Erstes Blatt 170. Jahrgang Die Verfolgung dezUappschenAnhanger. I Berlin, 20.März. (Wolff.) Nach Mitteilung des Lberreichsanwc.lts wurde der Un- r Samt). Der ingen. itraBe34^r Deutsche Nationalversammlung der ge- Örili ü 25 bi, auSioärt« 80 "Bi.; für Reklame- Slnjtiflfn von 70 mm Breite 90 ki. v’ti Platz- OOrf(tnn20* A'itfNilag. $>auiHi Mission des Kabinetts wirb gemeldet, daß- ter König nach einer längeren Btspvc.'.mng nut dem Mn.isterp.äiidenten Zahle über die nord- schleSwigscte Po l r t i t de Regrerung aufto - derte, il,r Abschiedsgesuch ei zureichen. Zat lc leimte dies ab. Daraus erteilte dec König Z.rhle den Abschied und beauftragte den Fülirer der Unten Partei Neerg-aard mit der Neubildung. N-ergaarv erklärte fiel) außer S.andc, den Auftrag auszu- führen. Daraus bat dec König die bisherige Regierung, die Geschä te provi ori,"d> iveirn:zusü!)ren, was aber Zahle ablelmte. Die R'gierungsparteien sind telegrap.,isch für morgen zu einer Parln- sitzung nad) Kopenhagen ctnbcruie.i wordm. „Sa- -,ialdemo!r-iten" nimmt in einem Extrablatt gegm ten Staatsstreich des Königs Stellung. In io;ia!» demokratiläsen radikalen Kreisen sieht man Ine Lage als sehr ernst an. mingcn. _ jnmtce. 16 Prcukls^^ «ginnt «m f 3» e md -m 13. ®- w W*06"1 * verpsilfil^l. ____. Brandenburg, 29. März. Bet der Revolte in der Strafanstalt zu Brandenburg wurde Militär zu Hilfe gerufen. Die Meuterer fatten sich mit Karabinern bemaltet. B i dem Kampfe wurdm zwei Meuterer erfchos'en und r.eun schwer verwundet. Tie Zahl der Leichtverletzten ist noch nickt sestgestellt. Von den £8 örtern ist ferner urngekommen. In Gentlnn würd' ein Zucht- hänster er chos'en, zwei fdtoer verwundet. Von 152 Flüchtlingen f^len noch 11. Fs SS"" ««i* Riegen, vn bisher fg, En ArbätlL "SW m, ^Kläge Ql5-JJlÄe dir darübtt, innhi; > Beurteilung ^«meinben nach ?M dir pW, die nur Mbeitsvndienst 'tet. lür Arbeii- ^enunterstübuna Iflltett. Feiner ler BeMrung *r versicherungs- lt nicht ber Fall, unb bas Arbeits, "durch „Verein- licnicit zu geben, maß § 12a auch en zwischen Gr- m ber sie schm rden. Art. 4 gibt i>e Vereinbarung Fall eine brei- Cine Rede des bayerischen Minifterprafidenlen. München, 29. März. (WTB) In der heutigen Sitzung des bayerischen Landtages erklärte Ministerpvlifident Tr. v. ft a b r, die gegenwärtige bayerisä>e R-gierung werde treu and rückhaltlos an der Reichsverfassung festhalten, ebenso an dem Zusammenhalt der Länder im Reichsverband. Hmsichtlich der politischen Vorgänge in Bayern stellte er nachdrücklich fest, dast bei den Besprechungen in der Nach: zum 14. März der Oberbefehlshaber des Reiä-SwehrtruppenDmmaw' das die Forderung, dast der Mmisterpräsident oder einzelne Miirister zurücktreten »Eilten, weder er» holien noch angedeutet habe. Er sagte, die Minister, die den damaligen Verhandlungen beiwahn- ten, bestätigten ausdrücklich, dast sie nick' einen Augmb ick ei..en mili ärifd^n Zwang gesühl hätten und dast bet den Vorgängen und Beslhlüisen an jenem Margen der Boden der Versastung nidM verlassen wurde. Ebensowenig könne von einer Militärdiktatur in Bayern gesprachen werden. In der Verurteilung des ftoppschen Staatsstreiches und in der Mwehr jedes gewaltsamen Umsturzes van weläter Seite er auch kommen mögt, sei sich die derzeitige Regierung mit der abgegangenen durchaus einig. Tie bayerische Reichswehr und i'ire Führer hätten feinen Augenblick die Kappsche Regierung aner ännt. Weiter erf arte der Minister- näsidenl, die Regierung werde an den für die Drganifatkm der bayerischen Wehrverbände von der bisherigen Regierung festgeleg en Grundsätzen eitbalten. Tamm müsse die Rcgieiung auf» heute den geschlosserten Eintritt politisd-er Verbände in die Wehr ablehnen. Ter Ministerpräsident bedauerte, dast die sozialdemokratische Parteisichander Regierung nicht beteiligt habe und sprach die Haffnung ans, dah sie bet der Aufrecherlaltung ber Staats- versassung die Regierung loyal unterstützen werde. gllll®1 i flrkendft sLZ W hiit^ den fas rbPl»«*Ä E KK Ki6t beitaxtb Konrad bengenamiten auf’ ■n Sperrmaßnahm^ Tie Vermögensbeschlagnahme gegen die Angeschuldigten des Kapp-Lütt- mttz.Prozesses ist am 25. März vom I. Straf- senat des Reick)sgerichts beschlosseit worden. Wegen der Kieler Vorgänge nntrbe die Voruntersuchung gegen den Admiral a. D. v. L e v e tz o w auf den Major a. D. b. Winterfeld, den Oberbürgerineister Lindemann den Regierungspräsident Pauli- Schleswig und den Landrat Freih. v. Loew ausgedehnt. v.Levehotv ist verhaftet. Pauli befindet sich m Schutzhaft. Die übrige» Angeschuldigten sind flüchtig. Steckbriefe gegen des Hochverrats beschuldigte Personen sollen nicht nur im Fahndungsblatt, sondern auch in den Tageszeitungen, foitne an den Anschlagsäulen veröffentlicht werden. Für sachdiettliche Beihilfe zur Aufklärung des Sachverhaltes oder Ueberführung unh Ergreifung der Angeschuldigten wird eine Belohnung bis zu 10 000 Mark ausgesetzt. Berlin, 23.März. Nachstehende Offiziere haben laut Mitteilung des Ncichs- wehrmiuisteriums ihren Abschied erbeten bzw. sind ersetzt worden: Generalleutnant v. Esvorsf, Generalleutnant v. Bermuth, die Generalmajore v. Grodeck, Frh. v. Diepen- brvck-Ärütcr, v. d. Hardt, v. Lettow-Vorbeck, v. Oven, Frhr. v. Ledebour (Hamburg), Oberstleutnant v. Klewitz uird die Majore v. Mias- kowski und Hagemann. Die Frage, wietveit diese Offiziere durch ihr Verhalten während der letzten Vorgänge belastet sind, wird eingehend geprüft. Lütiwitz. Berlin, 29.März. (Wolffs Lüttwitz, gegen den am 18. März die Schutzhaft an- geordnet wurde, ist, wie die „Voss. Ztg." bestätigt, geflüchtet und spurlos verschwunden. Nunmehr erließ die Kommandantur Berlin einen Haftbefehl gegen den General. Neichskanzler Müller: Die neue Regierung ist getragen von den gf et dien Parteien wie die alte, von dem ei nzigetei tragfäHitzen Bot a. der in Deutschland möglich ift. !Beifall.) Dem früHeven Reichskanzler und feiner Negierung gebührt der herzlichste Tank Wer mit ^app gemeinsame Sache gemadst bat, muß ver- schwiuden. Mü eisernem Beten muh ou g.f brt werden. Wir werdet» rücksichtslos und enffd^oifert zugreifen. Eine demokratisdte Regierung olme Te* mokrotie ist eine innere und aus>npoli!ifcbe Gefahr. Wir haben die Demokratie, s.e müsse nur an die richtige Stelle gesetzt merb.-n. Der Reidtswirte schaflsrat wird schitellstcnts gesd>tffen werdet» Eben-* so werden bi: anderen in Angriff genommenen Gesetze strtiggestellt und Wirtfdtaitozweigc, die dazu reif sind, in öffentliche Bewirtsd-astung unb Kontrolle übernommen werden. Elektrizilät, ftoNc unb Kali sind die ersten hierher fallenden Gegenstände. Für die Landwirtsd-aft muh künstlerisch:-! Dünger geschaffen werden. Die neue Regierung übernimrd das Programm der alten. Die Tcmofratii'ierungi der Venvaltung unter voller Wahrung her Rechte der verfassungstteuen Beamten, die Auflösung untreuer Hceresfortf.aliotten unb an bereit Stelle Sdtasfung neuer Verbände, bie als ivahrhaste, feinen Staub ansschliehenbe Dolksnxhr bc- zeickmet werden köntten Alles bi:s unter Beteiligung ber Organisationen der fdtaffen ben: Stände muh unsere grone, bald zu lösende 21uf- gäbe fern. Wir werben sie rücksich:slos und ent- schlossen durchführet». Ter 9tuftxru ber sozialen Gesetzgebung ist dringend geboten. Großzügige TurckRührung der Fürsorge für die Kriegsopfer »st unsere heiligste Pflicht. (Sebl-afic allseit ge Zw fttmmung.) Tas Versorgungsgesetz für bie DckgKq besch obig !en und ^Hinterbltebenen ist seri iggestell t. Elite Fürsorge für Arbeiter unb At»gestellte „ruh geschassen werden, indem das Arbeiter- und Beamtenrecht fd)l.imigft durchgesührt wird. Verwol- tungsreform und Beamtenbesollungsn form müden, als^a.o ihren gesetzlich»?»» 2lusdruck finden. Tie Aib:it der Nationalversammlung wird schein zeitig abgebrodien werden müssen, weil das Volk nach dem Staatsstreich mit ben ftappanhang.Tn eine tatbige Abrechnung durch Wahlen haben will. -„Sehr richtig!" links.) Loyale Erfüllung des Fri.d.-n^vertrages, Schaffung einer Armospt^re des Vertrauens zwischen ben Völkern und öffentlichen Bruch mit allen ftrvgdanfdKurungcn in der Politik ist unsere Aufgabe. Unser Kurs bleibt auch in der Auhenpolitik ber alte, weil das ber richtige war. Tie schnelle Erbrosselung des Üavp-Pu!fchÄ erhöht das Vertrauen zu uns. £)ättc uns bie Entente nicht das Atmen schier unmög.ich gemacht, so wove die Zahl ber KappanHänger geringer gewesen. Gegenüber Millerand bemerke ich, baü die deutsche Regierung be-müht war, a les zu erfüllen, was überhaupt in ihrer Macht steht. Ein mirt* fckaftlrches Zufammenarbei en ist brinrenb geb den. Ein sich rerblutendes Teutsckstand ist Europa. R in. Aus einigen Teilen beS Nuhrgebiets kommen Te- putationen »ur Regierung, bie bie Lage schildern. Wir verhandeln mit ber Entente darüber, daß wir im Notfälle für kurze Zeit etwas mehr Truppen in bie gefäforbeten Gebiete sende i bfirfen Flankirich will bas nur gestatten, wenn Frankreich bagegem Frankfurt a. M., Darrnstabt unb anbe e Orte besetzen könnten. Dieses weisen wir zurück. Wir wollen doch nur bie Ruhe im R-chrgebiet wieder Herstellen, auch um Frankreick» bi? versprochenen Kohlen liefern zu können. Im Ralynen ber beutschen Republik ist fein Platz für eine Diktatur, komme ie woher sie wolle. Der Puttch vom 13. Mär; hat bas deutsche Volk um bie Freude über die Abstimmung in Schleswig gebracht. Wir sehen and; den anderen Abstimmungen mit Vertrauen entgegen. Ein Verbrechen an Reich unb Volk ohne Gleichen haben wir erlebt. Dummheit unb Brutalität batten ick vereinigt. Die Hochverräter werden bestraft werben ohne Rücksicht auf bas Zureden von ben. Seiten, bie allein bie Verantwortung tragen. Tie fjZarfrthaber bes alten Regims, bie Parteien ber Kriegshetzer wollen bie Schuld der Regierung zu- chieben. Der Weg Kapps war auch ber Weg ber Reckstrn. Das beweist bie Stellungnahme ber Deut- chen Volkspariei unb ber Teutsckmationalen (Lärm rechts) unmittelbar bei bem Auftreten Kapps/ bie keinen Tadel für diesen enthielten. Das Volk wird ridjten zwischen ihnen unb uns Dec Generalstreik war ein Vorspi l der kommenden Wahlen. Die Mitschuld ber Deutschnationalen Sichert ficht auch in ben Aeuherunter» des Grasen Westarp. kLärm rechts.) Kapp, Zagow unb Schiele waren vurchstchning des Ultimalums? Heute, Dienstag mittag um 12 Uhr, läuft bk Frist des Ultimatums ab, das dicReichS- regiecung au die Aufständischeit im Ruhrgo biel gerichtet hat. Inzwischen ist von soziali- bemokratischer Seile aus dem AusstandSgebiet an die Regierung das Ersuckien um Fristver-- schiebung des Ultimatums vorgebrack)l wo» den mit der Drohung, beim Einmarsch der Reichsivehrtruppen würde die Generalstreik- Larolc auSgegeben werden. Wie sich die steichsregierung mit dieser Kundgebung abgc- unden hat oder sich abzufinden gedenkt, dai> iber kann man nur Mulmastungen anstellen, tzs heistt in einer darüber vorliegenden Meldung, das Kabinett bestehe auf der Durchführung des Bielefelder Abkom- rnenS. Auch die gestrigen Verhandlungen der Nationalversammlung haben über Die bevorstehende schwere Entscheidung kein neues Licht verbreitet. Der Reichskanzler Hermann MüUer hielt eine längere Rede, deren hervorstechendes Merkmal der Satz war, daß die Gefahr von reck>tS schwerer und dringlicher sei als die von links, und daß oie lleHergangs,zeit bis zu den Neuwahlen damit «uSgefüllt werden solle, die Demokratie mit iveiteren Svzialisierunben iin Reiche fester jti verankern. Er gab ein weitschichtiges Pro- irramm: ob es restlos durchgesührt werden renn, ist eine andere Frage. Die sich anschließende Debatte ergab wenig lieber» r aschungen lieber ein Vertrauensvotum für bas neue Kabinett soll erst in der heutigen Sitzung abgestimmt werden. Androhung des ltzcncralstreikS. Der „Vorwärts" berichtet aus Elberfeld, daß die sozialoemvkratische Partei in Elberfeld der Reichsregie- nmg am R. März, abends 8 Uhr, mitteilte, ,bcÖ sie eine Verlängerung des Ultimatums der Reichsregierung vom 28. März u-in drei Tage verlange In der Kundgebung helfet es weiter: Der Kampf bei W e s e l wäre lLngstens morgen beendigt gewesen, weil nur itod) die linksstehenden Kommunisten weiterkämpfen. Der Einmarsch der Reichswehr in t»aS Industriegebiet verpflichtet uns, gemeinsam mit der U. S. P. und der ft. P. D. ben l«eneralstreik auszurufen. Sogleich werden fcir unsere Genossen im Reich für den Ge- ii eralstreik und Aur bewaffneten Abwehr auf» l»fen. Ferner fordern wir die Abberufung k>»s Generals Matter in Münster. In einer gleichzeitigen Mitteilung des ^entralrates in Essen werden die Bedüngungen des Generals Matter als technisch u»durchsührbar bezeichnet. Zur Abwehr des -Aatterschen Planes habe der Zentralrat beschlossen, zum sofortigen Generalstreik auf» «rufen. Die Reichsregierung erwiderte darauf, d«ß sie auf dem Bielefelder Abkommen bestehen müsse. Drohender Generalstreik in Frankfurt. Frankfurt a. M , 29 Mürz. Eine heute *mb tagende Versammlung ber Frankfurter Üttriebsobleute Mdiofe, sofort in den kneralstreik einiutreten. falls bie Rricks- wveii daS rheinisch-westfälische Jnbustriege- J|H Zuruf rechts: Sklarz. Ruse links: Br-derek.) Noch lange wird Deutschand unter bem Wahnsinn dicker vier Tage zu leiben haben. Im Ruhr gebiet ist bie Diktatur von rechts in bie von links umgei'chlagen. Aber dort wächst bie Sehnsucht nach Ruhe unb Ordnung. Tie Waffen sind dort vielfach in di» Reichspräsident ließ dem aus dem Amte scheidenden Reichsjustizminister Schiffer nachftcltendes Schreiben zugehen: Mst lebhaftem Brirauiern sehe ich Sie ans bem Amte bes Reichsjustizministers unb bes Stellvertreters des Reichskanzlers scheiden. So wichtig ge« rabe gegenwärtig Ihre reidjcn politischen Erfahrungen unb erprobten Kenntnisse auf bem Gebiete des Rechts unb der Verwaltung für bie Reichsregierung finb, so konnte ich mich doch Fl>rern wohlerwogenen Entl'chluß, aus ber Reichsregierung aus- zusck-eiben, nicht verschltesten. Sie enoarben sich währenb Ihrer Zugehöritzkeit zu dein derzeitigen Kabinett um bie Uebcrteitung bes Reichs in bie burch den Friedensvertrag geschaffenen Verhältnisse große Verbienste. Neben Ihrer allgemeinen poli- tifdnm Betätigung nahmen Sie in ben vergangenen Näonaten bas große Werk ber Reform unseres Ge- ridstswefens in Angriff und setzten sich damit in ber Entwicklung bes Rechts zu ben neuzeitlichen bemo krarischen Formen für alle Zeiten ein bleibenbes Denkmal. Wenn Sie mm aus ber gegemoärrigen Reick)sregierung ausscheiben, so hoffe ich zuversichtlich, baß Sie Ihre Kraft unb Ihr Wissen dem politischen Leben, bem Dienste für bas Vaterland erhalten werben. Die Tabaksteuer. Berlin, 29. März. (Wolff.) Entgegen allen jüngsten Meldungen über den Beginn der Wirksamkeit der Tabaksteuer wird amtlich in aller Klarheit darauf hingetpiesen, daß das Tabakstcuergesctz vom 12. 9. am 1.4. in W irksamkeit tritt. Die Ätegklung der Eisenwirtfchaft. Berlin, 29. Mär». (WTB.) Der Reichs- rat hat ben Entwurf einer Verorbnung zur Regelung ber E i s e n w i r t s ch a s t angenommen Der Berichterstatter erklärte, es müsse eine Art Selbstverwaltung ber Gifeninbuftrie eingerichtet werben, um ber immer weitergehenben P reistreibere» Einhalt zu gebieten Die vollstänbige Aushebung ber Zwangswirtschaft auf riefen» Gebiete habe zu großen Preistreibereien geführt, bic zu einer schweren Katasttophe aus bem Eisenmarkt führen müßte. Ein Gewallatt in Bremrn. Berlin, 30. März. Der Berliner Lokalanzeiger meldet aus Bremen : Heute vormittag legten die Arbeiter der Aktien-Gesell- schast Weser die Arbeit nieder. Eine Kommission begab sich zur Direktion und verlangte unter Androhung von Gewalt die Wiedereinstellung des Kommuni st enfüh- Mgsräte, Notenpressen einzu- |:i f) t e n. Tie Zahlungsmittel der Aufstän- lis.hen werden aber immer knapper. Die sruntkämpfer sind schon ungeduldig genwr- l?n, weil ihnen gestert» und" heute mir der Iillbe Sold auSbczahlt tvurde. .Die „Deutsche Allg. Ztg." erfährt aus Iffeldorf: Nachdem die Stadtverwal- üng eben erst für die Sicherheitstvehr des ^zugsrates 185000 Mark entrichtet late, verlangte ein Trupp Schwer- Ie vaffneter eine neue Summe von Ti- Serroaltung mußt-1 E» ! w? r,r^r f?rUCf€ bem Vollzugsrat 100 000 h« Freiheit jedes Lmwes, sich -ckckn: enra Re,i> |l uv^clal|enr rungsmst zu rnätlen, zu achten und bt-ien ©twum Die Gräfin. Roman von G. W. App le ton. (Nachdruck verboten.) Fortsetzung 11- Nein. Ich schlafe immer irä ein Stillt Holz. Meine Albe aber glaubt, sie habe nxt§ gchört. Ich denk mir's nur, bemerkte Frau Mimms, und kann vielleicht auch nur geträumt haben, afvr | es kam mir so vor, als ob jemand aus dem £xui5 ausziehe. Aber ich glaube eyec, Dais ich gzUauint habe, denn mit dem Schlafen ge'ht mir's wie mttnem Wilhelm: ich schlafe fest und geiund bis sechs Uhr: mit dem Glockenschlag erwache ich und springe dann frisch anc ein junges Mädchm aus dem Bett. Ganz merkwürdig, sagte ich. Wollen wir mchck hinaus gehen und mis die Bescherung anehm? Gewiß, Derr Doktor. Frau Mtmms eilte voran, bann folgten wir zwei Männer, während Anna mit vor Aufregung roett auigerissenen Augen das Züglein beiästoß. Wir begaben uns gevadeirwegs in das Schlafzimmer der Gräfin, wo eine imgeioühnlich unordentliche Szene sich meinen ernannte Aug n tarbot Das Bettzeug war ga-'z curchmüll. Tic Schublade:» am kleinen Wand ch anl Itcn en ' r- aus Zwei Koffer gähnten mis nut aufgesch'ogenen Tackeln leer an. Und auf dem Ful^-oden w f?n (Dir buchstäblich knöch.'llief in weck uUn Kteio mgL- Augenscheinlich war nichts erner pemlichm Untersuchung entgangen. Und doch- war, wie mrr sofort klar wurde, nichts Wertvolles entwendet wärcken. Das Brokatkleid, das ine Gräfin während unserer Unterredung am vorhergehenden Abend getragen, hing an einem eiserw'n $>atcn hinter der Türe. Darunter bemerkte ich -nn irartvolles Pelzjadett. Auf dem tannenen Ankleidftttch fbmb ein Iuwelenkästck>en, dessen Inhalt nicht berührt worden war. Daneben lag eine goldene Uhr nut Kette und ein Ledertäschä-en, drs, w. ich rasch feststellte, achtzig Sovereigns enthi-rlt. Am Fube des Bettes bemerkte ich ein Paar niedliche Schuhe, die mit altertümlichen Siiberschnailen gc chmückt waren. Diese Schuhe hatte die Gräfin, wie mir plötzlich wieder einftel, ebenfalls bn unserer Zusammenkunft getragen. All diese Umstände waren eberttv bmnruhrgend als unvcr'räich.ich. Die Sadckogc war mit einem Worte völlig mtverftanbllch, und nur zw.n Dinge schienen h-ilbwegs klar zu sein: diß das Zimmer zu irgendeinem Zwecke durchfuxlut worden war, der ganz außerhalb jeder Absicht gewöhnlichen Tiebstalsts lag, und daß bte Gräfin selber in ihrem Nachtgewai de aus irgendeine zaub-n'haste W-else n> ggcsch fft worden war, tte -cker an die Erzählu g.n aus , T-mend ir.ib eine Nacht" als | an irgend sonst etw-s erinnerte. Einer deser z>wi Umstäide war mir unerklärlich Die Annahme, d'ch ber G gen stand. Dem l diese rücksichtslos Haussuchung gegolten, der mit dem gelben Lack versiegelt; Umschlag gewesen, der mnundyr bei rneftvun Bankier und in Stcherh'it war — diese Annahme war die nächstliegend'. Aber das merkwüiidige BttTschwinten der Gräfin selber war ein Rattel, dessen Lösung, wi>' es schien, zu schmier'g für den menschliä-en ^Verstand war. Ich sdMst'llre schließlich den Kopf in vollständiger Ratlosigkeit. Evi toller Spuk, nich wahr, »Herr Doktor? sagte Mimms. Allerdings — wirft mich völlig aus dem Geleise. Habe me ettvs Derartig^ gehört. Sehen wir uns doch einmal das.Wdlprzimmer an. Ganz recht, Herr Doktor. Ich bin bereits drin genesen, meine Alte und ich; aber wir konnten nichts Ungewöhnliches en.decken, nach wahr, Mathilde? Jawohl, erwiderte seine Frau, aber s.chen Sie doch lieber mal se.ber nach, Herr Do'ckor! Wie ich bereits mitgeteilt habe, war es etn ganz kleines Zimmerchen. Ein Bick umfaßte es und genügte. Die Latte Asche des Fmers vom vorher geh mben Abend lag noch im Kamin. Die rot'n Vorhänge waren, wie gestern, sorgfältig heral- gelasseii. Der Ti'ch mit drr erlosdren-m Larnste hmib wie qew'chnlich mitten im Zimmer. Auch b:*r Lehnsessel unb de drei einfachen Stühle waren nicht von ihrem Pl fee .veggerückt ivorten. Ein kleines Berti>o stand an der Kaminwand, ein Zitt- tifch, mit wächsernen Früchten unter einer (Äas- 7 U hr. Landkreis Gießen. ** Oberammergauer Passions -- spiele. Wir verweisen nochmals auf die heutige letzte Wiederholung der Original Oberammergauer Passionsspiele im Stccktth.atcr, die gestern abend sichtlich starken Eindruck hervorriefen. Beginn mittag in der Sommerschen Wirtschaft, Fron- hofftraße 9, zwischen Kriminalbeamten und einer 15köpfigenSpielerbande. Erst als Sicherheitspolizisten mit Waffengewalt eingrifsen, konnte die Gesellschaft überwältigt und abgeführt werden. Die Leute waren fast ausnahmslos Erwerbslose, die hier Tag um Tag dem Glücksspiel um nicht unerhebliche Summen oblagen. ---Höchst a. M., 29. März. Von der hiesigen Station konnte am Freitag ein Guterz ug nicht abgelassen werden, weil von «teer Anzahl Wagen die Pufferscheiben ge- stöhlen waren. Arriist und Wissenschaft. — Wilhelm Holzamer. Am 28. Märr- waren 50 Jahre vergangen seit d:r CeouK i)t? hessischen Heimatdichters Wiklxlm Hotzam:c. (Sr stammte aus Nieder-Olrn bei Mainz. Gr war mr sprünglich Volks,'chulletner und war in bdnangfrn Lebensverhä ltttil'en, bis Grolcherzog Ernst LudMS ihn zum Leiter der Kabinettsbibliothck brrwl & empfing in Darmstadt mancherlei Anregungen, tnn Gesichtskreis erweitert: sich durch einen längtttn Aufenthalt in Paris; schließlich liebelte ter XudjUt nach Berlin über. Sein literarisches Schasfm W für die Entwicklung d r modernen oeutschm A- teiatur nicht ohne Einstich gewesen, wmn üjm mich eine Wirkung in die Breite vnsagl wn Holzarner schrieb Gedichte („Zum Licht", 189J), Skizzen („Bon staubigen Strafen" 1898) und ifto- mane („Peter Weller" 1902; „Jng:" 1903; ,M lida Solsttatten" 1904; „Am Fenster" 1906). Dir dichterische Schaffen Holzamers liefe noch mW* Schöne erhoffen, als er am 28. August 190/ u Berlin starb. Kreis Büdmgen. Raubmord. Selters, 30. März. Die infolge verspäteter Anzeige erst gestern nachmittag erfolgte gerichtliche Untersuchung im Beisein des Kreisarztes Dr. Fresenius ergab mit Bestimmtheit, daß der am Sonntag abend zwischen Selters und Ramstadt tot aufgefundene Photograph Völxen tatsächlich einem Raubmord zum Opfer gefallen ift. Der Mörder erschoß jedenfalls sein Opfer aus dem Hinterhalt einer Fichtenschonung durch einen Bauchschuß, nahm ihm dann Geld, Uhr, Fahrrad und photographischen Apparat ab, schwang sich auf das Rad des Ermordeten und fuhr kurz darauf durch das benachbarte Effolderbach, wo er gesehen wurde. Der Schuß muß aus allernächster Nähe abgegeben worden sein, da keine Blutlache vorhanden war und nur so der Schuß tätlich wirken konnte. Die Mordtat geschah noch am hellen Spätnachmittag. Infolge der verspäteten Anzeige sind die Nachforschungen äußerst schwierig. -hampelte, das aber vollständig mit Siegel, Etikttten nsw. der Firma, die täuschend nachgemacht waren, versehen war. Kreis Wetzlar. ----- Wetzlar, 29. März. Zur Bekämp- ung der Wohnungsnot beschloß die Stodtverordnetenversammlung die Aufnahme einer (Anleihe von 6V2 Millionen Mark. Hessen-Nassau. --- Frankfurt a. M., 29. März. Einer ganz raffinierten Fälscherin hat endlich die Kriminalpolizei das Handwerk gelegt. Am 1. Oktober 1919 trat die 26jährige Schfessersftau. Sibylle Tu körn als Buchhalterin in ein Geschäft ein und fälschte schon am ersten Tag? einen Scheck über 6500 Mck.; nach drei Tagen hatte sie bereits 15 000 Mk. unterschlagen, jetzt nach fünf Monaten belief sich die Summe.auf 187000 Mark. Die Unterschäagungm bemäntelte die Frau durch verschleierte Buchführung. Mit dem (Selbe taufte sich die TuDrn eine lvchherrfchastliche Wohnungseinrichtung ; auch sanft war sie Freunden gegenüber sehr freigiebig. Einem Freunde z. B. schenkte sie ein Paar Schuhe, einem anderen gab sic 34 000 Mk. zu einer Geschäftsgründung. Ter Ehemann will von dem Treiben seiner — besseren Hälfte nichts gewußt haben. Er und der Freund mit den 34 000 Mk. wurden heute nadymittag ebenfalls verhaftet. n, . --- Frankfurt a. M., 29. Marz. An der Emser Straße wurde haute mittag eine große mit Farben und Gipsstvsfen gefüllte Lagerhalle durch Großseuer vernichtet. Ter Schaden ist sehr Vereine und Veranstaltungen. O Gedern, 29. März. Bei einem W der hiesigen Ortsgruppe des Deutschen Set1 Vereins, frül-cven Flottenvereins, veranstL- teten Borttagsabend sprach Hauptmwm a. V 0 llmar aus Darmstadt in I Vsstündigen mir elf(mten Aus'Ülirungen über die Ziele des Tett scheu See-Bereins, sowie über die Küsten- M Hochseefischerei. ** Ru pper tenrod, 27. März. In glänzend besuchten öfsentlicl-en Brrsammlunq sprv am Freitag abend auf Einladung der M** s ch en Bo l ks pa r tei Partei.ckretär Tr.Lutt^ aus Gießen über das Thema: „Ein Jahr aac der Revolution". Der Redner zeigte ivatttM was die Partei auf den einzelnen rvirtschast'M Gebieten und insbesondere für die deutsche uw wirtschaft geleistet hat und in welch scharfer W - sie den Puttch vom 13. März verurteilt. Vorsitzende der Versammlung, Bürgermei! er »0^ zing dankte dem Rodiwr für fein: ansführtlV>1 und sachlichen Darlegungen. Burg-Gräfenrode (Kr. Friedberg' ** März. Auf Einladung der Deutschen Boi Partei sprach Donnerstag atend in auherorwr-■ lick zahlreich besuchter öffentlicher Versammlu^ Kreis Fritdberg. Q. Bad-Nauheim, 29. März. In der 'heutigen Stadtverordneten-B-'rtamm- lung wurde folgends perhcmdelt: Es würd' beschlossen, die Straßenrem-igungsgebuhrm für das 3 suck der Schutzleute entsprech:nd, übernimmt die Steckt die Beschasfimg der TiLnstkieickung für di»; Schutzmann schäft. Das Kleider geld von 250 Ml., das früher gezahlt wurde, fällt für die Folge fort. Starkenburg und Rheinhessen. Ein raffin ierter Kokainschwindel. rm. Darmstadt, 28. März. Einem umfangreichen Kokainschwindel ist man hier out die Spur gekommen und die Schwindler mrd Betrüger konnten durch Darmstädter Kriminalbeamte in Frankurt bzw. Berlin ftstgenomm-rn werden. Eine Mailänder Firma fragte auf Grund einer Anzllge im Beclin-t Börsenkaricr, in der Kokain empfohlen war, telegraphisch -in und erhielt die Auskunft, daß Kokain in jeder Meng' ab» oegeben werde, brr Käuher müsse aber selbst kommen. Dieser reifte nach ötrlim, erhielt die verpackten Proben von echtein Kokain, das te>n der bekannten Firma Merck in Darmstadt stamme. Er zahlte ben Betrag von etwa 470 000 Mk. bar und reifte ab, das Kokain wurde nachgeschickt. Sofort bei der Ankunft in Mailand konnte m m feststellen, b fe es sich nur um ein Salzpräpivat bedeutend. _ rii mc. Frankfurt a. M., 29. Marz. Auf die unverbürgte Nachricht eines Preissturzes für auie* r ikan i sches Sckmalz wurde am hauch« Tage soviel dieses nützlichen Fettes cm geboten, daß der Preis innerhalb Stunden um 2—3 M. pro Pfund gefallen ist. Einige Kaufleute haben sick zu kwhen Preisen in enormen Mengen eingebaä und fürchten nun mit Recht große Verluste. ---- Frankfurt a. M., 28. März. Zu einem ■erbitteiten Kampfe kam es Samstag glocke, auf der anderen Seite des Kamms. Df- war nirgend ein Anz ichen von Unocknung, Andeutung zur Austtärung des Gehumntt.es V bemerken. . Nun, was meinen Sie, Herr Doktor ( W” Mimms, mit gierigen Augen, b« immer noch einer Erklärung suchten. ____ Offen gestanden, sagte ich, ick w.'ih «w- Ich bin pass — ratlos — mit meinem Witz " Ende. Jemand muß hier gewesen sein, bat dem Eigentum der Gräfin sein Sptel getrr^ und ist dann mit der Gräfin selber durch dte-^, pete hindurch weggeflogen. Das hätte nicht die Katze serttggebracht. Apropos, wa ist ttenn^' Katze? Sie lag gestern abend, als ich das Hunff» verließ, schnurrend auf dem Kannnteppick. ,, Ei ei! bemerkte Frau Mimms. Wo is siccknc 1 Hast du sie gesehen, Witl^elm, od:r du, Ann^ Beide schüttelten als Antwort kräftig drn W und Frau Mimms fuhr fort: Na, und ich auch nich. Ich war heick nunM so aufgeregt, daß ich es gar nicht bemerkte, die gute Popsie — so beißt sie, Herr T^ttor hat die Gräftn so schrecklich gern und schlaft u”®"1 hier. Wenn ich jedoch morgens mit «in i; herein komme, folgt sie mir alle Tage dce SE iyinunter, um ihr Tröpflein Milch zu knE Heute morgen fy.it sie's nich getan. Ick ganz bestimmt, daß sie nich km. Was sagst»» dazu, Wilhelm? (Forsefeung Plgt,. gegangen sei. _ , r , t Äbg Has (Dem.): Herr Hemze hat sich persönlich große Verdienste um die Wahrung d'r Verfassung erworben. Aber den Aufruf i nner Partei hätte er pveisgeben sollen (Lärm rechts). Sie hat die Regierung Lapp in dem Aufrufe anerkannt. (Lärm und Widerspruch recifts.) Tie Ereignisse im November 1918 wiven Deine R^voluttrn, sondern ein Zusammenbruch. (Lärm veäits.) Geg'nüber den Hochverrätern ist rücksichtslo.est^ Strenge am Platze, auch wegen des Auslandes, a-mttch» land muß aus dem Boden der Republik lebrn und es ift ferne Regierung mcksr möglich ohne dtc Sozialdemokratie. In der Reichswehr müss-m endlich die Hoh-eitszciciten der dtmokrattschen Repuvlik -und ihre Farven crngefüfyrt werdm. Die Farben fchwarz-weiß-vot sinv von den Verbveckern >mt- ehrt worden. Die ReichÄvehr und di' Emwvhner- wchren müssen gesäubert werden. Reichskanzler Müller teilt mit, daß das Exekutivkomitee in Duisburg der dortigen Rerchs- bantt'telle mit bewaffneter Hand 1 Million Mark ab genommen hat. Hierauf vertagt sich das Haus. Nächste Sitzung Dienstag 10 Uhr. Fortsetzung, ferner Wahlgesetz, Gesetz roegen Hochverrats und anderes. Schluß 7V<> Uhr. Berlin, 29.Marz. (WTB.) Die Führer ,ber drei M e h r h e i t s p a r t e i en haben am Schluß der heutigen Sitzung der Nationalversamm- lung für das neue Kabinett ein Vertr auens- votum eingebracht. Der Anttag, der von 315 .Mitgliedern der Nationalversammlung unterzeichnet ist, lautet: Die verfassunggebende deutsche Nationalversammlung billigt die Erllärung der Reichsregierung und verurteilt den gegen Staatsordnung, Staatswohl, Verfassung und Nationalversammlung gerichteten rarbred)erifd)cn Aufruhr und die Anstifter des Staatsstreichs. Die Nationalversammlung spricht allen Teilen des Volkes, die in gemeinsamem Widerstand die Verfassung schützten, den Darck des Vaterlandes aus. Berlin, 29. März. (Wolff.) Nach den bisherigen Dispositionen geht die Nationalversammlung morgen nach Abschluß der politischen Aussprack^ in die Osterferien, die bis zum 14. April dauern. Die Ausschüsse nehmen voraussichtlich einige Tage vorher ihre Arbeiten auf. Man rechnet in parlamentarischen Kreisen damit, daß die Arbeiten der Nationalversammlung bis zum 25. April abgeschlossen sind, so daß Ende Mai die Neuwahlen stattfinden könnten. ♦♦ Von der Universität. Unsere Universität rechnet mit einer hohen B e - 'ucherzahl für das Sommerseme- j 'ter. Damit die Studenten nicht vergebens ; von Haus zu Haus laufen müssen, wenn sie : Wohnung suchen, sollten möglichst viele Bürger bald Zimmer bereitstetlen und auf dem Sekretariat der Universität, Bis- ' marckstraße 22, anmelden. Gießen darf nicht ' hinter anderen Universitäten zurückbleiben. Auch diesmal wird die Bürgerschaft, wie im : vorigen Jahr, alles tun, um den Studenten geeignete Zimmer in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen. ** Eine Flugzeugverfolgung des v-Zuges? Aus Berlin wird gemeldet: DreBerliner Krimanalpolizei hatte in Erfahrung gebracht, daß drei Geldhändler in Berlin einen große n P0 sten russischen Silbergeldes aufge- f au ft haben, um es nach dem Ausland zu verschte- ben. Sie spürte den Aufkäufern nach, kam jedoch «erst in dem Augenblick auf ihre Spur, als sie gerade mit dem Frankfurter V-Zug davvn- gefahren waren. Zwei Kriminalbeamte bcsttegen darauf ein Fl u g zeug und als die Reisenden in Fran kfurt a.M. den Bahn-Hof verließen, waren die Berliner Beamten ihnen schon auf den Fersen. Sie stießen in dem Augenblick auf sie, als die Händler mit einem Frankfurter Aufkäufer in einem Hotel bereits in Geschäftsverhandlungen getreten waren. Alle an dem Geldgeschäft Beteiligten wurden verst a f t c t und der ganze Geldbetrag, 1 100 000 russische Zaren rubel, beschlagnahmt. — Soweit die Berliner Nachricht. Der ,,Franks „Gen.-Anz.", der diese Nachricht nnebergibt, schreibt dazu, daß von der Polizei nichts über die Sache in Erfahrung zu bringen war. Ein Flugzeug, daß mit her Verfolgung beauftragt gewesen sein könnte, überquerte am Samstag mittag Gießen. ** Wie lange Postsendungen unterwegs sind! Ein charakteristisches Bild für unsere Tage geben folgende Feststellungen: Ein Brief von Berlin nach Gießen war unterwegs vom 19. März bis 27. März 1920 = 7 Tage. Ein Brief von Dresden vom 16. März bis 26. März = 10 Tage. Ein Brief von Port Saio dagegen vom 10. März bis 26. März = 16 Tage. ** Reisverteilung. Bom Millwvch, 31. März, bis einschl. Samstag, 10. April, gelangen gegen Abgabe des Bezugsabschnitts Nr. 2 200 Gramm Reis zu 2,45 Mk. zur Ausgabe. * * Wegen ungenügender Milch- zufuhr können für Diens.ag form 30. tne auf 1/4 Liter und Mittwoch den 31. d. M. Oie auf ’/4 Liter lautenden Mlchmarven nicht beliefert werden. * * Die Auszahlung der Familien- unter ft Übungen findet für die Zeit 00m 1. bis 15. April Mittwoch, den 31. März statt. * * Braunkohlen-Ausgabe. Die noch in Händen der Bezugsberechtigten besindlichen Scheine zum Bezug von Braunftrhlen werden am : Donnerstag, den 1. April, nachmittags von 1 bis 4 Uhr, beliefert. X Wieseck, 29. März. Bei der letzten Verpachtung fiel unsere G e m e i n b e i a g b mit einem Höchstgebot von 8400 Mk. ben bisherigen Pachtern, Gietzener Offizieren, zu. Der frühere Pachtpreis betrug 1800 Mk. X Wieseck, 29.März. In ber letzten Gerne i n b e r a t s s i tz u n g gelangte ein neues Wasser st atut zur Annahme. Haushaltungen zahlen jetzt im Jahr 15 Mk.; bei gemeinsamer Haushaltsührung von Familien zahlt jebe btefen Betrag. Die Taxe für Einzelpersonen betragt 4Mk, für Großvieh jebes Stück 3Mk., für Kleinvieh: Schweine 1 Mk., Ziegen 50 Pf. usw. Gewerbebetriebe erfahren eine Erhöhung ber seitherigen Pauschalsumme mit 65 Proz. Die Teuerungszulagen ber Gemeinbebeamten werten vorläufig ab 1. April beibehalten. Das Gelänbc an ber Gießener Straße soll auf 10 Jahre öffentlich verpacktet werden, die Pachtzett aber bei etwaigen Veräußerungen zu Bauzwecken verkürzt w^den. Für die H 0 l z v e r t e i l u n g wurde euie Kommission bestimmt mit Karl Schäfer III., Wilhelm Vogelhöfer und Hch. Laudon. Auch die Kleie- verte i l u n g soll von der Gemeinde in Zukunft erfolgen; hierfür wird eine Kommifiion ans Wilhelm Vogelhöfer, Karl Scherer und Polizei- biener Weller ernannt Der Gehalt ber Hanb- arbeitslehr erin wirb als Vervielfachung mit 100 auf bie Wochensttrnben festgesetzt. Der Turnplatz bei ber Bürgermeisterei soll in zwei Teilen verpachtet werben. Die Abgabe von Sanb soll nur Mittwochs erfolgen, unb Mar für Einspänner zu 5, für Dvppelsvänner ju 8 ™t.; für Auswärtige erhöhen sich bie Sätze auf 10 und 16 Mk. Atts Stadt und Land. Gießen, den 30. März 1920. Meldeordnung für die Stadt Gießen. Zur Meldung bei dem Potzeiamt ist verpflichtet, wer in die Gemeinde Gießen ein» zieht (unter Vorlage der Abmeldebeschem iglkng seines bisherigen Wohnortes; diese Meldung hat innerhalb acht Tagen zu geschehen), wer aus ber Gemeinde Gießen wegzieht, um feinen ge wölmlichen Aufenthaltsort aufzugeben, netter bie Personell, bie ben oben genannten Melbepflichticten Wohnung unb Unterkommen gewährt ha dm, mfern bie An- bzw. Mmelbung von biesen nicht selbst geschehen ist. Bei Wohnungswechsel )inb zur Melbuug verpflichtet, Hauseigentümer über ben in ihren Häusern vor gehen ben Wechsel, entertet ob bas Lokal zum persönlichen Aufenthalt oder nur zum Geschäftsbetrieb verwendet wird. Diese Meldung ist unter Angabe ber früheren, bzw. künftigen Wohnung des Ein- ober Ausziehenben innerhalb acht Tagen nach dem Ein- ober Auszug 301 criuatiat. Zu glctcher Meldung iinb £aiqxtnncter Kurzer Daufer oder einz?lner Teile verpflichtet, irarai M die W>ltt Hungen wieder an Untermieter abgeben. W itec ilt zur Anzeige verpflichtet, wer innerhalb der Gemeinde Gießen seine eigene ober gemietete Wofy nung oeränbert, sovie bie Personen, bie andere bei sich m Schlafstellen aufnehmen. Die letzte Meldung bat innerhalb 24 Stunden äu erfolgen (M- und Herbergswirte haben täglich bis um 8 Uhr vormittags über alle in den letzten 24 Stunden erfolgten Aufnahmen von Fremden Meldung zu erstatten. Wer ein ortsfremdes Kind in Pflege auf- irimmt, hat dies binnen 24 Stunden anzuzeigen. Veranstaltungen. Dienstag, 30. März: Stadttheater, 7 Uhr, Oberammergauer Passionsspiele. — Aquarium, 8 Uhr, Mitgliederversammlung der demokratischen Bartei. — Lichtspielhaus, „Das Leben Christoph olumbus und die Entdeckung Amerikas". — Lichtspiele Seltersweg, „Johannisttaum". weder deutsch «mch national.. Alle verdächtigen Ele- «venle müssen aus der Reichstrahr entfernt und durch Bürger und Arbeiter ersetzt werden. Das politische Gesindel aus dem Osten muife aus dem Reiche entfernt werden. M>q. Henke (USP.): Noske ist gegangen als ö Mann, der alles verloren hat. Wir werden dafür sorgen, daß die Politisierung, der Gewerkschaften ihren Fortgang nimmt. Wir haben fein Vertrauen zur neuen Regierung, vor allem nicht rum Reichswehrmtti i stcr Abg. Legien (Soz.) spricht namens ferner Partei der neuen Regierung das Vertrauen aus. Der Redner hofft, daß die unabhängige Sozial- demokralie einfcfym werde, wo das wahre JNlerettc der Arbeiter liegt. Die Hochverräter müßten gefaßt und ihr Vermögen konfisziert werden, um die Lrckensmittelnot der minderbemittelten Klaften zu beheben. Die Reichswehr müsse um gestaltet werden, ebenso die Einivohm-r- und Ottswehran. Es wäre verhängnisvoll für Deutschland, wenn die gettoffenen Vereinbarungen nicht schnellstens und energisch durchgefühtt würden. Reichswehr Minister Dr. Ge feier teilt mit, bafe ei e Unteriuchmigskommis ion eingci’Bt nnnbe Die Vorlage bett, die Aburt>'ilimg durch Zivilgerichte fei dem Hause bereits zugegmgen. Es bleibe Noskes Verdienst, daß wir in dm schweren auf einen Dnl unbedingt verläßlicher Truppen redre.i konnten. Di' R ichsweltt muß nach der <5äubenmg auf breitester demokratischer Grundl-age aufgebaut nrr:en. Reichsmstizminister Stund le lt Mit, bah gegen Kavv, Lüttwitz, Jagvw, Boiler, Schvlle- tznderak, Fal^nfyaulen, Lemtzow und anbere das Verfahren w gen Hochverrat -eingeleitet ist So- -wett sie nicht in Haft srnd, ist Steckbrief erlaifm unb bas Vermögen beschtegnckhmt Wörtern Wegm ber Verfolgung Traubs ist btt der National- verfammlung Antrag erngeflangeir Abg Dr. H cinze (D. Vp): Als ich die Nach^ richt von bei' unverantwortlichm Tat Kapps er- fyelt, war ich aufs Höchste entrüstet. Wir müssen -unbedingt aus dem Boden des Rechtes stehen. Tic gegenwärtige Verfassung muß geschützt werben. Wir tonnen eine Regierung nur anerfeimm, die auf ber gegenroär ig-en Verfassung bericht- rnnb Lüttwitz nraren nur möglich, weck wer die R6038, 2056. m»D Wh Frankfurt a. TL, 30. März. 27. L SBKc Leciferrin-Tabletten dürfen in keiner Familie fehlen Dieselben heben das in Apotheken. Galenus Chemische Industrie, Frankfurt a. M Preis M. 6 gesund und frisch Vermietungen | mmtlges MWn gesucht. 3585 3587 gesucht. Scltertzweg 23. kann schort oder sväier ein treten bei 05658 3536 sofort gesucht. Allgemeinbefinden, machen den Körper widerstandsfähig; Lebensfrische und Energie werden hergestellt, welkes, blasses Aussehen verschwinden; Gesichtsfarbe wird 29. Mäh. r : am Freitag töt . reiben, weil mek lsferschtiitiiji gesund und willig, tagsüber oder gant gesucht. Gute Beban>lg. n. Lohn. SchriiiL Angeb. u. 05726 an den Gieß An», erbet. 1298,50 1301,50 1276,- 1279,- 1318,501321,50 1286,- 1289,- 27,53 35,54 95,70 27,47 3S46 95,50 von stuLphU. gesucht ver L ob. 15. 4., uidaL frei gelegen. Erbitte umgebende Angel', durch Tel. 151. Wovdt, BahnboftzhoteL 419,60 367,10 291,20 72,90 499,50 420,40 369,90 291,80 73,10 500,50 414,60 382,10 295,20 74,90 524,50 415,40 382,90 295,80 75,10 525,50 tzur ftno . Amsterdam Kopenhagen Stockholm. Wien . . . BSrs-7"urse. Frankfurt Marknotiernngen. Datum: troftenen verschärften Maßnahmen Wiederherstellung der SffntLichen Ordnung aus gehoben. Neue .(nnidqkbungen im Ealn-gebiei. Saarbrücken, 29. Märr (WTB-i Weihe und farbige Stoffschuhe werden angesertigt. Schrift!. Angebote unt. 05705 an den Äiest An». Kies. ■ekl.WehD-u.ScHal- ilamor au vri ui. Boeth«- straBeMIL Anrus.v 1-4. Möbl. Zimmer von nib- Danermieter sofort ob. später au mieten gesucht. Schr. Angeb. unt. (6622 an den Gtest An». (Ja einem Teil ber Auflage raebirrat) Eine Reichskanzlerreve in der Nationalversammlung. Berlin, 29. MLrz. (WTB.) Die Natio- nalversemmlung trat heute morgen um Dölkerbimdsfragkn. Paris, 29. Marz. (WTB. Davas meldet ans London: Der ehemalige Staatssekretär R o o t nahm eine Einladung des BSlkcrimndes an, Mit-^ glich des Beratungsausschusses zu nxrbcn, der ein Projekt zur Schalung eines internationalen Gerichtshofes ausarbeiten soll. 36/21 36,29 96,15 96,35 auch iwb io feierlich und erhaben jein. Luch fame das SNtmuntum ucherlcch sammungSN-'Uer g-roirtl, wenn es unsichtbar hinter der Bühne gestanden hätte G. K. Rtenotypletln! Gewandte Stenotvvistin tz. sofort. Eintritt f. Fabrik- Bureau ges. Sckr. Angeb m. Zeugnisabschrift.. (6fe* haltSangaben u.EtatrittS- termm erbeten uaL2996D an den (SieHeuer Anaeig. für Darle >nSgeschäft ges. auch als Nebenbesch. On LK»rlstte»dwg4. F, 0.18. löfltlger S-rkloer Öler SiellMer Göbel & Appel, ______Bergirrahe 20. 3—4tüd)!.XiMerte8eIlea, a.so'cheLeute, die Hola be- schlan. t, a. b- Lohn u. Soft ges. Jaks't La!t. Zimmer- * uteiftcr, Ireuaeeäala. 26.3. 7,65 3,65 8,- 6,40 [VifienfM. zamrr. b-’S Äfcl gen seil k ft K »Im io'.WA. bei Mm. r yti> n»t in b6r." tai-tW to'i v ttWofrl b!« chcrkt AlULFiui« h dinÄ vvitn a sitenmjchcS ög mchr rnm Dai^: llutz yirr'öt. T- bie fbitüt MW te (,,8um W; etrawu 1^7 902; „Aw W U , zimrs liefe " am 2b. W11 Datum-, Amsterdam • Rotterd. Brüssel-Antwerpen . Chriftianio...... Kopenhagen..... Stockholm...... tzelsingsors...... Italien........ London........ New-Pork...... Paris......... Schweiz........ Spanien....... Wien (altes) .... Deutsch-vesterr. abg. Prag......... Budapest....... Bulgarien...... Konstantinopel. . . . mungsbild. Mit Rücksicht aus die F^nfaucr der Wirren im P3-*——*■ ' '---- Für MnaMMig der schon ein Jadr lernt wird weg. Autg. des Geschäfts aaderw. Lehrstelle gesucht Echr. Angeb. il 05628 an den Giest An». Was will die Technische Nothilfe? Lie leistet Erhaltungsarbeit uur während der Ltitteguug lebenswichtiger Betriebe. Clcbcr, der siir den ftaU der Not sich zur Verfügung stellen will, komme als Mitglied zur C e cb ii i f di c ii N o t h i l f e. Auskunft: OrtSgr. 6)iefteu, Ost Anlage 11,1. Eingesandt. (Für Form unb Znfatt oller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Schonunq für Vie Saalweiden. eb. Aus dem JJogel öftere 26. Mä^z. Die Bogel sberger Bienen tbemrittrin «ms diesem Wege der F.orstbe'hörde eine her liche Bitte: Wir Manchen im Frühjahr ss arg nötig frischen Blütensdcmb um für untere Steinen aus .Honig, Wasser und Blütenswud eisen guten flinberbrei machen jk können. Es aber in unserer teuren Zeit setze schwierig, frischen Blüten-- staub zn bdbrnmen, weil die Satmribcn in den Feldhecken von den Bauersleuten a'i-grtxmen werden und in die Offen wandern. Liebe Forstleute, wir bitten Euch herzlich, lafet uns doch die paar Salweiden tm Walde, wir wollen ja durch Be- stäitlmng der Obstbürrme den „Schaden" wieder autmachen. Schont die Salweiden, gebt den Torfleuten ein gutes Beispiel! n 's** n iriatg vv , eie, wvv* mu** iie is. 'M jeranitalW m so * W ^V. rrlotttitwaM J® U WL tobt m E it Hxi p Tema: ' RkdNtt n einE wpt iniflc11- rode Ä 1 tüid Marteisekrrtär 5k Lutsch an- Giesten über die Igegenwörtige doliNtch Lag, unb über die zahl «eichen Fehler, welche die WegieningsParteien während des abgrlaufenen Jahres auf politischem unb wirtschaftlichem Gebiete begangen haben Ter Redner entwickelte das Programm der Panec und •dpt'., dast die Deutsche BolkspaNei als eine -Lrttelpartei zur Bermerdunq und zum Ausgleich der schroffen G.gcnsähc zwischen rechts und lintß rmbedingt notwendig sei. Die scharf ablehnende jdaltung der Partet gegenüber dem Putschversuch vom 13. März wurde besonders beleuchtet. Die in bet nachfolgenden Aussprache von i>:m eigens aus granfiurl herb.ig h ltrn soz aldemos a ischen Red- ccr gemachten lünroenbungen wurden in allen ihren Punkten von Tr. Lutsch und Pfarrer Mangold in sachlichster Form widerlegt X Wieseck, 27. März. Ber gutem Besuch tzeichnetc Freitagabend im Saale von Braun der GeneralfeL'elär des Evangelischen Bundes, Pfarrer b a u p t - Darmstadt, ein Bild von der Lage rm- £s Volkes und den Aufgaben des Bundes. Sehr rfc Lichtbilder, meist nach eigenen Aufnahmen früheren Feldgeistlichen, führten nach den Karpathen und Galizien. Der neubegrünbeten Ortsgruppe desEvang. Bunbrs traten 44 Mitglieder bei unb eine Tellersammlung ergab 95,75 SRI. Vogt, Goethettr. 32 I. 06710] 3nn»ei Mädchen od. Frau in ktnbert.Haushalt für leichte Uelchäfti- guna 2 stunden vormitt, gesucht. Gderttratze dl I. "IMlfifles !Mh6ea u. Zur sul ■ ian. X--?’ b;T 1 kmontdt( b» • ^ri^ludej.' S iit ^Ult!n SttmtbcT ÄLL?» tbm seiner — ■Jet unb ba S ^enllchmü^^ mutag eine goj, E Wen üi > wurde am im Fettes m9i -künden um 2-2 ye Kaufleute bofc wen Mengen eine große Strhijk. .M., 28.MüizL )fe kam es 6a» hcn Wirlschasi.8, riminalbcamten: Pielerballdic lk mit WasjtM eiellschasl übersü Die Leute mar.' t >slose, die je® cl um nicht vch Oberammergauer Passtonzspiele. Gießen, 30. März Die Passions-eit hat die Leitung des Stabt» Heaters bewogen, in diesen Tagen die heitere Muse von der Bühne zu verbannen. Dies sei dank- var anerkannt. Nur schade, daß das Giestener Publikum der lobenswerten Absicht so wenig 8er» ftänöniö entgegenbrachte. Wurde schon bic Palm- sonntagnadimittags-Ausführung ber „Kinber-Tra- vödie", dessen Wiedergabe wohl mit zu den besten •er ganzen Spielzeit gczühlt werden darf, vor fast leerem fcaufe gespielt, so Hofften auch gestern abenb wieder erschreckend große Lücken im Zuschauer- raum. Eingeleitet wurde die Bildersolge durch eine Reihe wohlgelungener Ansichten der näheren und weiteren Umgebung Oberammergaus sowie des Ortes selbst, von denen besonders einige reizvolle Ausschnitte aus ber bayerischen Dochwelt im Gedächtnis hasten blieben. Nachdem der elektrische Scheinwerfer die Träger der Hauptrollen vor- aestellt batte, zog auf bet Leinlvand das große Erlösungsyrama vorüber, wie es die Jahrhunderte alte Tradition des bayerischen Lockmebirgdorfes gestaltet hat. Tie Bilder, die die Darsteller in Lebens- gröhe zeigten, waren von überraschender Scharfe unb plastischer Klarheit und frei von ermüdendem Zittern und Flackern. Die Wirkung hätte sich sicher noch vertiefen lassen, wenn der Maler, besonders bei den Gewändern, etwas gedämpstere Farben verwendet hätte. Der einleitende geschichtliche Ucberblitf wie der die Bilder verbindende Begleittert wurden von Wolf Leutheise r in schlichter Eindringlichkeit gesprochen Am .Harmonium saß Kapellmeister Ludwig M a r g u t h. Ein Weniger, vielleicht ein gedämpfte?, andeutcndes Untermalen des gesprochenen Wortes wäre hierbet sicher ein Mehr gewesen. Aus Orgelklang und gesprochenem Won wird Len so leicht keine Einheit, mag das Wort KrAftlce Arbei’er, nicht unter 20 Jahren, für sofort nefudit. 3580 Andreas Euler, Ztgarrenkistenfabrlk, S ietn ilra he 7. Mssil o)tr gran um llFigraöen von £and für etiua luvt läge gefmfiL Reformhaus, 3542 Sreuzolav 5. Brauner Terloren. ■■■ Abzüge den aeacn Belohnung Bismarckstr. 5 beim Hausmeister. .»:• ®tlb Brief Geld Brief 27. Mürz 29. Mürz 2772,- 2778,- 2717,- 2723,- 544,50 545,50 542, 543,- 1408,50 1411,50 1403,50 1406,50 1388,50 1391,50 1373^0 1376,50 1598,50 1601,50 1588,40 1591,60 ftetenih? fünhägige Feiertags pause hielt sich bw llnterncstmungsluft der Börse in Schran-cn. Tie Um sähe betvafen meist Abwicklungen bestehender spekulatwer Engagements. Im Rammen fang damit na Inn die Ifursbewegung eine unregelmäßige Entwicklung, Lebfaftigkrit bei wesentlichen Steigerungen fr'igie lediglich der ttjfonialmffrft, wo Neu-Guinea 120, Otavi »Minen 38, Schanmng 37 und 3k)man 200 Pmzent gewann'N Lber auch auf diesem (flebiete blieben späterhin die höchsten stnrse infolge Vvn Gewimrrealisation nicht behauptet. Andere Valutapapi,tr hatten feine gleich- rnästig? $>alhmg. (Sanaba Pacific gaben nicht unwesentlich pari) Vvn M,'iitanwerten gcivamien । bet wenig um langreichem 0üttnraftiat fahr-ftenbe Besserar-Mn, so Bi^marckhüf- um 10, Stotternt>er nm 14, Lanra- hüite um 20 Prozent rbci.'tisdv-westsLltfchcn Werten fielen sich Bochums nm 20 und Lwfch um 7 Prozent höher, mÄTrend Mannesmann- Röhren etwa 16 Prozent rrloren Eine große Unfllcicbmäfegfcit zeigten bk s5etjänberu'*g:n tn Forst- unb (ntfiwrocrter. Au.'sgesprochen schwach erwies sich der Schisfahrtschstienina rfl. Am An- lagemarft waren deutsche Anleihen meist nicht voll bclxiuptet. Oesberveichische und ungarische Renten erlitten kaum Veränderungen Frankfurt, 29. März. lBörsenstint- mungsbild.) Im Adendverkhr madXc fick etwas größere Zurückfaltung in der Gesefaftstatig» tat geltend in Abwart trug der weiteren Gestaltung der Wirren im Nufarevicr. Die Kurse der führender'. Montanpapiere schwächten sich zum Teil ab. Terstsch Luxemburg mit 347 gut behauptet. Kali Weslevrgeln bCiebcn rwürr gesucht imb verbesserten ihren Kurs um 9 Prvi aus 709. Deutsch Ueh'rfee (Sleftrifdx gaben nach 1410 bis 1390. Elektr. A. E. G. sind fester 424. Bad. Axiln, erholten sich 6 Prvz. auf 568. Lebhafteres machte sich in Sch^deanstalt bemerkbar, 695 1 angingen. Unter den Transportwerten sind Schau- j hing 5 Proz. niedriger 635 bis 637. fcafac verbesserten ihren Stur3 anfänglich um 4 Prvz. auf 167, schwächten später wieder etwas ab 166. Av- lonialpapiere gaben im Kurse mastig nedy Gewinnsicherungen wurden Dor genommen. W stellten sich Neu-Guinea mit 1100 70 Pro-. Otavi Minen Anteile 1270 50 Mark, dito Genustscheine 850 30 Mark niedriger. In rumänische Anlerhar war lebhafteres Geschäft bei fester Tendenz, bprvz. Golbrnexikaner gaben weitere 15 Pros, nach 525. Kriegsanleihe 79V«. Kassaindustaievaprere unregelmäßig. Elchweiler Bergwerk büßten 10 Prozent ein 365. Frankfurt a. M., 2!). Mär». Getreidemarkt. Tie bessere Beurteilung der politischen Lage füchrte zur Befestigung verschiedener Artikel. Bei mastigen Umsätzen foeHte sich der Preis für Sxifer etivas höher, da sich einige Nxrchsruge ein- stellte. Es waren Reslekianten am Cbnfte, p u. a. auswärtige Mühlen, für die auch gekauft wurde, tzülsenfrächte erfuhoen ebenfalls mäßige Erfalung. Bei guter Qualität waren Bikluriaerbsen gesucht. Sevadella bleibt still. Auch in Sämereien macht der fcanbel nur langsame Fortschritte. Stroh bleibt Hausbursche aus fofort flcfu*L ____RenenWea 3X )***• röt Namm. z»m VHaR[ Lachenkorttraq. aesuchr. CberbcfL Rorb wareabaus, Schulnr. C662l| Braver Junge in bte Ledre gefntbt. 3. Utzdnch, Bildhauerei und Sieinmeyaeschäiv Gienen, Marbur> Sir.49. 10 Uhr zusammen. Eröffnet wurden btr hmgen durch eine Rede deS neuen Reich» - kanzlers Dermann Müller, in der bie- fa zunächst das .ibabindt vorstellte unb dann eine programmartige Erklärung der neuen Negierung afaab Einleitend hob ber ReickskanHler hervor, die drei Üoalitwnsparteieii feien auch bic Tragfläche der neuen Regierung, es gäbe (einer anderen tragt ästigen Boden für die deutsche Polftik, und desbalb fei die Erhaltung dreier jboahtion die Boram>ftvung für bic Ezrsten 1 des ganzen deutschen Bolkcs. Der Rr-ichskanzier teilte nx-itcr mit, daß der Posten desPt'nistcrsbesAeußern bald besetzt nnrbcn würde. Daß Deutschland eine wahr hafte Demokratie fei, das habe sich in den letzten Togen erwiesen. Besonders sei es Aufgabe ber Är ffkrung, bis zu den 50aMen die Demokratie noth fester zu veroniern nnb sie in aNe öffentlidxm (Bin rrchtrmgen Hinern zunagen. 55kr in den Bestörben oder in ber Rrftchswehr mit Maw gemeinfame Sache gemacht fahe, der müsse verfchinndcu. Mit eifer n*m Bcsen müf*e auögctbrt werden. Die Demo fro^fienmg müsse schleunigst tarrrfaieführt wer- ►er, denn eine Demokratie ohne T-emofraten sei eine innen- unb außenvolitisckie Äefastc Auch bic Wirtschaftsbemokraiie soll wefter auagcbaut werden. AuS Berlin und Brandenburg. Berlin, 29 Mär» («TB.) Tie für Ofrofv- Btrlin unb die Provinz Brandenburg ee* a. liebst, ^aife 0. Lande, zur Mithilfe L Hanshatt, 3 Perl, sei. Famittenan- schluß und flute Bebandl- zugellchert. Schr. Angeb. u. ffSMl an den Gieß. A- Für mein Leben-mitiel- und Drogengeschäh suche ich ein L-hrmSdehen ans achtbarer Familie geq. Üeiflenbe Bergntuiig. Tchriitl. Angebote unter :3469 an den Gieß. Anz. Palmfonntaq fanbri hier große ^unfaebuntm fä"ft ick-er Beamtmi erci igun en be>' Saergeiiet.- gegen die Verordnung der R gi-rm'g-rkonimickwn vom 16. März über bic Regelung des zukünftigen Beamtenrechts statt. In beiden überf ülltt-nParallel Versammlungen kam es »u großen deutsch patriotischen Kundgebungen. Zum Schlüsse wurde eine Entschl ießung anntnsm wen, iu der u. a. verlangt wird: Uebcrnahme ber gesamten Beamtem unb Lehrerschaft durch bic neue Saarregierung auf der Grund age far StoatS- Derträgc zwischen bet deutschen, prvmßischeu enh bayerischen Regierung einerseits unb vr Saar- komm iss um anderseits, Hinzuziehung d5e in Brieswechiel »u ire en. Schriftl. Angeboie unter 3560c an den Gtest Sa* Mietgesuche j MNllWtM! Ich gebe mei e schöne 5-Hi‘iimeriuobntu eletir. Licht, modern, ante Lage, regen eine schöne 1 Zim. Wobng.ab Lchr.Angeb 1. W70o an den Gieß A tu. Jtmgetz Ebeoaar stützt ,er sofort oder soäter r-5-ZiromerrWobnung. StbriftL Angebote unter 4~>6i9 an d. Wen. An», erb. Junges Edevaar iBe- tmter) sucht sofort ober oäter 2—3 Simmet u. Üiiche. Schr.Llngeb unt. ■ >460 an d. Gien Znz. erb. Belcher verb. llnteroffu- — auch Art! lerift — lauscht Stadtwoh- -,ung flehen schöne ^asernenwoh'tnnf; ? rtbrihL Angebote unter <5673 an den Gieß. Atu- löbllertes Zimmer m. el-L- von stnd. phil. frort au mieten gefurf f. Lchriftl. Angeb. unt 05* 4 -M d. Gtest An-, erdeteu. W SM M au pachten gesucht, «m Wagner, Mottkeftr.2» II. Suche für Srenntz. 41 a." alt, 1.75 m ar., eow darfit. im 2taat6bie:ijt. Fran m. zeitentforech Vermögen. iBernihtluiifl durch Ber wandte sehr erwünscht. StbriftL «ngeb. unt 351 u an den Gienener Antzeifl. Funae Dame als Kassiererin an Regittrier-Sasse sos. gesucht. Staufm. 8^00 kenntn. nicht erfordert. fifluftmns 908, Babnbosirraße II. XiÄHtt Flickerin für rSeiüAena u. Kleider gei. Stepbanftr. tkr».-— Gesundes, cbrlicheß und arbeitswillige? 3319 Mädchen (am liebsten vom Lande! wird A- 15. Avril gek. von Fran Bros. Urstadt, GanenstraKe 14. Kinderfrau Irin für den Rachmitraa ober tagsüber au Ssährigem Kinde gesucht 05629 Krau Bankier Oers, frenen Bane 23. Zum l. V., evtl. Ist IV. innaes Mädchen al? ?tüye gesucht im Kochen, Räben und Z^ü^eln betv. Krau v. ^iieniart, ne. Wilbelmckrane 12. Sum Ist IV. ortzentl. Mädchen tagsüber ges. Kran Pfarrer Hou, Frankfuner Str. 34. Arbeittzfrelidtges, gebild., jg. Mädchen als Eiferin der Hausfrau bet Fam.- An'cht u. gut Gedalt ges. Hilte i. grobe Arbeit rorb. Nay. Alieestraße 3. Wegen Verheiratung meines seit 9 Fahren bei mir beschäftigten Mädch. ein in Küche und HauS erst »uverl. Mädchen mit guten Empfehlungen ges. Krau M. Wörner, 3550 Schllyenstr. 12. tcsiM s. kleinen HauSbalt Möglichst im Kochen bewandert. Gute Bezabluna. Antritt sofort od. später. Angeboie an Drevfntz, Marburger Str. 22. qm«, Vadndofstr. 601 Schreinermeister Keil, _____Klein-Linden. 95714] Crbentl Kran ob. Mädchen AurMuhilfe int Haushalt für einige stunden vormittag- gesucht. ______Marktstr a h e_28. Bester?, unabhängige Fra» au geschahlicherArbeit gesucht Wohnun t im Hause. BorAnst.-t'est-41nt 32 v. Lanfmädchen für einen Tag in ber Woche gesucht — Moltkestrntze SL I1. | Stellengesuche! SrlegsWeseiildieter, 22 I. alt der dteHandeltzichuie bei. bat, sucht geeign-fln- fangsstellnnt Schr. Ang. unt. D5^6 an b. Gieg. Anz. Angestellter bei Beb., 22 A. alt, eo» leb., selbst Ärfa mit allen ctnfcbL gesevl. Best ver- traut, sucht anderw. Stelle eotL auch in gröberem fauhn. Betrieb. Schriitl. Angeb. mit Gehalt-ang. u. 0SV4 tu d. Gtest tL erbet. Innrer Mann (^Intöilirtoi sucht 8r6tiS8rhii|, würde sich eotL an sicherem Unternehmen mit 30—40000 M. beteiligen. ©djriftL Angebote unter 05682 an den Giest «nz. Fränlein Beamtentochter, eecht Ltellung bet Eheoaar. Herrn ober Dame. Schr. Ang u. 352.» a. d. Giest A. Gebild. fang. Mädchen von auSwarttz, welche» kochen u. nähen kann, sucht stelle als 21Ütze in nur gut. Hanse. Näd. b. J. P. Sani, Bismarckltrahe 10, mittags v. 1 2-ll£. • • • • Ueteti trü. XImsw eie Schiasitclle sof. ob. so. u vrm Niegelvt'ad 38 TI. flnutt. 12—3, abdtz. n.8Ubr Möbl. Zimmer v.l.«oril tu vermieten 05676 Babnbofttmfcc SS 11. «7191 MSbl. Wobn n. etblnfAimmrr au »ernt. __Seltertzwea 60 II. 057241 MSbl.Zimmer mit »oller Pension sofort Alt oerm. Yitbtoigffr. 6JIL 8-ioooom. als IL Hut», per l. Avril auSAulelhen. Schr. Ang. u. WW4 an d. G>est Anz. Mt grtt. Sagrtaö * MN näömntmtne. Scht ifit Ang. unter 05G7 an den Gte»;. Anzetaer. Gut erhaltene- Sofa gegen gebt, gut erhalten. Chaiselongue zn vertauschen. SchriftL Angeb. unt. 3543 an d. Gießeiter Anzeiger. | Verschiedenes j Mittwoch, 31. Mär», nach«. 2 iibr, versteigere ich auf meinem Bureau, Blockstr. 4, zwangsweise gegen Barzahlung einen Rock (Salto). Junker, an Gerichtsvollzieher. MSbknimtt.Äii' sali,ki u.$rtm« n. 50000 »LSeifiitinen? Schriftl. Angeb. unt. 3416 au den Slest Anzeig. erb. WtibWIiie zu vermieten. Schr.Ang. u. 3688 an den Giest Anz. Datum: Kurs 27.3. Kurs 29.3. Kurs 27. 3. Kurs 29.3. 5*'fiDen«JMegsanL —. — 79,75 — 79,75 4* oDeut^etdjsanL — . — _ — e* e — 76,30 3e/„Deut.3,c:d)9anL — _ — 77,25 77,25 77,- 4°/0 Preuß. fonfol» — . — — 73,75 76,50 DarmftStter Bank — . — — . — 144^0 143,50 Deutsche Bank. . . ■— _ —— 312,- 308,- Disrnnlo- ttz.skllsch. *■ _ —■ •* _ «■ 235,- 227,- Dre«brt*r B i»h.. —— _ — *■ _ ■■ 130,50 193,50 Slationorbarh f. D. — . — —— _ — 1U,- 143,- Mittelk.Creditt'ank —_ — _ —— 149,50 149,- H -Amer!b..Pakets. 1 — 166,- 165,50 161,50 NorddeutscherLIoyd —. — —. — 175,12 174,75 Bock. Mnßstah^wrst 389,- 375,12 390,- D.-Lnremb.Bergw. —. — 347,- 326,- 344,25 Gelsenkirch. Bergw. —. — 347,- 340,- 342,- Harpenee Bergbau — _ — 349,- 383,- Dberfd)L(Eifenb.-D. —. * 252,- 254,— Oberschl«s.Tiseninst M _ ■* 275,- 270,- 276,- Phönix'Brgb.-?Ikt. M— . — —. — 509,- 495,50 Bad.?lt"lin-u.Soda — _ — 568,- 572,- 562,- Höchster Farbwerk« S lekir. 91 (E. ®.. . _ _ 423* — 426,- 419,50 415,- 420,- 5tth«ckert.Werke. . -- . —. — . — —. — 233,50 FeltenLBuilleaunte — _ — 521,- 521,- Daimler...... 334,- — _ — 330,- Bud.-Lisenw.-Mt. _ — ___— 340,25 Adlerwerke .... — . — —. — 475,75 459,75 4% Hess. SaatsanL — . — — _ — (Electron Griesheim "t" f 331,50 Eine erlerne MOMeme iu verkaufen. papi] Süd-Anlage 21. Jirnkclrotcr Teppich (mittelgroß) a. verkaufen. 05736 Kaiser-Allee 10I. V B ■ Gießen, den 30. März 1920. 05734 wahren. 3559V F. G. F. G. F. F. lv;; bi ” Gießen (Schanzenstr. 8), den 29. März 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag, nachm. 2 Uhr, auf dem alten Friedhof statt. 3590 vf öeh Annerod, den 29. März 1920. 866S im Alter von 67 Jahren. 0678 Die trauernden Hinterbliebenen zu verkaufen. 05625 zu verkaufen. 05650 zu verkaufen. 05677 Dau bringen. 05675 zu verkaufen. 05729 05739 zu verkaufen. zu verkaufen. 05720 [OMW Langsdorf. 05613 WM! z. verk. Breis 900 M. M7a Frau Braun, Sonnenstr.6. bnlkntr 31» 05667 (Cheviot) zu verk. WM 0 <> Der Aufsichtsrat und Vorstand der Firma Georg Philipp Gail, Akt.-Ges., Gießen. Die Angestellten und Arbeiter der Firma. Zeitschriften Zeitungen Alte Bücher Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 31. März, 2 Uhr nachmittags, auf dem neuen Friedhof statt. H der G. D. N. I. B.: Dickorö. U Kalb-, Ziegen ZicKel- Nenstadt 53, Laden. 1 fast neues Fahrrad Die trauernden Hinterbliebenen: Anna, Marie, Else Pirr Familie Louis Stroh Familie Ludwig Faber Familie Phil. Pirr III. 1 MaMsGse unö 1 blauer Ardci sroik (noch neu) für mlttl. fyifl. Kanin- und Katzenfelle kauft zn höchsten Preisen J. Huss, G-e8e«.Wl!!ocslr.7ZS. der F. (S. F. Wenzel. oder geeignetes Land zur Anlegung ein. solchen Ko ilaleusie-Sehreihpsli (Amerikaner), fast neu, 135 cm lang, für Bureau und Privat, abzugeben. Schrlftl.Preisanaebote u. 3491 an den Giefi. '.>(nz. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Gatten, unseren lieben Vater, Großvater, Urgroßvater und Bruder Die Firma verliert in dem Verstorbenen einen Mitarbeiter von seltener Begabung, vorbildlichem Fleiße und großer Rechtlichkeit, die Angestellten und Arbeiter einen Kollegen von lauterem, uneigennützigem Charakter. Wir werden ihm stets ein treues Angedenken be- Am 28. d. M. starb nach längeren Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Margarete Seeger Ww. M '•"Sv Seegrasmatrahe für Kinderwagen, 1 Stick.- Bluse, l blaues Jackett nach längerem Leiden im Alter von 80 Jahren zu sich zu rufen. In tiefer Trauer: Christine Schäfer geb. Möckel Ludwig Philipp und Familie Ludwig Schäfer III. und Familie Karl Schäfer und Familie. Reichswehr Mio,! An FvlsseÄ WVM. I Im Namen der Hinterbliebenen: Ottilie Naumann geb. Wiekenberg, Pappen u. deraleich. kaust zum Einstamvsen zu höchsten Preisen 3. weinert, Gießen. Grvüere Mengen lasse abholen. Fernruf 21o. 3k Sßkltata % Weißweis* 3k RölsBiBSte^en kauft zu den höchsten Tagespreisen 05666 MM-ZeMle Nodbeimer Strafte 41. Gestern verschied nach längerem Leiden im Kath. Schwesternhaus unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante MariaWiekenberg. Großen-Linden, Holzheim, Kaiserslautern, Kassel, 30. März 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3'/, Uhr statt. ___________________05728 Saatpflug System Maysartb, z- vk. K. H. Hofmann 1?., Riede ridield, Dillkr. °^c Dreirad '"'S Wehn.iMHccHrahc 17. Smoking auf sctde gearb. sehr gut . erhalten, zu verkaufen. _ ■- 91 äh. Weserstraftc 7 v., Stetnvrak'e 73 L L 1 Werkstatt. 05116 Diikwiirz 8. SvieS, Mittelwegs Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere liebe, treusorgende Mutter, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Frau Anna Pirr Ww. geb. Stroh am 28. d. M. abends 9>/, Uhr nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im 33. Lebensjahre sanft in dem Herrn entschlafen ist in“ jogen | en'",.^Sal)rraö„™-t Bereifung zu verkaufen, m» Lottar,Bleichstrahel ^etr.: $ fr Bck Maus ’Dy. Tas c Jfriete ft? ande ^l(5run ass Men. i«dizimM Smnd der iden, Herrn iorB, den' »er Zahn Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sagen wir allen herzlichen Dank. Besonders danken wir der Krankenschwester Philippine hier und den Schwestern vom kath. Krankenhaus in Gießen für die liebevolle Pflege, Herrn Pfarrer Groth für die tröstenden Worte am Grabe sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden. Die trauernden Hinterbliebenen: Zamilie Heinrich valser. im. T < " j MiiolniSdiit ■|Wt im r«r gi einem V tr den Tod [jf Treibriemen 'M >me ‘ das Urteil Awslamm vechmdelte. jaden und e statt, doch' sittndm ni durch der lourde, M wie schon unter eiqe herbeMri kt UM mahregck wie die E l- $ri A A ■ tit) Ktt is' Nachruf. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben des Herrn Zchnn Mchrh Leicht aus Watzenborn in Kenntnis zu setzen. Er brachte unseren Bestrebungen lebhaftes Interesse entgegen und hat uns trotz seines hohen Alters als Leiter der jungen Ortsgruppe Watzenborn tatkräftig unterstützt. Ehre seinem Andenken! £lgc 311m SSM öer deiMen gultnt. Dr. Rennert. 3S56 rl Nachruf. Am 28. ds. Mts. verschied nach kurzem, schwerem Leiden unser langjähriger treuer Beamter, unser lieber Kollege und Mitarbeiter Herr Maschinenmeister Wilhelm Noll. ra <«nW)e •NW l»er Seite leit ofjtriba tofodn eattöj oui'j memg Ilan ^sichten N Wtjtn m i^horsai Ringen s «Nun f möglid Avergijlx getan bat. .Nm in EruhelÄ -^_Die Heute entschlief nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwiegervater, Schwager und Onkel Georg Kinkel im 68. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Anna Kinkel. Achtung! Verkaufe preiswert eine vor 1 Jahr neu errichtete (a. kantig Holz n.Diehlen) Werkstatt. 2 fast neue Kaminaufsätze sowie verschied Werkzeug. Pickel. Schippe, Roienschere, Beiftzange, Hämmer. 1 Sveuglerkessel u. Per- schled., v. 10—12u.l-7Ubr. OS 713 Maigasse 15. Jagdhund kavital. Gebrauchsbund, Rüde, jagdlich firm, zu verkaufen. Schriftl. Ang. u. 05702 an d. (Sieh. Anz. Jas DasselWaslhen auf Oswaidsaartcu, Ecke Rord-Aulage, ist sofort zu verkaufen. 05732 Marktstrafte 32. Zu verkaufen: M6, Atzenhain. 05781 Krofdorfer Str. 1. 2 Ziegenlämmer fof. oder auf Ostern z. vk. Eodhelm q. b $8., ,VeQinn8= hansener Str. 107. [3579 MarkeBrenna- hUlJliaa bor.Freilauf m. Rücktrittbremse Torvedo, ohne Bereifung, sowie ein P. haliil.Stiele! (41) z. verk. 05694 ] Rittergasse 161. 1 noch fl etb- Nähmasckiue preiswert zu verk. 05735 Sleinstrake 7V Hih., I. (Mr. HänshütnngS- Nähniaschine Jagdhund (Rüde). lOMon. alt, prima Statmnbaum, gut veranlagt. zu verkaufen. 05688 Wetzsteingasse 31. Wachsamer Hund zu verkaufen. 05674 Srankf. Str. 117 III. r. Ste in strafte 75 v. r. 1 P. hochsch. br. laiaeaaL, fast nett, Gr. 41, zu verk. 05737 Ederstrafte 16 p. Neueu. getr. sahw. e.none leligr. 1. OH e.-Sose (82 < m Schrittl.), miitl.s^ig.,sowie neue leider. Stiefelhose q. feldar.Ciiizlerstuelitaud) f. Svortanzüge geeignet) zu verkattsen. Saiuil. Hosen u.Tuche sind vr. Fried ns- roate. Aern. 1 Ofllx.-Säbel m. Partopee a. Untersebn.* Koppel. Anzui. o. 5'/2—6‘/2 abds. LaadHralonstr. 4111. Ein Paar fast neue, lange Rohrstiefel Gr. 40, zu verkaufen. o»«7 Licher Strafte 65. 1 crdnleln. Wasrhkl^t, 1 eener Hnt, geeig. f. Forst- bca in te,l seid, öaij.-^issa, 2 tast none Sehäleraetsen, grün-rop 56, prelöw. z vk. l>«v 5tatharinengasse iv. niM. hkncoßikskl (Gr. 42» vretsw. zu verk. 05709___Ederstrafte 211. WelSe EerroiheHiilBB, Kragen (19.47), Msnsehett. Panamabnt, Lieeenlnhl, Blumentisch, Tritt w. Gelinder (l£l dien) zu verkauf. 05717 Plockttrafte 131. Den Kameraden der beiden Wehren die Trauernachricht, bau das langjährige Mitglied der F. G. F. Kamerad Wilhelm Noll Schlossermeister gestorben ist. Die Beerdigttng findet Mittwoch den 31. d. M. nachmittags 41/,, Ubr statt und bitten wir um recht zahlreicheBeteiligung. Zusammenkunft um 4 Uhr bei Kamerad Kremer „Stadt Marburg". Das Kommando 8ebr. fihlierroöflcit zu verkauf. Schriftl. Ang. u. 05649 an d. Gieft. Anz. Kinderv. acen z. vk. Mittclw a 24 I. I. v. 6-8 Uhr abds. 05699 Ein noch out erhol ener Gule Schreibmaschine, Mikroskop, Pholoapparai (9x12) von ernsth. Selbst- refleltanten zu kaufen ges. Schristl. Angeb. n. 05/25 an den Giefiener Anzeig. Wr.KoidherP gesucht. Schriftliche Angebote unt. O 646 an den Gieft. Anz. Krofdorfer Strafte 30. Lauserschwein verkauft Schlapp Witwe, Watzenborn, Leihgestern, den 29. März 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch den 31. März nachmittags 3 Uhr statt. 05691 Friinliiirtcr ZcitW von Juli 1914 6. Juli 1919, Aut geheftet, zu verkauf. Schr. Ang. m. Prei^gebot unt. 3527 an d. Gieft. Anz. ‘SJChevr.-Heirenstißiel Gr. 43, nicht getr., 2 gute Violinen Sl Ä WoßeiiroikiU ”=Ä Steinttr. 7« III. v.9-3'/,. Heu? Chevreallskllnamesel (s. Maftarb.), Gr. 38, richt. Jranenst., z. vk. Neuwert 350 Mk., abzug. f. 280 ML. 05669 Babnbokttr. 34 v. 1 P.H.-Schnürsticsel (42) dauerhaft, billig abzngeb. O767O Müblstrafte 16. r-attueuer D.-Panama- Hut zu verkaufen. 056« Män-burg 14. Dkl bl. reinro. Ann. lSakko, Mauarbeil, Jriedensst.), mittL Gr., sehw. Hnt, Zy- liidor (G. 57), 3 K Arbeite- schuhe (Gr. 42 43) preisw. zu uert 12—3 it. 6 Ubr. 05"<56 Riegelpfad 38 II. 1 Zyllnderhni (54), 1 steiler Ent (54), StehomleBkragen (35 u. 42), verseh. HSädeh.- Sonunerhflte i. 10—14jöbr., K.-Sonnenseh„ Gasrohre, Gaslatnpen, 2 Zimtnerlttren nLEahni8H,2Petro!.-8telil. z. verk. Goetheatr.54 p,05“3 1 BaarneneD. Schnür fticfcl (Gr. 42) au verkauf. 05703 SehiHeab. Weg 6» !. Schristl. Augeb. unt. 3540 au d. Giefteuer Anzeiger. Kaufe gebMihic Näh- mofchinen fflr5i5nteaton.6aus- BalL afliij geütflüäjs- llMWe. Schr. Stnneb. u 05(ßö an den Gien. A. Rikgelpsad 21. Sehr gute Bettücher, Handtücher usw. aus Privathand zu verkaufen. Schristl. Angeb. u. 05624 an den Gieh. Anzeiger. 1 P. Wichclgamaschen u. einige Leineukragen (Gr. 36—37) zu verkaufen. Schillerftrafte 28. Dammttr. 32, Werkstatt. Herrenrad IMa^keWell), II. ges.,mit Friedensber. preisw abz. Heb. Neurath. E Walltorstrafte 43. Krankensahrstuhl (Selbitfabr.) ohne ‘Bereit, au verk. E leonore Fatz, ILAikßkorb z. verkauf. -534 Moltkettr. 32 II. Gut erh. leb. Knaben- Schulranzen zu verk. wwo Wetzl. Weg «8 I. l. Ai.Lcdcrroiiz.kmn-°n 05700 Tiefenweg 6 p. Schalbücher v. Sexta-Quarta d. Neal- gym. sowie für d. unteren Klassen d. h. Mädchensch. zu verkaufen. 0563t Noll, West-Anlage 9 L Stowet I!. Mte d. Realgymn. v. Sexts-U I zu verkaufen. Anzusrag. zwischen lu.3 Uhr Wett- Anlage 46 II. O5668 Kavlausgasse 11. Das Bauholz von ein. Scheuer (Eichenholz) zu verk. Länge der Scheuer 18 Mir., Breite 15Mtr. Eign, sich auch gut für ein Wohnhaus. Anzu- seh. jed. Tag gestattet. 8.o® Heinrich Nerth in Münster «Post 2ich). Habe n. einige Zwctsohon- nnd Belneelaudsn-Hochst., Sehattenmorellen-Höchst, nnd Spaliere sowie einige JehanBlslieer-Hoehst. und Himheoren zu verk. [3536 Gärtnerei E. Hafalag, Schifienb. Weg 53, Te 1^42. 1 Warenschrank (eiche) m. Glasschiebetür, preiswert zu verk. 05664 Greb, Seltersweg 61. MkMmMluiig m. Schaufensterauölaflen aus Marmor, sowie Mosikoolpphoil'^r?-'' I geeign., zu verkaufen. 8M* Wicscck.Giestener Str. 90 05687] Gebr. Liegestubl und Rollwand zu kaufen evtl, zu leihen gesucht. Bismarchstrafte 46 v. MeyerS od. Brockhaus' Konversations-LexikOD (auch Klassiker) vonPrivat z. kaufen ges. Sckr. Angeb. unt. l^6W a. d. Gieft. Anz. LMlülllsAlie Gröfte 38—39, zu kaufen gesltcht. Schristl Anaeb. uni.05661 an d. Gieh.Anz. Ei« aut erhalt. Kruder- wagen zu kaufen gesucht. SrbrtitL Angebote unter 05695 an den Gieh. Au». GM. kiitSrrisWkü z^i kauf. ges. Schr.Ang. m. Preis u. 05717|a. d. G. A. HcmnsiiefelK^ 05712 Hammttrafte 7. 1 P. Kenf.-Glnc6handseh., 1 P. Bollseh., 1 VegelkäHg z. v. Goetbestr.7Op. Mantelkleid wein, neu, Gr. 42—44 und OetagososhCÄM Wold . ebclftr. 9 l. H. KiHdorhalSschnhe (Gr. 26) z.vki. Miihl,tr.32Hlr. (vcbr. und neue [05707 Kinderstrümpfe ».Kinderschuhe zu verk. Lnüwigslr.lS Hl. Ccbrgüchtt, Ittrt | Verkaufe | Vie Auftraggeber kleiner Verkaufs - Anzeigen werben gebeten, unter allen Der» arl gen Angeboten Ihre Ulbrefie (Strohe, Hausnummer unb Stockwerk) zu veröffentlichen. Soll bie Abreffe verbeckt bleiben, so wolle man schriftliche Angebote unter bet AnzNoennimimer (orbem. Auskunft über Abreffen u. s. f. durch bie Geschäftsstelle kann nicht erteilt werben._______ Zu verk. la. Simmentaler Halb (Ochs). Salzböden Nr. 46, om« Kreis Wetzlar. Gut. l.äa forsch wein abzugeben. haltkNkr WimaP» r 8u eriraa. mit Verdeck zu verk. 1157 ie beim Pförtner Klinik- GroB. Linden,M-nlferitv29. strafte 37. -------- --------- "die trau, Kaufs Wg. erotift herzlicher eimgang unserer n wir allen Herz. > danken wir der pine hier und den krankenhau; in He Pflege, hem tröstenden Ira >ie vielen M- '4 WM lt WM »ft r» dm hoch' aaesoreilen MMZE ®eftrebunatn lf9Cn unb ha» "Ellers als yrl6grupht unterLützt. otnfen! “Wen gQitut. UM * «•'“‘mos’’ 'M . hmterbl!^- ! imich W. IM ». 8. ®. $. i hm.11*’« mslangiahrige iitcr "Mittwoch den !> Uhr stau und ;Seieilidunfl. ^Uhr bei Käme- irbutg". ando «wc der», nenfab'.ikailt Emil B ehrend in Michelstadt i. O. war im vorigen Jätoe wegen fahrläsiiger Tötting zu einem Monat (tesängnis veruNeill morden, da tt den Tod eines 17jäl)rigcn Arbeiters, der einen! Treibriemen auslogen sollte, verursacht toben sollte, ^lus seine Revision tob das Reichsgericht das Urteil auf und vermies die Klage an die Strafkammer zurück, welche am 27. März erneut verhandelte. Es waren drei Sachverständige geladen und es farti) eine eingehende Beweisaufnahme fallt, doch bannte nach der Begründung des Vor- fitenten nicht eimvcrndfrei festgestellt werden, wodurch der Tod des Verunglückten hervorgmufen »vurde, zumal es nicht ausgesctoossen ist, daß er, frvif schon frütor ein Unwohlsein erlitt, das den «littet eigentümlichen Umständen cingetretenen Tod Krrbeiführte. Es ist nicht festzustellen gewesen, ob der Unfall durch ivettere Vorsichts- und <^ctotz- «nastregcln tenchindert tverden konnte. Tas (^tericht l* die Sachversiändigeit toben Ortsbesichtigungen Sehördliche Anzeigen. Cassel, den 22. März 1920. Reichswehr-Brigade 11. Abt. Ic, Nr. 1948/20. An Bctzftksbefehlslxtber Gießen. Folgendes Brieftelegramm ist der Brigade zu- ,wrangen. Um Veröffentlichung durch die Presse mtb ersucht. gez Frhr. v. d. Bussche, Major. Der verbrecl^rische Staatsstreich vom 13. 3. 20, Ken einzelne Führer und Politiker auf dem Ge- »?issen haben, wird vielfach in unverständlicher ober -rwissenloser Weise allen Offizieren und Truppen ■ t Reichswehr unb der Sictorheitspolizei zur Last - legt. Ta t> ist falsch Man tveiß in der OeifenUich- t ii offenbar nicht, daß die Reichswehrtruppen in Cer Nacht vom Freitag zum Sonnabend befehlsgemäß auf ihrem Poften zur Verteidigung der Re- ' aerung standen, aber roegen der schlechten Erfolg- rncssichten des Nachtkampfes vor Ankunft der Auf- stäntngeu in ihre Kasernen entlassen wurden. Im Reiche versagten die wesentlichsten Kommandostellen unb Truppenteile der „Staatsstveich"-Rogieruny den Gehorsam Es gilt jetzt, mit den verfassungstreuen, zu- »wlassigen Führern, Truppen und Polizeikräften d»:e Ruhe und -Ordnung aufrechtzuerhalten. Das ist -i.cht möglich, loenn sie die Opf.r einer lügnerischen! unb vergifteten Hetze werden, >oie sie sich schon in einzelnen Roheitsakten gegen Unschuldige kund- rrtan hat. 3571V Nur in der Einigung aller ordnnngswilligen ob ruheliebenden Volksgenossen liegt die Rettung t _______Die Reichsregierung: Schiffer._______ Bekanntmachung. Vetr.: Verbot des Ankauss von Schlachtvieh über „öaubt". Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß durch unsere Bekanntmachung vom 25. Januar 1917 der Ankauf bvu Schlachtvieh „über Haupt" verboten iji Das gilt auch für krankes Vieh und sogen, »assentiere. .Tie Händler haben diese Tiere wie Llles andere Schlachtvieh von dem Landwirt ohne Zusicherung eines bestimmten Preises zu über- irchmen und haben mir Anspruch auf die festgesetzte Lwvision. Ter Uebernahmepreis wird nur durch unsere Abnahmekommission auf der Sammelftelle ivtgcsetzt und unmittelbar an den Landwirt über» miesen. 3574B Gießen, den 29. März 1920. Oderhessischer Mehhandelrverband. ________Der Vorsitzende: Prof. Rosenberg.________ Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Referendars Emil Burk in Gießen ist infolge eines von dem Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleiche £jergHctotenntn aus: Dienstag den 20. April 1920 nachmittags 2V» Uhr b-.-r dem Hessischen Amtsgericht in Gießen — Ammer Nr. 6 (Sitzungssaal) — anfcraumt. Ter Vergl.ictovorschlag und die Erklärungen das Gläubigerausschusses sind auf der Gerichts- schreibevei des Konlursgerichts an jedem Werktage lichtend der Stunden von 10 bis 12 Uhr vor- mittags zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt. In diesem Termin soll über folgende Gegen- st-ende verhandelt irerten : 1. Prüfung der nachträglich angenwldeten Forderungen, 2. Bericht des Konkursverwalters, 3. Festicellung des Honorars des Konknrsoer- weiters und des Glälchigeraussckmsses. _ betten, den 22. März 1920. 3519B ■ cl 'ickÄsschrriber des Hess. Amtsgerichts. • Eiehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Dienstag, 50. lstärz (920 vorgenommen, bod) ließ sich fein ursächlicher Zusammenhang mit dem Unglüi ieftftelten, wesh.lb der Angeklagte freigesprochen werc-en mußte. Gietzcncr Strafkammer. Gießen, 26. März. Aburteilung einer Eif-nbahtwicbsbande. Bis zum Abend dauerte di-.' Vertondlung gegen die im Frühjaln und Sommer 1919 »ast gewerbsmäßig die ^Kraubung von Güter- ziügen im Bahnhof Gießen tot rieben totte. März verlud eine hiesig Firma einen Waggon Z u der nach Alsfeld. Don wurde fest- gestellt, daß der Waggon teraubl war und zwei Kstten und 1 Sack Zucker fehlten. Am Morgen, nachdem der Waggon nach Alsfeld abgegangen war, toten Richard P. und August R. von Gießen einem hiesigen Bäckermeister 4 Zentner Zucker in 2 Kisten und 1 Sack au Ter Zucker wurde teschlag- nahmt und kam zufällig aufs Lager der Firma, dir den Zucker nach AlsstD verfaiibt hatte. Es stellte sich nun heraus, daß Kisten und Sack genau die gleiclxm Zeichen trugen, wie ter nach Alsfeld versandte, so daß es gar keinem Zweifel unterlag, daß es sich um beit gestohlenen handelte. P. und R. wollen den Zucker von dem bekannten „Unbekannten", natürlich wie immer gutgläubig, gekauft toben. Da ter „Unbekannte" aber dem Gericht schon aus vielen Fällen bekannt war, hatten sie mit ihren Angaben fein Glück. Im M a i wurde am Güterbahnhof ein Wagon mit Wein erbrochen. Einige Zeit danach begegnete ter Feldschütz Bopf von Gießen im Klein- Lindener Feld dem Otto und August R. von Gießen, als sie eine Kiste mit Wein unb mehrere lose Flaschen wegschleppten. Sie hatten sie in einem Korn acker „gefunden", ivo Kinder damit gespielt hätten. Tatsächlich fanden sich dort noch mehrere Flaschen. Es nxrr derselbe Wein und dieselbe Kiste, wie sie aus dem Waggon gestohlen untren. Da nicht ausreichend festzust.llen war, nxntn ter Wein gestohlen worden war, und es möglich sein konnte, daß ihn andere in das Kornfeld verschleppt hatten, nahm das Gericht in diesem Fall, obwohl großer Verdacht bestand, daß B. und R. auch hier am Diebstahl beteiligt waren, nur Unterschlagung an. Ende Juni endlich gelang den Dieben ein großer Schlag, ter aber auch gleichzeitig zu ihrer Entlarvung, auch wegen der vorhergehende Diebstähle führte. Zu Sechsen waren sie am Güter- bahnhof an ter „Arbeit". Ein Waggon mit Nudeln schren nicht lohnend. Ein anderer Waggon wurde «erbrochen und große Mengen Stoff und Briefpapier sielen ihnen in die Hände. Der | größte TeÜ ter Sachen wurde bei dem Ludwig S. von Klein-Lindell, der gerate neben bet Bahn Idolynt, und dem einem Dieb befaiutt war, „weil er schon mein bei ihm metergetegl habe", unter gestellt. Er sand oticnbar es gar nicht verwunderlich, daß er mitten in der Nacht geweckt wurde und ihm unbekannte Leute alle mdglidieii Sachen in seine Hofreite brachten. Ein Teil wurde in einem Kornfeld versteckt, als am nächiten^ Morgen die Sachen mit einem Handwagen bei S. abgeholt wurden, nahm sich die Polizei, ter diese Fulwe verdäckstig vorgekommen war, ihrer an und beschlagnahmte alles. Einige Tage danach wurde bann Adam D. von Gießen, als er aus einem Gebüsch in ter Nähe des Lstrg- werkswaldes im Aufttage ztveier Diebe einige Bal * len Stoff holen sollte, um sie, natürlich gutgläubig wie immer, zu verwerten, festgenommen. Der im Stomfelb versteckt gewesene Stoft ist vm'chwunden, es hat ben Anschnn, als ob bte Mitglieder der Bande sich gegenseitig bestohlen hätten. Heute sind alle im wesentlichen geständig, loenn sic auch natürlich ihre Betelligung so «ring wie möglich daruistellen zu versuchm. Nur Lorenz M. machte ben Versuch, seine Beteiligung in Abrede zu stellen Seine Ausreden waren aber so lächerlich, unb bie Angaben ter Mitangeklagten so belastend, daß auch er überführt wurde. Äluch an ter Schuld ber als Hehler angeklagten S. und D bestand nach ter Beweisausnalmie kein Zweifel. Das Gericht Der urteilte M., Heinrich Sch. und Pmil W. zu je 2 Jalsteu, R. zu 2 Jahren 9 Monaten, P. zu 2 Jahren 8 9Jtonaten Gefängnis unb erlanme chnen bte bürgerlidjen Ehrenrechte auf 5 Jahr. ab. B.der als Dieb rückfällig war, imirte zu 2 Jahren 1 Monat Zuckst haus unb 5 Jahren Ehrverlust, S. zu 6 Monaten und D. zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Allen Angeklagten mürbe bie Untersuchungshaft fm wesentlick)en auf die Scoafe angerechmtt. Ans dem Amtsverkündigungsblatt. ** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 42 vom 29. März enthält: Verordnung betreffend Ausna'hmezusurnd. — Tiebstähte an Lei- tungsbraht aus den Telegraphen- unb Fernsprech- linien. — ErwerbsloseiMtrsorge. — Vie^tseuchen. — Dtenstnachrichten. Tie Diebstähle an Lei t u n gsbr a h t aus bat Telesraphen- unb Fernsprechlinien haben in letzten Zeit, namentlich in den gemisckstspra.higen Grenzgebielen, in Gegenden mit unruhiger Bevölkerung und in ter Nahe großer Städte erheblich zu genommen. Nur selten ist es gelungen, den entwendeten Leitungsdräht wieder herbeizuschassen. Tie Tiebe sehen es fast immer auf die wertvollen Hartkupfer- und Brvnzedrähe ab und toi diesen mii'terum auf die ftxnroräb igen Leitungen: sie beschädigen toter in ter Regel die wich igstcu Linienzüge und vernrfadjen dem Reiche nicht o.oh sehr bettächt.ich? ^stldveilufte, sondern stören die gegenwärtig! owtehin sckion schwierige glatte Abwicklung des Verkehrs auf In- und Auslauds-' Icitungen in empnudlitom Maße Meh» als fr über wird bei ter Ermittelung und bei b?r ^-cstnahiue der Diebe die Mitwirkung der 'IMijeil'ctorten in Anspruch genommen werden müssen, weil die Ticte oft bewaffnet und nickst selten in Banden auftretcu IIm das Interesse an ter Ermittelung unb (5r- greihmg tun Trab die den in dem notwendigen Maße zu erregen, n^rten die seitherigen Sät*1 lür Bclotoungen wesentlich erhöht Bis auf weiteres können für bie Ermittelung oder Ergieijung eines unLenxaffneten Tral>dietes bis zu 500 Mk. und für die Ermittelung und Ergrrisuitg eineS bewaffneten Tiebes oder einer Drebestonde bis zu 1000 Mk. Belohnung gewahrt merteh. Tas Mi- nifteriiim des Innern tvird ergedenst ersucht, die in Betracht kommenden dortigen Organe ^Pr-lizei, Ättaßenbaupersonal ufroJ bu-rtxm in stenntnis zu setzen. Die P f e r d e r ä u b c ist unter dem P serdeto- staute des Jvh Keßter XI. zu Großen Linden aus^ gebrochen, erloschen unter dem Psertebestände des Konrad Scksttch zu Tvcis a. d. Lda. T ienftnachrichte n des Kreisam tes. Ter Vertrieb der Lose 1. Klasse ter 16. Preußische Sudteut scheit (242. Preußischen) Klassenbotterie beginnt am 4. Ium 1920. Tic Ziehung 1. Mlaffc dieser Lotterie wird am 13. und 14. Juli 1920 stattfrnten. — Friedrich Ko ch von Ltch wurde zum Feldschützen ter Gemeinde Lich ernannt unb von uns eidlich verpslichtet. Vermischte». Eist Zyklon in Amerika. Chicago, 28. März. (WolffJ lieber dem Nordwesten der Stadt wütete em Z y klon. Es gab etwa 20 Tote und über 100 Verletzte. Zahlreiche Hduser wurden zerstört. NORDSEEBAD Eröffnet vom 1. Juni bis 85. Sept. Bekamt» vrgl. VernHeguun Warme nn< kalte Soebltdar Famllleab&d, Wanielkalle Dreimal tflgl. Verbindung ab Emden-A. u. Dampferverbind. mit Dclfzyl (Holl.) u. Hamburg. Prospekt d. die. Bade- direkt ion. Bekanntmachung. Vom Mittwoch ben 31. März bis einschl. Samstag ten 10. April 1920 gelangen in ben hiesigen Kleinhantelsgeschästen, bet denen bie Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorzeigung ter Lebensmittelkarte unb Abgabe des Bezugsabschnittes Nr. 2 200 Gramm Reis zu 2,45 Mk. zur Ausgabe. Tie Kleinhantelsgeschäfte haben die eingegangenen Bezugsabsckmitte bis spätestens 13. April 1920 dem ©täte. Lebensmittelamt, Zimmer 12, einzureichen und die nicht abgeholten Reismengen zurückzugeben. 3544B Gießen, den 29. März 1920. Den Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Brannkohlcn-Ausgabe. Tie nock) tu Händen ber Bezugsberechtigten befindlichen Scheine zum Bezug von Broun Lotsten werden beliefert am Donnerstag den 1. April 1920 nachmittags von 1—4 U h r. Die Ausgabe findet im Hof tes städttschen Hospitals, Seltersweg, statt. 3561b Gießen, ten 29. März 1920. Städtisches Brennstosfami. Bekanntmachung. Das Kapitalertrags st eueigefetz ist von der Nattonalversammlung in dritter Lesung angenommen, die Verö fenllichung sticht unmittelbar bevor. Darnach unterliegen ine am 31. März 1920 ober später fällig wertenden Zmsm uns sonstigen Kapitalerträge ber Steuer auch dann, wenn sie vor dem Jntrafttrelen d»s Geietzes aus- bezahlt sind. Ter Sck-uldner hattet für bte Zahlung der Steuer. 3560b Gießen, ten 26. März 1920. Ter Oberbürgermeister: Keller. Fstm. 3418 Fstm. Fstm. Fstm. Hessische Bürgermeisterei. H a n a ck. 2,76 Fstm. 2 38 Fstm. 4 Stück 4. K.asse 1. Eichenstämme: 1 Stück 1. Klasse --- 2,00 Fstm. „ 7 Stück 2. Klasse = 8,68 ‘ " „ 12 Stück 3. K asse = 9.15 „ 23 Stück 4 Klasse = 7,92 2. Kiesernstämme: 12 Stück 3. •: l = 12 76 „ 3 Stück 5. Kia sc — 0,70 3. Lärchennämme: 2 Stück 3. u. 4 Kl. = 0,98 Fstm 4. Fichtenstämme: 13Stück 3. Kl. =- 13,41 Fstm. " 27 Stück 4. Kiasse = 20 17 Fstm. .. 77 Stück 5s Ki. — 27,04 Fstm. 163 Stück 4b Kl. = 37.77 Fstm. 5. Fichten-Derbst.: 97 St. 1. u. 2 Kl. = 4,88 Fstm. Zusammenkunft an der Haltestelle . . Bemerkt wird, daß das S>ammholz im Distrikt Sckmeidwalb zuerst zur Versteigerung kommt Kirch Göns, den 25. März 1920. Bekanntmachung. Tie Auszahlung der Famrlien- un ter ft Übungen an die Angehörigen Gefangener, Vermißter, int Ausland durch feindlich' Maßnahmen Zurückgetoltener unb von Ge all men, falls deren Hinterste ben-m-Bersorgung noch nicht geregelt ist, findet für die Zttt vom 1. bts 15. April 1920 statt: v Mitt wo ch, den 31. März 1920, vormittags von 10 bis 12 Uhr im Stadthaus. Zimmer Nr. 7. 3562b Giesen, ten 23. März 1920. _______Ter Oberbürgermeister: Keller. 5tammholzversteigeruitg. O1, Dienstag, den 6. April 1920, Dorrn. tP/2 Uhr amangenb, kommt im Kirch-Gönser Gemetntewald, Distrikt Schneidwald, OchsettHarb und,Herde, nachfolgentes Bau- und slttiyholz zur Verstetgerung: Holzsubmission der Biirzcmcißctti ReStcubsih, firtiä Wehlir. «emcindc Großrechtenbach, Distrikt 4b: Los Nr. 1: 96 Fichtenstämme 2-4. Kl. — 34,24 Fstm., Holz-Nr. 4 - 97a. Los Nr. 2: 30 Fichtenstangen 1. ÄL = 2,70 Fstm., Holz- Nr. 98. Gemeinde Münchholzhausen, Distrikt 11a: Los Nr. 3: 3 Tichenstümme B2W. = 5,04 Fstm., Holz- Nr. 1-25. Los Nr. 3: 14 Eichenstamme B 3 ÄI. —• 15,41 Fstm., Holz-Nr. 1-25. Los Nr. 3: 8 Eichenstämme B 4 Kl. — 5,63 Fstm , Holz- Nr. 1-25. Gemeinde Lützellinden, Distrikt 5. Los Nr. 4: 1 Eichenstamm A 1 Äl. = 1,93 Fstm., Holz- Nr. 1. Los Nr. 5: 1 Eichenstamm A 1 Kl. — 2,58 Fstm., Holz- Nr. 2. Los Nr. 6:1 Eichenstamm B 1 Kl. — 2,01 Fstm., Holz- Nr. 3. Los Nr. 7: 1 Eichenftamm B 1 Kl. — 2,18 Fstm., Holz- Nr. 4. Los Nr. 8: 1 Eichenstamm B 1 Kl. — 0,90 Fstm., Holz- Nr. 5. Los Nr. 9: 1 Buchenslamm A3 Kl. — 0,88 Fstm., Holz- Nr. 20. Gemeinde Lützellinden, Markwald: Los Nr. 10: i Fichtenst. 4.fil.= 0,86 Fstm. 2i«gHm LosNr.ll: 8Fichtenst.5aKl.-- 4,02Fstm. 5aÄ?6eI 3 Los Nr. 12:80Fichtenst. 5b Kl.--20,09 Fstm. b« Bahn. Gemeinde Weidrnhanseu, Distrikt 2b und 3. Los Nr. 13: 1 Eichenstamm A 1 Kl. — 1,17 Fstm., Holz-Nr. 1. Los Nr. 14: 4 Eichenstämme B 1 Kl — 4,92 Fstm., Holz-Nr. 2-4 u. 23. Los Nr. 15: 2 Eichenstämme B 2/3. Kl. — 1,40 Fstm., Holz-Nr. 5 u. 24. Los Nr. 16: 2 Nm Eichenküferholz 1/2. Kl., Holz- Nr. 6 u. 8. Los Nr. 17: 2 Nm. Eichenküferholz 2. Kl., Holz- Nr. 25 u. 26. Die starken Eichen 1. Klasse find über 200 Fahre, die schwächeren 2. 3. Klasse über 100 Jahre alt. Der A.Stamm ist Fournierstamm, die B-Stämme sind Schreinerstämme. Los Nr. 18:1 Eschenstamm A Kl =0,46 Fstm., Friedhof Obige Holzmengm sollen im Wege des schriftlichen Angebots verkauft werten. Angebote sind getrennt nach Losen und halfen, lautend am volle Nummern je Fstm. bfrro. 9hn., bis zum 12. Llprll 1920 mtchmittags 5 Uhr an das Bürgermeister- amt Großrechtnrbach, Kreis Wetzlar, in einem verschlossenen BriesumscAog mit entt'pcechender Aufschrift unter Angabe tes Absenders einzureichen. EröffnunMtermin Dienstag den 13. Arnttl 1920 nachmfttags 2 Uhr auf dem Bürgermeisteramt Hierselbst. Käufer haben sich den allgemeinen Berkauss- bebingungen zu unterwerfen. Aufmaßlisten gegen Bezahlung stellen aus, sowie nähere Äuskuntt erteilen für Los 1—9 Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh toi Wetzlar, für Los 10—12 Fvrmvart Menges, Großen-Linden, für Los 13—1/ Förster Botst zu Vvllnkirckien, für Los 18 Vorsteher Arnold zu Weiden Hausen, Kreis Weylar. Bieler sind bis zum 20. April ds. Js. an ihr Gebot gcbuur»m Zusck)lag im ganzen oder einzelnen bleibt Vorbehalten. Die Kauisumme ist zur Hälfte 10 Tage nach dem Zuschlag, zur Hälfte 4 Wochen später, auf alle Fälle aber vor der Abfuhr zu tagten. Weiterv rkauf ins Ausland ist bei Sermeibung einer V rtragsstrafe in doppelter Höhe des Gebots verboten. 3520 Großreckfterchach 'Kr. Wetzlar^, 24. März 1920. ____ _ Ter Bürgermeister.___ kKtedia aller iri wart öle Brlii tch Calf.-DnakereL R. Leite, Steloi Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma S. Bock und Cie. Gießen eingetragen: Die bisherige Teil hab rin Siegmund Bock Witwe, Ottilie geborene Meyer ist durch Tod aus der offenen Handelsgesellschaft ausge^ schieden. Die Fabrikanten Dr. Werner Bock und Dr. Fritz Bock, beite in Gießen, sind in das (ik-i schäft als persönlich haftende Oteiellschaster ein/ getreten 35168 Gießen, den 22. März 1920. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser HandÄsregistec Abt. B wurde heute bezüglich ter Direktion der Diskonto-Gesellschaft, Zweigstelle Gießen, eingetragen: Rechtsanwalt Dr. jur. Hermann Fischer in Cöln ist nicht mehr persSnlich haftender Gesellscho'ter. Gießen, ben 24. März 1920. 3517B ______________hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In unser Genossenscha'tsregister wurde heute bei dem Konsumverein Sternberg, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, eingetragen: Heinrich Häuser II. ist aus dem Vorstand ausgeschieben unb an seiner Stelle der bisherige Beifitzer Balthaser Häuser XIV. oewählt. An dessen Stelle wurde Georg Häuser XVI. von Steinberg zum Beisitzer gcwähtt. Gießen, ben 24. Mär) 1920. 3518B Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Das am 29. März l. I. versteigerte Eichen- Stammholz im Distritt Hegwalb wirb nicht genehmigt. 3581 W ieseck, am 30. März 1920. __________Schomber, Bürgermeister.__________ Bekanntmachung. Durch Beschluß ter Generalversammlungen vom 11. Februar unb 16. April 1919 soll die Genossenschaft in eine solche mit beschränkter Haftung umgewandelt werden. Einwendungen hiergegen sind beim Vorstand vorzubringen. W ieseck, ben 5. Juni 1919. 3478 Spar- u. Vorschußverein e. G. m. u. H zu Wieseck. D o r F e l b. Möser. Nutzholz - Berfteigernng zu Waldgirmes. Tienstag den 6. April ds. IS., vm> mittags 9'/r Uhr begümenb, kommen zur Versteigerung : Eichen: ca. 264 Stämme mit 74,98 Fstm. (etwa 20 Schnittftämme), 26 Stangen 1 Kl., 18 S angen 2 Kl., 3 Rm Nutzschei (gespaltene, 5 Rm. Nutzschc-i' und Knüppel (Stollm), Buchen: 6 S'ämrne mit 2 82 Fstm., Weichholz: 3 Stämme mit 1.93 Fstm. (Erlen), Nadelholz: ca.700 Stamme mit 250 Fstm. (darunter einige Lärchenftämme, 313 Stangen 1 Kl. 52 > (5:\aJomon, h nst.' »ekoration^zwecko O icj^i^uuo Abendkurse in Buchführ, Stenographie, Maschinenschreiben beginnen neu am 20, April. Anmeld, hierzu werden tägL entgegengenommen. Vogtsche Privathandelsschule Gießen Coethe.tr. 32. 3581c Telephon 2084 WlW! VMOerMÄleli! Wir taufen: Perserteppiche Aubussens antike Gobelins Nur guterdal ene Stücke koiumen tn Frage. Offerten schnellstens mit Gröhen-u-Preto« angade erbitten 3507 Krisch fit Cohn, Berlin W 8 Kroncnftr. 60, Telephon Zentrum 674. Bom 1. Avril 1920 ab übe ich meine Praxis im Hause wo eiitzisiMstze 1 We BaBnUofiftöge) aus. — Fernsprechanschlnb Nr. 62. Sprechstunden: Werktags von 3 bis 5 Mir nachmittags Sonntags von 8 bis 9 Uhr vormittags (nur siir dringende Fülle). 5t. MS. M St», um, Ms. Cuchhandlung MolNestr. 22 Bauer Fernspr 269 Großes Lager In» und ausl. Qual. Geschäftszeit 9-1, 3-6. Trauertränze, Blumenkörbe, BrantbukettS und Myrtenkränzchen, sowie frische Blumen empfiehlt 05730 AMMAM Blnmenhliiöerel, Brandaasse 6, Laden, d. Damenvereio Babelsberger ßeikeifags-loar. Abmarsch: 8Vf Uhr. LudwigSvlatz — Annerod — tvrokien-Buseck — Aspen »Kivvel — Staufen- äT Bohner Wache, 9 StahlBpäne Fensterleder ' KM SMSWtz alle übrigen L Gebrauchsartikel empf. , kMed.-Drogerie J z. Kreuzpiatz Kindersöckchen in Größen 1 bis 4, farbig und schwarz von W3- 2.50 an bis M. 4.75. Fritz Howack Der beste Schnitt heißt Favorit! in haben im 3165c Cffioclebaus Qa/omon Mnfik-undSesangs- Ensemble Berolina Den verehrlichen Bürgern Giehens und seitherigen Besuchern und Gönnern beehren wir uns hiermit bekanntzugeben, daß wir unsere Gast-Dorstellung ab 1. April von dem Automaten-Restaurant nach dem Mk'WSMMl «M Indianer und Weiße. 13678c || Täglich erstkl. Künstlerkonzerte. »••®®®«sieeee$ee MmhNlk! Äfö die höchsten Tagespreise I Georg Wahl, Zriseur, Neustadt 33 Großer Posten weiße Halbdaunen beste staubfreie Qualitäten, in verschiedenen Preislagen eingetroffen. 3552c Fritz Mowack Unabeninftitut Lucius ForsthauS bei Echzell Ziel: Eintritt tn ble £)b.-©eL bdb. mrQnftolteit christliche Erziehung, individuelle Behandlung, g>ll Kost. Man verlange Prospekte. Spar- rnih DurlchcuSkaße Soflar r.k.m.b.h. Unsere verehrlichen Mitglieder werden zu brr am 8. April d. I., abeubdSVa Uhr, bei £*rm Gastwirt Friedrich Wcrnrich dahier statt-- srndenden ersten MkstWkll GeilkllllllklsMMW ergebend eingeladen. Tagesordnung: 1. Rechmmgsablage pro 1919. 2. Beschlnbfas ung über Gewinnverdeiiimg und Erteilung der Ent astung. 3. Genehmigung der In- sttuktwnen für Aufsichtsrat mtb Vorstand und Vergütung des Letzteren. 4. Festsetzung des Ddchst- betrages der aui^unehmenden Gelder intb der den einzelnen Mitgliedern zu gewährenden Kredite. 5. Wahl der Einschätzungskommis ion gemäß § 66 d. St. 6. Beitritt zu einem Revisionsverband. 7. Verschiedenes. Die Rechnung liegt ton heute ab 8 Tage zur Einsicht der Geiws'en int Geschästslokale aus. L-oll ar, den 29. März 1920. Der Vorsitzende des Aussichtsvats: Hofmann. 3524 Ein tragisches Spiel In 6 Akten von L. v. Günther-Kto uni yrth. In den Hauptrollen: Ray Walton — Charly Berger Blanche Bergan — fr'rlta Achterberg — Han» Ludolf sämtl. Mitglieder d. Staatsopor Berlin. Wer sich diesen Pracht film nicht ansieht, versäumt eines der schönsten Filmwerke, die bisher geschaffen wurden. 05727 Vorführung: 3.30, 5.15, 7, 8.45 Verstärktes Orchester. kW Weai- M-MMe durchlocht, lackiert, Größe 41 ein Quadrat, empfiehlt Ludwig Kemmer Alsfeld. «iiiiiiiiiiimimmfflnnifliiiiiiiiiiii Kaffee Tee Kakao Schokolade Oelsardinen Kognak Rum Liköre i. nur beftQual empfiehlt Heinrich Driesch, SelterSweg 70. w. MMW!lliiHIIII!!NMiW|M M WS SWesl offeriere: »rinn Weiß- u. Set» mein, fiojnnf Wein- broii6feM=en$r(9tr zu billigsten Preisen. H. Lublinski, Weinhandlung, I Ecke Stein- u.Dammstr.41. Wolfe prima (Qualitäten, auch echte Marengo, zu billigen preisen. Stets grotze Auswahl am Lager. 3o6ü. Wer vn. Me., ßtoWlnöen Nebengasse Ncbeng sse Zigaretten in allen Preislagen Rauchtabak (rein Vebernee), noch vor der Steuer. Sehr günstig für Wiederverkäufen Friedrich Eihmeier Tabak waren-€lroBhandlnng Damtn»< ruße 48 mm Telephon 1098 SWWSVE tiefhiöet fld) W W,5töttWt|4 ihiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiihiihiiiii'iiiiiiiiiiiiibhiiiiiiirirnTn neöen hem Wsn-WWlll KONZERT 3429D] Veranstaltet von Fritz Schink Organist an der Heilig-Kreuz-Kirche (Berlin) Marie Malchin Konzert- und Oratoriensängerin (Berlin). Eintrittskarten 3.—, 2.— und 1.— M. bei ERNST CHALLIER und abends an der Kasse. KMktzkWk Wß. Beginn des SommerhalbjahreS am t6. April. Mit diesem Unterricht sind auch besondere Kurse fm Malchinkndanu Llehtro-stnstallation verbunden.____________ @eeei®ü@iee®ioeg »Lichtspielhaus Straße 34 ® KischeZische Lebendsrische Schleien,Karpfen und hechte empfehlen Gebr. Bervnx JansÄScMeJ-tazelmann Seltersweg 73 GIESSER Seltersweg Jäckchen Hemdchen iSfihy* Häubchen ”111) | Strümpfchen e^wrw^Windeln ST“Unterlagen ja allen Arten und Preis- agf'n wieder am Lager. tyflbdebmis Qalbmort lr/r hieran Zementersatz fürZementwarensabriken ».rtunstsletn-Werke, Bau- '. Tiincher-Geschäfte ufro. liefern prompt waggonweise. Freigabeicbeine ni*t erforderlich. Probesäcke au Diensten. Wie- oe ^erkauf. erhalt.Rabau tiebrtid r Eia hl. SMS________Gieffeu. Für Tapezierer und Möbelgeschäfte empfehlen TosamePtgnfürMöbe ! und Dekorationen tn gut- Friedensmatelialien in all. Farben u. Ausführ. Posamenten- u. Stickerei- vielter Ledwle Hol * Cs., Friedberg tn Hessen, Hanauer Strane 3. Mia I Bauet. *T* blauer und schwarzer (Lbeviot, la. Qual., sehr B -M » I w W\ MM.ch MS fe&f-- t*1 jiAiflurt a. t.r w, Ob lick m der Kl ■ jrflfirLjö« ^n, bah Ms ' etil die ft- ti Ke Zuiw L Hebungen Der! tSung der 1 glichen l kilhs W ' Lahrheit, i . jirdas un< I fruntfurt i i> lange de iotenen G' i(6, viellei ? Imerita», N Inh über A ^erroa 367 tyt«| chtch Ml 1911 MS in Ha l'ton Seiiell Eelräi Waije, bis zu zubciv, 6ertui Öruni chmii geeign T «m; fleiorb iWs benut im ) chenli als < buch nur aus Hers and erze trau Dar« netr Hst hell dich l’flt besi Huf