<95. Zahrgang Nr. 1 Eriweinl lugucb, au her Sonntags und Retertaß» 'Beilagen: Grekener fVamilienblätter Heimat imBild- DieScholle V«»aSvrei-r Monatlich.....RM.1B0 KustellgebÜör .. „ -LV auch de« Nichterickeinen von em,einen Nummern mfolae böberer Gemalt Sernlvrechanichlnh Ztol DrabtanschrM »Änwtaer voffcbetf 11ß*i;hhrmtrf /M WreiolStdH: Einnahme von 4tueiaen für die Mittagsnummer bi- 8*/i Ubr deeBorrnittagS Amr eigen-Preise für die Millimeter-Beile von 22 Dttllimeter Breite: 7Rvi. für ^amilienan- mitten und private Gelegenbeitsan^eigen 148tot.L Werbeanzeigen und aefrbäftlicbe GeiegenheitSan,eigen Vlatzvorichrift (öorbenge Vereinbarung) 25°/« mehr General-Anzeiger für Oberhessen jMl Q ▲ r .▲W’ d Samstag, 2. /Sonntag, »Januar 1915 Glehenet Anzeiger Entschlossen zum Kampf bis zu einer endgültigen und klaren Entscheidung. Oer Neujahrsaufruf -es Führers an das deutsche Volk. Das Neujahr -er an-ern. Die Neujahrskundgebungen unserer Feinde stehen im Zeichen des „gedämpften Trommelklangs". Die Landungen in Nordafrika und die Stalinsche „Se- rienvffenstoe" waren zur Aufputschung eines hochge- tricjcnen Optimismus benutzt worden. Nun ist schon seit einigen Wochen der Rückschlag eingetreten, der sich zu Neujahr besonders stark abzeichnet. Zn einer Sendung für Nordamerika sagt ein Sprecher des englischen Nachrichtendienstes, die Bevölkerung sei es mübe, immer wieder von einer kurz bevorstehenden „Wende des Krieges" zu hören. Seit 1940 sei rast jeden Monat eine solche „Wende des Krieges" verkündet worden, und immer wieder wurde die Prophezeiung durch die Ereignisse überholt. Zn einer dem Seekrieg gewidmeten Sendung wurde ausgeführt, daß der binnenländische Engländer häufig auch den U-Boot-Krieg vergißt, weil die Der- senkungen seit Zuni 1940 nicht mehr bekanntgegeben würden Die Front auf den Meeren zwinge aber zu äußersten Anstrengungen in her Abwehr der U-Boote und in der Sicherung der Geleitzüge, und es |ci ein Glück, daß England noch seinen Kops aerobe über dem Wasser halten könne. Selbst dem Londoner Nachrichtendienst geben die auch in der ungünstigsten Jahreszeit so beachtlichen Dersen- kungsziffern der deutschen U-Boote zu denken. Er prophezeit, daß 1943 „ein Jahr zäher und mühsamer Kämpfe" sein werde. Auch jenseits des Atlantik ist man um hie Jahreswende nicht hoffnungsfreudiger gestimmt. Das ^üülllftreet Journal" erklärt seinen Lesern, es sei nirgends ein Zeichen sichtbar, daß dos Jahr 1943 den Anglo-Amerikanern den Sieg bringen werde. Das Bild her Kriegslage im Fernen Osten sei alles andere als günstig. Die Japaner stünden trotz des im August begonnenen nordamerikanischen Angriffs weiter auf Guadalcanar. Mit der Zeit gewinne Japan durch Ausbeutung feiner ungeheueren Eroberungen an Stärke. Für die Anglo-Amerikaner liege immer noch kein Anzeichen dafür vor, daß sie in Burma oder im Südwestpazifik irgend etwas anderes beabsichtigen, als die Japaner zu belustigen und in Schach zu halten. Das fei sehr betrüblich, da die USA. und England durch diese Art der Kriegführung bei der großen Schlagkraft der Japaner weitere Positionen verlieren würden. Die USA. gebrauchten offenbar die Hauptmasse ihrer militärischen Kraft in Europa und vernachlässigten deshalb in geradezu sträflicher Weise den asiatischen Kriegsschauplatz. Wenn Vie Schiffahrtslage sich nicht baß) bessere, so gebe «s nicht die geringsten Aussichten, Japan in der nächsten Zukunft zu schlagen. Recht düster äußerte sich auch der kanadische Ministerpräsident M a k - kenzie King in feinem Neusahrsaufrus ar die Heoolterung Kanadas. „Wir müssen bereit sein, schwere Verluste zu erleiden", heißt es darin. „Die vor uns liegende Aufgabe wird viel schwierige r und aller Wahrscheinlichkeit nach von viel längerer Dauer sein, als es sich irgendeiner von uns vorstellen kann. Aus diesen Zugeständnissen an die öffentliche Meigung spricht die Verlegenheit, die lauten Wunschträume mit her nüchternen Wirklichkeit ab- zustimmen. Niemand ist so sehr Künder lauter Wunschträume als Churchill und sein Trabantenheer. Wer die deutschen Neujahrsaufrufe liest, findet in ihnen kein leichtsinnig gesprochenes Wort, keine vorausgreifende Prophezeiung, sondern nur Den Anruf der Herzen zur Stärkung des Willens und zur opfervollen Tot. — Aussehenerregen-e Verhaftungen in Algier. Tanger, 31. Dez. (Europapreß.) Zn her Nacht jum Mittwoch hat die Polizei in Algier zwölf Personen in Schutzhaft genommen, von denen -inige in eine Verschwörung zur Ermordung hoher Beamten verwickelt seien. Vier sind Polizeibeamte, die im voraus Kenntnis von dem Mordonschlag auf Darlan hatten. Einigen der Verhafteten wird vorgeworfen, sie hätten ein Komplott zur Ermordung des Generals Giraud und des Roosevelt» chen Nordafrika-Dertreters Robert Murphy ge° schmiedet. Zwei sollen sehr prominente Persön- ' Iichkeiten fein. Giraud, der die Derhaftungsdesehle unterzeichnete, erklärte, die Verhaftungen seien nö- ug,' weil die Verhafteten Unruhen und Mordan- 'ihläge planten. Murphy wird eine besondere Leibwache erhalten. Während er sich bisher ohne jeden schütz bewegte, sah man ihn bereits am Mittwoch in Begleitung von zwei nordamerikanischen Ge° i-elmpollzisten. Seinem Auto folgte in kurzem Ab- Itanfr stets eine dunkle nordomerikonische Limousine. * Der französische Staatschef, Marschall Pötvin, empfing am Neujahrstag im großen Salon des Hotels du Parc die Chefs der in Vichy akkreditier- *n diplomatischen Vertretungen. Der Marschall war In Begleitung Lavals. Deutsch-türkisches Kreditabkommen. Berlin, 2. Jan. (DRV.) wie bereits im Juni d 3. bekanntgegeben worden ist, haben die deutsche rnd die türkische Regierung vereinbart, daß Deutsch- land der Türkei einen Kredit von 100 Millionen Reichsmark zum Einkaufvon Kriegsgerät zur Verfügung stellt. Nachdem in der Zwischenzeit lie Modalitäten der Durchführung des Kredits und tie Art und Menge der im Rahmen dieses Kredits zu liefernden Waffen festgelegt worden sind, ist am 31. Dezember 1942 in Berlin vom Gesandten Clo - 5'us für Deutschland und von Ministerialdirektor im türkischen Außenministerium Faik h o d z a r für Gi-e Türkei der endgültige Kreditvertrag unter- zeichnet worden» DNB.Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar 1943. Der Führer richtet folgenden Neujahrsaufruf an das deutsche Volk: Deutsches Volk, Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen, Parteigenossen! Zum vierten Male zwingt mich das Schicksal, den Neujahrsaufruf im Kriege an das deutsche Volk zu richten. In diesen vier Jahren ist aber auch dem deutschen Volke klar geworden, daß es in diesem Kampf, der uns wie so oft in der deutschen ^Geschichte von den habgierigen alten Feinden aufgezwungen worden war, wirklich um Sein oder Nichtsein geht. Wenn in früheren Jahrhunderten dynastische Streitigkeiten die Welt mit ihrem Kriegslärm erfüllten, dann waren die Resultate eines solchen Kampfes für Sieger und Besiegte in ihren Folgen oft doch nur sehr bescheiden. Dennoch ist nach einem jahrhundertelangen Verfall des ersten Deutschen Reiches unser Volk infolge seiner inneren Zersplitterung und der daraus entsprungenen Ohnmacht von seiner einst achtunggebietenden Stellung in Europa heruntergesunken und für lange Zeiten nur zum Kulturdünger der anderen Welt geworden. Ungezählte Millionen Deutsche waren gezwungen, um das tägliche Brot zu finden, die Heimat zu verlassen. Gerade sie haben unbewußt mitgeholfen, jenen Kontinent aufzubauen, der nunmehr Europa zum zweiten Male mit Krieg zu überziehen versucht. Das Volk, das in seiner politischen Hilflosigkeit und unter dem Druck der materiellen Not sich immer mehr in das Reich her Gedanken flüchten mußte und endlich zur Nation der Dichter und- Denker wurde, war für die übrige Welt eine genau so angenehme Erscheinung wie das von romantischen Ruinen erfüllte staatlich zerrissene und materiell bettelarme Italien. Seit her preußische Staat aber aufhörte, nur her Degen fremder Mächte zu sein, und von erleuchteten Geistern geführt, sich seiner wahren Mission entsprechend anschickte, das deutsche Volk zu einen, begannen die Nutznießer des alten Zustandes, das neue Reich mit ihrem Haß zu verfolgen und in immer kürzeren Intervallen mit Kriegen zu überziehen. Ze nützlicher die Argumente dafür war«, um so verlogener konnten sie sein. Einst hatte das feudale Frankreich das Deutsche Reich bekämpft unter der Führung des Hauses Habsburg, das bürgerliche Frankreich führte seine Kriege gegen das Deuffchland unter Führung Preußens, das Frankreich von 1939 hat wieder dem Re-rch den Krieg erklärt und diesesmal nicht mehr dem kaiserlichen, Oer Wehrmachibericht vom Freitag. DNB.Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar 1943. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Jra Terek-G ebiel. in Stalingrad und im großen Donbogen erlitt der Feind bei der Fortsetzung seiner vergeblichen Angriffe wieder hohe Verluste und verlor 33 Panzer. Jm mittleren Frontabschnitt warfen deutsche Truppen im Gegenangriff den Feind aus mehreren Ortschaften und Stellungen und vernichteten bei der Abwehr feindlicher Gegenstöße 13 Panzer. Südlich des Jl- mensees erneuerte der Feind feine Angriffe unter Einsatz zahlreicher Panzer. Sie wurden sämtlich abgeschlagen und dabei acht Panzer vernichtet. Jn der Zeit vom 21. bis 31. Dezember 1942 wurden an der Ostfront 742 Sowjetpanzer durch Verbände des Heeres vernichtet, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen. Jn Libyen und Tunesien beiderseitige lebhafte Stoßtrupplätigkeit. Jn Tunesien zerstörten schnelle deutsche Kampfflugzeuge und Jagdflieger auf dem Flugplatz Vone sechs feindliche Flugzeuge am Boden. Weitere Flugzeuge sowie zwei Handelsschiffe nördlich Bone wurden beschädigt. Sturzkampfflugzeuge erzielten Volltreffer in Bahnhofsanlagen und Transportkolonnen des Feindes. Ein deutsches Unterseeboot versenkte in der 7lad)t zum 1. Januar im Mittelmeer nördlich Eypern einen Zerstörer der „Jervis"-Klasse durch zwei Torpedolreffer. Britische Flugzeuge warfen gestern abend Brandbomben über westdeutsches Gebiet ab. Die Bevölkerung hatte Verluste. Ein mehrmotoriges feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. Außerdem verloren die Briten an der Kanalküsle ein weiteres Flugzeug. An der englischen Ostküste wurden wichtige Hafenanlagen durch deutsche Kampfflugzeuge bei Tage bombardiert. wie durch Soudermeldung bekaunlgegeben, versenkten deutsche lleberwass er st reltkrafke in monalelangen Kämpfen auf allen Meeren 31 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 187 000 BRT. Diese Erfolge wurde» bisher nicht bekanntgegeben. DurchSampfhandlungenderKriegs- marine wurden im Monat Dezember 1942 78 Schiffe mit 447 800 BRT. versenkt, davon 72 mit 431300 BRT. durch llutechrhsstL Lüffchttetzlich der fonlbern hem nationalsozialistischen Staat. Eng - l a nd bekämpfte erst hie parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie, heute hetzt es gegen den deutschen Dolksstaat. Amerika schloß sich dem Kriege im Jahre 1917 an gegen das damalige Deutschland Wilhelms II. Es hat den neuen Krieg provoziert gegen das Deutschland her sozialistischen Erneuerung. Rußland verwickelte früher das monarchistische Europa in Kriege, es hat nunmehr seinen Weltkampf unter her Firma der bolschewistischen Staaten mit Hilfe der kapitalistischen Länder gegen Europa und das sozialistische Deuffchland vorbereitet. Ganz gleich unter welchen Mottven sie diese Kriege aber angefangen haben, der innere Grund war stets der gleiche: haß gegen ein starkes Deutsches Reich als Schuhmacht Mitteleuropas, Ablehnung der Lebensansprüche des deutschen und des italienischen Volkes und nicht zuletzt ein allgemeines kapitalistisches Jnteresse am Kriege überhaupt. Denn alle ihre Staatsmänner sind zugleich Jnhaber der Rüslungs- akkien ihrer Länder. Aus dem Blut der von ihnen gedungenen Söldner oder auch ihrer eigenen Soldaten wachsen die Dividenden. Was ist natürlicher, als daß vor allem die Macht, die fern jeder menschlichen Ethik stehl und nur im Gold allein den Zweck des Lebens sieht, als Hauptgewinner bei allen Streitigkeiten auch der größte Organisator der Kriege ist: das internationale Judentum ist seit jeher der Meister im Anstlften der Entzweiung der Menschen und Völker. Im Weltkrieg 1914/18 ist es dieser internationalen Koalition von Geschäftemachern und ihren jüdischen Hintermännern gelunaen, das deutsche Volk durch ihre Phrasen zu benebeln und es mit Blindheit zu schlagen gegenüber der ihm drohenden Gefahr. Als es dann, im Innern durch die Revolution geschwächt, die Waffen niederlegte, glaubten einfältige Menschen, den Versprechungen dieser charakterlosen Feinde vertrauend, einen Frieden der Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Verständigung erwarten zu dürfen. Der Name eines amerikanischen Präsienten ist seitdem für alle Zeiten verbunden mit dem darauf folgenden größten Betrug der Weltgeschichte. Indem Wilson mit 14 Punkten es fertigbrachte, das auf dem Schlachtfeld unbesiegte deutsche Volk in seiner geistigen Haltung zu zersetzen, um es daraufhin zu vernichten, hat er für die kommenden Zeiten die gestern gemeldeten Erfolge unserer Ueberwasser- streitträfte betragen die im Monat Dezember gemeldeten versenkungserfolge der deutschen Kriegsmarine 109 Handelsschiffe mit 634 800 BRT. Durch die Kriegsmarine wurde» zehn Schiffe und durch Verbände der Luftwaffe weitere 18 Schiffe beschädigt. An Kriegsschiffen wurden im Dezember von Unter- und Uebemmfferstreitkräflen gin Kreuzer, neun Zerstörer, eine Korvette, zwei Unterseeboote und und ein Sicherungsfahrzeug, von der Luftwaffe ein Zerstörer und ein Geleitboot versenkt. J m Jahre 1942 hat die deutsche Wehrmacht Fast neun Millionen Bruttoregistertonnen Haiihelsschiffsraurn verlor her Gegner im ab gelaufenen Jahr durch den Kampf der deutschen Wehrmacht gegen die feindlichen Seeverbindungen. Dieses stolze Ergebnis konnte nur erreicht werden durch ftrafffte Zusammenfassung und zielbewußten Einsatz aller Kampfmittel her Kriegsmarine und Luftwaffe. Wenn her Feind durch hie heuffchen Ueoer- und Unterwasserstreitkräfte und Kampfflugzeuge 1450 Schiffe mit einer Durchschnittsgröße von 6000 BRT. verlor, so bedeutet bas für ihn eine schwere Einbuße an immer knapper werdender Tonnage, an wertvollstem Nachschubgut und, was besonders schwerwiegend für ihn ist, an erprobten Seeleuten. Bis zum 31. August 1941 waren durch die Kriegsmarine insgesamt 9 532 700 BRT. versenkt. Davon betrug der Anteil her U-Boote 6 696 000 BRT. Dazu 3 555 583 BRT., hie von der Luftwaffe versenkt waren, so daß das Gesamtergebnis der Kriegsmarine und Luftwaffe nach zwei Jahren Krieg 13 088 283 BRT. betrug. Im dritten Kriegsjahr versenkten die U-Boote 5 678 000 BRT. Das Gesamtergebnis des dritten Kriegsjahres betrug mit den Versenkungsziffern der Luft- । muffe 7 205 875 BRT., so daß das Gesamtergebnis nach drei Kriegsjahren auf insgesamt 20 293 200 BRT. an gewachsen mar. Im September und im November des Jahres 1942 stieg bann die Der- senkungsziffer erstmals über die Millionengrenze hinaus. Fast sieben Achtel der vernichteten feindlichen Tonnage fielen den Unterseebooten zum Opfer, die nach wie vor die Hauptträger des Kampfes gegen den Seeverkehr der Briten und Nordamerikaner sind. Sie versenkten im Jahre 1942 erheblich mehr als doppelt so viel feindlichen Schiffsraum wie im Jahre 1941, nämlich über 7% Mill. BRT, gegen rund 3,4 Mill. BRT. im Jahre 1944. Leicht hat der Gegner untere» U-Booten htefc Erdrutsche Nation aber auch immun gemacht gegen jede Wiederholung derartiger Versuche. Das Wort eines amerikanischen Präsidenten gilt seitdem für die deuffche Nation jedenfalls nicht mehr als in den Vereinigten Staaten selbst: nämlich nichts. Um abhängig davon aber ist das deutsche Volk von heute nicht mehr das deutsche Volk der Jahre 1914/18» Aus dem einstigen bürgerlich-kapitalistischen Klassenstaat ist ein V o l k s st a a t entstanden. Wenn ich selbst als Soldat des Weltkrieges aus dem damaligen Fronterlebnis die Grundlagen der Lehren meiner späteren nationalsozialistischen Auffassung erhalten habe, dann ist der heute tobende zweite Weltkampf als geschichtlicher Vorgang von einmaligem Ausmaß nur eine Erhärtung dieser Ideenwelt. Das deutsche Volk wird in diesem Kamps von seiner nationalsozialistischen Volksidee deshalb auch nicht nur nicht entfernt, sondern im Gegenteil von Monat zu Monat mehr auf sie Verschwörern Schlacke um Schlacke einer alten, überlebten Gesellschaftsordnung fällt ab. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß am Ende dieses Kampfes her nationalsozialistische Staat als ein unerschütterlicher und unzerstörbarer Block in Europa bestehen wird. Es soll sich aber auch weiter niemand darüber täuschen, daß dieser Staat den Kampf um die Existenz unseres Volkes mit einer anderen Energie führen wird als dies im alten Deutschland einst der Fall war. Wenn ich am 1. September 1939 vor dem Deutschen Reichstag erklärte, daß, ganz gleich, was noch kommen möge, weder Zeit noch Waffengewalt den heutigen Staat würden brechen können, dann weiß jeder Deutsche schon jetzt, daß an der Richtigkeit dieser Prophezeiung nicht gezweifelt werden kann. Und wenn ich weiter versicherte, daß die Hoffnung des internationalen Judentums, durch einen neuen Weltkrieg das deuffche oder andere europäische Völker vernichten zu können, der schwerste Irrtum des Judentums seit Jahrtausenden fein wird, daß es jedenfalls nicht das deutsche Volk zerstören, sondern sich selbst ausrotten wird, dann wird auch darüber schon heute kein Zweifel mehr bestehen. Es roerben diesmal nicht, wieder ungestraft Millionen anftän higet Menschen durch eine fluchbeladene Ras je auf das Schlachtfeld getrieben und hingeopfert, damit das internationale Judentum feine Geschäfte machen oder feinen alttestamentarischen Haß austoben kann. Daß aber diese Rasse bie Haupturheberin dieses Krieges ist, kann am ehesten erwiesen werden durch die Tatsache der Verbindung scheinbar exttemster Gegensätze im Kampf gegen hie aus der britisch-amerikanischen Handelsflotte ver- fenkt: Von Einheiten der Kriegsmarine 1283 Handelsschiffe mit 7 955 000 BRT., davon 1208 Schiffe mit 7 586 500 BRT. durch Unterseeboote. Durch Verbände der Luftwaffe wurden 167 Handelsschiffe mit rund 985 BRT. versenkt. Damit haben die Kriegsmarine und die Luftwaffe zusammen im vergangenen Jahre 8 940 000 BRT. vernichtet. Außerdem wurden durch die Kriegsmarine 149 Schiffe, durch die Luftwaffe 301 Schiffe beschädigt. Wit dem Totalaussalt auch eines Teiles dieser Schiffe ist zu rechnen. folge nicht gemacht. Er hat alles aufgeboten, um feine Geleitzüge stärker als zuvor gegen U-Boot- Angriffe zu schützen. Er hat freilich dazu.immer größere Teile feiner Flottenstreitkräfte in den Dienst der Geleitzugssickerung stellen müssen und war sogar gezwungen, selbst wertvolle ehemalige Fahrgastdampfer, von denen jeder einzelne viele Millionen an Baukosten verschlang, zum Materialnachschub und Truppentransportdienst heranzuziehen. Zahlreiche dieser großen und schnellen für bie Kriegsdauer so gut wie unersetzlichen Schiffe wurden durch unsere U-Boote versenkt. Ganze Geleitzüge wurden trotz stärkster feindlicher Abwehr auf den Meeresgrund geschickt und die Versorgung seiner auf weitaus» gedehnten Kriegsschauplätzen stehenden Truppen damit immer mehr zu dem Hauptproblem des Feindes. Briten und Nordamerikaner haben im abgelaufenen Jahr zwei für sie bittere Erfahrungen machen müssen: einmal, daß der U-Boot-Krieg an Schärft immer mehr zunimmt, und zum anderen, daß die deutschen U-Boote auch der Schwierigkeiten, die der Kampf bedingt, Herr zu werden wissen. Keine noch so starke Abwehr wird unsere U-Boote daran hindern, immer mehr feindliche Schiffe mit Truppen und wertvoller Ladung auf den Meeresgrund zu schicken. Gewiß bieten die Wetterbedingungen gerade in den Wintermonaten schwere Hindernisse für den erfolgreichen U-Boot-Angriff Wenn ttotzdem im vergangenen November allein durch U-Boote mehr als achtmal so viel feindlicher Schiffsraum wie im November 1941 versenkt wurde, wenn sogar der Dezember mit seinen besonders schlechten Metterbebingungen ein fast viermal s o hohes Versenkungsergebnis erbrachte, wie her Dezember 1941, fo haben unsere U-Boote damit bewiesen, daß sie trotz der Ungunst der winterlichen Kampfbedin gungen keine Pause im Kampf gegen die feindlich* Schiffahrt eintreten lassen. 8,9 Millionen BRT. im Jahre 1942 versenkt. Eine stolze Bilanz der deutschen SeekrieMrung das wißt Ihr, wird als Abschluß der deutsche deutsche Volk: / Ohne Opfer kein Sieg'. Reichsmarschall Göring an das deutsche Volk. werden diese Gegner selbst noch kennen lernen. Indem wir uns unserer Toten an den Frontenerinnern, gedenken wir aber auch der Tapfer'' feit der Heimat. Sie ist ihrer Soldaten nicht unwürdig. Alle Versuche des Gegners, seine verruchten Angriffe gegen Frauen und Kinder, alte Kulturstätten oder friedliche Wohnhäuser, haben das fechten. Während Ihr aber in jenem endlosen Kamps gegen die Gewalten der Natur und die Tucke eines Feindes zäh und verbissen die europäische Front im Osten gehalten habt, liefen in der Heimat bereits die Vorbereitungen zur Wiederaufnahme des Kampfes im Frühjahr. Gewaltiges habt Ihr im Jahre 1942 erreicht. Die Krim wurde erobert und gesäubert, gefährliche Einbrüche des Gegners an zahlreichen Stellen der Front beseitigt, in den drei Schl achten um Charkow wurde die Bedrohung unserer südlichen Flanke aufgehoben und der Gegner vernichtend geschlagen. Eine neue Offensive gewaltigsten Ausmaßes nahm ihm die letzten Reste der Ukraine sowie seine Kohlengebiete am Donej weg. In diesem gewaltigen Raum, der b i s z u r W 0 l g a reicht, kämpft Ihr nun Seite an Seite mit den Truppen der verbündeten Nationen. Wie schwer auch im einzelnen dieser Kampf ist und sein wird und wie oft sich scheinbar auch die Waage des Erfolges zu unserem Gegner neigen mag, am Ende, Deutsche Volksgenossen! Meder ist ein Jahr härtester Anstrengungen und schwer st er Kämpfe vergangen. Als unbezwinglicher Wall zum Schutze von Volk und Vaterland hat sich die siegreiche deutsche Wehrmacht aufs neue ruhmvoll bewährt. Größte Strapazen und Entbehrungen in sommerlicher Hitze und winterlichen Schneestürmen, erbitterte Schlachten und Gefechte bei Tag und Nacht gegen einen ost zahlenmäßig überlegenen Feind, kühne Waffentaten in der Luft und auf den Weltmeeren zeugen von der unvergleichlichen Haltung und der nie versagenden Tapferkeit des deutschen Soldaten. Was an einzigartiger Begeisterungsfähigkeit und schlichtem Opferfinn im deutschen Wesen ruht, ist auch im vergangenen Kriegsjahr wieder sichtbar gewor- den. v ....... Und wenn wir in dieser Stunde zuruckdlicken und des Heldentums an allen Fronten gebenfen, so bewegt uns ein Gefühl tiefen und unauslöschlichen Dankes an alle, die in diesem Freiheitskampf ihre Gesundheit und ihr Leben eingesetzt haben. Ihr Opfer wird nicht umsonst sein, denn davon sind wir heilig überzeugt: das Großdeutsche Reich wird wir ersehnen zum großen Aufbai» unserer Volksgemeinschaft und damit als einzig würdiger Dank für unsere toten Helden. Führerhauptquartier, 1. Januar 1943. Adolf Hitler. Berlin, 31.Dez. (DNB.) R-Ächsmarschall Hermann Göring richtete folgenden Aufruf an das Für Leben und Freiheit unseres Volkes! Tagesbefehl des Führers an die deutsche Wehrmacht. Der Rückblick auf dieses Jahr großer Erfolae und gewaltiger Kämpfe verpflichtet die deutsche Heimat, in erster Linie ihrer Soldaten zu gedenken. Wo immer sie stehen, haben sie dem Buch der deutschen Geschichte neue Ehrenblätter eingefügt. Was sie an ruhmreichen Schlachten geschlagen haben, wird durch die Sondermeldungen und durch die Wehrmachtberichte bekannt, was sie erleiden und dulden, kann aber die Heimat nicht ermessen. Und zu dieser Front der Kämpfer gehört auch die Front derjenigen Männer und Frauen, die als Helfer und Helferinnen in ihr und hinter ihr tätig sind. Auch von ihnen wird besonders im Osten ost Unvorstellbares verlangt und gegeben. Allein indem sie alle diese Sorgen, Entbehrungen, Opfer und Leiden auf sich nehmen, wlchren sie das Reich vor einem toufeNdmal grö» ßeren Unglück. Sie behüten und beschirmen es vor dauern und siegreich allen Stürmen und Gefahren dieser Zeit trotzen. In eherner Entschlossenheit und unvergleichlicher Siegeszuversicht kämpft sich unser Volk den Weg aufwärts zum Licht. 1943 steht vor der Tür. Wir alle hoffen, es soll das Jahr des Sieges und des Friedens fein. Wir alle aber wissen auch, daß erneut Schweres von jedem einzelnen Volksgenossen verlangt werden wird. Denn ohne Opfer gibt es keinen Erfolg und ohne mutigen Einsatz und selbstlose Hingabe keinen Sieg. Ohne Ausdauer, Zähigkeit und Disziplin kann niemals ein Kampf gewonnen werden. , Darum laßt uns die Reihen noch enger schließen. Einig im Wollen und Handeln, gefestigt und gestählt in Opfer und Tat wollen wir als verschworene Kampfgemeinschaft in unwandelbarer Treue unserem geliebten Führer Adolf H i t.- l e r folgen und unsere Ehre darein setzen, seinen Befehlen getreu unser Bestes zu geben. Das Mahnwort das der große Clausewitz im Freiheitskampf Preußens prägte, gilt auch für uns: „Die Zeit ist euer; was sie sein wird, wird sie durch euch sein/ Darum heißt die Losung für das neue Jahr: der Sieg! Hermann Goring, Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches. unsere deutsche Wirtschaft haben nicht nur den Lebensraum des kämpfenden Europa gewaltig erweitert, sondern ihn auch in einem großen Ausmaß bereits für sich erschlossen. Es wurde möglich, vor allem banf der Arbeit des deutschen Bauern und der deutschen Bauersstau, unsere Ernährung sicherzustellen. Die Millionen, die in unserer Industrie tätig sind, haben nicht nur die Armeen mit dem notwendigen Material versorgt, sondern die Voraussetzungen geschaffen für das in viel höherem Ausmaß geplante Anlaufen unserer Rüstung. Was Amerika hier zu arbeiten beabsichtigt, wurde uns durch die Phrasen- reichen Schwatzereien seines Hmrptkriegshetzers oft genug mitgeteilt, was es wirklich leisten kann und geleistet hat, ist uns nicht unbekannt. Was Deutsch- land und Europa letzten Endes aber leisten werden, wird auch unseren Gegnern im kommenden Jahr nicht verborgen bleiben. Denn mehr noch als stüher hat m biefem Jahre die deutsche Heimat neue Waffen ge- f (ft m i e b et. Was in jahrelanger Arbeit Dorberettet wurde, beginnt nun in einem gewaltigen Rhythmus anzulaufen, um Euch meine Soldaten, nicht nur noch bessere, sondern auch noch mehr Waffen und Munition zu geben. Als Kämpfer Mst seid Ihr ohnehin jedem anderen überlegen. Trotzdem weiß ich — nicht nur als Euer oberster Befehlshaber, sondern auch als einstiger Soldat selbst — mit wieviel Bitternis, Leid, Todesangst und Heldenmut auch die glorreichsten Siege verbunden sind, denn am Ende ist es nur der Mensch als Kampfer und damit der Soldat, der den Streit der Waffen entscheidet. In der Hand des Feiglings würde auch die beste Waffe wertlos fein. Während Ihr, meine Soldaten der Ostfront, die schwerste Last getragen habt, und mit Euch alle die eingesetzten Männer und Frauen der Euch helfenden Organisationen, die selbst so ost gezwungen sind, ebenfalls zum Gewehr und MG. zu greifen, hat auch an allen anderen Fronten dsr deutsche Soldat seine Pflicht in höchstem Maße erfüllt. Von Norwegen bis zur spanischen Grenze warten deutsche Divisionen auf den Angriff unserer Feinde, ob sie kommen und wo sie kommen, können wir nur vermuten, daß sie aber, wann und wie sie kommen, geschlagen werden, das wissen wir. In wenigen Stunden hat D i e p p e den Engländern gezeigt, das; eine Landung der Feinde auf dem Kontinent nur zu ihrer blitzschnellen Vernichtung führt. Sie werden an jeder anderen Stelle die gleichen Erfahrungen machen. Während unsere Soldaten mit denen unserer Verbündeten — besonders auch in Nordafrika -- im heldenhaften Kampf stehen, haben verräterische französische Generale und Admirale den Wassenstill- stand gebrochen und unter der Verletzung feier - sicher Verpflichtungen und Ehrenworte, selbst gegenüber ihrem eigenen Staatsoberhaupt, das franko - ifche Kolonialreich, das wir als Sieger Frankreich belassen hatten, unseren Feinden auszuliefern ver- ucht. In wenigen Tagen wurde daraufhin in lieber^ einftimmung mit dem Willen des Duce der Rest Frankreichs besetzt, die südfranzosische Mittelmeer- küste zur gemeinsamen Verteidigung eingerichtet, die ranzösische Armee und Flotte entwaffnet, Tunis und Bizerta in unseren Besitz genommen Damit erhielten wir nun jene Position, die für die Fuh rung des Kampfes in Nordafrika von wichtiger, ja ausschlaggebender Bedeutung ist. Indem Ihr nun aber, meine deutschen Soldaten, so weit von Deutschland entfernt Fronten aufrichtet oder Fronten haltet, schützt Ihr im Verein mit unseren Verbündeten nicht nur Europa, sondern auch Eure eigene Heimat, das Deutsche Reich. Was unsere Marine in diesem Kamps mit leistet, ist geschichtlich einmalig. Unterseeboote und Ueber- eestreitkräfte erzielen Vernichtungsergebnisse gegenüber der feindlichen Kriegs- und Handelsflotte, die auch nicht mehr annähernd durck Neubauten aus- geglichen werden können. Die Luftwaffe wie Ihr es selbst in so unzähligen Einsätzen dieses Krieges gesehen, erlebt und verfolgt habt, leistet mit all ihren Verbänden das Höchste. Ihr Soldaten des Heeres aber und der Waffen-^, die Ihr nur ’ unmittelbar persönlich unterstellt seid, bleibt nach ' wie vor das Rückgrat dieses ganzen gewaltigen i Ringens. Eure Tapferkeit, Eure Treue, Euer Pflicht- r bemuhtfein und Eure Standhaftigkeit sind die i Grundlagen des endgültigen Sieges. Besonders die - Grenadiere und Jäger der Regimenter der Infan- \ terie- und Panzerdivisionen des Heeres und der Standarten der Waffen--- haben nicht nur die schwersten Verluste getragen, sondern auch die höchsten Leistungen vollbracht. Denn wir am Legion des neuen Jahres den festen Entschluß fassen, unter keinen Umstanden vor unseren Feinden zu weichen, sondern sie so lange zu bekämpfen, bis der endgültige Sieg unser ist, bann geschieht es zuerst im Gedanken an unsere lieben Kameraden, die allein für diesen Sieg bisher ihr Leben ta”en mußten. Ls geschieht aber auch mit dem Blick auf das deutsche Volk, seine Gegenwart und seine Zukunft. Das die Gegner mit unserem Volke vorhaben, wurde in zahlreichen Zeitungen und öffentlichen Reden angekündigt. Was der Feind im Osten im Falle feines Sieges mit uns machen würde, das wißt Ihr selbst. Das wir nun demgegenüber zu tun entschlossen sind. Einmal wird dann in diesem Kampf eine Macht als erste stürzen. Daß dies nicht Deutschland ist, das wissen wir. Das deutsche Volk wird diesmal als letztes den Kampfplatz behaupten. So wird bann endlich jener Friede kommen, den europäischen -darionalstaaten. Das Bündnis zwischen den erzkapitalistischen Staaten des Westens oder gar von Amerika mit dem verlogenen sozialistischen Schemregiment des Bolschewismus ist nur denkbar aus dem Grunde, weil die Führung in beiden Fällen in den Händen des internationalen Judentums liegt, auch wenn die nach außen hin sichtbaren Persönlichkeiten dem scheinbar widersprechen. Aber der jüdische Gehirntrust Roosevelts, die jüdische Presse Amerikas, der jüdische Rundfunk dieser Länder, die jüdischen Parteiorganisationen usw., sie sind nichts anderes als das ebenso jüdische Führungsgerippe der Sowjetunion. Sowie sich aber in diesen Staaten die wirklich nationalen Interessen auch nur im geringsten zu regen beginnen, treten auch sofort die schärfsten Gegensätze im Handeln und vor allem in der Zielsetzung des Krieges selbst auf. Dies geht dann so weit, daß die Kunst des vom britischen Intelligence Service so hoch entwickelten politischen Mordes als letzte Helferin dort einspringen muh, wo sich andere Wege zur Ueber= brücfung der vorhandenen Differenzen nicht mehr finden lassen. Die Stellungnahme des nationalsozialistischen Staates wird In diesem gewaltigsten Kampfe der Weltgeschichte nun von zwei Gesichtspunkten aus bestimmt. Dem einen: Wir haben weder Frankreich noch England oder gar Amerika etwas getan, wir haben von diesen Ländern nichts verlangt, was einen Anlaß zu diesem Kriege hätte geben können. 3a selbst jeder Friedensvorschlag im Krieg wurde von den internationalen Kriegsverbrechern schroff zurück- geroiefen und nur als deutsche Schwäche ausgelegt. So hat man uns wie vor 25 Jahren nicht nur formal den Krieg erklärt, sondern den Kampf aufgezwungen. Dem anderen: Wir sind, nachdem der Krieg nicht vermeidbar war, entschlossen, ihn mit dem ganzen Fanatismus zu führen, dessen wir Rationalsozialisten fähig sind. Wir sind vor allem gewillt, ihn bis zu einer endgültigen und klaren Entscheidung zu führen, so daß uns und unseren Nachkommen eine Wiederholung dieser Katastrophe in Zukunft erspart bleiben wird. Hätte das deutsche Volk im Jahre 1918, statt den verlogenen heuchlerischen Phrasen Wilsons zu glauben, den Kampf in eiserner Entschlossenheit weitergeführt, so wäre schon damals die feindliche Umwelt zusammengebrochen. Daß dies nicht geschehen ist, hat über unser Volk nicht nur namenloses wirtschaftliches Elend gebracht, Millionen Deutsche von der Heimat fortgerissen, sondern letzten Endes auch den heutigen Krieg verschuldet. Denn wir wissen es, daß man gerade in England und in Poris 1939 der Meinung war. dos deutsche Volk würde vielleicht schon in kurzer Zeit wieder wie einst die Waffen von selber strecken. Das deutsche Volt und die übrige Welt aber müssen es wissen, daß dieser Vorgang in der deutschen Geschichte nur ein einmaliger war. Wenn deshalb englische und amerikanische Juden verbinden, daß es die Absicht der Alliierten sei, dem deutschen Volke die Kinder wegzunehmen, Mil- sionen junger Männer abzuschlachten, das Reich zu zersplittern und es auf alle Zeit zum wehrlosen Ausbeutungsobjekt seiner kapitalistischen und bolschewistischen Umgebung zu machen, dann brauchen sie uns dies gar nicht erklären, "denn wir wissen das ohnehin, nur scheint man es in dieser anderen Welt nicht zu wissen, daß das nationalfoziallstlfche Deutschland für ein solches Experiment nicht mehr geeignet ist, daß es weder besiegt werden wird, noch jemals zu kapitulieren gedenkt, sondern daß es im Gegenteil entschlossen Ist, erfüllt von dem Geiste der größten Zeiten unserer Geschichte, diesen Kampf nur mit einem klaren Siege zu beenden. Der sicherste Garant für diese Gesinnung und die Stärke des dazu notwendigen Willens aber ist die nationalsozialistische Partei mit ihren Organisationen, und über allem das von ihr erzogene Dolf. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar 1943. Der Führer hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Soldaten der deutschen Wehrmacht erlassen: Soldaten! Als ich den letzten Neujahrsaufruf an Euch richtete, war im Osten ein Winter über unsere Front hereingebrochen, der einer Naturkatastrophe glich. Was Ihr Soldaten der Ostfront damals erleben mußtet, wißt Ihr selbst. In sorgenvoll durchwachten Nächten waren meine Gedanken bei Euch, daß es uns gelungen ist, den uns zugedachten napoleonischen Zusammenbruch zu vermeiden, war ebenso sehr Eurer Tapferkeit wie Eurem soldatischen Können, Eurer Treue wie Eurer Standhaftigkeit zu verdanken. Ihr meine Kämpfer der Ostfront habt in diesem Winter Deutschland und darüber hinaus ganz Europa gerettet und mit Euch jene Soldaten unserer Verbündeten, die Sette an Seite mit uns in den schwersten Bombenangriffen nur andeutungsweise bewußt werden können. Der Beginn des neuen Jahres vervflichtet mich, im Namen des deutschen Volkes für all das Heldentum und die geleistete Arbeit der Heimat und der Front zu danken. Denn ich selbst bin nur einer der vielen, die Glieder dieses Volkes sind. Was mich aus der Masse meiner Volksgenossen heroorhebt, ist nur die Ehre, ihr Führer sein zu dürfen. Im übrigen aber ist ihr Leid das meine genau so wie mein Stolz und meine Freude dereinst der Stolz und die Freude des ganzen Volkes fein werden. Der einzelne wird und muß wie immer vergehen, allein das Dolk muß bleiben. Daß wir ihm im kommenden 3ahr unsere ganze firaft widmen, soll am 1. Januar 1943 unser Gelöbnis sein. Dur dann dürfen wir es wagen, rote immer unseren Herrgott zu bitten, daß er uns fo role bisher feinen Beistand nicht versagen möge. Der Winter mag schwer fein, härter role im vergangenen Jahre kann et uns nicht treffen, nach ihm aber kommt die Stunde, da wir unter Zusammenfassung aller Kraft wieder unfreien wollen, um der Freiheit und damit der Zukunft und dem Leben unseres Dolles zu nützen. Das Recht, an diesen Sieg zu glauben, besitzen mir dank unserer eigenen Kraft, dem Mut unserer Truppen, der Treue und der Arbett unserer Heimat sowohl als auch dank dem Wirken der mit uns verbündeten tapferen Völker in Europa und in Asien. Wenn es der deutschen Wehrmacht und den mit uns verbundenen anderen Staaten im vergangenen Jahre gelungen ist, die Europa besonders bedrohenden Fronten des Bolschewismus noch rvetter hinauszudrängen, dann hat die deutsche Heimat umgekehrt in Stccktt und Land mit Man° nern und mit Frauen unter den schwersten Bedingungen ebenfalls etwas Einmaliges geleistet. Die •*»»»»■•«*. y^ “’T Seutfom und die oerbünteten Soldaten aber, sowie den Schrecken eures Krieges, die der Heimat selbst AUF MÖNCKEBERG lit <{et “Teufel loi. ROMAN VON OLAF BOUTERWECK 4. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) 3. Kapitel. Genau vierundzwansig Stunden nach dem Einbruch bei Sigrid von Mönckeberg wurde die Mordkommission des Berliner Polizeipräsidiums alarmiert. _ . Die Kommission bestand aus dem Letter, Kriminalkommissar Dr. Raucheifen, dem Hilfskommissar Stobbc, dem Kriminalassistenten Brandstetter, dem Polizeiarzt Dr. Heidsiek und dem Polizeiphoto- graphen. Nach weiteren achtzehn Minuten erschien diese Kommission vor der Villa des Professors Beierfeld in Berlin-Dahlem. Auf der Straße stand der Wagen des Ueberfallkommandos. . 3m Vorgarten trat dem Kommissar em Schupo entgegen. Der eine längere Meldung erstattete. Raucheisen hörte aufmerksam zu, stellte einige Fragen, gab dem Hilfskommissar Stobbe einige Anweisungen und ging dann mit schnellen Schritten ins Haus hinein. _ _ _, 3n der hellerleuchteten Diele traf er zwei Schupos und einen älteren Herrn in Zivil an, der sich als «Doktor Dittersbach" oorftellte; ferner einen weißhaarigen Mann, der zusammengesunken m einem Sessel saß. Raucheisen legte ihm leicht die Hand auf sind'wahrscheinlich der Diener des Hauses?" Ja — jawohl! flatterte der Alte mit einer hei- itren und brüchigen Stimme. Er erhob sich schwer- fällig und Raucheisen sah, daß der Mann nur mit einem langen Nachthemd bekleidet war, worüber er einen etwas abgetragenen Regenmantel gezogen hatte. „Mein Name ist Friedrichsen, Stephan Fned- Achsen Aerr Kommissar!" Raucheisen warf einen suchenden Blick in die Runde. Einer der Beamten, der diesen Blick richtig deutete, zeigte auf eine Tür. „Hier, Herr Kommisiar!" Raucheisen öffnete die Tür und blieb auf der Schwelle stehen. Vor ihm lag ein kleiner Saal, etwa acht Meter breit und zwölf Meter lang. Drei der Wände waren vollkommen mit schweren Regalen verdeckt, die bis an die Decke reichten und die — bis auf einige wenige Lücken — dichtgedrängt mit Tausenden von Büchern gefiUIt waren. Die vierte und letzte Wand — gegenüber der Eingangstür — war von Regalen frei; statt dieser stand zwischen den beiden hohen Fenstern mit Bleiver- glasung ein schwerer Bücherschrank im Barockstil. Ein ©dfreibtifd), ein Tisch und eine Anzahl Lederstühle — in derselben Weise wie der Bücherschrank mit verschnörkelten Schnitzereien versehen — vervoll- ständigten die Einrichtung des Raumes. Links neben der Eingangstür lag auf dem Par- kettfußboden der Hausherr, Profesior Beierfeld. Rach seinem schneeweißen Haar und Spitzbart zu urteilen, mußte er die Sechzig längst überschritten haben. Er war mit einem seidenen, blau unb weiß gestreiften Schlafanzug bekleidet. Sein linker Fuß steckte in einem Hausschuh aus schwarzem Lackleder, während der rechte Schuh etwa einen halben Meter von der Leiche entfernt auf dem Fußboden lag. In der rechten Hand hielt der.Tote einen etwas altmodischen Trommelrevolver. Irgendwelche Unordnung oder Spuren eines Kampfes waren nirgends zu sehen. „Ist hier irgend etwas verändert oder angerührt worden?" fragte Raucheisen mit einem Blick nach rückwärts. „Nein, nichts, Herr Kommisiar!" meldete der Schupo, der die Tür geöffnet hatte. „Außer dem Arzt hat niemand das Zimmer betreten." Dr. Dittersbach trat einen Schritt vor: „Die Lage der Leiche ist unverändert, Herr Kommissar. Bei meinem Eintreten erkannte ich schon noch wenigen > Augenblicken« daß ich hie* noch ftav Tod stellen konnte. Ich habe meine Untersuchung daher auf ein Mindestmaß beschränkt und lediglich die üblichen Reflexproben gemacht." Raucheisen nickte dankend. Er ließ sich neben dem Toten vorsichtig auf ein Knie nieder. Sein geschulter und erfahrener Blick wanderte langsam über die Leiche hin und tastete darauf gewissenhaft die nähere Umgebung ab. Eine Weile dachte er angestrengt nach, während er wiederholt zu dem an der Außenwand stehenden Bücherschrank hinübersah und die Entfernung abschätzte. Dann sprang er elastisch auf und trat in die Diele. „Aufnahme!" rief er laut. Er teilte dem Photographen seine besonderen Wünsche mit und wandte sich dann an Dr. Dittersbach: „Ihr Befund, Herr Doktor?" „Steckschuß, gerade ins Herz, der den augenblicklichen Tod zur Folge hatte. Der Tod dürste kurz nach Mitternacht — etwa zwischen zwölf Uhr fünfzehn und zwölf Uhr dreißig — erfolgt sein." „Wer hat Sie gerufen, und wann war das?" „Der Diener Friedrichsen unterrichtete mich te!e= vhonssch von dem Geschehen — etwa um zwölf Uhr dreißig. Da ich noch nicht zu Bett gegangen war und auch gleich hier in der Nachbarschaft wohne, war ich bereits wenige Minuten nach dem Anruf zur Stelle. — Professor Beierfeld war übrigens feit einem halben Jahr wegen eines Leberleidens bei mir in Behandlung." „Danke, Herr Doktor, das märe vorläufig alles! Wenn ich noch roeitere Auskünfte von Ihnen benötige, werde ich Sie gelegentlich auffuchen." Nachdem der Arzt sich entfernt hatte, öffnete Raucheifen eine der Türen, und als er sah, daß dahinter das Speisezimmer war, drehte er das Licht an und winkte dem Kriminalassistenten Brandstetter: „Sie übernehmen das Protokoll, Brandstetter! — So, zunächst die beiden Polizeibeamten, die zuerst zur Stelle waren; aber einzeln, bitte!" Einer der Schupos kam mit schnellen Schritten herein wfltr klappte bi* Hacken -ustnmnent „Wachtmeister Koch, Herr Kommissar!" „Bitte, wiederholen Sie Ihren Bericht noch ein» mal — aber möglichst ausführlich." „Jawohl, Herr Kommissar! — Wir — bas heißt, mein Kamerad Hofrichter und ich — traten ordnungsgemäß um zwölf Uhr unseren Streifendienst an. Nachdem wir durch verschiedene Straßen gegan* gen waren, ohne irgend etwas Verdächtiges zu bemerken, kamen wir um zwölf Uhr zwanzig hier am Haufe vorbei, als wir plötzlich kurz hintereinander zwei Schöffe fallen hörten .. ,^urz hintereinander? Was verstehen Sie darunter?" Zwischen dem ersten und zweiten Schuß war nur eine sehr kurze Pause, Herr Kommissar. Vielleicht zwei, höchstens aber drei Sekunden!" „Weiter!" „Da die Schüsse unzweifelhaft in diesem Hause gefallen waren, klingelten wir einige Male vorn am Gartentor, und als daraufhin nicht geöffnet wurde, kletterten wir über das Gitter und drangen hier ein Als wir die Diele betraten--" „Wieso? War denn die Haustür auf?" „Jawohl, Herr Kommissar. Die Tür war unverschlossen, denn sie ließ sich ohne weiteres von draußen öffnen." „Wieviel Zeit war denn inzwischen vergangen? Ich meine, von dem Augenblick an, als Sie die Schüsse hörten, bis zu Ihrem Eindringen ins Haus?" „Höchstens eine Minute, Herr Kommissar." . „Schön! Als Sie nun die Diese betraten, was geschah da?" „yn dem Augenblick, als wir die Diele betraten, wurde gerade das elekttische Licht angedreht, und über die Treppe kam aus dem oberen Stockwerk ein Mann im Nachthenü) herabgestolvert. Es war der Diener Friedrichsen, wie ich spater erfuhr. Aber gleichzeitig hörten wir auch beim (Tmtretenjn die Diele aus einem der Hinteren Räume eilige Schritte und das Klappen eines Fensters." (Fortsetzung folflti) dsutsche DoK nicht zersetzt, sondern im Gegenteil zu jenem Hatz geführt, der notwenNa ist, mn einen solchen Kampf mit Aussicht auf (Erfolg fuhren zu können Denn selbst als wir in diesen Krieg getrieben wurden, haben wir besonders gegenüber unseren westlichen Gegnern den Begriff des Hasses nicht gekannt. Wir hatten von ihnen me etwas gefordert, was sie verletzen oder gar beleidigen hätte können, nichts verlangt, was ihnen gehörte, unser einziger Wunsch war, mit ihnen in Freundschaft zu leben. Unsere Soldaten .haben, nachdem England unb Frankreich uns den Krieg erklärt hatten, heldenhaft gekämpft, und trotzdem war der Haß im deutschen Volk auch dann noch nicht vorhanden. Die Trümmerstätten unserer alten Dome, zahlreiche tote und verwundete Frauen und Kinder, die planmäßigen Angriffe auf unsere Lazarette usw., sie erst haben nun eine Sinnesänderung im deutschen Volke erzielt. Herr Roosevelt und Herr Churchill haben Deutschland nunmehr hassen gelehrt. So arbeitet das deutsche Volk heute in Stadt und Land mit verbissenem Grimm, mit dem einzigen Entschluß, daß dieses Ma» der Krieg jenes Ende nimmt, daß für die nächsten 100 Jahre den Feinden Deutschlands die Lust vergeht, uns wieder zu überfallen, Und die Völker, die ihr Schicksal mit dem deutschen Volke verbunden haben, stehen der gleichen Frage auf Leben und Tod gegenüber. Gnade Goll Europa, wenn das jüdisch-bolschewistisch-kapitalistische Komplott gelingen würde. Europa wäre endgültig verloren, in ihm aber liegt Cure eigene Heimat, meine Soldaten, für die Ihr kämpft. Das Jahr 1943 wird vielleicht schwer sein, aber sicherlich nicht schwerer als die rückliegenden. Wenn uns aber der Herrgott die Kraft gegeben hat, den Winter 1941/42 zu überwinden, dann werden wir diesen Winter und das kommende Jahr erst recht überstehen. Eines aber ist sicher: in diesem Kampf kann es nunmehr keine Kompromisse mehr geben. Was Europa braucht und auch die übrige Welt, ist nicht ein Zustand, in dem alle 20 oder 25 Jahre die jüdisch-kapitalistischen Hyänen sich wieder gegen den friedlichen und vor allem den sozialen Aufbau einer neuen Welt wenden können, sondern eine lange Ruhezeit der unge- st orten Entwicklung. Deutschland aber braucht vor allem die Voraussetzungen zum Aufbau einer von außen nicht mehr bedrohten nationalsozialistischen Volksgemeinschaft. Wenn dieser Staat und das übrige Europa dann zugleich in ihrer räumlichen Begrenzung die Grundlagen der sicheren Ernährung besitzen sowie über jene Rohstoffe verfügen, ohne die menschliche Kulturen heute nicht mehr denkbar find, dann werden Eure Leiden, meine Soldaten, keine vergeblichen sein. Dann werden einst zu den Gräbern unserer gefallenen Kameraden Generationen wandern, um ihnen zu danken für das Opfer, das sie dem Leben der Nachwelt gebracht haben. Indem wir für dieses Ziel des Lebens und der Freiheit unserer Völker und nicht für Geld und Geschäfte kämpfen, glauben mir, den Herrgott wieder bitten zu dürfen, uns auch im kommenden Jahr wie in den vergangenen seinen Segen zu geben. Führerhauptquartier, am 1. Januar 1943. Adolf Hitler. An die Lustwaffe. Soldaten der Luftwaffe, meine Kameraden. Wir treten m das neue Jahr mit ^er gleichen Siegeszuversicht wie am ersten Tage dieses gewaltigen Ringens um Freiheit und Größe unseres Reiches. Wer in Narvik standhielt, Kreta dem Feind entriß und die bolschewistischen Massen an die unsere Wolga und über den Kaukasus zurückwarf, wird auch die letzte Schlacht gewinnen. Ihr, meine Kameraden, habt' in großen und schweren Tagen des vergangenen Jahres im Kampf zur Luft und auf der Erde alle Zeit und an jeder Front bewundernswerten Mut und höchste Einsatzfreudigkeit gezeigt. Dafür danke ich Euch stolz und bewegt als Euer Oberbefehlshaber und auch als Sprecher der Heimat. Mein Dank gilt ferner allen Soldaten der Luftwaffe, die nicht das Glück haben, sich im Einsatz gegen den Feind bewähren zu können, aber auf anderen wichtigen Posten, besonders der Ausbildung, in stiller Selbstverständlichkeit voll und ganz ihren Dienst für die Front tun. Was die Zukunft birgt, wissen wir zur Stunde noch nicht, eines jedoch ist gewiß, am Ende wird die Macht des deutschen Schwertes und der Verbündeten jedes Schicksal meistern und unseren Völkern eine schönere Welt erschließen. Im Geiste der gefallenen Helden geloben wir, bis zum letzten Atemzug für unser ewiges Deutschland zu kämpfen. Mit diesem heiligen Versprechen grüßen wir an der Schwelle des neuen Jahres die Fahnen, unsere herrlichen Siegeszeichen. Es lebe Adolf Hiller, der Führer und Feldherr! Göring Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe. An die Kiiegsmarine. Ein großes und hartes Jahr unserer deutschen Geschichte ist zu Ende gegangen. Ein härteres wird folgen. Es soll uns im Gedenken an das Vorbild unserer gefallenen Kameraden bereitfinden zu neuer Tat. Auf stolze Erfolge blicken wir zurstck. Ihnen gleiche und größere an die Seite zu stellen, sei infere höchste Pflicht. Der Führer wies uns einst b-en Weg aus tiefstem Zusammenbruch zu neuem Aufstieg. Mit gleichem Vertrauen, mit Mut und Zuversicht folgen wir chm heute auf dem Weg zum Siege, den wir ihm als tapfere Soldaten erkämpfen wollen. Heil unserem Führer! Rae der, Großadmiral, Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. An Waffen-^ und Polizei. Männer der Waffen-^ und der Polizei! Im vergangenen Jahre 1942 habt Ihr treu t/urem Wort und Eid Cure Pflicht erfüllt. 1943, pas vierte Jahr des Krieges, in dem um die Existenz unseres Volkes und um die Größe des Reiches refochten wird, hat uns ebenso treu, tapfer und gehorsam als unbeugsam, unnachgiebig und unerschütterlich zu finden. Mit gläubigem Herzen und immer Putern Mute werden wir auch in diesem harten Eahre dem Manne dienen, dem wir uns als des Volkes Führer verschworen haben, Adolf Hitler! Feldkommandostelle, 31. Dezember 1942. H. Himmler, Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei. Neujahrsglückwünsche. Berlin, 1. Jan. (DNB.) Aus Anlaß des Iah- hsrvechjels frtt -Mische» de« Führer nab Ein Fels im Giurm -er Zeit. Die Silvesteransprache von Neichsminister Dr. Goebbels im Rundfunk. Berlin, 31. Dez. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels svrack am Silvesterabend um 20 Uhr über alle deutschen Sender zum deutschen Volk. Dabei führte er u. a. folgendes aus: Als ich das letzte Mal am Silvesterabend zum deutschen Volke sprach, war die Winterkrise im Osten auf den Höhepunkt gestiegen. Nur unter Aufbietung aller Reserven gelang es unseren Truppen, dem infernalischen Ansturm der bolschewistischen Militär- nmschine standzuhalten. Es schien, als hätten sich nicht nur alle menschlichen, sondern auch alle Kräfte der Elemente gegen uns verschworen. Wir waren uns klar darüber, daß das Reich gerettet werden konnte und mußte, aber nur durch eine stählerne Willenskraft seiner Führung und durch eine nationale Kraftanstrengung des ganzen Volkes, insbesondere der Front, ohnegleichen. Der Führer hat diese geschichtliche Willenskraft aufgebracht und Front und Heimat zu diesem spontanen Ausbruch ihrer letzten Energien hochgerissen. Gestählt und gefestigt kamen wir aus dieser Prüfung heraus. Wenn einer vorher noch daran gezweifelt hätte, ob uns der große Endsieg gewiß sei, hier lieferte ihm die Nation den letzten und überzeugendsten Beweis. Ein Volk, das sich solchen Prüfungen gewachsen-zeigt, war und ist für die Zukunft zu Großem berufen; es muß das Große nur unentwegt wollen. Mit dem Sommer trat die deutsche Wehrmacht, die unsere Feinde in ihren leichtsinnigen und überheblichen Siegesphantasien schon zerfallen und aufgelöst auf dem Rückzug gesehen hatten, erneut zum Angriff im Osten an. Ein Gebiet etwa doppelt so groß wie das englische Mutterland kam in diesem Sommer in unseren Besitz. Wir nahmen dem Feind feine wichtigsten Rohstoff-, Rüstungsund Getreidezentren. Er erhielt damit einen Schlag, von dem er sich in seiner weiteren Kriegführung nicht mehr erholen kann. Das Problem des Raumes fand in diesem Jahr im Osten seine Lösung. Nun sitzen wir am längeren Hebelarm. Unser Kriegspotential hat eine Erweiterung erfahren, die, erst einmal richtig ausgenutzt, dem Krjeg die entscheidende Wendung geben wird. Die Zeit, die sich bis dahin mit unheilvoller Kraft gegen uns wandte, steht nun in unserem Dienst. Wir könnten jetzt nur noch verlieren durch eigene Schuld. Unterdes ist der Krieg zu einem globalen Ringen geworden. Wir stehen vor dem in der Geschichte nur seltenen Ereignis, daß die Erde neu verteilt wird. Es gibt keine ewige Ordnung im Weltbesitz. Der hat einen Anspruch auf Reichtum und Macht, der bereit ist, sie kämpfend zu erwerben. In diesem Kriege müssen ro;3 bas beweisen. Alle Voraussetzungen dazu sind uns gegeben: Eine geniale Führung, ein hartes, tapferes Volk, ein ausreichendes Kriegspotential und eine große Chance, die die Geschichte uns bietet. Die Dauer des Krieges hängt von der Weite seiner Problematik ab. Wir stehen heute vor der teils günstigen, teils ungünstigen Notwendigkeit, in einem Gang alles das zu erledigen, wofür wir sonst Jahrzehnte und Generationen nötig gehabt hätten. Wir sind in die Weite unserer Kriegführung eingespannt. Sie muß bis zum siedreichen Ende durchgehalten werden. Was vor drei Jahren noch lediglich eine Sache der Tapferkeit und des nationalen Enthusiasmus war, das ist jetzt dazu eine Sache der Zähigkeit und moralischen Standfestigkeit geworden. Das Reich wird verteidigt von einer Front, die j eÜ e r B e l a st u n g gewachsen ist. Sie hat ihre Kampfstärke nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Defensive, und zwar unter den schwierigsten Bedingungen, oft genug gezeigt. Für diese Front hat die Heimat nur ein Gefühl des Stolzes und der tiefsten Dankbarkeit. Front und Heimat find so eins geworden, daß man nach der Haltung kaum unterscheiden kann, wo der Soldat aufhört und wo der Zivilist anfängt. Wir find in den vergangenen 3% Jahren ein kriegführendes und kriegstüchtiges Volt im besten Sinne des Wortes geworden. Die Heimat will sich zwar nicht neben unsere kämpfenden Soldaten stellen, aber was sie tun konnte und was von ihr verlangt und erwartet wurde, das hat sie auch getan. Unsere Männer, die 12 und 14 Stunden am Tage in den Rüstungsfabriken ober auf den Aeckern werken, unsere Frauen, die die ganze Last des Kriegshaushalts auf sich nehmen, dazu oft zu schwerer Tagesoder Nachtarbeit in die Betriebe gehen und obendrein noch der Nation Hunderttausende von Kindern schenken. Seht unsere geistig Schaffenden, unsere Aerzte, Lehrer, Beamten, Journalisten, Künstler, unsere Wissenschaftler, Techniker und Erfinder, nicht die intellektuellen Halbgebildeten, nein, unsere bewundernswerte nationale Intelligenz, und stimmt mir zu, wenn ich sage, daß die große Zeit das deutsche Volk in seiner Gesamtheit auch groß gefunden hat, groß im Ertragen von Belastungen und Leiden, aber auch groß im Handeln. Es kämpft und arbeitet und tut alles, um den Krieg zu gewinnen! Das ist der Krieg um unser Leben, wir wissen es alle. Die Kontinente erzittern vorn Dröhnen unserer Waffen. Nie stand eine so mächtige Koalition wie die unsere in einer derartigen Geschlossenheit im Kampf gegen die Weltunterdrücker, die kein Mittel unversucht lassen, unsere Einheit zu zerspalten, und doch am Ende unter den Angriffen der Achsenmächte zufammenbrechen werden. Wir sind so fest durchdrungen von der Reinheit unserer Sache und der Siegyaftigkeit unserer Waffen, daß mir aus der starken Kraft unserer Herzen heraus das alte Jahr mit derselben inneren Gläubigkeit beschließen, mit der mir das neue beginnen. Wir missen nicht, wie lange dieser Krieg dauern mird. Es mag sein, daß uns noch ein hartes und erbittertes Ringen bevor- steht, es mag fein, daß er so plötzlich wie er angel'ang en hat, auch einmal fein Ende finden wird. Wer nur an den Sieg denkt, nur für ihn kämpft und arbeitet, der kürzt am meisten seine Dauer ab. Jedes Zeichen von Schwäche aber kann nur zu feiner Verlängerung beitragen. Darum laßt uns mutig und unbeirrt durch die Zeitläufe unsere Pflicht tun und das neue Jahr mit derselben kämpferischen Gesinnung begrüßen, mit der wir das alte entlassen; dann wird es unser sein, wie das vergangene unser war. Wenn wir am heutigen Abend um das Vaterland versammelt stehen, dann gilt unser erster Gruß dem Führer. Er hält die Nation mit starker Hand und führt sie sicher über alle Gefahren hinweg. Solange er bei uns ist, sind mir mutig, stark und voll von kühnen Hoffnungen. Wenn wir heute den Segen des Allmächttgen auf ihn und fein Werk herabflehen, bann ist das ein Gebet des ganzen Volkes. Möge eine gütige Vorsehung ihn uns gesund und voll von Kraft und Entschlußfreudigkeit erhalten. Es gibt keine Treue, die mir ihm nicht schenken, keine Stärke, die wir vorenthalten, keine tiefe Gläubigkeit, die wir ihm verweigern wollten. Mit ihm betreten wir das neue Jahr mit dem festen Willen, es uns ganz und gar zu erobern. Wenn die Elemente uns umbraufen, feien wir als Volk ein fester Felsblock im stürmischen Ozean der Zeit. Stehen wir auf der Wacht und bieten wir dem Schicksal die Stirne. Wenn mir unerschüttert bleiben, dann wird uns am glücklichen Tage des Sieges feine Göttin den Lorbeer reichen. Ich grüße das ganze deutsche Volk. Kampf und Arbeit fei unsere Parole für das neue Jahr, lieber feine Eingangspforte schreiben wir das Wort Friedrichs Nietzsches: „Du gehst deinen Weg der Größe. Das muß dein bester Mut fein, daß es hinter dir keinen Weg mehr gibt. Jetzt muß bas Mildeste an dir noch zum Härtesten werden. Wer sich schont, der kränkelt zuletzt an seiner Schonung. Gelobt sei, was hart macht!" zahlreichen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs des Auslandes, insbesondere derjenigen der verbündeten Länder, ein telegraphischer Austausch von Neujahrsglückwünschen stattge- funben. Durch Eintragung in bas in der Präsidialkanzlei des Führers ausliegende Besuchsbuch brachten dem Führer die in Berlin anwesenden Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger ihre eigenen und die Glückwünsche der von ihnen vertretenen Staatsoberhäupter, Regierungen und Völker zum Ausdruck. Ferner fand gleichzeitig auch ein Telegrammwechsel zwischen dem Reichsminister des Auswärtigen v. Riobentrop und den Staatsmännern der mit Deutschland verbündeten und befreunbeten Staaten statt. Kriegseinsatz der HZ. Berlin, 1. Jan. (DNB.) Reichsjugendführer Axrnann verwies in (einer Neujahrsbotschaft auf dis Notwendigkeiten dieses Krieges, die Leben und Wirken der nationalsozialistischen Jugend ausgeprägter noch im neuen Jahr bestimmen. Im kurz- triftigen Ostein satz haben 18 000 Iugendführer und Iugendführerinnen und viele reichsdeutsche Jugendliche des Auslandes ihren Auftrag erfüllt. Zehn Führerfchulm und nahezu 300 Jugendwohnheime und Lager find errichtet worden. 30 000 Jungen und Mädel — eine Steigerung von 51 v. H. zum Vorjahr — haben sich zum L a'n d d i e n st der Hiller-Jugend gemeldet und sich entschlossen, auf dem Lande zu bleiben. „Darin liegt der Beweis", so betont die Botschaft des Reichsjugendführers, „daß es durchaus möglich ist, die gesunde Stadt- jugenb wieder seßhaft zu machen und mit dem Boden zu verbinden." 1253 Lagerführer und -führe« rinnen sind auf Schulen des Landdienstes ausgebildet worden, 18 Lehrhöfe mit großer landwirtschaftlicher Nutzfläche sind begründet worden. In den Landdienstlagern ist eine Jugend am Werke, die ihre bejahende Einstellung zum Bauerntum mit einer guten Berufsausbildung verbindet und berufen ist, die Sendung des Reiches im Osten zu erfüllen. Die Jahresparole 1943 lautet: „Kriegs- einsatz der Hitler-Jugend." Dazu gehört vor allem die vormilitärische Ausbildungsarbeit aller Formationen mit ihrem Abschluß bei den ältesten Jahrgängen in den Wchr- ertüchttgungslagern. Auch die germanische Jugend wird nun in unsere Wehrertüchtigungslager em- rücken. Entscheidender Kriegseinsatz ist die Pflichterfüllung im Beruf. Berufsarbeit ist Dienst am Volk und Hilfe für den Sieg. Zeichnet Euch, Jungen und Mädel, aus durch Leistung und durch Disziplin a m Arbeitsplatz. Jin Dienste des Kriegseinsatzes steht auch die Kultur- a r b e i t. Mit ihren stark erweiterten Spieleinheiten trägt die Jugend Freude und Erbauung in die Rüstungsbetriebe und Lazarette. 120 Jugendmusik- und zehn Gebietsmusikschulen tragen dazu bei, über das Lied die Neigung zum Instrument und zur Hausmusik zu vertiefen. Die Spielzeugmärkte bezeugten, daß praktischer Kriegseinsatz mit den einfachen Grundlagen einer Kunsterziehung zu verbinden ist. Mit der Schaffung kleiner Gemeinschaften und Arbeitskreise, die der Reichs- jugendführer anordnet, wird nun auch den Jungen Gelegenheit gegeben, den Neigungen und Interessen zu leben, an denen ihre Herzen hängen. Wettere sowjetische Angriffe in harten Kämpfen abgewehrt. Oer Wehrmachtbericht vom Donnerstag. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 31. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3 m Terek- und Don gebiet wurden feindliche Angriffe in harten Kämpfen abgewehrt. Die Sowjets erlitten hohe blutige Verluste und verloren wieder zahlreiche Panzer. Der deutsche Gegenangriff gewann weiter Raum. Mehrere Ortschaften wurden erstürmt. Verbände der Luftwaffe griffen wirksam in die erbitterten Erdkämpfe ein. Dabei wurden am 29. und 30. Dezember im Süden der Ostfront insgesamt 51 sowjetische Panzerkampfwagen durch Vombenvolltreffer vernichtet. Transportverbände der Luftwaffe versorgten vorgeschobene Kräftegruppen. Bei den bisherigen schweren Kämpfen an der Donfront hat sich eine Panzerkompanie der 3n- fanteriedivision „G r o ß d e u t s chl a n d" besonders ausgezeichnet. 3m mittleren Frontabschnitt zerstörten eigene Stoßtrupps zahlreiche feindliche Bunker. Gegen den vorgeschobenen Stützpunkt HJelitije Luki rannten die sowjetischen Ängriffskolonnen von allen Seiten an. An der unerschütterlichen Haltung der Besatzung brachen alle Angriffe unter schweren feindlichen Verlusten zusammen. Südostwärts des Ilmensees wiederholte der Gegner feine erfolglosen Angriffe mit schwächeren Kräften als an den Vortagen. Au der Wolchow- front wurden örtliche Angriffe der Bolschewisten, zum Teil schon in den Bereitstellungen, zerschlagen. Deutsche Jäger schossen am 30. Dezember im nord- sichen Abschnitt der Ostfront gegen zahlenmäßig überlegene Gegner 45 sowjetische Flugzeuge ab. An diesem Erfolg war eine Jagdgruppe mit 32 Lustsiegen hervorragend beteiligt. Bei den heftigen Luftkämpfen am 29. und 30. Dezember verloren die Sowjets insgesamt 117 Flugzeuge. An der E i s m e e r f r o n t wurden die Luftangriffe auf Kandalakscha fortgesetzt und weitere Zerstörungen in den Bahnhofsanlagen erzielt. Sturzkampfflugzeuge zersprengten sowjetische Truppenansammlungen westlich der Kolabucht. Auch das l Hafengebiet von Murmansk wurde bei Tag und Nacht bombardiert. In L i b y e n beiderseitige Stoßtrupptätigkeit. Verbände von deutschen Sturzkampfflugzeugen und leichten Kampfflugzeugen erzielten Volltreffer in motorisierten Kolonnen des Gegners. Mehrere Panzerspähwagen und zahlreiche Kraftfahrzeuge wurden vernichtet. In Tunesien verstärkte sich der Artilleriekampf. Der Feind wurde aus einigen Stellungen herausgeschossen. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge zerstörten auf einem feindlichen Flugstützpunkt sechs mehrmotorige Bomber am Boden. Auch der Nachschubverkehr des Feindes wurde schwer getroffen. Lin deutscher Fernkampfverband griff in der vergangenen Nacht überraschend den Hafen Easablanca an der westafrikanischen Küste an. Zahlreiche Spreng- und Brandbomben verursachten große Brände, die beim Abflug in die Wüste noch aus großer Enffernung beobachtet wurden. Im östlichen Mittelmeer versenkte ein deutsches Unterseeboot einen britischen Zerstörer, einen Seeschlepper und einen Leichter. Dasselbe Boot griff vor Bengasi einen britischen Gelelhug von vier großen Schiffen an, die durch sechs Zerstörer gesichert waren und versenkte daraus drei Transporter von zusammen 22 000 LRT. Bei Tagesvorstüßen feindlicher Flugzeuge gegen die westfranzösische Küste wurden acht feindliche Flugzeuge, darunter sieben viermotorige Bomber, abgeschossen. Schnelle deutsche Kampfflieger bombardierten am Tage Anlagen der englischen S ü d k ü st e. Aus dem Reich. Umbildung de« Beirats der Beichsbabn. Arn 31. 12. endet der Amtszeitraum für die im Jahre 1939 ernannten Mitglieder des Beirats der Reichsbahn. Die Aufgaben der Reichsbahn sind heute mehr als je für die Kriegführung von entscheidender Bedeutung. Deshalb wird der Beirat noch näher an die mit der Reichsbahn zusammenarbeitenden Stellen von Partei, Staat und Rüstungswirtschaft herangeführt sowie die Zahl der Beiratsmitglieder von 16 auf 18 erhöht. Für den neuen Amtszeitraum hat der Führer zu Mitgliedern des Beirats ernannt: die Reichsminister Speer und Rosenberg, Generalfeldmarschall Milch, die Reichs- leiter Bormann und Dr. Ley, die Staatssekretäre Backe und Körner, Gauleiter Sauckel, Generaldirektor Ple'.ger, Chef des Zentralamtes des Reichsmini- fteriums für Bewaffnung und Munition, Oberbürgermeister Liebel und Direktor Degenkolb. Wieder ernannt wurden Staatssekretär Esser, Bankier Frhr. von Schröder, Dr. Krupp von Bohlen und Halbach, Kaufmann Münchmeyer, Kommerzienrat Fr. Hatz- lacher, Dr. Tilo Frhr. v. Wilmowsky und Fregattenkapitän Steinbrinck. Brotsachverständige. Um den Qualität«.gedanken bei der Brotherstel« l-ung zu fördern, werden Brotsachverständige des deutschen Bäckerhandwerks überall im Reich eingesetzt werden. Den Auftakt bildet die im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der Hauptvereinigung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft durch den Reichsinnungsmeister der Bäcker, Grüßer, erfolgte Ernennung des Bezirksinnungsmeisters des rheinischen Bäckerhandwerks, B o n g a r tz , zum Brotsachoerständigen des deutschen Bäckerhandwerks. Er hat die Aufgabe, die handwerklichen Bäckereibetriebe im Reichsgebiet laufend auf die Güte des Brotes zu überprüfen. Dafür wird er geeignete Mitarbeiter heranziehen. Kleine politische Nachrichten. Bei der Abwehr feindlicher Kampfflugzeuge, die in den Abendstunden des 31.12. in das westdeutsche Reichsgebiet einflogen, erzielte der Ritterkreuzträger Hauptmann Knacke feinen 40. Nachtjagdsieg. Lord Moyne, der stellvertretende britische Staatsminister im Nahen Osten, hatte in Dschiddah Besprechungen mit Ibn Saud, dem König von Saudi-Arabien. * Zum Assistenten mit besonderen Aufgaben für den nordamerikanischen Außenminister Eordell Hüll wurde Francis Sayre, der frühere Oberkommissar der USA. auf den Philippinen ernannt. Er ,ift ein Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten Wilson. * Auf der Autobahn Haag—Rotterdam ist der italienische Gesandte im Haag, Ambrosetti, durch einen Autounfall ums Leben gekommen. HaupNchnitieitkr: Dr. Artednch Wilhelm Lange Slelloenrerer de« Hauvnchristieiters: Tr Hon« Thyrtot. Verantwortlich für Politst und Bilder: Dr Rr.29 Longe; für bti Feuilleton: Dr. Hans Tbvriot; für Ltadi Gießen, Provinz, SBtrtidtaft u. Lvort: GmB 81 umfehern fbeurl.), .L. Dr.HanL Thyrtot. Druck und Verlag: Vrühljche UniveriitLtsvrvckerei ‘JL Lange K. G. Berlagbleiter: Dr -.^g. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Han- Beck. La,eisenpre«Iiste Nr. 6, Vetter jO7/ 31. Dezember 1942. 06870 Alten-Buseck, im Dezember 1942. 10D 22 D/ teseA Ö Gießen,!. Jan. 1943 im Felde t. Z.Univ.'Fraaenktinik 21 D/ Bernd 14D aus. Kirchhain, den 31. Dezember 1942. 23 P Gießen. Bahnhofstraße. Lang-Göns, Dezember 1942. 9D 18V Adolf-Hitler- Stratze 37. [oio Obergasse 47. MEDOPHARM Illi Arzneimittel Illi Marktplatz. ,06873, Tamrmtr. 20 L 1943 ■ L1CHTSP1ELTHEATEK bald ■ —-V ' < • **e aölliiiii esucht. Schriftl. Äng. unt. 06831 an 0. Gietz. Anz. sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl Mühlheim Ruhr-Saarn Elli Schneider, geb. Wels Ludwig Schneider Unser Karl-Heinz hat ein Brüderchen bekommen. Medopharm-Arzneimittel sind nur in Apotheken erhältlich. Besuchen Sie die Gaststätte Württemberger Hof Gießen, Bahnhofstraße 15 Mittag- und Abendessen Angenehmer Aufenthalt. [M Gießen Heegst. 20 Menzelstraße 8 z. Z. Ev. Schwesternhaus Katharina Maid, geb. Stier. Watzenborn-Steinberg, im Dezember 1942. güiwlllUMCli • 17 D 1. 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Besonderen Dank Herrn Pfarrer Reusch für die trostreichen Worte am Grabe, für die ehrenden Nachrufe und Kranzniederlegung und allen, die dem Verstorbenen das letzte Geleit gaben. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Danksagung. Wir bitten alle, welche uns anläßlich des Ablebens unserer lieben Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Frau lobannette Junker Wwe., geb. Brflduuann Ihre Teilnahme bewiesen haben, auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aussprechen zu dürfen. Willy Junker und Familie Erich Junker und Frau. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Mohr. (Lin trächtiges Simmentaler Rind Ende Febr. kalb., weil überzählig, z. verkauf. [11D W. Wagner IV., Lang-Göns, Statt Karten! Ihre Verlobung geben bekannt Gretel Germer Artur Sack Dr. med. Hermann Meisenburg Assistenzarzt an der Ostfront und Frau Dr. med. Margarete, geb. Meidt wurden am 2. Januar 1943 in Gießen kriegsgetraut. Radio-Anschluß im Bereiche unseres Netzes wieder möglich. (Gebühr 3.-RM. monatl.) Lautsprecher .muß selbst besorgt werden. Wer Material zumAnschluß (Reste Bleikabel, Kupferdraht, Steckdose) selbst stellt, kann bevorzugt bedient werden. - Anfragen nur durch Postkarte. Mündliche und telefonische Rückfragen zwecklos. 3D Zentral-Rundfunk,6 iaßen, Bahnhofstraße 58 Wochenübersicht: Dienstag, 5. Januar, 18.30 Uhr 15. Dienstagmiete u.HalbmieteB Dallbor. Mittwoch, 6. Januar, 19.00 Uhr IS.Mittwochmiete u.HalbmieteB Die pfiffige Magd. Freitag, 8. Januar, 19.00 Uhr 14. Freitagmiete u. Halbmiete B Der Diener zweier Herren Der zerbrochene Krug. Samstag, 9. Januar, 15.00 Uhr König Drosselbart. 18.30 Uhr: JLlselott. Sonntag, 10. Januar, 11.30 Uhr Ein Trauerspiel in Sizilien. 14.30 Uhr König Drosselbart. 18.30 Uhr Die tolle Komteß. Für die herzliche Anteilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Mutter und für alle Liebe, die ihr und uns Kindern erwiesen worden ist, danken wir herzlichst. Frau Mathilde Colberg, geb. Naumann Gisela Naumann Georg Naumann, z. Z. im Felde Erich Colberg, z. Z. bei der Wehrmacht Walther Roth, Ptarrer, z. Z. im Felde. Wir suchen einen x 13-14jährigen Schüler für leichte Botengänge (Radfahrer) nachmittags von 3 bis 6.30 Uhr. Herren-Bekleidungshaus Adolf Möhl K V Gießen-Klein-Linden Heuchelheim Wetzlarer Str. 52 Ludwigstr. 18 Silvester 1942 Die Deutsche K „Kraft Arbeitsfront dadurch Freude* Kreisdienstst. WjF Wetterau Kontoristin mit Kenntnissen in der Buchhaltung sucht geeigneten Wirkungskreis. Schriftl. Ang. unt. 04 an den Gießener Anzeiger. Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß unser lieber, braver, einziger Sohn, Enkel, Neffe und Hans Sad$ Suche für meine Schwäg., 30 I. alt, natürliches, nettes Wesen, Aussteuer und spät. Vermögen vorhanden, einen passenden LebensgeiährteD in gesicherter PpsitwN. . §uschrrften mit ichibild unter 06875 a.d.G.A. Die Offene Handelsgesellschaft. Baums & Treibig Gießen, Bahnhofstr 26 ist aufgelöst. 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Januar, 15.00 Uhr „Das letzte Abenteuer“ Schauspiel v. Alexander Marei 16er Ring; 7. Januar, 19.00Uhr „Die pfiffige Magd“ Oper von Weismann 14. Januar, 19.00 Uhr „Penthesilea“ Trauerspiel von H. v. Kleist 21. Januar, 19.00 Uhr „Der Schwarzkünstler“ Lustspiel von Emil Gott 28. Januar, 18.30 Uhr „Die tolle Komteß“ Lustspiel von Walter Kollo Karten in der Verkaufsstelle derNSG.-Kraft durch Freude, Gießen, Seltersw. 60, Tel. 3961 ____4D Kirchliche Anzeigen. (G. - Gottesdienst, KG. - Kinder- gottesdiemt, HG. - Hauptamtes- dienst, HG.-Abendm. = Hauvt- aottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) (Ziehen. 3. Januar. Sonntag n. Wcuirtbr. Stadttirche. 10, Becker; 11 KG., Mark.'Gern. Fohanneskirche. 10, Lrz. Drommershausen. . . Kapelle Alter Frtedhor. Siehe Stadlkirche u. Aobanneskirche., Kapelle Wetzlarer Weg. Siehe Stadtkirche u. Zohanneskrrche. Gietzen-Kiein-Linden. 10, Schultheis. Gietzcn-Wicscck. 10 G.; 11 KG. Hungen, tviiilt aus. _, » MäRK€ r€6KANM€ Danksagung. Für die mir beim Heimgang meiner inmgst- geliebten Frau, der treusorgenden Mutter ihrer Kinder, in so reichem Maße erwiesene herzliche Teilnahme, für die vielen Kranz- und Blumenspenden und Beileidsbezeugungen und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Trom- mershausen sage ich im Namen aller trauernden Hinterbliebenen auf diesem Wege meinen herzlichen Dank- In tiefem Schmerz: Heinrich Blum und alle Angehörigen. Gießen (Liebigstr. 73), Dezember 1942. oio Sich. 10: Kahn. Cv ang. Stadtnn sn on, Lobemr. 14 Sonntag, 3.1., 9 Andacht; 10 l-re- digt u. Abendmahl. - Born 4. bis li. 1., 20 Allianzstunde. Freie cvaua. Gemeinde Gietzen, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 3.1., 9.45 Grbauungsstunde r la.30 Ge- Angestellter, Witwer, 60 I., sucht nettes Mädel od. Fran ohne Anhang, 38 bis 50 Jahre, zwecks baldiger Heirat. Suschriften mit ild unter 5D an den Gietzener Anzeiger. Deutsche Frauen und Mädel! Helft mit! Die Deutsche Reichspost ist zur Bewältigung ihrer Aufgaben, die für Front und Heimat gleich wichtig sind, auf Eure Mitarbeit dringend angewiesen. Bei Aemtern in Stadt und Land könnt Ihr in allen Dienstzweigen eingesesetzt werden, insbesondere im Briet- nnd Paketzustelldienst, Briet- und Paketverteildienst Schalterdienst bei den Postämtern, Telegraphendienst (Fernschreiber) Fernsprech- nnd Bentern echnnngsdienst, Postscheckdienst Postsparkassendienst (nur in Wien), Fernsprechvermittlnnfrsdienst Kraftwagenttthrordienst, Bürodienst (Schreibmaschine, Kursschritt) sowie in rein technischen Dienststellen, falls Ihr leichte handwerkliche Arbeiten übernehmen wollt. Die Aufgaben der Deutschen Reichspost sind so vielseitig, daß jede Frau und jedes Mädel eine ihrer Neigung und Begabung entsprechende Arbeit erhalten kann. Für den Außendienst wird schmucke Dienstkleidung gestellt. Ihr könnt zur Aushilfsbeschäftigung (auch tage- und stundenweise) im Angestellten- oder Arbeiterverhältnis oder zur Dauerbeschäftigung mit Aussicht auf Berufung in das Beamtenverhältnis (Aufstieg bis zur Oberpostsekretärin) eingestellt werden. Tarifmäßige Vergütung auch während der Ausbildung. Merkblätter mit genauen Bedingungen erhaltet Ihr bei jedem Postamt. ggrsV Deutsche Frauen und Mädel! Meidet Euch zur O DEUTSCHEN REICHSPOSTI Am 23.12. 1942 ZM» mit Anhänger, von rein persönlichem Wert, verloren. Abzug, geg. Belohn, ber [06876 Hertmanni, Kavlansgasselö Weitz-brauner iunger Fox m.rot.Halsband, auf den Namen „Terri" hörend, entlaufen. Abzugeb. gegen Belohn. (06878 Gietzen, Am Steg 1 IL j-4-Zim.-Wohng. zu tauschen gesucht gegen gleiche für sofort oder später. Schriftl. Ang. unt. 09 an den Gieh. Anz. 2 Tarnen suchen 2-4-ähnmet- Nolmng Schr. Ang. unt. 08 a. d. G. A. Wegen inventur'Aufnsbme ist mein Geschäft vom 2. bis 8. Januar 1943 Utenin zugelaufen (weitz-braun). Abzuholen geg. Unkostenerstattung bei [017 Weber, Liebigstr. 55. Kleine Anneigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei- matzeitung, den BMmrAnieigtt Die gleiche Betriebs■ H Führung und der je- W derzeit einsatzbereite D und bewährte Mitar- D beiterstab werden, || auch in Zukunft die D Verkäufe ~| Schön. Pogelsb. MlerlM gewöhnt, z. verk. Grotzen-Buseck, Statt Karten! Für die Teilnahme, die uns beim Heimgänge unseres lieben Entschlafenen erwiesen wurde, sagen wir unseren herzlichsten Dank. KatharineVeiten und Angehörige. Wale oder Windjacke z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 3911D an den Gietz. Anz. Verschiedenes"] Klavierhegleiter(in) f. Hausmusik ges. v. strebs. Geigenschüler. 1 Abend die Woche. Auch geg. Vergütung. Schr. Ang. unt. 01 a. d. G. A. Gefreiter in einem Grenadier-Regiment Inhaber des ELn. 2. Kl. an seiner einige Tage zuvor erlittenen schweren Verwundung am 3. Dezember im Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett den Heldentod gestorben ist. Auf dem Heldenfriedhof in Szytschewka bei Rschew fand er seine letzte Ruhe. In tiefer Trauer: Franz Sack und Frau Helene, geb. Schmidt nebst Großeltern und allen Angehörigen. Heuchelheim, Kassel, Berg-Gladbach, den Zum Sofort-Einsatzin die besetzten Gebiete des Westens benötigen wir noch eine größere Anzahl Wachleute Möglichst gediente Leute mit einwandfreier Vergangenheit, besten Referenzen, körperlich leistungsfähig. Auch ältere Leute bis zu 65 Jahren können sich melden. Bewachungsunternehmen von Oppel, Friedberg Hessen Bismarckstr. 13, Fernruf 4240 8V An oder bei Gietzen gesucht: et Küche, Diele, Bad, 5 Zimmer Heizung. Dn Kölner Vorort tauch nn Ringtausch) geboten: Küche, Diele, Bad, Rimmer Heiz., Warmwass. Angeb. u. 3876D a. d. Gietz. Anz. Ganz unerwartet erhielten wir die trau- [sgS] rige Nachricht, daß mein lieber, guter Mann, der treusorgende Vater seines lieben Manfreds, unser lieber Sohn u. Schwiegersohn , unser treuer Bruder, Schwager, Enkel, Onkel, Pate und Neffe Wilhelm Schmidt Obergefreiter der Luftwaffe durch einen Unglücksfall im blühenden Alter von 24 Jahren sein junges Leben für seinen geliebten Führer und sein Vaterland hingab. Er folgte seinem imWeltkrieg gefallenenVater. In tiefem Schmerz: Elisabeth Schmidt, geb. Löchner; Heinrich Heuser und Frau; Familie Oskar Löchner; Kath. Rau, geb. Engelhardt; Walter Heuser; nebst allen Verwandten. Trohe, Teichweiden, Rudolstadt, Nürnberg, Den Haag (Holland). Die Beisetzung findet Samstag, den 2. Jan., nachmittags 2 Uhr statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Dresdner Spii-alfedernfabrik : STROBEL & C0. DnhJng.KurfKnorre HELLERAU-QRESDEN i Statt besonderer Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am 27. Dez. 1942 meinen guten, treusorgenden Bruder _ , , . n Hermann May, Regierungsrat i.K. infolge eines Schlaganfalls zu sich in die Ewigkeit abzurufen. In tiefer Trauer: Amalie May. Gießen, den 2. Januar 1943. Die Trauerfeier fand in der Stille statt. MeineAuzeigen im (Siegeltet «ngelget werden von Tauienden beacktet und geleieu. | Mietgesuche | 4—5 Zimmer v. 3 ält. Personen (Pensionär) bald od. später ges. Evtl. Tausch mit Düsseldorf. Schr. Ang. mit Preis unt. 06874 an d. Gietz. Anz. Ehepaar sucht 4-ZtmmerwoliDung möglichst mit Heizung. schriftl. Angeb. unter 12D an den Gietz. Anz. Statt Karten! Für die Fülle von Glückwünschen und Aufmerksamkeiten aus Anlaß unserer Hochzeit danken wir, auch im Namen unserer Eltern, auf diesem Wege allerherzlichst Walter Weisel Unterarzt und Bataillonsarzt, z. Z. im Felde und Gretchen Weisel, geb. Schmidt Heuchelheim, im Dezember 1942 24D/ .^/bringt die leichte Mäßei^ von Verkaufe Schaf m. Mutterlamm (Schwarzkopf). 7D Bersrod, Obergasse 6. Ab heute steht ein neuer Transport Ferkel z. Verkauf. [02 Friedrich Kraft, Krofdorf 51. Verkaufe (ois 1,0 blaueo Wiener 5,0 Angora (8 Monate alt!) Atzbach Nr.64. Komplettes Bett zu 40 - RM. zu verkaufen. 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Klasse Oberschule gesucht. Schriftl. Angeb. unter 014 an den Gietzen. Anzeig. ^iirAbgeltnngs- Tarlehen M. 6006- aus Privathand gesucht. Schriftl. Ang. unt. 06868 an d. Gietz. Anz. Rechnungen bei Brühl. Gießen ITUMÖfM oootoöo Nr. 1 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderhesien)2./Z. Januar M3 Der Gau Hessen-Nassau im Kriegsjahr 1942. Oie Volksgemeinschaft in der Bewahrung. — Mit unbeirrbarer Siegeszuversicht half die Heimat der Front. Ziehung erfolgreich weitergeführt. Besondere Erwähnung verdient der Spielschar-Einfatz des BDM. Mit über 8000 BDM.-Angehörgen, der Ausbau der Jugendmusikschulen, die Arbeit der HJ.-Deranstal- tungsringe, die Durchführung von Elternveranstaltungen, die '„Versammlungen der Jugend", in deren Verlauf auch viele Frontsoldaten sprachen. Jedoch ist es im Rahmen dieser kurzen Schilderung nicht möglich, allen Arbeitsgebieten Rechnung zu tragen. Es seien daher nur noch die Erfolge in der Leibeserziehung erwähnt, die der Hitler-Jugend Hessen- Nassaus im vergangenen Jahr zuteil wurden. Der Mannschaftssport wurde stark forciert, der Leistungsstand in der Leichtathletik ist ein guter: im 800-Meter-Lauf wurde der Ländersieg von Mailand errungen. Die Breitenarbeit im Schwimmen ist erheblich, beachtlich sind die Erfolge im Rudern. Hier steht Hessen-Nassaus Nachwuchs an erster Stelle im Reich, er hat 26 Achtermannschaften herausgebracht und konnte in den Kampftagen in Grünau mehrere Siege heimholen. In den Sommerkampfspielen in Breslau stellte Hessen-Nassau vier deutsche Jugendmeister, sicherte sich zwei zweite und sechs dritte Plätze. Neben der Leistungssteigerung im Fußball, Radsport, der erstmals durchgeführten Geländeerkundungsfahrt der Radfahrer mit vormilitärischen Aufgaben, ist der Breitenarbeit im Kleinkaliber-Schießen besondere Erwähnung zu schenken. Auch die Leibeserziehung der Mädel erfolgte ohne Einschränkungen. 1500 Gäste aus Westfalen und vom Niederrhein. Die sozialerzieherische Jugendbetreuung durfte auch während des Krieges nicht vernachlässigt wer- Der Beitrag der Hochschule. Die Hochschulen innerhalb des Gaues bewiesen auch im vergangenen Jahre ihre lebendige Verbindung mit zeitnahen Aufgabenstellungen. Dozenten und Studenten erfüllten gemäß der kämpferischen Tradition, die den deutschen Hochschulen im Freiheitskampf unseres Volkes noch immer zu eigen war, an der Front wie in der Heimat ihre Pflicht. Der NS.-Dozentenbund entfaltete auch im vergangenen Jahre eine starke propagandistische Tätigkeit. In 665 Vorträgen und Kursen, die in der Hauptsache, auf die Wehrmachtbetreuung abgestellt waren, sprachen die Dozenten der Universitäten und Hochschulen des Gaues. Getreu dem Beispiel ihrer gefallenen Kameraden marcn, die Studenten auch in der Heimat bemüht, ihre Pflicht zu erfüllen. Das besondere Interesse des N S.-S t u d e n t e n b u n d e s galt dabei in erster Linie der Betreuung der zahlreichen Wehrmachturlauber, denen nach mehrjähriger Soldatenzeit Gelegenheit zum Studium geboten ist, und auch der Beratung und fachlichen Förderung derjenigen Kameraden, die nun schon seit Jahren den grauen Rock tragen, ohne zur Hoch- oder Fachschule kommen zu können. Allein im Monat September wurden, durch das Sozialamt der Gaustudentenführung bzw. durch das Frankfurter Studentenwerk über 1300 Frontsoldaten auf diese Weise betreut. Die kriegsversehrten Studenten fanden in zunächst einem für ein ruhiges Das Landvolk meisterte schwierigste Ausgaben. den. Hier ist vor allem die Arbeit der Kinder- landverschickuna in Hessen-Nassau zu erwähnen, die in 23 Lagern jeweils einhalbjährige Aufenthalte für 1500 westfälische und niederrheinische Jugendliche aus luftgefährdeten Städten durchführte. In engster Zusammenarbeit von Schule, Lehrer und Hitler-Jugend erwies sich auch in unserem Gebiet die Kinderlandverschickung als ausgezeichnetes Erziehungsmittel, gleichermaßen die gesundheitliche, persönliche und schulische Entwicklung der Erfaßten befrachtend. Im kommenden Jahre wird die Kinderlandverschickung gauintern durchgeführt, daneben wird die Dienststelle „Kinderlandverschickung" als Trägerin der Erholungspflege für die gesunde Jugend in vorerst zwei Erholungsheimen erholungsbedürftige Jugendliche aufnehmen. Die Erfahrungen in der I u g e n d g e s u n d - heitspflege in Hessen-Nassau erhielten durch die Errichtung der ersten Jugendärztlichen Forschungsstelle im Reich in Frankfurt a. M. eine besondere Auswertung. Die sozialerzieherische Breitenarbeit in der Berufsaufklärung, der Betreuung der Jugend am Arbeitsplatz, der Arbeitsgemeinschaften des BDM.-Werkes auf dem Lande, der Jugendrechtsarbeit, wird durch die 1942 gegründete „Arbeitsgemeinschaft für Jugendbetreuung" noch eine wesentliche Vertiefung erfahren. So kann für das Jahr 1942 gesagt werden, daß alles getan wurde, den Anforderungen des Krieges gerecht zu werden, daß darüber aber auch nicht die in die Zukunft reichende Aufbauarbeit vergessen wurde, trotzdem 95 v. H. der Führer im Felde stehen und die Arbeit im wesentlichen von der Einsatzbereitschaft der zahllosen jungen Führer abhängig war. Studium besonders geeigneten Haus nahe der Universität eine schöne Unterkunft. Aber auch den Wehrmachturlaubern wurden alle erforderlichen Wohngelegenheiten vermittelt. In Darmstadt, Frankfurt und Gießen wie auch an allen Fachschulorten fanden die Studienurlauber in den Kameradschaften des NSD.-Studentenbundes Kameraden, die bereit waren, ihnen im Studium mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Vor allem auch der Altherrenbund der Deutschen Studenten hatte Gelegenheit, den von der Wehrmacht beurlaubten Studenten wertvolle Hilfe zu leisten. In politischen Lehrgängen der Gaustudentenftih- rung wurden die Kameradschaften des NSDStB. auf ihre Aufgaben vorbereitet und ausgerichtet. Den in der Heimat verbliebenen Studenten war der Kriegseinsatz der Deutschen Studentenschaft in Rüstungs-- betrieben, Landwirtschaft, Lazaretten sowie in den neuen Reichsgebieten eine willkommene Gelegenheit, durch selbstlose Pflichterfüllung einen entscheidenden Beitrag zur Erfüllung der Kriegsaufgaben zu leisten. Auch die Studentinnen reihten sich ein. 1800 Studentinnen und Studenten des Gaues wurden eingesetzt, und infolge der Ferienverlängerung meldete sich eine Anzahl von ihnen darüber hinaus zu weiterer freiwilliger Arbeit, die ihren Höhepunkt in der sog. „Mainzhilfe", der Mitarbeit bei Aufräumunqs- und Aufbauarbeiten der bombengeschädigten Stadt fand. II. Oie Jugend imOienste ihrerIahresparole. Mit den Gliederungen wetteiferte in begeisterter Hingabe und Einsatzfreudigkeit die Jugend des Gaues in der Erfüllung ernster und großer Aufgaben. Mit der Jahresparole „O st e i n s a tz und Lanbdienst" hatte» der Reichsjugendführer der Jugendarbeit im dritten Kriegsjahr ein besonderes Ziel neben den ständig wachsenden Aufgaben im Kriegseinfatz und der Wehrerziehung gewiesen. Die hessen-nassauische Hitler-Jugend ist zielstrebig den Anforderungen dieser Jahresparole gerecht geworden. Nachdem bereite im Winterhalbjahr 1941/42 eine gründliche völkisch-bäuerliche Aufklärung in den unteren Einheiten der Hitler-Jugend erfolgte, konnte die verstärkte Landdienstwerbung — darunter auch Film-Werbeveranstaltungen und unablässige Einzel- werbung — im Anfang dieses Jahres den 23 Landdienstlagern des Gebietes über 500 Jungen und Mädel zuführen. Damit erhöhte sich der Gesamteinsatz gegenüber dem Vorjahre um 200 Landdienstfreiwillige. Wenn 1941 70 v. H. der Landdienstjungen auf dem Lande verblieben, so ist in diesem Jahre, das gleiche Ergebnis zu erwarten, bei den Mädeln wird die Zahl der ländlichen, sozialen und pflegerischen Berufen zugeführten Landdienstangehörigen sogar eine größere fein. Der VDM. im Patengebiel Ostrowo. Einen wesentlichen Fortschritt in der Landdienstarbeit in Hessen-Nassau stellt die Errichtung des Landdien st- Lehrhofes für Führeranwärter in Aulhausen (Rheingau) dar, der mit der Unterstützung des Gauleiters Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen wurde und in ständigen einjährigen Lehrgängen jeweils bis zu 60 Landbienstführer- anroärter und -anwärterinnen ausbilden kann. Die berufliche und soziale Förderung der Landdienstfreiwilligen wurde in diesem Jahre auf eine breitere Basis gestellt. Schon im April d. I. wurden über 60 Ostfreiwillige durch den Gauleiter verabschiedet, als Ergebnis dieses Arbeitsjahres werden kommende Ostern wiederum zahlreiche Jungen und Mädel in die Landdiensteinheiten des Warthegaues abgehen, die sich heute schon dazu bereit erklärt haben. Der Gedanke des Osteinsatzes wurde vom BDM. in vier ständigen Einsatzlaqern des Gebietes Hessen-Nassau im Patengebiet Ostrowo verwirklicht. Dort sind in stetigem Wechsel Einsatzgruppen von BDM.-Führe- rinnen in der Betreuung von Rücksiedlern am Werk (im Sommer waren es 127 Kameradinnen). Auch der Einsatz von vier Bannspielscharen mit insgesamt 76 Veranstaltungen erfolgte in diesem Jahr im Osten. Die Ausbildung in den Wehrertüchtigungslagern. Die vormilitärische Ausbildung konnte durch die Einrichtung von fünf Wehrertüchtigungslagern wesentlich erweitert werden. Im letzten Winter wurden bereits fünftausend Junggenossen ausgebildet; durch die Wehrertüchtigungslager in Sauerberg, Emmerichenhain, Hundstadt usw. sind in dreiwöchigen Lehrgängen inzwischen über 8000 Angehörige des letzten HJ.-Jahrganges erfaßt worden. Welch intensive Arbeit in diesen Lagern geleistet wird, soll nur ein Beispiel aus dem Wehrertüchtigungslager Hundstadt beweisen. Dort haben im Juni d. I. von 165 Teilnehmern 145 den K.- Schein, 12 den Kriegsübungsleiterausweis erhalten. Im August waren es von 202 Junggenossen 186, die den K.-Schein, 30, die den K.-Üebungsleiter- ausweis erhielten. Im September . errangen von 220 205 den K.-Schein, 37 den K.-Uebungsleiter- ausweis — also eine ständige Steigerung. Durch diese in. engster Gemeinschaft mit der Wehrmacht durchgeführte Ausbildung wird den Jungen wertvolle Vorbereitung für den Wehrdienst, die sich nicht nur auf infanteristische Grundausbildung, sondern auch auf das Nachrichtenwesen, Kraftfahren usw. erstreckt, vermittelt und damit für die Rekruten- ausbildung der Wehrmacht eine gute Grundlage gegeben. Das gleiche Ziel verfolgt die Breitenarbeit in den Sonderformationen: Motor-HI., Flieger- HI., Nachrichten-HI. und die Bordfunkernachwuchsausbildung. Fast 7000 Hitlerjungen wurden in der Feuerwehrausbildung geschult, über 2000 befinden sich noch in Ausbildung. Die Feldscherausbildung, durch die Errichtung einer Gebietsfeldscherschule in Königshofen wesentlich erweitert, ersaßt im laufenden Jahr über 8400 Jungen und Führer. Die schon im vergangenen Winter begonnene Schiausbildung wird nach dem Willen des Reichsjugendführers ihren vormilitärischen Charakter vertiefen. Fünf Hutten im Allgäu und ständige Lehrgänge im Gebiet gewährleisten breiteste Erfassung. 50 000 Jungen und Mädel halfen dem Landvolk. Im freiwilligen Einsatz in der Landwirtschaft waren über 17 000 Hitlerjungen kurzfristig und örtlich, fast 4000 außerhalb ihrer Heimatorte — bis zu drei Wochen — eingesetzt. Die Mädel waren mit über 30 000 an jeglichen Einsätzen auf dem Lande beteiligt. 4500 Mädel waren im Haushaltseinsatz, über 6000 im Parteieinsatz, über 500 bei der Wehrmacht, über 300 im Fabrikeinsatz usw. Im Rohmen der laufenden Erziehungsaufgaben des BDM. waren tm ganzen 204 045 Mädel in 1705898 Arbeitsstunden eingesetzt. Die Hitler-Jugend stellte 1000 Jungen für den Pehördeneinsatz (die Mädel etwa die gleiche Zahl) und rund 700 Freiwillige waren in den Verkehrsbetrieben tätig. Im Katastropheneinsatz (Luftschutz) waren 7400 Junggenos- fen zum Teil ständig eingesetzt. In der Reichsstraßensammlung sowie den ständigen Sammlungen waren laufend 59 000 Hitler- jungen und 14 000 Mädel tätig. Als einer der schönsten Einsätze kann das Wettrüsten der Hitler-Jugend bezeichnet werden. Weit über eine halbe Million Spielzeuge wurhen in den Bastelstuben her gestellt. Die Spielzeuge wurden an Weihnachten den Kindern unserer Soldaten überreicht, ein Teil gelangte auf den Weihnachtsmärkten zum freien Verkauf. Die sportlichen Erfolge. Trotz dieser Kriegsanforderungen lief die jugend- eigene Schulungs- und Erziehungsarbeit weiter. Neben Führer- und Führerinnenschulungen, teils in den Einheiten durch Tagungen, teils in den Gebietsführer- und -führerinnenschulen, wurde die rvettanlchaukcha, kulturell- und körperliche Er° Der Bedeutung, die der Sicherstellung der Ernährung für den Endsieg zu kommt, wurde das Landvolk unter Führung der Partei auch im Gau Hessen-Nassau unter Einsatz von Schweiß und Mühe voll gerecht. Der Landesbauernschaft oblag die Aufgabe, die Erzeugungsschlacht nicht nur mit unverminderter Kraft weiterzuführen, sondern noch weiterhin auf Erzeugungssteigerungen bedacht zu sein. Außerdem galt es, die Ablieferungsfreudigkeit anzufachen. Das Frühjahr brachte die Notwendigkeit, nach einer schlechten Kartoffelernte des Herbstes 1941 und nach Auswinterung der Winterölfrüchte, des Klees, der überwinternden Futtergemische, eines Teiles der Winterbrotfrucht sowie der Frühgemüsearten uns trotz ungünstigster Frühjahrswitterung dennoch die Ernährungssicherung und die Aufrechterhaltung der Rationen zu gewährleisten. Eine gewaltige Anbaufläche mußte noch einmal umgebrochen und neubestellt werden, wobei vor allem die Sa atgutbe schaff ung mit aller Energie durchzuführen war. Daß diese Fülle unvorhergesehener und zunächst fast unüberwindlich scheinender Aufgaben gemeistert wurde, ist dem vorbildlichen Einsatz des hessen-nassauischen Landvolkes, an seiner Spitze den Landfrauen, zu danken. Aus dem Gebiete der Erzeugung und Ablieferung war wieder das Moment des Wettbewerbs eingeschaltet. Besonders in der Milch- und Fetterzeugung, der Aufbringung des Genötigten Schlachtviehs, und im Gemüsebau leisteten die in allen Kreisen tätigen Leistungsausschüsse erfolgreiche Arbeit. Der Förderung der besonders wichtigen Fettversorgung dienten eine Reihe von Ausstellungen, die in Gemeinschaft mit dem Gauamt für das Landvolk durchgeführt und von der Partei tatkräftigste Förderung erfuhren. Neben der Erfüllung aller Aufgaben der Boden- erzeugung konnten auch die verschiedenen Zweige der Tierzucht ihre Aufbauarbeit fortsetzen, wovon mit gutem Material beschickte tierzüchterische Veranstaltungen und die dabei vergebenen zahlreichen Auszeichnungen Zeugnis ablegten. Die Kriegsbewirtschaftung der Lebensmittel stellte der Organisation des landwirtschaftlichen Marktes eine ungeheure Fülle von Aufgaben. Auch die Aufklärung und berufliche Ausbildung wurden gefördert. In über 1000 Erzeugungsschlachtversammlungen wurden die Parolen für die Erzeugungsschlacht an das Landvolk des Gaues ausgegeben. Daneben fanden Arbeitstagungen des landwirtschaftlichen Führerkorps, sowie Kreis- und Bezirksbauerntage statt. Förderung des bäuerlichen Nachwuchses. Das Gauamt für das Landvolk wurde im abgelaufenen Jahre weiter ausgebaut und aktiviert. Eine besonders wichtige Aufgabe wurde dem Gauamt für das Landvolk am ErnteVanktag übertragen. Der (Bauleiter verkündigte im Zusammenhang mit der Ehrung von Männern und Frauen des Landvolkes die Gründung einer „Gauarbeitsgemeinschaft für dsn bäuerlichen Nachwuchs". Es ist big Aufgabe dieser Arbeitsgemeinschaft, die Arbeit aller derjenigen Kräfte im Gaugebiet zusammenzufassen, die irgendwie mit der bäuerlichen Nachwuchsfrage zu tun haben. Dadurch wird eine zielbewußte Ausrichtung der gesamten Arbeit auf diesem Gebiete und eine diese Arbeit fördernde gegenseitige Ergänzung geschaffen. Die Arbeitsgemeinschaft, in der die NS.- Frauenschaft, die Hitler-Jugend, der NS.-Lehrer- bunb, die Berufsberatung und der Reichsnährstand vertreten sind, hat bereits wichtige Entschlüsse für den kommenden Einsatz gefaßt und umfassende Planungen für die bäuerliche Nachwuchswerbung und Nachwuchsausbildung aufgestellt. Auch den sozialen Fragen im Bauerntum hat das Amt seine besondere Aufmerksamkeit zugewandt. In gleicher Weise hat es die Förderung der Neubildung deutschen Bauerntums und der Ostsiedlung in sein Arbeitsprogramm ausgenommen. Tat und Erfolg des unbekannten Parteigenossen. Dieser Ueberblick über die vielfältigen Einsatzgebiete der Partei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da ein entscheidender Teil der Arbeit, die sich aus wichtigen Kriegsaufgaben zusammensetzt, aus naheliegenden Gründen erst nach Erringung des Endsieges der Öffentlichkeit mitgeteilt werden kann. Dennoch beweist auch dieser Ausschnitt eindeutig genug, daß sich die Heimat in ihren bescheidenen Möglichkeiten nach besten Kräften bemühte, dem Frontsoldatentum würdig zu fein. Wenn diese Haltung erreicht wurde, so danken wir dieses dem unermüdlichen idealistischen Einsatz der vielen tausenden ehrenamtlichen Helfern der Partei. Sie standen überall da, wo es notwendig war, über das Maß der selbstverständlichen Pflichterfüllung hinaus ein Mehr an Glaubenskraft, an entschlossener Zuversicht und helfender Tat zu beweisen. Wir verdanken ihre Erfüllung endlich aber vor allem den Millionen Volksgenossen unseres Gaues, die mit anständiger Gesinnung und einsatzfreudigem Handeln dem über die Partei und ihre Maßnahmen ausgesprochenen Willen des Führers folgten. Ihr Vertrauen zur Führung des Volkes, das sich durch feine Feindeinwirkung beirren ließ, ebenso wie ihr Wissen um^ie Notwendigkeit unseres Freiheitskampfes, ließ sie an jedem Arbeitsplatz nicht passive Erdulber, sondern aktive Gestalter des Zeitgeschehens fein. Oie Führungsmaßnahmen des Gauleiters. Planvoll geordnet und damit zum wirkungsvollsten Nutzen gebracht aber wurde diese Summe von Gesinnung und Tat durch die umsichtige, den ver- sthiedenartigsten Situationen stets gerecht werdende Führung des Gauleiters. Er sorgte bafüix daß jede unvermeidbare Belastung in der Heimat nach dem Prinzip der Gerechtigkeit von allen getragen wurde. Gewiß ging dies nicht ohne Anwendung auch unpopulärer Maßnahmen abw Allein die Wirkung hinsichtlich des Gemeinnutzens war maßgebend, sonst nichts. So war es nuq natürlich, daß sich im Lager der Kritiker und Nörgler allein jene befanden, die geglaubt hatten, bei auftretenden Schwierigkeiten auf Kosten der Gemeinschaft persönliche Vorteile zu erreichen und diese Absicht nun durch klare Anordnungen durchkreuzt sahen. Ueberall wo es notwendig war, die, Verwaltungsmaschinerie mit dem Geiste national* sozialistischer Verantwortungsfreudigkeit zu erfüllen^ war der (Bauleiter initiativ tätig und schaltete damit in weitgehendem Maße Reibungen aus, die zu Mißstimmungen Anlaß gegeben hätten. Die im Jahre 1942 verfügte Kongruenz der Bezirke der Reichs- verteidigungskommissare mit den Gaugebieten hat sich für derartige Maßnahmen äußerst günstig ausgewirkt. Von besonderer Bedeutung war die Tätigkeit des (Bauleiters a l s Bevollmächtigter für de ft Arbeitseinsatz. Seine Ausgabe in dieses Eigenschaft sah er vor allem darin, die letzte Arbeitskraft an den Arbeitsplatz zu stellen, der unmittelbar ober aber zumindest mittelbar der Krieg? führung diente. Darüber hinaus sorgte er in überwachender Tätigkeit für einen anhaltenden Zustrom von ausländischen Arbeitskräften und für ihrem richtigen, den größten Nutzeffekt erzielenden Ansatz. So wie dieses Aufgabengebiet des (Bauleiters mit den Notwendigkeiten des Krieges unmittelbar verbunden war, sah er es als vordringlichste Aufgabe- an, alle Lebensäußerungen der Heimat auf ihrem Wert ober Unwert für die kämpfende Front zu über* prüfen unb unter Anlegung bieses Maßstabes ent* fprechenbe Korrekturen vorzunehmen. Besonderem Wert legte er hierbei barauf, baß alle kriegsbebing- ten Maßnahmen nach Möglichkeit auch von der Einsicht der davon Betroffenen begleitet wurden. In un* ermüdlichem Einsatz hatte er sich zu diesem Zweck im vergangenen Jahr in einer Vielzahl von Versammlungen, die ihn im kleinsten Dorf ebenso wie itt dem größten Betrieb als Redner sahen, dafür ein* gesetzt, daß auch der letzte Volksgenosse über Sinn! unb Bebeutung dieses Freiheitskampfes für sein persönliches Schicksal aufgeklärt würbe. Es ist unnotroenbig befonbers zu betonen, daß der Gauleiter selbstverständlich bei jeher feindlichen Einwirkung auf das (Baugebiet die entsprechenben Hilfsmaßnahmen der Partei überprüfte unb dort, wo es notwendig mar, selber leitete. Das Ziel seines Einsatzes war.es, zu jeder Zeit das Vertrauen des Volkes zu feiner Führung aufrecht* zu erhalt en. In ihm sah er die wesentliche Voraus* setzung des Gelingens jeder Aufgabenstellung der Partei. Der vorstehende Leiftungsbericht hat deutlich werden lassen, daß diese Zielsetzung des Gauleiters voll erreicht wurde. OieAnerkennungdesFührers. Der Gau Hessen-Nassau darf daher mit Recht jene! Anerkennung, die der Führer auf der sechsten Kriegssitzung des Großdeutschen Reichstages über1 den Kriegseinsatz der Partei aussprach, auch auf seinen Einsatz beziehen. Er würdigte die Arbeit bei? Partei damals mit folgenden Worten: „Ls erfüllt mich mit großem Stotz unb tiefer Befriedigung, daß sich nunmehr die Erziehung unseres Volkes durch den Nationalsozialismus immer starker auszuwirken beginnt. Trotzdem die Partei selbst die weitaus große Masse nicht nur ihrer Anhänger, sondern auch ihrer Führer, an den Fronten hat, Millionen Männer der politischen Organisationen, der SA., des NSKK. usw. als Soldaten ihrer Pflicht gehorchen, wirkt sie itt ihrer Führung wahrhaft beispielhaft. Nicht nur der ost schwer bedrängten Heimat hilft sie durch ihre Organisationen, der Arbeitsfront unb bet Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt usw., sondern auch den Soldaten im Felde." Das Jahr 1943 wird die Partei vor größerö uni) schwerere Aufgaben stellen. Immer aber soll es uns mit Glaubensstärke unb Siegeszuversicht am Werke sehen. Dies sei bas Versprechen des GaueL Hessen-Nassau zum Jahreswechsel. Kunst und Wissenschaft. Die Kulturpreisträger der Stadt Darmstadt. In ber Abschlußsitzung der Darmstädter Rats* Herren wurde der Kulturpreis der Stabt Darmstabt vergeben. Preisträger finb in diesem Jahre der besonders durch sein Liebschaffen über den Runbfunk bekannt geworbene 35jährige Komponist Paul Zoll, der seit 1934 in Darmstadt wirkt und die Jugendmusikschule und die Volksmusikschule ber DAF. leitet, sowie ber burch sein jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen bekanntgeworbene Heimatmaler Heinrich Cze rn i n. Hochschulnachrichten. Professor Dr. Kurt E h r e n b e r g ist zum o. Professor für Paläontologie unb Paläbiologie an bet? Universität Wien ernannt worden. Ehrenberg wurde 1896 in Wien geboren, er promovierte dort 1921, habilitierte sich 1923 und wurde 1929 a. v. Professor. — Dozent Dr. Wilhelm v. Meyerett ist zum außerordentlichen Professor für Ex peuchen* lalphysik an ber Deutschen Karls-Universitäk in Prag ernannt worden. Meyeren wurde 1905 in Berlin geboren unb habilitierte sich 1938 an ber T. H. Hannover. — Dozent Dr. Werner Döring ist zum a. o. Professor für theoretische Physik an ber Universität Posen ernannt worden. Döring wirkte seit 1939 an ber Universität (Böttingen. — Dozent Dr. Heribert B r u b i t s ch ist zum a. o. Professor für analytische Chemie an ber Universität Posen ernannt worben. — Dr. Carl Rohmann ist zum o. Professor für pharmazeutische Chemie an ber Universität Posen ernant worben. Rohmann würbe 1897 in Gelsenkirchen geboren, er studierte in München. Gießen und Münster unb promovierte 1924 in Münster, wo er sich auch habilitierte. 1931 erhielt er an ber T. H. Stuttgart einen Lehrauftrag für Chemie unb Toxikologie. Im selben Jahr würbe ei an bie Universität Jena berufen und dort 1941 AA teilungsvorsteher. rungen: Der Meisterabend froher Unterhaltung, den die sucher willkommen und entbot ihnen im Namen der . v v rrx r . r . f x . GS _ GX (11 - O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^ v O 5 Q 5 nv s 5 Schuhcreme einsparen! OSRAM-IAMPEN am Dienstag, am Mittwoch. A—G H—fl L—Q MeineAnzeigen T57 Q °$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW* fmnenfiare Verdeutlichung eines großen Temperamentes in klassisch geprägtem Tanzen. Der Meister der Geige George Boulanger, ebenfalls vom Rundfunk bestens bekannt wurde bei seinem Erscheinen schon stürmisch begrüßt.. Wvs er in eigenen Kompositionen seiner Geige an lauch- zenden wie flagenoen £?ne entlouce, erregte Erstaunen durch technische Sicherheit und vollendete Musikalität. Man fühlte sich des Ortes und der Stunde entrückt, besonders durch das zuletzt vor- getragene Ave Maria von Schubert. Daß viele Maria von Schmedes zuliebe gekommen waren bewies der sie überschüttende Beifall bei ihrem Auftreten Mit der ihr eigenen einstimmungsfähigen Vortragsart fang sie ihre lieben Liedchen^ die z T aus dem Dolkskonzert bekannt waren. Mana von Schmedes gefiel ebenso durch ihre Dortrags- kunst wie durch den Inhalt ihrer Lieder mit dem bißele Lieb und dem bißele Treu und dem bißele Falschheit. In ihrem „Auf Posten in einsamer Nacht" zwang sie den ganzen Saal zu einem gern unö freudig mitwirkenden Gesangverein. Daß sie endlos bejubelt wurde, war klar. Nicht im Programm vermerkt war die Mitwirkung des Naumann- Quartetts mit feinen launigen musikalischen Grotesk- und Parodiedarbietungen, die ebenfalls starken Beifall fanden. Der an vielen Genüssen reiche Abend erfreute sich größter Zustimmung. Verdunkelungszeit: 2. Januar von 17.18 bis 8.03 Uhr. 3. Januar von 17.19 bis 8.03 Uhr. Die beiden Gießener Vereine tragen am morgigen Sonntag auf dem Waldsportplatz das erste Tscham- merpokalspiel der Gruppe Wetterau-Nord aus. Die Spielstärke der Mannschaften ist aus den letzten Spielen bekannt. Obwohl die Spielvereinigung 1900 den Kampf, durch einige Urlauber verstärkt, bestreiten kann, wird sie kaum um eine Niederlage herum- fommen, wenn der VfB.-R. in der bekannten Besetzung wie gegen die Luftwaffe antritt. ALT-EX dal vielseitige Auffrischungsmittel für Wäsche und Kleidung Cf bei unveränderter Qualität und gleichem Inhaiti Schachtel i Rolle । (2&\ <27\ roekmanns gewürzte Fulterkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden; deshalb nie in das Tränkewasser geben,sondern stets unter das Futter mischen. ** Bon derLudwigs-Universität. Der durch seine Arbeit als Vorstand des Erbbiologischen Forschungsinstitutes in Alt-Rebse (Mecklenburg) bekannt gewordene Honorarprofessor Dr. med. Her- mann Boehm übernimmt als Nachfolger des nach Frankfurt berufenen Professors Dr. Kranz am 1 Januar 1943 das Institut für Erb- und Rassenpflege der Universität Gießen. Professor Boehm vertrat seit 1934 die Rassenpflege in Leipzig und wurde gleichzeitig mit der Leitung der Pathologifch-Anato- mischen Abteilung eines Krankenhauses in Dresden betraut. Drei Jahre später übernahm er an der Universität Rostock die Vertretung der Rassenbiologie und Rassenpflege. Gießener Fußball. Beginn der Tschammerpokalsplele. Am Sonntag nimmt die neue Runde ihren Anfang. In der Staffel V (Wetterau) des Gaues XII (Hessen-Nassau) ergab die Auslosung folgende Paa- Mit Heilmitteln soll man immer sparsam sein — tmb heute erst recht. Also nicht mehr nehmen und nicht öfter, als es die Vorschrift verlangt I Lor allem aber: Wirklich nur dann, wenn es unbedingt not tut. Das gilt auch für Si£pfiosca£in=laUetten~ Wenn alle dies ernstlich bedenken, bekommt jederS Uphs»- ealin, der es braucht. Carl Bühler, Konstant. Fabrik der pharm. Präparate Silphoscalin und Thylial. Bekanntmachung. Der Frühjahrsmartt (Schaumesse) findet vom 3. bis einschl. 11. Avril 1913 in Gießen aur dem Oswaldsgarteu statt. Meldefrist: 31. Januar 1943. früheres ist im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 18, zu erfahren. Gießen, den 2. Januar 1943. Ter Oberbürgermeister. _______I. P.: Nicolaus, Beigeordneter._______ Bekanntmachung. Die Stöbt. Saab- und Rieegruhen irerben ob Montag, den 4. Januar 1943, bis aus weiteres geschlossen j!6D Liehen, den 31. Dezember 1942. Set Oberbürgermeister. Gtqptbnnnmt. v.9l.r -»HU- lust, die allerdings m der gebotenen verbnü>lichen Art nicht verletzend wirken konnte. Kein Wunder, daß er schnell die Verbindung zu den Zuhörern fand und stürmisch beklatscht wurde. Die ftiny mungsvolle Musik schuf die Kapelle Theo S) e l b t, dve u. a. „Küsse im Dunkeln", Capriccio, eine Phantasie „Ungarisch" spielte. Sie erwies sich als ein in Technik und Zusammenspiel glänzender Klangkörper, wobei Theo Heldt, der bekannte Berliner Rundfunkkapellmeister, in den Solopartien als meisterlicher Geiger zu bewundern war. Der erste lyrische Tenor des Frankfurter Opernhauses, Heinrich Renting , eroberte sich die Herzen im Sturm mit „Liebste, glaube an mich" und „Freunde, das Leben ist lebenswert". Seine Stimme erklang geschmeidig in den lyrischen Partien und wirkte in den mit Leichtigkeit hinausgeschmetterten Hohen äußerst sympathilch. Man erklatfchte sich als Zugabe „Gern hab' ich die Frau n geküßt . Bella Vernici, die langjährige Partnerin des bekannten Berliner Tänzers Erwin Hofmann, bot als Miegenlied" eigener Kompo- I. Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt: 1. Ausgabetag: Montag, 4. ganucr 1943 2. Ausgabetag: Dienstag, o. Januar 194J 3. Ausgabetag: Mittwoch, 6. Januar 194., 4. Ausgabetag: Donnerstag, 7. Januar 1943 Ausgabetag: streitig, .?'ä°nmir3194" Ausgabezcit von 8 bis 13 und von 14.30 bis 1.< Uhr. Es liegt im eigenen 3mcreife der Abholer, dre irühen Morgen^ stunden zu nutzen, damit eine retbungslote Avferttguag ohne langes Warten gewährleistet wird. . Weicher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten In Frage lommt, ist aus dem grauen Personalausweis ersichtlich. Die Karten werden nur an (Erwachsene ousgehandlgt. um Interesse einer restlosen Erfassung des -lltpapiers müssen samMche Reste der Karten des 43. Dersorgungsabschnitteo (außer den Fett- tauten für Kinder) zurüägegcbeil werden. 11. Sofort bei Entgegennahme sind olle SIarten auf 8nf’l u^ Richtigkeit der Altersstufen nachzuprufen: spatere Beanstan düngender Eier-. Fett- und Marm^adekarten und der Dezuasausweise für entrahmte Frischmilch müssen bi« spätestem SamStag, den 9. Januar 1943, bei den Warenverteilern eingereicht werden, da sonst nicht mit einer Belieferung der ent- sprechenden Abschnitte gerechnet werden kann. Bei ^"spateter Ao- lieferung tritt eine Kürzung der auf den Bestellschein zu liefetmden ^Iw’sMcfeniqen Haushaltungen, die ihre Eier unmittelbar beim Erzeuger beziehen wollen, legen ihre Lierkarten zur Slbjtempelung V.'Alle Personen, die Mütie, Ziegen oder Echafe znr Cigeu- Versorgung mit Milch, sowie alle Geflügelhalter, bte Hühner oder tonten zur (rigenversorgung mit Eiern halten, haoen dies bei der LtartenauSgabe unaufgefordert der Ausgabestelle zu melden VI. Lebensmittelkarten ohne deutlichen Eintrag non Name urch Wohnung des Inhabers find ungültig und dürfen mcht beliefert 0,6 vT$ie Reifemarten alter Ausgabe werden mit Ablauf de« 10 stanuar ungültig. Sie dürfen nach diesem Termin nicht mehr angenommen und beliefert werden. Eia Umtausch vou alten Reise- marken gegen neue ist unzulässig. Die ftlcinDcrtciler müssen vereinnahmte Retsemarken alter Ausgabe bis spätestens 23. Januar 1943 der Markenabrechnungv- ftclle des Ernäbrunqsamtes vorlegen. Vlll.