§reltag.ir.8ebruarM5 Gietzener Anzeiger kriegsunwichttgen Stellen eini Die Forderung des Tages.' Goethe. 30 Uhr,' w istifchen Stellungen in 1% Kilometer Tiefe. Dabei vorgeprellte feinbhc Wn sie sechs Sowjetpanzer und zehn schwere HKL. zurückwarfen, jakgeschütze zusammen. An anderer Stelle drangen! nordafrikanischen Kriegsschauplatz dem General Oer Wehrmachtbericht bekan»1 1 Oer Ruf der Front geht auch an dich! K » Fortdauer der schweren Kämpfe im Güdabschnitt der Ostfront. „Versuche, deine Pflicht zu tun, und du weiht gleich, was an dir ist. Was aber ist deine Pflicht? 60 in Wasser angezeigt hatten. Den Booten gelang es, die Küste der Sumatra vorgelagerten Insel Nias zu erreichen. Eingeborene versorgten die völlig erschöpften Deutschen mit Kokosnüssen. Dann erschienen jedoch holländische Regierungsbeamte, auf deren Veranlassung die Deutschen unter Polizeibewachung in die Hauptstadt gebracht und dort in einem für inländische Strafgefangene bestimmten Gefängnis interniert wurden. Da die Insel Nias stark malariaverseucht war, wurden viele Deutsche malariakrank. Die holländischen Behörden gestatteten indessen nur den besonders schwer Erkrankten eine Uebersiedlung in das Polizeihospital. Viele Reichsdeutsche haben noch lange unter den Folgen der Entbehrungen und Schikanen leiden müssen, nachdem endlich ihre ^Befreiung durch die japanischen Truppen.erfolgte. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Verantwortung für diese unglaublichen Vorfälle den holländischen Kolonialbehörden und letzten Endes der holländischen Emigrantenregierung in London zufällt, deren Anordnungen von den holländischen Bewachungsmannschaften und Seeleuten ftritt ausgeführt wurden. Roosevelt fordert neue Stützpunkte im Pazifik Don unserer Berliner Schriftleitung. schehe durch die Zurverfüsungstellung feder kriegs- oerwendungsfähigen Arbeitskraft, für die jene Volksgenossen eintreten werden, die bislang noch in ‘ igesetzt waren. Das Aktion beweisen, daß Berlin, 11.Febr. (DNB.) Vor dem britischen Unterhaus sprach Churchill. Er konnte diesmal eine Besorgnisse um die Entwicklung der Unter- eebootsgefahr nicht länger verheimlichen. ,Die Verluste, die wir auf See erlitten haben", so agte er, „sind sehr schwer, sie behindern uns und verzögern unsere Operationen. Sie hindern uns vor allem daran, mit den uns zur Verfügung tehenden Schiffen unversehrt in Aktion zu treten. An der Ostküste Amerikas, im Stillen Ozean und im Nördlichen Eismeer hätten die Unterseeboote der Achsemnächte ernste Verheerungen angerichtet. Auch die Landungsoperationen und die Versorgung der dort gelandeten Truppen hätten dem britisch-amerikanischen Schiffsraum schwerste Verlüste zugefügt. „Unter diesen Umständen", so mußte Churchill entgegen all seinen früheren Behauptungen bekennen, „war es unvermeidlich, daß die gemeinsamen britisch-amerikanischen Verluste im Verlauf der' letzten 15 Monate die Grenze überschritten, die wir vorgesehen hatten." Churchill weigerte sich, mit genauen Dersenkungsziffern aufzuwarten und verschanzte sich hinter der Behauptung, daß dies dem Feinde nur von Nutzen sein könnte. Berlin, 11. Febr. (DNB.) Heber das unmenschliche, allem Völkerrecht hohnsprechende Verhalten der holländischen Kolonialbehörden gegenüber den deutschen Zivilinternierten auf den holländisch-indischen Inseln sind jetzt neue Nachrichten bekanntgeworden. Das Vordringen der japanischen Streitkräfte veranlaßte die holländischen Kolonialbehörden Anfang Januar 1942, den Abtransport der auf der Insel Sumatra internierten männlichen Reichsdeutschen ins Auge zu fassen. Diese wurden daher in den Hafen ort Sibolqa gebracht, wo die Einschiffung von 477 deutschen Männern auf dem holländischen Dampfer „Van Imhoff" begann. Auf Anordnung der holländischen Kolonialverwaltung wurden die deutschen Internierten auf den Eis en platten des Zwischendecks des Hinteren Laderaums und auf dem durch Planken licht- und luftdicht abgeschlossenen, früher offenen Spardeck in etwa 90 Zentimeter hohen Stacheldrahtkäfigen verstaut. Neben diesen Käfigen war lebendes Vieh untergebracht. Uebrigens wurden auf dem Spardeck auch Geisteskranke verstaut. Das Schiff war entgegen den völkerrechtlichen Bestimmungen nicht als Interniertenschift gekennzeichnet. Die „Van Imhofs" geriet im Zuge kriegerischer Ereignisse in Seenot. Die holländischen Soldaten begaben sich in die Boote; die Deutschen in ihren Käfigen wurden währenddessen von den schwer- bewaftneten Schergen der holländischen Emigrantenregierung ständig mit Erschießen bedroht, um ein Ausbrechen zu verhindern. Als sich die Rettungsboote vom Schiff entfernt hatten und keine Holländer mehr an Bord waren, durchbrachen die Deuttchen die Stacheldraht-Hm° zaunung. Sie mußten feftftellen, daß sich der vordere Maschinen- unb Laderaum bereits halb mit Wasser gefüllt hatte. An Bord befand sich noch ein inventarloses Rettungsboot, in dem 53 Reichsdeut- leget. | ■»tbe weiter verengt. Auch am vergangenen Tage versuchten die Soro- westlich des Oskot-Abfchnittes hrd) massiert vorgetragene Angriffe die deutschen aste in einigen Verteidigungsraurnen zu fesseln b dadurch an der beweglichen Kampfführung zu ibern. Trotzdem gelang es durch Gegenangrifte icher Reserven, vorgeprellte feindliche Kolonnen - - - - . f h , « schlagen und zu vernichten. 40 Feindpanzet wur- gen Tage mehrere Orte Südenglands erfolg- hier abgeschossen. Die Luftwaffe führte mit > reich an. Oer totale Kriegsemsah des Gaues Oer Sauleiter vor dem Führerkorps der Partei. Natürlich mußte das Schiffsbauprogramm der Bereinigten Staaten herhalten, um den niederschmetternden Eindruck, den die Ausführungen Chur- . , v „ chills bei den Abgeordneten auslösen mußten, abzu- Eisenhower übertragen worden sei. Auch das ist schwächen. „Es werden Fortschritte beim Kampf eine vollständige Kapitulation vor dem USA.-Jm- gegen die Unterseeboote gemacht!" sagte Churchill, I perialismus. meisterlich der Reihe nach vsrgetragen: vom poli-f Uhrwerk ablief, beschränkte sich die Plamtng der tischen, vom militärischen, vom wirtschaftlichen und wnischa^ 'S Ije„Landwachi" schützt das bäuerliche Eigentum ip-glu i $49 h jung ' n a um S)i Sicherheit für seine Angehörigen in der Heimat und naitonr seinen ländlichen Besitz hat. »llkBrrle '8 ernt Licht ■ der Al Lebenslauf einer Lachmöwe S' nkenh den Lu und erwart liben stten« i nen vo üie vc vom Standpunkt des Volkes selber aus gezogen. Zu einem Gemeinplatz der Geschichte ist es schon geworden, daß damals der Krieg noch vor dem ersten Schuß bereits politisch verloren war. Jener Alpdruck des alten Bismarck, die Einkreisung Deutschlands, lag als vollendete Tatsache vor. Dem hielt nur ein unvergleichliches Heer — obwohl sich auch an ihm die Innenpolitik versündigt hatte — so glorreich die Waage, daß viereinhalb Jahre da. zu nötig waren, bevor das Reich den nicht mehr gutzumachenden Sünden seiner Außenpolitik endlich Elternhaus stehen. Lediglich Schüler, die in Jntev naten wohnen, können auch geschlossen im Reichs, gebiet außerhalb des Schulortes eingesetzt werdens Der Einsatz erfolgt auf Grund eines besondere, Heranziehungsbescheides. Mit Rücksicht darauf, daß die Höheren Schule,, ein besonderes Kontingent an Nach. HJ.-Führer als Mannschaftsfuhrer zur Seite stehl Mit dem Kriegseinsatz der deutschen Jugend ist ei, weiterer Schritt zur totalen Mobilisierung aller Kräfte des deutschen Volkes getan. ituls fü W shre \tU' Auch die Jugend im totalen Kriegseinsatz Höhere Schüler werden als Lustwaffenhelfer zum Kriegshilfsdienst eingesetzt. c Tfirol Jsue Ne, i Her 2 K'das! si'tatr Ihlen Zl j.|5iuinc |y Ah m B, «slellu ,b( len n ( |i|4 bie ntemö * He Berlin, 11. Febr. (DNB.) Es ist eine zu allen Kriegszeiten beobachtete Erscheinung, daß naturge- mäß das Eigentum des krieg führend en Volkes in der Heimat häufiger Angriffen durch landfremde und asozial ei Elemente ausgesetzt ist und damit eine unerwünschte Beunruhigung m die Bevölkerung getragen wird. Nachdem die Ord- nungspolizei bei Beginn des Krieges einen großen Teil ihrer Männer für den Einsatz innerhalb der Wehrmacht fcir Verfügung stellte bei gleichzeitig ständig steigenden Aufgaben in der Heimat, erwies es sich als notwendig, für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen auf dem flachen Lande eine Hilfspolizeitruppe aufzust eilen. Zu Beginn des Jahres 1942 erfolgte die Aufstellung der Landmacht durch den Chef der Ordnungspolizei, -k-Oberstgruppenfuhrer und Generaloberst der Polizei D a l u e g e, aus den in der Heimat verbliebenen Männern. Für den Dienst in der Landwacht kommen rüstige Männer jeden Alters und aus allen Berufen in Frage, insbesondere die von der Wehrmacht für die verschiedensten kriegswichtigen Aufgaben UK.-Gest e ll t e n. Der Dienst ist kurzfristiger Notdienst und wird als Ehrendienst am deutschen Volk nicht vergütet. Durch die Zusammenarbeit mit den Kreis- teitern ist die Gewähr gegeben, daß die Landmacht auch in ihrer weltanschaulichen und politischen Aus« richtung in Ordnung ist. .. Im allgemeinen werden die Landwachtmänner nur zu kurz dauernden Einsätzen herangezogen. Ausnahmen machen lediglich größere Fahndungsmaßnahmen, die jedoch selten vorkommen. Die Männer sind nur durch weiße Armbinden mit dem Aufdruck „Landmacht^ kenntlich. Sie haben die Befugnisse von Hilfspolizisten und weisen sich bei Amtshandlungen mit einem Lichtbildausweis aus. Die Landmacht untersteht der Gendarmerie uiü wird entweder mit dieser gemeinsam oder einzel, eingesetzt. Als Grundlage für den Aufbau der Land wacht sind Ueberwachungsbereiche gebildet worden, die sich mit den Gemeindebezirken decken. „ Für jeden Ueberwachungsbereich steht ein Land, jugene Wachtposten bereit, eine Einheit vcn einen ,5r* 5 Postenführer und einer verschieden starken Zahl do, Lr pol Landwachtmännern. In jedem Falle ist die Gewähr ining ( für ausreichende Sicherheit gegeben. Telephonische " Erreichung des Landwachtpostenführers, ein Alarm- . it( plan und andere Diensteinrichtungen ermögliche, die Einsatzbereitschaft in kürzester Frist. In der Hauptsache stehen heute in der Landwack ehemalige Frontsoldaten des ersten Weltkrieges, d noch über ausreichende Waffenerfahrung verfüge und damit die Gewähr für den Einfatzerfolq geben Da die Männer ausschließlich aus der Wirtschaf kommen bzw. in ihr tätig sind, ist von einer Au»i bildung abgesehen worden. Nur gelegentliche Appelle rufen die Männer zu sammen zu notwendigen Besprechungen über neue Dienstverfügungen und für erforderliche Waffen Unterweisung. Die Männer der Landmacht hab« bewiesen, daß sie mit viel Verständnis, großem In! teresse und einer beispielhaften" Einsatzfreudigkeit ihren Dienst versehen. In jedem Einzelfall sind dir gesuchten Personen, die im Umhertreiben die offen* liebe Ruhe und Sicherheit störten, aufgegriffen uiti einer strengen Bestrafung zugeführt worden. (En* scheidend für den selbstlosen Einsatz der Landwachi- mönner, der im vergangenen Jahre eine Anzahl oe« Toten und Verwundeten gefordert hat, ist, daß btt Soldat an der Front das Gefühl der absolut« s An i le 5 x tc ryii । zu einer allgemeinen Trauerfeier des ganzen Sun* des. Auf allen Bahnhöfen hatten sich Verehrer btt Meisters eingefunden, die ihm chren letzten Gruß darbringen wollten. Ganz Bayreuth war in Xrouer, als der Zug den 17. abends auf dem Bahnhof ent lief. Am Sonntaa, dem 18., erfolgte die Beisetzung Nach einer würdigen Feier war der unter Kränz»« verschwindende Sarg nach der Villa Wahnfried führt, und von dort trugen des Meisters Jüngst, unter ihnen Niemann, Hans Richter, Porges, zfr’ ton Seidel, die Bahre nach der Gruft, die an der Gartenmauer gegenüber dem Arbeitszimmer 2Ög? ners, gegraben war. C. K werden. Politisch, militärisch, wirtschafttich und volklich, in jeglicher Hinsicht liegt es heute von Grund aus anders, unvergleichlich besser als damals. Wenn Kleinmut vor diesen verheißungsvollen Abständen die Augen schließen würde, so wäre dies nicht einfach helle, sondern geradezu verbrecherische Unvernunft. Keine australischen Truppen auf überseeischen Kriegsschauplätzen. Stockholm, 12. Febr. (DNB.) Das australische Abgeordnetenhaus lehnte mit 56 gegen 13 Stimmen einen Zusatz zum Militärdienstgesetz ab, der einen uneingeschränkten Dienst vorsah. Die angenommene Fassung beschränkt den Militärdienst der australischen Truppen auf das Hei matland und ge- Berlin, 11. Febr. (DNB.) Der Führer hat m seiner Proklamation zur 10. Wiederkehr der Machtübernahme der harten Entschlossenheit Ausdruck gegeben, alle Kräfte zusammenzufassen, um den uns aufgezwungenen Kampf bis zum siegreichen Ende durchzuführen. Nachdem der Einsatz aller deutschen Männer und Frauen an kriegswichtiger Stelle vor wenigen Tagen durch Gesetz festgelegt wurde, wird nunmehr auchdieJugend nicht zuruckstehen. Durch eine gemeinsame Anordnung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe, des Leiters der Parteikanzlei, des Reichsministers des Innern, des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung und des Jugendführers des Deutschen Reiches wurde fest- aeleat, daß die höheren Schüler Gelegenheit zum Einsatz als Luftwaffenhelfer erhalten sollen. Der Einsatz wird vor allem tn den luftbedrohten Gebieten erfolgen, wobei die Luftwaffenhelfer im Heimatort und dessen unmittelbarer Nähe verbleiben und somit in laufender Verbindung mit ihrem nau festgelegte Gebiete im Südwestpazrsik. Der Be- schluß ist eine Folge der schweren Opfer, die Austra- lien in Hongkong, Singapur und Nordafrika bereits für England gebrächt hat. Der frühere australische Kriegsm'mister Spender und der ehemilige Ministerpräsident Menzies waren aus der Leitung ver vereinigten australischen Partei ausgeschieden aus Protest gegen den Entschluß der Partei, dem Antrag der Regierung zuzustimmen. Militärkonferenz auch in Tschungking. Stockholm, 11. Febr. (Europapreß.) In den letzten Tagen haben bvitisch-nordameritanisch-chine- sische Generalstabsbesprechungen in Tschungking und Indien stattgefunden. Der britische Feldmarschall Sir John Dill und der Oberbefehlshaber der nord- amerikanischen Luftstreitkräfte General Arnold waren von Casablanca aus nach Indien und, China gereift, um General Wavell und Marschall Tschiangkaischek über die Ergebnisse der Casablanca-Konferenz zu unterrichten. Als Vertreter des nordamerikanischen Generalstabschefs Marshall war General Wiedemayr beteiligt. Außerdem wurden zu den Besprechungen zugezogen der nord- doch erlag. 1 Dagegen ist in den heutigen Krieg, politisch 1 triumphal, schon das fertige Groß deutsch- ! land eingetreten; statt als nachträgliche Feinde, stehen uns heute Italien, Japan und Rumänien als treue Bundesgenossen zur Seite. Daran schließt sich ungezwungen der Vergleich zwischen der militärischen Lage damals und jener von heute. Unbeirrt doch im Einfrontenkrieg konnten wir nacheinander Polen überrennen, Frankreich und seine Helfer niederwerfen, im Süd- osten reinen Tisch machen. England wurde vom Kontinent verdrängt und ein so starker atlantischer Wall vor ihm gezogen, daß auf Dünkirchen eben nur Dieppe folgen tonnte. Hingegen waren damals seine anschwellenden Heeresmassen förmlich daheim in Frankreich. Auch die Amerikaner konnten gleich Dergnügungsreisenden in den französischen Häfen landen. Heute dagegen sehen wir sie bisher blaß in die nordafrikanische Mausefalle geschlüpft, ganz wie im Fernen Osten auf den Salomonen. Und erst bei einer Kriegslage, die für uns so unvergleich- lich günstiger ausgereift war, find wir, weltgeschichtlich rechtzeitig, der furchtbaren Gefahr im Osten entgegen getreten; während sich damals die russische „Dampfwalze" doch gleich anfänglich so unheilvoll auch im Westen auswirkte. 1 In der Tat, wieso hätten wir uns zu Tode „gesiegt"? Das stimmt ja gar nicht. Da vergißt man doch auf das militärische Unglück, das nach dem ersten kurzen Siegeslauf gleich zu Anfang des Krieges hereinbrach: die so voreilig verloren gegebene Marneschlacht! Aus ihrem Schatten ist der Krieg hernach nie mehr herausgetreten. Wäs steht aber diesem folgenschweren Einbruch in unseren damaligen Kriegsplan heute gegenüber? Drei Jahre unerhörter Siege! Damit ist für den glücklichen Enderfolg ein Fundament gelegt worden, das keinerlei noch so schwerer Rückschlag zu erschüttern vermag. Ein so sieagestähltes Heer und Volk nimmt es „fri- derizianisch" mit Tod und Teufel auf. Von der politischen und militärischen Lage hängt aber gleich auch die wirtschaftliche ab, namentlich, soweit es den Verkehr über die Grenzen hinweg betrifft Eingekreist war eben Deutschland d a - mals auch wirtschaftlich, nimmt man den Druck auf die Neutralen hinzu, den England auszuüben vermochte. Dies traf zu, weil feine Sekherrschaft noch ungebrochen war, wodurch gleichzeitig wir selber richttg „blockiert" blieben. Im gleichen Maß dagegen ist es heute um uns besser, steht es um England schlimmer. Nicht nur wirken unsere U-Boote lähmend auf alle'militärischen Bewegungen unserer Gegner, auch soweit diese den östlichen zu unterstützen suchen; das Geflecht chrer todbringenden Fahrten legt sich immer würgender um England herum, das so überwiegend von der Zufuhr über See lebt. Dazu kommt noch die ungeheure Einbuße, die unsere Gegner im pazifischen Raum durch das kriegsgewaltige Japan erlitten haben. Jenen damaligen Vorteil endlich, daß wir Frankreich wenigstens von seinem industriellen Norden und von Belgien abgeschnitten hielten, wiegt es doch weithin auf, daß uns heute fast das ganze nichtbolschewiftische Europa dabei hilft, den Krieg wahrhaft „total" zu fuhren. Dies leitet aber schon zur wirtschaftlichen Lage im Innern über. Da erst recht stellt sich der Abstand zwi chen damals und heute zu unseren Gunsten aus. Wie ist die deutsche Wirtschaft in den heuttaen Krieg eingetreten? Im überlegenen Geiste des Vieriahresplanes als eine von echter Politik einheitlich gelenkte Wirtschaft. Dadurch bot sie nicht nur dem so gefährlich plötzlichen liebergang m den Kriegszustand die Sttrne, sie blieb dauernd den riesigen Anforderungen des Krieges gewachsen und dabei auch wendig genug, um sich den rastlos wechselnden Kriegslagen immer wieder anzupassen. Im krassen Gegensatz dazu fehlten d a m a l s vorerst alle Voraussetzungen dafür. Ein „kapitalistische , also „im freien Spiel der Kräfte" sich selber überlassene Wirtschaft „taumelte" -damals förmlich m den Krieg. Denn wahrend die militärische Mobilmachung, im Geiste Moltkes geplant, exakt wie ein Artige: 'handi Hin ftm al :«hat J 801 wf)en« 5 2®trc wuchs für die gerade im Weltkrieg wichtiger rf2 «Berufe, wie '».B Aerzte, Wissenschaftler, 3n. jP'! qenieure, Techniker stellen, wird besonders WechM^ darauf gelegt, daß der Unterricht in möglich- ÜE» großem Umfange weiter erteilt werden kann l5eu Die Schüler werden daher klassenweise zu- sammen eingesetzt, und der Unterricht wir) JV*’ durch die bisherigen Lehrer w e i t e r g e s ü h r t 2) Die Betreuung erfolgt, solange sich die Luftwaffen- ^[ia, Helfer nicht unmittelbar im militärischen Dienit befinden, durch einen Betreuungslehrer, dem eii ^tej Wh dende Umordnungen im Geldwesen. Infolgedessen wuchtete sich der Ausbruch des Krieges als jener „Kriegsstoß" aus, der zunächst das ganze Wirtschaftsleben lähmte. Aktiv gebärdete sich bloß das Gezücht der Juden und Schieber. In diesen schrecklichen Wirrwarr, bei dem der i^nheirnlich anschwellende Kriegsbedarf steigend ungedeckt blieb, versuchten zunächst die „Mieasgesellschaften" Ordnung hineinzubrlngen; ein Versuch wirtschaftlicher Selbstverwaltung, um Rohstoffe kriegsmäßig zu „bewirtschaften", jedoch selber wieder von unheilvoll „kapitalistischem" Gepräge. Erst das großgedachte, aber längst zu spät sich auswirkende Hindenburg-Pro- aramm errang noch zu Ende des Krieges eine erstaunliche Leistungssteigerung. Inzwischen aber hatte nicht nur eine schiefe Finanzpolitik, auch eine unglückliche Lohnpolittk das deutsche Wirtschaftsleben -auszuhöhlen begonnen, so daß es unaufhaltsam dem Siechtum Der Inflation zutrieb; überhaupt vermorschten Wirtschaftskraft und Kampfstärke des Reiches von innen heraus, weil allem Heldentum der Front zum Hohn allmählich das Volk, von Volks fremden zerfetzt, in feiner Haltung versagte. Da recht eigentlich saß der Wurm. Soweit es auf das Vo 1 k se 1 ber ankam, war es ursprünglich zwar Mann für Mann mit einer hingebenden Begeisterung in den Krieg eingetreten; als ein Volk aber, dem echte politische Fichrung seit zwanzig Jahren versagt blieb. Politik lief damals hinaus auf ein Tauziehen zwischen den Parteien und den Cliquen und Jnteressentengruppen hinter diesen; ein Tauziehen um den Besitz der höchsten, letztentscheidenden Macht im Gemeinwesen. Die Regierung lavierte bloß dazwischen. So fehlte es zugleich an Stetigkeit und an Einheit der politischen Führung; nicht umsonst also wurde in jeglicher Hinsicht „schlechte" Politik getrieben. Die Figuren jenes Tauziehens, die „Politiker", waren nur vorübergehend vor der Woge der Begeisterung zuruck- gewichen. , , ,rz . Als die Haltung des Volkes von jenem Hochstand absank — eben weil ihr keine echte Politik eine Stütze bot — da wagten sich diese Karikaturen eines wahren Führertums wieder hervor und trieben immer weitere Schichten des Volkes aesinnungs- mäßig in die Irre. Statt daß der Krieg damals einer großen Idee folgte, stritt man dann in Parlament und Presse um feine „Ziele". Tückische Em- flüfterungen des Gegners fanden ein roiUia Gehör, Von da aus lähmten ttügerische Wunschbilder vom Frieden den Wehrwillen der Massen. Für alle diese Einimpfungen bereitete die steigende Not im Lande den Nährboden, lieber einem schier selbstmörderischen Zerfall des Volkes, bis in extremste Parteien, ging schließlich seine wehrhäfte Haltung völlig zu Bruch. Nicht also jenem bösen Sprüchlein gemäß „zu Tode gesiegt", sondern selber verraten hat sich damals das deutsche Volk. Kann'man blind dafür bleiben, wie radikal anders auch in dieser Hinsicht heute die Voraussetzungen eines glücklichen Ausganges tes Krieges beschaffen sind? Leuchtet doch diesem Krieg aller Kriege für unser Teil eine große Idee voraus. Es geht nicht bloß für unser Volk und alle europäischen Völker um Leben und Tod, zu retten gilt es menschenwürdiges Dasein und eine Kultur, als köstliche Frucht von Jahrtausenden. In diesem weltgeschichtlichen Kampfe ist aber just das deutsche Volk im unschätzbaren Besitz einer echten politischen Führung. Sie ist in langen Jahren herangerei'ft und kann soeben auf zehn Jahre der Erprobung auf praktischen Erfolg stolz zurückblicken. Damit ist der Haltung des Volkes selber noch em fester Halt geboten, und dieses fähig, selbst der schwersten Lagen des Krieges mutig Herr zu Auf der Sonnenhöhe seines Ruhmes sehen wir Wagner wieder in Venedig, und die aus Traum und Licht, aus starrer Pracht und heißem Leben wunderbar gewobene Atmosphäre, in der einst der Mann den zweiten Akt des Tristan geschaffen, sie umgibt auch den Greis in jenen weihevollen Stunden, da sein Gestirn im strahlenden Untergänge sich der Ewigkeit und Unsterblichkeit zuneigt. In einem viel herrlicheren Palaste als das erste Mal, dem berühmten Palazzo Dendramin, war Wagner eingezogen; wie ein Fürst erschien er, wie der mäch- bige Beherrscher eines unbekannten Reiches, dessen Größe die Venezianer wohl ahnten, wenn sie einander zuflüsterten: „Er soll mehr sein als ein König." Jene Einsamkeit, die Um vor 24 Jahren so qualvoll befallen, sie war ihm nun erwünschter Genuß zur Stärkung für neue Pläne und Entwürfe. Nur wenig Besuch kam in seinen Palast mit Ausnahme der kleinen Zahl der Intimen, die wie Liszt ihn zu neuer Schaffenskraft anregten. Schon vor sechs Uhr stand der Meister regelmäßig auf und schrieb einige Stunden; auf dem Schreibtisch stand gewöhnlich ein Glas Wein oder Kognak. An kühlen Tagen vertauschte er den Atlasschlafrock mit einem Pelzmantel, denn die italienischen Paläste heizen sich nicht leicht. Vormittags konnte man bann Wagner des öfteren mit seinem Sohn Siegfried in dem am Kanal liegenden ©arten spazierengehen sehen. Am Nachmittag ward bei gutem Wetter eine Gondelfahrt unternommen, wobei der Meister gewöhnlich selbst die Witterung prüfte und dabei mit eigentümlicher Geste die Hande emporhob und hin und her bewegte, wie um die Beschaffenheit der Luft zu ergründen. Man konnte den großen Komponisten des Vormittags in der Dreherfchen Bierhalle erblicken, wo er wohl trotz des Verbots feines Arztes ein Stück Schweizerkäse aß, ober beim Friseur, wo er sich das noch immer jugendlich sprossende Haar schneiden ließ. Die Musik auf dem Markusplatze schien ihm keinen schr angenehmen Eindruck zu hinterlassen, und als er einmal etwas aus dem „Lohengrin" hörte, hielt er sich die Ohren zu und eilte in einen Laden. In dem bunten Treiben der venezianischen Gassen war der berühmte „Tedesco“, der den Armen reichlich spendete und stets freundlich und gütig war, in feinem großen grauen Hut und dem braunen Ueberrock bald eine populäre Persön- Aus Richard Wagners letzten Tagen. Zu seinem Todestage am 13. Februar. ,Ln schlafloser Nacht trat ich einst auf den Balkon meines Fensters am großen Kanal in Venedig: wie ein tiefer Traum lag die märchenhafte Lagunenstadt im Schatten vor mir ausgedehnt. Aus dem lautlosesten Schweigen erhob sich Der mächtige rauhe Klageruf eines soeben auf seiner Barke erwachenden Gondoliers, mit welchem dieser in wiederholten Absätzen in die Nacht hineinrief, bis aus weitester Ferne der gleiche Ruf den nächtlichen Kanal entlang antwortete: ich erkannte die uralte schwermütige melodische Phrase, welcher seiner Zeit auch die bekannten Verse Tassos untergelegt worden, die aber an sich gewiß so alt ist, als Venedigs Kanäle mit ihrer Bevölkerung. Nach feierlichen Pausen belebte sich endlich der weithin tönende Djalog und schien sich im Einklang zu verschmelzen, bis aus der Nähe wie aus der Ferne sanft das Tönen wieder im neugewonnenen Schlummer erlosch. Was konnte mir das von der Sonne bestrahlte, bunt durchwimmelte Venedig des Tages von sich sagen, das jener tönende Nachttraum mir nicht unendlich tiefer um mittelbar zum Bewußtsein gebracht gehabt hätte?" Diese Stimmung, aus der tiefsten Versenkung in Tristan und Isoldes Sehnsuchtswelt geboren, hatte Wagne r/bei seinem ersten Aufenthalt in Venedig mit magischem Zauber umfangen. Damals war er im schweren Ringen mit den Widrigkeiten der Welt und den Dämonen seines Schaffens zu kurzer Rast in diese Stadt eingekehrt, während die schwermuttg lockende Melodie eines großen Liebesdramas in ihm erwuchs; den Armen, Abgehetzten hatte der ehr- , würdig altertümliche Prachtbau des Palazzo Giusti- niani wie ein kurz verfliegendes Märchenbild umfangen, bann waren wieder die schweren Geldsorgen, die ihm seit Jahren wie eine böse Meute nicht von den Fersen weichen wollten, über ihn hereingebrochen, auf Betreiben der sächsischen Regierung hatten ihn die venezianischen Behörden ausweisen wollen, und er war weiter gezogen auf seinem Leidensweg, der zu spätem Triumph und Sieg führen sollte. Die Vogelberingung macht es möglich, die 2* bensgeschichte manches Vogels iw ihrem ganzen lauf gut zu verfolgen, so daß wir eine bessere kenntnis des Vogellebens gewinnen. Das bewrft der Lebenslauf einer Lachmöwe, den der Leiter b« Vogelwarte Rossitten, Dr. E. Schütz, feftgefteöt h» und» der nach seinem Bericht in Der Frankfurts Wochenschrift „Die Umschau" kurz bargefteöt w«» Es handelt sich um eine Lachmöwe, die am 16.9^ 1934 im Möwenbruch Rossitten beringt und mH/ anderen Vögeln zusammen nach Tatenhausen w Kreise Halle in Westfalen gesandt wurde. W wurde sie am 28. August 1934 freigelaffen. An 2. September zog die Lachmöwe bereits von __ H ( tenhausen weg, sie wurde am 13. November 19 ■* am Neuerwall in Hamburg beobachtet, und zM Wochen später, am 27. Januar 1936 hielt sie sich der Oderbaumbrücke in Berlin-Ost, einem beocr- äugten Tagesstandplatz von Wintermöwen, ors Im folgenden Winter war die Möwe wieder $ Hamburg. Aach im Winter 1937/38 konnte sie bcfl| festgestellt werden. Am 15. Juni 1941 wurde durch einen Schuß getötet, in Steide bei Salzberx» an der Ems in Hannover, nur 75 Kilometer dem Auflassungsort Tatenhaufen entfernt, mOk funden. Die Möwe war durch ihre Verschickung ov> Iungvogel offenbar ganz von ihrer eigentWJj Heimat losgelöst und nahm ihren <5ommeraufetr halt im weiteren Umkreis ihres Auflaffungsottiö^ Man kann daraus schließen, daß NeuansiedlunM durch Verschickung von Iungvögeln durchaus aussichtslos sind» lichkeit. Abends war die Beletage des Palastes in glänzender Weise erleuchtet, denn Wagner liebte Licht und Helle. Inmitten dieses prächttgen, von reicher Geistesarbeit erfüllten Seins überfiel Wagner, der feit Jahren an Herzbeklemmungen und Magenbeschwerden litt, plötzlich der Tod. Wohl hatte er zu Weihnachten 1882, als er im Kreise der Seinen seine Jugendsinfonie dirigiert hatte, in trüber Ahnung ausgerufen: „Ich habe zum letzten Mal dirigiert', aber er hatte doch auch gehofft^ noch 90 Jahre alt zu werden. Am 13. Februar ergriff ihn plötzlich ein Anfall seines Herzleidens, und als seine Frau herbeieilte, sand sie ihn bereits tot auf dem Sofa aUsgestreckt, mit bent heruntergeglittenen Pelz nur noch halb bedeckt, die Füße auf einem Stuhl, die Züge furchtbar verzerrt. Ein schwüler, heißer Tag lastete auf Venedig, niederstürzender Regen fang dem Meister der Töne das düstere Sterbelied, unter Donner und Blitz entfloh feine Seele zu anberen Sphären ... ' 5000 Telegramme verkündeten die Schreckensnachricht durch die Lande, überall den tiefsten Schmerz hervorrufend. Noch im Laufe des 15. Februar trafen 236 Kondolenztelegramme ein; König Ludwig von Bayern schickte einen Abgesandten, der die Leiche auf deutschen Boden geleiten sollte. Am 16. Februar, einem strahlend lichten, sonnenerfüllten Tag, trugen acht der Getreuen den Sarg die Treppe des Palastes, hinab in die schwarze Gondel. Fernher erklang Glockengeläut, und so glitt der schweigende Zug hin durch den Kanal, wo in Hunderten von Gondeln die Venezianer ehrfürchtig zusahen, bis zum Bahnhof, wo die offiziellen Abgesandten der Stadt Venedig dem großen Toten die letzte Ehre erwiesen. In München, wo die Leiche am 17. Februar an- langte, war eine großartige Trauerfeier veranstaltet worden. Sämtliche Künstler- und Sängervereine batten sich auf dem Bahnhof oerfamirtelt. Münchens Maler bildeten, brennende Wachsfackeln tragend, auf dem Bahnsteig Spalier. Als der Zug einlief, erklang Beethovens Trauermarfch, die schwarz umflorten Fahnen und die lodernden Fackeln senkten sich, und der ganz mit Kränzen und Blumen geschmückte Leichenwagen wurde mit neuen Spenden der Pietät und Verehrung überhäuft. Die weitere Fahrt des Leichenzuges gestaltet« sich ä* amerikanische General Stillwell und der Kriegs« Minister und Generalstabschef der Tschungking-M« gierung. Es werden noch Besprechungen zwischen General W ave 11 und General Mac Arthur stattsinden. Englands Gorge um den Luftverkehr. In Erigland bestehen die lebhaftesten Sorgen über die künftige Gestaltung des Luftverkehrs. Die Bs« ürchtungen gehen dahin, daß die A m e r i f a n e f» ne noch Zioilflugzeuge bauen, sich die DordarL ichern und die Engländer künftig schlecht abschne' len werden. Beflügelt werden diese düsteren Ei- danken dadurch, daß der Luftverkehr mit Afrika, mit dem Vorderen Orient und Indien in USA.-HäM übergegangen ist, ganz zu schweigen von den beide« Amerikas selbst. ~ . J Die Wichtigkeit des Luftverkehrs für die ZukuM braucht nicht unterstrichen zu werden. Für (Englari aber kommen noch weitere Gründe zu dieser!eo‘| haften Besorgnis hinzu. Die englische Machtstettunz beruhte nicht zuletzt auf der Schiffahrt. Die Del' yeOth 54\ W. | Als der Reichsmarschall den Korpsführer des in U. und bestehen ihn siegreich. r. (Nachdruck verboten.) Fortsetzung. er,». In Ankara besuchten Ministerpräsident Sarad- hoglu und Außenminister Menemandschoglu die rutsche Ausstellung. Sie wurden im Ausstellungs- ebäude vom deutschen Botschafter begrüßt und !vgen sich in das Sonderbuch der Ausstellung ein. Diener Justus, der gleich erscheinen ... Da ist er ja schon!" „Außerdem fehlt noch Herr Lertzeck —" ergänzte Frank, der inzwischen mit Ottos Verband fertig üdiran) eingetroffen, um die Ausladearbeiten n Häfen des Persischen Golfs zu überwachen. ttyl inM y erehrek^ :inWl ahnho! 1 BeM er Ni T5 3'C* \otrt die o« ’ AUF MÖNCKEBER6 ilt te öfii •tffen ben. anbnx nzahl bah ab|o eimilt NSG. Noch immer fehlt bei einigen Kraftfahrern und Kraftfahrzeughaltern die richtige Einstellung zu den Transportkontrollen des NSKK. Sie Uebersicht über die Ergebnisse der Kontrollen des Jahres 1942 im Bereich der Motorgruppe Hessen veranlaßt daher, auf diese kriegswichtige Einrichtung näher einzugehen. rifaml W t abm [teren H 2lirifo: ben br-41 >ie 3^' ir dieser , Die v >Uh! I twapu I . Diü j r dch- "« ti letieij ■ eh er^ gebt, n bei, 8111 ®e®: pN rAl°p noglit« anbir? iegeü vechz lg gek ffiia ner Der USA.-Senator Millard T y d i n g s erklärte, erwarte, daß die Vereinigten Staaten das volle nd endgültige Eigentumsrecht an den lotten- und Flugstützpunkten verlangen würden, die nen von Großbritannien im Tausch gegen eine eihe von Zerstörern ursprünglich auf 99 ahre überlassen worden sind. Dies sei dapn l» Teilzahlung für die Leih- und Pachlliefe- gen an Großbritannien anzusehen. * Eine sowjetische Militärmission, bestehend aus nem Dutzend sowjetrussischer Offiziere, ist in Basra Das spanische Kabinett hat 7476 politische Ge- uigene auf freien Fuß gesetzt. An ihre Haftent- issung ist die Bedingung geknüpft, daß sie sich der politischen Betätigung gegen die Franco-Re- ierung enthalten. Hauptversammlung des DHL Gießen. Bei starker Beteiligung fand im Hotel. Hopfeld die Jahreshauptversammlung des VHC. Gießen statt. Vereinsführer Hardt gedachte zunächst der Verstorbenen und Gefallenen, vor allem auch der Helden von Stalingrad. Nach dem Bericht des Wandermeisters Plank wurden die Wanderungen im Jahre 1942 planmäßig durchgeführt. Sie sichre ten, zur Entlastung der Bahn, meist in die nähere Umgebung Gießens. Zehn Wanderer wurden als eifrige Wanderer ausgezeichnet, darunter Kamerad Chr. (Ke o r g mit 427 Wanderungen. Der Wanderplan für das erste Halbjahr 1943 ist unter Berück- , sichtigung der Kriegsverhältnisse aufgestellt worden. Die Wegebezeichnungen wurden, soweit erforderlich, ausgebessert, einige Wegebezeichnungstafeln er- neuekt. Dereinsführer Hardt gedachte in seinem Jahresbericht der einberufenen Wanderkameraden, mit denen der Verein in brieflicher Verbindung steht, und der Alterskameraden Rumpf, Hermann, Völ° zing, Ritter und Stroh. Der Verein hat sich an der Reichsstraßensammlung der Sportvereine.für das Kriegs-WHW. beteiligt und auf Anregung des Landesfremdenverkehrsverbands Wandervorschläge an die Gießener Zeitungen eingesandt. Am 3.4.1943 besteht der Verein 35 Jahre, er unterhält seit 20 Jahren die Wegebezeichnung in der Umgebung von Gießen. In der April-Monatsversammlung wird dieser Ereignisse besonders gedacht werden. Mit dem Dank für treue Mitarbeit und Unterstützung, dem Gedenken an unsere Soldaten, die in- unübertrefflicher Tapferkeit und unermüdlicher Einsatzbereitschaft die Heimat verteidigen, mit dem Ge- ^löbnis des ganzen Einsatzes für den Sieg sowie mit NSKK. zum Beauftragten für den motorisierten Transport der Kriegswirtschaft ernannte, lag dieser Maßnahme die Tatsache zuarunde, daß sich infolge des Krieges der Nutzkraftfahrzeugbestand wesentlich verringert hatte, und daß daher die in der Heimat verbliebenen Lastkraftwagen nur noch für vordringliche Aufgaben zur Verfügung stehen durften. Es waren also die Notwendigkeiten der Kriegswirtschaft, die eine Zusammenfassung und straffe Lenkung der gesamten Straßenverkehrsmittel zum Zwecke chrer wirtschaftlichen und zweckmäßigen Ausnutzung erforderten. Während die Sicherstellung dieser Aufgabe den Reichs- und Ländermittelbehörden obliegt, ist die verwaltungsmäßige Durchführung den unteren Verwaltungsbehörden mit dem sog. Fahrbereitschaftsleiter übertragen. Daneben tritt als dritter Faktor das NSKK., das durch feinen Transportkontroll- bienft den Nutzkraftfahrzeugverkehr auf der Grundlage der bestehenden Gesetze und Verordnungen überwacht. Das Korps verrichtet diesen Dienst nicht als Polizei. Die NSKK.-Führer und -Männer sind im Transporttontrolldienst Kamerad, Helfer Erzieher und Berater — nicht Richter! Im Gebiet der Motoraruvpe Hessen haben im vergangenen Jahre 1848 NSKK.-Männer 5544 Stunden ihrer Freizeit ehrenamtlich für den Transporttontrolldienst zur Verfügung gestellt. 10 202 Lastkraftwagen im Nahverkehr und 623 im Fenrver- kehr wurden konttolliert. Damit ist selbstverständlich nur ein kleiner Teil der täglich verkehrenden Nutzfahrzeuge erfaßt worden, da ja die Kontrollen nur stundenweise und zu verschiedenen Tag- und Nachtzeiten stattfinden. Leider ist festzustellen, daß die Pflege der Fahrzeuge außerordentlich zu wünschen übrig läßt. Demzufolge ist der allgemeine Zustand der Lastkraftwagen denkbar schlecht. Die Fahrer versuchen, diesen Umstand mit mangelnder Zeit ober fehlender Arbeitskraft zu entschuldigen. Das geht bei der „Von wem sprechen Sie eigentlich, Herr Kommissar?" fragte Frank in äußerster Beunruhigung. Raucheisen machte eine abwehrende Handbewegung und fuhr unbeirrt fort: „Max fälscht also einen Wechsel über einen hohen Bettag, indem er außer mit seinem eigenen Nämen auch mit dem Namen feines Onkels unterschreibt ... Von diesem Geld bezahlt Max die dringendsten Schulden, und ben Rest bringt er in kurzer Zeit durch. Aber ber Termin, an bem der Wechsel fällig wird, rückt langsam näher ... Max weiß, daß er ins Zuchthaus wandern muß, wenn er die Summe nicht rechtzeitig beschaffen kann, und in seiner Verzweiflung flam« wert er sich an eine letzte Möglichkeit. Bei einem Aufenthalt auf schloß Mönckeberg hat er nämlich irgendwo in der Bibliothek eine alte Familienchronik entdeckt, und in dieser Chronik versteckt findet er das Dokument eines gewissen Jürgen non Mönckeberg, der achtzehnhundertdreizehn a($ Offizier der Lützowschen Jäger gefallen fft —" Fortsetzung folgt) Gesicht im Hintergrund am Kamin lehnte — blickte Raucheisen die Anwesenden der Reihe nach an: "So — nun wären wir ja alle beisammen ... und da möchte ich Ihnen zunächst eine kleine Geschichte erzählen: Die Hauptrolle in meiner Geschichte spielt ein junger Mann, den wir vorläufig Max nennen wollen. Dieser Max hat einen sehr begüterten Onkel, ber feinem Neffen schon seit Jahren regelmäßig einen monatlichen Zuschuß überweist, damit Max studieren kann. Aber anstatt zu studieren, führt Max heimlich ein liederliches Bummelleben. Er verwettet hohe Bettäge, ist ein leidenschaftlicher Spieler und unterhält teure Liebschaften ... Natürlich kommt Max mit dem Zuschuß seines Onkels nicht aus; darum macht er Schulden über Schulden, und als er schließlich nicht mehr ein noch aus weiß, geht er noch einen Schritt weiter und wird — zum Wechselfälscher!" Herr Kommissar; deshalb können Sie wohl auf seine Gegenwart verzichten, nicht wahr?" Raucheisen schüttelte den Kopf: „Leider nicht, Herr Duberstädt ... Bitte, holen Sie ihn! Es wäre ja möglich, baß er als Zeuge von Wichtigkeit ist ... er kann sich ja hier in einen bequemen Sessel setzen —" Während Frank und Brandstetter hinausgingen, um Lertzeck zu holen und ihm behilflich zu fein, wandte Raucheisen sich an Sigrid und Jutta, die Arm in Arm schweigend im Hintergrund standen: „Wenn Sie sich entfernen wollen, meine Damen, ich habe nichts Dagegen — im Gegenteil ..." Jutta trat einen Schritt vor und sah Raucheisen mit ihren dunklen Glutaugen an. „Bitte, Herr Kommissar, lassen Sie uns hier!" bettelte sie mit trockenen Sippen,unb heißen Wangen. „Wenn Sie gestatten. Herr Kommissar, möchte ich auch lieber hierbleiben!" fügte Sigrid schnell hinzu, indem sie Axel einen zärtlichen Blick zuwarf. .Was auch kommen mag, Axel, ich halte zu dir und glaube an dich', sagte dieser Blick. „Na, wie Sie wollen —" meinte Raucheisen zö- genb und irgendwie beunruhigt. Er gab ben beiden jungen Mädchen einen Wink, im Hintergrund Platz zu nehmen; bann beugte er sich zu Otto hinab und flüsterte ihm etwas zu .... Otto sagte nur ein einziges Wort: „Donnerwetter!" 17. Kapitel. Auf Franks und Brandstetters Schultern gestützt, kam Lertzeck schwerfällig in die Halle gehumpelt, wo er sich mit schmerzverzogenem Gesicht in einen Sessel setzte, ben Justus ihm zurechttückte. Da er gerade aus dem Bett kam, war er nur mit einem Aus der Stadt Gießen. Aus alt wird neu! Der totale Krieg ist nicht nur eine Frage des personellen Einsatzes ber Heimat, sonbern verbindet mit sich auch weitestgehende Begrenzung des Einsatzes aller Industriezweige, die für ben notwendigen Bedarf ber Lebenshaltung der Heimat arbeiten. \ Unter diesen nimmt die Bekleibungsversorgung eine sehr wichtige Stellung ein, auch hier muß so weit wie möglich die Neuproduktion begrenzt werben. Dafür ist die kriegswirtschaftliche Vordringlich- kett für Schuhe, Oberkleidung und Wäsche durch verschiedene Maßnahmen in der letzten Zeit besonders unterstrichen worden. In der Wäscheindusttie wurde z. B. eine größere Anzahl von Betrieben zu „Reparaturbetrieben" erklärt, die unter Ausschluß jeglicher Neuanfertigung auf Grund besonderer Zulassungsbescheinigungen nur noch Reparaturen von Herrenoborhemden und Sporthemden vorzunehmen haben. Aus diese Weise wird es möglich, den außerordentlich starken Bedarf nach dieser Richtung der Befriedigung näherzubringen, und zwar zumeist ohne Punkteoerbrauch und vor allem auch ohne zusätzliche Belastung ber Kriegswirtschaft, so daß sich auf diese Weise ein erheblicher kriegswirtschaftlicher Nutzen ergibt. Wegen der Schwierigkeiten ber Neuversorgung mit Wäsche ließ sich namentlich ber zivile Reparaturbedarf auf diesem Gebiete nicht länger aufschieben. In allen Städten Deutschlands ist daher eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften zum Einsammeln' der reparaturbedürftigen Stucke bestimmt worden, wobei die industrielle Ausführung der Reparaturen die Gewähr für einen erheblich größeren Anfall an Reparaturleistungen bedingt. Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang zum Beispiel auch die Reparaturarbeiten an Schuhwerk, die vor allem während der Periode des winterlichen Schmutzes und bei Kältewetter vordringlich sind, denn bei ber Vernachlässigung der Reparaturen ergeben sich gesundheitliche und mate- rialmäßige Schäden, die man nicht zulassen kann. Es muß hierbei berücksichtigt werben, daß gegenwärtig etwa 25 v. H. weniger Bettiebe als in Friedenszeiten vorhanden sind. Man hat natürlich Kriegsgefangene und Angelernte als zusätzliche Kräfte eingesetzt, doch,ist ihre Arbeitsleistung naturgemäß geringer. Ferner muß einkalkuliert werden, daß bet älterem Schuhwerk und namentlich auch bei älteren Schäden die Reparaturkosten und Reparaturzeiten größer werden, auch ist der Umgang mit den neuen Werfftoffen und ben neuen Verarbeitungsmaschinen für diese Stoffe nicht allgemein als bekannt vorauszusetzen, so daß sich auch dadurch noch Belastungen namentlich in Richtung ber Arbeitsdauer ergeben. Durch die Einführung von Bring- und Abholetagen, durch Bevorzugung von Arbeitsschuhen und die Einrichtung von reinen Reparaturbetrieben zur Unterstützung besonders überlaufener Schuhmachereien ist auch auf diesem Sektor eine erhebliche Erleichterung gegenüber dem bestehenden großen Arbeitsausfall erreicht worden. Lediglich im Schneiderhandwerk ergeben sich bet den Reparaturen von Oberkleidung, wie z. B. Anzügen, trotz grundsätzlicher Anweisung zur Bevorzugung ber Reparaturen gegenüber Neuanfertigungen noch manche Schwierigkeiten, da die Kleiderfabriken als Haupterzeuger von Fertigkleidung für Reparaturen weniger geeignet sind. So kommt es, daß das eigentliche Schneiderhandwerk in erster Linie die Reparaturen selbskgefertigter Kleidung übernehmen muß, an der es \a auch seiner handwerklichen Aufgabe entsprechend in erheblichem Maße interessiert ist, gleichzeitig sind nun auch die Neuanfertigungen von Kleidungsstücken zu übernehmen. Hier sind zur Zeit noch erhebliche lieber- lastungen vorhanden, die sich bei dem Personalmangel nicht von heute auf morgen ausgleichen lassen. Es ist hier in erster Linie den Jnnungs- meiftern überlassen, eine geeignete Abwägung zwischen Reparaturarbeiten und Neuanfertigungen zu erreichen. Neuerdings versucht man sich so zu helfen, daß zwei Drittel des Arbeitsumfanges fedes Betriebes für Aenderungen und Reparaturen vor- bchalten bleiben müssen. Ferner hat man eine Nor- mung der üblichen Reparaturarbeiten und auf Grund dieser Normungen Qualitätspreise für qualifizierte Aenderungen, wie z. B. das Wenden von Anzügen, eingeführt. Jedenfalls ist man auf dem Wege, auch hier dem vordringlichen Bedarf auf die Dauer gerecht zu werden. In jedem Falle wirb die Reparatur eines Anzuges ber Neuanfertigung vorgezogen werden müssen. Neuanfertigungen sind nur in den nachweislichen Fällen durchzuführen, wo der Träger des Anzugs keine Möglichkeit mehr besitzt, durch Reparaturen älter Kleidungsstücke seinen Bedarf zu decken. Es ist natürlich selbstverständlich, daß sich die Verbraucherschaft den gegebenen Schwierigkeiten, die auf den genannten Sektoren bestehen, anpaßt. Auch nach dieser Richtung sind persönliche Bevorzugungen und Wünsche für die Zukunft unmöglich. Kunst und Wissenschaft. Neuerwerbungen des Rönkgen-Musenms. Der 20. Todestag Röntgens gibt Veranlassung, af das Röntgen-Museum in seiner westfälischen Ge- ntsstadt Lennep hinzuweisen, das auch in der chten Zeit wieder wertvolle Erwerbungen vorneh- en konnte. Lennep ehrte seinen großen Sohn durch e Verleihung des Ehrenbürgerrechts, durch Aufstel- mg eines Denkmals — des wundervollen „Genius »5 Lichts" von Arno Breker — und durch die Ein- Achtung eines Museums, das zahlreiche Erinne- lngsg'egenstände und bedeutende Sammlungen herbergt. Schaukästen bergen Porträts, Briefe und Lchriften, Darstellungen seiner Wirkungsstätten, Ap- iraturen, Witzblattkarikaturen und die ersten Rönt- iraufnahmen des Jahres 1896. Man sieht Rönt- ns Ahnentafel und Familiengeschichte, Lichtbilder iiner Beisetzung und seiner Grabstätte in Gießen, Darstellungen der Fortentwicklung des Apparate- lues, des Strahlenschutzes, der Wirkungsweise der kttahlen und ihrer Anwendung auf den verschie- Imften Gebieten der Wissenschaft. Interessant sind hd) die Darstellungen der mannigfaltigen Anw en- mgsmöglichkeiten Der Röntgenstrahlen; so bei der Materialprüfung in der Industrie, bei ber Unter« !chuug der chemischen Natur ber Körper, bei der feftimmugg von Fossilien, wie auch bei der Prä- ng von Gemälden durch die Feststellung von lsvermalungen, der Maltechnik und der Pinselfüh« hng der Meister. Ernst fireibolf 80 Jahre alt. In diesen Tagen feiert der Maler und Illustrator lÜrnft Kreidolf seinen 80. Geburtstag. Kreidolf, ein < «ibürtiger Schweizer bäuerlicher Herkunft, kam über |Di8 handwerkliche Lithographie zur Kunst. Er stu- Ibierte in München und fand bald die ihm eigene Ifiorm als Märchenmaler und Bilderbuchzeichner, her hat er Besonderes geleistet, etwas, was ab« Isktts von dem Herkömmlichen steht. Ueber das k ärchen- und Bilderbuch entdeckte Kreidolf dann . !>!» Natur, Blumen, Vögel, Schmetterlinge, Bäume linb Sträucher. Er wurde immer innerlicher, alles ^Schmackhafte" fiel ab; so ist Ernst Kreidolf schließ- lieg ber Meister seiner eigenen Form geworden. geschütze immer dichter an die Bolschewisten heran und drängen sie auf engsten Raum zusammen. Die sowjetische Kampfgruppe wird gestellt und ausgerieben. Die deuffche Luftwaffe unterstützt das harte Ringen unserer Grenadiere durch unermüdlichen Einsatz. Wir starten von einem Feldflugplatz. Ueber die endlosen schneebedeckten Weiten geht ber Flug. Jetzt sausen die Bomben hinunter und schlagen in Truppenansammlungen und Nachschubkolonnen des Feindes. Beim Rückflug sind Sowjetjäger heran« gekommen. Unsere Jäger nehmen ben Kampf aüf Schlafanzug bekleidet, über den er einen Haus- mantel gezogen hatte. Nachdem alle Platz genommen hatten — außer Justus, der aEuvartend rmd mit undurchdringlichenr großen BebeutunL jedes einzelnen Kraftfahrzeuges für unsere Kriegswirtschaft nicht an. Jeder Kraftfahrer weiß, daß schlecht gepflegte Fahrzeuge viel schneller einen Rückgang ihrer Leistungs- und Em^ satzfähigkeit erleiden als solche mit entsprechend guter Pflege. Berücksichtigen wir überdies, daß heute größere Reparaturen ost Wochen in Anspruch nehmen können, so ergibt sich daraus die nationale Pflicht für jeden Fahrzeughaller, sein Fahrzeug nicht zu vernachlässigen, sondern es — im Kriege erst recht — zur Erhaltung seiner Einsatzfähigkeii: gründlich zu pflegen. In diesem Zusammenhang muß besonders auf den manaelhästen Züstand der Beleuchtungsanlagen hingewiesen werden. 492mal wurden Beleuchtungs- fehler festgestellt! Diese Tatsache spricht von einer Nachlässigkeit der Kraftfahrer, die bei der notwendigen Verdunkelung unserer Straßen als geradezu verantwortungslos bezeichnet werben muß. Wer auf diese grobfahrlässige Weise Material oder Menschen gefährdet, lädt während des Krieges erhöhte Schuld auf sich. Die Auswertung der Dielbungen legt noch eine schwerwiegende Erkenntnis nahe. 206 Wagen wurden ohne jede Belastung auf einer Leerfahrt und 64 als nicht ausreichend ausgelastet angetroffen. Durch diese Leerfahrten sind, ganz vorsichttg berechnet, rund 1000 Tonnen Laderaum verlorengegangen. Fracht, die mit dem nach seinem Stand-- ort leer zurückfahrenden Kraftwagen hätte befördert werden können, bedurfte also nun des Einsatzes eines zweiten Transportmittels. Das bedeutet doppelten Verlust an Betriebsstoff, Reifen, Del und Material, der heute unter alten Umständen ner* mieden werden muß. Wer um des eigenen Vorteiles willen, vielleicht um Zeit zu sparen, gegen die kriegswichtigen Bestimmungen verstößt, handelt in höchstem Maße unverantwortlich. Auch hier gilt meyr denn je der alte nationalsozialistische Grundsatz: Gemeinnutz geht vor wirtschafllichen Eigennutz. Mögen sich die Kraftfahrer bei den Kontrollen immer wieder klar machen, daß es sich damit um eine unerläßliche Maßnahme im Interesse ber Reichsverteidigung hanbelt. Jeder Kraftfahrer und Fahrzeughalter wirb sich immer richtig verhalten, wenn er sich bewußt bleibt, daß sein Nutzfahrzeug wertvollstes Allgemeingut barstellt, bas unbebingt dem Heimatkrastfahrpark erhalten werben muß. sie stellen Vergehen gegen die Disziplin bar und bil- ben eine kriegswirtschaftliche Sabotage, für die Der- braucher und Handwerker gleichermaßen verant- worllich sind und zur Rechenschaft gezogen werden können. Bilder aus der neuen Wochenschau. Die neue Wochenschau zeigt Bilder gewaltiger Rüstungsbauten, Die in allen deutschen Gauen errichtet ' wurden. Mächtige Werkhallen, Pressen, Drehbänke und Maschinen stehen bereit zur (Erfüllung der gewaltigen Aufgaben,.die der Führer dem deutschen Rüstungsarbeiter stellte. Dr. Goebbels spricht in einem Berliner Rüstungswerk. Dann sehen wir Großadmiral D ö n i tz, ber vom Führer zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ernannt wurde, beim Verlassen seines bisherigen Dienstsitzes in Frankreich. Die anschließenden Aufnahmen zeigen, wie der Führer die Großadmirale D ö n i tz und R a e b e r in seinem Hauptquartier empfängt. Don der Front ht Tunesien: deutsch-italienische Geleitzüge laufen die ^tunesischen Häfen an. Amerikanische Bomber versuchen unter dem Schutz britischer Jäger Hafenanlagen anzugreifen. Das Feuer unserer Flakartillerie schlägt ihnen entgegen. Unsere Jäger sind gestartet. Wir sehen eine femb« licke Maschine brennend abstürzen. Die Kamera verfolgt die Konbensstteifen bis in größte Höhen. Es folgen Bilder von ber Ostfront. Seit Monaten nun schon wehren hier unsere Soldaten in härtesten Kämpfen die bolschewistischen Massenangriffe ab. Feindliche Stoßtrupps werden von unserer Flakartillerie unter Feuer genommen. Die Leuchtspurgeschosse erhellen das Gelände. Im Schein von Leuchtkugeln ist dicht vor unseren Drahthindernissen ein feindlicher Panzer erkannt. In wenigen Augenblicken ist sein Schicksal entschieden. Ein Volltreffer reißt ihn auseinander. An der Front südlich des Ladoga-Sees haben die Sowjets zahllose Bataillone und ganze Panzerdivisionen in die Schlacht geworfen. Unsere Grenadiere haben auch hier in heldenmütigem Einsatz diese Massen immer wieder zurückgeworfen. Später sehen wir, wie Panzerwrack neben Panzerwrack zerschossen vor unseren Gräben liegt. Sturmgeschütze und Grendiere packen die bolschewistischen Kolonnen in der Flanke und riegeln eine Einbruchstelle ab. In Gruppen kämpfen sich unsere Sturmgeben", fuhr Raucheisen fort „Als Sie mich vorgestern anriefen, Herr Holm, und meine Zustimmung zu Ihrem Plan, nach Mönckeberg zu fahren und dem Schloßgespenst auf den Leib zu rücken, einhotten, suchtx ich noch am gleichen Abend Herrn Güstrow in seinem Hotel auf und teilte ihm unter strengster Verschwiegenheit mit, daß ich bereits einen meiner Beamten nach Mönckeberg geschickt habe, wo er bis auf weiteres die Rolle des .Bibliothekars Brand^ spielen würde —" „Jawohl!" grunzte Güstrow. Raucheisen hatte mechanisch seine Meerschaumpfeife aus der Tasche geholt und wollte sie stopfen; aber als er zufällig sah, daß Sigrid mit einer komischen Gebärde die Nase rümpfte, steckte er die Pfeife mit einem um Entschuldigung bittenden Lächeln wieder fort und nahm die Zigarre, die Güstrow ihm anbot. Axel trat auf Brandstetter zu und reichte ihm die Hand: „Herr Brandstetter, ich konnte natürlich nicht wissen, daß Sie hier ... Entschuldigen Sie, wenn ich Sie zu Unrecht verdächtigt habe! — Aber vielleicht können Sie mir endlich erklären, wer hier denn nun eigentlich das Gespenst spielt und was das Ganz- für einen Sinn hat?" „Das werden Sie gleich erfahren!" rief Raucheisen. „Nur einen Augenblick Geduld! — Sind Ihre übrigen Gäste in der Bibliothek, Herr Gultrow?" Und als der Hausherr nickte, sah Naucheisen sich suchend um: „Wer fehlt denn sonst noch, Herr Güstrow? Sind hier fetzt alle männlichen Bewohner, die sich zur Zeit im Schloß aufhatten, versammelt?" Güstrow drückte auf eine Klingel: „Ja, außer dem Gärtner Alex, der gestern zu seiner kranken Mutter nach Potsdam gefahren ist, fehlt nur noch mein iwt ich, »I gonl1* . ft8 stankenhäuser und Institute, die während der feind- chen Luftangriffe auf Genua, Turin, Neapel, Mai- bnb und Palermo besonders gelitten haben. ' -Kurz ist der Schmerz und ewig die Freude! logte Otto fast heiter. „Nun bin ich wieder auf bem pimm!" Während Frank ihm einen Verband an« kfte, erzählte er, mit einigen Unterbrechungen, fern ibenteuer. ',Als der Kerl mich vom Turm stieß", säsioß er ’enen Bericht, „hatte ich insofern Glück, daß ich den flachen Dachvorsprung fiel, wo ich sofort uvacken und mich festhalten konnte ... Etwas 'cher — auf dem steilen Schrägdach — wäre Das Mürlid) unmöglich gewesen, und dann — na ja! ll'er trotzdem war's gut, daß Herr Brand gleich hcauf auf dem Dach heruntergerutscht kam und ^ch feschiett, denn ich war am Ende meiner Kraft! . ,Trotzdem —!" sagte Axel mit grimmigem Kopf- Rütteln. „Herr Kommissar —* wandte er sich _an 'iucheisen — „ich halte es für meine Df hast. Sie Worauf aufmerksam zu machen, daß mir Herr Brand 71 höchsten Maße verdächtig erscheint! Er hat .Reden Sie keinen Unsinn, Herr Holm! unterbrich Raucheisen lachend, indem er Brand die Hand ttif die Schulter legte. „Gestatten Sie mir zunächst, ■*ren kleinen Irrtum richtigzustellen: dieser tapfere Jigc Mann heißt in Wirklichkeit nicht Brand, fon= /ent Brandstetter, und er ist nicht Bibliothekar — ^'bern Kriminalafsistent!"'. .Darum kamen Sie mir auch gleich so bekannt murmelte Otto. „Sie waren damals zu- Mmen mit dem Herrn Kommissar in Kladow — v . « • . , -- - - - -o Lch will Ihnen noch einige weitere Erklärungen Igeworden war. M>er et hat -men kranken Sich, ifHportoeretn, fo hat er die Meisterschaft in mchrtägige Kurse sollen besonder- die Jung-Schied-. nen Besch gebracht, Im anderen Falle wird der richter ausgebildet werden. kreis Bübingen. wa 250000 Kmder turnen. Deutsches liefern. handballkreisklasfe. Unentsch. Verl. Tore Pkte. Tore Pkte. Gew. 0942 njiiiiiw miiilll llliiiiii IGLORIr 0930 8 Bis Sonntag einschließlich 14 14 6 3 3 Mtv. Gießen Luftwaffe II Holzheim Grüninqen Lang-Göns 8 4 3 3 1 0 0 1 1 0 0 4 4 4 7 1 1 5 6 6 70:48 67:50 44:72 37:44 31:35 52:25 27:45 67:51 49:29 18:63 16 8 7 7 2 0 0 0 1 1 KleineAnz einen INI (Siegeltet Anzeiger werden von loulenben beachte! und geleie». Gew. 7 7 3 1 1 Ein Wien-Film mit Hana Holt - Winnie Markus Irene von Meyendorff Paul Hörbiger* Renfe Deltgen Splelle hing; Karl Hartl Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.80 Uhr Jugend ab 14 Jahre zugelassen _........... Mtv. Gießen 1 Holzheim Grüninaen Lang-Göns Mtv. Gießen 2 Bilanzsidi. Kaufmann mehrjährige Tätigkeit im Sparkassen- und Genossenschaftswesen, sucht leitende, verantwortliche Position. Freigabe gesichert. Schriftl. Angebote unt. 0911 an den Gieß. Anz. erbet. feinen Besch gebracht. ----- VfB.-R. Gießen seine Anwartschaft auf die Tabellenspitze erneut geltend machen. Dem Luftwaffen- sportoerein müßte es möglich sein, endlich einmal in Friedberg zu gewinnen. forttin. zur Reichsbahn! Die Kinder-Turnstunden des NS.-Reichsbundes für Leibesübungen, deren volkspolitische Bedeutung Kaufm.Angestellter gelernt Lebensm.- Großhandel, zuletzt 3 Jahre Großindustrie, mit la Zeugnissen, gut durchgebildet und an flott. Arbeiten gewöhnt, sucht Danerstellang per 1. April 1943. Schriftliche Angebote unt. 0932 an den Gieß. Anzeiger erbeten. dem Gruß an den Führer und unsere Soldyten wurde die Hauptversammlung geschlossen. Verdunkelungszeit: 12. Februar von 18.27 bis 7.14 Uhr. Danksagung. KwÄl Für die so überaus zahlreichen Beweise 1=^ aufrichtiger Teilnahme an unserem großen Schmerz durch den Heldentod unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers Franz Klug, Gefreiter in einem Grenad.-Regiment, danken wir herzlich. Emil Klug und Frau Margarete, geb. Fuchs, nebst Angehörigen. Gießen, Am Riegelpfad 60. / I Kriegswichtiger und kyl lebendiger Einsatz« Zugschaffnerinnen Aufsichtsbeamte Fahrkartenverkäuferinnen Kräfte für Fernmeldedienst Wagenreinigungspersonal Bürokräfte BerGdtslditigung Deiner Fähigkeiten und Vorbildung beim Einsatz! Deine Meldung nimmt Jede Stelle der Deutschen Reichsbahn entgegen. Wenn das Arbeitsamt Dich ruft, melde Dich bei der Reichsbahn. Alle Kräfte für die Volksgemeinschaft! Statt Karten! Für.die zu unserer Vermählung in so reichem Maße überbrachten Glück- u. Segenswünsche, sowie für die schönen Bumen und Aufmerksamkeiten sagen wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichen Dank Obergefreiter August Schneider und Frau Marie, geb. Bäumler Staufenberg, im Februar 1943 tt Karten. Für die vielen Beweise herzet Teilnahme bei dem Heimgange unseres en, unvergeßlichen Entschlafenen sagen herzlichen Dank. Besonderen Dank sagen der Gemeindeschwester für ihre Hilfe und ■rn Pfarrer Becker für die trostreichen rte bei der Trauer feier. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Ganß Wwe;, geb. Rinn. ßen (KL Mühlgasse 10), den 9. Febr. 1943. 0924 Handl an im Dann 116. — Attv. Gießen Vannmelster. Zum zweitenmal gelang den Gießenern die Erringung des Bannmeistertitels. Holzheim sah seine Anstrengungen in der zweiten Runde belohnt. Grü- ningen, der ernsthafte Gegner der Gießener, vergab sein engeres Eingreifen um die Vergebung des erstell Platzes. Durch zahlreiche Abgänge konnte Lang- Göns diesmal nicht die sonstige Rolle spielen. Die 2. Mannschaft des Mtv. konnte ihren Gegnern nie und für einen schönen Lebensabend auch herzlichen Wünsche. Zehn Monate Gefängnis für einen Faulenzer. Zeitungsträgerin gesucht Verlas des Mener Unzeiten CAFE NIZZA ab Samstag, den 13.Februar wieder geöffnetI 50?D II IIP iiniiiiiniuiiiiiniiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiimiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiilill j Verschiedenes! Freitag, S.Febr., letzter Zug, von Frankfurt ruGie- ßen (22.24 Uhr) Pelz (2 Edelmarder) liegen gelassen. Wiederbr. hohe Belohnung. 0053 Maria Buscher, bei Langels, Groß-Karden, Burghof, Tel. Nr. 59. Mit dem 6:5-Siege der II. Mannschaft der Gießener Luftwaffe über Grüningen am vorigen Sonntag sind die Spiele der Kreisklasse abgeschlossen. Wie nicht anders erwartet, konnten die Soldaten zu ihrem Lokalrivalen Mtv. Gießen aufschließen. Ein späteres Entscheidungsspiel zwischen diesen beiden Mannschaften wird den Sieger dieser Klasse ermitteln. Die Tabelle: ** NS. -Frauenschaft DIE ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DEUTSCHEN PRIVATEN BANKEN sollen zwecks Papierersparung nicht mehr zur Aushändigung an die Kunden gedruckt werden. Sie sind im Deutschen Reichsanzeiger Nr. 262 veröffentlicht und können bei den privaten Banken eingesehen werden. Die deutschen privaten Banken sind seit jeher vor allem bestrebt, auf die besonderen Bedürfnisse des einzelnen Kunden, einzugehen. Für die wohltuenden Beweise innigster Teilnahme bei dem Heimgange meiner lieben Frau und lieben Mutti, unsrer lieben Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Enkelin Wilma, Leldner, geb. Grzfska sagen wir auf diesem Wege unsren herzlichsten Dank. Hans Leidner, Zugwachtmeister der Gendarmerie, z. Z. im Felde, und alle Angehörigen. Gießen (Schubertstr. 28), den 12. Febr. 1943 ___0920 Wir erhielten die schmerzliche Nach- richt, daß mein lieber, herzensguter, unvergeßlicher Mann, der liebevolle Vater seines Kindes, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Neffe und Onkel Walter Paulus Funkmaat bei der Kriegsmarine Inhaber des E. K. 2 u. anderer Auszeichnungen im Alter von 28 Jahren von einer Feindfahrt nicht zurückgekehrt ist. Er gab sein junges, hoffnungsvolles Leben für sein geliebtes Vaterland. jn tiefem Schmerz: Lina Paulus, geb. Hillgärtner und Söhnchen Reinhold Familie Eberhard Paulus Familie Adolf Hillgärtner Willi Paulus, z. Z. im Osten, und Familie Helmut Paulus, z. Z. im Lazarett nebst allen Angehörigen. Gießen (Hammstr. 13), den 5. Februar 1943. _________________________________0861 2-3 MM und Küche von berufstäü- gem Ehepaar gesucht. Schriftl. Angeb. unter 470 D an den Gieß. Anz. Gut möbliertes Mn- unö WüWnm möglichst fließ. Wasser, für Angestellten in leit. Stellung (Ehepaar) gesucht. Schr. Ang. unt. 502D n. d. G. A Stellengesuche! M. Dome mit höh. Schulbildung u. guter Handschrift sucht Stellung für halbe Tage. Schr. Ang. unt. 0939 a. d. G. A. • Ranstadt, 12. Febr. Am morgigen Samstag, 13. Februar, begeht unser Mitbürger Heinrich Scheller in bester Rüstigkeit seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar ist trotz seines hohen Alters täglich noch eifrig tätig und hilft vielen Volksgenossen bei ihrer Arbeit, als Vertriebsstelleninhaber des „Gießener Anzeigers" bringt er den Beziehern zur gewohnten Stunde chr Heimatblatt ins Haus. Dem alten Herrn gelten zu seinem 70. Geburtstag ' unsere Hauptlchriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptjchristleiiers: Ernst Blumschetn Verantwortlich für Politik und öüber: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thnriot;, iür Stadt Gießen, Provini, Wirtschaft und Svort: Ernst Blumichetn TrucI und Verlag: Brühljche Univeriitätsdruclerei R. Lange K. E. Verlagsletter Dr.-Jng. Erich Hamann 'Lnzeigellleiter- Han». Beck, ?kn;eigenpr" 4Me Nr. R Kulturveranstaitung der Biller-Jugend in Verbindung mit der 2. Veranstaltung der Reihe C des HJ. - Veranstaltungsringes Kammerkonzert mit der Kammermutiikgruppe Else Jempmann am Sonntag. 14. Februar, 10 Uhr im großen Eörsaal der Universität Ludwigstraße. 504D Die Karten mit der Aufschrift Studentenheim behalten ihreGültlgkeit Haus evtl, mit Garten, gegen bar z. kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 0941 an den Gießen. Anzeig. Kurze CDpormotiaen. Die Frankfurter Eintracht^führt am kommenden Sonntag in der Halle des Frankfurter Sportfeldes ein Leichtathletikfest durch, an dem sich' einige bekannte Kräfte wie Köster und Kern forant. ; Furt), Höfler (Mannheim), Cappelmann (Stuttgart), . Dr. L u h (Gießen), Achatz (Darmstadt), Frl. Staudt (Limburg), Frl. Demand (Mannheim), Frl. Schall (Darmstadt), Olympiasiegerin Frau Heu.er- Fleischer und die Hürden-Altmeisterin Frau Runz- heimer-Eckert (beide Frankfurt) beteiligen werden. Lochschulnachrichten. Der 0. Professor für Straf- und Strafverfahrens» recht sowie Kriminologie an der Universität Kiel, Dr. Gottfried Boldt, ist an die Universität Berlin berufen worden. Boldt wurde 1906 in Potsdam geboren, studierte in Jena, München und Lausanne und promovierte 1932 in Bonn, wo er 1935 Do« zent wurde. 1936 erhielt er einen Lehrauftrag in Kiel, wurde noch im selben Jahr mit der Wahrnehmung des Königsberger Lehrstuhls für Strafrecht betraut. 1940 erfolgte seine Berufung als Ordinarius nach Kiel. — Der Dozent Dr. Heinrich Weiss ist zum a. 0. Professor an der Universität Kiel unter UÜbertragung des Lehrstuhls für Mathematik ernannt worden. Weise wurde 1909 jn Gera geboren. Er studierte in Leipzig und Jena und promo-. vierte 1933 in Jena, 1938 wurde ihm die Dozentur für Mathematik in Jena verliehen. Im November wurde er mit der Wahrnehmung des Lehrstuhls -für Mathematik in Kiel beauftragt. — Dem Dr. med. habil. Claus Barthels ist an der Univer». fität Göttingen die Lehrbefugnis für Chirurgie erneut verliehen worden unter gleichzeitiger Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. Barthels' wurde 1900 in Dehne (Lothringen) geboren. Er ftu=: dierte in Gießen, Kiel und München, promovierte 1924 in München und habilitierte sich 1931 in Breslau. — Der a. 0. Professor für bürgerliches Recht, Handels- und Verkehrsrecht an der Universität Jena, Dr. Günther B e i tz k e , ist zum 0. ProH fsffor ernannt worden. Beitzke wurde 1909 in Frei-V bürg geboren. Er studierte in Berlin, München und» Kiel, promovierte dort 1933, habilitierte sich 1938 i n Gießen und wurde 1939 unter Ernennung zum ■ a. 0 Prozessor mit der Vertretung des Lehrstuhls- für bürgerliches Recht, Handelsrecht an der Univer-H fität Jena betraut. Beitzke befindet sich bei dec' Wehrmacht. Handball brr HZ. Am 7. März wird mit dem Hallenhandballturnier in Frankfurt die diesjährige Spielzeit eröffnet. Bis jetzt haben 16 Bann-Auswahlmannschaften gemeldet. Am 13. und 14. März findet in Wetzlar ein Lehrgang der Ausawhlfpieler der Banne Dillenburg, Weilburg, Wetzlar und Gießen statt. Zwei Spiele der teilnehmenden Bannmannfchafien beenden diesen Kursus. Am 21. Marz folgt ein Spiel der Gebietsmannschaften von Hessen und Main-Franken in Frankfurt. Jn der Hessen-Mannschaft wird wahrscheinlich vom Dann 116 Gießen Bentheim (Mtv. GieH en) mitwirken. Mit dem 28. März beginnen die Spiele der Bann-Auswablmannschaf- ten um die Deutsche Jugendmeisterschaft. Durch noch Spielvereinigung1900 gegen Nidda Interesse. Bedeutung für die Entscheidung i.. t:: weiteren Tabellengestaltung hat dieses Spiel allerdings nur insofern, als beide Mannschaften sich verbessern können, ohne damit in die Meisterschaft einzugreifen. Wenn es diesmal der Spieloereinigung gelingt, eine zahlenmäßig vollständige Mannschaft zusammenzubringen, hat sie Aussicht, das Spiel zu gewinnen; beim Nidda ist fein starker Gegner. gefährlich werden. Die Tabelle: Gew. Unentsch. Derl. In Büdingen spielen Büdingen und Wölfersheim. Nach den letzten Spielen wird man Büdingen die größeren Gewinnaussichten einräumen müssen. Die Schwimm-Mannschaft des Lmtwaffensport- oereins startet in Fsm.-Fechenheim. Dort werden sich alle guten Schwimmer des Gaues harte Kämpfe Frauenwerk, Ortsgruppe Gießen-Mitte und -Süd. Unser Gemeinschaftsabend findet für beide Ortsgruppen am Samstag, 13. Februar, 20 Uhr, pünktlich im großen Horsaal der Universität statt. Es spricht der Hauptstellenleiter des Rassenpolitischen Amtes Frankfurt a. M., Parteigenosse Steinert, über Bevölkerunaspolitik im Kriege. **FreiwilligefürdenReichsarbeits- dienst der weiblichen Jugend. Die Reichsarbeitsdienstleitung gibt bekannt, daß Meldungen von Freiwilligen für den Reichsarbeitsdienst der weiblichen Jugend für die Einberufung zum April 1943 nur noch bis zum 1. März 1943 bei den Lagergruppen, Bezirken oder RAD.-Meldeämtern •erfolgen können. Führeranwärterinnen können weiterhin zu jedem 1. eines Monats eingestellt werden. ** Silberne Hochzeit. Der Elektro-Jnstalla- tionsmeifter Friedrich Peil und Frau Küche, geb. Gilbert, Klinikstraße 10 wohnhaft, begehen am morgigen Samstag, 13. Februar, ihre silberne Hochzeit. Der Jubilar dient zur Zeit bei der Kriegsmarine für Führer und Volk. Dem Jubelpaar unsere herzlichen Glückwünsche. ** Die Ortskrankenkassen geben heute bekannt, daß ab kommenden Montag, 15. Februar, die Zahl- und Meldestellen für die Dauer des Krieges geschloffen werden und alle Leistungsansprüche direkt bei den Hauptkassen geltend zu machen sind. Aus der engeren Heimai. Landkreis Gießen. * Saasen, 12. Febr. Die Eheleute Peter Wagner und Frau Philippine, geb. Kramer, begehen am heutigen Freitag, 12. Februar, im Alter von 76 bzw. 73 Jahren das Fest der goldenen Hochzeit. Beide sind noch rüstig und versehen immer noch ihre Landwirtschaft. Das Jubelpaar zählt sieben Kinder und 20 Enkelkinder zu feiner Nachkommenschaft. Der jüngste Sohn, der zur Zeit im Osten kämpft, gehörte als Freiwilliger der Legion Condor an, mit der er 15 Monate in Spanien gegen die Bolschewisten kämpfte. Dem Jubelpaar gelten auch unsere herzlichen Wünsche zur goldenen Hochzeit und für einen angenehmen Lebensabend. Kreis Alsfeld. —.— Homberg, 12. Febr. Auf Veranlassung der NSG. „Kraft durch Freude" brachte die Rhein-Mainische Landesbühne in der hiesigen Stadthalle das Schauspiel „Alaska" zur Aufführung. Den Schauspielern wurde mit herzlichem Beifall gedankt. — Der hiesige Wander- verein hielt seine Generalversammlung ab. Verein ssührer Allendörfer gab zunächst Mitteilungen des Hauptvereins (Oberhessischer Gebirgsverein in Marburg) bekannt. Frau Luise Seitz wurde mit dem Schriftführeramt betraut. Die Rechnung vom verflossenen Geschäftsjahr wurde genehmigt und dem Rechner Essel mit Dank Entlastung erteilt. Zum Dietwart wurde Heinrich Vo° g e l bestimmt. Die Beteiligung an den Wanderungen war auch im verflossenen Vereinsjahr durchweg gut ’ _______________________________ AyO Deutscher Alpenverein Zweig 6ießen-0berhemn Sonntag, gr den 14. Febr. 1943, w 16 Uhr im großen Saal des Hotel-Restaurants Hindenburg VORTRAG des 1. Staatsanwalts Dr. Müller, Darmstadt Gipfelfahrten im Stubai u.ötztal mit farbigen* Lichtbildern. ^i ntritt frei 1 606d Gäste können eingeführt werden. Verkante Trächtiges Vogelsberger Rind z. verkauf. [0933 Nodherma.d.B., Bieberstr. 6. Ein Transport Nutzvieh auch Fabrkuhe, darunter Simmentaler, stehen zum Verkauf. [500D Birklar, Schulstraße 20, Tel. Lich 364. Biete: Schreibmaschine (130,-) Elk1r.Bügeleisen (10,-),Konfirm.- Anzug (50,-). Suche: Radioapparat od.^Mobiliar ied. Art. Schr. Ang. unt. 0936 a. d. G. A. 250 000 Kinder, die in rund 3500 Gemeinschaften, unter sachkundiger Leitung regelmäßig turnen. Die Anstrengungen des NSRL. hatten in jeder Hinsicht vollen Erfolg. Im vergangene,», Jahr wurden in 411 Gau- und Kreis-Lehrgängen über 6500 Kinder- Turnwärterinnen und Turnwarte ausgebildet. Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme anläßlich des Heldentodes unseres Sohnes und Bruders Fritz Hendrich, Uffz. und R.-O.-A. in einem Panzer • Grenadier - Regiment, danken wir herzlich. Familie Fritz Hendrich. Gießen, Lindenplatz 5. Bekanntmachung. Ab Montag, den 18. Februar 1943, werden die Zahl- und Meldestellen der Allgemeinen Ortskrankenkasse und der Landkrankenkasse für die Dauer des Krieges geschlossen. Alle Leistungsansprüche sind von diesem Tage an direkt bei den Häuptkassen in Gießen, Ludwigsttaße 12 bzw. Kaiserallee 7, geltend zu machen. Die Mitglieder, deren Arbeitgeber die Arztausweise nicht selbst. ausstellen, werden darauf hingewiesen, daß zur Vermeidung von Irrtümern und unnötigen Rückfragen bei Anforderung von Ausweisen für ärztl. oder zahnärztl. Behandlung und allen sonstigen Leistungsanträgen stets Name, Geburtstag und Arbeitgeber des Versicherten anzugeben sind. Die Arbeitsunfähigkeit ist zur Vermeidung von Nachteilen sofort au melden. Kranke Mitglieder, welche wegfähig sind, haben sich unter Vorlage der Krankmeldung zur Nachuntersuchung bei der Vertrauensärztl. Dienststelle der Landesversicherungsanstalt Hessen in-Gießen, Johannesstraße 15, vorzuslellen. [499D Allgemeine Ortskrankenkasse für Stadt- und Landkreis Gießen. Landkrankenkasse des Landkreises Gießen. | Kaufgesuche | Herrentum auch gebraucht., 2 Polstersessel, 1 Teppich, 3x4 m, 1 Musikschrank z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0937 a. d. G. A. 1 oder 2 vollständige Betten in nur gutem Zustand gesucht. [501D Telephon 2309. Anzug f. einen Jungen v. 14-16 Jahr., auch Mantel, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0940 a. d. G. A. THIATER der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 12. Februar 19.00 bis 21.15 Uhr 19. Freitagmiete u. Halbmiete A Die Sonntags)rau. Lpd. Offenbach a. M., 11. Febr. Der feit vier Jahren im Dienst der Reichsbahn stehende 31jährige ledige Bahnunterhaltungsarbeiter Heinrich F. aus Mühlheim ist in den Jahren 1941 und 1942 insgesamt 232 Stunden unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben. Eine frühere Strafversetzung wegen mangelhafter Pflichterfüllung, wiederholte Ermahnungen der Dienstvorgesetzten und eine dienstliche Geldbuße vermochten nicht, den Arbeitsunwilligen auf den Weg gewissenhafter Arbeitsleistung zu bringen. Das Amtsgericht Dffenbach verurteilte nunmehr den Täter zu zehn Mona- ten Gefängnis, weil er durch feine fortgesetzte Arbeitsversäumnis in einem kriegswichtigen öffentlichen Betrieb r3r lllina iM ji5 uni [i den ■ f allem Mi K Gc 1 die 1 W . dntisc :o:getre die H Hnde Mnde Le ein M - iirina 5 oon £ hm üb; Wien, Misse per W 1 -sichz plos 1 hier e p Dort I,i-Prob 6 her feen. : mi hges 1 inalen' ' allen Mu Ren IM ^ten< S 3o Men «Flc p tu h IN! W 'Ne Mchl hhtrer y irg Wi r’onb ? PtiltiST Giessen