Donnerstag, 11. ZebruarlM Gietzener Anzeiger Am richtigen Platz Die kürzlich erganaenen Anordnungen über die reimachung von Arbeitskräften aus Handel, verantwortlich! Gustav Freytag. )en r WW/ Neue Dokumente des Haffes klassr e Schul; -bäudti 1 ipg- Oft mußte sich die nach . hrbe Truppe erst Wege burd F lufj«' ran A 9er totale Krieg fordert mehr als deine Pflicht thetnM ioi'iil rt 1 itoa; midm TlfltS l MÄ1 :lb. vitz ar di, »la. gsdorf uftw-ße I stehen. Wenn das Volk in seiner Gesamtheit diesen Schicksalskampf siegreich bestanden hat, dann kann auch der einzelne später wieder in friedlicher Arbeit seine Existenz weiterbauen, wenn aber das Volk vergeht, dann geht auch der einzelne mit seinem Volke zugrunde. Niemand hat das stärker und eindringlicher erkannt als der kämpfende Soldat; er hat Frau und Kind und Beruf verlassen, um uns alle vor dem drohenden Chaos aus dem Osten zu schützen, um die Heimat gegen die Anschläge haßerfüllter plutokratisch-bolschewistischer Kriegsverbrecher zu verteidigen. Er fragt nicht lange und zaudert nicht. Wo er hingestellt wird, da steht, kämpft und — wenn es sein muß — stirbt er für Deutschland. Das soll uns stets vor Augen stehen! Wenn durch die Schließung nicht unbedingt kriegswichtiger Betriebe weitere Arbeitskräfte für kriegswichtige Aufgaben mobilisiert werden, dann ist das eine Maßnahme von so eminenter Bedeutung, daß jeder, der davon' betroffen wird, sich entschlossen und bereitwillig eingliedert in die große Front aller Volksgenossen, die heute schon im Kriegsschaffen der Nation ihren Platz einnehmen. Jeder, der aus dem Handel, dem Handwerk und dem Gaststättengewerbe neu zu diesem Heer der Schaffenden stößt, kann mit Stolz sagen: „Jetzt bin ich auch ein Rad im großen Getriebe der kämpfenden Gemeinschaft. Jetzt erst stehe ich am richtigen Dein Volk und dein Geschlecht haben dir vieles gegeben, sie verlangen dafür ebensoviel von dir. Sie haben dir den Leib behütet, den Geist geformt, sie fordern auch deinen Leib und Geist für sich. Wie du frei als einzelner die Flügel regst, diesen Gläubigern bist du für den Gebrauch deiner Freiheit Boote beleuchtet, schreibt das Blatt. England habe noch immer keine Mittel und Wege gefunden, dis U-Boote zu bekämpfen oder soviel Schiffsraum her- zuftellen, um die Tonnageverluste ertragen zu können. „Sollen wir eine zweite Front beginnen", fragt die Zeitung, „wenn wir dieses hydraköpfige Mow- ftrum zur See nicht bekämpfen können?" könne man das bevorstehende kritische Jahr überwinden. Lord Wootton, Englands Lebensmittelmi- nister, sagte, daß die Lebensmittellage bereits in sechs Monaten schlechter fein werde als jetzt. „News Chroniclie" weist auf die Aeußerung Churchills hin, daß England tatsächlich jetzt gezwungen sei, von seinen Reserven zu leben. Dadurch würden erneut die Erfolge der deutschen U- Anhaltend schwere Abwehrkämpfe im Südteil der Ostfront Dieser Plan war nicht schlecht. Er berücksichtigte aber nicht genügend die andere Tatsache, daß Japan seine Eroberungen ebenfalls genutzt hatte, daß das östliche Jnselreich vor allem mit der Seeschlacht von Java und der im Korallenmeer die Seeherrschaft in diesem Riesenraum erkämpft hatte, und daß es mit meisterhafter Beherrschung der Taktik des „Jnselspringens", einer genauen Ortskenntnis und einer überlegenen Landetechnik sich einmal über die Philippinen, Neuguinea und die Salomonen einerseits und Singapur sowie die niederländische Inselwelt andererseits zangenartig an Australien herangearbeitet hatte. Die Japaner nutzten hierbei außerordentlich geschickt den Vorteil der „inneren Linie", verfügten mit den Marianen- und Karolinen-Inseln sowie Radaul im Bismarck-Archipel über Sprungbretter, denen zwar die Pankees Samoa und weitere britische Besitzungen entgegen« stellen konnten, ohne jedoch völlig den Vorteil der Japaner ausgleichen zu können. Die Anmarschwege sind für beide Teile, wenn man von den.Werften als Ausgangspunkt ausgeht, so ziemlich gleich und außerordentlich be- ttöchtlich. Von San Franzisko bis Samoa sind es 7400 Kilometer oder, wenn man Hawai als Stützpunkt einbezieht,, von dort nach den Phönix-Inseln 3000 Kilometer, von den Phönix-Inseln nach Neu- Kaledoniey 3200 Kilometer. Die Japaner machten daher auch alle Anstrengungen, um die zerstörten Werftey und Docks in Singapur und Hongkong so schnell wie möglich fertigzustellen und eine kürzlich* Meldung, daß es gelungen sei, in Schonan (Singapur) ein großes Schwimmdock zu heben, zeigt, welches Tempo und welcher Einsatz hier aufgewandt werden, um von der Peripherie mehr zum Brennpunkt des Geschehens zu gelangen, was größere Reparaturen und sichere Häfen für Kriegsschiffe ans betrifft. Die letzten beiden Seeschlachten bei der Rennell- Insel und bei der Insel Isabel haben nun gezeigt daß es den Japanern gelungen ist, mit ihren Flugzeugstützpunkten bis in d i e „nord amerikanische Einflußsphäre" vorzudringen, ja, daß sie mit ihren U-Booten bereits zweimal die Phönix- Inseln wirksam angreifen konnten. Von Tokio bis zu den Phönix-Inseln sind es immerhin 6500 Kilometer, also eine ganz außerordentliche Leistung, dis zusammen mit den übrigen Ereignissen die australische Angst und Nervosität und die sich ständig häufenden Notschreie australischer Politiker mehr als begreiflich machen.. Denn was sich feit dem Juni 1942, also feit der überraschenden Landung der Japaner auf Gua- balcanar, in diesem Gebiet ereignet hat, ist für die Yankees eine einzige Warnung, weiter mit großem Einsatz an Menschen und Material jenen n uni entöl) eines nicht * ntfton. s aus m ob t beiu. Rföeuge abgeschossen wurden. Der Wekrmackibericht. MB. Aus dem Führerhauptguartier, 1 7ebr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bikrnnt: tie schweren Abwehrkämpfe im § üdteil der kslfront hielten auch gestern in unverminderter Ente an. In zäher Abwehr und bei wuchtigen flt$enangriffen wurden den Sowjets erneut schwere Unlüste beigebracht. Eri auflebender Kampftätigkeit im Destkau - l'ius wurden alle feindlichen Angriffe, die zum $il mit Panzerunterflühung geführt wurden, ab- Mefen. 3m Gebiet des oberen Donez und westlich Osrol - Abfchnittes brachten die deutschen Dionen an vielen Stellen den Vormarsch des 5kindes nicht nur zum Stehen, sondern warfen die ^vjets unter schweren Verlusten nach Osten ibnier^l taltuc^ usk.B g :hule raße» wie , oe ing-M heu uw ig , teoef er step * etide^ Gens, 10. Febr. (DNB.) Die britische Wochenzeitschrift „Time and Tide" fühlt sich bemüßigt, mit einem neuen Dokument des Hasses die Kette der Dernichtungspläne fortzusetzen. Sie hat einen eigenen Plan „zur Wiedererziehung Deutschlands nach einem Sieg der Alliierten" ausgeheckt und schreibt dazu, daß sich die Anti-Achsenmächte duf mindestens eine Generation hinaus der Erziehung des deutschen Volkes und insbesondere der deutschen Jugend annehmen müßten. Im einzelnen meint dieses Hetzblatt, daß in erster Linie d i e gesamte deutsche Lehrerschaft entlassen und die führenden Lehrkräfte einem internationalen Gerichtshof zur Aburteilung überantwortet werden müßten. Dementsprechend müßten dann nichtdeutsche Lehrkräfte eingesetzt werden, die dann mindestens eine Generation lang das gesamte deutsche Erziehungswesen überwachen und leiten. Weiter müßten alle Volksschulen auf ein Jahr, alle höheren Schulen auf zwei Jahre und schließlich alle Universitäten und Hochschulen sogar auf drei Jahre geschlossen werden. Die Kosten für die Durchführung dieses Planes hätte selbstverständlich der deutsche Staat zu tragen. In die gleiche Kategorie wahnsinniger Haßausbrüche gegen Deutschland gehört auch ein im Londoner Daily Expreß veröffentlichter Artikel William Barkleys. Er schreibt, man solle endlich mit der Theorie auf räumen, daß Europa nicht leben könne, wenn Deutschland nicht blühe, sondern schwach, po- lttisch und militärisch bankrott fei. Wenn man eines Tages erfahren würde, daß Deutschland, das Barkley als eine „degradierte und irrsinnige Natton" bezeichnet, durch ein Phänomen der Natur völlig aufgehört habe zu bestehen, dann werde ein Lächeln auf den Zügen eines jeden Engländers liegen. ,Hn der Nachkriegszeit sollten wir Deutschlands Klauen beschneiden", fährt Barkley fort, „es sämtlicher Maschinen berauben, um das Land einen Ouarantänegürtel ziehen und es in feinem eigenen Safte für eine Generation kochen lassen". Vor Deutschland seien schon ganze Nattonen vom Erdboden verschwunden und nur ein paar Antiquare befaßten sich noch mit diesen Völkern. An Gehässigkeit und Sadismus übertrifft Barkley 193. Jahrgang Nr. 35 tfn.ajemi g. a> außer Sonntaae und Feiertag! WetUmetr Siebener iVanuhenblätter Heimat im'B» I d« Di eSckolle Bezugspreis: Monatlich .... .RM.1.8V ßufteUgebüor .. „ -.25 auch be Nichterscheinen von einzelnen -kümmern infolge höherer Gewalt noch den „Plan zur Wiedererziehung Deutschlands nach einem Siege der Alliierten". Älle diese Haß- ausbrüche gehören in die Reihen der jüdisch-angloamerikanischen Dernichtungspläne. Man braucht nur an den Vorschlag des Juden Staufmann, das deutsche Volk zu sterilisieren und den satanischen Plan, die deutsche Jugend zu verschleppen und alle die anderen Pläne zu erinnern, die in teuflischen Ausgeburten einer krankhaften Phantasie zur völligen nationalen Vernichtung des deutschen Volkes förmlich wetteifern. Allein, der deutsche Soldat wird ihnen einen Strich durch diese teufttschen Absichten machen. Das deutsche Volk aber wird sich dieser Haßpläne der jüdisch-demoplutokratischen Kriegsverbrecher erinnern usid sie am Tage der Abrechnung vorlegen. Spanien im Kampf gegen den Bolschewismus. Madrid, 10. Febr. (Europapreß.) Der spanische Parteiminister A r r e s e hielt in Sevilla eine Rede, die in dem Aufruf zum Kampf aller Europäer gegen den Bolschewismus gipfelte. Die Worte des Ministers wurden über den Rundfunk verbreitet. Der Kampf gegen die Sowjetunion fei die entscheidende Auseinandersetzung für alle Völker Europas. Wenn es den Bolschewisten gelänge, den Wall zu sprengen, der sich ihnen heute entgegen« stelle, so gäbe es kein Volk im Westen, das sich vor der Bolschewisierung retten könnte. Der Einsatz der Blauen Division Spaniens dürfe nicht als Akt der Liebenswürdigkeit einer befreundeten Nation gegenüber betrachtet werden oder als -Zahlung dafür — was man niemals bezahlen könne —, daß deutsches Blut auf spanischen Schlachtfeldern floß. Dieser Eiw- satz sei vielmehr Ausdruck der unbedingten Entschlossenheit, bis zum Ende gegen die kommunistische Gefahr zu kämpfen. In Madrid wird versichert, die Rede des Parteiministers Arrese sei als Auftakt einer verstärkten Aktivität zu betrachten, die Spanien im Kampf gegen den Bolschewismus zu entfalten gedenke. Zunächst gelte es, die moralische Geschlossen- beit des spanisch en Volkes zu festigen. In Kürze werde eine Aktion zur Verstärkung der Blauen Division zur Durchführung kommen. Darüber hinaus wolle Spanien die Idee dec europäischen Einheit in verstärkter Weise vortragen. tonte es to lerjtpj tritt» ürbuiw sittlich, 1 Wei. irb Ed W Uabi üf iSM deutsch, m jil. it Ä nais4 pedön. ijerOt- ;1N unh 11 ein ; ei» te er \ -eobeii Maßstab für alles, was wir tun, ist heute aber tzir der Krieg und das, was er von jedem von uns Sebert. Was ist kriegswichtig? Das ist die ent- 1 eidende Frage, das oberste Gesetz unseres Han- lhlns, deines und meines Tuns. Alles andere hat l gegen in den Hintergrund zu treten. Betriebe, tj? nicht ganz auf den Krieg und feine Erforder- ntfe eingestellt sind, die nicht unbedingt die Der- frgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen tjtern sicherstellen müssen, solche Betriebe sind — ft wertvoll sie im Frieden sein mögen — heute chht nur überflüssig, sondern Hemmschuhe für den tträlen Kriegseinsatz. Daß in diesem Krieg, der nunmehr in sein entscheidendes Stadium getreten ist, die Existenz des tttzelnen von untergeordneter Bedeutung ist und r die des ganzen Volkes allein Richtschnur der Maßnahmen, allen Kräfteeinsatzes, aller Be- »twilligkeit zur Mitarbeit fein darf, weiß jeder fln uns. Daß die Stunde unsere äußerste Pflicht- Füllung fordert, muß in unser aller Herzen ...Kraft tu 1 pazifische Strategie Von unserem W. B.-Berichterstatter. lute. Auch am unteren Kuban stellten die Mwjets neue erhebliche Kräfte bereit Die Angrifss- Hsichten wurden erkannt, so daß unsere Artillerie hie Truppenansammlungen zerschlagen konnte. Die lelff.chen Sturmformationen konnten nur noch zu Glichen Vorstößen antreten, die ohne Erfolg blie- bta. Im Abschnitt einer Jägerdioision kam es hier- iii zu schweren Kämpfen. Starke feindliche Kräfte mhten durch energische Gegenstöße zurückgetrieben trrben. Am unteren Don und am Donezbogen fachen zahlreiche Angriffe des Feindes im Abwehr- fier oder im Gegenstoß zusammen. Panzertruppen »rfen die Sowjets aus zwei Ortschaften heraus itb schossen dabei 15 feindliche Panzerkampfwagen st hier zunächst daran zu erinnern, daß Roosevelt seit 1934 nach den ersten Zusammenstößen mit Japan im westlichen Pazifik eine Brückenkopf st rategie in Szene gesetzt hatte, deren Hauptpunkte über Hawai, Midway, Wake, ®qam zu den Philippinen und über Alaska sowie die Aleuten in Form eines Hufeisens angeordnet waren, dessen beide Schenkel Japan in die Zange nehmen sollten. Diese Strategie wurde von den Japanern auf den ersten Anhieb zunichtegemacht. Die USA. versuchten nunmehr, die süd - östlichen Verbindungslinien über die Inseln Johnston, Palmyra, Weihnachtsinseln, Jarvis, Baker, Canton, Enderbury, Tutuila und das vor einiger Zeit besetzte Neu-Kaledonien eine neue Flanken st eil ung zu errichten, deren Basis Australien bildete. Die Vorarbeiten für diese zweite pazifische Linie der USA. gehen bis 1938 zurück, als England sich dagegen wehrte, daß die USA. Stützpunkte auf Canton und Enderbury errichteten. Ziel und Zweck dieser Anstrengungen war nach dem Verlust des strategischen Dreiecks Hongkong—Singapur—Philippinen und dem Verlust entscheidender Stützpunkte der „ersten Linie" im Pazifik die Sicherung und der Ausbau Austtaliens als Basis für eine zukünftige Offensive gegen Japan und die von ihm eroberten Inseln. zurück, hierbei wurde ein feindliches Kavallerieregiment saft restlos vernichtet. In diesen Kämpfen haben sich die 168. und 45. Infanteriedivision besonders ausgezeichnet. Im mittleren Abschnitt und im Jlorb- f eH der Oft front verlief der Tag im allgemeinen ruhig. An der Vordafrikafronl nur örlliche Artillerie- und Spähtrupptätigkeit. Sturzkampfflugzeuge bekämpften wirkungsvoll feindliche Batterien im tunesischen Hochland. Bei einem Tagesvorsioß gegen den Hafen von B o n e trafen schnelle deutsche Kampfflugzeuge ein großes Frachtschiff mit schweren Bomben und zer- störten mehrere Lagerhallen. 3n Lusikämpfen schossen deutsche Jäger 16 feindliche Flugzeuge ab. Einzelne britische Bomber unternahmen in der vergangenen Nacht militärisch wirkungslose Stör- angrisfe auf westdeutsches Gebiet. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten am gestrigen Tage mehrere Orte in Süd- und Süd- o ft e n g 1 a n d. Das Eichenlaub für bewährten Fernaufklärer. DRV. Aus dem Führerhauptquarkler, 10. Febr. Der Führer verlieh dem Hauptmann Erwin Fischer, Staffelkapitän in einer Fernaufklärergruppe, als 191. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritierkreuz des Eisernen Kreuzes. Hauptmann Fischer erhielt als erster Fernaufklärer das Eichenlaub. Im Polenfeldzug führten ihn operative Aufklärungsflüge bis zur rumänischen und sowjetischen Grenze. Im Westfeld- zug führten ihn seine Aufgaben bis in den Firth of Forth und nach Belfast sowie über die nordischen und englischen Industriegebiete. Bei bewaffneter Aufklärung über See versenkte Hauptmann Fischer mehrere Vorpostenboote. Im Mittelmeer stieß er in stundenlangen Flügen über das Meer bis zum Suezkanal vor und brachte wichtige Ergebnisse über feindliche Bewegungen in der Cyrenaika sowie von der Insel Malta mit. Seine Staffel hat kürzlich ihren 3000. Feindflug melden können. Hauptmann Fischer wurde 1912 in Buelau Sei Dresden geboren. Das Reifezeugnis erhielt er im März 1933 auf dem Gymnasium ,Lum heiligen Kreuzt in Dresden. Er gehörte der nationalsozialistischen Bewegung schon in den Kampfjahren an. 1935 trat er als Freiwilliger in die Luftwaffe ein, wurde 1938 Leutnant und erhielt zwei Monate nach seiner Beförderung zum Oberleutnant als einer der ersten Fernaufklärer im April 1941 das Ritterkreuz. Der ll-Boot-Krieg. Der Mangel an Tonnage drückt auf Englands Lebensmittellage. Lissabon, 10. Febr. (Europapreß.) Das große landwirtschaftliche Ziel für das Jahr 1943 ist der Mehranbau von Gemüse in englischen Privatgärten, teilte Landwirtschaftsminister Hudson mit. Der Kampf um die Tonnage sei stärker denn je entfacht roorben, weshalb jede entbehrliche Tonne i Schiffsraum eingespart werden müsie. Nur wenn jeder einzelne Quadratmeter mit Kartoffeln und Gemüse bepflanzt würde und sich ein jeder für die Ernährung der Nattou verantwortttch fühle, ' ton ■en. _ Truppe erst Wege durch die tiefen Schnee- kwehungen bahnen, bevor sie zu Angriffsbewe- "fiigen übergehen konnte. Unter derartig schwierigen Rechts- und Witterungsverhältnissen gelang es der 1$8. Infanteriedivision, sich in schweren, und Nacht andauernden Kämpfen durch das vn Feind besetzte Gelände durchzuschlagen und den Schluß an. die eigene Truppe wiederherzustellen, tr. Linderer Stelle wehrte die aus Linz, der Heimat Führers, stammende 4 5. Jnfanterie- Iffion tagelang die ununterbrochenen wüten- Angriffe der Bolschewisten ab und fügte dem ib schwere Verluste zu. Allein am 6. 2. verloren Sowjets im Abschnitt dieser Division fast 2300 t, rund 130 Gefangene, drei Geschütze, 134 Malengewehre und Panzerbüchsen sowie mehrere bert Handfeuerwaffen. Weitere schwere Ausfälle e der Feind in diesem Raum durch Luftgriffe, bei denen in etwa 50 frontnahen Dor- unb kleinen Stödten die Truppenunterkünfte tört, auf dem Marsch befindliche Bataillone auf- eben und ohne eigene Verluste zehn feindliche ; broi d eiu. N Panib Betöerlttttihnuterei B. General-Anzeiger für Oberhessen SdjaltWM '»erlitt, lO.Se&r. (DNB,) Im W-stkauka- |t s griff der Feind, durch Schlachtflugzeuge und »üttragenhe Geschütze unterstützt, mehrfach von muem an. Unsere Verbände drückten aber die heftig Widerstand leistenden Bolschewisten im Gegenannt ff zurück. Durch Sturzkampfflugzeuge und be- Mffnete Aufklärer hatte der Feind schwere Ver- andwerk und Gaststättengewerbe für krieaswich- kfte Aufgaben zeigt uns allen die Entschlossenheit Führung, nicht nur das ganze Leben auf den totalen Krieg umzustellen, sondern auch die dazu forderlichen Maßnahmen so schnell wie möglich !s»rchzuführen. Dabei wollen mir allerdings nicht rfennen, daß diese totale Umstellung auf den rieg für viele, die davon betroffen werden, große rsönliche Opfer, ja zuweilen auch Härten im efolge hat. Wer in kürzester Frist feinen Betrieb -ließen muß, wer seinen gewohnten Arbeitsplatz rlassen muß, um an anderer Stelle eine zunächst mibe Arbeit aufzunehmen, der hat es sicher nicht ksschin Brbengeminne durch Einsatz starker Kräfte weiter bildunfi «-zubauen, setzten unsere Truppen zähen Wider- hnb entgegen. Sie rieben dabei ein sowjetisches patterieregiment fast völlig auf. Das erbitterte iigen verlangte eine sehr lebendige Gesechtsfüh- ') allen Seiten kämp- geschützten japanischen Bogen anzugreifen, der von Formosa über die Philippinen und Niederländisch- Jndien sowie über Tokio, die Marianen und Karolinen direkt auf die Hauptkampflinie der Salomonen zuläuft. Die Verluste von insgesamt 6 Schlachtschiffen, 4 Flugzeugträgern, 34 Kreuzern, 21 Zerstörern, 9 U-Booten, 1 Minensucher, 17 Transportern und rund 1000 Flugzeugen sind für die USA.- Kriegsmarine so einschneidend, daß man in Tokio mit Recht davon sprechen kann, daß das bisheriae Flottenverhältnis von 5:5:3 für England, die USA. und Japan nicht nur umgekehrt wurde, sondern die nordamerikanische Schlachtflotte heute praktisch für größere Operationen unfähig geworden ist. Entscheidend ist vor allem auch, daß' es den Hankees weder in der ersten Seeschlacht am 8. und 9. August in der Meerenge von Tulagi, noch am 24. August, am 26. Oktober und schließlich in der großen Seeschlacht zwischen dem 10. und 15. November gelungen ist, die Japaner in die Devensioe zu treiben. Laß vielmehr die Strategie der USA. sich in allen diesen Seeschlachten bei den Salomonen nicht über das Stadium einer „offensiven Defensive" herauskam. Der scheinbare Widerspruch dieses Begriffs erklärt sich sofort, wenn man berücksichtigt, daß die Japaner es waren, die trotz eigener — wenn auch im Verhältnis zum Gegner geringfügiger — Verluste und obgleich sie nicht die Land- dung der USA.-Truppen auf Guadalcanar verhindern konnten, dem Gegner Schauplatz und Gesetz des Geschehens diktierten, was vor allem in dey beiden letzten Begegnungen bei der Rennell- und Jfabell-Jnsel deutlich wurde. Die beiden nordamerikanischen Schulen, von denen die eine stets einen direkten Angriff auf Japan, die andere ein langsames Vorrücken von Insel zu Insel befürwortete, sind jedenfalls am Ende ihrer Weisheit und müßten heute eigentlich gestehen, daß weder die eine noch die andere Möglichkeit für die USA. auch nur die geringste Chance bietet. Für die USA. sind die Verhältnisse so ungünstig, daß die Vertreter beider strategischer Auffassungen kläglick) Schiffbruch erlitten haben, die einen sofort nach Ausbruch des Krieges, die anderen im Verlauf der feit dem. 8. August stattfiiÄenden Seeschlachten bei den Salomon-Inseln. Aber während man einen direkten Angriff auf Japan wohl längst in Washington abgeschrieben haben dürfte, hält man stur an dem Plan fest, von Australien aus die japanischen Positionen im Pazifik „aufrollen" zu können. Man müßte in Washington doch immerhin wissen, daß bereits vor einem halben Jahr der Sektionschef der japanischen Marine-Presseabtellung, Kapitän Hiraide, in bezug auf die Salomonen von einer „Falle" sprach, wie es aus der Gegenseite auch auffallen müßte, mit welch' verhältnismäßig geringem und jedenfalls zögerndem Einsatz die Japaner es immer wieder verstehen, den „Topf am Kochen zu halten", um an dieser Stelle die feindliche Flotte entscheidend zu schwächen. Die Pankees haben tatsächlich einen beträchtlichen Teil ihrer Flotte einge- büßt, sie haben außerordentlich hohe» Verluste an Mannschaften und Material gehabt, undsind ihrem eigentlichen Ziel, eine Ausgangsbasis für eine Offensive gegen Japan in die Hand ^u bekommen, keinen Schritt näher gekommen. Das wurde erst vor kurzem* auch in verschiedenen USA.-Zeitungen bestätigt, in denen förmlich Beschwerde darüber geführt wurde, daß die Operationen bei den Salomon- Inseln einen so hohen Preis erforderten, während das Ergebnis bislang gleich Null gewesen wäre. Die Japaner hingegen können heute ihre Karten ein -wenig mehr aufdecken, sie können die Räumung von Guadalcanar ruhig zugeben, denn sie haben das erreicht, was sie in diesem Ggbiet erreichen wollten, die Schaffung einer Reihe starker Stützpunkte, die sowohl ihre_ Defensiv-Funktion erfüllen wie auch als Basis für weitere Operationen gegen Australien dienen können. Daß gerade Australien sich in keiner Weise von den drohenden Gefahren befreit fühlt, ist in den letzten Tagen aus arfftralischem Munde mehr als einmal bestätigt war- den. Für die Nordamerikaner werden die Salomonen also auch nach der Räumung von Guadalcanar ein Gebiet bleiben, das weiter von ihnen hohe Opfer fordert, also von japanischer Seite her gesehen, die Funktion einer Falle vollauf erfüllt. Eine „strategische Konferenz" in Indien Lissabon, 11. Febr. (Europapreß.) Eine Konferenz über die Strategie der Anti-Achsenmächte in Indien und Burma wird in Indien abgeb alten. Vertreter Englands, der USA. und Tschungking- Chinas haben sich dazu zusammengefunden. Die Erörterungen stehen im Zusammenhang mit den Be- Die Verbindungswege sind die Archisiesferse der feindlichen Kriegführung. Lissabon, 10. Februar. (Europapreß.) „Daily Mail" schreibt, daß zwischen dem nordamerikanischen Flottendepartement und der britischen Admiralität o gut wie keine Zusammenarbeit be- tehe. Im Gegenteil, man arbeite gegeneinander. Während die Nordamerikaner immer wieder auf die großen Tonnageverluste hinwiesen, um der USA.-Oeffentlichkeit'den Emst der Lage vor Augen zu führen, hülle sich die britische Admiralität in eisiges Schweigen. Sie habe den Mut, die derzeitigen Schiffsverluste, die erschreckend hoch seien, als normal zu bezeichnen. Wenn die kürzlich von dem nordamerikanischen Admiral Woodward gemachten Angaben mit den Tatsachen übeteinftimmen, so habe man sich erschreckenderweise den Verlustzahlen des Jahres 1917 genähert, die England damals höchstens weitere sechs Monate im Kriege hätten belasten können, wenn man nicht gegen den Willen der britischen Admiralität zum Geleitzugsystem gegriffen hätte. Wenn der USA.-Marineminister Knox aber feststelle, daß sich heute mehr feindliche U-Boote in See befänden als im Juni 1941, im Rekordmonat der britischen Tonnageverluste, dann müsse man mit Recht die britische Auffassung zurückweisen, als ob die jetzigen Verluste normal seien. Die „Daily Mail" schreib? weiter: „Die Achsenmächte haben den großen Vorteil, zehn Tanks zu produzieren und sie direkt an die Front zu schicken mit einem Minimum an Zeit und Arbeit. Wir hingegen sind gezwungen, mehr als zehn Tanks ferttg- zuftellen, da wir die Verluste, bis die Tanks zum Einsatz kommen, einkalkulieren müssen. Weiter müssen wir viele Arbeitsstunden für den Bau der Schiffe verwenden, die sie transportieren. Ferner benötigen wir Zeit und Arbeit zum Ein- und Ausladen, und schließlich, um die wertvolle Fracht zu schützen. Wenn das Schiff verloren ist, müssen wir den Reigen wieder von neuem beginnen. Unsere größten Defizite sinddieVerbindungswege. Deshalb müssen wir alles tun, ifm den Schiffsraum zu retten. Es genügt nicht, die Schiffsbauten auf die Zahl der Versenkungen zu bringen. Die einzige Schlußfolgerung, die wir ziehen müssen, ist die Bekämpfung der gegnerischen U-Boote. ) sprechungen Churchills und Roosevelts in Casablanca. Geheime Angst vor dem Bolschewismus. Lissabon, 10.Febr. (Europapreß.) Gegen jene Engländer und Nordamerikaner, die „noch immer die bolschewistische Gefahr fürchten", wendet sich der Londoner „Daily Herold". Diese Engländer und Nordamerikaner fürchteten Sowjetrußland mehr als sie Hitler haßten, schreibt das englische Arbeiterblatt. Ms Beweis dafür zitiert der „Daily Herald" eine nichtgenannte USA.-Zeitung, in der es heißt, wenn die Sowjetunion siegreich wäre, stünde Europa einer schlimmeren Bedrohung gegenüber als je zuvor. Auch in Südamerika sieht man die Folgen des Bündnisses zwischen Plutokratie und Bolschewismus, weil die meisten südamerikanischen Staaten die bolschewistischen Praktiken am eigenen Leibe erfahren haben. So bezeichnet das argentinische Blatt „Ca- bildo" die Errichtung einer Sowjetbotschaft in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo angesichts der Spionagetätigkeit derartiger Botschaften als sehr unangenehm für Argentinien und erinnert an kommunistische Intrigen, die in Argentinien zum Verbot der Sowjet-Handelsgesellschaft Puycmtorg führten. Jetzt würde nur wenige Flugminuten von Buenos Aires entfernt eine regelrechte svwjetrufsische Botschaft errichtet werden, die ihre diplomatischen Vorrechte dazu benutzen könnte, die Lehren von Hammer und Sichel zu verbreiten. Der uruguayische Außenminister Guani habe erklärt, es bestände kein Grund, daß Uruguay die Beziehungen zu einem Land, das „für die Freiheit der Menschheit kämpfe", nicht wieder aufnehme. Diese Begründung nennt das Blatt „äußerst überraschend", zumal sich die Sowjetregierung selbst als Diktator des Proletariats bezeichne. „Verteidiger der Freiheit" nenne Uruguays Außenminister ein Regime, das feit 25 Jahren 160 Millionen Menschen in brutalster Versklavung hält und alle Formen vernünftiger Denkungs- weise für abgeschafft erklärt. Und nun strecke die sowjetische Barbarei ihre Fangarme auch gegen die Völker Amerikas aus. Wachsende Unruhe im Rahen Osten. Rom, 10. Febr. (Europapreß.) Zwischen nationalistischen Elementen Syriens und den Organen der englandhörigen Regierung des Landes kam es zu einem heftigen Feuergefecht, bei dem der englandhörige frühere Ackerbauminister Scheich el Ghai- lani durch einen Revolverschuß schwer verletzt wurde. Das Vekanntwerden der Absicht der britischen Behörden, Hunderttausende von Juden aus Palästina nach Syrien und Libanon zu übersiedeln, hat die ohnehin schon gereizte Stimmung der Bevölkerung dieser Länder noch mehr gegen die britische Besatzung aufgebracht, so daß sich die Attentate und Sabotageakte in letzter Zeit immer mehr häufen. Aber auch in Palästina selbst ist in letzter Zeit der Widerstand gegen die Briten erheblich angewachsen. Aus diesem Grunde haben die Engländer in Palästina drei Militärzonen geschaffen, in denen Sondervorschriften gelten, bte etwa denjenigen des Belagerungszustandes entsprechen. Kongreß-Attacke gegen Roosevelt. Lissabon, 11,Febr. (Europapreß.) Die von Roosevelt vor zwei Jahren errichtete nationale Planungsbehörde muß ihre Tätigkeit zum 30. Juni e i n st e I l e n, falls der Kongreß nicht noch die Mit- tel hierfür bereitstellt. Der Ausgabenausschuß des Repräsentantenhauses hat nämlich die für diese Behörde vorgesehenen 1,4 Millionen Dollar mit folgender Begr ündung ab gelehnt: „Es gibt nicht weniger als 157 Regierungsstellen und -behörden, die sich mit Nachkriegsplänen befassen. Diese müssen nun endlich, falls eine noch größere Konfusion vermieden werden soll, unter einen Hut gebracht werden." Die nationale Planungsbehörde war Roosevelts Steckenpferd. Die Attacke des Kongresses ge= rabe gegen diese Behörde, an deren'Spitze der Onkel Roosevelts, Frederik Delano, steht, wird als ein Angriff gegen Roosevelt persönlich betrachtet. Kleine poliiifche Rachrichten. In Frankfurt wurde unter der Schirmherrschaft des Gauleiters in Anweseyheit des Gesandten Grafen Bailön als Vertreter des spanischen Botschafters, des Landesgruppenleiters der Falange, des Präsidenten der Deutsch-Spanischen Gesellschaft, Botschafter a. D. Faupel, und zahlreicher Persönlichkeiten von Partei, Wehrmacht, Wirtschaft und Wissenschaft die Deutsch-Spanische Zweiggesellschaft Frankfurt a. M. eröffnet. Zu ihrem Präsidenten wurde Generaldirektor Avieny und zum geschäftsführenden Vizepräsidenten Direktor Dr. Plaß berufen. * Infolge der Arbeitsüberlastung des Gauleiters Paul Giesler, der bisher mit der Führung des Gaues Westfalen-Süd die verttetungsweise Füb- rung des Gaues München-Oberbayern und die Führung der bayerischen Landesregierung vereinigte, hat der Führer den bisherigen stellvertretenden Gauleiter des Gaues Oberschlesien, Hauptdienstleiter Alb. H o f f m a n n, mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Gauleiters im Gau Westfalen-Süd beauftragt <- Auf Anordnung des Reichswirtschaftsministers wird der variable Handel an den Wertpapierbörsen eingestellt, die Börsenzeit eingeschränkt und die Samstagbörse eingestellt. An den Provinzbörsen dürfen nur an drei Wochentagen Börsenversammlungen abgehalten werden. Auch die Zahl der zur Börse zugelassenen Bankvertreter und Börsenbesucher wird vermindert. * Eine USA.-Abordnung ist jetzt nach Pretoria unterwegs, wo sie ein Pacht- und Le'ih- abkommen abschließen soll, berichtet der Londoner Nachrichtendienst. Die südafrikanische Union Larghetto von Beethoven. Eine Jugenderinnerung von Kurt Mandel. Es war in den Kriegszeiten um den 90. Todestag Beethovens, im Herbst 1917. Die Wandervogel- Kameraden waren eben erst aus dem freiwilligen Hilfsdienst mit schwielenharten Händen wieder heimgekehrt. Da sie alle leidenschaftliche Musikan- tenfeelen hatten, lag eine Beethoven-Gedenkfeier nahe. „Spielen mir doch das Larghetto aus der .Zweiten' von Beethoven! Ich möchte schon immer gern Mal eine anständige Cello-Partie pinseln", erklärte der Huckebein unter den Jungens, der seit der Shakespeare-Lektüre den Spottnamen „Shylock" weg- getriegt hatte. Shylock besaß ein Cello, das nicht minder die Spottlust anregte. Obwohl es von singendem Klang war, trug es eine derart schreiend gelbe Politur, daß man es gleich „Postkutsche" nannte. Das frei» lich weckte Shylocks Manneszorn, weniger der eigene Spitzname. Otto, der Primgeiger in dieser Mischung von Salonorchester und Kammermusikgruppe, machte warnende Randbemerkungen.' Man überhörte sie. Denn warum konnte man nicht auch einmal einen Satz einer Beethoven-Sinfonie in kleiner Besetzung spielen, nur mit Geigen, Bratsche, Cello und Flöte und dem die üblichen Orchesterstimmen ergänzenden Flügel? Man hatte ja auch schon Routine, freilich mit Billigerem, mit reiner Unterhaltungsmusik. „Wenn ich das Solo aus Mondnacht an der Alster' nur so hinlege", sonnte sich Shylock in eitlem Ruhm, „bann wäre es doch gelacht, wenn ich nicht das bißchen Beethoven schmisse!" „3a, eben, weil du es schmeißen wirst, bin ich dagegen", erklärte der Orchesterhäuptling. Aber die andern überstimmten ihn, und so ging es mit fröhlichem Eifer an die Proben. Um es gleich zu sagen: Otto behielt recht! Man hatte sich die singende Anmut des Larghetto zu einfach vorgestellt. Gewiß, die Streicher schafften den besinnlichen Melodienzauber. Auch Edgar, der zaunlattendürre, wie Shylock ewig hungrige Flötist mH dem Spitzmausgesicht, blies Mm Entzücken. Nur Shylock rackerte sich an seiner „Postkutsche" ab und verpatzte so ziemlich alle Einsätze. „Du säbelst wie eine Wildsau!" polterte Otto in wildem Grimm. Er, der heute im Osten ein Sturrn- bataitton führt, war schon mit achtzehn Jahren ein anerkannter, feinsinniger Sologeiger, dem die anderen vergebens nacheiferten. Aber deshalb hätte er Shylock nicht derart abfertigen sollen! Shylock, schamrot glühend, doch zornbebend, reckte sich empor, fuchtelte mit dem Bogen über seinem strubbeligen Haupt und ächzte wütend: „Na, dann habe ich das letzte Mal in dieser lächerlichen Innung mitgespielt. Main, die Herren!" Damit packte er seine Postkutsche ein und halfterte mit ihr ab. Die anderen aber faßen betreten da. Schließlich war Shylocks Spiel nicht so schlecht. Und bann: wie das Larghetto spielen ohne Cello? Einen Ersatz gab es kaum, wenn auch der dicke Erwin aufsprang und erregt stammelte: .Kinder, ich spiel Cello! Ich hab ja schon mal fn der „Peruanerin" das Trio gespielt!" „3a, so. daß die letzten Mäuse beleidigt abzogen", spottete Otto. „Nee, nee Jungs, entweder ein anständiger Cellist oder Feierabend mit Beethoven!" Die „Innung" löste sich diesmal fang» und klanglos auf. Es schien, als fei. es unter den Kameraden, die noch vor Tagen auf einem Gut arbeitsfroh die Ernte eingebracht hatten, zu einem endgültigen Bruch gekommen. Der zarte blonde Walter, der als Meisterschüler des Konservatoriums schon lange den Ruf genoß, ein angehender Pianist zu sein, trollte sich mit Max, dem zweiten Geiger, betreten heimwärts. Sie kamen in die Vorstadt, wo Shnlock in ärmlicher Dachstube mit feiner darbenden Mutter, einer hochgebildeten, aber früh verarmten Witwe, ein von jeher armseliges Dasein führte. „Maxe, wenn wir den Sylock so lausen lassen, passiert noch was! Mit dem kann man jeden Witz machen, aber man darf ihn als Musiker nicht kränken. Das hätte Otto nicht tun sollen. Und übrigens, so schlecht hat Shylock ja gar nicht gespielt." „Na, bann rücken wir der beleidigten Knackwurst halt mal auf die Bude und sehen, wie wir das Kind schaukeln", brummte Max, seit Kindesbeinen der Intimus Shylocks. Sie kletterten die wackeligen Stiegen empor. Ein Geruch von kochendem Sauerkraut dampfte ihnen entgegen. Shylock stand tich. gebeugt über einem Ungetüm von Topf und rührte darin. „Was wollt ihr denn! Mir die Freundschaft kündigen, wie? Wenn ihr wollt, dann zerhacke ich meinen Esel und koche mit ihm die Krautsuppe!" Die beiden schritten auf das einsam in der Sofa- ecke lehnendej ausgepackte Cello zu. Dicht dabei stand das Notenpult mit der Cellostimme aus dem Larghetto. Da sprang sie Shylock förmlich an: „So, und ihr glaubt mir auch nicht, daß ich das Larghetto spielen kann?!" Klemmte sich aufs Sofa'und spielte draus los. Und siehe da: er entlockte seiner „Postkutsche" wahrhaft wunderbare Töne! „Mensch, Shylock, das ist ja kaum zu glauben. .Vorhin spieltest du doch wie ein Holzhacker!" meinte der versonnen dreinblickende Walter. „Ja, vorhin, da knurrte mir auch der Magen, daß ich das Cello kaum hören jtonnte", ließ sich der Cellist eine Weile später beschämt hören. Nach tausend Vorbereitungen stieg endlich diese Beethoven-Feierstunde. Schon die zweihändig gespielte Egmont-Ouvertüre wurde ein Erlebnis. Dann spielten Jungen und Mädels eine Szene aus Goethes „Egmont" auf der mit vieler Liebe gebauten Bühne im Musikzimmer des befreundeten Schulrates. Und dann fang es aus dieser kleinen Gemeinschaft von hingebend Musizierenden, das wunderholde Larghetto aus Beethovens „Zweiter". Und die Cellopartie wurde von Shylock, der tief gebeugt über seiner „Postkutsche" schwitzte, geradezu mit Sirenenzauber bewältigt. Nur hin und wieder schielte Shynlock einsatzbegehrend mit unverhohlenem Grimm auf den ersten Geiger. Doch der lächette nur und zwinkerte uns allen zu, als ob er sagen wollte: ich Habs ja gewußt, Shylock wird es schon schaffen! Das also ist nun schon lange, lange her. Shylock aber — und darum schrieb ich diese kleine Erinnerung — ruht seit Wochen unter einem Birkenkreuz im Kaukasus. Die anderen tragen auch meist den feldgrauen Rock und werden, wo es nur geht, mit der ihnen gebliebenen unbändigen Musikliebe jene Kameradschaft pflegen, die schon im ersten großen Kriege so eigentlich mit dem Larghetto von Beethoven chre Prüfung bestand 40 auf 48 Stunden erhöht. .Streng Kunst und Wissenschaft. Der Schauspieler Rudolf Rillner gestorben. werde ihrerseits Rohstoffe und verschiedene Dienst, leifhingen zur Verfügung stellen. * Der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi. | der sich noch immer in Gefangenschaft befindet, hat einen 21tägigen Hungerstreik begönnest. Der japanische Wehrmachtshaushalt in Höhe von 27 Milliarden Yen fand die einstimmige Annahme des Oberhauses. Es ist der bisher größte Wehrhaus- halt in der japanischen Geschichte. Der neuernannte deutsche Botschafter in Totto Heinrich Stahmer überreichte dem Tenno fein Beglaubigungsschreiben. .. tiefer - bleib ff for .,n Gei Bei A hinten P? mit Mrs *3n@I W- 1 1896 k Ej# Ke Mit faar 1! Ao-k Wed d feuitb fan, Di Erter1 W Union Wlchsl fez.vol fein Kn, 3er W in Ä Mi er M Seit g^ie 19: ■ Wen Sb. c. 1 Weck in M Heitel 6 Mi Bernat 8 deutsch tonte Die portugiesische Ausfuhr nach den Vereinigten Staaten lag 1942 wegen Mangels an Schiffsraum um 18 v. H. niedriger als im Jahre 1941. Aus dem Reich. Oie Auswahl des Richters. Dos neu gegründete Amt „Richter und R e ch t s p f t e g e r" wird die Frage, welche mcht rein richterlichen Aufgaben vorn Richter auf den Rechtspfleger übertragen werden können und ob Rechtspflegeämter einzurichten sind, mit einem Anschuß der Akademie für Deutsches Recht vordere!- , en. Es ist beabsichtiat, Rechtspflegeämter ichon während des Krieges schrittweise in den Bezirken, in denen die günstigsten Voraussetzungen gegeben sind, einzuführen. Wenn dann die für eine Recht- sprechung durch das Volk geeigneten Gebiete der Rechtspflege festgelegt sein werden, werden es in. Zukunft nur echte richterliche Aufgaben fein, zu denen der Richter berufen ift Deshalb muß er auch fachlich und persönlich, sowie charakterlich ein besonders ausgezeichneter Rechtswahrer fein. Bei der Auswahl der Gerichtsassessoren dürfen gute Pni» fungsleistungen allein nicht genügen, wenn der Bewerber zu stark auf den Typ des volksfremden Begriff sjuristen festgelegt ist. Besonderer Kriegs- einsatz wird zugunsten des Bewerbers wesentlich ins Gewicht fallen. Auch seine aktive Arbeit für die Bewegung spielt eine Rolle. Selbstverständlich werden kinderreiche Anwärter bei gleichwertiger fachlicher Leistung und sonstiger (Eignung vorgezogen. Ein lediger Mann wird in Ziv fünft nur ausnahmsweise Aussichten auf Beförderung haben. Die Möglichkeit, Gefallene nachträglich zu ernennen ober zu befördern, ist eine Ehrung der Frontkämpfer, bedeutet aber zugleich eine bessere wirtschaftliche Sicherung der Hinterbliebenen. Preisauszeichnung nach 100 Gramm bsim Fleischer. Der Reichswirtschaftsminister hat den Reichs- innungsverband des Fleischerhandwerks darauf hiiv gewiesen, daß eine Preisauszeichnung für den Ver^ kauf von Fleisch und Wurst auf der Basis von 100 Gramm erwünscht,' eine Auszeichnung über 500 Gramm oder 125 Gramm dagegen nicht er« | Dy ihjü W ti Geisel Gz Rech wünscht sei. Der Minister zieht damit die Folg«' rung aus der Einteilung der Fleischkarte mit ihrer Jiä Abschnitten zu 50 Gramm. Er kommt gleichzeitici ' den in der Praxis, vor allem auch in der „Deut- ^‘2- sck>en Fleischer-Zeitung" wiederholt aufgetauchtev Anregungen entgegen. z J Roosevelt hat zur Beschleunigung der industriellen Produktion die wöchentliche Mindestarbettszelt von 40 auf 48 Stunden erhöht. | & M * -sMS IttÖ Schlesien M Voi , wandte Weiter Mn < AU| t. "OMa Mich Schwestern schicken nüritf' Der Schauspieler Rudolf Rittner ist dieser Tage im Alter von 73 Jahren auf seinem Bauerngut in Ober-Weißbach bei Patschkau in C'/ gestorben. 1869 in Weißbach geboren, wandte sich Rittner nach einem ersten Versuch, in Wien Musik zu studieren, dem Theater zu, erhielt als 19- jähriger sein erstes (Engagement und kam 1891 ans Residenztheater in Berlin, wo er zunächst in fron, zösischen Konversationsstücken auftrat, die feinet» darstellerischen Wesen kaum entsprechen konnten. Rittner wurde bald einer der großen Darsteller des naturalistischen Theaters, vor allem einer der hervorragenden Hauptmann-Spieler. Seine berühmteste Rolle war der schwarze Ritter von Giebelstatt ii» „Florian Geyer". Obwohl er sich schon 1907, mt: 38 Jahren, vom Theater zurückzog, um in seiner, schlesischen Heimat auf dem Lande zu leben, ist et nicht nur der erste, sondern auch der bedeutendstt Avk ZI iS* Mlit ttfl Was aus Haaren alles zu machen ist. Es ist erstaunlich, was alles aus Menschenhaarm gemacht worden ist und noch gemacht wird: laue, um große Gewichte zu heben, Halsbänder, Armbänder, Uhrketten, Miniaturen usw. Das Haar, d^s so fein und zerbrechlich scheint, ift äußerst widerstandsfähig. Nachdem sie sorgfättig vym Fett mA von allen andern Schlacken gereinigt sind, werde» die Haare auch zu kleinen Klöppelkissen derarbeite! Ja, man hat sogar Fächer aus ihnen gemacht. wurde auf der Pariser Weltausstellung von IM ein solcher Fächer viel bewundert, dessen Herstellung 13 Monate angestrengter Arbeit erfordert hatte und der für 9500 Franken verkauft wurde. Mit Haaren hat man ferner Hosenträger, Krawatten un% Gürtel angefertigt, und nicht nur das, sondern auch Krawattennadeln und Ringe. Im 18. Jahrhundeck in dem so viele kleine Meisterwerke der Elegaw; und der Geduld geschaffen wurden, verfiel man auÄ darauf, Blumen und Miniaturen aus Haaren her- fe zustellen. Besonders zu den Miniaturen mußte m gewöhnliche und widerstatHsfähiger als die Aqua« rettfarben. Man kann sie auf Glas, auf Perlnmck' ter und auf Elfenbein anwenden. Als Napoleon am 15. April 1821 fein Testament aufsetzte, schrieb er: „Marchand wird meine Haart aufbewahren, um daraus Armbänder machen J4 lassen, die von einem kleinen goldenen Schloß ver« schlossen werden und die er der Kaiserin Marie- ßuife, meiner Mutter, meinen Brüdern und meint# ütt 6t Fifer ,stl» ' .der ( für die Öürbi tis de Ä Ui tu (inet "*Murn h Pro, Mi 'Men i k Ai Meiuoe W e I M li£?1 H Mm» inigta itgangen. Sein Wille, eine Läuterung des fürft- j »en Zuschauers durch das Spiel glauben zu ma* in 5 cben. ist rii '°K irt« in 8rsö W runstte br !N. ter einen Ehrensold verlieht. rm in Kanada forderte 16 Todesopfer. Si« Provinz Ontario ist von schweren Schnee- n heimgesucht worden. 16 Personen, meist Leute, die versuchten, sich einen Weg durch tiefen Schnee zu bahnen, sind dabei umgekom- ?. Mehrere Ortschaften blieben einige Tage lang der Außenwelt abgeschnitten. Die Temperatur dellenweise auf minus 36 Grad Celsius- gesunken. iR Jahren der Geheime Justizrat Professor Dr., Dl h. c. Georg Frommhold. Er wurde in »»^chenhoff, Breslau, wurde mit der vertre- hr -zweisen Wahrnehmung des Lehrstuhls für öffent- s Recht an der Universität Greifswald betraut. uni ie ntz uf be M (; m Hu» irbtrty ■ Ifa 1907.5 in s-i-e >en, iy Leutes >ir H Der Erfinder des Rohrrücklaufs gestorben. n Eisenach, wo er seinen Lebensabend ver- 'M deutsches und bürgerliches Recht erhielt. Bier rzehnte hat er bis zu seiner Emeritierung hier rkt. Er hat sich mit dem Anerben- und Erbhof- beschäftigt. Beachtenswert ist auch der Kom- tar zum Erbrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches, erschien sein Grundriß über die deutsche Rechtste. — Oberlandesgerichtsrat Dr. Günter nig ck ||i mihi f e W\ nit ihrs | 'eifern r ,M Ml öo. Hefters witzig kommentiert. Albert Rodemann, hochschulnachrichlen. emer. Professor an der Universität Bonn, Gerat Dr. Rudolf Meißner, der ipenior der __utschen Philologie, feierte seinen 80. Geburts- . In Glogau geboren, studierte er in Berlin und ttingen, promovierte 1886 in Göttingen, wo er 1896 habilitierte. 1906 kam er als Ordinarius Königsberg, 1913 nach Bonn. Meißner ist der te Mitarbeiter des Grimmschen Wörterbuches. Hauptwerke Meißners sind das Buch „Die ingar der Skalden" und das gemeinsam mit Ä. Kock verfaßte „Skaldische Lesebuch". Er ist tglied der Akademien in Göttingen, München, o und verschiedener anderer ausländischer Aka- ien, Dr. jur. h. c. der Universität Köln und Inder Gqechemedaille. — Der derzeitige Rektor Universität Köln und Ordinarius für Haut- und chlechtskrankheiten, Professor Dr. Friedrich Beug, vollendete sein 65. Lebensjahr. In Frönden- g in Westfalen geboren, studierte er. in Tübingen, n, Berlin, Marburg und Kiel und promovierte IH*2 in Kiel, wo er sich 1907 habilitierte. 1914 e er Chefarzt der städtischen Hautklinik in n. Seine Berufung als o. Professor nach Köln Hejjigte 1931. — In Greifswald starb im Älter von N etek UdiN- -hs b Sei :e P der len bwo ese lrbkl elein^' . Die:,. itr AUF MÖNCKEBER6 tit del "Teufel los. ROMAN VON OLAF BOUTERWECK Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) stellte den Lautsprecher ab und erklärte fiten bestürzten Zuhörern atemlos und mit wem- Worten, was er soeben gehört hatte. Gleich- 0 sah er sich suchend um: „Wo ist Brand?" ich sah zufällig —" antwortete Frank, ,Mß er einer Viertelstunde ins Haus gegangen ist ... Oilfe!" kam irgendwo von oben ein langgezoge- Ruf ... und noch einmal, sehr leise und kaum ^änblid): „Hilfe!" .. ,--3as muß auf dem Turm sein!" flüsterte Sigrid ®t trockenen Lippen; und während sie Arel mit prickgeweiteten Augen anstarrte und seine Ent- Mlssenheit sah, fügte sie hastig und noch lerser W-i: „Bitte, Axel, sei vorsichtig!" 8"ich gehe sofort hinauf!" rief Axel laut. /„Die »r!ven Herren bitte ich, sämtliche Ausgange des Mfes zu besetzen und niemanden hinauszulassen. £ Axel im Laufschritt die Treppe erreichte, wo FS mit wütendem Gebell an der geschlossenen -tut M prang, war Frank Düderstädt plötzlich neben begleite Sie, Herr Holm!" . L^e( antwortete nicht. Er riß die Tur auf und S hinter Fox her, der vor ihm die Treppe hrnaus- frang ... Uts die beiden Männer vorsichtig und völlig erlös die Plattform des Turmes betraten, fanden l» inese völlig leer; aber Fox schien irgend etwas ftisckt zu haben, denn er hatte die Vorderbeine auf 615 Geländer gestellt und winselte laut. greller des Florian Geyer geblieben, und die Verkörperung der Figur wird wohl stets mit der Erstellung verbunden bleiben, die uns Corinth mit iirem Bilde „Rudolf Rittner als Florian Geyer" -,mrittelt. 1 m, bleibt in der Absicht stecken. Der Stoff bietet j ilaß zur Entwicklung einer unbeschwerten Musi-' «oper. Aus Rezitativ und Arie, Ballettszenen und lale formt Bresgen eine Nummernoper, die ba- en Geist mit den stehenden Floskeln der musi- ischen Affekten!ehre, den von Cembaloklängen unbauten stereotypen Wendungen des Secco-Rezi- s mit der Leuchtkraft eines modernen kleinen henß henh? irii: 6er, haar, Fett^ 5, W lerarbtii machl von 1 Herst Der! । urbe. *• oatk°^ itbem? M ’ B» aaren^ ** ein '1 _ ----------- [teder k dkkchte, starb im 84. Lebensjahr Dr. Conrad H a u ß- bel d-r b|r, der Erfinder des Rohrrücklaufs, einer seiner- >rühiB I für die Artillerie umwälzenden technischen Er- eistaür Mrrung. Haußners Verdienste fanden ihre beson- — ' 1 Würdigung im November vergangenen Jah- als der Führer ihn mit dem Kriegsverdienst- ttz 1. Klasse auszeichnete und dem greisen Er- Lefar Bresgen: „Das Urteil des Paris." Ws der Leiter des Stadttheaters in Götttngen, güendant Sellner, mit seinem Musikdirektor C. M. Kinge als erster mit der Uraufführung des „Dorn- krschen" den Opernerstling des jungen Cesar Bres- fltn brachte, konnte er die Mitteilung machen, daß Vch die nächste Oper des Komponisten hier aus der Iiufe gehoben werde. Nun hat „Das Urteil des Pali;", wie Bresgens Komödie für Musik benannt \V die Hoffnungen, die in sie gesetzt wurden, in chncher Hinsicht erfüllt. Das Textbuch von Otto Luther verknüpft mit dem witzigen und humorvoll Mchgeführten Motiv des Theaters auf dem The- ti?r eine — gesprochene — Rahmenhandlung, die .eine Aufführung zweier antikischen Stoffe, des „ Irteils des Paris" und des „Raubes der Helena", fsr^I einer auf Pathos und anmutiger Verzierung des Dkoko gesehenen Wiedergabe bindet. Der Neigung, che ttefere Bedeutung in das unbeschwerte Spiel hneinzuttagen, ist auch diesmal der Textdichter nicht Aus aller Wett. BliW! Der Volkspreis für deutsche Dichtung 1942. Säte |L‘er Vorsitzende des deutschen Gemeindetages, ^Wchsleiter Feehler, hat den Volkspreis der tschen Gemeinden und Gemeindeverbände für fr al«iH latsche Dichtung 1942 an Werner Janssen U sein Werk „Insel Heldentum" und an Kurt in fiel l®^u 9 e für sein Werk „Die Zaubergeige" verliehen. e I m u. v. wcuiH u tu 111 1119 u iu. luuLue in Llideck in Schlesien geboren, studierte in Breslau Mi Heidelberg und promovierte 1885 in Breslau. , "'1 M habilitierte er sich dort, schon ein Jahr später l5ÖO,i **n er nach Greifswald, wo er 1894 ein Ordinariat machen. Geduld und Glaubens, das sind die starken Kräfte, die wir brauchen. Und so wird uns der graue Glücksbote zum lebendigen Sinnbild der Pflicht, die Segen bringt. Viele unserer Glücksmänner wecken schon durch ihre „Väterlichkeit" das Vertrauen, das wir ihnen gerne schenken. Eine große Anzahl hat das sechste, nicht wenige sogar das siebente Jahrzehnt überschritten. Auch bei den Losverkäuferinnen herrschen die älteren Jahrgänge vor. Andere setzen neben Haushaltführung und Kinderwartung ihre karge Freizeit stundenweise für das Kriegswinterhilfswerk ein. Ein gutes Viertel aller im Losverkauf freiwillig eingesetzten Männer und Frauen stellen die Rentner, Kriegs- und Arbeitsinvaliden und sonst nicht mehr recht einsatzfähige Kräfte. Aber fast die. Hälfte aller Los Verkäufer'und Verkäuferinnen versieht diesen Dienst nur im Nebenberuf,» meist nach schwerer Tagesarbeit, vielfach im Rüstungsbetrieb. Solche unermüdliche Einsatzfreudigkeit verdient wahrlich die Achtung und Würdigung aller Volksgenossen. Wir alle möchten daher die vertraute Gestalt des Mücksmannes, im Lebenskampf des kleinen Alltags wie im großen Einsatz für das Volksschicksal, als unentwegten Mittler zwischen uns und dem Hilfswerk dieses vierten Kriegswinters nicht missen. Jeder fühlt, daß mit dieser Lotterie eine Einrichtung geschaffen wurde, die die Arbeitskraft einer großen Anzahl Volksgenossen, die sonst mehr oder weniger die Fürsorge des,Staates in Anspruch nehmen müßten, für das große nationale Ziel einsetzt. Oie Universität ehrt Röntgen. Am gestrigen 20. Todestage des weltberühmten Physikers Wilhelm Konrad Röntgen legten an seinem Grabe auf dem Alten Friedhof ber Prorektor der Ludwigs-Universität Professor Dr. Rauch, der Dekan der Medizinischen Fakultät Professor Dr. Brüggemann und der Dekan der Philosophischen Fakultät, 2. Abteilung, Professor Dr. C e r m a k, Lorbeerkränze als Zeichen der dankbaren Erinnerung und Verbundenheit unserer Universität mit dem weltberühmten Begründer der modernen Strahlenforschung nieder. Weibliche Sprachmittler für die besetzten Ostgebiete. Auf Grund zahlreicher Anfragen weist das Oberkommando der Wehrmacht darauf hin, daß auch weibliche Sprachmittler (Dolmetscher und Ueber- setzer) mit russischen Sprachkenntnissen auf Grund freiwilliger Verpflichtung als Stabshelferinnen bei höheren Kommandostellen in den besetzten Ostgebieten eingesetzt werden können. Mindestalter 21, Höchstalter 45 Jahre. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach den Kenntnissen. Außer der vollen tariflichen Vergütung werden für die Dauer des „Sieg um jeden preist Reichsredner sprechen im Kreis Wetterau. 3n den Tagen vom 18. bis zum 21. Februar 1943 führt die Kreisleitung Detterau der NSDAP, io zahlreichen Ortsgruppen des Kreisgebietes große politische Versammlungen durch, in denen der Reichsredner Prinz zu Schaumburg.Lippe und die Reichselnsatzredner Jäger, Aßling, Ohlendorf sowie der Gauredner Minke über die heutige Lage sprechen werden. In Gießen spricht am 20. Februar, um 20 Uhr, in der Aula der Universität der Reichsredner Prinz zu Schaumburg-Lippe. Die gesamte Bevölkerung wird heute mehr denn je das Bedürfnis haben, sich über die gegenwärtige Lage aus berufenem TNunde unterrichten zu lassen. Deshalb versäume niemand, die Versammlungen zu besuchen. Einsatzes in den besetzten Ostgebieten Einsatzzulage, freie Unterkunft und freie Verpflegung gewährt. Persönliche und schriftliche Bewerbungen und nähere Auskünfte bei der Wehrkreisverwaltung III, Berlin- Gruncwald, Cunostraße 35/43, Zimmer 52. Wehrmachlangehörige und Immatrikulation. Wehrmachtangehörige, die die Berechtigung zum Hochschulstudium erworben haben, können bei einer deutschen wissenschaftlichen Hochschule jederzeit eingeschrieben werden. Sie richten einen schriftlichen Antrag an den Rektor der Hochschule, an der sie später studieren wollen oder bereits einmal eingeschrieben waren. Sie können ^hierbei mit der Be* Schaffung der erforderlichen Unterlagen eine Person beauftragen, die sie dem Rektor gleichzeitig benennen. Wehrmachtangehörige, die diesen Weg beschreiten, erhalten das Recht, sich als Studenten zu bezeichnen, und werden an den Hochschulen als beirr* laubt geführt. Studiensemester werden ihnen nur dann angerechnet, wenn sie von der Wehrmacht zum Studium beurlaubt oder kommandiert werden. Anrechnung von Einkünften der versehrten Studenten. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Einkünfte der versehrten Studenten, die aus einer Tätigkeit im Kriegseinsatz in der vorlesungsfreien Zeit zwischen den Semestern herrühren, sind auf die von den Wehrmachtfürsorge- und -Versorge- dienststellen gewährten Uebergangsunterstützungen zur Hälfte anzurechnen. Einkünfte aus einer gelegentlichen oder kurzfristigen Tätigkeit während Aus der Stadt Gießen. Nur ein Händedruck. Das junge Paar saß im Wartesaal. Ihm stand das Auseinandergehen bevor. Es mar kein Abschied, dem anderntags ein frohes Wiederbeisammensein folgen würde. Nein, dies war ein Abschied, wie ihn der Krieg erfordert, wenn er die Männer hinausreißt in den Wirbel der Front und die Frauen zurückläßt mit taufertb Fragen und tausend Sorgen im Herzen. Sie sprachen nur wenig zusammen; aber in den Augen der beiden jungen Menschen war eine wortlose Zwiesprache, stumme, scheue Gebärde ihrer jungen Liebe. Es mochte wohl sein, daß sie zum ersten Male auseinandergehen mußten in die große Ungewißheit, wie sie der Krieg in unser aller Leben trägt. Das Mädchen weinte leise vor sich hin. Der Soldat, wohl wissend, daß Worte in solchen Augenblicken wenig zu sagen vermögen, wenn sie auch noch so behutsam gesprochen werden, versuchte nicht, tröstend auf das Mädchen einzureden. Aber er schob sachte seine Hand in die ihre und hielt sie lange fest. Nach einer Weile ging mit dem Mädchen eine Veränderung vor. Es wurde ruhig, tupfte sich die Tränen ab, schluckte noch ein paarmal heftig und wagte dann sogar ein Lächeln. Die Hand, die noch immer in der ihren lag, hatte es emporgelockt aus der Tiefe eines verzagten Herzens. Und nun gingen auch, als hätte das Lächeln ihnen den Weg frei- gemacht, Worte von einem zum anderen. Bald war ein Gespräch zwischen den beiden im Gange. Es drehte sich nicht einmal mehr um das Abschiednehmen. Dazwischen vernahm man immer wieder das silberne Lachen des Mädchens. Das Lächeln war ein Lachen geworden. Dabei rückten die Uhrzeiger unerbittlich vor. Trotz des Unausweichlichen, das von ihnen ausging, genoß das junge Menschenpaar das Glück des Beisammenseins. Dann erhoben sich die beiden und schritten dem Ausgang des Wartesaals zu. Das Mädchen, obwohl es Mühe kostete, hielt mit dem weitausschreitenden Soldaten guten Schritt, so als wollte es bekunden, daß es zu ihm gehöre. Das alles hatte ein einziger Händedruck bewirkt. Kann es nicht nachdenklich machen, was hier geschehen? Der Krieg verlangt starke Herzen. Das ist wahr. Dennoch sind's die schlechtesten Weggenossen nicht, die da einmal verzagen wollen. Vielleicht bedarf es aber nur eines stummen Händedrucks, ihnen zu helfen. Sch. Das Schicksal -er Stalingrad-Kämpfer Das neue hessische „Rechenbuch für Volksschulen" Höfe der engeren Heimat, müssen anhand der gegebenen Versandzahlen die Einnahmen des HeimatDer begreifliche und berechügte Wunsch der A n ° gehörigenunsererStalingrad-Kämp- fer, baldmöglichst über das Schicksal der Ihren Nachricht zu erhalten, gibt Deranlassung, folgendes bekanntzugeben: In allen Wehrkreisen sind die Stellen des Heeres und der Luftwaffe mit der Ermittlung und der Sammlung von Nachrichten beauftragt, um Klarheit über den Verbleib aller Soldaten zu gewinnen, deren Verbände in Stalingrad eingeschlossen waren. Die Sichtung des eingehenden Materials, die Vernehmung der noch aus Stalingrad durch die Luftwaffe herausbeförderten Verwundeten und Kranken nehmen infolge der Kampfhandlungen eine längere Zeit in Anspruch, so daß Auskünfte über das Schicksal einzelner noch nicht gegeben werden können. Um diese Ermittlungen nicht zu stören und die Erteilung von Auskünften dadurch nicht zu verzögern, werden alle Angehörigen unserer Stalin- arad-Kampfer gebeten, von Anfragen bei Dienststellen der Wehrmacht und der Partei noch so lange a b f e h e n zu wollen, tzis du«H Presse oder Rundfunk die Dienststellen bekanntgegeben werden, die in der Lage sind, Anfragen zu beantworten. Opferbereitschast entscheidet. » Denken wir an die Helden von Stalingrad, wenn das deutsche Volk am kommenden Sonntag wieder seinen Opfersonntag begeht. - Legten wir auch die Geldbörse mit dem ganzen Wochenlohn ober{ dem vollständigen Monatsgehalt hin — was bestimmt niemand von uns verlangen würde — dann wäre es doch nur eine Summe Geldes, die vielleicht eine bald Äu schließende Lücke bedeuetete. Opfer ist mehr! Es ist die bereitwillige Hingabe des liebsten und persönlichsten Besitzes für den Bestand der Gemeinschaft. Denken wir am ^Sonntag daran, wenn der Blockwalter zu uns kommt und unseren Beitrag zum Opfersonntag abholt. Mittler zwischen Pflicht und «Stück. Im Wintergrau des Uniformmantels, zu dem meist auch die Würde der Jahre und das Grau der Schläfen paßt, kreuzt die nertraute Gestalt des Glücksmanns täglich unsere Wege. Er scheint uns .mit der gütigen Weisheit zu betreuen, die da sagt: Mit Gedulh und Glauben wirst auch du dein Glück Lpd. Als im Jahre 1941, mitten im Kriege, eine Arbeitsgemeinschaft hessischer Schulmänner daran ging, im Sinne der Bestrebungen des Reichserziehungsministeriums nach Vereinheillichung der Schulbücher innerhalb der einzelnen Lanüschafts- gebiete und auf Anregung der hessischen Landesregierung dieses Werk zu schaffen, tat sie es mit der Zielsetzung, der Heimat darin mit ihren Zahlen einen vorherrschenden Raum zu gewähren, ein Verfahren, das schon früher gelegenttich angewandt wurde, nun systematisch ausgebaut und seit 3/< Jahren anhand des 5., 6., 7. und 8. Buches im Unterricht verwandt wird. Es eröffnet dem Schüler neben dem allgemeinen Missensnotwendigen zugleich ein Stück praktischer Heimatkunde, das dazu angetan ist, seine Heimatliebe zu stärken. Die Arbeiten an diesem Werk, das als Gemeinschaftsarbeit dreier bekannter Verlage gedruckt wird, find bis auf geringfügige Aenderungen am 4. Buch jetzt abgeschlossen .und vorn Reichserziehungsminister genehmigt worden. Die Hefte 1, 2, 3 werden nun ebenfalls in den Unterrichtsplan aufgenommen. Ueberblickt man dieses Werk mit seinen acht Heften, so fällt rein äußerlich der hübsche Buchschmuck auf. Da findet man als Titelzeichnung etwa die Landschaft des Dogelsberges, der hessischen Weinberge, die Lebendigkeit einer hessischen Reichsautobahn, eines Mainhafens. Von der Fibel an, die naturgemäß fast nur mit Bildern und figürlichen Darstellungen arbeitet, bis hin zum letzten Heft ist in Bildern immer wieder Wissenswertes über die Heimat ausgesagt, was dem Lehrstoff eine eigene Lebendigkeit gibt und im Schüler auch rein gemüts- haste Kräfte wecken kann. Auch die Zahlenbeispiele, die dank einer umfassenden Reform immer wieder das praktische Leben als Ziel und Voraussetzung haben, sind so weit wie möglich neben den allgemeinen deutschen Zahlen den Heimatzahlen entnommen. So werden etwa^dei Berechnungen von Stromlängen, -breiten und -tiefen Rhein und Main zum Muster genommen, beziehen sich alle der Reichsbahn geltenden Rechnungen auf Bahngebietes errechnet werden, die ihm etwa aus dem Verkauf von Spargel, Obst und Wein, vor allem feiner Industrie, zuflosfen. Auch Kulturbeschichte ist wie absichtslos eingestreut, wenn man plötzlich unter einer Aufgabe „Wie lange ist es her?" lieft, daß 1824 das erste Dampfschiff den Rhein befuhr, 1827 der Dampferoerkehr Mainz—Köln eröffnet wurde, am 27. Juli 1846 der erste Zug von Heidelberg in Darmstadt eintraf. Diese Beziehung steigert sich natürlich ganz bewußt in den letzten Heften. Zum Betteuungsgebiet dieses Werkes gehört viel bäuerliches Land. Mit Bedacht sind daher immer wieder Beispiele der Aufgaben bäuerlichem Leben entnommen. Das letzte Heft bringt als ausgezeichnete Zusammenfassung ein großes Kapitel „Der Boden als Grundlage für die Ernährung", in dem dem Schüler aus der Gegenüberstellung der Bei-- spiele zugleich glle in den letzten zehn Jahren durch den ReichsnähMand erfolgten Neuordnungen umfassend erklärt werden. Ueberhaupt ist die lebendige Zeitbeziehung eine der treibenden Kräfte des Buches. Die verwandten stattstifchen Zahlen, die so weit wie möglich in die Jetztzeit ragen, sind In Serbin* düng mit der Industrie- und Handelskammer entstanden und dem Stattstischen Jahrbuch für das Deutsche Reich, der Halbmonatsschrift „Wirts«haft und Statistik" (vom Stattstischen Reichsamt herausgegeben), „Hessen in Wort und Bild" (herausgegeben vom Hessischen Landesstattstischen Amt) und den Mitteilungen des Hessischen Landesstatistischen Amts entnommen. Eine große Summe praktischer Erfahrung, hoher Idealismus und Derantwortungsbewußtsein seiner Schöpfer' haben dieses Werk geprägt, das nun als für alle hessischen Volksschulen einheitliches Rechenbuch an die Stelle der Vielzahl früherer Rechenbücher tritt. Möge es seinen Weg zur hessischen Jugend gehen und dazu beitragen, lebenstüchtige Menschen aus ihr zu bilden! „Hier — hier!" rief von unten einer der Männer heraus. Axel trat an das Geländer und leuchtete mit der Taschenlampe nach unten ... Etwa flinf Meter tiefer, auf einem schmalen Dachvorsprung, sahen sie Brand liegen. Er hatte sich mit der linken Hand an einen eifernen Dachhaken angeklammert, während er mit der Rechten Otto festhielt, der an der äußersten Dachkante lag und heftig stöhnte. „Schnell, schnell!" keuchte Brand. „Lange kann ich ihn nicht mehr halten! — Einen Strick —! Unten durchs Tur'mfester!" „Festhalten!" rief Frank ermunternd. ,Augenblick noch, wir kommen!" Sie liefen die halbe Länge der Wendeltteppe wieder hinab und beugten sich aus dem dort angebrachten kleinen Fenster; aber im Schein der Taschenlampe sahen sie, daß die Verunglückten von hier aus immer noch nicht zu erreichen waren, denn der Dachhaken, an dem Brand sich anaetlammert hatte, befand sich etwa zwei Meter unterhalb des Fensters. „Verdammt!" murmelte Frank verzweifelt, „wo sollen wir hier so schnell einen Strick finden!" Axel blieb ruhig und kaltblütig. Er schätzte mit den Augen die Entfernung ab ... zog fein Jakett aus und drückte Frank seinen Aermel in Hand: „Hier! Festhalten!" Er selbst ergriff den zweiten Aermel ... kletterte zum Fenster hinaus und ließ sich langsam an dem steilen Dach hinabgleiten ... Axel hatte sich die Lage eines zweiten Dach- Hakens genau eingeprägt, und als er mit dem rechten Fuß darin Halt fand, ließ er den Aermel los.. breitete die Arme weit auseinander und rutschte ein Stück abwärts, so daß er mit dem rechten Oberarm in dem Haken hängenblieb. Dann hielt er sich mit der Rechten fest ... beugte sich etwas nach unten und bekam mit der linken Hgnd Ottos Arm zu packen. Mtt vereinten Kräften zogen Axel unb Brand nun den Verwundeten nach ^oben. Es war eine schwere, mühselige Arbeit, die äußerste Anftteirgung erforderte. Als Otto in gleicher Höhe mit ihnen tag, machten sie alle drei eine kleine Atempause; dann schoben sie ihn Zoll um Zoll nach oben, bis Otto endlich den Rockärmel und gleich darauf Franks Hand fassen konnte, der chn vollends ins Fenster 21 uf dieselbe Weise gelangte nun auch Brand wieder nach oben, und als er Franks Hände ergreifen konnte, zog Axel sich an Brands Beinen langsam in die Höhe, bis er endlich zwei Minuten später ebenfalls in Sicherheit war. Frank leuchtete Otto mit der Taschenlampe ins Gesicht — und fuhr erschrocken zurück, als er die furchtbaren Narben im Gesicht des Mannes fah. „Nanu — wer sind Sie?" fragte er verwirrt. Otto, der bleich und völlig erschöpft auf einer Stufe der Wendeltreppe saß,' antwortete nicht. Axel beugte sich zu ihm hinab und betrachtete aufmerksam Ottos Aermel, der mit Blizt getränkt war. „Sie sind ja verwendet,^ Otto!" Axel wandte sich mit einem Ruck um und starrte Brand feindselig an. „Haben Sie etwa auf ihn geschossen?" „Blödsinn!" knurrte Brand gereizt, während er sich mit dem Aermel den Schweiß vom Gesicht wischte. „Kommen Sie, kommen Sie!" fügte er ungeduldig hinzu. „Zu langen Erklärungen ist jetzt keine Zeit!" Als Frank und Axel — mit Otto in der Mitte — die Halle betraten, standen dort Güstrow, Jutta und Sigrid in einer Gruppe beisammen, und vor ihnen stand ein blonder, breitschultriger Riese, der alle um eitlen Kopf überragte. „Kommissar Raucheisen?!" rief Axel maßlos verwundert. „Sie hier?! ... Und gerade in diesem Augenblick?!" MÄch» Sie denken wohl, die Polizei schläft, mie?*. lächelte Raucheisen. Er trat dicht vor Otto hin und betrachtete dessen blutgetränkten Aermel. „Nun, Herr Otto, schwer was abgekriegt?" fragte er besorgt. Otto ließ sich auf den Stuhl nieder, den Brand chm hinschob. „Ist wohl nicht so schlimm, Herr Kommissar", murmelte er matt. „Scheint nur 'ne Fleischwunde zu fein ... Kann den Arm und die Hand noch bewegen —" Frank- war schon dabei, ihm den Aermel aufzu° schneiden. Dann untersuchte er die Wunde. „Hm — in der Tat: sieht schlimmer aus, als es ist ...! Glatter Durchschuß — Knochen scheint unverletzt zu sein ... Na, das werden wir gleich haben —" „Ja, zum Teufel!" rief Axel aufgebracht. „Wer hat denn nun eigentlich auf Sie geschossen, Otto?" „Na, das Gespenst natürlich!" antwortete Otto. „So! ... Und wer spielt hier bas Gespenst?" fragte Axel mit einem mißtrauischen Blick zu Brand. „Keine Ahnung —", brummte Otto. „Der Kerl hatte ein schwarzes Trikot an, das mit weißer Farbe bemalt war — wie ’n Zebra sah er aus — und über den Kopf hatte er 'ne schwarze Seidenkapuze ge--Au! — Verflucht, Herr Doktor!" „Na, na —" machte Frank beruhigend. „Ist ja schon wieder gut ... Wir müssen doch dafür sorgen, daß kein Schmutz in die Wunde kommt!" Otto verzog fein ohnehin schön entstelltes Gesicht zu einer schmerzhaften Grimasse, so daß Sigrid mitleidsvoll hinzutrat und seine Wange streichette. „Kann ich vielleicht etwas trinken —" „Augenblick!" rief Güstrow, sprang eilig davon und kam mit einer Kognakflasche zurück. Er schenkte ein großes Glas ein und reichte es Otto. Frank wollte gegen den Alkohol Einspruch erheben, aber Otto hatte den Inhalt schon in einem Zuge hinuntergegossen. X (Fortsetzung folgt- h»* bfl bM' 'A»m1f1laijng brr Ilfbr7flyna»ijnler|lükung nii^t ^rlra^^t. 71er- Uhttrnflrlo, 7',e fs - hrt - u ge lbzulage, Winhrn» unb merh»n mid'l//ngig nnm (Klnfommm g. zahlt. Ein- ofilllfle firiHtfliunfl bts Arbettssinr fornrncri« brr o-^ehr t-n '^hjrirnft>n lützt fld, mH hrm :',mprf brr Ufbfry(jrig®unffr|llj|^mg, brn L-- hefltunferboff*btT ©ti/orntrl Jahr- Minbrftrn-, nein Monat" in -in-m Ard-il. nrrhrtftnle grslaud-u hat flür B-r-Infnchung amiiaf nach rlnrm (trlnft bfP 'lletchsfinanzminifter» Bluff lg hl» Vorlegung hrs Arbeftsvuchs ud-r ein-« d-härd lld) beglaubigten VIau» bem Arbeitsbuch, niie hrm bi- Dauer brr Arb-lt«o-rhültniffe unb bi« Vlrhpllflfber in brn leb'en zmri ;i(jljrrn nnr brr Ehe- fchliktzung 411 -rf-h-n flnb. Strengste Lwrchführuug der -rembeuverkehrs >norönutia. 7\n rlnrin Aufruf mirb brn B-irl-b-n bett ftrem« b-nurrk-hr» nochmals ble fireugfi- Durfhsühruug brr MenfungphefHmmungen 4ur Pflicht g-macht, mrnri sdpn-rwleg-ud" Eiugi ifse In brn Fr-mdenvei- k-hr briwiebeii werben sollen (Ein Hkifl, brr bi- lUrlberfnrle nicht öOrlrgl, barf nicht bcherderaf mrr* ben Di- Eintragung Hai alsvalb nach ber Ankunft 411 erfnlgrti. s/Uerden bei Kan trollen Kl-Iberkn» Irn ahne »Inlrogim« fpffgeflplll, fn « - tze n Man erinnert sich hier noch des beispiellosen Erfolges, den der Bort rag b"? Unterwassersorfchers Hasse Im Nooember 1941 hatte Am Donnerstag, 18 Februar, bringt ber Gietzen-' 'Dortrogsripg -ine iihnlichr Veranstaltung mit einem Bortrog dey Lübfeeforscher» Kuno SchwferS, her in ZGjährlge-r schwi-'riger und oft lebenygefahr* llch-r Arbeit auf Sumatra, Jana, Boll, Borneo, Neuguinea, Samoa und vielen anderen Fnselu der Molukken UWb ber Sübsee 'laucheesorschungeu betrieben Hal unb ah Hand non wunderbaren bunten klchtbllberu hon leinen lirlebulsfen -740bll, die eine reld/r wissenschaftliche Ausbeute brachten Munn ^luneers wird non eigenartigen 0 riebnissen mH Einwohnern unb Tieren unter unb über Wasser berichten. ♦k t nrnn - r - in 18 4 9, Gi - tz « n Am Montag hl, 11 bet Turnverein von । „' d-inkopatz" einen Kamerabfchastvabend ab. 'Der- eiussührer 'm i e g n n h begriitzie die zahlreich erschienenen Turnknmeraben unb -famerahlnnen Fn '- galt l'111 Gk11 ' \ In llrläi lenden OberInrnmari 'M ü 1 ler und einigen anderen l urn käme roden Es mürbe eine Anzahl Feld« pof Üb 1 lef les«", bl« gt "i:*' Freude aiislosten, unb daiipntfnlfllelfer 1> NO-drlch VttllheUn Faiiflr r ,u. BI Vanne; für bo« d,UUlSt0N: Di .Hanl tburlut; iür <' labl (Wlrhfii, Provliu, WMrhrfiah und Dhort: ttrnfi VlumiLkt« Druck und Krrkip VlrÜI)l|kude»ei flf. l'anpr IT. «. '/a lH| Mit dem Grutz an , baren Gedenken an unftre r diese sm Dienste b-s deutschen Liebes nerd'-nte Ao. -rkennung w,rd im Lau e des bvrty hm Deutschen Sängerbund erfolgen. Der Kassenoer cht de, Neckmer, Otto Nutz ze.^e fhe gesund fman* zielte Lage de» Verein». Dem Rechner sowie dem Schriftführer Wilhelm Grotzdau» ftat'-K der Vereinsführer für ihre TätiakeO fernen Danf aa. ~ - den Führer und einem dank- ichmreiche Wehrmacht, snsbesondere die Helden von Stalingrad schloh ber Vereinsführer die /jerfommlung. ♦ Beuerb, 11 Febr. Api morgigen Freitag, 12. Februar, begehen der In westrn Kreisen bekannte frühere Maurermeister Fri 1weck In Anspruch genommen. Dadurch konnte eine mesent- fich- Erhähikng der Zahl ber Erholungsbebürsilgen erreicht werden. Man erwartet demnächst wieder 75 Gäste zur Erholung. Wertvolle Ausbildungsarbeit im ASNk. Da» Fachgebiet Turnen de» NS-Neichsbundes für Ceibemibinigen führte unter Leitung von ÄreiN frauentiirnroart Heinrich Schneider für ble Sportkrelfe 23 Gletzen unb 24 Wetzlar gemeinsam einen gut besuchten Lehrgang für Turnerinnen in Heuchelheim burch. Dazu konnte Hch Schneider 50 Teilnehmerinnen begrützen. Die im »origen Lehr- gang begonnene Einführung in da» Korbballlpiel wurde planmätzlg fortgesetzt, so bah nach der Negol- besprechung schon recht gute Spiele durchgefuhrt werben konnten. Der Samstagabend vereinigte ble Teilnehmerinnen mit ben Heuchelheimer Turnerinnen, Urlaubern und her turn- unb sportfreudigen Heuchelheimer Ve»olkerung zu einigen fchonen, frohen Stunden. Der Sonntag begann mit Spruch unb Vieh (3be( Hauck), Lauf- unb Bewegimqosch"le lHch. Schneidert und Rculengnmnafllf (Erika Stülmer) 3n Ott Hauvtsachi galt - bl« vorgeschrlebenen Ijebunaen fiir ben Gerätwettkamvf der Turnerinnen (über IK Jahre) fomle he-» BDM. und ber IM. griinhlld) burdHiiarbeitcn. Eine Sprungfellggmnastik bcepbcti- die Arbeit de» Vormittag,. Hpbrn nichip* liobetl Nobnr*, 0001 Uhrrwurlnl, hnvl und Nf'hwrr rrblnlt.rn * unm npoy Im rn UloLlen (di. Nlvlmvry U(l). drn H. Fobrimr Hiltl. 108" UltÖPIt, l-'hrl*« 1 itlb U4. II l'pbriifH. 11111 II (Ihr. bi <1<-i Hhdyr n nhil I wir dir trnurlttr Noobrlohl. ditll mrhi llrbrr. giilri, hiiffniinyHvolIrf. nln/,lg< r Bohn, unnr-r llt'bri l’nln und Npffo lllhlnqnrd KMhlor Up. hiAnuwflll Wilhelm Koehler iiml Freu Peul Koehler und Freu. Pianos und Flüflcl eim km,MU" »V» heu«« ftnk. ‘I b. Vnnbrl und Fumllle. (JhdJrn, Im Februar UHU. 1)nnk*ntiunil Für dir vlrlrn BeWhlee nillVlolltlgW ’l'rllnnhmr brl dein Ih'ldentod mrlnrs llrlirn Mnnnre, nHeeren yidrn VnlriM, Suhnrn und llrildri'H 'l'hro Mnrthl. H' v tu l> a n k * n ti n n ti- Für dir vlrlrn ll< wrlnr brrzllcbrr Anteil mihnir an drin NrlinirrrJIrhrn V» 111 int 2-3 ZiMMk IHlb Mihbr von luniiföttill- m'in Lviieünav nelnriii. ?rtirifil. '.’higcb. unter 47ou mt h s >im Altertümer antike Kunst und AntlquHlltrii H. Maliivlua, KarroI, SohloOplatz Kmifr en Indien Virinrii: enflke Möbel, Knhiönke, Truhen, Kmn inoden, lleohe, Rlühle und eonei. Möhel, enilhe Oelblldei, entlhee Poriellen, Krllgo, Feyennen, RllherOefleneUtnde, ferner lepplnhe und eoneilge Aller Ulmer Anprbnln unirr K. A. 1104B (IRAV) nn " «Inom Or^nadk 1 Reglmi>>' nn rlner erliwcrrn Vri wiindmlKJin Allrr von «u J-dirm. im <>-irn den lirbb I'ind grniorben Ir« lli lnrlrl/l. Hiihrelllllr fmid rr auf rinrm IleldrnModlmr Im OrIvil In I U i« in NrhtuerWI Mai Um rfr Indrn «hat Wwo . tfrb. Ilrllof V nnilli«' Helhrl« h Hrllof II I Irl 1111« li InderlliHl IV. und Frau Familie Wilhelm Nrlpp Wwe Knmllle Heitirk'h Hlrtifrlrd Wwe. Ilüdgrn, («rnUrn Thierrk. «1. Februar 1041). Dir GrdllrldnlRlrlrr findet attl Nmmlng. drm 1 • 1. etc über ttUlvrlfr tuübllcrt« Zimmer für Ehe- v«mr ncfiidd. 1 hui 0008 ü. b. OJ. SL Brudern. Mrbwagef», Onkch und Pa.im Krnit Ludwly llnrii. Oh« ip< hr ll« r in clnrui Cn-nn'l Hrplmriit, Rliyrn wh Hilf diesem TVozw UhRrron h« I/.II« liRl« IIDank. llrsoudorNdanken wir llrrrn l'fnrrrr 1)011 suwle drm Büngrn hör. Intlrfn Trauer Merle Harn Wwe. und Aiiqnhörl|je. Klrhilinrli, #tfllnl>« i’g, Jen v. Februar 10411. Bieil KerlenI Füi dir *vhOnrn KrniiÄnprndrn und F.nhlrrlehrn Beweise mirrlchtltirr I ellnnlimv lirlin llrlülgang unsnrs Ib brn Vaters Pnnl IAOhler Rnyrii wir allen unseren hrrellehwtrn Dunk. VW7 . 1'lrtriR« liÜti' i t Imf UUS dir R« hrm-rz Wjifl II« hr Nnelirh lit, dnti mrlii Innlustae MA II« hin । 1«» Hin d<' lieh« Ville und l«« HR"««nh Vnfrr nrlnr* Tfir-blrr rhriiR, im Inllr b.lllh eh i Huhn, rniRrr nnvri»«« II Ih h« 1 Brii 11 rcIiwc rrriKKliipr. n II111 SlMlIntirad In Irrur 1 l’llhdih 11lilhinc a« In Lnhrn für erln Vnlrr- ImihI hliiynh In IIrlntem H« hui' 1 / ' Anne Hofmenn, »eh. Unmm, und Blahlernhen Inqeleln KHIolinn Hofmenn Wwe., ueh. Snnn 1111/ Knhfld Ihilmnnn und Hrmit Olifw.rrledrlohlollUllerinAiiii ii.rrmirmml.unh.llofmenn Wilhelm Dumm und I IN" Amin, unli. Müller llllile Dem in; Kurt Melius und rinn UlrLIrn (Mr her Inlrn Up «1), Klein Lind« n, im l ' bruar Hi4.li. MH den Angehörigen tri, 11« en mu h wir um mier r«-n llebr-n, hI« Ir rbiNlitrIreudigril Ai Im IIr- knmriHdnii. OotrlnlinfUliruiiu und nelolumihnfl ihr ne/lrkeepnrkeeee Olnflen. iu/n l> a n k * h ti u n ti- Für dl» Wnhllurndrn II« wider brr/.llehei Teilnahmebrhlrm I Irlmunngr unpn I lieben, tinvergeülk-hrti IGntni’hlmcm u spireln n wir auf diesem Wrgr nnerrn InnlgRlrn I hink aus. Im Nnmrn aller Angehörigen 1 Wilhelm llenß III. (iroövn-Bu*eek, den R. Februar lUiO, ____________________________________________1E-" «/ , l> a H I« R R Ü II tl ti, |NßM| Flb die vielen Beweis» lirrelh her Teil nähme, «Ur une brl «Irin Robwrreu X rrluste tinnwir« lli hr-n. mivri x ergrl.lllrlirn kluhnrs, Bl II dm« I nh, In. i’airn, NrlTrn und LoiirIum Frust Bleuehkanp. (jrfielier In einem Pnnr., «b*ru.- Ileyl . rntell Wlinlrn, sogen wh nnf «llrnrrn w« gn nllrn UURPirn In 1 •'Höhnten Dank. In lieh 1 Trauen Adolf Klpd*nk*pp und Freu l.mllle, Q*b A|i|i*l| Ludwig Kl*d*nk*|i|i und all* AngohÖilgen. Abt. l'llcl4trlKltiH*w taufjuiiflc Vrnniltihiiig geben bekannt Ihre Erna Hahn, jeb. Stephan GroÜcn-Bunevk, Februar 1048 49JJ2/ I.K’IITNPI r.l,-TII KAI'EK Itti ) .16, 4 41, t in le ; nn. 4.30.7 .in lm M r r v r r t, tMmffh nhc 7. und litb« ft 11 1 geleistet sein Niiidf wrrlie Blorla-Palaet. iriterNwr,. Wen die Götter lieben (,„1 Llckteplelbaei, BahuhvlRlraUe Öicnel 1 ne* | "WIR sowie flrou AlliH 'DilbClI iiirbi. I Unter Himueiö auf die Vlefnnnlmnrt) mctrefld oom 14. 1. 1043, nbget SlitAcißcr Nr. 13 oom Ui. I niif dm, ball die ^erürnitdicr, die nuf V'euipAau0< inelfr ihre 51 ort off em bCAiebcn, ben iMefiellnh* fdinttt 17 bis fVqtfhcu« Ifi. eVcbtnnr 1013 bei heil' Noonstmne Uh Üi c üiiinimnbmcu find mifnelioben. n. iXclmtin 104::. I '"«o Helmut 1 lahn idud. ing. UfTr. bei der LuflwnlTr Sreibant 'Hm 12. 2. IO1I1: I • 'I I MO 0-10 IfiOllOßO 10 11 Ißtil 1. 10 Ml. Sclilachlliol WUb. 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MoOgerlt» stellen wir elnlCe woihl.^oxulilckln Kralle für lnt( ressanl' Iliindurbrll, «in. Auflordem elnlfle wnlbl ftoschlckle Krflfle sucht 2 rbrllll Ana. mit. 0877 nn b. (Mlefi. VIm. |stnllnnflngeboto| Bürohilfe luinfnulfilft vor gebildet, eoii. auch filr halbe Inne, aefuchl Ätbdfil. ‘.'Ingeb. unter 188D nu ben O)icfj. Anz. <01 eben, ben 0. Februar 1943. Der <7b« rbiiraermriflet brr Lindt Mickten veterinarvollzcL F. V : Niejojrtiiö. Putzfrau roI^ii gmiK'ht. Toxtllhaus Bonsberg & Co. Miu kf »traUr 4 >< 4Rln Zkronnfmodinnfl. Die Hilhnerpest In ben MeflUaelbsstllnben bc» •Oelnrtrb Mulnnc« y Ly/.Plijn bl klung zur Ausbildung PrüfaiViteu« hllllfr fihiöet fnuffidlldjen brittu. u« kaufen aesumt |d»i» T c in v e I, Franks ?ii i 'N Doflelffifla f. VVrllrnliHlili sausen gesucht, idirlfti Änneb. unter oibJfi nn ben Gies ’i". 'V ««m VS, Gr.38, mH hob. Absatz, i. sausen gesucht, evtl. neuen Miitbei Idmhr, Gfbtze 35, au iniifdieii. ? ihr. 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