chiedz. bunde, 2S ch ben £ l-tzt •poften 'N 411 Med 1-3. Jahrgang Kr.37 idniateini i g. et, anbei Sonntags und feiertags «etlanen • Siebener rtnmihenblattei Heimat imBtlb-DieSckollc 6eiuaSvreiS: Monat«,cd., '«M.1« AusteUgebühr .. „ -.28 auch be- Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge böberei Gewalt »eensveechanschlnh 8281 Dmbtanschrtft /Ämeiger* VflfHcheck ftrtmff /M Samstag,lZ./§onntag, 14. $ebruar(943 jwa Samstag, 13./So Glchener Anzeiger brShlsch« Hwi»tr1tt8t*nHlerei L £«ft General-Anzeiger für Oberhefsen S*il1ha*^ Annahme von tlmemeu für die Mittaasnummer bi-8'/, Uhr deeÄormittag- AnAeigen-Breise für die Mllimeter'^etle von 22 Millimeter Brette: 7Rvi tür ♦Vanttltenan- aeinen und private GelegenheitSan^eiflen 14Rvi. t. WerbeanHeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Vlatzoorichrift (vorherige Berembarung) 25*/° mehr Stockholm, im Februar. ndien selbst gefühlt werden, welches nicht nur Dr. am ge> Drbina« hrstuhls barthelx ng M Europas Zukunst aus amerikanischer Perspektive N - Der Krieg braucht deine ganze Kraft! - Umver- ;fj der indischen Nationalisten nur noch gesteigert bei bet irrten. Im Grunde hat sich die Richtung Chur- nstände hervorgerufen — die Anwesenheit starker udände britischer und amerikanischer Truppen em Dr. Univer» rgie er- promiN ich 1931 erirew ißolitil uti 15 önrwt; imukm angest.A iir n- 62 eo tzi en. hn. aftl er le* •n- tt ant lEiUrter Der Verlust Singapurs, dessen Wirkungen r den entferntesten Teilen des britischen Reiches zu >üren waren, mußte naturgemäß am stärksten in Unvermindertes Anhalten der beweglich geführten Abwehrkämpfe an den Brennpunkten Gieß«« ’ ■bruar Dbr ..« rsl>' * sich itttanii ‘tt8art)r \ 6kl. fi’ Wr« ”unv »erben. Berlin, 12. Febr. (DNB.) Im nördlichen Ab« schnitt der Ostfront versuchte der Feind zwischen Wolchow und Ladogasee die Stellungen einer Infanteriedivision nach einstündiger Artillerievorbereitung mit starken Infanterie- und Panzerkräften zu durchbrechen. Trotz erheblichen Schlachtfliegereinsatzes scheiterte der Angriff. Durch Gegenstöße gelang es, feindliche Kräfte einzuschließen und im Zusammenwirken mit der Artillerie zu vernichten. Dor Leningrad brachen die Sowjets mit etwa 100 Panzern gegen den Abschnitt einer deutschen Division vor. Dom frühen Morgen an rollte Angriff auf Angriff gegen unsere Stellungen. Das Feuer unserer schweren Waffen brachte den Ansturm zum Stehen. 53 zerschossene Sowjetpanzer blieben auf dem Kampffeld. Bon den starken Schlachtflugzeuggeschwadern, mit denen der Bolschewist den Angriff seiner Truppen unterstützte, schossen unsere Jäger zwischen Ladoga- und Ilmensee 35 Flugzeuge ab. Oer Wekrmachtbenchi. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 12. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unter dem Eindruck seiner schweren blutigen Verluste hat der Ansturm des Feindes gegen unsere Abwehrfront im O st e n an Stärke nachgelassen. An den Brennpunkten halten die beweglich geführten Abwehrkämpfe aber unvermindert an. Der Feind erneuerte feine Angriffe bei 71 o w o r o f f i j f k und versuchte vergeblich, mit Schiffen in den Hafen der Stadt einzudringen. Truppen einer deutschen Panzerdivision vereitelten lm Kuban-Brückenkopf feindliche Umfassungsversuche und fügten dem Gegner schwerste Der- lüste zu. 3n den letzten zwei Tagen verloren die Sowjets im Abschnitt dieser Division mehr als 1700 Tote, 850 Gefangene, 35 Geschütze und zahlreiche Infanteriewaffen aller Art. eilte, Stande! idustrie-1| t durch- < Arbeiten I jrll ! int.ß$ J erbeten-1 jetunion, einer Information des „Daily Sketch" zufolge eine Gesandtschaft in Reykjavik auf Island errichten, das von einem anglo-amerika- nifchen Truppenkontingent besetzt ist. Oer Preis für dieSowjethitfe. Europa dem Bolschewismus ausgeliefert. Mailand, 12. Febr. (DNB.) „England und die USA. haben, wie aus vielen Anzeichen hervorgeht, Europa dem Bolschewismus ausgellefert", erklärt Popolo d'Italia. Hierin bestehe der Preis für die militärische Hilfe, die der Bolschewismus den Plutokraten zutell werden lasse. Was Molotow in Berlin wegen der empörten Ablehnung Deutschlands nicht erhalten konnte, sei Stalin jetzt von Churchill und Roosevelt zugesagt worden. Jetzt stehen in Europa nicht etwa die Grenzen dieses oder jenes Staates auf dem Spiel, sondern das Schicksal von 20 Völkern und vielen Millionen Menschen. Für Europa handele es sich um die Frage, ob es zu neuer geschichtlicher Größe aufsteigen oder zu existieren aufhören werde. Bittere Gefühle in England. Neber Eisenhowers Ernennung enttäuscht. Stockholm, 12. Febr. (Europapreß.) Die Unterhausrede des Ministerpräsidenten hat in London gemischte Gefühle ausgelöft. Schwedische Korrespondenten weisen darauf hin, daß Churchill über die Hälfte seiner Rede der U-Book-Frage widmete und dabei keinen Zweifel an dem Ernst der Lage i euch Roosevelt trotz aller Bemühungen bisher ht gelungen sein, größere Fortschritte zu machen. O-rfür spricht schon der Umstand, daß er inner« tb eines Jahres seinen „persönlichen Vertreter" HNeu-Delhi auswechseln mußte. Das amerikanische iteresse konzentriert sich darum in letzter Zeit auch crker auf Tschungking-China, wobei der danke, durch diese Hintertür doch noch nach Jn- m hineinzukommen, vermutlich stark mitgesprochen t. Englands Bemühungen gehen auch ganz offen« itlich dahin, die ihm als Verteidigungszone zu- fltQlIenen Gebiete um den Indischen Ozean i n Mrem britischen Charakter zu erfüllten. Darum wurde auch seinerzeit die Opera« |kn gegen Madagaskar als britisches Unter« tobmen aufgezogen, während die USA. nur ihren ^Beifall in einer diplomatischen Note ausdrückten. |Ssr allem aber hat England ziemlich beträchtliche Wswendungen gemacht, um den Völkern um den Krischen Ozean den Eindruck zu vermitteln, daß Mglands Macht noch immer ungebrochen oder doch Wenigstens ein Faktor fei, mit dem man rechnen Hisse. So hat es mehr Kriegsschiffe in den Loschen Ozean geschickt, als unter Berücksichtigung -Wirer Flottenstärke und seiner sonstigen Verpflicht ! dtgen angemessen erscheint. Es sind dort gegen- I fertig mindestens drei ältere Schlachtschiffe und ein iKugzeugträger stationiert, was eine ziemlich um« j ^reiche Streitmacht an leichten Schiffen erforder- IM.macht. Indien selbst beherbergt heute eine Armee, ibrr deren Stärke zwar keine zuverlässigen Angaben Wiegen, welche aber wesentlich größer sein durste lis zu irgendeinem anderen Zeitpunkt der britischen I he'rschast. das Interesse der breiteren Oeffentlichkeit m mig- ftrd an den Problemen Indiens und des Indischen fyans ist gegenwärtig gering. Der englische oßt» hrnslefer konzentriert sich auf Europa. ClMch'U kl das nicht unwillkommen, weil es ihm die Mog- kckkeit gibt das gleiche zu tun. Indien beschäftigt W nur als militärisches Randproblem, als -bett ir- gewaltigen Kriegsspiels, in welchem er mit nie «müdender' Faszination Armeen und ihre Anführer schiebt, Flotten kommandiert und Städte vom- pibieren läßt Die politischen Probleme greift er k an, wenn und solange sie seine militärischen \Me stören. Dieser charakteristische Mangel Chur- tilg wird heute auch in England schon von Einigen frtinnt Die Mehrzahl wird ihn erst aus der harten p-tlicbfeit der Nachkriegswelt kennenlernen, (rs I tild sich dann zeigen, ob diese Gleichgültigkeit gegen !e Politik, welche in England immer zugleich Ber- I hnläffigung des Empire bedeutet, Churchill au I köuld zugerechnet wird ober ob nicht die (Empire« 3.thbiafeit bereits so weit fortgeschritten lein wird, Churchill auch insoweit als die Verkörperung I ta Enalönders schlechthin in die Geschichte cm« i?(en wird. (Sin enalischer Arzt für Gbandi. . 8 angkok, 12 Febr. (Europapreß.) Die brittsch- I ^fche Regierung hat, nach einer Meldung aus KWnbag, den Engländer Dr. Glider als SMichen Berater Gandhis bestellt. .Gandhi, der M Protest gegen Maßnahmen der britisch-indischen i Gierung einen dreiwöchigen Hu n g e r st r e l r l| '«kann, stand bisher unter der ärztlichen Obhut Hten, welche bereits so ernst zu werden droht, daß ; britische Regierung sich hat entschließen müssen, -otgetreide aus dem Mutterland zu schjcken. Zwar die Hungersnot noch durch verschiedene andere 3m Donez- und westlich des Oskol-Ab- f ch n i 11 s herrschte geringere karnpftatigkelt als an den Vorlagen. An einzelnen Stellen wurden die Angriffe feindlicher Stohgruppen in beweglicher Kampfführung aufgefangen und in diesen Kämpfen ein Sowjetregiment und ein Schibataillon sowie mehrere Batterien vernichtet. 3m Raum nördlich Kursk scheiterten weitere Angriffe der Sowjets gegen unsere Abwehrfront unter starken Verlusten. llnzufammenhängende Angriffe des Feindes im Raum Wellkije Luki brachen zusammen. Angriffe der Luftwaffe auf Truppenbereitstellungen be- wirkten, daß die feindlichen Angriffe nur zersplittert geführt werden konnten. An der Front zwischen Wolchow und Ladogasee und vor Leningrad wiederholte der Feind seine Angriffe auf breiter Front. Trotz starker Flieger- und Artlllerieunterstühung und Einsatz zahlreicher Panzer wurden alle Angriffe in schweren Kämpfen abgeschlagen und dabei 53 Panzer abgeschossen. Zahlreiche Gefangene wurden eingebracht. Ein 3agdgeschwader fchoß gestern allein über diesem Frontabschnitt bei nur zwei eigenen Verlusten 29 feindliche Flugzeuge ab. Vom nordafrikanischen Kriegsschauplatz wird nur örtliche Gefechtstätigkeit gemeldet. Britische Bomber griffen in den späten Abendstunden des gestrigen Tages norddeutsches Gebiet an. Die Bevölkerung hatte Verluste. 3n der Stadt Wilhelmshaven entstand einiger Gebäudeschaden. Bei nächtlichen Störflügen einzelner britischer Flug- j zeuge über westdeutschem Gebiet wurden vereinzelt Bomben geworfen. Sie verursachten unbedeutenden I Schaden. Der Feind verlor durch Marineartillerie und 3agdabwehr sieben Flugzeuge. Oer Kampf um Indien Von unserem Dr. L.-Korrespondenten. Stockholm, 12. Febr. (DNB.) „Folkets Dag- blad" sagt, daß London, Moskau und Washington allmählich ihre Karten auf den Tisch zu legen begännen, wobei sich deutlich zeige, daß ihre wahren Absichten mit der verflossenen „Atlantik-Charta" keinesfalls verwechselt werden dürften, die gerade für die Rechte der kleinen Völker gewissermaßen ein „Zwischenziel" gewesen sei, sozusagen eine Art von „Pulverisierungspropaaanda, um die demokratischen Kreuzritter auf dem Wege nach Jerusalem nicht erlahmen zu lassen". Roojeoelt habe seinen Verbündeten bisher nichts geboten als 6000 Sachverständige, jene Herren aus Chikago, die man bisher nur auf Filmstreifen habe bewundern können, und die in Berlin, Rom, Paris, aber auch in Stockholm und Helsinki sitzen sollen, um nach erfolgter Besetzung Europas in den betreffenden Ländern die Verwaltung in die Hand zu nehmen. Während der USA- Dizepräsident Wallace die europäische Industrie in die Hand nähme, werbe die kulturelle Neubildung des Abendlanbes bem Juden Ullstein überlassen, der bereits Millionen von Büchern in London aus- gestapelt habe, um sie nach dem „furchtbar unkultivierten Europa" zu befördern. Außerdem hätten hervorragende Kulturpersönlichkeiten aus Hollywood und dem Negerviertel von Neuyork ihre Mitwirkung zugesagt. Alles wäre schön und gut — so bemerkt das Blatt mit beißendem Zynismus — wenn nur nicht der Kreml etwas noch viel Schlimmere s im Schilde führte. Sowjet-Vorposten auf Island. Zürich, 12. Febr. (Europapreß.) Im Einverständnis mit den USA. und England wird die Sow- ingapur am nächsten lag, sondern zugleich schon tiirens, fcit Jahrzehnten d i e empfindlichste Stelle eines Inders, des Doktors Sushila Mayar. Die gesetzgebende Versammlung von Bengalen forderte die sofortige bedingungslose Freilassung Gandhis. Fran unter amerikanischer Finanzdiktatur. Rom, 12. Febr. (DNB.) Das iranische Kabinett hat seine Demission eingereicht. Es war erst am 20. Januar gebildet worden. Die englischen und norbamerikanischen Militärbehörden hatten Khawan Sultanen gezwungen 15 Minister zu wählen, die den Besatzungsdehöroen ergeben waren. Khawan Sultanen, der das volle Vertrauen der Engländer genießt, wurde auch mit der Bildung des neuen Kabinetts beauftragt, doch verlautet, baß die Unstimmigkeiten zwischen Engländern und Nordamerikanern eine Neubildung des Kabinetts erschweren dürsten. Grund für den Rücktritt aller Minister ist ein Gesetzesvorschlag, der verlangt, baß bie Leitung der iranischen Staatsbank dem Parlament übertragen werden, also nicht mehr dem Finanzministerium und damit dem diesen beigeordneten USA.- Finanzfachmann unterstehen soll. Auf Veranlassung des USA.-Finanzexperten wurde jedoch der Vorschlag inhibiert, so daß die Minister geschlossen zurücktraten. Die Ausbeutung des Landes durch bie Besatzungsmächte macht auch auf anberen Gebieten immer .e s Empires darftellte. Aber über die Grenzen rlin dr- ibiens hinaus wurden alle Randgebiete des Jn- av4 Ischen Ozeans stark in Mitleidenschaft gezogen. ■Joanne Für Indien selbst war allerdings der Verlust Do. Eurmas noch sehr viel schmerzlicher. Indien, wel- ist z-5 dem Europäer als das Land sagenhaften Reich- und Ueberflusses vorschwebt, ist in Wahrheit Astcht den Handelsverkehr mit anderen Ländern und allem mit seinen östlichen Nachbarn für bie Er- c *Ie Ehrung seiner Bevölkerung angewiesen. Ohne die weitere Fortschritte. Außer den gesamten Petroleumvorkommen, deren Erträge der Landesbevölkerung sowohl als auch der iranischen Regierung vollständig entwunden sind, werden jetzt auch sämtliche übrigen Mineralvorkommen von fremden Gesellschaften ausgebeutet, so ein in der Nähe von Teheran gelegenes Vorkommen von Chromsalzen. Um diese Ausbeutung als iranisches Unternehmen zu tarnen, wurde die Regierung gezwungen, als Geldgeberin aufzutreten, während in Wirklichkeit englische und nordamerikanische Firmen dahinterstecken. Belagerungszustand im Irak. I st a n b u (, 12. Febr. (Europapreß.) lieber das gesamte Gebiet des Irak ist der Belagerungszustand verhängt worden. Die Zivilgerichtsbarkeit wurde aufgehoben. Sämtliche Vergehen werden von nun an durch Kriegsgerichte abgeurteilt. Die Schwierigkeiten, auf die die auf Geheiß Englands vollzogene Mobilmachung im Irak gestoßen ist, sind der Grund für die Verhängung des Belagerungszustandes. Der irakische Prinzregent A b d u l i l l a h hatte mit dem englischen General Sir Maitland Wilson eine Inspektionsreise durch die Gebiete unternommen, in denen bie Rekrutierung besonders sabotiert wird. Es wurden Rekrutierungskommanbos zusammengestellt, die in Dörfern und Städten Gestellungspflichtige heranholen. Zur Erfassung der beduinischen Nomadenstämme wurde ein eigenes Beduinenministerium gebilbet (40 v. H. der irakischen Gesamtbevölkerung sind Beduinen). Die irakische Wehrmacht zählt gegenwärtig 20 000 Mann. Man möchte sie auf eine Kriegsstärke von 75 000 Mann bringen und der britischen 10. Armee eingliedern. M un- »isfelder Burmas und Thailands kann es kaum hemE jen. Gerade in diesen Tagen treffen Nachrichten a Pbo« bie von einer Hungersnot in Indien be« MW ...... " *■ m ’ lojentur ll-Amery, welche mindestens für die Dauer des rieges gegen jedes Zugeständnis ist, gegen alle Äeralen Reformversuche von Männern wie Cripps ltzrchgesetzt. Die Folgen dieser Politik wirb bie tr'tc englische Nachkriegsregierung zu tragen haben. Sin besonderes Kapitel wirb bann auch der Ein- ' »ß oder richtiger die Einmischung der No rd- mti e r i f a n e r in Indien bilden. An keiner airbe« Stelle des Empires haben sich bie Engländer ;snüber amerikanischer Einflußnahme so ableh- id verhalten wie in Indien. Tatsächlich dürfte Die eine Mißernte in Indien selbst sind die roid)« Ernest, -sten —, aber entscheidend ist der Verlust urmas, welcher wiederum eine Folge des Fal- Erstst«. ; von Singapur war. Im übrigen ist es um Indien ziemlich still ge« irben, oder jedenfalls scheint es so. Der Unge- Michei rsamsfekdzug der Kongreßpartei, welcher im Spät« Univer- nmer einen Augenblick lang eine ernste Bell. Pro. .ihung auch der militärischen Sicherheit Indiens in Frei« ■ t sich zu bringen schien, ist von Anfang an rück- hen unh Gtslos unterdrückt worden. Wenn die Engländer 1938 h j hier eines „Erfolges" freuen, so ist dieser besten- ls vorübergehender Natur. Eine Lösung des In- chrstnhlkin-Problem's ist darin nicht enthalten, sondern der Oer Verrat an Europa. Churchill hat dem englischen Unterhaus über das Ergebnis feiner Reise nach Casablanca und dem Nahen Osten berichtet. Die Schlacht auf den Meeren rückte er dabei in der Vordergrund. Das ist erstaunlich, denn nach den in Casablanca gemachten amtlichen Auslassungen mußte es den Anschein haben, als ob darüber zwischen Churchill und Roosevelt kaum gesprochen worden wäre. Jedenfalls wollte man den Eindruck erwecken, als ob das Problem des bedenklich wachsenden Mangels an Schiffsraum mit der linken Hand abgetan werden könne. Aber seinen eigenen Leuten darf Churchill mit einer solchen Nonchalance nicht mehr kommen. Sie wissen zu genau, was für England auf dem Spiel steht, wenn die Zahl der Schiffsneubauten und die der Versenkungen statt sich anzugleichen, immer mehr auseinanderklaffen. Es ist ja nicht nur der gefährdete Nachschub für die auf weit entfernten Kriegsschauplätzen kämpfenden ober bereitgestellten Armeen, fonbern für bie Insel selbst geht es um bas innere schwierigere Problem, bie Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen, die bei mangelnden Zufuhren ihre ohnehin schon erheblich geschmälerten Rationen mit den hier zusammengezogenen fremden Truppenkontingenten teilen muß. Wie sehr unter diesen Umständen bie U-Boot-Gefahr bie Gemüter in Englanb bewegt, hat bie englische Presse in den letzten Wochen nicht mehr verhehlen können, und so konnte diesmal auch Churchill nicht mit einer leichten Handbewegung über dieses Kernproblem der alliierten Kriegführung hinroeggleiten. Natürlich lehnte er es ab, genaue Versenkungsziffern bekanntzugeben, aber er sprach immerhin von einem „düsteren Panorama", das der Stand des U-Boot-Krieges biete, wobei er hervorhob, daß nicht nur der Verlust an Schiffen und wertvoller Ladung, sondern auch der schon empfindlich spürbare Ausfall an Seeleuten „beklagenswert und beforgniseregenb" seien. Der Hinweis auf das in Gang kommende amerikanische Schiffsbauprogramm war nur ein magerer Trost für bie Engländer, benen von Churchills Ministerkollegen immer wieder vorgehalten wird, sie müßten den Leibriemen enger schnallen, da der verfügbare Schiffsraum kaum für den Nachschub zu den überseeischen Kriegsschauplätzen aus- reiche. Zudem hat Roosevelts Schiffsbauprogramm mit feinen Phantasiezahlen angesichts der geringen Leistungsfähigkeit der amerikanischen Werften und des Mangels an fachlich geschultem Personal in den USA. felbst wie in (Engfonb soviel begrünbete Zweifel erregt, daß es Churchill wohl kaum gelungen sein dürfte, mit einigen billigen Redensarten über bie in Bälbe wirksam werdende Hilfe des großen Alliierten für bas einst meerbeherrschende Albion bie Gemüter wirklich zu beruhigen. Eine weitere bittere Pille mußte Churchill feinen Landsleuten zu schlucken geben mit der Bekanntgabe des Konferenzbeschlusses von Casablanca, auch die 8. britische Armee nach ihrem Vormarsch durch Libyen bem USA.-General Eisenhower zu unterstellen, der bamit Oberbefehlshaber der Alliierten in Nordafrika geworden ist. Zweifellos ein für das britische Selbstgefühl sehr empfinbliches Zugestänb- nis an bas Geltungsbedürfnis der Amerikaner und Tapfere Waffentaten erregen immer Bewunderung; zu weltgeschichtlicher Bedeutung erheben sie sich erst dann, wenn sie den großen 3nteressen der Völker und des Menschengeschlechts entsprechen. Leopold von Ranke. ließ. Die Veränderungen in den Kommandostellen der Mittelmeerzone, vor allem die Ernennung Eisenhowers zum Generalissimus in Nordafrika und die Degradierung General Alexanders zu feinem Stellvertreter, habe den Durchschnittsengläm der aufs tiefste erschüttert. Eisenhower erklärte in einer Verlautbarung seines Hauptquartiers, General Alexander werde sein Delegierter für die unmittelbare taktische Kontrolle der 1. und 8. britischen Armee zusammen mit Admiral Cunningham und Vizeadmiral Tedder sein, die gleichfalls Eifenhowers Kommando unterstellt wurden. Wie Eisenhower betonte, stünden jetzt „einige der hervorragendsten Leuchten" unter den Generalen des bvittschen Empire unter seinem Oberbefehl. Oer Mangel an Seeleuten. Die Zahl der Desertionen steigt mit der U-Boot-Gefahr. Lissabon, 12. Febr. (Europapreß.) Nachdem der Einwanderungsausschuß des Repräsentantenhauses festgestellt hat, daß zahlreiche kriegswichtige Frachten nicht abgefertigt werden und Schiffe nicht ausfahren konnten, weil bie Desertionen ausländischer Seeleute in der lebten Zeit erheblich zugenommen haben, beschloß er, solche Deserteure, nachdem sie eingefangen sind, nach London abzuschieben, sofern sich dort Exilregierungen des betreffenden Landes befinden. Die Zahl der Desertionen steigt mit dem Wachsen der deutschen U-Boot-Gesahr. Bisher wurden diese Seeleute, wenn sie nicht fahren wollten, in Konzentrationslagern festgehalten. Ein Abschieben nach England bedeutet einen verschärften Druck, denn dort sollen sie durch ihre Exilregierungen zum Ausfahren gezwungen werden. * Auf einem Treffen von Nasjonal Sämling in Stavanger schilderte der norwegische Steuermann H o l st, der in britisch-nordamerikanischen Diensten fuhr, seine Erlebnisse?Sie zeigen, unter welch großem Mangel an Seeleuten die Antt-Achsenmächte leiden. Auf seinem Schiff fuhren Seeleute acht verschiedener Nationen. Die meisten waren nicht einmal ausgebildet. Nach einer abenteuerlichen Reise wurde bas Schiff im Indischen Ozean durch ein deutsches Kriegsschiff aufgebracht. Die Seeleute kamen als Gefangene nach Bordeaux, von wo aus sie die Heimreise nach Norwegen antreten konnten. die Herrschsucht ihres Präsidenten, zumal dafür keinerlei sachliche Gründe beizubringen sind, denn Eisen- Hower ist es ja bisher versagt geblieben, in Tunesien irgendwelche militärische Lorbeeren zu pflücken, wie ja überhaupt die amerikanische Armee weder auf eine große Tradition aus früheren Feldzügen noch auf irgendwelche Erfolge im bisherigen Verlauf dieses Krieges Hinweisen kann. Aber vermutlich hat Churchill nur mit dieser Unterstellung der britischen Armeen unter amerikanischen Oberbefehl den Präsidenten Roosevelt bewegen können, seine Offensivpläne im Pazifik zugunsten des Krieges gegen Europa vorerst zurückzustellen. So war es zwar schon zwischen beiden im vergangenen Frühsommer in Washington beschlossen worden, und der Auftakt zur Durchführung dieses Beschlusses war ja die Expedition nach Französisch-Nordafrika gewesen. Aber die Unerquicklichkeiten mit den dort sich über ihre Zuständigkeiten streitenden abtrünnigen französischen Generalen, hinter denen sich der Jnter- essenkonflikt der beiden Alliierten selbst kaum noch verbergen ließ, die unerwartet großen Schwierigkeiten des Nachschubs für die Expeditionstruppen und das Ausbleiben irgendwelcher wesentlicher Erfolge haben bei Roosevelt vielleicht inzwischen Bedenken aufkommen lassen, ob er an dies nordafrikanische Abenteuer noch mehr wagen soll, als er schon getan hat. Freilich den Besitz Marokkos und Algeriens wird er sich weder von den Franzosen noch von dem britischen Alliierten streitig machen lassen wollen. Auch die militärische und wirtschaftliche Durchdringung Zentralafrikas von den französischen Besitzungen an der Westküste her bis hinüber zum Sudan wird mit zäher Beharrlichkeit weiter verfolgt. Ja, in Aegypten und in den Ländern des Vorderen Orients, die England bisher noch als seine ausschließliche Domäne ansehen durfte, erscheinen überall die bekannten USA.-Wirtschastskommissionen, Mit denen Roosevelt seine über den ganzen Erdball greifende kraß imperialistische Stützpunktstrategie einzuleiten und in diesem Anfangsstadium noch zu tarnen pflegt. So ist es vom amerikanischen Standpunkt aus gesehen auch nur der Punkt auf dem i, wenn nun auch ein Amerikaner den Oberbefehl in Nordafrika Übernimmt und damit die USA. in aller Form den Schwarzen Erdteil zu ihrer eigenen Interessensphäre erklären, in der die Briten und die französischen Renegaten, die in ihrer Verblendung Frankreichs wertvollste Kolonien selber dem Imperialismus eines Roosevelt ausgeliefert haben, nur noch als Hilfsv.älker geduldet werden. Kaum kann etwas deutlicher den für das britische Empire geradezu selbstmörderischen Charakter der Politik Churchills illustrieren, als dieser in Casablanca ausgesprochene Verzicht. Nimmt man noch hinzu, daß sämtliche britischen Dominions in Uebersee, Südafrika und Kanada einbegriffen, aus dem sicheren Gefühl heraus, ’m irgendwelcher ernsten Bedrängnis vom britischen Mutterland ohne Schutz gelassen zu werden, nur noch bei den Vereinigten Staaten Hilfe zu finden glauben und deshalb diesen auch bereitwillig ein Mitbestimmungsrecht über die Zukunft des Empire Vinräumen, liest man weiter, daß in den USA. bereits die völlige Abtretung der durch die Pacht- und Leihverträge vorerst doch nur als militärische Stützpunkte den Amerikanern eingeräumten britischen Besitzungen im Atlantik und die Ausdehnung des gleichen Verfahrens im Pazifik als Abzahlung für das gelieferte Kriegsmaterial eifrig ventiliert wird, so spiegelt sich auch darin die Tatsache, daß England schon bevor es den Krieg verloren hat, von seinem amerikanischen Alliierten auf der ganzen Linie überspielt ist und sich heute schon mit dem zweiten Rang ab finden muß. Den wundesten Punkt der Casablanca-Konferenz- hat Churchill in seiner Untechausrede nur kurz ge^ streift: das Fehlen Stalins. Er und Roose« velt seien bereit gewesen, dem sowjetischen Alliierten bis Khartum im Sudan entgegenzutommen, aber Stalin habe bei der gegenwärtigen militärischen Lage nicht abkommen können. Wie schon in Casablanca blieb Churchill auch jetzt die Antwort schuldig, warum die Sowjetunion auf der Konferenz überhaupt nicht vertreten war, zumal doch die Frage tfties Obersten Kriegsrats der Alliierten und die eines gemeinsamen Kriegsplans besprochen werden sollte, wie amerikanische Blätter vorher mit großer Dehemenz verkündet hatten. In Washington hat man sich Über Stalins Absage nicht weiter alteriert. Den Hinweis auf die Unabkömmlichkeit hat man als das genommen was er war, eine Ausflucht, um sich von den Alliierten nicht auf bestimmte Dinge festlegen lassen zu müssen, über die der Kreml lieber Den Schleier des Ungewissen und Unbestimmten gebreitet hält, solange' sie noch nicht spruchreif sind Und zumindest noch gewisse, noch nicht ganz der bolschewistischen Vernebelung anheimgefallene Kreise sn England erschrecken könnten. Schon zu der fast kchön sagenhaften Atlantik-Charta mit ihren hohlen Versprechungen und verschwommenen Zukunftsbil- dern hat Stalin sich nicht geäußert, er setzt auch setzt seine Politik des Schweigens fort, aber aus deut Eifer, mit dem in der amerikanischen und englischen Presse über das Zukunftsbild des europäischen Kontinents nach einem für die Alliierten siegreichen Kriege und über die Rolle, die man der Sowjetunion darin zugedacht hat, debattiert wird, kann man sich unschwer einen Vers machen. Auf manchem Engländer mag es noch wie ein Alpdruck liegen, bei einem Sieg des Bolschewismus sich vom europäischen Kontinent ausgeschlossen^ zu sehen. So schrieb die „Times" in diesem Gefühl: „Sowjetrußland darf den Krieg nicht allein gewinnen." Aber in Amerika hat man keinerlei Hemmungen, den europäischen Kontinent dem Bolschewismus als Siegespreis auszuliefern. So hat ein Vertrauensmann des Weißen Hauses, der Jude Walter Lipmann, schon den kleineren an die Räteunion angrenzenden europäischen Völkern den wohlmeinenden Rat gegeben, sich rechtzeitig den sowjetischen Wünschen anzupassen, denn die Hoffnung, daß die USA. und England sich ihrer annehmen werden, sei vollkommen unberechtigt. Wir wissen, daß beide gar nicht imstande wären, der bolschewistischen Flut Einhalt zu gebieten, sollte sie einmal den von der deutschen Wehrmacht' und ihren Verbündeten aufgeworfenen Damm durchbrechen. Aber sie dächten auch überhaupt nicht oanm. In England freilich kann man, wie schon angedeutet, sein Unbehagen nicht ganz unterdrücken, nicht etwa aus Sorge um das Schicksal der kleinen Nationen des Kontinents. Die sind den Briten stets gleichgültig gewesen, wenn nicht ihr Schutz mit britischen Interessen zufällig zusammenfiel. Aber man sähe den Bolschewismus als Erben der russischen Zaren natürlich nicht sehr gern über Finnland und die nordschwedischen Erzfelder an den Nordatlantik vorrücken und empfindet Unbehagen bei dem Gedanken, die Sowjets könnten die Durchdringung Irans als einen Dauerzustand betrachten und sich am Persischen Golf vor den Toren Indiens häuslich einrichten oder gar nach dem Ueber- rennen Rumäniens, Bulgariens unb der Türkei durch die geöffneten Meerengen im Mittelmeer erscheinen. Einen Vorgeschmack von solchen Aspirationen, die ja bei den Sowjets auf der Hand liegen, haben die Briten anscheinend erst soeben erhalten, als nach einet Meldung des „Pester Lloyd" Stalin dem alliierten Plan einer Invasion auf der Balkan-, Halbinsel schroff widersprochen haben soll mit der Begründung, daß diese sowjetisches Reservat sei, was die Alliierten auch zugestanden hätten. Vermutlich wird auch Churchills Abstecher nach Mana dem Versuch gegolten haben, die türkische Besorgnis vor einem Vorstoß der Sowjets nach den Dardanellen Zu zerstreuen, aber wovon man nicht selbst im innersten Herzen überzeugt ist, davon vermag man auch andere schwer zu überzeugens Wie England auch hier gegen seine eigenen Interessen bandeln muß, weil seine Alliierten ganz andere Ziele haben und die Briten jeden Anspruch auf eine eigene politische Linie begraben haben, so ist den Amerikanern Europa und sein Schicksal Hekuba. Ja, in Washington betrachtet man die Auslieferung Europas an den Bolschewismus als die „beste Lösung" des europäischen Problems, über dessen inneren Gehalt man sich ohnehin in den USA. niemals ernstlich Kopfzerbrechen gemacht hat und auch künftighin nicht zu machen gedenkt. Man hat mit dem Erbe aus dem Zerfall des britischen Empire sein Schäfchen auf jeden Fall ins Trockene gebracht und so etwas wie eine Solidarität der abendländischen Kulturvölker gegenüber der Barbarei und dem Nihilismus der Steppe gibt es für einen echten Pankee vom Stamme Roosevelt nicht. Er würde kühl bis ans Herz hinan der völligen Vernichtung der kleinen europäischen Nationen zu- sehen, denn nichts anderes bedeutet ja die Befolgung des menschenfreundlichen Rats, sich der Sowjetpolitik „anzupassen". Die drei baltischen Staaten sowohl wie das rumänische Bessarabien haben erst vor wenigen Jahren eine solche „Anpassung" mit dem grausigen Hinmorden Tausender und aber Tausender ihrer fleißigsten und intelligentesten Bürger, Dauern und Arbeiter bezahlen müssen. Selbst die Polen hat das Bündnis ihrer Londoner Exilregierung mit Moskau nicht davor bewahrt, zu Tausenden verschleppt und ermordet au werden. Nein, niemand kennt besser den Bolschewismus und feinen abgrundtiefen Haß, mit dem er jede nationale Substanz mit Stumpf und Stiel ausrottet, als die ehemaligen Nachbarn der Sowjetunion. Deshalb kämpfen rumänische und finnische Soldaten Schulter an Schulter mit der deutschen Wehrmacht vom ersten Tage des Feldzuges im Osten an in der großen Front gegen den Bolsche- mismus, die längst eine europäische Front geworden ist, weil mit dem deutschen Volk alle Völker des europäischen Kontinents wissen — mögen es auch einige wenige noch nicht wahrhaben wollen —, daß mit dem Wall der Leiber im Osten, der sich dem Ansturm der Steppe entgegenstemmt, das Schicksal Europas und damit der abendländischen Oie deutsche Wirtschaft im Dienst des totalen Krieges. Hauptversammlung der Reichsbank. gehende« verbrauchsmöglichkelten eine stärkere Besteuerung zu. Berlin, 12. Febr. (DNB.) In der Hauptver- sammlung der Deutschen Reichsbank, die den Jahresabschluß und Verwaltungsbericht für 1942 zur Kenntnis nahm, erklärte Reichswirtschaftsminister und Präsident der Deutschen Reichsbank, Funk, die deutsche Geld- und Währungspolitik hat auch im Kriegsjahre 1942 alle Anforderungen der Kriegs- finanzielung voll befriedigen können. Dabei blieb der Wert der Reichsmark stabil und das Vertrauen des deutschen Volkes in die Wertbeständigkeit seiner Sparguthaben unerschüttert. Deshalb hat die Reichsbank eine verhältnismäßig geringe Beanspruchung durch das Reich und ein geringeres Anwachsen des Notenumlaufs als im Vorjahre ausweisen können. Im neuen Jahre konnten die Bestände der Reichsbank an kurzfristigen Reichspapieren um rund vier Milliarden Reichsmark zurückgehen. Das deutsche Volk hat durch erhöhtes Sparen fein Verständnis für den im Kriege notwendigen Konsumverzicht bewiesen. Die Spareinlagen der öffentlichen Sparkassen sind im vergangenen Jahre um 15 auf 50 Milliarden Reichsmark gestiegen. Die Grundlinien unserer Währungspolitik haben sich bewährt, dagegen ist es notwendig, die Methoden der Dynamik des Gütersektors stets so anzupassen, daß die Stabilität der Währung unter allen Umständen gesichert bleibt. Wen« im Interesse einer Erhöhung der kriegswirtschaftlichen Produktivität die Spcnnung zwischen Verbrauchsgütervolumen und Geldvolumen weiter wächst, müssen die Maßnahmen zum Ausgleich dieser Spannungen verschärft und neue, noch wirksamere Methoden angewandt werden. Dies wird in Anbetracht der jetzt notwendigen Mobilisierung neuer Arbeitskräfte und Energien für die Rüstungsproduktion gefchehen muffen. Die Vorbereitungen sind im Gange; sie sollen einer verschärften Abschöpfung überschüssiger Kaufkraft dienen. 3m Vordergründe jeder gesunden Kriegsfinanzierung steht die Besteuerung. Die Steuer- krafi der deutschen Volkswirtschaft und des deutschen Volkes ist noch keineswegs an ihrer Grenze angelangt. Das wachsende Volkseinkommen läßt schon im Hinblick auf die zurück- Die planmäßige wirtschaftliche Zusammen» arbeit der Länder unseres Kontinents wird durch die im Kriege weiter oorangetriebene zentrale Verrechnung der zwischenstaatlichen Zahlungen erheblich erleichtert werden. Unsere derzeitige Clearingoerschuldung ist lediglich kriegsbedingt. Trotz aller Schwierigkeiten konnte Deutschland seine Warenausfuhr in fast vorkriegsmäßigem Umfange aufrechterhalten und ist nicht wie die Engländer auf die milden Gaben seiner Verbündeten angewiesen. Reichsbankpräsident Funk kam dann auf die weitgehende Bankenrationalisierung zu sprechen, bei der die Reichsbank zur Entlastung der privaten Wirtschaft neben umfangreichen innerbetrieblichen Einsparungsmaßnahmen vor allem weitere Verbesserungen im Giroverkehr durchgeführt hat. Die Zusammenlegung des Niederlassungsnetzes konnte bereits gute Fortschritte machen. Auf diesem Wege muß jetzt in einem wesentlich verschärften Tempo fortgeschritten und erreicht werden, daß mit der kleinsten Apparatur und dem geringsten Aufwand der im Bankgewerbe während des Krieges stark erhöhte Arbeitsumfang bewältigt wird. Don der Bantenkundschaft könnte auch noch manches getan werden, um den Banken ihre Rationalisierungsarbeit zu erleichtern. Dies gilt insbesondere für den Zahlungsverkehr, wo stets die wirtschaftlichste Form des Zahlungsausgleiches gewählt werden sollte. Eine besonders große Bedeutung kommt den Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand zu. Der Staat hat als der Hauptauftraggeber der Wirtschaft die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß sich die Preisgestaltung in fiskalisch und währungspolitisch vertretbaren Grenzen hält. Im Vordergründe stand bisher die Selbstfinanzierung. Wir befin« den uns hier aber erst am Anfang einer Entwicklung. Es hat sich jetzt als notwendig erwiesen, die Höchstgrenze für die Melde- und Ablieferungspflicht von 100 000 RM. auf 50 000 RM. herabzufetzen. Die Senkung der Zinssätze ist planmäßig zu Ende geführt worden. Damit sind wir so weit gekommen, daß der Staat feine Kreditbedürfnisse zum billigsten Zinssatz des Landes befriedigen kann. Kultur überhaupt steht und fällt. Don Amerika preisgegeben, von England verraten, steht der kleine europäische Kontinent auf sich allein gestellt, der Größe der Verantwortung eingedenk, die er mit der Aufgabe übernommen hat, die Menschheit vor einer beispiellosen Katastrophe zu bewahren, aber auch seiner geistigen Ueberlegenheit bewußt, die ihm die besseren Soldaten, die besseren Waffen, die bessere Führung und die sittliche Kraft geben, alles einzufetzen für den Sieg. Dr. Fr. W. Lange. Das Ritterkreuz für eiuen Oberurseler Berlin, 12. Febr. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Wolfahrt Wicke. Kompaniechef in einem Gebirgsjäger«Regiment. Oberleutnant Wicke, am 25.9.1919 als Sohn eines Studienrats in Oberursel geboren, stieß bei den Kämpfen i m Don- Gebiet Eicke Dezember nach Abwehr eines feindlichen Angriffs an der Spitze eines Stoßtrupps rasch entschlossen dem weichenden Gegner nach und vernichtete dabei ein bolschewistisches Bataillon. — Wolfahrt Wicke trat nach Ablegung der Reifeprüfung auf der Oberrealschule Oberursel 1937 in das Gebirgsjäger-Regiment 100 ein. 1940 wurde er als Feldwebel zum Fahnenjunker ernannt und zum Leutnant befördert. 1942 wurde er Oberleutnant. Kleine politische Nachrichten. In Berlin fand unter Leitung des Reichsministers der Justiz, Dr. Dhierack, eine Arbeitstagung der Oberlandesgerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte statt, an der auch die Präsidenten des Reichsgerichts und des Volksgerichtshofes, die Ober- reichsanwälte und löte Präsidenten der Reichsrechtsanwaltskammer und der Notarkammer teilnahmen. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Anpassung der Rechtspflege an die Notwendigkeiten des totalen Krieges. Der Duce hat nach feiner Wiederübernahme des Außenministeriums als erste offizielle Amtstättgkeit außer dem spanischen Botschafter den neuen Ge» sarätten der Schweiz zur Ueberreichung seines Be» glaubigungsschreibens und anschließend auch den deutschen Botschafter von Mackensen emp« fangen. * Eine Abordnung wallonischer Jugendführer stattete der Hitler-Jugend einen Besuch ab, um bereit Kriegseinsatz kennenzulernen. Die Abordnung, ae< führt von Angehörigen der wallonischen Freiwilligenlegion, wurde auch von Reichsjugendführer Ax- mann empfangen. * Eine USA.-Leih- und Pacht-Kommisston wird fn Kürze in Neu-Delhi erwartet. Die Regierung der USA. beabsichttgt, Indien direkt Leih- und Pachtz Hilfe zukommen zu lassen, also nicht durch Vermittlung von London, wie bisher. Kunst und Wissenschaft. „Tanals", ein Schauspiel von Wilh. Müller-Scheld. In Anwesenheit von Gauleiter und Reichsstatt» Halter S p r n g e r und anderer Ehrengäste des po» littschen und kulturellen Lebens gelangte im ausoefr kauften Großen Haus des Hessischen Landes- theaters in Darmstadt das neue Schauspiel des hessen-nassauischen Dichters Wilhelm Muller-Scheid zur Uraufführung. Die Aufführung, auf die mir noch zurückkehren werden, fand den lebhaften Beifall des Publikums, das mit dem Dichter auch den Spiel» leiter Hans Karl Friedrich und die Haupwar» ftetter immer wieder vor den Vorhang rief. Ein Film zum 400. Todestag von kopernikus. Unter der Leitung von Kurt Rupli dreht bife Prag-Film-AG. einen Kulturfilm, der Leben und Werk des großen Deuffchen Nikolaus Kopernikus behandelt. Der Fllm zeigt die Entwicklung der astronomischen Forschung bis zu der grundlegenden kentnis des Kopernikus. Am 24. Mai, dem 400. Todestag Nikolaus Kopernikus', soll der Fllm urauf* geführt werden. AUF MÖ NC KE 3 ER® Ist dtat 'Teufel los, ROMAN VON OLAF BOUTBRWECK 40. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Ja, richtig!" rief Siarid lebhaft. ,Hürgen von Mönckeberg war mein Urgroßvater!" Ohne den Einwurf zu beachten, fuhr Raucheisen fort: ,Zn diesen Aufzeichnungen erklärt Jürgen von Mönckeberg, daß er vor seinem Aufbruch ins Feld den gesamten Mönckeberaschen Familienschmuck in eine eiserne Kassette im Kellergewölbe des Schlosses eingemauert habe. Den Schlüssel zu der Kas- fette hat er ebenfalls irgendwo eingemauert, und er beschreibt genau die Stelle, wo er zu finden ist, während der Fundort der Kassette selbst aus einem genauen Plan hervorgehen soll, den er unter dem Schweinsledereinband des Buches „Ars magna Lulli“ von Raimundus Lullus versteckt hat... Max hat nun nichts Eiligeres zu tun, als an der bezeichneten Stelle nach dem Schlüssel zu suchen — und ihn dort auch tatsächlich zu finden! Daraufhin steltt er nun sofort Nachforschungen nach dem Verbleib des Buches von Raimundus Lullus an, und er erfährt, daß es sich entweder nur bei Sigrid von Mönckeberg oder bei Professor Beierfeld befinden kann ... Da also das Buch vorläufig unerreichbar erscheint und die Zeit drängt, beschließt Max, sein Glück ohne den Plan zu versuchen. Darum schleicht er nachts im Keller umher und versucht, durch Abklopfen der Wände das Versteck der Kassette herauszufinden. Um bei dieser Arbeit nicht gestört zu werden unb etwaige Neugierige abzuschrecken, benutzt er den Trick mit dem Gespenster-Trikot ... Allmählich sieht Max ein, daß er auf diese Weise nicht ans Ziel kommt ober wenigstens nicht recht- zeitig, deny. iit wenigen Tggen ist der WechjÄ fällig! Er muß den Plan haben — um jeden Preis! — und darum benutzt er die erste beste Gelegenheit, um bei Sigrid von Mönckeberg emzubrechen ... Da er dort das Buch nicht findet, verübt er in der folgenden Nacht einen Einbruch in die Villa Beierfeld. Er gelangt auch unbemerkt in die Bibliothek, aber bevor er sich dort umsehen kann, wird er von dem Hausherrn überrascht und —* Professor Beierfeld wirb von Max erschossen!" Frank fuhr mit einem unterdrückten Schrei von seinem Platz hoch. „Das ist — ist ungeheuerlich, Herr Kommissar!" stammelte er mit zuckenden Lippen. Raucheisen antwortete nicht darauf. Er zündete die ausgegangene Zigarre wieder an und fuhr ruhig und leidenschaftslos in feiner Erzählung fort: „Nur mit knapper Not gelingt es Max, aus der Villa Beierfeld zu entkommen ... Unverrichteter Sache kehrt er nach Mönckeberg zurück, und um hier nicht untätig zu fein, beginnt er aufs Geratewohl erneut mit dem Abklopfen der Kellerwände ... Immer wieder wird er bei feiner Arbeit unterbrochen, aber er läßt nicht locker: denn zu Beginn der kommenden Woche ist der Wechsel fällig! Da reift ein neuer Plan in ihm, der durch die Umstände begünstigt wird und den er heute vormittag ausgeführt hat: als verkleideter Telephonarbeiter betritt er die Villa Beierfeld, wo es ihm in einem unbewachten Augenblick auch gelingt, das Buch von Raimundus Lullus an sich zu bringen — und damit ist der Plan endlich in feinem Besitz! Das Weitere — nämlich die Vorgänge des heutigen Abends — kennen Sie- bereits, unb ich brauche deshalb nicht naher darauf einzugehen ... Damit bin ich am Ende meiner Geschichte, die ich nur deshalb erzählt habe, um diesem Max zu beweisen, daß wir seine Schandtaten restlos erkannt haben, unb daß es am besten für ihn ist, jetzt ein freiwilliges und offenes Geständnis abzulegen. Es ist seine letzte und einzige Möglichkeit, sich vielleicht doch noch mildernde Umjtänbe zu verschaffen! ... Nur ht einem Punkt muß ich meine Geschichte noch berichtigen: Der Täter heißt in Wirklichkeit nicht Max — sondern Josef Lektzeck!" Für die Dauer einiger Sekunden herrschte eine atemlose Stille. Die Augen sämtlicher Anwesenden wandten sich Lertzeck zu und starrten ihn in mehr oder minder großem Entsetzen an. Die beiden jungen Mädchen zogen sich unwillkürlich noch weiter in den Hintergrund zurück. Jutta legte den Kopf an Sigrids Schulter unb meinte lautlos vor sich hin. Allmählich löste sich bie allgemeine Starre; und plötzllch sprachen und riefen alle erregt durcheinun- ber ... Außer Raucheisen und Brandstetter schien Lertzeck der einzige zu [ein, der seine kühle Ruhe bewahrte. Er sah sich spöttisch im Kreise um und faate gelassen: „Mit dieser unglaublichen Räubergeschichte, die Ihrer blutigen Phantasie alle Ehremacht, haben Sie ja eine schöne Verwirrung angerichtet, Herr Kommissar! ... Ich nehme an, baß Sie nicht einmal selbst an biese Geschichte glauben; denn da sie von Anfang bis Ende erfunden ist, ist es völlig ausgeschlossen, baß Sie auch nur den geringsten Beweis, dafür erbringen können!" „So — unb was ist das hier!" rief Raucheisen, indem er in die Tasche faßte und ein vergilbtes Pergament unb einen altmodischen, mit kunstvollem Zierat versehenen Schlüssel hervorholte. „Das ist das erwähnte Dokument des Jürgen von Mönckeberg, das ich vorhin mitsamt dem Schlüssel in Ihrem Zimmer gefunden habe!" Lertzeck stteß ein etwas krampfhaftes Lachen aus. ,Zch verstehe nicht, was diese harmlosen Dinge beweisen sollen, Herr Kommissar! ... Nach der Herkunft des ältml^ischen Schlüsiels — der bereits in meinem Zimmer lag, als ich es bezog — müssen Sie Herrn Güstrow oder die Dienstboten fragen! Unb was bi ess Dokument anbelangt ... Nun, ich gebe zu , daß ich es eines Tages in der Bibliochek gefunden unb an mich genommen habe. Aber nicht etwa, weil ich an den Inhalt glaubte, sondern lediglich deshalb, weil mich diese seltsam eigenwillige und charakteristffche Handschrift fesselte und ich sie eingehend studieren wollte ... Im übrigen kst rott völlig unverständlich, wie Sie dazu kommen, mit ■auf Grund dieses kleinen harmlosen Stückchens Papier eine ganze Kette der gemeinsten Verbrechen anzudichten! Ihre Phantasie muß völlig mit Ihne« durchgegangen sein! Wirklich, ich hätte Sie für weniger naiv gehalten!" „Reden Sie kein Blech, Lertzeck!" sagte Raucheife» grob. „Wenn hier einer naiv ist, dann sind Sie esl Ich habe Sie vor einer Stunde dabei beobachtet, wie Sie — mit Ihrem angeblich kranken Fuß! — Ihc Zimmer durch das Fenster verlassen haben, und auf demselben Wege bin ich bann hineingelangt ui* habe mich dort ein wenig umgesehen ... Aber Sie wissen noch nicht alles: Sie hüben damals, als Sie Professor Beierfeld erschaffen, in der Bibliothek de» Abdruck Ihres Gummiabsatzes und vor dem Fen* fter den Abdruck Ihres Stiefels zurückgelaffen! Und diese Abdrücke stimmen haargenau mit einem Ihrer Stiefel überein! ... Wollen ©ie noch mehr Beweise? ... Schön — können Sie haben: Don dem Augenblick an, wo Sie heute morgen die Klinik betraten, haben wir Sie beobachtet; benii wir waren bereits gestern nacht durch meinen BfO* ftenten Brandstätter telefonisch von Ihrem angeblichen Klinikbesuch unterrichtet! Wir wissen daher, daß Sie heute morgen um zehn Uhr in einer Verkleidung die Villa Beierfeld betreten und dort bas erwähnte Buch gestohlen haben! Wir haben Sie beim Verlassen der Villa nur deshalb nicht verhaftet, weil wir uns erst völlige Klarheit über Ihre Pläne und Absichten — und vor allen Dingen Gewißheit verschaffen wollten, ob und inwieweit Sie auch für die anderen Verbrechen in Frage kommenr Diese Gewißheit haben wir jetzt — unb die Beweise dazu!" Raucheisen wandte sich zu Otto herum: Otto, erkennen Sie in Lertzeck den angeblichen Te« lephonarbeiter wieder?" „Jawohl, Herr Kommissar!" antwortete Otto feft- „Als er vorhin die Halle betrat, habe ich ihn W J dir A j uW en 6^ )aupN j «iftg ine", J, chenr rechens ck^! iefnr- Guttalin” Nur In Fachgeschäften l auWoHeJeWUi.me ,M Düngerstreumaschine (auch reparaturbedürftige) zu kaufen gesucht. suD Gebr. Kahl • TeL343435 D.L.R.G. Bezirk Oberbessen An nachstehenden Tagen wird im Volksbald Gießen ein Lehrgang im Bettungsschwimmen durchgeführt. Anschi. Prüfungsabnahme. Jeder deutsche Volksgenosse vom voll. 13. Lebensjahr kann daran teilnehmen. Alle Teilnehmer haben sich bis zum 17. 2. in eine Liste einzutragen, die an der Kasse des Volksbades ausliegt. 0920 Unkostenbeitrag RM. 1.-. Donnerstag, 18. Februar 19-21 Uhr rrnift«. dreht eben v opem!- ‘ der atz rnden «•' Ml!'- [m ®6' IW Ml Inngtg I*1*' dein T »K nnel K ■gJS w \ 25. „ 4. März 11« „ HauptschrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei kcmptschrtstleiters: Ernst Blumschein. Berantwortltcii für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für dos Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gieszen, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Berlag: Brühl, che Universitätsdmckeret R. Lange K. G. BerlagSleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. AnzetgeupreiSliste Nr. 6. X und andere überwin» ternde Obstschädlinge Vn vernichtet man durch Winterspri^ung mit vleh, ntbh titi J« dir, «r (üj ®ie|ip. Selinon-Nei (£HÄLTU:H B£h Heinrich Hahn Samenhandlung GIESSEN Bahnhofstr. Fernruf 3403 531D e ftoii! Snhritfi len, bi jsp Mehn !U Eii, ommfli EO Wie schützt man Wäsche? Es gibt unzählige Gefahrenquellen für die im Kriege doppelt wertvolle Wäsche: Schnitte, Risse, Brandschäden, Verfleckungen und vieles mehr. Die Persil- Werke haben in jahrelanger Arbeit eine wertvolle Lehrschrift über „Wäscheschäden“ geschaffen und versenden die interessante Schrift kosten- und portofrei. in Verbindung mit der 2. Veranstaltung der Reihe C des HJ. - Veranstaltungsringes Kammerkonzert mit der Kammermusikgruppe flse Xempmann am Sonntag, 14. Februar, 10 Uhr im großen Hörsaal der Universität Ludwigstraße. r>otD Die Karten mit der Aufschrift Studentenheim behalten ihreGültigkeit Zu dieser fränkisch-christlichen Borstellungswelt tritt eine andere, auf germanischem Boden gewachsene Kaiseridee. Wenn man etwa auf angelsächsischem Boden bereits um das Jahr 700 und später auch anderweit von einem Kaiser sprach, so sollte dieser Kaisertitel eine Herrscherstellung über eine Mehrzahl von Reichen zum Ausdruck bringen. Es war also, so hat man mit Recht gesagt, ein rom- freies oder hegemoniales Kaisertum. Diese Vorstellung eines hegemonialen Kaisertums war auch in der Umgebung Karls des Großen bekannt. Sie hat sich auch in der Folgezeit gehalten. Wenn etwa Widukind von Korvey zu berichten weiß, Otto der Große sei nach dem Sieg über die Ungarn im Jahre 955 auf dem Lechfelde von seinen Trupp, zum Kaiser ausgerufen worden, so ist dies ein Au MEDOPHARM I Arzneimittel I sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl Die deutsche Geschichte hat ihr besonderes Ge- präge dadurch erhalten, daß im Mittelpunkt des Mischen Denkens unseres Volkes stets das Keich gestanden hat. Das Reich ist für den deut- tjen Menschen immer mehr gewesen als ein rein tätliches Machtgebilde. Es ist der Träger einer Kndung, die über das rein Völkische ins Abend- ljrdische hinausreicht. Die deutsche Kaiserzeit bildet den Anfang eines sein getreten war. Aus dem römischen Imperium wurde in den Vorstellungen der Zeit ein christliches. Die Franken beginnen sich schon frühzeitig als das Kernoolk dieses neuen Reiches zu fühlen. Auch im Kreise Karls des Großen sprach man bereits vor dem Jahre 800 von einem Imperium der Franken. Der Schutz der abendländischen Christenheit in der Form des Kampfes gegen die Slawen erscheint bereits bei Karl dem Großen als die Aufgabe des Reiches. Kaisertum und deutsche O st Politik sind schon in chren Anfängen eng aufeinander bezogen. fchütidie fahlen durch SOLTIT gibt Ledersohlen tangere Haltbarkeit, mach* Sie wasserabstoß end i Ser Reichsgedanke der deutschen Kaiserzeit Von Dr. Karl Jordan, Professor an der Universität Ktel. fei alte rotnische staatsrechtliche iüe griffe, toiä „Imperium“ und „provincia“ wieder aufgriff undj wenn Friedrichs Kanzler, Reinald von Dassel, dich westeuropäischen Herrscher als Provinzkönige be* zeichnete. Mit dieser Aufnahme römischen Gedankengutes gewann die Idee von der Herrschaft des Kaisers über andere Staaten stärker an Boden. Barbarossa lag der Gedanke der Weltherrschaft noch ganz fern. In der staufischen Reichsdichtung farrd aber diese Idee von der besonderen Oberherrschaft des Kaiser« tums ihren deutlichen Ausdruck, so schon frühzeitig in dem Kaiserhymnus des Erzpoeten, der dem Kreise Reinalds von Dassel angehörte, später damt vor allem in den Reichssprüchen eines Walther von der Vogelweide. Bei Heinrich VI. tritt dies- Weltreichsidee schon stärker in den Vordergrund. Ihm gelang es auch, eine Reihe von Staaten seiner Lehnsherrschaft zu unterwerfen. Ihre letzte Steigerung erfuhr die staufische Reichsidee bei Friedrich 11. Auch er wurzelt in der christlich-römischen Tradition. Dazu kommt aber bei ihm der Einfluß der antiken Philosophie, vor allem der Sehren des Aristoteles, die ihm durch die arabische Philosophie vermittelt waren. Aus diesen verschiedenen Anschauungen entwickelt er eine neue Lehre von der Naturnotwendigkeit des Staates und seiner Unabhängigkeit von der Kirche. Die Ordnung des Kosmos verlangt den Staat; wie die Weltordnung, so ist auch das Kaisertum eine Naturnotwendigkeit. Don hier aus war es nur ein Schritt zur Vergöttlichung des Kaisertums. Das Kaisertum Friedrichs II. entfernt sich aber mit der- artigen Anschauungen immer mehr von seinen deutschen Grundlagen. Es war nicht nur die letzte Steigerung, sondern mit der Verkündigung des göttlichen Weltenherrschers auch die Ueberspannung des Kaisergedankens. Friedrichs Regierung zeigt auch die Gefahren, die sich für Deutschland daraus ergaben, daß sich das Schwergewicht des Reiches ganz nach Italien verlagerte. So hat das Kaisertum Friedrichs II. seinen Tod nicht überdauert. Mehr als ein halbes Jahrhundert später hat die Kaiseridee in Dantes „Monarchia" noch einmal ihre umfassende theoretische Begründung erfahren. Dante versucht die Notwendigkeit des Kaisertums mit philosophischen, theologischen und historischen Argumenten zu beweisen. Sein Werk war aber nicht mehr aus der politischen Realität erwachsen, sondern eine philosophische Begründung dessen, was dem Dichter als Ideal vorschwebte. So wurde die „Monarchia" der Epilog für das mittelalterliche Kaisertum, nicht aber ein Programm für die Zukunft. Im 14. und 15. Jahrhundert machte eine umfangreiche Traktatenliteratur in Deutschland und Italien aus der Reichsidee eine Reichsideologie. Erst in den Tagen des deutschen Humanismus und der Reformation, mit dem starken Bewußtwerden eines deutschen Nationalgefühles hat auch der Reichsgedanke in Deutschland neue Kraft für die Zukunft gewonnen. druck dieser hegemonialen Kaiserauffassung. Widukind ignorierte also die Kaiserkrönung Ottos im Jahre 962 und führte mit dieser, den Tatsachen keineswegs entsprechenden Erzählung Ottos Kaisertum nicht auf den Akt in Rom, sondern auf seine militärischen Erfolge zurück. In der Tat bedeutet die Schlacht auf dem Lechfeld eine wichtige Voraussetzung für Ottos Kaisertum. In ihr hatte sich der deutsche König als der berufene Vorkämpfer der europäischen Ordnung erwiesen. Die hegemoniale Kaiserauffassung hat auch dem Wesen des o t t o n i s ch e n Kaisertums am meisten entsprochen. Man hat es mit Recht als die reinste Verkörperung der Hegemonie bezeichnet, da es nicht Oberherrschaft, sondern oberste Führung bedeutete. Diese Vorrangstellung des Kaisers Jürgen Norbert Kräftiger Stammhalter angekommen Jlie Adam, geb. Fink Lehrer Karl Adam Uffz., z. Z. im Felde Alsfeld und Gießen, im Februar 1943 wurde bis in das 12. Jahrhundert auch von den anderen europäischen Staaten anerkannt. Das Kaisertum genießt ein besonderes Ansehen, traft dessen es den übrigen europäischen Völkern den Wey weist, ohne jedoch ihre innerstaatliche Souveränität in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen. Dieser hegemoniale Charakter des Kaisertums kommt auch i m Aufbau des Reiches, vor allem im Osten, zur Geltung. Vor den völkisch einheitlichen Reichskern schiebt sich nach Osten als erste Außenzone der Gürtel der Grenzmarken, die die politische Schule für die Völker des Ostens gewesen sind. An sie schließen sich die A u ß e n I ö n • der an, die mit dem Reich durck das Band des Lehnswesens verknüpft sind, Böhmen, das dann bald ganz in das Reich hineinwuchs, Polen, zeitweilig auch Dänemark und Ungarn. Gerade das mittelalterliche Lehnsrecht bot die Möglichkeit einer elastischen lieber» unb Unterordnung, da sie den Vasallenstaat nicht in starrer Abhängigkeit hielt, sondern ihn durch das Moment der Treueverpflichtung an den deutschen König band. Der Investitur st reit bedeutet die erste schwere Krise des Reichsgedankens. Das universale System war die Grundlage der frühmittelalterlichen Reichsidee gewesen. Reich und Kirche waren nach den Vorstellungen der Zeit zu einer Einheit zusammengeschmolzen. Die Führerstellung des deutschen Kaisers in diesem „corpus mixtum“ war niemals angezweifelt, da dem Herrscher eine besondere sakrale Stellung zukam. Als oas Papsttum mit Gregor VII. diesen historisch gewachsenen Führunas- anspruch der weltlichen Macht leugnete und ihm Die Idee der päpstlichen Weltherrschaft und der kirchlichen Hierarchie entgegenftelfte, zerstörte es die großartige Einheitlichkeit des bisherigen Weltbildes und erschütterte die geistigen Grundlagen des Kaisertums. Darin liegt der tiefste Sinn der „Wende von Canossa". Mag dieser Tag auch einen diplomatischen Erfolg des Königs gebracht haben, für den Reichsgedanken bildet jene Szene, in der der deutsche König vom Papst die Absolution verlangte und erhielt, doch eine Niederlage. Das Auseinanderfallen der weltlichen und geistigen Sphäre zwingt jetzt das Kaisertum, eine neue theoretische Begründung seiner Herrschaft zu suchen. Es fand sie in den Lehren des damals neu entdeckten römischen Rechtes. In den Tagen Heinrichs IV. beginnen die ersten Versuche, die uns allerdings in mancher Beziehung noch unbeholfen anmuten, das römische Staatsrecht für die mittelalterliche Kaiseridee fruchtbar zu machen. Diese Verbindung zwischen Kaisertum und römischer Rechtswissenschaft ist in der Folgezeit niemals abgerissen. Aus ihr erwuchs jene Anschauung, die wir den staufischen Reichsgedanken zu bezeichnen pflegen. Die staufische Reichsidee ist chrem Wesen nach dadurch bestimmt, daß sie die herkömmlichen christlich-naturrechtlichen Anschauungen vom Herrscheramt mit der Idee Des römischen Rechtes verschmolz. In seinen Manifesten bezeichnet sich Fried- rich Darbarosia als den Nachfolger der Kaiser Konstantin, Theodosius und Justinian, deren Rechte er nach der Lehrmeinung der damals aufblühenden Rechtsschule von Bologna beanspruchen darf. Die Deutschen gelten als die rechtmäßigen Erben des römischen Reiches, feiner Macht und feiner Rechte. Es war mir folgerichtig, wenn die kaiserliche Kanz- Selbii houdidvene« Avf* »'ogeii feewft. trocknen tonen. Den* en« bunten u. polieren. Der Glant wird ediöee# und man »perl Friedrich Vehn 60 Jahre alt In diesen Tagen vollendet Der Kustos am Zentral- rufeum für deutsche Vorgeschichte in Mainz und a. o irofeffor für deutsche Dor- und Frühgeschichte an :r T. H. Darmstadt, Denkmalpfleger für die Boden- tltertümer in Starkenburg und Rheinhessen, Dr riedrich Behn, fein 60. Lebensjahr. Behn wurde Neustrelitz geboren. Er studierte in Rostock Ar- qologie und promovierte dort 1906 zum Dr.phil. i09 kam er als Direktorialafsistent an das Römifch- srmanifche Zentralmuseum nach Mainz und er- hielt 1914 einen Lehrauftrag für Altertumskunde >nd Altertumsdenkmalpflege an der T. H. Darm- ftibt, wo er 1920 zum Professor und 1940 zum a. o. Professor ernannt wurde. Er hat zahlreiche archäo- ikgische Aussätze in verschiedenen wissenschaftlichen Hitschriften veröffentlicht und auch mehrere größere Ausgrabungen vorgenommen. Von seinen Werken nennen wir: „Altgermanlsche Kunst", „Altnovdrsthc. Leben" und „Germanische Stammeskulturen der Völkerwanderungszeit". Die drei hervorragend aus- gestatteten Bilderbände, die ausgezeichnete Anschauungsbücher für Schule und Haus sind, erschienen xum Teil in mehreren Auflagen im Verlag I. F. Lehmann, München-Berlin. Emil Götls „Edelwild". Das Deutsche Dolkstheater in Erfurt bringt die Erstaufführung von „Edelwild" (Die Kinder aus Balsora) von Emil Gött. Der 1908 gestorbene alemannische Dichter ist bekannt durch sein soeben auch in Gießen wieder gespieltes Verslustspiel „Schwarzkünstler". Das dramatische Gedicht „Edelwild", das einem der Märchen aus Tausendundeiner Nacht gleicht, ist ein äußerst selten gespieltes Werk. Erfurt gibt es in einer Bühnenbearbeitung von Heinz Sailer. Wir danken freundlichst für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung Oskar Münzer z. Z. Dolm. bei der WL. und Frau Gisela, geb. Jung Gr.-Buseck, den 13. Febr. 1943 0935/ Mann, 1,78 m groß, Mitte 30, ohne Anhang, in guten Verhältnissen,mit kleiner Landwirtschaft, sucht nettes, tüchtiges Mädel, das selbständig einen kleinen Haushalt führen kann, zwecks baldiger Heirat kennen zu lernen. Nur ernstgemeinte Zuschriften m. Bild erbeten unter Nr. 522 D an den Gieß. Anz. mwpj laikwii—j iai iiimijww; F Schuhcreme einsparen! rer stck | m dem! mH' ireiro jrer H ,il M je Kaisertums tn der Erinnerung unseres Volkes irtfchcj! itt besonderem Glanze nach. Vor allem aber ist uns Prei» dise Zeit innerlich näher gerückt, seitdem das Erich J tten der letzten Jahre das Verständnis für eine in fiten Räumen denkende Außenpolitik wieder gründ die ordnende Aufgabe des Reiches erneut notwendig erwiesen hat. Wir erkennen heute, das mittelalterliche Kaiserreich der erste große uch ist, dem europäischen Kontinent ne feste Ordnuna zu geben. So ist auch die Ische Forschung der letzten Jahre in steigendem ße bemüht gewesen, die geistigen Grundlagen mittelalterlichen Kaisertums aufzuspüren. «4 m n Kriege nßie oeur,cye ncuierzeu oitoet oen Ansang eines d. ZK, «ten deutschen Staates und Reiches im eigentlichen hes hi Knne; sie umschließt den Aufstieg dieses Reiches erun«, ar führenden Macht Europas, sie läßt aber auch ’re tz Sennen, wie diese Führerstellung nach innen und Aßen verloren ging, weil die universalen Äufnen gegenüber den nationalen zu stark und ein» ftig betont wurden. Trotz dieser Gefahren für die nt ba iuerstaatliche Entwicklung lebt aber die Größe die- ' Kaisertums in der Erinnerung unseres Volkes Gießener Konzertring 1942/48 Das Chorkonzert Händel: Acis und ßalathea muß auf Mitte April verlegt werden. _ Pas Kaisertum der Ottonen und ihrer Nachfolger di.pst in bewußter Weise an das karolingische gnperium an. Dieses ist formal durch die Kai- [6?rönung Karls des Großen im Jahre 800 ent- nnden, die die Zeitgenossen als eine Erneuerung te römischen Reiches empfunden haben. Dieser kdiischen Form aber entsprach nicht ohne weiteres be Inhalt des karolingischen Kaisertums. Der Kai- sszedanke im fränkischen Reiche ist älter als das 0hr 800 und geht teilweise auf andere Wurzeln zxück. Einmal hatte der römische Reichs, aidanke seit der Spätantike dadurch eine Um» ftrnung gefunden, daß zum Gedanken der römischen «ltherrschaft das chri st licheReichs bewußt- Am 6. Februar entschlief sanft nach kurzem Kranksein meine liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Frau Kathaiina Otto Wwe., geb. Zimmer nach kurz vollendetem 89. Lebensjahre. In Trauer: Wilhelm Otto und Angehörige. Gießen (Am Alten Friedhof 18), den 13% Februar 1943. Die Beerdigung fand auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille statt. Für die erwiesene Anteilnahme sei allen hierdurch herzlich gedankt. 0947 Theater der Universitätsstadt Giefoen und aufzubewahren. 530D sowie 5OSD 0982 Gießen, Seltersweg 52. 0966 Rödgen, den 11. Februar 1943. 530, 15.45 Uhr statt. 0995 Vogelsberger 4 jljib tau | Artend >. aller Kassen Am Mittwoch abend entschlief sanft nach schwerem Leiden und einem arbeitsreichen Leben unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Onkel Schuhmacher Heinrich Lynker im fast vollendeten 92. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Jakob Mohr. Wetzlar, Hainbach, Oberursel und im Felde, den 12. Februar 1943. Die Beerdigung findet Montag, 15. Februar, 15 Uhr, von der Friedhofskapelle in Wetzlar- Niedergirmes aus statt. Wochenübersicht: Dienstag, 16-Februar, 19.00 üb« 18. Ereitagmiete u. HalbmieteB Das letzte Abenteuer. Mittwoch, 17.Februar, 19.00 Ubi 21.Mittwochmiete u.HaibmieteB Die Sonntags)rau. Donnerstag, 18. Febr., 18.30 Ubi Der Opernball. Freitag, 19. Februar, 19.00 Uhr 20. Freitagmiete u. HalbmieteE Das blinde Herz. Samstag, 20. Februar, 18.30 Uhu Der Opernbatl. Sonntag, 21 Februar, 15.00 Uhu Liselott. 19.00 Uhr: Liselott. Herrenzimmer lampe neu, 6arm.,Holz, zu verkaufen. Preis 150,-RM. Schr. Ang. unt. 0964 a. d. G. A. übernimmt, sucht ein geschäfts« tüchligeoMädel, mit etwas Bev mögen, zweck- < Str., Wies. Wes, Gagfab) 1 Paar graue, gefütterte Lederhandschuhe liegen gel. Ges, Bel. bitte abg.1. Adam,Gicstct, Marb. Str. 58 L Heute nacht hat uns unsere herzensgute, stets treubesorgte Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Margarete Steinmüller, geb. Steinmüller nach kurzem Krankenlager im Alter von.78 Jahren für immer verlassen. Schwerste Schicksalsschläge hat sie in ihrem Leben hinnehmen müssen, die sie tapfer überwand. Sie kannte nur Liebe und Güte, mit der sie uns alle bis zu ihrer letzten Stunde sorgend umgab. Im festen Glauben an ihren Erlöser ist sie friedlich eingeschlafen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Steinmüller, geb. Volkmann. Heuchelheim, Berlin, Gießen, Wetzlar und im Felde, den 13. Februar 1943. Die Beerdigung findet am Sonntag, 14. Febr., 3 i/o Uhr, v. Trauerhause, Gieß. Str. 16, aus statt. 0993 Mer-MM Gr. 50/52, neu, gegen Ledermantel zu tauschen. Schr. Ang. unt. 0978 a. d. G. A. Witwer, Beh.- Ang., vensions- berechtigt, sucht gesunde GOmmeißöin im Alter von 45 bis 52 Jahren. Streng vertrau!. Anonnm zweckl. Zuschriften unt. 0977 a. d. G. A. 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Giestem Sonntag, 14. Februar. Stadtkirdie (Marknösaal, Krrch- strahe 9). 10, Becker; 11.15 KG.r 16, siehe Johannessaal. Johanneskirche (Johannessaal). 10, Schultheis - 11.15 KG., Johs.- Gem.i 16, Liz. Dr. Jost (Evangel. Zeitungsträgerin gesucht Verlag des Giebener Anzeigers Tüchtiger Werkmeister oder Techniker der mit modernen Arbeitsmethoden vertraut ist, für kleinere opt. und feinmech. Werkstätte gesucht.Schr. Angebote unter 545D an den Gies sener Anzeiger erbeten.- L K cn lT li^ kfhi Gott der Allmächtige hat unsern lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Johannes Lepper V. nach kurzer Krankheit im 81. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abgerufen. In tiefer Trauer: Ludwig Lepper und Familie Heinrich Stichler und Familie Philipp Lepper und Familie. Alten-Buseck, Gießen, Wiesgck, 12. Febr. 1943. Die Beerdigung findet Sonntag, 14. Februar, WEMgß °- der Universitätsstadt Gießer Samstag, den 13. Februar 18.30 bis 21.30 Uhr Der Opernball. Sonntag, den 14. Februar 11.00 bis 12.30 Uhr DerTod dcsEmpedoklee- 18.30 bis 21.30 Uhr Der Opernball. Statt Karten. Für die wohltuende Anteilnahme und die Kranzspenden bei dem Tode unseres lieben Entschlafenen Gottlieb Nauheimer sprechen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank aus. Luise Nauheimer nebst allen Angehörigen. Ein gebrauchter, noch sehr gut erh. lielreitoiMer m.Vorderwagen, bestens geeignet für Kuhbespannung, billig zu verkaufen. [539D Grüningen, Langgasse 1. Guter MjWMllt etw. reparaturbedürftig, für RM. 200,— zu verkaufen. Schr. Ang. unt. 0971 a. d. G. A. Hiesiges Werk sucht zur Unterbringung von etwa 30—40 Arbeitskräften geeigneten Raum (stillgelegten Betrieb oder Gaststätte) zu mieten. Schriftl. Ang. unt. Nr. 524 D an den Gieß. Anz. !nkte chhen ßicht . die I kiibnal] «kzer i \: Atschi [iE:in jpJuj: jhMi lite i '14,5 ftrisle Mei ? dei Jnen inöe ?Met Ki Alpi pis 0 ' "Pari Schnad. Giesten-Klein-Linden. 10, Dekan i. R. Schmidt,' 11.15 KG. Giesten-Wicseck. 10 G.- 11 KG. Mainzlar. 13.30, Schmidt, Treis - 14.30 KG. Hungen. 10, Bolksmission. Vtuller. Lich. 10: Kahn. 13.30: KG. Evang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonntag, 14. 2., 9 Andacht- 13.30 S.-Sch.- 15 Allianzversammlung. - Mittwoch, 17. 2. 20.15 Bibelstunde. Freie epang. Gemeinde Gienen, Zu den AÄblen 2. Sonntag, 14.2., 9.45 Erbauungsstunde- 11 Sonn- tagschule- 15 Allianzkonferenz, Stadtmission. Evangelisch freikirchliche Gemeinde Giehen, Gartenstrabe 13. Sonntag, 14. 2., 11.15 KG.; 15 Konferenz, Löberstr. 14. - Mittwoch, 17.2./ 20.15 G. Angestelltenposten bei Großunternehmen zu besetzen. Arbeitsgebiet: Belieferung-,Lager- u. Bürodienst. Kaufm. Kenntnisse nicht erforderlich, da Ausbildung durch uns erfolgt, auch für Wochenlohnempfänger. Der spätere Einsatz erstreckt sich auf unsere südd. Filialen, Trennungsgeld und Spesen werden gezahlt. Arbeitsfreudige Männer, die Wert auf eine gute Dauerstellung legen, bitten wir um ausf. Zuschriften mit Angabe des Alters und des jetzigen Verdienstes unter F. M. 166 an Ala Anzeigen- Gcscllschaft m. b. H., Frankfurt am Main, Kaiserstraße 15. [498V DenllGbeWachgefelllchall m.b.O. sucht für Groß-Berlin und Umgebung für Lageraufsichtsdienst geeignete Männer (ehemalige Soldaten und Polizeibeamte werden bevorzugt); für Revierdienst rüstige Männer mögt mit Fahrrad; außerdem Männer für Separatdienst, auch Rentner u. Pensionäre. Verheiratete erhalten in jeder Gruppe Trennungsgeld. Bewerbungen sind zu richten an Deutsche Wachgesellschaft m.b.H., Personalabtellg., Berlin-Charlottenburg 5, Windscheidstraße 11. 493V einschl. Freitag, den 19. Februar, versieht den Nacht- und Sonntags-Dienst sowie den Mittwoch-Nachmittags-Dienst (ab ISÜhr) 535d die Hirsch-Apothek, Abzug, geg. Bel. auf dem [ok» । -1 ge Fundbüro. Ipi 3 Statt Karten. Danksagung. Zu dem überaus schmerzlichen Verlust meines geliebten Mannes u. Vaters seines Söhnchens, unsres unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers, Neffen, Cousins, Paten und Enkels Karl Otto Balser, Uffz. in einem Gren.-Regt., sagen wir allen, die unsren großen Schmerz zu lindern suchten, auf diesem Wege unsern innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Bönning für die tröstenden Worte. In stiller Trauer: Frau Lina Balser, geb. Seipp Familie Karl Balser II., nebst allen Angehörigen. Stii •-140 'M, (gewöhnt), zu verkaufen. [0991 Reiskirchen. Burkhards- felder Str. 28. Reinr., brauner tahaardackel (Hünd.), 8 Mon. alt, mit gutem Stammbaum, z. verkaufen. Schr. Ang. unt. 541V a. d.G.A. Haus-Tausch Reust-Giesten. Einfam.-Haus in Reust, 9 Zimm., KüchvV Bad, Garage»« 1929 erb., geger Etagenhaus n tauschen gesucht. 512D Zuschr. ar Schieffer, Reust Rh^ Fringsstr. 18. Zwei städtische Angestellte, junge Damen, suchen kleine BJoW möbl. oder leer, r. sof. od. später. Schr. Ang. unt. 0946 a. d. G. A. Frdl. möbliert. 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Linden- etruih, neost Kindern Helmut und Marianne; Hane Linden- Btruth, z Z. im Felde; Hilde Lindenstruth; Gertrud Scimei- Kaufgesuche"| Haus evtl, mit Garten, gegen bar z. kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 0941 an den Giehen. Anzeig. Rentables in Giehen oder Umgebung, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0975 a. d. G. A. Die Deutsche Reichsbahn stellt laufend Frauen und Mädchen zur Beschäftigung in nahezu allen Dienstzweigen des Innen- u. Außendienstes ein, u. a. kommen in Frage: Tätigkeit im Verwaltungsdienst bei der Reichsbahndirektion und den Betriebs-, Verkehrs- u. Maschinenämtern, im Bürodienst bei Bahnhöfen, Güterabfertigungen, Gepäckabfertigungen, Bahnmeistereien u. Werkstätten, im Fernsprech- und Fernmeldedienst, als Kraftwagenfahrerinnen (Alter zwischen 20 und 35 Jahren), im Zugmelde- u. Bahnhofsaufsichtsdienst, im Stellwerksdienst, als Bahnhof- und Zugschaffnerinnen, in der Stoff- und Werkzeugausgabe usw. Meldungen nehmen die Dienstvorsteher aller Reichsbahndienststellen entgegen. Auch halbtägige Beschäftigung ist möglich. 414v Re cüsDahpdirGk wn Frapfafart (M Ib). Instandsetzung von Mmn aller Irl | Wohnungstausch | Tausche 6-3imm.-Wohn. gegen moderne 3—4-ZiMmer- Wohnung. Schr. Ang. unt. 0993 a. d. G. A. Biete 2 ^-3im- iner-Wohnung (Neubau) gegen 3W«- MNW Schriftl. Angeb. unter 0994 an den Gieh. Anz. Interessenwahrnehmung in Berlin bei Behörden, Dienststellen, Wirtschaftsgruppen usw.übernimmt anerkannter Wirtschaftssachverständiger (Fachgruppenmitgl.), jahrelange Auslandspraxis, beste Empf., gute Bürolage, w’issenschaftl. Hilfsarbeit. Telefon. Anfragen erb. unt. Th 15169 an Ala, Berlin W 35. [496V bei d. Sammi.» > i. Nordv. (Mack, i! Zwei gut erhalt. AtzvellWen f.25,-u.2O,-Mk. z. verkauf. [0955 Anzusehen zw. 12 u. 14 Uhr. Louis Schmidt, Kaiserallee 12 p Bettftelle gut erhalten, für RM. 15,- z. verkaufen. [0970 Dammstr. 20 I. 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Hoher steigt das Licht und köstlicyer werden seine Verheißungen von Tag zu Tag. Aber in dir scheint noch alles erstarrt. Menschenleer sind deine Pfade, selten nur kommt einer von den vielen die im Sommer die Freude auf deinen Wegen suchten. Sie sagen, es sei jetzt in dir nichts zu finden, als Schatten und Leere. Noch habe ja der Frühling deine Wipfel nicht berührt, noch seist du nicht erwacht aus dem Schlaf des Winters. Es ist schon so, wie sie sagen. Kein winziges grünes Blatt spielt an deinen Zweigen, und kein Logellied singt durch deine Stille. Aber dennoch wohnt das Wunder in dir. Hat nicht der alte Förster gesagt: „Fabian und Sebastian fängt der Saft zu steigen an!" Fabian und Sebastian, das war im sinkenden Januar. Und jetzt ist der Februar da. Man geht an den silberstämmigen Buchen, an den knorrigen Eichen vorüber und weiß: das heimliche Leben ist erwacht. Wenn man auch noch nichts davon sieht, wenn es auch noch lange dauert, bis ein erstes Grün sich zeigt, es ist doch alles auf dem Wege. Es ist kein Stillstand mehr da, es geht aufwärts, Tag für Tag, Stunde für Stunde. In aller Heimlichkeit vollzieht sich das Wunder. Eine unsichtbare Hand hat die schlafenden Bäume angerührt, rin Finger hat das Zeichen gegeben, und das neue Leben setzt ein. Wie könnte man da noch sagen, daß der Wald tot sei, daß nichts in ihm zu finden sei als Schweigen int Leere! Atter Geheimnisse voll ist seine Stille, Md tausend Stimmen reden in ihr. Harrend und wartend stehen die Bäume und beben ihre mächtigen fronen emvor zur Sonne. Und das Licht rieselt und itrömt durch die Zweige, und an den Stämmen her- üeder über die Walderde. Bor Tagen brannte ein Morgenrot auf, das war so herlich, daß der ganze Wald zu flammen begann. Lauter Rosen glübten in Ten Gipfeln, und die dunkeln Tannen und Kiefern Ohren in eitel Gold gekleidet. Am schönsten wohl iahen die weißen Birken in dem Rosenlicht aus. Ws war ein Fest, das der Wald feierte zu der Erweckung, die ihm geworden war. > Kein arünes Blättchen noch svielt im Wind, kahl fiehen Bäume und Hecken, und kein Vogellied klingt tuf. Aber die Stille ist erfüllt vom Jubel des erdachten Lebens und von dem Lied: fängt der vast zu steigen an." Aufgehobene Mmdeffabnahmeverpfl chtungen für den Stromverbrauch von gewerblichen und haushallungsabnehmern. Der Reichslastverteiler (Reichsstelle für Elektrizi- itswirtschait) gibt bekannt: Bei einer Reihe von ilektrizitätsversorgungsunternehmen im Reich de- lehen Tarife für Haushaltungs- und Gewerbeab- rhmer mit gegenüber den normalen Tarifen g e • enften Arbeitspreisen, nach denen den iezishern sogenannte Mindestabnahmever- flichtungen auf erlegt sind; d. h. die Derbrau- {»er, die Strom nach diesen billigeren Tarifen be- ehen, müssen sich verpflichten, gewisse festgelegte tittdestmengen an Kilowattstunden auch dann zu zahlen, wenn sie diese nicht verbraucht haben. In normalen Zeiten werden Stromabnehmer, -ren Derbrauch nach einem solchen Tarif abge- ' ichnet werden, darauf achten, daß sie die in Rech- itng gestellten Kilowattstunden auch. verbraucht [iben. In der gegenwärtigen Zeit ist jedoch jeder iazelne zur größtmöglichen Einsparung von Energie ifgerufen worden. Derartige Mindeftabnahmever» Dichtungen würden dem Sparwillen der Abnehmer n Wege stehen. Der Reichskommissar für die reisbilbung hat daher die Aufhebung dieser Min- istabnahmeverpflichtungen für die Dauer des Sieges verfügt. Verschiedene Feststellungen gaben Veranlassungen, Ile in Betracht kommenden Stromverbraucher auf ;se Aufhebung der Mindestabnahmeverpflichtungen izuweisen und die Aufforderung daran zu knüp- i. daß auch diese Abnehmer ihren Stromverbrauch Irf das geringstmögliche Maß beschränken. 14,5 Million-« RM. (Spareinlagen» zuwa'bs in einem Jahr. : Wie stark der Spargedanke än breiten Kreisen der & Dotierung sich auswirkt, beweist erneut der Spar- »rülagenzuwachs bei der Bezirkssparkasse. Gießen im ß-chre 1942. Ende 1942 konnte diese Kasse einen v^areinlagenbestand, einschließlich Zinsgutschriften, Pion rund 59 750 000 RM. gegen rund 45 200 000 Kichsmark Ende 1941 ausweisen. Es ergibt sich mit- Üi ein Spareinlagenzuwachs innerhalb des Jahres 1942 in Höhe von rund 14% Millionen RM. Ende MO verzeichnete die Bezirkssparkasse Gießen rund & Millionen RM. Spareinlagen, einschließlich Zins- ^schriften, so daß auch schon im Jahre 1941 ein ^wachsen der Spargelder um 10 Millionen RM. ju verzeichnen war. Mithin haben die beiden letzten )chre bei der Bezirkssparkasse Gießen rund 24% Nllionen RM. mehr an Spargeldern gebracht, eli Ende 1940 vorhanden war. Gegenwärtig werden ; toi dieser Kasse über 60 000 Sparkonten verwaltet, 1 E-nonatlich kommen durchschnittlich über 500 neue i diarkonten hinzu. Dem Sparsinn unserer Volks- i $er. ofsey in Stadt und Land stellt diese — hier nur j tis Beispiel ermähnte — Entwicklung ein sehr gutes ; Wagnis aus. Bei den anderen Svarkasien in unserer ^eren Heimat ist die gleiche befriedigende Tendenz k: Spareinlagenanstiegs zu verzeichnen. Gießener Dochenmarktpreife. G i e ß e n, 13. Febr. Auf dem heutigen Wochen- jlcrtt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., fttte 30 Rpf., Käse, das Stück 8, Kartoffeln, 5 kg R, Wirsing, % kg 13, Weißkraut 8 bis 10, Rot- [rcut 13, gelbe Rüben 12, rote Rüben 8 bis 10, merkahlrabi 5 bis 8, Schwarzwurzeln 20 bis 36, keife! 40, Lauch 25, Sellerie 25, Feldsalat, Vio 8, Mmenkohl, das Stück 61 bis 70, Oberkohlrabl 10 l|s 15, Rettich 5 bis 15 Rpf. V* Verteilung von Süßwaren. Alle v-braucher in Gießen erhalten in der Zeit vom J ifebruar bis 7. März Süßwaren zugetellt. Jede k fon wird mit 125 Gramm beliefert Strafkammer Gießen. her R. Sch. in Bad-Rauheim hatte sich gestern ^en Verbrechens nach § 175 des Strafgesetzbuches. ■ hangen in Bad-Nauheim, vor der Strafkammer chßen zu verantworten. Der Angeklagte wurde zu p'um Jahr Gefängnis unter Anrechnung Wr-Swei Monaten Untersuchungshaft verurtellL Die Meldepflicht zum Arbeitseinsatz. Einzelheiten zur Durchführung der Verordnung. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat zur Durchführung seiner Verordnung über die Meldepflicht eingehende Bestimmungen erlassen, aus denen folgende, die Allgemeinheit interessierende Einzelheiten mitgeteilt werden: rNeldepstichtiger Personenkreis. Die hauptberuflich selbständig im Gesundheitswesen Tätigen sind von der Meldepflicht ausgenommen. Hierzu rechnen Aerzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Dentisten, Heilpraktiker, Hebammen, Krankenschwestern und -Pfleger, Diätküchenlehrer und -lehrerinnen, Masseure und Masseurinnen, Zahntechniker, Desinfektoren, Fleischbeschauer und Trichinenbeschauer. Zu den im gemeinsamen Haushalt lebenden Kindern rechnen auch die Kinder, die vorübergehend außerhalb des Haushaltes untergebracht sind, z. B. Kinderlandoerschickung, Krankenhausaufenthalt. Leben Kinder dagegen auf längere Dauer außerhalb des Haushaltes (z. B. beim Besuch einer auswärtigen Schule), so werden sie nicht berücksichtigt. Aufruf. Arbeitsberatung und Einsatz sollen der Meldung möglichst unmittelbar folgen. Die in Handwerk und Handel sowie im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe selbständigen Berufstätigen werden zunächst zurückgestellt, weil ihre Betriebe durch die Maßnahmen des Reichswirt- schaftsmlnisters bzw. des Reichsernährungsministers zur Auskämmung und Sttllegung überprüft werden. Auch die melde pflichtigen Schüler und Schülerinnen sowie die Studierenden werden zunächst nicht zur Meldung aufgerufen. Weitere Weisungen hierzu ergehen noch. Einsatz. Da es sich bei den meldepflichtigen Personen vielfach um nur beschränkt einsatzfähige und auch nur beschränkt ausgleichsfähige Kräfte handelt, werden die Arbeitsämter im Interesse einer möglichst hohen Leistung in geeigneten Fällen einen Ringtausch von Kräften vornehmen. Innerhalb der Betriebe wird vielfach eine innerbetriebliche Umsetzung zum Erfolg führen. Ebenso ist zur Vermeidung einer ungleichmäßigen Belastung einzelner Bezirke ein zwischen- bezirtticher Ausgleich innerhalb der Landesarbeitsämter vorgesehen. Eine besondere Verantwortung fällt den ^Betriebs* führern hinsichtlich der Auswahl geeigneter Arbeitsplätze für die neu zum Einsatz kommenden, vielfach berufsungewohnten Kräfte zu. Das gleiche gilt hinsichtlich der Eingewöhnung und der laufenden Be- freuung dieser Kräfte. Ankern-- und Umschulungsmaßnahmen sollen in weitgehendem Maße durchgeführt werden. Frauen. Die Vorladungen meldepflichtiger Frauen sollen in der Weife erfolgen, daß Andrang und langes Warten nach Möglichkeit vermieden werden. Etwaige Einwendungen gegen den Einsatz werden sorgfältig geprüft. Schulbildung, berufliche Kenntnisse und die Leistungsfähigkeit werden, soweit es geht, berücksichtigt. Frauen mit Berufserfahrung aus dem Gebiet der sozialen und pflegerischen Berufe sollen nur in diesen Berufen eingesetzt werden. Von dem Zeitpunkt der Zuweisung einer Arbeit bis zum Tage des Arbeitsantritts wird den Frauen eine gewisse Zeit eingeräumt, ihre persönlichen und häuslichen Verhältnisse der andersartigen Lebensweise anzupassen. Ledige und verheiratete Frauen, die nur für sich zu sorgen haben, werden in der Regel einem vollen Arbeitseinsatz zugeführt. Frauen, die durch häusliche Fürsorgepflichten gebunden sind, werden dagegen in der Regel nur für einen zeitlich beschränkten Einsatz (Halbtags- oder tageweiser Einsatz), und zwar nur am Wohnort oder in dessen unmittelbarer Nähe in Frage kommen. Auf Kriegerwitwen und durch Feindeinwirkung besonders in Mitleidenschaft gezogene Personen (Bombengeschädigte) wird gebührend Rücksicht genommen. Nicht zum Einsatz werden Frauen herangezogen, wenn sie für einen Kriegsbeschädigten oder Versehrten zu sorgen haben, der eine Rente von min- Miüe Januar wurde bei einem Vortragsabend in der NSD.-Dozenten-Akademie Gießen die Bildung eines „Arbeitskreises Milch" mitgeteUt, dessen Ziel es ist, durch den Einsatz der Wissenschaft und Forschung zu der höchstmöglichen Verbesserung der Qualität der Milch beizutragen. Der „Arbeitskreis Milch" wird von dem Direktor des Instituts für Tierärztliche Nahrungsmittelkunde und des Hessischen Veterinär-Untersuchungsamtes Gießen, Professor Dr. Standfuß, geleitet, mit dem wir uns über die Arbeit und die Zielsetzung des „Arbeitskreises Milch" unterhalten haben. Der „Arbeitskreis Milch" ist eine Arbeitsgemeinschaft von Professoren innerhalb der NSD.-Dozenten- Akademie Gießen, die sich im Rahmen ihrer Fachwissenschaft besondere Aufgaben hinsichtlich der Milchgewinnung unb -Hygiene stellen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen auf diesem Gebiete bezwecken. In diesem Arbeitskreis haben sich die Professoren Dr. Standfuß als Milch-Hygieniker, Dr. Beller als Veterinär- Hygieniker, dessen Arbeiten im Rahmen der „Aufrüstung des Dorfes" hier eine bedeutsame Rolle spielen, Dr. Haag als Human-Hygieniker, Dr. Ke 11 erals Leiter der Universitäts-Kinderklinik und Dr. Vogel als Vertreter der Tierzucht-Wisien- schaft zusammengeschlossen. Dieser Kreis von Wissenschaftlern will die dem „Arbeitskreis Milch" gestellten Fragen konzentrisch anpacken, aber nicht nur theoretisch behandeln, sondern immer mit dem Ziele der praktischen, ortsgebundenen und befriedigenden Regelung vor Augen, durch die der Nutzen dieser wissenschatlichen Arbeit zunächst in Gießen bei der Versorgung der Bevölkerung mit Milch in Erscheinung treten kann. Die Austeilung der Arbeiten ist nach ^olaenden Gesichtspunkten Dorgmommen: In erster Linie steht der Gestehungsgang der Milch, bei dem viele Menschen und Arbeitsaufgaben in Betracht kommen. Hier ist vor allem an die Milchgewinnung in den bäuerlichen Wirtschaften zu denken, weiterhin an die Maßnahmen der Milchverarbeitung und die Erfordernisse der gesundheitlichen Ueberwachung nach den Richtlinien des Lebensmittel-, des Milch- und' bestens 50 v. H. oder ein Versehrtengeld von mindestens der Stufe II bezieht. Dasselbe gilt für kriegsbeschädigte Offiziere und Wehrmachtsbeamte mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um wenigstens 50 v. H. infolge Dienstbeschädigung sowie für sonstige Erwerbsbeschränkte mit einer gleichen Minderung der Erwerbsfähigkeit. Die Frage des Einsatzes meldepflichtiger Frauen, die eine Hausgehilfin beschäftigen, wird noch besonders geregelt. Richt berufstätige Männer. Hier wird in der Regel ein voller Einsatz zugunsten der Kriegswirtschaft erwartet und durchgeführt. Ruhestandsbeamle. Die Meldung der Ruhestandsbeamten hat beim Arbeitsamt zu erfolgen. Sie sollen tunlichst wieder in ihrer früheren Verwaltung mit kriegswichtigen Aufgaben beschäftigt werden. Arbeitskräfte aus ländlichen Verhältnissen. Personen vom Lande und aus Landstädten im weitesten Sinne, denen nach ihren persönlichen Verhältnissen die Aufnahme landwirtschaftlicher Arbeit zuzumuten ist, kommen grundsätzlich für einen Einsatz in landwirtschaftlichen Betrieben in Befracht. Diese Personen werden weiterhin auf Grund der Verordnung über den Einsatz zusätzlicher Arbeitskräfte für die Ernährungssicherung des deutschen Volkes vom 7.3.42 erfaßt und nach Bedarf dem Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft zugeführt. Richt voll beschäftigte Arbeitskräfte. Durch die Einbeziehung dieses Personenkreises in die Meldepflicht werden zum Teil auch Personen erfaßt, die bereits eine ihre Arbeitskraft in Anspruch nehmende Tätigkeit ausüben (verheiratete Frauen mit Halbtagsbschäftigung). Ihre Meldung soll gleichwohl die Möglichkeit geben, zu prüfen, ob sie voll ausgelastet sind und ob die ausgeübte Beschäftigung kriegs- und lebenswichtig ist, gegebenenfalls muß eine Umsetzung erfolgen. Selbständige Berufstätige. Auch der Einsatz dieser Kräfte erfolgt nach sorgfältiger Prüfung der einzelnen Verhältnisse. Es ist nicht der Sinn der Verordnung über die Meldepflicht, kleine selbständige Existenzen ohne dringendes arbeitseinsatzmäßiges Bedürfnis und ohne entsprechendes arbeitseinsatzmäßiges Ergebnis zu zerschlagen. Dies gilt insbesondere in denjenigen Fällen, in denen aus den bisherigen Einkünften der Unterhalt von Familienangehörigen bestritten wurde. Bei dem Einsatz selbständiger Kulturschaffender, d. h. der Mitglieder der Einzelkammern der Reichskulturkammer, z. B. Architekten, Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Musiker, wird im Benehmen mit den zuständigen Stellen der Reichskulturkammer vorgegangen. Einsatz nur durch das Arbeitsamt. In den nächsten Tagen werden die auf Grund der Verordnung über die Meldung von Männern und Frauen für Aufgaben der Reichsverteidigung vom 27. Januar 1943 Melde pflichtigen vom Arbeitsamt erfaßt. Es ergeht daher an sämtliche Betriebsführer die Aufforderung, alle Meldepflichtigen, die sich zum Zwecke der Einstellung unmittelbar an ben Betrieb roenben, unter Hinweis auf diese Notiz abzuweisen. Der Einsatz der Meldepflichtigen geschieht alleindurchdasArbeitsamt. Wie der Leiter des Arbeitsamts Gießen uns ergänzend mitteilt, werden privatärztliche Bescheinigungen über Krankheiten oder Leiden nicht berücksichtigt. Nur solche Bescheinigungen, die von dem Amtsarzt des Arbeitsamtes ausgestellt sind, finden Berücksichtigung. Angaben über früher überstandene Krankheiten oder frühere Leiden können bei dem Arbeitsamt vorgebracht werden, der Amtsarzt des Arbeitsamtes wird diese Angaben aber auf Grund von Unterlagen (z. B. Krankenblätter von Kliniken oder Krankenhäusern usw.) nach- des Tierseuchengesetzes. Diese Aufgaben werden von Professor Dr. Standfuß bearbeitet. Im Zuge der Aktion „Aufrüstung des Dorfes" widmet der Veterinär-Hygieniker Professor Dr. B e 11 e r im „Arbeitskreis Milch" sein besonderes Augenmerk der Haltung der Milchtiere, wobei z. B. die Fragen der richtigen, d. h. der gesunden, und der falschen, d. h. ungesunden Stallhaltung, des Weideganas, der richtigen Fütterung und Pflege der Tiere usw. im Vordergründe stehen. Jrn Gebiet „Milcherzeugung und Milchwirtschaft" bearbeitet Professor Dr. Vogel alle Aufgaben der tierzüchterischen und der landwirtschaftsorganisatorischen Arbeit. Auf dem Sektor „Verwendung der Milch" stehen für den Human- Hygieniker Professor Dr. Haag die Milch als Volksnahrungsmittel, die Milch als Uebertrager von Krankheiten und die gesundheitliche Ueberwachung des im Mllckoerkehr beschäftigten Personals sowie die hygienische Ueberwachung der Milch auf dem Wege von der Molkerei zum Verbraucher als beherrschende Punkte an der Spitze der wissenschaftlichen Arbeit. Der Arbeitsabschnitt „Milch als Säug» lings- und Kindernahrung" wird von dem Leiter der Universitäts-Kinderklinik Professor Dr. Keller betreut. Die Gelehrten dieses Arbeitskreises kommen von Zeit zu Zeit zu gemeinsamen Sitzungen zusammen, in denen sie die Ergebnisse ihrer Arbeiten im Rahmen der großen Gesamtaufgabe mitteilen und die Richtlinien für die weitere wissenschaftliche Tätigkeit aufeinander abstimmen. * Wie Professor Dr. Standfuß im Januar bei seinem Vortrag in der NSD.-Dozenten-Akademie als Einführung in den Bereich des „Arbeitskreises Milch" hervorhob, ist es die Aufgabe der Milch- Hygiene, gesundheitliche Gefahren abzuwenden, die durch Mllch mit Krankheitskeimen oder mit Schmutz- bazillen entstehen können. Hier kommt insbesondere allen Maßnahmen zur Bekämpfung der Rinder- Tuberkulose und der Bangschen Krankheit als auf den Menschen übertragbare Tierkrankheiten besondere Bedeutung zu. Die Milch*kann unter Umständen auch als Zwischenträger von ansteckenden Krankheiten des Menschen ,(z. B. Typhus) in Befracht kommen. Gegen diese Gefahren sind hygienische Abwehrmaßnahmen besonders wichttg. Vom grundsätzlichen Standpunkt aus und unter dem Gesichtswinkel der Wirksamkeit auf weite Sicht hin ist vor allem die Schaffung gesunder Rinderbestände in den landwirtschaftlichen Betrieben anzusfreben, daneben aber auch die ärztliche Ueberwachung aller Personen, die mit der Milchgewinnung und -Verarbeitung in Molkereien beschäftigt sind, außerdem die bestmögliche Organisation des Transports und der Ausgabe der Mllch an die Verbraucher. Auf dem Wege zu diesem großen Ziel sind noch mancherlei Schwierigkeiten zu überwinden. Der Kampf gegen die Rinder- Tuberkulose und die Bangsche Krankheit kann nur schrittweise durchgeführt werden, da hierbei auch erhebliche wirtschaftliche Werte für den einzelnen Viehhalter auf dem Spiele stehen. Immerhin kann hierzu gesagt werden, daß die Förderung der Milch» tierhaltung nach den Gesichtspunkten der gesundheitlichen Auslese und der Stallhygiene, die Gewährung von Milchzuschlägen und bergt sehr beachtenswerte Faktoren auf dem Wege zum Erfolge sind, die auch für den Tierhalter weittragende Bedeutung haben. Der Erhitzung der Milch in den Molkereien ober im Haushalt, soweit Rohm'llch aus einwandfrei ge- unben Tierbestänben noch nicht zur Verfügung steht, muß nach wie vor große Bedeutung beigemes- en werden. Die Molkereien sind auf diesem Wege durch ständige Verbesserung der Erhitzungsverfahren wichtige Mitarbeiter im Dienste der Versorguna der Derbraucherschaft mit gesundheitlich einwandfreier Milch. Sehr wichtig ist auch alle Arbeit, die für die größtmögliche Sauberkeit und die Kühlhaltung der Milch auf dem Wege vom Kuhstall big zum Verbrauch int Haushalt geleistet wird. * Die Wissenschaft, die sich im „Arbeitskreis Milch" diesen großen Aufgaben zur Verfügung gestellt hat, steht mit der Praxis in engster Tuchfühlung, um durch gemeinsame Anstrengungen alle d i e Fragen in gedeihlicher Weise zu lösen, die auf diesem Gebiete bis jetzt noch offenstehen. Es handelt ich darum, durch die Zusammenarbeit von Wissen- chaft und Praxis auch auf dem Gebiete des wich-- tigen Nahrungsmittels Milch zu d e r Vollkommenheit zu gelangen, die der Bedeutung dieses Nah- rungsmittels entspricht. B. Neue Richtlinien für Arbeits- und Berufskleidung. Die Richtlinien für die Versorgung mit Arbeitsund Berufskleidung sind vom Reichswirtschaftsministerium neu geregelt worden. Die Bereitstellung der notwendigen Arbeits- und Berufskleidung gchört zu den vordringlichsten Aufgaben auf dem Gebiet der Zivilbekleidung. In den Grundzügen weichen die Richtlinien vom bisherigen Recht nicht ab. Für Arbeitskleidung wird bei der Erteilung von Bezugscheinen etwa ein Drittel der normalen Punkte, für reine Berufskleidung etwa ein Fünftel der normalen Punkte verlangt. Mit Rücksicht auf den hohen Verschleiß, dem in einigen Berufen gerade die Berufskleidung ausgesetzt ist, werden künftig Punkte nur für bas erste in einer Kleiberkartenperiode bewilligte Arbeits- und Berufskleidungsstück angerechnet, während alle weiteren Bekleidungsstücke der gleichen Art punktfrei bezogen werden können. Durch Wahlmöglichkeit wird die Versorgung beweglicher gestaltet. Sparsamste Handhabung der Richtlinien wird nicht nur den Wirtschastsämtern, sondern auch allen berufstätigen Verbrauchern zur Pflicht gemacht. In erster Linie muß der notwendige Er-- gänzungsbedarf der auf Spezialkleidung angewiesenen Berufe gedeckt werden. Kohlenoxydversistuugen. In großer Anzahl werden den gewerblichen Berufsgenossenschaften schwere Gasvergiftungen, häufig mit tödlichem Ausgang, gemeldet, die sich während der Arbeit einstellten, als Kokskörbe als Wärmequelle benutzt wurden. Diese Vergiftungen sind regelmäßig Kohlenoxydvergiftungen. Weil die Verwendung von Kokskörben, z. B. zum Austrocknen von Neubauten, erhebliche Gefahren mit sich bringt, verbieten die Unfalloerhütungsvorschriften der Bau-Berufsgenossenschaft die Verwendung offener Koks-, Kohlen- und Holzfeuer zum Austrocknen ober Erwärmen von Räumen; die Verwendung geschlossener Koks-, Kohlen- und Holzfeuer ist nur gestattet, wenn Einrichtungen vorhanden sind, die das Auftreten von Gasen in den Räumen verhindern und die vollständige Abführung der Gase ins Freie gewährleisten. Die ersten Anzeichen einer beginnenden Kohlen- oxydgasvergistung sind Kopfschmerzen und Schwindelgefühle; dann ist es schon höchste Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, denn die Bewußllofigkeit folgt bald hinterher. Unweigerlich zum Tode führt eine Kohlenoxydvergiftung, die im Schlafe überrascht. Deshalb darf man sich auch bei größter Müdigkeit nicht in der Nähe eines Kokskorbes schlafen legen. Oft wird ein durch Kohlenoxyd Vergifteter bewußtlos, aber noch rechtzeitig von Kameraden aufgefunden. Dann kommt alles darauf an, daß der Vergiftete sofort in reine Luft gebracht, alles Beengende an der Kleidung gelockert und mit künstlicher Atmung, wenn möglich mit Sauerstoffgerät, begonnen wird. Natürlich muß auch sofort ein Arzt benachrichtigt werden. Denn selbst wenn der Vergiftete wieder zu sich kommt, ist noch lange nicht alle Gefahr vorbei. verdunkelungszeit: 13. Februar von 18.29 bis 7.12 Uhr. 14. Februar von 18.31 bis 7.10 Uhr. Landkreis Gießen. * Annerod, 13. Febr. Der Waldarbeiter Kar! Hahn, Tiefenweg 41 wohnhaft, begeht am heutigen Samstag feinen 7 0. Geburtstag. Der Jubilar verrichtet noch täglich feine Arbeit und nimmt an den Ereignissen unserer großen Zeit regen Anteil. Dem alten Herrn herzliche Glückwünsche. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt, 13. Febr. (Vorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 43 bis 47, Bullen 36 bis 45, Kühe 25,50 bis 45,50, Färsen 37 bis 46, Kälber 40 bis 59, Schweine 63,50 bis 73,50 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. Fu- ball in (Vieren. 1900 — Ridda. Im letzten Heimspiel der Kriegs-Meisterschasts- runde empfangen die Blau-Weißen morgen die Sporfcgemeinbe Viktoria, Nidda. Obwohl Kraft L infolge Krankheit fehlt und Herrmann, Koch u. a. nicht mehr zur Verfügung stehen, ist mit der Mannschaft ßeurring, Wimmler, Carstens, Drosch, Deeg, Rinderknecht, Feustel, Jörg, Köhlinger, Ebert, Lu» dolph immerhin noch eine Vertretung zur Stelle, die die im Vorspiel erlittene Niederlage wettzuma- chen imstande sein müßte. prüfen. Wissenschast und Milchversorgung. Der »Arbeitskreis Milch- in der NSO.-Dozenten-Akavemie Gießen. MAINZER AKTIEN BIER unsere Marken DUFTIGE PUNKTE [51öD HerMh** dböMi&v im»a SOZI/ 543 D roi SEIT 182S •) Audi ein Sieg über »Kohlenklau**! k0ohTb'nklau.Roste ^hrumafranfc! Uhcumaplaft Puddingpulver •ollen gut gepflegt rein. Daher: Fela* wische vor and nach dem Wasche« In ILT-EX baden. Die Farben werden eulgetrlscht end SchwelOeinwirkni beseitigt ILT-EX hilft TextHian sparen. Hier ist für ihn nichts mehr zu machen, - Paß auf, jetzt sucht er andre Sachen! 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