Ser ALA-Imperialismus der Feind Europas Von Professor Dr. Friedrich Schünemann. ralismus wird noch verstärkt durch einen über- I Europa. Der politische Moralismus hat daher rna- Sturnotwendig tralität der schöpferisches zur europäischen Ordnung und Be- inter schlacht Siegreicher Abschluß der mit Mr noch arbeiten für den Sieg. jede wahre und vernünftige Neu- USA. verhindert und auch nichts Seegebiet vor Bone an. Drei Handelsschiffe durch Lufttorpedos und Zruch des K^Mes binqton Pos .W'r befinden Oer Geschm les wie der !' edeutet e i Zur gleichen einer der ersten rikanische Außenpo 3m verlauf der zur Verkürzung unserer Front durchgeführten Bewegungen wurde die Stadt Wjasma ebenfalls nach gründlicher Zerstörung aller kriegswichtigen Anlagen und nach vor Wochen erfolgtem Abtransport der Kriegsgeräte und Versorgungsgüter in der vergangenen Nacht kampflos geräumt. An den übrigen Abschnitten der Ostfront kam es bei anhaltendem Tauwetter nur zu sehen, so wird noch unmöglicher ihre Anwendung aqf Lebensrechte und Volksinteressen, auf lang- überlieferte Konflikte und Spannungen etwa in Während der Schwerpunkt des U-Boot-Einsatzes in den letzten Tagen hauptsächlich gegen die nordatlantischen Seeverbindungen der Gegner zwischen Nordamerika und dem englischen Mutterland gerichtet war, berichtet die Sondermeldung vom Freitagabend vor allem von Versenkungen im Nordmeer und im Mittelmeer. Auf den Nachschubstraßen für die Sowjets wurde im Eismeer ein rücklaufender G e - leitzug angegriffen, dessen Schiffe hauptsächlich Grllbenholz für die englische Bergbauindustrie geladen hatten, zum Teil aber auch nur mit Ballast fuhren. Unter den versenkten Schiffen befand sich ein völlig neues Liberty-Schiff von 7000 BRT. Größe, das kurz nach dem ersten Torpedotreffer voll Wasser lief und sank. Die starke Sicherung des Geleits beweist, wie sehr sich der Gegner gerade in diesem Seegebiet bedroht fühlt und wie notwendig er die Vollendung der Schiffe braucht. Unter Berücksichtigung der schlechten Sicht- und Wetterverhältnisse' und der zahlenmäßig großen Sicherungsstreitkräfte ist dieser Erfolg besonders hoch zu werten. Im M i t t e l m e e r wurde der gegnerische Kriegsmaterialnachschub für Nordafrika schwer getroffen. Die Transportdampfer waren vollbeladenmit Kriegsmaterial und wurden trotz ihrer ungewöhnlich starken Zerstörer-, Korvetten- und Luftsicherung — die Flugzeuge kreisten bis nach Einbruch der Dunkelheit über den Schiffen — unmittelbar unter der Küste vor dem Einlaufen in ihre Bestimmungshäfen von unseren Booten gefaßt und versenkt. Neben dem an allen Fronten dringend benötigten Kriegsmaterial und Tausenden von Tonnen lebensnotwendigem Nachschub ist auch in wenigen Tagen ein wesentlicher Teil des monatlichen Schiffsneubaues vernichtet worden. hitzten Nationalismus, der sich nur zu gern anmaßt, sich selb st zum Maß aller Welt-- politik zu machen und über alle anderen, mit Vorliebe die Europäer, zu Gericht zu sitzen. Läßt Britische Flugzeuge griffen in der Nacht zum 12. März südwestdeutsches Gebiet an und warfen Spreng- und Brandbomben vor allem auf die Stadt Stuttgart. Die Bevölkerung hatte Verluste. 3n Wohnvierteln, an öffentlichen Gebäuden und an mehreren Krankenhäusern entstanden größere Schaden. 3äger und Flakartillerie schossen elf der angreifenden Bomber ab. Die südenglifche Hafenstadt H a st i n gs wurde am gestrigen läge von schnellen deutschen Kampfflugzeugen überraschend im Tiefflug angegriffen. Erhebliche Zerstörungen wurden beim Abflug beobachtet. Das Oberkommando der Wehrmacht konnte am Freitagabend bekanntgeben, daß unsere U-Boote wiederum elf große Schiffe mit 75 000 BRT. aus der Nachschub flotte für Nordafrika, für die Sowjetunion und England versenkt haben. Vier weitere Dampfer wurden torpediert. Damit belaufen sich die in den drei Sondermeldungen an drei auf-^ einanderfolgenden Tagen bekanntgegebenen Versenkungserfolge unserer Unterseeboote auf 47 Schiffe mit 282 000 BRT. Es muß immer wieder betont werden, daß unsere Unterseeboote ihre großen Erfolge im Mittelmeer und im Atlantik in seiner ganzen Ausdehnung sowie in den angrenzenden Gewässern des Indischen Ozeans trotz der fast überall noch herrschenden ungünstigen Witterung erzielt haben. Es ist begreiflich, daß die häufigen Meldungen über große Crmlge unserer U-Boote im feindlichen Ausland allmählich eine heftige Nervosität Hervorrufen, denn man weiß dort nur zu genau, daß die Schlacht auf den Meeren von entscheidender Bedeutung für das Schicksal des Krieges ist. Haben doch namhafte Staatsmänner der Gegenseite immer wieder zugegeben, daß die angelsächsisch-bolschewistische Koalition den Sieg über die Achsenmächte nie erringen kann, wenn sie nicht der U-Boot^Gefahr Herr wird. Davon ist sie aber augenblicklich weiter entfernt denn je, und mit der zunehmenden Besserung des Wetters werden unsere Unterseeboote weit«e Erfolge im Kampfe gegen die feindliche Transport- und Versorgungsschiffahrt heimtragen. DreiGondernieldungen:282v0vBRT Weitere <§i folge der deutschen U-Boote. - In den letzten 24 Stunden erneut 75000 BAT versenkt. FnAngriffundAbwehr. Als die deutschen 'Truppen Mitte Februar die Stadt Charkow nach Rückführung allen Kriegsmaterials und planmäßiger Zerstörung der militärischen Anlagen geräumt hatten, glaubte die sowjetische Heeresleitung, nun endlich den Schlüssel zur Vernichtung der deutschen Südfront in der Tasche zu haben, und auch in London und Wa- hington sah man damals bereits den sowjetischen Bundesgenossen am Ziel seiner Wünsche, dem Durchbruch nach der Westukraine und Bessarabien, der die ganze deutsche Ostfront aufrollen sollte. Es kam die Zeit lebhafter Erörterungen der politischen Ab- ichten des Kreml nach dem anscheinend schon sicheren Siege der sowjetischen Waffen. Das durch die militärischen Erfolge zwischen Wolga und Donez erheblich gestärkte Selbstgefühl der Sowjets erlaubte jedoch gar keine Diskussion der sowjetischen Kriegsziele. Es war für den Kreml selbstverständlich, daß ihm als Preis für seine Hilfe Finnland, die baltischen Staaten, Ostpolen und Bessarabien erneut aus- geliefert und darüber hinaus der Roten Armee der Weg nach Mitteleuropa freigegeben werde. In Washington blieb man gänzlich unberührt von der Anmaßung des sowjetischen Bundesgenossen, man war uninteressiert an dem Schicksal, das dem europäischen Kontinent zu drohen schien. Und England zeigte seine völlige Machllosigkeit, den sowjetischen Ansprüchen entgegenzutreten. Man wußte für die kleinen osteuropäischen Völker keinen anderen Rat, als sich mit den Sowjets gut zu stellen, England und Amerika könnten und wollten jedenfalls nichts für sie tun. Selbst die polnischen Emigranten in London, die auf die englische Garantie pochten und Zusicherungen forderten, daß man sie gegen die Begehrlichkeit des sowjetischen Imperialismus schützen werde, wurden zum Schweigen gebracht. Man bedeutete ihnen, daß England nicht daran denke, sich ihretwegen mit den Sowjets zu Überwerfen. In London kannte man nur eine Sorge, den Kreml bei Laune zu halten. Jedes Stirnrunzeln Stalins wegen der ungenügenden Materiallieferungen oder der Untätigkeit der Bundesgenossen in Nordafrika wurde von Parlament und Presse in England ängstlich aufgegriffen und unter der geschickten Regie der Londoner Sowjetbotschaft zu drängenden Aktionen gegen die eigene Regierung ausg'emünzt. Nicht sehr viel anders war es in Washington. England und die Vereinigten Staaten erschienen nur noch als Hilfsvölker des Bolschewismus, die den durch ihr Bündnis mit Moskau begangenen Verrat an der Mission des Abendlandes durch die Preisgabe des europäischen Kontinents zu vollenden jederzeit bereit waren. Niemals hat es sich deutlicher erwiesen als in diesen Wochen, daß das Schicksal Europas einzig und allein in die Hand des deutschen Ostheeres gelegt war. Riesengroß erhob sich vor der europäischen Dölkerfamilie die furchtbare Gefahr der Ueberflutung durch die vertierten Horden der östlichen Steppe. Allein von der Standhaftigkeit der Ostfront hing es ab, ob die europäischen Staaten zu Satrapenreichen des roten Kreml werden sollten, ob die Wiege abendländischer Kultur von dem bolschewistischen Moloch verschlun- r'rie'bung beitragen können: er hat im Gegenteil störend, ja verheerend auf den Frieden Europas gewirkt. Im Zusammenhang mit jeder nordamerikanischen Realpolitik dient seit langem die Moral als Phrase und Ideoloaie zur Selbstbeschönigung des brutalen selbstinteresses, zur Selbstrechtfertigung vor dem eigenen Volk und der Weltöffentlichkeit, eben als bloße Tarnung. So hat sich die Monroe- Doktrin immer mehr als leere Fassade erwiesen, jie hat sich als allgemeingültige Doktrin aufgeführt, Zber tatsächlich als einfache Jnteressenforde- rung hsrausgestellt, die nach Bedarf mit immer I neuem Inhalt gefüllt worden ist. Weshalb der deutsche Völkerrechtler Friedrich Berber den Europäern von heute mit Recht den dringenden Vor- chlag macht, endgültig den „Mythos der Monroe- Äoktrin zu entthronen". Ebenso hat sich der Panamerikanismus Franklin D. Roosevelts mit einer zu oft betonten interamerikanischen „S o l i - varität" und „westlichen Hemisphären- Demokratie" als ein einfacher diplomatischer Bluff herausgestellt, der von den Tat- 1 achen der ibero-amerikanischen Geschichte vielfach belegt werden kann. Nach zehn Jahren seiner »Politik des guten Nachbarn" ist von allen Gliedern 3er Panamerikanischen Union nur noch eins nachgeblieben, das es noch wagt, eine eigene Neutrali- :ätsvolitik zu treiben. Aber auch Argentinien als unabhängiger Staat Südamerikas steht unter siän- Hig zunehmendem Druck der beiden angelsächsischen Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung. Mehrere feindliche panzervorstöhe gegen die deulsch-italienische Stellung in T u n e f i c n wurden abgeroufen. Die Luftwaffe griff im einen feindlichen Geleitzug und ein Zerstörer wurden Bomben schwer beschädigt. Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis8' ,Ulir desVormittags Anzeigen-Preiie: Anzeigenteil 7 Nvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachläße: Wiederholung MalstaffeU AbschlüneAtengenstanelS Vlabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°»mehr Der WeKrmachtbencht. DNV. Aus dem Führerhauptquartier. 12. Marz. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nach dem siegreichen Abschluß der Winterschlacht zwischen D n j e p r und Donez. der die hoff- nungen der Bolschewisten auf eine Wiedergewinnung der Ukraine zunichte machte, setzten unsere Truppen ihre Angriffe in Richtung auf Charkow fort. Panzer- und Grenadierverbände des Heeres und der Waffen-^ durchbrachen vor der Stadt die tiefgestaffelte feindliche Schuhstellung und drangen von mehreren Seiten in die Stadt ein. heftige Straßenkämpfe dauern noch an. Nördlich und nordwestlich der Stadt warfen unsere Divisionen den Feind nach Osten zurück. 3m Nachstößen wurden zurückflutende feindliche Kolon- nen aufgerieben. Starke Verbände der Luftwaffe griffen zusammen mit ungarischen und slowakischen Fliegerkräften in unermüdlichem Einsatz in die Lcdkämpfe ein. Infolge der in den letzten Wochen erlittenen schweren Verluste tteßen die Angriffe der Sowjets im Kampfabschnitt von Orel merklich nach. Vereinzelte schwächere Angriffe scheiterten. Zum sofortigen Gegenstoß avgesehte eigene Verbände vernichteten gestern zwei weitere Sowjetregimenter. zwischen Dnjepr und Donez. Gutes For schreiten des Angriffes auf Charkow. - Von mehreren Seiten in die Stadt eingedrungen. - Wjasma planmäßig und kampflos geräumt. leine Zukunft." _ Die Gesinnung, die aus diesen Press ebekenntmisen spricht, steckt noch heute in allem, was der Imperialismus plant und fertigbnngt. Auch aue ^Dmacherifchen Instinkte, dis einst gegen Spanien 3n der vergangenen Nacht führten schwere Kampfverbände gegen Stadt und Hafen N e w - E a st l e an der britischen Ostküsie einen starken Angriff durch. Ein Verband schneller Kampfflugzeuge stürzte sich in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages auf London, jagte im Tiefflug aus allen Bordwaffen feuernd über das Stadtgebiet und kehrte nach Abwurf zahlreicher schwerer Sprengbombe« ohne Verluste zurück. Wie durch Sondermeldung bekannlgegeben, haben unsere Unterseeboote in den letzten 24 Stunden aus dem Mittelmeer, dem Nordmeer und dem Atlantik erneut hervorragende Erfolge gemeldet. Elf große Schiffe mit 75 000 BRT. aus der Nachschubflotte für Nordafrika. Sowjetrußland und England beendeten ihre Fahrt auf dem Grunde des Meeres. Vier weitere Dampfer wurden torpediert. Damit belaufen sich die in drei Sondermeldungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen bekanntgegebenen Versenkunaserfolge unserer Unterseeboote auf 47 Schiffe mit 282 000 BRT. Der Blitzangriff deutscher Kampfflugzeuge auf London. Berlin, 12. März. (DNB.) Am Freitagmorgen kurz nach 8 Uhr führten schnelle deutsche Kampftlug- zeuge einen Blitzangriff gegen London durch. Im Tiefflug stießen unsere Flieger gegen die britische Hauptstadt vor, die durch zahlreiche Sperrballone gesichert war. Die feindliche Abwehr wurde v o W i g überrascht. Nach den Bombenwürfen stürzten nan^e Häuserreihen in sich zusammen. Drei große Gasbehälter gerieten m Brand. Bei dem Angriff der schnellen Kampfstaffeln, der am hellichten Tage stattfand, kamen unsere Geleitjäger weder über London noch über dem südenglischen Gebiet in Berührung mit feindlichen Jagdfliegern. Sie griffen deshalb noch Berke h r s a n l a g e n an der Themse-Mündung an und trafen Eisenbahnzüge und andere Ziele an der Ostküste. Nach einer Darstellung des Neuterburos fwgen deutsche Bomber in Dachhöhe über die Stadt und warfen in einer Anzahl von Bezirken Bomben ab. Zahlreiche Personen wurden getötet. Auch in Wohnvierteln fielen Bomben, während die Bordwaffen der deutschen Flugzeuge ununterbrochen feuerten. Dann wandten sich die Angreifer gegen die Bahnhofsanlagen, warfen auch hier Bomben und beschossen den Eingang, so daß die Menschen, die auf dem Wege zur Arbeit waren, sich auf den Boden warfen. Daraufhin flogen die Flugzeuge über d i e Geschäftsviertel und luden über zahlreichen Läden ihre Bombenlast cch. Auch hier entstanden große Schäden. mächttg hervorgelockt wurden, sind geblieben. Großwirtschaft, Geldtrust und Expansion sind gleichbedeutend geworden. Wenn mehr Macht zwangsläufig zu mehr Handelsumsatz führte, dann mußte auch wieder der größere Wirtschaftsumfang weitere Macht erbringen, ja erzwingen. Der Wirtschaftsgötze Prosperity mußte sich demzufolge zum Riesen auswachsen, vor dessen Atem alle großen und kleinen Nation alwirt schäften zum Erliegen kommen. So wurden die USA. aus ihrem eigenen erfolgsicheren Ex- panlsionismus heraus zum Imperialismus geführt. Die wirtschaftliche Richtung dieses Imperialismus, der eigentliche Dollarimperialismus, hat endlich, von den Amerikanern entsprechend gefördert, den Eindruck in der Union und in der Welt hervorgebracht, als ob die Großmachtpolitik der Pankees mit weniger Gewalt und Blutvergießen arbeite als beispielsweise die britische. Die Dollar- diplomatie ist erschütternd genug angefüllt mit militärischen Gewalttaten der US.-Marinetruppen, der Polizisten von Wallstreet. Darüber hinaus hat diese echt amerikanische Finanzpolitik bewiesen, daß Wirtschaftsdruck ebenso brutal wirken kann wie Kanonenbootspolitik oder Luftbomben. Gerade die getarnte wirtschaftliche Kriegführung hat sämtliche Möglichkeiten eines aggressiven, völlig seelenlosen und ausbeuterischen Hochkapitalismus verraten von Boykott und Blockade bis zur politischen Anleihe mit ihren Versklavungsparagraphen, und alles wirkt auf Volkswirtschaft und Allgemeinwohl des betroffenen Staates kaum weniger zerstörend als offener, „blutiger" Krieg. Für das Sterben eines Volkes ist es ziemlich gleichgültig, ob das durch das rasche Schwert oder die feibene Schnur der allmählichen, aber sicheren wirtschaftlichen Erdrosselung geschieht. Gerade gegenüber solchem Wirtschaftskrieg, dessen Methoden immer feiner und umfassender geworden sind, ist ohne Uebertreibung festzustellen, daß der Imperialismus der Jahrhundertwende heute weit in den Schatten gestellt ist. Ungemessene Ausdehnungslust von Dollarinteressen und Wirtschaftsmonopolen, Goldtaumel und eine ungezügelte Machtgier streben nicht mehr nach dem Weltreich, sondern nach der Weltherrschaft schlechthin, und zwar ebenso militärisch wie wirtschaftlich, politisch und' ideologisch-kulturell. Absoluter als Roosevelts Imperialismus kann kein Imperialismus gedacht werden. Daß der USA.-Imperialismus nach seinen Hintergründen, Tendenzen und Mitteln die g e f ä h r - lich ste Bedrohung eines sich bildenden neuen Europas darstellt, dürste nach all dem Erkannten klar geworden sein. Jene universalistische Macht- und Ausdehnungspolitik kann und will mit Lebensräumen von Völkern nicht rechnen; sie ist der Erzfeind eines jeden Nationalismus und Sozialismus. Sie kennt keine völkischen Notwendigkeiten und vermag sie nicht anzuerkennen oder gar zu achten. Aber im neuen Europa entstehen Macht und <^jn= sluß im Grade der Lebenskraft, der Arbeitsleistung und Gesamtkultur eines Volkes. Hier wird an einem neuen Weltalter der Verantwortung gearbeitet, in der keine Weltmacht Jnteressenpolitik betreiben darf, ohne die Lebensrechte anderer Völker und Staaten zu wahren. solche Schwarz-Weiß-Philosophie schon Leben und menschliche Handlungsweise in schiefer Perspektive 193. Zahl gang ttr. 6t Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener »vamilienblättet Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich . . RM.1.80 Zustellgebühr.. „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gemalt Kerns^rechanscbluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postcheck 11686 Arants. M. vrühlsche UniversitatsdnlckereiU. Lange General-Anzeiger für Oberhefsen Sietzen,^Lchulftratze 1-4 Die Vereinigten Staaten von Nordamerika, die ich gern als das politisch fortgeschrittenste Land der Welt brüsten und sich mit ihrer Außenpolitik für weiser als ganz Europa halten, haben in Wirk- ichkeit eine überaus geringe Beoölkerungsminder- )eit mit Sinn für außenpolitische Tatsachen und Insbesondere europäische Zusammenhänge. Aber überwältigend groß ist demgegenüber eine altangestammte und populäre Gewohnheit, Fragen der Weltpolitik moralisch zu betrachten. Dieser Mo- Mächte. Europa gegenüber hat sich der Pankee als ein recht fataler „Nachbar" benommen, dessen Einmischung heute wie gestern in zwei Weltkriegen mit reurem europäischen Blut bezahlt werden muß- sie i)at unserm Kontinent Verhetzung gegen die besten gegenseitigen Interessen und Not aller Art eingetragen. Ein Versailles von 1919 sollte aber in Mittel- und Südeuropa den Wahn eines wohlwollenden und friedenfordernden US.-Amerikas endgültig zerstört haben. Jedenfalls gewinnt heute das Wort ! tes französischen Gesandten Adet vom Jahre 1796 I eine erschütternd neue Bedeutung: „Em Amerikaner ist der geborene Feind aller europäischen Völke r." , Die amerikanische Geschichte, die sich grundanders als die demokartische Theorie mit ihrer sentimentalen Abneigung gegen Eroberung, „Militarismus" und Krieg entwickelt bat, war nur eine einzige Expansion auf Kosten von Indianern, Franzosen, Holländern, Spaniern und Merikanern. Die Aus- I tehnung auf dem nordamerikanischen Kontinent war wie von selbst geschehen, ebenso unaufhaltsam rme i Iinstinktsicher, rücksichtslos und ohne jede moralische Behinderung. Die Besitznahme war derart erfolgreich vor sich gegangen, daß sich bei Millionen von Amerikanern der Glaube an einen von der Vor- ehung diktierten Erfolgs- und Glücksweg einstellte, an ..manifest destinv“. Dieser Glaube war in den 1840er Jahren zur Geltung gekommen anläßlich der Eroberung von Texas und des Raubkrieges gegen Meriko (1846), der den Vankees unter anderem Kalifornien verschaffte. Diese Ideologie von „mani- fest destiny“ gelanote dann in den 1890er Jahren zu neuer Kraft und Gestaltung. . Hier konnten die ersten berufsmäßigen J3mpe= I rinliften leicht und beguem anknüpfen. Das „Gesetz , ^cm anscheinend für die kontinentale Ausdehnung ter Union vom Schicksal Geltuna gegeben morden mar, sollte nun auch alle hochfliegenden Welten ch t s p l ä n e der USA. oder besser: ihrer^ kleinlichen imperiolistisch-n Fübrungsschicht ideologisch be- zründen. Aralos, aeschmeichelt überredet oder moralisch fanatifd) fnWen die Volk-molien solchem 9 Der neue Ausdehnungswille fand eine mächtige Stühe in der Presse', die nicht müde wurde von „frischen Welten zur Eroberung" zu reden und da- nif den alten angestammten Kolonial- und Piorner- jeift anzur-nen. So st"H^ einmal kurz vor Aus- - - - • nien 1898 m der .Wa- aufschlußreicher Absatz: einem sonderbaren Schicksal, pire ist im Munde des Volon Bl"l im Ds^"nael. Dos rialistische Politi k." sich der Senator Lodge, der USA, über die ome- i'e folgt vernehmen: „Dom Mo Grande bis zum arktischen Meer foQte es nur eine Flagge und ein L and geben. Die Ten- d'enz von heute ist hin zur Konsolidierung... Kleine Staaten gehören der Vergangenheit an und Haven jjy d A* d Samstaa, 15 /Sonntag,14 MarzMS Gießener Anzeiger Oie Heuchelei der Mordbrenner. Von unserer Berliner Schriftleitung. Vergeblich bemühen sich die Engländer, die Schande der von ihnen begonnenen und mit dem größten Terrorismus gegen die Zivilbevölkerung der feindlichen Länder durchgeführten Luftangriffe von sich abzuwaschen. Im Unterhause hat der Unterstaatssekretär im Luftfahrtministerium Balfour ebenso wie Luftsahrtminister Sinclair erklärt, daß die Ziele der britischen Luftwaffe immer die feindliche Industrie sowie die Transportanlagen und das Kriegspotential gewesen seien. Mit echt englischem Zynismus haben diese Regierungssprecher damit den Versuch gemacht, die qualifizierte Mordbrennerei der britischen Flugzeugoesatzungen zu beschönigen, ihr ein militärisches oder gar moralisches Mäntelchen umzuhängen. Dieser Versuch am untauglichen Objekt ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Man braucht nur durch die zerstörten Viertel der deutschen Städte zu gehen, um sich durch den Augenschein davon zu überzeugen, daß die Helden der britischen Luftwaffe sich ganz andere Ziele ausgesucht haben. Wir haben vom Beginn dieser verbrecherischen Unternehmungen an die durch die britischen Bomben verursachten Schäden stets sorgsam registriert. Wir haben dabei immer wieder feststellen müssen, daß es der britischen Luftwaffe niemals darauf angekommen ist, militärische oder wehrwirtschaftlich wichtige Anlagen zu treffen. Sie haben ihre Bomben in erster Linie auf die Quartiere der Zivilbevölkerung und auf deutsche Kulturdenkmäler abgeworfen. Die Engländer selbst haben in zahllosen Aeußerunaen ihrer Staatsmänner und ihrer Presse mit zynischer Offenheit zugegeben, daß es ihnen nur darauf ankommt, durch diese Angriffe auf die Zivilbevölkerung die Moral des deutschen Volkes zu untergraben. Sie betrachten diese Luftangriffe als die Fortsetzung der Fern- blockade, von deren Scheitern sie sich schon nach wenigen Monaten überzeugen mußten. Die Engländer können uns nichts vormachen. Wir kennen sie zu genau und wissen über ihre Auffassung der Kriegführung gut Bescheid. Sie haben noch niemals einen Krieg mit den Waffen gewonnen, sondern entweder ihre Hilfsvölker bluten lassen, wie sie es auch in diesem Kriege versuchten, oder, wie im ersten Weltkrieg, die Moral der Bevölkerung zu erschüttern versucht. Mit den Waffen ihrer Lügenagitation kommen sie diesmal an das deutsche Volk nicht heran. Das wissen sie genau, und deshalb versuchen sie es mit dem nackten, brutalen Terror, mit der Vernichtung von Wohnhäusern und mit der Zerstörung unersetzlicher Kulturwerte. Was hatten die Kulturdenkmäler von Lübeck, Rostock, Köln, Nürnberg und München, um nur einige zu nennen, mit diesem Krieg zu tun? Sie lagen fern den kriegswichtigen Zentren der Industrie, fern den Arbeitsstätten einer für unsere Front einmütig schaffenden Nation. Hier sprachen vergangene hohe Zeiten unserer Altvorderen zur Gegenwart, hier zeigte sich, was Deutschland für die Kultur des Abendlandes geleistet hatte, und keinen Fremden dürfte es gegeben haben, der nicht, wenn er in Frieoenszeiten diese wundervollen Städte besichtigte, zutiefst davon beeindruckt gewesen wäre. Nur ein gefüylloser Barbar konnte überhaupt den irrsinnigen Plan fassen, solche Weihestätten der abendländischen Menschheit zu vernichten. Daß es die Anglo-Amerikaner taten, beweißt, daß sie außerhalb der menschlichen Kultur stehen, daß sie mit dem Bolschewismus eins gemeinsam haben: die nihilistische Auffassung von allem, was die Welt verschönt. Diese Dernichtungswut ist die Verbindungsbrücke zur bolschewistischen Barbarei. Plutokraten und Bolschewisten sind sich eins. Wenn der Brite wirklich glaubt, das deutsche Volk mit seiner Mordbrennerei müde zu machen, dann ist das eine Illusion, die den Engländern teuer zu stehen kommen wird. Der Brite ahnt nicht, welches Maß von Haß, von Abscheu, von Verachtung er sich durch diese bolschewistischen Verbrechen im deutschen Volke zugezogen hat. Die Strafe, lehrt der große deutsche Rechtslehrer Ihering, ist das Recht des Verbrechers. Und dieses Recht soll den englischen Mordbrennern voll und ganz werden. --i-------- -......- — ■ -..........- zwischen Dnfepr und Donez bewiesen hat, jedem neuen Versuch der Sowjets, das Gesetz des Handelns an sich zu reißen, wirksam begegnet werden kann. Diese bewegliche Kampfführung hat sich auch an den anderen Abschnitten der Ostfront bewährt, wo die Sowjets, freilich ohne ein anderes operatives Ziel als das der Ablenkung und Entlastung für ihre südlichen Stoßarmeen, seit Wochen mit starken Kräften immer wieder die deutschen Linien angreifen. Das gilt vor allem für den Raum von Orel im mittleren Abschnitt und von Staraja Rußja südlich des Ilmensees. Der Feind warf hier nach stärkster Artillerievorbereitung massierte Panzerverbände und Schlachtfliegergeschwader gegen die deutschen Stellungen, ohne damit die deutsche Verteidigung erschüttern zu können. Zwischen zäher Abwehr, kraftvollen Gegenangriffen und entschlossenen Absetzbewegungen wechselnd, paßt sich die deutsche Kampfführung den Erfordernissen der Situation elastisch an und vereitelt damit jeden strategischen Erfolg der Sowjets. Wenn der trotz schwerster Verluste immer wieder erneuerte frontale Massenangriff der Sowjets im Raum von Orel offenbar das Ziel hat, ein Vordringen des deutschen Gegenangriffs über den Raum von Charkow hinaus zu verhindern, so deutet der Druck auf den Lowat-Abfchnitt auf den alten Wunsch der Sowjets hin, durch einen Durchbruch nach Süden die deutsche Mittelfront von ihren Verbindungen abzuschnei- den. Die letzten Wehrmachtberichte konnten jedoch ein merkliches Nachlassen der feindlichen Angriffs- kraft melden, was neben dem anhaltenden Tauwetter auf die schweren Einbußen zurückzuführen sein dürfte, die die Sowjets an Truppen wie an Material bei ihrem sturen Anrennen erlitten haben. Die deutsche Führung hat nun auch im mittleren Abschnitt der neuen Gesamtlage durch erhebliche Frontverkürzungen entsprochen. Wie kurz vorher der über 100 Kilometer tief nach Osten vorspringende Stellungskeil von Demjansk südöstlich des Ilmensees hart am Westrand der Waldai-Höhen, der 14 Monate lang die feindlichen Offensiven auf sich gezogen und als Wellenbrecher für den 'gesamten Frontabschnitt gewirkt hatte, planmäßig und in reibungsloser Abwicklung der Truppenbewegungen geräumt worden mar, so schritt die deutsche Führung auch zur Begradigung des in Gestalt eines tiefen Vierecks gegen Moskau vorspringenden Bogens zwischen Rschew und Wjasma. Beide Orte im Quellgebiet von Wolga und Dnjepr waren im Herbst 1941 nach der großen Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk von deutschen Truppen erobert worden. Als dann m der ersten Winterschlacht die deutschen Linien von Kalinin hinter die obere Wolga zurückgenommen wurden, bildete Rschew einen Eckpunkt in der neuen Front, der wie ein Keil nach Osten vorstieß, nachdem die Sowjets sich weiter westlich über Toropez an Welikije Luki und südlich bis an die jetzt eben- falls geräumten Orte Gshatsk und Sytschewka herangeschoben hatten. An diesem Keil von Rschew zerbrachen die mit stärksten Kräften und unter schwersten Opfern geführten Entlaftungsoffensiven des vergangenen Sommers, mit denen die Sowjets ihren im Süden schwer bedrängten Armeen vergebens Lust zu schaffen versuchten. Die jetzt durchgeführte Verlegung der deutschen Linie erfolgte für die Sowjets gänzlich überraschend. Die Städte wur- den nach völliger Zerstörung aller kriegswichtigen Anlagen geräumt, und die Nachhuten konnten sich nach Rückführung allen Kriegsmaterials und Bergung aller Derforgungsgüter unbemerkt vom Feinde lösen, der über die deutschen Bewegungen gänzlich im unklaren blieb und daher auch nur zögernd folgte. Die durch die Aufgabe des Keils Rschew- Wjasma erreichte Frontverkürzung erhöht die Bewegungsfreiheit der deutschen Führung und gibt ihr auch hier die Sicherheit, künftige operative Entschlüße aus eigener Inittatlve fassen zu können. Wie der Sieg der deutschen Waffen in der Winterschlacht zwischen Dnjepr und Donez bewiesen hat, sind die deutschen Truppen auch nach den fast übermenschlichen Anstrengungen in dem erbitterten Ringen der Abwehrkämpfe während der letzten Monate durchaus in der Lage, wieder zum Angriff überzugehen, aber sie sind sich auch darüber völlig im klaren, daß die sowjetische Kampfkraft noch^keineswegs gebrochen ist. Darüber gibt sich auch bei uns in der Heimat niemand irgendwelchen Illusionen hin. Es bedarf vielmehr der äußersten Kraftanstrengung des deutschen Volkes, um der Wehrmacht diejenigen menschlichen und materiellen Reserven bereitzu- stellLn, die erforderlich sind, um im Osten eine Entscheidung zu erzwingen. Nur bei Aufbietung aller Kräfte wird der Sieg unser sein. Dr. Fr. W. Lange. „Oer Kreml schweigt." Stockholm, 12. März. (Europapreß.) Bezeichnend für die schwedische Einstellung gegenüber So- wjetrußland ist ein Leitartikel in „Nya Dagligt Allehanda" unter der Überschrift „Der Kreml schweigt". „Die Beziehungen zwischen der Sowjet- gcn, blühende Landschaften, traditionsreiche Städte zu Friedhöfen bolschewistischer Rachgier werden sollten. Unter diesem furchtbaren weltgeschichtlichen Aspekt muß die Abwehrschlacht betrachtet werden, in der das deutsche Ostheer mit seinen Verbündeten seit Mitte Februar in dem Raum zwischen Asowschem Meer und Orel den Stoß der bolschewistischen Armeen auffing und sich in erbittertem Ringen unter Ausbietung äußerster Kräfte auch über den Südabschnitt hinaus an der gesamten Ostfront, wie der Wehrmachtbericht am 9. März feststellen konnte, zum Herrn der Lage machte. Die deutsche Absetzbewegung im unteren Donezbogen war nach der Räumung von Rostow und Woroschilowgrad a m Mi u s zum Stehen gekommen, einem neben den großen Strömen des Ostens mit 250 Kilometern nur kurzen Fluß, der in seinem Oberlauf zwischen steilen Kalksteinufern durch die hügelige Industrielandschaft des Donez-Beckens fließt, dann die Steppe durchzieht, um westlich von Taganrog in einem mehrere Kilometer breiten, von flachen, schilfbewachsenen Ufern begrenzten Liman, einem durch eine Landzunge gebildeten Haff, in das Asow sch e Meer zu münden. Gegen die hier gebildete neue deutsche Abwehrstellung rannten die Sowjets mit aller Kraft frontal an und setzten gleichzeitig aber zu einer Umfassungsbewegung von Norden her an, um die am Mius kämpfenden deutschen Divisionen im Rücken zu packen. Der Versuch endete mit der Vernichtung der hinter unsere Front am Mius gelangten sowjetischen Divisionen. Ein erheblich weiter gestecktes Ziel hatten sich die Sowjets weiter nördlich gesetzt. Der Wehrmachtbericht vom 22. Februar kennzeichnete es als den großangelegten Versuch, mit einer weitausholenden Um- fassung zwischen Donez und Dnjepr die Verbindungen zu unserer Front im Donez-Gebiet abzuschneiden. Während sie über den mittleren Donez in heftigen Angriffe.n frontal auf die deutschen Stellungen drückten, stießen sie mit motorisierten Verbänden und Kavallerie — die Auswahl gerade dieser Truppen deutet auf die weitgesteckte Zielsetzung der sowjetischen Umfassungsoperation — aus dem Raum südlich Charkow heraus nach Süden hinunter, um die deutsche Donez-Front von Nordwesten her zu umfassen und weitergreifend das Ostknie des Dnjepr etwa in Richtung auf Dnjeprope- trowsk zu erreichen. Aber schon der Wehrmachtbericht vom 23. Februar konnte feststellen, daß den angreifenden sowjettschen Armeen das Schicksal bereitet werde, das sie den im Donez-Gsbiet kämpfenden deutschen Divisionen zugedacht hatten. In einer Bewegungsschlacht großen Stils übernahmen die deut, scheu Divisionen sehr bald die Rolle des Angreifers. Am 28. Februar wurden Kramatorskaja und Loso- waja erstürmt, und am 3. März der deuffche Gegenangriff im Raum von Isjum auf bretter Front an den mittleren Donez herangettagen. Auch weiter östlich, im Raum von Slowjansk am Nordrand der welligen Höhenzüge des Donez-Plateaus mußte der Feind zurückweichen. Die tief in das Land zwischen Donez und Dnjepr hineingestoßenen sowjettscheu Heeresverbände wurden durch den deutschen Gegen- angriff ab geschnitten, umfaßt und vernichtet. Der Wehrmachtbericht vom 12. März meldet den siegreichen Abschluß der Winterschlacht «zwischen Dnjepr und Donez, der die Hoffnungen der Bolschewisten auf eine Wiedergewinnung der Ukraine zunichte machte. Die deutschen Angri-ffsÄivisionen blieben dem nach Norden zurückweichenden Feind hart auf den Fer- sen. Am 9. März nahmen sie bei ihrem Vormarsch auf Charkow die Städte Walki und Ljubottn, durch, brachen zwei Tage später bereits die ttefgeftaffelte feindliche Schutzstellung vor Charkow und drangen von mehreren Seiten in die Stadt ein. Auch nördlich und nordwestlich der Stadt konnte der Feind nach Osten zurückgeworfen werden. Die Monatsmitte sieht also den Südabschnitt der Oststont, den die Sowjets dazu ausersehen hatten, den Durchbruchskanal zu bilden, durch den die bolschewistischen Massenheere sich nach Westen ergießen sollten, im Zeichen wachsender Stabilisierung. Von den großen Ueberflüge- lungs- und Umfassungsoperattonen. Mtt denen die sowjetische Heeresleitung sich ihre strategische Freiheit erkämpfen wollte, ist keine Tatsache geworden. Die deutsche Führung hat auch in gefährlichsten Situationen die Initiative nicht aus der Hand gelassen und mit ihrer beweglichen Kampfführung, die auf die Moral des deutschen Soldaten und auf seinen hohen Ausbildungsstand baute, sich gegen die Uebermacht des Feindes an Menschen und Material durchgesetzt. Doch wenn der aus der östlichen Steppe heranbrausende Sturm nun gebändigt scheint, so wäre es voreilig, zu glauben, daß damit die Gefahr vorüber ist. Aber die kaltblütig? Entschlußkraft der deutschen Führung, die statt Prestige erfolgen nachzujagen dem Gebot militärischer Notwendigkeiten nach, kam. hat durch ihre radikalen Maßnahmen zur Ab- setzung vom Feinde sich so stabile Ausgangsstellung gen geschaffen, daß von ihnen aus, wie die Schlacht Glück auf, Renate! Roman von Ernst Gran. 20. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Nach Bremerhaven komm ich noch früh genug, Herr Terbrüggen. Auf ein paar Stunden kommt es gewiß nicht an. Aber zunächst habe ich Fräulein Schmidt versprochen, sie nach Köln zu bringen." Renate sah erstaunt auf. „Ja ... aber ...", versuchte sie, sich einzumischen. „Ich entbinde Sie gern davon." Doch ihr Einwand ging in dem erregten Wortwechsel der beiden ungehört unter. „IhH Privatverpflichtungen spielen hier gar keine Rolle, Herr Meinders!" herrschte ihn Terbrüggen an, der sich unter den Augen des Mädchens sicher fühlte. „Bitte", wendete er sich im gleichen Atemzuge an Renate und wies auf den offenstehenden Wagenschlag, „ich werde Sie nach Köln mitnehmen, ich fahre ohnedies in der Richtung. Herr Meinders reist jetzt im Interesse der Zeche nach Bremerhaven!" Er sagte das alles so schnell und bestimmt, daß auch der sonst so gewandte Meinders nicht zu Worte kam. Renate sah ein wenig verzagt und ohne rechtes Verständnis auf die beiden Männer, die sich mit zornfunkelnden Augen gegenüberstanden. Herrgott, was habe ich hier nur angerichtet, dachte sie. Hätte ich nie etwas von dieser Reise erwähnt: gleich im ersten Augenblick habe ich gefühlt, daß es besser gewesen wäre, nein zu sagen. Am besten, ich laufe ihnen davon und erreiche vielleicht noch den Zug. Mögen sie ohne mich sehen, wie sie auseinander kommen. Aber da fuhr drüben auf der anderen Seite, gerade als sie sich hilfesuchend umsah, ein kleines grünes Auto an. Und am Steuer dieses so wohlbekannten Wagens saß ein Mann, der aus hellblauen Augen wie ein guter, alter Dekanntex zu ihr herüberlachte. Jetzt winkte er ihr zu, die beiden anderen waren inzwischen so aneinander geraten, daß sie keine Augen hatten für das, was hinter ihrem Rücken geschah, und ehe Renate noch recht wußte, was sie tat, war sie hinübergelaufen. Einen Augenblick später saß sie schon neben dem Mann, der sofort Gas gab und in schnellem Tempo davonfuhr. Erst in einiger Entfernung drehte er sich noch einmal um. Die beiden Zurückgebliebenen schienen plötzlich allen Streit vergessen zu haben. Sie standen wie angewurzelt und sahen dem „Laubfrosch" nach. Nun wendete sich Werner dem Mädchen zu, und auch sie hob den Blick. „Also zunächst einmal—" „Also zunächst einmal —" Wie auf Verabredung hatten beide in demselben Augenblick das gleiche gesagt, und ein helles, befreiendes Lachen stieg aus diesem Gleichklang auf. „Also zunächst bin ich einmal dran —", begann er von neuem. „Nein! Zuerst ich", begehrte sie auf. „Warum haben Sie mich neulich —" Doch er ließ sie nicht zu Worte kommen. „Gar nichts habe ich!" siel er rasch unterbrechend ein. „Sie haben! Jawohl, Sie? Sie haben mich neulich nicht aussprechen lassen. Und das muß ich jetzt zu allererst nachholen Also erlauben Sie mir, daß ich mich endlich einmal vorstelle: Doktor Werner Hellingrath." Entgeistert sah sie ihn an. Den Namen kannte sie. Der hatte auf der Liste gestanden. „Ja, ja, lachte er. „Und nun, bitte, jetzt sind Sie an der Reihe. Hier —", er zog das Taschentuch hervor, ließ es vor ihren Augen aufflattern und steckte es gleich wieder ein. „Was heißt R.H.? Bitte sich dazu zu äußern." Sie sah und hörte nichts. „Allo, dann sind Sie ja doch auf Hammerkott —?" sagte sie endlich nach einer langen Pause. In ihrem Ton lag etwas, als sei ihr ein großes Glück wider» ishren. Aber war es denn auch faßbar, daß (le bisher an eine Lüge geglaubt hatte? Daß sie diesen offenen Zügen, diesem geraden Blick eine Unwahrheit zugetraut hatte? Dann war ja mit einem Schlag alles gut! Nur etwas blieb noch. „Warum wohnen Sie dann aber nicht im Beamtenhaus —?" schloß sie fragend. . Ueberrascht sah er auf. „Wie bitte? Sie haben also schon nach mir gesucht?" Eine Helle Freude überkam ihn. „Eingebildet sind Sie wohl gar nicht", erwiderte sie nun wieder schlagfertig. „Aber ich selbst wohne zufällig seit einigen Tagen im Beamtenhaus." „Auf Hammerkott?" fragte er ungläubig. „Und das soll ich Ihnen noch glauben?" . „Aber ja!" Sie freute sich über seine Bestürzung, die sich deutlich in seinen Mienen zeigte. „Ich bin das neue Fräulein Schmidt, das den Posten von Fräulein Lohmann übernehmen wird. Hat sich das noch nicht bis zu Ihnen herumgesprochen?" Sie sah ihn dabei so selbstbewußt an, als handele es sich um eine altbekannte Tatsache. Er schüttelte den Kopf. „Schwindeln Sie mich jetzt nicht wieder an?" „Danke! Aber Sie haben scheinbar die Szene von vorhin vergessen. Oder kannten Sie die beiden nicht?" Der Ernst in seinen Zügen wich einem herzlichen Auflachen. „Doch, doch. Nur zu gut sogar. Aber ich kümmere mich wirklich sehr wenig um die Dinge, die sich in der Umgebung des Herrn Terbrüggen abspielen. Und außerdem — so ganz stimmt das wohl doch nicht, was Sie mir da erzählen. Hier — ich habe Ihnen das schon einmal gezeigt —", wieder ließ er das Taschentuch im Winde flattern, „hier steht R. H. und das heißt bestimmt nicht Schmidt." Eine kleine Weile sah sie schweiaend vor sich hin während er bas Tuch wieder zu sich steckte. Es fiel ibr schwer, daß sie jetzt diejenige sein mußte, die mcht bei der Wahrheit blieb. Wie gern hätte sie jetzt gesagt: ja es stimmt, du hast recht, ich bin Renate Hammerkott. Aber was hätte st- damit erreicht? Oie rechte Gesinnung. Dieser Krieg geht heute an keinem von uns vok« bei; er fordert das Letzte, das Höchste von uns allen. Er fordert die volle gültige Bewährung aller Deutschen, im kleinen wie im großen. Der heroische Kampf unserer Soldaten gegen eine Uebermacht cm Massen und Material verpflichtet uns alle zu einer starken Haltung, zu einer des Ernstes und der Größe der Zeit würdigen Gesinnung. Diese Haltung und Gesinnung dokumentieren sich gerade auch in den Spendenaufkommen zum Kriegs- winterhilfswerk. Nicht daß eine hohe Spende uns; auch nur um ein Geringes von den Pflichten entlastet, die wir gegenüber Front und Heimat zu er« füllen haben. Die Front setzt ihr alles ein, und dieser höchste Einsatz kann niemals durch noch so hohe Spenden, sondern nur durch Taten, durch äußerste Anstrengung aller Kräfte, durch unermüdliche, hingebungsvolle Mitarbeit zu einem geringen Teil abgegolten werden. Aber als Bekundung unserer Verbundenheit zum Heldenkampf der Front, als ein überall verständliches Zeichen unserer Kampf- und Siegesentschlossenheit, als Bekenntnis zum Führer und feinem Freiheitskampf ist jede Spende zum kommenden Opfersonntag von größter Bedeutung. Mit unserer Spende zum Heldengedenktag, mit mit einem wirklichen, namhaften Opfer ehren wir den kämpfenden Frontsoldaten, gedenken wir der sorgenden Tapferkeit der Millionen Mütter und Frauen und bekennen uns erneut zum Kampf und Sieg der deutschen Waffen. * „Ein Volk geht darum noch nicht zugrunde, weil es ein oder zwei Jahre hindurch Anstrengungen machte die es zehn oder zwanzig Jahre hindurch nicht aus- halten könnte ... Es ist nichts so wahr, als daß außerordentliche Unglücksfalle, wenn der Mensch sich einmal entschließt, ihnen mit außerordentlichen 7Mt- teln zu begegnen und alle seine Kräfte gegen sie zu richten, dazu dienen, ihn über sich selbst zu erheben und die Kräfte des Gemütes und Verstandes in ihm aufregen, von deren Dasein er selber nichts ahntet Clausewitz. Union und den Westmächten entwickeln sich nicht so reibungslos, wie es zwischen Verbündeten der Fall sein soll", schreibt die Zeitung. „Trotz aller Bemühungen Englands verstärkt sich in der ganzen Welt der Eindruck, daß das Verständnis zwischen Moskau, Washington und London nicht groß ist. Sowjettußland erhebt nicht nur in Polen, im Baltikum und in Rumänien, sondern auch in Finnland und in Iran territoriale Forderungen, die deutlich die,Zielsetzung des roten Imperialismus anbeuten. Kein Wunder, daß London und Washington sich bestürzt fragen, was mit ihren Plänen geschähe, falls Sowjetrußland Europa beherrschen würde." Abschließend meint die Zeitung, daß Washington, um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, sich gegenwärtig bemühe, eine Zusammenkunft zwischen Roosevelt und Stalin herbeizuführen. „Gewaltsam annektiert." Die Sowjet-Methoden gegenüber den baltischen Ländern. S t o ck h o l m, 12. März. (Europapreß.) ,/Svensku Dagbladet" veröffentlicht einen Aufruf, b-en Vertreter der estnischen, lettischen und litauischen Intelli- gein der schwedischen Oeffentlichkeit übergaben und in dem gegen die bolschewistische Lüge protestiert wird, daß die baltischen Staaten seinerzeit freien Willens Gliedstaaten der Sowjetunion geworden seien. Der Aufruf stellt eindeutig fest: „Es entsprach nicht dem freien und einmütigen Willen des estnischen, lettischen und litauischen Volkes, daß ihre Staaten der Sowjetunion einoerleibt wurden. Dis Sowjetunion hat sie gewaltsam annektiert durch Ausnutzung ihrer militärischen Uebermacht und durch Wahlmethoden, die aller Demokratie, politischen Anständigkeit und jedem elementaren Rechtsgefühl Hohn sprechen. Dies wird hinreichend durch die MyssenVerhaftungen, Hinrichtungen und Deportationen bewiesen. Gegen diesen gräßlichen Hinter« gründ muß man die sowjetrussische Lüge betrachten, daß kein Einfluß auf die „freie Wahl" ausgeübt worden sei, die den Willen der drei Völker aus-» drücken sollte. So auch muß man die angeblich rechtmäßigen Gründe der Sowjetunion für' ihren Anspruch auf Einverleibung der estnischen, lettischen und litauischen Völker betrachten, die ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Dolkskultur, ihrer Weltanschauung, ihrer Religion und Lebensführung nach d e c Sowjetunion völlig wesensfremd ge* genüb ersteh en." Was wäre dann aus diesem herrlichen Sommemachmittag geworden? Hätte er sich Hammerkotts Tochter gegenüber ebenso unbefangen gegeben, wie der gleichgestellten Kollegin? Zumal er sich neulich so offenherzig über ihren Vater ausgesprochen hatte? Wohl kaum. Und dann? Dann war es vielleicht nichts mit diesem schönen Nachmittag, bann war es vielleicht für immer aus und vorbei. Und das — nein, das wollte sie nicht. Sie mußte eine andere Gelegenheit abwarten, bei der sie ihm ihren Namen sagen konnte. „Das Tuch gehört eigenttich einer Freundin —", kam es nach einer Weile leise, und sie sah dabei sinnend geradeaus auf die schnurgerade vor ihnen liegende Straße. Und bang mit einem Lächeln zu ihm gewendet: „Sind Sie nun zufrieden ober verlangen Sie Beweise?" „Natürlich glaube ich Ihnen", sagte er so strahlend und voll Vertrauen, daß sie schuldbewußt feinen Blick mied. „Na —- und wo wollten Sie denn nun mit diesen beiden da hinter uns eigentlich hin? Sie haben übrigens alle beide reichlich dumme Gesichter gemacht, schade, daß Sie das nicht gesehen haben." „Ich kann es mir aber lebhaft vorstellen, Herr Hellingrath. Und Sie —?" wich sie feiner Frage aus, „wohin fahren Sie mickßAun?" „Bestimmen Sie nur — eigWlkh wollte ich heute nach Essen —" , „Gut. Dann setzen Sie mich bokr E'dch will noch weiter — nach Köln." „Nach Köln?" . -,Ia. Ich — ich habe Verwandkd^bort, die ich übe» bas Wachende besuchen will." „Aber meine Reise nach Essen hat sich inzwischen erledigt. Ich könnte Sie ganz gut —" . Nein, Herr Doktor, diese Melodie kenne ich jetzt schon. Vermutlich haben Sie nun auch ebenso wie Terbrüggen und Meinders in Köln zu tun und nehmen mich so nebenbei mit. Ist's nicht so?" Er sah sie nur an. (Fortsetzung folM Wjasma planmäßig geräumt. Berlin, 12. März. (DNB.) Im mittleren Abschnitt der Ostfront drückte 60c Feind am 11. März vor allem von Südosten und Norden gegen den Frontbogen bei Wjasma, um unsere Truppen an der Räumung und Vernichtung der Stadt zu hindern. Vorstöße, bei denen die Bolschewisten an einer Stelle siebenmal bis zu Bataillonsstärke angriffen, wurden blutia abgewiesen. Hinter der Front beendeten unsere Pioniere nach Abtransport der gesamten Waffen, Geräte und Der- soraungsgüter die Zerstörung aller Werke und Fabrikanlagen, die uns bisher in Wjasma als Werkstätten und Unterkünfte gedient hatten. Fortgesetzt gingen die Sprengladungen hoch die das gesamte Industrie- und Bahngelände in Trümmer legten, sowie den Flugplatz und das die Stadt berührende Stück der Autobahn Smolensk- Moskau unbrauchbar machten. Als die letzten Sprenakommandos die Stadt verlassen hatten, war- fen unsere Flugzeuge Hunderte von Bomben auf die qualmenden Ruinen. Rur der innere S t a d t k e r n mit seinen historisch wertvollen, aber militärisch bedeutungslosen Bauten aus der Zarenzeit, soweit sie nicht schon früher von den Bolschewisten zerstört worden waren, blieb verschont. Die von den Sowjets zur Speiseanstalt und Limonadenfabrik umgewandelte Kathedrale, das Quartier Napoleons aus dem Feldzug 1812 sowie zwei Lazarette mit Zivilisten und verwundeten bolschewistischen Soldaten, denen man reichlich Medikamente, Verbandsmaterial und Verpflegung hinterließ, wurden von der Zerstörung ausgenommen. Außerdem ließen unsere Truppen 59 ausgebrannte und gesprengte Breitspur-Lokomo- tiven, 200 zerstörte Güterwagen und zwei Autofriedhöfe voll zerschossener bolschewistischer Kraftwagen zurück, die noch aus der Kesselschlacht bei Wjasma im Herbst 1941 stammten. Gegen 22 Uhr verließen die letzten deutschen Truppen die brennende Stadt. Daneben ging an den übrigen Frontabschnitten der Abwehrkampf gegen die feindlichen Störangriffe weiter. Als die Bolschewisten mit Drei Bataillonen in die Absetzbewegung einer bayerischen Infanterie- Division einzudringen versuchten, wurden sie blutig abgeschlagen. An anderer Stelle zersprengten eigene Stoßtrupps starke feindliche Bereitstellungen und rollten 600 Meter des feindlichen Kampfgrabens auf. Trotz wachsender Anstrengung gelang es den Bolschewisten nicht, die planmäßigen Bewegungen unserer Truppen zu hindern. Die Briten schicken Griechen in die erste Kampflinie. R 0 m, 12. März. (Europapreß.) Den Rücktritt des stellvertretenden Kriegsministers in der griechischen Schattenregixrung in Kairo erklärt „Resto del Carlino" mit dem Gegensatz zwischen ihm und den britischen Militärbehörden wegen der Behandlung der griechischen Staatsbürger im britischen Heer. Man habe vor einigen Monaten alle griechischen Staatsbürger im Nahen Osten mobilisiert und zum Dienst bei der 8. britischen Armee gezwungen unter der Zusicherung, daß sie nicht in die erste Kampflinie geschickt würden Jetzt aber hätten die britischen Militärbehörden beschlossen, griechische Verbände Das „Schwert der Ehre" für den olf im Schafspelz". Von unserer Berliner Schriftleitung. Mit wild geschwungenem „Schwert der Ehre" und dem Ruf: Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann? stürzte sich nun auch Wickham Steeb in die vorderste Linie des britischen Propagandafeldzuges zugunsten Moskaus, der es sich zum Ziel gesetzt hat, aus dem Wolf Bolschewismus ein friedlich sanft bähendes Lämmlein zu machen. Kein Engländer fürchte sich vor dem Bolschewismus oder den bolschewistischen Einrichtungen in der Sowjetunion, und kein Engländer lasse sich von der antibokschewistischen Propaganda schrecken — so meinte Wickham Steed in einem Artikel, den er „Schwert der Ehre" benannte. Es sei nichts zwischen England und seinem Moskauer Verbündeten als volles Vertrauen und ein herzlicheres Einverständnis als je zuvor, denn es sei gewiß — so sagte Steed weiter —, daß „die Sowjetunion sich wandelt und Fortschritte zum Nationalen hin macht". Und doch scheint es, trotz solcher Worte Wickham Steeds, selbst in Großbritannien noch Leute zu geben, die dem Lämmlein Bolschewismus nicht ganz über den Weg trauen, und die es vorziehen, ihm nicht allein uni) waffenlos in einem finsteren Wald zu begegnen. „Der Wolf klopft an die Tür" — so lautet z.B. überraschenderweise ein Leitartikel des „Daily Telegraph", der sich mit den intriganten, aber bis jetzt noch erfolglosen Bemühungen der englischen Kommunisten beschäftigt, Aufnahme in der britischen Labour-Partei zu finden. Eine Partei, so heißt es in diesem Artikel, die Wert auf ihre politische Zukunft lege, könne sich den Alpdruck einer Verbindung mit Leuten nicht gestatten, deren Rekord an Meinungsäußerungen im jetzigen Kriege sie als ungeeignet für Vertrauen und Verantwortung zeige. Diesem Satz, der an und für sich schon recht deutlich ausdrückt, was der „Daily Telegraph" empfindet, wenn er an die auch für England wach- sende Gefahr eines kommenden Bolschewismus denkt, fügt das britische Blatt noch die aufgeregte Warnung hinzu: „Es scheint kaum glaublich, daß die Arbeiterpartei politischen Selbstmord begehen will, indem sie an ihrem Herd den bolschewistischen Wolf in Schafskleidern aufnimmt!" Das „Schwert der Ehre" für den Wolf im Schafspelz geschwungen von einem Journalisten, dem man kürzlich erst auf Heller und Tschechenkronen genau nachrechnen konnte, wieviel an Bestechungsgeldern aus dem Benesch-Geheimfonds er seinerzeit für seine Artikel über die frühere Tschecho-Slowake'i bekommen hat. Wahrhaftig, Wickham Steed ist vom rechten Geist der plutokratischon Presse besessen, die nicht danach fragt, ob sie durch Tsckechenkronen oder Sowjetrubel oder sonst eine Währung zur freien Meinungsbildung und Meinungsäußerung angeregt wird! in das Operationsgebiet zu entsenden. Ea- nelopolus habe sich dem energisch widersetzt und deshalb seinen Rücktritt erklären müssen. Oie USA. wollen sich bezahlt machen. Buenos Aires, 13.März.(DNB.-Funkspruch.) Der USA.-Senator Tyding erklärt in der „Prensa", der Kongreß habe 63 Milliarden Dollar für die britische Kriegführung zur Verfügung gestellt. Diese aber müßten von den künftigen Generationen bezahlt werden, da entsprechende Anleihen aufgenommen worden seien. Mit anderen Worten, jede einzelne Familie in den Vereinigten Staaten werde durch die Pacht- und Leih-Gesetz- gebung mit 1800 Dollar belastet sein. Da die Lieferungen von Rüstungsmaterial dem Schutz der verbündeten Nationen gelten, könne man mit Recht verlangen, daß auch diese Opfer brächten, um die Sicherheit der Vereinigten Staaten zu erhöhen. Es wäre praktisch, die grundlegende Frage bereits während des Krieges endgültig zu klären. Tyding fordert deshalb erneut die endgültige Heber» lassung der von England an die USA. verpachteten Stützpunkte im Atlantik. Verschärfte Spannung in Aegypten. P 0 fia , 12. März. (Europapreß.) Die Spannung zwischen König Faruk und dem ägyptischen Ministerpräsidenten Nahas Pascha hat sich nach den Zwischenfällen an der Universität El Azhar verschärft. Die Studenten brachten während der Kundgebungen gegen England mit Hochrufen auf König Faruk chre königstceue Gesinnung zum Ausdruck. Rund 500 Studenten wurden verhaftet und vor Gericht gestellt. Das königliche Palais forderte ihre sofortige Freilassung, doch hat die Regierung nur die Hälfte der Verhafteten wieder auf freien Fuß gesetzt. Der König beschloß deshalb, an keinem vom Ministerpräsidenten veranstalteten Bankett mehr teilzunehmen. Um seine „Neutralität" in diesem Konflikt zwischen König Faruk und Nahas Pascha zu betonen, ist der britische Botschafter Sir Miles Lampson nach Oberägypten gereist, wo er sich krank meldete. Kleine politische Nachrichten. Deutsche Jäger wehrten tn den Mittagsstunden des 12. März an der westfranzösischen Küste im Mündungsgebiet der Seine einen feindlichen Bom- berverbaud ab, der unter starkem Jagdschutz ein flog. Unsere „Focke-Wulf"- und „Messerschmitt-Jäger schossen ohne eigene Derluste fünf der feindlichen Flugzeuge ab. Reichsmarschall Göring hat dem Oberstleutnant a. D. Alfred H i l d e b r a n d t zu dem Tage, da dieser aus eine 50jährige Arbeit im Dienste der deutschen Luftfahrt zurückblicken kann, herzliche Glückwünsche gesandt. Reichsjugendführer Axmann begrüßte Führer bet niederländischen nationalsozialistischen Jugendorga« nisation „Nationale Jeudstorm", die Einrichtungen der HI. kennenlernen und sich mit dem Kriegseinsatz der deutschen Jugend vertraut machen wollen. * Wie Reuter meldet, ist Außenminister Eden auf Verlangen der USA.-Regierung inWashington eingetroffen. In Damaskus wurde ein Sprengkörper gegen dis Wohnung des syrischen Ministerpräsidenten gewor- fen. Dieser selbst weilte zur Zeit des Attentats nicht in seinem Hause. Der Attentäter konnte entkommen^ * Bei dem jüngsten englischen Luftangriff auf Palermo wurde auch die altehrwürdige Kapuzinerkirche durch mehrere Bomben schwer beschädigt und ein unterirdischer Raum mit Gräbern zerstört. * Nach einer Meldung aus Vichy ist der frühere Kabinettsches des ehemaligen jüdischen Innenministers Mandel, Philippe Roques, bei einem Fluchtversuch erschossen worden. Roques hatte schon einmal versucht, die spanische Grenze zu erreichen, wurde aber von der französischen Gendarmerie festgenommen und in ein Konzentrationslager gebracht, von wo aus er nun den neuen Fluchtversuch unternahm. Kunst und Wissenschaft. Otto TNodersohn gestorben. In Rotenburg im Gau Osthannover starb nach kurzem Krankenlager der Worpsweder Maler Professor Otto Modersohn-Fischerhude im Alter von 78 Jahren. Modersohn, in Soest geboren, ging nach dem Besuch der Akademie in Düsseldorf, nach den Anregungen, die er gemeinsam mit Mackensen unter Prof. Dücker erhielt, nach dem Zusammentreffen mit der Kunst Arnold Böcklins in München 1888 nach Worpswede. Hier wuchs aus dem Erlebnis des Moors, der Tiefebene, des Wassers, der Wiesen, der Tageszeiten, des Wechsels der Jahreszeiten, der gesamten Landschaft und ihrer Menschen- eigenart die Idee einer Revolution, die für die gesamte jüngere deutsche Landschaftsmalerei Bedeutung gewann, indem sie ganz neue Aufgaben und Aussichten stellte über die Wesenhaftigkeit des Lichts in der norddeutschen Landschaft. Die erste große Worpsweder Ausstellung (Fritz Mackensen, Hans am Ende, Carl Vinnen und Fritz Overbeck sind mit hier zu nennen), die Glaspalastausstellung von 1895 in München, wurde darum auch ein beachtlicher Erfolg. Vermochte Modersohn auch kraft seiner künstlerischen Intuition ebenso die heitere Landschaft des Mains, die Bergwelt des Allgäu auf die Leinwand zu bannen, in dem idyllischen Dorf Fischerhude in der Worpsweder Landschaft erst vollendete sich der Künstler zu der Größe eines Meisters, der zugleich Künder niedersächsischen Wesens und Wachsens wurde. Sein Lebenswerk erfuhr Anerkennung durch die Verleihung der Goethe-Medaille an feinem 75. Geburtstag. Hauptschriftletter: Dr. ftrfebridj Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hauptjchriftlelterö: Ernst Blumschein. Berantworttich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thynot; für Stadt Glichen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. ®. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenletter: Haas Beck. vlnzeigenpreisliste Nr. 6. Warum muß die Schürze noch drei Tage reichen? Ella soll die Schürze noch drei Tage tragen, well sie „noch nicht schmutzig genug" ist. Auch die Küchenhand-tücher sollen bei Frau R. richtig dunkel fein, ehe sie in die Wäsche kommen. Frau R. will nämlich Waschpulver sparen; deshalb wäscht sie so selten. Spart sie damtt aber wirklich Waschpulver? Im Gegenteil doppell schmutzige Wäsche tostet nicht nur doppell, sondern oft dreimal soviel Waschpulver. Denken Sie nur daran, wie schwer man überfettete Küchenhandtücher sauber bekommt — oder wie schwierig es ist, Schweiß- und Schmutz- ränber an Kragen und Manschetten von Oberhemden zu entfernen. Die Schmutzstellen müssen dann stark gerieben und gekocht werden. Die Wäsche geht dcHurch sehr rasch entzwei. Lassen Sie also Ihre Wäsche nicht so schmutzig werben! Wäsche häll länger und erfordert weniger Waschpulver, wenn man sie häufiger wäscht. Dor allem aber: Weichen Sie heute im Kriege gründlicher ein! Mindestens eine ganze Nacht soll die Wäsche in der Einweichlösung liegen. Vor allem schwenke man die Wäsche im Einweichwasser öfter hin und her. Wenn sie besonders schmutzig ist, kann man einen Wäschestampfer zu Hilfe nehmen oder die Wüsche in der Waschmaschine kurz schlagen. Das unterstützt die Lockerung des Schmutzes, und Sie kommen auch mit weniger Einweichmitteln zu° recht. 837V Nach dem Einweichen darf man das Ausspülen in klarem Wasser nicht vergessen. Der gelöste Schmutz würde das Waschpulver ganz unnötig verbrauchen. Nehmen Sie diese kleine Mehrarbeit im Kriege mit in Kauf: Sie spart Einweichmittel und Waschpulver und schont Ihre Wäsche, die sich heute schwerer ersetzen läßt als in Friedenszeiten. Garant guter Arznei-Präparate - teil 1893 - Cbem. Fabrik Krewel-Leuffen G.m.b. Köln Porzellangeschirr sowie Bier-u. Weingläser von Werkskantine zu kaufen gesucht. Sehr. Angebote unt. 817D an den Gieß. Anzeiger. täglich MO beugen wirksam vor gegen Erkältungen und Grippe. Sie lindern Husten und bewahren vor Heiserkeit schon 2 Slheifa mehrmals Gewerbeschule Gießen Techniker- u. Werkmeisterschule Dreisemestrige Fachschule für Maschinenbau u. Elektrotechnik Feinmechanik und Optik Hochbau, Schreiner und Maler lehrgängef.techn.Zelchnerlnnen Semesterbeginn: 1. April und 1. Oktober. Staatliche Abschlußprüfung. Prospekte kostenlos. Der Direktor: Tielmann 459 D Reiben Sie Ihren Schinken ein zur Schlachtezeit und wenn die Fliegen brummen mit Witkop’s. Bamenit — das vollkommene, unbedingt sichere, garantiert reine Schinkenschutzmittel, hält Fliegen, Würmer und Maden fern und schützt so Ihre Hausschlachtung (Schinken. Speck und Wurst) vor dem Verderb. Pck 35 Rpf. Zu haben im Lebensmittel- und Drogenhandel. Reese-Gesellschaft Hameln (We$er) hiiiineraugen Hornhaut,Warzen beseitigt unfehlbar Sicherweg. Nur echt in der Tube u. mitGarantieschein. Tube 60Pfg. Sichernd® Zu haben in den Fachgeschäften. 18. März 1943 01553/ Ihre Vermählung geben bekannt Ernst Weber Merkers Düsseldorf Unkostenbeitrag 50 Pf. [01610 «TD/ SM Gesundheitsamt, Gleiten. Hayingen Lothringen Gießen Hofmannstrahe 4 Unsere Christa ist angekommen In dankbarer Freude Werner Noll Obertruppführer 1. RAD. t. Z. Feldwebel in einer Panzer)äg^Abt. Martha Noll, geb. Bickel geben ihre Vermählung bekannt Minna Werner, geb. Lotz Willi Werner, Wachtmeister z. Z. im Felde und Frau Ingeborg geb. Engert Statt Karten! Für die vielen Glückwünsche und erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich der Geburt unserer kl. Hannelore sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank Gerda Fischer, geb. Knlellng H. W. Fischer, Kr.-Verw.-Ass. Gießen, im März 1043 ____________________________01_638/ Gießen-Wieseck, Grabenstr, 14 13. März 1943 Ihre Vermählung geben bekannt Willi Ketir und Frau Elisabeth geb. Schmidt Treis/Hessen Allendorf/Lda. 14. März 1948 Naturheil-Kneippverein Dienstag, den 16. März, um 16 Uhr in der Schillerschulo VORTRAG: Kampf den Magen- and Darmieiden Redner: Herr Simon Gaubeauftragter des Volksgesundheitsbundes Köln. Wm-MliM für Kleinkinder 832d Dienstag, den 16. März, u. Freitag, den 19. März, von 15 bis 16 Uhr in der Schillerschule Gieben 13. März 1943 ________________01539/ Statt Karten I Für die vielen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir recht herzlich Horst Hejnke Unteroffizier In einem Gr en.-Regt. und Frau Ilse, geb. Schupp Großen-Linden, März 1943 v 01615/ Statt Karten! Für die Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unsrer Vermählung danken wir, auch im Namen unsrer Eltern, herzlich Fritz Timmer Lina Timmer, geb. Becker Gießen, im März 1943 s 01642/ Beate Samstag Erstaufführung öu gehörst Mir Ein Ufa-Film mit WILLY BIRGEL LOTTE KOCH VIKTOR STAAL AtBERT HEHN Regie: Gerhard Lamprecht Drehbuch: Walter v. Hollander u. Richard Riedel nach Motiven des Theaterstückes ,,Das letzte Abenteuer“ v. Alexander Marai Musik: Hans Otto Borgmann Gerhard Lamprechts neuer Ufa-Film,gestaltet nach einem der interessantesten Bühnenstücke der Gegenwart, gespielt von einem hervorragenden,von WiUy Birgel geführten Ensemble Kulturfilm — Wochenschau Täglich 2.30 4.45 7.30 Uhr Sonntags 2.00 4.80 7.30 Uhr Jugendliche haben keincnZutritt 823C 50000 di! MM ML Hypothek von Industriewerk gesucht. Schriftliche Angebote mit näheren Angaben (Summe, Zinssatz) unter 01659 an den Gieß. Anzeiger erbet. Frisch eingetroffen! Ein Transport rolhunler tragender Rinder zum Teil gefahren, steht zum Verkauf und Tausch. ggoD Viehhandlnng Gottfried Zubrod Dutenhofen Telefon Gießen 4785 bringt es andenTag! daß Hühnerauge* xhmenen und da» Gehen er- »diweren, tie verumchönen auch de» Fuß. Wie leicht ded solche Schönheitsfehler und Schmetziieilen tu beseitige« FW!®? 1823 D/ Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN aller Fabrikate OPEL IN GIESSEN Ruf 2847-48 Krankheitszeiten sind Notzeiten. Sind Sie gut versichert, dann seien Sie froh. Sind Sie nicht versichert, dann sagen Sie es uns. Ueber 575000 Personen sind bei uns gut aufgehoben. Alle Ueberschüsse fließen an die Versicherten zurück. Deutsche Mittelstandskrankenkasse „WfeMeoM.“ Sitz Dortmund Bitte deutlich schreiben und senden an Bezirksdirektion. Ernst K. Loli, Frankfurt a. BL Stiftstraße 41. Ruf: 23934. ■ — Hier abschneidenI ■■■* Name. ——~—T*—• - 1 rittt । _i jiuiiri " r Hausen, 13. März 1943. 01682 Heuchelheim, im März 1943. 830 D hingegeben. In tiefer Trauer: :n. unt. 01406 d. Gies;. Anz. 10, 10, die Hirsch-Apotheke. 833 D des Arbeitsamtes. 01597 Kapelle Alter Friedhof. Waliber; 11.15 KG. Kavelle Wetzlarer Weg. Schänd; 11.15 KG. Tüchtige Bürokraft für staatliche Verwaltung gesucht. Vergütung nach TO. A. Zuschriften sind zu richten unt. 8361) an den Gieß. Anzeiget An, nn Industrie-Unternehmen stiehl für die Einlagerung von Elektromotoren geeigneten Raum in Gießen oder näherer Umgebung. Sehr. Angeb. u. 831D an den Gieß. Anzeiger erbet. Wohnungstausch! Biete schöne B-ZImmer-Wohn, suche 4-5-Zimm.-Wohn. Evtl. Kauf eines Wohn- od. Geschäftshauses. Schriftl. Angebote unt. 01633 an den Gieß. Anzeiger erbet. W ohnu n gstausch I Schöne geräumige 5-Zimmer- Wohnung mit Loggia und Mansarde, in ruhiger Lage, gegen eine 3- u. eine4-Zimm.-Wohnung zu tauschen gesucht. Sehr. Angeb. unt. 01592 an den Gieß. Anzeiger. Möbliertes oder teile, möbliertes Wohn-u. Schlafzimmer mit Küche für Ehepaar sofort oder später gesucht. Schriftl. Angebote unter 01536 an den Gießener Anzeiger erb. Wir suchen technische Zeichner, Kalkulatoren Arbeitsvorbereiter, Lohnbuchhaiter Magazinverwalter u. geeign. Kräfte zum An em en in uns. Werkstätten. Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. Schriftl. Angebote unter 702D an den Gießener Anzeiger erb. Wir suchen zu Ostern 1943 einen intelligenten Jungen der Lust und Liebe hat, das Orlhopädiä-Schflhmacherliandwerk zu erlernen. — Genehmigung des Arbeitsamtes liegt vor. 818d €arl Waldsdfamidt Orthopädische Schuhmacherei Gießen. Kaufm. Lehrling für sofort gesucht. Einstellung über das Arbeitsamt. 01673 Gustav W ill & Co. Eisen- und sanitäre Großhdlg. Dammstraße 40. Wachposten 416V auch gesetzten Alters, für besetzte Westgebiete und Inland sofort gesucht. Bewerb, erb. an Düsseldorfer Wach- und Schließgesellschaft, Düsseldorf, Bismarckstr. 44 46. Wachleute. Wir suchen zum Soforteinsats f. das besetzte Westgebiet mehrere körperlich durchaus leistungsfähige Leute als Wachmänner. Bedingung tadellose Vergangenheit und beste Empfehlung. Auch Rentner, Pensionäre und ältere Männer bis zu 65 Jahren können sich melden. Persönliche Vorst, zur Unterbreitung d. Einsatzbedingungen erforderlich. Bewachunzsunternehmen Wolfmans? von Oppel Friedberg i. H., Bismarkstr. 13 Fernsprecher 4240 [652d MIM Anfang 40, sucht Stellung in frauenlosem Haushalt. Sckr. Ang. unt. 01635 a.d.G.A. Ab Samstag, den 13. März, bis einschließlich Freitag, den 19. März versieht den Nacht- und Sonntags-Dienst sowie den Mittwoch-Nachmittags-Dienst (ab 13 Uhr) Hiesiges Werk sucht tüchtigen Werkmeister für eine interessante und aussichtsreiche Tätigkeit in der Kleingerätefertigung der Metallindustrie. Bewerber, auch Feinmechaniker, denen Arbeitsplatzwechsel mögl., können sich melden unter 754D an den Gießener Anzeiger. Die Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. Zu Ostern suche ich einen ordentl. Lehrling mit guter Schulbildung für mein Lebensmit el- ond FeinkcsUeschäil. Einstellung erfolgt mit Genehmig. fireisirieqet- Detönnö Sieben Heldenjedenktag ist auf den 21.März verlegt. Die getroffenen Anordnunyen bleiben f. diesen Tag bestehen. Der Kreis- f rieg er führ er. MMer WMM Farbe dunkel mit braun, sehr wachsam, vier Fahre alt, männlich, stark, gegen Herrn treu und sehr folgsam, wird sofort abgegeben. Schriftl. Angeb. unter 849D an den Gieh. An;. Spengler undlnstallaienr-Lelirling zu Ostern gesucht, l 01628 Robert Brückel / Lang Göns. Einstellung erfolgt üb. d. Arbeitsamt Am 10. März starb in einem Knegs- tegäj lazarett im Osten an den Folgen seiner Zä£k schweren, vor Orcl erlittenen Verwundungen im Alter von 22 Jahren unser einziges Kind, unser lebensfroher Sohn Joadiim Frank Oberleutnant u. Komp.-Chef in einer Panzerabteilung, Träger des Deutschen Kreuzes in Gold, E. K. 1, des Panzersturmabzeichens in Silber und anderer Auszeichnungen. In tiefstem Leid: Studienrat Frank und Frau Ghltta, geb. Grdnay. Gießen, Stephanstraße 16. Wir wissen, daß alle, die unseren Jungen kannten, mit uns trauern, bitten aber von Beileidsbesuchen absehen zu wollen. der Universitätsstadt Gießen Wochenübersicht: Dienstag, 16. März, 19.00 Uhi 24.Dienstagmiete u. tial bmieteB Tanz-Abend. Mittwoch, 17. März, 19.00 Uhr 25. Mittwoch miete u.HalbmieteA Tanz-Abend. Freitag, 19. März, 19.00 Uhr 24. Freitagmiete u. Halbmiete A Fiekco. Sonntag, 21. März, 19.00 Uhr Fiesco. Schwer traf uns die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber jüngster Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Ernst Ruppel Feldwebel und Zugführer bei der Luftwaffe Träger des E. K. 2, des Verdienstkreuzes mit Schwertern, des Sturmabzeichens u. d. Ostmedajlle in den schweren Kämpfen am Ladogasee am 9. Februar 1943, im 29. Lebensjahre, sein junges Leben lassen mußte. Er ruht unvergessen auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefer Trauer: Carl Ruppel, Zimmermeister, und Frau, geb. Diehl Otto Leschhorn und Frau, geb. Ruppel Willi Ruppel, z.Z. im Felde, u. Frau, geb. Bommershelm Paul Ruppel, z.Z in Bremen, und Frau, geb. Wagner und alle Bekannte. Obbornhofen und Gambach, 13. März 1943. Die Gedächtnisfeier findet am 23. April statt. Zimmer mit Küche, oder 2 leere Zimmer zu mieten gesucht. - Schriftl. Hart und schwer traf uns die Nachricht, daß unser lieber, guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Gefreiter Ludwig Albach Inhaber der Ostmedaille und des Verwundetenabzeichens, am 25. Februar 1943, im 36. Lebensjahr nach harter, schwerer Krankheit im Osten den Heldentod gestorben ist. Er wurde auf einem Heldenfriedhof beigesetzt. oieee In tiefer Trauer: Heinr. Albach, Stellwerksmstr. i.R., u. Frau Eliesabet, geb. Mönche; Uffz. Peter Schmi t u. Frau Maria, geb. Albach; Farn. Heinr. Albach u. Frau Katerlna, geb. Kröck; Farn. Karl Zanger u. Frau Lina, geb. Albach; Fam.Olto Albach u.FrauAnna, geb.Wallenfels; Rich.Alhach u. Frau Gretel, geb. Günther; Soldat Willi Schwan u. Frau Eliesabeth, geb. Albach; Farn. Willi Albach u. Frau Emma, geb. Schmidt; Farn. Peter Müller u. Frau Anna, geb. Albach Gießen, Gr.-Linden, Siegen, Allendorf/Lda., Wetzlar Wer überläßt seine WohDDDg od.Elnfaniilienlians auchTeilwohnung, möbliert, unmöbliert oder teilmöbliert, an dreiköpfige Familie? Möglichst 3-4 Zimmer, Küche, Bad, Heiz. Schriftl. Angebote unter 01668 an den Gießener Anzeiger erb. Heute ist unser lieber Vater, Großvater, Bruder und Schwager Herr Ludwig Roth früher Inhaber der Firma J Schellenberg Nachf. in Gießen, entschlafen. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, Venice Florida(USA.), Groß-Goltern, Laasphe, den 11. März 1943. Die Bestattung ist am Montag, dem 15. Marz, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. 924 D Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Enschlafenen, sowie allen denen, die ihr bei dem langen Krankenlager hilfreich zur Seite standen, und für die vielen Kranzspenden, sagen wir auf diesen Wege unseren herzlichsten Dank. Noch besonderen Dank Herrn Pfarrer Hild für die trostreichen Worte am Grabe. Heinrich Münch II. d Unger über alles geliebter, einziger, hoff- nu^svoller, lebensfroher Sohn, unser guter Neffe und lieber Vetter Hans Bender Schütze in einem Gebirgs-Jäger-Regiment kehrt nie mehr zu uns zurück. — Im blühenden Alter von 19 Jahren hat er sein junges Leben am 13.2.43 bei einem Stoßtruppunternehmen im hohen Norden in treuer soldatischer Pflichterfüllung in unerschütterlichem Glauben an Deutschlands Sieg für sein geliebtes Vaterland Kirchenchor, Cacilia. Kollekte. Evang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonntag, 14. 3., 9 Andacht; 13.30 S.-Sch.; 17 Predigt. — 9)ättiv., 17. 3., 20.15 Bibelstunde. Kreie evang. Gemeinde Gietzen, 3u den Mühlen 2. Sonntag, 14.3., 9.45 Erbauungsstunde; 11 Sonn- tagschule; 16 Predigt. . Evang. freikirchliche Gemeinde in Gießen, Gartenstr. 13 lfrüher Bavt. u. B. f.C.). Sonntag, 14.3., 11.15 KG.; 15.30 G. - Mittwoch, 17.8., 20.15 G. Angast Bender a. Fran Lisbeth, geb.Freund und alle Angehörigen. Krofdorf, Aliendorf a. d. Lda., Staudernheim, Bad-Oeynhausen, Dutenhofen, München, Rödgen und im Felde, den 8. März 1943. Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Vaters Philipp Henß sacren wir allen auf diesem Wege herzlichen Dank. Ganz besonders danken wir Herrn Pfarrer Müller für die trostreichen Worte am Grabe und der Krankenschwester Berta für die liebevolle Pflege, sowie dem Gesangverein Germania und der Sportgemeinde für die letzte Ehrung. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Henß Wwe., geb. Fiedler. Großen-Buseck, den 13. März 1943. IsösD [Stellenangebote! AnslreiAl- u. Weitzbiuder- feütling gesucht. (01675 KarlHerzberger, Weihbindermeister, Weserstratze 12. Ich suche eine Mlige pejon z. Führ, meines frauenlosen Haushaltes in landwirtschaftlichem Betrieb. Schr. Ang. unt. 01671 a.d.G.A. Ehepaar sucht 4-Z.fflimolimg möglichst mit Heizung. Schriftl. Angeb. unter 12D an den Gieh. Anz. HöhererBeamter sucht in Giehen od. nächster Um- gebungz.l.April oder später für seine Familie 3 Zimmer ganz oder teilweise möbliert, mit Küche oder Küchenmitben. Geschirr, Wäsche u. eigene Bedienung vorhanden. Schr. Ang. unt. 839D a.d.G.A. Tausche schön gelegene, neuzeitliche 6-ZiuntMg Bad, Heiz, usw., gegen 3-4-5-Zimmer- Wohnung, Bad, in schöner Lage; bevorzugt Südviertel. Schriftl. Angeb. unter 01641 an den Gieh. Anz. Suche i. Gietzen od. nächst. Umg., evtl, auch an der Bahnstrecke Gelnhausen gelegen, eine ge° räum. 3-4-Zim- mer-Wohnung, evtl, auch Einf.- Haus. -Biete in Wetzlar moderne 3-Z.-Wolm. mit Bad,Etagenheiz. Schr. Ang. unt. 01369 a. d.G.A. Gut möbliertes Zimmer gesucht. Evtl, separat. Schr. Ang. unt. 01602 a.d.G.A. Berufstät. iung. Mädchen sucht z. 1. Avril 1943 Ml. Zimmer in Giehen. [sioD JngeJohanntzen, Weücrdeich bei Marne in Holstein. Heute entschlief nach langem schweren Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Großvater, Bruder und Onkel Karl Hollricher Reichsbahn-Zugführer i. R. Im Alter von 54 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Auguste Hollricher, geb. Ruhl nebst Kindern und Angehörigen. Gießen (Liehet Str. 9), Wiesbaden, Bierstadt, den 11. März 1943. Die Beerdigung findet am Montag, 15. März, um 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 01639 Allen, die uns bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Hilde ihre Anteilnahme entgegenbrachten, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Weisel für seine trostreichen Worte. Otto Volkmann,z.Z.im Felde,und Familie nebst Angehörigen. Suche Spinnrad gebrauchsfähig, zu kaufen. Schr. Ang. unt. 01580 a.d.G.A. 30 Meter gut erhaltener fottemaun ungefähr 1,50 m hoch, zu kaufen gesucht. Schriftl. Ang. unt. 01651 an d. Gieh. Anz. Gut erhaltener Anzug f. Siebzehnjäbr. (schlanke Figur, 1,70 m) zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 799D an den Gieh. Anz. ^=7 Danksagung. lMÄ Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem Heldentod unsres lieben Sohnes und Bruders, meines lieben Freundes Karl Müller,Oberfunkmeister in einem Panzer- Grenadier-Regiment, danken wir herzlich. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Müller für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier. Familie Karl Müller, Spenglermeister Hildegard Baumann Großen-Buseck, W.-Barmen, im März 1943. 828 D Gietzeu-Klcin-Liuden. 10, Schul- theis; 11.15 KG. Gietzen-Wieseck. 10 G.; 11 KG.; 14 Borstellung der Konfirm. Mainzlar. 13.30 Schmidt, Treis; 14.30 KG. Hungen. 11, Dekan Schmidt. Lich. 14.15: Naumann Ggd. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, meine gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin, Gote und Tante Frau Anna Fink, geb. Dern im Alter von 58 Jahren von ihrem schweren Leiden durch einen sanften Tod zu erlösen. In tiefer Trauer: Karl Fink Theo Fink, z.Z. im Felde und Frau Emma, geb. Jung Kurt Fink, Enkelkind und alle Angehörigen. Watzenborn-Steinberg, im Felde, 12. März 48. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 14. März, nachmittags 3.30 Uhr statt. __01679 riichljahrstelie für 15 iähriges Mädel gesucht. Schriftl. Ang. unt. 01637 an 0. Gieh. Anz. Verkäufe Fahroa,se 2 jährig, gut gefahren, verkauft od. vertauscht geg.Auh oder Rind [85iD ÄlexSatalM Bobenhausen I. Simmentaler Rind Mai kalb., zugfest, gefahren, 12 Ztr. schwer, z. verkauf, [oieso Kinzenbach 26. Simmentaler Rind hochträchtig, steht zum Verkauf bei [843D August Becker, Alten-Buseck. Leichte, trächtige Bogelsberger Kuh im April kalb., u. ein 1 y4 jö6r. Bogelsb. Rind z. verk. bei [0104s Friedrich Hels, Allendorf a. d. Lahn. Rind tragend, Gelbscheck, zu verkaufen. [01620 Heinrich Hengst, Münzenberg, Nr. 25. Biete geräumige 5-Zhnnmohmg in. Bad, in guter Wohnlage. Suche sonnige 6--Zimm.-Wohn. mit Bad und Gartenanteil, mögl. in freier Lage. - Sckriftl. Ang. unt. 703D an 0. Gieh. Anz. 4-Zimmerwohnung m. Bad, Loggia u. gr. Mansard., gegen 3-Ziwm.-Wohn. । zu tauschen. , Schr. Ang. unt. . 01658a.d.G.A. Ein hochträcht. Bogelsberger Rind in 4 Woch. kalb., z. verk. bei [01047 Leonhard Hels, Allendorf an der Lahn. 1 Motorrad NSU. Baujahr 1939, in gutem Zustande, zum Taxwert zu verkaufen, [oives Fritz Schimmel, Klein-Linden, Franks. Str. 98. Kirchliche Anzeigen. (G. ^-Gottesdienst, KG. ---Kinder- gotteSdienst, HG. = Hauptgottes- dienst, HG.-Abendm. = Hauvt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gietzen. Sonntag, 14. März. Stadtkirchc. 10, Schmidt; 11.15 KG., Matth.-Gem., Schmidt; 11.15 (Markussaal) KG., Mark.- Gem., Becker; 16 Vorstellung der Konfirm., Mark.-Gem., Becker. Johanneskirche. 10 Wehrmachts- u. Gemeindegottesdienst, Lizent. Trommershausen; 11.15 KG., Johs.-Gem.; 15.30 Vorstellung d. Konfirm., Johs.-Gem., Schul- theis; 17 Vorstellung d. Konfirm. Luk.° u. Welirmachtsgem., Liz. Trommersbausen. Arbeiter, 60 Jahre alt, mit schuldenfreiem Heim und etwas Verm., wünscht eine liebe Frau zwischen 50 und 60 Jahren, möglichst vom Lande, die den Haushalt gut führen kann, kennenzulernen, zwecks baldiger Heirat. Zuschriften unt. 01575 an den Giehen. Anzeig. Kl eine Anzeige« m Gieftener Anzeiger werden von Tauiendeu beaditet und neleiea. | Vereine" LMM möglichst an der Lahn gelegen, zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01645 an den Gieh. Anz. Suche gebt*., doch gut erhaltene Original-Hanau ßWnne für Gleich- oder Wechselstrom, 220 V, z. kaufen. Schr. Ang. unt. 826D a. d. G. A. Je ein kräftiges Herren- und Damen-Fahrrad gut erhalten, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 847D a.d.G.A. Suche ueuwcrt. Tamen- oder Herrenfahrrad, bereift. Biete 4 neue Wohnzimmer- Stühle, Eiche. Schr. Ang. unt. 01656 a.d.G.A. Damen-tahrrad gut erhalten, zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 855 D an den Gieh. Anz. Suche einen gut erhaltenen Fahrradanhänger zu kaufen. Schr. Ang. unt. 812D a. d. G. A. Dringend Zimmer-Fa..rslühl zu kaufen oder leihen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01676 an den Gieh. Anz. Suche gut erh. Laute oder Gitarre WaldemarBolk, Allendorf an der Lahn, Obergasse 16. Aeltere, allein- , stehende Witwe sucht kleine 2-3-Zim.-Wohng. Schriftl. Angeb. unter 01640 an den Gieh. Anz. Junges, berufstätiges Ehepaar sucht 2 möblierte Zimmer mit Küchenbenutzung, oder möblierte Z-Zimm.-tonung Schr. Angebote unter 01677 an den Gieh. Anz. IHööl.3imoiet mit Heizung an berufstät. Frau od. Fräulein zu vermieten. Nächste Umgeb, von Giehen. Schr. Ang. unt. 01590 a.d.G.A. Alöbliertes Zimmer gesucht. Schr. Ang. unt. 834D a. d.G.A. Biete: Reise Schreib- maschine Olymvia Filia, Mk. 100,-.Suche Nadiogerät (Allstrom). Schr. Ang. unt. 01627 a.d.G.A. j Kaufgesuche | MMOC z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01662 an den Gieh. Anz. Junger Dodel oder SlMMU z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01650 a.d.G.A. 4—6 junge Hühner die jetzt legen, z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01652 an den Gieh. An;. Steiner Öfen z. kaufen gesucht. oi657 Angeb. an Weber, Plockstratzc 1. idjlnüMer gut erhalten, mit Matratzen, z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01622 an den Gieh. Anz. Gut erhaltene Bettitelle mit Matratze z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01624 an den Gieh. Anz. Gut erhaltene güiieomaitüBe mit Keil z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01674 a.d.G.A. Zwillings- Sportwagen gut erb., gesucht. 01609 Helbing, Aulweg 113. _ Suckeein.Akl - tasche (Leder), auch braune Herrenhalbsch.» Gr. 42. Biete Herrenfahrrad für RM. 25,—. Schr. Ang. unt. 01457a. d.G.A. Verschiedenes^ Montag, den 15. März,, bringen wir bet Herrn Slugust Atzmann, Dutenhofen, eiftMße Mei z. Verkauf. sssD Mr. Mrer Niederdieten. _ Mann f. Gartenarbeit gesucht. [01649 Hindenburg- wall 16. Tüchtige Schneiderin die a. Aenderun- gen übernimmt, nach auswärts gesucht. Schriftl. Ang. unt. 825 D an d. Gieh. Anz. HausschuEiderin gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01664 an den Gieh. Anz. Tüchtige Slhneidenn gesucht. [0168S chrauE.Schuldt, Hitlerwall 12 p. Der Meile! Mlrktzen auf u. fertigt zwei Türvolster an? Schr. Ang. unt. 01623 a. d.G.A, Gut erhaltener ßlnöenüQgen od. Svortwagen gegen Puvven- wagen zu tauschen gesucht. Schr. Ang. unt. 01661 a.d.G.A. Sehr gut erhalt. HemiAMe Gröhe 43, gegen solche Gr. 44-45 zu tauschen gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 01626 an 0. Gieh. Anz. Aeltere, erfahrene, nette Stütze zu älterer Dame zum 1. Avril gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 01660 an d. Gieh. Anz. Wfraufli gesucht. [835D krelsamlsleiluug NSV., Goethestr. 34. WsgeWn f. etwas pflegebedürftige Hausfrau gesucht. VomArbeitsamt bewilligt. Schr. Ang. unt. 01616 a.d.G.A. Jakob Maternus Frankfurter, Ecke Klinikstraße. Stabshelfevinnen des Heeres! Frauen und Mädchen (nicht unter 21 Jahren), die sich als Stabshelferinnen melden wollen, erhalten Rat und Auskunft über alle diesbezüglichen Aragen im Dienstgebäude der Heeresstandortvet- waltung Giehen, Hindenburgwall Nr. 4, Zimmer 36, während der Dienststunden (täglich von 7 bis 12.30 Uhr und von 14bis 18.30 Uhr» Samstag-von 7 bis 13 Uhr). UseD Gebrauchte, gut erhaltene Beeilen ^sciiine sowie eine Sclireibaiasßiiine in gut. Zustand, und mehrere brauchbare Glasballous, m. guter äußerer Verpackung, zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 854D an den Gieh. Anz. Klavier neu od. gut erhalten, v. Privat z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01632 a.d.G.A. Verstellbarer Handwagen, etwa 5-6 Ztr. Tragkr., noch gut erb., z. kauf. ges. Lvfermann, Gleiberger Weg 92. [01579 Suche einen Leiterwagen. Biete 1 P. wen. getr.,gute,braune Hcrrenbalbsch., Gr. 43, f. 15 AU. Schr. Ang. unt. 01665 a. d. G.A. Kieinhilükamera Marken fabrikat mit erstklassigem Objektiv sofort z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. schnellstens unt. 01558 a.d.G.A. 1„Jaschke“ Milchpumpe zu kaufen oder leibweisegesucht. Schr. Ang. unt. 01678 a.d.G.A. Suche: Komplette Bade-Einrichtung mit Kohlenfeuerung. [01684 Telephon 4175. Badeofen für Kohlen- oder Brikettbeizung, möglichst grober Jasiungsraum, zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 789 D an den Gieh. Anz. simiwe für RM. 150,— z. verkauf. [844D Launsbach 42. Gut erhaltene WÄ8 f.NM.lO.-z.verk. Schriftl. Angeb. unter 01634 an den Gieh. Anz. Gebe ab ein gut., starkes Herren- Fahrrad f. RM. 70,-, und 1 Paar starke Schnürschuhe mit Gleitschutz, Gr. 43, neuro., f.RM.16.-.Suche guten Trilling od. Büchsflinte (nitro), Kugel 9,3 mm. Schr. Ang. unt. 848 D a. d. G. A. Geboten: Reue MMne Gesucht: Sckw. Damen-Halb- schuhe, Gr. 39. Schr. Ang. unt. 01559 a. d.G.A. Biete: MkenklMer für 400,- RM. Suche: 2 gute Sessel. Sehr. Ang. unt. 01612 a.d.G.A. 2-4-3immet- Mnnng zu mieten gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 01667 an d. Gieh. Anz. Dame mit 2jähr. Kinde sucht für ein. Monate in Giehen od. Umgebung 2 bis 3 möblierte Zimmer m.Küchenbenutz. Ang. z. richt, nach Grotzen-Linden, Bahnhofstr. 97. Stellengesuche) Weiterer, zuverlässiger Heizer sucht Stelle als Hausmeister b. freiroerdender 4-Ziuinerwohnung Sämtl. Haus- u. Gartenarbeiten roerd. übernom- men.Gebeschöne 2-Zimm.-Wohn. in Tausch. Schr. Ang. unt. 01646 a.d.G.A. Kriegsversehrt, sucht VeMfigung auf Büro. Schriftl. Angeb. unter 01672 an den Gieh. Anz. I. > 1 । < Vermietungen I i Möbl. Zimmer . in. Herd a.Frau t oder Fräulein ab 15. März zu vermieten. [oi56i Krofd. Str. 191. I' Suche in Gietzen od. nächst. Umg. 5y2 Zimmer u. mehr. Biete: 4 Yi Zimmer und Bad in Potsdam. Schriftl. Angeb. unter 01655 an den Gieh. Anz. UiinimoM] (mögl. Zentral- heiz.) v. älterem Ehepaar (pens. Beamt.) zu bald ober später in Giehen od. Umgebung zu mieten gesucht. Eventuell Untermiete. Schriftl. Angeb. unter 01458 an ■ den Gieh. Anz. Nr. 61 Zweites Blatt Meftener Anzeiger (General-Anzeiger für GLerheilen) 13./14. März 1943 Teil wir und dem und als Der das Mädel sich schleunigst freiwillig anmelden, es erfuhr bann aber zu seiner Genugtuung, daß es durch das Arbeitsamt schon noch aufgerufen und mit drantommen werde. Eine Ehepaar, die Frau 65 Jahre alte Reichsbabnsekretär a. D. kann zwar den ganzen Tag über nicht mehr mitmachen, aber für den halben Tag will er alltäglich auch wieder mit dabei sein und für unsere Soldaten an wirk- amer Stelle helfen. Ein 66 Satire alter Küfer und 'in 69 Jahre alter Weichensteller a. D. haben sich ür den ganztägigen Arbeitseinsatz gemeldet, den sie als Hilfskraft in einer kriegswichtigen Werkstatt leisten wollen. Sogar ein 80 Jahre alter Mann, der bis fetzt noch ein kleines Geschäft führt, will von dieser Tätigkeit Abschied nehmen und sich in der NSG. Um den vielen falschen Vorstellungen gegenüber dem Einsatz der Frauen als Kraftfahrerinnen zu begegnen, sei im folgenden alles Wissenswerte kurz zusammengestellt. Zunächst mag sich die Frau von dem Gedanken frei machen, daß auf diese Weise die Möglichkett gegeben sei, die lang gehegte Sehnsucht nach dem Führerschein mitten im Kriege bequem und billig zu befriedigen. Der Einsatz, der hier von der Frau verlangt wird, hat mit der „Dame am Volant", die in entsprechender Aufmachung spazieren fuhr, gar nichts zu tun. Es muß sich fede darüber klar fein, daß es sich hier nur um einen verantwortungsvollen und arbeitsreichen Einsatz handeln kann, denn es gilt ja — das vergesse niemand! —, Männer abzulösen, die bisher als Fahrer in der Industrie, bei der Reichsbahn und Reichspost, bei Behörden usw. ihr volles Maß an Arbeit tagaus, lagern geleistet haben. Ziel der Ausbildung durch das NSKK. ist der Erwerb des Führerscheines der Klasse III. Das bedeutet also die Berechtigung zum Führen von Wagen bis zum Eigengewicht von 3,5 t. Hierher gehören die Personenwagen, ferner Liefer- und leichte Lastkraftwagen. Die schweren Lastkraftwagen kommen für die Frau nicht in Frage. Natürlich sind Frauen, die bereits den Führerschein der Klasse III besitzen, besonders erwünscht. Sie werden in kürzerer Zeit weiter ausgebildet und nach Ueberprüfung ihrer Fahrfertigkeit durch das NSKK. bevorzugt eingesetzt. Es ist selbstverständlich, daß sich die Ausbildung aller Frauen nicht nur auf die Fahrtechnik beschränkt. Sie erstreckt sich vielmehr auch auf die Verkehrsordnung, auf die Schulung im Erkennen und Beseitigen von Störungen am Motor und, im Zusammenhang damit, auch auf den Gebrauch des notwendigen Werkzeuges. Ebenso selbst- verständlich ist es, daß die Frauen bei der großen Bedeutung des Generatorfahrzeuges für unsere Kriegswirtschaft mit der Generatoranlage, ihrer Wartung und Pflege genauestens vertraut gemacht werden. Wie kommt man nun zu diesen Lehrgängen des NSKK.? Die Dienststellen des NSKK. sind bereit, Meldungen entgegenzunehmen und weiterzuleiten. Auch wird jede Frau in Zweifelsfällen hier gern beraten. Um den gewünschten Einsatz nicht zu verzögern, ist es ratsamer, sich direkt an das zuständige Arbeitsamt zu wenden, das, wenn der Amtsarzt die körperliche Eignung feststellt, die Meldung an die NS.-Frauenschaft und das NSKK. weiterleiten wird. Von den Motorstandarten werden die entsprechenden Lehrgänge zusammengestellt. Die Ausbildung erfolgt vollkommen kostenlos, doch muß bei ihrem Beginn die Verpflichtung übernommen werden, nach erfolgreicher Ausbildung die vom Arbeitsamt zu- gewiesene Stellung zu übernehmen. In diesem Zusammenhang sei allen Haltern von Fahrzeugen bis 3,5 t, soweit sie noch wehrpflichtige Fahrer beschäftigen, empfohlen, sofort ihren Bedarf an Kraftfahrerinnen bei ihrem Arbeitsamt anzumelden. Unterkohlrabi 5 bis 8, Meerrettich 50 bis 75, Lauch 25 Rpf., Salat 2,20 RM., Feldsalat, J/io 10 Rpf. Ein kurzer Ueberblick über die Anmeldungen ergibt ein interessantes Bild. Da ist z. B. ein 16 Jahre alter Schüler der Lanaemarck-Schule, der die freien Stunden, die ihm die Schule läßt, mit seiner jungen Kraft irgendwie zur Arbeit für unsere Rüstung an- wenden möchte. Ein früherer Waffenmeister Büchsenmacher, der f»tzt 67 Lebensjahre auf Buckel hat, stellte sich erneut zur Verfügung macht nunmehr sein handwerkliches Können Werkzeugschlosser in einem Betrieb nutzbar. ** Lichtbildervortrag von Robert H e n s e I i n g. Der Gießener Vortragsring (Kulturelle Vereinigung, Goethe-Bund und Dolks'bildungs- ftätte Gießen der NSG. „Kraft durch Freude") veranstaltet am Montag, 15. März, feinen nächsten Vortragsabend. Der in Gießen von feinen früheren Vorträgen her bekannte Schriftsteller Robert Hense- l i n g wird einen Lichtbildervortrag mit dem Thema „Von Sonnen und Atomen" halten. Das Eindringen der Forscher in die Rätsel des Weltalls, der Atome und der strahlenden Sonnen ist so spannend wie nur irgendein Reiseabenteuer ober ein Roman sein kann. ** Späterer Beginn der Abgabe der Sondermarken zum H e ld e n g e d e n k t a g 1 9 4 3. Im Zusammenhang mit der Verlegung des Heldengedenktages auf den 21. März findet auch die Abgabe der Sondermarken der Deutschen Reichspoft zum Heldengedenktag erstmalig an diesem Tage, nicht, wie ursprünglich vorgesehen, am 14. März, statt. Strafkammer Gießen. Unter der Anklage der fahrlässigen Tötung hatte sich gestern die Frau D. K. aus Ilbenstadt (Kreis Friedberg) vor der Strafkammer Gießen zu verantworten. Die Frau hatte in Gegenwart ihrer beiden kleinen Kinder in der Küche Wasche gekocht und diese mit dem kochenden Wasser in eine Wanne auf dem Fußboden ausgeschüttet. Dann verließ die Frau für kurze Zeit die Küche, um im Wohnzimmer etwas zu erledigen, sie ließ aber während dieser Zeit die 2 und 5 Jahre alten Kinder allein in der Küche zurück. Beim Spielen fiel das 2 Jahre alte Söhnchen in die Wanne mit dem heißen Wasser und verbrühte sich so schwer, daß es bald darauf verstarb. Die strafrechtliche Folge für die Frau war die jetzige Anklage wegen fahrlässiger Tötung ihres Kindes. Das Gericht verurteilte die Frau, entsprechend dem Antrag des Anklagevertreters, zu zwei Monaten Gefängnis. Auch dieser Vorfall möge allen Frauen eine erneute Mahnung fein, ihre Kleinen stets wachsam zu hüten und sie vor allem nicht in der Nähe von Behältern mit heißer Flüssigkeit zu dulden oder gar allein zu lassen. Landkreis Gießen. --^Lollar, 12. März. Zur Zeit wird die Winter- pritzung sämtlicher Ob ft bäume durch die Gemeinde mit der motorisierten Obstbaumspritze durchgeführt. Jranffurfer Schlochtviehmarkt. Frankfurt a. M., 13. März. (Dorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 43 bis 47, Bullen 41 bis 45, Kühe 25,50 bis 45,50, Färsen 42 bis 46, Kälber 40 bis 59, Schafe 46, Schweine 63,50 bis 73,50. Marktverlauf: zugeteilt. Seit einiger Zeit versieht der Feind einen der Stabbrandbomben mit einer zusätzlichen Sprengladung, die etwa 2 bis 3 Minuten nach Aufschlag Frauen als Kraftfahrerinnen Lehrgänge des 71SKK. zur Ausbildung. Angemessene Preisbildung für Ferkel und Läufer. Die alljährliche, saisonbedingte Aufwärtsentwicklung der Preise für Ferkel und Läufer hat in diesem Jahre besonders früh eingesetzt und in den letzten Wochen Formen angenommen, die volkswirtschaftlich nicht mehr vertretbar sind. Der Reichskommissar für die Preisbildung hat deshalb die Preisbildungs- und Preisüberwachungsstellen angewiesen, den Handel mit Ferkeln und Läufern sorgfältig zu überwachen. Von der Festsetzung von Höchstpreisen ist bewußt abgesehen worden, um etwaige Besonderheiten in den örtlichen Verhältnissen und im einzelnen Falle möglichst berücksichtigen zu können. Es ist den Beteiligten überlassen worden, den kriegswirtschaftlich gerechtfertigten Preis in eigener Verantwortung zu bestimmen. Als angemessen können nur Preise angesehen werden, die bei Berücksichtigung der Aufzucht- und Mästungskosten und eines angemessenen Verdienstes des Mästers in einem entsprechenden Verhältnis zu den durch die Schlachtviehmarktordnung gesetzlich festgelegten Höchstpreisen für Schlachtschw'eine stehen. Preise, die dem nicht Rechnung tragen, können und werden nicht Leiter geduldet werden; sie werden von den Preisbehörden mit entsprechenden Strafmaßnahmen (Ordnungsstrafen, Handelsuntersagung usw.) geahndet werden. Von den Verkäufern, vom Handel, von den Genossenschaften und den Käufern muß erwartet werden, daß sie sich im eigensten Interesse vor der Forderung und Zahlung übersetzter Preise peinlichst hüten. Zweite Frühiahrsabsahveranstaltung in der Zuchlviehhalle Rhein-Main, Gießen. Nachdem bereits in der Vorwoche eine große Ab^ satzveranstaltung von Höhensleckviehbullen, Zuchtkalbinnen und Zuchtebern in der Zuchtviehhalle Rhein-Main zu Gießen stattgesunden hat, veranstaltete der Landesverband der Rinderzüchter in Hessen-Nassau, Abt. Rotes Höhenvieh, am gestrigen Freitag die erste große Absatz-Veranstaltung von Bullen und Rindern des roten Höhenviehs. Jnsge- amt waren 76 Bullen und 11 weibliche Herdbuch - iere auf getrieben. Von den Bullen wurden am Vortage durch die Sonder-Körkommiffion unter Leitung von Landwirtschaftsrat Dr. Wagner, Gießen, 16 Bullen der Wert kl ässe II, 38 Bullen der Wert- klasse III und 17 Bullen der Wertklasse IV zugeteilt. Btt den Rindern konnten 3 in Zuchtklasse II, 7 in Zuchtklasse III und 1 in Zuchtklasse IV ein geteilt werden. Der Verkauf gestaltete fick infolge des großen Angebots diesmal etwas langsamer, da vor allem der Ankauf von Bullen für die Ostgebiete erst für April Von der Jugend bis zum Greis Freiwillige drängen sich zur Kriegsarbeit. ** Zum Heldengedenktag. Wie gestern bereits berichteten, ist der Heldengedenktag vom 14. auf den 21. März verlegt worden. Die von dem Wehrmacht-Standortoffizier Gießen zu der morgigen Heldengedenkfeier versandten Einladungskarten behalten auch für die Feier am 21. März ihre Gültigkeit. Die Karte möge also jeder Empfänger aufbewahren. ** E s gibt Apfelsinen. In der nächsten Woche werden Apfelsinen, und zwar 1 P*und je Person, auf den Abschnitt 36 der Nähnnittellarte 47 ausgegeben. Aus der Stadt Gießen. Mutter in Uniform. Dor einem Schulhaus stand, als die Schule aus war und die Kinder daraus hervorstürmten, eine Mutter, die aus ihre kleine Tochter wartete. Wir kennen Oie Mutter nicht, und es ist sicherlich nichts Besonderes, wenn einmal eine Mutter vor dem Schulhaus auf ihr Kind wartet — aber in diesem gatte fiel sie auf, denn sie trug den dicken grauen JRantel der Straßenbahnschaffnerinnen und ein verwegenes Krätzchen dazu und sah darunter so frisch und heiter aus, daß man ihr das große Schulmädchen, das ihr plötzlich luftig an die Hand fprang, gar nicht zugetraut hätte. Das Mädchen fragte, ob Oie Straßenbahn heute wieder fo voll war, daß die Mutter kaum durchkam, und ob es kalt gewesen und ob der dicke alte Mann wieder mitgefahren sei, der immer so freundlich mit ihr spreche. Dann bogen sie vergnügt um die Ecke und gingen heim. Aber bevor sie die anderen Schulkinder hinter sich ließen, sah dos Mädchen schnell noch einmal um, und in ihrem Blick lag eine ganze Welt voll Stolz und Freude über diese tüchtige Mutter in der Uniform, die sie abgeholt hatte. Die anderen Kinder trollten in Gruppen über die Straße oder standen noch eine Weile in kleinen, dichten Kreisen beieinander, und mancher Blick folgte den beiden. Es mag fein, daß hier und da ein Madel em wenig hochmütig meinte, ihre Mutti We pickst in der Straßenbahn, aber die meisten haben heute wohl gelernt, daß die Mütter alle Hände voll zu tun haben, als Hausfrauen, in der Fabrik oder im öffentlichen Dienst, wie diese Mutter hier. Sie gehören den Kindern nicht mehr allein, sie verlangen von ihnen heute mehr Selbständigkeit als früher und haben nicht oft Zeit, sie von der Schule abzuholen. Aber gerade Darum ist dieses Abholen geradezu ein besonderes Fest für die Kin- der geworden. Das war aus vielen Blicken zu sehen. Die in offner Bewunderung den beiden folgten, die so fröhlich ihres Weges gingen. Eine Kieme erzählte eifrig: „Neulich bin ich in ihrer Straßenbahn gefahren. Da hat sie mich gesagt, ob ich bei der Liefet in der Klaffe bin und ob ich Den Aufsatz auch schon gemacht habe." Man merkte ihr Den Stolz an, Den sie bei dieser Ansprache Der vielbeschäftigten Straßenbahnschaffnerin empfunden haben mag. und verstand die Bewunderung, mit der sie auf die tüchtige Mutter der Kameradin blickte. Sy Vom Fußball. Nach der Verlegung des Heldengedenktages finden am morgigen Sonntag die Spiele um die Grup- penmeisi erschuft der Gruppe V Wet» t e r au statt. Auf dem Waldfportplatz trifft sich Der in Der Gruppe führende VfB. - R mit der Spg. Büdingen im Kampf um die Punkte. Die Bü« Mager Mannschaft ist zur Zeit sehr spielstark, weil in dieser Elf mehrere Fußballer aus bekannten üddeutschen Vereinen Mitwirken. Die Mannschaft des VsB.-R. tritt in bekannter stärkster Ausstellung an. Vor diesem Spiel findet auf Dem Waldsportplatz Das Bannmei stift rschaftsspiel zwischen Lon< Dorf und Garbenteich statt, Im Zuge der Mobilisierung aller Arbeits- kräfte zum Einsatz für Die Kriegsarbeit hat vor einigen Tagen auch das Rüstungskom- mando Gießen einen Aufruf an alle Volksgenossen und Volksgenossinnen zur freiwilligen Meldung für die Kriegsarbeit veröffentlicht. Dieser Ausruf hat ein außerordentlich starkes Echo gesunden, lieber das Ergebnis haben wir uns gestern mit dem Kommandeur des Rüstungskommandos, Oberstleutnant Schreiber, unterhalten. Die Aktton des Rüstungskommandos zur Meldung fr ei mittiger Hilfskräfte für die kriegswichtige Arbeit ist vor einigen Tagen abgeschlossen worden. Der Aufruf, der in erster Linie an alle nicht mehr ein- satzverpflichteten Volksgenossen und Volksgenossin- nen, also Männer über 65 und Frauen über 45 3ahre, gerichtet war, mithin bewußt nur Freiwillige ansprach, hatte ein sehr erfreuliches Ergebnis. Außerordentlich groß war die Zahl der Männer und Frauen aus Stadt und Land, von den jungen Jahrgängen bis herauf zum ©reifenalter. Die sich alle zur freiwilligen Mitarbeit drängten. Die vorgesehenen Melde- und Beratungsstellen reichten zur glatten Bewältigung der gewaltigen Nachfrage nicht aus, fo daß nicht nur die Zeit für b:e Anmeldung und Beratung verlängert, sondern auch noch weitere Mitarbeiter der Dienststelle für die Entgegennahme Der Meldungen und die Erteilung von Rat und Auskunft eingesetzt werden müßten. Tagelang herrschte am Sitze der Dienststelle Hochbetrieb. Nunmehr sind die Meldelisten nbaefchloffen und zur weiteren Veranlassung Dem Arbeitsamt Gießen übermittelt worden, das Den Freiwilligen Nachricht über Ihren Einsatz in der Kriegsarbeit zugehen lassen wird. Für die Verwendung dieser freiwilligen Männer und Frauen sind, entsprechend ihren Wünschen, dem Arbeitsamt Vorschläge unterbreitet worden, bei Deren Festlegung immer in erster Linie Der Gesichtspunkt maßgebend war, daß es sich bei dem Einsatz nur um kriegswichtige Arbeit handeln kann. macht, im Lazarett oder in einer Betriebskantine als Helferinnen tätig fein wollen, weil sie diese Arbeit unter den jetzigen Verhältnissen für wichtiger halten als die Schneiderei oder dergleichen, ist ebenfalls als ein Beweis für die richtige Einstellung unserer Frauen gegenüber den Erfordernissen dieser Zeit anzusehen. Die Beispiele könnten wir noch fortsetzen, allein die wenigen hier angeführten Fälle dürften wohl schon genügen, um auch Das Wollen unserer Frauen ins rechte Licht zu rücken. * Die Betriebe haben fick in verständnisvoller Weise bereit erklärt, für die Anlernling und die beftmög- liche Arbeitsplatzoerteilung Der Männer und Frauen alles zu tun, ebenso wie um deren soziale und käme» radschastliche Betreuung in vollem Ausmaß besorgt zu sein, Damit ihnen Der neue Arbeitsplatz leicht und angenehm gemacht wird. So ist Denn auch nach dieser Richtung hin nur ein gutes Ergebnis zu erwarten, Das im Zusammenklang mit Der freiwilligen Arbeitsleistung zu Dem Gesamterfola füh- ren wird, Der eine weitere beDeutenDe Stärkung unserer tämpfenDen Front verspricht. B. Kriegsarbeit einsetzen lassen, wobei natürlich Die Art Der Arbeit Den kiftverlicken Kräften Des alten Herrn entsprechen muß. Das sind nur einige wenige Beispiele aus Der Liste Der Männer, Die sich freiwillig gemeldet haben. Bei Den Frauen möchten wir in erster Linie als besonders leuchtendes Beispiel für die ideale Gesinnung, die zur freiwilligen Einsatzmelduna führte, auf die vier Schwfftern der Orthovädischen Klinik Hinweisen, die . Möglich von morgens 7 Uhr bis zum Abend ihren anstrengenden SchwesternDienst in der Klinik zu leisten hoben und Dann noch täglich freiwillig von 19 bis 24 Uhr in einem Betrieb arbeiten wollen, um au diese Meise unseren Soldaten an der Front zu helfen. Von vorbildlicher Gesinnung zeugt auch die Meldung einer Frau in Hungen, die dort ein kleines Geschäft besitzt, während ihr Mann im Felde steht. Die Frau will ihr Geschäft entweder an den früheren Besitzer zurückgeben ober es schließen lassen, um mit ihrer Kraft in einem kriegswichtigen Betrieb helfen zu können. „Das Geschäft ist jetzt nicht fo wichtig", fo sagte Die Frau bei ihrer Anmeldung, Die Arbeit für unsere Rüstung bezeichnete sie als viel wichtiger, und sie ist sogar bereit, zu dieser Arbeit auch noch ihr Mädchen mitzubringen. Damit sie beide mitschaffen können. Auf der gleichen Stufe hoher idealer Gesinnung steht die Frau eines im Felde stehenden Hauptmanns, die als geborene Baltendeutsche die russische Sprache perfekt beherrscht und sich nun als Dolmetscherin in einem Betrieb einsetzen will (Dolmetscherinnen mit dieser Spvachkenntnis sind sehr gesucht), zugleich aber ihren Entschluß bekundet hat, Die Vergütung für diese Mitarbeit restlos Dem Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung stellen zu wollen. Die 63 Jahre alte Oma, Die früher ein selbständiges Geschäft besaß und jetzt als Lagerarbeiterin oder dergleichen helfen möchte, verdient aus Der Liste dieser freiwilligen Helferinnen ebenso hervorgehoben zu werden, wie Die nahezu 60 Jahre alte Mitarbeiterin eines wissenschaftlichen Instituts, Die in dieser Zeit wenigstens für halbe Tage ihre Arbeit am Schreibtisch inmitten der Bücher und Akten mit dem Wirken in einer kriegswichtigen Werkstatt vertauschen möchte. Sehr zahlreich sind Die Fälle Der an sich nicht mehr meldepflichttgen Frauen, Die für halbe Tage, entweder vormittags oder nachmittags, kriegswichtige Arbeit leisten wollen, wenn es Dabei auch oftmals allerlei häusliche Schwierigkeiten zu überwinden gilt oder Enkelkinder, Die jetzt bei Der Oma sind, in Zukunst Der guten Obhut Der NSV.-Kindergärten — Die übrigens Den ganzen Tag über geöffnet sind und Den Kleinen neben Der Betreuung auch noch Beköstigung geben, um Durch Diefe umfassende Fürsorge den mitarbeitenDen Frauen Die Sorge um ihre Kinder abzunehmen — anvertraut werden müssen. Auch zahlreiche jüngere Frauen, die als Mütter kleiner Kinder an sich nicht meldepslichtig sind und trotzdem freiwillig kamen, um sich für die Kriegsarbeit zur Verfügung zu stellen, konnten im Hinblick auf die Kindergartenarbeit Der NSV. in Die Liste Der freiwilligen Hitsskräste ausgenommen werden, so daß also auch diese Volksgenossinnen in Kürze , mit an einer Werkbank tätig sein können. Ein 21 Jahre altes Mckdchen kam sogar in heller Am- regung angerückt, weil es vom Arbeitsamt noch nicht zum Einsatz angefordert worden war und nun Staubte, es fei vergessen worden; um unter allen mständen bei dieser Arbeit Dabei zu sein, woltte Ser gleiche Herzschlag. NSG. Zwei große Begriffe sind es. Die Die Geschichte später einmal als Die Rettung Europas, seiner Zivilisation und Kultur nennen wird: Die Deutsche Armee und Die'deutsche Heimatfront. Denn von der deutschen Heimatfront aus geht Der Strom, Der unsere Soldaten täglich fncift, si" mit Waffen versieht und ihnen die seelischen Kräfte gibt, Diesen größten aller Kämpfe siegreich zu bestehen. So wie die Front der Arm, fo ist die Heimat Das Herz Des Krieges. Sein Herzschlag darf niemals langsamer werden, nicht ein einziges Mal willkürlich aussetzen. In Zuverlässigkeit und Treue, Die nicht weicht und nicht wankt, sendet Die Heimat einen Kraftstrom hinaus an Die Front, Der von Liebe, Treue und Dpfergerft gespeist wird, wie er sich auch in Der Haltung Der Heimat gegenüber Dem Kriegs-Winter- hiffswerk Dokumentiert. Auch am morgigen Opfer- sonntag werden wir Daher unsere Spende fo bemessen, Daß Der kämpstnde Soldat fühlt: Front und Heimat — ein Herzschlag! 3«r Meisepflicht aufgerufen. Das Arbeitsamt Gießen ruft jetzt als weiteren Personenkreis die Frauen mit einem schulpflichtigen Kind unter 14 Jahren zur Ausfüllung des Meldebogens für den Arbeitseinsatz auf. Der Meldebogen muß bis zum 22. Mürz beim Arbeitsamt oder einer feiner Nebenstellen abgegeben weiden. Siabdrandhomben mit Sprengladungen. fft 50 Jahre alt, will sich gemeinsam in einem kriegswichtigen Betrieb betätigen; auch ihm wurde durch Die Meldeliste die Erfüllung Dieses Wunsches in Aussicht gestellt. Nicht zum Zug kommen roerDen wohl etliche junge MäDchen, Die bislang als Hausgehilfinnen tätig sind, aus diesen Arbeitsstellen aber ausscheiden und in Betriebe eintreten möchten. Wenn diese Mädels in ihren gegenwärtigen Stellungen überflüssig sind, wofür nach ihren Angaben alles spricht, so wird Das Arbeitsamt gewiß nicht zögern, sie Dort herauszunehmen unD einer kinderreichen Familie zuzuweisen, in der sie ebenso nützlich wirken können, als wenn sie irgendwo an einer Werkbank säßen. Daß ältere Schneiderinnen und Frauen mit ähnlichen Berufen Diese Tätigkeit jetzt aufgeben unD in einen Betrieb eintreten möchten oder in einer Küche bei Der Wehr- zerknallt und mit erheblicher Wucht Sprenastücke umherschleudert. Da Diefe Brandbomben äußerlich nicht von den üblichen Stabbrandbomben, zu unterscheiden ist, ist allgemein hei der Bekämpfung von Stabbrandbomben jede erreichbare Deckung auszunutzen, z. B. Mauervorsprünge, Pfeiler, Schornsteine, Türen oder Hölzschilde genügen jedoch nicht. In den meisten Fällen wird von Der Deckung aus Die Bombe mit Der Luftschutzhandspritze abgelöscht ober mit SanD ab ged eckt werden können. Ist die Entfernung jedoch zu groß, so muß zum mindesten Die Umgebung Der Brandbombe naßgehalten werden, Damit eine Ausbreitung des Brandes verhindert wird. Die Deckung soll erst verlassen und die Bombe wie üblich aus Der Nähe mit Wasser oder Sqnd bekämpft werden, wenn Die Bombe zerknallt ist oder mit ihrem Zerknall nicht mehr zu rechnen ist. Dies erkennt man daran, daß Die Brandbombe schon zu einem Brandkuchen auseinandergeflossen ift f)at man jedoch den Einschlag Der Bombe unmittelbar selbst beobachtet, ist noch genügend Zeit, sofort beherzt zuzupacken und die Bombe an einen ungefährlichen Ort zu werfen. Wenn Die Stabbrandbombe in besonders feuer- gefährdete Räume oder Lager eingeschlagen ist, muß me Bekämpfung selbstverständlich sofort unter vollem persönlichen Einsatz Der Löschkräfte vorgenommen werden, auch wenn keine ausreichende Deckung vorhanden ist. Bei Der Bekämpfung Der Stabbrandbombe in geschlossenen Räumen ist wegen Der bei jedem Brand auftretenden Rauchentwicklung Die Volksgasmaske oder ein behelfsmäßiger Atemschutz (nasses Tuch vor Mund und Nase) zu benutzen. Verdunkelmigszeil: 13. März von 19.21 bis 6.11 Uhr. 14. März von 19.23 bis 6.09 Uhr. d. I. vorgesehen ist. Immerhin wechselten 49 Bullen ihren Besitzer, darunter alle in Wertmasse II eingeteilten Vatertiere. Die Preise waren so, daß jeder Käufer diesmal sehr günstig gute Vatertiere erwerben konnte. Die Nachfrage nach Rindern war gut, alle zum Verkauf gestellten Rinder wurden abae- etzt. U. a. wurde für das Rotvieh-Zuchtgebiet im Egerland auch ein Ankauf getätigt Durch den Reichsverband der Rinderzüchter Deutschlands. Abt. V, Rotes Höhenfleckvieh, findet am 16 Avril in der Zuchtviehhalle Rhein-Main zu Gießen eine Absatzveranstaltung besonders ausgewählter Leistunasbullen aus allen Rotvieh-Zuchtgebieten tntt, zu Der auch weibliche Leistungstiere zum Auftrieb gelangen werden. Gießener Wochen Marktpreise. * G i e ft e n, 13. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8, Kartoffeln, 5 kg 56. Weißkraut, kg 9 bis 12, Rotkraut 14 bis 16, gelbe Rüben 10 bis 16, rote Rüben 10, Spinat 35, K „ ry. ciTir^ i GiefeetierVortragsring yZtOftt | Kulturelle Vereinigung / Goethe-Bund Volksbildungsstätte Gießen der HSG. „Kraft durch Freude» SbjöMexv GEBR. CHEMISCHE teseA imiil Wäsche sortieren — Burnus sparen! nbßumaplaft •) auch ein Sieg über „Kohlenklau" 1 ^4 MBU der Schmutzlöser sorgung aller Volksge- nassen beeinträchtigt. Burnus löst dank seiner Wirkstoffe gerade „schwierigen“ Schmu& schon beim Einweichen aus der Wäsche heraus. Langes Kochen*) und scharfes Reiben der Wäsche werden überflüssig. Man spart also Burnus, indem man es tn *>•«>••*•* Drogerie* I.H«i ' ___/: „ * vixOTf OfL Sei Schnupfen tritt meist eine Verstopfung im Nasenrachenraum ein. Diese lästige €r- scheinung wird oft durch Klosterfrau-Schnupfpulver behoben. Auch andere Beschwerden, die als Begleiter des Schnupfens auftreten, bekämpft man damit Klosterfrau-Schnupfpulver wird aus wirksamen Heilkräutern von der gleichen Zirma hergestellt, die den Klosterfrau-Melissengeist er?eugL Verlangen Sie Klosterfrau-Schnupfpulver in der nächsten Apotheke oder Drogerie. Originaldose ;u 50 Pfg. Inhalt etwa 5 Gramm) reicht monatelang aus, da kleinste Mengen genügen.__ Kleine Anzeigen richten fick an dre Bevölkerung der engeren Heimat' Damm: Kleinan- zeigen in die Hei- matzeitung, den BieGenei* Anzeiger MEDOPHARM INI Arzneimittel Illi sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl Medopharm-Arzneimlttel sind nur in Apotheken erhältlich. MEDOPHARM Pharmazeutische Präparate Gesellschaft m.b.H. München 8 Heilmittel hnach Gefühl"? Bei dem Gebrauch unserer Präparate sollten 5r'H sich stets streng an die Weisung des Arztes haltern oder sonst die jeder Packung beiliegende Ge«j brauchsanweisung genau befolgen. Die dort an«j gegebene Dosierung beruht auf jahrzehntelange^ Erfahrung. Es ist falsch, Heilmittel „nach Gefühl'* einzunehmen, und es bedeutet außerdem eine Ver> schwendung, welche die gleichmäßige Arzneiver- ___ Montag, 15. März, 19.30 Uhr, in Gießen, Gloria-Palast 7'östliches l/atiete Mitwirkende: Lamouret, der berühmte Parodist mit seiner Ente „Dudula“ - Duo Cereda, die große akroba- - tische Tanzsensation - Reny Jensen, die beliebte Sopranistin vom Kabarett der Komiker-Die 3 Rhythmas, das herrliche Gesangs- und Musikal-Trio - Dorothee- Ramon, das moderne Tanzpaar - Kurt Grundmann, der originelle sächsische Komiker - Carla-Sydow- Ballett, die herrliche Tanzschau Eintritt: RM. 3.60, 2.80, 2.20,1.30,. Karten im Vorverkauf in der NSG.-„Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg 60, Fernruf 3961. 840 D Kinder den Wert einer Aueetruerversor- gung för die Tochter oder elnerBerufeanebil. dungerereieherung für denNohn erkannt haben. Auch Lebenerereiche - rungen z. Sicherstellung der Familie. Fordern Sie Angebot. Auskunft erteilt unverbindlich : Berlinische Lebeneverwlcherunge-tieeelUchaft „Alte Berlinische von 1836* Vereicherungsbest. ea. 1 Milliarde Inspekt r:Dr. A. Schuster, kieken Marktstraße 30 Ruf 4071 Deutschland ist die Heimat vieler guter Kaffeemittel aus kontinentalen Roh; stoffen; es wird weiterführend bleiben! FRANCK Kaffeemitte! SEIT 1828 Mandßteie reinigt mild, massiert und pflegt die Haut. Aber nie zu trocken anwenden I Kohlenklau von seinem Freund Winter verraten! Kohlenklauhat aufs falsche Pferd gesetzt! Er hatte gehofft, unter einer Decke mit seinem Freund Winter häßliche Geschäfte machen zu können. Irrtum! Von wegen dauernd 20° unter Null und so - das hat uns diesmal der Winter erspart. Wir aber sparen uns für den nächsten Winter einen schönen Batzen Kohle und Holz. Denn Du und. ich und wir alle sind ja nicht so dumm, daß wir uns durch das warme Wetter verleiten lassen, auch nur eine Kohle unnötig zu verbrauchen. Jede Kohle, die wir heute sparen, kommt uns im nächsten Jahr zugute. Darum heißt es jetzt erst recht: Achtung auf Kohlenklau! Der Winter ließ ihn arg im Stich» Paß trotzdem auf. Sonst rächt er sich. Tischbelag eingetroffen 70x110 cm, gelb granit RM. 3- Tapetenhaus Heinr. Kreiling Bahnhofstraße 83 01654l Montag, den 15. März 1943, abends 7.30 Uhr Neue Aula der Universität IsiaD Lichtbilder-Vortrag von Robert Henseling Von Sonnen und Atomen 8S HÄ.'aSS.'KWHÄS' einignng und der Volksbl^ngsstätte Gießen (Kontroll- Absehn.Nr. 10) haben freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontroll-Abschnitt Nr. 10 Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0.75 auf Sammelbestellung, Nlchtmitglleder zum Preise von RM. 1.25 bei Challier, Neuenweg, Kartenverkaufsstelle der KdF., Seltersweg 60. Die Angehörigen des Veranstaltungsringes der HJ. erhalten Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.30. Studenten u. Militär zu RM.0.40. Ausruf zur Vorlage des Meldebogens für die ans Grund der "Derordnvng über die Meldung von Männern und Frauen sär Ausgaben der Reichs- verieidigung" vom 27. Januar 1943 (Reichsgese-bl-U I, Leite 67) meldepslichtig gewordenen Personen. 2US weiterer Personenkreis werden hiermit öffentlich aufgerufen: Frauen mit einem schulpflichtigen Kind unter 14 Jahren. Personen, die dem obigen Kreis angeboren und denen ttsher von den politischen Leitern noch kein Fragebogen »ugetelltwudewerden biermit aufgefordert. sich einen Meldevordruck beim Arbeitsamt oder seinen Nebenstellen oder beim Blockleiter der NHTAP. zu besorgen. Dieser ist gewissenhaft auszufullen und bis zuni 22. 3. 1943 dem Arbeitsamt oder seinen Nebenstellen wieder zuzuleiten. Nach $ 5 der angeführten Verordnung vom 27. 1. 1943 ^n das Arbeitsamt von den Meldepflichtigen die Meldung und daS persönliche (Erscheinen durch Zwangsgeld bis zu RM. 1000,— erzwingen Zur Arbeitsberatung und zum Arbeitseinsatz erfolgt besonder^ Vorladung. weiter des Arl eitsamts Gießen.__ Bekanntmachung^ Betr.: Verteilung von Apfelsinen. ->n der Zeit vom 15. bis 20. März 1943 einschließlich erhalten alle 'in Gießen wohnhaften Verbraucher je Person >/, kg gegen Abtrennung des Abschnitte- Nr 36 bet roten ob« MMP mittelkarie 47. Es dürfen nur Nährmittelkartenabschmtte mit dem Auf druck Gießen-Ltadt^ beliefert werden. Die Bekbraucher erhalten die Apfelsinen in den Geschäften, in denen ite für den ObslLezug einge- ^Kinder und Jugendliche in Gemeinschaftsvervflegm.gi erhalten Apfelsinen auf Bezugscheine, die auf Anforderung hier au.gestellt toClb5)et ambulante Handel (Wochenmarkthändler) ist verpflichtet, die ihm zugeteilten Apfelsinen am Montag, dem 15. März 1943, auf dem Wochenmarkt zum Verkauf zu bringen. Lamlltche Vertefler erhalten bei Zuteilung der Apfelsinen Abrechnungsvordrucke, die am sMontag, dem 22. März 1943, mit den aufl gellebten Marken einzuliesern sind. 84 Gießen, 12. März 1943. Ter Oberbürgermeister der Stadt Gieße» Ernähruugsamt, Abt. B. ZV" Weg damit: fchützdie fohlen durch SOLTIT gibt Ledersohlen längere * Haltbarkeit, macht Bedeutendstes fachunternehmen Süddeutschlands in Gießen: Seitersweg 63 Rheumakranke! Besorgen Sie aus der Apotheke ein Rheumaplast und kleben es auf die schmerzhafte Stelle (Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen usw.). Sogleich dringt frisches Blut dort hin und spült die Krankheitsstoffe fort Sie verspüren wohlige Wärme und Ihre Schmerzen lassen nach. 10 10: