Dienstag, 27. April 1920 iro. Jahrgang siegelt. ben Da» Ende der deutschen Flotte äc4 der be. Ter Text der Konfereuzerkläruttg. Paris, 26. April. (DB.) Die L r51 ä rung, von den Alliierten in San Reau am Schluß Arbeiten der Konferenz angenommen rtrurbe, folge ben Wortlaut: Die alliierten Regierungen haben von dem :y;e irr l'kxt en. Wir machen M mg von gewerbliche affig ist. -nt dem deutschen Reichskanzler Müller zusammen- ressen. In sranzösiscken Kreisen ist man über die ' ^"Handlungen einmütig befriebtgt. 'Briefe des XXrm Göpsert vom 20. April Kenntnis genommen, brr das Ersuchen des deutschen Reichs- ä-ehrmimsters, ein Heer von 200000 Monn an- >,art der im Vertrage von Versailles vorgesehenen HOOODO Mann zu nmerbalten, enthält, ein Ersuchen, b s mit der Norwondigkit, die Er^nung aufrechtzuerbalten, begründol to rb. Tie Alliierten Latten Darauf sofort erklärt, daß ein Vorschlag tiefer Art nicht einmal geprüft werden Wan n, solange Tc.fch'anb nickt bi: wicktigLe Serpslichtimg d.-s s>-ri-?ensrertr.ges erfü It und Str (rntn>:ffinnig schreitet, von ber der Wel:- miebz ab'oängt. Es f,at w.-der Genugtuung gegeben noch sich evt'chuldigt für die Anschläge, die tmexr- kvlt an fOlitgiiebent d r alliierten Kommu ioncn verübt ri-orben sind. Es bat auck noch nicht die 5n Prvt.noU des Friodmsrertr i ges varaeiedenen Ter Friede mit Griechenland und Portugal. Berlin, 27. April. (WTB.) Der Friedensvertrag von Versailles ist zwischen Deutschland einerseits und Griechenland und Portugal anderseits in Kraft getreten. Eine neue deutsche Protestnote in der belgischen Zrage. Berlin, 26. April. (Wolfs.) Wegen des Aus dem Reiche. Die Lehrer in der BksoldungSordnung. Berlin, 27. April. Das preußische Staatsministerium befchloß laut „Deutscher Allgem. Ztg." gestern, daß die Volksschullehrer unter Verlängerung des Diätariats aus 7 Jahre in die Besoldungsgruppe? eingerciht werden sollen. Damit ist der jahrzehntelange Streit um die Einreihung der Lehrer in einer ihren Wünschen vollauf entsprechenden Weise beigelegt worden. lizei po sten von 300 Mann überfalle n Es entspann sich ein lebhaftes Feuergerecht Die Angreifer wurden zurückgeschlagen. Tas (9eMub< ist stark beschädigt. Ter Touristenverkehr in Tirol. Rach dem „Lok.-An»." hat T i ro l etne Aktion eingeleitet, um einen allgemeinen Sommer- touristcn der kehr zu ermöglichen, und sich nach Berlin um eine Aushilfe von 100 Waggons käehl und 20 Waggons Feit gewandt. Amerikanische» Eisenbahnmaterial für Sowjet-Rußland. Rotterdam, 27. April. (WTB.) Laut „Rieuwe Rotterdamschen Courant" meldet ein drahtloses Telegramm aus Moskau, daß 200 Lokomotiven, die die Sowietregie- rung in den Vereinigten Staaten an* gekauft Hot, in Reval an gekommen und, von wo sie nach Petersburg gehm Es sind auch Verträge mit amerikanischen Firmen über die Lieferung einer großen Zahl von Eisenbahnwagen abge- schlossen roorben- Pie Wahlbewegung. Wetzlar, 26. April. Aus der Vorschlagsliste der Deutsch-nationalen Partei des Wahlkreises Hessen und Nassau-Wetzlar stehen an erster Stelle folgende Kandidaten: 1. Staatsminister a. D. H e l f f c r i ch - Berlin, 2. Landwirt Lind Nieder Jssigheim b. Hanau, 3. Gewerkschaft»* sekrelär Hartwig Bielefeld, 4. Landwirt Christian- Unterliederbach bei Höchst, Leh rer Heinz- Cassel. Pie Verhängung von Strafen im Ruhrgebiet. Berlin, 26. dlpril. (WTB.) Um bestehen- irrtümlichen Ansichten entgegenzutreten, läßt Cherbourg, 27. April. (WTB.) Eine deutsche Flottille, bestehend aus dem Panzerschiff „Thüringen" und dem Kreuzer „K o l b e r g" sowie 7 Zerstörern, die von dem Dampfer „Couta" exkortiert wurde, ist im hiesigen Hafen eiugetroffen. Die „Thüringen" setzte nach Ausbesserung eines Maschinenschadens die Fahrt nach Brest fort. Die deutschen Mannschaften werden auf L.. „Couta" mach Deutschland zurückgebracht. Die Erklärung der Entente in San Remo. Nachdem die bisherigen Veröffentlichungen über die Konferenzverhandlungen von San fflemo die befriedigende Feststellung verbreitet hatten, daß England und Italien der Militärpolitik Frankreichs widerstreben und in der Auslegung des Friedensvertragcs Deutschland ein gewisses Entgegenkommen zeigen wollten, werden wir heute durch den Text der in San Remo vereinbarten Befchlußerklä- rung einigermaßen enttäuscht. Bestimmte Beschlüsse über ein Entgegenkommen sind überhaupt noch nicht gefaßt worden. Lloyd George scheint es für nötig gefunden zu haben, dem gekränkten Herrn Millerand wieder etwas mit auf den Weg 'zu geben, was von dem französischen Volke, das bekanntlich viel auf Prestige hält, mit Erleichterung aufgenommen wird. Die nachstehend ^bgedruckte Erklärung lautet in ihrem ersten Teil fast so, als wäre sie von einem Franzosen entworfen. Deutschland werden in grollendem Tone Vorhaltungen gemacht. Wir hätten unsere Vertragsverpflichtungen nicht pünktlich erfüllt und hätten Garantien zu geben, daß dies künftig anders wird. Frankreichs Einmarsch in den Maingau wird in keiner Weise desavouiert. Im Ge^ qcnteil, es wird angekündigt, daß eine meutere Besetzung deutschen Gebietes ins Auge gefaßt werden müsse, falls Deutschland sich veigere, den Versailler Vertrag zu erfüllen, von dieser Erfüllung des Gewaltfriedensver- krages ist überhaupt in dem neuen Dokument lief die Rede. Man will nicht wahr haben, daß daran etwas verbesserungswürdig sei. Immerhin, ein Umschwung der Auffassungen und Absichten ist vorhanden. Man hat doch eingesehen, daß die ungeheuren Forderungen, Die man ausgestellt hat, über Deutschlands .straft gehen. So will man in der nächsten Zeit alles das, was zur Erfüllung des Ber- ttages geschehen kann, mit Vertretern der deutschen Regierung mündlich, statt wie bisher in Noten, besprechen. Deutschland soll es immer wieder fühlbar gemacht werden, daß es ein mit Schuld beladenes Aschenbrödel in Europa sei. Dieser Geist wird weiter leben M8 Lloyd George, dec seine Kriegspolitik ja nicht plötzlich umstülpen kann, einst von der politischen Bühne zurücktritt. Eine Einladung an die deutsche Regierung. Paris, 26. April. (Wolff.) Laut einer Meldung des „Temps"-Korrespondenten in San Remo wird die d e u t s ch e R e g i e r u n g ungeladen werden, den Kanzler oder einen anderen Vertreter zu einer Konferenz mit den alliierten Ministerpräsidenten nach S p a a zu entsenden. Die Zusammenkunft soll am 25. Mai stattfinden. Eine Androhung weiterer Vesetzung deutschen Gebiete». 8. mit ihm b$ Ä•“ * m.m«twiebaibni fr wid AuskmApslch, j, lnordmmg vom 22. & ® diese BekanntmL, M gegen die ha, kW. Strafe az 1000 3! ZWorsWt die Erledig lhungc", »• O2. Jpj&w*** kannten DesÄusses der Kommission zur Festsetzung bet deutsch-belgischen Grenze, wonach im Widerspruch zu ben Bestimmungen des Fric- bsnsvertrages und zu bem einmütigen Willen der Bevölkerung die Eisenbahnlinie 91 a e r c n — Kalten he rb c r g, bie einzige Bahn in bem rein deutschen streife Monschau, bem belgischen Staate zu- gesprochen werden soll, übermittelte die deuyche Regierimg der Friedenskonferenz, dem D.llkerbunbe und den Regierungen Englands, Frankreichs, Italiens, Japans und Belgiens eine ausführliche Protestnote. In dieser Note wird in einuebenden Recht saus- führungen natf)geroiefen, baß dieser Beschluß ver- schiebene Artikel des Friedensvertrages verletzt, insbesondere Art. 27, worin die neue beutsch- Lelgiscbe Grenze genau beschrieben ist, und Art. 35, in ivelchem die Zuftäiwigkeit ber, Kommission, welche die Grenzen an Ort uxb Stelle festsetzt, Die Gärung in Irland. London, 27. April. (WTB) Am Montag morgen wurde in der Grafschaft Wexßnd ein Po- Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer btt zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Dreis für l mm höhe für Anzeigen v. 34 mm Breite örtlich 35 Pf., QUttDärte 45 Pf ; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Brette 150 Pf Bei Platz. Vorschrift 20° f Aufschlag. Hauptschriftletter: Aug. Hoch. Beranttvortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Ienz; für den Anzeigenteil ft. Beckl. sämtlich in Gießen te«hi I >t. | 1 die Reichsregierung im Ruhrgebiet sol- igenbea bekanntgegeben: 1. Entsprechend ben Bestimmungen des Bielefelder Abkommens erklärt ber Reichs- justizminister, daß bie Straf Verfolgung aller derjenigen nicht erfolgen soll, bie in der vlbtvelw ihre Pflicht dem Volke gegenüber und $ur Vertrioigung ber Verfassung ju tun glaubten. Eines besonderen A m ne st iege se tzc s bebarf es hierzu nach bat allgemeinen Grundsätzen des Strafrechts nicht, die Staatsanwaltsckmft und die Militärbehörden haben dementsprechend Anweisungen erhalten. Ein besonderer Staatsanwalt soll mit ber Beobachtung dieser Grundsätze beauftragt werden. 2. Eine Amnestie, die über diese Grundsätze und Bestimmungen des Bielefelder Abkommens binausgeht, kann von den gesetzgebenden Körper- fd.iaften der Reichs rtgierung nicht vorgeschlagen werden, insbesondere kann allen denen, die auch jetzt noch nicht die Waffen freiwillig abgeben, keinerlei Begnadigung in Aussicht gestellt werden. 3. Die Ansicht, daß infolge der Aufhebung der Standgerichte nunmehr keine Todes- furteile mehr gefällt werden könnten, ist irrig. Die Todesstrafe kamt auch weiterhin durch ordentliche Gerichte und außerordentliche Kriegsgerichte verhängt werden, soweit sie nach den be- ftiebenben Str afbestimm ungen an gedroht ist. Die außerordentlichen Kriegsgerichte sind mit Richtern besetzt, die dem Richterstande angehören, fie entscheiden nach beschletmigtem Verfahren. Soweit Todesurteile ausgesprochen wurden, aber noch nicht vollstreckt sind, wird in jedem einzelnen Falle nack- igeprüst werden, ob B^nadigung stattfindet ober nickst. Zu ber Nachricht, daß General v. Matter auf seinen Antrag von seiner Dienststellung enthoben worden feif bemerkt der „Vorwärts", sie werde von den Arbeitern mit dem Gefühle begrüßt werden: Gottlob, endlich? — Die „DeutscheTageszeitung" sagt: Irtzt haben die Unabhängigen und Kommunisten wieder freie Hand in dem noch nicht zur Ruhe gekommenen Ruhrgebiet. Tie deutschen Streitkräfte im Ruhrgebiet. Paris, 27. April. (WTB.) Zu der HavaK- melbung über bie deutsche Rote betreffend die deutschen Streitkräfte im Ruhrgebiet bemerkt bie „Sibert6": Tie Deutschen haben im Ruhr gebiet noch mehr Einheiten als ihnen zugestanden sind. Aber da der innere Bestand jeher dieser Einheiten herabgesetzt wurde, konnte die Gesamlzisfer aus 17 000 Mann herabgesetzt werden. Was bie Deutschen wollen, ist Cadres zu behalten. Auch der „Temps" sagt, daß die Korps, die derart gebildet seien, in der Tat Cadres dar stellten, die beim ersten Signal eine Menge Freiwillige ein stellen könnten. Die alliierten Kontrolleure müßten die Herabsetzung prüfen. erkehr mit Zucker rom ber Fassung her &r S.-Bl. S. 1217', Mm Oktober 1919 H S- iR.-G.-A 3 2133 o 130) inirb in Ä Hir$ 1920 i'tewv isoewrdnung für Im KrbramHer beträgt Ijurfer das W A das Pfund l,o8 M das Pfund 1,58 J das Pfund ,ob W per Mund 1,6b A ie iliabenprciic) gclir- ööchsmeise werbens )lenden,ng des 916 lRachs-Gki^ ihr und mit dieser Strafen Bekanntmachung * ■ Landgeme'n^ SSSSi äst* Ur. 98 Der «iefttner Anzeiaer erschrint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Bezugspreis: Monatlich Mark 3.60, vierteliährlichMark 10 80 einschließlich des Bestell, qelds; durch die Post vierteljährlich Mark 9.75 ausschließlich Bestellgeld. Fernsprech. Anschlüsse: für bie Schristleitung 112; Verlag,Geschäftsstelle 61. Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 11686 San Remo, 26. April. (WTB.) In der Litzung vom Montag vormittag genehmigte die Friedenskonferenz den Wortlaut der gemeinsamen Erklärung Frankreichs und Englands. Der Text wird heute abend ver- Äsentlicht. Ucber die Annahme entspaim sich eine nichtige Diskussion. Nitti erklärte lieb gegen die militärischen Maßnahmen. Millerand und Llovd George erläuterten ihm aber die Notwendigkeit, diese Möglichkeit ins Auge zu rtffen. Der japanische Botschafter und der belgische Delegierte schlossen sich dem ßranzösiscknm und englischen Standpunkte an, welcher schließlich durchdrang. Tas in Frage frnrmenbc Dokument enthält eine Stelle, in der die Alliierten erklären, daß fie entschlossen feien, afte notwendigen iNaßnahmen zu ergreifen, ge- icbencnfaH» einen weiteren Teil deutschen Gebietes zu besetzen, um die Ausführung Friedensvertrages zu sichern. Tie Alliierten werden am 25. Mai in Spaa GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck unb Verlag: vrühl'fche Univ^Vuch- nnb Steinbruderei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle unb Druckerei: Schulstraße 7. deutsche Nationalversammlung. 171. Sitzung. Berlin, 26. April. Präsident Fahrenbach eröffnet die Sitzung tum1,1 U'hr 20. Ter Staatsrat von Thüringen hat telegraphisch über die einstimmige Annahme des Gartzes betrci'fenb den Staat Thüringen gedankt. Der Gesetzentwurf bctresjend OJeiväijrung einer Entschä- di.nmg aii versetzt.' Beamte und von UmzugS- kosten wird in allen drei Lesungen angenommen. Es folgt die zweite Beratung des NvtedatS in Verkündung mit den müntstichen Bericksten des Ausschußes für ben JieichShanShalt betreffend bte Sparprämienanleihe, den Antrag Henke für die '3al)limg der Löhne an den Generolstreiklagen, Antrag Adries to.gen Arbeitsnche am 1. Mat, dm Antrag Auers wegen Festsetzung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag unb Antraß Agnes wegen Auflstbung des Ausnahmezustandes und eines allgemeinen Amnestiegesetzes. Reichsfinanzminifter Wirch: Dank gebührt meinem Vorgänger für bte Ausrichtung eines geschlossenen festen SteuersystentS und eines Steuerrechts. Nur die Besitzsleuer musste noch zurückgestellt werden. Ter Besitz ist freilich schwer belastet, aber angesichts ber Vernichtung ber Hälfte unseres Vermögens durch den Krieg muß die Opserpflicht der Besitzenden misgesprochen wer-- den. Ter kleine Mittelstand wird nach MöglickEt gefdont werden. Die Steuerreform ist weder mittels standsfeindlich noch bau em feindlich Wir hoffen ans den Eintritt einer gewissen Stabilität. Das ist das Ziel unserer Finanzpolitik. Wir müssen soviel produzieren als wir brauchen und den LuruS einschränken Wir können jetzt 20 Milliarden Ein-- nähme in den ordentlichen Etat m?hr einstellen als vor einem Jahr. Trotzdem müssen wir noch die Schuldenlast vermehren. Tie Tumultschäden machen einen sehr bedeutenden Posten aus Ebenfalls eine bedeutende Summe beanspruch die Abwicklung des alten Heeres, die aber zu Ende geführt werden muß Post und Eisenbahn steyen vor weiteren Fehlbelräacn. Wenn wir wich mit diesen Fehlbeträgen bald aufräumen, so muß der Gedanke der Sozialisierung geid'fxbet werden. Tie Finanzresorm erftrebt eine Rückschaubung des Kapitals auf ein gesundes Maß Tie Steuer gesetzt, müssen und werden mit aller Energie burckrgeführt werden. Eine große Anleihe im Inland muß baldmöglichst ausgenommen werden. Ter Markkurs mutz weiter gehoben werden Monopole können wir nur brauchen, soweit sie das Wirtschaftslebeir nicht hemmen. Wir müssen die Inlandspvoduktwn, besonders der Lebensrnittel, beben unb die Rattix- nierung baldmöglichst a bfcha llen. Wirt schäft smin i- sterium und Finantzministerrum müden zusammenarbeiten. Reichsminister für Ernährung HermeS: Tas neue Ministerium hat die Aufgabe, neben der Bewirtschaftung der wrhmidencn Lebensmtttel aut d.e Förderung der landwirtschaftlichen Produktion im Inland einzuwirllen. Tie Beschallung von Lebensrnitteln aus lern Ausland bildet einen Notbehelf, woraus wir aber noch angewiesen bleiben. Wir können Hollen, über die nach e-i schweren Monate Hinwegzukommen. Nur muß betreibe ein* geführt werden, zumal im Jult die Sl'artoffef* ver'orgimg schwierig werden wird Eben'o wird Fleisch etngeführt werden müfen. Tie Zuckererzeugung ist auf einen erschreckenden Tiefstand an gekommen. T« Aussichten für bie nächste Ernte find leooch günstig. Die Zwurgswirtschati nnrb für bie wichtigsten Lebensbedürfnisse noch unentbehr- unter Berücksichtigung der Wirtschaftslage und Verkchrslvege beschränkt wird. Tie 9h)te bemerkt: „Die Kvmmisiion setzte feine Grenze fest: sie tat etwas ganz anderes: fie suchte eine neue Grenze, bie ihrerseits erst iwch sestgesetzt werden müßte. Tie Kommission will bie OVrtTQe auf 30 Slilometer, d. h. auf einem vollen Fünftel der gesamten deutsch-belgischen Grenze bis zu 9 Kilometer Tiefe verschieben und eine 28 Kilometer lange ffaünlütic mit 6 Stationen und mit dem davon umschlossenen Gebiet, das bei einem Flächeniithllt von 75OJ Hel.ar ein Drittel des Kreises Eupen ausmacht, und ettva 2000 deutsche Einwohner Bcl nm z-rsprechen. Wenn man den Umfang dieses Gebirtes in ein Verhältnis zum gesamten Gebietszuwachs setzt, ben Belgien nach bem Vertrage erljält so springt einem in die Augen, daß das Verfahren der stommifiisn keine Grenzsesyetzuiig, sondern eine Gebietsabtretung bedeutet." Tie Note schließt mit ber Feststellung, daß die Kommission mit ihrem Beschluß ihre Z u sl ä n - big feit übers chri t len liabe, IveS alb dieser Beschluß als ungültig erllärt Werben müsse. Di. bedtid)c R>.gierung erllärt, sie Eömte ben Beschluß nicht aneckeimen, mrb beantragt, den Widerruf d e es B sch.u ses l^rbeizusüh en. Sie erklärt s 'ch bemt, bie Streitfrage bem Internationalen Schiedsgericht zu unterbrei en. 3n ber 9totc ist noch kurz erwähnt, daß der Beichlu» der Kommission auch sachlich in keiner Weise gerechtfertigt ist und im schrossen Wider Pruch zu ben Wünschen der g samten BevilUeruug steht. Ucber bis brän- gerben Charakters, ben eine Regelung biepr Art im Interesse aller in Frage komnfanden Var- leien hat. Tcuischlarü» scheint noch nicht einmal geprüft zu haben, wie es seinen Verpslichtungei, nackkommen Tann, wenn sie verfallen Die Alliierten leugnen die SchtpierigUeiten nicht ab, denen bie deutsche Regierung gegenüberft^ljt und suchen ihr nicht eine allzu engherzige Interpretation des JriedensvertvageS auszuvrvingen. Aber sie sind einig in der Grtlanmg, bäß sie die Fo rt s e tzu n g ber liebertretungett bes Friedensver- träges von Versailles nicht b.ulden können, baß biefer Vertrag ausgeführt werden muß, baß er bie Basis ber Beziehimgen Teutsch lands zu den Alliierten bildet und daß die Alliierten entschlossen sind, alle Maßnahnwn zu ergreifen, selbst wenn es natroenbig sei, auch zur Besetzung eines neuen Teiles des d e u t i,ch en G e b ie te s zu fdxDcifcn, um die Ausführung des Vertrages fickze.rzustellen. Tie Lllli- ierten erflären übrigens, daß sie nicht die Wsicht haben, irgend einen Teil des i^mtscheu Gebietes zu annektieren. Tie Mliietten glauben, daß die durch die Verletzung des Friei'ensvertrages aufyc- iwrienen Fragen und die zur SichTrst^'llung ifo Ausführung notwendigen Maßnahmen auf leichtere Art durch einen Meinungsaustausch zwischen den Regierungschefs szchergestellt w-wdeu könne als durch Noten. Die Alliierten haben sich deshalb entschieden, die Ches.f der deutschen Regierung zu einer bi re Ptc n Konferenz mit den Chefs der alli'ierten Regierungen einzuladen. Sie wünschen, daß für die vorgesehene Zusammenkunft bie deutsche Regierung eine präzis: Erk.ärun.3 und Vorschläge über die angeführten Gegenständ: unterbreitet. Wenn man zu einer nach jeder Hinsicht befriedigenden fHegdung gelangt, werden Ine alliierten Regierungen geneigt sein, mit den deutschen Vertretern alle Fragen zu disllltieren, die sich auf die innere Ordnung und das Wirtschastliche Wohlergehen Deutschland?, beziehen. Aber Deutschland muß begreifen, bi n bie Einigkeit ber Alliierten in bezug auf die Ausführung des Fric- densvertrages ebenso innig ist, wie sie es während des Krieges war und daß das einzige Mittel für Deutschland, seinen Platz in bev Welt ipieber einzunehmen, in der loyalen Ausführung' ber Verpflichtungen, bie es unterschrieben hat, besteht. Die Regelung der Ostfragen. S a n R e m o , 26. April. (Wolff.) Es ist endgültig entschieden nnrrden, daß England das Mandat über Mesopotamien und Palästina, und Frankreich das Mandat über Syrien erhält. Wil.son wurde ersucht, als Schiedsrichter für die Festsetzung der armenischen Grenze aufzutreten. Die türkische Souveränität über das IGebiet von Syrien findet darin seinen Ausdruck, daß es dec Bevölkerung verboten ist, Abgeordnete in das Athener Parlament zu entsenden. Nach 5 Jahren darf aber das örtliche Parlament von Smyrna sich an Griechenland anschließen. Von diesem Zeitpunkt ab würde dann die türkische Sow- veränität aufhören. in’ Ätzgctr^li^', ;#als l"'; , und & fic einem guten Eindruck. 22, M der int* affe B ar- W. Wall- Besitzer H. Stil in, 26 M Sie rem LLz des Ma 'M Angebot b kRufen in Mmg für e Wg dec Bors Äncn still, !tkr zu einiger tu diesem Tage d« FrÄlose gegen Rückgabe Gißvinnlofe in Empfang genommen werden. Landkreis Gießen. Geheimrat Conrad-Stralsund: nll. ors: Ehren pr.iS „Sanofch", Besil dorf-Gies>sn; 1. Preis „Ticky Rex Cords-Gießen: Reservepreis „Und", Besitzer K. Sieber-Wisbaden: 3. Preis „Dom R^x , Bv i bit Zchwim ’CTtaibti ber M weben, M \tv LmdeS-Arl M o, bie $! hÄiflt dar V* wä einem ' ofcotodtig LchMger ■ Bet E® RiÄ yungcy » d K- dK & N N«! «Ä® ’strW i.tow ■ «d £*«%, Wie« >ngiinstossvt Kieimßvlft ^nZMiche 5 «ne n>erden Ä brf Zezug ir Du* bellen • ^lck tfi® ^lls nur gc< a$ rMrles des ■ Malverband .Tie vielen überflüssigen Leute m der Post und Eisenbahn müssen anderweitig verwandt werden. Abg. Nackens.-: Was die Lage der Gegenwart erfordert, müssen wir bewilligen. Ter Abbau des alten Heeres muß schneller erfolgen. Rcichsfinanzministrr Wirth: Wir Nullen versuchen, Dom alten öeer bis zum 1. Oktober abzubauen was möglich ist. /m die Kosten für unsere Beamten im Ausland mit. Reichsmrnister Koch bemerkt auf Anregung des Grafen PvsadowskV, daß die vvn der „Taut- scheu Zeitung" veröffentlichte Nachricht über einen neuen kommunistischen Putsch ber Regierung bekannt ist. Sie scheine übertrieben ReichSvervehrsminister B e l l: Wir werden nur das notwendigste Personal ein stellen. Die Beratungen werden liier abgebrochen. Ein von nt'cn Parteien eingebrachter Gesetzentwurf betretend Abänderung der Jnvaltden- versichenmg wird dem f^dalisttsckZen Ausschuß über- wiesen. Gesetzentwurf der Beratungen morgen 11 Uhr. Meine Anfragen. Schluß 7i/2 Uhr. Berlin, 26. April. (Wolff.) In der Nationalversammlung wurden Vvn sämtlichen . Mitgliedern der Regierungsparteien und ber deutschen Volkspartei Kleine Anfragen ernge- bvackt die sich mit der durch das rranzösvche Kriegsgericht erfolgten Verurteilung der Herren Fritz Mathern vom Frankfurter „General-An- zeiaer" und Tr. Albrecht vvm Wollffchen Bu- Sx in Frankfurt a M. zu je 5000 Mk. Geldstrafe beschäftigen, sowie mit der Meldung über die Erschießung des Grafen Kalnein. Eiehencr Stadtthraier. Minna ton Barnhelm. Mit einem Klassiker hatte die diesjähriae Spielzeit begonnen, in einem Klassiker sand Jfc den würdigen Abschluß. Ter letzte Abend brachte nochmals ein volles Haus. Es ist dies sehr erfreulich, wenn ein großer Teil der Besucher sich auch nur eingefunden haben mag, um seine Gutscheine aufzubrauchen. Man möchte am Schlüsse der Spielzeit lieber einen Rückblick geben als die Würdigung eines einzelnen dlbends. Es ist von einzelnen Kräften in anspruchsvollen Rollen künstlerisch hochwer- tiges geboten worden und die Direktion verfügte über ein gut eingespieltes Ensemble. Die scheibai- den Mitglieder werden den Dank der Gießener mit sich nehmen, die Verbleibenden für die nächste Spielzeit des allgemeinen Vertrauens sicher sein. Einzelwertungen zum Gesamtbild zu runden, ist verlockend, aber aus Platzgründen nicht zu verwirklichen. Wir müssen uns darcmf beschränken, morgen eine Uebersicht über den Spielplan usw. otgen zu lassen. Und nun zum letzten Abend. Minna von Barnhelm war als klassisches Lustspiel und in Lessingschem Geiste richtig ersaßt. Es wurde in allen Einzelheiten lebendig und manches für uns Veraltete der Handlung und Papierene des Dialoges kam kaum zum Bewußtsein. Für die Spielleitung zeichnete Adolf T e l e k y, der im Riccaut de la Marliniöre einen echten Franzosen in Habitus und Sprache gestaltete und sprachlich einwandfrei war. Mannhaft aufrecht, ohne jegliche Pose in jedem Zoll ein preußischer Offizier der srederi- zianisch.'n Epoche, gab Hans Ersolt den Major von Tellheim. Präzise gezeichnet war auch sein Anhang: Harry N o e b c r t als Paul Werner,Kuno Erich Weber als Just, er nicht so ganz das „Vieh" mit der Hundetreue, manchmal etwas weichlich. Rose R u b n e r (Minna) hatte das Rokoko nicht ganz im Blute, letztes fehlte, aber sonst war die Rolle sehr temperamentvoll erfaßt. Liesel Winner als Franziska sekundierte vortrefflich mit viel Charme und Koketterie. Den unverwüstlichen Humor Rudolf Golls bezeugte die Auffassung des Wirtes. Auguste M a r ck s erwies sich abermals in der kurzen Rolle der Dame in Trauer als gute Spreck^erin. So entließ auch ber Schluß der Spielzeit mit 7. Allgemeine Ausstellung von Hunden. Das Ergebnis der Preisverteilung das wir gciiem «aus Platzmangel zurückl.albm mußten, lassen wir heute fix gelt. Wir haben dabei hauptsächlich die Preise für die Züchter unseres Leserkrei.es au&jejoqen. L Masse: Englische glatthaarige Windhunde: „Mwrd 9t r", Besitzer Apotbcier Lerch-Worms, 1. und Elwcn- preis, derselbe'in Begrenzter Klasse und Neulings- klasse je einen 1. Preis: „Tcffso von Sollten". Be- itzer Tr. Koch-Friodbcrg, 1. und in Offener Klasse 1.,Preis: „Sa ar Rex", Re erv preis und in ErmunterungStiasse 2. Preis, Besitzer Wernhird- Marburg: 2. Press „Prindel", Besitzer Unruh- Köln: 3. Preis „Ruth", Besitzer Kö-iig-Wetzlar: II. Klasse: Kleine englische Rennhunde: 1. iriib Ehrenpress „Möd.-Atvnrvpas", Be itzec Au» Statt und Land. Gießen, den 2z. April 1920. BrotpreiSerhvhung. Der Gießener Anzeiger brachte gestern eine Notiz von Büdingen, wonach der Kreis Büdingen von der bevorstehenden Brotpreiserhöhung nicht betroffen würde, da die KoeiSverwaltung nicht aut teures Auslands mehl angewiesen sei. — Der Kommunal verband Gießen teilt hierzu mit, daß es sich hier um einen Irrtum bandeln müsse, denn laut Verordnung vom 14. April 1920 (RGBl. Seite 516) zur Ergänzung der Verordnung über Ablieserungsprämien für Bvolgetrcide unb G rste vom 18. Dezember 1919 erhebt bie Reichsgetreibe- stelle von jedem selbstwirtschastenden Kommunal- verbanb, wozu auch Büdingen gehört, 120 Mk. für jeden Doppelzentner Getreide, der für bie Versorgung ber Bevölkerung nach dem 2. Mai 1920 benötigt wirb. — Auf teleplwnische Anfrage antwortete bas Kreisamt Büdingen dem Kvmmunal- verband Gießen, baß es sich allerdings unt einen Irrtum des dortigen Kreisaipts handele, der auf einen verspäteten Eingang ber ob.ngenannten Vewrdnmig zurückzusühren sei, und baß im nächsten Kreisblatt ebenfalls eine Brotpr.iSerHöhung bekanntgegeben werde. Auch für Gießen steht eine solche bevor: jedoch tarnt schon jetzt getagt werden, daß bei uns der Bvotoceis nicht die Höhe erreichen wird, wie bei vielen Kvmmunalverbänden der Umgegend. Veranstaltungen. Dienstag, 27. April: Markussaal, Kirch- stvaße, 81/2 Uhr, Ev. Arbeiter-Verein. Vortrag deS Musiklehrcrs Gernhardt, „Eintührimg in bie Musik". — Hotel Gvoßherzog, 8 Uhr, Mitglied ^Versammlung des Hausbeitzer-Vereins. — Lichtspielhaus, „Wenn Männer streiken" (Licht- spieloverette) und „Romeo und Julia im Schnee". — Lickst'piele, Seltersweg, „NachtashllXv'ach dem Drama vvn Maxim Gorki), „Karlchen in der Sommerfrische", „Des Nächsten Gut" und „Die STtatantg auf dem Schiff". ♦* Amtliche Personalnachrichten. Durch Entschließung des Landesam'.s für das Bil- bungsiresen vom 18. ds. Mts. ist bestimmt worden, daß die seitherige Hof- und Landesbibliothek fortan den Namen „Lani^sdibliothek" zu führen habe. — ' Uefcerttagen wurde am 19. April dem Lebrer Heinrich Inder tha l zu Weitershain eine Leh- rerstelle an ber Volksschule zu Großen-Buseck, .Kr. Gießen: dem Lehrer Georg Speck Hardt zu Rinderbügen eine Lehrer stelle an der Volksschule zu Eckarlöhausen, Kreis Büdingen: dem Schnlamts- anwärtec Georg Hartung aus Merstein eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Alleiidorf a. d. Lda., Kreis Gießen. ** Die Abteilung II des Landes- /. finanzamts Darmstadt ist mit Wirkung vom 1. April 1920 ab eingerichtet unb hat bie Verwaltung der Zölle unb Verbrauchsabgaben sür den Bolksstaat Hessen übernommen. Die bislier.für die Erledigung dieser Ausgaben tätig gewesene Steuerabteilung des Ministeriums ber Finanzen hat ihre Zustänbigkeit ber genannten Abteilimg II Übertragen. Leiter ber Abteilung II bes Landes- frnanzaints Darmstabt ist der Ülvteilungs Präs ident Geh. Oberfinan-rat Bornscheuer. Die Amtsräume der 9Ibteilimg II befinden sich bis auf weiteres im Ministerialgebäude, Mathildenplatz 20. Die Anschrift lautet: An das Landesfinanzamt Darmstadt, Abteilimg II, in Darmstadt, Mathil- rm. Darmstadt, 26. April. Das Polizeiamt >gibt einen Erfaß der f r a nz ö s is ch e n Besatzungsbehörde bekannt, nach welchem die französische Artillerie vom 30. April bis 14. Juni auf dem Griesheimer Truppenübungsplatz Schießübungen abhält. ** Darm stabt, 24. April. Die lanb- und forstwirtschaftliche Berufsge- no s sen schäft für Hessen hat, in Darmstadt, Heinrichstraße 16, ein eignes Unfallkrankenhaus eingerickstet, in dem alle Berletzungssolgen bel^rn- delt werben können. Die Aufnahme für bie Ver- itfyerten der Berufsgenossenschast erfolgt bereits vom Unsalltage ab kostenlos. Es bedarf zur Aufnahme nur einer Mitteilung des behandelnden Arztes ober eines kurzen Antrages des Verletzten ober ferner Angehörigen an die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft in Darmstadt. In besonders dringenden und eiligen Fällen kann auch die so- ortige Verbringung in das Unfallkrankenhairs lattfinden. = Mainz, 26. April. Im altbesetzten Gebiet des Mainzer Brückenkopfes hat die ranzösische Behöwe die nächtliche Stra- ; e n s p e r r e vollständig ausgehoben imb fordert auch für den Verkehr im besetzten wie auch mach dem be/etzten Gebiet kein militärL» sches Visum. Hessen-Nassaa. Die Verweisung des Uebungsplatzes Bad Orb. = 58 a b O r 6 , 25. April. Das Reichs- wehrministerium hat den Uebungsvlatz als militärisch verNTendbar aufgegeben und ihn dem Reichsschatzministerium zur Verwertung übernnesen. Dieses bestimmte, daß auf dem Gebiete der beiden ehemaligen Dörfer Villbach und Lettgenbrunn elsaß-loth- r i ng i s ch e F l ü ch t l i n g e anzusiedeln seien. Gegen diesen Erlaß haben die früheren Beiwohner der beiden Dörfer Einspruch erhoben. * ge. Eschwege (Werra), 26. April. Ter V o r- anschlag des Bezirksverbandes für den Regierungsbezirk Kassel hat für das Rechnungsjahr 1920 infolge der gewaltigen Steigerung der Ausgaben auf allen Gebieten eine Nock nie dagewesene Höhe erreicht. Während der Voranschlag sür 1919 noch mit rund 5 554 000 Mark ins Gleichgewicht zu bringen war, schließt er für daS lausende Jahr mit einer Endsumme von 12 360000 Mark ab. Tas bedeutet eine Steigerung von 122 Prozent. An Bezirks steuern müssen .6 360000 Mark aufgebracht werden. Frankfurt a. M., 26. April. In Kassel wurden die weiften Gemälde ermittelt, bie kürzlich aus einer hiesigen Kunsthandlung gestohlen wurden. Als Dieb kommt der Kaufmann Bernhard von hier in Frage. Bernhard, der bereits verhaftet U, hatte die Ge-- mäfbc, die einen Wert von rund 500 000 Mk. barstellten, um ein Spottgeld an KasselerPrv- Mucbert, unter denen er seine Auswahl zu treffen] gedenkt. Die Ausweiskarten werden von Dienstag, 27. April bis Freitag, 30, April, einschließlich von 7—1/29 Uhr abends, in ber Ober-Realschule ausgegeben. Eingang von ber Bismarckstraße. Die gewählten Vortragsreihen imb Arbeitsgemeinschaften inüffen nach Ablauf ber Pro bewache belegt werden. Tie Gebühr beträgt 8 Mk. für eine Arbeitsgemiein- schaft. ES empfiehlt sich, bie Anmeldungen möglichst frühzeitig vorzunehmen. — Alles Nähere ist aus dem Verzeichnis der ArbeitSgemcinschaf en für das 3. Semester zu ersehen oder cruf der Geschäftsstelle (Löberstr. 26II) zu erfahren. (S. Anzeige.) ** Es gibt keine Nudeln mehr! Sämtliche Teigwarenwerke, die Nudeln und Makkaroni Herstellen, müssen aus Veranlassung der Reichsgetreidestelle ihre Betriebe einstellen, da Mehl micht mehr geliefert werden kann. Die noch übriggebliebenen Mengen, sowie alles noch hei den Landwirten besinnliche Getrekde muß für das Brotgetreide aufgehoben werden. _ ** Freibank. Mittwoch, 28. April, werden von 1—3 !Uhr die Nummenn 2251 bis 2400 beliefert. w . ** Sicherheitspolizei. Auch in Gi ßen ist mit der Ausste lung einer Abteilung der lyessischen Sicherheitspolizei begonnen worden. Neue Bewerber können sich im hiesigen Durchgangslager melden. Es sei bemerkt, daß sich an der beabsichtigten Organisation der hessischen Sicherheitspolizei und den seinerzeit bekannt gegebenen Bedingungen nichts geändert hat. ,, , ** Nachprüfung der Zahlmarkentütchen. Es wird erneut daraus aufmerksam gemacht, daß alle Zahlmarkentütchen, die von den StraßenbalMschaffnern verbaust werden, stets Vorort auf ihre Richtigkeit nacktzuprüfen sind, genau wie bei Banken Geldovllen bei Inempfangnahme, weil anderniasls das Elektrizitätswerk eine Beanstmi- düng nicht mehr annimmt. Ferner bittet die Direktion, stets nur ein Tütchen zu erwerben unb erst bann neue 3aft märten zu kaufen, wenn die ersten aufgebraucht siiid. Beim Umtausch von 8a'ft-= marken hat es sich herausgesdellt, daß viele Personen noch im Besitz zMreick>er alter Marken ioaren. So wurden noch kürzlich von einer Tarne sitzer Tierarzt König-Wetzlar: Hündinnen: 1. Pnv irnd Vorzüglich, Besitzer Bärt'ing-Kasel: 2. Preis und 1. Press in Neultngsklasse „Minka Besitzer Ti. Marlosf-Rod(xrm: 3. „PriiischU", Des. W. Walldorf'-Giesten: IV. Klas'e: Teutsrde Wachtelhunde: „Tvoll", Besitzer H^oS- Lanterbach, 1. Preis und in Begrenzter KUsse 1 ..Preis: dieselben Preise „Cilly von Moosburg , Besitzer Grümwald-Als'eld: „Treu", derselbe Besitzer je einen 2. Preis in Neulmgs- und Jugendklasse: V. Klasse: Cockerspaniels: ^Hert» vvn Waldtreu", Besitzer A. Oßmami-Gießen, I< einen 1. Preis in Offener und in Jugendklasse: V. Klasse: Kurzhaarige deutsche Vorstehhunde: Ehrenpreis imb 1. Preis, „Myra von Löwenburg/' des I. Lauten^ch!ager-Frcmffnrt, ebenso je einen 1. Preis in Begrenzter, Zucht- Mld Gruppen-Klasse; „Rinaldo Cichhorst" bd F. Schreiner-Gießen, Ehrenpreis unb 1. Preis mit Prädikat Vorzüglich imb 2. Preis in Ncv lingsllasse: Ehrenpv iS und 2. Preis „Flora" des I Guttmann-Fvaiikfurt: je einen 1. Preis fn Neu» lings- und Jugendkl- se des O. Chri'!-MumM bei Grünberg: 2. Pr is, dizu 1. Preis in bt* grenzter Klass' „Wa dnann" des K'.eisarntmanns Blumers-Alsield: 2. Preis „Juno" des I. Webe» Lang-Göns; 3. Preis „Senia" des K. JünK Ilsdorf bei Mücke: VI. Klasse: Langhaarige deutsche Vorstehhunde: 1. unb Ehiev' preis „Dasso v. d. Seilbach" des F. S- imb 2. Preis „Mice" des ff. Volv-NieberwcrsL,, 2. Preis „Wally von Lützellinden" des ffNmr-' Gießen, ? des he 1 Gossel, Fi! i ialBniamml -I p.w ß 15ä d Protoko Wn, den — Sei Nekn denplatz 20. h. Snnefter Entscheidung des Kreisausschuffes ist, wieder. Bolkshvchsckule besuchen will, hat gegen eine E'N- nutet. gegen die Wahl^beim^drovinzialaus- ichreibaebühr von 1,50 Mk eine AuSw rskarte w - 'mprüdi erhoben morben, de))rn Ent- Male als ein ein^itliches Wirtschaftsgebiet auf. löfcn. Diese Karte berechtigt ibn, eine Woche lang' chewui',. uv" 't(irf) wieder Ruhe in unserem Mü dem Bau des Uebertarrdwerkes soll in der diejenige Vorträge unb Arbeitsgemeinschaften yu|S)rt herbeiführt. I Zlürze begonnen werben. ®au[6Ji1t evung neuerdings wieder henvrgcrufen wurden iid die Sdumcrigfcitcn zu beseitigen, denen diese Beamten bet bet Beschaffung einer Wohnung aus- ; an, die Wohnungsämter oder Wohnungs- ' mmifsionen darauf aufmerksam zu mackzcn, baß die von einem Beamten innogedabte Wohnung .utt anderweüig vergrbeit lvcrden darf, solange der 7ienftnackfolger nicht darauf verzichtet. Brennstoffversorgung der Landwirtschaft. Brennstoffe für Haushaltungen dürfen nur l?gni Bezugsckieine abgegeben uxrimi. Tic Bezug- db. Tie vvm AuS.ande gemeldete h>:it«e ter- o.'wig des Mark.ürfeS brto.’iFte Heer em ziem- ndK» Angebot bei teilweise empsri'.d.ich nachgeben- tei Kur en in ausländischen Tevi en, was Xkr- -mlassung für eine überwiegend schwach? Beran- -I»mg der Börse war. DaS Geschäft tvar im allgemeinen still, nut in 'SdriT'alrrtftrerten kam eS oätkr zu cinioermafien belangreichen Umfätven. Zm jck. zur Verte üiung. Der Betrag von insgesamt 69 Mk. ist bei dem ! Bn-nnfroffamt ui entrichten nickt wie seither auf m Holzlagervlan',. Es inerten beliefert: I ilie vo zd zug k .rten ron Nr. 1 bis 120 Donnerstag den 29. -lpril 1920, Oie Holzbezugskarten von Nr. 121 bis 240 Freitag den 30. April 1920. „Tasio von Sollten-, etg, 1. tmd in Crot r R:r", Rc'MMS ti Preis, BrMLeMih Srinbd", Äü-er Ünn> i —F Mittwoch, 28. April 1920 > —K Donnerstag, 29. April 1920 Die Ausgabe findet aus dem Holzlagerplatz in p)h«infrr?olzberug-karten ausgeaeben, imb jtar txrrjr)t an diejeni^n des Bezirks 1, deren i«niilintnamen beginnt mit den Buchstaben: Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abteilung A wurde äcitr hinnchtlick der Firma Bernhard Stern in bumgen eingetragen: Die Poofura des Bernbart olnrn ist eruoschen. Kaufmann Samuel Gerendmi Srfrnu, Frieda geb. Stent, in Hungen ist zur ItofuriHtn bestellt. Hungcn, den 22 Avril 1920. 4742B He sisäles Amtsgericht. ", desitzer ighidlt Senn^unbt I Qljunb;*in. Shfliit Barl Mich", Btübtt Z. W „TiÄ, K. W [! preis „Uriel", Wt jkei3 „Tom 11 ildr; Wntnttv. 1.7 9&:tv'g-W; 2. „» Mxm; 3. „DB m;IV.hre:2eii' Troll", »UM mtb in Bcgtenzlrr ^ ise,»von M Idb; „Treu", derB. in Neulmgs- uiü* vV 'ilerspantels. A; jener und in aTi8AbitUti 5= W i. Prrü n; ►ntann ‘ U iwpÄ1■ !■■■ Ä&'' feife des o- A.sjd): ' •w Wöl jfe: < ■ i Die Holzbezugskarten imb von den BezugS- «rcchtigten gut zu verwadren, da ein Ersatz nack i 15 der Berardnung über die Regelung der rrcnnstosfvcrvrgung, veröfsentlickt imterm -5. April 1920, nickt gegeben wird. Ausgabe von Holz. Auf die Haushaltungen kommen 3 Zentner Bekanntmachung. In unser .Handelsregister Abteilung A wurde ’ate hinsichtlich der Firma Max Stern in Hungen, ^»getragen: Okfd-rSfl samt Firma ist auf dort medrick Stein, Kaufmann in Hungen überge- •trrgen. Kaufnmnn Mar Stern und Kaufmann CcrT Friedrich Stein Ehefrau, Martha geb. Stern, lebe in Hungen, sind zu Eiiuelvrvkuristen bestellt. Hungen, den 14. April 1920. 4741B Hessisches Amtsgericht. Verlorne tvut Kkicfhguiig ein, namentlich m ven, Hart gewichenen Daluta.verlen. aber auch in Mon-1 tanvap cren, besoi dtrs Mannesmann Die üdtr» Ren Einbußen batten naturAemätz Balutrweri,- wtc vavaba. ^dontiato, DeutiL-lleder ee. Merikrner und Anatolier zu ter» icknen Bei den übrigen rverten gingen s« nur wenig über Pro; hinaus mit Ausnahme der fttufcr rückgängigen Biömorck- bfltte. ButeruS, Deutsch Luxemburger, Hösck, vbömr, Agltz Ouano, AEG. Drin, er, Aschers- ictvn und Hl1.- :e egeln. wir Schiffahrt*- und B.mk-' aktie.n wrren nab r an^s'ä ng und feifirti c icst, die letzteren te anders in Erwartung ipctten-r gün- ftigtr Abschiüs.'c. Avlonial und Pettoleum.vcrt: üleiirirfKit troed scktväcker Bn ^tfmxinhingen trat sva er Zurückhal ung stärh-r fr-rvor, >j tau emr g.nvti e Un icherlnnt vorherrschend blieb. Ter 'Jientcnmarft nnr still und wem> vrrändert. F ra »kf u r t 'a. M., 2G. Avril. Börsen - st i m m ii n g S b i l d. Das OWd-W blieb auf allen Gebieten eng begrenzt und bi? Kursbewegung be- fd eiben. Montmipapiere schwäri.ten sich in der Mehrzahl ab, fo u a. Phönix Bergbau auf 455, BuderuS auf 838, Deutsck -Luxembürg sind edv-rS vener^gelaltcn, 325, schwächten sick ipottr aus 323 ab. LchmahrlSak int wurden ebenfalls ctnxie nird- tiger. Nordd Llond mit 195 minus 2 Proz, ^apag 208 bis 207,50 Schon!ungbE: g.ibcn 25 Prvz. nach (500'. l5anada blieben iveitcr rulig Ca 930 ü 950. Deutsche Petroleum schwankten zwischen 705—710. Julin- Sick)el gingen Wbir um 1430. Licht und.straft fanden zu festen Kursen Ausnahme, 159 plus 3 Prvz Qrlcftr. Teutid^ Ueberiee verloren 30 Pvoz. < 1130 . South West stellten sich 6 Pvoz niedriger, 414 Ferner lagen Adlmverkc Klever schwach, 305 uninu« 10 Pro; '. Mannesmann 434 (minus 1 Proz.V Zellstoff AsckLfsenburg sind 4 Pvoz gebessert, 604, Gummi- warent. Peter 5 Pvoz. aut 340, Brauerei Heninger gewannen 5 Proz. (145). Unter den Bankaktien, welckc feste Tendenz aufweisen, werden Tiöffondo Gesellschaft 2'/- Pwz höher (224,50). Frankfurt a. TL, 27. April. Devisenmarkt. e»rftnhirfe. Datum. 5* ,D«»t.Mr1ra»anl. 4"/.DeAt.7l»lch»ant. 3* .Teet.Vrthtflnl 4e/e Prruh. ÄonfoU Darmstädter Dank Deutsch« Dank. . Dlrco'ito«ch«stll!ch. Dresdener Bonk. Natianalbank f. D (DUtttD.flrebitl'Qnk H -Amerlk Pakets. AorddeutscherLIoyk Doch.Guhstahtwrk. D.-Lmemb.Dergu». (öklsennirch.Bergw. 8”orp«na Bergbau t'erschl.Lisend.'D. Oberjchtes.Lisenlnd. Vb8nlf.Hrgb.7lhL Lad Anilln-u.Loda Hächster Farbwerk, stlcktr. 11 L. G.. Schuckert-llüerk«. llellenöcDuttleaum, Daimler Bub -Lisenw. - ?tkL Adlerwerk, ... VL tzeff. SoaHanL Electron Grteshelm _ Frankfurt Berlin 3d)t-^ Abend, ceblu»- Schluß- Äirri Jhtrt Äürt 24. 4. 28. 4. 7t#,75 79,75 15L- I'I 224’50 20L- 207*50 189.50 195.- 326*- 323* - 327.- 376.- 232,- 297,60 487,- 471,- 465,- 537,- 531,- -,- 377,50 361,- 352, - 211,- 326.- 340!- 338^- 306,- 315:- 24.4. 28. 4. 79,75 79,75 76,50 78,25 75, - 74,90 76,26 76,50 154,- 158,50 314,75 315,- 219, - 224,75 186,- 189,75 154,- 154,50 154,- 154,75 207,50 208,- 194,50 196.- 348,- 338,- 332,- 32V,- 330,25 331,- 320,- 319,- 230,25 226,- 293,- 290.- 474,50 462,50 544,- 538,- 382,25 884,75 360, - 353, - 211,- 208,- 512,- 510,25 297, - 287,50 339, - 340, - 315,75 320,- 306: - 31&:- lIn einem Teil der Auflage wiedttholt.) Ein Wechsel Im Reichsministertum. Berlin, 86. ?lpril Laut Morgenbiätlern soll der frühere tsteichSkanzler Bauer ab 1 Mai NeichSverk ehr Sminister an Stelle Dr. Bells ivrrden. Minister Bell wird voraussichtlich das Re ich 5 s cha tz m i n i ste r i u m übernehmen. Geld Brief Geld Brief Datum: 24. April 26. April Amsterdam. Botterd. 2222,75 2227,25 2162,75 2167,25 Brüffel-Antwerpen . 387,10 387,90 364,60 365,40 Christiania...... 1173,75 1176,25 1148,75 1151,25 Kopenhagen 1034,- 1036, - 1009,- 1011,- Ltockholm 1308,50 1311,50 1258,75 1261,25 Helstngfor, 334,65 345,35 322,15 322,85 Italien........ 262,20 262,80 249,75 250,25 London 234,75 235,25 226,75 227,25 Aew-PorK 60,40 60,60 57,90 58,10 Dari»......... 362,10 3- 2,20 342,10 342,90 Schweiz 1073,75 1070,25 1038,75 1041,25 Spanien 1024,- 1026,- 989, - 991,- Wicn (alles) .... 17,98 18,02 17,98 18,02 Deutsch.Oesterr. abg. 29,47 29,53 28,22 28,28 Prag......... 93,40 93,60 92,90 93,10 Budapest 27.47 28,53 26,97 27,03 Bulgarien . .... Konstantinopel. . . . Vlarknottcrungen. Datum Zürich . . . . Amsterdam............ , . Kopenhagen ............... Stockholm Sßien......... ........ 24.4. 26.4. 9,30 9,50 4,525 4,775 10,- 7,75 8,51 390,- 390,- DaS Ergebnis der Konferenz von San Remo. San Remp, 26. April. tWTB.) HavaS mel- i*t: Tie Konscvenz naljm am gestrigen Sonntag einen glänzenden Berlaus. In alten Punkten wurde weitgehendes Einvernehmen zwilchen den Alliierten cruMt. Einige Fragen sind noch au regeln. Wi.- verlautet, lä.-rten btc Vertreter Frankreichs, Belgiens, Englands, Italien» und Japans lk*utc die gefaxten Beschlüsse ra- ti ft j irren. Tie endgütigen (£n t fehl teftun gen, aut die sich alle «Iliierten einigen inerten und bte Maßnahmen bezi g Ich der durch Deutschland au^zuführet'den ^-rtragsllau'e.'n be:Ttffen, ivaren am DamSwg vormittag von L'Ioi)t> Oiejrge mtb Millevand genvlzn worden. Zur Beit wirt eine Note au »gearbeitet, die sich mit der Be rwet- gerung einer eventuellen Erhöhung der deutschen Armee b saßt und die von Teutschland sofort zu zahlende Gicdcrgut- machuna»summe darstellt. Erfolgt diese Aus* Aotttimg nicht ober Wirt die Armcestärke erhöht, sv würden sich die Miterten genötigt sehen, zu Zwangsmaßnahmen zu greifen, die weitere Besetzungen nicht auSsckllehen. Millerand versicherte dem Rat wiederum, daß Frankreich keinerlei annexionistischen Absichten habe und donkt-. den Verbündeten, daß sie so opferwillig die Politik trnntTrntfl». bw »’ öWUemttteemMng verträte. HuvbmanS sprach im Romen Belgiens unb drückt« stine Freude au#, daß aut tnefc 'Sbeike b.e Entent. zwiichrn den Alliierten trufredn erhalten wert So 1 verte durch die JCjnfernv, M San Nemo die Soiidoritäi her Alliierten geftärtl. San Remo, 26 April <®T5?.) In einer amtlichen 5?avaSmetdung über die Ergrtnisse der tTrmkirnt vom SamStag unb über dieUnler rebung zwischen Llond (Mc^rge und Mi 1 loranb am SamStag vormittag briftt es: Die llnhTTcbuna btebtc sich in der Hau»«sack»' um solgxrnd.'S: Die Kvnsemn von San Nemo unrt> au' die leiden ungemein wichtigen bnitidiöi Tcotat über die Vermehrung des stehenden Herren - heute der Chemiker Tr. Hugo Hütz auc München .11 15 Tagen (Gefängnis verurteilt, weil er am 7. April heu (Stiei der Brigade Meurier, währeno bicitr sich in Ausübung seines Amtes lefand, oevrsht liabc. Hütz wollte an deyi genannten Tage das Hotel Imperial eilig verlassen und sott babei nach Aussage eines sranzö i'cheu Soldchen eine arr.'* gantc kvpfboltung anaeiiommen unb bte Tür 10 geschlossen haben, daß sich der Soldat hmbung deS Brigadechcss beftx Arme zum Schlage — Wegen Beleidigung rmd Bedrttlmng einer am Haupt bahn hoi stehenden Schildwache tourte bri Arzt Tr. Euler zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt. Er soll Htk Dosten kette durchschritten unb, als er von einem Posten anjrtalten wurde, rtnt Ieinem am Arm hängenden Stock eine Bewegung gemacht haben, bte als Brtrohung aufgeMftt wirrte. Holzversteigerung. Donnerstag den 29, April 1920, 3 Uhr beginnend, wirb im diesigen Gemeinde» wald, Distrikt Birkenstvck, nachstehärbes Hol» versteigert: 38 Stämme mit 13 Fstm.. 3 Birkenstämme mit 0,96 Fstm., 15 Rm. Eichenimtzscheit, 2 Meter lang. Grvßen-Linben, den 26. April 1920. Bürgermeisterei Großen-Linden. ________________Lang._____________4715 Arbeitsvergebung. Di« Anstreickerarbriten in unseren SirdelungSbautcn sollen vergeben werden. An- aebotSformulave gegen Absckreibegebühr durch Architekt H a m a n n, Bergswatze 11. Verschlossene, mit entsprechender Äussclteist versehene Angebote sind bis Montag den 3. Mai, abends 5 U h r, daselbst einzureichen. Dcfhnntg in Geaen- roart etwa erschienener Bewniber. 4716V „Baugetrossenschast 1894" zu Gießen, E. G. m. b.H. Wolf. Fourier. Freiwilligt Nllchlatzvcrftkigcrmig. Mittwoch den 28. April 1 920, von vormittags 10 Uhr ab, versteigere ich im Saale deS früheren Lenzscken Seifen Feller (Ecke Bahnhof- und Liebigstraße) in Gießen gegen Barzahlung: 5 vollständige hochfeine Zimmereinrichtungen, und zwar: eine Mahagoni-Schlafzimmereinrich- tuna mit 2 vollst Betten, 1 Spiegelschrank, eine Waschkommode, 1 Toilettentisch mit Spiegel, zwei Nachtschränkchen usw. Ferner 2 vollstänbiae Betten, 1 Gelindebett, 1 Sckreibkommode, 2 Waschtische mit Garnituren 1 runden Tisch mit Decke, 1 Ausziehtisch mit Decke, 1 «ngl. Büfett, 1 Vertiko, 1 Nähtisch, 1 Spieltisch, 1 Bücherschrank, 1 Barometer, 1 LiSschrank, mehrere Toiletteneimer, Rohrsessel und Stühle, 1 Standuhr mit Urne, 1 Wanduhr, 1 Flurgarderobe, 2 SosaS, 6 Polster-Sessel, 10 Polsterftüdle, mehrere andere Stühle, Teppiche in verschiedenen (Vröhen und Farben, Lauser, mehrere Jenster-arnituren unb Portieren, Del» rmälbe und andere Bilder, 1 Leiterwagen, Ste hl ei ter, mehrer« eicht. Lampen, 1 Pvrzellan- schrank, 1 Küchenschrank imb Til'cte 1 Küchen wage imb alle sonstigen Küchengeräte, silberne Gabeln, Löffel. Äaffet' unb Teekannen, sowie derartige versttbcNe Gegenstände, Dein- und Ernmachgläser, Tövfe, Nippsachen sowie alle sonstigen in einem besseren Haushalte vorhandenen Mobilien. Die Sachen fmb sehr gut erhalten. Versteigerung bestimmt. 'Besichtigung am 27 April von 6—7 Uhr abends imb am 28 April von vorm. 9 Uhr ab. Evtl. Fortsetzung am 26. April von nachm. 2 Ubr ab. 4622 Junker, Geruht»vollziehet, Plockm 4. Weiße BLUSEN Entzückende Neuheiten aus Kuter Voll volle — M. 100,125u. 150 Besicht Sie unser Schau- OTfodcbausQalomon fenster mit diesen Blusen V!V”öeeI3rö3^"E7^; Tapetenhaus Hochstätter Ecke Schloßfasse. Brandplatz 1. 077» H. SUsklnd M WWMlIIl —- -f»—— Ltabldrabttuatraver» lPr^2üfp* tot jede «ettfteQe nach ftr.g vUUvl 269 Maß an Iedetmanu. Maß an deberm Katalog frei *»hv \/e£t£/xHüeg gtoo £oöen n. Stoffe für SvobevAWge pttism. Auskunft u. Anmeld. tfigL von ^—1 u. l/f4—< I hr Seitenweg 73, ebener Erde. Prospekte kostenlos. bestes deutsches Fabrikat wieder lieferbar Neu eingetroffen: Großer Posten plfieile Erstlings - Jäckben. Auch alle übrigen Erwtllnnreartlkel. wie Hemdchen,Windeln, Ein»«-hlaclUcher Kalankdcekchen, LBtacben I,auf-Kleidchen new. *“'c sind wieder in reicher Auswahl am Lager. 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