DNS. Aus dem Führerhaupkquartler, 13. Zitat. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: J H Der Helden kam pf der deutschen und italienischen Afrika-Verbände hat heute sein ehrenvolles Ende gefunden. Die letzten in der Umgebung von Tunis fech- lenden Widerfkandsgruppen. feit Tagen ohne Wasser und Verpflegung, mutzten nach Verschutz ihrer gesamten Munition den Kampf einstellen. Sie sind schlletzlich dem Mangel an Nachschub erlegen, nicht dem Ansturm des Feindes, der die lleberlegenheit unserer Waffen auch auf diesem Kriegsschauplatz oft genug Hal anerkennen müssen. Die Afrikakämpfer Deutschlands und Italiens haben trotzdem die ihnen gestellte Aufgabe in vollem Umfang erfüllt. Durch ihren Widerstand, der dem Feind in monatelangem, erbittertem Ringen jeden Futzbreit Boden streitig machte, fesselten sie in Rordafrika stärkste Kräfte des Gegners und brachten ihm schwerste Menschen- und Materialverluste bei. Die damit erreichte Entlastung an anderen Fronten und die gewonnene Zeit kamen der Füh- rung der Achsenmächte in höchstem Matze zugute. Der Führer hat dem Generaloberst von Arnim. der die deutsch-italienischen Truppen in Rordafrika seit einiger Zeit befehligte, am 10.5. folgenden Funkspruch gesandt: „Ihnen und Ihren heldenmütig kämpfenden Truppen, die in treuer Waffenbrüderschaft mit den italienischen Kameraden jeden Futzbreit des afrikanischen Bodens verteidigen, spreche ich Dank und Höch ste Anerkennung aus. Mit Bewunderung verfolgt mit mir das ganze deutsche Volk den Heldenkampf seiner Soldaten in Tunesien. Für den Gesamterfolg des Krieges is! er von höchstem Wert gewesen. Der letzte Einsatz und die Haltung Ihrer Truppen werden ein Vorbild für die gesamte Wehrmacht des Grohdeutschen Reiches sein und als ein besonderes Ruhmesblatt der deutschen Kriegsgeschichte gelten. (gez.) Adolf Hitler." Ferner sandle der Duce am 11.5. Generaloberst von Arnim folgendes Funktelegramm: „Ich verfolge mit Bewunderung und Stolz, was die Truppen der Heeresgruppe Afrika mit fester Entschlossenheit und ungebeugter Tapferkeit gegen die zahlenmäßige Aebermacht des Feindes vollbringen. Die Geschichte wird diesen heroischen Taten ihre Anerkennung zollen. Ich begrüße in den Führern und Soldaten der Heeresgruppe Afrika den schönsten Tapferkeitsausdruck der Achsenvülker. (gez.) Mussolini." Das fast 2Vz Iahre andauernde heldische Ringen vnserer Afrika-Streikkräfte, deren Gesamtleistung einer besonderen Würdigung vorbehalten bleibt, wird stets eines der stolzesten und ruhmreich st en Kapitel in der soldatischen Geschichte des deutschen Volkes fein. Der Wehrmachibericht. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, >3. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im tunesischen Brückenkopf kämpften die deutfch-italienischen Truppen auch gestern mit äußerster Erbitterung gegen den in überlegener Starke von Front und Rücken angreifenden Gegner. Rach Erschöpfung der letzten Munition und Vernich- •ung des gesamten Kriegsgeräts wurde auch an größten Abschnitten der Südfront der Widerstand eingestellt. Dagegen setzten im tunesischen Küstengebirge einzelne Kampfgruppen, soweit sie noch über Munirn verfügen, in vorbildlicher soldatischer Pflichter- föttung ihren Widerstand fort. An der Ostfront wurden feindliche Angriffe am iuban-Brückenkopf und nördlich Lisfi- 1 |(f)anfF abgewiesen. Die Luftwaffe griff vor der Front und im rückwärtigen Gebiet des Feindes zahlreiche Trup- ^nziele und wichtige Eisenbahnverbindungen an. mRordmeer versenkten deutsche Iäger ein Frachtschiff von 3000 BRT. und schossen ein feind- . Mies Schnellboot in Brand. Britische Bomber führten in der Rächt zum ; & Zitat einen schweren Angriff auf westdeutsches Ge- । tief. Die Bevölkerung hatte Verluste. An einzelnen i brfen, besonders im Stadtgebiet von Duisburg, Nlstanden erhebliche Schäden durch Spreng- und Brandbomben. Rach bisher vorliegenden Meldun- i len wurden 33 der angreifenden Flugzeuge, vor- ! legend viermotorige Bomber, durch Rachhager wd Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen. , Starke Verbände schneller deutscher Kampfflug- , ^ge stießen am gestrigen Tage zweimal zur Oll - lüste Englands vor und bombardierten An- ( kgen der Stadt Lowestoft und Vorpostenboote i cor der Küste. Alle Flugzeuge kehrten zu ihren Stutzpunkten zurück. Der italienische Bericht. Hom, 13. Mai. (DRV.) Im italienischen Wehrmachtbericht vom Donnerstag heißt es: Die 1. italienische Armee hat heute morgen auf Befehl des Duce den Kampf eingestellt. Gestern noch halte die 1. italienische Armee unter den konzentrischen und ununterbrochenen Angriffen aller anglo-amerikanischen Erd- und Luftstreitkräfte nach Erschöpfung der Munitionsbestände und jeden Rachschubs beraubt allein durch die Tapferkeit ihrer Infanterie den feindlichen Vorstoß aufgehalten. In den letzten Kämpfen, mit denen alle unsere Abteilungen und Schulter an Schulter mit ihnen die deutschen Abteilungen sich in erhabenem Geiste kameradschaftlichen Wettstreits schlugen, bewies die Artillerie aller Arten sowie die Panzeraufklärungsgruppe des Kavallerie- Regiments „Lodi" wie stets ihre glänzende Tüchtigkeit. Hohe Auszeichnungen für Kämpfer in Tlordafrika. Berlin, 13. Mai. (DNB.) Für hervorragende Tapferkeit verlieh der Führer das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalmajor Willibald B o r o w i e tz , Kommandeur einer Panzerdivision, als 235. Soldaten, und an Hauptmann Hans-Günther Stetten, Abtei- lungskammandeur in einem Panzerregiment, als 236. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Ferner verlieh der Führer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalmajor Kurt Freiherr von Liebenstein, Führer einer leichten Division; Major Friedrich B u s ch h a u s e r, Ba- Italiens geballte Kraft. Oie Kriegsereigniffe in Tunesien verstärken die italienischen Energien. Von unserem B.S.-Korrespondenlen. ,93. Jahrgang Nr. u. Erscheint täglich, außer Lonntags und feiertags «Beilagen: (Siebener fvanülienblättei Heimat imBild DieScholle «Bezugspreis: Monatlich ... RM. 1.80 Zustellgebühr.. „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsprechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Hrankf./M. Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz für den Mitschöpfer des Atlantiktvalls. Berlin, 13. Mai. (DNB.) Der Führer verlieh aus Vorschlag des Chefs der Organisation Todt, Reichsminister Speer, das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern dem Leiter der OT.-Zentrale, Ministerialdirektor Dors ch. Anläßlich einer Kundgebung, zu der sich Frontarbeiter und Ingenieure am Atlantikwall vereinten, überreichte Reichsminister Speer mit herzlichen Worten der Anerkennung seinem verdienstvollen Mitarbeiter diese hohe Auszeichnung. Durch sie werden die persönliche Leistung Dorschs und die Arbeit der ganzen OT.-Einsatzgruppe West bei der Errichtung des Atlantikwalls nachdrücklich geehrt. Ministerialdirektor Dorsch ist ein alter Mitarbeiter Dr. Todts. Er hat bei der Grürchung der OT. und bei deren späteren Leistungen entscheidend mitgewirkt. Das kameradschaftliche Vertrauensverhältnis, das Dr. Todt mit Dorsch verband, hat sich auch auf die Zusammenarbeit zwischen Reichsminister Speer als Chef der Organisation Todt und dem Leiter der OT.-Zentrale übertragen. In der Persönlichkeit Ministerialdirektor Dorschs ist das Idealbild des deutschen Bauingenieurs beispielhaft ausgeprägt. Zn ihm verbindet sich der Fanatismus des nationalsozialistischen Kämpfers mit hohem technischen Können und einer hervorragenden Kunst der Menschenführung. 34 britische Terrorbomber abgeschossen. Berlin, 13. Mai. (DNB.) Die britische Luftwaffe erlitt bei ihrem Angriff auf westdeutsches Gebiet in der Nacht zum 13.5. wieder äußerst schwere Verluste. Während unsere Nachtjäger den feindlichen Bomberverband schon an den Küste stellten und ihn dann laufend weiter an- grisfen, erfaßten die Flakbatterien den Feind beim Durchflug durch ihre Schutzräume. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden mit Sicherheit 34 britische Flugzeuge, meist viermotorige Bomber, abgeschossen. Damit haben die Briten neben dem Verlust kostbaren Flugzeugmaterials über 2 0 0 Mann fliegender Besatzungen verloren. Nur ein geringer Teil der britischen Flieger konnte sich mit dem Fallschirm retten. Neben erheblichen Schäden in Wohnvierteln des westdeutschen Gebiets wurden eine Kirche und eine Schule völlig zerstört. Sechs weitere Schulen und zwei Krankenhäuser, darunter das Kaiser- Wilhelm-Krankenhaus in Duisburg,i erlitten schwere Beschädigungen. ----- Rom, 11. Mat 1943. Die Kriegsereignisse in Tunesien, so schmerzlich sie auch empfunden werden, haben weder den imperialen Willen des italienischen Volkes, den Glauben an seine koloniale Sendung in der Zukunft, noch seine zielbewußte Widerstandskraft erschüttert oder gar gebrochen. Die Agitation und die Kriegspolitik unserer Gegner bauen vergebens darauf. Sie werden auch diese hochgespannten Erwartungen wie alle früheren als Fehlspekulationen erkennen müssen. Es ist nicht das erstemal in der Geschichte des italienischen Volkes, daß es schwere und selbst verhängnisvoll scheinende Rückschläge und Krisen mit eiserner Entschlossenheit beantwortet, in der es alle moralischen und materiellen Energien zusammenballt und über sich selb st hinauswäch st zu neuer Größe und Machtsteigerung. In einer solchen Phase, die geschichtlich zu werden bestimmt ist, befindet sich Italien auch heute. Es ist aber nicht nur das geschichtliche Beispiel, auf das sich heute das italienische Volk besinnt und in dessen Zeichen es unbeirrt an seinen guten Stern und an den sicheren Endsieg glaubt. Mitbestimmend für seine Haltung ist in erster Linie das stolze Wissen um den Mannesmut und dss Heldentum seiner Söhne, die zu Lande, zu Wasser und in der Luft in dem bald dreijährigen Ringen um die nordafrikanische Küste gegen einen numerisch und materiell überlegenen Gegner sich in der Offensive wie in der Defensive immer mit neuem, unsterblichem Ruhm bedeckten. Gerade deshalb ist das Vertrauen des italienischen Volkes in seine Wehrmacht unerschüttert, so hart auch dieser neue Rückschlag empfunden wird. Es ist zutiefst davon durchdrungen daß die tausendfältig bewährten neuen Werte und Qualitäten, die seine Wehrmacht an der Seite der deutschen Waffenverbündeten gerade in Nordafrika offenbarte, der absolut sichere Garant des Endsieges und der Rückkehr Italiens nach Afrika, ja der Wiedererstehung seines Imperiums in erweiterten Grenzen ist. Mitbestimmend für diese entschlossene und unerschütterliche Haltung des italienischen Volkes ist ferner das Wissen um die in Afrika gewachsene und bereits ins Legendäre gesteigerte deutsch-italienische Waffenbrüderschaft und um die unerschöpften militärischen Möglichkeiten der Dreierpaktmächte und ihrer Verbündeten. Denn, so argumentiert man auch in italienischen militärischen Kreisen, die bewiesene Schlagkraft der gemeinsamen Kriegführung der Dreierpaktmächte bleibt auch bei der neuen militärischen Lage im Mittelmeer bestehen, so daß die Abzweigung der dringend erforderlichen neuen englisch-nordamerikanischen Streitkräfte nach diesem Raum — ganz abgesehen vom U-Boot-Krieg und seiner weiteren Verschärfung — ein außerordentlich schwieriges und zeitraubendes Problem ist. Ohne seine Lösung können aber unsere Gegner eine Aufnahme ihrer militärischen Pläne an irgendeiner Stelle der südeuropäischen Flanke um so weniger versuchen, als inzwischen auch an dieser Front die Achsenmächte einen uneinnehmbaren Schutzwall errichten, der sich nunmehr aus das strategische Dreieck Ewiges Heldentum. Nach dem Bericht des Oberkommandos der Wehr« macht vom Donnerstag war kein Zweifel mehr dar« über möglich, daß der Widerstand der deutschen und italienischen Truppen in Tunesien seinem Ende ent« gegenging. Nur im Küstengebirge setzten einzelne Kmapfgruppen, soweit sie noch über Munition oer« fügten, den Kampf gegen die um das Vielfache über« legenen anglo-amerikanischen Streitkräfte fort. Irft übrigen wurde auch an der Südfront der Widerstand eingestellt. Die Südfront hatte gegen die 8. englische Armee zu kämpfen, die unter dem General Montgomery von Osten her gegen Tunesien voraedrungen mar. Die Front war völlig unerschüttert geblieben, solange die deutschen und italienischen Truppen über Munition verfügten, um die immer wieder Dorgetragenen feindlichen Angriffe verlustreich für fren Gegner abzuschlvgen. Dieses hervorragende Ergebnis einer überlegenen Kampfführung, die dem Feind die schwersten blutigen und materiellen Verluste beigebracht hat, konnte erzielt werden, obwohl die deutschen und italienischen Truppen gegenüber den Massen des Gegners immer stark unterlegen waren. Bei den deutschen Truppen hat es sich im wesentlichen um drei Panzerdivisionen und eine leufyte Division, dazu Teile der Division Hermann ring" gehandelt. Im Vergleich zu den gewal- tigen Truppenmassen, die die Engländer und Nordamerikaner von zwei Seiten gegen den deUtfch-ita« lienischeu Brückenkopf Tunesien haben aufmarschie- ren lassen, war es eine winzige Zahl. Aber auf ihrer Seite war die lleberlegenheit der Kampffüh. rung, die es immer wieder ermöglicht hat, die Achsentruppen aus den gefährlichen Situationen des Wustenkrieges herauszuführen und Katastrophen zu verhindern, wie sie die Engländer in dem wechsel- vollen Ablauf dieser Feldzüge wiederholt erlebt haben, und das Heldentum aller deutschen und italienischen Soldaten. Es ist heute noch nicht der Zeitpunkt gekommen, diesen heldenhaften Einsatz unserer deutschen Soldaten und unserer italienischen Verbündeten abschließend zu würdigen. Nur einige kurze Gesichtspunkte seien in dieser Stunde hier hervorgehoben. Während auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz unsere Soldaten mit ihren italienischen Kameraden in treuer Waffenbrüderschaft unter der Glut der afrikanischen Sonne, dem Wüten der Sandstürme und unter der übrigen Unbill der wechsel- vollen Witterungserscheinungen den Kampf führten, wurde dort während mehr als zwei Jahren der größte Teil der militärischen Kräfte Englands und der-USA. gebunden. Unter dem Schutze unserer Front wurde zugleich der Ausbau aller Verteidigungslinien an den Südküsten Europas durchgeführt, die nunmehr einen ehernen Wall gegen den Feind darstellen und ebenso wie der Atlantikwall den Anglo-Amerikanern noch viel Kopfzerbrechen! und zahlreiche schwere Stunden bereiten werden. Die von der Feindseite viel erörterte „Zweite Front" ist durch den Heldenhalten Kampf der deutsch-italienischen Afrikatruppen weiterhin auf lange Zeit in Frage gestellt worden, und dem Feind dürfte es wohl außerordentlich schwer werden, wenn nicht gar unmöglich sein, den Zeitgewinn der Achsenmächte aufzuholen. Wenn nun auch der Kampf unserer Soldaten in Tunesien feinen Ab- ichtaß gefunden hat — nicht durch die kriegerische lleberlegenheit und größere Kampfmoral der Feindtruppen, sondern einzig und allein, weil den zahlenmäßig weit unterlegenen deutsch-italienischen Verbänden der erforderliche Nachschub an Munition, Verpflegung und fonftigen Kriegserfordernissen nicht mehr zugeführt werden konnte — so dürfen unsere Feinde sich aber nicht einbilden, daß ihnen jetzt im Mittelmeerraum freie Hand und ungehinderte Bewegungsmöglichkeit gegeben sei. Die Feinde werden auch weiterhin damit zu rechnen haben, daß ihre Schifffahrt im Mittelmeer unter den Augen der deutschen und der italienischen Luftwaffe und der Marine- einheiten der Achse sich bewegen kann und dabei sicherlich vielen und nachdrücklichen Angriffen ausgesetzt fein wird. Dadurch werden die operativen Absichten und Maßnahmen des Feindes auch künftighin stark unter dem Druck unserer Kämpfer stehen. Neben diesen Auswirkungen im Bereich Europas hat das unvergleichliche Kämpfertum der deutsch-italienischen Afrikadivisionen aber auch eine Ehrenvolles Ende des Heldenkampfes der deutschen und italienischen Afrikaverbände. Kn"«asa-«>^,??^»""^°"'^l°b-rstvonAmim:„B-sond-resRuhm-sbIa«d-rd-ussch-n -Telegramm 6e80u«:„e<6önfler$apferfeito.rai<6felieölkr». Sardinien —Sizilien —Kreta stützt. Dieses Dreieck bietet den Achsenmächten jederzeit nicht nur alle defensiven Vorteile, sondern auch die Möglichkeit starker offensiver Vorstöße zu Lande, zu Wasser und m der Luft zur systematischen Störung aller Vorbereitungen des Gegners, dessen Streitkräfte nach dem furchtbaren Ausfall an Menschen und Material zum größten Teil neu aufgestellt und neu ausgerüstet werden müssen. Dabei ist die südeuropäische Front der Achsenmächte um so schlagkräftiger, als ihr Nachschub fast ausschließlich auf dem Landwege bewerkstelligt werden kann. Wenn England — so schrieb denn auch in Anbetracht dieser Lage ein angesehenes römisches Blatt am Sonntag — nach feiner Vertreibung vom europäischen Äontinent den Krieg an seinen übrigen wett verzweigten Grenzen fortzusetzen vermochte, so ist nicht einzusehen, warum Italien nach der Aufgabe des afrikanischen Bodens, aber m voller militärischer u nd moralischer Schlag- kraft auf dem stark geschützten nationalen europäischen Boden stehend in dem europäischen Krieg als geschwächt zu betrachten wäre. In Wirklichkeit wird Italien in der neuen Kriegsphase an verkürzter Front und daher mit enger gestrafften und organisierten Kräften den Ärieg fortsetzen und damit Vorteile auswerten können, die ihm auf dem afrikanischen Boden niemals zu Gebote standen. Man darf sicher fein, daß für die entschlossene und entscheidende Auswertung dieser Vorteile auch das italienische Volk unter Verwirklichung des tot a- litären Kriegseinsatzes alles aufbieten wird. Dafür spricht nicht nur das in der letzten Woche vom ganzen italienischen Volk erneuerte und bekräftigte Treuebekenntnis zum Duce, sondern auch vor allem der hohe sittliche Ernst und die große politische und menschliche Reife, mit denen der neue Parteisekretär Scorza seit feiner Berufung, und Zwar unter Zustimmung weitester, auch außerhalb der Partei stehender Kreise die Partei zu organisieren und das Volk zu erfassen verstand. taillonskommandeur in einem Panzergrenadierregiment; Hauptmann d. R. Erich Haut, Bataillonskommandeur in einem Pairzergrenadierregiment; Hauptmann Hermann Albers, Abteilungskommandeur in - einem Artillerieregiment; Hauptmann Detlev L i e n a u, Kommandeur einer Ponzer- aufklärungsabteilung; Leutnant d. R. Zeche le, Schwadronsführer in einer Panzeraufklärungsabteilung. General Messe zum Marschall Italiens ernannt. R o m, 13. Mai. (Europapreß.) Der Kommandeur der 1. italienischen Armee, General Messe, ist am Donerstag, dem letzten Tag des Widerstandes der Achse in Afrika, zum Marschall Italiens befördert worden. Juden lassen ihrem Haß freien Lauf. Paris, 14. Mai. (DNB. Funkspruch.) Ueber eme Verfolgungswelle gegen Patrioten und Muselmanen durch das den AnKo-Amerikanern auf dem Fuße folgende Judentum in Tunesien berichtet der „Cvi du Peuple". Dem Blatt zufolge wurden zwölf muselmanische Patrioten nach einem inszenierten Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt und erschossen. In Sfax und Sousse seien einige hundert Eingeborene verhaftet und in ein Konzentrationslager in eine der ungesündesten Gegenden in Tunesien gebracht worden. Zahlreiche weitere Patrioten seien in tunesischen Städten verhaftet worden. „Wo die Engländer und Amerikaner landen", so schreibt das Blatt hierzu, „kommen auch die Juden mit ihrem Haß, mit ihren talrnudischen Rachegelüsten gegen diejenigen, die ihrem Vaterland, ihrer Fahne und ihrer Rasse treu blieben." P 5reltag,l§. Mai 1445 ichener Anzeiger Xx Nachlässe: Brfi We UniverstlSkdruiIirelLLaugt General-Anzeiger für Gberhessen Sieben, rchnlftratze 7-4 Bcreinbö?ung > <25u'1’me§t Die Dokumente Da Zu Eleoersulzbach im Unterland Hundertunddreizehn Jahr ich stand. Auf dem Kirchturm ein guter Hahn Als ein Zierat und Wetterfahn'. den Walroßbullen, der schon in früher Morgenstunde rückenschwimmend und tauchend seine Meisterschaft zeigte, freute mich an den daseinsfrohen Wippsprüngen der Hellen, indischen Antilopen und begegnete irgendwo im Auenwald einer roten Reh- schewisten aus Europa hinausgeworfen hätten, von Moskau in dem Moment selbst zerrissen werden, wo es den Sowjets opportun schiene. Daß sich die Briten dazu hergaben, durch diesen Vertragsabschluß dem bolschewistischen Verbrecher den Mantel der Legalität für seine Herrschaftsansprüche in Europa umzuhängen, um die europäischen Völker in Sicherheit zu wiegen, stempelt sie zum Komplicen jener internationalen Verbrecher, die den Vertragsbruch zum obersten Prinzip des Zusammenlebens unter den Völkern erhoben haben. Daß sich der Jude Kaganowitsch zum Sprecher dieses Prinzipes macht, zeigt aufs neue die enge Verflechtung von Bolschewismus und Judentum. Nur jüdischer Geist konnte das, was die übrigen Völker unter Treu und Glauben verstehen, mit solcher Virtuosität in ein System des Betrugs und der Treulosigkeit umwände In . ging mir -auf: das war eine Stätte wie geschaffen für einen Dichter nach der Art Mörikes. Vom Pfarrherrn ließ ich mir jenen Brief Mö- rikes zeigen, in dem er alle seine Nachfolger bittet, Sorge zu tragen für die Erhaltung des Grabes von Schillers Mutter. Der Lehrer des Dorfes zeigte mir die Schätze seines privaten Museums: ferne „Mörike-Kiste". Er hatte darin nicht mir das ganze gedruckte Schrifttum über Märkte, sondern auch Handschriftliches von ihm verwahrt. Ein Idyll für sich aber ist das „Mörike-Stübchen" von Frau Se- bold im „Adler". Ich habe schöne Sonntagvormit- tagsstunden lang darin gesessen, mich seiner Kostbarkeit freuend. Frau Sebold ist eine Wirtin, an der Mörike, käme er wieder in fein geliebtes Eleoersulzbach, seine Freude haben würde. Die Sonntagsglocken läuteten in den schwäbischen Dörfern, als ich durch herrliche Buchenwälder von Eleoersulzbach gegen Weinsberg fuhr, in die Stadt der Weibertreu, in die Stadt des Justinus Kerner, der Mörike in guter Freundschaft verbunden war ... Tierfreund im Paradies. Von Paul Eipper. In vielen Wochen eines vergangenen Sommers hatte meine Schlafstube eine recht ungewöhnliche Nachbarschaft: einige tausend Fische und mehrere Menschenäffen. Des Abends schläferte mich das Glickfen, Sprudeln und Plätschern des Wassers ein, und kaum daß der Tag graute, meldeten sich mit hohen, gellenden Rufen die Gibbons: langgezogen und ohne Unterlaß begrüßten die „Waldmännlein" das Licht der Sonne. den Bolschewismus zufammenzu«- schließen. Europa werde sich neu bilden oder untergehen. Frankreich habe jetzt eine Regierung, die alle Vorteile ausnütze. Englands Tonnagenot. Lissabon, 14. Mai. (Europapreß.) Zu Beginn der britisch-nordamerikanischen Landung in Nordafrika wurden so viele Schiffe benötigt, daß kaum noch ausreichende Tonnage für die A n- fuhrvon Getreide nach Großbritannien übrig blieb, so teilte der Sprecher des englischen Erncih- rungsministers am Donnerstag in einer Ueberficht über die Versorgungslage Großbritanniens mit. Die englischen Zeitungen sehen in dieser Mitteilung aus dem Ernährungsministerium -einen Hinweis darauf, welche Versorgungsschwierigkeiten für England entstehen würden, falls es den Versuch zu einer auf breiter Basis vorgetragenen Invasion des Kontinents machen sollte. Die Sowjets brechen grundsätzlich alle Verträge Enthüllungen aus französischen Dokumenten. — England als Helfershelfer des Kreml. der beiden vertragschließenden Parteien. Allein das provisorische Interesse der Arbeiter hak uns gezwungen und zwingt uns noch. Ab- machungen mit den kapitalistischen Staaten zu unterzeichnen. Es gibt Länder, mit denen wir schon dreimal, ja viermal verhandelt haben, aber wir haben unsere Verpflichtungen immer gebrochen, wenn die Kündigung oder die Verletzung des Verttages zu unseren Gunsten und zum Schaden des Gegenzeichners geschehen konnte. Indessen haben wir immer Sorge getragen, so vorzugehen, daß bei den kapitalistischen Staaten ein lebhaftes Interesse erhalten blieb, mit uns neue Verträge abzuschließen. Der ftanzösisch-fowjetische Pakt stellt keine Ausnahme unserer allgemeinen Methoden dar. Wir sind immer bereit, eine Abmachung zu brechen, ganz gleichgültig, wie viele Unterschriften und Siegel an ihr angebracht sind. Es ist leicht zu verstehen, daß sich Europa ohne ein siegreiches Frankreich viel bequemer in eine Reche von Sowjetrepubliken verwandeln könnte. Obgleich Großbritannien zu den Siegerstaaten gehört, beginnt es doch schon selbst, sich von seiner Niederlage Rechenschaft zu geben. Schon im Jahre 1933 mitb es vielleicht seiner besten Kolonien beraubt sein und erleben müssen, daß seine politische Bedeutung bettächtlich zurückgeht." Außerdem erklärte sie, daß ihre Regierung einen Nichtangriffspakt mit Polen vor allem in der Hoffnung unterzeichnet hatte, einen ähnlichen mit Frankreich abzuschließen. ,/Für den Augenblick, fügte sie hinzu, „ist es wichtig, die militärische Macht in Rechnung zu stellen, die Polen repräsentiert, eine Macht, die der deutschen sehr überlegen Dann kam Mme. Kollontay auf die baltischen Staaten zu sprechen und unterstrich 'den großen Erfolg, den die Sowjetdiplomatie hat buchen können, indem sie alle Bemühungen, einen antiruffi* schen Block zu bilden, zunichte machte. Zuletzt hat die Vortragende auf das nachdrück- B e rl i n, 13. Mai. (DNB.) Unter den Beuteakten des Quai d'Orsay wurden kürzlich Dokumente aufgefunden, die zu den bedeutsamsten aus den Archiven des französischen Außenministeriums gehören. Es handelt sich um zwei Berichte des ehemaligen französischen Gesandten in Stockholm, Gaussen, aus dem Januar und März des Jahres 1933. Sie behandeln Reden, die der stellvertretende Sekretär der Kommunistischen Partei, der Jude Kaganowitsch, und die Gesandtin der Sowjetunion in Stockholm, Frau Kollontay, vor einem kleinen Kreis von Vertrauten über Ziele und Taktik der sowjetischen Außenpolitik gehalten haben. Beiden Rednern war die Aufgabe gestellt, bei ihren Hörern die Zweifel darüber auszuräumen, ob es mit der bol- scheVistiscben Doktrin vereinbar sei, mit bürgerlichen Staaten Verträge abzuschließen. Die Ausführungen wurden zu einer Darstellung der Grundprinzipien der sowjckischen Außenpolitik. Sie haben daher auch heute noch volle Geltung, zumal die seitherige Praxis sich genau mit dem deckt, was damals theo- retifd) ausgeführt wurde. Im Mittelpunkt der Dokumente stehen, wie die „Derttsche diplomatische Korrespondenz" hierzu schreibt, die Themen Vertragstreue in der auswärtigen Politik der Sowjetunion und Metho- den und Ziele der bolschewistischen Weltrevolution. Mtt einer Offenheit und Brutalität, wie sie bisher aus amtlichen Dokumenten noch nicht hervorgegangen ist, werden hier zwei Prinzipien entwickelt. 1. Das Prinzip, daß die Sowjetunion mit bürgerlichen Staaten jeden Vertrag abschließen könne, weil sie entschlossen sei, ihn in dem Augenblick zu bre. ch e n, wo es für die Sowjetunion nützlich und für den Vertragspartner schädlich ist. Damit ist die Frage, ob die Sowjetunion vertragsfähig ist und ob man ihrer Unterschrift glauben könne, negativ beantwortet. 2. Das Prinzip, sich zur Erreichung des Zieles der Zersetzung der Staaten und Völker zur Herbeiführung der Weltrevolution ohne Skrupel in ihre inneren Verhältnisse einzumischen und sich dabei jeder Gruppe zu bedienen, die benutzt werden kann, um die Revolution herbeizuführen. Das Dokument Kaganowitsch ist geradezu ein Leitfaden und ein Exerzierreglement für die Weltreoolution bolschewistischer Stoßtrupps. Fast jedes Land der Erde wird darin auf den Stand der Entwicklung der bolschewistischen Revolutionierung hin untersucht und einige der Regierungen, die heute noch den Kopf in den Sand stecken, werden in der Rede des Juden Kaganowitsch interessante Aufschlüsse finden. Auf die Rolle der II. Internationale, die Tätigkeit bolschewistischer Zellen, in legaler, halb legaler und illegaler Aufmachung, fällt ein ebenso bezeichnendes Licht wie auf die Rolle der sowjetischen Diplomatie und ihre Steuerung durch die Komintern. Während die K o l l o n t a y in Formulierunaen, die Machia- velli zur Ehre gereichen wurden, das Prinzip des Vertragsbruches entwickelt, wird in der Rede Kaganowitsch' die Rolle seines jüdischen Rassegenossen Litwinow, des jetzigen Sowietbotschaf- ters in Washington, als des unerreichbaren Meisters der Taktik der sowjetischen Außenpolitik in der Vernebelung und Einschläferung der Derttags- partner besonders heroorgehoben. Im Zusammenhang mit der neuesten Phase der bolschewistischen Vertragspraxis sind beide Dokumente von allerhöchster Aktualität, denn nach dem I. Auszug aus dem Bericht des ftanzösischen Gesandten in Stockholm, M. Gaussen, vom 21. Januar 19 33 über eine Rede der sowjetrussischen Gesandtin, Frau Kollontay. „Am vergangenen 30. Dezember hielt Madame Ko l l o n t a y, die Gesandtin der UdSSR., in der Sowjetgesandtschaft einen Vortrag über die Außenpolitik ihrer Regierung, und zwar speziell über den Nichtangriffspakt mit Frankreich. Die Art der Zusammenkunft war so geheim wie möglich: nur 19 sorgfältig ausgewählte Mitarbeiter der Gesandtschaft, die der Komunistischen Partei angehören, nahmen an ihr teil. Einer meiner Informatoren befand sich unter den Zuhörern. Uebrigens ist ihm nicht bekannt, daß seine Auskünfte für die französische Gesandtschaft bestimmt sind. Ich gebe im folgenden eine kurze Zusammenfassung der hauptsächlichsten, von Madame Kollontay entwickelten Ideen: „Wir haben Verträge unterzeichnet, und wir werden solche weiterhin abschließen, nicht um uns den Siegerstaaten, mit venen wir niemals gemeinsame Interessen haben können, anzunähern, sondern ausschließlich, um die Wachsamkeit dieser Staaten einzuschläfern, wenn die Notwendigkeit einer derartigen Politik sich zum Nutze der Arbeiter ergibt. Den Pakt, den wir einstweilig (,ä titre providoire') mit Frankreich unterzeichnet haben, kommt nach unserer Auffassung aus folgenden Gründen eine große Bedeutung zu: 1. Er wird uns ermöglichen, zweimal mehr Kredite in Deutschland zu erhalten und wird uns obendrein den Versuch erleichtern, in den Vereinigten Staaten, in England und wahrscheinlich auch in Frankreich Kredite zu finden. 2. Dank diesem Pakt ist es uns möglich, unsere wahren Absichten auf dem Gebiet der Außenpolitik zu verschleiern. Die Sorojefregierung, das darf man nie vergessen, hat Dokumente, die internationale Verpflichtungen enthalten, niemals als wirklich gültig anerkannt, denn derartige Bindungen geraten schließlich immer in einen Gegensatz zu den ständigen Interessen des Proletariats Ein Frühlingstag auf Mörikes Spuren. Von Emil Baader. Es war schon Abend, da ich an jungbe la übten Wäldern entlang gen Eleoersulzbach wanderte. Ich hatte mich in Neuenstadt am Kocher länger aufgehalten als geplant war. Neuenstadt ist, wenn auch Mörike selbst nie längere Zeit dort gelebt hat, doch eine rechte Mörike-Stätte. Nach Neuenstadt war im Jahre 1694 der junge Apotheker Bartholomäus Mörike aus Havelburg in der Mark eingewändert, hatte sich dort im Jahre 1707 mit der verwitweten Frau Hof- und Stadtapotheker Auguste Marie Vischerin verheiratet und war damit Stammvater aller süddeutschen Mörike geworden. Sein Sohn wurde Bürgermeister des Städtchens. Ein anderer Nachkomme, der Apotheker Dr. Karl Mörike, ist Begründer des Mörike-Frauenstiftes. Klara, des Dichters Schwester, hat in diesem Stift die letzten Jahre ihres Lebens verbracht. Mörikes Tochter Fanny aber — und das war die große und freudige Ueberrafchung für mich — lebte noch in körperlicher und geistiger Rüstigkeit im Neuenstädter Stift. Ich bin -mit ihr durch den alten Stifts park gewandert — herrliche Ahornbäume und wunderbare Rotbuchen stehen darin — und habe mir dort von Mörike, dem gütigen und feinen Menschen, dem innigsten deutschen Dichter erzählen lassen. Da erkannte ich gar bald: in Frau Fanny Hilde- brand-Mörike ragte ein Stück echter Mörike* Natur in unsere Zeit hinein. Frau Fannys Zimmer erschien mir als ein wundervolles Heiligtum. Unmöglich aufzuzählen, was ich hier an kostbaren Mö- rike-Erinerungen zu sehen bekam: an Büchern, Briefen, Bildern, Scherenschnitten und Andenken aller Art. Mit besonderem Stolz zeigte mir Frau Hildebrand eine Töpferei aus Mörikes Hand, tn der Lorcher Zeit eigens für die „liebe Fanny" geschaffen: eine Schale mit der Inschrift; sehr bedeutsame Fernwirkung ausgelöst, denn durch die lange und weitgehende Bindung großer Teile der britischen und amerikanischen Streitkräfte blieb Japan unbehindert in feiner operativen Freiheit im Pazifik und konnte den gemeinsamen Gegnern der Dreierpaktmächte viele schwere Schläge versetzen. Durch die unvergleichlichen Erfolge der deutsch- italienischen Kämpfer im Vorfeld Europas, die in treuer Waffenkameradschaft gegen eine gewaltige Uebermacht des Feindes errungen wurden, hat der Ruhm der deutschen und italienischen Waffen, der schon aus den Kämpfen gegen die Steppe des Ostens hell in alle Welt hinausstrahlte, eine weitere starke Steigerung erfahren. Der Kampf in Afrika war für die deutschen und italienischen Soldaten ein unvergängliches Heldenlied, das bis in die fernsten Zeiten der deutsch-italienischen Geschichte erklingen wird. Mit heißem Dank und mit größtem Stolz grüßt das ganze deutsche Volk seine Afrikakämpfer und ihre italienischen Kameraden, die allezeit dem Herzen aller Deutschen besonders nahestehen werden. Neuer Außenminister Kroatiens. Berlin, 13. Mai. (DNB.) Der zum Außenminister des unabhängigen Staates Kroatien ernannte bisherige Gesandte in Berlin, Dr. Mi le Budak, verließ heute die Reichshauptstadt, um sich nach Agram zu begeben. Zu seiner Verabschiedung hatte sich im Auftrag des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbenttov Staatssekretär von Steengracht eingefunden, der 5em scheidenden Gesandten die Abschiedsgrüße des Reichsaußenministers überbrachte. Frankreich und das neue Europa. Vichy, 13. Mai. (DNB.) Der Generalsekretär für Propaganda, Creyssel, hielt in Montauban eine Ansprache. Er erläuterte das zukünftige Europa und betonte, die Regierung arbeite an einer Verständigung, ohne die die alten europäischen Nationen vergehen müßten. Deutschland und Frankreich seien dazu bestimmt, sich gegen Wenn die Amseln wieder fingen Und zum Neste fliegt der Storch, Trinkt den Kaffee man zu sechsen Dort im Klosterwald zu Lorch. Voll Andacht aber nahm ich jenes alte Gesangbuch „Die Gottes-Harfe" zur Hand, auf dessen letzte Seite der Dichter die Urschrift seines „'Gebetes" niederschrieb: Herr, schicke, was du willl, Ein Liebes oder Leides, Ich bin vergnügt, daß beides Aus deinen Händen quillt. Der Besuch bei Frau Hildebrand-Mörike war die denkbar beste Einstimmung für meine Wanderung nach Eleoersulzbach All das in Neuenstadt Gehörte und Geschaute ging mir durch den Sinn und Verse Mörikes waren in mir lebendig, da plötzlich aus einem Wald blühender Obstbäume der Turm der Cleversulzbacher Dorfkirche vor mir aufragte, jener Turm, der Mörikes geliebten Turmhahn so lang trug: Rezept der Kollontay und des Kaganowitsch wurde von den Bolschewisten der Friede mit Finnland 1939 gebrochen, 1940 wieder geschlossen und 1941 wieder gebrochen. Nach dem gleichen Rezept wurden die „Beistandspakte" mit den baltischen Staaten angewendet und mit der polnischen Emigrantenregierung durchexerziert. Der Schwerpunkt beider Dokumente liegt aber dort, wo sich im inneren Zusammenhang mit dem englisch-sowjetiichen Bündnisvertrag vorn Mai 1942 stehen. In diesem Vertrag wurde bekanntlich Europa zu- gemutet, sein Schicksal auf 20 Jahre hinaus auf das Vertrauen zu Stalin aufzubauen, daß er diesen Vertrag halten und weder territoriale Eroberungen anstreben noch sich in die inneren Verhältnisse der anderen Völker einmischen werde. Durch die treiben Dokumente ist auch für die wenigen, die der Unterschrift Stalins Glauben schenkten, dieser Vertrag moralisch aus den Angeln gehoben. Er ist genau so wie alle anderen auf dem Prinzip des bolschewistischen Vertragsbruches aufge- baut, und er würde, wenn nicht die Armeen Deutschlands und der Verbündeten die Engländer und Bob lichste die Vorteile des türkischen Bündnisses erwähnt. „Unsere Abmachungen mit Ankara", erklärte sie, „sind die wertvollsten Verträge, die wir unterzeichnet haben: Sie öffnen uns das Tor nach dem Orient. Der Weg nach Indien fühtt durch die Türkei!" Abschließend erteilte Mme. Kollontay dem Ge- noff en Litwinow ein großes Lob, dessen „Vernebelungspolitik" der Dritten Internationale unschätzbare Dienste geleistet habe. Ich füge noch hinzu, daß mein Informator erklärt, er habe den EiiDruck gehabt, der von Mme. Kollontay gehaltene Vortrag müsse auf einen Rundbefehl der Moskauer Regierung zurückgehen, der daran lag, die Mitglieder der Kommunistischen Partei über die in der letzten Zeit mit „Bourgois-Staaten" abgeschlossenen Verträge zu beruhigen. Gaussen. II. Auszug aus dem Bericht des französischen Gesandten in Stockholm, M. Gaussen, vom 14. März 1935 über ein der Frau Gesandtin Kollontay zugestelltes Referat des Stellvertretenden Sekretärs der Kommunistin schon Partei, Kaganowitsch (erstattet vor den Mitgliedern des Politbüros des Zentralkomitees der K. P. und des Exekutiv- Komitees der Dritten Internationale). „Es ist", so rief er aus, „ebenso verbrecherisch wie lächerlich, zu erklären, daß die Sowjetregierung gewissen fremden Mächten Vertrauen geschenkt HÄ, daß sie Versprechungen oder Garantien für bare Münze nimmt. Genossen, glaubt doch nicht, daß wir Papier- fetzen, Abmachungen, Vertragen, Verpflichtungen irgendeine Bedeutung zuerkennen. Solch leichtgläubige und sentimentale Personen gibt es weder im Politbüro noch im Zentralkomitee. Es handelt sich einerseits darum, die Versuche zu solidarischem Handeln auf kapitalistischer geiß, die ihre beiden Kitze ganz verdutzt an mir vorüberführte. Ich erwiderte den Schnurrlaut dec sibirischen Tiger, kam an Gemsen, grauen Wald» Wildpferden vorbei, an Auerochsen und zottigen Wisenten, machte immer wieder Wildkaninchen am Wege hoch, um nach manchen anderen Tierbegegnungen meine zoologische Runde bei den Fische» zu beenden. Und nun bin ich am Grunde der Meere unb Flüsse: im Kellergeschoß jenes Hauses, das zwei Stockwerke höher auch mein Bett enthält. Ich sehe einen Schwarm winziger, bärtiger Welse clk» Amerika formschön an mir vorüberschwimmen. Nur drei Schritte, dann beobachtet mich aus dicken Kugelaugen ein fetter, dicker Spiegelkarpfen. Ein gewaltiger Hummer steigt nebenan über eine prächtige Karettschildkröte hinweg, und zwei bronzeglänzende Haie bewegen sich mit unwahrscheinlicher Eleganz durch ihr nasses Element. Steige ich aber aus dem unterirdischen Tunnel hoch zur luftatmenden Oberwelt und öffne mji meinem Steckschlüssel die nächste Türe und die darauf folgende, dann begrüßt mich mit durchdringendem Schreien mein" Freund Nigger, dec schwarzgesichttge Schimpanse aus Zentral-Afrika. Ich bin an der Stätte meiner eigentlichen Tätigkeit an gelangt. Es wird wohl Zeit, den geographischen Ort dieses schönen Paradieses aüfzuzeiaen. Wir befinden uns in .Hellabrunn bet München, im landschaftlich wundervollen Tierpark der Isar-Auen. Hier entstand das neueste deutsche Schau-Aquarium, und außerdem gibt es in Hellabrunn seit sieben Jahrep die größte und vollkommenste Menschenaffen-Statioa der Welf, die gleichermaßen den Tierfremck beglückt wie sie den Gelehrten bislang uwflÄn» ich durch das Dorf wanderte, sah ich bald, daß sich Eleoersulzbach keineswegs vor irgend einem anderen deutschen Dorf auszeichnet. Als ich im Abendschimmer den Weg zum Dorffriedhof einschlug — mächtige Kastanienbäume wölben sich über 6em Friedhofstor —, da ich voll Ehrfurcht am Grabe der beiden schwäbischen Dichtermütter stand, über das eine Linde friedvoll und feierlich ihre Aeste breitet, da ich in später Stunde durch den herrlichen Pfarrgarten schritt und unter jener Rotbuche weilte, in die einst Mörike den geliebten Namen Hölty eingrub, da ich durch die „musizierende Gartentür" aus dem alten Garten hinausschrill in weite abendliche Landschaft, und Pfarrhof, Pfarrkirche und Pfarrdorf daliegen sah, im Frieden des Frühlingsabends, umsungen von Amseln und Nachtigallen, du Abschied »en einem großen Soldaten. Berlin, 13. Mai. (DNB.) Im Zeughaus, der Ruhmeshalle preußisch-deutscher Geschichte, fand am Donnnerstagmittag der feierliche Staatsakt für den am 9. Mai verstorbenen General der Infanterie Graf Brockdorff-Ahlefeldt statt. Im Namen des Führers, der diesen in Krieg und Frieden hoch bewährten Offizier durch ein Staatsbegräbnis ehrte, sprach Generalfeldmarschall Busch, der in seiner Ansprache u. a. betonte; „Wenn die Geschichte dieses Krieges geschrieben wird, denn werden Seiten dieses Buches den Stempel des hohen kämpferischen Soldatentums des Generals Graf Brockborff-Ahlefeldt tragen. Er gab fein Bestes für seinen Führer, für feine Soldaten, sein Volk. Höchste persönliche Tapferkeit laßt chn stets an gefährlichster und entscheidender Stelle seinen Soldaten immer wieder ein Vorbild sein. Immer wieder kennzeichnen Kühnheit, Schnelligkeit im Handeln, Sicherheit im Entschluß und wahre Liebe zu seinen Soldaten diesen heldenmütigen Offizier." Nachdem Generalfeldmarschall Busch den Lebenslauf und die früheren militärischen Verdienste des Verstorbenen geschildert hatte, fuhr er fort: „Mit Ihnen, Gräfin Brockdorfs, und Ihren Kindern trauern diese größere Familie von 100 000 Soldaten. Sie, Gräfin Brockdorff, und Ihre Kinder ver- loren Mann und Vater, der Führer verlor einen seiner besten Generale. Deutschland verlor einen Soldaten, der einen unsterblichen Namen in das Buch der Geschichte geschrieben hot: Demjansk! Demjansk gehört zu jenen Festungen, die niemals fallen, selbst bann, als eine höhere Notwendigkeit sie zwang, den Kampfraum südostwärts des Ilmensees zu räumen, wurde das, woran alle Angriffe des Gegners gescheitert waren, nicht auf gegeben. Nicht ein Wall von Beton und Eisen hatte 14 Monate gehallen, sondern eine Mauer von Soldaten. Die Seele des Widerstandes aber war der General. Er war jedem Soldaten gleich nah. Die Festung wurde in die neue Hauptkampflinie mitgetragen. General Graf Brock- dorff-Ahlefeldt wird die Seele seiner Soldaten auch in der neuen Hauptkampflinie fein." Zahlreiche hohe Vertreter von Wehrmacht, Stack und Partei, Abordnungen der Armee und des Armeekorps, denen der Verstorbene angehört hatte, und eine aus drei Offizieren und 30 Mann bestehende Gruppe von Demjansk-Kämpfern sowie Vertreter der verbündeten und befreunbeten Nationen wohnten dem Staatsakt bei und unterstrichen durch ihre Anwesenheit die letzte Ehrung der Nation für einen großen, von hohem kämpferischen Geist erfüllten Sonaten. Im Anschluß an die Trau er feier erfolgte dis Ueberführung des Dahingefchiedenen nach Holstein, wo er in dem Erbbegräbnis feiner Familie zur letzten Ruhe gebettet werden wird. Solcher Tagesanbruch blieb richtunggebend für den Ablauf der nun folgenden Stunden. Zunächst wanderte ich während einer kurzen, erholsamen Morgenstunde durch die Tierwelt aller Zonen, schaute auf eine fünfzehnköpfige Elefantenherde. n____ die eben bas marms Nachtlager verließ, begrüßte tLorlchungsMglichke^! 9,06 ®k6ett- LvMutz - eine Lebensfrage des deutschen Volkes Byavarver-Zeü. .....- ___.....» < ....... Der Sauleiter auf einem Amtsträger-Appell des Reichslustschuhbundes. braucht dringend den Fernsprecher nach Luftangriffen. Darum führe Du dann keine Privatgespräche! Zm Wald wird Fahrlässigkeit zum Verbreche«. LPD. Würdest du mit dem, was dir teuer ist, fahrlässig umgehen und es der Vernichtung aussetzen? sicher würdest du das nicht tun, denn du hast vielleicht ein Leben lang gearbeitet, gespart, gedarbt und gesorgt, um es dir mühselig zu schaffen und aufzubauen. Daran denke, wenn du in den Wald gehst! Auch der Wald ist das Ergebnis jahr- zehnte-oder jahrhundertelanger Aufbauarbeit. Er liefert uns nicht nur den wichtigen Rohstoff Holz, dessen wir jetzt im Kriege dringend bedürfen, sondern er ermöglicht erst die Kultivierung unseres Ackerbodens, er prägt das Gesicht unserer deutschen Heimat, wie wir sie kieben und mit allen Kräften verteidigen, und er ist auch die unentbehrliche Lunge der deutschen Menschen, dient ihrer Gesunderhaltung und Erholung. Also, beschütze auch du den deutschen Wald vor Feuersgefahr. Hindere andere Menschen, leichtfertig im Walde zu fein. Im Wald wird Fahrlässigkeit zum Verbrechen! Sparkassenbücher gehören ins Lustfchuhraumgepäck. Bel Zerstörung von Geschäftsgebäuden der Banken und Sparkassen durch Luftangriffe besteht die Gefahr der Vernichtung von Unterlagen, aus denen sich die Höhe der Guthaben, die Anzahl und Art der hinterlegten Wertpapiere usw. ergibt. Zum Nachweis der vor der Zerstörung vorhandenes Werte und Kontostände sowie zur Wiederherstel« lung des laufenden Geschäftsverkehrs können dann nur noch die in den Händen der Kunden befindlichen Unterlagen dienen. Die „Sirene", das Organ des Reichsluftschutzbundes, weist auf die Notwendigkeit hin, daß diese Unterlagen besonders sorgfältig aufbewahrt werden und die wichtigsten, z. B. Sparkassenbücher, Konto- und Depotauszüge bei Fliegeralarm in die Lustschutzräume mitgenommen werden. Verdunkelungszeii: 14. Mai von 22.08 bis 4.58 Uhr. ♦ ** Gießener Vortragsrino. Die im Gie- 6 en er Vortragsring zusammen ges chlo ss en en Kulturverbände (NSG. „Kraft durch Freude", Volksbildungsstätte Gießen, Goethe-Bund und Kultmelle Bereinigung) veranstalten am kommenden Montag NSG. Der Reichsluftschutzbund, Gruppe Hessen- Rheinland-Süd, veranstaltete am Mittwoch im "vaalbau zu Frankfurt a. M. einen Amtsträger- Appell, der durch eine bedeutungsvolle Rede des Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger einen besonders eindrucksvollen Verlauf nahm. Zu Beginn des Appells gab der Gruppenführer des Reichslustschutzbundes, Gruppe Hessen-Rhein- land-Süd, Generalleutnant z. V. Müller-Michels, einen Rückblick auf die in den letzten zehn Jahren geleistete Arbeit des Bundes und wies auf die besonderen Aufgaben hin, die Reichsmarschall Hermann Göring gestellt habe. Mit den Worten „Luftschutz ist eine Lebensfrage des deutschen Volkes geworden" habe der Reichsmarschall vor zehn Jahren den Reichsluftschutzbund ins Leben gerufen. Diese Worte haben jetzt in der Zeit der Flieger, abwehr ihre volle Bedeutung gewonnen und seien Gemeingut des ganzen deutschen Volkes geworden. Die Arbeit des Reichsluftschutzbundes habe durch den Führer volle Anerkennung gefunden. Seine hohe Aufgabe sehe der Bund, neben der fachlichen Ausbildung jedes deutschen Volksgenossen, in der Aufrechterhaltung des Abwehrwillens des gesamten Volkes. Anschließend ergriff der Gauleiter das Wort zu einer von den Amtsträgern mit Spannung aufgenommenen Rede. Er ging zuerst auf die Schwierigkeiten ein, die der Reichsluft- schutzbund zu Beginn seiner Arbeit zu überwinden hatte. Bald sei jedoch eine Wandlung eingetreten, und heute finde man überall verständnisvolllle Mitarbeit. Der Gauleiter betrachtete es als eine angenehme Pflicht, dem Reichsluftschutzbund herzlichen Dank für feine vorbildliche Aufklärungsarbeit aus- Kunst und Wissenschaft. GoelheMedaille für Professor Dr. Spiethoff. hat dem ordentlichen Professor em. i e t h 07 7 in Badenweiler aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdi- wirtschaftswissen- nh?ktstche Forschung die Goethe-Medaille ür Kunst und Wl/fsenschaft verliehen. Albinmüller-Gedächlnisschau in Darmstadt. 3n der Städtischen Kunstsammlung zu Darmstadt wird eine @e&a$tnis|d)au für den vor zwei Iahen verstorbenen Architekten Professor A l b i n m filier eröffnet. Er war eines der hervorragendsten Mit- alied^ der Darmstädter Künstlerkolonie, das sich besonders aus dem Gebiete eines neuzeitlichen §E»hmm«sboues, der Innenarchitektur und des Kunsthandwerks verdient gemacht hat. Ausstellung „Offenbacher kullurfchaffen". Im Auftrage des Städtischen Kulturamtes Offen- bach wurde eine Ausstellung des Offenbacher Kunst, schaffens zulammengestellt. Die Schau enthält nicht nur Gemälde Offenbacher Maler, sondern umfaßt auch Erzeugnisse des Offenbacher Kunsthandwerks, der Lederwarenindustrie und der Meisterschule. Die Ausstellung, die nur auswärts gezeigt werden soll, kommt nach Hanau, Aschaffenburg und Darrnstcckti hochschulnachrichten. Dem vo. Professor Dr. Felix Burkhardt ist ffnter Ernennung zum 0. Professor an der Universität Leipzig der Lehrstuhl für Statistik übertragen worden. Professor Burkhardt ist 1888 in Herwigs- öorr bei Löbau geboren. Er habilitierte sich 1923 an der T. H. Dresden, wurde 1930 in Leipzig zum Professor und 1938 zum b.ao. Professor ernannt. Bon seinen Werken nennen wir: „Die Entwicklung des Wendentums im Spiegel der Statistik" und ,Die Prüfungen für das Lehramt an höheren Schulen un Deutschen Reich seit 1901." — Dem Dozenten Dr.-Jng. habil. Ernst Eckert an der T.H. Braunschweig ist unter Ernennung zum 0. Professor an der deutschen T. H. Prag der Lehrstuhl für Wärmetechnik und Kältetechnik sowie Dampfkesselbau und Feuerung übertragen worden. Professor Eckert wurde 1904 in Prag geboren, studierte in seiner Vaterstadt und promovierte dort 1931. 1938 habili- tierte er sich in Danzig. 1942 erhielt er einen Lehr- auftrag für Wärmetechnik und Wärmemechanik an der T. H. Braunschweig. — Dr. phil. habil. Sylvia Klimpfinger ist unter Zuweisung an die philosophische Fakultät der Universität Wien zur Dozentin für das Fach Psychologie ernannt worden. — Dr. phil. habil. Bernhard Eistert in Ludwigs- hafen ist unter Zuweisung an die Fakultät für Naturwissenschaften und Ergänzungsfächer der T. H. Darmstadt zum Dozenten für das Fach organische Chemie ernannt worden. — Der Dozent für Dermatologie an der Medizinischen Akademie in Düsseldorf, Dr. med. habil. Albin Proppe, ist zum außerplanmäßigen Professor ernannt worden. Professor Proppe wurde 1907 in Trier geboren und habilitierte sich 1937 in Düsseldorf. — Der Dozent für Röntgenphysiologie an der Universität München, Dr. med. habil. Georg August Weltz, ist zum außerplanmäßigen Professor ernannt worden. 1889 in Ludwigshafen geboren, habilitierte er sich 1936 in München, wo er 1937 zum Dozenten ernannt wurde. — Der planmäßige a. 0. Professor für Geologie an der Universität Graz Dr. Robert Schw i n° n e r vollendet in diesen Tagen fein 65. Lebensjahr. 1878 in Ottenschlag (Niederdonau) geboren, studierte er in Wien, Jena, München und Zürich und pro» monierte 1911 in Zürich. 1917 habilitierte er sich in Graz, 1919 wurde er Assistent am Geologischen Institut in Graz und erhielt dort 1921 einen Lehrauftrag für physikalische Geologie. 1923 wurde er a. 0. Professor, 1928 planmäßiger a. 0. Professor. Sein Hauptarbeitsgebiet ist die physikalische Geologie und Tektonik, besonders in den Ost- und Südalpen. spenden die Rhabarberpflanzen lange Wochen hindurch ihre saftigen roten ober grünen ötengel und damit ein köstlich erfrischendes Kompott- grun in die Küche. Achten muß man beim Ernten nur darauf, daß von jeder Pflanze auf einmal nicht mehr als drei bis vier Stengel gebrochen werden. ro dieser Schnellverband ist im Nu angelegt, schützt vor Schmutz und wirkt entzündungswidrig. Hansaplost heilt Wunden / Wenige cm erfüllen den Zwedct dufdie • hat Kohlenklau es schon lange abgesehen. Aber die erfahrene Mutter gibt ihrem Liebling „Kufeke“, denn diese bekannte Kindernahrung braucht nut’* kurz auf» gekocht zu werden. Da muß Kohlenklau erfolglos das Feld räumen. 13 Rr KUFEKE, HAMBURG.BERGEDORF 1 Sind wichtig für das gute (gelingen von Qdrücken aus den. Obst- u. Gartenbauverein Gießen Schnlnngetagung kitt Mal findet am 16. Mal, lö'/r Uhr, im Burghof statt. Tagesordnung: 1. Besprechung der in diesem und nächstem Monat erforderlichen Arbeiten und Maßnahmen im Obst- und Gemüsebau. 2. Verschiedenes. Wir bitten um zahlr. Erscheinen. isieD Junker, Vereinsleiter. Garant guter Arznei-Präparate - seit 1893 - Cb cm. Fabrik Kretvel-Leuffen G.m.b.H. Köln Den vielen Freunden der jahrzehntelang erprobten Alpina » Uhr wird hierdurch mitgeteilt, daß eich die General Versammlung der Alpina Deutsche Uhrmacher- Genossenschaft entschlossen hat, ihren Namen zu ändern in Genossenschaft den (scher Uhrmacher Alleinvertrieb der Marken: Alpina-Festa-Trcsor ggr nsdap Hitler-Jugend Bann Gießen (116) gut gelaunt » IKMLOHDIE1IBMIA iKaDSMEEirniK gAUfSRUBER PARFÜMERIE CITO TOILETTESEIFENFABRIK Näherin, evtl, für Kinber- sachen, f. ganze ober halbe Tage gesucht. [03143 Moltkestr. 20 I. Telephon 2267. Freibank Samstag, 15.5.: 8-9 351-400 9-10 401-450 Stadt. Schlachthol Gießen. KOHLENKLAU tyurafa&ip! Und da fallen uns plötzlich -alle Kochsünden ein: Die zu große, die unnötig an- gesteckte und so oft vergessene Gasflamme, die angebrannten Speisen und die zu lang gekochten Nahrungsmittel. wie z. Beispiel Mondamin oder Puddingpulver, die nicht länger als 2 Min. auf kleiner Flamme unter ständigem Umrühren gekocht werden wollen. Theater der Dniversitälssladl Hielten V orstellangsänderung Arn 15. Mai, 19 Uhr, wegen Erkrankung anstatt Der Bettelstudent „Mignon“ 1522D Wegen Spielplanänderung am Stadttheater muß der Meratad IM Druschel auf Donnerstag, den 27. Mai 1943 verlegt werden. Die gelösten Karten behalten ihre Gültigkeit. [^D Veranstaltungsring Reihe B mit Annke von Skoepen von Bethge am Samstag, dem 15. Mai 1943,14.45 Uhr im Stadttheater. 1515 D LICHTSPIEL-TH EATER Gloria-Palast, Seltersweg l4i9C Maske in Blau Llchtipielhans, Bahnhofstraße Wien 1910 Tfigl. 2.30, 4.45,7.30; So. 2.00, 4.30,7.30 ühr JlcMung f 1513C Ab Samstag neue Anfangszeiten Gloria-Palast - Licbtspiellw Wochentags 3.00,5.15,8.00 Uhr Sonntags 2.30, 5.00, 8.00 Uhr Sorgfältiges Abtrocknen der Klinge — am besten mit weichem Papier -*■ gleich nach dem Rasieren erhält die Schnittfähigkeit ■fi ’lr iB jS 'M 4 be> t einAf 'S k ihm Mg 3 Wseoel : hat* ’ 3 Pie Bal I sich Aekons- jeros 2 frigen zu im nien ! njirb w Abe Asroell-c ,-iiien di 'an alle «r der olivie aaronba, nSezu d i noida ftn muss ? diese I «r Press ■’äruiHj 1 n 20 v. § Mische) Mn." Solioi M der M unt irr. 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