tler w'sscn, Wertt ' *<6: SflLJ* F& WldfWj, aat. Mtartat w «Äft* roetbtn, öött LovmrStag den 2? i. tot 5. Februar 1920 HSt« Mi bei Arger, wungen köimen roänrent Spracht iwrben. >■_ hffi 1920. 1 Mshauim. L» e r- 987 Pappelstäm«e>. ain-lar nrfcuft äj xtitimmt 1. bis 5. fflafk, bofe sind lmichlosser nm 3Q" lis Mittwoch de, MchmiVoO 2 Uhr, aui nftßti räjuridrn, m ta staüsindtt. X«ii fttöigm* iröihmng befanntgtgtfa.. 28. Zaimar 1920. ergermeiftflti, igel.________M Orkans. ?m verkauft im W M chrmftarnmholz 2.-5. ff v atmeifflL &r Ansal :r Mlzhauerei' mgcge6e octWow mit der i W« Dmsmg te s 12 Ubr an btt mW» miwiwa. SuiWrne anwiT 1920. cislrrei, Aüllrr. _ ^Pachtung. iltragb mW* Niwvocb da i WM Ibr aui ton Dtfou-^ >> ZweftereKJMW' m. Die Bedingmen w rrg, den 27-^®« L" üpaiftOlttg' wjSsS swSS? ZebioMSal wervcn -rmmc 1^0 ijteca Rodhew. _______— epa^tnnst.^ ■-Ns*»1 s.D»' FÄS. biUil^r^T 1 rrpa^'L -- iW. Sft*/ KiSAr rfer-" <> «23;-^** 0 Nr. 24 Ter Lietzener Siryfgti erscheint läglub, anher Sonn- und FererlagS. Sezvgrpreir: Monatlich Mk. 2.30, oierteljäbrtid) Tlf. 6 90 einschließlich de4Bestell- flelds; durch die Post Dievtdjäbrlid) 'JJlf. G.— aucschtießltch Bestellgeld. Fernsvrech - Anschlüsse: sürdre -3chriilleitungll2 erlaa,Gejchi.kiSstelle51 Anschrsit für T rablnach- rtchten: Lozeiger Stehe«, postschecktonto: Srauffurt a. M. 11686 170. Iatzrgcmg Donnerstag, 29. Januar 1920 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhessen ZwiMngrntnddruck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Zteindruckerei R. Lange. Zchriftlertnnz. Geschäftrstelle u.vrackerei: Schulftr. 7. ^uuayuit von au^e.geu f. bte Lage»nunrrner vtä zum Nackinlliaq vorbei ohne jedeVerdlntttichleit. Dreis für 1 mm höhe uir An/5 abziehen. Ist das 60. Lebensjahr überschritten, so betragen die Abzüge 1/s für oie ersten und V* für die nächsten 50000 Mark. Die Abgabesatze betragen: für die ersten 50 000 Mk. 10 Prvz., für die nächsten 50 000 Mk. 12 Proz., für die nächsten 100000 Mk. 15 Proz., jur die nächsten 200000 Mk. 20 Proz. usw. Vie Stage bet Auslieferung des früheren Hatte s. London, 28. Jan. (Wolffs Havas. In olstziellen Kursen Londons besteht die Absicht, fcmerlei wirtschaftlick-en Druck aus Holland t»m verdoppelt hat, erftrebt werden. • Spanien verweigert Dr. Rosen da» Agrement. Madrid, 29. Jan. lWB.) Die Nachricht, dof die spanische Regierung dem von D'utschland mit seiner Vertretung aus rs-hcnen Dr. R o s : n das Agrement verweigert hat, wird äm t* lich bestätigt. Wilson» Absichten. Washingtan, 29. Jan. iWTB.) Präsident Wilson fordert den Staatssekretär für die Finan^n neuerdings auf, daß er sich nochmals an den Nmgreß wende, damit dieser einen Vorschuß von 150 Millionen Dollar für Polen, Deutsch-Oesterreich imb Armenien bewillige. Ter Präsident will es nicht glauben, daß die Vereinigten Staaten nicht imstande wären, dem großen moralischen und materiellen Elend zu steuern. Die irische Bewegung. London, 29. Jan. (WTB.) Heute veröffentlichen die römisch-katholischen Bischöfe von Irland eine Erklärung, in der sie über die g^ahrvollen Zustande, die infolge der Unterdrückung und Beschrän'mng der nationalen Freiheiten im Lande herrschen, klagen und erklären, der einzig richti^'.iWez, auf dem freund- schattliche Beziehungen zwischen England und Irland hergestellt werden forme, sei der, dem ungeteilten Irland zu erlauben, seE Beziehungen selbst zu wählen. Betriebsräte in Norwegen. Kopenhagen, 29. Jan. (WTB.) Tie „National-Tidende" me bet aus Kristiania: Die Minderheit der Arbeitskommi sion von 1918 hat einen Borchilag aus gearbeitet, wonach in allen Industriebetrieben Norroe ens, die mindestens 50 Arbeiter beschäftigen, durch Ge'etz Betriebsräte cingeführt werden, die aus Vertretern dec Arbeitgeber, Beamt.n und Arbett rn zu ammen- gesetzt sein sollen. Die Betttcbsräte sollen aus- ichließlich beratende Vollmacht la en Im Gegensatz zu einem Barsch ag oer Mehrheit dec Kommission wird die Einsetzung von Bezirks- oder Landesräten vorgeschlagen. Letten und Bolschewisten. Paris, 28. Jan. (Wolff.) Havas. Die lettische Armee hat die bolschewistische Fron! an zwei Stellen durchbrochen und ist 20 Kilometer vorgedrungen. Japaner im ttanipf gegen Bolschewisten Tokio, 28. Jan. Tie Bolschewisten haben den Bezirk Uffmi in Sibirien angegriffen japanische Truppen wiesen den Angriff ohne jede -^Schwierigkeit zurück. Wahlen zur ungarischen Natlonal- versamm'ung. Budapest, 28. Jan. (Wolff.) Ungar. Stor.- Bnreau. Die Wahlen zur Nationalversammlung am Sonntag und Montag sind im ganzen Lande ruhig verlaufen. Bis gestern abciti. lagen folgende Wahlergebnisse vor: 47 Christlich Nationale, 37 Kandidaten der Partei der kleinen Landwirte, 4 Demokraten und 2 Parteilose. Sechs Wahlergebnisse fehlen noch. In dem Budipester Wahlkreis siegte der Kriegs Minister Friedrich über den ehemaligen Ministerpräsidenten Wekerle. Vou 22 Budapester Mandaten fielen 15 auf die Christlich-Nationalen, 4 auf die Demokraten. In 3 Budapester BezirLn findet Stichwahl statt. Ungarn wieder Königreich? Budapest, 28. Jan. (WTB.) In 108 Wahlkreisen wurden 52 Christlich-So-iale, 39 kleine Landwirte, 4 Demokraten und 2 Parteilose gewählt. Elf Stichwahlen sind erforder'ich. Ministerpräsident Huszar sagte in einer Versammlung, die erste Aufgabe der Nationalversammlutig werde die Walst des Staatsobcrl-auptes sein. Es sei klar, daß Ungarn wieder Königreich werde. Doch wäre es verfrüht, schon heute diesen volkstümlichen Namen hervorzuheben. Die Lisenbahaerbrwtgung. Frankfurt a. M., 28. Jan. (Wolff.) Am 28. Januar bat die Frist für die Meldung derjenigen Arbeiter begonnen, die die Arbeit in den Eisenbahnhauptwerkstätten Frankfurt a. M. und Nied aufnehmen wollen. Die Anzahl der Arbeiter, die sich zur Aufnahme der Arbeit unter den neuen Bedingungen bcreiteTflärt haben, beträgt in den beiden Werkstätten zusammen bereits beute gegen 3000 Mann. Nach der Schließung der Eisenbahnwerkstätten boten sich dem Eisenbahnminifte- rium von verschiedenen Seiten Arbeitsgemernschaf- ten nach dem Muster der von Hauptmann Schmude gegründeten an, um die Arbeit in den geschlossenen Werkstätten zu übernehmen. Den Arbeitsgemeinschaften stehen sachverständige Führer und in den Angehörigen der früheren technischen und Eisen- bahntruppm auch geeignete Arbeitskräf'e in ausreichender Zahl zur Verfügung. Das Eiscnoahn- ministerium ist diesen Angeboten noch nicht nähec- getreten. Be r l i n, 28. Jan. (WTB.) Bis mittag hatten sich.in den geschlossenen Eisenbahnwerkstätten von Berlin, Breslau und Nied bereits mehrere hundert Arbeiter gemeldet. In Salbke und Jena 'hatten die radikalen Elemente Vorkehrungen getroffen, um die arbeitswilligen Elemente an der Meldung zu verhindern. Für au £ reichenden Schutz der Arbeitswilligen ist überall gesorgt. 100 prozentifche Erhöhung der Güterund Personentarife. Berlin, 28. Jan. lWTB.) Tie deutschen S taatsbahnen beschlossen, am 1. März eine alffle meine Erhöhung der Güterund Personentarife um 100 Prozent rintreten zu lassen. Erzberger» Krankenlager. Berlin, 28. Jan. (Wolst.) Erzberger hat in der vergangenen Nacht bis 4 Uhr mit Unterbrechungen geschla'en. Dann setzten Herzbeschwerden ein. Die Professoren Plesch und Hildebrandt untersuchten die Wunde abw- mals. Der Puls gtfpt sehr lebhaft. Heute vormittag besuchte Ge.ieval v. Winterfeld, her leruwz-nt ebenfalls der Wafsenstillstandsk'vmmis.ron angehörte, den Minister. Berlin, 28. Jan. (WTB.) Tie fcutige Untersuchung Erzbergers ergab, daß Schwellung und Schmerzhaf.igsei! der Schußwunde noch wenig oeränd.rt sind. Eine Infektion ist nicht eingetreten. Temperatur normal. Puls 120. Der Patient ist erschöpft unb sehr schonungsbedürftig, doch bestellt keine unmittelbare Lebensgcsahr. Berlin, 29. Jan. (WTB.) Dem Reichsfinanzminister Erzberger gehen dauernd Beileidskundgebungen aus dem In- und Auslande ;u. Zah.reiche Abgeordnete bei Nationalversammlung und der Lande "-Parlamente drücken ihre Empörung über das Attentat imb Wünsche für baldige Genesung telegraphisch aus. Dasselbe gilt von den großen deutschen Zeituirgen, von Verlagen sowie von einer Anzahl sozialer und gemeinnütziger Gesellschaften. Au- dem tteiche. Eine Aenderung im Reichseinkommen- siencrgesetz. Berlin, 28 Jan. (WTB.) Im Steuevrns- sch-rß Der Na:kiuihxrnmmlung wurde bei Beratung des Reichseinkommensteuerge- setzes der § 19 des Entwurfes dahin abgeändert, das; der den Betrag von 2000 Mack übersteigende Teil d-s itrucrbircn Eineommens s^-rpflichllg itt S euerpstichtigen Familienmitgliedern werden Vergünsttgungen ge- wäl-ct. Der Kohlenmangel. Berlin, 29. Inn. Nach dem .Lokalanzei- ger" muß die Bremer Bulkanwerst wegen Kob- lenmangels von heute ab ihre Werke bis auf weiteres schließen. Die Akkordarbeit Berlin, 29. Jan. Im Groß-Berliner Baugewerbe wird die Wiedereinführung der Akkordarbeit erstrebt, um die Acb f h. »t, vergeben. Oberbürgermeister Keller hält aufrecht, daß Die Anträge werden einstimmig angenommen!. Auf einen Schlußantrag des Stadtv. Stadtv. Simon (Dem.) beantragt, die Jagd jeweils dem zahlungsfähigen Höchstbletenden zu bietenden den waidgerechtesten auszuwählen. Es sprechen noch die Stadtv. Fourier, Kreis Wetzlar. _ A . J ra. Krofdorf, 25. Jan. Vorsteher W. Leib und Förster W. Möller, b.ide wohnhaft zu Kvof- hort, sind auf eine Ammaner von 6 Jal-ren zu Beigeordneten der Landbürgermeiiterei Atzbach ernannt worden. Hessen-Nassau. Ein Toppelraubmörder. = Frankfurt a. M., 27. Jan. Ter eines Toppelraubmordes in Oldenburg bezech- ügte 21jährigc Metzgerbursckst: Johann Rupp aus Goddelau hat l)eute nachmittag der biengen Kriminalpolizei, die tlyn hier lauf Ersuchen der Oldenburger Staats-anwa t^chast sestgenommen hatte, nach anfänglich hartnäckigstem Leugnen ein umfassendes Geständnis abgelegt. Ter Kotier des Raubmörders wurde heute früh bei einem Gastwirt in Sachsenhausen vorgejunden. Er enthielt außer anderen schtver betastenden Beweisstücken auch den blutdurchtränkten Anzug, den der Mörser während seiner Tat 'trug. Rupp hat den Raubmord an einem Kolonistenehepaar in der Nähe von Oldenburg, mit dem er l-äu,rg vec- Betr.: fcibfa Nuöbai Ein Nugbai >»ll auf dem S am Werten des! ..Netote bi merstrrri Lich. iftiebberg, d D« Sessisch, 2kbnji Bürgermeisterei. Bier hier wohnende Balm- bedi en stete wurden alsbald verhaftet und zur Bürgermeisterei gebracht, um hier vernommen zu n>n> den. Sie toerben brschuldlgt, fortgesetzt Hamste- rem ztvischen hier und Doerflcen im Walde an* gehalten und ihrer Hamsterbcutte erte'chterl zu haben. Dabei haben sie sich als Poli^iboamte ausgegeben, und Leute, die nicht gleich willig waren, sogar mit dem Reoolver bedroht. Nickst mir den gewerbsmäßigen Hamsterern nahmen sie ihre reich.' Beute ab, sondern auch die aus sltot hamsternden geringen Leute, wurden nicht per» schont. Den Raub verbrauchten sie in ihren Fa- müten; schon seit Herbst sollen sie dieses sauber' Handwerk treiben. Sie haben also fcine Not gehabt. Die Sache ist dadurch ans Tageslicht gekommen, daß sie einer armen Kriegerswitwe aus Frankfurt, die für ihre fünf Kinder 16 ,Pfund Weizenmehl, Brot und ein Pfund Butter in Oberkleen gekauft, alles abnahmen und die sich sträubende Fvau noch bebrobten. Weinend kam die Frau zur Haltestelle, ihre Barschaft reicht- kaum noch zur Heimreise. Auf Befragen erzähl'e sie bi’. । Geschichte und man riet ihr zur sofortigen Anzeige in Frankfurt. Daraufhin wurde die Gendarmerie in Butzbach benachrichtigt. Auch der Müller, von dem die Frau t»rs Ntehl batte, tmb b*r Berlin,29 bild, «egen £ mkurse und M sicher tnanltu (JcraM. in Znilsche Heben« Haren in ihrer oirie auch Ml 40 W Auch broddnb. Koni iflt um 10 Pr und Lösch. Rom FvrlMck lagen Spc-ailMch fei Meplmer und Franlsu stimmungsb ftalt te sich ruf tnlri .lung, A chener dir M M aus 389V als ftft zu en iflte Tentenz. Zadisci/e Anili höheren Kurier am Kurse 10 ebenfalls btobt Südsce Phosph nabü fchmcher, iwgtfli sich zwch Knrc gaben 60 26H?roi. Am 3 nolittlm Papiei wt. totbtihy Landwirt, bei dem sie die andern Sachm erstanden, sowie die Angehörigen der „Polizeibeamtm" wurden vernommen. Vorräte wurden auch aus- gesunden. Die Anverwandten bürftnt jedenfalls f? ® dem M Äy 5o^iolitey r~, ton vf L'tmine 2 s-jtotge, 6 ( ^'tthvlz.. Tie zweite Frunkfiirtcr Messe. Frankfurt a. M., 28. Jan. (Wolff.) Die Anmeldclisten zur zweiten Frankfurter Jnlernatw- nalen Messe, die bereits Ende Februar geschlossen werden, sind vervielfältigt tvorben und werden zum Preise von 10 Mk. für je 100 Firmennamen abgegeben. • u - mc. Frankfurt a. M., 28. Jan. Redakteur Otto Ernst Sutter, der bislxrige Ehest'.d-akteur am „Mittagsblatt" bit diesen Posten nievergllegt und tritt in das Meß-Amt als Leiter der Propaganda-Abteilung ein. • -- Idstein i. T, 26. Jan. Der Nordflügel! beb' Schlosses wurde durch ein Schadenfeuer nahezu zerstört. In dem Schlosse war ein Batist- lon französischer Soldaten untergebricht. )( Marburg, 27. Jan. Die hiesigen Innungen trafen ein Abkommen dahin, säumige Kunden, die ihrem letzten Auftraggeber die Vier- teljahresreckmung noch schulden, nicht zu bedienen, sondern sie immer wieder, tocnn es sich um das gleiche Handwerk handelt, an den letzten Lieferanten zu verweisen. t m ,, )( Marburg, 28. Jan. Wegen der Wahlen zu den Elternbriräten wurde nach einem im Phi- lippshause abgehalte/en erangelifchen Gemnnd»- abenb eine sog. Schulgemeinde gegründet. )l Marburg, 27. Jan. In der heutigen Stadtverordnetensitzung kam es zu einer eingehenden Aussprache über die letzten Hochwasserschäden und die Vorkehrungen, in Zukunft der Hochwassergefahr, die durch die Negulierungen der oberen Flußläuse immer größer werde, zu begegnen. Wie der Oberbürgermeister mitteilte, durfte die Errichtung der langgeplanten Schutzdämme nicht mehr hinauszuschieben fein. Die entstandenen Schäden würden mit rund lOOOOO Mk. berechnet, auf die Vorstadt Weidenhausen entfielen allem 55 000 M. ,si SSSüT Jt* Ä HK gt Siiienf*3’ mc. i^raJ wÄ teilige». Kchli WtL R > -b. 5ön menin .q.TQ Ql M 13 c Pf 6< Mel. Mljner d. di gflrjtflg «rm. ( «ng 6.05» ■* M. 4.30. Afn bgiju ton, c sA w Setoicifh kehrte, ausgeführt. Die Grippe. mc. Frankfurt a. M., 28. Jan. Die Grippe tritt augenblicklich in Frankfurt wieder ----- --------- ----- außerordentlich stark .ruf, meist in schwereren Fal- j die Stadt das Recht befyäft, unter den drei Höchst- len, die Lähmnngserscheimmgen der Glider zur Folge haben. Zahlreiche Fälle sind schon tödlich ttrlaufen, auffälliger weise oft in wenigen Stunden. Sitzung de» Stadtverordneten. ' (Schluß.) Gießen, den 28. Jan. 1920. I In der Aussprache zu den bereits mitgeteilten An-1 trägen zur Erhöhung der Gas-, St om- u. Wasser-1 preise verlangt Stadtv. Kiel (USP.) Staffelung des Preises. Beig. K r e n z i e n betont nochmals, daß dies mit außerordentlichen Schwierigkeiten in der Geschäftsführung verbunden sei. — Stadtv. Simon (Dem.) erklärt, daß er von dem Stasfe- lungsgedanken obgekvmmcn fei. — Stadtv. Die-1 n e r (Soz.) erNärt, seine Fraktion habe beschlossen,! dem Antrag nicht zuzustimmen, wenn die Stasse-1 lung nicht eintrete. — Stadtv. Fourier! (U.S.P.) tritt gegen die automatische Erhöhung! der Preise ein. — Stadtv. Vetters (Soz.) I hält ebenfalls die gleitende Skala für bedenklich, I zumal da dadurch auch eine Unklarheit bei den Abnehmern entstehe. Ferner spricht er sich gegen die Erhöhung der Wasserpreise aus, da das! Wassergeld von den Vermietern zehnfach auf die Mieter abgewälzt werde. — Beig. Krenzien spricht nochmals für den von ihm begründeten I Antrag. — Stadtv. Sommer (Dem.) verlangt zu der aut-oniatischen Erhöhung mindestens eine KontwUeinrichtung. Tie ErlHhung soll jedesmal der Stadtvevordnetenversammlung vorgelegt wer-! den. I Oberbürgermcister Keller sck^ägt Vvr, daß! der Ref^-rertt zur Erhöhung ermächligt wird. Er! foU jeweils der Stadtvervrdnetenverfammluwg Auskimst darüber geben. Stadtv. Wachtel (Zentr.) fragt an, tote dw Monatskartenbesitzer der Straßen-! bahn für den Ausfall entschädigt toerben. — Stadtv Sv mmer (Dem.) schlägt eine Verlängerung ber Kartendauer vvr. — Beig. Krenzien teilt mit, daß dies beabsichtigt sei. — Stadtv. Simon (Dem.) teilt mit, daß das Wasserwerk ohne Erhöhung mit GO 000 Mk. Defizit arbeite. Tie Anträge des Finan-ausschusfes werden mit Mehrheit angenommen. Für chemische Untersuchungen von Milch soll der Kredit von 750 auf 1500 Mk. ab 1. Jmnmr erhöht werden mit Maßgabe, daß das chemische Untersnchungsamt das Ergebnis der Prüfungen monatlich mit teilt. Ter Kindergartenverein soll nach Antrag des Finanzausschusses einen Zuschuß von 3000 Mk. crbil-en mit der Maßgabe, daß 2000 Mark für den Vol5s7indcrgmten benützt werden. Tie Stadkvv. Frau Kramer und Naumann sprechen für den Antrag. Stadtv. Fourier (USP.) beantragt Ver-. stadtlichung. Oberbürgermeister Keller teilt nut, daß dies! in Aussicht genommen sei. Ter Antrag wird angenommen. Die Sicher he itswehr beantragt eine »tg ihrer Tagegeldbezüge von 8 auf 10 Mk. trag wird angenommen. Der Gewerbeschule soll eine Erhöhung des Zuschusses von 6000 auf 12000 Mk. bewilligt werden unter der Bedingung, daß der Kreis eine Erhöhung des Zuschusses entsprechend der Zahl auswärtiger Schüler vornimmt. Stadtv. Kling (DN.) spricht sich gegen die Höhe der Bnvilligung aus, da für die Fortbildungsschule bedeutend weniger aufgebracht werde. Man solle das gesamte Fvrtbildungsschulwescn ver- ftodtlichen^ gestern. — Der auf heute Donnerstag angekündigte Vortrag von Pros. Dich! im Hess. Verein für Volkskunde kann wogen Verhinderung des Redners nicht stattfindLn. * ** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 24. Jan. der Stellenanwärter Jakob M a ge l aus Steinbach, Kreis Gießen, zum Schuldiener an der Oberrcalschule in Alsfeld. ** Aus dem Stadttheaterbureau. Gerh. Hauptmanns Schruspiel „Rose Bernd",! das ont Samstag im Abonnement zum ersten Male' glgelen wird, ist hier noch niemals ausg?führt norden. In den Hauptrollen sind lesck«äftigt tv Damen Rubner, M-arcks, Rupprecht, Wermicke und die Herren Feigel, Eisolt, Nockert, Briun, Webn und Koch. Ti.' Spielleitung führt Herr TeUky. — Am nächsten Smmtag nachmittag wird ,.S ch w a r z w a l d m ä d e l" wiederholt, am Abend Karl Ettlingers prächtige Banemkomödie „Das Des chwerdebu ch". — Zur Ausführung von „Eine B a l l n a ch t" am Freitag haben Gutscheine Gültigkeit. ** Weiterer Abend. Wie schon bereits kurz mitgeteilt, ist es der Leitung der Literarischen Gesellschaft gelungen, einen unserer be» Skadtv. Krausmüller (DV.) toenr bte Ablehnungsgrürrde des Vorredners zurück und führt aus, daß der Staat einen Zuschuß von 12 000 Mk. unter der Bedingung zahle, daß die Stadt dis gleiche Summe bewillige. Für die Erhöhung sprechen die Stadtverordneten Gröde, Sommer, Erhard, Krausmüller. Dagegen Stadtv. Kling, der nochmals für Ausbau der Fortbildungsschitle spricht. B.n der Absttmmung wird der Arttrag des Finanzaueschusfes angenommen. D ie Pacht der Jagd der Gemarkung Gießen läuft am 31. Januar ab. Wie Beig. Rosenberg mitteilt, hat bte U. S P. den Antrag gestellt, von einer Verpachttm^ abtufeben und Schützen anzustellen Dies ist rechtlich nicht! möglich. Landw. Deputation und Rechtsausschust beantragen baljer, die Pacht wiederum öffentlich auszuschreiben. Nur in besonderen Fällen sollen Bezirke aus der Hand abgegeben werden. Dies geschah in einem besonderen Falle im Bezirk la- und empfiehlt sich auch jetzt wieder. Der Gemeinderat muß sich jedoch freiwillig -dafür aussprechen. v ^Iz: 25 < Ja 20— 53 unter te t! ««HL tz-Stz Mann wird noch 1 Punkt erledi-'t D ie Kosten der freimütigen Sanitätskolonne, die als Rettungswache ausgebaut werden soll, sollen in Höhe von 3000 3JL von der Stadt übernommen werden. Der Antrag wird angenommen. Schluß de» Sitzung 8 Uhr. Der SchNchtrrngöansschuk der Provinz Oberhcsscn. In der Sitzung vom 21. Januar 1920 wurden folgenbe Schiedssprüclie gefällt: 1. Aus Antrag des Arbeiteransschusses der Firma Bäitninger, G. m. b. H., spricht der Sckstich- tungsausschuß stine Ansicht grundsätzlich baljin ans, oaß die Tätigkeit im Ärbeiterausichutz als fold)c nicht den Grund zu einer Entlasstlng des Ausfckutßinitglieoes bilden darf, daß aber l-iervvn unberührt bleibt eine Entlassung aus Gründe» der Bctrü'bscinschränkung. 2. Tie Mol kereigen-ossenschafk „W e 11 e r a u" in Nieder-Wöllstadt wird für verpflichtet erklärt, dem Geschäjtsfülner Karl Preu- sche in Diieder-Wöllstadt und dessen Ehefrau die ihnen zulvmmende Tcuenlngsz-ulage für die Jahre 1919 uno 1920 unter besonders erfolgter Bestimmung der Zalüitngslveiie zu en trübt en: die Naturalien sind für den Rest der Vertragszeit in vertragsmäßigem Umfang wei er zu geioähren. Ter ! Schiedsspruch wurde von betoen Teilen anerkannt. 3. Auf Antrag des Verbandes der Arb^tgebcr für das S chn e i d e r bewe r be ist auf den bifr herigen Stunden lohn ent Zusckstag von 50 Prozent zu zahlen, den Sx-immbcitem ein Züfckstag von 10 Prozent zu gewähren. Diese Ncun^.lurui tritt am Tage bar Wiaderaußtahnle der Arh.r: in straft. 4. Aus Antrag des Arbeiher»usschufses der Firma Bänninger toerdcn Richtlinien für die Entlassung von Arbeitern auf Gruirü der Vervrd» nung über Ginftellung und (ht:lafhnig von ?lr- Mtem uno Angestellten festgelegt und den Parteien aufgegeben, unverzügltch in erneute Verhandlung wegen 15 zur EntlafsunA komme,wer Arbeiter eiitzutrcten, um die teck>nt>ck)en, toirte schädlichen und perfönlül-en Verliältnifse der genannten Arbeiter eingelxeiti) zu prüfen. Trri wei ere Fälle fanden ohne Verhrndlung ihre Erledigung, barunter die Streitsache des Schreiner gewerbes. ICttnfi nnd Wissenschaft. Scapa Flow. von Reinhard Goering. (Frankfurter Uraufführung.) In die Form einer zweigeteilten dramatischen I Dichtung 'bat Reinl-ard Goering gekleidet, was er | über die Tat von „Scapa Flow", zu jagen batte. I Es fehlen in diesem Schauspiel die äußeren Vorgänge, und selbst das einzige tatsächliche Errrg»///, die Versenkung der Schiffe, erlebt der Hörer nur aus der Ferne mit. Goering, der die neifltgen Wuv I zeln der Handlungswrise seines deutschen AdniiralS und seiner.Mannschaften aufzudecken bestrebt ist, der Majscnpsychologie geben tui.l („Mentalität!^' I schildert im ersten Akt, was der Tat vorausging: all jene seelische Not und Verzweiflung der ge* I fangen en Matrosen und die, von eckstem, tiefe« I Vaterlandsgefühl geleitete, Frage: „Würde es I febaben oder würde es nützen?" Ins englische Laia I führt, mit feiner Kontrastwirkung, der zweite s2ITt; I hier herrscht Freude und Siegesstimmung, aber aß dann der deutsche Äldmiral aus dem Meer ergi ifft« und vor den englischen gebracht wird, da sind« I die Worte, in briien er sein Handeln aus bestes Wollen rechtfertigt, Widerlfall auch bei dem Feind! «Männer gibt es auf beiden Seiten. So stehl I das Werk Goerings in seinem festen Glauben an I neuen Geist und wieder erstehende Menschlichkeit I Gedankengängen nabe, die bei Hasenclever und Fritz I von Unruh schon älmlich zum Ausdruck tarnen. Tie I Sprach form mit den kurzen, oft abrupt gebairtej | Sätzen erinnert an expressionistische Art, ohne durch I Uebertrcibung zur Manier $u werden. Unter der äußerst geschickten Regie des Ver« i.fafsers gelangte „Scapa ^rloro" im Frankfurter I Neuen Dlteater, bei trcfflidjer Darstellung aller Mitwirkcndcn, zur Uraufführung, und fand nach | dem zweiten Akt stärksten Beifall, für den zuletzt | Direktor Hellmer dankte. Die Bühnenbilder, zwe I Nocturnos ein präg! ichster Art, hatte Reinhold I Schön entworfen. tt. Es fei im Anschluß an die Frankfurter Uraufführung nochmals darauf fnngeroiefen, daß pte I Deutsch-nationale Jugendgruppe das Schmispiri Scapa Flow morgen im Einhorn auffütee« I wird. Auch die hiesige Aufführung ist in FrMikfutt | unter Mitwirkung des Dichters einfhtbiert, der mit «Bestimmtheit morgen abend anwesend fein wird vermischte». Gefährdttk Bergltiite. Dortmund, 28. Jan. (Wolff.) Die gaitzk Nacküfrhicht der Zeche Schürbank-Charlottenburg, 196 Mann, die infolge Wafferbruches von Dct Außenwelt abgesckstofsen waren, ist nach zehnltün« biger Rcttungsarbcit nachmittags 3 Uhr geret» t e t worden. Der Betrieb Der Zeche ruht vorlau- - fig. Die Belegschaft wird auf den benachbarten Zechen untergebracht. liebtesten humoristischen und satirischen Dichter, dessen Bücher bereits in ungefähr 400 000 Exemplaren verbreitet sind — Karl Ettlinger — de- ... _________ ____________ tonnt unter dem Namen „Karl che n" von der sich nun noch mehr Hamsterer melden/denen ihr „Jugend".zu einem heiteren Abend zu gewinnen kostbares Gut von den Uns ist Ettlinger ja mit seinem sprudelnden Hu Staufenberg, 28. Jan. Bei der hiesigen Jagdverpochtung blieb Rittmeister von Ham- - - । wacher Höchstdietender. Ihm dürfte sci.ens des zunnderhandelt. l Gemeinderats der Zuschlag erteilt werden. X-CvCtlwtttlttCl» I ** Marken-Aus gäbe. Am Freitag und l nn n Samstag, dem 30. und 31. d. Mts., Spangen hnHerbeiSa^ m ?u n a VSt tu den 'Bezirken Brot-, Kartoffel- und Seif >n° w'ttag Ua ™ 1“ '' Q. AuSg°r-. Nährr-s !iche iln. " u e i 2ic. $t. @ 6m"b t «u8 seigenrai .t Wächtersbach sprechen wird. Ter Redner wird „„ * 3«r !r-»NN»°uck am ÄmSiag alenb in Ober-Seemen Irteilt. bnS die eebenän.ittelbeWLta&n ih« »J bn führungsbestimmungen noch nicht erlassen bat unb I f f.. b «mt bemnu* ^6 feine bindende VM ’ÄSX’ÄXbaAW " Freibank. Srritaa den 30. >.n ‘e"ltale schlossen. wevden von 1—3 Ubr oie Nummem 651—780 Kreis Fri7dbe beliefert I O Kirch-Göns, 27. _ Veranstaltungen. pressergeschichte hat unsere Gemeind: in Donnerstag, 8V. Uhr, neue Univ.-Aula: Kundgebung gegen Auslieferung! '»n ^^5.^ Cl1t deutscher Staatsangehöriger. Redner: Pros. K ü n tz e l - Franks. — Lichtspielhäuser wie ttttb irmtg feines LustfpUs „Das Befchwe'rbe-^ wnw »wnv* bekannt geworden. Die Llterarnche.Ge- Gießen, den 29. Jan. 1920. mit diesem Abend die Reil)e ihrer Die Kohlenverforgnng der Stadt Gicsten. literarischen Veransta.tungcn eröffnet, scheint mtl f le täolick diesem Vortragsabend einige eoenso lchmie wu SÄ « über den Stand der KolKnversvrg-ung ber ©tabtM^|e.i ®utt^>ae^1,nah- Dorgeseh. nen — zugeterlt worden. Sämtliche Be-I j) e r S ta a t s wi c t scha s t Friedrick) zugicheme der Stadt Gietzen hegen, bei den in I ßVrnfieii für die Praxis de s So- Betracht kommenden Zechen zur Belwferung vor, oes protzen Ur ö M So-aismus -b-r 7-bir-m-4. MW« i7lEsL SfctasSÄX»“ ton- rung stattgefunden. Ta bte Zechen in i-tzter Zen I .. g^-iamtdeit misüben soll, ixe Hmtin b't Cc5 geltung der Person. Ichltcr i>k Allgemciicheit mit crNärlirli, daß ciu- 2üi»licfctung juicteiltai GtSä L LA-ÄLm KALL tSfe?Srt* Aber es ist Und die Arbeiter der Welt, vereinigt im gemnn- >? tz^^dast^s kn‘für bte Stadt I fomen Kampf, verlieren das Vaterland. Die heu- noch eingehenden Kvhlensendlmgen in erster Linie tite Sozml>sierung richtet sich gegen das Privat- YrrifbiTiiiii bie m(ilreleben Öffentlichen An-! unternehmen. Friedrich txni Gr., nuLr ixf,et JJ-J Äichten und amoerblicb-n Betriebe Regicrimg sehr viele Betriebe v-wstaatlicht wur- sind, fo daß mir eine beschränkte Menge zur Ber- kommen fremd Lr nntl ine ^rberu1^ in^ Cr tvnfimn nn fviudTuttinttten iur Ver- Siebung des Unbmehmers. Seine ^,iTt)^^aTt5' Wmma fteht wSr^auf^'im^ ©ommer *1919 «J politif ist das Gegenteil vvn „soziali,ti,ch" Sie kdlteiwn B'iiia'ck^ne bv ihnen zu stehende Menge nncd gefunden im Nutzen für das Ganze, wahrend ^l^t "Lch^ S die Lehre Marxs bte ^N^g e^em-n scheu Unterlagen sind xur Befciedigung dieser Haus- ^rp ^nttiD^ eii Mit Rücksicht aus diese Rückstände in der Be- d?s Recht ist ^zmle ^^rbe^ff, ein^. Idee, liefenmg sind die KdI)lenl)andlungen strcngitens dieallem in! das Rcnch Friedrichs S^dlfr^- JMrt ansciviesen, Seine weiteren Bezugick>eine neueren I nach dem dnnzipber hochstnioglEm (ma.ernlten) Datums anznnelMen und m b.liefern, tevur alle I B.'gluckimg des Einzelnen, fonberm nach,r acte in ihrem Peiitz befinHidjen Bezug!ck)eine bum Som- der Staatsautoritat und de-> Pslichtbenmltseins mer 1919 restfos ausg liefert sind. AU« mtichcrdet sich.die Zukunst. Ter Ortstestenstelle ist cs unter diesen Der- . ** Ter Gießener Hau sfr a ne n Verhältnissen unmöglich, weitere Kohlenbe- ein bat Frau Emma Kramer, Mannheim, für zugscheine an bijenigen zu verabfolgen, einen Vortrag „HauStmu und HansangelteMe welche das ilmen zugeteilte Quantum bereits er- gewonnen. Frau Kramer ist 2. Varu^nde des halten und verbrauckst fxiben. Rücksichten auf die- Verbandes dcuticher Hausstauenvwme. Ms fold)c itnigen Bezugsberechtigten, ivclche in toeü größerer hat sie sich nut ter Han Zangestelltenfrage em- Notlage sich bcfiiiden, sollten jeden Einiichtigen ge^nd beschaftigt, es fbclxn ihr reiche Erfahrungen, veranlassen, die an sich ül'erlasteten amtlick-en Stcl- -nr ^ette. Sie sprach m bataldten Städten wieder- ten nur in den dringendsten Fällen in Anspruch holt .über dieses ^ma-Anch wir lie wm bair nehmen. 1 Ministerium zur Ausarbeittmg des Arbettsvertvags zu gezogen. Tte Rednerin wird die Sack>e vom Die Rückkehr der Gefangenen I burduuiS objcfiit*en Stemdpunkt ans behandeln und hat sich nach Meldungen, die vvn der Abnahme-! nnchtige Auffchlüsse übeinischen heutige Anzeige sei verwiesen. Gebiet noch keine Gefangenen eingetwffen sind, Landkreis GiestkN. * wird die Ankunft DtTimulid) vor 8 Tagen! ** Grüningen, 27. Jan. Gestrrn hielt , nicht zu erwarten fein. I Bürgermeister Schäfer aus Watzenborn-Steinberg Tie Biehabliefcrnng an bie Entente. auf Einladung der Ortsgruppe Grüningen Hess. . o __□ qn. Bauernbund" einen Vortrag über die bte jetzt von Tas Landesemahrungsamt bestimmt mit Wir- Nationalversammlung verabschiedeten Stener- vmg vom 2b. x’flnuar. gösetze. Die Versanimlung war sehr stark besucht, Tw Kastration der Hengste mte das Scherm ^^ Zeichen für das rege Interesse, das auch jetzt 1 I unsere Landbevölkerung den neuen Steuern gegcn- nahmen föniren burd) _i_artixteemaiTrimg^amt I Bürgermeister Schäfer verstand es, das 0^6™ S^OO'OOO SDtaf Xr tiefe «”rn$t id)1DieTisc S^-rg-iedsebung n-r. Strafen wird g^-mäß 8 11 des Ausfühi-ungsgesctzes \ ’ a Friedelisvertrag Vom 31. August 1919 be- , wer Vvrsätzlick) den obigen Anordnungen ... ______ , ... . men worden ist. Die moc in letzter Zest durch die wiederholte Auffüh- sängnis nach Butzbach gebracht. SslBI ZKr sW* °3L ?* 3n und ffl fidjt cht SJ^mä «JS w m folie i^n .Die- ^.foifbtr. •sa»» Ä'?«8 Kurier, wL to 6wt WjHUeiSnt. Ml «» iwrbcn. ' flwwimen, Sd)’.u& bo ngöanöschutz vberhesicn. ''..ZMuai 19206* Hallt: ArheilerauSschusses btt !>- v., spricht der Schliß lcht arunbiäUitf) Mit m Arbeiternus'chich all iu eiltet Einlassung btf darf, baß aber Hirn»: Eassung aus Mndti rngenossenschas' -Wcllslüdl wird für btt, chäjtssührn Shirt tßw unö dessen Glxfwu iw ingszulage für dir Jahn ivndns erialgtn BkM : zu enttichtrn: die sH» t bei Lemagszeit in vrv acier zu gewahren. Ts beiden Teilen anerfanm Zellendes bet Aibeitgriv werbe ist aus den W Zuschlag von 50 Prviki eitern rin ZuiM tr Tiefe Neun^lung irii tljnK irr ärlxt; in M Ufrtxitnauiidfuiitt * Tbcn Richtlinien sm h ans Annd bet Peru» mb (htlalixma von b Wiegt und den Jt? •jinlid) in erneute r r EiUlasiunfl tornnm m die techimchen, roifl- jfrn Lcrlvltnisie der 9 end zu prükii fanben °tz« «** itei die LtretlML » wigentchast- i ^lom- , -d Goertng. UraussüÜrung.) •roei.ifttüien bramflfn« SA* MM MM Sb«iat w* rd DerrweislE^/, ^nS-^rbe L^’SmnwnM^ >ÄtÄWS if be'dcn g,laM erfte^.fßjet und dL s--Ä*: ’X ®‘Ä rHsr-i ,:sM -aus °"T das yochscbiilnachrfchien. X Marburg, 28. Jan. Bon ten sechs für das Jahr 1919/20 von her philosophischen Fakultät der hiesigen Universität gestellten wissenschaftlichen Preisaufgaben haben vier eine Bearbeitung erfahren, die mit den ausgeschrieben en Preisen bedacht werden tonnten, und zwar Arbeiten aus dem Gebiete der Geographi.', dec Geologie, der Physik und der Zoologie. O. Z. Marburg, 27. Jan. Das langiähri^e Mi'glied des akademiscl-en Lehrkörpers, der be- fanntc Geologe, Geh. Reg.-Rat Pros. Dr. Emanuel ft a Yser, feiert am 31. Januar sein 50- jähriges Tok oriu'.'iläum. Der Gelehrte, d.r 1870 in Be lin promovierte, ist Mitgl.eo ">er Akademie der Wisievschasten in Berlin und München. mc. Frankfurta. M., 28. Jan. Der Äon- flikt zwi,d/-n dem Allgemeinen Sturxmtrn-AusschuK und te> Leitung der Universität wurde durch güt- It±rrin- zelt um 10 Proz., wie Bochumer, Gelsenkirchen und Lösch. Rombachcr war sogar 30 Prvz. höher. Farbwert lagen fest. Elck.r. Werte unregelmästg. Spezailwerie fest mit Ausnahme von Kaliaktien. Mexilaner und Renten stark weichend. Frankfurt a. M., 29. Jan. (Börsenstimmungsbild.) Die Haltung der Börse g - statt-te fid) ruhiger bei nicht eitthertlich'er Kurs- enttvi lung. Am Montan markt batte Gelsenkirchener die Führung, die 385 eröif.retcn und sehr bald aus 3891/?—396 stiegen, ferner ist Buderus als fest zu erwähnen. Chemi'dx Paseiere zeigtm feste Tenkenz. Stärkere Nachfrage herrscht' für Badisch? Anitin; Chemische Goldenberg wurden zu höheren Kursen gesucht. Höchster Farbwerte büßten am fkurse 10 Proz. ein. Elektr. Werte warm ebenfalls beobachtet. Im freien Verkehr zogm Südsee Phospl-at von 1550 aus 1600 an. Kanada schwächer. 1000—1010. Benz Aktien bewegten sich zwischen 315—318, 5proz Gold-Meri- fai ec gaben 60 Proz., 5proz. Silber-Merikrner 26'Proz. Am Markte der mit einheitlichem Kurs: ■notierten Papiere war die Tendenz überwiegend fest. Privatdistcmt 4 Proz. Frankfurt a. TL, 29. Januar. Devisenmarkt. Datum: Holland ..... Dänemark Schweden Norwegen Schweiz Wien (altes). . Deutsch.Hsterr.abg^ Budapest Prag Helsingfors .... Spanien ®elb Brief 27. Ian. 3397,50 3902,50 1698,50 1701,50 1978,50 1981,50 1828,50 1831,50 1838,50 1841,50 27^95 28,05 97*75 98,*25 1838,50 1841,50 Geld Brief 28. Ian. 3661,50 3668,50 1548,50 1551,50 1898, - 1902,- 1696,- 1702,- 1718,- 1722,- 31,95 32,05 27,35 27,45 31,95 32,05 94,75 95,25 Börsenkurse. Frankfurt Schlutz- 1-Uhr- S Berlin chluw Anfangs- Datum: Rltrs 28.1. .siurs 2y. 1. Kurs 28.1. 5hird 29.1. 5^Deut.Krieqsanl. 77,50 77,50 77,50 77,50 4°/,Deut.Neichsanl. —. — — _ — 64,50 64,60 3'/„Deut.Re chsanl. — . — —- __ 63,10 63,- 4e<0 Preust. Konfols __ __ 63,25 62,25 Darmstädter Bank — _ w 137,50 136.25 Deutsche Bank. . . — . — 290,- _ _ Disconto» Besellsch. — . — — . —— 204, - 205,- Dresdener D -nk. . — _ 174,87 173,- Nationalbank f. D. — _ ■— 137,25 136,85 Nlitteld.Treditbank 140,50 140,- H.-Amerlk.-Pakets. 151,- 148,25 151,- 149,- NorddeutscherLloyd 173,75 172,- 174, - 174,- Doch. Guststah wrk. —. — 320,- 232,75 D.«Luxemb.Bergw. 299,- 255,59 297,75 298,50 Gelsenkirch.Berqw. 379,- 385,50 378,75 390,- Harpener Bergbau 380,- 3-0,- 380,- 380, — O^erschhEisenb.-B. 228,- 221,- 225,- 225,- Oberfchles.Lisenind. 248,- 242,- 248,75 249,85 Phönix-Brgb.. Akt. — .— 337,50 337,- 335,- Bad.AniliN'U.Soda 590,- 600,- 580,- _ _ Höchster Farbwerk« 400,- 390,- 395,- _ — (llehir. Ä. E. G.. . 332,- 326,- 330,- 323,- Schuckeri-Werke. . 210,- 210,- 200,75 FeltenLGuilleaumr 374,- 375,- 385,- Daimler .... 346,- 349,- 341,- 344,75 Bud.« Eisenw.-Akt. 320,50 330,- _ __ Adlerwerke . . . ■■ . 360,- _ _ 4U/O Hess. Saatsanl. — , — __ __- _ _ Electron Griesheim —, — 295* — — . — Marknotiermngeu. Datum: 27.1. Zürich Amsterdam 2,35 KopenI agen Stockholm............... — Wien............ 443, - 28.1. 5,75 6,- Der Schiffsnknbau. London, 28. Jan. (Wolff.) Havas. Die Produktion an Schiffen in der gesamte n W c l t ist im Jahre 1919 auf 7 000Ö00 Tonnen augewachsen, das bedeutet rine Steigerung von 4 000 000 gegenüber dem Jahre 1913, welches die größte Schiffsproduktion vor dem Kriege hatte. Englands Schiffsneubau im vergangenen Jahre betrug 1600000 Tonnen, derjenige Amerikas 4 000 000 Tonnen. Büchertisch. ~ Srntc. Jahrbücher ter Halbmonatsschrift xa& Ilterari.chc Ecl-o, lorausgegeben von Ernst Herlborn. Erster Band 1919. Verlag von Egon J^cschel u. Co., Berlin W. Preis in Pappbano geb. /,50 9Jif.; in Leinen geb. 9 Mk. Was an geoirgem Samen im Vergangenen Jahr in Deutsch- lnnd aufgegangen ist und im Literarischen Evie alle Sammler, vereinigt er in txeicm Bande eine gnofev1 Zalj von bleibenden liter^mschen Wec- len und verncitrelt denen, di: da geistig lungern, ein Jahr deutscher und Welt-Literatur: toftlidxn Inhalt in geschlistener Form — goldene Früchte in silberner Schale. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. HöchsteTemperaturam 28.1. — 6.9*, 29. l.^=7.4* Ni-drigst« „ „ 23. 1. = 1 8°, 29.1. «= 6.1° Niederschlag 1.9 mrh Datum IP Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Grab 6fr v.wü lung in 0«hnI« fet sichibaren HtmmelaslLche Wetter 28. 1. nm. i 6.0 7.0 100 1 tags leichter 28. 1. abds. 6.5 7.1 99 1 Regen 29. 1. om. 6.8 5.9 80 6 nachts bedeckt LU. Von der Landesuniversität. Dem Poosestor der Philosophie Dr. Max W n n d t in Marburg, der als Nachfolger Rudolf Euckens nach Jena berufen wurde, ist zugleich der Lel)rstuhl der Philosophie und Pädagogik in Gießen anstelle des in den Ruhestand getretenen Gehcinierats D. Siebeck angeboten worden. Letzte N^el^riehten. Eine offiziöse Erklärung zum Kurssturz derMark. B e r l i n, 28. Jan. Bon einer dem Reichs- sinanzminister nalestri-enden ©e.L* wird d r Nationalversammlung über den Kurssturz folgendes mi geteilt: Die Lage am Devisenmarkt ist durch die starke Entwertung, die die Reid,^mark in den letzten Tagen an den neutralen Plätzen erfahren hat, imd infolge der Nachfrage nach Aus.aadsdTvisen in Deulsu4and selbst überaus kritisch geworden. Die jetzige Situation ist zum erheblichen Teil dadurch cntitaubvn, daß die Guthaben, die Deutsche im Ausland taiTd) Warei expo.te nach aus andere Weise gen»inten haben, nicht der G> samtwirtschast dienstbar gemacht toerven, was man zum Teil mit der S t e u e r f l u d- t zu erklären hat, zum Teil damit, daß deutsche Firmen dies.' Gurhaben zur Deckung bestehender oder später'r Berpslichtnngen sich reservieren wollen. Es ist har, daß der deutschen Bolkswictschast auf diese Weise immer mehr Kraft entzogen bzw. fern-- gehalten wird. Man wird daher nach Mitteln suchen müssen, diese AuslandSgttthatx'n bm Bvrcken txr Okfamtimrtidkift nutzbar zu niad>en. W.e es scheint, hat das Rrichsnnanzmiuisterlunc di. ^Ib» fidx, zu diesem Zweck die D e v i s e n o r d n u n g in irgend^ einer Aorm wieder aufklm zu 1 cssen. Dte ständige Baluta-Kommission wird sich in d u nadjuen Tagen mit dieser Frage beschäftigen Der Kurssturz, den neben der Reichsmark auch d französische Franken und das engiiidK Pfund > nvnn auch nicht in so scharfem Matze wie die Reid>>- mark^ erfahren haben, deutet daraus hin, datz die Ordnung der Devisenverhälmiss.' ntd>t nur «ne deutsche, sondern rint international* Angelegenheit ist. Es ist daher zu hoffen, daß ine non Angehörigen verschiedener Länder an ihre Inrgienmgcn gerichtecr Mahnung, so schnell iinc moghtb etne internationale B a l u ta ko n sc r ? n » einzuberusen, nunmehr auf frudjUxrrrn Bvixm fal len wird. Dkt Rücktransport der drutschtn Gcfangcucn aus Frankreich. . VariS, 29. Jan. Havas In den 5 Tagen &LSC9xnn- ,bes Transportes sind bereits über 50 000 deutsche Kriegsgefangene teimgeldyfft wor den. Das Befinden Erzbergers. -Berlin,. 29. Jan. (MTB.) Ter Zustand Erzbergers ist im großen und ganzen u n v c r ä n dect. Ter Patient verbrachte die Nacht txrlüli nismaßig ruhig, ist aber sehr ,-palhisch. Eine Konferenz zwischen Poincare und dem König von Belstien. Brüssel, 29. Jan. Hävas. Die Konferenz, die zwischen oem Präsidenten Poicarö und dem König von Belgien stattfand, scheint von großer Wichtigkeit gemefen zu sein, da die Re-- gicrungsleiter beider Länder sonne Marschall Fock zugegen waren. Augenscheinlich wird über öte Handhabung des Friedensvertrags dis."u- tiert. Die Konferenz begann um 3.3) Uhr und endete um 5.15 Uhr nadnnittags. ®e^n Ab ud reisten die Staatsoberhäupter wi.'der in ihre Hauptstädte zurück. Arn Schluffe der Sitzung wurde ein Note bekannt gegeben, in k*r es heißt, daß bi* Zusammenkunft des Präsidenten mit d m König dazu benutzt worden fei, um sich in Gegenwart der Negierungsmitglieder über ivirtid-a'tid.c, finanzielle und militärische Fragen, die Lauder an gehen, auszusprechen. Das Resultat bt- 'er JTon ferenz sei für beide Länder äußerst günsttg Zur Demission BarueS. Paris, 29. Jem. (WTB.) Aus London wird gemeldet: Tie Demiffron des Ministers der Arbeiterpartei Barnes wird sehr ernst beurteilt. Man befürchtet, daß die drei andern Arbeiter mini- hier sich ebenfalls zurückziehen, wodurch die Kva^ li.bn leben Schein von Arbeitervertretung bcr< loren hatte. Die Berhandlnugen mit den Sowjets. Paris, 29. Jan. Havas. Der „Tcmps" meldet' Laut Ksponhagener Nachrichten werden die Unterlxmblungeit zwischen Litwi noff und O g r a d y in Kopenhagen zu Ende geführt werden. Sie dürften noch mehrere Wochen bam*m. Paris, 29. Jan Havas Tie „Times" meldet: Ein Beschlust der esthnischen Regierung gestattet den freien Transitverkehr der Ex- und Importgüter für Sowjetrubland. behördliche Anzeigen. Bet r.: Feldbereinigung Licht hier Verkauf eines dcustbaums. Ein Nustbaum von etwa 40 cm Durchmesser soll auf dem Stand (an der Kirchhofsgas e Lich am Garten des Prinzen Ludwig) verkauft werden. Angebote bis 15. Februar 1920 an Bürgermeisterei Lich 1041V Friedberg, den 27. Januar 1920. Der Hessische Feldberrinigungskommissär: Schnittspahn, Regierungsrat. Nütz- nnb BlMhch-VkrfttMlMg in der Fürstlich Solmfischen Oberförsterei Hohensolms. Am Donnerstag, dem 12. Februar, •oll in dem Distrikt Eichelsberg (bei Hohen- >olmä) nachstehendes Holz versteigert werden: von 81/.. Uhr vorm ab Bre nnholz: ® ^che n: Prügelholz 1 Rm., Buchen: Scheiter 125^m , Prügellwlz 99 Rm., Rrisholz-Wellen 4960 «tüd, Fichten: Prügelholz 42 Rm., Stockholz 52 Rm , Reishol^-Wellen 2870 Stück. Lrefipuntt: 81/* Uhr vormittags am Weiher (bei Lohen folms): 1400 Treffpunkt: 1 Uhr mittags am Festmeter, Reisslängen Festmeter. Stück mit 12,84 Stück mit 17,22 Bürgermeisterei- unter 20 cm Durchmesser 6/14 na Länge 181 Stämme mit 37,03 Fstm. Stangenholz: Derbstangen 300 e. sUlttags ab Nutzholz: 5lötn: sttollcn 2 Meter lang 2 Rm, Buchen: stamme 2i/30 Zentimeter Durchmesser, 5 Meter .Lm.lSe, 6 etüd mit 1,99 Mtmeter. Fichten: Schnittholz: uber .50 cm Du-ckmesser 4 Abschnitte mit 10M Festmeler, l^m 40—49 cm ^ucchmesscr 7 Ab- scbn'tte mit 7,42 Festmeter, von 30—39 em Durchmesser 15 Ab- schnitte mit 8 32 Festmeter Sauhvlz: 25 cm und mehr Durchmesser 6/14 m Länge 25 Stämme mit 13,10 Fstnt 20 —24 cm Durchmesser 6/14 m fiänae 53 Stämme mit 21,10 Fstm. rebäude in Hohensolms. Für die Brennholzversteigerung ist der Bieber- deis auf Selbstverbrauchrr aus Hohensolms und eus Ortschaften dec Umgegend beichränkt. Tie kcün umkreisten Holznummern werden nicht verkrust. 1037V Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Nach- ragsvoransch'ag der Gemeinde Ober-Häcgern für' Rj. 1918 liegt vom 3. k. Mts. an eine iSjodie lang auf unserem Amtszimmer zur Ein-i ckcht offen. Einwendungen können während dieser | Seit schriftlich oder zu Protokoll vorgebcacht werden. Es M?rb eine llm'age erbo-ien, zu der a"ch V« Ausmärker beizut a en laben. 1041 Ober-Hörgern, den 28. Januar 1920. Bürgermeisterei Ober-Hörgern. Holler. i Markerr-Ausgabe, Am Freitag und Samstag, dem 30. und 31. ds. Mts., gelangen in den Bezirken Brot-, Kartoffel- und Seifenpulvermarken wie nachstehend zur Ausgabe: A—E Freitag vormittag von 9—12 Uhr, F—K Freitag nachmittag von 2—5 Uhr, L—Q Samstag vormittag von 9—12 Uhr, R—Z Samstag nachmittag von 2—5 Uhr. Die Marken find unbedingt an Vorgenannten Aus gabetagen in den Bezirken ab zuholen. (981B Bei mehrmaliger Nichtabholung der Marken am zuständigen Bezirk wird laut Beschluß der Lebensmitteldeputation eine Geldstrafe von 50 Pf. pro Karte erhoben. G i e st e n, den 27, Januar 1920. Der LX-erbürgermeisler (Lebensmittelamt). Freitag den 6. Februar, nachmittags um IV, Uln, soll die Jagd der Gemeint Klein- Eichen auf weitere 6 Jahve in der ^Wirtscchist Krieger verpachtet werden. Bürgermeisterei Klein-Eichen. Hoffmann. (1024 Suchenbrennholz frei Waggon Gietzcn und Umgebung zu Mk. 2400 je 10 Tonnen liefert HchhMl. Tlhillitt, sdottti S.H. Televbon 216. 'gut Nach 19jaiirijrer eigener Praxis in Straßburg i. Els. habe ich mich hier, Löberntr. 3 p., als Dentist niedergelassen. ’7HM HansMangelsdorff,Dentist Staat!, gepr. nach § 123 R V. 0. vom Ministerium in Elsaß-Lothringen. Münzen alles Gold, Silber, Platin. Silbermnnzen 7-farf), ^iOMark Gold 230 Mark. ioi9C Gümblein, Goetheftratze 46 AII. Suche zu kaufen: vam« MMg ä alle Jabraänae, einzelne Bände und Veü stäudiae Neiden zu beiten Preisen. Wnnebotc unter F. M. S. 528 an Rudolf W Moste, Frauksurt am Main. 513ss RH OrthopädisclierTumkurs Beginn Montag den 2. Februar. 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Nr. $6 29 Januar 1920 Inhalts Ueberjicht: Bekanntmachung über Kleie aus (Betreibe. - Verkehr mit dem besetzten Gebiet. — Postpaketoerkehr mit dem Saar« gebiet. — Herabsetzung der Verbraucherration für Kartoffeln. - Ausmahlen des Getreides der Selbstversorger. - Bestellung von Nährmitteln.- Iuckeroerbrauchsregclung. — Zulassung zum Schlagen der Oelfrüchte für Selbstversorger. — Feldbeieinigung Nöthges. Bckantttmachuug über Stiel: aus Getreide. Vom 22. Januar 1920. Aus Gruno der §§ 1 AL iah 1 Satz 3 und 11 der Verordnung s ■§ ^Rcichswirtschaftsministers über Stiele auS Getreide vom 19. Tl> jcniLcr 1919 , R.ichs-Gesctzblatt S. 2109 ff.) wird das Nach slebenoe bestimmt: § 1. Tie Abgabe und Bertetlung der Kleie aus Getreide wird insofern abweichend von den Vorschriften der Verordnung des N.ichsivirlschaftsininisierü vom, 19. Dezember 1919 geregelt, als ti: Vei.immung:n in S 4 unserer Ausführungsverordnung vom .! die Ernte 1919 r i er i in in Gtt nng bleiben. Tana.ch sind die ^oinmunalverbände auch ferner v.rpjlichlet. die beim Ausmahlen ihres Getreides anfallend« Klei: 3 rüjtui'etwigcn und der LanLesfuttermillelstellc zur Verfügung zu stellen. § 2. Tie Landes futtermittel st ell? tot den Kommunalv-.n bänden sür die nach £ 1 zur Verfügung gestellte Kleie 29 Mk. je 100 Kilo- Aramin brutto sür netto olMe Sack zu vergüten. t; 3. Tie Höchstpreise sür Kleie dürfen bei Lieferungen der Landesfuttermittelstelle folgende Preise bei 100 Kilogramm brutto für netto ohne Tack nicht übersteigen: 1. Bei Lieferung an die örtlickxn Vertcilungsstcllen: u) für Lieferungen, die nich über Lager gehen, frei Empfangs oder Vertcilungsstation 30 Mk., b' sür Lieferungen ab Lager der Geschäftsstelle 32,50 Mk. 2. 93ti Lieferung unmittelbar an die Verbraucher: a.i sür Lieferungen, die nich. über Lag'r gehen, frei Empfangsoder Verteilungsstation 30,75 Mk., bi für Lieferung.n ab Lager der Geschäftsstelle 33,25 Mk. Erfolgen die Lieferungen im Falle vom 1 a und 2 a in Ladungen unter 10 Tonnen > 10 000 Kilogramm', so erhöht sich der Abgabepreis um die Steigerung des Frachtsatzes. d 4. Tie örtlichen Verteilnngsstellen können bei der Abgabe der Kleie an die Verbraucher zu den unter § 3 Ziffer la und b ansgesü ir!cn Preisen noch 75 Pf. nnd außerdem ihre Auslagen sür TVrad;' und Fuhr lohn znschlagen. £ 5. Tie Vorschriften in den §§ 3 und 4 gelten sinngemäss auch für die Preise und Zuschläge, die die neben der Landes-- lUtttrinittel stelle mit der Verteilung der Kleie betraut'n Stellen erheben dürfen. ;■ li Tic Lcntt e ssnl t er mittel st eile nnedsWkuiächigt, fernerhin etwa -'itwcneige Aendernngen des Kleiepreises fcstzusetz^n. § 7 Tiefe Bekanntntachung tritt mit dem Tage ihrer Ver- tündiAMg in Kraft. T a r m st a d t, den 22. Januar 1920. hessisches Landes-ErnälnungSarlst. Neumann. Sma .Ministerium. Tarmstadt, den 20. Januar 1920. Zu Nr. St. M. 1211. B e t r.: Verkehr mit dem besetzten Gebiet. Infolge ter mit der Ratifikation des Friedensvertrages in Kraft < --irrteilen neuen VerketoSbestimmnngen im besetzten (Gebiet genügt lünftig zur Einreise in dasselbe für Reisende, die im n n - b e j e tz t e n Gebiet ilren Wohnsitz toben, der Besitz eines von der znständig.'n deutschen Betord: ausgestellten deutschen Reife pa'ses mit Lichtbild. Ein besonderes französisckxs Visum ist nicht mehr ei forderlich Für Reisen in das Sa ar gebiet gelten diese B e ft i m mung e n nich t. In solchen Fällen sind die deutstlieu Reisepässe mit 2 Lichtbildern und einem besonderen Antrag iri: bis!-er an das Hessische Verkehrskommissariat in Tarmstadt zu richten, welches die französische Einreisegenehmigung erwirkt. Für Personen, welche im besetzten Gebiet ihren Wohnsitz laben, genügt znr Reise nach dem nnbesetzten Gebiet der Besitz der daselbst bereit ausgestellten roten Identitätskarte. Wir empfehlen Ihnen, Vorstehendes, soweit noch erforderlich, in der üblichen Weise znr allgemeinen Kenntnis zu bringen. Ulrich. Betr.: Wie oben. An das Poli^ciamt (Mienen, die Bürgermeistereien der Laiid- nemei-'hen ^es Krei'tS und das Poli^eikommifsariat Arnsburg. Obige Bekanntmachung ist ortsüblich zu veröffentlichen Wieder!?Kl weisen wir daraus hin, daß zur Ausstellung von Reisepässen für die Bewohner der Stadt Gießen das Polizeiamt Gießen, dagegen für die Landgemeinden des Kreises wir zuständig sind. Diejenigen Bewohner der Landgemeinden, die einen Reisepaß beanspruchen, toben unter Vorlage eines Paßberichtes, der von der zuständigen Bürgermeisterei erteilt fein muß, und eines un- ausgezogenen BrustdiloeS, Viiirftmnat, ans neuester Zeit in unserem Tienstgebäude, Zimmer 9, nur in der Zeit von 8—12 Uhr vormittags vorzuspreä)en. Lichtbilder, die den obigen Anforderungen nicht entsprechen, iverden von uns zurückgewiesen. Gießen, den 24. Januar 1920. _____________Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker.__ Bekanntmachung. Betr.: Postpaketverbehr mit dem Saargebiet. 9tarf)acm mit Inkrafttreten des Friedensvertrags von Versailles die Zollgrenze zwischen dem Saargebiet und dem übrigen Deutschland eingerichtet worden ist, müssen Pakete nach dem Saargebiet, di: vorläufig nur bis 5 Kg. zulässig finb, von je einer Aoll- inlal serklärnng in deutscher imo in französischer Sprache, einem Anmeldeschein h’ir die Statistik des Warenverkehrs, einer Aussuhr- erklärung und, wei^t zvllfteie Einful-r der Pakete in das Saargebiet beansprucht wird, auch von einem Ursprungszeugnis begleitet sein. Znr Paketkarte ist der Auslandsvordrnck zu verwenden. Päckchen dürfen nach dem Saargebiet nicht mel-r abgesandt werden. Gießen, den 26. Januar 1920. _____________Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r._______________ Bekanntmachung betreffend Herabsetzung der Verbraucherralion für Kartoffeln. Vom 22. Januar 1920. Im Einvernehmen mit der Reichskartoftelstelle wird hiermit d>ie den Verbrauchern zustehende Ration an Kartoffeln von 7 Pfund pro .Kopf und Woche auf 5 Pfund herabgesetzt Darm st a d t, den 22. Januar 1920. Hessisches Landesernähmngsamt. 9? e u m a n n. Dem Oberbürgermeister z u Gießen und den Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises wird empfohlen, vorstehende Bekanntmachung in ortsüblicher Weise zu veröffentlichen Gießen, den 26. Januar 1920 ____________jlreisamt Gießen. I. V.: Tr. S ie g-e r t.____________ Bekanntmachung. Betr.: Ausführung der R«ichsgetreideordming; hier: das Auswahlen des Getreide:- der Selbstversorger im Enitejahr 1919. In Abänderung der Bekanntmachung vom 16. Oktober 1919 lAmlsverkiindigungsblatt Nr. 108 vom 21. Oktober 1919) wird auf Anordnung der Reichsgetreidestelle bestimmt: Tie Ausmal',lunsi von Früchten der Selbstversorger tot vom heutigen Tage ab bis auf weiteres bei Roggen und Weizen zu 90 vom Hundert zu erfolgen. Bei Annahme eines Sitzes von 3 Prozent für Verstaubung tot der Müller an den Selbstversorger außer der sich ergebenden Kleie wenigsteiis abzuliefern: für 24 kg Roggen oder Weizen 21,6 kg Mehl, für 48 kg Roggen oder Weizen 43,2 kg Mehl, für 72 kg Roggen oder Weizen 64,8 kg Mehl, für 96 kg Roggen oder Weizen 86,4 kg Mehl, für 120 kg Roggen oder Weizen 108,0 kg Mehl nsw für je 12 kg Roggen oder Weizen 10,8 kg Mehl mehr. Gerste ist bis auf weiteres wenigstens zu 85 Proz. auszumahlen. Gießen, den 26. Januar 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. An den Oberbürgermeister zu Gießen, die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises, das Polizeiamt Gießen und die Gendarmerie des Kreises. Tie porstelende Bekanntmachung ist ortsüblich zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. Selbstversorger und Müller sind besonders auf ihren Inhalt in geeigneter Weise aufmerksam zu machen. Auf die Durchführung der Vorschriften der Bekanntmachung ist strengstens zu ach'cn. Zuwiderlandlungen sind anzuzeigen. Gießen, den 26. Januar 1920. Kreisamt Gießen. I. V : Dr. Siegert. r zahlen 10 Proz von 5000 M. Kavitalzinsen, vavrend er doch gar kein arbeitsloses Einkom- 1101 v Verkauft er seine Wertpapiere und Geschäfts schulden, so hat er 20 000 TO. Emkomrnen, ohne daß er Kapital- nckragsstener zu entrichten hat. Die Kapitalertragssteuer kann nicht ohne Ruck- .cht aus die perchnluhe Leistungsfähigkeit des bfllchtigen emgesührt werden. 3. Nun soll die Reichseinkommensteuer durch rrnzufügen von foldxit <2 teuer gebieten vervoll- iänbigt werden, die mit ihr in en xr Verbindung leben. Das Erg än zu n g s steve r gesep jo'l mstelle des Besivsteuergesetzes treten, durch das *r Vermögenszuwachs der Jahre 1917, 1918 ib 1919 en aßt wird. Diese Steuer soll nicht nur den Teil des Ein- vmmens, der nicht verbraucht worden ist, sondern ruch Einkünfte erfassen, die gar nicht mehr vor- xtnden sind, weil sie der Zensit verbraucht hat. ter Reichsfinanzminifier bat die Steuer damit be- jrünbet, daß der virtuelle, der mögliche, Ber- nögenszuwachs besteuert werden müsse, der, wenn tr verbraucht werde, steuerlich nicht oder doch sehr schwer zu erfassen sei. Also eine Steuer aus die üiA genützte Sparmöglichkeit Derrn jemand "0000 TOk Einkommen hat und behauptet, er habe ftieses Einkommen verbraucht, so wird ihm nach dem bisherigen Rechte schwer beizukommen fein; das Gegenteil wird nicht ermittelt werden können. Ist iser Verbrauch tatsäcAich erfolgt, so besteht erst recht tone Möglichkeit der Besteuerung mehr. Eine Ähere Steuer für den übermäßigen Aufwand wird Ae Sporsamkeft fördern. Tie Besteuerung des Aufwandes, falls er iber bestimmte Bcharfsgrenzen (die das Gesetz brummt) hinausgeht, soll die steuerliche Kehrseite zur velastung der Ersparnisse in Form von Ein- wrnmenÜberschüssen bilden. Ter Aufwand soll -reimal so hoch besteuert werden, als die E r s p a r- ^lsstz. Ankommenden wurde etn herzlicher Emptang be- Ihr fuhren die in Ostpreußen Be- Stettin ihrer engeren Heimat reitet. Abends 7 U! beimateten über < entgegen. Kabinettskrise in England. Daris, 29. Jan. «'Wolfs.) Havas meldet ans London: Die Demission des Ministers der Arbeitcrpanei Barnes wird lehr ernst beurteilt. Man befürchtet, dost die drei anderen Arbeiterminister sich ebenfa ls zurückzieheu, wodurch die Koalition jeden Schein von ArbeitetDcrtrctung verloren hätte. London, 29. Jan. (Wolfs.) Lloyd George richtete einen Brief an Henderson, in dem er ihm mitteiX daß er gemäß seinem Versprechen vom Aumst le'ftcn Jalwes sich mit der italienischTn und fran'.ösi chrn Regierung übet die Erteilung von Pässen an Macd 0 - Der Gießener Aufruf zum Protest gegen die Auslieferung deutscher Staatsangehöriger hat eine ungewöhnlich starke Wirkung gehabt. Die große Versammlung in der Neuen Aula gestern abend verlief zwar äußerlich ruhig, aber es lag in ihr wie eine elektrische Spannung. Die Teilnehmer brauchten ja nicht erst überzeugt zu werden, daß es ein Frevel ist, was uns zugemutet wird, und als Pros. Dr. Küntzel aus Frankfurt temperamentvoll und klar aus tiefster Gewissensprüfung heraus noch einmal alle rum Thenra gehörigen Feststellungen der Vernunft, der Gerechtiakeit und Ehrenhaftigkeit nebeneinanderstellte, da durchlebte man etwas von der unzerstörbaren Einheit unseres Volkes. Es bleibt wahr und es wird immer Harcr: moralisch hat uns die Entente nicht besiegt, sie erlebt vielmehr in ihrem geräuschvollen Feldzug geistiger und sittlicher oder vielmehr unsittlicher Art immer weiter um sich greifende Enttäuschung und Abweisung. Das der Redner von dem furchtlosen, herzhaften und wirkungsvollen Bekenntnis des kleinen Holland sagte, fand ein lautes Ecftv ides Beifalls im Saale. Besonders aud) seine Beweisführung, daß die Schuldaushäufung auf das Haupt unseres früheren Kaisers eine Entstellung der geschichtlichen Wahrheit, eine Entstellung auch der ganzen Wesensart Wilhelms II., und nichts als eine arglistische. s ruppellos egoistische Politik der Entente sei, nahm alle Gemüter gefangen. Wir spüren nichts von sittlichem Wollen der IGegner, sondern nur ihr haßerfülltes Bestreben, alles was deutsck)e Einheit und Kraft trägt oder stützt, niederzuschlagen und zu zertrümmern. Deutsche Umerik« und der FriedeuSvertrag. Amsterdam, 29. Jan. (Wolff.) Dem ^Telegraai" wird aus Wasch g uqint von Anzeige« f. die iaqesnitmmer vt* zum 9birtiminaq vorher ohne jed. 'tk'rt'iiu tichkeit. Drei* für l mm höhe für Anzeige» o.34mm Ereile örth-t) 25 bt, an8ioäit6 30 'üf.; für Netinme- A «zeigen von 70 mm Breite 90 Vi. 8ei Play- »orfrtiriii20*; ifftUlafl. Hauotlchri (leitet: Ang. Goeiz. Verantioortluv fm Polit k. Ang. Gioetj; sür den übriaen Zetü Dr. Remdoto Zenzi sür den Anzeigenleü: d. Beck, sämtlich tn Gießen e, Trouc und Anstand aber lassen sich t nie de ktreten, und darum protestieren in heiliger Entrüstung gegen die schmach- e, ehrl, se Zumutung, daß wir die deut- t Bolki-genossen, die deutsche Ansprüche dcutschik Interessen vertreten Haden, dem und dtkr Rechtsverzerrung unserer Geg- überliefern sollen. An der Kundgebung en Anetehörige aller bürgerlichen Par tt beteilligt. Gestern abend krnb in der neuen Universftäts- eine gutbesuchte Kundgebung gegen die irenbe 'Luslieferung deutscher StaatSangehö- ■" statt. Sie war veranlaßt, durch eine Anzahl tner unb Frauen aus allen bürgerltrfjen Par- i und B erulsständen, mit Ausnahme der Christ- n Volks Partei. Diese lehnte eine Beteiligung mit Begründung ab, daß sie wemgstens in Der enthrfttnt den Ansck»ein vermeiden müsse, Ein- ganiKuionen mißbilligten das Vorgehen ter ierung, und der Regieruiigsparteien, obwohl (Sinertorganifationen nur einen Tett der Re- lngspuneien barftellten. Hier hieße es mit zu- nengeibiffcnen Zähnen Ordre Datieren. Ten Vorsitz der Versammlung führte der or der Landesuniversität, Prof. Tr. Kalb- i s ch, der in seiner Begrüßungsansprache darauf nes, daß es sich bet der AusltetzTrung deutscher ttsanMftöriger nickü um eine Sach« brr Par- i, soopern um eine deutsche Sache, um eine ischentoche handele. Er bezeichnete das Vvrgelien tottimte als ein Bubenstück, bei dem es darum' un sei, eines Volkes Ehre ^u vernicksten. Ter Redner des Abends, Pros. Dr. Küntzel inffunt a. TO.) wies in feiner Einleitung daraus daß notizen des Kai- ohne dabei die historischen Vorgänge zu ichhen. Es sei der Entente einzig und allein m zu tun, unsere Kräfte zu zermürben. Des- ser in diesem Augenblick mit großer Freude eg tröffen, daß das kleine Holland seinen Sinn Anstand, für Recht und Gerechtigkeit gezeigt ^Beifall), daß es den Mut gehabt, der nie die Maske vom Gesicht zu reißen und uweisen, wohin das Vorhaben unserer Feinde en soll. Glücklicherweise sei die Entente des denswerkes von Versailles noch nicht froh >d>en, es bröckele und gähv: überall. Die von .... Grinden in scheinheiliger Weise verheißene Selbst! Bestimmung und Freiheit der Völker werde jetzt wich da verlangt, wo man es nie erwartete. Die '.kluslieserung beutl'djer Staatsangehöriger werde nicht von allen Enlentestaaten ge billigt^ so baff Frankreich und Englanl in dlleser Hinsicht fast völlig allein stän den Wir dürften deshalb auch den Mut nicht verlieren, mußten vielmehr aus unseren mitro- nalen Erfahrungen Lehren ziehen und. die uns zngemniete Schmach nicht vergeisen. Ter Pvotes: sei nidfrt umsonst, wenn er aerwächst zu einem brausender Cl)or der Erhebung mner^alb des deutschen Vater «ndes, damit bi? Feinde sehen, man könne uns l.utf Gut und Geld nehmen, nicht aber eine derart lge Schmach aufedegen, wie die Auslieferung bcutfdKr Staatsangehöriger Auf jeden Fall hätten wir v?r der Welt unsere Ehre noch nicht verloren. Z sicher 23eirall belohnte den Redner für seine packe, t796 an den Gieß. An». Zimmer in gutem Hause gelocht Mr uns. Herrn PaSaueel- Barh zur Abhaltung der Tvrechttunden im Februar. Angebote an 01*1 4 Lehr unö MeNuüMgs- 3nfntut s. prott. flleufihen- (ensmifi. Marburg, Schulstr. 12II. 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Heute nachmittag 3 Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit unsere liebe, stets treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Grotzmutter und Tante zrM§sphieveifel geb. Gehrig im Alter von 76 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Emil Nägele, Zugführer, und Familie Familie Friedrich Beisel Familie Ziegler «nd Gehrig. Gießen (Wetzl. Weg 65), Ludwigshafen, Eberbach, den 28. Januar 1920. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 2'/, Ubr von der Kauelle des neuen Friedhofes aus statt, lote» Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Barth lagen wir innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Müller III. Grohen-BuseS, 28. Januar 1920. 01K7 133 und R. Lange, Gießen. Druck der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steinbrudterei. 906] Hangen. 01790 sosort gesucht Vereine (OSte Em fast neuer br. Anzug s. mittl. Fig., Hcrrenbut Gr.54, Wintervaletot u. schwarz. Kleid f. 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Ter Hessische Feldbereinigaurgskommissär. S ch n i t t s p a h n, Reglierungsrat. Prima Ferkel zu verkausen. 992 NodHeimer Straße G, neben MöferS Oelmühle. Bekanntmachung. B e t r.: Zulassung des OelMüllers Fritz L ü tz e n b e r g in Grotzen-Buseck. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß. der Oelmüller Fritz Lutzenberg in Grotzen - Buseck zum Schlagen der Oel- früchte für Selbstversorger durch Entscheidung des Laud^S-ernäl-- rnngsamtes in Darmstadt vom 17. Januar 1920 zugelassen worden ist. G i e tz e n, den 23. Januar 1920. Kreiöamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert. Bekanntmachung. B c t r.: Zuckerverb ra uchsregelnng. An die Vürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Auf >Gnmd des § 2 der Bekanntmachung vont 15. Januar 1918 (Kreisblatt Nr. 5) wird bekanntgegeben, datz die für den Monat Januar Anstehende Znckermenge in Höhe von 750 Gramm auf den Kopf der Bevölkerung zur Ausgabe gelangt. , Es können auf die Zuckermarken 132, 133 und 134 ie 2d0 Gramm = 750 Gramm für den Monat Januar bezogen werden. Mit Ablauf des 15. Februar 1920 verlieren die Marken 132, machen. Gießen, oen 24. Januar 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieg ert. "EX Kap es für ein Baby zu kaufen ges. 027,3 Schloßgasie 9. ..... 134 ihre Gültigkeit. Wir beauftragen Sie, diese Verfügung ortsüblich bekanntzw Silber- Münzen zahle 7farb Gold- Münzen zahle ISsach. Bei großen Pötten zahle mehr. Kaufe auch an ländische Gold- u. Siibcrmsiuzen sowie Gold- u.Silbersachen Platin, Ubrcn, Ketten, Ringe, Leuchter ufro., zahle noch nie daaewesene Preise. Auswärtige Kunden erhalten bet großen Posten die Fahrt vergütet. 10aS8 handel, Frankfurt a. Main, Ublandstrahe 36 III. Ur. 25 ÄS»* gi*"" AK«» ^Äg- SalbmUtck für Gin- u. 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Wer die aus ihn entfallende Ware zu beziehen wünscht (Art und Menge wird noch bekanntgegeben), hat unter Vorlegung seiner Karte bei einem Kleinhändler seines Wohnortes bjs zum 3. Februar 1920 eine Bestellung aufzugeben. Tabei ist darauf zu achten daß der Kleinhändler nur die betreffenden Bestellmarken abtrennt und aus der gleichziffrigen Quittungs- und Bezugsmarke Die Bestellung bestätigt. „ Wer die vorgesehene Frist für die Bestellung nicht einhalt, verliert den Anspruch auf die ihm zustehende Ware. Tie Kleinhandelsgeschäfte haben die Vestcllmarken auf die in Betracht kommenden Bestellbogen aufzuklebcu und spätestens am 10. Februar l. Js. der Gvotzhandelsvereinigung e. G. m. b. H. in Gießen, West-Anlage 31, cinzusenden. Nichteinhaltung dieser Frist zieht den Ausschluß des betreffenden Kleiuhandelsgeschästes von der Beteiligung an dem Vertrieb der Nährmittel nach sich. t . Bei Einsendung der Vestcllmarken an die Großhandelsvereinigung Gießen ist von den Kleinhändlern auf der Rückseite der Bogen anzng'ebeu, von welchem Großhändler die Ware geliefert werden soll. , n . . . T c n Bürge rmei st er eien der Landgemeinden d e s K r e i s e s wird empfohlen, vorstehende Bekanntmachung sofort ortsüblich zu veröffentlichen. Gießen, den 24. Jmiuar 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieg er t. IP. KintocWe K? Ol797) Wilbelmftr. 16. Ich haitL 1 515 $1' hi ft Ivitm der Ö es wr Mi beraten » ietilti gege-s. ta'>^ sm - Z Stil? belaitet. m Wjiilivlts^euer, utopier nehmen b« Lubiianz de- ba;u, baß der K rtösfü bat, Mfe HD'te, und n ft Lttlulle gm ßegtn bat - mii sichue Unter int Aus^nhandel, - jo wird eint dir ein Risiko i TMchland mup aujdaus seiner S die unlermhmui MW im unb nach ins Ai ttilige Reuerun Sausmnn, abe jltuetung nach beseitigt werden PerankMgsit wird nach dies (Zahre lang » kommen gehab' bit Möalichlei rungSgtlWe wrttiltn, dies stand sich meb ßernden sich be Die brrijäl besser. Man s keinem oder ein mit Verlusten r kaufmännische (j abhängig. Der1 ftm Kausmam aussichtlich eint Belleuemng na! lichen Gerechlig Auch die E löhne mit 10 l° bestechend auf >?'erscheint mi ^bald um die bie Arbeiter ar »E anerkennen 115 Lohn anzuse .. 2 lieber b ebenfalls iw .geschrieben grasen, ( gttä •Sfe Ä- Wen lDW । «m beiitt Äx Mwlklltt s,, Die Sap LLss Mle des 9 •ra auch r W nicht etiar WA bet ^7 dtrd Ku % fe bestreue Sb l?rn|e' Pflegerin zur Pflege einer Datne nach Herbprm gesucht. Meldungen 971 Wett-Anlaac LS I. ' Eia Ziramerväblhca eia h«!il'«Hlhea eia Rüffitamälidren «ng. n. m»p »nm«1 Wo kann Fräulein von 6 Ubr abends an M W-ittnadeu erlerne»/ Schr.Ang. U.017W a.b.G4 Am 87. Januar 01774 Füllfederhalter verloren. auf dem Polizetamt. Junger, schwarzer Mel eatlflölen. Geaen gute LclotinunS abzugebeu 01M Babnbofttratze Aiarrze kelbiafk mit Inhalt, darunter Lebensmittelmarken, ani Dienstag abend von oet Bahnhof,tr.durchSlenstadt über Oswalds Garten verloren. Gegen ante Belohn, abzugeben beim Polireiamt. 0M Verloren Montag, 19. 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