Metzener Anzeiger Donnerstag. 6 MaiM5 Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis8'/,Ubr desBormittagS Anzetgen-Preife: Änzelgenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüsfeMengenstanelL Platzvorfchrift l vorherige Vereinbarung) 25°', mehr vrühlfchr UniverfitStrdruckerei R. Lange General-Anzeiger fürGberhessen Gießen,^8chulftrahe 7-y (95. Jahrgang Nr. (04 Erscheint täglich, außer Lonntags und feiertags Beilagen: Gießener ivamilienblätter Heimat imBild-DieScholle Bezugsvreis: Monatlich... RM.1.80 Zustellgebühr.. ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernfvrechanfchluß 2251 Drahtanschrift-„Anzeiger" , Postscheck 1168k Frankf./M. 1 nen Höhepunkt. In den Wäldern und schluchtenreichen Gebirgshängen am Nordrand des Kaukasus hatten die Bolschewisten alle dort verfügbaren Infanterie- und Panzerkräfte zusammengezogen. Von zahllosen Batterien, Bombern und Schlachtflugzeugen unterstützt, setzten an^die 80 Panzer, gefolgt von immer neu herangeführten Jnfanteviemassen, zum nachmaligen Durchbruchsversuch an. Trotz aller Kerb ifarnsowkaja Anak ßakanskij< lEHUEM ^esgii , Warenikow! Gostajewkaja Kjewskoje't^1^ tetrowskajS s* SiawjanSta) Temquk^MStassiewskdja 7 SCHWANZES MEE.& dtetehaj^-krymskfli. Sozialpolitische Diskussionen in der Schweiz. Stark für den Dienst am Volke. Besuch des Gauleiters in Bad Wimpfen. Hohe Panzerverluste der Sowjets bei den Kämpfen am Kuban-Brückenkopf. Krymskaja planmäßig geräumt. - 36 Britenbomber bei einem Terrorangriff auf westdeutsches Gebiet abgeschoffen. kämpfende Front zum Schutz und zur Rettung der europäischen Kultur und der christlichen Zivilisation gegen die bolschewistische Barbarei einzugliedern. Durch seine Teilnahme an dem Kampf habe das slowakische Volk aber auch Gelegenheit, die Schmach und die Schande des bolschewistischen Sadismus in seiner infernalischen Bestialität kennenzulernen. Sowjetflieger wollten in Katyn stören. Budapest, 5. Mai. (Europapreß.) Die S o - w j e t s wollten mit Luftangriffen die Arbeit der Aerztekommifsiou in Katyn stören, weil sie ihnen offenbar sehr unangenehm war, erklärte das ungarische Mitglied der Kommission, Professor Dr. Franz Orsos, der Zeitung „Esti Ujsag". Die Sowjetflieger wurden aber von der Flak und den deutschen Jägern vertrieben. gegenüber. Der Führer sei Garant dafür, daß diese Machenschaften der Feinde zunichte gemacht werden. Er habe dem deutschen Volke die Kraft gegeben, den Kampf um eine neue Welt mit aller Härte zu Ende zu führen. Total sei der Krieg geworden, total stehe Deutschland und mit ihm seine Verbündeten in diesem härtesten Kampf, den die Geschichte kenne. Es sei Aufgabe jedes einzelnen, dafür zu sorgen, daß er seinen Körper und seinen Geist stark mache für den Dien st am Volke. Nur so sei die Gewißheit gegeben, die besten Leistungen zu vollbringen und vollwertige Waffen für die Front zu schaffen. Die Heimat wird der Front für ihren heldenhaften Kampf durch restlosen Einsatz ihren Dank abstatten und damit beitragen, einen Frieden zu gestalten, der einem neuen Europa das Gesicht gebe. Wir werden dem Führer folgen bis zur endgültigen Vernichtung unserer Gegner. Der lebhafte Beifall zeigte, daß die Ausführungen des Gauleiters auf fruchtbaren Boden fielen. Von unserem Dr. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Zürich, im Mai 1943. Der westschweizerische Bolschewistenhäuptling Leon Nicole forderte in einer Petition an den zur Leit tagenden Nationalrat die Aufhebung des Verbots der von ihm geleiteten Partei „Federation Socialiste Suisse“ und der von ihr herausgegebenen Zeitungen. Mit 107 gegen 4 Stimmen wurde die Petition abgelehnt. In der Debatte wies Bundesrat Dr. von Steiger darauf hin, daß sich am kommunistischen Charakter der Partei Nicoles nichts geändert habe, obwohl Nicole aus Gründen der Tarnung nicht Mitglied der kommunistischen Partei sei. Die Bedeutung des Parlamentsbeschlusses liegt darin, daß mit der Verwerfung der Petition auch das vor über zwei Jahren erlassene Kommunistenverbot indirekt bestätigt worden ist. Bemerkenswert sind ferner die Ausführungen Dr. Steigers zur Frage der P r e s so k o n - trolle, die durch das Postulat eines welsch- schweizerischen Marxisten erneut eine parlamentarische Diskussion auslöste. Ausgehend vom Verbot zweier sozialdemokratischer Blätter im französischen Sprachgebiet, ersuchte der sozialdemokratische Nationalrat die Regierung, zu prüfen, „ob die gegenwärtig in Kraft stehenden Bestimmungen über die Presseüberwachung nicht revidiert werden sollen". Der Vertreter des Bundesrats begründete noch einmal die Notwendigkeit der Zeitungsoerbote: die- gemaßregelten Blätter hätten ständig die Pressekontrollvorschriften verletzt. Eine Lockerung dieser Vorschriften komme nicht in Frage. Damit scheiterte auch dieser Vorstoß der marxistischen Linken, die gerade in den letzten Wochen eine regere Tätigkeit entfaltete. Nicht nur die Parlamentswahlen im Herbst d. I., die die Sozialdemokraten schon jetzt veranlassen,. ihre Position im Wahlkampf auszubauen, in der Ansicht, insbesondere Stimmen aus kommunistischen Kreisen ihren Listen zuzuführen, sondern auch die häufigen Erörterungen üb er sozialpolitische Reformpläne sind die wichtigsten Ursachen dieser vermehrten Aktivität. Der „Landesring der Unabhängigen" unter der Führung des Migros- Direktors Gottlieb D u t t w e i l e r, eine weltanschaulich farblose, wegen ihrer Opposition gegen- den Bundesrat, die Regierungsparteien und Marxisten stark umkümpfte Gruppe, tritt in einer Initiative zur Abänderung der Bundesverfassung für das „Recht auf Arbeit" ein: Bei existenzsichernder Ent-> söhnung soll der Bund die dauernde Vollbeschäftigung der nationalen Arbeitskraft sicherstellen. Für die Nachkriegsordnung einer „neuen Schweiz" bieten die Sozialdemokraten eine Reihe von Rezepten an, die sie in einer parteioffiziellen Erklärung zusamlnensassen. Gewisse Kreise interessieren sich für die Möglichkeit, eine Art B'everidge- Plan auch in der Schweiz durchzuführen. Doch hat gerade die Agitation für dieses fragwürdige Erzeugnis der englischen Mutokratie gezeigt, daß viele Eidgenossen mit Erstaunen feststellen, wie r ückstä n- d i g die britische „Sozialpolitik" sein muß, wenn ein socher Plan mit viel Reklame angepriesen wird. Im Nationalrat wurde dieser Tage darauf hinge- wiesen, daß „der oft zitierte Beveridgeplan bei uns schon lange von sozalpolitischen Maßnahmen Überboten worden ist." Ein Land, das in der Ausgestaltung seiner sozialen Einrichtungen vielfach das deutsche Vorbild nachahmte, braucht den Blick nicht nach England zu richten. Alljährlich gibt die Schweiz an sozialen Aufwendungen rund 1012 Millionen Franken aus, 237 Franken pro Kopf der Bevölkerung oder 787 Franken für jede beschäftigte Person. Die Aufwendungen für die Alters- und Hinterbliebenenfürsorge und -Versicherung betragen jährlich allein über 406 Millionen Franken. Der gegenwärtige Krieg führte zu einer beträchtlichen Erhöhung der Ausgaben für sozialpolitische Zwecke, insbesondere durch den größeren Kreis unterstützungsbedürftiger Personen, die als Angehörige einberufener Wehrmänner oder als Opfer der Teuerung auf fremde Hilfe angewiesen sind. Handelt es sich hier vielfach um Notmaßnahmen, die mit der Beendigung der Feindseligkeiten früher oder später wieder verschwinden, so hat der Krieg doch auch -neue Probleme aufgeworfen, die nur im Rahmen einer grundlegenden Sozial- und Wirtschaftsreform gelöst werden können. Es fehlt in der Schweiz nicht an Vorschlägen für eine Neugestaltung der Beziehungen zwischen Staat und Wirtschaft, Kapital und Arbeit, zur Verhütung von Krisen und Arbeitslosigkeit usw. Aber diese Plane finden doch wenig Widerhall im Volke. Erst müsie der Krieg beendet sein und sein Ergebnis endgültig feststehen, so hört man immer wieder Stimmen, dann lasse sich über Reformen reden, deren Charakter doch vom Ausgang des Krieges wesentlich bestimmt würde. Der inner-politische Kampf gegen die bolschewistischen Staatsfeinde und die Auseinandersetzung mit den Sozialdemokraten lassen allerdings darauf schließen, daß die Volksmehrheit jetzt schon marxistische Experimente m jeder Form ablehnt. Für den Kapitalismus angloamerikanischer Prägung ist die Zeit endgültig vorüber. Die Suche nach einem dritten Weg zur Herstellung einer neuen wirtschaftlichen und fokalen Ordnung überläßt das Volk vorläufig den Parteipolitikern und den sogenannten Fachnrännern. Zur Rettung Europas. Eine Ansprache des slowakischen Staatspräsidenten. P r e b u r g, 5. Mal. - (DNB.) Im Rahmen einer eindrucksvollen Feier, der die Mitglieder der Regierung, der Führer der deutschen Volksgruppe, der deutsche General beim slowakischen Lerterdi- gungsministerium, die slowakische Generalität und Zahlreiche Ehrengäste beiwohnten, fand am Mittwoch in Preßburg die Ausmusterung des dritten S.-Berichterstatter. Jahrganges der slowakischen Militärakademie statt. Staatspräsident Dr. T i s o hielt düdei in feiner Eigenschaft als oberster Befehlshaber der slowakischen Wehrmacht eine Rede, in der er einleitend feststellte, daß die slowakische Armee durch ihre Teilnahme am gegenwärtigen Kampf für Volk und Staat einen Dien ft von wahrhaft geschichtlicher Bedeutung leiste. Die bolschewistischen Pläne einer Hegemonie über Europa hätten jedem Slowaken die Aussichten seines Volkes klargemacht. In diesem Kampf gehe es daher um das Le den des slowakischen Volkes. Eingereiht als selbständiger Staat unter die übrigen europäischen Völker, habe es seine Ehre als gleichberechtigter Faktor erfordert, sich in die NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenge r stattete am Dienstagnachmittag dem hessischen 1 Bad Wimpfen einen Besuch ab. Im Rothaus sprach der Gauleiter nach herzlicher Begrüßung durch den Bürgermeister zu den Angestellten und Arbeitern der staatlichen und städtischen Ver- waltung. Der Gauleiter gab einen umfassenden Ueberblick über die allgemeine politische Loge und legte den Versammelten die Absicht unserer Gegner dar, die auf nichts anderes als auf die völlige Vernichtung des deutschen Volkes hinzielen. Ueberall, wo man hinsehe, zeige sich die Fratze des Juden, als dem eigentlichen Drahtzieher oller politischen Verwicklungen. Sieg oder Niederlage, — eine andere Parole gebe es nicht. Jeder Deutsche, vom Pimpfen bis zum Greis, wisse heute, daß er sich einzusetzen habe zum Wohle des Volksgonzen. Eine verschworene Gemeinschaft stehe dem brutalen Ver- nichtungswillen der jüdisch-demokratischen Mächte Der Wehrmachtbericht. DNB. Aus demFührerhaupkquarkier, 5.2tlai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der O st front des Kuban-Brücken- k o p f e s ließen die schweren Angriffe der Sowjets gestern vorübergehend nach. Bei den Kämpfen am 3. und 4. Mai wurden allein im Abschnitt einer deutschen Division 28 feindliche Panzer vernichtet. In den frühen Morgenstunden des 4. Mai wurden unsere im vorspringenden Frontbogen von Krym - ff a ja stehenden Truppen auf eine seit langem vorbereitete und ausgebaute Verteidigungsstellung hart westlich des Ortes zurückgenommen. Krymskaja selbst wurde nach Zerstörung aller wichtigen Einrichtungen geräumt. Südlich des Ilmensees wurden mehrere, von starkem Artillerie- und Salvengefchühfeuer unterstützte Angriffe abgewiesen. Die Luftwaffe setzte, ihre Angriffe gegen den feindlichen Nachschub bei Tage und bei Nacht fort und schoß am 3. und 4. Mai 75 Sowjetflugzeuge ab. 3tn mittleren Abschnitt der tunesischen Front griff der Feind mit panzerunler- stühung die deutsch-italienischen Stellungen an. Er wurde nach kleineren Einbrüchen im Gegenstoß zurückgeworfen. 3n den übrigen Frontabschnitten nur geringe örtliche Kampftätigkeit. Bei militärisch wirkungslosen Tagesangriffen britischer und nordamerikanischer Fliegerkräfte auf zwei Orte im französischen und belgischen Küstengebiet wurden fünf feindliche Flugzeuge ohne eigene Verluste abgeschoffen. Zwei weitere britische 3er- störerflugzeuge wurden vor der norwegischen Küste im Luftkampf vernichtet. Britifche Bomber griffen in der vergangenen Nacht westdeutsches Gebiet an und warfen zahlreiche Spreng- und Brandbomben, hauptsächlich aus Wohnviertel der Stadt Dortmund. Die Bevölkerung hatte Verluste. 3n der Stadt entstanden größere Gebäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe schossen nach bisher vor- liegenden Meldungen 36 der angreifenden vorwiegend viermotorigen Bomber ab. Lin starker Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge belegte in der Nacht zum 5. Mai Ziele in Südostengland mit zahlreichen Sprengung Brandbomben. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, oer* senkten deutsche Unterseeboote in mehrtägigen schweren Kämpfen in der Mitte des Nordatlantik aus einem vollbeladenen Amerika—England-Geleit und einem nach Amerika zurückfahrenden Geleitzug 16 Schiffe mit zusammen 102 000 BRT. Vier weitere erhielten Torpedotreffer. Feindliche Durchbruchsversuche gescheitert. Berlin 5. Mai. (DNB.) An der Ostfront* des Kuban-Brük- k e n k o p fe s entstand am 4. Moi durch die Umgruppierung unserer Truppen eine kurze Kampfpause. Das fortgesetzte, nunmehr feit einer Woche anhaltende vergebliche Anrennen der Bolschewisten gegen den vorspringenden Frontbogen bei Krymskaja hat den Feind schwere Verluste gekostet. Obwohl sich fast pausenlos die Wellen der sowjetischen Infanterie heranwälzten und .die feindliche Artillerie die Stellungen unserer Truppen mit riesigem Munitionsaufwand zerhämmerte, brachen die Angriffe Tag für Tag am zähen Widerstand der an den Brennpunkten stehenden bayerischen Jäger unt> württembergisch- hessischen Grenadiere zusammen. Ununterbrochen tobte der Kampf. Wenn bei Nacht auch für Stunden die Jnfanterieangriffe nachließen, so verstummte doch nie das Artilleriefeuer und das Krachen der Fliegerbomben. Vor unseren Stellungen häuften sich die gefallenen Bolschewisten zu Tausenden. Dennoch erhöhte der feindliche Druck sich noch mehr besonders südlich von Krymskaja und erreichte in den Nachmittagsstunden des 3. Mai sei- Tonnen und Tod. Dem Zahlenjongleur und Schiffszauberer Roose* oelt sind in dem letzten Monat nach den weiteren Schlägen unserer U-Boote — der Untergang des USA.-Flugzeugträgers „Ranger" war ein besonders bitterer Verlust — einige Regiefehler unterlaufen, die bie' ganze Schwere der auf den Achsengegnern lastenden ' Tonnagenot aufschlußreich beleuchten. Roosevelts Zahlenakrobatik wurde durch die Feststellungen des Truman-Ausschusses, daß sich die bri- ttsch-amerikanischen Schiffsverluste im Jahre 1942 auf 12 Millionen Tonnen belaufen, erheblich erschüttert. Der Verlust an Schiffsraum, so wurde durch den Ausschuß weiter bekanntgegeben, sei damit größer gewesen, als die durch Neübauten gewonnene Tonnage. Roosevelt und sein Marineminister Knox gerieten nach dieser sensationellen Feststellung ebenso aus dem Häuschen wie Churchill und sein „Marine- adjutant" Alexander. Man wußte keinen anderen Ausweg, als das aus dem ersten Weltkrieg bereits bekannte Schwindelrezept Churchills der beliebigen Verwendung von Nettoregister- und Bruttoregiister- tonnen anzuwenden, indem man erklärte, daß es sich bei den 12 Millionen Tonnen des Truman- Ausschufses offenbar nicht um Bruttoregistertonnen., sondern um sogenannte „Totgewichtstonnen" (Dead- Weight-Tons), nach denen die Amerikaner zu rechnen pflegten, handelte. Die Angabe der Tonnage nach Totgewichtstonnen, so äußerte sich 'Reuter, Tapferkeit und Zähigkeit konnten es unsere, durch die vorausgegangenen tagelangen Kämpfe bereits hart mitgenommenen Grenadiere nicht verhindern, daß die Bolschewisten an einigen Stellen mit Panzern und Infanterie in unsere Kampflinie einbrachen. Reserven griffen ein, um die Einbruchsstelle abzuriegeln, doch auch die Sowjets zogen immer neue Verstärkungen heran. Die Lage wurde so verworren, daß Freund und Feind nicht mehr zu unterscheiden waren. Dennoch überwanden unsere Grenadiere die anfangs drohende Krise. Stützpunkte schlossen sich zu Riegelstellungen zusammen, die den feindlichen Ansturm ausfingen. Panzer aus Panzer und Bataillon auf Bataillon der Bolschewisten wurden zusammenge- schossen und zurückgeschlagen. Der Feind setzte bei diesem wechselvollen Ringen auch ein vollzähliges Frauenb ataillon ein. Er teilte dos Schicksal der zahlreichen anderen in den letzten Kampftagen zerschlagenen Sowjetverbände. Noch bis in die Nacht ging der Kampf weiter. So wie es sich aus der Gefechtslage ergab, oder wo sich ein Vorteil bot, führten unsere Soldaten aus ihren Stützpunkten und Riegelstellungen heraus Vorstöße gegen eingebrochene und sich verschanzende Bolschewisten. Schließlich waren die eigenen und feindlichen Stellungen so ineinander verkrampft, daß eine einheitliche Kampfführung kaum noch möglich war» Um sich die Bewegungsfrech eit zum erfolgreichen Fortsetzen des Widerstandes zu verschaffen und unnötige eigene Verluste zn vermeiden, nahm daher die deutsche Führung im Schutze der Nacht ihre Verbände auf die seit langem ausgebaute- befestigte Verteidigungslinie h a r t w e st l i ch Krymskaja zurück. Als der Feind in den frühen Morgenstunden des 4. Mai erneut mit starker Artillerie- und Fliegerunterstützung die alte Linie angriff, wichen hie zu- rückgelassenen Nachtrpppen kämpfend auf die neuen Stellungen aus. Durch das ungehinderte Besetzen dieser Kampflinie ist die Absicht der Bolschewisten, um jeden Preis die Ostfront des Kubanbrücken-- kopfes zu durchbrechen, wiederum zum Scheitern gekommen. Gegen die neue Hauptkampflinie erfolgten bis auf Aufklärungsoorftöße in den späten Abendstunden noch keine größeren Angriffe, obwohl die Sowjets schnell nachrückten und bereits Artillerie und zahlreiche Panzer bereitgestellt haben. Die den auf- gegebenen Gelänhestreifen durchstoßenden feindlichen Kräfte wurden von unserer Artillerie an verschiedenen Stellen wirksam unter Feuer genommen und zersprengt. An den übrigen Fronten des Kuban-Brückenkopfes führten die Bolschewisten kleinere örtliche Vorstöße, die glatt abgewiesen wurden, während rumänische Stoßtrupps an der Landekopffront südlich Noworossijsk in die feindlichen Stellungen eindrangen und Gefangene einbrachten. Unsere Luftwaffe unterstützte die Kämpfe der Heerestruppen durch Angriffe starker Kampf- und Sturzkampfflugzeuge gegen bolschewistische Feldstellungen dicht vor den deutschen Linien und gegen Bereitstellungen hinter den feindlichen Fronten. Schnelle Kampfflugzeuge überwachten die Bewegungen der Bolschewisten und vernichteten dabei in überraschendem Tiefangriff 11 bolschewistische Landungsfahrzeuge in den Gewässern nördlich von Temrjuk. Die Sowjets versuchten die harten Schläge unserer Flieger durch Einsatz zahlreicher Jagdfliegerstaffeln abzuschwächen. Unsere Jäger stellten, jedoch die feindlichen Geschwader zum Kampf und schossen bet nur einem eigenen Verlust 16 b o l s ch e w i st i s ch e Flugzeuge ab. Drei weitere feindliche Flugzeuge brachte die Flakartillerie zum Absturz. 300. Nachtjagdsieg einer Nachtjägergruppe. Die Nachtjagdgruppe des Eichenlaubträgers Major Lent, die erst vor kurzem chren 250. Nacht» jagdsieg melden konnte, errang bei den Luftkämpferi über Westdeutschland den 300. Nachtjagdsieg. Major Lent selbst, der erfolgreichste deutsche Nachtjäger, schoß zwei Gegner ab und erhöhte damit die Zahl seiner Nachtjagdsiege auf 58. Aber auch die jungen Besatzungen unserer Nachtjäger zeigten hervorragenden Schneid und großes fliegerisches Können. Mehrere von ihnen, die bisher noch keinen Luftsieg errungen hatten, schossen beim ersten Zu« sammentressen mit den feindlichen Bombern jeweils zwei oder drei von ihnen ab. um wir diese Zeugnisse nur zu zitieren brauchen, ihre Methoden deutlich erkennen zu können. Rom, 5. Mai. (Europapreß.) Unter der Ueber- schrrft „Araber, habt acht" warnt der „Messaggero" alle Araber vor dem von England gemachten Vorschlag eines arabischen Staatenbundes. Nahas Pascha, der alle arabischen Länder ausgefordert hat, Vertreter zu einer in Kairo stattfindenden panarabischen Konferenz zu entsenden, wird in diesem Artikel als England dienender und dem Islam entfremdeter Atheist bezeichnet. Als Zweck dieser von England betriebenen arabischen Union bezeichnet der Artikel, daß die Engländer die Nordamerikaner ausschließen und ein Gegengewicht gegen die nordamerikanische Besetzung in Nord- a f r i k a schaffen wollen. „Das Duell zwischen England und Nordamerika beginnt, und England scheint die Karte der Araber ergriffen zu haben", so heißt es in dem Artikel. Selbstverständlich wollen die Engländer aus diesem arabischen Staatenbund nur Profit schlagen und nicht etwa bie' Araber retten. Dieser Staatenbund hat keinen anderen Zweck, als ein monopolistisches Sprungbrett für den englischen Imperialismus als Gegengewicht zu Nordamerika darzustellen. Je heftiger das Duell zwischen Engländern und Nordamerikanern wird, um so mehr werden die arabischen Länder, die ihre politische und religiöse Freiheit lieben, der größten Unterdrückung wider- stehen müssen. In Damaskus ist der Berater für wirtschaftliche Angelegenheiten im Mittleren Osten, der Engländer Jackson, eingetroffen. Er beabsichtigt, die Handels- und Jndustrieverhältnisse einer Inspektion zu unterziehen, um festzustellen, wieweit diese Zweige der arabischen Wirtschaft in den Dienst der Besatzungsbehörden gestellt werden können. Die Produktion für den Jnnenbedarf sei „Duett zwischen England und USA." Die Rivalität im Nahen Osten. so weit wie möglich zu drosseln, damit eine Ent-1 Zukunft Südafrikas in Frage, ja, sie könnten sogar lastung der durch Feindeinwittung schwer ge-die Union in ckne wirtschäftlicheSklaverei, t r o f 's e n e n Transportmittel herbeigeführt I bringen. „Ein jüdisches Imperium, das die Well regiert" Jüdisches Wettherrschastsstreben nach jüdischen Gelbstzeugnissen. Von unserer Berliner Schriftleitung. werden könne. Die maßgebenden syrischen Persönlichkeiten erhielten in längeren Besprechungen die notwendigen Weisungen zur Durchführung dieser Maßnahmen. lieber die Hintergründe der Anwendung des Pacht- und Leihgesetzes auch auf Saudi- Arabien werden aus Kairo interessante Einzelheiten berichtet, aus denen hervorgeht, unter welchen -Druck die amerikanische Diplomatie den König Ibn Saud setzt, um diesen zur Annahme des Gesetzes zu zwingen. Saudi-Arabien erhielt früher genügend Einfuhren aus Indien und. Australien. Diese Einfuhren wurden englischerseits angesichts der Tonnageknäppheit vermindert. Die USA.- Regierung erklärte sich nun bereit, Lieferungen aufzunehmen, aber unter der Voraussetzung, daß die Getre idee in fuhren nicht auf dem Wege einer normalen Verrechnung, sondern im Rahmen des „Pacht- und L e i h g e s e tz e s" vorgenommen werden. Nach vergeblichen Bemühungen, diese Bedingungen abzuwenden, erklärte sich bid saudi-arabische Regierung angesichts der immer kritischer werdenden Versorgungslage schließlich zur Annahme bereit Befürchtungen in (Südafrika. Stockholm, 6. Mai. (DNB. Funkspruch.) Nach Berichten aus Kapstadt wachsen in den Reihen der südafrikanischen Opposition die Besorgnisse gegen das Kabinett Smuts wegen des immer mehr überhandnehmenden Einströmens n o rd a me r i » kanischen Kapitals. Die für den Herbst in Aussicht "genommene Reife des Premierministers Smuts nach Washington hat diese Befürchtungen verstärkt. Man erklärt, die USA-Pacht- und Leih lie f er u ng en . stellten die wirtschaftliche Die Hintergründe des Krieges, und die Winkelzüge der Feinde Deutschlands und seiner Verbündeten finb in ihren letzten Motiven nur zu verstehen, wenn man sich" immer wieder die treibende Kraft des W e l t j u d e n t u m s klarmacht. Das Judentum ftrebt nach Weltherrschaft und bedient sich im Hinblick auf dieses Ziel skrupellos aller Methoden, die es für zweckmäßig hält. Auch die Regierungen in London, Washington und Moskau sind nur Mittel zu diesem Zweck. Die Erkenntnis dieser Zusammenhänge mindert nicht etwa die Verantwortung derjenigen, die offiziell an der Spitze der Regierungen stehen, für die Verbrechen, die sie im Dienste des Weltjudenturns begangen haben und noch begehen. Im Gegenteil, Churchill, Roosevelt, Stalin und ihre Helfershelfer wissen genau, was sie tun, unb sie sind daher für ihre Daten in vollem Umfange verantwortlich. Die Ju-dencliquen um die Machthaber in Moskau, London unb Washington sagen aller Welt deutlich, in wessen Interesse Plutokratie und Bolschewismus ihre Geschäfte betreiben. Daß diese Geschäfte dem Judentum zur Weltherrschaft verhelfen sollen, haben Juden selbst oft genug bezeugt, so daß liegenden Operationsgebiete der 'sog. Alliierten zu versorgen. Wie Roosevelt und Churchill auch die Tonnagefrage drehen und wenden mögen, sie gewinnt für die beiden Gangster ein immer mißlicheres und bedrohlicheres Aussehen. Wenn Churchill bereits über den ersten Weltkrieg, wo sich nach Lloyds Register der Gesamttonnageverlust der Engländer auf 13,2 Millionen BRT. belief, in seinem Buch ,L>ie Weltkrise 1916" feststellte: „Das U-Boot untergrub nicht nur äußerst rasch das Leben auf den britischen Inseln, sondern auch die Grundlagen der Kräfte aller Alliierten. Die Gefahr eines Zusammenbruchs im Jahre 1918 stand schwarz und drohend am Horizont", so wird man unschwer die tödliche Gefahr für die Alliierten durch die anhaltenden schweren Tonnagever- luste ermessen können. Mögen auch gelegentliche widrige Umstände die Versenkungszahlen in einigen Monaten etwas herabdrücken, entscheidend , bleibt das Endergebnis eines Jahres — und das ist bisher immer steiler angestiegen. Der Krisenpunkt für die angelsächsische Schiffahrt wird deshalb immer näher rücken, und unsere U-Boote werden nicht eher die Meere verlassen, bis die angelsächsische Piraterie von den Weltmeeren weggefegt ist. Dr. Cp. liege „um 50 v.H. höher" als die Berechnung berjl Bruttoregistertonnen. Wenn man bei der Gelegenheit wieder die i Taschenspielertricks Roosevelts und Churchills mit den verschiedenen Tonnenbegriffen zur Kenntnis nimmt, fo bleibt daneben der verdächtige Eifer, mit dem Mr. Knox die Feststellungen des Truman- : Ausschusses zu bagatellisieren versuchte, als Haupt- eindruck bestehen. Der durch keinerlei Marinefach- J kenntnis getrübte Rauhreiteroberst Knox überschlug sich förmlich bei diesem akrobatischen Glanzstück, indem er unter vieldeutigen Redewendungen das kümmerliche Geständnis ablegte, daß nach einer nochmaligen Untersuchung der Feststellungen des Tru- man-Ausschusses der absolute Verlust an Schiffen für das Jahr 1942 auf „etwa über 1 Million BRT." zu beziffern sei. Klugerweise ließ Mr. Knox hinzufügen, daß diese Zahl jedoch nicht die Neukonstruktionen aller alliierten Nationen und alle Verluste einschließe. Nach echter Gangstermanier hob Knox also im gleichen Atemzuge mit der Nennung der angeblich absoluten Verlustzahl diese Behauptung durch ein neues Schwindelmanöver wieder auf. Er bleibt damit nur bei der Blufftaktik seines Herrn und Meisters Roosevelt, der mit echt bollarimperialistischer Angebermiene alle Neubauprogramme nach den höher gelegenen Totgewichtstonnen, alle Verluste aber nach den niedriger gelegenen BRT. anzugeben Pflegt. Roosevelt, der prinzipiell jeden größeren Schiffsverlust zunächst einmal abstreitet, um ihn bann Monate oder auch Jahre spater in kleinen Raten zuzugeben, hat seine Gigantomanie selbst als systematische Blusfpropaganda gekennzeichnet, als er am 25. September vorigen Jahres die Erklärung Nelsons, daß die amerikanische Industrie die angestrebten Spitzenleistungen nicht erreicht habe, feststellte: „Als ich die Anweisung gab, daß zunächst 12 Millionen, sodann 18 Millionen Brutto- registertvnnen und schließlich 22 Millionen BRT. von den amerikanischen Werften in den Jahren 1942 und 1943 gebaut werden sollten, habe ich damit die Schiftsbauindustrie und die Schiffahrtbehörde herausgefordert." Der tatsächliche Verlauf der Schlacht auf den Meeren und die wirkliche Leistungskapazität der USA.-Werften beweist die Brüchigkeit des Roose- oeltschen Phantasiegebäudes. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres betrug das Gesamtergebnis der Schiffsverluste 1,8 Millionen BRT. gegenüber 1,4 Millionen BRT. im gleichen Zeitraum des vorigen Jahres. Hinzu kommen die im April versenkten 423 000 BRT. Roosevelt hat nun gefordert, daß die USA.-Werften die Bauleistungen von 1942, die mit rund 5,5 Millionen BRT. angegeben werden, um 130 v.H. bis Ende Dezember d.J. gesteigert werden sollen. Diesen zunächst einmal auf dem Papier stehenden, großsprecherischen Programmpunkten stehen neben den hartnäckigen Verfolgungsjagden unserer U-Boot-Waffe erhebliche Schwierigkeiten im Produktion spro- zeß der Achsengegner gegenüber. Erst vor wenigen Tagen wurde durch den stellvertretenden Vorsitzenden der amerikanischen Schiffahrtskommission fest- gestellt, daß 70 000 Arbeitsplätze auf amerikanischen Werften unausgenutzt sind und daß man die außergewöhnliche Lage der Schiffsbauer nur durch sofortige Zurverfügungstellung der fehlenden Werftarbeiter beheben könne. Es dürste aber auch im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten keim Geheimnis fein, daß gerade die Werftarbeiter spezielle Dor- kenntnisse und sorgfältige Ausbildung haben müssen, so daß die USA. vor der Notwendigkeit stehen, die fehlenden Werftarbeiter erst in sorgfältiger Schulung heranzubilden. Gleich drückend liegt die Sorge um die nach der Feststellung des „Wallstreet-JourNal" fehlenden 80 0 00 Seeleute auf den für das Schiffsbauprogramm verantwortlichen Männern. Hinzu kommt, daß für die in den letzten zwei Jahren aus dem Boden geschossenen amerikanischen Werften nicht genügend Stahlmengen zur Verfügung stehen, so daß man jetzt bereits angesichts des Maschinen- mangels für die sogenannten Liberty-Schiffe dazu übergehen mußte, sogenannte Rückstoßmaschinen vom Modell 1890 statt der üblichen modernen' Schiffsmaschinen einzubauen. Aus englischen Zeitungsberichten geht hervor, daß als Ergebnis dieser organisatorischen Pleite die auf diese neuen Schiffstypen gesetzten Hoffnungen weit geschwunden sind, denn mit Schiffsmaschinen vom Modell 1890 wird man schwerlich Schiffe konstruieren können, die an Manövrierfähigkeit unseren U-Booten gewachsen, sind. Es ist also nicht verwunderlich, wenn neuer» biiigs die großtönenden Programme Roosevelts immer mit den bescheidenen Redewendungen verbunden sind, vorausgesetzt, daß die dazu notwendigen Rohstoffe und Stahlmengen beschafft werden können". Wie sieht nun die tatsächliche Lage in der Tonnageschlacht für den Gegner aus? Nach den bisher sehr gewissenhaft getroffenen Feststellungen sind von den einschließlich aller Beschlagnahmungen und Bauleistungen 56,57 Millionen britisch-amerikanischen Schiffsraumes 2 9,80 Millionen BRT. v er- e n 11 worben, wobei wohlgemerkt die letzten ita- ienischen und deutschen Erfolge nicht berücksichtigt ind. Damit würde theoretisch noch ein Restbestand von 26,37 Millionen BRT. bleiben. Diese auf den 31. März 1943 berechneten Zahlen geben ein eindrucksvolles Bild von dem zunehmenden Tonnage- chwund unserer Gegner. Zu berücksichtigen wären ■labei noch die 423 000 BRT. Verluste im April. Es fällt dabei besonders ins Gewicht, baß bei den 26,37 Millionen BRT. diejenigen Schifte außer Betracht fallen, die zu Reparaturzwecken abgezogen sind oder teilweise direkt zu Kriegsschiffen umgebaut wurden. Nach englischen Angaben sind gerade die zeitweiligen Ausfälle durch laufende Reparaturen verhältnismäßig hoch. So weiß man aus britischen Berichten, daß die Hälfte aller britischen Werftarbeiter ausschließlich mit Reparaturen beschäftigt ist, und daß seit Kriegsbeginn fast jedes Schiff der britischen Flotte mehr als einmal grünb= lich überholt wurde. Für den eigentlichen Transportdienst stellt sich also die tatsächlich vorhandene Tonnagezahl noch erheblich geringer. Dieser Restbestand reicht zur Zeit gerade aus, um neben dem Lebensbedarf der Insel die weit auseinander- Schon vor fast 100 Jahren, im Juni 1859, schrieb der Jude Ferdinand Lassalle an den Juden Karl Marx in einem Brief: „Was in unserem Interesse liegt, ist offenbar folgendes: 1. daß Krieg gemacht wird; 2. daß er schlecht geführt wird; 3. daß das Volk der Ueberzeugung fei, der Krieg werde gegen sein Interesse unternommen. Allein wir können dies besorgen, und dies zu besorgen ist daher unsere Pflicht." Die Methode der Juden, ganze Völker für jüdische Interessen in den Krieg zu, hetzen, stammt also nach jüdischen Selbstzeugnissen nicht erst von gestern und heute. Aber auch bas Ziel dieser Methode ist in einem Briefe an Karl Marx dokumentarisch belegt. Der Verfasser dieses Briefes ist Baruch Levy, dem wir folgendes Geständnis verdanken: „Die Herrschaft des jüdischen Volkes über die Welt wird erreicht werden durch die Vereinigung der übrigen menschlichen Rassen und durch die Errichtung einer Weltrepublik, die überall den Juden die Bürgerrechte zubilligen wird. In dieser neuen Organisation der Menschheit werden die Söhne Israels, die aus der ganzen Oberfläche der Erde verstreut sind, überall das führende Element sein, ohne auf Widerstand zu stoßen, besonders, wenn es ihnen gelingt, b'.e Arbeitermassen unter die feste Leitung eines der ihrigen zu bringen. Die »Regierungen der Völker, die bie Weltrepublik bilden, werden mit Hilfe des Sieges des Proletariats ohne Anstren- gung alle in jüdische Hände geraten. Das Privat' eigentum wird bann durch die Regierenden jüdischer Rasse unterdrückt werden können, die überall das Staats vermögen verwalten werden." Wie gut versteht man die unweigerlich jüdische Vorherrschaft in der Plutokratie sowohl als auch im Bolschewismus, wenn man sich an dieses ge» radezu klassische jüdische Zeugnis erinnert! - Der unaufhaltsam wachsende, mehr oder minder unterirdische jüdische Einfluß in fast allen Staaten der Welt schien den hebräischen Imperialisten recht zu geben, so daß H. P. Chajes im jüdischen Nationalkalender 1921/22" frohlockend ausruf en konnte: „Der jüdische Imperialismus ist der einzige, der ungestraft Jahrtausende in die Schranken fordern darf und unbeirrt und unbesiegbar in mählichem, aber ftetigerfi Fortschreiten seinem Ziele zustrebt." Unb noch 1937 schrieb Adolf Danziger, wie die „Christian Free Preß" in Los Angeles in der Nummer VI dieses Jahrganges zu berichten wußte: „Das Judentum überstand alles, denn die Juden durften die. Hoffnung nicht verlieren, daß letzten Endes ein jüdisches Imperium entstehen wirb, ba§ die Welt regiert." Mit diesen Worten fiel die letzte Hülle von dem Streben der Juden nach Weltherrschaft. Wohl fyabeft sie sich ganze Staaten untertan gemacht, auch einen neuen Weltkrieg haben sie inszeniert, und doch sind sie von ihrem Ziel heute weiter entfernt denn je. Starke, freiheitliebende Völker haben Plutokratie und Bolschewismus als bas erkannt, was sie sind, nämlich als Methoden der Juden, andere Raffen zu versklaven, und in dieser Erkenntnis die Kraft gefunden, sich selbst von jedem jüdischen Einfluß zu befreien und dem Weltjudentum, dem Todfeind aller nationalen Bestrebungen und menschlichen Kultur, den Kampf anzusagen. Je offener der Kampf ge« führt wird, desto schneller verliert ihn bas Welt- judentum. Zeder fünfte Reuyorker ein Jude. Wachsender Antisemitismus in USA. Stockholm, 5. Mai. (DNB.) Die schwedische Zeitung „Folkets Dagbladet" bringt einen aus Washington datierten Artikel über den zunehmenden Antisemitismus in Amerika. Nach einer in „New Dort World Telegram" veröffentlichten amtlichen »Statistik soll seit Kriegsausbruch die Zahl der Judenin Neuyork von 1 760 000 auf 2 206 000 an gestiegen sein. Dies bedeute, baß heute jeder fünfte Neuyorket ein Jude fei. Diese Zahlen schlössen nicht die große Anzahl von Juden ein, die aus irgendeinem Grunde in andere Glaubensbekenntnisse übergetreten seien oder nicht den Synagogen angehörten. Nach „New Dork World Telegram" ist die Ursache der großen Anzahl Juden in Neuyork sowohl die starke Einwanderung aus Europa wie aus den amerikanischen Landgebieten. * In Neuyork beginne sich ein starker Antisemitismus bemerkbar zu machen, berichtet „Folkets Dagbladet". Geheimorganisationen verbreiteten antisemitische Flugblätter. In einem dieser Flugblätter wurde das nordamerikanische Volk bar« rauf aufmerksam gemacht, daß das nordamerikanische Neuyork sich in ein jüdisches Neuyork verwandele. Von Zeit zu Zett würden Personell' wegen antijüdischer Agitation verhaftet, aber im großen und ganzen stünden die Bchörden dem wachsenden Antisemitismus machtlos gegenüber. USA.-Marine gegen Martinique? Lissabon, 6. Mai. (Europapreß.) Die Nach- richteuagentur United Preß meldet aus angeblich wohlunterrichteter, der USA.-Marine nahestehender Quelle, daß sich in der Angelegenheit Martinique eine „plötzliche Wendung" vollzogen habe. Eine Intervention der nordamerikanischen Marine sei jetzt so gut wie unvermeidlich. Aus der Hauptstadt von Martinique, Fort de France,würden — so behauptet die Agentur — Unruhen unter der Bevölkerung gemeldet. Demonstrationen fanden gegen (den bekanntlich unentwegt vichytreuen) Admircü Robert statt, mit dem sich die Bevölkerung stündlich unzufriedener zeige (?). Die innere Lage auf Martinique fei sehr gespannt und kritisch. Man müsse damit rechnen, daß die nordamerikanische Marine „zur Sicherung von Ruhe und Ordnung her- b ei gerufen * werd e. - Der nordamerikanische Außenminister Cordell Hüll antwortete Admiral Robert, dem franko« Die Entstehung der ältesten Landpftanzen. Professor Wehlands Funde aus dem Devon. Schon seit etwa 200 Jahren ist die formenreiche Pflanzenwelt der Steinkohlenzeit gut bekannt. Aber über die Vorläufer der riesigen ausaestorbenen Saumfarne, der Schachtelhalme unb Bärlappge- wächse wußten wir so gut wie nichts. Nur ganz vereinzelt finden sich ältere Angaben über die Pflanzenwelt des Devons, jener erdgeschichtlichen Formation, die der Steinkohlenzeit vorausging und die in Deutschland vor allem fast das ganze rheinische Schiefergebirge aufbaute. Erst in neuester Zeit ist diese Lücke in der Stammesgeschichte der Pflanzen ausgefüllt worden. Bahnbrechend auf diesem Gebiete war der Kölner Botaniker Professor Dr.Hermann Weyland. Er berichtete in der Medizinisch-Naturwissenschaftlichen Gesellschaft zu Jena über seine Funde und deren Deutung in einem Vortrag über „Die Pflanzenwelt des Devons unb ihre stammesgefchichtliche Bedeutung." Von welcher Art die Gewächse sein mußten, aus denen die hochentwickelten Gefäß-Kryptogamen der Steinkohlenwälber hervorgegangen sind, bas ließ sich mit ziemlicher Sicherheit konstruieren. Die große Ueberraschung war nun, daß sick diese Gewächse tatsächlich sanden, daß in verkohlten oder versteinten Resten gefunden wurde, was man sonst hätte er - finden müssen. Die ersten Nachrichten stammten von Dawson in Kanada, der um 1870 einige besser erhaltene Reste beschrieb unb der ganzen Pflanzengruppe den Namen „Psi 1 ophyte n", also „Kahlgewächse" gab. Die wichtigsten Funde stammen aber erst aus den letzten 25 Jahren, unb zwar aus Schottland (seit 1917) und vor allem aus dem Devon des Rheinischen Schiefergebirges (seit 1922), die wir der systematischen Forschungsarbeit Professor Weylands verdanken. Wie sahen diese ältesten Landpflanzen vor 300 bis 350 Millionen Jahren aus? Bei den einfachsten handelte es sich um krautartige Gewächse mit blattlosen Sproßachsen unb spitzenständigen Sporenbe- bältem — diese ältesten Vertreter, von denen alle späteren abgeleitet werben können, sind noch nicht in Arten differenziert, aber auch hier finden sich schon Gefäßzellen, es handelt sich also um ausgesprochene Gefäß-Kryptogamen. Bei den Funden aus dem Mttteldevon lassen sich bereUs mit aller Deutlichkeit die Vorläufer der Farne von denen der Schachtelhalme ober der Bärlappgewächse unter« fdyeiben, die sich dann weiterhin so reich entfalteten. An einer wichtigen Stelle ist damit der Zusammenhang in der Entwicklung der Pflanzen aufgedeckt worben. An einer anderen Stelle bleibt freilich noch immer eine Lücke: wir wissen nicht, wie diese „Kahl- pflanzen" sich aus früheren Gewächsen, aus Algen ober möglicherweise auch aus Lebermoosen, entwickelt haben. Dazu fehlt uns vor allem eine wesentliche Voraussetzung, nämlich die Kenntnis der geschlechtlichen Generation der Psilophyten, von denen uns ja immer nur die ungeschlechtliche, der Sporophyt, vorliegt. Von den heutigen Gesäß- Kryptogamen aus können wir vermuten, daß jene anders gestaltet mar; wir würden also auch, selbst wenn uns ein glücklicher Zufall Funde davon in die Hände spielen sollte, die Zusammengehörigkeit nie erkennen können. Hingegen ist eine wichtige Frage durch diese Funde noch mit aller Sicherheit geklärt worden: die der Enfttehung des Blattes. Es kann danach keine Rede mehr davon sein, daß das Blatt von vornherein als besonderes Organ angelegt war, vielmehr hat es sich ganz allmählich aus Achsenteilen entwickelt, unb zwar auf verschiedenen Wegen. Diese Achsenteile ordneten sich mehr unb mehr in einer Fläche, behielten aber die innere Achsenstruktur noch weit in das fo entstehende „Blatt" hinein bei, so daß sie sich an den ausgezeichnet erhaltenen Resten noch heute auf mikroskopischem Wege nachweisen läßt. So haben diese Funde ein Bild der reichen Pflanzenwelt des Devons ergeben, sie haben aber darüber hinaus auch den Entwicklungsgedanken weiter bestätigt und gesichert: auch hier zeigt sich an einer Fülle von Belegen, daß alle späteren Lebewesen sich aus einfacheren Formen entwickelt haben. Das gilt für alle heute lebenden Organismen genau so wie für die Gewächse der Steinkohlenzeit, deren Vorläufer wir nun aus den Funden des Devons als die ältesten Landpflanzen der Erde kennen. H. Im Kriege geschrieben. Von Richard Gerlach. Das fertige Buch liegt nun vor mir. Auf dem Einband ist ein Kiebitz gezeichnet, der zwischen zwei Reihern steht, und in einem Medaillon unter dem Titel erscheint ein Stück Himmel mit zwei gefiederten Fliegern. Es ist also ein Buch, das mit dem Kriege nichts zu tun zu haben scheint, es versucht, eine Galerie quicker Vögel zu zeichnen, sonst nichts. Man könnte sagen, daß ich es nur zufällig gerade als Soldat niedergeschrieben habe. Jeder Soldat hat nun aber einige Dinge, an denen fein Herz hängt, unb. bas waren bei mir die Gefiederten, zu depen ich schon als Kind die Blicke erhoben hatte, mit denen ich mich später als Zoologe befaßte, unb dellen Schönheit unb poetischer Zauber mich in vielen Jahren erfreut unb über manches hinweggetröstet hat. Und ich dachte mir, daß ich vielleicht diesem und jenem den Weg zeigen könnte, den ich selbst so gerne ging. Manches hatte ich schon rrn Frieden aufgezeichnet, anderes skizzert, wie ich es nach dem Dienst beobachtet hatte, in einem Urlaub brachte ich das Manuskript ein gutes Stück weiter, und dann gab sich noch oft eine Stunde am Abend. Das Kämmerchen einer Bäracke, das ich mit einem Kameraden teilte, sah mich schließlich acht Wochen lang die letzten Korrekturen machen, und dann packte ich die Bogen ein und schickte sie dem Verlag. Es dauerte eine Weile, bis der Verlag mir schrieb, daß er das Buch gern herausbringen wolle, daß es aber nicht von ihm allein abhänge, wann dies möglich fei. Aber die Schwierigkeiten mit dem Papier, mit dem Drucken, mit dem Binden wurden schließlich überwunden, und fo eilig hatte ich er ja nicht. Wahrscheinlich wird man meinem- Buch nicht ohne weiteres ansehen, daß cs im Kriege geschrieben ist; denn die Vögel, von denen darin die Rede ist bleiben sich gleich, und so mußte ich auch ihre Porträts in den zeitlosen Raum malen, um sie, die aus leichterem Stoff sind, nicht zu unserer Erden- schwere herabzuziehen. Meine Vorarbeiten waren langwierig und gründlich gewesen. Aber das brauchte der Leser nicht auf den ersten Blick zu mep ken. Er sollte ruhig meinen, daß da ein Genießer nichts als sein Vergnügen am Spazierengehen, am Betrachten und Belauschen gehabt habe. Wenn er bann Spaß dran fände, es auch einmal zu probieren, um so besser. Die Anmut der Vögel, ihre Leichtigkeit unb wunderbare Schönheit hatte mich begeistert, und ich erzählte von den Sängern, deren Lieder mich begleiten, unb von den Baumeistern, die ihre Nester in den Wipfeln bauen. Ich widme dieses Buch* allen Freunden der Natur, besonders aber den Soldaten, die nachts Kl- den Sternen aufsehen, und an deren Ohr auch im Feindesland die raschen, unbekümmerten Melodieir der Gefiederten tönen. * Wir haben es vor einiger Zett tm bteftt Stelle besprochen^ IW" . Hochkommissar von Marttnique, bezüglich l.$* *L® e? . ar un 9 aller Abkommen w^ch- dre Vereinigten Staaten mit Martinique ge- schlossen haben. In Zukunft würde Amerikas Ma- rme eine Kontrolle über die Angelegmheiten Mar- tiniques ausuben. - Um einen Vorwand füt den von Roosevelt und seinen sudischen Hintermännern geplanten neuen Raubzug des USA.-Jmperialir^z-jst man also nicht verlegen. Bulgarische Abwehr gegen -en Terror. i6-Moi lDNB Funkspruch.) In der bul. garfichen Hauptstadt wurde im Zusammenhang mit der am Montaa gemeldeten Ermordung des ehemaligen Polizeidirektors Pantefs von den bulgarischen Militärbehörden eine großangelegte Durch, kammungsaktion nach kommunistischen und terroristischen Elementen durchgeführt Die Fahndungsaktion führte zur Verhaftung von etwa 1000 Personen, die der Teil, nähme an aufrührerischen Umtrieben dringend ver- dächtig sind. Unter den Verhafteten" befinden sich rund 400 Kommun isten. Der Sofioter Bevölkerung waren während der zwei Tage währenden Aktion scharfe Beschränkungen auferlegt worden, die aber mit großer Disziplin ertrage« würden. Einzelheiten zu dem Ergebnis der Großrazzia liegen noch nicht vor; insbesondere ist noch nicht bekannt, ob sich unter den Festgenommenen die Mörder Pan- teffs befinden. Es kann jedoch schon heute gesagt werden, daß verschiedene Zeichen darauf hindeuten, daß in Bulgarien fremde Mächte an der Planung und Durchführung terroristischer Aktionen, vor allem gegen nationale Politiker, deren Oberst Panteff einer war, beteiligt sind. Kleine politische Nachrichten. Amtlich wird in Rom bekanntgegeben: Generalmajor der Flieger Mario P i c c i N i', der Kommandant der italienischen Luftwaffe in Slowenien und Dalmatien, fand in Erfüllung seiner Aufgaben bei einem Flugzeugunfall den Tod. Mit General Pic- cini ist der fünfte General der italienischen Luftwaffe in den Tod gegangen. Vier andere Generale der Luftwaffe Luftmarschall Italo Balbo, Ge- schwadergenerol Aldo Pellegrini, Generalmajor Stefano Cagna und Generalmajor Enrico Pezzi — sind während des Krieges im Kampfe gefallen oder haben bei einem Flugzeugunfall den Tod gefunden. * An Stelle des bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen Oberbefehlshabers der USA.- Truppen in England, Generalleutnant Andrews, hat Generalmajor Harry C. Ingolls den Oberbefehl übernommen. Aus -em Reich. Neuer Befehlshaber im Wehrkreis IX. LPD. Der bisherige Stellvertretende Kommandierende General und Befehlshaber im Wehrkreis IX, General der Infanterie Otto, ist am 1. Mai 1943 in 'die Führerreserve des Oberkomandos des Heeres versetzt worden. Sein Nachfolger ist Generalleutnant S ch e l l e r t. Ersatzmänner für eingezogene Gemeinderäte. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Beratung des Bürgermeisters können nach einem Erlaß des Reichsinnenministers für die Dauer des Krieges an Stelle der Gemeinderäte, die sich bei der Wehrmacht befinden oder sonst auf längere Zeit an der Amts- ausübung behindert sind, Ersatzmänner bestellt werden. Die Berufung von Ersatzmännern soll in der Regel nur dann stattfinden, wenn mehr als die Hälfte der Gemeinderäte für längere Zeit nicht mehr zur Verfügung steht. Die Berufung der Ersatzmänner erfolgt durch den Beauftragten der NSDAP, nach Benehmen mit. dem Bürgermeister. Arbeitsbuch für Ausländer. Durch eine Verordnung des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz ist ein „Arbeitsbuch für Ausländer" nach besonderem Muster eingeführt worden, das die im Reichsgebiet eingesetzten ausländischen Arbeitskräfte von Amts wegen durch das Arbeitsamt erhalten, fieber diese Arbeitskräfte wird eine zentrale Kartei in Berlin eingerichtet und laufend geführt, die die wesentlichen Angaben über Person und Beschäftigung des Inhabers des Arbeitsbuches enthält. w Aktiv im Glauben an den Führer. Semesterbeginn an den Hoch- und Fachschulen des Gaues. Aus der Stadt Gieße«. Die Oienstuhr. Der Herr, der mit, der Straßenbahn früh morgens zum Bahnhof fuhr, hatte schon verschiedentlich nervös auf seine Armbanduhr geschaut, dann schüttelte er den Arm und hielt die Uhr ans Ohr, aber es war offensichtlich, daß der Zeitmesser nicht recht wollte. Uhren, PZecker insbesondere und Armbanduhren, haben das ja manchmal an sich, gerade dann Kapriolen zu schlagen, wenn wir es am wenigsten gebrauchen können. Diese Situation demonstrierte der-Fahrgast in der Elektrischen deutlich, und wir wunderten uns nicht, als er jttzt den soeben vorüberkommenden Schaffner um genaue Zeit bat. Es war ein bedächtiger, das einsatzfähige Alter schon überschreitender Mann, der freuMiche Schaffner. Als er nach der Uhrzeit gefragt wurde, ging ein fröhliches Lächeln über sein faltiges Gesicht. Er holte umständlich einen Riesenchronometer aus der Tasche, und während er dem aufgeregten Herrn auf die Sekunde genau Bescheid gab (und damit auch seine Nervosität beschwichtigen konnte, da kein Zweifel war, daß er seinen Zug bestimmt erreichen würde), sang er zugleich ein Loblied aus diese her- vorragende Dienstuhr, die ihn jetzt schon über dreißig Jahre begleite, nie versagt habe und in Wind uni) Wetter, Sommers wie Winters zuverlässig sei, „wie eine gute Frau halt", fügte er hinzu. Manchmal bedarf es eben nur eines geringen Anlasses, um Frohsinn und gute Stimmung zu verbreiten, so wie.es hier in der Frühbahn der Elektrischen geschah, da sich ein Mann an der Beständigkeit und Präzision seiner Dienstuhr erfreute, eines alten Stücks, gewiß, aber treu und zuverlässig — wohl wie er selbst ... Bilder aus der neuen Wochenschau. Das Wolchowgebiet am Nordabschnitt der Ostfront steht im Zeichen der Frühjahrsüberschwemmungen. Die neue Wochenschau bringt Bilder aus diesen Sumpfniederungen, die durch 'die Schneeschmelze in eine wahre Wasserwüste verwandelt sind. Die Bunker der Hauptkampflinie ragen wie Inseln daraus hervor. Halb im Sumpf versunkene Panzer und Geschütze zeugen noch von der schweren Winterschlacht, Jbie hier tobte. Seit Beginn des Tau- wetters sind die vordersten Stützpunkte von ihren Land Verbindungen ab geschnitten. In Floßsäcken wird die Verpflegung herangebracht. Tag und Nacht stehen unsere Soldaten in ihren Unterständen an den Pumpen; unablässig müssen die Bunker aus- geschöpft werden — das Wasser dringt durch alle Ritzen und Fugen. Im Mittelabschnitt gelangen unseren Kriegsberichtern spannende Aufnahmen voy einem nächtlichen Angriff bolschewistischer Bomber. An der tunesischen Front haben die Verbände der deutsch-italienischen Panzerarmee neue Stellungen bezogen. Wir sehen in der Wochenschau, wie die Briten und Amerikaner mit immer neuem Einsatz stärkster Kräfte diese Abwehrfront aufzu- spalten versuchen. Von den Höhen aus schlägt ihnen das vernichtende Feuer unserer Abwehrwaffen entgegen. Stuka greifen in den Kampf ein. Ueberall liegen brennende britische und amerikanische Panzer vor unseren Stellungen. Wieder ist ein Durch- bnrchsversuch des Feindes zurückgeschlagen. Im Atlantik führen unsere U-Boote gegen den Nachschub der Briten und Amerikaner schwere Schlägt. Nach beendeter Geleitzugfchlacht muß eins der beteiligten Boote neu versorgt werden. Ein Versorgungsschifi erspart ihm die zeitraubende Rückfahrt zum Stützpunkt. Die Bilder zeigen uns, wie die Verbindung zum Boot aufgenommen wird. Während der Treibstoff durch die Förderschlauche! läuft, werden Verpflegung und Munition übernommen. Die Torpedos werden mit Hilfe von Lade- bäumen ins Boot gefiert. Der Bordarzt betreut inzwischen die Besatzung. Nach beendeter Versorgung geht es mit hoher Fahrt einem Geleitzug nach. Das Boot taucbt. Ein Schuß hat gesessen! Wir sehen den sinkenden Frachter. An der Kan al käste, wo die Männer des Reichsarbeitsdienstes beim Bau von Feldbefestigun- gen eingesetzt sind, hat die Kamera einen Luftkampf eingefangen. Britische Bomber jagen heran. Flakartillerie nimmt den Kampf auf. Jäger stellen den Feind in riesiger Höhe. Einer der Briten stürzt brennend in die Tiefe. Die einleitenden Bilder lässen uns die Tagung der Reichsarbeitskammer zum Nationalen Feiertag miterleben. L Verdunkelungszeit: z 6. Mai von 21.55 bis 5.11 Uhr. NSG. „Nur diejenigen sollen ein Studium fort- sühren können, die neben überdurchschnittlichen Lei- ftungen auch eine vorbildliche Einsatzbereitschaft über das Studium hinaus bekunden. Die anderen werden durch das Arbeitsamt einer zweckmäßigeren Arbeit zu geführt." So hieß die Parole, die vor einiger Zeit Gauleiter und Reichsstatthalter S p r en g e r in einer Besprechung mit den Rektoren der Hochschulen unseres Gaues und dem Präsidenten des Landesarbeitsamtes festlegte. Das neue Semester, das unter diesem Gesetz steht, hat nunmehr begonnen, und mit ihm der praktische Einsatz, der erstmalig in neuartiger Form abzuleisten ist. Gauftudentenführer Salon hat an die Studenten und Studentinnen des Gaues Hessen- Nassau klare und eindeutige Richtlinien ergehen lassen, deren Befolgung und Erfüllung eine Ehrenpflicht darstellt. ,Leder Studientag sei ein Dank für die unermeßlichen Opfer der kämpfenden Front", betonte er in feiner Aufforderung, und er wies gleichzeitig auf die traditionelle Verpflichtung der Hochschulen hin, in der Zeit des totalen Krieges sich als WaffensckMieden des Geistes zu bewähren. Gerade die Hochschulen sind es ja, die ein wesentliches Kontingent des künftigen Führernachwuchses stellen werden, und aus dieser Verpflichtung heraus ist der Student von heute kein einseitiger Fachwissenschaftler mehr, sondern ein Lernender, der lebens, nah und bewußt politisch im Volke steht. Der Gau- Den „Bettelstudenten^ von Millöcker haben wir hier 1936 zuletzt aehabt. Inzwischen ergab sich aus naheliegenden Gründen die Notwendigkeit einer textlichen Neufassung und Bereinigung. Das alte Libretto von Zell und G e n 6 e haben Gustav Quedenfeldt und Richard Bars im Auftrage der Reichsstelle für Mus i kb ear b eitu n gen einer gründlichen Revision unterzogen, die sich vornehmlich auf Nationalität, Oertlichkeit und Zeitumstände richtete, während die Musik, auf die es ja in erster Linie ankommt, ebenso wie die Grundzüge der Handlung unangetastet blieben. Das Abenteuer wurde aus der Zeit, „da Friedrich August der Starke König von Polen und Kurfürst von Sachsen gewesen", in die Zeit des Prinzen Eugen verlegt, der zum Schluß in eigner Person wie der deus ex machina bei den Alten auf dem Breslauer Rathausplatz erscheint. Die Ohrfeige aber, die der Oberst Ollendorf für den berühmten und unzählige Male besungenen Kuß auf die zarte Schplter der Komtesse Laura erhält, wurde ganz wie früher auf eine höchst unritterliche Weise gerächt, indessen die relegierten Krakauer Studenten sich mittlerweile sinnvollerweise in ein paar schmucke Wiener Offiziere verwandelt haben. * Die textlich also revidierte, im übrigen wahlkonservierte Operette wurde von Oberspielleiter Ol- mühl in einem fast opemhaft üppigen Rahmen, in beschwingtem Spieltempo und mit einer bemerkenswert großzügigen szenischen und kostümlichen Ausstattung zu neuem Leben erweckt. Kapellmeister Söllner stand am Dirigentenpult und interpretierte die unverwüstliche Partitur mit einer gesunden, straff akzentuierenden Musizierfreudigkeit; auch die Chöre kamen kräftig und frisch mit saube- Das Jahr 1943 steht in besonderem Maße im Zeichen des Kriegseinsatzes der deutschen Jugend. Viele Millionen von Jugendlichen arbeiten heute in den Betrieben für die deuffche Rüstung/ Sie leisten damit einen Kriegsbeitrag, der des Einsatzes an der Front würdig ist. Durch ihre Arbeit sind sie so in Anspruch genommen, daß es in vielen Fällen ün= möglich ist, sie regelmäßig zum HI.-Dienst heranzuziehen. Der Reichsiugendfiihrer hat deshalb Maßnahmen eingeleitet, die das Ziel haben, diese schaffenden Jungen und Mädel der Gemeinschaft der Jugend roieber näherzubringen. Wo sie nicht zur Hitler-Jugend kommen können, wird die Hitler-Jugend zu ihnen gehen. Die neue Aktion sieht deshalb den Einsatz der Spieleinheiten der Hitler-Jugend in den Betrieben vor. Die schafstudentenführer wies ferner auf die kriegsversehrten Studenten hin, die ein besonders verpflichtendes Vorbild für Studenten und Studentinnen feien,zim praktischen Semester- und Ferieneinsatz alles zu tun, um die Kriegsaufgaben der Heimat meistern zu helfen. Der studentfiche Sommer-Seme st erein- satz des Gaues Hessen-Nassau sieht planmäßig die verschiedensten Arbeitsgebiete für Studenten und Studentinnen vor. Er erstreckt sich auf praktische "Arbeit in Hoch- und Fachschulinstituten, in Forschungsstätten und Rüstungsbetrieben. Er umschließt Aufgaben bei der Reichs- und Feldpost, der Reichs- und Straßenbahn, bei der NSV., beim Deutschen Roten Kreuz und in der kriegswichtigen Wirtschaft. Auch Luftschutz- und Katastrophendienst sind, vorgesehen. Alle diese Aufgaben sind nach bestimmten Stundenzahlen gewissenhaft abzuleisten. Selbstverständlich werden Studierende mit weniger fester Gesundheit entsprechend berücksichtigt, was auch für Examenssemester gilt. „Für Freiheit, Ehre und Kultur gegen Judengier und Bolschewistenterror sind uns Studenten und Studentinnen kein Einsatz und keine Arbeit zuviel", betonte der Gaustudentenführer, und wies nochmals darauf hin, daß ein Studium geistige Führerschulung bedeute. Führen aber heiße, vor allem in ernsten Zeiten Vorbild zu fein. > ren Einsätzen heraus. Herr Löffler hatte die elf Bilder der drei Akte malerisch und farbenfroh hergerichtet; mit Hilfe von Zwischenvorhängen ergab sich auch ein angenehm flüssiger Schauplatz- wechsel. Die Tanzgruppe, von der Ballettmeisterin Inge Berg geführt, hatte reichlich Gelegenheit zu schwungvoller und exakter Rhythmisierung der schon handlungsmähig und musikalisch belebten Szenenifolge. * Herr Richter war als Stefan von Palffy ein stattlicher habsburgischer Kavalier und setzte sich mit schöner organischer Steigerung für die auch in der Neufassung dankbare Partie ein. Hildegard Jonas war eine sehr anmutige Komtesse Laura von nobler Spielgestaltung und einer kultivierten, großer Entfaltung fähigen Gesanglichkett. Herr O l m ü h l hatte sich mit sichtlichem .Vergnügen des in einen Pandurenobersten verwandelten Ollendorf angenommen und erntete vor allem für seine obligaten Chansoneinlagen einen Sonderapplaus. Das zweite Paar machten Franziska Brandstetter, eine muntere, bewegliche Christina, und Herr Hellmers-Hallwegh als Leutnant von Gersdorfi; das sehr hübsch gesungene Liebesduett mußte prompt wiederholt werden. Lia Zimmer als Gräfin Palma, Herr V o l ck als Prinz Eugen, Annelies Prokfch als Kornett, die Herren Bos» n y und Fuhrmann mit drastisch aufgemachten Chargenrollen seien ferner vom umfangreichen Ensemble genannt — Das vollbesetzte Haus bereitete der Neuinszenierung mit vielem Beifall und Blumenspenden einen äußerst freundlichen Erfolg. Hans Thyriot. sende Iuaend soll an den Einrichtungen der Freude und Entspannung, die die Gemeinsckaft in vielen Jahren aufgebaut hat, ebenfalls teilyaben können. Mit den Einsätzen werden kurze Ansprachen an die Jugendlichen verbunden. Dieser neue kameradschaftliche Einsatz, der durch einen Aufruf des Reichsjugendführers eingeleitet wurde, vollzieht sich in den- regelmäßigen Iugendbetriebsappellen unb auf Iugendbetriebsabenden. Für die kleineren Betriebe, in denen eine betriebliche Ge- meinschaftserziehuna nicht durchführbar ist, sinh zu diesem Zweck Überbetriebliche Appelle der schaffenden Jugend vorgesehen, deren Träger die Hitler- Jugend und die Iugenddienststellen der DAF. sind. Ferner wird erstmalig in diesem Jahre in allen Gauen eine Woche b er s chafsende n Ju« Theater -er Universitätsstadt Gießen. Carl Millöcker: »Oer Bettelstudent". HZ.-Gpieleinheiten gehen in die Betriebe Maßnahmen zur Betreuung der schaffenden Jugend. 20. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Aber hier sein Dschungel!" beharrt der Häupt- ling. „Nein, Je-crois-en-Dieu. Du hast einen Vertrag geschlossen, und jetzt gilt hier bas Gesetz des weisen Mannes, verstehst du?" „Vertrag sein: Du geben Medizin. Wenn du gehen, bann kein Vertrag mehr, dann mieber Dschungel!" versucht sich der Neger schlau aus der Situation zu ziehen. Dos-Passos fürchtet für bas Leben der anderen Weißen, wenn er nicht mehr da ist. „fe-crois-en- Dieu, bist du mein Freund ober nicyt? fragt er ernst. »Äch dein Freund!" ., , „Dann versprich mir, auch wenn ich jetzt gehe... „Non", fällt ihm der Neger ins Wort. Je-crois- en-Dieu nix so Dummes versprechen ober nicht sein dein Freund." Und ohne jeden Uebergang droht er Ntajor Seegrave: „Du lassen meinen Freund frei, ober ich nehmen dein Kopf!" Impulsiv reißt der Major feinen Revolver aus „Seien Sie vorsichtig", mahnt Dos Passos. „Reizen, Sie ihn keinesfalls!" Er will vermitteln. „Je- crois-en-Dieu, hör mal zu." Doch der Negerhäuptling ist nicht mehr zu Ver- hanblungen geneigt. „M Cumbi o la. ruft e leinen Schwarzen zu, die sich sofort um lhn schaden. Das freundliche Grinsen ist aus ihren Gesichtern verschwunden, finster blicken sie drein. „Du ihn lassen -gehen?" forbert Je-crois-en-Dieu von See grave, der statt einer Antwort wieder den Revolver zieht. --Bon - bann wir dich holen!" versichert der Häuptling seinem weißen Freund. „O la. schreu Er bann. .,„v, „Warum schießen Sie denn nicht? mficht sich ^etzt Rubber zeternd ein, der aus fernem Zelt g - Vom Schicksal verweht Roman von Holla Outkelch treten ist. „Der Kerl wird uns noch alle umbringen. Schießen Sie doch, Seegrave!" Jetzt stürmen aus dem Sanitätszelt auch die zehn eben behandelten Schwarzen herbei. Alle Dschungelneger, Je-crois-en-Dieu an der Spitze, rennen in bas Dickicht. Am Rande des Urwalbes dreht sich der Häuptling noch einmal um. „Wir dich holen! ruft er Dos Passos zu. - Der Arzt schüttelt vorwurfsvoll den Kopf. „Sehen Sie, was Sie da angerichtet haben!" sagt er zu Seegrave. Der Major sieht in ihm nicht mehr den allseits geachteten Dos Passos, sondern nur noch den Mörder Peter Fischer. „Wollen Sie jetzt freiwillig mitkommen ober ..." Er stockt, denn plötzlich einsetzenb tönt aus der Dschungel der dumpfe Ton der Kriegstrommeln. „Was heißt denn bas?" fragt Seegrave. ,/Das heißt, baß Je-crois-en-Dieu Ihnen ben Kampf ansagt, Major!" antwortet Dos Passos. „Die Station wird geräumt. Dtzr fahren sofort zurück!" kommandiert Seegrave. „Jawohl, unb zwar auf dem schnellsten Weg!" stimmt ihm Rubber ängstlich zu unb läuft in fein Zelt, um seine Reiseschreibmaschine unb ben Photoapparat zu holen. Forster' schickt Tommy zu Lewis. „Mr. Doc!" schreit ber Stationsbiener. „Mr. Doc müssen aufstehen. Verdammte Niggers wollen Station kaputt machen!" Bob liegt im Bett. Er weiß nicht, wie sich die Dinge entwickelt haben und ist unruhig. „Warum?" fragt er. 1 „Tommy nicht wissen. Tommy glauben, böser Strolch haben lassen verhaften gute Doc Passos." Die Worte treffen Bob schwer. Rubber hat sich in höchster Eile mit seinen Siebensachen beloben und hastet bepackt durch den Dschungelpfad zur Landungsstelle. Als nach einigen Minuten auch der Gouverneur mit dem schwarzen Hilfspersonal der Station erscheint, sieht er, wie Rubber ratlos neben seinem Gepäck am Ufer steht. Die großen Motorboote sind versentt. Nur ein Heck ragt noch aus dem Wasser. „Wir müssen sofort Puntamarra anrufen, sie sollen uns neue Boote schicken!" bestimmt der Gouverneur. ,^jch mache Sie darauf aufmerksam, baß Sie verantwortlich sind, wenn mir etwas geschieht!" begehrt Rubber auf unb merkt gar nicht, daß er sich mit seiner Feigheit lächerlich macht. Fünfzig Schritt von ben beiden Männern entfernt hockt ein Dschungelneger im Lianengestrüpp eines Baumes. Mit seinem Buschmesser schlägt er bie Telefonleitung durch. * Das Trommeln steigert sich von Stunde zu Stunde. Als bie Nacht sich auf die Dschungel senkt, sind die Menschen auf ber Station von dem drohenden Rhythmus fast entnervt. Vor Dos Passos Zelt halten die beiden Polizisten, das Gewehr geschultert, Wache. Virginia sitzt auf einem Stuhl an ber Wanb unb lauscht den Trommeln. Der Gouverneur unb Major Seegrave spielen Karten, Forster sieht zu. In einem Feldbett liegt Bob. Er ist noch sehr mitgenommen von der Krankheit. „Ich halte das nicht mehr aus — kein Mensch kann das aushalten!" stöhnt Rubber. Plötzlich springt er vor Angst halb verrückt auf. „Wenn die Neger uns angreifen, sind wir alle verloren!" „Ich habe mir den berühmten W. R. auch anders vorgestellt!" bemerkt Seegrave troden. „Was Sie sich vorgestellt haben, interessiert mich nicht!" schreit Will Rubber hysterisch. „Wenn ich auch Sensationen schreibe, will ich noch lange keine selbst erleben." „Nehmen Sie sich doch ein bißchen zusammen!" fährt ihn der Gouverneur grob an. „Zusammennehmen? Hier gehfs um mein Leben, jawohl! Sie haben die Pflicht, mich zu retten, meine Regierung wird —" ,Lum Donnerwetter! Halten Sie endlich den Mund, wir haben eine Frau und einen Kranken hier!" Auch Seegrave ist wütend. Rubber schlägt aus ben Worten des Polizeimajors Nutzen. „Eben deswegen! Das sage ich ja. Wollen Sie vielleicht, daß Miß Larsen bieten Negern th die Hände fällt? Sie wissen doch, was mit WiLer unb Gomez geschehen ist — und bas waren Männert" Voller Verachtung sieht Virginia, die aus chren Gedanken um Dos Passos aufgeschreckt fit, den Feigling an. Er kann nicht begreifen, daß sie ihm nicht lebhaft zusttmmt. „Diese Neger finb schlimmer als wilde Tiere!" fährt Rubber fort. Der Gouverneur möchte verhindern, daß es Rub- . ber gelingt, eine Angstpsychose zu schaffen. „Ja, was wollen Sie eigentlich von uns? Was sollen wir beim tun!" „Sie sollen Peter Fischer frei lassen. Er fit der einzige, ber uns retten kann!" erwidert Rubber erleichtert. ,',Das sagen gerade Sie?" kommt es kalt von Seegraves Lippen. „Warum denn nicht? Sie können chn ja hinterher wieder verhaftens Natürlich dürfen Sie chm das nicht vorher sagen!" Seegrave wirft seine Karten auf ben Tisch. „Sic sind ein edler Charakter, Mr. Rubber." „Ach was, Charakter! Charakter fit Luxus. 3d) will leben, Sie vielleicht nicht? Wir alle wollen leben." „Ich will Ihnen mal was sagen, Mr. Rubber", entgegnet Seegrave bestimmt. „Wir werden eher bis zum letzten Mann kämpfen, ehe wir eines tun — Fischer freilassen!" „Dann werden wir eben alle verrecken!" meint der Journalist kläglich. Lewis sieht immer wieder zu Virginia herüber, sie vermeidet es aber, seinem Blick zu begegnen, „Herr Gouverneur!" ruft er mit plötzlichem Entschluß. Parker geht cm sein Bett. „Was fit denn, Doktor?" „Sie haben diese Neger noch nicht kennengelernt, aber ich zur Genüge. Wir haben eine Frau hier. Ich bitte Sie, lassen Sie Dos Passos frei!" „Nein, das kann ich nicht", lehnte der Gouverneur ab. (Schluß folgt) LICHTSPIEL-THEATER Gloria-Palast, Seltersweg i«i9C Vom Schicksal verweht Lichtipielhaui, Bahnhofstraße Sommerliebe TI6L 2.30,4.45,7.30; Io. 2.00, 4.30.7.30 M Nicht drauf sitzen bleiben! Es fnuß doch eine schwere Sache sein, leere Bierflaschen zurückzugeben. Die Folge davon ist natürlich, daß wir immer weniger Flaschenbier rausschaffen können, weil es neue- Flaschen seit langem nicht mehr gibt. Tausende Arbeitender kommen so um ihre wohlverdiente Flasche. — Bitte, liebe Freunde gebt uns schnell die leeren Flaschen! Brauerei Ihring-Melchior Die Llrlaubsregelung für -1943. Eine Erläuterung und Ergänzung. gend durchgeführt, in der ebenfalls die Spielein» heilen der HI. in Iugendbetriebsappellen und Ju- geNdberufsappellen eingesetzt werden sollen. An den verstärkt vorgesehenen Jugendbetriebsappellen nehmen grundsätzlich alle Jugendlichen des Betriebes teil, nicht etwa nur die Lehrlinge. Nach Möglichkeit sollen Jugendhetriebsappelle für Jungen und Mädel getrennt durchgeführt werden. Der. Einsatz der Jugend in den Betrieben im Rahmen. des Spielzeugwerks der HI. erfolgt ab 1. Juli 1943. Innerhalb der Wochen der schaffenden Jugend sollen auch Hausfrauenoppelle stattfinden. Hierzu werden die Hausfrauen eingeladen, die Pflichtjahrmädchen oder Hausgehilfinnen beschäftigen. Ferner sind Elternabende für die Eltern der in der Ausbildung oder im Berufsleben stehenden Jugend- > lichen vorgesehen. Um etwaige Lücken der Berufsausbildung auszufüllen, werden die Jugendlichen | in die Berufserziehungsmaßnahmen der DAF. ge- j lenkt. Die neue Kameradschaftsaktion der Hitler-Jugend für ihre Kameraden in den Betrieben wird dazu beitragen, daß die Arbeitsfreude der Jugendlichen gestärkt, Disziplin und Leistung weiter verbessert werden. Sie wird den Stolz der schassenden Jugend auf ihre Gemeinschaft wecken und damit dem Gedanken der Gemeinschastserziehung der berufstätigen Jugend neue Impulse verleihen. ** Seme st er-Eröffnungs-Appell der Universität. Am moraigen Freitag, 7. Mai, vormittgas, findet in der Aula der Semester-Er- öffnung-Appell der Universität statt. Auf. der Deran- staltungsfolge stehen u. a. eine Begrüßungsansprache des Rektors, Professor Dr. Brüggern a n n , die Verabschiedung des hisherigen und die Einführung des neuen Studentenführers durch den Gaustudentenführer, sowie ein Vortrag von Professor Dr. von Herrath über das Thema ,Lei- besübung — Persönlichkeit — Gemeinschaft". ** Einquartierungen. In einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil wird daraus hingewiesen, daß die Wohnungsinhaber nach dem Reichsleistungsgesetz zu Quartierleistungen verpflichtet sind. Vernachlässigung dieser Leistungspflicht wird bestraft. ** Glühlampen für Klein sth au s halte. Zur Verkaufssperre für Glühlampen während der Sommermonate hat die Reichsstelle für Elektrotechnische Erzeugnisse zugelassen, daß Haushalte mit nicht mehr als zwei Räumen (einschl. Küche) auch während -der Sperrzeit Lampen kaufen können, wenn sonst ein Raum ohne Licht bleiben würde. Dazu ist aber ein besonderer, vom Wirtschaftsamt ausgestellter Erlaubnisschein erforderlich. Dagegen ist für Treppenhäuser, Luftschutzkeller usw. die Neu- beschafftmg von Lampen in der Sperrzeit nicht frei. Landkreis Gießen. * G r o ß e n - L i n d e n, 6. Mai. Der Landwirt Johannes Luh XI. und seine Ehefrau Maria, geb. Stamm, Frankfurter Straße 80, feiern am morgigen 7. Mai das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar Ist 76 Jahre, seine Ehefrau 70 Jahre alt. Beide erfreuen sich noch guter Gesundheit und arbeiten noch rege in der Landwirtschaft. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch. Im Anschluß an die amtliche Verlautbarung, wonach im Kriegsjahr 1943 der Urlaub in der^privaten Wirtschaft grundsätzlich höchstens 14 bzw. bei vor dem 1. April 1894 geborenen Gesolgschaftsmit- gliedern höchstens 20 Arbeitstage beträgt, werden im Reichsarbeitsblatt von zuständiger Stelle Erläuterungen und Ergänzungen mitgeteilt. Darin wird unterstrichen, daß die Neuregelung für Arbeiter wie für Angestellte gilt. Beträgt der Urlaubsanspruch nicht mehr als 14 bzw. 20 Arbeitstage, so bleibt er in vollem Umfang aufrechterhalten. Die neue Anordnung schließt jedoch, wie der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz durch Begleiterlah klarstellte, nicht aus, daß der Betriebsführer in Einzelfällen besonders erholungsbedürftigen Gefolgschaftsmitgliedern einen längeren Erholungsurlaub im Rahmen des ihnen früher zustehenden Urlaubs gibt, wenn es die betrieblichen Verhältnisse zulassen. Der Generalbevollmächtigte hat der Erwartung Ausdruck gegeben, daß von dieser Möglichkeit jedoch nur in wirklich zwingenden Fällen Gebrauch gemacht wird. Von der Urlaubskürzung nicht betroffen ist der etwa noch rückständige Urlaub für das Urlaubsjahr 1942. Für seine Abwicklung bleibt es bei den bisherigen Vorschriften; er ist also möglichst noch bis 1. Juli d. I. in Natur zu geben. Die Bestimmungen über Familienheimfahrten und über die Beurlaubung werktätiger Kriegerfrauen während des Wehrmachturlaubs ihrer Ehemänner Es ist selbstverständliches Bestreben der Staatsführung .lind der Partei, auch in diesen schwierigen Zeiten namentlich den kinderreichen Familien Hausgehilfinnen in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist eine Verordnung ergangen, durch die, vielfachen Anregungen der Deutschen Arbeitsfront entsprechend, unter bestimmten Bedingungen eine Ausstattungsbeihilfe an Hausgehilfinnen gewährt werden kann. Nach dieser Verordnung, die aus dem Jahre 1941 stammt, kommen dafür Haüsgehilsinnen in Betracht, die am 1. Januar 1943 mindestens vier Jahre als einzige ständige Hausgehilfin ganztägig in kinderreichen deutschen oder volksdeutschen Haushalten tätig waren. Sie können beim zuständigen Arbeitsamt schriftlichen Antrag auf Gewährung einer Ausstattungsbeihilfe > stellen. Dabei müssen die notwendigen Unterlagen hinzugefügt werden. Es kommen nur solche Hausgehilfinnen in Betracht, die wirklich häusliche Arbeit verrichten, also nicht solche in leitenden Posten (Gesellschafterinnen, Erzieherinnen usw.) Auch landwirtschaftliche weibliche Kräfte erhalten die Ausstattung, wenn sie neben ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit auch im Haushalt tätig gelten unverändert weiter. Die werktätige Krieger- frau hat also auch weiterhin anläßlich des Wehrmachturlaubs ihres Ehemannes Anspruch auf Freistellung von der Arbeit für 18 Arbeitstage ich Jahr, worauf der Erholungsurlaub in Anrechnung kommt. Nicht von der Kürzung betroffen wird auch der sogenannte Heimaturlaub der außerhalb der Reichsgrenzen beschäftigten Gefolgschaftsmitglieder. Denn dieser Heimaturlaub tritt nicht nur an die Stelle des Erholungsurlaubs, sondern auch der Familienheimfahrten. Er beträgt 18 Kalendertage zuzüglich der notwendigen Reisetage. Gefolgschaftsmitglieder, denen nach der Neuregelung ein Urlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen verbleibt, dürfen, falls ihnen dieser Urlaub wegen der Kriegsoerhältnisse nicht oder nicht voll gewährt werden kann, Abgeltung nur bis zum Gesamtbetrag von 18 Arbeitstagen — unter Anrechnung des in Natur erhaltenen Urlaubs — erhalten. Der Urlaub für 1943 ist, soweit nicht Tarif- oder Betriebsordnungen noch eine gewisse Nachgewährung zu- lassen, im Lause des Urlaubsjahres abzuwickeln. Mit einer verlängerten Abwicklungsmöglichkeit wie in den letzten Jahren ist künftig nicht mehr zu rechnen. Im Interesse einer ungestörten Produktion hat der Betriebsführer auf sorgsame Verteilung des Urlaubs über das ganze Jahr zu achten. Regelungen, die den Urlaub auf gewisse Jahreszeiten beschränken, gelten für die Kriegsdauer nicht. waren oder Kinder betreut haben. Wird eine Hausgehilfin gleichzeitig im gewerblichen Betrieb beschäftigt, so entscheidet das Arbeitsamt in jedem einzelnen Falle, ob der Anspruch berechtigt ist. Es kommen nur Hausgehilfinnen deutscher Volkszugehörigkeit in Frage. Selbstverständlich kann nur die Tätigkeit in kinderreichen Haushalten als Grundlage für den Antrag dienen. Kinderreich find solche Haushaltungen, in denen drei und mehr Kinder unter vierzehn Jahren vorhanden sind, wobei während der Dienstzeit die Ueberschreitung dieser Grenze bis zu einem Jahr zulässig ist. Auch fremde Kinder, die dauernd in einem Haushalt lebet!, können bei der Antragstellung berücksichtigt werden. Mindestens vierjährige Tätigkeit ist die Voraussetzung. Dabei werden das Pflichtjahr im kinderreichen Haushalt und die haus- wirtschaftliche Tätigkeit in einer Aufbaufamilie angerechnet. Unter gewissen Voraussetzungen können auch andere Dienstverhältnisse wenigstens zur Hälfte angerechnet werden. Im allgemeinen besteht der Anspruch nur für Alleinmädchen. Wenn jedoch mehr als drei Kinder unter vierzehn Jahren in einem Haushalt vorhanden sind, können unter Umständen auch solche Hausgehilfinnen mit Zustimmung des Arbeitsamtes den Anspruch erwerben, die nicht allein in einem Haushalt beschäftigt sind. Wenn das Arbeitsamt einen derartigen Antrag bewilligt, dann' wird die -Ausstattungsbeihllfe entweder auf ein Sperrkonto überwiesen oder an die Hausgehilfin in bar ausgezahlt, sofern sie verheiratet ist oder das 30. LebensMr vollendet hat. lieber die Zinsen des Sperrkontos kann die Hausgehilfin verfügen. Falls fie sich verheiratet oder das 30. Lebens- fahr erreicht, kommt sie automatisch in den Besitz der ganzen Summe. Die Ausstattungsbeihllfe beläuft sich auf 600 RM. nach vier Jahren und steigt in jedem weiteren Jahr um 150 RM. bis zum Höchstbetrage von 1500 RM. nach zehnjähriger Tätigkeit in einem kinderreichen Haushalt. Der Antrag auf Gewährung dieser Beihilfe kann. jederzeit gestellt werden. Die Hausgehilfinnen tun aber gut, diesen Schritt bereits nach vierjähriger Tätigkeit zu tun, weil sie sonst Zinsverlufte erleiden. Wenn Zweifelsfragen auftauchen, geben die Arbeitsämter sachdienliche Auskunft. Schwarzschlächier wurde hingerichtet. Schon im ersten Weltkrieg als Schieber betätigt. - LPD. Darmstadt, 5. Mai. Vor dem Sondergericht Darmstadt hatte sich der 75jährige Landwirt uni) Händler August Hamm aus Bechtolds- h ei m zu verantworten, der vom Frühjahr 1940 bis April 1942 16 Schweine, zwei Stück Großvieh, drei Kälber und fünf Schafe fchw a r z ge f ch l a ch t e t hatte. Er hat dadurch nicht nur eine Fleischmenge von 28 Zentnern der ordnungsgemäßen Krregsbe- wirtschaftung entzogen, sondern durch die Schlachtung von zwei wertvollen Zuchtrindern in unverantwortlicher Weise die Nachzucht und Aufrechter- Haltung des Viehbestandes gefährdet. Den größten Teil des durch die Schwarzschlachtungen erlangten Fleisches hat H. zu Wucherpreisen verschoben. Nebenbei betrieb er einen lebhaften Schwarzhandel mit Eiern und Butter, wobei er ebenfalls erhebliche Ueberpreise verlangte. Wie der Angeklagte selbst zugab, hat er schon int ersten Weltkrieg in noch weit größerem Umfang Vieh schwarzgeschlachtet und das Fleisch zu Wucherpreisen unter der Hand verkauft. Im Hinblick auf feine Gemeinschädlichkeit und Gesinungslosigkeit und den großen Umfang der Schwarzschlachtungen nahm das Gericht einen besonders schweren Fall an und verurteilte diesen Kriegsverbrecher daher trotz seines hohen Alters zum Tode. Der mitangeklagte Metzger Julius Reiser aus Nierstein hatte einen Teil der Schwarzfchlach» hingen für Hamm besorgt und dafür jeweils zwanzig Pfund Fleisch als Helferslohn erhalten. Er wurde zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilt. Zu den Abnehmern des Hamm gehörte auch der Gastwirt Eduard Dörr aus Mainz, der wiederholt Fleisch, Eier und Butter im Schwarzhandel von Hamm bezog. Er erhielt 2 Jahre Zuchthaus. Das Urteil gegen Hamm ist bereits vollstreckt. Hauptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptfchriftletters: Ernst Blumschem. Verantwortlich für Politik und Silber: Dr. Nr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Tbyriot; kür' Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K.G. Verlagsleiter: Dr.-Jna. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht. illnzeigenleiter: Hans Beck. — Anzeigenvreisliste Nr. 6. Förderung des Hausgehilfinnen-Berufes Linier bestimmten Bedingungen wird eine Ausstattungsbeihilfe . bis zu 4500 RM. gewährt. COMMERZBAN K Gießen M ffitf! »pÄrft ir <■ A fr : Einquartierungen. Bekanntmachung. Es besteht Veranlassung, wiederholt darauf hinzuweisen, daß die Wohnungsinhaber gemäß §§ 1 und 5 des Reichsleistungsgesetzes vom 13. 7.1938 zu Quartierleistungen verpflichtet sind. Zuwiderhandlungen gegen die durch dieses Gesetz und seine Durchführungs- und Ergänzungsvorschriften aüferlegten Leistungspflichten werden mit Geldstrafen bis zu 150,— RM. oder mit Haft, in schweren Fällen mit Gefängnis und mit Geldstrafe oder mit einer dieser Strafen bestraft. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte, unvergeßliche Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Gote u. Tante Frau Philippine Becker geb. Damm von ihrem langen, mit großer Geduld ertragenem Leiden lrn 61. Lebensjahre in die Ewigkeit abzurufen. Hausangestellte oder tägliche Pnßhilfe gesucht. Schriftl. | Wohnungstauschj Wohn.-Tausch Wait-Mit Geboten wird in Darmstadt 3- bis 4-Zimm.-Wohn. mit Bad und sonnig.Beranda. Gesucht: Gleich- wert. Wohnung 111(^16^6«. 02947 Prof. Glaser, Ludwigstr. 39. Emmi Sattler, geb. Diehl, und Söhnchen Walter. Gießen (Krofdorfer Straße 7), im Mai 1943. 02950 .JfL. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise auf- richtiger Anteilnahme, die mir bei dem Helden- Z—tod meines lieben, unvergeßlichen Mannes und treuen Vaters August Sattler, Feldwebel in einem Grenadier-Regiment, sagen wir allen unseren herz- Danksagung. Allen, die uns beim Heldentod unseres unvergeßlichen, geliebten Sohnes und Bruders Walter Heinrich Klös, Gefreiter in einem Gren.-Regt., ihre Teilnahme entgegen brachten, danken wir, besonders der Firma Bänningcr und Herrn Pfarrer Bönning herzlich. Familie Karl Klös und alle Angehörigen. Bestellter Zement und Dungkalk JiL. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Sohnes und Bruders Wilhelm Vogel, Uffz. in einem Gren.-Regt., Wir erhielten die Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder und Enkel Fähnrich zur See Herbert von Hammacher Inh. eines Kampfabzeichens der Kriegsmarine im blühenden Alter von 18 Jahren den Seemannstod fand. Ewald v. Hammacher, Rittmeister d .R. z.V. Margrit von Hammacher, geb. Bichler Carl-Ewald von Hammacher, Obergefr., z. Z. im Osten Friedrich-Carl von Hammacher Frau E. Bichler-Webgr. Neubrandenburg (Schwedenstr. 16), Aarau in der Schweiz (Feerstr. 7), 12. April 1943. 1421 D (mögt. m. Zen- tralheizunZ) von Studienassessor. Bereitwilligkeit z. unterrichtl. u. geist. Betreuung eines Schülers. Genaue schr.Ang. u.02921 a.G.Ä. Aeltere, alleinstehende Frau sucht leeres Zimmer am liebst, in der Nähe Gießens. 1 Zimmer mit Wohnküche s. alleinstehende ältere Frau gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 02955 an h. Gieß. Anz. 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