|93. Jahrgang Nr. 50 Erscheint täglich, außer sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener ^amilienblätter Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt yernsvrechanschluß 8251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 1168k Frankf./M. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Moniag.t.Marzl9l3 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,UbrdesVormittagö Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rpf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, TextteU 50 Nos. je mra bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüsseMengenstaffel» Pladvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25u/*mehr Auch das Leben der Völker kennt Zeiten, da das Die ernsten und opfervollen Winterkümpfe im S-hi-kl-l auf den rinjelnen «rmkxrE J°hr°lE „^ni^nu cX"»BoltT «für 1m7°7und hat^e- a°- Glück -mpfuLn'. aiUlne Ä Welle in den großen Strom des Da eins der Nation von. den Leu en ju oenten aegeoen, ote letnes bis öann Utzlich Tage kom- niV1°"'?°rstLdnNV, "niÄ men, dan man sich jeher für frch als P s orponnon tnn« ein tYinhorPnmmmi her hnlfchptniftii blicken, aber Mr Opfer und Arbeit werden unsere Freiheit sichern. her in unserem Blut tragen. Wer heute immer nur ängstlich fragt: „Wie steht es im Osten?", gibt damit nur zu erkennen, wie sehr er bisher von den Taten unserer Soldaten lebte und wenig Eigenes er in sich hat. In Zeiten nationaler Gefahr muß sich jeder höchstpersönlich vom Schicksal angesprochen fühlen, um mit dem Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit ohne Vorurteil und ohne Vorbehalt darauf zu antworten! Sich weder um Tod noch Teufel kümmern, sondern unbeirrt seinen Weg weitergehen und im Mißgeschick seine Kräfte nur noch mehr anspannen — das ist Haltung, deutsche Haftung! W. Feldner. immerhin nicht so verständnislos sind, um nicht zu erkennen, was ein Näherkommen der bolschewisti- „$üt Volk und Vaterland wollen wir keinen Gedanken zu hoch halten, keine Arbeit zu langsam und mühevoll, keine Unterhaltung zu kleinlich, keine Tat zu gewagt und kein Opfer zu groß." Friedrich Ludwig Jahn. Am Mius, nicht an der Oder Von Helmut Lündermann, Stabsleiter des Reichspressechefs. „Oer Sieg muß und wird unser sein!" Der Reichsmarschall zum „Tag der Lustwaffe-. men, dan man sich — jeder für sich — , , lichkeit zu bewähren hat. Wenn einem einmal augenfällige Erfolge versagt sind, von denen man sich Größe leihen könnte, muß man zusehen, was man in sich selber hat, muß jeder zeigen, daß er nicht bloß ein Glied des deutschen Volkes, sondern daß er ein Deutscher ist, mit all den Kräften des Glaubens und Willens, die wir von den Vätern auch, daß sich nichts dadurch bessert, daß man kleinmütig wird und verzweifelt, sondern daß das Schick- sal nur bezwungen wird, wenn man aufrecht bleibt, das heißt Haltung zeigt und sich als Persönlichkeit erweist. Haltung. Unser Leben vollzieht sich in einer dauernden Auseinandersetzuna mit der Umwelt, ihren Gestalten, Dingen und Geschehnissen. Wir sind täglich genötigt, zu irgendwelchen Fragen Stellung zu nehmen und uns in unserem Verhalten darauf einzurichten. In dem Wort Stellung-nehmen kommt zum Ausdruck, daß wir der Welt und ihrem Lauf wertend gegenüberstehen und uns nicht einfach von dem bestimmen lassen, was von außen an uns herange- traaen wird, sondern daß wir bei der Entscheidung unsere persönliche Auffassung mitsprechen lässen und sie gegenüber den Umständen zur Geltung zu bringen versuchen. Es gibt freilich Leute, die auf jeden frohen oder unfrohen Eindruck auch fast willenlos reagieren und in ihrer Freude wie in ihrem Schmerz gleich hemmungslos und haltlos find, aber noch nie hat solche Unbeherrschtheit als Ideal gegclten. Gewiß soll niemandem das Recht auf starke Gefühle abgesprochen werden, nichts ist lederner und langweiliger als ein Mensch, der keiner großen Empfindung fähig ist, aber gerade weil die Mehrzahl der Eindrücke und Gemütsbewegungen von außen kommt, darf man sich nie völlig an sie verlieren, sondern muß ihnen gegenüber das eigene Wesen, die innere Freiheit, die Selbständigkeit der Persönlichkeit behaupten. Das gilt besonders in Fragen widriger Schicksale. Ein erfolgreicher Ablauf des Lebens stellt keine großen Anforderungen an die seelische Kraft eines Menschen, höchstens an seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Erst wenn das Dunkle zu drohen beginnt, sind wir gezwungen, tiefer zu graben und gegen die äußeren Umstände unsere innere Kraft, unseren Glauben und Willen einzusetzen. Wohl jeder kennt aus seinem beruflichen oder privaten Leben solche Zeiten, da sich die Schwierigkeiten häu- fen und alles zu mißtaten scheint, aber jeder weiß schen Flut für die Länder des europäischen Kontinents im Gefolge haben müßte. Uns überrascht dieses aufdämmernde Verständnis nicht. Es sind Reaktionen, die sich bei all denen ein- stellen müssen, die den Bolschewismus und seine bisherige blutige Spur auch nur einigermaßen kennen. Es gab bisher manche, die das keinesfalls zugeben wollten und sich den Anschein gaben, als sei ein deutscher Sieg ein schreckliches Ereignis, der Bolschewismus aber eine „abgetane Angelegenheit". Solchen Thesen lauschte der britenhörige Bürger Neutraliens ober der ludenhörige Untertan Britanniens befriedigt, solange er die bolschewistische Armee im östlichen Kaukasus wußte. Seit sie aber unter Anstrengung aller ihrer Machtmittel und Reserven sich wieder nach Westen geworfen hat und statt am Terek am Mius steht, kommt manchem wieder die Wahrheit über den Bolschewismus, seine Ziele und seine Methoden in Erinnerung. Es ist eine sehr nützliche Gedächtnisaufftischung, die bei denen, die es nötig haben, stattgefunden hat —- und es wird gut fein, die Pfade der Erinnerung noch einige Schritte weiter zurückwandern, um eine bemerkenswerte Perspektive für d-as gegenwärtige Geschehen zu erhalten. Gesetzt den Fall, wir würden zu diesem Zwecke in alten Zeitungen blättern und die Ereignisse studieren, die dem Aüsbruch des Krieges vorausgegangen sind, so würde sich das berühmte Bild der britischen Unterhändler in Moskau von 1939 — die mit Hille einer Kette gesicherte Aktentasche am Handgelenk — darstellen, das von den damaligen heftigen Bemühungen der britischen Kriegstreiber zeugte, Stalin als Bundesgenossen Polens zu gewinnen und die bolschewistische Armee bei Schneidemühl und Küstrin ausmarschieren zu lassen! An diese nüchterne und unbestreitbare Tatsache müssen wir denken, wenn wir den rechten Standpunkt gewinnen wollen, um die politische und militärische Lage von heute zu beurteilen. Daß die britischen Pläne von damals nicht zum Ziele kamen, das gehöre zu den überraschendsten politischen Vorgängen der Monate vor Kriegsausbruch. Die Erklärung findet sich, wenn wir in Rechnung stellen, daß die Briten spätestens im Winter 1938/39 den festen Entschluß zum Kriege gegen Deutschland gefaßt und diese Absicht dem Kreml keineswegs verheimlicht haben. Aus der Gewißheit heraus, daß England und Frankreich vorangingen im Kampf gegen das Reich, konnte es für Stalin nützlich erscheinen, diesen Waffengang und seine Entwicklung ab zu wart en. Daß frettich die überschlaue Berechnung dem Bolschewistenhäuptling keinen Vorteil brachte und Deutschland nach dem Sieg im Westen stark genug war, um den Bette idigungsschlag im Osten zu führen — an dieser den Kontinent rettenden Entwicklung hat die bri- zur Luftwaffe, wurde 1938 Flugzeugführer im Jagdgeschwader Richthofen und im Sommer 1940 Staffelkapitän in einem Nachtjagdgeschwader. In der Nacht zum 1.10.1940 schoß er drei feindliche Flugzeuge ab. Im Oktober 1940 wurde ihm nach acht, Luftsiegen als erstem Nachtjäger das Ritter- kreuz verliehen. Der vierzigfache Sieger in nächt- lichen Luftkämpfen erhielt nun das Eichenlaub. Das Eiserne Kreuz für einen weiblichen Flugkapitön. Berlin, 26. Febr. (DNB.) Der Führer hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, dem im Dienst der fliegerischen Entwicklung und Erprobung der Luftwaffe stehenden Diplomingenieur Flugkapitän Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg, geb. Schiller, das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. Durch diese Auszeichnung finden der für eine Frau außergewöhnlich lange fliegerische Einsatz und die von ihr in der Wetterentwicklung von Lustwaffengerät, besonders der flugtechnischen Erprobung deutscher Sturzkampfflugzeuge, erzielten kriegswichtigett Ergebnisse ihre Würdigung. tische Regierung gewiß keinen Anteil! Denn sie war zu jedem Zugeständnis bereit gewesen und hatte alle Schritte unternommen, um im Sommer 1939 den Bolschewismus mitten nach Europa hereinzu'- ziehen und die Nationen dieses Kontinentes zer« traiypeln zu lassen. An all das muß man denken, um ju wissen, daß die gegenwärtigen Kundgebungen oer britischen Kriegshetzer für die Rote Armee und alle ihre fom fügen, dem gesunden Menschenverstand so schwer begreiflichen Proklamationen keinerlei Neuigkeitswert besitzen. Der infernalische jüdisch-kapitalistische Haß gegen Deutschland hat diese Kriegsverbrecher damals angetrieben und er ist heute genau so Trieb feder ihrer Handlungen. Ob das britische Volk der» Wahnsinn dieses Weges und feine Gefahren erkennt, ist dabei eine belanglose Frage, denn es hat ebensowenig zu bemerken wie vor drei Jahren, als die Kriegsmacher ihr blutiges Werk begannen. Soviel zur politischen Seite des Problems; bfc militärische ist nicht minder bedeutsam. Daß der Lebenskampf Europas fern i m Osten und nicht im Herzen unseres Lebensraumes ausgekämpst roerben kann, daß er am Mius und nicht an der Oder tobt — das ist ebenfalls nicht das Ergebnis britischer, sondern der Erfolg deutscher Kriegführung. Gewiß sind die Opfer und Per lüste dieses Winters hart und schwer gwesen, und - sicherlich ist es im Hinblick auf die heutigen großen Anstrengungen der ganzen Nation weder nötig noch richtig, irgend etwas Beschönigendes zu sagen, aber die Tatsache ist unbestritten, daß der Kraft des bolschewistischen Ansturms von unserer Wehrmacht auf Kampffeldern entgegengetreten wird, die so weil vom Kern des Kontinents entfernt sind, daß auch der Raum selbst als Schutz unserer Völker in Erscheinung tritt. Eine monatelange sowjetische Offensive, für die sicherlich alle Möglichkeiten und Reserven des seit Jahrzehnten ganz auf Kriegführung organisierten Bolschewistenstaates aufgeboten worden sind, hat sich in Gegenden entfalten müssen, die dem Europäer bisher nur aus Schulbüchern bekannt waren. Das richtig zu bebenfen, heißt gewiß nicht, nachzulassen hi der Anstrengung aller Kräfte. Zu beut* lich wissen und erfenuen mir nicht nur, was der Bolschewismus bebeutet, sondern auch, daß fein Kampf gegen uns nicht nur im Osten, sondern auch von den Kriegshetzern in Washington und London geführt wird. Aber schon der Gedanke, was hätte geschehen können, wenn es nach den Plänen von Roosevelt und Churchill gegangen wäre, was Europa bereits würde erlebt haben, wenn die Bolschewisten- flut über die Straßen Polens sich auf ein am Rhein bedrohtes Deutschland gewälzt hätte- — alle diese Erinnerungen werden in uns den Dank an unseren Führer und das feste Vertrauen auf unsere eigene Kraft befestigen! Manchem sonstigen Vernunftbegabten in Europa und anderswo aber wird es bei solchen Gedanken kalt über den Rücken laufen, und insgeheim wird er seinem Schicksal danken, bas alles so ganz anders geschehen ließ, als die Roosevelt, Churchill und Stalin es sich gedacht hatten. Lettin, 1.mär). (DJtB.) Der Reichsmarlch-ll des Großdeulscheu Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, hat zum „Tag der Luftwaffe" am l.MSrz folgenden Tagesbefehl ertasten: „Soldaten der Luftwaffe! Am Tage unserer jungen kühnen Waffe sind meine Gedanken mehr denn je bei Luch. Ich weiß um Luer Heldentum an allen Fronten und Eure- eiserne Pflichterfüllung auf jedem Posten. Die Cuff' waffe war Wegbereiterin gewaltiger Siege. Sie ist gehärtet in schwersten Winter- schlachten. Was uns aber nicht umgeworfen hat, macht uns noch starker. So werden wir zur richtigen Stunde mit neuen Kräften zuschlagen und den Feind vernichten, wo wir ihn treffen. 1 Meine Kameraden, der Siegmußundwird Unser sein. Erfüllt von dieser Zuversicht grüßen wir stolz und ergriffen die toten Kampfgefährten. Äe gaben ihr Leben für Deuffchland und die Freiheit unseres Volkes. Ihr Opfergeist macht uns un- überwindlich. Heil dem Führer! heil meine Luftwaffe! H ermann Göring Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe? Der totale Krieg fordert mehr als deine Pflicht Oie Partei Vorbild und Helfer der arbeitenden Heimat.—Gauleiter und Reichsstatihalter Sprenger auf einem Führerappell der NSOAp. in Hanau. folgsleute zu wirken. Nichts dürfe bei den getroffenen Maßnahmen so hort fein, als daß ei nicht von den Parteigenossen in bereitwilliger Opfer- freubigtett bereits getragen werbe. Der Gauleiter ließ jeboch auch keinen Zweifel darüber, baß dort, wo dieses Vorbild nichts nutzen sollte, geeignetere Maßnahmen unverzüglich zur Anwendung gelangen werden. Mit unmißverständlichen Worten wandte er sich in diesem Zusammen^ hang auch gegen scheinbar unausrottbare Auswuchs e d e r B ü r o k r a t i e. Wenn heute noch der Fall vorkomme, baß eine sich freiwillig zum Arbeitseinsatz, b. h. zur Hilfe für die kämpfende Front meldende Frau einen Arbeitsplatz als Hausangestellte in einem kinderlosen Haushalt zugewiesen erhalte, so sei dieses nicht nur ein grober Unfug, sondern Sabotage an der anständigen Gesinnung der Heimat. Mit wachsamem Blick werbe die Partei daher die gegenwärtige Aktion beobachten und überall da, wo eine Nachhilfe notwendig erscheint, dem Willen des Führers Geltung verschaffen. Wir hassen unsere Feinde. Der Gauleiter schloß seine Ausführungen mit dem begeistert widerhallenden Appell, neben der physi- schen Anstrengung auch die volle seelische Kraftentfaltung zum Einsatz zu bringen. Die letzte Obsed tivitätsduselei gelte es jetzt endgültig zu überwnv den und an ihre Stelle den lebendigen Haß gegenüber unseren Feinden zu setzen. Dem alttefta« men torischen Haß, der uns gegenüberstehe, sei nicht mit lauer Stellungnahme, sondern allein wieder mit Haß zu begegnen. Die Partei werde daher dafür sorgen, daß fanatischer Haß gegen jene, die unserem Volk nicht nur die Vernichtung, sondern sadistische Quälereien zugedacht haben, die Herzen der Nation entfache, und sie zu den härtesten Erfordernissen- bis zum Endsiege befähige um Kops und Kragen des gesamten Volkes geije, und daher sämtliche Lebensüußerungen der Heimat allein auf Wehr und Sieg ausgerich« tet fein müssen. Die Partei habe bei dieser Aufgabe vor allem wieder mit dem Vorbild ihrer Ge» wurden. Kampf mit dem zweigesichtigen Inda. Dabei habe sich bei der Formierung der gegnerti schen Kräfte mit letzter Klarheit die vom National- sozialismus schon immer* ausgesprochene Erkenntnis bewahrheitet, daß Plutokratie und Bolschewismus nichts anderes als zwei verschiedene Versklavungsformen eines und desselben Schmarotzers, nämlich des Judentums, seien. Das deutsche Volk wisse heute, daß der Jude die Generalmobilmachung der Unterwelt gegen die jungen Völker der Ordnung und des Ausbaues befohlen habe. Seine Antwort könne daher nur der totale Einsatz aller ihm zur Verfügung stehenden Kräfte sein. Das deutsche Volk stehe heute vor der unbarmherzigen Alternative, ob es nach Beendigung des Kampfe« zu den Ueberlebenden ober den Vernichteten gehöre und ordne dieser Frage alles unter. „Mit uns ist in diesem Ringen", so siihrte der Gauleiter weiter aus, „die tausendjährige kämpferische Tradition unseres Volkes, mit uns sind alle großen Geister der Nation, und mit uns sind die Toten, die je für den Bestand des Reiches gefallen sind." Bürokratie ist Sabotage. Im einzelnen behandelte die Rede des Gauleiters dann die Notwendigkeit der jetzt durchgeführten Maßnahmen für die totale Mobilisation aller Kräfte der Heimat. Der Gauleiter verkannte dabei nicht die damit verbundene unvermeidbare Härte, die tief in das Leben der Gesamtheit unseres Volkes einschneide. Um so notwendiger sei daher die Aufklärungsarbeit der Parteü Sie habe die Schwachen Mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Berlin, 27.Icbr. (DJIB.) Der Führer verlieh dem ^-Obersturmbannführer Kurt Weyer, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung in einer ff- Panzer-Grenadier-Division, dem Oberleutnant und Flugzeugführer in einem Rachtjagdgeschwader, Paul G i l d n e r, der den Fliegertod starb, und dem Major Werner S t r e i b, Gruppcnkommandeur in einem Nachtjagdgefchwader, als 1<5., 196. und 197. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. ♦ L/ -Obersturmbannführer Meyer erhielt das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als Kommandeur der Aufklärungsabteilung der Leibstandarte M „Adolf Hitler" bereits im Balkan-Feldzug, als feine kühne Führung entscheidend zu der raschen Einnahme von Kastoria beitrug. Hierdurch wurden große Teile des griechischen Nordflügels abgeschnitten. Für seinen Einsatz im Raum um Charkow er- hielt er nunmehr als Kommandeur der Aufklärungsabteilung einer ^-Grenadier-Division das Eichenlaub. Er ist 1910 als Sohn eines Fabrikbesitzers in Jerxheim (Südhannover) geboren. Nach der Schulzeit war er zunächst kaufmännischer Lehrling und später Bergarbeiter. 1929 wurde er in die Landespollzei eingestellt, der er bis zu seinem Eintritt in die Waffen-^ angehörte. Bereits 1925 sand er den Weg zur Hitler-Jugend, 1931 trat er in die Schutzstaffel. In Oberleutnant Gildner verloren die Nachtjäger einen ihrer Besten. 1914 in Nimptsch (Schlesien) geboren, lernte er das Schlosserhandwerk und wurde 1933 im Schweidnitzer Infanterie-Regiment 7 Soldat. Er kam dann zur Luftwaffe und wurde 1937 Flugzeugführer. Dom Jagdgeschwader Richthofen kam er zu einem Zerstörer-Geschwader, in dem er gegen Polen und Norwegen, gegen Belgien und Frankreich flog. Gildner war der erste Flieger, der einen Nachtjagdsieg errang. Er schoß zwei, drei und vier Flugzeuge in einer Nacht ab. Als ihm der Führer im Juli 1941 das Ritterkreuz verlieh, hatte er 15 Luftsiege, eine Zahl, die er bis zu feinem Tode auf 42 steigerte. Der 1911 in Pforzheim in Baden geborene Ma- töt <5treib gehört zu den ältesten und besten Nachtjägern. Er begann feine Laufbahn 1934 in Urnern Infanterie-Regiment, ging als Oberfähnrich NDG. In einer mitreißenden und aufrüttelnden Rede kennzeichnete Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger auf einem Führerappell des Kreises Hanau in der Hanauer Stadthalle das verantwortungsvolle Aufgabengebiet berJßartei bei der Durchführung der totalen Mobilisation der Heimat. Am Anfang des Nationalsozialismus, der nicht an einem Höhepunkt, sondern in der Stunde des Zusammenbruchs unseres Volkes geboren wurde, habe der alles bezwingende Glaube gestanden. Der Glaube daran, daß die Opfer des Weltkrieges nicht umsonst ge- bracht worden seien, der Glaube an das ewige Leben des deutschen Volkes und der Glaube an die Sendung des Führers, der diese Gläubigkeit durch die befreiende Tat verwirklichen werbe. Die Kraft des Glaubens. Gegen eine Welt von Feinden sei damals der Nationalsozialismus aufgestanden und habe dem Judentum den Sieg, den es bereits sicher wähnte, wieder entrissen. Ohne jede Machtmittel habe er sich allein mit der Kraft des Glaubens und der Tapferkeit des starken Herzens Position um Position bis zur endgültigen Machtübernahme erkämpft. Piemals hätten Rückschläge, die es zur Genüge gegeben habe, die nationalsozialistischen Freiheitskämpfer je entmutigen können. Immer bann, wenn das Judentum glaubte, bereits triumphieren zu können, hätten sie mit um so härterer Entschlossenheit und verbissener Hartnäckigkeit den Kampfplatz dennoch behauptet. Die Nutzanwendung aus dieser Haltung, so führte der Gauleiter weiter aus, sei bann auch in den folgenden Aufbaujahren gezogen worden. Auch die Erfolge dieser Zeit seien nicht im Einsatz der Staats- autorität, sondern allein in der beispielgebenden Kraft und der initiativen Dynamik der B e w e g u n-g begründet. Das nationalsoziakistische Vorbild allein war es, das den Einzelnen ansprach und ihn in die Volksgemeinschaft einreihen ließ. Auf die Ursachen des gegenwärtigen Kampfes eingehend, erklärte der Gauleiter, daß diese Volks- zu stützen, die Verzagten zu ermutigen; sie Habs aemeinfdmft die Einmütigkeit der Nation und die vor allem jedem einzelnen klarzumachen, datz es sich baralis ergebenden politischen, sozialen und tul= '•**** ~ t “** * © * « «**• n »c. tureUen Erfolge vom Weltjudentum mit Neid und Haß begleitet und schließlich mit Krieg beantwortet Die deutschen Angriffe im Raum vou Zsjum. leryl-eiltf SutgrtlBeeta Oboüh Kol chewistischer Kräfte sämtliche feindliche Vor- ringen. . ' Kh wende mich nun an die B etrieb sfüh- rer und an die Gefolgschaftsmitglieder aller deutschen Betriebe mit der Bitte: Nehmt in echt nationalsozialistischer Verbundenheit nun all die Frauen und Männer unseres Volkes in eure Betriebsgemeinschaften auf. Unterstützt auf das kameradschaftlichste die neuen Arbeitskameraden und -kameradinnen und helft ihnen, sich rasch und gründlich in ungewohnte Arbeitsvorgänge hineinzufinden. Verwirklicht total und einer feindlichen Welt zum Trotz die Idee der nationalsozialistischen Volksge-- meinschaft in allen Wertstätten und Betrieben. Schaffende Frauen und Männer aller Betriebe in Stadt und Land des Großdeutschen Reiches, schließt euch im Namen Adolf Hitlers aufs engste in der rvfftischen Verbände. In ungestümem Vordringen zerbrachen unsere Grenadiere zusammen mit Verbänden der Waffen-^ den immer wieder aufflam- menben zähen Widerstand der Sowjets. Nach Zerschlagung zahlreicher feindlicher, Gegenangriffe stürmten sie die Städte K r a m a t o w s k a j a und L o s o w a j a sowie weitere, zu starken Stützpunkten ausgebaute Ortschaften. Die Härte der Kämpfe m diesem Abschnitt, in dem sich der Feind verzweifelt zur Wehr setzte, zeigt sich in der Vernichtung von 45 Sowjet-Panzerkampfwagen im Raum einer einzigen Ortschaft. Unsere Panzerverbände stießen viel- ,Der 'Wehrmachtbericht vom Sonntag berichtet vom englischen und holländischen Küstenbereich schneidige Attacken unserer Schnellboote. Die Schnellboote sind zu allererst hochqualifizierte Patrouillen'ahrzeuge. Der unmittelbare Kampfeinsatz ist eine weitere Leistung. Wie groß diese Leistung ist, ergibt sich aus der amtlichen Aufstellung vom 22. Oktober 1942, wonach die Schnellboote bis zu diesem Tage 571650 BRT. versenkten und außerdem 39 Kriegsschiffe vernichteten. Diese von unseren Schnellbooten angegriffenen und vernichteten Kriegsschiffe waren durchaus nicht überwiegend Hilfsfahrzeuge. Unter ihnen wurden genannt 15 Zerstörer, drei U-Boote, ein U- Bootjäger und ein Hilfskreuzer! Diese außerordentlichen Leistungen werden durch die neuen Erfolge unserer Schnellboote wieder ins Gedächtnis zurück- gerufen. Sie sind eine ausgesprochene Waffe d e s Küstenoorfeldes, behaupten sich aber auch bei Stürmen mit einer Wellenhöhe von durchschnittlich 3,6, ja sogar bis zu sechs Metern. Interessant ist, daß sich die Abkürzung „Staate" ursprünglich gar nicht von ihrer Schnelligkeit herschreibt, sondern davon, daß sie erstmalig auf der Schichau-Werft in Elbing gebaut wurden. Ihre Schnelligkeit betrug vor und in dem ersten Weltkrieg 17 Seemeilen oder 32 Stundenkilometer und wurde damals viel bestaunt. Die neuen Schnellboote erreichen eine weitaus höhere Geschwindigkeit, ohne daß Seefähigkeit und Fahrbereich — immer gemessen an dem Verwendungszweck der Waffe — zu kurz kommen. Der Beitrag des Protektorats zum Siege über den Bolschewismus Prag, 27. Febr. (DNB.) Eine von der Protek- toratsregienmg veranstaltete Kundgebung wurde zu einer beoeuffamen Manifestation der «Lchicksalsver- bundenheit des tlchechifchen Volkes mit dem Groß- deutschen Reich. Minister M o r a v e c wies den für die Tschechen einzig möglichen Weg, der nur in einer bedingungslosen Unterstützung der deuffchen Kampffront, die heute ganz Europa vor dem bol- fchewistischen Ansturm schiche, bestehen könne. In einem Aufruf des Staatspräsidenten an das tschechische Volk heißt es: Das tschechische Volk rann sich der Schande unb der - Vernichtung nicht aushefern, mit der morgen die Geschichte Völker und Einzelne beurteilen wird, die sich im Jahre 1943 unschlüssig und feige erwiesen. Der Bolschewismus ist nicht nur der Feind Großdeutschlands, er ist auch unser Feind. Deshalb alle ans Werk! Cs wird jetzt auch bei uns jebe Kraft für den totalen Kriegseinsatz mo» bst gemocht. Die Front. im« im Osten schützt. braucht Waffen. Für Schwächlinge und Unschlüssige gibt es im neuen Europa keinen Platz. Tschechen und Tschechinsnen auf Euren Platz! Staatssekretär K. H. Frank rechnete bann mit dem tschechischen Volksfeind Nr. 1, Ben es ch und dessen bezahlter Hetzerklique in London^ in oernich tenber Weise ab. Die feit Stalingrad immer deutlicher werdende Erkenntnis der europäischen Völker, daß es in diesem Kriege nicht mehr um den Krieg eines Volkes, sondern um Errettung oder Vernichtung der europäischen Völkergemeinschaft und der gesamten abendläMschen Kulturen geht, die Erkenntnis, daß entweder die große soziale Revolution siegen wird, oder die bolschewistischen Horden über Eruopa hereinfluten und alles vernichten werden, was dem Europäer lieb und teuer ist, zwingt, so sagte Staatssekretär Frank, dem Reiche und Europa" den totalen Krieg auf. Nur noch was dem Siege dient, wird von nun an gelebt und geleistet werden können. Es ist selbstverständlich, daß das Protektorat als Reichsland bei der Gesamtmobilisa- tion aller Kräfte nicht abMs stchen kann. Wir haben daher genau dieselben Maßnahmen in.Böhmen und Mähren angeordnet wie im Altreich. Nicht mehr aber auch nicht weniger werden Jndusttie, Handel und Gewerbe, Handwerk und Gaststätten, sowie sie nicht in ihrer Tätigkeit und Leistung unbedingt kriegswichtig und siegesentscheidend sind, ftiügelegt ober geschlossen werden, um die dadurch frei werden- . den männlichen und weiblichen Arbeitskräfte wichtt» geren Arbeitsleistungen zuzuführen. Alle Arbeitsreserven Europas für den Kampf aegen den Bolschewismus. Paris, 28. Febr. (DNB.) Gauleiter Sauckel sprach in Paris über den europäischen Kampf gegen den Bolschewismus, das internationale Judentum und die englisch-amerikanischen Plutokraten. Er wies auf die Proklamation des Führers mit dem Appell hin, daß die vollenArbeitsreserven Europas und damit auch Frankreichs eingesetzt werden müßten, um den deuffchen Svt- baten die Waffen in die Hand zu geben, die im Kamps gegen den Bolschewismus und die englisch', amerikanischen Mächte nötig seien. Der Rednereinsatz der Partei. NSG. 'Sauleiter und Reichsstatthalter Spreit, ger sprach im Adals-Hstler-Haus zu Frankfurt auf einer Rednertagunq der GauproPagandalei«. tung über die Aufgaben der Redner der Parten 3u Beginn seiner Rede ging der Gauletter aus die Härte des Schicksalstamp^es des deutschen Volkes und der mit ihm verbündeten Nationen em. Aufgabe der Redner fei es, den letzten Volks« genossen darüber auszuklaren, daß es m diesem - Kampfe um den Bestand des deuffchen Volkes und darüber hinaus um die Sicherung des gesamten europäischen Lebenrraumes gehe. Die Redner der Partei werden kraft ihrer eigenen Ueberzeugung und aus dem Herzen heraus ihre Auhorer zu überzeugen wissen, sie auf die von ihnen m Zukunft zu erwartenden Ausgaben in aller Offenheit Hinweisen und so einen entscheidenden Beittag zum Siege leisten Der Leiter des Gaupropagandaamtes, Ober- • bereichsleiter Stöhr, unter dessen Leitung die Tagung stand, gab den Rednern weitere Anweisungen über ihren zukünftigen Einsatz. Berlin, 27. Febr. (DNB.) Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel, hat einen Aufruf zum Einsatz der Frauen erlassen, in dem es heißt: Diele Hun'derttausende deutscher Frauen haben dem Appell des Führers Folge geleistet und sich zur Arbeit in der deutschen Kriegswirtschaft gemeldet. Hunderttausende haben bereits in ^kriegswichtigen Betrieben die Arbeit ausgenommen. Ern einzigartiger Beweis für das unermeßliche und die grenzenlose Gesolgschaftstreue unseres Volkes zu unserem über alles geliebten Führer Adolf Hitler. Aber auch ein unwiderlegbares Zeugnis für die unerbittliche Entschlossenheit unseres Volkes und insbesondere der deutschen Frauen, jenen undis- futierbaren und ehernen Notwendigkeiten des Krieges gerecht zu werden, deren Meisterung die Voraussetzung für den Endsieg unseres Volkes und damit für die Erhaltung Der Freiheit und des Lebens aller deutschen Männer und Frauen ist. Hiermit möchte ich allen den nun zur Kriegsarbeit an- getretenen deutschen Frauen meinen Dank und meine Anerkennung zum Ausdruck bringen, denn ihre Bereitschaft bedeutet für die Mehrerzeuguna alles wichtigen Kriegsgerätes eine gar nicht hoch genug einzuschätzende Hilfe. An die Seite der vielen Millionen unvergleichlich braver und fleißiger Frauen, die schon seit Kriegsbeginn eine weltgeschichtlich bisher einmalige Arbeitsleistung mit vollbracht haben, und die den Dank der Nation verdienen, treten nun in gewaltiger Zahl die Mütter und Hausfrauen unseres Volkes, treten Hunderttausende bisher in anderen, in Friedenszeiten lebenswichtigen und unentbehrlichen Berufen tätige Frauen und Mädchen. Hunderttau- sende von ihnen haben schon einmal während des elften Wellkrieges die Nöte und Sorgen der damaligen Zett durchgestanden. Nun helfen sie zum zweiten Mal genau- so entschlossen wie ihre an der Front befindlichen Männer mit, den Sieg zu er=> Norwv« SitlMrM . tK Mfl Milbrewe Mgujtvi« SUeiiM IraiMtonU Bervinaitbii ron « M 100b. Lipt* Jeltl Kunkr JCHARKO1 Walk* wchilowgrad) ichrthl 'Seporcihje (Nachdruck verboten.) 9. Fortsetzung. war der Direktor Terbrüggen von der Zeche Ham- merkott." Richtig, fuhr es ihr durch den Sinn, das war ja der Wagen, den der Vater mit ihr zusammen auf der letzten Automobilausstellung gekauft hatte und der dann nach Hammerkott geschickt wurde. Es war inzwischen vollends dunkel geworden. Die Bäume auf der Landstraße huschten schwarz und schattenhaft vorüber. In' der Ferne wurden schon deutlich die Lichter der Stadt sichtbar. „Unsereiner kommt wohl kaum einmal an einen solchen Posten heran", sagte er nach einer Weile, in der jeder seinen eigenen Gedanken nachging. „Oder man ist inzwischen alt und grau geworden und hat dann nicht mehr die rechte Freude daran, vielleicht auch nicht mehr die rechte Lust am Schaf - fep. Wenn ich darüber nachdenke, begreife ich diesen Hammerkott weniger ..." „Möglicherweise leistet^er in seinem Fach aber auch etwas ...", wendete sie zögernd ein. „Gewiß tut er das", ereiferte er sich gleich weiter. „Ohne Zweifel sogar. Ich kenne ihn ja. Was er tut, das tut er gewiß ganz. Aber es ist doch etwas anderes, auf seinem eigenen Besitz schalten und walten zu können, als draußen in der Welt herumzujagen und hier alles fremden Leuten zu überlassen, von denen er doch nie weiß ..." Er hielt inne. Was redete er da nur zusammen. Es war ja Unsinn, daß er diesem wildfremden Mädchen all diese Dinge erzählte, die einem Unbeteiligten doch ganz gleichgültig sein mußten. Und wer wußte, wo sie morgen in Dienst trat und wo sie dann vielleicht mit ihren Kenntnissen groß tat. Ein Glück, daß er sich noch rechtzeitig besonnen hatte. Er war gerade im besten Zuge gewesen, von Terbrüggen und seinem merkwürdigen Privatsekre- tär zu sprechen. „Warum erzählen Sie nicht weiter, Herr Werner?" fragte sie nach einer Pause, während sie unter den ersten Straßenlaternen der Dorstadt von Esten dahinfuhren. „Ach —'es hat ffl alles doch keinen Aweck", Familienunterhalt und Kriegsbesoldung Doppelzählungen gibt es nicht. Glück auf, Renate! Roman von Ernst Grau. Falschheit steh mir bet, dachte sie und tat sehr verwundert. „Der berühmte Rennfahrer ...? Das ist der Besitzer der Zeche Hammerkott?" „3a, ja", nickte er bestätigend. „Der Name geht Ihnen ja schon ganz geläufig von der Zunge. Sehen Sie, dafür opfert ein solcher Mann seine Zeit. Heute in Berlin, morgen in Paris, und übermorgen in Rom oder Monte Carlo oder sonstwo, immer auf her Jagd von einer Rennbahn zur anderen. Kaum, daß er zwischendurch mal für einen Sprung herankommt, um ein paar wichtige Unterschriften zu geben. Ich möchte nur wissen", ereiferte er sich immer mehr, „was aus diesem herrlichen Betrieb werden wird, wenn er sich bei einem solchen Rennen mal den Hals bricht. Denn einen Sohn, der alles weiter führen könnte, hat er nicht ..." Vielleicht hat er aber eine sehr tüchtige Tochter, hätte sie jetzt am liebsten gesagt. Aber so dumm sah dieser Herr Werner nicht aus, daß er sie dann am Ende nicht doch durchschaut hätte. „Nun ... und solange, bis sich dieser Herr Hammerkott den Hals gebrochen hat, wie Sie menschenfreundlicherweise bemerkten, solange führen Sie dort den Betrieb?" • Sie konnte sich diese spöttische Frage nicht versagen, obgleich sie ihn eigentlich nur zum Weitersprechen bringen wollte. Doch er war jetzt nicht m der Stimmung, auf diesen Ton einzugehen. ,Zch tariere, daß ich dann einen anderen Wagen fahren wurde", meinte er nur. „Der Mann, der vorhin in der großen, blauen Limousine hier vor- Mtöfte, vielleicht haben Sie darauf geachtet, das Gelegenheit zum Fahren mehr hatten, können sich in den vom NSKK. durchgeführten Lehrgängen die verlorene Fahrpraxis wieder aneignen, aber auch für diejenigen, die eine besondere Neigung und Eignung für eine solche Tätigkeit besitzen, besteht die Möglichkeit, ebenfalls durch das NSKK. über das Deutsche Frauenwerk unentgeltlich eine mit dem Erwerb des Führerscheines abschließende Fahrausbildung erhalten. Nach Lage der Dinge wird eine große Zahl von Frauen und Mädchen Gelegenheit haben, ihren besonderen Kriegseinsatz in ver Heimat als Kraftfahrerin zu leisten. Nähere Auskunft erteilen die Arbeitsämter. Lichtspielhaus; »Geliebte Welt". Die Spannungen, die sich aus dem Nebeneinander von Privatleben und Berufsleben zwar nicht notwendig ergeben müssen, die aber immerhin gelegentlich zu beobachten sind und sich sogar zu ausgesprochenen Krisen entwickeln können, haben den Film schon des öfteren beschäftigt. Hier beginnt es damit, daß der Generaldirektor eines großen Motorenwerkes seine Sekretärin heiratet, die sich drei Jahre lang als verständnisvolle und zuverlässige Mitarbeiterin bewährt hat. Man sollte annehmen, daß damit alles in schönster Ordnung wäre — aber nach dem Drehbuch, das Emil Burri und Peter Francks schrieben, bildet das, was man für einen iguten Schluß halten möchte, erst die Voraussetzungen für die Problematik einer Fabel, die übrigens ganz auf Friedensverhältnisse ^geschnitten ist. Obwohl die beiden sich wirklich lieben, gibt es keine glückliche Ehe, denn der Mann, der jetzt noch viel mehr zu tun hat als vorher und ewig geschäftlich unterwegs ist, bringt nicht die nötige Zeit für ein bißchen Privatleben und eine junge Frau auf, die ihrerseits von heute auf morgen ihren Büroplatz an der Schreibmaschine verlassen hat und sich eines Tages nach der geliebten Welt von damals zurücksehnt, weil ihr Mann sich nicht um sie kümmert und sie nicht weiß, was sie beginnen soll. (Heute könnte ihr leicht geholfen werden.) Es kommt zur Trennung, aber auch das ist nicht das Wahre, denn nun merken die beiden erst recht, was sie aneinander gehabt und verloren haben. Eins freundliche Fügung — wenn auch nicht des Schicksals, so doch der Drehbuchverfasser — läßt die junge Frau wieder eine Stellung als Sekretärin in einer Versicherungsgesellschaft finden, die mit dem, Motorenwerk geschäftliche Beziehungen unterhäll. Jetzt sieht man ja von weitem, wie das ausgeht: als das Werk mit der Versicherung Differenzen bekommt und der Generaldirektor in seinem Aerger und seiner Nervosität höchstselbst an den Apparat geht: wer sitzt da am anderen Ende der Leitung und bringt sozusagen im Handumdrehen alle Schwierigkeiten in Ordnung? Seine frühere Frau natürlich. Und natürlich werden im Anschluß daran auch die viel erheblicheren persönlichen Miß- Helligkeiten bereinigt. Sie lieben sich ja noch immer. Kriegsbesolduna stellen können, die. chnen dann in Höhe des Gehalts des Berufssoldaten gleichen Dienstgrades und Familienstandes von den zuständigen Gebührnisstellen der Wehrmacht aezahlt wird. Selbstverständlich ist aber, daß der Kriegsbesoldungsempfänger für sich und seine Familie mit jder Gehaltszahlung aus der Betreuung mit Familienunterhalt ausscheidet, andernfalls würde'er unberechtigt doppeltes Einkommen haben. Der Soldat selbst muß also dafür sorgen, daß die für den Unterhalt der Angehörigen erforderlichen Zahlungen diesen zukommen. Erhielten z. B. seine Eltern vorher F. U., weil er nachgewiesen hat, daß er vor seiner Einberufung überwiegend ihr Ernäherer war, so muß er feiner Unterhaltspflicht den Eltern gegenüber jetzt aus seiner Kriegsbesoldung nachkommen. Die teilweise verbreitete Ansicht, Unterhaltsbedürftige dürfen nicht von der Kriegsbesoldung leben, sie müssen sie vielmehr für den Einberufenen bis nach Kriegsende sparen, ist irrig. Wo also Kriegsbesoldung von einer Gebührnis- stelle der Wehrmacht bezogen wird, gibt es keinen Familienunterhalt, und zwar weder jur Ehefrauen, eheliche aber uneheliche Kinder, Eltern, Großeltern oder sonstige Angehörige. Familienunterhalt -kann auch nicht gezahlt werden, wenn jemand Berufssoldat wird und er damit von der Wehrmacht das ihm für seinen Dienstgrad zustehende Gehalt erhält. Jeder Familienunterhaltsempfänger, der von der Zahlung von Kriegsbesoldung Kenntnis erhäll, hat dies sofort der F. 11. zahlenden Stelle mitzuteilen. AiHernfalls macht er sich strafbar und hat überdies die zuviel gezahlten Beträge zurückzuerstatten. „Am liebsten in einer großen Garage, wo man mir die Maschine gleich instandsetzen kann." „Gut — dann sind wir am Ziel." Schade, dachte sie, denn sie hätte ihm gern noch weiter zugehört. Und gleich darauf: Gott sei Dank! Ihr fiel wieder ein, was ihr morgen bevorstand, und was sie sich vorgenommen hatte. Aber es par doch, als ob ein inneres Frohsein mit diesen Gedanken in ihr herab fiel. „Werde ich Sie einmal wiedersehen, Fräulein Reni ...?" fragte er nach einer kleinen Pause zögernd. Er ärgerte sich, daß er bei dieser Frage rot wurde wie ein Schuljunge. Glücklicherweise war es dunkel, daß sie es nicht sehen konnte. Zu dumm! Die unvermeidliche Frage. Sie batte natürlich gewußt, daß sie am Ende dieser Fahrt kommen würde, und sie hatte auch schon ,ihre Antwort zurechtgelegt. „Das hängt von allen möglichen Umständen ab, Herr Werner. Aber wenn es sich einmal machen läßt — ich weiß ja, wo Sie zu finden sind." Diese Antwort befriedigte ihn wenig. Er fuhr jetzt ganz langsam. Die Garage war keine zweihundert Meter mehr entfernt. Und ihm war mit einemmal, als hätte er ihr noch so vieles zu sagen. ,Lst es nicht etwas unbestimmt, Fräulein Reni?" sagte er bittend. 'Sie lächelte ihm zu. „Möglich. Aber dafür ist es auch ehrlich. Was hätten Sie davon, wenn ich Ihnen jetzt etwas Festes verspräche und hielte es hinterher nicht?" Er sah ihr voll in die Augen und wich diesem Blick nicht aus. „Ich glaube, Fräulein Reni, Sie sehen nicht so aus, daß Sie etwas versprechen würden, um es bann nicht zu halten", sagte er ernst und eindringlich. „Danke", lachte sie. Ganz ungewollt freute sie sich über diese Antwort. Aber gleich rief sie wieder zur Drimung. (Fortsetzung folgt.) Es gibt immer noch Angehörige von Soldaten, denen Wesen und Unterschied von Familienunterhalt und Kriegsbesoldung nicht klar ist. Unbegründete Ansprüche und Doppelzählungen sind die Folge. Der Grundgedanke des Familienunterhalts (F. U.) ist folgender: Der Soldat, der durch Einberufung zur Wehrmacht fein normales Arbeitseinkommen verliert, wird dadurch außerstand gefetzt, für den Unterhalt feiner Angehörigen zu sorgen. Der Wehrsold und die Frontzulage reichen dafür nicht aus und sind dazu auch nicht bestimmt, sondern sollen in erster Linie für seinen persönlichen Bedarf dienen. Für den laufenden Unterhalt der Familie sorgt der Staat dadurch, daß er dem Soldaten durch Zahlung des F. U. die Unterhaltsleistung abnimmt. Mit der Regelung des F. U. sind die zivilen Dienst-, stellen 'betraut, im allgemeinen in Städten der Bürgermeister, in Landkreisen der Landrat. Die Wehrmacht ist damit in keinem Falle befaßt. Anträge auf Leistung des F. U. sind von den einberufenen Soldaten ober den F.-U.-Berechtigten (Angehörigen) also stets an die zivile Dienststelle, nicht an die Wehrmacht zu richten. Während zu Beginn des Krieges alle Soldaten, deren ziviles Einkommen mit der Einberufung aufhörte, für den Unterhalt der von ihnen ernährten Angehörigen auf den F. U. angewiesen waren, wurde 1940 die Kriegsbesoldung eingeführt. Der Sinn der KriegÄbesoldung ist der, die Soldaten, die in Dienstgraden von Gehaltsempfängern stehen, also vom Dbergefreiten an aufwärts, auf jeden Fall nicht schlechter zu stellen als Berufssoldaten gleichen Dienstgrades. Es wurde daher bestimmt, daß diese Soldaten bei ihrem Truppenteil einen Antrag auf ernster Sorge um das Leben feines Bakers fein. Nach' dem Bericht der britischen Regierung zeigte der allgemeine"Zustand Gandhis am Sonntag eine Bessrung. Roosevelt greift nach neuen Stützpunkten. Gens, 28. Febr. (DNB.) Roosevelts^Marinemi- nifter Knox erklärte der Presse, die USA. müßten schon jetzt mit den Verhandlungen um die ausländischen Stützpunkte beginnen, die das Land nach dem Kriege bestätigen werde, da die Stellung der USA., einen vorteilhaften Handel abzuschließen, vielleicht nach dem Kriege nicht so günstig fein werde wie zur Zeit. Seiner Ansicht nach sei die Souveränität der davon betroffenen ausländischen Gebiete dabei nicht von Bedeu- tung. Die USA. müßten versuchen, ihre milttäri- schen Notwendigkeiten zu befriedigen. Die USA.-Marine besitze bereits einen Stützpunkt für die Luftwaffe auf b e r Upolu-Insel bei Samoa, eine der Zroischenlandestellen, die den Luftverkehr zwischen den USA. und dem südwestlichen Pazifik möglich machen. Upolu gehöre zu den Stützpunkten, die Neuseeland den USA. ständig überlassen will. Der Stützpunkt auf Upolu sei typisch für die vielen von den USA. gebauten Stützpunkte auf der ganzen Welt. Bisher habe man nur noch keinerlei schriftliche Abkommen getroffen, durch die „bie Rechte der USA. nach dem Kriege sichergestellt" werden. * Schonungsloser konnte Roosevelts Hunger auf Stützpunkte und 'damit sein Streben nach der Welt- herrschft sowie die Rücksichtslosigkeit, mit der er diesen Hunger zu stillen gedenkt, wohl nicht enthüllt werden. Die Souveränität der davon betroffenen Öänbet spielt keine Rolle, erklärt Knox. Damit wissen Roosevelts Verbündete, was sie vom Dollarimperialismus zu erwarten haben. Upolu ist die fruchtbarste Insel der ehemals deutschen Samoa- Gruppe, die jetzt unter neuseeländischem Mandat steht. Die Insel Upolu liegt 2500 Kilometer nordöstlich der Stadt Auckland an der Nordspitze Neuseelands. Go viel Pläne wie Nationen. ßiffabon, 27. Febr. (DNB.) Der USA.-Unter- staatssekretär Sumner Welles forderte in einer Ansprache vor Studenten die sofortige Bildung einer Organisation der Anti-Achsenmächte zum Studium der Wirtschaftsplanung nach dem Kriege. „Wenn wir nicht jetzt damit beginnen", so erklärte er, gesteht die Gefahr, daß wir uns eines Tages an den Konferenztisch setzen, um einen Frieden auszuarbeiten, dem ebenso viele Pläne zugrundeliegen, rote es Nationen gibt." Es ist immerhin bemerkenswert, daß den Zu- kunftsmachern in den Vereinigten Staaten schon heute das aufschlußreiche Geständnis entschlüpft, es werde bfi Erörterung der Nachkriegspläne im Lager der Anti-Achsenmächte vermutlich alles durcheinander gehen. Daß dem so ist, wird einmal durch die offenen Rivalitäten zwischen London und Washington in Nordafrika bewiesen, wie auch durch die immer toi eher fehlgeschlagenen Bemühungen der Angelsachsen, Stalin wenigstens zu einer wenn auch nur formellen Anerkennung ihrer Atlantik-Charta zu bewegen. Stalin hat durch fein Fernbleiben von der Easablanca-Konserenz noch einmal die Gleichgültigkeit unterstrichen, mit der er den Zukunsts- pTänen Enalcmds und der USA. gegenübersteht. Welche Organisationen Sumner Welles auch immer zu bilden empfiehlt, keine wird fähig fein, die mangelhafte Homogenität des Anti-Achsenlagers zu erwehrte er achselzuckend ab. „Auch das mit dem eigenen Besitz ist am Ende auch nur eine Redensart —" „Wieso? Das verstehe ich nicht." „Nun ja. Wenn es sich wie hier um Grund und Boden handelt, darf man da überhaupt noch von einem persönlichen Besitz sprechen?" „Warum nicht? Wenn einem die Grube oder sonst ein Stück Land nun einmal als Eigentum gehört." „Das ist es ja eben: gehört! Wie kann einem Menschen ein Stück dieser Erde gehören? Gehört die Erde nicht allen Menschen zugleich, oder hat der liebe Gott bei der Erschaffung der Welt gesagt: diese und soundsoviel Quadratmeter dort gehören dem Herrn Walter Hammerkott? Die habe ich extra für diesen erschaffen? Glauben Sie das? Nein, Fräulein Reni, so ist es bestimmt nicht gewesen. Die Erde gehört allen Menschen, die darauf wohnen und höchstens den einzelnen Volkern darauf ist ein bestimmter Lebensraum zugewiesen. Aber der einzelne kann nie der Besitzer, er kann höchstens der Verwalter dieses Fleckchens Erde fein und ist feinem Volke dafür verantwortlich. Aber was erzähle ich Ihnen das alles ..." „Sie sind nicht sehr glücklich, Herr Werner?" fragte sie zaghaft. Er hob die Schultern und schwieg. Erst nach einer Weile sagte er: „Glücklich —? Es kommt darauf an, was man unter Glück versteht." Die Frage in ihren Augen forderte Antwort, und er fuhr fort; „Ich gl dem Feinde bei den Kämpfen im Osten mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Wir wissen, wofür! NSG. „Wir erwarten von einem Menschen, der noch nie in einer Betriebsgemeinschast gearbeitet hat, nicht mehr, als jeder geben kann: S^ine ganze Persönlichkeit für die ihm übertragenen Aufgaben. Mit Kameradschaft, Disziplin und etwas gutem Willen wird es jeder schaffen." » Liegt in diesen Worten eines arauhaarigen Werkmeisters aus einem unserer Rüstunasbetriebe nicht eigentlich alles das, was zu diesem Thema zu sagen ist? Wozu noch etwas hinzufügen, wo es doch gerade hier einzig auf den Menschen selbst ankommt? Eine andere Feststellung: „Gewiß rohrt) nun manche Frau, werden viele Mädchen aus ihren bisherigen gewohnten Beschäftigungen genommen und bei uns arbeiten. Wenn sie Herkommen und dieselbe Arbeitsfteude, die sie ihrem früheren Beruf verhaftete, auch auf die neue Beschäftigung übertragen, weil sie kriegsentscheidende Notwendigkeiten dazu erkennen, dann kann, es gar nicht schiefgehen. Sie werden sich schneller umgefteüt und eingefügt haben, als sie zuvor glaubten." Jawohl, die Freude, mithelftn zu dürfen zum großen Endsieg, ist es, die allen die Kraft gibt, auch Ungewohntes zu überwinden und Unbequemes in Kauf zu nehmen! Und wenn wir uns erst mit unseren neuen Arbeitskameradinnen verbunden fühlen, wenn mir mit dem Herzen, nicht nur durch eine verwaltungstechnische Maßnahme ganz in unserem neuen Äufgabegkreis aufgegangen sind, dann wird uns auch die anfangs fremdartige Tätigkeit zur lebenserfüllenden Freude. Und außerdem: Wir wissen, daß mit jedem unserer Handgriffe die Kraft der Heimat gestärkt, daß dadurch aber der Front in erhöhtem Maße die Möglichkeit gegeben wird, dem totalen Sieg, der dem alle umfassenden Kriege folgen wird, wieder ein beträchtliches Stück näherzukommen. Kriegseinsah in der Heimat als Kraftfahrerin. Appell an die Frauen mit Führerschein. Das Deutsche Frauenwerk teilt mit: Tausende deutscher Frauen und Mädchen, die sich in Friedenszeiten einen Führerschein für Kraftfahrzeuge erwarben, haben damals sicherlich nicht geahnt, daß einmal die Stunde kommen würde, wo sie dem Vaterland mit den erworbenen fahrtechnischen KenntnisfeU kriegswichtige Dienste leisten könnten. \ Der motorisierte Krieg beansprucht eine an Frie- densverhä'ltnifsen gemessen ungeheure Anzahl von Mannern, die im Kampf zu Lande, ,zu Wasser und in der Luft oder in der Organisation des Nachschubs oder der OT. einen Motor bedienen können. Auch in der Rüstungsindustrie werden zur Steuerung von Fahrzeugen viele Fabrer benötigt, die unbedingt Männer sein müssen. Dagegen können leichte Fahrzeuge in der Heimat von Frauen gesteuert werden. Seit langem sind Mädchen oder Frauen als Fahrerinnen von Lieferwagen, Aerztewagen, Fahrzeugen der Reichspost und Reichsbahn eine gewohnte Erscheinung üm Straßenbild. Sie erfüllen diese Aufgabe Tag für Tag in vorbildlicher Welse. Es gibt aber noch Tausende von Frauen oder Mädchen, die einen Führerschein besitzen und in, gleicher Weise jetzt einen Mann in der Führung eines Kraftfahr- zeuges (von schweren Lastwagen abgesehen) ersetzen konnten. Alle Frauen mit Führerschein, die infolge jahrelanger StMegung ihrer Kraftfahrzeuge feine ftnS fic kommen wieder zusammen, und sie werben es noch einmal miteinander versuchen, und er wird sich viel Mühe geben und von nun an ein bißchen mehr Zeit für seine geliebte und so sehr verständnisvolle Frau haben. Der Schluß ist von einer so bewegenden Uebereinstimmung des Gefühls getragen, daß man hoffen darf, es werde diesmal alles gut gehen. Der Regisseur Emil B u r r i hat den Film mit viel Sinn für psychologische Zusammenhänge und nicht ohne Humor inszeniert, ohne jedoch manche Unwahrscheinlichkeiten und Untiefen ganz verdecken zu können. Die stärkste Stütze des Ensembles ist Brigitte Horney, der man nach längerer Zeit mit ausgesprochenem Vergnügen wieder begegnet: sie ist die Sekretärin, dann die junge Frau, und ihre zuweilen sehr Helle, fast kindliche Stimme ihr klares, apartes Gesicht, ihre gefühlsmäßige Unbedingtheit geben der Gestalt viel Glaubwürdigkeit und Anziehungskraft. Willy Fritsch ist der noch jugendliche Generaldirektor, dessen geschäftliche und häusliche Welten auf eine verwirrende Art mitein; ander in Konflikt geraten. Sehr hübsch, menschli:, und heiter gibt Paul D a h l k e den junggeselltgen Freund des Paares. Hedwig Wangel stattet die unmögliche Haushälterin Frau Pilz mit Etwas gewaltsamer Komik aus. Don den übrigen: Elisabeth Markus, Mady Rahl, Margarete Haag en und Gustav Waldau. — (Bavaria.) * Im Beiprogramm: die Wochenschau und anmutige Aufnahmen vom BDM.-Eislaus. Hans Thyriot. Kleist-Abend derKameradschast »Ulrich von Hutien" Bei dem unter dem Leitwort „Kleist als Deutscher, Erzieher und Künstler" von der Kameradschaft „Ulrich von Hutten" unter starker Beteiligung der A.H.schast durchgeführten Kleist-Abend konnte Ka° meradschaftsführer Türk u. a. den Prorektor der Universität, Prof. Dr. R a u ch, und der stellv. Hoch, schultingführer, Pros. Dr. Storck, begrüßen. Im Mittelpunkt des Abends stand — wie man uns berichtet — ein begeistert aufgenommener Vortrag von Oberspielleiter W. M. Mund vom Theater der Universitätsstadt Gießen, der in knappen, festen Strichen ein Bild vom Leben und Werk des aus einer alten Offiziersfamilie stammenden deutschen Kämpfers und Dichters umriß. Kleists Leben ist Leistung, Kampf, Verzicht, sein Tod zwangÄauftg sein letzter Opfergang. Der „Prinz von Homburg, aus dem H. K öchl i n g die Monologe las, steht mis als erzieherisches Vorbild heute besonders nahe. Auch in den Vorträgen von E. Sauerland und zweier Kameradschaftsmitglieder (Aus dem Katechismus der Deutschen; Was gilt es in diesem Kriege?; Das letzte Lied) trat Kleist uns als Erzieher und Rufer zu deutscher Art und Tat entgegen. Frl. K. Jaenicke und H.Köchling trugen die Szene zwischen Natalie und dem Kurfürsten vollendet vor Die Vorträge von Frau Bianca Blacha (Michael Kohlhaas) und E. Sauerland (Guiskard) fügten sich harmonisch ein. Das erst vor kurzem begründete Collegium musi- cum der Studentenschaft war mit einigen Mitgtte- dern vertreten, die die Darbietungen mit Werken von Bach und seiner Zeit ansprechend umrahmten. Zur Betriebsschließung. Die Maßnahmen für den totalen Kriegseinsatz treffen auch den Handel und haben eine Ergänzung der Regelung für die Mietbeihilfen erforderlich gemacht. Der neue Erlaß des Reichswirtschaftsmini- fters sieht als Ergänzung vor, daß die von Staats wegen geschlossenen Betriebe gegenüber den freiwillig geschlossenen besondere Berücksichtigung erfahren, soweit die freiwillige Schließung ohne innere Notwendigkeit vorgenommen wird. Sie bringt außerdem eine Verbesserung der Beihilfesätze bis zu 100 v. H. der Miete und eine Einbeziehung von finanziellen Verpflichtungen aus' der Beibehaltung Der Räume, die bisher durch die Mietbeihilfe nicht gedeckt waren. Der bei der Verwertung der Waren geschlossener SSfTege zu zahlende Neberna^meprers enthalt 5eu Gegenwert für die übertragenen Waren und einen Anteil der zulässigen Handelsspanne einschließlich eines Gewinns. Für die Behandlung der Eumcch- men des geschlossenen Betriebes aus Der Verwertung der Waren im Familienunterhalt haben der Reichswirtschaftsminister und der Reichssmanz- minifter an geordnet, daß der Gegenwert der übertragenen Waren als Vermögen des einberufenen Inhabers des geschlossenen Betriebes außer Ansatz zu lassen ist. Um dem Inhaber später die Neubeschaffung von Waren zu erleichtern, bleibt ferner der Gewinn bei der Bemessung des Familienunterhaltes außer Ansatz. Für unsere Verwundeten. Die NS.-Gemeinschaft .Mast durch Freude" führte im Laufe der vergangenen Woche im Aus- trage des Oberkommandos der Wehrmacht und m Zusammenarbeit mit dem Sonderreferat „Truppenbetreuung" im Reichsministerium für VolksaUfkla- rung und Propaganda in hiesigen Lazaretten folgende Veranstaltungen durch: In einem Lazarett wurde der Film „... reitet für Deutschland mit Willi Birgel und die Wochenschau gezeigt. — Der HI.-Bann 116 hatte zu seiner Theaterrmg-Vorstel- lunq mit „Das blinde Herz" eine größere Anzcchl Verwundete eingeladen. — In den Vorstellungen im Laufe der Woche hatte die Intendanz des Theaters der Universitätsstadt Gießen wieder Verwundete zu Gast. »Tod eines Kindes durch Verbrühen'" NSG. In diesen Worten, die man immer wieder in den Zeitungen liest, liegt viel Tragik.-Die Mutter sitzt wegen fahrlässiger Tötung ihres Kindes auf der Anklagebank. Langsam und stockend macht sie ihre Aussagen. Don ihren vier Kindern war das einjährige Töchterchen ein besonders lebhaftes Kind. Anlaß zu dem tragischen Unfall war der Waschtag im Hause. Die Mutter war mit dem Berg Wäsche, welche noch gewaschen werden mußte, stark beschäftigt. Der Topf mit dem siedend heißen Wasser stand auf dem Fußboden, dicht neben der Waschwanne. Die Kinder spielten und beschäftigten sich mit ihren Puppen. Als sich die Mutter für einen Augenblick abwandte und die Küche verließ, folgte das einjährige Töchterchen der Mutter, übersah dabei aber das im Wege stehende Gefäß mit dem siedend heißen Wasser und fiel hinein. Ein markerschütternder Schrei, und schon war das Unglück geschehen! Diese Unfälle haben sich gerade in letzter Zeit stark gemehrt. Die Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhütung richtet daher nochmals an alle Eltern und Mütter die dringende Mahnung: Laßt eure Kinder niemals in Räumen, in denen Gefäße mit heißem Wasser ungesichert stehen, ohne Aufsicht! Jedes Kind, das auf diese tragische Weise den Tod findet, ist ein unersetzbarer Verlust nicht nur für die Eltern, sondern für die ganze Volksgemeinschaft! 6s darf nichts verderben. Lpd. Mehr noch als in Friedenszeiten hat jede Hausfrau die selbstverständliche Pflicht, bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln sorgsam mit diesem wertvollen Volksgut umzugehen. Wenn Millionen von Hausfrauen auch in kleinsten Dingen sparsam sind, mit Ueberlegung wirtschaften und nichts verschwenden, so macht das für die Gesamtheit außer» ovdenttich viel aus. Es darf auch nicht der kleinste Brotrest verderben. Werden einmal ausnahmsweise keine Pell», sondern Salz'kartofteln zubereitet, so müssen diese so dünn wie möglich geschält werden. Fettreste, die sich in Pfannen, Töpfen oder sonstigen Gefäßen befinden, werden mit heißem Wasser au§- gespült und zu einer Speise hinzugefügt. Auch kleinere Reste von Suppen, Tunken, .Kartoffeln stsw. lassen sich verwerten, wenn man sie zu einem andern Gericht hinzugibt. Wasser von ab gekochten Nudeln, Klößen usw. kann zur Herstellung von Suppen verwandt werden. Strünke und gut gesäuberte Gemüseschalen -lassen sich beim Kochen von Wurzelbrühe verwerten. Fleischknochen können nicht nur 1 einmal, sondern wenigstens zweimal ausgekocht wer- Än. K.wLen öoü bereits gegartem heisch weiden gleichfalls ausgekocht. Zum Sämigmachen von Suppen Soßen, Eintöpfen usw. kann man an Stelle von' Mehl rohe, geriebene Kartoffeln nehmen. Durch das Braten van Flei,chscheiben in e.ner trockenen, gut erhitzten Pfanne spart man besonders viel Fett. Verdunkelungszeit: 1. März von 18.59 bis 6.39 Uhr. * x <-* NS.-Bund Deutscher Technik. Im Rahmen der Vortragsreihe des NS.-Bundes Deutscher Technik, Fachgruppe Bauwesen, wird am 13 3. nachmittags ein Filmoortraa von Dr. Brücke ^Frankfurt a. M.) über „Die Wasserversorgung von Paris" gehalten. Mitglieder und Interessenten werden heute schon auf diesen Vortrag hivgewiesen. Näheres folgt im Anzeigenteil. ** Arbeitsjubiläum. Am heutigen 1. Marz kann der Arbeiter H e i n r i ch W i n t e r aus Launs- bach auf eine 50jährige Tätigkeit in dem Mobel- qeschäft von Leisler in Gießen, Neuenweg, zuruck- blicken. Der 69 Jahre alte Jubilar war anfangs als Hilfsarbeiter tätig, seit vielen Jahren wirkt er als geschätzter Mitarbeiter in der Polsterwerkstätte. ** Ein Siebzigjähriger. Am heutigen Montag kann der Brauer Josts Kuchler, Rod- heimer Straße 102 wohnhaft, in aller Frische seinen 70. Geburtstag begehen. Aus diesem Anlaß fand an der Arbeitsstätte des Jubilars in der Brauerei Den- ninghoff eine schlichte Feier im Gemeinschaftsraum statt, bei der dem Jubilar von der Betriebsführung, einem Vertreter der Deutschen Arbeitsfront und feinen Arbeitskamerade>n herzliche Ehrungen bereitet und schöne Geschenke des Betriebs überreicht wurden. Die Glückwünsche und die Geschenke zeugten von der allgemeinen Wertschätzung, deren sich der Jubilar erfreuen darf. Auch wir bringen dem alten Herrn unsere herzlichen Glückwünsche bar. ** Schweine- und Geflügelzählung. Am 3. März findet die übliche Frühjahrszählung der Schweine statt. Um zuverlässige Unterlagen für eine gerechte Eierablieferung unb jur die Prämienzahlung im Jahre 1943 zu haben, werden gleich- zeittg auch die Hühner gezählt. Die Zählung ist für die Kriegsernährungswirtschaft von größter Wich- ttgkeit. Die Schweine- und Hühnerhalter müssen sich rechtzeitig über, ihren Bestand an Schweinen und Hühnern vergewissern, 'damit sie dem ehrenamtlichen Zähler genaue Auskunft geben können. Es empfiehlt sich, die Hühner während der Zählung in den Stall zu sperren. Zuverlässige Angaben find unbedingt erforderlich. Verantwortlich für richtige Angaben ist der Viehhalter. Nach der Zählung werden die Angaben nachgeprüft. Falsche Angaben werden unnachsichtlich bestraft. ** Eingeschränkter Postdienst na ch der Ukraine. Nach einer Anordnung des Reichspostministers werden in Anlehnung an die Einschränkungen des Feldpostdienstes nach dem Osten vorübergchend Postsendungen im Gewicht von über 100 Gramm in der Richtung aus dem Reich nach der Ukraine nicht angenommen. Auf Sendungen an Behörden und an militärische Dienststellungen erstreckt sich diese Einschränkung nicht. Landkreis Gießen. • Lang-Göns, 1. März. Unser Mitbürger Landwirt Konrad Anton Schaum feiert morgen in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 7 5. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Kreis Marburg. * Nordeck, 28.Febr. Der älteste Einwohner unseres Dorfes, der unverheiratete Heinrich Seim, konnte heute seinen 91. Geburtstag begehen. Der Jubilar hat eigentlich nur alle paar Jahre Geburtstag, denn er wurde im Schaltjahr 1852 am 29. Februar geboren. Trotz feines hohen Alters macht er sich in seiner Familie bei häuslichen Arbeiten immer noch rege zu schaffen. Dem alten Herrn gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche. Fußballergebmffe vom Sonntag. VfL. 1860 Marburg — LSD. Gießen 2:3. Reichsbahn Friedberg — VsB.-R. Gießen 2:3. Wirtschaft. Kriegsbedingte Kreditwirtschast. Da die' Verflüssigung der Wirtschaft aus den verschiedensten bekannten Gründen weiter angehalten hat, war naturgemäß der Kreditbedarf im zivilen Sektor der Volkswirtschaft auch im Jahre 1942 nicht sehr groß. Die gesamte Konsumgüterwirtschaft, der Einzelhandel, die Landwirtschaft und ein großer Teil des Handwerks haben kaum Kreditansprücke geäußert, verfügen im Gegenteil über rasch wachsende Guthaben bei den Banken. Der Betriebsmittel- und Jnvestitionskred.itbedarf der Rüstungs- und Rohstoffwirtschaft war daher auch im verflossenen Jahr für die kreditwirtschaftliche Betätigung der Banken von ausschlaggebender Bedeutung. Aber auch die Finanzierung des Außenhandels, besonders der Einfuhr, erforderte umfangreiche Kreditoperationen. Daneben mußten die Wünsche nach Aufbaukrediten für die Westgebiete befriedigt werden, und auch die in den neu gewonnenen Gebieten des Ostens arbeitenden neuen Produktions- und Handelsgesellschaften meldeten bereits manchen Kreditbedarf an. Im Zuge der Ausrichtung der Kreditwirtschaft auf die Kriegserfordernisse ergab sich naturgemäß ein noch stärkeres Hervortreten der Tendenz zum Großkredit. Dadurch hat sich zweifellos das Risiko, welches die Banken mit ihrer Kreditaktivität übernommen haben, nicht unbeträchtlich erhöht. Auch darin liegt ein beachtlicher kriegswirtschaftlicher Beitrag der Banken. Die Formen des kollektiven Kreditgeschäfts (Gemeinschaftskredite, Konsortien usw). erfuhren im verflossenen Jahr eine weitere Ausgestaltung und Vertiefung. Im, ganzen gesehen hat der neuauftretenbe Kreditbedarf der Wirtschaft aber nur einen bescheidenen Teil der Mittel beansprucht, über die die Kreditinstitute im letzten Jahr zusätzlich zu verfügen hatten, so daß der größte Teil wiederum unmittelbar für. den Kreditbedarf des Staates eingesetzt werden konnte. Von der Börse. Unveränderte Aktienmärkte. Frankfurt a. M., 27. Febr. In der Berichts- zeit hat sich am Aktienmarkt kaum etwas geändert. In den führenden Werten kamen an die Provinzbörsen nur unbedeutende Beträge aus dem Manipulationsfonds, so daß vielfach keinerlei Zuteilungsansprüche geltend gemacht werden konnten. Die Notierungen blieben fast unverändert, nur in einigen wenigen Aktien, die über dem Richtkurs lagen, gab es kleine Abschwächungen. Westd. Kaufhof, die unter Kursdruck lagen, konnten sich im Wochenverlauf leicht erholen. In Einheitswerten waren die Umsätze unbedeutend; angesichts der sich ständig mehrenden Nachfrage wurden starke Repartierungen erforderlich. Moenus, die längere Zeit um 133 lagen, gaben auf 128,5 nach und find nunmehr nahe an den Richtkurs vom 25.1.1943 heran gekommen, auch Aschoff. Bunt, Ehem. Albert, Heidelb. Straßenbahn u. a. gaben etwas her. Am Rentenmarkt ist die 4. Folge ber 1942er Reichsschatzanweisungen ausoerkauft, eine neue Serie wurde noch nicht aufgelegt, so daß die Nachfrage sich auf ältere Ausgaben konzentrierte, die soweit 1941er-Folgen in Betracht kommen, ebenfalls knapp zu werden beginnen. In Pfandbriefen fehlte es an Angebot. Reichsaltbesitz besserten sich auf 171,30, auch Kommunalumschuldung etwas freundlicher. Don Stadtanleihen gingen 4 v. H. Darm- stadt auf 102,25 nach 102. Schweinemarkt in Alsfeld. * Alsfeld, 1. März. Der heutige Schweinemarkt war nur gering beschickt, so daß die Nach» fvage nicht voll befriedigt werden konnte. Es koste» ten 9 bis 10 Wochen alte Ferkel 85 RM. Hmiptschttstleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hauptschristleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und löilbfr Dr. Fr. W. Langes für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadl Gieszen, Provinz, Wirtichaft und Spott: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Untverstlätsdruckeret N. Lange K. <3. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenletter: Hano Beck. Llnreigenprelsliste Nr. 6. LIESSEN rüHRMÄCHERMEI5TEDJUWE'JER Et Itf um jedes Ei idsadf, < das verdirbt! Gleich nach \ der Zuteilung sollten de<< halb die im Augenblick entbehrlichen Eier in ' GataM K gelegt werden, denn holten sie sich Ober I Jahrl .6 ^I^Ludwlgsburg/WOrttemberg^ 01347/ Verschiedenes! ®” Qfe“6"“ 696 V 01341 Tüchtige Hausgehilfin gesucht. 01342 Frau Lotz, Kaiserallee 11 v. Die Frau am Steuer! Möbliertes IBiete geräumige Zimmer 5-ZiHJMOhDUiig zu DEUTSCHE^REICHSPOST V3eibliche*Kräfee helfen der Deutschen *Reichs- post bei der schnellen Zustellung der Sen- düngen auch im JCrafe- wagenführerdienst. trauen und Mädel, meldet Euch beim nächsten ‘Postamt. Kein Verkauf! Reparaturen-Abgabe mittwochs und samstags nur von 15 bis 18 Uhr | Mietgesuche | 3-5-3111» MllW NEUENWEH AM KREUZPßTZ 682 p Ang. unt. 703 D an o. Gieß. Anz. Nach langem schweren Leiden verschied am Freitagmittag, 12.80 Uhr, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Gote Fran Karoline Pleil Wwe.. geb. Schnabel im Alter von 62 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen-Wieseck, den 27. Februar 1948. Die Trauerfeier findet Dienstag, den 2. März, um 14.80 Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt. Für die uns anläßlich unsrer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir, auch im Namen unsrer Eltern, herzlichst Helmut Hahn, stuck, ing. z. Z. Uffz. bei der Luftwaffe Erna Hahn, geb. Stephan Großen-Buseck und im Felde Februar 1943 Wir suchen technische Zeichner, Kalkulatoren Arbeitsvorbereiter, Lohnbuchhalter Magazinverwalter u. geeign. Kräfte zum An'ernen in uns. Werkstätten. Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. Schriftl. 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Krieger für seine aufopfernde, liebevolle Pflege und Betreuung der Verstorbenen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marie Steinmüller, geb. Volkmann. Heuchelheim, den 28. Februar 1943. 705d Weisigraues Kätzchen ab band, gekommen. Hört auf „Wussel". [01848 Wiederbr. Bel. Emilie Althaus, Steinstr. 71. | Verkäufe j Berk, (tzeneral- stabswerk70 71, 5 Bde. u. 1 Kar- tenband, sehr gut erhalten, kaum gebraucht. Preis RM. 7,50. l?oiD Dr. R. Koch, Nidda. 2 Zimmer mit Küche oder S£ücf)ettt)enuba/ ganz od. teilw. möbl., i. Gießen od. nächster Um- gebuna gesucht. Sckr. Ang. unt. 01330 a.d.G.A. mieten gesucht. - Schriftl. - . Ana. unt. U1350 Rechnungen an 0. Gieß. Am. b*tBr0hl,eie6en 'KuMmaUJIcw ääj 'XMryfiÄxvdw .überheizte Zimmer“ — seine ständige Verordnung hei lefchter Erkältung. Aber — man spart doch letzt Kohle! Und wenn mpn aus überheizten Räumen ins Freie tritt, erkältet man sidi noch mehr! Besser: Vorbeugen gegen Ansteckung bei Erkältung und Grippe. 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