Montag, l.Zebruar M3 Be,uaSvreis: Monm«»ch ... .RM.1.80 Luttk-llgebüör... „ -.25 auch be ^Zimterfdbemen von einzelnen Nummern infolge höberer Gewalt _______ ^ncDemi .rg. ct- autzer Sonntags unb feiertags Ännnbme von Nruei eu für die MittagSnummer biS 81/, Ubr de^BornitttagS Attt-men^reiie für die Stil« mietet* Hetle von 22 Millimeter Brette: 7Rvt rür ^amittenan- zeigen und örmote * @eieflenbett<*an»ein«t 14Rvt. i. Werbeanzeige« und gei^äftl'che GeiegenbeitSanrieige« Plavvorctn«ft < vorherige SBeremhnnma > 25®/. mrbt [95. Jahrgang ttr. 26 jgey a x =s5= ©iCgCitct zinjeiaer ftSonrf’”®' ^WtlhriwrltttotretoeiiLleey General-Anzeiger für Oberhessen *kss'k Wir müssen siegen und wir werden siegen! Oas deutsche Volk zu äußerster Krastentfaltung rntschloffen. — Oer Heldenkampf an der Wolga Mahnung und Vorbild der Heimat. — Zn diesem Kriege kann es nur Lleberlebende und Vernichtete geben. N Oer Sieg wird unser sein in feiner Rede an die Wehrmacht wenden mußten. D»r Führer und sein Paladin wiesen mit dem gan- iti) Glauben würdig zu erweisen. Das deutsche Volk slron der Geschichte dazu bestimmt, den Schild vor zgM r, bis'l GieUt* Oie Kundgebung er V :oen ad a oh rat 6t. in, iri jünto >46 a hjto »M nti(6r-i ne via 03.* rat ölend leimiS (tflfr fje lit- z° !tt! Hall« t ei gcr. iltene Halt« te. ft M 60 ei lN wm am* duieiM eM Führer und sein Paladin wiesen mit dem gan- jen tiefen Ernste ihrer verantwortungsbewußten L ksönlichkeit in dieser Stunde in die Zukunft. Und Uli ihren Worten klingt das Gebot dieser Stunde, los ein Gebot der Ehre ist, geboren aus dem Geegt der Pflicht. Es gibt keinen Deutschen mehr — in! wenn es einen gäbe, ihn träfe die tiefste Ver- icÄung — es gibt keinen Deutschen mehr, so sagen Dir, der nicht wüßte, daß sein eigenes Handeln mit ita Sein oder Nichtsein Deutschlands entscheidet. Es gibt keinen Deutschen mehr, der nicht wüßte, das le? innere Gesetz des deutschen Wesens jeden zwingt, üd des kämpfenden deutschen Soldaten in Haltung teil jongÄ zmv en nt nein» ligi" £ M gesq rod u Otii N neuen nid) nen igeti i. M Iah» L65n setzte di nci »wck Insirnalifcher Haß aufzüngelte gegen das Werk des Führers, daß die uns umgebende plutokratische und bcljchewistifche Welt nur den einen Wunsch kannte, bas zu zertreten, was der Führer gegeben hat, die innere Einigkeit Deutschlands und nach außen hin bell Platz, auf den Deutschland als das Kernland Uropas einen geschichtlichen Anspruch hat. Und bi^er infernalische Haß hat nun zu der Stunde ge,° M n der der Führer sich mit seiner Proklama- fcn an das deutsche Volk und der Reichsmarschall Es war eine Schicksalswende, als am 30. Januar 1633 die Vorsehung dem Führer die Macht in die Hand legte. Ein neues Zeitalter brach an. In har- Hn, fast löjährigem Rin« ' “ 1 diesem einen Ziele gelebt, Vernichtung «en europäischen Kontinent zu halten und Europa »r jener Flutwelle östlichen Barbarentums zu Hitzen, die unabwendbar Deutschland und Europa _ hinein blutiges Chaos gerissen hatte, wenn nicht am W Januar 1933 die Schickjalswende in der Macht- liiert ein gen hatte der Führer nur „ „ ot, Deutschland von den Schatten einer Vernichtung bringenden Vergangenheit zu befreien und in eine leuchtende Zukunft zu führen Am 30. Januar wandte sich der Führer er- niut an das deutsche Volk. Es ist Deutschlands ent- scheidende Stunde, in der jetzt Adolf Hitler zum diutschen Volke gesprochen hat. Es ist nicht eine Stunde, die uns Veranlassung geben könnte, in Erinnerung an alles das zu schwelgen, was wir in tun abgelaufenen zehn Jahren unseres nationalsozialistischen Reiches errungen und erreicht haben. Cs ist eine Stunde, in der der Blick eines. jeden Nutschen in die Zukunft gerichtet ist. Freilich gibt •i ein Kampf gegen den Bolschewismus war und der gegenwärtig feine Fortsetzung unb Entscheidung in bem gewaltigen Völkerringen findet. Der Reichsmarschall rief bie einzigartigen Siege ber beutschen Wehrmacht in Polen, Norwegen, Belgien, Frankreich, auf bem Balkan, auf bem Meer unb unter bem Meer in bie (Erinnerung zurück und ließ ein Bild von der Härte der beiden letzten Winterkriege im Kampf gegen geg Bolschewismus vor den Augen des deutschen Volkes erstehen. Er machte sich damit zugleich zum Dolmetsch' der Gefühle unauslöschlicher Dankbarkeit aller Deutschen, als er von den gewaltigen Schwierigkeiten und Leistungen der deutschen Wehrmacht, von den siegreichen Schlachten und den harten Kämpfen berichtete, und von den ebenso gigantischen wie verzweifelten Anstrengungen, mit Denen sich ber Gegner ungeachtet ber Hekatomben von Blut unb Opfer erneut zur Wehr setzt. Mit tiefer Erschütterung, aber auch mit heiligem Stolz vernahm man aus bem Munde des Reichsmarschalls bie Schilberung des gigantischen Kampfes ber beutschen Soldaten in Stalingrab, ber einstmals als ber größte heroische Kampf ber deutschen Geschichte verzeichnet werde. Was dort, rief Reichsmarschall Göring aus, jetzt unsere Grenadiere, Pioniere, Artilleristen und wer sonst in der Stadt ist, vom General bis zum letzten Mann, leisten, kämpfend gegen eine gewaltige Uebermacht um jeden Block, um jeden Stein, um jedes Loch, um jeden Graden, das gleich dem Kampf ber Nibelungen. Europa beginne jetzt zitternd vielleicht zu verstehen, was dieser Kampf bedeute: daß diese Männer nicht allein Deutschland, sondern Europa und die Staaten, bie heute in einem neutralen Wohlleben bahinbäm- mern, endgültig vor der furchtbarsten Gefahr rettete. Scharf prangerte der Reichsmarschall in diesem Zusammenhang die Rolle Großbritan- n i e n s an, bas in biefem Kriege den gewaltigsten europäischen Verrat ausübe, den gewaltigsten Verrat am ganzen Schicksal des Abendlandes Mit eindringlichen Worten rief Hermann Göring in einem flammenden Appell bie jungen Soldaten der deutschen Wehrmacht auf, stolz unb freudig von dem Bewußtsein der Zugehörigkeit zu einem Volk und einer Wehrmacht erfüllt zu sein, die der große gewaltige Garant dafür sind, daß Deuttchland und Europa bestehen können. An das ganze deutsche Volk richtete er einen mitreißenden Ausruf zum heroischen Einsatz, der nicht nur bie Pflicht bes Soldaten, sondern des ganzen Volkes sei. Mit dem Gelöbnis unerschütterlicher Treue und Dankbarkeit zum Führer schloß Reichsmarschall Göring seine Rede, die in der Versicherung seines un. zerstörbaren Glaubens an ben deutschen Sieg ausi klang. des Lebens unseres loben und den vor. hatten zur Hälfte ungenügende, zur anderen überhaupt keine Arbeit, die Wirtschaft kam immer mehr sogenannten Siegerstaaten. Als das Jahr 1932 zur Neige ging, war die Welt im Zustand einer dauernden, sich ununterbrochen verschärfenden wirtschaftlichen Krise.Die Arbeitslosigkeit bedrückte nicht nur das deutsche Volk, sondern auch die reichen Länder des Westens und in Amerika besonders die Vereinigten Staaten. Im Winter 1932 auf 1933 war im Reiche die Zahl der Erwerbslosen auf 7 Millionen und die der Kurzarbeiter auf etwa die gleiche Zahl angestiegen. Das englische Mutterland, das über ein Viertel der Erdoberfläche beherrschte, besaß \2% Millionen Erwerbslose. Die nordamerikanische Union mit ihren gigantischen Reichtümern des Bodens und einer unbegrenzten Fruchtbarkeit zählte rund 13 Millionen. begrenzt. (Stürmisches Händeklatschen.) Sie waren und sind dem bolschewistischen Gegner überlegen. Sie verfechten die bessere Sache mit dem tieferen Glauben. Sie haben schyn im vergangenen Winter ihre Ueberlegenheil in überzeugendster Weise unter Beweis gestellt. In diesem Winter stehen sie in einem neuen Abwehrkampf von unvorstellbarer Härte. Die übermenschlichen Belastungen und Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, haben die Heimat zu letzten Entschlüssen reif werden lassen. Cs gibt niemanden mehr zu Hause, der nicht von dem fanatischen Dillen beseelt wäre, durch seine Arbeit und durch seinen Siegesglauben dieser kämpfenden Heldenfront würdig zu sein. Die deutsche Führung hat die Härte und Schwere dieses Kampfes in aller Offenheit vor dem Volke und vor der Dell dargelegt. Die Heimat antwortet darauf mit dem festen Dillen zum höchsten Krafteinsah. Ieder zu Haufe fragt sich nur noch, was er tun kann, um unseren Soldaten zu helfen, das Reich zu beschützen und den Sieg zu erkämpfen. 3n ungezählten Briefen aus allen Schichten unseres Volkes dringt der den war. Ich habe nun, unterstützt durch meine Mitkämpfer, in ruhe- und rastloser Tätigkeit Jahr um Jahr an der Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches im Innern und nach außen hin gearbeitet. Noch ehe die von mir erbetene Frist verstrichen war, befand sich chon der letzte Erwerbslose wieder in Arbeit. Der jüdische Angriff gegen den Grund und Boden des deutschen Bauerntums war Ärgeschlagen worden, die Erhaltung der Höfe sicher gestellt, das Gewerbe und die übrige Wirtschaft begannen wieder aufzublühen, die Reichs«, Landes« und Äommunalfinan- zen waren in Ordnung gebracht, es gelang das Verkehrswesen neu zu beleben, Straßen und Eisenbahnen wurden verbessert, neue Kanäle gebaut, der Reichsautobahnbau begonnen. Mit der Gesundung des wirtschaftlichen Lebens ging Hand in Hand die Entwicklung des kulturellen. Baukunst, Theater, Mu- ik, der Film, der Rundfunk, sie erlebten einen Aufschwung wie nie zuvor. Dabei stand über allem ein Gebot: immer mehr das breite Volk teilnehmen zu lassen, nicht nur an den materiellen, sondern auch an den kulturellen Gütern und Schöpfungen der Nation. Dem entsprachen die Grundsätze der neuen Erziehung. Ohne Rücksicht auf Herkrmft, Stand oder Beruf der Eltern sollte jedem fähigen Kinde unseres Volkes auf Kosten der Volksqemein« schäft das Studium und damit der soziale Aufstieg ermöglicht werden. Was auf den Gebieten der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung seit dem Jahre 1933 im Deutschen Reich unter der neuen Führung geleistet wurde, ist so einmalig, daß besonders in den demokratischen Ländern dem nichts ebenbürtiges zur Seite gestellt werden kann. Nur das faschistische Italien hat durch seinen Duce in seiner inneren Aufbauarbeit vergleichbare Taten vollbracht. Dies alles aber konnte nur gelingen durch eine Zusammenfassung aller Kräfte der Nation und ihre einheitliche Ausrichtung auf die als notwendig erkannten Ziele. So sind in wenigen Jahren zahllose Erscheinungen unseres inneren Verfalls beseitigt worden. An Stelle des in Konfessionen, Parteien und Klassen zerrissen und daher in Ohnmacht vegetierenden Weimarer Reiches war das Deutschland der Konzentration der nationalen Kraft getreten. An Stelle des allgemeinen Parteiunfuges eine einzige volksverbundene Bewegung. Die Lau- derparlamente wurden abgelöst durch eine gemeinsame Vertretung des deutschen Volkes im Reichstag, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände zu« sammengefaßt in der Deutschen Arbeitsfront, Presse, Film und Rundfunk hörten auf, Elemente der Zersetzung unseres Dolkskörpers zu sein und wurden stattdessen in den Dienst der nationalen Einigung gestellt. Ein gewaltiges Werk der Gesetzgebung schu die Grundlagen für ein neues Deutsches Reich, wie es in dieser Form in der Geschichte bisher noch nicht bestanden hat. Aus der damit gewonnenen inneren Kraft unseres Volkes ergab sich erst die Möglichkeit der Lösung der äußeren Aufgaben. Ich habe in diesen langen Jahren der Welt immer wieder praktische Angebote für eine vernünftige Begrenzung der Rüstungen, für eine loyale Zusammenarbeit gemacht. Spätere Ge- nlederschlagen, um uns wieder auf die Stufe eines Sklavenvolkes herabzudrücken. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Eisernen Verteidigung- willen. Am Ende winkt uns. daran glauben wir fest und unverbrüchlich, der große Sieg. Auch dieser Dinter wird zu Ende gehen. Der Führer leitet die gigantische Abnehrschlacht im Osten. Wenn sie auch unter denkbar schwierigen Umständen vor sich geht, so sehen wir doch unser festes und gläubiges Vertrauen in seine Führung und in die geschichtlich bewährte Tapferkeit unserer Soldaten. Wie es uns so oft gelungen ist, auch die härtesten Belastungen zu überwinden, so wird es uns auch diesmal gelungen ist. so wird es uns auch diesmal gelingen. und wiederum wird sich an uns das Wort des Philosophen bewahrheiten, daß das, was uns nicht umbringt, uns nur stärker macht. Der Führer wendet sich an diesem geschichtlichen Erinnerungstag in einer Proklamation an das deutsche Volk. Von seinem Hauptquartier aus richtet er einen Appell an die Nation. Es ist für'mich in dieser denkwürdigen Stunde eine stolze Ehre, vor dem ganzen deutschen Volke die Proklamation des Führers zur Verlesung bringen zu dürfen. Sie hat folgenden Wortlaut: Oie Proklamation des Führers zum 30. Januar Naß die Heimat der Front ebenbürtig bleibt, ist ein Gebot ihrer Ehre. Zum zehnten Male jährt sich heute der Tag, an dem mir der Reichspräsident Generalfeldmarschall von Hindenburg die Verantwortung für die Führung des Reiches übergab. Das 14jährige Ringen der nationalsozialistischen Bewegung um die Macht, die selbst aus kleinsten Anfängen entstehend, nunmehr als weitaus stärkste Partei des Reiches das legale Recht der Regierungsbildung besaß, erhielt damit seinen erfolgreichen Abschluß. Diese Uebernahme der Verantwortung fand allerdings erst statt, nachdem sämtliche Parteien in mehr ober weniger langer Dauer ihre Unfähigkeit, Deutschland wieder emporzuführen, erwiesen hatten. Das Reich litt immer mehr unter den Folgen der Niederlage nach einem Krieg, den es nicht gewollt und für den es deshalb auch in keiner Weise vorbereitet war. Nach einem heldenhaften Widerstand, der über vier Jahre durch keine Feindesgewalt gebrochen werden konnte, war es-den von innen und Was daher seit dem Jahre 1933 geleistet wurde,, auf wirtschaftlichem, kulturellem ober auch Polin* schein Gebiet, tritt trotz aller Größe zurück gegen« Über der Aufgabe, die uns heute gestellt ist Wenn der Nationalsozialismus nichts geschaffen« hätte, als das, was hinter ihm liegt, wurde er schmtl eine der gewaltigsten Erscheinungen der Weltge^ schichte fein, allein Europa wäre trotzdem verloren« Der wunderbare weg unserer Bewegung von den wenigen Männern der ersten Zeit bis zum Tag der Machtübernahme und seitdem bis heute ist nur denkbar und begreiflich als ein Musbrwf des Willens der Vorsehung, dem deutschen Volk und darüber hinaus ganz Europa die Möglichkeit zu geben, der größten Bedrohung aller Zetten erfolgreich begegnen zu können. Es wird deshalb nur an uns liegen, den Sinn dieses Krieges zu begreifen, den uns aufge» zwungenen Kampf so entschlossen und so längs zu führen, bis dieser Kontinent als endgültig fl» rettet angesehen werden darf. Was uns dabei im einzelnen an Schicksale schlägen treffen mag, ist nichts gegenüber dem, was alle erleiden würden, wenn sich die barenhorden des Ostens Über unser« Ruitunal hastkbar, einen Frieden der Versöhnung und Der- Gegen diese abnorm- militärischDrohung «assen stz^igung angeboten zu erhalten. Sofort nach der Är uns mit unserer si-nz-n nationalenKraft zur ätschen Volk h-rausg-lockten lieber- D-Hr fetzen, w-nn wir Nicht unstre Frechst und f'irair Waffen erfolgt- der historische Betrug, unser nationales Leben verlter«n wollen. Mitten m Wortbruch, wie ihn die Weltgeschichte bisher ien Rle,°naufm-r,ch Stalin- das deutsche I^ch nicht erlebt hatte. An Stelle des Friedens, der »chwert hinein. Heute kämpfen unsere Trupv-n tief Versöhnung und Verständigung kam jenes Der- im Feindesland Ein ganzer Erd -ll N-^t drohend Diktat, das di-deutsch- Nation und di- mit vor uns. W,r h-b-n-hn in trlumph°l-n Siegen ^^ündeten Völker zu Sklaven «rni-drigt-, zweier Sommer zu einem bedeut-nt»n T-iI i" wehrlos machte, politisch entrechtete ünd sere Hand gebracht. Wie 'M vergangenen Kriegs- L .a;uf unabsehbare Zeiten vernichtete, wmt-r im Offen, I» müssen, mr da- Eroberte m die. ^lle- da- aber, was feit bem Jahre 1919 bis 1933 fern Zeiten Kriegswlnder im I bem deutschen Volk an Unrecht, an Unterbrückungen, ter ^mfungen Derteibigen. ®irt Zwei- wirtschaftlicher Ausplünderung und politischer Sis« ™ a9°P # unh kimmierung zugefügt wurde, traf kein national- ®iberftanbs^4t un^ m feinem Heroismus auf ber soMiMches, fonbem bas burch unb burch bemo- ^006 ber tffalsgottm.c kratifch-marxistische Deutschlanb. Jeber Versuch ber llnfcr Vertrauen zu unseren Soldaten ist u - | demokratischen, zentrümlerischen unb marxistischen Machthaber, bie anbere Welt burch einen Appell an bie bort scheinbar vermutete gleiche Geistesrichtung zu besänftigen ober gar zur Einsicht in bie Ver- nunftlofigfeit biefer Diktatur ber sinnlosen Gewalt zu bringen, schlugen fehl. Mit zäher Beharrlichkeit versuchte bas internationale Jubentum, bie Nation erst kapitalistisch auszuplünbern, um sie so wirtschaftlich unb bamit stimmungsmäßig für ben jübischen Bolschewismus reif zu machen. üTer Wahnwitz bes sogenannten Versailler Friebensvertrages führte aber nicht nur zur Zerstörung ber beutschen Wirtschaft, sondern in ber Folge zu einer nicht minber großen Verwüstung bes wirtschaftlichen Lebens auch in ben anberen Ländern einschließlich bem in den riakeiten, die dieser Winterkrieg mit sich bringt, be-, anstren gung. Partei unb Staat werben in der chleunigt wieber zu übermtnben. Vorbereitung des totalen Krieges beispielhaft voran- wie im Kampf um die innere Macht stürmt gehen. Es sind Maßnahmen betroffen worben und auch in diesem gigantischen Ringen das Juden- es werben deren in den nächsten 2£gen noch ge- lum von zwei Seiten gegen uns an. Der Boi- n”) inh °nr a f hVa Vurm= sch-w'-m«- 'chick« f-lne Mast-nh°°r° vor, und Lag- g-bs-l-t.'daß' wir Ich,Li die Plutokratie läßt ein Trommetseuer von rücksichtslos hanbeln. Unsere nationalsoziali- Lüge und verleumderischer Propaganda auf uns fische Parteigeschichte ist ein einziger Beweis da- nlederprasseln. Der Kampf um unser Leben naht für, baß mir Nationalsozialisten bas können unb sich seinem dramatischen Höhepunkt. Es ist nicht immer, wenn es nötig Ist, auch bie Kraft bazu aufnur ein Ringen um die. Freiheit und Sicherheit bringen. Die Partei wird, wie stets in großen natio- d-r deutschen Ration, sondern eine gigantische nalen Schicksalsstunden, ber Motor biefer granbiofcn nm hna infiinffiiip Umstellung bes Lebens unb der Arbeit un erer Hel- Auseinandersehung um das Zukünftige Schicksal V revolutionärer Elan wirb bas Tempo Europas, ja, des ganzen zivlüsierten Abend l^eje5 umwälzenden Prozesses bestimmen. landes. I Die Führung erwartet vom ganzen Volke, daß In diesem Zeichen steht der 30. Januar 1943, der lischt nur Befehle und Gesetze durchgeführt werben, zehnte Jahrestag ber nationalsozialistischen Macht-1j^er stellt sich darüber hinaus für jede kriegs- übernahme. Dor zwanzig Jahren, am 9. November notwendige Mitarbeit zur Verfügung, weil 1923, erlitt bie Partei ihre furchtbarste Katastrophe. weiß, daß er vom Führer dazu aufgerufen ist. Wer spricht heute noch von ihren Folgen? Sie hat Die Kriegsgesetze sind selbstverständlich für alle bin- sie durch den glänzendsten Sieg unserer inneren Ge- bend, Ausnahmen können nicht gemacht werben, schichte wieber wettgemacht. Heute stehen wir im £>b hochgestellt ober niedrig, ob arm ober reich, im Zeichen bes schwersten Schicksalskampfes unseres Lebenskampf des deutschen Volkes ist keiner zu Volkes auf den Schlachtfeldern. Es ift geradezu von schabe, seine ganze Kraft unb alles, was ihm ge« symbolischer Bebeutung, baß ber junge national- t hort, zum Einsatz zu bringen. Gegen Saboteure sozialistische Staat am IO. Jahrestag seines inneren unserer Kriegführung sind wir bisher mit härtesten Sieges der gegenwärtigen schweren Belastung unter-1 Strafen vorgegangen und werden bas auch in Zu- M ben fiten mit) 5 vtzr 193 58* Benn it htbnisse «uns lief das C »über, bi :lter ii MenAnl den D er Ma »Fabrik« ®ibis i, ’Nenb jL'M 'M? 'S •Mi «llMerfii MW, *»■ Sil Wfoi tr «t; x» fidüipl1 das H Kiiien u -Pön-nj •w\ M ‘ ® iP ;r unb itertum it Mei In o dürfen den 5ie den wli jur i.S vas aüi lenaem Mute io? Üei nur erf ollen G< Mr dem au Gröhe.: unb ihre haben, f özes jui es In bi frohem Inno, l Staat de Den, bluk an vmlfchü Üchhabe üsgefprod ragen v E M 3d), B vergär taien bie ffcgen um lin Weh »gen in », [ie w Mmlsoz Lhnsucht. oairt, un Wniben ei »n Sie i licht, uni »!, sich ' bin Kan »nii ein -rzvei! ‘In Be, Ml,,, 7- Sa fr II jl^heil u «Miet !>-l< Ä* 10 v fr« Bim im i* K«He( W ^ich ES Kn, j lüber 'M Mllt ll n Dem bet M ibtti stech fte® leim M einet e k !• Ö !• l> IS 5, It chen tut. t et > in oot bei Hot rrflirö esh--' rf* iolr»5 öfelt ?gea bitt Iö unb W icht, so wie ihre Angehörigen in allen Waffen- Kl-n unserer Wehrmacht in vorbildlicher Tapfer- ft miteinander wetteifern, auch die Führerin der r’inat zu sein. Es war der Wille unserer Feinde, Zeitliche Städte und Dörfer mit den Mitteln der Ruf amen Vernichtung zu bedrohen. Es ist aber [toi heute erwiesen, daß sie nur Häuser oder Teen* ftei vernichten, aber den Geist nicht brechen, son- nur zu stärken vermögen. (Minutenlonae Bei- m-kundgebungen.) Was^bei Beginn dieses Krieges deutschen Männern und Frauen noch unbe« unrt war, ist ihnen nunmehr klar geworden: Der rortpf, den uns die gleichen Feinde wie emft im ^-e 1914 aufqezwungen haben, entscheidet ubtr das Sein ober die Vernichtung Uo'eres Volkes. , Der Allmächtige wird der gerechte Richter kln. Unsere Aufgabe aber ist es, unsere Pftichl Io zu erfüllen, dah wir vor ihm, ats dem Schöpfer aller Welten, nach dem von ihm ge- Itbenen Gesetz des Kampfes um das Dasein > bestehen vermögen, daß wir, ohne jemals za verzagen, kein Leben schonen und keine Arbeit scheuen, um das Leben unseres Volkes für die Zukunft zu erhalten. Dann wird in diesem Kampf einst die grohe Stunde schlagen, in der unser Volk befreit sein wird vom äußeren Feind. Aus den Opfern der Toten und den Ruinen unserer Städte und Dörfer wird dann ein neues Leben erblühen, um den Staat weiterzugestalten, an den wir glauben, für den wir kämpfen und arbeiten: den germanischen Staat der deutschen Ration als ewige und gleiche Heimat aller Männer und Frauen unseres Volkes: dos Ralionalsoziali st Ische Grohdeutfche Reich. In ihm aber wird bann für olle Zeiten jene Kraft vorhanden fein, die notwendig ist, um auch in der Zukunft die europäische Dölkerfamilie gegenüber den Gefahren des Ostens zu beschützen. Das Groh- deutsche Reich und die mit ihm verbündeten Nationen werden sich darüber hinaus aber auch noch jene Lebensräume gemeinsam sichern müssen, die für die Erhaltung der materiellen Existenz dieser Völker unentbehrlich sind. Hauptquartier, den 30. Januar 1943. gez. Adolf Hitler. Nichtendenwollende Heilrufe und langanhaltende Beifallskundgebungen begleiten die letzten Sätze der Proklamation des Führers. Als Dr. Goebbels die Verlesung der Proklamation des Führers beendigt hat, bricht spontaner Jubel und Beifall aus, der minutenlang andauert und die rückhaltlose Zustimmung des deutschen Volkes zu den Worten des Führers dokumentiert. Dr. Goebbels fuhr dann fort: Soweit die Proklamation des Führers. Sie enthält alles das, was wir in dieser Stunde wissen müssen, und die Befehle, auf die das deutsche Volk mit Ungeduld gewartet hat. Hier finden wir die Parolen des Kampfes und einer wilden Entschlossenheit, die unsere Herzen erheben und unsere Gemüter stärken und aufrichten. Die deutsche Nation weiß nun, was sie zu tun hat. Ein triegführendes und kriegbereites Volk geht jetzt wieder an die Stätten feines Kampfes und seiner Arbeit zurück. Gläubiger denn je wollen wir uns dabei vor allem in diesen schicksalhaften Stunden dem Führer verpflichtet fühlen. Ist es nölig, unter Deutschen und vor allem unter Ralionalfozlalisien, noch das letzte unb Überzeugendste Argument für unseren unerschütterlichen Glauben an den Sieg anzuführen? Wir glauben an den Sieg, weil wir ben Führer haben. (Anhaltende Heilrufe.) Er hat uns Rationalsozialisten von 1919 bis zu dieser Stunde geführt. Durch welche Gefahren sind wir nicht mit ihm hindurchgeschritten und waren am Ende doch immer siegreich! Wieviele Schläge haben wir nicht im Kampf um ein neues Deutschland empfangen, aber wieviele Schläge haben wir nicht auch zurückgegeben! Die stolze Kette unserer geschichtlichen Erfolge von 1919 bis zu dieser Stunde sind ein einziger Überzeugender Beweis für die tiefe Berechtigung unseres unerschütterlichen Glaubens an den totalen Endsieg des deutschen Volkes und seiner Verbündeten über die Tyrannei der internationalen Plulokratie und die frechen Bedrohungen durch den jüdischen Bolschewismus. Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! An diesem Tage scharen wir uns mit dem ganzen deutschen Volke in gläubigem Vertrauen um unseren Führer. Vor allem seine alte Kämpferschar entbietet ihm heute aus bewegtem Herzen die tiefsten Gefühle ihrer Verehrung, ihres blinden Vertrauens, aber auch ihrer heißen, unauslöschlichen Dankbarkeit. Er hat uns durch die Fährnisse dieser stürmisch bewegten Zeit hindurchgeführt. Er hat das Reich aus dem Nichts heraus wieder zur Großmacht emporgehoben. Es würde zertreten am Boden liegen, wenn er nicht gekommen wäre und uns zur Besinnung aufgerufen hätte. Weil er uns auch heute voranschreitet, darum sehen wir den Weg zum Siege offen. So wollen wir denn zum 10. Jahrestag unserer Revolution in dieser dramatischen Stunde unseres Gigantenkampfes gegen unsere alten Feinde beim Gedächtnis an unsere innere Erhebung nur die Bitte an den Allmächtigen richten, uns den Führer gesund und voll von Kraft und Entschlußfreudigkeit zu erhalten, wir wissen, daß wir dann alle Gefahren überwinden und am Ende Sieg und Frieden erringen werden. Der Glaube verseht Berge. Dieser bergeversehende Glaube muß uns alle erfüllen. Er treibt uns zur Arbeit und zum Kampfe für Volk und Reich an. An der Stelle, an der ich jetzt stehe und zum deutschen Volk spreche, wurde zum ersten Male vor unserer alten Kämpferschar in schweren und kritischen Rotzeiten das Wort ausgesprochen, das uns all die folgenden Jahre bis zu dieser Stunde treu begleitet hat. heute steht es wieder als Mahnung und Forderung über uns und unserer Bereitschaft. Wieder ist eine Zeit der Belastung und des höchsten Einsatzes über Reich und Volk gekommen. Mehr denn je ist es da notwendig, die Blicke der Ration auf den Mann zu richtep, der für uns die Verkörperung unserer fanatischen Entschlossenheit, unseres ungebrochenen Kampfeswillens und unserer tiefen Gläubigkeit ist. So rufe ich denn dem Führer im Hamen des ganzen deutschen Volkes am 10. Jahrestag der inneren Erhebung durch unsere Revolution für den schwersten Kampf um unsere äußere Freiheit unsere alte Parole als Bestätigung unserer zu allem entschlossenen Bereitschaft zu: Füh- rer befiehl, wir folgen t Wir erheben uns von unseren Plätzen, mit uns erhebt sich das ganze deutsche Volk in Ehrfurcht vor feinen Helden und grüßt den Führer in diesem Augenblick fanatischen Kampfeswillens mit unserem alten Gruß: Adolf Hitler — Sieg-Heil! Mit gespanntester Aufmerksamkeit sind die Anwesenden den Ausführungen des Ministers gefolgt. Aks er mit dem Treuebekenntnis zum Führer endet, braust jubelnd das Sieg-Heil auf. Die Menschen haben sich von den Plätzen erhoben und ihr nicht abreißendes Heil bekräftigt das Gelöbnis: Führer befiehl, wir folgen! Wuchtig erklingen zum Schluß die Lieder der Nation. Oer Führer ehrt die Helden von Stalingrad. I Äb l L Generalfeldmarschall Paulus (links), GeneraloberstHeitz (rechts). — (PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Mittelftaedt. sSch.f) DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 3L Jan. Der Führer hat Generaloberst Paulus, den Oberbefehlshaber der ruhmreichen 6. Armee, den heldenhaften Verteidiger von Stalingrad, zum Generalfeldmarschall befördert. Gleichzeitig beförderte der Führer den General der Artillerie heih, kommandierenden General eines in der Festung Stalingrad kämpfenden Armeekorps, zum Generalobersten. * Friedrich Paulus wurde 1890 als Sohn eines Verwaltungsinspektors in Breitenau geboren. Nach der Reifeprüfung auf dem Wilhelms-Gymnasium zu Kassel ftubierte er zunächst Rechtswissenschaften auf der Universität Marburg. 1910 trat er als Fahnenjunker in das J.P. 111 Zein, in dem er im August 1911 Leutnant wurde. Als Batls.-Adju- tant zog er 1914 ins Feld. Er machte den Weltkrieg als Fröntoffizier, von Mai 1918 als Generalstabsoffizier im Westen, auf dem Balkan und an der Südfront mit. Von Oktober 1920 bis Mai 1922 Land er beim J.R. 14 und tat dann in dem damaligen Reichswehrministerium, im J.R. 13 und im Stabe der 5. Division Dienst. Als Kommandeur der Kraftfahr-Abteilung Wünsdorf und als Chef des Generalstabes des Kommandos der Panzer- truppen war er an dem Ausbau dieser neuen Waffe beteiligt. Im Polen» und im Westseldzug war er Chef des Generalstabes der Armee des Generalfeldmarschalls von Reichenau. Im September 1940 wurde er Oberquartiermeister im Generalstab des Heeres und im Januar 1942 General der Panzertruppen. Am 29. Mai 1942 verlieh ihm der Führer das Ritterkreuz und, nachdem er am 2. Januar 1943 Generaloberst geworden war, am 15. Januar das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Walter Heitz wurde als Sohn eines Majors in Berlin geboren. Er trat 1898 als Fahnenjunker in das Feldartillerieregiment 36 ein. Als Batteriechef rückte er ins Feld, kämpfte die ersten beiden Kriegsjahre in Rußland, dann in Frankreich, nach dem Weltkrieg tat er Dienst im damaligen Reichswehr- minifterium, an der Artillerieschule und bei verschiedenen Truppenteilen. 1931 wurde er Kommandant von Königsberg, 1934 Generalleutnant, 1936 Präsident des Reichskriegsgerichts. Als General der Artillerie wurde er 1939 Militärbefehlshaber West- preußen in Danzig, bis er im Oktober des gleichen Jahres als Kommandierender General an die Spitze des Armeekorps trat, das er noch jetzt führt. Im Frankreich-Feldzug war die Erzwingung des Oise- Ueberganges bei Parmain einer von ihm mit wenigen Begleitern im heftigsten feindlichen Feuer durchgeführten Erkundung zu danken. Am 4. September 1940'verlieh ihm der Führer das Ritterkreuz und am 21. Dezember 1942 das Eichenlaub. Der Heldenkamps in Stalingrad. Berlin, 31. Jan. (DNB.) Der Kampf der 6. Armee in Stalingrad nimmt unter persönlicher Führung ihres Oberbefehlshabers Generalfeldmarschall Paulus seinen Fortgang. In zwei voneinander getrennten Kampfgruppen erwehren sich unsere Soldaten mit Todesverachtung der konzentrisch ge- ührten bolschewistischen Angriffe. Von allen Seiten choben sich feindliche Panzer über bas Trümmer» eld der Stadt heran, nachdem die sowjetische Artillerie, die zum Teil offen aufgefahren war, vorher stundenlang in die von unseren Männern zäh gehaltenen Ruinen gefeuert hatte. Trotzdem blieb Welle um Welle der bolschewistischen Infanteristen im Abwehrfeuer liegen. Erst als Teile der südlichen Kampfgruppe ihre letzte Munition verschossen hatten, wurden sie nach heldenhafter Gegenwehr im Kampf Mann gegen Mann von den feindlichen Massen uoerrannt und gerieten in Gefangenschaft. Die Reste dieser Gruppen wurden auf engsten Raum zusammengedrängt und leisten letzten Widerstand. Zwischen Kuban und dem unteren Don setzten die Bolschewisten ihre vergeblichen Versuche, die deutschen Linien zu durchbrechen, fort. In der Steppe südlich des Manytsch rannten starke feindliche Kräfte wiederholt gegen die deutschen Stellungen an. Alle Angriffe blieben im Abwehrfeuer der Artillerie und der schweren Infanteriewaffen liegen. An verschiedenen Stellen gingen unsere Truppen zum Gegenangrift über und warfen die Bolschewisten, die dabei empfindliche Verluste hallen, in ihre Ausgangsstellungen zurück. Der Wehrmachtbericht vom Sonntag. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 31. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An den hart umkämpften Abschnitten der Ostfront behaupteten sich unsere Truppen in entschlossener Abwehr. Frisch herangeführte Reserven griffen in die Kämpfe ein und festigten die Lage. In Stalingrad schob sich der Feind zunächst von allen Seiten näher an die Abwehrstellungen heran und griff dann konzentrisch an. Die unter persönlicher Führung des Generalfeldmarschalls Paulus heldenhaft kämpfende südliche Kampfgruppe wurde auf engstem Raum zusammengedrängt und leistet den letzten Widerstand im GPU.-Ge- bäude. 3m Rordteil der Stadt wehrten die Verteidiger unter Führung des XI. Armeekorps die Angriffe des Feindes gegen die Westfront des Traktorenwerkes ab. 3m Raum zwischen Kaukasus und dem unteren Don führten deutsche Panzerverbände wiederum Gegenangriffe und vernichteten eingeschlos- jene oder abgeschnürte Kräfte des Feindes. Eine Panzerdivision brachte hierbei über 1000 Gefangene ein. Am Donez brachen wiederum feindliche Angriffe und Amfafsungsverfuche unter hohen Verlusten zusammen. Westlich von Woronesch wurde dem Feind eine heiß umkämpfte Ortschaft im Gegenangriff entrissen. Die Schlacht dauert mit zunehmender Heftigkeit an. Die Luftwaffe führte starke Schläge gegen marschiernde Kolonnen, Fahrzeugslauungen und rastende Truppen. Am Ladogasee wurden auch gestern Massenangriffe, die der Feind mit starker Artillerie- und Panzemnterstühung führte, unter hohen Verlusten für den Angreifer abgewiesen oder schon In der Bereitstellung zerschlagen. Der Feind griff mit Unterstützung starker Artillerie- und Panzerverbände die Stellung unserer Truppen in Wesi-Tripolitanien an. Ex wurde unter schweren Verlusten an Menschen, Fahrzeugen und Waffen abgewiesen. 3n Tunesien scheiterten feindliche Gegenangriffe gegen unsere In den letzten Tagen neu gewonnenen Stellungen. Deutsche 3äger schossen in Luftkämpfen acht feindliche Flugzeuge ab. Während des Tages führte eine geringe Zahl leichter britischer Bomber Störflüge mit vereinzelten wirkungslosen Bombenwürfen über Rorddeutschland bis zur Reichshauptstadt durch, hierbei verlor der Feind fünf Flugzeuge. Zwei weitere wurden auf hoher See abgeschosien. 3n dec Rächt griffen feindliche Kampfflieger Westdeutschland und nordwestdeutsches Küstengebiet an. Wohnviertel und öffentliche Gebäude wurden getroffen. Die Bevölkerung hatte Verluste. Rachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe schossen fünf Bomber ab. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge bombardierten am Tage eine Hafenstadt der britischen Kanalküste. Deutsche Unterseeboote versenkten im Rord- atlantik, im Mittelmeer und im nördlichen Eismeer neun feindliche Handelsschiffe mit zusammen 45 000 BRT. Der Wehrmachtbericht vom Samstag. DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 30. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die erbitterte Abwehrschlacht im Süden der Ostfront hält an einzelnen Stellen mit tinoer- minberfer Heftigkeit an, während an anderen inzwischen feffgefügten Frontabschnitten der Druck des Feindes nachläßt. Jn Stalingrad Ist die Lage unverändert. Der Mut der Verteidiger ist ungebrochen. Zwischen Kaukasus und dem unteren Don verliefen die Bewegungen unserer Truppen ohne Störung durch den Feind. Wiederholte feindliche Angriffe gegen unsere Stellungen östlich des mittleren Donez wurden nach erbitterten Kämpfen unter schweren Verlusten für den Feind zurückgeschlagen. Ein Gegenangriff zerschlug eine sowjetische Schützendivision. 3m Raum westlich Woronesch geht die Be- wegungsschlacht weiter. Starke Verbände der Luftwaffe griffen In die Erdkämpfe ein. Südlich des Ladogasees nahm der Feind seine mit starker Artillerie- und Panzerunterstühung vorgetragenen Angriffe auf breiter Front wieder auf. 3n schweren Kämpfen, zum Teil Mann gegen Mann, wurden alle Angriffe blutig abgewiesen und allein gestern 42 Panzer abgeschossen. 3n den Kämpfen am m I 11- l e.r e n Don zeichneten sich Truppen des deutschen XXIV. Panzerkorps und das italienische Alpini- Korps aus. Dabei waren landeseigene Frelwilligen- oerbänbe erfolgreich beteiligt. 3n Rordafrlka schlugen die Rachhuten der deutsch-italienischen Panzerarmee starke feindliche Panzerangriffe blutig ab. Aus lunefien sind nur Kampfhandlungen örtlicher Bedeutung zu melden. Die Luftwaffe bombardierte abends den Hafen von Algier, wobei ein Handelsschiff In Brand geriet Elu verband deutscher Kampfflugzeuge griff am geft eigen Abend in den Gewässern von Vougie einen feindlichen Geleitzug an und versenkte drei Transportschiffe mit zusammen 14 000 BRT. sowie zwei Zerstörer. Ein weiterer Zerstörer und ein Handelsschiff mittlerer Größe wurden schwer beschädigt. Bei einem Angriff auf den Flugplatz Boue wurden sieben mehrmotorige feindliche Flugzeuge am Boden zerstört, in Luftkämpfen und durch Flakartillerie der Luftwaffe und Vordflak der Kriegsmarine im 2Nik- telmeerraum zwölf britische und amerikanische Flugzeuge abgeschossen. Der Feind bombardierte am Tage und in den Abendstunden ohne militärischen Erfolg zwei Hafenstädte an der französischen Atlantikküsie. Die Opfer unter der Bevölkerung sind groß. Acht der angreifenden Flugzeuge wurden zum Absturz gebracht. Großadmiral Raeder Admiralinspekteur der Kriegsmarine. Großadmiral Oönitz zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ernannt. Großadmiral Raed er (links), Großadmiral Dönitz (rechts). — (Scherl-Bilderdienst. fSandau.f) DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 30. Ian. Der Führer empfing heute in seinem Hauptquartier den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Raed er, und ernannte ihn in Anerkennung und Würdigung feiner geschichtlichen Verdienste um den Aufbau der neuen Kriegsmarine und um deren Führung im großdeutschen Freiheitskampf zum Admiralinspekteur der Kriegsmarine des Großdeutschen Reiches. Der Führer Hal sich auf Bitten des Großadmirals hierzu entschlossen, um ihn von der täglichen Arbeit in der Führung der Kriegsmarine zu entlasten, ihn aber als feinen ersten Berater in marinepolitischen Fragen zu behalten. Gleichzeitig hat der Führer den Befehlshaber der Unterseeboote, Admiral D ö n i h, zum Großadmiral befördert und zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ernannt. Die hohe. Ehrung, die Großadmiral R a e d e r zuteil geworden ist, unterstreicht Umfang und Größe des Lebenswerkes, auf das der Großadmiral, der feit 1. Oktober 1928 an der Spitze der Kriegsmarine gestanden hat, zurückblicken kann. Werden und Kämpfen, Wagen und Siegen der Kriegsmarine werden zu allen Zeiten mit dem Hamen des ersten Großadmirals des Grohdeutfchen Reiches verknüpft fein. Mt Großadmiral Dönitz übernimmt ein Offizier die Führung der Kriegsmarine, dessen Wirken an vorderster Front seit dem Wiedererstehen der deutschen U-Voot-Flotte bereits zum Sinnbild für die Härte des Einsatzes unserer schärfsten Seekriegswaffe im Ringen um die Zukunft des deutschen Volkes geworden ist. Unter seiner persönlichen Führung haben die deutschen Unterseeboote unvergleichliche Heldentaten vollbracht und dem Feind vernichtende Schläge zugefügt. In feiner Person liegt die Gewähr, daß der kühne Angriffsgeist, der die Kriegsmarine von Beginn des Krieges an erfüllte, sie auch in Zukunft beseelen wird, bis der Endsieg erkämpft ist- Großadmiral Roeder wurde 1876 in Wandsbeck (Holstein) geboren. Roch nicht 18jöhrig trat er als Seekadett in die Marine ein. Als her Weltkrieg ausbrach, befand er sich als Korvettenkapitän im Stabe des Konteradmirals hipper. Als 1. Admiralstabsoffizier und spater als hippers Stabschef war er an den Aufgaben beteiligt, die den Aufklärungsstreitkräften zufielen. Auch die Seeschlacht vor dem Skagerrak machte Raeder an der Seite hippers mit. Kurz vor dem Umsturz wurde er in das Reichsmarineamt kommandiert. Seine Kriegserfahrungen, sein großes Wissen und eine glänzende maritime Begabung ließen ihn fortan maßgeblich an der Schaffung der Grundlagen für die Entwicklung der heutigen Kriegsmarine arbeiten. 1928 wurde er an die Spitze der Marine als Nachfolger des Admirals Zenker berufen. Hand in Hand mit der weiteren Vermehrung der Flotte ging der Ausbau der Werften, Arsenale und Küstenbefestigungen. Es war Roeders Verdienst, trotz Versailles schon damals aus der zablenmäßig kleinen Flotte ein schlagkräftiges Instrument gemacht zu haben. Mit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus begann auch für die deutsche Flotte die fruchtbarste Zeit des Wiederaufbaues. 1936 wurde er Generaladmiral, 1939 Großadmiral. Großadmiral Dönitz wurde 1891 in Berlin- Grunau als Sohn eines Ingenieurs geboren. 1910 trat er als Seekadett in die Marine ein. An Bord des Kreuzers „Breslau" erlebte er den Ausbruch des Weltkrieges im Mittelmeer. Sein Wunsch, als U-Boot-Offizier verwendet zu werden, erfüllte sich 1916 mit der Kommandierung als Wachoffizier auf „U 39", dessen Kommandant, Kapitänleutnant Forstmann, einer der erfolgreichsten U-Boot-Offiziere des Weltkrieges war. Am 1.3.1918 übernahm Dönitz „U C 25" und später „U B 68". Nach dem Kriege fand er zunächst als Torpedobootskommandant und Referent bei der Torpedoinspektion Verwendung. 1930 wurde er 1. Admiralstabsoffizier der Marinestation der Nordsee in Wilhelmshaven. In dieser Zeit wurden bereits die organisatorischen Planungen geschaffen, die den späteren schnellen Aufbau der neuen U-Boot-Waffe ermöglichten. Das Jahr 1934 sah ihn als Kommandanten des Kreuzers „Emden". Im Sommer 1935 wurde Dönitz Führer der neu in Dienst gestellten Unterseeboote als Chef der U-Boot-Flottille „Weddigen". Am 28.1.1939 wurde er Kommodore der Unterseeboote, am 1. Oktober Konteradmiral, am 21. April 1940 mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet, am 1. September 1940 Vizeadmiral, am 14. März 1942 Admiral. Das Echo in London. Stockholm 31. Ian. (DNB.) Nach einer Uni- ted-Preß-Meldung aus London ist die Ernennung des Admirals Dönitz zum Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine in Londoner Marinekreisen stark beachtet und mit großem Ernst ausgenommen worden. Man werte in London diese Veränderung in der deutschen Kriegsmarine als einen deutlichen Beweis dafür, daß Deutschland jetzt alles auf den U-Boot- Krieg fetzen werde. Dönitz, der zweifellos der größte U-Boot-Sachverständige in der deutschen Seekriegsgeschichte sei, sei zu einem Zeitpunkt ernannt worden, an dem er die von den deutschen U-Booten ausgehende Bedrohung der achsenfeindlichen Krieasanstrengungen aufs nachbaltiaste beeinflussen könne. Der neue Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine habe erst kürzlich eine Rundreise durch die deutschen U-Boot-Stühpunkte abgeschlossen. Offen wird in London zugegeben, daß die Bedrohung durch die deutschen U-Boote besonders ernst fei, und daß dieses Jahr einen ähnlich ernsten Charakter tragen könne wie 1917, als England nur noch Lebensrnittel für drei Wochen befaß. Taaesbesehle an die Kriegsmarine. Berlin, 30.Ian. (DNB.) Großadmiral Raeder richtete folgenden Tagesbefehl an die Kriegsmarine: „An die Kriegsmarine! Der Führer hat meiner Bitte, mich mit Rücksicht auf meinen Gesundheitszustand von meinen 21 em« tern und Pflichten als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine und Chef der Seekriegsleillrng zu entbindm, mit Wirkung vom 30. Januar 1943 entsprochen. Er hat gleichzeitig den Befehlshaber der Unterfee- hoote. Admiral Dönitz, unter Beförderung zum Großadmiral zu meinem Nachfolger bestimmt. Ich habe in schwerer Zeit die Führung der Kriegsmarine übernommen. Mit meiner ganzen Kraft habe ich in den langen Jahren meiner Amtsführung mich bemüht, sie aus den ersten Anfängen des Aufbaus zu einem Machtinstrument zu entwickeln, dessen unser Reich zur Behauptung seiner Interessen und Aufgaben in der Welt bedarf. Getragen vom Vertrauen unteres geliebten Führers und gestützt auf treueste Mitarbeit durch die gesamte Kriegsma. rine ist es mir vergönnt gewesen, in der groß- ten und schwersten Zeit unsere sVnl- !e,s an der ßö'funa diel-r hohen Anlaabe entsch-n- dend mitzuwirken. Die Siege und Erfolge, die die Kriegsmarine im großdeutschen Frecheüskamps inu ter meiner Führung errungen i)at, werden in die Geschichte einyehen. Ich bin stolz, dies.sagen zu können Sie wurden erziell durch bedingungslose Hingabe jedes einzelnen. Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, Beamte, Angestellte und Arbeiter haben in edlem Gemeinschaftsgefühl und echter Kameradschaft miteinander gewetteifert, ihren Beitrag zu leisten zur Erringung des Sieges. Für die unzähligen Beweise solchen Geistes heute der ganzen Kriegsmarine meinen Dank zu sagen, ist mir eine tief innere Verpflichtung und em Bedürfnis des Herzens. So wie mein ganzes Leben der Kriegsmarine ge- widmet war, werde ich ihr in Zukunft auch weiter dienen und mit ganzem Herzen Anteil nehmen an ihrem schweren Kampf. Ich weiß, daß sie diesen Kamps auch unter ihrem neuen Oberbefehlshaber mit derselben Härte und Entschlossenheit, mit demselben unerschütterlichen Siegeswillen und mit der gleichen Treue führen wird, wie bisher. Ich weiß, daß jeder Mann fein letztes einsetzen wird, um im Glauben an Gott und im Vertrauen auf unseren Führer den Sieg zu erringen für unser Volk und Reich. Es lebe der Führer! Raeder, Großadmiral." Großadmiral Dönitz, der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, richtete folgenden Tagesbefehl an die Kriegsmarine: „An die Kriegsmarine! Mit dem heutigen Tage übernehme ich auf Befehl des Führers den Oberbefehl über die Kriegsmarine. Der U-Boot-Waffe, die ich bisher führen durfte, danke ich für ihre in jeder Stunde' bewährte todesmutige Kampfbereitschaft und für ihre Treue. Ich werde die Führung des U-Boot-Krieges auch weiterhin selbst behalten. Im gleichen harten soldatischen Geist will ich die Kriegsmarine führen. Don jedem einzelnen erwarte ich bedingungslosen Gehorsam, höchsten Mut und Hingabe bis zum letzten Atemzug. Darin liegt unsere Ehre. Geschart um unseren Führer werden wir unsere Waffen nicht aus der Hand legen, bis Sieg und Frieden errungen sind. Heil unserem Führer! Dönitz, Großadmiral, Oberbefehlshaber dyr Kriegsmarine.- Zu (Seneratfelfrmorfy*äffen befördert. Berlin, 1. Febr. (DNB. Funkspruch.) Der Führer beförderte als verdiente Oberbefehlshaber von Heresgruppen und Armeen zu Generalfeldmarschällen die Generalobersten von Kleist, Freiherr von Weichs und Busch, ferner zu Generalobersten die Generale der Infanterie H e i n r i c t und von Galmuth und zum Generaladmiral den Admiral Marschall. 3Rifferfreu$fräger sprachen am 10. Jahrestag der Machtübernahme Berlin, 31. Jan. (DNB.) In allen Gau. städten des Reiches fanden am Sonntag, 31.Januar, Parteiveranstaltungen statt, auf denen die Hoheitsträger der Partei sprachen. Ritterkreuzträger als Repräsentanten der im Feuer des Krieges ausgezeichneten Jugend, größtenteils selbst aus der nationalsozialistischen Jugendbewegung hervorge- gangen, berichteten über ihren soldatischen Einsatz. Reichsjugendführer Axrnann empfing sie vor ihrer Abreise in ihre Gaue. Houptzchriftleiter: Tr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptjchriftleilers: Ernst Blumschctn. Berantwottlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feutüeton: Tr. Hans Thurtot; kür Stadt Gieben, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumichein. Druck und Verlag: Brühstche Univeriitälsvruckcrei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Hng. Erich Hamann- ülnzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6 Nach kurzer', schwerer Krankheit verschied am 31. Januar 1943 unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Johannette Muhl, geb. Marx im 65. Lebensjahre. In stiller Trauer: Wilhelm, Karl und Emil Muhl und alle Angehörigen. Gießen, Bahnhofstraße 56. Die Trauerfeier findet Mittwoch, 3. Februar, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 0683 Nach kurzem, schwerem Leiden entschlief sanft mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager, Onkel und Pate Emil Kreiling im 75. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Luise Kreiling, geb. Völzel Gustav Weller und Familie Heinrich Kreiling und Familie Wilhelm Bernhardt und Familie. Gießen-Wieseck und im Felde, 31. Jan. 1943. Die Beerdigung findet Dienstag, 2. Februar, nachm. 2% Uhr, vom Sterbehause, Gießener Straße 87, aus statt. 363D Der Herr über Leben und Tod nahm meinen lieben Mann, unseren guten Papa, Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager Ernst Andreas Philipp, Bergmann aus eihem Leben treuester PflichterfüUung zu sich in die Ewigkeit. Er wurde am 80. Januar im Alter von 50 Jahren ein Opfer seines Berufes. In tiefem Leid: Katharine Philipp, geb. Buß Mariechen Henß, geb. Philipp Leni Philipp, Reinhold Sarnes Ernst Günther Philipp Schwester Marie Philipp Familie Balthasar Philipp 8. Familie Jakob Buß 4. Watzenborn - Steinberg, den 31. Januar 1943. Die Beerdigung findet Dienstag um 15 Uhr statt. 365 D Wachleute zum Einsatz für Gießen und Umgebung zur sofortigen Einstellunggesucht. Näheres 332d Rhein. Wachgesellschaft Gießen^ Stephanstraße 34 Mietgesuche ■ ' " Nr 26 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Montag, t. Zebruar 1943 das Antlitz wandelt, so Die Feier des 30. Januar Die faschistische Abordnung in Berlin. ttrtnME 1 nii'S Für den Sieg ist kein Opfer zu groß Nur ver- olilürt w leno^ ter W* er’oei« Kleine politische Nachrichten. Am 30. Januar versuchte die britische Luftwaffe, mit vereinzelten Flugzeugen die in Berlin statt- indenden Kundgebungen zu stören. Sie warfen am Stadtrand einige Sprengbomben, die keinen nennenswerten Schaden anrichteten. Personenverluste traten nicht ein. Ein Flugzeug wurde abgeschossen. ♦ Beim 150. Volkskonzert des Großdeutschen Rundfunks hieß im Namen von Reichsminister Dr. Goebbels, auf dessen Weisung diese Sendung im Frühjahr 1940 geschaffen wurde, Ministerialdirektor Kinkel die Teilnehmer willkommen und betonte, daß das Deutsche Volkskonzert zugleich ein Ausdruck des kulturellen Lebenswillens der Nation sei. Der deutsche Kulturschaffende ist der fruchtbaren Wandlung, die unsere Kulturpolitik seit der Machtübernahme durchaemacht hat, aus tiefstem Herzen dankbar. Er empfindet es als eine Gnade, schöpferisch Mitarbeiten zu dürfen am Aufbau einer neuen deutschen Kultur. Er weiß, daß an der Spitze des Volkes ein Mann steht, der selbst die größte schöv- ferische Kraft besitzt, die heute in unserem Volke wirksam ist, ein Künstler, der in sich nicht nur die Berufung spürt, unser Vaterland rin er neuen poli- tische-n Zukunft entgegenzuführen, sondern dessen Mission es ist, mit einem neuen Menschheitszeitalter ein neues Kulturzeitalter heraufzuführen. dessen Aufgabe es ist, die urewigen Kräfte der deutschen Kultur einzusetzen zum Wohle der ganzen Menschheit, indem auch hier für die Welt ein Befreiungskampf geoen die dunklen Kräfte der Zersetzung geführt wird, die im Bolschewismus das Ende der europäischen Kultur herbeiführen wollen. großer Kreuzer wurden erheblich beschädigt, eine geringe Zahl japanischer Flugzeuge ging loren. nitbfi: j 'S-Li Mi Sei 1 Eichenlaubträger vom Feindflug nicht zurückgekehrt. Berlin, 31. Ian. (DNB.) Von einem Feindflug kehrte der erfolgreiche Jagdflieger Leutnant Cri- n i u s , dem der Führer am 23. September 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub verliehen hatte, nicht zurück. Der 22jährige Leutnant stammt aus Lippe und ist der Sohn eines Malermeisters. Bis zum Kriegsausbruch war er Bankbeamter und wurde zu einem Baubataillon eingezogen. Anfang 1940 trat er in die Luftwaffe ein, wurde Jagdflieger und kam im Februar 1942 als Gefreiter zu einem Jagdgeschwader im Osten. Am 1. September wurde er wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Feldwebel befördert. Drei Wochen später errang er den 100. Luftsieg. Noch besaß er nicht das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, das ihm der Führer nun — ein einmaliger Fall — am gleichen Tage wie das Eichenlaub verlieh. Außerdem wurde er Offizier. Noch vor wenigen Tagen wurde sein 113. und 114. Abschuß gemeldet. Vorbildliches Sammelergebnis der Stadt Emden. Emden, 29.Jan. (DNB.) Die Stadt Emden erzielte mit der Gaustraßensammlung des Gaues Weser-Ems für das WHW. ein einzigartiges Ergebnis. Obwohl diese schwergeprüfte Stadt auch im letzten Jahr durch Bombenangriffe schwer zu leiden hatte, erhöhte die Bevölkerung ihre Spende bei der Sammlung am 23. Januar um das Zehnfache oder gleich 1000 v. H. Als Beispiel sei erwähnt, daß die Emdener Hafenarbeiter einen Tageslohn als Spende zur Verfügung stellten. aus slig*«1 ereil*1 51 Cf >hm Gau' 31. <: liehz zträgü $ an- ' 15 bij nw Großer Geesieg -er Japaner. Iwei Schlachtschiffe und drei Kreuzer in den Salomonen-Gewässern versenkt. Tokio, 1. Februar. (DNB.-Funkspruch.) Am 29. und 30. Januar kam es in den Gewässern der Salomonen bei derRennell-Jnsel zu einer Seeschlacht, in der zwei feindliche Schlachtschiffe und drei Kreuzer versenkt wurden. Ein Schlachtschiff und ein Neuer Generalstabschef der italienischen Wehrmacht. Rom, 31. Jan. (Europapreß.) Der bisherige Chef des italienischen Generalstabes, Marschall Conte Ugo Caballero, ist auf eigenen Wunsch o o n feinem Amt entbunden worden. Sein Nachfolger ist Armeegeneral Vittorio Ambrosio, der bisherige Generalstabschef des Heeres, der bis vor einem Jahr die Kämpfe in Kroatien geleitet hat. ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs ' dem Führer telegraphisch ihre Glückwünsche übermittelt. Ebenso gedachten viele andere führende Persönlichkeiten des Auslandes in Glückwunschschreiben und Telegrammen des Tages. So König und Kaiser Viktor Emanuel von Italien und der Duce besten Telegramm lautet: „Der zehnte Jahrestag Ihrer Machtübernahme findet das nation-alsoziali- stische Deutschland mehr als je innerlich geeint in 2hrer Person und in Ihrem Werk. Eines Sinnes mit mir, nimmt das ganze faschistische Italien, das an der Seite der deutschen Nation für die Rettung und die Zukunft des neuen Europas kämpft, mit bedingungsloser Entschlossenheit Anteil an der heu- hgen Feier. Ihnen, Führer, sende ich mit den heißesten Glückwünschen für Ihre Person meine kameradschaftlichen Grüße." Der Führer antwortete: „Für ine warmherzigen Glückwünsche, die Sie mir eigenen Namens wie im Namen des faschistischen Italiens zur heutigen 10. Wiederkehr des Tages der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland übermittelt haben, danke ich Ihnen, Duce, auf das herzlichste. Ich empfinde am heutigen Tage in besonderer Dankbarkeit die freundschaftliche und feste Verbundenheit, die das italienische und das deutsche Volk in der Gemeinschaft ihrer Weltanschauung und der zusammengefaßten Kraft ihrer Waffen vereinigt, und sende Ihnen in fanatischer - Entschlossenheit und im unerschütterlichen Glauben an unseren Sieg in dem gemeinsamen Schicksalskampf meine kameradschaftlichen Grüße." — Die ausländischen Missionschefs brachten durch Eintragung in das Besuchsbuch der Präsidialkanzlei dem Führer die Glückwünsche ihrer, Regierungen zum Ausdruck. trA i A i. ® I Das Antlitz des Krieges Von unserem Dr. H. L.-Korrespondenten. p a S und eines durch die Erneuerungskampfe geläuterten abendländischen Geistes. Wenn sich daher das Antlitz des Ares in die Fratze der Medusa verwandelt, so wollen wir Athene, welche als Schutz- aöttin des Geistes am Anfang der abendländischen Geschichte steht, bitten, uns den Medusenschild zu leihen, damit wir ihn gegen die Feinde des Abendlandes kehren. Man kann den kulturellen Verfall von 1918 bis 1933 nicht von dem polittschen und wirtschaftlichen Verfall des deutschen Volkes trennen, sic gingen nebeneinander her, ja, das eine bedingte ost das andere, und so war es auch der Wille der stemden Drahtzieher. So mußte aber im März 1933 mit dem Umbruch zu der politischen und wirtschasllichen Wiederaufrichtung des deutschen Volkes auch ganz selbstverständlich dessen seelische und moralische, also kulturelle Wiederaufrichtung kommen. Was auf kulturellem Gebiet seit 1933 geschehen ist, ist unendlich viel. Allein schon die organisatorische Arbeit ist ein Riesenwerk, das nun in seinen wesentlichen Stützpfeilern steht und das allen Teilen des geistig kulturellen Lebens Deutschland Festigkeit und Halt gibt. Organisatorischer Träger dieses kulturellen Lebens ist die Reichskillturkammer. Es sind sieben Säulen, die das Gebäude der Reichskulturkammer tragen, die Reichsschrifttumskammer, die Reichsilmkammer, die Reichspressekammer, die Reichskammer der bildenden Künste, die Reichsrundfunkkammer, die Reichsmusikkammer, die Reichstheaterkammer, die durch ihre Arbeit die Voraussetzung geschaffen haben, daß der Kulturschaffende, der Künstler mit seinem Wollen und Können wieder mitten im Volke steht, und Kunst und Kultur wieder dem ganzen Volke gehören. Innerhalb dieser Organisation rft dem deutschen Kulturschaffenden die Freiheit des Schaffens zurückgegeben wotden. Durch die Errichtung der Reichstulturkammer ist die Kultur nicht etwa in die Zwangsjacke irgendwelcher Paragraphen gesteckt worden, wurde dem Kulturschaffenden nicht etwa eine freiheitraubende Organisation aufgezwängt, nein, die Reichskulturkammer mit dem Reichskultursenat an der Spitze will nichts weiter sein als das ,Funst- und Kulturgewissen der Nation". Die Kulturpolitik des neuen Reiches hat das Volk wieder zur Kultur und die .Äultur wieder zum Volke geführt. Die Gebenden, die kulturell Schaffenden, stehen wie« der in einer Reche mit den kulturell Empfangenden, mit ihren Brüdern aus dem deutschen Volke. Beide sind nicht mehr getrennt denkbar. Der deutsche Künstler horcht wieder hinein in die Seele des Volkes und holt sich aus der unverbrauchten Kraft dieser Volksseele neuen schöpferischen Willen, und das Volk ist bereit, sein eigenstes Ich, das ihm vom Künstler nun wieder in vielgestaltiger Pracht entgegengetragen wird, gläubig und mit Inbrunst aufzunehmen. Für diesen kulturellen Wiederaufbau, der über das Organisatorische weit in das Geistige hinüber- greift und es richtungweisend bestimmt, ist Zeit und Kratt gefunden worden neben dem politischen und wirtschasllichen Wiederaufbau des deutschen Volkes, der, wie man glauben sollte, doch alle Kraft und Seit für sich hätte in Anspruch nehmen müssen. Es ist gelungen, dem neuen kulturellen Willen des deutschen Volkes gewaltigen Ausdruck zu geben in einer Zeit, in der auch die politische Macht des deutschen Volkes aus der Beschränkung wieder zu voller (Entfaltung geführt wurde. Mit den politischen schöpferischen Kräften der deutschen Nallon sind auch die kulturellen schöpferischen Kräfte wieder freigelegt worden. Der italienische Botschafter gab zu Ehren der Abordnung der Faschistischen Partei einen Empfang. Unser Bild zeigt (von links nach rechts) den Führer der Abordnung, Nationalrai T a r a b i n i, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, Botschafter Alfieri, Gauleiter Bohle und Reichsführer ff und Chef der Deutschen Polizei Himmler. — (Scherl-M.) Oie faschistische Abordnung beim Führer. Führerhauptquartier, 31.Jan. (DNB.) Der Führer empfing am Sonntagabend die aus Anlaß des 10. Jahrestages der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland weilende Delegation der faschistischen Partei unter Führung des Vizesekretärs Tarabini. An dem Empfang nahmen der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, der Leiter der Parteikanzlei, Reichsleiter Bormann, und der kgl. italienische Botschafter m Berlin, Dino Alfieri, teil. Oer Führer ehrt verdiente Männer der Wiffenschast. Berlin, 31. Jan. (DNB.) Der Führer hat aus Anlaß der zehnjährigen Wiederkehr des Tages der Machtübernahme einer Anzahl um die Lösung von Kriegsaufgaben besonders verdienter Männer der Wissenschaft den Titel Professor verliehen. Es sind dies: Der Generalarzt z. V. Dr. med. Richard Hamann in Berlin-Dahlem, der Generalarzt Dr. med. Hans Mueller in Berlin-Wttmers- dorf, der Letter der Ausländsabteilung der Reichs- ärztekammer in Berlin Dr. med. Hellmut Hau - bold, der Ministerialrat Dr. med. Eugen Staehle in Stuttgart, der Chefarzt der chirurgischen Abteilung des St.-Hedwig-Krankenhauses in Berlin Dr. med. Johannes Petermann, der Chefarzt der chirurgischen Klinik der Städtischen Krankenhäuser in Dortmund Dr. med. Ernst Wild, der leitende Arzt der Klinik für Naturheilkunde am Gerhard-Wagner-Krankenhaus zu Dresden Dr. med. habil Alfred Brauchte, der Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe Dr. med. Hans Stadler in Geiselgasteig bei München, der Facharzt Dr. med. Oskar Weski in Berlin W 15, der Letter des pharmakologischen Laboratoriums der Schering AG. Berlin Dr. phil. Max Dohm, der Direktor der Krupp-Werke Dr.-Jng. Erich M u e l -> l e r in Essen, der leitende Regierungsdirektor Dr.- Jng. Friedrich Brandes in Kiel, der Wehrwirtschaftsführer Dipl.-Jng. Kurt T a n k in Bremen, der Privcttgelehrte Dr. phil. Hans Hermann Kritzin- g e r in Berlin-Steglitz, der Oberregierungsrat vom Reichskommissar beim Oberprisenhof Berlin Dr. jur. Berthold Widmann, der Oberassistent am Geologisch-Paläontologischen Institut der Univerfttät Berlin Dr. rer.nat. Wilhelm Dietrich Glückwü^scke he« Auslaute«. Berlin, 30.Ian. (DNB.) Aus Anlaß des 10. Jahrestages der Machtergreifung haben zahlreiche Sein Nachfolger als Generalstabschef des Heeres wird der Kommandierende General der 6. Armee, Enzio Rossi. Der neue Generalstabschef der italienischen Wehrmacht wurde 1879 in Turin geboren. Er nahm als Hauptmann am italienisch-türkischen Krieg teil. Im Weltkrieg war er Generalstabschef einer Kavallerie- Division, von 1920 bis 1922 Generalstabschef der Division Mailand, später Generalstabschef des Armeekorps Turin, 1927 wurde er Brigadegeneral, 1932 Dioisionsgeneral und Oberbefehlshaber der zweiten schnellen Division. 1935 wurde er als Ar- meegenerat Befehlshaber des Armeekorps Sizilien, 1938 Oberbefehlshaber der zweiten Armee, an deren Spitze er die Operationen an der jugoslawischen Front leitete, wofür er Kommandeur des Militärordens von Savoyen wurde. Seit dem 20. Januar 1942 war Ambrosio Generalstabschef des italienischen Heeres. Oer italienische Webrmachtbencht. Rom, 31.Ian. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag gibt bekannt, daß viermotorige Liberator-Bomber 'über der Stadt Messina Spreng- und Brandbomben abwarfen, die beträchtliche Schäden verursachten. Die Zahl der Opfer betrug 51 Tote und 105 Verletzte. Jagdflugzeuge schossen zwei Flugzeuge ab. Im Mittelmeer versenkte ein Torpedoboot ein feindliches Unterseeboot. In der Nacht zum 30. Januar griff ein längs der algerischen Küste operierendes Unterseeboot einen großen, stark gesicherten Geleitzug an. Das Unterseeboot torpedierte zwei große Zerstörer, die beide sanken, und traf eine dritte nicht näher bestimmte Einheit. Nach kaum sechs Minuten griff das Unterseeboot den Verband erneut an und versenkte eine vierte große Einheit. Ein wetteres Unterseeboot griff einen gesicherten Gelettzug vor Bougie an und erzielte auf mindestens zwei nicht näher de- sttmmten Einheiten Torpedotresfer. Es konnte wegen der feindlichen Gegenwehr noch nicht festgestellt werden, ob die Einheiten gesunken sind. zogen dafür in den Krieg. Um den Krieg zu überstehen, verbanden sie sich mit dem Bolschewismus, dem auch von ihnen früher erkannten größten Feind des Abendlandes, und mit den Vereinigten Staaten, von dessen Wesen wir heute jedenfalls soviel wissen, daß es nicht oder nicht mehr Geist von unserem Geiste ist. Es gibt heute, das läßt sich hier draußen ganz deutlich wahrnehmen, Engländer, denen vor den Konsequenzen ihrer eigenen Politik zu grauen beginnt. Das bedeutet nicht, daß England von dem eingeschlagenen Wege abweichen wird. Es will das vorläufig nicht, und wenn es wollte, so könnte es auch dem Gesetz nicht entrinnen, welches es sich selbst gegeben hat. Das Medusenhaupt hat seine lähmende Wirkung im Strom der Jahrtausende nicht verloren. Aber so viel muß doch gesagt werden, daß in diesem späten Stadium des Krieges das Schuldbewußtsein und die Erkenntnis eigener Verfehlungen m England hier und da hervortreten. Ihren Ausdruck finden sie allerdings nicht in Selbstzerfleischungen, sondern in dem Versuch der Anknüpfung an politische Traditionen, deren Macht und Glanz den Söhnen einer späteren Epoche immer noch Verlockung bedeutet. Auf diesem Hintergrund gewinnen auch die Meinungsverschiedenheiten Mischen den drei großen Alliierten — denen Tschungking-China immer aus Höflichkeit hinzugefügt wird — an Verständlichkeit. Sie gründen sich nur selten auf Streit um militärische und strategische Probleme, sondern sind fast ausschließlich Ausdruck eines Kampfes um künftige politische Positionen. Da unsere Gegner wie jeder Kriegführende davon ausgehen, daß sie den Krieg gewinnen werden, machen sie sich natürlich Gedanken über das Bild der Welt nach ihrem Siegö. Hier aber sieht nicht etwa jeder das gleiche Bild aus anderem Winkel, sondern jeder malt sich sein eigenes Bild, und jeder ist bemüht, fein Bild vor dem anderen zu verstecken. Am besten ist das offenbar den Bolschewisten gelungen. Noch heute hat man weder in London noch in Washington eine Vorstellung von den Nach- kriegsplänen des Kreml. Man weiß, oder vielmehr man fürchtet nur, daß diese Pläne grenzenlos seien, und während dies die Nordamerikaner, welche sich ttotz Roosevelt immer noch mit Hemisphären-Ge- danken in Sicherheit wiegen, ziemlich kühl läßt, machen sich die Engländer immer größere Sorge, soweit sie wenigstens noch eine Erinnerung an die Verpflichtung abendländischer Kultur haben. Die Nordamerikaner hingegen malen sich ein Bild amerikanischer Weltherrschaft, hinter welchem sie jedoch für alle Fälle ein zweites Bild der wehrhaft umwallten wesllichen Halbkugel bereitgestellt haben. Die Engländer haben diesen Ausweg nicht einmal in der Theorie, sie sind Bestandteil des Abendlandes und werden sein Schicksal teilen. Wenn wir heute von unserem Standort aus das Antlitz des Krieges betrachten, so bewegt auch uns das Schicksal des Abendlandes, aber nicht, weil wir es teilen, sondern weil es von uns entschieden wird. Das Reich, um dessen Sein und Wesen unsere Gedanken an dem Erinnerungstage dieses Monats häufiger noch als sonst kreisen, ist seit über tausend Jahren der Mittelpunkt des Abendlandes gewesen. Im Reich ist die Synthese aus antiker Kultur und chrisllicher Religion, welche der Geist Kuliurgewiffen -er Nation. Von Carl Ems. Es gibt keine Kultur, die nicht volksgebun« d e n ist, die nickt national bedingt ist und ihre Kraft aus der Geschichte, aus dem ewigen Blutstrom und dem heiligen Boden der Nation holt. Das Genie verleiht dem geheimnisvollen Kulturdrang des Volkes nur Sprache, Form und Klang, stellt in gewaltigen Werken die Ideale auf, die in der Sehnsucht des Volkes schlummern. Der Künsller reißt die Herzen empor, begeistert die Seelen, führt sie aus den Niederungen des Alltags hin zu den ewigen unzerstörbaren Werten des Volkstums. Dis Kunst ist der schöpferische Ausdruck der Seele des Volkes und zugleich ihr Gestalter, und der Künstler ist der Hüter und Bildner der Charakterwerte einer Nation. Die Entwicklung der Kultur ist aber notwendigerweise auch mit der politischen Entwicklung eines Volkes verknüpft. Die Kulturpolitik ist sehr wohl in der Lage, den schöpferischen Kräften den Weg zu bahnen ober zu versperren. Wir schauen zurück auf die Zeit vor der Machtübernahme. Erinnern wir uns, baß dem politischen Zusammenbruch von 1918 auch ein seelischer und geistiger Zusammenbruch des beutschen Volkes gefolgt ist, dem niemanb bis zum Umbruch helfen -?> s- . . ?^ockholm, Ende Januar. bes Abenblandes war, geschaffen worden. Wir mir& älter. 2" feinem Antlitz malen kämpfen heute nicht nur für des Reiches Fortbe- stch die Runen und furchen, welche schweres Er- stand, sondern für die Behauptung Euro- leben und tiefe Erschütterung hinterlassen. Die letz- * * - ten weichen Linien der Kindheit und Jugend sind verschwunden, und immer klarer meißelt die Zeit die Zuge unerbittlicher Härte heraus. Das finstere, aber bei allem Grimm immer noch göttlich-harmonische Angesicht bes Kriegsgottes Mars verwandelt sich im ßau;e der Jahre immer unverkennbarer in die grausige Fratze des Gorgonenhauptes der Medusa, welche Zeus und seine streitbare Tochter Athene den Menschen zum Schrecken auf ihren Schilden trugen. Die Allegorie soll und kann jedoch nicht ausdrücken, was in dem Anllitz des Krieges heute zu lesen steht. Welches ist denn bas Antlitz des Krieges? Wie in bem Auge einer Ameile das Bild der Welt sich in tausenden Facetten oricht und j*jjmer etwas anderes spiegelt, so sehen auch wir Menschen den Krieg jeder ein wenig anders, entsprechend unserem Standort und unserer Pflicht. Nicht einmal allen Soldaten zeigt der Krieg fein Antlitz in gleicher Weise. Um wieviel anders malt es sich ba in unseren Augen, bie wir außerhalb der Grenzen des Vaterlandes in fremder Umgebung unsere Arbeit verrichten? Es wäre erstaunlich, wenn sich uns nicht bie politische Erscheinungsform bes Krieges oft viel ftär- ker und unmittelbarer aufbrängen würde als die mllitärische Auseinandersetzung, welche der Front die tägliche Aufgabe und der Heimat die tägliche Sorge bedeutet. Nicht, als ob wir nicht auch mit heißem Herzen das Schicksal des einzelnen und der Gemeinschaft an der Front verfolgten und in alltäglichem Gedenken mit Familie und Heimat verbunden wären. Aber unsere Pflicht wie unsere nächste Umgebung verweisen uns auch jeden Tag auf die Beobachtung der politischen Erscheinungen, auf die Entwicklung des politischen Kampfes, dessen Bedeutung nicht dadurch herabgemindert wird, daß gegenwärtig die Waffen sprechen müssen, weil die Mittel der Politik versagten. Gerade hier erleben wir jedoch auch, daß der Krieg älter wird und sein Antlitz verändert, ja, es will uns scheinen, als schreite die Metamorphose hier sogar noch schneller fort, als wandele sich Hier das Gesicht bes Krieges noch schneller und tiefer, so daß nicht nur Runzeln und Falten erscheinen und der gesamte Ausdruck sich verändert, sondern daß selbst bie Gebauten hinter der Stirn heute schon gänzlich andere sind als vor drei oder vier Jahren. Am stärksten und daher auch am deutlichsten sichtbar vollzog sich dieser Wandel bei demjenigen unserer Gegner, welcher ttotz aller militärischen oder wirtschaftlichen Leistungen der anderen Urheber und Mittelpunkt des Widerstandes gegen das Reich war: b e i E n g l a n d. Die Engländer ließen es zum Kriege kommen, weil sie sich verpflichtet glaubten, die Macht, welche ihre Vorfahren zusammengetragen hatten, ohne jegliche Einbuße ihren Söhnen und Enkeln weiterzureichen. Sie verkannten bie Forberung der abendländischen Kultur und wurden schuldig aus Selbstsucht und Bequemlichkeit. War dieses ihre Schuld, so war ihr Verderben der Mangel an politischem Wirklichkeitssinn als derjenigen Gaben, welche ihren Vätern die Macht gegeben hatten. Die Engländer glaubten bas Abendland beherrschen zu können und Der sich selbst verläßt, der wird verlassen; das Volk, das an sich verzweifelt, an dem verzweifelt die Dell, und die Geschichte schweigt auf ewig von ihm. Unser Volk ist in einem jeglichen von uns — darum lasset uns wacker fein. Ernst Morih Arndt. ... wollte, der im Gegenteil von beflissenen Fremdlingen und ihren Helfershelfern gefördert worden ist, die ein Interesse an der Zerschlagung des deutschen Volkes ebenso wie als politischer Faktor so auch als Kulturfaktor in der Well hatten. Es gab nichts im Umkreis der deutschen Kultur, was nicht von Juden „gemacht" wurde, und wer sich jüdischem Geiste entgegenzustellen wagte, wurde über bie Verleumdung bis zur Gewalt beifeUe gedrückt. Der Kulturbolschewismus im Dienste bes politischen Bolschewismus ging klar unb zielbewußt darauf aus, das deutsche Volk moralisch und kulturell zu zerrütten. Kunst und Künsller wurden zwangsläufig, ohne es oft selbst zu wollen, ja, ohne es auch nur zu ahnen, zu Handlangern der Fremden. Den wenigen Kulturschaffenden, die anders woltten, fehlte es, soweit sie überhaupt zu Wort kommen konnten, an Widerhall in der großen Masse; sie standen einsam, verhöhnt und verachtet inmitten einer kleinen Schar Treuer. der Opfer der Bewegung sowie der im verflossenen getragen, der ein günstiges Ergebnis zeigte. Eine Jahr verstorbenen fünf Kameraden-Mitglieder ge- Werbung für die Kriegsgräbersursorge brachte etne dacht. Sodann wurde der Jahresbericht bekanntge- Anzahl neuer Mitglieder. Dem Sohn unserer Hei- ** D i e Abgabe der Steuererklärungen. Der Reichsminister der Finanzen hat ange- ordnet, daß die Erklärungen für die Einkommensteuer, Gewinnfeststellung, Korperschattssteuer und Umsatzsteuer 1942 und für die Gewerbesteuer 1943 Gießen zum lo.Zchrestag der Machtergreifung Große politische Kundgebung. jährigen Kameraden Ehrenmitglied Christoph Ringle- und den stellv. Ortsgruppenleiter Hermann Schwalm. Zunächst wurde der Opfer des Weltkrieges 1914/18 und der im jetzigen, uns auf- gezwungenen Krieg, gefallenen Kameraden, insbesondere der Söhne unserer Heimatgemeinde und Viehl, die goldene von Wilhelm Borschel und Adolf Gottlich geschossen. Die großgoldne Nadel schoß als erster in der Kameradschaft Heinrich Diehl. Weiter wurde ein Wanderpreis ausgeschossen. Der erste Sieger hierbei war Kamerad Willi Borschel. Die enge Verbundenheit der Heimat mit der Front ließ der rege Schriftwechsel mit den Frontkameraden erkennen. Nicht weniger als 80 Karten und Briefe waren im abgelaufenen Jahr von Frontkameraden eingegangen. Diesen wurde regelmäßia wöchentlich die Reichskriegerzei- hing zugesandt. Auch die Betreuung der oerwun- Men, in Lazaretten befindlichen Kameraden-Mit- glieder wurde gefördert. Die Lazarette in Gießen wurden durch eine Kuchenspende aus dem Kreis der Kameraden bedacht, indem 127 Kuchen nach dort zur Ablieferung kamen. Hierauf wurde der Kassenbericht von Kamerad Johs. Schmitt tror* Im vollbesetzten Gloria-Palast vereinigten sich am gestrigen Sonntagvormittag auf Einladung der Partei die Volksgenossen von Gießen zu einer politischen Kundgebung anläßlich des 10. Jahrestages der Machtergreifung. Neben den Formationen der Partei war die Wehrmacht stark vertreten, ferner sah man viele Verwundete, sowie die Vertreter der staatlichen, kommunalen und anderer Behörden in großer Zahl. Nach Marschmusik des Musikzuges der SA.-Standarte 116 und der Meldung an den Kreisleiter wurde die Kundgebung mit dem gemeinsamen Gesang der ersten Strophe des Liedes „Volk ans Gewehr" eingeleitet. Dann sprach der Kreisobmann der Deutschen Arbeitsfront in Gießen, Blutordensträger Reichseinsahrebner Göbel. Er erinnerte zunächst an den harten Kamps der kleinen Minderheit, die für ihr Ringen vor dem 30. Januar 1933 nur den Glauben an den Führer und an die Richtigkeit seiner Idee hatte, und der es in einem Kampf von ungewöhnlicher Härte doch gelang, die Macht zu erobern. Veranlaßt durch den Todfeind aller Deutschen, den internationalen^Ju- den, hatte in jenem Kampf der Staat keinerlei Schonung beim Einsatz seiner Mittel gegen den Führer und seine Getreuen walten lassen, aber auch dadurch konnten der Glaube und das Vertrauen der nationalsozialistischen Kämpfer nicht gebrochen werden, die dem deutschen Volt mit ihrer neuen Weltanschauung das brachten, was ihm fehlte. Der gleiche Feind wie damals stehe auch fyeute wieder dem deutschen Volke gegenüber: der internationale Jude, der nichts anderes wolle als die Vernichtung des deutschen Volkes und die Aufrichtung feiner Weltherrschaft. Zu diesem Zwecke habe der Jude eine ganze Welt gegen uns aufgeboten, weil er wisse, daß er sein Ziel nie erreichen werde, solange das deutsche Volk lebe. Aber das deutsche Volk von heute sei nicht das gleiche wie einst. Seine heutige Großmachtstellung und seine Kraft seien das Verdienst unseres Führers und der nationalsozialistischen Bewegung. Sodann stellte der Redner in großen Zügen die Arbeit der Partei in dem verflossenen Jahrzehnt in den Vordergrund, und er betonte dabei, daß nur die NSDAP, das Schicksal des deutschen Volkes neu gestalten und sein Leben für alle Zeit sicherstellen könne, weil nur die nationalsozialistische Weltanschauung der Wesensart und den seelischen Regungen unseres Volkes entspreche. Bei dieser Arbeit könne es keinerlei Halbheiten geben, jeder müsse mit der Vergangenheit restlos brechen, denn hier gelte das Wort: wer nicht für uns ist, der ist gegen uns. Die Front kenne auch keine Halbheiten, für sie gebe es auch nur den Einsatz bis zum letzten. Entscheidend fei immer, daß alle deutschen Dolkgenossen stets den Todfeind des deutschen Volkes, den internationalen Juden, erkennen und sich danach bei ihrem Handeln richten. Aus der Stadt Gießen. Februar — letzter Wintermonat. Der Februar ist der letzte Wintermonat. Darum wird er auch gern willkommen geheißen, selbst wenn es zeitweilig noch friert. Aber alle Kunst wird dem Winter nichts mehr nützen, in einigen Wochen muß er wohl oder übel das Feld räumen. Dieser Umstand würde uns ohnehin hoffnungsfroh stimmen, doch sind auch jetzt schon Zeichen vorhanden, die die bereits beginnende Wandlung deutlich machen. Wird es nicht spürbar von Tag zu Tag heller? Wer nur ein wenig aufmerkt, wird feststellen können, daß es jetzt mit Macht der Tag- und Nachtgleiche entgegengeht. Täglich wächst das Licht um vier Minuten, so daß wir im Laufe des Februar einen Zuwachs von fast zwei Stunden verzeichnen können. Daran werden auch alle etwa im Hintergrund noch bereitgehaltenen winterlichen Schrecken nichts ändern. Kommen aber ein paar milde Tage, so regt es sich auch draußen in munterer Weise. Die Meisen beginnen ihr Lied zu fingen, die Amsel versucht ihre Tonfolgen, und auch der Buchfink ist mitunter schon bereit, feine Strophen zu üben. Es ist reizvoll, an solchen Tagen einen Spaziergang zu unternehmen, um die Zeichen vorlenzlichen Wirkens zu erspüren. Da hat die Haselnuß am Feldrain bereits ihre gelben Kätzchen aufgesteckt, und am Bachrand zeigen sich die silbernen Pfötchen der Salweide. Auch die zierlichen Gänseblümchen lassen sich schon finden, und wenn man Glück hat, stoßt man sogar auf die blauen Rosetten des Ehrenpreis. Es ist ein beglückendes Bemühen, alle diese ersten Künder der schönen Jahreszeit zu sehen und in den noch kahlen Zweigen der Büsche und Bäume die gefieberten Sänger zu hören. An falten Tagen sind freilich solche Entdeckungsfahrten wenig erfolgreich, und man wird vergeblich auf den Tanz der Mücken warten. Doch dem Bauern sind solche Tage lieb, er möchte, daß sich die Kraft des Winters in diesem Monat noch austobt, damit im Lenzmond die Arbeiten nicht sonderlich gestört werden, denn „wenn im Hornung die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen". Immerhin: der Februar sorgt im allgemeinen schon dafür, daß die Herolde des Frühlings keine schmetternden Fanfaren anstimmen, die ihnen übel bekommen könnten. Und im übrigen sorgt die Kürze dieses Monats ja auch dafür, daß selbst bei größter Anstrengung des Winters die Tage nicht mehr fern sind, an denen wir die Märzensonne begrüßen können, H.W. Sch. Beförderungen in der Wehrmacht. Der Führer hat mit Wirkung vom 1. Januar 1943 u. a. die Generalmajore Bradaender, Faulenbach und Wiese zu Generalleutnanten, den Oberst Vieler zum Generalmajor und Oberst d. R. 3 e I tm a n n zum Generalmajor d. R. befördert. ;W unsere Verwundeten. Die NS.-Gemeinschaft .Kraft durch Freude" führte im Laufe her vergangenen Woche im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem Sonderreferat „2xup- penbetreuung" im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in hiesigen Lazaretten folgende Veranstaltungen durch: Eine bunte Unterhaltung „Für Auge und Ohr" erfreute Verwundete eines Lazarettes vortrefflich. Mit Wiener Walzer, Stepp- und Spanischem Tanz zeigten sich Elfriede und Bsrtt). Coody und Mell führten mit Lasso und Peitsche Präriefpiele vor. Eine spannende Nummer boten die drei Abdullahs mit Zauber- und Kartenkunststücken. Bobby Knauf spielte frohe Melodien aus Filmen und Operetten. Die Ansage und den Hu- mor gaben Irma und Grit. Mit ihren Vorträgen, Parodien und Liedern hatten sie viel Beifall. Eine schöne Leistung in Akrobatik zeigten die zwei Revel- los. — In einem Lazarett waren „Heitere Klänge zum Jahresanfang" die Programmfolge einer Unterhaltung. Fritz. Malata spielte die Rhapsodie, op. 119, Es-dur von Joh. Brahms und Wiener Abend D-dur Nr. 8 von Schubert-Liszt. Ruth Pattberg brachte Diolinsoli von Mozart und Paganini zu Gehör. Lieder von Brahms und Schubert, sowie Wiener Lieder fang die Sopranistin Maria dDr- ville. Die Klavierbegleitung hatte Herr Malata übernommen. Der Sprecher Dr. Max Mauer verstand es. mit frohen Geschichten von Wilhelm Busch und „Wiener Humor" viel Freude zu spenden. — Zu den verschiedenen Veranstaltungen hatte die Intendanz des Theaters der Universitätsstadt Gießen wieder Verwundete eingeladen. Der Redner betonte hierauf die Notwendigkeit der Anforderungen an alle Volksgenossen zum totalen Einsatz ihrer Kräfte. Aber selbst der größte Einsatz der Heimat sei in keiner Weise zu^verglei- chen mit den heroischen Leistungen unserer Soldaten an der Front. Niemand zu Hause dürfe nachlassen in seinen Anstrengunaen, sondern er müsse sich immer den Einsatz unserer Helden von Stalingrad als Maßstab nehmen, deren selbstloses Opfer für uns höchster Pflichtbegriff sei. Jeder in der Heimat entscheide durch seinen Einsatz mit darüber, ob Deutschland in Zukunft leben könne. Jeder in der Heimat sei mit verantwortlich für die Zukunft des deutschen Volkes und für die Zukunft der eigenen Kinder. Wenn jeder zu Hause seine Pflicht in der Arbeit für Deutschland erfülle, bann erweise sich unser Volk der Größe unserer Zeit und der heldenhaften Leistungen seiner Soldaten würdig. Was einst die kleine Schar der ersten Kämpfer des Führers vollbracht habe, nämlich den Sieg zu erringen, das müsse für das Millionenvolk der Deutschen erst recht möglich fein. Jeder Deutsche müsse, bis zur letzten Konsequenz den Weg gehen, den die Sendung des deutschen Volkes und seine Aufgabe vorschreibe. Wir müßten dem Führer beweisen, daß er sich allezeit auf sein deutsches Volk verlassen könne, das sich seines Vertrauens würdig erweisen wolle. Alle Anstrengungen müßten dabei willig ertragen werden, denn eigentliche Opfer seien sie ja nicht. Don wirklichen Opfern könnten nur diejenigen sprechen, die einen lieben Menschen im Kampf für Deutschland verloren oder die ihre Gesundheit im Einsatz für Führer und Volk hingegeben hätten. Im Glauben an den Führer und an die Ewigkeit unseres Volkes müßten wir weiterhin an die Arbeit gehen und unsere Pflicht erfüllen. Dabei müsse uns das Beispiel der deutschen Kämpfer von Stalingrad immer höchstes Vorbild fein. Dann werde keine Macht der Welt uns den Sieg entreißen können. Das deutsche Volk werde dann auf freier Scholle leben und seine große Aufgabe erfüllen. Hierauf schloß Kreisleiter Oberbereichsleiter Back- haus die denkwürdige Kundgebung mit dem freudig auf genommenen Gruß an den Führer und unsere siegreiche Wehrmacht. Ehrengaben für die Verwundeten. Anläßlich des 10. Jahrestages der Machtübernahme batte die Kreisamtsleitung der NSV. als Ehrengeschenk für die Verwundeten Bücher, Zigaretten, Bonbons, Schreibmappen, Likör und Bier zur Verfügung gestellt, die durch einen Politischen Leiter, einen Offizier der Wehrmacht und einen Kameraden der NS.-Kriegsopferversoraung unter Mithilfe von Mädeln des BDM. den Verwundeten und Kranken in den Lazaretten in Gießen und den anderen Orten im Kreise Wetterau überbracht mürben. Die NS.-Frauenfchaft stellte von den Orts- frauenschaften in Daubringen, Garbenteich, Großen- Linden und Leihgestern gespendete Kuchen zur Ge- staltung einer schön geschmückten Kaffeetafel zur Verfügung. geben, der rege Tätigkeit erkennen ließ. Die Kameradschaft setzte sich bei den beiden Reichsstraßensammlungen, mit deren Durchführung sie beauftragt wurde, tatkräftig ein und erzielte günstige finanzielle Ergebnisse, sie nahm an den Kundgebungen -er Partei sowie an der Heldengedenkfeier unter starker Beteiligung teil. Das WHW.-Opferschießen wurde durchgeführt,-' ein ahnsehnlicher Geldbetrag konnte an die NSV. abgeführt werden. Am Bundeswettkampfschießen nahmen 26 Kameraden teil. Daß das Schießwesen eifrig betrieben wurde, ließ das Ehrenschießen erkennen. Die bronzene Ehrennadel wurde von Wilhelm Sehrt und Wilhelm in diesem Jahr erst späteftens am 31. März 1943 abzügeben sind. ♦♦ D i e Weihnachtssonberzuteilun- gen an Trinkbranntwein und Zucker- waren sind, soweit die Lieferung noch nicht erfolgt ist, in ihrer Geltungsdauer bis zum 13. Februar ein schließlich verlängert worden. Näheres in der heutigen Bekanntmachung. ♦♦ Stadtbücherei Gießen. Im Monat Januar wurden 1877 Bände verliehen. Davon kommen auf Romane 1230, Jugendschriften 277, Verdichtungen 16, Reisebeschreibunaen 88, Geschichte und Lebensbeschreibungen 104, Kriegsgeschichte 58, Kunst 8, Technik und Naturwissenschaft 64, Politik 32 Bände. Landkreis Gießen. Lollar, 1.Febr. Die Kriegerkameradschaft Lollar hielt am Sonntagnachmittag in ihrem Kameradschaftslokal ihren gut besuchten Jahreshauptappell ab. Kameradschaftsführer Zaubert begrüßte die Kameraden, insbesondere den Blinden-Oberlehrer i. R. Kameraden Kranz (Friedberg), den schwerverwundeten Kameraden Ober« gefreiten Ernst Leib sowie den annähernd 90» matgememSc, lern Trager des Nitterkre^'r E Eichenlaub. Major N o r d m a n n wurden bie Grüße der alten Soldaten übermittelt und er zum Ehrenmitglied der Kriegerkameradschaft Lollar ernannt. Hierauf hielt der Blinden-Oberlehrer i.R.» Kamerad Kranz (Friedberg), einen fast elnstun- diqen Vorttag über die Geschichte des Vunden- wesens und über die Blindenschriftzeichen. Sem Vortrag wurde mit großem Beifall aufgenommen. Der Kameradschaftsführer sprach bann seinen Mitarbeitern für ihre tatkräftige Unterstützung und dem Vortragenden den besten Dank aus. Der Appell wurde alsdann mit dem Gedenken an den genialen Feldherrn Adolf Hitler und seine siegreiche Wehrmacht geschlossen. Derbunkelungszeit: 1. Februar von 18.06 bis 7.34 Uhr. Gießener Fußball. Cuftroaffenfport verein gegen VfV.-Reichsbahn 3:2 Im gestrigen Kriegserinnerungsspiel, das die beiden führenden Mannschaften in der Tabelle der Staffel V zufammenbrachte, hatte der Luftwaften- fportoerein eine günstige Gelegenheit, den Nachweis zu erbringen, daß seine Mannschaft den Anspruch auf die Meisterschaft mit Recht erhebt. Diese Gelegenheit ließen die Flieger nicht ungenutzt vorüber» gehen. In einem an sich nicht besonders überzeugenden Spiel wurde der VfB.-Reichsbahn klar mit 3:2 Toren besiegt. Beide Mannschaften traten mit Veränderung an. Der BfB.-R. mußte auf den bewährten Mittelstürmer verzichten, während beim LSV. die gesamte Verteidigung ersetzt werden mußte. Durch diese auf beiden Seiten notwendige Mannschaftsumformierung wurde natürlich das Gesamtbild des Spieles erheblich gemindert, und es dauerte lange, ehe man von zufriedenstellenden Leistungen sprechen konnte. Die erste Halbzeit zeigte leider sehr schlechte Leistungen, und erst die zweite Spielhalfte brachte durch eine Umstellung das sonst sichere und ruhige Spiel der Soldaten, während sich der VfB.-R. fast ausschließlich auf Verteidigungs-« spiel verlegen mußte. Eine dieser beiden Mannschaften wird nach Abschluß der Punktspiele berufen sein, mit den anderen Staffeksiegern um den ^Iuffl stieg zur Gauklasse zu spielen. Nach diesem Spiel' ist man geneigt, den Luftwaftensportverein am ehe* sten für diesen ehrenden, aber auch schweren Auf«! trag berufen zu halten. Das Spiel, das unter Leitung eines SchiedsrichB ter5 aus der Gauhauptstadt stand, begannen die Flieger sehr hoffnungsvoll, als sie bereits nach einer halben Minute das erste Tor schossen. Doch eriülltd sich diese Erwartung keineswegs. Die Verteidigung des LSV. war so schwach, daß die Läuferreihe deren Aufgabe fast restlos übernehmen mußte. Hierdurch konnte der Spielaufbau und ein erfolgreiches Stürmerspiel nur in ganz geringen Fällen erreicht werden. Durch diese Ueberlastung des Sturmes und der Läuferreihe waren die Angriffe kraftlos und konnten von der Verteidigung des VfB.-R.,-in den Schlitz eine ausgezeichnete Leistung bot, fast mühelos gestoppt werden. In einem Angriff des VfB.-R. kam das Ausgleichtor zustande. Damit war den bei« beseitigen Leistungen auch zahlenmäßig entsprochen. Bis zur Pause verbesserten die Flieger das Halbzeitergebnis auf 2:1. In der zweiten Spiel'hältte machte sich die Mannschaftsumstellung beim Luft« waftensporiverein stark bemerkbar. Es konnte zwar nicht verhindert werden, daß d as Ausgleichstor abermals erzielt wurde, aber dann lief beim LSV. das Spiel, trotz schwacher und unsicherer Verteidigung. Müller und Rose in der Läuferreihe, Barby im Sturm waren die Spieler, die nunmehr das Spielgeschehen diktierten. Der VfB.-R. hatte in der Verteidigung alle Hände voll zu tun, um die dauernden Angriffe ohne Erfolg zu lassen. Vor allem Schlitz zeichnete sich hervorragend aus und verbi nderte die sicher scheinende höhere Niederlage. Nun endlich fiel das dritte Tor. Damit war zwar das Spiel noch nicht beendet, doch war eins von den vielen Toren gefallen, die rein spielerisch gesehen, unter allen Umständen verdient waren. Es wurde zwar noch ein viertes Tor erzielt, das jedoch der Schiedsrichter nicht anerkennen konnte. Mit diesem Spiel, dessen Ausgang für den VfB.-R. des knappen Torunterschiedes wegen recht schmeichelhaft ist, zeigte der Luftwaffensportverein, daß er z. Z. die weitaus bessere Mannschaft stellen kann. Sollte er bie Aufstiegspiele bestreiten, ist damit der Kreis Wetterau würdig vertreten. Rune ©portnefüen. Deutschlands Ringer bestritten in Nurn-- berg den 6. Länderkampf gegen Italien und fiegteti im Gesamtergebnis mit 5:2 Punkten. Der SD. Mannheim-Waldhof gomann erneut die Handballmeisterfchaft des Gaues Baden. Die letzten Punkte holten sich die Waldhofer mit 8:3 gegen den Tv. 98 Seckenheim. AUF MÖNCKEBERG ist det 'Teufel los. ROMAN VON OLAF BOUTERWECK 29 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Frank sah ihn an, runzelte die Stirn und machte eine wegwerfende Handbewegung: „Sie nehmen diese Sache doch nicht etwa ernst, Herr Holm? Ich selbst habe gestern abend nichts gehört. Das heißt: ich habe auch gar nicht darauf geachtet. Ich faß bis nach Mitternacht in der Bibliothek und habe gearbeitet. Falls hier keine Täuschung vorliegt, kann es sich meines Erachtens nur um irgendeinen albernen Scherz handeln." „Ganz meine Meinung!" stimmte Axel eifrig zu. „Aber wer konnte sich denn nach Ihrer Ansicht diese etwas geschmacklosen Scherze mit den Schloßbewoh- nern erlauben?" „Keine Ahnung!" brummte Frank achselzuckend. „Ich hatte bisher auch Wichtigeres zu tun, als über solche Albernheiten nachzudenken." Er warf plötzlich seiner Eousine einen mißtrauischen Blick zu und sagte geradezu: „Jutta! Du hast manchmal so romantrsche Anwandlungen! Solltest du etwa gar hier —?" „Du bist verrückt, Frank!" rief Jutta empört. — „Und außerdem", versetzte Sigrid lächelnd, „haben Sie ja auch ein glänzendes Alibi, Fräulein Jutta. Denn gestern abend befanden Sie sich doch in unserer Gesellschaft in Berlin." „Oh — Verzeihung, Jutta!" sagte Frank versöhnlich; „daran habe ich im Augenblick nicht gedacht. Es war nur so ein plötzlicher Einfall von mir." „Wenn du keine besseren Einfälle hast, dann behalte sie lieber für dich!" murrte Jutta anzüglich. Sie blickte umher, und als sie sah, daß alle mit dem Nachtisch fertig waren, hob sie an Stelle der fehlenden Hausfrau die Tasel auf: „Ich schlage vor, daß wir uns ein wenig in den Wintergarten setzen. Dort ist es gemütlicher. Brand räusperte sich und sagte in feiner bescheidenen Art: „Wenn die Herrschaften gestatten, ziehe ich mich gleich zurück. Ich fühle mich etwas abgespannt, und außerdem mochte ich noch ein paar Aufzeichnungen machen." Güstrow legte dem jungen Mann fteundlich die Hand auf die Schulter. „Aber natürlich, Derehriester ...! Ich bitte Sie, in jeder Beziehung an Ihren bisherigen Lebensgewohn- hetten festzuhalten und sich keinen Zwang anzutun!" Justus hatte im Wintergarten bereits Likör und Zigarren bereitgestellt, und da zwischen Axel und Frank allmählich stillschweigend eine Art Burgfrieden geschlossen worden war, wurde es dort bald sehr gemütlich. — Es war bann etwa gegen elf Uhr — Güstrow er« zählte gerade sehr launig von seinen ersten geschäftlichen Mißerfolgen, die er als junger Mann in Neuyork hatte hinnehmen müssen — als Jutta sich plötzlich aufrichtete und warnend den Zeigefinger erhob: „Still! Was war denn das?" Alle hielten den Atem an und lauschten angestrengt. Draußen im Park rauschten die Blätter der alten Bäume leise im Nachtwind, oben auf dem Turme knarrte die verrostete Wetterfahne und irgendwo in der Ferne bellte ein Hund. 21ber sonst war nicht das geringste zu Horen. Frynk schüttelte unwillig den Kopf: „Jutta, ich bitte dich. Fange nicht schon wieder mit deinem albernen Gespenst an. Was du da gehört hast, war die Wetterfahne. Ich werde morgen auf den Turm klettern und das Ding mal richtig ölen, bann wirst du ja wohl endlich Ruhe geben. Uns kannst du nicht gruselig machen." Er wandte sich an Güstrow: „Onkel Thomas, du warst gerade so schon in Fahrt ...! Wie war das nun? Du hattest also auf dem Broadway eine Speisehalle ausgemacht und du wolltest —‘" „Still!" riefen in diesem Augenblick drei Stimmen zugleich, und in der plötzlich einsetzenden Stille waren deutlich drei, vier dumpfe Klopflaute zu hören, die zweifellos von unten aus dem Keller kanHen. Einige Sekunden lang mar es still, dann folgte ein scharfes, kratzendes Geräusch. Jutta griff in fieberhafter (Erregung nach Axels Arm. „Das Gespenst!" flüsterte sie mit trockenen Lippen. Axel sprang entschlossen auf und sah sich in dem kleinen Kreis um: „Ich gehe sofort nach unten und schaue mir diesen Poltergeist mal aus der Nähe anl" ,Zch komme mit!" flüsterte Jutta aufgeregt. „Ich auch!" riefen Frank und Güstrow zugleich. „Nein, das geht nicht!" erklärte Axel. „Das würde viel zuviel Geräusch verursachen —" Und einer plötzlichen (Eingebung folgend, setzte Axel sich wieder hin und zog sich — die Schuhe aus. „Wenn Sie mich begleiten wollen, Herr Duder- städt, bann müßten Sie auch —" „Aber selbstverständlich!" rief Frank, indem er Axels Beispiel folgte und sich ebenfalls die Schuhe ausaog. „Aber das geht doch nicht", protestierte Güstrow. „Si< kennen doch dort unten die Räumlichkeiten gar nicht, Herr Holm! Sie werden sich regelrecht Verläufen;" Jutta schleuderte, ohne Axels Antwort abzuwarten, mit einer temperamentvollen Bewegung die Wildlederschühchen von den Fü^n und lief den Herren voraus: „Kommen Sie, Herr Holm, ich zeige Ihnen die Kellertreppe und die Lichtschalter." Sigrid trat jetzt mit schnellen Schritten zu Axel bin und berührte feinen Arm: „Seien Sie um Gottes willen vorsichtig, Axel!" flüsterte sie besorgt. „Haben Sie wenigstens eine Waffe bei sich?" „Zwei!" lachte Axel, indem er feine geballten tfäufte hochhielt. (Er wandte sich dann schnell ab und schlich auf den Zehen hinter Jutta her. Güstrow goß sich erst noch einen großen Wein» brand ein, stürzte ihn in 'einem Zug hinunter und folgte dann den anderen. — 13. Kapitel. Während Axel und Frank dicht hinter Jutta her durch die halbdunkle Halle schlichen, tönten die Klopf» geräusche noch leise und in kurzen Abständen fort. Als sie an der Tür des Speisesaals vorbeikamen, wurde diese ein wenig geöffnet, und Justus streckte seinen hageren Kopf heraus — ruhig und beherrscht wie immer: „Darf ich mir gestatten, meine Herrschaften, Sie darauf aufmerksam zu machen, daß soeben wieder im Keller —" Axel legte den Zeigefinger warnend an die Lippen und bedeutete dem Diener, sich ruhig zu verhalten. Jutta führte die Herren durch die Halle in einen breiten Gang. Dor einer schweren, eisenbeschlagenen Tür blieb sie stehen und klinkte sie leise und vorsichtig auf, so daß dahinter die Kellertreppe sichtbar wurde. Dann deutete sie auf den Lichtschalter und sah Axel fragend an. Axel schüttelte den Kops. Er beugte sich zu Jutta hinab unb flüsterte dicht an ihrem Ohr: „Bleiben Sie hier stehen, und wenn ich rufe, bann schalten Sie das Licht ein — aber nicht früher!" In dem schwachen Lichtschein, der vom Gang her auf die oberen Stufen der Kellertreppe fiel, erkannte Arel, daß diese Stufen aus Stein waren. Er nickte befriedigt vor sich hin: ein Knarren war also nicht zu befürchten, und bas vereinfachte bie Sache wesentlich. Er griff nach dem eisernen Geländer, winkte Frank, daß er ihm folgen solle, und tastete sich dann vorsichtig die Stufen hinab. Die immer noch anhaltenden Klopfgeräusche toa* ren hier unten sehr deutlich und scheinbar ganz in der Nä 1 zu hören: es hörte sich gerade so an, als ob von Zeit zu Zeit jemand mit einem harten Gegenstand an die Wand klopfe, > " (Fortsetzung folgt.)