angemessene : die «rbeitfl ■ M, brau scknveigifckie Herzogspaar und Prinz Oskar Doorn. in des darüber. mte leiten: der Gemrinwirtfchastsgedanke darf nur so n Bedingung^. GrundjMu v immiüär. at. i sich eine BeiL ie infolge bei L Anlage von Lp innerhalb M Lig iDcrbdi g Mi Gelände * rl vergütet b}ir» iume, ... Pichnis ilber 4- suschlägk ju mxnbungen die künftigen Führer der Nation werden." Uns dünkt, viele sind berufen, aber wenige auserwählt, uno Mephisto würde an dieser Stelle oes Erlasses sicherlich seinen woh'ga- meinten Sarkasmus to:e?c ho "en: „Doch dürst ihr euch nicht zerstreuen lassen?" Ueberdies, Philosophen pflegen wie die Künstler geboren uno nicht gezüchtet zu werden. An dem Aufbau uno der Verfassung unserer höheren Schulen hat es wohl nicht gelegen, daß uns jetzt, im Ringen nach Geltung und Wiederaufbau unseres Reiches, noch oie rechten Führer fehlen. In der oberflächlichen Verhetzung unseres Volkes durch demagogische Phrasen, womit schon vor dem Kriege die Unzufriedenheit und Zerklüftung geschürt worden ist, sehen wir die Haupthemmnisse auf dem Wege zu einer tieferen und gediegeneren Kultur. für die Arbeiter, sondern für alle Volksschichten zu gelten hat. Bei arier Weltfreudigkrit kann sich der Reichs- postminisirr jedoch nicht versagen, dm ankern Schichten vor Augen zu halten, das; dar teutfdk Volk aus dem Druck nur durch Arbrit, und zwar berufs tüchtige Arbeit, hinaus kommen werde, und bofi die Idee, als ob man jetzt weniger urbeitcnl imi) trotzdem die Lebenshaltung nrie vor dem Kriege imedrrerlangen könne, fal'ch sei. Tabei br^urft nicht an den po'i.'isch.m und wirtscs»ftlicl«:i E. folgen der Revolution, an dem Achtstundentag, ae üt- telt zu werben, vorausgesetzt, das; die verkü ztr Ar- britsz il nicht z-um Fau enzen und zur Genuwucht lan ihrer Stelle sei zehnstündige Ärbei's-Lit bes- er), vielmehr zur Pflege des FanUienleb ns fo'tne zur persönliche und geistigen Vervollkommnung ausgenutzt werde GiesbertS schnitt auch die Sozi a l i s ie ru n gs s ra ge an und fcg'e: Laßt euch nicht du'ch Sch'agvvrte zu Dumm'eiten ver« die Personalverhältiiise, die Aumüyung der Lokomotiven sowie der Materialverbrauch im Zui- vvr'chläg« gebunden und nicht kn der Lage sind- AI»ä..derungen mi den Wablvor ch agrn re zunahmen. Die Angabe einer P-irtei aui dem Slim nv »cttel ist statthaft Rach b:m En Wurf sind 5x't> binl mlgen von WahlVorschlägen nich: zug las en. Lmidtagswähler ist, wer cm Wahltage Reichs- angehöriger, 20 Jahre alt ist und in $x sen wähnt. Personen, die mehr als einen Wohnsitz in Dessen haben, können bestimmen, in w l'chom sie Die Erkrankung he* ehemaligen Kaiserin Amsterdam, 23. Rov. (WTB.) Ans HauS Doorn w rd gemeldet: Der Zu'tand b-r vormaligen Kaiserin ist recht ernst. Pri'z und Prinzessin Adalbert haben ihre geplante Aörri'e verschoben. Auienblicklich befinden sich noch das Technische Bera'unaen der Eisenbahn- Verwaltung. Karlsruhe, 23 Rov. lWTB.) Die Presse- stelle der badischen Regierung tritt m:t: Unter der Leitung des Reichsverkehrsministers Gröner sand heute in der Gmeraldirektion Karlsruhe die erste alzemein? technische Ta- träglichos Mast zirriukzufübren. Im Laufe der Debatte wurde mxfi/fVt ei ikache Kvnstru''tion der Lo'mn.riiven und die Befeirimmg der treten Tppen dringend gefordert Tie Materi'ltr-r'org"Ng der Werkstätten über die vm der Arb iterfchaft mancherlei Klagen laut geworden waren scnvie die Verwendung der Mt^vffe und Fenerungsrüchstande nm "den lebboft e ö-nert Tmg von seiner Ab'icht, der Regierung und d m Parlam-nt die Schaffung der Stele ei'es technischen Staats'ekretärs bei den Ci'enbahn bteilimgen des Rci^>sp'riehri'mini- steriums für den Haushalt 1921 vorzuschlagen. inunilW- gsrat Eine Abstimmung im hessischen Lberlchrer- verein. Frankfurt a. M., 29. Nov. In der gestern in Frankfurt a. M. tagenden auster- ordentlichen Hauptversammlung wurde dem Vereinsvorstand mit erdrückender Mehrheit das Vertrauen des Vereins ausgesprochen. Die Vertrauensfrage wurde vom Vorstand anlästlich des Konfliktes mit der Regierung gestellt. Eine geringe Minderheit, die unter Füh-rung des Aba. Direktor Urstadt- Giesten den Rücktritt des Vorstandes verlangte, vermochte in keiner Weise den imponierenden Eindruck der machtvollen Kurrd- gebung abzuschwächen. ntrbrere Wahl'oe» Gemeinden oder m-it bkiiackcharl^tt 21. Dezember l en de» III. AM vsjen. Es M 'SonitätserbM MchbargemoiW In bet Zeit zwischen Neu'ahr und Ostern i^?1 soll je ein Einsüh-unaskursus an her Gie- l»n e r und an bet Darmstädter Hochsch'ile für wenigen Lehrkräfte rvanstaltet werden, die den idiösovbischen Unterricht von Ostern an gege- r. srirn'alls ru erteilen bereit wären. Auswärtigen fkn'lnehmern können die Fabriosten ganz ober Jrirife erstattet werden. SünmePmmcn f:nb bis kf Dezember beim Landesamt für das BildungS- bktin einzureichen. ,, lieber die oemackrm Beo^acktirn-en envarten "2 eingehende Darlegungen am 1. März 1922. Dr. Strecker. Herr Dr. Strecker hat es als „Tor- facher einer neuen Z"it" sehr eilig. Er weiß daß Kunst und Philosophie immer_ die kmdmesser für den Kulturzustand der Völker Evesen sind, und er möchte daher auf die- Gebieten eine neue Saat aufgehen lassen. J® gute Wille, für Kunst und Philosophie ltrvas zu tun, ist anzuerkennen; leider aber HJJjnit Erlassen dafür am wenigsten zu i lWn. Häufen diese Erlasse sich allzusehr, auf Schule und Haus eine Flut von wirtschast sand im Reich>tai ein? Besprechung mit Vertretern der landwi tsck)a tlichm Or anisatio- nen ernscklirß'il'. der Arb.itero.ga i airor.en urto der Lrrndwrrtsck-r tskammern statt, in d r die stärkere Erfassung des inländischen Getreides einiehnd erd tert wu de. Eine Rede des Ministers Hermes wis au b?n Ernst der Lage hin. Der Präsident der Reichsgetreidestelle erläuterte an Hand ein^s reichen Zahlenmaterials die Verhä'tniss? uib schloß 'ich der sehr eingehenden und sachlich gehaltenen Debatte an, die noch fortbauert. in aussteigender Linie sich bewegenden Werkstätten einer erhb- lirfm Steigerung bedürfen, um den Ausbesferunqsstand der Lv «onrotiven M'f ein er- Leistrmgen der Die Londoner Konferenz. Paris, 29 Rov. (Wolfs.) Wie die Morgenblätter melden, verläßt Levgues heute London. Er wird am Donnerstag nach Loudon zurückkehren. Inzwischen wird er bei den Verhandlungen durch den Staatssekretär im Auswärtigen Amt Bert Helot vertreten. von dem aus sie ihre Kreise ihrer Erlebnisse Entscheidung zu fällen haben". Wir möchten wissen, was in so jugendlichem Alter wohl für philosophische Entscheidungen in Frage kommen sollen.^Merkwürvig berührt auch der Satz: „Die Schüler Der höheren Lehranstalten sollen 2Iu* dein Nelche. Die Getreli>ene-sorgu-g. Berlin. 23 Rov. Wolfs > Aus Einladung Reichsministeriums für Ernährung unb La: d jirke zerlegt, feinere Teile ton Gemeinden Lin neuer Zchulerlah in Hessen! Der Präsident des Hessischen Lanbesamts für das Vildungswesen hat folgenden neuen Erlaß" an die Direktionen der höheren Lehranstalten herausgegeben, der, wie die meisten Amtshandlungen Dr. Streckers, wieder viel von sich reden machen wird: Darmstadt, 27. Rov. 1920. An die Direktionen der höheren Lehranstalten. Aus Grund der im Vorjahre eingeforderten Monstren,berichte, sowie der daran anknüpsenden tm 14. ©erfembrr 1920 stattgehabten B'sprech"ng nrit Vertretern ans dem ganzen Lande ergeben lirtmif die folgenden Richtlinien, betr. Einführung yt rhilosophischen Pwpädeutik an den höheren Lehranstalten Hessens: 1. Die Ausgabe t^r vbi^o'ophifchen Prrp-deurik ril darin bestehen, das philosophische Interesse yt Schüler zu wecken und aut richtige We-n? zu /ilen Sie soll das Verständnis für die vhilofnvbi- ch-m Fragestellungen, die sich aus allen wissen- «hastlichen Fächern ergeben, vermitteln und das ^aAbrnfcn der Schüler auf die tieferen Grund- anm unsere? Denkens und Seins binlenken Damit airb fte zugleich den Zusammenhang der Wissen- tfnf hi d utlick«r macken und die Bildung ver- nnerfirfint 2 Tiefe Aufgabe ist in einer doppelten Weise V lösen: a) Enmal ist in sänttlichm wi'senschgftlichen iärfrTi her obersten Klas'en dahin streb-n daß 'm Scktüler die pbilolphiscken Probleme fenn-'n 'tnrn. in die die Wi'senschgs'en einmün^en. Tie bHi'dun^en znn'ck?en den vo'itipen E g- b^is'en der Biftenldnif* und d u v^i ofnt für die ie’vi'vre Wi'fen^chifl von betonterem ‘-tV-t sind, nach b?r be-^iffichen und rnetbodolo- c^rn. wie nach der Seite ihrer me*atfmri>tf>cn Sfbeufimg erörtert werden. Da? läßt lich t ils ge- ^-h'lich, teils Prinzipiell, ie nach Art'mg der Xdiü'er oder Sckwlen. vollz'e^n S" ^ürbe z. D. tNe moth'ma i ch-naturw'ssenschrft ichen F5 er Vrob'em b*r Induktion und Dednk'ion. für !> ltnach'ich-histvrisckwn Fäcker das der Entwik- -fflfl. de? Fortschritts philosovln'ch zu erörtern fein. . dl Daneben sollen zur breiteren imb freieren Kötterung trbiforot*bifc6er Fno«ien in Rede und frflrnrrbe 1—2 Stunden iphilo'ovhischer P vvä- ^itif eingerichtet werden, in denen tim x>Wo» ixeti tfi dornige bildeten Lebrern di ienigen Pro^ b^me behandelt tverden, nr’dy die Sckü'er inner- FtVi bnn-xTm wird ljch darum handeln die »'sichtlich ü'erfi'fertcii 9Tn*'tm au( bi'fe P-o- st m- dem Verständnis der Schüler nafryibring-'n tnb sie an den Punkt vu führen t»m dem aus sie Äre eigene, dem Kreife ihrer Erleb» r fse angemessene Entscheidung zu i'illen haben Die S'stü^er b'r höheren Le^n- traten 'ollen die fü’ftiaen F ührer der Ration dn Rach einem Wort pin Goethe kann mrr tott befehlen, der klare Begriffe hat. 3. Den einzelnen Anstalten sckl es vorläufig Hieben, für di" pH los'vh scke Provrdentik in den k'imfn der Bollanstalten 1—2 Stunden, sei es Au» Liessen. Der Entwurf eines LanütagswohGesetzes ist von der Regierung dem Landtag z'ir verfas- fmigsmästigen Beratung und B.fchlu'f ffung v r- gelegt worden. Der Entwurf lehnt ich einerseits an die Verordnung über die Dahlen zur versas- sunagebenden Vvs^kcunmer der Republik Hessen v>. m 3. Dezember 1918 an, nach der der zur Zeit bestehende Landtag gclvählt worden ist, andererseits berücksichtiak et, soweit möglich die Vo^christen teä Reicksivahlgesetzes v m 2< April 1 20. um eine im Intere se der Wähler lieg-nde Gleichmäßigkeit bet der Durck)'ührung der verfchi'dmen Wahlen zu gewährleisten Das durch das ReichIvohlgesetz cingesühtte Verfahren, die Zahl der Ab^sordneten txm der Wahlbeteiligung abhäna g zu m uhen, tonnte mit Rück icht aus Die Vorsth ist des Art. 17 l'otiv, sei es obligatorisch, anzufetzcn. Auch » eS ihnen a rh^irngestellt. an welchen anderen mitfern sie die für da? neue Fach notwendige • ,i‘ einfpa-en wollen. Für br Sw'fauswah' und ’-rmfo für die Methode r-i'fe? Un'er ichts ttnrb die il'iltische Er'ahrung Richtlinien schaffen. Zur För- des v^i'ofophisck'en Verständnisses sind die r^ü'e-bibfn fr*en auch tri1 angemessenem philo- Mhischen Leh-sto'f m versehen. . 4. Tie philosophische V-onädeutik soll den Ostler nicht a's eine neue Schula'tlg! er 1920 ,!WiU wählen nullen. Jeder Wähler hat eite Stimme, Die Ausüouna des Wahlrechts ruht f.lr die S l- daten während der Dauer her Zugehö ig'.'eit zur Wehrmackü Wähllac ist jeder W..hlberec!st gte, der am Wahltag 25 Jahre alt und v.'m Wahlrecht i.ickst ausgesck^ossen ist. F-ür die Siimaiaboabc wird bas Land in Dihlbezirke geteilt, die möglichst mit den Gemeinden zuiamm.mfalle'n^Owo^ Gcmci.tden können in Annahme von Anzeige» für d.e Tagesnummer bi» zum Rachminag ooihcl ohne jede BerbinftichKcit. 8reir für | mm höhe iür nzeigen v. 34 mm Breit» örtlich 35 Pf., auswärt» 45 Pf , für Reklame. Anzeigen von 70 nun Breite 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20" 9 Ausichlag, Hauptschristleiter: Äu^ Hoctz. Verantwort ich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil Dr. Gemeinden ober Gemeinbeteilen zu einem 93a 1)9 bezirk vereinigt werden Zur Wahl ro r'eu nur oie» icnigen zugelassen, die in eine Wülste liste obe» Wohlsart«i eingetragen s nd ober einen W'ihlickx'in besitzen. Rach dem Vo bilde des R ichswahlge etzef soll also auch der Wahlschein eingeiührt tuerben, mit dem bei der letzten R.'ichs:ag?ioalst aute Ev sahrungen gemacht worden sind Tie Turchiülwung der Wahl liegt bei dem G.famtminiftcrium, M8 den Tag der Wahl bestimmt und - renb, entsprechend der Borschrist des Art. 27, Al s 2 der Veriassung. über Wahlansechtungen der Staatsgerichtshof entscheidet Heid)spo?fmintfter Glerbertr über öle Zusammensassunq ter christlich-sozialen Kräfte. In Auswirkung hrr E'f«-nrr Tagung hat bte (trift ifmationcLe G nrrfld af sbeweguug im kl ö l - ne r Bezirk mit Ivr Aiisk ämng über ihre Zukuusis- i-ele begonnen; sie nxu de am Sonn ag durch eine Versammlung, ein berufen vom Jtar’elf der Kölner ch ist ick en Grnvrksckwf en, ringeln :ct, in der Reichspostminister GieSderts sich zum Dolmetsch der Gedanken seines Kollegen Siegerwald machte und die Angaben und Ideen, mit denen man Arbeiterschaft und Bürgertum durchdringen nn l, zeich etc Rich- hmgreb'nb für den Wiederaufbiu Dru'sch a Ws, sein po.'itisch.'s Fundament und für die Reuvrim- tierung zur Hebung von Volk und Land aus der T ese sind für ihn, nrit wir der „Köln. Ztg." entnehmen, die wirtschaftliche wtb sittliche Stärkung her breiten Volksschichten, eine gcorb:tcte und ertragreiche Volkswirtschaft. Trotz der farten Rot, in die uns Krieg, Revo'ution und Fiieda- ten wirb auf 200 000 Pfund Sterling geschätzt. Tie D andstistungen in Lirerpvol bilden ganz un- zweistlhaft einen Teil des in ber Unlerha is itzung am 24 Noremb r entlü l cn Zerstö.un7sfelt»u5e? Ter Schabm beläuft sich auf mehrere Millionen Pfund Sierling. 13'09 Ba l n Baumivvl e wurden Ivschäbigt. Tie Feuern*ehr!eute hatten die größte Mühe, das Fouer einzudämmen. Der Schutz von London. London, 30. Nov. (WTB.) Im Unter- Haufe wurde m tgeteilt, bai die Polizei von fon oi b s ne e Sicherheitsmaßnahmen getroffen habe. So w?r>e ein mit Ma^ch nengeweh- ren bewaffnetes Motorboot auf der Themse vor dem ParlamentSgebäuoe ankern. SM '*»«1*5* I iiahTtJ Hatten JN lZ . *°0,6ni QfL rl ’«* WÄ? niet s Ut lü gij.i . M Qtgat bie ^den sM ir '1 «r hewvrgehoi«^ batrara. fc Drmdet p fctin .haben fmri^ ’M. ihre bubscv n, aber ber »LH einen (o^ dem Gebiete des We k'lättenw.'sens stand bie Durck- süb'ung ber Gedingsarbeiten und die technische An sicht zur Beratung. Es herrscht Einmütigkeit die seit dem Frühtahr e - „ .... .....v _ „ gung der Rei ch s e i s e n b a h n e n mit den f-ei imb zwan^'r^ alles das in ihm fördern | Führern des maschinentechinischen Tiensles der was in den entscheidenden Iüngri'igsjachren > Zn>rigste'len ber Generaldi ek ion und ter Eisen- iv E f'n.'tn s reiidigkrit unb an B'rlannen nach bahnbinkiionim der ReichZnf-mbahnen statt, um n*tr D l anscha nrng in ihm um Klnrcheit rinnt. I über die allgemeinen Richt inien für bü Ent- *i- s ll ihn besch i>"ner unb echr'ürchtign: macken I Wicklung der maschinentechnischen Fragen zu fr.« ?s'enüber dem Gehrimni? des Tas i-s. soll ihm die raten unb die Maßnahmen für die Hebung der weisen, bie vor ihm die großen Geister oer Leistungsfähinkeit unb Wi ti'cha'trichkcit be? Ma- t^'nschhri' g^wand lt rind, s"l' ihm im ErnNang schsncndienstrs fest ule^eu. Im b sonde en toirb.n Hj den edelsten T aritionen d s drni'scken G-istes ....... ~ rren G'wiben stärken an die in den menschlichen ________ «''hälttrisfen walte"de sittricke V^mun't und soss dienst einer eingehen-en Prü ung u terzog-n. Ans 5.die 'irfüen üuefien für eine innerrich religiöse *-— «*-<-•- - CTn- ---’—3 a—x k-’ dDstell nn au den Angaben unb Problemen oes i"nsckenlebens zum Fl-eßen bringen. vlatt (70. Jahrgang Dienstag, 30. November 1920 GletzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen . Vrva vnd Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- unö Steinbruderei R. fange. Sdfriftleitung, Geschäftzflelle unb Drnderet: 5chnlstratze 7. fä"m!uch m jkrTönTufr Fortschritte mr-geschlossen werbe». Tie Haupt ack« ist, boß cbt Sy I lern gefunden wird; Die ch.ist idma ionale Bcn.EAimg fchibet sich nid)t an ein Programm. Als grundlegend für den Wiederaufbau bc- «eidynctc der Redner dann die Wohnungsfrage: er bcbairrte habet ihre Vrnachläisigmig vor dem Kriege ah eine Ursache der Rroolutwi und sand w huiüiige Worte für den Niedergang der Karitas. Die Such'-, von Staate alles za verlang'», die s:ch jetzt breitmach', führe .»?rdnete der sckfleswig-holsteinischen Landesvartei I v e r s e n über die Notwendigkeit des Zusammenschlusses aller Elemente. Er sagte, die Not des Volkes lasse eS nicht zu, baß Richtungen, die derselben Gnmdaufsassimg huldigen und nicht durch unüberbrückbare Unterschiede getrennt sind, getrennt bleiben. Alle Parteien, die ans liberaler Grundlage fußen, den Klas- senkamvs aVebncn und bie Selbstverwaltung ber Stämme anerkennen, müßten sich zu gemeinsamer Arbeit und zur Abwehr zusammenfinden. Dieser Ruf nach Zusammenfassung mt8 bet beutsckum Nordmark die tm Grenzkarnvf die Not des politischen Zusammenbruches besonders nachfühlte, dürfte einen starken Widerhall finden. — hierauf beschlossen der LanbeSmtsfchuß und der Gesamtvorstand der schleSwig-holsteinischen Lan- desvartei einstimmig, an die Deutsche Volks- Partei und die Deutsche Demokratische Partei die Aufforderung zu richten, zur Durchführung dieser Anregung in Berdandlungen ein» zutreten. — Der Prnißentag der Deutschen Demo- fratifdyen Partei nahm am Sonntag Kenntnis von dieser Aufforderung und überwies sie dem Vartcivorstand zur weiteren Veranlassung. Aus Stadt itn& Land. Gießen, den 30. Nov. 1920. PcrsonenftandSaufnahme. , Auf die in der SamStag-Nummer erschienene Bekanntmachung über die Personen- staudsaufnahme wird noch besonders hinge- gewicsen. Da die Aufnahme außer zu Feststellungen für die Reichseinkommensteuer 1920/21, auch für statistische Zwecke dienen soll, ist sie nach dem Stand vom 15. No-- vember 1920 angeorbnet Durch Polizeibeamte werden die Woh- nungslistcn an sämtliche Haushaltungs-Vorstände und selbständigen Wohnungsinhaber ausgegeben, die diese bis spätestens zum 8. Dezember 1920 ihrem Hausbesitzer oder beffeu Stellvertreter auSgefüNt zu übergeben haben. Die Hausbesitzer oder deren Vertreter haben den gesammelten Wohnungslisten eine Bescheinigung (nach einem Vordruck, der von dem Polizeibeamten übergeben wird) beizu- sügen, worin sie bestätigen, baß sämtliche in ihrem Hause wohnenden Personen vollzählig aufgeführt sind. Die vom Polizeiamt mit der Einsammlung beauftragten Beamten werden die ausgegebenen Formulare spätestens am 10. Dezember 1920 heim Hausbesitzer wieder abholen. In die Wohnungsliften sind außer famtlicfjen Familienangehörigen auch die zur Haushaltung zählenden Dienstboten, Gesellen, Gehilfen, Untermieter, Studenten usw. aufzuuehmen. Jede einzeln lebende Per- sou mit eigenen Wohn- und Wirtschaftö- läumeii (Küche usw.) gilt als HauShaltungs- vorstand und sind für solche besondere Woh- nungslisten zu verwenden. Keine MMtarpasse mehr! Infolge der ves.lo'en Auslösung b?8 alten heeveS int) bä: Aushebung tec allAgnetaeu Wehr-. p licht ha oud> ier Mil.täN>.iß als«Ausstr»? iSpap er j eine frft' e e ©? eifung tx roten. T otz e.u w.rd er von zahlr il/o.i A bei F b.ru ali vor- Wurif.cien Verhol ens währen) lec M L ürdieiist- zcit verlangt. E.ne Der umfang.eirft\e.t Arbeiten jer bUbc.tgcn AbwicklungssteUen hat darin be- starüen, 7 000003 Miss ärpö se auf Ve.langen aiistzustellen. Ung führ 4 000 000 liegen noch un- ertejigt bei den AOivldlungsslessen. Da letzt auf Drängen der Verbtnv.ss)aatA.'.sfellen der Mi t ärpä e enl>gül ig Ice tört Iverixn ml feit. Die - och unerielig en G. f ach? Ejunten nich bean frontet, iaxy irgend ein Be'ch?ld er e Ü trxerden. Tie ehemaligen £>cerc3angtbörigen ’juct en daher ersucht, von einer Anforderung ihrer M li äpä, e Adstand zu nehmen. Auch ist cs zw.cklos, jtd> zur Aushändigung eines Passes an eine Verorg'ings-e- bör?< zu wenden. Um wenigstens bia Nach eile für Bow rber v»n V-ecrm en e len un> Angestellte zu fceei ig-n, hat das R ichSrninis'erium in einer Ge'amsitzmg einen Kabine tsbe'ckckuß. gews't, nach >cm ti? R-ichsbehörden in Zukunft oie Vorlage >es Mili ärpasses nich' mehr vrlangen sollen. Das RcichsssnanUwnh'lerium alS olcrit B?Hörle des Abwicklungswesens fi?n auf die ©jaa s- und Gemeindebehörden in d e em Sinne eiiilmrfen. Auch ist bie g'laut e Pr br iitburtrire gebeten worden, hierin bent Beispiel der S aa s- und Gc- nieinbebehöchen zur Förderung einer reibungs- lv'en und schnellcven Un erb t gintQ von Arbeitnehmern zu folgen und künftighin vor der Vorlage eines Mililärpasses bei ber Einstellung von Arbeitsuchenden al^uselfen. w. Veranstaltungen. Dienstag : Stadttheater, 7 Uhr, „Die Raschhoffs". — Großer Horsaal der Universität, 8Vz Uhr, Hochschulgesellschaft, Vortrag des Prof. Egers über die griechischen Pa- ptzri in' Gießen. — Caf6 Leib, 8 Uhr, Abschiedsabend der Medick-Meidiuger. — Lichtspielhaus, „Die Söhne des Grafen Tostsy" und „Das neue Mädchen". — Lichtspiele, Seltersweg, „Die gelbe Fratze"' und „Mit 300 PS. zum Standesamt". L2rttcrvorauS;age Trüb und Temperatur wenig über 0 Grad. Südwestliche Winde. Die Periode des trockenen und kühlen Wetters dürfte nunmehr endgültig vorüber 'ein, da ein von Irland erscheinender kräftiger Tiefdruckwirbel allmählich eine durchgreifende Aenderung der Wetterlage erwirken wird. Temperaturen.- Gießen + 1,7" — 2,2<> Lauterbach 4- 0°, — 5" Darmstadt 4- 3°, — !• •* Am tliche Personalnachrichten. Der rum Könia ich Ni derläudifchen Dizekonsul in Frankfurt a. M. ernannte Herr H. W. ter Hör st, dem namens des ReickzS das Ereaua'ur ertei t worden ist, ist yur Ausübung konsu'arisch.r Verrichtungen im Volksstaat Hessen zmgelassen worden. — Am 26. Nov. d. Js. rmirben ernannt: der Oberbausekretär Emil W a l t he r -u Bad-Nauheim und ber FinaWnaktikant Philipp Gan zlerzu Darmstadt zu Ministerialsekretären bei ber Buchhaltung des Ministeriums ber Finanzen, ferner der Obcr- bausekretär Ludwig Meirich der Justizprak.ikanl Wilkelm Hammann imd der Fmanzp.aktikant Lud- wgNanf t, samt ich MiTarmsiadt, .'uMiniste'.i' l» fekretären bei der Registratur des Ministeriums bet Finanzen. — Hebei tragen wurden am 25. Oktober dem Lehrer Otto Röt ter zu Altenburg (Kreis Alsfeld) eine Lehrerstelle an der Volksschile zu BobenhMen II (Kiels Sckzotten), dem Schulamtsanwärter Friedlich Schöne aus Lich die Lehrcr- stelle an dec Bolkssckrule zu Climbach (Kr. Gießen). *♦ Mitteilung aus dem Stadttheaterbureau. Für die nächste Zeit stehen in Vorbereitung Roseggers Sckmuspiel „Am Tage deS Gerichts", Hofmannsthals „I e o e r m a n n", Shakespeares „D i e bezähmte Widerspenstige" und LL-- hars Operette „Wo die Lerche singt". Für den weiteren Verlauf der Spielzeit sind vorgesehen Goethes „Götz von Berti chingen", Georg Kaisers „GaS" und Tolstois „Er ist an ullem schuld". — Es sei darauf hingewiesen, daß die Vorstellung „Die versunkene Glocke" am nächsten Mittwoch, Punkt 7 Uhr, beginnt, damit auswärtige Besucher nicht vor Schluß der Vorstellung aufbrechen müssen. ** Oberhessischer Kun ft verein Da am Donnerstag wieder einige erst seit kurzem ausgestellte Bi ber, worunter auch das Koberstein- f(t< „Sonnige Gedanken" aus der Ausstellung genommen werden, sei darauf hingewiesen, daß die Ausstellung mirgen Mittwoch von 11—1 Uhr und am Nachmittag von 3—5 Uhr geöffnet ist ** Ein Strei chkonzert wird am Domnrstag, 2. Dezember, abends 7.30 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn von der Kapelle des 3. Bat. Rcichsw.-Sch.-Rgt. 22 ausgeführt. ** Zum Besten einer Gedenktafel für Hermann Hoffmann, weiland Prv- sessor der Botanik in Gießen, wird am Dienstag den 7. Dezember, abends 8 /< Uhr, Universitäts- Professor Dr. Küster, Direktor des Botanischm Gartens, „Uebcr Gartenkunst in alter und neuer Ziet" sprechen und Dienstaa den 14. Dezember, abends 8’/< Uhr, Universitäts-Garteninspeklor Rehnelt „lieber Ceylon, fein? wirtscha t ichrn, "u - 'urcllen und p''anzengevgraph sch n Verhältnis e". Die Vorträge finsen in der neuen Aula der Universität statt. Siehe Anzeige. ** Steiiereinbrud). AnS einem Keller wurden 25 Flaschen Wein gestohlen. Es kommen die Sorten: Bosenheirnerberg, Niersteiner Tom- tal, Ebernbürger u?.ib Nüdesncimer in Frage. — AuS dem ©artl eines hiesigen Lokals wurden die Scheiben-art ienen u b Vorhänge, sonne Te?ora» tionen der Thoaterbühne entwendet. Vor Ankauf wick gewarnt. ** Preise für Zündhölzer. Das Rcichswirtschaftsministerium teilt uns mit, daß der Preis für Streichhölzer durch den Kleinhändler an den Verbraucher ab 1. Dezember 1920 für 10 Schachteln 2.50Mk. .und für Westentaschenzündhölzer und Buch- I Hölzer 2Mk. für das Paket beträgt ** Freibanck. Mittwoch, 1.Dezember, findet Fleischverkauf von 1 Uhr ab statt. ** $ e r KreiSverein © te ßen ber demokratischen Partei hielt am 27. d. Mts. eine Mitgliedervcrjammlwig ab, bte aus allen Teilen des Kreises gut besucht war, ab, m der La!idtagSalg?ock..eter Reiber» Tarrnst- bt über das La..dstcuergefed sprach. Ter 9tcb er, ber an der Beva.ung dieses Geietzcs tätigen Anteil hat. führte in recht aisckzaulicher SBitiC aus, unter ivelck>en großen Nöten dieses Ge,etz zustande gekommen sei. Zunächst wies er daraus hm, datz den Läichern und Gemeinden fast alle Steuerhoheit, insbesondere bie Einkommen- und Vermögenssteuer, gewonnen aus dem Reiche, übertragen morden sei. Nickst ernmal bte lirßebu p von Zusckstägen zur Einkommensteuer fei gestattet So bliebe den Ländern nur übeig, bie tu>d) freien Quellen auszusckwpsen, denn die ihnen und den Gemeinden überlassenen Anteile an ber Euikom- mensteuer teilten zur Teck ng ber liesen übe lassenen Aufgaben lange nicht aus. An ber Sb- pitalertragssteuer sind sie nickst beteiligt. Tas Hess Lwidsteuergesetz sei nur ein Aussühru, gsgesctz zum Reichsgesetz. Tas von den Gegnern des Hess. Gesetzes cnipschlene Zuwarten Ion ite der Regierum., und den Parteien, die den Gemeinden einigermaßen aus den Finanznöten heranszuhelseu int> ihre schwierige Lage etivas zu erleichtern bestrelt waren, nickst genügen, sie fühlten sich gezwungen, etwas zu fdjaften. Taß die Regierung und ttc Mehrheitsparteien et ic undanlbire Aufgabe aut sich nahmen, war von vornheccrn klar unb bei der Partcilage in Hessen ni.ht anders zu erwarten gewesen. Nach bem Reichscinkommensteuergestp blieben bem Neickse ein Drittel und den Ländern zw.r Trittei der auflomme; b.n Ei kommen- fteuet. 9hin muß das Land einen Maßstab finden über die Verteilung der zwei D.ittei unter Land und Gemeinde. Dieser Verteilungsstab ist dnrch das vielumstrittene Laubessteuergesetz g?fd)af en. Tas hier niedergelegte Verhält.is ist nur ein Provisorium uno gilt nur für das Jahr 1820. Tie ausgestellten Grunbsätze seien nickst alle nach Wunsch, jedoch lstibe die Not d?r Gemeinden die Schos- fung einer Recht.grundlage gebieterisch gefordert, wollte man diese nicht ganz aut den Sand setzen. Am heißumstrittensten feien sedoch bte Beftimmun- gen über die Wiedetei isühmng der feit 1895 ab- gcfd.xifitcn Gruiidslcucr gewesen. Tie hiergegen von den beiden Rechtsparteien erhobenen Ci > todnie feien meist nahlagiiatonslstr Act un) li tzen nicht den von ihnen tu Erbpacht genommenen na- tionalni Geist erkennen, denn weim das Land aus semen Fiivanznöten hcrausgesührt werden solle und müsse, dann müsse ihm auch die Möglichkeit dizu, d. h. ihm die nötigen Mittel gegeben werden. Beim Kampfe um dieses Gesetz sei aber von einer Steuerfreudigkeit gerxtbc dieser Kreise, bie etne scchr günstige Entwickelung ihrer ca- zen Wi.tschaft nicht ajlcugnen tdnnen, nicht zu finden gewesen. So habe ein Mitglied des Hessischen Lauernbunbes allen Ernstes die gleich? fteucrlt Ite Behandlung des städtischen Gebäub?besitz?s, deS Ha dwerks und des landnnrtfckastlich genutzten Gm dbesitzes mit 70 Pf. für 100 Mk. Anlaiewert gefordert. Bei allen Anfeindungen bet G gier nx.be oergef.eit. *u sagen, datz die Erträgiisse der städttschen Gc>- Däulid)teiten nickst wail) kommergesetzeS im freiheitlichen Si.me und bte Reorganiation der Regierungsstellen, da b:e für die derzeitigen Einrilstmigen maßgebenden Gründe nicht mce wurde hier eine Haussamm lung zugunsten der notleidenden Ausländsdeutschen veranstaltet. Die Sammlung ergab 408 Mk. Der Betrag nmrbe an die „Hessische Rückwandererhilfe^ abgeführt. er. Röthges, 28. Nov. Daß Röthges ein Rathaus bzw. einen Sitzungssaal für die Gemeinderatssitzungen haben müßte, beweist folgendes: In der letzten Gemeinde- ratssitzung mußte ein Gemeinderatsmitalied während der ganzen Sitzung, etwa 2 Stunden stehen. Die wenigen Sitzplätze waren von den übrigen Gemeinderatsmitgliedern und drei Zuhörern alle besetzt. Unter diesen Umständen ist es schon zu entschuldigen, daß sich.der bisherige Bürgermeister so entfchie- den gegen die Oeffentlichkeit der Sitzungen gewehrt hat, so daß das Ministerium sich mit er Angelegenheit befassen mußte. Kreis A'sfeld. a. Flensungen, 2). dLov. Bürgermeister Bräunig von hier feierte gestern feite silberne Hochzeit Zahlreiche Glückwünsche gingen bem Jubilar zm Seit zwanzig Jahren steht er an bet Spize unsrer Gemeinde und wurde im lorigen Jahre einstimmig auch nach der neuen Wahlordnung Imedergewablt. Gwße Verdienste hat er ich während seiner Amts- tatirckcit rm unsere Gemeinde enoorben. DaS neue Schulhaus, wclckxs 1914 ivllcnbet wurde, ist eine Zierde unseres OrteS, ja der ganzen Gegend. Kreis Schotten. Jehann-Frickrich-Stift. □ Laubach. 27. Nov. Unter den schweren Zeitverhältnisfen hat auch daS hiesige Johann- Friedrich-Stift sehr xu leiden Tiefe An. statt ist von großem Vorteil für unser Städtchen und seine Umgegend. Tas Stift dient als Kranken- Hans, als PfrüntmerhauS ttnb als Heim für affet*, stehende ältere Leute beiderlei Geschlechts öS al.en GcseL.schattoklasfen. Durch die tce,f.td)e 8er« toaltung, vornehmlich unter der OberschwesterMac. balene, wurden vor einem Jahrzeh.tt die Mim! zum Anbau eines besonsereu Tamenheims I Wonnen. Femer ist eine Kleinkinderschule mit der Anstatt verbunden, was eine große Wohltat für die arbeitende Bevölkerung ift Leiier haben sitt die finanziellen Verhältnisse des Stiftes neuere dings unter den Folgen des Kriegs sehr vec- schttchtert. Im vorigen Jahre war schon ein Teü, zit von e.wa 14 000 Mark entstanden Es ist seü dieser Zeit nicht besser geworden. Die AnftaL hat schon für 1Ö030 Mk. Kriegsanleihe verkauiei, müssen, nur um den Vorrat an Karwffeln fix, dieses Rechnungsjahr bezahlen zu können. Tic Anstalt hat alle Vorzüge eines Krankenhauies: ttc hat tm anftoßenben Garten ein besonderes Jsvlicr- Haus mit einem geräumigen Opcrationsfaal, treib . liebe Badecinrichtungen usw. Die Anstatt halte t sich stets der eifrigen Fürsorge »nd warmen Ted- j nähme des Grafenhauses zu cri reuen. Noch üi I dieiern Jahre, bei Gelegenhett der Gwßjährig' keitserklärung des Grafen Georg Friedrich, wurden ihr deträchtliche Sckxnkungen gemacht. Lie iA begründet vom Grafen Johann Friedrich tu Solms-Laubach, bem Stifter ber Neu-Laubachei s oder Wddenfe ser Linie (1676—1693 reg Reichs- graf in Laubach^. Literatur- und Altertumssreundi wird interessieren, zu hören, daß der älteste Teil! des Stiftes von jenem Bernhard Kresvel 17931 erbaut wurde, ber als ber seltsame Held von; E. T. A. Hoffmanns „Scrapionsbrüder" in weiteren Kressen b lamtt un) durch Offenbachs Ct«r zu einer weltberühmten Per öusschkeit wurde. Er war ein philosophssclxr Schri.tfteller, ein Jugendfreund Goethes, der ihn in seiner Sclbstbiograv^se I (15. Buch) rühmend erwähnt. Er ist der „Bn. nardo" in Goethes „Erwin unb Elmira". 1813 ist er in Laubach an der Pest gestorben, bie von j russischen Truppen eingcschlcppt wurde. □ Laubach 29 Nov. In erfreulicher Wcksr hat sich der am hiesigen Gymnasium Fride- j ricianum vor einigen Monaten bejrünb t? Deutsche Jugendbunb entwick 1t. Er HLl j sich frei von jeder parteipolitischen Richiu.rg unb | will xu dem Wiederau bau des Bat rlandeS, inj' ’ besondere zu der Ertüchtigung d.r Jugend, srin bescheiden Teil beitragen. Gestern abend trat hn gleich darauf nach dem Essen in sein Ate- « hinauiging, folgte ihm Signe nach. Sie war dH immer bleich unb sie suchte nicht erst nach '•peth einer freundlichen Einleitung. einen Wbau der Preise bedacht, namentlich i ,ben Rohstoffen. Der Aufbau des Bauwesens Gegen das Ende des Mahles hm wandle sich Kli an Achim: pt reffe der Arbeitslosen rasch gefördert werden. - gleichen müssen wir auf eine rechtzeitige Siche- p-< von Auslandsabsatzgebieten bedacht sein und schon jetzt entsprechend vorbereiten. Zur Ge- Whing unseres wirtschaftlichen Lebens halte ich |tti die Einführung eines wirtschaftlichen Tienst- ^L"5 für notwendig, dessen erzieherischer Einfluß s: zur Zeit fehlt. Tie Dezentralisation des führt» sts ^-lebens wird uns ebenfalls zur Gesundung 6 ie Falkner auf Linüenhöhe Roman von Reinhold Drtmann. ritt r- -/Ssä ■ Ä*. 0^ l ■ gunz b.t W | Geltrrn abm ttfl Bermstaltunz» ■ btt Sbtjtilhju pl. Ubach« AbrzstM tsunks iijukÄ Dienst bet 3itil rt war bk Ittel isitdskha't Gi^il B orht’ia'-S r.cl ilhmg ianb in J s:r 5öi" stall ist* Bk uchez zu nhtr * D.e Ginarttei» t i f ger 9 e b ]-:■ i'li'th den h^hc-, WA ürir- M, wtetiB S» Nam!anbslein «f ilbt Dürmslobl M seinen gelegenen ffiiebrs^ rinnmmfl toadik . xt Stabt Sin r xm bet MmM Die ?!amen nt Dengel bnt rm h fintitlr.iT ; Wnrnaler "a int, alte Golm .jchtnAitte" tü ld MU ÄuHW1 ie Atymnuln' oft zu löcutta v TitW ' unb ÄlttrtuS "• M btt itS'? Ä wl *r .mhatnt jyt J y*new;!d Windlet, t i uJ Jtintt SclbitiS 'M- 6: ist l” N> Mr v' ddt 8tilorba,i|t| steppt routtt | .... _____ ... Hebung unseres Berkehrs- ist ein dringendes Erfordernis. Unsere ct ist durch den Krieg auf 300 000 Tonnen 28. *!_(V' i 11 Jnt kt worden. Bis zum Wiederaufbau unserer — haben die gwßen Reedereien Abschlüsse dl hem b'änbi) dm Firmem getroffen. Der Aus- ru unserer inneren Wasserstraßen soll schon im , -- „Ter Onkel hat mich btacustvagt. Met Zimmer h einen ilym schr lieben Fremdenbuch bcr- JJJ Jiutn zu lassen. Es ist der Justizrat Bcnnewttz, IW/L E,' U er erwartet. Er sollte schon morgen kommen: ft «3 seine Ankunft ist wegen dringlicher Behm- tintf *.it B ^ng für eine unbestimmte Reil»? oon Tagen ■tooben loord-n. Bist du damit ein^rstanden i W ich das süoliche Eckzimmer im ersten Stack IN das anstoßende Kabinett für ihn ernrichte? H jrau Signe neigte den Kopf tief über ihren w, und darum sah wohl niemand den jaben btifel der Farbe auf ihrem Geficht Achim aber erwid.rle ruhig: , .fralte cs damit ganz nach beinem Ermessen, tfa Erika! Ich habe lster nichts anzuordnem ui* toenn ich einen Wunsch äufrrn darf, rlt es der, daß das Menschenmögliche für bte Ä> lichtet des Gastes geschieht. Ich wie kosten W«n mein Dater gerade seinem Besuche siirrißl. Der Justizrat ist ja fein bester und alte- « Freund." Deutscher Uelchrtag. 38. Sitzung. Berlin, 29. Rvvbr Fattfeyung der zweiten Beratung des Reichs- beim frauShaltSetat des Reichswirt-- . ^stsmrnisterium- Ter Bench erftatter Abg. Dr. Rietzer (By.) ,:\t eine Uebersicht über die Tätigtet deS Aus- f süsses. Tie bürgerlichen Parteien unterstützen einen L »trag Trimbrnm, unvenüvlich eine Stelle ein- richt-n, b-c rin-n fortlaufenden Ueberblick erbSst • alle B scha'f ingen des Reiches. Der Ausschuß -'ntrogt Annahme einer Reche von Entschlio» . nnm, welche die Au'Hebung der Verordnung >r du imr schädliche Demobilmachung betreffen, V\W 9'dm liche Gesetzgebung aus dem Wege des --riechli^en st'rchits vergangen, die Zuständigkeit R(i^'"i tschastSgerichts für alle wirtschost- jldm Streitigkeiten zwischen den Behörden sor- ■n. eine Verminderung des Personalbestandes R^ichskommis'a-iats für Ein- und AuSsuhr- ■villigung und für die Ko klen Verteilung wünschen vx bte Reichs-egierung ersuchen, bei den neuer- -nt Berhnndlungen über ein Kchlenabkommen uii ytt wirken, daß Deutschland die notwendigen .'nuten hochwertiger Kohle belas'en und die stei- .r3Sf fröedenmg W nord^ranzösifchen Zechen be- jü :sich'tgt wird Schließlich w-rd noch eine Min- nm der Papienrreise 1,n$> fint Prüftmq darüber -ta-g'. titnneto i‘ die RcichSzus.chüsse für Papie» Irrungen gemindert oder eingestellt werden 'finen. MeichswirchchaftSminister Dr Scholz: Bor -i-qen Tagen ging die Nachricht durch die Dresse, Neichsministenum beabsichtige, ein umfassen- "? Dir^schastsvrogramm vorzulcgen. ES ist nicht •re Absicht, in dieser Zeit, wo noch alles im : -ifi ist ein festes Programm aufzustellen. 2kber ■ Ttf feste Grundsätze lassen sich aufstellen. Zu- !id>st der Umstand, daß unsere Verpflichtungen i i dem Friedensvertrag noch immer nicht fest» f-frn Wir müssen den Umfang unserer Ver» r chtungen zahlenmäßig festgesetzt sehen. Ter l-fite Punkt ist das dauernde Schwanken unseres k-'k>wertes Tas Koblen abkomm en von Svaa. die hnnMage unserer Wirtschaft, ist in einer Weise fhilt wordm. de crich vom Ausland anerkannt r tde. Tie Kohlenförderung ist erheb'ich gestiegen, ' id aber infolge der wesentlichen Verminderung • - Arbeitstage durch die vielen bevorstehenden •rtage nicht unwesentliche Einbußen erleiden. ■’ifi in Oberschlesien bat sich nach dem durch die ' trüben im August bedingten Rückgang eine neue bntliche Erhöhung der Förderung bemerkbar raefit Immerhin konnten bei Gas, Elektrizität i' Eisenbahn die Anforderungen nicht laufend wer>n Von wesentlicher Bedeutung aber - \ib auch die Quälitätsfrage nicht befrickigend l'st wet>n konnte. Eine Aufrechterhaltung des '^>)lenabkommen4 von Svaa auf lännrre Tauer ' infiaftbar. Sie wür^e unker ganze- Wirtschaft-- 1 '*n negativ beeinflussen. Die Zahl der Arbeits- '. irn ist in Teutschland erfreulicherweise zurück- !-sengen. Sie beträgt aber immer noch 348 000, NM noch 334 000 Familiencmgehörige hinzu- 'nmen. Tas Ziel unserer Ernährungspolitik ist ti Entwicklung unserer Landwirtschaft Teshalb hie Beschaffung der Tüngemittel die wichtigste •i'tbentnn Tie Verteilung der Nahrung-mittel :-T durch die bei Einführung de- freien Handels • idaf'encn Reserven sichergesteNt und damit ein Wust auf die Preisbildung genommen werden, -ie Ein- und Ausfuhr muß einheitlich geregelt tVh. Tie Einfuhr von Lebensmitteln muß be» wer>n. Tageaen muß von der Einfuhr : « Luxusartikeln abgesehen werden. Unsere Aus- M vtsA VÄ ?1:' GiSH *>■«1 tu k. A .LÄ 28. Aon. -kiM • ^tti €i6nr - ... — v,— ------,. M böl rtnt kl> elfen. Die Regierung ist mit allen Mitteln n enalii^ul) ^*n Rohstoffen. Der Aufbau des Bauwesens j, kfiyit erift"r ’ f sich nach den Stellen richten, wo die augen- iitrfilP Kiche Lage daS zunächst verlangt, B im Qnfire 191* •'( I 1 krcDier Auch die Hebung unseres «xtetbrm W‘'1 \ '"'ns ist ein dringendes Erfordern (Tltert *,i • )''^hrt ist durch den Krieg aus 300 0 _ ff witl >r I'j''kränkt worden. Bis zum Wiederausl Vfle haben die gwßen Reedereien Glehenet Anzeiger sGeneral-Anzeiger für Gberhesten) verhelfen, .tie Wirtschaft muß zur Selbstverwaltung kommen. To doch t'Soz.): Alle ivirtichastlichen Maßnahmen der letzten Jahve hadm die Not stets »Vrbd£L . wll nun geschehen? Darüber ft uns der Minister die Antwort 'chuldig ge- ^rnZ^r muß die größt? ^oar ^amfeit otemltcn Daß ctniclne Jrtteref'enten- “9]f' ” • 3*1 Tabakhandel, Inte res e an tut- getxntmter Em.uhr haben, leuchtet ein. Sach: der Reichsregtermtg aber ist es, alle dteic Jnter- eiirntert m emen aUgememen Wirtschaftsrahmen crnjuiügen. Die Preispolitik muß auch einen Unterschied zwischen lebenswichtigen und weniger wichtigen Erzeugnissen machen. Die Bildung der großen Konzerne will nur die Machtste lung der Unternehmer stürken. Das ist für unsere Zeit unmöglich. Das Volk wird sich nicht knebeln lauen. Dtc tzerren Stinnes unb Gm. wollen tm Falle der Sozialisierung ihre Krait der Allgemeinheit nicht zur Veriügung stellen. Wo bleibt da ihre Vaterlandsliebe? DaS werden sich die deutschen Arbeiter nicht gefallen las en. Außerdem verlange ich eine klipp und klare Antwort, wann bre„Sojialtiierung durchgeiührt werden soll. Die Auffalsung der Regierung sch.'tnt daraus hinaus zu laufen, den Reichswrrtschast-Zval gegen den Reichstag auszuspielen. Tas führt zu unmöglichen Verhältnissen. Abg. Kl ö ck n e r (Zentr?: Die Erhöhung der Kvhlensörderiing ist die wichtigste Ansoroerung an das ReichswirtsclastSministerium Tie Zahl der in Angriff genommenen BergarbeiVerwöhnungen faim sich im nächsten Jahr in einen Mehrertrag von 2 M illionen Tonnen umrechnen lassen und ist bei weitem noch nicht genügend. Auf dem Weltmarkt macht sich auf allen Gebieten eine getvaltige Konkurrenz geltend. Möchte die Regierung dafür sorgen, daß alle Hemmnisse einer Ausfuhr beseitigt werden. Abg. Dr. Reichert (T.-Natl.): Der Reichswirtschaftsrat ist eine Notwendigkeit. Er muß nunmehr gesetzlich in die Verfassung eingeordnet werden. Wird die Sozialisierung tatsächlich dem Geneinwohl entsprechen? Jedenfalls soll man bei bem Wiederaufbau mehr das Vorbild Frankreichs und Englands int Auge haben als das russische. Die SazialisierungskvmMission ist unnötig. Ter Fleiß unserer Bergarbeiter ist vorbildlich. Leider scheitert unser BertragStville an Transportschwie-- rigteiten. Die Einfuhr kann nicht freigegeben werden, so lange die ienoetu bestehl, Luru-toaren ein- zusühren. Die Zoll aus sicht ist mangclhast. Vor der Schaffung von Zwangskartellen warne ich ganz enlschteden. ReichSwirtscl>astsnvinister S chv l z: Ein großer Teil der gemachten Vorscl^äge betrifft gar nicht mein Machtbe-eich Tas Kpmnvinausiermrgs- aesetz gehört nicht »u meinem Ressort, ist aber in Vorbereitung, wie ich erklären kann.'Der Redner betont, daß seine Einfuhrpolitik einen durchaus einheitlichen Charakter mit der Ausfuhrpolitik tragen werde. Er warnt vor zu rascher Gesetzes- macherei, zumal sich aus der Rechten wie auf der Linken eine getoi fe Gesetzesmüdigkeit entwickelt habe. Daß die Tkvidendenpolitik der großen Gesellschaften auch die Regierung zu Erloägungen veranlaßt habe, wolle er auSdrücllich^ feststellen. In der So-ialisierungsfrage stehe die Regierung vor einer schwierigen Aufgabe. Das hätten die Ausführungen des Abgoordneten Hoch noch unterstrichen. Morgen nadnrtittag 1 Uhr kleine Anfragen, Abslimmimg über die Anträge zum Friedensetat und Weiterberatung deS ReichShauShallS. Schluß gegen 6 Uhr. Siegener Strafkammer. Gießen, 26. Nov. 1920 Ein unverbesserliche Langfinger ist der Karl August Sch. von Butzbach, der, erst 22jährig, bereits s.ebenmal w gen Diebstahls vorbest-ast ist. Diesmal hotte er einer Filialleiterin in Butzbach für etwa 300 Mk. Zigarren gestohlen und zu Geld gemacht. Strafe: 1 Zahr G fängnis SBegen schweren Dtebstahls stand der Geoy W. von Marburg vor Gericht. Gelegentlich der Kirchweihe in Oberndorf hatte ihm der Knecht Kaspar Kirchner Nachtauartier gewährt. Er belohnte diese Gastfreundsckwst damit, daß er am andern Morgen die G?ldka's.tte seines Quartiergebers erbrach und 880 Mk. erspartes Papiergeld daraus entwendete. Bei seiner Festnahme hatte er noch 3 Mk. Das Urteil lautete auf 6 Monate GesängniS. Die Berufung des Bildhmiers J^an H. von Bad-Nauheim gegen ein Urtnl des dortigen ScbössengerichtS, das ihn tvegen Beleidigung zu einem Monat Gefängnis oerurt?ilt hatte, war von Erfolg. — ö. hatte einen Nauheimer Pen- fionsinhaber wegen unberechtigten- Fleischb-zugs der Polizei denunziert: obwohl sich s ine Beschuldigung als haltlos herausstellte, billigte ihm das Gericht den Schutz des 8 193 Wahrnehmung berechtigter Interessen) zu und sprach ihn tret Erfolg hatte auch die Berufung des Drl- helm B von Büdingen. Er batte seine alle Mutter mißhandelt und war dessalb vom Schössengerichi zu 1 Monat Gefängnis verurteilt worden, da nicht feftsuftellen war, daß die Mißhandlung mittels eines gtfäbrlitb.m Werkzeugs erfolgt war, die Mutter aber ihren Strafantrag xurüdgatommen hatte, mußte Entstellung des Ber fahrens erfolgen. Der ftraiunmünbige Sohn des Peter Franz R. in Brauerichwcnd hatte in einer Falle einen Fuchs gesunden und brachte ihn seiner Mutter heim, dir ibn, nachdem der Johannes R. von dort ihn vollends totgeschlagen batte, für 240 Mk. an den vandelsmonn Leopold A. von Storndors verkaufte. DaS brachte den drei Genannten eine An Nage w gen Jagdvergehens und Hehlerei em, doch roueixm sie vom Schöffengericht freigesprocheit, da ihnen das Bewußtsein, eine straibare .Handlung zu begehen, gefehlt habe. Die Strafkammer tarn zum gleichen Ergebnis unb wies die Berufung zurück. Freigespwchen van der Beschuldigung, eine falsche Versicherung an Eide -statt abgegeben zu haben, wurden das Dienstmädchen Anna B., Frau Luise W. und LilfSschaffner Ernst Sch., sämtlich in Gießen. In einer Mieter - Zwang-Vollstreckungssache g?gen eine Frau £». wendete diese unter Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses ein, sie sei krank und könne die Wohnung nicht verlassen. Ter Vermieter brachte demgegenüber die eidesstattlich.' Versich.rung der drei Angellagten ein, daß Frau lö. am 3 1. Ja n ua r 1. I aus der LiebiAsh-he grtanzt und bei einem Schiebertanz die Spitze geführt habe. Später stellte sich heraus, daß dies nicht am 31. Januar, sondern kurz vor- oder nachher gew:s.m toar. Odivohl mithin die eidesstattlich.' Versich rung bezüglich des Datums objektiv falsch war, gelangte die Straftammer zur Auihebung des Schö senu.teils, das den Angeklag^ ten je 3 Tage Gefängnis zudiktiert hatte. Sie war der Ansicht, es fei bieten in erster Linie daraus angekommeri, nachzuweisen, daß Frau $). getanzt habe, das Datum habe m ihrem Bewußt' lein eine nebensächliche Rolle gespielt. Wegen Schwarzschlachtung waren gegen den Landwirt und Metzger Albert £)- von Ober- Eschbach 2 Woclten Gefängnis und 1000 Mk. Geldstrafe ausgesprochen worden. Seine Berufung wurde zurückgewiesen. Aus dem Amtsvcrkündigungdblatt. * Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 173 vom 29. November enthält: Erhöhung der Gebühren für die Prüfung von Kraftfahrzeugen und von KraftfahrHeugführern. — Diensträume des Chemi chen Unter uchungsamtrS. — Evwerbs- loscnsünvrge — Viehseuchen — Tienstnachrichten des KreiScrmtS Feldberecniaungen Reinhards Hain. Obcr-Bessingcu und Londorf Die Tiensträume dcS Chemischen Untersuchungsamtes der P.vviuz Oberhessen befinden sich jefrt nn Hause Ost-Anlage 19 p. in Wefjen. Die Maul- und Klauenseuche ist in Lang-Göns bei der Schafherde der Gemeinde festgestellt worden. Die Herde ist außerdem mit Räude verfeuert Sie wirb auf das Gemarkungs- aebiet westlich der Straße nach Buhbach und südlich der Straße nach £od)dhK*tm venmesen. Feld.ve.ze, die durch dieses Gebiet führen, werden'hiermit für den Verkehr mit Rin berge spannen gesperrt. — In Grüningen imb Lich ist bte Seuche erloschen. — In den Gemeinden Bergheim,Ma- r t e n bo r n und Al tenstadt (Kreis Büdingen) ist die Maul- und Klauenseuche ausgebwchen. — Ferner in den Gemeinden Alsfeld, Bleidenrod (Kreis Alsfeld), Kestrich (Kreis Msfeldi, unter den Vi hbeständen in Ar gen st ein (Krei) Marburg», Betziesdorf (Kreis Marburg», Cyriaxweimar (Kreis Marburg!, unter dirSchaf- herde in Ginseldorf (Kreis Marburg), in den Gemeinden dutzdort und Metzlos (Kreis Lauterbach), Greifenthal, Ebersgöns und Oberkleen (Kreis Wetzlar). — Die Maul- und Slaucnfeudje ist e rfofdwn in den Gemeinden Bernsfeld (Kreis Msfeld), Neuhaus bei Lomberg an der Ohm, L e h n h e i m (Kreis Alsfeld, Reichelsheim, Dorn-Assenherm. Nieder-Erlenbach, Vilbel. Klein- Karben (Kreis Friedberg), sonne in Freren- seen und RudingSharn (Kreis Schotten). Dien st na d> richten deS KreiSamtS WilhelmLuh V. wurde $um Kvmmandant und Karl Faber zum Stellvertreter des Kommandanten der Pflichtfeuerw-Hr zu A l l e n d o r f a. d. Lahn ernannt und verpflichtet. Lotterie. Dem Vorstand der Ortsgruppe Darmstadt des Allgemeinen Deutschen Firauen- vereins hat das Ministerium des Innern die Er- „Bist du noch immer getarnten, die Dinge ihren Laus nehmen zu taffen T* fragte sie. „Wenn er auch für morgen abgefagt hat, wer bürgt uns dafür, daß dieser Justizvat nicht übermorgen ober an einem ber nächsten Tage eintriist? Ist er aber erst einmal hier, so ist e- sicherlich zu spät." „Zu spät? Für was? Für die Beeinstussung meines Vot^-rs? fcabe ich dir nickt nackgerade oft genug erklärt, daß ich nicht an eine solche Beein- llussung denke Sie war hart neben ber Tür stehen geblieben, und sie streckte ihre Hand schon wieder nach ber Klinke aus „Ist das dein letztes Dort? Dein allerletztes?" „Ja. — Und ich verbiete dir mrSbrüdlid), etwa auf eigene Hand irgendwelche Versuche zu unternehmen. Das ist eine Sache, die dick ganz uno gar nichts angeht." „Unnütze Besorgnis, mein Freund' — Ich stehe mit dem alten Derrn nicht so vertraut, daß ich mick auf solche Wagnisse einlasse ndürfte. Tu fühlst dick hoffentlich stark genug, die Veranttoor- tung für alles zu tragen, was g schehen wird?" „Ja ich fühle mich stark genug. Und ich wünsche, daß nicht mehr darüber gesprochen werde." „Don mir nicht: dessen darfst du versickert sein. Ick gehe jetzt zu deinem Vater." Er sah sie an und schüttelte nne in Mißbilligung den Kopf. ,Ln deiner aug?nblidlichen Gemütsverfassung solltest du es lieber unterlassen. Es kann kaum zu feintx EchettcruLg beitraaen, dich so zu sehen." Signe lachte spöttisch. „Las- das getrost meine Sorge sein. Gerade beute möchte ick ihm vorlesen, freute erst recht. Ick bin niemals besser aufgelegt gewesen, ihm Gesellschaft zu leisten, als eben heute." Als die junge Frau in Bernhard Falkners Arbeitszimmer trat, sand fr es leer, und draußen sagte ihr der Diener, daß sein frerr sich heute schwacher gefühlt habe als sonst, auf seinen ausdrücklichen Wunsch habe er ihn bereits *,u Bett bringen müssen, und auaenblicklich sei Fräulein Erika bei ibm. Da ging sie in das Schlafgemack hrnüber, lächelnb imb unbefangen, w e rt rlren besten Stunden. Falkner, ber aufrecht in den Kissen saß, begrüßte sie fveundlich „Es ist nichts," erwiderte er auf ihre teilnehmende Frage. „Ich habe in der Nacht schlecht geschlafen, und das macht sich jetzt fühlbar. Ich werde es eben nackholen müssen Erika will mir’« erleichtern, indem fic mir etwas recht Langweiliges vorlieft." „Denn sie lieb ist, läßt sie mich an ihre Stell? treten. Ich habe mich gerade heul.' so daraus gefreut, noch ein wenig bei dir zu sein." Erika war sogleich aufgestanden, und sie wurte durch ein dankbares Kopfnicken Signes für ihre Bereitwilligkeit belohnt: Die junge Frau blieb mit dem Kranken all rn: aber nach einer balb.-n Stunde schon kam sie vorsichtig auf den Fußspitzen wieder heraus. „frerr Falkner ist eingeschtafen," sagte fu zu dem im Vorzimmer sitzenden Dütschke. „Geben Sie Acht, daß er nicht vorzeitig gestört wird. Dienstag, 30. November 1920 lautet- erteilt, zugunsten der Mädchenhvrte eine Verlosung ton Landarbeiten und frandfert gkeitS- arbeiten yu venaustaltcn. — Dem ftäutngen Rai für Kunstpflege in fressen zu Darmstadt hat da- Ministcrium deS Innern die Erlaubnis erteilt, eine Vrr.vfung von kunstgcwerb.ich« n Wegenliänben, Gemälden uftv im Gebiete des Bolksstaates frefien zu veranstalten ICtinft und Wissenschaft Georg Kaiser aus der fräst entlassen. Ter Dichter Georg Kaiser ist, einer Münchener Drahtung zufolge, aus der fraft entlassen worden, da eine BerfchleierungSgefahr nicht mehr vorlag. Auch das Strafverfahren gegen die Gattin Kaisers nimmt feinen Fortgang Wann erhält er baut die AbendbosiS feina? Arznei?" „Gewöhnlich erst gegen elf Uhr Wir haben die Erfahrung gemacht, daß er bann am längste» und tiefflen schläft " Sie wollte to.iter gehen, aber der alte Timer fand sich nach einem kleinen Zaudern veranlaßt zu sagen: . , „Wollen sich nicht gnädige Frau selber ein bischen hinlegen? Gnädige Frwi sehen wtrllick sehr angegriffen aus — ganz verändert?" Liebenswürdig lächelte sie ihm zu. „Wie besorgt Sie um mich sind, Dütschke! Ich danke Ihnen dafür. Aber es g^-ht mir wirkltch ganz gut. Es ist nur die eing fcchlossene Luft im Krankenzimmer, die ich schlecht vertrage. Viel- leickl gehe ich itoch ein paar Sttmden spazieren." Der Alte fühlte sich sehr geehrt; denn die junge Frau Falkner hatte sonst durchaus nicht die Gewohn-hnt, sich so leutselig mit den Dienstboten ju unterhalten " „Sie ist reizend " dachte er, „aber wenn man sie heute anfieht, sollte man dock meinen, sie wäre krank." ~ Ihre Absicht, spazieren zu gehm, führte Frau Signe nicht auf der Stelle ans Erst als die Schatten der Dämmerung zur Lindenhöhe hinaufzukriechen begannen, verlies fte das frans, in "inen leichten seidenen Mantel gehüllt, und mit einem b llfarbigen Schleier vor dem Gesicht. Wohin sie zu gehen beabsichtigte, bitte sie nach ihrer Gewohnheit niemand gesagt. Und es war keinem eingefallen, sie danach zu fragen (Forljetzu»^ folgt.) Tanten, Spiel unb Sport. — Männer-Tur ii verein Gießen Tas Winterfest des M T B., da» am Samstag in der Turnhalle (Sleinstraßc stattfand, war von echt turnerischem Geiste durchweht Dieser kam schon in dem Borfpruch, der von Mitglied R Rautenberg sehr wirkungsvoll vvrgetragen wurde, zum Ausdruck Die S abübuugen der Mili- tärabteilung und dcw Turnen der Aklioen am Reck und am Barren zeig en eine recht gute Schulung und fanden den lebhuitesten Beifall der in überaus großer Zahl erfdjienenen Bereinsmitglieder und Gäste Ganz besondere Anerkennung fand, M# Stocksdilagen, das Ehrenmitglied P M a r g o l f mit einigen Turnern eingeübt batte unb auch selbst vorführte. Daran schloß sich eine Ehrung Mar- golfs, indem Gauvertreter A Pfeiffer aus «Bctdar dem 78jährigen Turnbruder in Anerkennung feiner Verdienste um das deutsche Turnen den Ehrenbrief des MittelrlieinkreifeS überreichte. Ein von 24 Damen sehr hübscst getanzter flleiaen erzielte großen Beifall. Zur Verschönerung deS Abends trugen aber wesentlich die gesanglichen Darbietungen von Frl. M. GnsSe unb frerrn A. Koblhase bet. Besonders in dem Duett: „Weißt du eS noch" legten sie vorzügliche Proben ihres Könnens ab. Sehr schön gestellte Marmor- qruppen schlossen den ersten Teil deS Abends. Tann tarn ine tanzlustige Jugend j^u ihrem Rechte und machte davon auch ausgiebigen Gebrauch ES herrschte nur eine Stimme deS Lobes und der Anerkennung über die ganze Veranstaltung, die in einem ebenfalls sehr stark besuchten Ausflug auf die Karlsruhe am Sonntag nachmittag ihren Absd,luß fand. — Fußball. Der Verein für Bewegungsspiele trug am letzten Sonntag au) Innern Sportplatz^,Trieb" die fälligen Vertend-spiele in 4 Mannfd»iten gegen biu Wetzlarer Ballst^el- Elub v. 1910 aus und konnte au) der ganzen Linie einen Erfolg für seine Farben budjen. Tas Spiet der Ligamannsehanen kam vor etn» 500 Zusckiou- em nachmittags 2*/» Uchr zum AuStrag. V f. B hat Anstoß und gleich zeigt ber Sturm, in dem Nuntze erstmalig wieder spielte, einen unbändigen Druck nach vorn, gut unterstützt von der bekannten guten Läuferreihe In der 10 Minute winkte der erste Erfolg durch einen unhaltbaren Bombenschuß Külitzes. Nim war der Bann gebrochen, von den vielen gefährlichen Schüssen, von denen viele eine Beute der Torlatten wurden, sanden noch drei den Weg ins Wetzlarer Tor. fralbzeit 4:0. Nach 'eeitemwdrfel war V. f. B. weiterhin überlegen, besonders ber linke Flügel konnte f,chr gefallen. Einige gesährliche Turckbrüche von Wetzlar Flarlat Wrngensilder und Kvlb in guter Weise Beim Eckball vor Wetzlar- Tor vermochte freerDt durch einen gut plazierten Schuß den fünften Erfolg zu erzielen. Bei Gießen gefiri vor allem die <5>:ürm-*r- reihe. Wetzlar war »äh unb eiing, e- fehlt der Mannschaft der innere ZufammenHalt — Tie zweite Manns cha f» des V f. B spielte vorher und schickte Wetzlar mit 4: 2 Toren nach fraufe, nod’bem das Spiec noch 2: 1 bei fralbzeit für Wetzlar gelautet hatte Auch hier zeigte der Sturm Energie und gutes Zicsammcnspiel, ein besondere- Lob verdient der LrukSaußen Schnauz. — Tie dritte Mannschaft gewann nach gutem Spiec mit 3:1 Toren, die vierte Mcrnnsdiait holte sich die Punkte mit dem gutem Resultat von 3.0 Toren nach eifrigem Spiel. — Fußball. Am Sonntag spielte der B. f. 9t. 1900 Gießen mit feiner Liga Mannschaft tn Wetzlar gegen F. C. 05. Nach ziemlich ausgeglichenem Spiel konnte Gießen die beiden Punkte nach fraufc bringen und steht somit hinter V. f. B. Marburg in der Ligatabelle an 2. Stelle mit zwei Punkten Verlust. Gießen konnte sich mit den ungünstigen Platzverhälttiissen nidjt zuredstftnden. so daß daS von den Rafenspielern geratente schnelle Spiel nicht zustande kommen konnte. — Tie zweite Mannsdtast verlor mit nur 10 Mann 2:1. — Tie dritte Mannschaft de- F. E. Wetzlar, bte bi-her ungesch'agcn an der Spitze der Tabelle stand, mußte sich mit 6:3 den kleinen flinken Ra)en- spielern beugen. — 4. Mannschaften teilten fick mit 0:0 in bte Punkte Durch rechtzeitig günstigen Einkauf bin ich in der Lage, wirklich gutes Schuhwerk sehr billig zu verkaufen Elegante Gesellschafts-Schuhe Damen-, Herren- und Kinder-Stiefel sowie -Halbschuhe, schwarz und farbig, moderne Formen Berufs-Schuhwerk für Arbeiter u,Landleute in schwerer, gediegener Verarbeitung Warme Schuhe in vielen Sorten 'N.Reiß Frankf.Schuhlager Gießen Mamburg 12 Fernspr. 2010 Dem aulblunenden Sport Rechnung tragend, führe ich heule alle Sport-Artikel iiimiiiuiniiimiiiiiiiiiimmimiiiiirimi UeberzeugenSie sich von derGüteu.Preiswürdigkeit Statt Harten. November 1920 Darmstadt Karl Braunewell, Lehramtsassessor Die Verlobung ihrer Tochter Hanna mit Herrn Lehramtsassessor Karl Braunewell beehren sich anzuzeigen Landgerichtsdirektor Or.Nagel u. Frau Fanny geb. von (Borbon Nidda (vberhessen) ....... ••*** Meine Verlobung mit Fräulein Hanna Nagel zeige ich er« gebenst an. M Men und MN von £11 und Medm! Den bereits angekündigten NW im znwMii obö imimioe« loöm üflmeBmoöeB Wr BW für Haus und Beruf eröffne ich Mittwoch beit 1. Dezember im Frankfurter Hof in Lich. Anmeldungen werden noch zu den Vormittags«, Nachmittags- und Abend« abteUungen angenommen. Auch wird in (Rieften wegen zu reger Beteiligung und U Nachfrage noch ein weiterer Aurfus eröffnet werben. Anmeldungen hierzu werden Donnerstag ben 2. Dezbr. von nachmittags 3 Uhr ob tm Hotel Groftherzog entgegengenommen. 12660 E- M. Leonhardt, Vorsteherin. Zigarrenfabrik zu kaufen gesucht van kapitalkräftigem Fachmann. Die Fabrik soll in Gießen oder in der Umgebung Gießens liegen, muh über einen Stamm guter Arbeiter verfügen und mit allem erforderlichen Inventar ausgeftattet sein. Schriftliche Angebote unter 12598V an ben Giehener Anzeiger erbeten. 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Betr.: Rückführung von zurückgelassenem Gepäck und Nachlaß ehemaliger französischer und belgischer Kriegs- und Zioilgefangener. Die ehemaligen Arbeitgeber von französische« und belgischen Gefangenen werden auf die Bekanntmachung des Kreisamtes Bietzen vom 22. November 1920 h ngewiesen. Diese Bekanntmachung ist im Amtsverkündigungsblatt Nr. 171 enthalten, das auf dem Stadthaus, Gartenstrahe 2, Zimmer 15, eingesehen werden kann. Die oorgeschriebene Anmeldung ist bis zum 9. Dezember 1920 beim städtischen Ar- beilsamt, Westanlage 31, zu erstatten. 12647V Bietzen, den 27. November 1920. Dcr ObcrbLrgcrmeister. I. B.: Dr. Frey. Bckauntmachung. Die Rechnung der höheren und erweiterten Mädchenschule Bietzen für 1918 liegt vom 1. Dezember 1920 ab während einer Woche auf dem Stadt- Haus, Zimmer 6, zur Einsicht offen. Es wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, datz während der Offenlegungsfrist jeder Beteiligte Einsicht nehmen und schriftliche Bemerkungen dazu bei dem Oberbür- germeifter einreichen kann. 12670B Bietzen, den 26. November 1920. Ter Oberbürgermeister: Keller. Bekanntmachung. Laut Stadtoerordnetenbeschlutz beträgt der Fahr- preis für die Stratzenbahn vom 1. Dezember ds. Zs. ab für jede Person und Fahrt 50 Pfennig. Ls gelangen Fahrmarken 7 Stück für Mk. 3. - zur Ausgabe. 126568 Der Preis der Monatskarte beträgt Mk. 35. -. Direktion des Elektrizitätswerkes und Stratzenbahn der Stabt Gletzen SioIJe. Streichkonzert am Danneretar den 2. Dezember, abend» 7.30 Uhr. Im Saale dee Hotel Einhorn anegeHlhrt von der Kapelle de* 3. Bat!. Relchww.-Seh.•Hegt*. 22. Anschließend: Tanzvergnügen Der Saal let geheizt, (““»Dl Eintritt H. 2.50. „Zürn Ostend ■y Mittwoch abend -OS 019859 Tanzkränzchen Anfang 7 Ubr. Verein Honroristikn. Frische Fische! Morgen früh eintreffenb: Brat»chcllti*clie, Cabllau, Sehellfleche Frische Bücklinge Pfd. M. 7.— Pa. große vollhertnge 3 St. M 3 50 Wnrnnriiip ,n 1 Pfund-Ttllcken •vturgunuc ungesatzen 11. gesalzen ff. neue» Sauerkraut. Heute frisch einaetroffen: feinster gebrannter Kaffee GrieBmehl, mittel. (i2673c Gebrüder Berdux, k.'-o-'A n*< 12ß49v 8672 lieferbar. 11*180 VUHUVVMUII Iiuunuviuuui i iil Vorträgen . ftd Siße 8 Donnerstag den 2. Dezember, Tbema: Lili-rgie und Scheu 12'75V der Universität. ,,4“D Gäste sind willkommen! ■■■m. .. Cafe Leib *1 Es laden ein 016645 stz Ütm b bei fir fXt zeten. [ iteie für r,TÜtbrtr la Lahn-Kalk Welflstacksn/erinstaeltei la burrtjflcbvnniuc, allerbeste Q-naltiät, prompt Lichtspiele ? Lichtspiele SeftefsweP Sellerswe bbei? Prior «M Moria Lasch, HainaikM herzlichst ein. Mittwoch den 1. Dezember, Dbem«: Hißorislh-litiirg. Gntmiiflunfl der litiUtfiL. f Größte > Leistungsfähigkeit durch < Großeinkauf f Trotz > teuerer Häutepreise noch < billige schuhe > irwt Zur Aufklärung! MAGGI ist nicht eine allgemeine Bezeichnung für Waren irgend welcher Herkunft, sondern der Name des Begründers der MAGGI- Gesellschaft und eine gesetzlich geschützte Fabrikmarke für MAGGI8 Würze in Flaschen, MAGGI8 Suppen in Würfeln, MAGGI8 Fleischbrühwürfel. Diese sind nur echt, wenn sie auf der Etikette den Namen MAGGI tragen. ^T61tf Hinffuri M a ilfcaj* ‘-auf bn ■iteurei h von ttr ' im 3dfrt Uch m ch »- btt s tot unb Hans Reil. Friedrich Ruppel. ■Ä.a inSge’a ■ »an q ii, 1 ßeindd «liltib. 5 ^baus ul - - >rt n ff ivöche & Verein der Gastwirte Gießens und Umgebung. Donnerstag den 2. Dez. d. I., nachm. 4 Uhr, findet im Dahnhofs-Hotel (Hopfeld) Hauptversammlung statt. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung wud um pünktliches und zahlreiches (Er icheinen gebeten. [11M6] Der Vorstand. Sprinms Schuhwarenhaus Gießen, Bahnhofstraße 58 Meier Uochschulgesellschall Vortrag von Herrn Professor Dr.O. Eger: Die griechischen Papyri in Gießen Dienstag Iden 30. November, 81/, Uhr abends, im großen Hörsaal des Vorlesungsgebäudes Lw irntt etf ttitb bei yanoutt kN „ Jfclt l klWl srhSk'an c'flitM ta Infor jtoltar Üeflütfcitif riNer. 5 kd8.1* iobt Äühar Ä!, Schi Mü ni sei MNHku C. ItUbaamen. Gietzcn. ftmifur. 259. Kunsthonig In I-Psd.-Baket 8 Mark krisch cuineiroffcn. 01“” Bum KnuSverbäuScheu Neuenweg 17. Mittwoch den 1. Dezember, abends 71/, Uhr, im großen Saali Konzert und Vorstellung der Chlemseer Der Nach. Akad. Ausschuß ladet sämtliche kath. Studenten und ©tubentlnnte sowie die ganze Kirchcngemetnde zu den am 1. uni 2. Dezember abends 8 Ubr im Katholisch« BereiuSbause stattstndenden Oesfentliche Vorträge zum Vesten einer Gedenktafel für Hermann Hoffmann, weiland profeffor der votanik in Sietzen. 1. DienStag den 7. Dez. d. I., abends 8'/. Ubr: Herr Univerfitütr-Profeffor vr. Nüster Direktor deS Botanischen GartenS: Über Gartenkunft in alter und neuer Zeit mit zablrcichen Lichtbildern. 2. DienStaa den 14. Dez. d. Ä., abends 8V< Ubr: Herr Unlverptäts=®artcninjpdtor Rehn eit: ÜberLeylon.seinewIrtschastl.,kulturellen und pflanzengcoqraphischen Verhältnisse mit zablreichcn Lichtbildern. 126481 > Die Vorträne finden in der neuen Aula der Universität ((Shtnnnn Ludwiastrahej statt. Eintrittskarten für beide Vorträge Aiifantmen 5 M.. für einen . orirag 3 Al., tm Vorverkauf bei Herrn E. Cbaliier, Musikalicnbandl.,und an der Abendkasse. ©nibcntcn= karten au 1.501)1. bet Herrn Hauöverwplier Ntuer. KUdU’3 iftf L. \‘ E k LH »! PH r.... ! e 8 kuWk L kciid. tm L AiiWk IfA'flii lln '«Wsd krw** Mit t»! t» Ml Füchse enorme Auswahl Alaska-, Kreuz- und Silberfarbe Mk. 2800 bis 675 Mantelkragen offen u. geschlossen zu fragen Mk. 250 bis 75 PclzhUle, neueste Form, Mk. 300 bis 100. Streng reelle Bedien. Eigene Kürschnerei im Hause. Karpf| Frankfurt a. M. Fahrgaose 107. 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Dezember, ml toi. n greif Wetzlar. - siawechung örf Kri gkr-enkmalS in LützelLiw.«n. tab. AH ibenten und ßufc Einelnbe zu irncli 8 Ubk im Siit.: ibeit L-s ö 9ew u>\ l-b-^ Iber pintommtiR Mrkenklebt«^'^ li bei 10 ri.-be-'L 'ützelliaden, 28 Nov. Bor einem Jahre ta faile der Lriegerverein den Beschluß, ein t-itnal für bie gciaLenen Söhne der Gemeinde ! rrndtten. Die Gemeinde und die hiesigen L-nc murren für die Sache gewonnen, und so L be chlossen, einen Tcnkftan an bet Kirche I.«stellen. Der Architekt Hi.laum ans Äö n Mio im Auftrag der rheinischen Beratungs'ie.le krieaerehrungen die Pläne Iper. Die Aus* ng lag in den Händen des Büdhauers Mar* ^chmall aus Gießen. Die Sammlungen, die Gemeinde und Kriegerverein veranstattet wur- »wafrn die Summe von 14 033 Mark, mäh* । die ganze Anlage rund 19 030 Mk. kostet. wr heutigen Einweibungsfefer ickikril nahm nur bie ganze Gemeinde teil, sondern auch den Nachbarorten Klein-Linden. Aliendorf, [yn»£in?en, Hochelheim ufro. waren ganze - en von Gäsbn erschienen Der Denkmalc-platz nit Tannenarü" und Faunen schmückt. Um • besann die Weihe in der Kirch», die nicht dafte ja sä'en vermach e, die Zuhörer standen vor b*m Haut» -in mnn. Der Po'aunen-- ro'frv t btt Fter mit dem Psalm 23 und der a laiKW en t ug unter L.itilng deZ Diri* fturcer lKlein-Lindcn) einet frier lichen vor D e 2Bcif;ere>** hielt Pfarrer Koch An *« bi du Namen der Gefallenen. Hiernach wurden vo le Kranze nie der gelegt. Gg. Wenzel, der V bmb? bei Krieger Vereins yedenkt der Hckden- -»i|r kr Toten. Ortsvorsteher Norsch legt namens Himrinde für ihre tapfren S)hne den Kranz irr, für Lehrer und Schü er Hand lehrer Frö* fll fit den Jünglings verein Hch Luh, für den ! H^nerein und die deutsche Turnerschaft K. Gim- 1 ft ;fir dm Geangveren F. Andermann und für Itt-n unb Geschwister D. Jhmg. Mit ergreifenden '3 n legte Luise Hösbach, die im Krieg Bater «WiNulter verloren hat, namens der Waisen und !k ist und an ihrer S eile sich nun diZ Denk- :m neigt ES wirb von d?r Straße mir durch ein »■entf Gitter abgesch'ossen. Das Denkmal ist tE?. 2 Meter hoch und aus weißem Sandstein her- tOF't. Auf her Dorderseite steht di-e Widmung: tzMen teuren Helden zum bleibenden Gedächtnis »ittlet von der dankbaren Gemeinde und Krieger- !FP !m 2ahre des Heils 1923." Darüber bc- I sich in einer Nische ein Soldaten köpf mit IBalfylm, die Rütkseite zeigt einen Spruch und >»Schwert imb bie beiden Seiten sind mit den Iftn der Gefa lenen aus 1866, 1870/71 und dem 'Krieg ausgefüllt. Hessen-Nassau. m Fran kfurta M., 29. Nvv. Die Mittel tan f fu r tc c Kinberhilse sind voll* aufE'braucht. Der Magistrat muß die »»in der Zubereitung der Quäkerspeijung über* ■*ti; ffutri feinen sonstigen Aufwendungen für dNbchulkindrrspeisung. die einen jährlichen Zu* 2» ; anen »tri 1866 mb 1870/71, Mül* , f ab Schäfer. Ter Vorsitzende des Kriegeroer* ri*aRftB6 d «tztbü.l e dar Denkmal und übergab es der kl dUvQQ t ntbe Kreicbürgermeister Schneider (Gron* 'tztenbach hob hervor, daß b:e Gemeinde die erste ■r'idie Wetzlar sei, die dir Gefallenen des SB'lt- |r durch ein Tenkma^ ehre. Pfarrer Koch der* tjen M« rmletungen | b5öi. Slntoer 1 tii veimie en °'*M n8chl.DonnO^l Ooppelpr°9ra" ; M jlonu®611^1 I f$Ä ’ < J ^|W»a reist rohe 17p. ir limm 'r zu verm. imcr 2tr. L. biattr. 81 II!. ,U mbl. Zimcr JFi* zu verm. m*» toritr. 73, -fr. JI lkc>. Ifibärtranm z. Unterst. ■In ob. bfll. z. onn. ^ttl^uetbtitroHC 40 p. LLlj^tgssuche | Q?l®'-«rL Ehepaar sucht M mbl. Zimmr. *** Schramm, Vietchstrave SIL 5tTmTT,e von der 3tra rammet folgendes Urteil ge.ällt: Ter Hauvtschuldige Kauf* mann Rieth aus Hanau erhielt eine Gcsamtgefang- "^"^afe von 3 Jahren, Der Kirtner Alerander volzschuh 1 Jahr 6 Monate. T^e beiden beteiligten «chloßanqestr'.lten Thilo Stein und Ham wacher aus Hanau erhielten 2 Jahre un> 1 Jahr 6 Monate Gefängnis. Der Laborant Sctmvp au-' »yranffurt, der das wer volle Gemälde des fcetr- lem verivendet haben soll und die Polizei durch die Ylb.icierung der Schulwandkarte irrejuleiten versucht hatte, wurd« mit L Jahre, der Bäcker Flcckenstein aus HabichtSthal wegen Heherei mit 1 Jahr 2 Monaten Ge ängnis bestra t Tie übri* gen Angeklagten erhielten wegen Beteiligung bei vrr Verwesung der Bilder ©trafen von 3 bis 9 Monaten. Drei Angeklagte wur -en sreigespro- chen, darunter der Hanauer Geschäftsmann, der b« den verspekulier en Geldgeschäften des Rieth *0000 Mk eingebützt hatte .. Darmstadt, 28. Nov Gemeinsamer Landfnedensbnich, Haussriodensbruch, Beschädigung öffentlichem Verkehr dienender Anlagen u'w. brachten heute sechs meist vorbestrafte in den 20er Jahren stehende Burschen vor die Strafkammer. Sie sind beschuldigt, gelegentlich der durch die hiesigen Arbeitslosen anfangs Juli verursachten Lebensmittelunruhen (eint Anzahl der Beteilig* ten ist schon abgeur eüt) sich an dem versucksten Sturm auf das Polizeiamt, an dem ver'uchten Einbruch der gewaltsamen Beraubung des Wasfen* geschästeS von Hübner, an der Auireizung der Ge- no.sm zu Geiva'ttaten. bet verbotenen Zusammenrottung, sowie der Sachbeschädigung du^ch Beseitigung der durch die Sicherheitsvolizei gelegten Telephonanlage am weihen Turm betet igt zu haben. Tie Hauvttater sind ja. wie immer in solchen Fällen, mcht scstzusteilen. Es erhiel en unter Zubilligung mildernder Umstände wegen Landfrie- denSbruch usw. die Arbeiter Karl Römer und Geora Römer und Karl Bauer je 6 Monate, August Lust und Hch Landzettel die Mindeststrafe von 3 Monaten und der erst 17 Jahre alte K. Risch vier Monate Gtsänanis. fi a f f e L 29. Nov ($Mff.) In dem Sck^vur- gerichtSvivzetz m-gen fflnf Einwohner aus Wiech- mann-hausen. die gewaltsam die Herausgabe von Land verlangt hatten, hat das Gericht Strafen von acht Monaten bii zu zwei Jahren sechs Monaten Gesananis berbängt. In der Begründung wurde aiisgeführt. dntz bie Angeklagten die Mitbürger in ihrer f-eien Entlchl e* ßung beeintrLchtig.'n NwIlten, wnq'g-n die Büro« geschützt werden müssten Die öffentliche Ordnung bedürfe dringend des Schutze- Vermochte». fb. Taub, 29. Nov. In diesem Jahre zeigte der hiesige Pegel den höchsten und ben niedrigsten Wasserstand Am 16. Januar war der Rhein auf 7.80 Meter gestiegen; am 16. November hatte er noch noch eine Höhe von 80 Zentimetern. Berlin, 29. Nvv. Laut „B. .Z" wurden gestern in einem Berliner Uhrenge schäft mij d?m Geldch ank Goldmaren im Werte von amb 400000 Mark geraubt. Paris, 29. Nov Laut „Journal" ist am 27. Novemb r eine Wasserhose von unerhörter Gewalt, noch schreck! ckier al) die von 1912, über lanrer hereingebrockten. Tas Wa-ser drang in die Straften und schwnnmte die Türen wie die Dür* aerfteiffe weg. Eine Anzahl HLcker stürzte ein. Durch den Einsturz einer Mauer in der Innenstadt nxurben drei Personen getötet. In der Umgebung von Tanger sind zw i Kinder und mehrere Ein* geborene ertrunken. Ter Schaden ist bedeutend. {fandet. Berlin, 29. Nov. Börsen st immungs* bild. Zu Beginn der neuen Doch: sch-en es, als ob im Zusammenhang mit einet leichten Abschwächung der Devis.-nvri-i e, starken G a'tstellun* gen zum Ultimo und infolge von Warnungen der Fachpresse vor Uebertreibuigen eine nachmalige Abschwäckm ter Böksent noen; e ntceten würde Tic führenden Papiere am Montanmartt; gaben .3 bis 10 Prozent, Mannesmann 19, Phönir 23, Thale 50 und Färb, Elektro- und Schiffahrtswerte sowie die anderen Jndustrieaktien durchschnittlich 5 bis 10 Prozent nach, wogegen Bankaktien wieder ihren Kursstand bejauot-ten und die Aktien der Kommerz- und Privatbank eine weitere Erhöhung erfuhren. AIS aber noch in der ersten S un« Buderus-Aktien um über 53 Pro;.. Rbemstahl um rund 15 und Th. Goldschmidt- Aktien um 39 Proz. im Kur^e stiegen, worauf man wegen Buderus gerüchtwe s; von einer neuen Sfcmtnnarum ftrmdx, trat infolge von RLkkLusen auch für die anderen Parnere. beionber» am Maii- tanmarkt, eme Be esttgung ent. so datz ein Teil der aniSnglichen Sinbujen w eder h.reingebracht werden konnte. Balntawerte sind wenig vetändert. Das Geschä t ist im Grotzoerk hr allgemein etwas stärker geworden. Von heimifch.m R.mten verloren 3proz. Reichranlelh.- und .^o.ifals w .ter leLProz. Tie bessere Haltung des Borenoerfthrs aing spöfr w cder verloren, alS Phöair u ib Harpener weiter zurückgingen. so daß die Taubeni schli b- lieb ziemlich nervös und unsicher wurde. Ter EinheitslurS der Judmtriewcrtr ist überwiegend ziemlich fest. Frankfurt a. M., 23. Nv^ Börsen* stimmnngSbild Äjf dem Montanmacktt trat eine hfleiert Ermatnmg ht Phöichs Bergbau ein. Sie eröffneten 660 2, Prvrent, erholten sich im Verlaufe auf 665 Bcr7ä fe drücktm auf Harpener 5'6, Obcrbedarf 339, be.be je 5 Pvozent nlebriger Ma.meSmann b.UKgtcn ich zwi chen 5.8 und 581 Deulfch^Luxem ur; gaben rb.nfalls 4 Pnrzmt nach 408. Fester lagen Riebeck Montan 449 plus 9 Prozent Bochumer wurden zu 525 umgesetzt. Cavo matt 31« (— 10 Prozent Dtderus 913, verloren 23 Pr«^ent GdvintungbaLit sck-vächten sich zunächst 10 Petent und erholten sich spater m eb?r, 6 0 bis 603 Teu sck>-Ueb7rs« 980 5 Proz höher, ebene Baltnwre mt 525. 5p oz QMb- mrjrilaner notierten 733, üp.vz Silberut'zitaner C2 । je 5 Pv-'tzent höher, 5p.wz Tehuantepec 481. Im freien Berl'ehr itxrren Deutsche Petroleum 1830, 1820 gehandelt^Benz Mop-ren abgeschpächt 302, auch Rastatter Waggin neigten nach unten 3 2 Thein. Scheid.anstalt welche g.-frigtcr waren, fliegen um 10 Pr.zent auf 8 0 Farlloerke Höchst 441. Don sonstzrn Jndust i papieren sind noch zu erroäbnen: Spiegel rnb Spi grlglaS 734 plus 9 PwHmt, Masck»f Estlingen 349 pluS 13 Prvz. Brauerei Schäferk>i 189 PluS 4 Prozent, Bad. Surferfabrit 405, Tb. Gold cknnidt bei regen l’m- jätzen 339 Adler Werke 51 her verloren mit 337 3, Daimler Motoren mit 270 5, Ha Pag 202^0 ll/t Poozent 5p.o- Rrickrtzanleihe 77,50. Frankfurt a. TI., 30. No». Berliner T)rö:ffnmorft. Geld Brief Geld «rief Tatum: ?7. Nvo 29 Nov. Amsterdam - Teitetb Brilffel-Antwerpen . Thriftlania Aeftnbagen..... Ste*b»lm...... Landon Ar»* York...... Pari» ...... Schweiz. ...... Spanita....... Wien (alte»). . . . 'DeutfMpOtfKrt. . . Prag Budapest ..... Bulgarien ..... Äen|tentiMO|Hl. . . . 203 ,4ß 2089,60 T95.40 2099.60 44»,50 4'6,4t 447.C5 447,^5 921.S5 923,45 9'9,05 SA,0» 921.50 923,44 92'4,35 933,Q5 2316.161310.% 1331.151333.85 141,% 1:2,15 25 ,70 25 ,30 240,25 2H,- 69,18 69,32 471^5 <2 ,45 1078,90 1051,15 904,05 943,95 2i,'°2 11,?8 61,46 94.60 15.78 1 ,32 14.,65 142,15 2,5/0 256,30 241,- 24 ,05 68.80 68, >0 470,>5 4?l/)5 10''1,401087,60 8^9,10 900,30 21*07 22*03 II, i 8«,35 1 ,ys 16.02 B-rsenkHfse. Frankfurt «eritn Schilift- Abend» Schluss Schlntz- Kurs Kurs Kurs Sbtrfl Tatum. 64/, D«ut fltiegeanl. 4 •/, Deut. Beich^anl. 3 •/„ Deut. Neichranl. <•/, Preutz ÄonfeU Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Dirconto Gesellschaft Drridener Bank . . OlatienaibeMk f. D. . Mitteld. Kreditbank. H.-Amerlk Pakets. . 'Norddeutscher Loyd . Bock Gutzstahlwerk . D.* Lusemb. Berg». Gelsenkirch. Bergw. . Harpener ‘Btrgoaw . Odecschl.rlsenb..B. . vkerschles. Llsenind. . Phönix-Bergb.Lkt. . Bad. litnilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. 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Frankfurt a. TO., 29. Nov. Ter heutige Diehmarit zeigte eine verhältnismäßig gute Beschickung. Es war.n angefahren 757 Rinder fiu der Vorwoche 5*20, darunter 190 Ochsen (54y 48 Bullen (76 , 519 Färsen und Kühe (390). Aul dem Kleinviehmarkt standen 9J9 Tiere (374) zum Berianf. nfrnfifl 116 Kälber <60,110 Schafe (400 und 770 Schweine (274). Ta die Ware gegen früher an Qualität zugenommen bat. setzte der H anbei mit dem Markt beginn sehr lebhaft nn. Die Preise hielten sich auf gleicher Höbe Für schwere Schweine zahlte man bis 17,50 Mk. das Piund Lebendgewicht, für geringere Sorten bis 16 Mk Ter Kä.der* und Schafmarkt zeigte in der Preis gcftaltung keine Berauberung. Ter Markt wurde nahezu geräumt (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Dir 6rifttn8möo'uftMt im flhifr (Tb'ft. tta. London, 29. Nov. In bet gtihtcCT Sitztmg des internationalen ffongref- ses der Trabe Union nrnrbe der Bericht der stommifsion verle en, bie auf Wunsch b.-r deut säten Gkwrffdjaf'en eine Unterfudumg über die Eheste n z m ö g l i ch k e i t im Muhrge biete vor» nahm. Iouhaur e.klärte, bafj ei s 'wohl w e seine ffo'legen sich davon übe zchtgt hätten, haft die Leb.mSbedinMmaen in bic>em Gebiete aus.erst schleckst seien Tas Gebiet sei sehr stark derwlki'.: die Lebensta tung äusterst teuer und die Löhi*e un* crnügrnb. Tie Berpf.egaing genüge selbst den be- irfribcnfltn Ansprückien her Bracke.ung nickst Jvuhaur bat hinzuiefügt. da5 Ruh7gr i t mi itä- ri'ch besetzen ju wo len, fri einer der töridtfttu En - sä le feit Einstellung der Fri.id'e'igkci en. De' tcutf&e delegierte Legien erflärte, b*r Mili tarisnrus Teutschsands sei ?ei stört, aber in anbei er. Ländern bleibe er wri er deüelxm. Der 53nr tf bc Thomas, an wortetr, dost sich Le ien am b st.n an die franzöck chm Kolleren weiden mö;e, tv-im immer noch sei Frankreich geneigt, fetien impi' ria ifti dm G lüsten nachziigeben Das Rrauisirioiiswrscn i n be'etz^kn (^ebirt Koblenz, 29. Nov. iWTB) W e auf dem Oebie’e deS ©obnung?ineicn3, so lat nunmehr auch auf dem Qfcbie e dcS Reauisitiv ns wesens und her Besayungsschäden die interalliierte Rheinlandskommissron ei.; Regelung im Wege der Verordnung (59) geiroficn Tas Recht der Rcquisitionen und |hxir mm Na ural* sowie von Timstleislnngen, entspreckmd dem Artikel 6 des Rkeinlandobsommjns und t*c? Bestimtmingrn des Hanger Abkommln.^ ro i 19C7, soll von jeb.T der all ienen imo a fojnerten Annern für ihre Bedürfnisse sonne für biticnige ter fHlxui- landkommisiion auSgrübt n*r*~n Tie Neiuisi* tionen werden nach den Dorschriften der Regle* mentS der einze'nm Besatzung armem oon-enonv men. Tic Regi i itionsbefchle we.deu regcLnä i i an die R ich:ve. möqensverwa hmg gerichtet in eil gen Fällen, ober wnn es sonst erfvrdeilich schnut, an bie OrtsbeHörde ober unmitte.bar an bi? Privat- oerfan. Die Bezahlung der Reguisiiionslcistunsen e.folgt durch die deutschen Behörden. Tic Derord- ming tritt am 1. Dezember dieses Jahres iu Straft. Eine SftkrrrichisckM Bit'e an Deutschland. Wien , 27. Nov. Die österreichische Regierung hat sich an die deutsche Regierung geivandt mit ber Bitte, ihr vorschutziveise 600 Waggone Mehl zu überlassen, und hat versprochen, daS Mehl später aus amerikanischen Transporten für Oesterreich, die in Rotterdam erwartet werden, zurückzu- geben. Rundreise eine- Katwwitzer Gesangvereins durch Deittschland. Berlin, 28. Nov. (WTB.) Zu eine: > machtvollen Kundgebung für das Deutschtum gestaltete sich nm Sonntag mittag ein Konzert des Meisterschen Gesangs Vereins aus Kattowitz unter Leitung dek Professors Fritz Lubrich im überfüllten Mar morsaal deS Zoologischen GartenS. D!c Feier wurde mit einer Ansprache des ehemaligen Katfowitzer Oberbürgerme sterS P o h l m a n n eröffnet, der den aus 190 Mitgliedern bestehenden Gesangverein begrüßte und ihm für seine R.unvreise durch Deutschland den besten Erfolg wünschte. Nach einigen Vorträgen nahm Reichskanzler Fehr en* bad) Jt>aS Wort, der den Verein als starken Vermittler deS bcutfdten Einheitögedanken? feierte. Zum Schlüsse s.'iner mit großem £3ci- fall aufgenommenen Rede gab der Reichskanzler der Hoffnung Ausdruck, daß der Sie* besvunb zwischen Deutschland und Ober^ schlesien aus ewig bestehen bleibe. Die Feier sand ihr Ende mit einem Treugelöbnis, am Abstimmungstage für Deutsch-Oberschlesien mit aller Macht einzutreten Ein Laftautv van einem Personen g erfühl. Kreuznach, 29. Nov. (WTB.) Gestern morgen wurde, wie der „Kirschb.racr An^eigeri berichtet, am Bahnübcraang in Ktrschb cg da? Lastauto ber Firma Adams aus M.mster an: Stein von ber Lokomotive eine? Per* i o u e n i u g e I erfaßt und eine Strecke mit* geschleift. Der Kraitwagenfühc r, der Be'itzer selbst wurde getötet, der mitiahrende Hotelb fiyer .tfronau schwer verietzt. Der ft'ra'troagcn wurde zertrümmert. Di'dstüh'e bei ttr Ei'enbahn. Saarbrücken, 29. Nov (WTB? Wie die „Saarbrücker Landeszeitung" melbct, ist man bei her Eisenbahndireklion Saarbrücken großen Dieb- stählen an Warensendungen auf bie Spur gdommen. Die Beraubungen fallen bis in daS vergangene Jahr zurückreichrir. Bis fetzt sind acht Beamte verhaftet worden. Der Schaden, ber ber Eifenbahndirekkion entstanden ist, wird ayi viele hundert aufenbe geschätzt. Wir inchen für unsf*r technieche« Bare m einer im kehrelben und Rechnen gewandt, jün.. Herrn. 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Da bis zu dem festgesetzten Tcrmink sic je ein Wahlvorschlag von den Bersilhertt! sowie den Arbeitgebern eingelanfen ist, gt[tri die in diesen beiden Vorschlägen verzeichtililr Personen als Mitglieder des Vorstandes bt|ff Ersatzmitglieder gewählt. ES sind dies a) von Seiten der Arbeitgeber: 1. Abermann, Martin 2. Haas, Karl jr. 3, Winn, Heinrich 4. Täubcrt, Otto BorstandS» Mitglieder 5. Schmidt, Gust. Chr. 6. Nohr, Karl 7. Mühlig, Heinrich 8. Waldichnudt, Karl Ersatzmitglied« b) von Seiten der Versicherten: 1. Volz, Adam 2. Strohwig, Richard 3. Schneider, Bruno 4. Männche, Heinrich 5. Lorenz, Elisabeth 6. Schmidt, Georg 7. Maier, Josef 8. Kirchner, Hermann 9. MooSdorf, Kurt 10. Franz, Helwig 11. Weisbeck, Christ. 12. Heß, Wilhelm 13. Rühl, Gustav 14. Förster, Wilhelm 15. Ruvpert, Wilhelm 16. Kirstein, Hermann Die Gültigkeit der Wahl kann innertcil einer Woche nach der Bekanntmachung ar:;t fochten werden. Anfechtungen sind bei H«r Vorstand oder dem DersicherungSamt flll» bringen. DaS VersichernngSamt emschc^- 12676c__________________Der Borstand.___ । Tiefsdiwarz M I werden idbel Ältere Sftdd | durch tAgUchc Pflege mM I Erdal - Stiefel sind teua, W deshalb spare durch rdal ,,L l t»wir-' WaB»*»*-**** Vorstandsmitglieder Erfatzmitglieda