Dienstag. 16. Sebruar (9^5 GietzenerAnzeiger tiunaUme von -liiueifltn General-Anzeiger für Oberhessen WrwdmrbtHrtey irgab Der 50 Grad Clausewitz. Ausdauer fnnbfut“ nt Zedier ,UNI macht. ng im^ Was leistet du für den Sieg? „Cs gihl im Kriege fast kein ruhmvolles Unter- nehmen, das nicht mit unendlicher Anstrengung. Blühe und Jlot zusammengebracht würde, und wenn hier die Schwäche des physischen und geistigen Menschen immer zum Rachgeben bereit ist. so kann wieder nur eine große Willenskraft an das Ziel führen, die sich in einer von Welt und Rachwett bewunderten nicht an die privat hatte ich Kopie als Gabe schließt mit der Roosevelt selbst lcher uni- IbttfteteH r $ohtfl c ms öluvM LmiptU '• bona W irtiai 1^6 ml Norbert elll her iberg, 1943 tholen gen Hrtfflettinifl i* OefchäftssteNe: Oietze». Zchulßrahe 7-^ tnij Al nnqften örtlichen Vorteil mit sehr schweren Der- lüsten bezahlen müssen. Unsere Heeresverbande machen dagegen durch elastische Kampffuhrung und entschlossene Gegenangriffe bie Absichten des Feindes immer wieder zunichte. Trotz ihrer Uebermacht haben die Bolschewisten auch Rostow und Wo- roschilowgrad nicht mit stürmender Hand nehmen können, sondern die geräumten Städte kämpf- [Ot besetzt, nachdem unsere Truppen die militärischen Anlagen zerstört, alles wichtige Materiell abtransportiert und chre verkürzen neuen Wider- standslinien bezogen hatten Rostow -hat wieder einmal den Besitzer gewechselt, aber das letzte Wor ist noch nicht gesprochen. Diese feit geraumer Zett vorbereiteten Bewegungen haben die Kampfkraft unserer Truppen voll erhalten, wahrend sich die Bolschewisten bei ihren Masfenangriffen vor der Kette der deutschen Stützpunkte verbluten. Beweis dafür ist das Schicksal der am mittleren Donez durchgebrochenen feindlichen Kavallerie. Bon ihren Verbindungen abgeschnitten, geht sie, ohne ihr Kampfziel erreicht zu haben, ihrem Untergang ent- ^tibeirfo hart trafen unsere Gegenschläge Len Feind am oberen Donez und im Raum von Kursk. Nördlich Kursk bildete ein Pionierbataillon den Eckpfeiler, der eine Einbruchstelle des Feindes nach Norden absperrte. Tagelang wehrten die Grenadiere in erbitterten Kämpfen die bolschewisttsche Ueber- ihm, wurde ausgenommen. Sehr wurde erlassen, damit mein Bild Öffentlichkeit kommt, aber ein Interesse, der 10. Provinz eine Daß Rooseoett Freimaurer ist, wurde bekanni durch ein Bild aus dem Jahre 1935, das deutsche Zeitungen veröffentlichet konnten. Dieses Bild war mit einem Begleitschreiben des Neuyorker Freimaurers Knut Vang vom 23. November 1935 bei der Aushebung einer norwegischen Loge gefunden wor- den. Das Begleitschreiben lautet: „Es ist mir eins große Freude, etwas Interessantes für das Archiv des Stammhauses beizuttagen. Am 1. November war der Präsident der USA., Bruder Franklin D. Roosevelt, in der Architekt-Loge in, Neuyork, wo seine beiden jüngsten Söhne James und Franklin jun. in den 3. Grad ausgenommen wurden. Sein ältester Sohn Roosevelt hat x X t. > i Zuge btt Absehungsbewegungen aus dem Do- >gen auf bie vorgesehene verkürzte Verteidi- versichert, ehe die Souveränität der terrorisierten baltischen Staaten von Moskau nicht vollkommen wiederhergestellt würde, gäbe es keinen Vertrag mit Moskau. Churchill sagte während des finnischen Freiheitskampfes im Winter 1939/40: „Diele Illusionen über die Sowjets sind in diesen wenigen Wochen scharfen Ringens im Norden zerstört worden. Jedermann kann sehen, wie der Bolschewismus die Seele eines Volkes verseucht und aushöhlt, wie er sie verdorben und hungrig im Frieden macht und erbärmlich im Kriege. Die Sklaverei des Bolschewismus ist schlimmer als der Tod." Wenn derselbe Churchill bereits 1931 sagte, für die unmittelbar am Bolschewismus grenzenden Nachbarn sei der Bolschewismus keine „Meinung", sondern der Feind schlechthin, dann hat sich das furchtbar bestätigt. Wir wissen, daß in den wenigen Monaten bolschewistischer Herrschaft allein das kleine, nur 1,1 Millionen Einwohner zählende Estland sechzigtausend Opfer des Bolschewistenterrors zu beklagen hatte. Selbst die polnische Exilregierung weiß nicht, was aus eineinhalb Millionen Polen, die durch den Bolschewismus verschleppt worden sind, geworden ist. Sie sind ebenfalls echt bolschewistisch „liquidiert" worden. Und mit diesen Mördern machen Roosevelt und Churchill fetzt eine gemeinsame Politik. Ihnen soll ganz Europa zum Opfer fallen. Europa weiß, um was es kämpft. Gegen den Bolschewismus, aber gleichzeitig auch den Entscheidungskampf gegen des- sen Zuhälter, die Roosevelt und Churchill. Und es kämpft bis zur Entscheidung, bis zur Niederlage dieser höllischen Gewalten! | !e deutschen Armeen machen durch unerschütter- Wa Widerstand, elastische Kampfführung und enteisene Gegenangriffe die Absicht der 5 o ro- tl.i zunichte und fügen dem Feind stets von je y der J ckl 'M SS ung 3 Hs Cliül matM geld J infahti SieJ igebüW dern i fWbJ Iber r3 tima, H b Bitti) d inen ä hselZ len. Jd zu ä ge M audjirti feiten I )ei OtM r die Ä ehlen Itz rung durch den Feind die Städte Rostow und DorofchitoMgrad geräumt. An der Front zwischen Wolchow und Ladogasee und vor Leningrad griff auch gestern der Feind auf breiter Front am Die Angriffe brachen im zusarnmengefahten Feuer aller Waffen zusammen. Fliegerverbände der Luftwaffe fügten trotz schwieriger Wetttttage den feindlichen Angriffs- truppen empfindliche Verluste zu und schossen über diesen Kampfräumen 19 feindliche Flugzeug e ab. An der Kronstadt-Vucht schlug eine 7Na rine-küstenbatterie einen feindlichen Angriff ab. AndernordafrikanischenFront herrschte gestern lebhafte Späh trupp tätigkeit. Tiefangriffe der Luftwaffe richteten sich wirkungsvoll gegen feind- liche Panzer-, Geschütz- und Kraftfahrzeugansamm lungen. 3n Luftkämpfen schossen deutsche Jäger el Spltfireab. 3n der Straße von Dover wurde ein Verband leichter feindlicher Seestreitträfte, dtt sich Kap Grisnez nähttte, durch das Feuer einer Marine-Küstenbatterie vertrieben. Britische Flugzeuge warfen in den gestrigen Abendstunden auf einige Orte in Westdeutschland, zum größten Teil auf Dörfer, Spreng- und Brandbomben. Die Bevölkerung, vor allem in Köln, halte Verluste. Es entstanden Brandschäden vorwiegend in Wohnvierteln. Acht der angreifenden Bomber rour- ben abgeschossen, vier weitere feindliche Flugzeuge am Tage an der Kanalküste zum Absturz gebracht. Elastische Kampfführung und unerschütterlicher Widerstand OaS Ritterkreuz für sechs Angehörige der 6. Armee. Berlin, 15-Febr. (DRB.) Der Führer verlieh wegen ihrer hervorragenden Tapferkeil weiterhin folgenden Offizieren, Unteroffizieren und Wannschaf- len der 6. Armee das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Major d. R.Bohnenkamp, Abteilungskom- maudeur in einem Artillerie-Regiment: Major d. R. Freiherr von Rots mann, Abteilungskommandeur in einem Artillerie-Regiment; Oberwacht- meisler Müller, Zugführtt in einer Sturmge- fchüh-Abteilung; Wachtmeister Galle, Zugführer in einer Sturmgeschütz - Abteilung; Ober gefreiter Melle, Gruppenführer in einem mol. Grenadier- Regiment; und Gefreiter Magerfleisch in einer schnellen Abteilung. he. h *3 Mm schwerste Vttluste zu. k e bei R o w o r o f s i j f k und an einigen ande- -en Stellen des Kuban-Brückenkopfes vor- ■genen Angriffe des Feindes wurden unter M n blutigen Verlusten abgeschlagen. Sie Winterschlacht zwischen derDonmündung ub dem Raum nördlichkurfk nahm wieder an Hjhgkeit zu. Der am mittleren Donez in das tijene Hintergelände vorgeskohene feindliche Kaval- luicverband wurde von feinen rückwärtigen Verbi n- hiccn abgeschnitten und geht feiner Vernichtung Stegen. ner L-Regt ier eiti 1 iUngd 'M X M SÄ 'chtsvZ Ur- J zukommen zu lassen." Der Brief Bitte um „äußerste Diskretion", trägt auf der Photographie das Abzeichen des 32. Grades. Was damals geheimgehalten werden mußte, t heute öffentlich. Roosevelt ist der Hort aller fii- i dijchen Freimaure k. bereits den Meistergrab erreicht. Bei dieser Gelegenheit hatte ich die besondere Ehre, diese geschichtliche Begebenheit zu verewigen. Ein Gruppenbild vom Präsidenten mit seinen drei Söhnen, stehend hinter ~ ' strenges Verbot | Sowjetische Llmfassungs- m- Durchbruchsoperationen gescheitert Rostow und Woroschitowgrad planmäßig geräumt. also Roosevelt zu dem ihm vom amerikanischen Weltjudentum verliehenen Titel eines Ehren-Rab- biners eine neue „Ehrung" erfahren, die ihn bei allen Männern einer auf anständige Gesinnung halte irden Front höchst anrüchig macht. Denn dieser Hochgradfreimaurer Roosevelt ist nur die Puppe jener anonymen Mächte, die unter jüdischer Patronanz und Plutokratie die ganze Welt als ihr Ausbeutungsobjekt und alle Menschen als ihre Sklaven betrachten. Gegen diese jüdische Freimaurerpest hat der Nationalsozialismus den erbittertsten Kampf geführt. Die Zugehörigkeit Roosevelts zu ihr wird durch den Entschluß der mittelamerikanischen Logen öffentlich dokumentiert. Roosevelt ist lediglich durch seine freimaurerischen Beziehungen etwas geworden. Durch seinen Gutsnachbarn, den Juden und Hochgradfreimaurer Morgenthau, wurde er mit Wilson bekannt, er wurde in die Hollandloge ausgenommen und wurde, eben durch die Tätigkeit seiner jüdischen Logenfreunde, Senator von Neuyork und schließlich, nachdem er durch einen üblen Taschenspielertrick den Gouverneur von Neuyork, Al Smith, Ölungen am Strand und die Stutzpunkte der -ool- Ma-isten im Gestrüpp der Steilhänge. . i ix den Dorbergen des Kaukasus s u d ® $ * tsnobar blieb es ruhig. Nach dem Scheitern he; letzten großen Angriffs, bei dem fims sow[e- Divisionen und ebensoviel Beigaben am Jflb Abrstanb unserer Truppen abprallten, haben sch * Bolschewisten an diesem Abschnitt noch nicht wie- iu neuen Vorstößen auf raffen tonnen. Sie rv P bisher nicht in der Lage, ihre schweren Perlus 8 rsetzen, die an diesem Frontstuck allem ub N Tote, an die 1600 Gefangene uiti> runö 200 ^iHinengewehre und Granatwerfer betruge . » rochen des Kubanbrückenkopfes blieben die Bor Mi des Feindes ohne Wirkung Vier bewegungs- Mig geschossene Panzer und etwa 360 Gefauene die zy rückweichend en Angreifer vor u s j^nehrsront'liegen. . a>nnm fischen der Donmündung und bem Raum tdlich Kursk wuchs die Hestigkelt der Wmter Mcht. Fortgesetzt erhöht der Femo sement Druck M ftische Truppen, dis aber jeden, auch den -e ^.Jahrgang Nr.39 tfrirtieim iagiich, außer onntaas und feiertags Beüanen: kefcener Ramilienblättn iirnat tmBild-DieScholle BttnaSvreiS: onatlick),,...RM.l.8O ellgebübr... „ -L8 bet Nimtericketnen einzelnen Nummern olae böberer Gewalt vredmuidjlnb 2251 w.,fdrtift ,£lnieiner* cbeck 116m rttankl /M Oie Artillerie im zweiten Kriegswinter , Von Oberst Scheffler, Oberkommando des Heeres. hinid bßü Terno elt . zerkleinern. Trotz Eis und Schnee sind an jeder Beobachtungsstelle, jeder Feuerstellung und jedem Gefechts- stand Stützpunkte entstanden, werden Schutzhütten für Pferd und Gerät geschaffen.oder abgedeckte Ge- schützstände und heizbare Wohnbunker. Neben dem Geschütz entstehen geschützte Nischen für die stets griffbereite Munition sowie Kampfanlagen für MG. und Gewehr für den Nahkampf. Mit Pickel und Sprengmunition werden schußsichere Unterstünde Der Ehren-Jreimaurer Roosevelt. Von unserer Berliner Schriftleitung. Major d.R. Fritz Joachim Freiherr von Rotsmann, am 27. 6.1900 als Sohn des 1917 gefallenen Oberst Friedrich Freiherr von R. m Darmstadt geboren, trat nach dem Besuch des Gymnasiums in Potsdam im Juli 1H17 als Kriegs« frei mittiger in das 1. Gardefeldart.-Regt, ein, in dem er ein Jahr später Leutnant wurde. Von 1921 ab studierte er auf der Technischen Hochschule Charlob tenburg Maschinenbau und war dann Dipl.-Jng. bei einer Berliner Firma. 1936 wurde er als Leutnant d. R. im Art.-Regt. 23 in die neue Wehrmacht über« nommen. Im Mai 1942 wurde er Major d. R. Der Eichenlaubträger General Fischer gefallen. Berlin, 15. Febr. (DNB.) Bei den Kämpfen i n Tunes ien starb am 1. 2. der Eichenlaubträger Ge« neraUeutnant Wolfgang Lischer als Kommandeur einer Panzerdivision in vorderster Linie den Heldew tob. Noch als Oberst wurde er für seinen Anteil an der Erzwingung des Maasüberganges und bet der Einnahme von Calais im Juni 1940 mit dem Ritter« kreuz ausgezeichnet. Auf dem Kriegsschauplatz in Tunesien errang General Fischer an der Spitze seiner Division so entscheidende Erfolge, daß^ihm der Führer am 9.12.1942 das Eichenlaub verlieh. Zu Beginn der Kämpfe in Tunesien war es General Fischer gelungen, durch den Sieg von Te« b o u r b a den tunesischen Brückenkopf zu sichern. Seine entschlossene und kühne Führung verhinderte ' den Durchbruch des Gegners nach Tunis und Bi- |erta. Damit war die Entfaltung der Achsenstreitkräfte in diesem Raum gewährleistet. macht ab. Als sie schließlich auf ihre neuen Wider- stanbslinien ausweichen sollten, setzten die Sowjets zum 'Umfassungsangriff von Süden und Osten an und schnürten die Masse des Bataillons ab. Der Führer des Bataillons raffte seine Reserven zusammen und warf die Bolschewisten aus ihren Höhenstellungen heraus. Noch bevor sich der Feind von dem Stoß erholt hatte, griffen die Kompanien den nördlichen Sperrtegel an und brachen zur befohlenen Linie durch. Dort stellte sie sich den nachstoßenden Bolschewisten entgegen und schlugen alle neuen Angriffe zurück. , A«eiaen--Breise fttr die Dällitneter-Beile von 22 Millimeter Brette: 7-kri für Famtttenan- »eiflcn und private Gelegen hei tdarneigen t. WerbeanHeige« und geicbäftliche Geiegenbeitean^etge« Platzvor'ckmtt lvorbertae Bereinbaruna) 25*/» meot Kampfentschlossen und mit heroischem Mut steht das deutsche Ostheer in seiner zweiten großen Winterschlacht. Pausenlos gehen die Kampfe weiter. Trotz Schnee und Eis ftürmen unsere Grenadiere gegen feindliche Stellungen oder zerschlagen in verbissenen Abwehrkämpfen die Angriffe dtt immer wilder stürmenden Bolschewisten. In enger Waffenkamttadschaft kämpfen die Truppen aller Waffengattungen in der Abwehr. Immer nachhaltiger und eindringlicher wibd hierbei die Wirkung der Artillerie. Don den eisigen Steppen durch die unendlichen Weiten der Sowjetunion bis hinauf zu den kahlen Felsen Norwegens teht Geschütz neben Geschütz. Batterien der Divi- ionsartillerie, Heeresartillerie und Küstenartillerie tehen trotz aller Winterein-flüsse hitt in Harter, ununterbrochener Arbeit. Neben der Masse der leichten Feldgeschütze stehen Haubitzen, Mörser und schwere Kanonen, stehen Eisenbahngeschütze und schwerste Sondergeräte. Sie alle bilden das feste Rückgrat der Front, sind der stärkste und beliebteste Kampfgefährte der taperen Grenadiere und Panzer, bleiben die S chwe r- p u n k t w a f f e in der Hand der Führung. Ein engmaschiges Netz von Beobachtungsstellen der schießenden und aufklärenden Artillerie ist fest eingeglieüttt in das 'Stellungssystem der Jnfanteriel Schulter an Schulter mit dem MG.-Schützen im verschneiten Kampfstand sitzt der Beobachter der Artillerie an seinem Scherenfernrohr. Von jeder Höhe, Waldecke oder Dorfrand der vorderen Linie spähen trotz Schneefturm und Frost aufmerksame Augen aller Batterien Tag und Nacht zum Feind, überwachen ihn und bekämpfen ihn überatt dort, wo sich auf den unendlichen Schneefeldern lohnende Ziele bieten. Beinahe pausenlos jagen die Geschosse hinüber zum Feind, einmal wird im treffsicheren Einzelschuß ein feindliches MG. oder eine Pak zerschlagen, em tief verschneiter Feindbunker eingedrückt, dann wieder werden in zusammengeballter Wucht des vereinigten Feuers zahlreichtt Batterien feindliche Angriffe zunichte gemacht ober Panzervorstöße zerstreut. Bis tief hinein in die feindlichen Artilleriestellungen, Nachschubwege, Eisenbahnen und Ortschaften reicht das Feuer, treffsicher geleitet von den genauen Meßergebnissen der Beobachtungsabteilungen und des Fliegtts. Mit dem besten Artilleriegerat der Welt „Der Feind schlechthin." re Washingtoner Botschaft der Sowjets gibt so wie bie anberen biplomatischen Vertretungen »t Bolschewisten ein politisches Mitteilungsblatt inus. Dieses offizielle Sowjetorgan veröffentlicht b ben Leitartikel der ebenso offiziellen P awd a", der sich mit der Teilfrage der Sowjet- n räche auf die baltischen Länder und Bessarabien rstst und in kategorischer Weise diese Länder, also ihnen, Lettland, Estland und die Bukowina, f ü r je Sowjets verlangt, denn diese Gebiete Mchteten sie als „ihre eigenen". Daß seinerzeit It Souveränität dieser Baltenrepubliken durch die joijets schnöde verraten worden war, daß die Attischen Militärs sehr bald in diesen „souve- jbßn" Staaten sich mit gewissen katilinarischen Exi- ;enen verbündeten, um bie Regierungen zu stürzen mb bie Sowjetherrschast zu errichten, unb baß bie Wacht Moskaus sich in ber Massenliquidierung Mischer, lettischer, estlänbischer und rumänischer *iiqer ober beren Deportation zeigte, ist weltoffen- Ittiig. Jetzt finb biefe Länder vom Bolschewismus «Hit, und die Front deutscher Soldaten bildet ich ere hundert ober tausenb Kilometer von ihnen iiifrnt im Osten ben Wall gegen diese Barbarei. Gehaben aber zuvor aus eigener Anschauung sich MN überzeugen müssen, wie die Bestie Bolsche- gj$iU3 in Wirklichkeit aussieht, und haben bie loiequenzen baraus gezogen. Für sie ist ber Bol- hensnu» zräßliche Wirklichkeit. ts damals bie Gebiete, bie jetzt ber Bolschewip- me frech als fein Eigentum betrachtet wissen will, «chr die Stalinknute kamen, ging ein Schrei des intetzens auch durch die anglo-amerikanifche Welt, urtii ber Freiheitskampf ber Finnen gegen die 6t|inbarbarei dazu kam. Damals war England n )arnifd) geraten und in der ersten Zeit dieses Mges, als die Briten noch hosten konnten, durch »^Hungerblockade Deutschland ohne eigenes Risiko Üdie Knie zwingen zu können, sind scharfe Worte Sn Stalin gesprochen worden, die sich auch in der Hi^en Linie Englands zeigten. So wurde immer i Serlin, 15. F-br. (DNB.) Di- seit Tasten bei R)» o r o f f i i f t andauernden harten ^am j u bud>ten den Bolschewisten erneut schwere Verluste. Inders erbittert wurde gerungen, als unsere vor- brnvriben Truppen in gleichzeitig anlaufenbe Ge- griffe des Feindes hineinstießen. Obwohl d ___ 5 Sttjets mit starkem Artilleriefeuer und zahlreichen s Jetern ihre Infanterie unterstützten, brach ihr zuv Ihm blutig zusammen. Sturzkampfflugzeuge halfen IM 4ric*en Kampfgruppen durch wuchtige Vornbenan- vorwärts Volltreffer zerschlugen stmdUche ausgeftattet, rückte bie Artillerie in diesen Krieg, beneidet von Nachbarn und gefürchtet von ben Feinden Deutschlands. Alle Mittel der Technik und Wehrwirtschaft waren nutzbar gemacht, um bie Wirkung und Wendung dieser Waste zur höchsten Vollkommenheit zu entwickeln. Trotzdem ergab der letzte Ostwinter mit seiner Kälte bis zu 50 Grad zahlreiche neue Ueberlegungen und Erfahrungen. In zielbewußter Arbeit aller wurden entscheidende Verbesserungen geschaffen. Jetzt Hindern sogenannte arktische Bremsflüssigkeiten das Einfrieren der Bremszylinder ber Rohre, elektrische Heiz« einrichtungen ober Dampferzeuger schützen bie wertvollen schweren Rohre gegen die eisige Kälte, neue kältebeständige Oele und Fette sind geschaffen, um bie Beweglichkeit der Richtmaschinen an ben Geschützen und der zahlreichen optischen Geräte auch bei größter Kälte sicherzustellen. Zuverlässige Wärme- ober Schutzeinrichtungen stellen sicher, baß auch beim eisigsten Ostwind bie Motoren ansprin- gen, die Lichtmaschinen und Aggregate ihren Strom liefern oder die empfindlichen Meßinstrumente btt Beobachtungsabteilungen ihre so wichtigen Messungen durchführen können. Und an all diesen Geschützen unb Geräten steht der deutsche Artilleri st, hart und entschlossen, in der Mehrzahl nun kampferprobt im zweiten Kriegswinter. Gekleidet in die neugeschaffene, vorzügliche Winterbekleidung, hat er gelernt, mit all den Härten eines Winterkrieges fertig zu wer- I Jet Feind versuchte an der Ostfront mit immet ui n Verbänden, die er an Stelle feiner ausgeblute- eti Gruppen in die Schlacht wirft, durch Umfaffungs- V M Durchbruchsoperationen zu einem entscheidenden m hfüg zu kommen. Oer Wehrmachtbericht. -NV. Aus dem Führerhaup4quartier, !5 'evr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt ; kfinnl: V ben. Die Befehlsempfänger und Störung fahren Schi oder besitzen Schneebretter, die tionskanoniere schaffen auf Rutschen ober Schlitten ihre Geschosse heran: Schneepflüge und Räumgeräte halten in unermüdlicher Arbeit mit Pferd und Zugmaschine die tiefverschneiten Versorgungswege frei- Jedem Kanonier ist die Axt unentbehrlich geworben, um Holz für seine Bauten zu schlagen oder Brennholz für die prachtvollen kleinen Grabenöfen zu leDbeWj 1 1566-t Pissffedung wurden planmäßig und ohne Behinde- n. 7001^ Der Freimaurerkongreß Mittelameritas hat jetzt befeitigt hatte, durch bie Banken unb freimauren Franklin Delano Roosevelt zum Ehrenstei- scheu Juden zum Gouverneur dieses Staates ge- maurer ernannt und beschlossen, bah sein Bild in A*k allen Logen aufgehängt werde. Mit dem Titel „Ben Merito ber mittelamerikanischen Freimaurer" hat Die Partei Vorbild der entsagungsvollen Pflichterfüllung. Sauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach zu den NSKK.-Jührern. NSG. Darmstadt, 15. Febr. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach am Sonntagvormittag in Darmstadt anläßlich eines Dienstappells der Standartenführer der Motorobergruppe Südwest über die Aufgaben der Partei bei der Konzentration aller Kräfte der Heimat auf unmittelbare Kriegsaufgaben. Seine Ausführungen über die Absichten des Bolschewismus und seiner plutokratischen Hilfsvölker liehen keinen Zweifel daran, daß der Jude den konzentrischen Ansturm der Unterwelt auf Europa organisiert und befohlen habe Der Gauleiter entwickelte aus dieser Situation die Notwendigkeit der totalen Mobilisation unseres Volkes, mit welcher den; europäischen Kontinent eine militärische Stärke gegeben werde, wie sie im Verlaus seiner Geschichte noch nie bestanden habe. Dem letzten Deutschen sei heute durch das Opfer der Helden von Stalingrad der Ernst der Situation voll bewußt. Seine Antwort ist daher bereitwilligster Einsatz an der Stelle, wo seine Arbeitskraft der Front am schnellsten imb besten dient. Der Gauleiter wies darauf hin, daß alles, was jetzt im Rahmen der Arbeitskraftumsetzung vom einzelnen verlangt werde, bei aller Würdigung der persönlichen Belastung keineswegs über das hinaus- gehe, was Millionen von Volksgenossen bereits seit Jahren leisten und immer noch weiter hinter dem zuückbleibe, was der Frontsoldat zu jeder Stunde seines Einsatzes auf sich nehme. Die jetzt durchgeführten notwendigen Maßnahmen seien daher nicht als Opfer, sondern nur als kriegsbedingte Pflichten anzusehen. Der Gauleiter schloß seine von stärkster Siegeszuversicht getragenen Ausführungen mit einem Appell an das NSKK., auch in feinen Reihen den Geist der Kampfzeit in der gegenwärtigen Stunde voll zum Einsatz zu bringen, um mit ihm als Verbild der entsagungsvollen Pflichterfüllung und Treue zum Führer und seinen Befohlen für die Erringung des Endsieges zu wirken. in den meiertief gefrorenen Boden gesprengt, aus dicken Baumstämmen das Dach gezimmert, und alle Bauten auf das beste gegen die feindliche Luftaufklärung getarnt. Ständig sind alle Teile an der Arbeit, und das ist gut bei dieser Winterkälte. Sie springen an das Geschütz, um in rasender Feuer- folge ihr Vernichtungsfeuer 3U schießen, greifen dann zur Axt, um weiterzuschaffen und sinken nachts für kurze Stunden auf ihre selbstgezimmerten Pritschen dicht an ihren Geschützen oder 6-Stellen. Hoch zu den Gebirgsschützen fahren Kettenkräder Munition und Versorgung hinauf, schleppen Mensch und Maultier Lasten auf den engen, ttefoerschnei- ten Saumwegen heran. Versteckt hinter Höhen ober in Gebüschen stehen die Sturmgeschütze. Alles Gerät ist mit weißer Farbe getarnt, Schneehemden und Sonderbekleidung schützen gegen die Feindeinsicht. Durch tiefen Schnee und über eisige Hänge brechen diese Geschütze zusammen mit der Infanterie vor. Mitten unter den vordersten Grenadieren springen die oorausgeschobenen Beobachter mit ihren Funkern von Höhe zu Höhe. Prachtvoll sind die Bilder, wenn die schweren, mit Eisfporen versehenen Zugmaschinen sich durch den tiefen Schnee wühlen, um die schwersten Geschütze heran an den Feind in die neue Stellung zu fahren. Oder wenn leichte Geschütze mit Kufen auf eisigen Wegen vorwärtsgleiten, gezogen von guten deutschen Pferden, die sich unter Anpassung an den Ostwinter ein dichtes langhaariges Fell zugelegt haben. Hart sind die Aufgaben des Artillerie-Beobachters am Scherenfernrohr und Doppelglas. Scharf und unentwegt Müssen seine Augen den Feind überwachen, der in seinen Schneehemden beim Schneetreiben oder dämmerigen Polarlicht so schwer zu erkennen ist. Seine treuesten Helfer sind die Nachrichtenleute, seine Funker und Fernsprecher, die in pausenlosem Einsatz dafür sorgen müssen, daß die Verbindungen auch im eisigsten Schneesturm und feindlichen Abwehrfeuer erhalten bleiben, damit die so wichtigen Feuerkommandos und Meldungen schnell an die Geschütze gelangen. Das Feuer all dieser vielen Einzelgeschütze und Batterien wird auf den Artillerie--Gefechtsständen geleitet und zusammengefaßt. In verschneiten Eäibunkern bei spärlichem Licht scheu sie dort auf die Feuerleitungspläne gebeugt. Nach einem zielbewußten Feuer plan wird der Kampf gegen den anstürmenden Feind geführt. Dieses wendige Artilleriefeuer ist der Stolz der Waffe, ist die Sorge des Bolschewisten. Daß es gelingt, ist nur der gemeinsamen Arbeit aller Teile der Artillerie zu danken, ihrem Kampfgeist, ihrer auch im kältesten Winter bewährten, unentwegten Einsatzbereitschaft und ihrem vorzüglichen Gerät. So weiß die tapfere Infanterie und die Führung, daß sie sich auch im kältesten Winter fest auf ihre Artillerie verlassen können, im Angriff wie in der erbitterten Abwehr. Wir kämpfen für einen deutschen Frieden. Alfred Rosenberg sprach auf einer Heldengedenkfeier in Nürnberg. Zu einem Heldengedenken hatte sich die Stadt der Relchsparteitage auf dem Adolf-Hitler-Platz versammelt. Dabei hielt Reichsleiter Alfred Rosenberg eine Ansprache. Kriege, so sagte er, können sinnlos für Einzelne Dynastien geführt werden, es gibt aber auch Kriege, die geführt werden müssen für die Verteidigung eines ganzen Geschlechts und die Freiheit seiner Zukunft. Das Schicksal unserer Generation hat nicht Frieden, sondern Kampf geheißen! Wir stehen in diesem Kampf unter einem Gesetz der Geschichte, daß große Schöpfungen auf dem Gebiet des Staatslebens und auf bem Gebiet der Kultur nur selten die Kinder bürgerlicher Zufriedenheit sind, sondern Denkmäler der Eroberung und Bewährung. Solche Denkmäler aber sind nicht für Spießbürger gebaut worden, sondern für Helden! Die Türme und Mauern dieser Stadt Nürnberg sind nicht gebaut worden, damit Weltreisende sie in ferner Romantik bewundern, sondern als Symbole von Krieg und Kampf, als Symbole jenes kräftigen Widerstandswillens einer großen Reichsstadt. Rosenberg sprach dann von den Vernichtungsplänen unserer Feinde und gab die Parole aus: ..Wenn schon diese Welt uns; haßt, dann hassen wir sie auch, und zwar mit einem tiefen Haß, der noch lange über den Sieg hinauswähren soll. So wie un. sere Gegner sich mit dem Abschaum des vergange- nen Staates, den wir abgeschüttelt haben, zur Vernichtung der europäischen Kultur verbanden, so ver- einigt uns gegen die Kräfte der alljüdischen- bolschewistischen Weltpest der unbeugsame Wille zum Sieg! Es ist der Krieg für einen langen Frieden! Denn als Sieger werden wir dafür sorgen, daß es auf diesem Kontinent keine Koalition mehr gibt, die diesen Frieden jemals stören kann. Der kommende deutsche Friede soll ein, Friede des Ausbaues aller schöpferischen Mächte sein. Portugal gegen jede Lteberraschung bereit. Lissabon, 15. Febr. (Europapreß.) Die vor portugiesischen Offizieren in Oporto gesprochenen Worte des Unterstaatssekretärs für den Krieg, Sp n° tos C o st a , daß es die Aufgabe des portugiesischen Soldaten ist, „jeden unerwünschten Besucher, der die Schwelle unseres Hauses überschreiten will, mit den gleichen Waffen zu empfangen, die Tausende von Portugiesen an allen lebenswichtigen Punkten des Imperiums tragen", bezeichnet „Diario da Manha" als -einen der Imperative, der mehr denn je Portugal zwinge, sich bereit zu machen, irgendeiner Ueberraschung ober Bedrohung entgegenzutreten." „Da Portugal mit Logik und Würde in der Friedenszone der iberischen Halbinsel zurückgezogen lebt, durch das Spanien Francos gestützt", so schreibt das Regierungsblatt weiter, „provozieren wir niemanden, aber wir verzichten nicht auf unsere Rechte, das zu fein, was wir sind und jenen Weg zu gehen, den wir für richtig halten. Alle, die vielleicht daran denken, uns m das unselige System der Dekadenz und des Brudermordes zurückzuführen, werde uns unbeugsam finden in der Verteidigung der lebenswichtigen Interessen der Nation." Verärgert und enttäuscht. Schanghai, 15. Febr. (Europapreß.) Die Enttäuschung Tschungkings über die gleichgültige Haltung Englands und Nordamerikas gegenüber dem Schicksal Tschungking-Chinas bringt die offizielle „Central Daily News" zum Ausdruck. „Wir können unseren Aeraer nicht länger verbergen", so schreibt das Blatt. „Wir ärgern uns über die Zeitvergeudung bei der Vernichtung unseres Feindes. Unsere Verbündeten, die unser Schicksal auf Leben und Tod teilen, sollen endlich aufhören, mit den Händen in den Hosentaschen unseren Leiden und der erbarmungslosen Bombardierung unserer Städte durch die Japaner zuzusehen. Sie sollen uns sofortige Hilfe in Gestalt von Taten und Waffen bringen. Die^ Japaner konsolidieren ihre Stellung und festigen ihre Eroberungen in der Südsee." Neue j-panische Operationen gegen Tschungfing-Truppen. Tokio, 16. Februar. (Europapreß.) Das Hauptquartier der japanischen Streitkräfte in Mittelchina I gab den Beginn neuer japanischer Operationen * gegen die Tschungking-Truppen bekannt. Die Kampfhandlungen begannen im Gebiet von. Schansi am Nordufer des Jangtse, im Südteil der Provinz Hupeh, und gleichzeitig im Gebiet von Nantschang, südwestlich des Pojang-Sees, in der Provinz Kiangsi. Die Operationen gehen für die japanischen Streitkräfte günstig weiter. England betet für die Sowjets. Stockholm, 15. Februar. (Europapreß.) Die Häupter der englischen Kirchengemeinschaften, an ihrer Spitze der Erzbischof von Canterbury, forderten zum kommenden Sonntag auf, m den Gottesdiensten für bi e „heldenhafte Sowjetunion" zu beten — für ihre Armeen, ihre Kirche und ihr Volk. lieber oieses Gebet politisierender britischer Geistlicher werden die Bolsche- wisten lächeln: dem Volk aber wird es feine Hilfe bringen und der Kirche nichts mehr nützen können, denn sie ist von den Sowjets längst vernichtet worden. Oie USA. schatten den englischen Einfluß in Gaudi-Arabien aus. Rom, 15. Febr. (Europapreß.) In Saudi-Ara- bien ist eine neuenordamerikanischeKom- Mission von -Sachverständigen der Erdölin- d u st r i e unter der ßeitung von Dr. Twitchell eingetroffen. Der Kommission gehören Vertreter der größten nordamerikanischen Petroleumgesellschaften an. Die Kommission hat den Auftrag, die absolute Kontrolle der Erdölvorkommen in Saudi-Arabien den USA. zu sichern und damit den englischen Einfluß auszuschalten. Zweijährige Arbeitsdieustpflichl in Frankreich beschlossen. Vichy, 16. Febr. (Europapreß.) Die zweijährige Arbeitsdienstpflicht ist im französischen Ministerrat unter Vorsitz des Marschalls Pötain beschlossen worden. Das Gesetz erfaßt alle jungen Franzosen, die zwischen dem 1. Januar 1920 und dem 31. Dezember 1922 geboren sind. Besondere Maßnahmen sind für die Bauern vorgesehen. Aus die Arbeitsdienst- pflicht wird die in der Armee abgeleistete Dienstzeit an gerechnet. Wieviel Schweizer leben im Ausland? Zürich, 15. Febr. (Europapreß.) Die Zahl der Auslandsschweizer hat sich infolge der Kriegsereignisse in den letzten Jahren beträchtlich verringert. Sie belief sich 1941 auf 269 000 gegenüber 346 000 im Jahre 1928. Auf die gesamte Wohnbevölkerung der Schweiz bezogen, leben 6,3 v. H. Schweizer im Ausland. Das größte Kontingent weist noch immer Frankreich auf mit 86 000 (1928: 144 000), es folgen Deutschland mit 51300 (55 810) und die USA. mit 45 000 (49 900). In Großbritannien leben 16 900 (15 060), in Italien 15 900 (18 900), in Argentinien 12 000 (15 960), in Kanada 5200 (8390) und in Brasilien '4500 (4370) Schweizer.__ Mein Vater. Bon Peter Scher. Er war preußischer Gendarmeriewachtmeister, ein Bauernsohn aus der Mark Brandenburg. Wenn ich an ihn denke, sehe ich einen großen, ernsten Mann mit einem mächtigen braunroten Bart. Die Bauern nannten ihn darum den Barbarossa. Wenn er auf dem gescheckten Dienstpferd saß, das Minna hieß, liefen uns allen Schauer über den Rücken — so respektgebietend sah er aus. Mein Vater war ein Soldat, der wenig mehr als befehlen und gehorchen kannte. Aber ich hatte ihn ahnungsvoll schon damals im Verdacht, daß fein unerbittlich straffes Gefahren etwas verbergen mußte, wovon er niemals sprach: Sehnsucht nach zivilem Leben. Wenn er im Garten arbeitete, schien er sich des Kleinkrams zu schämen und nach ordentlicher handfester Bauernarbeit zu verlangen. Manchmal starrte er in die Luft, dann wurde er plötzlich wütend. Vielleicht mochte er in solchen Augenblicken in dem verlorenen Bauernland herumgetappt sein. Nach Anwandlungen dieser Art konnten die Gastwirte sich gratulieren. Da trat er einmal zwei Minuten vor der Polizeistunde unerwartet in die Gaststube und ließ seine Augen schweigend über die letzten Gäste hinrollen. Einer widersetzte sich. Er hatte die Stirn, sein Bier in Gemütsruhe aus- trinken zu wollen, obgleich es schon fünf Minuten nach zwölf war. Mein Vater strich seinen Bart und ging auf ihn zu. Aber der Mann schien nun erst recht halsstarrig zu werden. Da trat mein Vater an ihn heran, ergriff ihn mit der rechten Hand oben hinterm Hals am Rock und trug ihn schweigend durch den langen Gastraum bis zur Tür, die er mit, der freien Hand aufklinkte. Dann setzte er ihn ruhia auf das Pflaster nieder. Nach dieser Tat, die feiner Kraft im Volksmund einen sagenhaften Nimbus gab, entfernte er sich beschwichtigt und einigermaßen mit seinem Geschick versöhnt. Ob mein Vater durch die Dörfer seines Bezirks ritt ober ob er zähneknirschend Rosen beschnitt, weil er nicht märkische Felder pflügen durfte, er war immer so ernst, ja finster, vaß ich Herzklopfen bekam, wenn ich daran dachte, auch einmal erwachsen zu sein. Aber eines Tages erlebte ich etwas mit meinem Vater, das mir zu denken gab. Ich trieb mich vor dem Städtchen in den Wäldern herum und vergnügte mich damit, die scheuen Wildenten zu beunruhigen. Da hörte ich von fern einen Gesang, der nag er und näher kam. Es war eine männliche Stimme, stark und durchdringend wie eine Trompete. Dann hörte ich Pserbegetrappel und erblickte kurz darauf durch eine Tannenschonung meinen Vater, der hochgereckt auf dem Dienstpferd Minna dahertrabte und aus vollem Halse fang. Ich war starr, einen erwachsenen Menschen so singen zu hören, obendrein meinen Vater. Das war das erste groA: Wunder, das mich ergriff. Ja, so überwältigend war das Erlebnis, daß ich verwirrt aus dem Gebüsch hervor zu ihm hin stürzte und laut „Vater!" rief. Da riß der Gesang ab. Ich sah, wie mein Vater, noch mit offenem Mund, herumfuhr, und wie seine Aügen mich streng erfaßten. Aber sogleich geschah noch ein Wunder. "Sein Gesicht erheiterte sich; er winkte und lachte. Mein Vater lachte! Die Erde schien sich zu öffnen, ein Abgrund schien sich aufzutun, es konnte ja nicht möglich sein, und es war doch so: Mein Vater lachte! Er sprang sogar vom Pferde, um mich hinaufzuheben. Dann erzählte er mir, daß er eine freudige Nachricht erhalten habe. Er sei Oberwacht' meister geworden. Wir wohnten am Marktplatz im oberen Stockwerk des einzigen höheren Hauses. Auf dem Marktplatz ging es immer lebhaft zu, Kinder schrieen, Hunde bellten, Frauen kreischten, es war eben der Markt. An diesem bedeutungsvollen Tage führte mein Vater in seiner neuen Würde eine Hebung ein, die viel von sich reden machte und sein Ansehen noch vermehrte. Zu einer bestimmten Stunde, ich weiß nicht mehr, ob es abends um neyn oder um zehn Uhr war, jedenfalls zu einer Zeit des lebhaftesten Verkehrs da unten, öffnete er ein Fenster und donnerte hinunter: „Ruh—he!" Worauf alles Leben auf dem Marktplatz wie infolge eines Zauberspruchs verstummte. Man kann sich denken, wie winzig sich ein kleiner Junge nach einer solchen Machtprooe fühlte und wie die Gestalt des Vaters in die Wolken wuchs. Aber eines Tages, als er mich zu Unrecht übers Knie legte, biß ich ihn ins Bein und bewies damit, daß ich fein Sohn war. Er selbst hat mir später eingestanden, daß ihn diese Tat gerechter Empörung mit Genugtuung erfüllt habe. OieschnunbartlosenOragoner Von Alfons v. Czibulka. Es war in der Schlacht von Kolin. Das vor Prag siegreich gewesene Heer Friedrichs des Großen rang mit den Soldaten Maria Theresias. Es waren die letzten kaiserlichen Regimenter, die noch zwischen Prag und Wien, also zwischen dem Potsdamer König und seinem vollen Triumphe standen. In klug gewählter Stellung stemmte sich Daun, der größte Taktiker seiner Zeit, wie ihn später der König nannte, auf den Hügeln von Kolin dem preußischen Ansturm entgegen. Verbissen, umsichtig jeden gefährlichen Schachzug des großen Gegners erspähend, wehrte sich der Marschall. Die Schlacht, eine der großen Schicksalsstunden Oesterreichs, wuchs in die Entscheidung. Schon begann die preußische Reiterei zu reiten, stieß tief in die kaiserlichen ^reffen. Eben wollte der Marschall Daun die Ordre zum Gegenangriff geben, um den Tag noch zu wenden, da ritt von der Front des mit ergriffenen Pallaschen wartenden Regiments De ßigne der Obrist an ihn heran, parierte drei Schritte vor ihm, richtete sich kerzengerade im Sattel auf, schwenkte den weißen, rotgeränderten Dreispitz querab und bat mit lauter Stimme, attackieren zu dürfen. Immer näher donnerte der Galoppschlvg der Regimenter des Königs. Daun sah auf. Die Bitte gefiel ihm. Aber die Voraussetzungen des Gelingens schienen ihm zu 3U fehlen. Das Regiment De ßigne bestand aus lauter blutjungen Kriegsfreiwilligen, denen noch kein Haarflaum unter der Nase.wuchs, und die an diesem Tage zum erstenmal am Feinde standen. Darum schüttelte der Marschall den Kopf und antwortet unwillig: „Was will Er denn ausrichten, Obrist, mit seinen schnurrbartlosen Grünschnäbeln gegen dis alten Schnurrbärte des Potsdamer Königs?" Der Obrist, selbst noch jung, blitzte den Marschall an und lachte fröhlich: „Grünschnäbel, Ihre Exzellenz, mögen meine Grasteufel fein, aber sie verstehen zu beißen!" Und er kniff verheißend ein Auge zusammen. Wenn das auch gegen alle Vorschrift und den soldatischen Komment war. Und weil die Not aufs höchste stieg, andere Reiterei noch fern war und die alten Schnurrbärte des Sonntag spät abends warfen feindliche Flugzeug, 4? in mehreren Wellen Sprengbomben verschiedener K Lg' Kalibers und Brandbomben auf die Stadt Mai. : \i land ab. Sie verursachten schwere Schäden ar. zahlreichen Wohngebäuden. Die bisher feftaestelltyi 6 Opfer betragen 16 Tote und 224 Verletzte. Zwei btt j viermotorigen Bomber stürzren von der Flak ge iBU, troffen ab. Ein weiterer ßuftanariff auf ßa Spe- IPLn * 193 btr '-he Qi lOM Ne, h'Ö Iflhl 1938 । te 8oe| DH Plc M' iüTfl, di Gl ll> alb btn 11 Kleine politische Nachrichten. Der bisherige finnische Staatspräsident Rist« R y t i wurde mit überwältigender Stimmenmehrheit^ im ersten und einzigen Wahlgang für eine weitem Amtsperiode von zwei Jahren wiedergewahlt. Der schweizerische ßuftraum wurde in der Nach' zum Montag erneut von einer C"~c'— fremder Flugzeuge überflogen. Alarm wuroe ii oer ganzen Schweiz gegeben. Zahlreiche Flakdetachements sind in Aktion getreten. Eine Mozart-Uraufführung in Salzburg. In einem Festkonzert der ReichsmusithochschuK in Salzburg zu Mozarts Geburtstag kam eine Ec» für feine Seele verschreiben mußte. Also vor den anderen ausgezeichnet, ist das Regiment De ßigne schnurrbartlos noch in Weltkrieg geritten. troffen ab. Ein weiterer ßuftangriff auf ßa Spezia verursachte unter der Bevölkerung einen Toten und 22 Verletzte. '' lur M Mi fl 6e!o B M de mit Ü K.1 , bie H iratet Spiel! Mi di art' der dies tfiiil W e ithal ifür (W Ml fc- t)enn tet •yfflät) i promo i: in ( m ja rour Ar Das peruanische Kabinett hat den mit den USL abgeschlossenen Vertrag gutgcheißen, der den Bau von Flugplätzen und bie ßieferung von Flugzeuge vorsieht, um durch eine ßufttransportlinie die Ent Wicklung der Kautschukindustrie zu fordern. Kunst und Wissenschaft „lanaid.“ pn y feine Rückkehr und Tode. Tanais, die Gatttn des Äö; fnra, wartet in Wrem Schloß auf Gemahls. Als ihr die Kunde wird, daß er gefalle i fei, beschließt sie, um das Volk den herben Derlu nicht fühlen zu kaffen, im Brautgewand durch die Stadt zu fahren. Kroton, der König des feindlichen Volkes, bringt in das Königsschloß ein und begeh sie zum Weibe. Sie tötet ihn durch einen Pfei schuh. Später erweist es sich, daß die Nachricht vorn Tode ihres Mannes falsch war: er lebt. „Hniic nacht wird Freude in TheMiskyra sein" ruft sic aus. Das Werk ist ein gutes Sprechdrama, dar große Teile des Geschehens durch Boten berichte-", läßt, statt sie auf der Bühne darzustellen, in einer edlen Sprache,, die zum Klassischen neigt. Der anwesende Autor mußte sich im Kreise der Darsteller mit dem Spielleiter und dem Komponisten oft oa dem Vorhang zeigen. Ludwig Beil. t M R 1 Beider Abwehr der britischen Luftangriffe auf westdeutsches Gebiet in der Nacht zum 15. Februar errang Ritterkreuzträger Oberleutnant ©i Ibn er seinen 39. und 40. Nachtjagdsieg. * 1 Ganz Japan stand im Zeichen der Feierlichkeit« aus Anlaß des 1. Jahrestages der Eroberung vor Singapur. Die Zeitungen unterstreichen die ent. scheidende strategische Bedeutung der raschen Einnahme dieser brtischen Zitadelle in Ostafien für bei weiteren Verlauf des Ostasienkrieges. * Königs immer tiefer und gefährlicher in die faifer liebe Schlachtordnung stachen, nickte Daun und befahl: „Dann laß Er in Gottes Namen Seine Grün- schnäbel beißen, Obrist!" Der Obrist fegte zu der Mauer seiner Reiter zurück. Sein Pallasch flammte aus der Scheid« Der Kornett neben ihm hob die Standarte. (Eh Signal gellte. Die Hufe bornierten. Als ein Sturmwind entschwand das Regiment im Staube der bur stenden Felder. Nur die vorgestreckten Pallasch: blitzten in der böhmischen Sonne. Blitzten un.ii bahnten dem uralten Reiche noch einmal den Weg. Nach einer Weile jauchzte fernher der Ruf: „Maria Theresia!" ■ Zum*erstenmal rückte der große König von Schlachtfelde ab. Zu Dank und (Erinnerung für den Tag von Äo: lin, der ihr ihre Reiche gerettet, verlieh die deutsch: Kaiserin Maria Theresia dem.Regiment De ßigi» dem späteren k. u. k. Dragonerregiment Fürst Windischgraetz Nr. 14, „für immerwährende Zeiten:' das Privileg, keine Schnurrbarte mehr tragen p dürfen, „vckm Obristen bis zum Gemeinen". Um dieses einen Regimentes willen bestand feit1 her Schnurrbartzwang im altösterreichifchen Herr Auch für den jüngsten Leutnant, so. er den einftigr De-Ligne-Dragonern nicht an gehörte. Mochte er zu sehen, wie ihm der reglementmäßige Haarschmuvs auf der Lippe sproß! Und wenn er dem Teufel ba- deutscher namens Stein" bekannten Autors Wil« Helm Müller-Scheid heraus. Diesmal nimmt’ der Dichter einen zeitlosen Mythos zum Vorwur, den er in Beziehung bringt mit dem Heimaterleben der Kriegerfrau. Es ist die selische Spannung ber auf ihren Mann wartenden Frau, ihr Glaube an ' ‘ ihre stolze Bangnis vor feinm Gatttn des Königs von Themis — ^r^-r-c. ...f jjIC Heimkehr bek größeren Zch arm^murbe n it m all IM P01 Vom Wert der Familie. Die Familie ist es, bie unseren Zeiten nottut, ft tut mehr not als Kunst und Wissenschaft, als Verkehr, Hanbel, Aufschwung, Fortschritt oder wie alle> heißt, was begehrenswert erscheint. Auf der milie ruht bie Kunst, die Wissenschaft, der mensth' liche Fortschritt, der Staat. Wenn Ehen nicht be- glücktes Familienleben werden, so bringst du oer aedlich das Höchste in der Wissenschaft und Ku^ hervor, du reichst es einem Geschlechte, das sittlio verkommt, dem deine Gäbe endlich nichts mehr nM und das zuletzt unterlaßt, solche Güter heworziZ' bringen; Plus Stifters ^Nachsommer"4 Das Hessische Landestheater brachte, wie schor kurz berichtet, in einer in stürmischem Tempo ge- pielten Urausführung das neue Werk des durch ein bereits 1Ö25 entstandenes Schauspiel „(Eh In Budapest hielt der Volksbunb der Deutschen,, die Organisatton der volksdeutschen Bewegung in Ungarn, seine Hauptversammlung ab, auf welches der Volksgruppenführer Dr.Basch über die fteigenbn Leistungen des Volksbundes berichtete. Der deutsch! Gesandte von Jagow war als Vertreter des Reichei erschienen, von ungarischer Seite u. a. der ungarisch! Landes-Jugendführer, mit dem ein Abkommen über ein kameradschaftliches Zusammenwirken getroffen werden konnte. Der Präsident des Allindischen Kongresses fanbii an den Vizekönig von Indien eine Botschaft, in der er ihn auffordert, Gandhi sofort freizulassen. Wenr dies nicht geschehe, würden sich außerordentlich ernfit Ereignisse im Lande abspielen. lor. ii hochschulnachrichlen. Treffen in Gießen abgeschlossen. m. ständen die Handschellen'abgenommen werden bür- AUF MÖNCKEBER6 ROMAN VON OLAF B OUT ERWECK »Pf zur Seite und schwieg hartnäckig. Jta schön! m in ,^d) bin dabei", lachte Raucheisen. „Augenblick- mentragen konnten?' Stunden hier sein —' denll den flum e die r de 26 Nei Ungar Men grt Jen. «ich De 'egnn SA -Treffen in Gießen. Unterführer-Ausbildung und Führer-Besprechung. Curt Johannes Braun, der uns soeben hier „Die Sonntagsfrau" heschert hat, schrieb nach einem Entwurf von Johanna Sibelius auch das Drehbuch zu dem Filmlustsviel „Meine Freundin Jose- fine". Diese Josefine ist ein scharmantes Mädchen; sie beginnt ihre überraschende Karriere mit der wenig beneidenswerten Rolle der armen Verwandten, die im Hause ihrer Tante auf eine schau- Rermittlung der einflußreichen Kabarettistin Bianka Terry eine Stelle als Rädmädchen in einem großen Modesalon erhält. Der Posten böte bei Josesines Talenten manche Aufstiegsmöglichkeiten, ober die Freude dauert nur einen Tag. Der Chef interessiert sich nämlich für Josefine in einer Art. die ihr nicht liegt: sie mag ihn zwar leiden, aber sie möchte sich lieber eine eigene Eristenz aufbauen. Das gelingt ihr, wiederum mit Hilfe her tüchtioen Vianka. welche das notwendige Geld dafür beschatt, erstaunlich schnell: sie macht selbst ein-n M^esglon auf und mit ihm dem aewelenen Chef höchst unerwartete Kon- kurrenz. Das Aera-rlichste dab"i ist, daß er. ohne es zu ahnen, das Geld — um Bianka gefällig zu Güstrow deutete mit einem trockenen Auflachen auf die P'ote des Hundes: „Das ist das letzte Stück Verbandzeug, das wir überhaupt noch im Hause hatten! ... Wc^n später die Praxis meines Neffen ebenso gut geht wie in den letzten Tagen hier im Schloß, dann kann er zufrieden fein ... Dem armen Jungen hat es übrigens einen schweren Stoß versetzt, daß ein Mensch, den er seinen Freund nannte, sich nun plötzlich als gemeiner Verbrecher entpuppt hat! Es wird lange dauern, bis er darüber hinwegkommt ... Meiner Tochter geht es nicht viel besser — und ich selbst komme mir vor wie ein blutiges Grünhorn, dem man 'n schäbigen Kieselstein für'n fünfundzwanzig, karätigen Diamanten angedreht hat!" Er goß den vor ihm stehenden Kognak in einem Zuge hinunter, strich seinen grauen Schnurrbart in die Höhe imb entnahm der Zigarrenkiste eine 15 hen t für wie | Eempo e des bii piel ors W mal ri 1 Lorm malerte' nnungk Glaubt l vor sei n~ imteqr k er geM jen Leib 1 durch l feiM wäber nachzudenken ... fern Sie dadurch bestimmt nicht — Gegen- 11 m Wie >ilbei ie. *43 bet? 'S >fs „Den Umständen nach gut", antwortete Axel. „Allerdings hat der nicht unerhebliche Blutverlust ihn geschwächt, und deshalb hat er sich vor zehn Minuten hingelegt ... Gestatten Sie mir übrigens eine Frage, H6rr Kommissar: Wie war es nur möglich, daß Sie i i die W litt Ul»' Zeine chrich! tr M M a“ B irama, ü m beD in, in eie jt Ier c r Darfltkl iten wig Bd Izburg. m eine»; Kriegseinsatz derZugend in derReichsverieidigung Jahrgang 1926/27 zum Hilfsdienst in der Lustwoffe bereitgestettt. ihrer JN; ler nöarit * ein 5^ ibe deip n N' Sligten^ al de" LI M <| König rO r rf' i ist^I noch " t ahmlich. Paul Hubschmid, wir kennen ihn aus dem „Fall Rainer", ist der Chef, berühmter Modeschöpfer, elegant, erfolgverwöhnt und infolgedessen Überraschungen im Geschäftsleben und in Lst'-es- dingen ziemlich hilflos ausgeliefert. Olga Limburg, Hans L e i b e l t, Wilfried S e y f e r t h und Wilhelm Senborn bereichern die hübsche und unterhaltsame Geschichte mit unterschiedlich nuancierten komischen Episoden. — (Tobis.) * Im Vorprogramm gibt es die neue Wochenschau und einen Kulturfilm, der die Arbeit an einer großen Illustrierten schildert. Hans Thyriot. Wehrmacht-Urlauber im Lustschutz. Durch Erlaß des Oberkommandos der Wehrmacht ist der Einsatz der Urlauber bei Fliegeralarm geregelt worden. Alle Urlauber haben sich bei Fliegeralarm möglichst mit Gasmaske zum Luftschutzdienst zur Verfügung zu stellen, und zwar in Wohnhäu- «cte Mozarts zur Aufführung, die kaum jemals ton gespielt worden ist. Sie erscheint im Köchel. D^-zeichnis der Werke Mozarts unter Nr. 300, doch Thier nur das Hauptthema registriert, und zwar tlcb den Angaben, die der seinerzeitige Besitzer der Wpelblätter, der Verleger Andrs, in seinem Der- NSG- In mehreren Städten unseres Gaues fanden kürzlich Appelle der zum Einsatz kommenden HJ.-Angehorigen der Jahrgänge 1926 und 1927 aus den höheren und Mittelschulen statt. Im Mittelpunkt der soldatisch knappen Anspra- er 3t W nkdelH Neues vom Film. Hemer Hinz hat in dem von Johannes Meyer den Holland-Ateliers inszenierten Berlin-Film ilöDoger die Rolle des Professors Losseb, bekannten Kunsthistorikers, übernommen. — Düst wurde in dem unter der Spielleitung von ch Waschneck entstehenden Berlin-Film „D i e iib en Schwestern" für die Rolle der Mutter el verpflichtet, die den beiden Schwestern Wil- , mit Rat und Tat zur Seite steht. — Hansi städt sehen mir in dem Tobis-Lustspiel „Tolle i*i" unter Theo'Lingens Regie als gestrenge rite, die ihrer Nichte Marion (Marina Ried) den gang mit Egon (Werner Stock) verboten hat, eßlich ober entdecken muß, daß die beiden längst heiratet sind. — In Geiselgasteig begannen unter Spielleitung von Erich Engel die Aufnahmen M neuen Bavaria-Films „Man rede mir ich t von Lieb e". Die Hauptdarsteller sind emarte Hatheyer und Mathias Wiemann. Der , der in Münchner Künstlerkreisen spielt, schil- die schweren Konflikte, die zwei Menschen in Liebe und in ihrer Kunst zu überwinden en. -aucheisen wandte sich an seine beiden Beamten. •iBteputat! Sie bleiben hier als Wache 3“™“- tan der Verhaftete wieder rabiat werden some, nächtige ich Sie, von Ihrer Schußwaffe Gebrauch • machen ...! Und Sie, Brandstetter, telephome nach Berlin, daß man sofort einen geschlossenen ^en herausschicken soll! Wenn «ie ö°s erledigt üsn, kommen Sie hierher zurück und leisten tote- «iit Gesellschaft ... Alles klar?" ,.Jawohl, Herr Kommissar!" antworteten die bei i!J Beamten wie aus einem Munde. , M aucheisen ging hinaus, ohne dem DerhaMen nur einen Blick zu schenken; aber in der Tur fr-bte er sich noch einmal um: .. w .'Ich mache Sie ausdrücklich daraus aufmerksam, toputat, daß dem Verhafteten unter keinen um Raucheisen paffte mit zufriedenem Lächeln ein paar dicke Rauchwolken vor sich hin. „Dank der vorzüglichen Organisation der deutschen Polizei war das Ganze verhältnismäßig einfach: Am Donnerstagabend — also vorgestern — kam Brandstetter hier an, und noch in derselben Nacht teilte er mir telephonisch seinen Verdacht gegen Lertzeck mit. Daraufhin leitete ich sofort umfangreiche Nachforschungen ein, und bereits gestern nachmittag bekam ich von der Leipziger Polizei einen ausführlichen telegraphischen Bericht über Lertzecks Lebenswandel. Gleichzeitig ersuchte die Leipziger Polizei um Lertzecks Festnahme, da bei den Nachforschungen auch die Wechsel'Äschung entdeckt worden war. Nachdem wir Lertzeck nun heute früh bei seinem angeblichen Klinikbesuch und seinem Eindringen in die Villa Beierfeld beobachtet hatten, rundete sich das Bild allmählich, und die Vorgänge des heutigen Abends, die Sie ja selbst miterlebt haben, brachten endlich die Aufklärung —" Raucheisen faßte in die Tasche und holte das Pergament hervor, das er Lertzek abgenommen hatte. „Und alles nur wegen dieses kleinen Papierstückchens —", fügte er kopfschütteln hinzu. Arel und Güstrow beugten sich neugierig über den Plan. „Glauben Sie denn, Herr Kommissar", fragte Güstrow zweifelnd, „daß der Schmuck wirklich da eingemauert ist?" „Hm —?" Raucheisen zuckte die breiten Schultern. „Das körne auf einen Versuch an — ausgeschlossen ist es f ebenfalls Glicht!" Güstrow sprang temperamentvoll auf und sah ' die beiden anderen unternehmungslustig an: „Wollen wir mal nachsehen, meine Herren?" Arn vergangenen Sonntag waren sämtliche Sturm- und Unterführer der SA.-Standarte 116 zu einer Unterführer-Ausbildung und Führerbesprechung nach Gießen befohlen, ferner die SA.-Wehrmann- schäften, die zu einem Lehrsturm aufgefüllt worden waren. Nachdem alle SA.-Männer in den frühen Morgenstunden vor dem Dienstgebäude der SA.- Standarte angetreten waren, erfolgte der geschlossene Abmarsch nach dem Standor'Übungsplatz. Dort entwickelte sich sofort eine rege Ausbildungsarbeit auf der Grundlage der vom Führer befohlenen und der SA. übertragenen vormilitärischen Erziehung aller wehrfähigen deutschen Männer. Die wesentlichsten infanteristischen Kenntnisse wurden den Unterführern und den SA.-Wehrmännern durch praktische Arbeit im Gelände vermittelt. Es war nicht der erste Ausbildungstag, fonbern derartige Unterweisungen werden in kürzeren oder längeren Abstäichen immer wieder einmal durchgeführt, weil der weitaus größte Teil der SA. in den Reihen der Wehrmacht steht und durch Einberufungen von den noch in der Heimat verbliebenen SA.-Männern andere als Unterführer einspringen müssen. Das bedingt eine intensive Ausbildungsarbeit, um die SA. auf ihrem Ausbildungsstand zu halten und weiter zu fördern. Seitens der SA.-Führung wird alles getan, um den nötigen Schwung in den Reihen der SA. zu erhalten und die Grundsätze der vormilitärischen Ausbildung weiter zu vertiefe',!. Wer noch wehrfähig ist und noch nicht in den Reihen der Wehrmacht steht, soll wenigstens einige Kenntnisse vom soldatischen Leben besitzen, falls auch an ihn der Ruf ergeht, aktiver ©affenträger der Nation zu werden. Eine Besichtigung der Aus- biLungsarbeit erfolgte durch den Führer der SA.- Gruppe Hessen, SA.-Gruppenfiihrer Diel stich. Er überzeugte sich von dem Ausbildungsstano der Sturm- unb Unterführer der SA.-Standarte 116 und hielt eine kurze Ansprache, in der er auf den Ernst der Zeit hinwies und den SA.-Männern klar umriß, daß der Einsatz aller notwendig fei, um diesen Kamps auf Leben oder Tod siegreich zu beenden. Aufgaben und Ziel der SA. könnten nicht andere sein, als die in der Kampfzeit vor 1933, und im Glauben an den Führer sollten alle Kräfte angespannt werden, um unserer gerechten Sache den Weg zur Freiheit zu ebnen. Dazu gehöre auch das vorbildliche Auftreten des SÄ.-Mannes, der Miehrnachern und Angsthasen hartnäckig und überzeugend entgegentreten solle. Große Entscheidungen konnten nur Lurch größten und heroischen Einsatz erzwungen werden. Mit einem Hinweis auf die kommenden Aufgaben für die noch in her Heimat verbleibenden SA.-Männer schloß Gruppenführer Dielstich seine Ausführungen. Nach Abschluß der Unterführer-Ausbildung wurde gemeinsam das Mittagessen eingenommen. Am frühen Nachmittag formierten sich die SA.-Männer 3um Abmarsch zu der vorgesehenen Führer-Bespre. chung. Unter Vorantritt des Musikzuges der SA.- Standarte 116 marschierten die Einheiten in die Stadt. Zu Beginn der Führer^Lesprechung wurde zunächst der toten Helden gedacht. Dann gab der derzeitige Führer der SA.-Standarte 116 den Sturmund Unterführern Richtlinien für die SA -Arbeit im Jahre 1943. Er verwies dabei auch wieder auf die Tatsache, daß der S2l>Geist der Kampfzeit wachwerden müsse, weil wir uns in einem schweren Kämpf befänden. Der totale Krieg fordere von jedem einzelnen, mehr zu tun als nur seine P'licht. In diesem Ringen um Sein oder Nichtsein gebe es nur Ueberlebende ober Vernichtete. Das müsse sich jeder Volksgenosse bei unserem Kampf gegen den Bolschewismus vor Augen halten. Keiner könnte jetzt abseits stehen, als wenn ihn der Krieg nichts anginge. In feinen weiteren Ausführungen umriß der SA.-Führer die zukünftigen Aufgaben der SA. Hierzu sei die Mitarbeit aller notwendig, well der größte Teil der SA.-Männer in den Reihen der Wehrmacht stehe. Alle in der Heimat verbleibenden Männer müßten somit noch mehr als seither leisten. Dies gelte insbesondere für die vormilitärische Erziehung aller wehrfähigen Männer und die sonstigen Aufgaben, die der SA. noch im Laufe dieses Jahres zugewiesen würden. Umfangreiche Anweisungen an die SA.-Sturm- und -Unterführer beschlossen die vom Ernst der Zeit getragenen Ausführungen des Ml.-Führers. Mit dem Gruß an den Führer wurde das SA.- Aus -er Siadi Gießen. Immer wieder: (Schadenverhütung. Obwohl gerade die Hausfrau weiß, daß sie mit allen Gebrauchsgegenständen sorgfältig umgehen muß, weil Ersatz für beschädigte entweder gar nicht ober nur sehr schwer zu beschaffen Ist, macht sie sich hier und da doch noch kleiner, vermeidbarer Sünden schuldig. Da ist ß. B. der Abwasch. Statt Stück für Stück des Geschirrs vorzunehmen und nie mehr als eins in das Wasser zu tauchen, werden gleich mehrere Tassen, Teller o. ä. hineingetan und unter lautem Geklapper abgewaschen. Wenn dabei nichts passiert, ist es eben Glück, aber kein Verdienst. Daß einzelne Stücke erst etwas abweichen müssen, ist keine Entschuldigung für dieses Verfahren — sie können sehr gut unmittelbar nach Gebrauch mit kaltem Wasser gefüllt werden, bann geht das Abwaschen im heißen Wasser noch einmal fo schnell vor sich. Sehr zur Schonung des Porzellans trägt es bei, wenn die abgewaschenen Teile nicht unmittelbar auf den Tisch, ober in eine Schüssel gestellt werden, sondern auf ein Tuch. — Daß man Bestecke besonders vorsichtig abtrocknen muß, wird auch oft vergessen. Nie mit den Gabelzinken ins Handtuch stechen, nie die Schneide des Messers gegen das Handtuch richten, will man das Wäschestück vor Schaden bewahren. Ein besonderes Kapitel ist die sachgemäße Behandlung technischer Geräte wie Bügeleisen, elektrische Wasserkocher, Tauchsieder usw. Bügeleisen müssen so aufbewahrt werden, daß sie nicht feucht roerben (Küchendampf!), sonst rostet die Sohle und beschädigt die Wäsche. $eigt fi<£ aber wirklich ein Rostfleck, dann nur mit seinem Schmirgelpapier ab» reiben unb das Eisen leicht mit einem erwärmten Kerzenstümpfchen einfetten. Elektrische Kochtopfe, Kaffeemaschinen" u. ä. dürfen nicht wie andere Kochgeschirre im Abwasch gereinigt werden, weil keine Nässe an die Stromzuleitung kommen darf. Solche Geräte werden, wenn sie nach Gebrauch ausgekühlt sind, innen mit einem feuchten Lappen ausgewischt und zum Austrocknen offen hin-gestellt. Außen werden sie mit einem trockenen Lappen blank gerieben. Zeigt sich ein Ansatz von Kesselstein, wird etwas Essig heiß gemacht und damit das Gesäß Gründlich ausgerieben. Die Essigsäure lost den Kesselstein, und läßt man dann noch klares Wasser darin zum Sieden kommen, ist der hitzefressende Kesselstein wie auch jeder Geruch verschwunden. Man lasse überhaupt niemals Wassel in den Koch- gefäßen, Teekesseln usw. stehen. Dadurch wird die Ablagerung von Kesselstein besonders begünstigt. Außer Gebrauch müssen alle Kochtopfe leer und trocken stehen. Beim Deffnen der Einkochgläser wird, namentlich zum Schaden der Gummiringe, auch oft falsch verfahren: man reißt und zieht so lange an der Gummizunge, bis sie schließlich abreißt und das Glas -dennoch zu bleibt. Zuerst versichere man sich, ob es sich um ein Glas mit geschliffenem Rand ober um ein Rillenglas handelt. Beim ersteren liegt der Ring völlig waagrecht, beim anderen geht der äußere Ringrand nach oben. Darum muß der Gummiring in der Richtung herausgezogen werden, in der er sich befindet: also entweder seitlich oder nach oben. In keinem Fall aber ist Gewalt anzuwenden. Läßt sich das Glas nicht durch leichtes Ziehen offnen, wird es in warmes Wasser gestellt: sobald der Inhalt durchwärmt ist, läßt sich der Deckel leicht abheben, bzw. der Ring herausziehen.^ Kleine Kniffe erleichtern die Haushaltführung, sie helfen aber auch Schaden verhüten. Gloria-paloff: »Meine Freundin Iosefine'. kohlschwarze Brasil. Er wollte sie anzünden ... wurde sich plötzlich seiner Unhöflichkeit bewußt und schob die Kiste über den Tisch: „Entschuldigen Sie, meine Herren! Bin schon ganz durcheinander! Bitte, bedienen Sie sich!" „Vielen Dank", sagte Raucheisen. „Aber da wir hier unter uns Männern sind, möchte ich doch Heber —" er holte seine Meerschaumpfeife aus der Tasche und betrachtete sie liebevoll -- „doch lieber etwas kräftigere Kost genießen ... Sind Ihre Gäste, übrigens schon fort, Herr Güstrow?" „Jawohl", sagte Güstrow mit polterndem Lachen. „Ich brauchte sie gar nicht mehr zu nötigen ... ,Es war ein reizender Abend', sagten sie —, nur am Schluß das Feuerwerk war ein bißchen gefährlich!' Und bann haben sie bas Haus fluchtartig verlassen ... Wahrscheinlich fürchteten sie, daß hier heute abend noch mehr geschossen wird!" Raucheisen räusperte sich. ,^err Güstrow, ich fürchte, ich werde Ihre Gast- freundsckatt noch etwas länger in Anspruch nehmen müssen —" „So lange Sie wollen, Verehrtesterl" „Nein, danke -- nur diese Nacht noch", lächelte Raucheisen. ,^ch möchte morgen vormittag eine eingehende Durchsuchung des Zimmers vornehmen, das Lertzeck bewohnt hat ... Es wäre ja möglich, baß sich dort noch mehr belastendes Material beendet ... Außerdem muß ich vor meiner Rückkehr nach Berlin noch in Gegenwart Ottos ein Protokoll aufnehmen über die Vorgänge des heutigen Abends. Wie geht es Otto übrigens?" fen!" 18. Kapitel. Als Raucheisen die Halle betrat, traf er dort nur noch Güstrow und Axel an. Er ging auf Axel zu und reichte ihm die Hand. „Gestatten Sie mir, Herr Holm, daß ich Ihnen als erster meinen Glückwunsch ausspreche! Keiner ist froher darüber als ich, daß sich nunmehr Ihre völlige Schuldlosigkett herausgestellt hat! Gleichzeitig bitte ich um Entschuldigung, wenn ich Sie zu Anfang vielleicht etwas hart angefaßt haben sollte! I , Aber lieber Doktor!" — wehrte Axel lächelnd in.1 ab —, „Sie brauchen sich doch nicht zu entschul- »n folgen ... Sie taten ja nur Ihre Pflichtt Med'U aufSee.ppen, er wandte den eg beton'"6 faatel<^au»e,Hennagrimmig. ..Sie erster nicht bemerkt, bis mir dann das BluNahen. «den Kn Än Äh°b°n, Abe/ Gatt fei Dank, es ift nur ein leichter Stre.s- niber nachtudenken ... aber Ihre Lage ->er- schuß___...... )er außerordentliche Professor für englische lologie an der Universität Münster, Dr. Her- n Heuer, ist zum ordentlichen Professor er- «rnt worden. 1904 in Duisburg-Ruhrort geboren, Ifcrte er an den Universitäten Marburg, Berlin, s, habilitierte sich 1931 an der Universität G i e- n für Anglistik, wirkte in Kiel und wurde 1938 !. Professor. Seine Schriften betreffen Sprach- chichte und Stilistik, Literaturgeschichte sowie Er- ‘ ungs* und Kulturprobleme des modernen Eng- . — Der Honorarprofessor für klassische Ar- logie an der Universität Berlin, Dr. Gerhard idenwaldt, wurde zum korrespondierenden «Heb der Bayerischen Akademie der Wissenschafgewählt. Rodenwaltit ist 1886 in Berlin geboren, promovierte in Halle und wurde 1916 Ortiina- in Gießen, von wo er an die Spitze des tschen Archäologischen Instituts in Berlin be- n wurde. 1941 wurde er Mitglied der Zentral- . ktion des Archäologischen Instituts des Deutschen eches. — In diesen Tagen vollendet der emer. Or- _rtU5 für Kunstgeschichte an der Universität Frei- g, Professor Dr. Wilhelm V ö g e, sein 75. Le- isjahr. In Bremen geboren, promovierte er 1890 Straßburg, kam 1898 als Hilfsarbeiter an die diner Museen und 1908 als Ordinarius nach Biburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 1916 litte. Dann lebte er in Ulm und in Ballenstedt iitn wissenschaftlichen Arbeiten. Seine Unter» . „ngen über „Die Anfänge des monumentalen .tles im Mittelalter" wurden bahnbrechend für die Smertuna der gotischen Mastik. Erneut brachte sich löte 1931 mit seinem Werk über „Niclas Hag- munv«», uit .... JTV rotier der Meister des Jsenheimer Hochaltars und derhafte Weise ausnenutzt wird, bis sie durch die jüie Frühwerke" in Erinnerung. In der Samm- - Birg Boehler zu München fand Vöge die m per MiMschen Revolution verlorengegangenen beiden öuernftguren aus dem Schreine des Jsenheimer tio5aUars wieder auf. — In diesen Tagen voll- &et der emer. a. o. Professor für Gynäkologie und M urtshilfe an der Universität Freiburg, Dr. Karl ||(gar, fein 70. Lebensiahr. 1873 in Freiburg qe- MSN, studierte er in Florenz, Lausanne, Heidel- >x. Freiburg, Leipzig und Gieken. vroinovierte » in Gießen unb habilitierte sich 1902 in Frei- Dng für Gynäkologie. 1910 wurde er a. o. Pro essor V1938 von seinen Verpflichtungen entbunden. möglich, daß Sie in dieser verhältnismäßig kurzen lief) habe ich ohnehin nichts anderes zu tun ... Der Zett derartig viel Material gegen Lertzeck zusam- Waaen aus Berlin kann frühestens in anderthalb mentragen konnten?" Stunden hier sein —" (Schluß folgt) --Änis der Kompositionen Mozarts gemacht hat. Äh L'drs besaß das Blatt, das er 1855 verschenkte. Der GT ^zeitige Besitzer ist unbekannt. Das Archiv der feftung Mozarteum besitz?, ohne die Herkunft zu n? । leinen, seit einigen Jahren eine Photokopie der Acmposition. Das Manuskript stammt vermutlich cu5 der Pariser Zeit Mozarts und dürfte im Früh- hlr 1778 entstanden fein, als Mozart die Ballett- rf zu „Les petits riens“ schrieb. Es scheint, daß W'e Gavotte ursprünglich auch für diesen Zweck Etlmmt war. Das graziöse, fein aufgebaute kleine Prk steht in B-dur und ist für Streicher, zwei £ben, zwei Fagotte und zwei Hörner geschrieben, niedliche, viertattige Hauptthema, das in ruhi- w Anmut dahinfließt, ist im weiteren Verlauf itter teilweise lebhafter Hörnerbegleitung geistvoll ot:ewandelt, der Mittelsatz hat bewegtere Struktur, der auch die Streicher teilhaben. Jnstrumentie- g, harmonische Wendungen und Gefühlstiefe sen unzweifelhaft, ganz abgesehen von der authen- n Notenschrift, auf Mozarts eigene Hand. Otto Kunz. !Fortsetzung (Nachdruck verboten.) ^Nauser-Selbsttadepistole, Kaliber sieben Kom- v fimfundsechzig!" sagte Raucheisen nach kurzem Üif. „Das ist die Waffe, mit der Sie Professor Urfeld erschossen haben!" o .. Ci erhob sich und trat dicht vor Lertzeck hlr. sollen Sie sich aug-stchie di-,-- “SÄ i “‘8 jianuf"“heto’SauÄ «ftaunt, indem er sich Ä!“ N'cht - 13U"^iÄ3te “ en linke Vorderpfote Mi. ? XÄ K® m hen in/^bond nm-i-ett mar. da- braoe Teer 3m vorletzten Meisterschaftsspiel am von» Gießen 16. Februar 1943 01017/ Danksagung. Statt Karten. Schanzenstraße 18. 556D schätzten Mitarbeiter. 668D 01013 Burk 557 D [«61C Kriegswichtiger und lebendiger Einsatz: Breslau Tauentzienstr. 66 Familie Wilhelm und Geschwister. Climbach, den 15. Februar 1943. Ihre Vermählung geben bekannt KarPHeinz Boer Leutnant der Luftwaffe und Frau Christel geb. Herbert , Für die herzliche Teilnahme und schönen Blun/enspenden bei dem Heimgang unserer lieben Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabeth Noll, geb. Bechthold sagen wir auf diesem Wege vielen Dank. Otto Knörr und Fran, geb. Bechthold Wilh. Nachtigall und Fran, geb. Bechthold Helmut Nachtigall. Gießen, im Februar 1943- Vorstand und Gefolgschaft der Reichsbankstelle. 5672. MI.MM in Einfam.-Haus (Zentralheiz.), sofort zu verm. Schr. Ang. unt. 01032 a.d.G.A. werden mutz: 11. Rate Grundsteuer 1942. 4. Rate Gewerbesteuer 1942. 4. Rate Hundesteuer 1942. Gießen, den 15. Februar 1943. Der Oberbürgermeister (Stadtkaft'e). Filmvorführer zumVorführen von Schmalfilmen gesucht. Vorführerprüfung ist nicht erforderlich'. Die Deutsche Arbeitsfront NSG. ,Kraft durch Freude* Kreisdienststelle Gießen Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Heinrich Rinn und Frau Erna, geb. Hofmann Heuchelheim, 15. Febr. 1943 _________________________01023/ Gebr. und neue ftinöeme Grötze 20, gegen Gr. 21—22, und ein Paar blaue Damenschuhe, Grötze 38, gegen gleichw., Gr. 39, z. tausch, gesucht Wolfstraße 16p. Oeffentliche Mahnung. Folgende Rückstände werden hiermit, zur.umgebenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säumniszuschlag berechnet und die Beitreibung eingeleitet Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren verstorbenen, von uns allen sehr ge- Goldener Trauring mit Buchstaben H. d. A. 1925 verloren von Neustadt bis Seltersweg. Geg. Bel. auf d. Fundbüro abzugeven. boiD Plötzlich und unerwartet verschied am 13. Februar 1943 mein lieber, herzensguter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Karl Burger, Reichsbanksekretär im 65. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Elly Burger, geb. Albold Erich Burger und Frau Aenne, geb. Hall Karl Weingärtner und Frau Anni, geb. Burger Adolf i.löhl jun und Frau Mariechen, geb. Burger Fritz Albold und Frau Marie, geb. Ruppel Georg Albold und Frau Leni, geb. Löffert. Gießen (Schloßgasse 5), Neuyork, Philadelphia, Wetzlar, den 13. Februar 1943. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 17. Februar, 13.30 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. Von Beileidsbesuchen wolle man bitte absehen. fahttw. zur Reichsbahn! Für die vielen lieben Glückwünsche zur Geburt unseres Ulrich sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank Danksagung. Allen denen, die uns beim Heimgang unserer lieben, teuren Entschlafenen ihre aufrichtige Teilnahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unsren innigsten Dank. ' Die trauernden Hinterbliebenen: Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schmidt bei dem Heimgange unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen Wilhelm Kettaor, Lokomotivftthjer i. R. sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. In stiller Trauer: Barbara Kettner, geb. Lämmer Max Kettner und Familie, und alle Angehörigen. Gießen (Steinstr. 48), den 15. Februar 1943. 01018 Wir danken herzlichst für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer goldenen Hochzeit Wilhelm Kipper und Frau Emilie, geb. Bertram Gießen, im Februar 1943 ___________________ 01009/ Aufsichtsbeamte Fahrkartenverkäuferinnen Kräfte für Fernmeldediensf Wagenreinigungspersonal Bürokräfte Berücksichtigung Deiner Fähigkeiten und Vorbildung beim Einsatz I Deine Meldung nimmt jede Stelle der Deutschen Reichsbahn entgegen. Wenn das Arbeitsamt Dich ruft, melde Dich bei der Reichsbahn. Alle Kräfte fürdieVolksgemeinschaft! Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Damm: Kleinan» zeigen in die Heu matzeitung, den DieBenerAueiger Sonntag mußte der Luftwaffensportv^ein Gießen in Friedberg, von dem dortigen Reichsbahn-Sportverein eine empfindliche Niederlage hinnehmen. 3n 1 Friedberg ist zwar nicht leicht zu gewinnen, aber ; immerhin ist eine Niederlage mit 11:2 Toren für Gießen niemals erwartet worden und bedeutet die große Ueberraschung des vorigen Sportsonntags. Die Mannschaft Friedbergs zeigte ein crusgezeich- I netes Spiel und war dem LSV., Gießen vor allein in der zweiten Spielhälfte klar überlegen. Dagegen war das Spiel der Flieger lustlos und^ohne Kraft 1 und Schwung, jedenfalls durfte der LSV. Gießen, gemessen an den bisherigen Leistungen, eine solche Niederlage niemals zulassen. Die Mannschaft des LSP. Gießen leidet im Augenblick wohl stark unter Aufstellungsschwierigkeiten, dennoch hatte man mit ■ einem günstigeren Ergebnis gerechnet, vor allem des« halb, weil durch dieses Spiel unter Umständen die Frage nach dem Meisterschaftsanwärter entschieden^ ist. Vorerst ist jedenfalls der DfB.-R. Gießen der lachende Dritte, er ist nunmehr ernster Anwärter auf die Meisterschaft geworden. Kurse Sporinofize«. B eim Leichtathletik-Hallen fest der Fran kfurter Eintracht siegten Dr. L u h (Gieße n) im Kugelstoßen mit 14,92 Meter und Köster (Frankfurt) im 1 Sprinter kämpf. Beste KurzstreckenNuferin war die Kasselerin Kirchhoff, während Frl. Staudt (Limburg) mit 1,46 Meter das Hochspringen vor der deutschen Meisterin Schall (SV. 98 Darmstadt) gewann. Altertümer antike Kunst und Antiquitäten H. Maluvius, Kassel, Schloßplatz Kaufe zu hohen Preisen: antike Möbel, Schränke, Truhen, Kommoden, Tische, Stühle und sonst. Möbel, antike Oelbilder, antikes Porzellan, Krüge, Fayencen, Silber-Gegenstände, Perser- Teppiche und sonstige Altertümer. Angebote unter K. A. 11045 (485V) an den Gießener Anzeiger erbeten. GelMse a. 15.2.43 in d. Tel.-Häuschen, Walttorstr., zw. 15 und 17 Uhr, liegen gelassen. Inhalt 75 RM. Geg. Bel. auf d. Fundbüro abzugeben. 010.15 Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der BrOhl'schen Druckerei Verloren Fahrrad mit Aktentasche und Schirmmütze abhanden gekommen. Der ehrl. Finder wird ».Nachricht gebeten, [oioie AKugelbergiHl Schwarze BinöeWe Gr. 37, sehr gut erhalten, gegen gleichwertige, Grötze 38, zu tauschen gesucht. Schr. Ang. unt. 01014 a.d.G.A. Sonntagabend entschlief nach kurzer Krankheit mein innigstgeliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter Bahnhofsmeister i. R. Wilhelm Henrich im 79. Lebensjahre. . Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Luise Henrich, geb. Heinz. I Treis a.d.Lda., Gießen, Gleiwitz, IS.Febr. 1943. I Die Beerdigung findet am Mittwoch, 17. Fe- I bruar, um 14.30 Uhr statt. 01022 Heute nacht verschied nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater x Friedrich Wagener Reichsbahnzugführer a. D. im Alter von 74 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Wagener, geb. Nüsch. Gießen, (Stephanstr. 21), 15. Februar 1943. Die Beerdigung findet Donnerstag, 18. Febr., 14% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Das Seelenamt ist am Donnerstag, morgens 7% Ufir, in der Pfarrkirche. — Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. 01030 Hiesiges Werk sucht zur Unterbringung von etwa 30-40 Arbeitskräften geeigneten Raum (stillgelegten Betrieb oder Gaststätte) zu mieten. Schriftl. Ang. unt. Nr. 524D an den Gieß. Anz. Weibliche Hilfskraft zum Bedienen der Kundschaft und für handwerkliche Nebenarbeiten gesucht. (Wird angelernt») Vorzustellen bei frfiufi-Jfansa Marktplatz 2. 6g9d Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Haupt'christleilers: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gienen, Provinz, Wirtichaft und Sport: Ernst Blumschein. Dmct unv Vertag: Brühlsche Universttätsdructerei R. Lange K. E. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann- An^eigenleiter: Hano BeL Anzeigenpreisliste Nr. 6 Ml.Mmer vart.,m.1o.2B. u.Küchenben.,a. alleinst. Frau ob. jg.Ehep.,o.Bed., 4. 1. 3. zu verm. Rein, mutz selbst übern, werden. Schr. Ang. unt. 01025 a.d.G.A. Reichsbahn Friedberg — C $ B. Gießev 11 : 2-____ . Misti 'm la" fern zur Unterstützung des Luftschutzwartes, auf der Straße, in Gaststätten, Theatern usw. sofort auf der Wache der nächstgelegenen Wehrmachtanlage oder zur Unterstützung des Luftschutzwartes des nächsten öffentlichen Luftschutzraumes. Alle Wehrmachturlauber erhalten auf dem Urlaubsschein oder Marschbefehl die Anweisung, sich sofort unaufgefordert an ihrem Aufenthaltsort zum Luftschutzdienst zur Verfügung zu stellen. In 'den öffentlichen Luftschutzräumen und Luftschutzbunkern wird durch Aushänge auf die Hilfspflicht der Urlauber hingewiesen. Sie Schönheiten der Stubaier und Oetztaler Alpen. Der Zweig Gießen-Oberhessen des Deutschen Alpenvereins hatte seine Mitglieder mit ihren Fa- Mliien und Gästen am Sonntagnachmiltag in den großen Saal des „Hindenburg" zu einem Lichtbildervortrag über Gipfelfahrten in den Stubaier und Oetztaler Alpen eingeladen. Den Vortrag hielt Oberstaatsanwalt Dr. Müller (Darmstadt), der bei mehreren Reisen die genannten Gebiete eingehend kennengelernt hatte. Sektionsleiter Direktor W r e d e hieß die vielen Besucher herzlich willkommen und dankte dem Vortragenden für sein Entgegenkommen, im Zweig Gießen-Oberhessen über seine Reiseeindvücke zu sprechen. Oberstaatsanwalt Dr. Müller schilderte dann an Hand von nahezu 150 vortrefflichen farbigen Lichtbildern, die er selbst ausgenommen hat, seine Gipfelfahrten ins Stubai- und Oetztal. - Im August 1940 trat der Vortragende über München und Kufstein seine Reise nach Innsbruck, der „Stadt der Bergfreunde", an. Prachtvolle Aufnahmen der deutschen Stadt mit ihren schönsten Straßen, mit. ihrem Wahrzeichen dem „Goldenen Dachl" ließen die Herrlichkeiten der Stadt im besten Licht erscheinen. Das Gebiet, das der Vortragende schilderte, ist im Westen und Norden vom Inn, im Osten von der Brennerstraße und dem Passeier Tal und im Süden vom Vintschgau als dem oberen Etschtal begrenzt. Der Sillschlucht, südlich und südwestlich von Innsbruck, aufwärts folgend, führte der Redner nach dem herrlich gelegenen Orte Vulpmes, von wo aus er den Aufstieg zu der im Jahre 1900 erbauten Starkenburger Hütte unternahm, um von hier die schönsten Aufstiege nach den Bergmassiven, der Stubaier und Oetztaler Alpen zu unternehmen, lieber duftige Wiesen mit lieblicher Alpenflora, dann über Almen, Moräne, zuletzt über Firn und Gletscher wanderte der Zuhörer im Geiste mit hinauf auf die Spitze des 3280 m hohen Habichts, des 3500 m hohen Schran-Kogl und des 3511 m hohen Zuckerhütl. Bilder vom Sonnenaufgang, von den mit Alpenrosen geschmückten Bergwiesen, von reizenden Berg- schäslein, von den verschiedenen Hütten, der Dresdener, der Hildesheimer und der Nürnberger Hütte, ließen die Schönheiten der deutschen Alpenwelt erkennen, die den Bergfreund "packen, um ihn immer wieder die Bergwelt erleben zu lassen. Der Vor- ftagende zeigte ferner noch Bilder von einer Wanderung im Jahre 1941, die ihn vom Oetztal über Lengenfeld, Sölden und Zwieselstein hinauf zum zweithöchsten deutschen Bergriesen, der 3774 m hohen . Wildspitze führte. Prachtvoller Blick, vorbei an der Vernagt-Spitze mit ihren 3531 m, über Hoch-Der- nagt-F'erner hinüber zur südwestlich gelegenen 3746 m hohen Weißkugel lohnt den sehr schwierigen, ost ** 8 5. Geburtstag. Am heutigen Dienstag, 16. Februar, kann Frau Elise Rau, Hillebrand- straße 8 wohnhaft, ihren 85. Geburtstag begehet. Der Jubilarin bringen wir unsere herzlichen Wünsche zum Geburtstag und für eilten schönen Lebensabend dar. ** Silberne Hochzeit. Der Tapezierer und Polsterer Karl Kraft und Frau Elisabeth, geb. Schäfer, Teufelslustgärtchen 11 wohnhaft, begehen am heutigen Dienstag ihre silberne Hochzeit. Dem Jubelpaar gilt unser herzlicher Glückwunsch. ** Nachrichten-Maiden für d i e Waffe^- ff und Polizei. Wie die Wehrmacht, so haben auch die Waffen--- und die Polizei Bedarf an Nachrichtenhelferinnen. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat deshalb die Arbeitseinsatzstellen gebeten, diesen Kräfteanforderungen der Waffen--- und Polizei zu entsprechen und die Dienststellen der Waffen--- und Polizei bei Erfassung und Heranziehung von Frauen als Nachrichtenhelferinnen der Waffen--- und Polizei zu unterstützen. ** Jugendliche beitragsfrei. Der Reichsluftfahrtminister und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat entschieden, daß bei jugendlichen Mitgliedern des Reichsluftschutzbundes unter 18 Jahren von der Einziehung eines Mitgliedsbeitrages Abstand zu nehmen ist. Sie können ohne Betragsleistung Mitglied werden. Gchwarzschlachiungen und Fleischschiebungen. Der Haupttäter zum Tode verurteilt. Lpd. Darmstadt, 15. Febr. Schwarzschlachtungen, Schwarzhandel mit Fleisch, Preiswucher, Steuerhinterziehung und andere Lebensmittelschiebungen waren der Anklagetatbestand einer Strafsache, die vor dem Sondergericht in Darmstadt gegen den Landwirt und Händler August Hamm und seinen c^westersohn Heinrich Jung aus Bechtolsheim, den Metzger Julius R e i s e r aus Nierstein und den Gastwirt Eduard Doerr aus Mainz zur Hauptverhandlung kam. Der Hauptangeklagte Hamm hat seit Frühiahr 1940 bis zum April 1942 aus krassestem Eigennutz und in rücksichtsloser Gewinnsucht 16 Schweine, darunter 4 schwere, 2 Stück Großvieh, 2 Kälber und 4 Schafe für eigene Rechnung, außerdem noch ein Kalb und einen Schafbock in fremdem AustrSg schwarzgeschlachtet. Er hat dadurch nicht nur eine Fleischmenge von 28 Zentnern Schlachtgewicht der ordnungsgemäßen Kriegsbewirtschaftung entzogen, sondern durch die Schlachtung von zwei Dr, med. Inßeborß Leidenfrost geb. Weyl Oberarzt Dr. Gerhard Leidenfrost ________________________01034/ Für die zahlreichen Glück- und Segenswünsche anläßlich unserer Silberhochzeit sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Karl Schäfer und Frau Großen-Linden, 15. Febr. 1943 ___________________560 D/ wertvollen Zuchtrindern zugleich auch in unverantwortlicher Weise kriegswichtige Grundlagen für die Nachzucht und Aufrechterhaltung des Viehbestandes vernichtet. Seine unverantwortliche Gewinnsucht ging dabei soweit, daß er bedenkenlos auch solches Großvieh beiseite schaffte, das gar nicht ihm, sondern andern Bauern gehörte und nur vorübergehend in seinem Ptietstall untergestellt worden war. Mih- destens 20 Zentner des schwarzgeschlachteten Fleisches, wahrscheinlich aber erheblich mehr, wurden von Hamm zu Wucherpreisen verschoben, der Rest im eigenen Haushalt verbraucht. Ohne Rücksicht auf die Fleischsorte erzielte der Schieber und Wucherer Erlöse von 2,50 RM. jeweils für V2 kg, während die Preise des gesetzlichen Handels nur durchschnittlich 90 Rpf. betrugen. Nicht genug damit, unterhielt Hamm aber auch einen lebhaften Schwarzhandel mit Butter unb (Siern, wobei er bei seinen Abnehmern in Mainz für das Ei 15 bis 25 Rpf. und für jeweils V2 kg Butter 5 RM. erzielte. Nach vorsichtigen Schätzungen betrug der Umsatz im Laufe der Zeit mindestens 2000 Eier und etwa 1 Zentner Butter. Hamm hat mit diesen Kriegswirtschaftsverbrechen,deren Schwerpunkt auf dem Gebiet der Fleischbewirtschaftung lag, in besonders schwerer und verwerflicher Weise gegen lebenswichtigste Kriegsinteressen der Volksgemeinschaft und gegen die natürlichsten Grundlagen der Wirtschaftsmoral verstoßen, da es ihm bei seinem verbrecherischen Treiben einzig und allein auf die Befriedigung' seines hemmungslosen und verbrecherischen Gewinnstrebens ankam. Er ist darüber hinaus geständig, bereits im ersten Weltkrieg in gleicher Weise das Vielfache der jetzt festaestellten Fleisch- mengen schwarzgeschlachtet und zu Ueberpreisen verschoben zu haben. Das Sondergericht verurteilte diesen jetzt in Hohem Lebensalter stehenden unverbesserlichen Kriegsverbrecher im Hinblick auf seine für die Gemeinschaft völlig untragbare Gefährlichkeit und Gesinnungslosigkeit zumTode,zu 5000 RM. Geldstrafe und zu 2520 RM. Wertersatz. Zugleich wurde der Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit ausgesprochen. Das Wuchergeld der Preistreiberei verfiel in Höhe von 3780 RM. der Reichskasse. In gleicher Weise hatte sich der Mitangeklagte Reiser schwer vergangen, weil er für Hamm die Schwarzschlachtung von fünf Schweinen und zwei Stuck Großvieh besorgte und von jeder Schlachtung 10 kg Fleisch als Helferlohn erhielt. Zwei Rinderviertel erwarb er darüber hinaus im Schwarzhandel von Hamm und verschob sie zu Ueberpreisen im eigenen Handel weiter. Zu feinen Gunsten sprechende strafmildernde Umstände traten gegenüber der Tatsache in den Hintergrund, daß er in diesem Krieg bereits drei geringere Vorstrafen wegen Schwarzschlachtens zu verzeichnen hat und sich in die dunklen Geschäfte Hamms einließ, als in anderer Richtung gegen ihn ein Ermittlungsverfahren lief. Das Sondergericht verurteilte Reiser unter diesen Gesichtspunkten wegen fortgesetzter Schwarzschlachtung, Preistreiberei und Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu fünf Jahren Zuchthaus, 800 RM. Geldstrafe, 1391 RM. Wertersatz und zu fünfjährigem Ehrverlust. ~ 1 Anreiz und Erleichterung für die Kriegswirt- scha'ftsverbrechen Hamms ergaben sich dadurch, daß der dritte Mitangeklagte Gastwirt Doerr lange ch A M MW MM ■f-H I ‘'A:n M'? uni Mn bie I Mietgesuche I 3-Zimm.-Wobn. m. Küche u. Bad f. alleinst. ältere Dame gesucht. Eine in d. besten Wohngeg. Kölns gelegene Tauschwohnung ähnl. Größe ftebt zur Verfug. [532D Angebote sind zu richten an: Dr.-Jng. W. 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Allen Freunden und Bekannten sagen wir herzlichen Dank für alle Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich der Geburt unsres Karl-Adol f Agnes Stark, geb. Puls Adolf Stark, z. Z. Wehrmacht Gießen, Ludwigstraße 10 im Februar 1943 __01015/ Morgen vor- I mittag [56oD Läufer- fchweine und Ferkel bei Atzmann, Dutenhofen. Gebr. Scherer, Niederdieten. Biete: 5®üWflnt weiß lackiert, 15 Mk., Burg, neuwert., 20 Mk. Suche: Dckmenschuhe, Gr. 39, Blockabs. Schr. Ang. unt. 01028 a.d.G.A. Verschiedenes! Wer erteilt Schüler d. 3. Kl. (Gymnasium) Nachhilfe in Latein und Griechisch? 01081 Näheres: Finkel, Schillerstr.il I. Englischer Setter entlaufen. „Germania", slaiserallce 141. Zett hindurch lausender Abnehmer Im Schwarz. * handel des Hamm war und von diesem zu lieber« preisen 7 Zentner Fleisch sowie Eier und Butter in , nicht mehr feststellbarer Menge kaufte. Doerr kam es dabei darauf an, durch größere zusätzliche Fleischportionen und sonstige Versorgungsvorteile Kund, schäft für feine Gaststätte anzulocken. Er hat auch über zwei Zentner Schokolade und Schokoladenpub ver unter Hinterziehung des Einfuhrzolls aus den besetzten Westgebieten erworben und muß nun sein krieqsschädliches Geschäftsgebaren mit zwei Jahren Zuchthaus, 1400 RM. Geldstrafe und 898 RM. Wertersatz büßen. Weitgehende Milde erschien hingegen gegenüber dem mitangeklagten Schwesteriohn des Hamm angebracht, da er den wiederholten Zumutungen seines Onkels, ihm bei den Schwarzschlachtungen behilflich zu sein, nur einmal nachgab. Wegen dieser Beihilfe zur Schwarzschlachtung eines Schweines wurden gegen Jung sechs Monate Gefängnis und 50 RM. Geldstrafe neben einem geringfügigen Werterfatz ausgesprochen. Sämtliche in dieser Strafsache beschlagnahmten Fleischwaren, Felle, Häute, Schokolade und Schoko« ladenpulver sowie die Schlachtwerkzeuge wurden eingezogen. Vom Fußball. V ,