Nr. rr Ter «leBwer listiger erjcheinl infllltt, außer Sonn- und feiertags. Bezugspreis: Monatlich Mk. 2.80, pierteljäbrlirt) TIr. 6 90 einichiievlichde-Bestellgeld«: durch die Post vitrtdjährltd). Mk. 6.— ausschl'esltch Bestellgeld. Fernlvrech - Anschlüsse: für die Lchrülleitungl 12 Pertag.Gefchäf.ssletlebt AnschristsürTradliiach- rrchien Lnzeiger Lieben. Postscheckkonto: Sranffun a. Hi. U686 Erster Blatt 170. Jahrgang Mittwoch, 5(. März 1920 Annahme von Anzeige«! s. die Lageoruuniner oid gmn 9Lirt)intitafchrüi20* Aufschlag. Vauvtschri-tleiier: Ang. Vtoen. Beraniioortlich sür Polil k: Aua. woeq; sur den üdriaen Leib Dr. Reindols 3e«i; lur den Zwilttngrninvdruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. SteiRörutferei «.Lange. Zchristleitunz, GeschasUstelle u.vruckeret: Zchulstr. 7. JJJi'ff1}; sieben' AuzgleichrmSglichkeiten? Ob sich die Aufständischen dem Ultimatum der Regierung fügen werden, ist noch ungeklärt. Die Regierung scheint angeordnet zu hoben, daß der Vormarsch der Truppen noch etwas hinausgezögert wird, angeblich deshalb, veil die französische Regierung neuerdings ihre Zustimmung zp deutschen Truppcnver- ichiebungen in die neutrale Zone gegeben habe. Der Reichskanzler hat in der gestrigen Sitzung der Nationalversammlung diesen er- sreuliä>en Umschwung im Verhallen Frankreichs fcstgcstcllt. Allerdings beruht es auf Äahrteit, daß die Pariser Machthaber voc- I -er das unglaubliche Ansinnen gestellt hatten, I Frankfurt und Darmstadt besehen zu dürfen, so lange deutsche Truppen in dem für sie verbotenen Gebiete weilten. Herr Millerand hat j sich, vielleicht auch infolge einer neuen Note | Amerikas, von der französische Blätter nur I eine schamhafte Notiz veröffentlichten, eines I besseren überzeugen lassen. Mit der An- I drohung des Generalstreiks in Deutschland y. scheint es nicht so schlimm zu sein: die Gewerk- r schaftsführer erklären eine anderslautende r Meldung des „Achtuhrabendblattes" das wieder einmal in Sensation gemacht zu haben | scheint, für eine unverantwortliche Irreführung der Oeffentlichkeit. Bedauerlich bleibt da- I bei, daß das amtliche Wolffbureau solclzcMel- [ düngen unkontrolliert weitcrgegeben hat; es | wäre in der Lage gewesen, sich über den wah- F een Tatbestand zu unterrichten und Jrrefül)- riingen rechtzeitig norzubeiwen. Berlin, 31. März. Die Morgenblätter rid)» im ihr Doupttnteresse aus bie Ausgleichs- 1 Bemühungen iin Ruhrkonslikt und geben | fbrer Hoffnung auf Verständigung Ausdruck. Berlin, 30. März. Wie der „Abend" aus i zuverlässiger Quelle hört, dauerte die Beratung 1 der Rcid>Srcgierung mit General v. Seeckt lteutc | iruhmillag noch an. Tie militärischen Vo r- I »ereitu ngen im Ruhrgebiet gehen ilfocn ^ang ivci.'er Nach Ablauf dxs Ultimatums um I 12 Uhr mittags wurden die einzelnen Trup- oenverbände schrittweise vorgescho- ' den. Ten Verbänden wurde die größte Mäßi- gmtg antefotsen. Tie Reichsregierung 'hat auf die in der hau- •ignt Besprechung zwischen den Vertretern der <4ewerkichaftsarganisa1ionen, den sozialdemokrati- ihcn Partcini und der Reichsregierung vorge- traacnen Wünsche schriftlich geantwortet, daß sie •da? wie vor in dem Bielefelder Äbkom- L nien eine geeignete Grundlage für die Regelung btr VerKältnisie im Ruhrrevier und für die Wie- terherftelung verfassungsmäßiger ZusLnde sehe. Sie Durchführung der notwendigen Maßnahmen I «erbe, roic bereits der Reichskanzler in der heu- ntqen Sitzung der Nationalversammlung müge- teil habe, unter Beteiligung von zivilen Vertrauensmännern und in der Form erfolgen, daß 1 b ie Bevölkerung mehr als 48 Stunden Zeit haben Verde, von sich aus geordnete Zustände herzu- ; Vllen, so daß die ctiva notwendig werdende An- Z vmdung von stiewalt nur auf Aufruhr und Ver- b rechen tesdnäntt werde. Berlin, .30. März. Die Herren Legi en mb O sterrot wenden sich in einer Erklärung wen die vom „Achtubr-Abendblatt" gebrachte la Mitteilung von einem Ultimatum der Gell «rkschasten an die Reichsregierung. Sie erklären, |* teß von einem Ultimatum auf der Konferenz Itter Gewerkschastsarbeiter nicht die Rede war Muaid daß auch von einem Generalstreik, der als |" Introort aus die Ablehnung der Forderungen sür | Herl in erklärt werden sollte, nicht gesprochen »vor- i öen sei. Es handele sich hier um ein? gewissenlose 3 Irreführung der ohnehin erregten Arbeiterschaft, bi* nur den Zweck verfolge, eine schwere Schädi- mng cmseres öffenttichen und wirtschaftlichen teteibS hrrbeizuführen. Ein Bericht des Wehrkreiskommandos DdüMter tesogt, daß das Ultimatum der Regierung bei den 'Jiisrührern im allgemeinen keine Beachtung pe- jl iunben hat. An der Nordfront sind die Angriffe .'j 'crtgesetzt iinb Verstärkungen herangezogen worden. Ein Bericht der roten Arm« aus Buer stellt K?t, daß bis Dienstag morgen noch keine Regie- mngstruppen sachlich der Lippe standen, doch ftie- ! f.n starke ReichsroehrpxUrouillen im Laufe des Tages nach Dorsten über die Luw vor. Dort iatlen die roten Truppen die Lippebrücke gesprengt bebe«. Reichswehrtruppen, die an anderen Orten d-en Lippe U, Hergang zu erzwingen suchten, sollen nick spattakistischer Darstellung geschlagen worb' n fein. Die Lage im Austuhrgebiet. Münster i W., 30. März. Duisburger hänfen berichten, daß das Erekutipkomitee der schmmuniften sämtliche Banken b e s ch l a g u ach m l"n. In einem Teil des Kreises Lüdringhausen haben rote Truppen geplündert und die Landwirte l ziÄrandschatzt. Aehnliche Nachrickuen kommen aus | bem Kreise Recklinghausen. Die Elsenbahnbrücke bei I velm wurde von roten Truppen gesprengt. I Nach cher „Vofs. Ztg." ist im Ruhrgebiet der Generalstreik nur in ernzelnm Orten aus- gemochen, fo in Bochum und Elberfeld. Die Mlreichen durch Elbersr.d zieh-mden Trupps ter ji.'ten Armee bringen ein» besondere Note tn lenz Verkehrsbild. Man sucht Mleilungen, bi' zur k^rstärkung der Front nach Norden gehen und II duilsach für ihren Transxort nach Duisburg I ^'irasenbahnzüge requirieren und etenfo einzelne Serben, die aufgelöst der Heimat zustr.'ben. In plagen ist der bereits pwklamierr: Generalstreik wieder abgesagt worben. Dn D ü s s e l d v r f sind die 206 Rotgardisten aus dem Rathaus nach Verham> lungen abgezogen. Aus dem Sländehous hab'« heranmarschierende Arbeit'r sie Hera, sinanöverirrt. Ter Gewnalstreik ist auch in Düsseldorf nickst .r- fiÖTt worden. Die Eilenbahnbeamten und br christlich organisierten Art» uer im Aufstandsgebi st sind gegen den sp rtakis.i cken Terror in -inen Generals.rcik eing tr t n. Tie Stre k nten wollen a er gegebenenfalls Was » trans.o e zum Wehr- fre^lommanbo nach Mün, e teötvri. Berlin, 30. März. (WTB.) Laut ,,Lok- Anz." wurde in Bochum der alte Arbci^rrat durch einen radikalen Arbeiterrat ersetzt, der den Generalstreik proklamierte. Die Bochumer Straßenbahnen und die Personenzüge der Staats bahn verkeimen nicht. Auch in D o r t m u n b wurde der Generalstreik proklamiert. In Düsseldorf wurde der aus Mehrhestssozialiston, Unabhängigen und gemäßigten Kommunisten bestehende Vollzugsrat von den radikalen Kommunisten verhaf et und durch einen rein kommuni st ischen Vollzug s r a t ersetzt. Dem .,Berl. Lokalanz." wird aus Barmen gemeldet, daß die drei sozialistischen Parteien das Ultimatum der Regierung mit der Prok amation des Generalstveiks im Wuppertal b.a.itroortet haben. Nur die öffentlichen Betriebe ar2e.ten noch. Ausschreitungen sanden nicht statt. Die Waffen wurden auch nicht abgeliefort. Düsseldorf, 30. März. Der D üssel- dorfer Vollzugsrat, der in der vergwige- nen Nacht vertrieben worden war, ist wieder eingesetzt ivorden. Die Sicherte itstoeln' hat heute wieder das Rathaus, das Standel-ans und alle öfsenttlckien Gebäude besetzt. Die roten Truppen sind abgezogen. Ter verschärfte Ausnahmezustand. Berlin, 30. März. (Wolff.) Die den Mili- tärbesehlshabern mündlich oder schriftlich erteilte Vollmacht, eine Verschärfung der auf Grund des Artikels 48 erlassenen Ausnahmebestimmungen nach eigenem Befinden bei Gefahr im Verzüge eintreten zu lassen, insbesondere Standgerichte einzusetzen, wird zurückgezogen.Standgerichte bleiben nur in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Arnsberg, Münster, sowie im Bezirk der Reichswehrbrigade 11 (Westteil Thüringens ufro.) bestehen. Auch hier werden sie, sobald die Lage es gestattet, aufgehoben. Der Reichspräsident: Ebert. Der Reichswehrminister: Dr. Gehler. Die neue Gcueralstreikbeweguug in Berlin. Berlin, 31. März. (WTB.) Die Generalversammlung der revolutionären Betriebsräte hielt gestern abend eine Sitzung ab, die so stark besucht war, daß Hunderte keinen Einlaß finden konnten. In etwa vierstündigen Verhandlungen traten viele Delegierte sür den sofortigen Generalstreik ein. Gegen 11 Uhr nachts ging der Versammlung eine Mitteilung der Negierung zu, wonach General Matter ein Zivilkommissar beigegeben und den bewaffneten Arbeitern im Ruhrgebiet ein neues Ultimatum gestellt worden ist. Zuletzt wurde beschlossen, am Mittwoch vormittag in den einzelnen Betrieben darüber abstimmen zu lassen, ob gestreik werden soll oder nicht. Eine Drohung mit Brand- und Rachekomitee». Falkenstein i. Vogtl., 30. März. (Wolff.) Der rote Vollzugsausschuß erläßt in dem unter Vorzensur stehenden „Falkensteiner Anz." einen Aufruf an die besitzende Klasse, in dem bei dem eventuellen Einmarsch der Truppen mit der Proklamation des Generalstreiks und der Stilllegung aller Betriebe, auch der lebenswichtigsten, gedroht wird. Sollte die Maßnahme nid>t genügen, um den Einmarsch der Truppen zu verhindern, würde nicht davor zurückgeschreckt werden, die Maschinen in den Betrieben zu zerstören, die Häuser der besitzenden Klasse und die Gebäude der Behörden in Brand zu setzen oder in die Luft zu sprengen. Zu diesem Zweck wurden Brand- k o m i t e e s und Rachekomitees gebildet, um beim Herannahen der Truppen sofort in Tätigkeit zu treten und unter der besitzenden Klasse auf» iuräumen. Die Lage in Frankfurt. mc. Frankfurt a. M., 30 März. In den gwßen Frank'urter Betrieben fanden heute vormittag Abstimmungen über einen neuen Generalstreik statt, der in dem Augenblick beginnen sollte, wenn die Reichsregierung im Ruhrrevier gegen die rote Armee mit Wafsengewalt einschreitet In den meisten Betrieben ergab sich aber eine bedeutende Mehrheit gegen den Streik: die Arbeiter ließen zweifellos erkennen, daß sie nicht gemillt sind, sich von politischen Drahtziehern mißbrauchen zu lassen. Ällerdmgs läßt es sich auch nickst verhehlen, daß die Radikalisierung der Frankfurter Ärbeilerschast von Woche zu Woche zunimmt. Der Konflift in Danemart. Kopenhagen, >30. März. (Wolff.) Der König hat das Ultimatum abgelehnt. Die Sozialdemokratische Partei hot, daraufhin den G e n e r a l st r e i k sür morgen früh proklamiert. Sie beabsichtigt, ein eigenes Kabinett zu bilden und den König und das Kabinett, das in seinem Auftrag gebildet wird, zum Rücktritt aufzusordern. Kopenhagen, 30. März (Wolff.) „IZer- lingske Tidende" meldet: Der König beauftr ngte ben Anwalt beim Reichs gerietst Liebe, ein G c schäftsministerium zu bilben, bas ben "Auftrag hat, Neuwahlen zum Reichstag auszuschrechen. Zum Minister des Aeußern wurde der därcische Gesandte in London, Kammerherr Grevenkop- Castenskwli ausersehen. WirtschaftSverhandlungen mit Amct ika. Berlin, 30. März. Die Direktoren Cuno und Huldermann sind laut „Abend" nachNeupork abgereist zwecks Verhandlungen für den Wiederaufbau der Hamburg-Amerika-Linie und die Beteiligung amerikanischer Sck>iffahrtsinter- essenten. 7lur dein Neiche. Die Wahl dcS RcichSpräsidente«.. Berlin, 30. März. (Wolff.) Nach dem heute in der Nationalversammlung zur Beratung Lorn» inenden Gesetzentwurf ist die W a hl de s N e i chs- präfibenten unmittelbar und geh.im. Wahl- bereckstigt ist jeder Reichstagswähler innerhd lb des Reichsgcbi.stes. Gewählt ist, wer über die Hälfte aller gültigen Stimmen erhält oder mangelt einer solck-en Mehrheit derjenige, der im zweiten Wahlgange die mciften gültigen Stimmen erlyicit. Bei Stiminenglcichh.it cnifdjeibet ber Michswa hlleiter durch das Los. Die Angliederung von Lippe-Dettw-ld an Preußen. Detmold, 31. März. (WTB.) Das Landespräsidium beschloß, an das prenßisckle Ministerium wegen Einleitung von Verhandlungen über die Möglichleit der p o l i t i sche n Angliederung Lippes an preußische Gebietsteile heranzutreten. Ausweisung von Ausländern in Bauern. München, 31. März. (WTB.) Korrespondenz Hwsfmann. Durch eine mit sofortiger Wirksamkeit für das rechtsrl)einischL Payern erlassene Verordnung über den Aufenthalt und Zuzug, woran alle Ausländer uwt» Staatenlosen, die nach dem 1. August 191.4 ohne die erforderliche Genehmigung Aufenthalt genommen haben, zum Verlassen Dayr'rns binnen 5 Tagen gezwungen. veutsche Nationalversammlung. Berlin, 30. März. Präsident Fehrenbach eröffnet dr.' Sitzung um 10 Uhr 25. Fortetzung bet Besprechung einer Erklärung der Regierung. Abg. Tr. Düringer (D. Ntl.): Tre Nachricht, Kapp habe sich zum Rcichseanzler gemacht, hat mich zu dem Satz veranlaßt, daß bv Tumm- heit immer die größte Todsünde fei. Truck erzeugt Gegendruck. > Gibt es kein Ventil, fo erfolgt eine Explosion. Tie Natfonalver ammlung 'tat ihre Ausgabe gelöst bis auf die Ä!alilgesetz'> Tiefe wurden verzog rl Statt dringender Gesurtze wurden unwichttge Vorlagen gemackst. In der Regierung bestand der Wunsch, dem Volk f Traub ist erst nachh r b< m Putsch beigetreten. (Rufe; Kapp.» Kapp ist der Sohn eines Revolutionärs und ist erblich belaßet. Kapp hat in feinem Königsberger Blatt bte Tetitichnatuo- nalen scharf kritisiert und hat feiner Sitzung des Haupiausschulfes beige'wohnt. Traub iss an sich fleht schlechter Mensch, aber ein schlechter Polititer. Untere Besprechungen im Reichs,usttzm'lnisterium mit Lüttwitz und den Generalen haben zum Rücktritt Kapps geführt und damit Den Putst beendet, ahne daß der General streik nötig gerne mmt Herr Bauer dazu, sich sckp'isend vor die unlautere und unsaubere Wirtschaft (irzbergers zu stellen? Tie Versasfung muß von allen hoch- gehalten werden, auch tun jenen, dercu Ueber» Kugung sie nicht ent'pncht. Wir müssen uns in streng verfassungsmäßiger Arbeit zu amvrensinden. Reichskanzler Mütter: Im Ruhrgebiet, im Rheinland und in Westfalen ist Erregung vorhanden, weil man schroffe militärische Meß rahmen errvariet. In fcerg*ftngeu Kabmetts itzung wurde bcschlo ftn, al e unnötig:n Schroffheiten zu vermeiden. Tie dortigen Truppeti firb regierungstreu. Sie leckem nicht nach Arbeiterdlut, rote man in Esi^rseld fofft. Es ist Blut genug geholfen. Wo überhaupt T cupren m Bew-gimg gretzt werden, gehren Zivil^vmmisiare voraus, um au zu klaren. Nahrungsmit el nxrtcn argero.lt, beim bu Lege in dieser B riehung ist fürchterlick. In Elbenelb drvht man t>m Neuern mit dem r l .reif. Ein gern -in ai icd Flugblatt leider fvzialistijcher Parteien sucht bl.’ unoer-> amtnrortlidjen Raub üge ber logcnmmten stammu- nisteii ins redjk- Licht zu letzen. Ersv'ulicherMNse Iwt die sra. zu fische flkg crung zuge limmt, daß wir znei bis drei Woch.-n lang eine ‘rtiöbtc Truppen zahl in das neutrale Uuruhegebitt ent- seiiden können. Tarnit haben ,vn ein-’ größere Bcwegungssreibeit und nhr hoffen, daß tvir frv* Ruhe Herstellen können mit Hil?: tvr ventünitigm Arbeiter. Tie Bedingungen d s Generals Watter sind gemildert worden. Wir erteilen »ine Entspannung der Lage in nxmg Tastzn. RrichSminister Koch: Tie bemaCratifdje Regü-rung ist feine Partei- n'gicrunfl. Zu regieren ,vird viel fad» nun einet iTiupclbjen Parteileitung versucht. Unsere Sckfulb wird es nid)t fein, wenn die Gesetze über die Ent- fckadiguugen der Ausländsdeutschen und ändert riickjt rne'hr von der Natioualveriarnmlung verab« sckiedet werden können. Nock) schlimmer ist eS, daß dic Wahlen nun gemacht nkrixm müssen, bevor die Abstimmung.'n in ben besetzten Gklnctm beendet sind. Ter Putsch war glänzend vorbereitet. Er scheiterte am deutschen Volke. Westelb ging die Negierung aus Berlin fort? weil es nicht Sache ber Fulwer sein kann, sich im AugenbliL ber Gesahr vorn im Schützengraben genügen- nehmen zu lasten! Tiefes Vorgehen war K'avpS' Verhängnis. Tie Maßiiahmen der Negierung' gvgen die Erhebung im Westen halten die richtige Witte zivisckx'N der Nachsicht gi-gniübcr denen, die nur aus llnterflanb zu lange aus der S.raß- geblieben sind und der Strenge gegenüber denen, die van linfö die Anarchie erstreben. Abg. Leicht (Bayerische B.'llspariei^ Wir sind Prinzipien Gegner jeder Rcvolntiion. Cb das im Rutegebict Bvlschewisurns ist, sd.h! dahin, aber er dann daraus werden. Tas UUimatum war nötig', beim wir braudjen Ruhe und Drbiiung. Aus bnn Programm der Negi ruug teg'üß-.m wir den Dtp- heißenen Fortschritt der sozialen Gesetzgebung ür der bislicrigen Richlung. Abg. Wels (Sozsi: Die Herren Heinz« und ‘bergt hätten am 9. März schon das Parlament auf die Gefahr des drvheuden Putsches crusmerk- sam madyni müssen. Der Putsch Ivar von langer Hand twr bereit et. Kapp hat lange mit Ludendorff verhandelt und nach Generalen gesucht, die ben Mut zu einer Gcivaltpolitik hätten Gen'ral von Seeckt hat angoorbnet, daß die Zeitfreiwilligen in Pommern bis zum 10. April zusammenbleiben sol- len. Die Zusammen setzung dieser gtegi men ter ist eine Gesahr für die 9idpublif. Ich verlange ihre fdjU-eunige Auflösung. Das Ausland ,stsird Vertrauen zur deulsdjen Demokratie gewinnen. Ohne Koalition gibt es in Deutschland feine Regierung, das sei den Unabhängigen gesagt. Das jetzige Kabinett darf nur bis zu ben Wahlen bleiben. Meine Partei sttmmt bem Arbeitsprogramm der Unabhängigen in der „Freiheit" zu. Die Skretnigung der sozialistischen Parteien ist vielleicht eine Frage von nur kurzer Zeit. Eine Arbeiterregierung aus Hand- und .stopforbeitern, die auf dem Boden ber Repichlik stehen, ist möglich. Der Feind steht rechts. Er soll bat Kampf bis aufs Mester baten. Präsibatt Fe hren ba ch bittet, sich kurz zu fassen. Man könne m zehn Minuten viel nnii'nng^i voller sprechen als in einer Stunde. Es wäre doch zu wünsdieu, daß bie Mitglieder des Hauses, am Gründonnerstag zu Hause ivären. Das Reich töimte doch kaum barunler leiben. Abg. Be hr e n s (D.-N): Die Rebe Wels fei einer Volksversammlung würdii gaves-n Er weise bie unbewisi.men Unterftdluntrn regen seine Partei entschieben zurück. Im Programm des Reichskanzlers sei die Landwirtschaft sehr mager wegge' kommen. Abg. Dr. Hugo (D. Vp.) weist zurück, daß seine Partei von dem Putsch vorljer Kenntnis gehabt habe. Herr Maretzky bäte gehandelt aus Mitteilungen regirrungätreuer Offiziere, was in der von ihm felbftteantragten di ziplinarisckjen Untersuchung zur Sprache kommen werde. Audj der Kampf im Ruhrgebiet sei vordere tet genxfo.u Das Zetkleistem der Äeg-nsäle nütze nichts. R.sichsministcr K o ch rechtse ,igt bas Be tja'tm der Regieruitg gegenuoer reaktionär n Besttcbun- gen in der Studentenschaft Die Reichi-regierung wäre in Berlin in Schutz ha ft genommen worben, wenn sie bogt blieben wäre. Nur außerhalb Bersins konnte sie sich zu einem Hort bes Widerstandes gegen Kapp entwickeln. Abg. Seeger (USP.-: Hätte bie Regierung, was sie jetzt tun will, schon früher mit eisernem Besen ausgefegt, bann wäre es nichi zu der Spannung aeflommen, bie zu ben letzten Kämpfen geführt hat. Tie Arbeiter wollen Taten- sehen. Die Regierung hat bis jetzt nicksts gezeigt, baß sie einen tmberen Kurs einschlägt. Nur solange bie Arbeiterschaft die Wafse in ber Hand hat, ist sie sicher, daß sich ber Terror von rechts nichi wiederholt. Tie Hauptforderung der neun Punkte, die Arbeiterregierung, ist nicht ersüllt worden. Tas schöne Gerede des Herrn Legien ist mißglückt. Es folgen persönliche Bemerkungen. Ter Antrag Arnstadt (D.-Natl.)t Mißtrauensvotum gegen die Regierung, wiro abgelehut. Ter Antrag L ö be-Payer-Trimbom, Billigung der Regi'rungserklärung, wird angenommen gegen die Stimmen der Teutschnationalen und der Unabhängigen. Tas Gesetz betrefrenb Aenberung des Konsu- latsgefetzes wird in zweher und brüter Lesung angenommen, ebenso bas Gesetz betreffend die Er- telning ber Zuständigkeit ber Amtsgerichte und das Gesetz für beschränkte Ausflünfte aus ben Strafregistern ufro. Tas Gesetz tetr, bie oorläuftge RsichSwchr und Reichsmanne wird in allen b; mit 145 gegen 71 Stimmen bei 7 Stimmenthaltungen angenommen. Nächste Sitzung Mittwoch den 14. April, nachmittags 3 Uljr. Petitionen usw. Schluß gegen 7 Uhr. * Berlin, 30. März. (WTB) Ein der Nationalversammlung vorgelegter Gesetzentwurf sieht die Verlängerung der Gültigkeit ter Gesetze über bie vvrläu fige Reichswe hr und die vorläufige Reichsmarine, die am 31. März außer Kraft treten würden, vor. -Müsches Gesundheitswesen in Siehe». Gießen, 30. März. Auf Einladung des Kreis gesundheits-- amtes Gießen fanden sich 15 Vertreter und Vertreterinnen verschiedener interessierter Körperschaften unter dem Vorsitz des Kreisarztes Me- dizinalrat Dr. Walger am 24. März in tem Geschäftszimmer ter Allgemeinen Ortskrankenkasse ein, um sich über Angelegenheiten des Gesundheitswesens der Stadt Gießen zu besprechen. Erschienen waren außer den drei beamteten Aerzten unserer Stadt, Mä>izinalrat Dr. Walger, Kvrisassistenz- arzt Dr. S ch u p p e r t und Medizinalrat. Dr. Bötticher, Brigwrdn. Kommerz'.envat Klinge s po r als Vertreter des Herrn Oberbürgermeisters die ©toter. Fvau Lorenz, Frau Martin, Frau Naumann und Herr Erhard, Gehrimerat Dr. K a e ß als Vertreter ter Aerzteschaft, S&aurat Braubach, Geschäftsführer Fourier, Herr Wenzel, Landgerichtsdivektor W i e n e r als Vertreter des Roten Kreuzes, Frau Leun als Bor- sitzende des Gießener Hausfrauenvereins und Herr Lmchgeriästs at Schudt als Vertreter tes Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpilege. Die Fürsorgeschwester Anita Herrmanny konnte leiter ihr Erscheinen nicht mehr rechtzeitig bewerkstelligen. Herr Dr. Walger gab zunächst als einleitendes Referat eine Uebersicht mit Eintzelerläute^ rangen über die Gegenstände, auf welä)e sich dir von den drei Viedizmalteamten yeubte öffentliche Gesundheitspflege erstreckt. Es sind dies 1. dü schulärztliche Tätigkeit an ten Volksschulen, die von Medizinal rat Dr. Bötticher ausgeübt wird. Sodann die von ten beiten Beamten des Kreis- gesundheitsamtes bearbeiteten Geaenstände des städtischen Gesundheitswesens, als da sind 2. die Ueberwachung ter Prostitution, 3. Uebenvachung der gegen Entgelt bei Pflegeltern unter gebrachten Vflegefinter bis zur Vollmdung des 6. Lebensjahres. 4. Ueberwachung tes niederen Heilpersonals, Teilttckl-me an den Prüfungen der Wochen- tfflegerimien, 5. Uebewadtung tes Hebammenwesens, ter Fortbildungskurse ter Sxbammen. Kontrolle ihres Instrumentariums und gelegentliche Prüfung ihrer Kenntnisse, Vorträge bei tfrven Versammlungen, 6. Handhabung ter )tdißnadmen gegen Kurpfuscherei, 7. Ueberwachung tes Apothekenwesens, Teilnahme an ten amt.ichen Besichtigungen ter Apotheken durch ten Referenten des Ministeriums, 8. Beaussiästigungcn ter Drogen- acfd>äfte und deS Handels mit Arzneien und Giften, 9. lleberwachung ter GesundheitsVerhältnisse ter chyg«ne. 11. Maßnahmen gegen gefüllte heitslchädliche Wohnungen. 12. Armen- und Siechenversorgung, Unterb.ingung von Geisteskranken, Blöd innigen, Taubiiummen, Epi.cpt.k_rn, Beaufsichtigung ter Kleinkintertewahra^istalten. 13. Hygiene ter Nahrungs- mW Genußmittel. 14. Das üf ferst iche Jmpfw-fen. 15. Ucterivadjung der Leichenschau, des Begräbniswesens. 16. Ausstellung amtstrrtlicher Zeugnisse für städtische Behörden und Dienst Hellen. 17. SÄießlich ganz im allgemeinen Mitwirkung bei ter Bekämpfung der Tuberkulose, brr Geschlechtskrankhri en, des Mißbrauche geistiger Getränke, MiNoirkung bei ter Muürr- und Säuglingsfürsorge. 18. Belehrung ter Abiturienten ter bofcren Schulen über bie Gefahren tes Alkohol-Mißbrauchs und der Ge- sche^t-kankheiden^l^E^iEn u>terb'ick ging T-r. Walger aus d.e Darlegung tes Geiundhritszustan- tes ter städtischen Bevölkerung während tes Äticgß und rach Beendigung dieses ein, wobei er die Zähler durch Tabellen erläutert.'. Er z igte, wie tee Geburtenziffer im Verlauf des Kriegs rapide abnahm, bis ihr ©inten zur Unterbilanz führte, d. h. zu dem Punkt, wo im Jahr mehr Personen starben, als Kinder geboren wuroen. Ter augenblickliche Stand ter Kinderstncb'.ichk u wurde mitgrieilt, bmn wurde auf das enorm". Ansteigen ter Totes, älle infolge von Tuberkulose seit tem Jahr 1917, dann 1918 aber beionders 1919 bingemie.cn; ftner die große Vermehr img ter Totesfälle ter alten Leute über 60 und 70 Jahren. Alle diese verhängnisvolbm Erschein imgen'sind zweifellose Folgen tes Dkangels wichtiger 9101)111. .gömittd, also Folgen von Unterernährung, die sich aud) in unserer Stadt füL,ll'ar machen, obschon die Zustände in Gieß.en noch wescintlich günstiger l^gen, als m vielen antern Städten. So sind auch die Fäll^ sog. Oe dem krau kheit, die bei älteren Leuten vorgekrvrmen sind, wobei die Glieder infolge von StoffwechsAstörungen ansck/iwellen, brdig ich als Folgen der Unterernährung anzuiehm. Weiter haben ter Mangel von Seife und di.' Schwierigkeit, bei der Kohlennot genügend; 9/Lengen warmen Wassers zu eri-alden, zu großer Verbs ritung ter Hautkran kheiten geführt. Ein bcsontecs ernstes Lapitcl bi.tet die w ite Verbreitung der Ges ch le chtskran kheiten, bie geradezu ten Charakter einer VoL^.ixmFteri ange-nommen baten. Tripper und SyplXlis bringen ihre zerstörenvm Einflüße für die jetzige wie auch für dr; kom- rneiite 0cncret.mi in erschv^endem Maße zur Geltung, syprnritstche Ansteckungen nicht allem auf dem Weze des Ge.chbrchts'^erfe'l-rs, sondern auch d.rrch Kuß oder Gebrauch mangelhaft gereinigte tify und Trinkgefäße sind lciter sehr häufig g>- worden, tezu die Uetertvogung solcher Srixmt* beiten wp Erwachsenen aus kleine Kinder im häuslichen Besrinamder leben. (Schluß folgt.) A«r StaM und Land. Gießen, ten 31. März 1920. hessische Sicherheitspolizei. Nach Beschluß des Hess. Gesamtministeriums und nach erfolgter Genehmigung tes Landtags soll nuimehr auch in Hessen eine Sicherheitspolizei ausgestellt werten, wie dies bereits in ten meisten butschen Staaten geschehen ist. Sie soll in erster Linie in ter 50 Km. breiten neutraler Zone östlich tes Rheins und Brückenköpfe den Schutz übernehmen. Die Entente hat ihr Einverständnis dazu grundsätzlich gegeben. Nun muß du Sicherheitspolizei beschleunigt formiert werten. Die Aufstellung ist in einer Stärke von 1000 Köpfen geplant. Sie untersteht tem Ministerium tes Innern, alle Angehörigen sind teilte Militärpersonen, sondern ftaat liebe Beamte. Der Organisationsstab hat seine Arbeit begonnen. Aufrufe zur freiwilligen Meldung werden ergehen. Die Gliederung ter Sicherheitspolizei ist in drei Abteilungen vorgesehen, eine Abteilung in Stärke von etwa 500 Beamten in Darmstadt und je enie von etwa 250 Beamten in Babenhausen Friedberg oder Butzbach. Die Hess. Sicherheitspolizei ist eine ausgesprochene Polizeieinrichtung, dazu te- rufen, Ordnung und Ruhe aufrechtzueohalten, die beftefcnte Staatsgewalt und Personen und Eigentum der Staatsbürger in Stadt und Land des Freistaates Hessen gegen Gewalt zu schützen. Sie dient diesen Zwecken in ter neutralem Zone und auch im freien Gebiet Hessens und löst ihre Aufgaben neben- ter ter Gendarmerie sowie der staatlichen und kommunalen Ordnungs- und Kriminalpolizei. Ferner wird die Sicherheitspolizei besonders technisch ausgebildet und ausgerüstet zur Hilfeleisturg bri besonderen Gelegenheiten wie Ueberschwemmungen, Eisenbahnunfällen, großen Bränden usw. Tie Eigenart tes Dienstes verlangt gute polizeiliche Schulung, straffe Manneszucht und unbedingte Unterordnung. Die Notwendigkeit, jederzeit sofort über eine schlagfertige Mannschaft zu verfügen, macht die Kasernierung der Beamten- sä-ait cr.orderlich. Welck)c Kasernen von ter Sick>er- heitspolizei b.legt werten, ist noch nicht endgültig bestimmt. Die Hebungen werten auf den besonderen polizeilichen Verwendungszweck zuge- schnitten. Es darf erwartet werden, daß die Hess. Sicherheitspolizei, ebenso wie die ter übrigen deutschen Staaten bald das Vertrauen ter Bürgerschaft in weitestem Maße genießen wird. Sie nrirb erst in ErsckZeinung treten, wenn die eingestellten Bewerber einer gründlichen polizeilichen Ausbildung unterzogen sind. Lebensmittel. ** Die Abgabe von Weißmehl und Nährmitteln, die auf Grund von ärztlichen Attesten ausgegeben werden, ist für ten Monat April wie folgt übertragen worden: Weißmehl bei Geisse, Gustav, Sel- tersweg, Nährmittel bei Haas, Wilh., Blcich- straße. ** Erhöhung des Milch Preises. Auf Beschluß ter Städt. Lebensmittel-Deputation wird mit Rücksicht auf die durch d e Lwides-Milch- und Fettstelle ter genommene Milchpr.iser Höhung ter Kleinverkaufspreis für ein Liter Milch, mit Wirkung vom 1. April auf 1,35 M k. festgesetzt. Ucber die Milchpreiserhöhung durch die Landes-Milch- und Jettstell« ist Näheres aus tem iAnzeigenteile zu ersehen. Ebenso über die neuen iVutt ergreife dieser Stelle. ** In der städt. Ob st - und Gemüsestelle (Marktlauben) sind noch Gelberüben ein» getroffen. Sie werten Pfund- und zentnerweise abgegeben. Ferner kommen noch zum Verkauf Roterüben und getro^netes Weißkraut. An Obst Apfelspalten. Vorbefte.Iungen zu größeren Mengen Gelberüben werten bei der Gemüsestelle entgegen» genommen. Veranstaltungen. Mittwoch, 31. März. St-tekrrche, 8 Uhr, Konzert Schink-Malchm. — Hotcl Hopfeld, Wetzlarer Weg, 4 Uhr, Besprechung ter Ost- uno WesiPreußen Oberhessens. — Lichtspieltheater wie gestern. ** Diplomprüfung für Versicherung s t e ch n i ke r an de r Lande s- Unr- versität. Tas Hessische Lantesamt für das Bildimgswefen in Darmstadt t)it die Errichtung einer Diplomprüfung für Ve-rsicherungstechniVer an der Lantes-Unitersität Gießen gmehmigt. Zum Vorsitzenden der Prüfungsbehörde ist der ordentliche Professor für Staatsanssenschaften Tr. S ka l- weit bestellt worden. ** Theater-Verein. Der Opernkörper des Hessiscten Lantestheaters wird nach Ostern zum Gastspiel kommen und am Mittwoch, ten 7. April, 7 Uhr den „Fliegenden Holländer" von R. Wagner, am Donnerstag, ten 8. April, 7 Uhr Beethovens „Fidelio" nochmals zur Aufführung bringen. Da die Mitglieder tes Theatervererns vorzugsweise den Holländer besuchen werten, well Fidelio schon im Februar als Theaterverrins- vorstellung gegeben wurde, so bleibt für die Fidelio-Aufführung eine größere Zahl von Plätzen für die Nichtmitglieder des Theatervevrins verfügbar. Diese werten Samstag, ten 3. April, von 8 Uhr morgens ab, int Vestibül tes Stadttheaters verkauft. (Siehe Anzeige.) ** Die hiesigen Banken geben im Anzeigenteil bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Geschäftsräume am Samstag, 3. April, für jeglichen Verkehr geschlossen sind. — Ebenso ist die Bezirkssparkasse am Samstag geschlossen. *♦ Ausgabe von Brenn stoffbezugschein en. Es werten ausgegeben: an Haushaltungen, welche insgesamt 12 Zentner bezogen brand bezogen lxiben, Schrine über 3 Zentner, an Haushaltungen, welche insgesamt 11 Zentner bezogen haben. Scheine über 2 Zentner, an Haushalltungen, >velche insgesamt 12 Zentner bezogen haben. Scheine über 1 Zentner. Näheres siehe Anzeigenteil. ** Welche Forderungen ergeben s i ch für die Arbeiterschaft aus den letzten politischen Ereignissen? Dieses Thema stand in Der gestern nachmittag von ter SPD., der USP. und-tem GewerkschaftskartLll im Casö Leib eintetufenen Versammlung zur Tagesordnung. Hauptredner waren Sladtv. Beckmann und Parieisekretär R ie ge l. Die allgemeinen politischen Ausführungen der beiten Redner b. stauten in der Hauptsache aus Angriffen gegen die Reichswehr, Zeitfreiwilligen, Technische Nolhllfe. Beckmann begrüßte vor allem die Tatsache, daß die Gewerkschaften nun endlich ihre bisherige neutrale Haltung aufgeyeben und sich in ten politischon Kampf eingemischt hätten. Parteisekretär Riegel, der meist die vom Vorredner bereits behandelten Punkte aufgriff, sagte u. a., daß die Arbeiterschaft zu tem neuen Reichswehrminister wegen seines ztoeifelhaften Verhaltens bei ten Verhandlungen in München kein Vertrauen haben könne. Beide Redner erklärten, daß die von ten Aufständischen im Ruhrrevier angedrohte Sprengung der Bergwerke den Ruin Deutschlands beb uteten, die Regierung müsse dalxr unter allen Umständen ein lenken. Lokonwtivführer Muhl forderte seine Kollegen auf, feinen Zug. auf dem Maschinen- gewchre aufgebaut seien, zu fahren. Beckmann! wandte sich in seinem Schlußwort gegen die bürgerlichen Kvalitionsparteien. Der Kappsche Putsch sei allein von ter Arbeiterschaft niedergeschlagen worden : die bürgerlichen Parteien hätten zur Verteidigung ber Republik und ihrer Verfassung so gut wie nichts getan. Hiesige Fabrikanten, bit sich zur demokratischen Partei zählten, hätten sogar ihre Arbeiter wegen ^Beteiligung an dem Generalstreik gemaßregelt; so hätten zwei hiesige Zigarrenfabr.ken ihre Arbeiter nach Abbruch tes Generalstreiks noch zwei Tage wricer feiern laifen. Beckmann forderte so dann die Schaffung einer rein sozialistischen Arteiterregierung unter Ausschluß der bürgerlichen Parieien. Falls diese Forderung nicht erfüllt werte, so fei er, der Redner, der Auffassung, baß die Nationalversammlung aufzulösen und sofortige Neuwahlen auszuschreiben feien. Der Redner teilte ferner mit, daß die hiesige Streikleitung, die sich aus Vertretern ter Mehrheit, s zmliten, ter Unabhängigen und des Gew.i:kjchack^kari.lls zusammen etzt, nach Abbruch des Generalstreiks über die Fo^g rungen, die sich aus ter neuen Sage ergäben, Beratungen abgehalten habe, denen Niederschlag folgende Forderungen seien: 1. Für Hessen ist der Belagerungszustand sofort aufzuheben; 2. Aushebung ter Sckmtzhaft und Amnestie für politische Verbrechen terjenigen Personen, die nicht an tem Kappschm Putsche ■ teilgenommen hoben (die Kappleute dagegen seien an die Wand zu stellen); 3. alle Befehle und Anordnungen an das Militär bürfeit- nur im Einvernehmen mit ter hessischen Regie« rung getroffen werten; 4. bas Ofiizierkorps ber Reichswehr ist sofort zu beseitigen; 5. Verwen-l düng tes hessischen Militärs im Aufstandsgebiet iflr unter keinen Umständen zuzulassen; 6. sofortige Bildung von Ortswehren aus organisierten Arbeitern und Angestellten; 7. Umbildung ter hessischen Regierung nach vorheriger Verständigung mit ten Organisationen, die an ter Durchführung des Generalstreiks beteiligt waren. Di.se Forderungen wurden, in bie Form einer Entschließung gekleidet, von ber Versammlung angenommen und sol en ter Reichsregierung übermittelt werten. VecEmann teilte ferner mit, baß eine Konferenz ber Landesvorstände ter sozialdemokratischen Partei Helsens, ber unabhängigen Partei Hessens und ter hessischen Gewerkschaften, die wahrlcheinlich noch im Laufe dieser Woche zusammentreten werte, sich diese Forterungen zu ei^en machen und für ihre Durch) etzung eintreten werde. Tie Arbeiterschaft möge sich bereit halten, um — falls nölig — in den nächsten Tagen dem Rufe ih.er Führer zu folgen, damit die Reaktion der Kvaliti'onsvegierung ebenso an bie Wanb gebrückt werde wie die Koppsche Reak ion.. Schließlich wurde noch eine weitergehende Resolution Müller arv- geniommen, die neben den bereits in ter ersten Entschließung enthaltenen Forderungen weiter verlangt: Sofortige Auslösung ter ReichÄvetzr, der 3eitfteitoitligemxrbänte und ter Technischen Not- hllse sowie Bewaffnung ter Arbeitersckiast; sofortige Zurückziehung ber Reichswehr truppen aus tem Rühreier, Mitteldeutschland und Sachlen, wirtschaftliche Sicherstellung ter Hinterbliebenen Itr im Kampfe gegen die Reaktion gefallenen ifa beiter; sofortiger Erlaß einer Verordnung, dH wegen Beteiligung am Generalstreik weder Matz» regelungen noch Lohnkürzungen süattfinten dürim. Der einleitende Satz dieser Entschließung: „Sollte Li R.gi r..ng i Durchführung ti s.r Ford ruug.n verweigern oder verzögern, so wird ber biefite Aktionsausschuß beauftragt, die nötigen Maßnahmen in die Wege zu leiten, um zum Generalstreik aufzurufen", wurde auf Wunsch Beckmanns gestrichen, da es nicht rötlich sei, ten ^hiesigen Aktionsausschuß festMlegen; ein G-eneralsrielk könne nur Erfolg teben, wenn er gleichseitig mit ten Genossen im Reiche durchgeführt werde. Kreis Alsfeld. Verpachtung oberhess ßter Staatsjagden und Fischereien. A l s f e l d, 31. März. Für Säget war gestern ein großer Tag in Alsfeld. 200—300 Jagdlteb- Haber hielten in fürchterlicher Enge im kleinen Knonenfoale drei Stunden aus. Es war eine starke Zumutung für die Erschienenen, die hier aushalten mußten. In Alsfeld gibts auch größere Säle. Tie Verpachtung von 2 0 © t aa t § j a g b en war in vielen Tagesblättern bekanntgegeben. Sie fand statt unter ter Leitung ter Oberförfterei Euters. Forstmeister Brill erteilte den Zuschlag. Nach folgend das Ergebnis ter einzelnen Jagdgebiete: Oberförflerei Burggemünden- Jagdbe« zirk 1. Größe 514 Hek.ar 105 00 M k. Kack Hinze, Neuß, August Schlosser, Niedergemünda. Jagdbezirk 2. Größe 430 Hek ar -2 1 0 0 fK f. chitekt Weber, Düsseldorf, Heinrich Winn, GstbtN. Oberförsterei Eudorf, Jagdbezirk L GrvK 443 Hektar, 3000 Mk., Wi.h. Kooß, Meld, Braun, Alsfeld. Jagdbezirk 2, Grüße 432 Hektar, 19 00 M k, August Ro.tz, Gießen, Hill, Alsfeld. Oberföriterci Grebenau, Jagdbezirk 1, 399,31 Hektar, 3 15 0 M k., van der B.ng, Tüsstl- Die Gräfin. Roman von G. W. App le ton. (NacV>ruck verboten.) Fortsetzung 12. Ich sage gar nichts dazu, erwiderte ber An- gerri»ete. Wenn ein? Gräfin durch ten Fußbooen ober die Decke hindurch entführt wirv, warum sollte es nich mit einer Katze möglich femV Aus der ganzen Geschichte kann Lin vernünstig'r Ätensch klug werden. Wenn ich allein im Haus wäre und stark getrunken hätte, mürb' ich denken, ich sllter hätte sie geholt, ich hatte sie beite geholt. Aber da stel-en is i e, Herr Doktor, und da steht mem? Alte und da Aima, und die Gräfin is verschwunten, und jetzt sagen Sic alle, tee tih&e i>n auch noch verduftet! DaS muß ich schon eine verflucht! Zauberei neunen. Ich weiß, beim Kuckuck nich, was der Hausherr dazu sagen wird oder was ich rinn über diesen Fall erzählen soll. Wär's viellstcht nicht bester, Herr Doktor, wir holten die Polizei? Ich besann mich einen Augenblick. Ich dachte an dos verflixte Dokument mit ten gelben Si geln, das bei meinem Bankier lag, unt \w leidjt ich in eine öffentliche Umeriuamng ve ioick'lt werden könnte, dic zu uniiebiamen Ergeoniism — für meinen Berns oder fon'twL — fieren würc> Nein, sagte ich. Zu:lä ^i ivemg i in. ©ie baten mir tem Verschwinden ter i'u -e zu tun. An Ihrer Stelle wü.te ich ent Jin t r von all ten Satten ausnel-men. Ich to.nd. ttet v. yjenn'ä Ihnen rocht ist, vorteikommen uno J^nen tehilslich sein und bie RichttgV it des Inventars! bestätigen. Dann würde ich alles in Ihr eigene! Schlafzimmer tragen und die Sache ruhig ihrem weiteren Virlaus überlassen. Wnm dann de Gräfin in lMMiessener Zeit zurückSehrt, wirb st; alles in richtigao Ditenntg vorfinden. Wenn nrcht, nun, dann ist es noch jrich genug, bte Behörden zu te- nachrichittgsn. Was meinen Sie dazu, Herr Mimms? Ganzrinversttmden, Herr Doktor; wenn ©in glauben, tuß es das befbe is. Nur möchde ich nich, daß noch mehr Hexen werk in mei er Wohnung geschiM. Wisen's, es würd' schon eine H'iten- arbeit brauchen, meine Alte durch eine Zimmerdecke durchzulrieyen, aber ich beiimtc mich mich lange, nein, gewiß nich: wer sie an rührt, dem sck-iag ich ein Loch in ten Schädel, und zwar fein klein's, wenn auch, was den Sclstidel anlangt, mein eigen.-r bereits $u, ।urtat und fauien anfängt — und — Anna, waS is denn nun auch noch mit dir los? Anna hatte sich urplötzlich der Länge nach aul ! den Bodei geworfen und unter tem Vrrtit) mit ten Fingersp tzcui einen klein m gl tzeraden Gegen- 'stand terro'.tteholt. Sie sprang (teer auf bie Füße mid hielt uns eine Busennadel hin, bi’ aus i einem von Di am nten nmgr_bei:en Sap'.str bestand. Das \i es, Vater, sagte sie. Ich hab's zu- Mimms w r rate daran, Anzeichen eines । bevor elyenüt.n Schl-'.grarial s $u terra en Bi< Das ;& 'ne Nadel, bv einem Merm, Natürlich ist's das, erwiderte ich. Bewaliren Sie sie sorgfältig auf. Sie dürfte emen n^rtvollen Anhallsvunkt abgeben. Wozu, Herr Dottor? Zum Geteimnss natürlich. Wegen der Gräfin? Gewisv Und die Katze? Bikllricht im Zusammenhänge auch, gewiß. Dank schön, Herr Dv.bor, danke freundlichst. Ich sehe zwar noch keine Ge^penstw, aber entschul- b.gen Sie, Herr Doktor, ich muß einen Schnaps trinken. Entschuldigen Sie — bleib da, Mathilte — laß mich und tu, was ter Herr Doktor sagt! Damit entfernte sich Mimms eilig, und die Stiege turnte laut, als er hrnunverellt» und die Haustür zuschlug. Armer, lieber, alber Wikhelm! temrikte Frau Mimms. Nehmen Sie's ihm nich übel, Herr Doktor! Tie Geschite hat ihn so erschütbert; Sie können sich's nich denken wie! Am les!en, man jagt ihm nichts mehr davon. Er wird bald wieder von selber, wenn auch ein wenig bereit zurück- r.Irren — aber er is ja immer fvrändlich uw) lieb, Herr Doktor, fa diß ich's ihm kein bißchen übel nehme — und wird mich fragen, was ich getan habe. Er bat ja immer Voltes Vertrauen zu mir, Herr Doktor, ja, das hat mem Wiltelm, und so tonnten Sie mit mir alles durchleben, rtKnn’s Ihnen nichts ansmach-t, im Verlauf des Nachmilt gj weder herzu kommen. Dr. n kö.'ndev • Sie auch Ihren Namen unter das Verzeichnis schreiben, tes Sie vielleicht so freunbltd) warn, selber anzufertigen. Gewiße Frau Mimms, sagte ich, und bann erst fühlte ich, daß ich noch nid« gefrühstückt batte. Daher beeilte id> mich, dieses wirklich geheuwus- volle Haus zu verlassen. Sechstes Kapitel. Das Frühstück indes begegnete an tattern Mov« gen keinem großen Appetit und nxir rasch erlingt. Es kam mir ganz unglaublich vor, test so viele außerordentliche Evrignisse in verhältnismatziS w.mig, allerhöchstens zwölf Stunden, v arge-fall en sein sollten, Ereignisse noch dazu, die ans ueb-t* natürliche zu grenzen schienen. Wenn ich aufrvte tig sein wollte, so tonnte ich Mimms fernen Vorwurf daraus machen, daß er sich zum Trunk geflüchtet hatte; ich fetter hatte nicht übel Lust dazu. Was für einen Vers konnte sich ein Mann in nüchternem Zustande aus einer so unverstäiwlich'N Geschichte machen? Zlvrisellos war, ohne datz oec Zufall eingegriffen hätte, gerate das nngrtroffen, was die Gräfin so sehr befürchtet hatte. Jetzt war sie endlich doch ihren Feinden m ine D ausgefallen. Tie Beweggründe dazu mussten malte tige gewesen sein. Verächtlich warm jülemigretten wie Jiirreleitschränkären und Gvldsack-m lregm lasten worden. Ter Gcgrmstand, dem te; P!un- bcrimg gegolten hatte, war in aller Klafhetl versiegelte Schriftstück, das jetzt bet mrittem Bancier lag, und die arme alte Dame wurde mm ^ctfü* los als Geisel für seine Auslieferung g'fangen gehalten. (Fonetzung plflM «* M.. 30. März. 1276,- 1279.- 1273.50 1276,50 Berlin m*D 77,25 77,25 143, 312, 166, 275, 568. der Fischereien 831,50 an die Wanö MS Sldlllllvs 3624 D Dr. Oetker's GiwetA-Nabnmg erfahren, musikalisch und suche ich passende nach auswarlS elegenbeil ncbot tm HauSlmlie fo au brtätinen, dan sie den- 3$. £n5?n5tg. flfienöa® a. HL, ® eleitftr. 30. ■'Zfcielereld. sofort gesucht. 8526 Dienstmädchen fofort gehicbt 3621 fofort gesucht. 05743 gesucht. 05774 so'ort gesucht. (6832 beit gesucht. 05747 wenn nicht von allen Verpachtung gedrun- Kurs 30.3. 79,87 Aflr meine Tochter, in allen weiblichen Arbeiten Frankfart a. Devisenmarkt. 565, 413, 413, Ist natürliche, bockkonzentrlerte DoNnabruvg zur raschen Kräftigung Kranker.6ct)wacber, Gertesenöer, 419,60 367,10 291,20 72,90 499,50 389, 347, 347, 1266,- 27,47 35,46 95,50 420,40 369,90 291,80 73,10 500,50 3»rich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm. Wien . . . Ranen und Bügeln bero. Fran v. E.ienbart, Wilbelmürane 12 407,90 287,30 73,10 498,- Reqe(mafctg täglich 3 Teelöffel voll in Hrtrönken und Greifen zu nehmen. 29.3. 79,75 Stellenangebote| I6$ng?r 56ieinn ooer blellwatzec 3 Kilo" irf 2 = »t: Be vörsenknrse. Frankfurt 1289,- 27,53 35,54 95,70 407,10 358,60 286,70 72,90 Kakao Schokolade Oelsardinen Kognak Rum Liköre Lnur beiLDiial enrvfieblt Heinrich Driesch, SelterSweg 70. u feiten auf eine öffentliche gex worden wäre. Die Verpachtung lotib nachfolgend unter Knrs 29.3. 79,75 76,30 77,- 76,50 143,50 306, — 227,- 193,50 143,- 149,- 161,50 174,75 390,- 344,25 342,- 383,- 254,- 276,- 495,50 562,- 415,- 420,- 233,50 521,- 330,- 340,25 459,75 blauer und schwarzer Cbcviot, la. CuaL, sehr rretSwerl. — Cohrr oiefefls fdjafterin für den Saashoir gegen goren Cohn und gute BehonOlong für fof. geM 1373,50 1376.50 1336,50 1341,50 1588,40 1591,60 1573,40 1576,60 oder vlartenauteil aei.. am liebst. RabruugSberg U6786 IHaJor Clan«. Oit-Änlage 36 I. 500 Mark ->i leihen gesucht. Schr. Angebote unier '«796 an den Gießener Anzeiier Hengst, Schanzenstr. 16. Tüchtiges, ehrliches Dienstmädchen am liebsten vom Lande. Datum: SVnDeutflrieqsanL 4° ^Deut.Neichsanl. 3'^Deut.Rechsanl. 4\ Preuh. Konfolr Darmstädter Band Deutsche Bank. . . Disconto» Gesell sch. DresdenerDinh. . Rationalbank f. D. Mitteld.Lreditbank H..Amerik.»Pakctf. NorddeittscherLloyd Doch. Gudstah.wrk. D.-L'txemb.Bergw. Gelfenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Ot.erschl.Eisenb.-B. Oberschles.Eisenind. Phönir-Brgb..2ll,t. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerk« Elekir. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler...... Bud.-Eisenw.-Akt. Adlerwerk« .... 4*/0 Hess- SaalsanL Electron Griesheim ra. Biedenkopf, 30. Mär^. Der ^isausschuß hat sich wie in anderen Kreisen auch hier mit der Einführung eines go- Dclfen Anbauzwanges f ü r Kartof- i tln beschäftigt. Die Gemeindeangehveigen yi Imb daraus hinzuweisen, daß Besitzer von über bei hohem Lohn. SovbicTülier,aewerbs mäßige Steiienvcrmitl« lerin. Neuüadt 50. FranksurterStrahc 76. Laufjunge für nachm per fof. ge sucht Oamtiürger üllffee-coger 06821 Mausburg 3. Kurs 30.3. 79,75 ßhrl. pettl KiMtn auS guter Familie für Küchen- und Hausarbeit tagsüber gesucht. 05741 Fran Dagmar Hellenen, Bleichstraße 4 o. Heirat. Alleinil, iunaer Herr vo:n Lande wünscht bekannt zu werden mit iung. Witwe am liebüen vom Lande auch Dienttniädchen nid): ausgeichl..KriegerSivitwe bevorzugt, zwecks Kal diger Heirat. Ernnge ineinie fchr. Ang. u. an den Gien. Anz. erbet Ürjtnch empfohlen. »u haben le 6dw6uln «wo,. Pme m y in e. oi=< bmX eaiftth an 1318,50 1276,50 34M 35*04 93,40 93,60 37.96 38,04 30.3. 7,90 3,75 8,- 6,45 Geld Brief 29. März 2717,- 2723,- 542,- 543,- 29.3. 7,70 3,60 7,65 6,35 227,75 194,50 144,- 149,50 161,- 173,- 399,75 348,- 344, - 389,- 254,75 277,- 500,- 583,- 418,- 422,- 233,50 534,- 329,25 349,50 455,— $ Miliiünsfdüzkr £ Aussehen erregend, g Erfind keine Ein- ■ larSfliege! Versand- B gefch. il Wlederverk. ■ verd. in kurzer Zeit ■ Tausende, da Artikel ■ rein. Abs sind. Bro- 9 spekte gratis. 3695A ■ Offerten an ® Feri. Reitz, Greaalat, A ■«■•Ueiiarj A.311. Marlnotterimgeir. Dalum: Geld Brief 30. Mär; 2702, - 2703, - Bon en drei Morgen Land nicht damit rechnen können, im Herbst vorn Kreise bzw. von der Gemeinde mit Kartoffeln beliefert zu werden, daß sie also ihren Bedarf an Kartoffeln selbst decken müssen. = Frankfurt a. M., 30. Mär». Die Stadtverordnetenversammlung gab deute ihre Zustimmung zum Erwerb der Braunkohlengrube „Friedrich" bet Hungen durch tue Frankfurter Gasgesellschatt. [; Marburg. 30. März. Bei dem Gewi t ter, welches am Samslai über das Lahntal zog, schlug der Blitz in Nordeck in das Haus des Landwirts Rühl, das start beschädigt wurde. Datum: Amsterdam. Rotlerd. Brüssel Antwerpen . Chriftiania..... .Kopenhagen..... Stockholm...... Helsingfor«...... Italien....... London........ New-Pork...... Paris........ Schweiz........ Spanien....... Wien (altes) .... Deutsch.Oesterr. abg. Prag......... Budapest....... Bulgarien...... Konstantinopel. . . . ____....--- ------ Anwesenheit weniger li-chhaber sdatt. Die Ergebnisse waren teihveii’e Aden». Abend- Schluß- Schluß- Kurs " " ~ Oandel. Berlin, 30. März totT JagdbeMk 2. Y>röße 420,23 SxTxrr, 3 000 yr a r 7, van der Berg, Düsseldorf Oberförstern Gründers, Jagdbezirk 1, Größe 700,44 Lektor, 10150 MV., Jughardt, Sieben Jagdbezirk 2, Gröhe 47 Sxfiar, 1H00 Mark, Almondrnqer und Vlnbrae, ®nnUx*rg Jagi> Seztrk 3, Gröhe 200,96 Hektar, 3000 Mk, Tie* gelmann, Frankfurt a. M., Web, Münzenbeig Lberförsterei Kirtorf, Jagdbezirk 1. Größe «84,49 Hektar, 14 050 M k. Miche liefen, Jscr- uobn. Jagdbezirk 2, Große 824,08 HeLar, 7510 H q t r, Rind, Neu-Psenburg Oberförsteret N ieder-Ohmen, Jagdbe- »irk 1, Größe 221,79 HeLar, 185 0 Mk., Otto Meitz, Franlsurt a M, Karl Buß. Gießen Jaqd- teiiit 2, Größe 385,24 tzek.ar. 6000 Mk, F^itz Zcksiem, Grün berg. Jagdbezirk 3, Größe 230,55 Settar, 1950 Mk, Ludwig Pfeifer, Oueckborn. Obersörslerei Storndorf, Jagdbezirk 1, Hröße 346 Hektar, 5 000 M k., Michael Ctmball, Adln Oberförstern Wahlen, Jagdbezirk 1, Größe 190 Hektar, 1010 M k, Freiiprr von Schenk -.1 Sckmxnlsberg. Jagdbezirk 2, Größe 571 Hektar, 64 3 0 M t., Freiherr von Schenk. Jagdbezirk 3, "Stöße 275 Hekar. 4 00 0 M k, Lremrich Selm, lU'.anbera. 2 gd e,r k 4, ©röjy 33 > D kar, 3900 3 a r f. Weber, Offenbach. Ja »-bezirk 5, Gröszc :30 Dek ar, 5 7 10 M k., Generalarzt Faber, Franlfurt a M. Gesamterlös sämtlicher Jagdbezirke 95 810 2ark. Sämtliche Jagden sind auf 12 Jahre verpachte. Man nxn allgemein der Ansicht, daß mit der Verpachtung der Jagden viel zu lange gezögert toorben feu Die an die Staatsjaschen angrenzrnixn Heldjagden sind längst verpachtet. Sie sind im Meist vü lfach um 1000—1200 Prozent teurer ge- «rden. Die Feldjagden um den Burgioald, Jogd- dezirk 1, Nieder-Ohmen, kosten i. B. 10 190 Mk, be Burgivald selbst 1850 Mk. Wären die Staat SltzlssSr SWn werden durch WütuükerW in kleinen (Kruvoen für o II, la und Atel ar mit nachweislich bestem (Srfolne vorbereitet. 5lf8fl1.B003M?8!. Einzelner Herr sucht zwei «evtl, auch 1) aut möblierte Zimmer mit voller Bcunon. SdjrifiL Angebote mit Preis unt. 3567 an den Gieß Anz. öbl. Zimmer mit zwei j^etterr sowie 1 Zimmer mit einem Bett Nahe Seliersiveg gesucht. H t j d> c 11 21 o t b i l \ c. Anskuust: Ortdgr. Gießen, Cft 2(n(. 11, L 3. 1. Fernsprecher 2038, 2056. 'ton. hluliM Milvrsv bereiti in titia iorbenntgen rr'a irr» 1 der RtiWk Arbeiters ib unb iv: • hinter bliebe ftün gesiüenm Md« .. jyn W.tün^n tu' EntjÄi-bung: MgUsrArdr. i, so wird ba ri , die nöligen W- , um zum Gcnnei- TunschMmoM- ei,den-ieltgenM Neneralstretk ton^ fettig nul ben ecr IDt Issest. (3n einem Teil t>*r Auslage wredtr-rlt.) Ein Rstklat. Berlin, 30. März. Das „B. T." meldet: Der Nationalversammlung ist der Entwurf eines Gesetzes über die vorläufige Regeluna des Reicbshaushaltsetats für da s Rech' nungsiahr 1920 iuge^anyen. Darin wird die Reichsrvgieruna ermächttgt, für die Monate April und Mai alle Ausgaben w leisten, die zur Erhaltung gesetzlich b-stehender Einrichtungen und zur Durchführung gesetztrch beschossener Maßnahmen erforderlich sind. Durch diesen Notetat wird der Reichsminister der Finanzen ermächtigt, Schatzanweisungen bis zu 6 Milliarden aus-ugeben, ferner eine Milliarde im Wege des Kredits zur Bestreitung einmaliger au herordentlicher Ausgaben flüssig zu machen und für die Ausführung des Friedensvertrages, insbesondere für den Wiederaufbau und sonstige Aufwendungen aus Anlaß des Kinder, sowie weröenüer uaö stillender Mütter. mungSbild. Tie zunehmende Gesckäflsunlitst, die den brütigen Börsenverkehr kennzeichnete, bewirkte teilweist in JndustrieaLien Wslisivachungen, die fick, aber in mäßigen Grenzen freiten und denen in ziemlich gleichem Maße auch Besserungen go^en üben ta ildcn. Erbeblichw litten Harpene.', nämliclt. um 13 Prozent, zusammenlnng.-nd mit der Äapitalser'hvhung Lebhaftes Jirteresic wandte die Svelutation Petroleumwerten zu, nvvvn deutsche Perwleumaktien 21 Prozem gewamien, angeblich auf Fusionsgerüchte, rüolonialpapiere behaupteten ihre Fesügkcit und waren gegen den aestrigen Schluß meist gebessert. Schisfahrisaktien oeststigt. 0>anz beträchtOte ^reigwungen cnir;,- ren mexikanische Anleihen bis 170 Prozent, weil angeblich die Wiederaufnahme der Zinszahlung und die Nachzahlung der Zinsen in Aussicht stehen Deutsche Anleihen cberrio wie österreiche und ungarische Renten nur unwesentlich verändert. An der Börse macht die Steigerung in Penvleumwer- ten bedeutende Fortschritte. Deutsche Erdöl gewannen etwa 100 Prozent und svaegen aus 855, deutsche PetMleuTnaLum auf 752. Sonst wurde die Haltung bei leichten SchlvanLmgen etwas unsicher. Frankfurt a.M., 30. Mär». (Börsen- stimmungsbild.) Das Geschäft blieb wesentlich ruhiger, die Stimmung b-bcruv'et. Jtn Schiff- fahrtsakiven stellten sich etwas Kauflust ein, wovon Nordd. Lloyd 3 Proz. gewonnen 178. Hapag fanden ebenfalls Beachtung 167—170 -f- 3 Prvz. Schantung zeigten wenig Veränderung 636. Ca- nada wurden 1370—1450 genannt Deutsche Petroleum sind bei weiterer Nachfrage fest 754, desgleichen Deutsche Erdöl 830. Für Ooiag wurden 8500 bezahlt. Deutsche Südsteohosphat blieben gesucht 2800. Mexikanische Anleihen, die Mittags wesentliche Steigerungen erfuhren, konnten ihren -Kursstand behaupten 5orvz 9ieri! Kaifer-Aklee 10 IL Sübl. Zimmer au verm. Babnbosttr. 12 III. 5obn achtbarer Eltern m. guter Lchulbtlbung als Lehrling für mein kaufmännisches Bureau gefuchi :;628 Georg Appel gefunbbeitStechn-Anlagen (Bienen. 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Zwei Kraftwagen der Verbands staatlichen Ueber wachungskommisiion in Dresden überfuhren am Samstag nachmittag aus einer Fahrt von Jüterbog nach Dresden in ckockvig einen 12jährigen ff naben, bet erneu Arm- und Hüstenbruch erlitt Die ajtgefajnmdte Menge konnte nur mit Mühe beruhigt werden. Die Fül^ rer der Automobile find trotz vorhandener War- nimavKlMiber außergewöhnlich schnell gefahren. D« Kraftwagen wurden nach Feststellung des Tat* bestände« der Bertnndungsstelle der SeerooiriedenK- kommission ^ugefülm. Der ^glisckx und der wan- wsische Prälident der UedenvachungskomMission sprachen dem deutschen Ber1»ndungsoiii;ier ihr lebhaftes Bedauern aus und erklärten, für sämtliche Kosten aufzukommen , Der Wiederaufbau de6 Leidiger DolkS- haustS. Der Berl. Lokalanzeiger meldet aus Dresden: Die sächflstL Regierung beaw' tragte bei der fächsrschcn Volkskammer die Bewilligung von zwei Millionen Mark zum Wiederausbau des abgebrannten Leipziger Volk-- Hauses. Die kritische Lagr in Dänemark. ffobentiagen, 30 März. (WTD) Die Geschäftsausichüise der vereinigten Geiverlschasten des stzialden»-trarischen Verbauc^s und der Ge- meinschaslsor^amsalivn der Arbeiter vvn >ivpen- Vogen und die Arbeitervertreter des Reichstages und ffopesth^gener StadtvervrdneleTwerstmmlung hielten gestern abend eine Versammlurrg ab, in der eine Entschließung angenommen wurde, die aus Anlaß der Verabschiedung des Miuistormm- durch den König verlangt, das die Versasiuilg des Landes respektü-rt, das vom König verabickMckxte Ministerium wieder eingesetzt und der Reichslaa einberufen werde, um das Walilgesetz strtiaza stellen. Wenn dstse Forderungen bid ix*uic, Dwn»- dag, 97» ll'hr nickst erfüllt sind, soll in einer Versammlung der Vereinigten Gewerstchaften der Arn trag aus sofortigen Eintritt in den Generalstreik in allen Zweigen des Wirtschaftslebens gestellt werden. Eine Deputation (jnttc gestern abend Zutritt beim König, um die Entschließung zu überbringen. Ter König versprach innerhalb der genannten Zeit Antwort zu geben. Es wurde ein Aktionsausschuß eingesetzt, tun die eventuell nötigen Schritte zu beraten. Die revolutionäre Bewegung in Frankreich. Paris, 30. März. (WTB) Der Kongreß der Eisenbahner bet Ostbahn stimmte einer Entschließung zu, in der eüntimmig erklärt wird, daß die revolutionäre Aktion das Proletariat rasch befreien könne, da dadurch alle Produktions- und SauffaFtoren in seine Hände gelangten. Der Kongreß beschloß, seine Methode des stlassenkamp- fes, so wie er 'm den Statuten erwähnt fei und ber mit ui seinen Doktrinen gehöre, in Anweu düng zu bringen. Er glaube, daß dadurch die Verstaatlichung der Eisenbahnen zum Besten der Allgemeinheit verwirklicht werden könne. Der Kongreß verpflichtet sich, die Propaganda in rein revolutionärem Geiste durchzuführen in unbedingter lieber ein stimm UNS mit den Statuten und den Grund sätzen bet Conferberation generale bu Travail und erhärte feüie volle Hebet rin stimmung mit der CGT. und der Ar beiter internationale. Bolksabsknmmn g in Tirol. Innsbruck, 30. März. (WTB.) Wie der „Allgemeine Tiroler Anzeiger" meldet, wurde in einer Versammlung des Tiroler Bolksoereiin, eine Entschließung cngcttommcn, wonach der Wille des Tiroler Volkes, sich an das Deutsche Reich als selbständiges Bundeslwrd anzuschlirßen, durch eine alsbald vorzuw hmende Volksabstimmung unzweideutig ststgesiellt werde. Selb. Dtemtelieh.. L all. Housarb. erfahr., f. fof. ob. fväi. i. ba iernbe Siellung bei bob. Lohn gesucht. W01 Helirloiliekil.'öcinbblB. Weilbirg a. i. Ii1hl Gefuch, nach Aachen in kl. HnuSh. (4 erwachs. Personenl kräftiges Mädchen f. Hausarbeit. Gr. Wäsche 1 außer b. Haufe. Zu meld. km Frankfurt. Str. 60 i. 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Die Verlobung ihrer jüngsten Tochter Luise mit Herrn Assist-'Arzt Helmut Schmidt geben bekannt 3ng. Gg. Koch und Frau Anna geb. Foelling Gießen Meine Verlobung mit Fräul. Luise Koch zeige ich ergebenst an Helmut Schmidt Aff.-Arzt am ev. Krankenhaus Düsseldorf Traben-Trarbach Zu Hause: Freitag den 2. SIpriL 1 P. neue Damerr-Halb» schube (pt. Fabrikat, 39), m. ntedr. Absatz, zu verk. 058L) Neustadt 17 II. 05826] Dame«-u. Kiuder- Strodbüte zu verkaufen. Fraukknrter Str. 7 H. Dickwnrz 20—25 Ztr. zu verkaufen. Hermann Elch, 05835 Eberttadt. Verkaufe ein. Waggon Mtterstroh beute auf Babubof (Sieben. 05836] K. N. MQller. | Kaufgesuche | frischmelkende, gute Milchkuh,^" Kalb, kaust und erbittet Angebot [tte9] Justas Fermhsls, Broflsn-Iiiniss H. Harten oder geeignetes Land zur Anlegung ein. solchen Schristl. Angeb. unt. 3540 au d. Gietzener Anzeiger. MeyerS ob. Brockhaus' Konversate-Lexim (auch Klassiker) vonPrivat z. kaufen ges. Schr. Angeb. unt. 05698 a. d. Gtetz. Änz. ÄWW! 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Gewöhnliche Preise: Abends 7 Ubr: Faust. Tragödie von W. v.Goethe Montag den 5. Avril, 2. Osterteiertag, Gewöhnliche Preise! nachmittags 3 Ubr: Die Lame des Verliebten. Hierauf: Der Geizige. Abends 7 Ubr: 81uc Familie Hannemann Schwank in 3 Akten von NeimannL Schwartz. Dienstag den 6. April, 3. Osterseiertag, Erhöhte Preise! abenvs 7 Uhr: Ein Walzertraum. Aufruf zur Bildung einer Sicherheitspolizei für denFreistaatHessen. Zur Aufstellung einer vom Hess. Gesamtmini-^ sterium b.schl^s^enen und vom Landtag genehmigten Sicherheitspo.iKei ergeht hiermit der Rus zur DLeldung an alle diejenigen, die bei ihr einzig treten beabsichtigen. Die Aufstellung ist in Darmstadt, Babenhausen und Oberhes,en (Butzbach oder Friedberg) geplant. Bedingungen. 22 bis 35 Jahre alt, völlige körperliche Rüstigkeit, Größe im allgemeinen nicht unter 1,70 Meter, gute Zeugnisse, unverheiratet (Ver- l>eiratete nur ausnahmsweise und nur mit mindestens neunjähriger Dienstzeit). ..Die Bewerber sollen aus Hes en stammen oder wenigstens durch längere Anwesenheit in Hes en oder in hessischen Truppenteilen Land imb Leute kennen. Es wird gejordert: Verpflichtung auf Reichs- und Landesverfassung, Gehorsam gegen die verfas-ungsmätzige Regi rung und die von ihr bestellten Vorgesetzt.n und treue Pflichterfüllung im Dienste zur Ausrechterha.tung der Rühe, Ordnung und Sicherheit an jedem Ott und zu jeder ZeÄ. Dienstgrade. 1. Hauptwachtmeister, 2. ^ugwachtmeister, 3. Oberwachtmeister, 4. Wachtmeister, 5. Unter« Wachtmeister, 6. Wachtmannfchaiten. Besonders gesucht werden: Pioniere, Techniker, Ingenieure, Kraftfahrer, Motorradfahrer, Eisenbahner, Funker, Telegraphisten. Gebührniffe. Reichswehrsätze, Erhöhung dieser durch Reichsbeamtenbesoldunasgesetz vom 1. 4., 20 in Aussicht genommen. Freie Verpflegung, Unterkunft. Bekleidung und ärztliche Behandlung. Nach 12jähriger Gesamtdienstzeit in Heer, Ma* rine, Reichs- und Marinewehr sowie Sicherheits- poli-ei Zivilversorgungsschern. Bewerber aus Darmstadt und näherer Um< gebung wollen sich persönlich vorstellen. An Auswärtige versendet die Hauptwerbestelle der Hess. Sicherhettspolizci auf Antrag einen Fragebogen, nach dessen Eingang näherer Bescheid erfolgt. Militärpaß oder lückenloser Stamm» vollen aus zug, polizeiliches Führungszeugnis und müitärische DienstleismngsMugnis.e, sechstgeschrie- dener Lebenslauf sind zum Eintritt unbedingt erforderlich und vor-ulegen. Meldestelle. Darmstadt, Kaserne des ehemaligen Feldart.» Rgts. 61. Bessunger Weg, Stabsgebäude. 3627D Im Auftrage des Ministeriums des Innern. (gez.) v. Klip stein, Oberstleutnant. esen Frankfutt a. M., Röderoergweg Statt Karten! »6794 Lollar, im März 1920. osaoe Heinrich Ruckstuhl und Frau Lini geb. Hofmann Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank. Statt Karten. Für die uns anläßlich unserer Hochzeit in so reichem Maße überbrachten Glückwünsche sagen wir hiermit herzlichen Dank. Heinrich Kaletsch und Frau Emilie geb. Wissemann. Dietzen Marburger Str. 22 06*84 Für die uns anläßlich unserer Der- j mählung erwiesenen Aufmerksamkeiten 1 sagen wir unseren Freunden und Dekann- j ten auf diesem Wege herzlichsten Dank- j Siegfried Stern und Frau Erna geb. Wohlmuth. : . ............... Statt Karten! Tilla Drucker Simon Schaumberger Verlobte Offenbach a. M. Margret Stamm Dr. med. Ferdinand Sievers zeigen ihre Verlobung an Grüne Gießen bei Iserlohn Univ.»Hautklinik März 1920. C66S1 .......................................... Statt Karten! Beatrice Klee Dr. Theo Baum, Zahnarzt Verlobte Gietzen Dietzen Frankfutter Str. 27. Stephanstr. ti März 1920. $cfii 11 I Di S»; I ^lsiS w1t I Ufing€l, ! M wn ' J 5 w- I d:n - I ikipiedy"?, iimnKnlduU Äiüsgcbtell Als Re | Iügsrat " rleberge ^cr'oact, , U. mit ; ^rben noch ' M M I Wr Tr. M Tr. Waintm dinm- uni Ulüßuni 1. Es - iindder^ Üjin Fran MNgssiell - schassen, l W a: i )ö ochle An soff. 2. Ter Kien itlftn bm Mstvntr Brüning ui Henitagc liegen soll. Ach se Dr. W\ nijfe im b wichtigen ' Dr. Acke richtmg c im beletzdt denen (ich Regierun, l‘/2 Uhr an alle ' schlossen 1 nächst ein famffiirt 2.11. . 2em AW ilitul der 2 Raubet .eiinär-mcbT Anatomie dc N 1300 Dai Be lo. Mn ji K 6=id. 29 M Suite ]-N igA JB Mn meinben 1 » hnr M«« ein $lt"N . liefert t «flnnen , ^ammeltz Gemeinde 'itnt die ^91 der 5 Biffe ^ter Ei. ken löst Grfolqj ^9 bai ? ^ne S*i I 1. Als; | kWllgt: „3a. U gsberuf Mnnmun Runter' 3Mag 0 _/-■ 2ie1 waen buri Zweites Blatt Nr. TT Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Mittwoch, 51 März 1920 ! Klee gchch schau de r wurde die venia legendi bei der vc öeyötöjlche Anzeigen Vulkanisier-Anstall Giessen 55 Durchm. an an an mit 0,37 vr. Kü l b Keller V Die Lebensmittelausweiskarten sind vorzulegen. 36096 Nutzholz-Submission 36250 Fsttn., 80 Stück 30—39 Fsttn., 119 Stück 25—29 Mm., 154 Stück 20—24 *<** 36116 ! 9^‘ Braubach. [t. 11 cm st. 11 cm 2 2 196 77 0,42 Mm. 6,07 yitm. 1 1 9 4 8 1 4 49 148 48 31 1 2 6 6 23 1 7 Ihn. ihn. 5 7 9 11 13 4,53 9,22 13,72 15,05 mit 0,34 )ni(6et aumberger )bte im, । tt Vereine und Beranstaltnngen. * O bbo rn ho fen , 30 März. Am 26 März prach in einer von der Deutschen d.'nwkratischon Partei einh.ruftnen, gut besuchten Versammlung tffhn, -T'itm. Mm. ^ftm. if-ftm. Fstm. Tfan. Sst». Mm. Stehen Marburger 56- Aus dem Amtsverkündignngsblatt. ** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 43 vom 30 Mürz entlMt: Bolizeivevor'onung über die Herstellung Ivhlensaurer Getränke und den Verkehr mit solchen Getränken. — Erhöhung der Bekanntmachung. dcachstehenden .Aeinhandclsgeschästen ist die Abgabe von Weißmchl und NSHrmitieln, die auf Grund von ärztlichen Attesten ausgos.-ben roerben, für den Monat April 1920 übc-rtrage« worden: 35946 Wechmehl bei Geisse, Gustav, Selterstveg. Nährmittel bei Haas, WUH., Bleichstrahe. Gießen, bat 30. März 1920. Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Darmstadt, den 30. März 1920. Landes-Milch- und Fettstelle. Kommunalverband Hessens Becker. Bekanntmachung. Tie Ausbeute in der Kiesgrube im Stadl- xJb hat durch Auftreten starker Letteschichten oryelassm. Eine ^lbgabe von Kies an Private und Unter Hner kamt daher bis auf weiteres nicA mehr felgen. Tagegen kann Sand aus der Grube an der Hagener Straße auch weiterhin unbeschränkt ab-- eVben werden. 36126 ^ne Grube ist jeden Mittwoch von 8—12 Uhr Elütags und 1—5 Uhr nachmittags geöffnet. Stadtbauamt Gießen. Braubach ;tm. = 126,99 Gießen, den 30. März 1920 Städtisches Brennslofsamt. m. y wtb näherer fc n >ch voMen. An | wtwerbeslelle bei ? ■ einen Fraget 1 «r Beicheid erfolgt I tckenloser Ster, Führungszeugnir n Mguis.e, iMich || (Bitten 920. AMabe non Brcmstiffbtjsgschtiiitn. • Es werden ausgegeben: Haushaltungen, welche insgesamt 10 Zentner Hausbrand bezogen haben. Scheine über 3 Zentner, Haushaltungen, welche insgesamt 11 Zentner bezogen haben. Scheine über 2 Zentner, nn Eintritt mteb* stelle. es ehemaligen Der. fategebäubt M i’teriians des 3mm n, Dbetitiahwt Haushaltungen, welche insgesamt 12 Zentner bezogen haben. Scheine über 1 Zentner, und zwar von 8—12 Uhr vormittags an die Bezugsberechtigten Brcchate aller Irl wert äle Brftkl'sche üaiv.-BrecXirii, H Lange, Bleite Kiefern stamme 3. Klasse mit Kresernstamme 4 Klasse mit Kiefern stamme 5. Klasse mit I-ick-ten stamm 2. Klasse mit s^-ichtenstämme 4. Klasse mit 20 Fick, bezogen werden. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Forstwarte Brück zu Rödgen. Arft zu Forsthaus Hochwart unb Los zu Wiefeck. Auskunft erteilt auch die Oberförsterei Gießen. Nach Beschluß der städtischen land- und forstwirtschaftlichen Deputation roerben zum Mit - bieten bei dieser Versteigerung nur Inhaber Holz verarbeitender Betriebe aus Gießen und aus Gemein- denimUrnkreisbiszu 10Km. vonGie- ßen zugelassen, die das Holz im ex» Wird ein Weiterverküuf von unbearbeitetem Holz genen Gewe rbebe trieb verarbeiten, teftgcftellt, so har der erste Käuftr eine Vertragsstrafe in Höhe des vierfachen Kaufpreises zu bezahlen. 36086 Gießen, den 19. März 1920. Ter Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Rosenberg ÄK >tn Hess ßL- " q I n^RUt 1 ngen, fe S^cattt streit).JMil faSmki,il4n rade. iraphlsfai. niffe. ödmg dieser bc 1. 4. 20 , fe' tbioiftjeii in hat, !> I ?rhr sowie Achetho Z Au» Stadt nnd Land. Gießen, brn 31. März 1920. Bekämpfung des Schleichha dcls und Wuchers. Am Samstag, den 27. Mär^ ds. Js. unb in Biehen auf Veranlassung des Neichswirtsch.isks- mrmneriums eine Zusammenkunft der Preisprü- fungsstellen des WirtschaftSgebustes Hessen, nm- 'assend das Gebiet des Freistaates Hessen, der Loovinzen Hessen-Nassau und Kur'h.sien, unter dem ifarsitz von Provinzialdiret.or Gelrimrat Tr. llsinger statt. Anwesend untren etpa 22 Ver- al er von 20 Preisprüfungsstrl len des Gebietes zwecks Besprechung eines gemcinfamen Borchens »‘flen den Schleichlundel und Wucher und zwecks 8esprect-uni über die Frage eines engeren Zu ämmcnsct^usses der Pveisprüfungsstellen des Wirt- ichaftsgebietes Liessen. Als Referenten wirkten die Herren Regie- nmgsrat Dr. Weber, Wortns, Professor Dr. t'leberger, Giessen, Kreisamtmann Walter, Lauterbach, und Direktor Dr. Busch, Z-rankfurt <. M. mit. Von den verschiedenen Vorschlägen wurden nach längerer Aussprache, an der sich die -beiten Regierungsrat Wist>-Ka,sel, Magistrats- rssefsor Tr. Eber lein-Frankfurt a. M , Sladtarnt mann Tr. Falk-Marnz, Dr. Paulmann-Mssel, Htadtamtmann Tr. Seih-Gießen, Eftotzkaufmann krumm und dtowack-Gießen beteiligten, folgende kntschli ßungen angenommen: 1. Es soll versucht werden, einen losen Vertan oder Pre is pr üf u n gs stellen mit iem -sitz in Frankfurt a M. unter Führung der Preis- Prüfungsstelle für den Regierungsbezirk Wiesbaden V schassen, der Rich linien für das gemeinsame »rgecheii auf dem (ftebiet ber Bekämpfung tes Schleichhandels und Wuchers usw. f-asfen soN. t 2. Ter Vorschlag zur Schaffung von beamteten Revisoren, die das gesamte (Gebiet Hessen borbeiten, wobei auch eine eingehende ^at-hKontrolle beabfidjtigt ist, soll einer näheren «rüjung unterzogen werden, wolx'i besonders die 'Mlenfragc einer weiteren Untt^suchung unterliegen soll. Nach sehr interessanten Darlegungen des Herrn Tr. Falk-Mainz über die Gestaltung der Verhältnisse iin besetzten Gebiet und nach weiteren hoch- uidrtigen Darlegungen des Herrn Regierungsrat £r Weder Worms über die Vorschläge zur Er- riästung einer neuen Zoll- und Wirtschaftsgrenze nn belebten (Weinet, inurt>m die Berhandlungim, an Denen sich als Vertreter der Verwaltungsbehörden Regierung rat Hemmerde-(ffteßen beteiligte, gegen 1 */2 Uhr durch den Vorsitzenden mit dem Dank .rtlarf* W hen Dank. ^uckstuhl igeb.6^' di ttltt dd>r lebten. = Frankfurt a. M., 30. März. Prof. Fedor Schneider, -Eitraordinarius für mittlere und neuere Geschichte, sowie hislori che Hilfswissen- sckrasten, wurde zum ordentlichen Drrsessor an der Philosophischm Fakultät ernannt. — Pros. Fritz Kern, Ordinarius für mittlere und neuere Geschichte, ist zur Vornahme wissenschaftlicher Studien und publizistischer Arbeiten bis Ende Marz 1921 beurlaubt. — Dr. M. Findeisen, Privatdozrut für Wirtschaft,!.hre, hak einen Rui als hauptamtlicher Dozent an die Handelshochschule Nürriberg angenommen. — Tr M. I. v a ii der Meer, Privatdozent für niederländische Sprache und Literatur und germa-.i'che Sp.achwissen cha t wurde zum außwordentUchen P.of.s or an dec Phi o ophischen Faku tat ernannt. — Das Kollegienacd.iude ist vom 2. dis 7. April einschließlich geschloßen. Kirchliche 2lacbricbfcn. Evangrli che Gemeinde. Gründonnerstag, d 1. April. In der Stadt ki rche. Abds. 6: Psr Becker. Beichte u. Feier b. hl dlbendm. f. d. Matthäus- u Moickus- gern. — In der Johanneskirche. Borin. 9i: Borstellg. u Prüsg. d. Konfirmanden a d. Lukasgem.: Pft. Brchlolslxnmer. Ak>dö. 78/4: Psr. Ausfech. Beitchc n. Feier b. hl. Ab.iidmah.s V d. Lukas- u. Iol-annesgem. Karfreitag, d 2. Apnl. In der Stadt- kirche. Bonn. 9Vs: Pft. Mabr. Beichte u. Feier d. hl. Abendmahls s. Matthaus- u. Marl..^sgem. — Borm. 11V«: Kinderkirche s. Matthäus- u. Markusgem. gemeinsam: Pft. Becker. AbdS. 6: Pft. Becker. — In ber Zohanneskirche. Borm. 9>/r: Pft Beck>tolsHeimer. Bncküe u. Fier d. hl. i'lbendmahls f. Lukas- u. Jolmnnesgem. Dorrn. 11V<: Kitcherkirche f. d. Luläsgem.: Pft. BechtolÄ/eimer. Abds. 6: Luurg. Gotwsmenst^ Pft. Ausfeld. Gründonnerstag, 1 April, norm. 10: Kirchberg: Passionsli. dergotv-sd^mst. Star frei tag, 2. April, vorn«. 10: Sfiub* berg. Nachm. I1?: Lo lar^ (l:ei . Abendaurlst). Wiefeck. Gründonnerstag 9: Bich le. — Karfreitag. 9Vs: Gottesdienst m. Feier b hl. Abendmahls. Katholische Gemeinde. Mittwoch, 31. März, nachm. 5 Gelegenh. z. hl. Deichte. Abds 8: Predigt f. Männer u. JÄrg- linge. — Donnerstag, l. April: Gründonnerstag. Borm. 61-3: Gelege ich .z. hi. Beicht?. 6Vr, 7, 7i/9 u. 8: Ansteilg. b hl. STmnnnnium. 9: Hochamt. 10 bis abds. 6: Anbetungsstunden. Abds. 6: Passionsandacht. 8: Predigt r. Männer u. Jünglinge. Oberbürgermeister Oberbürgermeister ______Dr- Glässing, Oberbürgermeister. V Milchpreis. Auf Beschluß der Stöbt. Lebensmittel-Deputation roirb mit Rücksicht auf die durch die Lanbes-Milch- und Fettstelle vorgenommene Mtlchpreiserhöhung der Kleinverkaufspreis für I Liter Milch, mit Wftkung vom 1. April 1920, auf Mk. 1,35 festgesetzt. Gießen, den 30. März 1920. 36308 Der Oberbürgerineister Lebcnsmi'telamt). Arbeitsvergebnng^ Die nachstehenden Arbeiten für die Klein Wohnungsbauten in der Mühlstraße (Gruppe II) sollen Freitag, den 9.April 1920, vo nn. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. 0,97 Fstm. mit 1,23 Fstm. 8,78 Fstm. 3,43 Fstm. 1,93 Fltm. 1,61 Fstm. 5,22 Fstm. 50,00 Fstm. 103,85 Fstm. 24,13 Fstm. 6,37 Fstm. 0,34 Fstm. 3,03 Fstm. 6,73 Fstm. Pneu-Reparaturen F.&P. Schilling, v « äu sdern «tadttheaterbureau. Am 1. CltCTlciertage wird wieder „F a u st" ge- geben wcrden Die Aufführungen di.fes Wertes, in der Einrichtung von Direktor Steingofttvr, die vorzüglich bewährt bat, haben hier immer groücn 3u|prud> inib lebhaft.* Anerkennung gc Ntnden. Z^as Werk ist ber tts wieder dieses Fahr in den spiel plan ausgenommen n>ort>en, da noch ane Reihe ber Hauptdarsteller vom letzten Fahre hier am Platze ist unb da die Vorstellung nvfent- uch. dadurch gewinnen dürfte, daß i? Hern» F biefed Jahr ein geeigneterer Vertreter Der 4.itdroUe zur Verlügung steht als im letzten ■ ’ cT~ “ Cftcrfeiertage nad>m. werden ,/£> ic^aune des Le r l ie bten" imd „D e r w e i i i g e" toiederl>)lt. Arn ?Cbenb wird ein lustiger ^cbroaiu' von den bekannt.m Verfassern Reimann und schwarz, „Familie H a n n e m a n n", ge- ^ben. Am Dienstag den 6. April findet eine Wiederholung der Operette „Ein Wal-erträum" staft. •** Ho chw ert ige Umsatz st e.«crm ar- n 20' 25, 5!) und 100 Mk. löcrben von £>en Postäintern Dannstadl 1, Gießen, Mainz 1 und Offenbach (Mam) zum Verlauf bereit aehalten. ** Eine große Kaninchen- und Gell uael schau hält der Mitteldeutsche Verband am 3., 4. und 5. 2lpril in Allendorf an der Lohn in der Wirtshast Luh ab. Sämtliche Ka- nmcheirrassen vom Belgischen Riesen bis z»»r neuesten Züästung, dem Marburger Foh, werden vertreten jein, so daß sich für die Züchter günstige Kaufgelegenheit bietet. Kreis Büdingen. 3E. Ranstadt, 31. März. Eine in den bcstcn Verhältnissen lebende 60jähriae Frau. S. von hier wurde Ende der vorigen Woche als Leiche aus der Nidder bei Selters gezogen: sie hatte in einem Anfall von Schweo- mut über die droliende Vermögensabgabe und die hohen Steuern es vorgezogen, ihrem Loben ein Ende zu machen. Nach gerichtlicher Untersuchung wurde die Leiche freigegeben. Hcssen-Nas,'au. mc. Frankfurt a. M., 30. März. In den nächsten Tagen roirb ein Ortsstatut über den Anbauzwang für Kartoffeln veröffentlicht. Danacl) sollen mindestens 25 Prozent des verfügbaren Landes mit Kartoffeln bepflanzt werden. mc. F r a n k f u r t a. M„ 30. März. Infolge der großen Kohlenknappheitt mußte die Belicseruilg der .Haushaltungen und der Krankeil und Kinder mit Brennstoffen eingestellt werden. — Die st ä d t i s ch e Regie- sch lacht un g wird wegen der großen Unkosten, die mit ihr verbunden sind, am 1. Juli dieses Jahres aufgelöst. Bai-, Werk- null NHslz- Pkljichri'iing ütr AM Wen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen Donnerstag den 8. April 19 2 0 vormittags 10 Uhr beginnend, im S i t- zungssaale des Stadthauses, (Sorten» stvaße 2, versteigert werden: Birkenderbstang. 1.______ ...„ Kiefernderbsdang. L Masse mit Kiesernderbstang. 1. Erlasse ir Ficketendervilang. 2. Ma|> it 47 Fichtenreisst. 4—5 cm Dm. Stamm linanb Sie«« Verlobung an ©leben Unw.^ 1920. Preist für Limonaden unb Selnftswasser. — Höä irprcife für Br.tt unb Mebl. ä T ie Preise für Limonaden unb Sei lerswasser sind von der P"eisprüfung-- Iteile C iKrlxifen wie folat erhobt: für eine Flosst» Brauselimonade ohne tsstas beim Verkauf an Wirte unb Wiedervertouier 60 Pf, beim Bei kauf an Private unb über ti: Straße 75 Pf., hu eine Flasche Seltersivaster obte Glas beim Verkauf an Wirte unb Wied^n>?r'anfer 50 Pf , beim Verkauf an Pirvatt unb über die S:raste 65 Pf. Die Preise gelten vorn 1 April äb unb sind als amtliche Richtpreise anznsrhen. Höchstpreis für Brot unb Mehl. Uv ter Berücksichtigung brr wruvättrrnd' steigenden Unkosten im Backereigewirbe ist eine nx-i.ete Er- bötumg des bislvngen Brvtpreists iv wcndi-i ge- norden. Tes Kreis,iilsschuß tat deslalb in feiner Sitzung am 27. März ds. Is. mit Wirkung noni 1. April ab für die Landgemeinden des Kreises Ins auf tociteres folgende Höchstpreise ftstgesetzt: Für Brot bei übenmegenbn Verwendung von Weizenbw! mehl für den 4-Psnnt^Laid 2,36 Ml , für den 2 Pfund-LaP 1,18 Mk. Tas Berkaujsgclvich! b1^. März 1920) wird bie Bekannttnachung vom " bzw. 29. Tezember 1919 über bie Preise von ■ stilch, Butler, Quark und Käse mit Wirkung vom ■ 1. April 1920 an wie folgt abgeändert: Zu I. M i l ch p r e i s e. 1. Ms Ziffer 3a wird folgende Bestimmung gefügt: „3a. Diejenigen Kuhhalter, welche ihre Liefe- nmgsverpflichtungen regelmäßig den gesetzlichen fleftimmungen entspreck^end erfUlen, erhalten zu >en unter 2 und 3 genannten Milck)preisen einen Zuschlag von 10 Pf. für den Liter." 2. Die Bestimmungen unter Ziffer 4 und 6 1 verden durch folgende Bestimmungen ersetzt: 4. Für die Lieferung derjenigen Vollmilch, bie ur Deckung des Milchbedorss der Städte, Ge- neinden und anderer Bedorfsstellen benötigt I vird, kann außer dem unter 3a genannten Zucht ag ein weiterer Zuschlag bis zu 10 Pf. für den JJiter bezahlt werden. Liefert ein Kuhhalter auf Anordnung der Lgn- lies-Milch- und Fettstelle FnschmUch in eigenen Lannen ohne Inanspruchnahme der örtlichen Sammelstelle unmittelbar in eine Bedarss- •cemeinbe an die bestimmte Versendunasstelle, so '!mn bie Zahlung eines Rampenpreises geneb» i nigt werden. Ter Zuschlag aus die nach Ziffer 1 II 9iß Ziffer 4 Absatz 1 zu zahlenden Preise darf , :nter Einbeziehung der Leihgebühr für die Kan- V -.en 15 Pf. für den Liter nicht übersteigen. Erfolgt auf Anordnung der Landes-Milch- ( mb Fett stelle durch eine Molkerei bie Anliefe- v mng pasteurisierter und tiefgekühlter Vollmilch :n eine Bedarfsgemeinde, so kann bie Molkerei ine Verarbeitungsgebühr von 20 Pf. für ben .’iift verlangen. Zu II. Butterpreise. I. Die in ber Bekanntmachung unter Ziffer 1 : >« Ziffer 3 festgesetzten Preste werben um 2,70 Rhrf für 50 Kgr. erhöht 2. Ter Preis für Butterschmalz (Ziffer 6) wird m 1300 Mk. für 50 Kgr. festgesetzr „K .. - ------ ^tm. -- 112,75 Fstm., 184 Stück unter 20 Ztm. — 59,84 Fstm., 106 Derbstangen 1. Kl. = 10,81 Fest- Sv' ;e jfl** d SM * II öÄMVWU 9ß ?! ( 3598D Id Bürqer (j:ets«n LL 05763 Hochachtungsvoll W. Schermuly, früherer Inhaber der Restaur. „Zum Pfau“. zlreazpfatz Freitag lliittnjodj Ubt 7-8 biltnng Karl Hetz Unterrichtsbeginn Montag den 12. April in der alte» ANeei»«le, Tn»? Der -vornano. Kirchstrahe 20. A. Karnbach, 1. Bors. 3592c 3604 Sie kosten- Verlan, Die Han naren. $ Aufnahmeschein. ÜMta Morgen Donnerstag '/,8 1tbr ichtig für Frauen! f Ecke Wolkengasse Bahnhofstraße 3273 Telephon 403. H Illustrierter Katalog auf Wunsch zu Dienste*, tna 3596 Zurücknahme. 3593c Gießen :j8::r W Kalkstein. Sandstein usw. usw. zur Ausführung gebracht. 3437D Gute* jt « M t- 2 1 VMal 120 Silben und höher Jak. Schmidt am Scmstog, 3. Hpril 1920, für jegliche» Verkehr geschloßen sind. VNtat 120 Silben und höh?r Jak. Schmidt und Mr W. Tn und die gl Kerf*1 einer brö die HM Leiten P sind stets tum, im Zentralr zur Mr!i timben. ' Die unterzeichneten Banken geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Geschäftsräume # Dia kiltsre f Jahreszeit verfangt ' eine gründliche ’ Hauapfßege saetlleha Bmüweee Th e a ter verein Operngastspißl des Hessischen LsDdestheaten Mittwoch, 7. April: Der flieg. Holländer Donnerstag, 8. April: Fidelio. Anfang 7 I hr. 361SD fimtiid) Mt toi «ivjetorgo tobte. Ä »allen an mänonder bi: „Anbei Anfanaer- UntercW A. Karnbach staail. gevr. Lehrer der Stenograph. IMSMs 1 riOm. . TanÄ Md Mai * £ 8eito recht öovooV RSS w JIOBflH’ Stand der Mitglieder Ende 1918 . . Zugang der Mitglieder in 1919 . . Abgang „ „ „ 1919 . . Stand der Mitglieder Ende 1919 . - Mitteldeutsche Sreditbank Filiale Gietzen. Frits Jaeger. Neckarsteinach 48 IBadenl, Hauvtstrahe 22a. Redeschrift K. H. Kuhl stantl. gevr. Lehrer der Stenograph. Praktiker Unterricht ff. H. Kuhl staarl. gevr. Lehrer der Stenograph. berTiiftitnbh. Bürgermeisteret od. d ffrei-amtes. Kalkioerte »kbeuvstern Imi» Wilhelm «p. Mevcr. (ftlefirn, Bergstratze 5. Vom 31. März bis 10. April einschlieOlich verreist Denlis{O.Krotz,Lich,Bu;^”' Bildhauerei und Steinmetzgeschäft von J. ATZBACH, GIESSEN Marburger Straße 49 Telephon Mr. 400 empfiehlt sein reichhaltiges Lager fertiger »bis hMHM Wh bfe jft* Mift . H-k W einem S®kf« «tonen imb Hunteiriiben wieder auf Lager. Auch trifft in den ersten Tagen ein Waggon Speisesalz ein. | Verkauf nur an Eifenbahnbedienstete. SttafmititlmiW für kiseabahiihebiciiitete Tuchhandlung Moltleftr. 22 Bauer Zernspr 269 Gröhes Lager in« und ausl. Qual. Geschäftszeit 9-1, 3-6. Sleasgkasihr»'Ges?l!?Hift„Gadel8vergel" ü9ö Wnaöleilw e. B. Unterrichtsplan Halbjahr 1920. Passivs. An Mitgliederguthaben . . . Noch zu zahlende Behätter . Reservefonds...... Vetriebsrücklage..... Reingewinn....... inner ierri Wn bi ilkrvnl» ÜW Mw § Segen n=i- "r WberS iihentli Kmevol v (31t t »Mandl i fand' Brennholz Buche u. Eiche gemischt, ca. 2 m lang, 5—30 cm stark. Waggon- u. fuhrweise sof. lieferbar abzug. z Otto Loitsch. Kietzen. Cel. 2017. „Hotei Einhorn“ I. Osterfeiertag «« Bank für handel u. Industrie virectton der viscontogesellschast nieberiaflung Sichen Zweigstelle Sichen Gewerbebank zu Giehen hessischer Bankverein A.-G. e. S. m. b. B. Male Sichen Buchfiilirany SS» alle Isnaelsiaofaer und rremdsprachoj. Halb-Jahres- u. höhere Handelsfachklasse. Das neue Schuljahr be- ffinnt am 15. April ufi 8. Mal. Anmeldungen f. alle Klassen täglich. Malta aller in SSÄÄKSÄ wert