ZreNag, 50. Januar 1920 iegert. ZwlMn-rnmd-nttk u. Verlag: Srühl'lche Univ.-Vuch- n. Zteindruckerei k. Lange. Schriftleitunz. Geschgstrftelle il Drntferei: b hn!ftr. 7. legert. Berlin, 29. Ian. (WTB.) Tie Mr 8 l, n kommissär. igsrnt. Au» dein Ueiehe. Tie Valutakonscren^ Kabinettskrise in Vngkand. Paris, 29. Ian. «'Wolff.) Havas melbrt «ws London: Die Demission des Ministers der Arbeiterpartei Barnes wild sehr ernst beurteilt. Man befürchtet' daß die drei anderen Arbeiter - mlnister sich ebenso ls zurückzieben. wodurch die Koalition jeden Schein van ÄcbciterVertretung verloren hätte. London. 29. Ian. (Wolff.) Lloyd George richtete einen Brief an Henderson, in dem er ihm mittest, das; er gemäß seinem Versprechen vom Au inst te"4en Jahres sich mit der italienischen und fron’>oft dyrn Regierung über die Erteilung von Pässen an RamM Macdo Nr. 25 Ter •leierer Anzeige, erschein: täglich, außer Sonn- und Feiertag-. Bezugspreis: Monatlich D.— ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech - Anschlüsse: für die Lchrütleitungl 12 l-fdQp,toe|dH.tv|ieUe51 Anichrtst für T rabtnach- richten Anzeiger Siehe»» poftschecllonto: sranksart a. M. U686 Amerika u«d der FriedeuSvertrag. Amsterdam, 29. Ian. (Wolff) Dem ^Telegrauf" wird aus SBoftx :s'tm grmetbet: In einer stürmischen Sitzung der Senatoren beider Richtungen wurde erklärt, daß noch kein Weg gefunden sei. der Mr Ratifizierung des Feie de ns Vertrages führe. Senator Hirch- cvck erklärte, daß- ViIU kein Ausgleich geschaffen würde, er bat Kampf in den Semit tragen werde. Wilson. Haag, 29. Jan. (Wolff.) Ter „Nieuwe Eou- rant" meldet ans Washmgton, daß Wilson sich lur Wiederherstellung seiner Gc undhit M längerem Aufenthalt nach Kolifarnien begeben und wahrscheinlich eine Zeitlang in San Tiegv wohnen werde Amsterdam, 29. Jan. (WTB.) Wilson bat im Kongreß darauf gedrungen, die Maßnahmen zur Linderung der Lebensmittelnot m Europa zu beschlennigen. wertvolle Unicrfiüsamg zu schenken, deren ich Verwirklichung der Reform dringend bedarf. n a l d und Burton, die im Auftrage des Ber ner internatümoen sozia iftischen Kimgre ses di. Lage in Rußland prüfen soilten, be 1 pro eben habe. Rach reiflicher Prüiung der Frage ieien Nittt, Miller and und er selbst zu dem Schlüsse gekommen, daß dem Verlangen nicht ent pcochen werden könne. hu.iaqme von Anzeigen s. die Lagesninniner vis zum Nriwmiliag vorder ohne jebitkrbin.'lidifeit. Dreis für V mm hohe füt Yin ^eiiien u.34mm Brette örtlt n 25 bf, auSioäits 30 Pf.: für Reklame- A«zeigen von 70 mm Breite SO Pf. Bei Play- »orfrhnii20*/ A »isiUlag. Hauvtschri tleiier: Ang. Goeiz. Verantwortli.N fiu Polit k: Aug. Goey: für den übrigen Zeiü Dr. Remhotü Zenz: für den Anzeigenteil. b. Beck, sämtlich in Gießen. it teil IC? , Sl- ?s lieti Heimkehr der Gefangenen- Berlin, 30. Jan. (Privattelegramm.) Nachdem gesteckt früh ein am dem Seewege über Kux- Hafen geleiteter Transport unserer Heimkehrer eingetrossen war, langte gestern abend der erste aut dem Landwege aus Frankreich kommende Transport auf dem Potsdamer Bahnhof an. Ten Ankommenden wurde ein herzlicher Empfang bereitet. Abends 7 Uhr fuhren bie in Ostpreußen Beheimateten über Stettin chrer engeren Heimat entgegen. 1 Si6t«6er8 « $til Klagen b?r r.i J’° rusela„eii toJt; Bcrbot der Aussubr, Vcräoßeroug oder Ber- p'andung oitSlä'ldlscher Werlyapiere. B e r l i n, 29. Jan. (Wolfs.) Wie wir hören, wird das vom Reichsfinanzminisier erlassene Verbot der Ausfuhr, Veräußerung oder Verpfandung ausländischer Wertpapiere über den 31. Januar 1920 hinaus wieder auf zwei Monate verlängert. Eine Aenderung der zuerst am 26. Mär- 1919 ergangenen Anordnung soll insofern eintreten, als oie biPbetiflv Ausnahme, daß das Ausführtverdot keine Anwendung findet auf die Ausfuhr von ausländischen Aktien, wenn der Gegenwert in ausländischer Währung der Reichsbank zur Verfügung gestellt wird, aufgehoben wird. Indessen beabsichtigt das Reicl>sfinanzminisierium, soweit nicht die Bestimmungen des Friedensvertrages Einschränkungen erforderlich machen, Anträgen auf Genehmigung der Ausfuhr ausländischer Wertpapiere, auch festverzinslicher Wertpapiere, nach Möglichkeit zu entsprechen. Insbesondere gilt dies für neutrale Papiere. Als Bedingung wird allerdings oer Grundsatz ausgestellt, daß der Gegenwert in aus- lärchischer Währung der Reichsbank zur Verfügung gestellt wird. Tcrnbirfl über die Finanz- und Steuerpolitik. Berlin, 29. Jan. (WB. ) Der frühere Staatssekretär Dernburg sprach heute in einer Versammlung des Hansalmndes über Finanz- und Steuerpolitik. Er verneinte,- daß, Pie Grundlagen einer gesunden Finanzpolitik gegeben seien. Die grm?e Wirtschaft lebe vom Kredit und vom Ausverkauf. Redlichkeit imi) Vertragstreue seien jiirücfgegangen. Es mangele an Unternehmungsgeist und Jnitti- tive. Die Steuerprofekte der RegiTimg beben tet en die Zerschlagung aller großen Vermögen und den Abbau aller höheren Einnahmen. Bi unsrer mißlichen Lage könnten wir nicht ohne das Kipittl auskommen. Die bestehende Wirtschaft dürfe mm nicht tot «steuern, bevor man eine des er » lyabi. Die Polittk der Entente sei töricht und falsch. Der Friedensvertrag müsse unbedingt revidiert werden. Demlu'g schloß mit einem Appell an die sittlichen Ävä,te imh den Daseins- und Lebenswillen des deutschen Volkes. Bayern und die Berreichlichung des BerkebrSwesens. München, 29. Jan. (WTB.) In ber heutigen Sitzung des Landtags wurde einstimmig ein Antrag angenommen, in dem verlangt wird, daß die bevorstehende Berreichlichung des Verkehrswesens auf der Grundlage weitgehendster Dezentralisation geschieht, und baß Bayern die größte Selbständigkeit erhalten bleibt. l"-L e»"" Arauleltt soeäSLu .A ö-ebniat 1M der Äuss^g »lngskosren zur (ün= S^sAusichWesbei ^nleMugszcil jd)njt= ii«.B ZG jfe TV-V •sM ^luch dieses tief in die privaten Verhältnisse eingreifende Gesetz unterliegt schweren Bedenken-, daß es einen guten Gedanken enthalt, ist nicht zu bestreiten. Man Tut einmal gesagt, es fei nicht gut, wenn die Steuer gesetzt von denjenigen gemacht würden, l« sie »u b-ahlen haben, — ich glaube es ist noch gefährlicher, sie von benjenurn feftsctzen zu lassen, die tiun ihnen nicht betroffen toerben Tie Gründe hitsür liegen nahe. 4. Tas ebenki 116 neu vorgelegte Körper- s cha f t s steuer ge se tz beten die Ein kommen- fhnter, die zunächst nur die natürlichen Personen betrat auch auf die iuriftifd)cn Penonen des öffentlichen und bürgerlichen Rechts aus, auf Anstalten, S.iNungen und andere Zweckhet mögen. Es för also die Heranziehung der mchtplwfischen Ein- h)mn*ensbezie1er zur persönlichen Reichs steuer abschließend regeln. Auch ldßcser Gesetzentwurf ist fdpn im Reichsrat grundsätzlich und im einzelnen beanstandet worden 'Wen d-- .. nt 15 ex ^Nses. & türl* 1918 ie 250 Neue noch nicht verabschie-ete Steuergesetze. Von Justizrat Grünewald, M. b. N. Ich habe letzthin geäußert, daß im Publikum ber Wunsch bestehe, eine Aufklärung über die noch bevorstehenden Steuergesetze zu erhalten. 1 Tas Reichseinkommensteuerge- setz beftnoet sich in der Kommission: beim Zu sammcntreten der Nationalversammlung im Je bruar soll es von dieser in zweiter und dritter Lesunr beraten werden. Es bestehen große Be- Denlcn gegen das Gesetz. Schon sind die erwerbstätigen Kreise unseres Volkes in beängstigender Weise belastet: Kriegsgewinn- und Kriegseinkommen zu teuer, Eroschaftsstzner und Reidts- notobfer nehmen große Teile des Vermögens, Der Substanz des Vermögens hinweg. Kommt Dazu, daß der Kausmann in Zukunft damit zu rechnen hat, daß er vom Gewinn seiner Arbeit die Hälfte und mehr abzugeben hat, während er die Verluste gewagter Unternehmungen allein zu tragen hat, — und ohne solche geht es nicht, auf sichere Unternehmungen kann sich, namentlich im Außenhandel, der Kaufmann nicht beschränken — so wird eine Scheu vor solchen Geschäften, die ein Risiko in sich tragen, nicht ausbleiben. Deutschland muß aber im Interesse des Wiederaufbaus seiner Volkswirtschaft darauf sehen, daß die unternehmungslustigen Elemente des Wirtschaftslebens im Lande bleiben und nicht nach und nach ins Ausland verziehen. Eine sehr nach «eilige Neuerung bringt Vrc Entwurf für den Kaufmann, aber nicht allein für ihn: die Besteuerung nach dem dreijährigen Durchschnitt soll beseitigt werden. Jeder, der nun gerade in dem Veranlagungsjahr ein höheres Einkommen hat, itrirb nach diesem veranlagt, auch wenn er drei zahre lang vorher ein geringes oder kein Einkommen gehabt hat. 8 19 des Entwurfs gibt zwar die Möglichkeit, den Gewinn ein einer Beräuße- rungsgeschäfte auf eine Reihe von Jahren zu verteilen, dies aber nur dann, wenn der Gegenstand sich mehrere Jahre im Besitz des Beräu- sternden sich befunden hat. Die dreijährige Durchschnittsberechnung war besser. Man solle sie beibehalten. Jahre mit feinem oder einem geringeren Gewinn oder gar mit Verlusten wechseln mit ertragsreichen. Das kaufmännische Einkommen ist von Konjunkturen abhängig. Der dreijährige Durchschnitt ermöglicht Dem Kaufmann einen Ueherblick über die vor- cmsfichtlich eintretenden jähr ichen Ausgaben: die Besteuerung nach dem Durchschnitt biaU der steuer- fitfxn Gerechtigkeit. Auch die Einbehaltung ber Arbeitslöhne mit 10 Proz. zur Sicherung der Steuer, so bestechend auf den ersten Blick diese Bestimmung ist, erscheint mir bedenklich. Die Löhne werden alsbald um die 10 Proz. in die Höhe gehen, bie Arbeiter und niederen Angestellten werden tiicht anerkennen, daß der einzudehaltenbe Betrag «ls Lohn anzusehen sei. 2. Ueber bie Kapitalertrag sst euer, bie ebenfalls noch der Erledigung harrt, ist sehr aiel geschrieben worden, der Entwurf begegnet ben fdjroetflen Bedenken. Die Steuer soll 10 Pro- frtnt betragen, an der Quelle erhoben werden, bie, Schuldenzinsen müssen daher unberücksichtigt bleiben. Ebenso das sonstige Einkommen des steuerpflichtigen. Nimmt man an, daß ein steuer pflichtiger aus seinem Erwerbe 20 000 M. vereinnahmt, eine Zinsenschuld, die auf seinem "Geschäft ruht, in Höhe von 5000 M. zu zahlen stat aber Wertpapiere besitzt, die 5000 Mark Zinsen tragen, so würde er nach dem Gesetzentwurf zu versteuern haben 20 000 Mark als Ein- fbmmeu (20 000 minus 5000 M. Schuldzinsen Äui 5000 'TR. Kapitalzinsen) und ferner müßte ",-ahlen 10 Proz. von 5000 M. Kap.talzinsen, wahrend er doch gar kein arbeitsloses Einkom- i «rfauft er seine Wertpapiere und ■ ^aaaa annulrtJ^ne Geschäftsschulden, fo hat er X) 000 M Einkommen, ohne daß er Kapital- »niragssteuer zu entrichten hat. Die Kapitalerlragssteuer kann nicht olme Rück- W auf die Periönluhe Leistungsfähigkeit des Hfllchtrgen erngekührt werden. 3 Nun soll die Reichseinkommensteuer durch ^rnzufügen von foldx-n »teuergebieten vervoll- Sänbigt werden, die mit tbt in cniet Verbindung eben. Das Erg än zu n g s steue r gesetz fo'l «mstelle des Besitzsteuergesetzes treten, durch da« ter Vermöaenszuwachs der Jahre 1917, 1918 vd 1919 erfaßt wird Diese Steuer soll nicht nur den Teil des Einkommens, der nicht verbraucht worden ist, sondern euch Eirtkünfte erfassen, die gar nicht mehr vor- tanben sind, weil sie ber Zensit^verbraucht hat. Der Reichssinanzminister bat die Steuer damit begründet, daß der virtuelle, der mögliche, Ber- riögenszmvachs besteuert werden müsse, der, wenn er verbraucht werde, steuerlich nicht oder doch sehr ihwer zu erfassen sei. Also eine Steuer auf bi? richt genützte Sparmöglichkeit. Denn jemand •0000 Mk. Einkommen hat und behauptet, er habe dieses Einkommen verbraucht, so wird ihm nacd dem bisherigen Rechte schwer beizukommen sein: da« Segentetl wird nicht ermittelt werden können. Ist ber Verbrauch tatsächlich erfolgt, so besteht erst recht kiine Möglichkeit der Besteuerung mehr. Eine höhere Steuer für ben übermäßigen Aufwand wird bz Sparsamkeit fördern. _ Tie Besteuerung des Aufwandes, falls er Über bestimmte Bcdarfsgrenzen (die das Gesetz benimmt) hinausgeht, soll die steuerliche Kehrseite zur Belastung der Ersparnisse in Form von Ein- »mmenüberschüssen bilden. Ter Aufwand soll dreimal so hoch besteuert werden, als die E r s p a r° Itsse. Kundgebung gegen die Auslieferung deutscher Staatsangehöriger. Ließen, den 30. Jan. 1920 Der Gieße ner Aufruf zum P r o t e st gegen die Auslieferung deutscher Staatsangehöriger hat eine ungewöhnlich starke Wirkung gehabt. Die große Versammlung in der Meuen Aula gestern abend verlief zwar äußerlich ruhig, aber es lag in ihr wie eine elektrische Spannung. Die Teilnehmer brauchten ja nicht erst überzeugt zu werden, daß es ein Frevel ist, was uns zugemutet wird, und als Prof. Dr. Küntzel aus Frankfurt teanperamentvoll und klar aus tiefster Gewissensprüfung heraus noch einmal alle rum Thema gehörigen Feststellungen der Vernunft, der Gerechtigkeit und Ehrenhaftigkeit nebeneinanderstellte, da durchlebte man etwas von der unzerstörbaren Einheit unseres Volkes. Es bleibt wahr und es wird immer Narer: moralisch hat uns die Entente nicht besiegt, sie erlebt vielmehr in ihrem geräuschvollen Feldzug geistiger und sittlicher ober vielmehr unsittlicher Art immer weiter um sich greifende Enttäuschung und 2lbweisung. Was der Redner von dem furchtlosen, herzhaften und wirkungsvollen Bekenntnis des kleinen Holland sagte, fand ein lautes Echo des Beifalls im Saale. Besonders aucy seine Beweisführung, daß die Schuldaushäufung auf das Haupt unseres früheren Kaisers eine Entstellung der geschichtlichen Wahrheit, eine Entstellung auch der ganzen Wesensart Wilhelms II., und nichts als eine arglistische. s ruppellos egoistische Politik ber Entente sei, nahm alle Gemüter gefangen. Wir spüren nichts von littlid^em Wollen der «Gegner, sondern nur ihr haßerfülltes Bestreben, alles was deutsck)e Einheit und Kraft trägt oder stützt, nieder- zuschlagen und zu zertrümmern. Deutsche Der Zustand Lrzbergers. Berlin, 29. Jan. (Wolff.) Der Zustand Er^bergers ist im großen und ganzen un- verairdert. Der Patient verbrachte die Nacht verhältnismäßig ruhig, ist aber sehr apathisch. B e r l i n, 29. Jan. (WTB.) Das Befinden des Ministers Erzberger ist normal. Temperatur 36,4, Puls 88. Tie Kräfte haben sich gehoben. Es besteht die Hoffnung, daß ber Minister feine Tätigkeit bald wieder aufnehmen kann. Berlin, 29. Jan. (WTB.) Im Nennen ber deutschen Zmt rums Partei und der Zenttumsfrab- tion der Rationalversammlnny drückte Unterstaatssekretär T r i rn b o r n in einem Schreiben an den Reichsfinanzmiuiüer Ec-bcrger seine Entrüstung über das ruchlose Attentat aus und sprach den 2Bunid) nach baldiger Be.ferunq des Ministers aus. Ter ReichSfüranzminister dankte in heimlichen Worten und wies daraus hin, daß er es stets für seinen Lebenszweck angesehen habe, sich restlos und selbstlos für das Wohl der Ge-iamtheit einzusetzen. Tie ernste Stunde vom 26. Januar habe itm darin noch bestärkt. Ter Vorsitzende des 10. Steueruusschusses ber Nationalversammlung, Herold, sprach ebenfalls dem Neichsfinanzminister seine wärmste Anteilnahme mit dem Wunsch nach baldigster Wieder- Dcrftellung aus. Ter Reichsfinanzmini st er antwortete darauf: Mit besonderer Wärme möchte ich Jte'en rnvinen herzlichsten Tank aussprechen für die Anteilnahme, die Sie mir im Namen und Auftrage des 10. Ausschusses zum Ausdruck bringen die Aufmerksamkeit hatten, und Sie buten, meinen Tank den Mitgliedern des Älusschusses freimdlichst übermitteln zu wollen. Nach meiner WiHerherstellung, die ich baldigst erwarte, wird einer meiner ersten Schritte sein, mich nach dem Reichs.ag zu begeben, um mich dort an den Arbeiten des 10. Ausschusses zu beteiligen, damit das große Werk der Reichsfinanz- reform raschestens vollendet wird. Bi- dahin bitte ich den Ausschuß, am Wiederaufbau des Vaterlandes mit derselben Liebe zu arbeiten, mit der er feiner schweren Ausgabe bisher noebgeßommen ist, und mir auch nach meiner Genesung die tr.ue und E.hre, Treue und Anstand aber lassen sich nickst niede rtreten, und darum protestieren wir in tKiliper Entrüstung gegen bte schwach volle, ehrl« se Zumutung, daß wir die deut sehen Volkiefenossen, die deutsche Ansprüche und dcutsd)ik Interessen vertreten haben, dem Haß und brr Rechtsverzerrung unserer Geg. ner überliefern sollen. An der Kundgebung waren Aniiehörige aller bürgerlichen Parteien beteilligt. Gestern abenb fand in ber neuen Universität»- aula eine gutbesudste Kunvaebung gegen die entehrenbe 'Auslieferung deutscher Staatsangehöriger statt. Sie >var veranlaßt, durch eine Anzahl Männer itnb Frauen aus allen bürgerlidjen Parteien und B erussständen, mit Ausnahme der Christlichen Volks Partei. Diese lehnte eine Beteiligung mit der Begründung ab, daß sie wenigstens in der Oesfentlichkkit den Ansdfein vermeiden müsse, Ein- ielorganiiaionen mißbilligten das Vorgehen der Regierung und der Regierungsparteien, obwolfl diefe Einzetorganisationen nur einen Teil der Sie» gicrungöpilteien darstellten. Hier hieße es mit zusammengeh isfencn Zähnen Ordre parieren. Ten Vorsitz der Versammlung führte der Rektor bei Landesuniverfität, Prof. Kalb- fleis ch, her in seiner Begrüßungsansprache darauf diiuvies, daß es sich bei ber Ausliefarung beuttd)er Staa tscniigÄ )ö riger ttidU um eine Sache brr Parteien, sondern um eine deutsche Sad>e, um eine Menschc/i^aehe handele Er bezeichnete das Vorgehen der Enr.'nt^ als ein Bubenstück, bei dem es darum' zu tun fei, eines Volkes Ehre zu vernichten. Ter Äedner des Abends, Prof. Dr. K ü n tz e 1 (Frankfurt a. M.) wies in feiner Ginleitung daraus hm, daß t3 4 * * * *,' sich bei dem Borgel)en unserer Feinde zur Auistteferung deutscher Staatsangehöriger nicht um einen Rechts standpunkt famöele, denn einem solchen könne Rechnung getragen werden, durch die Uebertragung der Angelegenheit an einen neutralen Gerichtshof. Es bestehe vielmehr bie Abfälle in filier Welt ber Eindruck eriueat werden, als sie -äe Entente von Beginn des Krieges an von rein moralischen und ibeeften Zielen geleitet worden, während Deutschland nur von unedlen Motiven durchdrungen gemefen lei. Es falle gl'ict auch weiter die Erinnerung übertüncht werden, daß es während des Krieges Momente gegeben wo die englische Seeherrschast zu wanken begann. Bei ber Auslieferung deutsche. Staats^ angebrtlger handele es sich in erster Linie auch um unsere tapferen U-Boot-Kommandanten,die bis zum letzten Uugenblick treu ihre Pflicht erfüllt hätten. Anbenc: teils aber suchten die Feinde die Hauptschuld a;t dem Kriege Kaiser Wilhelm II. zuzusd-ixn'oen, der stets nur von den .-bellten Motiven gideitet, leider aber zu sehr von der Aus- riditißtii U der übrigen Monarchen überzeugt gewesen Yii. Wenn wirklich diese einzelne Person die Hauptschuld am Kriege trage, so sei es nicht verständlich, warum man von dem ganten deutschen Bslke so große Opfer (wie z. R. die A rs^ liefenr.iQ, der Handelsflotte) verlange. Es sei außerrardentlich bedauerlich, daß deutiche Staats- angelifr^ge der Entente für Deutschland belastendes iuleierial geliesert hätten, wie z. B. Kautskh durch Veröffentlichung der Randnotizen des Kaisers, ahne dabei die historischen Vorgänge zu beleuchten. Es sei der Entente einzig und allein darum /u tun, unsere Kräfte zu zermürben. Deshalb fjet in diesem Augenblick mit großer Freude zu beanüßen, daß das kleine Holland seinen Sinn für Ausland, für Recht und Gerechtigkeit gezeist habe ilBeifall), daß es den Mut gehabt, der Entenlc die Maske vom Gesicht zu reißen und aufzuweisen, wohin das Vorhaben unserer Feinde führen soll. Glücklicherweise sei die Entente des Friedenswerkes von Versailles noch nicht frvh gcroodxm, es bröckele und gähv: überall. Tie von den Feinden m scheinheiliger Weise verheißene Selbsst'teftimmung und Freiheit der Völker werde jetzt arid) da verlangt, wo man es nie erwartete. Die Auslieferung deutscher Staatsangehöriger werde nid)t von allen Ententestaalen gebilligt« so daß Frankreich und England in bueiet Hinsicht fast völlig allein ftän ben Wir düriten deshalb auch den Mut nicht orrlicren, müßten vielmehr aus unteren natio nalen Erfahrungen Lehren ziehen und die uns zugemntete Schmach nicht vergesfan. Ter Pvoteir sei nidbt umsonst, wenn er anwächst ju einem brau» fmber Elior der Erhebung innerhalb des deutschen Vater >andes, damit bi? Feinde selten, man könne uns Lulfl Gut und Geld nehmen, nicht aber eine betört »ge Schmach auferfegen, wie bie Auslieferung ix-utfd jcr Staatsangehöriger. Auf jeden Fall hätten wir vor der Well unsere Ehre noch nicht verloren. Z kicher Beifall belohme den Redner für seine Partei ten Ausiüdrungen, raorrau folgenbe Ent fchlies)icng einstimmige Annahme fand: ,.Tie am 29. Januar 1920 in der treuen Univn'üätsaula zahlreich erschienenen Einwohner Güßcns, verfd>iedenen politischen Richtungen und Beru'jsständen angehörend, erheben feierlichen Ein-- ■prume-':k*rtrag gestellte Verlangen auf Auslieferung tcutj tter Staatsangehöriger an unsere Feinde Nü'N lols ist entern Volte eine ähnliche Schmach zu gemutet worden Nicht die Stimme der strafenden Gevechttg-kei?, fand«?rn unversöhnlicher Haß, der Teutschfand mc* ralirb vernich.en möchte, spricht aus diesem Verlange m, dessen AusfüiTrung auch bei uns unser- öhnl ichen Haß erzeugen müßte. Widerspricht cs doch feit Menschengedenken jedem bestehenden Rechk. daß xm 9ln^!l-igtcn STäget und Richter in einer Pers fin gegen über fletxm. . Wir erwarten daher von der Regierung, £>cr sie l«as Aeußerste tut, um eine derartige Schmack von »ms abruwenden." Mit dem Liede „Tentschlmrd, Deutschland über aller-" schloß die eindrurksvvlle Kundgebung, Gretzener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für Gderheffen Berlin, 29. Jan. (WTB.) Tie heuttge Silnmg d-r Valutakonferenz beschäftigte iich'mil der schwierigen Lage des deutschen Mark.es. Tie zu treffenden Entsdiließungen fallen unver- züulüh belanntgeg?ben werben. Der erste Gefangenentransport iit prallen tarn xteu>mia)ar cn fdpn starke Gegensätzlich^. Sage innerer durch den Sh Januar Vermischtes in SanMrriö Gießen. Wid i n t F s. si> Verli«. leichte» f gaffe geigelten Wirtschaft ein und en t we n- beten nu-tirere Flaschen Sekt und Mein. Einer An5 vcm AmtSvcrründignngsblatt. *’ TaS Amtsverkündigungsblatt Nr. 16 vom 29. Januar ent)ä t: Be.anntmachnng über .Meie aus Getreide Bom 22. Januar 1920 — Ber'elir mit dem belebten Gebiet — Post- pafetDcrtcbr m.t dem Saar geb €t — Bekanntmachung betreffend Herabsetzung der Derb aucherration für Kartoffeln. Bom 22. Januar 1920. -- Ausführung der Ncichsgetreideor^nung; hier: das Au.'mahken des Get eides der Selbstterwr-er im Enttejahr 1919. — Verbrauchst^ uni der in die öffentliche Bewirtscha tung genommenen Nährmittel: hier: Beste.luirg von Nährmitteln. — Zuckerverbrauchregelung. — Zu a sung des Oel- müllers Fritz Lützenberg in Großen-Bu.eck. — Feldbereinigung Rötlrges. Kleie aus Getreide. Die Kommunalverbände sind auch ferner verpflichtet, die beim Ansmahlen ihres Getreides an.a lende Kleie zu- rückzuverlangen und der LandesfuNi-rmittelstelle zur Verfügung zu stellen. Diese Hal den Kommunalverbänden für die Kleie 29 Mk. je 100 Kilo- Gicßen. Die Bahnhofs kommandantu^teilt mit: Leute nachmittag gerbestvaf en Jo ef Schw. aus Küppersdeg und Kutt Sch. aus Nteder-Wöll- stadt in den Keller einer hiesigen in der Brand- ^ktlev be. D-. 1 »r-s ? Me in SLj L 29. i.ld.)TerA unten UM Y *Ä Oaöaua i® Äte M und bw* fflS# 'Aii* % J in frfi. * Tjrt IV * L.n ■ - fraßflilw11 K ffltön« ivarcn au K. Mttialu feißenftlE msäiiglilbrn Ruai iit (hiriWn' Mkiü nach obo itito wrrn 2" Mibe und ung> yiM> niebnger h/riäoertt Mich Mütigc wie bish yM besonders Ilkbm'ee md Sch' Änsl im die Bo bmger. Frankfur «nngöbilo. ZÄMicpapiere Leuifch-Lutemlni gRiitag&bötjc m Switet auf 31 PUMt auf 338 M 2\ fehl fest mit 3 WXMkN 6 % erholt 998 plu |iu) 4 ProM Ncllimore 0» 'ich ab 50'/,. 563. Tulch le S’lireg.la aut plus 10 Pwzc nach (456>. Ei -.-chihrm Nwnze lmverk fitem 1 M 15 A'M — Siegen, 29. Jan. Ter Raubüberfall auf die Kassenboten des Wissener Bergwerks, bei dem 183000 Mk. geraubt wurden, ist durch eine am Tatort aufgefundene Pfessertüte aufgeklärt worden. An der Hand oes Tütenaufdrucks konnte die Verkaufsstelle und damit der Käufer ermittelt werden. Ter Tütenkäufer war der Haupträdels- jfiljrer, bei dem man noch 140000 Mk. vorsand. die Amtsgerichtsgehilfen Adam Rettig ii IVürtt) xum Burcauas.isteuten bei dem Amtso-nnckst^ürth, und Sxinrid) M a chleid in A.'s e d sun Bu- roauas i lenten bei dem 2lmt5gm(U Als.eL. **Sßon der Straßenbahn. (5g wird! fiiermit nochmals dar am hingewiesen, daßlt. er» fagter Bekanntmachung am 31. d. Mts. de Frist um UmtauschderaltenZahlmarienab- uinft. Ferner wird daraus verwiesen, da; Ermäßigungskarten ungültig und btfc für schwergehfähige Kriegsbesämdigte nur Fre iso h r- tarten mit abgestempeltem Lichtbild gültig sind. Schließlich sei noch darauf aufmerksam gemah^daß falsch durchlochte ober gar nicht durchloäste Zahlmarken immer noch benutzt werden. Hierbis wird manchmal angegeben,, man habe die Zahlnarken Leim Srfxrffner gekauft. Diese Angabe roirb-ainter keinen Umständen anerkannt werden können Bei tstrAnMs N\W\, Jie miüelungrstelle t lefegrapben- uni kmbu 1919 (§ i fiflwtbtr) ater tmt i Gespräch mindester Jft Trilneh« ^Ichgeblihrdiel jjDjn rooEen, mü ldchnj bis 6nb( Ä" toi, |n M'«9« itorn., J ani^ 'Dumm W.1I Mark G-ldstrafe v.rurteilt. M» rückfälliger Betrüger stund der Krans>wpflegn7r Wiltt-lm W. non Klein-Lindcu vvr Gerickft. Er chatte sich wahrend der Unterfuchunffs- haft ilhrr die Fximuienverhältniise eines Mi.'gr- ianaenen unterrichtet und nach feiner Entlnfsung dessen Mutter vorgespics.lt, er Vommc im Auftrag i'.M's Solmcs: er prell e ui? alte F an um Kinder und Bargr.4d im Werte von 60 Mk. Urteil. 5 Monate G«'fängnis, abzüglich 1 Monat 3 Wochen Uittcrswl>ungsl-aft. Ang,elagt waren die obdachlos sich umyer- ttribende Amalie I. von Häning und das Tienst- mabdjr-m Marie W. ans Sck-ot'en wegen schwere n T i e b st a h l s. In di' Wolmnng des Schuh- machn-s Säno. von hier war .ingestiegen und ein Tam-enmiantcl sonne Obst entwendet narben. TO Verhandlung ergab die völ iie Schnst»lvsigkeit der W., die I. Ixxtle den Tiebstahl al.ein ausgesülwt. S t r n f c: 8 Mvnrue Geiängnis und sofortige Verhaftung. ; Tie Vorgänge, b*»* sich aus Anlaß des Eisen- bah:i''rstreiks im Juli v. I. in Vilbel und bcnadjbar'en EiienbalLiNationen abfpidien und varauäfichsich das nächste Schwurgericht be- fchif igen werden, tarnen in der Verlandung gegen zw i Ei,enbab:arbeitLr von. Nieder-Wöll stabt zur Sprache. Tiefe hatten eine für die Streikenden in Nieder»Wöllstadt zur VerfüMNS gestellte Ki k Laudgranaten und Masä>rn nrewehrmuni.inn in inner Di • schift in B-rwalvung gegeben mit der t>?ii fix m Ge ich Pestyesdi ll en Ad icht, jie gee.ebenen- salls zu L-.KalitärigXitr.ri zu chrwen>n. Urteil: nxixen Verbrechens gs-ien die Perrrdnung der BolÄ'xrniftrag.e'l rem 13. Januar 1919: je sechs Monate EXfangnis. In der Silveslernacht 1919 und in der Nacht vom 15. zmn 16. März 1919 wurden m den Ge- mzrrSinngm Ol.vr--Rost.ach und Ockstadt zwci J a g d- hüllen erbrochen und Gegenstände daraus im Werte von mohrrren tausend Mark gestohlen. Ter Verdacht Lmftc lich auf den Arbeiter Emü N. aus Köppern, bei dem verschiedene der gestohlenen Sad>it Pfunden wurden. Trotz fiincö fXTrtnätiigoi ijumgitenö Dcnirtrilte il8i das Gericht nxgen zweier Ei -brüche zu 1 Jahr 6 Mona en Gefängnis und ordnete mit Rücksicht aus die Höl)e der Strafe die sofortig? Leil.af uug an. Tic Ci rzie.iung einer 50-Mark-RcichSbanVwte nwr^e befchloften. Deradfeyung bet 9?erbraad5ierte* tion für Kartoffeln. Im Einvernehmen mit der Reichslartofselste le wird hiermit die den Verbrauä>ern zustehende Ration an Kartofieln von 7 Pfund pro Kopf und Woche auf 5 Piund herab« Hof eine Versa mmlung ab, die lus^rordent- lich gut besucht war. BerussgeiL)ssensckastsfekrctär Kirchner- G^ß-m sprach bei biefer Gclcgenchft über Steuerfragen. Er belandclle zunächst die Desmnmungen der Umsatzsteuergesetze 1916 und 1918, iim sich dann ringt-bub mit den am 1. Ji- Dic »rieflbbefdiäbißtenfftrforflc. Für gestern vormittag Hatte de RcrchÄmnd ter Kricgsb-I.chädigten alle an bei1 püri-orge der Ni oitnn^ deren f LE ^^DerO 6a«, । »fe J&bcÄ5 fc > Frvstwetter und Verkehrsstörungen Berlin, 29. Jan. (Wolff.) Den Schneesä l?n am gestrigen Nachmittag folgte rmchts Frostwetter Gegen Morgen t c.en Schnee- weben und Glatteis in Groß-Berttn die unver- meidlichcn P e r k e h r s st ö r u u g e n lx>rovr. Tie Hochbalm konnte ivcg-m Beceijuiig der >2chumen die Steigungen der Strecke nicht überwrndeu. Erst in den späteren sJJiorgennutbcii mar der öctrub wieder in vollem Umiang ausgenommen Die überfüllten Stranenbahncn tarnen der eurge.ro- tciien Weichen wegen nur mit grotzen Verspä- Bri WtTihnntff dkeseZ TfeWWS fleMe es craus, dast Mrl Sch. seiner Zeit.25 ernwrbcn hatte, die aus einem Sin« bruch in das hiesige Garni,onlazavett hcrrührten. Urteil: Gegen Josef Sck)w. wegen schweren Rückft.lldicbstahls 2 Jahre Zuch.haus, abzüglich 2 Monate 2 Woclien Unleriuchungsl.tafl, und 5 Jahre Ehrverlust: gegen Karl od>. wegen zweier schwerer Ticbslähle und Hehlerei 1 Ja in < s)Jitm»ite Gefängnis, abzüglich 2 Düonale 2 Wochen Untersu- ckiungsl.aft, und 5 Jahre Ehrverlust; gegen Max B. wegen schw.'ven Trebstahls 5 Monate Gefängnis. Ter SOlaurerletirling H. aus Kirchlein, trotz einer Jugend bereits viermal vorbesttatt, arbeitete im Jmii 1919 als Taglöhner im hiesigen Brauneisensdr-rnbergwerk. Während dieser Zeit er- lnach er die m einem Uutereunftsraum besrnd- lichcn Kisten seiner Arbeitskollegen und e n t w e n- b e tf daraus ent Paar Gamasck-en und verschiedene Lebensmitlel. Strafe: 5 Monate Gefängnis. Wegen Ko m • r.a dendieb stall s mittels Er- brechen- einer Kleiderkisbe und Benutzung eines gefälich'en Urlaubs sch. inrs wurde ter früh.rc ReichöwehrsoLat, jetzige Maurer Adam Sch. von Diernl-cim zu 3 Mrnoten Gefängnis, abzüglich 2 Monate 1 Woche Untersuchungslaft, und zu bO Kauf eines Zahlmarkcndütchens hat sich der Ntres- ____ . .... sende von der Nichtigkeit des Inhalts zu über-1 von ihnen fand den Jnl)alt so sckMackhrft, da zeugen. Spätere Beanstandungen können niest ander an demselben Abend mach zweimal mit dem erkannt werden und werden lediglich als Aisrede । Arbeiter Mar V ,ms Br^stau aus dem erwähDv- für einen versuchten Betrug angesehen werden I ten Keller Wein und Sekt holte. nramm brutto für netto ohne Sack zu vergüten. Tie Hächslpreise für Kleie dürfen bei ßieerungen der ^aiidcsiuttermiltelste.le folgende Preise bei 100 Kilogramm brutto für netto ohne.Sack nicht übersteigen: Bei Lieierung an die örtlich.-n Der- tcilungsstellen, die nicht über Lager gellen, frei Empfangs- ober Derteilungsstvtion 30 Mk., ab Lager der Geschäftsstelle 32,50 Mk. Bei Lieferung unmittelbar an die Verbraucher, die nicht über Lager gehen, frei Empfangs- oder Vertcl- lungsslation 30,75 Mk., ab Lager der Geschäftsstelle 33,25 Mk. Erfolgen die Lieferungen in Ladungen unter 10 Ton ien (10000 Kilogramm), so erhöht sich der Abgabepreis um die Steigerung des Fracksttatzes. Tie ört.ichen Berteilirnysstcllen können bei der Abgabe der Kleie an d« Ber- brauchet noch 75 Pf. und austerdem ihre Auslagen für Fracht und Fuhrlohn zuschiagm. . Verkehr mit dem befetzten Gebi et Zur Ausstellung von Relsepäsfen für die Bewohner der Stadt Giesten ist das Polizeiamt Gietzen, dagegen für die Landgemeinden des Kreises das Kreisamt zuständig. Tiejenigen Bewohner der Landgemeinden, die einen Rrisepast beanspruchen, haben unter Bot'age eines Pas;berichte^, der von der zuständigen Bürgermeisterei erteilt■ J«jn muß, und eines unoufge'vgeneu Brustbude,, Viiitwrmat, aus neuester Zeit im Krrisamt, Zimmer 9, nur in der Zeit von 8—12 Uhr vormittags vorzn- sprechen. Lichtbilder, di- den obigen Anforderungen nicht cntitredien, mer^-’ zurü"rg-tvtnen _ Postpak^tvrkehrmitdemSaarge- biet Nachocm mit Jutta Urelen des Fnedens- vertraqs von Versailles die Zollgrenze zwischen dem Saargebiet und tem übrtacn Deutschland eingerichtet worden ist, müfsen Pakete nach dem Saargebict, die vorläu'ig nur bis 5 Kg. zulässig sind, von je riner Zvllknltallserllarung m deutscher und in fran öft'cher Sprache, einem Anmeldeschein für die Statistik des Warenverke^wZ, einer Ausfuhrcrklärung und, wenn zollfreie Einfuhr der Pakete in das Saargebict beansprucht wird, auch von einem Ursprungsteurnis breitet sein. Zur Paketkarte ist Der Auslands Vordruck zu verwenden hingen vorwärts. Gifcnbnbnnnalftd Berlin, 29. Jan. (Wolff.) Wie wir reits zu dem gemeldeten Eisenbahnunglück da Könitz von zuständiger Seite erfahren' ist der V-Zug 4 Königsberg—Bcr.m bet Czersk unwcit Könitz aus c.nen Militärtransportzug ge al/ren. Drei Personen wurden getötet, 15 schwer verletzt. Tanzig, 29. Jan. (WTB.l Bei dem Eisen- b a h n u n a l ü ck aui dem Bahnho, Czersk wm- den bret Personen getötet, sieben schwer mW Z2 leicht verletzt. Eichener ttonzertverein. Ioh. Bradms: tziu dkulsches Neyinkw. Es war im Jahre 1872, als in Giegen znm erftenma e die weihevollen Töne des „Brahmchchn Requiems" erklangen, damals zum Gedächtnis dec Gefallenen, die ein mächtiges deutsches Reich hatten errichten Helsen. Auch diesmal galt dü Aufführung dieses herrlichen Wer.'es, das wu unter Prof. Trautmanns Leitung bereits mehrere Male zu hören betamen, dem GK-badjt U wr Toten, die für dieses deutsche Reich ihr blühendes Leben hingegeoen. Es war eine weihevolle Stunde in der alten Stadtftrche: daS Lew, das so viele, ja mrs alle, so schwer bamidXTönun, es wurde -rflärt durch himmlifchen Trost: wohl keiner war unter den Zuhörern, der nicht er- lwbenen Herzens nach Haute ging. Herrn Professor Trautma n n, dem w dienstvollen Leiter des Alademlsckien Gcwngverttns, und diesem gut geschulten Chore ist m erster Limt die wohlgelungene Auisührung des Werkes zu dan ten. Trotz aller Schmierigketten die zur Zett fast in allen Kleinstadtchören herr.chen (; B. Mangel an Tenören ufro ), hat es der Akademische Gesrng- verein fertig gebracht, die Auf^ben, mdebe chorv i stjsch an ihn herantraten, auis Beste zu losen. Garst besonders gut gelungen waren die drei ersten Chöre, | was Klangfarbe und Präzision anlangt. Hier gust der Chor vollständig auf die seinen Nüancrerunga I seines Dirigenten ein und die grandiose Fuge, die an Chor und Orchester ganz enorme M forderungen stellt, gelangte zu überwältigendk Wirkung. Eine sehr gute SBiebergabe fanden au6 Chor 4 und 5, der letztere mit dem herrlich» Sopransolo. Gross ausgebaut war auch Chor v, mit der sich anschließenden Toppclsuge zum Preist des Herrn, vom Verein mit stimmlicher Frische est' fungen. Innigste Verklärung atmete der Schlutz' chor: „Selig sind die Toten." Tie Solisten, Frau R o s e W a l t e r (Berlin) und Herr Karl R t: J* f u 6 (Frankfurt a. M.), standen ganz auf der Höhe ilyrer Kunst. Frau Walter verfügt über einen wundervollen hohen, lyrischen Sopran, der dem herrlichen Solo ,Lhr habt nun Traurigkett in nachhaltigster Wirkung verhalf. Tie Vorzüge des echt musikalischen Vortrags hatten wir bei Herrn | Rehs uß im vergangenen Winter bereits m Regers „Einsiedler" kennen gelernt; auch gestern bewies er aufs Neue seine musikalische Gestaltung»' traft und die Wärme seines herrlichen Baritons. Auch der durch Zivilmusiker und Dilettanten verstärkten Reichswehrkapelle muß die gebührende Anerkennung ausgesprochen werden, daß sie btt w gestellte Aufgabe im Ganzen sehr flut Ute. EinA Stellen, wie z. B. die schwierigen Holzblaiersteuen in den drei ersten Nummern, gelangen P* gar überraschend gut. Einige kleine Unftimmigfcitto tm Orchester waren wohl aus die Übergroße Warn« in der Kirche zurück-uführen. Tie Orgel (vett Gör lach) paßte sich allenthalben mtt an, uno , stellte in einigen Chören das musikalische Rucv Nunmcln war man sich nahezu bain einta, daß! man auch jetzt »wch ten einet Nottag, ter Kneas- beschädigien unö »InntiTblicbenen gar »st sprcch.n müsse. Solange der Staat srine Fi->orgeiemD K*fr .ten, tonnten nur die schlimmste 9tet rertilxitm, ab:r auch die 'Jlenieitbeiiige selbst müfeiat bedeutend erhöht rocrW, wie dies in anderen Äädten fdrou geschehen sei Wie könne eine Krtegshnttrbl'.c^ mit sechs Kindern fpute von mtmotlirf' pO Mark (eben? Mancherlei Klagen wurden im -.n- ylncn vor--bracht: ftnttc t’M l>eschäfä,e btc Poid- direkl ion Giesen zahl reiche Tamen n Stel'nftigcn in neuerer Zeit Derber Tagesordnung [tebmben, aber m ojf tebattf I ^chjchj^^ren sieuergesetzlichen Bestimmungen, tzim-in gezogenen Zu staube in OHefjencr AjniTtten „ Hattenrod, 28. Jan. Die durch Herrn tonnen wir an dieser Stelle nicht etngrim. Tie VI t b a d> neranfta tete Haus ammlung zur ' rinbringlidte Auftarderung des Herrn Awse vorn ^>>es Ge.eukiierns sür bi- i n .tttuge Eisenbahnbetri bsamt, den Rrlkgsttettyw'gten $u ergab den Betrag von 1376 Mark, helfen durch recht zahlrindte Cmch'llung n geerg^ fireid Pniiterbfllh iretm Berufszweigen, sand allgemeinen ÄnÄang, dir Eisenbahn habe die d^ppck.e Anzah vvn Bc- rr. S chl itz, 29. Jan. ^ic säLstgren angenommen, als Lk .norneidrrben fei Kreisltratzenmniters Man möge den Befckwdigten Arlx-i: gern, dam. auferochentlich ^ver Beteiftgung von L lmauchten sie Line staatliche Unterstützung öftent- den aus dem ga"^ Sch.itzerland. auch santtnch liche inw prrtxi'e Betriebe müßten bann freieifern, | Vereine unserer Stadt gab n mit i.^m ^chnen ba§ sei patrivtisck-e Psticht. Ties war die weient- dem Verstorbenen bas letzte @vlcit. In Gröblichste und zum Sckstitsse immer mehr ii dn Vor- rede und zahlmchen Anslnativn wmb: teni bergnnti) tretende Anregung. Tanebn vtrsp^ich schmerz und ^er GrH' des Verlustts den «tab Stadtv Urstadt, sich bei i«er Stab.verwalwrg dafür und ^.and durch bas Trul)c Litbc des Sterftarbeit- ’ einzu etzen, daß teure A^üge von Ütenei m.'lr erlitten Ausdruck gegeben Es nnrrb.m Kranze statt fänden. Er trat auch da'.ür ein, daß ttt Rclla i icdergel gt von R^g:^imgsrat Tr. mierten zu einer besonderen Steuer b.’ranew'gt'l I bad' im Namen der Rre^sbehörde, bon Vür^ würden, die den Kriegsopfenr »ugute tzmrnen. merster Dr^ Nrepoth narnenS unsev.'r S <^t. von WcilerAn wurde gefordert, daß die Nentt keiner Buchbruckereibesltzer Guntrum 'm Antrag des G - Steuerpslicht unterliegen, daß sie eine bchutrnda werltevereins, von Strax^mwart Jitb tur bf Erliöhung erfahren und daß — von Stadtt. W ist Schlitzerlünder Straßenwärter, ferner vom Bund dvrgcbracht — eine Zentralisierung brr Msmittel der Baubeamten, t«m Tech ikerverband, b-m dv'- und Spenden für btc Är egsvp'er {tattfiniy^ ii ten Turnverein intb Veteranen- und Militär- Tarüber I)tr.aud Hang an jeden cnzelnen verein. Teutsck)en ein allgemeiner Appell durch, Votz ber | KrkiS Friedberg. Nvt vvn heute stets dessen eingebenf zu sm, wie-1 Q Butzbach, 28 Jan. In der letzten Piel Tank icbcr einzelne den Opfern des Krieges Sitzung des Gemeinderats sprach man sich sckmldet. Jeder könne ba helfen lei stevn guten mit Stimmenmehrheit für btc Gründung einer Willen und bei milftülilmdem Herzen. Den Kriegs- Einwohnerwehr aus. — Desch'.os en routbr, beschädigten und Kricgsl-interbliebenen rejfk ihr den Posten eines Leiters für die Lebens- Lebensunterhalt sür alle Zukunft gefiri)erl Verden, [mittel ft eile email auszuschr eiben, auch für Beranstaltnnaeu. auswärtige Bewerber. Freitag. 7 Uhr, Stadttheater, Balliacht. — | Hcssen-Nasfau. Ti/e Uhr, Hotel Einhorn, Jugendgruppe d.Teutsch-1 Sildkrakld'chitbkt. nationalen Volkspartei, Vaterländischer Aknd (u. ,, 4 «n oa cy— cts:- a. Scapa Flow von Goering). — 8 Ah, Hotel [ . ^.r?n^nr * Schütz, Poutischer Frauenverein und Alhemciner tnmalpolizei nahm heute trüb fror dem Gebäude beutfdjer Frauenverein, Ter Sozialismus nd feine I der Rerch>bank mehrere Pcrionen fest, btc Entwicklung. - 8 Uhr, Cafß Leib, USL, Tie S Uber münze n Verkäufer n höhne Preile Aftikanisierung Europas. — Lichtspielhä^er wie boten als sie bie Reichobank zahlt. Das bei den atftent [ Silberschtebern Vorgefundene Silbcrgeld von er- u * | heblicher Höhe wurde beschlagnahmt. Auch vor ** Amtliche Perfonaln^chrHten. der Gold- und Silberscheibeanstalt, die höherc D-r Bausekretär Friedrich Schlecnbeö'er m.s Preise für bas Silbergelb detahlt. fanden gleich- Heuchelht-im bei Gteßen imnede mit Wirkmg vom I falls Festnahmen von „wilden Aufkäufern statt. 1. Februar 1920 an Mtaisterialbaustkretd beim — Einer alten Frau nahmem ^hteber vor der LandeSamt für Wetter- und Gewäserttob.' er-l Rei^ank 100 Siberm-TrkrNLte ab nmmt. — Ernannt wurden am 21. Jauuln 1920 l ihr da.ür 1000 M. in ,a"chen Fün.zigmarkschcmen gefeftt Tie Ausmahlung vvn Früchten der Selb st Versorger hat vorn heutigen Tage ab bis auf weiteres bei Roggen und Weizen zu 90 vom Hundert zu erfolgen. Bei Annahme eines Satzes von 3 Prozent für Verstaubung hat der Müller an den Selbstversorger außer der sich ergebenden Kleie wenigstens obzn teiern: Tür 24 Kilogramm Roggen oder Weizen 21,6 Ki Mmm Mehl, für 48 Kg. Roggen oder Weizen 43,2 Kg. Mehl, für 72 Kg. Roggen oder Weizen 64,8 Kg. Mehl, sür 96 Kg. Roggen oder Weiten 8b,4 Kg. Mehl, für 120 Kg. Roggen oder Werzen 108,0 Kg. Vtehl usw. für ie 12 Kg. Roggen ober Weizen 10,8 Kg. Mehl mehr. Gerste ist bis auf werteres wenigstens zu 85 Prozent auszumahlen Auf die Tnrchführung der Bo^chri.tcn der Belamitmach- ung ist sttengstens zu achten $ er» H I u n g von Nährmitteln. Es so len ausge eb.n ncr en iür brot ctre leoerfor^ gungdbu.uujiigte Kinder bis zu 12 O’aoren (rjtd Karte) aus die Marten.60 u. 61 der Nährmittel- tarte B Nährmittel, für die übrige brotgetrcide- versorgungsbciechtigte Bevül.erung 'blaue Karte) auf die OJlarten 70 n 71 der Nährmittelk-rte C Nährmittel. Wer die auf ihn entastende *Bart zu beziclien wünscht (Act nud Menge wird noch bekanntgegeben), hat unter Vorlegung feiner Karte bei einem Kleinhändler seines Wohnortes bis zum 3. Februar 1920 eine Beitellung autzugebcn. Zuckerverbrauchsregelung bei fianbgemcinben. Tie sür ixit .Mmtat Januar zustel-ende Zuckermenge gelangt tu Hohe von 750 Gramm auf den Kopf der.Bevölkerung zn Ausgabe Es können auf die Zuckermarftn 132, 133 unb 134 je 2-0 Gramm = 750 Gramm für den Monat Januar bezogen iverden. Mtt Ablauf des 15 Februar 1920 verlieren die Marken 132, 133 und 13t ihre Gültig kett. Ter Oclmüller Fritz 2 übenberg in Großen-Buieck ist zum «chlagen der Oelfruchte für Selbstversorger du ch Entsckfeidung des Landes- ^äbi-unasamtes in Darmstadt vom 17. Januar mWen. — DaS Auf- und Ab^rkngen während i Wi M der Fahrt ist verboten. Zuwiderhandelnde werden Mb auch in Zukunft angezeigt werden. Wiederholt ist es vor- Milttardeckeu gekommen, dast gerade diese Personen falfche Zahlmarken benutzt und sich durch Abfpringen vom Wagen der Konttolle entzogen haben. ♦* Pakete, bie in s Ausland be- stimmt sind, müst'en vor der Aosendung dem Hauptsteueramt zur Prüfung wegen der Ausfuhr- erlaudi.is zugeführt werken. Die Zollstel.e ce; Hauptsteueramts ist indesen nicht in dcr Lage, bie Sendungen l>zw. deren Beglritpap ere so o t und Zug um Zug zu prüfen. Da sich auch bie Ausfuhr- ... . Bestimmungen fast täglich ändern, ist es nötig, datz Kri^gsbeschLlngleii und ZiriegsrinteyIiebentM be-1 AuslaFchspakete b-w. die Begleitpapiere vor tritiaten ftaatlidjen, fiommunnlen uid privaten ^rcr Auflieferung bei den Postäm ern in Gießen Stellen Oberhessens zu einer Kvnstnen eftigelaben, zuerst zur Zollste.lc des Hauptst. ucramts vorge- auf deren Tagr.serdnung die Frage lanb, wie die I fahrt inib dort zollamt ist, geprüft und befd)n» Rot der Krie g s beschädigt enunb Kriegs-I nigt werden. Auslandsvalete sind daher vom Hinterbliebenen zu lindern und roejdeS. b« <3td i Februar ab zmiächst bei der Zollitelte d.-s hntgitabmc der einzelnen KörpeNäx.f äi sei. Nahezu Haupststeueramts vorzuzeigen und erst dann bn den vwi Stunden lang war ein talchcL Ltafeinander- Postämt^-rn aufzuliefern. mallen von Lridenick)af en zu buDbalven, daß man ** Die W o ch e n k a r t o f f e l m a r k e n sckion starke Gegcnsätzlichb.i! in derchffasiuita der t_10 3 Wock-e werben beliefert beim Sage unserer durch den Krieg s-o Konsum-Verein in sämtlichen Filialen. Die -hätte an nehmen können. Arge Marken können bis einschließlich Montag den su-ws ä>S?s •»b.t.ärr.tr-, heute eingelöst sei .istrasse Fälle von')ot und Miß- yom 1. bis 15. Februar 1920 statt: Samv- ständen bei bim Behörden nntrben dchn ingeführt ^ag den 31. Januar, vormittags von 9 brs ®in habet entstehender Strri« mit Aof. xr. Ebel Uhr im Stadthaus, Zimmer Nr. 7. zog sich reichlich in die Länge ♦♦ D i e neuen Gas - und Wasser- Tanach aber fanden anbene Hem Worte, ^preise sind aus dem Anzeigenteile des heu- ’uiü) SUMolx-ierrctär »wlb Frmi Krom.Tr Mannheim wir» Lrttw nicht allein axt bk »«uianeelte l:«nfr«.-tr§l4rri"e, denen ein givrch iges Wort Ü^rall da zu reden crmi^Iidjt werden muß, wo entidhi benbe Fragen gelöft loerben. wo an der (Wc'itnbnng unseres txiitid)cn Mrtschaftslebens gearbeitet wird. ***»s®j* M uhö ch I. ft»; .'Stljfn iii (v sXS® ft ft ^lren 21^ Jut 24 oötT u ober gfi #'! tg. n oöti sE5 ^-8 K 'n oitr ga^"^ 86,4 A» auszumchm fe”? Lk° * LLk i fe dis ju i* 5?tei«fir. ' L s» .s>S feinet ft ar« Wohnoyez bü jmj T“un9 auszugtbm. .^.rtgtluntz bf! ■« bMi Tlonnt £ n9? 9<-®igt u föbenw ^«OÄtaJS l' ** 3utamarttn 132 ,anini - <50 Qkamm iii Am toerben. Mil % 92J Mtmn bk Marker 6 Öithgleit. 1 StibShtnbeTgh Wagen der Odfrfiifo ) witirfxibimj bcs Sanöti innwut wm 17 ^nal! ischtes. rdttkvsllngm h Strfli m. (Soin.) Den leichte, tu Nachmittag iolgke midy n Morgen r eien 8dnut 1 CM'Strliii bk irnoc ftörnngen hrr«r. 3t t Breitling ber schiao ecke nidr. uixneinben. (hi minutben nm ixr Bctäs liang oa; genommen :» jnen tarnen der tuigfv nur mit gwfen Ä öbnnnaföd in. (Sofff.) Sie vir > den EiicnbalmlmgM 1 t Seite errajren, ilt * -Bei m bei Lzers! bkm litärtransporlmz 0t a.da artM 15 schwer oe. lff (SW Seibtm 6litt mMnhoiLzets/M M, W W-x ™- Konjertwttia. r|B bstttjlbtt t 1872, als in Tiefe» ? damals M TE 'n m°M-s »%*> ■rrWitit Sn.ti. ** ®n, K«■ «S:SS« •i ! ;«***■• 1 KJ, bw; ®»W d« ,-r r-V'S ßtaii.^ÄüÄnci«® C<11«* nf^SLÄje rf «BÄ äfes$'. «Ä nfl ü5>t» ' ^"maiilaii^Ssnc" Ms-'- >reß . fflll oi». ft' KtzW Artfr' fflnHlwffeW’tt rrr boifl^rt bebetr. tetti wir in Gießen Konzerte sozusagen großstädtischen Stils haben. I. B.: S. R. Handel •* Tas Aufgeld der Zahlung der Zölle in Gold beträgt für die Zeit vom 1. bis rinschl. 29. Februar 1920 900 0. Dändert. Berlin, 29. Jan. Der Bö s iwvrstand be- schloß, die Fondsbörse am Sonnbaend, 31. Jan., Di-iistag, 3. Fete., Donnerstag, 5. Fete., and Samytag, 7. Febr. -aus fallen zu lassen. B e r l i n, 29. Jan. (Börsenstimmungs- brld.) Ter Rückgang der Preise der Auslands- TWtcn und Devisen bemrfte eine anhaltende Ernüchterung in der Wertung der sogenannten Lalutapapicre, so daß .Uanaoa und Baltimore um 30, Scl>antungbahn um 8, Teutsch-Uebersee um 50, 'Jteiifaner um 40^-90 und Lombarden um 4 Proz. .uebriget waren. Türkenlose stellten sich nm 70 Mk. niedriger. Auch Kolonialpapiere wie Guinea, ©lern an, Eolonialanteile und SÜdsee-Phosphat an der Spitze gaben ganz erheblich nach: später trat auch rier und besonders für Kanada und Sä-arttung Be- icftigimg ein. 3m Gegensatz zu der schwachen Ver- tiiimig des Balulmnarttes |taui> die sich forteMtö’ >arfc Aufwärtsbewegung fest für Bergwerks- und ^utttnaltten. Sie waren im ungefähren Ausmaß jon 10 Pro,, höher, wobei Rombacher sogar 50 01* Höhe /prang. Auf Gerüchde vo-n AngeüoSm einer franxölifdxnt Gruppe aus 'einer Basis von 500 für Aktien von Farbwerken stieg Goldschmidt ;ntifer 30 Pro;., angeblich aus Käufe französischer Rechnung. Clektr.-Aktien waren ungleich. Stärker weichend waren auch AEG., Elektr. Licht und Kraft Elektr. Materialien, dagegen waren Felten und Guilleaume, sowie Bergmann weiter steigend. Von den Sprzialwerttn lüften .iVali-Altim die stärker rn anfänglichen Rückschläge später teilweise wieder ein. Die Kursbewegung für Svezialpachere blieb überlegend nach oben gerichtet. Von heimischen Anleihen waren Preußen zumeist abbröckelnd. Oester- reichische und ungarische Anleihen stellten sich überwiegend niedriger. Ter einheitliche Kurs der Jn- -lurfticroertc blieb fest, wenn auch nicht so viel Kurs- iprüngc wie bisher vorkamen. Don Valutawerten traten besonders Kanada, Baltimore, Teutsck,- Rebersee und Schrntungbahn teilw.ise krä/tig erholt. Sonst war die Börse fest, besonders Teutsch^Lurem- liurger. Frankfurt, 29. Januar. Börsenstirn- rnunasbilo. Tie Austvärtsbewegung einzelner 3nbuftriepapiere setzte sich größtenteils weiter fort. Deutsch-Luxemburg, tpeldyc uachbö.slich an der Mittagsbörse mit 312 schb s'en, zogen um 71/- kwzenk auf 319'/? an. Gelienkirck^l stiegen 6 Pro^nt auf 338, Rheinsbahl 303 plus 3, Budeiu? -332'/. plus 21/», Fl.l.en und Guilleaume lagen »chr fest mit 396 22 Prozent höher. Lahmeper gewannen 6 Dvvz.M (204 , Deutsch-Ued.r ee gut crljolt 998 plus 27 Prozent, A. E. G. schwächten sich 4 Prozent ab 322. Nordd. Lloyd fest 177. k-altimore Opw^538 plus 3. Lomlvrdcn schwächten sich ab 501/,. 2dxm.‘ungbnfm 12 Prozent ar besser! 563. Durch lebdN es Äesck)äft zeichneten ftd) Sali Bestreg lu aus, die den Kurs von 500 erridykn plirs 10 Pwzent. Aschersleben gaben 5 Prozent >rach (466k Eine Steigerung von 21'/, Prczmi ,-rfuvren Bronzef. Schiene 372V», ferner zogen Ad- lenDerf Slencr 11'/, an 375. Frönfnrr'er Hof ftie» AM 15 Prozent auf 400, Bergmann gewannen * *259 ■. Branevei vmntngrr Wytn mir 160 rafumicrt. Otavi Muren in® Genußscheme "TS? -^dooz. Silber-Vierilianer 11 Pro». erWt 26c»—268. 41/, Irrig. '.Merikmer 320 Scr <,? b Proz. Äold-Mexikaner stiegen 5 ^roJ- Sllber-Meirürner 7 Proz. auf 395 ins 397. Deutsche Erdöl le&frxft 657—660. Frankfurt a. 30. Januar. Börsen kurfe. Datum: Frankfurt $ er Rn Schluß- Schkrtz- Äbente Kurs 28.1. Atetid- ÄUTÄ 29.1. Kurs 28.1. Kurs 29. 1. 5*.,DeurJttiegsaul. 77,50 77,50 77^0 77,50 4"/,Deut.Reichsanl. — — ._ 64L0 64^50 3"/,Deut.Reichsanl. — .* 63,10 63,- 4% Preuß. Konsols — „ — 63,25 62,25 Darmstädter Bank 136,- 136L5 134^- Deutsche Bank. . . - 290,- 280 Disconto- Gesellsch. — , —1 — . — 204, - 204*50 Dresdener Dank. . —. — —. — 174^7 173^50 Nationalbank f. D. 139,75 137,25 136,85 Mitteld.Creditbank — _ — 140^50 140,50 H.-Amerik.-Pakets. 151,- 149,- 151,- 149^85 NorddeutscherLloyd Doch. Gutzstah wrk. 173,75 177,— 320,— 174,- 320,- 176^50 320,- D.-Luxemb.Dergw^ 299,- 319^0 297,75 315,- Gelsenkirch.Dergw. 379,- 398,- 378,75 390,- Harpener Bergbau 380,- 313,- 380,- 378,60 DI' erschl. (Fifen h> ’B. Oberschles.Lisenlnd. 22g.- 226,50 225,- 224,25 248,- 245,- 248,75 248,75 Phönix-Brgb.-Akt. — 332^0 337,- 332,25 Bad.Anilin-u.Soda 590,- 600,- 580,- Höchster Farbwerke 400,- 395,50 395,- _ _ filehtr. A. E. G.. . 332,- 322,- 330,- 325,- Schuckert-Werke. . 210,- 209,- 210,- 209,87 FeltenLGuilleaums 374,- 396,- 375,- 400,- Daimler...... 346,- 349,- 341,- 345,- Bud.. Eisen w.-Akt. 320,50 332,50 330,- Adlerwerke .... -, — 375,- _ _ 4U/O Hess. Saatsanl. — —. Electron Griesheim 295,- 315^ — Devisenmarkt. Geld Brief Geld Drief Datum: 28. Jan. 29. Fan. Holland...... 3661,50 3668,50 3296,50 3303.50 Dänemark..... 1548^0 1551,50 1348,50 1351,50 Schweden..... 1898,- 1902,- 1351,50 1561,75 Norwegen..... 1698,- 1702, - 1648,50 1576^50 Schweiz...... 1718,- 1722,- 1498,50 1501^0 Wien (altes).... 31,95 32,05 32,97 33,02 Dentsch-Üsterr.abg. 27,35 27,45 27,47 27^52 Budapest...... 31,95 32,05 29,72 29,77 Prag........ 94,75 95,25 82,90 83,10 helstngfors .... —. — —- — 349,65 350,35 Spanien...... —, — —, — 1498,50 1501,50 Markuotiernnacn. Datum: 28.1. 29.1. Fürich................. 7f_ Amsterdam............... 2,975 -\- Aopeni;agen.............' 7f_ _ _ Stockholm............... ß#_ Wien.................. 310,- Briefkasten der Ae-aktsorr. Die Gebühren der Hebamme. In einer unserer letzten Nummern hatten wir mit» geteilt, daß die Taxe früher 15 Ml. betragen babt und fetzt auf 30 Mk. erhöht sei. Wie uns jetzt weiter mitgrteilt wird, ist dies nur die Mindesttaxe, tze btt regelmäßiger leichter Geburt fcf MEvm Fonos und Ortsarmen angerechnet weiden muß. ^^dem hat aber die Hcbamme das Recht, Watte und Desinsektionsmutel m Anrechnung zu brin- Aen. Fn anderen leichten Fällen erhöht sich der der Geburt auf 30 Mk. und Mr Zc Dockenbeiucke auf 40 Mk. Wenn mehr chs 20 Besuche verlangt werden, können diese ge» wndertberechner werden. Höher sind auch die 2arai bei schwierigeren Fällen und folchen, die die He5> mnme nachts in. Anspruch nehmen. Fm allgemeinen nerMIt es sich so, daß die Hebammen ihr Honorar den Mrtschasllichen Berhälmisien der betreff enden Familie anpassen dürfen. vreleorologische veobachtringe« _________der Station Gicstcn._____ । । 11 HöchsteTemperatNra« 29.1. — 7.8*, 31.1.--1P" Niedrigst« „ , 29. 1. — 1 4e, 30.1. - -0 8" fratnet Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit ®ro6 der V'wSl- tnng In gehnlel ber ll<1>ibor«n tztmm»I,pLch« < Wette: « 1 Co. 1. nm. 7.1 5.0 66 3 wechselnd 29. 1. abte. 1^ 4.6 90 0 bewölkt 30.1. vm. 1.4 5.1 100 3 nachts Reif (In einem Teil der Auflage wiedwhAlt.) Eine sffizföse ErNSrnng znm«llrsstnrz der Mark. B e r l i n, 28. Jan. Bon einer dem Reichs- finanzmintster nahestehenden Eet7 wird b?r Nationalversammlung über den Kurssturz folgendes mirgeieüt: Die Lage am Devisenmarkt ist durch die starke Entwertung, die die Reichsmark in im letzten Tagen an den neutralen Mätzen erfahren hat, und infolge der Nachfrage noch Ausiaiidsdevistn in Deutscl^and selbst überaus kritlich geworden. Die jetzige Situation ist zum erheblichen Teil dadurch entitanb.-n, daß die Gutha en, bte Deutsche im Ausland durch Warei e'-po^tc ir b auf andere Weist gewonnen haben, nicht der G'- samtwirtschaft dicnitbar gemacht werden, nnrs man zum Teil mit der Steuerflucht zu ei Hären hat, zum Teil damit, daß deutsche Finnen dies: Guthalien zur Decbing beüetmöer ober spätere Verpflichtungen sich reiertrieren wollen. Es ist klar, daß der deutschen BolkSich^t^chast auf diese Weise immer mehr Kraft entzogen bgw. fern» gehalten wird. Man wird daher nach Mitteln suchen müssen, diese AnslandSgutl^xm den Zwecken der Gesamtivirffchifft t:utzbor zu machen. Wie es scheint, hat das Reichsitiranzmilffsienum die 51* sistst, zn diesem Zweck die Devisenordnung in irgvnb einer Form wieder aufleben zu lasfcn. Die ständige Daluta^Kommission wird sich tn bm nächsten Tagen mit dieser Frage lvichästigen. Der Kurssturz, den neben der Reichsmart auch ter französische Franken und das englische Pfund froenn auch nicht in so scharsem Maße wie d« Reiclis- marf) erfahren haben, beutet darauf hin, daß die Ordnung der DevistnverhälMiss.' nicht nur eine deutsche, sondern nne international Angelegenheit ist. Es ist dal-cr zu hoff.-u, daß du von Angehörigerl verschiedener Länder an ffyrc Rcgiert'ngeil gerichtet Malmung, so schnell nxc möglich eine internationale Balutakonferenz n1 tvTwnno*. nsflrwrajr im- len wird. Der Nöcktran-porl der dnttfcknt Gcfanyenka au» Fraikrcich. .. Paris, 29. fWm. Havas Zn den is Tagen leck Beginn M Transtwrtes sind bereit- über 50000 deutsche Knrtemr hrimgefdxifft worden. Das Befiade» (Fnbrrger5. Berlin, 29 Jan. (DTB.) Der Zustand ErzdergerS ist im grygm tnrb ganzen untrer ä n* ^ert ^er Patient ‘örrbtuchte die Nacht ver^lt- uismäßig ruhig, ist aber sehr apatbiich ^ine Koaferkn; zwischen Poincarr and dcm Rinifl von Belgien. Brüssel, 2S Jan. Havas. Die Konferenz, drc zwischen dem Präsidenten P 0 i c a r S und dem König von Belgien ftattsand, scheint von großer Wnhttgkint gewestn zu fein, da die gierungsleiter beider Läuter sowie Marf'chol! Foch zugegen waren. Augenscheinlich wirb üter tu Handhabung des Friedensvertrags diS u-« tiert. Die Stornierens begftui um 3.30 Uhr und endete um 5.15 Uhr nachmittags. Gegen Aternd reiiten die Staatsoberhäupter roitber in ihre Hauptstädte zurück. Am Schlusie der Sitzung wurde ein'. Note bekcmnt gegeben, m ter eS herßr, daß di' Zusammmkunft deS Präsidenten mit tem V.s.nig daz» benutzt worden fei, um sich in &*$.'■. mwrt der RegierungSrnitglieter fiter Wirtschocku^, finanzielle und müitärische Fragen, die beite Länder an gehen, auszusprechen DaS Resultat bkier Stom* ferenz fei für beite AJänter äußerst günstig. 3nr Dkmifsioll BanitS. Paris, 29. Jan. ^WTB.i Aus Lontem wird gemeldet: Tie Demission des Ministers ber Arbeiterpartei Barnes wird sehr ernst beurteilt. Man befürchtet, daH die drei andern Artei ter mini-t ster sich ebenfalls zurficktzieten, wvduvcl» die Mu»- litijn reden Schein von Arteitervertretung verloren hätte. Die Berhandlnnqen mit ten Sowjets. Poris, 29 5Zan. Havas. Der „TempS" meldet: Laut Kopenhagener Nachrichten werden die Unterhandlungen zwischen Lttwinof» und O g r a d y in .stzopenhtgen zu Ente geführt werden. Sie dürften noch mehrere Wochen dauern. Paris, 29. Jan. Havas Tic „Times" meldet: Ein B 3e anf postscheckkont» Berlin 73776 cd« auf Dein« Sauft V; 3 0tMi|4« SltzuhSunS, Sechs Vw-L U “ Stadtmijsion Stehen, Löberstrahe l4 Sonntaa abeiib H1/« 116t Jsnvirrtrt* Seeleukämpse n. Sceleusriede» (Jrinirtlt frei fttr jedermann. vehörvliche Anzeigen. Für Anschlüsse an das Ortsfernsprechnetz in Grün» >erg sHessen), die nicht weiter als 5 km von der Der« inittelungsstelle entfernt sind, werden IL Gesetz, bett. Lekegraphen- und Fernsprechgebühren, vom 8. Sep« 'amber 1919 (§ 41 vom 1. April 1920 ab erhoben entweder Pausch-,ebühren in Höhe von 200 M. oder eine Grundgebühr von 120 M und eine Gesprächsgebühr von 10 Pf. für 1 Gespräch, mindestens 40 M. jährlich. Die Teilnehmer, welche an Stelle der seitherigen Danschgebbhr die Grundgebühr und Gesprächsgebühren ahlen wollen, müssen die» dem Postamt in Grünberg iHessen) bis Ende Februar schriftUch mttteilen. Sie hatten dann, soweit die Anschlüsse von Dr. 1 bis 50 i» Frage homm-n, zum 1 April andere Anschluß« nummern. Ebenso würden die Teilnehmer von Nr. 201 11 andere Nummern erhalten, sofern sie statt der Gmndgebühr die erhöhte Pauschgebühr zahlen wollen. Die Teilnehmer sind auch berechtigt, ihre Anschlüsse WM 1. April zu bündigen. Die Kündigung ist bis Lnde Februar schriftlich bei dem genannten Postamt aijubringen. Darmstadt, 16. Januar 1920. 1088 Vber.Poftdirettto«. Bekanntmachung. rrie ;i^n hie njeh teim Dur^tgslag^ im Kirrt te'ei & ffc tee dnt Dom 1. KS 15 Fchruar 19?2O K: Samstag, den 31. Januar 1920 »wnnirtütig. van S bis 1? Ute im Stadchr^s Ammer Nr. /. Gießen, den 26 (tontucr 1920. Der Oberbfirgermeister: Le Her. Gas- und Wafferpreise. Laut Beschluß ter Stedtvrv^rvaettn^ersrmm-. rvm vom 21. d. Mts. sind die Gasvreise vvm -a?ie>finI,cr b 2s roee pjLjt festgesetzt: Mr Gas m Krleuchttmgs-. Loch- unt> Heiz. -wecken 53 Pf. für das cbm, Mr Gas für und Zudustriezweck^ 49 Pf für dos cbm, für Gas gegen Vvraustezr^ms (Äntowtatengaa? 53 Pf sfir das cbm. Änsulge Lrhöhuny ter Stohlenpreiie ab 1. ds. W. müssen uurf^tente Sosvreise Um diesem 3-eitpmrkt ab nm weitere 4 Pf. erhöht wetten. Ter Preis des rom städtischen Wasserwerk betreuen Wassers beträgt vom 1. ds. Mts 2^0 Pf. für tedes cbm. Er ermäßig: sich für tte» cbm teil emrm Sabdidxm Wasierverbvwch von acht als 10J0 bis 2 500 cbm um 3 Pf, twte als 2500 bis 5 000 cbm nm 4 Pf, tefc als 5000 bis 10000 cbm um 5 Pf" <^4. 10000 cbm um 6 Pf. Tte Miete für die Messer bleibt bestehen. Gießen, den 29 Januar 1920. 10676 5Ubt. GaS- und Wasserwerk Gießen: Steding. Lichtspiele Seltersweg RrHerwwrg 81 den Gießen, den 30. Januar 1920. 1104B Der Oberbürgermeister (8rten8mitfclantt). Achtung! Zur gefl. Beachtung! «7« Hans Kratz Brandgause 8. Kaufe jeden Posten woll' Strick! unipen per Pfund 8 Mk. sowie Wolle gegen bar oder Strickgarn. 01338 Ladwii Haattus V. Wm Groben Linden, 20 i^alltorftraste 20. 8ür Kranke unb Kinder nd kleine Mengen Hafer - Kafao zu haben. Westfälischer Pumpernickel wieder frisch eingetroffen Feinster WiOhtilS-Klisik mit hohkw Ansatz von geröfteteu Südfrüchten, 1 Pfund Mt. 1.80 zu haben. 1084 Reformhaus Krenrvlati k». in derTurnhalle amOsroalösgarten. Freunde und Gönner sind willkommen. 01888 LlWmlWMW^WWi" Geschäfts-Empfehlung. Die von meinem versterb. Manne betriebene Schuhmacherei werde ich hinter Leitung! meines Sohnes durch gütigen Zuspruch unserer alten Kundschaft weiter! ühren. Ich sichere Allen, die mein Bestreben unterstützen, reelle Bedienung bei zivilen Preisen zu. [01887 Hochachtungsvoll Frau Heimes Wwe. Neuen Bäue 5. Ein Pöstchen reinleinene Herrenkragen 5—6 cm hoch. Nr. 34. 35 u. 36, p. Stück 2.50 L» Franz Bette, Wläusburg. um H.t. vom Klub biS UCK Kaiser-Allee «I verloren. 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Februar, nachmittags 4 Uhr: General-Ptrjammtnttg, abend- 7 Ubr: an» 1 Stiftungdfest mit Ball tm Saale des Hrn-SelingerlHaubach). Nur Mitglieder it. deren