gute Bezahlung. Das ist das Konterfei eines dieser raubenden, stehlenden und in Haßorgien schwelgenden bolschewistischen Juden, die heute in den maßgebenden Kreisen Englands und der USA. enthusiastisch von Hand zu Hand gereicht werden. Oie tatsächlichen Pläne Stalins. Madrid, 15. April. (DNB.) „Jetzt versteht man bas Schweigen Moskaus auf bie unaufhörlichen Nachfragen ber polnischen Emigranten in London nach bem Derbleib ber polnischen Gefangenen in ber Sowjetunion", schreibt „ABC" zu ber Auffindung von 12 000 ermordeten polnischen Offizieren bei Smolensk: „Deutschland hat die Antwort gegeben, die. Stalin mit allen Mitteln zu verhindern trachten mußte. Die Welt und auch die angelsächsischen Demokratien sind nun über das Schicksal jener unglücklichen Gefangenen unterrichtet französische Volk eine Flut von falschen unb entstellenden Nachrichten ergieße. General Giraud z.B. habe proklamiert, sein Ziel bestehe darin, Frankreich seine territoriale Integrität unb _ fein Imperium zurückzugeben. Das sei bas Ziel jedes Franzosen, aber es sei nicht zu erreichen durch Rundfunkreden unb burch eine Dissidenz, die nur zum Verlust auch bes letzten Fetzens bes französischen Gebietes führen müsse, sondern burch die Wiedereingliederung Frankreichs in ben Rahmen ber eur 0 päischen Mächte. Man könne dies nur erlangen burch eine fortbauernde Zusammenarbeit mit Deutsch- lanb unb Italien. Laval sei der Mann des Friedens, der 1939 gegen den Krieg Stellung nahm und sich gegen die Niederlage Frankreichs erhoben habe. Durch seine Fühlungnahme mit ben Leitern bes Reiches unb Italiens bereite er ben Frieden vor. Verdanke es Frankreich nicht der Arbeit feines Regierungschefs, fragt bie Zeitung, daß Frankreich trotz seiner Niederlage in Europa bereits wieder eine besondere um nicht zu sagen bevorzugte Stellung einnehme? politischen Dunkelkammern des Pariser Milieus der irften und ber zweiten Vorkriegszeit verbracht. Das erstemal führte ihn fein Weg nach Frankreich, als er, 18jährig, im Jahre 1909 wegen bol- chewistischer Geheimtätigkeit nach Paris emigrierte. ;lls er 1917 nach Rußland zurückkehrte, hatte der Zazillus Bolschewismus in ber satten westlichen Sphäre bei ihm einige Wirkungskraft verloren, zu- nal ihm ber Sieg bes bolschewistischen Umsturzes noch ungewiß erschien. Damals scheute er sich nicht, ohlreiche antibolschewistische Veröffentlichungen zu nodi'zieren. Als bie Bolschewiken schließlich ihr Terrorregime errichteten, hielt es Ehrenburg für geraten, nrieber in der Pariser Boheme unterzukau- fjen. Von hier aus verstand er es schnell, nachdem ?r Einfluß in jüdischen Pressekreisen gewonnen hatte, die ersten Fäden zu Stalin zu spinnen. Getarnt als europäisch ausgerichteter Äourna- ist, wurden diese Beziehungen bald so intensiv, daß 31 ja Ehrenburg der heimliche Agent und Agitator hes Kremlmachthabers genannt werden konnte. Zwar haben bie Sowjets noch im Jahre 1931 hn einen dekadenten, deklassierten Bohemien gerannt, der seichtesten Schund in einem Gemisch von chlaglichtartigen Feuilletons und triefender Sen- imentalität und sensationeller Spannung ver- asse, — das hinderte sowohl sie als auch den Silben Ehrenburg nicht an einem heimlichen Kom- aaniegeschäft. Während bes spanischen Bürgerkrieges schließlich ging Ilja Ehrenburg afe offizieller Berichterstatter der „Prawda" von Pans ms nach Spanien. Wer die Charakteristik femcr Person aus sowjetischem Munde kennt, kann stch ein Bild machen von der Art seiner „Krlegsbencht- crstattung". Sie war von jenem jüdischen Geist er- üllt, der heute in den Spalten ber Sowjet presse t ;egen Deutschland unb seine Verbündeten in schmutzigen Hetz- und Lügenartikeln ausgegos en Mrd. Und wieder ist es Ilja Ehrenburg, ber, seit Beginn des Frankreich-Feldzuges nach Moskau zu- kückberufen, sein Gemisch aus Haß, Sensgtwn und Senümentalität im Dienste Stalins verfaßt. Cr ist licht nur der engste Mitarbeiter des Diktators, andern auch ber mit befenberen Vollmachten ver- ehene Verbindungsmann ber G P U. als Berichterstatter der „United Preß halt er bie no - wendigen jüdisch-bolschewistischen Beziehungen zu »en westlichen Verbündeten des Kremls aufrecht. Welche Rolle der bolschewistische Agitator Europa und den Europäern zugedacht hat, wird m seinem Buch „Trust D. E.", „D e r e i n i g u n g z u r Z e r - störung Europas" rückhaltlos.offenbar. Als Kriegssänger Stalins sehen ferne ludischen Hah- pugen ganz Europa zerstampft und verwüstet. .Einige Jahre haben genügt, um emen Erdteil mit 350 Millionen zu vernichten. Die restlichen Europäer werden in Sibirien als Sklaven m bteJöerg werke geschickt ..." Das ist das wahre Gesicht des Bolschewismus, mit bem sich . angfe-amerika- nischen Demokratien gegen bas Reich unb Europa Hessische Bauernsöhne am Polarkreis. Bon Kriegsberichter Arthur Stubbenhag.ru. NSG. (PK.) Mit rüttelnden Stößen treibt der Sturm hartgefrorene Schneekristalle ms Gesicht. Kaum ist ber schmale Pfad zwischen den vom Wind zerzausten, Jahrhunderte alten Fichten und Kiefern des Lappland-Urwaldes zu erkennen, — Augenblicke später ist jede Spur verweht. Vorn treibt die Schlittenkolonne. Munition und Verpflegung haben die braven Pferdchen in die Stellung der Grenadiere gebracht. Jetzt fühlen die Tiere die Nähe des wärmenden Stalles. Kaum können die Fahrer mit ihnen Schritt Halten. In der Troß-Stellung streichelt der Kompanieführer zwei, drei Tieren die vom Atemdampf bereiften Nüstern. Ueberoll hängen im zottigen Fell die zu Cis gefrorenen Schneeklumpen. „Das ist ihr Lappland-Winterpelz", sagt lächelnd der Oberleutnant, als die ersten Tiere abgeschirrt und in den großen als Stall hergerichteten Erdbunker geführt werden. Aus einem 'Bauernhof in der Nähe von Michelstadt stammt der Oberleutnant. Don zu Haufe hat er die Liebe zu den Tieren mitgebracht. Und so wie er sind ein großer Teil seiner Grenadiere Söhne hessischerBauern. In der grenzenlosen Einsamkeit der Wälder, Seen und Sümpfe dieser Urwald-Front im höchsten Norden, in der es keine Städte und Dörfer, nicht einmal Siedlungen gibt, wo nur auf der einzigen Straße Motorfahrzeuge verkehren können, ist das Pferd der beste Helfer unserer deutschen Soldaten geworden, die hier vor Kandalakscha in der gleißenden Sonne des Hellen Polarsommers und in Kälte und Schnee der monatelangen Winterzeit die Front gegen Osten halten. Ob als Tragtiere beim Marsch durch tückischen Sumpf und über steile, steinige Felsenhöhen oder im Winter als Vorspann für eine lange Schlittenreihe, — niemals haben Die braven Pferdchen versagt. So sind sie unseren Grenadieren wirkliche Kameraden geworden, auf die sie sich verlassen können. „Erst das Tier, dann der Mann", dieser Grundsatz ist für unsere Soldaten eine Selbstverständlichkeit. Trotz Polarkälte und langer Winterzeiten sind die Pferde stets tadellos gepflegt und in gutem Futterzustand. Wie sehr sich aber die Männer mit ihren Tieren verbunden fühlen, mag die kleine Geschichte des Oberleutnants enthüllen. Es war in den ersten Tagen des Krieges, als mit dem damaligen Leutnant d. R. auch „Lott e" eingezogen wurde, eine dunkelbraune Stute, die fast 15 Jahre auf dem väterlichen Hof gearbeitet hatte und gleichsam mit ihm ausgewachsen war. Irgendwo tat „Lotte" bei der gleichen Division Dienst. Im Wirbel des Polenfeldzuges, der Einsätze am Westwall und nach dem Frankreich-Feldzug konnte er nur gelegentlich Ausschau nach Lotte halten. Nach dem harten Kampf um Salla, den schweren Gefechten im Lappland- Urwald, sprachen die hessischen Grenadiere manchen Abend in den Wintertagen, wenn hoch droben am Himmel das Polarlicht sein phantastisches Spiel trieb, van der fernen Heimat. Immer wieder klang dabei auch die Frage nach „Lotte" aus. Vielleicht war sie im Westen gut durchgekommen, aber mag sie nicht auch wie so viele der braven Tiere auf den steinigen Pfaden der Urwaldhöhen, im tiefen Sand und Morast der Sowjetstraße vor Erschöpfung zusammengebrochen sein? Und der Oberleutnant dachte an die tückischen Sümpfe dieses Waldes am Polarkreis, an die steten Ueberfälle auf Trägtierkolon- nen während des Vormarsches, an die klirrende Kälte des ersten harten Winters hier in Lappland. Es war wirklich wenig Hoffnung auf ein Wiedersehen mit „Lotte", das mußte er selbst zugeben, und er schrieb nach Hause, daß er den Ettern wohl kaum Nachricht über seinen Kriegskameraden geben könne. „Ein Ueberfall ist es beinahe: „Ich habe eure ,Latte' gesehen!" Im ersten Augenblick kann der Oberleutnant es kaum begreifen, was der Schulkamerad und Jugendfreund, ein Unteroffizier aus feinem ehemaligen Zug, vor freudiger Ueber- raschung heroorsprudett. Es kann nur „Lotte" fein, im Vorbeifahren sah er sie bei der Kolonne einer Fahr-Ersatz-Abteilung. Ein paar Minuten später braust das Krad mit dem Oberleutnant ab. Er hat wirklich seine „Lotte" wiedergefunden. Der Regimentskommandeur, der Veterinär und der Kommandeur der Fahr-Ersatz-Abteilung lassen sich van der Freude anstecken und vielleicht auch ein wenig von seiner Begeisterung überrumpeln. Er will seine „Lotte" in seine Kompanie haben, und sie sind einverstanden. Gegen eine vierjährige Stute wird die alte „Lotte" eingetauscht. Heinrich, der älteste Fahrer und beste Pferdepfleger aus der Kompanie des Oberleutnants, erhält die „Lotte" zur Betreuung. Im warmen Stall streichelt der Oberleutnant über das zottige Winterfell feines Lieblings. „Die Freude hätte ich erleben mögen", meint er lächelnd, „als die Eltern zu Hause meine Nachricht vom ersten Wiedersehen mit ,Lotte' erhielten! Jetzt tut sie treu ihren Dienst, fährt jeden Tag den Verpflegungsschlitten nach vorn. Das Gnadenbrot aber, schrieb der Vater, soll sie dereinst im heimatlichen Stall erhatten." nreln sich mit ihren jüngsten Kameraden und Kameradinnen die Einheiten der Hiller-Jugend und die Eltern dieser Jüngsten. Die Appelle sind zeitlich so gelegt, daß alle Jungen und Mädel bei Einbruch der Dunkelheit wieder im Elternhaus sind. Der Großdeutsche Rundfunk unterstreicht die Bedeutung dieser Appelle mit einer Reichssendung am Abend des 19. April aus der Marienburg, in der Reichsjugendführer Artur Axmann zum jüngsten Jahrgang der Hitler-Jugend sowie zur Jugend und Elternschaft überhaupt sprechen wird. Fanfarenrufe, Chöre oder gemeinsame Lieder der angetretenen Einheiten werden die örtlichen Aufnahmeappelle einleiten. Ein Wort des Führers soll die jüngsten Pimpfe und Jungmädel daran erinnern, daß ein Deutschland der Kraft, der Ehre, der Ordnung und der Treue nur dann bestehen kann, wenn diese Tugenden des Reiches von den Jungen und Mädeln vorher selbst geübt und gelebt werden, daß die Größe unseres Reiches in der Disziplin der Jugend ihre Wurzel hat und daß die Jugend die Erfüllung der Wünsche und Erwartungen des Führers für ein kommendes Deutschland bringen muß. Ebenso wird sich der Reichs- jugendführer mit einer persönlichen Botschaft an den Jahrgang der Zehnjährigen wenden, die vom Standortfichrer im Rahmen der örtlichen Auf- nahmeappelle bekanntgegeben wird. Nach dem gemeinsamen Lied „Ein junges Volk steht auf" begrüßen der örtliche Jungvolkführer und die örtliche Jungmädelführerin ihre jüngsten Pimpfe und Jungmädel und geben ihnen die Schwertworte des deutschen Jungvolks bzw. die Jungmädelleitsätze auf den Weg, die für die kommenden vier Jahre über ihrem Leben in der Gemeinschaft stehen. Die Schwertworte des Jungvolks heißen: „Pimpfe sind hart, schweigsam und treu, Pimpfe sind Kameraden! Der Pimpfe Höchstes ist die Ehre!" Die Leitsätze der Jungmädel lauten: „Jungmädel, fei Kamerad, sei treu, gehorsam, tapfer und verschwiegen. Jungmädel, wahre deine Ehre." Darauf erfolgt die Aufnahme der Zehnjährigen durch Handschlag und unter namentlichem Aufruf. Dieser feierndje Akt klingt mit einem Chor oder einem gemeinsamen Lied „Nun trag die Trommel vor uns her" aus. Der Hoheitsträger der NSDAP., der die Bedeutung dieses feierlichen Aufnahmeappells für die nationalsozialistische Bewegung durch seine Anwesenheit unterstreicht, wird am Schluß dieser Veranstaltung einige Grußworte an die jüngsten Angehörigen der Hitler-Jugend richten und ihnen die besten Wünsche der nationalsozialistischen Bewegung für die kommenden acht Jahre auf den Weg geben. Die Transportschlacht auf den Meeren. Stockholm, 15. April. (Europapreß.) Als Richter über Leben und Tod tausender Soldaten' der USA. außerhalb der westlichen Hemisphäre be- Mchnete der Vizeadmiral Viceroy Matrosen und Werftarbeiter. Er sprach auf der Marinewerft von Brooklyn über die Bedeutung der Transportschlacht auf den Weltmeeren. Nur durch ständigen Bau neuer Transporter, welche die von der deutschen U-Boot-Waffe gerissenen Lücken ausfüllen, könnten die. Lebenslinien zu den nordamerikanischen Truppen in Ueberfce aufrechterhalten werden. Die in Nordafrika eingesetzten Flugzeuge benötigten je Tag bei intensivem Einsatz 1500000 Gallonen Benzin und je Woche 1 Million Pfund Sprengstoff. Jeder Soldat gebrauche täglich 80 Pfund an Lebensmitteln und Dingen des allgemeinen Bedarfs. Angesichts dieser Anforderung müsse die Belegschaft der Brooklyner Marinewerft Tag und Nacht arbeiten. Oie Wahrheit Über die Kaiser-Schiffe. Stockholm, 15. April. (Europapreß.) In scharfen Worten geißelt L. R. Hussa, der Vizepräsident der nordamerikanischen Schiffsmaschinenfabrik „Albina" in Portland (Oregon) in der Zeitschrift „Pic" den USA.-Schiffsbauer Kaiser und seine Schiffe. „Es ist höchste Zeit" — so sagt Hussa — „daß endlich d i e Wahrheit über diese sogenannten Schiffsbaurekorde bekannt wird. Die USA-Presse und der USA.-Rundfunk sind dafür verantwortlich, daß dem Durchschnittsamerikaner über die Bauzeit eines 10 000-Tonnen-Schiffes völlig falsche Vorstellungen eingeredet werden. SelbstverstäiMich muß die Arbeit, die zur Herstellungdereinzel- neu Teile benötigt wird, als Teil der Schiffs- bauzeit mitgerechnet werden. Dies muß gesagt wer- Vom „puukko". Eine uralte finnische Waffe. Wieviel Tausende deutscher Soldaten haben nicht schon eines der reihenweise in den Schaufenstern Helsinkis ausgestellten finnischen „Puukko"-Messer eingehandett, um es als die für Finnland charakteristische Waffe mit nach Hause zu nehmen. Doch der alte finnische Puukko und der heute in millionenfacher Ausführung verkaufte haben recht wenig gemeinsam, von den durch den Krieg hervorgerufenen Veränderungen in Ausführung, Qualität und Form ganz abgesehen. Denn lange vor dem Kriege schon war der Puukko leider bereits bei Touristen beliebt und erlitt das Schicksal, das Touristenware so oft ereilt. Wie sieht wohl nun ein „echter" Puukko aus? Die schönsten Exemplare des Puukkos aus der Zeit, als er noch Schlachtenmesser und allgemeine Waffe des Volkes war, wurden vor Ende der Heidenzeit in Finnland geschmiedet. Damals war der Puukko mit einer über zwanzig Zentimeter langen, schmalen, einfachen Klinge versehen, deren breitester Punkt auf etwa halber bis zwei Drittel Länge der schmal zulaufenden Spitze lag. Eine Blutrinne hatte er nicht. Solche alten Puukkos mit ihrem Bronzegriff mit dem Wulst in der Mitte zur besseren Griffigkeit, wie man sie in den alten Brandgräbern vom 8. Jahrhundert findet, sprechen dem Altertumsforscher Bände von einer Perspektive des Nordens, wie man sie erst heute wieder zu sehen beginnt: Von rheinischer Esse, gottändischer Schmiede ober den Werkstätten des finnischen Stammreiches Perm am Ural könnten sie Herkommen, wenn auch die überwiegende Mehrzahl Produkt der hochentwickelten Schmiedekunst Finnlands selbst ist. Solch eine schlanke Klinge war ebenso geeignet den, weil die USA.-Jndustrie jetzt vor der größten Aufgabe feit Pearl Harbour stecht. Die Schiffsver- senkungen erfolgen augenblicklich in einem Tempo, bas schneller ist als die Ablieferungen von 10 000= Tonnen-Dampfern durch die USA. und England zusammen. Oie Stellung Argentiniens. Buenos Aires, 15.April. (Europapreß.) Argentinien wttd stets seine Hoheitsrechte und seine Selbstbestimmung zu verteidigen wissen, erklärte der argentinische Außenminister Dr. Ruiz G u i n a z u in einer Radiobotschaft an Regierungen und Völker der beiden Amerika anläßlich des Panamerika-Ta- ges. Dr. Guinazu betonte Argentiniens Solidarität mit allen Nationen des amerikanischen Kontinents sowie die traditionelle argentinische Politik der Achtung der Rechtsgrundsätze und des Friedens. Argentiniens Friedensliebe bedeute jedoch keinesfalls einen schwächlichen Pazifismus um jeden Preis. Argentinien habe stets das panamerikanische Ideal gefördert, soweit es das Streben nach Frieden und Gerechtigkeit bedeute. Es verhüte aber auch, daß sich Ideologien einschlichen, die dem Gedanken der Freiheit her Familie, des Eigentums und der Vaterlandsliebe abträglich seien. Argentinien vergesse auch die Achtung nicht, die es Ländern außerhalb des amerikanischen Kontinents schulde, denn Panamerika verdanke dem kultivierten Eropa fein Dasein. Wirtschastskrisis in Venezuela. Stockholm, 15. April. (Europapreß.) Eigene Produktionsschwierigketten, der durch Schiffsraum- mangel entstandene Einfuhrrückgang und das daraus resultierende Anwachsen von Dollarüberschüssen bei der venezolanischen Zentralbank sind Zeichen einer Wirtschaftskrisis. Venezuela war bis Ausbruch des Krieges der drittgrößte Petroleumerzeuger der Welt. Sein Petroleumexport erlitt jedoch einen erheblichen Rückschlag durch die Zerstörung der Raffinerien auf der Insel Aruba im Karibischen Meer beim Angriff deutscher U-Boote im vergangenen Aurn tödlichen Stich wie zum Schneiden, Abhäuten und Zerlegen des Wildes, Schnitzen, Aeste abhacken oder Bohren von Löchern. Erst, wenn man selbst ein solches Messer in der Hand hält — wie man es heute noch mit den Reproduktionen des Nationalmuseums in Helsinki tun kann — merkt man; wie gut der Griff in der Hand sitzt und sie stützt, wie die anscheinend sinnlosen Schmuckringe das Abrutschen über die Schneide bei kräftigem Stoß verhindern und wie handlich das ganze Messer ist. Es war ja auch das zum Gebrauch geschaffene Produkt vieler Generationen von Waffenschmieden, die jede ihren Teil daran gegeben hatten, die Form zu verfeinern. Solch ein Puukko wurde früher waagrecht an der Seite an Ringen an der Scheide hängend getragen — wie es die finnischen Stämme Sibiriens heute noch tun —, da sonst beim Bücken bie Schneide zu leicht durch die weiche Lederscheide stoßen könnte. Von jenem Puukko ist es ein weiter Weg bis zum heutigen. Schon um eines zu nennen, ist ja der heutige Puukko um mindestens die Hälfte kürzer — Don einigen Auswüchsen des Krieges abgesehen — wie es der heutige Gebrauch verlangt. Nur dem Lappen-Puukko ist noch die lange Klinge mit der Verbreiterung gegen die Spitze zu geblieben, aber ansonsten ist auch dieser Puukko, mit dem alten ver- Iüchen, eine plumpe und unhandliche Waffe. Von dem Lappenmesser her ist auch eine der Entartungen des Puukkos gekommen: Wie bekannt, verfertigen die Lappen seit alten Zeiten die Spitze wrer Messerscheide aus Renntierhorn, um das Durchstoßen zu verhindern. Anscheinend hat dort oben irgendein geschmeidiger Verfertiger von Tou- nftenmaren begonnen, an diesem Horn, der leichteren Anfertigung wegen, die Verästelungen einfach stehen zu lassen; diese Mode wurde weiter im Suoen m Leder kopiert, und daher stammt die heutige, ganz unzweckmäßige, wenn auch „wild" aussehende, mit Einbuchtungen verzierte „ftsch- Jahr. Daneben hat sich vor allem der Mangel an Schiffsraum lähmend ausgewirkt. Venezolanische Häfen werden von Schiffen aus den Der- einigten Staaten immer seltener angelaufen. Die Versorgungsschwierigkeiten haben bereits zu fühlbaren Störungen geführt. Die Gefahr, die aus dem Anwachsen der Dollarüberschüsse bei der venezolanischen Zentralbank entsteht, ist so groß, daß man in Caracas bereits von einer kommenden Inflation spricht. Oie japanische Lustoffensive. Unterbindung des USA.-Rachschubs im Südpazifik. Tokio, 15. April. (Europapreß.) Die zunehmende Kraft der japanischen Luftangriffe im Süd- paziftk und ihre Auswirkungen auf die strategischen Pläne der Nordamerikaner behandelt die Zeitung „Asahi". Das Blatt hebt die neue Taktik der japanischen Luftwaffe hervor, die in stärkeren Verbänden als bisher die Angriffe durchführte, die sich vorzugsweise gegen die feindliche Schiffahrt im Süd- pazifik richten. Innerhalb der letzten zwei Wochen seien über 100 000 Tonnen feindlichen Schiffsraums den japanischen Fliegern zum Opfer gefallen. Eine weitere Auswirkung dieser starken Angriffe sei die Unterbindung des Nachschubs für die auf den Salomonen und Neuguinea stationierten nordamerikanischen Truppen, denn die Mehrzahl der versenkten Schiffe seien voll beladen mit Munition, Brennstoffen und Kriegsmaterial gewesen Da die geographische Lage alle vom Feind besetzten Plätze wie Guadalcanar, Tulagi, Russel-Jnsel von Seezufuhren abhängig macht und auch die Der- pflegung der in Buna stehenden nordamerikanischen Truppen nicht auf dem Landwege möglich ist, dürsten die schweren Luftangriffe auf die zentrale Ver- pflegungsbafts des Feindes in der Oro - Bucht an der Ostspitze Neuguineas auf die Operationen besonders auf Neuguinea bedeutenden Einfluß haben. Japaner haben in dieser Gegend zu viele Flugzeuge", sagte der Chef der britischen und förmige" Scheide. Auch der Nocken, der am Griffende der heutigen Puukkos das Ziehen erleichtert, ist fremd, ist eine Einführung aus Deutschland. Die heute übliche und ganz unnütze Blutrinne ist eine Nachahmung ausländischer Stilette und Bajonette, und der zu krumme Bogen der Spitze stammt von den krummen Halsabschneidemessern der Tuareg in Afrika. Ja, es ist ein weiter und nicht immer guter Weg gewesen bis zum heutigen finnischen Puukko. In vielem hat er sich durch den Absatz auf den Tandmärkten der Well verderben lassen. Doch wie das finnische Volk sich in immer wachsendem Maße auf sich selbst besinnt, so gewinnt auch der Puukko seine Eigenart wieder. Denn zum Charakteristischen des Finnen gehören drei Dinge: Sauna, Sisu (Mut) und Puukko. Die Sauna kennt er von Kindesbeinen an; den Mut braucht er nicht erst in diesem Kriege zu beweisen; und den Puukko trägt der echte Finne oft sogar zum Frack. Darum sieht man auch heute in Finnland immer öfter Wettbewerbe für schöne und zweckmäßige Puukkos, wobei man langsam zurückfindet auf eben jene alten, in der Praxis ausgebildeten und gebrauchsbewährten Formen. Wer ist am schnellsten? Interessant ist es, einmal die Rekordgeschwindig- kelten unter die Lupe zu nehmen, die von der Vogelwelt erzielt werden. Man hat errechnet, daß der Mauersegler zu den schnellsten Vögeln gehört. Er An m der Sekunde 90 Meter zurücklegen, d.h. 324 Kilometer m der Stunde bewältigen. Unsere Hausichwalbe schasst 60 Meter in der Sekunde oder 216 Kilometer in der Stunde, die Wildente 33 Meter je Sekunde oder 122 Kilometer in der Stunde. Der Falke dagegen bringt es „nur" auf 21,5 Meter !" der Sekunde oder 78 Kilometer in der Stunde. Dte Brieftaube, die allgemein als schnell gilt, schafft Das Opfer - die Treue der Heimat! Das Kriegshilfswerk 1943 hat begänne«. NSG. Das Vinterhilfswerk 1942/43 gilt mit dem 1. April 1943 als abgeschlossen, während mit dem gleichen Zeitpunkt das kriegshilfswerk für das Deutsche Rote kreuz feinen Au. fang nimmt. Der Erfolg der Opferfonntage und Straßensammlungen des kriegswiuterhltfswerker war fo groß, daß er unseren Feinden die Hoffnung auf das Nachlassen unserer Widerstandskräfte in der Heimat genommen haben wird. Während die Erträge des Kriegswinterhilfr- Werkes hauptsächlich dem h ilfs wer k „2Ru tter und Kind" zugute kommen, gelten die Sammlungen des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote kreuz unseren verwundeten Soldaten. Während der Dauer des Kriegshilfswerkes vom 1.April bis 31.August 1943 finden zwei Stra- 6en- und fünf Haussammlungen statt. Die erste Haussammlung wird am kommenden Sonntag, dem 18. April 1943, durchgeführt. Ml unserer Opferbereitschaft beweisen wir nuferen Soldaten die Treue der Heimat. Sie wird immer nur ein kleiner Dank fein können, an dem gemessen, was sie für uns tagtäglich an Opfern bringen. nordamerikanischen Luftsttettkräste im Südwestpa«. fit, Generalleutnant George C. Kenney.derso- eben von einer Dienstreise nach Washington in sem Hauptguartier auf Neuguinea zurückkehrte. ,X£s ist mir unbehaglich, den Japanern zahlemnäßiy unterlegen zu sein. Unser Ersatz kommt auf einem wetten Weg und braucht Zett. Mr müßten, um uns halten zu können, vier von fünf Gegnern ab schießen, das aber ist für meine Leute eine 51t schwere Aufgabe." Kleine politische Nachrichten. Die ^-Division „Prinz Eugen", die sich aus volksdeutschen Freiwilligen zusammensetzt, sammelte in ihren Reihen für Hinterbliebene von Ostfront- Kämpfern die Sum. von 365 040,05 RM. * In Anerkennung der Verdienste des verstorbenen Reichsministers SA.-Obergruppenführers Hanns Kerrl und des verstorbenen Reichssportführers v. T s ch a m m e r un d Oft en hat der Führer der SA.-Standarte 208, Standort Burgdorf, Gruppe Niedersachsen, die Bezeichnung „Hanns Kerrl" und der SA.-Standarte 103, Standort Bautzen, Gruppe Sachsen, die Bezeichnung „von Tschammer unb Osten" verliehen. Gleichzeitig verfügte der Führer, daß die SA.-Standarte 99, Standort Zabern, Gruppe Oberrhein, zur Erinnerung an den von den Franzosen erschossenen elsässischen Freiheitskämpfer Karl Roos die Bezeichnung SA.-Standarte 99 »Karl Roos" führt. * Reichswirtschastsminister Funk empfing in Gegenwart des Staatssekretärs Dr. Landfttied und des Unterstaatssekretärs von Jagwitz die Wirt- schaftsberater der AO. der NSDAP, aus den europäischen Ländern. Er gab ihnen einen Ueberblick über die wirtschaftlichen Notwendigkeiten der totalen Kriegführung im Reich und in der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und verpflichtete sie zum verstärkten Einsatz der wirtschaftlichen Kräfte des Auslcmdsdeuffchtums für die Erringung des Sieges. * 1933 waren die vor der Machtübernahme als Ausdruck der vorangegangenen schweren Krisenjahre entstandenen kurzfristigen Schulden der Gemeinden in Höhe von 3,2 Milliarden RM. in eine langfristige „Gemeindeumschuldungsanleihe" umgestattet worden. Diese Anleihe hat sich durch Tilgungen bis heute um 1,1 Milliarden RM. auf 2,1 Milliarden verringert. Die Erfolge des nationalsozialistischen Ausbaues kommen auch in diesem starken Schuldenrückgang der Gemeinden deutlich zum Ausdruck. * Wie in Zürich amtlich mitgeteilt wird, ist in der Nähe von Baden (Aargau) ein britischer Bomber v?m Typ „Wellington" brennend aibgestürzt. Die lünskopfige Besatzung konnte sich mit Hilfe von Fallschirmen retten und wurde von der schweize* rischen Militärbehörde festgenommen. * Die Festlichkeiten zur 450. Jahrfeier der Rück» kehr des Christoph Columbus von feiner Entdeckungsfahrt nach Barcelona begannen mit einem Vorbeimarsch der in der katalanischen HauptstÄt liegenden Truppen vor dem Columbus-Denkmal und den Ehrentribünen, auf denen der spanische Außenminister, General Graf Jordana, der Ma- „nur" 19 Meter in der Sekunde, d. h., sie erreicht einen Durchschnitt von 70 Kilometer in der Stunde. Und die Haustaube kann 13 Meter in der Sekunde, d.h. 47 Kilometer in der Stunde zurücklegen. Bemerkenswert ist, daß die glugleiftung, wie man an den unterschiedlichen Fluggeschwindigkeiten von Haus- und Brieftaube ersieht, durch künstliche Zuchtwahl erhöht werden kann. ^^^mrnllch ist auch die Ausdauer, mit der manche Bogel fliegen können. Amerikanische Seeschwalben, die sich während des Sommers im nördlichen Ka- naöa oder an den Grönländischen Küsten aufhalten, umfliegen auf ihren Zügen die halbe Erde und ver- bnngen die Zeit des nordischen Winters in der Antarktis. Sie durchfliegen also zweimal jährlich eine Strecke von je 17 000 Kilometer. Deutsche totoraje hat man während des Winters in Siw- afrifa festgestellt. Möwen und Seeschwalben kreuzen 'M.» ??legentlich den Atlantik. Regenpfeifer fliegen alliahrlich von der Beringsttaße bis nach Neusee- land, das sind runö 12 000 Kilometer! amerikanischer Flieger, der von einem Flugplatz vei Neuyork nach San Franzisko flog, geriet m einer Hohe von 3000 Meter in einen großen ®oß,re9tnpfetfern, die in gleicher Achtung dahinschwirrten. Obwohl der Pilot seinen tflug mit der größtmöglichen Geschwindigkeit fort« We mufctc ej zu feiner Ueberraschung feststellen, oafc sich dre Vogel immer in seiner Nähe befanden. Allerdings bür te auch der schnellste Vogel heute nicht mehr nut den modernen Jagdmaschmen um fercr öuftmaffe ,schritthalten können, die bei gün- .eine Höchstgeschwindigkeit von faft 800 Kilometer m der Stunde erreichen. Nach Versuchen im Windkanal läßt sich die bisher erreichte H0chstgeschwindigkett bei Flugzeugen, btt nad) gegenwärtigen Baugrundsätzen konstruiert wer- ^'^eoretisch sogar bis auf 920 Kilometer m dec Stunde steigern. Städte, darunter vom 15. ♦* Grüße aus dem Feld. Bier Arbeitsmänner aus Gießen und Umgegend übermitteln durch uns der Heimat herzliche Grüße aus dem Westen. Es handelt sich um die Arbeitsmänner Hans Bolz aus Gießen, Hans Schmidt aus Klein-Linden, Otto Krug aus Mainzlar und Erwin Dietz aus Odenhausen. Die Grüße werden von der Heimat mit besten Wünschen für die Reichel veröffentlichte zahlreiche Arbeiten über Al- koholmißbrcruch, Geburtenrückgang, Arbeitshygiene, Siedlungsfragen und Rassenhygiene. — Der emer. Ordinarius der Kinderheilkunde an der Universität Rostock, Prof. Dr. Hermann Brüning vollendet sein 70. Lebensjahr. Er promovierte 1899 in Bonn imi) habilitierte sich 1905 in Rostock. 1908 wurde er a. o. Professor, 1919 Ordinarius. Aus der Reihe seiner Schriften seien genannt: „Bäder- und Kur- orttehre für das Kindesalter", „Therapeutisches Va- demecum für die Kinderpraxis" und „Das große Handbuch der Pathologie und pathologischen Ana- tomie des Kindesalters". — An der Universität -Frankfurt wird ein Lehrstuhl für Arznermittelkunde errichtet werden. Die Leitung übernimmt Pros. Dr. Zetert (bisher Wien), der sich durch Forschungen •auf diesem Gebiet einen Namen gemacht hat. durch eine Sonderregelung noch bestimmt werden, bei der den jeweiligen örtlichen Verhältnissen Rechnung getragen werden soll. ^ineminister Moreno und der Generalkapitän von Zarcelona, General Moscardo, Platz genommen Men. * In Bukarest wurde die rumänisch-deutsche Aus- tellung „Autobahnen und Wasserstraßen", die vom Zeneralinspektor für das deutsche Straßenwesen, Iom Generalinspektor für Wasser und Energie owie vom rumänischen Ministerium für öffentliche Arbeiten und Verkehr veranstaltet wird, in Anwesenheit zahlreicher rumänischer Regierungsmit- Meder, des Staatssekretärs Schulze-Fielitz und )es deutschen Gesandten Freiherrn von Killinger «öffnet. bis in unsere Tage wirkt. Denn neulich, als bei einem Fliegerangriff in einer Stadt am Rhein einer der Enkel Hab und Gut verlor und die Familie am Morgen wie gelähmt vor der Brandstätte ihres Hauses stand, da sagte plötzlich ein Urenkel: „Großmutter hätte jetzt gesagt: Kinder es gibt Schlimmeres! Ihr habt ja noch euer gesundes Leben." Da mußten alle lächeln, und Ratlosigkeit und Jammer wurden ab gelö st von neuem Mut, Planen und Handeln^ Mich deucht, dies Sprüchlein könnte sich mancher merken. H. B. Landgerichtsdirektor Or. Brill 50 Lahre im Lustizdienff. Ha* keine Privatgespräche am Fernsprecher! Du gefährdest tonst hrftschutxwichtige Gespräche! ** Ärbeitsjubiläum bei I. B^ Noll. Im Mittelpunkt eines Betriebsappells der Firma I. B. N o H , Zigarrenfabriken, Gießen, stand das 25jäh rige Arbeitsjubiläum des Obermeisters und Fabrik- konttolleurs Heinrich Bourkarde. Der stelloer ttetende Betriebsführer gedachte in anerkennenden Worten der Verdienste des Jubllars und überreicht ihm als Dank der Firma eine Ehrenurkunde nebst Geschenk. Die Glückwünsche des Kreisobmannes der Deutschen Arbeitsfront überbrachte der Kreisfach abteilungswalter Pg. Stein. Er ehrte besonders die erfolgreiche Tätigkeit des Jubilars, hob feine Beliebtheit bei der Gefolgschaft hervor und sprach sodann noch im allgemeinen über den Wert der Arbeit, ganz besonders in der heutigen Zeit des totalen Kriegseinsatzes. Nach Ueberreichung eines 1 Geschenkes der Arbeitskameraden schloß der Be .... . •• •- r| an den zeit — „Auf Wiedersehn, Franziska!" — gezeigt, daß er auch einer ernsthaften Erörterung von Ehe- und Berufsproblemen überzeugend gewachsen ist; hier nimmt er die Sache nicht schwerer als sie gemeint ist, und gewinnt im lustspielhaften Bereich durch Natürlichkeit und ungezwungenen Humor. Don den übrigen tun sich Mady R a h l, Rolf Weih und Harald Paulsen, in einer witzigen Diener- rolle, hervor. — (Tobis.) Hans Thyriot. Verdunkelungszeit: 16. April von 21.21 bis 5.52 Uhr. General Professor Ottorino Uffreduzzi, der die chirurgische Abteilung der Lazarette des italieni- chen Expedittonskorps Armir im Osten organisierte, verunglückte tödlich auf der Autobahn Mai- sand—Turin. Zwischen der Türkei und Italien wurde ein Wirtschaftsabkommen abgeschlossen. Aus aller Wett. folgenschwere Explosion in einem portugiesischen Lisenbahnzug. Ein Explosionsunglück, das sich in einem stark besetzten Personenzug ereignete und bei dem 18 Personen ums Leden kamen, wird aus Mirandela (Portugal) berichtet. Unter einer Bank hatte ein Reisender ein Paket mit Feuerwerks- körpern unlergebracht, das durch einen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel in Brand gesetzt wurde. In dem ausgebrannten Wagen wurden 18 Leichen auf gefunden. Tod im IHoor. In einem Moor bei Gadevang (Nord-Seeland) tarnen zwei Knaben um. Als die Vermißten gefunden wurden, zeigte es sich, daß der ältere, zehnjährige Knabe, vergeblich versucht hatte, seinen achtjährigen Kameraden zu retten und schließlich zusammen mit diesem ertrunken mar. Kunst und Wissenschaft, hochschulnachrichten. Der o. Professor Dr. Wilhelm Weizsäcker in Wien ist an die Deutsche Karls-Universität in Prag ■unter Ueberttagimg des Lehrstuhls für deutsche Rechtsgeschichte, bürgerliches Recht und Bergrecht berufen worden. Weizsäcker ist 1886 in Prag geboren. Er studierte in seiner Vaterstadt, promovierte dort 1909 und habilitierte sich 1922 ebenda. 1926 wurde er a. o. Professor und 1930 Ordinarius. Seine Berufung nach Wien erfolgte 1941. — Der o. Professor für privates Recht und Wirtschaftsrecht an Der Hindenburghochschule in Nürnberg, Dr. jur. Wolfgang Bernhardt, hat einen Rüf an die T. H. München angenommen. Bernhardt wurde 1904 in Kottmarsdorf (Oberlausitz) geboren. Er studierte in Berlin, München und Leipzig, promovierte 1929 in Leipzig und habilitierte sich ebenda 1935. 1940 wurde er o. Professor in Nürnberg. — Im Alter von 66 Jahren starb in Wien der emer. Ordinarius für Hygiene an der Universität Graz, Prof. Dr. med. Heinrich Reichel. Reichel studierte \ in Wien und promovierte dort 1901. Nach einer Beteiligung an der Monte -Rosa-Expedition zur physiologischen Erforschung des höheren Klimas habilitierte er sich 1910 in Wien und wurde 1933 o. Professor in Graz. tens auf die sichere Grundlage einer physiologisch chemischen Betrachtungsweise gehoben worden. Wenn auch die von Liebig getroffene Einteilung der Nahrung in organbildende, plastische Stoffe i eiroa den Eiweißstoffen entsprechend) und wärme bildende respiratorische Substanzen (Fette und Kohlenhydrate) in dieser Form nicht durchweg auf rechtzuerhalten war, so zeigte er doch damit, daß die einzelnen Nährstoffe in den Nahrungs- und Futtermitteln voneinander streng unterschieden werden müssen und ganz bestimmte Ausgaben zu erfüllen Haden. Lehrte somit Liebig einerseits durch die Einführung der chemischen Analyse die einzelnen Nähr ftoffe mit bestimmten physiologischen Funktionen festzustellen, so hat er anderseits damit auch den Anstoß für die laufende Untersuchung unserer §ub ter- und Nahrungsmittel, also die Futter- und Nahrunasmittelkontrolle gegeben. Die für die Praxis so wichtige und unendlich segensreiche Heber- wachung des Handels mit Futter- und Nahrungsmitteln ist somit letzten Endes durch feine Anregung begründet worden; sie beschränkte sich naturgemäß in der Folgezeit nicht nur auf chemische Methoden, sondern wandte auch biochemische, botanisch-mikroskopische und mikrobiologische Verfahren an. Neben der eigentlichen Futter- und Nahrungs Mittelkontrolle wurde damit eine Entwicklung ausgelöst, deren vorläufigen Gipfelpunkt wir in den modernen Forschungsbestrebungen erkennen, immer mehr den Sonderwert der einzelnen Futter- und Nahrungsmittel durch das Studium der Qualität Probleme zu ergründen und festzustellen, in welcher Weise man durch Düngung der Pflanzen imstande ist, in ihnen den Gehalt an den für das Leben von Tier und Mensch wesentlichen Energieträgern und Schutzstoffen anzureichern und z. B. Eiweißkörper von beftimmter wertvoller biologischer Zu sammensetzung oder Fette besonderer Beschaffenheit zu erzeugen bzw. den Gehalt an wichtigen Mine- ralstoffen, Vitaminen ober sonstigen Wirkstoffen in der Nahrung zu erhöhen. Wenn heute unsere agrikulturchemischen Forschungsstätten, seien es nun Universitäts- oder Hochschul-Jnstitute, seien es landwirtschaftliche Versuchsanstalten und Un» Justus von Liebig und die Entwicklung der Tierernährungslehre Von Professor Dr. Karl Scharrer, Direktor des Agrikulturchemischen Instituts der Universität Gießen. Am 18. April 1943 sind 70 Jahre seit dem Tode des Begründers der modernen Agrikulturchemie Justus von Liebig verflossen. Da seine Leistungen auf dem Gebiete der tierischen Ernährungslehre weniger bekannt sind als jene über die Pflanzenernährung, haben wir den Inhaber des Lehrstuhls für Agrikulturchemie, Professor Dr. Karl Scharrer, um einen Beitrag über Liebigs Wirken auf dem Gebiete der Dierernährungslehre gebeten. Wir dürfen bei aller Würdigung der Leistungen Liebigs auf dem Gebiete der Pflanzenernährung nicht vergessen, daß auch die Tierernährung und die allgemeine Ernährungslehre überhaupt durch ihn mächttg gefördert worden sind, und zwar vor allem durch das im Jahre 1842 von ihm herausgegebene Buch: ,Me organische Chemie in ihrer Anwendung auf Physiologie und Pathologie". Wenn im Dezember 1942 die UniversiM Gießen, an der Liebig über ein Diertelsahrhundert wirkte und seine experimentellen Großtaten schuf, hier somit die fruchtbarsten Jahre seines arbeitsreichen Lebens zubrachte, ihn durch eine akademische Feier ehrte und im Verein mit Staat, Partei und Wirtschaft einen Justus-Lie- big^Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiete der reinen und angewandten Chemie einschließlich der Agrikulturchemie stiftete, so war nickst zuletzt die Wahl für den Zeitpunkt dieser Gedenkstunde mit dadurch bestimmt, daß vor hundert Jahren das erwähnte Buch Liebigs erschienen ist. Zur Zeit der Begründung der Landbauwissen- schaften durch den Arzt Albrecht Thaer machte sich zuerst das Bestreben geltend, die in der Praxis oer Fütterung verwendeten Nahrungsmittel des Tieres zu bewerten. Er versuchte den Wert der verschiedenen Futtermittel dadurch festzustellen, daß er sie mit mittelgutem Wiesenheu verglich, und führte auf diese Weise die „Reduttion auf Heu" ein, womit zu. nächst noch ohne tiefere physiologische Grundlage der Nährwert der pflanzlichen Futterstoffe auf eine gewisse vergleichbare Basis gebracht werden sollte. Wesentlich weiter kam man erst, als Liebig die physiologische Chemie begründete und die chemische Analyse der Futtermittel einführte. Dadurch erkannte man, daß es falsch sei, ganze Futtermittel als solche miteinander zu vergleichen, und daß man zunälbst die einzelnen Nährstoffe oder mindestens Nährstofsgruppen des jeweiligen Futtermittels kennen muß. Erst mit der Einführung des Nährstoffbegriffes durch Liebig ist somit die Tierernährungs- lehre aus dem Zustand des empirischen Herumta- Am gestrigen Donnerstag konnte der Landgerichtsdirektor Dr. Ernst Brill am Landgericht Gießen fein 50jähriges Dienstjubiläum begehen. Landgerichtsdirektor Dr. Brill hat sich während dieser langen Dienstzeit in allen Dienststellen hervorragend bewährt und sich als volksnaher Richter erwiesen, der sich allgemeiner Wertschätzung erfreut. Der Reichsminister der Justtz hat dem Jubilar in einer Urkunde in anerkennenden Worten für seine treuen Dienste gedankt. Der Landgerickstspräsident hat ihm, zugleich im Namen des Oberlandes- ;erichtspräsidenten und für die gesamte Gefolgschaft »er Beamten und Angestellten des Landgerichts, feine herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen. Er gab dabei der Hoffnung Ausdruck, daß es Dr. Brill noch recht lange vergönnt fein möge, in der gleichen körperlichen und geistigen Frische und Tatkraft wie bisher seine bewährten Dienste der Ju-- stizverwaltung zur Verfügung zu stellen. Lichtspielhaus: »Meine Krau Teresa^. Dieser Film unterscheidet sich von manchen andern dadurch, daß er und sie sich nicht erst zu kriegen brauchen, sondern daß sie sich schon haben. Sie smd sogar bemerkenswert glücklich verheiratet. Aber eine Ehe ist eine Ehe, und ein Roman ist ein Roman: dies ist etwa, in kurzen Worten, die Lehre, welche aus dem Drehbuch, geschrieben von Willy Clever unter Mitarbeit von Ellen Fechner, der Verfasserin des Romans „Meine Frau Teresa", zu ziehen wäre; eine neuartige Abwandlung des allen Satzes, daß aud) Bücher ihre Schicksale haben. Der glückliche Ehemann ist nämlich ein Schriftsteller, und fein Einfall, den Roman seiner Ehe zu schreiben, ist zwar literarisch gar nicht schlecht, denn der Roman wird ein gewaltiger Bucherfolg, aber für den Verfasser persönlich führt er zu ganz unvorhergesehenen und peinlichen Ueberrafdjungen, weil nämlich Teresa durchaus nicht damit einverstanden ist, daß ihr privatestes Privatleben auf diese Art unter die Leute kommt. Es ist fein Zweifel, daß dem Thema em ernsthaftes und nachdenkliches Problem zugrunde liegt, aber auf dessen Erörterung hatten es die Hersteller nicht abgesehen; ihnen war es bloß um den lustspielhaften Spaß zu tun. Der Spielleiter Arthur Maria R a b e n a 11 bringt mit allerlei drolligen und grotesken Situationen die Leute zum Lachen; alles ist auf einen leichten, lockeren, unverbindlichen Ton gestimmt, und der witzige Dialog läuft manchmal so geschwind ab, daß man Mühe hat, alle Pointen mitzukriegen. e heute, wo die Forschung auf dem Gebiete der Vitamine so enorme Fortschritte erzielt hat, unser Wissen über die Mineralstoffe ober noch immer ziemlich dürftig ist, wird es manchmal angezeigt sein, uns daran zu erinnern, daß die physiologische Bedeutung Die Anfänge des kulturtechnischen Dienstes und der Wasserwirtschaft in Hessen reichen etwas über 100 Jahre zurück. Zunächst waren es von den lanwirt- schafllichen Provinzialvereinen angestellte Techniker, welche die kulturtechnischen Arbeiten, hauptsächlich Wiesenmeliorationen und Dränierungen, zur Ausführung brachten. 1880 wurde dann von der hessischen Regierung ein Landeskulturinspektor nach Darmstadt berufen und 1882 ein Kulturingenieur mit dem Amtssitz in Darmstadt angestellt. 1886 erfolgte die weitere Anstellung eines Kulturingenieurs, der 1889 nach Gießen versetzt wurde. Für Rheinhessen wurde 1890 eine dritte Stelle in Mainz errichtet. Da die Meliorationstätigkeit immer mehr zu- nohm und die von den Kulturingenieuren zur Bewältigung der Arbeiten benötigten Hilfskräfte immer zahlreicher wurden, erfolgte 1895 die Umwandlung dieser Stellen in Kulturinspektionen. Als vierte wurde die Kulturinspektion Friedberg neu aufgestellt. Das Hinzukommen anderer wasserbaulicher Arbeiten, wie die Wasserversorgung und Kanalisation ländlicher Gemeinden, die Feststellung der Abflußverhältnisse an den öffentlichen Wasserläufen, erweiterte das Arbeitsgebiet der „Kulturbauämter", welche Bezeichnung die Kulturinspektionen später erhielten, immer mehr. Nach der Machtübernahme durch den Führer wurden die Hessischen Kulturbauämter im Zuge der im gesamten Reichsgebiet durchgeführten und noch nicht Auf Grund der neuen Verordnung über die Erhebung der Gewerbesteuer durch die Finanzämter des Reiches — nicht mehr durch die Gemeinden, obwohl die Gewerbesteuer Gemeindesteuer bleibt — haben der Reichsfinanz- und der Reichsinnenminister Durchführungsbestimmungen getrosten. Sie bringen eine wesentliche Vereinfachung für die Verwaltung und für die einzelnen Steuerpflichtigen. Während bisher zwei Behörden, nämlich die Finanzämter und die Gemeinden, sich mit der Gewerbesteuer beschäftigen mußten, haben in Zuber Mineralstoffe für Ernährungsvorgänge nicht unterschätzt werden darf. Aus dem hier kurz Mitgeteilten dürfte wohl deutlich heroorgehen, von welch großer Bedeutung die Beschäftigung Liebigs mit pysiologisch-chemi- schen Fragen auch für die Entwicklung der Tier- ernährungslehre geworden ist. Wenn diese auch nicht durch ihn in einem so weitgehenden Maße eine grundlegende Umwälzung erfahren hat wie die Pstanzenernährungslehre, so sind die von ihm gegebenen Anregungen doch für unsere Erkenntnis der Ernährung der landwirtschaftlichen Nutzttere sowie für die Lebensmittelchemie und allgemeine Ernährungslehre und letzten Endes für die praktische Landwirtschaft und Volksernährung von allergrößtem Einfluß gewesen. abgeschlossenen Neuordnung. „Wasserwirtschafts- ämter . Der neue Name weist auf die großen Aufgaben hin, die, schon eingeleitet, durch den Krieg größtenteils zurückgestellt sind, nämlich die Regelung und Erfassung der gesamten verfügbaren Wassermengen und ihre sachgemäße Verwertung. Die Inanspruchnahme unserer Kohlenvorkommen zu anderen wichtigen Zwecken der Volkswirstchaft zwingt zum Ersatz eines Teils ihres heutigen Gebrauchs durch die „weiße Kohle", die Wasserkräfte. Neuerdings wurde die wasserwirtschaftliche und kulturtechnische Abteiltung der Landesregierung, die seither der Abteilung VI der Landesregierung (Landwirtschaft) ungegliedert war, der Abteilung IX der Landesregierung (Bauwesen) unterstellt. Im Zuge dieser Maßnahme erfolgte die Verlegung des Wosserwirtfchaftsamtes Gießen aus den seitherigen Amtsräumen in die infolge der Kriegsoerhältnifse leerstehenden Räume des Straßenbauamtes Gießen. Die Organisation der Wasserwirtschaftsbehörden ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Wasserwirtschaftliche Fragen können nur dann sachgemäß bearbeitet und gelöst werden, wenn die Zuständigkeit der einzelnen Aemter nicht durch Landesgrenzen behindert wird, sondern sich über ganze Flußgebiete erstreckt. Nach dieser Richtung hin ist wohl die weitere Entwicklung der wasserwirtschaftlichen Aufgabenverteilung zu erwarten. Vo. fünft nur noch die Finanzämter damit zu tun. Die sog- „Zerlegung" der Gewerbesteuer fällt fort. Das bedeutet, daß Gewerbesteuerpflichtige mit Zweigstellen und dergleichen, die bisher Gewerbesteuerfragen mitunter bei über hundert Gemeinden zu erledigen hatten, es nun nur noch mit dem Finanzamt ihres Hauptbetriebsortes zu tun haben. Weitere Erleichterungen bringt die Anpassung an die Einkommensteueroeranlagung. Der einheitliche Steuermeßbettag wird daher ab 1943 jeweils für ein Kalenderjahr, nicht mehr, wie bisher, für das vom 1. April bis 31. Marz laufende Rechnungsjahr der Gemeinden festgesetzt. Es wird z. B. der Steuer- meßbettag im Jahre 1944 für 1943 bestimmt. Die Gewerbesteuer wird auf Grund des Steuermeßbetrags nach dem Hebesatz beziffert und erhoben. Die Hebesätze „erstarren" grundsätzlich auf dem Stande des Rechnungsjahres 1942, ändern sich also bis auf weiteres nur noch in ganz besonderen Fällen. Wie bei der Einkommensteuer-Veranlagung hat nun auch bei der Gewerbesteuer der Steuerschuldner Vorauszahlungen zu entrichten, und zwar für die Gewerbesteuer jeweils am 10. Februar, 10. Mai, 10. August und 10. November. Jede Vorauszahlung beträgt grundsätzlich ein Viertel der Steuer, die sich bei der letzten Veranlagung ergab. Doch kann das Finanzamt eine Anpassung an die Steuer vornehmen, die sich für das neue Kalenderjahr ergeben wird. Die einzelnen Vorauszahlungen werden auf den nächsten vollen Reichsmarkbetrag nach unten abgerundet und nur festgesetzt, wenn sie mindestens fünf Reichsmark betragen, lieber Stundung und Erlaß von Gewerbesteuer entscheidet in Zukunft ebenfalls das Finanzamt, und zwar nach den Bestimmungen der Reichsabgabenordnung. Ferner ist nun auch bei der Gewerbesteuer eine Jahresabschlußzahlung zu leisten, die über die vollzogenen Vorauszahlungen abgerechnet wird. Es kann also Nachentrichtung oder Zurückzahlung erfolgen. Die Wandergewerbesteuer fällt weg, weil auch die Wandergewerbe-Steuerpflichttgen jetzt von der allgemeinen Gewerbesteuer erfaßt werden. Für die Erhebungszeittäume, die vor dem 1. April 1943 enden, haben die Gemeindebehörden auch nach dem 31. März noch Abwicklungsmaßnahmen zur Ge- werbesteuer zu treffen. Die etwaigen letzten Aende- rungsbescheide der Gemeinden sollen spätestens am 15. Mai 1943 beim Steuerschuldner fein. G. A-Eport. Handball der HZ. Bann 116 Gießen — Bann 304 Lauterbach. Im zweiten Gruppenspiel um die Gebietsmeister, schäft der Bann-Auswahlmannschaften stehen sich auf dem Mto.-Platz in Gießen die Banne Lauterbach und Gießen gegenüber. Die Gäste Haden nach längerer Ruhepause vor kurzer Zeit erst wieder Handball in ihren Einheiten eingeführt. Um so überraschter mußte man bei der Hallen-Handballmei. sterschaft über ihre Leistungen sein. Obwohl sie technisch noch nicht an ihre Gegner herankamen, versuchten sie durch um so größeren Eifer zu Erfolgen zu kommen. Durch weitere Abstellungen wird die Gießener Mannschaft gegenüber dem Dorsonntag wieder ein anderes Gesicht erhalten. Bei allem Können der Gäste erwartet man doch einen Sieg der Gießener Banneinheit. Hauptschrislletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Di>Jna. Erich Hamann, z. Z. Webrmacht. Anzeigenleiter: Hans Beck. — Anzeigenvreisliste Nr. 6. Vom Vereinstechniker zum Wafferwirischastsamt Die Erhebung der Gewerbesteuer. •ein Leben 1221 D ES 02024 12 In tiefem Schmerz: Frau Johanna Kraft, geb. Wagner Söhnchen Rolf und alle Angehörigen. Wißmar, den 16. April 1943. Die Trauerfeier findet am Sonntag, dem 18. April, 14 Uhr, in der hiesigen Kirche statt. _____________________________________________________1219 D WeuWre gefunden. Abzuholen gegen Znseratgevühr Schiffenberger Weg 26. l 024851 Am 15. April entschlief sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin, Tante und Gote Katharina Neidei, geb. Böhmer im 73. Lebensjahre. Im Namen aller Angehörigen: Jakob Neidei Familie Ernst Neidei Familie Ferdinand Kröck. Heuchelheim, am 16. April 1943. Die Beerdigung findet Samstag, 17. April, nachmittags 2 Uhr statt. [Stellengesuche] Suche für meine Tochter, 17 M., Stelle in gutem Haushalt (Gießen od. Umgegend). Schr. Ang. mit. 02479 a.d.G.A. Unerwartet und schwer traf uns die Nachricht, daß mein lieber, herzensguter, unvergeßlicher Mann, der liebe Vater seines Kindes, unser Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe Robert Kraft Feldwebel in einem Panzer- Gren.-Regt. Träger des E. K. 2, des Inf.-Stunnabzeichens, der Deutsch-Italienisch. Erinnerungsmedaille und and. Ehrenzeichen Jg. Ehepaar m. Kind sucht ab sofort f. */4 Führ 1—2 möblierte Zimmer evtl. m. Küchenbenutzung. Schr. Ang. unt. 02481 a.d.G.A. Aushilfe für Samstag- Sonntag zum Servieren gesucht. [02498 Gasthaus Boller, Bahnhofstraße. im blühenden Alter von 26 Jahren gefallen ist. In Afrika liegt sein Heldengrab. S< war Liebe und Pflichterfüllung bis zum letzten. Wir erhielten am 29. März die traurige Gewißheit, daß unser lieber, braver und lebensfroher Sohn und Bruder, Neffe und Pate pjer|jert pfeiffer Schütze in einer M.-G.-Abteilung im blühenden Alter von 22 Jahren im Osten auf dem Felde der Ehre gefallen ist. Sein junges Leben ging schon früh in die Ewigkeit ein. In tiefem Leid: Karl Pfeiffer u. Frau Luise, geb. Weil Adelheid, Otto und Elfriede Pfeiffer Marie Pfeiffer Familie Karl Scherer Familie Wilhelm Pfeiffer Familie Heinrich Pfeiffer Familie Wilhelm Find Familie Karl Lenz Familie KonradWeil, Katharine Weil Königsberg, Bieber, Adorf (Waldeck),Wetzlar, Werdorf und im Felde, im April 1943. Die Gedächtnisfeier findet am 18. April 1943 15.30 Uhr in der Kirche zu Königsberg statt. -------- --1218 D jvenn die Mutter die Nahrung für ihr Kind stundenlang Wien wurde Wo aber die erfahrene Mutter ihrem Kinde „Kufeke' gibt, das bekanntlich nur kurz auf. gekocht wird, da muß Kohlenklau betrübt abziehen R. KUFEKE, HAM BURG- BERGEDORF I Am 20. März 1943 rief Gott durch einen Unglücksfall meinen lieben, guten Mann Marine- Unterarzt Dr. med. Anton Schlüter Facharzt für innere Medizin unseren unvergeßlichen Anton, im Alter von 39 Jahren zu sich. Als gläubiger Christ lebte er seinem ärzlichen Ideal. Durch seine Selbstlosigkeit und seinen Frohsinn war er allen Kranken Freund und Helfer. T _ _ In tiefem Schmerz: Hanne Schlüter, geb. Booke und alle Angehörigen. Münster (Klosterstraße 29), im März 1943. Die Beisetzung hat am 26. März in Münster stattgefunden. Berufstätige sucht für 1. Mai oder später gut möbliertes Zimmer AufWunsch kann d. Zimmer selbst in Ordnung gebracht werden. Schrift!. Angeb. unter 02495 an den Gieß. Anz. Wir such. f. Mitarbeit, gut möbl. Zimmer nut voll. Verpfl. per 1. Mai 1943. Eilangebote an: Amt iüt Volkswohlfahrt, 1210D Gießen, Goethestr. 34. Studentin sucht freundliches Zimmer evtl, mit anderer Studentin zu- sammen. Schr. Ang. unt. 1217 O a.d.G.A. | Kaufgesuche | Suche e. gut erh. ArenUM z. kaufen. [02453 Johann Bladt, Dreschmaschinenbesitzer, Erda, §treis Wehlar. Gut erhaltener Kindersporlwagen 3. kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 02489 an den Gieß. Anz. y^Fufrpflege J CARL HAMEL & CO. FRANKFURLM. 9 Am 11. April entschlief nach kurzer Krankheit im 76. Lebensjahre mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Otto Wießell, Oberstleutnant a. D. Inhaber verseh. Auszeichnungen von 1914/18. Für die Familien Wießell und Strack: Kurt Wießell, Oberstfeldmeister. Gießen, Münster, Schroda (Warthegau), Gobabis (Afrika), Darmstadt. Die Beerdigung fand in Darmstadt statt. 02474 ^1 Danksagung. Statt Karten. Für die uns in so reichem Maße erwiesene , Anteilnahme bei dem Heldentod unseres lieben Karl Wilhelm Schmidt, Obergefr. in einer Nachr.- Abtlg., sagen wir allen unseren tiefempfundenenDank _. _ Frau Ria Schmidt 02478 . w*K Schmidt und Frau Anna im Apnl 1943. nebst allen Angehörigen. (Sotfentot zu kaufen gesucht. [02494 Samenhandlung Hahn, Bahnhofstraße. H.-Schniirschuhe Größe 41 72-42, z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 02484 an den Gieß. Anz. Verkaufe , ferst d'e sdrtufr A\e n uoo de^ ,cboO die soW» .....!---- Schwarzes seiöenllM neu,geg.gleichw. Sommerkleid zu tauschen gesucht, Größe 38 bis 40. Schr. Ang. unt. 02483 a.d.G.A. Steilenangebote Aelterer Herr in Wetzlar, Witwer (Akademik.) sucht WMIlerin Evtl. alt. Dame fürgemeinsamen Haushalt. Wohnung vorhanden. Schr. Ang. unt. 02476 a.d.G.A. | Mietgesuche | Alleinst. Dame, berufstätig, sucht 1-2 Zimmer evtl, mit Kochgelegenheit. Schr. Ang. unt. 02475 a.d.G.A. Dauermieter sucht gut möbl. Zimmer auch Wohn- und Schlah.Zentral- heiz. bevorzugt. Schr. Ang. unt. 02472 a.d.G.A. wteMugetocet* ist Ihnen zumute, wenn Sie Ihren Füfjen eine wirkliche Pflege angedeihen lassen. Hühneraugen und Hornhaut beseitigt zuverlässig die bewährte _ Sei*» WlWMül 10x15, nur für Platten geeign., für 65,- NM. zu verkaufen. [02496 Anzus.Samstag- nachm., zwischen 14 u. 16 Uhr. Otto Schmidt, JmSandfeldlZl Verschiedenes Rechnungen / bei Brühl. GieBen SEIT tS28 Junker, Vereinsleiter. 1220D illlllllllll!ll|lllllllllll||ll|||l||||IUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIUrE | Empfehlungen"] Ab heute steht ein Transport hochträchtiger Roischeck- rinder und Zunorlnder zum Verkauf. Viehhandlung Gottfr. Zubrod, Dutenhofen 11. 1224 D Fernruf: Gießen 4735. für die besetzten Westgebiete und f. d. Inland laufend gesucht. Geeignet auch für Rentenempfänger u. Pensionäre. Einstell.- Bedingungen und Auskunft Wachdienst Niedersachsen Frankfurt a. HL, Kaiserstraße 18 Fernsprecher 23214. |562v Mehrere Dampflokfiihrer gesucht für Baustelle imSudetengau. Einstellung erfolgt mit Genehmig, des Arbeitsamtes. Schriftliche Angebote unter 02447 an den Gießener Anzeiger erbeten. Karl Henner Y 14. 4. 43 Unser dritter Junge ist angekommen! Ilse Watz, geb. Klug Dr. med. Fr. W. Watz z. Z. Stabsarzt im Heer Hörnsheim (Kreis Wetzlar) z. Z. Gießen, Frauenklinik ____________ _______02493/ Was sich solange bewährt hat-das muß schon gut fein! FRANCK Kaffeemitte! ^lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllHllllllllu | DIE | DEUTSCHEN g PRIVATEN BANKEN D stehen ihren Kunden D D zur Beratung in allen i | Fragen der Geldanlage, D e der Vermögens verwaL D s tung und Finanzierung i zur Verfügung. H Die deutschen privaten I D Banken sind seit, jeher I 1 vor allem bestrebt, auf f H die besonderen Bedürf- D D nisse des einzelnen Kun- D D den einzugehen. Frühjahrsmarkt (Messe) auf dem Oswaldsgarten verlängert für Samstag, den 17., und Sonntag, den 18. April. —■ 02467 Kaahnänn. Büro in Wetxlar sucht für seine verschied. Abteilungen mehrere tüchtige zuverlässige Angestellte Ausfuhr!. Bewerbungen mögt mit Bild, Zeugnisabschriften, Angabe der Gehaltsansprüche und des Eintritts unter 1214D an den Gießener Anzeiger erbet. Für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten sagen wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichen Dank Elly Wörsdörfer Hans Werner Stephan Gießen, im April 1943 \____________02480/ Obst- u. Gartenbauverein Gießen. Die Schulungstagung für April findet am 18. April 1943, IBYi Uhr, tot Burghof statt. Iortrag von Herrn Dr. Lung vom Reichsnährstand über: ,,Wirtschaftseigene Dünger und ihre Verwendung“1 2. Verschiedenes. MCHTSP1EL-THEATER Gloria-Palast, Seltersweg: Die große Nummer Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Meine Frau Teresa | l087i TW. 2.30, 4.45,7.30; So. 2.00, 4.30,7.30 übr