WW (93. Zahkgang Nr. (Oy nicht leicht, die be- zu iDtttrtmW tWu) m« thM; Slumfd)*. Langet.-, acht. eburt fochtet Freude ei BohDUi linlBUl hat kommen! h iheker 1! echt bett' nscheuflJ iuuisc^ eines lukrativen und in ganz Europa einzig dastehenden schwarzen Marktes zu lösen, den hemmungslosen Besitzwillen zu brechen, die klerikalen Bande, die Flandern gefesselt halten, zu lockern, um es für die neue Ordnung bereit zu machen. hänge leisteten unsere Soldaten trotz ihrer Erschöpfung durch wochenlange, ununterbrochene Gefechte den' frischen feindlichen Truppen härtesten Widerstand. Ofsiziere, Unterossiziere und Mann, schäften aller Waffengattungen zwangen den Seinh. h Fran!. hielt ßx Höchste Kriegsauszeichnung für Rommel Oer Feldmarschall nach schweren gesundheitlichen Schädigungen auf dem Wege der Besserung. —Nach Wiederherstellung Betreuung mit einer neuen Aufgabe. Am Kuban-Brückenkopf in 12 Tagen 159 Gowjetpanzer vernichtet. heute predigt, ist der Boden heute noch hart und dürr, und es T .......... " Ericbeim täglich außer konntag« unb ^etertags Beilagen: -btd-Ä ie und Aß ßlich un^l >rand / lauhe^ Da der gesundheitliche Zustand des Feldmarschalls sich immer mehr verschlechtert hatte, entschloß sich der Führer, in Uebereinstimmung mit dem Wunsche des Duce, dem Marschall Rommel zu befehlen, nach Erreichung der Gabes-Stellung unverzüglich zur nötigsten Wiederherstellung seiner Gesundheit nach Deutschland zurückzukehren. Am 11. März 1943 meldete sich Feldmarschall Rommel im Führerhauptquartier und empfing dort in Anerkennung seiner einmaligen Verdienste um den zweijährigen Feldzug in Rordafrika des Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Die Gesundheit des Generalfeldmarschalls Rommel befindet sich zur Zeit im Zustande einer Besserung. SD jiScbliii Mähren) .1 DRB. Aus dem Führer Hauptquartier, 11. Mai. Has Oberkommando der Wehrmacht teilt mit: Als die Engländer im Oktober 1942 ihre große Offensive gegen die Stellung von El Alamein begannen, befand sich Generalfeldmarschall Rommel in Deutschland. Der lange Aufenthalt in Afrika hatte zu so schweren gesundheitlichen Schädigungen geführt, daß die bis dorthin immer wieder verschobene ärztliche Behandlung nicht mehr vermieden werden konnte. Rach der Landung der englisch-amerikanischen den englischen Angriff brach der Feldmarschall, entgegen dem dringenden Rat seiner Aerzte, die kaum begonnene Kur sofort ab und begab sich wieder nach Afrika zurück. Rach der Landung der englifchamerikanlschen Streitkräfte in Französisch-Rordafrika verlängerte sich der nur als vorübergehend gedachte Aufenthalt bei seiner Armee. Anter ständigen Angriffen gegen einen weit überlegenen Feind führte sie der Marschall in einer geschichtlich vorbildlichen Ausweichbewegung bis nach Tunis zurück. iße 18 rnhaus oM u*er. Mhnii e Jknr,. Kriegs, tgen ju enunz Visses e.j i (Siebener Aamilienblöttei Heimat imBild DieScholle . SÖäVä Drttische ßröölpoliiif. *■ ’ ~ i. Die Briten haben jetzt wieder einmal gezeiat, daß > ihnen bei ihren Entscheidungen das Schicksal dec ittken $ unscD® 'M ifer. unmüri;» Tro» M lebten Mtimm. eiter M mg bieji? chte. Jkt Betriebe, iick fierr. auf seine inu^jum I) Schvei. Habt z: )n drei sowie ju Der Wehrmachtbericht. DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 11. Mai. Das Oberkommando bet Wehrmacht gibt bekannt: Am Kuban-Brückenkopf griff der Feind gestern nur an einigen Stellen mit schwächeren Kräften an. Die Angriffe wurden zum Teil in der Bereitstellung zerschlagen. Bei den erfolgreichen Abwehrkämpfen am K u - ban-Brückenkopf vom 29. April bis 10. Mai wurden allein von Truppen des Heeres 159 So- wjelpanzer zerstört, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen. 3n der Barentsee wurde ein Frachter von 3000 BRT. durch Bombentreffer versenkt. Südöstlich Tunis führte der Feind zahlreiche frische Infanterie- und Panzerverbände zum Angriff gegen die Stellungen der deutschen und italienischen Truppen. Trotz gröhler Entbehrungen und wochenlangen ununterbrochenen Kamps- einsahes setzten die heldenmütig kämpfenden Soldaten aller Truppengattungen auch gestern dem pausenlosen Ansturm des Feindes härtesten Widerstand entgegen. Die schweren, für beide Seiten verlustreichen Kämpfe gehen mit unverminderter Heftigkeit weiter. Auf dem afrikanischen Kriegsschau- p l ah haben sich die 90. leichte Afrika-Divifion unter der Führung von Generalleutnant Graf S p o - neck und die 15. Panzer-Dioision unter Führung von Generalmajor B o r o w i e h besonders ausge- zeichnet. Beide Divisionen haben sich seit Beginn des Afrika-Feldzuges hervorragend geschlagen. Eine FlakDivlsion unter Führung des Generalmajors Reuffer vernichtete noch mit ihren letzten Granaten 37 feindliche Panzer. Erbittertes Ringen südöstlich Tunis. Berlin, 11. Mai. (DNB.) In Tunesien standfn die deutschen und italienischen Truppen am 10. Mai in den Gebirgen südöstlich der Stadt Tunis von neuem in erbitterten Kämpfen gegen erdrückende feindliche Uebermacht. Aus dem Raum Hamman-Lif stießen starke Insanterie- und Panzerkräste des Gegners nach Südosten vor und drangen unter fortgesetztem rasenden Arttllerie- feuer und pausenlosen Luftangriffen auf der Straße nach Hammamet in das Bergland an der Basis der Halbinsel Kap Bon ein. 3m Tal der Straße und in den Olivenhamen der zerklüfteten Berg. Der Führer wird ihn nach feiner völligen Wiederherstellung mit einer neuen Aufgabe trauen. lenhaus latz _M ---------\ Mittwoch, 12 Mal |Y§Z Annahme von Anzeigen ' für die Mittagsnummer biS8' ,Ubr desBormittagS Anzelgen-Pretse: Anzeigenteil 7 Rot le mm bei 22 mm Zeilenvreite, Tertteil 50 Rvl. ie mm bei 70 mm Beilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell AbschlüsseMengenstanel B Platzoorschrift (oorberme Vereinbarung) 25°'# mehr Bezugspreis: Monatlich NM. 1.80 Zustellgebühr „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeige:? Postscheck 116gk Tranks.M. Bekanntlich verfügen die beiden benachbarten nahöstlichen Länder Irak und Iran über große Erdöllagerstätten. Die Produktion reicht aus, um den inländischen Bedarf und den Verbrauch der britischen, nordamerikanischen, gaullistischen, polnischen, jüdischen usw. Streitkräfte zu decken, die im Nahen und Mittleren Osten eingesetzt sind oder die Etappe nach dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus be- setzt halten. Auch die Ausfälle, die durch die stockende Kohlenein'fuhr entstehen, können mühelos gedeckt werden, wie die jüngste Umstellung der irakischen Eisenbahnen von Kohlen» auf Erdölfeuerung ge- den Beweis dafür zu führen, daß in Belgien eine Geisteshaltung existiert, welche durch die Sprachgrenze hindurch geht, sich aber weder in Holland noch in Deutschland, noch in Frankreich findet. Der Lebensstil zwischen Mons und Antwerpen, Lüttich und Gent unterscheidet sich weniger, als ein Ausländer zunächst annehmen möchte. In Flandern wie in der W a l l o n i e findet man dieselbe lebens- und geschäftstüchtige belgische Haltung, die Ablehnung des Opfers für ein nationales oder staatliches Ideal. ,l,e bon sens beige“, d. h. das Bekenntnis zum schrankenlosen Nationalismus, ist in Flandern, wo die Stadt aufs Land hinausgetragen wurde, es Reihenhäuser statt Höfen, landwirtschaftliche Unternehmer anstatt Bauern gibt, ebenso lebendig wie in den französischsprachigen Gebieten. Für den Sozialismus einer neuen Ordnung, wie ihn der DNB. Bereits die Aufnahtne der Gruppe Rex-Flandern und der nach dem Tode ihres Führers Joris van Seoeren verwaisten Dinaso-Gruppe im BND. zeigten, daß es Staf de Clerq und seinen Anhängern ernst ist, die Gewinnung von ganz Flandern zu betreiben. Flamen aus den Reihen des BND. fanden sich auch bereit, in der flämischen Waffen-^ und der flämischen Legion Schulter an Schulter mit der wallonischen Legion für die Befreiung Europas vom Bolschewismus an der Ostfront ihr Scherflein beizutragen. Eine Einsicht, daß die „Erlösung" Flanders weniger durch die Macht von außen, als durch das Aufbringen eigener Kraft vollbracht werden kann. Der flämische Gedanke Bon unterem Ps.-Korrespondenten. von ihnen „betreuten" Völker vollkommen gleichgültig ist. Sie haben ihre drei im Irak arbeitenden Erdölunternehmungen veranlaßt, mit der Bagdader Regierung einen Vertrag abzuschließen, demzufolge jede Neubohrtättgkeit in den Erdölgebieten zu Mos- sul, Kerkuk und Basra bis zwei Jahre nach Be- endigung der Feindseligkeiten ruhen soll. Die im Irak arbeitenden britischen Konzessionsgesellschas- ten sind nämlich verpflichtet, alljährlich ein gewisses Bohrprogramm abzuwickeln, um dadurch für die der Erschöpfung entgegengehenden Bohrlöcher Ersatz zu schaffen und die Erdölförderung auf der aufsteiaen- den Linie oder doch wenigstens auf der bisherigen Höhe zu halten. Die Einkünfte, welche die irakische Regierung aus der Erdölgewinnung erhält, bilden das Kernstück der öffentlichen Einnahmen des Landes. Ruht für mehrere Jahre die Bohrtätigkeit, sck muß die Bagdader Regierung einen fühlbaren Rückgang ihrer Erdöleinkünfte gewärtigen. Es ist ein ungenügender Ausgleich, wenn sich die drei Kon- zessionsgesellschaften bereit erklärt haben, dem Staat ein unverzinsliches Darlehen zu gewähren. Da dieses Darlehen später aus den (^rdölabgaben vom Staat zurückgezahlt werden soll, sieht das Land nach dem Kriege einem empfindlichen Rückgang seiner Einnahmen entgegen, also gerade in einer Zeit, die einem Wiederaufbau des von Krieg und Besetzung schwer heimgesuchten Landes gewidmet sein soll. wurden bei der Berührung teilweise sogar schwer verletzt. Es ist typisch für die Mentalität und die Methoden der Luftkriegführung der Amerikaner, daß sie sich solcher barbarischer Mittel bedienen. Diese Versuche, unschuldige Kinder und harmlose Zivilpersonen auf solche Weise zu verletzen, tragen nur du deutlich einen Stempel jüdischer Perversität, wie sie in den amerikanischen Gangsterkreisen stets am Platze ist. Die Bleistifte bestehen aus einer Röhre aus glänzendem Metall und sind 10 bis 12 Zentimeter lang. An einem Ende des Stiftes befindet sich eine Feststeckklammer, wie sie für die Befestigung von Füllbleisttsten unö Füllhaltern üblich ist. Durch Drehen dieser Feststeckklammer wird der Schlagbolzen ausgelöst, der den Zündsatz und damit dis Sprengladung zur Explosion bringt. Die Füllfederhalter bestehen aus brüniertem Metall und entsprechen in ihrem Aeußeren vollkommen einem gewöhnlichen Halter. Auch durch Drehung der Schutzkappe wird die Explosion ausgelöst. Die Presse gibt der Empörung des italienischen Volkes über diese Gangsterangriffe amerikanischer Flieger auf Unschuldige Ausdruck. Diese barbarischen Verbrechen haben, wie „Popolo d'Jtalia" hervorhebt, ebenso wie die Angriffe auf Lazarettschiffe und Personenzüge, neue Energien im italienischen Balte geweckt, das mehr denn je zu resllvsem Einsatz bis zum Endsieg entschlossen ist. Brüssel, im Mai 1943. Am Königreich Belgien sind den Deutschen die Mamen immer am interessantesten gewesen Beim Anblick der dusteren Belfriede, die den Unbilden aller Zeiten getrotzt haben, dachten die Beschauer an die Zelt ha Flandern noch zum alten deutschen Reich gehörte, in den hohen gotischen Kachedralen erinnerten sie sich vor den Bildern der Rubens und Dan Eyk gern der Bedeutung, die Flandern in dem germanischen Bezirk der abendländischen Kultur einst zukmn. Es ist verständlich, daß man neben solcher Große, auf welche sich die Schatten der Verganqen- hett bereits gelegt hatten, wünschte, auch in der Gegenwart Bemerkenswertes wahrzunehmen. Empfanden doch diese deutschen Besucher In Flandern oftmals jene Rührung, aus der man Verwandte cmssucht, um die man sich mit oder ohne Verschulden lange nicht gekümmert hat. Allein die Tatsache, von Deutschland kommend, nach Durchqueren eines französischen Sprachwalls wieder mederdeutsche Laute zu hören, bewegt das Gemüt des Reisenden. Hinzu kommt die Mystik Flanderns, so spürbar in den schweren Farben emes niederen Himmels, der besinnlichen Land- schaft und der stehengebliebenen steinernen Pracht. Eine Stimmung, die den Geschichtskundiqen und Empfänglichen aufrief, selbst an der Befreiung des unerloften Flanderns teilzunehmen. Bei längerem Verweilen ward dann manchem ersichtlich, daß Flandern zwar die Stätte der niederländischen Renaissance geblieben ist, daß aber das nüchterne Heute an dem klassischen Damals in den nebligen „Lange landen op de zee" ebensowenig gemessen werden kann wie im sonnigen Griechenland. Mancher Fremde, der sich Flandern befreundete, lernte verstehen, daß es außer der romantischen Unerlostheit im allgemeinen auch ungelöste Probleme, im besonderen gab, daß dieses Flandern 1 Fragen und Aufgaben stellte, ja, daß man sich püten mußte, von „den" Flamen zu sprechen. Denn „die Flamen" boten von dem französischer Sprache und Anschauung verschriebenen „Frans- quillon" bis zum militanten flämischen Nationalisten eine Skala aller Tönungen und Schattierungen, erfüllt von den verschiedensten Ideen, Vorstellungen und Meinungen. Wer konnte sich also unterstehen, von dem Wunsch, dem Willen und der Haltung der Flamen zu reden? Sehr viele nicht unwesentliche Einzelheiten müssen deshalb außer acht gelassen werden, um zu dem die Entwicklung bestimmenden Schluß zu kommen, daß der flämische Gedanke an Gestalt und Kraft gewonnen und immer weitere Kreise erfaßt hat. Einfluß und Macht des Flomentums als einer Sprache und Kultur behauptenden Volksgruppe heute und in der Zett vor 1914 sind nicht zu vergleichen. ^ Gleichgültig, ob gemäßigt oder radikal, haben die Führer des Flamentums jede Chance, sei es, daß sie sich von innen oder von außen bot, nach 1914 erfolgreich benutzt, um die flämischen Rechte zu er- ftweitern. Die kulturelle Selbständigkeit der Flamen in Flandern und ihre Gleichstellung mit allen - Französischsprachigen in Belgien ist eine Forderung, die schon seit langem von jedem Flamen unter- i schrieben wird. Schwieriger werden die Dinge da- : gegen, wenn man statt von der Sprache vom Staat, statt vom Kulturellen vom Politischen, statt von Flandern von Belgien zu | sprechen beginnt. Mit jedem Deutschem Franzosen, I Aaliener kann man eine Diskussion über sein Land I unter der Voraussetzung beginnen, daß Deutschland, I Frankreich und Italien existieren. Bei einem Fla- I men belgischer Staatsangehörigkeit beginnt die I Diskussion mit dem Satz: „Gibt es Belgien?" [ Die flämische Frage, so meinte bereits 1934 ein I Kenner Flanderns, muß entweder im Rahmen des I belgischen Staates ihre Lösung finden, oder dieser I Staat bricht auseinander. Der Autor sagte das in Initiier umfassenden Darstellung der historischen Ent- f Dicklung der flämischen Bewegung, wobei es Dieb I seicht für diese flämische Bewegung bezeichnend war, [ daß das einzige gründliche Buch über sie von einem I Ausländer geschrieben werden mußte. So richtig I'n der Theorie die Erkenntnis war, daß eine Lö- I iuing des flämischen Problems kommen mußte, I venn Belgien weiter existieren wollte, so falsch | var bis zum Kriegsausbruch 1940 die Prophe- ■ Mung, daß im anderen Falle eine inner belgische I Katastrophe bevorstehe. Der Hang zum Halben, I Schwebenden, zum Provisorium war viel zu beb I Sstch, als daß Unbefriedlgunq über Inkonsequenzen I 'chlimme Folgen gezeitigt hätte. | - Anders als damals im Rahmen des belgischen | Staates lagen die Dinge jedoch, als dieser nach [ Kriegsende gesprengt mar. Niemals, so stellte sich I heraus, war das Thema des belgischen Staates |iti der Oeffentlichkeif so eifrig diskutiert worden, I t>ie nach feiner Stillegung. Schon vorher »hatte man für feine Problematik die Form | kner „ktee beige“ geprägt. Für ober gegen I Belgien diskutierte man leidenschaftlich unter | 6nein für oder wider die „Idte beige“ Gas es sie Ifter nicht? — das war die Hamlet-Frage für I i den Flamen. I Der Leiter des VNV. (Vlammfche Nattonalver- I fonö) Staf de Clerq hat diese Frage dahin be- I antaortet, daß er sagte, die Idee beige schreckt uns I^cht mehr. Wir Nationalflamen wissen, daß sich I vfiter ihr nur die reaktionären Kräfte verbergen, I Uelche das alte Belgien wieder auf leben lasten kvollen. Dieses alte Belgien aber ist am 11!>. Mai 1940 g e ft o r b e n und wird tot bleiben. | ßtne Ansicht, die dann für ganz Flandern verbind- Ulch fein wird, wenn der BND. die Majorität der I tarnen oder die effektive Macht in Flandern de- |pt Ein Unterfangen, das bei einem so Zwiespalten und hartköpfigen Volk, wie den Flamen nicht l'- cht ift. Bezüglich der Existenz Belgiens und des | Belgiers ist es aber sicher ebenso schwierig, die I Substanz einer belgischen Idee nachzuweisen, zu | Aigen, daß jeder Belgier sich als Mittler auf ter I Aegscheide der Kulturen seiner Verantwortung - lallen Ausgabe bewußt ist, wie es sehr einfach ist, General Graf Brockdorsf-Ahlefeldi gestorben. Der heldenmütige Derteidiger des im Winter 1941/42 monatelang vom Feind umschlossen^^ Brückenkopfes südlich des Ilmensees, der unter der Bezeichnung „Festung Demjansk" In die Geschichte eingegangen ist, General ter Infanterie Graf Brockdorff-Ahlefeldt, ist, wie mir gestern bereits meldeten, seiner schweren Krankheit am 9. Mai erlegen. Der Führer hat für den im Frieden und in zwei Kriegen hochbewährten (Benetat Staatsbegräbnis an geordnet. (PK.-Kriegsberichter v. d. Piepen. sSch.j) Das Ritterkreuz. Berlin, 11. Mai. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalmajor Dipl.-Ing. Erich Schneider« Kommandeur einer Panzerdivision. Generalmajor Dipl.-Ing. Erich Schneider, am 12. 8. 1894 als Sohn des (Stubienrates Prof. Dr. Eduard Sch. in Biedenkopf (Gau Heffen- Nassau) geboren, hat an der Spitze seiner fränkischen Panzerdivision entschlossen und ohne Rücksicht auf beide offenen Flanken angreifend starke Kräfte der Bolschewisten zerschlagen und dadurch eine südwestlich Drei entstandene Lücke der Abwehrsront geschlossen. Erich Schneider trat nach Ablegung ter Reifeprüfung an dem Gymnasium in Wiesbaden 1914 als Fahnenjunker in das Fußartillerie-Rsgiment 13 ein. Von 1921 bis 1932 stand er im Artillerie-Regiment 5. In Stuttgart war er von 1923 bis 1928 zur Technischen Hochschule kommandiert, 1943 wurde er zum Generalmajor befördert und zum Komman- teur einer Panzerdivision ernannt trotzen den schweren Angriffen, bis die letzte Kugel den Gewehrlauf verläßt. So geht in den Gebirgen südöstlich Tunis das erbitterte Ringen mit unverminderter Heftigkeit weiter. Explosiv-Bleististe als „Waffen". Barbarische Mittel amerikanischer Luftbanditen. Rom, 11. Mai. (DNB.) Amerikanische Luftbanditen haben bei ihren mehrfachen Terrorangriffen auf italienische Städte explosive Füllhalter und Füllblei stifte abgemorfen. Zahlreiche italienische Kinder und Passanten, die diese Feder- Halter und Bleistifte mit Sprengladungen aufhoben, GießenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ""s::' Unser Bild zeigt die von amerikanischen Fliegern abgeworfenen Bleistifte und Federhalter, die bei n i Berührung zur Explosion kamen und bei den be« c- troffenen Personen schwere Verletzungen zur Folge l 1 hatten. — (Scherl-Lilderdienst-M.) um jeden Meter Boden mit allen Kräften kämpfen. Immer wieder stürmten sie, wenn sie sich verschossen hatten, mit ter blanken Waffe auf den langsam Boden gewinnenden Gegner. Den Mangel an Munition und schweren Waffen ersetzten sie durch hinreißenden Mut und Draufgängertum. Mit den letzten Minen und geballten Ladungen gehen sie den feindlichen^ Panzern zuleide. Entschlossen kämpfen unsere auf sich selbst gestellten Verbände in den Bergen südlich Hamman-Lif, im Raum Zaghouan und an der Südflanke. Trotz seiner Uebermacht an Menschen und Waffen, seines riesigen Aufgebots an Flugzeugen und der Hinnahme schwerer Verluste hat der Feind den Widerstand unserer Soldaten bisher nicht brechen können. Zäh und verbissen halten sie immer noch die Berg- fteUungen im mittleren und südlichen Abschnitt. Sie Spanisches Porzellan. Von unserem G. B.-Berichterstatter. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Madrid, im Mai. „Spanien wird wieder eigenes Porzellan haben, das sich mit den in Deutschland, Frankreich und Dänemark hergestellten Porzellanen messen kann." Mit diesen Worten verabschiedete uns Herr Alcantara, der Direktor der Madrider „Nationalen Keramikschule" (Escuela Nacional de Ceramica), nachdem er uns mit der ihm eigenen Liebenswürdigkeit durch alle Abteilungen der von ihm geleiteten Schule geführt hatte. Eine ganze Geschichte voller Enttäuschungen und Hoffnungen war an uns y^'übergezogen, während wir den Ausführungen des Direktors folgten. 'Die neue Schule, die gleichzeitig Werkstatt und Fabrik ist, soll die verlorengegangene Tradition jener berühmten spanischen Porzellanmanufaktur „Del Buen Retiro“ des 18. Jahrhunderts wieder erstehen lassen. Bis Mitte das 18. Jahrhunderts war in Spanien die Porzellanherstellung unbekannt. Wohl hatten die Mauren ihre Töpsertunst hinterlassen, die später in Talavera de la Reina und Manises ihre schönsten Blüten treiben sollte, aber alle dort hergestellten Gegenstände bestehen aus Steingut. Erst 1759 ließ König Karl Hl. aus Italien eine ganze Porzellanfabrik mit Material, Oefen und italienischem Personal nach Spanien kommen. Die Fabrik wurde in dem Madrider Retiropark aufgebaut und das in ihr erzeugte Porzellan nach dem Park „Del Buen Retiro“ benannt. Die Produktion der königlich soanischen Porzellanmanufaktur war jedoch fast ausschließlich für die Dynastie bestimmt, so daß man heute nur weniae Stücke in Privat- besitz finden kann. In den Museen und Palästen der ehemaligen Könige dagegen sind wertvolle Gegenstände der Fabrik erhalten. Eines der bekanntesten Werke ist der sogenannte „japanische Salon" in dem Sommerschloß der spanischen Monarchen von Aranjuez, dessen Wände, Decke, Säulen und Leuchtkörper aus Porzellan hergestellt oder mit Porzellay verkleidet sind. Die Fabrik, die mit viel Begeisterung und großen Plänen von König Karl III. aufgebaut worden war, verfiel rasch nach seinem Tode. Zwar hatte der aus Mallorca gebürtige Keramiker Sureda eine spanische Porzellanmasse aus bei Madrid gefundenen Rohstoffen erfunden, um die kostspielige Einfuhr der Masse aus Italien zu ersparen, aber der Ausfall der treibenden Kraft des Schöpfers der Porzellanmanufaktur machte sich immer stärker bemerkbar. Während der französischen Invasion wurde die königliche Porzellanmanufaktur zum Teil verbrannt, und am 30. Oktober 1812 vollendete das Spanien verbündete England durch seinen General Hill das Zerstörungswerk, um den Absatz des englischen Porzellans in Spanien tu sichern. Später wurden von König Ferdinand VII. und der Königin Isabella II. Versuche zur .Wiedererrichtung der Fabrik unternommen, die jedoch alle scheiterten. Im Jahre 1911 machte sich der svänische Schriftsteller und Kunstgewerbler Jacinto Alcantara daran, eine neue Porzellanmanufaktur „Del Buen Retiro" aus kleinsten Anfängen und eigenen Mitteln erstehen zu lassen. Da er jedoch dauernd unter finanziellen Schwierigkeiten zu leiden hatte und seine Unterstützungsanträge bei offiziellen Stellen immer wieder abgelehnt wurden, kam das Werk nicht über die ersten Anfänge hinaus. Erst als General Primo de Rivera feine Diktatur in Spanien antrat, wurde es besser. General Primo de Rivera, auf Alcantara aufmerksam geworden, unterstützte ihn mit staatlichen Mitteln, so daß eine kleine, aber vollkommene Porzellanfabrit am Nordrande Madrids errichtet werden konnte. Aber auch diesmal sollte das Unternehmen nicht von Erfolg gekrönt fein. Nach der Diktatur hörten die staatlichen Subventionen auf, ohne die die Fabrik nicht zur vollen Entfaltung gelangen konnte, und im letzten spanischen Bürgerkrieg wurde die Fabrik von den roten Horden völlig zerstört. Erst nach Beendigung des Bürgerkrieges konnte der Sohn Alcantaras das Vermächtnis seines Vaters aufgreifen und mit dem Wiederaufbau der Anlagen beginnen. Mit privaten Spenden, denen bald die Hilte der nationalspanischen Regierung folgen sollte, stellte er die Fabrik im kleinen Rahmen wieder her und begann zu arbeiten, freute sind die Anlagen bereits mit allem Notwendigen versehen, und die Fabrik wird in Kürze ihre ersten Produkte auf den Markt bringen. Alcantara geht von dem grundsätzlichen Gedanken Zeigt hat. Es ist charakteristisch, daß Großbritannien nicht die iranische, sondern die irakische Erdölfeuerung zu drosseln gedenkt. Irak liegt dem europäischen Kontinent näher als Iran und ist zudem iwch mit der östlichen Mittelmeerküste durch zwei Rohrleitungen verbunden, die von Kertuk und Mossul nach dem syrischen Hafen Tripolis (Tara- bulus) und dem palästinensischen Hafen Haifa führen. Vor dem Kriege wurde ein sehr beträchtlicher Teil des nach der Mittelmeerküste gepumpten irakischen Erdöls nach südfranzösischen Raffinerien verfrachtet und dort verarbeitet. Diese Möglichkeit sott beseitigt oder doch vermindert werden, indem jetzt die Evbohrung neuer Petroleumsonden auf, Jahre hinaus eingestellt wird. Selbst wenn man diesen irakischen Vertrag zum Teil als eine kriegsbedingte Maßnahme ansieht, bleibt die Tatsache bestehen, daß Großbritannien wieder einmal die wirtschaftlichen Interessen eines von ihm abhängigen Landes mit Füßen tritt und eine Weiterführung des Wirtschaftskrieges über den Friedensschluß hinaus vorbereitet. Als sich im Jahre 1939 die rumänische Regierung etwas näher mit den ausländischen (britischen, nordamerikanischen usw.) Gesellschaften befaßte, die Konzessionen in den südkarpatiscben Petroleumbezirken erworben hatten, stellte sich heraus, daß für die Erschließung neuer Erdölterrains völlig ungenügende Vorkehrung getroffen worden war. Im gleichen Jahre wurde in Iran eine scharfe Pressevolemik gegen die dortige wichtigste britische Konzessionsgesellschaft für Erdöl, die British Jranian Oil Co., geführt, die gleichfalls nicht ausreichend für neue Petroleumsonden vorgesorgt und damit eine Stagnation in der iranischen Erdölerzeugung hervorgrufen hatte. Damals wurde den Briten vorgeworfen, sie hielten die iranische Produktion nieder, um die Ueberschüsse der in anderen Ländern (Indien, Burma, Nord-Borneo, Nie- derländisch-Jndien, Mexiko, Venezuela usw.) arbeitenden brittschen Erdölunternehmungen nicht zu schmälern. Das jetzige Verhalten der Engländer gegen die irakische Erdölgewinnung liegt chlso völlig in der bisher verfolgten Linie. Wenn man nach der Ursache fragt, warum die Völker des europäischen Kontinents an der poli- ' tischen und wirtschaftlichen Freundschaft der Engländer jrre geworden sind, so muß man auf diese Symptome der britischen Rohstoffpolitik verweisen. .Für die außenwirtschaftliche Betätigung der Briten war stets und ausschließlich ihr Gewinninteresse ausschlaggebend. Sie kauften dort, wo es im Augenblick vorteilhafter war, und wechs^ten die Lieferanten ohne Rücksicht darauf, ob der bisherige Lieferant dadurch in Verlegenheit geriet. Sie stei- gerien oder drosselten die Produktion, die sie mit chrem Kapital eingeleitet hatten, wie allein ihr Interesse es erheischte, aber nicht wie der Nutzen des betreffenden Landes es wünschenswert erscheinen ließ. Sie haben durch Bedrohung und Bestechung immer wieder in den ausgebeuteten Ländern Persönlichkeiten gefunden, die ihr robustes Auftreten zu bemänteln, zu beschönigen und zu billigen bereit waren. Europa schickt sich an, die britischen Ketten abzuschütteln und eine Arbeitsgemeinschaft aufzubauen, bei der jeder einzelne am Gedeihen seines Kameraden interessiett ist. Die Briten mögen dann sehen, ob sie sonstwo in der Welt — also außerhalb Europas und Ostasiens — Dumme finden, die ihnen die Entwicklung ihrer wirtschaftlichen Reichtümer anoertrauen. Cr. Größte Betonleistung derOT. Reichsrrrmister Speer meldet dem Führer über den Atlantik-Wall. ...... Im Westen 11. Mai. (DNB.) Der Chef der OT., Reichsminister Speer, erstattete dem Führer Bericht über den Bau des Atlan- tikwalles. Er meldete, daß die vom Führer bei der Planung dieses Festungswerkes befohlene Betonleistung bereits am 1. Mai überschritten werden konnte. Seit Baubeginn wurde von der OT. die monatliche Betonleistung am Atlantik ständig gesteigert. Sie erreichte im März d. I. den höchsten Stand der während des Westwallbaues erzielten monallichen Betonmengen. Der April brachte eine weitere Steigerung dieser Monatsleistung um 30 v. H. und damit 'weit mehr als die einmal erzielte Monatsspitzenleistung des Westwalles. Diese Betonmenge übertrifft die monatliche Durchschnitts- leistung am Westwall um das Dreifache. Dieses stolze Ergebnis ließ sich verwirklichen, obwohl die günstigen Bedingungen des Westwallbaues fehlten. Während der Westwall noch im Frieden be- Unsere Soldaten als Vorbild nationalsozialistischer Opferbereitfchast. Eine Erinnerung an Andrees Polarfahrt. Wie aus Stockholm berichtet wird, sind neue Erinnerungen an den bekannten schwedischen Polarforscher Andree ans Licht gekommen, die für die Vorgeschichte feines Unternehmens von Interesse sind. Der Forscher, der im August 1897 mit zwei Gefährten, Strindberg und Fraenkel, zu einer Ballonfahrt nach dem Nordpol ausstieg und nich. zuruck- kehrte, hatte schon vorher den Plan verfolgt, von Uppsala aus die Polarfahrt anzutreten. Er hatte Stockholm für ungeeignet als Ausgangspunkt gehalten, da er fürchtete, daß ihn von hier aus die Winde über die Ostsee treiben könnten. Daß aus dieser ersten Expedition nichts wurde, daran hatte die Gasgesellschaft von Uppsala Schuld. In einem Brief, der jetzt aufgefunden wurde, schrieb Andröe: „Zu der Ausgabe für das Gas muß ich darauf Hinweisen, daß meine Mittel beschränkt sind, da id) nur 1100 Kronen besitze, während die Ausgaben füc das Gas zweimal soviel betragen würden. Es wäre mir daher lieb, wenn man die Zahlungsbedingungen fo sehr wie möglich erleichtern würde." Die Direktion der Gasgesellschaft von Uppsala antwortete darauf dem „Herrn Oberingenieur des Königlichen Patentamtes S. A. Andröe", daß sie, um das Unternehmen zu fördern, den Gaspreis auf 11 Oere für den Kubikmeter zu Lasten des Forschungsreifenden, zuzüglich der Ausgaben für die Legung der Gasleitungen bis zu dem Ballon, herabgesetzt hätte. Andree war jedoch nicht in der Lage, auf dieses Angebot einzugehen, fo daß fein kühner Plan zunächst ins Wasser siel. G. Kj auch eine Zusammenkunft mit dem Nordamerika- nifchen General Clark. Aegyptifche Politiker in Konzentrationslagern. Ankara, 11. Mai. (Europapreß.) Die Zahl der internierten ägyptischen Politiker be. trägt gegenwärtig 72, wurde von der ägyptischen Regierung mitgeteilt. Außerdem werden in einem Konzentrationslager 2136 Personen aus verschiedenen militärischen und kriminellen Gründen festgehalten. USA. und Martinique. Unterwegs zum Raub? Lissabon, 12. Mai. (Europapreß.) Die USA. stehen im Begriff, Martinique und Guadeloupe anzuareifen. Gegen die beiden französische>r Antillen-Inseln haben sich Nordamerikanische Einheiten von der Insel Barbados am südlichen Rande der Karibischen See aus in Bewegung gesetzt, lieber die Stärke der dort eingeschifften Truppen liegen in. St. Pierre auf Martinique keine Berichte vor. Man rechnet aber damit, daß diese Einheiten durch» USA.-Kriegsschiffe unterstützt werden, die seit längerer Zeit die Gewässer um Martinique blockieren. 2n Martinique hat man mit einem solchen nord- amerikanischen Ueberfoll gerechnet, seitdem der USA.-Außenminister Horbell Hüll vor wenigen: Tagen erklärt hatte, in der Streitfrage zwischen der gönnen, in der Heimat und mit ausschließliöb deutschen Arbeitskräften errichtet wurde, entsteht das Befestigungswerk an der Westküste inmitten eines alle Kräfte beanspruchenden Krieges, im Frontgebiet und unter Einsatz von zahlreichen ausländischen Arbeitern. 'Frontarbeiter und Ingenieure der OT. ermöglichten diesen Erfolg als kameradschaftlich verschworene Gemeinschaft, die damit auch in Zukunft am Atlantik wie an allen anderen Fronten die Bewältigung der gestellten großen Aufgaben verbürgt. „Ungünstiger als 1912/' Englische Stimmen zum Kampf auf den Meeren. Genf, 11. Mai. (DNB.) Wenn man sich jetzt hn Kampfe auf den sieben Weltmeeren einer Lage nähere, die sich mit der vergleichen lasse, in der sich die Anglo-Amerikaner in den letzten Monaten des Jahres 1917 befanden, schreibt die englische Monatsschrift „Contemporary Review", dann dürfe man bei ihrer Beurteilung nicht übersehen, daß die näheren Umstände weitaus ungünstiger seien als 1917. Der Feind befinde sich im Be- sitz einer Kette von Flugzeug- und Flottenstützpunkten, die vom Nordkap bis zu den Pyrenäen reichten, und halte zum Unterschied von damals die gesamte Nordküste des Mittelmeeres fest in seiner Hand. Seine innereuropäische Ernährungswirtschaft, die alle Hilfsquellen dieses Kontinents mobilisierte, schütze ihn auch vor den Auswirkungen der angloamerikanischen Blockade. Von scywerwieaenoen Lebensmittel- oder Rohstoffknappheiten, die schließlich zum Zusammenbruch der Achfennnichte führen könnten, seien keinerlei Anzeichen vorhanden, abgesehen davon, daß die Verbündeten in diesem Kriege mehr Ernährungs- und Rohstoffsorgen hätten als im ersten Weltkriege. Habe damals der ganze Ferne Osten für die Engländer und ihre Verbündeten offen gelegen, so fei er ihnen heute durch die weiten Landgewinne der Japaner verschlossen. Unterhaus hinter verfchtoffenen Türen. Stockholm, 11. Mai. (Europapreß.) Das britische Unterhaus hielt am Dienstagoormittag ohne vorherige Ankündigung - eine Geh ei m- fitzung ab. Es heißt, Außenminister Anthony Der Apparat, der ihr zur Verfügung steht, ist sa fein konstruiert und so gründlich gestaltet, daß jede notwendige Veränderung schnellstens- vorgenommen und auf anderem Wege wieder ausgeglichen werden kann. Wenn nun die Fleischration gekürzt wird, so haben die zuständigen Stellen doch im gleichen Augenblick dgfür Sorge getragen, daß auf dem Fett- und Brotsektor ein Ausgleich geboten werden kaim, der durch die Mehrzuweifunges an Käse und Einmachzucker zeitweilig noch eine besondere Verbesserung findet. Wenn man beispielsweise die Verlagerung nach dem Kaloriengehalt der weggenoni- menen und der neu zur Verteilung gelangenden Lebensmittel bettachtet, so kann man sagen, das; die Ernährung nach der Verlagerung nicht kalorienärmer sein wird. Während auf der einen Seite 600 Kalorien durch die Fleischkürzung weggenoni- men werden, werden zur gleichen Zeit 1100 Kalorien über Brot und Fett gegeben. Dazu kommt noch, daß in diesem Jahre eine viel bessere Versorgung mit Gemüse und Kartoffeln erreicht wer- den konnte, so daß, im ganzen gesehen, die Ernäh- rungslage sich keinesfalls verschlechtert hat. Das deutsche Volk kann mit berechtigtem Vertrauen auf die deutsche Ernährungspolitik blicken. Es darf überzeugt fein, daß die zuständige Stelle, die es bisher noch immer verstanden hat, auch die schwierigsten, durch elementare Naturereignisse aus. gelösten Krisen, wie sie uns die letzten Winter gebracht hatten, zu überbrücken, stets in der Lage fewr wird, eine ausreichende Ernährungsbasis und damit die Gesunderhaltung des deutschen Volkes zu sichern. Im übrigen darf nicht vergessen werden, daß die deutsche Ernährungspolitik heute nicht nur für die Ernährung des deutschen Volkes allein zu sorgen hat, sondern daß an ihrer Gestaltung auch mehr oder minder die Ernährung der europäischen Völker hängt. Dieses gewaltige Werk kann nur gewährleistet werden, wenn es mit Vorsicht/ Wendigkeit und Verantwortung durchgeführt wird. Im übrigen: ist es ein Beweis für die Stärke unserer Ernoh- rungslage, daß die am schwersten betroffenen Luft- kriegsgebiete auch nach der Fleifchkürzung ihre Fleischzulage behalten und eine besondere Brotzu-. läge bekommen. NSK. Der gegenwärtige große Lebenskampf ist mehr als jeder andere Krieg zuvor ein Volkskrieg, der von der Kraft und der Leidenschaft aller, von der großen revolutionären Idee des Nationalsozialismus getragen wird. Es ist eine neue Auffassung der nationalen Gemeinschaft, die heute ihre höchste Bewährung findet. Vorbild in dieser Haltung ist und bleibt für uns alle der deutsche Soldat. Zu jeder Stunde ist er das große Beispiel; sein Denken, Wollen und Handeln ist ganz auf den großen Entzcheidungs- kampf eingestellt. Er kämpft, er darbt, .er leidet, er blutet und stirbt für das größere, von allen Sklavenfesseln erlöste Deutschland: Aber nicht nur im Einsatz von Blut und Leben, sondern auch in seiner Einstellung zu den großen sozialistischen Forderungen unserer Zeit geht der Frontsoldat beispielhaft voran. Immer wieder begegnen wir in den Tageszeitungen den Meldungen, die davon berichten, daß Fronteinheiten unserer Wehrmacht hohe Bettäge für das Kriegswinterhilfswerk oder das Kriegshllfswerk des Deutschen Roten Kreuzes gespendet haben. Da lasen wir vor einigen Tagen, daß die U-Pan- zergrenadierbioision Leibstandarte „Adolf Hitler" zum Geburtstag des Führers den gewaltigen Betrag von 2126 512 RM. für das Kriegswmterhilfs- werk gespendet hat. Wir erfuhren von einer Spende der schweren Seestreitkräfte, bei der insgesamt 528 786 RM. für das «Kriegs-WHW. zufammenge- kommen find, wobei auf dem Schlachtschiff „Dir- pitz" .und dem Schweren Kreuzer „Lützow" jedes Be- fatzungsmitglied über 100 RM. gespendet hat. — Von einer Kompanie waren 60 000 ßire? der Wehr- soll) von 40 Tagen, beim Kriegs-WHW. eingegangen. — Die ^-Panzergrenadieredivision ,T)as Reich" hatte 1527 123 RM. gespendet, die ^Gebirgsdivision „Nord" zur gleichen Zeit etwa 1175 936 RM. Wir hörten ferner von einer Flie- geMoision, bei der 181 435 RM. zusammen gekommen sind, von einer sudetendeutschen Infanteriedivision im Dften, die 516 955 RM. aufgebracht hat, und wir könnten diese Reihe von Beispielen nach Belieben fortsetzen als ein wahrhaft eindrucksvolles Dokument wahrer Opfergesinnung unserer Fronteinheiten. Die großen Spenden der -Panzergrenadierdivision Leibstandarte „Adolf Hitler" und der Panzergrenadierdioision „Das Reich" sind in diesem Rahmen besonders leuchtende Beispiele n a t i o n a l s o zi alisti s ch er O p f e r g e s i n - n u n g. Sie find aus dem Wehrsold und den Ersparnissen der Führer und Männer zusammenge- ttagen worden in einer Zeit, in der diese Divisionen der Waffen-im härtesten Kamps um Charkow Sanden, zunächst in eiserner Abwehr und dann beim ngriff und bei der Wiedereroberung dieses wichtigen Schlüsselpunktes der Südfront. Aus ihrer weltanschaulichen Einstellung, aus ihrem Denken und Fühlen als überzeugte Nationalsozialisten heraus sind diese Kämpfer für ein größeres Deutschland zu jedem Mehr an Einsatz und Opfer bereit Diese Manner geben solche Betträge zu den großen sozialen Werken der Nation aus einem hohen Idealismus heraus: sie wollen ein Beispiel geben, das Beispiel eines wahrhaftigen Nationalsozialismus, der das Opfer für andere aus Grundsatz bejaht und überall dort die Bereitschaft dazu unter Beweis stellt, wo sie notwendig ist — im Kampf der Front ebenso wie im materiellen Opfer. Diese Haltung unserer Soldaten ist — das gilt es angesichts fokher großen Beispiele mit aller Deutlichkeit auszusprechen — für die Heimat eine hohe Verpflichtung. Es ist ein. überaus eindrucksvoller Appell, der aus solchen Beweisen der Opferbereitschaft der Front aufklingt. Diese Zeichen enger Verbundenheit unserer Soldaten mtt der großen sozialistischen Aufbau- und Betreuungsarbeit sind dem ganzen Volke eine so unabdingbare Verpflichtung, daß sie Heimat sich ihrer nicht oft und nicht nachdrücklich genug erinnern kann. lei Figuren ein beredtes Zeugnis für die Begeiste« rung und den nimmermüden Eifer des Schöpfers und Leiters der Schule ab legen, der nun eine wirtschaftlich leichtere Zukunft für sein Lebenswerk erreicht hat. - Spanien wird wieder nationales- Porzellan, haben, dank der Begeisterungsfähigkeit eines Mcm- nes, der das fehlgeschlagene Bemühen seines Daterr- fortsetzte und das Glück hatte, fein Werk in der neuen nationalsyndikalistischen Epoche SpMwns Anbeginnen. Eden habe in dieser Geheimsitzung über eine Angelegenheit gesprochen, über die es nach seinen eigenen Worten „nicht ratsam" sei, öffentliche Erklärungen abzugeben. Anglo-amerika«ische„Freiheii" in Tunesien. Erschießungen. — Massenverhaftungen. Rom, 11.Mai. (Europapreß.) Don den ersten drakonischen Maßnahmen gegen die nationalen Elemente und angesehensten Destur-Führer in Tunesien berichtet die Agentur Radio Mondar am Dienstagnachmittag. Zwölf mohammedanische Patrioten sikld nach dieser Meldung nach einem summarischen Verfahren erschossen worden. Mehrere hundert Anhänger des Destur in Sfax und S o u s a wurden verhaftet und in ein in Süd- tunefien bei Ben Gardane gelegenes Konzentrationslager übergeführt, also in eine - Gegend, die als der dürrste und ungesundeste Teil von Tunesien gilt. Auch aus anderen Staaten wurde eine größere Anzahl tunesischer Patrioten zur In- ternierung nach Ben Gardane auf den Weg gebracht. Oie Ausnutzung des Raubes. „Unter dem Einflutz der USA." Lissabon, 12. Mai. (Europapreß.) Die Nord- amerifaner planen, nach Abschluß der Kämpfe in Tunesien in Casablanca eine panafrikanische Konferenz einzuberufen, auf der die Möglichkeit einer ,Mirtschaftlichen Erschließung" Afrikas unter dem Einfluß der USA. behandelt werden soll, so verlautet hier in gut unterrichteten politischen Kreisen. Die Tagung soll den Weg für das amerikanische Projekt der „Vereinigten Staaten von Aftika" vorbereiten. Der französische General Maste, ein Anhänger Giraud s, wurde zum Residenten von Tunesien ernannt. Maste setzte sich bereits im Frühjahr 1942 mit dem damaligen Generalkonsul der Vereinigten Staaten in Algier Murphy in Verbindung, um die Landung in Nordafrika vorzu- bereiteten. Im Oktober 1942 hatte Maste in Algier aus, daß die „Keramikschule", aus der später einmal die neue Porzellanmanufaktur entstehen soll, sich nach Möglichkeit aus eigenen Mitteln erhalten muß. Mit einer Reihe anderer spanischer Künstler ist er daran gegangen, aus der spanischen Jugend begabte Jungen und Mädel, zumeist Waisen oder Kinder armer Familien, zu sich zu nehmen und sie als Keramiker heranzubilden. Die Kinder werden von ihm unentgeltlich unterrichtet und zum großen Teil auch ernährt und gekleidet. Die auf diese Weise entstehenden Unkosten sollen dadurch gedeckt werden, daß die „tscuela Nacional de Ceramica“ neben ihrem Schulcharakter auch den eines kaufmännischen Unternehmens erhält, d. h. sie wird die gelungenen und formvollendeten Gegenstände in größerem Umfang reproduzieren und der spanischen Käuferschaft zum Erwerb anbieten. Der Erlös dieser Produktion wird im wesentlichen die Kosten für die Aufrechterhaltung und den weiteren Ausbau decken. Bei unserem Gang durch die kleine, aber vielversprechende Fabrik sahen wir ein Laboratorium, in dem die Mischungen der in den Provinzen Madrid, Toledo und Segovia gefundenen Rohstoffe: Kaolin, Quarz, Feldspat usw. ausprobiert und auch die verschiedenen Farben hergestellt werden. Vom Rohmaterial bis zum fertigen Porzellan wird alles in der Schule selbst erzeugt. Bemerkenswert ist es, daß die Fabrik einen deuffchen Brennofen besitzt und auch sonst über manche Einrichtung verfügt, die Alcantara aus Meißen und Böhmen übernommen hat. Ueberrascht haben uns vor allem die hervorragenden Leistungen der Anfänger kl assen, die Zeichen- und Modellierunterricht erhalten, also praktisch noch nicht in die Produktion einbezogen werden. Es war verblüffend, mit welcher Genauigkeit und Farbechtheit 12—13jährige Jungen Bilder und Reliefs auf vorgebrannten Porzellanziegeln kopierten, die dann durch ein nochmaliges Brenne- end- gültig fertiggestellt werden. In einer besonderen Modellabteilung entwerfen die nach drei- bis vier- jährigem Studium ausgebildeten Schüler Geschirr und Porzellaiffiguren, für die dann Formen angefertigt werden, um die betreffenden Stücke in beliebiger Anzahl Herstellen zu können. Mlt berechtigtem Stolz wurde uns als Abschluß der Besichtigung der Ausstellungsraum gezeigt, in dem das in Kürze zum öffentlichen Verkauf ge- langende dünnwandige Porzellangeschirr und vieler-- Für -ie Heimat eine hohe Verpflichtung., J* gesehen, von der nächsten Zuteilungsperiode ab eine Veränderung der Lebensmittelrationen vorzunehmen. Es braucht an, sich nicht betont zu werden, daß die Entschlüsse hierzu erst nach reiflicher Erwägung im Geiste ernster Verantworllichkeit gefaßt worden sind, und daß auch dafür gesorgt wurde, durch einen Ausgleich das, was auf der einen Seite genommen wirb, auf der anderen Sette durch andere Lebensmtt'tel zu ersetzen. Die deutsche Ernährungspolitik im Kriege hat sich von jeher durch eine ebenso solide wie elastische Methodik ausgezeichnet. Sie hat sich nie von den: Dingen überraschen lassen, sondern ist stets mit Vorsicht und Gewissenhaftigkeit zu Werke gegangen. Dadurch ist sie Meister jeglicher Sttuation geblieben. im SN [alent len. SM -ie > |en, friir jftsbi sie du 'M M entlas als 9 Derlei miede trag 1 Oe So Hilf di lief! tiger über! lerro; Höri inen -en e Pap heil 5 nein r oechas Star die ini tätig weispl Dolm kein u illegal, an uni trieben von la hat ül zutage suchun den da Mei, Skop , hat. b Iin -er i kn Pc i| Misch gelegen । zahlr Die F i einem über e wollte, f Wente| Ml Nai Hang fiang, verh< ten Ge ' tersuch ttati o mord Auch!U iunben. f Eine n ■ ^nin, Nren Metz nie (F- monn chem ' Mt. ( I iteren, E m । Fach .Die Mer; yte I ?rm. r tyren ; Sä W8e; > s > ft tzk W r ko Sftft \ °>e S h kx Aus der Stadt Gießen Kleine Leiden und ihre Bekämpfung. falsche Kennkarten ichtige Personen ausgestellt (Nachdruck verboten.) 3. Fortsetzung. Günstige Kinanzlage -er Stadt Gießen Beratung des Haushalts 1943 mit den Ratsherren. HonslmtWnzMch Novelle von Theodor Storm tonniesten Rassenbiologen. Bereits 1921 erhielt er eme Dozentur für Rassenbiologie und Erblichkeits- sorschung. Im Jahre 1921 wurde auf sein Be- treiben an der Universität Upsala em Rassen- vrologisches Institut gegründet, das er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1935 leitete. Lundborg Zenoh als Forscher europäischen Ruf und stand ins- befonDere mit der deutschen Rassensorschung in engster Verbindung. Bergunglück am Säntis. Am Sonntag hat sich am Säntis (Schweiz) ein Bergungluck ereignet, dem vier St. Galler Bergsteiger zum Opfer fielen. Sechs Mitglieder der Berg- sportoerein'igung St. Gallen machten sich von der >schwagalp auf, um den Säntis zu besteigen. Eine otunDe nach dem Aufbruch brach ein mächtiger Schneesturm los. In halber Höhe des Säntis erlitt der älteste einen Schwächeanfall, so daß er nicht mehr weitergehen konnte. Seine Kameraden blieben be-l rhm. Die zwei untersten machten sich später vom Seil los, um eine Rettungskolonne zu alarmieren. Diese suchte die ganze Nacht über, doch waren die vler Bergsteiger von dem vielen Schnee bereits vollständig zugedeckt. Erst am Montagmorgen wurden die Verunglückten tot aufgesunden. Die Attentate in Sofia. JudeundBolschewist. Jüdisches Fälschernest Sofia, 11. Mai. (Europapretz.) Das Attentat auf bulgarischen Luftwafsen-Jngcniear Jana- kreff ist schnell ausgeklärt worden. Mit tatkräf- tlger Unterstützung der Sofioter Bevölkerung die über diesen neuesten Anschlag jüdisch-bolschewistischer T^ronsten empört ist, haben die Sofioter Polizeibehörden bereits zwei der Täter festnehmen können. Es handelt sich bei den beiden um den erst 19 Jahre alten Juden Leon Manachem P a p p o, der wegen Sabotage bereits in Abwesen. Helt zum Tode verurteilt wurde und der jetzt seinem verdienten Schicksal entgegensieht. Die mit ihm verhaftete Mittäterin ist die 21jährige Donka St autsch ema aus Smolko im Kreise Firdop, die m dem großen Sofioter Lichtspieltheater „Royal" tätig war. Bei Pappo sand man falsche Ausweispapiere auf den Namen Borisfoff Medarosf aus Dolma Banya. Im übrigen ist der Jude Pappo kein unbeschriebenes Blatt mehr. Er gehört einer illegalen bolschewistischen Organisation an und hat trotz seiner Jugend bereits Sabotage getrieben. Beide haben g e st an d e n, das Attentat von langer Hand vorbereitet zu haben. 59yr Verhör hat übrigens eine Reihe sehr interessanter Dinge zutage gefördert, über die im Interesse der Untersuchung allerdings noch nichts bekanntgegeben werden darf. Gleichzeitig wird bekannt, daß in der Stadt S k o p i e eine jüdische Organisation aus- gehoben wurde, die ' " ' Die körperliche Umstellung, die der Jahrzeitwechsel mit fid) bringt, bringt vielen Frauen eine Reihe klemer Leiden, die zum Teil, in dieser Umstellung begründet sind, zum andern auch nervöser Natur lein können. Die vielfach neuen Anforderungen, die heute an Frauen gestellt werden, Arbettseinsatz und dadurch bedingte Haushaltsoeränderungen, bringen nervös veranlagte Naturen leicht ein wenig aus dem Glnchgewicht, was sich dann meist in kleinen Unpäßlichkeiten äußert. Sie brauchen durchaus nicht als Krankheiten angesehen zu werden und sind meist durch vernünftige seelische Haltung, unterstützt von kleinen Behelfen von außen her, schnell zu beheben. Da ist vor allem das Auftteten von Kopfschmerzen, das vielen Frauen zu schaffen macht. Hier gilt es, die eigentliche Ursache zu ergründen, die hinter ihnen steckt. Es gibt deren eine ganze Anzahl, mit deren Behebung auch die Kopfschmerzen verschwinden. Kalte Füße, Hunger, Blutleere des Gehirns oder Blutandrang nach dem Kopfe sind solche Ursachen, ebenso wie Verdauungsstörungen. Gegen alle dlese Hintergründe kann man durch Wechselfußbader, vorwiegend pflanzliche Nahrung, auch Rohkost wirkungsvoll angehen und ihre Folgeerschei- nung, eben die Kopfschmerzen, zum Verschwinden bringen. Bei Blutleere Hilst Liegen mit abwärts gerichtetem Kopf, bei Blutandrang Liegen mit erhöhter Lagerung des Kopfes, um den Blutkreislauf wieder zu normalisieren. Wer öfters an Herzklopfen leidet, ohne daß ein organischer Fehler vorliegt, bessert solche meist auf nervöser Basis beruhenden Zustände durch Auflegen feuchtwarmer Kompressen, die möglichst oft zu erneuern finD. Durch gleichzeitige heiße Hand- oder Fußbäder wird die Wirkung sehr gefördert. Bei ungenügender Herztätigkeit, der sog. Herzschwäche, Hilst tiefes Einatmen von frischer Luft. Nasenbluten, bei dem die feinen Blutgesäße der Nasenschleimhaut reißen, stellt sich oft bei starkem Blutandrang, heftigen Bewegungen, Gemütserregungen u.S. ein. Die blutende Stelle sitzt fast immer unten an der Nasenscheidewand. Die Blutung kann häufig schon dadurch gestillt werden, daß man den betreffenden Nasenflügel (also bei Blutung rechts den rechten und umgekehrt) längere Zeit fest gegen die Nasenscheidewand drückt, nachdem man ein Stückchen Watte horizontal eingelegt hat. Der Kops soll nicht, wie es meist geschieht, hintenüber gelegt, sondern nach vorn gebeugt werden. Ein mit etwas Essig gettänktes Tuch, auf den Nacken gelegt, unterstützt das Verfahren. Bei stärkerMn und länger anhaltendem Nasenbluten lege man sich mit rückwärts gebeugtem Kopf hin und verstopfe das Nasenloch mit einem länglichen Wattebausch, der ziemlich tief eingeführt wird, und zwar mehr nach hinten statt nach oben. Die Watte muß mehrere Stunden liegen bleiben; Schneuzen und Blasen durch die Nase, auch Sprechen ist zu vermeiden, damit die Blutung nicht aufs neue gereizt wird. Schwellungen unter den Augen, wie sie sich oft als Folge v-n Uebermüdung und körperlicher Abspannung einstellen, werden,mit halbstündigen Kompressen mit Kamillentee bekämpft. Sind die Kompressen abgenommen, wird die Haut vorsichtig ttocken getupft und die Schwellstellen zart mit den Fingerspitzen und etwas Fettkreme massiert. Ist diese nicht vorhanden, tun zwei bis drei Tropfen Oel den Dienst, die man etwa 20 Minuten in die Haut einziehen läßt. Etwa dann noch vorhandene Fettspuren werden ab getupft. Kunst und Wissenschaft. Eine neue Symphonie von Ernst G. Klußmann. Franz Konwitschny, der sich vor einigen Jahren im gleichen Rahmen schon für die dritte Eingesetzt hatte, bereitete jetzt der vierten Symphonie (F-dur, op. 24) von Ernst Gernot Kluß» mann die wohlausgewogene Uraufführung in einem Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft. Ohne sich an irgendwelche Probleme zu verlieren, spannt sich das viersätzige Werk aus wie ein Die zweite Reise geschah mit einem Setz- schifser; denn der wachsende Handel daheim verlangte die persönliche Gegenwart des Geschäfts- Herrn. Dann, nach zwei weiteren Fahrten auf größeren Schiffen, war Heinz als Matrose in das elterliche Haus zurückgekehrt. Er war jetzt siebzehn Jahre; die blaue, schirmlose Schiffermütze mit dem bunten Rande und den flatternden Bändern ließ ihm so gut zu seinem frischen, braunen Antlitz, daß selbst die Pastorstöchter durch den Zaun lugten, wenn sie ihn nebenan im elterlicl-en Garten mit seiner Schwester spielen hörten. Auch Kapitän Kirch selber konnte es Sonntags beim Gottesdienste nicht unterlassen, von feinem Schifferstuhle nach unten in die Kirche hinabzuschielen, wo sein schmucker Junge bei der Mutter saß. Unterweilen schweiften auch wohl feine Blicke drüben nach dem Epitaphe, wo zwischen mannigfachen Siegestrophäen sich die Marmorbüste eines stattlichen Mannes in gewaltiger Allongenperücke zeigte; gleich seinem Heinz nur eines Bürgers Sohn, der gleichwohl als Kommandeur von dreien Seiner Majestät Schiffen hier in die Vaterstadt zurückgekommen war. Aber nein, so hohe Pläne hatte Hans Kirch doch nicht mit feinem Jungen, vorläufig galt es eine Reste mit dem Hamburger Schiffe „Hammonia" in die chinesischen Gewässer, von der die Rückkehr nicht vor einem Jahr erfolgen würde; und heute war der fetzte Tag im elterlichen Hause. Die Mutter hatte diesmal nicht ohne chres Sohnes Kiste gepackt, und nach der Rückkehr ?us der Kirche legte sie noch ihr eigenes Geiang- duch obenauf. Der Vater hatte auch m den letzten Dagen außer dem Notwendigen nicht viel mit let« uem Sohn gesprochen; nur an diesem Abend, als Hand über der Brust zusammenhielt, vermißte er Öen kleinen Ring an ihrem Finger, den er einst auf Dem Jahrmärkte ihr hatte einhandeln helfen. „Dein Ring, Wieb!" rief er unwillkürlich. „Wo hast du deinen Ring gelassen?" Einen Augenblick noch saß sie unbeweglich; dann richtete sie sich auf und trat über die nächste Bank 3U ihm hinüber. Sie mußte in dem schwankenden Boot die eine Hand auf seine Schultern legen, mit öer anderen langte sie in den Schlitz ihres Kleides und zog eint Schnur hervor, woran der Ring befestigt war. Mit stockendem Atem nahm sie ihrem Freunde die Mütze von den braunen Locken und mng die Schnur ihm um den Hals. „Heinz, o bitte, Heinz!" Der volle, blaue Strahl aus ihren Augen ruhte in den seinen; dann stürzten ihre Tränen aus sein Angesicht, und die beiden jungen Menschen sielen sich um den Hals, und da hat der wilde Heinz die kleine Wieb fast totgeküßt. — Es mußte schon spät sein, als sie ihr Boot nach dem großen Schiff zurückbrachten; sie hatten keine Stunden schlagen hören; aber alle Lichter in der Stadt schienen ausgelöscht. Heinz an das elterliche Haus kam, fand er J?r verschlossen; auf fein Klopfen antwortete Die Mutter vom Flure aus; aber der Vater war schon zur Ruhe gegangen und hatte den Schlüssel mitgenommen; endlich hörte Heinz auch dessen Schritte, wie sie langsam von droben aus der Kammer die Treppe hinabkamen. Dann wurde schweigend die Tür geöffnet und, nachdem Heinz hereingelassen war, ebenso wieder zugeschlossen; erst als er seinen „Guten Abend" vorbrachte, sah Hans Kirch ihn an: „Hast du die Bürgerglocke nicht gehört? Wo hast du dich umhergettieben?" Der Sohn sah den Jähzorn in seines Vaters «lugen aufsteigen; er wurde blaß bis unter seine dunkeln Locken, aber er sagte ruhig: „Nicht umhergetrieben, Vater"; und seine Hand faßte unwillkür- lich nach dem kleinen Ringe, den er unter seiner offnen Weste barg. (Fortsetzung folgt.) großes historisierendes Gemälde etwa in der Ar. Pilorys. Man freut sich an der Klarheit des Aufbaues, ist von der edlen Geste angetan und bewundert Einzelzüge. Die Themen lassen sich leicht merken, sind recht schön, gelegentlich — etwa beim Geigen- und Oboe-Anlauf des Allegros — origi- n>en, bleiben immer natürlich und werden kunstvoll über das ganze hinweg verwoben. Die Arbeit eines mit viel Verstand disponierenden Kopfes, getragen von fauberer Gesinnung. Friedrich Sticntenoth. Gertrude Pihinger in Oslo. Gertrude Pitzi nger gab nach ihrem Auftreten m einem Symphonie-Konzert des Deutschen Thea- ters in Oslo einen Liederabend, der in der Presse als ein musikalisches Ereignis bezeichnet wird. Die Zeitungen bringen der deutschen Sängerin, die erstmals in Norwegen auftrat, ihre Bewunderung zum Ausdruck. Aus aller Wett. Schwedischer Rassenbiologe Professor Lundborg gestorben. Am 9. Mai starb, wie aus Stockholm gemeldet wirö, nn Alter von 75 Jahren der schwedische Pro- sessor a. D. Hermann Lundborg, einer der btz- Als er sie in seinen Armen aufgefangen hatte, loste er die Taue, und das Boot glitt aus dem Schatten des großen Schiffes auf die weite, monb- glitzernde Wasserfläche hinaus. Sie saß chm auf der Bank am Hinterspiegel» gegenüber; aber sie fuhren schon um die Spitze des Marders, wo einige -Möven gackernd aus dem Schlafs auffuhren und noch immer war Mn weiteres Wort zwischen ihnen laut geworden. So vieles hatte Heinz der kleinen Wieb m dieser letzten Stunde sagen wollen, und nun war Der Mund chm wie verschlossen. Und auch das Mädchen je weiter sie hinausfuhren, je mehr zugleich die kurze Abendzeit verrann, desto stiller und beklommener >aß sie da; zwar seine Augen verschlangen fast die kmoliche Gestalt, mit Der er jetzt so einsam zwischen Meer und Himmel schwebte; die ihren aber waren in die Nacht hinausgewandt. Dann stieg's wohl plötzlich in ihm auf, und das Boot schütterte unter fernen Ruderschlägen, daß sie jäh das Köpfchen wandte und das blaue Leuchten ihrer Augen in die feinen traf. Aber auch das flog rasch vorüber, und es war etwas wie Zorn, das über ihn kam; er wußte nicht, #ob gegen sich seiber ober gegen sie. Daß sie so fremd ihm gegenüber saß, daß alle Worte, die ihm durch den Kopf fuhren, zu ihr nicht passen wollten. Mit Gewalt rief er es sich Zurück: hatte er doch draußen schon mehr als einmal die ttotzigste Dirne im Arm geschwenkt, auch wohl ein übermütiges Wort ihr zugeraunt; aber freilich, der jungfräulichen Gestalt ihm gegenüber verschlug auch dieses Mittel nicht. „Wieb", sagte er endlich, und es klang fast bittend, „kleine Wieb, das ist nun heut für lange Zeit das letztemal." „Ja, Heinz", und sie nickte und sah zu Boden; „ich weiß es wohl." Es war, als ob sie noch etwas andres sagen wollte, aber sie sagte es nicht. Das schwere Tuch war ihr von der Schuller geglitten; als sie es wieder aufgerafft hatte und nun mit ihrer 8 Htnterseite. und Pässe an verdäi, ..... hat. Das Zentrum dieser 'Organisation befindet sich in de-r bulgarischen Hauptstadt. Mit diesen gefälschten Papieren hat eine Reihe von Juden die bulgarische Grenze überschritten. In.Verfolg dieser Angelegenheit wurden in Sofia und Skopje bereits zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Die Festnahme eines Juden, der mit Geld und Regierung in Washington und Sem framöfiicben Gouverneur von Martinique, Admiral'S? -A bald Die JtoegsmanV tS®. ÄVrt Die Juden im Dienst des Bolschewismus. Di« jüdische Nachrichtenagentur Palcor in 3eru. alem meldete saben daß unter den 50 000 Polen. deren Ausreise aus der eomie tuni nn genehmigt wurde, sich nicht memger als 4 0 000 Juden befinden. Die Zusammenarbeit imiiVfien Bnlschcwisten konnte nicht besser als durch diese Tatsache unterstrichen wer^n. Wührend d.e n i cht, ud«scheu Polen ocr hunger ten ermordet oder in die sowjetische Slrmee aepreßt wurden, wurde den polniscken 1 » 7 fettens der Sowjets nicht ein Lä'ar °-° l r u >n m t. Soweit sie noch einer Schuluna zur Ausbreitung des Pol chewismus bedurften baden dle bolschewistischen Agitatoren^ letzten schliff erhalten. Dann hat man sie mit einiatn mchtjüdlschen Renommicrpolen aus der Sowjetunion ^ aff^n in der Erwartung, daß sie sich in alle Welt a5J?ßrfun*T bolschewistischen „Heils"°Lehre oertei(en werben. Das Judentum erweist sich immer wieder als der bolschewi stische Bazillen, träger zur Verseuchung der ganzen Welt. vater, Ferdinand von Kietzell, tonnte sein 5Hah< riges Dienstjubiläum in Kassel begehen. Ein Ahni Herr, Major von Kietzell, war Führer eines Hessen« Bataillons unter Prinz Eugen vor Belgrad. Kür Tapferkeit vor Üem Keinöe. Der Sanitäts-Unteroffizier Hans Kraft aus Daubringen, Bergstraße 7, wurde für Tapferkeit: yor dem Feinde im Osten mit dem ©ifernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Das Kriegsverdienstkreuz. Dem Krieasoerwaltunas-Assistenten Heinrich Wilhelm Fischer aus Gießen, Bleichstraße 22, wurde im Osten das Krregsoerdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern verliehen. — Der Obergefreite Adolf Schreiber aus Laubach, Stiftsstraße 25, wurde im Norden mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Ritterkreuzträger sprechen. Am morgigen Donnerstag, 13. Mai, werden die Ritttrkreuztrager Hauptmann P f i tz e r um 21 Uhr m e t t e nHausen, Saal Müller, und Leutnant Albrecht um 20.30 Uhr in Steinbach, ,Lum Einhorn , zur Bevölkerung sprechen. Keine Getränkesteuer vom Korkengeld. Das Korkengeld hat eine Bedeutung erlangt, die im gleichen Maße zunahm wie die Wein verknapp pung. Es handelt sich um die Vergütung, die der Gast für den Verzehr einer mitgebrachten Flasche Wem zu zahlen hat. Die Gegenleistung des Wirts besteht darin, daß er die Gläser zur Verfügung stellt, auf die Verabreichung von Getränken ' ver- Gästen ohne Umsatz Raum, Licht, Heizung ufw. zur Verfügung stellt. Bon der Fachgruppe Schankgewerbe ryird klargestellt, daß das Korkengcld nicht getränkesteuerpflichtig ist, da es sich um keine entgeltliche Abgabe von ®e trän ton Vergütung wird vielmehr nur für die Den Gästen gewährten sonstigen Leistungen gezahlt. So kann man sich bei kleinen Leiden Linderung verschaften und sie durch ein wenig Selbstbeobach- tung und Pflege meist fdjneü zum Verschwinden bringen. Das Deutsche Kreuz in Gold. Mit Dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet wuwe der Hauptmann und Führer eines Grena- dler-Bataillons Dietmar Wahl. Er trat 1935 in Das hiesige Infanterie-Regiment als Fahnenjunker em und ist Der Sohn des Pfarrers Wahl aus Queck. Mütterlicherseits stammt Hauptmann Wahl aus der kurhessischen Osfiziersfamilie v. Kietzell. Sein Großer auf Dem dunklen Hausflur ihm begegnete, griff er nach feiner Hand und schüttelte sie heftig: „Ich sitze hier nicht sttll, Heinz; für dich, nur für dich! Und komm auch glücklich wieder!" Hastig hatte er es hervorgestoßen; dann ließ er die Hand seines Sohnes fahren und trabte eilig nach dem Hof hinaus. Ueberrascht blickte ihm Heinz eine Weile nach; aber feine Gedanken waren anderswo. Er hatte Wieb am Tage vorher wiedergesehen; doch nur zu ein paar flüchtigen Worten war Gelegenheit gewesen; nun wollte er noch Abschied von ihr nehmen, sie wie sonst noch einmal um Den Marder fahren. Es war ein kühler Maiabend; Der Mond stand über dem Wasser, als er an Den Hasen hi nab kam; ober Wieb war noch nicht Da. Freilich hatte sie ihm gesagt, daß sie abends bei einer alten Dame einige leichte Dienste zu versehen habe; desunge- achtet, während er an Dem einsamen Bollwerk auf und ab ging, konnte er feine Ungeduld kaum nieder,pvin gen: er schalt sich selbst und wußte nickst, weshalb Das Klopfen seines Blutes ihm fast Den Atem raubte. Endlich sah er sie aus Der höher betegenen Straße herabkommen. Bei Dem Mond licht, das ihr voll entgegenfiel, erschien sie ihm so groß und schlank, daß er erst fast verzagte, ob sie es wirklich sei. Gleichwohl hatte sie Den Oberkörper in ein großes Tuch vermummt; einer Kopfbedeckung bedürfte sie nicht, Denn das blonde Haar lag voll wie ein Häubchen über ihrem zarten Antlitz. „Guten Abend, Heinz!" sagte sie leise, als sie jetzt zu ihm trat; und schüchtern, fast wie ein Frencker berührte er ihre Hand, Die sie ihm entgegenstreckte. Schweigend führte er sie zu einem Boot, das neben einer großen Kufft im Wasser lag. „Komm nur!" sagte er, als er hineingetreten war und Der auf der Hafentreppe Zögernden Die Arme entgegenstreckte; „ich habe Erlaubnis; wir werben diesmal nicht gescholten." 1 Ein flachgebautes Schiff mit zwe4 feststehenden Masten. die Errichtung von HI.-Heimen in Gießen und in Wieseck sowie für Straßenbauzwecke. Das Rechnungsjahr 1942 schloß, im ordentlichen Haushalt rechnungsmäßig mit einem Fehlbetrag von 520 000 RM. ab, dessen Deckung aus Resten Der vorhergehenden Jahre in Aussicht genommen wurde. Auch im Verlaufe dieses Rechnungsjahres gestaltete sich die Entwicklung Der Einnahmen günstig, so daß — der endgültige Rechnungsabschluß steht, da das Haushallsjahr 1942 bis 3um 3!. März 1943 läuft, noch nicht fest — voraussichtlich auch dieses Rechnungsjahr ohne Inanspruchnahme von Dorjahrsresten abgeschlossen werden ic nn,_1Ccl dieser Sachlage kämen voraussichtlich Die ©Dmiafanerefte aus Den Vorjahren Dem Haushaltsplan 1943 zugute. Bei Der Aufstellung des außerordentlichen Haus- Haltsplanes für 1942 war eine Entnahme aus ordentlichen Haushalts in Höhe von vorgesehen, es wird aber voraus- Milch nur ein Bettag von wenigen tausend Mark vieser veranschlagten Summe in Betracht kommen, oa sich die ungedeckten Ausgaben des außerordent- Uchen Haushaltsplans glatt ausgleichen lassen. Der Haushalt 1943 Mgiefjt im ordentlichen Teil mit 11 117 325,51 RM. ab- Er enthält einen rechnungsmäßigen Fehlbe- ttag von 545 000 RM., dessen Deckung aus Einnahmeresten vom Vorjahr in voller Hohe möglich ist. Während Die ab 1. Januar 1943 in Wegfall gekommene Bürgersteuer Den Gemeinden in voller Hohe ersetzt wird, echält die Stadt nach Aushebung der SonDergebäudesteuer und im Rahmen der Fort- suhrung Des inneren hessischen Finanzausgleichs von fteuer fcinen mehr an der Sondergebäude- Der außerordenlliche Tell 1943 schließt mit 368800 JtJn. ab. Aus Vorjahrsresten ift zum Ausgleich eine Entnahme von 25 000 RM. erforderlich. Im Rahmen des außerordentlichen Haushaltsplans sind einige Maßnahmen zur Schaffung neuer Einrich- rungen unferer Stadt vorgesehen, jedoch tonn im Augenblick noch nicht gesagt werden, ob bzw. wann sie zur Durchführung kommen können. U. a. kommt auch ein weiterer Ausbau des Obus-Betriebs in Betracht. Die Schuldentilgung würbe von der Stadtverwaltung, in verstärktem Maße fortgeführt. In den beiden Berichtsjahren Der Stellvertteter des Oberbürgermeisters, Bürgermeister Dr. Hill, hatte am gestrigen Dienstag« nachmittag die Ratsherren der Stadt Gießen zu einer Sitzung geladen, Deren Hauptpunkt Die Beratung der Haushaltssatzung und des Haushalts- planes der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1943 war. In Verbindung mit dem neuen Haushaltsplan gab Bürgermeister Dr. Hill einen Bericht über die Rechnungsjahre 1941 und 1942. Seine Darlegungen zeigten einen außerordentlich befriedi- genben Stand der Finanzen unserer Stadt und damit eine Grundlage, Die durch größte Sparsam- M- Weitgehende Schuldentilgung und sorgsame Rucklagenbildung für die weitere kommunale Aufbauarbeit und vor allem auch für die Entwicklung unseres Gemeinwesens nach Dem Kriege verheißungsvolle Aussichten offenbart. Das Rechnungsjahr 1941 Woß_, im ordentlichen Hausball mit einem Ueberschuß (einschließlich von Kasseneinnahmeresten ufw.) von 683 054,05 RM. ab, nachdem bereits 415 226 RM. zur Deckung von Ausgaben Des außerordentlichen Haushalts 1940 aus dem ordentlichen Haushaltsplan 1941 übertragen worden waren. Mit dem Vorrat von 683 054,05 RM. hatte der Haushaltsplan 1941 einen guten Ausgangspunkt. Aon diesem Bettag wurden von vornherein 200 000 RM. 3ur Deckung außerordentlicher Ausgaben im Haushaltsjahre 1941 vorgesehen. Zum Ausgleich von Fehlbeträgen im ordentlichen Haushalt wurden aus Dem erwähnten Ueberschuß 420 000 RM. bereitgestellt. Die günstige Gestaltung der Einnahmen im Verlaufe Des Rechnungsjahres 1941 und die kriegsbe- Dmgte Begrenzung der Arbeiten auf vielen Ge- bieten des städtischen Wirkens führten dazu, daß die Haushallsrechnung für 1941 in sich ohne Fehlbetrag abgeschlossen werden konnte, so daß es snöglich war, den aus dem Vorjahre übernommenen incft in voller Höhe auf Das Jahr 1942 zu übertragen. Von Den für Den außerordentlichen Haushaltsplan 1941 bereitgestellten 200000 RM. waren nur etwa 11500 RM. zur Deckung von Ausgaben zu Lasten des Vorjahres in Anspruch zu nehmen, wahrend die übrigen außerordentlichen Ausgaben im Rahmen Des Haushaltes gedeckt werden können. Einige Einnahmenreste tm außerordentlichen Haushallsplan 1941, Die zweckgebunden sind, waren in den außerordentlichen Haushalt für 1942 zu übertragen. Es handelt sich hierbei um Bettüge für einem Koffer mit Medikamenten im Werte von über einer Million Lewa nach der Türkei gelangen wollte, führte zur Aufdeckung dieses jüdischen Fäl- scherneftes. Attentatspläne gegen antichinesische Beamte aufgedeckt. Nanking, 12. Mai. (DNB. Funkspruch.) In Hangtschau, Der Hauptstadt Der Provinz Tsche- kiang, wurden elf verdächtige Personen verhaftet, Die kurz zuvor aus dem unbesetzten Gebiet in Die Stadt gekommen waren. Die Untersuchung bestätigte, daß sie hohe Beamte Der nationalchinesischen Regierung er« morDen und einen Aufstand anzetteln wollten. Auch Waffen wurden bei Den Feftgenommenen gefunden. COMMERZBANK Gießen ätbf ftnn f; *p ai f»eic h< r aif» Statt Karten! Ihre Verlobung geben bekannt Lonystraße 7. singt: 1486 D 03119 Gießen-Klein-Linden, im Mai 1943. 03117 03124/ Dr. med. Arthur gangen. Dietz u. Familie; Heinrich Dietz u. Familie. In stiller Trauer: Lieh, Lollar, 9. Mai 1943. 1490D Gloria-Palast 1493C portofrei. Namei Orti Rodheim a. d. Bieber, im Mai 1943. 03072 Frühlingslieder, Liebeslieder, heitere Lieder, Balladen deutscher Meister Musikdirektor Otto SMlneramFlügel. Karten bei E.Cballiex u. and. Abendkasse 1 Lehrschrift..WäscheschSden, wie eh entstehen und wie man sie verhütet". Gießen r. Z. Im Felde Bitte ausfüllen und (als Druck sache) am Persil-Werke, Düsseldorf, Schließfach 345 und weder Ka- auch Wäsche ist wertvoll! Jetzt im Kriege ist sie unersetzlich. Hüten Sie deshalb Ihren Wäsche- bestand vor allen Gefahren; es gibt viele Möglichkeiten der Beschädigung oder Zerstörung. Die Persil- Werke haben eine wertvolle Lehrschrift über „Was ehe schaden" herausgegeben und versenden die interessante Schrift kosten- und Großen-Buseck, 12. Mai 1943 _____________________ 03095/ Hausen /Gießen Glehener Straße 26 Mai 1943 Albert Weigel, Oberstfeldmeister Gudrun und Mutter. Zell (Kreis Alsfeld), den 12. Mai 1943. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 13. Mai 1943,13.30 Uhr, in der Friedhofskapelle des Neuen Friedhofs Gießen statt. 03108 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem Tode unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter u. Schwester, Frau Marie Lustschuhräume auch gassicher. Bei britischen Terrorangriffen mußten m einzelnen Fällen Lustschutzräume vorzeitig geräumt werden, weil Qualm und Rauch von Bränden eingedrungen waren. Dies zeigte sich besonders dort, wo phosphoichaltige Brandstiftungsmittel abgeworfen wurden. Es genügt also nicht, daß Luftschutzräume nur splitter- und trümmersicher sind; sie müssen auch anzuzeigen. (Sieben, den 12.'Mai 1943. Der Oberbürgermeister. Danksagung. Für die so zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Ludwig Theiß, Reichsb.-Oberschaffn.i.R., sprechen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank aus. Frau Elioabethe Theiß Wwe., Dr. Ernst Ludwig Theiß u. Familie Äienso sind die Kanalgebühren in Alt-Gießen den beiden Vororten angeglichen. In einigen nizen Fällen kann es allerdings feint/ daß Steuererhöhung keine gleichhohe Senkung der nalgebühren gegenübersteht, jedoch wird sich hier keine wesentliche Mehrbelastung ergeben. Verschiedenes. Dietz, geb. Heller, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Wir suchen auf ein Vierteljahr aushilfsweise Stenotypistin Gauwlrtschaftskammer Stellengesuche Suche Lehrstelle f. meineTochter. Kenntnisse in Kurzschrift und Maschinenschr. vorhanden, evtl, auch Stelle als Laborantin. Schr. Ang. unt. 03118 a.d.G.A. Statt Karten I Ihre Vermählung geben bekannt ** Hans Krug Uffz. In einem Nachr.-Regt. Frau Maria, geb. Jäger Sprechstunden wieder täglich von 13 bis 15 Uhr (außer Do. und So.) Fran E. Fink, Heilpraktikerin Lindenstrnth (Station Reiskirchen). 03114 Betr.: Die Zustellung der Bescheide über Kanal-, Straßenreiniguugs» oud Miillabfuhrgebühren für daS Rj. 1943. Bekanntmachung. Nachdem die Zustellung der Bescheide übe» die Kanal», Straßen- reinigungs- und Müllabfuhrgebichren für das Rj. 1943 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird als Tag, an dem. diese Bescheide als zugestellt zu gelten haben, der 12. Mai 1943 festgesetzt. Diejenigen Gebührenpflichtigen, die bisher einen Bescheid nicht erhalten haben, werden aufgefordert, dies alsbald beim städtischen Bermessungs- und Grundstücksamt im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer 5, Am 15. Mai 1943, um 20.00 Uhr Aula der Universität LudwigDrUSChel,Bariton Unsere Nahoerkehrsbetriebe haben im verflossenen Jahre ein sehr wesentliche Steigerung ihrer ' Frequenz verzeichnen können. In der Mittelschule sind neue Klassen nicht mehr eingerichtet worden, so daß dieser Schultyp in den nächsten Jahren ausläuft. An seine Stelle ist in Gießen die Hauptschule getreten, in der im Jahre 1942 der Unterricht mit zwei Klassen begonnen worden ist. Dieser Schultyp wird weiter entwickelt werden. Die Wirtschaftsoberschule der Stadt ist im Verlaufe des. Rechnungsjahres 1942 vom Reichs er- ziehungsministerium endgültig genehmigt worden und hat die Bezeichnung „Oberwirtschaftsschule" erhalten. Als neuer Ratsherr der Stadt Gießen wurde der Schlosser Wilhelm Semmler, Frankfurter Straße 23 wohnhaft, in der gestrigen Sitzung von Bürgermeister Dr. Hill in sein Amt eingeführt und verpflichtet. | Mietgesuche | 2-3-Moiiog. oder 2—3 leere Zimm. z. Unterstellen v. Möbeln (Nähe Universität) gesucht. Schr. Ang. unt. 03121 a.d.G.A. Mein Heber, treuer Lebenskamerad, meine liebe, gute Mutti, meine liebe Tochter Frau Wilhelmine Weigel geb. Braun ist am 10. Mai 1943 im Alter von 37 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit von uns ge- Unser lieber, einziger Sohn und Bruder ilr Wolfgang Stratmann Leutnant und Flugzeugführer in der Fliegertruppe fand in treuester Pflichterfüllung im Alter von 21 Jahren den Fliegertod. In tiefstem Schmerz: DipL-Ing. Wilhelm Stratmann, Major bei der Wehrmacht Elly Stratmann, geb. Riekeberg Ingeborg Stratmann. Gießen (Gecrg-Philipp-Gail-Str. 10). Wir bitten, von Beileidsbesuchen abzusehen. ___1501 D Am 10. Mai erlöste Gott, der Herr über Leben und Tod, meine treue, sonnige Friedel, meine liebe Schwester Dr. med. Elfriede Kreuder, Aerztin geb. 10. September 1912, von ihrem langen, schweren Leiden, das sie sich in treuester Pflichterfüllung im Dienst für die Heimat zugezogen. Wir wollen am Donnerstag, 13. Mai, nachmittags 2.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof Abschied von ihr nehmen. T .... m In stiller Trauer: Else Kreuder, geb. Raabe Martha Kreuder. Gießen (Bahnhofstraße 40), 11. Mai 1943. 1494 D Suche z. 15. Mgi ob. 1. Juni für gepfl. Haushalt erfahrenes Mädchen f. Küche u. Haus. Krau l 03019 Süßmann, Rödgener Straße 101. Blau-rot kariert. Damenschirm am 9. Mai 1943 Tel.-Zelle an d. Universität liegengeblieben. Abzug, geg. gute Belohn, auf dem 03109 Fundbüro. Hedwig Huber Karl Volk Obergefreiter bei der Lufwaffe Danksagung. Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme zum Heldentode unseres unvergeßlichen Sohnes u. Bruders, des Oberschützen Joachim Bratherig, sagen wir unseren tiefempfundenen Dank. Im Namen aller Angehörigen: Wilhelm Bratherig. Berlin W 35 (Ludendorffstr. 101), 10. Mai 1943. mit Clara Tabody Wolf Albach-Retty Hans Moser Spielleitung: Paul Martin Ein Film der frohen Laune, des pointierten Humors — ein Film für jeden, der einmal die Sorten des Alltags vergessen möchte Wochenschau - Kulturfilm Tägl 2.30, 4.45,7.30; So. 4.30,7.30 Uhr Jugend hat keinen Zutritt I -1487C Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herz- IBSgS lieber Teilnahme bei dem Heldentod meines lieben Sohnes und unseres Bruders Felix Vogt, Schütze in einer Panz.-Jäg.-Abtlg., sagen wir hiermit unseren herzlichst. Dank. Ebenso Herrn Stiftsdechant Kahn sowie dem Kirchenchor und der Sängervereinigung Cacilia. Friedrich Wilh. Vogt, Pfarrer I. R., und Angehörige. Lieh, 7. Mai 1943. 1480 D |Stellenflngebote| Reinemachefrau für ein. Stunden täglich gesucht. Borstellen beim Versorgungsamt Gießen, Lessingstraße 3. [1491D »M-i Statt Karten. Danksagung. Für die über- aus zahlreichen Beweise mitfühlender Teilnahme an meinem unersetzlichen Verlust bei dem Fliegertod meines lieben jüngsten Sohnes Herbert Jung, Leutnant der Fliegertruppe, sage 4eh meinen herzl. Dank. In tiefer Trauer: Gießen, 11.5.1943. Lina Jung, geb. Maser. Bei gleicher Leistung gleiches Entgelt Entlohnung der neu eingetretenen Frauen geregelt. GiefcenerVortragsring Volksbildungsstätte Gleftea der NSG. „Kraft durch Freude" Goethe-BundzKulturelleVereinlgung Montag, den 17. Mai, abends 7.30 Uhr Neue Aula der Universität MerDip mit Merl Stiller (Die Landschaft in des Dichters Leben u. Werk) Lesung aus Adalbert Stifters Werken und Farbbildervortrag von [1448D Ministerialdirigent a. D. Dr. Karl Bardachzi, Wien. Ole Mitglieder des Goethe-Bundes (Kontroll- Absehn. Nr. 4). der Kulturellen Vereinigung und der Volksbildungsstäite Gießen der NSG „Kraft durch Freude“ (Kontr.-Abschn.Nr. 13) haben treten Hntritt. Die Mitglieder der Gesellschaft fllr Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontr.-Abschn. Nr. 13 Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0.75 auf Sammelbestellung, Nichtmitglieder z. Preise von RM. 1.25 bei Challler, Neuenweg, Kartenverkaufsstelle der KdF., Seltersweg 60. Die Angehörigen des Veranstaltungsringes der Hl. erhalt. Eintrittskarten z. Preise von RM. 0.30. Studenten u. Militär zu RM. 0.40. rj&i Danksagung. StattKarten. Für die über- aus zahlreichen Beweise herzl. Teilnahme bei dem Verluste unseres lieben, braven, unvergeßl. Sohnes u. Bruders Helmut Fleck, Soldat b. d. Luftwaffe, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Farn. Konrad Fleck. Unter sfrika «ls die Kit geh- Kl Unte (roßen ipannui yjr) den ?a5 Uni jtil Ä die gierten !r- K k o K'! N /■u PrL ei|i Kbi WS Danksagung. Für die vielen Beweise innigster BgÄ Teilnahme an dem schmerzlichen Verlust, der uns durch den Heldentod unseres lieben Sohnes, Bruders und Bräutigams Ernst Kempf, Feldwebel und Zugführer in einem Gren.-Regt., betroffen hat, danken wir recht herzlich. In stiIller Trauer: Heinrich Kempf und Familie Erna Helmecke und alle Angehörigen. Lieh, im Mai 1943. 1481 D Welche SAMerin nimmt noch Kunden an? Schr. Ang. unt. 03120 a.d.G.A. Rechnungen bei BrühL Gießen Wer nimmt gel. Terrier in Pflege gegen gute Vergütung? Futtermittel werden gestellt. Schr. Ang. unt. 03122 a.d.G.A. Wiedereröffnung: Mittwoch, den 12. Mai, 10 Uhr I. Mage Aktiengesellschaft Neustadtl, Ecke Bahnhofstraße 1483 D Suche gut erhalt. H.-Uevergangs- mant.,Gr.50-52. Biete 1 P. schm. H.-Salbschuhe, Gr.40,1P.schw. H.-Halbschuhe, gebr., Gr. 43, 1 P. schm. H.- Schnürstiefel, gebr., Gr. 44. M. Behrendt, Friedensstr. 16, vart. [03057 Nach 19 Uhr. | Verschiedenes] Wo kann junges Mädel in den Abendstd. etwas Nähen erlernen? Schr. Ang. unt. 03110 a.d.G.A. Haupflchrt filetier: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. SteUvertrerer des Hauptschriftleners: Ernst Blumschein. Verantwortlich ffit Politif und BUder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumfchety. Druck und Verlag: Brichlsche UniversttLtSdruckeret R. Lange K.G. * Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht. Anzeigenletter: Hans Beck. — Anreigenmeisliste Nr. 6. wurden nicht nur die planmäßigen Tilgungen der städtischen Schuld vorgenommen, sondern auch außerplanmäßige Tilgungen vollzogen, durch die der Status der städtischen Finanzwirtschaft eine weitere erfreuliche Besserung erfahren hat. Im neuen Haushaltsjahr wird die umfassende Tilgung der städtischen Schuld ebenfalls die besondere Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung ftnden. Die Sondergebäudesteuer- 2lblösung für die abgeltungspflichtigen stadteigenen Gebäude konnte im verflossenen Haushaltsjahr in vollem Umfange üurchgeführt werden. Die Kassenlage der Stobt war in den beiden verflossenen Rechnungsjahren 1941 und 1942 günstig, und sie ist auch gegenwärtig zu Beginn des Rechnungsjahres 1943 sehr befriedigend. Die Stadtkasse konnte jederzeit allen Anfvriderungen in vollem Umfange gerecht werden. Das Steuerwesen bringt im Rechnungsjahr 1943 die Angleichutzg der Steuersätze in Klein-Linden und Wieseck an die Gießener Sätze zum Abschluß. Damit werden nun in Alt-Gießen wie auch in den beiden Vororten einheitliche Steuerausschlagsätze bestehen mit der einzigen Ausnahme, daß in Klein-Linden die Grundsteuersätze von land- und forstwirtschaftlich genutzten Betrieben auf der seitherigen Höhe belassen werden. gassicher sein. Ein behelfsmäßiger gasdichter Abschluß läßt sich auch trotz Materialknappheit und Mangel an Arbeitskräften überall durchführen. Dazu geeignetes Material ist in jedem Hause vorhanden. Wenn alle Hausbewohner tatkräftig Mitarbeiten, Handwerkszeug und Material zur Verfügung stellen, ist die Arbeit gar Nicht so schlimm, wie es zuerst aussieht. Eine Anleitung gibt das neueste Heft der „Sirene". Gießener GcklachtviebmarN. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 21 bis 42 Rpf, Bullen 42 bis 50, Kühe 20 bis 44, Färsen 25 bis 45, Kälber 30 bis 57, Schafe 38 Rpf. je 1 /a kg Lebendgewicht. Mr Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,45 RM., bl (135 bis 145,5 kg) 1,43, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,41, c (100 bis 119,5 kg) 1,37, d (80 bis 99,5 kg) 1,31, e bis f (unter 80 kg) 1,25, gl (fette Specksauen) 1,45, i (Altschneider) 1,41, g2 (andere Sauen) 1,31, h (Eber) 1,31 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. Gießener Wochenmarktpreise. * Gießen, 12. Mai. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Wirsing, ?/- kg 15 bis 17 Rpf., Spinat 10 bis 12, Unterkohlrabi 8, Rhabarber 20, Salat 60, Lauch, das Stück 5 bis 10 Rpf. Statt Karten 1 IhreVermählung geben bekannt Kurt Strack Oberleutnant d. R. Annelotte Strack geb. Leisler Löberstraße 13 Neuen weg 28 z. Z. im Felde Gießen, den 12. Mai 1943 \ 03096/ Cckenheimer Mannschaft. Das Spiel nahm denn auch den erwarteten Verlauf. Wie beim Vorspiel, ver. suchte Eckenheim mit allen Mitteln und durch här. teste Spielweise das Spiel für sich zu entscheiden. Eckenheim beginnt mit gefährlichen Durchbrüchen, die von der Hintermannschaft des LSV. sicher abge»' stoppt werden. Beide Mannschaften kommen sehr schnell ins Spiel. Rach etwa 20 Minuten gelingt Eckenheim überraschend das erste Tor. Wenig spä« ter wird wegen hartem Spiel ein vom Schiedsrichter verhängter Strafstoß von Rose zum Ausgleich verwandelt. Damit ist das Halbzeitergebnis von 1:1 hergestellt. . In der zweiten Spielhälfte Nimmt das Spiel immer mehr an Härte zu. Mehrere Gelegenheiten, das Spiel für den LSV. zu entscheiden, kann der Sturm nicht ausnutzen. Ecken» heim hat mehr Glück und erzielt das zweite Tor. Immer wieder arbeitet die Hintermannschaft des LSV. Möglichkeiten heraus, zu Torerfolgen zu kom. men, doch der Sturm ist zu schwach und zu unentschlossen. Damit soll gleich hervorgehobcn werden, daß der Sturm des Luftwaffensportvereins auch in diesem Spiel wieder der weitaus schlechteste Teil der Mannschaft war. Ausgezeichnet arbeitete die ge» samte Hintermannschaft. Bei Eckenheim war es vor allem die Spielhärte, die diesen Erfolg herbeiführte. Im übrigen zeigten beide Mannschaften zufriedenstellende spielerische Leistungen. In der Gruppe Wetterau -R'o r d wurden am Sonntag die Krieaserinnerungsspiele fortgesetzt. In Büdingen spielte der LSV. gegen Viktoria Büdingen. Da die 1. Mannschaft des LSV. durch die Aufstiegsspiele in Anspruch genommen ist, übernahm die Vertretung eine 2. Mannschaft. Diese erfüllte ihre Aufgabe sehr ordentlich und siegte mit 2:1 Toren. Bei Halbzeit stand das Spiel 2:0. Erst durch einen Elfmeter gegen Schluß des Spieles konnte Büdingen ein Tor erzielen. Büdingen stützte sich in erster Linie auf eine Soldatemnannschäft. In der Leichtathletik wurden in Frankfurt a. M. beim SC. 1880 die ersten Frühjahrswettkämpfe ausgetragen. An diesen beteiligte sich auch eine Vertretung des Luftwaffensportoereins. Die Wettkämpfe waren sehr gut besucht. Der LSD. erzielte einige schöne Erfolge. Obfto. Becker gewann in 9:19,2 Min. den 3000-m-Lauf. Obgfr. Öttersdorf wurde Dritter in 9:32,0 Min. Den Drei kämpf gewann Flg. Litzmann mit sehr guten Einzelleiftungen. Im 800-m-Lauf wurde Fw. Lieb Dritter in 2:11,0 Min. Sie 4 X 100 - m» Staffel des LSD. errang den 3. Platz. D.-Steinberg 1.3gb. — Garbenteich 1. Jgd. 6:0. Die 1. Jugend des FC. „Tentonia" hatte sich dick Jugend der Sportgemeinde Garbenteich verpflichtet. Der Gegner, der nur mit 9 Mann antreten konnte, mußte eine hohe Niederlage einstecken, obwohl die „Teutonen" ebenfalls vier ihrer besten Spieler ersetzen mußten. Angestelltengruppen zu beanspruchen. Die Berücksichtigung etwaiger Minderleistung neu eingestellter Frauen gegenüber den regelmäßig verlangten und erbrachten Leistungen der bisher schon berufstätigen Frauen darf durch Minderentlohnung nur solange erfolgen, wie die neu eingesetzte Frau die normale Leistung im Betriebe noch nicht erreicht hat. Soweit die Entgeltsätze nach hem Alter gestaffelt sind, gebührt auch der neu eingestellten Frau das nach ihrem Alter maßgebende Entgelt ihrer Tätigkeitsgruppe. Sollte sich hierbei ergeben, daß die neu eingesetzte Frau lediglich ihres Alters wegen wesentlich günstiger entlohnt würde als jüngere, schon seit langem tätige und besonders leistungsfähige weibliche Arbeitskräfte, so ist der zuständige Reichstreuhänder einzuschalten. Er wird unter Berücksichtigung aller Umstände ein zutreffendes Entgelt festsetzen und hierbei eine gerechte Entlohnung nach der Leistung anstreben. Während einer etwaigen kurzfristigen Anler- nung oder Umschulung der neuen weiblichen Kräfte wird im allgemeinen noch nicht das Entgelt für die dann auszuübende Tätigkeit in Frage kommen. Soweit nicht besondere Sätze für diese Zwischenzeit vorliegen, wird höchstens der Lohn der ungelernten Arbeiterin oder das Gehalt einer Angestellten mit einfachster Tätigkeit angemessen sein. ** Der Gießener Vortragsring (NSG. ,Kraft durch Freude", Volksbildungsstätte Gießen, Goethe-Bund und Kulturelle Vereinigung) bringt, wie man uns schreibt, am kommenden Montag eine neuartige Veranstaltung. Ministerialdirigent a. D. Dr. Karl B ard achzi, Wien, bringt unter dem Thema „Wanderungen mit Adalbert Stifter — Die Landschaft in des Dichters Leben und Werk", eine Lesung aus Adalbert Stifters Werken, verbunden mit Farbbildaufnahmen. Zu der Vorführung der Farbbildaufnahmen setzt Dr. Bardachzi die eigenen Worte des Dichters. Der Vortragende hatte mit dieser Art einer Dichterlesung überall stärksten Erfolg. G. A -Eport. Aufstiegsspiele zur Fußball-Gauklaffe. LSV. Gießen—Ffm.-Eckenheim 1:2 (1:1). In der Staffel II für die Aufstiegsspiele wurde am Sonntag das Spiel Eckenheim gegen Luftwaffensportverein Gießen ausgetragen. Die Mannschaft des LSV. trug damit ihr letztes auswärtiges Spiel aus. Mit einer gegenüber dem Spiel gegen Offenbach verbesserten Mannschaft wurde allgemein mit einem durchaus offenen Spiel gerechnet. Obwohl Eckenheim das Spiel in Gießen mit 3:0 Toren verloren hatte, wußte man, daß sich ein solches Ergebnis in Eckenheim nur schwer wiederholen ließ. Begründet war diese Auffassung in den ungünstigen Platzverhältnifsen und in der harten Spielweise der Die aus der Meldepflicht für Aufgaben der Reichs- Verteidigung in den Betrieben gegenwärtig neu ein- «en Frauen haben grundsätzlich Anspruch auf v eiche Entgelt, das unter Beachtung der Vorschriften Über die Lohngestaltung für gleiche Leistung und gleichwertige Tätigkeit diejenigen Frauen im Betriebe bekommen, die schon vor der Verordnung über die Meldepflickt berufstätig waren. Diese Feststellung trifft der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz in einem Erlaß, der zur Entlohnung der neu eingesetzten Frauen weiter bestimmt: Alter, Berufserfahrung, Kenntnisse und Fähigkeiten sind auch bei den negen Arbeitskräften entsprechend zu werten. Handelt es sich um Uebernahme von Arbeiten, die keine Ausbildung, Kenntnisse und besondere Fertigkeiten voraussetzen, die also regelmäßig von ungelernten Arbeitskräften ausgesührt werden können, so ist der Lohn der ungelernten Arbeiterin oder das Gehalt von Angestellten mit einfachsten Arbeiten maßgebend. Uebernimmt die Frau dank vorhandener Kenntnisse und Fähigkeiten Arbeiten, die in der Re-gel nur von angelernten oder gelernten Kräften mit langjähriger Berufserfahrung oder besonderer Berufsausbildung ousgeübt werden können, so t)at sie den Lohn der angelernten oder gelernten Arbeiterin oder das Gehalt entsprechender Berufstätige junge Frau sucht schön möbliertes Zimmer für 1. Juni oder später. Schrift!. Ang. unt. 03115 an o. Gieß. Anz: Gut möbliertes Zimmer von ruh., geb. Herrnz.1.6.ges. Schr. Ang. unt. 1479Da.d.G.A. | Verkäufe | lenmssWger neu, zu verkauf. RM. 28,— Schriftl. Angeb. unter 03104 an den Gieß. Anz. Biete fast neue MelMNW Gr. 37, schwarz, 23 RM.-Suche bell. Staubmantel, Gr. 40/42. Schriftl. Angeb. unter 03101 an den Gieß. Anz. | Kaufgesuche] Wocheoeote in Gießen oder näh. Umgebung zu kaufen oder pachten gesucht. Schr. Ang. unt. 03064 a.d.G.A. MUMM gut erhalten, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03103 a.d.G.A. Elektr.Slanbsauger zu kaufen gesucht. [08107 Professor Dr.Frhr.v.Gall, Stevbanstr. 25. Gut erhaltenes Atgemr z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03011 a.d.G.A. Heute Erstaufführung 1IWIIIIIIIII ■■BgmmBBMBBMMB Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem schweren Verlust unseres innigst- geliebten Sohnes und Bruders Erich Pitz, Gefreiter in einer Heeres-Fla-Abt., sprechen wir unseren innigsten Dank aus. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Döll. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Pitz und Frau fnna, geb. Stumpf, nebst allen Angehörigen. Garbenteich, Pocking und im Felde, im Mai 1943. 03123 SMWOllM oder große Chaiselongue z. kaufen gesucht. Ebenso 2—3fl. Merö Schr. Ang. unt. 03099 a.d.G.A. Helkonde Kleiderschrank, Waschtisch oder Waschkommode und Rollschuhe z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03113 an den Gieß. Anz. MldekkM evtl. ganz. Bett, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03112 a.d.G.A. Wir haben unsere Oeschällsräume zusammengelegt