Samstag, 31. Juli 1929 Erstes Statt ;rgang • bestens eine als sie von der iär. ger. ! etofrtt er 8171 Victoria- Die Lage in Mesopotamien. Paris, 30. Juli. (Wolff.) Nach einer Meldung aus Cairo ist die Lage in Mesopotamien sehr bedrohlich für die Engländer. K Mk' 100 Ml. Neue Beschlüsse zur Sewirlfchastung der Kartoffeln und des Zleisches. Berlin, 30. Juli. (WTB0 Der Untere ,nisch°" hinenöl -ich. •ub Klauenieucht «letzend > RNn 101 Pnttk» . UNd ^bgempnben Hie. , t. Vietzes lpben bei Mdmtzien Straß oitugcner Tötung rde des Ottes. >zw. die zu befev »ende Anzeige zu ausschuß des Reichswirtschaitsrates für Landwirtschaft und Ernährung beschäftigte sich in fernen beiden ersten Sitzungen am 28. und 29. Juli mit der Frag« der Bewirtschaftung der Kartoffeln un d des Fleisches. Die Regierung hatte dem Ausschutz bat Entwurf einer Verordnung zur Begutachtung rwrgelegt' die als Uebergangsmaßnahrne unb zur Vorbereitung der freien Vteh- und Flei.chwirtschaft. die Aufhebung öer Fleischkarte vor- oer - , . schlägt, die durch die örtliche Kunbenlche ersetzt wer-! n i m m t, ernzuladew Sowjet-Rußland" befaßten. Alle Aeußerun- g«n der bolschewistischen Minister, Kommissare usw. schildern uns, wie die Wirtschaft und die Leistungsfähigkeit der Gesamtheit wie des Einzelnen in den Jahren 1918 und 1919 immer mehr und mehr gesunken waren. Das sind, so schreibt der „Vorwärts", von den Bol- “ schewisten selbst festgenagelte Tatsachen. „Aus ihnen ergibt sich aber mit eiserner Konsequenz die Schlußfolgerung: Die Anwendung der bolschewistischen Prinzipien hat es aus keinem (Skbiete der wirtschaftlichen Betätigung zu- ■ wege gebracht, die Produktion zu steigern und 1 zu entfalten." Wenn die Volschewiki hervor- t beben, daß die Produktion in Rußland in der 1 letzten Zeit sich langsam hebe und bessere, so ■ bringt der „Vorwärts" diese immerhin noch . etwas zweifelhaften Erfolge mit folgenden ” grundlegenden Tatsachen in Verbindung: Schaffung der militärisch organisierten Ar- lxitsarmeen, ferner Beseitigung der sogenann- Iien Arbeiterkontrolle und Einführung der cinzelpersönlichen Verwaltung der Betriebe, und schließlich die Zulassung von Privatuntec- itehmern. Der „Vorwärts" meint mit Recht, durch diese Wandlungen hätten die Bolsche- iüifi die Idee des Sozialismus nicht gerade gefördert. Vermutlich hätten die Gewährs- irärmcr des Ministers Dr. Simons die zaH- lvsen Projekte, statistischen Tabellen und groß- irligen Pläne, von denen es in Sowjet-Ruß- l and eine ganze Menge gebe, für die Wirklichkeit gehalten. Dr. Simons hat nachträglich im Rcichs- Üag seine Worte für das Räteland selbst korrigiert und zurückgenommen. Ein Diplomgjen- Oob wiegt leicht und darf nicht allzu ernst genommen werden. Meistens wird es für einen . bestimmten Zweck geprägt. Dr. Simons wollte den Russen zu verstehen geben, daß er sie für ^handlungsfähig und womöglich für bünd- risfähig halte. Er hätte sich etwas vorsichtiger ausdrücken können und nicht nötig gehabt, die politischen Gemüter in Deutschland w verwirren. Indessen, dieses rednerische 'Nachkur scheint uns schon wieder ausgeglichen iu sein, und wir dürfen die eigentlichen Ge- )ankengänge des Ministers, die sich aus Ruß- and beziehen, nicht übersehen, besonders da )ie Ereignisse im Osten sich rasch entwickeln nid Deutschland bald in Mitleidenschaft ziehen önnten. • ■ Am Abend des 30. Juli sollten nach einer amtlichen Mitteilung aus Moskau die Untertändler auf russischer uud auf polnischer Seite ßich bei B a r a n o w i t s chi begegnen, um die ÄeratungenüberdenWaffenstill- ßiand zu beginnen. Inzwischen ist der russische Vormarsch im Eiltempo fortgesetzt worden. Man bezweifelt es, das; bald eine Eini- ciungerreicht toefbe und glaubt, daß dieRussen ihr augenblickliches militärisches Uebergewicht ioll ausnutzen werden, um bei der in Aussicht stehenden Londoner Konferenz aute Trümpfe in der.Hand zu haben. Die Bedingungen und Aufgaben dieser Londoner Konferenz liegen noch etwas im unklaren. Lloyd George hatte der Moskauer Regierung vor einigen Tagen das Recht ^ugestanden, mt den Polen in direkten Verhandlungen ins Reine zu kommen. Die Londoner Kon- saft in den soll. Anstelle der Kundenliste soll auf Wunsch einzelner Lanbesregiertmgcn aber auch die Ernährung der Gemein beflei sch karte znläs- ig fehl. Der VervrbnungsenNvurs sucht ferner die Fleischverfortzrmg der Selbstversorger dadurch zu verbessern, baß künftig nicht mehr die GennchtS- menge, ionbeni ganze Schlachtnere als T>errch- niingsgrundlage der Selbstversoigerrauon zugc- lassen werden sollen. Daneben srnd rod) einige andere Bestimmungen zur Erleichterung der Selbstversorgung mit Fleisch vorgesehen. Der Aussckpiß, der sich nur gutachtlich zu äußern hatte, erklärte sich mit großer Ackchrheit gegen diese Verordnung. Sern £>aupt- bedenken war, daß durch die Annahme der Regis' rnngsvewrdnung, die eine Weiterbelrefernng der Gasthöfe vorsieht, eine starke Bevorzugung der-- jenigai Kreise eintreten muß, die in den Gasthöfen ihre Mahlzeiten entnehmen. Zwar besteht dieser Zuftmid tatsächlich hacke schon, ihn aber qesetzlich festzrckegen, erschien dem Ausschuß bedenklich. Die Aussprache, die sich nicht nur auf ine vorgelegte Verordimng beschränkte, sondern auch emgehend die Gründe für und wider die Fortdauer der Zwangswirtschaft erörterte, endete mit der Annahme eines Beschlusses, wonach das Gutachten des Ausschusses auf Aufhebung der Zwangswirtschaft nach einigen Monaten bei vorläufiger Beibehaltung der Fleisch karte lautet. Die Anf- Odnmg soll erst erfolgen, wenn germsse lieber* gangsmatznahmen wie die Schaffung von Fleischreserven, die Einfuhr von ^-uttermitteln und der Abschluß von Lieferungsverträgen durchgeführt toiirbai. Bezüglich der Kartoffelwirtschaft tourte die 2Aushebung der Bewirtschaftung ccr L-erbstkartoffeln einstimmig beschossen. Auch hier wurde jedoch an die Aufhebung der Zwangswirtschaft die Bedingung geknüpft, daß bic Gemeinden durch den Abschluß von Lieferungsverträ- gen ein Quantum von 35 Millionen Zackner für bie städtische Bevölkerung sicherstellcn, und daß außerdent Vorsorge für weitere Kürt-offeloe-erveu, womit etwa eintretende Notstände bekämpft wer- ben töroien, getroffen wird Die Fabrikation von Mrtoffelflocken und Kartoffelstärke soll im Errat* titendeil Winter in der bisherigen Weise weiter gr- führt werden, weil auch dad'rrch Kartoffelreserven gesick-ert werden. Ter volkSwirtschaftlick-e ^lussck-uß des Reichswirtfchaftsvates 'hat den hier behandelten Beschlüssen seines Unterausschusses für Ernährung Deutschland wird auf dieser neuen Friedenskonferenz vertreten sein müssen, und vielleicht hat Herr Dr. Simons gerade im Hinblick auf diese Notwendigkeit einen Gruß der Verständigung mit der Moskau«* NgMierung auslauschen wollen. Die Meinung HMtir der Note Tschitscherins an Lloyd dÄMfc über die gegenwärtige Zusammensetzung und Verfassung des Mlkerbundes ausgesprochen worden war, ist ML Deutschen ja aus dem Herzen geholt. Wi-Wlen, daß die Russen, entgegen de' neuesten englischen Zumutung, die nur die Teilnahme der „Verbündeten" an den Londoner Beratungen gelten lassen will, sich auch für die gleichberähtigte Teilnahme deutscher Vertreter einsetzen werden. Es gibt freilich auch andere, tiefernste Möglichkeiten, die von dem Starrsinn der französischen Politik ihren Ausgang nehmen könnten. Bevor sich die russischen Bolschewisten einem Willkür- und Gewaltfrieden nach Versailler Muster beugen, werden sie chr letztes Ziel, die Weltrevolution, vom polnischen Kriegsschauplatz aus in Angriff nehmen. Graut Herrn Millerand nicht vor der Wetterwolke, die von Osten her heranrückt? Er vertritt doch ein geschwächtes und verarmtes Volk, das keine Napoleonischen Feldzüge führen kann! Oder lvie wollte Frankreich aus einem bolschewistisch überschwemmten Deutschland Nutzen ziehen? Die Franzosen und die Deutschen können nicht wie Surren und Sklaven nebeneinander wohnen. Wir wollen nicht einmal fragen, wer die größten Leistungen im Weltkriege aufzuweisen hatte, sondern wir wollen erkennen, daß die gemeinsame Not der Zeit uns zu wirtschaftlichen unb politischen Verständigungen zusammenführen muß. Das Spärliche, was in Spaa dem Versailler Diktat abgehandelt worden ist und noch immer das deutsche Leben aufs Schlverste gefährdet, scheint im französischen Parlament noch mißbilligt zu werden .Der Finanzausschuß der französischen Kammer hat sich geweigert, das Kohlenabtommen, das bekanntlich Vorschüsse zur Ernährung der deutschen Bergarbeiter versieht, zu beraten. Es sind Anttäge ui der Kammer eingebracht worden, der Regierung die Möglichkeit zu bindenden Ab- niadjungen in der Wiedergutmachungs frage zu nehmen, die ausdrückliche Genehmigung der Kammer dafür vorzubehalten, was also die geplante Genfer Konferenz in Frage stellen könnte. Später scheint in dem französischen Finanzausschuß auf Millerands Warnungen hin allerdings ein Umschwung Ur. v« fciefrtiier erscheint täglich, etzi,ch Bestellgeld, r er »sprech-Anschlüsse: ürd:eSchnftlettur.7 !12,' Serlog.Gefchäftc.stc'leöl. Anschrift für Drahrnach. nchlen: Anniger 'Hetzen. Postscheckkonto: jraeffart a. M. 11685 n g ni._________ lttcs, ? n i e u di e* aus- mb^zirk ertlirt. icinben: Bcrn?- cf, Fraur.'mback, Wegiutth,Unter nlershrusen unb des Wilhelm ?ie angeortmi'ten Polnische Truppen auf deutschen Veden gedrängt. Berlin, 31. Juli. Wie der „Vossischen Zeitung" aus Marienburg gemeldet wird, haben abgescbnittene polnische Truppen in Stärke von 2000 Mann und 40 Offizieren bei Prvsken die deutsche Grenze überschritten. Es schweben Verhandlungen über die Entwaffnung. Die übergetreteneu Truppen sollen iu das Lager Arys übergeführt werden. Die russischen Vorhuten stteifen an der ostpreußischeu Grenze entlang, ohne die Grenze zu überschreiten. Churchill über die Lage Polen-. London, 30. Juli. (Wolff.) In der „Evening News" verbreitet sich Churchill über die Loge Polens: „Westlich Polens liegt das schreckliche Deutschland, halb betäubt und halb gefesselt, aber noch immer im Besitz von furchtbaren Fähigkeiten, die es ihm ermöglicht haben, beinahe allein so ziemlich die ganze Welt zu bekämpfen. Im Osten liegt ebenfalls in schrecklicher Verwirrung die ungeheure Masse des wunden, vergifteten und verpesteten Rußlands. Zwischen beiden von Krämpfen geschüttelten Ländern steht Polen, schwach und klein im Verhältnis, unerfahren und ohne Organisation, knapp an Geld, Lebensmitteln und Waffen." „ , Churchill führte weiter aus, daß ein bolschewistischer Friede für Polen vielleicht nur die Fortsetzung des Krieges in anderer Form bedeuten würde. Er sagte: „Kein Schuß braucht abgefeuert, kein Bajonett aufgepflanzt, kein Bataillon vorgeschickt zu werden, und doch kann die Invasion schnell und rastlos fortgehen. Der Ruin und die Zerstörung Polens durch Gewalt von außen oder eine innere Umwälzung und die Einverleibung des Landes in das bolschewistische System würden eine wichtige Barriere zerstören, und Rußland und Deutschland in direkte Berührung bringen." . , Churchill schließt, dasdeutsche Volk habe zwischen zwei Wegen zu wählen. Es könne das Unglück Europas erneuern und verdoppeln, oder der Zivisation einen großen Dienst erweisen, es könne sein eigenes soziales System in den allgemeinen bolschewistischen Wirrwarr versetzen und ein Chaos weit und breit über den Kontinent hecaufbe- scbwären, oder es könne durch Liebe zum Frieden den gesetzlichen Zuständen einen gestärkten Damm gegen die Flut der roten Barbarei errichten, die vom Osten her sich heranwälze. Verhandlungen mit Polen gewähren lassen, aber es wird von ihnen bet langt, daß die eigentliche Entscheidung in die Hand der Londoner Konferenz gegeben werde. Es wird nun interessant sein, zu erfahren, was die Bolsche- wiki zu dieser neuen Wendung sagen, lieber deren Ziele wurden die buntesten. Meldungen verbreitet. In ihrer amtlichen Unterhaltung mit England erklärten sie, Polen solle min- so günstige Grenze bekommen, >er Entente in Aussicht genommen sei. Nach einer sehr sensationell klingenden Meldung sollte innerhalb der Sowjetregierung die Neigung bestehen, Polen einen regelrechten Gewaltfrieden, nach dem Muster der Entente, aufzuerlegen. Selbständige Randstaaten, so hieß es außerdem, wolle Rußland nicht dulden. So viel scheint uns sicher zu sein, das; die Russen nationale Lebensfragen für sich lösen wollen; sie drängen nach Durchbrechung aller künstlichen Einschränkung ihres Wirtschaftsverkehrs nach außen. Und hier berühren sich Rußlands Interessen mit denen Deutschlands ganz nahe. Beide großen Reick-e loerden für die Zukunft wirtschaftlich eng aufeinander angewiesen fein. Das brachte Minister Dr. Simons im Reichstag zum Ausdruck, indem er sagte, Polen dürfe wohl die Brücke, nicht aber einen Trennungswall zwischen Deutschland und Rußland bilden. Die Tatsache, daß von Sowjetrußland bereits Vertreter in London angelangt sind, um über die Anbalmung des Handelsverkebrs zu beraten, läßt uns erwarten, daß den Roten Truppen keine unbegrenzten Eroberungspläne vorschweben. Wir haben zunächst verbürgte Nachrichten über die Waffenstillstands- Verhandlungen von Baranowitschi abzuwarten. Daim ist es möglich, daß Millerand und Lloyd George doch noch einlenken, den geschaffenen Tatsachen Rechnung tragen und der geplanten. Londoner Konferenz eine solche Neugestaltung zu Grunde zu legen, wie sie der Wiederaufbau Europas erfordert. Auch Hu* den* Reiche Ein Kabel zwischen Ostpreußen und Pmmnern. Berlin, 30. Juli. (Wolff.) Um den Telegraphen- und Fernsprechverkehr mit O st- preußen von Polen unabhängig zu machen, ist ein Kabel zwischen Ostpreußen und der pommerschen Küste gelegt worden, das voraussichtlich etwa am 4. August fertitz- gestellt sein wird. Es soll in erster Lime dem Verkehr der Städte Berlin, Stettin und Hamburg zugute kommen. Das Kabel, das in Leba beginnt und in Tonkitten endet, ist das längste Fernsprechkabel der Welt. Zur Aufhebung der Zwangswittschast in Baden. Karlsruhe, 30. Juli. In der gestrigen Sitzung des badischen Landtages crNärte der Minister des Jmrern, daß die teilweise Aufhebung der Z w a n g s w i r t s ch a f t in Baden den schärfsten Widerstand der Reichsregierung gefunden habe und Repressalien zu befürchten seien. So wurden keine Kartoffeln von Nordbeutschland nach Baben angewiesen. Die badische Regierung hat die Schwierigkeiten vorausgesehen und warnte den Landtag, einer teilweisen Aushebung der Znxrngs- wirtschaft zuzustimmen. Trotzdem hat der Landtag einstimmig den Anttag angenommen, wonach die Zwangswirtsck)ast für Kartoffeln, Oel, Schlacbt- tiere, Fleisch, Fett, Tabak, Flachs und Hanf alsbald aufgehoben werden soll. Aufhebung der Fleischkarte in Württemberg. Berlin, 31. Juli. Nach einer Stuttgarter Meldung der „Vossischen Zeitung ' hat das württembergischeErnährungsministerium bekanntgegeben, daß vom 17. August ab in Württemberg die Fleischkarte aufgehoben wirv. -- Vie letzte Antwortnote der Entente au Ruhland. 150 Nk 100 Uf. 50 'M tdft. ""deren Jäl(cn I Bedingung gemacht, daß Rußland auf selbständige FriedensverhatÄtungeir mit "Polen verzichte. Lloyd George soll darauf ein gegangen sein. Er hat, wie aus unserem heutigen Nachrichtenteil zu ersehen ist, im llnterhause den Inhalt einer neuen Note, die nach Moskau abgegangen ist, bekannt- gegeben. Danach scheint es, als wolle man die Russen einstwcrlen in ihren Sonder- lehemrAMger h General-Anzeiger für Gberhessen MM " Anzeigenteil: tz. Beck, Vruck und Verlag: vrkht'sche Umo.-Vuch- und 5trindruSerei R. Lange. 5chriftleitung, Seschüftrstelle und vnickerei: ZHnlD'aße 7. sämtlich in Gießen. 2nitiorr, 20. SuFf. (Wolff.) Irr der Antwort der Ltcglischeu Regierung an T s ch i t s ch e r i n, die Lloyd George im Untcr- hause verlas, heißt es weiter, daß bezüglich de-.' Zweckes der Zusammenkunft in London und oezüalich der dazu einzuladenden Mächte und de-r hauptsächlichsten Fragen, die zur Er- öcic-rung kommen, teilte Zweifel bestehen sollten. Die letzten beiden Telegramme der ^owj . tregierung ließen jedoch einige Zweifel bezüglich dieser Punkte aufkommen. Während nämlich das Telegramm vom 19. Juli die Te i lnähme der Alliierten an den Frieden-:Verhandlungen zwischen Rußland u n d P o l e n und den.benachbarten/Regierun- gen abzulehnen scheine, stimme das letzte Telegramm anscheinend der Teilnah medieserRegierungenan den Verhandlungen zu. Die englische Regierung halte es für gut, wenn die Beratungen zwischen den Alliierten und der Sowjetregierung einige Aussicht auf Erfolg haben sollten, daß die Vertreter Polens und der in Frage kommenden Randstaaten auch dabei vertreten sein müßten. Der Hauptzweck der Konferenz solle die Wiederherstellung dos Friedens in Europa sein und zwar in erster Linie zwischen Sowjetrußland und Polen, auf .Grund von Bedingungen, die die Unabhängigkeit Polens sicherstellen und den berechtigten Interessen der beiden Länder Rechnung tragen. Die Konferenz solle auch noch schweben Fragen zwischen Sowjetrußland und den Randstaaten beraten, die noch nicht endgültig mit Rußland Frieden geschlossen haben. Nach Regelung dieser Fragen tonne die Konferenz dazu übergehen, sich mit den zwischen Rußland und den Alliierten schwebenden Streitfragen und der Wiederherstellung normaler Beziehungen zwischen ihnen befassen. London, 29. Juli. (Wolff.) Außer der von Lloyd George im Unterhause verlesenen Depesche ist am 26. Juli an Rußland eine weitere wichtige Depesche abgegangen, deren Text heute abend veröffentlicht wurde. Die englische Regierung erklärt sich darin bereit, unter Bezugnahme auf Rußlands Antwort über das Waffenstillstandsangebot die Reise Kamenews, K r a s s i n s und M i l j u t i n s zu erleichtern, und schlägt vor, daß die Genannten ermächtigt werden sollen, nicht nur Mer die Handelsbeziehungen, sondern auch über vorläufige Abmachungen wegen der in Aussicht genommenen Friedenskonferenz zu beraten.Die Depesche bestreitet jede Verantwortlichkeit für die Offensive des Generals W r a n g e l und teilt mit, daß die englische Regierung von der Erklärung der russischen Regierung ut Kenntnis gesetzt habe. Mus der französischen Kammer. Paris, 30. Juli. (Wolff.) Nachdem der Arbeitsausschuß der Kammer gestern mit 14 gegen 6 Stimmen bfei 5 Stimmenthaltungen den ersten Artikel des Antrages der Regierung betreffs Gewährung eines Vorschusses an Deutschland auf Grund des Koh lenab kommens von Spaa abgelehnt hatte, ivurde ein Berichterstatter er- umrnt, der fyeute im Plenum der Kammer Bericht über die Vorlage erstatten wird. Inzwischen ist der Gesamterrtwurf im Hauptausschuß für auswärtige Angelegenheiten zur Kemttnis genommen worden und hat dieser Ausschuß den Antrag mit 15 gegen 7 Stimmen bei 3 Stimmenthaltungen angenommen. Auch dieser Ausschuß hat einen Berichterstatter für die heutige Vollsitzung der Kammer ernannt. Da die Angelegenheit heute vor der Kammer verhandelt wird, so ist als sicher anzunehmen, daß der Antrag unter diesen Umständen sicher angenommen werden wird. Paris, 30. Juli. (WTB.) Die Kammer hat mit 393 gegen 83 Stimmen dm Gesetzent- wurf der Regierung, der die Durchführung des Kohlenabkommens von Spaa vorsieht, angenommen. Damit sind auch die von der sranzösisckzen Regierung an Deutschland zu leisten - den Vorschüsse zur Bezahlung von Nahrungsmitteln bewilligt worden. Paris, 30. Juli. (WTB.) In der heutigen Nachmittagssitznng der Kammer wurde über den Gesetzentwurf, der die französische Negierung autorisiert, die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um das Protokoll von Spaa vom 12. Juli 1920 zur 2lusführung zu bringen, be- ratm. Der Berickchrstaiter Bekanowfki erklärte, es sei unmöglich, daß Frankreich irgend emen 4/eu der Verpflichtungen übernehme, die der Vertrag von Versailles Deutschland auferlege. Frankreich könne die Vorschüsse nicht leisten. Deshalb könne die Finanzko mmis sio n der Kammer nicht anraten, dm vocgelegtm Gesetzentwurf anzunehmm. Für den Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten berichtet alsdann der Abg. R o l l l n. Nach seiner Ansicht erläuterte das Abkommen von Boulognc in glücklicher Weise das Abkommen von Spaa. Millerand habe seine pa- trwtifche Pflicht erfüllt. Tie Tatsacte, daß Frankreich Deutschland Vorschüsse leisten solle, verletze das 0-cüihl der Gerechtigkeit stark. Frankreich habe mck der mglcschm Allianz zu rechnen. Sie dürfe allerdings nicht mit dem Verzicht auf Rechte bezahlt iverden. Tie Zurückweisung der Kvnzessio- v.en würde unberechenbare Folgen haben. Deshalb sei es notwendig, dm Ministerpräsidenten für die noch kommenden Verhandlungen durch das Vertrauen der Kammer zu unterstützen. Die Kammer trat nach dieser Reoc in die Diskussion ein. Ministerpräsid.mt MiNerand erklärte u. a.: W.nn man jetzt sich iwigerc, den Geictzmtwurf ailzunehmen und die französische Verpstichtung, Vorschüsse zu leistm, verneint, dann werde auch das Kohl.nprotokvll hinfällig, durch bat. sich Deutschland vcrpslickKet, monatlich zwei Millionen Tonnen Kohlen zu liefern, und damit falle auch die Klause!, durch die Deutschland be droht sei, wenn es bis zu einem geroif en Zeit Punkt nicht sechs Millionen Tonneu Kohlen r liefert habe: die Besetzung des Ruhrgebtzt die Verwerfung des Protokoll^ entziehe Belgien und Italien die Kohle. hessische Volkskammer. Darmstadt, 30. Juli. Pväsidettt Adelung eröffnet die Sitzung um 9,35 Uhr. Bei Kap. 49, Volksschulen, w^rd auch oas Notgesctz, bctr. Aenderung des Voltsichul- gcsetzes, beraten. — Abg. Reiber (Tem.): Erteilung des religiösett Uttterrichts soll der Lsrt- lenserilärung der Lehrer, die Teilnahme an relr- giösen Äultursächcrn der Willenserklärung teui- jenigen überUifien fein, der über Die religiöse Erziehung des Kindes zu bestimmen hat Lehrer lötuten auch zu Mitgliedern der Kreis schulkorn- utission und Vvlksschullchrer zu Vvrsrtzeiweit des Schulvorstandes gctoälstt bzw. ernannt ,verden. Die Strafsätze für uneutschuldigte Versäumniye toer- den bei den VvlSschulen auf dm fünffachen, tm übrigen auf dett zehnfachen Betrag erhöht. Auch sollen verheiratete Lehrerinnen bis zur endgültigen Regelung des Doll'sschulgesehes im Sckwldicnst te- (hfllten werden. — Gegen letztere Bestimmung hat sich die Regierung entschieden ausgesprochen. Abg. Kaul (Soz.) findet, daß auch im Schul- nnnisterium vielfach noch der Geheimratsgnst schwebt und bringt die Fälle in Mörfelden uttb an der Blindenanstalt in Friedberg zur Sprache. Der Redner begründet dann das Volt'sschulnvtgeiey. Trotz des ablehnenden Standparnktes der Regierung iverde man für die Weil-erbeschäftigung der verheirateten Lehrerinnen bis zur endgültigen Regelung der Schulreform eintreten. Der Bolksschul- lehrer solle ebenfalls akademische Vorbildung er- 'halten, die bcsonderm Schulen seien nicht nühg. Abg. Loos (Dem.) bedauert, daß der Abg. Brauer dem Volksschullehrer nicht das Recht akademischer Bildung zuspreche. Für die Lehrervor- bildung müsse ein gemeinsamer Boden gesä)affen iverden. Als Verttcter der Einheitsschule ist er Gegner der Schulgelderhöhung. Auch müssen die Lehrer im Schulvorstand und in der Kretsschul- kommissivn sein. Ebmso müsse dem Lehrer seine politische Freiheit nach jeder Richtung gewahrt werden. Abg. Schorn (Zentr.) hat mit der Regierung Bedenken gegen die Zulassung verheirateter Lehrerinnen zum Schuldienst. Er müsse auch der Anschauung des Abg. Brauer widersprechen, daß der Lehrer auf dem Lande bei den neuen Gehältern große Ersparnisse machen könne. Der Vergleich mit den schlechter gestellten Reichsbeamten sei mcht angebrackst. Die Lehrtätigkeit sei früher auch viel zu gering bewertet worden, auch die Vorbereitung und die Korrekturen werden oft übersehen. Vielfach werde das früher arme Dorfschulmeisterlein, das sich jetzt emporgerungen habe, beneidet. Wichtig sei es auch, an den kleinsten Plätzen gute Lehrkräfte zu erhalten. Abg. Frau Bier au (D. Vpt.) tritt für die verheirateten Lehrerinnm und beten Gleichberechtigung ein; das jetzige Verhältnis sei als Heber- pattgsstadium zu betrachten und bedürfe die An- gelegestheit einer grünblidjen Prüfung!. Abg. Lenhart (Sd wri Darauf hin, daß er schon früher die Erzie^hungssckMle teilaitgtc, doch dürfe die Erziehung zur Arbeit nicht einseitig sein; das Volk bedürfe auch der idealen Lebensgüter. Tie Lehrerbildungsfrage bedürfe gründlicher Erörterung, nach seiner AuffaffuNg sei eine grundsätzliche Aentermrg der bestehenden Leitsätze nicht notwendig. < Abg. D. Dr. Diehl (H. Vpt.) stellt fest, daß her ?lbg. Brauer sicher nicht dm Stand der Lehrer angveifen wülte. In mancher Bezieinmg g^he er in der Kritik über das Schulgesetz mit dem Abg. Kaul einig. Die Bindung dnrch Art. 50 müsse aufhören. Dem Lehrer gebühre >auch das Recht auf den Vorsitz im Schulvorstand. Er müsse davor nur» nen, daß der Balksschullehrer die akademische Bil- dmtg auf seine Fahne schreibe. Tlbg. Frau Balser (Dem.) (auf der Tribüne unverständlich) vertritt die Interessen der »erheirateten Lehrerinnm. Abg. Reiber (Dem.) stellt fest, daß das Notgesetz mit ickbsicht so einfach wie möglich ausgestaltet wurde, um dadurch zu verhütm, daß die definitive Regelung weiter bin ausgeschoben werde. Präsidmt Dr. Strecker weist dm Borwurf zurück, daß nichts mehr geschehen sei. Die Schaffung der Grundschule dürfe nicht vergessen tverten. Das hessische Gesetz sei sehr liberal. Die Gleichstellung der Frau sei nach dem Bürgerlichm Gesetzbuch zu regeln. Der Mutter- und Fraumberuf dürfe nicht unterschätzt werdm. Wmn man alle &crheirateten Lehrerinnen wieder leinfteHe, begehe man gegenüber dm anderm Lehrerinnm, die berechtigte Ansprüche auf eine Anstellung haben und ffch in einer Notlage beftndm, eine Grausamkeit. Da nur noch 9 Abgeordnete anwesend sind, faßt sich der Redner kurz. Die Lehrerausbildung finde durch Reichsgesetz ihre Regelung. Abg. Lux (Soz.) erklärt in persönlicher Bemerkung, daß et nicht mit Gewalt in tne Blindenanstalt eingedrungen sei. Schluß Vi2Uhr. — Nächste Sitzung: Diens- tag, V2IO Uhr. । IM IW» - Neue Bmtämter in Hessen? Wir erhaltm folgende Zuschrift: Der Artikel in der Nr. 174 versucht, wie schon mehrere, die in letzter Zeit tn hessischen Blätterns erschienen und auf dieselbe Interessenten gruppe zurückzuftihrm sind, die geplante Nmvrdnung der Dmiverivaltung als einen großm Fehlgriff in sachlicher und finanzieller Htnsicht darzustellen. Es ist selbsttedmo nicht möglich, dm urnfang- reichen und verwickeltm Stoff, um den es sich handelt, hier klar zu legen. Nut folgendes sei gesagt: Eine sachgemäße Bereinigung der seitherigen „Bau-Organisation" .die alles andere, als diese Bezeichnung verdient, da sie ein im Laufe der Zeit nach und nach entstandenes höchst unorganisches Gebilde darstellt, war schon lange vor dem Kriege dringend erforderlich und ist es hmte noch mehr. Denn die Folge dieses Zustandes ist eine in vieler Dmsicht eben so unsachlich, wie kostspielige Behandlung der öffentlichen Bauaufgaben, kostspielig siowohl unmittelbar, die te Inders milMDat. Die Beth.ulptung, daß die B.ru.tehörde, außer den Kul- tunnwekttonm, z. Zt. fast nichts zu tun hätten, ist absolut unzutreffend. Eben so falsch ist d'-e Behauptung, daß die Tätigkeit der Knlturinspek- twnen zum Schadm der Lmidwirtschaft labm- gelegt werden solle. Durch die Zusammmfasfung gleichartiger, jetzt an verichiedme Behörden verteilter, Arbeiten in der Hand von Tiefbauämtern einerseits und .Hochbauämtern anbeverjeite, wird eine weit sachge- mäszere und dadurch schon sparsamere Belmndlung I der uersckncdmm Bauarteilen möglich: allein schon aucp 1 dadurch, daß vanri erst alle Tiefbauarbeiten durch 1 Ingenieure und alle Hochbauarbeiten, durch Archi- tefren bearbeitet werden. Dabei wird sowohl dte Zahl der Aemter, bzw. Dimststellm, rote auch der Beamten eine Verminderung erjGbren. Die „Ersparnisvorschläge" des vorigen Artikels aber geben über das Maß dessen, was auch heute wch und zum Teil gerate heute, int öunnia auf das öffentliche Bauwesen geboten ist, weit hinaus und lassm dm nötigen Einblick in das Arbeitsgebiet anderer Baubehörden völlig vermissen. Bezeichnmd ist es jedmfalls, daß von anderen Seiten, die durch die geplante Neuordnung mt- stehente Verminderung ter Aemterzahl aus latv- lichen Gründm für zu weitgehend bezeichnet wird. Die Widersacher aus beiten Lagern bilden aber nur einen kleinen Teil ter Baubeamtenschaft. Alle die berufenen Stellen, die sich seit Jahren und nmerdings unter Berücksichtigung der jetzigen Lage für die stTeuordnung ter Bauverwaltung eingesetzt und auf teil an die Volkskammer gelangenden Aittrag geeinigt haben, nehmen für sich in Anspruch, bei ihren Bestrebungm in erster Linie das öffentliche Wohl im Augu zu chabcn, und müsse es beteuern, wenn durch die Gegenarteit einzelner die Oeffmtlichkeit irregeführt wird. Im übrigen wird an dm zuständigen Stellen hinreichend Gelegmlieit zur gründlichen Aussprache und Prüftlng der Vorlage gegeben fein. 100000 Milchkühe aus Amerika. Die ersten Mitteilungen der deutschen Presse über das von Amerikanern deutschen Stammes für die deutschen Kinder geplante Geschenk von 1 00 000 M i Ich k ü h e n fanden wenig Glauben. Die Absicht, eine solche Menge lebenden und sehr subtilen Viehs über den Ozean zu bringen, erschien, zumal unter den gegenwärtigen Verhältnissen, fast unausführbar. Nun kündigt die Bitte des deutschen Geschäftsträgers in London, Dr. Sthamer, an den Vorsitzenden des Maritime Service, um Ileberlassung von Schiffen zum Transport der Kühe nach Deutschland die Ausführung des Planes an. Die Anregung zu diesem kostbaren Geschenk an die leidenden deutschen Kinder gab Frau Wilhelm Popken, eine deutsch-geborene Farmersfrau in Mankato (Minnesota). Die landwirtschaftliche Zeitschrift „National Farmer" gab die Anregung in einem „Aufruf an die Farmer deutschen Stammes in Amerika" weiter. In dem Aufruf hieß es, daß es unmöglich sei, durch Ausfuhr von Milchpräparaten nach Deutschland dem Massensterben und dem Siechtum der Kinder im alten Vaterlande wirksam entgegen zu arbeiten, dies könne nur geschehen durch die Hebung der deutschen Milchwirtschaft. Amerika aber sei das einzige Land, das umfassende Hilfe bringen könne, indem es Milchvieh nach Deutschland sende. Das hochwertige amerikanische Vieh, das sich in Europa gut eingewöhne, lohne den Transport, zumal man sich hierbei der Erfahrungen bedienen könne, die man bei den Viehsendungen nach Belgien und Frankreich gesammelt habe. In dem Aufruf heißt es dann weiter: „Und so wenden wir uns denn heute an Euch, Ihr deutschamerikanischen Farmer im Busch und auf der Prärie mit der herzinnigen Bitte um Hilfe. Macht es Euch zum Grundsatz und zur Pflicht, dem deutschen Volke in seiner schwersten Gefahr und allergrößten Not eine oder wenn möglich mehrere Kühe zu schenken. Wir können aber nur wirklich leistungsfähiges, nicht zu altes Vieh, das gute Milch gibt und es im Jahre antf mindestens 250 Pfund Butter bringt, abnehmen, weil sonst der überseeische Transport sich nicht lohnt. Ferner sollten diejenigen, die nicht in der Lage sind, eine Kuh zu schenken, aber dennoch an diesem großen Werke der Hilfe nnd des Wiederaufbaues der alten Heimat sich beteiligen möchten, nach ihrem besten Können Geldbeträge einsenden. Dieses Geld soll ohne jeglichen Abzug dazu verwendet werden, einmal die Transportkosten des gesck-enkten Viehes zu decken, und sodann Futtermittel für das Vieh in Deutschland zu kaufen, um das dem deutschen Volke noch verbliebene Vieh wieder durch bessere Fütterung auf eine höhere Leistung zu bringen. Ein Betrag von 150 bis 200 Dollar genügt, um eine gute Milchkuh zu kaufen, so daß derjenige, der nicht selbst Vieh hat, aber dennoch Vieh schenken möchte, durch Einsendung eines solchen Betrages ebenfalls eine Kuh schenken kann. Wer einem Verwandten in der alten Heimat eine Kuh schenken will, mag das ebenfalls angeben; wir werden bann später veranlassen, daß eine solche Kuh in Deutschland an die richtige Adresse Überwiesen wird." Zur Sammlung und zum Transport des Viehs wurde von einflußreichen Amerikanern deutschen Stammes in Chicago die American Dairy (Sattle Compagnie gegründet. Sie wird geleite1" von den Herren Otto L. Schmidt, Michael F. Girten und F. F. Matenaers. Die Kühe werden zunächst in den einzelnen Bezirken in Carloads gesammelt und dann in die Collection Camps gesandt. Hier werden sie mit Tuberkulin geimpft und auf ihre Leistungsfähigkeit geprüft. In besonderen, sehr schnell fahrenden Zügen iverden sie sodann nach einem atlantischen Hafen gebracht. Für diese Ueberlandsreise und für den Seetransport haben sich zuverlässige und erfahrene deutsch-amerikanische Melker und Viehwärter zur Verfügung gestellt. Auf den Schiffen werden die Tiere mit Melkmaschinen gemolken; die Verwertung der Milch wird von einer besonderen Abteilung der Dairy Compagnie besorgt, der auch die ökonomische Verwertung der für die lange Reise notwendigen Futtermittel obliegt. Die Dairy Compagnie glaubt sicher sein zu können, daß die Seereise die Leistungsfähigkeit der Milchkühe nicht beeinträchtigen und daß der Verlust an Vieh infolge der Reise weniger als ein halbes Prozent ausmachen werde. Aus Stadt und Land. Gießen, ben 31. Juli 1920. Oberschlcsicr, meldet Euch! Sicherem Vernehmen nach sinb auch in unserer Gegenb noch manche Oberschlesier, die alle Aufrufe zur Beteiligung an der Abstimmung unbeachtet gelassen oder nichts von ihnen erfahren haben. Noch einmal ergeht daher an alle noch im Rückstand befindlichen Abstimmungsberechtigten die dringende Aufforderung, sich schleunigst bei der Bezirksgruppe Gießen, heimattreuer Oberschlesier, Crednerstraße 16, zu melden, um dort alles Erforderliche über die Heimreise und ihre Teilnahme an der höchstwichtigen vaterländischen Verpflichtung der Abstimmung zu hören, die schon im September oder Oktober stattfindeu soll. Alles andere muß dieser Aufgabe gegenüber jetzt zurücktreten, wenn die alte, schwerbedrängte Heimat ihre Söhne in der Fremde ruft, um aus ben polnischen Klauen, bie sich schon tief ein- gefrallt haben, gerettet zu werden. Jeder einzelne ist notwendig, keiner darf fehlen, wo es gilt, das bedeutungsvollste, uns geradezu unentbehrliche Grenzland mit seinen ungeheuren Bodenschätzen und seiner blühenden Industrie dem darbenden, notleidenden Vaterlande zu erhalten. Außerordentliche Opfer werden gebracht, um die Kosten für Reise, Verpflegung und Lohnausfall der Stimmberechtigten zu decken, deren Hunderttausende zu befördern sind. Ein Ringen mit den Waffen des Friedens vollzieht sich dort im fernsten Osten, auf ! dessen Ausgang alle Völker mit höchster Spannung blicken. Deshalb bleibe keiner fern, tet zum siegreichen Ende dieses Völkerkampfes beitragen kann! Auf zur Fahrt in das von polnischer Ländergier hart bedrohte, aber fest zum Vaterlande stehende Oberschlesien! Auch ergeht hiermit an die Bürgerschaft der wiederholte Aufruf, die deutsche Sache durch ZeichnungenzurGrenzspende zu unterstützen. Auch kleine Beiträge, die von der Bezirkssparkasse (Konto Nr. 187, Bezirksgruppe heimattreuer Oberschlesier) und auch von der Geschäftsstelle des „Gießener Anzeigers" entgegengenommen und rechtzeitig abgeliefert werden, sind willkommen. Veranstaltungen. Samstag, 31. Juli: Cafs Leib, 3 Uhr: I Oessentliche Eisenbahner Versammlung. — 6 Uhr: I Vorrennen zur Ruderregatta. — Hotel Einhorn, | 83/4 Uhr: Gastspiel Buchwald. — Lichtspielhaus wie gestern. — Lichtspiele Seltersweg: „Tot oder scheinet?" und „Zur goldenen Kugel". Sonntag, 1. August: Ruderregatta, 8 Uhr vormittags: Vorrennen; 3 Uhr: Hauptrennen. — Liebigs'höhe 3 Uhr: Svmrnersest des NatuLtzeil- vereins. — Hotel Einhorn, 83^ Uhr: Gastspiel Buchwald. — Lichtspieltheater tote gestern. ** Amtliche Persvnalnachrichten. Ernannt tourte am 27. Juli der Gefängnisin« spekwr in Butzbach Rechmmgsrat Karl Lein zum Staat-antoaltschaftsobers! kr.ckär bei der Sttats- 1 antoaltschaft am Landyericht der Provinz Oberhessen mit Wirkung vorn Dienstantritt < seines Nachfolgers an. — In den Ruhestand versetzt mutte am 21. Juli tet Lehrer an der Volksschule zu Düdelsheim, im Kreise Bübingen, Otto Diehl unter Anerkennung ferner dem Staate geleisteten Dienste. ** Die Lebensmitteltabelle für die Woche vom 2. bis 8. August ist im Anzeigenteil der heutigen Nummer veröffentlicht. ** Gießener Kinderhilfstage. Zu der Mitteilung in unserer gestrigen Nummer über das Ergebnis ter Kinterhilfstage ist noch uachzutragen, daß die Gewerks ch a f t „G i eße- h e r Braun st einbergtoerke" für diesen Zweck nachträglich noch 1000 Mk. gespendet Hatz so daß die Gesamteimmhme nrmrnehr 20 221,17 Mark beträgt. ** Der Naturheilverein Gießen feiert morgen auf der Liebigshöhe fern Sommer- s e ft Während ter Nachmittag ausschließlich der UnErhaltung und Belustigung ter Kinder gewidmet ist, verspricht ter Abend mit seinem sehr reichhaltigen Programm alle Besucher in jeder Weise zu unterhalten. Siehe Anzeige in heutiger 9himmer. Kreis Büdingen. Fürst Wolfgang zu Nfenburg und Büdingen f. ba. Büdingen, 30. Juli. Fürst Mi- gang zu Psenburg und Büdingen ist vergMssme Nacht in Gößweinstein (Dterfnntfcn), wv er zur Erholung weilte, plötzlich und unerwartet an Herzschwäche gest 0 rben Dec Verschie- tene, geboren den 30. März 1877, folgte feinem am 26. Januar 1906 verstorbenen Vater als 4. Fürst in Tübingen. Ec war verheiratet seit 26. September 1901 mit Adelheid Gräfin zu Rechtcreu-Limpurg, Die Ehe ist kinderlos geblieben. Landkreis Gießen. Beisetzung des Fürsten Carl zu Solms-Hohenfolms-Lick. X Lick), 30. Suli. Unset Städtchen stand gestern und heut cim Zeichen der Trauer, das zeigte schon äußerlich ter Trauerflor der solmsi- scheu nnd hessischen Fahnen, mit denen öffentliche Gebaute und viele Privathäuser auf Halbmast geflaggt hatten. Noch mehr taten es aber die Beisetzungsfeierlich leiten kund, an denen alle Bevölkerungskreise ter Stadt und viele Bewohner des ehemaligen Solmser Landes teil" nahmen Trotz des schlechten Wetters war die Landbevölkerung sehr zahlreich erschienen. Bereits gestern abend wurde die Leiche des Fürsten Carl in feierlicher Weise nach ter Marienstifts- k i r ch e gebracht, deren Patron tet Verstorbene gewesen ist. Der sich anschließenden Abendandacht wohnten außer den näckfften ^gehörigen der Fürstlichen FamUic auch viele Einwohner der Stadt bei. Der Kirchengesangverein sang „Christus, ter ist mein Leb n" und Superintendent Löhr (Elberseld), früher Pfarrer in Hohensolms, wußte in einer Ansprache mit tiefempfundenen und ergreifenden Worten das Sehen des von allen verehrten Fürsten zu schildern. Bei bet im Chor der Kirche ausgebahrten Leiche hielten dann folm#. fische Fontteamten die Elg- Mönche. Tcr Tvauer- gottesdienst heute nachmittag füllte die weiten Räume ter Stiftskirche bis zum letzten Platz I Es waren mehr als 1000 Personen anwesend. W iä < Ür WL itW u-L oüä ML, Landis' r1, teS E" Abteilung W rischen Ehre skMsic-erMN Pmnl. 30. unsere W nehmen Mann Denkungsart ve Mulen im jMutlichkeit 's treten: es lag 00 Stillen hat er geschaffen in® 1 an Amen und Fürst tpar er vc und Arbeitern, emvorblickten uni besondere stürsor ben nicht gefeier: und Arbeiter ge die Feier der si Jahre erinnert, übemicht murbt gen dann die S Ferdermgen. d hmfchaffm stck W entgegn reit erklärt, \x fragen zu tei getreten tourb hatte er keine Begräbnis ben einerlei welche Teilnahme bet ** Hin hier gebürtigt Inkai hei Ku Ka W gege u^nie; »'«Ä- teinrit' P,Cphon W Ecke Bahn SteformbeS tfocölogiftbcn 51 utiT'u mT*. i1920 an, beit im Reichs tarif bvrgrfcbcnen Tcr umfangreiche S^off fioimie nich: Issuältifft wer- Teuerungszuschlag zu zahlen und dem Reichs- ben uitb rrfvtbru USeitafrtatung am ;i\;tvn <^g. torif für die Jigarrenhersteilrmg anzuerken> Die Parteien unterwerfen sich dem ti en. ist WSM-vekiüWMeWen luisM Inkarnat-Klee bell, billigst 8095 (•eidefrei) 8206c 013149 billigst bei r Abonnenten für essen. Slönignräyer Lkratze 71. N ord e ck. 013290 Ph. Kotos=Stnde i (»um Vaumbinden ufiu.) Edgar Borrniann, Eisenhandlung, Gietzen. ** Alten-Buseck, 30. Juli Der von hier gebürtige Geometer 1. Klasse Rabenau, AuHlandMdent*cher (Broiessvr), welch. 0 Fahre in Amerika und 16 Jahre Leden;mittelte»crukiy. vz. Franke nbe rg, 30. JMi. Im Ein- vernehmen mit den Metzgern wurden die Fleischpreise aus 7.50 Ml. für Rindoder Schaf-, und 5 Mk. für Kalbfleisch für das Pfund herabgesetzt Der Erzeugerlwchstprei« für 1 Liter Vollmilch wurde auf 1.30 Mk. erniedrigt. Als Eierrichtpreis wurde bis zum Herbst ein Preis von 1 Mk. für das Stück für angemessen angesehen. für die , .Wein- u.Obstwein* V Bereitung. I Obstmühlen Schiedsspruch. 2 Den Arbeitern der Tonwerke Lich und Dampfziegelei Lungen ist mit Wirkung vom 5. Juli 1920 an, der in dem Lohnabkommen zum Reichsarbeitsvertrag für die Industrien der Steine und Erden Deutschlands festgesetzte ßolyn zu zahlen. Zur Erklärung auf den Schiedsspruch iverde den Parteien eine Frist von einer Wvckw gesejtt. 3. Dem Einspruch von 15 Angestellten der Abwickelungsstelle des Inf. Regt. 116 (Res.en gegen die zum 1. August ausgesprochenen Kündigungen urttb statlgegeben die Ange stellten sind weiter zu beschäftigen oder eine .Entschädigung in Höhe eine- Monatsgehalts zu bezahlen. Die Entscheidung ist endgültig — Bter weitere Sachen sanden durch Verständigung der Parteien ihre Erledigung. Total- Ausverkauf in Elnkochaltt*ern Apparaten rote Gummi, garantiert la Friedens qualiL Carl Schunck, BahahdstriSe 82. 8220 Änfarbeiten iiitb Neuanferrigen \ von Polttermöbeln und Mnlratren bei Venven- bunn von erstklass. Frle- bent’inateriol vreiSwert. Franz Book, Wilionstraße 4 II- oi«17 ; Universität Frankfurt a. M. Das Vorlesungsverzeichnis für das am 15. Oktober beginnende WlntereemQfltor ist v. d. Buchhandl«. Blazek * Bergmann, Goethestr. 34 g.Voreinsendpr. v. Mk. 2.20 zu beziehen (Postscheck-Kto. 11746 Frankfurt a. AL). |82l0ss Rhemmetall liefert ab Lager. Kulfivatoren.Pfiüg^Pferdeiedren Kartoffelemter/ Separatoren^ Düsseldorf Sroeksaclisn aller in ÄHMtatiunfl stilrein k preiswert Ui Brtiü'aeke Calv.-Oreekerel B. Lenne. Cieflee mmfeft Hotieil! Der Turnverein Nordeck hält am 22 und 23. August 1920 ein Turn- u. Sportfest ab Für MMeHtlÄlklMl usw bietet sich eine günst.Gelegenheit, da darauffolgende Sonntage Feste in Allendorf, Kessel- bad) und Umgebung stattfinden. Angebote für Nor^eck mit Angabe des Abgabebetrages an Schriftführer Strauß des Turnvereins WgWN *0 Pettbautjucken ebne Bernisitörung. 100U><» fad) bewährt Kältge Preise, (sentral Tron., Scbnlitr; ftr. Dikomeit, Walltorstraste.____(6737 (yemnfloerein. AtrfnbOnti. SänfleT^fucbt erftflnifio. i yinncbote unter ' 013150 an ben öief; Sln.v 4/ 14 IM A Hl V Ile , Welche Weistzcugne.be Babnitation Rahe Bietzen rin nimmt nod) .Vuuibcn SdixtftL An geb. um. 801^2 an? Schr. Angebote unt. a.d.GieiienerAnz.erbelen. 013242 an den Gietz. Anz. Mittag-und AbeMsch roerben anoettommen bei Fr. Hebe ich. IReßger el u. Uitnöjaft „Sißiffenöergcr SaF Preis für Mittagessen Mk. 3.50, Abendessen Alk. 3.— F. Griimoiiii & 6o„ Berlin, . 77tKal verhilsstagk, t geftngen ty^ Indeihilfstage »nie" ,'"'5 00 ® e mminehr SO*1- i (vereis Sich nag aussWW 2 der Änkj S mit ftiM fe Besucher in ; Anzeige m «e3** « 6udi! oder einmal eroi? 6»Ä?' über | * "Niste schon Heim ”” feile«, t,, ufn? geradezu? sElnen Ung* Menden ^Dier Reise, dtlmmberechtiN Masten des £ tnikn Osten,: höchster Ev: ^keiner fern,s !es Vülleckantzi 8<$rt in das n bedrohte, aber ) 'berschlesien! ln bte Bürgerschi )ie heutig C« rGrenzsven! - Beiträge, die» 'Rr.l8?,s8eriir Msier) und ' "Gießener An- und rechtzeitig c ommen. ingen. Cafä Leib, 3lls mmlung. - 6 Ll ■ — Hotel Emhc? lb. — Lichtspichi elierstoeg: „Tot m Kugel". Ruderregatta, 8l Ihr: hauptrennm ■ erfest des Naditt 83/< Uhr: Wi r tote gestern. 'nalnachrichti ili der GrsSnO: rmgsrat Karl Lei •fr: tat bei der Laicht der Provu .g vom rienstmtv sn den RnhesiL! i der Lehman,' -im, im Kreise n : Aneckeimmg ste. „ . itteltabelle, August ist im- Nummer verössr Curt Reinhard Dietz „Denn wir sind jung....!" Ein Lebenslied. / Fahrbare Mostereien 'z.ZtXlbrtfefefbar (^) * layfarlti&o •anMllrt a.M. Oo vertretertag der evangelischen Theologenschasten. Gießen, 31. Juli. Nach bet Andacht, g(Halten von Pros. D. Dr. Gunkel, begannen die Vcr'ha ndlun aen des gestrigen zweiten Tages über „T i c den SamSiag vorgesehene dritte Tagungs- gegenstand crld)igt: Tie wifstnsckastlichr und nnrlschastlickre Nml-age der Thaolvgre> atdicrenden. Ter 1. Berichterstatter Gießen betamdt mehr die Wissenschaft! i che Notlage Ws Möglichkeiten der Lelbschilse in Zusammenarbeit mit allen in Betracht kommenden Organisarivneu und .ttörperidKihen fordert er vor allem unter Auswertung vorl^tdener ösfenrlicher Einrichtungen einstigere Gestaltung der Bcschassung airtiquarich.-r Bücher und Erschlie^mg der Tekanats-, Prxd.ger- seminar-, Lehrer-, Seminar-, InstüutS- und anderer Bibliotheken. Tic wirtschaftliche Not belaubtet grell der 2. Berichterstatter Kiel. Tie große Masse der Studierenden sei am schversten von der allgemeinen Not betvossen, wcil Nebenerwerb zur Ermöglichung des Studiums schwer zu fütbcit sei und durch die doppelte Arbeitsleistung für Studium und Nebenerwerb Gesundheit und Nerven- Iraft oft schü»er gcsdxDigt wurden. Tiefe 9a.it läge von Studierenden alter Fokitllaten SrU beheben, forderte er ivr allem Beseitigung des Zwanges zu nbennästiger Nebenarbeit durch eittlieitlich dnrch- geführte Stttdienbeihilfen und im Skitt rum Aussdreimtng alles entbe'hrlichen und überlebten Stoffes. Tie Aus spräche beaann mit einem Bericht über die Tätigkeit des Ausschusses für Wirtsch.rsts fragen der d^,rtselten Studcirtenschast auf dem Göt tinget Stu^cirientQg; sie konnte sich dann auf die besonderen Aufgaben ber Tl'eologenselMten zur B<'- ijebung der Notlage beschrün^m. Ter Wirtschaftsausschuß der deutschen Studentenschaft und der 3hn>cntcntag hat zur Behebung der wisscnsrlnift- lichen und nnrtschrftlichett Notlage der deutjch.'N Studierenden weitg-.chmde gcfeblidv Massnahmen im Rahmen des Ivirtschrftlichen Aufbaues des Gesamt volles gefordert. Studienhilse, Sclbstl^stene'- rung der Studenten z-u Gunsten mittelloser Kommilitonen, Tarlebenskassen, Kinderzulagen au die Eltern lBeaurtc usw.) von Studierenden, Regelung des Nebenerwerbs, Lernmittellozug, Stud.nlenfp.i sung, Kohlenversorgung ustv. sind verhandel', und sollen hi Zukunft von einem Fachmann für Volks ivvtsclwsl bearbeitet werden. Tcr Ertrag der ivei teren Aussprache ist: Ter Vertretertag stellte sich auf den Boden der Bes lstis.' des Stud?ntentags zu Göttingen über Wirlsch.^f s r?g.n, empfahl allen Fachseliaften, Maßnahmen zu möglichst veitlvser Erfassung von Büchereien und Nutzbarmachung von Fachbibliotheken und den Beitritt zur Gesellschaft zur Förderung der irutfdjen cvange'lischen Wissenschaft. Cs soll erstrebt iDerben, daß durch Landes- tirchenöolleiten ähnlich wie burd> die Hessische Lutherstiftung Studienbeihilsen ermöglicht werden. Bei Gewährung von Studien bei Hilfen sollenKriegs- teilnechner vor NichtkriegAeilnehmcr berücksichtigt werden. Ter Gang der Berbandluug Uxfjt sich daher erst narf) ihrem Abschluß überbL(XTa Zn einer Abendsitzu ng wurde der für Der Schlichlungsausschufi der Provinz Lderhcffen. Sitzung vom 28. Juli 1920. 1. Die Firma Th. Köster in Alsfeld verpflichtet, mit Wirkung vom 11. April Soeben gelangte in den Buchhandel: DievomVerfassersignierte Vorzugsausgabe, auf bestes weißes Bütten gedruckt, numeriert, in schwarzem Halbfranz,Batikein- bandu.Goldpressung;50Exmpl. Einempfehlenswertes Geschenk Die Kritik nennt das Buch „einen Born der Lebensfreude für reife Menschen". Klein & Stiefel Maschinen-Fabrik, Felde GA ilolzbearbeitnnK1*- Maechlnen 1065D jeder Art für Schreiner, Warenbauer. Sägewerke Beste Ausführung. Ausstellung Giessen 1914: Goldene Medaille. Sohn des Kaufmann; Dishelm ^labrrtmi, rtRrrbe mit Wirkung vom 10. April vom Hessischen Lan- de<>perme:ftmKZamt »um Oberlandmesser bei der Feldbnciingung ernannt. Dir Amtsbereich - nung „Landmesser" besteht in Preu gen schon feit Jahrzehnten unu wurde neuerdings auch im Hes- rschen Vermessungsdienste eingeführt. Starkenburg und Rlieinhesfen sw. Aus der Rheinpf alr, 29. Z^lli. Eine Lohnbewegung ist in der Metallrn buftric ein getreten. Die Arber ter wehren sich aegen den Abbau der Teuerungszulagen. Ist Lu owigshafkn sind burdi den Streik allein 20 Betriebe stillgelegt. — Tic Wernpreise haben eine große Verminderung erfahren. Der 19er Weißwein kostet heute 11000 Mk., Rotwein 8700—8900 Mk. pro 1200 Liter. Hessen-Nassau. () Aus dem Kreise Marburg, 29. Juli. Nfichdem in der letzten Zeit wieder genau wie im vorigen Jahre bei der Obsternte, in der Gegend von Caldern mit Schußwaffen versehene Felddiebe sich bemerkbar machten und auch auf die dazukommenden Eigentümer Schüsse abgegeben worden waren, fand gestern in Sterzhausen und Goßfelden durch ein Genbarmericausgebot eine unverhoffte Suche nach Waffen statt. Es wurde mehr gefunden, wie erwartet, nämlich außer Waffen und Munition auch noch sonstiges wertvolles Heeresgut. Bemerkt fei, daß in den Waldungen jener Gegend auch viel gewildert wird. — Die nach und nach einlaufenden Feststellungen der durch das kürzliche Unwetter heimgesuchten Gemeinden lassen erkennen, daß der entstandene Schaden kaum zu berechnen ist. In der Gemarkung Dilschhausen ist die gesamte Ernte vernichtet. Dasselbe ist von einem etwa 200 Meter breiten Streifen zu sagen, der sich bis Michelbach hinzieht. Hunderte vollbehangene Obstbäume sind umgeknickt, und ganz dicke Bäume aus den Wurzeln gerissen. In Michelbach, wo drei Scheunen einstürzten, sind auch noch eine Menge anderer Gebäude schwer beschädigt. Die verschlammten und verwüsteten Felder und Wicsen bieten einen trostlosen Anblick. fb. Wiesbaden, 29. Juli. Heute wurde im Parl'hotel die fogenannte Bar eröffnet. Der Aufenthalt in diesem Lokal ist Zeitungsanzeigen zufolge nur für solche bereebnet die über die nötigen Moneten verfügen. Der billigste Likör kostet 12,50 Mark, ein „American Drink" 17,50 Mark. Dre Mischung dieser Drinks ist, nne es heißt, ,.einem der bekanntesten Fachleute der Gegenwart" übertragen. Wein kann man schon für 36 Mk., Schaumwein für 96 Mk. erhalt n. Ter Eintritt kostet nur 10 Mk. Ein tadelloser Lunch am Mittag kostet nur 25 Mk., ein Abend.sum 30 Mk. gen. NNg Juli. t (DberrraiifCT i A Sy, «**5iS*' 1 Sb-lK' Ehe ist ,mW SE,,. m Kist-« W1 ich-n I Trauen101 ' x> f*t , mit beg U «s U' stell'** । viele Zur S188 MMiHi Karbol, Lysol, Kreolin, Kresol Chlor, Formalin usw.; ferner echtes Franzosen-fiel. Drogerie Schaaf Inhab.: W. Waldschmidt, Apotheker SeUersweg 39___Telephon 45. Schaffender Künstler sucht v Ausbeulung seiner Arbeit, gea Verpfändung fein. Beiträge u. verfönl. Sicherdeit ßariehen vsn X. 19 00) geg. hohe Ser- »in', ii. Vrovinon. 2dir. Ang. n. 013224 n. d. G 9L Lingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik ste^nden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Das „Ständchen bringen" unserer jungen akademischen Mitbürger ortet allmählich zu einer förmlichen Epidemie aus Es gibt Stadt' gegenben, in denen harmlose Sich cif er allnächtlich mehrmals mit derartigen Gunstdi'-.errungen aus meist heileren, wenig taktfesten stehlen beglückt werden. Wenn diese jungen Männer Zeit genug haben, sich bei Tage von ihren nächtlichen Aus flügen und Strapazen zu erholen, n sollen mit Rücksicht auf.Leute, die ^gsüber anstrengende Arbeiten zu leisten haben und chver Nachtruhe drin- gend bedürfen, die Polizei drei en grober Unfug unterbin den. Bei dem starken Aufgebot an Schutzleuten, das jetzt nachts durch du Straßen patrouilliert, wäre dies feine Unmöglichkeit. erb Len, amtierte al? Gei'Mrr J^i feiner Predigt ^.'ichnett er den Fürsten als einen vornehmen Mann mit gerechtem Sinn, grogec Treue und vordildlich.m Pfliastbewnßt em. Ter Zkirck^nges 'ngperem besclchiß mit tem E^vr „Wenn ich einmal soll schnoen" den weihevollen Gottes- dienst. Nach ber Einsegnung der Reiche setzte sich ber Leichmmg, wie unsere Stadt einen zweiten solchen feit der Bestattung bes Fürsten Hermann niett mehr gesehen hat, nach der Begräbnisstätte ber Fürstüchm Famili: in Bewcaung. Es nahmen u. a. daran teil sämtliche hiesige Vereine und mehrere auswärtige Kriegervereine, das Musik- forp3 der Gießener Reichswehr, Stadt- und stirchenvorstand, die Geisttichm und Beamten des Solmfer Landes, die Dienerschaft des fürsttich-n Hauses, Oberst!.utnant Baur de Betaz, der mit fivrsrrot Tr. Tiesfenbach und Fvrsttneister iluntze (Hohensolms) die Ordenskissen trug. Ter Leichenwagen wurde von hiesigen Handwerksmeistern und solmsischen Forstbeamtm begleitet. Unter den mehr als 100 Leidtragenden aus dem Verwandten- und Bekanntenkreise des Fürst!ick;eu Hauses sahen wir u. a. den ehemaligen Großherzvg und feine Gemahlin, viele hessische Standes l-errschasten, Vertreter des Jolwmiiterordens, dem der Fürst angehörte. Auf dem Friedhof wurde Fürst Carl durch Stistspfarrer Schorlemmer neben f- inem vor 2 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallenen Sohn, Erbprinz Philihp, bestattet Die Gesangvereine „Männerquartett" und „Cä- cilia" trugen mehrere Chöre vor, während eine Abteilung les Kriegervereins die militärischen Ehren erwies. Tem schlichten Sinn des Verstorbenen entsprechend waren die Bei- setzungsfeierlichkeiten einfach und ohne großen Prunk. + ß i (b, 30. Juli. Mit dem fürstlick-en Hause ist die ganze Gemeinde von Trauer erfüllt. Tenn unsere Stadt hat mit Fürst Karl einen edlen, vornehmen Mann mit gerechtem Sinn und ehrlicher Denkungsart verloren, mit einem Wort einen Fürsten im wahren Sinne des Wortes Vor die Oefsentlichkeit ist der Verstorbene nicht viel getreten : es lag das nicht in seinem Wesen; aber im Stillen hat er mit seiner Gemahlin viel Gutes geschaffen nick» manches Werk verborgener Liebe an Armen und Notleidenden getan. Ein gerechter Fürst war er vor allem auch seinen Angestellten und Arbeitern, die alle mit Verehrung zu ihm emporblickten und häufig Gelegenheit hatten, seine besondere Fürsorge zu erfahren. Familienfeste wurden nicht gefeiert, ohne daß auch der Angestellten und Arbeiter gedacht wurde. Es sei hier nur an die Feier der silbernen Hochzeit im vergangenen Jahre erinnert, wobei allen größere bfeldgeschenke überreicht wurden. Bei solchen Gelegenheiten gingen bamt die Stadtarmen auch nie leer aus. Den Fvrdenmgen, die die neue Zeit an die Standes- Herrschaften stellt, ist Fürst Karl in weitgehendstem Maße entgegengekommen. Er hat sich stets bereit erklärt, in Ruhe und Frieden über all die Fragen zu verhandeln, mit denen an ihn heran- getreten wurde. Als Persönlichkeit und Charakter hatte er keine Feinde, wie dies ia auch das heutige Begräbnis bewies, an dem alle Bevölkerungskreise, einerlei welchen Standes und welcher Partei, ihre Teilnahme bekundeten. WliM aller M werden eichsähm berge- stellt. Karl Schmidt, Neuenweg 4Ä. ,013268 Schneiderin nimmt noch Kundschaft außer dein Hause an. ^dirlftL Angebote unter 013:104 an den Gieß. Anz. 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Ter Gesetzentwurf wird angenommen, gegen die Stimmen der Linken, nachdem der Ertrag der Sozialdemokraten vorher abgelehnt wnden war. Es folgt die dritte Lesung des Gesetzentwurfes über die Aufhebung der Militärgeftckstsbarkeft. Abg. R a d b r u ch (Soz.) polemisiert gegen Antrag der Meh-rheitSparteien, der die Mili gerichtsbarkeit aufgehoben hcrten will, mit Ausnahme der Mitgli^>er der Reichswehr und der an Bord der Kriegsschiffe eingefchifsten Angehörigen fragen. nvrtung, tio.i denen aber «ne Rech' ton der TagrK- geübt werden. Abg. Schirmer (D. Vp.) fragt an, ob die Regierung angesichts der Notlage des deutschen Tie Sitzung wurde um */>12 Uhr eröffnet. Anwesend waren Oberbürgermeister Keller, die Beigeordneten Krenzien und Dr. Seid sowie mit Ausnahme der Stadtverordneten Beckmann, Ebel, Ehrhardt, Go«tz, Kiel, Kling, Kramer, Kraus- müller, Lorenz, Mann, Simon, Sommer, Nr stadt, Vetters und Wachtel 26 Stadtverordnete. Zu Urkundspersonen wurden die Stadtv. Diehl rmd Krrlling gewählt. Deutscher Reichstag. 15. Sitzung. Berlin, 30. Juli. Haus steht unter tem Zeichen flenter verrammelten Tor. ,Hallo, ausgemacht!" schrie er und stieß mit dem schweren Reiterstiefel an das Holz, daß ein Stück der Füllung heraussprang. Ter Müll« erbebte vor Wut. „Was gibt's?" fragte er und trat an das Fenster. ehbaut flttbfgge 800 mm neu A gebrauch!, iU lesucht. M la-neniflbrif, iciHmteLn ltrollkasse 11 mit teilen übet fltludjt fltden bar m-vrti-3 an Mnl WStr.80.J2 Sitzung Ser Stadtverordneten. G i c ß e n, 31. Juli. Ferienstimmung herrscht auch im Stadt- Parlament, wie die seit langem nicht mehr gekannte Kürze der Tagesordnung für die gestrige Sitzung bewies. Daß sich die Verhandlungen trotzdem etwas mehr als eine Stunde hinspannen, wurde durch die erst tags zuvor erfolgte Verschiebung der ursprünglich auf Samstag nachmittag anberaumten Sitzung verursacht Als einzige Fraktion erhoben die Deutschnationalen hiergegen Einspruch. Als ihrem Vertagungsantrag nach kurzer, aber erregter Debatte nicht stattgegeben wurde, ließen sie durch den Stadtv. Schmahl erklären, hier aus die Folgerungen zu ziehen. Wegen dieser Opposition fant auch die gewünschte einftint- mige en-block-Annahmc der Besoldungs- Vorlage nicht zustande. Nach Einzelbera- tung der strittigen Punkte wurde sie schließ lich doch den Ausschußanträgen entsprechend angenommen, lieber die f i n a n z i e l le Auswirkung der neuen Besoldungsordnung sprach der Oberbürgermeister nur ganz kurz. Die gesamten Mehrkosten betragen 2 229 340 Mark. Hiervon wird man aber 852 240 Mk. abziehen können, da die persönlichen Kosten der Volksschule und Sicherheitspolizei jeden falls vom Staate übernommen werden. Es bleibt also immerhin noch eine Gesamtbelastung von 1377100 Mark. Für diese Summe ist bis jetzt keine Deckung vorhanden. Aus den ersten Blick mutet es sehr eigentümlich an, daß die Deckungsfrage in der gestrigen Sitzung kaum gestreift wurde. Durch die Finanzreform wird aber die Stadt von der unmittelbaren Notwendigkeit befreit, diesen Millionenbetrag selbst aufzubringen, da ja die meisten kommunalen Steuerquellen künftig in den Steuerstrom des Reiches flie ßen Die Ausführungsbcftimmungen zum Landessteuergesetz sowie die Vorlage über Aen derung des Gemeindeumlagegesetzes liegen übrigens zurzeit dem Landtag vor. Bemerkenswert ist noch, daß bi«. Oberbürgermeister die Mitteilung eines Stadtverordneten bestä tigte, daß der demnächst aufzustellende städti sche Voranschlag mit einem Defizit von 8 bis 9, vielleicht gar 10 Millionen abschließen wird. SÄ otrmung abgelebt werden mußten, weil die Frage- frfler nicht anwesend sind. Abg. Freil-err von Lersner T. V.) fragt Cie Regierung an, was zur Befreiung der noch in ttoigmm befindlick)en deutschen ft‘n es werde deut Hanse eine au* führltche Denkschrift hierüber vorgelegt werden. Abg. Frau Psüls (Soz.) fragt an, ob die Regierung ben wichtigen in der Verfassung be- ; dingten Entwurf d« Ausgestaltung d« Schul- t gesetzgcbung einzeln« Länder «ledigt habe. Staatssekretär Dr. Schulz antwortet, daß die Vorarbeiten im Gange seien. Bis zur Vorlage des Entwurfs, die im Herbst 1920 «folgen werde, müßt? irnbebingt konfessionelle Duldsam- Otor SS** b" ÄSSE 1,1 6”'3 “S* AtzL k-M en>v^ ki»i>E Major v. Bötticher «klärt, daß dies nicht der Fall sei. Es folgen kleine Interpellationen. Tie demokratisch.' Partei interpelliert wegen ■ der Höhe der durch die Besetzung des Rheinlands entstandenen Soften. Ein Regierungskommissar erklärt, dje Reichs- regierung w?rde innerhalb d« geschäftsordnungsmäßigen Frist antworten. Eine Reihe kleinerer Vorlagen werden ohne Tebatte genehmigt. Zur Beratung über den Gesetzentwurf bctr. die Abschasftmg der allgemeinen Dienstpflicht spricht zunächst Abg. General von Gallwitz. Abg. von Gallwitz (Dntl.!: Wenn gestern eine stolze Säule aus dem Gebäude des Deutschen Reiches fcrauägcbrotfen wurde, so sott heute das ganze große Gebäude mit einens Schlage zu- sammengeschlagcn werden. Ein Söldnerheer ist für uns nicht brauchbar (Seine Ausführungen geben zu lebhaften Auseinandersetzungen zwischen den Unabhängigen und den Mitg.ietern der Recki- tcn Anlaß. Redner wird ausgcpsiffen und üder- schrie«t. Erst der Präsident kann wieder einigermaßen Ruhe h«stellen. Als dann Redner auf das Andenken der ruhmbekränzten Fahnen von Heer und Flotte zu sprechen kommt, bricht ohrenbetäubendes Johlen und Kreischen aus, welches minutenlang anhält.) Abg. Tr. Rosenfeld (U.S.P.) beginnt von dem allgemeinen Elend zu sprechen, welches die Dienst pflicht 'heraufbeschwvren habe. (Stürmisch? Protest- und Pfuirufe rechts, die Mitglieder der Teutschnationalen und der Deutsche Vvlkspart.'i verlassen den Saal.) Tic große M'hrheit unseres Volkes trauere um die Verluste, die der Krieg gebracht habe, nickst um die Abschaffung der allgemeinen Tienstpslicht. Abg. von Kahrdorf (T. Vpt.) bittet, in diesem Augenblick, wo wir am Grabe all« Hoffnungen ftiinben, dem Ernste der Stunde gemäß dem Anträge gegenüber^utreten. (Tie Rechte nimmt ihre Plätze wieder ein.) T« Militarismus Deutschlands sei tot, der französische Imperialismus lebe. Sei der BvlsckKwismus nicht Militarismus? — Daß die Bestimmungen des Friedens in der Entwasstrung eine unendliche tiefe Schmach für un)er Volk bedeuten, dafür müßten ^od>^aud> die Unabhängigen Verständnis haben. Tie Stellung Europas sei jur ivilhelminischen Zeit besser gewesen, wenn auch manches Wort bcss« ungesagt geblieben irchre. (Abg. -Letebour ruft: Kind«ei, Würdelosigkeit. Erneute, LA-mszenen zwischen recksts und links.) Wir müssen eine neue Erzichnngs- met'bobe schaffen. Ten Leibesübungen müsse grö- s-«c Sorgfalt zugewandt werden, das sei auch eine wichtige Forderung des Erfurter Programms. Eine Diktatur des Herrn Dr. Rosenfeld mürb? sich das deutsche Volk auch nicht gefallen lassen, auch nicht die Arbeit«. Andererseits sei es unbedingt notwendig, daß alle Parteien unter Zurückstellung fleinlfrbcr parteilicher Erwägungen zusam menschließen, um die im Volke schlummernden Kväfte neu zu beleben. Abg. Prof. Schücking (Dem.) erläutert seinen Antrag auf Einführung eines allgemeinen wirtschaftlichen Dienstjahres. Er führt zur Begründung seines Antrages u. a. folgendes aus: Der Staat bat die Pflickst, das Leben und Eigentum seiner Bürg« zu schützen. D« Weltkrieg hat das Gegenteil h«beigesührt. Deshalb dürfe die Wehrpflicht nicht mehr wicherkehren. Man möchte ab« bte «zieherischen Wirkungen d« alten Dienstzeit nicht gerne missen. Um diesem Wunsche zu entsprechen, sei sein Antrag gestellt. Erziehung zur sozialen Gewandtheft, zum bewußtes Völker - tum. zusammen mft bet Beschäftigung mit wirt- schafllichen Fragen und bet Erlernung von Handfertigkeiten und landwirtschaftlichen Arbeiten für junge Männer sei die Forderung seines Antrags. Die Frauen sollten in Krankenhäusern usw. Beschäftigung frühen. Die Stabt Frankfurt a. M. beispielsweise könne in ben Krankenhäusern den Dienst nicht mehr v«sehen, da kein Personal zu beschaffen sei. Abg. Dr. Breitstckeid (USP.) lehnt ben Antrag Schücking ab und führt bann aus: Die Rechte verlangt Schonung ihr« Gefühle, der Trau«, iaDer hat die Rechte jemals die Gefühle b« Linken geschont. Diese Trauerkundgebung könne « nur als eine Provokation gegenüber der Mehrheit ansehen, welche biete Reste des alten Regimes mit Gefühlen des Hasses betrachte. Wenn ?lbg. von Kahrdoft «wähnt, baß er die Forderungen der Unabhängigen als nicht für das praktische Leben geschaffen ansieht, so ist das sehr zu bedauern. Wir sind weft davon entfernt, uns blindlings dem Bolschewismus in die Arme werfen zu wollen ober den russischen Bolschewismus zu verteidigen. Wir wollen bloß die $bee des Bolschewismus, wie sie in seinem Wesen zum Ausdruck gelangt, verteidigen. Abg. Schöpf! in (SO versteht bte Unabhängigen nicht, die sich nicht mit der alten Begeisterung des verstorbenen Abg. Bebel für die allgemeine Wehrpflicht befassen wollen, b« diese Einrichtung auch als eine Forderung des alten sozialistischen Programms ausgestellt habe. Für die Auswüchse dies« Einrichtung sei auch er nicht Immer noch eimnol blieb « stehen und über» fr^te, ob « auch nichts rergeffen habe, aber e£ schien alles gut und wohlbesorgt. Da hieß « den Adam dem Förstema; sein Reh! ixnlabvn und hinauf zum Forfthaus fahren. „Aber schon mft bte Gäul! Hast ja Zeit!" 2« Slbam fuhr los und der Müll« verriegelte ftrgsam das Hostor hinter ihm. Dann verram- teelte « es nod) mit einigen Balken. So! 9hm war alles getan, nun konnte es losgehen! dachte Webrum und stieg nach der Mehl- fiemmer, von der er ben ganzen Fahrweg übersehen konnte. Die Pferde, das Vieh, die Menschen, das Geld, alles mar ht Sicher heft, nur er, die Tauben xrtb die Hinkel waren noch in der Mühle. Ntm jollten sie kommen! Er war gerüstet. Er setzte sich ans Fenster und wartete. Fern in ben Wiesen schafften bte Vermess« rote alle Tage. Ob sic ben Kerl schon gefunden hatten? Aber sic mußten ilm ja getunten haften. Dicht am Wege mußte er ja bingeftragen fein! Und doch und buch arbeiteten diese Hunde wieder intb steckten nxeiter ab. Ließen die sich tenn durch gar nix äbschrecken? Sollte « umsonst Der Antrag Schmahl (Dn.) auf Vertagung der Sitzng aus Samstag nachmittag, wie Ursprung lich anb«aumt war, wurde nach kurz« Debatte gegen 5 Stimmen abgetehnt. Es sprachen bii Stadtv. Schmahl (Du.), CbCTbürgermmfter Ke! die Stadtv. Höhn (Dem.), Schmahl, Neuenhagen (D. Vp.), Oberbürgermeister Kell« und Stadtv. Schmahl. •e tot geschlagen? . . . was patte Der Gendarm blickte auf. „Es tut mir leib, Herr Webrum . . ." „Spart Eure Worte, was soll's?" ,Lch sott Euch verhaften . . . wegen Mord- terfudjö, wie es heißt. Ich soll Euch noch haft in Mainz Dorf übten . . ." „Ihr mich?" Der Müll« lachte höfisch. „Selb Ihr verrückt?" „Ich kann's rrit änbem, Herr Wehrum! Ich halt's ja auch für Unsinn, einem Mann wie Euch so was zuzutrauen, aber Befehl ist Befehl!" „Zutrauen? — Meint Ihr vielleicht, ich laß mich von einem wildfremden Kerl auf meinem Eigentum mit dem Gewehr bedrohen? Meftft Ihr vielleicht, ick laß mich mir nix dir nix über ben Haufen schießen?" T« (tendarm war im Sattel zusammen» gefahren War denn der Müll« übergeschnappt, baß er sich so ruhig selbst bezichtigte, wo kein Beweis und nichts vorlag? Sollte « wirklich närrisch geworden fein, wie sie im Dorf bebau> teten. Da mußte er vorsichtig sein. „Euer ©igenrum, sagt Ihr? Ja, witzt Ihr denn nicht, daß Ihr bas Eigentum daran verloren habt, daß Ihr «proprii«! seid? Daß die Gemeinde in all Eure Rechte an dem Wieienituck und so weit« eingetreten ist, soweit bte Straße durch Euren Besitz gebt?" tFortsetzung folgt.) zu haben gewesen. Der Gedanke des Antrags Sckücking sei gut, ab« er halte den Antrag in dieser Fassung nicht für angängig, zumal dies« einen schlechten Eindruck auf das Ausland machen werde. 9Cbg. Frau Wurm (U.S.P.) erwartet nichts von 6cm Antrag Schücking. Sie sieht nach wie vor Tentsckstand für einen Klaisenstaat an und glaubt nidu, daß eine Annäherung der sozialen ü'lassen t'urdi den Eintrag Schücking t«bctu -abschijtl'ch eint: Mädchen'? Au»' ^tätige , oeelytn Ann-u.8ll6a.bKll. Hier Indjt auf lOZott itianfeM iigerSebivflWfl"1 >,er Bervsleg- b. mit Pretö unm ja^GittLnzeS SH M- Ötltöl zu mtr rVSÄ TvA*„\ Zeftungsgetoerbes unb ter hohen Papi«preise nicht ; eine Hilfsaktion zugunsten b« Presse in Angftsf nehme imb im verstärkten Maße bafür sorgen wolle, daß eine Senkung ter Papierpreise ge- 1 schassen werte. Ein Regierungskommissar «klärt, die Regierung habe für bie Zeft vom 1. März bis 1. Juli ebnen Betrag von 10 Millionen zur Senkung ter Papierpreise zur Verfügung gefteüt. Eine ichnlich? Summe werte für die Zeft nach dem 1. Juli folgen, desgleichen würden auch in Zukunft weitere Mittel zur Verfügung stehen. Die Mgierung werde weft« auf die Senkung ter Papierpreise bedacht fein und werde sich aufs neue mit ten Unternehmern ter Papierholzinbu- srrie ins Benehmen setzen. Abg. Simon (Soz.) fragt, was bie Regierung zu tun getenfe, um anläßlich ter Entfernung reftassungsfteu« Mannschaften aus bem Augsburg« 42. Schützenregiment ähnliche Maßregelungen durch bas Offizftrkorps ht Zukunft zu ver- htickern. Ein Regierungsvommissar «witert, daß die aus Anlaß tes Kapp-Putsches gegenüber den Offizieren «hobenen Beschuldigungen z. T. sich als nicht bereriptigt h«ausgestellt hättett. Dagegen habe sich in dem ftaglicheit Regiment ein beftimmt« .'fteis von Utttevoffizieren und Mannschaften im Sinne politisch« Betätigung zusammengeschlossen, ta dies geeignet sei, die Manneszucht und den ^Zusammenhalt ter Truppe zu fördern. Gefteu bem >Grundsätze tes Reichspräsidenten, daß Politik nicht in bie Reichswehr gehöre, seien alle diese Mannschaften, ohne Ansehen ihr« pvlftischen Zuge- hörigkeft, entlassen warten. Abg. Schreiber (Zenft.) weist auf bie s-tage ter monumenta g«maniae historica hin und rxagt, was geschehen solle, um diese große nationale Unternehmung lebensfähig zu «halten. Staatssekretär Schulz «wid«t, daß bie Re- Uierung bie notwendigen Unterstützungen an«» fmne. Bei ter Reichsregierung schweben zurzftt umgehende Erörterungen, welche Maßnahmen zu treffen feien, um ter Wissenschaft im allgemeinen «ifzuhelfen. Abg. Kuhnert (Unabh.) bebau«t, baß b« ter MittellandkanalVorlage bte preußische Mittel- lme ohne Verbinduttg mit ter Saale gewählt »orten sei. Dadurch sei Mitteldeutschland und die nichtpreußischen Gebiete stark benachtftligt. Ein Regierunaskommissar erflärt, daß die preußischen Jm«essenten sich mit großer Mehret für die Mittellinie ausgesprochen hätten. Diese ?-?^lührung werte auch nach ter Uetemahme ^ch das Reich beibebatten w«ten. *tbg Frau Zetkin (Komm.) fragt an, ob es 5abr ici, daß ber englische General Malcolm in Wegleitung deutsch« Offtzi«e nach Warschau ge- Iibren s«. — Ha, Recht geschah ibm barat er in seinen Wiesen verloren? Der Gendarm hielt mft einem Ruck vor bem iuküusen gestchl, ausch mit la pH» >■ Apparat, 9x12. ' W. mit Preis tt den Sieh, «n» latfammler x. laal ■ Schriftl. 3mi. a. an den Sich. Anz erhaltener nrohv riiti'Mii f. gei- Lchr. Ang. K an den S. An». ihöchst-TageSpreif. Löwy, ;m Imet Str. 43, Hof Die Dringlichkeit ter Tagesordnung wurde darauf gegen 2 Stimmen beschossen. Beamtentesoldungsordnung. Oterbürgermeister Keller: Nachdem da? Reich, ter hessische Staat und die übrigen hessischen Städte die Besoldungen ihrer Beamten mit Wirkung Dom 1. April neu geregelt haben, ist es an der Zeit, daß auch die Stadt Gießen bie Gehälter ihrer Beamten einer Neuregelung unterzieht. Die von ter Stadtverwaltung ausgear beitete Vorlage lehnt sich im allgemeinen an an bie in anderen hessischen Städten getroffene Regelung und sucht im besonderen Anschluß an die von ter Stadt Worms beschossene Besoldungs- orbmmg. Es ist durchaus g«echtfeftigt, wenn die Beamten d« Stadt Gießen ben Anspruch erbeben, daß sie in ihren Tienstdezügen nicht ungünstig« gestalt werten wie die Beamten ter Stadt Worms. Der Vorschlags- und Finanzaas- schuß haben den Entwirft enter eingehenden Prüfung unterzogen, dabei einige kleinere Aende- nmgen vorgenommen. Für die temnächstige Revision der Befoldungsordnung wird in Aussickst genommen, den Obermaschinisten des ScAachthofs von Gruppe IV nach Gruppe V zu versetzen, falls bis dahin d« Beftieb des Schlacht- Hofs wieder annähernd frietensmäßigen Umfang angenommen hat unb die Wünsche ter techniscl-en Beamten entsprechend zu berücksichtigen. Im ü^ eigen wird von ten Ausschüssen beantragt, dem vorliegenden Entwirft ter Besoldungso rbrarng nebst Stellenplan mit Wirkung vom 1. Apftl 1920 zuzustimmen und eine Nachprüfung im alsbal K tet worden. Die Erhebungen haSen ergeben, Devisenmarkt. Evangelische Gemeinde. abg. Vörsenknrsa, Berlin 142,25 142, 227,75 223, Nr. Hande! irrOVäfl 881® bevorzugt 378,- 299,50 389*- 230,- 265,- 441,- Kurs 29.7. 344,65 675,30 671,80 894,10 159,80 227,25 157,80 41,82 321,65 716,75 649,35 23,97 24.72 84,52 24,72 Kurs 30.7. 79,63 676,30 673.20 895,20 160,20 227,75 158,20 41,92 322,35 718,25 650,65 24,03 24,78 84,72 24,78 Broschüre „Die mod. Schönheitspflege umsonst M Blooet Abteilung 5 nomberg 2. Wad). Geld Brief 29. Juli sicherun g. Ter zuletzt am 20. September 1918 festgesetzte Wert der Sachbezüge wird mit Wirtung vom 1. August wie folgt festgesetzt: Bolle Tageskost für Manner 4 Dtk., für Frauen 3,50 Mk., Jahr'is- Vost und Wohnung für Männer 1600 Mk., für 1456,- 344,65 669,30 664,30 894,10 154,80 226,75 157,80 42,20 321,65 720,25 649,35 24,47 24,37 84,40 24,47 150 Mk., Brand ferne Person) 100 Mk., Beleuchtung 'desgleichen) 50 Mk, Der holländische Kredit für Deutschland. Haag, 29. Juli. (WTB.) Die Erste Kammer nahm einen Gesetzentwurf betreffend den 200 Millionen-Kredit anDeutschland ohne namentliche Abstimmung an. Zur Verhinderung von ungarischen Obst- sendungen an Deutschland. 380,- 292,- 313,- 382,- 225,25 Zürich . . . Amsterdam. Nopenhagmr. Stockholm. 2BUn .. .. Prag 1459,- 345,35 670,70 665,70 895,90 155,20 227,25 158,20 42,30 322,35 721,75 650,65 24,53 24,43 84,60 24,53 Matt in zwei Zügen. Nr. 20. C. E. Larpenler (Thefl Record 1884). Weiß: K h5, D a2, T h3, L bl, S b6, B c3, h4. Schwarz: K f4, B e4, e5, f3. Matt in zwei Zügen. Datum-. Amsterdam. Rotterd. : Brüflel-Antwerpen. sshristiania...... Kopenhagen ..... Stockholm...... Helslngfor»...... Italien. ....... London. ...... . New-Hork...... Paris......... Schweiz........ Kurs 29. 7. 79,65 69,50 60,20 68,40 142,50 264,- 198,25 162,75 149,25 141,75 175,50 171,75 377,- 297,- 316,75 385,- 228,76 269,50 440,50 459,65 362,- 295,50 194,- 412,- 215,- 294,75 225,50 84,- 295,- (Belb Brief 30. Juli 29.7. 13,90 15^ — 11,20 Markuottermtgo«. Datum: 18. A. Kraemer (Deutsche Schachblätter 1916) 1. Le5-h8!, Te7-g7! 2. Sb2-a4' , T e7-el+ 2. Sb2-dl + Sßfflmersprossen Ein selten gutes Mittel dagegen. Tube M. 9.50, Öaut- E reme Dose M. 9.50, Wangenrot Tube M.5.— Augeusener GlaSM.10.-, Augen- braueusast Flasche M. 8.50, Mittel gegen Mitesser M. 8.50, Mine! geg. Warzen M. 10.-, Haarpflege- GrhrnFt M. 12.-, all. wirklich vorzüglich: 1000sach bewährt 30.1. 13,80 6,80 15,25 11,30 447,- Spanien . .. Men (altes) Deutsch.Oesterr Prag..... Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel. Spielplan der Frankfurter Theater. Schauspielhaus. Sonntag, 1. Aug.: Maß für Matz. Montag, 2.: Hannele. Dienstag, 3.: Rausch. Mittwoch, 4.: Ter lebende Leichnam. TomrerStag, 5.: All-Heidelberg. Freitag, 6.: Han- ndc. Samstag, 7.: Pygmalion. Sonntag, 8.: Neunzehn-hundcrt-nami^eHi! Montag, 9.: Platz. Dienstag, 10.: NelM^hir-chimdert-MQmrehn. Mittwoch, 11.: Platz. (In einem Teil der Auflage wvedw-olt.) Die von Deutschland verlangten Wirdergut- nnnAlngssummen. Paris, 30. Juli. Pertmax veröffentlicht im „Echo de Paris" einen Arttkel über ine Verhandlungen in Hythe und Boulogne, aus dem Folgendes bemerkenswert ist: Um die Ausführung des Friedensvertrages von Versailles, was Die Wiedergutmachung anbelangt, zü erreichen, werden die Alliierten versuchen, deutsche Anleihen aut dem internationalen Goldmarkt unterzübrin- gen und zwar nach folgenden Prinzipien: 1. Die Wiedergutmachungskommission wird alle Anleihen und Finanzoperationen des deutschen Volkes im Auslande kontrollieren. 2. Das Ergebnis dieser Anleihen wird von Deutschland zur Zahlung der Wiedergutmachungslumme verwendet werden. Ein Fünftel aber wirr Deutschland zur Befriedigung seiner Lebensbedürfnisse verwenden kömuen. 3. Als Garantie für diese Attleihe werden ein Depot von Jndustriewerten, die Einnahmen der beutfdien Zollbehörden, die Zahlungen Deutschlands, die noch nicht beftnttrv an einen oder anderen der Alliierten überwiesen worden ftnd, und eventuell der Erlös aus den deutschen Quellen dienen, bett, deren Art. 248 des Vertrages von Versailles den Alliietten em Privileg gewährt wurde. Die Alliierten werden nunmehr die Wiedergutmachungskommission ersuchen, die Höhe der Summe festzusetzen, die Deutschland an die Alli- Verniischtes. Leipzig, 30. Juli. (Wolfs.) Als gestern abend der von Hos kommende Personenzug Den Vorortbahnhof Sötteritz durchfuhr, entgleiste n aus bisher unbekannter Ursache dre drei tttzben Blagen und stürzten um. Zehn Personen find vettetzt worden. »lrchlich- Nachrichten. 30.7. 79,63 69,50 60,30 68,60 142,- 260,50 197,25 163,50 149,- 141,75 175,- 170,- 379,- 292,- 311,- 381,50 225,25 262,- 406,- 450,25 352,13 290,75 193,50 414,- 217,- 287,25 219,- 83,70 Lösungen: Nr. 17. H. Prytz (Deutsches Wochenschach 1920). 1. Lg6-h7, Lc7. 2. D d74 Ld6. 2. D c4=t L e5. 2. S g5=4= d6. 2. D e4# d5. 2. D g6=4: Zahlungen^anf diese Att und Lperse v^eyen. be- kaust sich öiZ zum Jahre 1963 auf, - ^0 Milliarden Fran ken. Um pch dieser Schuld zu entledigen, müßte Deutschland während des angegebenen Zeitpunktes durchschnittlich lahrlrch sechs Milliarden bezahlen. noch stärker nachgaben. fast durchweg 10 Prozent nötiger, dagegen waren Schiffahrls-, Elettro- und Kolon mDvertew^auo wider,.amSMiger. Sonstige Jvdu'unrw^rte warm nur geringfügig veräwert. VankaktMi warm iwig abgesctüvääü. Petroleumwerte liebertotiuwig einer anfänglichen Mschwachun« eine kräftige KurÄrcsseruug, b^son^ers Erdöl (1800—1600,, Teutsä>e Pe.voleum (78o ins 815) und Naphta Viobel 300. Renten iwren g- meist unveriunett. Tie Tcviknprcnc maWS hölser. Tas Geschäft hielt irch ixxiter beiJJSiS nach gebenden Kursen in engen Grenzen. TreBörle schloß lu .los und iyenig verändert, uud Lochrrnger- tätte notierten 305 und Wes^rcgeln 68 9oO._ Frankfurt a. M,, 30. Juli. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Die im freien Verkehr gehandelten Petroleumwerte waren 'weder bei zeu- weilia angeregtem Geichäst fest. Deutsche Ereö Ä L 2025, T^jche ^trohum Wrca Schwankungen untcrworscn, 826—834. Mans- selder Kuxe 4075. Montanpapieee unterlagen tetb weiser Abschwächung. Harener gaben 3 Proz nach 381. Deuüch-Lurcmburg verloren 2 Pwzent auf 292. Elektt. Bergmann, mehrsach gesragt, erfahren eine Kursbe^serung von 4 Prozent aus 249. Am Markt der Einheitswerte standen Porzellan Wessel in reger Stadtfrage 314 plus 13 Proz. Höher gingen ferner Spiegel tmb Spiegelglas 369 plus 4, sowie Lederwerke St. Ingbert 275 plus 4 Proz. Cement Heidelberg schwächten sich ab 231, auch Zellstoff Waldhof 346 50. Chemische Aktien sieben bei geringen Umsätzen behauptet. Bad. Zuckerfabrik gaben 3V2 aut 386, Frankenthaler Zucker dagegen zogen 47, aus 205 an Teutsch Ueberfoe 819—822 plus 3, Schru- tungbahn 640 büßten 3 Proz. em. 5pwz. Reichs- "le,6C W" S.ankW 31.3UIL Katholische Gemeinde. Samstag, 31. Juli, nachm. 5 Uhr und abends 8 Uhr, Gelegenheit zur hl. BriM. Sonntag, 1. August, 10. Sonntag n. Pftngsten: Bonn. 67» Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. 7.: Hl. Messe. Kommunion der Männer und Jünglinge. 8: Austeilung der 'M. Avmnmni-on. 9: Hochamt mit Predigt. Feier der ersten 'hl. Kommunion der Kinder. 117»: Hl. Messe. Nachm. 3: Andacht mit Segen. Montag norm. 8: Amt für die Erstkomnnmikanten. Freitag norm. 7 sUHr ist Segensmesse. -- Diaspora- Gottesdienst am 1. August: In Hungen 8 Uhr. In Laubach 10 Uhr. daß Fiscls-er am 14. und 15. Juli für Deutsch- and bestimmte Obstsendungen eigenmächtig verladen ließ. Er wollte einige Tage später echs für Polen mit Zitronen beladene Waggons beschlagnahmen, was aber Polizei» ich vereitelt wurde. Gleichzeitig ist die Enthe» bung Fischers als Delegierter des Kreisarbei- berrates bei der Obststelle beantragt worden. Fischer ist in anderen Angelegenheiten auch des Kettenhandels verdächtigt. Aus dem Hauptausschuß des Reichstags. Berlin, 29. Juli. (WTB.) In der Nach» Mittagssitzung des H au pt auss chu sses bei Reichstags regte Müller-Franken (Soz.) an, das über das Vorgehen der Franzosen in den besetzten Gebieten vorliegende Material zusammen* zustellen und in Form einer Broschüre auch in den anderen Ländern zu verbreiten. Mumm (D.- N.) fordert eine einmütige Stellungnahme des Reichstags gegen die schwarze Schmach Cnt- prechende Resolutionen Mir den angenommen, doch Hmmten gegen das Verlangen, die schwm:zen Truppen durch weiße zü ersetzen, die Unabhängigen. — Die Milliardenausgaben für das französische Besatzungsheer im Rheinlmrd werden zum Gegen- tand einer Aussprache im Plenum gemacht werden. Der Etat für das Reichsministettum des AuS^ wärtigen wurde genebmigt. Aus dem bayerischen Landtag. München, 30. Juli. Finanzminister Dr. Krausneck legte heute dem Landtag den Staatshaushalt für 1920 vor. Die Einnahmen und Ausgaben erreichen fast 2 Milliarden Mk. Der crußer- ordentliche Staatshaushalt sieht außer diesen Ausgaben 809 Millionen vor. Der Stand der bayerischen Staatsschuld ist gegenwärtig günstig, weil das Reich mit den Eisenbahnen auch die schwebende Sthuld übernommen hat. Die Kreditfähigkeit Bayerns ist also durchaus günstig. Der Minister wies auf die ungünstige Geldwrrtschaft hin und erklärte, daß der Landtag und die Regierung einig sein müßten, um auf die größte Sparsamkeit hcn- zuwirken. Der Redner kam dann auf Spaa zu sprechen und meinte, den Alliierten sollte es ohne weiteres klar fein, daß nur Zusammenarbeit aller Völker das ivirtschaftliche Gleichgewicht der Welt allmählid) wieder Herstellen können. Der Redner rief zum Schlüsse alle Volksgenossen Krr Mitarbeit zum Wiederaufbau auf. Wiederaufnahme der finnisch-russischen Friedensoechandlung. Helsingfors, 29. Juli. (TU.3 Am Mittwoch sind in Dorpat die finnisch-russischen Fnc- densverhandlungen wieder ausgenommen worden. Die Russen erklärten als Voraussetzung für einen Erfolg der Verhandlungen, daß Finnland auf Petschenga verzichtet und die Regebmg der ost- karelischen Frage als innere russische Angelegenheit Rußlculo iüxrläßt. Von finnischer Sette wird demgegenüber für Ostkarvlien das Selbftbestim- mungsrecht beantragt, auch die finnischen Ansprüche auf Petschenga werden weiterhin geltend mnnacht. In der nächsten Sitzung soll auch die Frage der Grenzlinie in der finnischen Bucht be- spwchen werben. Der polniM Heeresbericht. Warschau, 30.Juli. (T.-U.)Polnischer Heeresbericht vom 29. Juli. An der Nord- front verd rängte uns der Feind aus Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ** Tas Amtsvcrkündigungsblatt Nr. 107 vom 30. Juli enthält: Verordnung zum Schutze der Preßluflarbeitcr. — Festsetzung des Wertes der Suchbezüg : für ine Arbeite rsichEng. — Tiensttäume des F-eldbcreinig'nngstvm missärs zu Friedberg. — Bishseuchen. — Tinrslnachlrichten. — Einsendung der Kreisabdeckreiverzeichnisse. Sachbezüge für die Arbeiterver- 1456,- 1459,- ----- 345,35 Datum: 570DeuLÄriegsanL 4°/,Deut.Rcichsanl. 97gDeut.Reichsanl. 4°/0 Preutz. Konfols Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Disconto- Gefellsch. Dresdener Bank . Nationalbank j. D. Mitteld.Creditbank tz^Amerik.-Pakets. NordbeutscherLloyd Boch.Gußftahlwrk. D -Luxemb.Dergw. Gelsenkirch.Bergw. tzarpener Bergbau Obe-schl.Eifenb.-B. Oberfchles.Eisenind. Phöntt'Brgv.'2Ikt. Bad.Anilin.u.Soda Höchster Farbwerke Elektt. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . Felten ° Guilleaume Daimler...... Bud.-Lisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4°/«Hefl.Staatsanl. Electton Griesheim Zivilberuf erleichtern. Als Oberbürgermeister Keller über die Gesamtvorlage abstimmen will, erklärt Stadtverord- ter Schmahl (D.-N.), daß dies nur geschehen könne, wenn sich kein Widerspruch erhebe. Durch ein Gewaltmittel könne eine einzelne Fraktion nicht mundtot gemacht werden. Es wird in die Einzelberatung emgetreten. Die Gruppen 1 bis 8 werden ohne Llussprache angenommen. Bei den übrigen Gruppen wünscht Stadtv. S ch m a h l Abänderungen. Es fei nicht gut an» gängig, Nichtakademiker besser zu stellen, als Akademiker, die dieselben, mitunter noch schwierigere Funktionen ausübten. Die Gruppen 9, 10, 11 und 12 werden jedoch schließlich gegen wenige Trimmen unverändert an- genommen. Darauf wird die Gesanttvorlage bei vier Stimmenthaltungen angenommen. ' Auf Antrag des Landesamts für das Bildungswesen wurde beschlossen, daß die akademisch gebildeten Lehrer an der höheren Mädchenschule in ihren Gehaltsbezügen den entsprechend vorgebildeten Lehrern staatlicher Anstalten und die Reallehrer an der höheren Mädchenschule den Volksschullehrern gleichgestellt werden. Zur Beschaffung von Tafeln für die Bezirk s s ch u l e tvird ein ftrebit von 2500 Mark bewilligt. < Nach einigen Anfragen wurde die Sitzung gegen 7,1 Uhr geschlossen. bigcn AnMuß an das Vorgehen deS AichA bes, basischen Staates und der übrigen hessischen Stabte in Aussicht zu nehmen; den Oberbürgermeister und Finanzausschuß unter Ziehung treters der betretenden Beamtengruppcn des Be- amtenansschusfes zu ermächtigen, die Einstufung der Beamten und Beamtenaluvärter vorzunehmQi. Die finanzielle Wirkung der Neuordnung ist folgende: Für Beamte, Lehrer und Beamteiianwarier beträgt der Gei a m tauf- wand 2 229 340 Mk. Da der Staat mit Bestimmtheit die persoiilrchen Kosten der Volksschule und die Kosten der Sicherheitspolizei die Staatskasse Übernehmen wird, ermäßigt sich der Gesamtamwand um den Betrag von 8j2 240 M., so daß die Gesamtbclastung bei etübl 1377 100 Mk. beträgt. Bevor ich die Beratung eröffne, möchte ich noch bemerken, datz ui den übrigen hessisch.m Stabten die Besoldungeord- mmg von den Stadtverordneten einmütig angenommen ist Ich lMfe, daß dies auch tu ber hiesigen Stadtverordnetenversammlung Nadiah- S ch m a h l (DN.) erklärt, baß ber Oberbürgermeister burch sein Vorgehen bie gewünschte einstimmige Annahme ber Vorlage unmöglich gemacht habe. Eine frühere Vorlage sei zurückgezogen worden, weil von verschiedenen Seiten schwere B-denken dagegen geltend gemacht worden seien. Es sei seinerzeit beschlossen worden, nur gemeinsam mit den anderen hessischen Städten vorzugehen. In ben vergangenen Monaten fei nichts geschehen. Nun solle die Vorlage angenommen werden, nachdem sie erst vor vier Tagen etngt* bracht worden sei. Er stimme für alle die «ätze, die sich den staatlichen Besoldungsverhältnissen an- paßten. Die Vorlage des Oberbürgermeisters lehne sich in ben unteren Gruppen an die Besoldungs- orbmmg des Staates an, bie höheren städtischen Beamten, von Gruppe 9 ab, seien aber wett beriet als die entsprechenden Staatsbeamten gestellt. Die Stadt Gießen stehe vor einem Defizit von 8 bis 9 vielleicht gar 10 Millionen Mark. Da sei grüßte Sparsamkeit am Platze, zumal die Deckungsfrage noch offen bleibe. Auch seien eine größere Zahl Stellen eingesetzt, als zurzeit vorhanden wären. Der Redner beanriagt Einzelberatung der Gruppen; gegen die Gruppen 1—8 habe er feine Ein- toatbimgcn. „ Oberbürgermeister Keller erwidert demVor- rebner, daß die hessischen Städte ein gemeinsames Vorgehen abaelehnt hätten. Die Angaben über die £>öbe des Dttizits seien richtig, es bleibe aber iwch Weit hinter dem Deftztt anderer hessischer Stabte zurück. Stcchtv. Neuen Hagen (D. Vp.); Nachdem wir die Ueberzengung gewonnen haben, daß wir fier unsere iveitergehenoen Anttäge doch keine Mehrheit finden würden, treten wir einmütig für die Vorlage ber Stadtverwaltung ein. Stadtv. Höhn erklärt sich im Namen der demokratischen Froktwu mit der Vorlage einverstanden. Er persönlich hätte wohl gerne gesehen, daß die unteren Gruppen etwas gehoben und bet den oberen Gruppen gestrichen würde. Im großen ganzen könne die Vorlage aber gut geheißen werden. Stadtv. Diehl erklärt, daß die sozialdemokratische Fraktion für bie Vorlage stimmen werbe. Sie wünsche aber, daß bei einer baldigen Nachprüfung bie unteren Klassen etwas besser bedacht würden. Stadtv. Fourier (USP.) erklärt namens seiner Fraktion, daß sie schwere Bedenken gegen die Vorlage habe, weil die unteren Klassen nicht die notwendige Berücksichtigung gefunden hätten und die Orts- und Teuerungszulagen nicht gerecht verteilt würben. Da bie Fraktion der USP. hieran nichts änbern könne, stimme sie ber Vorlage zu, rege aber an, daß bie Werkmeister des Elektrizitätswerkes und bie Kontrolleure ber Sttaßenbahn demnächst als Angestellte und Beamte behandelt werden. Stadtv. Bier mann (Dem.) bittet um Erhöhung der Teuerungszulagen der Altpensionäre. Oberbürgermeister Keller sagt demnächsrige Berücksichtigung dieser Anregung zu. Stadtv. Müller (Fr. V.) regt an, ben ©ritt» ßenbahnschaffnern Beamteneigenschaft zu geben. Weiter möge man ber Sicherheitspolizei, die zum 1. Oktober entlassen werbe, beit Ikbertritt in einen Sonntag ben 1. August (9. nach Trinitatis). In der Stadttirche. Vvrnr 8 Uhr, zugleich Christenlehre für die Neukonftrmierten aus der Matthäusgemeinde, Pfr. Vtahr. — Vvrm. 9Vr iUhr: Pfr. Becker.-- In ber Johannes kirche. Vorm. 8 Ut-r, zugleich Christenlehre für die Neu konfirmierten aus ber Lukasgemetnde, Pft. Bechtold Heimer. — Norm. 9'/, Uhr: Pfarrasnstent Ramge. — Ai es eck. Vvvm'. 97» Ulyr: Gottes dienst. Norm. IM Uhr: Kindertirche. 9iad>nt. 1 Uhr: Christenlehre ^Kvnf. weibl. Jugend)-" Kirchberg. Vorm. 10 Uhr. 11 Mn:: Christenlehre mr bie männliche Jugenb. — Mainzlar. Nachm. ll/3 Uhr Frankfurt 2Cbent> Abend- Schluß- Schluß» - - - - Kurs O so w i ze ; weitere Angriffe in ber Richtung Lomza und Wizna wurden abgeschlagen. Unsere Abteilungen nehmen südlich von Biali- ftok und westlich des bialowiscr Forstes t-w rückwärtigen Stellungen ein. Südlich Koörnv wurde eine bolschewistische JnfanteriebritzLde vernichtet und 100 Gefangene gemacht. Inder Gegend von B r o d y wurden von unseren Abteilungen feindliche Kavalleriemassen angegriffen. Am Sereth ist die Lage unverändert. Waldbrand auf Korsika. Paris, 30. Juli. Nackte ine r Meldung aus Ajaccio (Korsika) vernichtete ein umfangreicher Waldbrand 300 Hektar Korkeichenwald. Das Feuer bedroht einige Ortschaften, von denen eine bereits in Hellen Flammen steht. Schachecke. Der Zweizüger von T. S. Kipping ist eine außerordentlich schwere und eigenartige Ausgabe, die größere Anforderungen an das logische Denken des Lösers stellt. Ebenfalls nicht leicht, aber außerordentlich gefällig ist der 2=4 von T. E. Larpenter Nr. 20. C. S. Kipping (Thefl Club 1908). Berlin, 30. Juli. B ö rfe nberidit t;» Möglichkeit, daß es bei den heute zwischA R^ß- ^und P^len beginnenden BafiaiiWftante ^I^ai1äÄen >ur Zwi'chenfttlen ßommen . — hing' eine lffe/.ne Kompromisse ein gehen werden. Die Frauen 1400 Mk. (mit Brand und Licht ^rner KuiÄsi _-te betroft^, die b-i 3 Milliarden Gvldmark ausgesprochen. -riau^^ 3u denen noch von 1926 37 weitere Jah- euT3,cInat ^apicDen’rerraten kommen sollen, bie sich stafstlweise Die DiettstrLume des Feldbereini- guugSko mmi ssärs zu Friedberg ftnö tn ötc Burg Nr. 18 (das fvgenamite Deutsche Haus) verlegt worben. z _ Maul- und Klauenseuche, Garbenteich ist der Ausbruch der Maul- und Klauen seuche unter der Schafherde amtlich sepgestellt wor- >en. Es wird gebildet ein Spnnbezirk, beslrhcm aus der Gemeinde GarbLttteich, und ein Beobacb- tungagebiet, bestehn) aus den Gemeinde -Ptetn- buck, Annevad und Hausen. — In Schlitz t|i bie Maul- und Klauenseuche flAsgebv>ch'U. Tie Ermattung Schlitz ist zum Sperrbezirk ertli^. Tas Beobachtungsgebiet umsaßl folgens G'.mein- c-en: Beviisixmsen, Niri>er-Sol, UetzhE^en, rrie, 5)utzi.iorf, Fraurombach, Sandlois, Duea, Rimbach, Unter-Schwarz, Ober Wegfurth Unter Wegfurth mit Redcherg, Pfordt, lttUeröhaufm, Hartershausen und Hemmen. Tie Rriud: .intcr jetn Pfcrdebestande d.s WikhÄm Schos er inGr u- dingen ist erloschen. Tie ang-iorotuten ^perr- tnaßmihmen iverdcn hiermit ausgehoben. Tie Eigentümer gefallenen oder getöteten Viehes taben ohne laden Verzug nach dein Verenden oder nach vollzogeiner Tötung oder Aussdstachtung bei der Polizeibchördc ^5 Ortes, innerhalb dessen Gemartüng sch der Kcv- Daver bzw. die zu beseitigenden Teile eines solchen beftnden, entsprechende Anzeige zu machen. ierten schuldet, sowohl die Gesamtsumme, als auch die Modalitäten der Jahreszahlungen. Die alliierten Regierunaen haben ihrerseits eine «n ter Stofbei'ÖcT ButiX?:IfCJte 8-M ™te sich.--rattlxm, unter ter,sie Wien, 30. Juli. (WTB.) Gegen den A r b e i t e r r a t Fischer, der seinerzeit f ü r Deutschland bestimmtes Obst aus Ungarn beschlagnahmen ließ, ist iefct eine polizeiliche Untersuchung weaen Erpressung bzw. öffentlicher Gewalttätigkeit eingelei- abedefgh 8 7 6 5 4 3 2 1 abedefgh Kopfschmerz -W »'/iS nmg bekanMg« 4 futter ■u 1 > M. 25 ' 5. Del:’/< auf Sezuysabf chn W- At 6. Nährm Gramm Anderqc Mark per flocken Ml W Blanc Karte V Preise «n folgt durch die iwid), 4. August. 7. Zulker: Ss-irddrtt 8. Mehl, d ttl und Zucke, und Fremde: toBp, Wmarcklv juriet Lttch, 9. Ketnsc den Maistlaube trögt 4,20 M gäbe erfolgt fol ttnpulver: (ftamm K.-A. 10. Petr gäbe erfolgt in leim da- Lite 4,75 Mk. * 11. Fisch lauten. 12. Dbfr i den MaManber zu T-Mnchm. E Bohne Mailllaubm, d« N$ 2us ben N IBufedi soll bas nai miffionsujege rerha a) ( ßos I. 2$ldi,üto ßos II. 9 „40-4 2« 111.2 „ 307 Cos IV. 17516.20 n b) ( & 1.908141.12- Die Angebote mert unb Älafjen ? W -hohfubniisb 1920 na< Mmneisterei ein GM ber Offerte; 3Un ft* Derlc 5®("^igung i, >^in9unge ^werben bi wofeen«l8ufe(6, Me'f TWai 8N,( weitere Tn’1 “nfeterft'sen «leih °°r w»>Uafl 4.,, Mi JN'i Oeffentliche Aufforderung B die ver- 1. geschlossenj C) 2. Verreist bis zum 24. August t Dr. chir. deut. Hoddes d) Von der Reise zurück 3. | Fernruf Nr. 98. 7172D Aus den Fritz Nowack 6 2 bleibt vom 1. Aug. bis 1. September b) c) Dentist Zutt Bahnhofstraße 76 Fernsprecher 2147 zur Abgabe einer Steuerertlörung für Veranlagung zum Reichrnotopfer. Zur Abgabe einer Steuererklärung |inb pflichtet: Bekanntmachung r.: Durchführung des Landgesetzes in den Gemar kungen Ruppertsburg und Gonterskirchen Auf Beschluß dar Landesfiedlungramls wurden Kreditanstalten; jonftige inländische furistische Personen: inländische, nichtrechtsfähige Vereine sowie sonstige inländische vermvgensmassen. die ntcht dem Vermögen anderer Abgabepflichtiger anzurechnen sind, insbesondere Stiftungen ohne juristische Persönlichkeit; die (Eigentümer von inländischem Grund- und Betriebsvermögen oder diejenigen Personen, denen nach -Artikel 297 i des Friedensvertrags eine Entschädigung gewährt worden oder zu ge- a) die Angehörigen des Deutschen Reichs; b) Angehörige auherdeutscher Staaten, die die deutsche Staatsangehörigkeit erst nach dem 31. juli 1914 verloren Haden, und Staatenlose, die am 31. Dezember 1919 im Deutschen Reiche einen Wohnsitz ober in Ermangelung eines Wohnsitzes ihren dauernden Aufenthalt gehabt haben; Das Laboratorium für Stoffwechselerkrankungen Bierau-Müller Plockstraße 11 •> vermögen von 5000 M. und darüber gehabt haben oder eine Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung erhalten. die nachstehend Genannten, und zwar ohne Rücksicht auf die Höhe des vermögens: a) inländische Aktiengesellschaften. Kommanditgesellschaften auf Aktien. Kolonialgesell- schäften, Berggewerkschaften und andereVerg. bau treibende Vereinigungen. Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Versicherungsvereine, eingetragene Genossenschaften, deren Anteil auf mindestens 50 Mark lauten, sowie Von der Reise zurück Oscar Graef Dentist, Bahnhofstr. 38. 013268 behördliche Anzeigen. Kohlenscheine für Gewerbe. Gewerbliche 'Betriebe die ihre Kohlenscheine noch nicht abgeholt haben, erhalten diese in den Vormittag- stünden von 8-12 Uhr auf dem Brennstoffamt. Buchstaben G Montag den 2. August H Dienstag den 3. August I Mittwoch den 4. August K Donnerstag den 5. August L Freitag den 6. August M Samstag den 7. August. Es wird dringend gebeten vorstehende Einteilung einzuhalten 8227 B Gießen, den 29. Juli 1920 Städt. Boennswnamt Verreist. Dr. Steinreich i Landta-, AuMMMtzrr Ti Landtag dm Staut mnahmcn und Üfc )en M Der aup it aufetr diesen & er Stanb der bay MMst Mkg, « t auch du schrüedcr.' Die MfW injba Der Mmk vtschafl hin und c dir .'Rtflimmg tm tt Spariamldt k am auf Tpaa i arten sollte t$ o(p ^arnmenarhttt oft eichgewilht der Sri können. Mv genossen M M misfionswege verkauft werden: a) Fichten-Stämme. •tm. ; tm. Sonder-Angebot: Wäsche-Stickereien Meter M. 2.50 und M. 2.95 währen ist. wer zur Abgabe der Steuererklärung nach Rr. 1 und 2 verpflichtete zu vertreten hat. Beabsichtige einen Kursus nur für moderne Tänze am Donnerstag den 5. August zu eröffnen. Auch verheiratete Damen und Herren können daran teilnehmen. Gefl. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Hochachtungsvoll »'»- V.MSSSWM ickcusvtchLndlM! uli. (W Am R Msch-ruMchm M ijgtnomintn, nM rausseMg.lür t: daß Finnland j »ba6, die stnnM - M weileckn : Mischen W Freiwillige Versteigerung. Auf Antrag des Landwirtes He,nrick Stumpf, Landmüble babier, werden wegen Ausgabe >emes irubrbetrieb» und der Landwirtschaft Dienstag den 3. August L von vormittags 9 Uhr ab: talHepa*™ an Ort und Stelle führt sachgemäß aus Siegerländer Damplkessel-lnduslrie u. -Eandßl Neunkirchen, Bez. Arnsberg Los I. 2 Stck. über 50 Itm. Durchm. 1. Kl. 10,51 F tm. 40 - 49 Jim. Durchm. 2. Kl. 23,49 ftftm. Versteigerung. Montag den 2. August, vormittags 10 Uhr, verteuere ich auf Bahnhof Mufchenheim auf Rechnung deffen, den es angeht, gegen Barzahlung einen Waggon Heu. Versteigerung bestimmt. Mori, Gerichtsvollzieher in Cid). ^Bericht. . (T/U.)*» der S"N.d^ der Rute N^lagP»J üWft rstz tigg* 1^,06 Angehörige anherdeutscher Staaten, die sich am 31. Dezember 1919 im Deutschen Reiche dauernd de» Erwerbes wegen aufgehalten haben: falls die zu a bis c Genannten am 31. Dezem. her 1919 allein ober mit ihrer Ehefrau ein 3n Anfertigung neuer Matratzen (3 teilig), la Kapok und la Drellbezug (kein Ersatz), Preis 800 M., owie Stahlmatratzen bester Ware, preis 130 bis 285 M. (lieferbar sofort), halte ich mich bestens empfohlen. Anfertigung sämtlicher Sattler- u. Polfter- arbeiten in und auher dem Hause. Otto Vastmann 111. Sattlerei und Polsterer oUz37 Grohen-Linden, Alte Heerstraße 21. l Lch Dir ff.» .Derzeit ff Mi WL Ä«5 romn belob aber bolüe- Wh ■ ^teiioth °ntrooi ivotbn ^genheily, ou* IrnsMtlt aller All mit Laftautornobilen werden prompt und zuverlässig zu mnniticn Preisen besorgt. oNSbefonderc- Vermietung von VnitCrninvoneit auf Tauerlommanbo. biu= ricbuniii von Diimtbiuslmicn. M. Wemm, WMiie Kreuztal, Kreis Siegen Fernsprecher 23, 21 mt Nrruztal. Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Grosten- Buseck soll das nachstehend verzeichnete Holz im Sud- Schönheitspflege unentbehrlich bei Selbst- bebanbluna s. jede Dame. Mk. 3. - Moafman das unschädliche Radikal- inittel gegen Veberfletfc und Warzen. Mk 10.— Spezialität: Bewährte Tierarzenei u. Nährmittel für alle Tierhalter. — Verlangen Sie Preisliste. /918 Versandhaus Teutonia Griesheim a. M„ A 5. Versteigerung. Montag den 2. August von 2 Uhr ab berfteißtre ich in der Wirtschaft Brand- gafse Rr. 3 gegen Barzahlung. 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Versteigerung bestimmt. 013279 H. Senner II., Aullionator, Kroföorf.Str.9. Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stücke. Die Angehörigen des Deutschen Reichs, die sich bereits vor dem 31. Juli 1914 mindestens zwei Jahre ununterbrochen des Erwerbes wegen oder aus anderen zwingenden Gründen im Ausland aufgehalten haben, ohne einen Wohnsitz im Inland zu haben, und noch am 31. Dezember 1919 im Ausland gewohnt haben, sind zur Abgabe einer Steuererklärung nur insoweit verpflichtet, als sie zu den oben unter 2 d bezeichneten Personen gehören. Diese Ausnahme findet jedoch keine Anwendung auf Reichs» und Staatsbeamte, die ihren dienstlichen Wohnsitz im Ausland gehabt haben. Die zur Abgabe der Steuererklärung Derpflich- teien werden ausgefordert, die Steuerklärung unter Benutzung des vorgeschriebenen Vordrucks In der Zeit vom 28. Juni bis 28. August 1920 bei dem unterzeichneten Finanzamt einzuretchen. Vordrucke für die Steuererklärung können von dem unterzeichneten Finanzamt bezogen werden, und zwar, soweit den Steuerpflichtigen Vordrucke nicht zugestellt worden sind und es sich um die beiden ersten Stücke handelt, kostenlos und, soweit weitere Stücke verlangt werden, gegen Zahlung von 1 M. für jedes weitere Stück. Die Verpflichtung zur Abgabe der Steuer- erhlärung besteht auch bann, wenn ein Vordruck nicht zugesandt worden ist. Die Einsendung schriftlicher Erklärungen durch die Post ist zulässig, geschieht aber auf die Gefahr des zur Abgabe der Steuererklärung Verpflichteten und deshalb zweckmätzig mittels Einschreibebriefs. Mündliche (Erklärungen werden von den unterzeichneten Finanzämtern während der üblichen Geschästs- siunden zu Protokoll entgegengenommen. Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, wird mit Geldstrafen zu der Abgabe der Steuererklärung ange- halten; auch kann ihm ein Zuschlag bis zu 10 vom Hundert der endgültig festgesetzten Steuer auferlegt werden. Wer das Reichsnotopfer ganz oder teilweise hinterzieht ober zu hinterziehen versucht oder eine derarttge Handlung seines Vorteils wegen begünstigt ober hierbei hilft ober wer seines Vorteils wegen Gegenstände, von denen er weih ober annehme» muh, dah das Reichsnotopfer für sie hinterzogen ist, verheimlicht, adsetzt oder zu ihrem Absatz mitwirkt, wird mit Geldstrafe bis zum dreifachen Betrage der betreffenben Steuer bestraft. Reben bet Gelbstrafe kann aus Gefängnis und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt sowie die Bestrafung auf Kosten des verurteilten bekanntgemacht werden, vermögen, das bei der Veranlagung zum Reichsnotopfer vorsätzlich verschwiegen wird, versällt zugunsten des Reiches. Sonstige Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften des Gesetzes über bas Reichsnotopfer ober die zugehörigen Derwaltungsbestimmungen können mit Ordnungsstrafen bis zu 1000 M. geahndet werden. Für die bis zum 30. Juni 1920 auf das Reichsnotopfer bar gezahlten Bettäge (8 41 des Gesetzes! werden 8 vom Hundert und für die in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1920 bar gezahlten Beträge 4 vom Hundert als Vergütung gewährt. Die in dem § 30 des Gesetzes über das Reichsnotopfer vorgeschriebene 5 prozentlge Der zinsung der Steuer vom 1. Januar 1920 ab hört für den durch die Zahlung getilgten Betrag mit dem Tage der Einzahlung auf. 6977D Giehen, Butzbach, Grünberg, Hungen, den 24. Juni 1920. Die Finanzämter. Vertreter die Herren: Dr. Büchner, Dr.Schäffer, Dr. Stuhl. || ä Statt. £eben$mittelamt. Werren-Aufgabe für die Woche vom 2.—8 Wiiguft Richt rechtzeitig abgeholte 26are verfällt 1 Brot: 1850 C4ramm Brot ober 1370 Gramm Mehl. Brot .ttilotrr. 2,15 Mk. Brötchen 15 Pfl, Weiiaad, Bleich» skatze. — Mehl für Kranke: A.-Seifenpulver für das Psd. 7 Mk. 10. Petroleum und Spiritus: Ausgabe erfolgt tu beit befainUen Geschäften. Petro-- (eum das Liter 3,30 Mk., Spttitus das Ater 4,75 Mk. lohne Glas) 11. Fische: Verkaufsstelle in den Markt- landen. _ , 12. Obst un d Gemüse: Verkaufsstelle ut den Marktlaubeu. Gemüse imt) Obst täglich frisch zu Tagespreisen. 13* Bohnen ltoerhe): Verkaufsstelle in ben 4)1 arktlauüen, das Psd. 2 Mk.8225B Empfehle mein grobes Lager in Gesen, Herden, Uesseln, Haus- und llüchengerälen zu bedeutend herabgeietzten Preisen. Wilh. Tiirdeck 9!achf. Mäusburg 5. relevhan -l»l. Neucuwcg 1« ÖÖÖOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCOOOOO takafa ::....... Ernst Challier, Neuenweg 9. 0000000000000000000000000000000 Große Mcklieil-VersteiisMW Wichtig für Hoteliers, Wirte «nb Brautleute! Auftrag» besHerrn Hotelbesitzer-Nikolau^Keffel in Wetzlar uerftelnern mir in deffen Vofaliiäien am Bahnhof blcrfelbfi, beginnend am 2. August 11120, Dorrn. 9'/,Ubr und den folgenden Tagen, ansangend vorn,iitagSÜ'/,Uhr bat gesamte Hoiel u. Wtrisckasio Inventar und -Mobiliar öffeniltch meistbietend gegen Barzahlung und zwar kommen zum Berkaui nm 2. August die Hotel- und WirtschastSgegenttände: , eine gronc Anzahl MirtfchastS'Tische und -Dtclhle. Garderobeständer, Garderobehalter, grötz. Spiegel, mehrere V.-irifchastS-Sofas, eine groire Anzahl Wem und Biergläfer. Porzellan. Steingut, Boivlen, Wirl- schaftc-Bllfetis \v -Schranke. GläsergesteUe, Bilder, reichhaltige K ü ch e n ' E i n r i ck t n n g wie groüer Anrichtetisch, gronec Kuchenfchrank, grober 4türtg. Gibschrank, Fleischklotz, .Küchenwage. Mefferputzmaschine, Servierbretter: Zadlkasten mit Biermarken: eine grobe Partie grötz. und klein. Fässer uitv. 2tm 3. August ca. 12 vollständige Schlafzimmer (»innchtnngeu. Wäschcttücke.Vorhänge.Bettvorlagen.Teoplchensw. Die Gegenstände sind gebraucht, aber noch in gutem Zustande. Besichtigung am Bersteigeruugs tage von 8 Ubr an. . Die Bedingungen werden in dem Bersteigeruugs termin betamnnegeben. Weitere Auökunsl ivirb auch vorder im Bureau der Unterzeichneten gerne erteilt. Wetzlar, den 29. Juli 1920. 8093 Ntilh-iisLL'crgkt, ilgtntnrenu. Sonnniifiontn Telcpbon 78 Pariser Strake 22. Los II. 9 „ v Los III. 2 „ 30 - 39 Itm. Durchm. 3. Kl. 2,20 F Los IV. 17 Stck. 20-24 Itm. Durchm. 5a. Kl. 9,97F ts NichstagL. B.) 3n der 'Schusses bt a°nkm t-Soj.) e Wjen m ben h (fltenu iufttmme MvMre ffiirfj ? ptm. Mnmn rMmtgnahm te it Cchmach. & : MMoinmen. te: Itn, die schiMje > btt UndWiyie lür das stmM Wrben jum 0e» tum gemacht werte tilbmum des L-j Pferde, 7- und Siäbrig, trächtige «übe, zweites Kalb wertend, ferner nachoerzeichnete Mobilten: , 2 Wradmäber. 1 Heuwender, 1 Sflmairtiiue, 1 Häckielmaichine für Kraftbetrieb, 1 Dickwurz- müble, 2 leichtere Wagen, 2 schwere Wagen (80-100 Zir. Traakrastt, 1 Rollwagen ibO 8tr. Tragkrasn. 1 Rollwagen auf ftebern (20 3ir. xrag. traft). 1 Dezimalwage C’oätr. Traakrasti, 2 Pflüge. 1 Kultivator, 2 Kartoffeloflüge, 1 Jatevflug, ,e eine zwei- und dreiteilige Enge. 10 komplette Pferdegeschirre, 1 gelbes Pony-Geschirr sowie noch verschiedene landwirtschastliche Geräte unter den zuvor bekannt gemacht werdenden Bedingungen an L,rt und Stelle gegen bare Zahlung meistbietend versteigert. illli-ielb, den 28. Juli 1920. Hessisches Qrte«aericht. I. B.: Namfpeck. L8187D zu dem Arbeitsbezirk Ruppertsburg - Gonterskirchen die Laubacher Walbgemarkungen Distrikt II und III zugezogen 8217D Bad>Salzhausen, den 29. Juli 1920. Der Landamtmann zu Bad-Salzhausen: Brill. [Sil ' ftöO'de Hin!0”” ^2.5* b) Eichen-Stämme. Los I. 90 Stck. 12-24 Itm. Durchm. 6. Kl. 13,18 Fstm. Die Angebote sind getrennt nach Losen, Sortiment und Klaffen pro Fstm. verschloffen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Samstag, den 7. August 1920 nachmittags 1 Uhr an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo anschlietzend die Eröffnung der Offerten erfolgt. Das Holz ist gefällt, mit Rinde gemessen, zum größten Teil entrindet und lagert in verschiedenen Distrikten an fahrbaren Wegen, ungefähr '/.Stunden von der Bahnstation Grotzen-Buseck entfernt. Auf Verlangen wird das Holz von Forstwatt Wagner vorgezeigt. Die Gemeinde behält sich die Genehmigung im einzelnen wie im ganzen vor. Nähere Bedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen und werden bei Eröffnung bekannt gegeben. Grohen-Buseck, am 30. Juli 1920. Hessische Bürgermeisterei Großen-Buseck. 8236 Gans. Bekanntmachung. Butzbach - Licher Eisenbahn. , , Borbehaltlich der (stenebmigung der Aufsichtsbehörde werden mit Gültigkeit vom 1. August 1920 weitere Erhöhungen im Personen- und Güterverkehr unserer Bahn vorgenommen. Nähere Auskunft erteilt bis zum Erscheinen eines Nachtrages die Bahnverwaltung in Butzbgch-Ost. _ Butzbach, den 20. Juli 1920. I8106D Der Vorstand. Kreuzplatz 6 Gießener Ruderklub„Hassia“ ^.tlijnHii!iiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiHiiiiiiiiriiiiHiiiiiiiiiirniiiiiiiiTiiiiiriii.iiiiiiHirnTTTiiiiiiiiiiHiiiiiiniiHiiiiiiiiiinHrTTm Sonntag den 1. August LMM-WllauW. (Es starten-. 12 Vereine, 48 Boote, 245 Ruderer. Dorrennen: Samstag nachm. 6 Uhr, Sonntag vorm. 8 Uhr. Hauptrennen: Sonntag nachmittag von 3 Uhr ab. IDflörenö öet Regatta: Soweit auf dem zeslvlstz, SchSWe Bleifie. Di« Bootsplätze der Gießener Rudergesellschaft und des Vereins Rudersport stehen zum allgemeinen Besuch zur Verfügung. - Eintrittskarten 2 Mark, gültig für Dor- und Hauptrennen.8131P Sportplatz an d.Hardt. Anläßlich des 20jährigen Stiftungsfestes: Wt »mwtwe! Samstag den 31. Juli nachmittags 5 Uhr: D.f.B. Marburg II. gegen V.f.R. 1900 II. Sonntag den 1. August nachmittags */23 Uhr: D.f.B. Friedberg Fugend — D.f.R. 1900 Jugend nachmittags 7a5 Uhr: Duisburg — Bietzen So“j“w’tm‘ Hockey-Wettspiel: Sportv. 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