195. Jahrgang Nr. 87 Erscheint täglich, nutzer sonntags und feiertags Beilagen: gffiiÄ&Ä Bezugspreis: Monatlich ., RM.1.80 von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsvreckanschlutz 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Frankf./M. Dienstag, 15. April 19^5 Gietzener Anzeiger Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis 8*/, Uhr desVormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Texttei! 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrerte Nachlässe: Wiederholung Malftaffell AbschlüsseMengenstanelS Platzvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25"'.mehr vrühlscheUniversttätrdruckere! 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen iSiehen.Szchulstrahe 7-9 die von den Männern der Organisation an der EH • - WKW MW - 1 Lissabon, 12. April. (Europapreß.) Die Nachrichten vo-n der Begegnung des Führers mif dem Duce und die Bekanntgabe der grundlegenden Gedanken über die europäischen Ziele des Krieges, wie ie in dem Kommunique nach dem Zusammentref- en der beiden Staatsmänner formuliert worden find, finden in der europäischen Presse größte Be- achtung und haben einen lebhaften Widerhall ge- Der F ü h r er begrüßt den Duce. (Presse-Illustrationen Hoffmann. sSch.j) Kultur und des Rechtes der Bölter auf freie Entwicklung, und die Verwirklichung dieses Friedens, der die Zusammenarbeit aller Völker und die gerechte Verteilung der wirtschaftlichen Hilfsquellen der Welt sicherstellt, sind sittlich und politisch ein hohes Ziel $ür dieses Ziel ist Italien in den Krieg eingetreten, und weil es dieses Ziel im Auge hat, wird es siegen, denn seine Stärke liegt in der Ge- rechügkeit der Sache. „Eine kategorische Antwort auf die berüchtigte Atlantik-Charta", nennt „La Franca Socia- l i ste" das Kommunique der Begegnung zwischen Führer und Duce. „C ri d u P e u p l e" unterstreicht besonders, daß diese Begegnung angesichts der sich widersprechenden englisch-nordamerikanisch-sowfeti- sck>en Ansprüche die revolutionäre Jdeenqemeinschaft der Achsenmächte aufs neue beweise. „Wo wird die Antwort erfolgen", fragt „Tribüne d e Lausan n e". „Wir werden auf die Antwort nicht lange zu warten brauchen", fährt das Schweizer Blatt fort. „Im allgemeinen hoben den Generalstäben der Achse zehn' Tage genügt, um die im Laufe de« Kapitänleutnant Brandt gehört zu den erfolgreichsten deutschen Unterseeboot-Kommandanten des Mittelmeeres, wo er seine Erfolge ausschließlich gegen Geleitzüge und mit starker Sicherung fahrende Schiffe erzielte. Bei diesen Unternehmungen bewies Brandi immer wieder hervorragendes Können und großen Schneid. Brandi, der 1914 in Dortmund als Sohn eines Bergwerksdirektors geboren wurde, trat 1935 in die Kriegsmarine ein. einzelnen Völker zu einer wirksamen und tatsächlichen Zusammenarbeit gelange. Dieses Ziel und dieser Glaube der gesamten europäischen Dülkergemein- schäft bildet die'Garantie der neuen Ordnung/' Eine Phase „neuer enormer Leistungen" der Achsenmächte kündet das römische offiziöse „G i o r- na le d'Italia" an. Es ist jetzt noch nicht der Augenblick gekommen, schreibt das Blatt, „große Pläne zu verkünden. Doch ist sicher, daß die Achsenmächte schon jetzt den Kriegszielen der Gegner einen Plan der internationalen und nationalen Solidarität entgegenstellen können, der die Rechte der Völker auf freier Entwicklung sichert. — „M e s s a g - g e r o" schreibt, wenn der Feind mit einem Nachlassen des Einsatzes der Achsenmächte gerechnet hatte, so wird er bitter enttäuscht sein, denn die Kraftanspannung der beiden Nationen wird auf ein ungeahntes Maß gesteigert werden und mathematisch zum Siege führen. — „P o p o l o di Rom a" sagt, die seierliche Verpflichtung des Duce und des Führers ist dazu bestimmt, im Herzen der Italiener einen starken Widerhall zu finden und ihren Willen zu stählen, bis zum Siege zu kämpfen, der ihre Aspirationen auf den Raum, den sie zum Leben und zum Arbeiten brauchen, ver- beherrschenden Höhe, deren Befestigungen einen Flugplatz sichern sollen, der mit seinen Ausmaßen und modernen Betonhallen ebenfalls ein Meisterwerk der OT. darstellt, zufällig Zeugen einer Manöverübung wurden. Nachdem Ketten von Tieffliegern ihre Bombenlast auf die, wie angenommen worden war, gelandeten' und über die Dünen dringenden feindlichen Panzer abgeladen hatten, setzte ein konzentrisches Feuer aller Kaliber auf die gegebenen Ziele ein, das einen kleinen Vorgeschmack davon bot, was im Ernstfall zu erwarten wäre. Wir können gewiß sein, daß der Feind dann erneut sein Dieppe erleben wird, ein Dieppe in viel größerem Maßstab, wenn es nötig sein sollte. Denn auch hier wie immer wird den letzten Ausschlag der deutsche Soldat geben, um so mehr, wenn er im Schutze einer solchen Befestigung steht, wie ihn der Atlan- tikwall darstellt. ©er Abschiedsgruß des ©uce. DNB. Aus dem Führerhauptquarlier, 12. April. Beim verlassen des deutschen Reichsgebietes sandte der Duce folgendes Telegramm an den Führer: „Rach Beendigung meines Aufenthaltes auf deutschem Boden möchte ich Ihnen, Führer, sagen, daß ich ganz besonders erfreut darüber bin, daß ich mich mit Ihnen über so viele Probleme, die gleichermaßen die Interessen unserer beiden Länder betreffen, habe unterhalten können. Ich habe erneut und mit großer Befriedigung die herzliche Verbundenheit in den Zielen und Handlungen feslstellen können, welche unsere beiden Völker in einem Kriege vereint, den diese unmittelbar bis zum entscheidenden Siege fortführen werden, der Europa den von seinen Völkern erwarteten gerechten Frieden bringen wird. Ich bewahre die dankbarste Erinnerung an Ihre herzliche Aufnahme und begrüße Sie, Führer, in kameradschaftlicher Verbundenheit. Mussolini." Staatssekretär B a st i a n i n i sandte an den Reichsauhenminister von Ribbentrop ein Telegramm, in dem er feinen Dank für die herzliche Gastfreundschaft ausspricht und zum Ausdruck bringt, daß er sich gefreut habe, die für Deutschland und Italien wichtigen Fragen im Geiste völliger aufrichtiger Hebereinftimmung und im festen Glauben an den gemeinsamen Sieg besprechen zu können. Das Eichenlaub für Kapitänleutnant Brandi. DJtß. Au-demAührekhaup«qu-ri>er, 12. April. Der Führer hat Kapitänleutnant Albrecht Brandi, Kommandant eines U-Bootes, als 224. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Kapitänleutnant Brandi hat, nachdem er am 21. 1. 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden war, im Mittelmeer unter härtesten Bedingungen drei feindliche Kreuzer, darunter den im heutigen OKW.Bericht genannten Kreuzer der Fiji-Klaffe, und mehrere mit Munition beladene Dampfer versenkt und zrvei Zerstörer torpediert. Pn rastloser Arbeit geschaffenen' Befestigungsanlagen und Verteidigungswerke entlang. Unser Bild zc eine der zahlreichen Fernkampfbatterien am Atlantikwall. — (OT.-Kriegsberichter Maier. sSch.j) Unser Bild zemt den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop im Gespräch mit dem Duce. Unser Bno zeigc Scherl-Bilderdienst. - Gerd Baatz. sLaux.s) PK. Acht Monatenach Dieppe! Die Bri. ten mußten damals ihren großangelegten Landungsversuch teuer bezahlen. Obwohl sich der Ausbau der Küste erst im Anfangsstadium befand, dauerte es nur wenige Stunden, bis sie ins Meer zurückgejagt waren. Dennoch muß man mit einer Wiederholung ähnlicher Experimente rechnen, mit Wiederholungen in größerem Maßstab und auch mit Ueberraschungs- Momenten. Nach Dieppe gab deshalb der Führer den Befehl zum westwallartigen Ausbau der gesamten Küste, zum Bau eines At- lantik-Walls von der spanischen bis zur Reichsgrenze. Wieder sind nun die Männer der von Reichsminister Dr. Todt gegründeten größten Bauorganisation der Welt, der Organisation Todt, dabei, ein Werk zu vollenden, das sich würdig ihren Leistungen beim Bau dex Reichsautobahnen, des Westwalls und der inzwischen überall am Atlantik entstandenen U-Boot-Stützpunkte anreiht. Diese Stützpunkte, von denen aus unsere U-Boote die Schlacht im Atlantik führen und in denen sie dann nach schwerer Feindfahrt ausruhen können, und darüber hinaus die gesamte Küste gegen jeden Angriff zu schützen, das ist die Aufgabe dieser neuesten Schöpfung unserer Organisation Todt unter ihrem Chef, Reichsminister Speer, von deren Ausbauzustand sich Vertreter der deutschen Presse jetzt Überzeugen konnten. Es jst eine Fahrt durch den Frühling, der hier im Westen schon zeitiger ist, durch blühende Wälder und Heide, und dann wieder durch unendliche Weingüter, die mit ihrem feldmäßigen Anbau in der nur leicht gewellten Landschaft so gar nicht unseren von Rhein und Mosel gewohnten Vorstellungen von einer Weinlandschaft entsprechen. Und dann stehen wir plötzlich am Atlantik, dessen lange Wogen sich an einem Strande brechen, der kein friedliches Badeleben mehr kennt, der überall vom Kriege gezeichnet ist. Ein Sh st em von Betonstützpunkten, von Panzersperren und Minenfeldern durchzieht die ganze Küste, um jedem Eindringling den Zutritt zu verwehren. Westwallartiger Ausbau bedeutet Schaffung von Festungsanlagen, die allein durch ihre Stärke vor jedem Angriff warnen, westwallartig in den Bauformen und in der Härte, aber auch in Umfang und Einsatz. Nur mit reinem Stahlbeton, mit stärksten Panzerkuppeln und entsprechenden Armierungen wird hier gearbeitet. Kein deutscher Soldat ohne Betonschutz!' Daß diese Forderung am Atlantlk verwirklicht ist, davon konnten wir uns restlos überzeugen. Es find Bunker, Vie jedem Beschuß stand- halten und die sich vermöge ihrer Ausstattung und Ausrüstung unter Umständen viele' Monate ohne Nachschub halten können. Land- und Seeschuh! Eines Tages stehen mir vor den Trümmern eines der zahlreichen Denkmäler, die zur Erinnerung an die erste Landung amerikanischer Truppen auf dem Kontinent im ersten Weltkriege errichtet wurden. Damals wurden die Amerikaner mit offenen Armen empfangen. Heute wachsen an der Küste modernste Betonfestungen, um eine Invasion zu verhindern. Die ganze Flutz- münbung ist hüben und drüben gespickt mit diesen Bauten, und es müßte mit dem Teufel Zusehen, wenn diese Sperre durchbrochen werden konnte. In ähnlicher Weise sind alle Flußmündungen, alle Häfen, namentlich die U-Bvot-Stutzpunkte, überhaupt alle strategisch wichtl gen P unkte stark befestigt worden. Schwere Küstenartillerie wechselt mit Pak, Flak und MS-Wern, roo^u da und dort noch die schweren Eisenbahngeschütze kommen. , Dieser Seeschutz wird ergänzt durch einen entsprechenden Landschutz, durch eine unterirdische Bunkerlinie, die in gleicher Weise von See her eingedrungenen Femd abwehren kann, wie von der Landseite her, durch vielfältige Sperren und Verteidigungsmittel, die sich in einem breiten wur tel um die wichtigen Plätze Ziehen. Daß die - den Briten unmittelbar vorgelagerte K a n a E ulte bis zur Reichsgrenze hinauf den Stempel e n einzigen Riesenfestung trägt, ist nach alledem selbst, verständlich. Wir sahen hier auch die giganhld)en Festunqsbauten der Batterie Todt, unserer F e r n k a m p f g e s ch ü tz e , die. die erste große Leistung der OT. an der Atlantik-Front waren Jedes Geschoß, das hier das Rohr verlaßt, hinter läßt drüben ein bleibendes Andenken. Ein Denkmal der Oraanisation Todt. Ein unerschütterlicher Wille zum Siege für die Zukunst Europas ©ie Begegnung zwischen Führer und ©uce im Spiegel der europäischen preffe. Bereit sein ist alles! lieber der Bunkerkette von Calais sieht man irgendwo an der Küste ein Betonspruchband. Unter dem deutschen Adler trägt es die Inschrift: „Bereit sein ist alles!" Dieses Wort kann man über den ganzen Atlantikwall setzen. Er wurde geschaffen, um bereit zu fein, für jeden Fall gerüstet zu sein. In seinen Grundzügen steht jetzt der große Perteidigungswall am Atlantik. Noch notwendige Restarbeiten werden ftistgemäß fertig. Seine Kampfkraft ist schon jetzt in jeder Weise gewährleistet. Und wenn es dem Gegner dennoch irgendwo gelingen sollte, einzubrechen, dann stehen Die ü e u i = scheu Divisionen bereit, die in diesem Winter nicht geschlafen haben, die für diesen Tag geschult worden sind und auf die große Stunde des Einsatzes warten. Wie dieser Einsatz ständig exerziert wird, davon konnten mir uns überzeugen, als wir auf einer Was es bedeutet, in kürzester Frist em System von vielen tausenden solcher Stutzpunkte zu schaffen, dos laßt sich in Zahlen und auch m Worten kaum verständlich machen. Was sagt es schon, man hort, daß allein so em Fernkampfgeschutz I N 17000 cbm Beton gebettet ist! Sicher ff nur, daß man diesen mehrstöckigen Betonkowll nicht mehr vergißt. Schon der Westwall «alt Äs einmalige Leistung der 2T, Die damalige leistunq ist ober am Atlantikmall v erd o p v eit worden. Dabei ist der Westwall t>on bcuWn Frontarbeitern gebaut worden, wahrend am _^Ian- tikwall auf einen OT.-Facharbeiter tas BwflW an Ausländern aller Schattierungen -ntsallt Es fft ein bleibendes Denkmal deuff^r Ingemeure und Techniker, vor allem aber auch unbekannten VT,-Arbeiters, daß dieses gewaltige Berteid gunqs werk dennoch sristaemäß beendet wurde oft unk schwierigsten Umständen und trotz bartes angriffe der Briten. Der putsche Frontmqeni und der deutsche Frontarbeiter H selbst hinausgewachsen, stellen sie "s ch fl Freireit doch auch noch sur den Waffendienst zur Verfügung, um im Ernstfall ihr Werk Mit mr tätigen zu können. Lin Wall von Beton und Stahl schützt die Wen Europas Oie deutsche Abwehrfront am Atlantik eine neue Leistung der Organisation Todt. z Von Sonderberichter E. Fechtner. weckt. . v Von der italienischen Preße bringt der „Cor - r i e re della Sera" die tragenden Ideen des Kommuniques besonders einprägsam zum Ausdruck. Das Mailänder Blatt schreibt: „In dem harten Krieg, der gegen Europa geführt wird, ist der Wille der Verteidigung des Kulturgutes des Kontinents mit der Lebensnotwendigkeit gepaart, den europäischen Völkern eine gerechte Verteilung der wirtschaftlichen Hilfsquellen zu sichern, die für ihr Dafein und ihre Entwicklung unerläßlich find. Jede Waffe und jede Arbeitskraft wird in diesem Kampf ein» qefetzt, der durch den Sieg zu einem Frieden führen muß, der die geistigen und materiellen Interessen aller Völker berücksichtigt und sie gegen jede Hinterlist und Gefahr schützt. Die Achse führt den Krieg nicht, um eine Beherrschung Europas zu erreichen, ..... , Indern sie will, daß Europa durch den Willen der wirklichen wird. Die Verteidigung der europäischen für das Sicherheitsfedürfnis der Sowjetunion an A-olf-Httler-Gchüter werden Soldaten. Or.LeyundIreichsschahmeisterGchwarzvordempolitifchenKührungS-Trachwuchs Schule den Namen des Führers zu Recht tragt. Wir würden Euch statt in den Kampf lieber in ein freut, volles Leben entlassen. Wir wünschten Euch, daß Ihr Eure weitere Jugend froh gestalten, Euch weiter-- bilden, an den Schätzen der Kultur Anteil nehmen und auch die Welt sehen könntet. Dann könntet Ihr alle Eure Fähigkeiten für den friedlichen Aufbau der Nation einsetzen. Das Schicksal geht einen anderen Weg. Es verlangt von Euch in dem Augeip blick, da Ihr die Adolf-Hiller-Schule verlaßt und hi das Leben tretet, sofort die Bewährung als Kämpfer für unser Volk. Das erfüllt uns aber ebenfalls mit Stolz. Dieser Kampf um die Zukunft Deutschlands kann nur erfolgreich von Menschen geführt werden, die an unsere Idee, an unsere Mist, sion, an Adolf Hiller glauben. Diese Eigenschaften müssen zu der Waffe und Disziplin der Soldaten hinzutreten. Zu größten Leistungen sind die Menschen befähigt, die neben der erfolgreichen Anwendung ihrer Waffen, neben Mut und Tapferkeit, F a- natiker des Glaubens sind. Ihr bringt mit diesen Eigenschaften das wertvollste mit, was ein Soldat und Kämpfer des Führers besitzen kann. Der Sieg hängt allein von der Stärke unseres Wollens ab. Wer will, der wird siegen! Oie Totenglocke der britisch-amerikanischen Schiffahrt Oslo, 12. April. (DNB.) Die Zeitung „Asien- posten" veröffentlicht Auszüge aus einem Buch, das Stalins Leibjournalist, der Jude Ilja Ehrenburg, unter dem Tllel ,',Truft für die Zer- st ör.ung Europas" in England und Nordamerika herausgegeben hat. Der Hetzjude entwirft darin den Plan einer völligen Vernichtung ganz Europas. Es soll nach Ehrenburg eine einzige W ü st e werden. Berlin, Wien, Paris, Stockholm und Rom sollen in Schutt und Asche gelegt werden. „Europa muß verschwinden", sagt Ehrenburg und beschreibt dann den erhofften bolschewistischen Sturm auf Berlin folgendermaßen: „Zehn Meter hohe Panzer walzen unbarmherzig. Berlin nieder und zermalmen Häuser, Männer, Frauen und Kinder." — U eifer das Zerstörungswerk in Europa erklärt der Jude: „In Kopenhagen gibt es keinen Ueberlebenden. In Stockholm wird es so still wie im Paradies. Während die Gaswolken sich auf Paris senken, flieht die Bevölkerung in die Untergrundbahn. Aber alles/umsonst! Der'Bolschewismus schlägt zu. Paris und ganz Frankreich krepieren." Zum Schluß schreibt Ehrenburg: ,/Cin Jahr genügt, um den Kontinent mit seinen 350 Millionen Menschen zu vernichten. Die Reste der europäischen Völker — die unseren Tanks, unserem Gas (!) und unseren Flammenwerfern entkommen sind — und nicht nur die Deutschen — werben nach Sibirien geschickt, als Sklaven in die Bergwerke." Aus diesen Ausführungen des Juden Ehrenburg pricht ein so abgrundtiefer Haß gegen alle Kultur Europas, zu dem eben nur ein Jude fähig ist. Der Leibjournalist des Kreml bestätigt damit nur die allen Deutschen bekannte' Tatsache, daß der Bol- erklarte er der Presse, nichts von irgendwelchem Zustrom an Kriegsmaterial gemerkt. Australien nöchte das Ergebnis der verstärkten Produktion ehen, vor allem mochte es Flugzeuge am Himmel über Neu-Guinea und Nordaustralien erblicken. Die gegenwärtigen Lieferungen seien völlig ungenügend. rs.Zahrfeier der Befreiung Helsinkis. Helsinki, 12. April. (Europapreß.) Am 25. Jahrestag der Eroberung Helsinkis durch die deutschen Truppen unter General Graf von der Goltz am 12. und 13. April 1918 fand an den Heldengräbern der deutschen und finnischen Freiheitskämpfer eine Totenehrung statt. Höhepunkt des Tages bildete die Feier des 25jährigen Bestehens der Finnisch - Deutschen Gesellschaft in Anwesenheit des finnischen Staatspräsidenten und der Regierung. Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk hielt die Festrede. Oer Wehrmachtbericht. DRV. Aus demFührerhaupkquartiex, 12. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei Säuberungskämpfen nordwestlich I s- jum wurden zwei feindliche Bataillone vernichtet. Bon der übrigen Ostfront werden nur erfolglose örtliche Angriffe der Sowjets am Kuban- Brückenkopf und südlich des Ladogasees gemeldet. 3n Tunesien setzten unsere Nachhuten im Baume Kairouan und Sousse dem Bormarsch des Feindes zähen Widerstand entgegen und hielten das Bordringen der feindlichen Panzerspitzen immer wieder auf. Anter ständigen Gefechten zogen sich die deutsch-italienischen Kampfgruppen nach Norden zurück und räumten im Zuge dieser Bewegungen und nach planvoller Zerstörung der kriegswichtigen , Anlagen S f a x und K a i - rouan. Nahkampfverbände der Luftwaffe unterstützten die Operationen unserer Truppen und fügten in überraschenden Tiefangriffen dem Feinde hohe Ber- lnste zu. Feindliche Flugzeuge drangen am gestrigen Tage in die besetzten Westgebiele bis zur Reichsgrenze vor. Fünf Flugzeuge wurden hierbei abgeschossen. Bei einem erfolglosen Angriff britischer Torpedo- und Bombenflugzeuge auf ein durch leichte-deutsche Seestr^ilkräfte gesichertes Geleit in der Biskaya wurden zwei Torpedo- und drei Bombenflugzeuge abgeschossen. An den Küsten der besetzten Westge- biete und Norwegens wurden weitere vier Flug- Britischer 8000-Tonnen-Kreuzer im Mittelmeer versenkt. 14 feindliche Flugzeuge vernichtet. — Sfax und Kairouan nach Zerstörung der kriegswichtigen Anlagen geräumt. — Säuberungskämpfe nordwestlich Zsjum. Europa soll eine einzige Wüste werden Die journalistische Haßorgie eines Kreml-Juden. In einer Feierstunde in Berlin sprachen Generalleutnant a. D. Graf von der Goltz, der Inspekteur der finnischen Armee, General Osterman n, und Präsident Dr. Dräger zeuge durch leichte deutsche Seestreitkräfte vernichtet. 3m westlichen Alittelmeer griff ein deutsches Unterseeboot einen Kriegsschiffsverband an, versenkte einen 8000-Tonnen-Kreuzer der Fiji-Klasse und torpedierte einen Zerstörer. Wie der britische Kreuzer versenkt wurde. Berlin, 12. April. (DNB.) Kapitänleutnant Brandt hat am 10. April in dem durch feindliche Luftüberwachung stark gefährdeten westlichen Mittelmeer nordwestlich Oran einen erst wenige Stunden vorher aus Gibraltar ausgelaufenen Kreuzerder „F Lj i"- Klasse angegriffen und mit zwei Torpedos versenkt. Kurz nach den Torpedotreffern erfolgte eine starke Kesselexplosion, worauf der Kreuzer schwere Schlagseite zeigte. Bald darauf wurde eine dumpfe Doppeldetonation gehört, nach der der Kreuzer rasch sank. Gleichzeitig wurde einer der in der Nähe stehenden feindlichen Begleit Zerstörer angegriffen und durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Damit hat Kapitäpleutnant Brandt im Mittelmeer in kurzer Zeit den dritten Kreuzes versenkt. Außer diesen Erfolgen gelang ihm bisher im gleichen Seegebiet die Versenkung von zwei Zerstörern, einigen Hilfskriegsschiffen sowie zehn feindlichen Handelsschiffen mit 48 000 BRT. Die Klasse der „Fiji"-Kreuzer besteht aus leichten Kreuzern von 8000 Tonnen Wasserverdrängung, die in den Jahren 1939/40 in Bau gegeben bzw. fertiggestellt wurden. Ihre Geschwindigkeit beträgt 33 Sm. Sie haben eine Bewaffnung von .zwölf 15,2- und acht 10,2=cm= sowie acht 4-cm-Geschützen. Die Kreuzer dieser Klasse besitzen außerdem sechs Torpedorohre in zwei Drillingslafetten und drei Bordflugzeuge. schanghai, 13. April. (Europapreß.) Die Mit- teilung aus Mac Arthurs Hauptguartier, dqß die Japaner mit einer Luftoffensive gegen die austva- lijchen Stutzpunkte begonnen hätten, läßt in Australien den Ruf nach verstärkten nokdamerikanischen Lieferungen an Bombern und Jagdflugzeugen er» neut laut werden. Man vechehlt sich nicht, daß die australische Luftwaffe für die Verteidigung von Neuguinea unzureichend ist. Auch sonst genügt das ver- fugbare Kriegsmaterial nicht für eine ständige Oft fenstoe gegen wettauseinanderliegende Ziele. Man Australien den verantwortlichen Stellen außerdem vor, daß der Feldzug in Neuguinea bisher nur wenig Resultate gebracht habe. Die britische Luftwaffe verliere auf ihren gewöhnlichen Flügen nach Deutschland mehr Bomber als Australien nor- malerweise für den Kriegsschauplatz auf Neuguinea zur Verfügung habe. Der in Washington weilende australische Außen- mlnister Evatt hatte eine Besprechung mit Roosevelt undHarry Hopkins. Man nimmt an, daß Evatt Schiffe Vereinbarungen getroffen, nach denen in regelmäßigen Abständen von den fahrenden Schiffen Kabeltelegramme nach der Heimat übermittelt werden. Diese kommen dann in der Form von Bulletins in den Reedereien zum Aushang, wo sie die Angehörigen lesen können. Ob es aber zu der „gewissen Erleichterung" der Angehörigen beitragen wird, wenn eines Tages die Bulletins aussetzen, weil, unhörbar für menschliche Zhren, aber spürbar für britische Herzen, die Totenglocke wieder einmal einem Schiff der Achsenfeinde geschlagen hat? Australien fordert mehr Flugzeuge. Evatt in Washington. werde. Man hätte dann hinter der Maginot-Linie so lange widerstehen wollen, bis Deutschland wirtschaftlich nicht mehr weiter konnte, um Dann unter dem Schlag der Achsengegner zusammenzubrechen. Der Krieg habe aber, besonders in den ersten drei Jahren, eine ganz andere Entwicklung genommen. Deutschland habe erstaunliche militärische Erfolge erzielt, die nicht nur zu einer Aenderung der strategischen.Lage führten, sondern hätte auch einen großen Teil des Problems der Versorgung mit Rohstoffen gelöst. Durch die Eingliederung verschiedener besetzter Länder in die deutsche Kriegswirtschaft habe das Reich fein Industriepotential beträchtlich erhöht. Londons (Schattenspiel. Eine schwedische Stimme über Theorie und Praxis der englischen Politik. Stockholm, 12. April. (Europapreß.) „Die kleinen Mächte werden wieder nicht zu Worte kommen", sagt „Svenska Dagblafet" in einem Artikel, der sich mit dem Schicksal der kleinen europäischen Staaten nach dem Kriege befaßt. Das Blatt spricht hierbei stärkste Bedenken gegen die Absichten Londons und Washingtons aus, gewissen großen Mächten nach dem Kriege ein erd rü cke nde s Ueber- gewicht zuungunsten der kleinen Mächte Europas zu geben. Es habe den Anschein, daß England und die USA. wieder in ihren alten Fehler verfallen wollten, die kleinen Mächte nicht zu Worte kommen zu lassen. Diese Politik habe schon in den 20er Jahren verderbliche Folgen gehabt. Schweden habe diese Erfahrungen nicht vergessen und werde sich deshalb in Zukunft wohl vorsehen. London und Washington hätten feiner Zeit feierlich die Selbständigkeit Finnlands, des Baltikums und Polens verkündet. Nun aber gehe ein großes politisches Schattenspiel vor sich. Die „Times" habe erst kürzlich ein solches Verständnis schewismus Europa vernichten will, wozu England bereitwillig Handlangerdienste leistet. Aber der Bolschewismus hat feine Rechnung ohne die deutsche Wehrmacht gemacht. Sie wird in einer gewaltigen Kraftanstrengung diese sadistischen Pläne Der jüdisch-bolschewistischen Sippschaft zunichte machen. Der Führer erklärte schon am 30. Januar 1939, also Monate vor Beginn des Krieges: „Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in- und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, Dann wird das Ergebnis nicht die Bolfchewisierung der Erde und damit Der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung dex jüdischen Rasse in Europa!" Aus diese Worte nahm Der Führer in seiner letzten Rede Bezug, als er am 23. März ausführte: „Ich wieDerhole .meine einstige Prophezeiung, daß am Ende Dieses Krieges nicht Deutschland oder Die mit ihm verbündeten Staaten Dem Bolschewismus zum Opfer gefallen fein werfen, sondern jene Länder, Die, inDem sie sich immer mehr in Die Hand Des Judentums begeben, eines Tages am bolschewistischen Gift, gegenüber Dem sie selbst am allerwenigsten — schon infolge ihrer überlebten Gesellschaftsordnung — immun sind, Den Zusammenbruch und Damit ihr Ende erleben. Nicht vom nationalsozialistischen oder faschistischen Regime werden keine Fetzen mehr übrig bleiben, sondern ein altes Weltreich wird sich in petzen auflösen. Die' Sünde gegen das eigene und gleiche Blut wird sich verwandeln in ein einst zum timmel schreiendes Elend und Unglück in dieses, ändern selbst." Die DRK.-Schwester Magda Darchknger, DRK* Schwesternschaft München, wurde, wie schon berichtet, als fünfte deutsche Frau mit dem Eisernen Kreuz U. Klasse ausgezeichnet. Sie hat sich bei Der Bergung von Verwundeten eines Lazaretts im Operationsgebiet während eines Luftangriffs durch besonders tapferes Verhalten ausgezeichnet und wurde hierbei selbst schwer verwundet. (PK.-Kriegsberichter Hodea. sSchs) Kleine politische Nachrichten. Nach einer Reuter-Meldung.ist der Verräter Ge- neral W e l o e r t als Erster der abtrünnigen fron* zosischen Generale im tunesischen Feldzug gefallen. . Stalin empfing nach einer Meldung Des britischen NachnchtenDienstes am Montag in Moskau eine britische MilitäradorDnung. Der Kommandeur der 6. britisch-indischen Brigade, General E a venDisy, Der in Den Kämpfen auf Der Mayu-Hälbinsel in japanische Gefangenschaft geriet, mürbe während feines Verhörs im japanischen Hauptquartier von einer einschlagenfen britischen Granate so schwer verwundet, daß er bald Darauf fernen Verletzungen erlag. Todesstrafe für Rundfunlverbrecher. Der 47jährige Oskar Uebel in Wien war von Dem Sondergericht in Men wegen Rundfunkoer« brechens rechtskräftig zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt worDen. Auf Die Nichtigkeitsbeschwerde des Oberreichsanwalts wurde Das Urteil aufgehoben und an Das Sondergericht zurückoerwiesen. Wie Das Sondergericht in seinem neuen Urteil feststellt, hat Uebel in feiner Wohnung mit mehreren jungen Männern in 30 bis 40 Fällen fortge{e&t tzüMchs AuO historischen Konferenzen gefaßten Entscheidungen durchzuführen. So war es z. B. letztes Jahr. Musso- ' Uni verließ seinen Gesprächspartner am 30. April. Bereits am 10. Mai löste Manstein seine sieghafte Offensive gegen Kertsch aus. Warum soll es Diesmal nicht ähnlich sein?" Das Brüsseler „Nouveau Journal" unterstreicht Die Klarheit und Eindeutigkeit des Programms der Achse, die, wie Das Blatt sagt, „im Gegensatz zu Den politischen und diplo- - matischen Vieldeutigkeiten unh Ziellosigkeiten der Achsengegner stehen und gewiß Den Ausgang zu neuen überraschenDen Aktionen bilden werden". Unter Den norwegischen Zeitungen trifft „A f ° t e n p o ft e n" Die bemerkenswerte Feststellung: „Die Achsenmächte enthalten sich bei Der Betrachtung Der Kriegslage Der Kniffe und Des Schwindels.' Sie brauchen keine Allantik-Charta, um sich Durch Verabredungen zu stärken, Die von der Wirklichkeit, torpediert werden, bevor die Tinte getrocknet ist. Die Achsenmächte bauen feine Luftschlösser, um der Welt blauen Dunst vorzumachen. Auf Der Grundlage .einer klaren und nüchternen Wirklichkeit stellen sie ihre revolutionären Grundsätze auf, Grundsätze, die auf Der Zusammenarbeit aller europäischen Völker im gemeinsamen Interesse fußen." Lleberraschungen des Krieges. Der Trirrrnph des Bierjahresplanes. Bukarest, 12. April. (Europapreß.) Die deutsche Kriegswirtschaft wird von Dem rumänischen Volkswirtschaftler Axente Sever Banciu im „Universal" gewürdigt. Durch den Merjahresplan des Reichsmarschalls habe Deutschland seine Wirtschaft und seine Arbeit Dem Einfluß Der internationalen Krisen Sonthofen, 12. April. (DNB.) Auf der Ordensburg Sonthofen ist Der zweite Jahrgang von Adolf-Hitler-Schülern nach bestandener Abschlußprüfung entlassen worden. iDie Abschlußdiplome wurden den Adolf-Hitler-Schülern in Anwesenheit^ des Reichsschatzmeisters Schwarz von Reichsorgani- fationsleiter Dr. Ley zugleich im Namen des Reichsleiters von Schirach übergeben. Gleichzeitig erfolgte Die feierliche Aufnahme Der nun ins Leben tretenden und demnächst überwiegend zu den Fahnen einrückenden Adolf-Hitler-Schüler in die Partei. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley weilte bereits vor Dem Ende der Abschlußprüfungen einige Tage unter Den Adolf-Hitler-Schülern und besprach mit ihnen alle sie an diesem Wendepunkt ihres Lebens interessierenden Fragen. Nach Uebergabe Der Abschiedsdiplome sagte er, daß alle Adolf-Hitler-Schüler dieses Jahrganges die Schule erfolgreich durchlaufen hätten, über ein gutes Wissen verfügten, gute körperliche Leistungen vollbrachten und in ihrer charakterlichen Haltung besondere Anerkennung verdienten. „Vor einem Jahr zo- aen die ersten Eurer Kameraden von dieser Schule hinaus und haben sich beispielhaft bewährt. Auch, Ihr werdet jetzt Soldaten und in harten Kämpfen wird sich zeigen, ob Ihr als Angehörige dieser Einst wurde im Lloyds-^Gebäude in London immer, wenn irgendwo auf den Weltmeeren ein britisches Schiff Opfer. Der See geworden war, eine Glocke angeschlagen, während der Name des versunkenen Schiffes laut und vernehmlich der britischen Oeffentlichkeit befanntgegefen wurde. Von diesem Brauch Des sorgsamen Bekanntgebens von Schiffs- oeduften sind die Briten schon gleich nach dem Einsetzen des deutschen U-Boot-Feldzuges mit seinen ständig sich steigernden Opfern abgefommen und zu einem System des ebenso sorgsamen Verschweigens aller Schiffsoerluste üfergegangen. Und trotzdem scheint die Totenglocke Der englischen Schiffahrt nach wie vor, wenn auch nicht im Londoner Äoyds^Ge- bäuDe, so doch in Den Herzen und Hirnen aller. Die in England, aber auch in Den USA. zur See fahren oder die Angehörige haben. Die Dies tun, warnend und entsetzen erregend zu dröhnen, wie ein sorgenvoller Bericht des „Daily Mirror" deutlich verrät. Korps, dann Cef 'Der Milltärkanzlei Des Reichsver« mefers und 1941 Oberbefehlshaber einer ungarischen Armee. Das Eiserne Kreuz für eine DRK.-Schwester. Ein pour le merite-Riiier aus dem Chinafeldzug. Generalleutnant Alfred Graf von SoDen, Ritter des Ordens Pour ie merite von 1900, ist in Lübeck gestorben. Er stand im 77. Lebensjahr. Als während Des Boxeraufstandes in China im Jahre 1900 Die. GesanDtschaftsviertel in Peking angegriffen wurden, da war es Graf Soden, damals Premierleutnant im Kieler Seebataillon, der mutig unD entschlossen die Verteidigung organisierte und Durchhielt, bis endlich nach "schweren Wochen Der Belagerung Die internationale Hilfsexpedition eintraf. Graf Soden wurde Damals mit Dem Pour le merite ausgezeichnet. Er war Damit neben Dem Kommandanten Der „Iltis", Admiral Cans, Der älteste Träger Dieses Ordens. Der Führer hatte Den verDien- ten SolDaten zu feinem 50jährigen Militärjubiläum durch ein Handschreiben geehrt und ihn am Jahrestag von Tannenberg 1939 zum Generalleutnant befördert. Generaloberst Iany mit dem Jtifferfreug ausgezeichnet. Berlin, 12. April. (DNB.) Der Whrer verlieh Generaloberst Vitez Sang, Oberbefehlshaber einer ungarischen Armee, Das Ritterkreuz Des Eiern en Kreuzes. Er hat in den schweren Ab wehr- chlachten Des Januar wiederholt persönlich in vorderster Linie eingegriffen und dadurch schwierige Lagen gemeistert. Als seine Truppen unter Dem Druck Der feindlichen Uebermacht Auffangstellungen bezogen, blieb er bei Der die Bolschewisten aufhal- tenden Dlvision und hat sich schließlich mit ihr zu Den neuen Stellungen durchgeschlagen. Generaloberst Iany hat im Weltkrieg 1914/18 in einer Infanterie-Division sowie in einem Korpsstab als Generalstabsoffizier Dienst getan und an Den Kämpfen vor Verdun und bei Arras teilgenommen. 1928 bis 1931 war er Chef Des Generalstabes eine6; Armeekorps und Professor Der Taktik an Der unga- rifcfen Kriegsakademie. 1931 wurde er Kommandant Der Ludovica.Mademje, 1936 Kommandeur des 3. Die gewaltigen Schiffsverluste Der Engländer unD Amerikaner durch Den U-Boot-Krieg haben sich in Den letzten Monaten naturgemäß auch auf Die Schhffsbesatzungen ausgewirkt, in Deren Reihen Die Lücken immer größer werden, so heißt es in diesem Bericht Die Gefahr des seemännischen Berufes ist derartig gestiegen, daß beispielsweise das USA.-Shipping Board trotz aller Phantasieheuern keine Leute mehr aufzutreiben vermag.' Auch in England liegen die Dinge ähnlich. Hier stehen allerdings die Seeleute unter K r i? gsrecht und können auf diese Weise zum Dienst gezwungen werden. Für die Angehörigen dieser Seeleute aber bedeutet jede Fahrt ihres Ernährers über den Ozean eine nervenzerrüttende Poin zwischen Hoffen und Bangen. Um diesen Angehörigen nun wenigstens eine „gewisse Erleichterung" in dieser Richtung hin zu verschaffen, wurden in Der letzten Zeit — so berichtet _________________ ______uu uu „Saity Mirror" weiter — zwischen Den großen vor allem um bettticfT0röfeere‘miIUärie Kftfe- englischen ReeDereien und Den Kapitänen ihrer Leistungen bat. Äm SüdwestpaMk habe maft, jo unD Spekulationen entzogen. England, Frankreich und Die USA. hätten diesem Plan anfänglich nicht Die notmenDige Aufmerksamkeit geschenkt. Ihnen wäre er als eine Regelung Der Armut erschienen. Die Achsengegner hätten Die Rohstoffnöte Deutschlands und feine Einfuhr in Den letzten Drei Jahren vor Dem Kriege gekannt, hätten sich eine Statistik über Die deutschen Lebensrnittel- und Rohstoffnöte I den Tag gelegt, daß man befürchten müsse, Finn- aufgestellt unD seien zur Schlußfolgerung gekommen, land und alle anderen Nachbarftaaten der Sowjet- daß alles für sie günstig und der Krieg leicht fein I union würden hierbei die Leidtragenden fein. Mi im Vorjahr vollendetes Werk benannt löt, spielt in Rudolstadt im Hause der Oberforst- » r 1 .«AM tM n a .. X - Heimfahrten während der Osterzett. Die Anforderungen des totalen Krieges, belasten ruft bÄ 1 d d-l-E 4 Kunst und Wissenschaft Max Dreyers „Drama um Schiller". tichsm larW n9t w ’05 tQ Sollens „Und wie sieht es mit den Dschungelneaern aus, Bob? Wie bitte? Ich Hobe doch nicht „Bob" gesagt, Dem Spätwerk „Die S ch w e st e r n" des Mecklenburger- Dichters Max Dreyer, in dessen Mittelpunkt die Episode des nach Jena berufenen Schiller mit den beiden Schwestern von Lengefeld 'teht, war bei seiner Uraufführung im Staats- Nm "r H deutjh ie be Macke- ir 1938, jenn 6 unb 'er nod) m wirb !t Echt sondern sse in tfjrer in ■ Man Proch Deutle en bnr »erben, immer »egeben, geniiber infolge immun inbe er- ■ W r übrig sich in ’ne unb ist ziui i diesen <ü««» ’ f» I* •fallt«. | e- I"* \ Uosca° l besonders an die Kinderabteilungen der Hospitälee. Es bricht ihr täglich fast das Herz, die kleinen Gc - schöpfe in ihren Fieberqualen zu sehen. „Hallo, Bob, hallo —" Keine Antwort. „Hallo, Bob, da< ist kein Witz! Jetzt melden Sie sich bitte!" Immer unruhiger wird ihre Stimme. Professor Forster tritt ein, er kommt aerobe aus dem Hospital für Schwarze und zieht sich das Jackett aus, denn die Sonnenglut draußen ist Dienst an den Schaffenden. Die Arbeit in den Sozial-Gewerken des Handwerks im Sau Hessen-Nassau. als ^5 Obj» I ifu», ww. --- ,------ -------,, ,-----,, .... w.nn._ W -Heater des Generalgouvernements in Krakau ein W -------- ---- Ein Kolumbus-Film. Alle Erinnerungsstücke an Kolumbus in Spanien sollen gefilmt werden und im Rahmen eines großen Dokumentarwerkes anläßlich der Feier des 450. Jahrestages der Rückkehr des Kolumbus von feiner Entdeckungsreise nach Amerika in Barcelona dot» «werden. Zur Zeit befindet sich ein Operateur Nischen Wochenschau „Rodo" in Cordoba, um dort den .Konvent der Barmherzigkeit", die „Ro- fada del Sol", die Straße „Ceniza" nnt chren ^altertümlichen Häusern und allen geschichtlichen Statten. die on den Entdecker Amerikas ermnem, aus- zunehmen. ____ Das gute Wort. Wem schon am frühen Morgen eine Laus über die Leber gelaufen ist, der hat kaum die Bereitschaft zu einem guten Wort. Ihm geht vielmehr alles gegen den Strich, ob es nun die Straßenbahn ist. die er verpaßt, oder das Frühstücksbrot, das er vergißt. Weshalb sein seelischer Zustand zu Ent- ladunaen drängt, wobei auf einen Wortschatz zuriick- geariffen wird, der eigens für solche Situationen geschaffen scheint. Begreiflich! Ein normaler Mensch rann nicht mit freundlicher Miene Verbindlich- j keilen sagen, wenn in ihm der Aerger brandet. Hat er aber seinem Zorn Luft verschafft, so ist ihm bedeutend wohler, und kommt dann jemand mit ihm den Hörer. „Ach wo, hängen Sie mal an. So, jetzt drehen — , beruhigt er sie väterlich. Er hebt von neuem ab, spricht in den Apparat: „Hallo, hallo —" Mit be sorgter Miene läßt er den Hörer sinken. „Da ist ja überhaupt kein Strom mehr in der Leitung!" Virginia schlägt die Lider mit den langen Wim pern nieder. „Mein Gott, so hat es damals auch angefangen, als ste die Station überfallen haben!" Forster will die eigene Unruhe verbergen. Heftig fährt er feine Assistentin an: .Hetzt werden Sie bitte nicht hysterisch, weil eine Verbindung unterbrochen ist! Da hängen immerhin ein paar tausend Meter Draht in der Dschungel. Ein Baum kann um- gefallen sein oder die Affen haben sich wieder mal nützlich gemacht oder sonst was ist geschehen. Man braucht doch nicht gleich das Schlimmste anzn- nehmen!" Virginia blickt chn stumm an. Er nimmt einen weißen .Kittel vom Haken, zieht ihn über. Roch immer fühlt er die Augen der jungen Aerztin auf sich gerichtet. ,Hetzt sehen Sie mich bitte nicht so an, ich kann doch auch nichts ändern. Was soll ich denn tun? Wir müssen eben abwartenl" Das schlanke Mädchen senkt den Kopf, ihre Liv pen zittern, ,Ha, wir müssen abwarten!" sagt ste dann mit sejtev Stimme. (Fortsetzung folgte möglich ist, einen zusätzlichen Personenverkehr in der Osterzeit durchzufÄhren. Es muß daher von jedem verlangt werden, daß er alle vermeidbaren Reisen gerade in den Tagen unterlaßt, in denen ersah« ’ I runasgemäß die Reichsbahn besonders stark belastet " ist. Abgesehen von se-hr wenigen Fällen, in denen geschlossene Arbeiterurlaubstransporte von und nach dem Ausland durchgeführt werden, find daher in der Zeit vom LI. bis 28. April keine Urlaubsreisen oder Familienheimfahrten anzutreten oder zu beenden. Arbeiter, Angestellte und Betriebsführer, legt also Urlaub und Familienheimsahrten so, daß nicht gerade Reisen in der Osterzeit notwendig werden! Haltet die Reichsbahn an diesen Tagen für wichtigste Kriegs- und lebensnotwendige Transporte frei und helft auf diese Weise, den Einsatz der Deutschen Reichsbahn zugunsten des totalen Krieges zu er« Herr Doktor!" „Dann habe ich mich wohl verhört. Virgin, was i Er faltet feine Karte zusammen, angelt sich vom Tisch eine Zigarette. Pesam-Billy gibt ihm. Feuer. „Ja, mit den Negern, das ist so eine Sache. Ein paar haben wir gesunden, aber tot — Malaria tropica." Plötzlich entdeckt Bob auf dem Boden seine Strumpfe, die er vergessen hat anHuziehen. Die Schuhe sind bereits zugeschnürt. Mit einem resignierenden Achselzucken wirft er Pesam-Billy die Socken zu und fährt dann fort: „Diese Idioten! Statt daß sic sich helfen lassen, schießen sie auf uns oder reißen aus, wenn sie allein sind, so wie heute morgen — und kaum war der Kerl verschwunden, da fing auch prompt die verfluchte Trommelei an!" Virginia stenographiert den Bericht mit. „Bitte nicht so schnell. Ich habe jetzt ,als der Reger flob‘ — was? Wieso »Negerflcch? Aber Bob, ,fW klein geschrieben. Als der Reger flofy setzten wieder die Trommeln ein. So, bitte weiter — nein, das schreibe ich nicht!" Lewis knöpft sich das Buschhemd am Halse zu, er ist fertig. Energisch entgegnet er: „Doch, doch, Virginia — schreiben Sie ruhig: Dr. Lewis steht auf dem Standpunkt, es ist Unfmn, die Dschungel- station weiter aufrechtzuerhalten, da es vollkommen aussichtslos erscheint, Verbindung mit den Regern aufzunehmen. Punkt — Schluß — aus! Ist das Wundertier eigentlich schon angekommen? Ra, euer Dr. Dos Passos. Ah, erst mit dem nächsten Dampfer, na schön — und sonst? Sehnsucht nach mir, Virgin?" Virginia schiebt den Stenogrammblock fort, lehnt sich zurück und sagt ernst: „Dazu habe ich leider keine Zeit. Bob, bei uns sieht es trostlos aus. Wir kommen überhaupt nicht mehr zum Schlafen, be- fonders feit Scdgewick hier liegt — was? Rein, der hat eine Hatur wie ein Pferd, ja. ein ebensolches Gemüt auch. Ach Bob. wir hoffen doch alle, daß ihr noch etwas erreicht, denn sonst —' Virginias Augen sind grpß und traurig. Sie denkt einem guten Wort oder einer launigen Bemerkung, so kann es geschehen, daß der eben noch wütende Mann plötzlich die Welt mit schmunzelnder Miene betrachtet. Was wesentlich dazu beiträgt, die Atmosphäre um ihn her erfreulich zu verwandeln. Ein gutes Wort kann spaßig ober ernst, es kann nachdrücklich oder mit heiterer Gelassenheit gesprochen werden, wichtig ist nur. daß es der jeweiligen Situation entspricht und klärend wirkt. Wir erleben solche Situationen täglich, in dem lebhaften Getriebe des unermüdlichen Einsatzes ergeben sie habilitierte er sich ebenda. Seine Berufung nach Greifswald erfolgte 1931. Prof. Dr. Walter Schering ist zum o. Professor für Soziologie an der Universität Berlin ernannt worden. Sche- SÄM Sfi & in 51 «,CTÄnÄi)Tfo™ tSTSTiiTSSt WÄÄt Ä» IftfcXrW inj? Charakterologie übertragen. Von feinen Werken nennen mir: „Die Kriegsphilosophie von Clausewitz", „Wehrphilosophie" und „Geist und Tat. — Der a. o. Prof. Dr med. Rudolf Tb) au er in Frankfurt ist an die Medizinische Akademie Danzig auf den Lehrstuhl für Physiologie berufen worden. Thauer wurde 1906 in Frankfurt geboren. Er habilitierte sich dort 1936 und erhielt 1940 eine Professur am Institut für animalische Physiologie übertragen. — Dipl.-Jng. Foppe Locher in Danzig ist beauftragt worden, in der Fakultät für Bauwesen der T. H. Danzig das Lehrgebiet Baustoffkunde. Baukosten- und Bauwirtschaftslehre in Vor- lefungen und Hebungen zu vertreten. ds»< ■ L? in V fi ßcn befindet,^tzotte am Schlüsse des Geschäftsjahres 1942/43 insgesamt 657 Bände als Bestand zu vor zeichnen. Davon sind 300 unterhaltenden und 202 belehrenden Inhalts, während 55 Jugendbücher find Die Bücherei wurde im verflossenen Gefchästsjahr von 139 Lesern benutzt, von denen 63 Erwachsene. 8 Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren und 68 Schüler (38 Knaben und 30 Mädchen) waren Die Gesamtzahl der Entleihungen belief sieb- auf 699 Bande, und zwar 397 unterhaltenden und 203 belehrenden Inhalts ferner 99 Jugendbücher. Von den ausgegebenen Büchern wurden 294 von Er wachsenen und 405 von Jugendlichen entliehen. Die Stadt Gießen unterstützt die Bücherei mit einer Beihilfe von JOO RM., on Lese-geldern aingen im verstossenen Geschäftsjahr rund 41 !nM. ein 19 Bände wurden im Verlaufe des Geschäftsjahres angeschafft. Die Bücherei ist im weiten Schulhaus untergebracht und an jedem Samstag zwischen 12 und 13 Uhr geöffnet. Das letzte noch lebenbc Pferd aus dem ersten ®eltfrleg, das Den Ehrenschild „Kriegskamerad" trägt, vielleicht das einzige in der näheren und weiteren Umgebung, befindet sich im Vorort Klein Linden und gehört dem Metzger unb Landwirt Karl Hinterlang in der Wetzlarer Straße. Es mochte den Feldzug hn Westen oei einer Fuhrpark tolonne mit, die einst aus Darmstadt ausgerücki war; ss wurde von seinem Besitzer bei einer Der fteigerung in Gießen im Januar 1919 käuflich erworben. Das Tier ist trotz feiner 30 Arbeitsjahre sei. Während er in dieser komischen Vermummung zum Bungalow läuft, beginnt er sich abzutrocknen. Hallo, Virginia", ruft Lewis freudig m die Sprechmuschel. „Hier ist Bob. Wie gehfs? Was? Oh Verzeihung — amtlich — bann fangen mir noch einmal von vorne an. Also!" Seine Stimme wird übertrieben sachlich. „Hallo. Dr. Larsen! Hier spricht Dr. Lewis, Leiter der Dschungelstation des Hygiene- Departements Puntamarra. Wie geht es Ihnen? Er holt sich mit der freien Hand einen Feldstuhl, jetzt sich rittlings darauf. „Danke, Herr Doktor, und Ihnen?" sagt Virginia Larsens tiefe, weiche Stimme am anderen Ende der Leitung. „Rah? Ach, ba habe ich Sie alfo^gestört, wie? Danke. - leichtem! Tagung der NGKOV in (Sieben. Am Sonntag hatte bie Kameradschaft Gießen ber RS.-Kriegsopferverforguny ihre Abtellungs- und Unterabteilungsführer, sowie die Betreuerinnen zu einer Arbeitstagung in die Gaststätte „Bayerischer Hof" eingeladen. Der k. Kameradschaftsführer Gravelius gedachte eingangs der Kameraden von Stalingrad und der Gefallenen. Rach Erledig Vom Schicksal verweht Roman von Holla Outkelch 8. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Die Station des Hygiene-Departements liegt auf einer Lichtung. Mangobäume werfen ihre Schot- ten auf das ziegelrot gestrichene Bungalow, dessen einziger Raum Bob Lewis und seinem Kollegen als Behandlungs- und Wohnzimmer dient. Z Feldbetten mit Moskitonetzen, ein wackeliger Etz- tisch, Feldstühle und ein über Kisten gelegtes Brett, bas Mikroskope und Reagenzgläser tragt, sind das ganze Mobiler. „ „ »»ix Aus einem Benzin-Kanister steh em alter Feld- telephonapparot. ber jetzt mehrmals hintereinander in kurzen Abständen schE- Pesom-Blly' dab schwarze Faktotum der Station, stürzt Here n, nimmt den Hörer ab. „Si? 2ch stm hier si ch — a'e? Sisi, Mr. Lewis sein schon da, ich ihn holen. dr rennt um das Bungalow ^"man den kleinen Wohnzellen des Hilfspersonals vorbei ^zu den kleinen Regentonnen, die an der Ruckte des Hauses stehen und in denen die Aerzte ihr Bob nehmen. „Mr. Lewis — Mr. Lewis! Aus einer ber Tonnen taucht Bobs Kopf auf, über unb über mit Seifenschaum bedeckt. Der h ter der Tonne postierte schwarze Diener halt dies für eine Aufforderllna unb gießt Hm dm Re fernes Eimers über Haar und Gesicht. „Was qi d^nn?" prüftet Lewis halb erstickt. oflrun „Mr. Lewis kommen ganz chnell, Miß Larlen sitzen wieder in kleine Kasten, ruft Pes y ^o^mirft seine Seife in die andere Tonne, aus der jetzt der Kopf seines Kollegen neugierig taucht Mit den Anden stemmt slch Lew'-hoch und schwingt sich über den Rand Da er nur nut -m-r «adchose beneidet ist, nimmt er dem.Diener d Badelaken aus der chand, den Tropenhelm auf und schltipjt M -Kohp ch beitsplätze werben von ihm auf ihre ^undheitliche Eignung hin überprüft, und Unzulänglichkeiten, ins» besondere bei Frauenarbeit, in Verbindung mit der Sozialen Betriebsarbeiterin abgestellt. Die Maßnahme „Warmes Essen im Betrieb" errichtet und errichtete an geeigneten Plätzen in Groß und Kleinstädten handwerkliche Betriebsküchen. wobei stillgelegte Fleischereien teilweise mit den darin nicht mehr einsatzfähigen Handwerker- familien nutzbringend eingeschaltet werden. Um den Gedanken der gesunden eigenen Woh nung unb ber Werkswohnung bei Betriebssührern und Gefolgschaft hn Handwerk zu pflegen unb zu gegebener Zeit in die Tat umzuseken, ist die Einrichtung „sozialer Wohnungsbau' ebenfalls an- gelaufen. Sie wird entscheidend dazu beitragen, dem Handwerk eine betriebstreue Gefolgschaft zu er- halten. Als eine wichtiae Maßnahme sei noch das „Ueberbetriebliche Vorschlagswesen" erwähnt. In Zusammsnarboit mit ber in der Deutschen Arbeitv front durchaesührten Aktion „Betriebliches Vor schlagswesen werden die kleinen unb großen Ar beitsablaust unb Zettverbesserungen, Handgriffe und Einrichtungen gleichgelagerteu Betrieben vermittelt und für die schnellere und leichtere Fertigung wirksam gemacht. n In Vorbereitung ist das „Gemeinschaftliche Lohnbüro". Dadurch wird der Handwerksmeister, invbs« sondere im Hinblick auf die Einführung des Lei» stungslohnes auch im Handwerk, von den meiftenn von ihm selbst durchzuführenden Lohnberechnungen entlastet, so daß er sich mehr für seine gestaltende Arbeit einsetzen kann, und durch jederzeittge Vergleichsmöglichkeiten die Leistungsfähigkeit der Be triebe untereinander festgestellt unb ausgeglichen werden kann. Durch entsprechende Orgamsatiou werden die Ansprüche der Gesolgschaftsmitglieder auch bei Arbeitsplatzwechsel innerhalb ber ange schlossenen Betriebe bes Gaues aufrechterhalten Zur Durchführung von Maßnahmen, die über den Umfang und die Leistungskraft der frei ege- bunbenen Sozial-Gewerke hinausaehen. ist das Gau-Sozial-Gewerk, in dem sämtliche kretsgebun» denen Sozial-Gewerke des Gaues Hessen-Rassau ver einigt sind, gegründet worden. Cs ist nunmehr in allen Kreisen des Gaues möglich, nwdernste soziale Arbeit auch im Handwerk durchzuführen, wobei die soziale Selbstverantwortung keinem Betriebsführei abgenommen wird, und er feine Leistungen nach ber ftnanziellen Kraft nnb dem Umfang seines Be triebes selbst bestimmt. RSG Aus den im Jahre 1939 erstmalig im Deut- chen Reich (fegrünbeten drei Sozial-Gewerken in Frankfurt a. M., Darmstadt und Wiesbaden sind inzwischen i m Gau Hessen -Nassau 27 Sozialgewerke geworden. In diesen kreisgebun- >enen Einrichtungen sind bis jetzt rund 2000 Handwerksbetriebe mit über 6000 Gefolgschastsmitglie- bern zusammengefaßt. Das Ziel ist eine fortgesetzte Leistungssteigerung unb Betriebsverbesserung ber Handwerksbetriebe durch Einführuna von sozialen Maßnahmen, die der Erhaltung der Leistunasfteude unb Gesundheit ber im Handwerk Schaffenden dienen und von den einzelnen Handwerksbetrieben in- olge ihrer wirtschaftlichen Eigenart selbst nicht rurchgeführt werden können. So hat beispielsweise die Maßnahme „Zusätzliches Urlaub&gcib" dzw. „Wirtschaftskundliche Studien- reife" Tausenden im Handwerk Schaffenden wahrend des Krieges eine Erholungs- unb Urlaubszeit auch im Rahmen des Reichs- und Gau-Erholungs- wertes ermöglicht. Allein für diese Maßnahme sind bis heute über 50 000 RM. aufgewandt worden. Eine vielseitige Aufgabe hat weiter die Maß nähme „Ueberbetriebliche Betriebskasse". Aus ihr werden bei Erkrankungen, bei Eheschließungen, (Geburten, zur Anschaffung von Uniformen Jür ftinber ber Gefolgschaft bei Eintritt in die RS.-Juaend' Formätionen, bei Unglücksfällen, überhaupt dort, mo schnelle Hilfe notwendig ist, Zuschüsse gezahlt. Außerdem werden Gemeinschaftsveranstaltungen, wie 1. Mai, Volksbilbungswerk, Theaterring, Tee» und Vitaminaktion, Errichtung von Lehrlingsheimen mit ihrer Hilfe durchgeführt. Auch für sie wurden von den Sozial-Gewerken die notwendigen Mittel bereitgestellt. Der gepflegte „Betriebssport" ermöglicht auch den handwerklichen Betrieben durch Zurverfügunchtcl- lung von gemeinsamen Sportplätzen und Gerät sowie Sportlehrern die Durchführung des Betriebssportes. Die „Soziale Betriebsarbeiterin" tft kn chrer Tätigkeit aus den Sozialgewerken nicht mehr weg- zlldenken. Ihre Betreuungsarbeit trägt ebenso zur Leistungsfreude sowohl des Betriebsführers als auch des Gefolgfchaftsmitglicdes bei, da sie den schaffenden Menschen ihre kleinen und großen Sorgen soweit als irgend möglich abnimmt. Ein wesentlicher Beitrag zur Leiftungssteigenmg wird durch die Maßnahme „Gesundheitsdienst — Betriebsarzt" erreicht. Die im So^ialwerk zusammengeschlossenen Betriebssichrer und Gefolgschaften des Handwerks dieses Kreises merfoen dyrch den Betriebsarzt turnusmäßig untersucht. Auch die Ar- unerträglich. , Virginia beachtet ihn nickst. ,^allo, hallo? sie angstvoll ins Telephon. „Dr. Larsen, bitte, geben Sie mir die Unter lagen ..." Erst jetzt bemerkt Forster Virginias Erregung. „Was ist lop, was haben Sie denn?" „Herr Professor, die Verbindung zur Dschungel- ftation ist plötzlich obgebrod^en! Aufgeregt reicht sie .... ....... — Ich möchte gern Ihren heutigen Bericht ausnehmen. Ja, ich schreibe mit." Sie sitzt im Büro Professor Farsters. An der Wand hängt eine große Karte der Insel, auf der mit verschieben- farbigen Fähnchen die malariaverseuchten Gebiete abgesteckt sind. Eine ähnliche Karte in kleinem Format liegt vor ihr auf dem Schreibtisch. Virginias lange, schmale Hände halten Stenogrammblock unb Bleistift. Plastisch hebt der weiße Aerzbekittel die ein wenig überzüchtete Schönheit ihres Gesichtes, das von dem bis zur Schulter fallenden schwarzen Haar eingerahmt ist, hervor. Verhaltene Leidenschaft blickt aus den dunklen Augen, der ausdrucksstarke Mund kontrastiert mit der Blässe der Hand. Aufmerk- lamsam hört sie Bob Lewis Bericht zu. ' „Ja, leider gibt es heute nicht viel Neues!" sagt der Kollege. „Wir waren oben bei den Sümpfen auf der Nordseite vom Fluß. Eine ganze Kiste von Moskitos haben wir mitgebracht — alles Malariaträger. Ja, ba könnt Ähr auch die Fähnchen stecken, leider!" Pesam-Billy hat Bobs Kleider gebracht, unb der junge Arzt zieht sich, den Hörer am Ohr behaltend, an. Jetzt unterbricht er feine Toilette unb beugt sich über eine aus ber Jakett-Tafche ans Licht beförderte Karte der Insel. . Auch Virginia Larsen in Puntamarra ist in ihre Karte vertieft. „Das iit Plan-Quadrat 4c — ja? 4b auch, ja?! Dann ist also das ganze Sumpfaebiet verseucht" <5ie macht eia Kreuz auf die Karte. beAnebt «Mögend den Fernsprecher nach Luft- 1 angriffen* Darum führe Du dann k 6 i n < Privatgeapr&chel z UL' Ü 8$ «en wvt Töchtern findet. Die Zuneigung Sckstllers zu der M geistig anregenden Karoline wie zu der jchwär- imersichen Charlotte findet in ber verstandesmäßig Aufgebauten „Dreiheit" eine unheilschwangere Lö- jjung die von Schiller erst gesprengt wird, als er »on der ihm wohlgesonnenen, aber zur Klarheit sich von selbst: leicht passiert es mal, daß einem Drängenden Frau von Lengefeld auf das Unnatür« „ber Hut hochgeht", was weiter nicht schlimm ist. Iiche dieses Verhältnisses hingewiesen wird. Schiller Nur sollte der Einsichtige bann von dem Zauber- jolgt dem Ruf an die Universität Jena. Monate mittel des guten Wortes Gebrauch machen. Er wird Ipater kommt er nach Rudolstadt zurück unb fuhrt I sehr bald Gefallen daran finden und zu seiner mun Charlotte als seine Braut heim. Die Jnsze-1 eigenen Freude sehen, wieviel unni'tzen Aerger uierung Friedrichfranz Stampes hielt sich mit er damit aus der Welt schafft. H. W. Sch. einigen Zusammenraffungen an das Manuskript Max Dreyers, der den Geist jener Zeit und auch FeM0NMer-LerroraNgNff ihre seelischen Einwirkungen auf die Menschen jener Qllf das Rhem-Main-Gebiet. Tage beschworen hat. Max Wittenberger. I Eine fitaoierfonafc von Gerhard Frommel. ! Die einsätzige Fantasiesonate für Klavier von ^che Flieger dgs Rhein-Main-Gebiet an. Der Ter- Gerhard Frommei, welche ber als Vorkämpfer zeit rorangriff richtete sich ausschließlich gegen die Zivil- ^enössstchen Schattens bekannte Frankfurter Pianist beoölfetung, die 17 Tote und eine Anzahl Verletzte Dr. Georg Kuhlmann in einem Konzert des beklagen hat. Ver entstandene Sachschaden ist städtischen Kulturamtes Danftg mit hohem Können ^ichk bedeutend. .jur Aufsühning druchte zaubert den Hörern in im- D ©auleiler btfidjtlgle am Sonnlag verschiedene proDifalorttoer und aelegantlich zu sesterer thema. ^ um (kf, oon Maßnahmen, die üscher Substanz verdichteter Form und in An I neirnifm lehnung an das Thema der klassischen Sonate den ^r Behebung des verursachten Schadens getroffen -Reiz neuromantischer unb impressionistisch schillern^ wurden, zu überzeugen. iber Klangfeinheit hervor. Ein rasch bahineilendes ^ört btt tlNtzVLrktät (SiefiCIt. tarantellaartiges Presto bildet mit seiner Derben 1 Grundhaltung einen wohltuenden Gegensatz zu den Der a. o. Professor an der Umversitat Gießen weichen Konturen des getrageneren Teils des Wer Dr. Rudolf Gerber folgt vom Beginn des Soch' feg. Die klanggrüblerisch versonnene Komposition I mersemesters ab einem Ruf als Ordlnarius auf den machte auf die Hörer einen starten Eindruck. Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Universität Helmuth Sommerfeld. Göttingen. Professor Dr. Gerber, der aus Aäb Tft ahie ffitrWboM Berlin ?°!d!s"enUi»e1"R-ck^Köttaen wurde^E^in^Bonn beamieien und 1937 gum beamteten anßerordent. für öffentliches Recht. Kotigen wurde 190Z in <5onn |nrnnnnt 1938 ernannte ihn die geboten. Er studierte in Berlin, Marbur«, München ni,emi(, nemeinnühlfler Wissenschaften in Erfurt und.J.na und promenierte m. Jena 1924. WIzum°au-w8r«^N Mitglied. Keine llrlaubsreisen und Jamilien- gung bes Arbeitsplanes hielt ber Sozialreferent in der Reichsdienststelle unb Betreuungsobmann in ber Gaudienststelle Pg. Bösche einen Vortrag über Betreuungssragen. Für unsere verwundeten. Die NG.-Gemeinschast „Straft durch Freude" führte im Laufe der vergangenen Woche im Auftrage bes Oberkommandos der Wehrmacht unb in Zusammenarbeit mit dem Sonderreferat „Truppenbetreuung' im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda folgende Veranstaltungen durch: In einem Lazarett unterhielt ber Film „Verräter" die Ver^ rcunbeten in spannender Weise. — Die Musikgruvpe der Volksschule Gambach ließ iu zwei Lazaretten frohe Volksmusik unter Leitung ihres Dirigenten, Lehrer Lahm, erflingen. Die Schülerkapelle spielte mit Harmonikas, Gitarren, Flöten und Schlagzeug Märsche, Lieder und Tänze. Der reiche Beifall bekundete den Dank der Verwundeten für die frohen Stunden. — Im Auftrage ber Kreisbildstelle zeigte Lehrer Appelmann in zwei Lazaretten einen interessanten Film vom Norwegen-Feldzua. Ein zweiter Film brachte eine „Weltreise bes Panzerkreuzers .Emdeksi". Die Reise ging durch das Mittelmeer, Suezkanal bis nach Japan und zurück. Der unter- haltsame Film brachte Bilder aller besuchten An- legehäfen. — Zu den Vorstellungen der Wock>e batte bas Theater der Universitätsstadt Gießen die Verwundeten eingeladen. Ebenfalls waren in ber HI. — Bann 116 — Theaterringoorstellung „Fra Diavolo" Verwundete zu Gast. Zur Dichterlesung Joachim von der Goltz in der Aula waren von ber Kulturellen Vereinigung im Vörtrcvgsring Verwundete «ringe- laden worden «Siehen'Klein-Linden. Die Volks- unb Schülerbücherei bes Vororts Klein-Lmden, die sich jetzt im Besitz der Stadt Gte- MM' . I hon fr* I MrB bei ov t -etts I fs dm J 4. janr? mit ihnen in deutschfeindlichem Sinne'. Er Aus der Siadt Gießen, dieses Abhoren und Weiterverbreiten geradezu o r - r nanif»ert. Das Sondergericht nahm einen besonders schweren Fall im Sinne des § 2 der Rundunkverordnung an, der dafür die Todesstrafe umdroht. Es verurteilte ihn daher zum Tode. Die Todesstrafe ist bereits voll st reckt worden. pftn ” j durchschlagender Erfolg beschieden. Das „Drama um schiller", wie der nunmehr 80jährige Dichter jchch, ! Pein erst i... T ’ '--------- »ölboh iat, spielt in Rudolstadt im Hause ber Oberforst- e ilf., Meisterin von Lengefeld, in dem der bisher nirgends Önmtr andfsst gewordene Schiller einen Halt in den beiden Mg. It e* ° ge° sieger 1. Halbroth, SRD., 10:01; 2. Ruhl, SRD., 3/116, Statt Karten. Ingrid 11.4.1943 02384 1107V ein Sieg übe* .JCohlenklau“ Gießen (Asterweg 25), April 1943. 02415 Donau-Melodien TW. 2.30,145,7.30; g6. 2.00, 4.30,7.30 BIT tn gefettete Auflaufform abwechselnd in gesüßter Mild» geweichtes altes Weißbrot und einen nach Gebrauchs* anweisung gekochten Mort* damin-Pudding einschichten. Etwas Semmelbrösel und Zucker überstreuen» 30 Minuten überbacken. Gebrauchte Klebepresse z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 02411 a.d. G.A. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schmidt bei dem schmerzlichen Verlust unseres lieben Entschlafenen sagen wir unseren herzlichsten Dank. Elisabeth Schmidt verw. Heppert, geb. Walther nebst allen Angehörigen. Eisenhüttenwerk in Hessen-Nassau mit ca. 1500 Gefolgsleuten sucht W erksdiutzleiter der gleichzeitig auch als Lager- führer die Gemeinschaftsläger mit einigen hundert ausländischen Arbeitskräften betreuen soll. Bewerbungen unter 1185D an den Gießener Anzeiger erbeten. • Statt Karten. Wir dank< n hiermit allen recht herzlich fa.* die uns anläßlich unserer goldenen Hochzeit erwiesenen Glückwünsche und Blumenspenden. Johannes Dechert u. Frau Gießen, Günthersgraben 11. Als Leiter des Arbeitseinsal zbüros wird für ein in Hessen-Nassau gelegenes Eisenwerk mit etwa 1500 Gefolgsleuten erfahr. Persönlichkeit gesucht. Bewerbung unter 1184D an den Gieß Anz. tRfcSApte k-eystwUo# dwvcK öifunb SpjQASxDzn und gut nach obcfdlexs Das Ableben unserer lieben, treusorgenden Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Emil Dörr Wwe. Susanne, geb. Pfeiffer zeigen wir in Trauer an: Familie Wilhelm Dörr; Familie Adolf Dörr Familie Walter Dörr; Familie Robert Katz Familie Richard Bornemann; Familie Ernst Körber. Gießen (Großer Stein weg 12), 11. April 1943. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 14. April, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand nehmen zu wollen. 02493 2Zimmer m. kleiner Küche (geteilte Wohn.) in schöner Wohnlage gegen 3—5-Zimmer- Wohimng z. tausch, gesucht. Schr. Ang. unt. 02419 a.d.G.A. |Stellenangebote| Aeltere Dame für leichte Momell halbtäg. gesucht. Schr. Ang. unt. 02398 a.d.G.A. Unser drittes Kind, ein gesundes Sonntagsmädel, ist angekommen. Kann) Höver, geb. Buchinger Dr. med. Ernst Höver Oberarzt, z. Z. im Felde Gießen, Liebigstraße 31 z. Z. St. Josephs-Krankenhaus. __________________________02404/ Berufskleidung ist Burnus wert! 11037L noch recht gesund und leistet seinem Besitzer treue Dienste., Wir sammeln wieder Altpapier! NSG. Auch im Gau Hessen-Nassau findet gegenwärtig wieder eine Altpapiersammlung statt. Der Rohstoff Papier ist bekanntlich wegen seiner vielfältigen Verwendungsmöglichkeit besonders jetzt im Kriege von größter Wichtigkeit. Es ergeht daher nochmals der Appell an alle, jedes noch so kleine Quantum den Sammlern zur Verfügung zu stellen. In den Haushaltungen und kleingewerblichen Betrieben werden Hitler-Jugend, Jungvolk und BDM., in Industrie- und Gewerbebetrieben die DAF. und bei Behörden, staatlichen, Kreis- und Gemeindestellen Beauftragte des Amtes für Beamte sammeln. Es wird gebeten, für die Sammler möglichst nur unratfreies Altpapier bereitzuhaltep, d. h. das Papier darf nicht durch Blechbüchsen, Holzwolle, Fette, -Ode, Obst- und Gemüsereste, Asche oder vorherigen Gebrauch als Putzmittel verunreinigt sein. Gelesene glatte Zeitungen, Zeitschriften und Bücher sollen nach Möglichkeit von Pappe oder Packpapier trennt gehalten werden. Verdunkelungszeit: 13. April von 21.15 bis 5.59 Uhr. Aus der engere« Heimat. Landkreis Gießen. Drolitöoflrfoi weiß,braun.Fleck rechts am Kopf, entlaufen. Abzug, ob. Mitten. gegen Bel. Gießen. Wilhelmstr.821. Vor Ankauf wird gewarnt. [osios Tieferschüttert und unfaßbar schwer traf uns die Nachricht , daß mein innigst- geliebter, treusorgender Mann, der herzensgute Vater unseres Sohnes, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Ludwig Dedi Gefreiter in einer mot. technischen Abteilung Inhaber der Ostmedaille nie mehr zu uns zurückkehrt. Er starb den Heldentod nach schwerer Verwundung im 44. Lebensjahre. Fern von seinen Lieben ruht er auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefem Schmerz: Maria Doch, geb. Hahn, und Sohn Karlheinz nebst allen Angehörigen. Gießen, Alicenstraße 29. Heinrich Roth Ledertreibriemenfabrik Frankfurt am Main, Ludwigstraße 27 Fernsprecher 796 60 und 77430 Riemen-Reparaturen und Montagen Wir übernehmen jeden Posten Treibriemen usw. aus stillgelegtcn Betrieben zu den festgesetzten Preisen. * Heuchelheim, 10. April. Die ordentliche Generalversammlung des Kreditvereins Heuchelheim über das 80. Geschäftsjahr wurde mit dem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Mitglieder durch den Versammlungsleiter Jakob Rinn XXIX. eröffnet. Direktor Fr. Kreiling gab den Jahresbericht. Diesem ist zu entnehmen, daß der Kreditverein auch im Geschäftsjahr 1942 auf eine erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken kann. Kassenrechner F. Dolkmann erläuterte die Jahresrechnung und die Bilanz. Diese steht mit 4 019 862 RM. fest. Die Spareinlagen sind um 841 889 RM. auf 3 328 587 RM. angewachsen. Die Wertpapiere erreichen den Betrag von 1839 494 RM. An Spenden für das WHW. wurden 717 RM. gegeben. Die Einrichtung, daß den neugeborenen Kindern ein Sparbuch mit einem Grundbetrag gegeben wird, soll weiter durchgeführt werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit 130 599 RM. ab. Der Reingewinn stellt sich auf 13 243 RM. Die Mitgliederzahl ist gegenüber der im Vorjahr um 8 auf 497 gesunken. Jahresrechnung und Bilanz fanden die Genehmigung der Ver- 1 fammhing, die auch einstimmig Vorstand und Aufsichtsrat entlastete. Die Verwendung des Reingewinns geschieht nach dem Vorschlag des Vorstandes. Die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Jakob Rinn und W. Rehberg wurden wiedergewählt. Die Versammlung stimmte der Erhöhung der Passivkreditgrenze auf 6 Millionen RM. zu. Dolksbank Grünberg. rT Grünberg, 12. April. Die Dolksbank Grünberg — vormals Vorfchußverein — veröffentlicht soeben ihren Geschäftsbericht für das Jahr 1942, ihr 80. Geschäftsjahr. Die Entwicklung 10:04; 3. Scheldt, SRD., 10:05; 4. Seim, t™, 10:10; 5. Kampmann, SRD., 10:17; 6. Engel, und alle sonstigen Schönheitsfehler entfernt für imme( Frau B. Gul den,seit 35 Fr.W.Henkel Sprechstunden jeden Mittwoch: Bießln, Am Riegelpfad 32, S die 17 Uhr. 187d der Wehrmacht und des Reichsarbeitsdienstes. Selbstversorger der Gruppe C sind vielfach in der Lage, durch die Hausschlachtung ihren Fleischbedarf zum überwiegenden Teil aus selbstgemästeten Schweinen zu decken, während im Rahmen der Rationen der Zivilbevölkerung nur ein verhältnismäßig kleiner Anteil mit Schweinefleisch beliefert werden kann. Unter Beibehaltung der Vergünstigungen, die den Selbstversorgern der Gruppe C im Hinblick auf die Selbstmästung von Schweinen gewährt werden, ist es notwendig, im angemessenen Umfang einen Austausch von Schweinen oder Schweinefleisch gegen Schlachttiere oder Fleisch anderer Art durchzuführen. Die Landesernährungs- ämter werden deshalb weiterhin ermächtigt, bei der Genehmigung von Hausschlachtungen entsprechende Auflagen zu erteilen. Die Anordnung behandelt ferner die Anrechnungszeit für nichtlandwirtschaftliche Selbstversorger, die nur einmal jährlich schlachten. Die Anrechnungszeit beträgt längstens 40 Wochen. gen mehrere Stabbrandbomben ausge-- graben. Eine explodierte, wodurch ein Junge g e = tötet, einer schwer und einer leicht verletzt wurde. Nichtdetonierte Brandbomben, auch wenn sie noch so harmlos aussehen, dürfen nicht berührt oder ausgegraben werden. Es ist unverzüglich das nächste Polizeirevier zu benachrichtigen, das die Entfernung durch sachverständige Kräfte veranlaßt. G. A -Sport. NSKL.-KreiS- und Bannwaldlaufmeisterfchastenin Gießen Am Sonntag fanden die Bannwaldlaufmeister- schasten 1943 in Verbindung mit den Kreiswaldlaufmeisterschaften des NSRL. unter Leitung von Kreisfachwart für Leichtathletik Paul Lieb mit Start und Ziel Mtv.-Platz Gießen statt. Nach Eröffnung und Flaggenhissung wurde zuerst zu den Frühjahrsgeländeläufen der HJ.-Ein- heiten des Standortes Gießen gestartet. Diese Pflichtläufe der Einheiten betrugen je nach Altersklasse 3000, 2000 und 1000 Meter. Sie waren erfüllt, wenn innerhalb einer gewissen Zeitspanne diese Strecke durchlaufen wurde. Anschließend wurden die Leistungsläufe als Einzel- und Mannschaftsläufe durchgeführt. Hierbei entschied die bessere Zeit. Die Mannschaft bestand aus vier Teilnehmern einer Einheit oder Gemeinschaft, von denen die drei Zeitbesten gewertet .wurden. Die Jüngsten, die DJ^-Klasse, begann mit einem 1000-Meter-Lauf, dann folgten die HJ.-Klasse B mit 2000 Meter und die HJ.-Klasse A mit 3000= Meter-Lauf. Den Höhepunkt der Veranstaltung brachte der 5000-Meter-Lauf der allgemeinen Um eine bessere Allgemeinversorgung mit Schweinefleisch zu ermöglichen, hat der Reichsernährungsminister ergänzende Bestimmungen über die Hausschlachtung erlassen, die die Zuführung erhöhter Schweinefleischmengen zur gewerblichen Versorgung zum Ziele haben. Die Landesernäh- rungsämter werden ermächtigt, die Genehmigung zur Hausschlachtung von dem Nachweis abhängig zu machen oder mit der Auflage zu verbinden, daß in den letzten sechs Monaten eine angemessene Anzahl von Schlachtschweinen zur gewerblichen Versorgung abgegeben worden ist oder in den folgenden sechs Monaten abgegeben wird. Ferner wird eine Regelung für die Selbstversorger der Gruppe C getroffen, in der alle diejenigen Einrichtungen zusammengefaßt sind, die unter bestimmten Voraussetzungen die von ihnen gehaltenen Tiere zur Eigenversorgung schlachten oder verwenden dürfen. Hierzu gehören Krankenhäuser und Anstalten, Kantinen und Werkküchen, Arbeitslager und ähnliche Einrichtungen sowie Einheiten An alle berufstätigen,ganztagsbeschäftigten Frauen des Kreises Gietzen. Die Deutsche Arbeitsfront gibt bekannt, daß die grünen Einkaufs- ausweise nicht niehr ausgegeben werden, da durch den neuen Frauen- einsatz zu viel Anträge gestellt würden und damit keineswegs den Berufs- tätigen beim Einkauf gedient wäre. Es wird vielmehr in Kürze eine Aenderung der Verkaufszeiten der Einzechandelsgeschäfte geben, so daß den Berufstätigen in jeder Hinsicht Rechnung getragen wird. Vorläufig haben die ausgegebenen Ausweise noch ihre Gültigkeit, die Einziehung wird rechtzeitig bekanntgegeben. . 1191D __________Die Deutsche Arbeitsfront. — Stelle: Frauen. Danksagung. Für die uns erwiesene herzliche Anteilnahme an unserem schweren Verlust drirch den Heldentod meines innigstgeliebten Mannes, unseres liebevollen Vaters Gustav Reuter, Unteroffizier in ein. Gren.-Regt., sagen wir allen hiermit ünseren herzlichsten Dank. 02430 Luise Reuter und Angehörige, Bieflen-Wleseck. Korrespondentin (Korrespondent) mit gut. Auffassungsgabe, technischem Verständnis und möglichst etwas Exporterfahrung, von Maschinenfabrik in Wetzlar zum baldigen Eintritt gesucht. Schriftl. Angebote unter 875D an den Gießener Anzeiger erb. Hauptschriftleiter: Dr.Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreterbes Hauptschriftletters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Silber: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K.G. Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht. • Anzeigenleiter: Hans Beck. — Anzeigenpreisliste Nr. 6. Größerer Raum auch abgeteilt, zu ebener Erde gelegen, für Paviereinlagerung zu mieten gesucht. MMe llnioetWnnrerei Schulstraße 7. U98d Reue Bestimmungen für Hausschlachlungen Zm Interesse einer besseren Schweinefleischversorgung. Marinaden-Derteilung! Am Mittwoch, 14.April, und Donnerstag, 15. April, werden beliefert: von Fa Fisch haus Cuxhaven die Nr. 2461—3090 von Fa. A. Koch Nachf.......die Nr. 3501—4100 von Fa. Nordsee...........die Nr.10601-11900 Bitte Behälter mitbringen! ' Gesucht tiicht. Flickerin in oder außer d. Hause. [02405 Ködding, Posener Str. 9. Tausche neuen Wecker gegen Damen- Armbanduhr mit Aufzahlung. Schr. Ang. unt. 02410 a.d.G.A. BerufstätDame ließ a. Donnerstag, den 8.4.43, dunkelblauen Regenumhang in d. Personenzug Gießen - _ Marburg, Abfahrt Gießen 19.09, hängen. - Ehrlicher Finder wird gebet., denselben im (02413 Fundbüro der Reichsbahn gegen hohe Belohn. abzugeben. Alle Unkosten werdenvergütet. | Mietgesuche | Aelter.Ebevaar sucht 2-ZimmerwohßUBg mit Küche. Schr. Ang. unt. 02427 a.d.G.A. AelkereM oder Fräulein, für Haushalt,wo Hausfr. erkrankt ist, für sofort gesucht. - Schriftl. Ang.unt.H36O an 0. Gieß. Anz. Alleinstehende Frau evtl, mit Kind, zur Mithilfe im Haushalt gesucht. Schr. Ang. unt. 02399 a.d.G.A. Pensionäre, Rentner, Renteneinpfänger sowie sonstige für Wachdienst in den besetzten Westgebieten geeignete Männer dauernd gesucht. Ruhegehalt und Renten werden nicht angerechnet. Auskunft u. Einstellungs-Bedingungen [562v Wachdienst Niedersachsen Frankfurt am Main Kaiserstraße 18 Fernspr. 29214. war auch in diesem Jahre wieder günstig. Die Bi- lahzsumme stieg von 1 582 301,78 auf 2 048 1555,93 RM., der Umsatz erreichte beinahe die Höhe von 20 Millionen. Die Spareinlagen zeigten wiederum ein starkes Anwachsen, bei einem Zugang von rund 330 000 RM. erreichten sie den Stand von 1471925,55 RM. Unter Hinzurechnung der Guthaben in laufender Rechnung betragen die anvertrauten Gelder 1 807 204 RM. Infolge der weiteren' Einlageentwicklung und der geringen Nachfrage nach Krediten hat sich der Stand der Wertpapiere um rund 400 000 RM. auf 1 185 677,06 RM. erhöht. Die Gesamtausleihungen sind von 492 053,24 auf 406 596,73 RM. zurückgegangen. Pie flüssigen Mittel betragen 1 633 469,20 RM. und umfassen außer dem schon erwähnten Wertpapi'erdestand noch 40 707,62 RM. Kasse-, Postscheck- und Reichsbankguthaben, 8312,67 RM. Wechselbestand und 398 771,85 RM. Bankguthaben. Die Unkosten sind infolge höherer persönlicher und sachliäier Kosten, aber in erster Linie durch erhöhte Steuern um 3800 RM. höher als im Vorjahre. Der Reingewinn beträgt 5221,60 RM. Neben Zuweisungen an die Rücklagen ist die Verteilung einer Dividende von 5 v. H. vorgesehen. Der Bericht erwähnt noch das Ableben des langjährigen Vorstandsmitgliedes Gg. Stammler am 18.November 1942 und hebt hervor, daß der Name Stammler seit der Gründung durch drei Generationen mit der genossenschaftlichen Arbeit der Dolksbank (früher Vorschußverein) verbunden gewesen ist. Der Mitgliederstand belief sich bei einem Zugang von 8 und einem Abgang von 13 im Laufe des Jahres 1942 auf 429 am Jahresende. Hände weg von Sprengkörpern! Lpd. Frankfurt a. M., 12. April. Am Sonntag wurden im Stadtteil Seckbach von drei Jun- Wo Berufskleidung zu waschen ist, spart man Burnus heute für diese schwierigen Stücke auf Die Wirkstoffe in Burnus lösen den zähen Schmutz schon beim Einweichen, und ohne viele Mühe und langes Kochen* *) wird auch arg verschmutzte Berufskleidung sauber. Später wieder — Burnus für alle Wäschei 1-2 MM mit Küche oder Küchenbenutzung als Teilwohnung von jungem Ehepaar dringend zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 02412 a.d.G.A. FungesEhevaar sucht ab sofort oder später l-2-Zim.-Woliog. mit Küche oder möbliert Schriftl. Angeb. unter 02414 an den Gieß. Anz. Schön möbliert Zimmer od. Teilwolm., in der Nähe Kaiserallee oder ähnliche Lage, v. gut situiertem Beamten sofort zu mieten gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 02362 an 0. Gieß. Anz. lichtspiel-theateb Gloria-Palast, Seltersweg: Die große Nummer tiehtipieliaes, Bahnhofstraße: cand. med. sucht möbliertes Zimmer zu Semesterbeg. 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Einzelsieger: Kreis, meister 1943 Oberfw. Becker 15:34 Min. 2. Ober- aefr. Oltersdorf 16:01; 3. Flg. Schurr 16:20; 4. Flg. Oldenburg 16:22; 5. Gefr. Münzer 16:23; 6. Feldw. Lieb 16:33; 7. Flg. Matthe 16:39; 8. Flg. Möbert 16:41; 9. Flg. Hirschmann 16:58; 10. Flg. Schöner 16:59. Mannschaftssieger: 1. LSV. Gießen, 1. Komp., 48:52 Min. (Becker, Hirschmann, Schurr); 2. LSV. Gießen, 3. Komp., 49:35 Min. (Münzer, Lieb, Matthe); 3. LSV. Gießen, 4. Komp., 50:40 Min. (Oltersdorf, Kilian, Scharf); 4. LSV. Gießen, 2. Komp., 51:14 Min. (Oldenburg, Möbert, Bulla). HJ.-Klasse A (Strecke etwa 3000 Meter): Einzelsieger: Bannmeister Haas, 13/116, 11:08 Min.; 2. Storr, 6/116, 11:08,5 Min.; 3. Schütz, SRD., 11:16; 4. Heeg, SRD., 11:21; 5. Küthe, SRD., 11:35; 6. Hofmann, SRD, 11:43; 7. Gaßmann, Motgef., 12:04; 8. Kraft, Motgef., 12:05; 9. Jung, Motgef., 12:06; 10. Brück, Motgef., 12:10. Mannschaftssieger: SRD. 34:16 1. Sieger; Motgef. 36:15 2. Sieger. HJ.-Klasse B (Strecke etwa 2000 Meter): Einzel» Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichti- BgS] ger Teilnahme anläßlich des Heldentodes meines lieben Sohnes, Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen Alfred Bormuth, Uffz. in einem Gren-Regt., dankt herzlich Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Elise Bormuth, geb. Bücher Gießen, im April 1943. 02409 SRD., 10:21; 7. Deibel, 3/116, 10:23; 8. Vogel, SRD., 10:20; 9. Reinhardt, 3/116, 10:27; 10. Som- merkorn, 2/116, 10:30. Mannschaftssieger: 1. SRD. 30:10; 2. 3/116 31; 3. SRD., 2. Mannschaft, 31:04. DJ.-Klasse (Strecke etwa 1000 Meter): Einzel- sieger: 1. Vogel, 4/116, 4:50; 2. Neurath, SRD., 4:58; 3. Nau,SRD., 4:59; 4. Kaletsch, 1/116, 5; 4. Knecht, 1/116, 5; 6. Richter, 4/116, 5:09; 7. Beier, SRD., 5:10; 8. Bexhöst, 4/116, 5:11; 9. Schäfer, 2/116, 5:18; 10. von Foullon, 2/116, 5:20. Mannschaftssieger: 1. SRD. 15:07; 2. Fhl. 4/116 15:10. Rune Sportnotizen. Zwei Reichssieger gab es bei den Reichsprüfungskämpfen der Hitler-Jugend im Gerätturnen in Stuttgart. Richard Maier (Hochland) und Willi Maaßen (Düsseldorf) erzielten je 183,0 Punkte. Auf den zweiten Rang kam Wilczek (Düsseldorf) mit 181,0 Punkten vor Worlitsch (Pommern) und Rode (Düsseldorf) mit je 180,5 Punkten. 60 Turner standen im Wettbewerb. | Verkäufe | Simmentaler Rind 4 Monate alt, z. verkaufen. [02400 Daubringen, Kleine Gasse 4. RastAM z. verkauf. [02402 Buddestraße 9, vart, links. Verkaufe Hanomag- Personenwagen 4,1 Ltr., Baujahr 36, für Taxpreis v. 1350,- RM. Schr. Ang. unt. 1195Da.d.G.A. Biete neuen weißen tierö für RM. 179,-. Suche Chaiselongue oder Couch. Schr. Ang. unt. 02417 a.d.G.A. 1 Kinderhettchen mit Matratze für RM. 30,— zu verkaufen. [02397 Sandgasse 22. Biete 1 P. neue MMiA Gr.37,RM.15,-. Suche Kinder- Svortwagen. Schr. Ang. unt. 01898 a.d.G.A. Biete gut erhalt. Damen-Lack- Svangenschuhe, Gr. 38. - Suche Svort-Halb- schuhe, Gr. 38. Schr. Ang. unt. 02425 a.d. 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