SwlMirgsnmddrrKk u. Verlag: vrühl'fche Univ.-Such- u. Steinöruderet L. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle n.vruckerei: Zchukstr. t gezeitigt,' den sie der it i tgtjf s =*SeS ItCfl 15# der Hand Vorsehung spie.en zu wollen, statt wahren Gerechtigkeit ihren Lauf zu lassen. so wird auch im der Vermutung >• v d' mmissär: at. Ausdruck gegeben, das; dem jungen Attentäter der Münchener Graf Arco als Beispiel vorgeschwebt habe. Die ,L?osfische Bettung" wendet sich gegen die unlxiluole Verwechselung von Person und politischer Tätigkeit, di: im Kampfe der Meinungen hier wieder zu Tage getreten sei. Im ,Lo ka la n zeige r" wird darauf hingewiesen, baß, je wnter die Sucht um sich greift den lose in der Tasche sitzenden Revolver zu gebrauchen, desto deutlicher die vollendete Sinnlosigkeit .des Unterfangens werde, mit ber Waffe in Schüsse in Moabit eine allgemeine Aufrüttelung bewirken möchten, damit klar werde, vor welchem Abgrund wir stehen. Die Reichsregierung wird nicht nur ihre Mitglieder, sondern jeden Bolks^wsjen gegen Gewalttat und Bergewal llgung schützen. worden und habe den Erfolg haben mutzte. Wie in anderen Blättern, „Berliner Tageblatt" Laut ,A5ololtkl, aus jOtL eir- boh und ftit AHl- t • out; icni. inds 97T zur (0B* fi'tS e« Die Rüdfehr der Gefangenen. Paris, 27. Jan. (WTB.) Die Heirn- schaffung der deutschen Kriegsgefangenen vollzieht sich plangemäß. In St. Nazaire sind zwei Schiffe angekommen, um heute und morgen die Kriegsgefangenen aufzunehmen. In St. Malo soll am 30. Januar ein Dampfer zur Aufnahme von 600 Gefangenen ankommen. 30000 in den befreiten Gebieten internierte Gefangene sind bereits mit der Eisenbahn abtransportiert worden. Am 25. Januar haben ungefähr 300£)ffü ziere den Bahnhof St. Just mit der Bestimmung Worms verlassen. werden mürbe. Er hatte aber den Eindruck, daß Erchergrr sich von keinen anderen als sachlichen Grünten in dieser Frage leiten liefe. Auf eine Frage Tr. Helfi'erichs erklärte der nächste Zeuge. H nter staats "ekre.är Müller: Ten Vorstoß Erzbergers im Jahre 1918 gegen die Regierung verstände er nicht, weil es tlym unerklärlich sei, wie ein Mitglied des Reichstags, wlckres erst den Gesetzentwurf für nicht annelMlar bezeichnet hatte, plötzlich die Regierung in der- sclben Sach: an greifen konnte. Er versmnd nicht, „ wie Erztergrr, der früfer die Industrie nicht be- ------------ ,______________ ,-llt lasten wellte, jetzt plötzlich mit alter Schärfe für bafe die blutige Lat namchchch zewejen wäre, • ecke Lecksturrg eintroL Welche Gtickte [6c dieses Berlin, 27. Jan. (WB.) Um allen etwa bestehenden demonstrativen Absichten rechtzeitig entgegentmen $u können, sind um- fangroite Sichert ei smaßnahmen getroffen märten. Die Mitglitt»er des Reichs bi bim ttz boten Erz berget anläßlich des auf i'm t>er übten Attentats ihre Entrüstung über den Vorfall ausgedrückt. Der englisck-e Geschä tsttöger Lord Kilmer- nocf und der italienische Geschäftsträger Gvu Aldrocandi di Marescottr eitnntiigten sich nach dem Befinden des vcrwmidetien ^eiclfs- frnanztnrnisters. Prcssestimmen. Berlin, 27. Jan. (Privattele^rramm.) Zum Revolverattentat aus Erzberger sagt die „Germania": Es sei kein Zu all .daß der feige Revolverheld sich mit dem Augenblick ein- stellte, in dem der fanatische Ansturm der politischen Gegner Erzbergx-rs zu erlalymen begann. Durch die maßlose Ueberspannung des Bogens seitens der Gegner seien um so fester an die Seite Erzbergers gedrängt worden. Das sei nirgends brutlidy.T zum Aue druck gekommen, ols in der Sitzung des Zentrumsparteitages, wo sich auch nicht ein Mann sand, der sich mit den persönlichm Angris-en aus dem nationalistischen Lager habe identij gieren wollen. In der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" wird von der Hetze, die seit Jahr und Tag von den Blättrm her Rechtsopposition gegen Erzberger getrieben tvicd, gesagt, sie sei mit den Mitteln der wüstesten Agitation geführt seid, der in Staitz im Hause Freegrstrvße 48 bei seinen Eltern wohnt, festgestellt. Der Vater ist Dankbvamter. M 1920 einWie^ ^ermastnei (Llxr- tet Wicinu m Uttunbeii }Jt Osfenlegunzsfcist hen. Berlin, 26. Jan. (WTB.) In einem Erlaß ter Reichsregierung an das deutsche Lol? heißt es: Die Reichsvegierung steht er- ichüttert und empört vor dieser verbrecherischen Ausschreitung des politischen Kampfes. Sie stellt DieFriedenSpokilitderbaltischerrStaaten. London, 26. Jan. (WB.) Die Konferenz der Bertteter der baltischen Staaten beschloß, ihre Beziehungen im Einvernehmen mit der Entente zu regeln. Der Borfriedensver- trag zwischen Estland und den Bolschcwiki wird am Montag unterzeichnet. Polnische Bubenstreiche. Berlin, 27. Jan. In Thorn wurden die Standbilder Friedrichs des Großen und Wilhelm I., die auf dem südlichen Teile der Eisenbahn brücke aufgestellt sind, durch Gewehrschüsse unkenntlich gemacht. Verschiedene Blätter berichten darüber unter der Ueberschrift: „Polnische Bubenstreiche". Hinrichtung der Zarenmörder. A m st e r d a m, 27. Jan. (WTB.) Das in Chicago erscheinende Blatt „Der Kommunist bringt einen Bericht der Moskauer „Prawda", daß die russischen Zarenmörder, im ganzen 14 Personen, wegen des Mordes an der Zarenfamilie und der Beraubung der Leichen, hingerichtet worden sind. 5^5 BSK »Atf it Kün’|I,e Jfe lu. ^^itien A.. £"**«■ N . ^ den, ’0roe't sie M Ausnahmen von -rttalbehördrn und N Zu auung vg., Äbfatz 3 und von gsfnit können öic massen. Ans Ocm Ueiche. Tie Brotversorgullg. Berlin, 26. Jan. (Wolff.) Wie zustSn- digerseits genreldet wird, wird die Ausmah- lungsauotefürBrvtgetrexde vom 1. Februar von 84 Prozent aus 90 Prozent herauf- gcfe&t (TV frü ere Ausmahlungsgurte betrug 86 Prozent) Gleichseitig ist, um bte Anl»estrung non Srotgetreibe zu eerfef em, eine große Dreschuktion in Angrift g.nommcn, für txe beinlifgmix- Kohlen zur Venüguug gcf'.e U sind. Die Kohlen sind beveick vax Kollar muh dar Aer- Einschränkung -erLlstnbahwSüitrvcrkehrrvontzollanS nach and durch Deutsch and. Bon zuständiger Stelle wird uns gefdxriebeit: Infolge ter ungüni.igcn Betrielslage am den deutschen Ei enbahnexr ist es nach den nr.itgehew den Einschränkungen des Personen- und Güterverkehrs im Jnlande notweridig geworden, auch c>en Verkehr mit dem Ausland: einer Beschränk fung zu unterwerfen. Zuc Zeit ist Überwiegend vollend das Einio-lton für bie Gütercinftchr oun Ue'xriee nach Deutschland, Oeslerrxich, Tsck/echo- Slowakei, Polen und die Schwnz, zum Teil auch für die - skmrdinavischen Länder. Di die holläw- dilcheu Ciienbalmen für die Bewältigung dieses Verkehrs nicht genügend eigene Wagen hrben, sind n» nach und nach immer mehr dazu üjergrgang.it, für die Transporte nach und durch D.utschland die Beistellmxg leerer deutscher Wagen zu forxx-rn und die dort bcladmen eing^nojim deutschen! Wagen gerade im Verkehr durch Deutschland nach fremden Ländern zu verwenden. Tie teutschen Bahnen batten also für einen Brrkehr, ter zum Teil nicht für Deut'chland bestimmt war, ionderu sich nur durch Teut chland bewegte u. d zum Teil in Schieterwaren für Deutschland bestand, foivo'l in grossem Umfange die Wagen zu stellen als auch die Betries'sleistungen zu übernehmen. Die fcfycänfte Leistungsfähigkeit der beutfim Eien- bahnen und der Mangel an Wagen Itcfeen es daher dringend gelten erscheinen, von bem Aus- lcmdsoerkehr zunächst den Verkehr aus Holland auf diejenigen Güter zu beschränken, die unbedingt im deutschen Interesse befördert nx-rteit müssen. Demgemäß ist seit dem 24. November 1919 bis auf weiteres die Beförderung von Gütern in Wagenladungen aus Holland nach und durch Deutschland gesperrt worden: ausgenommen von der Sperre sind nur zvartoffeln an die Reichskartosstlstelle in Düsseldorf; nach ben dent ch- lwllänbischen Grenzü'ergängen: Frische Fi.chv, Fleuch, Fett, Fettstoffe, Milch, Margarine und f.i ches Gemüse nach teilt djen Statiomn. Die deutschen Grenzstationen übernehmen bis aus werteres aus .tzolland nur solche Wagenladungen, die unter ten vorbezeichneten Ausnahmen auice ü .tt oder von einer Ausnahme Bewilligung bcgXikt sind, die die L>andeisabteilung der Deutsch-n Gesandtschaft im Lxuxg im Benehmen mit dem bet tljt bestellten Seauftragten der Preußisckxm Staats- eisenbahnen qusgestellr hat. Bei der Ent.ckietdung über die Frage der Zulassung von Transporten wird bat berechtigten Jntrressten Beteiligter nach Möglichkeit Rechnung getragen wrrden. Ausschlag- geteni) muß ledoch bei der Notlage die Rücksicht aus die WagengesieilungsverbLlini se und b.e Bctriebslage aus den deutschen Eisenbahnen und die Versorgung Deutschlands mit den lebenswichngsten Gütern stein. Es wird ni.ht bei tont, t, daß drch bie getroffenen Maßnahmen auch die Jntevcs en der an ter Durchfuhr von Gütern aus vollmiü durch Deutschland beteiligten Nachbar m b*r bc- ei tträchtigt wetten können. Jnsow.it lster lebenswichtige Interessen vorlirgen, hat sich die Pvcu- ßischc Staatseifenbahnderwaltung bcttit erklärt, hier Transporte im Wege der Ausnahmebewilligung zuzulas.'en und die Betriebsleistung bei d.r Abfuhr zu übern dunen, wogegen die ho«'iowischen Ei.enbochnen sich bereit erklärt haben, in diesen Fällen zu der früher besteh-nden Hebung zurückzukehren, die ynn Versand erforderlichen Wagen selbst zu stellen. Weiter wird daraus hm gewiesen, daß. für iw von Hebersee in deutschen Läsen, wte Bremen, Hamburg, Lübeck, Stettin, Danzig usw. ein tret- ferrden Güter für Deutschland, Tschechen. P- len usw. ein beschleunigter Mei erttanstort o ne Inanspruchnahme der Eilenbahn aut dem Wasster- roege möglich ist. Es liegt durchaus im Jn«resfe der Verkehrs treibenden, ihm ganzen Einfluß für eine solche Leitung der GüLreinsuhr ton lieber* fee nach deutschen Lasst ytiaxb zu machst ohne dae sinnlofe und verantwortu-ngslose Hetze, die I Vorg.'hen Erzbergers Vorlagen, dafür habe er seit Monaten gegen den Reichsfinanzmrnister ge- keinen Anh'.lt. Er btttachte auch heute noch die i^ben wurde^ Sie hat die Loffnung, daß die! späteren D«.rwürf.- Erzbergers gegen die Rcgie- rung als unberechtigt. Ministerialdirektor Neuhaus, seiner eit Dezernent im Landelsministexiuin, macht als Zeuge nähere Angaben über die verschiedenen Eingaben des Thyssen-Konzerns bctr. die Eigentums- Übertragung der französischen Briey-Grurn Er ermähnte u. a. die Eingabe vom 8. September 1915, die die Einverleibung die es Grubengebietes und die Auf eil irrig der iwrtigen Erzfelder an t«< deutschen Werke forderte. Durch die Einverleibung Belgiens und des besetzten französischen Gebietes müßte unsere Exportmöglichkeit gesteigert irer den. Die Eingabe stammte von der Gexverkschast Deutscher Kaiser, wo Erzbergec bereits Mitglied des Grubenvorstandes war, ein Jahr nach der Mameschlacht. Im vanr^lsmiarsterium bestanden Bedenken gegen die Hebertrngung an Thyssen. Es schwebte die Nutzbarmachung für die gesamte Jn- dusttie vor. Er selber habe nie mit Erzberger verhandelt, aber in ständiger Fühlung mit dem Unterstaatssekretär Richter im Reich, amt des Innern gestanden. Er könne unter Eid bekräftigen, daß letzterer zu i m ge omme.i sei < ie L änd? fern xgen u ,d geklagt lzabe, es fei geradezu unerhört wie Erzberger ihn für die Thyssenschen Privatwünsche bedränge. Besonlers unbehaglich sei ihm, daß Erzberger #iit dem Referenten Schönebeck prriönlich in so nahen Beziehungen steche. Er habe auch dem Bezirkspräsidenten im Briey-Gebiet, v. Gemmingen, mitgeteilt, daß Erzberger sich in ausfallend kenn- zeickjnender Weise für die Thyssmscheu Prioatinter- essen eiusetze. Er, der Zeuge Neuhaus, würde eine solche Betätigung eines Abgeordneten unter keinen Umständen für zulässig halten. Im weiteren Verlaus der Verhandlungen erklärte Erzberger, daß aus seine Veranlassung der T^yssimkonzern davon Abstand nähm, sich an den Lrauidationen der belgischen Gruben zu beteiligen. Rcch sanwalt Alsberg stellt dem Generaldirektor Rabes gegenüber fest, daß in dem überreichten Material die obenerwähnte Eingabe vom 6. September 1915 fehlt. Rabes erklärt, man hätte es für überflüssig gehalten, alle Eingaben zu überreichen Ferner stellt Rechtsanwalt Alsberg fest, daß er durch die Einsicht in das Äan- delsvegister seftgestellt habe, daß bei der Anmeldung der .Lstropa" her Vertrag besiegt wurde, in dem Erzberger als Beirat der Gesellschaft ausdrücklich bei gegeben wird. Erzberger erklärt, davon nicküs zu tviisen. Im roeiieren Verlaufe der Verl-andlungen erklärte der trübere Staatssekretär v. Stein, daß sich Erzberger erst entschieden gegen den Entwurf Hclsterickis bett, die Ausfuhrzölle ausgesprochen habe, dann aber 1918 einen ähnlichen Anttag .in- gelracht habe und der Regierung schnx-re Vorwürfe gemocht habe. Darauf baufttr/jte das G, richt einen Arzt mit der Unte suchung dos angeblich btr and- lungsunfähigen Thyssen. Nächste Sitzung DiexlS- tag. nxmbungdgebieten. Ein Rdn^ Ansteigen der Axi- l.efmmg ist bereits zu verzaft- lieber Organismus sei nicht u tTranf Wir hatten ausländische 9lufträge in Hülle und Fülle, aber es iet,(e uns an Kohle, an einem geiortrnden Verkehrswesen und einer zickbewufe e.i Rohstofsbeschaf- fang. Schließlich wurde eine Re olution angeiDtn- men, die sich scharf gegen die Ausliefermrg deutscher Reichsbürger an die Entente roeubet. Ein Attentat ans Lrzberger. Eine tiesbedauerliche, abscheuliche Tat, die auch diejenigen nicht entschuldigen körnten, die des jetzigen ^inanzministers Tätigkeit nicht für segensreich halten. Der Täter, em kaum der Schule entwachsener Mensch, bietet ein Beispiel für die Verwilderung unseres politischen Lebens, die wir in allen Volksschichten beobachten können. Er ist offenbar noch stolz auf seine Tat und glaubt dem Laterlande damit einen Dienst erwiesen zu haben. In WirNichkeit hat er den politischen Gegnern Erzbergers nur einen schlimmen Streich gespielt. Die Wirkung des laufenden Prozesses, der dem Ansehen Erzbergers nicht ?um Ruhm gereicht, wie man heute schon fest- tellen darf, wird durch den Mordanschlag nur herabaemindert. Der glücklicherwetse nicht tödlich Verletzte wird von Teilnahme, ja sogar mit Sympathie, umgeben werden. Die Reichsregierung hat in diesem Sinne den Fall bereits öffentlich behandelt. Wenn sie ihn auch nicht an die Rockschöfee einer Partei hängen will, so erklärt sie doch, „daß die Tat unmöglich gewesen wäre ohne die unverantwortliche He^e, die gegen Erzberger in letzter Zeit, besotwers während des Prozesses Erzberger-Helfferich, von gewisser Seite getrieben worden fei." » Man muß jedoch, um gerecht zu fein, etwas hinzufügen Tie Tal wäre unmöglich gewesen, wenn nicht überhaupt in unserem politischen Leben der Terror, die Gewaltmittel, sich breit gemacht hätten. Unb daran hat die radikale Linke durch ihre Erziehungsmethoden ein gut Teil Schuld. Die Achtung vor politischer Ueberzeugung ist cHertoege herabste- drückt worden. Hand in Hand damit hat eine Politik der Erpressung auch nicht mehr vor den Rechten der Persönlichkeit Halt gemacht. Die Fk.inte, der Revolver, das große Maul — alles das sollte man nicht zu Waffen im Geisteskampf machen! Es ist bedauerlich, daß auch in gewissen Kreisen der äußersten Rechten die verwerfliche Methode des politischen Streites Rachahmilug gefunden hat. Man kann nichts Besseres nriinfdyen, als daß die Regierung die schärfsten Mittel anwendet, um Gewaltakten in der Politik mehr und mehr unmöglich zu mad>en. Das kann sie aber nicht allein, denn die Freiheit von Wort und Schrift muß hochgehalten werden, sondern alle Vernünftigen müssen ihr darin helfen, indem sie zurückkehren auf den Boden einer maßvollen politischen Tätigest, die einen festen Trennungsstrich zieht zwisck)en Hetzereien und sachlicher Kritik. Berlin, 26. Jan. (WTB.) Ms Minister Trzberger heute nachmittag gcaen Vs3 Uhr das Äerichtsgebäude in Moabit verließ und seinen ^rastwag-.n besteigen wollte, feuerte ein junger Mann zwei Revolverschüsse auf ibn a b. Der Minister wurde durch einen Schulterschuß leicht verletzt. Die zweite Kugel, die ihn in der Bauchgegend traf, mailte an einem metallenen Gegenstand in der Tasche des Ministers ab. Der Täter wurde verhaftet. Berlin, 26. Jan. (Wolff.) Wie wir hören, hat die erste ärztliche Untersuchung Erzbergers ergeben, daß die Kugel, die den Arm durch- oohtte w e i ter in die Brust eingedrun- ergebvn mu& die Röntgen-Untersuchung 4 -y Berlin, 26. Jan. (WTB.) Nach einer Mitteilung des den Reichssinanzminister behandelnden Arztes kamx an exne Entfernung der Ku- zurzeit nicht gedacht werden. Viel- mehr erheischt der Zustand des Patienten für die nächsten Tage btc größte Schonung. Berlin, 26. Jan. (Wolfs > Zu dem Attentat am Erzberger erfahren wir nock>: Ter Minister verließ tn Begleitung des Rechtsanwalts Tr. Friedländer das Krimxnalgericht in Moabit und begab sich mit diesem zu seinem Krast- waglm. Bevor Erzberger einstieg, unterhielt er sich nodj mit dem Rech:sanwall, als plötzlich ein junger, gut gt fl eibeter Mann an die beiden fcrantrat und einen Schuß ab feuerte. Friedländer drehte sich um und sprang auf den Attentäter zu. In demselben Augenblick feuerte dieser einen zwei en Schuß auf Erzberger ab. Erzberger fiel darauf, wie einige Zeugen gesellen haben, in seinen Kraftwagen hinein und der Chauffeur fahr davon. Ter 9tttentätrr wurde von Sicherhfas- beamten fest genommen und auf der Wache als der am 24. November 1899 zu Berlin geborene frühere Fälmrich und jc&i.'F Schüler Ollwxg v. Hirsch. prozetz Lrzberger-Helfferich. Berlin, 26. Jan. (Wolff.) Im Prozeß Err- berger-Helfferich wurde heute ter preußische Fincmzmirnster Südekurn als Zeuge darüber vernommen, weshalb ter Gesetzentwurf, ter Ausfuhrzölle für die Industrie betraf und der seinerzeit gemacht wurde, als Helsferich Staatssekretär des Innern mar, scheiterte. Sütekum erklärte dazu, es f.i damals bei ihm als Vertreter der sozialdemokratischen Fraktion sondiert worden, ob er geneigt fein würde, bei feiner Patter Ausfuhrzölle für Jndustrieattikel zu befürworten. Er habe die gefetzliche Einführung von Einfuhrzöllen -nicht für opportun gehalten, weil die Neutralen mit Repressalien antworten würden, er wolle aber dafür cin- tv.cken, daß auf dem Verwal'.ungswege hole Abgaben eingeführt würden. Ter Vorsitzende erklärt, daß es ihn hauptsächlich interessiere, welche Stellung Erzberger damals dazu eingenommen bäte. Es werde ihm vorgeworseu, daß er ten Resierungs- plan zu Fall gebracht frafc, während er spttcr, als er nicht mehr im Aufsichtsrat war, für Zölle ein- trat. Nach Sütekums Eindruck verschloß sich Erzberger seinen Argumenten nicht, daß eine gesetzliche Rechnung mit Rücksicht auf die Neutralen abzaleh- nen sei, ater Maßnahmen auf dem Verwaltnngs- woge getroffen werten können. Er glaube sagen zu können, daß dieser Standpunkt von Eiberger geteilt wurde. Auf die Frage tes Vorsitzenden, ob er ten Eindruck hatte, daß Erzterger ein materielles Interesse an bie,"er Frage hatte und sich durch seine Stellung als Aufsichts- ratsmitglved in seiner Haltung bestimmen ließ, erklärt Süteckum, daß er diesen Eindruck keinen Augenblick hatte. Ter Zeuge bleibt dabei, daß die damaligen scharfen Angriffe Erzbergers mit seinem Ausichriden aus der Sdmrrinbuftrie in keiner Werse zufammenhängm tonnten. Erzberger habe 1916 im wesentlichen bereits denselben Starrdpuntt eingenommen wie später. Dem Zeugen Hnterstoatssekretär Müller, ter damals mit dem von Hckfferich bearbeiteten Ge'etzentwurf über die Abgabe von Ausfahrwarrn mit vett'chie- tenen Partt-iführern Füllung w nehmen hatte, erklärte Erzberger, daß der Geietzentwurf nicht ohne Debatte von allen Patteien angnrommen e ^0. Jahrgang Dienstag, 27. Jannar 1920 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhefsen N°t«e"p'''Ü lohNlE Uu. cn;etn mt Wien iDcenfdjm m pqdjfoi* nm , dr ! 4. Lmsvchstie 91MW auf die Mit-1 teL län- erst mcrtob mtb und Frau unb Karl i An- dem -lmlSverkündianngsbltttt. ** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 14 vom 26. Januar enthält: Bekam tuiachung der Fass'mg der Verordnung ü er biz Regelung teS Fleischwer brauch? und ten $>arebel mit Schnxi-- itfn. Vvm 31. Dezember 1919. — Feldtereinigung Eberstodt. größeren Gale bcfri.’biyn, nach Abzug der kosten werdeit etwa 359 Mk. übrig bleiten. Sirrte Lauterbach. rr. Schlitz, 26. Jan Hier starb nach Anmeldungen nunmehr vollständig abgeschlossen ist und weitere Anmeldungen n - ckt mehr berücksichtigt werden können ♦* Grippe-Merksätze. Tie Grippe Macht sich, begünstigt durch das rmßkal-e Wetter, Hüter hier inti) da bemerkbar. Es erscheint deshalb an gezeigt, folgende Merksätze in Erinnerung zu bringen: 1. Tie Grippe ist auferoortenll'dj an steckend und wird vornehmlich durch Anniesen und Anhusten übertragen. 2. Jeder Grippekranke gel)ört alsbald ins Bett! Bei schwerer GtFuznfimg empfiehlt es sich, sofort ein KrankenlZaus auszu iuckren. 3. Man meide, soweit irgend möglich, das Bulamnu-niein mi‘ vielen Mensckien in geschlosst—- Weber und Frl Hedwig Stern, 6. Ludtvig Reuter und Ludwig Möbus. Er »oicd Anfang Februar mit dem Vorstand zur ersten Sitzung zusammentreten. Wieseck, 26. Jan. Zu einem durch die Mit- wirrung des Kammervirtuosen Louis Kümmel - Darmstadt die Allgemeinheit besonders in- terissi.wenten Idonieilabenb Ua;te das Männer- mt, schlveren Seiten im Akter von Jälwau der 1kf i d>? KreiS.ttaß>enmeister Ka r I Roth. In Steinbach bei Gießen gebürtig, kam er vor 14 Jahren hierher und gewann sich bald durch seine Befähigung und Kenntnis e, wie auch durch sein freund iches, ent',eien kommendes Wesen die Herren der Sch iterlänter Bcvölke ung. lln er seiner Leitung wurde die hiesige Turnhalle er baut, und unser altehrwürdiges Rathaus erfuhr unter Roth- Hand eine durchtreisende Aenderung. Ter Neubau seliemäfoer Schulbau er .zu Sandlofs, Uelierst/lmscn, lletfitau en uns Nr dcr-Sto l i;t für alle Zeit mit dem Namen des jetzt Verstorbenen verbunden: auch die Brücken bei Bernshausen und Uetzl-ausen sind unter seiner Seimig entstanden. Für den HandwerLrstand litte er stets ein warmes Herz, und bis zu feinem Tode ist er der Leiter der t.i ligri Zwischeu>chule, richigr ge agt Han^- n>t*rte:fd#iile gttveserr. Drs Andenlvn des so frül) Heimgegangenen wird in Schis und Schlitzerland allezeit in hohen Ehren bleiben! Kreis Schotten. e. Eschenrod, 26. Jan. Die Gemeinde versteigerte einen Teil iljtrS Fich! en waldS und löste für die crftfltifiigen Stämme durch bie Fa. HHnmelslxich-Nidda 327 Mk. pro Festm ter, Ltd- gesamt 199 000 Mk. Mit diesem Erlös soll die Fitttigstellmtg der neuen Kirche tewerkste.ligt w r den. — Durch einen Rohling wurden in E t ch e l s- dorf in letzter Zeit über 200 jung- Obskbäumchm abgesch i ten, ohne daß cs bis jetzt gvlung-*n jil, den Frevler zu ertappen. G^gen solche Ueb;ltätei bann nur ungebrannte Aste helfen. Kreis Fri dberg. Q. Bad-Nauheim, 26. Jan Tas Ver - einöleben stehl eben it hoher Blüte. Es gibt Tage, an lenen 4—5 Vereine zu gleicher Zeit Versammlungen abfyilten. Ter Gesaugter in „Frohsinn", die „Concordia", der Geflügel-, Vogel- und Kar inck-enzuch v r in, der Obsd- und Gartenbauverein, der Sporlterein n. a. haben ihre Mitglieder za hl im abgelausenen Bereinsiahr bedeutend^ vermehrt. Bei einzelnen Vereinen ist oft ein Zuwachs von mehr als 109 Personen zu verzeichnen. Entfprechend der auf allen Gebieten h:rrschcndenl Preis sie tgenntgen haben die Vereine auch ihre Jahresbeiträge wesentlich erhöht. Ter Frohsinn ging von 4 auf 6 M!., die Concordia von 6 au' 10 Ml., der Obst- und Gartenbauverein von 2 auf 4 Mk. usw. □ 5r iebberg, 25. Jan. Das früferc Mitglied ter nationalliteralen Partei, jetzt Mitglied der deut.chnationa.en Bollspartei, Fuhrmann, sprach gestern in einer stark besuchten Versammlung im Saa'.e des Hotel Trapp über die „Erneuerung Deutschlands". In eindrucksvoller Rede zeigte er den Niedergang ter deutschen Politik seit der Entlasung Bismarck^, ten Zusammenbruch durch ten Le tYieg, d e e i e schw ierige Lage des deutschen Reiches Zugleich aber versuchte er den Weg zu einer Wiederaufrichtung u zeigen, ter nur aus ten in.urrcn Kräften be; Nation, durch Arbeit und Vertiefung des Fami- ltenlebens gewonnen werten könne iatb an der lürcbe «nd Schule. ♦♦ Die Vvlkskirchliche Arbeite gemeinschast hielt am Freitag im Markus» saal einen außerordentlich aut besuchten V o r» tragsabend ab, bei welcher GMegeirteit Pros Dr. Schian über Ausbau und Ausgaben der Volkskirche sprach Der Redner erläuterte zunächst ten Begriff „Dolkskirche", mit dem m neuerer Zeit der Gedanke verbunden fei, das; diese Kirche das ganze Vclk umspannen will, m ö g l i chjt oas ganze Volk. Eine solche Kirche wollen btc nw sten evanff loschen Christen in Deutschland. Gemife Kvrise stellen das Volkskirchliche zurück hinter an» tere O^danken. Bezüglich des Ausbaues i** D Vl kirch v r rit. der 3 es rcnt die A fsas ung, ratz es sich nicht um einen Neubau, auch nicht um kw bloßes Renan streichen eines alten Baues handeln dürfe, daß die Kirche vielmehr so ausgebaut werten müsse, daß sie ten neuen Aufgaben ter Zeu gewachsen sei. Infolge des Wegfa.ls der lantes- h-rrlichen Kirch nreg-'.mimts müs e ;ub die rit/tiX* jetzt selbst leiten und regieren. Der Ausbau miM auf dem eignen Willen ter Kirche beruhen. Cr verwirft jeden Zwang des Staates. Die sehr ost bezüglich der Urwahlen zum Kirchentag usw. gehegten Bedenken teilt ter Redner nicht voll mw ganz, tritt vielmehr seinerseits für dr ekte Wahlen ein. WaS die Zusammensetzung ter Krets(Dekanat sssynvden betrifft, so ist er ter Anstw^' daß die Geistlickien hier Mitarbeiten, daß aber tnc Nichtpfarver (Laien) stark vertreten sein fofen; das frische anregende Element ter £aiei und dre ren- giöse und kirchliche Sachkunde ter Pfarrer mußten zusammenwirken. In den Gemeinden foltf kem absoluter Umsturz erfolgen, aber die besten Krade müßten herangezogen roerben und sich mitreran^ wörtlich fühh'N Wir mühten die ©emernten naw Möglichkeit zu lebenden Körpern mach.n. hier liege | btc dringendste Aufgabe. Der Pfarrer werte immer jeder einzelne berufen sei, mitzuwirken. Die Sfcebe hinterließ tiefen Eindruck auf die Zuhörer. Der Leiter ter Versammlung, Seminar.eyi.er Leucht-» gens, gab tem Dante ter Anwe,enden in einem Schlußworte Ausdruck. mc. Vilbel, 26. Jan. Tas Hochwasser der Nidda, das hier betrach.lichen Schrten an- gerichtet hat — man schätzt ihn aus 3OJ000 Mk. — ist nunmehr nahezu abgelaufen. Zum ersten Male konnten heute die Einwohner Harheims trockenen Fußes nach ter Station Berkersheim gelangen. Starkenburg und Rheinhessen« Die vetpfänoeten Städte. M.T. Offenbach 25. Jan. Wie der Bln> germeister anläßlich ter Beratung ter Teuerungszulage ausführte, »erlangen die Geldgeler ter Stadt schon jetzt die Verpfäntemg ter Betri'.bs- cmlagen. Es testete für die Stadt kaum noch bti Möglichkeit, Geld aufzunehmen. Schließlich beschloß die ©tabttertnalhmg, das 7. und 8. Steuerziel zur Deckung ter laufenden Ausgabm zu verwenden. Hessen-Nassau.. . Sieben tödliche (ttasverqistünflen. ---Franks urta. M., 26. Jan. Das leicht-, fertige Umgehen mit ten Gasleitungen während ter Gasabsperrungen forderte Sonntag nacht nid)t weniger als sieben Todesopfer. In bet Kelsterbacher Straße wurde die Familie des Arteiters Euler vergiftet aufgehinten. Die Mutter und die beiten 14- und 13jährigen Söhne sind tot. Ter Vater liegt schwer krank barnicter. In ter Papageigasse fand das Etetear I u n i l e i t ten Gastod, in der SchwanlHalerstraße starben auf gleiche Weife ter Kaufmann Franz 3 c ft et- lein und ein Fräulein Marie ll mpfenbach llcbtrfati ans Äriminalbcamte. — Frankfurt a. M., 26. anJ. Auf b® Heimfahrt von einer Dienstreife nach Neu-Isenburg wurde heute nacht gegen 2 Uhr das Polizeiauto im Stadttoald von einer etwa 30köpfigen Bande überfa.len. Zwei Kriminalbeamte wurden durch Messerstiche und Stockfchläge sehr schwer verletzt, tem Automobilfülwer schlug man eine Anzahl Zähne aus. Ferner raubte man die Beamten aus. Die Rätelsführer, die einer hiesigen Fußballvereinigung angehören, konnten bereits festgenommen werten. Schutzhaft. mc. Fr ankfur t a. M., 26. Jan. Sechs ter kommuui t’d.en und unabhängigen Pa-tet angehörige JLchrec ter Frankfurter .Eisenbahnerbewegung wurden aus Befehl des Reichswehrministers in Schutzhaft genommen. w mc. Frankfurt a. M., 26. Jan. Wege« zweifachen Raubmordes in Oldenburg wurde ter 21 jäbrieg Metzger Joliann Rupp von ter hiesigen Kriminalpolizei verha tet. mc. Frankfurt a M., 26. Jan. Der MilchPre-is mußte infolge ter Teuerung auf 1,91 für ten Liter Vollmilch erhöht werten. Datei fst es interessant, zu Höven, daß die von ter Stadt Frankfurt nut eigenen Gütern erzeugte Milch auf sage und schreibe 7,50 Mk. pro Liter zu steh» kommt. mc. Frankfurt ar- nicnfa u. a. zum Verivag. Heir Otto verf!anb es, aus seinem Instrument mit vollendetster Technik imfc r.'.it ,i?f;.er Ernpsindnng nru d r arfte Musil herauszuholen unb das Ktouzeri zu «inem wahrm Kunstgenuß, zu gestalten. Auss Beste mirb! er unteritützt von Frl. Elsa Haas, die die Begleitung auf tem Klavier übernommen hott'.. Ebenso tresssich fügte sich ter 2 Geiger, Herr Apo- theker Ott ein. So war es tenn nicht zu muntern, daß tem Bortrng jsteS WerUS reicher Beifall zut.sit wurde. In Anerkennung ter hervorragenden füuflliTifdien litiiiwig nmi ten ten Solisten von danklurrea ©dxülerinnen Lorbeerkrä zr und sonstige Gesch-mEe Üterr.icht. Dem Ktonzeit selber wäre in Anbetracht teS guten Zweckes ein teHerer Besuch zu wünschen getvesen. Der R.'in- erttaa tes Konzertes dürfte besi>nder- infolge einer > Landon, 2 Frl. Emilie Ratz ) Reuter, 3. Frl. Ida Baum . Karl Benner, 5. Jvlannes abroenten! . _ ♦♦ Ter Eisenbahn-Klei nt^er-Zucht- verein hielt am Sonntag nachmittag int „Tann- tiäui'er" seine Lauptoer^ammlung ab. Nach dem Jahresbericht des 1. Vorsitzenden beträgt da- Ver- einsvermögen rund 1500 Mk. imb die Zahl ter Mitglieder 312. Die Verein Stätigkeit tech-ästigt ich mit ter Pflege von Kaninchen- unb Ge.lügel zücht. Die mit dem Verein verbundene Ztegen- unb Schtveineversicherungskasse hat auch im ab- gelaufenen Bereinsiahr segensreich gewirtt. Crn Antrag auf Erhöt/nng tes Mitglieterbeittags auf 3 Mk. wurde abgetehnt. Beschlossen wurde ter Beitritt zum Raiffrisenverband zur besseren Be- chassimg vvn Futtermitteln Die Abhaltuna etr.er lokalen Kleintier-Ausstellung wurde in Aussicht genommen. Als 1. Vorsitzenter wurde gewählt: Bor schlosser Hebel. *"TerObst-und Gartenbau verein Gießen Ijält ferne Hauptversammlung Mittwoch ten 28. Januar ab. (Siete Anzeigenteil.) ** Ter Wartburc-Berein te über ferne „Erlebntsfe im bolschewrstischen Rußland" sprechen. H Beuern, 24. Jan. Em großes Trauergefolge gab "heute ter Frau Watte Schwalb, geb. Lmtensttuttz, buS Geleite. Sie erfveute sich allseitigc'' Verehrung, ba sie gerate ter ärmerm Bevölkerung eine stille SLohltäterrn war. — Hier finden jeden Abend vorn 25. Jan. bis 1. r. Evangelisotions-Vorträge durch Prediger Stahl-0>rünberg statt mit folgenden Themen: 1. GotteS Vteechcmng mit tem Kapitalismus, Sozialismus imd Christentum. 2. Gibt es trir Hölle. 3. Deutschlands einzige Rettung. 4. Was bringt uns die Zukunft? 5. Zwei Menschenklasen. 6. Ein LcbenÄied mit drei Pausen. 7. Mer ist em Ehmst? 8. Gottes Ultimatum an Dich O Grünberg, 25. Jan. Die twn tem hiesigen Volksbildungsverein eingerichtete Volksbücherei, die nahezu 400 Bände ausweist, erfreut sich seitens ter Bevölkerung eines recht regen Zuspruchs. Die Stadt Hot das frühere Stantesamtszimmer im RatlMise zur Unterbringung zur Rerfügung gestellt. Dori findet jeden Sonntag von 11—1 Uhr die Ausleiln-ng ter Bücher statt Da sich die Zahl ter Bücheririher fortgesetzt steigert, beabsichsigl ter Verein, seinen Bücterbestand zu vermehren. Er möchte dies schon jetzt tun, da in absehbarer Zeit mit einer großen Preissteigerung aus tem Büchermärkte zu rechnen ist. Zur Brichasftmg ter nöttgan Gerbmittel n>mvtv er sich daher mit einem Gesuch an bei Stabt- Vorstand, welcher denn auch in seiner letzten Sitzung einen jährlichen Beitrag von 200 Mk. für dir Tauer von 4 Jahren bewilligte. Der Verein in dadurch in ter Äage, von ter Gesellschaft für Volksbildung in Berlin Bücher im Gesamtwerte von 800 Mk. zu erwerben. O Grünberg, 25. Jan. Am Montag vormittag fand am WestauSgange ter Stabt aus ter Gieß.mer Straße die Vvrrnusterung der Pferde statt. Vorg^siührt wurden die Pferde aus Mgcnten sechs Gemeinten: Grünberg. B hntO von Carl Bulcke: Die süste fiilli. Der Jllu- ftrafior Georg W. Röstner aal meistcrhafi mir leinen L-trichzeicknungen ben Ton per Dichtung getrosten. Rückgratverkrümmung A ihre Behandlung < LSystern Haas* ! I I HocniMermsni» \ 1 Broschüre mit eirua M ’S Abbildungen tu beziehen 1 gegen Einsendung von I X Me<* 1.— von g FranzMenzel ä Dresden-Blasewitz 345 ! tMuiAi wttat NK. Wr fpmchen Westarp über bet 18. Januar in der vreusti- schen Geschichte und üefptebigcr Sogei über den 27. 3enacr, den Gelmrt-voq des Kaisers. Eine SeMehre^ctaig ni Wien. Hauptversammlung Mittwoch den 28. Januar abend« 71/, Uhr Mahnefeld, Schanzenstratze 2. Tagesordnung: Jahresbericht, Rechnungsablage, Dorstandswahl, Vortrag über Düngung und Bewirt fchaftung dcS Hausgarten« von Oekonomierat Spieß, Verschiedenes. Um zahlreiche Beteiligung bittet Hin Prima weikeParaffiu, Steariu, Wachs oder Cerestn, und zwar: 16er äStüif ah »Lo.fiO Suchendrennholz frei Waggon Bietzen nnv Umgebung zv Mt. 2*00 je 10 Donnen liefert SchhMl. Lchmitt, Llhottee L.ß. AInitr-KMktgkn StL«.l.Sgea Racknhme Heer3 Lieble 6 Co., HaehL, Dareitadt, Luisknitr. 4."" Versteigerung. Mittwoch ben 28. Januar von nachmittags 2 Ubr ab oerfteiger • ich ini „Vfan", Neuktadl 55: 1 vollständiges Beit, 1 SemieUe mit Matratze, rin Soia, 1 (Lbaiselongue, 1 Waschkonsole, 1 «Uchcnr schrank. 1 Anrichte, 2 Tische, 1 Nähmaschine, zwei Nachttische, 1 Ofenschirm, Sviegel, 2 Handkoffer, 1 Krankeniabrstubl, 1 Wäichemange.. 1 Petroleum- ofen, 3 Vamoen, töad- und (Llekt.-Lüster, l 5ttnder- Svortwnnen, 1 Rinder-Liegewagen. 1 Hltber, neue ,3eniteroorbängc, 2 Hondlarren, Weckeruhren, Schuhe, Stiekel u. eine größere Par ie gute Damen- fletber, Ästchen- und HausbaltimgSgef'.eustäude. Versteigerung bestimmt. H. Benner ll., Auktionator ftrofborfer Strafte 9. Annahme von Derlieigerunaeu aller Art. auch einzelner Stücke. 0167o Gut erhaltene gebrauchte WMWM Ia«,d-Berpnchtunq Tie Gemeinde-Feld- und Waldpacht ber Gemarkung Harbach soll Donnerstag den 29. 3nCn,:oo?dS1 10 R--., 22 Rm.. dteis 111 1225 Rm., 112 3tm- Shltoct’ 21 *”■- jtrw Ul 2wptfarch? ist, erglänzen die Einsätze in allen mögliche Hellen und bunten Farben, und glitzender Schmuck wird an Schnallen, Schleifen, Senkeln und Oesen angebracht. kraue Ctreahikenen lOev ä. Drück au M. 1.25 infk Berpackung, srko jeder Babniranon in netto 0-Psund • Baket, unter WertnaLnabme MedrmüLSLulze Ballcuttcdt (Var*). 9286S echter NaWvset Stcutübaf nattonalbeewfmtitoen wrtn fand beute natbmil« tag mit der Tagesordnung „H unger oder An- ichlutz!" enic grotze LolkHvettammluna statt. D« Bolkshalle des Rachause> erwies stch als zu Bvin. um alle BertammlungSreilnebwer an^unebrnrn uni eö wurde darum my dem RatdauSplatz eine zweitr Versammlung abgebalten. Der qrebbeutjdK Adg. Dr Dinghöfer, einer her Präsidenten der Ra- tiimafrerjammfunq, setzte die Gründe au^nnander, worum Deutfch-Ocstrrreich, auf fick selbst angewiesen, nicht erifticTc-n könne. Bon all ben Plänen, die man bezüglich Deutsch-Oesterreichs lege, sei nur einer richtig, der, der auf km An an bei alte Baterland innerbeite Die beutigm auhenpolitischm Aerchältnijse seien dem Anschlutz en Deutschono nicht ungünstig. Das hätten die lüngsten Erklärungen Sywroer* «neigt. Auch Italien und Tschecho-Slswakei h-K-i nicht dagegen. Frankreich müsse von ber Not Wendigkeit das Anschlusses überzeugt werben Die Parole müsse heule lauten: Dorthin, tvv tvr Platz aller Deutschen ist! Die übrigen Retmer stellten sich auf ben Reichen SUmdpunkt wie Dr Ding. Hofer. Die Bersammelten nmrdeu ausgefvrdett. eine eifrige Werbetätigkeit für den Anschluß Deutsch-Oesterrrichs an Deutschland zu betreiben Sckstieslich wurde eine Resolu11on angenommen, in der eS heitzt: Wir fordern die Negierung irnd int Nationokveriammluna auf, endlich bei; Weg zu gehen, den die Not und ber Bolkswillc grdieterisch weisen. Laßt unS zu unseren Brüdern ! Lahe unS zum Deutschen Reiche' Die Aus- rffbumgen der einzelnen Redner mutten mit ftflr Mischern Beifall ausgenommen. Nach Schluß ber Versammlung ?oaen die Teilnehmer in geschios senem Zuge zum Parlament, wo sich ber Zug am- löste. Eine MltteiUmg der russische« Sowjerrrgienntg- Parir,25. Jan. (WB? Havas. Die So w jetregierung hat die Entente davon verständigt, daß sie unter ber Bedingung des vorherigen Abschlusses eines Waffenstillstandes bereit |n, dir HandelSbeziehunaen. wieder mit kdr au: zunehmen. Wenn die Entente diese Bedingung aklehnt, sollen sämtliche o 11 tterten S chi ffe, die sich gegarmärtig in rufst, .hen HS^n befirrden, versenkt werde-n. Berlin, 26. Jan. Wie verschieden,' Blöttei Kopenhagen berichteu, haben die Bvlsche wiki die fünftägtge Arbeitswoche und bat SechSst undeutag wieder a bge * schafft und jetzt den ZwSlfftunbentag und die siebentägige Arbeitswoche angeführt. Die Bergarbeilerdeve-llllst im Nohegediel. Berlin, 26. Jan. Der Bettreter des Ar^ beitsministers gab gestern aus der Qtaierafoertamm- limg deS Bergarbriterverbande-' für das Ruhrgebiet die Erklärung ab, bafe er auch zur Erreichung der Sechs stunde« schicht mitroi-.fer werde. Rur bat er, mit ber Bettvirklichmi. M4 PlaneS solange zu nxtrten, bis bte Lage doS beut 6er vtajffsJfe Beamte ber ©ttartrtbe TAt, aber Mrer Pfarre» lVai'wren> Kirch:, sondern eine Ge - meind ekir che. Neben dem Pfarrer müstten im- mer r.nchr die Säten treten. Hierzu sei dir vermehrte Einstellung von Grmeindeh^lfern, Jugeudpflegeru usw. notrtK-nbig. Es müsse sich ein t^emcinbel-iben erheben, das riner tsememschaft entspreche, damit überall Leben herrsche, nickt Gleichg-iltigkett oder gar Tod Weiter erwähnt der Redner noch bte Austrittsbeweguugund weist darauf hin, datz es sich dabei um :.ne Sache ernstester Entscheidung handele. Die meisten wüsttrn nicht, was ihnen die Kirche biete, fie hängten sich an Aeristerlichkeiten. $yicT könne die Bolkskirche durch Aufklärung usw. wesentliches leisten. Der Redner schlotz seine Aus- fichrungen mit dem Wunsche, den Bezrrff der Volks- Srche so mnerlich zu nehmen, als möglich. 2L Orten berg, 26. Jan. Nach bet kirchlichen Statistik, die an jebem Jahresscolutz rusgeftellt wird, wurden in der evangelischen Gemeinde 5 Paare getraut, 16 Kinder getauft, 15 konfirmiert, 17 Personen beerdigt 345 Erwach- r e nähmet, am hl Abendmahl teil, 125 Er- i^chsem besuchten durchschnittlich den sonntäg- lirf)*n Gottesdienst. Für Vereine und Anstalten würben 1557 M-, für allgemeine Kirchenkollekten 3<)d M für Ottsarme 357 M., für sonstige irchlicke Zwecke 211] M., zusammen also 4420 M. gegelen. Dazu kommt eine befoa^exr Gabe d's . rirchenpatrons von 1000 M skirchl'che » >ci meld*1 iufg«; SSr«"; $®S@: ;K."M °tz: MM KW HW abe- Neue Stiefel auch von selbst geiteUtcm Leder, werden gut äuge- fer.tgt sowie Eodleu und Reparaturen preiswert. Ludwig Wacker, Schubiiiackermeister, Eoelstrahe v. Eiaene Znschneideret.9M** SilbergeEd nachweisbar nur fit unsere Industrie. Äck »adle für 1 Mark in Silber M. 6.75 „ W „ „ Gold „ 112.50 „20 „ „ „225.- Altaold und «Itstlber. Gröbere vrträae werden abacbolt. Ds- d« Stob? ‘mebmen bi- Gossau. ««* di- Öit ä L° BB 1 wme Umpfenback SnminQlbcQmti MfaLTÄ 2 iibr «n einer etwa LOlöpfi«. ? l?JSbtOmte tnnbfi KV fc ouiuörer schlug man är raubte man bt iabdäfübTet, die rinn b?, "9 angehören, toiuita V erben. inehüfl i « M., 26. Am. Cch o miajlä-igigen Pcttei & r Bronfhnkr (rilta. »nnten aut &W te Schutzhaft gaiommen. • a. M., 26. Jan. Dqa »mordrs in O'ienbro Oie^r Jjolxmn Rupp «r po'jja techa tet. t a. Ä., 26. Jan. it miolgt ter Teu.-mng a )Umild) erhöht nrrten. 7» zu Höven, ba6 bk Don ki igenen Güiem rrzngie öiio ^Mk.pwl.'iln,ustch- ■t a N., 26. Jan. ti ei'd)äfrig*at sick Ht W jmi d.oiyn mit dem nar imuug btitbloiien iit (em ieitgtMtMWtiß WHtai teMichh-' gtbre weiden zweisM te dah bei brolxiib? 2 itg ber einmal in letzter Etui t a. 3R-. 26.Jan.JnSm« ch'ltii lagen der erfkA Kinder riniwfen, d«. chlimg KHel- Ä 26 &m. Der tm W hls vtMrrt An^ ; Waggons mit m >nb W i’"« VJ Stiftti. Sm »uj« ’ T mWltv,Ti?M« tnmis u« l B A»» Kartoffel-Ausgabe 2. Woche. Die Wochen kattoffelmarten 26 bis 40 der >weiten Woche werden beliefert bei: Trechsler, Heinrich. Steinstraße. Die Marten können bis einschließlich Domrers- tag ben 29. Jamurr 1920 einaelöst werde«. Gießen, den 27. Januar 1920. 9678 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung. Betr.: Stromeinschränkung. Tie Bekanntmachung vom 15. Januar d. I. witt» hierdurch bis aus weiteres aufgehoben. Die Einichränkungen gemäß Belanntmachung vom 30. Oktober t>. I. bleiben bestehen. Gießen, ben 26. Januar 1920. 9428 Der Vertrauensmann des Reichskommissars Abteilung Elektrizität. S t o l t e. der Boefitzende: Simon. Lichtspiele Seltersweg RePemwcc 81 ”*■ Inh.: Alwin Haberlnnd HnnuiiiuniniimrirriiiniriiiiiuiiniiininmnnrTmTnnrrnrnniimiruiiiiiHiiimiiiirniii’i; Beete ui* die elascll. 38. Jener das freie Deypdpreiraam- L Joe Deebs in seinem indischen Abenteuer Die Pantherbraut. 2. Mia May. die unvergleichliche Känstlerin, in Fräulein Zahnarzt. Sichern Sie sieh zellig Flitzet — Anfang 4 Uhr. 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Heute abend entschlief nach schwerem Leiden mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, unser teurer Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Karl Roth, Kreisstraßenmeister im Alter von 46 Jahren. !m Namen der Hinterbliebenen; Frau Luise Roth geb. Horn. Schlitz, Gießen, Steinbach, Reiskirchen, 24. Januar 1920. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28. Januar, nachmittags 1 Uhr, in Schlitz statt. 964 Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. Heute verschied plötzlich und unerwartet mein treusorgcnder Gatte, unser lieber Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Herr August Jockei II. bahnamtlicher Rollfahrmann. Um stille Teilnahme bittet im Namen der Hinterbliebenen: die trauernde Gattin Frau Lina Jockel geb. Ranft. Grünberg, 25. Januar 1920. Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den 28. Januar, nachmittags 2 Uhr. 935D | Vermietungen j Sehr gut möbl. Zimmer rür dasZw.-Sem. an nur oess Herrn zu verm. ,,1M4 Gr. Lteinwea 23 II. Möbl. Zimmer su vermieten. 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Der Doisitond.' machte bcftnmt, daß ich dem gestrigen Vorfall streng: Maßnahmen die Zulasfung zum ZuschlQ'.erranm treffen Alle Besuä)er sollen auf Waffen imtn> weiden. ÄÄ qarien K ft** Att» dem Reiche. ?Noske über das deutsche Heer Am ste rdam, 27. Jan. (Wolfs.) In einer rrebung mit dem Berliner Ve tretet des „Te- taf" erklärte NosK, die Neutralen und die nte hätten das größte Jntere,se daran, daß tschland bald zur Ruhe komme. Vielleicht ne die Entente noch im letzten Augenblick zu Einsicht, daß das Deutschland erlaubte Heer i 100000 Mann nicht in der La^e , die Ruhe im Mittelpunkt Europas zu ge* deiftee. Rciär4kau-rer Bauer an den an»« ewicfenen verwaltung-präsideuteu v. Halfern. Berlin, 27. Jan. (Walff.) ReichSkanÄat uer richtete an den van den fran-öiischen Re- ungsi-rnppen ohne Angch« von Cfrünbett gny^i-neu Berrvalttaigspiäid-ntrn v. Hal« n nach'ehendes Schveiom: „'Jiadt’em Sie von. französischen Be atzungStruppen ohne Angabe Gründen Ihres Amtes enthoben und inn r> » von zwei Stunden aus Ihrem Amtssitz arbrücken und Ihrer rheinischen Heimat ausg» sen sind, wurde gegen dieses rechtswidrige Boren au| diplomatischem Wege Protest eingelegt. Verbindung mit dieser Mitteilung ist es mir ein mrfnis. Ihnen für Ihr treues Austorren auf rem Posten in schwerster Leit fjir Jchr mann- tes Verhalten den Dank und bte Anerkennung ReichS^nerung au^usprechen." Tie Eisellbabnerbewegung« Frankfurt a. M., 27. Jan. (WTB.) Die enbahnarbeiter der geschlossenen Werkstätten in .'ankfurt und Nied beschlossen heute ir> er Versammlung, den Berliner Hauptvorstand i Eiseichahnerverbanoes zur Entscheidung über Bedingungen zur Einstellung anzurusen. ler zweiten Versammlung soll dann ein enbgut er Beschluß gefaßt werden. Ein Bcrglkich zwischen Preußen und dem preußischen ÄöniMnus. Berlin, 27. Jan. (WTB.) Zwischen dem reußischen Staat und dem vormaligen ceußischen Königshaus ist ein Verreich abgeschlossen worden. Tie Entscheidung, -lchc Teile der Bermogensmasten dem prenßifckfen mlgslvns und wddje dem Staat gehiren, wird uuf der Grundlage des bestehenden Rech szusban- des getroffen. Organisch zusammenhw'gende Ver- mögensteile sollen nicht nutzlos zerstört und Werte von überwiegiti> künstlerischer und historischer Bedeutung hoffen urto-Tiehrt erhalten bleiben. Für den Staat ergibt sich die Verpflichtung, übernommene Werte künftig selbst zu unterhalten und zu pflegen. Tie Aushebung der Monarchie führt ferner zur Aufhebung staatlicher Mittel an das Königshaus Mit dem Fortsa'l derselben muß jedoch der L-taat die Rechtsnachfolge der Kram antreten und die Lasten übernehmen. Ferner wurde ve embart, daß bte Kvonsideibommisrente nicht mehr an das Königshaus weiter bezahlt wird. Ihre Einstellung erfolgt entgegen den Vermutungen mehrerer Blätter ohne Gegenleistung. Im ganzen kann nicht die Rede davon fein, daß der Vergleich für das Königshaus besonders günstig ist. Ter Auban von Sommerolsaaten. Berlin, 27. Jan. (WTB.) In der kommissarischen Besprechung im Reichswirtschaftsministe- rium wurde, wie wir erfahren, beschlossen, für den Anbau von Sommerölsaaten und Sommerrübsen, Mohn, Leindotter und Senf eine Flächenzulage zu gewähren. Diese soll 206. Mk. je Hektar betragen und wirb ausgezahlt, wenn bei Sommerrübsen und Mohn eine Mindesternte von je 390 Kilo und bet Leindotter und Senf eine solche von 400 Kilo für den Hektar erzielt wirb. Bei Mehrerträgen sollen bei Sommerrübsen und Mohn außer dem grietz- lichen Beschlagnahmepreis 66 Mk. für 100 Kilo, bei Leindotter und Senf 50 Mk. für 100 Kilo ausgezahlt werben, ohne daß die Flächenzulage, aus den Durchschnitt der Anbaufläche berechnet, mehr als 400 Mk. je Hektar betragen darf. Die Einko menstei'ttk in Sachsen. Berlin, 28. Jan. Laut ,LoKlanzeiger" schlägt die sächsische Regierung der Volkskammer die Verdoppelung der Einkommensteuer für das erste Vierteljahr 1920 vor. Winaschim- «WatMN ~ al!» ehilcmt «* "brauchte roiebetfiai 'nnandsktzen, Lbericilr H?rmU trarL^ln"l’n M Heren, Gestelle ftreitbeu wiv. Oberteile auökoüen WWsl!>.-Sve!.-SksW H. Reurath, Kiedeu, Walltorstr. tt reich, Italien, Belgien der Tschechv-Slowa'ei und der Schweiz, und Arbeiterde egierte von Frankreich, Holland, Großbritannien Schweden, Ca- nada und Deutschland. Da; internationale Arbeitsamt. Paris, 28. Jan. (WTB.) In der heutigen zweiten Sitzung des Verwaltungsrates des internationalen Arbeitsamtes würben zunächst die Protokolle über die Verhandlungen in Washington genehmigt. Der Rat behandelte alsdann die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werben sollen, um den in Washington vor der Ratifizierung des Vertrages von Beesail-- les angenommenen Resolutionen Folge zu geben. Meh-ere Delegierte, banrnber die Vertreter der Arbeitgcb-r Frankreichs und Belgiens, formulierten gewisse Reserven und betonten, daß die Kompetenz der Parlamente erhalten bleiben müsse. Der französische Arbeitervertreter Jouhaur antwortete, daß nach der Ansicht der Arbeiter das internationale Arbeitsamt als eine Art wirtschaftlichen Parlaments höheren Grades angesehen werben müsse, dessen Beschlüsse kurzer Hand wn den Strafen va- tifiziert werden müßten. Es wurde schlief; ich beschlossen, dem Völkerbund die Aufgabe zu überlasen, die Entschließungen der Konferenz nach bem Friedensvertrag von Versailles zur Einwendung bringen zu lassen. Albert Thomas wurde einstimmig zum Tireltor des Arbtitsamtes ernannt. Tbomas setzte alsdann einen P an über die Organisation des Bureaus aufeinander. Ter Verwaftungs at entschied, den Organifativnsplan und das vrovro- rische Budget einer Kommis ton zu überweisen, die zusammengesetzt ist aus einem Regierungsvertreter, einem Vertreter d-er Arbeitgeber und der Arbeitnebmer. Te.wr die Spe ial'ornmi sion und die Budget.ommi.sion sich vereinigen, wirft Jou- haur die Frage Reichs Gesetzt'!. S. 949), in der Fassung vom 31 Te' nl— iqvi cXeulH Oefebbl 1920 S. 5 und.unter Aushebung unserer Bekannt Inaämng über die Regelnng des Fleischverbrauchs und den Hand l mit ^chivemen vom 5. November 1917, ferner der BekamitmaftiunV ^M^19?8 Äegenfltzch^^^L * -'tarz 1 Jio (meg.-Bl o. 62>, ferner dl Betountinnr.. Emd den Verkehr mit Wild vorn 22. Inti 1918 (Reg ES 178 u"d der Bekanntmachung vom 19. Oktober 1918 über die Regelung des Fleischverbrauchs und ben Handel mit Schweinen, hier Fest -vel^Rea 944Hausschlachiungen ab.'.uliefe.ndei, u|x.a -Ueg.-Bl. <2. 2441 btliimnieu wir folgendes. §1. Kommunalverbände sind die Kreise ^»fUkJn6Jl3 b,cr Verordnung vorgesehene Regelung hat an Stelle der Konimunalverbande und Gemeinden durch beten Vorstand zu erfolgen. £ 2 (3u § 9 der Verordnung. > «x-Ä Anerkennung der Selbstversorgung durch Schlachtung von 9uiin td), mit Ausnahme von Kälb.ni bis zu sechs Wochen im » « V W Satz 2 ber V-wrbnung WM "Niere Genehmigung cmzuholen. voil Scl^ruen mit einem Lebendgewicht St Kilogramm dars, auch wenn es sich nicht um Schlochtschwemc Unibelt, nur an SBtouftraqle brr Biebhandels- Mb-nd- «Wtom. Der Erwerb biefer Schmcinr durch anb-?r etelkn k>u.-r Personen ift nur mit unserer Genehmigung znlössia. §3- (Zu § 10 der Verordnung.) Hausschlachtungen von Rindvieh und Schweinen dürfen M S"8C" T- Albern und Schußn jeden Alters nur Wir 'nigung des Kreisamtes vor genommen werden Bei Hausschlachtung davon abhängig, Word'n sind" bcd Selbstversorgers geboren und gc hal ren ber Genehmigung zur Hausschlachtung sind bei i^i- ft ■ CI1 Bmg rnieister.'l 1 Dbcrbürgermei’ er, Bürgcrnieister fchriftluh euizureichen. Tie Gesuche müssen enthalten: 1. den Namen des Gesuchstellers: ^er öu seinem Haushalt gehörigen Personen ein- Ichluststich des ständigen Tienstpersonals, 1,1 ettvachsene Personen und Kinder, die im laufenden Ka lenberjaöre das 6 Lebensjahr- vollendet haben oder vollenden; b) jüngere Kinder: 3. das geschätzte Lebendgewicht des zu schlachtenden Tieres: ' bS Zeitpunktes an dem das Tier in ben Besitz des Gesuchstellers gelangt ist: ö' ^nbe des Zeitpnnltcs, an dem der Gesuchsteller die U Ute Dausschlachtung vorgenonimcn lnt- b- bei Kalbeni die genaue Angabe des Alters. n.PrP nLr herfolgter Prüfung mit einem Ver- HU?Crr^lC der Angabm dem zuständigen Kreis- 1 C°Cn; .^"ENs des Kommun.ilverbandes über die Genehmigung ober Nichtgenehmigimg die Entscheidung trifft. Die Genehmigung oder Ablehnung Hal durch schriftlichen Bescheid der: dem Gesuchsteller durch Vermittlung der Bürger mpnteann^1'611?9? ^uzustellen ist. Die Genehmigung muß die Angabe beseitigen Gewichts des Schlacht tcn, kas nach §13 Abs. 7 der Verordnung dein Lausschlachter überlassen werden darf. ^.?'^.l)2t allgemein für gebe Gemeinde zu bestimmen. mfc."berschussiges Fletsch aus Hausschlachtungen-und gegen Eg •?ntöclt % übernehmen ist, sofern nicht im Einzelfall bei Erteilung der Genehmigung anders bestimmt wird S,4- /Zu § 11 der Verordnung.) ri.s.^^verwachungspersonen für Hausschlachtmtgen sind die 1 M ^oen Flctschbeschaner zu bestellen. Tas Kreisamt l-at von ■ ledrr Hau5-fehlachtnngsgenehni 1 gung unter Beifügung der Gewichts- : a V letzter Satz dem zuständigen F'eisch i beschmier durch Peiwtittlung der Bürgermeisterei iDberbü'-ger- < meuter, iirgernieuteri Kenntnis zu geben. Tie Fleischbeschau er < kalißn fen; 1 acetii 1 Am« 5rbortbanoeiö lorocit wie mogiin» muaiiun neumm. Sa an der Tätigkeit der Au'enhandelsstellen i jrÄ1 interessiert sind, sollen die Ausschus!e bereiben, die die grundlegenden Fragen M xraten und zu erledigen l>aben, paritätisch nu^ Lrjeugern, öanblern und Verb auchern — und fwar gleichmäßig von Arbeitgebern und Arlxitne'i- -Nein iMiammengeletzt sein, ohne daß eine Gruppe die Mehrheit bat. ^-iewerdea vor a lern nach den Srunbfat-(, auSiofiitS 80 Pk.; für Reklame Anzeigen von 70 mm Breite 90 M. Bei Platz' Dorlrtirifi20e/.öuffct)lag. Hauotschriitleiter: Aug. Goeg. Verantwortlich für Politik: Ang. Goetz, für ben übrigen Zetü Dr- Reinhold Zenz: für ben Sliyeigented: H. Beck, sämtlich in Gießen. Geichäsismann sucht zut UebcrnfibmedneS^nulei MWH Schristl Ängebote umtt 01517 an ben (Bleft. Ani lo-oo ooo n. auf nuteLHyoochkk anb iulelben. SchristlAnK u.01645an b-^ieUgnA-erb. Eia aut^aefenaHm »gute Bezahlung aul •rem^oulel.ldjlinh stlaur au leihen geliuti M. btl AiolpUyiM bitfitr. Amtrvertündlgungrbtatt —Ä~ÄS£SS«!S> 9tt» t *3 ____________ £< ♦ xfrtiiiinr 0r Verloren. 'M ^UbttutWlaidttr glattem Mel, m. nieu Leber gefüttert. W «elbialctie mit Selb ur edjlohoonfioraüfiittii Weg. h°bc Belohn, adm W {WoltfcftrflfctJ- Schwarzer totto’ilMtrlW ZamStagabenbverlori Wes 00II-L___ 6«e*Ss ■ äs»»«'«—'»! «Ss säx &.s sä®: ÄVriS/v bcncnr genehmigungspflichtige oder anzeig.pttichtigc ÄJ 'MM L -lobald nach erfolgter Aurwewnng de ° SWtt-r-s «mbcr9l“«?s"v? der «Ermöglichen Verordnung 00m 3 Xe 08, die amtliche Verwiegung von Schlachtvieh l e' .e 't i-i Meg.-Bl. «.,.3ol> wrzunchmeit. Wo eine Gemci.wewaae ober tto rinp9nrivr1 0'^'lOichen Anstalt Nicht zur Verfügung steht, fartj auch bKi^ fJU5r S«nchte Wage benutzt werben. Ter Fleisch- lnichaucr lat die Venviegung durch amtlichen Wieafch-iu -u bt- urkunden und Buch darüber zu führen. Er tot sich tob!i -7ve - ' ü“ 'rr!11?1 .oev letzlgeuanuteu Verordnung entgegen Teile bemSchlachttter entfernt worden sine. In solchem Falle lat er die Verwiegung zwar vorzuncl/men, aber alsbald Au'eiae l i zu erstatten, die über den Befund ci>- tot^tor SS fT” Unö bf,n ^eisamt vorzuleg.m hat. Fcruer SLv = 1 11 d):d,uer' wenn das hausgeschlachtete Ti r ein tor ertoif97Vl^1 -^In Hausschlachler auf Grund vL Gruehmigiing überlasten werden soll, die über'cb i i . bem ^chlachttier unter Mitwinuna' de-. Mrt hnLsrCV"r r'a681 tfrenncn' 311 beichlagtiatonen lind di - liebt, nah,ne d-er beschlag na hmton Fleischmenge durch die von dein Such amt gema& § 5, Absatz 3 bestimmte Stelle a^ald zu vera'.'lass!... Fleischbeschauer toben für die Vornahme der /amtlichen Verwiegung von hausgeschlachleten Tieren, sowie für bic übria auferiegten Verpflichtungen dieselben Gebühren zu b au spruckn wie für die Vornahme der Fleischbeschau. ... ^.,^'ueinden mit öffentlichen Schlachttousern, für die über . .Verwiegung von Schlachttteren und über die hierfür a ^biito-en bes.ontore Bestimmungen er la's u Vm< gelten Liefe auch für die 'Verwi gung tousgeschlachteter Tier- i N^M'chbeschaner sind l-insichtlich der Beobachtung der jtz en ivach Vorstehendem zutommenden Berpflichtungen auf ihren Tiens- eio zu verwesten. lieber alle nach § 10 der Verordnung und 8 5 Absatz 1 ar iä"n,? ldl!?n Sausschlachtungm hat ber sSticr 01^0^ nach der Hausschlachtung durch Vermittelung d'r B'ii-'iei '«'M" 'Ctorbyrgermeiftcr,. Bürgermeister, unted Beifügung bez amtlichen Bertvlegeschelns, soweit em solcher vorgeschri-len ift sS -u Ist gemäß Absatz 2 lch'tL ^itz, ent 4.eil tov Schlachttieres von dem Fleischbeirtouer le schlaguahmt und abgegebm Worden, so ist darüber eiue Befenei -i gung oes Fleischbeschauers beizt.füLen. Diese LsLigung mus- sütm^^enthaltona6dß0,^tttn Menge und den Namen des^Emp < Kreisamt stellt fest, auf wie lauge ber Haussthlachter ini i>cn zu feinem Haus toll gehörigen Personen als v-ersorgt zu U. i tot und laßt ihm dies durch Vermittelung der Bürgerinuster-i nn T5i?Ei n' Burgermeistor) schriftlich mitt-iicn. Gesuche um A.cil)ilb)töeriorgung sind zu berücksichligen, sowit dadurch rieh eine längere Versorgimgszeit eintritt, als nach § 13 Absatz 7 d r Verordmikg zuläfsig ist. 3 1 & imh Erteilung dcr, Genehmigung zur Hausschtachtiing und für,die. Feststellung ees ^hlachigewich's ist eine nach Stückzoll -Tötung festMsetzende Gebühr an den Kommunalverband zil entrichten. Jedes Kreisamt setzt für seinen Kreis diese (^bühr mit imiercr Genehmigung einheitlich fest. Tie Gebühr ist so zu 1 blc Erteilung b.T Genehmigung unb die Feststellung des Schlachtgewichts entstehenden Kosten gedeckt werden. 4.ie Gebühr ist bei der Zustellung ber über die Ge- .auszustellenben Bescheinigung zu entrichten. Ten mit Feststellung des Schlachtgewichts betrauten Personen ist in allen Fallen unterlagt von dem Besitzer Gebüllven oder sonstige x. i rgutungen in Geld oder in Naturalien anzunehmen. ?-- Dntolts-Ucbcrndft: Bekanntmachung über die Regelung des Flestckverbrn,.^« ---7— ------- -------------—* TrhtzhuHg 192°- - Schutz Von ma § K föftrbn S" kaufen gesucht. GLMll Schr. Ang. unt. 01599 an den Gieh. Anz. KemsolideSkausmännisch. ttAlsii.SiilM!!M hier am Platze ober Um» flebunß von tüchtigem jungen Kaufmann känmch au erwerben gesucht. Schrift!. Angebote unter 01646 an den Gieh. Anz. 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Der der Bet bem Tätigkeitsg Wällt, die Biel und des deutsch: Würdigung und die Einteilung I die Tckstvemal Uider Grund! nach Bwdessteu war, ist Wen sichtlich zu gr eine einheit ich haben würde. bie früher bei teiümg bei A wie die mbui jetzt nach Turrt wendizteit der Sumhandelsste Ausbau der Ä Linie die indu rufen. Es bürt dusirieAiuvtzr ge organüation bt1 Kriege nicht bei mit sich gebrach tretuna ihn « joch ist auch au Zusammenschlus ? ki Bergebi oUlammenlegun fie votteilhakter arbeiten, anstatt Mdlungen ent; Eichen Aufbai *W° jüt aktgeme , Mit crör -bnchsürden uumhandelssiel Munde einer s & Glossen bta? SÜZ° W tn tu Fle kerisr' Abschüsse bf » b-raten JO/fe’Mfr gte te?g >rnd - 5; b • N 3 «Wt SB>i -F-ir y»* ** i, LK &ÄS ÄLZ ...,=S— - Kind (Nähe ’löübin^en. Oberheffen) sucht sZraul. ob-^' Hanshältcri, zu möglichst baldigem Eintritt. Schr. Angev. unter 01W2 an den Gieh. Anz. Alleinmädchen d. selbst, kochen L, in eins. 4-Zimmer-Haush. z. drei erwachs. Pers, bei gutem Lohn u. g. 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Tie in den §§ b, J uw o v Ermangelung der traaenen Obliegenheiten uann dasjmv m Mschbeschauern I »->»-« j;S'SS,S«: HfäÄ S, kanntnmchung w°-d°n- Mt bmftsdneI biefer Strafen be« । ©elbftrarr bi8 zu 10000 JJMtr @M.enftänbc, auf Me »erben, ohne Unter,<^0. ^ori in g01 DeMIckes ^ndesemMungsamt, Neumann,------- »iÄtU23. U40 und ff-) werde» zum Weltmarktpreis angekauft.tms?« Hans Kratz Brandtawe 8. Aedr. Messrngstangeu s. Gardinen, gebr.Esrser- v i cc < 12'Se r s.s, E st be V erkS loersilb.) zu kauf, gesucht. Schr. Ang. unt. 01630 an den Giest. Anz. erbeten. Kaufe jeden Posten mott' Stricklumpen ver Pfund 8 Mk. sowie Wolle gegen bar oder Strickgarn. 01338 leadwlB fflagüM V. Wwe.« Groben-Linden, 20 s>alltorstraste 20. 1 Verschiedenes | Klttvoch, 28. Jaa., nacht». 8ühr, wird ein gut erhalt. Bauernwage» versteigert. 01639 Lannsbach 110. Bank-Kredit Jedermann von M 1000 bis 5000 gegen Bürgschaft oder Mobiüar-Sicherhett. Aberle «en.. ««A Frankfurt MM°qs-mt die T-r«-duns Tas Eiingnngsamt kann vei o—^weils bis zur ater die Verlängerung .des Vtietveri,uii. § 2> Absatz 2 Tauer eines Wahres belttmEN. T^- igl8 f^det Anwendung | der Verordnung nom 2^ gep^e Einigungsamt, so ist die I,,MW - zu verrauten. uum »yörfterJakob, Kaimenrolh Ferkel ouü Läuferschwgme 2 SWWIsiA ‘ 1 roafiefii. MdeSAle ßMW.SMeiz.v. Kliuikstrastc 24 ll. Neuer, grauer Damen- Wintermantel (®r.46) zu verkaufen. Anzus. zwisch. 5 u. 7 Uhr abends. 01621) Meaelvsad 32,1. 1 Paar Militär Schaft sticscl «Grfstw Ä) und ein neuer DrillichavLUg z v. Goetheftr. 25 L 01614 ___z und Damen- / «hUUnM at wettfchreiben Gonntaa, 1. Februar, im Uuterrichtslokal. Vormittags 9 Uhr: 140 Silben und Häher, vormittags 9*/a Uhr: 60-120 Silben. 932c Der Vorstand. Mittwoch, 28. Januar: Versammlung SAWOttseseW im Gewerkschaftahaus. Erscheinen aller dringend notwendig, ver Voretaag. ®att6ötgonfln6le8ei) DouuerStaa, 29. Faiu, abends 8 llbr im Johannes s aal lJohanneskircke): ga Lichtbttder-vorttag Erholungsheim herbstem u.Umgebung Karten für Mitglieder a. deren Ange ärige unnunt 50 Pf., numeriert 1 Mark heute und morgen oben» im Heim, Diezstr. Io. Karten f. Nichrinitglieder zu dovv. Preisen i.lOtustk« Haus Busch, Kirchenplatz, mit65 u.40omDurchmester abzugeben. Frankfurter Strade 151. 939 Gröbere und kleine Poste» geschnittenes Bnchen- Brennholz find abzugeben. Näheres W.BSst,8aiser-Allee 17 Televbon 901. B6> 200 Ztr. Zkief.- u. Tannen- Brennholz Winterfällung 1918/19 135—3,00 Meter lang zu verkausen. PreiSang. an H. Seim, Lardenbach, ______Oberhesfen. Neuer Mch-leßM au verk. Schriitl. Angeb. u.01618a. d.Gt e stemAnzeig. 8m ZmmNüWe« Md tin §ea§mäi)äitii gel. Hotel Schütz, 938 Ein oritdl. RWk» für sofort gesucht. 01675 Dran Bui, Ästerweg 48. 'Tiichtjge« Uttdchen das tochen kann, für fl. ^auShnlt gesucht. 966 Ä«n Sondbcim, Nord-Anlage 11. An die »WX«W »er Vorstchcnda Bekanntmachung ch ortsubtict, 5u (zzicstcn, den 23. Januar 1920 ®lC& ' Kreisamt Giesten. Dr. Usinger._____ ------Bekanntmachung. Bat.: «ng her Auf die Eingabe 1919 beschließt die Preis- «**> —• Gvosten und «»<^Lwasfer beim Verkauf an 35 $iC’"Ug PrinÄku^^^f^ÄrrÄtAödne und Gc- mit RückiM aut bie I»X ist. Ti- M» Br°ts- WML 'll- ‘Ä E ab in Kraft treten. öi^ÄXÄ«eI4.r. __^uiv unter V1O8M Ort den Giehener Anzeiger. Aeltere* Mädchen sucht Laufstelle. 01611 «chlostgasse 14. ZMzkd Mädchen v. Vonbc wünscht Ausn. i. bell. Hause in. Familien- anschlutz i. Erlernung v. tau»= u. Küchenarbeiten. christl. Angeb. u. 01637 an den Gietzener Anzeig. Fräulein sucht Stelle für 1. März tn frauenlosem Haushalt. Schr. Angebote unt 01633 an d. Gienener Anzeiger. WillUe« Uädchen zur Hausarbeit n. Hanau für kl. Familie gesucht. Kochen mebt erforderlich Hoher ^ohn. Schr. Ang. um. 01L50 an den Giest. A. Mädchen s. Küche und HauSh. ges., deins, ist Gelegenheit geboten, d. Koch, u. 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