otl Wffi SCHUM KREM fURJUl ML mManmuofnn^i Verschieden* K. 22/19. > ) t v 557 12 ir i lllf. Ill* oo: fielt liier »ot, für der, nfle; ivo' -ns' mit (Uli aot- $r i Bk >bef Hr. 100 Der Siehener Hnjtiaer erscheint täglich, autzer Sonn« und Feiertags. Bejegipreis: Monatlich Marli 3.60, oierteljährlichMark 10 80 einschließlich des Bestell« qelds: durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech-Anschlüsse: sürdieSchristleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger riehen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. U686 (Elftes Blatt 170. Zahlgang Donnerstag, 29. Apiil 1920 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: Srühl'fche Univ.-Vuch- und Zteindruckerel R. Lange. Schriftleltung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulstratze 7. Annahme von Anzeigen für die lagesnummer vir zum Vardmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. §rei» für l mm hShe für nzeigend. 34mm Breite örtlich 35 Pf., auswärt» 45 Pf.: für Reklame- An z e i g e n von 70 mm Dreiie 150 Ps Bei Platz. Vorschrift 20 '. Ausschlag. Hauptschrifttelter: Auq. Goetz. Verantwortlich für Politik. Aua. Goetz: für ben übrigen Teil: Dr. Reinhold Jenz; für den Anzeigenteil: Sy Beät, sämtlich in Dietzen. Millerand über die Konferenj in San Remo. Herr Millerand ist sehr zufrieden nach Paris zurückgekehrt. Wenigstens gibt er vor, sehr zufrieden zu sein. Er hat in der Kammer gesagt, nicht sein geringstes Verdienst sei es, daß die freundschaftlichen Bande, die die Entente zusammenhalle, neu befestigt morden seien. Er sprach auch von dem Uebereinkom, men, keine „formelle" Revision des Versailler Vertrages vorzusehen. Daß .Herr Mille-- rand das Wort formell dabei gebrauchte, ist bezeichnend. Aber darüber muß man sich nach dem Wortlaut der gemeinsamen Erklärung von San Remo doch klar sein, daß in der Tat auch Lloyd George an eine Revision des Vertrages vorläufig nicht Herangehen will. Der alte Geist der Gewalt und Unterdrückung hat noch einmal triumphiert, und dis „Weste minster Gazette", das Organ des Herrn Asquith, hat in einem Kommentar den Konferenzbeschluß, Besprechungen mit dem deutschen Reichskanzler herbeizuführen, zwar gelobt, aber zugleich die Notwendigkeit betont, den Passus über (neue Besetzung deutschen Landes aus den Abmachungen auszumerzen. Erst dann werde Deutschland auch seinerseits alles tun können, um einen wirklichen Friedens- zustand herbcizuführen. Paris, 28 April. (WTB.) In der Nach- mittagösitzung der rranzösifchen Kammer geb Ministerpräsident Millerand eine Erklärung ab und sagte: Er wolle schon 'heute über die Konferenz upn San Remo mitte ilen, was mitzuteilen möglich sei. Ter türkische Vertrag sei m leinen Grundlinien fertiggrstellt. Tie Tür- len blieben in Ko n stan t ino v e l. In den Gebieten, wo die lütten in der Viehrheit seien, sehe der Vertrag den Schutz der Minderl-eiten nur. Bil son sei aufgcfvrdert worden, zu veranlassen, >nc einzuführen. Am 10. Julk müßten alle milt- irrischen Uralte die neutrale Zone geräumt haben. Die deutsche Negierung hätte dann das Recht, 10 000 Mann Polizeitruppen zu unterhalten. Tie Verhandlungen, die zwischen den Aiinerten in -ran Remo stattfanden, hätten zum Gründ ab gc^ l>abt, erstens, daß j ederGedan ke, den Fne- Lensvcrtrag von Versailles zu rcvi- t ier en, formell ausgeschlossen lein müsse, zweitens, daß, bevor man sich mit den Deutschen verständige, die Alliierten in vvllkom- nenfter und qmmreftrr Weise darüber einig leien was sie van den Deutschen verlangen sollten, nicht nur, was die formellen -Dispositionen des Vertrages anbetrefre, die sich tne bte militärischen und ge.viffe Wiedergut- nachm^gsklanseln selbst genügten, sondern auch über sie jKaufeln über die Entschädigung, deren höbe in gemeinsamem Interesse chnellstens bestimmt werden müsse. Die dritte Bedingung sei gewesen, daß, bevor man >en 00rund''ay ber Begegnun g mit dem < he f der deutschen Regierung annehmr, sie Alliierten einig sein müßten über die Funk- ionen und Zwangsmaßnahmen, die man eventuell an wen ben werde. Im Lause dieser Derbandlimgew eien gewisse Beunruhigsrngen laut geworden, auf sie er hätte antworten müssen. Er verlange von >er Kammer die Erlaubnis, xU wiederholen, was tr gesagt habe, zuerst in einer privaten • Unter» edung, spater im Lause der Konferenz. Es sch-ine, Saß gewisse Leute Beunruhigung gehabt hätten iber die Hintergedanken, welche den Geist des ranzösischen Voltes, seines Parlamentes und sei- !ier Regierung teile'.rsch!en. Er habe gcantiDOrtct, 'aß die stanzösisäx Regierung und das fntmö- ischc Parlament und Volk sich einig seren darin, Ilan es nicht nur ein Verbrechen, sondern eine Dummheit nxhv, an neue Annektionen Jteuticbcn Gebietes zu denken. (Lebhafter Beifall.) Nacktem Millerand die Erklärung der Alliier» tm verlesen hatte, sagte er: Ich ßtaufc nicht, zu «pttmistisck zu sein, wenn ich sage, daß wir mit Lieser Kundgebung in die Periode der p o s i t i v e n Ausführung d e s Friedensvertragc's Untreren. Tie Erklärung tut ferner kund, und das H nicht mein geringstes Verdienst, daß iiie Entente unter allen Alliierten stärker und enger st demi jemals. Im Lause der zehntägigen Ver- tnfblungen sind Vorurteile' gefallen und nützliche .Persicherimgen groben worden. Tie Alliierten. । " f lind von San Remo ickgereist, stärker im gegen - festigen Vertrauen und überzeugter von der Notwendigkeit und von der Kraft ihrer Entente. Ich bin überzeugt, daß die Konferenz, die jetzt ge schlossen wurde, keine unnütze Arbeit verrichtet hat. (LÄHaster Beifall.) Tie Sltammcr ging dann ohne Aussprache über diese Erklärung zur Fortsetzung der Beratung der Steucrgesctze über. Marschall Jossrc in Madrid. Madrid, 29. April. (WLB.) Der König ist gestern morgen von Sevilla zurückgekchrt und hat in Audienz den Marschall Jossre und den Gtefanbten Aulaire empfangen. Der Marschall hat dem König in Anerkennung der V^-rdienste für die verwundeten Soldaten und die Hmlerbücbenen der Gefallenen die Militärmedaille überreicht als Dank der französischen Nation und Regierung. Der Marschall wurde alsdann von der Königin- Witwe und dem Jnsanten empfangen. Um l Uhr sand ein Frühstück zu Ehren des Marschalls in der französischen Gesandtschaft statt. * Eisenbahnerftrtit in Frankreich. Paris, 29. April. (WTB.) Der nationale Eisenbahncrverband bat eine Zlündgebung veröffeistlickK, in der gesagt wird, daß er dep Streik weiterführen werde, bis seine Forderungen durchgesetzt sind. Das Ende des Generalstreiks in Lothrittgen. Metz, 28. April. (WTB.) Der Generalstreik in Lothringen ist beendet. Auch die Eisenbahner haben die Wiederaufnahme ber Arbeit beschlossen. Die Postbeamten haben bereits sei', gestern ahend die Arbeit wieder ausgenommen. Vvm Industriegebiet meldet man gleichfalls die Wiederaufnahme der Arbest. Eine Denkschrift der deutschen Liga sür den Bvlkerbund. Berlin, 28. April. (Wolff.) lieber die Besetzung Frankfurts richtete die Deutsche Liga für den Völkerbund an das Sekretariat des Völkerbundes in London eine Denk^ schrist, deren Wortlaut gleichzeitig den Berliner ausländischeii Vertretungen sowie den Völk/cbimo-- (igen, der neutralen und früher feindlichen Staaten übermittelt wurde. Es heißt darin: Der Einmarsch in fremdes Staatsgebiet ist unzweifelhaft als kriegerische Handlung anzusehen, denn er verletzt auss schwerste das Recht des be» trofjenen Staates auf Celbstersa'tung. Es ist für die rechtliche Bettachtung gleichgültig, daß Deutschland aus rein tatsächlichen und politischen Gründen die sranzösiscl)e Gewaltanwendung nicht mit Gewalt erwiderte. Wenn es sich um einen andern Staat gehandelt hätte, der nicht im Vergleich zu feinen Nachbarn jeder mÜitärifdjen Macht beraubt wäre, hätte die Besetzung eines Teiles des Staatigetzi'tes durch fremde Truppen» macht mizw ifelha t kr egcri che Gegeumaß atzmen zur Folge gehabt. Die deutsche Vertrctuug beim Papst. Rom, 29. April. (WTB.) Tie preußisch.' Legation beim heiligen Stuchl ist abberufen worden und wird durch eine deutsche Gesandtschaft ersetzt werden. Ter zum Gesandten ernannte Herr von Bergen wird am 30. April fein Beglaubigungsschreiben überreichen. Aus der schwedischen Sozialdemokratie. Stockholm, 29. April. (WTB.) Tie schwedische sozialdemokratische Linkspartei hat m einer Resolution für den 1. Mai als erste Forderung die Rernsion der Friedens- verttäge von Versailles und St. Gerrnaiu auf* geitcntmen. Im übrigen wird die Auflsebung p-r Blockade gegen Ruß and, Linderung der Teuerung uiid ein Regierungswechsel verlangt. Ei« Hnngerstreikvon irischen Gefangenen. Amsterdam, 28. April. (Wolff.) Englischen Blättern rm'olge bestnden sich jetzt im Gefängnis Wormswood Scrubbs in London, wo am Sonntag die großen Kundgebungen von 5000 Irländern flatttanben, 74 von 179 irischen politischen Gefangenen im Hungerstreik. .Einer wurde berests entlassen. Der Reichrminister für Ernährung an die Landwirtschaft. Berlin, 26. April. Ter Re i chs m inister für Ernährung und Landwirtschaft Dr. Hermes erläßt folgenden Aufruf an die Landwirtschaft: In seinen Ausführungen über die Ernäh- ruugölage hat der Reichskanzler am 29. März 1920 ui der Nationalversammlung mit Monberem Nachdruck erklärt, die künftigen crnahrun^wirtschaftlichen Aufgaben sollten und fölmten mir gelöst werden „mit Der Landwirtsck«ft!" Tie Reichs- regierung ist entschlossen, unverzüglich danach zu hand.ckn. Sie weiß, daß die Landwirtschaft unter den Kriegswirlungen schwer gelitten Hot und unter den gegenwärtigen wirtscbaftlichcn Berhälttiissen noch schwer leidet. Sie wird daher alles daran setzen, diese Verhältnisse für die Landwirtschaft Su b.ssern. Sie ist gewillt, der Laiidwirtschast nach Krästcrr zu helfen und sie vornehmlich bei der Beschiffung und Zuführung der nötigen Betriebsmittel zu unterstützen. So wird die Einfuhr von Rohphosph^itm und Futtermitteln mit NackHi-nck gefördert roeröen. Die Einfuhr von 1 Milli o n Tonnen Mais zur S ch w e k n c in a ft ist gesichert. Größere Einfuhren von Cd» kuchen und anderen Futtermitteln sind für die nächste Zeit in Aussicht genommen. Die Stickstossdungererzeugung soll ans die irgend erreichbare Höhe gebradjt werden. Entsprechenbe Maßiiahrnen sind bereits in Die Wege geleitet. Tie Regelung tx'd Arbeitsocrhälti.incs uiid die Erhaltung des Arbeitsfriedens auf dem Lande betrachtet die Reichsreaierung als eine ihrer beben ttrngSvollslen Aufg- be.: im Interesse der Lani - Nirlfchaft. Ebenw wend.t jie der Beschiffung einer ansreichent^'n Zahl von Arb.iicni zur Sichrung des Hc.ck'irnchtbaues imd zur Bergung b r Huck siuchienue ihre oollse Aufmerkst m ci zu. Um seri'er dem Landwirt die Ote.väi.r Dafür zu geben, bafe in den Höchstpreisen für die an die öffentliche Hand abjugebeitien Eizeum'ij> «Did) die dauernd fteigcnöcn Sofien der Produktionsmittel berücksichtigt )vethen, sind zmiärl-fl für Getreide, Kartoffeln und O e l f r Ü ch t e Mindestpreise sestges' tzt norden. Tie'e Min destpreife fusen mir die Prvdiiktionsunkosfcn des Monals Januar 1920. Im Reicl>smrnis:ersum für Ernährung uub Landwirtsä>oft ist eine Judet-- Vommissioit, bc’te.'erb aus h. rvorrae.cnden V r!re- lern der Landwirtf'ct>aft und der V'rbranckerschrft in Mldung begriffen, die ifnx* Tä i kett noch tm Laufe bi es-, s Monats aufnehmen wird. Tiefe Jn- dexkommisfion wird die Steigerung der Pr'-- b.cktions'unkosten, die feit dem Monat Januar 1920 eingetreten ist, feststellen und die Zuschläge vorschlagen, bc b i der Feststellung der endgültigen Höchstpreise du bekannt geg>be.ien Mindestpr.ien hiuzugcfügt nv.b.’ii fol.en. Tic Rcichsvegierung glaubt -ruf der anderen Seite auch oon b.v deutschen Landwirt,chast cr-- warten zu können, daß sie die Ernährung des beutfdieii Volks, insbesondere in den kommenocn schweren Monaten, nach bestem Können sichern wird. Tie Anlieferungen von Getreide und Kartoffeln erfolgen viel sack nur sehr stockend. Soll die Emätrimg in der nächsten Zeit nicht ernstlich gefährdet werden, so müssen die auf dem Lande n-och vorhandenen Bestände mit Beschleunigung! den Bedarfsstellen zugeführt werden. Tie Milch- liefctungeii müssen fleigen, ivenn die Saug- l ing s stc r b li chk e i t mit Erfolg bdämpft werben soll. Trotz erheblicher Einfuhren fmm die Bevölkerung in den nächsten M onaten nicht durch- gehalten werden, wenn die Landwirtschafc nicht aus allen Teilen des Reichs ihre Pflicht erfüllt. Tie Reichsregierung ist überzeugt, baß die Landwirtschaft sich diesen Forderungen nickst ver schließen wird, daß sie vielmehr als Volksteil das ihrige dazu beitragen wird, die Volksgesamtheit zu erhalten, wie auch die Reichsregierung ihrerseits alles aufbieten wird, der Landwirtschaft ihre Lage zu erleichtern. Lin Ausruf an die Reichewehrosfiziere. Berlin, 26. April. Ter Chef der Heeresleitung veröffentlicht einen 'Jlufruf an das Offizierskorps, in dem es heißt: Tas Offizierkorps der ReickiÄvehr steht in seiner Schicksal stunde. Seine Hal ung in der nächsten Zeit wird darüber cnHdrixn. ob es die Iüh-rvchaf im junp.m He r b hck der n ch. Entschieden wird ernm: zugleich, -ob cS d r Reichswehr gelingt, das Wertvolle aus der Vergangen-- leit lhnüberzuretlen in eine tätige Ckgeiuuart zu einer l-ellen Zukunft. Mit bet Reick-swehr ist Bestano und (itzedeilZm des Volkes und Staates unlöslick) verknüpft. Als Teil des Voltes und flottste Stütze des Staates muß die Reichswehr der EnNvicklung folgen, die Volk und Staat durchleben. Wir müssen alle erst lernen, das neue Haus der Reickrswehr zu zimmern und in ihni zu wohnen. Ticse Erlenntnis vermisse ich an vielen Stellen: ich sehe Unsicherheit, Unruhe und Miß- hauen. Tamit kommen wir aber nicht weiter. Wenn nickst das alle Band des Vertrauens wieder- hergestellt wird, sehe ich keine Möglichkeit der Besserung TaS bezieht sich nicht nur auf die Oftiziere, sondern auf alle Glieder des Heeres. Tazu ist eingclxmde Belehrung und offene Aussprache notwendig. Es' ist nicht angängig, daß nur feindliche Aeußerungen und '.'(«puffe zur Kenntnis der Reichswehr gebracht, üjr iwer Aeußerungen der Fürsorge, des Tantes, her Anetten - nung verschwiegen werden. Aus zahlreichen Anzeichen entnehme ich, daß vielen Angehörigen der Reichsw.'hr d e Lage noch nicht klar geworden ist, in die wir durch die Et- cignisse''des Marz geraten sind, daß wir die Folgen tragen müssen von dem, was pol irische Kurzsichtigkeit in Ecfolgscha't liochperräterischer Bestrebungen angerichtet hat. In Fällen strafbarer Handlungen wird das gericht iche Verfahren Platz greifen, das zum Zweck des Einzelnen mid der Gesamtheit nach besten .straften zu fördern und zu unterstützen unsere Pflicht, ift Taneben ist in manchen Fällen zu prüfen, ob cm Offizier, abgesehen von dem nerid't id>en Verfahren, in feiner Dienststelle oder im Heerc verbleiben kann. Von keiner Seite ist GcsinnungSriech.rei, von keiner Proikuplion zu erwarten: jcöcr Einzcliall wird geprüft und beurteilt werden, wobei n ben der Sorge um die Ehre der Gesamtheit auch alle dienstlichen Verhä tniffe ihr- vo L" Berück iästigung finden wwden. Mit allen Kräften soll die politis che Betätigung jeder ArtdemHeere ferngehalten werden. Politische Kämpfe inner» halb der Reichswehr Beiträgen sich weder mit dem Geist der Kameradichast noch mit bet Tiszip'in und können die m;Iitjr;fd>.- Äu.bi.dung nur chädigcm. Es darf nicht die leider von manchen Stellen bisher genährte Auffassung Platz greifen, als ob die RoTierung und die höchsten militärischen Stellen nicht alles versuchten, um eine Besserung in der Hceresoraanisation zu crsielen. Ebenso mutz be von der glickrn Selle herb teilte Annahm,.' bekämpft werden, als ob wir irgend welche Aus-! sicht hätten, bte sofortige Herabsetzung der H«c reSstärke aus 2 00 0 00 Mann zu vermeiden Diese Starte über den 10. Juli hinaus zu erhalten, wird auf allen Wegen antieftrebl. Alle damit befaßten Stellen werden versuchen, den zur Entlastung kommenden Mitglü'dern aus- zulösenden Formationen den llebcrgang in daS bür gerliäte Leben oder die Anstellung in anderen Truppenteilen zu crkiditcm. Im festen Vertrauen auf das Osfizierkorps bin ich an die Spitze d»r Heeresleitung getreten. 35 Jahve lebe ich in her Armee und für sie, ihr .wdört der Rest meiner Kräfte Niemand kann tiefer als ich im Herzen die Nöte und Sorgen aller mitempfinden. Wenn wir zusamm^nstelvn, werden wir her Schwierigkeiten wie schon so ost Herr werden. ES ist nick: zu erwarten, daß ein jeder ben Wandel der Zeit in seinem Herzen begrufst. Durchdrungen muß aber (etn jeder von uns von der inneren Urberscugimg fein, daß nur, wenn der Soldat treu zu seiner verfassungsmäßigen Pflicht strht, der Weg wieder aufwärts führt, gez. v. Sc eckt. 2lui öcm Neiche, Der Reichcrwehrminister Gcßlcr Über die Lage im Dthrgebiet. Reichsminister Geßler äußerte in einer Unterredung mit einem Mitarbeiter der „Bossischen Zeitung": Aus allen Teilen des Ruhrreviers werden wir übetschwemmt mit Bitten, die R e i ch s w e h r n ich t a b z i e h e n zu lassen. Wenn wir dort mit zwei Batte rien Zurückbleiben, muß das Allerschlimmste befürchtet werden. Die Kohlenförderung. Berlin, 28. April. (Priv.-Tel.) Ter „B. Z." wird aus dem Reichsarbeilsmini sterium 'milgeteilt, daß im R u h r r e v i e r die Kohlenförderung und die Ueberschich ten wieder merklich tzugenommen haben. In den letzten Tagen betrug die tägliche Förde rung annähernd 30000 Tonnen und erreichte somit wieder die Ziffer, die nach dem envei; terten Ueberschichtsabkommen unmittelbar vor dem Kapp-Putsch erreicht war • Dir Poft und der 1. Mai. ' Berlin, 28. April. (WTB.) Das Refchspostministerium verfügte,, daß am 1. Mai der Post -, Telegraphen» und Telephondienst wie an allgemeinen Feiertagen zu regeln ist. Eifenbahnerstreik in Pofen Berlin, 28. April. (Priv.-Tel.) Wie der „B. Z." aus Posen eingetroffene Rei- sende berichten, schoß dort gestern polnisches Militär auf streikendeEisenbahn- a r 0 e i t e r auf dem Schloßplatz, als diese der Aufforderung, auseinanderzugehen, nicht nachlamen. Es gab scchsTote und eine ansehnliche Zahl von Verwundeten. Der gesamte Zugverkehr aus und nach der Stadt Posen ift eingestellt, da auch die Eisenbahnbeamten gezwungen wurden, sich dem Streik anzuschue- ßen. Den deutschen Auswandererzug, der gestern Posen verließ, führten deutsche Beamte. Es handelt sich hierbei um die Bekärnv fung polnischer Arbeiterorganisationen durch polnisches Militär. Sühne für eine grausige Mordtat. Berlin, 28. April. (WB.) ToS mifxrorbcnt» liche Kriegsgericht in Wesel hat in der vorgeschnr« denen Bc sctzung durch drei Zivil riälter am 17. 4. den Eisenträger Christian Kopp aud Duisburg n*gcn Mordversuchs unb schweren Di-, bslühls zum Tode verurteilt. Klipp bet noch eigenem Geständnis am 23 März im Lipptsckiläs'ckten bei Wesel den dort im Keller mit drei anderen G,. fmigenm zusammen ringe perr en Leutnant Sicher Pou einer Reichs,c-ehrbrigode eigenmäd-jtg liervorgsholt unb zusammen mit anberen Leuten in' Hose mttrtgefd)jf'en. Die Täter ließen ben burd) Bau.ä>schuß schne verwundeten C fi ter liegen, damit er noch -länger Sckmiersen mSstehcn sollte Später Hot Dann ein Kompagnie- führet der roten Armee dem bedauernswerten Offizier mit einem MesserdieKehledurchschnitten. Kopp beraubte darauf die Leiche. Bei dem Versuch, die Uhr ß-s Ermordeten zu verkaufen, wurde er einige Tage später verhaftet. Ter Rriäis- Präsident lehnte es in diesem Falle ab, von seinem Begnadigungsrecht Gebrauch zu mochar. Zettungsverbole. Stettin, 29. April (WTB.) Der Oberpräsident hat die Pornrnersche „Ta- gesvost^" und die „Greisswalder Zeitung" aut drei Tage, und die „Belgarder Zeitung" a u f acht Tage verboten, weil sie in A» tikeln, die sich mit der angeblichen Verhaftung eines sechsjährigen Kindes beschäftigten, unwahre "Unterstellungen und Harnische Angriffe auf den Oberpräsidenten als Regie- rungskommifsar brachten. deutsche Nationalversammlung. 173. Sitzung Berlin, 28. Axril. Präsident Fehrc nbach eröffnet bte Sitzung mn 11L5 Uhr Ter Prästbcnt teilt mit, daß, der Reichsr^ü- minister ihm angezeigt habe, daß der Rrnhsral gegen doS Gesetz über bte Poll gebühren Eiw temch erhoben habe und es der Nationalocrstunmüo» sorguugsgebuhmisse. proyefc ktoren multschäden, Posbgebühven il a. Schluß 8V2 Uhr. den Preis einer Ware, deren XX unzählige Hände erfordert, sind , wert bedeutungsvoller als die Kasten des Roh- lungnahme unmöglich sei. Abg. St ein köpf (S.) stimmt dem Antrag SU. — Ter Antrag wird angenommen, ebenso der Rest des Gesetzes. Erste Beratung des Gesetzentwurfes zur Abänderung des Betriebsrätegesetzes betreffs des Erlasses neuer Arbeitsordnungen. Ter Gesetzentwurf wird in allen drei Lesungen erledigt. Zweite Beratung eines Gesetzentwurfes über die Versorgung der Militärpeincruen und ihrer Hinterbliebenen bei Tienslbe'chädigung in Verbindung mit der zweiten Beratung eines Gesetzentwurfs betreffend die Kosten der fjjialert die aus allerteuerstim Rohstoffen gefertigten Gewebe noch gar nicht im Handel sind, denn im Januar kostete ein Garn aus reiner amerikanischer Baumwolle noch 76 Mark per Kilo, Mitte März hingegen hatte der Preis sich schon verdoppelt, nämlich auf 157 Mark (Bericht des Verbandes rheinisch-westfälischer Baumwollspinnereien). Die Preise der meisten Textilsalwikate wären also weit höher, wenn die Industrie sich nicht zur Zeit ihrer Herstellung noch im Besitz verhältnismäßig billi- ger Rohmaterialien befunden hätte. Macht die Balutaerholung weitere Fortschritte, so kann ein 1 Preisabbau in Textilwaren besteitsalls in 8 bis 10 Monaten in Frage kommen, vorausgesetzt, daß xr verbilligten Lebensmittel inzwischen u der Löhne und sonstigen Fabrikations- (Kvhle!) möglich geworden ist, denn für genden Gesetzentwürfe entspringen der Pflicht der Tankbarteit des Vaterlandes gegen die Opfer des Krieges und ihrer Hinterbliebenen. Neu srnd barm besonders der Anspruch auf Heilbehandlung und Berufsausbildung. Tie Rente ist der Kern des Gesetzes. Abg. Meier-Sachsen (Soz.): Wir begrüßen das Gesetz. Akg. Tr. Luppe (Dem.): Die Anträge der Rechten und Linken, die die finanzielle Seite d.'s Gesetzes betreffen, sind mtt der Finanzlage des Reiches unvereinbar. Tie Grundrenten dürfen nur auf normale Zustand- b red» c‘ w rdm Abg. Bruhn (D. Ntl.) befürwortet die Anmaterials. Veranstaltungen. Donnerstag, 29. April: Turnhalle,Steinstraße, 8 Uhr: Gedächtnisfeier zu Ehren der für oas Vaterland gefallenen Mitglieder der Gießener Turnerschaft. — Hotel Einhorn, 8 Uhr: Schau- tanzen. — Lichtspielhaus wie gestern. — Lrcht- spiele Seltersweg, ,,Heber den Wolken". träge auf Erhöhung der ©runbumeu uno Scherer-, infolge beschädigten-Zulage, Kerner auf Erhöhung der Ver-, rin Ab seit ihrem Zusammentritt beschäftigt hat, so die Rathausfvage, die Wohnungsfrage^ die Unterstützung der K^egsbeschädrgten und Kriegshinterbliebenen, die Befioldungsreform der städtischen Angestellten und Arbeiter, die Bvotverschlechterungt und den neuen Bvotpreis. der sich auf 4,20 bis 4,30 Mk für den Vierpfü.nder Laib stellen wird, die Arbeit in den Kommissionen und die Verhältnisse beim städtischen Lebensmittelamt. Hier wurde besonders dagegen pvotestiert, daß 36 Zentner feinstes Auszugsmehl den Konditoren angeboten war- Kommissionsbeschlüssen zu. Reiclfsarbertsminister Schlicke: Die Anträge Bruhn und 2aiifant gehen zu weit. Für die Opfer von Fliegerangriffen wird tnt Reichsamt des Innern eine Vorlage ausgearbeitet. Unter Ablehnung der erwähnten Anträge und unter Annahme eines Antrages Andre (Ztr.), der das Sterbegeld erhöht, werden die Gesetzentwürfe in der Fassung des Ausschusses angenommen. Ebenso wird angenommen die Entschließung betreffend die Kriegsinvaliden aus früheren Anlagen. Die beiden Gesetzentwürfe werden darauf in 3. Lesung erledigt und einstimmig angenommen. Morgen 10 Uhr: Reichsl-eimstättengesetz, Tu- 174. Sitzung. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 3 Uhr. Zweite Beratung des Entwurfs ernes Besoldungsgesetzes. Präsident Febrenbach teilt mit, daß der Aeltestenausschuß sich dahin geeinigt hat, bei diesem Gesetz von einer Debatte abtzusehen. Abg. Frau Zieh (USP.) widerspricht dem. Abg. Frau Al leko t t e(Z.) berichtet über die Äusschiißverhandlungen. Die überflüssigen Besamten der Post-- und Eisenbahnvenvaltung müssen in andere Stellungen, z. B. in die Landwirtschaft abgegeben werden. Abg. Frau Zietz (USP.) befürwortet Anträge ihrer Partei. Danach sollen u. a. die Teuerungszulagen alle drei Monate von der Regierung riach- geprüfc und vom Reichstag dann genehmigt werden. Den in den Ruhestand versetzten Beamten sol- Len die Deuemmg-Sauf agrn voll zugeteilt werden. Die Arbeitszeit aller Beamten soll 48 Stundnr fm der Woche betragen. Der Regierungsentwurf war völlig unsozial. Den verheirateten weiblichen Beamten müssen, wenn der Ehemann nicht auch Beamter ist, die Kinder- und Teuerungszulagen voll aasgezahlt werden. Wir protestieren gegen die Einreihung der Wehrmacht unter dre Beamten auch in hypothetischer Form. Regierungsseitig wird erlfärt, daß die Anträge der Unabhängigen schm im Ausschuß gründlich durchberaten werden und daher auch im Plenum abgelehnt werden sollten. Die Regierung werde für die Allpensionäce tun, was ihr möglich sei. Abg. Frau Dr. Lüders (Dem.) erklärt namens der Frauen der Nationalversammlung, daß diese sich mit dem Gesetz nur unter der Voraussetzung einverstanden erklären, daß bei der Einteilung der Gruppen die Interessen der weiblichen Beamten mehr gewahrt werden würden. Unter Annahme einiger Abänderungsanträge der Mehrheitsparteien und Ablehnung der Anträge Zietz wird eilte Reihe von Paragraphen angenommen. Das Diätariat wird m der Vorlage begrenzt, aber erst von 1925 ab. Dbg. Steinkopf (S.) beantragt, die Diätave mit dem vollen Teuerungszuschag zu bedenken. Die Abga. Hoch (S.), Zietz (U. S), Beurr- mann (T. Dpt.) und Alie'ko tte (Z.) stimmen dem zu. Der Antrag wird angenommen .ebenso der Rest des Gesetzes und die Entschließung des Ausschusses. Es folgt die dritte Lesung der Vorlage. Zu 8 9 wird ein Antrag Delius (Dem.) ern- gebracht, die Regierungsvorlage wieder herzu- ttdlen, wonach das Besvldungsvienstalter der Soldaten, welche unter Verbleib in derselben Besoldungsgruppe befördert werden, um zwei Jahre vorgerückt wird. General Reinhardt bittet um Annahme dieses Antrages. Abg. Schultz- Bromberg (T.-Natl.) widerspricht dem, da bei der Kürze der Zeit eine Stel- die Tätigkeit ihrer Fraktion im neuen Stadtparlament, da die Berichterstattung der hiesigen Blätter kein llares Bild gebe. Beide Redner brachten so ziemlich alle Anaelegenhciten zur Sprack)e, mit denen fick die Stadtverordnetenversammlung zur nochmaligen Beichüiß^ssung übertreffe. Tu» Gesetz geht an den Haus.>aUungsaus,chutz. Ter Ausschuß für die Geichäfts-ortmung beantragt, die Genehmigung zur Einleitung des Diszi- plinarvecfahrens gegen den Abg. ^r. Marctztt (D Bpt.) zu erteilen. Der Antrag wrrd angenommen Derselbe Ausschuß beantragt, betreffs der Verhaftung des Abg. Cvlshorn (Hospitant Beim Zentrum) und der versuchten Verhaftung des 2wg. Schiele, beiden Abgeordneten das Bedauern des Hauses cruszu sprechen und ten Reicl;sKanzler 11m Bestrafung der Schuldigen zu ersuchen. Reichsminister Koch bedauert lebhaft dre Vorkommnisse. Es war bisher nicht möglich, von der preußischen Regierung genügend Aufklärung -u erhalten. Ich habe dem Abg. Schiele bereits mein Bedauern ausgesprochen. Im Falle Colshorn ist die Schuld des Kommandierenden Generals nicht nachweisbar. Die Verantwortung scheint in beiden Fölten dem Polizeipräsidenten zuzufallen. Dec Antrag wird einstimmig angenommen. Derselbe Ausschuß beantragt, die Genehmigung zur Einleitung einet gerichtlichen Untersuchung gegen den Abg. Braß (U. S.) wegen Landesverrats nicht zu erteilen. .. Wog. Brodaus (Dem.) beantragt, die Genehmigung zu erteilen, da man bei politischen Delikten nicht schematisch verfahren könne, doch schließe die Genehmigung zur gerichtlichen Untersuchung noch nicht die (venehmigung zur Verhaftung m sich. Abg. Gras zu Dohna (D. Vvt.) bittet, die Genehmigung zu erteilen, damit festgestellt werde, ob die Beschuldigungen zutreffen oder nicht. Abg. Eichhorn (Unabh.) ist für Zurückweisung Redner beantragt ferner, dem Ausschuß das Material der Reick-sanwaltschast vorzulegen. Nach weiteren Ausführungen des Abg. Dr. Pfeifer (Zentr.), Warmuth (Natl.), Burlage ($.). Gothern (Dem.), Brodaus (Dem.), Eichhorn (lln- alchängia), Schultz-Bromberg wird der Antrag Brodaus angenommen, wonach die Genehmigung zur gerichtlichen Untersuchung noch nicht die Genehmigung zur Verhaftung bedeutet. Bei der Ab- stinimung über den Antrag des Ausschusses muß, da das Bureau sich nicht einigen kann, auf welcher Seite die Mehrheit ist, ausgezählt werden. Es ergibt sich die Beschlußunfähigkeit des Hauses. Nächste Sitzung 2% Uhr. Avg. Andre (Ztr.) wünscht va? e*Te| rwch weiter ausgedehnt. Die Bescheide an die Beschädigten müßen besclsteunigt werden. Abg. L a u k a n t (Unabh.) begründet Anträge einer Partei, die eine noch weitergebende Erhöhung ber Leistungen fordern als die Anträge Bruhn. Abg. Schwarzer (Bayr. Vp.) stimmt den den seien, itatt haft man fte den JL'uüiftH UflF Kindern habe zu kommen lassen. Ten breitester, Raum nahmen die Ausführungen über die Vorgänge bei dec Beigeordnetenwahl ein. Es sei hinter den Kulissen gearbeitet worden und man habe bet Wahl von Tr. Seib zuliebe, die Wahl Dr. S ü h r s hintertrieben. Um dies zu erreichen, habe ein Herr, der Auskunft einholen sollte, „im Nachtgeschirr herumgerührt". Stadtv. Fourier, der be> sonders die Vorgänge bei dieser Wahl behandelte, gab zu, daß er Tr. Sühr persönlich um Auf- üarung ersucht habe, ohne jedoch dabei den Vertrauensbruch begangen zu haben, dessen er von Dr. Ebel bezichtigt wurde. — In dec Aussprache beschwerte sich Herr Schardt darüber, bau von Pcofessorenfrauen abends nach Kriegsbkschädigten- und KrikgShmterblicbenenfürsorge. Neichsarbeitsminister S ch l 1 cf e: Die vorlie- ** Arn 1. Mai sind die Diensträume des Kreisamts sowie die Geschäftsräume des Städtr- schen Lebensmittelamts geschlossen. _________ ...... ** Amtliche Personalnachrichten. 9 Uhr im Säuglingsheim der Rahm geholt werde. Zu Mitgliedern desEvangelischenLandes- Herr Degenhardt forderte eine Arbeiter vervo» lirchentages wurden durch das Erweiterte tung im Arbeitsnachweis. Herr Stephan sprach Oberlonsistorium berufen: Dekan Bai)er in Raun- ,wchmals über die Rathausfrage, die Wohnung« tjeixn, Pfarrer Bcrnbeck in Okarben, Landgerichts- Mnd Bauftage, sowie über die Marburger Zeit- bireftor Domseiff in Darmstadt, Elisabeth, Fürstin freiwilligen. Herr Bär forderte die Arbeiter auf, zu Erbach-Schonberg, Vorsitzend.- des Verbautes an Studenten keinerlei 'Wvhnräume al^ugeben. cvangelisch-ftrchlicher Frauenvereine nt Hessen, in Herr Metz ging des längeren auf die Berhält- . Darmstadt, Rel'toc Jockel aus Mainz, z. Zt. tn nisse in den Krankenanstalten und'-vor allem des Die Versicherungspflicht. Darmstadt, Arbefterfck etär Lauser in Darmstadt, Siechenhanses ein. Bevor L-tadtv. Beckmann Bei-lin 28 Avril lWolff > Ter Volks- Okerlelwer am Valksschullehrer n ensemmar in das Schlußwort sprach, wurden zwei Entschliewin- w i r t s ck a f t's a u s s ch u ß d r R a t i 0 n a l v e r- Darmstadt Pros. 0. Mattles, Prof, dar Theo- gen einstimmig angenommen, nach denen bte Versammlung nahm die neuerdings eingebrachte logie an der Lautes univeri.ät 0 Tr. Schian Sammlung bie mm ten ^fe^nten Mtgetrggenen Verordnung über die Kranke nvecsickternng mit der in Gießen, Pfarrer D. Waitz in Darmstadt. — Vorkommnisse ans d^enZcht^enste verurtetll und Aerwerung^ am daß die Grenze der Ver- Uebertragen wurde dem Leiter Ludwig Allen- der Fraktwn ter USP. chr Verträumt ausspctcht, s i cheru n g s p f li ch t auf 15000 Mark dörfer zu Hummetwth, Kreis Erbach, eine.Lehrer-- leine gevechw Verölung der ^^ndenenLe^n^ festgesetzt wurde/ Tie National-versammlung stelle an der Volksschule zu Homberg, Kreis Als- mittel und die «hebuna des Beschlußes btt^fsmd lehnte bekanntlich die Grenze von 20000 Mark selb. - In den Ruhestand ver etzt wurde am I Leieholztage fordey und erwartet, daß W ab Tie neue Vorlage hatte wiederum 12 oJÖ 122. April der Lehrer an der Vv.ksschule zu Ef- werkschaftskarbell un Arbeitsnachweis vertreten Mark vvraefckilaqen foldeilach, Kreis Büdingen, Georg Schäfer wegen sein wird. . 9 " geschwächter' Gesundheit vom 1. Mac 1920 ab. — annerturntoerein. 3m üergarty» Berlin, 28 April. (Wolff.) Nach dem Be- Erledigt ist die mit einem evangelische Lehrer zu neu Sonntag hielt der M ännerturnverern sem dies- schluß des Aelteslenaussclmises beendet die Ra- tesc-tzrnde Schulstelle zu Mittel-Seemen, Krüs lähriaes Anturnen ab. Am Mor^n ttat erne ftatt« tionalversammlung morgen iwe Brratun- Schotten. Mft der Stelle ist Organisten-.und lich: Zahl von Zöglingen und Schülern zum Wett- gen und tritt am 19. Mai nochmals zusammen, Borleiedienst verbunden. Ferner eine mit env:m turnen an Sieger blieben: ZöÄingsstufe: um dann die vorftegenden dringlicheiiGesetzentwürfe ^tholischen Lehrer zu besetzend? Sckmlstelle an der W. .Wenzel mtt 108 Punkten ®bren|teger; 0. zu erledigen Vermutlich sind die Beratungen bis Dolksschule zu Ohmes, Kreis Alsfeld. Strttzel Mit 106 Punkten 1. Sieaer^W Müller tum 91 afts- ** r. ~ ;mtt 99 Punkten 2. Sieger: A. Kretlmg mit SÄ Ä t Äetro Ä Äerorduun- L , * § -30 IV efcm J 86 Punkten 3. Sieaer; E. Malkomesius mit 70 P. am’ÄiuSrt mb beutS am aqt der hundertfahrige Kalender bis IL Mat 4 Zieger. B. SchülerabteUung: A. Junker mü 17 M^nElich S Beratung wieder auf- schönes und warmes Wetter, bis 18. Regen, 100 Punkten 1. Sieger; H. Felsing. und E. Mühl nehmen Ter HaushMltsausschuß tritt leute abend bis 24. abwechselnd windiges und schönes, mft 97 Punkten. 2. Sieger: E. Loring mit 96 L unmittelbar nach Sck>luß dec Plmarätzunsen zu- zuletzt rauhes Wetter voraus. — Am 3. Mai 3. Sieger strackmittags standen Schauturnen mid sammen, um die vom Reichswirti>chrstsrat abge- tritt eine sichtbare Mondfinsternis, am sonstige Darbietungen auf ixm Programm Tu änderte Posigebülirenortmung einer neuen Bera- ig. Mai eine unsichtbare Sonnenfinster- Aufsuhrungender Schuler, Zöglinge und akttvm »n. ■) 1 yt11 £*fyn I vttA &tvt I vtt x/üntCIl^ UIID (yCCI)trl€QC JCtQivll ylltC6 tun9 8 8 ms Ä30 9Ihri( von turnerisches Können und gaben ein schönes Bild «■ —. ** % reiban k-Freitag, 30. April, von 0Qn Bielseittgkeit unseres deutschen Turnens. , . 11—3 Uhr, von Nr. 2401 2o00. I Erwähnt seien die Langstabübungen der akttven 2lus Stadt utto ttatto. ** Eine gußeiserne Ringel- Turner und die Hebungen der Turnerinnen an Gießen, den 29. April 1920. walze wurde aus einer Feldscheuer in dem den Schwebekanten,^ t>ie ganz besonders gut ge, . Wpnftädterseld aeftnblen fielen. Em flottge>pieltes Theaterstück beendete das Die Bezüge der akademischen Assistenten. B ückcrchallL. Zm Programm. Auch die tanzlustige Jugend kam voll- Auf einen Antrag der AbgoordnetQi Mngfpor wurden 1636 Bände allsgegebey. Davon auf zu ihrem Rechte. . und Tr. Osann vom 21. Ott., die Bezüge dec ata» fommen auf: Erzählende Literatur 978, Zeitschrift Ä ^k^s1 \6 91 n*? demischen As Hinten an der Landcs-Umver.uat t30. Jugendschriften 159, Literaturgeschichte am Dienstag abend dwsiohrig| h^t zur Bedingung gemacht, daß die alte Aufschrift sanwe ein Streichauartettdr» erfahren müssen — muß d e Bezahlung der beiden ^m Absender durch Durchstreichen unleserlich ge-1 Orchesterverems fteundlich Mir Derfugung grstül ersten lfftuppm auf eine vollkommen neue Unter--1 macht worden ist und daß die neue Aufschrift sich batten. dem am Samstag abend rm Mamis läge gestellt werden. Es werden sich hier — vhne abensalls auf der Vorderseite befindet. Bisher saal stattftndendM 2. Vor traa, der ebeinaltz daß Einzetheiten jetzt säwn angegeben werden kömi-I genügte es, wenn die erste Aufschrift durchkreuzt tn sich abgeschloffen istt steht die gleiche mu)italt|(tx ten — notwendigerweise sehr erhebliche Erhöhungm I mar. Das Durchkreuzen läßt die alte Aufschrift noch Mitwirkung in Aussicht. der seitherigen Bezüge rechtfertigen lassen. — Dos immer lesbar. Im Betriebe der Post lentt sie Landkreis GttheN. Drängen der Assistentenschaft und wähl auch die deshalb die Aufmerksamkeit des Absertigungsbeam- 1 Holzheim, 26. April. Auf der Der Absicht des Antrages der Abgeordneten Klmg por ten ab und stört ihn bei seiner angestrengten bandsausstellung des Mitteldeutschen Kaninch^ und Dr. Osann gti)t -aber nicht nur «uf diese gründ- Arbeit. Es wird deshalb jetzt verlangt, daß die Züchterverbandes erhielt Heinrich Müller einen süßliche Nlwregelung der B'züge der Asftstentm, alte Aufschrift richtig durchstrichm und unleserlich Sieger- und Ehrenpreis in der Jungtierklasse aur sondern auch aus die Behebung oder Linderung I gemacht ist. Voraussetzung bleibt immer, daß die meitze Riesenkaninchen. einer augenblick.'ichcn Rv l^ge. Nach Beratung mit zweite Aufschrift deut.ich ist. Sie muß so angebracht I x Leihgestern, 29. April. Am Sonnta§ den Hochsck^ilen beabftchttgen wir, in ähnlicher fein, daß weder dir Stempelabdrücke noch die poft- abend wurde in einem hiesigen Garten über da- Weise, wie es in anderen Hochschulstaaten geschehm, I dienstlichen Vermerke, noch auch das Auslleben der Spalier eingesttegen, ein erst neu errichtetes Gar hierfür gewisse einmalige Vergütungen zu bennl-I Freimarken beeinträchtigt werden. Bei dem Heuti-1 tenhäuschen umgeworfen und die Warnungstasr! ligen. Es ist ins Auge genommen: a) 32 Dsiisten- gen Massenbetrieb der Post muß jeder Zweifel fortgeschleppt. ten der Landes-Univerfttät für be'andere Arbeit^ and Zeitverlust vermieden werden. Wenn Briefe! x Wieseck, 27. April. Das Konzert dv leistungen im Wintersemester 1918/19 (das erst s und Postkarten auf tec Vorder- und auf der Rück- lFrauenchors am Sonntag war in letzter im lausenden Rechirungsahr ende le' nach-trägftch ftjte Auifchriften tragen, so entstehm aus den Stunde durch Erkrankung des Herr je 200 Mk., b, ca. 40 Assistenten der technischen zweifachen Auischriften Zweifel und Unsicherheiten. Hindemith in Frage gestellt; da N Hochschule zu Tarrnstadt für das entsprechende ** Zen t r u m s pa r t e i Gießen. Außer tzas l^reitwillige Einsprrngcn non Musiklehn! Znischensemester je 400 Mk. zu bewilligen." der bereits am Mittwoch dieser Woche abgehaltenen S che t t l e r - Gießen (Violine) und Lehrer B la fr am- Versammlung findet eine weitere Wählcr-Ver- Großm-Linden (Klavier) zu einem glänzenden Er- Die «letdungsprene. fammlung am Freitag im Berernshause, Lielng- folg. Der Frauenchor sang mit einer überrasche»' In dem Fachblatt „Deutsche Konfektion" heißt stvaße, statt, in Der ein auswärtiger Redner spre- ben Sicherheit. Der, aucb durch feine Witnrirftnj cs über die Kleidungspreise: I eben wird. . bei Festgottesdienften, schnell erstarkte Chor ttnrt An einen nennenswerten Rückgang der Klei- *♦ Von der demo kr a tischen P ar te 11 noch lange ein wichtiger Faktor in dem tt dungspreise ist in absehbarer Zeit nicht zu denken, wird uns geschrieben: Am Freitag, Dem 30. April, fteulich regen Musikleben unseres Dorfes bleibe» Den Maßstab der Auslandslebensmittel darf man abends 8 Uhr, spricht im großen Saale des Cafe Kreis Alsfeld. an die Textilversorgung nicht legen. Dort Pro- Leib Herr Oberstleutnant a. D..Brunslow * Ober-Ohmen. 28. April. Der ffurfa* dufte, die genußfertia aus dem Ausland herein- über: Die Gegenrevolutwn und ihre^Methoden. . „us bal tun as scku l e, dec sei kommen und bei billigerem Einkauf auch sofort I Der Redner, dem als solcher ein guter Ruf voraus- g v-r . untcc Teilnahme vor billiger an den Konsum abgegeben werden können: aeht hat sich die Ausgabe gestellt, emem ,.Ge- «4 Mädchen mts Lb?rLhmm und 4 aus GM hier einen Rohstoff, der einen unendlich langwie- danken in die Jtiefe zu folgen, der geg-enroartig (v.:^ abaebatten wurde endete am vorige: eigen und kostspieligen Verarbeituntzs- die Gemüter des weitaus grötzten TeiLs^der Be- «Z« Zer gehalten w^, purere am^ Prozeß durchlaufen muß, ehe er als ferttges völkerung aufs tiefste erregt. ist der Gedanke : I , Eindruck hinterlici Kleidungsstück zum Verbraucher gelangt. Die Wolle Gegenrevolution oder Putsch. Ans welche Art und übe' 5 allen L MF num bis J sie nur » jjm sint, wr L Vmd at tditc velserO ge. Eleb' -Btagssiöu" te Kreises V 1510760 buimeit 100 tükEtM le. LsKn fcit der M lager» Go! iranmg w t LmmmerM Ui W m Kellinger Sütl => Fran «uemÄslkn MschNt uni tatrod* der Atllioonhre = Fran ta damalige ». b. Sau tefrr4f;im< Mi mit We »SM Zi öd Win ö kiäinnnt tfee. itFrc nODebal M den isurch .rriner säm ’iiiien die 4 kt eine D W her Ar initag hmrl rtefrnt = Frc UN dem ! hsten, a nt xtbe n atbti ■fltit Arbe 'M. Auch vieren Be •■in die a •üter die heftige ß Ätll. Fra KceResii p« zwei " »erkauft. ■ ?Wfirr22 nt mol U taelben I W ^chlasseil pichen, Der D' E auf de ^1.9- 2.242 Sto 3.8i(j 5 Ql x°y 7 ft Los 8 5 0 5 Los 9 . 8fr fe 8=8^1 Nia, an 6Äuteni ro »en t an L u s- berfauh Ttnrrbr, gmq zu 75 w L^,n «c r> allerdings zu gewaltig hoben Preisen. Ueberbmuzt macht sich noch immer von taq zu Xaanne* mann. Ein Walzertraum und der Arzt am Scheidewege. Aus nur eine Aufführung brachten es der Weibsteufel, Dr. Klans, Im weißen Rößl, Tas TreimädcrlhauS, Meine Frau die Hofschau- spielerin, Heimat, Die chemische Hexenküche, Lob der Narrheit und Minna von Barnhclm. Es wurden also im ganzen 40 Stücke mit 131 Aufführungen gegeben. Hiervon entfielen auf die Operette sechs Stücke mit 32 Aufführungen, auf das Schauspiel in» allgemeinen 17 Stücke mit 47 Aufführungen, auf Komödien, Lustspiele, Schwänke usw. 14 Stücke mit 41 Aufführungen, auf Kindervorstellungen zwei Stücke mit acht Ausführungen. In diesen Zahlen sind 10 klassische Stücke mit 33 Aufführungen enthalten. Bon den Klassikern erzielte Goethe mit drei Stücken nenn Ausführungen, Schiller mit zwei Stücken 8 Aufführungen, Shakespeare mit einem Stück sechs Aufführungen, MoliLre mit einem Stück drei Aufführungen und Lessing mit einem Stück emc Aufführung. An Gastspielen wurden von Mitgliedern des Neuen Theaters in- Fran kurt Die Menschenfreunde ton Tehmel und Judiths Ehe gegeben, sowie von Mitgliedern des Frankfurter Schauspielhauses Ein Geschlecht ton Unruh An Operngastspielen wurden Der Wildschütz, Cavalleria rufhearta, Der Bajazzo, Zar und Zimmermann, Fidelio ^zweimal). Die Walküre und Der fliegende Holländer gegeben. Hiervon waren Zar und Zimmermann, Walküre und der ztoeite Fidelio für die breite Oeffent lichtete zugänglich, wahrend die übrigen Opern in erster Linie den Mitgliedern des Theater Vereins Vorbehalten blieben. Tanzgastspiele sanden ztvei statt: Geschwister Wiesenthal und Ewe Warren. Außerdem gastierte Pwfessor Marcell Salzer und eine Lichtbildvorführung der Oberammergauer Passionsspielc. mehr als 5—6 Prozent rentieren, sind heute selten geworden. — Auch der Hypotheken markt weist kaum noch Umsätze auf. Erste Hypotheken werden gar keine gesucht, für -weite sind die Geldgeber angcndxc- per meist hohen Vorbelastung recht ungern zu haben. ~ mc. Frankfurta. M., 28. April. Da die ^rrcmzosen das Hippodrom nicht räumen, ist di« Messe-Leitung geinnrngen, in aller Eile noch eine Vveter große Halle auf dem eigentlichen Mesfege- lande erbauen zu lassen, um die 500 Aussteller des Hippodroms unterbringen zu lassen mc. F r a n k f u r t a. M., 28. dlpril 2Bie in anderen deutschen Städten tell von den nordamerikanischen Quäkern auch in Frankfurt ab Mitt« Mai atn unentgeltlicher Mittagstisch für 15 000 Kinder eingerichtet werden, der vorerst drei Monate andauern soll. Die Kosten werden durch dic Quäcker «tragen, die es auch Übernommen haben, die nach Älblauf von drei Monaten noch unterer« nährten Kinder im Ausland längere Zeit unterzubringen. 1920. Trais- hiesigen Gießener Strafkammer. Gießen, 27. April Ter Güterbodenarbeiter G. L. von Horloff hatte anfangs dieses Jahres um Güterbahnhos teils aus offenen, teils aus oer- 8ur U rauffützrnng ertetatat in Meter Swel»ete „Diogenes", ein svmbolisches ©dxnifmrf von Dr. Ernst 2 chwa r z-EckMll, „Tie drmi- stbe Hexenküche ' tun Niobe« Sommer und „Lob der Narrheit", ein Beröspiel von Rrucholo Zenz. ~ Ausgeschieden aus dem Verbände des Stoch Nheatcrs sind mit Ende der Spielzeit Friedel Torr, Franz Braun, Hedwig RuppvockK, Hans Har schon, Hans Heinz Her«, Hildegard Imhof, Wilhelm Sixh, Kapellmeister Ludwig Margutt). Martot Werner und Liesel Dinner. An neuen Kräften sind bis jetzt engagiert eine Heroine tum Stadttheater Hamberg, Erika ton Brandecks als Senttennttate Fräulein Elise Frank. DeUevc Engagementsderhant»- lungen schweben noch. Don den bisherigen Kräften sind für die nächste Spielzeit weiterverpflichtet Rudolf Goll, Adolf Telcv), Karl Solck, Hans Eifott, Apoll Falken, Oskar Feig ei, Hans Hellborn, August« Marr, Harro Norbert, Luise Rummel, Wolf LeuLheiser, Rose Rubner Gerlchtrsaal. Q Friedberg, 28. April. Eine aufsehenerregende Gecichtsverhand'.ung b.sckäftigtc gestern bis gegen Abend das hiesigc Schöffen gcricht; es handelte sich um die Beleidigungsklage des Apo- thekers B. von A. gegen den Dr. mcd. D. von H., (Äegcnllagc des letzteren. Die zwischen den beiden Herren schwebenden Streitigkeit m steigerten' sich bis zu tätlichen Angriffen dos Arztes gegen den Apotheker. Die Sache enbete nach einem großen Aufgebot von Zeugen und Sachverständigen mit der Verurteilung des Arztes zu 1000 Mk., des Apothekers zu 600 Mk. Geldstrafe. Vereine und Veranstaltungen. ** Beuern, 27. April Am vergangenen Sonntag sprach im hiesigen Volksbildungsverein Lehrer Hcnß über „Bulgarien in Bergan- acnheit und Gegenwart". An Hand von Lichtbildern gab er einen Einblick in das fremdartige und intereffante Leben auf dem Balkan. O Fr ied berg, 28. April. Arn 29., 30. und 31. Mai wird der hiesige Schützen verein ein größeres Schützentest ab halten, bei welchem eine größere Anzahl auswärtiger Vereine des Mitteldeutschen Schützen verbau des hier eintreffen wird; mit dieser Feier ist zugleich die Einweihung des an der hiesigen Seewiese errichteten neuen Schick- staudes verbunden. Di« hiesige „Turngemeinbc" wixd ihr 75jähriges Stiftungsfest ebenfalls festlich begehen: es findet am 13. Juni ein größeres Sportfest für turnerische Leistungen statt, von allen Lustbarkeiten wird aber Abstand genommen. Auch schlossencn Eisenbahngütern Seite, Kaffee und andere Gegenstände tmhtxnbei und wurde deshalb mit 6 Mona!en Gefängnis bestraft. Im Oktober 1919 wurde der I M. V. von Homberg von einem 18i4hrigen Burschen in einem fremden Garten mit einem Sack Birnen er- wisckt. Tas Schöf'e^gerickl hatte ihn freige- H'en, da die Aussage des geistig beschv'inkten m, der Mich fei^e Wabrncbmuugen anderen nm -gegenüber verschiedenen nmebergegeben l-Ltte, zu einer Ueborführmig des ttngdlagtcn nicht auöreicktc. Tie StrasLimmer -am auf Grund einer ausführlichen Beweisaufnahme, die einen Zweifel an der Zuverhisfig-eil des Zeugen und der Rickttg- teit seiner Bekundungen nutit aufkommen ließ, zu einem anderen Ergebnis und verurteilte dcn Di- gellagten wegen Diebstahls zu 1 Woch^' Gefängnis. Wegen eines versuchten Einbruchdiebstahls am hiesigen Dahnhoi erhielten drei junge Burschen GefäuguiSstrasen von je 4 Mona en. einer von ihnen, der mit einer Fahrkarte Frankfurt a. M.—Vilbel bis Gießen gefafrrat war, noch eine Zusakstrafc von 2 Wochen wogen Betrugs. Eine gwße Anzahl weiterer Sachen mußte ausgesetzt werden. der JBrtterxBrr Ärderwaax" wird |mn erst« Male wieder ein SSettreraten addalten; bekanntlich erfreuten sich biete Beranstaltimgen vor dem >Ynrgt stets eurer großen Beteiligung; der lag ist noch nicht bestimmt. -m. Hungen, 27. April. Reden ben beiden bestehenden Männergesangvereinen wurde dieser Tage auch der evangelische gemischte Kirchen ctor, der sich bei AuSbruch des Krieges aufgelöst halte, wieder in» Leben gerufen. 6r imtrrfW der Leitung des Hauptlehrers L. Metz. b. Nidda. 29. April. Der Verein für das Deu tfchtum im Ausland, der bin nur vernnzeldc Mitglieder zählte, trat unter Lotung von Oberlehrer Dr. Stet irr. bet selbst viele Jahve im Ausland, in Rumänien und im südwestlichen Allen weilte, zu einer Ortsgruppe zasammm. die am 27. April in einer ditenilufxn Versammlung gegründet wurde In Anbetracht der allgemeinen Bedeutung dies« Vereins traten btt Mitglieder des SemeinderatS der Ortsgruppe bet. A1rche «nd Schule. ** LinLebrgangsürVolkSmission findet im Erholungsheim Elim bei Darmstadt vom 3. bis 7. Mai b. I statt. Borträg« halten, fite. Füllkrug-Berlin, Missionsinspekwc Hoffmann Barmen, bi« Pfarrer H«ld-Wiesbaden, Dr. Busch und Propst-Frankfurt a. M. t ©(fetten, 27. April Bei vorzüalictor Gesundheit und geistiger Irische feierte Psarrrr Heinrich Muhl hier sein 40jährige > Dienstjubiläum. Der Jubilar, ein gr totem Vogelsberger, blieb auch während seiner Amts- tätigtest der Hoinuit treu und war vor feiner Bei- Wendung in Schotten lange Jahre in Bvbenbauser bei Ulrichstein als Geistlicher tätig. Aunst «nd Wissenschaft. — v. Reinach-Preiö für Mineralogie. Ein Preis von 500 Mk. soll der besten Arbeit zuerkanut werden, die einen Teil der Mme ralogie des Gebietes zwischen Aschaffenburg, Hopvenhoim, Alzey, Mteiiyxuti, .Kvbtewz, Enw, Gießen und Büdingen behandelt; nur wenn es der Zusammenhang erfordert, dürfen andere Lan desteile in die Arbeit ci »bezogen werden. Tie Arbeiten, doven Ergebnisse tt»cb nicht anderweitig veröffentlicht fern bürten, sind bis zum 1. Okwber 1921 bei der Direktion dec Senckenbergifchrn Naturforfchcnden Gesellschaft in Frankfurt a. M. cinzureikhen. vermischte». * Di« Schnellpresse als Wahl Parole. Aus Kassel wird uns geschrieben: Die originellste Wahlparole hat der Mittelsband in Kassel ausgegeben, der aufs äußerste verschnupft ist, weil das Rathaus eine Stemdnicksckuiellpresso augesckzasst hat, um die städtischen Drucksache selbst herzustellen. Darin wird eine Boeinträch tigima des gewerblichen Mittelstandes erblickt und der Anfang zur Sozialisierung. In der Stadtver ordneten-Versammlung kündete der Syndikus der hessischen Handelskammer offiziell an, daß die Slynellpressc zur Wahlparole erhoben worden ist Für oder wider die Schnellpresse — daS ist bic Parole! Büchertisch. Verklungene Akkorde, Erzählungen und Novellen von Martha Müller-Leon- bar di. Münchowsche Verlagsbuchhandlung Otto Kindt Wwe., Gießen. Preis 5 M. — „Ein jeglicher Mensch hat sein Geschick---das muß sich er füllen" heißt es am Schlüsse der „Chrtfa", her ersten und wohl bedeutendsten Novelle bieten Bändchens. Und dies unbarmherzige Schicksalsrad ging seinen schweren, zermalmenden Gang auch über Erikas, Oer kleinen Waldblume, Herz. Was aber ihr Sterben so leicht, ja freudig machte, war das Bewußtsein eines schönen, herrlichsckönen Glückes, das diesem Kinde der Romantik erblüht war in seinem Märchenwald, seiner Dornröschen Heide, darinnen es selbst als Märchenfee herrschte. Ein zarter, hauchfeiner Duft liegt über dem ganzen Buche, das man nur genießend hmnohmen kann wic Sonnenschein und Himmelblau, wie Waldesrwi schen und Back»gemurm«l. G. K. Mn«. WN NS* der 5RaC eine ÄLM» U öc-n etfV?ln&Tt M ’SSEÄÄ* I ^n^ÄU5' IWnadmü ** • ^tuwränfffij I m hat tint fu- i . “Jb «jültrn sum L- | «unklm Hrensitgts I l ?! V Sie«; ®. M-M neger; A. . r ^a(foMÄ870|l W<üung: A. 3unla J V- M>mg unb L UM I«; L bering mit 96 '.I Urnen ÄhauturnenE dem Programm ' | ler, Zögling« unb alr^W J üechttie^k jagten » gaben rot schönej f. I nsnes beutidm Lmn I lgstablllmM btt oftof | M btt lumerinnnt: ? ■ Wi btsouderr gut; <’ j Ibeoterftüd beendet t» | ^luftige Jugtnb kam ir. I Arbeitervereink nen l. biesjähngcn Jt: i )woh! die Wahl bei k 1 tu ng in btt ÜBiii;.' * thnachung mit bet bit 2.i OÄttien, Mufikltkti! schmückt waten, lietz r . lstallmg ermrten, dei.c : en Witterung n,ÄE- 4 jtumiafritbdWüte/ ■■ r Musik au« alter -t e e Gestimmt Die Üu#'l! * stützt burih Mktickr 8oi ■ n mufifolidm lartai F mnspiel mit . für Gtsang und -tt .] wrtrdgtn | ti Itttins Mügliä »wie ein ^tttidrouar.1 sich Pt ^triügung r- 'mM otaib ot » Vortrag, der tr. , steht die gleiche ft- !kis SM. , i 26. Avr'l.Lll :A Mitteldeutschen-M- jj eit Heinrich MMr. üinber * e. Schotten, 36 April Ter bisherig« "Läch- ttrdes HvherodSkvpf-Klubhau sts.Klub- tmti Stein von Breungeshain, der länger als dreißig Jahre lang dic Wirtschrft auf ocm Hohe wdöäipf versehen bat, und allen Ttegelsbergrvan herem eine wohlbekannte Persönlichkeit geworden ist, will mir dem 1. Oktober iunktrreten Heber bic Neuner Pachtung der beiden Klubl.guter ent- scheidet die Hauptversammlung des Vogelsberger HShcnklubs am 29 Mai in Büdmgen Tem Klub- htect Stein chebühtt das unleugrnbare Derbienst, auch- in sc^vierigen Zeiten auf seinem entlegenen Posten treu ausgehalten zu haben Starkenburg und Rheinhessen. rm. T arm stadt, 26. April Au« dem P ro- vinzialarresthauS ausgebrochen sind in der vergangenen Nacht drei ichwert Verbrecher, Wild Adler, Kurt Weiß und Herm Sckpvab, die zu längeren Freiheitsstrafen verurteilt, dic (Witter eine- Fensters mit einer Feile durchgesägt haben imb ben Rundgang der beiden Wärter in einem anderen Bau benützend, Herabsprangen unb anscheinend über die Hintere Gcfängnismauer nach dem allen Militärlazarett zu durchgingen, ohne daß man bis jetzt eine Spur entdecken konnte Ta sie nur in Unterboten und Hemd und Unter- sacken sind, weil die Oberkleider vor der Zellemür am Abend abgelegt werden müssen, werden die Ausbrecher wohl nicht weit fommtn, wenn sie keine Helfershelfer haben. Hessen-Nassau. gc Eschwege, 26. Avril. In der heutigen KreiStagssjtzunq wurde der HaushaltSvormischlag des KreiseS Eschwege für das Jahr 1921 auf 1550 760 Mk. festgestellt An bitetten Kreissteuern kommen 100 Prozent )ur Erhebung, von denen <0 Prozent auf die BezirkSsteuer entfallen. le. Eschwege, 27. April Bei einer Revi- hon der LvurpagnisLaste des Durchgangslager- Göttingen ergab sich eine Bcrun- treuimg von 65 000 Mark durch den geflohenen Dompagmefeldwebel Außerdem wurden Tiebstzählc ixm Wäsche im Wert von 30 000 Mark durch zwei Göttinger Einwohner aarfgedeckt. =■ Frankfurt a. M., 28. April. Auf den neuerrichteten Lehrstuhl für praktische Theater- trisfeuschaft und Regtekitnft der Universität Frank- furt würbe der Dvamatuvg Dr. Wilh. Pfeiffer- Belli von hier berufen. — Frankfurt a. M., 28. April. Gegen ben Ehemaligen Kurdivekbor von Bad-Homburg v d. H , Hauptmann j. D. Feldi iepc r hat die Km>Ak: imgesellscha't weyen unlauterer Machenschaften mit Wechseln beim hiesigen Landgericht jetzt wdHrridK Z i v i l Prozesse angestrengt. In einem Prozesst wurde >vgen Feldsieper bernts ein VerfSuniuiSurteil in HÄhe von 100000 Mk. erlösten mc. sFra nkfu ct a. M, 28. April. Eine erregte Debatte gab es bei dem sozialistischen ?lnkrag, den 1. M a i in den städtischen Betrieben hurch Arbeitsruhe zu begehen. Die Redner sämtlicher bürgerlichen Fraktionen lehnten die Maifeier ab. Wenn es an diesem Tage eine Demonstration gebe, müsse es eine solche der Arbeit sein. Der sozialdemokratische Antrag wurde dann mit 43:41 Stimmen ab- gelehnt. — Frankfurt cl M, 28. April. Entgegen dem Beschlüsse her städtischen Kvrpcr- chaften, a m 1. M a i in allen städtischen Beirieben arbeiten zu lassen, werden die organisierten Arbeiter an diesem Tage trotzdem iciern. Auch in allen anderen großen und mittleren Betrieben wird gefeiert. Dagegen iverden die an den Messebauten beschäftigten Arbeiter die Arbeit nicht einstellen, um die rechtzeitige Eröffnung der Messe nicht zu ge- iährden mc. Frankfurt a. M., 28. April. Tas frühere Residenztheater wurde für l1/; Million an zwei Licbtspiclunteniehmer in Hockst a. M. verkauft. — Zwei Hauser in btr Kaiserstraße gingen für 2 200 000 Mk. an einen Holländer. — ler Im m 'biNen markt lag im ersten Bier- i, 29. S u ’ Sonntag wx» 1V ragt. ipS fr* nspringcü . ctAts*'' >u 1W- 1 ZsM- ff i&t; ■ KM .reinigten i»* ■ gli»A' j ,'*-W MK leciferrin-Tabletten iu. Schwache, Erschöpfte, körperlich und geistig Ueberarbeitete. Dieselben bereichern das Blut, befördern die Zirkulation, kräftigen Körper und Nerven. Preis m. s.-. behördliche Anzeigen. Bekanntmachung Sam Stag ben 1. Mai 1920 sind die Geschäftsräume des Städtischen LebenSmittelamts geschlossen. 48358 Gießen, den 29. April 1920. Der Oberbürgermeister (Lebensmirtelamt). Die Gemeind« Rodheim a. b. Bieder verübt auf dem Wege der Submission folgendes Holz: LoS 1 9 Stück mit 10,95 Fstm. Nadelholzstämme 2. Klasie Hoi 2 42 Stück mit 26,82 Fstm. Nadelholzstämme 3. Kialle Los 3 10 Stück mit 6,94 Fstm. Nadelholtttämme 3. Klasse. Los 4 92 Stück mit 29,22 Fstm. Nadclholzstämme 4. Sttafie- , _ Los 5. 92 Stück mit 18,78 Fstm. Nadelholzuämme 4 Sla’fc. Vo-3 6. 55 Si. mit 12,68 Fstm. Eichcn-Wagnerholz. LoS 7. 5 Stück mit 6,25 Fstm. Eicken-Sckmitt- stämme 4—8 Meter lang unb 48—55 Ztm. Durckmesfer. Los 8. 29 Rm. Eichen Nutzsckeit 2 Meter lang; 5 Rm. Eichen^Ittitzknüppel 2 Meter lang. Los 9. E2 Rm. Nadelholzknüpp^ 2 Meter lang. Cifertm mit Aufschrift: Submission auf Holz )er Gemeinde Roddeim, sind bis zum Donnersta,. ben 6. Mai, abends 7 Uhr, auf der Bürgermeisterei ckzuaeben. Dic Oeffmuig der Offerten erfolgt Frei- tag ben 7. Mai, mittags um 2 Uhr, auf dem stathaus im Bnstammholz 7 Fm <4.-6. Kl. Elchen Grubenhol; 13 Fm. . Lärchcn-GrubenHolz 13 Fm *) Anmerkung. Darunter betrübet sich besonders Diel Schnittholz. Kaustiebbaber wollen für jeden Waldeigentümer auf entern besond-ren Blatt ihr? nach den einzelnen .Holzarten, Formungen und Klassen zu trennenden (ftebatc je Fm. mit brr Aufschrift „Submissvons Holzverkaus" bis längstrns Freitag den 14. Mai d. I. bei der iiTTtencrtiilffl Stelle einreichen. Außer dieser erteilen oaob dic betr. Bürgermeistereien nähere Auskunft über das Holz. Kaufliebhaber, die Gebote einlegen, unter» wetten sich hiermit den in Hessen allgemein geltenden Submislionsbedincmnaen Alles Holz ist mit Rind« gemeften. Bingen beim, ben 26. April 1920. Hessische Obersörstevet Bingenheim. OberfSrsterei «rofdsrf. Eichenrinden-Berkauf. Försterei Salzboden, Distr. ^0, Wieselnberg: oa 150 Zentner 2. KI., Försterei Scckzböden, Tistr. 82 a, Hatengortcn: ca. 4.50 Zentner 1. Kl., Försterei Sloppelbery, Distr. 91 und 93: ca. 100 Zentner 2. Kl. Angebote verschlossen, auf den Zentner looo Wald und getrennt nach Masien, sind bis zum 5. Mai, vormittags 9 Uhr, an die Cberförftroti Krofdorf ei neureichen, woselbst auch ixe Eröffnung erfolgt. Tic Bedingungen können durch die Oberförsterei bc-vHen werden. Tie Werbunp der Lohe geschieh: ott jöoftnt der Fvrstverwalamg. Hege-' meister Salock, Salzböden, unb Förster Mrnger, Kirsch enwöldcken, -eigen bei vorheriger fbnneünom die Schläge tot. 47650 Nutzholz - Versteigerung Dienstag den 4. Mai nachm. von 1 Uhr ab kommt aus dem Gemeindewalde Fellinas/ häufen in der Wirtschaft des Philipp Weber IX. Totalität nachstehendes Holz zur Beriteigerung: aus den Distrikten Ruppertsbach, Tünsberg und Eichen ca. 110 Stämme von 17—31 Ztm. Durchm mit 41 Fstm. Eichen ca. 28 Rm. Nutzichett 2 Meter lang. Eichen 33 Rm. Nuyknüppü 2 Meter lang. Nadelholz ca. 425 Stämme von 13—32 Ztm. Turckim. mit 165 Fstm. Nadelholz 8 Am. Nutzfc^tt und Knüppel 2Mtr. totg. 4837 Fellmashauten, den 28. April 1990. Ter Bürgermeister: Muth. Einige Säuglinge sollen m Pfleg« geneben werden. Familien, welche zur Uebenuibmc «eignet finh, wollen ihre Namen und Ansprüche mir umgehend mittetlcn. 47671. Bad-Nauheim, den 26. April 1920. Der Bürgermeister Dr. Kayser. Holzsubmission. Samstag den 8. Mai d. 36. wird das Fichten stamm holz aus dem Gemeindewald Langsdorf in 4 Losen auf dem Sübmistchnswe« vergeben Los 1 = 5,39 Festmeter 2. Klane, Los 1 = 12,46 5rftmeter 3 Klasse, LoS 1 = 22,13 wmmetre 4. Klass«, Los 1 -= 40,66 Festmeiec 6a. Klasse, Los 1 = 63,57 Festmeter 6b. Klasse. Los 2 = 18,29 Festmeter 8. Klasse. Los 2 - 24,22 Festtncier 4 Klasse, Los 2 — 43,01 Fesmieter 6a. Älas'e, Los 2 --- 67,59 Treftmetcr 6b. lttassc. Los 3 -- 0,97 Festmeter 2. Slassc, Los 3 = 3,75 Festmeter 3. Klasse, LoS 3 = 28,70 Festtneter 4. Klasse, Los 3 = 68,87 Festmeler 6ä. Klas'e, Los 3 = 50,53 Festmeter 5b. Klasse Los 4 -- 3,22 Fcstmeter 3. Klasse, Los 4 «= 25^34 Festmeter 4. Klasse, Los 4 -- 5*8.99 Mander 5a. Klasse, ' Los 4 -- 89,01 Festmeter 6b. Klasse, Los 4 = 1,13 Festmeter 3. ftlafic 1 xte Die Bieter erkennen durch Einreichung von Ök toten bte Verkauf sbÄ)ingungen als rechtster bind lich an und sock 14 Tage an choe Gebote gründen Die Gebote gellen für nicht entrindetes und mit der Rinde gemessenes Holz. Ang?tote sind nad- Lose und Klassen getrennt pro Festnietcr bis Sams tag den 8. Mai d. Js., nachmittags 2 Uhr, auf bet Bürgermeisterei Langsdorf ein zur eichen, woselbst di« Eröffnung derselben zu gleicher Zeit erfolgt. Auskunft über Einteilung der Lose und Bor zeigung des Holzes erfolgt durch Fvrstwart Pauli L a n a s d o r s, den 28. April 1920. Die Bürgermeisterei Langsdorf Bender. 4819 fflut erhalt-, aebtautfcte I O tricklumpen NLLrnnickiine 3 Woiiabfäiie kaufen dauernd zu hohen 07858 Preisen 5 gdicmttnltiter Spross. 4'00 3ii verkaufen. 5 (orsai Biehen, den 27. April 1920. Herren-Anzugstoffe 05409 Bahnhofstraße 71 Wogt, die am 1 mix? I 1$otji( toagaten Neustadt 57. 07863 Gießen, den 28.-April 1920. 4833V Universitäts-Rentamt zu verkaufen. 07849 Aepfel kauft 4809 caf6 gesucht Lon-itorei Geißner. Caf6 Ameal au» Gießen mit guten Zeugnissen sür dauernd gesucht. Schriftliche Angebote mit Lenbens» lauf unter 4795V an den Gießener Anzeiger. SamStag den 1. Ms« Mai-Kneipe. Verein iiir Rasenspiele, yegr. 1900, e. V. Möbl. eins. Zimmer ob. 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Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten noch bis zu dem angegebenen Zeitpunkte zu geschel>en lzat, können auf der Amtsstube des Hess. Ortsgerichtsvorstehers zu Gießen und aus dem Ansdüag an der dortigen Ortstafel ersel-en werden. ‘ 47926 Gießen, den 24. ‘Jlpnl 1920. Hessisches Amtsgericht. Jp wünsch ’ wn ntöcr Sielie Freitag den 30. Avril im Gasthaus „zum Rbeinischen Hoi", Gießen, Franks. Straße, einen Transport Hannoveraner Ferkel und Länferschweine zum Verkauf. Nur erstklassige Ware wird zum Verkauf anaeboten. Heinrich Relbllns, Wallenrod. (^ Schuhputt Erdal! schwarz / gelb / braun / rotbraun AUemhcrstdkr; Werner D Mertz. Mainz hm» JMf inner *rf mit M im , *-.i wissensch. Werke, Dulstkr Brockh. u. Meuer Lerikon kaust die PlellZer- echo Buchhandlung, Wall- ter 21, Fernruf 342. «,p. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Test, nähme bei dem Hinscheiden unserer lieben Emmy sagen wir herzlichen Dank. Th. Litzfeller und Zamilie. Ein schwer KriegSbeschä- digier, verh., m.2Kindern, in dürft. Verh., bittet aeg. maß. Bezadlg. um Ueber- lasfung eines Sessels, 66 an den Gieß. Anz. Gehilfe gesucht. Wir suchen zum alsbaldigen Eintritt einen im Rechnungswesen erfahrenen Gehilfen. Bewerbungen sind unter Anschluß von Zeugnisabschriften bis zum S.Mai l. FS. einrureichen. ft. Psarirr B Ersa-rum :otcn «it «Eoikmiifto ^9, zur ( «Aermtmt einer g ’^Stunür Betei! Bern Sehr gute frischmelkende Biene obne $örrcr zu verkaufen. Niegclpfad 21 I. ChtL zuoerlüjs. IHflöWen bet hohem Geholt gesucht. Näh. Gartenstraße 30, vormittags.________07895 Junges Mädchen ob. Frau für einige Stunden oder auch ganzen Tag gesucht Kriceer, 4813 Wetzlarer Weg 35. iLtsilonsngGvotsj Telbständige Ban- u. KnnWlM für dauernde Beschäs-' tiguug gesucht. 4814 Slrtbur lSracfe & Co., Wtlhelmstraße 45. Maler- n. Brackierer- Lehrling kann eintreten bei 076,7 Eise, Steinstraße 29. T'icht., in allen Haus' arbeit, erfahr. Mädchen Ainu 15. Mai in kl. 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Es liegen bereit-: Dichte-Stammholz, £o$ l - 2.KI. 7 Fstm., 3.Kl. 70 Fstm., 4. Kl. 90 Fstm., 5a Kl. 34 Fstm., 5b Kl. 1 Fstm., Lor 2: 3. Kl. 90 Fstm., 4. Kl. 280 Fstm., 5a Kl 250 Fstm., 5h Kl. 55 Fstm., mit Rinde gemeßen, nachträglich geschält. riiefern-Stammholz, Los 5: 3. Kl. 10 Fstm., 4. und 5. Kl. 40 Fstm., Kieferngrubenholz 170 Fstm. Lichen-Stammholz, £os 4: Lichen-Schnittholz 1. Kl. 5,6 Fstm., Lichen-Bauholz 4. und 5. Kl. 17 und 12 Fstm., Eichen-Grubenholz 70 Fstm. Vuchen-Stammholz, Los 5: 2. Kl. 3 Fstm., 3. Kl. 52 Fstm., 4. Kl. 35 Fstm. Hambuchen-Stammholz, Lor 6: Durchmesser 16 Ztm. 6 Fstm.: Erlen-Stammholz, mittlerer Durchmesser (25 Ztm.) 14 Fstm. Lschen-Ltammholz, Los 7: 4. u. 5.Kl. 0,8 Fstm. Gebote können getrennt auf die einzelnen Sorten und Mengen erfolgen. Hessische Bürgermeisterei Laubach. Ritter. 4820 Sränlein KAÄ möbu Zimmer evtl. m. Pension. Schr. Ang, u. 4815 an d. Gieß. A. 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W- Appletou. i LV**' ^PoMkell^ Mg 6ro 30.6 Wäi I® Bm(* Mi 1taji I*. Mil Arrltaa den 30. L»r abends 8", lUr: ! Aufammtiikvnfl m dem FelbM^k- Um rch mt id nähme qO. 5mmSka» toben wild 6tbc::r. J ZamStag den!■ Mai-Kneip Wt bitten uni i«ii? Beteiligt - O7U13 Ter *legt wird, 2. daß das kirchliche Amt nidjt ohne Kot herabgesetzt wird, 3. daß die Evangelisten zu hoem Berus richtig vorgebildet sind. Die Gemein- Üist muß envarten, daß 1. das Ziel der Evangeli- ation die Gewinnung der Seelen für Christus Uribt, 2. daß mit der Evangelisation eine geord-- «te Seelenmlege zusammengeht. K_ — nroarirn, i. oap oit nraiutgc uiunuim uulu, uiv ./Vs. fememfdWt nicht zerstört wird, z. B. daß aus die Üm 9 U| Widrn Gottesdrenstzeiten keine Versammlung bDt*L ’ ' .............. ‘' „ rtzdemtzg Am 8. Ma, flL WOOlSvkliWlljli Mtonti : j4sfe‘V.- EZye^T' 11 lllij-l’ öä Morgen ii®| Heuchelheimer!^ Sonntag den - Ingendwaiid l • gbmaiitb^bn-,, brlltte,Rü!kkebm -z Nein. Ich habe ivn nicht deutlich gehört, flbma, ein Freund von mrr, hat mrs vor»-stellt; I ü*< sind zusammen nKgygangen, anb von ihm tmn |te feinen Namen beicht erfahr m. wenn iw ihn soffen willst. Nun, unter anderem sprach er auch twa dieser alben Dame. Ich gbrube, mich in -~nrm, baß er auch von ihr fegte. sie sei exnr ifeirtn. Sie halle genxTe Familtenpapi.-re mtt* crmommat, und der Crbaras hat ganz Europa nach är abgeiucht und sic ichließlich mtigestöberti tn ,3]enb einem windigen Loch überm Flus>: drüben. O) kommt es, daß ich, als du tun Zambritzer Srüfmno-. sprachst, dachte, du redest mellticht rwn Hr. Verstehst du K&t? Gewiß, erwiderte ich. und ich kann dir auch «Inch Mitteilen, daß, mich träte C-rinc Erzählung ncht im cntrenttcllrn interniert. Das nxrb cw s-L allemal genügen. Du scheinst heute tn stchr mit- telfamrr totimnumg zu sein. Wer brachte tum drS Qema aufs Drpkt? ^n knüpfend cm meinst Besuch bet der ^äsm? Nun — hm — ja. Du hast also diesen Umficnb ermahnt? 2a. Ich — hm — , Gut — ic h meinen Namen cn önferuCrten* fang bamil erwähnt? 3hm ja, ich dachte, eS 18 rare nichts schrden, «nn ich cs täte, alter Imrge. Ich sprang vom Stuhl auf. Lore, Davenport, sagte ich, du bist der größte erel aui Gottes Erdboden. Damit eilte ich wütend aus dem Zimmer. tagung 6t$ oberhesflschrn verein; fflr Innere Mission. B. Gießen, 26. April. Zn dem Saal der Zohamreskirche sand heute nachmittag die vom November v. Zs. auf heute vertagte Ialrresver- 6111011101« des Oberhessischen Vereins für innere kission statt. Sie wurde um lJ/s Uhr eröffnet und man schritt foglcid» zu den auf der Tages- ardnunq stehenden Vorträgen über die Frage der -olksmilsion in Dbcrbcfjcn mit Rücksicht aus die Möglichkeit einer Zuiammenarbeit von Kirche und Gemeinschaft: zuerst sprach Vsarrer lr. B u sch - FrankfuN, der eine tatkräftige ge ^einsame Arbeü zwischen Kirche und Gemeinschaft nit ernsten Worten befürwortete. Zn Lessen in die Gemeinschaft sberocgung im Gegensatz jur Kirche entstanden und die Kirch? aust zur g^-meinsamen Arbeit mit der Gemeinschaft Den zweiten Vortrag über denselben Gegen- sfend erstattete Pfarrer A u s f e l d - Gießen. Die ljolkSmission ist nach seiner Ansicht die Bekämpfung des Unglaubens in der Kirche. Sic ist nötig intb möglich s.ntcns der Kirche durch Vermehrung der Kirchen und Kapellen, Teilung der grasten Gc- I «Minden, größere Zahl der Geistlichen, Gottes- I bimste Mw Andachtsstunden. Die Gefahr, dast religiös Angeregte nicht den Sekten zur Beutc I feilen, kann behoben werden, rncrm die Evangcli- I sgtion auf kirchlichem Vvdcn bleibt. Kirchcnvor- tend und Kirchrnregiment must mit der Berufung des Bolksmissionars einverstanden sein, damit dieser nicht als ein solcher erschnnt, der in ein fremdes Amt greift. Mit der Evangelisation must die private Seelsorge Hand in Hand gehen, besonders «ligiöse Beeinflussung der Iugeitd vor und nach brr Konfirmation. Kirche und Gemeinschaft sind nicht zwci nebeneinander bestehende Grösten, son- •xm die Gemeinschaft gehört zur Kirche und soll mit der Kirche arbeiten für Verbreitung des Evan- gckiums. Zn der Aussprache ergriff zunächst der Bor- ijtenbc, Pros. D. Dr. ^2 chian - Gießen, das Bort und wies auf die Schwierigteit dieser gemeinsamen Arbeit hin, die eine Verständigung dringend notioendig l)abe. Stadtmissionar Hermann-Güchen bespricht die Arbeit der Gemein- chatt, die nur Seelen für das Reich Gottes weichen iovllc Mcdiznal at Dr. Walgei:-Gießm meint, । haß durch die Resormatton eine geijUtcfa Ver- crmung der Kirche eingetreten sei. Ans dieser Not< läge seien die Gemeinschaften hervor ergangen, eilte ^tlatK, die auch heute notb besteht und durch die ' theologischen Richtungen berechtigt sei. Gemein- iime Arbeit sei aber nötig. Die Kirche soll den । Ätmgellsten entgegen kommen, die sich wiederum | mü den kirchlichen Organen in Verbindung setzen ntiffe. Piorrer Sattler- Wiefeck erzählt von nten Erfahrunam mit der Gemeinschaft. Prof. > Schian nibt Richtlinien zur Veranstaltumg M Volksmijsion Pfarrer Ausfeld macht bat Vorsltzag. zur Errichtung eines Ausschusses mit ernt 6ui>crintenbcntm an der Spitze zur \xrf*i* ihrwig einer gedeihlichen Bolksmission. Pfarrer Glock -Stumprlenrod stimmt dem zu, wünscht rkr leint- Beteiligung des Kirchenregiments, son- brrrt freie fBerrintgung. Superintaideut D. Pe - -ersen wünscht, dass Kirche und Gemeinschaft I iid) finden möchten und erklärt sich gern bereit, ii6t als Vorsitzender, sondern als Mitglied dos | Mrgeschlag-nen Ausschusses initjiüuirten, dieses 3itl zu erreichen. 9lac^em rwch andeir .Herren I fite Ansickst eingehend ausgesprochen hattm, wird ! ter Arbeitsausschust des Oberhessischen Vereins I tecuftrogt, m dieser Frage die nötigen Schritte L -n tun. ES sprachen iwch Vereinsgeistlicher Schäfer- I Darmstadt und Dekan Volp-Laubach^besonders I »arm für ein Zusammengehen von Kirche und E ^emschast Messer schmidt- Dorf-Gill und - L^stor L i ft m a. n n > Amerika. Eine Behandlung | ntn erweiterten Ausschuß und Besprechung im alleren Kreis wird den Ysegenstaiid nxiter führen. M Terr Jahresbericht gedachte u a. warm der li terfiorbmen Vorstandsmitglieder Stiftsdechanten ■i. R. Klingelhöser Lich und Pfarrer Schwabs an Seifen Stelle Pfarrer Mahr trat: dw übrigen Wstisschetdeiiden im'.rden wiedergewählt. Dtt Plan Iber Errichtung eines oberhessischenKr ü p - ffv^lheims mußte aufgeg^-ben ioerden. Die Gte- h-ter .Verberge i u r £) e 1 m a t" xft noch Teil Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheflen) lazarett, die bi Friedberg ging an die Kirchen- gemembe über Kirchenrat Strack gab den «vsse- bericht, worauf eine kurze Sitzung mit den Synodal Vertretern die üblichen Beiträge bewilligte und sich nochmals mit dem vauptgegenstand der Ta- gung befaßte. .Diese schloß ein Gottesdienst in brr stadtkirche mit Predigt des Ber.-inS^-istlichen. tzochschulnachrichten. Stuüenlen als Laubenkolonisten. Marburg 27. April Um die Zahl der L>tudentenwvhnungen in dem dcnudäckst beginnenden Sommersemester zu vermehren .md besotrders um den zahlreichen hier studierenden Auolandsdeulsckien ein Uniertemmen geioähren zu tonnen, schlägt das Institut für Teut^ch.um im Ausland an der hiesigen Unwersi.Lt vor, die zahlreichen Gartenhäuser in dem Krow, der Gärten, welche die Stadt umgeben, in wohilichen Zustand zu bringen. U. a. heißt es: Könnten diese .Häuschen nicht für die kurzen Wochen des Ämmcr- semesters auf das Alierbi-scheidenste — wir sind vier Jahve lang froh gewesen, wenn wir aus Stroh oder tzvl-wolle schlaien konnten — für unsere lMesuchcnden Landsleute hergerichtet werden? Zu-i gleich würden dadurch, Dieb,iLÄe verändert werden. Für die Zuverlässigkeit der empfohlenen Studenten wird jede Gewalt übernommen." rpanfccl. Berlin, 28. April. B ö r sensti mmungs' bild. Gegenüber der gestrigen Ermattimg zeigte die Bötte infolge non Rückkäufen und Deckungen eine überwiegend kräftige Erholung, die auch, was Dalutawene aiUangt, aus ettoas festere Auslands- devisenprri.e, trotz der vom Ausland gemeldeteil besseren Markiere, zurückzusühien war. ^ebhaue Umsätze zu sprunghaft steigenden Kursen sanden in deutschen Kolonialak.ien auf das Zustandetommen des Verkaufes des Unternehmens (Kurs 8500 9600) statt, wottjn Pomona (12000), ssteil-Guinoa und Otavis bei Besserungen bis 50 resp. 130 Pnvzent Nutzen zogen. Don Petruleumweiten stiegen im Freiverülw Erdöl um rund 100 Droz., Deutsche Petroleum um imgesähr 40 Pvoz. Dvn Valutawerten sind Eanadas, Balttmarc, Sdjtoi* tung, Teutsch-Uebellec und ?.'Le?nÜrner zum Teil ganz wesentlich gebesert, doch wurden tnc von Wien abhängigen Türkischeii Tabal- und Orient* bahnacktien erheblich niebdger gehandelt. Bei Scknil* fckhrts-, Montan*, Farben-, Elektro- und den übrigen Attien trat eine mastige Kursbesserung, und zwar in der Mehrzahl ein, doch tamen hier auch infolge von Vertäu fs»m'trägen aus dem Pub iSum noch Rückgänge vor, die aber nur sanz vereinzelt 10 Pwz. betnigen. zstali- und Bankaktien bröckelten mässig ab. Lximische Rentenwerte waren still und geringfügig vecälldert. Tas Geschäft war teilweise etwas lebhafter. Eine festere Grnndstrm* numg tonnte sich im Verlaute bei leichten Sck-oan* kungen behaupten. Frankfurt a. M , 28. April. Börsenstimmungsbild. Das meiste Jrrtevesse bekundete sich für Petroleumwerte. Deutsche Petroleum bis 722, DeiÄche Erdöl 822. Südsee-Phosphat wurden 2450, Deutsche Kolonialante,le 9450 und Mansfelder Kurse 4dOO umgesetzt. Elektr. Felten u. Guilleaume waren wesentlich gebessert 485 vlus 12 Pooz. A. E. G. 330 gaben o Proz. nach. Licht und Kraft gaben 3 Pooz. nach 146'/,. Niedriger stellten sich Nordd. Lloyd, 186, später test 188. Schmitungbahn behauptet 508. Unter den Montan- papieren fanden Phönll Bergbau Beachtung, 465. Deutsch Luxemburg stellten sich mit 320 ebenfalls höher. Unter den Bankaftien wurden bei regerer Nachfrage Darmstadt« Bank 31/, höh«, 158 bis 1581/,. Später trat für Gelsenkirchen Kaufinteresse ein, 321 plus 10 Pro»., auch Mannesmann sind 3 Proz. gebessert, 418'/,. FriÄnichshütte 1460. Unter den Kassaindustriepapieren b'ieb die Kurs- Itenvgung besckieiden. Bingwerke mit 275 (— 5), Rhein. Stahlwerke 328 (— 7 Proz.). Harpen« stiegen 10 Pooz. auf 308. Brauerei zum Storchen 9V, auf 189. Das Geschäft war etwas lebhafter bei fester Gesamttendenz. Deutsche Kolonialanteile schließen 9750, Canada 940, Julius Sichel 1430 ä 1440. Frantfurt a. TL, 29. April. Marluotternnaeu. Datum: 27. 4. Zürich 9,75 Amsterdam — Kopenhagen .......... 10,50 Stoäiholm 8,40 Wien.................. 390,- 28.4. 9,50 4,655 10,25 8,20 390,- Deviseumarkt. Geld Brief Geld Brief Datum: 27. April 28. April Amsterdam. Rotterd. 2112,75 2117,25 2117,75 2122,25 Brüssel-Antwerpen . 362,10 392,90 364,60 365,40 tkhristianla 1118,75 1121,25 1118,75 1121,25 Kopenhagen 994,- 996.- 994,- 996,- Sto*bolm 1238,75 1241,25 1238,75 1241,25 Mfingfors 319,70 321,30 314,65 315,35 Jtalifn 249,75 250,25 249,75 250,25 London 221,25 222,75 223,25 223,75 New-York 58,15 58,85 58,65 58,85 Varis......... 342,10 342,90 344,60 345,40 Schweiz 1023,75 102u,25 1038,75 1041,25 Spanien 989,- 991,- 994,- 996,- Wicn (altes) .... 17,98 18,02 19,98 20,02 Deutsch.0esterr. abg. 28,47 28,53 28,47 28,53 Prag 91,90 92,10 91,65 91,85 Budapest 25.97 26,03 26,22 26,28 Bulgarien Konstantinopel. . .. -,- — Datum: SV^DeutJIdegsanL 4"/,Deut.Reichsanl. 3,/nDeut.(Re, chland die Entwaffnung»- beftimmungen auSgesübrt irib 13 000 Geschütze abgclxfert Ixiik’. die eS entgegen dmr dT.ebcntocrticg noch le üe. Die .Kopfslärke deck deutschen Heeres. Berlin, 27 April. (WTB.) Durch die ausländische Presse gehen zur Z«t roiea« salsche Zahlenangaben üb« die Kvpsstärke bei beutschen Heeres Ämtlichers'-itZ wir^ mitgo- teilt: Am 5. Februar betrug die GZamtstärke d« Reick>swehr 254 234 Köpfe. Der Siand im Mär» konnte wegen b« Unruhen nicht hdllftänbii «mittel t n>«öen. Rach allen torltegnDen Meldungen ist jedoch die Zahl irr Rrich^wchrkrupoen an- dalternd gefünfen. Wenn auch zunächst keine endgültigen Zisfem angegeben roerb.it können, so kamt nach dem bisl>« aeioonnenen Ucbcrbltrf die Stärke ber Reichswehr Anfang April aus nicht mehr als 200000 Mann geschätzt werden Ihrfe Zahl sollte ab« «st Mitte Mai erreicht werden. Der Lohntarif für die ReichSeisenbahnen. Berlin, 27. April. (WTB.) Im SitzungS- saale des Potsdamer Bahnhoss fand beute eilte Besprechung zwischen den Scrtr tTn des Reichs^ o«fehrsministeriums und den Groß-Organisationen der Arbeiter b« bemnächstig.m Rrichteisen-- bahnverwaitung üb« bie Grundlagen eines Lobn- tarifvertrages für das gesamte Reichseißiidalm-? gebiet statt. Der Retckfeoerkehrsminister Dr. Bell wies aui bie Notwendigkeit hin, bas Lohnveve hältnis ber Arbeiter ber Reichs«senbahnen nach «nheitticben Geiichtsplinkten zu regeln. Na nenö ber Retckferegierung richtete « an die Arbeiter-» vertret« die bringenbe Bitte, den Ford«ungen ber Zeit gerecht zu werden und »ich im Rahmen des Rköglichen zu halten, um den Wiederaufbau des B«kchrs- und Wirtschaftslebens zu «möglichen- Die Beratungen werden in den nächsten Tagen fortgesetzt. Die Entente und Rußland. Rom, 28. A^rtil. (WTB) D« „Irünmn" wird aus San Remo gemeldet: Man DerfidKrt, daß die drei Minist«präsidenten bei ihr« letzten Zusammenkunft beschlossen haben, die Bezie-- Hungen mit Rußland im allgemeinen toto- bet aufzunehmen. Sie behielten sich aber die Form und die Methode vor. Das Wahlergebnis in Dänemark. Kopenhagen, 28. April (WTB > Zu bene geftrigen Ausfall de r Wahlen schreibt „P t>* litifen" u. raffe 37, Bilham." Gut, sagte ich, und was geschah sonst noch? Nichts, Herr Doktor. Dann kam Tom zurückgefahren, und ich gab ihm die fünf Schillrng, wie v«sprachen. Ich händigte MimmS sogleich fünr Schll- ling ein. Ihr Borgehen war ausgezeichnet, Hrrr Mimms, sagte ich, und diese Adresse wird stch als wertvoll «wrifen. Sie ist grwih fünf Schilling wert, aber bilden Sie sich ja nutzt etwa em, die Gräfin fei in Balham. f (Fortsetzung folgt.) Stolz L Forbach 1. Fernsprecher 925 Fernsprecher 925 2. 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Wertung des Geldes auf Geldschulden": aus dem Gebiet der Medizinischen Fakultät: 1. „«Die Anfteckungsgefährlichkeit der Hauttuberkulose"; 2 Die Rolle des bacterium coli in der Darmflora des neugeborenen Brustkindes : aus dem Gebiet der Betertnürmedizinischeu Fakultät: „An tuber. KulSsen Rind rlunyen ist auf Grund makroskopischer und histologischer Pefund. «-Hebungen zu erläutern, wo die Infektion einsetzte, wte sie sich ausgebrettet hat, und in welcher Reihenfolge sich die Abweichungen entrouhclt Haden": aus dem Gebiet der Philosophischen Fakultät: «Das moderne, besonders das deutsche Tiermärchen«'; -Form und Funktion in der englischen Verbalfiexion"; Welchen Einflutz üben extensive und intensive Methoden der Bestandes, erzichung aus den kuroenmätzigen Verlauf des Bodenerttag-wertes aus und welche Folgerungen sind hieraus für die wirtschaftliche Umtricbs3dt ber wichtigsten Holzarten des de«.,tschen Waldes vom Standpunkt des natürlichen und ökonomischen Prinzips zu ziehen?"; „Die ländlichen Siedelungen Hetzens«'. II. Für andere wissenschaftlich gebildete Bewerber, und Zwar: Dozenten der Universität Gietzen, soweit sie mcht Mitglieder bes ®e- Jamtfenats sind, die wisienschastlichen Beamten der UniversitatS- btbltothef, die Assistenten der Universität, sowett sie nicht Studterende sind, die Leftoren und Repetenten; frühere Studierende der Universität Gietzen: aus dem Gebiet der Juristischen Fakultät: „Der Kampf um die Ab. schaffung des Unrersuchungsprozetzes in Deutschland": aus dem Gebiet der Medizinischen Fakultät: Aktiva. Ausgeliehene Kapitalien: a\ gegen Obligationen und Schuldscheine b) Güterkaufgelder....... ch Wertpapiere nach Abschreibung . . Katzenoorrat.......... Stark abgehärtete Tomaten- u. Tabak- sowie alle Sorten Gemüsepflanzen °ib, ab oä^srei G. W, __Gderttratze. sichten- und n* Kiefernstockholz wagaonweife nbAugeben. Ka treu stein L Seivv. 47i< Gietzen. Teleoh. 149. Ke Herrin der Well 5. Teil g Ophir, die Stadt g der Vergangenheit 8 Filmschauspiel in 6 Akten. Hauptrolle Mia May Ferner: Die neuste Wochenschau Ab n&chaten Dienstag: Henny Porten KohlhieselsTöchter Der Gipfel aller Lustspiele. Wiss. chem. Fachbibltoihek sucht alle chemische Literatur, hauptsächlich Zeitschriften, zu höchsten Greisen zu kaufen. Angebote unt. F. I s. 527 an lludolf Moese, Frankfurt » 'S.__ Heute leister Tag: KNßSNttK sowie 1. „Die Nuclei-.säuren der Pankreasdrüse": 2. „In welcher Form wird das Jod nach Lmnahme von pbierten Fetten oder Fettsäuren vom Menschen ausgeschieden?": aus dem Gebiet der Philosophischen Kaknltät: „Wie hat der Krug auf den internationalen Kapitalmarkt gewirkt?". Voraussetzung für die Bewerbung unter H ist, datz bte zu 1. Genannten mindestens im Sommersemester 1920 ober im Wintersemester 1920/21 an der Universität im Amte stehen, für die unter 2. Genannten, doh sie thre Studten zu einem erheblichen Teil an der Universität Gietzen gemacht haben. Die Preisarbeiten mutzen in deutscher Sprache geschrieben fein und dürfen nur einen Verfasser haben. Die Arbeiten sind nach Wahl der Verfaffer entweder unter Nennung des Verfassers oder in der für die Bewerbung um die staatlichen Preisarbeiten üblichen Form vor dem 1. April 1921 brtm »utver- sitStS'Sekretariat einzureichen. Frühere Studierende habe^ habet den Nach, weis zu liefern, datz die Voraussetzungen der Bewerbung erfüllt sind. Ueber die Zuerkennung der Preise entscheidet die Pflegschaft auf Grund von Gutachten der Fakultäten. Die Urteile werden bei der Jahresfeier ber Universität im Jahre 1921 verkündet. Die eingereichten arbeiten bleiben Eigentum ber Verfasser. Die Preise betragen: für bte Gruppe I je sechshunbert Mark, für bie Gruppe II je fünfzehnhundert Mark. telteraweaßl JnhJLHabeNand^ Zur erefl. Kenntnisnahme! 11 Umstände halberkann der Film ■*ehl- " ■*yl heute nicht mehr gespielt werden. Heute neuer Bplelplan fflj bis elnschl. Montags Die große Harry-Piel-Sensation UM UeberdenWoiken fl Seneatlons- Abenteuer eines Vielge- DM suchten in 6 Akten. Der aeaiatienelle Abalcrt Harry Mell alt Pferd au» den Welles. MD Keine Kiiliwee! doppelter Lebensgefahr aufgenommen. Ans verschiedenen Zeitschriften,^, worin TeUaufnahmen dieses Films ML. mit Erläuterungen waren, ist es bo- kannt, daß dieser Film a les Dagcr gg" wesene in den Schatten stellt. Sichern Sie »Ich zeiür S Anfang 3.30, Sonn- und Feiertag 250. WM Die letzte Vorführung ist abds. 8.45. Passiva. Aufgenommene Kapttalien..... Stammgutbaben der Mitglieder. . . . Reservefonds....... 5669.09 zSSLWWW W. MW Versammlung findet eine wettere Z AM 1920, abends 8 Uhr ta *m»tr