- —------- <95. Jahrgang M. 84 Erscheint täglich, nutzer Sonntags und feiertags Beilagen: g£ÄS Bezugspreis: Monatlich... .RM.1.80 Sb»i-rsLe.'n^ ,Don einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsvreckanschlutz 2251 Drahtanschrift:/Anzeiger" Postscheck 11686 rrrankt./M. 8t«ltag,Y.AprN(94r Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 81/, Ubr desBormittagS Anzeigen-Preiser Anzeigenteil 7 Rpf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 60 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell AbschlüsseMengenstaffelS Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°'• mebt GiehenerAnzeiger vkühIIchtUni»«rMtrdni eiten beim Bau amerikanischer Flugplätze in der Nähe der Hauptstadt Nassau zahlen wollte. Die Bevölkerung war mit Recht erbittert, daß Engländer im Verein mit Nordamerikanern die Massenarbeitslosigkeit ausnutzen wollten, um trotz erheblich gestiegener Lebensmittelpreise lediglich Wohlfayrtssätze, aber keine Löhne zu zahlen. Aehnlich liegen die Verhältnisse auf den benachbarten Bermuda-Inseln. Die in Hamilton, der Hauptstadt der Bermudas, erscheinende Zeitung „The Recorder" berichtet, in der zweiten Hälfte des Vorjahres seien die Lebensmittelvreise doppelt so rasch gestiegen als im ersten Halbjahr. Der Index stand Ende 1942. auf 175,0 gegenüber 100,0 bei Kriegsausbruch. Äuf Trinidad droht die gesamte Zuckerindustrie zusammenzubrechen, weil die englische Regierung den Preis von 14 Schilling 3 Pence für ein hundredweight Exportzucker so niedrig angesetzt hatte, daß die Plantagen nicht mehr kultivieren und die Raffinerien nur noch beschränkt arbeiten können. Was wird aber, wenn die jetzt bei den amerikanischen Stützpunkten Beschäftigten an ihre früheren Arbeitsplätze in der Zuckerwirtschaft zurückkehren?, fragt man mit Sorge. Die gespannten Zustände auf den westindischen Inseln sind, wie „Economist" zugibt, auch aus eine Unzufriedenheit der Kolonien mit einer „überholten, reaktionären Verfassung" zurückzuführen. Auf den Bermudas — und das ist typisch — hat nur ein Sechstel der Bevölkerung Wahlrecht. Wer in die gesetzgebende Versammlung gewählt werden will, muß ein Mindestvermögen von 200 Pfund aufweisen. Es gibt, so fährt „Economist" fort, auf den Bahamas überhaupt keine soziale Gesetzgebung, so daß die wenngleich beschränkten, so doch vorhandenen Wohlfahrtsfonds in London für die Kolonien schon deswegen von der Insel nicht in Anspruch genommen werden können-. In ähnlicher Weise hat es der gesetzgebende Rat von Jamaica selber bisher verhindert, daß eine fortschrittliche Verfassung eingeführt wurde. Alle Vorwande, die von London immer wieder gegen die Erfüllung örtlicher Verfassungswünsche in anderen Teilen des (Empire vor geb rächt werden, treffen, wie „Economist" eingesteht, für Westindien nicht zu. Weder hat es die kastenmäßige Gliederung Indiens noch die fortschritthindernden sozialen Sitten und Tra° Ättionen Afrikas. Westindien ist daher der beste Beweis dafür, daß den Engländern einfach nicht daran gelegen ist, den ,-neuen Imperialismus" zu verwirklichen, bei dem sich polittsche Erleuchtung mit makellosem Menschentum, mit aufbauender Wirtschafts- und Sozialpolitik die Hand reichen, wie Innenminister Morrison es kürzlich schwärmerisch ausdrückte. Es ist die Probe aufs Exempel. Im Unterhaus wurde kürzlich freimütig zugegeben, das Mutterland habe für das Wohlergehen der 60 Millionen Einwohner der Kolonie weniger Interesse als etwa für die Freistellung von Mitgliedern der Oxfordbewegung vom Militärdienst oder das Verbot, Blumen auf. Eisend ahnen zu befördern. „Wir haben aber auch von den Amerikanern, die unsere westindischen Kolonien übernehmen wollen, weil sie sie angeblich bester als wir verwalten, nichts zu lernen", erklärte der in Westindien geborene Ar-beiterparteiler Morgan. Damit mag Morgan Recht haben. Ob man aber die Forderungen der „kleinen, aber einflußreichen amerikanischen Gruppe", die als teilweisen Ausgleich für Leih- und Pachtlieferungen den englischen Besitz im Karibischen Meer übernehmen möchte, damit abweisen kann, ist eine andere Frage. Kolonialsekretär Stanley bezeichnete den anglo-amerikonischen karibischen Ausschuß lediglich als den Versuch, die Technik internationaler Zusammenarbeit auf kleiner Basis zu erproben, lehnte aber im gleichen Atemzug irgendwelche internationale Kontrolle britischen Kolonialbesitzes ab. Auch in dieser Beziehung ist Westindien eine bemerkenswerte Probe aufs Exempel. Oer Schwarzhandel in den USA. floriert. Lausanne, 8.April. (Europapreß.) American Magazine" berichtet über den in den Vereinigten Staaten immer mehr zunehmenden Schwarzhandel. Die Mitglieder einer organisierten Bande haben einen Kettenhandel mit Bezinbezugscheinen eingeführt. Zwei der Gangster hatten 5000 Bezugshefte gestohlen, die ihnen ermöglichten, vier Millionen Liter Benzin zu beziehen. Das Mitglied einer der bekanntesten ehemaligen Alkoholschmuggelbanden hatte neun Apparate zur Herstellung von Büchsen- fleisch für die Versorgung des schwarzen Marktes gekauft. Während eines einzigen Monats waren die Preiskontrollbeamten gezwungen, 159 Großschlächter wegen Schwarzhandels festnehmen zu lassen. Dieser neue Typ des nordamerikanischen Schwarzhändlers vereinigt sich in mächtigen Organisationen, welche den Handel zu beherrschen beginnen und zahlreiche „Freunde" in den Verwaltungen haben. Machtkampf vm die Llrwaldhöhe. NSG. Die Waffen-^ stellt laufend Freiwillige ein. Meldungen nehmen entgegen die Ergänzungsämter 'der Ergänzungsstelle Rhein (XII), Wiesbaden, Bahnhofstraße 46, und Fulda-Werra (IX), Kasfel-Wilhelmshöhe, Löwenburgstraße 10; außerdem die Dienststellen der Allgemeinen ff, der Polizei und Gendarmerie. Hochgereckt, die scharf zusammengekniftenen Augen unverwandt zum Feinde gerichtet, das blaffe Gesicht des Grabenkämpfers hart gestrafft, so steht em Mann im Graben, eingehüllt in das bergende Grau feiner Windjacke, und die Faust um die Handgranate geklammert, denn vor einer Stunde wuchteten hier noch die Geschosse der eigenen Artillerie hinein, strich das Gehämmer der mechanischen Waffen jede Bodenfalte ab und klatschten die Geschoßgarben in das dichte Gatter der schlanken Flechtenfichten, meist aber ohne Erbarmen hinein in die wilden Rudel der oliobraunen Gardistentrupps, die über Nacht zum großen Stoß auf die beherrschende Urwawhöhe angesetzt waren. Plötzlich rast es von drüben los. Schlägt sprühend, singend, pfeifend, johlend und mit dumpfem Bah ins Holz. Leichte und überschwere Granatwerfer verwenden sie. Dann noch derbere Kaliber! Sie riegeln das ausgesuchte deutsche Grabenstück ab, — versuchen es wenigstens. Don rechts erster Gefechtslärm. Die MG.s tacken, oder besser, sie surren schon ... Hart heran sind die Bolschewisten gekommen, dann ist es dort sehr schnell aus. Scheinangrift? Aber hier an der Stelle, wo der Toni aus dem Eisacktal auf der Wacht steht, reißt es ihm hart den Gruppenführer weg — ja, und nebenan auch. Im Dunkel blenden die Detonationen der Minen auf, splittert Drahtwerk und Geäst, vermischt mit dicken Klumpen, in die niedrigen Baumwipfel. Zwar feuern sie, die MG.s, alles heraus, was sie hergeben können. Dann aber springen gespenstische Schatten mit glatten Katzenbewe- gungen hinein ins Dunkel des Grabens, das sie im Nu verschluckt. Die geballten Ladungen zersprengen die Lust, Bäume und Männer hüben wie drüben — und nun deutlich rechts und links der Bruchstelle. Sein -letztes Ci setzt der Totti 'äuf den duckenden Schatten dort neben dem Stumpf. Es dröhnt nur dumpf auf, dann rennt der Südtiroler um den Anschluß — aber direkt vor zwei springende Gestalten. Sie haben ihn, sie zerren ihn, sie sollen ja Gefangene mit herüberbringen, denn die Kommissare wollen Klarheit. Schon rft ihm das Gewehr entwunden. Aber er hat die wütende Bullen- kraft der Gebirgler, reißt sich los von den zähen Griffen, schlägt den ehren nieder, dem anderen chie Waffe aus den knochigen Fängen, legt kurz an, denn da bringen wieder zwei auf ihn ein — Schuß, nochmal Schuß — er ist frei, Und mit ihm geht der Kugelautomat des Feindes. Neben ihm pras- selt's, Pinter ihm ist ein Orkan, er weiß nur: jetzt hier aufwärts, und bann hat ihn die Kompanie wieder! Inzwischen ist in der zweiten Linie längst die Abschirmung des Stoßes organisiert, längst die Abriegelung des Einbruches begonnen worden. Es gilt hier das Gesetz wie immer ün Urwald: das kurze Zurück ebenso entschlossen zu wählen wie die Vernichtung des Gegners und beides miteinander zu einer Taktik zu entwickeln, der gegenüber die Sowjets schon stets versagten. Die Sowjets haben das Glück, den rückwärts führenden Laufgraben zu gewinnen. Aber der Hauptgraben, — ihn können sie schwerlich halten. Im Niemandsland und auf das besetzte Grabenstück ttom- melt die Artillerie der Jäger. Rechts und links der ersten Linie drücken jetzt die neu eingesetzten Reserven der Deutschen. Der kleine Hauptmann aus dem Frankenland klemmt seine heiße MPi. festem in den Armwinkel. Das Getöse der Handgranaten wird immer lebhafter, und der Tag heller... Als die Pak zum direkten Bunkerbeschuß aufgefahren ist, heißt es für die Patjaken, sich aus dem Staube zu machen. Der Bunker verschiebt langsam seine Bohlen, — mit jedem Schuß, den die Pak hineinjagt! Bald ist der Bunker ausgeräuchert, bald auch der Laufgraben vorn mit dem schweren MG. Und -als die Jäger unter dem Befehl ihres schneidigen Steirer Oberleutnants mit dem gellen Hurrah, mit der Hellen Wut des entscheidenden Augenblickes frontal zum Bunkersturm ansetzen, ist es aus... Die letzten Patjaken flüchten geduckt durch den Laufgraben, in den sie sich um des nackten Lebens willen blindwütig eingewühlt hatten. Keiner kommt mehr durch! Gerade ist der Hauptgraben von den Jägern wieder aufgeroöt worden. Was noch ins Niemandsland rennt, die Angst der letzten Stunde im Rücken, wird erledigt, denn die Artillerie schießt fanatisch, und die MGs. sind nur zu passend wieder eingebaut. So häufen sich die Leichen vor dem wie, dergswonnenen Graben, während drinnen ein halbes Hundert zerschmettert, verbrannt von den eigenen Schwefelslaschen, feinen Todeshauch getan hat. Die ff-Batterie erhielt jetzt ihre größte Aufgabe. Von den Schallmessern geleitet, hatte sie bereits erfolgreiches Vernichtungsfeuer auf zwei mittelfchwere feindliche Batterien gegeben. Seitdem schwieg es aus dieser Ecke, und die Verwundeten konnten unbehelligt zurück. Nun aber gab es den ersten Feuerschlag in die eben verratene Bereitstellung eines ganzen Gardistenbataillons. Wie der einzige Gefangene später sagen konnte, mit verheerender Wirkung! Aus dem geplanten Nachstoß in die Bruchstelle wurde nichts mehr. Wieder hatte die enge Zusammenarbeit der ff-Kanoniere mit dem „mathematischen Gewissen" der Jäger-Artillerie, wie man dort den tüchtigen Meßtrupp nennt, in die letzte Entscheidung eingegriffen. ff--Kriegsberichter Georg Wilhelm Pfeiffer. . „Front der verpaßten Gelegenheiten" Ankara, 9. April. (Europapreß.) Aks ,Hie Front der verpaßten Gelegenheiten" bezeichnete der australische Premierminister Cu rti n den Kri e gs- schauplatz im Pazifik. „Der Krieg", so fuhr Curtin fort, „wird im Pazifik gewonnen oder verloren werden-. Die vereinigten Nationen haben hintereinander ihre Hauptwiderständslinien auf den Philippinen, in Singapur, in Holländisch-Indien und in Rabaul verloren und sehen jetzt Australien, ihren letzten Haupt stütz punkt im Südwestpazifik, stark bedroh t." Während ihres Siegeslaufes nach Süden feien die Japaner sehr verwundbar gewesen, zahlreiche goldene Gelegenheiten für schwere Gegenangriffe seien von den Achsengegnern verpaßt worden. Die Japaner hätten unterdessen ihre Stellungen konsoldieren können. Heute sei ein Sieg über die Japaner schwerer und langwieriger. Australien sei trotz eigenem großen Risiko zur Zu- sammenheit mit seinen Verbündeten auch auf anderen Kriegsschauplätzen immer bereit gewesen. Die Antiachsenmächte müßten deshalb dafür sorgen, daß der Pazifik nicht zu einer „verlorenen Front" werde. Die Bataa mH alb insel auf ben Philippinen, auf der die USA.-Streitkräfte vor einem Ia^ kapitulierten, und Singapur seien für die Achsengegner ein zu bezeichnendes Symbol, als daß es vergessen werden dürfte. Emigrantenschmuggel. Madrid, 8. April. (DNB.) In Madrid trafen 3 8 polnische Emigranten ein, die beim Versuch, sich an Bord eines spanischen Schiffes m i t falschen Papieren nach den USA. einzu- schiffen, verhaftet worden waren. Durchreise und Aufenthalt in Spanien war den Emigranten durch die USA.-Botschaft in Madrid ermöglicht worden, die sie mit falschen Pcrpieren ausgestattet hatte und je nach Berufseignung entweder an die nordamerikanische Front als Kanonenfutter oder in nord amerikanische Fabriken schicken wollte. Wiederaufnahme des schwedisch- argentinischen Schiffsverkehrs, Buenos Aires, 9. April. (Europapreß.) Der Schiffsverkehr zwischen Schweden und Argentinien, der wegen mangelnder (Garantien der Kriegführenden vorübergehend eingestellt worden war, soll — wie ein Beamter der schwedischen Gesandtschaft in Buenos Aires mitteilte — in Kürze wieder aufgenommen werden. Außer den vorhandenen Schiffen sollen zwei neue große Motorschiffe mit Kühleinrichtungen in Dienst gestellt werden. Diese Nachricht löste in den argentinischen Wirtschafts- freifen, in denen man auf die Papier- und Maschinenlie fernn gen aus Schweden angewiesen ist, große Genugtuung aus. Englands Furcht vor den ttGA.-Erben. Genf, 9.April. (DNB. Funkspruch.) „Wir sind von jeher das erste Schiffsbauland der Welt gewesen und können es uns nicht leisten, diese Stellung zu verlieren", erklärte der Präsident der englischen Schiffs- und Maschinenbauergewerkschaft,Harrison, auf deren Jahrestag ung in Glasgow. Die Gefahr aber, daß England diese führende Stellung aufgeben müsse, bestehe nicht nur in der Einbildung, sondern sei wirklich vorhanden. Was für den Schiffbau gelte, treffe ebenso für den Maschinenbau zu, vor allem, wenn man dabei an dos Luftvep-kehrswesen der Nachkriegszeit denke. Die Nordamerikaner stellten große Mengen 'Magrer» und Frachtflugzeuge her, wähvend Ctty, land n i ch t s in dieser Richtung unternehmen könntz Bleibe es dabei, dann liefere sich England völlig den Amerikanern aus. Wer weiß weniger? Augenblicklich hat sich zwischen Engländern und Amerikanern eine Debatte entspannen über die Notwendigkeit, das englische Volk über die USA.« Geschichte zu unterrichten. Der Abteilungsleiter der Carnegle^Stiftun-g für den Weltfrieden-, Nicholas Murray Autler, hat gefordert, daß künftig die Engländer von den Amerikanern lernen sollten, daß dies „bas Jahrhundert Amerikas" ist und daß man „die geistige und polittsche Geschichte der USA. den großen Massen des englischen Volkes zur Kenntnis bringen solle". Dieses amerikanische Aufttumpsen hat natürlich die Engländer in Harnisch gebracht. Zu ihrem Wortführer hat sich der USA.-Korrespon- de-nt der „News Chronicle" gemacht, der den Hieb mit einem Angriff parierte und dazu sagt, dieser Plan stehe in überraschendem Gegensatz zu dem, was man.in den USA. über die eigene Geschichte wisse. Eine Untersuchung, die kürzlich von der „New Port Times" im ganzen Lande durchgeführt worden sei, habe — so stellt der Korrespondent fest — eine erschütternde Unwissenheit unter den amerikanischen Studenten über fundamentale Tatsachen der amerikanischen Geschichte zutage gefördert. Nur 22 v. H. der Gefragten hätten Washington und Abraham Lincoln in die richtige Beziehung zu den Ereignissen bringen können, durch die sie berühmt geworden seien. 3« Antwerpen 1OOOO Menschen entweder tot, verwundet oder obdachlos. Antwerpen, 9.April. (Europapreß.) Die bisher aufgefunöen-en Opfer des brittsch-nordamerikw- nischen Terrorangriffs mußten in die Kathedrale übergeführt,werden, da keine andere Kirche groß genug war, die Zahl der Särge aufzunehmen. Der Erzbischof von Mecheln, Kardinal von Roey, wird hier einen feierlichen Trauergottesdienst zelebrieren. Bis Donnerstagmittag wurden über 1000 Leichen 'identifiziert. Von den 17 000 Einwohnern des am stärksten betroffenen Stadtteils sind mindestens 10000 durch den Terrorangriff in Mitleidenschaft gezogen morgen, das heißt entweder tot, verwundet oder obdachlos. Kleine polittsche Nachrichten. Nachdem Bolivienin völlige Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten von Amerika geraten ist, ist es anläßlich des Besuches des USA.-Dizepräsi- denten Wallace gezwungen worden, den Mächten - des Dreierpaktes oen Krieg zu erklären. * Für das Haushaltsjahr 1944 forderte Roosevelt vom Kongreß für die USA.-Marine einen Kredit von über 24 Milliarden Dollar, den höchsten Bettag, der je in einem Flottenhaushalt der USA. vorge«. sehen war. Die Bewerbung des Oberbürgermeisters von Neu- York, des Halbjuden Fiorello la Guardia, um Eim stellung in den Militärdienst, ist, wie -Kriegsminister Stimson mitteilte, abgewiesen worden mit der Begründung, daß er in feiner gegenwärtigen Stellung für die Kriegsanstrengungen weit nützlicher fei. Der britische Außenminister Eden teilte dem Unterhause mit, er habe den USA.-Staatssekretär Eor- dell Hüll eingeladen, England zu irgendeiner ihm passenden Zeit einen Besuch abzustatten. ■* ' Der ungarische Unterrichtsminister überreichte im Auftrag des Reichsverwesers dem deutschen Reichsstudentenführer Dr. Scheel das Großkreuz des ungarischen Verdienstordens. Kunst und Wissenschaft. Hochschulnachrichlen. Der innere Kliniker der Universität Heidelberg. Prof. Dr. Richard Sie b e ck, vollendet fein 60. Lebensjahr. In Freiburg geboren, studierte er in Tübingen, Freiburg und Berlin, promovierte in Heidelberg und habilitierte sich.dort 1912. 1924 erhielt er den Lehrstuhl für innere Medizin in Bonn und als 1931 Krehl von feinem Lehrstuhl in Heidelberg zurücktrat und die Leitung des Forschungsinstituts für innere Medizin übernahm, kehrte Siebeck als Direktor der Inneren Klinik nach Heidelberg zurück. 1934 folgte er einem Ruf nach Berlin als Nachfolger von His, kehrte jedoch 1941 abermals als Direktor der Medizinischen Klinik nach Heidelberg zurück. Eides feiner bekanntesten Werke ist „Die BeurtÄ» lung und Behandlung Herzkranker". — Gaua-mts- leiter Sanitätsrat Dr. med. Reinhardt in Melsungen ist beauftragt worden, in der medizinischen Fakultät der Universität Marburg das Fach ärzttiche Nord und Güd. Bon Ernst Siebeck, Echzell. In den Jahren 1878 und 1880 erhielt mein Vater, der damals Professor der Philosophie in Basel war, zwei Briese von früheren Hallenser Kollegen, deren einer Gymnasiallehrer in Flensburg, der andere in Halle war. Der Flensburger schrieb von der Insel Sylt, der Hallenser von Florenz. Beide Briefe verdienen es wohl, veröffentlicht zu werden, weil sie die Eindrücke wiedergeben, die nordische wie südliche Landschaft in die Seelen der Verfasser prägten. * „Unser Nord", so schreibt der Flensburger, „ist im Sommer herrlich. Halbe Tage könnte ich auf Sylt zwischen der Düne und der See herumstreichen, bald den mächtigen heranbrausenden Wellen zuschauend oder ihrem gewaltigen Konzerte lauschend, bald die hunderterlei Gegenstände musternd, die das Meer auswirft. Da liegen Steine, Muscheln, Tang, allerhand hölzerne Sachen, als Fifchereigeräte, Kisten, Kästen, Balken, - Bretter, Schiffstrümmer, wie z. B. ganze riesige Masten mit allem eisernen Zubehör, ferner Flaschen, Reste von Lichtkerzen, Korke, Bambusrohre, Federhüte, Körbe, verfaulte Früchte, u. a. Kokosnüsse, tote Fische, Vögel, dann und wann auch ein toter Mensch (den ich jedoch noch nicht gesehen habe). Diese Armen, welche in den Wellen ihren Tod fanden, werden hier auf einem kleinen Friedhöfe begraben, über dessen Eingang steht: .Heimstätte für Heimatlose'. Ein einfaches Kreuz mit Dütum schmückt den sonst schmucklosen Hügel. Es liegt unbedingt Poesie in diesen dem Untergang geweihten Landresten, den Nordseeinseln, mit ihrer herzerquickenden Luft, ihrem Meer, ihren Dünen. Diese letzteren sind öde, so starr und einsam! Kaum spärlicher, sorgsam gepflegter Strandhafer wächst hier. Nur wenige Vogelarten, namentlich Möwen, beleben die Gegend. Trotzdem wurde ich nicht müde, diese Sandwüsten jauchzend zu durcheilen, von einem Hügel zum andern, immer gelockt von einem weiter entfernten, höheren, mehr Aussicht versprechenden. Die Formen der Dünen sind wild, grotesk, echt romantisch, den Alpenformen recht ähnlich. Aber die Düne ist von Sand und fortwährend wechselnd. Denn unablässig weht der Wind, unablässig fegt feiner Sand dahin, meist von West nach Ost. Daher wandert die Düne in dieser Richtung, allerdings fast unmerklich, aber sicher. Am großartigsten war der Eindruck immer, wenn sich die Schauer der Nacht bereits herabgesenkt hatten. Der Mond befeuchtete phantastisch das immer rauschende, rollende, donnernde, knatternde Meer; die Dünen sehen jetzt riesenhaft groß aus, wie ein unabsehbar langes Kettengebirge. Ich steige eine der hohen Dünen mühsam empor; nach Norden sehe ich die Leuchtfeuer von Sylt, von Süden her blinkt das Feuer von Amrum. Ich wende mich um; eine riesenhafte Gestalt steht hinter mir: mein eigener Schatten, der sich auf der vom Mondlicht hell beschienenen weißen Düne gespenstisch ab hebt. Ich blicke über die Insel hin, vor mir liegt jener stille Friedhof; aber so weit ich sahen kann, blinken über die Insel einzelne Lichterchen; es sind die elenden Lampen der Sylter, die aus den wett zerstreuten Häusern freundlich herausleuchten. Wie mit lauter Sternen ist die Insel besät. Dazu herrscht lautlose Stille, denn das Rauschen des Meeres ist das Ohr so gewöhnt, daß man es fast nicht mehr bemerkt. Nur das Bellen eines Hundes .. * Und nun der Brief aus Florenz. Der Verfasser hatte sich auf der Hinreise vom Monte Generoso aus, den er erkletterte, von Süden her einen rigi- artigen Ueberblick über die Berghäupter und Seen verschafft. „Vom Mont Blanc bis zum Ortler umspannt hier der Blick die Riesengebftge und streift die grünen Hügel und die glänzenden' blauen Seen Oberitaliens von Turin bis zum Comerfee." Eine Kahüfahrt im Hafen zur Besichtigung der neuen Moloanlagen schloß einen Aufenthalt in Genua ab. „Ich kann sagen, daß ich noch nie einen solchen Anbruch der Nacht erlebt habe. Wir waren im freien Meere weit draußen und ganz allein; im weiten Umkreis die Berge, welche das Becken bilden, reckten sich immer mehr empor, und je weiter die Nacht vorrückte, um so mehr kleideten sie und die an ihnen emporklimmenden Häuser sich in ein tiefes durchscheinendes Blau, während die etwas näheren Häuserreihen im Osten goldig erglänzten. Dann schimmerte eine Anzahl von Lichtchen in der fernen Stadt und überall auf den dunklen Bergen auf und bildete ein Sternenheer, welches allmählich mit dem am weiten Himmelsdogen zusammenfloß. In der Mitte aber desselben schwamm einsam die goldene Sichel des Mondes ..." Oer Erfinder der Drehbühne. Zum 100. Geburtstage von Karl Lautenschläger. Am 11. April 1843 wurde in Bessungen bei Darm- stadt der Mann geboren, dessen Erfindung — die Drehbühne — für Millionen von Menschen als größtes Wunderwerk' im Zauberreich jenseits des Vorhanges oilt: Karl Lautenschläger. Am damaligen Hessischen Hoftheater in Darmstadt lernte er bei einem der Meister seines Faches: Karl Brandt hatte schon als Neunzehnjähriger den Posten des Maschinenmeisters am Königstckdtischen Theater in Berlin ausfüllen können, ehe er an das Theater seiner Vaterstadt Darmstadt ging — Karl Lautenschläger war mit siebzehn Jahren bereits imstande, ihn zu vertreten, begleitete ihn auch auf seinen Reisen zu allen großen Bühnen Deutschlands und lernte aus eigenem Einblick unendlich viel kennen, ehe er 1863 nach Riga, 1864 bis 1880 nach Stuttgart und dann bis 1902 nach München «sing, wo er am 30. Juni 1906 starb, Es ist uns heute schwer, eine Vorstellung davon zu gewinnen, wie umwälzend das Wirken dieses Mannes damals war, als er, 1881 von König Lud wig II. nach Paris geschickt, die Möglichkett erkannt hatte, die sich aus der Ausnutzung der Elekttotechntt' für das gesamte Bühnemftesen, insbesondere auch für die Beleuchtung, ergaben: denken wir doch nur daran, daß beispielsweise im Fesffpielhause zu Bayreuth erst 1889 die Gasbeleuchtung durch elefa ttisches Licht ersetzt wurde, dessen letzte Möglichkeiten auch bei Lautenschlägers Tode noch nicht voll ausgenutzt waren. Er hat aber die Wege gewiesen, auf denen dann die Entwicklung fortgeschritten ist. Weiter: er sann darauf, die Umbauzeiten bei oer- wandlungsreichen Werken zu verkürzen, er fand zusammen mit dem Regisseur Samts 1889 die Be helfssorm der sogenannten „Shakespearebühne" mit feststehendem architektonischem Rahmen um die Vorbühne und auswechselbaren Prospekten der erhöhten Hinterbühne, sowie mannigfacher Verwem dupg von Vorhängen. Aber er war von dieser sttli- sierenden Ausstattung selber nicht befriedigt und glaubte näher am Ziel seiner Wünsche zu sein, als er im Mai 1896 zum ersten Mal Mozarts „Don Giovanni" auf die Drehbühne stellte. Da war nun die Möglichkeit gegeben, mehrere Bühnenbilder zugleich auf die einzelnen Sektoren dieser kreisrunden Scheibe von 16 Metern Durchmesser zu stellen, jeweils das folgende durch rasche Drehung nach vorn zu bringen und derweile die schon abgespielten Dekorationen auf der dem Zuschauer abgewandten Seite her Bühne abbauen und durch andere ersetzen zu lassen. Mer noch war es ein weiter Weg von diesem ersten Versuch zu der heutigen vollkommenen und abwechslungsreichen Ausnutzung des Raumes und seiner Tiefe, noch galt es erst, den technischen Fortschritt zum Mtdrehen der Untermaschi' nerie zu machen, ehe Lautenschläger tton seinem Werke schied, das seinen Namen weitertragen wird. wieviel auch andere noch daran fortärbeiten mögen Lebede. Rechts- und Standeskunbö in Vorlesungen u-ttb Hebungen zu vertreten. — Prof. Dr. Ernst Christmann von der Hochschule für Lehrerbildung in Saarbrücken ist zum Honorarprofessor für Volks- und Heimatkunde der deutschen Westmark an der Uni- versität Heidelberg ernannt worden. — Der o. Professor für öffentliches Recht an der Universität Wien, Dr. Ernst F o r st h o f f, ist an die Universität Heidelberg berufen worden. Geboren 1902 in Duisburg, studierte er in Freiburg, Marburg und Bonn. 1930 habilitierte er sich in Freiburg und wurde 1933 als Ordinarius an die Universität Frankfurt berufen. 1935 kam er nach Hamburg, 1936 nach Königsberg und von hier nach Wien. — Der Präsident der Reichspostdirektion Berlin, Dr. jur. Dr. rer. pol. Timm, ist zum Honorarprofessor für das Recht des Post- und Nachrichtenwesens an der Universität Heidelberg ernannt worden. Haydn im Rundfunk. Joseph Haydn hat 24 Opern upd Singspiele komponiert, die zum Teil für das Marionettentheater bestimmt waren. Am bekanntesten ist das für die Geschichte des Singspiels wichtige liebenswürdige Stück „Der A p o t he ker", das im Deutschlandsender am Freitag von 21 bis 22 Uhr unter Leitung von Bernhard Zimmermann zur Aufführung gelangt. Trude Eipperle, Julius Patzak, Georg Hann singen aus Haydns „Jahreszeiten" den ersten Teil „Der Frühling" unter Leitung von Clemens Krauß in einer Rundfunksendung am Sonntag, 18. April. Sophie Hoechstelier gestorben. Sophie Hoechstetter, die Verfasserin historischer Romane und Novellen, ist aus der Moosschwaige in Dachau im Alter von 69 Jahren gestorben. Sophie Hoechstetter ist besonders durch ihre preußische Trilogie „Königskinber", Königin Luise" und „Louis Ferdinand" bekannt geworden. Als letzte Werke erschienen der Novellenband „Das kleine Herme- buchen" und der Roman „Im Tauwind". Reichel-Graphiken im Linzer Landesmuseum. Die graphische Sammlung des Linzer Landesmuseums erfuhr durch den Ankauf von acht Blättern des Graphikers Karl Anton Reichel eine wertvolle Bereicherung. Der feinfühlende und eigenwillige Künstler, der , als Wels stammt und eine Zeitlang in dem Schlößchen Vürgelstein in Salzburg zusammen mit Hermann Bahr seinen Wohnsitz hatte, schafft heute als Neunundsechzigjähriger in Wien. Er wandte sich früh der Radierung zu und erreichte seine Meisterschaft in Kaltnadelarbeiten. Sein weit über 300 Blätter umfassendes Gesamtwert verteilt sich auf Kupserstichsammluugen in allen bedeutend.» Städten des Reiches. Bei den von Linz erworbenen Arbeiten handelt es sich um zwei Handzeichnungen und sechs Radierungen, vorwiegend -Porträts, in denen sich seine edle, beherrschte filmens füfjnmg offenbart. Aus aller Wett. Gerettete Flitterwochen. Dieser Tage stand der Bierhändler Franz B. in Budapest vor Gericht. Er war der Irreführung, des Betruges und der Urkundenfälschung beschuldigt. Im letzten Oktober hatte er von der Staatsanwatt- schast die Aufforderung erhalten, eine viermonatige Gefängnisstrafe obzusitzen, zu, der er wegen Betruges verurteilt worden war. An seiner Stelle mel- bete sich aber sein Bruder Joses in dem Gefängnis unb saß die vier Monate auch ab. Erst später kam der Personenwechsel heraus, und nun wurde Josef wegen Urkundenfälschung und Irreführung der Behörden zu wei Monaten Gefängnis verurteilt. Jetzt meldete sich sein Bruder Franz vor dem Richter, diesmal als Anstifter der neuen Urkundenfälschung. Der Verlauf der Gerichtsverhandlung war drama- tisch. Als Zeuge erklärte nämlich Joses: „Mein Bru- W war nicht zu Hause, als die Aufforderung zuge- 'stelll wurde, daß 'er seine Gefängnisstrafe absitzen solle. Er befand sich gerade aus der Hochzeitsreise. Ich wollte ihm seine Flitterwochen nicht verderben. Deshalb verständigte ich ihn nicht von. der Vorladung. Lieber übernahm ich die Verbüßung der Strafe. Das war mein Hochzeitsgeschenk für meinen Bruder." Das Gericht hörte dieses Bekenntnis an und staunte. Franz wurde aus Mangel an Beweisen -freigesprochen. Sleinzeitfunde in Holland. Gründliche Ausgrabungen prähistorischer Gräber werden augenblicklich im reichsten Fundgebiet der Niederlande, in Der Provinz Drenthe, mit Hilfe einiger Abteilungen des niederländischen Arbeitsdienstes durchgeführt. Die Untersuchungen haben erzeben, daß in der Stein-, Bronze- und Eisenzeit »mehrere Niederlassungen in dem heutigen Dorf Havelte bestanden. Auch konnten Spuren nomadi- Icher Renntierjäger, die hier vor ungefähr 10000 Hahren die Sommer verbrachten, festgestellt werden. Äus einer späteren Zeit datieren die bei Havelte legenden Hünengräber. Schließlich stieß man aus •ein Heerlager aus der Zeit der Völkerwanderung. Sowjets im dichten Buschwerk wieder festgesetzt. Flakartillerie und Infanteriegeschütze werden nach vorn gezogen, die feindlichen Stellungen sturmreif geschossen. Die Sowjets greifen mit Schlachtfliegern an, einer wird heruntergeholt. Nun starten unsere Stukas gegen neue Panzerbereitstellungen der Sowjets. Die Abwehrschlacht tobt mit unverminderter Heftigkeit. Vorher sieht man den Empfang des Königs Boris von Bulgarien und des italienischen Generalobersten G a r i b o l d'i durch den Führer. Aufnahmen aus den Einsatzhäfen an der Atlantik-Küste zeigen, wie die von schweren Geleitzugskämpfen zurückgekehrten U-Boote in kurzer Liegezeit zu neuer Fahrt klargemacht werden. Torpedos, Artilleriemunition und Lebensmittel werden übernommen. Vor dem Auslaufen der Boote wird die Fahrrinne nach feindlichen Minen ab gesucht. Interessant ist auch ein Untersee-Tanker. Der Einsatz dieser Spezialboote ist mitentscheidend für den Erfolg unserer U-Waffe. Ms Einleitung bringt die Wochenschau den Staatsakt für den verstorbenen Reichssportführer von Tschammer und Osten in der Neuen Reichs- kanüei und die Gedenkfeier für den deutschen Botschafter in Madrid, von Moltke, in Breslau. , D. K. D. Verdunkelungszeit: 9. April von 21.09 bis 6.08 Uhr. Alte Kohlenkarten nur noch bis 30. April gültig. Der Reichsbeaustrage für Kohle hat in einer weiteren Ausführungsverordnung zur Hausbrandver- ordnung bestimmt, daß alle Reichskarten für Kohle, die bis 31.3.1943 ausgegeben wurden, mit dem 30. April 1943 ihre Gültigkeit verlieren. Reichskarten für Kohle (Ausgabe C und D) werden auch im Kohle »W irtschaftsjahr 1943/44 ausgegeben. Der Reichsbeauftragte stellt gleichzeitig klar, daß Verwandte, die in einem Haushalt der Verbrauchergruppe I ausgenommen werden, in der Regel nicht als Untermieter mit Sonderanspruch auf Kohle gelten. Abweichend hiervon ist aber zu entscheiden, wenn es sich um eine Ehefrau mit einem ober mehreren Kindern handelt, deren Ehemann Wehrdienst leistet. Unbestellte Ware-strafbare Kopplung Wie der Reichskommissar für die Preisbildung seststellt, kommt es immer wieder vor, daß Erzeuger Heule beginnt unser neuer Vornan Vom Schicksal verweht von Holla Gutkelch Vom Landdienstlehrhos der HZ. des Gaues Ein neuer Führertyp wird geformt. Hofes. Der Nachmittag stand im Zeichen des fachberuflichen Unterrichts, der weltanschaulichen, politischen und körperlichen Schulung. Auch für ihre kulturellen Aufgaben in der Dorfgemeinschaft wurden die künftigen Landdienstführer und -führerin- nen vorbereitet. Alle Jungen und Mädel wurden im Gesundheitsdienst- ausgebildet. Die Jungen er^ warben ihren K-Schein im Rahmen der Wehr- ertüchtigung und erfüllten die Bedingungen für das HI.-Leistungsabzeichen. Es wurden insgesamt 1209 Unterrichts- und Schulungsstunden im Lehrgangsjahr erteilt, z. T. durch Lehrer der Landwirtschaftsschule, in der Mehrzahl jedoch durch die lehrhof- eigenen Kräfte. Die Gesamtleitung sowohl des landwirtschaftlichen Betriebes als auch der Führerous- bifbung oblag im vergangenen Jahr dem Schulführer des Üehrhofes. Heute selbständiger Bauer, ist er in frühester Jugend selbst den Weg von der Stadt auf das Land gegangen. Als Soldat dieses Krieges und aktiver HJ.-Führer bringt er weitere' Voraussetzungen mit, die ihn zur Heranbildung der künftigen Führerschaft befähigen. In der Erziehung und Ausbildung der Mädel wird er tatkräftig unterstützt von der'Mädelführerin, die, durch ihre Berufsausbildung zur fachlichen Anleitung befähigt, sich durch langjährige Führungstätigkett auch als BDM.-Führerin bewährt hat. Die Teilnehmer des ersten Lehrganges besaßen nicht alle.die geforderten beruflichen Voraussetzung gen, um geschlossen zur Landwirtschafts- bzw Hauswirtschaftsprüfung zugelassen zu werden. Ein Teil der Führeranwärter hat noch das zweite Lehrjahr abzuleisten, bevor er in der Landdienstsührung zum Einsatz kommt. Die Mehrzahl jedoch hat nach er folgreicher Teilnahme bereits eine Verantwortung in den Landdiensteinheiten übernommen. In diesen Tagen beginnt der neue Lehrgang für 60 Jungen und Mädel: der Lehrhof ist dann voll ausgenutzt. Auch an diesen Jungen und Mädeln wird jene zielstrebige Erziehung nicht fehlschlagen, wie sie auf dem Hose herrscht. Bereit zum Dienst am Boden. 700 Landdienstfreiwittige der H3. vor dem Einsatz. NSG. In sechs Jahren zielstrebiger Arbett hat die Hillerjugend unseres Gaues den Kreis der für das Land gewonnenen Stadtjugend immer größer ziehen können. Diesmal sind es 700 fianddienstfreiwillige, diä in den nächsten Tagen in den Landdienstlagern des Gebietes Hessen-Nassau zum Einsatz gelangen. Sie beschreiten damit einen Weg, der die besten unter ihnen zum eigenen Hof im Osten führen wird. Der Eintritt in den Landdienft und damit in den ßebenstreis von Hof und Dorf ist für sie ein be deutungsvoller Markstein. Viele von ihnen kehren dorchin zurück, woher ihre Voreltern kamen, und bauen die Zukunft ihrer Familien wieder auf dem festen Grund des Bauerntums. Alle wissen sie, daß sie nicht nur an wichtigster Stelle Kriegseinsatz leisten, wenn sie dem deutschen Bauern die Ernährung sichern helfen, sondern daß sie darüber hinaus Pioniere im Aufbruch der deutschen Jugend auf das Land und nach dem Osten sind. Aus der Stadt Gieße«. (Säemannsbrauch. Die scharfe Pflugschar hat die schlafende Erde auf- gerissen, daß ihr herber Ruch weithin verströmt. Das Streichbrett hat sie umgeworfen, hat viele Engerlinge, Mäuse und Käfer in die grelle Helle des Vor- fruhlingstages gebracht, so daß ftd> die Krähen schreiend darum balgen. Dann kam oer Jungknecht mit dem Grubber, der die Schollen auseinanderbrach, und hieraus ging der Junge mit der Egge übers Feld, die auch die kleinen Stücke zerbröckelte. Der Bauer wischt sich den Schweiß von der Sttrne, blickt nach der sonne, damit er den Tag messe; dann bückt er sich, holt eine Handvoll Erde heraus und läßt sie zufrieden durch die gespreizten Finger gleiten: Das Feld ist saatbereit. Er tritt zum Ackerwagen am Feldrain, bindet sich die blaue Säe- mannsschürze um, läßt aus dem vollen Sack das Saatgut hineinrieseln, begibt sich an die Ecke des Ackers und wirft vier Hände voll Körner in die vier Winde, dann füllt er die Hand aufs neue und schreitet gemessen, Schritt für Schritt in gerader Dahn über das saathungrige Feld. Bei jedem zweiten Schritt ftreut er eine Handvoll Körner vor sich aus. Am Ende des Feldes haben die Jungen einen zweiten Sack niederlegt. Aus ihm füllt der Bauer die Schürze neu und kehrt in genau abgemessenem Abstand zur ersten Bahn nach der anderen Seite zurück. Und so hin und her, hin und her. Er bat Den Abend gewählt zu diesem Tun, denn da hat sich der Wind des frischen Tages gelegt, die Krähen fliegen auf und der sinkenden Sonne entgegen, und der Junge kann eben noch mit der Saategge darübergehen. Aehnlich wird der Saatgans überall in deutschen Landen getan, wo noch das Säetuch gebraucht wird, zuweilen auch die Schwinge. Es gibt große Höfe, auf denen jetzt noch der Bauer selbst mit der Hand sät. Das Saatgut wird überall heilig gehalten. In Westpreußen darf man beileibe nicht mit dem rechten Fuß voran den Saatgcmg beginnen, sonst kommt über Nacht das Unkraut auf das Feld. Viele Märlein gehen im Schwäbischen um, von Gewalten, die entweoer die Saat segnen und reichlich wachsen lassen oder sie vernichten, Unkraut da,zwischen säen oder ihre Vögel senden, damit sie die Körner auf« picken. Diese Sagen sind an einzelne Orte gebunden und verlangen üverall ein besonderes Benehmen der Säenden. Da und dort findet man auch den Drudenfuß als vorgefchviebenes Zeichen, während anderswo ja kein Kreuz mit Körnern gezeichnet werden darf. Fast nirgends ist es erlaubt, während des Säens zu fingen, zu pfeifen oder zu rauchen. Des Säemanns Herz soll „zu ®ott gewendet" fein. Den Flachs sät vielerorts die Hausfrau, an anderen Stellen auch die Haustochter. Das Säen mit der Maschine hat leider triefe Brcmchtümer in Vergessenheit geraten lassen. Kür Tapferkeit vor Sem KeinSe. Dem aus Gießen-Klein-Linben gebürtigen Lehrer Heinrich Link, Oberleutnant und Batterieführer im Heere, wurde das Eiserne Kreuz L Klasse verlichen. Was die neue Wochenschau bringt. Wieder fügt die Wochenschau dem Heldenlied vom Kampf unserer Soldaten im Osten eine neue Strophe hinzu. Wir erleben, wie die Sowjets Tag um Tag mit weit überlegenen Kräften gegen die deutschen Stellungen anrennen. Sie wollen unsere Front zwischen L a d o g a - und Ilmensee durchstoßen und damit den eisernen Griff unserer Divisionen hei Leningrad lösen. Doch der deutsche Soldat ist auf der Wacht. Ritterkreuzträger Generalleutnant Sinn Hub er besichtigt Artilleriestellungen seines Abschnitts. Bei hereinbrechender Dunkelheit werden Svanische Reiter vor die Hauptkampflinie gerollt. Unsere Batterien nehmen sowjetische Gräben an der Newa unter Feuer. Die Bolschewisten antworten. Ein in Brand geschosseyer Unterstand ist bald gelöscht. — Feindliche Panzer, die gegen unsere ßtnien vorstoßen, werden in direktem Beschuß niedergekämpft. MG.-Garben fassen Sowjets, die ihre zerschlagenen Panzer verlaßen wollen. Dann begleitet die Kamera den Vorstoß deutscher Stoßtrupps unb Sturmgeschütze durch unübersichtliches Waldgelände im Raume des Ladogasees. Die Bolschewisten sind in unsere Linien eingesickert; der Wald muß wieder vom Feind gesäubert werden. Die Widerstandsnester werden in zähen Einzelge- sechten niebergerungen. Nur Meter um Meter geht es vorwärts. Dieses schrittweise Durchkämmen des versumpften Geländes reißt an den Nerven; man erkennt es an den Gesichtern unserer Soldaten, die hier in einem Kanwf von unerbittlicher Härte stehen. Am Rande des Waldes wird eine neue Linie gebildet. Zweihundert Meter vor uns haben sich die NSG. Der Landdienstführer hat eine verpflichtende und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen. Mit dem Lebensziel des eigenen Hofes vor Augen wird er in Haltung unb Leistung stets Vorbild feiner Gefolgschaft fein und sie als Mittler zwischen Stadt unb Land in den bäuerlichen Lebenskreis hineinwachsen lassen. Die Heranbildung eines einsatzfähigen Führernachwuchses ist deshalb erste Voraussetzung für eine ffettge Erweiterung des Landdienfteinsatzes zur umfassenden Nachwuchssicherung des Bauerntums. Mit der Errichtung der Gebistslanddienst- l e h r h ö f e hat die Reichsjugendführung einen Weg beschritten, der die persönliche unb fachliche Entwicklung der Landbienstführerschaft sichert und die Grundlage für eine autoritäre und berufliche Festigung des Landdienstführerberufs gibt. Unter den 20 Lehrhäfen, die im vergangenen Jahr im Reich gegründet wurden, war der im Rheingau gelegene Lehrhof des Gebietes Hessen-Nassau in Aulhausen einer der ersten. Mit persönlicher Unterstützung des Gauleiters wurde ein ehemaliger großer Guts- und Heimkomplex in den Dienst dieser neuen großen Aufgabe gestellt. Der Besuch des Gauleiters zum Abschluß des ersten Lehrganges hat die Oeffenllichkeit in unserem Gau erstmalig auf diese Einrichtung aufmerksam gemacht. In den einjährigen Lehrgängen an den Gebiets- lehrhöfen sollen die Führeranwärter und -anwärte- rinnen, die sich entweder im Landdienst ober als nachgeborene Bauernkinder in der örtlichen HJ.- Einheit bewährt haben unb die Bedingungen einer bestandenen Land- bzw. ländlichen Hausarbeitsprü- fung sowie eines ersten Land- bzw. Hauswirtschafts- lehrjahves erfüllen, eine berufliche und pvlittsche Ab- schlußausbilduna mit dem Ziel der fiandwirtschasts- vM. Hauswirtschaftsprüfung und der Befähigung zur Führung einer Dorfschar erfahren. Dreißig Jungen unb Mädel, die zum größten Teil aus dem hessen-nassauischen Landdienst hervorgegangen sind, stellten im vergangenen Jahr die erste Lehrgangs- mannschaft. Als sie im Avril 1942 einrückten, fanden sie einen Bettieb vor, dem zum Lehrhof manche Voraussetzung kehlte. Durch Besitzerwechsel und sonstige widrige Umstände wurde nicht nur die An- »ng neuer Maschinen notwendig, sondern auch e betriebswirtschaftliche Umstellungen mußten vorgenommen werden. Von ihrer richtigen Einstellung zur Bauemarbeit zeugt die Tatsache, daß die Jungen und Mädel u.a. die Erträge der Rübenernte verfünffachen, die Hafererträge verdoppeln und den Oelftuchtanbau um das Sieb zehn fache steigern konnten. In der Nachbarschaftshilfe hat die Mannschaft außer den Fruchterträgnissen des nahezu 500 Morgen großen Hofes auch noch 2Vz Tausend Zentner Getreide 'für örtliche Bauernbetriebe gedroschen. Trotz dieser starken Beanspruchung haben die Lehrgangsteilnehmer eine umfassende theoretische Berufs- und Führerschulung erhalten. Vormittags waren die Logerteilnehmer gruppenweise in achttägiger Folge zu allen vorkommenden land- und hauswirtschaftUchen Arbeiten ein geteilt. Der Arbeitsbeginn entsprach dem des normalen Bauernsehen, verlassen stehen die Arbeitstische mit den Schreibmaschinen da. „Hallo — Black — Fisher — Fum Donnerwetter, ist denn überhaupt kein Mensch da?" poltert er los, zornig funkeln seine Augen. Niemand meldet sich. Sedgewick reißt die Tür zu seinem Zimmer auf, geht zum Schreibtisch, drückt auf einen Klingelknopf. Dann wirft er seinen Tropenhelm auf einen Stuhl, richt die Jacke aus und schaltet den Ventllator ein. Nervös trommelt seine Rechte auf das Holz der Schreibtischplatte, während die Linke noch einmal Sturm läutet. Gleich darauf erscheint ein hagerer Mensch nut fiebrigen Augen in der Tür. Man sicht ihm an, baß er krank ift „Guten Morgen, Mr. Sedgewick." „Wollen Sie mir gefälligst erklären, was hier los ist, Golder?" schreit der Chef, und eine Ader schwillt auf seiner Stirn. „Sfein Mensch itn Schalte rraum — kein Mensch am Eingang? Wo ist Black? Wo ist Fisher? Wo sind die anderen?" „Im Hospital, Mr. Sedgewick", kommt es matt und fast interesselos von Golders Lippen. „Ich habe Black und Fisher vorhin selbst hingebracht. Er schauhert und stteicht sich mit müder Bewegung über die Stirn. r..r r Sedgewicks Gesicht wird fuß-sauer. „Sre waren wohl auch besser gleich dageblieben?" ,Nein, ich habe mich so voll Chinin gepumpt — ich halte durch!" Golder macht den mißglückten Versuch eines Lächelns. Der Chef stützt sorgenvoll den Kopf in die Hand. ,5a, verdammt noch mal, mit Ihnen allein kann ich doch meinen Betrieb nicht weiterführen! Am besten, ich verlege das ganze Geschäft ins Hospital! Rufen Sie mal bei der Kolonialverwaltung an. Man soll uns Ersatz schicken!" „Das habe ich schon getan, Mr. Sedgewick, aber die' haben selbst soviele Ausfälle, unb da hat der Gouverneur angeorbnet, daß niemand mehr zur Aushüfe abgegeben werden darf!" entgegnet der Angestellte leise. Jetzt ist es mtt Sedgewicks Beherrschung «ms. Vom Schicksal verweht Roman von Holla Gutkelch (Nachdruck verboten.) Puntamarra, die weiße Stadt an der Küste einer Ser .Inseln über dem Winde" im Karibischen Meer, nst still geworden. Verstummt ist die tonchfe Heiterkeit der Neger und Mulatten, die Weißen haben die Freude am süßen Nichtstun verloren. Sie schlen- idern nicht mehr durch die'Palmenalleen, kaum noa) Liefen farbige Verkäufer auf den Straßen Fruchte uinb Blumen an. Die Malaria mutet auf der grünen Insel, an deren Ufer in sanften türkisblauen Wellen die See stößt. Wer in Puntamarra noch gesund ist, wagt kaum, sein Haus zu verlassen aus Furcht vor Ansteckungsgefahr. Die schönen blassen Kreolm- men, die sonst an jedem Nachmittag sich aus der Hauptstraße in ihren eleganten Kabrioletts den b.- tounbernben Blicken der Männerwelt Zeigten, sitzen Schon wochenlang in Moskitoschleier gehüllt hinter den kunstvoll gefchmiedeten Gittern ihrer Fenster wie einst ihre Großmütter das ganze ^eben lang. Selbst auf der Hauptstraße, die im grellen öon= venschein liegt, gibt es nichts Interessantes gu fept . Der Friseur, Monsieur Antoine, dessen Laden sonst «in Treffpunkt der Damen von Puntamorra ist, sttht gelangweilt in der Tür, und das Geschalt daneben hat, obwohl erst kürzlich modische Klemig feiten mit dem Dampfer angelangt sind, stine Notz- taioufien ganz heruntergelafsen. Glne einzige vo einem Neger jun gen gezogene Rikscha ist unterweg . In ihr thront Mr. Sedgewick, der F^.E^gewal« tige Puniamarras, ein älterer Mann mit scharf geschnittenem Gesicht. Seine -aut rst &raununti ge* gerbt wie Leder. Vor dem Bankhaus Sedgewick & Co. springt er aus der Rikscha, schiebt den mittlere Figur, für 40,- RM. zu verkaufen. [02312 Bahnhofstr. 691 | Kaufgesuche | GMMWege z. kaufen gesucht. Wiedmeher, . Alter Rödger Weg 41. l02212 Suche gut erhaltenen Gushern dreiflammig, mit Backofen. Schr. Ang. unt. 02320 a.d.G.A. Gut erhaltenes SmeMM z. kaufen gesucht. Lederhandlung 02309 Walz, Marb. Str. 56. | Verschiedenes | Herren- Armbanduhr auf dem Wege Graudenz. Str.- Bahnhof - Krof- dorfer Str. von Kriegsversehrt, verloren. ßleg. gute Bel. qbzugeb. auf d. Fundbüro 11610 1 schwarzer und 1 brauner Dam.-Halbschuh am 5.4.43, früh, zw. Kaiserallee und Bahnhof verloren. [02323 Abzug, geg. gute Belohn, auf dem Fundbüro der Pol.-Dir. Ruh. Medizin- Studentin, 19 Jahre, sucht gut möbliertes Zimmer in gutem Hause. 02804 Angeb. an Rb.-Jnsvektor Rau, Klinikstraße 16. |Stellenangebote| MmM oder Fräulein, für Haushalt,wo Hausfr. erkrankt ist, für sofort gesucht. - Schrift!. Ang. unt. 1136 V an ö. Gieß. Anz. Ausflugsort sucht Frau oder Fräulein zum Helfen in der Küche für sonntags. [1134D P. Niebergall, Burg Gleiberg. Tüchtiges Mädchen m. guten Zeugnissen f. Haush. mit 2 Kindern gesucht. [1120D Moltkestr. 27 H. [Stellengesuche] Junge Dame, z. Z. in Vertrauensstellung b. ein. Behörde, sucht zmn 1. Mai Vassende Stelle. Mit allen kauf- männ. Arbeiten vertraut, verf. in Stenogravbie n. Maschinenschr. Schr. Ang. unt. 02310 a.d.G.A. wer tpanom mil den ihm rugeteilten Eiern 11t, legt ab und iu einige m ■ Mm dann hol er, wenn ei wieder einmal knapper wird, einen kleinen Verrat I e« .Tdle Eie» Reserven haben, ist ein altes Gebot Wenn jetzt der Zivilbedarf en Glühlampen hinter den Wehrmachtslieferungen vorerst zurückzustehen hat, 90 rät OSRAM: Legen Sie jede frn Kriege nicht leuchtwichtige Brennstelle durch Lockerschrauben der Lampen still! Diese Glühlampen werden Ihnen in tageslichtarmer Zeit willkommene Reser« ven sein»., und Strom wird auch dabei gespart SpjQJLSam und gut nach iciigemässenSlesjeplen rrut SbiShtev fäackfein (Reaepie farsstertUss duftciv gemäßen Fußpflege zu beginnen! ■■ beseitigt und verhütet Futschweif$, Brennen, Wund- u. Blasenlaufen „CütecW' Fußpflege CARL HAMEL & CO. FRANKFURT-M. 9 Gott schenkte uns zu Walter und Christfriede unsere Dorothea Felicitas Anne Paetow, geb. Ernst Walter Paetow z. Z. im Urlaub Pfarrhaus Ober-Ohmen, den 5. April 1943 __1139V/ F Schuhcreme einsparen! Ich gebe meiner Kundschaft zur Kenntnis, daß ich außer meiner Filiale Liebigstraße 88 auf dem Kirchenplatz 4 eine weitere Kleinverkanfs - Filiale mit dem heutig. Tage eröffnet habe. Ernst Köhler [naD Kartoffel, Obst und Gemüse Bettenhausen über Lieh Lagerund Büro: Gießen,Zozelsgasse9 Rudolf Ein packend gestalt. Artisten- Schieksal aus der Welt der Manege Spielleitung: Karl Anton. chenschau . Kulturfilm 2.Ä), 4.45, 7.30, So. 2,4.30,7.30 Uhr Jugend hat Zutritt! (11466