Ite Be- MM- tzrab^ verden ich be- n stete zeige vird ui nach b S Statut Ktreiienb ngehend r Vor- sind bei bezahlen. indefuhr- «ptembcr rd die Prä- ie Vvr- ib auch »der zu des Hess, tzung der zendeGe- Kartoffeln, 5A 100 U 50 A emiegung inber 1920 ieord- Z Bettreis. ■ ober Tie Oberschlesien immer mehr auf Wemr feiten Hauptausschusfes der vereinigte« deutschen des Politik in quillt. bisher gegen den dreisten .Handstreich der Polen nichts Wirksames unternommen. Die Beunruhigung der deutschen Bevölkerung, die nichts weiter ersehnt als baldige Bolksabstim- mung, nimmt zu, die Kohlenförderung gerät ins Stocken, und die Gefahr eines Ge- neral/treiks steht noch ix>r der Tür. Die Gewaltsamkeiten einer erregten Dokks- menge in Breslau, die ins polnische und ins französische Konsulat sowie in das Hotel der interalliierten Kommission eindrang, sind zu bedauern und zu verurteilen, sie legen aber Zeugnis ab fnr den Ingrimm, der in deutschen Kreisen ob der fremden WillkürFrankreichs in der russischen Frage nicht allzu tragisch nehme Bon einem Bruch zwilchen London und Paris fann keine Rede sein, wenngleich die Luzerner Kundmachung int Grunde nichts als eine Abwehr der Mil- lerand'schen Scharfmacherpolitik bedeutet. Es hätten in diesen Strom eines neu verabredeten Kurses recht wohl und wirksam alle die Protestbäche hineingeleitet werden können, die gegenwärtig ein Wahrzeichen der deutschen ReichspoliAk sind Andere Mittel als bloße Proteste gegen die Unterdrückung deutscher Rechte und Erschwerung unserer wirtschaftlichen Wiederaufrichtung stehen unS einstweilen leider kaum zu. Ter Poleneinfall inOberschlesien hat das Berliner auswärtige Amt veranlaßt, den alten Parteien, der Gewerkschaften und der Plebisstt- kommissariatc für Deurichianb wurde heute nacht K o r f a n t y folgende Berständigungsnote überreicht: Als Ergebnis der jwisch.nk^Ihnen und dem Rechtsanwalt Wollny einerseits und dem Pfarrer Ulbitzka und dem Smutäthnt Dr. Btech andererseits am 23. ds. gepflogenen Besprechung würben folgende vier Punkte als Vorschlag von pslnisclzec Seite festyesteltt: 1. Entfernung der Sicherheitspolizei und Ersatz derselben bis zur möglichst baldigen Aufstellung der Abstimauurgspolize^ durch die bewaffnete Einwohnerwehr (Dilfspo.izei, die zur Hälfte aus Polen und Mr Hälfte ans Deutsche« zusammengesetzt ist. 2. Ausweisung derjenigen, die nach dem 1. August 1919 nach Obenchlesien zuaezogen sind. Heber Ausnahmen, die durch be- rujlidx, geschäftliche oder soumze billige Interessen der Betreffenden gerechtfertigt sind, entscheidet eine paritätische, aus Deutschen uxdPolcn zusammengesetzte Kommission unter dem Borsitz eines Vertreters der interalliierten. Kommission. 3. Tie Dei^rung, die Waffen nickter zufegen oder abzugeben, soll mit den schärfst« Strafen, mindestens mit einjähriger Zuchthausstrafe und mit Vertust des Ibfti mrramg, gaaiMdet werden. 4. Die politischen Partersn und (Äwerkschaften auf polnischer mrd deutscher Seite sollen einen gemeinsame» Aufruf an die DavLferung zur Rückkehr zum Frieden erlassen. — Diese vier Punkte finden unsere Zustimmung. Zu Punkt 2 wollen wir nicht entscheiden, inwieweit er zu § 3 Abs. 6 des Artikels 88 des Friedensvertrages int Gegensatz steht. Etz liegt im Stirne ihrer Borschliche, wenn wir im Interesse Oes Friedens in Ober- schieiien und der Sicherstellung einer dauernden ungestörten Fortführung des Wirtschaftslebens »och folgende Punkte hinzufügen: 5. Jeglicher Terror gegen Anders denkende hat zu unter« A«; GhersHlesten. Beuthen, 27. Ang. (Aolsf.) Von Wenn die Luzerner Konferenzen wirklich eine neue Aera der Friedenssicheruug her- bleiben, insbesondere ist lebe Einwirkung burd) Ofewalttätigkeit oder Trohnngen in den Arbefts- betrieben ober im Privat.cben sowie jeder Zwang wegen Zugehörigkeit zu einer .politischen ober wirtschaftlichen Orgaiistation unter agl. ZurUeber- wachmg Cer Durchführung dieser Vereinbarungen ist für das Abstimmungsgebiet eine paritätische K o m in i s s i 0 n aus Teutschen und Polen unter dem Vorsitz eines V nreters der intcradiierten Regierungs- und Plckiszitkommisüon einzusetzen. Alc> erster Akt eines ernstlichen Willens beider Teile zur Durchführung der grtroirenen Vereinbarungen halten wir die sofortige Verössent- lidmng des unter Punkt 4 wrgefebenen Aufrufs an die Bevolklschen Vorbereitungen nicht hineinblicken, aussen es aber jetzt peinlich empfinden, daß n ^rkreter des deutschen Volkes von den Schweiz weilenden Staatsmännern ^scheinend vollständig ignoriert worden ist. nter normalen Friedensverhältnissen wäre : ^<9^ undenkbar gewesen Um gar keine 3In'j?e Meinung aufkommen zu lassen, hat "Sy ausdrücklich erklären lassen, I direkt noch indirekt" sei er mit dem Lychen Minister in Verbindung getreten. A*§en nicht darüber zu urteilen, ob diese Schweizer Reise als einen -'.b -folg zu betrachten haben wird. Wie '~ln9e heute liegen, wäre seine Zuziehung ®,= -ferner Konferenz vor den Franzosen frrflul116 ü?!^bsame Sensation und Demon- * erschienen. So hat es Lloyd George Herrn Millerand mit einem i ^rundlichen Begrüßrrngslelegramm zu be- patigen, daß er das eigenwillige Vorgehen Berwalsrungen eine neue hinzuHufügen. Entente-Kommission und ihre Besatzung hat Organisationen der Arbeiter entfalten. Innerhalb dreier Organisationen ist e5 notipcnbig, kommunistische Zellen #u organisieren, die durch anbetuentbe imb beharrliche Arbeit die Gewerk schäften ufro. für die Sache des Kommunismus gewinnen sollen. Die Zellen sind verpflichtet, in ihrer täglichen Arbeit überall den Verrat der Sozialpatrwien und die Wankelmütigkeit des „Zentrums" zu entlarven. Es ist dem „Vorwärts" ein gesundes Fressen, dieses neue Papsttum zu glossieren. „Die U. S. P. muß also," so bemerkt er, „fast alte ilpre Führer absetzen!" Die „Freiheit" findet auf der Proskriptionsliste ihren eigenen Chefredakteur! Punkt 20 ordnet noch an, daß die neu ausznnehmenden Parteien weitgel)ende Gavantten für erfolgte „Besserung" zu geben haben. Sie müssen u. a. dafür sorgen, daß „nicht weniger als zwei Drittel der Mitglieder ihrer Zentralkomitees und aller wichtigen Zentralinstitutionen aus Leuten bestehen, die sich vor dem zweiten Kongreß der Kornmunifttschen Internationale unzweideutig für den Eintritt der 'Partei in die dritte Internationale öffenUich ausgesprochen fyaben" Ferner sind itad) Punkt 21 die Parteiangehörigen, die diese Bedingungen und Leitsätze grundsätzlich ablehnen, ans der Partei auszuschließen. Der „Vorwärts" schließt seine Besprechung mit folgenden Worten: „Damit wird die gesamte kommunistische Welt der Moskauer Despotie untergeordnet, einer Despotie, wie sie kein Alexander, fein Cä'ar, Jein Napoleon -u träumen gewagt h°it. So fchtäqt denn auch bte bolschewistische Idee, Eon'nuent zu Ende gebedi*, in ihr Gegenteil um. Das dialektische Denken eines Karl Marx hätte sein Vergnügen an der Beobachttmg dieses Prozesses gehabt: Aus der ersten noch zehnfad) be- mäntelten Abweichlmg von der Zdee der Demokratie entwickelt sich der Bollcheivismus zur schrankenlosen Diktatur von em paar Menschen über die gan-c Welt." Wir stehen wohl vor einer Spaltung der„UnabhängigenParte i", denn in der „Freiheit", die aus den Statuten der Kommunistischen Internationale hervorhebt, ,chie Parteien, die in jedem Lande arbeiteten, dürften nur als einzelne Sektionen erscheinen, ein Exekutivkomitee solle diktatorische Gewalt bekommen", wird schon lebhaft das Für und Wider erörtert. Ernst Säumig, der eine Vorsitzende der U. S. P., erklärt sich in der „Freiheit" für die Annahme der. Moskauer Bedingungen, Arthur C r i s p i e n, der andere Vorsitzende, drückt in demselben Blatte seine Weigerung aus, diesen „Selbstmord" zu voll- ziel^en und wirft Düumig und Stöcker vor, schon bei den Moskauer'Besprechungen der drakonisck)en schwarzen Liste ^geftimmt zu haben. Die unabhängige „Leipz. Vvlksztg." rückt von den Moskauer Forderungen als „unerhörtem Wahnsftm" ab und schreibt: „Wir sind wirklich gespairnt darauf, ob sich noch irgend jemand in unserer Partei finden wird, der die Annahme dieser Bedingungen tu fordern wagt." Auch anderwärts besteht diese Spannung, imb wir werden diese Entwicklung mit größtem Interesse weiterverfolgen. Die Bretzlauer Vorgänge. Berlin, 27. Aug. (Wolff.) Der Stellvertreter des Reichsministers des AuSwättigen, Gesandter v. Rosenberg, hat sich heute zum französischen Botschafter und zum polnischen Geschäftsträger begeben und ihnen das Bedauern der deutschen Regierung über die gestrigen Vorfälle in Breslau ausgesprochen. Bedauerliche Vorfälle in Weftpreußen. Berlin, 27. Aug. (WB.) In dem zufolge der Abstimmung wieder zu Deutschland gelangten Teile West Preußens machte sich tn den jüngsten Taaen die mo- r»atelange Erregung der Deutschen in bedauerlichen Vorfällen £uft Wenn es auch nicht zu Ausschreitungen gegen Leib und Leben gekommen ist, so hatte doch die polnische Bevölkerung mehrfach zu leiden. In Freystadt wurde der Pfarrer auS der Kirche geholt und gezwungen, polnische Fahnen zu verbrennen. Bei Bischofswerder ließ sich die erregte Menge zur Verletzung der Grenze hinreißen. An emo er en Stellen wurden polnische Einwohner zum Verlassen der Häuser gezwungen und mit Vertreibung bedroht. Tie Reichsregierung hat bereits ihre ernste Mißbilligung berartiger Vorfälle zu erkennen gegeben. Sie wird mit aller Energie für die Aufrechterhaltung der Ri^e und Sicherheit in den Gebieten mit deutsch-polnischer Bevölkerung sorgen Nur dann, wenn der in Deutschland lebende Pole durchaus unbehelligt bleibt, vermag die ReichSregrerung mit Nachdruck für die in Polen lebenden Deut--- schen erneut roten. aufführen sollen, so muß man aufhören, das deutsche Volk in Verzweiflung zu stürzen. Wir setzen unsere Hofsnu-ng auf das Wort Giolittis, erst mit der Oringneberung Rußlands in den Frieden werde über eine Reihe damit in Zusammenhang stehender Fragen endgilttg entschieden toerben können. Noch gibt zwar S-owjet-Rußland der Welt, und and) Deutschland, schwieriae Rätsel zu lösen auf. Wir haben nun ein Stück Diplomatenwerk der Moskauer Regierung Bennen gelernt, dürfe» daneben aber auch die Wühl- und Propagandaarbeit der Bolsck)ewiki nicht über» sehen. Unsere LinkSradifecliften möd)ten ihr die Hand reichen. Bedeutsamer als die vorübergehende lücherlick)e Ausrufung der Räte- repuhlik in Velbert und die neuen Ztzommu- nistenunruhen in Mitteldeutschland ist die gegenwärtige Auseinandersetzung zwisck)en den „Unabhängigen" unfc der von den Moskauer Revolutionären kommandierten „Dritten Internationale". Die „Freiheit" verössentlicht bk „Bedingungen", die den Unabhängigen für ihren Eintritt in die Dritte JTttemcattonale vom 2. Moskauer Kongreß gestellt worden sind^ sie enthalten 21 Punkte, umfassen mehr als 300 Zeilen und lauten so drakonisch, daß der „Vorwärts" dazu erklärt: „Was man von dem Rekruten in der altpreußischen Armee an Kadavergehorsam und 'blinder Disziplin gegenüber den Vorgesetzteti verlangte, das verschwindet neben den Unterwerfungsbedingungen, welche die Päpste Lenin und Trotzki den unabhängigen Novizen auserlegen". Die wichtigsten Satze in dem Unterwerfungsdiktat lauten: Alle Preßorgane der Partei müssen von zuverlässigen Kommunfften geleitet werden.... Tie periodische und unperiodische Presse und alle Parteiverlage müssen völlig dem Pattei- vorstand unterstellt werden.... Es ist unzulässig, daß die Verleger ihre Autonomie mißbrauchen und eine Politik fuhren, die dec Politik der Pattci nickt ganz cntspttcht. Punkt 2 »erpfuchtet die Organisationen, „planmäßig aus allen mehr ober wenr-er verantwortlichen Posten der Arbeitecbewe-lmg die reformisti- fdjen und Zentrumsleute (darunter zählen die deutschen Unabhängigen, die ftMizöftchen und italienifd>en Linkradikalen) M entfernen und sie durch bewähtte Kommunisten $u ersetzen, ohne sich daran zu stoßen, daß besonders am Anfang an die Stelle von erfahrenen Oppottunisten einfache Arbeiter aus der Masse treten". Von besonderer Bedeutung ist der 7. Punkt: Tie Parteien, die der Kommunistischen Internationale anzugehören wünschen, sind verpstichttt, den vollen Bruch mit dem Reformismus und mit der Politik des „Zetrtrums" anzuerkennen. Tie KommuNisti>che Internationale fordctt un- ledingt und uttimeti» die Dnrchsührung btefe» Bruchs in kürzester Frist. Die Kommunistische Internationale vermag sich nicht damit abzufinden, daß notorische Opportunisten, wie sie jetzt durch Turati, Kautsky, Hilferding, Hill- quit, Songuet, Macdonald, Modig.iani u .a. repräsentiert werden, das Rech', haben sollen, als An^hörige der dritten Internationale zu gelten. 9. Jede Partei, die der Kommunistischen Internationale anz»gehöcen wünscht, muß systematisch und beharrlich eine kommunistische Tätigkeit innerhalb der Gewerkschaften, der Arbeiter- und Betriebsräte, der Laummgenosseuichaiteu und anderer MassenUr. 202 Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags, vezugrpreise Monatlich 9J?arh 3.60 und MK - 65Trägerlohn, vietteljahrlichMarii 10 80 undMK.1.95Trägerlohn,- durch die Post viertel- jährlich M«rk 12.- ausschttotzlich Bestellgeld. Fern sprech »Anschlüsse: für die Scheiftleitung 112; Derlaa,n frittier her ten können. ausständig. Generalftreikbewegung in Stuttgart. Wränget. Konstantinopel, 27. Siu; Wränget meldet die Einnahme von f fiff und Jekaterinodar ALLS Stadt «nd Lasrd. Gießen, den 28. August. 1920. Stuttgart, 27. Aug. (Wolff.) Heute nachmittag wurde eine Vollversamm- lung der Betriebsräte ganz Stuttgarts abaehalten, die die Erklärung des verschärften Generalstreiks beschloß als Antwort auf die Schließung der Warschau, 28. Aug. Tie französische und englische Militärmisswn hat heute die Stadt losieu. General Wey gand erhielt beim c (Wolfs.) t oworoi-, z Belgien und die Polenfrage. rüffel, 28. Aug. (WTB.) Tie Sentts- komnussi.m für ausrvärtige Alrge.egeiiher.en Ywre 'te-ate den Bericht des MmisterrMes m rer Hot e nag e. Sie stellte am Schliche oe Sitzung mit Befriedigung fest, daß alle ^ntichließungM der Negierung lediglich von dem natürlichen esse an der Erl-rltung der Unabhängig kett P . und der Herbeiführung des ersehnten europais K Friedens unternommen worden sind. schiede von dem Chef des polnisckfen Generilstades die Medaille für militärische Tüchtigkeit in Anbetracht seines großen BerdiensteS um die Rettung der Stadt Warschau. Der Abtransport äberßetretener Aussen. K ö n i g s o e r g, 27. Aug. (WTB.) Das Obervräsidium teilt mit: Durch die Vorarbeiten der zuständigen Stellen ist es gelungen, daß der Abtransport der internierten Bolschewisten nach dem Innern des Reiches rasch vor sich gehen wird. Anfang nächster Woche werden täglich 2000 Mann nach Pillau abtransportiert. Diese Zahl wird bis Ende nächster Woche voraussichtlich auf 4000 täglich, übernächster Woche sogar auf 6000 gesteigert werden können. Internationaler Kongreß der LcbenS- und Gcnußmittelbetriebe. Zürich, 28. Aug. (WB.) Der internationale Kongreß der Lebens- Der russische Heeresbericht Moskau, 27. Aug. (WTB.) Turch Funk- spruch. Russischer Heeresbericht vom 26. Aug. Westfront: ?lbsikxnitt Brest-LirowS t: "Unsere Truppen kämpfen hartnäckig um den Besitz beS. Festungsgürtels von Bvest-tLidvwslk. Im Abschnitt Lemberg hartnäckige Kämpfe mit wechselseitigem Erfolge. Krimfront: Abschnitt Cherson: Unsere Truppen drängten den Gegner erneut zurück und machten Gefangene. Abschnitt Orechow: Hartnäckige Kämpfe mit beträchtlichen feindlichen Kavalleriestreitkrästen. Paris, 27. Aug. (Wolff.) Nach einer Radio- tnelbung aus London soll der Oberbefehlshaber der -russischen Armee T u ch o s che w s k Y einem Korrespondenten des „Daily Herold" erklärt haben, in rehn Ta-en werde die Rote Armee stärker sein 'denn je. Man "sei entschlossen, die Revolution um jeden Preis zu verreidisen. Polnische Auszeichnung des Generals Aeygand. zahlreiche scharfe Schüsse abgegeben. Für dich Leute, die gestohlen hätten intb bereit warm, auch Wörter zu werden, setzte sich das Gewerk- schastskartell ein, und um dieser Leute willen sollte die ganze Bevölkerung unseres Bades dem wirtschaftlichen Ruin ausgesetzt werden. Dieser Versiich, der Rechtspflege in die Arme zu fallen, stelle einen Rückfall zu rohem Faustrecht dar. Schon allein die Ankündigung des frivolen Streiks habe dem Bad geschadet. Die Arbeiter^ in den Staatsbetrieben hätten sich gegen den Generalstreik erklärt: sie hätten meist selbst ein Stück Land und könnten es nicht verstehen, daß man Feldsrevler dem Richter eiitziel)en soll. Im wei- teven setzt sich das Eingesandt dann noch mit einem Führer des Gewerkschaftskartells auseinander. _ nt. Dorheim, 27. Aug. Heute morgen, tour» den Hegen 4 llhr in der Nähe des Bahnhofs Hilferufe laut. Zwei den Rufen nachgehende Bahn- Beamte fanden einen stark verhauenen und oer- ftedjenen Mann in einem Gebüsch liegen, in das er sich verkrochen hatte. Er gab an, auf dem Wege von Bad Nauheim nach Dorheim beraubt worden zu sein. Er wurde nach Friedberg gebracht. Nähere Einzelheiten der Tat bedürfen noch der Aufklärung. Die Preisgestaltung. nrc. Frankfurt a. M., 27. Aug dem heutigen Wochenmarkte war ein Ueberangebot an Zwetschen. Die Preise sanken deshalb schnell von 95 Mk. auf 72,, pro Zentner. Auch in Gurken und Weißkram war so starkes Angebot, daß die Preise sicr den Friedenspreisen näherten. Hoch dagegen werden die Bohnen bewertet, deren auge> meiner Mangel starke Preiserhöhungen zui Folge hatte. dz. Dillenburg, 27. Aug. lieber den Kar toffelpreiS für den Dillkreis wurde gestern ar dem LandratSamt zwischen den Gewerkschaften ur 1 dem Kreisbauernschafts Vorstand vertändelt. Autzer- dem iwn- der Geschäftüfühver der Bezirksbauerrr- schasi in öimbura erschienen. Der Kwrsbauerv- schaftSvorstand ernärte, daß er seinen Mitgliedern empsihlen werde, eilten Richtpreis von 2p Mara pro Zentner nicht zu überschreiten. Er ist damü einverstanden, wenn gegen höhere Kartoffelprei'L ö-orgnwnigen rvird. Im übrigen empfiehlt er feine» MliLiedern niedere Preise, besonders für Minde- bcinittelte und bort, wo der Bauer in der Lage tIL billiger abzugeben. Obgleich für bte vertraglich an Landkreis Gießen. ch Lich, 28. Aug. Nachdem Bürger meister Fuhr sein Amt niedergelegt, bat der Gemeindewt mit Stimmenmehrheit die Anstellung eines Bern s s b ü r g e r m ei ste rs beschloßen. Tie Orts- fatzung über die Anstellung eines besolde ten Bürsermeisters hat bereits zur Einsicht auf bn Bürgermeisterei offen gelegen. Kreis Lauterbach, rr. Schlitz, 26. Aug. Auf unserem hoch gelegenen Friedhof hat sich schon von jeher das Fehlen von ausreichendem Wasser bei der Pflege der Gräber unangenehm bemerkbar gemacht,' in dürren Jahren, wie diesmal wieder, mußte das notwendige Wasser von der ziemlich weit entfernten Stadt mitgebracht inerten. Dieser Mißstand soll nunmehr abgestellt werden. Nachdem ein Ingenieur aus Frankfurt mit Hilfe der Wünschelrute auf dem Friedhof das Vorkommen einer starken Quelle und eines entsprechenden unterirdischer Wasserlaufs in einer Tiefe von liöchstens 7 Meter festgestellt hatte, wurde jetzt die Anlage eines Brunnens auf dem Friedhof öffentlich ausgeschrieben. Interessant" ist es, daß auch bei zwei Mitgliedern des Kirchen Vorstandes die Wünschelrute genau an denselben Stellen „ausschlägt und sich dreht", wo von dem betreffenden Ingenieur Quelle und Wasserlauf festgestellt toirteen. Kreis Friedberg. duktenanSstellima ,Lur schönen Aussicht". — 8V4 Uhr Deutsche Volks I-cntei Mitgliederversammlung gemäß vav uu/iic auiuuKii w» ”• ’ " - Lichtspielhaus: Ter gehemmis-- karteils, die Frevler sreizugeben, abgelehnt hat. Hamburg, 27. Aug. (Wolff.) Nach kürzlich in AnterkK mit der Hapag getroffenen Vereinbarungen ivirb Anfang Januar der frühere deutsche Tampser „Prinz Eitel Friedrich" <8899 Bruttvremstertvns"', der außer der Frachtbeförderung auch ungefähr 1509 Zmischrnd ^Passagieren Ueuersah': Gelegenheit zu bc'en bestimmt ist, einen neuen Dienst zwisckfen Hamburgund New York eröffnen. Im Februar und März folgen zwei rntter? 8000-Tonnen Tampser, die iür etwa die gleich? Zahl Zw>sch-md?cker ein geachtet sind. Turck> Eröffnung dieses Dienstes ist wieder der Anfang damit gemacht, daß mittel- und ost- I europäische AuÄlxiiwerer, bk nach Abg^rbe der nach ausländischen AVfahrthästn Englische und französische Kriegsschiffe in der Danziger Bucht. Danzig, 27. Aug. Wie die „Danziger ! Zeitung" meld't, ist ein Geschwader von vier - Keinen eng; Men Panzerkreuzern in Begiestung J von einigen Hilfsschiffen in die Danziger Bucht eingelaufen Es ankert gegenwärtig auf der Reeae ■ unmittelbar vor Neufahrwaiser: einer der Panzer führt die britisch? Wmiralsflagge im Top Im J Hafen liegen zwei weitere englische Kriegsschiffe sowie zwei französische P anzer kreuz er. De? Krieg im Wen. Eine polnische Erklärung zu den Friedensverhandlungen. W a r s ch a u, 27. Aug. (WTB.) Durch Funkspruch. Mit Rücksicht auf die noch immer gestörte Funkverbindung mit der polnischen Abordnung in Minsk telegraphierte der Minister des 'Aeußern an den UnterstaatSsekvetär Dombski, er möge nach Bveft-LitowSk kommen, wo er Mitglieder der pol fischen Regierung treffen werde und diesen über die Verhandlungen Vortrag Halden. Während seiner Abwesenheit in Minsk solle er von Unterstaatssekretär Wroblewski t) er treten werden. Die polnische Regierung veräffentlicht eine Er klärun z, in der es heißt: Der Sieg der polnischen Armee ändert nichts an der Haltung der polnischen Rezierung in der Friedens frage. Der Entschluß der polnischen Regierung, eine gerechte Lösung deS Zwistes mit der bolschewistischen Regierung berberzriführen, ist Niemals erschüi -ert worden. Wir führen keinen Shreg gegen die russische Nation und haben es nie getan. Mir wünschen keineswegs, uns fremdes Land von ProduklionSrechten für tee hen drei internationalen Verernigungen Verbände nicht ^ang>el)örenden Fabriken), dte der Bäcker Braue und Fleischer einen inter- lediglich für die Fabriken selbst vmr Jnterene sind S her Arbeiter und Arbei- Bisher waren pflanzliche inte tierische Oele und nationalen Bund Der ziraeuvi u _ it qjnsnahme von Butter, termncn in der L-bmSmrt lr^duMe Somali - f.Zv Äiftn, Lacke. Ar- schaffen. Der Zusamnionschluß E nisse,^Oel« -und Fettsäuren, die ans dem Ausland 1. Oktober in Kraft. Zurich wurde alS LNtz bingesührt wurden, dem Rechtsaussckstrß für pflanz- deS Bunde? bestimmt. Die amerikanischen tierische Oele und Fette in Bersin anznzeigcn, Delegierten der Industrial Workers of the Verlangen ihm abzuliesem. Nachdem mit dem World verweiaert den Beitritt, wert die Ab- Abbau der Oel- und Fettbewirtschafvung,be?onnen sckiaffuna des Lohnsystems und die Ueber- ist, besteht fein Bedürfnis mehr die aufgefuhrten n^blne der Produktion durch die Arbeiter- Aaren durch den R^ickMusschuß zu erfaffcn; m- nahme. der Prooui j solgedessin wurden die entsprechenden Verordnungen VW ™ bem St'tu nicht klar um^rrE mMoben Aeichsausschuß hat auch et. Als Sekretär des Bundes rourue .r 1 in Znt von fernem ltebernahme- Schifferltein-Zurich gewählt. Als nächster grundsätzlich keinen Gebrauch mehr gemacht. Konqreßort wurde Brussel bezeichnet, ZrfsrderniS einer Einfuhrbewilligung bei der einer Resolution wandte sich der Kongreß Ciiffuhr der erwähnten Warengattungen wird durch gegen die Nachtarbeit. In einer anderen for- &te Aufhebung dieser Verordnungen nicht berührt, dert er die Nationalisierung der LebensmitteL- (Woiff.) industrie. Die Verhandlungen sind geschlossen. Veranstaltungen. ---- Samstag: 4 Uhr Kaninchen- und Prolungen werden auch bei der hiesigen Bezirkssparkasse, die ebenfalls Einzahlungsstelle ist, während der üblichen Kassenstunden entgegengenommen. (Siehe Anzeige in heutiger Nr.) ** Die Unterstützungen an die Familien Gefangener, im Ausland durch feindliche Maßnahmen Zurückgehaltener, sowie Gefallener und Vermißter, deren Hinterolielwnen- Gebührnisse noch nicht geregelt sind, werden künftig stets am 15. und letzten des Monats im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, ausbezahlt. Fällt einer dieser Tage au feinen Sonntag, so findet schon am 14. bzw. vorletzten Tage des Monats die Auszahlung statt. **DieMaul-undKlauenseuche in Dorf-Güll ist erloschen. Die Ge- marhing Dors-Güll wird aus IdemiSperrgebiet ausgeschieden und dem Beobachtungsgebiet angegliedert. Das gleiche ist für Eberstadt angeordnet. — Neu aus gebrochen ist die Seuche in der Gemarkung Fe t dH eim. > Diese Gemarkung bildet einen Sperrbezirk. !Die Gemarkung Inheiden ist als Beobach- tungsgebiet erklärt wvrden. ** Tie.Warenauszabetabelle d e s Stöbt. LebenSmittelamtes ist im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes i>eräffentlicht. **TieDeutsche. demokratisch ePar- tei veranstaltet Montag, 30. August, abends 8 Uhr, im Saale deS Eofs Leib eine öffentlick>e Verssmmlung, in der Pfarrer Kovel! (M. d. R.st Ingelheim über Mgierung, Reichstag und Reich sprechen wird. **AufdemSp«rtPlatzanderHardt werden morgen leichtatUesische Veremsmeister- schasien auSgetragen Vieche Anzeigenteil. ** T ie „L ichtspiele Seltersweg" bitten uns, mitzuteilen, daß daS Programm ,,Lepain 1. und 2. Teil" der großen Nach- irage wegen heute und morgen auf dem Spielplan I bleibt. Stettin, 27. Aug. (Wolff.) Die im Warengroßhandel, in der Spedition, im Rollgewerbe und auf den Kohlenhvfen usw. be- sckstlftigten Transtzortarbeiter, mehrere Tausend, sind 'wegen LohndisferenKen drei größten Jndui^riebetriebe. Eine Störung oer Leipziger Messe. Leipzig, 27. Aug. (WB.) Durch den gestern ausgeb^schenen Streik im Leipziger Transportgewerbe wird die bevorstehende Messe schwer geschädigt, da zahlreiche Meßgüter noch auf der Eisenbahn lagern und nicht abgefahren werden können, was bei vielen MeßauSstellern große Empörung und Enlrüstimg hervorrief. Trupps Streikender durchzogen vormittags die Stadt und suchten jeden Transport von Meßgütern lahmzulegetr. Große Awsirmmkrutzen der Streikenden sind vor allem am Hauptbahnhof und cm den Güterbahnlföfen zu bemerken, wo alle Transporte kontrolliert werden. Der Dchmpfertzerkehr zwischen Hamburg und New ?)»rk. -- B ad-Nau hei m, 27. Aug. Der Vorstand der Teutschnationaten Bolkspartei nimmt in der „Bad-Nauh. Ztg." in einem Abwehrattikel Stellung zu den jüngsten Vorgängen und gegenüber dem Estweikschastskartell. Das Gewerkschaftskartell habe ersucht, hier den Generalstreik anap zetteln, nicht well politische Rechte bedrobt ober den Arbeitern zu wenig gejagt wäre, sondern weil zwei schwere Feldsievler aus Rödgen in Untersuchungshaft sitzen und der Richter pflicht- AVll wliartllvl ___........„ gemäß das kühne Ansinnen des Gewerkschaftt- London, 27. Aug. Der AktionSrat drückte in ^intcn&urg — Lichtspielhaus: Ter gehermniS- kartells, die Frevler sreizugeben, abgelehnt hat. einem Telegramm an Lloyd George seine De-1 to,oI(e Nachtschatten. — Lichtspiele: Lepain. — Tie beiden Verhafteten hätten eme grotzeve Menge riedigung über ixen Beschuß der ^otoietregied . gi/2 in)r Gastspiel Buchwald. — Casö Feldsrüchte gestohlen und auf die Flurschutzen mng aus, der nach Ansicht des Nates alle Schwre- 8 Uhr Medick-Nteidingers bayr. Musik- und rigfeiten für den russisch-polnischen Frieden aus Possen-Ensemble. dem Wege räumt. Ferner wird in einem Tele- Sonntag: Kaninchen-Aus st elbmig. — Lichtgramm die englische Regierung ausgefordett, die spieHäuser, Einhorn unb Cafs Leib wie Samstag, gesamten Bedingungen zu veräffentlichm, unter * denen sie bereit ist, Frieden mit Rußland zu L.U. L a n d e s-U n i v e r s i t ätGieß e n. J?- Der außerordentliche Professor an der Uni- D,e Bergnrbeitcrbewegnng rn Engl«nd. ^<11 Freiburg i. B. Dr. Emi l W i mm er Paris, 28. Aug. (WTB.) Nach einer Mel- ben an ihn ergangenen 9tuf als Nach- dung des „Journal" aus Loutdon sind biS fetzt ordentlichen Professors der Forft- bei der Abstimmung der Bergarbeiter ^ssenschaft Dr. Weber angenommen, ür den Streik 174 27 o stimmen und gegen den 11 **' hfierfieffifefier Kun st verein. Streik 37 513 Stimmen abgegeben worden. eil Dienstag soll über dm Streik der Bergarbeiter die Dte Ausstellung welche grapytfGe Werte von endgültige Entscheidung getroffen werden. in lchhde, Käthe Kollwitz, Max Vogel, O. Krain, heute ab in Mancheyer und Liverp»ol die Zeitungs- aufweitzt, ist von morgen, ^ouittag^^ an tag setzer. Tie Zeitungen können nicht erscheinen. lich von 11—1 Uhr geöffnet. 'Xft bte -- ftellunp mir 14 Tage dauert, muß der Besuch 5|m- ist gestern aus Bayern, wo er in München rcn ist er als^ Rez^atortasi^ mte hat mit^dem bayerischen Staatspräsidenten unb irt Kaufbeuren mit dem deutschen Botschafter L Im übrigen verweisen wir auf dte in Paris Besprechungen gepflogen hatte, zu Anzeiae Die Mitglieder des Bundes und dte kurzem Aufenthalt hier eingefroren, um nut Mitglieder der litevarischen Gesellschfft gemeßeii dem Reichspräsidenten die Lage zu be- .auf Älen Plätzen ivie bisher 1 Mark Ermäßigung, sprechen. Morgen, Samstag, wird Dr. Si- ** Reichs notopfer. Bekanntlich ist mons nach Berlin zurückkehren. Anfangs Reichsuotopfer von dem Schuldner vom nächster Woche wird Reichswehrminister Dr. 1. Januar 1920 ab bis zum Zahlungstage mit Geßler hier erwartet. 5 Prozent zu verzinsen. Es ist daher von Vor- AuSstanÄ in Stettin. teil, schon vor der endgültigen Beranlagung abschlägliche Zahlungen zu leisten, weil dann für die bezahlten Beträge die fünfprozentige Verzinsung wegfällt. Die Zahlungen Knnen in bar (d. h. auch durch Ueberweisung von Spareinlagen usw.) oder durch Hingabe von Kriegsanleihestücken an Zahlungsstatt erfolgen. Wer die Zahlung in bar leistet, hat bis Ende Dezember 1920 Anspruch auf einen Nachlaß von 4 Prozent, braucht also für je 100 Mark nur 96 Mark zu bezahlen. Zahl- (m3 Rvtzlau in zu allerbilligsten Preisen! Dekorationen Teppiche Gardinen Dr. Wolf Backsteine in 9031D 1. und 2. Sorte n preiswert. omien Nilsinger und Sauer, Oswalddgarten. Mlniaax G m. b. H. 3tnuftenüielnirhwttrrtn:»e[6»Wi!iMllt,6le8Hi,Bi6eWltr.76. kmM ♦ »WM 0UCT4 in Filz und Velour Lieferzeit 6—8 Tage Fachm. Arbeit. 55hv Interessenten empfehlen wir Lagerbesuch. 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Dem Wunsche der Gewerkschaften, sich mit beitimmte Zahlen fest^nchßen, die unter dem Nichtpreis von 25 Mark liegen, war dem Kv^isbauernschastsvor- ftanb nicht möHEch, nachzukommen, er hofft aber, datz die Bauern auch nutzer bem Richtpreis, wenn irgend miglicf), ihre Kartoffcherntc zur SSerfügung stellen. Bei gewissen Voraussetzungen wird der KreiAbauerttzsnMftsrat dem Landwirt empfehlen, niedere Preise zu nehmen. Bei der Tatsache, datz sämtliche ftreöftbaueni)eftefien Nassaus auf öinen Richt- tzretS von 25 Mark sich peinigt haben, wird die VerbrauchersÄcht die ff-mpiehstm- des KreiSbauern- schaftsvorshmdes (noch unter bi*m Richtpreis bte ftartoffeln abgugebaN) zu twürkigen wissen Anderer- feits mutzte von etwem Festtagen bestimmter niederer Richtpreise abgesehen werden, um eine Be- lunruhiMmg in der '^kruernfefjaft nicht unnötig ber» vorzumrsen, was letzten lindes für bte Verbraucher - schaft mir ungünstig nrirten kann. Kirchhain, 27. Aug. Der hiesige Kreisbauernverein, der 336 000 Zentner Kartoffeln zu liefern hat, beschloß, diese zum Preise von 20 Mark für den Zent»er an die minderbemittelte Bevölkerung zu liefern. •*>wn»t lieferbar. 8872 C. IMHamtn, «ietzrn. Fertztpr. 2ä9. Sonntag den 29. August vormittaas 11 Udr findet im Anschluv an die Schlutzllbuna der freiio. Feuerwehr auf dem QSwaldSgartrn in Gictzcn eine 0064h MllWM« an einem gröberen Brantzobjekt mit dem allseits bewährten Handfeuerlöscher Minimax^ statt, wozu Interessenten höflichst einaeladen sind. Einlastkarten werden koitenloS abteaeben in der Geschäftsstelle der „4ber io", Mitteldeutsche Annoncen-Ervehition, M«kstr. 5, Sonntag bei den Gastwirten Menser, In nur guter Verarbeitung liefere ich: in Eichen imit. M. 1 659. 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Nsch- rn.it tays IV- Uhr. — D- i es eck Born» 9Vi Uhr. Vorm. lO’/i Uhr: Kinderknxl'c. Nachm. 1 Uhr: Christenlehre (Kv«f. werbl. Jugend). Katsschlischc Gemeinde. Samstag, 28. Aug, tiarf'-m 5 und abente 8 Uhr: Grlegeichyik zur HI. Beicht. — Sonntag, 29. Aug., 14. Sonntag nach Pfingsten. Borm. 6V, Uhr: »rfcfledkci: Mir bl. Beicht. 7 Uhr: Öl. Messe. 8 Uhr: 2£u6Teiluufi der hl Kvinmunion. 9 Uhr: 5>c>chanrt mit Predigt. 11 Uhr: Dl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre: darauf Andacht. Freitzag »or mittig 7 Ubc i Sc gen Sm »sie — Ti«'pvr»-Gmtes»,enstam 29. Aug.: Innungen 9V, Uhr. In Äch 7' , Uhr. Trotz ift, die Eisenbahn und zahlreiche 8erhebetun^en um Beträge im Werte t<>n über 30 ML'l^nen 9Jlart In gnofeitt TiebeS - lagern un Zentrum der Stadt, im Stadtteil Sxmmertoxf, im Freihcchen usw. witrtzen umfang* reiche Darntmensen beE«Murhinr. u. a. oft ein für zehn TUttmen A«rk £xn*dxJbc, riesige Bosten Stoffe, PerlenhaEchchen, Weckuhren, Pa- lewtS usw. Tie beschlagnahmten Daren stellen nur den Heinften Xei£ der geraubten Sachen dar. Ter weitaus gwfete Teil fft bereits ins Äuslantz verschoben warben Nur ein geringer Teil wurde bisher zu Geld gemacht. DLnifchk Dichtechilfe. Kovenhaaen, 27. Aug. (DTB.) Der dänische Schriststaller PrlTseffor Karl Larsen leitete durch einen Aufruf in der Zeitung „Politiken" unter dem Mott» „Dänische D i ch t e r b i l f e" eine Sammlung für diejenigen deutschen urtb österreichischen Dichter ein, txe durch die Sjunflfr- blockatze besonders schwer aesundheitlich gefdiftiat wuchen. Die Sammlung äarsens ergab wriäufig 600 Kronen. Zugleich würben unter der Settung des dänischen DichterS Gddie Salicath mehrere Dichterabende veranstaltet, auf denen junge dänische Dichter ihre Werke r«m Borttag brachten, föterbei wurden gegen 2MX) Kronen aufgebracht. Die Sammlungen s»tlen soatgesetzt «eiben. Zu diesem Zwecke wurde ein Komitee gebObet, dein Larsen und die Dichter Gtzdie Salicath und £xm5 Aal mann angehören. Tie Sammlungen barwecken, emzelnen besanders behürftiaen deutschat und österreichischen Dichtern ein halbes Jahr lang regel» mätzig Lebensmittelsendungen zukommen zu lassen. Dermtkbfw. Eine Di Stück.... Mk. 1.25 Carl Borger Wevsteinaaffe 15. Telephon 1274. Ltren-Kalk für Stallungen, geg. Maa!- a. Klaeeaeenclie. C. läb- sasten. Fernspr. 869 t01*7“ !! Horridoh !! Jagd|iatr»nen MarkeVtMr, vanchl.,«sd. „ WeiliaaMehe»i, rauchlos, gasdicht „ Kiekei - lehwarx- »alver in Kal. IG unk 12 und Lolaaeheu zu Original Fabrikpretfen. WM Alle JagdiusrGstangen la. Ruck«ttcke,(i(enc^ Fabrikat,m wasserdichter Schweitzeinlage la. gewalkte I,eder- G*maechen, eigenes Fabrikat, auch nach Matz. August Kiliinnr SelterSweg 79. Tel.Mgss. hübnrrvatr»nen Marke Wolf 0H7« Steinstr. 12, Tiirbeck. Skjs-».Wei- Mi jeder Arbäe, für Laaer und TranSvort geeignet, neu unk gebraprbi, xew raturfrei, auS EichentzOtz, sowie KelterbfcMe« u. ElnmnehflMMr bat laufend grotze Mengen abzugeben 912tz E. Lüttecke9 Frankfurt a. 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Meine Geschäfte in Amerika konnte ich einige Wachen früher abwickeln, als ich zuerst awwcrhm. Da Run der sonst so nüchterne 5k>oufmann cruf den phantastischen öebpnftm, die Heimat uni) seinen bereits dahin vovausgereisten Jungen Ku überraschen. Bor allem die Heimat — mein kleines Lobeda, an das mich fo erinno- rungsschweve Fäden binden! Ich habe heute nachmittag in Wff'chwitz den Zug verlassen, zu Faß bin ich über die Burgauer Wiesen herüber^wmr- dert, über die uralte Brücke geschritten, hinein in das von der UbenddLmmernng umfangene Städtchen —" Der alte Herr mußte einen Moment innehalten, so sehr' überwältigte ihn die Erregung. Dann sprach er in immer siegreicher hervov- brechender Wärme weiter: Ich habe an den Gräbern meiner Eltern gestanden, an der Schnelle des Hauses, das mich geboren, und bann hab ich meinen alten Jugendfreund ausgesucht —" er streckte dem Lehrer bre Hand hin. „Kurz vor meiner Abreise aus Amerika er reichte mich-ein Brief meines Sohnes mit Hermatnachrichten, die mich tief erschütterten. Nun hab' ich ans Freundesmund noch einmal all das gehört, was über Magdalene Schumann, die ich einst mit allen Kräften meines Seins geliebt, heremgo- braxfrcn! O dieses Lebensschicksal. — wie unsagbar grausam hat es sich gestaltet! Mein Innerstes ist aufgewuhtt! Nach der Auffassung der Minden will es sich wie das Bewußtsein einer großen Verschuldung in mir regen — aber was ist Ihnen, mein Fräulein?" brach er besorgt ab. Rena hatte plötzlich nach einer Stuhllehne gegriffen, um sich daran aufrecht zu halten. Mit zusammengebissenen Zähnen stand sie da, blaß bis an die Lippen: Das Herz krampste sich ihr zusammen in bitterem Schmerz bei der Vorstellung, wie sie den stattlichen, ahnungslosen Mann da vor ihr treffen mußte mit der Mitteilung dessen, was seinem Sohn geschehen war. Der Vater glaubte ihn vielleicht heute abend noch oder doch bestimmt morgen in die Arme schließen zu können, und indessen lag der Unglückliche in weiter Ferne auf fernem einsamen Schmerzenslager und — „Was ist Ihnen?" fragte Walter Hüttich noch einmal und griff in wachsender Besorgnis nach der Hand des jungen ML-chens. Zugleich trat Anna Reinsdorf zu Rena, faßte sie um die Schultern und fragte: „Kommen Sie erst mal mit in mein Stübchen, Stirb. Sie haben sichtlich etwas auf dem Herzen, was Sie wohl am besten zuerst mir allein fragen." Rena nickte in 'mrrussprechlicker Erleichterung. Ja, ja, das war ein Ausweg! Es spielte in den. Bericht, den sie zu machen hatte, so vielerlei rm. Tarm stabt, 27. Ang Die Beratungen n-er?cu heute mit der Mitteilung des Direktors K i f fr i n g e r fortgesetzt, taß bi? Zentrale für Volksbildung den Betrag von zehntausend Mark gefrvendcl habe. Er hält bann einen sehr belehren' den 280mag über die Vorderes:ungen zu einer mehrtägigen Wanderfahrt. Es schließt sich eine rege Aussprache an und es wird ein Antrag K. Schäfer angenommen, durch tvelchen das Reich verkehrsministerium ersucht werten soll, den Teil- uehmern an Schüler und Danderfahrtcn eine Preisermäßigung auch in ter vierten Wa- geullaffc und bei Fernfahrten auch den älteren Wanderern die Benutzung von v-Zügen 3. >tlasse zum Preise von 5 Pf. pro Kilometer zu gewähren. Der Vorstand wird bevollmächtigt, die näheren Verencharungen zu treffen. Auf eine ?lnfrage teilt der Vorsitzende weiter mit, daß der Odemoalbtlub gerne Reisbücher und Karlen leihweise zur Verfügung s.eilt. Heber Wandern und Feld Polizei sprack' i.icrauf in seiner betannten hunwrdurch- würz len Art Oberstaatsanwalt Wünzer. Nach einer Pause, in der wieder die Maggi-Ofresellschaff durch ihren Vertreter bn zahlreick^en Teilnehmern i-er Tagung eine g.würzig? Suppe und Bouillon reichen ließ, gab Stuoenl Schäfer, Hess. Pfabfinder- iührer, sästitzeitswer.e Winke und Mchtlinien über Karlenlesm, Slizzmanftrliguug usw. Mit großem Interesse wurde hierauf der Vortrag eines echten Wandervogels, Student Langer, über die Bewegung und die Grundsätze der Wandervögel entgegengenommen. Er nahm zunächst Stellung gegen die meist zu unrecht den wahren Wandervögeln gemach en Vorwürfe über Auswüchse aller Art und begründete die von den Wandervögeln ausgeh nte „Revolution gegenüber Elternhaus und Schule", die vielfach falsch beurteilt lvert-e. Tie übergroße Strenge der Eltern solle durch Liebe überwunden und die llnehriichllit und Mogelei in der Schule solle durch reine Walp> haftigkeil und Ehrlichkeit bekämpft und beseitigt nerben. Turch Verspotten und Kvastmittel werde man zu stärkerem Kampf heransgefvrdert, werde aber nicht nachgeben, sondern unentwegt weiterschreiten. In der sich anschließenden Aussprache bestreitet der Vorsitzende nicht, daß auch ernste Gedanken in ten Bestrebungen der Wandervögel liegen, daß aber seine Angehörigen sich nicht über Bekämpfung, die freilich meist die unechten Wandervögel verschuldet haben, munbern dürfen. Er empffehlt den echten Wandervögeln, sich, um loeitcre Verwechselungen zu vermeiden, einen anderen Namen beizulegen. In der weiteren Aussprache kamen nod) Freunde und Gegner bar Bewegung zum Wort und nurde auch der innere Kamps des Wandervogels berührt. In seinem Schlußwort betont der Vorsitzende, daß er hoffe, durch entsprechendes Worgckhen ein friedliches Zusammengehen herbeiführen zu können. Endlich spricht noch der Musikhistoriker Tr. Fr. Noack in lehrreichen Ausführungen über „Volksund Wanderlied", wofür er vielen Beifall erntet. Mil einem Tank- und Schlußwort nahmen die Beratungen ein Ende. Am Nachmittag folgte in der Technischen Hochschule ein sehr lehrreicher Vortrag über: Das Landßhaffsbild und sein geologischer Aufbau. Mm Sams.ag finden verschiedcme Wanderungen nach dem Breuberge statt. me. Frankfurt 11. M., 27. August. Tie Jubelfeier des städtischen Ghmna- siums, das am heutigen Tage 400 .Jähre besteht, wurde in der Paulskirckie festlich begingen. Direktor Dr. Neubauer vom Lessing-Gyntnisium schilderte den Werdegang der Anstalt, während Staatssekretär Tr. Becker die Wünsche des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft überbrachte.» Dberbürgermeifrter Voigt erklärte in seiner Fest-- rede, daß bas Gymnasium für die Bildung der Stadl, überhaupt für die gesamte Kultur des Mttn- gaues von entscheidender Spaltung gewesen lei. Tausende früherer und jetziger Schüler waren aus Nah und Fern zu der Feier nach Frankfurt gekommen und die gewaltige Kirche, in der 1848 das Bundesparlament tagte, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mrche ttnfc Schule. Schule und Kolonien. 0 Da rmstabt, 27. Aug. Dem Beispiele von Preußen und Oldenburg folgend Hal nun auch bas hessische Landesamt für das Bildungs- wesen an Kreisschulkornmiffionen des unbesetzten Gebietes die folgende begrüßenswerte Verfügung erlassen: Wenn auch durch den Frickens- vertrag die deutschen Kolonien haben abgetreten werden müssen, fo erscheint es doch im vaterländischen Interesse geboten, den kolonialen Gedanken im deutschen Volke und vornehmlich tn der Heranwachsenden Jugend weiter zu pflegen und zu f ö rdern. Ten Direktionen der höheren Lehranstalten, den Leitern der höheren Bürger- Zwei ’< Blatt Nr. 202 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) eich- *4* iuni Ültenüiniu MM MM 7, I8* llLDfffc itfjAtg. ti* eßlaiiU-’t*. trat! . 30er gaita Heim, nii*t m Herrn n g treten jioei chr. ?lneelt. >en Äieh. : J und Ui» in ben aufloefüht tzelj, d. »Wien. tritt Rttbfn DU einigten Staaten verkamen Der größere Teil soll nach europäifdet Ländern verkrust werden, wo sich ein besserer Markt ffir diese Waren bietet. S® S55. Ä' Km. ’hutiA sich u $Otf tret. * !- ia. btut* T mb, W schütz Ju,"K ^GrümÄil I TÄifi n vitjub -1« rlohmin«. -* n, Kre> - Erster hejsijcher Zugcndwandertag. rm. Tarrnstadt, 23. Aug. Der erste Hessische Jugend Wandertag zur Ausbildung von Führern und Führerinnen sand honte i.i der festlich gefchmük:en Turnhalle ter Elronorenschule dahier bei guter Beteiligung aus allen den Provinzen, wie auch ans den Nachbarländern satt. Zur Eröfffrung fangen die Schülerinnen einen hübschen Dant-erchor, woraus Direktor Kissinger die Versammlung begrübe und vor allem den Präsiden'en des Landsbillungsarntes Tr. Strecker» die Vertreter d.s Ministeriums Staatsrat Block und Lberschulrat Ritsert, den Vertreter der Ministerialabte hing für ölKnllidye Eesundheits- pslege Cbermev^htalrnt Balser und .irgcr- meister Tr. Eläs ing als Bee re.-er 1er Statt Da.m Habt bewillkommnete. Er führt u. a. aus, daß die von Schirrmann in SchlcSivig ausgegangene dankenswer.e Anregung in manck-en Ländern mehr Unterstützung der Behörden, wie bei uns gefunden habe, und dankt der Stobt Darmstadt und dem Odenwaldllub für ihre Hilfe. Tie Jugendherbergen seien den Wanderern aller Stände geweiht. Präsident Tr. Strecker dankt für die Begrüßung und erklärt, daß man die Wander bcstte- bungen mit großem Interesse verfolge, die Regierung werde tun, was in ihren Kräften ste'he. Geheimrat Tr. Balser lueift u -a. auch auf die ideale und die gesunbh.ilfördernde Bedeutung der Jugendnxinderungen hin und bankt Direktor Äis- singer für leine verdienstvolle Tätigkeit auf diesem Gebiete. Für die Stadtverwaltung und den Obcnivald- Ilub dankte Oberbürgermeister Tr. Glässing. Im Namen der Ortsgruppe des Odenwakoklubs sprach noch Prof. Tr. K ö s e r. Nach Tankesworten des Vorsitzenden sprack) Lehrer Salomon über die Wanderungen mit her Schulllasse, wobei er besonders auf die Ferienwanderungen eingeht und die Verbilligung der Bahntarife anregt. Lehrer Steuerwald bespricht die Wirkung des Wanderns auf das Gemüt und legt großen Werl aus die Art des Rastens. Seine mit Humor gewürzten Ausführungen ffnden lebhaften Beifall. Oberarzt Tr. Friedrich geht auf die gesundheitlickten Vorteile der Wanderungen näher ein und bespricht die Einwirkungen und eventuellen Nachteile bei Ueberanflrengungen und die erste Hilfe bei Erkrankungen, Unglücksfällen. Tr. Wolf-Arhcilgen gibt Vorschriften über die Fragen: Wann? Wie und was? soll man beim Wandern trinken. Kand. Korwan, Vertreter des Wandervogel, regt an, daß man regelmäßige Kurse über die „erste Hilfe" abhalte. Forstmeister Gun t rum spricht über Wald und Wanderer und die durch unvernünftiges Verhalten entftolienben Nachteile, Brandschäden usw., insbesondere wendet er sich gegen das unnötige Abkochen. Er nimmt hierbei die „richtigen WandervöMl" gegen die vielfachen unberechtigten Anwürfe in Schutz. Er forbert aber scharfe Kontrolle und größte Vorsicht. In der Aussprache tritt Rektor K. Schä fer für das Abkochen ein ohne das man vielfach größere Wanderungen! nicht unternehmen könne. Lehrer Haas-Langen empfiehlt mehr wie bibber die SchutzhchH'er tn der Nähe der Baumpflanzungen zu benützen und das Einverständnis des Forstpersonals zu suchen. Ueber die Wanderungen der hauswittschtstlichen Fortbildungsschule hält Rektor Hch. Schäfer einen sehr beachtenswerten Vortrag und schildert hierbei seine sehr reichen Erfahrungen, die er mit den Mädchen der gering bemittelten Klassen gemacht hat, die dank der Unterstützung des Odenwaldklubs sich auch an größeren Wanderungen beteiligen konnten. Endlich spricht noch Rektor Kckrl Schäfer über das Wandern mit der schulentlassenen Jugend. Rapp-Mannheim tritt für Verbilligung der Bahnfahrten im Interesse der Gwßilodtjugend ohne Wald ein. Rektor K. Schäfer fordert die Freigabe der v-Jüge. Direktor Kissinger schließt dann nach weiteren Aufklärungen die erste Vormfftagssitzung. 1 Am Nachmittag schloß sich die Hauptversammlung des Zweigausschusses für Jugendherbergen rm Odenwald an. Direktor Kissinger machte eingehende Mitteilung über die bisherige Tätig knt und die in Aussicht stehenden Erweiterungen. Tie Rechnung wurde genehmigt. Ter Vorstand wurde wiedergewahll und durch Bingel vom Wanderllub- Falke und Tr. Ammann-Heidelberg ergänzt. Am Nachmittag schlossen sich turnerische Borsührungen der Schülerinnen der Eleonorenschule an und abends fand ein Lichtblldevvvrtrag des vorzüglichen Ooenwaldkenners Tr. Maurer an. Mit der Tagung ist eine Ausstellung hübscher Bilder und einer Anzahl Ausrüstungsgegenstände verbunden. Blinder Hah. Roman von AlfredSassen. .Nachdruck verboten.) Fortsetzung 18 r alte Herr wohnte darin mit seiner gleich- unverl-eiixtteten und auch nicht mehr jugend- , 4 chtt^oster Anna. Seine stille, selbüverständ- >!che Gute und die prächtige, humorvolle Art der -ckten Jungfer hatten es Rena schon seit ihrer -anderzeit angetan. Sie hatte sich angewöhnt, mit mancher Frage, e'c l,e der Tante nicht vorlegen mochte, dotthin gehen, und die alten Geschwister trieben ihver- eine Art Kultus mit dem schönen Mädck;en 31 ö lebensprühenden jüngeren Bruder Max. Als Rena, nachdem sie vor der Tür ihr Köffer- ■ ; ;orme l rmd technisch noch immer der Kriegszustand Herrscht, und trotz des Tiefs,a ches der beutfrdxm Valuja hat sich der Handel zwitch.ii Deutschland uird ten Vereinigten Staaten in der Zeit vom 1. Jutt 1919 dis 1. Juli 192'J ganz le cut.nd geloben. Ein vom Handelsdeparwm.ml in Washington am 30. Juli ds. Js. lecausgc- gebcn.'r Lettstn beleuchtet di-ft Tanttclv deut.ich iss ist im Hinblick aut die Entwicklung der Valu:?- verhälttiiffe ; arürttch, daß di.' dcutsck.en Export!: nach Amerika sehr erl>eblich° umfangreicher imb, als die ameritanifchm Exporte nach Teutschlano. Zmmer ergibt fick, wenn man die einschlägigm Zahlen vom 3uni 1920 mit denen vom Juni 191V vergleicht, ine Verdoppelung der air.eri» Manischen' Ausfuhr nach dem t chnisch noch immer „feindlicl:.'.," D utschland, und Deutschland hat ieaie Aur ul r nach ten Vereinigten Staaten tm gleichest Z-itrnum mehr als v e r d r ei ß r g t a ch t. 3m Juni 1920 beziffert: sich bet Wert de: aus Tcutschland in Amerika cingeführten Waren aur 8 540073 Tvllars gegen nur 266 996 Dollars im Juni 1919. In den zwöls Monateir vom I. Juli 1919 bis 1 Juli 1920 belief süh die Einfuhr aus Teut chland 45 085 975 Dollar gegen 944 981 Tollar in den vorausgegangenen gwilf Monaten. Aus Amerika nach T> utschland ausge- fuhrl wurden im Juni 1920 Waren im Werte ton 19 700 154 Dollars gegen 8'758 013 im 3uni 1919 Lis 1. Juli 1920 betrug der amerikanische Export rad) Deutschland 202176 079 Tollars gegen 8818 882 Tollars in den zwölf Monaten vom 1. Juli 1918 bis 1 Juli 1919. Beachtenswert ist der starte Import von deutschen Fa r b - waren und künstlichen 'Düngemitteln, wenngleich diese Jmportziffern natürlich auch noch feinen Vergleich mit der gewaltigen Kali und Faibwarenemfuhr in der Vorkriegszeit aus halben. Im Juni 1920 hat die amerikanisch? Lgndimrt- Mlst für (100 000 Dollars künstliche Düngemittel aus Teutschlmd bezogen. Daß auch die deutschen ftiibferbergiivri'e wieder in der Lag? sind, das Ausfuhrgeschäft wieder aufzunehmen, geht -aus der Tatsache benror, daß Amerika im Juni 1920 deutsches llupser im Betvage von 182 954 Dollars bezogen hat. In Amerika wird die Frage erörtert, ob bi? Rainen amerikanischer Jmpotteure, die Färb- waren aus Teutschland beziehen, veröffentlicht werden sollen. Zwischen dem Senator James Reed und dem Staatssekretär Colby hat über diese Frage ein Meinungsaustausch stattgcfunoen: ?sticed erklärte, daß die amerikanische Handelswclt reanspruck/en dürfe, genaue Mit.eilungen über die Einfuhr deutscher Farbstoffe zu verlangen; das Staatsdepartement anttcortetc, daß es diese Ansicht nickst teile. Amerikanische Farbenfabrikantni I 'Uten geforbert, daß ihnen eine Ausstellung zu- .fänglid) gemacht werde, aus welcher ersichtlich finb: ttas Gesamtguantum der deutschen Farbwaren, bereit Einfuhr behördlich gestattet ist: die Namen frer diese Waren exportierenden d?utschen Farben- f-abrikanten; die Namen und Adressen der ameri- ßanischen Importeure und Verboau-cher. Diese For- xrimg wurde nicht bewilligt; nur die Höhe des eingeff'ihri.n Farbwarenguantums wurde veröfsent- icht. Ter amerikanische Importeur deutscher Farb- roaren ist gesetzlich gehalten, feinen Bedarf an speziellen Farbwaren und den Verbrauch an solchen iiizugeben. Das Staatsdepartement er Härt, daß ttese Mitteilungen vertraulicher Natur und nicht für die Beröffentlickstrng bestimmt sind. In der amerikanischen Jndustriewelt ist darauf iiingewiesen worden, daß es angesichts der herr- 1 den ben Valutav-tthältnisfe für amerikanische Ja- i»rikanten einträglich wäre, Rohstoffe nach Deutschland zu verschicken, wo sie zu 3ertigfabri6aten verarbeitet und dann mit entsprechendem Prosit in den Vereinigten Staaten i’crfauft werden können. Dieses Verfahren wäre laotz Zoll und Frachtspesen für die amerikanischen Fabrikanten gewinnbringend. Tiefe sind der An- iW, daß sie dadurch die Vorteile deutscher Arbeit iutten und daß andererseits hie jetzt stilttegenden Fabrikbetrieb.' Beschäfttgung erhallen würden. Ter »rutsche Fabrikant soll das amerikanifche Roh- iraterial als Darlehen beziehen, also nichts da- sir bezahlen: denn ivenn er es bezahlen müßte, r> würde er gegen das deutsche Goldausfuhrverbot verstoßen. Nachdem der deutsche Fabrikant das xiolrniaterial zu Fertigfabrikaten verarbeitet hat, ßhickt er dem amerikanischen Besteller seine Rech- mi'-a. tu ’be-- seine Ausgaben und der Verein- Karle Prozen satz rom Profit verzeichnet sind. Tre ^meaVmiid^n Industriellen, die sich mit diesem 6ton tragen, wollen nur einen Keinen Teil der mf diese Weise her gestellten Waren in den Ber- TTIÄt J ' St>itz 11 S M, auf M 1 torle" barer M n.Sßorlnfc: • nnt Aiedr Samstag, 28. August V)20 schulen und den Kr issckn'.kommifi neu empfehlen wir destxilb, das Vorttändnis hlr bi? Wichttgkeit und Notn'endigleir eines über ei scheu Besitzes bet der Scknlmgend auch weiterhin >u wecken und zu verliefen. ft) G e d e r n , 28. Ang. Zu dem Artikel über die K irchenglocken in Nr. 99 des Gießener Anzeigers wird von zuständiger Stelle folgende Berichtigung nutgeteilt. Tie Bestellung der beiden neuen Bronzeglocken erfolgte nicht durch eine aus den Gliedern der Kirchengemeinde gewählte >kvm- mission, sondern durch den .stirckienvorstand; die .stommifsion Halle lediglich die Aufgabe, die Sammlung vorzubereiten und durch-,ufüliren Mit dein Guß wurde nicht die Firma Schilling in Apolda beauftragt, sondern die Glockengießerei von F. W. Rincker in Sinn (Dillkreis). Die beiben neuen Glocken sollen einschließlich der Lieferung von zwei neuen Armaturen 50 000 Mk. kosten. 0 Ober-Seemen, 28. Aug. Tas Tlif# fi 0 nsfcst für das Dekanat Schotten wird am fommenben Sonntag hier gefeiert werden. Als Festredner ist gewonnen worben Missionar W c l - l e r von Ober-Mörlen, der im Vor und Nachmittagsgottesdienst predigen wird. ßod>fcbuliiacbrid>fen. — Fortbildungskursus für Beamte von Rechtsauskunftsstellen. In ben Tagen vom 20. September bis 2. Oktober findet in Frankfurt a. M. im Hörsaal C der Universität der 10. Fortbildungsknrsns für Leiter und Mitarbeiter von Rechtsaltskunstsstellen und verwandten gemeinnützigen Einrichtungen statt. Ter Kursus wirb folgende Gebiete umfassen: gerichtliches Verfahren, bürgerliches Recht, Verwaltungsbehörden, Sozialversicherungsrecht, Arbeits- Vertrag, Fürsorgewesen. Tie Einschieibegebühr beträgt 60 Mk. Anmeldungen sind bis 10. September zu richten an das Soziale Museum in Frankfurt am Main, Universität. mc. Frankfurt a. M., 27. Aug. An der Frankfurter Universität werten in der naturwissenschaftlichen Fakultät fünf neue Ordinarien errichtet. Für ihre Besetzung sind in Aussicht genommen die außerordentlichen Professoren Linke (Meteorologie), H e l l i n g e r (angewandte Mathematik), Mann ich ^pharma-en- tische Chemie), Ebler (analytische Chemie) und Brandt (Botanik). Ferner wird in der so.Jal- wissenschaftlichen Fakultät eine neue ordentliche Professur ins Leben gerufen mit Dr. I. K l u m - ker für Armenwesen und soziale Fürsorge. Aunst unö Wissenschaft sw. Tarmstadt, 27. Aug. Das hessische Landestheater beginnt seine diesjährige Spielzeit Sonntag, 5. September, mit einer New« einftubierung von Schillers „Jungfrau lwn Orleans" unter der Spielleitung des Intendanten! Gustav Hartung. Tie erste Opern Vorstellung ist für Dienstag, 7. September, angesetzt und zwar eine NeueinstulÄerung von „Lohengrin" unter der Spielleitung Jean Heythekkers und der musikalischen Leitung Generalmusikbirektors Michael Ball ing. --- Gerichtssaal. mc. Frankfurt a. M, 27. Aug. Fürst Golizin hat sich mit feiner Strafe einverstanden erflärt und sie angetreten, ba ihm ja die bürgerlichen Ehrenrechte nicht aberkannt seien. Aus dem Tlmtsverkündigunqsblatt. ** Das Am tsver kündigungsblatt Nr. 122 vom 27. August enthält: Maul- und Klauenseuche im Kreise Gießen für den Sperv- berirt und das Beobachtungsgebiet geltende Anordnungen. — Benutzung der Gemeindefuhrwerks- wage zu Londorf.---- vermischtes. ** Wer ist Kriegsteilnehmer? Für die Eingruppierung und FMetzung des Vergü- tungsbienstalters der Beamten nach dem neuen Reichstarif ist bie Auslegung des Begriffs „Kriegsteilnehmer" von besonderer Bedeutung. Der Reichsarbeitsminister hat deshalb jetzt dazu be- stimmt, daß der Segrifl für bie Behördenaugcstell- ten im weitesten Sinne anszulegen ist, wie bies in dem Kommentar von Syrup uno Billerbeck zur Verordnung vom 3. September 1919 und für die Durchführung der Tarife der Reichs- und Staatsarbeiter durch den Erlaß vom 24. Februar 1920 geschehen ist. Danach sind unter „Kriegsteilnehmer" alle Personen zu verstehen, bie vermöge ihres Dienstverhältnisses, Amtes oder Berufes zur Land- und Seemacht gehören, auch Personen, die sich aus Arckaß der Kriegsführung im Ausland aufhielten und sich als Kriegsgefangene und Geiseln in der Gewalt des Feindes befanden. hinein, was sich unter vier Augen mit der klugen älteren Freundin zwangloser fragte. Fräulein Anna würde ihr dann helfen. Den Vater vorzubeceiten. Die beiden Frauen gingen in das „Raritätcn- fabinett", wie die alte Jungfer ihr Zimmer selbst bezeichnete — neben all den Andenken und kleinen Schätzen, die sie darin aufgestapelt, wollte sie sich übrigens in humorvoller Selostverspotmug als größte Rarität des Raumes betrachtet wiffen. Sie zündete rasch eine grünrerschleierte Lampe an, dann zog sie Rena neben sich auf ein kleines Sofa, streichelte ihr die Wangen und sagte m ihrer resoluten, aufmunternden Att: „Also los, Kind! Sie machen ein verzweifelt ernsthaftes Gesicht, und da ich Sie übrigens in Reisekleidern sehe, so lassen sich die ungemütlichsten Dinge vermuten. Es ist doch in dem Befinden Oskar Aorowsky kerne Wendung zum Schlimmen cingetreten — ?" „Mein Vetter ist beute ganz Mötzlich nach Hause zurückgekehrt." „Ah —! Aus welchem Grund 1—?" Nun begann Rena $u erzählen. Es war so viel, was sie sich vom Herzen Herunterveden mußte. Das rasche Auff^rmmen einer tiefen, großen Neigung galt es tn erster Linie zu schildrim, den Glanz jenes unvergeßlichen Sonntags, die inhaltreiche Stunde auf den stillen Wöllnitzer Wiesen heranszubeschwör« 1, damit der traurigen Wendung gegenüber, zu der es in der Angelegenheit gekommen war, ihr je^gcr überraschender Schritt verständlich wecke. (Fortsetzung folgt.) tl 's -i R h P Tt,. ir. , ! C . 3:fM V bl1, s ri tot , •, w. . vt ■ r ' 6<1 1 ifM «Hl ft ft . 3’\ ;4 w) » «örsenturfs. Berlin 165,50 141,75 Obe.fchl. Eisen?.B. Oberschles.Lisenind. Phönlx-Brgb.-Akt. Vad.Anilin«u.Soda 459, 372. 369,50 Epielplan der frankfurter Theater. behördliche Anzeigen 9161V Proszeniumslvge, Rangloge u. 1. Rang Ml und 91526 bester Verarbeitung bei 8904 £»" Ohr. Arnold »t 204,50 425,- 225,- Steinstro WW 27.8. 12,25 14,45 10,10 205,50 427,- 226,- 162 137 112 503,- 311,50 320,50 377,50 210,- 179,30 172,- 525,- 310,- 374* — 242,- 22! 75 78 0 303,50 1. 2. 3. Bare Einzahlungen und Einzah- ungen von selb st gezeichneter Kriegs- Polstermöbel WWWie.MWMlW Kurs 27.8. 79,50 359,60 681,80 684,30 984,50 154,80 227,25 173,80 48,45 340,65 799,20 709,25 21,22 21,22 80,90 20,10. 154,80 228,75 176,30 49,20 347,15 811,70 724,25 21,97 22,22 82,15 20,73 IOrlch . . . Amsterdam . Kopenhagen. Stockholm. Prag.... Wien.. . Tel. 1258 Frankf, k F.&PJ Vulkanisi 27.8. 79,50 68,60 60,90 67,20 140,- 262,25 197,50 165, - 148,50 142,- 178,75 171,60 524,- 3O9,7J5 315,- 371,- 240,- 269,75 452,- 470,- 370,- 28^,75 200,25 410,- 229,25 176,70 49,30 347,85 813,30 725,75 22,03 22,28 82,35 20.77 Markrrotierrrngeu. Datum: 360,40 683,20 685,70 986,- 155,20 227,75 174,20 48,55 341,35 800,80 710,75 21,28 21,28 81,10 20,14 29. Aug., Tie Sendung , Hans Sachs-Abend: Amsterdam»Botterd. Vrüssel-2lntwerpen (lhristianla..... Kopenhagen .... Stockholm..... Helsingfor». .... Italien....... London....... . New-Pord...... Paris. . ...... Schweiz. ...... Spanien...... Wien (altes) . .. Deutsch.Oesterr. ab;. Prag........ Budapest...... Bulgarien . . . Konstantinopel« . . Vorderplatz Sperrsitz, 1. Rang Mitte Sperrsitz, 1. Rang Rückplatz Sperrsitz, 2. Rang Vorder platz Prvszeniumsloge Nr. 28. Dr. E. Pahloska (T. F. Schach). Weiß: K c5, D es, B e7, f7, g5. Schwarz: K e6, L b3, B a6, f5, f4, g7. Matt in zwei Zügen. Kurs 26.8. 79,50 68,50 60,50 67,- 140,- 264, - 197,75 162,25 148,50 141,85 178,13 168,25 508,- 311,- 317,85 373,- 240,- 266,- 463,- 470,- 367,- 288,- 201,- 410, — 209,75 430,- 223, — Abend- Kurs 26.8. 79,50 Gelsenkirch.Beraw. Harpener Bergbau Handel. Mainzer Warenbörse. Mainz, 27. Aug. Die Warenbörse war sehr gut besucht und die Geschäftsbetätigung recht lebhaft. In Erbsen und Linsen wurden jgröhere Umsätze getätigt. Es notierten grün-e Viktoria-Erbsen ca. 380—400, gelbe Viktoria- Erbsen ca. 400—420 und Linsen ca. 780—800 per 100 Kilo. Neue Bohnen waren gefragt und sind demnächst erwartet. Das Geschäft in Hafer 27. August 1920. Die Finanzämter. Lösungen: Nr. 25. S. Loyd (Äm. Thesf. Nuts 1868). 1. L b8 - e5!! Nr. 26. A. Kraemer (Basler Nachrichten 1916). 1. Kd4-e5, S+. 2. TXS. 3 # S e4, d5. 2. TxS. 3.4 26.8. 12,65 6,52 15,- 10,30 Bekanntmachung. Die Unterstützungen an die Familien Gefangener, im Ausland durch feindliche Maßnahmen Zurückgehal- ten^r, sowie Gefallener und Vermißter, bereit Hinterbttebenen-Gebührnisse noch nicht sgeregelt sind, werden künftig stets am 15. und letzten des Monats im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, ausbezahlt. Fällt einer dieser Tage auf einen Sonntag, so findet schon am 14. bzw. vorletzten Tage des Monats die Aus- zahttmg statt. G i e V, en, den 25. August 1920. Oberbürgermeister: Keller Datum: tz^Deut.Krieysanl. 4°/^Deut.Neichsanl. 3"/^Deut.Neichsanl. 4"-„Preuß. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Discouto- Gessllsch. Dresdener Bank . Nationalbank s. D. Mitteld.TreditbanK H.-Amerik.-Paketf. NorddeutscherLloyv Boch.Gutzstahlwrk. D -Luxemb Bergw. Höchster Farbwerks (Elehir. 21. E. G.. . Schuckert-Werke. . Felten-Guileaums Daimler...... Bud.-Eifenw.-Akt. Adlerwerke .... 4°/oHefs.Staatsanl. Electron Griesheim liche Aufreizungen zu verhindern. ES sind alle Vorkehrungen getooffen, um das Leben und Eigentum zu schützen sowie alle Ausschreitungen nach-, drücklrch zu unterdrücken. Breslau, 27. Aug. (MTB.) Aus Oppeln Arber Um M zu i Tnntt Alle Nm gi»e am Kari Sei Einig H wegen bi Posten et roeri w an den t Zchacheäre. Nr 27 entnehmen wir der Deutschen Tages. Zeitung' Die Aufgabe, deren Pointe im zweiten Zug von Weih liegt, stellt eine leicht zu findende Naumuug der c-Linie dar. Der erste Zug bietet nichts besonderes. Der 24 ist trotz seines geringen Materials preisgekrönt, eine technisch hervorragende Leistung. Nr. 27. A. Kraemcr (Deutsche Tageszeitung 1920). Ter Theaterbauverein. Der Oberbürgermeister-. Militär die .Hallersoldaten in Schutz nahm. Es widersetzte sich auch der Verhaftung der Haller- soldaten durch die Sicherheitspolizei und geleitete sie nach dem Ba'hnhvf. Als darauf die Menge den Polizeibeamte ob. Unteroffiziere mit Zivilversorgungsscheineu, welche bereits polizeilich tätig waren, zu sofortiger Verwendung als Ermittlungsbeanrte gesucht. Bewerbungen mit Lebenslauf, ZeuyniSabs chriften und polizeilichem Führungszeugnis sind in dreifacher Ausfertigung einMsenden. Bad-Nauheim, den 26. August 1920. Erfassungsabteilung. Reichsschatzministerium III. 9160V Reichsnotopser. Diejenigen unserer Depotkunden, welche im Laufe des Monats September d. Js. sebst- gezeichnete oder im Sinne des § 43 des Reichs- nvtvpfergesetzes erworbene Kriegsanleihe- lüde ihrem Depot zu entnehmen wünschen,werden aufgefordert, uns dies bis spätestens Samstag, den 4. September d. Js. gefl. mrtteilen zu wollen. 1. Prolog, 2. Sankt Peter vergnügt sich mit feinen Freunden, 3. Der Roschieb zu Finsing, 4. Eulen- spiegel mit den Blinden. Dienstag, 31., Neunzehn hundert-neunzehn! Mittwoch, 1. Sept., Mrcia Stuart. TonnerStog, 2., Maria Stuart. Freitag, 3., Fräulein Julie, hierauf Tie große Kttharin». Samstag, 4., Platz. Sonntag, 5., Maria Stuart. Montag, 6., Aannele. Dienstag, 7., Hans Sachs- Abend: 1. Prolog, 2. Sankt Peter vergnügt sich mit Jemen Freunden, 3. Der Roßdieb »u Fmsmg, 4. Eulenspiegel mit den Blinden. Mittwoch, b., Die Marquise von Arcis. Frankfurt a Abend- Schlusi- Schlutz- " ' ~ ‘ Kurs Nige Jeder Art a ui iliinlnln: Maschine! fahr* Bansh ^nrädet alle _ wert Mhi '»im war wegen der bevorstehenden Beschlagnahme sehr klein: es wurden einige Abschlüsse zu 130—140 per Zentner getätigt. Raps war sehr gesucht. Je nach Qualität und Provenienz wurden Preise von 250-^300 erzielt. D e u wurde zu 38—40 per Zentner ab Verladestation angeboten. Abschlüsse in Stroh waren zu 14—15 Mk. per Zentner ab Verladestation getätigt. Mehl wurde infolge der fehlenden Einfuhrgenehmigung nicht ae- handelt. Rach Textilwaren war einige Nachfrage. 2. Rang Mitte M Anmeldun^ en zum Abonnem enc: sind bis 11. September an die Stadtverwaltung nur schriftlich mit dea Aufschrift „Stadttheater - Abonnement" zu richten. Sie -Derben nach oe« Reihenfolge des Ernlauss erlchigt. Die letztjährrge« Abonnenten ^.ben Anspruch auf Beibehaltung ihrer Plätze an ihrem Abonnementstag, wenn fit diesen bis zum 11. September geltens machen. Die Plätze des Mittwoch-Abonnements sind von Anfang an ohne Ein-« schränkung wählbar. 90558 999,- 1001,- ---- 155,20 13n einem Teil der Auflage wiederholt.! Die Tumulte in Breslau. Breslau, 27. Aug. Ter Oberpräsr- dent von Oberschlesien, Zimmer, er- lastt folgenden Aufruf an die Ernwo'hner Breslaus: Im Anschluss an die Temonstrationsver- sammlungen aus dem Schloßplatz haben, aufrührerische Elemente das polnische und französische Konsulat gestürmt und beschädigt und weiter in verschiedenen Stadtteilen versucht, Geschäfte zu plündern und Offiziere zu belästigen. Diese Vorgänge sind geeignet, der Reichsregierung ungeheure Schwierigkeiten zu bereiten. Ich bitte die Einwohner Breslaus dringend, solche und ahn- Stadttheater. Abonnements-Einladung- Ind erSpielzeit 192 0/21,die voK 5. Oktober 1920 bis zum 17. Aprck 1921 dauert, werden an den Tagc" Dienstag, Mittwoch und Freita-ft 25 Abonnementsvorstellungen ftati’ finden. An die Stelle des Montags in dw letzten Jahren tritt wieder der Dienstag, cm d" Stelle des Samstag wieder der Freitag, der Mm" woch wird wie in der Vorkriegszeit wieder W"* nementstag. An allen Tagen beginnen die Vorstellungen um 7 U hr. Gegenüber den Tageskarten sind die AboN" nementskarten um 25 Proz. bilQ.9AI' Bei Nichtbenutzung derselben können, wie msyer. Gutscheine gelöst werden. Der Preis für 25 Vorstellungen beträgt: Bahnsteig zu erstürmen sückste, zog ein französischer Offizier seinen Revolver. Es gelang jebod), den französisck-en Offizier in B?gleitung mehrerer fron- zösischer Soldaten in besten Wohnung zu bringen. Ter Anführer der Hallersoldaten wurde auf die französische Hauptwache gebracht. Der Völlerbukw. Paris, 27. Aug. (WTB.) Nach einer Meldung aus Brügge hält der Rät des Völkerbundes am 15. Sept, in Brüssel eine Sitzung ab. lieber Euchen und Molmedy soll in dieser Sitzung durch das Ergebnis der sogenannten Volksabstimmung entsdsieden werden. Die russische Antwort an Balfour. P a r i s , 27. Aug. (WTB.) Nach einer „Ma- tin"-Meldung aus London traf gestern abend dir Antwortnote der Sowjetregierung aus die Note Balfours bei Kamenew und Krassin ein. Obwohl die Antwort noch nicht vollständig bekannt ist, glaubt man, daß sie im großen und ganzen den englischen Wünschen soweit entgegen kommt, dast sich die Möglichkeit zu Verhandlungen bietet. ' •*- Die belgische Krisis. Brüssel, 27. Aug. (WTB.) Ein Mitglied der Regierung erklärte einem Redakteur der „Libre Belgigue", daß angesichts der gegenwärtigen Lage sie Regierung binnen kurz-em die Nasfen - und Munitionstransporte für Polen genehmigen werde. Die Entwaffnung der übcrgetretenen Russen. Opernhaus: Sorrntag, 29. Äug., Tannhäuser. Montag, 30., Ter Bettelstudent. Dienstag, 31., Carmen. Mittwoch-, 1. Sept., Rigoletto. Donnerstag, 2., Tristan und Isolde. Freitag, 3., Ter Zigeunerbavon. Samstag, 4., Cavalleria ru» stieana, hierauf: Der Bajazzo. Svirntag, 5., Die Meistersinger von Nürnberg. Monde«, 6., nur Troubadour. Tieu^tag, 7., Die ersten Menschen. Mittwoch, 8.,t Das^Dreimäderl'haus. — Schauspielhaus': Sonntag, V Semaels. Montag, 30., wird gemeldet: Heute träfen hier §> aller - soldaten ein und wurden von den hier weilenden 500 Flüchtlingen aus. Bvguschitz erkannt. Zwischen den Öallcrsoldateri und dm Flüchtlingen kam es zu Schlägereien, wobei frarrzösisches Stadt LebenMitteiamt. Waren-Ausgabe für die Woche vom 30. August bis 5. Sept. 1920. Nicht rechtzeitig abgeholte Ware verfällt. 1. Brot: 1850 Gramm Brot ober 1370 Gramm Mehl; Brot Kg. 2.15 Mk., Drö-tchen 15 Pf., Weizenbrotmehl Kg. 2.80 Mk, Weißbrot Kg. 2.45 Mk. Weitzbrotbäcker: Gwrg Keil, Neustadt, Lwinvich Muller, Neuenweg, Adam Neurath, Asterweg, Karl §w.as, Bleichstratze. Mehl für Kranke: Kg. 3.20 Mk. (Verkaufsstellen siehe unter Nr. 8). 2. Fleisch: Wochenabschnftt 35. Metzger für Fremde: Julius Aulmann, Marktstr. 15. 3. Amerikanischer Speck: 125 Gramm zu 6 Mk. Ausgabe durch die Metzgergeschäfte gegen Abgabe der Sonderausgabemarke 35 vom 31. Aug. bis 7. Sept. Abholung durch die Metzgergeschäfte am Montag den 30. August nachmittags im Städtiscl-eir Schlachtbof. Ablieferung der eingegan- genen Marken bis 9. September an das Lebens- mittelamt Zimmer Nr. 6. 4. Kartoffeln: Markenfreier Verkauf in den amtlichen Verkaufsstellen. Preis 35 Pf. für das Pfund. 5. Butter: Marke 35. 100 Gramm Kokosfett 2.20 Mk. 6. Nährmittel für August: Noch nicht ent getroffen. 7. Zucker für August: 750 Gramm zu 2 Mk. für das Pfund, dbusgabe vom 23.—30. Aug. Auslands zu cker: 500 Gramm zu 7.40 Mk. Ausgabe durch die Kleinhandelsgeschäfte vom 30. August bis 20. September gegen Abgabe des Bezugsabschnittes B der neuen Lebensmittelkarte. Die eingeaanganen Bezugsabschnitte sind seitens der Kleinhändler bis spätestens 25. September einzureichen. 8. Mehl, Nährmittel, Lebens mittel und Zucker für Kranke, Zugezogene und Fremde: 5>ch. Jüng, Rittergasse 11; Fr. Kopp, Bismarckstr. 30: Jacob Maternus, Frankfurter Sttaße; PH. Gans, Dammstt. 34. 9. F i s che: Verkaufsstelle in den Marktlauben. 10. Obst und Gemüse: Verkaufsstelle in den Marktlauben. Gemüse und Obst täglich frisch zu Tagespreisen. 9122B Berlin, 26. Aug. (Wvlff.) Ter Ueber- tritt der Russen auf o stpre u sti s ches Gebiet ergibt folgendes Bild: Tie Gcfamtzahl betrug bis gestenk abend, soweit es sich übersehen • läs't, rund 50000 Mann. Es wurde der Uebcttriit von weiteren Mteilungen erwartet. Tie Entzvaff- nung vollzog sich bis jetzt reibungslos. Nur bei Klein-Leschienen ist ein tteiner Zwischenfall vvr- gefommen. Tort versuchten anfdjdneno Polen du übertretenden Russen, die bereits beutfd^s Gebiet erreicht hatten, zu entwaffnen. Ter Vorfall wird noch ausgettärt. Die Unterbringung wird nach« Möglickfteit beschleunigt, imb zwar wchen bierfür zunächst.zur Verfügung die Lager von Arps und Eydtkuhnen. Einzelne im Lande tzerumzrehende Trupps werden allmählich in diese Sager, überge- sührt. Tie Waffen werden teilweise zerstört, da ie sichere Bewachung einer graften Menge mcht möglich ist. Ter Gesuickheitszustand war bisher leidlich. Allerdings sollen einige Flecksieberfälle icjlgeftent worden sein. Tie erforderlichen sam- i tären Maftnahmen sind eingeleitet worden. Es lierrscht viel Elend unter den Russen, besonders deshalb, weit sie nur Sowjet gelb besitzen, das niemand annehmen toill. Es wurde veranlagt, daß eine Möglichkeit zum Einwechseln dieses Geldes/ geschaffen wird. Tie bei der Truppe befindlichen zahlreichen Pferde werden in Pflege gegeben. Vorkehrungen gegen die Einschleppung von Seuchen sind eingeleitet worden. Ta Reichswehr und Po- 1 lizei zur Bewachung der graften Zahl von Russen nnft ausreichen, wurden in den beteiligten Kvesten ' Ostpreuftens vom Oberpräsidenten zur Unterstützung Ortswehren aufgeboten. Tie Abbelör- berung der Internierten aus Ostpreußen über See von Pillau nach Swinemünde und weiter noch den Lägern im Inneren Deutschlands ist ein geleitet worden, begegnet aber erheblichen Schwierigeküen. Ter erste Transport wird voraussichtlich heute abend von Pillau abgehen. Vom 30. August ab sollen täglich 1000 Mann befördert werden. Ew< Steigerung der Zahl ist in Aussicht genommen Norden. An der Grenze sind Mitglieder der interalliierten Kontrollkommission aus Köifigsberg ein* getroffen. Leider ist es infolgedessen zu einer T e- mvnstration a egen alliierte O f fizierr getommen. Ter Kommandant des dort liegenden Neichswebrbataillons 'bat sofort in ritterlicher Weise diese Offiziere gegen weitere Belästigungen geschützt. Ter preusstsche Minister des Innern entsendet zur Unterstützung des Oberpräsioenten mehrere Kommissare nach Ostpreußen. Bekanntmachung. Im Anschluß an unsere Bekanntmachung vom 20. August o. Js. machen wir darauf aufmerksam, daß die Finanzämter in Hessen ermächtigt sind, die Frist für die Abgabe der Steuererklärung zum Reichsnotopfer, falls dies für ihnen .Dienstbezirk angezeigt erscheint, bis zum 30. September d. Js. zu erstrecken. Auf Grund dieser Ermächtigung nnrd für den Bezirk der unterzeichneten Finanzämter biese Frist bis zum 30. September d. Js. erstreckt. MoßgLbend hierfür sind zahlreiche Gesuche um Fristerstreckung, die veranlaßt sind 'durch die stark verbreiteten, allerdings unrrchttgen Zeitungsnach richten, daß die Frist allgemetn erstreckt fei Dies hat viele Steuer-pflichtige üeranlaftt, die Bearbeitung ihrer Erklärung zu verschieben. Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen, den Frühbirnenversteigerrrng. Montag den 30. Augu ft vor mitta gs 9 Uhr beginnend, Werben 18 Bäume Frühbirnen an der alten Krofdorfer Strafte, am Mesecker Weg, an Lärchenwäldchen, am Lutl-erberg und am alten Stembacker Weg meistbietend verstelgett Adlern, soweit sie nicht Kriegsbeschädigte fntb, rst das Mttb^eten untersagt D« f Zusammenkunft findet ton 8% Uhr am Schlachthof statt. 9153B Gieften, den 27. August 1920. Ter Oberbürgermeister. I. V.: vr. Rosenber g. Bekanntmachung. Prfir bas iir den Domaniatt und Gemeindewaldmrgen der Oberfürsvevei Treis noch lagernde Nutz-und Brennholz wird ati letzter Absi.hriermin der 2 5. September l. I. bestimmt. Zuwiderhandlungen werdeir zur forstgericht- licheii Anzeige gebracht. 9145V Treis a. d. Lda., den 27. August 1920 lffessischr Obersörstevei Treis. Schneider, Devisenmarkt. Geld Brief ®elt> Brlef Datum- 26. Aug. 27. Aug. 1533,50 1536,50 1573,401576,60 - 367,10 367,90 699,30 700,70 704,30 705,70 Berlin, 27. Ang. Börsenstimmungs- bild. Da die Kauflust des Privatpublikums für Kassapapiere immer noch anhält, zeigte ine Börse noch durchweg ein festes Aussehen, wenn auch m den zu schwankenden Kursen gel^rndelten Papaeren verschieden!sich sich Reallsalionsneigung bemerkbar machte, fo das- die Kurcbildung nicht mehr einl^t:- lich einen geschlossenen Zirg nach oben aufwics. Für Montanwerke l)at das spelülative Interesse etivas nachgelassen und sich nach vorülergehender Mia- tignng in Kolonialpaptercn dein Schifführtsmarrtt zugewandt. Bon Montanwerten erhöhten Bochumer und Budeties ihren Kursstand >vei!er ntäfttg nach oben, ebenso die meisten oberschlesischen Werte, wogegen Rheinische Braunkohlen effvaS starker nadp gaben. Von chemischen Werten rrxiTcn vorübergehend Goldschmidt stark begehrt, doch konnte der höchste Kursstand nicht behauptet werden. Elektroaktien lagen still. Gebe. Boehler, Daimler und Deut,che Waffen nmren infolge von R-alisationm, riament- lich erftere, nachgebend, wogegen Rheinische Metall anzogen. Von Kolonialtuerlen ^reichten Sloman zeitweise 2400. Ter dadurch stark angeregte Marit siel aber bald wieder in feine alle Leblosigkeit zurück Von Schifsahrtswcrten stieaeu Hansa und Norddeutscher Lloyd wesentlich. Valutaurcrte waren fester im Einklang mit der abermaligen Erhöhung der Auslandsdevisen. Der Rentcnmarkt war still und wenig verändert. Frankfurt a. M., 27 .Aug. Börsen- stimmungSbild. An der Abendbörse l>errichte im allgemeinen ruhiges Geschäft. Eine Ausnahme machten einzelne Spezialpapiere, von denen in erster Linie Deutsch Ueberfee zu erwähnen sind, welche mit 880 45 Proz. gesteigert wurden. Lehr fest lagen Sloman Salpeter 2625—2700, ca, 2Ö0 Mark höher. Deutsch Petroleum 1360, Mans- felder Kuxe 4325, Südsee-Phosphat 1925, Schisf- fahrtsaktlcn etwas fester, 5)apag 179,50, Nordd. Lloyd etwas lebhafter, 172. Montanpapiere waren gut behauptet. Deutsch Luxemburg 310 gebessert. Buderus 427, Rheinstahl 382 (— 4 Proz.ff Mannesmann 430,50, Bochumer anziehend, 525, plus 4 Prvz., Cl)emische Aktien hatten geringen Verkehr. Farbwerke Höchst 371,50, Elektro Voigt U. Haeffiter 354, plus 4 Proz. Von sonstigen Industriepapieren wurdet: Maschinenfabrik Breuer Stamm erheblich höher, 250, plus 28, dito Vorz. Aktien 260, plus 18 Proz. Metallwaren Lüdenscheid gewannen mit 485-6 Proz. Heddernheimer Kupferwerke, welche mit 230 rationiert würden, stiegen 10 Prvz. Frankfurter Hof ebenfalls gesucht, 580, plus 10 Pvoz. Bingwerke verloren 9 Proz., 261. Zellstoff Aschaffenburg notierten 409. Chem. Braubach zu höheren Kursen gesucht, mußten mangels Material gesttichen werden. Th. (Goldschmidt 412, 6 Proz. ^her. Fvank. Schuhfabrik 219, büßten 6 Proz. em. Wessels Schuhfabrik 219. Mexikaner lagen ruhig. 5proz. Tehuantepec 270, 5proz. Goldmexikaner 421,50, 4pr^. Goldmexik. 335, 5prvz. Selbermerikaner 330, 5prvz. Reichsanleihe 79,50, 4pwz. Schutzgebiete 73, 'plus 1 Proz. FranKfu^ a. Dl., 28. August. Bekanntmachung. In unser Gvnoffenschaftsregister wurde heute hinsichtlich der Firma Spar- und DarlehnsVasse, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht in Inheiden eingetragen: Durch Beschlus; der Generalversammlung vom 2. Februar 1919 sind die Bestimmungen über die Firma der Genossenschaft, Ausscheiden der Genossen, Rechts- verhältnijse der Genossenschaft und der Genossen, den Aufsichtsrat, die Bekanntmachungen^ die Ge- schäftsanteüe, der Reservefonds, die Betttebs-Mck- lage und das Rechnungswesen (§§ 1, 7, 8, 9, 10, 14, 21, 36, 37, 38, 39 und 45 des StatE) geändert. Tie Genossenschaft hat sich in eine solche mit beschränkter Haftpflicht irmgertKntbett. Tie Firma lautet jetzt: „Spar- und Tar- lehnskasse, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht'. Tie Haftsumme ist auf 500 Mark festgesetzt. Die höchste Zahl der Geschäftsanteile beträgt: 1. Hungen, den 24. August 1920. 91028 ______________Hessisches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. In unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich der Spar- und Lei^asie, ehrgetragenrtt Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Allendorf an der Lumda eingetragen: Nachdem Das Genvssenschaftsvermögen vollständig verteilt bzw. aus den Spar- und Vorschuftverein, e. G. m. ti. H., in Mendorf an der Lumda übergegangen ist, ist die Berttekungsbefugnis der Liquidawren erloschen. Gießen, den 20. August 1920. 91168 Hessisches Amtsgericht. anleihe an Zahlungs statt auf dasReichs- notopfer können auch bei unserer Kasse er- olgen. Einzahlungs stelle: Im Sitzungszimmer während der üblichen Geschäftsstimdckn. Gießen, den 27. August 1920. Bezirksspcrrkasse Gießen. Zacheis. 9167V Achtung! Telephon 1065. 9130 Giehen ilfout. Professor Walther 9150 Es laden freundlichst ein r von der Reise zurück. l N i k «r; fiittoneli Wies«» DüdtNtzin 29. August 1920. hn JUitpiu, 'rdrr 1 Steinstrahe 73. Telephon 581. 1 öefteflung.Qöf Wlnte rtortoffeln roero.angmmmen. 9135c Eintritt 1 Mart. Freie Aussprache! Tex- Bar stand. Achtung I EINHORN Arbeiter! Landwirte! Liebe Genius Psalmen. — Paulus -von Tarsus. gegen 9179 Miiblstrake 33. 9142 h Mark Ermäßigung. 9047D 014637 Sonntag 6108 014589 Gäste willkommen! (E. V.) »mc Ferner: 6 Akte. 6 Akte. MÄklMMIlAA 014643 befinden sich 20 Pf. 1000 St. ohne M. M. „ a.m.G. Bon 4 Uhr ab: 014652 Tanz und Preisschießen Gäste sind willkommen. Ter Vorstand. Wilhelm Wagner 9125 x$r Spezialität: Llpfelwein-AuSichank. ”03 U *41 S 165.— 185.— 215.— 270.— MM liier- GkielWW 1877 Von der Reise zurück ZahnarztGonter F. & P. Schilling Vulkanisieranstalt Gieflen\jfr Iie Bmsshcnschchcil „Cchkligkcit" uni) „rcutsnia" Ur epeijen unb Gtlränke ist btßens gesorzt! Tilly Fischer Georg Brand Verlobte Tel. 1258 Frankf. Str. 23 Walldorfs »eil Seliita. Kätha Adam Heinrich Ganz Verlobte Bruno Orban FeraiV»7,oher Dresden-A. 5 Telegr.-Adr.: 1,327--- Friedrichstr. 40 Tabakarbm. Voleng" m Nm irr Utbtt. Gott Aus: Alle Achtung! sprach Zarathustra. — Neuere Lyrik. 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