?ruvt>e nahestehen. Für Industrien, die in vcr- ichiedenen $>auirtinbuftriegeoiet.n verstreut liegen, besteht die Möglichkeit, mehrere Preisprüsungs- stellen unter einem Reichs bevollmächtigten zu schaffen. Hierbei ist außerdem rwch zu berücksichtigen, daß die allzu weitgelxmde Spezialisierung der Anj-enhande.sstellen der Industrie sechst grobe Kosten machen würde, so daß schon aus diesen Grunde die Auhenbandelsste.len nach Möglichkeil zulammengeiaßt werden. Angesichts der Notwendigkeit eines raschen und geordneten Aufbaues des deutschen Außen Handels ist es nunmehr erforder ich, daß alle be- iiietligten Faktoren zur Erreichung dieses Zieles zusammenwirken. Wie aus den vom Rrichsver band der Deutschen Industrie geführten Vrtl^nd- langen hervorgeht, wird es deshalb jetzt nicht mehr zwemckäßig sein, über die grundsätzliche Nowendigkeit und die Zusammensetzung der Außen- Handelsstellen noch weiter zu diskutieren. Nach dem nwnatelangen Berahm und Erwägen ist es erforderlich, den spät gefaßten Entsch uß rasch durchzuführen und die neuen Organisationen sich in der Praxis bewähren zu lassen. Line neue d:ulsche Note über die Zluslitferungsfragt. Paris, 28. Jan. (WTB.) Dem Sekretariat der Friedenskonferenz wurde gestern eine neue deutsche Note bezüglich der Auslieferung der Schuldigen übergeben. Ti: deutsche Regierung erhebt darin neue Einwände gegen die Ausführung des Artikels des Vertrages hinsichtlich der Ausli-'ferung und stellt fest, daß die Auslieferung zweifellos wirtschas liche und politische Störungen zur Folge hätte und daß bie Bergwerke stark in iltrer Produktion beeinträchtigt würden. Zum Schluß schlägt die deutsche Regierung die Aburteilung der Schuldigen in Teu tschland Vor unter der Kontrolle der Alliierten bezüglich des ein^uschlagenden Prozeßverfahrens, wie sie es schon früher vorgeschlagen hatte. • Französische» Urteil gegen ritten deutschen Ingenieur. AmienS, 28. Jan. (WTB.) Das KriegS- gericht von Amiens verurteilte den deutschen Ingenieur Emil Küpper zu fünf Jahren Festungshaft. Küpper betrieb für die kürzlich von dem gleichen Kriegsgericht verurteilten Gebrüder Rößling eine Fabrik in Longwy. Der Völkerbund. Carnarvon, 27. Jan. (Wokff.) Funk- sprnch. Wie ans London gemeldet wird, beginnt der Völkerbund heute seine praktische Arbeit. Zum ersten Male werden deutsche Delegierte an den Bera'ungen teilnelnnen. Der Verwaltungsrat des internationalen Arbeitsamtes, welcher im Rahmen des Völkerbundes geschaffen wurde, wird zusammentveten, um die formalen Arbeiten, die sich aus der ersten Konferenz in Washington ergeben haben, zu behandeln und zu erwägen, wie den Beschlüs en, die bezüglich des Achtstundentaoes der Nachtarbeit von Frauen und Kindern in Fabriken, der Arbeitslosigkeit des Wöchnerinnenschutzes und der Arbeit von Kindern unter 14 Jahren gefaßt wurden, praktische Gestalt gegeben werden soll. Der Berwaltungsral stebt unter dem Vorsitz des früheren französischen Mu .itionkmirisers i ns> Sozia isten ü rers Alb rt Thomas und setzt sich aus Vertretern der Regierungen von Großbritannien, Frankreich. Belgien, Italien, Canada ^Spanien, der Schweiz, Tänemart, Argentinien, Jap.in, P»len und Deutschland zusammen und um'aßt ferner Vertreter der Arbeitgeber von Großbritannien. Frankreich, Italien, Belgien der Tschechv-Sloiva 'ei und der Schweiz, und Arbeiterde egierte von Frankreich, Holland, Großbritannien Schweden, Ca- nada und Deutschland. Dos internationale Arbeitsamt. Paris, 28. Jan. (WTB.) In der heutigen zweiten Sitzung des Verwaltungsrates des internationalen Arbeitsamtes wurden zunächst die Protokolle über die Verhandlungen in Washington genehmigt. Der Rat behandelte alsdann die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um den in Washington vor der Ratifizierung des Vertrages von Versailles angenommenen Resolutionen! Folge zu geben. Meh--re Delegierte, barunter die Vertreter der Arbeitgcb-r Frankreichs und Belgiens, formulierten gewisse Reserven und betonten, daß die Kompetenz der Parlamente erhallen bleiben müsse. Der französische Arbritervertreter Jvuhaur antwortete, daß nach der Ansicht der Arbeiter das internationale Arbeitsamt als eine Art wirtschaftlichen Parlaments hödwen Grades angesehen werden müsse, dessen Beschlüsse kurzer Hand wn dm Stenten ratifiziert werden müßten. Es wurde schließlich beschlossen, dem Völkerbund die Aufgabe zu überladen, die Entschließungen der Konferenz nach dem Friedensvertrag von Versailles zur Anwendung bringen zu lassen. Albert Thomas wurde - instimmig zum Tireltor des Arbeitsamtes ernannt. Tdomas setzte a'Sdann einen P au über die Organisation des Lu.raus auseinander. Der Verwattungs nt entschied, den Organisationsvlau und das provisorische Budget einer Kommis ion zu überweisen, die zusammengesetzt ist aus einem Regierungsvertreter, einem Vwtrete'.' ^er Arbeitgeber und der Arbeitnehmer. Bevor die St'e ialwrnmi'sion und die Budget.ommdfion sich ve.einigen, wirst Jou- haur die Frage auf, wer die Kosten für die Arbeitnehmer- und Arbeitgeber Dc e ationen beim Verwaltuugsrat tragen solle, die Regierung oder I das internationale Arbeitsamt. Der englische Regierungsvertreter vertritt den Standpun.'t Ion I baue daß die Arbeitgeber- und Arbeitnehmer Delegierten nicht nur ihr eigenes Land, sondern auch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer der nich vertretenen Länder vertreten Auch der Jtailener Pirelli schließt sich dem Standpunkte Jouhauz an. Tavauf vertagte sich der Venvaltungsral auf nachmittags. Beratungen der Internationale. Paris, 28. Jan. (WTB.) Der ständige Ausschuß bet Linksradikalen hielt am Dienstag abend eine Sitzung ab zur Entgegennahme des Berichtes des Parteisekretärs F r o s s a r d über seine Reise nach der Schweiz, wo er mit der Parteileitung der gleichen schweizerischen sozialdemokratischen Partei und mit Crispicn, der deutschen miabhän- gigen sozialdemokratiichen Partei, Verhandlungen pflog zum Zwecke der Wiedererrichtung der Internationale. » ■ Unser Botschafter in Pari». Paris, 28. Jan. (WTB.) Der deutsche Geschäftsträger in Paris, Dr. Mayer wird Millerand am Donnerstag nachmittag 5 Uhr seine Be- glaubigungsschveibim überreichen. Die französische Ein- und Ausfuhr. Paris, 27. Jan. (WTB.) In den ersten elf Monaten des Jahres 1919 betrug die französische Einfuhr 25336978000 Franken, die Ausfuhr 6 223 548 000 Franken, was ein Defizit von 20 Milliarden bedeutet. Es wurden für eine halbe Milliarde Lebensmittel eingeführt gegen 49 Mill. Franken im Vorjahre. Die finanzielle Hilfeleiftnng Holland». In einer Betrachtung der „Deutsch »n Allgemeinen Zeitung "üxT das holländisch-deutsche Kreditabkommen btt es: Das kleine Holland ist eS, daS ,Deutsch! urd als erstes hilfreich die Hand reicht und als erstes dem bciiti'dten Volke dn Vertrauens! o um mrs- stellt. Neben diesem nicht zu unterschätzenden ü» eiten Moment tritt weit in den Vordergrund die praktisclte Frage für das deutsche Wirt chaftsleb.n. Wesentlich und von größter Bedeutung für Deutschland ist es, daß cs jedem fremden Staate oderjedem Privatma unfrei st eht, sich dem holländisch-deutschen Abkommen anzuschließen, so daß also eigent'ich dieses Abkommen die Grundlage für einen großen internationalen Kredit an Deutschland bildet. Sonntagsruhe der Presse in Amsterdam. Amsterdam, 27. Jan. (Wolff.) Wie die „Times" aus Madrid meldet, ist in Amsterdam durch königlichen Beschluß die Sonntagsruhe für die Journalisten eingeführt worden. Zwi'chen Sonntag und Mout-rg mittag bart in Zukunst keine Zeitung mehr gedruckt oder verkauf werden. Zwftck>en Sonntag 6 Uhr morgens tmb Montag 6 Uhr morgens werden keine telegraphischen oder telephoni.chn P^s.emeldungen nvrhr angenommen. Amerika und der Handel mit Rußland. Paris, 27. Jan. (WTB.) Vertreter von 45 amerikanischen Handelshäusern sollen vom Staats ekvetär Lansing verlangt (laben, den £>anbel mit Ruschrnd wi-der aufzunehmen. Die Lage in Syrien. Amsterdam, 27. Ion. (WTB.) Einer „Times"-Mekdung zufolge soll die Lage in Syrien äußerst em st sein. Truppen aus Bairut und aus dem Libanon wurden zur Bekämpfung der Aufständischen entsandt. Die Unruhen in Aegypten. Paris, 27. Jan. (WTB.) Bei den Unruhen in Tanda k nordwestlich von Kairo tour» ben vier engtiirije Soldaten irrtountet, 20 Aegyp- ter tourten grtotet und 55 verwundet. Es wurde der Belagerungszustand verhängt. Englands Vorsicht-Maßregeln in Indien. Delhi, 28. Jan. (WTB.) Havas. Die indische Regierung verbietet feindlichen Ausländern ben Aufenthalt in 3nbrn auf die Tauer von fünf Iah en vom Tage der Einstellung der Feindstlii teilen an. Haag, 27. Jan. (WTB.) Bei der Erzwingung des Alrandvilangipasses an der indischen Grenze lieferten britische Truppen dem i»n drei Seien vvrgeheilen Feind eine erbitterte Schla cht. Tie britikben Truppen hatten schwere Verluste, doch rügten sie dem Feinde eint empfindliche Schlappe bei. Telhi, 27. Jan. (WW> Bei Mvishera wurde ein Per svnenzug angegriffen. Es wurden Bomben g.gen den Zug genxrrfcn. Der Zustand (Er)bergers verschlimmert. Berlin, 27. Ion. (WTB.) Der Zu- tanb Erzbergers hat sich verschlimmert. Temperatur über 37, Puls 120. Berlin, 27. Jan. (Wolff.) Die Röntgenuntersuchung der Schrchverletzung Erzber- ger s, die unter Hinzuziehung des Professors Hildebrandt durch den Hausarzt Professor Dr. Plesch vorgenommen wurde, ergab folgenden Befund: Die Kugel, die Teile des Schulterblattes zersplitterte, sitzt dort fest. Da größere Blutungen eingetreten sind und die Wunde äußerst schmerzhaft ist, ist es zur Zeit nicht möglich, das Geschoß zu entferne?!. Erzberger ist zur Zeit fieberfrei, doch leider er an großer Schwäche. Pulszahl 140. Berlin, 27. Jan. (Wolff.) Die heutige Sitzung der preußischen Landesversammlung eröffnete der Präsident L e i - ner t mit einer Ansprache, die die Mitglieder stehend entgegennahmen. Er drückte darin Jen Ab,scheu des Hauses vor dem Mord- anschlag auf Erzberger aus und entbot diesem oie herzlichsten Wünsche für seine baldige Genesung. Berlin, 27. Jan. (Wolff.) Nach der Untersuchung wurde Erzbcrger wieder nach seiner Wohnung gebracht. Die Aerzte haben unbedingte Ruhe geboten. Der Minister erledigt nur die dringendsten Staatsgeschäfte. Der Prozeß Erzberger helfferich vertagt. Berlin, 27. Jan. (Wolff.) In her heutigen Sitzung des 'Lrozeß Erzberger-Helfferich wurde beid^ofjcn, die Verhandlungen auf Freitag vormittag zu vertagen. Es soll dann der Fall der „Ostropa" verhandelt und dazu ■Beugen ^laden werden. Der Bvlsitzendmachte bekannt, daß er nad? dem gestrigen Vorfall streng: Maßnahmen über die Zulassung zum Zuschauerraum treffen wild. Alle Besucher sollen aut Waffen untersucht werden. Attr Oem Reiche. lNoske über das deutsche Heer. Amste rdam, 27. Jan. (Wolfs.) In einer Unterredung mit dem Berliner Ve tretet des ,,Te- legraaf" erklärte Noske, die Neutralen und die Entente hätten das größte Jntereise daran, baß Deutschland bald zur Ruhe komme. Vielleicht lomme dse Entente noch im letzten Augenblick zu der Einsvcht, daß bas Deutschland erlaubte Heer von 100000 Mann nicht in der £a wiesen sind, wurde gegen dieses rechtswidrige Vorgehen aui diplomattschem Wege Protest eingelegt. In Verbindung mit dieser Mitteilung ist es mir ein Bedürfnis. Ihnen für Ihr treuem Aus harren auf Ihrem Posten in schwerster Zeit sstr Ihr mannhaftes Verhalten ben Dank unb bie Anerkennung der ReichSngrerung auszusprechen." Tie Eisevbahuertzewegung. Frankfurt a. M., 27. Jan. (WTB.) Dir Eisenbahnarbeiter der geschlossenen Werkstätten in Frankfurt und Nied beschlossen heute in einer Versammlung, den Berliner Hauptvorstand des Eisenbahnerverbanoes zur Gntfdribung über die Bedingungen zur Einstellung anzurufen. In einer zweiten Versammlung soll bann ein enbgttb tiger Beschluß gefaßt werden. Ein Vergleich zwischen Preußen und dem preußischen Königshaus. Berlin, 27. Jan. (WTB.) Zwischen dem preußischen Staat und dem vormaligen preußischen Königshaus ist ein Vergleich abgeschlossen worden. Tie Entscheidung, welche Teile der Vermögensmasfen dem preußisckxm Königslrn^ unb toddie dem Staat gehiren, wird auf der Grundlage des bestehenden Rcch szustan- des getroffen. Organisch zu'ammenhär:gende Ver- mögensteite sollen nicht nutzlos zerstört unb Werte von überwieg ich künstlerftcher und historischer Bedeutung sollen unversehrt erhalten bleiben. Für ben Staat ergibt sich die Verpflichtung, übernommene Werte künftig selbst zu unterhalten unb zu pflegen. Tie Aushebung der Monarchie führt ferner zur Aufhebung staatlicher Mittel an das Königshaus Mit dem Fortfall derselben muß jeboch der e>taat die Rechtsnachfolge der Krone antreten und die Lasten übernehmen. Ferner wurde ve embart, daß XÄJt KvrnsÄxnbommisrenie nicht mehr an das Königshaus weiter belüft wird. Ihre Einstellung erfolgt entgegen den Vermutungen mehrerer Blätter ohne Gegenleistung. Im ganzen kann nicht die Rede davon sein, daß bet Vergleich für das Königshaus besonders günstig ist. Der Anbau von Sommerölsaaten. Berlin, 27. Jan. (WTB.) In bet kommissarischen Besprechung im Reichswirtschaftsministerium wurde, wie wir erfahren, beschlossen, für den Anbau von Sommerölsaaten und Sommertübsen, Mohn, Leindotter und Sens eine Flächenzulage zu gewähren. Diese soll 206. Mk. je Hektar betragen und wird ansoezahlt, wenn bei Sommerrübsen und Mohn eine Minbesternte von je 330 Kilo und bei Leindotter und Senf eine solche von 400 Ztilo für ben Hektar erzielt wird. Bei Mehrerträgen sollen bei Sommerrübsen und Mohn außer dem gesetzlichen Beschlagna^nepreis 66 Mk. für 100 Kilo, bei Leindotter und Senf 50 Mk für 100 Kilo ausgezahlt werden, ohne daß die Flächentulage, aui den Durchschnitt der Anbaufläche berechnet, mehr als 400 Mk. je Hektar betragen darf. Die Einko menftei’.tr in Sachsen. Berlin, 28. Jan. Laut ,Lokalanzeigrt" schlägt bie sachsiichc Regierung der Volkskammer die Verdoppelung der Einkommensteuer für das erste Vierteljahr 1920 vor. astsamt.- den des Kreises. M oeröfsentlichen. ’tom 6. bad ^olaenbe au*-.^nii Z einplC e b-Näm- S .^embürtc den Ma«.; chie Kiu benst elle der Sparkasse des Kreises Wetz' lar errichtet mtb die Verwaltung dieser Nebenstelle dem Förster Lukas übertramn wvrden. Hessen-Nasan. mc. Frankfurt a. M., 27. Jan. Nach Auf' Zeichnungen des Statistischeu Amtes Ham die Stadt Frankfurt am 1. Januar 1920 ninr für erforderlich. Er fei der Ueberzeugung, daß auch das Reich seine Pflicht erfüllen werde. Er beantragt Ucberweisung des Antrag Weiß an den Finanzausschuß zur schleunigen Beratung. — Stadtv. Weiß (USP.) spricht nochmals für seinen Anirag. — Stadtv. Volz (Soz.) stimmt ihm bei. — Stadtv. Kiel (USP.) erklärt, daß die Bolkskam- mer bisher noch ebensowenig getan habe, wie das Reich. — Stadtv. Sommer (Dem.) spricht für rvvhcrige Prüfung der Unterlagen und gegen Heuen :ai)me von ReiclBlastvn durch die Nvmmu..eu. Ol Stadtv. Otter (USP.) berfangt na ment- l i ch e Abstimmung des Antrag Weiß, u m die Gesinnung der Parteien festzustellen. Stadtv. Kraus Müller (D.V.) erklärt, daß er für weitestgehende Bewilligung, aber für ord- uungsmäßig-e Erledigung fei. Es handle sich um prinzipielle und nicht um parteipolitische Stellungnahme. — Stadtv. Kling (T.- N.) schließt sich den Aussülirungcn des Vorredners an. — Siadw. Ebel (Dem.) erklärt nochmals, daß er genau fo wie die Unabhängigen dafür sei, daß die Stadt solange für Äe KrivgslKntcrbliebcncn borge, bis vvm Staat etwas gescheh. — Stadtv. Mann (Soz.) spricht für den Antrag Weiß. — Stadtv. Fo u rier eit nicht sür zuständig erachten, so fogxm wir doch Wert daraus, an derselben Stellt uns pegen die Beschuldigimgen zu verwahren, ai der fie zuerst öffentlich ausgesprochen wurden. Wn ersuchen deshalb ganz er gr baust darum, auch die Zurückweisung der genannten Eingabe in öfsent ücher Sitzung zur Verlesung bringen »u lassen. Die Direktionen ter höheren Schulen: Dr. Denscll. Dr. Bauer. Dr. Schnell. Dr. Roller. Wahl eint- bcfolbetcn Beigeordnete«. Oberbürgermeister Keller teilt mit, daß der Ncktestcnrat durch Ptehrheitsbesck^uß beschlossen hat, der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen. 1. Mit Rücksicht auf die ausgeschriebene B.'i- «ordnetenslelle den Gehalt des zu WL^eubm wr> firlgt sestzujetzen: Anftmgsgehalt 8000 Mk., stei «end von je 3 zu 3 Jahren um je 1000 Ml. bis 3um Höchstgelx.lt von 11000 Mk.; 2. in die ausgeschriebene Beigcortmetenstckl« auf eine Amtsxiuer von 12 Jahren zu wählei Syrern Stadlamtiiwnn Dr. E. Seid mit bcrMrh- aab«, daß ihm die bisherige pcnsionsjährge Vor^ dienstzeit gewahrt bleibt; 3. die Stelle eines weiteren besoldeten Bei geordneten zu errieten, mit ixr Maßgabe, daß tue Stellen cims Strdtamlmannes, eines X.'etT3 des Wohnungsamtes ni^cht wiedei besetzt werden und die Di.nstvcrrichtchlg eine. Vor itzenden des Mirt.mig.mgsamles durch einen der bejol eten ^igvorb. ekn ausgeübt w'ide- 4. für den weüerstin zu wäl-lendcn besoldeten Beigeordneben den Gel-alt wie folgt sestrasek.m - Anf-ngsgelMlt 8000 Mk., steigend öon Je 3 T’ 3 Jaliren um je 1000 Mk. bis zum Höchstschall von 11 000 Mk.; daß für die Pflicht der Anzeige ihrer Kunde» ein gleicher Vorbehalt nicht in Frage käme. Wie es nns schreibt, würde die Erstreckung des Postgeheimnisses auf die Bekanntgabe der Kundenliste eine fad)Lid) unbegründete Bevorzugung der Inhaber von Postfchecklonten vor den Jnhabeim von Bankkonten darstellen. „Sollten nicht schwerwiegende Staats- und Wirlschastsinkeressen verletzt und sollte nicht insbesondere die gleichmäßige Behanblung der Steuerpjlicistigen gefährdet werden, fo müßte die Anzeigeupslicht lückenlos bei allen Einrichtungen durchgejührt werden." Veranstaltungen. Mittwoch: 7Vs U1,t. SbidErche. ©c&enei Konzertveriü. Zum Ge äch ns der Ge^allei.cn- ci t dcutsck)es Requiem (Johtz. Buchms). — Lichte spieshäuier wie gestern. ** Die Hufschmiede Heinrich Höretb aus Hammclsbach (Kr. Heppeirh im), Heinr. Schick aus Treis a. d. Lda., Kacl Spieß aus Garbentrich, G.org Obl aus Bad-Nauhim, fjaben die Prüfung im Huiheschlag md) der Verordnung vom 20. März 1905 Mtanbcn und sind d mgemäß berechtigt, den Hufbeschlag innerhalb des Deutschen Rcick)es clbständig auszuüben. ** Bei der nächsten Militärrentenzahl u n g am 29. erhält jeder Zahlungsempfänger einen Vordruck für die amtliche Bescheinigung, die bet der Abl-ebung des Betrags für März (26. Februar) außer den Quitrimgcn oorzulegen ist. Am Zahlungstage werden die Militärrenten auch weiterhin an den der Paketannahme des Postamts 1 gegenüberliegenden Schaltern abgel^ben und zwar von den R-Empsängern rechts, von den H- und P-Empfängcrn links. ** Tas Fest der silbernen Hochzeit feierten gestern die ©Meute Jean Heß und Frau. Eine besondere Ehrung wurde dem Iubri- vaare dadurch zutell, daß der Gesangverein Heiterkeit an der Wohnung mehrere Lreder zum Vortvage brachte. -* Ausgabe von Braunkohlen an Minderbemittelte. Die Ausgabe der Aw- iveisungen für den Braun kohlen bezug erfolgt für Diejenigen, welche bei dem stLtischen Stenu> burcau Antrag gestellt haben, an den im Anzeigenteil zu ertfenben Tag^m. ♦* Eine Pferdevormusterung für Auslieferung an die Entente findet am 2. Februar für die Stadl Gießen mit Schiffenon^ statt. Wir verweisen alle Pftrdebesitzer auf die im heutigen Matte veröffentlichte Bekanntmachmtg des Oberbürgermeisters. ** Z u de m Ankauf gestohlenen Tabaks in der Neustadt teilen weiter die Firmen Henzerling unb Bi.'Ver mit, daß der AnLruf nicht durch sie erfolgte. ** Der Allgem. Deutsche Frauenverein und der Politische Fraueuver- ein veranstalten gemeinsam am Freitag tm Hotel Schütz eine öffentliche Frauenversammlung in der Frl. Martha Feder über ten „Sozialismus und seine Entwicklung" sprechen wird. Der Vortrag sollte Donnerstag, den 29. Januar, stattsirden, tmrr.e aber wegen der öffentlichen Kundgebung gegen die Auslieferung deutscher Staatsangehöriger aus Freitag den 30. Januar verlegt ** Kri egerverein. Freunde und Mitglieder des Vereins, die in Meßen als Musiker bestens bekannt sind, haben sich dem Verein für kommenden Sonntag zu dem musifalischen Unterhaltungsabend zur Verfügung je* stellt. ** Der Evang. Arbeiterverein per- anstaltete am Sonntag in der Turnhalle unter Leitung von MusiNchrer W. Gernhardt bei ausverkaustem Hause zu Gunsten der Sterbekasse des Vereins einen bunten Abend, der in jeder Hinsicht als wohlgelungen bezeichnet toerben kann. Sowohl die musikalischen Darbietung e n, wie auch die mit beiondever Aufmachung gebotenen Gesangsvorträge der Gesangs- abteilung des Vereins wirkten außerordent ich «m- sprechend. Ebenso gefielen die flott ausge:ührttn turnerischen Aufführungen die Zau- bcrvorführunyen, die Deklamationen in sächsischer, rheinischer und oberl^jsiicher Mund art, sowie die humorvollen Lieder zur Laute. Von den übrigen außerordentlich reichlialtigen Darbietungen verdienen die flott gespielte musikalische Kochschule, die 4 Tollarprin/ zessinnen mit ihrem Teddy-Bär, die mimische Darstellung der beiden Volkslieder „3d/ gang i ans Munde" uni) „Aeunchen traut" sowie die Oberhessiichc Spinnslube ganz besondeck Erwähnung. Von den Dekorationen war die Aos» machung zu dem „Nachtgesang" des ^rauenrfpti- Äitm Schluß des Abends besonders wirkungsvoll. *“ Lichtspielhaus, Bcklmlofftt. 34. Der neue Film „Die Puppc" ist besonders für Zttwer geeignet, die ihre lebhafte Freude üb$r diese luftige Ge,ä4chte aus einer Spielzeugschaclrtel mit Ossi Oswalda in der Hauptrolle bekunden. Täglich nachmittags von 4—6 Uhr ist große Kindervor stellung. Landkreis Gießen. * Steinba ch, 25. Jan. Durch Deschkch des Ortsvvrstandes ist man eben für die noch zu erwartenden Kriegsgefan^men mit Aufstelluos von Ehrenpforten beschäftigt. Ebenso hat jeder Heimkehrer einen Fichienler die Schafmng einer dritten Beige' ordneten stelle ist man sick) noch nicht ganz klar. Obwohl man sick) der Nviwendtg'keit eines dritten Bei geordneten nicht versckstießen kann, wäre es doch im Interesse der ©tcneryili'.T wünscl-enswert, wenn diese Stelle erspart n>erfcm könnte. Sing doch aus bem Verlaufe der SiMng i^ettwr, daß daS 7. Stenerzi l bereits verbraucht ist und daß man mit der Erhebung eines 8. Zieles rechnen muß. Auch in dieser Sitzung wurden der Stad! erhebliche Neubelastungen auferlegt. Gegen einen vorläufigen Kreditantrag des Finanzausschusses von 50 000 Vtt. zur Fürsorge Mr Krwgshinter- Hiebmc stellten die Unabhängigen die Forderung eines svsiortigen Kredits v°.m 300 000 Mk. Obwohl sich alle bürgerliä>en Parteien entschieden für weitere Kredite aussprachen und die Betvilltgung nur von der ordnungsgemäßen Vorberatung des Finanzausschusses ablÄngig machien, versuchte man ihnen dies als Beschwich'.igungstaktif auszuleqen und der Unabhängige Otter verlangte nameutkuhe Äbstimmrmg des unnbltingigen Antrag-.'s, „um die Gesinnung der bürgerliä-en Parteien" festzulcgen. Zur Airnahme gelangte ein Vermittlungsarttrag, der sosvrt 100 000 Mk. Innvilligt und die Bewilligung der weiteren 200000 Mk. der schleunigen Sßurberahmg des Finauzausschusses zuireisü Einschneidend wir kvn neue Preiserhöhungen für Gas, Strom und Wasser, die dazu nur den Anfang einer voraussichtlich von Vlonat zu Monat automatisch sich erhöhenden Preisgestaltung sein toerden. Sollte eine Annäherung unserer j^ohlenpreise an den Weltmarktpreis durchgcjührt roerben, wie von verschüdencn Seiten angenöinmen wurde, so hätten nnr für den Winter mit einem ^lslenprers von 60—70 Mk. für den Zentner und entsprechenden Prr-ises für Stoorn, Gas usw. zu rechnen. Tas sind trübe Aussichten, denen man inrr die Hoffnung entgegensetzen Batnt, daß aud) VolkÄmrtschaftler sich in der Beurteilung der Zukunft täujchcur tönuau Stadtv. Sv mmer (Dem.) wende! sich da-l gegen, daß formal zwei Anträge mileinairher quickt worden seien. Es komme daraus an, eine geeignete Mtretung für fbcii tCbcrbürgenneifter zu beschrffen, die ©telk eines dritten Beigeordneten ibimc einstweilen zurückgestellt iverben. Stadtv. Mann (Soz.) vertritt die Ansicht, über die Personen her auswärtigen Bewerber müßten erst Erttrndigungen cingczogen werden. Einen orckten Mgeordneten lchitt er ab. Stadtv. Michel (Dem.) stimmt dem Vorredner bei und verlangt, daß die in Aussicht Geglommenen sich persönlich vorstellen. Er stellt ben Antrag, Puntt 2 von der Tagesordnung abzu- setzen. Stadw. K r a u s m ü l l e r (D. V.) verneint, daß eine Partei die Wahl einer bestimmten Persönlichkeit erzwingen wolle, stimmt sonst den vorherigen Aussühnuigen zu. Stadtv. M a n n (Soz.) ist der Ansicht, daß das Wohnungsamt nur in enger Fühlung mit der Stadtverwaltung arbeiten könne. Er Hobe daher früber die Wahl eines dritten Beigeordneten angeregt. Stadtv. Ebel (Dem.) teilt mit, daß dem Beschluß des Aelestcnrats eine ErUschließung seiner Fraktion zugrunde liege. Stadtv. Beckmann (U. S. P.) sorbett Klärung der Frage, wieviel Beig.ordnetc geivälstt roer- dcn sollten. Seine Fraktion glaube, daß ein neuer Beigeordneter genüge. Oberbürgermeister Keller erklärt, ein Antrag des Aeltestenrates liege nicht vor, da er bisher nicht die Funktion einer Kommission gehabt habe. Es liege lediglich ein Antrag des Stadtv. Michel vor, Punkt 2 von der TagDsorbnang ab- zusetzeu. Gelange dieser Antrag zur Annahme, so sei dies für die Stadt bedauerlich, da die Ge- chäfte nicht mehr bewältigt werden konnten. Stadtv. Michel (Dem.» hält seinen Ldrtrag aufrecht. Da mischeinand r.e'vn Herrn Dr. Selb ein zweiter Kandidat für bte erste Stelle vorgeschlagen würde, glaulck Sb-dtto. Ursladt (Dem.), man könne heute nur entscheiden, wieviele Bn- geordnete gewählt tverixn fallen, da man die auswärtigen Herren nicht persönlich Benne. Eine Wahl könne nur stattsiuden, wenn man Dr. Seid wahKn wolle. Mau könne auch nicht außer diesem Herrn vier Bewerber in die engere Wahl zichm, sondern höchstens zwei. Stadtv. Sommer (Dem.) vertritt die Prü- ung der vier Auswärtigen. Er rügt, daß bie Erkimdigungen mckü längst schon vom Aeltcsteurat eingezogen seien. Oberbürgermeister Keller erklärt, es sei nicht möglich gcw.s u, Erkundigungen einzuzlel.en, Lr- vor die Stadtvevordnetenversammlung Stellung genommen habe. Stadw. Mann (Soz.) sielst nicht ein, daß durch die Wahl Herrn Dr. Seibs eine Aenderung des Krqfteverhälwistes dntreteu werde, w nn b e Stelle des Stahtomtmanivs ausfalle. Stadw. Volz (Soz.) spri-ht zur Geschäfts- ockmung. Die Sttürw. Ebel und KranSmüller beantragen, die «Ätzung eine Viertelstunde zu vertagen. Der Antrag wird genehmigt. Nach der Pause beantragt Stadw. Kraus- müllcr, daß über die beiden Herren, Dr. Sührl mtb Dr. Dünger, nähere Erkundigungen eingezogen werden. Der Antrag Michel, Punkt 2 der Tagesordnung abzufttzen, wird einstimmig angenommen Zum Vorschlag Krausmü^ler beantragen Ebel und Som mer im Namen der demokratischen Fraktion über alle vorgeschlagen en Bewerber Er- wndigungrn einzuziehen. Der Dvrschlag der denwkvatifchen Fraktion wird angenommen. Stadtv. Michel (Dem.) schlägt vor, daß die Art der Erkundigung vom Acl^steürat beschlossen werde. Stadw. Sommer (Dem.) macht praktische Vorschläge. Stadw. Urstadt (Dem.) verlangt zuerst ein amtliches Gesundheitszeugnis und Festste limg des Grundes, warum der Bewerber den Wechsel vornehmen will. Lchoffnuq einer weiteren Beigeordnetenstekle. Stadw. Ebel (Dem.) macht die Erledigung erhöhen. (Schluß folgt.) soll nach Antrag des Finanzausschusses ton 25000 auf 50 000 Mk. erhöht werden. (Stadtv. Weiß (USP.) bedauert die geringe Höhe des Kredits, die nicht hinr.iche, der Not zu steuern. Er beanttagt 300000 Mt. zu bewilli-reu. ™ 'T ÄJr Stadtv. Beckmann (USP) tritt für den An- '3i r®1 Itra0 Wriß ein — S adtv Krausmüller (DB.) rj I crT(ätt ebenfalls, daß mehr für die Kriegswaisen 2. ,Dr. Otw -ömign, Maglitrats^.s^es or tu Berlin-! g.-säTehen müsse. Der Finanzaus'chuß fei ansdiück- I Uch auf seinen Vorschlag h n dabei, die Unterlagen I lär weitere Kredite zu beschafien. — Stadtv. Ebel I lDemO tritt ebenfalls für wertere Vewilliaungeni ’cin' halt aber vorerst die Aufstellung eines Planes Beginn der Sitzung 4 Uhr. Anwesend sind Oberbürgermeister Keller, die Beigeordneten Krenzien, Klingfpor, Rosenberg, sowie mit Ausnahme der Herren Diehl, Faber, Gmelin, SBinn 42 Stadt verordnete. Zu Urkundspersonen werden gewählt Fvm Kramer und Frau Lorenz. Oberbürgermeister Keller eröffnet die Sitzung und unterbreitet den Vorschlag, dem bisheri gen Ae l te stenra t. bestehend aus den Herren Beckmann, Krausmüller, Mmm, Schmahl, Ebel, die Funktion eines Vorschlagsausfchus- ses zu erteilen. >. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen. Hierauf bringt der Oberbürgermeister den Dank der st ä d t. Beamten für die Neu regclung der Gehälter zur Verlesung und ein Schreiben der Direktoren der hresrgen Schulen folgenden Wonlautes: „Die israelitische Religionsgemeinde und dir tsraelitische Religionsgesellschaft haben nach dem Gießener Anzeiger in einer Ängabe an bie Stadtverordnetenversammlung schwerwiegende Vorwürfe ftegcn die lfirsigen höheven Schulen erhoben. Wir weisen diesen Angriff sowie den Versuch einer Belehrung über die Pflichten und Aufgaben der Schulen mit aller Entschiedenheit zurück und crnxmen von der israelitiichcn Religionsgemem-e und der israelitischen Religionsgesellichaft, daß fi: die Beweise sür die Anschuldigungen erbringen, dir fie gegen Leiber und Lehrer, insbesondere auch gegen die Religionslehrer der höheren Schulen ge- '»Mi® CT - 4^tenS!?*V JrÄtaL ■®* *&)*!§ , w* ’miebt , -MZ^ b N«m^id»^ OÄ8’* XiX™*fe S»ÄJ ■«fÄti Sr::»L &S5Sc mmÄ l*k »» wnfellcnbfjug £ 5tni3, wen, an den,m finj.-iip. benotmnfteronflffl- ffftj“ S« MfcllMk \ ^frrbrittter aus die n lllutzde BetLmUvuchwg be auf gestohlenen la : teilen weiter die Firma mit, bofc her AnLuf mri? i. Deutsche Frauen, ilitische Fraueurei^ einsam am Freitag u ittlidk Frauenversammlun; Fedrr Lier tat „Sozi« e ^ntroitflang" taeic Ite DMuer-tag, den 29.9» m aber totgiit der dfsm M die Auslstfmmg to er aus Freitag tat 30. fr rein. Fremür mch ®i in ©tefcn alt Muli fjafcn fid) btm Serri» f lu dem Lus^aUschr btub M DaltzM r i, Arbeiterverein lr io in der Turnhalle >---' hrer W. G8 Spinnig ganz Äf’SÖJffi ftt f z M s groee reis S^Darch 25. M/E iw * ist Mi 6X8 it MW §KL-L yiewl1 .ä HWök^ jjer bflti >u?b $eltt 11$. Dolfs.) ANesöm» landrschen Sprüngen verüfsentlichen einen Pro t c st gegen ba-3 Verlangen auf Ausl ieferuug “ aif er Wil Hel ms. ben 70 der hervorragend» Ken innnlander unterzeichnet hoben In dem ‘2Lto nrt nucd ausgcführt. datz das Auslieserungsver langen inrchijch und moralisch verwerflich ist Aa-wcisvug sog «rmanuitzcu aus Amerika. Paris, 27. Jan. (WB.) Wie „New Port ^ld" aus Washington meldet, hat her Arbeiter sc tret är William Wilson citi'd^ebeii, haft fnr Mitglied der komm uni stischen Partei, das emn fri-ntien Nation angedört. ix «buerik tvrbkibrr Krnn. Der »ent -eiter ter sachstscheu Cta«-oper. Dresden, 27. Jan. (WB.) DaS AViniste- rrirm des Kultus und des öffentlichen Untrrridtte berief den ehcmalisen Dresdener Hosornrnsängt-r Karl Scheidcmautel für den 1 Februar al< kivrftleri'chen Leiter der sächsischen StaatSvper r.ti: der vezeichnuns OperLdivektor «auldach f. München, 26 Jan. (WDV.) Prvfesfvr Fritz Aug. von Kaulbach ist gestorben. Pvof. Fritz August von Kaulbach, am 2. Fe bruar 1850 in München geboren, war ein Sol-n des bekannten Porträt- und Historienmalers FricL» rich Kmitbach. Auch er Hai zckhlreiche PvrträL und Bilder gemalt und war Professor und Ti rette i der Atodemie der bildenden Äünfbe München- Großfrvcr. Warnern ünde, 27. Jan. (Wolff) Im Fdrg- -eikg'chm'l.'en des hicsigen Flu»>naplaHes cirtficmt’ gefteru, rote men annimmt, durch Warmlaufen einer Maschine Groß feuer, durch das, nach der „Warnemünder Zeitung", über 200 Flug zeuge, darunter zwei RiefenfluM^rse. Zernichtet wurden. Meche «nd Schvru. Bi'chafcsonfrrniz iu F«l c. Be rli n, 28. Jan Wie dem „Berliner Tage^ Katt" aemcldet wird, ist die Lo nseren z bent* scherBischöfc gestern vormittag in Fulda durch eine feierliche Andacht eröffnet worden. Den Vorsitz führt Lardinal-Fürstbischos von Bertram- SattM. Berl in, 27. Jan. Börsen st immungL- tild. ))^ach mertagiier Pau,e eröimeLC der yor» senverLhr unter dem Liudruik der gewaltigen Steigerung der ausländiirlfen Valuten und mißlich r iniier-olitisch.r öerhältnine bei bedeutender Beterlrguug öe-3 Prioatpub irums in starker Erregung. Das Gescheit war wildbewegt, die Kurs- gesta.tung abcr nicht einl)eit.ich. Gegenüber dem letzten Börentage am Donnerstag ergeben sich ;roar beträchtlickc Steiger-ungen, bie vielfach am Montanmarste 10 brs 23 Prozent auc>machten dtombadsf' gewannen sogar annähernd 40 Proz. Teutid)? LaU stellten sich um mehr als 50 Proz. höher. lk her bau Pt wiesen alle Papiere mit Bo- lutadxira'tcr ganz erhebliche Be.serungen auf. Be- ionders stark begehrt waren Siemens, die ben tiur^ von 2830 erreichten und damit 800 gewannen, und Süds« Phvspl-at, die mit einem Gewinn von 500 aus 1730 stiegen. Deutsch Ueler- ,ec Elektrische überschritten ben Kurs von 1000 bei einer Steigerung von 100 Proz. Im Vergleich zu ben gestern im privaten Verkehr gezahlte» Kursen zeigten sich aber vielfach Ab- ichwächungen, die man auf Rea'isieruuzen unter dem ernüchernden Einfluß des gestrigen Wiener Kurssturzes -urüäsLhrte. Am Anlagemarkt stiegen SalutütNUiiere beträchtlich, so vor allen Dingen wieder Me^iLmer, von denen 4V2im>j. Mexikaner mehr als 2J0 Prozent gewannen. Türken lose stiegen auf 1000 mit einem Gewinn von 240. Oesterreirlnsche und ungarische Anleihen liegen aleichsalls fest unb mäßig .höher, deutsche Anleihen covas abzeschwächt. Die Börse schloß sehr fest bei bedeutenden Stcigerirngen, namcnt.ich bei Valutavapiere mjolge der hohen Devisenkurse. Pomona erreichten 9800, Sloman 3000, deutsche Kolon ia-anterle 4500, Südsee Phosphat 1700. Frankfurt, 27. Jan. B örsenfti m- mungsbild. Tie ler'enden JnLmslriepapiere toi’ El dtu) und chemische M.wn verfolgten zum Teil nufftei^enbe Bewegung Das Geschäft war rürlst mein so stürmisch, unmerhin blieben Felten und (yaiülcaume mit 354, Lahmeyer mit 195^/x höher begehrt. Uteutjch-Uebers« 1070 plus 50 Poozent. Sd^antunglicchn, welche 600 eröffneten, gaben bis 586 nad), auch Scluntuns-GenuÄcheine verloren mit 2300 140 Mark. Lombarden fanden zu 54 AufnulMe. Montanpapie« booahrten rulnge Haltung. Gelsenkirchen verloren mit 374 b3/* Pri^. Harpener 388 minus 2 Prvz. Kali Westeregeln ftLjgen um 21 Prvz. auf 475. Sonst sind von Judustriewcrlen H3her Licht und Kvast 10 Prvz auf 190 Oiuinmüixtren Peter plus u Prvz aus 366. Maschinenf. Düsenus gewannen 4xju (320), RSstornHessek Dstrr 220 vkus 10 Tro?. »LrfTfrnWtir Renten bewahrten feste Haltung. 41/, ^.ritaner Rational fliegen 25 Pvoz mit 580 rativniert, ®wcnt Thor 115 vlus 5 Prvz 5 unb 41 - Pvvz Tel.uaiUepes lebhaft und Höh r. Im freien Berdehr wurden Pvnoma 10 UOO uid 10 500 genannt. Rmoü) 500, Eanoda llu5—1160, Sb?mann 5al- peter 3000—3030, Süosee Phosphat 1010—1525. Frankfurt a. M., 28. Januar. Devisenmarkt. Geld Brief Geld Dries Datum: 23. Jan. 27. Jan. Gotland......2397,50 2402,50 3897,50 3902,50 Dänemark 1099, - 1101,- 16W.50 1701,50 Schweden 1319,- 1321,- 1978,50 1981.50 Storwegen 1199,- 1201,- 1828,50 1831,50 Schweiz 1159,- 1161,- 1838,50 1841.50 Wien (altes). . .. _f_ _f_ Deutsch.Österr.abg. 20,26 20^30 27^95 28^05 Budapest...... 26,95 27,05 Prag......... 80,80 81,20 97,75 98,25 L>elsingfor» .... —,- — Spanien...... 1199,- 1201,- 1838^50 1841^50 Börsenkurse. Datum: 5e/flDMit.firiegsanL 4-^Deut.Reichsunl. 3*/. Deul.Be ■ ch sant 4®'o Preuß. Konsols Darmslüdter Dank Deutsche Dank. . . Disconto» Gesellsch. Dresdener B mk. . Nationalbank f. D. Mittels.(Kreditbank H^Amerik.-Poketf. NorddeutscherLloyd Doch. Gutzstah wrk. D^Luxemb.Bergw. Gelsenkirch.Berqw. Harpencr Bergbau vi'erschl. Lisend.« B. Oberschles.Eisenind. PhöniL-Brgb^ Akt. Bad.Anilin« u.Soda Höchster Farbwerke (Hehtr. 21. L. G.. . Schmkert«Werke. . FettenLBuiUeaume Daimler Dud-Eifenw.-Akt. Adlerwcrke .... 4"/o Hess. SaatsanL Electron Griesheim Frankfurt Berlin Schluß Abend» Schlich- Schlust- Kurs Kurs Kurs Kurs 22.1. 27. 1. 22.1. 27. 1 77,50 77,50 -,- 138,- -,- 287,- 205,75 -,- 138,50 -,- 150,25 -,- 178,50 309,- -,- 285,- 298,- 364,- 374,- 365,- 388,- 220,- 327*— -I- 469,- 500,- 293'- 330'- 324*50 35<- 308,- 345,- 296,- -,- 330,- -,- 77,50 77^50 64,75 64,60 64,10 63,6" 63,25 62,80 136,50 136,50 282,50 289,- 203,87 204,75 174,50 174,75 137,- 137,50 137,50 140,- 149,25 152,- 170,75 175,25 310,- 319,50 285,- 364,25 369,50 366, - 395, - 220,- 224,50 239,75 328,- 339,- 472,- -,- 336,50 -,- 291,- 195,75 -,- 325,- 313,50 -,- 296,- 323,- 330,- -,- 26L- -'- Markuotiernugen. Datum: 26.1. Zürich Amsterdam 4,430 Kopenhagen 71_ Stockholm 6>o Wien 260,- 27.1. 5^0 Wn einem Ten per Auflage wiedrrhTlt.) Dar Befinden Erzbergerr. x «erlin, 27. Ian. MTB.) Erzbcrge. nal bu )cacht verlMt^iismötzig ruhig verbricht. Die Wurrdc verursacht grotzc Schmerzen und verhindert icdc ^kib gung be« Armes, umsomehr, als sich eine Blutgeschwultz gebildet bat Die Rontgen-Aumahme bann erst heutc erfolgen r— Im An'chlust an das Vi-rhör des Verhafteten Oltwig von Hirschfeld auf dem Po.i-n- Mäsrdium erfolgte sofort eine eingebenbe V-?nr'h- mimg durch ben Li-erstaatsanivalt. In dieser ^-r- nehmung wiederholte der Täter im wesentlichen dicsell^n Angaben, die er vorher gemacht bat Leute vormittag rvur?e er dem Unt.rsuchungs- ri-chrer in Moabit zugesü«rr. Der Zxlf» fclich-Erzberger wurde bis Freitag vormittag verschoben. Berltn, 26 Jan. (WB.) Amtliche Meldung. Als heute nachn^ttag gegen halb 3 Uhr Reich-Minister Er-berger das »Ximinalgerichts- gebäude in Moabit durch bat Ausgang in der Rathaiowstraste verlasen uno ber>:its ben Wagen bestie.^eu halte, drängt.- sich ein junger Mensch an ben Wagen und fragte, ob Minister Erzberger im Waam sei. Auf bie be/ahende Antwort gab er mehrere Schüsse auf ihn ab. Ein Gesckwst prallt.' an der Uh rkette des Ministers ab. Durch ben zweiten, von au&en her durch bie Wagenscheibe abgegebenen Schutz wurde der Minister in der Gegatd der rechten Schultet verletzt. Ein'm sofort zu greifenden Palizeibeamten gelang es, ben Attentäter festzunehmen. Der zwanzig ährige junge Mensch, der den Eindruck eines fechzehn» lährigen macht, ist der frühere Fähnrich und jetzige Schält-r Oltwig bon Hirschfeld aus Berlin. Er gibt an, et sei zu der llcber.zengung getommen, fcafe Erzberger ein Schädling st-i, der be>eitigt werden müist. Diec Ucberzmgung habe sich durch das Anlsttoen der heutigen Gerichrs- ven»andlung in ihm gestärkt Er sei deshalb zur Ausiührung der Tat geschritten. Er stellt ausdrücklich in Abrede, den Plan des Attentats auf Erzderg« mit irgend jemand besprochen ober unter der Einwirkung anderer gehand lt zu haben. Der Minister begab sich nach dem Attentat sofort zu einem Arzt, der eine genaue Untersuchung der Wunde und eine Durck)leuchtung mit Röntgenstrahlen vornahm, die ergab, ba& bie .Kugel in der reckzten Schulter steckt. Die Verletzung gibt zu irgendwelchen Besorgnissen Leine Beranla.suug. Der Rcichspräfidevt an Erzdrrger. Berlin, 26. Jan. (WB.) Der Reichspräsident ließ, dem NeiltFmi'.r.er Er-berge r nachstel>endes Telegramm »ugeben: „Soeben erhalte ich die Nachrickst von dem ruchlostM Altschlag? cegen Sie. Ich wünsch.- von Sx-rjen, baß Sie die Folgen dieser verabscheuungÄvürbigcn Tat glücklich überwinden und Ihre schwere ter» antwortungÄwllc Tätigkeit halb wieder aufnehmen können." Eine Reise MiverandL nach Belgien. Paris, 27. Jan. (WB.) Der Mirüsterw-äsi- batt M illeranb, ber gestern vormittag von VasVakeekevS Bitt 11t ^erfef! flllf stoische« UM «hallo»! «6 0** ÄrmZ-Spen-e für öle OölfaafrRiraetiiigtn eef poßscheckk.ak« »etil* 73776 •fl« auf Oetut 5«»f1 Ventschee -chutzßuns, Otdiu Nlv51 Grusse Auswahl Beste Fabrikate i Molz -Hands chuhc ■.. Wü*er^**B*BMBB*aaMaa**ar Mi Anna Becker Wilhelm Schumann Verlobte Lang-GSns Mensfelden b. Limburg 26. Januar 1920. oies, Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir unseren herzlichen Dank. Otto Deibel I. Wilhelmine Deibel geb. Schäfer Wieseck. XchlpitpuigankM’ 7 Akte. ‘ Akte. Saalbau Cafe Leib mit großem Opern •Orchester. ••«eioeseeot L Alnmi- ' nium l.ffl I .4,6 Drehstrom- Motore Die Herrin der Welt ’iimzyklus in acht Abteilungen. Je 6 bis 8 Akte. I. Abteilung. Die Freundin ies gelben Mannes. teils gebraucht, teile mit und ohne Bubcbör. Sowie 1 Cielchuteea- EeksDCsIüufimutor 220 B. uüt Anlafser, IISOToureu. Äupfevroitnune, neu Molare in anderen Leistungen auf Anirage. Otto Abt, Nidda, UslallalleniieBcbltt. 933] TelejAee 811. e jCafeAstoriaj § * I Täglich Künstler-Konzert >2 @ | Donnerstag, den 29. Januar 2 | vsrslärktes Orchester ! »U jv-----------------JE 1,3 I.U In der Hauptrolle: a IMlay. Dem nAchat in Lichtspiele Seltersweg Geschlossene Vorstellungen: OMBO Numarierta Plltze. Ab 3. Februart Die große Oper „Carmen“ Sofort lieferbar! 5$t3KmIiir2MhlnßLltert Fünf-Uhr-Tee ------ ] Hotel Einhorn j 5—7 Uüt erstkläesiges Mertaeri. ! fltfltML ÄMM-WSiMÜlM Kreitag fren 34). Januar 1920 efwiH 8 Uhr im Hstel Schütz vortragvonZrauleinNarchazeder: Der Sozialismus nndsemeEnttvicklung Eintritt 50 Pfennig. Der Saal ist geheizt. politischer Zraoenverein » AllgMeiner deutscher Zrauenverein F. SeeboML Hoflieferaai. t ........ .......... r M tegem Gießen Sonntag de« 1. Februar abendg 7‘>. Ubt (wegen der Lichlsperre pünktlicher Anfang, MM. MWMWOM im Saale des Hotels Vrokberrog. Orden und Bereinsab»eichen antegen. — Die Mit- glichet nebst Angebörigen »verden gebeten, zahlreich zu erscheinen. 982 Eer Borstand. Itatattr iersii für ianere Mission. Bei der beute vorgenommenen AuSloiung wurden solgende Lchuldoerschrribuagen vom L März 1886 zur Rückzahlung bciKmmt: LiL B »n 200 M. die Nummern 12, 37. 5L 6t 64, «4 105, 106, 129, 132, 135, 153. Die Auszahlung der Beträge erfolgt vom tMürz l. an bet der Mitteldeutschen Credttbauk. Filiale Gtesten. Die AinSzahlung hört mit dem genannten rage auf. — Bon den früher uusgelasten Schuld- Verschreibungen ist noch nicht eingelitst: LdL B 9tr. 41. Gieiren, den 27. Januar 1920. 9840 Der gefchaitsiübreade AuSichak. Statt Karten! Für die in hohem Matze erwiesenen Aufmerksamkeiten anlätzlich unserer silbernen Hochzeit sagen wir herzlichsten Dank. Wilhelm Grau und Frau Elisabeth geb. Schneider. Gießen, den 27. Januar 1920. om8 Heule und täglich die beliebten 01762 Chiemseer Konzerte Wochenl. trn vordem Lokale, Sonnt, im groben Saal Ken* Neu! Keu! Die neue Kellnerin. CfÄ£T NB. r>rei»ag und Samstag im groben Saal Vcrciilsfestlichleiten. ?,ur Zeit aus meiner Vfl |hjpp.ill«ch/ink Klange Bor. Brauerei i.Wür»burg '"ki lUÄbMUR r«t reicht. Es ladet em H. Ktretnarer. Lichtspielhaus Bahnhofstrasse 34 Wer z?«tern im Lichtspiel la uns In der Bahuhufetraße war, eraflhle es seiuen Freunden, wae moi? da gegenwärtig zu sehen bekommt. Eltern macht den Klnd-rn die Freude und lallt eie das herrliche KiuderLustspiel Die Puppe feine lustige Geechichte uns einer Spielzeogbchachie. in 4 Akten) mit der reisenden Ossi Oswalda sehen. *“ Täglich nachmittags von 4—6 Uhr GroSe Kinder-Vorstellung! Henny Porten in: Faaey-Fieaell, grau. OuaL II, 72 cm vreil, Mk. 1(160, Ilexkla. braun, la An AhwerseNeeer Kalfc- mcrgel ued Westheimer Dalomltmer- oaiihtrMeDt Oeteacbs - tetehkrea Geräte tianö. 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In der Hauptrolle: Mia May. Demnlchst in Lichtspiele Seltersweg Geschlossene Vorstellungen : nax. Numerierte Plätze. Holz & Forbach £ «: Kreuzplatz 6 Ferneprecher 985 175c Marie Trebing geb. Schneider und Kinder. Gießen (Hillebrandstraße 8), 26. Januar 1920. lot) Beuern, bett 26. Januar 1920. 01155 Gießen (Stephanstr. 47 L), den 27. Januar 1920. 1011 Gießen, Rödgen, 26. Januar 1920. 01589 Htragen, den 27. Januar 1010 01739 Wieseek, den 28. Jänner 1920. Die Beerdigung findet Freitag den 30. Jan.. nachm. 3 Uhr, statt .toÄw HaterlfelertotiMillellni* 75Üss L. A. 4013. GroÜen-Buseck, den 27. Januar 1920. 01684 iMchc« sm 8anht I gesucht. A. & Klinket, Bahnhosftr. 8. 01(197 Gesucht werden Atüferre Werkstatt ab. Fabrik Der Landauflage der heutigen Ausga^ ÄW liegt ein Flugblatt der Deutschen VE vartei, Landesverband Heften, bei. in einem Geschäft gesucht. Schrifil. Angebote unter i liegt ein Flugblatt der 01713 an den Gieh. An». I vartei, Landesverband Heften, Die Beerdigung findet Freitag den 30. Januar, nachm. 3V3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt Kgl. Lokomotivführer 53 Jahren. Schmerz Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Euler jr. Familie Heinrich Wagner III In tiefem Schmer«: Jobs. Röder ued Frau Auguste Röder Mmna Röder. im Alter von In tiefem im Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen, den kath. Schwestern für die liebevolle Pflege, und für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank Die Beerdigung findet Freitag den 30. Januar nachm. 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Im Namen der trauernden Hinlerbllebenen: Wilhelm Schwalb. Buchlübrung alle Eaaflelatlcher aal Freattepraehea. Anmeldungen für das neue Schul jahrf Beginn April-Mai) werden für alle Klassen schon jetzt entg<* gengenommen. Prospekte frei. 3 kl. Zimmer m. geraum. Küche gegen 4-Zimmer- Wobn. zu vertauschen. Sckrifti. Angebote unter 01400 an den Gieff. Anz. Heute nacht 21 /2 Uhr entschlief sanft in der Med. Klinik zu Gießen nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber, unvergeßlicher Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder, unser Schwiegersohn, Schwager und Onkel Wilhelm Müller, Maurermeister im Alter von 49 Jahren. Dies zeigen tiefbetrübt an: Die trauernd Hinterbliebenen. In deren Namen: Frau Elisabethe Müller, geb. Pfeiff. Beltershain, Kesselbach, Frankfurt, Gießen, Reinhardshain, Hüllen (Westfalen), den 27. Januar 1920. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 29. Januar, nachmittags 3 Uhr, in Beltershain statt. 01745 Int., redegew., jg. Mann sucht Stellung als Reisender gleich w. Branche. Kaution in ieder Höhe vorhanden. Schrift!. Angebote unter 01736 an den Gien. Anz. ZurJnttandsetznng von Anlagen und im Schneiden von Obst-«.Beeren- ttrauckern empfiehlt sich •Hildebrand t, Landschaftsgärtnerei, °trw Wtlhelmstrahe 1& Heute mittag entschlief sanft nach schwerem Leiden mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Herr August Trebing fm Namen der trauerhden Hinterbliebenen: Frau Lehrer Schmehl. Todes-Anzeige. Heute nachm. 2 Uhr entschlief sanft nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine innigst- geliebte, herzensgute Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein LinaSchmehl. Mr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Wagner am Grabe kagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten DanL "imrbchafi Beolscher IMmMm Ortsgruppe 184 Gießen. Nach langem schweren Leiden verschied am Montag mittag 2'/, Uhr im Alter von 54 Jahren unser langjähriges, treues Mitglied Herr Lokomolivlührer iigiml Trebing. Die Mitglieder der Ortsgruppe werden dem verstorbenen Kollegen ein dauerndes Andenken bewahren. Giehen, den 28. Januar 1920. Der Vorstand. Die Beerdigung findet Freitag. '30. Jan., nachm. 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Ä8 Nach Nattheim wird sofort in Arztbaus ein tüchtiges Mchen gegen gute Behandlung. Ante Berpflegung u. hohen Lohn gesucht. Jabres- stelle. Näheres 01705 SelterSwea 20. Acht. Schrkittrzcsellt auf sofort gesucht. 955 Bau- u. Möbelschreineret Heinrich Bteitz, Wolzdansen 'Kreis Biedenkopf). Eint Böletäolsiii eb. Krau obue Anbang für Stehbierhalle Nähe Gieffens und MüScheii ilSKeWtze für Hotel bei hohem Lohn sofort gesucht. Schrillt. Angebote unter 01740 an den Giehener Anzeiger. Heater ßiete LeHueg Herrn. Steingoettw Freitag den 30. Ja», abends 7 Ubr: 1Aüber Abonnement! Gewöhnliche Pre'le! Eine Ballnacht. SamStag den 31. Fatu abcudS 7 Ubr: 15. Vorstellung im Sams tag-Abounement: Rose Bernd. Schauspiel in 5 Akten von Gerhart Hauptmann. Sonntag den 1. 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Ang. unt. 01006 an d. Siebener Anzeiger. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die reichen Kranzspenden bei dem Heimgange unseres lieben Vaters sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Barth am Grabe, ferner für die Ehrung durch die Gesangvereine Germania und Heiterkeit, den Gewerbe- und Turnverein sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Franz. rer sofort gesucht. Unverheiratete bevorzug'^Wö- chentl.Berdienst150.200M. FrltsVener.ßiflOTrrnfobf KBla/Bh., Görresstrabe«. die bei Grossisten, Halbgrosststen, Groh' koniumenten, Behörden ufn>. gut ringe- fährt stnd und Referenzen aus solchen Kreisen aufgeben können, von leistungsfähiger. süddeutscher Import- und Groh- Handelsfirma gesucht. Gefl. Zuschriften an Rudolf Mofte, Baden Baden unter Lehrrinft mit gut. Schulkenntnifsen wird auf das Bureau einer Zigarrensabrik gesucht. Daselbst wird auch eine TchreibbiUe vorübergehend angenommen. 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Aus dem Amtsderkündsftnngs-latt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 15 vom 27. Januar enthält: Bekanntmachung über die Regelimg tos Fl-eiscA-erbrauchs und ton Handel mit Schweinen. Bom 15. Januar 1920. — Schutz der Mieter für sämtliche hessischen Gemeinden. — Erhöhung der Preise für Limonaden und Selter-Wasser. Schutz der Mieter für sämtliche hessischen Gemeinden. Die Kündigung eines Miewerhältnisses über Wohnräume. Werk-- statten und Läden tft nur mit vorausgegangener Zustimmung des Einigungsamtes reckstswirlsam, insbesondere auch, Ion die Kündigung zum Zweck der Mietsteigerung enolgt. Diese Zustimmung ist BrrMuag na- liebet elnfunlt Ang. l 01728 an den Win, anj. Estrid hatte nicht, wie Peter Bonven wohl erwartet, ihre Hausfvauenpflicksten im Gotteskoog nieder ausgenommen. Sie dachte gar nicht daran. Sie verliest auch nicht ihr Zimmer, so dringlich auch Akke mahnte, sie müsse sich Bewegung fäxlffen, und Peter ihr wiederholt Vorschlag, sie im Schlitten über das Eis zu fahren. Peter Banken kam jetzt alle Tage, um nach seiner Frau zu sehen. „Er tut es nur vor den Leuten," dachte Estrid, und gab kurze Antwort, wenn er sie etwas fragte. Er berührte blost gleichgültige Dinge. Nie mehr kam er auf ihr Gespräch zurück. Akke brauchte jetzt nicht mehr zu reden, daß die „Jru" ordentliche Nahrung ui sich nahm. Estrid selbst hatte das Bedürfnis, (ich zu stacken und zu kräftigen. Geegespenfter. Roman von Anny Wothe. leerikiaiscbei Copyright 1918 by Anny Wo'he-Mahn, Leipzig vuchenbremcholz frei Waggon Gießen und Umgebung zu Mk. 2400 je 10 Tonneu liefert SchjMI. eiöiilt, ZWIti 8,f>. Werelf»»» revüwniM üenllefemng Znmkf. src 23 3. & P. 5QI0ID0 lelevvm 2940 INeu eingetroffen: Großer Posten Damenreformhosen fffif) prima Trikotstoff in üarineblan u. Weiß. Fritz Nowack ÄÄ —^"»tlniNahe U Ein Schluchzen saß ihr in der Kehle. Min, sie vermochte es nicht. Sie wollte mit Jnge- wart Ferks und Peter Bonken kämpfen. Das Kind sollte ihr niemand nehmen. Lautlos schwebten draußen große Flocken zur Erde hernieder, lautlos deckten sie eine w.iste Schneedecke über die Insel. Bom Watt her klang Schellengeläut. Auf blitzenden Stahlschuhen, wie vvm Sturm getragen, sah Estrid die Syller über das blanke Eis fliegen. Sie hatte nur den einen Gedanken: Fort, fort.' Hinaus in die Weite! In. die Freiheit! In die Unendlichkeit? In den Tod! Aber ihre Flügel waren gebrochen. Wie der Schnee draußen, so lastete Eiseswucht aus Estrids Herzen. Aengstlich sah sie sich in der Stube um. Wenn »ach Akke käme. Estrid fürchtete sich. Sobald es Inmfelle, dann sanden sie ffch alle ein, die unheimlichen Spukgestalten ans vergangenen Zeiten, unb nichts hatte sie, um sie zu bannen. „Wie bettelarm bin ich," dachte Estrid, ,und tric reich war ich vordem in Modders kleinem Haus, das ich verachtete, weil es mir zu gering ivar." Ihre Gedanken schweiften über das Watt nach den Lister Dünen zu Sölve und zu dem Mann, den die junge Schwester noch immer pflegte Dieser t^lroll gegen die Abtrünnige stieg in Estrids Br ist auf, die nicht an sie und die Dkutter dachte, son- dern bei dem Mann auShielt, der ihr Todfeind war. Estrid schauerte zusammen. Sie fürchtete sich vor der Nacht. Da stand oft plötzlich Jngewrrt Ierks vor ihr und streckte seine knochigen Hände "ach ihr aus, um sie zu holen zum letzten Tanz, wie er sagte. Sie schrie dann ganz laut, das mußte dann wohl ayd) Peter Bonken gehört haben. Estrid stand mühsam auf. Trostlos schaute sie hinaus in die weiße Winterwelt. Jngewart Ferks iDÜrbe sie holen, sie wußte es, aber ihr Zünd, tos würde leben, das mußte sie dem Mann mit ton harten Händen und dem harten Herzen lassen. Münzen alles Gold, Silber, Platin. Silbermünzeu 7-fach, 2t) Mark Gold 230 Mark. 101vc Gümblein, Goetheftrahe <6 AII. vesuchr-, Dank-, verlobnngr- A M und Vermählungs-Aorten, M ■ Geborts- v. Traueranzeigen ■ 9 Reuen weg 9 ===== „Nickst von anderen abhängig sein," dachte sie, „Kräfte sammeln, um kämpfen zu können mit dem, der ihr ein unerbittlicher Feind geworden." Peter Bonken ließ seine Frau gewähren. Aber seine fonst lachenden Augen hatten nicht mehr rhren Hellen Glanz und finster buschteil sich die dicken Augenbrauen auf seiner breiten ©tim. Weihnachten war da! Der Heiligabend, wo so feierlich die Glocken über das Watt klangen und alles voller Heinilichkeit urrd Süße w.rr. Peter Bonken war am Morgen zu Estrid gekommen und hatte sie gefragt, ob sie nicht zur Bescherung am Abend in dem Pesel erscheinen wolle. Er und Akke hätten alles gerichtet imb die Leute würden es als eine besondere Ehristenfreuto empfinden, wenn die Herrin des Gotteskooges ihnen die Geschenke austeilte. „Herrin?" Estrü) hatte höhnisch aufgelacht. „Die Sklavin eines Herrn, der seine rohe Kraft ausnutzt um jeden Preis, wolltest du wohl sagen," hatte sie geantwortet. „Ich brauche kein Fest und kerne Weihnachtsfeier, und den Leuten noch eine Komödie vorzuspielen, dazu halte ich mich doch für zu gut." „Wie du willst," hatte Peter entgegnet, dann war er gegangen. Und nun saß Estrid in ihrer Stube, wo mitt die Lampe mit dem roten Schirm bvamrte, und starrte in das Flockengeriesel draußen. Auf jeden Laut im Hause lauschte sie. Tüom klappten auf und zu. Hastige Schritte gingen und kamen. Nun wurden Kinderstimmen lrnt, dis Damenwäsche eigener Anfertigung wie: Taghemden, Nachthemden, Beinkleider, Jacken, Stickereiröcke, Untertaillen in größter Auswahl. 684c Fritz Nowack, Fabrik6' auch dann einzuholen, mcnn es sich um eine vereinbarte Mietpreicst.st rerung oder um eine Vereinbarung über den des seittvr aut Kün- cngung gestellten MietverhLtnisies dbne Kündigung bandest. Ern ohne Kündigung ablausendes Mutverhältnis gilt als auf unbellimmte Zeit torlöngert, wenn der Vermieter nicht vorher die ZMlimmung des Einigungsamtes zu dem Ablauf erwirkt hat. Tas Einigungsamt kann bei der Entwaldung die Fortsetzung oder die Derlänge- rmng des Mutoerdältnisses jeweils bis zur Tauer emcs ^alwes beitimmcn. Die Borschrist des ß 2, Ab>atz 2 der Verordnung vom 23. September 1918 Tinbet Amoendung. Besteht in einem Gemeinde- bezirk kein Etnigungsamt, so ist tue Zustimmung des zuständigen Kreisamts einzulwtt» Erhöhung der Preise i ür Limo« nahen und tselterswasser Auf die Ein« gäbe der Mineralwa.ser- und Limonaden alrrikan. ten bzw. Händler vom 22. Dezembei 1919 de schließt die Preisprüffmgsstelle und die Ersatz- mittetstelle Qberl-essen nach eingetontor Prüfung txr Kalkulationen unh nach Aichörung verswieden« -L-ackwersländigen, daß gegen eure Erhöhung der seitherigen Berlansspreise mif: 40 Pfennuf für eine Flasche Brauselimonade ohne Glas beim Verkauf int Großen und 45 Pfennig für eine Flasche Brauselimonade ohne G:a? beim Verlaus an Brr- vate und über die Straße und von 30 Pfennig für eine Flasche Selterswasier beim Verlauf im Großen und 35 Pfennig für eine Flasche SelterS« wasser beim Verkauf an Private und über die Straße, mit Rücksicht auf die dauernd gestiegenen Arbeitslöhne und Geschästsunlosden nichts einzu- wenden ist. Die obige Preiserl-ölmng lann vom 15. Januar 1920 ab m Kraft treten. l(ird?c unO Schule. O Schlitz, 27. Jan. Als Abgeordnete der außerordentlichen Dekanatssynodc Lauterbach für den Landkirch.mtag wurden gewählt Justizrat Wohl und Beigeordn. Zöller, als Stellvertreter Kcnlfm. Kircher und Kantor Bohl. = Lich, 27. Jan. Dem Leiter der biefigen Volksschule, Hauptlehver Roth, wurde der Titel „Reltvr" verliehen. Fertige Kopfkissen aus feinem Madapolam, mit x ■ in breiten Schweizer Stickerei- /V|. — Einsätzen an 4 Seit-, das Stück 1 T 1 Glatte Kopfkissen tl Leinen sehr preiswert. I FRITZ NOWACK.; Nach löjfihriger eigener Praxis in Straßburg L Els. habe ich mich hier, Löbcretr. 3 p., als Dentist niedergelassen. oim HansMangelsdorff,Dentist Staat!, gepr. nach § 123 R. V. 0. vom Ministerium in Elsaß-Lothringen. 'i’B L°L- "Ö Ballnacht "SS Rose Berti, AS AKß Au» Stadt nnd Land. Gießen, den 28. Jan. 1920. Die Petroleumversorguna. Wir entnehmen den Mitteilung»:n des Reichs.- wirtschoftsministeriums: Infolge größerer Einfuhren' von Petroleum ist es jetzt möglich, den dringendsten Bedürfnissen der Verbrculcher zu genügen. Dv: für die Monate Dezember und Januar zu p.-rttilenden Mengen an Leuchtöl entsprechen annäl^rnd der Halste des durchschnittlichen Friedenslvdarfes. Da mit dem in Friedimszciten außewrdeittlich billigen Petroleum zumeist nicht sonderlich sparsam nm gegangen wurde und Pettoleum jetzt nur solchen Personen zugeführt wiro, die über eine andere Äuchtquelle nicht verfügen, katrn heute von einer Petroleumnot wohl kaum mehr die Rede sein. Allerdings sind die Preise für das zur Verteilung gelangende Pettoleum infolge der Valuta- Verschlechterung gestiegen: während im Drzemb:r das Liter noch mit 2,75 Mk. im Kleinhandel verknust werden konnte, wird es im Januar 3,20 Mark pro Liter ab Laden kosten. Bei Lieferung frei Haus erhöht sich der Preis um 10 Pfennig.'. Für zur Dezemberverteilung bestimmtro Petroleum, das infolge der Verkehrsschwieiigkeitrn erst fltatuor geliefert werden konnte, dan nur der Dezemberpreis berechnet toerben. Di: Verteilung des Januar-Petroleums dürste sich gleichfalls etwa- verzögern. ** Tie Gedächtnisrede für Geh Kirchen rat Prof. Dr. Eck, die an feinem Sarge vom Prodekan der tholog. Fakultät Dr Wilhelm Bousset am 5. Januar 1920 gehalten wurde, ist im Kommilsümsverlag der v. Münchiw- scheil Hof- und Universitätsdruckerei Gies;en zum Preise von 75 Pf. erscknenen. Die Schrift, die von den vielen Freunden Pros. Dr. Ecks dankbar begrüßt werden wird, bringt auf der Titelseite eine Photographie des Verstorbenen « J? -?ic Hessische Vereinigung für Volkskunde beginnt Donnerstag in dem Uni versitätsgebäude nach langer Pause wieder ihre Vortragsabende. Prof. Dr. Diehl, der der ßfmickKL mllit.SieflMMt* atueraWto«» wilMl d.dkkannilt ro Samt, 25-33 Sri».erro.b au-gelchl- zweck» Hcrtc SckrckItl.Anneb.uniM an d. Glktzener Snpi?' üüsirsH-» 5 k iI W gö6el Sf Nippel, gießen cfn/j.: Otto gößet 'Verkaufslo/tal: Seltersweg 73 Jteidjfjaltige Stuswafjl in SContorBedarfsgegenständen: 3ar66ander, SKoBleit. Tüadjspapiere, 3Ce6elordner, er fast nur Schlechtes 85.!?9t °’c^ gespottet worden. In mancher M b(t,.ll"c™.^idlt Forscher der hessischen Geschuhte bisher schon bargetan, daß biek Urteilsart wenigilens fefjt einseitig ist. Am tommenden Totmerstag wird er dartun, wie groß ihr Wert für unsere hessisck)e Volkskunde ist. Tie Vereinigung hosst neben ihren alten Freunden auch eine Anzahl neuer zu begrüßen. Kreis Büdingen. K ^ PTrtenbe.c,9^26- ^an. Eine außerordentliche segensreiche Tätigkeit entsaltett im ver- Uonenen Jahr die hiesige Tekanatskranken- p s l e g e st a t i o n , es wurden in 142 Famili-m, in 8 verschiedenen Gemeinden 4344 Besuche gemacht, 15»/x ganze Tagpslegen und 87 Nacht- wachen gehalten, die Station ist mit einer Dia- wnlste aus dem Darmstädter Elisabetbenstift be- Wtzt wird von den Tekanatsgemeint'egli-.-dern, besonders den umliegenden, durch freiwillige Bei" träge, zu tonen auch einige Kassen in dankenswerter Weise beitragen, unterhalten. Ti.' Gemeinde Ortenberg stellt die Wohnung zur Ver fugirng. Da die Ausgaben der Station durch dve Teuerung sehr gestiegen sind, kann nur erhöhte Opferwitligkcit der Gemeinden die Station erhalten. Kreis Schotten. O Gedern, 27. Jan. Die evangelische Gemeinde veranstaltete am vergangenen Sonntag einen wohlgelungenen und zu allseittger Befriedigung verlauienen Gemeindeabend. Der S.aal des Gasthauses zum Löwen war so überfüllt, daß viele Besucher vor ton Türen umkehren mußten. Im Riittelpunkt dcr Veranstaltung stand ein Vortrag tos Ortspsarrers über die gelegentlich der kürzlich vorgenommenen Reparatur tos Kirchturms im Turmdwps aufgefmltonen inter^ effanten Urkunden, die wertvolle Einblicke in die ortsgeschichtlichcn Verhältnisse der Jabre 1738, 1800 und 1835 gewährten. Der Vortrag war umrahmt von Chorvorträgen des Kirchengesang- vereins und tos Kintorckwrs der 1. Schulklasse: Sltrotr, ti>k! onrai. g.,eo,m an; Aeuh., wünsch! mit Qleit Alter. Heb«. Dame. emL auch Wtwe ohne Anba»i In Äerdlndung »u trete:. 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Strupp 1. und tos Kirchen- gemeinde Vertreters Ferdinand O b e r h e i m ver- anlatzt, die Anregung, der Frage der Neube- HDaTTitng zweier Kirchenglocken an toteile der 1917 abgelieferten näher ,u treten. Es nmrto sosort em Ausschuß von 10 Mitgliedern aus der Versammlung heraus gcroä.Mt, tor unter tor Leitung des Ortsgeistlichen sich mit dieser Angelegenheit besassen ivird. Man hofft, die er» forderlichen Mittel infam men jub äugen. Starkenburg und Rtoinhessen. M. A. Zo r n he im , 2'!. Jan. In der Tracht einer katholischen Ordensschwester sammelte liier und in ton Nachbarorten eine Schleichhändlerin aus Mainz jede Woche große Mengen von Butter, Eiern und anderen Lebensmitteln. Zum Schutze gegen Belästigungen Kahm die Dame jedesmal zroci Männer aui ihr Automobil. Die Mainzer Kriminalpolizei schiiappte jetzt die Pseudoschwester mit ihrer Brüte ab. In Untersuchungshaft „psiss" die Schlrtchhändlertn alle ihre Baue-nlieferanten tor Behörde, so daß jetzt auch für diese das dicke Ende nachkommt. 6riW»MMengeWtt. WnömWlz nad abzugebe«. Näheres B. Bö6, Sailer Kitt» n, lelepöon M. Ws gen wir Qni xrr,et9 Namen ' Himerbllebenrn- ' 2ch»alb. iet m 'Ile Wir haben mehrere tausend Zentner la getrocknete Apfelscheiben la getrocknete Birnenscheiben eigenes Fabrikat, abzugeben. Vertreter gesucht. Ses«IIichasl zur Verwertung landw. Proöufte, _______VLffcI-<>rs-Hkerdt Vunbe juAen Inkfieun ; Verkaufe 1 Die Auftraggeber flttaet Verkaufs änzeigerr »erben aebe.en, unter allen her» crtigen Nnoedoten ihre 'Hörtfie (Strafte, Sauenunt mer un b Stexfc- werk)z»veröffentlichen. Sall die ’Oxefi« »erderkl bleiben, ’» wolle man j- wart. ufw. aes. TöujeS, Oeflüg.-Hof,Ltrdvr» LO’.i. Kaufe i getragene Herren- und Damentteider, Schuhe, Wasche, Möbel all. Art. L Rosenzweig, Gießen, SelLrr-vtgL8l Zahle für 1 Silo anSgekäuumeS Frauenhaar 3« Mark. W. Balser. LudwtgSvl.8. Ki-^HkrtrifslikriL mit ob. ohne Bereifg. zu kauf. ges. Schr. Ana. u. 01761 an den Gieß. Anz. Lciltmazeir 8 gesucht. Schrift 1. Äug. unt. 0176» an d. Gießener Anzeiger. behördliche Anzeigen. Ausgabe von Braunkohlen an Minderbemittelte. Pferdevormnfternng. Nach Anordnung des Kreisamts Gießen trntxt bte Bormusternng dn Pferde aus der Stadt Gießen mit Schiffenberg am Montag den 2. Februar ds. Js. vormittags 10 Uhr auf dem Pferde Marktplatz hinter dem städtischen Schlachthof statt. Es haben zu stehen: . v. vormittags 9V3 Uhr pünktlich die Pferde derjenigeu Besitzer, deren Namen mit den Buchstaben A brs einschließlich K beginnen, vormittags 9^/« Uhr pünktlich «b te Pferde derjenigen Besitzer, deren Namen mit den Buchstaben L brs einschließlich Z beginnen. Der Auftrieb der Pferde zum Musterungsplatz findet von dem Weg Zwischen Pulvermühle und Schlachr- hof aus statt. Alle Pferdebesitzer, also auch die Händler, fmd verpflichtet, zu dem Musterungstermin ihre sämtlichen Pferde unentgeltlich zu gefettet mit Ausnahme : a) der im Jahre 1919 geborenen Fohlen, b) der Stuten, die noch nicht länger als 14 Tage abgefohtt haben oder bei denen durch Vorlage des Teckscheines nachgewiesen wird, daß das Ab fohlen voraussichtlich innerhalb 14 Tagen zu erwarten ist, c)bet Pferde, die aus beiden Augen blind sind, d) der Pferde, die in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten. Bon der Verpflichtung zur Vorführung der Pferde sind ausgenommen: 1. Beamte im Reichs- oder Staatsdienst Hinsicht^ lich der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Tierärzte der zur Ausübung ihres Berufes notwendigen P Herde, 2. die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pferde, welche von ihnen zur Beförderung der Posten vertragsmäßig gehalten werden müssen. Unter besonderen Umstanden, namentlich in dringenden Fällen, kann dos Kreisamt Befreiung von der Vorführung eintveten lasset?. Ich fordere hiernach sämtliche Pserdebesitzer aus der Stadt Gießen mit Schiffenberg auf, ihren Pferdebestand zu den angegebenen Terminen rechtzeitig vorzuführen bzw. vorführen zu lassen. Ich mache die rechtzeitige Gestellung der Pferde zur besonderen Pflicht. Pferdebesitzer, die ihre Bierde nicht rechtzeitig oder vollzählig Vorfahren, haben außer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, oaß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nichtge st eilten Pferde vorgenommen wird. Tas Borführen der Pferde durch Kinder oder ourch alte gebrechliche Leute ist verboten. Tie Pferde sind gezäumt, im übrigen aber ohne Ge- jchirr vor^usühren. Schläger und bissige Pferde imd zur Verhütung von Unglücksfällen besonders zu kennzeichnen. Für etwa entstehende Schäden lind die betr. Pserdebesitzer haftbar. An der Halfter jedes Pferdes (auf der linken Seite) ist die 9tummcr der Vorführungslist!' befestigen. 989B Gießen, den 27. Januar 1920. _______Ter Oberbürgermeister. Kellner._______ Bekarmtmttchung. Wir verweisen im Nachsüchewden auf die Bekanntmachung des Hess. LandesernLhrinrgsamtes über die Ginführung von Viehkatastern vom 13. März 1919 8 2. Hiernach fmd sämtliche Veräiürermrgen im Viehbestände sofort bei dem Führer des Vieh- Lchafers zu melden. Ter An- und Mmieldmrg umerliegen somo'hl Psetde, Fohlen, Rindvieh jedes Alters, Schweine über acht Wochen, als auch Schafe und Lämmer mit der GeoirrL. Gießen, den 27. Iammr 1920. 10008 GbertzMcher viehhandtisorrband. Der Vorsitzende: Prof. Rosenberg. ____ Butzbach—Lichcr Eisenbahn. Mit Gültigkeit vom 15. Febr 1920 werden die Beförderunsspvciie des Personen-, Gepäck-, Ärpreßgut-, Tier- und Güterverkehrs bis zit 5f, g. H. erhöht und die Ausno.hmctLrise 6, 7 und 8 aufgehoben. Tie Abkur-ung der BerSffentluhuv^ssrist ist ton der Auf.ichlsbehörde genehmigt. Nähere Aus- lunst erteilt die Bahttverwaltung der Butzbach - Licher Eisenbahn in Butzbach-Ost. Butzbach, bat 22. Januar 1920. Der Vorstand 1603V Die Ättsgebe bet Anweisungen für den Braunkohlenbezug erfolgt für diejenigen, welche bei dem ftädtifchen Sleueroureau Antrag gestellt haben und deren Familiennamen beginnt mit den Buchstaben A-L om Donnerstag, den 29. Januar M-Z „ Freitag, „ 30. „ in der Zeit von 8-12 Uhr vorm. und 2-4 Uhr nachm. auf dem Geschäftszimmer der Ortskohlenstelle, Sonnenstrotze 2. Die Brennstoffbezugsscheine sind mitzu bringe«. Der Preis für die zugeteilte Menge ist gleich zu entrichtetr. Der Zentner kostet 5,40 Mk. Die Ausgabe der Braunkohle« findet im Hofpitalhof, Seltersweg, am gleichen Tage in derselben Zeit statt. Gießen, den 27. Januar 1920. 10076 Stöbt. Kohlen- und Holzstelle. Bekanntmachung. Betr.: Verfallene Bezugscheine für Brennstoffe. Mit Rücksicht auf die außerordentliche Knappheit an Brennstoffen werden die von der Ortstohlen stelle im Wirtschaftsjahr 1918/19 ausgestellten Bezugscheine für Bremrsboffe für ungültig erklärt. 9886 Gießen, den 26. Januar 1920. Stadt. Kohlen- und Holzstelle.__________ Stadt. Arbeitsamt Gießen West-Anlage 31, Teleptz. 2054. Es können eingestellt werden: 9868 ». bei diesige« Arbeitgebern: 1 Holzbildhauer, 1 Srbreiner, 1 Schneider, 1 - chirhmacher. 1 Uhrmacher, 2 Sckäftemacher, ISteinhaner, 1 Schreiner für iZabrtk, 1 Eisendrcher, 1 wrifeur. Lehrlinge: 2 Maler und Anstreicher, 1 Bäcker, 1 Drucker, 1 Schuhmacher. h. bei auswärtigen Arbeitgeber«: 4 kandw. Knechte und Arbeiter, 1 älterer Baufchlosser, 1 älterer Elektromonteur, 1 älterer Etsendrever, 1 Dachdecker, 4 Schreiner, 60 KeldbereinigungS- arbclter, 1 Schuhmacher, 1 Schlosser, der autogen schweißen kann, 100 Slronfentrarer, 20 Metall- Sraoeure, 10 Polsterer ( lucUtl.), 1 HolAbildbauer, oerb. Gutsschmied, 1 Schmied für Basaltbruch Lehrlinge: 1 Bäcker. ES suche« Arbeit: 7 Bäcker, 2 Schriftsetzer, zwei Bucho»ucker, 1 Schweizer, Kanileuie, Schreiber und »ieiieube, 2 landm. Verwalter, Packer, Hans- burschen und AusUiittcr. Maschinenschlosser, Batt» schlosser, P.'echaniker, 2 Kottditoren, 1 Fraser, Doenaler und Installateure, 6 Heizer, 2 Küfer, 1 Krankenpfleger, 4 schmiede, Weißbinder und Anstreicher, 1 Chauffeur, 2 Dreher, 5 Tapezierer und Polsterer, 4 Maschinisten, 3 Metzger, ein Architekt, 2Teckntker, 1 Küchenchef, 1 Oberkellner, 4 Äellner, 1 Gvldarbeiter und Uhrmacher, ein Photograph, 1 Buchbinder, 2 Zimmerleute, ein Oberknecht, 1 Werkmeister, 1 Pflasterer, ein Stein auer. 1 D?- sührung für die Adendttünden, 1 Leormädchett für Dameufchneiderei, 1 Flickerin für Heimarbeit, eine Näherin.______________________________________ Bekanntmachung In unser Hanbelsrerister 9Iut. A wurde heute erngetragen die Firma Adier-Drva^ie Walter Waldfchmidt, Gießern. Iul?aber Walter Waid- schmidt, Apotl-eker in Gies.cu. (92ö B Gießen, den 22. Januar 1920. Hessi.'ches Amtsgericht. Ja --Berpackrtung. Tienstag den 3. Februar l. Js. vormittags 1t Uhr soll auf hiesiger Bürgermeisterei die der Gemeinde Londorf zufehende Wald- und Feldjagd auf roeiterc 6 Jahre verpachtet werden. Londorf, den 22. Januar 1920. 878 Bürgermcisterei Londorf. A«mann. Sshett«.kmtittttkMö!iltztOiile A«t Gießen. Tie Anmeldungen für das kommende Schuljahr 1920/21 werden SamStag den 31. Januar 1$F2O, von 9—12 Uhr, im Schulhaufe, Tamm- ttaße. für alle Klassen der Scheren und Erweiterten Mädchenschule entgegengerwrnmen. Für die beiben untersten Borschulklaffen (1. <41. 2. Schuljahr) finden Anmeldungen nicht mehr statt. Bvrzulegen sind Geburtsurkunde, Immschrin und für Kinder, die ans einer anderen Schule kommen, ein Abgangszeulmis der letzteren. Anmeldungen narb her oben festgesetzten Zeit können nur insoweit berücksichtigt werden, als iv den einzelnen Klaffen noch Platz vorhanden ist. Gießen, den 18. Januar 1920. Tie Direktion der Höheren und Erweiterten Mädchcuschirle. ______________Dr. Roller.__________831V Bczirkssparftiffe Gictzen. Abschluß Seite 42 der Rechnung für das Kalenderjahr 1916. Die gesamte Einnahme beträgt Seite 15 12 555 396,56 Mk. die gesamte Ausgabe beträgt Seite 41 12135090,48 Mk. verglichen, bleibt Rest 420306,08 Mk. und dieser besteht: a> in barem Vorrat: 414914,91 ML b) in lianidierten Aus slän c>en: 5891,17 Mk. Gleiche Summe wie oben: 420306,08 Mk. Gießen, den 31. Oktober 1917. Ter Rechner: Eisenhauer, Rendant. Bescheinigung: Tie Unterzeichneten haben «n Auftrag des AnssjchtSrates die Rechnung der hiesigen Bezirkssparkasse für 1916 unter Vornahme von Stichproben mit den Belegen verglichen und keinen Anlaß zu Beanstandtmgen gesunden. Gießen, den 12. September 1917. S. Heichelheim. Strack. Revidiert, ohne daß sich für den Mschlnß auf Seite 42 d. R. eine Aenderung ergeben hat. Darmstadt, den 27. November 1919. Oberrechrrnngskammer. Süffert. Jung. Der vorstehende. Abschluß tvird gemäß Art. 3 des Gesetzes über die öffentlichen Sparkassen zur Kenntnis der Bezirksangehöcigen gebracht. Gießen, den 22. Januar 1920. Der Direktor der BezirkssparLsse Gießen. Z a ch e i s. 933D Bilanz Üe^oninfflOfi’einOflö&ttiigfBb.l: 31. Dezember 1919. «ttiva. An Warenvorrat.......13 218.15 M. „ Kaffenvorrat.....- • 508.62 „ „ Ausstehende Forderungen ... 1 250. - „ „ Bankguthaben...... 2939.21 „ La. 17 915.98 M. , Passiva. Der Gefchäftsguthaben der Mitglieder 2416.15 M. „ Warenlchulden....... 4 398.58 „ „ n. z. Derwaltungskosten . . . 2057.48 „ „ Reservefonds ....... 308873 , „ BelriebsrüLlage...... 1600.- „ „ Reingewinn ........ 4 355.04 „ Sa. 17 915.98 M. Die Zahl der Mtglieder betrug Ende 1918 . 105 Es gingen ab im Jahr 1919 ..... 2 Ls gingen zu „ „ ...... 9 Stand der Mitglieder Ende 1919 ..... 112 Die Haftsumme beträgt..... 3360 - M. und hat sich vermehrt um . . . 210 - „ MUH. Vagenbach, Isst S^lieeletfer, Lnd«. «rSlz, Direktor. Lagerhalter. Rechner. Generalversammlung des 5TonsumvereinS Tandringe« findet statt am 81. Januar im Lokale der Wirt Lepper fSitnx abend» 8% Uhr. Tagesordnung: Rechnungrvorlage, Dorstandswahl, Verschiedenes. Der Vorßiaud. Bekanntmachung. Der vom Gememderat durchberatenc Nach- tragsvoranscAag der Gemeinde Geilshausen für 1919, der durch eine Umlage beschloßen ist, zu. der auch die ÄusmärLr herangezogen iverden, liegt eine Woche lang von Donnerstag den 22 Januar bis Donnerstag den 5. Februar 1920 zur Einsicht aller Beteiligten am der Bürgermeisterei offen. Einwendungen können während dieser Frist daselbst porgebracht werden. Gtilshaufen, ixn 26. Januar 1920. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. 987 Holzverkauf fPappelstämme). Tr: Gemeinde Ma i tt zlar »rfiauft tsui schrifttickieH Angebot Päppelstävtme 1. bis 5. Sklasse, oa. 70 Jesimeter. Angebots sind verschlossen mir der Aufschrift „tzolzdcrkai^^ list Mittwoch den 4. Februar 1920, nachmittags 2 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei ernKunftchen, wo bte Eröffnung der Angelwte stattftndet. Tie Bedingungen werden vor bet Eröffnung bekanntgegä>en. Mainzlar, am 28. Januar 1920. Hessische Bürgermeister«. __________~ Bogel.____________(1006 Holz-B rtanf. Die Gemeinde Gedern verkauft im Wege des schriftlichen Angebots Fichtrnstammholz 2.-5. Kl. Das Holz ist mit Rinde gemessen. Der Anfall Tann erst noch Schluß der Holzhauerei (mgegefxat werden. Angebote sind verschloss« mit der Auf-- schrift „Holzverkanf" bis spätestens Dienstag den 3. Februar 1920 mittags 12 Ubr an die unkrrzeich- nete Bürgermeisterer einzusenoen. Zuschlagsfrist 8 Tage. 904 Gedern, den 22. Januar 1920. ___Hess. Bürgermeisterei. M üller.________ Jagd - Verpachtung. Dte Feld- und Wald-agd der Fellst-temarkunj? Obersteinberg soll am Mittwoch ben 4. JechrtL« 1920 nachmittags 2 Uhr auf dem Rathaus in Watzenborn-Steinberg auf weitere 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Die Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben. 993 Watzenborn-Steinberg, den 27. Januar 1920. _____Dch Gern ar lu n gsvorsteher. Schäfer. Jagd - Verpachtung. Tonnerstag den 5. Februar nachm. 1 Uhr sott die der Gemeinde Rodheim a. d. Horloff zuftehende Feld- und Waldjagd, etwas über 400 Hektar haltend, auf weitere 6 Jahre meistbietend verpasstet werden. Die Bedingungen werden v« der Verpachtung belanntgegeben. Rodheim. den 27. Januar 1920. .Hess. Bürgermeisterei Rodheim. ___Kröll.__________ 1002 Iagd-Verparktung. Donnerstag den 5. Februar ds. Js. nachmittags 2 Uhr sott die FeldjaH» der Gemeinde Billertshausen in der Finksck>cn Wirtschaft auf weitere 6 Jahve verpachtet iverden. Tie Iagdgrenze liegt 1V2 Kilometer vol Station Ze!l-N>omwd entfernt und schießt an der Nord-Westseite an Wa düngen. Mllectshausen (Kr. Alsfeld), den 23. Jan. 1H20. Liess. Bürgermeisterei Billertshausen. ______________Kalbfleisch.___________848 Jagd-Bet Pachtung. Montag den 2. Februar l. Hs. nachmittags V/i Uhr soll auf dem Rathaus dte der Gemet7tde Leihgestern zusteliende Jagd, bestehend in . 80 ‘ Morgen Wald und 3000 Morgen Feld, in 'wer Bezirken aus weitere 6 Jahre verpachtet roerben. Bemerkt wird, daß Station Grvßen-Lindcn i i 2. Bezirk liegt. 794 Leihgestern, den 20. Januar 1920. ____________Bürgermeisterei Leihgestern.__________ . Jagd-Ber Pachtung Dienstag Äen 3. Februar ds. Js. mittags 1 Uhr soll die hiesige Gemeindejagd, ai. 20^ Lettar, auf unserem Amtszimmer auf 6 Jayrc verpachtet werden. Kohden, den 21. Januar 1920. Hess. Bürgermeisterei Kohden. __Kromm__ Jagd - Verpachtung. Montag den 2. Februar vormittrgs 10 Uhr soll die der Gemein i^: Reinhardshain zustehendr Feld- und Waldjagd, 3?5 Hektar, auf weiter? 6 Jahre verpackstet werden. Die Bedingungen iverden vor der Versteige rang bekanntgogeben. Reinhardshain, den 23. Januar 1920. tzesst Bürgermeisterei Reinhardshain. Graulich. 909