Wer erteilt m-nlW ÄÄ? «ne« u. y,..' -t Dnl*11’ feysjt ^«oneL^ufm. £Ä Lfistej M15, "en llnhiten au Pachtungen wr- sehören, der ^e- aliel, Äebensielle lls ivir erwägen n zu übenragen, |t uns von den 5. anzuzeigen, uümachung wird tauften »aut fe Ausschluß üjm gerb ßen und die )enbc5 ftrer ang zur Kcnuuu.' amensuntetidjr flam zu nuy^ tung, NeteiM Gattung ter Pr xt_________ rbeu aus 9tot* Hielten. mit Verfügung vettesteno Ler- Lchlachlvieh uab gmig oen Imv , ui, außer oem )ie »duie zu ®** Iber, ÄhaP sind ung auch die dem freigegebenen L, “r9„ü s* er niu inte und x durch.den Stellen: jjerSKÜ»^ jert jgftjS *k** Kr.49 Set »fetz—er leyfeet krjchrmi tätlich, außer Kenn- und 5tiertafl6. Beysgspfek: LRenntllch Mk. 2.30, verte lsiitzrl.ch M,. 6 SO eichchite-lichdr« Bestellgelds i durch die Post vierteljähriich Mt. 6.— ausfchliehltchVestellgerd. Fernsprech - Anschlüge: für die Lchrrstlertunal12 Lertag,Lrschäfte slelleSI An schritt fürDrabtnnch- nchten: L»^tger «ehe«. Pestfche«outo: Lrankfvrl a. M. 11636 170. Jahrgang Zrettag, 27. zevruar 1920 fT M dlnuahmc von Lnzeigen SltsjtncrAnzeiger T\*y ®2jF eodttirifi^/.ynffdilag. ZF < e * w r w ** vaupticbniletter. Aug. General-Anzeiger für Gberhesien ass tr 1 I II Reinhold Zenz: für den SwiOhigtreiMnKf u. Dtri«g: vritzl'jch« U«i».-S»ch- m. $lete4rHnterr, ich habe bereits für mehrere Millionen Hausbesitz in Leipzig aufgekauft. Sie sind nicht der Einzige!" Das sind die Fälle, in denen die Ausländer in direkte Verhandlungen mit den Verkäufern treten. In den meisten Fällen sind ja aber „Strohmänner" vorgeschoben, und der Verkäufer merkt erst hinterher, daß er seinen Besitz an einen Ausländer verkauft hat. Aehnliche Nachrichten liegen auch aus triefen anderen Städten Deutschlands vor. In Frankfurt a. M. z. B. sind von allen Grundstücken, die in letzter Zeit verkauft wurden, neun Zehntel in die Hände von Ausländern Übergebungen. In Danzig beginnen polnische Kommissare mit dem Ankauf von Grundstücken. Die Gefahr, die uns dadurch droht, liegt auf der Hand. Leider sind die gesetzlichen Verhütungsmaßregeln praktisch undurchführbar. Man kann lediglich an das vaterlänb dische Empftiiden der deutschen Grundstücksbesitzer apyellieven. * b-, Bad-Nauheim, 26. gebr Schon seit einiger Zeit wird Bad-Nau Herrn ähnlich rote -m« dere Städte von Ausländern beimgefuebt, di: auffmiTCTt, was sie an Ware nur erreichen können. Am begehrtesten sind dkckel-, Stahl- und Glrs- ivaven. Es sind Fälle betamt, wo Geschäftsleute, die noch niefx vorbereitet waren, 5, 6 und mehc Gegenstände von einer Ware an einen Abnehmer verkauften. Die ausländischen Käufer gehen bn dem niedrigen Stand der deutschen Valuta daran, aus, Teuticbla-nb förmlich auszupllindern. In eurem Geschäft kaufte ein Amerisanir b Gegenwände im Preise von 3d bis 40 Mk. das Stück. In Wirklichkeit hat der Mann für diesen Einkauf tüoa drei Dollar bezahlt, also ein glänzendes G'- chäft gemacht. Es nxrb schwer sein, einen mir »amen Schutz gegen triefe Ausbeuter zu fmbm. Ans Ee Fälle ist möglichste Vorsicht zu empfehlen, um ^rftotfes Material, was noch tm iianbe ist, nicht über die Grenze wandern zu lassen. Der Ltsendahnstreik in Srairtreid). Baris, 26. Fehr. (WB.) Ter Streit aut | der Paris —Lyoner Mittelmeerbahn ist heute allgemein. Nur zron Züge sind auf dem Lyoner Bahnhof angebmmen. Vom Bahnhof St. Lazare gingen im ganzen 83 Züge ab, jedoch kommen nur sehr wenige an. P ar i s, 26. Fehr. (WTB.) Infolge des Eisenbahnerstreiks steigen bereits die Lebensmittelpreise tu Paris. Tor nationale Äfenbabnertmnb stellt in et an Wüte an die Presst fest, daß der Ausstand aur-'btr Paris—Lyon—Mittelmeerbahn roegen ein>:r x>»r« weigerten Ursaubserteillrng entstanden fei. Neue Beschlüsse des Obersten Rates. Paris, 26. Febr. (WTB.) Ter Londoner Korrespondent des ,Ternps" meldet: Ter Oberste Rat hat entschieden, Smyrna mit einem beschränkten Hinterland Griechenland zu überlassen. Jedoch soll Smyrna unter der Souveränität des Sultans bleiben. Die Forderungen) Griechenlands bezüglich Thraziens hätten Berück- sichttgung gefunden. Frankreich werde in Cilicien und Italien in Adalra ein Mandat erhalten. Der Sieg Asquiths. Amsterdam, 26. Febr. (WTB.) Ter „Tele- gtaaf" meldet aus London, das Asquith im Liberalen Klub in Paisley am Abend seiner Wahl in das Parlament eine Rede hielt, in der er erklärte, seine Wahl bedeute den Sieg des Liberalismus über den Sozialismus. — Tie „Times" schreibt in einem „Der Sieg der Natton" überschriebenen Arttkel, die Wahl Asquiths werde allgemein als der Ausdruck der Gefühle der Nation gegenüber der Koalition angesehen. Eine russische FriedcnSnote an Japan. Paris, 26. Febr. (WTB.) Der „Temps" meldet: Der russische Kommissar für auswärtige Angelegenherfen Tschitscherin hat an die japanische Regierung einen langen Funkspruch gerichtet, in dem er erklärt, daß das ruffifdx Sowjetvolk allen Differenzen mit Japan eine fried- liche Lösung zu geben wünsche. Das russische Volk habe feine Angriffsabsichten gegen Japan und auch feine Luft, sich in die inneren Angelegenheiten Japans einzumischen. Es ernennt die Handels- mteresfen Japans im äußersten Osten vollkommen an, drc baw aller anderen Länder vonausgmgen. Tschitscherin sei entschlossen, für Rußland und Japan ein liebereenfcmiNten zu schließen, durch das der Friede znrischen beiden Ländern wieder Hergestelfe werde, nach dem Gesichtspunkte des nwdus vivendi, und der der japanischen Expedition in Sibirien zweifellos ein Ende bereiten würde. Die Sowjetregferung schlage infolgedessen der japanischen Regierung vor, m Friedensverhandlungen mit ihr errrzutvfeen, um beiden Völkern eine friedliche Existenz in guter Nachbarschaft und Wahrung ihrer eigenen Interessen zu gewährleisten. Sin Brief Lenins aus den französischen Sozialistenkongretz. Stra ßbur g, 36. Febr. (WTB.) Demfeaw- zosischen Sozialistentonareß in Straßburg ist ein Brief Lenins, an Lvnguet gerichtet, zugegon- gen. Lenin erklärt darin, daß die Aufnahme der feanzösischen Partei in die Moskauer Internationale nur unter der Bedingung erfolgen könne, wenn Leute wie Albert Thomas, Sombat und Bracke aus der Partei ausgeschlossen würden. * Die deutschen Kriegsgefangenen aus Rußland. Berlin, 26. Febr. (Wolff.) Die Reichszen- ttalstelle für Kriegs- und Zünlgesangene teilt mit: Die Verhandlungen über die gegenseitige Hrirn- schafftrng der Gefangenen mit dem Vertreter der Sowjetrepublik haben begonnen und werden mit aller Beschleunigung geführt, so daß in Kürze mit der Unterzeichnung des Abkommens gerechnet werden kann. Indessen muß stets berücksichtigt werden, daß die zu übernrinbertben technischen Schwierigkeiten noch keine Bestimmung des Zeitpunktes zulassen, wann mit dem Abtransport der deutschen Kriegsgefangenen sicher zu rechnen ist. Die Schweiz und der Völkerbund. Bern, 27. Febr. (WTB.) Ter Nationalrat begann in ferner gestrigen Sitzung die Debatte über den Beitritt der Schweiz zum Völk e r- bund. Tie Mehrheit der Kommission sprach sich für den Beitritt aus, ohne erst die Entscheidung der VerernHgten Staaten ab^uwarten. Der Vertreter der katholÜ'chen Scmscrvattv-en Partei erklärte, der Bölterbund ohne Amerika fei ein tob- geborenes Kind. Dfe bi5berigen Attionen des Dölferbvndes seien nicht dem Lolidaritätsgedanken entsprungen, sondern aus der eigenen Not der Sieger. Der Vertreter der sozialdemokrattschen Partei bekämpfte gleichfalls den Beitritt zum Versailler Völkerbund, der nichts anderes bedeute als ben im Todestzamvf liegenden Kapitalismus zu retten. ♦ Die holländische Milchlieserung an Deutschland. Berlin. 27. Febr. (Prio.-Del.) Wie der „DÄegraaf" laut einer Meldung des „Berliner Tageblatts" aus dem Laag hört, beträgt die Milchmenge, die von Lolland an Deutschland geliefert werden soll, 30 000 Liter täglich. Es ist beabsichtigt, diese Menge anfangs März auf 40030 Liter zu erhöhen. Die Deutschen in Montevideo. Berlin, 26. Febr. (Wolft.) Aus Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, ging der Reichsregierung folgendes Telegramm d?r dmtfchen Vcr trauenskommisjion zu: Die Deutschen in Montevideo, von dem Drucke der schmachvollen Auslle- ferungsansprüche befveit, beglückwünschen ix? Regierung und Volksgenossen zu ihrer festen, abwehrenden Haltung. Kongreß für die im Krieg in Rot geratenen Kinder. Genf, 25. Febr. (Wolff.) Dio erste Sitzunq des Kongresses der Hilfswerve für di? ün strieg in Not geratenen Kinder fand am Mittwoch nnd> mittag hier statt. Es hatten sich hierzu etwa 200 Delogierte aus alten Ländern Europas ein gefunden. England ist besonders stark vertreten. Teutsch- land, Oesterreich, Ungarn, Frankreich, Italien, Polen, die Tfcheäw-Slawavei, Serbien und Schweden haben alle mehrere Delegierte entsandt. Norwegen ist durch einen Delegierten vertreten. Den Vorsitz fuhrt Georg Werner, Präftdent des Ar- beitsausschufies des Verbandes der Hilfsorganisationen. Am Donnerstag werden die eigentlichen Verhandlungen des Kongresses beginnen. deutsche Nationalversammlung. 141. Sitzung. Berlin, 26. Febr. Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 3'/z Uhr und verliest ein Telegramm von deutschen Kriegsgefangenen nach Neu-Hammer, die nach Polen hatten ttansportiert werden sollen, denen es aber gelang, auf deutschem Boden zu entkommen. Sie geloben der Nationalversammlung unverbrüchliche Treue. (Beifall.) Ter Präsident macht ferner Mitteilung von Schritten, die er und das Bureau der Nationalversammlung getan haben, um die Versammlung zeitiger ein-uberufen, als nun doch möglich war. Der Aeltestenausschuß habe beschlossen, vorzuschlagen, morgen kleine Anfragen zu erledigen unb Samstag mit der Generaldebatte über die Steuergesetze zu beginnen. Ter Gesetzentwurf über den Personen- stand wird dem 23. Ausschuß überwiesen. Es folgt die erste Beratung des Gesetzentwurfs zur Ausführung oes Art. 13 Abs. 2 der Verfassung des Deutschen Reiches Abg. Kron lllnabh.): Der Gesetzentwurf erklärt das Reichsgericht zuständig bei DLeinungst-- verschiedenh-ven über die Kompetenzen des Reiches und der Larcherizentralbehövden. Diese Frage müßte dem Berftrssungsausschuß überwiesen werden. Tas Haus ist damit einDerstanden. Es felgt bte erste Beratung des Gesetzentwurfes betreffend die Aenderung des Kvnsu- largebührengesetzes. Abg. Mumm (D.-Natl.): Die Neuwahlen zum Reichstag werden durch solche Vorlagen immer weiter verschoben . Es ist zu bezweifeln, ob durch die Bestimmungen des Entwurfes die unerwünschte Einwanderung eingedammt wird. Im Notfall muß man gegen läjtige Ausländer durch Einsperrung in Sammellager vorgehen. Reichsminister Müller: Die Regierung hat nicht die Absicht, die Nattonalversammlung länger als nötig zusammenzuhalten: aber eine Reih? von Gesetzen muß erledigt werdm. Mit bat unerwünschten Zuständen in der Gvenodierstraße hat sich die Reichs- und die preußische Regierung beschäftigt; aber hier ist doch nicht der Ort, daraus einzugehen. Ter Gesetzentwurf geht an den Bolkswitt- schaftsausschuß. Es felgt die erste Beratung des Körperschaftssteuergesetzes. Unterf'taatsfeft>?tär Mösle: Tas Gesetz findet ferne Begründung in der Notlage d?s Reiches. Ter Gesetzentwurf geht an den Stnvnaus- schnß Nach Erlckrigung einer Reihe von Petttion?» wurde die Sitzung mit morgen Nachmittag 3 Uhr vertagt. Tagesordnung: Anfragen, Einkommensteuergesetz. Schluß, nach 4'/s Uhr. Beschlüsse des NeichSrats. Berlin, 26. Febr. Der Reichsrat genehmigte heute den Gesetzentwurf über die Grundschulen und die Aufhebung der Vorschulen. Darnach sind die vier untersten Jahrgänge die für alle gemeinsame Schule, auf der sich das mittl-ne und höhere Schulwesen aufzubauen hat. In der Besprechung kündigte der Minister u. a. ein Gesetz über die Lehrmittelfreiheit an. Ferner genehmigte der Reichsrat den Gesetzentwurf bett, die ErhöhungderZuständigkeitder Amtsgerichte in bürgerlichen Rechtsstteitig- keiten und oermögensrechtlichen Ansprüchen und die unter dem Druck der Entente notwendig gewordene Ergänzung des Gesetzes zur Verfolgung der Kriegsverbrechen und Kriegsvergehen. die Wahl des Reichspräsidenten und den Volksentscheid gleichfalls dein Kabinett vorlie gen und daß der Entwurf über den Staats- gerichtshos ausgearbeitet worden sei. .Der .Verkehr mit Ostpreußen. Königsberg i. Pr., 26. Febr ^WTB.) Der.deutsche Reichs' uitd Staatskoinmissar für das ostpreußische Abstimmungsgebiet, Freiherr von Gayl, stellt fest, daß eine wirtschaftliche Abtrennung des oftpreußg'chen Abstimmungsgebietes nicht eingetreien fei. Weder der Bahn- noch der Postverkehr ist irgendwie beeinträchtigt. Der Besuch Geschäftsreisender ist nicht behindert. Zur Einreise ist ein Personalausweis mit Lichtbild erforderlich, der den Sichtvermerk der interalliierten Kommission in Allenstein tragen muß. Bayern und die Reichseifenbahnen. Berlin, 27. Febr. Ter Entschluß des bisherigen Leiters der bayerischen 5-taaiC'fiicnbalmcn bon Frauendorfser, auch nach Uclenuii)nw ber bayerischen Eisenbahnen durch das Reich »eine großen Erfahrungen und seine benxiflrte Arbeitskraft dem Reich weiter zur Verfügung zu stelleir, wird, wie die „Deutsche Allgemeine 3eihntg,z sagt, überall sehr begrüßt werden. Die Rechtfertigung des Generals v. Gallwitz. Berlin, 26. Febr. (WTB.) In der „Kreuz-Zeitung" erklärt der ehemalige Armeeoberbefehlshaber General von Gallwitz gegenüber der Behauptung der serbischen Auslieferungsliste, daß er in Kraguje- vac für eigene Rechnung geraubt und Teppiche und andere .Gegenstände fortgenommen und nach Deutschland geschafft haben solle, Kra- gujevac fei von dem äußersten Flügel seiner Armee und den Ocsterreichern besetzt loord^n. lieber die dort vorgekommenen Unregelmäßigkeiten ,bab€ er Ermittlungen befohlen, fei aber selbst.niemals in oder bei Kragujevac gewesen. Er erkläre auf Ehre und Pflicht, nirgends sich an Privateigentum vergangen zu haben. Im Gegenteil sei die Dürftigkeit feiner Quartiere oft von Angehörigen des eigenen Stabes belächelt worden. Eine vielköpfige Schieberbande in Äölu verhaftet. Köln,,26. Febr. (WTB.) Eine vielköpfige Schieberbande, die 7 00 ZentnerderStadt Köln gehörigen Weizen . nach einem bergisck>en Städtchen verschleppte,.ist verhaftet worden. Die Empfängerwaren sämtlich Mitglieder der > S. P. Arr» Hessen. Neue hessische Vorlagen. rm. Darmstadt, 26. Febr. Der hessisch-n Volkskammer sind weiter zugegangen: Eine Regierungsvorlage bett, die Abänderung des G :- meindeumlagengese tzes vom 8. Juli 1911, wonach durch Ottssatzung beschlossen werden Fann, daß für 1919 bei der nachttäglichen Erhöhung der Gemeindesteuer die Einkom/nm bis 2600 Mk. ausschließlich von der Gemeindesteu^ bereit bleiben. Eine Regierungsvorlage bett, die Bflchränkung des Verfügungsrechtes bei Bergw?rten. Eine t»eitere Regierungsvorlage betrifft dm Entwurf rines Gesetzes über das hessische Gendarmerie- k o r p s. Nach Art. 1 untersteht das Gendarmeriekorps in erster Instanz dem Ministerium d. I., im äußeren Dienst den ftleisämtern. Für di? Verwaltung ber allgemeinen ylngelegmheiten besteht eine Landgendarmerie-Tivekrion D« Gendarmen fmo Staatsbeamte und sind nicht mehr den Militär- sttasgesetzen unterstellt. Mit der Ausful)rung d.s Gesetzes wird das Ministerium d. I. beauftragt, das eine neue Dienstordnung zu erlassm hat. soweit die Gendarmen als Hilssbeamte dn Strots- anwaltschast tätig find, unterstehen sic hier etn?r beschränkten Ti zivlinargewalt. Ter Vollskammer ist weiter jugegangen: Eine dringliche Anftag' »es Abg W i t t r ch bett, die Verpflegung der Insassen der Blindenanstalt in Fr iedbe rg, die angeblich wegen unzureichearder Mittel unzulänglrch fein soll. — Eine dringliche Anfrage der Abgg. Lenhart, Herbert und Gen. bett, die Not d's kleinen Handwerkers m Stadl und Land durch Nichtbelieferung anipvechendec Kvlrimmm- gcn. — Eine dringliche Anfrage des Abg. Roß bett, die let^-nsnvtwendigeA ck : r b e ste l l u n g und Bearbeitung an Sonntagrm der der -§ 224 des Po- lizristtasgesetzes entgegmsteht. Eine dringltche Anfrage des 2lbg. Hahir bett, die Bezahlung der durch den Friedensvcrttng abzuliefernd'n Ttere. Weiter ist eingegangen die R.'gittungsantwvrt aur die dringliche Anfrage des Abg. Lang bett, die Einführung der Zeitkarten 4. Kl., die ablehnend lautet. A«s dem Reiche. Aus dem Derfaffttnssausschuß. Berlin, 26. Febr. (Wolff.) Der Ber- fassutrgsausschuß der Nationalversammlung ist heute zu einer Sitzung zusammengetreten und hat den Bericht des Reichsministers Koch über die Vorentwürfe zum Reichstagswahlrecht entgegengenommen. Die endgültige Vorlage liegt nach Mftteilung des Ministers dem Kabinett beretts vor. Der Ausschuß nahm infolgedessen von der materiellen Beratung der Entwürfe Abstand. Minister Koch teilte ferner noch mit, daß die Entwürfe über Der prozetz Erzberger-Helfferich. Berlin, 23. Febr. (Wolff.) Zur Erörterung kommt das Thema Kriegssteuern. E r z b e r g e r warf in der Nationalversammlung H e l f f e r i ch vor, daß er als Staatssekretär des Schatzamtes gegen die Kriegssteuern war. Hierzu kommt eine Besprechung Bethmanns mit Erzberger im Januar 1917 zur Sprache, als Heliferich bereits leine Kriegssteuervorlagen angekündigt hatte. Helfferich erklärt nun, daß der Abg. Spahn ihm eine Aeußerung eines Abgeordneten mitgetrilt habe, Bethmann ser bereit, um des Burgfriedsis willen die Steuervorlagen zurückzuziehen. Tiefer Abgeordnete war Erzberger. Bethman» 25. $eb Kündigung unb Neugestaltung des Tarifvertrages. — Temotvotische Frauengruppv, 8 Uhr Hotel Ein- Horn, „Politische Tagessragen". — Ehemalige Angehörige des Landw -Inf.-Regts 116, 8 UTyr, Zn- sammenkunst im PvsEellcr. — Lichtspielhaus, „Ich Nage an" letzter Tag. — Lichtspiele Seltersweg, „Tie Herrin der Welt 4. Teil", letzter Tag. unter Anerkennung seiner dem . _ Treuste mit Wirkung vom 1. April 1920 ab, am 20. Februar der Lähver an der Volksschule zu R'is- kirchen im Kreise Gießen Mn kipp Heinrich Grün aus sein stLachsuchen unter Anerkennung seiner d;m Staate geleisteten Tienst: mit Wirkung vom 1. April 1920 ab. — Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehner zu besetzende Schulstelle zu Radmühl, Lauterbach. Dem Inhaber der die Bevölkerung veranbccht das Som- meln der Tannenzapfen. Begünstigt durch) das gute Wetter der letzten Zeit kann man täglich ganze Scharen Leute mit dieser Arbeit beschäftigt in den Wäldern antrefsen. Aus Handwagen, Schiebkarren und selbst auf großen Fuhrwerken werden die in Säcke gelesenen Tannenzapfen heiwgeför- dert. Daß hei dieser Tätigkeit mitunter wohl auch ein wenig Holzfrevel verübt wurde, scheint auch der Fall gewesen zu sein, denn die Bürgermeisterei ließ öffentlich bekannt machen, daß das Lesen von Spänen verboten sei, das Sammeln der Tannenzapfen .zwar erlaubt, aber ihre Heimbeförderung mit Fahrgelegenheit nur am Mittwoch und Donnerstag gestattet sei. Seitdem dehnt sich nun die Sammeltätigkeit mehr auf die fiskalischen Walder aus und erstreckt sich selbst bis in die Gegend von Lumda und Geilshausen. Kreis Alsfeld. Up. Mücke, 25. Febr. Bon der hiesigen Post aus wurden zwei neue Telephon! Üttingen gelegt. Tie eine geht nach Nieder-Ohmm und verbindet das Amt, die andere geht nach Ruppertenroo zu Bürgermeister Völzing. Kreis Lauterbach. Frhr. Löw in Darmstadt (Staatsministerium Neckarstraße 7) ernannt. ** Am tliche P er s vn a l n o ck r i ch > n In den Ruhestand versetzt wurden am r> Februu der Lehrer an der Volksschule zu Gwnau tm ii- rnissar veranlaßt, rourt* vor dem Schlichtun gs- aussckstlß eine Sondersitzung anberaumt, in ter über die Frage der Beilegung des Streiks verhandelt wurde. Eine Einigung der Parteien war nicht zu erzielen. Der Schlichtungsausschuß empfahl in einer von den Arbeitnehmern alsbald angenommenen Klmdaebung, über die die Firma sich innerhalb einer Woche Erklärung vorbehrelt, folgendes: Es möchten die auf Grinst) der Bestimmungen der Gewerbeordnung wegen Arbeitsniederlegung von der Firma mit fristloser Kündigung als entlassen erklärten Arbeiter und Arbeiter- Stelle kann eine Ortszulage gewährt w'rd.m. ** ,9tebei .unb Nässe gehen am Himmel um . . Vorgestern noch schwang Vorfrühling .sein Sonnenszepter über der schlafenden .Flur, sie mit leisem Hauche zu neuem .Leben weckend. Mächtig lockte die Sonne.mit ihrer milden Wärme, daß manch einer.verwundert nach dem Kalender blickte . . . . .ein Strohhut sogar ließ sich aus den dunklen Tiefen des Schrankes locken nlid schaute .frisch und keck, wenn auch mit verwunderten Augen, in die Februarwelt. Aber gestern vormittag behielten die alten Nebelfrauen, die in den Straßen zwischen den Stimmen saßen unb graue Schleier spannen, doch die Oberhand, und Frau Sonne mußte sich nach kurzem Kampfe auf ihre Himmelswiese zurückziehen. Seit gestern mittag schon sickert ein unendlich feiner Regen aus den Nebel- schwaden.herab, so langsam, so müde, so traurig und so langweilig, wie nur ein langweiliger Februaregen in die Welt plätschern kann. Grau.in grau wandert nun die Erde unter dem.verweinten Himmel her, finstere Nheuma- tismus- .und Grippegespenster hocken an allen Ecken. .Auf der Straße lautlos vorüberhastende Gestalten, aus einiger Entfernung wie Schatten, dunkle Schemen zu sehen, die fröstelnd Mantel und Kragen immer enger um sich schlagen und mit kummerbeschwerten, leibverfolgten Gesichtern müde in das eintönige, nasse.Grau starren, als hätten sie bert ganzen Jammer.ber armen deutschen Welt zu tragen.....Möge aus dem Grautag balb wieder ein Blautag werben! ** Gestohlen wurde in Gießen ein* F:ld- z. Grebenhain, 25. Febr. Einen schönen Erlös hatte untere Gemeinde für ihr; gußnftme.i .....e, ivelche gestern zur A.wsieigerung gelangten. Sie erhielt für den Zmtnw 101 Mk., ** Zum Landeswahlkommissar hat das Gesamtministerium den Ministers alamtmann etmb noch ?viwiaiabr ^-übes Vollent.aaen ermöglicht das I incht beschäftigten Arbeitern. Solange Noch Em- Sdroarmcn, m Denen cs jch-n i Ni slrllungaberechliglm ihr gen nacht erfüllt werden konnte, sollte eute Ver- 9 27 , , . Längerung der auf 24 Stunden verkürzten Ardeits- Starkenburg und Rheinhessen. nicht eintreten. Der Raubmörder von Schafheim. --- rm. Darmstadt, 26. Febr. Der Raub- (5erid?t$faal. Mörder W. Kreher aus Schäfheiin ist nunmehr I Berlin, 26. Febr. (Priv.-Tel.) Wie die in das hiesige Untersuchungsgefängnis eingelie-1 Z " meldet, beabsichtigt der Fahnenjunker v. ert worden. Er hat jetzt dem hier ^ngettunenen I i r f d) f c l b, der bekanntlich Vv.m Schwurgericht KriminalDmmissär Daniel ein volles Gestandin- $u p/2 ^a[)rcn Gefängnis Verurteilt wurde, beim über die Tat abgelegt, kann aber seinen Genossen, Keick)e»gerichc Revision anzumelderr. der bei der Tat beteiligt war, angeblich mmt I mc Frankfurt a. M., 25. Febr. Heute nennen, da er ihn feiner Zeit erst in der Herberge v^mittag trat das Wuchergerrcht zum ersten zur Heimat in Frankfurt kennenJ-ernte. syiale zusammen. Wegerr Schleichhandels wurd: Beide haben dann die Tat nach dem Vorschläge 25jäbrige Kaufmann Franz Fwrnosf zu uter Kr^hers ausgeführt, der andere hat einen Teil Wc>chen Gefängnis verurteilt. In seinem Plai- des Ertrags erhallen und ist bann verschwunden ^yer wies der Staatsanwalt davauf hin, .aß Kreher ist dann nach Lehe in .Hannover abgererst, ^itgegen der Auffassung des Landgerichts 11 dr wo er früher gedient hatte. Dort trat er nobel die Wuchergerichte zu Recht beständen, da auf und hat den ganzen Ertrag der Tat ver- ^e nach der Verfassung keineswegs als Ausnahm:- jubelt. Tas geraubte Silber hat er s^>n unter-1 an zu sprechen seien. Wegs in der Bahn angeboten und verkauft, tvo- ---- bei er etwa 300 Vkark gelöst haben wilb InLche Gießener Strafkammer, lernte er dann auch den von dort stammenr^n » & laon mit ihm verhafteten Speckhammer kennen. Dieser - nhfrLhpnäfini* ' schloß sich an Kreher an und war ihm beim Ver- . "^.^'^^oeusbruch. fauf einzelner Gegenstände behilflich, da das Bar- Bis in die spaten Abendstunden verhandelte Mld schon ausg^ehrt iE. i>Äu chnd bei Kreher die Strafkammer gegen dreizehn des Landfried^s- noch etwa 50 Mark. Er hat bis jetzt keinerlei bru^^e§1angeHagte Srnnrobner bau D ftabt. gßte Reue über die Tat gezeigt, die. er. nach seinem noch ennnerlch fand im Sommer v, I im An- anfänglichen Leugnenen jetzt zynisch zugibt. Die schluß an ^)lrttsche rn Frwdb^ Ermittelungen nach seinem Genossen werden fort- unter der^ Landbevölkerung Oberhessens «mJ8e- flej€bt wegung statt, bte ine Aushebung der Zwangs- y ö Naiwn wirtschaft bezweckte und mancherorts zu schweren Vmen-Rauau. Ausschreitungen führte. In Ockstadt sammelte sich mc. .Frankfurt a. M., 26. Febr. We- eines Abends, offenbar nach vorheriger Berstända- gen finanzieller Schwierigkeiten wtrd das leit gung, auf ein Trompetenfagnal, eine große 30 Jahren bestehende Orchester des Pal- Menschenmenge, die erregt nach dem Hause des meng artens am 1. April d. I. aufgelöst. Katasterführers zog und stürmisch, auch unter Mit der Auflösung dieses Orchesters ver- Drohungen, die Herausgabe des Vieh- Don künstlet sichern «Rang. I un^ mehrere von den Angettagten drangen in ---- I das Haus, wo sie den Katasterführer derart ein? Kirfbe litsö ScbttlC* schüchterten, daß er ihnen das Kataster aushän- \ bigte: Die Eindringlmge wurden, als sie mit ** T a gu ngen der a u ß er 0 r den111 cyen |^reT P^e auf Die Straße kamen, von der Menge und der ordentlichenDekanatssYnobe j^lnd begrüßt; das Kataster wurde ihnen des Dekanates Gießen finden Montag den 15. Marz entrissen und verbrannt. Von wem, ließ sich im Marttkssaal zu Gießen statt. nicht mit Sicherheit feststellen. Von den An- ** T i e P fa rrver ein s ver samrnlung geklagten wurden zwei wegen Landfriedensbruchs im Hotel Vilwria am Donnerstag war sehr stark einheitlichem Zusammentreffen mit schwerem besucht und an den Vortrag des Professor ^. Hausfriedensbruch zu je vier Monaten, die Matthes-Darmstadt über die „S chul^ übrigen, mit Ausnahme von zwei, bte mangels Novelle und unsere Stellung zu t h r ausreichenden Beiveises freigesprochen wurden, zu schloß sich eine lebhafte Aussprache an. Man fand jx brei Monaten Gefängnis verurteilt. Strah die Bestimmimgen der Reichsverfassung in vielem mildernd kam in Betracht, daß die Angeklagten klarer als die hessische, man bermifete JRehgion jung, unbestraft und von den Anstiftern, die es als Hauptfach und bedauerte, daß sie nicht mehr verstanden hatten, sich im Dunkeln zu halten, ordentliches Lehrfach sein sollte. Viele, bte verführt worden waren, das Gute der Simultanschule anerkennen, wollen I » sich doch nicht gegen die Konfessionsschule sperren, I Ein vom Schöffengericht wegen verbotenen die schließlich doch einmal bommen werde. Für An- und Verkaufs von Vieh zu zn^i ten Religionsunterricht des Pfarrers wurde theo- Wochen Gefängnis verurteilter Viehhändler erhielt logische Fachaufsicht verlangt. Den Vorsitz im auf seine Berufung statt der Freiheits- eine Geld- Schulvorstand überläßt man gerne dem Lehrer, strafe von viertausend Mark, da nicht nachgewiesen erwartet aber für den Pfarrer Sitz und S11 m m e werden konnte, daß er den verbotenen Handel im Schulvorstand. Bei Ausschreibung der Schm-- z^m Gegenstände dauernden Gewinns (Schleichstellen verlangt man Rücksicht auf den Konfeftwns- handel) machen wollte. stand der Gemeinden. Eine Verminderimg der Ein Bäcker unb Landwirt erhielt wegen Zahl der Religionsstundeu kann man nicht gut- Schleichhandels mit Butter drei Tage Gefängnis heißen. Eine klare Parole erwartet man auch in und tausend Mark GÄdstrafe. Daß er die Butter Hessen. Da es sich nicht um eine Standesf^.ge nicht unverändert weiterverkauft, sondern in Tone handelt, sondern um eine Sache der evangelischen verbacken hatte, konnte ihn nicht entlasten. Gemeinde, sollen auf alle Werse bald die Herzen Ein Landwirt, der den Milchrevisoren unter für sie bewegt werden. Eine längere Resolution, Drohungen den Zutritt zu fernem Stall ver die im „Kirchenblatt" veröffentlicht werden soll, weigert hatte, vorn Schöffengericht aber frei wurde angenommen. I gesprochen worden war, wurde auf die Berufung -- der Staatsanwaltschaft zu einer Geldstrafe von Der Schlichtungsausschutz 300 Mark verurteilt. Sein Sohn blieb fträffrei, hov «vatziinr 'TfierhrWcn da ihm nichts nachgewiesen werden konnte, ver Provinz L)verycuen. Ein wegen Schleichhandels mit Giern mit Verhandlung vorn 16. Februar 1920. drei Tagen Gefängnis bestrafter Bergmann erhielt Am 4. Februar 1920 hatte der Schlichtungs- auf feine Berufung, wegen unertanbtm Eiwkiufs. , cmsfchuß auf Antrag des ^Irbciterausschusses der eine Geldstrafe von 150 Mark, da Gewerbs- Firma Bänninger über die Frage verHan- Mäßigkeit nicht zu erweisen war. delt, ob den wegen Einschränkung des Betriebes Eine Haushälterin, die ihre Vertrauens- : infolge der Kohlennot zur Entlassung kommenden stellungen in zwei Familien zu Wäschediebstählen, , 15 Arbeitern mit Recht gekündigt worden sei. Der in einem Hall unter Anwendung von Nach- Schlichtungsausschuß batte entschieden, daß eine schlüsseln, mißbraucht hatte, wurde mit einet ■ Auswechselung mit anderen 'Abteilungen des Bän- Gesamtgefängnisstrafe von 5 Monaten bestraft. ; nmgerschen Betriebes nicht möglich sei, das tns-I --- : besondere, weil Arbeitszeitin anderenWtei- MuH X>m Amtsverkünd igUNgsblatt. langen noch nicht bis auf 24 stunden herabgesetzt cy -ini1 । fei, eine Entlasiung m einer anderen Abteilung ® Kun g en des K re ist a g s. zur Freimachung von Stellen noch nicht möglich 27 d. ^ts., vormittags 11 Uhr, l^udet m fei. ■&r Schiedssfmxh «in® baWn, baß bie ans- Sabungssaal des ReE^gebMbes Me mch» «efmuebene Sünbignn« ,n Recht bestünde. Die Ar- orbentkche Schmig bes svlEd« txütnehmer hatten bm Schiebsspräch nicht aner- ^ag^ordnimg statt. ^.Qen?£;uns kannt, die Arbeitgeberin hatte ihn anerfamit und rungszulagen cm dre Kreisstraßen- und Kreissop um Derbftidlichkeitserklärmig durch den Staatskom- bauimvorte. 2. Tagender der KrerstagsmttM rnissar gebeten. Der Schiedsspruch war vom Staats- kommissar für verbindlich erklärt worden. Während OrtSiafciMig über ©ebü^en furbtt Loylat dieses Verfahren iwch schux-vte, brach im Bännin- tzwirtschaftmia^ 5.JRjnijwW gerschen Betrieb der Streik aus. Nach Angabe Flurscha^ibschatzunsAvmmtisum MD der SW der ArbeitnelMer war der Gnmd nicht nur der, kärkornmsifionen. daß man die Weiterbeschäftigung der zu entlassen-1 Saatkartvffeln dürfen aus einem Kov^ den Leute, deren Kündigun^zeit abgelanfen war, rnunalverband in emen andern auch dann V so lange durchsetzen wollte, bis der Staatskommis- liefert werden, wenn die Lieferung ans GW sar entschieden habe, sondern der Hauptanlaß des eines in der Zeit vom 15. Februar bis 15. AM Streiks sei die Absicht der Firma gewesen, der auch 1920 einschließlich abgeschlossenen und von M bereits bei der letzten Verhandlung vor dem Schlich- Kommnnalverband, aus dessen Bezirk die w tungsausschuß Ausdruck gegeben worden fei, wenn tvfseln geliefert werden, genehmigten schrntlicM die Entlassimgen erreicht worden seien, den Be- Vertrags erfolgt. Der Antrag auf GenehmnM trieb rationrlier zu gestalten und wieder längen? ist alsbald nach Mschtuß des Vertrages, spätestens arbeiten zu lassen. Die Firma dagegen stand auf dis zum 20. April 1920, zu stellen. Die Win dem Standpunkt, daß der Streik mutwillig herbei- munalverbände haben bis zum 30. April W geführt worden sei, da lediglich die Kvhlennot den Reichskartoffelstelle eine Uebersicht der von ihncr Anlaß zu den Entlasfunge.1 ctegeben habe, dagegen genehmigten Verträge einzuveichen. Die Veroro nicht etwa der Wunsch, mißliebige Arbeiter los zu nung tritt mit dem Tage der Verkündung «- werden. Kraft. ., Durch die Verchcuidluns vor dem StaaMom- Verwertung der Häute von Rindwev Kälbern, Schafen und Pferden aus geroerbhmei- Schlachtungen. Um die aus den gewerblich^ Schlach'tuugeu anfallenden Häute von Rinoocevi KAbem, Schafen und Weiden zu sammeln und her reellen Handel zu zu führen, wird angevrdntt: Sänit liehe aus gewerbl. S>tiad>hnigen anfallenden Haut sind an die Genossenschaft für Häute und Fettven Wertung e. G. m. b. H. zu Kassel, 9tcbeitfkll< Gießen, ober an eine der von der GenossenffM’’ berechttgten Stellen: in Lich Fleis<Ä>eschauer Vogl, in Himgen Metzgermeister Fr. Daab, in Gru>r berg Metzgermeister Aug. Mohr, in Lollar Metzaei'1 meister Konr. ALoos und in Aliendorf a. d. Metzgermeister Georg Zinßer gegen Empfang^ bescheinigung abzuliefern. Die Genossenschaft fu> Häute und Fettverwertung, Nebenstelle Gietzer- veräußert diese Häute bei der nächsten Häuft, Auktion und überweist den Erlös abzüglich ocli T ttnb Kl men (gjft n j. bet’«Ä jJS icht WM deck'- von Vieh $u , ilter VicPndler ffr U er Freiheits- eiw :t, da nicht natb^iv xn verbotenen r en Gewinns iSt Mtt echr' r drei Tage'- ' afe. Dab t 1 lauft, fönten j t i nid)! entfoM ': ■ Wtemiow uin « i feinem Statt r J| -engerickl abet m de aui du Berm» Lohn btveb sne . M werden tonnte. f rdets mit 6tnn r ,iier Bergmann tne 3 unerlanbtm ihsU’ t Mrct, da GeM n war. Anwendung M ■> j, ■läniigu^* II WU 5. £*5 ij gfe! ’SsrS JO, ’u ^ 30 bis vor- HeW®,’s* y x * & rs* *-*0! m * &&S# 0Ä1 ter ?rÄllIfS -■ L M i. ^yAnE &&&. iat. dL.*» > ä** ^Eichdand'^ m ~ it u t’H h£K£ ■ ^alsA^j^ stammer. ^«11920. N>SS Äul'itS te'« Wert 2S%! S“ der Zwangs Äffin* lchtvera wttwt sammelte iuj vorheriger VerstäM, n!rgnal,em nachdem Hause nurmsch, auch -gäbe des Lieh 1 vostvr wurde ei ge strömte in den, igctlagten drangen i astersührer derart ei das Kataster oush wurden, als sie r. kamen, von der tafter romte i t. Von wem, ließ elfen. Von den li en Landfriedensbrut treffen mit schwur ier Monaten, i» on zwei, die man«, ^gesprochen wurden nis verurteilt. Str ■ , daß die Angekla-" den Änsliftern, die n Dmdeln zu halr^ vermischte» wurde 293,- 292,- 25.2. 6,40 2,80 7,25 5,60 Zürich Amsterdam . . . Kopenhagen. . . Stockholm. . . . Wien Markuotterunge«. Datum. Handel Frankfurt a. M., 26. Februar. 26.2. 630 2,72 7,25 5,55 Die Diebstähle in Berlin. Berlin, 26. Febr. (WB.) $>eute durch Beamte der Sicherheitspolizei feftgestellt, daß cmr Nationaldenkmal vvr dem Schloß, wieder eine Anzahl Bronzeteile abgeschlagen und gestohl'n wurden. Eine Untersuchung ist eingeleitet. Görlitz, 26. Febr. (Wolfs.) sämtliche Schulen, einschl. der Fortbildungsschulen, wurden vvn heute ab bis zum 6. März einschl. wegen der sich immer iveiter verbreitenden Gr: ppe- Epidemie geschlossen. * Vom „Toi letten-In stinkt. Der „Toiletten-Jnstinkt" ist eine Naturgabc, die für bte Dame von heute wichtiger ist als je. Ti: Tfllmcn und übertriebenen Moden, bi? der Damenwelt gegenwärtig angeboten werden, können nicht von icdem werblichen Wesen imgltraft getragen werden, imb gar häufig erlebt man das Schauspiel, daß. sich die allzu leidenschaftliche Eingabe einer Dame an das Allermode rnste in ihr.'r unvorteilhaften Erscheinung bitter rächt Man kann einer Frau aut den ersten Miet ansehin, ob si-r Toiletten-Inftinkt besitzt oder nickst. Schon an der ftrifur ist das sogleich zu merken Gewiße wird eine Dame mit schönem und leichtem Haar >?s leichter haben, sich diesen Sck-nuct in kleidsamer Form zu arrangieren. Aber schließlich mutz jede Fran imstande sein, eine Haarttacht zu finden, die zu ihrer Äbpfibrm und zu ihrer Erscheinung patzt. Es hat aber beinahe den Anschein, als ob mmiche Frauen die Unvollkommenheiten, mit d - nen die Natur sie ausgrsbattet hat, noch instinkttv tidfftmbcnen Nnfoften an die Empsangsberechtig- ten. Sämtliche Metzger, die gewerbliche Schlack tungen vornehmen, haben, soweit sie noch nicht selber der Genossenschaft angeboren, ihr als Gegossen beizutteten, widrigenfalls erwogen werden Brühte, die Fleischversorgung nur solchen Mctz- prrn zu übertragen, die der Genossenschaft an gegliedert sind. Die Müglicdschast bei der Genossenschaft ist dem Ärcisamt von den Metzgern bis spätestens 10. März d. I. anzuzeigen. Zuwiderhandlung wird mit dem doppelten Betrage der anderweitig oertanften Hanl bestraft, außer dem kann wegen Unzuverlässigkeit auf Ausschluß vom Handel erkannt werden Die aus Notschlack tungen von Großvieh, Kälbern, Schafen und Pferden anfallenden Häute werden beschlagnahmt. Unter Notschlachtungen sind auch die dem Tier ballei auf feinen Antrag zur Hausschlachtung freigegebenen notgeschlackt wen Tiere zu versteh.'N. Die beschlagnahmten Häute sind sofort nach der durch den Tierarzt vorgenommenen Beschau an die Genossenschaft für Häute und Fettverwertung e. G. m. b. H. in Gießen, ober eine ber von dieser Genossenschaft zum zum Empfang berech- tigten Stellen gegen Empfangbescheinigung abzu liefern, lieber mit der Bahn gesandte Häute stellt die Genossenschaft für Häute und Fettverwertung diese Bescheinigung mit der Post zu. Etwaige Reklamationen über Häute sind unter Vorlage der Empfangsbescheinigung an die Genossenschaft für Häute und Fettverwertung e. G. m. b. H. in Gießen zu richten. Zutviderhandlung wird mit dem doppelten Werte ber nicht an bie bezeichnete Stelle abgelieferten Haut bestraft. Diese Bekanntmachung tritt mit dem Tage ihrer Verkündigung in Kraft. unterstreichen. Güt? Dame, die ein langes Gesicht bat, tragt mit Vorliebe die langen herab hängend'n - ru'-nÜ5r'■ • Oritenroärtig so modern sind, aber |rib|werf!andlich nur einer Frau mit rundem Ge- jiajt stehen, da |ie ja die Form des Antlitzes noch lmiger erscheinen lassen. Oder 'in MSbchen mit emer Stubsnase gefällt sich am besten in Hüten, die du zum wimmel anfriebenbe Richtung her 'Jiaje m ber Krempe wiederholm Dadurch .oira natürlich die Unschönheit des Profils nur noch Itanct betont. Solchen Frauen fehlt der Doü.'ttm^ v>n|ttnkl, und sie werden auch in den teuerftm und an unb für sich elegantesten MeidungSslücken un- lawn und im schick aussehen Deshalb sollten Da- nien, die sich in der Wahl ihrer Toil.'tte nicht un- ^dingt fidier fühlen, den Rat sachverständiger Freundümeii und Lckmridc rinnen annet.m m, und 'J1‘ *°ri£> ist es bereits so w.'it, bin. Frauen, hie jia) wegen ber „Unkleidsamfeit" der hmtigen Moden selbst nicht mehr zurechtfinden, große Summen an Modekennerinnen bezahlni, die ihnen den besten Rat und die erlösenden Anweisungen er- teilen Aber auch in den mehr alltäglichen Handgriffen der Toilette soll die Frau, die f?in?n Toi letten-In stinkt besitzt, in die Lehre gchen und sich beibringen lassen, wie sie ihren Hut am b'stm aufsetzl, wie sie am elegantesten den Schleier knüpft und wie sie sich überhaupt in dem iZabynnch ber Modefvrdenmgen zurecht findet. Büchertisch. — Hermann Bahr, Tagebücher (1918t. Verlagsanstalt Tmulia, Innsbruck. — „Camewdo, dies ist fein Buch: wer dies berührt, berührt einen Menschen!" Dieses Wort Wolt Whitmanns, des amerikanischen Dichter-Apostels, stellt Bahr seinem Tagebuch voran. Und eine P?r- sönlichkeit, ein ganzer Kerl, spricht aus jeder Zeile. Es weht einen der Hauch eines Mannas an. Der fein und klug über alle möglichen Gebiete imseres weitverzweigteii Kulturlebens zu reden versteht. Mag er, auf dem Pferd? der hohen Politik reiten, mag er sich mit Goethes Farbenlehre — sv paradox es klingen mag — als Grundlage einer neuen Musik beschäftigen, mag er das Werk eines unserer Jüngsten in Malerei, Dichtung ober Musif vor ich toben, oder sich liebevoll in der Welt Stifter» cher Gestalten verienfen, immer wieder weiß Bahr einem Strosse eine neue originelle Seite abzu> gewinnen, immer wieder bewundert man, wie er rn ber Luft liegende Gedanken aufzugreifen und ans Licht zu heben versteht. Dingen, die jeder fühlt, aber nicht zu sagen vermag, eine klare und ansprechende Fornvulierung zu geben, dabei die Ausgabe seiner tönt ff nicht in der Vollständigkeit, sondern Wesentlichkeit fixend. Bahr steht ein wenig über den Dingen. Wenn dem Buclje je eine Tendenz eignetest) die über Zeit und Greitzpsähle hinausragende Menschlichkeit, für die gerade unsere jungen und jüngsten Dichter so vielfach eintreten. G. K. Deviseumartt. Datum: Amsterdam • Rotterd. Drüssel-Anttoerpen . Thristiania Kopenhagen Stockholm aelsingfors Mlien London New-Horb Paris Schweiz Spanien , . Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag......... Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . . Geld Brief Geld Bries 24. Febr. 25. Febr. 3596,- 3604,- 3596,- 3604,— 716,75 718,25 716,75 718,25 1673,25 1676,75 1668,25 1671,75 1448,501451,50 1446,- 1449,- 1813,- 1817,- 1819,- 1823, 399,60 400,40 439,60 440,40 524,50 525,50 529,50 530,50 331,15 331,85 333,15 333,85 97,90 98,10 97,90 98,10 690,80 692,20 696,80 698,20 1568,50 1571,50 1568,25 1571,75 1678,25 1681,75 1683,25 1686,75 39,46 39,54 38,96 39,04 36,39 36,44 36,96 37,04 99,90 100,10 100,40 100,60 34,21 34,29 33,96 34,04 .Berlin, 26. Febr. (Wvlff.) Ter Börsen^ Vorstand Hal beschloifen, im Monat März den Fondsbörsenverkehr Dienstags, Donnerstags und samstags mcsfaNen zu lassen, doch findet an bieicn Tagen die amtliche Notierung ausländischer Devisen und Banknoten statt. Nur am Dienstag den 2. März fällt ber gesamte Börsenverkehr und Produktenmarkt tvegen der Jahrhundettfeier der Korporations-Kaufmannschaft aus. *4proz. AnleihederProvinzOber- hessen. Ein Kvnsortium, bestehend aus der Mitteldeutschen Creditbank, Filiale Gießen, Gießen, dem Hessischen Bankverein A.-G., Gießen, der Commerz- und Disconwbank, Berlin, sowie den Firmen Delbrück, Sckickler u. Co., Berlin, und I. H. Stein, Köln, hat Mk. 10 Millionen 4proz. Anleihe ber Provinz Oberhessen zu 1011/2 Proz. übernommen. Ein weiteres .'lonsortinm, bestehend aus ber Direktion ber Tisconto-Gesellschast, Frankfurt a. M., ber Bank für Handel und Industrie, Darmstadt Nationalbank für Deutschland, Ber lin, der Süddeutschen Diseonto-Geiellschäft A.-G., Mannheim, sowie den Firmen I. Dveyfus u. Co, Frankfurt a. M. Berlin, E. Ladenburg, Frankfurt a. M., Ernst Wertheimber u. Co., Frankfurt a. M., Beit L. Homburger, Karlsruhe, Strauß u. Co., Karlsruhe, und Emphraim Meyer h. Sohn, Hannover, hatte ein Gebot von 98.90 Proz. eingereicht (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Eine Sitzung Obersten Rates in London London, 26. Febr. (WB.) Der Oberste Rat hat die Diskussion über die Note Wilsons vertagt. Es wurden gewisse Punkte i . Iriedensvertrages mit der Türku g-prüft und Beichlüsse gefaßt. Der Rat flam überein, bi- provisorischen Be,cklüsfe nicht zu veröffentlichen, bt? hinsichtlich besonderer Teile des Fri.-dmsvertrags gefaßt werden, bis ber Vertrag in sein -r Gyamt- heit bekanntgegeben wird. Miller and f.-itt: bei Empfang ber Journalisten am Mittwoch abend das Programm des Obersten Rates für die letzten 2 Tage seiner Anwesenheit in London mit. Die Frnanzfvage ist auf Freitag vertagt worden. Am Donnerstag wird sich der Rat mit tx-r türkischen Frage beschäftigen. Es werde nur am Vormittag eine Sitzung statt finden, da Lloyd Charge sich ins Unterhaus begeben muß. B'i der Behandlung der FrnMizwa^- .oerde man fick hauptsächlich mit dem Weck'elkurs beschäftigen Zu tmnerten sei, daß die Prüfung biefer Frag.' durch den Obersten Rat wuabdänwg von der Prüfung Der gleichen Frage durch den Völkerbund vor sich gebt. Was txc Prüfung der russischen Frag^> an betreff;, w sei diese hrnfichUtch der Wirderaufncchm' di Handelsbeziehungen ernt Völkerbund Übertrag m ivor- den. Der Notenwechfel vischen Dilfen und der Entente. PariH, 26. Febr ^Havas.) Aus englischer Quelle wird gemeldet, daß weder Wilson noch die Bertreter ber Alliietten gegen eine Beröfsen t lickung ber zwischen Ihnen gerned)fc 1 ten No te n Emwande erbeben werden, >md daß dieser Notenwechsri mabridiemlid) veröffentlicht werden wird, wenn der Oberste Rat seine Antwort abgesandt hat. Aus dem Finauzausschusi. rm. D a r m ft a b t, 25. Febr Der Finanz a u s s ch u ß ber hessischen Volkskammer setzte heute unter Vorsitz des Abg Eißnerl [rate Be ratungen fort. Zunächst nnrrbe die Borstetlung de» Reichsbundes der Kriegsteilnehmer bett, die dop- vrite Anrechnung der ückiogsdienstjahre und ente zweite Vorstellung derselben Gesuchsteller bett. An retbnung von fünf Krieysjähren beraten. Die Regierung erklärt, daß eint gleichmäßige Behandlung ein tret en müsse und daß, so langt nicht von Reicks 3n geeignete Sclnsitte gefdKben, die Regierung in der Lage sei, den Wünschen nachzukommen. Cfer Ausschuß schloß fick dceien i^nrnMi an, und die Vorstellungen wurden für erledigt erfiärt. — Zur Vorstellung des hessischen Oberlehrer- Vereins b-etr. die Umwandlung der Asfesfo- ren stell en in Oderlehrerstellen, teilt die Re gierung mit, daß sie bereit sei, diesen Wünschen in weitgehendstem Maße, soweit es die F'nanzverhäll nisse des Staates gestatten, nachzukommen. Es wer den daher in dem nächsten BoranscÄage 7 9 neue Oberlehrer st eilen borgetoblagen, fodaß nun ■ mehr zusammen 530 definitive Oberlkchrerstellen und nur noch 70 provisorische Stellen Dorbanbeir sind. Der Ausschusterklärt sich mit dieser Regelung einverstanden. — Die Regierungsvorlage betr das Bestattgunysrecht des Landtags r.ach Art 37 und 39 der hessischen Verfassung, betrifft hier die ander meite Berufung ber Präsidenten Neumann und Hebel, insbesondere bie Uebemabmc des Amtes des Vorsitzenden des Vorstandes d^r Van* desversichcrungsanstall durch den Präsi deuten 92eumann. Nach längerer Aussprache be schloß der Ausschuß zu der Frage eine bestimmte Stellung nicht zu nehmen, sondern nach Berattmgen innerhalb der Fraktionen dem Plenum ber Kammer die Entscheidung zu überlassen. — Endlich wird die Regierungsvorlage bett die Zusicherung eine; Staatszuschusses im Höchstbetrage bis zu 26000 Mark zur Deckung eines vermuteten Frblbetrage: der geplanten Kunstausstellung „Deutscher Erpres sionismus, Darmstadt 1920", nach der Mitteilung, daß auch bie Stadt Darmstadt den Betrag von 25 000 Mk. zu gleichem Zweck zur Verfügung ge stellt hat, genehmigt. Dann vertagt sich ber Ausschuß auf unbestimmte Zeit. Ztadtmisfion Eiehen, töberftrahe 14 Ned. Sonntag abend 81/« ttbr: Nettaitzs. Vortrag. Äeden Mitttoock abend h1/. Ubr: Stnsührun« in die beiline Schrift. 4 behördliche Anzeigen Februar 1920. bei mir vvrzubringen. 2217B Orortsacteii lüff ifl Sortimenten ä»tC Gießen, WUHrlinftr 39 Freiburg i. Br., gasiusstr. 65 VauseAltpapier.Zelöpostschachteln alte Kartons, Zeitungen usw. z« hoben Preisen. Schriftliche Angebote mit Quantum unter 2138 an den Gießener Anzeiger. Oberleutnant im leichten Reichswehr. Artl.-Regt. Nr. 13 Freiburg i. Br. 0S6<» 0''icßen, den 24. Febr. 1920. Der Oberbürgermeister. I. B.: Krenzien. Meine Verlobung mit Fräulein Lotte Mertens, ältesten Tochter des als Hptm. d. R. im Felde gefallenen Kaufmanns Georg Mertens und seiner Gemahlin Frau Maggie geb. Pascoe, beehre ich mich ergebenst anzuzeigen Karl Zutavern Die Verlobung ihrer Kinder Lotte und Karl beehren sich an. Zuzeigen Maggie Mertens Wwe. geb. Pascoe Prof. Dr. Zutavern und Frau Luise geb. Wallenfels Stainit, enthaltend 12% reines Kali eingetroffen. Aoabe an unsere Mitglieder in den Landorten in ^lrFnuf$fteflen; in der Stadt nur Schanzen- ■ 106e 16 im «ager. 2x3 Der Borsta.td. LichtspieleSeltersweg Seitenweg 81 Iah.: A. 3aberUm4 FRBTZ NOWACK Täglicher Eingang in dewtaelen ■. Schweixer = Stickereien = ferner leinenen Klöppel-Spitzen für Leib- und Bettwäsche in großen neuen r. Trotz des zn erwartenden Preissturzes zahle ich für leere 03634 Flaschen aller Art immer noch die bötbfteu Preise und bole ledes Quantum ab. Postkarte genügt. Aaschen-3enttale,Kodheimer5tr.4l Bekanntmachung. Die Stadtverorttnelcn-B<-riarn mlung hol durch Beschluß vom 13. Febr 1920 für das Gebiet zwis chen der Licher Straße, der Eisenbahn nach Fulda, dem alten Än- neröder Weg und dem Stadtw.ild einen Bebauungsplan aufge stel l t. Ter Vlan liegt bis zum 10. März, ds Is. im Stivt- hans, Zimmer Nr. 6, jur Einsicht offen. Einwendungen gegen den Plan sind vvr Ablauf der Offenlegungsfeist bei Meldung des Ausschlusses bei mir vorzubrmaai. 22406 Gießen, den 23. Febr. 1920. Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. Heute leister Tag °*u des Riesenfilms IV. Teil: Die Herrin der Well «„König Ma W Vor führ hob 3.30, 5.15, 7, 8.45 ÜMr. Ab morgen bie einschl.Hontag Maseppa der Volksheld der Ukraine. Monumentalflhn in 7 Akten. In der Hauptr »Ile: Werner Krau. Ferner: „Die Medaille der Republik“ Lustspiel mit Rieh.Lenins in 3 Akten. Der Film „jTIaneppa“ ist wieder einmal ein Prachtfilm, wie ihn die Besucher der „Ldchtaplele Sei- teraweg“ gewöhnt sind. Kichern Sie eich zeitig Platze! Anl. Woehentagi 3Vh Sonntags 2l , ülr. Die leinte Vorfthrnn^ 8.45 ebenda. hnjamiicrein 6ic6enu.Uinfl e. G. m. b. <>. Städt. Ardeitsnmt (Stellen «est-Aulage 31, Teleph. 2054. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Holzbildhauer, 1 Schreiner, 2 Schneider, 2 Uhrmacher, 1 Schäfte- macher, 1 Steinbauer, 1 Schreiner für Fabrik, ein Stukkateur, 1 Glaser, 1 Stenograph u. Maschinenschreiber iKrtegSbefchädtgter) für eine Behörde, 2 ältere Bauschlvster. Lehrlinge: 8 Maler und Anstreicher, 1 Schmied, 1 Glaser, 1 Spengler, 1 Schneider, 1 Kellner, ein Gartner, 1 Stukkateur, 1 Schreiner, 1 Photograph. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 5 landw. Knechte und Arbeiter, 2 verh. Knechte für Hosgut, 1 Spengler und Installateur, 24 Schreiner, zwei Ankerwickler, 2 Feilenhauer, 50 Feldbereinigungsarbeiter, 4 Schuhmacher, 1 Schlosser, der autogen schweißen kann, 2 Friseure, 1 Kastenheiser, 3 Stellmacher, 2 Polsterer und Sattler, 1 Küfer, ein Gärtner für Gemüse- und Obstbau, 1 Schweizer- degeu. Krankenträger, 1 Holzbildhauer, 1 verheir GutSschmied, 1 Schmied für Basaltbruch, zwei Zimmerleute, 1 Maschinist und Schloster. GS suchen Arbeit: 6 Bäcker, 6 Schriftsetzer, fünf Buchdrucker, 2 Schweizer, Kaufleute, Schreiber und Weifenbe, 2 landw. Verwalter, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bau- schlosser, Mechaniker, 2 Konditoren, 1 Spengler- 2 Schuhmacher, G Heizer, 1 Küfer, 1 Kranken, Pfleger, 2 Schmiede, Weißbinder und Anftteicher, 6 Chauffeure, 1 Dreher, 2 Tapezierer u. Polsterer, 4 Maschinisten, 3 Metzger, 2 Techniker, 1 Küchenchef, 1 Vergolder, 1 Oberkellner, 8Kellner, 2 Buchbinder, 1 Oberkuecht, 1 Sattler, 1 Schornsteinfeger, zwei Werkmeister, 2 Pflasterer, 1 Sieinyauer. ein Operateur, 1 Weber, 2 Müller, 1 CelmüUer, ein Brauer, 1 Lackierer und Maler, 1 Koch. 1 Stukkateur, 1 Krahnführer. Lebrlingc: 14 Schlosser, 1 Gärtner, 1 Schmied, aroei Kellner, 2 Friseure, 4 Schuhmacher, 2 Schneider, 2 Konditoren, 6 Mechaniker, 1 Metzger, 1 Orgelbauer, 11 Kaufleute und Schreiber, 13 Elektro- monteure und -teckniker, 1 Installateur, 1 Weißbinder, 1 Maler, 4 Techniker, 1 Bäcker, 1 Schlosser aufs Land, 2 Köche. Weibliche Abteilung: Es können eingestellt werden: a. bei diesigen Arbeitgebern: 3 Gartenmädchen. 1 Ktndersräulein für halbe Tage, Mädchen tags» über, Dienstmädchen. Lau ff rauen und -mädchen, tüchtige Alleinmädchen, 1 eins. Stütze, 1 Flickerin, 1 Waschfrau, 1 Zeitungsträaerin. 1 Hotelköchin, ein Hausmädchen, das nahen rann, für Hotel. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, HauS- tnädchen, 1 einfache Stütze, Alleinmädchen, eine Köchin und 1 Wäscherin für Anstalt, 1 älteres Mädchen in frauenlosen Haushalt. Es fuckeu Arbeit: 1 Lehrmädchen für Damen» schneiderei, 1 Flickerin für Heimarbeit. 1 Dame für Nachhilfestunden in Sprachen, 1 Fräulein zur Erlernung des Haushaltes iunentgeltlich), eine 2. Friseuse. 21786 Ferner: | „Seitensprünge“ — Lustspiel in 2 Akten. Bereiten Sie sich vor! Ab Dleaetag, den 2. flBn: AllGießens Liebling Henny Porten in „Monica Vogelsang“ Ihr Meisterstück der dieej&hr. Serie. In Vorbereitung: Die Rom vwi Stniewl. | Lichtspielhaus a Bahnhofstraße 34 Honte letzter Tag: hmC • Leontine Kühn berg 2 1x1 S Ich klage an Ab morgen bis In kl. Montag: S ® in dem großen Sensationsdrama In 6 Akten a n Aifi 1 tat ii Bekanntmachung. Born 27. Februar bis 6. März 1920 findet die Versorgung von Vvllmilchberichtiglen wie felgt statt: Milchmarfen auf 1 Str. lautend werden voll beliefert, Nrilchmarfen auf l/i Str. lautend werden voll beliefert. Am 2. und 5. März werden 3/i Str. voll beliefert, Vi Str. fallen an diesen beiden Tagen aus. An den übrigen Tagen werden 3/t Str. mit Vi Str. und Vi Sri. mit 1/4 Str. beliefert. Gtzßen, den 25. Februar 1920. 2201B Dec Oberbürgermeister (Sebensmittelamt). Bekanntmachung. Die SlatnverrnHneten-Äerswn mlung yar durch Beschluß vom 13. Februar 1920 den am 3. August 1916 festgestellten Bebauunysplan für das Gelände ö stlich berflJcarvurger Strasie oberhalb der Abzweigung des Weges nach dem neuen Friedhof abgeändert mit der Maßgabe, daß die yu dem bisherigen Plan erlassenen Nachträge zur Ortsbarlsatzmrg und Orts- poli-rivernrdin 1 ng unverändert bleiben. Ter Plün liegt bis zum 13. März ds. Is. int Stocktbaus, Zimmer Nr. 6, zur Einsicht offen. Einwendungen gegen den Plan sind während der Offenlegringsfrist bei Meidung des Ausschluss:s Rückgrat- Verkrümmung A ihre Behandlung i l System Haas / / Hocnmteresaeme I // Broschüre mit zirUa SO I w Abbildungen zu beziehen A gegen Einsendung von I Jk Mark 1.— von J | Franz Menzel q M Dresden-Blasewitz 345 I ff 8 Joseph Herz, Bankgeschäft Gießen, Neuen Bäue 23 Börsenaufträge 2199 D Vermittlung von Kapitalanlagen An- und Verkauf von Obligationen und Aktien Eröffnung von Konto-Korrent- u. Scheck-Rechnungen An- u. Verkauf von ausländisch. Schecks u. Geldscrten nur bi die fin ßehöm A Moll i Engend tear die « 'obunn . i?1 N unb Qui Steril .M’ung, Knister R. Um Al. SöejUflTUii [o)un8 jom 2o. W- § u Ich uec iioeiMS ihr ecm> ter Mi ÄM Silteim oder $ti jiü) aiio lüjivcrei uni) inü biejet < au) Oie Uniend ie im M' □ter u § bis zu Wen mit« ivn M beson 1. m benei oder in Üönöe 6 ilhristm „N eegenitu Al LeiUlO MU Akj in rnali ric jemter 1 „Äeicyir Lie handlM tanu im Lai 1 l. "Hl ’ö9en, Zahl t der Pa ? gla fcntt £906 Mer r Wn? s» L°>k- $ Hedwig teuer Wwe Lieh, 26. Februar 1920. Die Beerdigung findet Samstag, 28. Februar, zu Gießen in der Stille statt. 2212 Todesanzeige. Heute nacht entschlief sanft unsere liebe W Schwiegermutter und Großmutter 1 kau Forstmeister Lina Leuer geb. Braun. Der Zablttellenvorstimd. 2254 Fr. Kehler 2104 Gesittetes Zräuleiu Gartenhütte gesucht. 03667 15119 Geldgewinne Mk. 15119 Geldgewinne Mk. 8WSM 1 tiichtize LAHmMn sofort gesucht 03638 os«m 6. -----------, . yiiicvtmiviir, i in. r« I Siellengesuchei I Militärmantel fen ongeWt. Hans Kratz an Rudolf lo.se, Frankfurt a. M. l-moSS rlmWIk gesucht. Oebr. Henkel Wctrlar, Silhöserftr. 14. 210-240 240-270 270-310 310-M Sofortg. Gewinnauszahlung aut ca. 18 Lese ein Gewron! 8-10 10-12 12-14 14-16 Sardinen Oelsardinen Salzgurken empfehlen billigst Gebr. Noll Babuhof st raste Telephon 543. LchmittMll & 6o Gießen. Lehrstelle offen in dies. Kolonialw.-,Drog.- u. Karbengeschäst. Schr. 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