Samstag, 29. Mai 1920 Erstes Blatt 170. Jahrgang Nr. 124 Der »letzen« Nnzeia« erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis: Monatlich Mark 3.60, vierteliährlichMark 10 80 einschließlich des Bestellgelds ; durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech-Anschlüsse: für bie Schrift leitung 112; Derlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger »letzen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. H686 GietzennAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen druck und Verlag: vrühl'sche Univ.vuch- und Sleindruckerei H. Lange. Zchnstlettung, SeschSflrstelle und Druckerei: Zchulftratze 7. Annahme von Aozelae« für die lagesnummer bis gum Nachmittag vorher ohne jede DerdindlichKett. 8reis für l mm höhe für nzeigen v. 34 mm Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Brette 150 Pf Bei Platz' Vorschrift 20°, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Auy. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz,' für den übrigen teil: Dr. Neinhold Ienz, für den Anzeigenteil: st. BeL, sämtlich in Gietzen IDod>e«rfiärte geahndet werden, find im Verhältnis zur Truppenstärke relatü) selten gewesen. Nebenbei sei nur bemerkt, daß die eingeborenen Truppen vorzüglich Gegenstand der Wertschätzung und Huldigrmgen leichtfertiger Frauen sind, gegen deren Sittenlosigkeit und gefährliche Besuche man sie hat schützen müssen. Viele deutsche Familien haben dte skandalöse Lxiltung gewisser deutscher Frauen gegenüber den Scluvarzen übel vermerkt. Anderseits wäre es vollkommen unrichtig, zu behaupten, dte Anwesenheit farbiger Truppen stelle eine Gefahr für die öffentlidje Gesundheit dar. ?m Augenblick wo unsere Truppen das deutsche Gebiet betreten haben, ist der Gesundheitsdienst der Armee von Veit Lokalbehörden aus die weite Verbreitung der Geschlechtskrankheiten unter den Einwohnern und auf die Gefahr, die sich daraus für unsere Soldaten ergebe, hingewiesen worden. Dte gleiche Warnung hat die deutsche Gemeindebehörde beim Einzug der französischen Truppen m Frankfurt erteilt." Die edle Dreistigkeit dieser Erklärung muß jedem Deutschen, der noch einen Funken Nationalbewußtsein in den Adern hat, die Wut ins Antlitz treiben. Frankreich wagt es, uns die Schmach anzutun, den Spieß urnzu- drehen und die venerisch verseuchte deutlche Bevölkerung als eine Gefahr für die schwarzen Truppen hinzustellen. Wir können es uns nicht länger gefallen lassen, daß die deutsche Frau, wie es in einem Proteste der Studentenschaft hieß, jedem anderen deutschen Volkä- gut gleich, als Ausverkaufsobjekt angesehen wird. Ob allerdings unsere jetzige Regierung den Mut einer deutlichen Antwort finden wird, .darf man nach ihrer bisherigen Haltung bezweifeln. Und auch das möge man bei den kommenden Wahlen, von denen das^chiL-' sal des deutschen Volkes abhängt, nicht fei* gessen. In den Nachfriedensverhandlungen nimmt Amerika die abseitigste Stellung ein. Wilson, der sich auf den Versailler Vertrag festgelegt hatte, hat gegen den republikanische Antrag des amerikanischen Senats, den Friedenszustand mit Deutt'chland ohne Rücksicht auf das Ententefriedenswerk als miederhergv- stellt zu betrachten, sein Beto eingelegt. Dadurch ist der Senaisbeschluß ausgehoben. Ter Kriegszustand zwischen Amerika und Deutschland besteht (juristisch fort und es wird so bleiben bis zur neuen Präsidentenwahl im November. Für Deutt'chland kann dies nur ungünstige Rückwirkungen haben, tioydetn weder Wilsons Veto, noch der Senatsbeschluß von einer Deutt'chland günstigen Absicht dik- tiert. Trotz dieser schlechten Zeichen hat sich in der letzten Woche der Stand der deutschen Valuta überraschend uni) sprunghaft erholt. Wie es kaum anders zu cnvarten lvar, sind wir dadurch in neue Schwierigkeiten geratenste augenbttckliclie Lage unserer Preisbildung, wie fir mit ihren Erhöhungen und Rückgän- gen gewissermaßen ein Zerrbild abgibt, zeigt so recht deutlich^ in welche gefährliche Lage >ie deutsche Wirtschaft durch den Sturz un- erer Valuta hineingeraten war, weit nämlich unsere infolgedessen fast auf einen Siedepunkt getriebene Ausfuhr in dem Augenblick einen Rückschlag erleiden mußte, als die Valuta sich zu bessern anfing. Die Rückwirkung, die so entstehen mußte, konnte auch am Binnenmarkt nicht spurlos vorübergehen; denn hier zeigte es sich^daß die sich mit dtaturgewalt vollziehende Anpassung der Inlandspreise an )ie Weltmarktpreise, die für die deutschen Konsumenten ein, wie man wohl sagen darf, unerträgliches Ausmaß erreicht hatten, es bewirkte, daß die deutschen Preise vielfach den Weltmarktpreis überragten, als dieser für uns bei der sich 'bessernden Valuta wesentlich geringer wurde. Wie sich nun die deutsche Preisbildung in Zukunft vollziehen wird —, ob vor allen Dingen eine allgemeine Tendenz >es Preisrückganges eintreten wird, läßt sich im Augenblick gar nicht sagen. Festzustellen ist aber jetzt sck)vn, daß die Preisfrage nicht allein von der weiteren Gestaltung der Valuta abhängen wird, sondern zum sehr wesentlichen Teil von der Lohnbewegung. Es sind der Fragen genug, die gehört sein wollen und es bedarf einer starken, vom Volksvertrauen getragenen Regierung, sie zu lösen. An uns ist es, eine solche Regierung zur Tat werden zu las en. Der deutsche Wähler muß sein entscheidendes Wort unbeirrt und mutig in die Wag chale werfen. Unbeirrt und mutig, beides tut not. Nicht umsonst werden in den letzten Tagen hartnäckig Gerüchte über Putschgefahren verbreitet, die der kommenden Wahl sowohl von rechts, wie von links erwachsen sollen. Selbst die zuständige Stelle der Reichsregierung hat sie als sehr ernst bezeichnet, jdctui sich nachher auch ihr Material als wenig aufregend entpuppte. Der Wähler soll irre gemacht, es soll der Anschein erweckt iverden, das Heil des Volkes sei einzig und allein vom Weiterbestehen der bisherigen Koalitionsparteien abhängig. Und tatsächlich hört man hie und da in Bürgerkreisen und auf dem Lande die Meinung, man dürfe diesmal nicht richtig Farbe betauten, weit man sonst die furchtbarsten Putschgefahren herauf- beschwöre. Eine Polittk des Gefühls oder vielmehr der Schwäche ist aber nicht am Platz, wo es um das Wohl und Wehe des Ganzen geht, von dem auch das Wohl und Wehe des einzelnen Wählers abhängig ist. Der Deutsche muß sich auf sich selbst besinnen und muß dafür sorgen, daß man sich nicht weiter auf ^olziveaen und in Sackgassen verrennt. Er muß seine Stimme den Parteien geben, bie den Sozialismus von einer höheren Warte aus betrachten, als aus der einseitigen Perspektive des Klasseukampfes, und er muß sie ben Parteien geben, die einem verwaschenen, vielenttäuschten Internationalismus einen gesunden Nationalismus entgegensetzen. Di« 6ntfd)äöignng$=3ntcrptnation in der französischen Kammer. Paris, 28. Mai. (Wolff.) Die Aeutzerun- gtn der Morgenpvesfe lassen keinen SnxiH barüber, daß es heute in der Sammer ankrjüb der Beratung der Interpellationen Aubrrel und Baudr y d'Assvn über die Ergebnisse der Konferenz von D v the zu einer großen Debatte übet die auswärtige Po.üik der Regierung kommen wird. Im Auftrage dcs FinanzausschuiseS der Kammer wurde M i l l e r a n b eriucht, drc Debatte aufschieben zu laf en, um vvrhw nocknnols den Ausschüßen für austvärtioc Politik und Finanzen der Stammet und des Senats em» gehende Ausklärmrgen über den Stand der Der- Ixtnbhmgeu zu gebrn. Mi"lerend Id/n'e dres ab. Nach seiner Ansicht sei die Debatte von äußerster Nvtwe td gkeit Irrfo'g^dc sen tetmve der Finan-- ausschntz der Stammet in seiner Ta.Tesordmmg nachmal einstimmig, daß er die Rechte Frankreichs aus dem Friede ns vertrag in Bezug auf vollkun- mene Wß dergutmacbung der Schäden imb Pensionen für unantastbar halte Nach eimyn Blättern begab sich auch Tardieu gestern zu Millerand, um ihm eine motivierte Tagesordnung vorzu schlagen. Nach bmt „Journal" erklärte der Ministerpräsident, er färme dies nicht änneh- men, bi er sich störe vollkommene £vmMimge- frecheit trttxrfnen wolle. Mehreren filtern zufolge will man es beute zu Ferner Abstimmung tarn men lasten, weil man glaubt, dadurch auf dte it tfe R fz3t g*rxrffn hitlhaus. W. Montag iititag, 1. I kauf: „Der ■ M-veidelberg" 5cl (Utmiffu^r W von Fritz MIM' '^5.: ,,W' Mmssonds b Vies: -Ludich Äön WH Süd amerikanische Geschäftsträger in Berlin. Berlin, 28. Mai. (WTB.) Der neuer* nannte brasilianische Geschäftsträger Abalberto Guerra Duval und der neuernannte peruanische Geschäftsträger Dr. Jos4 Varela Orbego so übergaben heute dem Reichsminister des Auswärtigen ihre Beglaubigungsschreiben. Qtfjet Söfc f kA„f & <51 u. 092 vK ’Ä? Sohn N W n Rhyn", während die s „Ritter Georg" nicht )a wir einmal an bet ** Die FriedhSfe sind in der Zeit vorn 16. Mai 1920 bis 15. August 1920 von 6 Uhr morgens bis 9 Uhr abends geöffnet. *11: Tie Deutsche Bvlkspartei und Jugendgruppe veranstaltet am Dienstag, 1. Ium, abends 8 IIbc, im Saale des Gasthofs „Hindenburg" eine Mitglieder-Bersammlung zwecks Besprechung und Organisationsftagen 4er < baie cmge nti iw mtk? ,3M m Mrttt so, i ®ei& zirl iMdnÄ i8kitz so! M rtzvarz ibt sei iveiß '■ Minen, d T? W, - gleicht, t t_£3um Mt auf, er !? unter d?r $ Schotten; HTb7. I W auf bß Mbk! nüt 3d)n 'ifüngcn zu Aus Hessen. cm. Darmstadt, 27. Mai. Der Zusammentritt des Kammer- Plenums, der nach der testen Mitteilung des Präsidenten Adelung für die zweite Hälfte des Juni vorgesehen war, wird aller Voraussicht nach erst vier Wochen später erfolgen, da nach einer Mitteilung des Ministeriums der Hauptstaatsvvranschlag erst Mitta Juni zu erwarten ist und zu dessen Beratung der Finanzausschuß jedenfalls auch erst einiger Zeit bedarf. Im übrigen scheinen die Grundlagen für die ganze Finanzgebarung der Einzelstaaten von Seiten des Reiches noch nicht fefigu Kegen, so daß es schwer roerben wird, eine sichere Basis zu »hassen. Reichstagswahl. ., , ♦* Die Deutsche demokratische Partei veranstaltet am Montag, 31. Mai, abends 8 Uhr, im Caf6 Leib eine öffentliche Wählerversammlung. Es spricht Reichstagskandidat Schuldt aus Berlin, Vorsitzender der Gew^k- schaft deutscher Eisenbahn-Beamter, über „Die Beamten und die Reichstagswahlen". *♦ Die USP. Gießen veranstalten am 1. Juni, im Saale des Cafe Leib, nachmittags 31/, Uhr, eine öffentliche Eisenbahnerversammlung un6 abends SV2 Uhr eine öffentliche Wählerversammlung. . „ , ** Tie Turn- und Spielabteilung des Wartburg-Vereins veranstaltet mor- gen ein Schau- und Wetturnm und abends SV» Uhr im Gemeindehaus einen Familienabend, daselbst auch PreisverteUiMg. Näheres siehe Anzeige und Somitagsgruß. Kreis Alsfeld. Lrnksradikalen so beweglich über den Militarismus im neuen Deutschland Klage führten, so möchten fie doch bedenken, daß der spartakistische Januarputsch in Berlin die Geburtsstunde der Roskegarde gewesen sei, deren Schaffung als Schutz gegen die Maschinengewehre und Handgranaten der Kommunisten tüttet not getan habe. Minister David pries dann die Verdienste der Nationaloersamm- lung, deren weltgeschicUliches Verdienst es fei, unter -den größten Schwierigkeiten von innen und außen den Frieden gebracht und die Reichs- einheit erhalten zu haben. Jiidem der Redner den langen und mühevollen Weg des deutschen Volkes zur wirtsckiastlichen Wiedergenefung schilderte, der Gberhejstscher llunstverein. Ausftellerverband Münchener Künstler. Gießen, 29. Mai. In dieser Zeit, in der unser Hauptintevesse auf die Vorbereitungen zur Reichstaaswahl konzentriert ist, bildet der Besuch einer Kunstausstellung eine dankenswerte Ablenkung, von der noch ausgiebiger Gebrauch gemacht werden könnte. Dabei bietet der Ausstellerverband Münchener Künstler, desstn Ausstellung in tan Räumen am Vrandplatz seinem Ende entgegengebt, sehr taach- benswerte Qualität. Wie Fritz v. Ostini in seinem Dorwort sagt, kommt in diesem Ausstellerverband „die Intimität neben der flüchtigen Impression zur Geltung. Der kecke bravvuveuse Vortrag neben dem liebevollen Beharren im Detail, der betonte Stil Farbe neben dem Kultus der sZorm". Einer der Farve neben dem Kultus der Form. Einer der Fortan fr ohesten ist O. P ippe l, dessen Bilder von sonniger Helle durchflutet sind. Helle Lichter und aufgehellte Schatten zerfließen in schwingenden Sonne zu einheitlichem Gesamteindrucke. Wir nennen besonders „Mvrgensvnne". Duftiger bei einer größeren Sättigung im Farbton sind die Atand- .harmonien von Fritz Bayerlein, der den Zauber des Parks zu fassen weiß. (Herbst, Rokoko) Alfred Bachmann leitet mit seinen „Nullenden Silbermöven", die den ,chravoureusen Vortrag" für sich haben, zu den etassalls impressionistisch ge- fthem-n Sv stücken von Leopold Schönchen über. Landschaftlich verwandt sind einige Arbeiten von Richard G u t s ch m id t, davon prachtvoll in bet -vpenh Ktii«" G Mdbah' rä * horI «tu»o,V ^Äeverl AsiM wn «tinW1- «I»ch> 6vl Trim Stdbtfii ^s.b.Neu« Sfr. W Ist k UMnesgew -IwJoha? 8-m. ist Kl Hutter Jn * J chx (MM. v vevmUchtes. * Berlin, 29. Mai. Dem „Berlmer LovoQ Akyeiger" wird aus Hannover gemeldet, datz es » der Provinz Hannover in der vergangenen BW zu blutigen Zusammenstößen z to i s ch kw ! Zigeun ern undRäuberbanden emeriev-k unb Einwohnern andererseits gekommen sm. Berlin, 29. Mat. Nach dem '.Berims Lokal-Anzeiger" werben in Halle sämtliche durch die hohe Lustbarkeitssteüer gAwung«i, om 31. Mai ihre Pforten zu schließen Tie Stadt will die Gelegenheit bermtzen, um btß Kmos zu kimnn 1 nalisieren. ** Die Beran st altung des katholischen Frauenbundes am Donnerstag abend war keine eigentliche Wählerversammlung, da der Bund nicht politisch ist. Nach mehr geschäftlicher Einleitung sprach Frau Direktor Beckmann, Limburg, in Stelle von Oberlehrerin Breuer über die Pflichten der Frauen in der jetzigen Zell, die um ein beträchtliches gewachsen seien, durch den. Anteil cm der eigentlich nicht der Frau angemessenen politischen Tätigkeit. Wohl sei das Haus und die Familie das eigenste Gebiet der Frauen, aber wefe hochtadeutsame Erziehungsfrage mache es der Frwc zur politischen Pflicht, für ihre Rechte einzutreten, die dem Staat bis jetzt den Eingriff in die Samuc verwehrt haben. Eine Aussprache schloß fu» Unabhängige Deutsche Volkspartei Bayerischer Bauernbund Deutsch-hannoversche Partei Schleswig-Holst. Bauern- und Land arbeiter-Demokratie ** Das Wohnungsamt verweist im Anzeigenteil auf die Verordnung des Oberbürgermeisters vom 20. April 1920, wonach Hausbesitzer ober ihre Stellvertreter verpflichtet sind, freie, gekündigte oder sonstwie freiwerdende Wohnräume, Läden und Werkstätten binnen drei Tagen dem städtischen Wohnungsamt anzuzeigen. ** Die Lebensmitteltabelle für die Woche vom 31. Mai bis 6. Juni ist aus dem Anzeigenteil der heutigen Nummer zu ersetzen. ** Ausgabe von Kohlen bezu gs- karten slir das Jahr 1920/21. Aus dem Bv-mi- ftoffamt werben an Haushaltungen atzne Zentvil- heizung die <Üohlenbezugstiarten für den Bezirk 7 am Donnerstag, 3. Juni, unb Freitag, 4 Juni, auSgegeben ** Die Auszahlung der Familienunterstützungen findet für die Zeft vvm 1. bis 15. Juni am Montag, den 31. Mai, vor* Au» Stadt und Land. Gießen, oen 29. Mat 1920. Borlärtfige Erhebung der Einkommensteuer durch Abzug von 10 Prozent des Arbeitslöhne». Durch Verordnung vom 21. Mai 1920, die in diesen Tagen im Reichsgesetzblatt ver- Ssfentlicht wird, hat der Reichsftnanzminifter die Bestinnnungen der Paragraphen 45 bis 52 des Einkommensteuergesetzes vom 29. März 1920 mit Wirkung ab 2 5. Juni 1920 in Kraft gesetzt. Danach werden sämtliche Arbeitgeber von diesem Tage ab verpflichtet fein, 10 Prozent des Arbeitslohnes zu Lasten des Arbeitnehmers als vorläufige Einkommensteuer einzubehalten und für diesen Bettaa ©teuermatten in die Steuerkarte des Arbeitnehmers zu Heben. Die Arbeitnehmer sind verpflichtet, sich rechtzeitig durch die Gemeindebehärde chres Wohnortes oder Geschäftsortes Steuerkarten aus- stellen zu lassen. Die Ausstellung erfolgt uw- entgeltlich. (Wolff.) Veranstaltungen. Samstag, 29. Mai: Liebigshöhe, Eröffnung der Kaninchen- und Geflügel-Lokalausstellung des Eisenbahn-Klerntierzüchtervereins. — Lichtspielhaus, „Die Stimme" unb „Die Apachen". — Lichtspiele, Seltersweg, wie gestern. Sonntag, 30. Mai: Liebigmuseum, 11V< Uhr, Mitgliederversammlung der Gesellschaft Liebig-Museum. — Hotel Einhorn, 8 Uhr, öffent-- liche Wählerversammlung der Deutschen Volks- partei. — Katholisches Veveinshaus, Liebigstraßc, 8 Uhr, öffentliche Wählerversammlung der Zen- trumspartei. — Oberhessischer Kunstverein, letzter Sonntag der Ausstellung des Ausstellerverbandes Münchener .Künstler, von 11—1 Uhr geöffnet. — Gießener Kunstsammlung im neuen Schloß, mit der Gustav-Bock-Stiftung, von 11—1 Uyr unentgeltlich geöffnet. — Lichtspieltheater wie gestern. mittags von 10 bis 12 Uhr im Stadthaus, Zim- komv-.'sl>wnelle Ausgabe de-. wer 7 statt. fjätbcurig gelöst scheint. D ** Die Grasnutzung and den städti- 2Saterkmu sind, so soll da scheu Anlagen wird am Montag, 31. Mai, i " a. Zeilbach, 26. Mai. In unterem nahen Zeilwald findet kommenden So-imtag ein Ftft statt. Drei Redner sind gewvturm: Lel?rer Rvkh-Kestrrch spricht über „Neues Leben in ber Natutt^, Pvof. Scklarb-Petersburg Über ..Neues Leben im deutschen Bolt" und Pfarrer Glock^Slumper^enrod über „Neues Leben in der evangelischen Kirche". Kreis Schotten. M. Ober-Seibertenrod-, 27. Dtai Zwischen hiesigen und Unter-Seibertenröder Burschen kam es iü der Mngstnacht zu einer Schlägerei im nahen Wald. Während des Einsam- meins von Maien, womit nach enter alten Sitte in dieser Nacht die Häuser der Mädchen geschmückt werden, gerieten die Burschen in Streit und machten auch von ihren Messern Gebrauch, so daß verschiedene Burschen erhebliche Verletzungen davontrugen. a. Köddingen, 27. Mai. Am 2. Feiertag mittag fand im Wald atoifdjen hier und Stumpertenrod ein Waldgottesdienst statt, an dem ?ahlreiche Zuhörer aus dem Gemeinden Stümperten wd unb Köddingen teibnähmen. Tie Ansprache hielt Pfarrer Glock-Stumpertenrod. Kreis Friedberg. Kr. Bad-Nauheim, 28. Mai. Tas zweite Philharmonische Konzert des Kurorchesters findet Montag den 31. Mgi, abends 8y4 Uhr im Kv-nzert- 'hans shatt unter MitwirÄmg von Tr. Ludwig Wüllner (Rezttatiou) und Leitung von Hofvat Pnof. Hans W i nbe r ftein. Tr. Ludwig Wüllner gehört w>M zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Kunstlwelt. Jin semer vielseitigen Tätigkeit als Sänger, SckMtspieler und Rezitator. Nrr sein hiesiges Austretett hat Dr. Wüllner das beCmmte Märchen „T ie Nachtigall" von H. W. Andersen «üvSl-lt, welches von dem in Hamburg lebenden Donssetzer Arnold Winternitz als „Melodram" llomponiett ist Das Meiodvam biefct übrigens auch den „begleitenden" Onchesher eine ebenso schwierige, als dantbare Aufgäbe. Ten ^heiteven MschLuß des Märchens gewissermaßen unterstveichend, wird das Orchester anschließend die Ouvertüre zur Oper „Die verkaufte Braut" tion Smetana spielen. „Die Nachtigall" bildet mit der genannten Ouvertüre den 2. Teil der Bortragsrnrmung; int 1. Teil gelangen Bruchstücke aus „(Sgnvjnt" zur Wiedergabe, und zwar die Ouvertüre und die Musst zu „Ct-ärchens Dod", Monolog Egmonts im Kerker (Herr Tr. (Wüllner), Melodr-am, Vision und die „Sieges- finfonie". Hesftn-Nafsau. Frankfurt«. M., 28. Mai. (Wolff.) Die in Frankfurt a. M. zu Uebernachtungs- z w e ck e n auf gestellten Schlafwagen mußten ivegeit zu geringer Benutzung wieder zurückgezogen werden. [I Kirchhain, 27. Mat. Im nahen Kleinseelheim sind Knechte und Arbetterrnnm in den Aus stand getreten. Die Streitigkeiten dürften jedoch bald geregelt werden, denn es sind schon Verhandlungen int Gange. Vvm Spessart, 28. Mai. In ben Kirschendörfern des Vorspessart Lostet das Pfund Kirschen nur noch 1,50 Mk. Aus de«r Die Auflösung der ZeitfreiwiUigeN'. verbändc. Berlin ,28.Mai. (Wolff.) Zn der Behauptung, daß die Zeitfreiwilligeit-Lerbände noch beständen, wird von zuständiger Stelle mitgeteilt, daß dieAuflösungderZeit- sreiwilligenverbände beendet ist. Nachspiel de» Kapp-PntscheS. Kiel, 28. Mai. (Wolff.) Das gegen ben srüherm Stadtkommmtdantett von Kiel. Kapttän zur See L o o f f wegen angeblicher Beteiligung am Kapp-Putsch eingeleitete Ermittelnngs- verfahren ist nach erfolgter Vernehmung vor den zuständigen Gerichtsbehörden durch Erlaß des Ooerreich'amvalts wegen erwiesener Unschuld eingestellt worden. Putschgespenster -es „Vorwärts". Berlin, MMai, Der „Vorwärts" bringt Mitteiltmgen über die Tätigkeit des sogenannten Frontbunde s, der in Berlin werbe. Außer dem Geld von schtverindusttiel- ler Seite bekäme er auch Spenden von einer Reihe Hamburger und Bremer Grotztaufleute. Auch das Unternehmen des Hauptmanns Schmude springe helfend ein. Die Tatsache, datz gerade die Ehrhardt-Offiziere die Führer des neuen Frontbundes seien, begründe jegliches Mißtrauen. MUitärische Vorbereitung der Welfen? Hannover, 28. Mai. (Wolff.) Der sozialdemokratische „Volkswille" beginnt mit der Veröffentlichung von Urkunden über weitgehende militärische Vorbereitungen der Welfenpartei, die mit unverkennbar monarchistischer Tendenz die Ausrufung eines selbständigen Staates Hannover bezweckt haben sollen. t durch die Spartakisten sehr hinLusgczögert nror» ' I ben sei, kam er auch auf den Kapp-Putsch zu I gegentoartige Regierung bis letzt noch Muttoaug getan habe, forderte er auf zu einem Zusammen- 163 wirken aller derer, die gut deutsch gestirnt seren. — 88 Den deutschnationalen Redner nahm die fozial- 75 demokratische Versammlung verhältnismäßtg ruhig 42 hin; sie setzte sich recht „gemütlich" mit ihm aus- 22 einander und klatschte ihm sogar mehr denn eut- mal, besonders am Schlüsse, sehr lebhaft Beifall. A I Schärfere Töne hörte man aber sowohl aus der ; Versammlung als auch von den beiden unabhänar- 4 gen Diskustionsrednevn, als diese ihre Anschauung verfochten, die nebat öfterem Beifall auch 1 mähr berat einmal medergeichrten wurde. — Der Braunschweigischer Landeswahlverband ___1 Unabhängige Schlosser Kuhn beklagte zratE 1 ’ ö -72s sehr bitter, daß er von dem soztaltsftschen Mt- nister David fast nur das Wort Demokratie gehört _ . . . _ . C1_ , hübe und hielt dann den Mehrheitssozialisten ein * Reichs mtnnter Dr Dav td s^ach - Sündenregister vor. — ckn zweiter unab gestern abend, int überfüllten Saale des Cafe Redner, Schlosser Günther, warf tat Leib ttn Auftrage der so z r a l d e m o k r a 11 - Mehrheitssozialisten vor, bay sie unter der Mask scheu Partei über die Re i chst a g swah - Sozialismus dem Nationalismus huldigten, l.eu- Minister David ist geborener Krofd^ftr Er verlas dann einen von Ebert, Bauer und c«t Kitto der ^ngelsschm unterzeichnest Bries an den Prinzen Mar mllte des dE^n K)etsreittmeisters. Xxtaoe 3* ^ Baden. In seinem Schlußwott erklärte Mi- wirkte er als Professor am Gießener Gymnasium. David diesen Brief für eine plumpe Er trug wie ex Fälschung und ging bann in längeren Ausführun- mü der AbsM, Privatooz^tt an unterer > Angriffe der Diskussionsredner em. versüät zu werden, und ftischte bei Beginn seiner xrxir acaen 1/.12 Ubr zu Enbe. Rede zunächst einige persönliche ©rinnerungen an l^e Versammlung war gegen /2i4 uyr zu seine Gießener Zeit auf. Das Zeichen einer weltgeschichtlichen Umwandlung gegen früher erblickte Dr. David darin, daß es Minister jetzt nicht mehr unter ihrer Würde hielten, in Volksversammlungen ai sprechen. Die bevorstehenden Wahlen hätten insofern eine ganz besondere Bedeutung, als heute ein Reichstag zu wählen sei, der int Gegensatz zu früher die höchste und einzige sou- veräune polftische Maäft im Deutschen Reiche darstelle. Da die Minister nur Beauftragte dieser Volksvertretung seien, wähle man am 6. Juni neben der gesetzgebenden Körperschaft auch die Regierung. Sehr zu bedauern sei die oft gehässige und persönlick>e Art des Wahlkampfes, unter der besonders die Regierung zu leiden habe. Man möge . . die Politik doch versachlichen und alles persön- nicht an. liche aus dem Spbrle lassen. Der Redner versuchte — M u s ch e n h e i m, 27. Mai' Eine Iftatce bann den Vorwurf zu widerlegen, daß die Revo- besuchte Versammlung der Deutschen bemofratifeta lution schuld an der unglückseligen Lage Deutsch- Partei, fti dec Pfarrer Weidner und gehrte lartos sei und ging des näheren auf die Ursachen Dietz (Lich) sprachen, ftmb gestern abend Klein, die nach seiner Ansickft im November 1918 Gastwirt Roth statt. den Zusammenbruch herbeigeführt haben. Deutsch-1 v Ober-Besfingen, 27. Mai. Heuv lands militärische Niederlage sei Januar 1917 abenb i/ 9 u^r fand eine äußerst gut besuchb 5u Pleß besi^elt worden icks dkratlfches Lied" spielen läßt. Die Wege neuerer Kmistrich- Regime m Deutschland dulden toerbe. Die nnzlge tung beschreitet Otto D ill in dem kraftvollen Bild ncckwnale Aufgabe fei, am 6. Jimt der Demo- zweter Löwen, während der Kampf mit Tiger kom- fratie zum -siege M »ertaiton/ toa^a^w'^r positionell und farbig gut angelegt, dennoch unklar gelte, der ntoernattonal fühle unß beTtie bleibt. Zuletzt feiat noch sckiöne Sttlletan von In dec AuSlpr^e betonte Privatdozerck Dr. Schneider-Seenuß und Fritz StattlerlEhrhardt (Teutschnational) vor allem die Not- erwähnt, von dem besonders ein Bild „Kirsch- ^ndigkeck, aus dem so ratheckvollen Klassenfampfe blütm" sehr schön gesehen ist. herauszukommen. Dr. EhrhE .ging, dann des Außer weiteren Angehörigen des Bectanoes näheren auf die Rede Dr. Davids em. Wckson haben einzelne andere Künstler ausgestellt, die sich habe erklärt, daß Amerika auch ohme ben rücksichts- tam Rohmen tas Ganzen sehr gut einfügen, zz. losen U-Boot-Krieg m bat StanW g^en Deutsch- I land ein getreten wäre. Sehr froh hätte Deutsch- ' .....im" «■“■im । I fand sein können, wenn ihm ein solcher „Gewalt- I ftiede" wie der zu Bvest-Ätowsk von der Entente Vtc IvaywLwegUNg öittiert worben wäre. Der gute Wille tat Sozial- Die Wablen von 1919. I tamokratie, auch der anderen Koalitionspa de icn. Wir haben nachstehend rinige Zahlen und ^tan ^S?zic^m!k^^'cmch die Fähi^ Ergebnisse der Wahlen Kur Natwnalversamm- ^um Wiederaufbau eigneten. Den Vorwurf lang im Jamrar 1919 zusammengestellt, die bcc Beteiligung der Rechten am Kapp-Putsch wies unseren Lesern zum Vergleich für die bevor- ^r Redner entschietan zurück. Was die Gegner- stehenden Wahlen willkommen sein werden: schäft der Entente gegen eine Rechtsweglerung Wahlberechtigt waren 32 771986 anlange, so sei auf tas ungarische und bayerische Personen, und zwar 15 081 114 männliche und Beispiel M vernxisen. B^TragedttEm- 17 71087? weibliche wohnerwehren habe d»e bayerische Regterirng der 17 frp * t ausaeübt haben Entente gegenüber sogar mehr Erfolg als die _ ^5 9 ,r_ W a hlrecht au ss - I demokratische Reichsvegierung gehabt. Nachdem Dr. 26 993 512 Personen, und znxir l2 421167 G^rt>ürbt eingehend mit der Notlage tat männliche (82,4 Pvoz.) und 14 572 345 (82,31 geiftig<>n Arbeiter beschäftigt hatte, für die du Prozent).weibliche. r V-L! - m--:----’-'**•*• ***jU --- Gewählt wurden. Sozialdemokratische Partei Christliche Volkspartei (Zentrum) Demokratische Partei Deutschnationale Volkspartei nahm dir so^ Ätnismähig nifa idj" mit ihm rai x mehr dem ec- hr lebhaft Ä t sowohl aui da beiden wmbhd: diese ihre b Ottern Beifall ' gwort erväck i> et für eine jto jigenat TliEi-"- eussicmsvct»,^ । 1.12 i ng bti kathi' am Donners ÄÄÄ *Ä’9"£« er m seien, bind) •* i gSSgi ! Rechte-E rgninn^ Mche lchiE Mi' ^chmbemo^ idner «tbj» geftaJt & Te#tfc**uirn. Dcrltn Äbenb- Abend- Schluß- Schluß- 164,50 258. 365, Daimler . 209, 203, 218, 305, 300, fVttr Schloss Braunfels । . "I Tausche meine i [Vermietungen | »3tmj^0hnnnyei Vulkanisier-Anstalt Giessen obnd. Pneu-Reparaturen Wir suchen zum 1. 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Bezirken mit ein. menatL Einkomm. o. 3—4000 M. gesucht. Aur Uebernatzme de» Warenlager» sind 5—6000 M. erforderlich. Branche keuntniffe nicht erforderlich. Auch für Richtkauileute geeignet. V.-w 8.L. EÜiaiM, Briart, liihkiißSiittklstiril. Datum: 5e/,Ttutflri«qeanL 4°/,Deut.Neich»anl. 3*,,Deit1.Re!chsanl. 4'/, vreuh. Konsol« Darmstädter Sank Deutsch« Sanft. . . Dieconto» Desellsch. Dresdener BrnK. . Nationalbank f. D. Mitteld.Lrediibank H..2lmerlk.-'pakctf. NorddeutscherLloyi» Boch.GuststahIwrk. D.-Curtrnb. Sergio. Gelsenntrch.Sergux Harpener Bergbau L)b«rschl.Eisenb.-L Oderschles.Eisenind. Phönix.Srgb..Akt. Sad.Aniltn-u.Soda Höchster Farbwerk« (tlektr. 21. L. G. . . Schuckert-Werk«. . FeltenLBuiUeaum« (In einem Teil txr Auslage nnd>;r(pIL) Ernemmngen zum vorläufigen Reichs- wirrfchafiSrat. Berlin, 28. Mai. Bon ben McperschrstLN, denen das Recht xufveht, PersönlichLnten in den vorläufigen ReichÄvirtschastSvat -u entsenden, sind, laut „Bossischec Zeitung", solgmLc Personen zu Dertretern ernannt: Reichs kochlenrat: -tiö Arbeitgeberoertro ter: für Steinkohle: Huao StärneS, für Braunkohle : Generaldirektor ue. Reichsstädtebund: Dberbürgermeifter Dr. Belian-4Lilenburg und Syndikus Tr. Sxierd. Deut scher StLdtetag. als Vertreter des tzausbeii^es: Oberbürgi'rmeisd'r Dlüher-Dresden und Stadtoat Dumar-München. Verband deutscher Lausfrauenvereine: Frau Tharlolde Müchsam-Berlin unb Frau Emma Cromer-Manrcheim. Deutscher AerztevereinSbund: c^mitätsvat Tr. Dart- mann-Leipzig. Rcichsverband der deutschen Presse: Eeorg Bernhard. DeutscherWerl- bund: Pros. Dr. Ernst Jäckb. Verband deutscher Gartenbaubetriebe: Generalsekretär F. Jochs. Bcckmann-Lorlin-Neukölln. Generalverband der deutschen Raits- ei sen^ Genossenschaften zusammen mit hem Reichsverband der deut scheu landwrrl- fchaftlichen Genossenschaften als Vertreter tr$ lanbNTitt'chaft'icirn Genossenscha'ts- meien«: Berbandsdivektor Landesökanommrut Peter Ivchanm'se.i-L>annader, Anwalt Otto G?unes-Berlin, Vesbandsdivekior jDeRnwmierat KatLo!i-Vrn- dau (Pfalz-, Geh. Iustrzoat txrmann Dietrich- SteMtin. Ferner als Vertreter bes Mein-Besi-Ä: L’anhnnrt Wilch. Marmcheim-Metternich b. Lvblenz, Schulrbeifi A. TrübenbachSondra Dchür.), Besitzer (3uft. Schemioner^otzcheFern (Ostpr.), Landwirt branchekundtqer Reifebeamter gesucht gegen Gebalt, Taaesspefen und Fabrkosten - Ersatz. Direktion-ttellung. Offerten unter Ausgabe von Referenzen und Vorlage von ZeugniSabschrtsten unL F. T. 4776 an Ala Tande It Co., Frankfurt tu M. [378UA Möbl.Zimmer per sofort für lüiähr. beff. Mädchen itweckS Erholung zu mieten aeiucht. Ohne Senfton. Rahe Schiffen berget Weg oder dafei du. £fferten an 5970c <>rau H. 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Auch die Forderung, daß bis Min Matt Steine nur mit Schach geschlagen werden dürfen, tfi recht unterhaltend. LSfungen zu 1—4 in nächster SamStag^rmnmec. LSsungen: Nr. 6. S a m. L o y d (1. Preis „Check matze" 1911). 1. Kfl-e2, f2 — f 1 D + + , „ l 2. Ke2-e3, 10X Schach durch Schwarz 3. T oder L parieren und setzen matt 1. Kfl-e2, f2 — f 1 S4-. 2.Tf6-f2 4- Nr. 7. Sam. Loyd. (Chefs NutS 1876). 1. a7-a8L!!, KeS. 2. Ke6 - , K fS. 2. b8 D + - , K ß8. 2. K g6 _______ Möbl. Zimmer für anständ. Fräulein zu mieten gesucht. £.ff. unt 801 an .Herio", Mitteld. Ann. Crv. (Sichen. [5971c »vpenha^eu .28 Mui. (ADV.- Tücksche Minechuchichlsfi' fanden un deutschen M'nenfelde im «attcqat das Wrack des schwedtschen Bollschiffes „Ernst", dao seit oem L. April vermißt wird. Man nimmt an, daß der arüßte Teil der 19 Mann betrage.wen Besatzung, von der teilt Mann gerettet wurde, sich als Leichen noch in dem schiff befindet. Balencta 28. Mai (Wolfs.) In einer der Rvrdbahi^ gehörigen Kohlengrube er- fol^e eine Schlagwetterexplosion. 22 Arbeiter tourben dadnjrch im Bergwert ein- aeschlvssen. Doch gelang nach schwerer Arbeit ihre Rettung. Sie sind znrn Teil °schtvcr verletzt. Rentzork, 28. Mai. (Wolff.) löaoas. 10000 Pelzarbeiter sind in den Ausstand getreten. Sie verlangen den Achtstundentag, um der Lutlaffung von Arbeitern in der stillen Saison vorzudeuaen. ld Brief Veld Brief 27. «ai 28. Ma. Lpielplan der frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 30. Mai: „Götter- dLmmerunq" Montag, 31.: „Der Bettelstudentt". Dienstag, 1. Juni: „Der Schatzgräber". Mittwoch, 2.: „Figaros Hochzeit". Donnerstag, 3.: „Die Rrgimentstochter"; hierauf Tänze. Freitag, 4.: Alessandro ^trabella". Samstag, 5.: „Parsifal". Sonntag 6.: „Der Bettelstudent". Montag, 7.: „Lärmen". Dienstag, 8.: „Der Wildschütz". Mittwoch, 9.: .Hoffmanns Erzählungen". — Schauspiel haus. Sonntag, 30. Mai: „Maß für Maß" Montag, 31.: „Der lebende Leichnam". Dienstag, 1. Juni: .Lanzelot und SaTchereip"; hieraus: „Der zerbrochene Krug". Mittwoch, 2.: ^Alt Heidelberg". Donnerstag, 2.: Zum ersten Mal (Uraufführung): „Platz". Ein Spiel^in zwei Teilen von Fritz von Unruh. 2. Teil der Trilogie: „Lin Geschlecht". Freitag, 4.: „Platz". Samstag, 5.: ..Platz". Sonntag, 6.: Zum Besten des Pmstonsfonds des Chor Personals des Schauspielhauses: „3ubit&". Al.rüMkrzchlie fef.0ef.U*)RarI8d) Y t he zugesagt wurde. Io daß die Be»ahlungrbrer Schulden von der Zahlung der Entschädigung durch Deutschland abhängig sein würde. Ablehnung deck Mandats für Armenien. Washington, 28. Mai. (WTB.) Reuter. Wilsons Vorschlag, roonad) Amerika dos Mandat über Armenien übernehmen soll, wurde Mm Senat saus schuß für aatMPärtigc *ut- gelegen beiten mit 11 gegen 4 Stimmen ab- gelehnt. Eine HntschüdigungSforHeruna Kanadas Otava, 28. Mai. (WTB.) Reulor Kanada fordert von Deutschland eme Ent schad, gungssumme von 187 Millionen Dollars, einschließlich 31 Millionen Dollars wegen der Knegssührung mit ungesetzlichen Mrtteln DaS amerikanische Friedensheer. Amsterdam, 28. Mai. (WTB.) Wie au» Washington gemeldet wird, haben sich die Kom • nussionSmstgljeder des Senats und des Rcprä^ sentmitenhauses gestern über den Gesetzentwurf zur Reorganisation des Leeres geeinigt. Es wird darin eine Arm« von 280 000 Mann und 17 800 Offizieren vorgesehen. DaS amerikanische Nrarinebudget. Washington, 28. Mai. (WTB.) Reuter D»e Ausschüsse des Senats und des Repräsentantenhauses erklärten sich damit einverstondeic, daß das M^rtnebudget für nächstes Jahr auf 436 Millionen Dollar festgesetzt wird Erfolge der türkischen Nationalisten. Amsterdam, 28. Mai. (WTB.) Wie englische Blätter aus Konstantinopel melden, haben die türkischen Recnerungstruppen Arie- fieh, Adabazar und Salz an je an die Rationalisten verloren. Subha Pascha wurde an Stelle von Handv Pascha -um Kommandanten der Regierungsstveitkräste ernannt. Eisenbahnunglück bei Aschaffenburg. Aschaffenburg, 28. Mai. (WTB.) $ke der „Beobachter am Main" berichtet, fuhr heute früh gegen 3 Uhr ein von Frankfurt a. M. kommender Güterzug einem nach Darmstadt fahrenden Güterzug infolge UeberfahnenS des £Kdt-5ig* nals in die Fla-.rke Don dem frankfurter Güter- zug wurden 5 Wagen teils vollständig, teils erheblich zerstört. Personen mürben rrich: lerletzt. Ter Materialschaden ist erheblich. Der Bertehr wird durch Umsteigen aufrechterhalten. Der lt-Zug Oß- ente—Wien wird über bie Strecke Darum—Elm- Gmünd geleitet. Datum- «msterbam • Stotter ö. Sräffef'Sntweqxn . Chnstiania...... Kopenhagen ..... Stockholm...... Helhngfsrn...... Italien........ London........ 91ee>«7)orii Paris......... Schweiz........ Spanien....... Wien (altes) .... Deutsch-Oefterr. abg Prag......... Budapest....... Bulgarien...... Konstantinopel. . . . Einjährige Reichs schatzanivei- I hu gen. Die Reichtzban k nnw laut Meldung de? Wolffbiueaus vernnächst dazu übergehen, dem Publikum neben den bisher von ihr oertauften ; unverzinslichen Reichsslhatzanweisungcn mit kurzer Umlauiefuft — längstens 3 Monate — solche mit einer Laufzeit von etwa einem Jahr für Rechnung ; b« Reichs 5rist bis Ablauf auf den 30. Juni verlängert worden. me. Frankfurt a. M., 28. Mai. Ein abermaliger starker Preisrückgana ist in Fertiglederfabrikaten emgetreten. Skhuhe sind um 25 Proz. billiger zu haben. Portefeuillewaren gingen bis zu 40 Proz. im Preise herunter. Die Lederfabriken ,setzen nur solche Ware ab, die zum täglichen Gebrauch unbedingt notwendig sind. Luruswaren bleiben auf den Lagern, da kein Mensch diese abnehmen will. Die meisten Frankfurter und Offenbacher Fabriken haben ihre Arbeitszeit auf 24 Stunden die Woche verkürzt. Berlin, 28. Mai. B ö r s e n st i m m u n g s- b i l d. Die Börse verlies überaus nervös. Das Flackern der Devisenkurse färbt auf die Bewegung der Dividendenpavicre ziemlich regelmäßig ab und es scheint fast, als ob der vor Festlegung amtlicher ^Dotierungen stattsindende Freiverkehr in ausländischen Zahlungsmitteln, sowohl seitens der Berliner Playspekulatwn wie seitens westlicher Börsen zu Versuchen benutzt würde, um die Effektentendenz nach eigenem Bel üben zu gestalten. Anllinwerte uneinheitlich, Rhcinmetall, Waffen, Rottweüer, Deutsche Kalr höher, Westeregeln matt, Otavl nach festem Anfang schwach. L>chantung- bahn niedriger bis 568 nach oOO. Bon Bankaktien Nationalbank höher. Merikaner und sonstige Ba- lutaoenten ziernlich fest, heimische Dreivrozenter erholten sich von dem gestrigen durch Auslands- abltoßungen stark ernicongten Kurse nur wenig. 5proz. Reichsanleihe unverändert 79, 75 bet verringertem Rückstuß aus dem Auslande. Montan" Papiere zum Schluß schwach. Petroleum 612 ä 585, Sloman 1375 ä 1300, Südsee 1900 ä 1800, veldburg 222, .Ronnenberg 335, Mans- selber 2850. Gegen den Schluß hin drückten allgemeine Putschbesorgnisse. Am Kassamarkt war die Kursentwicklung nicht einheiltich, die Kursrückgänge überwogen aber. Im Freiverkehr schwacher Dansa-Lloyd 135. Der Schluß war still. Schan- timg 572 nach 568. Petroleum 690 nach 685, Sloman 1272. Tägliches Geld letcht 4l/j Proz., Monarsgeld 5 Proz. und herunter. Echte Pnvat- dtskomen 4l/s Pro» und erheblich darunter. Kurzes Geld über Ultimo 5 Proz. Frankfurt a. M., W. Mai. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Die schwache Haltung der Mittagsbörse übertrug sich vereinzelt auf den Abendverkehr. Das Geschäft verlief ruhig. Mon- tanaftien weiter rückgängig. Gelsenkirchen besonders gedrückt 274, minus 2, Caro, Deutsch Luxemburg und Phönix Bergbau verloren je 4 Proz. Adler werke Kleyer stellten sich mit 218 3 Proz. niedriger. Besser bezahlt wurden Deutsch Heber» fec 740, plus 11, dagegen gaben (Elfftr. Siemens u. Valske mit 285 10 Pro», nach. Brown Boveri 710. Bon chemischen Wetten wurden Bad. Anilin 3 Proz. höher, 434, Scheideanstalt 6 Proz. niedriger, 490 Daimler Motoren verloren 5 (203\ Bochumer SV, (206), Westeregeln 4 (601), Fränk Schuhfabrik 5 Pro». (190). Metallwarcn Lüden- fdKib zogen um 9V, auf 390, Bleistift Faber um 20 Pro» auf 370 an. Deutsch Asiat Dank S’ n 20 Pro», nach, 360, Mitteldeutsche Eredit- 21/, (155). Lebhaff war das Geschäft in 5 Proz. Rumänien, welche 71/., stiegen auf 157. Deutsche Petroleum 590 ä 584, 5 Pro;. Goldamerikaner zogen 10 Proz. auf 310 an Dir suchen für untere Materialverwaltung und l'agerbuchfflhruna einen lüchiigen gewissenhaften Beamten der einen gleichen Bosten bereits feil längerer Zett bekleidet hat, zum sofortigen Eintritt. Lchrtttllche Angebote mit Zeugnisabschriften unter 5967D an ben Gießener Anzeiger erbeten. Bessere Dame mit einem Kinde sucht sofort »Wei leere Zimmer mir Loch- flelcflenbeit. Twr. An geb. unt. 09622 and. Gieß. An». 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Die Beerdigung findet am Sonntag den 30. Mai nachm. um 3s/4 Uhr in Ostheim statt. O9857 üeiÄiwr ‘Ä’/ u wirks. Fachztg. Probc- Nru.amtl.beglaub.AnerL verschl. 100 Drucks.60H. Handwerker i. d. 30r I. wünscht Brtesw. zwecks 2-’ Heirat mit anst. Mädchen. Schr. Ang. mit Bild. d. ehren» roöriL zurückges. wird, u. 09689 an den Gieh. Anz. in Hessen ob. angrenzend, von 200 — 1000 Morgen' Zahlung bi» 1000000d»rch I. Abplanalp Friedberg (Hessen). Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen, für die zahlreichen Kranzspenden, sowie für die erhebenden Worte des Herrn Pfarrers Dörr und dem Gesangverein „Germania" für den schönen Grabgesany sagen wir aus diesem Wege unseren innigsten Dank. Tüchtige* Mttdchen in kleinen Hauöl), gesucht. Lohn 100 Mk. monatlich. Schrift!. Angebote unter (MM an den Gieh. Anz. Tüchtiges fflädchen, a. 1. vom Lande, gegen hoh. Lohn b. guter u. reichlicher Bcrpfleg. für alte häuSl. Arb. gesucht. Fran Waflmnth, Friedberg 1.1.. 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Earl Nikel, Sonnenftr.31 ÄuftäudigeS Mädchen s. Hous- u. Gartenarbeit auf 1. September gesucht. Lohn 1000 M. PsarrbauS Rohrbach, Oberhefi. tno Suche für meinen Haushalt <3 Personen) tücht. Mädchen bas lochen kann u. Hausarbeit mitübernimnu, z. 15. Juni ober 1. Juli bet gut. Behdlg. u. geg. hoh. Lohn, .'ftveitmädchen vorhanden. 9Zur solche m. gut. Empfehlg. woll. sich meld. Frau Earl Schulze, 5793 Seltersweg 1. ZWttl.bm.MWks für kl. Haush. (2 Pers.) bei gutem Lohn zu mögt, baldigem Eintritt gesucht. Frau M. Rosenthal, „ein Alicestrahe äi. Gesucht in kl. Haush. zum 1. August ob. früher ein tu Küche und Haushalt erf. bess. Alleinmädchen. 5»« Fraa Dr. Belaevall, Gießen, Franks. Str. 10. F. Kuno Borst, JobanneSttrasse 11 I. Vermittlung nicht aus geschlossen.___________ Braves, gew. Mädchen, nicht, u. 18 I., für Küche u. Hausarb. gegen hoh. Lohn u. gute Behänd!, für ganz ob. tagsüber gesucht. 3«* Näheres zu erfragen frankfurter Str. 39 I, Tüchtiges IieiistmüScheil »tsE. Kar! Krug, Metzgerei, 09640 Marktplatz 23. Kiicheilmndche« zum 1. 6., euiL später ges. Uuiv.-Auaenkliuik 58798 Giessen. Schuhmacher 19 Jahre all, sucht Stellung als Wärter ober sonstigen Posten, wo ihm Gelegenheit geboten ist, d. Schuhmacherhandwerk nebenbei zu betreiben. Schriftl. Angebote unter 09796 an den Giess. Anz. Junge Dame als Sekretärin u. Helferin In Apotheke tätig gewesen , sucht passende Stellung. Schriftl. Angebote unter 5932 an den Giess. Anzeiger erdeten. Junges Mädchen, 211- evgl., aus guter Familie, aucht Aufnahme In heaa. Danae z. Erl. der Küche u. d. Haush. Familienanschl. Beding. Ohne gegens. Vergüt. Angeb. an Jng. Derlich, Wetzlar. 0»» äJiflötfifn judji itfäung als Hausmädchen in besserem Hause. Näheres Wilsonstrasse 6 I. og8M | Verkäufe Gut erb. Anzug f. 14 b. 16jähr. u. Lütterjovve, Gr. 38, zu verkaufen. Wetzsteiustrasse 42 T. teliirfa m. Kücken, Kücken V)lUUl auch ohne Glucke, zu kauf. gef. Ofi. m. 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B.: Leo. Bo gutem MtagStisih werden nochTeilnebmcr gesucht. Näheres in der GeschästSst. des Giess. Anz Fahrbare Hch-LckmiSkmaschine nimmt noch Arbeit an. o»7i9 Meldung Kaiser-Allee 17. Wotann meine loihtttö. gieiöennadjen gnlnolid) erlernen? 09 ,78 a. d. G.A. Ur. 124 Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberheffen) Samstag, 29. Mai (920 Heb«, lunc, 6 3: um 1920 nhrb eint ö' K r e i s wa dl a u S schu f Nea. b. Höller um 3Vs llfrr. Bormittaas 9 Uhr spielt die dritte Jugendmannschaft des V. f. B. gegen die gleiche Fortsetzung 46. (Nachdruck Der boten.) den Stunde in Wer noch freies Gartenland besitzt und gute Orrntra machen will, der füllte noch Aukfaaien von mttag dn 09817 des V. f. R. 1900. (Siehe Anzeige) 4- Bad-Nauheim, 27. Mai. Der Spiel- platz-Werbelag findet hier am 30. Mai fe-ti. Es find« ein Stillauf statt, an dem sich tue beiden Turnvereine und ter Sporwerein beteiligen. O Schlitz, 27. Mai. Ter Turnverein htt, dem Zuge der 3tü Rechnung ttagend, eine Faustund Fufzball-Abieilang gegründet und sich an Die Stadt liegen Ucbcrtassung eines Spielplatzes mit einer Eingabe gewandt. tteral, 1 wollenes Papiergeld: vertrugen sie ins angrenzende Zimmer, ttro Pelze und Kleider in Menge vorhanden waren Tarnt i! banden ihr ein Taschentuch vor nb, schlugen eine Bettdecke um i'te und kamen sie zurück und brachten etwa eine halbe Stunde in ihrem Zimmer zu, welches sie nach etwas durch'!öberten, das fit nicht finden Sonnten, und fluchten fürchterlich darüber. Dann wurden fte durch etwas aufgeschveckt, und so nahmen sie die arme alte Tarne, die ganz in Pelze gehüllt war, trugen sie hinab in einen Wagen und führten fit — Wie ging die Sache vor sich? Er hat nur die Möbel aus dem Weg geräumt (er arbeitet sehr geräuschlos, ment Manns), während die (Äschickte erledigt wurde, und sie nachher wieder an ihnen Platz gestellt. Aber sicherlich sah und erfuhr er, wie die Geschichte oor sich ging? O gewiß: t*e alte Tarne lag m tiefem Schlaf. Sie — Wie viele waren eS? Landwirt Anton Deipert als « am sog. Ortberg Reisig verbrannte, selbst mit verbrannt. ra. Waldgirmes, 25. Mai. Die hiesige ®emerrn begegnen! Jetzt war Ort Zusammenbruch vollständig. O bitte, guter Herr, wenn Sw chn nur noch dieses Mal taufen lassen, will ich Ihnen alles tagen, was ich weih. Mehr wollen wir gar nicht, bemerke ich nun* rfentlühr Sitzung de« i > cS aut Montag ben 1 Racknadel, 1 Brille mit Äindersöckchen, 1 Bleistifl i M isiahre m Ta"le; M»-! »»*’ 6t- — Ems, 27. Mai (gegenüber von Schloß Langenau stürzten zwei Ausflügler von einer Felswand in die Lahn ab. Während die Dame mit dem Schrecken davonkam, erlitt der £>err schwere innere Verletzungen. Das Paar, das sich ans User gerettet hatte, wurde erst nach mehreren Stunden durch Zufall entdeckt und m Sicherheit gebracht. — Frankfurt a. M., 27. Mai. Die am L Juni eintret en be $er teuer nng der Monatskarten auf der Straßenbahn um 150 Proz., führte heute früh pi einer P ro tefe- versammlurtg der kaufmännischen Angeftell- ten. Man beschloß, gegen diese Verteuerung eine gemeinsame Äbwehrsrvat za bilden und durch einen „Trombahndenützungsstreik" die Stadt zur Rückgängigmachung der Preiserhöhung zu ««MO'®' früh 5 Uör. -km-Renner; art: Sarlsrvst n|tt>etSo6tet8jg mehr. Ich denke, Sie werden fetzt ehrqetdfen haben, daß wir von dieser Geschickte am Pontifer Square genau unterrichrrt sind Wir haben nicht die Absicht, Ihnen, noch Ihrem Manu bös mit- zuspielen Er ist eben der Versuchung unterlegen, die im Gekde lauert, und hat daS Risiko aut ftch genommen. Das war es gerate. sag de sie darauf Und hatte in Wicklichfeft persönlich keinerlei böse Absichten der alten Tome gegenüber Nicht tm mindesten. Aber da er ein mutiger Kerl ist und sich dachte, eS möchte eine günstige und einttägliche Gelegenheit sein, das Eigentum der alten Dune in Sicherheit zu bringen, schrieb er ten Bries, den ich Ihnen eben zu zeigen mich erbot, und ichickte Sie im Wagen zum Pontifex Sauave. Ganz richtig. Es war sehr schlecht gehandelt, ich weiß cs. Allerdings, aber dos tat nichts. Es ist nicht ans Licht gelten men, oder, Frau Srmpkms? Wehmüttg lächelnd erwiderte fic: Nein, es ist nicht hevausgetommeu. Und mm, wie lange war Herr Simpkins in dem leeren £xnr5 am Pontifex Sauave an der Arbeit? Etwa drei Tage oder richtiger Nächte. Unb er war dort, als die alte Tarne weg- geführt wurde? MiÄÄ seum soll Sonntags von 11—1 Uhr und M,tt> zwingen. _ . _ __ >°°chs DOT 3—6 Ufr unentgcltlich g-öffncl fern. * £««««■ ^2" un- Ifßten Jahr- wurden 1000 Mk. für Museums-1 lersr-m!iscfr» Orte Edclbach ist d-r 72 Jahr- aük «l°° »rB teuen BW fienf her Wöchnerinnen wüsche verboten Friedberg, 27. Mai. In der heutigen Sta dt verordnet en sitzung wurde beschlossen, den Vorschlag des Finanzausschusses anzunehmen, es bei einer Erhöhung der Bersiche- rungsstimme für das städtische Mobiliar um 150 Prozent zu belassen, den Rest der Werterhöhung durch Selbstversicherung zu decken. — Die Erhöhung der Vergütung an Stadtverordnete Tür entgangenen Arbeitsverdienst wird rückwirkend vom 1. April an um 100 Prvz. erhöht. — Das Gesuch des Ausschusses für Leibesübungen um lieber nähme der sh)fern für den Reichsfugendtag wird mit 500 Mk. bewilligt, weitere Nachsendungen sollen fedoch nicht genehmigt werden. — Die Stadtverordnetenversammlung ist mit den von 6cm Museumsausschuß vorgeschlagenen Eintritts- pretsen (1 Mk. für Erwachsene, 50 Pf. für Vereine und 25 Pf. für Schulen) einverstanden: das Museum soll Sonntags von 11—1 Ubr und Mitt MH »wecke bewilligt, hiervon jedoch nur 200 Mk. ausgegeben, die restlichen 800 Mk. sollen einem „An- taui Limite für Settetauer Altertümer ' vis Grundstock dienen. ntt Nieder-Wöllstadt, 28. Mai. Bei dem meng eit Pächter Schwind brach ein größeres -schadenfeuer aus. Eine größere Anzahl Vieh ist nntDcrbtannt. Die llriady des Brandes ist unbekannt. Stn rfenburg und Rheinhessen. RML. Darmstadt. 28 Mai Das öeff. Wirtfckallsamt gibt bekannt, daß .Aufwandsentschädigungen für bie Vorsitzenden und Schriitsührer der Mteteini- gnngsämter mit Rücksicht aui die berieitigcn Teui rungsverhältnisse dahin abgeändert werden, daß für lebe Stunde Sitzungsdienst der Botiitzente vom 1; Mai ab 5 Mk., mindestens aber 10 und höchstens 30 Mk., der Schriitiührer 4 Mk., min- beftend 8 Mk und höchstens 24 Mk erhallen. Die Ausgaben sind aus der Gemeindekasse zu be» streiten. fn. Worms, 28. Mai. Einen Millionen- gewinn zum Nutzen der Allgemein- heil erzielt soeben die Gemeinde Eich, die das Gat Liebfrautal vor kurzem zum Preis? von rund 350 000 Mk. an getarnt hat und cs ediert an die einzelnen Landwirte versteigern ,l Bis fetzt hat die Gemeinde schon einen Mehreuöö von mehreren Hunderttausend Mark erzielt. Dabei ,'ind immer noch eine ganze Anzahl Weinberge, viele Immobilien, die ganzen umsanireichen Gebäulichkeiten noch im Besitze der Gemeinde und werden demnächst versteigert, so daß die Gemeinde Eich in eine beneidenswerte glänzende finanzielle Lage kommt. loreni 1 goldenes 5tonirr mit Anlanger, zwei Nvtenscücke, 1 Portemonnaie mit ztrta 60 Mark Iithall und mehrere Schlüssel, 1 goldener Ring mit Brillanten, 1 braunlederne Brieftasche mit etwa 200 Mark Inhalt, 1 Portemonnaie mit 23 Mark Inhalt, 1 dunkelbrauner Lederbeutel mit gnzen und Glasperlen sowie 1 Taschentuch In- und 1 Brieftasche mit Militärpapicren, An> ungSschein, Zeugnisfe usw. Anton Müller I. von Lang^Göns wurde am 18. ds. Mts. vor dem Äreisamt Giesten als Erhrber sstr die t^emeindc LMigXVöns eidlich verpstichtel. Vereine Eza-Club. lau, 30. tM nsl , Im Serelnrloti rord, General- rsammluno. iderWichl'Sstl^ ortmunfl wird iL6r|(t>dncnj* Der Voir»- iHÖÄf S itttood) 6 Ubr, iuo»v am tu In nf ** am Fauanuw :sn. wy nen euDÜnl»L gcprüft. Verdachugc Telegramme werden zwar oh..e Verzug beför>.ert, aber davon eint Abschrts. mit dem Vermerk „Ver äd^ig" brieflch der nächsten Postüderwachungs e.I - über» iandt. Verdächug sind insdeondeoe Verfügungen über SanCg-atloben ober die Eröffnung von strr- biten. Telegramme über HandelsgesckM c im Nahmen des üblichen tauynännischen Geschäfts eine6 alS einwandfreien bekannten Absenders gelten als unverdächtig. ** Die Beamten und btc Reichs- tagSwastlen. lieber dieses TTema spricht un Montag den 31. Mai im Auftrage der Demokratischen Partei ter Reickustagstaichidit Herr S ch u l d t - Berlin, Vorsitzender ter Gewerkschaft te itschec Ei enbahnb amten. Dec Redner ist, wie die Parteileitung mitteüt, bekannt dafür, test er in seiner Führ.rstellung allzeit in bester Weise die Interessen der deutschen Boomten währgmom- men hat: er wird gerne beneit sein, Wünsche aus der Mitte ter Beamtenschaft entgegenzimeh- men, so dost die zu erwartende Distassüm nur auf einen für die Beamten fruchtbaren Boden fallen wird. " Oberhessischer Kun st verein. Er- steulicherweise kann dem Wunsche vieler Ans- stellungsbefucher entsprochen worden, indem die Kollektion des Aussteller oerbandes Münchener .ftünftler noch bis zum nächsten Mittwoch verbleibt. Da die Ausstellung wöhreitd den drei Wacken wiederholt vervollständigt wurde, so kann der Besuch der Ausstellung, welche manches inter» essante Kunstwerk aufweist, sehr empfohlen »ver- den. Die Ausstellung ist morgen Sonntag und bis »um Mittwoch täglich von 11—1 Uhr geöffnet. Im übrigen verweisen wir auf die heutige Besprechung. ** Die Gießener Lochschulgesellschaft veranstaltet wissentliche Lehr- gängefürLehrer. In diesem Semester spricht auf Wunsch der Lehrer frerr Prof .Dr. Koffka über „Die Grundlagen der experimentellen Psychologie in ihrer Bedeutung für die Pädagogik" Tie Vorlesungen finden Mittwochs von 4—6 Uhr im großen Hörsaal des BorlesungsgebLndes statt. Sie beginnen am 2. Juni. Kreis Friedberg. 4 Bad-Nauheim, 27. Mai. Als erster ter sechs in sibirischer Gefangenschaft treilenden Bad-Nauheimer ist H. Rüb, So-hn des Bahnsteigschaffners Rüb, gestern angekommen. Die Stadt, der Vollsbund und der Durnvrrein 1860 überreichten dem Heimkehrer größere Geldspenden als Ehrengaben. Heute traf R. Lehr aus russischer Zivilgefangenschafl hier ein. rm. Bad-Nauhetm, 28. Mai Der Krets- bebammenücrcrn in Bad-Ncucheim hat am Dienstag abend beschlossen daß für Krankentassenmitglio- der nicht mehr gearbeitet wird. Ferner ist das' Anstecken ron Taufsttäußchen, sowie das Waschen Turnen, Spiel und Sport. — Fustball. Die sußballsportlichen Pnngst- Dnanfealtunarn des Vereins für Bewegungsspiele Giesten brachten einen vollen Erwlg. Trotz ter he.sten Wüterung hatten |id) am Pfingstmontag über 1000 Stta^sanhanger auf d.m Tr.eb eu<- gefunben, um bem Spiel gegen den Hammer -spielverern von 1904, tem Ligau.eister tun Westfalen, tenzMvol,ne,i. Gleich nach 'JüiftuH eni- ivickelte sich ein lebhaftes Spiel, die OhcBcn-r tande.i sich am ersten zu am men, Le->. folgten das Tor der Gäste stark und gingen in ter 25. Minute durch einen schönen Erto.g deS Mtt.'lflürmcr? in Führung; fünf Minuten später gelang ten Des!- falcn bei filtern Eck ofz d rrch einen glänzenden stzopsball der Ausgleich und rc Er> bcimij_d)en bemerkbar, die Hammer brachten in tes Spiel eine etwas scharfe Note, turnten aber nicht verhindern, baß die Gießener 2 weitere Tor? erzielten und bamü cimoanbfrei ten ©reg daran- trugen. Tas Spiel war äufjcrfl flott und reich an fpamieibcn Tlomcntcn, gegen Schluß für ein FreundscknfL.'piel leider ellvas zu schart, da ter Sch.ersrickuier nicht dagegen einschritt. Mit diesem Spiel hat B f. B. Gietzen liewiefen, daß er gegen die erste .illasse in Westteutschänd mit Erfolg antreten kann. — Am Tage norl.er spieltt die erste Mannschaft tes F. C. Alsfeld gegen die zweite tes B. f. B Gieflen? auch dieses Treffen konnten die Bewegungsspieler vermöge einigen Spieles mit 3 : 0 Axnvn gerofrmen. — Tie Iugend- abtcilung tes V. f. D. weilt» über die Feiertage auswärts. — Am ersten Tage spielten die erste und zweite Iugtrndmannschast gecen die gleick/e des F. C. Frankenberg, wobei Gieflett das Treffen ter 1. Marrn schäft mit 2:1 Toten gewann, be zweiten Mcnt.scktaiteu spielten 0:0. — Am zweiten Feiertage spi-lten die gleichm Mannschaften in Bitten topf; statt ter vereinbarten Jugendmearnsafoften strl te leiter Bieden köpf feine teiten aLiren Mannschaft-m, so baß die V. f. Be.v. mit 2:0 Taren imb 3:0 Taren trotz technisch bcsscvcm Spiel verloren. — Die dritte Jugend Mannschaft spielte am ersten Feiertage gesrn die gleich? des B. f. 1900 an ter Haardt und ftnrnte mit 3: 1 Tb reit sicher grivrn» uen, am 2 Feiertage verlor fic m Friedberg gvg-n eine IugendmMrnschaft tes dortigen B. f.^B mit 6:1 Toren; Friedberg hatte seine erste schüler- mararschaft gestellt, dir ten Giefjeneru überleg rn llWl. — Ter Verein für Bewegungsspiele Giesten empfängt am kommenden Sonntag, ten 30. Mai 1920 auf seinem Sportplatz Trieb den Fußballveoein 1917 Marburg zum Gesellschaftsspirt. Durch br schlechte Zug ter- brnbung weilten die Marburger schm längere Zeit nicht mehr hier, das Vorspiel im August vorigen Jahres formte 1917 mit 4:2 Toren gewinn en. Die Marburger Mannschaft soll sich mzwischen Wetter DeTbeffert haben und bringt den Ruf eines flinken und fairen Gegners mtt. V. f. B. tritt mit ferner kompletten gegen Hamm siegreichen Mannschaft an, so daß ein erstklassiger Sport 14. 3uni 1920, vormittags 8 llhc und iiafomütaoS 5 llhr. im Sitzungssaale ter Zenwalstrlle für Oie Lantesst».isftk in Tarrn statt anterauml. Anmeldung und Beschlagnahme van Urkunden und Wer.papieren aus Anlaß ter Turckfüh urg tes Fnetensvcr ragö Der 2Inm» Icibung»urtimten üter tergteulidr. Ftt'cheiei-, Flößerei- F!hr- und ähnlick« (terechtsamc. Urkunden üoer die Bestellung, Mentennin und lieber- tragung tun Hnpolteken inti> dinglichen Rechte anderer Art. Die Anmeldung ist in 3 Stucken bei dem Reichsfoinmisiar für Auslands.l.iten, Ur- funbenan meL-e, re Ile, Berlin^ZehlewtaZ-Mi. le. Am Urbau, mittels eingeschriebenen Briefes cur^urci» chen. Tie Anmeid fonnutare sind bet dem oetrt- tariate ter Handels Sammer in Gießen, Lcmpsrr. 7. erWtiuti Zur Vereidigung aus die ReichS- u n b Landesverfassung sind auf Mirtwsch ben 2 Juni, vormtttagS 10*/i Ubr, die Bürgermeister. die Ieldschützen und Nachtwächter, ferner auf Freitag ten 4 Zuni, vormi taw 10'/, Uhr. die Beigeordneten unb Pvli-erdurner ter Land.- gnneinten, in ten Sitzungssaal des '.Hegiennigfl- gebLuteS zu Gießen eingttaten. Erhebung der (betreibe-* und ffar- toffelslächen in der Zett vom 20 Mai bis 5. Juni 1920. Die Ausführung ter Erlxwung obliegt ten Bürgenneistereien, nm Hilfe ter zu diesem Zweck ernannten LachverstL-.digen und Vertrauensleute. öilirmb bei ter uu^äl«rigen Erhebung die bewirtschafteten Flächen fetes Betriebes getrennt nach ten Ofemeinten in denen fic lagen, auioetül;n werden mußten, fällt die Unterscheidung diesmal wog. Es )ini> vielinetzc alle Ange oen in ter Zählliste bencmgeit (verneinte einzutragen, van der aus die Do.oirtsckiaftung geschieht. Tadnrch fowodl, wie burd) die Beschränkung auf (teircite und Kartoffelii ist die Erhebung beteutenb einfacher als die bisherige. Zur Behebung des Arbeiter mangels in ter Landwirtschaft werten gciwlljEt freu Fahrt in ben Beschläftigunßsort, sowie ein.-* a»ge messene Beihilfe zu ten Retseuntosten, einscküießlich ter Kosten ter Beförderung tes Umrugsgutes: auch die im Haushalt des Arbeitnehmers lebenden Familienangebörigen,die zwecks Wetterführung des Hmisl:alts in ten BesckuäftignngSort mttreifen ober nadifolgcn, erhalten freie sstahn und angemtffenc Beihilfe zu ten Reiseuntosten, einschließlich der .Kosten ter Beförderung des Urnzugsgutes, wenn ter Ofemcinte tes letzten Wohnorts ter Nachweis erbracht wird, daß die Unterkunft in dem BcfchLf- tigunifoorte gesichert ist. Förderung des EinsammelnS ein- heim'scherAr-nei-unbGewürzpflan- 6 en Tas Hessische Lanbesaini für daS Blldung»- wesen, Abteilung für Schulangelegcnch iton, würbe es begrüßen, wenn in diefem Jahre wicterum durch fe e Lehrerschaft unfefchr Schüler Ärnne,./slMizen und Tocträuter cingefammeü werden tönitten. InSbc^ fonterc dürfte 'lootfi bte lLivdliche Jugend hierzu geeignet sein. Tie Apokhekher des Londes würden sichtlich den Lethrern gern mit Rat und Tat -ur Seite stehen. Ti: Sammel Lugtest darf seferch ten Unterricht nicht beeinträchtigen. Tic Firmen Schmitt u Wilbenlhiyn, Merck und Fr. Schäfer in Tarmf'jcd)t würden Abnehmer der gefammdten' Pflanzen sein. Wegen ter zu sammelnden Pflanzen und Pftantzenteile fmxt wegen der zu zahlenden Preise setzen sich di? Lehver am besten mit ben genannten Firmen direkt in Verbindung. Tic Firma Schmttl u. Wildesthayn ist auf Wunsch bereit, eine Liste ter gewünschten Pflanzen und der zu zahlenden Preise ter Lehrerschaft zur Vec- sügung stellen. Gefunden undverloren. In ter Zeit vom 1.—15 Mai 1920 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 7 Portemonnaies mtt ItthaU, ein Taschenmesser, 1 Rolle Zwirn, mehrere öerrcru- fragen mit Vorhemd, l Handbeutel mit Inhalt, Hksftn-Nlisian. Die Notlage der Städte. [1 Marburg, 27. Mai. In ter gestern abend afg tatcren S' adt vervrdn ' tensi tzung tarn esfro.-gai d?s feiest na!l,gen Hau s hal tung >- Voranschlags, ter etwa eine Million Mark u ngebccft läßt, die durch neue Steuern ausgebracht werten muß, zu einer zweistündigen Auseinandersetzung. Es wurden bei allem guten Willen auch Bedenkm gegen die neue Gehalts- vegelung der Beamten, die ten Staatstearntcn gleichgestellt werten sollen, geltend gemacht, weil man nicht wisse, woher die Mittel genommen werden sollen. Demgegenüber tourte vom Magi- stratsvertreter und einigen Bcamtenvertretern aus die große Notlage ter städtischen Beamten hin- gewiesen, die dauernd Vorschüise in Anspruch nehmen müßten, um bei ter 10—20fachen Verteuerung ter notwendigsten Bedarfsartikel dnrch- fommen zu können, weil sie nicht in ter Lage seien, die erhöhten Ausgaben durch erhöhte Einnahmen wieder aus^ngleichen. Die Vorlage rourte schließlich tem Haushaltungsausschuß überwiesen. — Vom 1. Juni ab tritt bei ter städtischen Straßenbahn ter 30-Pfennig-Taris in Wirkung, nachdem ter Fahrpreis zunächst von 10 aus 15 und dann aus 20 Pfennige erhöht Worten war. Falls die Bahn sich nicht mehr rentiert, soll Stillegung vorgeschlagen werten. Die Schienen ter feit Kricgsbegiun außer Betrieb gefetzten Oberstadt-Linie, die sich niemals bewährt hatte, sollen weg genommen und anderweitig te-nutzt werden. — Der Preis für ein mit Haferflocken gestrecktes 4<-Psund-Brot wurde auf 4.50 Mk. erhöht — Das Pfund Rindfleisch tostet jetzt 5.80 Ml., .Kalbfleisch 4.40 Mk., Gehacktes 7.60 Mk. und Wurst 4 Mk. mc. Frankfurt a. M., 28. Mai. Infolge ter katastrophalen Finanzlage ter Stadt soll das Schulgeld sür die städtischen höheren Schulen, das bisher 100 und 150 Mk. betrug, gleichmäßig auf 500 Mk. erhöht werten, lleber- haupt wird die Stadt um wettere Ersparnisse zu machen, alle Aufwendungen für die eigentlich ter Staat au stammen müßte, einstellen. So wttd ter Betrieb ter Anstalt für Irre und Epileptische geschossen, ter Arbeitsnachweis wird auf das Notwendigste eingeschränkt und Teile der stLüischen Polizei an den Staat iurücfgegeben. Auch verschiedene verwaltungstechnische Arbeiten, die die Stadt bisher für den Staat beforatc, müssen an- gesiclsts ter schlechten Finanzen au (gegeben werten. Buschbohnen, Erbten, Winierkohl, Rofeiikobb Kohl- s; . j»- m. । rabl Karotten, Möbren, Äürbt», Stabieß, Reiitche. Gewnrzpflauxn. — öfefunten, verform ddb-L» ater üben. Mooffnlnt ufro. machen. Samen hierzu bevmngung Wayenbvr»-stemberg. — Tienstnach- emottehll tn zuverlässiger Qualuäi Heinrich Hab», richten. I Samenbaodlnoa, Gicden, Babobosstraße. 5795 Behördliche Anzeige» friste willkon 5678D toutfaj der 1 Wctäm 5924 Sichere ä i 0962 nige fi roere Gummiber., g. Aeberuno, 30000000» 1 1 Kamera, 9x12, zu verk Schristl. Angeb. u. 09859 an den Gießener Auzeig. neu,, nwb„ Brennabor» Vuru8au8L auf), dunkel, Matta iler in S5UÄTOS wert «e BrttTsete Mv^DreekenU L Leegs, Marti Mi Mang 41 '«22 Saalbi gesellig! Sams jnterMttwirki Anfai Bekanntmachung. Die Friedhöfe sind in ber Zeit vom 16. Mai 1920 bis 15. August 1920 von 6 Uhr morgens bis 9 Uhr abends geöffnet. 5969B Gießen, den 18. Mai 1920. Der Oberbürgermeister. I. 23.: Krenzien. Dersorgungsstelle Gießen. gez. von Kropfs. M ^rientzt« '* Saale mit 18lkv Schrank mit Sviegcl und Wäsche« einieiluiig, weiß lackiert, tadellose Ausführung, leflerst prelaw. ebsugebee 5Wü Stein ftratze 78 cungstasel. , Sämtliche Maschinen sind für etektr. Antrier eingerichtet, wenig gebraucht und in sehr guteio 3uft«iti>. 5937D Dec AuNlchtsrat der Landwirtschaftlichen Winterschule Lich. zu verL Hch. NeurathI Walltorstraße 43. (B8ti8 09843] Sch. Garteubank, Fedcrkarren, Ziegeln und Backsteine zu oerk. Kaiser Allee 15 I. Achtung, Kriedemware. Wichtig für Mhlenbefitzer, LauSwirte, Waschinenfabrikünten! Die Landwirtschaftliche Wntterschulc Lich Oberhessen, läßt wegen Aufgabe des Betriebs Dienstag den 8. Juni, nachm. 3 Uhr, in der Hellerschen Scheune m Lich durch die Bürg.-rmeislerei Lich nachfolgende Machuien öffentlich meistbietend gegen Barzahlung Aelt. eis. Wasierpnmve sowie alter defekter Herd gegen Gebot verkäuflich. Schristl. Angeb. unt. 5988 an den Gießener Anzeig. Bürgermeisterei Cverstadt. Lövrich. 5 Träger (Eisenbabnschieuen)4.kivm lang, abzug. Schr.Anaeb. unr. Sch.ru?, enftraße 1. Gute Mllchziegc, 5 jnnffo Hasen zu verkaufen. 09775 Wilbelmstrake 50. iWieHIWU a. verkauf. Heuchelbeim, Kirchstraße 11. 09^52 Berk. ein. 9 Mon. alt. Nebsarbe lRüde) «lluv, fom. einen noch in Feldichliy Avvel, Langd. Zuverlässiger, wachsamer Haushund au kaufen gesucht. Schr. Angeb. mit Breis u. Beschrcibg. unt. -E an d. Gieß. Anz. erb. Das Anwesen walltsrftratze 65 Hauö mit Nebengebäude Wohnungen» u. scheuer wegen Erbteilung günstig au veräußern. Nabe res durch D. AUhotr, Wall' lorstraße 10. Tel. 230. 1 ^>ahr. Wallach, 1 weil überzählig, zu verkaufen bei 09789 J. H. PrelS, Wetzlarer Weg 80. Simmentaler Su6 mH MlterlM ii I SMger verkauft 09657 Karl Mucker, Lieh. Eine gute schwere Simmeatalcr Fahrkuh zu verkauf. 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ES suchen Arbeit: 2 Lehrmädchen für Damen- schneideret, 1 Stickerin, 1 Korrespondentin, eine Kontori'tin, 1 Maschinenschreiberiu, 1 Verkäuferin, 1 sunges Mädchen zur Hilfe in der Küche aufö Land, l Biblwtheksgebilsin.______________________ Ausgabe von Kohlenbezugskarten für das Jahr 1920/21» Auf dem Brennstoffamt werden an Haushaltungen ohne Zentralheizung in der Zeit von 2 bis 5 Uhr nachmittags Kvhlenbezugskarten wie folgt | ausgegeben: Bezirk 7. I Anfangsbuchstaben A—K am Donnerstag, 3 Juni „ „ L—Z am Freitag, 4. Jmn. Die Lebensmittelausweiskarte ist mttzubringen. Zur Belieferung Wird frei gegeben ; Nr. 1 der Ü lHmishaltkarte) mit 5 Zentner Kuhlen oder Koks oder 10 Zentner Braunkohlen: Nr. 1 und 2 der Z (Zustrtzkarte) mit je 1 Zentner Kohlen loder Koks oder 2 Zentner Braunkohlen. Die Kohlenbezutzskarten sind bis zum 1. Mai 1921 gültig. Da Ersatzvarten nicht gegeben werden, empftehlr es sich, diese gut aufzubewahren oder den Kohlenhändlern zur verantivortlichtti Aufbewahrung An übergeben. Die aufgedruckten Nummern von 1—6 Wo. 1—5 werden nacheinander zur Be- lie'erung fteigeaeben. Die auf die einzelnen Nummern entfallenden SJtengen richten sich nach den Kohleneingängen. 59193 Gießen, den 27. Mai 1920. I Stadt. Brennstoffamt. Bekanntmachung. Ein vom Gememderat burtßberatener Nach- tvagsvoranscküag der Gemeinde Eberstadt für 1919 I hegt vom 30. d. Mts. eine Woche lang zur Einsicht der Interessenten und zur Erhtt>img von Einwendungen auf der Bürgermeisterei offen. Die Erhebung einer Umlage wurde beschlossen, mi der auch die Ausmärker her an gezogen werden. I Ebierftadt, den 26. Mai 1920. Bekanntmachung. Die Auszahlung der Familienunterstützungen an die Angehörigen Gefangener, Vermißter, im Ausland durch feindliche Maßnahmen Zurückgehaltener und von Gefallenen, falls deren Hinterbliebenen-Versorgung noch nicht geregelt ist, ftndet für die Zeit vom! 1. bis 15. Juni 1920 statt: Montag den 31. Mai 1920, vormittags von 10 bis 12 Uhr im Stadthaus, Zimmer 7. 59843 Gießen, den 25. Mai 1920. ______Ter Oberbürgermeister: Keller.______ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Allen- borf a. d. Lahn für 1920 Ri. liegt vom Sonntag den 30. Mai eine Woche lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsichtnahme offen. Während dieser Zeit könnM Eiwvendungen gegen den Inhalt erhoben werden. Es wurde die Erhebung einer Umlage beschlossen, $u der auch die AusmärVer herangezogen iverden. 5953 Wiendorf a. d. Lahn, den 28. Mai 1920. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lahn. Volk. Etwa 2600 Armbinden ca. 40 om lang und 24 cm breit werden freihändig verkauft. Muster können am 1. Juni 1920 Mischen 9 und 10 Ubr vorm. in Geschäftszimmer-Baracke 1D mrgesehen iverben. . Schriftliche ?lngebote zum 3. 6. 20, Preis ab Lager hier. . 5946D Bekleidungsstelle Dulag Gießen. Samstag den 5. Juni 19 20, nachm. 2 Uhr, findet im Lokale des Gastwitts Meißiv- ger die diesjährige ötöenfllUe öenetalüerfMiani der Spar- mrd Vorschußkasse $u Kesselbach, c. G. nt. xl H. mit folgender Tagesordnung statt: 1. Rechnungsablage. 2. Bericht über letzte Revisron. . 3. V'rschiedeires und Mszahlung der Dividenden. Die Rechnimg liegt von heute bis zum 5. Ämi zur Einsicht der Genossen im Geschäftszimmer offen. 5954 Kesselbach, den 27.Mai 1920. Für den Aufsichtsrat: Schomber II., Vorsitzender. Kalk a. Rh.), SchtolmMe Hassia (Tröster, Butzbach), Doppelwindseae mit Elevator (Räber), 1 (Mreiöcjentrüuge (Herm. Kaiser, Leipzig), 1 Stiftendreschmaschinc mit Schüttler urw 1 dazugelörige Putzmühlc (Lanz, Mannheim), 1 Schneckentrieur, . ca. 80 Meter Kupferleitung im Rohr mtt LE l gnt® Federtleoke, 1 Bettetelle, Zfchläft., sowie 1 ?. D.-Sahnilretlefel (37). frisch ge so litt, billig abzugeben. («r. Steinweg tz III. i ariB. tfelsbioderbettcli. u. Ktoiertedew., Galerie, Behneaaaaehlae, 1 Paar sein», helle Herreaatielel (Gr. 421,1 Spiegel au verk. AnAits. v. 9-11 u. 2-4 Uhr. 0982-1 Ludwigstr. 10 II. Midtrschmlk zu verkaufen. 09883 Dammttraße 46 p. WMWmWStr aller Art 6tallicaütr^,uS Schlosserei Schön Tel. 2074, Schanzenftr. 1. Brillantringe, vollst. Bett.Disch, Vogelbauer mit Gestell, Conpttasche, LcbersoblenOberlcder, 2 Kitten zu verkaufen. Rem Mell h. Mozatt-Zlügel (Fahr. Slnbr^rantfurti bill. zu verk. Dwr.Anaeb. mit. 09614 a. d. Gieß. Änz. 3000-6000 qm Saab auch in kleineren Parzell , zur Anl. v. Gart. geeigtL, au verk. Schrtstt Anäeb. unt. 09778 a. d. Gieß. Änz. Zwei aut erh. 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Tanzvergnügen Statt Karten. D. C. 1920 09822 Sieben, den 29. Mai 1920. 0H4« Statt besonderer Mitteilvig. It, an ronseu. MA.W? U S-' Yjetteröu&g wi- BUinj-ÄtDlHontn vilanrea, Hebens a*» nagen, zweckeutsprech. Sllcberrrvifvr 0it^€a,Od|tr.1l,L I Leiterwagen Kastenwaren einzelne Räder. Carl Schunck. Berta Gottschalck Carl Dienftbach Verlobte Marie Benderoth Willy Tränkner Deriobt« 5ll6E(|0l83tit ollen firütoleitni tzelzmen Sani mit), üofls ii. 3 tau Mm ged. öartn. Gtto Seeger v. hass. Senbtiefammtr M. öOO- Dicke Gärten 30-W •Farfawf M. 410.-. m» Beriandferria: 23^380 B- 2»/. PS, 46 PS, 730 n. Gleichstr. « Ä, »/, P8. er ' I (jür die anläßlich unserer Vermählung : erwiesene Aufmerksamkeit sagen wir : herzlichen Dank. Fritz Koseleck und Frau Johanna geb. Karstedt. : Gießen, den 29. Mai 1920. Höchst a. Dl., Klein« Taunusstrab« 7 30. Mai 1920. Mit großer Freude geben wir die glückliche Geburt unseres gesunden Töchterchens Elfriede bekannt. Adolf Clotz, Lehramtsassessor, und Frau Elisabeth geb. Weder Butzbach (latotasftrage 28). den 28. Mai 1920 z. 3t Eoang. Schvefternyans, Metzen. WMl Martin Hof und Frau Marie geb. Rühl Vermählte Otto Fuchs Mathilde Fuchs geb. 3Igner Vermählte DtiiMe Bullspotlei Sauatag Beo 30. Bi eörnBs 8 W im öslrl ßioDorn öffentliche Apotheker R. Weicker Helene Welcker geb. Sievers zeigen bl« Geburt eines Töchterchens ßoiar, den 28. Mat 1930. Di pLJng. Schwa «tbba, Obersten. Vertretung trftrr fttnn der Vrotziaduftrie. vrrg loche,LigUckOvan. lleazettüche ßattieW» erganifat. u. ZUtiamt, Steuersachendeerbeti. u “Wie ‘ 201 t ] I SStei Buchenholz wagonweise sehr preiswert. Otte Loltseh, Bahnhofstraße 76, 09508 Telephon 2017. Minnntt stets sofort: 220/880 SL 3, 5, 10 PS w* An- u. Verkauf von Lumveu, KisemMc teil eit, Knochen, Papier, Maschen, aebr. Maschinen. »2 Louis Rothenberger Großer Posten Herrenanzugstoffe neu eingetroffen. Prima Qualitäten, auch echte Haren*» Preise von 50 M. au per Meter. Jobs. Weber VIL Wwe. Grossen-Llnden, Nebengasse Nr. 1. 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