Dl Erstes Blatt Montag, 29. November 1920 170. Jahrgang GietzenerAnzelger General-Anzeiger für Gberheffen t>rwd und Verlag: vröhl'fche Univ.-Vuch. und 5teindruckerei H. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstrahe 7. Auvoyme von SnjtigtB für b.e lagesnummtt bis zum 9iad;miftag vorher ohne jede ‘bcibinöhd)kack 3.60 mb TIN - 65Trägerlohn, ■ifrtelj auSsülrrlich verhanbelt werden könne, wie es angesichts der Anwesenheit des Grafen Sforza wünscl>enswert erscheint, ist unter diese« Umständen wohl ausgeschlossen. ttzlcnz zimsckien Lloyd George, Donar !av und Lord Curzon einerseits und Cam- Ion, Leygues und Berthelot andererseits ißtbgehalten. Es fand ein vorläufiger Meinungsaustausch über die die beiden Regie- -^ningen berüfirenbcn Weltprobleme statt. An- IfisichtS ber Abwesenbeit bes italienischen Der- f-Hraters trug bie Besprechung allgemeinen Ekl-erakter ohne Beschlußfassung unb be» jlfftänfte sich auf bie Feststellung bes Pro- Wsssmims. In Erwartung ber Ankunft bes ■liefen Sforza werben die französisch-bri» Wschen Vertreter heute die Frage prüfen. Wri denen Italien weniger direkt interessiert n, insbesondere die der Wiedergutmachung |t’l> ber Volksabstimmung in Oberschlesien London. 27. Nov. (WTB.1 Havas. Die itm w«>nig<-r harten, gerechten Frie- rt an biegen ’tnürbe. Die Ere gnisse bäten dem '.lllienischm S id ys5* <1 eis»! 3 flbct, überreichte Lorb Curzon gestern r französischen Delegation eine Note, in ’t die englische Auffassung der g riech i- hen Angelegenheit unb ber Orientier önrgeiegt wird. Sie gehe dahin, daß k Türkei das Verlorene nicht wieder» bringen dürfe und daß für die alliierten 2l>'e Sicherheit darin gesucht werben müffe, Personen, bie mit ber Politik Konstante in engsten Beziehungen geftanben hoben, ft Dusmanis. Hetaxas unb Papulvs, von Regierung ferngehalten würden. Außer» ein sei es erforderlich, daß eine finanzielle tE) politische Kontrolle über die griechische lecherung auSgeübt werde. Zur Erreichung lkß?s Ergebnisses wolle Lloyd Georges den kiechischen Ministerpäsibenten Ryallis London kommen lassen. Das ch»>sche Memorandum soll am Montag de- pwchen werden. Sine Unterbrechung ber Londoner Konferenz. Tie amtlichen Verlautbarungen aus Lon- bott über die Ergebnisse der diplomatischen Besprechungen sind zwar knapp und unvoll» ftinbiß, aber sie genügen, um zu erkennen, ioie bie Dinge stehen. Der französische Säbel Hjirb den Knoten nicht burchhauen. Es beliebt Derrn Lloyb George, eine anbere Gang- r..rt vorzuziehen. Ganz merkwürbig berührt -r. daß Lord Curzon, ber vom Premier- ninister zu ben sachlichen Verhandlungen 7;in- „gezogen worden ist, dem französischen Mi» ickstetpräsibenteit eine Note zustellen mußte, iter bereit Jnl)alt einzelne Privatmeldungen Aufschluß geben. Das Scharfmachertum in ter griechisclien Frage wird damit zurückgewiesen. Herr Leygues ist ganz offensichtlich darüber höchst verstimmt, denn er läßt verkünden, daß er wichtige Dinge in Paris i'i besorgen habe und der langweiligen Londoner Tagung nicht seine volle Zeit widmen rinne. Er fährt am heutigen Montag zu ben Kammerverhandlungen nach Paris ab, jnb da es heißt, schon am Mittwoch solle bie Konferenz in London beendigt fein, so öbellabfi ;hwab Ür.l29,Teleplw irichtungi ;erbeiuciL { Wie ber Berichterstatter bes „Echo be Pains" erklärt, verstehe es sich von selbst, baß Frankreich schon von vornherein seinen W i b e r s p r u ch gegen Curzons Ausführungen sestgelegt habe. EinAbtommen über dieBoltSabstlmmung in Cbcrfcfilcfieu. ita. Paris, 29. Nov Als Ergebnis der geftrimm Un‘erba(tung zwischen Lloyd George und Leygues läßt sich ein Abkommen über bie Volksabstimmung in Oberschlesien herw.tSschä en. Der pvli'isck^ Lei gedanke be-3 Versailler VertraaeZ wird auftecht erhalten ferner scheint btr'rh'oüen wordrn zu fein, daß bie au ßerhalbOb er schlesienswohnenden stimmberechtigten ihre Stimme in ihrem Wohnort an besonders zu errichtenden Sa m m e l ste ll e n abtrb.m EZ sei ra ür» lich notnxmbii, hi.rzu die Zustimmung der interessierten Reriermtgen zu erlangen. Tie polnische Remerung nvrde Garan icn dafür verlangen, daß die Vertre'er der Entente die Mittel erdaltm. nm bie Berech igung. der Wähler zu ir.il fen. Der „Temps" meint sie zu, durch die getrennte Stimm» atxiabe sei es mög ich, die Ordnung in Obersclrle» sien misrecht zu erl)alten. ohne die Truppen zu verstärken. Berlin. 27. Nov. (WTB.) Die bas „Achtuhr-Dbenbblatt" berichtet, melbet Per- tinax im „Echo be Paris" über bie Lon- boner Berhanblungen folgendes: Besonders schlecht steht es mit dem französischen Stand» punkt in der o b e r s ch l e s i s ch e n Frage. Das englische Kabinett beschrieb zwei Noten abschlägig, nämlich die erste: daß die die nur zufällig in Oberschlesien geborenen Deutschen an der Abstimmung nicht teilnehmen sollten; zweitens die mit dem Inhalt, daß eine Invasion von 300 000 in Oberschlesien geborenen Deutschen die Ruhe und Ordnung bedrohe, und daß deshalb eine Verstärkung des Truppenaufgebots notwendig sei. Lloyb George erllärte, ber Vertrag müsse buchstabengemäß ange- nxnbet werden und die öffentliche Ruhe und Ordnung sei nicht gefährdet. All5 ber ,,AbrWunar"-ttommlsston in Gens. Genf, 27. Nov. (WTB.) In ber Sitzung der Dbrüstungskommissivn machte Lorb Robert Cecil zu Beginn einige Ausführungen über die WirtsckwftSblockade. Nachdem er sich mit der Frage befaßt hatte, unter welchen Bedingungen eine Blockade in Betracht kommen könnte, schlug er vor, einen besonderen Dienst ober einfach einen Beamten bes Sekretariats zu beauftragen, ber Derartiges genau zu verfolgen habe, um ben Rat über jede offizielle Verletzung bes Paktes zu unterrichten. Dieses Vorgehen würbe ermöglichen, bie wirtschaftliche Lage schnell anzuwenden ohne auf die Schaffung einer internationalen Blockadekommisfion zu warten, die der Rat befürwortete und deren schnelles Inkrafttreten Cecil wünschte. M N t e n (Australienl verlangte, daß man für jeden einzelnen Staat die im Falle einer Blockade zu treffenden Maßnahmen festsetze, gewissermaßen gesetzlich regele. Die Lage hinsichtlich dieser Frage wechsle namentlich von Land zu Land. Es sei notwendig, daß das Verhalten eines jeden Landes festgelegt werde. Lange (Norwegen) unterstützte ben Vorschlag Millen, wobei er sich auf das typische Beispiel seines eigenen Landes berief, dessen Handelsverkehr größtenteils aus der Schifffahrt beruhe, und auf den Export basiere. Motta (Schweiz) war zcvar mit dem Vorschlag Cecils durchaus einverstanden, legte aber Wert darauf, an die besondere Lage zu erinnern, die sich für die Schweiz aus ihrer besonderen wirtfclwstlickien Neutralität, ihrer wirtschaftlick^en Lage und den hohen Prozentsatz der in ihrem Okbiet lebenden Bevölkerung ergebe. Fock (Holland) meinte, daß schließlich jedes Land darüber zu entscheiden habe, ob Artikel 16 betr. die Blockade in Straft gesetzt werden solle oder nicht. Der Rat könne bie Mitglieber deS Völkerbundes nur einlaben, biese ober jene von ihm als not» wenbig erachtete Maßnahme zu ergreifen. Nach eingehenber Debatte, woran Fisher ^Englanb), Schanzer (Italien), 2ldelswarb (Sck)weben1, Poliisch (Serbien^ Lorb Robert Cecil (Sübafrikal unb Bourgeois (Frankreich) teilnainnen, erklärte ber Ausschuß auf Antrag Bourgeois, in Anbetracht ber Tat- radje, baß bev Rat einzig für bie Amven- bung bes Artikels 15 verantwortlich fei, baß die Kommission, bie mit ber technischen Organisation beauftragt ist, auf keinen Fall ben Charakter einer ständigen Kommission an» nehmen dürfe. Schließlich ernannte die Kommission auf Antrag Branting einen besonderen Arbeitsausschuß. Eine englische Note an Frankreich. ita. Paris, 29 Nov Der Sonderbericht- erftixnet das „Peru ^aruicn" in London schreibt s.'inem Blatte: Die Hoffnungen, die man in eng* lisch-französilcten Kreisen aus den Druck gesell batte, der sowohl in Alhn al5* auch in ber Schweiz ausgeübt tourtr, um die Rückkehr König Konstantins auf den griechischen Thron zu verhinoern. sind p'örllch zu amnun- gebroeben. Die englif.ix Nvtzienmg bat ihren Standpunkt plö^ich geäntct. ter ii davon ü.ertrugt, daß die Rückk hr des abncfctUzn Kön gZ sich nicht mehr verm ixn las'e. Es dürste terl/cr befer fein, König Konstantin den Thron besteigen zu laßen, baiür ater bestimmte Garantien zu Derlangit. DuS ist ber Jndrlt der Note, die Lord Curzon am Samsag LeHgues ürergeben bat. In bi fer Note entart die englische Regierung, daß über die Ereirn.s e in Grü'chcn- lano völlige Gewisthit bestell, daß bü Volksabstimmung über die Rü ckk.hr König Konstantins für diesen günstig s ii werde i/n"> daß es baber vorzuziehen s i, daß die Verbündeten jede Lppo^ sition gegen den König unterließen. Plan solle aber von König Konstantin als Garantie bie Versicherung verlang.-n, si ch von allen deutschen Elementen z u trennen. Fern r solle man die Verrin^.-rung der griechis.len Armee auf 1OOOOO Mann festseyen. U-.bct die Sanktionen, die man Griech mlanö auferkgen wvl e, sacks bie Garaulien nicht g geben mürben, wi l man sich heute, Montag, mit G as Sforza unt rhalten. Nach dem ..Echo de Paris" soll der japanische Botschafter ab Donnerstag an dn Verhandlungen teil nehmen. Dadurch werde ber oberste Rat wieder fcrgtfLdlt. Die Slritit de» Frledensvertragc- in England. Amsteroam, 27. Nov. (Wolfs.) Wie Die englischen Blätter melden, brachte in der in Bradford abgehaltenen Jahresversammlung der Nationalliberalen der bekannte liberale Führer Sir Donald Maclean eine Entschließung ein, in der die Aufhebung des Obersten Rates des Völkerbundes gefordert und verlangt wirb, daß der Völkerbund in praktische Tätigkeit trete zur Regelung der mesopotamischen Frage, der polnischen Krise, der Beziehungen mit Rußland und anderer internationaler Fragen, darunter der Revision oes Versailler Frie- denSvertrages, „soweit dies möglich sei". Sir Donald sagte, die Menschheit schreie nach Frieden. Die Zeit für den friedlichen Wiederaufbau sei gekommen. England gebe in diesem Jahre 159 Millionen Pinnd Sterling für seine bewaffneten Streitkräfte ans, , unb Frankreich wie auch die Vereinigten Staaten verwenden zahllose Millionen für ihre Truppen. Es sei wertlos, über Sparsamkeit in der ganzen Welt zu sprechen, wenn nicht England in der Abrüstungsfrage die Führung übernehme. Wenn der Militarismus nicht jetzt zerstört werde, gehe die ganze Welt dem völligen Zusammenbruch entgegen. Mesopotamien verschlinge dieses Jahr etwa 80 Millionen Pfund Sterling. Amsterdam, 28. Nov (Wolff.> Im „Tele- graaf" beipr wt der durch ein kritisä)es Buch über den Fr eoeiisvertrag befanntgenwrbene englische Professor Keynes das von dem amerfa» nifdjen stinanzmaun und Berater Wi'sons in Verfall es, Baruch, verfaßte Buch über die Wiedergutmachung und Wirischastsbestimmungen des Versalller Friedensvertrages, das er ein aufrechtes Buch nennt, womit der Verfasser der Wahrheit einen Dienst erwiesen habe. Keynes schreibt unter Hinweis auf die Hoffnung, die Baruch, wie so viele andere, die sich inner'irfuroegen des Vertrages schämen, aus die W'edergu machungskom- mifiion setzte, seiner Anffcht nach sei auf diese Weise die Rettung unmöglich. Die Kommission habe selbst unter ihren eigenen Mitgliedern wenig Freunde und Bewu^errr Ta ihre Arbeit keine Erleichterung bringe, sei ihre Auflösung wenigstens in ihrer gegenwärtigen Form und mit ihren augenblicklichen Vollmachten eine Hauvt- bedingung für den Fort'chritt Keimes schreibt^ „Es , ist. als ob mit dem Ausbla'en von Teutschlanbs Atem der F'uch. der Deutschland oemirfftete, durch diejenigen Iningeatmet wurde, bie diesem Lande genenöberftanMt. Ter Geist, der den Einsall in Belgiens beherrschte, triumr&ierte in Paris." Amerikanisches Milchvieh für Deutschland. Berlin. 27. Nov (WTB.) KreiStier- artt Dr. Möller (Düsseldorfs, ber sich im Auftrage ber R e i ch § r ejp e r u n g nach ben Vereinigten Staaten tu—-ben hat. um ben Transport amerikanisch^: Milchkühe für Deutschland in bie Dege zu leiten, teilte einer Blättermeldung zufolge- aus 'Houston (Texass seinen Angehörigen im Rheinlande mit, baß ber erste Transport mit 742 Küsten auf bem Dampfer „West Arrow' in ber 2. Nv- vemberhälfte nach Bremen abgehc. Wie schwierig bie Sammlung unb Aufbringung ber Kühe fei, ergebe sich aus dem Umstand, baß bas Gebiet, aus bem ber erste Transport stamme, eine größere Ausdehnung als Teutschlanb habe. In ber Folge würden rasch hintereinander weitere Ladungen mit Kühen nach Deutschland abgehen. Ta» deutsch-niederlandische Kredit- und Kostlenabkon mcn. Berlin, 27. Nov. Die deutsche Regierung hat der niederländischen mitgeteill, daß sie bereit sei, bad Kredit- und Kohlen- abkommen vom 11. Maid. I. nunmehr zu ratifizieren. Die hessische NarloffclzwcmgrVlrtschast vor dem Rcidistag. Hleidptag.-abkoibne er Dorsch fat zusammen mit der Deutjchnationalen Fra tion des' Reid^stags fo'ff« nbe kleine Auflage a.i bie Reichsregierung geiid) et: „Das Laiibesernähnmffkamt des Freistaats Hessen hat unte.m 14. Oktober eine S3crorb.iunfl er assen, in der es den gnn rivn den Spilen-Orgaui- iationen ber Erzeuger unb Verbrauchs an 23. S^l> temb.’r in Der.in vereinbarten Kartoffeln eis von 25 Mk. unter Berufunq auf IZ 12 imb 15 .der Bundesratsv?rorbnung vom 2o. September 1915 als Höchstpreis stst etzt. Das leii'ifdr Lantesernährrmgsamt Hot nriter imterm 26. Oktober bie Krei.^äuiter ermächtigt, Vvrfdnißeii zur Rese'ung der Ver vrgrmg bei Be- völle imq zu er la sen und be im Iirere'se ber gv- vegciten De.soraft iür Kartofieln durch Ausnahmcj,e,etz mueber eingesührt. Smd ber Reichsregierung di se Vorgänne be* Fannt? Was gedenkt bie Reichreaieru »g baiw.Kit zu tun, daß sich die hff,isck>e Regienrng gesey- und versa'sungswidrlg über b« Aiwrbnung der ReichSregienmg h nw'gs.tzl ?" Es steht zu hoffen, daß vor dem Fnntm des Reichstags nunmchr endlich und entgültm bet Streit um die Wieder iniührung ber Zwangs«, bewirtschaitung ber Kartoßeln im Freytaal Heim entschieden wirb. D e bayerischen Einwohnerwchren. Berlin, 27. Nov. (WTB.) Amilih. Dee zweitägige Aufenthalt bes bayerisck>en Mi- nisterpräsibenten v. Kahr in Berlin war eingehenbcn Besprechungen übet bie bayerischen Einwohnerwehren gewibmet. Am Donnerstaa hatte Kahr eine Untcrrebung mit bem Reichspräs identen, der sich Konferenzen mit bem Reichskanzler und bem RcichSminister beS Auswärtigen anschlolsen. Am Freitag folgte eine Beratung zwischen Kahr unb ben beteiligten Reichsministern, zu ber außer einigen weiteren Mitgliebern der baverischen Regierung auch ber Reichskom- missar für Entwaffnung ber Zivilbevölkerung unb ber vorübergehend in Berlin anroefenbe Bo! schäftet May.'r hinzugezogen wurden, lieber bas Ergebnis bet verschiedenen Besprechungen kann mitgeteilt werden, daß Kahr die Durchführung des Enlwafsnungsge- setzes und bie Erfüllung ber in Spaa übernommenen Verpflichtungen auch für Bayern als ein notwenbiges Ziel erkennt unb nur, was bie Entwaffnungsmaßnahmen zu bestimmten Zeiten angeht, bie Berücksichtigung ber besonberen bayerischen Verhältnisse für unumgänglich erachtet. Während seines Aufenthaltes in Berlin hat der bayerische Ministerpräsident auch ben Vorsitzenben der interalliierten Kontrollkommission, General N o l le t, aufgesucht unb ihn über ben (Staub ber Einwostnerwehrfrage informiert; General Rollet yat diese Mitteilungen zur Kenntnis genommen. Kahr hatte ferner Gelegenheit. auch bem hiesigen britischen Botschafter Aufllärungen über bie Einwohnerwehren in Bayern zu geben. 7lur dein lUicbe, Der Etat dcS fHe;(frtorf)-niHf'rr'nm3. Berlin, 27. Nov. (Wolfs.) Der Etat deS Reichswehrmini st eriums wurde im Hauptaus'chuß oes Reichstags weiter beraten. Minister Dr. Cscßler erklärte, daß er schon viele Etats ausgestellt habe, aber oie Art, wie an dem vorliegenden Etat R iese nabst r ich e gemacht würoen, hätten zu zwei Kon- 'eauenzen ge'ührt: Entweoer zwinge man ihn zu U.ebcrforoerungcn, unb das werde er keinesfalls zugeben, oocr man lege durch derartige mechanische Abstriche o c Heeresverwaltung einfach lahm. Staatssekretär v. Feldmann protestierte gegen den Vorwurf der Verschwendung, ben oer Abg. Volß erhob. Auf eine Anfrage des Dr. Rosenfelds (11. S.) erllärte der Minister noch, baß das militärische Nachrichtenwesen gar nichts mehr mit dem politischen Nachrichtensystem zu tun habe. Letzteres sei vom Minister im Bereich, des Heerwesens vollständig abgeschafst. e. 21 l Q lifte«5d Ramecri. Schalkhafter Sor heut weitere hinzu. R, EZ. «1 I ’Wlnal Wild, ....... von Tedeschi zu einem cha akteristrichen Kabine tstückchen werden, brd vom Publikum als Diebrrholung verlangt wurde. Alle 6tb »itb atli 1 kthtm Ei (Jin {•»Inklii i cy»iiaiiun Hu$ dem beWan fc-Wt Berlin, 27. Nov. Bor einigen Tagen wurden, wie verschiedenen Blättern aus Karlsruhe berichtet wird, die französischen Truppen in Maxau und im Karlsruher Rhrinhafen abgelöst. Schwarze Franzosen wurden dabei unter starker Bedeckung weißer französischer Soldaten geführt. Es wird weiter mitgeteilt, daß sämtliche schwarze Truppen aus oer Rhrinpfalz weggezogen und ausschließlich durch weiße französische Besatzungen ersetzt werden würden. genügen. _ Die prachtvolle Altstimme von Frau Anna Jacobs war von der „Mess.us"-Amsühnmg des Akademischen Gesangvereins vom Vetgc g nnt Sommer in lebendiger Erinnerung. Die Sängerin tocis ihre Mittel in souveräner Beherrschung fand sir | jüttenbe „Gavot^ von Humor ließ den „Carneval j. - .irurx.__xc,.- mc. Frankfurt a M., 28. Nov Franstutter SclstmspielhauS und ter D^r-Ma^ Verlag haben teil indischen augenblicklich weilenden Philosophen Rabindranat » höre zur Uraufifljmmg seines SckMisvlris , . König der dunkeln Kammer" nm fcatmcnbcn w* | wvch eingeladen. -»geben. Frankfurtcr Uraufführung. Wilhelm von Scholz: „Der Wettlauf mit dem Schotten". gie ringetreten werden müsse ftv Mainz. 28. N> v Der Wasserstamd des Rheins grbt täg'ich weiter zurück, üo tag mit der tollständigen Gin'clunn der Rhriwth V fahrt ger«l>net w tten muß. Der (rgenwTrtwt Tiefstand ist seit 100 Jahvm nich mehr envqt toor5m. ©eit einigen Tagen tonrmf auch Treileö den Rhein herab. Di.' Gü e b'hnh fc rnd mit Frachtücken, die sonst durrl> SckM- leföckett Wt* treu, überlastet, so daß auch hier schon (Sjxtungffl eintreten. Vessen-Rassau. Tagung der Mieterschuhvcrelne. t fd. W ieS baden, 28. Nov Im Landis museum in Wieslntten tage am Samstag um Sonntag ein Kongreß der Wie erschutzvereine Xs Siebener 5tadttheater. Tanzgastspiel oruth Schwarzkopf. Gießen, den 27. Nov 1920. Bor beinahe zwei Jahren hat sich Ruth Schwarzkopf zum ersten Mate in Gießen vorgestellt. Was damals über ihre Tanzvorführnncien {Klagt tmirbe, bedarf keiner Berichtigung. Auch honte gilt mxh, daß die bestechende Anmut ihres p.ach'voll goglikderten Körpers über einen Mangel an nrusikali rb'm Empfinden hinwegtäuscht. Ein Kö irr tanzt, nicht ein Herz. Dar eigen! iche mit i- kaische Fluidum geht nicht du-ch ihren Kö per si t- duich. um ihn als williges Instrument aiifklingen zu lassen. Auch ihre Ausdruck-Möglichkeiten sind gering und Bewegungen wiederholen sich reichlich oft. Wirkliches Können zeigte sie in der Ballettstudie nach der Musik von Drigo. Httr war beste Schule zo erkennen und der Spitzen anz übte noch einmal leinen alten Zauber aus. Bon gutem Geschmack waren die mm Li z' und der .Hirte " tanz" von ganz konventione.'l die „Auf- iz" von Weber und die tute von ChorNedern, gemachten Thören und srmter« chören reich ausgestalteten Fest^tt-Ts'renst 'gnirte das Ehrens, ickien tom Lehrer cnthü.l imb en- getoribt, nach em der Geistliche der To en unh Gefallenen g-ach' ha te. Die Tafel ist in Eichen- helz von dem aLb Bildhauer Hugo Segler mt Frie»berg in e woandf^ier W ie wusste isch her-, «stellt. Tie Sckiüt.r baten die Kirche frist-oll mit Kräirzen und Gi lani>tn, de Ve.e.ne vm S.aug?^ a» und Lehnhcim den Gefalle ei zu Ehren o« Kirche mit ihren Fahnen «'schmückt. Aus Stadt rrrid tand. Gießen, den 29. Nov. 1920. Tre-lussrchten der Znckcrversorgung. Die Klagen der Bvllkrrung fi'rer die unzulängliche Vervrgung mit Zucker wo len n cht verstummen. Unbegr iilich arjtLeint eS, daß Deirtsch- laitb, vor dem Kriege eines der zuckerreichsten Länder der W lt, das neben Einern eigenen Bedars einen gwsien Teil des W l bedarfs b?ckm k-nnte, sich seit langem vezwungm sieh', ei re drückende Ra'ionierung des Zubers vorMnehmen Ohne wci tcres werten aber die Urachen der ZuckerTnapp- heit klar, wenn man bedeut, daß die vor dem Kriege 546 000 Hek ar betragende Zuckerrübenanbaufläche währen-"» dcs K ieges und der Noch? i gszeit sich um die Hals e verringert hat. Hand in Hand mit der 23errin<;erintT der Anbaufläche ging naturgemäß der Erwäg an Zuckerrüben zurück, und so vmm'en bi? Zuckerfabrik n Deutsch von denen im Jahve 1923 statt 348 nur 2 8 im Gang ewaren, -gegenüber 16 642 237 Tonnen in den Jahren 1912/13 nur 4 853 378 Tonnen Rüben in den Jahren 1919/23 vcvarbei en Dement spreckxnrd ging die ©neugimn v) Znucker v-m 2 700 000 Tonnen auf 700 000 Tonnen zurück Unsere Zuctev-rzeugmig ist demnach ungefähr auf i/t der J-ri st»ms-rzeugung gesnn'.vn, und daß sie sich i’t absehbarer Zeit h ben wird, erscheint nach der Lage der Dina- ausgeschlossen. Unter diesen Umstanden sieht sich das Reich gezwungen, die Bewirtschaftung de- Zuckers vorläufig beiz «behalten. Ob aus dem AuSlande in diesem, WirischaftS- ishre bie Einfuhr ton Zucker wo w ndig werden wird, hängt von dem -nbgül igir Ergebnis der Jnlands.-rzeuaung ab. Wann irgerck» möglich, soll bon der Einführung von Auslandsz-ucker im Hinblick auf den Tiefstand der denckck^en Valuta Abstand genDmnrn werden. UebcrdeS werden die Vorhandenen Dvism dringender für die Einfuhr ton Getr.ix und Je t benötigt. Die toraus ich lickre Preisgestaltung im kommenden D r'-orgungSjahr w'rd sich nicht we'ent- lich von den jetzt güt igen Prei'en unterschri'en Unter Br ück'ick ig-im der Zuschläge für Frackstcn, Gwß- und Klrinhandcl «sw. dürite sich der Preis im Kleinverkauf auf 2,60 bis 3.83 Mk. für das Pfund stellen. Nach dem augenblicklichen Stand der bcutfdten Währung ist dies ungefähr rin Fünflel des Kl inv rckaufsprei'eS im Ausland. Bei einer ioforrigm Fr-igäbe ter Zuct.-rdewirtschrstuna, wic sic von verschi -denen Seiten gefordert wird, wütt-e nach den visier gemack) en Erfahrungeir sich oud) der Zucker dem Weltmarkpreis anpasten. Es wück.e nach Aush bnng der Zwangsbewirtschas- Z-ahnen g-schmückt. . . Nov. Kati.a tia Eichenauer, Eliefrau des Schachtmeisters und Äauima ins Kari Eichenmter, fand im Herbst beim Kartoff-laus- machm auf dem Acker, wo sie nur wenige Büsche aus hackte, ein Goldstück. trag von „Geduld" war eine hervor agcnde, packende Leistung. Der sehr verdiente herzlich: Beifall brachte als Zugabe ein Schumaimsches Lied ein. Herr Prof. Trautmann unterog sich der aufopferungsvollen Aufgab', beide Künstlerinnen zu begleiten, mit unermüdlich r Frisch' und int» verwüstlicher Sicherheit. S in Spiel war abgeschlossene Meiste scha t und fügte den ausgezeichneten kü''sckerischrn Darbietungen des Abends eine Lietzener Uonzerloerein. Gießen, 28. Nov. 1920. Frcm Anna Jacobs (Alt) und Alma Movdie (Violine). Fräulein Alma Moodie eröffnete den Abend mit einem Konzert von Nardini, spielte weckerhin „Romantische ©tütfe" von Drorzak und zum Schluß kleinere Werke von Bach-Kreisler, Tfckackows y und Brahms-Jeachim. Tas „Wunderkind" vom Jahre 1913 erwies sich nunmehr als eine phänomale Künstlerin, die sämt ic^e technischen Schwierigkriten des G-igenspieles mit sröh- lidjer Unbekümmertheit überwindet. Die Sauberkeit ihrer Triller, ihres mchrsartigen Spiels, die ch.'thmische Ausgcglichenhcit i'rcr Läuse ist nicht zu überbieten. Dazu ges llt sich eine angeborene Unschlbarkrit ihres Musiksinnes, sowi,: eine schlechthin verblüsfende Stärk: und Unti'rstrichenl-eit ihres Tones. Borwärt^drängende Bravourstücke von blendender und zünd?nder Wirkung liegen ihr einstweilen näher als das Andant: des Rordini- iverkes. Andererseits ist hervorzuheben, daß sie ans der reichlich seichten Moldauromantik des Dvor;a5ichen Larghrito te auszuiwlen wußd', was irgend darin war. Das nicht leicht zu gewinnende Gießener Publikum wurde von dem genialen Spiel zu ranschen.dem Teisall bin^ertf/en und erzwang eme Zugabe, die wiederum ‘in einer Kreisler scheu Bearb. tnng ^ Pugnani) bestand. G vade b efe Zugabe legte noch besonders von der fabelhaften Krast und Sicherheit btt Künstlerin ein unwidersprochen^ Z ugnis ab. Der hol>en Aufgabe frei lief), ivelch? in der trüben Gezenwar' die Mnstk a s nah zu da > ri iir, was und rv 1 früher rG »ße geblieben, erfüllen kann und so.l, vermag ein Programm wie das von Alma Moodie gebotene bei aller Großartigkeit der Ausführung nicht zu daß Martins auch diese letzte Zuspiwmg vonms- geiehen und niedevgeschrieben hat. Den Frerm^ und seinen Schatten verbindri — und hier W Vie Sußeve Verwicklung der Begebenbri'en nn- eine Brilcke: er hat Jahre Mivor des Dichers nrnu als Gelicbte besessen, und dieser hat an ihrer Snt rmbewußt auch die Dergawrenhrit und. das 2Bc' jenes Menschen erkannt und „enthü lt". ES spricht für Scholz, daß er dieses mi dem sich Anklänge aus be- romanli chen ErM dmgsliteratur und giftige Berührungspunkte Balzac, Wilde tmb andern leicht auführen l> daß er dieses Thema nicht «um Sensationsromi! auSgenutzt hat. Auch sein dreiaktiges Drama. 0 der terhnisck>cn Ausführung bis zum dritten W ganz treff.ich gestaltet, erzielt eine stete öpanngj und fesselt in seinen Lichtern, die es auf .MaM licheS und Ucbecmensckstiches wirft. Es ferelt F gemein — aber die letzten Ersckvü hyungnt wahrhaft großen Kwist b'ciben aus, weil mari w* den Eind.iick nicht los wird, daß ein äuperst w schickter Spieser Drahtfiliiren hin und her tarw1 läßt. Der erste Akt ist mit der piychologstckren W b'emst ldma am in e eisantesten. der z,verte -- ™ der analytisch nackigcholten E'-Position — mcll^ noch tlxatemnrtamer, während txe Entwirrung^ dritten bi ligere WirVungeu nickst verfchmäht- Der Dickster leitete selbst die Urauffüf^r« seines Werks und konnte mit der Hingabe, bie tP« ( Sagan und die He>ren Fried (Fremoeri Gerdes tMartms) an ihreAutga''en verwan^ vo.tauf zufrieden rein. Nach dem zweiten und d>rin ; Akt wurde er mit den Darstellern mehrfach V« vovgeoufcn. 11 Tänze nmrd.n mit folck-er Degisterung ausgenommen, daß unser Theater sicher auch bei anderen Tanzabenden ein vo les Hmts finden wird. Es gibt begabtere Jüngerinnen Terpsichorens, wenn stian mich Ruch SckMarzkops in der s:-i erischen Anmut, ihres pialli'ch wirkungsvoll n Körpers gelegenckich gerne wieder sehen wird. Sie ist immer gefällig und auch in ihren Kostümen stets geschmackvoll. Von besonderem Reize waren diese zur Liszt'fchen Rhapchdie imd zum Hirtrntanz. Wie uns mitgeleilt wird, bedeutete der peftrige Abend rin Jutbilaum dec Tän-erin, da sie zum 100. Male off n lich corftrat. Die nrusi'a ische Leitung Karl Schlager's bemühte sich, a.len Intuitionen der Tänzerin nach- Tie Haftsumme ist auf 624 600 Mk. ariftegen. Tas Vermögen des Konsumvereins hat die Höhe von 1 102 741 Mk. erreicht. Nach Abzug ber Passiva bleibt ein Gewinn von rund 18030 Mk. ** Der Bund zurPflegevon Musik und Literatur wird nächsten Sonn'ag s t/en zweiten Abend zugunsten der Gedächtnis-- spende gr'ben. Für diese Beranstaltung ist die Kon-erts-rngerin Frau Paubr Werner- Jemen au- Berlin gewonnen, die mit ihver umiangreichen Mtstimme und ihrem griüchlvrcken Vortrag wt den bief g n Konzertbesuchern in bester Erinnerung stehen dürste. Ter instrumentale Teil deS Programms nritb bestritten durch ein Streichguaru dcs'en schöne Seiftungcn sicke lich auch in writcren Kreisen der GicVner Musikfreunde bekannt fein necken: bie Herren A. Rein, P. W. Andveae, R. Sonn'ag und Fr. Schliepl>nke. Da die Herren sämtlich dem Bunde angeboren, so wird dieser damit zum erster: Male mit einer grö «tnen Kvn- zertleistuna an die breitere Oefsentlichkeit treten. Da schon der grösste Tril ber Karten im Abonnement verausgabt ist, so kann nur allen, die den Abend nicht Derf(hinten wollen, nur empfoh en werden, sich beizeiten Karten zu besorgen. (Siehe h. Anzeige.) _ w ♦* Gießener Konzert-Verecn. Freitag, den 3. Dezember 1920, findet abends 7 Uhr im Stadttheater als Beethoven-Feier ein Konzert des Orchesters des Hess. Landestheaters statt. Siel)e Anzeige. Landkreis Gießen. -m. Langd, 29. Adv. MN torstrngemm Sonntag wuv.« hier ein De nkm a l, das zum Airlrenken an imeve gefallenen Krieger errichtet wur«, ci^wiht. Sein Platz ist am Ein gang cre3 Frie-'Hofs. Die Anlag iit e^va 10 Meter (a’Xh 5 Meier tnxit und lesteht aus einem 4—5 M erer he hm Denkstein, des en Spitze riit Kreuz bl ict und in bei en Mi te sich rite Widmung be- fntret Zu beiden Sei en des hohen Steins befinden ftrf) bami je 6 und hm er ihpt 2 Hane ovale Stcine, bte dem G>ä>achnis bet rinezluen Gesall.men g> spi nnet sind. De Anlage bif>et in ihrer einsock^en, aber rinbTUr?3totlcn Ausführung eine Zierde unseres Fririch-ries. Das Denkmal besteht aus 'laiVm Sandsrut und iimtbe ton stöbert Werner in Hmrgm angrfcc.igt. z Lich, 26. Nov. Unter Bet iligung sämtlicher 93er ine, des Gem»i rderat- und des Fürsten Rtrinhard konnte bie Freiwillige Fener- wehr, bie in opferfreudiger Weise von Mitgliedern und der Bürg-.-rsckmst gestiftete Ehrentafel .für die im Weltkriege gefallenen Mitglieder enthüllen. Die von Bildhauer Groh künstlerisch an^geführte Gedenktafel trägt die Namen von 17 Wchrheuten, die den alten Wahlsvruch „Einer für Alle, A le für E nen" auch im Dienste fürs Pa rf.T'*' in T-eue erfüllt haben. Aug btaa t ist das schlickte Kunspverk an d.r Ackri^lauschule. Bor Iber (Hithüll'mg ber Taf l besuchten bie Vereine und Körp-rschaften gemeinsam den Gottesdienst in der Stiftskirche. Die ein-srucksveNe Ent- hütttmgsfeier wurde von den beiden Gesangvereinen durch bat Vortrag ernster Chöre stimmungsvoll umrahmt. Die bridm Kommanbanten H. Findt und Fr. Schmidt sprackren Worte ber Weihe. Bürgermeister Fuhr übernahm die Ehrentafel in den Schutz ber Stabt Lich und bat bie Eimvohnerschaft, die an offerier Straße angebrachte Tafel gegen Auswüchse ber Rol>eit schützen zu Helsen. Baron Löw legte im Auftvage bes fürst- lid>eit Hauses einen schöiren K anz an ber Ehrentafel niebcr. Bosmders zu bemerken ist noch, baß man ben stillen, ernsten Tag nicht vorübcrgehen ließ, ohne auch ber anderen Gefaltenen in Trauer zu ßebaiten Arn Krieg rdenkrnal von 1870,71 auf (»em Friedhöfe veranstalteten bte Vereine eine schlichte Gedächtnisfrier, bei der Stistsdechant Lenz und Stistsparrer Schorlemmcr Ansprocken bel- ten und bie beiden Gesangvereine Trauerchöre ihim Vortrag bmchten. Ter G sangvercin „Cä- cilia" sang noch am Grabe seines im Kriege leider zu früh verstorbenen langjährigen Dirigenten Lehrer Wikh. Zimmer. x Utphe, 27. Nov. Die hiesige Ortsgruppe des Hessiichen Bau'rnbundes (rererte jur Zeit auch 379 Zentner Kartosieln ai Minderbemittelte zum Preise von 21.50 Mk. 2)0 Zentner kamen nach Gießen. 33 Zentner nach Laubach an bas Joh.- Friedrichlift u:tb 149 Zmbrec bliri>m Ijicr. x Stangenrod, 25 Nov. Am To ensvrm- tag fonn'e unserem alten ehrivürrigmi Kirchlein ein bleibender Schmuck übergeben )t>ei-biit in der ton den bci>m Kirch ugemriMbcn Stangenrod und Lehnhcim gesrif e en Ehrentafel für bie Gefallenem, Verso hmen und tomrife en HriZreeu des Weltkrise ton Slangmiod und Lehnheim. In bem Kreis Schotten. 4- Gedern, 25. 9i'od. Auf Veranlassez der sozialdemokratischen Partei sprach im ßtaft. Hause „Zum Löwen" P artet Schn t'ieib von Gelnhaar über das Thema „Cbristentum uitb Sozialismus"^ Der Redner versucht- bie Wesens- ve.wan t.chast bei er nackEveisen, indem er ritt Parallele zog zw scheu Jesus und Marr, bie ßou gleichem Gerste b s eit g-n> sen seien. Kreis Frieüberg. Q Butzbach. 27. Nov. Die hier neu-rrich' tete Landwirtschaftliche Winter schult nurbe diese Woche in Anw f en beit des Laubes, ökouomietats M ller (Ta m'.a ti und des Frick> berget Kreisdirektors Frhr. zu Schenck et df inet Bürgermeister Köbler b g üßte die zahlnüch anwesenden Gäste u:tb dankt, ber Stadt Buylach uiib Den Landgemeinden für die zur Veriüguna g«. stellten Geldmittel. Für die Regierung sprach Oekonomierat Müller alten Dank aus. die bie Er- richtung ber Schule in Butzbach ermöglicht Als Mitteltunkt einer landwirtsckxt t ich hoch eniwütel- ten Gegenb sei gerade Buubach löt eine Urnbrou t« schasllich: Schule ber ge ignete Ort. Der Redner wünscht, baß die neue Schute an ihrem Teil mit teitrnge zum wirtschaftlichen Wiebnausl»au. Krch». bireklor Frhr. zu Schmck fand als Vo-sitzen!rec des Auisichtsrats ebenfalls herzlich' Worte fflt die neue Schule. L iter dec Sch.cke ist Dr Schlü», bisher Landwirtscha'tslehrer in Friedberg. Die Zahl ber Schüler beträgt schon 55, b sonders gut ist der Besuch aus dem Hütt-nb-rg, der Gießeä-a Gegend und aus dem Kreise Wetzlar. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 28 Nov. Der RricUbimÜ ber Kriegsbe'chädmten, Kriegshintei b telreuen urb Kriegs tri nehmet hielt gestern und heute seine vvn über 200 Tri'nehmern aus allen drei ProvinM trforfl1 MdtN 01 fciinbunfl rr i iorpor v t5(«nff' rii x bai i Ä S i r b c W Man» t granfl cstilitr M fi afü jrthub'b cis jÄ Imi oiktgefüi jjfjnffi k'orm tue teilen ton Mei liiarf dir lllptecn laa Sar fiÜtiben \ M v.-nic Iritatmkr li&iotn S IdtGsskn Ilie lat f Bia Em treues Schauspiel von Wilhelm v. Scholz „Der Wettlauf mit dem Schatten" erweckte bei der Uraufführung im Neuen Theater sta ckes Interesse. Der Dich'er, dessen, Neiumg zur Mystik ja bekannt ist, zeigt hier gelximnisvo le Be- ztelmngen von Mensch zu Mensch und eine seelische Wirkung in die Ferne (Telepathie) auf. Sein Romanbichter Hans Martins hat Teite etncS n4 SiüiN > jjf in® ■ KA Ä ■Li iiifllui#1' Mack« fcfttdtf ! WN? »öofgt.i • ftaaLtc |ill Hit* »LjKaLt ttmg eine fprungchafte Erhöhung der Dretse em- tteten, bis ter Wsttmarktprers ton etwa 18 Mr für das Pfund erreicht wäre. Daß unter bie;en Umständen Zucket für die üb rw cgento Mehthrtt ter Dcv tlerung uncr chwinalich tofcc, ist oh. e w.i eres flat, und desha lb muß torläuf'-gi be crie.it- ti're Bewirtschaf ung res Zuckers auf eckst erhalten bleiben. Nut dad rch wir des mö"l.ch ein, je^em ein^rinen, eine, warn auch knapp teme s me Zucker- ra bo 11 zu er.räg.ich.m Preife zu fick/ern. ^tieFret- g a b e ber Zucke twi r t f chaft Lunte allenfalls int näch!en Wirtschaf siahr etf.Vgit, falls vmm die S/Drbcbtngunyn g geben fe.n sollleir, d. h. ab Cf ober 1921. In ti-em Si 'ne hat sich auch ber zuständige Ausschuß des ReichÄvirtschafls- tares auss?sp.vchen. Ein WcihnachtSwnnsch. Der Lazarctt-Aukschuß Giesen bittet mtS um Aufnahme nachstelenteu Ausrufes: Tie 3. Friedensweihnacht naht heran. Nych immer liegen zu Tau'enden bie Opfer des Krieges in ben La'aretten bie ihre G.'sund'reit bem Vater- laude unb ihren Li ben geopfert haben. Auch hier in unserem kl inen Städtchen Gießen liegen noch annähernd 170 Mann dieser Armen an ifven Wunden und Leiden. Um auch ihnen eine schöne Weihnachtsfreube zu bereiten, avpel'iercn wir an den Opser'inn der Bürgerscha't Gießens. Gaben und Geschenke werden ans Zimmer 35 von der Schwester des Bersorgungslamret's Braugasse entgegengenommen oder auch auf Wunsch abgeholt. Beranstaltunqen. Montag: PvskSeller. 8V< Uhr. Mlt- gliederp rsammlung ter Technischen No teilte. — Casö Leib, 8 Uhr, Kon'ert und Vorst llung der Medick-Mridinger. — Ltchtspielhmis wie gestern. — Lichtspiele, S Oer^wg, „Inmitten ber Dschungeln" und „Tie P.itlche . L^cttcvvoraussage für T i e n 81 a g: Vorwiegend bedeckt, zeitweise leichte Niederschläge, vorübergehend milder, westliche Winde. Ein flacker Tiefdruckwirbel bewegt sich über die Nordsee in öst icher Richtung Es ist vorübergehend milderes Wettet mit Niederschlägen zu erwarten. Als Höchsttemperatur wurde gestern 0,5 Grad über Null festgestellt, als Mindest- temperatur 6 Gra) unter Null. Lauterbach hatte ebenfalls eine Höchsttemperatur von + 0,5°, dagegen eine Mindesttemveratut von 9 Grad unter Null. In Tarmstadt blieben die Temperaturen annähernd gleich: Höchsttemperatur 1 Grad über Null; Mindesttempcratur 1 Grad unter Null. verwerten. Im Fotte ber hohen Lage far Töne von ichnKtternder sieghaster Gewalt; zur vollsten Geltung kommt die Fü te ihres Organs in der tiefen Lage. Ihrer durchgeistigten Vortragskunst zu lauschen ist ein hoher Genuß. Von den Brahmsschm L'e'rern kam b sonders „Dcr Tod, das ist die kühle Nachtt" zu ergreifender Wirkung. Noch besser scheinen ber Künstlerin die Gesänge von Richard Strauß zu liegen. Der Vor- *♦ Zum Dt. meb. h. c. ber Universität Gießen wu .be Justizrat Wilhelm G r ü newald in Gießen ernannt, als ber tatFräitige Mehrer am Gut ber Lanbesuniversität, ber sich in richliger Erkennttiis ihrer vielseitigen und großen Ausgaben allzeit bereitwilligst und erfolgreich für hre Bestie ungen und Bdürsnisse eingesetzt imd sich als ihr bcwöhttcr Gömrec unbegrmzten Dank erworben hat. ** Rückwandererhilfe. In den nächsten Tagen finden durch Angehörige hiesiger Schulen Haussammlungen für die Rückwanderer statt. Diese Sammlungen werden dem Wohlwollen der Allgemeinheit empfohlen. Denn die Rückwanderer haben vielfach alles verloren und müssen ganz neu anfangen. Aber auch Klugheit muß dazu führen, sich ihrer anzirnehmen. Sind sie doch die Pioniere des Deutschtums im AuSlande und je eher sie in der Lage sind, sich ihrer Tätigkeit im Ausland wieder zu widmen, desto besser können sie die alten Beziehungen zum Ausland aufnehmen und damit dem schwer geschädigten Handel Deutschlands im Ausland nützen. **Neichszuschuß zur Beschaf- fungvonHausbrandfür Minderbemittelte. Haushaltungen, die zur Zeit ein jährliches Gesamteinkommen von weniger bis 5000 Mk. haben, können auS dem Neichszu- schuß zur Beschaffung von Hausbrand für Minderbemittelte bedacht werden. Siehe Bekanntmachung. ** Ter Konsumverein Gießen und Umgegend b.s tzt jetzt eine Mitgliederzahl von 6366, nach^rem im letzten Jahre 2356 neue Mitglieder beigetreten sind. Tie Geschäftsanteile betragen 244 0 13 Mk. unb fliegen um 164 917 Mk. Asr» Hessen. rm. Darmstadt, 28. Nov. Das Gesamtministerium hat dem Landtag eine f {■_ • 1 - • 1 r '• * '< Regierungsvorlage zuaehen lassen, der in dem Gesetz von 1906 betr. die Landwirtschaftskammer in Art. 42 eine Abänderung dahin vorsieht: Im Rechnungsjahr 1919 darf die Umlage bis zu 40 Pfennig, 'm Rcchnungs'ahr 1920 eine Mark, und in ten R chnurasjah en 1921/22 bis löch- ftens 1.50 Mk. auf Tausend Mark des der Umlage unterliegendem Vermögens betragen. — Die soeben er'ch'enene neueTagesord- n u n g für die am Mittwoch wieder beginnenden Verhandlungen enthält wieder über 80 80Beratungsgegenstände, dazu sind nock weitere zu erwarten. Es ist daher micht ab- zusch^n, ob und wann diete alle erledigt werden können, zudem der Mittwoch allein wahrscheinlich noch durch die bis jetzt gemeldeten sechsRednerzurFeiertagsdebatte in Anspruch genommen werden wird. galt besuchte Hauptire sarnrnlung des Bezirkes Hessen unter dem Vorsitz ton Lmk (Darmstadt ab, zu der auch ber Gauvertreter Eichinger dod)'it »gc Werben. mlunq les B?i tz Mit Lmk (Ttr* SÄ w* ImelM für y3raunA°Men IMi Bi Tausende von Referenzen. ■rfnnB Höchste Dampfleistung. - Wirtschaftlicher Betrieb Schnellste Lieferung. — Man verlange Drucksachen. <&. öT. Topfit, kföhne. Erfurt ICUcbc und Schule. mt. Frankfurt a. M., 28 9teta Die (FPernrfl‘c ter Frankfurter MiNellchilen fc>i*ern in einer Entsdglrehmm tt* Ciinübnmfl deS Werk- tm'.et ich es, ter b.T Kosten wegen durch el^enamt- liche Krähe auS den Mr.ifen der Ä^rnschaft erteil werden soll. F, W.» t-n D . - ■tttn. Turnen, Spiel und Sport. o- ©ie ft en 29. Roo. Am Sonntag nachmittag ging bet Lehrgang zu Ciuta, tarn der (Sau vei .en (D. T> unter ter Lei ung ieines erftvn Gauturm var.s Wilh. Will. (ßnetan) zur tzeran- b l »ung x»n STortumem in der Turnhalle des NcalgnmnoiimnS x> rmiaal e*. Aus 18 Üe einen der näheren und tt> i eren Umnegmtb haben 35 Turner daran hi'ornimmen. Als tzilfSTräf e standen dem Leiter zur Sei e brr 2 GauturMoart Tes- tvr-Marburg am Reck, uie Beziris ur .iwrt- Schüler Wrtzlar am Barren und Gastmann-Marburg am Pier», und Gauspi (Wart Fr cher-Marburg für t»as violks flmlidje tunten. Auf allen Gebie eu tour'en ti- Grundlagen turn pracl>l ich und ttunffi- mätzig eins hcnd b hantalt, bimit die Sknine all- mähüch niie.»er zu einem 6.anrn gut tairchge- bilbcter Turner kommm. T iltt-.b rer unb UclemgS* lei er toareii an den vier Nvv.mder.ag-.-n marg it3 Koltertücher m"Änbcn iixrtrtlet firfinri au mit h 850 h X) Milgiedem (M .d Marolk tron tri jienen Mm £i urbe hanMkbl^ d drei Untrbnrt brei Prvmizen 3r ittaitn.iowbrk itflt. AbeM ftbL” rhaltimq an £tü ftarMirabl kin! st e drei PrornnM [fieber E4 mir« g ber Tätifffrii' AMqsgMlv M, | jenb behandel!, mit Sßoriilbnmo ti fr). Marbeln itt. In d er St ittafl fprodim j-rau E Wey a-d (Mlini ü'm‘erb i b-en I» Zodchüjst mU alle v^Der Malst' ich '»-nlerrb' i'elum c>-n muB- ihven nd) nw gen Säffi uh hier MV Nassau. 88. M^L *• 88 Das t mb nathxtttaR* m*f mtb Li^e frr brr Sache, OfrbaHi« tmb ein gujfr’r Teil bei ! «o ba& ber 1. Gauvert eter Pinfie.-Detzlar zum .^ au‘schau werten. Tie Ko.'^t Sch'.utz fernem Dank nie dir bnocrf-Ttije CtNcr- /< Ml ionrn Mark, hx (frniDidtrit tm Dienst der Tuntsach , auch bte Lofi- benen bafcJRVtd» 2 3 Mulonen zu chirHt An den nung auf einen gu:en Erfolg L-v.ed edlen Lehr- ■4>äy W mient 1 öberg. V»6,rtlwJ bei ö n "n t unb be« VJ ffLf* iahlMi J N'-tniq !y! Dank mi>, t» t?-'l ^bach ennöflii* u °ach mt eint wte Ort DrC an ihrem J nJSieb-rauibflu. M land als Söt t ' Schch ist Ti ^1 n in Sritbbai b wn 55, bMtiJ ütknbn, bei 9« nk Metzlar. | ) Rllkiiihkistil. I. ^0D. Äl flfiifc iegSlinterb kee r rrn unb heule Irin Steppdecken-Satins 130 ein 4 Q00 IGO cm QnOO breit brchSl.öU unb M. 70°° Dettbolter L^"L8Ä von M. 85 an. eeeseeiieitesseee | Lichtspielhaus | gang; anfügen tzonu c 6it glech r Lehrgang f.n et an vier Sonn.agen im Januar k. Js in Marburg für das nö b w Gaugeb«: sta t D itere Lehrgänge toetxn in bax näch cen Jahren folgen. in nvoiier Auswaiil " ' ör In (Iretonne. Halb- “L leinrti, ßQüü über, von M. oo an tag, 6. Dez : „Der stieren de Holländer". — Dienstai, 7. Dez : , Don Giovinui "Ton F-.'.an)". — Mittwoch, 8. De» : ..Der Brop'et". — Schauspielhaus. Di nStag, 3 » November: „Neunzchn-hunte t-neuntcb1! V* — Mittwoch, den l. Te» : „Der König der dunklen Kammer". — Tonner#tQq, 2. D» : „Maria Swart". — F ei- tog, 3 Te» : „Der König ber dunsten Kammer". — SamSwq 4. 2>» : „Pyrrna ion". — Sonntrg. narfnn. 3 Uhr: , Ä.t-ö ibelberg": abenbS Epielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. DienStag, 30. Nov.: „Der Schätzt.über". — Mittwoch. 1. Dezember: „Tarnt- bau ec". — Donnerstag, 2 Te» : „Der Zi ieuner- baron". — Samstag. 4. T>*» : „Mitmon". — Sonntag, 5. De» . uachm 3 Ubr: „Prittzch Ta i- ienbhändch n"; abeiCi 7 Ubr: „Tosca". — Mon- Pfrmilcbtff. Protest flogen die PoftreName. mr. Heidelberg, 28 Nov Tie mittel* badischen Städte prot Ilieven energisch gegen die Postreklame an den Ausxi iten tvr Gebäude. Ein solcher Protist wäre auch in ^.unff-trt angebnaclrt. wo man die P >fltonn n unb Läuser in ganz al scheuli^er W i'e mit Plakaten mit ben grellsten iVarb it überNcistcrt. — Wir taten berri 4 vor länocrrr Z it ge» n die beatfi.iitigte Ctmüen- verlchandelung Stellung genommen. f|, bah tk j djfli m i^L-n a ^ jtetit/ b»{., ®j tti< aitb- bjj kt-. grtb «w bet zahlreiche ber stä tllchen W hnmtgSüm.vr. B^rg-r- ; -llfx imD Ota-chü g tmei jec re.lnachmen. Tie rfüxtigen öies reu e > waren nid# eridnenen, beKltrint e lich Die Tagung auf ejvnSpc- nrf SiadtratS Zielews.'i-o-rat.fiurt üoer die 1 fcalzn ber WobnungS- und Mie ein gungS- ‘ ,r mtb b.S Ge chäf Sfühvers dec .<öei iich-Nas- I i<öen Mi.ler chubv rrine, Dr. Mc.v7r, flLer 9öch»stmictenV.wrdnung An die tei.eu Refc L hiüpf e sich eine au4»y. ehnte Te^a te, die b '5onn:afl vormi t^g we t rge ührt itnir.c. In L.tr Teilte tmxibea alle ^-regen des Wolm- kl.Mie.wc.enS crör ert, luoltt te.onterd die Bü.- f ui .er unb Lei er ier L^bnungScmr er ver- I /->ener 6 ube im Rheingetirt ihre Ersahrungrn Irenen. Al g n>in nniitc ge.lagt, bu& tun K।m 4 eite ter Ä.hnungsbou nid\ besser cerörbeit L e unb g fortert, dau die bcub id) igten Ne.kl-s* tz rn be:i Zw cken des W-h.tlM.sjbaus zur lier- M gestell. n> txn. Tie Deoa t- »e t .t? keine « en E-rgebnisse: grun 'legmdr 53e d)[j|fe to r- I nicht gefatt', eben all.n Be trev.-rn die Aus- b- \ ,i Ausfall itd war, dah. di: S »b. Wi sbaden jk üt öertutcr »u li.fer Tagung geschllkt Halle. BranOstifiung im Gestüt? ib. tzosgeismar, 28 Nov. Bei dem brtb deS staatlichen tzauvtgeslüts Beberbeck, dem E Vollblutpferde zum Opfer fielen, ist L Zntftehung noch nicht auigrfiärt, doch nimmt 11 an, daß Wild, iebe des Reinhardtwaldes den i^jb aus Rache angelegt haben. ikingesandt. (T^flr TVorm unb Jntalt aller unter bfefev Wbifrff stehenden Artikel übernimmt die Nedaktion dem Publikum flen<‘»,fibrr leiuer'ei fernnhrortung.) DaS Defizit der Ei'enbah"en. Zur weiteren Austlärnng des Pnbli'ums unter Benignata e auf dm Aitikel: „Schraube ohne Emde" im dritten Bla'te ber Nr. 263 vom 13. 11. 1920 bitten wir um Au nähme d^ Naihstetanden: Wir vertreten den Standpinl, mr auch tat Eisenbahn bet i b, nne jeder kaufmännische Betrieb, wirtschaftlich geführt nx-ront musl, d. H für Erhöhung ber AuSgal'en mun D ckung gesucht werden. Die Erl>Ah.lNg der Tarife ist das NSchst- liegenb'. Zr schüsse aus en cbelfrt)alier au oert Ecbriül Oddift* annebote unter 0107*4) an den Wteftener Anreiger. Giu silb. Etzbettei^ mit Gtnl, ei« lvw. Brokat« föinterniflutfl, laiun ne« traaen, für mlnl. Tt-Ianr, u. 6 leinene Eervietten Aii oeifauien OlOTin LBberelrnQo 17 IL Niikdanin pobertcr ovaler Tisch Au vt Änuilebm von 1-3 010783 Raonstr. K4 N. ßasba&fofen, Cdilittfdinbe vreiouert abuiq Lndwiaftr. 18 v. (A- benchi. 10—3 llbr». Neues fchwarAleidenes Q(,t)| A" o tfanlen. •,WM MIHI Neueuwea 31 L Heute leteter Tag: MH" Den Bestien preisgegehen \ Original amerikanische« Jagd- und G Wildwest-Drama in 3 Akten. a Stuart Webbs: in seinem neuesten Abenteuer DiePeitsche; Detektiv-Abenteuer in 4 Akten. g .Das bekannte : lustige Beiprogramm J ' Letzte Vorführung abends '/«9 Uhr. J k ofort yu i S allen brei W- ltannstantap - ' - hr dar märt. fünffache wbw tortHg^n bmnf T^niTT». TflfTAndl betragen btr Aus<)atan an ßk MItem unb iÄr'.vtt'T- löhnen z Zt. nur 15 Tm ber Gesamtausgabe» gegen 25 Tm vor tarn Krege Tas Bcamtenh er ist all- rdings durch Ucb.T» nähme tnel t Tausenden aus den tafeutrn Gebieten in Ost unb S3kll vertri-bemer AmtSbrüder unb dem Mehrbedarf infolge Tinsührung ds gesetzlichen All tstundmtags stark onge.rxidjkn UnS ist aber befonnt, datz alle z. Zt. noch burrfi umfangreiche Arbeiten an brr neuen Besolbungs- otmung, Struergeietzgebung. Giufübniitn der monatlichen Geha tszah una und ber wöche:Ulichen Lohn a^4ung, deö D eischichtenbieiistrs, wrmvbr.cr Au sicht usw. a tdreidctb beschäftigt l nb. Au ent infolge ber schlitzten Enrähmng noiwenb erhöhte $hd> ioK für Terrr tungen in Crkrankungs- sällen wird auch b nmri sen. Aber trotzdem sind zur baldmöglich-m De- [ritiming der DsiAitwinscba t 1kommiisi"nen des ReichsverkehrSminiNerS ständig mtb ü' ereil am Werte, an ^-rfunnl unb Material zu sparen, wo es möglich ist. Etwa noch vorh-.nden r Uetar- bestand wirb vermuilich, wmn ttc Gfijähngm Beamten infolge des ri enwrtenben Veulmns- geset>e» in den Nu he stand treatn, ausgeglrchc» werden. Der tza'.ita'grunb des Defizits lieat u a. in der ungeb urvn Tneissteiger-.ing ber Materialien unb Betriebsmitt s Gegen 1913 sind gestttaen die Preis: für Materialien unb Geräte um das 1.3- bis 27-, tzoli daS 28- bis 49-, Metalle bd5 28- biS 242-, Kohlen das 16- bis 17-, Briketts daS 32-, GlaS das 54», Si^e^ohrc das 33-, G)a8robre das 69-, Lokomotiven daS 17-, Alku- mulatoren-Triebwag n daS 20-, Personcnwagen das 14-, Gütenvagen das 17- bis 21-, Lokomotiv- kesel das 18-, Radsäpe für Lokomotiven ball') fache. Eine Lokomotive z. D., die vor dem Kriege 100 000 Mk. kostete, verschlingt taute 1700000 Mk. ulte. Ta wir unsere besten Betriebsmittel an die Entente abliefern mu'/en, erfordern die uns verbliebenen, durch den ffriea verstärkt abnnviris: asteten rrftdltte Repavoturkosten Der 91 piralur- stand allein der Gütenvagen ist von 24 OK) in 1913 aus 98 000 in 1920 peitiea m. Tie Aus- bcs erungen ber Eisenbahn bet i tanti t l in Trirat- werten ist von 27 86.3 auf 50 (XX) |ür einen Zeitraum von 2'/, Jahren gesli gen. Tie Bedien stetz-n schäft der Eisenbart Verwaltung hat das grösste Inter sie barmt, das Defizit in ihrem Betriebe io rasch ais möglich zu beseitigen, und wirb ihren S'vlz darin finden, h.erzu überall und jederzeit tatkrästig mitzuwirken. G ie tzen, den 26. November 1920. SReicta(Ktocrlf/a?t Teulstf-cr Cr'enlahnbeamten unb Amoarter (Ortsgruppe Gies-en). WeilrnciclNs-Angebote | in all« Abteilungen. Samt-, PlOeeh- end Pelx-Mtlniel, pelrdaeetzte M8ni. und Koelüme. seidene Kleider und Blusen, KostUm- Röoie, weit. Bluten, warme MorgenrCckc, Unlerrödtt. weil. Sporl-Jacken, -Kleider u. -Swcetera. Wagener & Schlöte! Frenkfurt a. OoelheetraDe 9 u. 11. Gießener Konzert-Verein Freitag den 8. Deren d r 1920, abends 7 Uhr, lm Sladttbeater 1770 Beethoven-Feier 1020 KonzeH des Orchesters des Hess. Lindestheaters en Darmstadt Solist: Walter Rehberg (Klavier) aus Mannh'-im Leitung: Prof. Gustav Trautmann. Ouvertüre Korlolan. Klovierkonznrt op 73 Ea-dar, Symphonie N. 7 op. 92 A dur. Eintrittskarten: M. 10.—. K—, ö.— und 4 — bei Ernt Chillier tm*/. Uhr, ,, Bund zur Pflege von Musik u Literatur. Im Aal trage les AUgex.tlaea Ltcdeaten-Ausschnssis xa Baastea der Qedlehtalsipenla lär dl» gelalleaea Aaeehlrlaen der üa verdldt, 2. Abend. Seaatag lea 6. Deaeeber 1918, aaehmillaga I Uhr, la ier aeaea Aala der Uxlrersltai Beethoven-Abend Hl ‘wirkende: Fran KonxorUAnfferiri Peele Wereer-Jeaeea ane Berlin. Streichi।uhrt II Herren^ A. Bela, P. W. Aaireae, B. Sajn’aj, Fr. Ächllephake. Ain Flügel: Herr HaliaalsiV w .A.hlh« 1 -5 W ‘ I M>, i !M ß . M M ... | D 4 B. I I HwOi MMlj WZ <■ M «1 Aa «vo.iieleßfiuter '**• ShiliillilittK ellSkinv, Neuenweg 2S. U*« Sinhcridiait (@r. 27—Bö) zu uerf. IM,e __<6ii4kmd, ^tewcnroen. ®en.ö?ma.8ef?a kaust Imiieui) 10HM Schlosserei Schön, Schainennr. Tel. —2074. 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Dlädchen «M«, BiSmarchstrasie S L tone Wotom «ü Leger deSÄ« M letzt -W W V für die Philosophische FakultLt auf sofort gesicht Schriftliche Meldungen sind an das Univ..Lrknta".it Mwlchriißllis Elarke Busch) zu verkaui. Schrisil. ?hifl. mit. 019//1 an den viteitener Anzeig. Am Samstag nachmittag 4*/i Uhr verschied nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe, stets treusorgende Tochter, Mutt- r, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, öchwägeriu und Tante Frau Margarethe Löber % jitl ® .'V-, gilt Wegen Berheiratung des jetzigen suche ich bis spä- tenenS 1. Januar ein im Kochen u. HauSH. eriahr. 2)i ädche n. I Ich bin bestimmt nachm. von 3—5Uhr anzniressen. Iran Rechtsanwalt (Pnfliifb, 'Neuen Baue 27. (lV* iuf)t J mir xd-i» K? 45 it iio'iishälierin die tiflc borfommenben Arbeiten erledigt, für einen kleinen HanShalt uni) Wetzlar zu zwei einzelnen Herren vom 10. Tezemvcr ab gesucht, Schristl. Angeb. unter 126_‘l an den tLieh. Anzeiger erbeten. Wegen Berheir. meines jetzigen suche zum 1. Jan tiicht, zuverläss- älteres Mädchen. Fran Fabrikant 61a. Strcmt>,_®3cl$lnr. Gott dem Allmächtigen hat es gehl en, meine liebe Frau, unsere unVergeßliche Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Katharina Hildebrand geb. Hofmann nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden am 27. November abends 6 Uhr im 76. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Jakob Hildebrand Familie Ludwig Römer VI. Heuchelheim, den 29. November 1920. Die Beerdigung findet Dienstag den 30. November, nachmittags l1/, Uhr vom Sterbehause Brauhausstr. 44 aus statt. 1TWt4 pttoAnung bW. i>i p Mia f ßniiiiiiiitwüiii'i''”»iiiiui,,,»ai Stadttheat(i-r Sie Mdräofls. Ans. 7, Ende 9 /ofe statt. Wir suchen für unser technisches Bureau elneij im Schreiben und Rechnen gewandt, jön Herrn, Kenntnisse In Stenographie und Wfaachlnen' schreiben sind erwünscht, al>er nicht IM dingung. t elbetgeechrlebene. lückenlos Angebo'e mit Lebenslauf, Zeugnisabschrille1. 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Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dnß unsere gute, ireusorgende Mutter, S hwieger- mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Eltt* tzp Wm iK Ma? gestern abend um 9 Uhr nach kurzem Le den. jedoch plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jaören sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Opprr Familie W lllielm Opper Familie llclnr. Ed. Opper-Offenbach a. M. Daubringen, Offenbach a. M., den 28. November 1920. Die Beerdigung findet Dienstag den 30. November, nachmittags 3 Uhr, statt 12626 Samdtag vormittag 8 Ubr verschied nach langem, mit Geduld getragenem Leiden unser lieber ^ater, Schivieger- vater, Grotzoaier, Schwager und Onkel Pis. Schardt I. tm 63. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinierbliebenen: Pb. Schardt ncbit Kamille Wilb. Schardt nebst Familie €>. Schardt nedit Familie K. Schardt. Haufen, den 29. November 1920. [,Äa Die Beerdigung findet Niontag den 29. November, nachmittags 3 Ubr statt. Will! rW bor hti fe't k7 bin r'bn *nM SifnilmoMlfii zur ylnSbilse für sofort gesucht. l2>i:W'< __Nulv.-Nnaenkl iitif. Olefuni)., tücht., williges, ehrliches Mädchen tu kl. büigerl. HanSb aef-ch>. Näheres tn der t9efchä'iü« stelle des hhegener Änr. Brav.ffladchen tagsüb. ge- fuchi LeltcrSweg S. ultTM) IfeläO 12-1; — -ffl kt M IIEYLIGENSTAEDT & COJIP., L Einmal Werkaengmaechlnenfabrik and Eken Wnnnt gieüercl. Aktlenge elluchatL l L J Persekt.rNaschinenschreibel M und Stenoaranh MS Gesucht zum 15. Dezember evtl. 1. Januar eine -'■a perfekte Köchin oder Müdchen , daS Kochen und tLinmachen kann, ni t)t unter 28 Jahren, iucl.bc ziemlich selbständig und mit allen bänSlichen Arbeiten ver- tiam lit, für kleinen Haushalt (2 Personen! a IS Land. Zeugnisse mit Bild tt.Lohnansvrüchen an 5m Aus W, Gudensberg, Bezirk Cnssel. Mm MlHIHItS mit Keller- u. Lagerräumen welche sich für Jigarrensabrik eignen und wo Berus;! arbeitet vorhanden sind, per sof. zu mieten gesucht! 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Wnaeb. mlf 01976.7 an den Gich. Hj C» e i r bre wirk.ich Taten folgen läßt. Jeder aridere ME hätte Derrn Sylt hinter Schloß und Riegel Wkl. Jedenfalls darf er einer strengen Strafe W entgehen, wenn die Sabotageakte nachgenncsen Wc.e-'. Die Sch ichtungSordnung muß so schnell 6* kläglich kommen |L Übg. Weigand (Soz.) polemisiert gegen k«f>-chle. Es kommt dabei zu lebhaften Ausein» IMrirtzungen zwischen der Rechten^nd^er^üußer- «W ragerräur, " tl9ntn unb^d mieten'J Lat1 den . Ws« 11 *rlh ffitgtiSfl um tiuz i’m.'len ober i> .1 lanmifl einer,n-i ®«freiirt)f j. rtuöf3.innli(tf (?■ M yidcrtiuti iZ idulW tkg, epictiir. d echnische» HurMd ebnen genant ' rri. «phleundHiMkÜ inscht, aber uH irlebene, lüdJ auf, ZeuimisaünM glichen U6W. e de l EDI & COI, nfubrik and iJ engeeUechiitl gd)i'"f" LVri lobflio? wl i ASt ,11 Mtzs M "gi«rJ.f / ■ A&a | Stellen^ Jllljtt kt yintfl'llbiinfl '®’3 änluriidiM rA uiii.mOa^ Stiche W* Uri»- Hiiniicu. fion ffiion Uföfriuar« etüiilit tojjj gunntrA^, nlb btr । befndii6,11 r ; Krdie Sabvtag: der Rechen aufnehmen. Regierung:Lintmifiar Küuzer verweist gegen» w den Behauptungen des Abg. Malzahn auf T en Leistungen der technischen Nothilse Tie vie kamen in völliger Dunkelheit in Moabit t trnnten keine Auskunft und keine Schlüssel cit:n. Auch die Tirektion besaß solche nicht. »wi?3 mußten die Schränke erbrochen roerben. Dar die Pflicht der Not Hilfe. Uebrigens waren ,c'<< Kessel Schürstangen hineingesteckt, und das Sabotage. Nach den gesetzlichen Bestimmungen •*"t in die technische Nothilfe keine Leute unter wMren ausgenommen toerden. Was das Gerede £■' "tm Einbruch in der Kantine betrifft, so M« dort insgesamt 16 Flaschen Bier, davon }£t Flasche Malzbier. Es ist nicht nachgewiesen, •*i w»be die technisclre Not Hilfe sie genommen hat. übg- Lawerenz (D.-Natl. : Von der Re- l®crg erwarten wir, daß sie ihren Worten nun ... Trotz de- wilden Schmerzes, der in ihrem !ö>- wühlte, fand Gerda die Kraft, sich zu be» tfcäen. , ,.Lazu habe ich keinen Grund. Er ist mit nicht Iföfcbaft schuldig. Tu aber — du bist — —" 11-34 bin deines Bruders Frau — ja, das •Htii du schon einmal. Und weil ich e5 bin, roar - £ A eine Pflicht, dich zu retten. Selbst auf die iW®i! hin, daß du mich von nun an verachtest. '' @erba fuhr sich mit der Hand über die -ölttn. __ „üaft mir Zeit — mir ist so wirr. Denn IMtm keinen Anlaß hat, dich zu verdammen, war» 281 frilte ich dich verachten?" , . (._3eil in deinen Äugen wahrscheinlich auch übon ein Verbrechen ist, was zwilchen mir G ermering geschah. Tenn ich habe ihn nicht "5 2nfang an zurückgewicsen. Ich habe mich in Vereinsamung von seiner männlichen Soweit blenden lassen. Und er war eine Zeil toMb berechtigt, an meine Liebe zu glauben/ -Tas ist schrecklich. — Was, um des Dtmmels °"Li, fall denn nun werdeii?" -Ich gkaubte. es sei vorüber. Tenn ich bin ia ^^nnung gekommen, noch ehe es zu lvat »» .6 er mich jetzt haßt, hätte ich ertragen. ySf ich ertrage es nicht, dich unglücklich zu durch seine Schuld." *JL=e«'vn cul Aufhebung der Ausnahm v rvrdnimg Müller Franken zum gleich n l^g-en.tand^ In . ibii-dung mit dem Antrag Mal^ihn haben die „vr ne en Schiefer und O^noLcn in Ergänzung 7 Antrag gestellt, bt* Au Hebung txnt ber schien- , ‘ n CLinLr.ngnng e.ner Schlichtungsorr-muig ab» fcrgig zu machm. A g Albrecht (D. Vp) ßch k^ert die durch L § r:ir herrvigerufenen Zustände in Berlin ,, Mag ftrai la e sich ustveez ihlich schtvach cr= ^ali iitJitfl In wir.schif licl>en FroMm versage t ;<(aufen. D r Sdnrdsfpruch selbst tonnte den i:et:i3tcn rjurf>?rungen der Ar bester nicht ent- jö&n. Es wurle noch am 6. 9äovrmLer obge- r nt und abends das Ergebnis bekanntgegeben. Arbeiter haben ihren Streik mit voller Be- rtijung bcg.mncn, nachem sich herousgestellt Ü.«, daß 1800 Arbeiter für und 60 gegen ihn ge- ,l nt halten. Sylt hat nie von einem Ueberleichen- k Tt g'spivch n Dieses Wort stamm, von einem i- Demokra ischen A g ordneten und wurde über» > in anderer Form g brauch'. Ich protestiere tarn die A 3'a'funyn des RcichSministers Kvch Ipcti den Be riebsral Sylt. D e Mebrheitssvzia- Lni und die Siech sunabhäTTsigen machen die üetze t türgerlichm Presse gegen den Kollegen Sylt tv. 9iid>: ein Alt iaftung für den Betrag von 5 Millionen Mark übernimmt, bet sich monatlich nach Eingang der Meblrechmmgen entsprechend reduziert. Nach längerer Aussprache, an der sich der Vorsitzende, sonne Kreisamtmann Dr. Siegert und yocfyfc6ulnad?Wcbtcn< Ein seltenes Jubiläum. Gießen, 29. Nov. Ein nicht alltägliches Ev- eignis ist es schon, wenn ein Universitätslehrer den Tag begeben kann, an dem er vor fünfzig Jahren die Lehrbefähigung erworben hat; zu den seltenen Ausnahmen aber gehört es, daß diese fünfzig Jahre dem Dienste derselben Universität gewidmet gewesen sind. Ein Jubiläum von so außergewShnlicher Art feiert heute ein hochgeschätzter Lehrer unserer Landcsuniversität, .Herr Geheimer tzosrat Professor Tr. M o r i y Pasch, denn am 27. November 1870 hat er sich biet in Gießen für das Fach der Mathemat.k habilitiert und ist der Universität seiner Wahl dieses halbe Jahi> hundert hindurch treu geb heben. Geboren in Breslau am 8. November 1843. hat Pasch in Breslau und Berlin studiert unb hier Erhöhung Tierärzte von obachtungsgedieten: der Gebühren der 7 5 P s. aus 3 M' k. mit insgesamt 5000 Mk. für 1920 dem gen. Verein zur Verfügung zu hellen und aus «ich ergebenden Er^paniisim zu decken." Nach lurzer Aussprache wurde der Antrag mit allen gegen 4 Stimmen ang.nommen. Punkt 4. Abtretung der alten Ziegelbergstraßc bc» Grünberg an die Gemeinde Grünberg (Art. 4 deS K u n st st r a ß e n g e i e tze S). Nach Vortrag des Sachverhalts durch Baurat Eellarius wurde der Abtretung einstimmig zu» gestimmt. Punkt 5. Aenderung des Kreisst atutS über die Gebühren für tierärztliche Untersuchung von Viehbeständen in Sperrbezirken und Be- die KrristagSmit-glieder Seibel, Gerhard, Scknl» I und schlägt dem Kreistag in ErmMigelung eines ling, Becker, £>ombcigrr und außerdem die Kreio-1 voiham>enm Rred t?s hi r:ür vo , diesen Betrag zu sehen, und die Geierkrillen eines unsäglichen Schmerzes griffen aufs neue in ihre Brust. Was ihr vorhin unbegreiflich gewesen ivar, jetzt hatte eS seine Erklärung gefunden — eine Erklärung, die sie über alles Begreifen hinaus elend machte. Ihr Denken war wie gelähmt, und ihre Gegenfrage kam halb mechanisch. „xaft er dich haßt? — Warum? — Und womit hat er es bemiefen?" „Als wenn es dazu erst der sichtbaren Beweise brbürf.e! Tas fühlt man doch mit untrüglicher Sicherheit. Vielleicht fürchtet er auch, daß ich Achim eine Beichte ablegen könnte. Oder er ahnt, daß ich seinen Absichten auf dich durch ein Bekenntnis entgegentrten würde O, ich bin ganz sick-cr: wenn er in diesen letzten Tagen eine Möglichkeit gehabt hätte, mich unauffällig aus der Welt zu schaffen, er hätte es ohne Bedenken getan." Abwehrend streckte Gerda die Hand auS. „Srrich nicht so — ich mag es nicht hören. Aber schwören sollst du mir, daß du die Wahrheit g=eiag l>ast. B i all-m, was dir hecki-z lst, sollst du es beschwören." „Ich schwöre es bei allem, was mir heilig ist. — Er hat mich überredet, ihn heimlich abends in seiner Wohnung zu besuchen, und--" „Genug — genug! Ich' will nichts davon wissen. — Aber Achim? Tu kannst mit diesem Geheimnis neben ihm dahinleben? Er soll es nicht erfahren?" „Ich wäre nickt davor zurückgeschreckt, es ihm zu sagen. Aber was rrwre dann geschehen? Er hätte sich mit Germering schlagen müssen. Und wie auch immer der Zweikampf ausgegangen wäre, wahrscheinlich hätte die Aufregung deinem Vater daS Leben gekostet." „Ja, du hast recht: eS darf nicht geschehen. Unter keinen Umständen darf es geschehen. Wenn ich nur wüßte, was nun werden soll! Er kann dock nicht weiter in unferm Hause aus- und entgehen, als wäre garmchtS vorgefallen." „Tu kannst dir wohl denken, wie ich darunter leide. Aber was soll man dagegen tun? Es gibt ja außer ihm und dem Santtätsrat keinen Arzt in Tiescnbrunn." „Ja — ja. Und da wir dem Vater den wahren Grund nicht nennen dürfen, könnten ttxir ihn ja auch nicht veranlassen, sick anderer Behandlung anzuvertrauen. Es ist furchtbar." „Ick gehe ihm eben nach Möglichkeit aus dem Wege. Tas ist alles, was ich vermag. Tir wird er das freilich nicht so leicht machen. Wenigstens nickt, so lange er sich noch Hoffnung daraus macht, dich zu gewinnen." Gerda richtete sich hoch auf. „Wenn er diese Hoffnung jemals gehegt hat, so wir) er sie bald begraben. Tarauf magst du dich verlassen." „Tu willst ihm schreiben oder dich mit ihm aussprechen?" fragte Signe lauernd. „Natürlich wird er dann sofort erraten, 'daß ich es gewesen bin die dich aufgeklärt hat." „Sei unbesorgt. Ich kverde weder das eine noch das andere tun. Es gibt auch andere Wege. Und du wirst nicht bloßgestellt werden." „Mir aber wirst du es nicht verzeihen, daß ich dir eine trügerische Jllufionn zerstören mußte. sten Linken, dte wrederholtes Eingreifen des Präsi- denten erforderlich machen. Die Mehrheitsiozia- listen sind im Iittereise der streikenden Arbei.er ,9€to^c*h °hne dah ihre Bemühungen freutch Ettzolg gehabt hatten. Aus oct Linken stehen organisiert gewesenen Ar- beiter^ Alle organisierten Arbeiter jirt) für Ruhe und Oronung. Gewaitpolitik roullen fie nicht. , MoseS sÜSP): ReichLininister Koch hat burd) feine Auslaifungen beii Eindruck erweckt, ob ihm an der Zusammenbringung von Ma- tenal gegen Sylt griegen ist Darin liegt ein Eingreifen in ein schwebendes Ver-sähren In brr detzc gegen bie Arbetterfchast stimmt bie bürgerliche ^'^uk^veln, alles im Zeichen der Versöhnung Die Gerüchte in der Preise von einem Massen- fa>raen der Säuglinge sind erlogen. Ich fordere den Reichsminister Koch auf, in dieser Sache den Wahrl)eitsbewris zu erbringen. Die Bürgerlichen sprechen von einem Streikiieber und die Regierung will, rtne ein mangelhaiter Arzt den Arbeitern das Fieber verbieten. Wenn aber ein Bürgerstreik propagiert wird, hat niemand etwas dagegen ein» zürnenden. Ein Aerttestreik wäre Sabo.age an der Volksgesundheit. Mit dem Ruf nach 9iul>e unb Ordnung fall nur rin neues Zwangsgesey gegen die Arbeiterschaft durchgebracht werden. Aber alle Einlullungsverfuche werden vergebens sein. Niemals aber wir) die Arbeiterschaft unter ihre alle Bürde zurückkehren. Der Kla^senkcm,vf ist das Ziel der Arbeiterbewegung. Aber Einigkeit muß unter den Arbeitern walten. Die Rede des Ministers mit ihrem kraftvollen Ton klingt im Gegenteil nack Angstmeierei. Die Escherisch und Konsorten laufen noch immer herum, öier ist kraftvoller Ton am Platze, nicht gegen die Arbeiterschaft. Damit schließt die Aussprache. Tie Abstimmung über die Anträge soll am Dienstag statt- finden. Montag mittag 1 Uhr: Etat des ReichS- wirtschastsministeriums. Schluß V13 Uhr. Kreistag. Gießen, 25. Nov. 1920. flu der auf heute anberaumten Schmig waren 26 Mitglieder des Kreistags, zwei Mitgl eder des Kreiswisschusses und zwei Ersatzmitglieber des Krrismisschusses crfd&nen. Nachdem Ober-Ref. Welckerals Vorsitzender die Erschienenen begrüßt hatte und die Kreistagsmitglieder G o 11 m a n n und Haas zu UrkundS- personen bestellt und der Kreisamtsobersekretär Schäfer durch Landschlag perpslichtri worden waren, wurde in die Ta.gesorbnung eingetreten. Punkt 1. Aufnahme eines Kredits für Zwecke des Ko m m u n a l ve r ba n d s durch den Kreis. Der KreisauSschuß hatte hierxu folgenden Antrag gestellt: Die D^zahkmg des vom Kommunalverband erfaßten Getreides erfolgte bisher durch den Kommissionär des Kommunalverbrndes, die Firma Vereinigte Getreidehandler in Gießen. Den hierzu -'r- forderlichen Geldbetrag hat die Firma Vereinigte Getreidehändler in jedem Jahre bei der Mitteldeutschen Creditbank ausgenommen. Die Bankzinsen wurden jeweils der Firma vom Kommunal- verbcmd vergü'et und erschienen bann in der Kalkulation der Mehl- und Brotpreise. In diesem Jahre ist der Zinsfuß, zu dem die Firma Vereinigte Getreidehändler das Geld von der Bank erhalten soll, rin enorm hoher, er beträgt einschließlich Provision 9 Prozent. Wenn der Kreis dagegen sich entschließen würde, das erforderliche Geld bei der Mitteldeutschen Creditbank aufzuiiehmen, so würde er es zu dem Vorxugssatz von 5 Prozent erhalten. TaS bc» beutet in Anbetracht der hohen Summe von fünf Millionen Mark, die in diesem Jahre infolge her wesentlich erhöhten Getrridepreise auhimebmm ist, eine außerordentliche Ersparnis, welche dem Brot- und Mehlpreise zugute käme. Mil der Sclnildanfnahme ist für den Kreis insofern kein Rifito verbunden, als der Gegenwert Der Summe in Getreide hereinkommt und die Schuld dann, wenn das Getreide verarbeitet und das Mehl bezahlt ist. wieder getilgt wird, so daß sie sich monatlich reduziert und am Schlüße des Jahves, wkmi dos letz'c Mehl verausgabt ist. überhaupt erloschen ist. Die Zinsen für die zwischen der Bezahlung des Getreides und dem Eingang der Mehlrechnungen liegende Zeil würden wie auch genommen. Punkt 2. Hebern ab me der Kosten de r neu errichteten Kreis-PreiSprü f u n g 5 ft e 11 e. Hierzu war von dem Kreisausschuß folgender Antrag gestellt worden: Mit der auf verschiedenen Gcbie.en der Volks- ernähntng erfo.gten Aushebmig der Zwangswin- lchast Hot sich eine vermehrte Hcberwach.ing bei P.eisbi.twng als nomenbig erwieien. Außerdem muß in der gegenwärtigen Zeil der dauernde! Pieisst iTerung mit a ler Energie an die Frage des Preisabbaues auf den verschiedensten Gevietn: ber Landivirtschaft, deS Gewerbes und des tzaudels [)erangr treten n«crbcn. Tas Mi niste tum des Jmern Hal daher eine Landes-Preispiüftingsste le errichtet und unterm 29. Juli 1920 verfüg:, daß außer den bereits beitebenhen UiefajKÜfanqcftc.lcn noch besondere Kreis-PreisprüßmgSstellen in den Kreisen, wo solche bisher nicht errichtet waren, einzurichteu eien. Für den KrriS Gießen ist bereits die Bildung ter Krrrs-Prri.p üfiingsfte.lc im Gange Diese wird aus einem Vorsitzeiiden, einem Stellvertreter und acht Mitgliedern bestehen, von denen die eine S)ä.fle aus dem Kreis der Warenerzeug'r, die andere f:e aus dem Kreis der Verbraucher entnommen ipirb. Die Kosten der PiriSprüßmg'stellen haben nack 8 7 der Verordnung über die Eriichtimg von Preis- prüftmgsstellcn vom 5. Oktober 1915 die Kom- niamalverbände, von denen sie errichtet sind, zu tragen. Für bie Tätigkeit der Krris-Prcisprüfimgs- stelle Gießen, die unter Zuziehung von Sachverständigen a b iten nnrb, werden sich die Kosten auf etwa 7000 Nkark jährlich belaufen. Der Kreisausschuß herntragt daher, der Kreistag wolle den für die Errichtung und den Betrieb der KrriZ-Prri^p.Üftingsste le erforderlichen und aut etwa 7> 00 Afark jährlich Deranidlag e i Betrag derart bcroi ligen, daß die dem Kreis dadurch erwachsenden Kosten bis zur Regelung der Angelegenheit im KreiskafscnVoranschlag 1921 auf die Landgemeinden des Kreises entsprechend bei; B'völke- rungszisfec auSgeschfagen werden. Diese Dertei ung wb dem Interesse der einzelnen Gemeinden an den Fragen dos PrriSalckaueS entsprechen. Im übrigen wird das Kr ei Samt oer- suchm, von dem Mimsterium des Innern für verschiedene Arten seiner Tätigkeit bie Genehmchung zu einer Gebührenfestsetzung zu erhalten. Nach kurzer Aussprache wurde der Antrag ein» stimmig angenommen, mit der Maßgabe, daß bei dem Ministe rüim bie Hebern ahme der Kosten auf die Staa.stoße betrnltogi toettei solle. Punkt 3. Beitrag zu den Kosten der Wanderherberge Gießen. Hierzu war von bem KreisauSschuß folgender Antrag gestellt worden: „Der Lberhefsuche Verein für Innere Mission zu Gießen bat in einem an das Krcisamt Gießen gerichteten Schreiben am 13. Juli 1920 um einen Vertrag zur Wiederinstandsetzung der seither als Lazarett benutzten Herckerge zur Heimat zu Gießen gebeten. Der Verein besitzt 39 000 Mk. Bwmögen und 32 200 Mk. Schulden, außerdem gebärt das verbcrgshaus dem Verein. Für Instandsetzung deS Laufes wurden vor einigen Monaten ca. 14000 Mk., für die der Möbel, Betten usw. ca. 5—6000 Mk. für erforderlich erachtet. Von der Militärverwaltung wird zwar rin Teil dieser Aulwendungen voraussichtlich ersetzt werden. Die cr.ordcrlich werdenden Leistungen für die Wanderer und ihren t.'ilweisen Ersatz an nährend zu schützen, erscheint unmöglich, da die gänzlich veränderten Erwerbsverhältnisse, insbesondere die Einführung irr Erwerbslosenfürsorge es ausschließen, bei der Schätzung aus die vor dem Krieg in Geltung gewesenen Verhältnisse zu fußen. Die allgemeinen Kosten (u. a. Gehalt des .Herbergsvaters) sirrd dedcutend gestiegen, der Zuschuß der SJesirtefaatfaJe mit jährlich 400 Mk. ist weggesallen, da deren Mittel sämtlich für Ec- &ber Gehälter ihrer Angestellten in Angenommen sind. Der Zuschuß des Vereins auf den Kopf der Verpflegten wird durch die eingetretene enorme Preissteigerung b’b utenb in die .höhe gehen. Der Kreisauischuß hat geglaubt, in Rücksicht auf den gemeinnützigen Zw.ck der Herberge zur Qeimat, insbesondere der hohen Bedeutung ihres Bestrebens in der jetzigen Zeit der zunehmenbcn Arbeitslosigkeit und der wachsenden Zahl b?r Wanderer die Bitte des Bereins auf eine einmalige Beihilfe zur Instandsetzunä im Haus unb Einrichtung in Höhe von 3000 Mk., eine wettere Beihilfe von 2000 Mk. lzunächst für 1920) für den laufenden B'trieb nicht ablehnen zu dürfen 'Jiatb kurzer Au:spräche wurde der Erhöhung einstimmig ;ugc(timmt. Punkt 6. D i e Lohn- und Arbeitsverhältnisse der Kreis st raßen- und Obstbaumwarte. Der Kreisausschuß hatte bicrgi folgenden Antrag gestellt: „Schon seit nahezu 3 Sabvcn sind Verhandlungen über Erhöhung der Löhne der KreiS- stratzcn- und Obstbaumnxirte im Gange, die am 3. März 1920 zu einer Eingabe der Organisationen der gesamten Kr.isstiatze iwärter HesienL an daS Lande^ArbeitS- und Wirlickxiitsamt, sowie die KreiS- und Provinzialverwaltangen zwecks 9truorbiturtq der D enftt>?itrng? und der Besoldung !Üh t.n. Die län er.n Tarifo r a düngen fa sten unter dem Vorsitze der Minifl>eria.bauabteilurtg in Darmstadt und im Beisein bej Präsidenten bc5 Landes-Arbeits- und Wirt,chaitsaintes zwischen Vertretein aller hcssi chen K.e.soerwa tungen und der KreiSstraßenwarü' statt. B i Drucklegung deS Kreiska,sevoran ch.ags für das Rech, u.igs ahr 1920 waren diese Verhandlungen noch nicht abgeschlossen (val. Seite 3j Anhang II iu Rubr. VII 4 deS Kreiskassevoran^ch ct.'s). Mit Verfügung vom 27. Juli 1920, zu Nr. M. d. I. 18 86), teilte das Ministerium des Jnn.rn bett Provinzial- und KteiSverwaltungen den b ig fügten Tarifvertrag, dem in der Kommus ous^itzung vom 26. Juli d. I bis auf § 2 allgemein zugestimmt worden war, zur Beratung in dem KcriSaus- schuß mit. Bei § 2 ergab sich in o em eine nicht zu beseitigende MrinungSoe schiedenheit, als die Vertreter der KreiSverwaltungen und die Techniker ganz befonberen Wert barauf legten, daß während ber Sommermonate die dort au geführten Zeiten von den Straßaiwärtem im Jntevefse einet unbedingt notwendigen Straßenau;sicht eingehalten werden, während von den Stcaßenwartm selbst bie Bcendigung ihrer Tätigk.-il um 5‘/i Uhr torgen ihrer Imidwirtschaitlichrn Betätigung ^-wünscht wurde. Wegen ler Entich. idung dieser Fragr wollten die Krrisstraßenwac^ daS Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt an geben. Am 13. Auyust d. I erfiarte sich der KreiS- ausschuß einstimmig für An nähme tc) Tarifvertrags in der vorliegenden Fa sung Am 12 Oktober teilte uns die Pwvmzialdircktion Ober- Hessen mit, daß das Ministerium des Innern mit Verfügung vom 6 Oktober 1920, zu Nr. M.d.J. 23 602, den Vertrag genehmigt habe und im Interesse einer einheitlichen Regelung wünsche, daß der Vertrag von allen Kreisen unverändert angenommen w.rde." Nach kurzer (Erläuterung durch den KreiS- bauinspektor wurde dem Tarifvertrag einstimmig zugestimmt. Sodann erklärte sich der Kreistag einstimmig mit Festsetzung des Beitrags des Staats zu den Kosten der Landarmeuvst g- für die Jahre 1921, 1922 und 1923 auf 12 310.94 Mk. einoerftanben. Nachdem der Vorsitzende noch einige Anfragen beantwortet hatte, wurde die Sitzung geschlossen. Ick bin für dich von nun an ein Gegenstand des Abscheus — nicht wahr?" „Darum, daß du mir die Wahrheit gesagt hast, bin ick dir gewiß nicht bös. Und daS andere — wir wollen jetzt nicht weiter darüber sprechen, Signe. Ich lerne wohl mit der Zett, cs zu vergessen." Wie daS Ausglimmen eines ZorneS'ünkchenS war es in den Aug-m der schönen Frau. Jhrr Stimme aber klang sanft und bcschestxn, da sie im Fortgehen sagte: „Ick hoffe, mir dein Vertrauen und deine Zuneigung wiederzugewinnen. Lebe G:rda! Die 2ünde, die du mir als Achims Sckwrster zu verzeihen hast, war doch wohl die schlimmste noch nicht."-- Die Mittagstafel $u vieren verlief heute viel stiller als sonst. Ack-m war ernst unb fanr igfant wie immer, und G.-rda. so willensstark sie sich auch gufammer.raffte, konnte sich so wenig zu heiterer Gesprächigkeit znnngen, als sie die ungewöhnliche Blässe ihrer Wangen zu verbergen vermochte. Jmm.-r wieder stickten Erikas treue Augen in liebevoller Besorgnis ihr Ge'icht Tenn an die Kopschmer^rn-Erll^rmig konnte sie nicht recht glauben. Es war, toi: fie wußte, nickt Gerdas Art, sich von einem 85 15,22 7,65 731,- 410, 571, 221, 202, Hühneraugen Hornhaul.JdMelen uWu» kcknd bi Stq 2\22 84,40 15,78 280,- 860, - 335,50 Datum: 5 ®/e Deut Kriegsanl. 4e/e Deut. Reichsanl. 3% Deut Rexhsanl. 4e/e Preuß Konsuls Darmstädter Bank. Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Lreditbank. H.-Amerik. Pakets. . 'Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Die deutschen Gräper in Frankreich. Paris, 26. Nov. (WTB.) Die französische Regierung hat der Kammer einen Gesetzentwurf Zit Rei '■» Ä %ti «Vnng e 5. J1. 2i 26.1L 9,07 4,72 10,75 Marknotierungen. Datum: ix e • • lOOOOOfaAMI M Kukirol • ti.3- h Apotheken u. Drohnen erbäffii Drogerie Nell, BahnhohtraAe 5L Börsenkurse. Frankfurt Berlin ClienL^ Schluß- Schluß- Schlutz- Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien Bonbon. . . aris . . . 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Dezember zu schaffen. % Leiden Ministerpräsidenten haben ferner auch di Möglichen ins Aioge gefaßt, ihre diplomatischo Vertreter zurückzuberufen, aber der enalische Mi, nisterpräsident sei auch gegen einen solchen Sch-ic gettxfen. Die Sowjetregirrung und die lULSlänvischo Kapitalisten! Paris, 27. Nov. (WTB.) Ein Funkspcuj aus Moskau teilt mit, daß der Rat titi Volkskommissare einen Erlaß öeröffenk lichte, in dem die Gruirdzüge fcftgeltot sind, ur.tc denen die Sowjetregiermrg geneigt ist. auslLru ft# dB te ä"® s den Tagen des BörsenschkusseS ist feder Handel at Nölen imo Wertpapieren untersagt. Frankfurt a. TI., 29. Nov. Berliner Devisenmarkt. Geld Bries Geld Bries Datum: 26 Nov. 27. Nov. Paris, 27. Nov (WTB.) Das „Journal berichtet, daß bei der gestrigen Unterredung zwisch | Lloyd George und Leygues die Bolk-akD I stimmnng in Oberschlcsien, die Grenzen von Gü'l i tzien und andere weniger bebeutenbe Fragen bi| j Orientpolitik jur Sprache gekommen sind. — NoiV I dem „Petit Pamien" sei auch die Frage der W ie« dergutmachung angeschnitten und ei»8 vollständige Einigung erzielt worden. Hebet dr 1 Gang der Verlrand.'ungen bezüglich der Wiedergut L machrmg hat Lloyd GeorP- feine alte Ausfassmil vertreten: Prüfung uiib Berechnung der Werte un I Festsetzung der Schuld. Nach demselben Blatte I sodann ein englisch-französisches Bündl nis inS Auge gefaßt worden, doch habe man auf einen Meinungsaustausch beschränkt, bet an] Nachmittag fortgesetzt neiden soll. — Nach dv?! „Exoelsior" yabc Leye-ues in der gr iechische, Angelegenheit vorgeschlagen, daß eine gemeinsam englisck^französischc No:e gegen die Rückkehr Köm, Konstantin veröffentlicht tuerben solle. Aber Ltoy Georae habe demgegenüber hervorgehoben, nn ioi I chet Schritt werde ran dazu beitragen, für Kbni,... Konstantm eine überwältigende Mehrheit bet bei bdil Tio ffuf (?rui jf'tm&erid i ,14. Set-ten Lfcrtrtfm 13il He soll Urföfltn! ! Ltiffi'l ikrin bff nBHbtjii in. unterbreitet, trm das Gesetz vom 89. Dezember bett, die Gräber aller Soldaten des Seu Heeres und der Marine der ftanzöstlchen und olli ierten Heere, die während des Krieges F'.storbx sind, auch aufdiedeutsckenGräberm Frank reich anjuwmben. Dieser Gesetzentwurf ist nach t>- Bestimmungen des Artikels 225 des Friedensoet träges ausgearbeitet, der der ftanzöstschen Regie Tintg die Verpflichtung auferlegt, die deuts^e Gräber zu respektieren und zu unterhalten. Di bereits vorhandenen deutschen Gräber sollen y halten bleiben; die Einzelgräber sollen jufammtn dischen Kapitalisten das Recht zu e» teilen, die natürlichen Schätze Rußlands au» beuten zu lassen. Nach dem neuen Gesetz si« ausländische Kapitalisten ermächtigt, die natu» 890,- ; lieben Schätze auszubeuten und erhalten das Recht 334,50 j einen Teil der Produktion aus^ukühren. Die Nv 69,- | gierung verspricht den Kapitalisten, daß die a —chreu Unternehmen angelegten Güter und <6t> Amsterdam- Rottrrd. 2146,35 2149,65 2095,40 2089,60 ---- 452.- 453,- 44^,50 416,45 939,05 940 95 921,55 923,45 93V*5 940,95 921,50 923,46 1343,65 1346,35 1316,15 1 318,85 , —' 145 85 146J5 141,85 1:2,15 werden. »51,20 261,85 2»i,7O 25 ,30 244,- 244,55 240,2 » 211,- ---- ---- 69,18 66e32 D.- Luxrmb. Bergw. Gelfenkirch^Bergw. .• 424,50 Bekanntmachung. Betrifft: Reichszuschuß zur Beschaffung von Haus« brand für Minderbemittelte. Haushaltungen, die zur Zeit ein jährliches ellschafter Ingenieur Theodor Schmidt von Gießen fortgeführt; 2. am 22 November 1920 bezüglich der Firma Goldenberg & Marcus zu Gießen: Tie bisherigen Gesellschafter Moritz Strauß und Martin Strauß, be^de in Gießen, scheiden zum 1. Januar 1921 aus der offnen Handelsgesellschaft aus und dieie wird hierdurch aufgelöst. Tas Geschäft wird unter der feiterigen Firma durch den seitherigen Gesellschafter Louis Marcus unter llebernayme der in dem Betriebe des Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindiichkeiten fortgeführt; 1 3. am 23 November 1920 bezüglich der Firma I. Pirr & Eo. in Gwßen-Linden: Julius Waller ist durch Tod aus der offenen Handelsgesellschaft aus geschieden und an seine Stelle ist dessen Witwe Anna Elisabethe geb. Pirr in die Gesellschaft eingetreten; 4. am 24. November 1920 die Firma Gärt- ner & Weber, Gießen. Gesellschafter sind Robert Gärtner und Heinrich Weber, beide Schneidermeister zu Gießen. Angegebener Geschästszweig - ■ Herrenkleidersabrik; 5. am 25. November 1920 die Firma Adolf Montag, Srezial-Tape en- und Farbenhaus, Gie ßen. Inhaber ist Adolf Montag, Kaufmann in Gießen. Der Ehefrau Rosa Montag geb. Flötke ist Prokura erteilt. 12642B Gießen, den 26. November 1920. Hejsijcheä Amtsgericht, - /[I il eine {chrilkKeulielten eMe mir besonders hhiznwelsen die HA-ES Bachpulvep-Pachun^ Uber al! erhAltlfch ** Nachahmungen weise man Karns Backpulver und Backzutaten sind in beiter Qualität zu haben. Oeatral'Droxerie, immc Schnlstrahe. Buchdruckerei Nitschkowski Ludwlgstr. 4 :: GIESSEN :: Fernspr. 724 . Ue Tie Lberh.l ’3 «ließe Ter Sy* sSri um itro > «38) tri , §2. 2 JrtJifie: 4# Aage Ni mit tii r. 38i ® üui roei 'Diühreu !Unt unö ( ^ei li- aparte Muster große Auswahl Nuß-Schokolade !> in Riegeln von zirka 40 r haben fofott b 1 kleineren und größeren Posten abzugebeu Vong & Reimers, Hamburg s Aernför.:Haasa 1993. Z-elegr.-Adr : I ^'4rif, I r» I I 1 Ä unb s M iüv at L„^lr em Kietze Sofortiger Gewinnentscheid! ta. Krisssbesctiädioten-LosbriBfe N. 1= Erb3ltllch Ib den dnrsh Fiakate erkenntlichen Verh' ftstellen. 23 neue HncliiH gutes Fabrikat, zum Preise von JJIL 690.- bas Stück zu verkaufen (Ladenpreis ca. 1000 Mk.) 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