rrnnrisg, so Guo::cr V)Zö crjres cian UO. Jahrgang aifler deutschen Wünsche und Forderungen, mb bet chsfanzler hat mit ns den Becher des Lk Utes zu bereits verkündet, daß seine Partei ein Abstiinmun fördern. Sine Rede de» Marschall» Fach. Paris, 29. Cft. (Wolfs.1 Havns. Bei einem Dir SeranMungi de; Jones Herme;. Berlin, SO Oft. (WTB) Im Haus- cmtzft tttn,, tihti Öodjffl ge;vM Met freier Meinungsäußerung und Aufforderung zu GesetzeSverle^ungen? Ganz einfach ist die Enischi-ioung dieser Frage nicht, und die allgemeinen Wendungen ix:S Kanzlers werden sich bald als ergänzungsbedürftig erweisen. trüber Hand uns Hedenzt, der auf dem deutschen Tisch auch ieute noch alle muntere, fröhliche Unter» ol»crsten Percival durch General Lerond mit einer französischen Ansprache eröffnet, die ins Deutsche und Polnische überfetzt wurde. Lewnd führte aus, der Beirat solle die Besatzungsbehörde mit den Wünschen der oberschlesischen Bevölkerung vertraut machen, Konflikte i-ermeiten und schwierige Fragen lösen Helsen, vor allem aber daran Mitarbeiten, die Ordnung in Oberschles-.cn aufrecht zu erhalten und die volle Freiheit der gewährleisten. Der Wille _ der interalliierten Kommission, unparteiisch zu sein, werde auch weiterhin feine Aenderung erfahren. Deutsche und Polen müßten sich zukünftig mit christlicher Liebe entgegen tret en und nicht vergessen, daß sie vor allen Tingm das Wohl der Bevölkerung im Auge haben müssen. Auf die Aufwrterung Leronds an die beiden Parteien, Erklärungen im Rahmen piiter Ansprache ab zu geben, an wort'te P'arver U l i tz k a als Fübrrr der deu schn Abordnung -u'immenb zu bteten Wünschen. Wert tv-rde jedoch daraus gelegt, daß die Abstimmung auf der Grundlage des Fric- Be!nacht gefr g?n wr.en soll Die Lrhöl,u.ng wi > wn Ser Foaverung der für die Ausfuhr beiimm.cr (suhlen abhanden." — Es itrito damit g rcdxnc:, z", t«« »te TOi’iflft eJt Hi hj* rfit * ^"Nt# gegrtnij*?’ 1 KL Der rügeaer Anzeige, „scheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. ve;«grpr<'se. jjlonatlid-i Tiarh 3.60 -ndMK-SbTrägerlohn oir^ieljähllichMark 10 80 un6tJlfi.l.95lrag Zache die deutschen Beschwerden vertreten 9ht. Es zieht gegenwärtig mehr als ein Ge- ^onn am Versailler Vertrag, der uneriräg- M auf Deutschland lastet: durch über- ttiebenes Peitsck>engeknall würden am Onbe die Pferde, auch die neuerdings langsam Geschirr geheirden englischen Kaltblüter, 'heuen. Die Rede Fehrenbachs fand gestern 'a den Ausführungen non Dr. Simons eine hirTfame Ergänzung. Der Leiter unserer aus- lrärtigen Politik trägt ebenfalls nicht die ballende Peitsche, sondern die Tafel des Ito •9 fortschreitenden Rechtes. Daneben vertrat •i, allerdings mit recht milden Worten, dte tlch von uns eindringlich empfohlene Be- Eslcunigung des Wiederaufbaues in len zerstörten Gebieten unter Verwendung deutscher Arbeit. Vorsichtige Abwä- iung und ein gewisses Maß von Geduld muß Führer der deutschen Politik beute n der Taktik maßgebend sein lassen, luf dem Braunschweiger Parteitag der vrutschuatv)na!en war de Anwendung der Gewalt gegenüber den Polen in. 0ber- Wesien gefordert worden: auch diese E'plo- wn der Leidenschaft würde unsere Gesamt- Ke mir verschlechtern. Das regierende mmkreich braucht und erfindet täglich von *uem das Schreckgespenst des noch nicht bc- imungn-en deutschen Militarismus, um bie 'uswüchse seiner eigenen Machtpolitik zu skchtfertiaen. Lassen wir es immer mehr zum "Oil Quichotte seiner politischen Abenteuer ^rden! Wachsame Aufklärung und Festste! aller Uebergriffe, die von dieser Sci'c J»nmen — das bleibt selbstverständlich Micht, Die Zerstörungswut an den deutschen .^lelmo toten, seit gestern auch die äußern ^^tchnenden B.ndote deutscher Fluglei,lun- M (weil aus Versehen oder Unbedacht ein- hm r? Reichsgrenze überflogen worden sein • ltni> Merkmale der „Bölkerverföhnmng", Die Cch.-ldefrage. London, 29 Oft (Wolff) Im Unter- Hause regte ein Mitglied an, Llond George möge erwägen, ob die engliichen Vertreter beim Völkerbünde nicht die Frage der Schelde dem Völkerbund vorlegen sollten, da diese Frage, falls eine befriedigende Lö-irng nicht gtfunberj werde, den Frieden der Völker bedrohe. Llond George erwiderte: „Zwischen Belgien und Holland sind gegenwärtig Verhandlungen wegen bet Revision des Vertrages von 1839 im Gange, die sich u. a. auch mit der Frage der Schisfahrt auh der Schelde in Friedenszeiten beschäftigen Unter ötefen Umständen sehe ich teilten Vorteil in einer Einladung an den Völkerbund, sich mit diesen Sache zu befassen." Tie wirlschaftlichea Beziehungen Oesterreichs. Paris, 29. Oft. (WTB) Die österreichische Sef'ion des Wiedergutmachungsausschusses hat einstimmig a f Voesch ai te3 omeri* faniiaxm De egieiten be chlossen eine toirtsckoftlick-e Konferenz e'muberufen, um die Sch mengkeiwir zwisclzen Österreich und den österreichisck>en Rach- folgcstaaten zu lösen und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Oesterreich und diesen Staaten Ausnahmegesetz gegen die Kommunisten ablehnen würde. Er ist auch in dieser Beziehung Optimist und fürchtet, trotzAuweck, nicht für sein Leben. Dann ist es aber umso verwunderlicher, daß Schndemann und pine Partei den Bogen der Intoleranz gegenüber Abwehräußerungen des Bürgertums so unmäßig spannen. Fordert die zu duldende Partei der „Neukommunisten" ni hf zu Ab- wehrorganisationan heraus, und ?3as kann ein Sozialist billigerweise dagegen tun, wenn diese bürgerlichen Orga- i"a:ionen. im Gegensatz zu den Kontmunisten. in ihrem Programm und in ihren Handlungen nur auf dem Boden der Verfassung und der Gesetze sich bewegen? Herr Scheidemann hat im Reichstag nichts weiter als eine Sammlungs- rede für die abwegigen Geister von links gehalten, wobei er natürlich gegen alles, was weiter rechts steht, die G ißel der Beschuldt- mingtnlinn^ Lästerungen schwinaen mußte. Die O'fizicrskastemußte dabei besonders herhalten, aber es war btun doch nm'ö wirkungsvoller, als der Reichswehrminister Dr. Geßler diese unbegründeten Angriffe zurückwies niit dem Hinweis auf die ergreifende Tragödie, die darin liege, daß viele Taufende von Om- zieren und Unteroffizieren ohne Murren ihren dlvichied nehmen, eine Tragik, die selbst der gegnerische Verband ohne Kritik gelten lasse, während Herrn Scheidemann w cder einmal das Gefühl für die eigenen Volksgenossen völlig ermangele. . . Dar Ucbremtommen im englis^en Bergarbeiterftreif. London. 29. OVt. Wolff.) Zwischen den Grubenbesitzern und den Bergarbeitern ist f ■,iyeiti>e5 U e be r c t n To m m c n o. o--schlossen reut -en: „Der Verland ^e: ©n:5»:nV< -i vr uns der Bu d der Berga de ter veru-.^n V> znsammeuruart.'ci en mtb alles daran iu'<6™ um sie Kohle nprodukt-vn zu erhöhen. '*it diesem Zwecke wrä-en BZickra s..gute e*- il'et. Der Verra vd der Grubent er urw de $unb der Bergleute nrv en einen Entur. n u. e Berekbmmg t*'- Löhne aust ge o;w: ex nx-r en o. ‘^er Entwurf muß der :H.-gätr.mg r-.n t> v 31 Marz li 21 un.erbrert-t word-n. ,Bu.' - a ,"-r«n uv Löhne Mit t<' Grund!-g- mer Er.v^ wig von nicht mehr als 2 Schiümg rvr ^ag ai^ dwhe! Man hüte sich vor der Annahme der pazifistische Derzsch^ag der Völker werd die Moral wiederherstellen! Wenn Englan! neue Wege wandelt und deutsches Privat eigen tum den Klauen eines Versailler Para grapheu entzieht, so tut eS dies, um seinem Handel die Räder zu schmieren. Es ist noch nicht ganz ersichtlich, warum die Engländer schon jetzt sich nicht noch entschiedener vo> den Pariser Methoden abwenden. Diesen Prozeß können auch die Braunschweiger Rezepte der Deutschnatvonalen Volkspartei nichts beschleunigen. Ter eiuznschlageiüre Kurs ist in mehr als einem Sinne „zwangsläufig", und wenn wir aus dem grauen ha ft eil Feld der Zahlen des Rei.hsfinanzministers nach dessen Weisung zu Taten übergehen, die uns die Zukunft retten sollen, so dürfen diese Taten nicht aus einem Bekenntnisbuch der Vergangenheit abgelesen werden, so richtig manche Formen deutschen Lebens, zum Beispiel die Monarchie, bei vernünftiger Mitwirkung des Volkes auch gewesen sind. Der Reichskanzler fyat an die Partei der „Ne n f o m m u n i ft en" eine Warnung gedichtet Diese wi l'ulosen Werkz-nge rns'i- sicher Bolschewisten''äup'linre s lleit nicht außerhalb von Recht und Gesetz gestellt werden: nein, nur da, wo sie wider unsere Rechtsordnung sich üergeben, soll gegen sie erngeschrittell werden. Ein drastisches Erem- pel hat uns der Münchener Kommunist A u w e ck, der merkwürdigerweise ein Volks- schullehrer geivesen sein soll, vorgeführt. Sagte Herr Sinowjew in Halle: „Terror muß sein!" — so übertraf Herr Auweck an Offenheit noch seinen Lehrmeister, als er in einer Versammlung erklärte, selbstverständlich müßten bei der neuen Revolution auch Sozialisten geschlachtet werdeit, und Mäuiwr wie Noske und <5if>eibemann könnten nicht am Leben bleiben! Dieser blutrünstige Prophet soll hinter Schloß und Riegel gesetzt worden fein. Will außer Herrn Adolf Hofmann und seinen Gesinnungsgenossen jemand gegen diese Maßregel etwas einwen- den? — Wo ist künftig die Grenze zwischen nisters sei bedauerlich gewesen. Reichskanzler ^chrenbach äußerte zu einer Feage Hertz, aß Dr. Hermes Landwtrtsck)aftsmir.ister geworben, als er (Fehrenbach) uod) nicht Kanz- er gewesen fei. Hermes fei feinerjeit von der Zentrumspartei als Fachmann für das Land- virtschaftsmii.isterium vor esch ayen Worten, weil die Landwirte ihn hierfür geeignet gehalten hätten. Auch der Reichskanzler be- oute, daß das Kabinett nur die angegriffene Ehrenhaftigkeit des * Ministers zu prüfen gehabt hätte. Hu* dein Neicbe. Die Landesfarben Preußens. Berlin, 29. Oft (Wolff.' In bet DitzunK bev pveufiisä>en Landes Versammlung ivurtx (xi ber zweiten Lesung des preuf.iftfien DeriassungSent-i Wurfs der Antrag der Dtu-ffch Nativw.len und der Teutscheii Volkspartei: „Tie LandeSfarbcu» sind schwarz weiß" mit den Stimnlen ber bürgerlichen Parteien angenommen. Sttv.xt Verlä! «rung der Frshdrufchprämic. Berlin, 2). Oft. (WB.) In laut toi rlsrl ast- lirhen Kreisen rotrb vielfach aus crite V rlängerung dcr spätestens mit dem 13. 10. ft"-t-ie>all«ion Fnihdrilschprämie für S^twtrn!-« und Gerte äc* Asst. Wie demgogennle auS te.n llbi rungsministenum mitgK't.ili wiro, fit die Aus- txbmmg diesör Frist ebers-a wie bt< Erl ölmng der Erz, ug^npr,i> für Get eibe im laufen e*i Wrrt- scl-at^fahr vollkommen a u s ge scl»lo s i eti. Tie Landwirtsrlmft hat als) terien Anlaß, tn ter H.'sfnung aus höl> ve Bevthlung mit ber Ablieferung tes Br tyt:eite:> zu rückzulal e-.r. Eine Bearntentagung in Berlin. Berlin, 29. Oft. Aus einem verfvätet ein- getroffenen Bericht über die Verhandlungen des DeuN'chen Vcamtenbundes, der von Montag bis Mittwoch im Lehrervercinshaus in Berlin tagte, entnehmen wir folgende Entschließung: „Der am 25. Oktober in Berlin tagende 2. Bundestag des Deutschen Deamtenbundes fordert sofortige Erfüllung deS § 17 des Reichsbesol- dungsgesetzes vom 30. Ävril 1920. Diefe Vorschrift (outet': „Zur Anpaffirng des Wrun erhalt te5' Ortäzuschlags der planmäßigen Beamten, die ihren Wohnsitz im Deutschen Reiche haben, an die 93er- äirderungen in der a'Inemrinen Wirk chaitslage ist den Beamten ein veränderlicher Teuerungszu^chlas zu gewähren. Art und Höhe des Teuernngs- zuschlages werden durch den ReichsbLlshaltspIan bestimmt. Mfaß 1 gilt sinngemäß für die außer- vlamnäßigen Beamten." Da frl dem Bestehen deS Beioldmrgsgesenes eine gewaltige Erhöhung der Teuerung eingesetzt hat und auf einen Preisabbau in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist, so lei^t die große Mehrzahl der Beamten b tterUe Rot und f-ebt mit Schrecken dem drohe den Elend des Winters entgegen. Der veränderliche Au enmas zu Schlag ist daber unverzüglich für a(’c Beamten Der Wirt- ftbaf stege mt'OTedmb #u erheben, damit nurfi btc Beamten der unteren Gehaltsgnwven in ihren Bezügen über das Existenzminimum gebracht werden, das heute nicht einmal von den Beamten der Besoldungsgruppe VII (Obersekretäre) in ihren An- fanasbezügen erreicht wird. Im Hinblick ans die furchtbare Notlage ber Beamten, insbeonbe-e ber unteren Besoldungsgruppen, ist der Teuerungszu- febfaq so festznsetzen oder zu staffeln, bau bei diesen Beamten derselbe erlnblich höher feC'gesetzt wird als bei den Beamten ber höheren Beloldungsgruvpen. Das bisher geübte Vorfchnstsnstem wird grundsätzlich abgelehnt. Werden diele berech inten For^e- vmaen nach befch'eiminter Inanspruchnahme aller Verl'andlu-'gsmönlichkeften von den maßgebenden Stellen iviher Erwarten abgelebnt, so toirb ber Vorstand des Deutschen Beamtenb-indeS beauftragt, nach ? 2 der Satzungen zu handeln." 108 000 trrt rbrrc Elfoß Lo hr nger Berlin. 30. Cf‘. Rach dem „B rl Lotet- Anz." mes.et di- „E'saff. SC. rc", daß bis 1. D.- tofcr 108 000 Personen' aus ihrem angestammten Leimat'and E l s a ß - L o t h r i n a e n verdrängt und nach Deutsch and an'cp'to' 'dnt finb. Das Flugv'rbot für Dritter ?irirc’i. Berlin, 29 Oft. (Prw q ) Zu dem. Flngverbot für benfebe Zirnri erf'hrt die „Deutsäx Astg7M> ine Z-it'w^". dasi es s ck ba.et irm ehemalige militärische Flug teil n e bmit-elt, die nm der internat»mal m Lu> u.er- mochungstemn-i sten deu'^chm Firmen zur Dn-ch- führung des ntxfen Flug-^e'-s freigeget'en to"i^>en. Die Fläze damit im Inl^e wie oua?. rach dem Ausland fanden mte Wiffen der Luftfahrtüberwachungskommission stelt. Ernst in iüngfter Zeit l?a di' e. Kommisfro« it-re Ste l mgnadrne reänbert und die Flug.z'm-ge, i" raub Wim und Riga flr^m, l>e ck)lag-ahmen te'fen Das Auswärtige Amt hat g, g n tos V rg-l-en der Lus falwtübepwaä>unss^mmi.sion Einspruch erhoben. Au? dem besetzten Gin StatnSvt brcchcn! inastens in der praktischen "Arbeit lassen sie sih nicht umgehen, währeird das Nebelreich brr Parteipropaganda freilich der schrillen Ngnale nicht cntraten kann. Wir sollten bkeses Nebelreich nicht inS Uferlose wachsen !a.fsen, besonders auch darum nickst weil u.n- kkie c e en ärti e Re ie ung err w is er Mit aebeit von Sachkennern durch Rar und Tat ffurmerfort bedarf. Der Ruf ntuf) Einigkeit irib Milderung der Parteigegensätze ist wahr- ;idj keine bloße Phrase. Wir brauchen die tz»lksgeschlosseuheit gegenüber den Gewalt- ireichen der Entente imb gegenüber ber Not- v>mbigkeit, unsere Grenzlande beutsch zu. er» Men, unb alles was auch jenseits ber Grenon bes Reiches deutsch fühlt, uns nicht durch fi» eigene Uneinigfeit zu entfremden. Auch fit Wieberbefestiaung ber Staatsautorität im bensvertrages stattiinb-'. ■ I,n Romen tstte auf- ! steckte, verhaften lassen, der cr]t freijejalien wurde, nachdem er eine ganz beträchtliche • rhiwfcf» bezahlt hatte Festessen, welches zu Ehren der amerikanischen Abordnung gegeben wurde, die die Vereinigten Slaoten bei dem svanzösischn Rationalist vertritt, hielt Marschall F o ch eine längere Rede, in der er solgewtes ansführte: „Unsere Stärke im Kriege war die Einheit und mir durch diese Einheit konnten wir den Krieg gewinnen. Tie Einhnt müssen wir auch fernerhin bewahren. Der Frtede ist auch ein Krieg, wenn auch nicht so unmenschlich und grausam, wie das Moveen des etüien Kriege-, so doch nicht weniger lebhaft unb chwcr. Wenn wir mich weiterhin vereint bleiben, o werden wir auch ben Frieden erkämpfen." Tie Rede würbe sehr beifällig aiifnenommm und ein Toast auf Frankreich und die Beteiligten Staaten, sonne Elsaß-Lothringen wurde mit großem Jubel begrüßt. halteousschuß des Rcichsta^e? besprach Vize laiizter Heinze namens deS Reichskabinetts drei Fälle ber Verwendung von Geldern -ür nicht etatsmäßig bewilligte Zivecke unt Sen Falt Ll ugu st i n. Das Reichskabinet: yibe alle Fälle eingehntd g:prüft und sei dib 'ftmnrig zu der Anffaff'ung gefonmten, daß di- per sönliche Ehren hastigkei. , Dr. H e r m e c ußev allem Zweifel fei, baß er aber woh Ausgaben gemacht hat, bereu etatsmäßig rotwenbigkei! man bezweifeln könne Tbg. S) e r V- (USP.) erklärte, baß die Ehren 'artigleit Dr. Hermes r.ifjt angezweifelt wor en sei, es hanble sich vielmehr um eine poli-,------- ----- stsche Korruption. Das Verhalten bes Mi-^Gtzten Wochen beziehen, hat uns bis jetzt iteber besonbere Tafelftteuben, noch auch, was Gberschsefien. Oppeln, 29. Ott. (WTB) Die gestrige vorbereitende Sitzung bes paritätiichen Beirates bei ber intergftiierten Kommission würbe in Anwesenheit des Generals bc Marini und des Generate Innern, die Stärkung von Moral und Recht, «bieten, das gewaltsame Rütteln an der Erfassung und an allen Nvtgerüsten New- . Mtschlan'ds zu unterlassen. Daß ber Reichs- Kizler seine Beredsamkeit fast restlos in der Milderung unserer kläglichen Lage, in der ßi-chtfertigung des langsamen und bedächten Kabine'ttskurses aufgehen ließ, dürfen »r ihm nicht Übelnehmen. Niemand gibt ____ ...... o u Rehr als er besitzt. Wir könnten uns wohl Herr Scheidemann hat in der Aussprache Pücklich schätzen, wenn statt Fehrenbach ein Viann an der Spitze wäre, der mit noch mehr Dttvaft, eigenem Willen und Plänen dem rutschen Fortschritt Wege bahnen würde — Der wir müssen uns bescheiden, solange fein finberer zu nennen ist, der bei lebhafterer Initiative auch ben notwendigen parteipoli- :gchen Rückhalt im Ziele deutscher Einigung riszuwcifen hätte. Gerechterweise müssen wir i nerfennen. daß Herr F.'hrenbach den frem» Machthabern gegenüber zwar maßvoll im Lisdruck, aber deutlich und sck)arf in der die selbst Wilson noch einmal auf den Plan I bezahlt. Diete L^hnrrlwhimg wird au omavffch am zu rufen scheinen, um baryihm, dc , jTifet. Der Reichsfan zl er hat mit üi General-Anzeiger für Gberheffen Druck und Verlag: Brsthlffche Usiv.-Vuch- uüb Steiwlrudtrei K. Lange. Lchriflleitvug, SefchäftrfteSe und Druckerei: Zchulftrstze 7 i auf bk A 'nlhmg verstummen läßt. Wir haben, auch 'soll TVr (3 '-rit das neue Kabinett am Ruder ist, in der w« bit Süy, Don 2 tt| AUS Stadt und Land. Gießen, den 30. Okt. 1920. Herbsttage. Das lichte Geschenk seltenschöner Herbst tage hat die Welt in einen Zauberglanz van Gold und dunkelglühenden Farbtönen getaucht. Die Reife Schönheit, der sich zum Winterschlaf rüstenden Natur wird seit mehr denn zwei Wochen immer neu und immer gleich strahlend acks den brauenden Dunst- wolken der Frühnebel herausgeboren. Kein Wölkchen steht am hellblauen Himmel, tagelang ist die Luft durchflutet und durchwärmt ran ungehemmt sich ergießendem Sonnenlichte. Die Ferne tritt in einer Klarheit hervor, die das Gefühl der Unendlichkeit auslöst und uns das bekannteste Landschaftsbild in neuem ungeahnten Lichte zeigt. Stimmungen klingen auf, die anders sind, wie der Herzensjubel'' vor einer Frühlingswiese oder bas Kraftgesühl inmitten sommerlicher Reife. Der Schauer des Erhabenen rührt uns an wie vor allem, das hinter einem lächelnden Antlitz den Tod birgt. Wohl haben die Bäume ungewöhnlich lange grünes und bunt gefärbtes Laub an ihren Zweigen festgehalten; in den Anlagen wird man überrascht von dem Anblick fast ungelichteter Baumkronen, die ihre Kuppel klar und farbig vom fernen Blau des Himmels abheben; aber jeder Morgen zeigt die Straßen überdeckt von welken Blättern, die der Nachtfrost mit leisem Finger von ihren Zweigen löste und lautlos zu Boden sinken ließ. Die Natur rüstet sich zum Winterschlafe. Gibt es eine Gcifterwelt? „Nicht Theorien von Völkerglück, nicht Vcllks- befrcte, sondern nur ein machtvoll magischer Wille heil! die Zeit, ein Windstoß aus himmlischer Höhe, । der die Wogen der Geister durch methaphysische Kräfte in eine Richtung bannt und vorwärts treibt. Aber toiebergvborcn aus der Volksseele muß er ent- ftehen, aus Mi lionen Flämmchen willenhafter Neu- beseellmg zu einer Fouersänke emporlohen, die unser Volk aus der Dunkelheit der Zeit in ein Neuland der Selle führt." Diese bombastischen imb dabei so nichtssagenden 1 Worte, die Peryt Shu neben anderen einer sei-; ner Broschüren vorausschickt, sind ck>arak:eristisch' für den ganzen Vortrag, den dieser Herr gestern' Abend im Hotel Einhorn hielt. Der große Einhorn-Saal war ziemlich gefüllt, j Es mögen viele aus reiner Neugierde gekommen^ sein, ti überzeugt zu werden hoff en, daß eS wirklich eine Geisterwelt gebe. Diese wurden freilich schon bei Beginn enttäuscht. Herr Peryt Shu erklärte nämlick, daß er G ister selbst nicht erscheinen lasten könne, da er befürchten müsse, entlarvt zu werben; beim Spiritismus gebe es ja so wenig Eäflos. Wenn etwas an dem Vorträge zu loben ist, bann diese Offenheit. Merkwürdig überhaupt, wie oft daS Wort „vielleicht" ausgesprochen wurde. Ein seltsamer Heiliger ftivwahr, der an der eigenen Lehre zweifelt! Herr Peryt Shu verstand es ausgezeichnet, ferne Zuhörer durch einen Wust von hochgelahrti.,n Fachausdrücken und schwulstigen Begriffen aus der Welt des Spirilismus, Occultismus, Hypnotismus usw. förmlich zu betäuben und über die in* neue Hohlheit des Vortrages hinwegzutäuschen. Zunächst sprach er des längeren und breiten von Versuchen, die irgeudweläte alte Gelehrte mti Somnambulen aussührten, zeigte dann, wie der Tod ang blich überivunden werden könne, erklärte das Probtem der Verjüngung durch eine iung- fräuliche Seele, die sich immer rtneber im Fleische erneuere, erzählte davon, wie der Rhythmus des Weltwillens in entern schwänge, wenn man bestimmte Laute von sich gebe, zitierte ab und zu mal Go.the oder Hebbel als Kronz-mgen seiner Thesen — die sich hierfür wohl bestens bedanken würden., meint sie noch lebten —, konstruierte einen Urchristus, den ChriÜus der Mytle, den Dy-or.isos, schwärmte davon, wie herrlich weit man es in England gebracht habe, wo es allein in London ft ben Bureaus für das Jense ts gebe, in denen man ständig Anschluß mit ben verstorbenen Angehörigen bekommen könne usw. usw. Tie Experimente wa en ähnlich. Einige Herren mußten auf der Bülme in Geßan'et ^v.i Haselruten zu einer bestimm len Figur,einem ma- gisä/en Zeiä-en, zusammenbiegei, einige bestimmte Laute ausspvechen und dazu mit den Armen und dem Körper gewisse Bewegungen aus'ühren. Taraits würden sie den „Rhythmus des Weltwillens" ie nachdem in den Händen oder den Zehen oder den — Beckenknochen verspüren. Aus Besragcn erklärten die Meißen Herren natürlich, bas fte em Sausen, ein Prickeln, etwas Kaltes in den Händen verspürten, die bei einen Herrn so.'ar trxnnpstnd- lich g-ogen Naoelstiüie ge.u’ixe'f st in füllten. Unter vier Augen gestanden aber zwei dieser Herren bet ixrlegette.n Läcl/e'.n, das; sie nichts „gespürt" hätten. Aehnlich war das „Isis-Mysterium" und d-.e magn-ttisci-eu Uebungen, wo dos Me iunt aus "bem 'L-tuhle Eieben blieb ustv. Am SckLusie wurden durch gcschicNe Handbrwegungett billige optiichr Tüusck>ungvn erzielt. Wenn man sich wundern muß, so darüber, daß derlei Humbug noch immer gläubige Anhänger findet, daß in Gießen sogar ein Verein existiert — „Die Burg" nennt er sich, Leiter ist Herr Muller, bekannter vielleicht unter dem Namen (Pas- guccl-Bary —, dessen Hauptzweck m dec Abhaltung schritisttster Sstnn grii bei e t. Wundern muß man >ich aber auch, daß Herrn Peryt Shu für seinen übernächsten Vor.rag mit dem firrrfigen Thema: „Goe.hr und Niersche als Pro pl-eten unserer Zeit" die Neue Aula zur Verfügung gestellt wird. Veranstaltungen. Samstag: Stwätheater, 7 Utir, „Minna von Banthelm" — Gefalli'chaftshaus, 8 Uhr, S if- lun-7sfest des Kamfinärmiichen Verröts. — Turn-- lxrlle OSwäldssarien, 8 Uhr, Sti^tungissest des Radfahrervereins. — Cccfä Leib, 8 Uhr, „Herbst- Vergnügen" der Vergorbet er Deutschlands. — Licktspielhaus, „Di^ Tarantel" und „Not und Verbrechen". — Licht,Piele, Se.tersweg, „Der Dodes- sattel". Sonntag: Stadttheater, 3 Uhr, „Meiia- gerie": 7 Uhr, „Ter ersten Li-ebe goldene Zeit". — Felseükeller, 2 Uhr, Besprechung der 115er — Katholickvs Verünsbaus, 4 Uhr, Konzert des Gernhacdtschen Zitk>er- und ManboliiveavchorS. — Lichtspieltheater wie gestern. Gießener Wrrchenmarkt. Gießen, 30. Okt. Auf dem heutigen Wock>rnmarkt kostete: Butter, Marg.. Puud 15 Mark, Käse Stück 85 Pst Hühner Stück 14 bis 21 3)1?., Hahnen Stück 14 bis 21 Mk., Gmtse Pfund i 8 bis 10 Mk., Ochsen fleisch Pfund 12 Mk., fiW I und Rindfleisch Pfund 12 Mk., Schver.'^f'e:sch Pfund 16 Mk., Kalbfleisch P imd 12 Mk., Hammelfleisch Pfund 12 Mk., Milch Liter 2 Mk., tKürdoffeln 50 Kilo 30 Mk., Weißkraut Ztr. 20 Mk., Wirsing Ztr. 30 Mk., Rotkraut Ztr. 30 M?., Kohl- rabeit Pfund 20 bis 25 Pf., Sellerie Stück 50 Ps., Lauch Stück 25 Pst Spinal Pfund 80 Ps., gelbe Rüben Pfund 40 Pf., rote Rüben Pfund 30 Ps., Zwv-beln Ztr. 110 Mk, Aepel Ztr. 50 bt-3 70 Mark, Mrnen Ztr. 50 bis 70 Mk., Nüsse 100 Stück 2 bis 2,50 Mk., Tomaten Pfund 1 Mk., Rettich Stück 20 bis 30 M., Merettich Pchnd 1 Mk., Butterkohl Pfund 40 Pf., Endivien Stück 60 bis 80 Ps. ** Oberhessischer Kunstverein. An Stelle der graph. Arbeiten von Steinhaufen, Volkmann, Hohmann und Haberl sind solche von KaUmorgen, Kampmann, K. Biese und L. Dörr der Ausstellung eingerecht worden. Ferner unter anderem noch zwei Tenv- pera-Gemälde von Haberl. Die gesamte Ausstellung verbleibt nur noch 8 Ta Shaw. Gießen, 29. Oktober 1920. lieber Shaw als Dramatiker und über ferne Weltanschauung zu sprechen, gab zu Ende der letzten Spielzeit „Der Arzt am Scheidewege" Anlaß. Was damals gesagt wurde, trifft auch auf die sieben Jahre später (1913' entstandene Pygmalion- Komödie zu. Wie alle Shaws wurde dieses Stück -ehr schnell in Deutschland gegeben und ging bereits vor dem Kriege über die Bühnen der Großstädte. ES jetzt auch in Gießen auf den Spielplan zu fetzen, ist an sich begrüßenswert, doch dürfte nicht gleich zu Anfang der Spielzeit der Eindruck erweckt werden, als ob bi; Ausländer eine bevorzugte Rolle spielen fallen. Leider folgt man ja hier nicht der guten Gepflogen^it anderer Bühnen, bei Spie!zei'b'ginn das künfllerische Programm zu entwickeln. Vielleicht wäre dadurch diefer Anschein vermieden worden. Ter Komöbie liegt die Sage von dem griechischen Biidhauer Pygmalion zugrunde, der sich in eine von ihm geschaffene weibliche Statue bösst nungÄo-s verliebte, bis sich AphroL'-ir; fröter erbarmte und die Statue zum 2/bea erweckte, was er nachher — bi'ter bemii haben soll. Bei Shaw ist der Künstler ein Professor der Phonelik und die Statue ein Blumenmädel, daS er aus eine Wet^ mit einem Oberstjei hin in drei Monaten soweit bringen will, daß es als Herzogin auftTeten kann. Die Mutter des neuen Pygmalion crfcmr zwar ba5 seelische Problem, das iich die beiden eingefleischten Jimggesell>-n beraufbeschwo-- ren haben, aber Shckv selbst gibt stch nichl st geringste Mühe, ' ie'eS Problem zu iea Ihm bient die Verwandlung br5 Blumenmädchens als willtontmener Voxwano ber «mglischerr Gest 'l'chaft und der gebildeten Gesellschaft überhaupt for'afti und Au) |hg uon 10 »Dem Berü i1(M beaniti l'-s'.’n. ksUjauSschuß P. toüiirenb e uon lo'.aölö, 55c p bie lauft Riitll nich! । [Stabte. Kr ft kr Anh I b.abtü. ft'r ftborlwtrin? F «l[RQhmc FW $tra: r «einet Q Antrag |Ut4rej It ei D:g u ^auyfi R Ks M Ä: I te irnst KW »» iiif KJ« na®. kW-* Ki*11 hS kl«'» W Sk WM' Ziemlich reichhal'ig ist die g-aps'i'cl'e Aus^i lang. Als nrehrfach „Dagewe'eue" sind G. I ad«» Losäftvitz unb H. Haberl- Manche.i zu erwähoft- Sehr sein sind kleine Rabierungen von M N iib- l a u § - Stuttgart, E Heymauu - Münck^u inc F. Dörr Karlsruhe. Die tu' ige Satire eimd zcichenfreudigeu Zei'gc-nosseu beliini-e- F. L ükl> n e r - Wvlfenbüttel in teils stotorürteu Zeichatun>o, von heuen cinzelne Exemplare aus luidgeu tem befannt sind. Bib'ischen Themen verleiht W. Sie: n» hausen tiefempfundene religiöse Weihe, wähisv Aloys Wach-München das Thema vom laifenen Sohne in tonstruk.iv lüwarer ArckziteUtn' aufbout. Von Gießenern zeigt C. Leichum Kv)>le zeickmungeu aus Frankfurt, H. Hekroth Taü.r- piobeu, die sehr beachtenswert sind, mit Ausuair^ efttes mißglückten Temper ablldes zl. i bereits eine große Scheibe eines Fensters by unteren Stockes eines außerhalb fteI)eiLben H eingedrückt. x Wieseck, 28. Okt. Unser btonnte? Storchnest hat Karl Sch.fter von l.ier in crunn wohlgeluivgrueu Lichbild aufg.-ninumru. Erne orr> grö f;crte Wiedergabe, hüb ich banbß toriert, befiubd sich zur Zeit in einem ©dxrufen er Der Mebizino I, Sörixterö „Zum KretHplatz" in Gioß.n und berH-nt Beachtung. d. Steinberg, 30. Okt. Nachdem in dem benachbarten Oberlais die Arbeiten für die elektrische Lichtanlage in bei Hauptsache beendet wurden, nftrd jetzt auch in unserer Gemeinde an der Fertigstellung d^ Lichtes eifrig gearbeitet. Wie man hört, soll das Licht noch in diesem Jahr zugleich mit Lern Gemeinden Oberlais und Glashütten einzel schaltet weroen. Kreis Schotten. 0. Oberlais, 30. D?t. Nach Beend,« gung «der diesjährigen Jugendfestspiele unter nahmen die Mirwirkenden in „G l a u b e u n „H eima t" unter Führung von Pjartei Weidner vor einigen Tagen einen Ausfluß nach Darmstadt und dem Rhein. Den Höhe« punkt «der Reise, von ber die Teilnehmer inil größter Befriedigung zurückkehrten, bildete!, der Besuch der Lohengrin-Aussübrung im Darmstädter Landes:hea'er, die Rlieindamp ferfahrt uird die Besichtigung des Nalional- denkmals auf dem Niederwald. fd. Schotten, 29. Okt. Für unsere Armen hat der Hessen-Darmstädter Volk).. verein in Neuyork 5000 Mk. überwiesen. fd. Ulrichstein, 29. Okt. Einbrechc: stahlen aus der Molkerei Dörr 130 Pfund Butter. — Aus der Güterhalle des Hofes Ortenberg wurden drei Kisten Mar. garine gestohlen. Hessen-Nassau. Das Grtfnt) der öeut'chfn Bevölkerung. mc. Frankfurta M.. 29. Okt. Der Ncichzl tierbanb ber privaten gemeinnützigen Krau ken«' unb Pflegeaustalten Teut'ch'avbs, dem i a auch fämtiidje evangelischen Diakonie' e eine uni bie katholischen Orben, soweit sich bieselben mt Krankenpflege beschäftigen, angeboren, hielt heul, in ber Sendenberglichen Bib iotlutk seine Mitgl't- derversarnrnlung ab, in der auf bie grosze Not b: privaten deutsckten Krankenhäuser hingewieted würbe. Hier müsse unbedingt ein1 Hilfsak ion eh setzen, ba man bie Pftegesätze nicht mehr erhöbe könne. Prof ssor Langsleiu (Be-eliu-Cbarlo e.ibunq beleuchtete mit geradezu fürchterliätztn Zahlen bail körperliche Elenb ber deutschen Bevölseruug ar. Haub einer ganz neuen S a istik. VerhäitnismrW am besten sei ber Gesundheitszustand ber 'Säu,- linge. Alle ande eint Privat krau ken au sta lt nach ber mibe^en eingehr j 32 Prozent ber privaten Säug ingsHeime, 2U| Prozent der Mütter Heime, 12 Prozent ber Sen - liuaskrankeuhäuser unb 7 Prozent der Dtt'I bindmtgsaustalten mußten schon i'r e Pforten Wifi ßeu. Die Versammlung gab der Hosin nig A: ebrud. baß sich hie Kommunen int Jule e e der priori:' Anstalten zur Hilfe bereit finoen bi,en, soweit b in ihren Kräften steht. jUflte Urtfli* £ MsM ht eui L-gl inii1 vtf L [Sichc > ( ) Marburg, 20. Okt. Der S t r o preis für Elektrizität beträgt vom l. No vember ab für Licht 2.25 Mk., für Kraft 1.5D Mark pro Kilowattstunde. Die Zählermieii wird monatlich auf 3 Mk. erhöht. mc. Westerburg, 29. Okt. Weit Met fünfzig Familien im Stcnrdesatntsb^n! Rennerod haben die Mitteilung crfaiftcn, Vas ihre in den letzten drei Jahren geborene Kinde r amtlich eigentlich gar ni«lhl am Leben sind, da die von bem bett. Slm> desbeamten ausgestellten Urkunden ungMij sind. Die Familien werden jetzt aufgefarber:, ihre Kinder noch einmal zu melden, roabu rgj sie zu vollberechtigten Staatsbürgern avav eieren. bentm man sich aber trennt, ohne daß eine tiie'r I Nachwirkung haften bliebe. Mit ber größten Anzahl von OelbillteN, üfl Mexander Be r tranb vertreten, rin Tü fibDcftti Künsller, ber sich« seine Motive mit rlleb’ oiß I klösterlickier Be chccullclB it wählt. Damit erfti t\ sich seine gebärnpf e Fateg, bnng und seine nilni b Verhaltenheit. Die religiö en StimmungAv vi ' kommen sehr f in zum Au^ -ruck. Dret cf« ak'N'ft * säten LMiosckM en des geschätzten R. K a i t' nähert sich R., S ch m i tz-Münckien so stark, >0 man ihn für einen btreffen Sckp'iler halten mut'. Von starkem Cinbruck sind die Lanbs flP1"1 Stuttgart. Mit Freude sieht man immer roiiic bie farbig reizvollen Entenbilder von A. Ko e stL? München. |M| ooen kSÄEn plaior (ReichSwehri sucht bünncn 5»eibcnftrümp{c. Die Erkältungen tverben , weitcrgegeben, unb eine solche Verv lanzung ist i in einem warmen Roum fein viel leichter als in beer ist leicht. Nr. 38. D. Przepiorka (Western Dayli Mercury 1908) B e6, e3. Nr. 39. d6, e6, e5. 1. Erbs, Grünkern, Hausmacher usw. sind in vorzüglicher Qualität wieder überall erhältlich. Dte ttarioffelversorgunq. Ans der Wetterau w'rb am? ge'chrieb'n: Die Kartoffelernte ist jetzt ganz 1 oder S Zimmer gesucht oon -iroei Herren - «Ä Für bie Errichtung eines Seminar? in der Oberrealschule ist für Mobiliar die Stimme von 1580 Mk. erforderlich, die bewilligt wird. Der Fahrpreis der Straßenbahn hat abermals eine Erhöhung aus 40 Pf. (6Fahr- marfen für 2 Mk.) erforderlich gemacht, die am 1. Lkwber in Kraft trat und jetzt nachträglich genehmigt wird. Stadtv. KrauSmüller fragt an, wie der hohe Preis für das Dörren für Z wetschen l40Mk. pro Zentner) zu rechtfertigen ist. Er befürchtet, daß die ftäbt. Trockeneinrichtung unter solchen Umständen überhaupt nicht mehr benutzt wird. Stadw. Müller beanstandet den Fahrplan der Straßenbahn, der keine Rücksicht aus 'Bahnanschlüsse usw. nehme. Beig. Krenzien verspricht Abhilfe. Wegen des ZwetscheirpreiseS soll die Kalkulation des Werkes eingefovdert werden. Stadtv. Simon erklärt, das Werk habe beim Trocknen keinen U eberschuß gemacht. Stadtv. Kling beaiTtragt, den Strahenbahn- verkehr an den Sonntag morgen zu beschränken. Stadtv. Otter beantragt, der Fahrvlan der Straßenbahn möge von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Gegen den Zwetschenvreis wenden sich noch die Stadtv. Schmäht und Fourier und Frau Naumann. Beig. Krenzien erklärt, daß der Fahrplan von der Vctriebsdevutation festgelegt werde Stadtv. Kiel regt die Ausgabe von Arbeiter-, Angestellten- und Schulkindersahrkarten an. Stadtv. Krausmüller ist überzeugt, daß der Fahrpreis auf 50 Pf. erhöht werde, mentet sich aber gegen jede über 50 Pf. hinau^gehende Erhöhung. Stadtv. Fourier spricht für Verwendung der Straßenbahn für gewerbliche Z,vecke. Beig. Krenzien wendet sich gegen derartige Pwjekte, die Hirngespinste seien und durch deren Prüfung nur Zeitverlust verursacht werde. Stadtv. Fourier verbittet sich ben Ton, in dem der Beigeordnete seine Anregung abtu.. (Sckiluß folgt.) einsichtige Laudwiric cenug gibt, die ein £*cri für Sie notleidende städtische Bevölkenmg haben. Wir •.vollen hier nur ein Beispiel anführen, das unS aus einer Dank agnwg ocj Personals der „Offenbacher Zeitung" an die Ortsgruppe Stammheim des ^össisdxm Bauernbundes bekannt geworden ist. E-s bei&t da i i: „ES find durch das E» t ngen'lommen der Be- Herrschasll. 4-Zimmer- Wobii. mit drei schönen Piansarden In Wetzlar reo berrfdjnftl «Zim.- Wobnung in Dießen ju taufitii gksuM zum 1. 4. 1921. Schr. Ang. unt 018041 n. d. Gieß. «nz. D. PrzepiorKa. D. W. 1905. Weiß: K c8, Tbl, bS, L a7, c2, S d3, B a4 a3, f3. Schwarz: K a5, L d5, S d7, h5, B »6, c4, c3, Zwei solide Dauermieter iB»Igaren> suchen Wki Ä ZiMkl mit ober ohne Pension. (fX-amtlienanfdilun zwecks Erlernung der deutschen Lorache ernnlnfar.)©‘ DaS Volksqericht in Bamberg oerurteilte atn 22 Iah« altn Satfcr D'endor ü)crfdrt aus 7-orchhnm tu 8 Jahren Zuch hau) und 5 Jahren lbrner'U'3. Die anderen Angeklag en erhie'ten Ge- i tnmiisstrasen von 3 Jahven bis herunter zu 2 Monaten. Aelt. solider Siudent (c'ind. phil 1 such) für 1. November möblierte» heizbares Zimmer. Angebote an Bücking, Aliceftraße 22a IL om organe der Frauenwelt sehr viel weniger erkrankt, und es gibt Aerzte, die behaupten, daß der Gesund- h-itszustand unserer Dornen such wieder virsdilech- tern wird, wenn sie die neuen hoch^chlossenen Blusen tragen. Es ist nur notwendig, daß man den Körpr durch die Kleidung recht warm hält, bann schidet weder der Ausschnitt etwas noch die »dü $4I, alb. Olt Nr 17. irmitQbfcr überiuiefen. Oft (ff-ibrt Dorr 130 « erhalle bw « >rci Stiften ”■ daukstrnm Kinter Herzen her brat e.t Bau rn in Stammh im gedack>t warben, d e c: ihnen ermög- idit n, sich i a h langen S?u ff riab e.t ,etzl nx» itgsdenS inieder an Zvartosfeln falt c ei zu können Für gvfüljlöiolic Mensclieu wird das eine groß re Gcnugtunug sein, als eine k errc Zuual;ntc des vom Fluch des heutigen Zcit^i : s bc a itcu rn* pievenen Mammuts, ter dod> über ku z oder Ltn i dem M>der verfallen u d 'ei c.> £>abfüJli vu Äug' m^hr ersr.ueu wird. Möge das Bespül d.r Orts- gruppe Stamml^im ro.ht viele fJbaa'Ktbn e stub-n, damit ber Weg dn Berstäudigung zwisd;en vrta; t und Land, zwischen SScrbT-iud^er und Erzeuger gefunten mme, zur wirtsck-asrlid^n Gesundung unstws Bst'eS " ES ist liiitlänglich b tont, ratz unter der l.err* scheuten Teuerung die Landwirtscliast e5mia['8 lehr zu leiden hat, aber sie bat;e anderen Stänidnt g genüber bislter imme. ter Bo t il gelabt, dal- sie das Gespenst des Ltungers irock? ni iyt feinen g lernt hat. Sic darf le.l-a.b auch einmal d." ixr Li.ferung .ec SVa b ie: i a § ei.um so wr> - tigen Bolksnahrungsmirtel ein Ocher (rringen, ein Opfer, das, wie t>i3 obige Beispiel zeigt, v.ichen Tank und Segen rint’-ägt. Zu.em wird ;e; P e:s von 25 Ml. von vi len einsichtigen Land wir en bet ber diesjährigen ff ite:t Ernte a s burdxutd d r Teuerung angemessen lez i.lmct, so datz bei Li scrung für diesen Preis von einem Opfer kaum noch geredet ruei-bct ka >u. Zn i>Tirei i t es dem KreiSamt und ben ihm unters.el e.t laqnsl)Miruff, so bai; s.d> bie Liese raut dazu be.tueinen mußte, bie Kartosf.ln zu 27 Ml. rirtfdtf Fuhr'iohai lern Be. e le. abzu- gi-ben. Der Ba er ti>ar schon im Begriff f.e tiK-ftn, in eine a tbcre en gevig auch teniünt* tige Landwirte noch ein Einsei.e.t l>a e i, und d n Rest ter h.nmisck-en Beoöl'e u tg vro g-n, bair.it ridji Erb tt ruttg unb Hatz ter Berbrander d e K.uft zwischen S.adt und 'Latch noch mehr vertiefen. * mc. Cassel, 29. Oki. Gegen den Kar- toffelWucher soll mit aller Energie aufi- getrelen werden. Der Obervräsident der Provinz Hessen-Nassau, Dr. Scliwander, hat die ihm unterstellten Acmter noch einmal darauf hingewiesen, daß mit rücksichtsloser Strenge gegen Kartoffelwucherer vorgegangen wird, Der amtliche Preis von 2 5 M k. für den Zentner dürfe unter keinen Umständen überschritten werden. .... Zimmer. ,/inqeb. nn (üarniion- Sntmanbe 01 >l7 , lJn«ermtct*r i«it El. slimer. Angeb. umer an den Gieß. Anz. '.i'fcrung mit guter Qi.a i atswa c zum Borztigr- bünncn S'idenstrümpse. Tie Erkältungen merben preise ca 50 Familien ter schwere.! Sorge ber j durch Ucbertragung von einer Person auf bie anberc Ei.rdeckimg mit Wmv.r arbofseln e.nhobet worben, ' ' v ‘ x- 1Ck und freu'estral,lend lviro in die en Winter von 'ullungsbazillen bZonders ivenig Widerstand ent- irgcnfcBcii. Man schließt die F"nster. nxil man reden ..Zug" surrt,bei inib gibt gerade da^urd) den Bakterien die besten Lebensbebingungen, vor denen man sich zu schützen bösst. She Erfahrun-ien des Krieges und die großzügigen Forschungen über den wahren Charakter der zkrankhrit, d. h fri[d>c reine Luft bei sein niedrigen TemperaturgradeN geradezu das beste Mittel ist, sich davor zu bewahren, wahrend der Auiettthckt in dumpsen überheizten Zimmern die meifien Opfer fordert Unter diesem Gesichtspunkt ist unsere ganze Lebenshaltung einer Revision zu unterziehen, und dies wird auch gtfdxbcn, loenn erst die neuesten F-orschun- gen allgemein bekannt geworden und die alten sie in die Stadt kommen, sich sehr rasch anstecken unb sehr fr?ttige Erkältungen hoben. Diese sich allmäh ich tilbenbe Immunis ening ucrlyinbert, daß bie E k. l ilng beim Stodtmensdien grofy Schädigungen l-er vor ruft. Wichtig ist als Schutzmam-rgcl vor allem aber auch ein gesundes Lebrn. regel- mäsiges und genügmdes -schlafen, tagüd,es Bewegen in freier Lust und das Berm.-idm von allen Dingen, die den Körper schioäck)en. Die 3aat sind bie Mikroben. Der Boden, auf den sie gesät werden, sind ber Zustand unterer Atmungsargane unb bie Derbiltnisse, unter denen wir leben. Bei kaltem unb nassem Wetter wird man in der freien Lust keinen .husten bekommen. Wohl aber in geschlafenen Räumen, durch die die Atmuiigsorgane in einen weniger widerstandsfähigen 3"stand versetzt iverden. Wer keine Kälte fürchtet, sich körperlich bcn«cgt und mäfng lebt, der ist immun gegen die Ansteckung durch Erkältungen und bleibt gesund. Sitzung der» Sfa&tvcrorönefen« Gießen, den 30. Oft. 1920. Der größte Teil der gestrigen Stadt- vevordnete'ns'tzung wurde von der Wohnungsfrage ausge^ü^t. obwohl der beantragte Drei- !7!i!7ionl-n Kredit ohne weiteres genehmigt lnirde Selbstverständlich ist daS Wohnungs- Problem cheute brennender denn je, aber ob nan seiner Lösung näher kommt, indem man tes langen und breiten von Sozialisierung mb ähnlichen Dingen spricht, sei dahinge- setlt. Im übrigen wurde nachträglich die Er- töhilug des Fahrpreises der Straßenbahn cenehmfgt, die bereits bekannten Anträge ter betreffenden Dcvntationen über die Kar- krffeloersorgung der Minderbemittelten usw. fwic die Brihilse an langfristig Erwerbslose. , Me WB &r Zhlt. Sihtld bie V wfs;x'v ertx)nax 1 ‘fli V‘", ' v» - * I I ,b, J S I Di? Situng wird 4.15 Uhr durch Oberbürgermeister Keller eröffnet. Anwesend sind die Beig. frret). krenzien, Klmgspor, Rvsenberg, Seid und 65 Sfabtrc ordnete. Zu UrkundsPersonen werden die Stadtv. Ebel und Wenzel gewählt. Der Oee’.türgeTimiftcr gibt verschiedene Zu- ment>iiü 27, lrekannt. So hat der Lxn's.-Darmst. in N.uvork 5090 Mk. für in Not 'oNindliche Gi^ß-ner und für die Kinderfürsorge üherwi'sm; 3)00 Mk. G org Lambus, Ncurvrk iir ' i? KindLrsürsor'e, 1000 Mk. Apo h b-r Hacker- 'llun;1, b?r n?uc Besitzer ber Engel-Apotheke. Die , ^.tungen werden mit Dank angenommen. Stadtv. Weiß hat infolge Wegzugs fern fimt ui’bergel.-gt. An seiner Stelle wird S^err |(>o 6 durch Lmnbschag verpflichtet. Dem Deulschen Schutzbunde für die I Arenv» unb Auslands deutsch'n wird ein einmaliger IBeitrag von 1000 Mk. bewilligt. I Dem Ber i t für Ras nspiele war ein Ehren- lvi- üo;t 3 ) Mk. ab.'.esch agen wordm. Der Finanzausschuß beantragt, den Preis nachträglich zu be» I l^ligen. Stadw. Schmahl beanstandet, daß der Vnmtzausschuß feinen Besch uß zurückgenommen lab?, lüujrcnb ein Antrag des Obsd- und Garten- awereiüs von vornherrm abgeiehnt worden sei. Staolv. Vetters wendet sich prinzipiell iu'ses zustande kam und timmt der Ansicht des Stadw. V?tt.rs bet Stadw. Krail ing tritt für Unterstützung I der Sportvereine ein. I, Stadw. Wachtel glaubt, daß die persön- 'ich' Teilnahme eines Vertreters der Stadt bei portlichm Veransta timgen b.s^erer Ansporn sei, $ ein kleiner Ehrenpreis. Der Antrag des FinanzauSschus'eZ wird ab- ftlehnt. Für die bauliche Einrichtung der ilten OhreukIinik zu einem Polizei- rtvier ist vom Finanzausschuß ein Kredit von L26OOO Mk„ für Möbel ein Kie-dit von 27 000Mk Bauausschuß beantragt. Die Anwäge werden bkbaNelos angenommen. Für je ein Stallgebau de am Leih- grftemer Weg und Nahrungsberg wird Des Pens «eilt. Ein Daugesuch des Edmimd Rich'er lAufbau Ctfe fyranfruv cc Swaße-Wilh lrnstraße) wird unter ^vislen iZedingunöhe von 9017 Mk., der Kanalisations- 5rbne.11 bei dn Baugenossenschaft in ber Licher Straße von 1061 Mk. werden genehmigt. Schachecke. D. Przepiorka ist wohl ber tiefste der beute lebenben Komponisten. Ihm könnte man höchstens noch Frln von L>olMusen zur Seite stellen, der aber ungleich produkti'.er ist. Wir erinnern an eine Lö uu^P ei a f .ade txm Przi pimka in den „Deutsd)cn SchackiblottelN" 1912, bie einen Ööl>o Mult fdiad-b-O^Lmaiifdier Lo r! bar, eilt. Sd)on im önjexjüi]er, iült leimen überlwnbt nur 6 Ztvei- jüxi von ihm., <$v ht er eigene Wege, lln ere chntige Nr. 38 z-.ngl rin au!>rocdentlid) fenx'3 und selbständig erdachtes L»ltptsprvl. Ter Treizüger enthüll ein altes Thema in konstruktiv feiner Form: | WohrmnGSta .sch | Suche meine schöne 4 Z. Wobnuna (d??tcte 590^)11 in schönlier Lage gegen k-8-Zilll.-Wohii. au tauschen. llmAunS« kosten werden ueraiitet. Schri'tl. Anaeb. 11. 01792s an den (Miefteuer Anzeig. endet, auch auf den groben Gütern, die ytm Teil aus Mangel an Arb.ülökräf en mit den Erntc- arbeiten nicht recht voran g kommen waren ^enn in den Zciwnyen vielfach nur von einer Mittelernte berichtet wird, so enifpridst ba.> 1 .1 ast- gemeinen nicht der Wirk Weit. Die Ernte war gut, teilnxie sogar schr gut. Wenn man in diesem Jahre immer wieder von einer Mittelernte liest, dann muß sich ber objektive Beurteiler unwillkürlich f a- gen, wic denn eigentlich .eine gute E nte audfal en muß, und wann diese einmal eintreten wird. Befriedigend ist a len'halben auch die Ernte der Ha ck- früchte ausgefallen. Die Dicknurzeln sind zum größten Teil sckwn in Mieten eingeschkagen, und iKraut und Wintergemüe wandern in Hunderten von Ladungen tag ich bi die Städte zur Dersorg^mg der bärtigen Bevö Vnung. Die Land.oirte sind bei dem herrliden Lvrbstwefer überal; mit Ackern ur.b Eggen und dem Aussticuen der Wintersaat beschäftigt, aud) Stoppcläcker geht man kaum noch lioien, viele fianbivirte „stürzm" sie schon zum zweiten Male. Nur hin und n*i ber ist ein Nachzügler noch dabei, die letjten Früchte des Feldes unter Dach und Fach zu bringen. Obvohl mir hier in einem ber gesegnetsten Landstriche DnLsch aick^ wvhren, ist die Devrlke- rung der anli'genden Städte iwch nicht vollständig mit Kartoffeln eingedeckt. In den Dörfern der Wetterau selbst dürsten die Minderbemittelten burcfrmcg zu angemessenen Preisen versorgt sein, aber in Friedberg, Butzbach, Bad-Naul>eim Vilbel unb gar erst in Gießen, Frankfurt und Cfr-.mbad) gibt cs immer noch Leute aenug, die in den Dörfern der Nachbarschaft herum reifen und vergeblich nach einem Lüfr antcn suchen. Schuld daran tragen vielfack) die Minderbemittelten der Dörfer selbst, die vielerorts sehr große Mengen für sich b an- sp.ucht haben, obwohl sie zum Teil selbst eine Fläche Kartosfeln angebaut hatten. Da es aber fast tedem Landbetoolmer möglich ist, sich Schweine zu batten, mußte man sich noch für Sckiweinefutter sorgen unb das gescl>ah vielfach auf Kosten ber nvtleideirden stLdtisd>en Bevölkerung Sogar der Resormbimd der Gntsbößt, der die Prcchuktion der größeren Güter aussch'ießlich den städtisdxn Verbrauchs zentral trorbrlxiltm unb die Versorgung der Landgemeinden durch die E^zeugwtg der mittleren unb kleinen Betriebe gefirfjert wissen wollte, lmnßte leider noch erhebliche Kartoffelmeergen an die eigenen ober 970^x1 vgemeinben abgeben. Tic Kauplnrsache der Mißstände in der 93erjo-gung der ftäbtifdxm Bevö'ke una ist aber die geioiisculos', un- nerantn'ortlidx? Betätiming von wilden Aufkäufern und preistteibrnden L>ändlern zmuck- zuführen, die die Landwirte drrrch ge>7en'eitigeS lieberbieten zu immer höheren PreiSsorderun nm, an regten. War einer dieser löänb'er eben z. B. beim Einladen von Karwff.'ln, die er zu 30 Mk. eingekauft, da crschen schm ein anderer auf der Bildfläche unb li'ß durch die Ortssch'lle b.ckannt geben, daß er 32 Mk oder noch mehr für den Zenwer bo zahle. Erst nachdem sich die Handelskammer Fried- Iierg im Interesse des reellen vandelS in einer Eingabe an die Bebörden in schärfster Wei'e gegen diese P'^istveibereien gerKtnbt, ist eS besser getoor- ten, und cS ist uns bekannt, daß später oon riefen Gemeinden außer ben schon abge'iefrrten Kartoffeln für Minderbemittelte unb den „Vertragskartoffeln" 11. VkÄlkttM 290lt. 2er Sü üüigen hür.h hitirbar.^, r ■öi.afonirt rr’1 sich bifidtm, geboren, fici i o!W feine Sb: i die gro’je :äu;cr brr? tin- Waticre nicht mehr trii rlin*(EfKn(o"t 3 'erlichen 3cMr. 1 -'n Vevöllem! Kl. ?crhä tiiifiM sznftan) öer i^fäiien libril ’ a.lgemeine im Iahte 191)1 Hgn An Ml 50 'Bro;cm ?rt| terb ichlcit fiL-.11 1913 um gar um 55 Älter 00112 )| ^dc'Nanh'-V äül t*i-' 'Jt'.ijii : niibe'eu ein» läuü mg^heinik, !l ; ProMl bet A $T05CUt b(T 1 >n i5re?hrtfflM r Nfa'tng ü "A snle e der rjq xii hi,en, m Vennifdites» mc. Seidelberg, 29. Okt. Ein großer Teil der Fahrradwerke Neckarsulm A. G. ist a b 9 e b r a n n t. Der Schaden beträgt mehrere Millionen, da wertvolle Fabrikate verbrannt sind Nur durck; das Eingreifen der Arbeiterschaft sind große Vorräte gerettet worden. * Kälte schützt gegen Erkältung. Schon das Wort Erkältung bestärkt in vielen bie irrige und nicht auszurotten>e Ansicht, daß man sich am meifirn dieser Krankheit auä.etze, wem man sich der Kälte aussen, und daß möglichst viel Wärme der beste Schutz dagegen sei. Um die Kinder vor dem schlimmen Husten und Schnupseit zu be» DOtrötur I 'trägt vom \ I U„ für Die Zohlci^ erhöht 29 Oft Alk StmrdeöonE ilung erltom^ Jvhren gt^; tlich 0llt -ot dein bclr. ;• Urfuiib^ n j^l ill ' Matt in zwei Zügen: Weih: K g8, D c5, T b2, c4, L c3, e2, B d2, p2 öchwarz: K cl, D c7, T il, S b3, S d8, L a7- auch tm freien Daudel noch Kartoffeln tzmn Preise 1 waboen, Weiden Re He Wtttn M warm an, von 25 Mk in gwßen Mengen verladen wordri, halten sie bei foltern Wetter in den Stuben und sind. Ietz: sch int man sich im a I jemeinen an den machen sie gerade dadurch zu Wesen, die den Er- v ftgcieB-.cn Erzeilgerpreis von 25 Mk. zu halten,1 ’ —- wiiwfivtnh ent- icbod) sind für die noch nicht versorgbe Berwlkerung Nur noch schwer Kartosfe n su Halen. V^le Land- ihre Ps.ichtcn gexmüber ber Allgemeinlieit erinnert holen. „Liefert die Kartoffeln zu annehmbaren Preisen an bte Verbraucher ab", diese Mah- uyu uii^uirm wiumu buwiuih u.*v w nung konnte man wiederholt in großen Leitern tn i Vorurteile au5gerottet sind. Wie falsch ist es z. B., icc „Friedberger Tt^szei.ung", dem Organ be3 bie Blusen mit dem tiefen L)alsausschnitt für Er- 'Hauertzbundrs, lesen! Unb unler Anerkennung darf fÄhiinnrn nrrnnnnortiirfi m mndvn Das arrabe es nicht mrerwähnt b eiben, daß es gotckob auch noch cmiiiiiiBanniiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiD Wohnungstausch. Herrsch. 6-Zlmmer-Wob- nunfl, grobe Diele, Pions, und Zubcbör, Etogen- beizuna. in Essen (Nnbr) gegen äbnliche bevrfdmftl. Wohnung in (Sieben zu faufditn fltfndit Schrisil. An geb. unter 018042 an den Gieß. Anz Oiiiiiniimmiiniiirniiiiiiiiiiiiinn n ohniinc«tannch! Schöne 2 —3>?.Im -W0bn. mit Bal on und Bad. der yieuieit enisvr- m. Heizgas, eletir. Vitbt aea. eine gleiche fofort oder soä er zu tauschen gesucht.Schr. 8lng.u.01bG83a. d. G.Anz. htftr u tunen r<**. ’t rhö'E ln ? cZ ^Iteaunn^ l man J «tata 1. !■ ^nd) ^Apitl^7 "öloubti,, 4 von tyct., Danksagung, W L<' Gießen, den 27. Oktober 1920. 018095 Danksagung I D lc Söhne, Dresden. 15 •'3 W | Vereine herzlich. oia»*4 HM7V 01759K Greifen Preisen 017590 11527 H. K. Graalich. sack 124, DreSden-A. 1. 9943A V. D. H 0I8Q76 frÜC 017838 d ir.it in btt zu errichten. 115229s flefucUt 01HU91 Geltersweg 40. sofort nefurbi. 11579 017780 ermhreueS (^rSitbcrn. WM AMWW Eleonore Steller Wwe. nebst allen Angehörigen I 5J iihle Amen d Grosten-LinÄen, Telephon ">64 Gienen. Ein in Klicke und Haus Ä Geboten wird auskömmlicher Verdienst sowie feste Zuschüsse usw. und bietet sich zielbewußten, fleißigen Herren Gelegenheit, sich eine Lebens, stellung bzw. ein Nebeneinkommen zu verschaffen. N Ausführliche Offerten unter Angabe der bisherigen « Tätigkeit unter fr\ B). 1%. 760 an die Annonc n. 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Bruder Friedrich Hosch im 19. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Ernst Hofck, Svengler und Fran 'I’lotbilbe geb. Simon Ernst Hofck ir. Gieben(WehlarerWeg80s.den 29 Okt.1920- Die Beerdigung findet Montag den l.Wov. nachmiltagS '/,211hr aus dem neuen Friedhof statt. 017-n Wir erfüllen hiermit die traurige nfef Bflicht, unsere Mitglieder von dein olatz- K ; lichen Ableben unseres lieben Kameraden k > Karl Hermann | in Kenntnis zu fetzen. Die Beerdigung W findet Aiontag den 1. November, nacktn. g&.j 2 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. M3 11575 M Klavier SÄ“" Schriftb Angebot« »it Preisangabe nm ;'1/Ä4 n den Gieß. Anzeiger. 1 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Kochler, fotvie für die vielen Kranzspenden sagen herzlichen Dank W kW WsKMUMlS slASllkl lSofa oder Chaiselongue. Tisch, Schrank nsiv t zu leiten evtl, zu kaufen Schrift!. Angeb. unter 11 5X2 an b. 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Brleftnube OIW* Rlnq Nr. 081 >—20-666 tSchimmell entflofl. Wikderbringer erb. Belohn. Schmalz, BiSmarckstr.M Verloren Mittwoch abend geg.7 Nbr aus b. Wege Brucküraßk- Woctbeü.vane rosa Sei- dengarn-ttmbängeschast Abzug, geg. au e Bel >hn. on»i3j Bruchstraste 17 st. Mieifil burck Bahnhof-, Markt- straße bis Sonnenstraße verlor. Geg Belohnung abzug Liebigttr. 73,1. Pterdefei'.pich Freitag abend v. Vubroia- straße - Katfer-Allee -^ikh. Straße oerl. Gegen gute Belohnung abzttgeben 01 tmi____Br uck straße 12, Au- it. Verkauf vou Möbeln, Antiquitäten, sowieNebernabmegannr IKinrichtnugen. 15 Loui-Siothenberger 22Neuenweg 22. Tel. I7ti Lrö. UiHllhkli t für halbe Tage gesucht. Fran Busch, Viudenol. 12 PraocS chtl. Müdchk» bei hohem Vobn gesucht ■ium aroethettraße S- II. Ä Mdjkll per sofort ob. soff er ges. Loni» Lotz, 11569 Baluihofuraße 22. MMiM» gef. »Hau Uhrmacher Fackel, M, M, w!cl-1 "Met, ?i*t Zweites Blatt Samstag, 50. Moder 1920 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gbertzeffen) Jt. 25(> "Mllldu 113o an breit aSe 8. M enter Regelung !g bürgt für V 1$ UU‘S' ibrikateiuröd | sind in allen fr | . und überall» ba£ frilfe neuen Wir Iktt ndjadc» bleibe und schildert die Lage der Deutschen im Korridor. Er tefprid)t sodann den Gang der Verhandlungen mit Polen in Paris und Waychau, die zu einer Regelung der Ei,'anbabn frage im Korri- **VonderLandes-Universität. Die einstündige Vorlesung des Bankprokuristen Dünne über die „T e ch n i k der Bankgeschäfte" beginnt am Dienstag, 2. November, aberiba 8 Uhr ltzörsaal 45), die zweistündige Vor.'e ung be3 Prokuristen Will über „Grundsätze und Zweck der Buchführung und Bilanzierung" am Freitag, 5. November, um 4 Uhr (Hörsaal 45). ** Aus dem Stadttheaterburea u. In letzter Stunde sei nochmals auf die heutige Aufführung von „M innavonBarn- Helm", die bei kleinen Preisen stattfindet und die letzte dieses Werkes ist, hingewiesen. — Auch die Aufführung der übermütigen und witz gen Einakter-Serie „M e n a g e r i e", von Curt Goetz, am Sonntag nachmittag dürfte die letzte des Werkes fein. — Ausdrücklich sei nochmals darau-f aufmerksam gemacht, daß die Operettenaufführungen, also auch die am kommenden Sonntag, von nun an bereits um 6 V$ Uhr beginnen. ** Zur Beachtung für Händler mit 1*1 ‘•HnU.J tabaksteuerp lickti gen Waren. Turtfi। 0- ..... Bestimmung des Ncichömmiiiers der Finanzen dür- ungunsttgiten Zertverhältnrisen so dedeuterrd<. amast 0 und ISOanbre AppretuJ Mit n Biber.Leinai J Halbleinen | n Wolle und Baumroit-I Qualitäten in Preisen ■ darüber Aufschluß gibt. Finanzielle vom Au-land bedeutet für uns nur Notendruck. Die- hat feinen Zweck, müssen uns auf eigene Beine stellen Aus Stadt nnd Land. Gießen, den 30. Ott. 1920. Allerseelen. lieber Vie Ursache zur Einführung des Allerseelen festes, Oes christlichen Totenfestes, in der Kirche wird folgende Legende erzählt: Einst will ein Mann aus den Gluten des Aetna die armen Seelen wimmern gehört haben. Dies deutete Abt Odilo von Clugny darauf, daß es noch an einem Kultakt fehle und führte 098 das Fest zum Tröste der armen Seelen eilt. Papst Johann XVIII. erhob es 1106 zum allgemeinen Kirchen feste, und das Konzil zu Trient bestimmte 1549 die Feier desselben. In der ersten Zeit gemeinsam mit Allerheiligen gefeiert, wurde ihm später ein besonderer Festtag für den 2. November gewidmet. Zu Allerseelen wird der Friedhof in vielen Gegenden gereinigt, die Gräber werden mit Blumen, Laubwerk und bergt, geziert und auf ihnen Lichter angezündet und an den Grabstätten dann Gebete verrichtet. Am Vorabend versammelt man sich in der Kirche oder am Familientisch. Im Gep räche gedenkt man der Abgeschiedenen, erzählt Züge aus ihrem geben und betet gemeinsam für sie. Für jede Seele, hie noch in der Erinnerung lebt, zündet man ein Wachslicht an. Nach dem Gebete folgt eine aus bestimmten Gerichten bestehende Mahlzeit. In einigen Gegenden wird an diesem Tage ein besonderes Gebäck gegessen. Das Allerheiligenlaibl in Tirol besteht teils aus weißerem und teils aus schwärzerem Mehl. Pa enkinder und Dienstboten bekommen das weißere und de Armen das schwärzere Brot. Die Bäcker verabreichen Allerheiligenspritzel. Andere Ausdrücke für diese Backwaren sind Seelenzopf, Seelstücke oder bloß: Seelchen. qtv&ti Betriebe beflefrn zu lassen und itbcn intri- irri len Mitt 1 ont> ui rutikre u In der über# schiff isck.en Frage bdaen toir es gerne geseten. lucmi Due Sieg ennig jid# cr.ixa geJxi.nyr g- ytit hätte. Worum fei zum Be so e. .'em 'JJLn.n >.Ie nur Aube und Crouinig. Dte 9tcy e.ung Muse ein e esWiri- sd)o,'tsuv.'gramm fejQiMt, tem iaer miUrbei en köime. Ern geiwifer Geist zur Re.'iiion te> Fru- dmsrett agro fetemt sich iu zeigen. Ihn mü||i man unt r ft üben. (Beiml. ) 9hg Criip > en (Unabfo. Rechtsioz ): Ueber- all her. sckst ft anrpf an ege (Kgm Jot Acteiterklaffe. Tie Macht ter B. urgovffte scheint zu wachen im Bunde mit der Mehrheitssozialdemokratie. Aber wir i to ixn Ta f aft uno £o fnung besce.t Spar- samkeit i,i gut, aber sie g.-nugt je», nicht Sparen könnte man freilich bei den Abwicklungsnellen und beim Etat des Ru. yt. I nen lei* rwm. Ui b.T die Befchtüsie L* er luj;nn:tf v n nn b ber 3kid>?taj re-ny vor Qkstf Xe iithr igi ive te i. ?kn: alzm jvru.'je i nxr Lebe smit e und Roh- iT'sf-'. Wollen die Alliierte.i u s w.e er lei u.igi-- fährg sehen, so müstai f e zunäcir't die eriortKrtidm Mirvck bc. eriCeJen Ta; ®e t t ich e a n Fru* txii5Txrt.aj ist, da ; er dem Geg e alle Roch.e gibt, uns aber nur P lichten auier egt Ter Tkck.er- bund lxrt br Ernnuttnigen 'XeutfcljLi. b ie.,r eu* täuscht. Tr kb^m nrüne eS te e.».t sei , i ti für uns einfach zu den Men zu le^e.i. V e l. i^k wäre es ziveT'mäßig, we.ui die Reg^rmig ourch einen Ausschuß diunal bte F age be^ Für u b 3Bü> r p. ü e.i Fe.x lte de. Vö.strbm b zum Beitritt aus fordern, so können wir ja fein eitip t» drn. Was Ijat der Enifluß des Versailler Vertrug's bisher gcb.ou^ ? Nicht den F.ie e i, nein, StV» g U ifrieben und Zersplitterung unter den Alliierten selbst. Das zeigt sich besonders bei der Verteilung der Beute und oer Vergebung dr Moncatc für unsere Kolonien. Auch wir h.tten Ansp.uch aus ist. Ausübung eines solchen Mandates, denn cs ist nicht zutreffend, daß wir uns kolonisatorisch nicht bewäbrt hätten. Der Redner kommt sodann aus die Belastung des F iedenslvrtrages yu sprechn, ber gerade F ankrcich die grö jten Von ilc geu’üi.ci, erinm rt an das Saargebiet, die Rh.^ip.ooinz und Obe.schleskn und gedenN (er U bergri ie inib Ge- M.tjüt.n. Tv)tzrem heTen in die Kirchwrifreier ^n Ober-Ina-slieim in DPieind^fsen, li*>bei die Ißiäfrige Ella Kaiser aus lihonfhirt a M tödlich verlebt nrtrbe, erwiderte ||*.r Rewerungskommissar, bnh im'er Botschafter 1t Pans beauftragt Wochen fei, bei der fran-ösi- l'-hm Regierung die Bestrafung ber Schuldigen «i Bpibem und GWugtuimg zu verlangen. Die Ant* ■lort der franzäsischen Regvcrnng sei noch nicht ein* ■ |666T'flrn Die Abg. Frau Dr. LuberS (Dem) fragt Mir, auf welcher Rechtsgnmdlage die Fran^own Mei Türen 40 Flugaeughallen errichtet hätten. Mn Reaienmgskommissar sagt, baß imfer Ein- llrrucb Hagener dabin beantwortet wachen sei, daß Mni mis militÄri'"rfi«m Grünen nicht ftattaeaebert Irechen fdrme Tie französische Regierung sei ieboch Plereit, das Erichringen ber Ernte auf den beschlag- । Itthntm Gebieten zu gestatten. Aba .H e v v (D. Bpt) fragt nach her Be- lIMagnahme her Domäne Armada bei Wiesbad-n Mirch bie Franzosen, wodurch die Milchversorgung Iber Umgebimg gefährdet werde. J Ein Reaier'wg^fommissar erwidert, die Reaie- M^ng habe den Reich^ckomwiEar bei ber Rheinland- Mmmisfion anamn-fen, Pwtest zu erbeben und Die Anfhebimg ber Beschlagnahme zu fordern. DeS- Weichen sei die benttche Friedensbel^ation in Ians beauftragt worden, in Paris Einspruch zu Die Jwtrrvellation betreffend bie Souveränität j liier Euven imb Malmeby wich nach ber Ev- lünntg der Regierung in nächster Zeit beantwortet werden. • Nack Ecke^ignng kleinerer Vorlagen gebt bas saus zur Fortsetzung ber Etatsberatung über, mit | yr die JitterpeNation über die Dieselmotoren ver- tatbe'i wivd. die zu einer Regelung ber Eifenbahr dor führen sollten. Auch bie Frage des Wasser* und Luf Verkehrs io l geregelt werden. und ims nicht auf Erverimente einla'sen. Die Tieselnrotorensvchcrung sei uneiträgliri), genau wie der FiiedenSprrtzvag Der Redner verla-.'.g. eine B^lls- und Berufszählung um eine Grundlage für den WiederMifbau zu schaffen. Es müsse für le «ermann ein Ezi en^winin um fester ctz rcerteii. Tic Autonomie OberschUns sei iwtnxnr'ig die S^iati ierung unhutxbfübrtitiT. Ten Arb i em mü sc ein gl ichble bewos Adehreinllommon guvährt werden. Der Redner sckx'ießt mit ciiem Protest gegen die Angriffe Chrijpiens auf die katholische Kirck»e. Nach einer Reitze persönlicher Bemerkungen vertagt das L>aus die SB ■ib'rberatir’g aut Samstag vormittag 10 Uhr. Schluß Vi9 Uhr. X Hanau, 29. Oft. Ein Riesenwerk, bi? wich.ige Mainkanalisterungs- strecke von Offenbach über San au nach Aschaffenburg, steht vor feiner Vollendung. Die Arbeitsleistung, welche in ber Hauptsache wahrend der Krieasjahre ausgefubrt I wurde, war ganz gewaltig Es erregt gerate- zu Erstaunen, daß in denl mißlichsten und > unoünstiasten ÄeitD« Die Zurückhaltung biutidjer ßk* fangen er in Polen ist ein besonders harter Einniff in unsere Rechte und Gegenstand ernster Proteste. Ebenso macht unS die Regelung ber allgemcinen-wirtschastspvlitiichen Fragen mit Polen große Schwierigkci en Die Bor* wüist des Grasen Westarp wegen Oberich'es en twie er zurück. Die Re^.-rung sei nicht in ber Lage gewesen, ge^en den poinischen Aufstand Gewalt an* zuwer.ixn. Die Augen ber ganzen Welt ruhen auf Oberschlesiens Gruben, die wir hü m müß'en. Das Verkehrteste wäre, ans CberIweiten tiuen selbständigen Staat zu machen, de. bald ein Spielball affet Mächte sein mürbe. Deshalb werde es am besten fein, Oberschleffen eine Verfassung zu geben, die den Zusammen bon a mit Deut sch and gewähr- Eifle. Geivaittätigfecten aiti 'p.stoischer Sritr seien an ber Tagesordnung. Repressalien, wie z. B. die Störung polnisch'r Versamml. n e i im Ruhrgebiet hätten nur bas Gegenteil ber Absicht zur Folge gel abt: Neue Aufpeitschung der pv.nischm Leiben- ichasten. Vor solchen ^Ktfiofigfeiiat warne er batet dringend. Was Litauen betreffe, so droht ber Fünfen, der infolge der Besetzung Wilnas durch die Polen unter ber Asche glimmt, jeden Augenblick zur Krfegsslamme zu merben. Wir werten tu dfe-sem Kampfe neutral bleiben und können deshalb den Hebert ritt von Maim schäften mid Material über die Grenze nicht bewilligen. Sintern aber können mir nickst, da wrr dn lange Grenze nt ■>! genüge d bejelpri können. Bezüglich Rutz actds stellt der Ätinisfer fest, daß wir mis nach bri Erfahrungen der letzten Tage etwaige Vertreter ober Prioatarsonen, die aus Russtand M uns kommen wollen, etwas genauer an (elfen werten. Wir erkennen bie Sorvj-nregieru.tg nach wie vor an, verhalten uns aber im übrigen abw.i'.tend. Mit Ehina sind Berhandlun/,en winschaitspolittscher Art ein geleitet, die hoifentlich zu einem guten Ende führen. Auch mit Java t ist die Wiederherstellung gu er Best Hungen in fortschreitender Ent- toit-T.ung. Der Redner tritt toi ter bin den Beschwerten Trimborns über nicht genügende Berücksichtigung des fattelildyen E erneut3 bei ter Besetzung ter Stellen im Auswärtigen Amte entgegen^ die er für unbegrüntet bezeichnet. Trim- bont hab? einen Naiionali iertag wrangt, was er für selbstverstänb ich Hal e. Aber er vermiße auch ein National ied. Sein.s Erachtens sei ater jetzt nicht bie Zeit, um sich um solch? Tinge jn kümmern. Es genüge nich, b'oß teut'ch zu fein, der Deutsche muffe sich auch ein Ziel über Deutschland hinaus stecken. Tiefes Ziel müse fein, die Vö.fer ter W l. in einer Rechtiorteung zu ammen« zusühren. Der Kampf für dieses Ziel werde unS mich die Achung uw\ das Vertrauen ter Welt rofeter erwerben. Für diefes Ziel werte er fämpien. (Beifall.) Abg. St resem ann (Dt Vvt f kann nikA zugeben, daß Fra-kreich moralisch einen Anspruch auf innere Milchkühe habe, und bedauert, bau der Außenmirristrr diesen G^ichtsminkt mißer Acht gelassen habe. R^mer bespricht bann btc Demütigungen, denen wir von feiten tes Auslandes ausgesetzt seien. $?ier müsse das Auswärtige Amt eingreisen. Zur Sozia'isieru'gsfrage im ^oblenbcrg» bau fegte er, Olsten, Wasec w'ch Be 'e r mutzten ;u einem großen gemeinschaftlichen Konzern zu- fammengezogen werten. Den Arbeitern kann cs weniger an einer Dividente liegen, wohl ajer an einer Kapitalbeteiligung. Dazu kommt de Beteiligung der Arbeiter an der Verwaltung, ^-ür die S^felisierungSrorschck g" ter Lsvrni t- sferimgskrnimüfton fntb nur nii>t zi baten Ein qn'sxr Teil imf-rer Fi mnzen ine d d?irck> bte gv.ch- Zahl ter Fnarz- und Stete denn e' im B^nrns mit B schlag lep-gt. Deshalb rege er an, bk' Bannte yrbl ler b u e <। iri • dr Z * bustriczentrcn se b' ä.tbig mü te: Ein re img ter St-uern zu befefien. Eine Gesundm.g nn eres krirtsckNftlichm Letets Ikrrn tun ).e n wir feeltfd) geliuiten. Recmer mantt ixwur, nur Die HfichSminister deS Aetlßern Dr. Simons ■bte sich zunächst gegen bfe Ausffltzruusen des fefen Westnrv. In ter Taktik sfete er auf an> dnem Boden. Erst aklmähdich dringe die Erkennt- iiS des ganzen Fmedensnertnages in unser Volk in, den cs bisher nicht für ernst genommen hefe. U-ifer guter Wille zur Leistung sei Porten* bn. Aber man verlange neben ter Kriensentschä- binnmMon nun bie nm uns zu liefernde scstznstellH. hierauf m -sfen foivdbl die bereits im Durans gelieferten Kütze verrechnet werten, als auch ein Mobics ber Ablieferung Vereinen wertem, ter un-S bie Mlieferung erträglich tutfrf. Zur Fnaae ter Dieselmotoren erklärte ber fiiniffer bfe Erregung ter 3;itaT<‘ffentenrmfe für tatbtigt. Schon im April dieses Jafe'es ist bie ferchen,ng erlrst>en worden, daß alle Dieselmoto- ». die in Schi'fsbauten zur SBcrtombung gelana^n 8mten, au- ter Industrie entfernt und zerstört »eben müßten Die deutsche Regierung betonte (rgenübrr, dafür svvnen zu wollen, boß di-ffe Hotioren in ter Industrie verwendet werden leitet Der in Fra^r komm'-nte Artikel des Frie- !lte!sve-tranes vmlangt von uns den Abbruch, ater die Zerstörung ter Unterseeboote und be» ■ Utigt ausdnlcklich bie Vermendiuvr des abgebro» I feien Ma'enals in ter Industrie. Die Zerstörung hlrft einfrete’L wenn bie Industrie für bas I Daterial ferne Vrnw'enbuner hat. Die Marinekon- tostkmmiffiou betrachtet ten Dieselmotor unzu- Jffentermnfe als ein reines Krieasinstrumcmt. Wrc Gegner haben aber bereits etngefefei, ba'i j * Dieselmotor nichts weiter ist, als ein schnei- «ifenter, für industrielle Zjvecke glänzend sich nnenber Motor. Ter- Redner betont bann die Ge- 'chren, die bie Zerstörung dieser Motoren nach sich Ehen nxn-te Die Föten wären Arbeitseinsteslu» m und Arteits'o fekeit, ja, gany: Jnbuftrreir toür* tem Uutergcmg pveisgegeben iverben. Der Rete * fährt da-m fort: Die Beziehurrgen zu ten aus- *rtixxm Mächten wollen wir soweit es an rms Jlt- g^m terteffern. Umso erfreulicher sei es, daß Vanb fetzt ebenfalls einen solchen Sch itt getan, i u<*m non ter Beschlagnahme deutschen Prrvat- roital^ Abstmrv nimmt. Mit Italien seren eben* ß Verhandlungen in ähnlichem Sinne geführt £tten, bic zur Freigabe von 260 Millimien ge- M hätten, desgleichen mit Javan. Dreie Ver- ^ndlmigen Hütten sich ater noch nicht günihg Wickelt, ebensoufenig die mit Belgien. Gegen bie gSP^r Konferenz habe sich in Frankreich großer *'Mörud) erhoben, die eine Auseincmdc^setzung England zur Folge gehabt habe und die beute “JJ nicht abgeschiossen fei. Wir müssen uns eben verhalte r. Brüssel habe ja feine bahn- latenten Erfolge für uns gezeitigt, aber immer» gewisse Aufklärung gebracht und den uj. mr eine Verständigung vorbereitet. Das Eüiebnis, für bas er im Gegeniatz i «CS ^rasert, Wcstarv volles Verständnis habe. | hr't an Gens fest, itxeil e:- enw •St ar’^U:1i "iit Teutschl-mrd für dis Rrtittge I 1-lüft baten für Gens zur Vertretung «onnnifivn gewählt und halten mrs teeryü. den Ländler taboksteuerpi iteige Daren, die nid>t mit ten rrr.'rb.rlidie.i Ste.e z r en versehen ft b, vom 1. D zemter 1923 ao ni.Irf mehr im Beiitz oder Geroahrsam babtm. Derartige Wi e.i, tu von bfefein Zeitpunkt ab angettoi e i i.« ten, verfallen gemäß 8 80 des Tab.u steue gt/ &co ter Beschlagnahme. Äußerem fetz! sich te; £>ä. b er einer Beu ras ung nx gen Lteue. Hinte zeteng nach § 59 Ziffer 9 des tzfesetze.< aus. £>an. c , de i.ickü mit -t uryi.ei rersehe e tabaficuc p liditige Waren im Bsitz teben, deren £>e. fünft u .b Verlfeurruiig nicht mehr feftgn'telli werten kann, können während tes Monat« No ember 192 i, gege i Ent ichtung ter ermäßigten Ta.aksteuer eteu » ilieu z ir Anlegung an diesen Waren bei ter für sie zuständigen Skucrihl.e caue.tKn. ** Der Evang. Arbeiterverein feiert am Sonntag, 7. November, fein Stiftungsfest. Vorm. 97» Uhr ist ein Fest- gottesbienst in der Sladtkirck-c geplant, bei dem die Gesangsabteilung des Vereins mitwirkt. Die F stpredigt Hit Pfarrer Becker übernommen. Abends findet Saale beS L>o.els Ei. Horn ein Familienabend, bestehend in musikalitchen Darbietungen, Gte langsvorträgen, Theateraufiührungen, Damenreigen usw. statt, bei nwicher Gelegenheit aiuf) ,an 20 Mitglieter für 25jährige Mit- gltedschaft Ehrenurkunden überreucht werden sollen. Die Festanspraclie für diesen. Abend hat Landgeruhtsrat Neuenhagen übernommen. **FreundevolkstümNcherMu- sikpflege seien auf das Konzert deS Zither- und Mandolinenchors aufmerksam gemacht, das am Sonntag nachmittag 4 Uhr im Katholischen Vereinshaus stattfindet. Außer den Efefamtchören des Z i t h e r- :iiu 36pijaoag0uDl2© qu.n - u a u j i o g -uniffi uaqioat ßasstachao Zitherbegleituirg zu Qfefoör gebracht. Ein geselliges Beisammensein soll das Ganze bo- schiießen. Nichtmitglieder e halten Eintrittskarten beim Vereins-Vorsitzenden und an der Saalkasse. (Siehe Anzeige.) Landkreis Gicßen. -0’ Großen-Linden, 28 Okt. Am Mitt- nvch hatte unser V o l k s h o ch s ch n l ve r e i n im Saale von Phil. Schaum IV. feinen ersten Dw- tragsabend. In ter volkswittsck>a'tlick?en Reihe sprach als erster Professor S ch l a r b von der Liga zum Schute ter deutsckren Kultur über die gegen*- närtigen Verh'iltnisfe in SowietruiAand ?ln bet Land von Schriften und Re>m ter führenden Männer in Moskau zeigte er, nne berm Ideen im Zusammenstost ter Harfen Wirklichtcit allmählich zur Militarisiening der Industrieartett, zu einem l,wchp.ozenlig-en Verfall tes Transportw-senS, zu junger und Verelendung ter ff-nrxu Masse tes Volkes geführt haben. Die politisch.' Macht ruht in ten frönten einer kleinen Gruppe, einer Cli- garchie, während bte große Masse noch nicht besser tetentelt wirb, wie in zoristtscher Zeit. Mehrere Fragen aus tem Kreise ber Zuhörer gaben dem Redner Gelegenh.it, f ine Ausführungen nach verschiedenen Seiten zu enteitern und zu vertiefen. Die F-.-uchtbardnt und Botenschäle des Lautes, bie TrariÄporvvege und die k-'i-'aerischm Verwicklungen tes Ostens tourten an franb einer Wandkarte anschaulich erläutert. Mitt'noch, 10 November, beginnt Frau Dr meb Marx von Gießen ihre Vorträge über Gesundheitslehr'' für Frauen. th Linden struth, 27 Okt. An-feregt durch bas Beispiel rerfebiebener Nachbararmeirtom hat man nunmehr auch hier ten Plan gefaßt, bie Drainage ber Felbflur zur Ausfüllung zu bringen. Es hat sich zu bi”fern Zivecke eine Wassergenossenscha't gebildet, unb bte .K!!l'u-inkp"k- tion Gießen hat bereits im Laufe des Sommers eine Aufnahme des Feldes vorn chmen lassen. Während des Winters sollen nun die Prvbegrabungen vorgenammen werben. Ob bie Arbeit bald unb in nelftem Umfange sie zur Aufnahme kommt, hängt wohl von ter Befchaftungsmöglichfeit ter nötigen • Materialien ab. Wmn auch bas Anlagekapital für bas Unternehmen jetzt viel höher ist als in ber Borkriegsvttt, so gleicht sich dies durch bic höheren Preise aller landtoirtschaftticken Produkte hinreichend wieder aus. — Die Wollknapvhnt wahrend tes Krieges hatte auch teer zur Anschaffung von Schafen gefütet Da teren Zahl jetzoch zur Errichtung einer (tenvinbefelyff tH nicht ausreichte, war mit einem ausnxirtigenSchasbefitzer ein Vertrag abgeschlossen Worten, wonach dieser gen en Auftrieb einer größeren Anzahl eigener Schafe bie h-esigen Scktafe rnidveidm liefe Inzwischen hat sich bte Zahl ber hier g hrltenen Schafe so vermehrt, baß mit Wirkung vom 1. November zur Errichtting einer selbständigen Gemeindeschäferei geschritten worden ist. Starkenburg und Rheinhessen. mc. Von ber Bergstraße, 28. Okt. Die Weinlese ist beendigt. Der Ertrag entspricht einem Mittesherbst. Trotz ber schlechten Witterung im August würben teilweise recht hohe Mostgewichte festgestellt. fressen Nas'nu. mc. Frankfurt a. M., 28. Okt. Zwischen dem Magistrat und ber Eifenbehnbirck- tion schweben Vechnndlungen zur liebemafeme ter Hafenbahn durch den Staat. Die Stadtverwaltung erklärt, die jährlichen Zuschüsse von bald zwei Millionen für die Bahn nicht rnchr tragen zu können, zumal die Bahn nahezu gänzlich dem fiskalischen Verkehr diene. fd. B a d - W i l d u n g e n , 28 Okt. Ten „Gi v fei" der Diebessreckiheit , ser aus tem 45 Meter hohen Sckwmstein der 8ieg- : ° gHess StaatsanL Electron Griesheim . 3iMenÄÄiromx2r.v=»nHaTOÄeKeHceaeeatt<-TMÄrorT.vOT.'^T:vLa®tseBes3- Der Reichsminister her Finanzen III Ku 26 675. • Berlin, den 13. Oktober 1920. In meinem Erlaß vom 16. Juiri 1920 — III 14 420 — habe ich angeordnet, daß der Arbeitbüßten 15 Prozent ein. ES rotierten ferner Sckuckert 300 (— 10 Prozent/ Voigt u Haeffner 374 plus 3 Prozent. Bingtwerke 325 gni'en .5 Pnoz. nach, Meiallw Dannbom 198,50. Chemi'che Höchst gingen auf 428. Rü'gerwerke auf 415 zurück. Weiler ter Meer fest 315 pluS 10 Prnzwrt. Scheideanstalt 715, SPwzent gebessert. Spinnerei Kairo 23,95 1026,05 1041,45 1043,55 1031,45 r 33,55 1041,- 1043,55 1458,50 1461,50 1458,50 1461,50 ----- —179,95 Vorstehendes wird zur Kenntnis gebracht. Giessen, Butzbach, Grünberg. .Humaen den Oktober 1920. 11535D Dte Finanzämter. Datum: 5 0 6 Deut. Kriegsanl. 4 °/, Deut. Neichsanl. 3 °/, Deut. Reich sank. 4° 0 Preuß Konsuls Darmstädter Dank . Deuische Bonk . . . Disconto GescUschast Dresdenrr Dank . . Uiahoimlbanit f. D. . Mitleid. (£rebitbanh . H.-Amerik. Pakets. . tliordoeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Luxemd. Bergw. Gclsruklrch. Dergw. . Harpeuer Bergvarl . Overschl.Eisend.-D. . Oberjchles. Eisenind. . Frankfurt Avend- Abend- Schluß- Cchluß- serslauterrr stärker gefragt 5.3,50 plus 41 , Proz. Chamo!te Annawerkc 348. Enzingcr Werke319,75. Die. Mendbörse schloß älterem- in schwächer. Hamburg Paketfahrt fest 188. 5proz. Unter diesen Umständen sehe ich mich veranlaßt, vom 1. November 1920 an die Bewchtiauirg ' 1 bes Arbeitgebers zur Absiihrung der einbchaltenen! - Betrage an die firr die Betrvebsstätte oder in Ermangelung einer solchen an die für ifyn sv-nst zu- stäichige Finanzkasse von der vors>?>i?en Genebmi- ming des LandeSsinmizambes abhängig zu machen. Die Genehrnigung ist stets imd.-rrustich und regelmäßig mir dann z/u erteilen, wenn der Arbeitgeber den Nachweis erbringt, daß er auf Grund einwandfreier Unterlagen imstande ist, die Steuerzeichen für die einzelnen Steuerpflichtigen, und di? für den Arbeitnehmer^u Beginn iaweiligen Steirer» 10^^ zuständig-? Ste.uerhcbestelle genau anzngeben. Werm der Arbeitgeber dieser Verpflichtung nicht nachkommt, ist die Genehmigung sofort zirrückzu- ziehen. oixt. vtTi TtlT eine reibungslose veniber ds. Js., vormittags von 10—12 Uhr und bwickelung zn ermöglichen, ochme ich an, daß in ! nachmittags van 3—5 Uhr im Bureau der Han- den Gailen, m deneii wegen mangelnder Angabe in delskämmer, Gießen, Lonystraße 7, zur Einsicht der Nochirnnsung die Feststellung der rirr den Ar- offen ^rebmerMstandiq«iSteuecklxÄestellemit Schund Einwendungen g>gen den Inhalt bet Heb- Arbeit- rvgister sind irmerhalb dieser zehntägigen Frist ^21 ail.ruS unter Schwankungen ansehnlich. Recht feste Haltung zeigten Farbwerte, von denen Badische Anitin etwa 30 Proz .gewannen. Von^ Elekirizitätswerteu stiegen Deutsch U bersee 35, Schmüect 7 und Sie- msns L .HatSke 10 Pwz. Spezialpapier.? waren vorwiegend gebessert. 10 und ntehr Prozent ge- toainrcn Augsburg-Nürnberger Maschinen, Deutsche Maffei', und Hirsch Kupftr. Dagegen litten Oreustein & Kopp.l unter sortge.etzten Rea- iilientnqen. Valuiatxwiere waren gebesert aut die Steigerung der Devisen. Steaua Romana waren 10(> Proz. höher. Von Koivniaiwaren waren Cüd- see-Phosphat und Sloman bevorzugt. Deutsche Kolonialanteile waren gut angeregt auf di? Nachlicht, daß die Kau'preise der Bergrechte-Gesell- schaft nunmehr von der übernehmenden englischen Gesellschaft bezahlt w rden. DaS Ge chäft war allgemein wenig unifangv.ich mit Rücksicht auf den Ausfall des Verkehrs am Wan ar. Di: Börse wurde zum Sch uß etwas schwächer, da die ^Devisenkurse zur Nachgiebigkeit neigten. Die zu Einheitskursen gehandelten Industrie werte blieben int allgemeinen fest. Frankfurt a. M., 29. Okt. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Auf 'die stärkere Mstbw'ich- una der Deän enkurst, die sich zum Schluß brr Mittagsbörse ein stellte, zeig en AnSlan sw'r .e in dcr Mehrzahl Triebrige-De Kure, 5proz. Goldmexikaner nv'ierten 725, 5pvoz Silbermexikaner 513, 41'« Jnig Anleihe 430, 421, 5p'»z Telmanlevec 405. Fester lagen im ftvftn Verkehr Deutsche -E 21 Mai 1920 eine Beicheinigung mrszu- Iteilen hat, aus der die einbehaltenen Bet lüge der Zeitpunkt der Abftihrima und die Stenerbebe- stelle, an ine die Beträge abaeli-fert irotixm sind hecwrgcb' . Die Stcuei'h-Hestelle hat diese 'Bescheinigung vorbehaltlich dos Eingangs der Z^chlung an- zunehinen und von der darin angegebenen Steuer- hcoesbelle die Ueberweisung zsu verlangen. Ergibt nm, daß ein m der Besibeftii^ung aiftgesiihrter Ertrag nicht uberwietzn ist, so ist die Haftung des Ar t gebe re au; Grund des § 50 des Gesekes S» wS'S ’£L gegebenenfalls ist gegen den Arbeitgeber trn LNafverfahren vorzngeb^n. Im Auftrage. » Laer. über die vorgebrarhten Einwendungen entscheiden intb die Helwegi'ter nach Maßgabe dieser Entscheidungen, söweft nötig, berichtigen lassen. Gegen diese Eiftscheibung ist innerhalb zweier Wochen Beschwerde an daS Hessische Ministerium deS Jnnerm zulässig. 11560D Gießen, den 28. Okkober 1920. Hes'ische Handelskamnier Gießen: S ch i r ni e r, Kom merzienDal. Holzausgabe. Ter Holzlagcrplatz in der Gabelsbergerstraße ist infolge Maschinendesektes bis auf weitnes geschlossen. Die Ausgabe erfolgt aus dem Lagei-platz An den Bahnhöfen. 11Ö33B Gieße n, den 29. Oktober 1920. Stadt. Brennst» ff amt. kantftmachung int Amtsvepküntignmgsblcftte an gerechnet, mittels schriftlicher Beschwerde bei der Landeskommisfiion — Hesßsck-es Lond-esernähnungS- amt, 9lbteilung für Landwirtschaft, in Darmstadt — geltend M machen. Friedberg, den 20. Oktober 1920. Der Kommi'sar für die Seitung der Abstimmung: Dr. Iann, Regieriurgsrat. VekmrntMKchnng. Die von der Handelskammer Gießen aufge- ftellten Hebvegister für die Beiträge zu den Kosten der HandelSVmnmer für 1920 lie-ieit 10 Tage lang und zivar vont 1. bis einschtteßlich 10. Nv-- veber, wenn er mehr als 100 Ärbeilmchmer beschäftigt und für die Erhebung der von den Arbeitnehmern zu entrichtenden Einkommenft'?uer mehrere Steuerhebestellen zuständig sind, berech'igt ist, den nnbehaltenen Betrag an die für die Betriebsstätte oder in Erntangelung einer s-stchen an die für ihn sonst zuständige Finanzkasse abzuführen. Bei der Durchftihning dieser Vorschrift haben sich kassentechnische Schlwietigkeiten ergeben. Auch schnitt btt I v1,t?3nhW' w an bif suiWbiae SteuerWMe wrteitt wSbeit ’2' können, und daß sich infolgedessen Schwierigkeiten! 1' '21ir te$wnwr ber Sritar dar 4«^ ^-ben Ciiiwendnngen gegen die Zulässigkeit oder Reckstsbeständigkeft des Erachnft'seS sind binnen ^ntral-B Juul», Moderne Formen - Mäßige- Preist. Prima Stoffe und Derarb eitung. Fritz Nowach 114061 Große Spezial - Abteilung Ben lürLIIlaapii l,|;i i'inpfii Kreuz-Dr te W ® ie j; Wea22: hhM 5'ä JUTionra. H L«h6 te te Rteniw s?» Stadt. Ertensmirtciaal Warenausgabe für die Woche vom 1.—7. November 1920. (Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt.) 1. Brot: 2000 Gramm ober 1480 Granin Mehl. Kg. = 2,15 Mk, Brötchen 15 Pf., Weizen- brotmehl Kg. 2,80 Mk., Weißbwt 2.45 Mk. - Weißbrotbäcker: L. Ven>e, Bal;ntz)f ra'ze; F. R. Schreiner, Lindenplatz: Georg SchilÜM, BiSmarckstraße. — Mehl für Kranke: £g. 3,20 Mk. (Verkaufsstelle siehe unter Nr. 2.) 2. Mehl, Nährmittel und Zuck«! für Kranke: Hch. Jung, Nittergasse: I. Batl Wolfstraße: Heinr. Driesch, SelterSweg; ftnrl Jekel, Marburger Straße. 3. Kranken-Zwieback: Preis für rin Paket von 125 Gramm = 1,55 Mk. Pcckastc- stellen: K. Euler, Ludwigsplatz: W. Flecketrfttijt, Walltorstraße; E. Hanke, Riegelpfad; S. Katz, Avi- stadt. 4. Eier: 3Stück zum Preise von 1,30 Ml das Stück an Kinder von 5 und 6 Jahren. AiuS-l gäbe in den Verkaufsstellen der Firma Gebr. GrülW und Eierhandlung A. Steinreich, Lindengasse. ■ , Die Bezugsscheine werden am 28. und $9.1 dieses Monats in den BezirkSsteften verauSgMl 5. Kartoffeln: Ausgabe bis aus roeiterr’ * im Keller der Turnhalle dec Oberrealichule, Lä> wigstraße. Preis: 0,30 Mk. per Pfuird; Höchij | menge: 1 Zentner. 6. Bienenzucker: Zur Herbstsütterb^ entfällt auf jedes überwiifternde Bienenvolk l'/rM- Auslandszucker. Preis: 7,90 Mk. für das Pfund. Die Bezugsscheine werden vorn 1.—3. Jw. j 1920 aus dem Lcbensmittelamt, Zimmer 13, Mk die hiesigen Imker gegen Quitvmg verausgabt 1 7. Fische: Verkaufsstelle in den Ma» lauben. 8. Obst und Gemüse: Verkaufsstelleiin J den Marktlauben; Gemüse und Obst täglich ftiUit zu Tagespreisen. Karroffeln für Minderbemittelte:: I a) Amneldungen für den Bezug von rre> ”, billigten Kartoffeln werden vom 5. November IStif 1 ab nicht mebr angenommen. b) Der Umtausch von schleckst gewordenen K«- tvffeln findet nur noch bis zum 15. November 1^( statt. 1157® Gießen, den 28. Oktober 1920. - Der Oberbürgermeister Lebensin,ittclamtl Oft. (WLB.) Zwischen < O rt und oen Bergarbei- 1 London, 29. Grubenbesitzern und Aussteue IlDaggon Ter Gra Der klog Hinterjtoi iimi bilüg'ie Rtuilabl 19 Ein Hebe rein kom men in der englischen Ve^- arveiie'bem^i g Hitfdde yioifiir. 5 zu Drlglnn ä her Grundlage einer Erhöhung von 2 Schill» pro Tag ausbezahlt. Diese Lvlwerh'hmg nn6 arftomxttisch am 3. November in Kraft lr ten, .vobi die Förderung Der ersten fünf Wochrn bis jnm 18. Dezember in Betracht gezogen itrrben [>[(. Die Erhöhung wird Yon d>er Förderung der iüt die Ausfuhr bestimmten Kahlen abhinoen. Cs tofri damit gerechnet, daß Die Föri»crung 219 Millionen Tonnen ul'erstcigen wird. Zum Tode des Bürgermeifters von Cork. Pans, 29. Oft. (WTV3 Nach ci er Meldung aus London hat bk englische Negierung l«- tern ist folgendes Uebereinfommen abze- schlossen worden: Der Verband der Grubenbesi^cr I» FsonK«» und der Bund ber Bergcrrl'eiter verpflichten sich, A zusammenznarbeilen unb alles daran zu kten, ( IX um die Kohlenproduktion zu erhöhen. Zu diesem V- ' ' Hcilknr r-orbeii-;. je rtn.ü i'iri Ecncralve Tel Hansa iwl Angeblicher Mo-dner uch an NciKswch ''soldatrn. München, 29. Okt. (WB) In dem v^L der sezialdemokrat sckneu Frak ö>,i b? Lanot^e; I em geb? achten Trftlgli likeftsa.ft ag l et e'kr.b ie.tl a n i( - b 11 rf; e M rdver'u a: Rei ^Sr.el . I foldat-en, teilt die Münchener Poliz-ftdi <- timt r.< I Daß si. davon erst vor brri Tagen durch eine ?iu,| ..eige der Oknba ?merieftattion Fr i i ig Ken^tchj! erhielt. Tie nötigen Er e'oun ei zu F st el :?j| d-.es Tatbestandes feien sofort eim leitet ivu.brn.| Soviel stehe aber letzt schon lei, da'; ">ie Polini Direktion wsder mittdtxtr ntxb unmittelbar mit btitl angeblichen Mordversucheit in Verbindung s.ehc. Llotd George über die englische Vündnispolitik. Paris, 29. Okt. (WTB.> DaS „Journal* meldest aus 'London, daß LlohdGeorae gesteh int Untechause mir eine Anfrage erklärt Irrt, es si Belgien nicht das Verspreckien geg-ben worden, i>nt bei einem neuen Angriff von deutscher Seite zur Hilfe zu kommen. weil sie politisck?e Kundgebimgen (*e:ürd)trt. Tit englisck»e Regierung Hal der Familie deS W germeisters einen Tomp'e. zur Bersügimt gesult um die Leiche nach Cork b i'igeu zu lasiert, tau Geburtsorte des Bürgermeisters. Sturz her Sowict-Rrgierung? Pans, 29. Okt. (WTB.) Nach eixr TW düng der „Daily N>ews" aus K.>penHagen eriätrt das in Kowno erscheinende ntifii.iie Blatt aus gut igformkrter und absolckt sichr er Que7- daß der Sturz der S>o w j e t r e g i e i u n g ir> mittelbar brvorst l;e. Die Zeitung fügt hinzu, ltzit Ereignisse von größter Bedeutung sich tn dichm Augenblick in Petersburg und Mos mi ab)"pttet Dcr Regent von Griechenland. Paris, 2J. Oft. (WTB) Nach einer „Times"--At'eldung a>ts At ei w re lx.nir.il C >o ii d o u r i o t i s, < he maliges Mi:g te ber tr visorischen Regieru ig in Salv tikt, utft 13/ cecr. 3 Stimmen zum Regenten von Gricchcn- land gewählt. Sofort nach ber Mm l ha! brSlt* i gent vor ber Stamnter den Eib abge egt. Man dükch Avo lallen crv -eil« »nd schlosfen, den Leichnam des B ü r g e r m ci stets v >o n Cork nicht in Dub'ftl landen zu lasch, ^ertauie Zwecke hxrrbeTi B'zirksaufschüsse gebildet Der verband der GrubenbrsitzLr und brr Bund der B.-rg. feute werden einen Entweirf über die B-'rechnini? ber Löhne ausarbeiten, wobei auf die Rnng'Noirre > Rücksicht genommen werden soll Der Entwurfs muß der Regierung vor dem 31. Mä-n, 1921 untf breitet werden. Bis dahin werden die Löhne Ls I [Empfahl Brenn (Nein (Km leiert jwJ SitaiSoi Ljllcidjih GUMMISCMILL8MG ■ W 1K ■ v ■ 112 M Patent-Matratzen 110. ttnfevtiumg jeder ©räche üllung. 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Im Zentrum des Tess steigt die Luft noch oben und da cmvvt steig, nde Lnf. nch ausdevnt und abLbh, entft.be« Wvl.en. 93.r nA, en la, bau zum ' ffieiipid in kühlen 9täcb en sich Tau und Nebel bilden, weil bei bec VXbtdblung bet Luft Waner ausgefchieden wird. Im Bercich eines Tief) friLcn sich also immer Wolken und es besteht Ne.gnng -u 'JücbL.idilägen. Anders ist es im Deoeiche eines Hochs (barometrisches Maximum, Autiryk one). Ta st ist be Luft abtväcts, sie erwärmt sich und wird dadurch trockencr, die Wolken vttichviuden und flauer blauer HunMck wölbt ,ich über die Erde. Eigentlich ist es ein ziemlich fdi "ieiiger Qferxi k sich oor- -ustr.l.m, da» Wolken in der Luft verschmnden können, ohne uom W.nS l^.itneg getrieben zu werden; aber w.nn w.r einmal hinzu,'eben, wieder SBaiier- dampf des Tieke s.ls spu los in der Lusl verschwindet, baim b gre.fl man die.e Tat ache schm eher. Bezüglich der Tempera uren verhol en sich die Tief- und Hochdrucig biete im Sommer und Winter (ehr verschieben. Sxiixm wir im Win er ein Tief, so tarnt infolge bi'r Be.völknng die Erde keine Wärme an den Weltraum abgclvn; infolgcbe fe i ist es oer- Hältnismähig warm uno es entsteht Tanne ter. Ist jedoch in einem hoch der S)imntel klar, dann strahlt die Erde in den langen Nachten viel Wärme ans, die die Sonne in den wenigen Dagesstnnden nicht ersetzen hnn. Dann sinkt das Thermometer unter den Gefrierpunkt, und wir hrfoinmen schönstes Frostwetter zur Freude unserer Buben und Mädels, unangenehm für den sorgenden Hau'Vater. Aehnlich li gen auch die Verl,ältn sie fdion für die nächste Zeit, für die bet schöne Spruch gilt: „Da hawwe mer de Frost un de Riewc stecke (noch." Die Nachtfröste treten jetzt auf, jvenn 'das Barometer hoch steht, und nachts der trimmel klar wirb. Steht um diese Seit nachmittags um 2 Uhr das Tl-ermomcier schon aus etwa 7U Celsius, dann tritt der Nachtfrost sicher ein. Wieder anders liegen die Bertzaltnifse im Sommer. Da ist fri klarem fcürrtmcl die Sonne im* stmide, in den langen Tagen die Hitze bis zur Unerträglichkeit zn steigern, und die kurzen Nächte bringen nur wenig Abkühlung. Ist dagegen!m Tief der Himmel b bciit. dann haben nir kü l.s, feuchtes, oder ivie wir G.tesxner sagen, unfrennb iches Detter. Auch die Windrichh-Ng spi lt in ter Gestaltuna der Witterung eine groste Atolle. Der Ostwind kommt aus dem Jnnnn des Kontinents und hat über dem grosten 9rn;",lanb fe ne Neg.minengen schon abgrg hm. Der Westwind bagegen kommt vom atlantischen Ozean und ist ba.ee mit Feuchtigkeit graben. Der Südwind bringt uiü aus dem scko. en Italien warme Luft, und sein Geacn piel der Nordwind schafft aus ben kalten Polailäudem kalte Luft herbei. Aus diesen Cesahnmgstalsachen lassen sich mm einige Wetterregeln ableiten. a) Bei Südw stnind und falcnbcm Barometer ist im Winter Iann>ct:tr. im Sommer kühles, regnerisches Wetter zu emxtrtcn. b) Bei Nordwestwind und steigendem Barometer folgt allgemein Besserung des Wetters. c) Bei Nordost- bis Ostivind und steigendem tem Barometer wird im Winter Frostwetter, im .Sommer heiteves, trockenes und warmes Wetter eintreten. „Nur bah di se Wahrheit nickst g;rrbe ein ioöcsureil hin mutz, Onkelchen! Nach a«lem, was ksstvr Gternn ring uns gestern sagte, booten wir rc r jrfvt.id) aui ein ganz anderes Ergebnrs der «nkrjud^iHg." „Hat er euch also richtig die Köpfe verdreht, tiefer ärjtlidc 'JUmthS? Tas ist auch so etier ocu fnrn, bie da ginnten, durch ihre eigene öcHigteit Hu Welt mit Sowie zu ersch ien. 5tVm über btirsckc übrigens; ivatzrf.fr'inlt.tz g anbt cr selost e das, was et sagt. Und das ^mgkNls kann man indcr nickst jedem ansstelle.i." n „Wir alle haltest «e t ai-en zu kbm On.r &'tr.lKirb. Auch 5ig.it, die aut dm -sanrtatSvat »r nickst sehr gut zu spvechm nxir." „Weil er alt ist. ste sck»wärmt für bte Jugend Inb solaaig' sie selber noch kein grames varr m ttem roten Schopfe IZrt, i:t daS begreiilich genug. mus; zu Morn gekommen sein, um zn er-- ’tt-nxm, tute se.b st süchtig unb goauiam die «J11* Knb ist." „Ist sie das wirklich immer, Dntd? Urteilst )u sticht ein wenig zu al g-nnein?" „Dich nehm' ich natür.i.h aus. Du bist Ausnahmen, welckie die Nichtigkeit lx:t Regel ^wcis^i" . ..Ich mag ab r nicht für eine Ausnahme ge> “n- tag e sie. Und tu dem Gedante., an Gerdr.S ^stlosen Briet, den sie seit fr-yct Tagen bet sich S-,rafft- sie all ifjrr.t Mu. yifammet. ,.Ie- 0 n,at.ä Rttrt ich noch eine andere, bü bert wp Dazwischen liegm viele Uefcrgange und Nn- cegelmäbigt itcn, bi? den Wettermachern daS Leben schlver madren. TeiltiefS unb Tri Hochs treiben ihr Unwesen. Manchmal b n>cgen sich die Tiefs mit Sck, nellzugsgeschwinbigk.it, manch nal lienen fic tagelang an ein t Stell fest; auch ist die Zug- richtung eine- TtesS sehr oft nur schwer sestzu- stellen. Es sind viele Einzelheiten zu beachten, um eine cigigcrmabcn sichere Prognose aufzuste'len, und es wüvoe zu wnt führ»,, all diese einzelnen Momeirte näh r zu betrauten. Da fick die Stktt rvrognVie der Wetterdienststelle natür.ich nur am" ein ziemlich flei ?es Gebiet beschränken kann (bie W tterverhöltnis e im Vogelsberg sind g.-mtbverschr den von benen in der Wetterau. t*m Ocemvald ober Nbeintessen), so ist neben bet Dorhersag? durch Zeitun ren und De- pesch.-n auch die Wetterkarcke unbedingt erforder- lstb. Mit 5)iffe bi.f.-r Karl.' kann auch der örtlich Ferner st h.nde sich ohne arofoc Mühe schnell einen Uelierlckick üb.r Die Gesamt,vickter ag- Enrovos mach-n. Mit SiiUe s in r ebenen o.t i.-frn Beob arifiungen imb unter B-rücksicht.gung der spe;icllen Eigentlimlichteibm seiner engeren Dermal ist der Bezieh r bomt viel besscc ii der L Art vvli^n'ickter oder militäTifdrr Mstnebmen fern. Auf vnll tön'ig »'tetzm^st'eem ®ren gewährleistete Rtck>l an der Grbalhmn des Staates anSül-en und | her q^'vbr bei An schachten auf diese mit ben» iben Mi t In wirlten wi- sein- Gegner. Dem Vwshessi'ck-en Wir'schafts'vnd g hören an: Lanb- Vrdckmf', In u nie, .TxmbrpcrT, stlri'sthandelKlem- teiiS-I «ootet- und Gaslv-rte, Aemte, Zahnärr'e, 8o"tbeker, Tierärzte, Rvckit-Zmrwälte. Techniker Itenifcr, Beamte usw., be^en Derbände sich ihm rrtoeVr siorporatch an^'schlossen haben oder ein» Kln bd;i eriternl es hotem ul' rabikie Fühler imäd' Ut . ie ihn weit unter fein früheres Niveau un> es durch mtschi-k e A itatkn vernwch en. lic ^rr.xt er als alleinig- Ttctrr des Staat-s ^runtelen, und zu verlangen, da» sie als solche »ick die Herrschaft in ihm aus üben. Es wurde los uu- ollen bekannte Schla^v- N der „Dlktatnr 1/-. Pe> leta-iatS" geprägt Durch das schncl c ?ufafsen iatb den Terror, den dir I-Ührer te* Jwlfariat? beim R:-v> lutionsausbruch unb be tnicr« ipä er anwandten, liest iich der bculfdie üraff und Bauer derart einsckmchtern, dast er. oti öl'trbaup' bla» fein Leben und feinen D" itz »ick nur triltoet e zu erhalten, sich voll-artt'ig »lii-i nerf-al e t nrusste und nicht am Staatsleben tfrilnchmen tonnte Wer endlich (e'camen sie fich auf ,hre ursprünglickit Macht nicht mehr be^itv- -,-na.los beugen ie sich jenem Volks eile, dem Zs Teil des Volkstänzen seine Reche felbslver- sTöndlich ziigehanben zverden Sie beMifpruch en di, aleirfun Reck)te wie das Pro! lan'at und must en mm den K'anrps aufnehmen. Die S ärte des Ar- dnirr'an.deS nutzt in 'einen Gew-nsckmfteli. Des- teilb nrü'feu sich Bürger und Bauer auch in einer j^weckkichast zusanrmenschlfesten, d h. in einer lernninmo, die fich ihre Führer wählt und diefe Bührer miffm nrevenim -als Vertreter der hinter llnrn stehen'en Ma sm. die ihnen bedingitnaslos • |cen, in der Cao: sein, zu den mafarbenben Wsgierim^st eilen hing tzen unb Te l am S'aat s- Irten sowohl in der Politik wie in der Wirtschaft rrffrmcn zu timnm Das .Kampfmittel des Pr.ne- UrriatÄ war der Streik, in feinet höchsten Auswirkung her «(tg.’meine Generalsbrekk. Was ein sticket Geieral'reik für jeden einzelnen Anae- lerit, wi'sen wir alle Der Bürger und o^ntrr mnst mV denselben Mist ln arbeiten, und re h -,11r- in astlicher Art Per* treten wird unb seine Mitglieder zur Abn».'ht des Xi-mfarb Falkner lag mit nrnlgem Gesicht; er hatte sich roff!)trnb bei giujm ,Sei von Eriko aus der Zeitung vorlste i läse-, nid tz-stte Hst und da eine Lstm-erkwig ta--uisckL i geiv Bttchertisch. — Laotse: Meii ch w. r e we'entlich! Ans- gewohlk.' Eteilckie, deutsch von Klabnnd. Mit Ti elz<-ick'inung von Sxlniuth Rörier «2,üO Mk.) Verlag Fnitz Sxpbcr, Beclrn Zch endvrf. Worte eines Wei en dringen aus fernen 3et:en und Z^nen zu uns, taten uns in dem Wirrtoul-ab- b nben Aerotmig ivr seiner Ab:-e < u.och nnrrxil un Landhaus vor o eck e r ktet e. Vs e st möge auf Fnlknets ausdrück i lxm Wunsch nur F-äul in ?(eu- hoft b,i dem Patie.lten 5 e bnt da er durch die nnhTfud'tn-g zu .rngrgst en sei, um al.e tenie Angehörigou um sich zu je .en. Im ourtgvfe । je:och d nickte Do7tor GJenrering Achim öi' £«;th iu b raunte ihm ffii: „Es steht nicht schteckK. Wir büren dos Beste hul et." „Was tz.i t er dir grfagi ?" fragte Signe hasstg- „Ter SanitätSrat Hot doch 02dX ge^üt, nicht wahr?" Achim wi-dertzstte die Worte dos Arztes, und seine Frau lachte kurz auf: „Nun also' Wir haben uns ganz unqunu’g äng'dgL Schlieststch wird er noch uns a l über e,e.L" Nach Verlaus einer Stunde trafen ter Professor mtb Ta tor Gcrmest ig abenna,3 aitt ter Linden höhe tin und bejaten sich g eich zu dem Kran fcn. leuchttgkcit, Windstärke, Windrichtung und Bc- , wö.lung. Diese W ttcuelemeittc be.-mfluf en ssth , gegcnintig. uno bringen in ihrer Gesamtheit die teweilig.' Witterung zustande. Diese einzelnen Elc mente Pan mm gemcste.i werden, uni) es ist die vauptau gäbe b.r m t.-orwwgisdMn Stationen, fic 'onwähiend zu beobachten und auszu-eickmen. Zum Messen des Luitdruckes gibt es Barometer in den ver.chied nsten Auschtzruitgeit, Quecksilberbaro' met-r, Amroidbaro neter und Barog aptzeit. Wit messen mit ihver tzilfe das Gewicht dec übet uns liegenden LustmengTN Nach ben meisten Forschungen soll die Luttschicht, die die Erdoberslächc beoeckt, eine Dicke von etwa 500 Kilometer haben. Diese Dicke w.-chselt nun besonders unter dem Estifluh der Temp-ratur fortwährend. Da Luit auch ein Gewicht hat (wir wistn ja, dast ver» chtedene Gase oet chreden schwer sind, z. B. Kohlen- äuoe und Leuchtgas», so ist auch ihr Druck, den ie auSübt, verschieden stark. Die Temp ratur me fen wir mit fetzt genauen Thermometern, und zwar ist es da'oct nicht emerlvi. ob das Tbermonhter von der Sonne bestratzU wird oder im Schatten steht. Tie Thermometer find daher mit befhmmt.m Einrichtungen versehen, die gestatten, nur die Temperatur der Luft zu messen. Die Lu tfeucht.gk it w:w mit dem Hygrometer g messen, als Deitert praktische Anwendung ja das Wetter hau .ch.n all gemein bekannt ist. Bei trodnem Wick ter geht die Frau fpanerea und bei feuchtem W.tter darf der Mamt ausahen. Die Wett rfatzne ^eigt uns die Wmdrickstung cm, eine Art W.ndturbine zeich.tet die Wind- geschwindigr.nt auf und die Menge der in 24 Stunden gefallenen Niederschläge wird mit dem Regenmesser festgestellt. Zur Beobachtung unb Messung all dieser WitteiungSfaktoren sind über das ganze deutsche Neich und über alte Staaten Europas Wetter warten uitb met ora'ogische Stationen verstreut. An bestimmten Tag sstunden, morgens 8 UIjt, mittags 2 Ubr. abenvs 7 Uhr, geben diese Stationen ihre Beobachtungen durch ben Telegraph n an die Deutsche Scewartc m £>ambirrg. Tiefe Zentralstelle sammelt all diese Meldungen und gibt sie dann kurz daraus in mehreren Samnie'- depesctzen, teilweise auch schon durch draht o;e Tete- graphie an die Wetterdtenststellen. Es wird an» gestockt, bv se Ikbermittlung ganz auf funfentrlc- graphischem Wege au? ugesdalten, aber wie Überall fehlt es uns auch hi tiii an Geld. Mit Dill« der Nach.ichten aus allen Teilen Europas sind bie Wetterdimststel en nunmehr in dec Lage, bie Wetterkarten zu zeichnen und ihre Wetterprognose für den nach'ten Tag aufzustellen. Aus ben W.ckterfarten werden bie zahlenmäh:gen Beobachtlmgen der einzelnen 23ctterdcment büblich dar gestellt, so dast es auch für den Austen- flebenbcn möglich i|t sich aus verhä tnismästig emfarfte Weise ein Bild über die Gcsamdvetterlage Europas und seiner engeren fceimai zu machen. IL In erster Linie wird die Wetterlage beherrscht von den §)och- unb Tiesdruckg bieten dos Luftdruckes. Uetzer bte Entitetzuna biefcr Gebiete ver- schieden starken Luftdrucks sind viele Theorien ausgestellt worden, aber keine vermag alle Fragen restlos zu Iftfeit Wir müs.en und damit begnügen, dast fic da sind, und dast wir imstande sind, ihre Ltewegungen unb Berandeningen zu verfolgen. Am besten stellt man sie sich vor, als ungeheuer große unb flache Lustwirtzel, bie sich bald langsam bald schneller in bestimmter Richtung bewegen. Tie Ttefdrucktoirbcl, Depveisionm. 8»klonen, baro metrische Minima ober einfach Ticks fmb Wirbel, die kne Lust in ihr Z-ntrum him-insaugen, wck hier infolge von Erwärmung bait.Tnß Lust nach oben steigt. Am brst.m Tann man dies mit einem Cf en vergib ich m, dessen emporftrigmbe Wärme ein Keines Pavierrad >wrgt, das fe:ncr;eit3 wieder einen papi reuen 5)olzsLzer in eine frel'erhafte, unter heutigm Beihättni,sen fast sagenhafte Ar- lCird?lidh» ricrcbrichten. Evanstklische Gkmrinde. Sonntag, ben 31. Oktober, Re -orm^tion-frst. Rbllelte für den Gustav-MolI-Be:ein. 3n brr © t ab t f f r djc. K<>nn. W2 Ulyr: SJlT. Mahr. 11: Kinderkirchr f. d. M'otNstlusgem.: Psr. Mahr. Ab>s 6: P,'r. Beeter. Beichte u. Ieier d. hl. Abcnbmatzlö f. Matrl>älls- 11. Marli^tem. — Montag, 1. Nov., abds. 8: B> reinig, b. kmts. weibl. Juiv-nd b. Markus gern. Domierstag, 4 ?too., a'X>J. 8: Gemciitbeeersammlg f. Frone> u. Männer d. Markusgem. t. GxmrinbeiacL — In der 3a* hannesk i rche. Bonn. 9‘/s: P r BeckstolS- hctnwr. 11: Kinbeestrste f. d. Lufcsrem.: Pfc. Bechtiolslteimer. ?lb>d- 6: Pir. AnS.e d. Beichte u. F ier d. bl Abendm s. LukaS- u. Iotzwinesitem. Abds. 8: Bibcltzespr. t. Iul-am'esfaal: Psr. ^ldolptz. — Montag. 1. Noo., afr-s V?8: Ukwinig. d konfirm. w.ibl. Jugend b. Lu^Sg-m. — Freitag, 5. Noo., abds ‘/?t;: üktefnig. d konf. tveickl. Jugend d. Jisterlivsgem. — Sonntag, 31. Okt. Rd* forumtionif st. Bonn. 10: Kirchberg. KoCekt«. 11: öl- ?lbendntahl s. Stau len berg — Wie- seck. 31 Okt gxc"i?nna.i''ir?fett. Bvrm. 91/»: G^otteÄienst. Prof. Michtel-Gtef-cn. Ka holiiche Gemrinde. Samstag, 30. Okt., nachm 5 n. abds. 8 llhr* C-'elegenh z. hl. Beichte. — Sonntag. 31 CB. 23. Sonntag n. P ing en B<'nn GVz: Gclegenh. k bl. Bckctzte. 7: Dl. Messe. 8: Austelnng d. hk Zvommim. 9: £>jdxrmt m. Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Nochm. ö'/i: 'Jt)fenhxrijantad4 m. Segen. — Somldag, 31. Okt.. nach rr. ö u. abds. 8 Uhr: CBelegenb. z hl. üteichte. — Mottag, 1 Noo. Fest Allerheiligen. Som 6Vs: Geleg-mh z. hl. B.ckchte. 7: Hl. Messe. 8: Austeilung d hl. Kommimion. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl. Meste m. Pr. Nackpu. 51/2: Ni.'f.'nkrmiz .nbastU m. S'gm; bcrmiT 'Pnckngt u. Aui>.n!>l f. d Vlbgciturfienen. "ldachnl. 6 u. 8: G legen!) z hl. Beichte. — T-ieiis- tag, 2. N>oo. Allerse elen Bvrm. 6 bis 8: Hl. Messen. Born. 6'/-: Ge.egeih. z. hl. i?kid*r. 8: Seleivamt s. alle ^erftorlcicn der P-arrei. Abends 6V3: N. se.ck.ui:».ii.dachck m. Se^en. — Katholischer Gottesdienst 31. Okt. Ltch V-8 u. VxB. Hungcn VilO Ubr. i&idjtgeeg. vor d GstteHdstnste An den öodc'.tagen {n Lich Gott-S- chTnst 71/4 Uhr — 1. Noo. (.Uteri,einigen). Lutz 10 u. 2 "Ubr. Hmrgm 8 IQjr — 2. Nov. (Mer- s«len). Lich, Seernamt 8 Uhr. _____________ N. 2. 91o8(ii ^(lltücr' fLip, «asskl. Tit Miß itraloertwi UngeftcUki te flbcnb 8Ui mammenkonl ieaer, C^tetü- garten. ” Tie lenbgrnvsenltE 63-191? t ürrthijiir motb.3.9lon,:| bei üflidji«! j Ter ’borKI * örolfH *1 klopfte zum Zerspringen, und es fiel ihr unräglich fdmxrr, still auf ihrem 5tu5>l yi bleiben. Als Ote Uhr mit l item, f cknem Sl\rnget zu scha-L.i fr* gaim, bc>5 der ÄYxrifc ein locLiia bei ftvPt „D-sttfckck fjll tun 1 men. Und du — geh tinau4, um di-- Urteilsve.kön er e.;ip"tr.gei. Nachlxr will ich mit ih.i»m allein sein. Tc:t Brie, kannst bu nneber mitu.i)utC'.L"- „Ich möchte ihn heule noch beantworten, Cmtel 6emgr\ — ML<'l mag in Gottes Namen fcmnnn " . t .. , In üb-rströmLuder Fteude mngt' }te sich herab, um stiue Hand zu Fähen; aber der Blick, b?m ffc dabei bcgeg: e c, war so finster, baß |ic erirtxraf. „Zum ^n» .ten Mal-- frist du deinen Wicke-.'. Nun aber laß es das letzte Mal Qei'etesi stin ich rate dir's in altem Ernst. Es ist noch einer bDaufjcrt — du verstehst mich Und der still nic.'s kommen — der nicht. Sefrt kein Wort nxi e : Geh!" (m’a g fwrdic stumm, unb brmif;ei erst trocknete sie die Trä:'en, die ilr breraumb heitz m bat Augen ftantri. Ia:t;i 1a ft? fe Id) -uiMNwe , fr-nn cbm Ertön e das Huve VX' d s 5tra t wagens, der an dem Lnndfrrute vorfuhr. Dr.st s'or Eertl'ann, br.t Ackuck und T®rtor Güntering fdvn a n B-ih i oi empfange: hat en, nxrr ein cmfter, rjartflarger Mann in re. BAckk.afl der Iahte. Er l*gte osteibar tve:ig GrwichL aut trrbinbli.lx1, g teil a"t i e F>o.n eftte- wü.ste, sofort zu dem Pa.'ie iten geführt zu iverden.^ Am Stea n feil bett ater fand cr sofort len natürlich j gütig n Don des me f e r li' e , u d >e.en* funbigm Arztes. Die Be .a5.1ng und d>e U.".:e - suchung tvöhrten sehr lange, viel aci lanae für die »litte > . äI tbliÄ. I I * 2»art rSSfll1 k, OüiCg* f «JA w, ksfiinat^ Jtloten üKJm lebemabmeflij ‘inrid)tmnfl g ^iollitiibttt’1 icniuejÄ teil’,. Vereine*1 sich die Bewegung brr Tiefs vor Augen führen. Die Luft wi.b.ll allo um das Sietbni.lybiet herum, unb -ivar in «ntgägtnjcieuier dddinmg des Uhrzeigers Daraus folg:, dast auf der Süfreite eine-« Tiefs westliche Wmoe, auf brr Vorder- oder Ostid an meinet Ac.* Sitzung gcli'gtn ist, hat sie dein nicht g.eich an mich geschrieben statt an dich?" Btelleicht fürdrete sie. die vechttn Worte nidn zu finben. Ein Bevei ent.äTt immer nur das, was der Empfänger daraus liest." Born da rd Falster fefrm-'g lange. ^.Ei fragte er, wie spat es fei. Als Eri.la ihm Auskunft (te* »ben, murmdte er: „In ei^r Viertelistunde ayo müssen die Un stü.lsrabtm ta sein. — laß tr.iM itzven Brief I sen." . , Sic reichte ihm das Blatt und )--—---- SS Permanente Auseteilung Eigene Werkstatte Ersatzteil-Lager UH» Rosenthal LieblgstraSe 13 I TOTSTE offerieren alle Sorten 10749D TheifebachSohne f Gieseü. ®#ää 25. lel. lis und 983. 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