b“ , linb. rHA 1,01 dar W >u7> ’ ®rimb*!n3ui" rtilUi tl Ä-fln«. «ff*«*; *m&£* ^lage Don .'NNtthalb Ä ;nb|9 loerben *" lt ^let b.n.7 ’Dimifijj ot. bl< Arbeiten tv J9$ ?Qt da; jv, MM ben Ä. ^öonJrtifej h® Mnnintofc. r Ausiuhrung ubatnsife hiermit F d'e. neuen Grunds in nnb. m Bedingung-n n Stimbf&Sn m sen sich eine Bnis-, die infolge bet L- Jt Anlage von K<>- n innerhalb ber Jt oenbig werden. ntg von Gelände vert vergütet bjir. ifommififit. Brat. I. ingen; feier: bi?ii 1920 hat dar ix dwirtschast, den jrt {fingen auf Wir >5 in der Jflffun; i olhichbar erklärt er Ausführung (Gis überweife hiermit r. t die neuen öninbiü fen find. den Bedingungen uen Gmndstütken x iffen sich eine BsÄ , die infolge beir fe ber Anlage von en innerhalb bn ;< troenbig werben jang von Gelände iroert vergütet te • ifommÜffiT: i5rat. Itarle, und be- 2k- txuuxbi. Der Kätcfongrefo in Rußland. Moskau, 37. Dez. (Bolff.) Bei ber Er ;u bestimmen, daß die einzige Garantie, die un» für bte Zukunft gegenüber Deutschland grgeben werden kann, txmn bestehl, die Begrenzung unserer Besatzungsdauer iu unterbrüden. Tamclot schließt mit der Aufforderung an die Regierung, lose Nutzbarmachung aller Kräfte, Stoffe und Vorteile fern, bie Europas Natur gewährt. Non diesem GeslchLstTunkte aus gilt es. für die Böller Europas, sich klar zu rnachm, was es heißt, das mächtrge Gebäude deutscher Wirtschaft, bx Gedankenwelt der besonderen, oberschteiischen,^ deutschen Kultur ans der bewährten deutschen Technik und Ordnung herauSDurelhen. Oterschessen, dieses fein organisierte Instrument l-Schstor Wittscbait- lichkeit, soll in die Gefahr gebracht werden, einem Gebiet angegliedert zu w.-cken, bei dem man nach Entwicklung der Verhältnisse im bereits abgetretenen Gebiet (Posen, Weslpreuyen) mit Sicherheit entnehmen mutz, baß dieses Instrument nicht im Ausbau verwendet, sondern dem Raubbau, gannen die Remerung^ttuppen am 26. zember gegen die Stadt vorzurückeu. Im Anschluß an die vorstehende Erklärung der hessischen Regierung, durch die ich im übrigen einer Erwiderung auf die Tr. Baader'schen Ausführungen enthoben bin stelle ich Kur tatsächlichen Berichtigung lediglich fest, daß die Dr. Baader'sche Behauptung, ich hätte der Forswerwaltung des Hessischen Staates geleOmtlich einer Buchbespreämng üi Nr. 43/44 der Forstlichen Wochenschrift Silva vom 22. Oktober 1920 „finanzielle Mißwirtschaft" vorgeworfen, nicht den Tatsachen entspricht. In der genannten Buchbesprechung ist weder dem Sinne noch dem Wortlaut nach, wie ihn Herr Dr. Baader zitiert, ein derartiger Vorwurf enthalten. Professor Dr. Borgmann, Direktor des Forstinstituts der Landesuniversität. der Vcrnachlässssnmg, der Verwüstung und, der Trägheit anheimfallen wird. Man ist versuch', an den Spimch der Antike zu denken: Wen Gott verderben will, den schlägt er mit Blindheit. So haben wir auch hier eine Mission: mir müssen Oberscl-lesicn bei Deutschland erhalten helfen und dafür alle Kraft entsetzen. Die starke, durch die vitalsten eigenen Interessen gebotene Anteilnahme der Allgemeinheit an der oberschlesischen Sarfje kann und wird nicht nur die Stimmberechtigten im ganzen Reiche und uns in Oberschlesien selbst in dem Bestreben stärken, Heimattreue zu bezeugen und unsere vaterländische Pflicht zu erfüllen, sie wird uns und ihnen auch _cine stolze Genugtuung fein, einen Dienst ber Sittlichkeit und Gerechtigkeit, einen Dienst der Treue und Gerechtigkeit, einen Dienst der Treue an den Brüdern im gefährdeten Gebiet und an unserem Land, einen Dienst an der ganzen zivilisierten Menschheit getan zu haben: ber Mensch- beit, die augenscheinlich das Gefühl internationaler Solidarität verloren hat und das wir wieder wecken müssen durch die Tat: Das Reich unb vor der Entscheidung in Oberschlesien. Warum ganz Europa für ein deutsches Ober- schlesien wirken mutz. Oppeln, 23. Dez. 1920. Mch nicht vielen im »weiten beittfdien Reiche ist die vollständige Erkenntnis dessen aufgegangen, was die obcrschleftsche Frage für uns alle in Deutschland, für Europa, ja die ganze, Welt bedeutet. Sie ist zunächst eine ganz persönliche Ange legenheit cioes jeden Deutschen, einte zwingende Naturnotwendigkeit für jeden einzelnkm. Darum muh er sich mit ihr auf das eingehendste und sorgfältigste beschäftigen. Ter „Tiger von Frankreich", ber_ alte, an» scheinend nur von seinem glübenben Hah gegen Deutschland am Leben gehaltene Clemencean, hat das furchtbare Wort gesprochen dah 20 Millionen Deutsche yu tr.el auf der Welt seien. Der Friebms» vertrag von Versailles sollte diesem Henker der Menschheit die Möglichkeit bieten, fein Wort in bie Tat urnzuf< tzen Ursprünglich sollte O berichteten ohne Abstimmung an Polen fallen. Tank dem Einspruch Amerikas konnten urrsere Unterhändler in Paris das Zugeständnis ber Abstimmung erzielen. Man hoffte, auch so Oberschle ie-n den Deutschen zu entreißen. Franzosen und Polen, bemühen' sich im trauten Br rein, dah wir aus diesem Nachbeben keinen Nutzen haben, und die „Sänebun^n", dH. die Intrigen, entgegen dem Versailler Vertrag üter die Abstimmung, die Grundlage des eiben zu täte schon, werden c fria fortgesetzt. Tas Wort Giemen» ceaus soll sich erfüllen. SBie. barüber soll eine ganz unmifechtbar-' Stimme angeführt werden, eine englische, also uns feindliche. In.einem Arttktt der uns sehr abgüriftigen „Ttrnes", in dem Deutschland „das zerschmetterte Herz Europas" genannt wirb, untersucht der Verfasser die wttt« ähnlichen Frte» densb-chingungen. „Nicht aut Blut und ®»at" lagt er, „sondern auf Kohle und Eisen war '^eutich- lands Letenskrast am gebaut. Reiht man bi^e Pfeiler ein. so ist jede Hoffnung auf SBiebergutmacraing entschwunden. Wenn die Volksabstimmung dazu führt, daß Deutschland die Kphlengebiete ^ber- schlesicnS verliert, hat der Vertrag es eines Smite» beraubt, von dem nicht weniger als ein Srittd seiner .gesamten Kohlen Produktion gekommen ist." Für dies n Fall zeichnet er folgendes Bild: .Deutschland türmte die Kohlenförderung des JBer- saillssr Vertrages nur entee Aufgabe des größten und bedeuten sten De ls seiner Industrien und unter Rückkehr zum Zustande eines acEcrbautreilenben Landes erfüllen. In diesem Falle aber könnt«: "ele Millionen seiner Bevölkerung Bus dem besetzten Gebiet. Fremdherrschaft. Koblenz, 25. Ter Wolff.) Die Intern alliierte Rheinlandkommiffion erliefe eine Verordnung, wonach jeder Verein, helfen Zweck oder Tätigkeit nach ihrer An ich: die Sicherheit der Besatzungsarmeen gefährdet, aufgelöst werden tarai. Allen Bevernen lohne Rücksicht auf bas Alter ihrer Mitglieder, und allen Unter ichtS- an stallen ist verboten, sich mit militärischen Dingen zu bcfchä ti'gen, ihre Mitglieder ober schlier im Waffenyondwerk uub dergleichen aus-ubiiden ober mit irgendeiner Militärbehörde in V-rbindung tu stehen. Zuwider Handlungen werben mit eiter Ge- iängnidftraie bis zu einem Jahre oder mit einer Gelostraie bis zu 10 000 Mk. bedroht. — Ferner erließ die Kommission zur Vorbereitung einer im Falle der Erk ä ung deS Belagerung.zussantes etwa erforderlich werdenden Requisition eine Verordnung, durch die eint Bestandsaufnahme und Gruppenemteilung angeordnet wird, die sich auf Transportmittel, auf Fabriken, öf eitliche und private Unternehmungen, die zur Hn: ssessung oder Ausbesserung des militärischen Materials verwendet werden können, ferner auf das zum Betrieb- dei etwa mit Beschlag zu belegenden Gegenständ' nötige Personal erstreckt.. weder A rbeit noch Nahrung erreichen."! Gibt cs einen von uns, die die Sache -doch am allevnächsteti angeht, der nicht weist, dast die I oberfchlesische Frage für uns eine Frage um Tod oder Leben ist? Darf es noch einen Deutschen geben, der die furchtbare Bebe.ctiotg ber ober» schlesischen Fragte tut Zufammenhcmgc mit dem Clemenceau'schen Wort nicht erfasst bat? Oberschlesien ist das an Boten chitzen reichst.' Land Europas. Bon den Steinkohlen Vorräten in Deutschland entfallen 52,37 Proz. auf Oberschiesten. Tie Steinkohlen föckcrung im Fricdat bat die des großen russischen Reiches um das Doppelte übertroffen; sie betrug genau so viel, Ivie ganz Frankreich förderte. Kein Land Europas erzeugt so viel Zinkerz wie Oberschlesien. lieber 80 Proz. des gesamten deutschen Bcdars deckt Lberschlesien. Ebenso liegen die Verhältnisse in der Erzeugung ber Nebenprodukte uno ber Bleierrförberung. Von diesem so bedeutsamen McMll «ufällt die Erzeugung von 36 Prrtz. auf Oberschlesien. Wir erfahren es jetzt inr Winter am eigenen Leibe recht eindringlich, wie bitter es ist, wenn Wir nur ein Teilchen unserer Wohnung unb noch dazu recht mangelhaft Heizen rönnen. Wir sehen in den Großstädten die Arbeitslosigkeit sich ftrigein, wecken vielleicht selbst davon fretwssen, leiden Entbehrung, 9lot. Wir sehen früher blühende Fndu- stneznx-ige versclpmnden, Fabriken erwgehen, Unter» neljmungen, die vielen Tausenden Brot und Nahrung gegeben haben, fallen. Alles daS, weil wir nicht mrfyr die oberschlesischeii .Whlen in dem Maße erhalten, wie früher. Welches Bild aber würde sich noch zeigen, wenn wir dieses Land verlieren sollten! Mehr als 20 Millionen Deutsche Nären dann wirklich zu viel auf der Welt. So ist die oberschlesische Frage eine Frage des Lebens ober Sterbens für Deutschland, aber auch für jeden einzelnen Deutschen. Unb fnevaus ergibt sich die zwingende Naturnotwendigkeit, uns für dieses Land einzusetzen mit allen Kräften, die wir haben. Oberschlesien muß deutsch bleiben, sollen Wir nicht eines elenden TodeS um frommen. Obcrschlesien gehört von Natur auS und aus ber gesckid ttlid-en Eiwvicklung heraus z-u Deutschland. Tie Ureinwohner des Landes waren Deutsche vom Stamme der Silinge, von denen Schlesien auch seinen Namen erhallen hat. — Zur Zeit der Völkerwanderung verließen sie dos Land; Slawin drängten von Osten nach. 999 eroberte ber Polenkönig Boleslans Chrobry Schlesien, aber schon 1163 zwang Kaiser Barbarossa bte Polen, Schlesien wieder hercaiSzugeben. Am Hose des deutschen Kaisers Barbarvifa lebte ein aus Polen entflohener Herzog Wlabislwv aus bem Geschlechte ber Piasten, dessen Kinder deutsch erzogen wurden und deutsche Frauen heirateten. Barbarossa schenkte diesen deutschen Piasten Schlesien. Sie rieten nun deutsche Siedler in das Land, das brach unb öde lag. Die Sickler kamen in großen Massen und gewannen durch härteste, ausdauernde Arbeit bas Land der deutschen Kultur. 1202 fiel auch der letzte Rest polnischer Oberhoheit fort. 1335 hat dann nochmals in aller Form ber polnische König Kasimir ber Große ausdrücklich auf alle Ansprüche auf Schlesien verzichtet. Dann tarn Schlesien an das deutsche Haus der Habsburger, 1742 fiel es an Preußen. Deutsch also ist die Vorgeschickste, des Landes, deutsch seine Entwicklung, deutsch seine Kultur, deutsch seine Bewohnerschaft. Tas ist daS nationale Interesse, das der Deutsche an Ober» schlcsien hat. So ist Oberschlesien eine Rassen-, eine nationale Frage So ergibt sich bie Bflicht bes Deutschen, für Oberschlesien mit al en ihm zur Verfügung stehenden Mitteln einzutoetcn, ans Forderungen des Rechts unb ber Sitte. Ihr brausten würbet ein Verbrechen begehen an der beutldjm Volksgemeinschaft und an ber deutschen Kultur, wenn ihr euch Oberschlesien entreißen ließet. Ein Verbrechen an den Deutschen unb deutschnchlen- ben Oberschlesiern polnisclier Zunge, an einer tast iabrtoufcnb alten, aufbauenben, gewerblichen Arbeit. Ein Verbrechen an Der Einheit des Reiches, an Der Ehre unseres Namens. Tie Well hat hoch aufgehorcht bei oem Bekenntnis zum Teulschtum in Flensburg, in Ost- uno Westpreußen. Sie muß auf sch recken über die Größe von -O»eNinllig- keit und Treue, über die erhabene Kraft und Wücke, die ein geschmähtes, verratenes und geknechtetes Volk noch auijubringen vermag, wenn es crilären wick: Was deutsch war, wick deutsch bleiben. Oberschlesien gehört zu Deutichlaick! Nicht mit bem Schwerte ist eS für Deut^chSanb erobert worben, sondern durch die unermüdliche Kultur» arbeit zahlreicher Generationen! Und stehl au! Oberschlesien das gleich: Recht zu, wie der weißen Bevölkerung Der Bereinigten Staaten auf ihr Land. Deutsche madjren Das unbewohnte Land urbar, besiedelten es. i^utsch.' Sitten, deut che SiUitur führten sie ein. Die Industrie, wohl die l)öd)ucntroicfelte des Erdballs, bte tabelloim, niUitcr halten Landstraßen, bas weitverzweigte Eisenbahnnetz, die Schulen, die hohe Blüte, der Städte, die Pflege der Wälder unb Fluren, kurz, alles, waS bem Blick des Auges begegnet, predigt das hohe Lick deuticher Arveitsfreubigkeit, deut- scher Intelligenz und deutscher Organi ations- fraft. Drei Dinge, die die Welt wohl zu schätzen verstand vor dem Kriege; die man uns neidete, deren Nutzen man aber nicht missen wollte, auch leyc nicht missen will. Der Wiederaufbau, um ben jetzt so viel geredet wick, kann ater, bas hat man emgefefam, nicht ohne Deutschland in bte Wege gelest« werten. Der Wieder au, bau Deut, ch» lands wiederum ist nicht möglich ohne Ober» schiessen. Und so wird d.e obcr^nicte drrage jum Schlüsselpmikc der Frage des W ederawbaus Europas, so wick sie eine europäischeFrage, eine Weltfrage. . Wie immer auch bte Verteilung zwt'chen ben einzelnen Völkern ausiassen mag, erste Borbedin- guitg eines Neuausbaues «uB int mögluc»t rett» Der Ausbau -es forstlichen yochfchul- unterrichis an der canderumoerfität Sieben. Vom Ministerium ber Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameralveriixilnntg und Larckesanr! für das Bildungswesen erhalten wir folgende Erklärung: Darinstadt, den 19. Dez. 1920. Sie haben in Nr. 297 Ihres Blattes, vom 17. Dezember 1920, einer kritischen Betrachtung zu vorangehenden Ausführungen Professor Borgmanns über den Ausbau des forstlichen Hoci)fchulunterrichts an der Landes-Universität Gießen Aufnahme gewährt. Um ben zur Prüfung aufgerufenen hefsi- fd)einischen Industriegebiet das Abstimmungsergebnis zu ihren Gunsten beetn- flnssen iDüraat. Als sie aber erkannten, daß dieser Zuwachs weit ausgewogen toeroen wird durch die Stimmen der vielen Hunderttausende int Retche lebender Tentschoberschtesier, üequd?en sie nun unter Beihllse Der Entente mit allen Mitteln, Die für sie ungünstige Bertragsbesttmmung ab$u- schwächen. Unter dem Vorwaich, daß das Ein- Itrömcit der Massen reichsdeutsclier Oberschlesier die Ruhe und Ordnimg bei der Absttmmung stören könne, hat bekanntlich der Botschaftsrat der Alliierten vorgeschlagen, oie ReichsdeutsckstN in Köln abflimmcit zu lassen. Ein fein ausgeklügelter Gedanke ! Köln ist den polnischen Absttmmungsbevech- iigten int Industriegebiet leicht erreichbar; der wochenlang vorbereitete Plan für die Beförderung Teutsch-Oberschlesier müßte auf Köln umgeftellt werden, was nicht leicht ist und eine Verminderung der deutsch Abstimmenden erwarten ließe; und schließlich .rechnete man wohl auch richtig: Dausende, für die die „Wohlfahrt" nach ihrer Heimat eine „Wallfahrt" sein würde, würden zu Hause bleiben. Und weiter: die Polen würden dann natürlich auch verlangen, Laß die in Polen lebenden Oberschlesier in einer polnischen Stadt abstimmen könnten; wie aber bann das Ergebnis im polnischen Sinne „verbessert" werden könnte, braucht nur angedeutet zu werden. Die deutsche Regierung hat naher mit einmütiger ßuftimmimg der Oberfchlesiec und des ganzen deutschen Volkes der Note der Alliierten nicht zugestimmt, freilich sie auch nickt kurzerhand abgelehnt, sondern eine erneute sachliche Prüfung vorgefchlagen. Tie Gefahr ist also noch nicht beseitigt! Uns nicht genug damit, es droht eine zweite Gefahr: «iß, wenn die Reichsoberschlesier auck zur Abstimmuurg in ihrer Heimat zugelasien werden sollten, sie noch nicht am gleichen Tage wie die Oberschlesier selbst zur Urne schreiten sollen, sondern 14 Tage später. Man hofft, daß die später Ab stimmenden leichter den Wirkungen des polnischen Terrors auSgesetzt werden könnten, daß viele überhaucht nicht nach Schlesien reifen würden usw. Wioer Erwarten hat auch die italienische Regierung zu diesem Plan ihre Zustimmung gegeben. Zur Abwehr dieser beiden Gefahren muß das deutsche Volk laut seine Stimme erheben. Tie deutsche Regierung, die in Kürze vor die entscheidende Antwort an die Entente gestellt sein wrvd, muß sich dabei auf die entschlossene Stimmung des deutschen Volkes berufen können. Uno die Gewalthaber an bet Seine und an der Themse müssen erfahren, daß der Wille des deutschen Volkes, tote sehr sie ihn auch durch den verächtlichen Friedensvertrag äußerlich geknebelt haben, noch stark genug ist, um gegen Vergewaltigung und für das Recht zu streiten. In öffentlicher Versammlung, an der alle Schichten der Bevölkerung teilnehmen, muß dieser Wille laut und stark zum Ausdruck kommen. Mögen die wirtschaftlichen Sorgen noch so sehr auf den Herzen lasten: hier gilt es eine im edelsten und wähnten Sinne nationale Tat, und darum ergeht an reden, wes Standes und welcher politischen Gesinnung er sei, oer Ruf, teilzunehmen an der öffentlichen Bekundung des deutschen Willens, das Recht zu wahren! Auf zur Versammlung am Donnerstag abend! darfssbellen bestanden werben muß. Gegen Lanb-I wirte, die ihren Pflichten aus den Liefevungsver- trägLN nicht in vollem Umfange Nachkommen, la.m aus Grund der Rcichsverordnung vom 21. Mat 1920 im EntLignuiigswcg vorgegangen werden, bzw. können, roeim sie über vertraglich gebunoene Kartoffeln anderweit verfügen, Schadenersatzansprüche geltend gemacht meroen. Unschuldige Nindlein. Der heutige 28. Dezember führt im Kalender die Bezeichnung „Unschuldige Kindlein". Er soll an den bethlehemitischen Kindermord ermnern, den Herodes int Zorne darüber, daß die Wersen aus dem Morgenlande nicht mehr nach Jerustüem, sondern direkt nach ihrer Heimat zurückgekehrt waren, an allen Knaben unter zwei Jahren aus- üben ließ. Alisänglich gehörte das Fest „Unschuldige Kmdlein" in den Zyllus der Epiphanientage, späterhin aber griff man den einzelnen Fmertag heraus und verlegte ihn zwei Tage nach der Gedächtnisfeier des heiligen Stephanus. In früheren Jahrhunderten loaren am 23. Dezember allerlei Bräuche üblich, die sich nur zum geringsten Teil noch bis auf die Jetztzeit exhalten habet,. Vornehmlich pflegten an diesem Tage Kinder oder junge Burschen mit Ruten rcsp. grünen ßto.tgeu umherzuziehen und die Erwachsenen — an manchen Orten auch nur die Frauen und Mädchen — damit durchzupeitschen. Während dieser Zeremonie wurde gewöhnlich ein Verskein hergesaat, das bet Kindern aus die Darreichung eines Lebkuchens, bei den jungen Burschen auf Erhalt eines Gläschens Schnaps abzielte. Der Brauch, der je nach der Gegend Pfeffern, Fitzen, Klingeln, Kindeln oder Schapen genannt wird und zu dem der Landessitte gemäß Zweige der Birke, Tanne, des Buchbaumes, Schlehdorns, des Haselnuß- oder Wacholderstrauches verwendet werden, findet seinen Ursprung in grauer, Heidenzeit. Die alten Germanen, bei denen der Kultus der Natur,in höchster Blüte stand, glaubten, daß die frischeil saftstrotzen- bett Zweige das ihnen innewohnende quellende Leben auf diejenige Person übertrügen, die damit berührt werde und dieselbe gesutrd und stark rnack-e. Auch die Tiere lourben von den heidnischen Priestern unter Absagung g -heimnisvollerSprüche mit frischen Zweigen berührt, auf daß sie von Seuchen verschont blieben. Die Sitte des Rutenstreichens oder, wie sie am häufigsten genannt wurde, des „Pfefferns", artete in früheren Jahrhunderten derart aus, daß die Behörde sich genötigt sah, gegen diesen Unfug mit aller Strenge einzuschreiten. Am Feste der Unschuldigen Kind- lein würben ehemals auch sogenannte Narrengerichte abgehalten, bei denen die gewählten Richter den Fremden, die vor ihr Tribunal geführt wurden, kecklich allerlei Dinge — die jedoch der Wahrheit entsprechen mußten — ins Gesicht sagen durften. Veranstaltungen. Dienstag: Stadtthcater, 7 Uhr: „Tie »ofis". — Gewerkschaftshrns, 8 Uhr: astsverswnmlirng. — (Safe Leib, 8 Uhr: Konzert und Vorstellung der Chiemseer. — Lichtspielhaus : „Tas Fest der schwarzen Tulpe" und „Panlchen im Liebesrausch . — Lichtftnele Seltersweg : „Ter Flüchtling von Sing-Sing" und „Wie er starb". Wettervoraussage für Mittwoch: Bedeckt, vereinzelte Niederschläge, nrllbe Winde auS südlichen Rickftungen. Tie vor Großbritannien gelegene Depression zickht langsam nordwärts. Eure wesentliche Aen- derung der bestehenden Witterung ist nicht zu erwarten. * ** Amtliche Personalnachrichten. Aus dem Staatsiierche entlassen wurde am 23. Te- zenrber 1920 der Vermessungsobersekretär Wilh. G r ü n zu Büdingen auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Januar 1921 an. — Auf'Grund des § 1 bet Verordnung vom 20. März 1905, bie Ausführung des Gesetzes über die Ausübung bes Hufbeschlages vom 13. Ium 1885 betreffend, wurden für die Jahre 1921 bis 1923 einschließlich zu Mitgliedern der Preisprüfungskommissionen ernannt : Für die Provinz Oberhessen: der Kreis- veterinararzt Professor Dr. Knell, Gießen, der Lehrschmied Georg Lamberth, Gießen, bet Gutsbesitzer Oekonomierat Karl Müller zu Neuhof. Zum Vorsitzenden ber drei Prüfungskommissionen wurde Obermedizinalrat Dr. Beiling zu Darmstadt bestellt. Die Kartoffelversorgung. Von amtlicher Seite wird uns mitgeteilt: Durch Bekanntmachung vom 24. Dezember dieses Jahres wird bie Verordnung bes Hessischen Landes - Ernährungsamtes über die Kartoffelverso rmmg vom 26. Oktober bs. IS. mit Wirkung vom 31. Dezember ds. Js. ab aufgehoben. Hiermit treten sämtlich- von Verwaltungsbehörden auf Grund dieser Verordnung vom 26. Oktober dieses Jahres erlassenen Anordnungen mit Ende dieses Monats außer Kraft. Die Verordnung vom 26. Oktober ds. Js. war seiner Zeit erforderlich geworden, da sich, wie in allen Ueverschußgebieten, auch in unserem Lande eine rege Aufkaustätigkeit von Seiten außerhessischer Bebarfsstellen ent- Ivickelte, welche nicht nur ein Hinauftreiben ber Preise für Kartoffeln zur Folge hatte, sondern wodurch auch infolge des Abtransportes unkontrollierbarer Mcngen von Kartoffeln nach außerhalb Hessens bie Versorgung ber eigenen Bevölkerung im Lande aufs höchste gefährdet wurde. Ter Erlaß ber Verordnung war auch deshalb veranlaßt, weil die Erfassimg der von landwcrtsHaftlickter Seite aus freiwillig zur Verfügung gestellten Kartoffeln für die wirtschaftliche schwache Bevölkerung unseves Landes in der Praxis auf Schwierigkeiten stteß. Trotz Aufliebiing der Zwangswirtschaft in der Kar- tosfelversorguim wurde es habet notwendig, auf Grund der noch gültigen Reichsverordnrmg über bie Enteignung von Gegenständen des täglic^n Bedarfs vom ^leichcn Jahre eine gewisse Versorgungs- regehmg ernz-uleiten, bie nunmehr zu einer vorläufigen Sicherstellung der Kartosfelversorgung im Lande geführt hat. Ta die Gefahr besteht daß sich nimmechr wieder eine regere Aufkanfstättgteit auswärtiger Händler im Lande entfalten wird, die eine Preissteigerung der Kartvffcln mit sich brüupm würde, kann norerft eine Aufhebung ter durch Verordnung Dom 1-1. Ottoh'r ds Js. erfolgten Höchstpreisfestsetzung oon 2.> Mk. für den Zentner nicht erfolgen. Un- die Aufhebung der Verordnung Dom 26 Oktober ds. Js bl-iben die auf Grund der Nerä^v rordnung über die VersovMng'mit Herbst- kc.'tosslln aus ber Ernte 1920 vorn 21. Mai 1920 of c'üosscnm privatrechtlichen Lieserimgsverträge, aus der n restlose u i füllung im Jntereise der Kar- wklbdiefetuBö bet an ihnen interessierten Be- ** Ernennung. Finanzprattikant Ludwig H öhn in Offenbach a. M., Sohn des Kreisamts- gehilfen L. Höhn tn Gießen, wurde zum Ober- Zollsekretär ernannt. ** Errichtung von Zollämtern in Oberhessen. In Nidda tm Bezirk bes Hauptsteueramts Gießen wird vom 2. Januar 1921 an ein Zollamt errichtet. Vom gleichen Tage an werden die Ottseinnehmerei nebst Nebenzollamt für PoststLcke zu Büdingen sowie die Ortseinneh- mereien Nidda und Schotten aufgehoben und ihre Sefugniffe aus bas neue Zollamt übergehen. — Ferner wird in Lauterbach vom 2. Januar t Js. an ein Zollamt errichtet. Die OrtSeinneh- mereicn unb Nebenzollämter für Poststücke zu Alsfeld und Lauterbach werden vom gleichen Tage mi aufgehoben unb ihre Befugnisse auf bas neue Zollamt übertragen. **EineSitzung der Stadtver- ordneten-Versammlungiftauf Mittwoch den 29. Dezember 1920, nachmittags 6 Uhr, anberaumt. Auf ber öffentlichen Tagesordnung stehen: 1. Besteuerung des reichssteuerfreien Einkommens. 2. Erhebung der Grund- und Gewerbesteuer. 3. Gesuch der Schulleitung um Befreiung von der Hundesteuer für den Schuldiener im Schulhause in der West-Anlage. 4. Gesuch der städtischen Arbeiter um Verwilligung eines Vorschusses. 5. Verwilligung eines Vorschusses an die Beamten der untersten Gehaltsgruppen. ** Alle Rentenemp fänger aus der I n v a l i d e n v e r s i ch er u ng, die am 1. Januar 1921 neben ihrer Rente eine Zulage beziehen, erhalten taut Reichsgesetz von diesem Zeitpunkt ab eine außerordentliche Beihilfe: und zrvar Empfänger einer Invalidenrente, Altersrente, Krankenrente, Witwenrente, Witwerrente, Witwen- krankenreute monatlich 40 Mk., Empfänger einer Waisenrente monatlich 20 Mk. außer den bisherigen Bezügen. ** Freibank. Mittwoch, 29 T«Br., findet der Fleischverb-üs von 1 Uhr ab statt. ** Eorneobeas wird gegen btt Fleisch marke 52 abgegeben unb nicht gegen diejenige Nr. 50, wie es in der Warenous- gabetabelle vom 24. Dezember irrtümlich hieß. ** Kanrnchenzu cht. Ter Gutzmer Ka, ninck'enzuchtverein hat beschlossen, im Februar ui Gießen die erste Pr ovinzial-Ram mler. Sckau abzuhatten. Der Provinzialverband fül Obett-essen und die BerbaadSvereine bauen tut Stiftung von Ehrenpreisen in Aussicht gestellt Landkreis Gießen. -m. Klein-Linden, 27. Dez. In der Nacht vom Freitag auf Samstag wurde hier w mehreren Häusern eingebrochen und ein, Menge Kleidungsstücke und Wäsche gestohlen. Einem geringen Maime schlachteten die Liebe ein Schwein, bas er in den nächsten Tagen schlachten wollte. Sie nahmen es vollständig mit, bis aut den Klopf, den sie in den Bach warfen. Von den Tätern fehlt jede Spur. t). R ab e rtsha u sen, 27. Tetz. Bei oa letzten Treibjagd wurden im Tistrikt Alteberg bei Ulfa vier Hicsche gesichtet. Eiueti davon erLegtt Oberamtmann Stcgk von Ringelshausen, einen zweiten Bürgermeister Reichert von hier. Schwarz- niß), das im vorigen Winter längere Zett in unserer Gemarkung vorkam, wurde diesmal bei der Treibjagd nicht angetroffeu. Vcsscn-Nassau. mc. Frankfurt a. M., 27. Dez. De! 71jährige Landschaftsmaler Professor Pau A u d o r f f hat sicb am Heiligen Abend mii seiner Gentahlin durch Leuchtgas bet giftet. Beide wurden tot aufgefunden Audorff ist einer ber bekanntesten Frank für ter Landschaftsmaler. mc. Frankfurt a. M., 27. Dez. Am Heiligen Abend sollte im Westhafen eine Versteigerung von 1500 Ehrt st bäumen stalt- ftattfinben. Als der Auktionator mit dem Besitzer an der Stätte feiner beabsichtigten Tätigkeit erschien, waren sämtliche Bäume bis auf einige dürre Stecken gestohlen. mc. Frankfurt a. M., 27. Dez. Selbst die Wcihü-achltsseiertage wurden von eifrigen StrandfifÄern benutzt, den noch immer rot* gen drohendem Eisgang vom Obermarn imgeflau=- ten Main nach allerhand versunkenen Schätzm durck:zuwühle2l. Selbst alte Töpfe und Bleche toben Liebher, ganz ab^rfeben von Matratzen* federn und dergleichen Dinge mehr, für die mau sicher keinen anderen Verwendung.zweck hatte, als sie dem Main anMvertrauen. Es wurden auck eilte Reihe wertvoller Funde gemocht, wie Fahr- vadteile, Geldstücke, Schmucksachen, die rooM größtenteils aus EinbruckzSgut stammen dürsten. ra. Biedenkopf, 27. Dez. Der Haus* h a l t s p l a n für 1920 sieht an Zuschlägen 150 Prozent zur G bäudesteuer, 200 Proz. zur Grund- und Gewerbesteuer und 50 Pro^. zur Betriebssteucr vor., Das Steuersoll ergibt hiernach 20 412 Mk. Diese Zuschläge sollen nach dem Vorschläge des Magistrats eine Erhöhung dabin erfahren, daß die Grundsteuer mit 500 Proz., die Gebäude- und Gt- werb.ffteuer mit je 300 Proz. und die Bettjebssteuir mit je ICO Proz. belastet werden Es werden daher nachträglich erkwben: 300 Proz. Grundftauer, 150 Prozent Qkbäubefteuer, 100 Pwz. Gewerbesteu.« und 50 P roz. Betriebs steuer. ra. Dillenburg 27. Dez. Ms Landral des Kreises Dillenburg wurde Reg.-Rat Bartmann ernannt. — Stadtförster Schneider tritt mit brat 1. Januar in Ruhestand. — Tie Stadtverordneten beschlossen die Besteuerwtg des veichsfrerm, Einkommens bei Unverheirateten mit einem Einkommen über 8000 Mk., bei Bertznratetrn über 13 000 Mark und für jebes Kind auf 2JOD Mk. mit setzung der Altersgrenze für ein zu unterhaltendes Kind auf 21 Jahre. Turnen, Spiel und Sport. — Fußball. Deventer BoetbalL Club Goo-Ahaeb — V. f. R. 1900 6:2 (1:1). Arn 1. Meihnachtsieiertag empfing de* V. f. R. auf seinem Sportplatz an der Hardt d« spielstarke Mannschaft des holländisch em Altmeisters. Wenn auch der Boden nicht m bester Verfassuna war, so lieferten doch die Gas« ein technisch vollendetes Spiel, dem ber Platzveretn bis zur Pause die Wage halten konnte, dann gingen die Holländer mehr aus sich lieraus ww erzielten in wunderbarem Durchspiel vier unhaltbare Tore, dagegen gelang es den mit großer Aiv« opferung spielenden Rasenspielern, noch ein zwett« Tor zu erzielen. Die holländische Mannschoil liefert" C.n flottes faires Spiel, bas gegen bw scharfen Verbanbsspiele angenehm abstach, UM spielte Fußball in ber vollendetsten Form, reich an technischen Feinheiten und einer geradem« verblüffenden Sicherheit in der Verteidigung,,bs« schnellen Stürmer zeigten das vorbildliche Ltnm« spiel unb Freistellen, bas an bie Sptelwetse besten sübdt. Klasse erinnert. Demgegenüber bie Rasenspieler-Mannschaft stark ab, mit Abnahme des Torwächters Weber, der mit grotzcn Sicherheit sein Tor verteidigte, was selbst d« holl. Gegner zu Beifallskundgebungen veranlatztt. Voetballc.'ub Deventer zählt zu den besten hoi ■ ländischen Mannschaiten unb konnte bereis mehrmals die oftlwllä^idische Meisterschaft sonne W Meisterschaft von Holland 1916/17 erringen, u baß bas Resultat noch äußerst günstig für bg Rasenspicler ist, 3 Spieler ber holl. MannschcK werben am 2. Januar in Hamburg tm SP» Ostbvlland — Norddeutschlanb repräsentativ mdt wirken. Am 1. und 2. Januar spielen auf dcv V.-f.-R.-Platz Berliner Spoctelub und H^vet-u' Frankfurt gegen bie Ligamannschaft bes V. f-M- 1900. , ,. — Fußball. Am zweiten Weihnachtsfetc.' tag, nachmittags 3 Uhr, Rauben sich die 1. Matc> schäft ber freien Turnerschaft Frankfurt Rödelheim gegen die gleiche Mannschaft Freien Turnerschaft Gießen zu entrn Gesellschaftsspiel auf dem Sportplatz „Remtbam an der Hardt" gegenüber. Es war ein recht tittcr essantes Spiel, da die Rödelhcimer über ein: M trainierte Mannschaft verfügten, besonders fiel M gute Kombination ans. Bei Gießen versagte tm Läuferreihe. Besonders gut war der Tormars Offenbacher. Gießen verlor mit 2:0 Toren. ~ Nachmittags 1 Uhr sand ein Spiel der , 2. MaE sckaft Frankfurt-Röbelheim gegen die gteiar Mannschaft Gießen statt. Gießen spielte überleg!» und gewann mit 2:0 Toren. Lollar, 27. Dez. Am zweiten Feiertag w-« die 1. Mannschaft des „Sportvereins 1920 Lolrn gegen die 4. Mannschaft des „F. C. Hanau" Fns'.ballwettspiel aus, welches 9:4 Taren h® 5? miau endete. Die besten Spieler ivaren Mittel- und der ganz Linksaußenstürmer Hanors. u c 51 4j ■Q Nene und gcbr. Ccfen und Herde, KaSiierde, Neuster Feststeller, LilderbeitSieblöffer. gy Reparaturen. “W H. Schön. Schlosserei Lchan;enstrane L Telephon 2074. IWI Gummischläuche für olle Zwecke und In allen Denen empfiehlt -»„Carl Gaerthe, Wetzlar. uuege/ii paarausf3'; u^Fachäri'^ Äa^darzthche Autoritäre0 p empfohlen L^unke,Leip£9 iet und Sporl mjHiiW« «j; i auch der Bodo ^jj Zage halten . em Dümpel ang es den t onge* Än it in der J® S- tot das < KÄS riSÄ; LW .--SO Ä.fc t Spieße" & ö^A«rtvlaV -y -»Aar «gra*^ -lor^piel ra***S Äfe l »W/JU 2? ? LW J Mittel Sieben 27. . nb und 2 SM: en, 27. sm ^rt ton - i OL Wau. KW E" tot aufgtfe-.. ^bekanntesten a- ®L, 27. D« .. 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Die Darbietungen toarcit sehr abwcc('selungHreich. Nach einem Y-orspruch, vorgetrageu von einer Turnerm, traten die Schuler »u Barrenüüungen an, die ungeteilten Beifall fcrr- 5m und von tüchtiger Schulung zeugten. Ein Doppelguartett boi schdne Lieder ermic'i und heiteren Inhalts. Besonders gefielen die betten ernsten ZHeateruchie, die die rtd>tc Weihnachtsstimmung brachten Zum Schlüsse trat die erste Riege zu Gewandttecksübungen und am Reck an, die den reichsten Beifall sanden. Ein Tanz hielt die Anwesenden noch lange in fröhlicher Weihnachtsstim- Tmmfl zusammen x Wieseck, 27. De-. Im Alt ar raum fang int Hauptgottesdicnst des erben Festtag ter Frauenchor unter dem bewährten Philipp chroß zwei treffliche Chöre, der zum Oceujahrstag wieder zwei Chöre vorbereitet. Abends sangen zwei Schulklassen unter Leitung von Lehri-r Burk und W e st v i a h l versck-iedene Chöre; lltzterer hat in der von ihm ve- tretenen Eitzschen Tonwortmethvde ersrenlicherwzise in der Lehrerin Fräulein Ratz Nachsorge gefunden SuonfiLTro.invi.incn [ r chten Ce- dichte u. a. von Avenarius, Gerok, (öeorg Certel und Siontab Ferdinand Meder zu Gehör. Der Versuch, dem zweiten Chris.lag mit der W ibnachtsseicr der >H n b e r f i rch e einen got'.esd.cn lichm Aus- Hang zu geben, ist wohl gelungen. De .üircl-e war schon lang vor Degimt des Lautens dicht beseht unb mit Stühlen unb Bänken aus der Michbarsdxift maif'tc noch mand) PlätzckDen geschaffen werden. Tie Kedichtdten der weihnachtlich yest nirückien .Cinber von .unecht üduvrecl,! und Chrisiliud lösten manch herzliches Lacl-e.t aus und »uw Sckx'ns; konnten dem bi? vuw (Snbe de- ersten Jahves Sii,iberkirche treu gebliebenen Stammt 'ctroa 250 Kinder- an dem mit einer ges ifteten lüi.fiidjen Kr.-p? unb einem Transplircnt geschmückten Altar hübsck>e W ib- nachtsbüchlein bescktert werden: auch die neuen §>cl-- krinncn würben mit finnigen Spruch n bedacht. Von ihnen studiert eben die älteskie unb stellvertretende Leiterin, Frau Auguste Burk, die bei der Feier das Evangelium verlas, ein Weih -- nachtsrn ärchen ein: „Läuiels imb Gretels Weihnacht im Walde"', das am Sonntag nackt Neujahr cmfgeführt werden soll. Tie Gottesdienste bet Äinberfti-tbe bechunen roxber am 16. Januar. Ihr ttnb dem StlernlinbersckMlkapital brachten bie Weihnachtsfeiern 60 Mk., ein höherer Betrag aus den Lauptgottesdieichen fliesst der fceibcirmufwn zu: die in diesem Monat veranstaltete Notsvende für Innere Mission ergab 520 Mk. s. Trohe, 28. Dez. Am diesjährigen W e i h- nachtssest hatte unser kleines Dorf zum ersten Male eine gemeinsame CH i .i ier. Unter Lehrer veranstaltete sie mit seinen Schülern in dem Saa'c der Wirtschaft Schwär». Vortrag und Gesang wechselten in harmonischer Weise ab. Dazwischen hielt Lehrer Kraushaar eine kurze Ansprache über das Thema: „Die Bedeutung des Weihnachtssestes bei den alten Germanen unb bei und". Den Schluß bildete ein gelungenes lebendes Bild, ^edes Kind erhielt einen Beutel mit Gebäck und eine Teller- sammlung ergab nahezu 83 Mk., bie im Interesse der Schule verwandt werden sollen. tt. Treis a. d. Lda., 26. Dez. Am 1. Feiertag fand, wie alljährlich, in der Kirck^e eine litnr- oische Weihnachtsfeier abends um 6 Uhr statt, wobei der Mcrhengesangvevern und die 1. Schulklasse mehrere Chöre vortrugen. 6 Lich, 27. Dez. Es ist ein schönes Zeichen fllr das gute Verhältnis unter den Vereinen, dak sie streng daraus beacht ^sind, das; ihre Festlichkeiten nicht auf einen Tag fallen. So grbdrt Wehroachtm uub Neujaltr sckwn seit Jahrzehnten immer den beiden größten Vereinen am Platze, dem Turnverein und d.'m Gesangverein ,,C ä eilt d", die in jährlicher Miveckxslung sich in die Festtage teilen. Im diesem Jahre war der Gc- «ngDeretn „Cäcilia" mit der Weihnachtsfeier an bet Reihe. Cr bot gestern abend unter bewährter Wertung seiner zahlreichen Mitglieder und Fretinde teufber einen gediegenen Unterhlrllungsab'nd, für den alle Besucher dankbar waren. Der Turnverein wird feine größere ^Rnteeveranstaltung am Neujahrstage in feinem Herrn am der Gießener 6trabe abhalten. Für gute Unttt'baltung wird auch hier durch ent reichhaltiges Programm gesorgt werben. — Dir liturgische Weihnachtsfeier in der Mariemstiftslirche, die „Thristmette", hatte die Gemeinde so zahlreich migezogen, daß die weiten Räume des (Zfotteshauses bis zum letzten Platz erfüllt waren. Schöne Kinderchöre wechi'elten mit den Gesängen der Gemeinde, unb den Emdern, die den KindcrgotteSdienst besuchen, wurden in olthergebnachter Weise wieder kleine Weihnachtö- gafiett überreicht. -m. Düngen, 28. Dez. Am 2. Weihnachtsfeiertag veranstaltete der hiesige Gesangverein .Lieberkran;" im Saale deS „Darmstädter Doses" einen Unterbaltungsabend, ter sehr gut besucht war unb m allen Teilen einen guten verlaus nahm Zwei Theaterstücke: „Christrosen" und „Das rechte Weihnachtrglück", Lebensbilder in je § Akten, wurden von den Darstellern mit Geschick tmb guter Äuffa sung durchgeführt unb fanden ebenso wie die Männerchörr reichen Beifall. Der Unterbothrng5abenb, der gewiß alle Teilnehmer befriedigt hat, schloß mit Tanz. Liköre *üdw<*lne Arrak. Rnm "milche tmpurhh tembDrogerie Schul t:r 7,10 23,50 »U »u ihre 24.12. 9,10 4,43 9.30 23,60 1,38 27.12. 9 05 4,35 6,28 1,01 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Der Pavft und EbtrWeften. Marknotierungen. Datum: Zürich . . . Amsterdam. tzopenhag«« Stockholm . Wien . . .. j>oa6ow. . . Pan» . . . 9icu). .Jorfc geWrtg bctxertiM w«v E» allo vvn diele« Zinsschein keine stapitulertvagssteuer mehr abgo- zogen. Frankfurt a, M, 27. Dez. Öletreibe* markt. Die Abneigung, zum JahreSschiuß die Berpslubtunaen zu i>ergrötzem, machte sich am CV.’rcibcmarft insofern bemerkbar, al» Käufer mit Verkäufer nur geringe fOtisiung »cig:en, iid? geschäftlich zu betätigen. Ueber sonderliche Veränderungen ist nichts zu berichten. Die Preise lind, soweit ju hören war, nominell und wurden durch r.crmg-'ugtge Umsätze bestimmt. Stau' ca 330 Mk. Speiseerbsen lagen still. Für Futter- bülsenfrüchte ist der Verkehr ruhig bei behauptete» Tendenz. Lupinen und Seradella sanden zu ermäßigten Preisen Aufnahme. Peluschken und Podien Hieben aeschLi tSlo-r. Raps ist an geboten. Oelsaaten liegen schwach. In Leu mangelt es an Interesse. Stwh still. Frankfnrt a. M., 27. Dez. M °°n' Zahnpulver ilihpim 92' Die willenschafilich erprobten Zahmvstenenitttel AJ nach Zahnarzt Bahr. «w * Kreni-Dreiirte.yabiibofitr. Drogerie tumKreexw'eti üermUcbtef. * Bte unser Spielzeug entsteht Die Zeilen, in denen das Spielzeug von ixim» atbeitnrn mit der Hand vencnigi wurde, sind dahin, und damit ist auch Diel von der Romantik verschwunden, die über dem Leben und Treiben der thüringischen Spiel Warenindustrie log Die alles besiegende Maschine hat auch die £*rftellung der Spiel waren an sich gerissen, und nur noch ein- B Waren, wie ä. B die Puppen und holzgc- iten Gegenstände, bie einer banbroerflidrn i\^c- ichkeit bedürfen, werden bet Heimarbeit überlassen, wenngleich auch hier die all gern erne Differenzierung der Arbeitsweise dem Cinzelnen nur einen ^stimmten Teck der Darc überlastt. Bei den Dachspupven B formt einer den Idörpcr, bet andere trägt die Farben auf, und die ganze Puppe wird von den verschicbensten fänden fertig- gestellt. In den Grotzbct.u'b einer baverischen Äpielwarenfabrik führt un8 eine Schilderung des Engländers Waltei Meakin, der im Auftrage der Daily New:' Teuts:xirüte, bic mit gröfjxr Präzision bie sckzwieri-g'xn Arbeiten verrichten S)icr verbringt ein Arbeiter den ganzen Tag damit, Metallstreifen in eine Maschine zu schieben, die sie zu einer gtroünfdr'en Form zureckstsdm ibet: ein anderer wieder stellt auf muschi -eilem Wege die Zacken an ben zugeschnittenen Melallstrei en der nsw. In cinent Raum wieder sind Re hen von lckmplizierten Maschinen tätig, um durch ei c Folge von automattsckren Operationen den Rohstoff In Kurbeln unb widere Teile zu Dctnnnh Li. bie für kostbare 9?Zi iituimyfd>tnen uirb Automob le notwendig find. Auf dieselbe Weise m.cbcii Kilometer von Eisenbabnschicmen hergeftcllt, unb sck,li>'sckich strömen alle diese zahlreichen Telle in einem Semmel raum zusammen Alles ist so organisiert, dost mit größter Schnelligkeit unb Spcnckamkeit bad Spielzeug hergestelll wirb. Die Tenbenz zum industriellen Zusaimnenschluh, der in der g.inzcn bcutfcfrni Metallfabrikation herrscht, ist o dy im Spielzeughwibel bemerkbar. Grobe Kapitalien arbeiten mit, unb bie Leimarbeit ist der Gesamtproduktion dienstbar gemackst, die auf eine immer aröszere Äusdehnurog der rein fabrikmäßigen Herstellung hinzieit." SOZeaftn ber.chel auch von der Rot, die in den deutschen Spielwanenzentren herrscht, von der ftevrnben Arbeitslofiikeit unb von dem Clend der Kinher. Er erzählt, dast in dem l»eruhm:ee. Spielwavenstädtchm Sonneberg über 900 Kinder von ben Quäkern gespeist werden und daß sich die Nürnberger Behörden an die reichen Bewohner der Stadl mit einem bringenden Aufruf gemanbt höben, bie „ftlnber in Not"-Bc- roegung zu unterstützen. Büchertisch. — „Ter O rchibe en garten". Heft 22, zweiter Jahrgang. Sonbernummer „Sibirienhtlse^. Tc. Dreckänberverlag hat der unter der Leitung Fritjof Nansens stehenden KricgSgefangenenaktion „Sibirienhllfc" eine vornehm und würdig aus- «ftattete Sondernummer zur Verfügung gestellt. Tas Heft bringt einen Brief Fritjof Nan ens, zahlreiche Gedichte aus der sibirischen Kriegsgefangenschaft, anschauliche Berichte von Augenzeugen unb eine Novelle „Ter Sargmacher" von Alexander Puschkin » Handel. Frankfurter Dichmarkt. fb. Frankfurt a M., 27. Dez. Aufgetrieben waren 612 Rinber, darunter 126 Ochsen, 40 Bullen, 403 Färsen unb Kühe, 77 Kälber, 80 Schafe, 780 Schweine. Bei ruhigem Geschäft würbe nahezu ausverkauft ES wurde bezahlt: Für GrofMeh ie nach Qualität 750 bis 975 Mk., geringes Vieh war schon für 475 Mk pro Rentner zu haben. Kälber erzielten 1100 bis 1200 Mk. Schweine nnirben bis zu 1700 Mk. gehanbelt Berlin, 27. Dez. (WTB.) Seibst- gezeichnete Schuldverschreibungen, Scyatzanweifungen und Kriegsanleihen des deutschen Reiches gelten im Sinne d.-S $ 43 des Gesetzes über das Reichsnolopser als bis zum 31. 12 1920 Angegeben, wenn ein Antrag des Abgabepflichtigen aul Ausstellung einer Bescheinigung über die Selbstzeichnung nachweislich vor dem 31. 12. 1920 bei einer Bank, Spir- kasse oder ös'entlichen Zcichnungsstelle eingegangen ist. Für selbstgezeichnete ^>chulbbuchforberung.m unb Kriegsanleihen des beutidyn Reiches wirb eine entsprechende Anweisung an bie Neichs>chu!denre - roaltung ergehen. Diese hat praktisch zur Folge^datz Oer Zinsschein vom 1. 1. 21. als noch zum Stück beauftragt hat. Frhrenbach Ehrenbürg-r seiner Vaterstadt. Freiburg, 27. Dez. (WTB.) Eine Ab« otbnung des Stabtrate« hat bem hier weilenden Reichskanzer Fehrenbach an ten Feiertagen die EhrenbÜraerurkunde der ^tabt Frkiburg überreiche Gleichzeitig überreichte die Abordnung dem Reichskanzler aus Anlaß feine) 2b jährtgen Stadtratjubiläums ein Oelgemälde des Freiburger Kunstmaler« Hall. Der Reichskanzler dankte sichtlich bewegt. Ein mifclungrner Handstreich. Zara, 27. Tez. (WTB.) In der Nacht zum 25. Dezember versuchte ein Truppe von 2 7 Fiu mer Legionären, sich des Kricgsschisses „Marsal a" zu bemächtigen. Die Besatzung wei gerte sich aber, sich den Legionären anzn- schließen. Die Legionäre wurden gefangen genommen und nach Anc" gebracht. Die Politik deS BentfeloS. Paris, 26. Dez. (WTB.) AuS Ktljen nnrb berichtet, baß Prinz Georg von Grie- chenlanb am Mittwoch nach Paris abreifen merbc, um ben Alliierten bie Versicherung zu geben, baß Griechenland bie Politik von VeniseloS fortsetzen wird. SluS >cm AmtsverründigunqS-latt. ** Das AmtsverkündigungSblatt Tix. 189 nom 27. Dezember enthält: Befreiung ' bet Neubauten von Beschlagnahmen. — Mieteini- ! gungdamter. — Erwerbslosen lürforge. — v.eh- leuchen. — Maß- und Gewichts.oli,ei unb Durch- füöiunfl bet Nacheichung in Gießen. — TaS , Schlachten im Schlachthof zu Gießen. — Feld- i bercmigungcn Stern^im, Bergheim, Haufen unb Nieber-Besfingen. Die Maul- und Klauenseuche ist in der Gemarkung Rabertshausen II erloschen. Die Räude unter dem Pserdebestand deS L. S ü ß m u t h zu Watzenborn-Steuiberg ist erloschen. Nacheichung in der Stadt Gießen im 3obre 1921. Die in zweijähriger Wiederkehr gesetzlich vorgeschriebene Nacheichmia der im cich- piiichtigen Verehr beftndliche.1 Atrygeräte |oü in :er -staot Gießen demnach,! beginnen. Eichpflichtig mb alle diese Meßzerät-e nid), nur im ölientiichm Verkehr, fonoern auch im Handelsverkehr, wenn er in nicht offenen Verkauiönellen fta.tnnoet, sowie bteiemgen in fabnfinäBigen Betrieben, wenn sie zur Ermitlluna des Arbeitsloyues biime.i. Die Veiitzer haben oie Meßgeräte, auch wenn sie schon geeich. U:u no i; richt.g sin , be.n Eichamt Ci tzen vocjulcgen. oeber E, Franksuner Straße, Alicestraße, Wi.helmstras.e, Liebigst.aße, Leihgcsterner Weg, Rieqelpsa), An ben Bahnhöfen, Ebelstraße, Friedrichstraße. Hofmannstraß?, Credncrslraße, Hillebrcnibstra,>, Klinikft aß', Wetzlarer Weg, Grabenstraße, Hinter der West-Anlage. Vom 17.—25. Februar. Bezirk V: Neuenweg, Neuen-Bäue, Sonnenstraße, Erlengasse, Weiden- gafie, Gartenstraße, Stcphanstmse, Le scmstraße, Schiffenberger Weg, Lu wig^platz, Ludwigsttaße, Süb-Anlage, BiSmarckstraße, Goethrst a[e, Blrich- straße, Bergstraße. Löbcrstras-e, Lieber St aße, Kaiser-Allee, Wolsstraße, Molt^straß', Eichgärten, Großer Steinweg, Roonsttaße, Gutenbergstraße. Vom 1.—10. März 1921. Bezirk VI: Walltor- straßr, Wetzsleingasse, Wetzsteinstruß.', Linde-igasse, Vrandgasse, Landgraf-Philipp-P.'atz, Kanzleiberg, 5?undsgasse, Zozclsga se, Asterw^g, Schillerstraß?, Braugasse, Steinstvabe, We'erstraß?, Damm- straße, Ederstraße, Schot! straße, Marburger Straße, Wiesecker Weg, Osb-Anlag' unb alle anderen noch nicht auigeführten Straßen. In gleicher Reihmfolge unb angemessenem ?(bftantx wirb die polizeiliche Maß- und Gew-chtsvevisiom ftattfinben. Meßgeräte, bte w-gen ihrer Größe oder Befestigung am Ausstellungsort ober aus ähnlichen Gründen nicht zum Eichamt gebracht werben können, toerben auf Antrag ihrer Besitzer an ihrem Aufstellungsort nachg^eicht. Hierfür sind solgenbe Tage in Aussicht genommen: für 1.—6 Bezirk vom 14.—18. März 1921. Außer ben vorgenannten Gegmstänben bedürfen bis längstens 31. De.zember 1921 auch noch folgende der Nacheichung: a) die dem faßweifen Verkauf dienenden Bierfässer, die nicht das Jahreszeichen 20 wib 21 tragen: b) bie dem saßfveii'en Verkauf bienenden Wein- unb Obst» Weinfässer, bie nicht bas Jahreszeichen 19, 20 oder 21 tragen; c) alle feftfunbamentierten Wagen unb alle bicienigen von mehr als 3000 Kilogramm höchster Tragkraft, bie nicht bas Jahreszeichen 19, 20 oder 21 tragen. Das Schlachten des Viehes in Gießen. 1. Rindvieh jeden Alter-, 2. Pfecke jeden Alters, 3. Schafvieh, 4. Ziegen, mit Ausnahme der Säuglämmer, 5. Schweine, mit Ausnahme der Span- evll. „Milchferkel", bas Abhäuten, Brühen unb Ausnehmen sowie bas Reinigen des Fleisches, der Gingnonb» unb Gedärme darf sowohl von Den Gewerbetreibenden als auch von Privaten ausschließlich nur in bem äff ent- ljchm Schlachthause borgenommen werben. Die Benutzung aller anderen b.sherigm Sch achtstätten und Anlagen sowie die Errichtung neuer Privatschlächtereien ist verboten. Es ist gestattet, verunglücktes Vieh, tnfofern dieses der Genießbarkeit des Flei'chcs halber augenblicklich getötet werden muß, sowie Vieh von Privaten, bie außerhalb des städtischen Bauplans wohnen, bas für Den eigenen Bedarf geschlachtet werden soll, endlich in anderen besonderen Fällen mit Genehmigung Der Ortspolizeibehörde außerhalb de« ^.chlacksthaufes zu schlachten. Es finden aber die Bestimmungen bezüglich der Fleischbeschau aus diese Fälle Anwendung. ____________________ Breslau, 27. Dez. (WTB) Der „Sdrles. Volksztg." zufolge erliefe Mo nsi gno r e D g n o apoftoludjer Kommis ar für Obcrich.esien, eine KunDgebung, worin e« Iieifet: Der heilige Vater, der ticsbetrübt ist, dafe Der Friede unter Den Katholiken Oberschlesiens aus politischen Gründen gestört wird, schickt mich iu euch, um ben Frieden wieder herzu'.^llen. Das Weihnacht , seit gibt mir Veranlassung, Die Watljolitet zu bitten, dll' Mah- Frjeden nicht zurück»uweisen mid non chen Verblendung abiu.af en. Diese nung zum der politischen Verblendung abiuaf en. Mahnung richte ich vor allem an die Seelenhinni, die gelobt haben, ihren heiligen Dienst im Güstt Der Liebe unb Gerechtigkeit auSzuüben. Ick b? stimme nammS des heiligen Bat.-r) solge.ideS: Allen Priestern ist untersagt, im Abstimmungsgebiet Propaganda treiben, ihre P >: » a t m e i n u n g äufeern und b e i den Wahlen Stimme abzugeben. Allen Pfar'rern wird verboten, die Kirchen und S.liU- len zur Erörterung der ÄbstimmungS- fragen zu benutzen, da diese Orte allein zur fß liege des religiösen LebenS ausersehen sind. Ich behalt, mir vor, vorstehendes Verbot abzuändern, jedoch bemerke ich schon jetzt, daß id) Abänderungen nur aus ganz wichttum Gründen ni(allen w-we wobei ich keine Partei vegünstig - Falls ein Priesler dieses Tekret nicht befolgen sollte, iverde ich gvgen ihn, wenn auch ungern, mit solchen Strafen Vorgehen, die zu berfjän^en mich bet apostolische Stuhr Koanaf Liköre punscheffenzen Rum Weihweine Rotweine Züöweine Schaumweine emvfredli in beiten Qualitäten sehr vreiSwert AMD MM Seltersweg 7O.l«T4c Zwei neue Steppdecken nt Wolliüllung, in bordorot, preiswert an verkaufen. E. Lckott, atm, Battforf frafee 24 L 4>euie u. morgen treffen la. frische und geräucherte Seefische ein. ferner empfehle hochfeinen rohen u. frisch gebrannten Kaffee von 22 Mk. an. [13720 Aog. Meusels Marktplatz 17. $eL 262. InSOIapI m Haar d,Barl! Notar-Urkunden beweisen 30jähr. erfolgr. Prax. ie*A Proep. tret F. Kike, Herford. Asthma heilbar. Sprechstunden durch Svezialarzt in Gießen jeden SamStag von 9—2 Uhr. 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Die BezirkSaruvve Gießen Verbünde beimattreuer Pchirom , Geo tumer bc Lett &e he he 8it Bü ies - etmi Deu W btt m. 8nr.: 6nlil iMgiin i'mieurgc Gie vom Mitte' 1 jrten M Ito» rfltnten t r-l. Zolve tänb.gunfl fflliDwt&e Sic 9n 8etr.: i Gießen (Frankf. Str. 73), den 27. Dezember 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch den 29. Dez., 3 Uhr nachm., auf dem alten Friedhof statt. yw Ludwig Schaidt Ottilie Schaidt geb. Kehl 5000 Mark gegen gute Sicherheit bet pünktlich. Zurückzahlung, hohe Zinsen, sofort zu leihen gesucht. Schr. Ang. u. 021542 an den G. Anz. cmmo>,wnaimg> ÄF* Zugelaufen ein schwarzer, etwas langhaariger, kräftiger Hund, weiße Brust, anscheinend Schäferhund. Halte ein Seil uni den Hals. Abzuholen gegen Erstattung der Unkosten bei Reitz, Polizeidiener, Holzheim DiküßMÄtn am liebsten vom Lande, möglichst sofort gesucht. Frau Will, Ost-Anlage 36 p. •> i. -1 "5. m 021514] Am 24. nachm. Vs*1 in der Licher Straße, □1301111 Cd Ivl Portemonnaie Mittwoch, 2S. Dezbr.: ./V,______ 12.'2-rittwoch-Abon -Borst- Für die erwiesene Aufmerksamkeit anläßlich unserer Vermählung sagen wir Allen herzlichen Dank Karl Frank und Frau Lisa geb. Pflüger 'Ä Ab 30. Dezember Schreinermeister im 82. Lebensjahre. au zahlreichem Erscheinen einladen. Es soll kräftige Verwahrung eingelegt werden gegen die Versuche der Entente, sich über die ihr für die Abstimmung in Oberschlesien ungünstigen Friedensbestimmungen hinwegzusetzen. Mehrere Redner sind gewonnen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: H.W. Fahrenbach. I Gestern abend emschliessanftnachlangem, schweremLeidenmein lieberMann,unser guter Baier, Schwiegervater, Schwager, Großvater, Urgroßvater und Onkel Herr Ludwig Weller im Alter von 81 Jahren. Im Ramen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabeths Weller geb. Weller. Heuchelheim, den 27. Dezember 1920.- Die Beerdigung findet Mittwoch, den 29. Dezember, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehaus Branhausstr. 33 aus statt. Iisn* Aufwartefrau für täglich 4-5 Stunden sofort gesucht. 0215W Körner, Vahnhosstr.291. Zrauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich W nnö wkiM in Ketors - Angelegenheiten im alten Rathaus Marktplatz 14 Mittwoch nachm. v. 6l/-r-8 Uhr. toÄD schließlich Glas und Steuer. Altpapier geitunaeu. alteBücher, eschäftSvapiere ufro. unter Garantie sofortigen Einstaiupsens kauft J. Weineri, Gießen. 13710V Militäranwärterverein Offizicrvcrein 11)14 Post- undTelearapheubeamten' Verein Ruderklub fijudervercin Städtischer Bekrmtenverein Studentenausschuß der Unb versität Turnverein von 1846 Verein ehemaliger Berufssoldaten Verein ehemaliger 116er Verein der Postnntcrbeamtev Verein für Rajenspicle Verein edemaliger 115er. jetomann. Ans. 7, Ende gegen 9UH» Mein Abend-Kursus im Weitz- und Maschinen-Nühen, Zuschneiden u. Ausbessern sümtl. Wäsche beginnt Montag, 3. Januar i Größeres zadnkdureau sucht zum sofortigen Eintritt, spätesten» jedoch am 1. 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Deutscher Angestellten-Bnud Deutscher Frauenverein Eiscnbabnbeamtenverein Eifcnb.-Fahrbcamten-Verein Freie Turnerschaft Gesauavereiu Liederkranz „ Sängerkranr Gewerkschastskartcll Gießener Leürerverein „ Oberlehrerverein tausbesitzerverein ausinäunischer Verein Ztricaerverein Lokomotivführerverband Männerturnvcrein Micterverein______________ Gestern nacht um V31 Uhr entschlief sanft unser lieber, alter Freund und Berater, sowie Onkel Jacob Lehrmund zu W" Tif 1 N«tW rfriilj®1 [601 Mtl Nh' Wl nu Sdiade & Fülägrabe Bahnhofstraße 26 Walltorstraße 2^4 Ludwiastraße 20. 13721« c wikn $ hi ?uni1 iid h? ' iaiiWße Sternen Lire e? Sill' * * I' teutrtir.cn tmMfl illlj j'Jt ( @i?i 4-re»higer Steinniar- ” (J der, verlor. Geg.Belohnung abzugeb. 021546 Piockstr. 11 II. Öberschlesior Ortsgruppe beimattreuer Oberschlesier Demokratische Partei Deutsch-Nationale VolkSpartei Deutsche Volkspartei Deutscher Sceverein Sozialdemokratische Partei Zentrumövartei Aerztlicbcr Lkreröverem Artillerie-Verein Bankbcamten-Verein Bauerscher Gesangverein Bürgerverein______________ 8 & F-Kaffes ausgiebig Pfd. M. 2G.06, Mischungen 28.00 Drucksachen aller lil SXS wert die BrUhl’ssbe üniv.*Draoksrsi. 3. Laaas, Solange Vorrat: Feinste weiß glasierte - -= £eö a®ep Paket M. 2.00 NNd 3.20 M ftlllW . . '/^Pfund M. 1.15 ■/,3t. I V.fH 64.00 34.0« 46.00 25.01 52.00 28.01 46.00 24.5$ 58.00 31.0® Beamter, unverheiratet, l sucht 1 - Zimmer - Wob-1 nung zum L 1. 21, am liebsten mit Pension und in der Nähe des Bahnhofs. Schristl. Angebote unt. 021511 a. d. Gieß. Anz. Beamter sucht sauberes möbl. Zimmer. Schrift!. Angeb. mit Preisangabe unt.021552 a. d. Gieß. An». ^sksiusZstruseh | Wer tauscht jetzt od. später geg. meine schöne 5-Zimr.-Wobu. 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Dezember, nachmittags 3 Uhr, in Ruttershausen statt 021524 Geschäfts-Verlegung Von jetzt ab befindet sich mein Geschäft nicht mehr Kirchenplatz 14, sondern in meiner Wohnung sar LusSwigsfraBe 27 p-« (Nähe der Universität) Dasselbe wird wie seither in unveränderter Weise weitergeführt. Georg Spies, Uhrmachermeister Uhren- und Goldwarenhandlung. 13717 Wir beginnen am Donnerstag dem 6. Januar 1921, abends 8 Nhr, in unserem Vereinslokal „Sckipkapaß", Bahnhofstraße 7, einen Anfänger- Unterricht für Damen n. Herren. Unterrichtsgeld 25 M. ausschließlich Lehrmittel. Aninel ungen zu Beginn des Unterrichts oder an den 1. Vorsitzenden, Serrn Stadtobersekretär arl Reitz, Nord-Anlage 19. 13867v Der Vorstand deSStenoaravbcn-Ver- etus „Stolze - Schrev" e. V. Gießen. | Vermietungen | Aig.mlbLZimr. in.el. V.zc. an Herrn mit voller Pens, z. 1. Jan. zu verm. ms« Seltersweg 52 II. Zimmer mit Esten so- fori zu vermieten Bahnhofstraße 60 III. | Mietgesuqhe | Sofort 1—2 möbl. Zimmer gesucht. Schriftl. Angebote unter 021519 an den Gieß. Anz. wa-wwwt, w. Zwecks Enthebung von NcniabrSglükrwnn- fchen nehmen die Unterzeichneten auch in diesem Jahre G den für obige Anstalt entgegew Die Namen der Geber werden rechtzeitig nn Gießener Anzeiger veröffentlicht. . 13709D Frau Fabrikant Bänninger, Ludwigstr. 73; Pfarrer Bechivlsheiiner, Liebigstr. 56; Frau Weichensteller Bechtold, Buddestr. 3; SparkastenkontroUeur Haas, Stevhanstr. 17; Frau Kommerzienrat Hey- linenstaedt, ^iebigstr. 49; Frau Schuhmachermeister Heß, Hillebrandstt. 9; Oberbibliothekar Pros. Dr. Heuser, Ost-Anlage 12; Frau Stadtverordneter Winn, Hofmannür.14:1,'andgerichisrat Schudt, ;st>dwigstr.38. Für den Vorstand der Elisabeth-Kleinkinderschule: Bechtolsheim er, Vorntzender. Gestern abend entschlief sanft nach langem, schwerem, mit grober Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante im 66. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johannes Philipp XI. Georg Philipp II « Familie Georg Eiff u. Familie Ludwig Stcinmülier u. Familie. Mit 150 OOO bis 200 000 Mark sucht Ingenieur Kauf od. tätige Beteiligung an gutgehender, auSdehnunas- fähiger Fabrik. Elekir. Apparate- u. Meßinstru- mentebau od. Maschinenfabrikation bevorzugt. Schriitl. Angebote unt. 13673 an den Gieß. Anz. Tücht.hies.Geschäftsmann 'V 50 M M. an einem guten Unternehmen od. floiten Handelsgeschäft zu beteil.; es kommen nur gute Sachen in Frage. Schristl. Angeb. mit näheren Angaben u. 021543 an den Gieß. An». sucht 350 M. gegen gute Sicherheit und pünktliche Rückzahlung. Schr. Ang. u. 021529 an den G. Anz. Leistungsfähige Kristallsoda - und Seifenpulverfabrik die nurQualitätsware herstellt, beabsicht. einem rühr. den 30. Dezember 1920 abends 8V4 Uhr Z/OitnerSTuy findet im Stadttheater zu Gietzen eine Protestversammlung statt, zu der die unterzeichneten Parteien und Vereine die gesamte Bürgerschaft • V i. 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Dezember 19*40 InhaltrUebersicht: Schweizerische Goldhypotheken 7 Hundesteuer - Forlbildungsschulsparkaflen. - Sonntagsarbeit in gewerblichen Betrieben Schulzahnpflege. - Drenstnachrichten. - Feldberein.gungen Bergheim, Hausen und Meder-B.-ssingen Bekanntmachung. Im Regierungsblatt Seite 2023 ist das Gesetz über ein Abkommen zwischen dem Teutschen Reiche und ter Schweizerischen Eidgenossenschaft, tetr, schweizerische Goldhypothcken und gewisse Arien von Irmrkenforderungen an deutsche Schuldner, vom 9. Dezember 1920, abgedruckt Wir verfehlen nicht, die Interessenten hierauf aufmerksam zu machen. T a r m st a d t, den 20. Dezember 1920. Betr.: Tie Hundesteuer. An Den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger- mcistereien der Landgemeinden dcS Kreises. Die Umgestaltung, die durch die Neuordnung des gesamten Lraatösteuerwesens auch in der Steuererhebung eingetreten ist, iröligt dazu, den Fälligkeitstermin für die Hundesteuer fernerhin vom 25. Februar auf den 15. Februar zu verlegen, damit diese 4lbgabe gleichzeitig mit dem letzten Ziel der Reschseinkomnien- steuer erhoben werden kann. Die Einhaltung dieses Termins er- fd-eint nur dann möglich, wenn die Aufstellung der Hundesteuer- heblisten und die Austeilung ter Anforderungszettel durch die Bü'germeisterci.'n rechtzeitig erfolgt. Nach cinem von dem Ministerium ter Finanzen, Abteilung für Steuernesen, am 2 5. November l. Zs. erlassenen Amtsblatt sollen die .7 undesteuerheblisteii von den Bürgermeister Zen alsbald nach ihrer Ausstellung, spätestens bis zum 10. Januar, an das zuständige Hauptsteueramt abgegeben und die den Bezirkskassen zur Erhebung überwiesenen Hunde« sleuerposten den Steuerschuldnern durch Vermittelung der Bürger« mcistereien bis zum 25. Januar zur Zahlung angefordert werden. Wir empfehlen Ihnen, den Termin für die Abgabe der Hunde stcuerheblisten pünktlich einzuhalten und die Ihnen zugegan gencii Anforderungszettel über Hundesteuer ohne Verzug zustellen zrr lassen. Will ei.ie Gemeinte vom 1. Januar 1921 an eine gemeindliche Hundesteuer neu einführen oder di? bereits eingeführte Steuer erhöhen, so müssen die entsprechenden Verhandlungen umgehend ourchgeführt werderr. Es empfiehlt sich, daß bei Abgabe der Hunde- fteueriif:en an die Hauptsleuerämter diese von solchen Beschlüssen vorläufig beriach-ichtigt werden Abschrift solcher Beschlüsse lind uns zur Gcnehmignng vorzulegen. Gießen, den 23. Dezember 1920 ___________Kreier ml Gießen I. V.: H e in in e r b c____________ Betr.: Einrichtung von Fortbildungsschulsparkassen. An die Schulvorstände des Kreises. Soweit unserer Verfügung von« 5. November 1920 (Amtsver- tündigungsblatt Nr. 164 vom 11. November 1920, noch nicht entsprochen ist, wi.d hiermit an ihre Erledigung erinnert. Gießen, den 20. Dezember 1920. _____Kreisschulkommission Gießen. I. V.: Hemmerde.______ Bekanntmachung. Betr.: Sonntagsarbeit in gewerblichen Betrieben. Entsprechend deni Antrag der Friseur- und Perückenmacher- zwangcinnung genehmigen wir die Ausübung des Barbier- und Friseurgcwerbes anr Sonntag, 2. Januar von 9—12 Uhr vorm. G i e ß e n, den 23. Dezember 1920. _______________Kreisamt (ließen. I. V : Welcke r_____________ Bekanntmachung Betr. : Schulzahnpflege. Es schließen die Herren Zahnarzt M c tz bis zum 3. Januar 1921, Zahnarzt Dr. Pelsch bis zum 5. Januar 1921, Zahnarzt K 0 ch bis zum 6 Januar 1921, Zahnarzt Haubach bis zum 7. Januar 1921, Zahnarzt Fischer bis zum 6. Januar 1921, Zahnarzt & oh ter bis zum 5. Januar 1921, Zahnarzt Jaeger bis zum 4. Januar 1921, Zahnarzt Dr. K 0 ckerbeck bis zum 7. Januar 1921 Vertreter für die Ferien in dringenden Fällen: Herr Zahnarzt Buchinger, - Herr Zahnarzt Wertheim, Herr Zahnarzt Dr. Baum. Gießen, den 24. Dezember 1920. .Kreisamt Gießen I V.: W e l ck e r.___. Dicnftnachrichtcn vcS Hrcisamtcs Ludwig Bück von Queckborn wurde heute zum Feld- geschworenen für die Gemeinte Queckborn verpflrcktet. Georg Möbus von Queckborn wurde heut* zum Voltzei- diener der Gemeinte ZQueckborn verpflichtet. Bekanntmachung. Berr.: Feldbereinigung Bergheim: hier: die «rbeüen teü 111. Abschnitts. Mit Entschließung vom 2. November 1920 hat das Hess Landesernäbrungsamt, Abteilung für Landwirtschaft, Den Zutei- lnngsplan der Gemarkung Bergheim auf Grund von Ar trkel 36 des Feldtereinigungsgefetzes in der Fassung ter Bekannt macichng vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt ^ch bestimme nunmehr als Zeitpunkt ter Ausführung ^Eigen- tumsübergang) den 1. Januar 1921 und über weise hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den B.teiligten die neuen Grundstücke, soweit nicht besondeve Anordnungen getroffen sind Tie Ileberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen. 1. Meliorationen können auf den neuen Grundstücken auch {enterten vorgeiiommen werden 2. Tie beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Veränte rung der Zuteilung gefallen lassen, die infolge ter Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, Gräben ober aus sonstigen Grünten innerhalb ter Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werten. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bziv. zugeschrieben. Friedberg, den 15. Dezember 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär. __________________Dr. Ian n, Regierungsrat.__________________ Bekanntmachung. Betr.. Feldbereinigung Hausen: hier: die Arbeiten des 111 Abschnitts. Mit Entschließung vom 2. November 1920 hat das Hess Laudesemährungsamt, Abteilung für Landwirtschaft, den Zuter lur.gsplan der Gemarkung Haufen auf Grund von Artikel 36 des Feldbereinigungsgefetzes in der Fasiung der Bekanntmachung vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Ausführung (Eigentumsübergang- den 1. Januar 1921 und überweise hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den Beteiligten die neuen Grundstücke, soweit nicht besondere Anordnungen getroffen sind. Die lleberwcifung erfolgt unter folgenden Bedingung^: 1. Meliorationen können auf den neuen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden. 2. Tie beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Veränderung der Zuteilung gefallen lassen, die infolge ter Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, Gräben oder aus sonstigen Grünten innerhalb der Zeil der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werten. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bzw zu- geschrieben. Friedberg, den 15. Dezember 1920. Ter Hessische Feldbereinigungskommissär _________________Tr. I a n n, Regierungsrat._________________ Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Nieder-Bessingen: hier: die Arbeiten des III. Abschnitts. Mit Entschließung vom 7. Oktober 1920 hat das Hess Landesemäbrungsamt, Abteilung für Landwirtschaft, den Zulei- lungsplan der Gemarkung Nieder-Befsingcn auf Grund von Artikel 36 des Jeldbercinigunasgesetzes in ter Fassung der Bekanntmachung vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt ter Ausführung < Eigew tumsübergang den 1. Januar 1921 und überweise hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den Beteiligten die neuen Grundstückle, soweit nicht besondere Anordnungen getroffen find. Die Ueberw.ifung erfolgt unter folgenden Bedingungen. 1 Meliorationen können auf den neuen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden. 2 . Tie beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Veränte rung der Zuteilung gefallen lassen, die infolge ter Ausführung von Meliorationsarbeiten, ter Anlage von Wegen, Gräben ober aus sonstigen Grünten innerhalb der Zeit ter Ausführung biefer Arbeiten notwendig werden Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert her gütet bzw zu- geschrieben. Friedberg, den 15. Dezember 1920. Der Hessische Feldbereinigungskommissär: Dr. Jan n, Regierungsrat. -pru* btr «rflbl’Hjeu UniottfOLt-r-R-.-ch. und Betr.: Den Verkehr mit Süßstoff. .. Auf Grund der Verordnung über den Verkehr mit -sützston vom 25 November 1920 (Neichs-Gefetzbl. S. 1993) hat die Retcks- nr,$C vorm. Fohlberg, List 2. die ^hemchch^Fabrik^von Heyden, Aktiengesellschaft, Rate- e rm ächt io'/ durch ihr gemeinsames Verkaufsbureau, nämlich die T'piindK- ^üßüoffgesellschaft m. b. H. in Berlin W. 9, Potsdamer Platz 3 1117 eine Höch st menge Süßstoff für den Verbrauchuit■ Haltungen und Gastwirtschaften tm ireteuoante un.er -untch der Reichszuckerstelle abzufctzen. Die ^eut,che Sutz,toffgelell,chait m. b. H. wird den Vertrieb lofort ausnehmen. Die Reichszuckerstelle wird deshalb Zuweisungen an bie Kom munalverbände nicht mehr vornehmeti. ....... . e--c. Die im Besitz der Kleinhändler befindlichen Beitante an1 Süßstoff m G- und H-Packnngen können lretertend abgeie^ wertem Dem Oberbürgermeister zu Gretzen und.den Bürgermeistereien der L a n d g e m e t n d < n d e s ü r c t ses wird empfohlen. Vorstehendes ortsüblich zu veroftenlltcten Gießen, den 28. Dezember 192ll Kreisamt Gießen. I. B.: Dr. 1 e g c r t. Betr: Tie Reinigung der Zchulräume. An die Schulvorstände Der LandgemeinDen des Kreises Gießen. Wir empfehlen Ihnen, bis zum 15. Januar 1921 hierher zu berichten: . . 1. Name, Alter und Stand der Personen, denen die 'Reinigung 2. bta"enbetol'ikrttySWrüälhTk, .utreficnbeniallä melden Inhalts und mit wel^n Kmidlgungssriiten 3. Welche Vergütung wurde gewahrt (^um, Leuerun^ulage Naturalvergütung)? Wurde die Auszahlung dieier Vergütung von besonderen Bedingungen abhängig «macht. 4. Wurde die Reinigung von den betrestenten Personen s^bst vorgenommen oder ließen sich diese von ander.n lerune 5. Haben sich bei dem seither geübten Verfahret der Reinigung Mißstände (Beanstandungen seitens des Schulärzte--' ooer dergl.) ergeben? Wird von Jhtien eine Aenterung vorgr.- schlagen und zutreffendenfalls welche'^ Gießen, den 28. Dezember 1920. Kreisschulkommission Gießen I. V.: Hemm er de. verfahren. Dr. Ful da Bett: Einsendung der Kreisabteckereiverzeichnisse für den Monat Dezember 1920. An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises Wir erinnern Sie an die Er-isendung ter Abteckereinerzeich- nissc für den Monat Dezember '1920 soweit noch nicht geschehen. Zugleich machen wir daraus aufmerksam, daß hierzu benötigte Formulare durch uns zu beziehen sind. Gießen, den 28. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. H e ß Bekanntmachung. Betr.: Mmil- und Klauenseuche. 3n Lauter ist die Seuche erloschen. Die Gemarkung Lauter wird aus dem Sperrgebiet ausgeschieden und dem Beobachtungsgebiet für das Sperrgebiet Queckborn angegliedert. Kießen, den 29. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. I. V: Welcher. _____ Bekanntmachung. Betr.: Ansteckender Scheidenkatarrh unter den Rindviehbeständen der Gemeinte Langsdorf. Ter in der Gemeinte Langsdorf ausgebrochene ansteckende Scheibenkatarrh ist erloschen Die angeordneten Sperrmcmreqeln werben hiermit aufgehoben. Gießen, den 24. Dezember 1920. Kreisamt Gießen I. V.: Welcher. Bekanntmachung. Retr Pferteräude. ~ Unter bem Pferdebestand des Ott 0 Rück zu s t 0 ck h a u 1 e n ist bic Raute erloschen. Die Sverrmaßnahmen finb aufgeboten. Gießen, ben 27. Dezember 1920. Kreisamt Gießen. I V.: W e l der Bekanntmachung. fö e t r.: Felbbereinigung Münster: hier: Massegrundstücke Tie zweite Versteigerung ter Massegrunbirücke findet am Dienstag den 4. Januar 1921, vormittags 10'/r Uhr, im Saale des Gastwins Johannes -firner zu Muntter statt Friedberg, den 21. Dezember 1920. Ter Hessische Feldtereinigungskommmar. Dr Iann, Regierungsrat. Nittwoch, 29. Dezember 1920 ier ei. §chnlstratze 7. Tlimahme von Lnzeigea für die lagesnummtr Die zum Nachmittag vorbei ohne jrdeDerbiudlichkeit. Drtis für 1 nun höhe ur Anzeigen v. 34mm Breit» örtlich 35 Pf., auswärt» 45 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Drene 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20’ f Auffchlag. Sauptschriftleiter. '?luq. Goetz 'Verantwortlich für Politik: Auq. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Neinhold Zenz; für de« Anzeigenteil: Sy Beck, sämtlich in Gietzen. ie dcutsch-amcrika,tischen Dezichungcn. Berlin, 28. Dez. (WolffZ Der ameri- nische Senator M c C 0 r m i ck hat yestcrir enb Berlin verlassen und sich znnächfl nach >blenz begeben. Bor seiner Abreise bat er m hresigen Amerika-Institut einen Bcsltch gestattet Während seines Besuches sprach sich, nric bie „B. Z. am Dkittaa" bcrick)tet, er die Aussichten der deutsch-ameri- ni s ch e n g e i st i g e n Beziehungen nstig aus. Er faßte sein Urteil über die 'gemeine Lage in dem Worte zltsammen: n Ende des Tunnels tarnt man Licht seifen, ir Erreichung einer Anncilferung zlvischen iden Staaten hält Mc Cortnick besonders ch den gegenseitioen Besuch der Hoch- >ulen durch Studenten für sehr wichtig, meinte, daß mit Rücksicht auf die Valuta- rhältnisse in Amerika den deutschen Stu» nten entgegenaekommen lvcrden müsse, va durch die Errichtung von Dollar-Äi- ndien. 1- Bcsinden der ehemaligen Kaiserin. Amsterdam, 29. Dez. (WTBZ Wie i Doorn über daS Befinden der frühereit tschen Kaiserin mitgeteilt wird, traten den letzten Tage:: erneute, durch Herz- ..npse hervorgerufene Anfälle von Atem-- in lvachsender Siärte hervor. Wenn auch Kaiserin infolge ihrer zähen Konstitution Anfälle bisher übetroinben konnte, wird ) die Widerstandskraft, zumal bei unzu- (jenber ')lahrnngsaufnahme, von Tag zu ; sichtlich geringer. Tie Not der Sstcrreichischen Staatsangestellten. Wien, 28. Dez. (WTB.) Wie du- respondenz Herzog meldet, beschloß der ntralverband der österreichi- :n Staatsangestelllen - Bereifung e n in einer Sitzung am 17. Dezent-- einstimmig, mit Rücksicht auf die bis aufs, erste gestiegene Notlage der Staatsangv- ten, an die österreichische Sektion bet Rv- ttionSkommission mit der dringenden For- tng heranzutreten, hier rasch^stens helfend ugreifen. In ben Gründen wird u. a. ge» t, daß bie Gefahr bestehe, daß bie Berwal- 3 des Staates ohne Verschulden der Ange- ten demnächst zusammenbreckte, was gleich- utenb mit dem Ende des Staates sein jte. Die Staatsangestellten wollen durch en Schritt die alliierten Mächte darauf merksam machen, welche Gefahr nicht nur erreich, sondern auch bei dessen Zusami- bruch den übrigen Staaten droht. 2I11» öem rkeiche. Die Beamtenbesoldung. Berlin, 29 Dez. In Verhandlungen l'chm dem Reichsfinanzministerium bem Deutschen Beamtenbun^ wurde' : Blättermeldung zufolge beschlossen, die Fov- ngen ter Eisenbahner dem Reichsgutachteraus- zu überweisen, in bem Vertreter des All- ineit Deut chen Gewerkschaftsbuntes, besDmt- Beamten bnnbes und tes Deutschen Ok-rocrf- tsbimbes sitzen. Ter Reichsgntach:erau.-schuß am 3. und 4. Januar in Berlin alle die tbabnbeamten angehenden Fragen erörtern.1 Forderungen bet Ei enbahnatbeibn werten in lanblungen im Reichsarbettsmincsteruun erle- roerben. Berlin, 28. Dtt. (WTB.) Die ReichSfman^- altung hat die Anorbnung getroffen, daß bte hsteGehaltszahlung der Beamten nickt Anfang Februar, sondern bereits vom 20. 1. rsolgt, damit nickst über etwa einen Monac ter vor Weihnachten erfolgten Zahlung des aargehalts verstrichen ist. Wegen ter von Organisationen ter Reichsbeamten und Reichster gestellten neuen Forderungen soll unter» ch nach Neujahr im Reicks inanzrninisterium Eintritt in die Verhandlungen eine Allste über bie Gesamt'ituation mit Vertretern Kteiligten Kre se ftattfinten. Sonst verbreitete rich'en über angebliche Beschlüsse der Reichs- fterien entbehren ter Begründung. Neue Eisenbahntanfe. Berlin, 28. Dez. (Wolff.) Nachdem der wausschuß des Sachverständigenbeirats Reichseisenbahnen kürzlich • der Reichs- nmng erhebliche Tariferhöhungen äuter-undPersonenverkehrzur una des Defizits im Eisenbahnhaushalt eschlagen hatte, wurden jetzt die Vor- iten für die Aufstellung neuer Tarife nnen. Sie sehen, der „Voss. Ztg." zufolge, erhebliche Steigerung der Gütertarife eine mäßige Steigerung der Personen- e vor. Bor dem Frühjahr ist mit dem afttreten neuer Tarife nicht zu rechnen. ArdeitSlosenkundgebung in BreSlau. Bres lau, 29. Dez. (WTB.) Gegen den munisten Klein aus Hamburg, der in Arbeitslosenversammlung am Montagnittag in Breslau auf dem Schloßplatz Hassen zu den gemeldeten Kundgebungen etzte, wurde ein Haftbefehl wegen wenLandfriedensbruchs erlasien. selbslg gehalt mur.gi schuld übt 9 Tür bi wird ?(U5fi 26. Ä Reich: Di Mp in al! große allste' Feuer Mkl lauf i serenz Mgt. zosisch aewer sprach der F Md Rai die ließe schla -®eu: weni Gießen (Frankf. Str. 73), den 27. Die Beerdigung findet Mitt 3 Uhr nachm., auf dem alten Gestern nacht um V31 Uhr - lieber, alter Freund und Berater Jacob Lehi Schreinerme im 82. Lebensjahre. Im Namen der trauenu H.W. Fahl M Schwägerin und Tante § tiMHWipp*! W im 66. Lebensjahre. Im Namen der trau Johannes Ph Georg Philip Georg Eiff n. Ludwig Stein) Steinberg, Lang-Göns, 27. Dezember . lÄ Die Beerdigung findet Mittwoch, den 29. J Gestern abend entschlief sanft nn< W grober Geduld ertragenem Leiden me unsere herzensgute Mutter, Seb wie Die Beerdigung findet Mittwoch den 25 3 Uhr, in Ruttershaus Gestern abend entschlief sanft nachlangem, schwerem Leiden mein lieberMann.unsec anker Barer, Schwiegervater, Schwager, Großvater, Urgroßvater und Onkel Herr Ludwig Weller im Alter von 81 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabetbe Weller geb. Weller. Heuchelheim, den 27. Dezember 1920.- Die Beerdigung findet Mittwoch, den 29. Dezember, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehaus Branbausstr. 33 aus statt. (1371* Am 2. Feiertage, nachmittags • nach kurzer, schwerer Krankheit unser treubesorgte Schwägerin und Tante Karol ine F im 45. Lebensjahre. Die trauernden Marie Fischer Wwe üariechen Fischer, Familie Heinrich F Familie Friedrich I WgW'MnkMelslUe, Eik Zwecks Enthebung von Ncnjabrsglüct scheu nehmen die Unterzeichneten auch in i Jahre G den für obige Anstalt entgegen. Die Namen der Geber werden rechtzeit Gießener Anzeiger veröffentlicht. 1 Frau Fabrikant Bänninger, Ludwigst Pfarrer Bechtolsbeimer, Liebigstr. 56; Frau Wl steller Bechtold, Buddestr. 3; Svarkaffenkonlr Haas, Slephanstr. 17; Frau Kommerzienrat linenstaedt, Liebigstr. 49; Frau Schuhmachern Heh, Hillebrandskr. 9; Overbibliothekar Prc Heuser, Ost-Anlagel.2; Frau Stadtverordneter Hofmann'lr.14; Landgerichtsrat Schadt, Ludwic Für den Borstand der Elisabeth-Kleinkinder Bechrolsheimer, Vorsitzender. kMtSWÄW Nur durch Spezialität bin ich in der Lage, wirklich Bitte und dauerhafte Wagen für den Handbetrieb herznstellen. WWwä s.VleSmerkUer Nur gute Arbeit läßt sich leicht verkaufen. Verlangen Sie Preise von Julius Möller,Niedernhausen,Taunus Spezialfabrik für Wagenbau. 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V. Gießen. Seinen jswiMum üo. VeMÄl ■ BJeinörfliiö OBeimnil-BetW WM. WMsskM */,@l I M.ttt 64X34.00 46.00 25.00 52.00 28.00 46.00 24.50 58.00 31.00 SchadeS Füllgrabe Bahnhofstraße 26 Walltorstraße 24 Ludwigttraste 20. 13724c 8 8 F- Kaffes auSgietis wl a 26.00, shÄU 28.00 Drucksachen aller Sri ÄÄ wert die Brdhl'iehe Dniv.-Dreefceret B. Laxge, fileAm süiließlich Glas und Steuer. Solange Vorrat: -----Feinste weiß-glasierte —= feßfsito Paket M. 2.00 und 3.20 MMW . . ./.Psund ot. 1.25 MZiMs. Win Flasche M. 15.00 WM ESeMkM ■, 0-laM.e M. 15.6k Wiser sgWeiWM'^"R 16.8k Die Preise verstehen fid) ein- gWBI V tyi empfehlen wir: lucui zum wwrugen izininn, jpmeuenö jcuuiv um 1. Januar 1921 jüngereDame perfekt in Stenographie und Maschinenschreiben Hauvlbedingung. Schristl. Angebote mit Gebalts- ansvrüchcn unter 13729D an den Gieß. Anz. erbeten. 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